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Chileturm 2014 4 winter

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Chileturm

Titelseite

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Pfarrei St. Marien 4/2014 Winter


Impressum

Redaktionsteam der Ausgabe:

Doris Artho Toni Patscheider Maria Reichmuth Paul Reichmuth

F체r Beitr채ge danken wir:

Martha Bryner Claudia Gabriel Ingrid Henry Eric Jankovsky Anita M채chler Susanne Meier Rita Neff Stefanie Randon Simone Seiler Barbara Winter Michael Weisshar

Erscheint viertelj채hrlich:

Redaktionsschluss 25. Januar 19. April 05. Juli 25. Oktober

Druck und Versand:

Sailer Druck Medien GmbH Thurgauerstr. 2, Winterthur

erscheint Ende Februar Mai August November

Geht an alle Mitglieder der Pfarrei St. Marien Oberwinterthur.

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5 Minuten des Gemeindeleiters Frieden ist sehr vielfältig Heute (Ende Oktober 14) bekam ich einen Brief von der Jesuitenmission, der auf das Flüchtlingselend der irakischen Flüchtlinge aufmerksam macht. Er beschreibt dabei eine Gruppe von Menschen, die zuerst vor den Bürgerkriegswirren im Irak nach Syrien floh, dort kurze Zeit später wieder zwischen Bürgerkriegsfronten geriet und darum einen anderen sicheren Platz in Syrien suchen musste. In der Zwischenzeit sind die gleichen Leute wieder in den Irak zurückgeflohen und auch dort schon wieder vom Islamischen Staat Richtung Norden in die Kurdengebiete nahe bei Erbil vertrieben worden. Dass diese Menschen Sehnsucht nach Frieden haben, kann man sehr gut verstehen, genauso wie die von Ebola Bedrohten in Sierra Leone oder die von der Drogenmafia drangsalierten Armutsbetroffenen in den Favelas von São Paulo. Das ist ein wichtiger und auch sehr präsenter Teil des Themas Frieden. Es ist aber noch nicht alles. Selbst bei uns in der Schweiz gibt es die Sehnsucht nach Frieden, auch wenn sich das ein irakischer Flüchtling beim besten Einfühlungsvermögen nicht vorstellen kann. So hat vielleicht ein geschiedener Familienvater unendlich grosse Sehnsucht nach Frieden mit seiner Familie, aber das mit der Versöhnung will und will nicht klappen. Trotz mancherlei Unterstützung muss er hilflos zusehen, wie sich das Verhältnis zu seinen Kindern von Besuch zu Besuch abkühlt, und es droht schon der Moment, da die Besuchspflicht der Kinder ausläuft und sie gar nichts mehr von ihm wissen wollen. Es ist sehr schwierig, uns für den Frieden im Irak und in Syrien einzusetzen. Wenn wir aber so einen Mann kennen, haben wir vielleicht doch die eine oder andere Möglichkeit, uns für mehr Frieden in dieser Beziehung zu engagieren. Dasselbe gilt natürlich in unserer Stadt und in unserem Stadtkreis. Auch bei uns gibt es Menschen, die aus irgendeinem Grund Sehnsucht nach Frieden haben. Und auch wenn uns das vielleicht nicht so wichtig vorkommt: Wenn wir die Möglichkeit haben, uns hier für mehr Frieden einzusetzen, sollten wir das tun. Denn die Sehnsucht nach Frieden hängt nicht von der Grösse des Friedens ab, der vermittelt werden muss.

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5 Minuten des Gemeindeleiters Und zuletzt möchte ich noch auf einen Punkt kommen, der manche Leserinnen und Leser überraschen wird: Es gibt Menschen, die Sehnsucht nach Frieden mit sich selber haben. Vielleicht können Sie sich das gar nicht vorstellen, weil Sie seit Ihrer Kindheit eigentlich immer versöhnt mit sich sind. Das ist nicht bei allen Menschen der Fall. Manche leiden unter Depressionen oder einer anderen Krankheit, die eine grosse Wut auf sich selber auslösen kann. Wieder andere haben im Verlauf ihres bisherigen Lebens eine Tat begangen, die ihr ganzes Leben immer und immer wieder beeinträchtigt und die deshalb eine grosse Wut auf sich selber haben. Und wieder andere sind auf eine allgemeine, aber kaum fassbare Art mit ihrem Leben unzufrieden. Weil es so dahinplätschert. Weil sie dieses oder jenes nicht erreicht haben. Weil sie von den Grossen und Wichtigen übersehen werden. Und auch diese Menschen leiden unter Unfrieden in ihrem Inneren und verspüren eine grosse Sehnsucht nach Frieden. Wir als Einzelne müssen nicht allen helfen. Aber als grosse Gemeinschaft – vor allem als religiöse Gemeinschaft – haben wir schon den Auftrag, diese Sehnsucht ab und zu zu stillen. Das funktioniert nur dann, wenn wir – als Einzelne – dort Frieden bringen, wo uns das möglich ist. Und darauf vertrauen, dass die anderen ihren Teil auch erledigen. So wird der Friede, den wir uns in jedem Gottesdienst wünschen, immer wieder möglich. Und die Sehnsucht danach gestillt. Michael Weisshar-Aeschlimann, Gemeindeleiter

Herzliche Einladung zur Weihnachtsfeier am Heiligabend Mitsing Wienacht mit Einzug des Friedenslichts

Mittwoch, 24. Dezember 2014, 17.00 Uhr Kirche St. Marien, Römerstr. 103 Ein Ad-hoc-Kinderchor singt während des Gottesdienstes fröhliche Weihnachtslieder aus dem Weihnachtsmusical „Mitsing Wienacht“ von Andrew Bond. Familien mit Kindern sind besonders herzlich eingeladen.

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Pfarreiseiten Meine ersten hundert Tage in St. Marien Jede Bundesrätin, jeder Bundesrat wird nach drei Monaten im Amt gefragt, wie es ihr oder ihm mit seinen neuen Aufgaben ergeht. Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, den Winter-Chileturm in Händen halten, sind auch meine ersten hundert Tage Geschichte. Ich könnte schon fast ein Buch füllen mit all den positiven Erlebnissen. Das beginnt beim Abschiedsgottesdienst von Hella Sodies, als mir so richtig bewusst wurde, wie lebendig diese Pfarrei ist. Es geht weiter zur Team – Retraite, an der ich spürte, in welch tollem Team ich mitarbeiten darf. Dann folgte der Jazzgottesdienst, der mir zeigte, wie fruchtbare Ökumene funktionieren kann. Die Nacht der offenen Kirchen bewies mir, wie kostbar ein Pfarreirat ist, der kreativ auf ein Thema eingeht und ohne grosses Aufhebens einen (langen!) Abend lang die Besucherinnen und Besucher mit ausgesuchten feinen, und natürlich selbst gemachten, Häppchen verwöhnt. Auch beim Erlebnistag war ich beeindruckt vom grossen Einsatz des Teams „Familien und Generationen“ und von allen anderen Freiwilligen, die einen solchen Anlass überhaupt erst möglich ma-

chen. Es war eine tolle Stimmung, und netterweise wurde nach dem Mittagessen auch noch der Nebel von der Sonne vertrieben. Neben all diesen Höhepunkten gibt es aber vor allem die vielen kleinen Begegnungen mit Ihnen, die mich spüren lassen, dass ich in St. Marien willkommen bin.

Sie sehen, ich schaue voller Dankbarkeit auf die vergangene Zeit und freue mich darauf, weitere Tage und Jahre mit Ihnen unterwegs zu sein. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, wer mit Ihnen zukünftig unterwegs sein will? Trotz meiner erst kürzlich erhaltenen Missio bin ich nicht mehr ganz jung, denn ich habe mich erst nach der Kinderphase auf den Weg zur Pastoralassistentin gemacht. Ursprünglich habe ich nach meiner Matura Krankenschwester gelernt und auch eini-

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Pfarreiseiten ge Jahre neben der Familienarbeit diesen Beruf mit viel Freude ausgeübt. Als mein jüngerer Sohn in die Schule kam, wurde ich HGU-Frau und später auch Katechetin. Durch die Arbeit als Altersheimseelsorgerin wurde in mir der Wunsch wach, mit Menschen aller Altersklassen unterwegs sein zu können, und so begann ich das Theologiestudium auf dem dritten Bildungsweg. Wenn ich mich nicht gerade mit Fragen um Gott, das Leben und den Tod befasse, musiziere ich gerne, koche mit Leidenschaft, lese und bewege mich zum Ausgleich an der frischen Luft. Letzteres am liebsten per Tandem gemeinsam mit meinem Ehemann. Falls Sie sonst noch Fragen an mich haben, freue ich mich, wenn Sie auf mich zukommen. Claudia Gabriel

Dank an Edith Weisshar

der Viko. Mit grossem Engagement unterstützte sie uns. Behutsam setzten wir Ideen um und führten tiefgründige Diskussionen. Das Wohl der alten Menschen und der Trauernden stand für sie stets im Vordergrund.

Liebe Edith, deinen Optimismus, deine Bescheidenheit, deine Flexibilität und deine Hartnäckigkeit werden wir vermissen. Für deine neue Tätigkeit wünschen wir dir von Herzen viel Freude und Erfüllung. Anita Mächler, Viko St. Marien

Mitteilung aus der Arbeitsgruppe Chileturm

Ende Oktober verliess Edith Weisshar St. Marien, um im Kloster Menzingen bei den betagten Schwestern eine neue Aufgabe zu übernehmen.

Stellenwechsel und neue Aufgaben bringen personelle Veränderungen mit sich.

Dankbar blickt die Vinzenkonferenz St. Marien auf sieben gemeinsame Jahre mit Edith Weisshar zurück. Als Seelsorgerin von St. Marien und des Alterszentrums Oberwinterthur nahm sie Einsitz in

Die AG-Chileturm hat sich Ende August zum letzten Mal mit Hella Sodies getroffen, um über Erfahrungen und Verbesserungen mit dem Layout und neue mögliche Schwerpunktthemen zu sprechen.

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Pfarreiseiten Mit dabei war bereits Claudia Gabriel, unsere neue Pastoralassistentin. Sie übernimmt den Stab von Hella Sodies. Thomas Winter gab den Rücktritt, weil neue Aufgaben in einer andern Arbeitsgruppe auf ihn warten. Dafür können wir Pia Plaz als neues Mitglied im Team begrüssen. Sie hat schon das Layout bei den drei letzten Ausgaben zu aller Zufriedenheit gestaltet. Wir danken Hella und Thomas herzlich für ihr engagiertes Mitarbeiten in vergangener Zeit und freuen uns, Claudia Gabriel und Pia Plaz als neue Kräfte in unserer Gruppe willkommen zu heissen. Wer ist Pia Plaz?

danach mehrere Jahre für Radio und Televisiun Rumantscha in Chur und in Bern als Bundeshauskorrespondentin gearbeitet. Vor dem Journalismus-Studium hat Pia Plaz das Lehrerseminar in Chur absolviert und einige Jahre in Graubünden unterrichtet. Geboren und aufgewachsen ist sie in Savognin GR. Pia Plaz lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Oberwinterthur Die AG-Chileturm dankt ebenfalls allen freiwillig Mitarbeitenden in den Jahreszeitenteams für ihre grosse Mithilfe aber auch allen Artikelschreibenden für ihre bereichernden Beiträge. Dadurch ist unser „Chileturm“ vielfältig und kann viermal im Jahr erscheinen. Allen ein herzliches Vergelt’s Gott! Maria Reichmuth, AG Chileturm

Die neuen Medien praktisch erlernen Ein Angebot für Seniorinnen und Senioren

Pia Plaz (Jahrgang 1977) ist seit 2013 bei der Redaktion des „Chileturms“ dabei. Sie hat an der ZHAW Journalismus und Organisationskommunikation studiert und

Für immer mehr Menschen ist das alltägliche Leben ohne mobiles Gerät kaum noch vorstellbar. Ohne sie sind einige Dinge im praktischen Leben schon beinahe unmöglich geworden. Computer, Tablets und Smartphones gehören für Jung und Alt schon beinahe zum

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Pfarreiseiten Pflichtgegenstand. Im Smartphone sind Telefon, Kamera, Musik, Wecker, E-Mail- und Internetzugang integriert. Damit diese Geräte den Alltag wirklich erleichtern, muss ein kompetenter Umgang mit den vielfältigen Funktionen erlernt werden.

Ort:

Jugendzentrum Gleis 1B, b. Bahnhof O’winterthur Kosten: gratis, Kuchen für Buffet mitbringen Anmeldungen bis spätestens 17. Dezember an Susanne Meier, Sozialdienst St. Marien, Tel. 052 245 03 77 oder per E-Mail. Susanne Meier

Seniorin und Jugendliche gemeinsam am Bildschirm

Katholische Jugendliche der 3. Oberstufe und Konfirmanden helfen Ihnen, Ihre ganz persönlichen Geräte zu bedienen. Sie können sie mitnehmen und all ihre Fragen stellen. Die Einführung ist gratis, wird aber als Dankeschön für die Jugendlichen mit einem Kuchenbuffet abgerundet. Die Kuchen dazu werden von den teilnehmenden SeniorInnen mitgebracht. Datum: Sa 17. Januar 2015 Zeit: 14 – 16 Uhr Anschl. Kuchenbuffet

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Rückblick auf die Seniorenferien in Locarno 14. – 21. Juni 2014 Es war ein strahlender Sommertag, als der Car uns, die <Üsächzgi> der Pfarrei St. Marien, über den San Bernardino direkt vor das Hotel Sant’Agnese in Locarno-Muralto fuhr. Alle waren begeistert von der prächtigen Lage dieses Hotels mit Aussicht über den Lago Maggiore, mit dem Garten und der Terrasse, wo in der kommenden Woche bis in die späten Abendstunden gejasst,


Pfarreiseiten Skip’Bo und anderes gespielt wurde. Auch das traditionelle Lottospielen kam nicht zu kurz, dies fand allerdings im geräumigen Aufenthaltsraum statt. Schnell vergingen die Tage, sei es mit einem Messebesuch in der Kirche Madonna del Sasso, auf einer Schifffahrt zu den BrissagoInseln, auf einer Postautofahrt ins Verzascatal und ins Maggiatal oder auf einer Gondelfahrt hoch nach Cardada und Cimetta, wo uns eine überwältigende Aussicht auf den tiefsten und höchsten Punkt der Schweiz erwartete. Für die jüngeren <Ü-sächzgi> standen anspruchsvollere Wanderungen auf dem Programm, gekrönt von der Besteigung des Monte Tamaro am letzten Ferientag. Die ganze Woche über genossen wir das warme, manchmal heisse Tessiner Wetter. Einmal brachte ein abendlicher Gewitterregen eine willkommene Abkühlung. Aber nicht nur das Wetter war erstklassig, auch die Betreuung und der Service im Hotel, das morgendliche Frühstücksbuffet und das Abendessen erfüllten alle Erwartungen der Gäste. Diese Ferienwoche wird noch lange in bester Erinnerung bleiben. 27. Juni bis 4. Juli 2015 werden wir unsere Seniorenferien im Hotel Murtenhof in Murten verbringen.

Reservieren Sie sich jetzt schon den Termin. Herzliche Einladung zur Adventsfeier Sonntag, 14. Dezember 16.00 Uhr Wir beginnen mit einer Roratefeier und anschliessend wird im geschmückten Saal ein warmer Imbiss serviert. Wir feiern zusammen mit dem Frauenverein. Ingrid Hendry

Nikolaus-Aussendung

Mit der Nikolausgruppe St. Marien, Stefan Staubli und Ad-hocOrchester Sonntag, 30. November 2014 17:00 Uhr, Kirche St. Marien „Warum Nikolaus am liebsten heimlich schenkt“ Ein Start in den Advent, der nicht zu verpassen ist! Kinder und Erwachsene jeder Konfession sind herzlich willkommen und eingeladen. Nebst einer Geschichte und vertrauten Liedern wird in dieser Feier unseren Nikoläusen ein „Bischof-Stab“ übergeben, zum Zeichen, dass sie jetzt als Nachfolger des heiligen Nikolaus eine wichtige und schöne Aufgabe haben. Am Schluss erhält jedes Kind einen Grittibänz vom Nikolaus.

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Pfarreiseiten So bunt war der Erlebnistag! Sonntag, 28. September 2014 Nach dem Eröffnungsgottesdienst für die Erstkommunionkinder vergnügten sich Klein und Gross rund um die Kirche. Feine mitgebrachte Salate bereicherten die Bratwurst und die reichhaltigen Desserts versüssten den Nachmittag.

Durchatmen mit Qi Gong

Zum Abschluss ein süsser Traum Die Hüpfkirche war der grosse Renner!

So ging der farbenfroher Tag zu Ende

Aus Kindergesichtern wurden Schmetterlinge und Tiger!

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Allen Helferinnen und Helfern herzlichen Dank für das grosse Engagement. Mehr Fotos auf der Homepage. Claudia Gabriel


Anhaltspunkt Neuhegi Neuer Mitarbeiter Seit Anfang November ist Eric Jankovsky der neue Mann im Anhaltspunkt. Er wird vor allem für theologische und spirituelle Angebote zuständig sein. Wer ihn näher kennenlernen möchte, kommt am besten persönlich im Anhaltspunkt vorbei. Er stellt sich hier gleich selber vor.

Ferne, nämlich in die Schweiz. Während meiner ersten Jahre in einer Pfarrei am Zürichsee absolvierte ich berufsbegleitend das sog. Pastoraljahr in Chur. 2009 führte mein Weg in den Thurgau, wo ich als Pastoralassistent zwei kleinere Pfarreien leiten durfte. Nach guten Jahren meldete sich dennoch anfangs 2014 die Sehnsucht, neue Facetten des „werbin-ich“ zu entdecken.

Liebe Leserin, lieber Leser Mit 2000 Zeichen (inkl. Leerschlag) darf ich mich Ihnen auf dieser Seite kurz als neuer Mitarbeiter im „Anhaltspunkt Neuhegi“ vorstellen. Damit einher geht eine zweifache Herausforderung. Zum einen meldet sich eine uralte philosophische Frage zu Wort, die ich mit inzwischen 39 Jahren noch nicht wirklich abschliessend beantworten zu können glaube: Wer bin ich eigentlich? Zum anderen gilt es zu entscheiden: welche der Erkenntnisse, die ich im Laufe der Jahre über diese alte Frage gewinnen durfte, finden denn auch Platz auf dieser Seite? Nun, ein paar Eckdaten müssen als „Anhaltspunkt“ wohl vorerst genügen: Geboren und aufgewachsen bin ich in Freiburg i.Br. Nach Schule, Zivildienst und Studium (kath. Theol.) rief mich ein leises, aber hörbares Fernweh 2004 in eine - zugegeben - nicht allzu weite, aber ausreichende

Eric Jankovsky

Eher „zufällig“ (?) stolperte ich während eines Spaziergangs im Eulachpark vor einigen Monaten in das noch junge Begegnungszentrum „Anhaltspunkt“. Und dem Wunsch nach Veränderung antwortete bereits eine leise Ahnung, dass dies ein Ort zum Anhalten

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Anhaltspunkt Neuhegi werden könnte. Nun freue ich mich sehr, dass es so gekommen ist. Ich freue mich auf die Begegnungen, den Austausch, auf neue Fragen und Antworten. Noch gut 300 Zeichen lassen etwas Raum für ein bisschen Freizeit, die ich gerne und leidenschaftlich der Musik widme. Vor allem Gitarren haben es mir seit meiner Jugendzeit angetan und mir dabei gutgetan. In diesem Sinne schliesse ich meine kurze Vorstellung mit einem Wort von Victor Hugo: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“ Eric Jankovsky

Adventsfenster Wir gestalten zusammen mit der Ref. Kirchgemeinde St. Arbogast ein Adventsfenster des OV HegiHegifeld und zwar am

Heiligabend, 24. Dez. zw. 17.00 und 19.00 Uhr im Anhaltspunkt Alle sind herzlich zu Punsch und weihnachtlichen Knabbereien und zum gemütlichen Einstimmen auf Weihnachten eingeladen.

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Das Fenster

Bildausfall Film und anschliessende Diskussion mit Peter Frei (Regisseur) und Ruedi Ruchti (Protagonist)

Montag, 8. Dez. 2014 um 19.30 Uhr im Anhaltspunkt Der Film porträtiert den blind geborenen Ruedi Ruchti, der trotz seines Handicaps auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann. Der Zuschauer erhält einen visuellen Einblick in seinen Alltag. Darüber hinaus erzählt der Protagonist auf philosophische Art, wie er sein Handicap empfindet und sein Leben meistert. Man lernt einen Menschen kennen, der vielseitig interessiert, neugierig und einfühlsam ist. Er hadert nicht mit seinem Schicksal, sondern ist im Gegenteil dankbar dafür, dass er so leben kann, wie er lebt. Unkostenbeitrag CHF 10


Schwerpunkt Sehnsucht Frieden Frieden als heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Störung oder Beunruhigung, Frieden im ganz Kleinen und Frieden für die ganze Welt. Ihm gehen wir in dieser Ausgabe nach und beleuchten seine verschiedenen Facetten.

Was wäre, wenn der Krieg ausgerufen würde und es ginge niemand hin? Hinter diesem Satz, den man Bert Brecht zuschreibt, steht die Frage, wer denn Kriege überhaupt will und wer sie anzettelt. Die aktuellen Kriege überall auf der Welt stehen in krassem Gegensatz zum Wunsch der meisten Menschen nach einem friedvollen Zusammenleben. Und was antwortet eigentlich die Friedensforschung auf diese Frage? Seit der Zeit des kalten Krieges wurden auf dieser Welt nie so viele kriegerische Konflikte geführt, wie jetzt. Die Hoffnung, dass sich mit der Überwindung des Eisernen Vorhangs die Armeen von selber abschaffen würden, hat sich als ziemlich grosse Illusion herausgestellt. Offenbar gibt es aber grosse Interessen, welche das viele Geld für Kriege wert sind: Kampf um Rohstoffe, religiöser Fanatismus und wahrscheinlich die Rüstungsindustrie, welche natürlich Waffen liefern will.

Kundgebung vom 18. Oktober 2014 in Konstanz

Und was macht derweil die Friedensforschung? Hat denn niemand ein Rezept, um diesem sinnlosen und menschenverachtenden Treiben rund um den Globus ein Ende zu setzen? Ich habe mich im Internet etwas umgesehen. Dort steht zum Thema "Friedensforschung" aber enttäu-

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Schwerpunkt schend wenig. Die verschiedenen Initiativen der Friedensforschung gehen meist auf politische Bewegungen wie die Friedensbewegung, die Wehr- und Kriegsdienstverweigerer oder kirchliche Frauenorganisationen wie der Christliche Friedensdienst und Frauen für den Frieden zurück. Sie alle haben Projekte, welche Menschen vor Ort dabei unterstützen, etwas gegen die Ungerechtigkeiten und die Ohnmacht zu unternehmen, welche kriegerische Konflikte mit sich bringen. Dabei scheint immer wieder die Überzeugung durch, dass Frauen eine wichtige Rolle spielen können und müssen, wenn es um das friedvolle Zusammenleben unter Menschen geht. Hoffnung macht mir ein Friedensprojekt in der Nähe von Jerusalem in Israel: das Friedensdorf "Neve Shalom / Wahat al-Salam" was auf Hebräisch und Arabisch "Oase des Friedens" heisst. In diesem Friedensdorf leben seit über vierzig Jahren etwa fünfzig israelische und palästinensische Familien zusammen und verwalten es in gemeinschaftlicher Verantwortung. Die Kinder werden in einer gemeinsamen Schule zweisprachig unterrichtet. Sie sollen dadurch die andere Kultur kennen- und verstehen lernen. Die Bewohner des Dorfes laden die Mitbewohner zu ihren religiösen Festen ein und unternehmen viele gemeinsame Aktivitäten. Frieden könne aber nur entstehen, sagt eine der Verantwortlichen von Neve Shalom / Wahat al-Salam, wenn beide Seiten ihre Energie statt in Gewalttätigkeiten in friedensstiftende Aktionen stecken würden. Das gelingt jedoch nur, wenn wir den anderen als Partner und nicht als Feind zu akzeptieren lernen. Dieses Projekt ist der Beweis, dass ein friedliches Zusammenleben nachhaltig möglich ist. Angesichts der vielen ernsthaften kriegerischen Konflikte in der Welt können wir verzweifeln. Wir stehen ihnen ratlos und ohnmächtig gegenüber. Trotzdem sollen wir nicht aufhören, uns für den Frieden einzusetzen. Jeder und jede nach seinen und ihren Möglichkeiten, im persönlichen Umfeld und im ganz normalen Alltag. Dabei müssen wir vor allem unsere Kinder zum Frieden erziehen. Das beginnt bei den kleinen alltäglichen Streitereien und geht weiter bei den Werten, die wir ihnen vermitteln. Wichtigste Basis für Frieden unter uns Menschen bilden Toleranz und der Wille zur Konfliktlösung. Und wir sollten die Hoffnung nicht verlieren, dass wir als kleine Friedensaktivisten eine wirksame Ausstrahlung haben, welche den Frieden weiter wachsen lässt. Frieden beginnt bei uns selber. So einfach ist das ... und so schwierig! Toni Patscheider

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Schwerpunkt Friede sei mit euch! Dieses von Jesus verwendete Grusswort ist das schönste seiner Art. Es kann daran nicht herumgedeutelt werden wie z.B. an der Abendmahlssentenz, deren bildhafte Botschaft wortwörtlich genommen und von unserem Kirchengesetz dogmatisiert wurde. Was ist daraus entstanden? Unfriede! Unzufriedenheit in bischöflichen Kreisen über die Öffnung der Konfessionen zum gemeinsamen Feiern. „Der Friede sei mit euch.“ In jedem Gottesdienst wird dieser Gruss ausgesandt. Wird er denn auch angenommen? Das diesjährige Erntedankfest war in unserer Gemeinde ein ökumenischer Wort-Gottesdienst mit geschwisterlicher Kommunion, im Sinne von: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matth. 18,20). Friede!! Der Ruf geht auch in die Welt hinaus, in der so viel Ungerechtigkeit, Krieg und Terror herrschen. Dabei ist doch gerade in manchen Gegenden des schrecklichen Geschehens das Wort „Shalom“ oder „Salam aleikum“ - also „Frieden“ - ein Gruss. Wo bleibt da die Logik? Aber alle grossen Reden über Welt- und Religionsfrieden, und das von den Chören immer wieder flehentlich gesungene „Dona nobis pacem“, nützen nichts, wenn wir nicht auch im Kleinen eine friedfertige Gesinnung haben. Hier kommen eigene Erfahrungen mit ins Spiel. Den inneren Frieden kann man nicht finden, wenn Hassgefühle das Leben vergiften; - erlittenes Ungemach zu verzeihen ist meistens nicht leicht. Ich persönlich habe auf dem weiten Jakobsweg eine grosse friedvolle Gelassenheit gewonnen, ohne dabei meinen kritischen Blick zu verlieren. Deshalb ist mir auch die Entwicklung in unserer Kirche nicht gleichgültig. So wie auf dem Pilgerpfad Menschen verschiedenster Herkunft friedlich zusammen wandern, müsste es doch in den kirchlichen Gemeinden möglich sein, Toleranz und Frieden aufzubringen.

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Schwerpunkt Da muss man halt gelegentlich über seinen eigenen Schatten springen. (Wer diese Redensart ebenfalls wortwörtlich nehmen will, versuche es mal...) *_* Stefanie Randon

Entschleunigung – ein Weg zum inneren Frieden Der Vortrag von Bettina Schneebeli vom 11. September in unserer Pfarrei St. Marien machte deutlich, dass wir zuerst selber zur inneren Ruhe finden müssen, damit wir eingemittet und für die Mitmenschen ein Segen sind. Der Entschleunigung geht eine Beschleunigung voraus. Der moderne Mensch ist aktiv, vielseitig interessiert, engagiert, sozial, leistungsorientiert und „up to date", was die neuen Medien betrifft. Man muss vernetzt sein und mithalten können. Besonders Frauen glauben immer wieder, einen Kurs besuchen zu müssen, um „vollständiger“ zu werden. Doch unser Wissen ist und bleibt unvollständig. E-Mail, Facebook, Twitter und TV bringen nicht nur Vorteile, sie machen uns auch unfrei und zerstreuter. Unser Engagement in Beruf und Familie, aber auch als Freiwillige, kann uns zu fremdbestimmten, ungeduldigen und unzufriedenen Menschen machen. Wir reagieren nur noch, statt zu handeln. Wir sind mitgerissen, verlieren das Gleichgewicht, rotieren immer schneller in der Tretmühle des Alltags, ohne Erfüllung und Ruhe zu finden. Die Kanäle der Wahrnehmung verstopfen, und wir hören die leise Stimme des Herzens nicht mehr. Dieser Spirale kann ganz bewusst entgegen gewirkt werden. Meine persönlichen Ruhe-Inseln finden Die Grösse des Energiespeichers eines jeden Menschen ist individuell. Es gibt keine Regel, wie viele Aktivitäten darin Platz haben oder womit der Speicher wieder gefüllt werden kann. Jeder Einzelne sollte auf sein Fassungsvermögen achten und eine ausgewogene Balance anstreben. Bewegung, Schlaf, frische Luft, ausgewogene Ernährung, inspirierende Kontakte, sinnliche Erfahrung, liebevolle Gesellschaft, Stille und Pausen sind wichtige Komponenten, die bewusste Aufmerksamkeit benötigen, will man Zufriedenheit erlangen. Die WHO (Weltgesundheits-

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Schwerpunkt Organisation) hat bereits 1948 festgehalten, dass zur Gesundheit nicht nur der Körper sondern auch die Psyche und das Wohlbefinden gehören. Die sogenannten VAKOG-Kanäle können die Entschleunigung fördern und die Seelenfrequenz ansprechen.

VAKOG-Kanäle

Visuell Auditiv

Kinästhetisch

Beispiele, die das Wohlbefinden positiv beeinflussen. schöne Bilder, Blumen, Natur, schöne Plätze, Kunst, usw. Musik, Naturklänge, Ruhe, (Mozarts Musik soll die Seelenfrequenz haben) Berührungen durch Menschen, Tiere, Elemente wie Wind, Wasser, Sonne, Kälte, ertasten von unterschiedlichen Materialien arbeiten mit Hingabe, (Hobbies)

Olfaktorisch

angenehme Gerüche und Düfte zuhause und in der Natur

Gustatorisch

abwechslungsreich, genuss- und geschmackvoll essen, mit verschiedenen Kräutern kochen

Gewohnheiten kleben hartnäckig an uns. Die einen erleichtern unsern Alltag, die andern sind lästig und schaden uns. Wagen wir sie genauer unter die Lupe zu nehmen und die eine oder andere zu ändern, wenn auch in ganz kleinen Schritten? Nun wünsche ich uns allen, dass wir unser Rezept zum persönlichen inneren Frieden finden. Maria Reichmuth

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Schwerpunkt Prophetische Worte aus dem alten Testament Kennen Sie den Propheten Jesaja? Er hätte wohl noch heute viel zum Thema „Sehnsucht nach Frieden“ zu sagen. Er starb im Exil bereits 700 Jahre vor Jesu Geburt. Unter ganz schwierigen politischen Verhältnissen schrieb er sich seine Sehnsucht von der Seele. Bald ist Weihnachtszeit und wir werden die Texte Jesaja in den Lesungen hören, da sie im liturgischen Kalender der Adventszeit zugeordnet sind.

Krippenszene St. Ulrich

„Der Wolf wird beim Lamm weilen und der Leopard beim Böckchen lagern. Das Kalb und der Junglöwe und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Junge wird sie treiben. Kuh und Bärin werden zusammen weiden. Ihre Jungen werden zusammen lagern. Und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Und der Säugling wird neben dem Schlupfloch der Viper spielen…“ (Jes 11, 6-8)

Solche Bilder hat Jesaja gezeichnet, um die Sehnsucht des Volkes Israel nach Frieden zu illustrieren und die Hoffnung auf einen messianischen Retter zu nähren. Eines Tages wird der Messias den Frieden bringen! Eines Tages werden Tiere zusammen auf der Weide sein, welche einander heute noch fressen! Was für ein starkes Bild für eine friedliche Welt! In der Pfarrei St. Ulrich ist Jesaja deshalb sogar ein fester Bestandteil der Weihnachtskrippe und sitzt jedes Jahr mit seiner Schriftrolle und dem langen Bart vor dem Altar. Er erinnert uns an unsere eigene Sehnsucht nach Frieden, die in unserem Herzen brennt und noch nicht gestillt ist. Er erinnert uns daran, dass unsere Welt eben noch nicht Gottes Friedensreich entspricht. Doch was können wir dagegen tun? Gegen die Kriege in der Welt scheinen wir machtlos zu sein, doch Resignation ist auch nicht der richtige Weg. Beginnen wir mit dem Frieden bei uns selber, in unserem eigenen Herzen! Lesen Sie doch in einer ruhigen Minute ein wenig Jesaja, um diesem inneren Frieden auf die Spur zu kommen. Claudia Gabriel

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Vereine und Gruppen Wünsche aus dem Frauenverein

Zögern Sie nicht lange und rufen Sie uns an! Rita Neff

Liebe Frauen von Oberwinterthur • • • •

Wollen Sie gleichgesinnte Frauen treffen? Wollen Sie Neues erfahren und erleben? Suchen Sie einen Ort, wo Sie sein können, wie Sie sind? Suchen Sie einen Ort, wo Sie Ihre Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen können? Ein solcher Ort ist der Frauenverein St. Marien. Hier sind alle willkommen, besonders auch Frauen von anderen Konfessionen, denn das macht das Zusammensein erst richtig spannend. Zu einem Verein gehört auch ein Vorstand, der das Netzwerk zusammenhält. Und dieser Vorstand wünscht sich Schützenhilfe, eine Vitaminspritze, auf gut Deutsch: wir brauchen Frauen (mindestens 2), die im Vorstand mitarbeiten, damit unser Verein lebendig bleibt. Der Aufwand ist nicht gross, ca. 5 Sitzungen im Jahr und, wenn möglich, Mithilfe bei den Anlässen. Für gewünschte Weiterbildungen in Vorstandsfragen ist gesorgt und die Kosten werden selbstverständlich übernommen. Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Jubiläumsausflug anlässlich 100 Jahre Chor St. Marien Freudig machte sich am 27. August eine Gruppe von ca. 30 Chörlern auf den Weg Richtung Elsass und Schwarzwald. Um die Mittagszeit erreichten wir Colmar und liessen es uns im Restaurant Pfeffel, einem altehrwürdigen Haus, mit Elsässer Spezialitäten kulinarisch gut gehen. Später hörten wir einer Führerin zu, welche uns Wissenswertes über den Wandelaltar von Matthias Grünewald erzählte. Der in drei Teile getrennte Altar entstand zwischen 1512 und 1516 und gehört zu den bedeutendsten Werken der Kunstgeschichte überhaupt. Dank der wunderbaren Gemälde von Verkündigung, Kreuzigung und Auferstehung Jesu ist das Museum Unterlinden neben dem Louvre in Paris das zweitmeist besuchte Museum Frankreichs. Anschliessend wartete das „grüene Bähnli“ für eine Stadtrundfahrt. Diese führte vorbei an alten Riegelhäusern, Parkanlagen, Kirchen und Museen. Sogar ein Klein Venedig gibt es in Colmar. Die weitere Reise ging zum Luft-

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Vereine und Gruppen kurort Oberwolfach. Im Herzen des Schwarzwalds waren wir Gast im Hotel 3 Könige. Im festlich gedeckten Speisesaal wurden wir mit einem fürstlichen Nachtessen verwöhnt. Dass wir nicht nur immer todernst am Proben sind, bewies der weitere Abend. Ein Alleinunterhalter spielte auf seinem Keyboard und es dauerte nicht lange, bis das erste Paar das Tanzbein schwang und ein tolles Fest in Gang kam. Unser Dirigent stellte fest, dass er seine „Schäflein“ von dieser heiteren Seite noch gar nicht kannte. Am nächsten Morgen machten wir einen Abstecher in die Dorotheen Glashütte, die älteste aktive Mundblashütte im Schwarzwald. Wir wurden inspiriert von zahlreichen Dekorations- und Geschenkideen. Nicht wenige verliessen den Ort mit Taschen voller Souvenirs. Auch am Titisee erlebten wir eindrückliche Momente. Das Spiegeln der Wolken und der dunklen Tannen im See war eine Augenweide. Die Schifffahrt und das Vorbeischlendern an den vielen Souvenirläden liessen Feriengefühle aufkommen. Mit der Ankunft in Winterthur war die Jubiläumsreise leider schon Vergangenheit. Unserer Präsidentin sowie ihren Helfern gebührt ein herzlicher Dank für das Organisieren dieser beiden eindrucksvollen Tage. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass

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nebst vielen Proben und Aufführungen das gemütliche Beisammensein und die Kollegialität im Chor einen grossen Stellenwert haben. Es würde uns und unsern Dirigenten von Herzen freuen, wenn nächstes Jahr ein paar neue begeisterte Sängerstimmen an der Chorreise teilnehmen würden. Martha Bryner

Das Fenster

China – Land und Küche Bilderreise durch China, erzählt von Stephanie Clappier und authentische Gerichte, gekocht von Yongmei Meili

Montag, 12. Jan. 2015 um 18.30 Uhr im Anhaltspunkt Teilnehmerzahl beschränkt – Anmeldung bis am 20.12.2014 per Mail an anhaltspunkt@kathwinterthur.ch Unkostenbeitrag CHF 18


Vereine und Gruppen buch der Gruppe „Hufflepuff“:

Rückblick Hela

Im Herbstlager besuchten wir die „Zauberschule Högwärts“ in Wassen (Kt. Uri). Wir lernten die richtige Handhabung von Flugbesen, wichtige Zaubersprüche und eigneten uns in den sieben Schuljahren wichtiges Zauberwissen an. Dank Magie und Zauberei bestanden wir so manches Abenteuer. Es war ein zauberhaftes und irgendwie magisches Lager! Ausschnitt aus dem Lagertage-

Mittwoch, 08.10.14 Heute begann das Trimagische Turnier. Beim ersten Spiel mussten wir Sugus sammeln, damit wir nachher einen Drachen aufpumpen konnten. Mit unserem Drachen konnten wir das Goldene Ei holen. Nach diesem Spiel gab es Mittagessen. Nach dem Mittagessen spielten wir das zweite Spiel. In diesem Spiel mussten wir zwei Leiterinnen von der Unterwasserwelt retten.

Dann gab es Abendessen. Nach dem Abendessen spielten wir das dritte Spiel. Beim dritten Spiel machten wir ein Labyrinth. Unsere Gruppe hat gewonnen und wir

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Vereine und Gruppen haben einen Süssigkeiten-Pokal bekommen. Nemo, Viola und Kibo Ein grosses DANKESCHÖN an alle, die zu diesem tollen Lager beigetragen haben! Weitere Informationen und Fotos vom Lager sind auf www.blauringoberi.ch.

Café Philo Nach dem 5-teiligen Zyklus im Juni und Juli zu aktuellen Fragen unserer Zeit, wird das Café Philo nun

jeden 3. Montag im Monat um19.30 Uhr im Anhaltspunkt stattfinden.

Wir suchen für unsere neue Gruppe Mädchen ab dem Kindergarten / der 1. Klasse, die gerne grosse und kleine Abenteuer in der Gruppe mit Gleichaltrigen erleben möchten. Am Samstag, 17.01.2015 findet speziell für diese Altersgruppe ein Schnuppernachmittag statt. Möchtest du nicht so lange warten? Dann melde dich auf unserer Internetseite zum Schnuppern an! Wir freuen uns auf dich! Simone Seiler

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Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was ist und wie handelt der Mensch? Solchen und weiteren Fragen der klassischen Philosophie, sowie auch Fragen der angewandten Ethik, wollen wir in offenen Diskussionsrunden nachgehen. Nach einer kurzen Einführung ins jeweilige Thema sind alle eingeladen, im Rahmen einer moderierten Diskussion ihre Gedanken und Ansichten mitzuteilen und diese den Fragen und Einwänden der anderen auszusetzen. Bei der Auswahl der Themen nehmen wir gerne Vorschläge der Teilnehmenden entgegen .


Portrait Portrait Im Gespräch mit Verena Mettler-Späni Das Wort „Frieden“ ist Teil der Berufsbezeichnung. Als eine von drei Winterthurer Friedensrichterinnen strebt Verena Mettler-Späni in formlosen Verhandlungen mit den Parteien nachhaltige Lösungen an. Was ist ihr Erfolgsrezept? Frau Mettler-Späni, „Schlichten statt Richten“ ist ein bewährter Leitsatz Ihrer Tätigkeit. Haben Sie damit Erfolg? Eigentlich kommt das Schlichten vor dem Richten; nach uns kommt das ordentliche Gericht. Wir versuchen einvernehmlich zu einer Lösung zu kommen. Ich spüre, dass die Leute, die bei uns vorgeladen werden, gestresst sind, aber eigentlich wollen diese Menschen Frieden. Sie wollen nicht im Streit miteinander leben. Abgesehen von wenigen Ausnahmen suchen die meisten bei uns nach einer Lösung. Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit? Das Schaffen mit ganz verschiedenen Menschen; einige benötigen Hilfe, weil sie ihre Sachen nicht selber regeln können. Diesen Menschen zu helfen, damit sie eigenverantwortlich ihren Konflikt regeln können, so dass sie ihre Energie wieder in andere Bereiche lenken können, das ist das Schönste an meiner Tätigkeit. Befriedigend ist zudem, dass im Idealfall innert vier Wochen mit den Parteien die Verhandlung geführt ist und eine definitive Lösung vorliegt. Bei drei Vierteln aller Verhandlungen einigen sich die Parteien auf einen Vergleich, akzeptieren die Forderung der Gegenpartei oder ziehen die Forderung zurück. Welche Faktoren begünstigen diese Erfolgsquote? Wichtig ist, dass man sich Zeit nimmt und genau zuhört. Beide Seiten schildern ihre Sicht des Konflikts, beide hören einander zu, was in einer Konfliktsituation nicht einfach ist. Dann versuche ich Verständnis für die Interessen der Gegenseite zu schaffen, so dass dies im Idealfall die Grundlage für die Lösung bildet. Wie berücksichtigen Sie in Ihrer Verhandlungsführung Stimmung, Tonlage und Atmosphäre der Parteien während einer Verhandlung? Ich höre exakt zu und beobachte beide Seiten genau, wer gestresst wirkt, wer einen Röhrenblick hat. Ich trete zuerst mit dieser, dann mit der anderen Seite in Kontakt. Sobald sich beide Parteien beruhigt haben, führe ich sie zusammen und lasse das Gespräch zwischen ihnen laufen.

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Portrait Manchmal kann die Tonlage hoch sein, da setze ich Grenzen. Ich lasse Emotionen zu, sie sind wichtig. Emotionen zeigen die Bereitschaft, an der Situation etwas ändern zu wollen. Haben Sie schon erlebt, dass sich zerstrittene Parteien nach einer Verhandlung zu einem ehrlichen Neustart entschliessen konnten? Ja, manchmal gehen sie nach einer Verhandlung zusammen ein Bier trinken. Das offensichtlichste Versöhnungszeichen ist, wenn sie sich nach einer Verhandlung die Hand geben, nachdem sie sich bei der Begrüssung kaum in die Augen geschaut haben. Es kommt vor, dass die Parteien nicht gemeinsam im Wartezimmer sitzen können. Aber wie gesagt, eigentlich wollen die Leute nicht streiten. Wenn die Lösung vorliegt, sind alle sehr erleichtert. Das sind die schönen Momente meines Berufsalltags. Über Forderungen bis CHF 2'000 dürfen Sie abschliessend urteilen, bis CHF 5'000 einen Urteilsvorschlag machen. Es fällt auf, dass die Parteien den Vorschlag meistens akzeptieren. Weshalb? Auch hier unterstütze ich in erster Linie mit Hilfe der Mediation das Bestreben beider Seiten, zusammen eine einvernehmliche Lösung zu finden, die dann auch akzeptiert wird. Wir fällen selten ein Urteil. Beim Urteilsvorschlag bis CHF 5'000 hat sich manchmal eine Partei derart exponiert, dass sie ohne Gesichtsverlust nicht mehr zurückbuchstabieren kann. In solchen Fällen schlage ich vor, mein Urteil später schriftlich zu unterbreiten. Mein Urteilsvorschlag ist meist auf einen Kompromiss ausgelegt, beide müssen etwas von ihren Positionen abrücken. Das wird im Allgemeinen sehr gut akzeptiert. Was trägt das Friedensrichteramt zum friedlichen Zusammenleben in der Gesellschaft bei? Ich denke, wir leisten einen wichtigen Beitrag zum Rechtsfrieden. Gewisse Konflikte - etwa im Nachbarschafts- und Familienbereich – haben ein erhebliches Eskalationspotenzial und eine enorme menschliche Tragweite. Da investiere ich viel Zeit, denn die Folgen können für die persönlich Betroffenen sehr gravierend sein. Hier leisten wir einen grossen Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden. Frau Mettler-Späni, ich danke Ihnen herzlich für das Interview. Paul Reichmuth

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Kurz notiert Der Nikolaus kommt nach Oberi Nach der feierlichen Nikolaus-Aussendung sind die drei Nikoläuse bereit, Kinder und Erwachsene in Oberi zu besuchen. Der heilige Nikolaus von Myra hat damals für die Menschen gütig gesorgt und ihnen Freude bereitet. Mit dem Erlös aus den Besuchen ist es der Nikolausgruppe Oberi möglich, im Geiste ihres Vorbildes aus Myra Kinder- und Jugendprojekte zu unterstützen. Besuche: 5./ 6./ 7. Dezember 2014, 17.00 bis 20.00 Uhr, Anmeldungen für einen Nikolaus-Besuch bei: Liliana Merico, Tel. 052 242 49 50 oder E-Mail: nikolaus@winti.ch. Informationen unter www.stmarien.ch (-> Gemeinschaft – Nikolausgruppe Oberwinterthur)

Ministrantenaufnahme 2014 Am Sonntag, 14. Dezember werden im 10-Uhr-Gottesdienst die neuen Ministrantinnen und Ministranten definitiv in unsere Schar aufgenommen. Neun Buben und Mädchen bereiten sich im Moment darauf vor und müssen noch ja sagen. Wir freuen uns auf diesen tollen Jahrgang.

Fiire mit de Chliine Winterfeier Am Samstag, 6. Dezember um 16.30 Uhr sind wieder unsere Kleinsten zum ökumenischen Gottesdienst eingeladen. Der Gottesdienst dauert etwa 25 Minuten, anschliessend gibt es noch ein gemeinsames Basteln und eine kleine Verpflegung.

Wenn man lange genug bei Gott rumhängt, färbt der Typ auch irgendwann ab. Dieses Zitat von Richard Rohr, einem amerikanischen Franziskaner, könnte man als die Mitte der Botschaft von Andrea Schwarz bezeichnen, die sie uns am 6. und 7. November mitgegeben hat. Wenn man sich mit Gott beschäftigt, sich die Worte Jesu zu Herzen nimmt und wirken lässt, dann werden sie Auswirkungen haben. Irgendwann – und sicher zum Guten für uns und unsere Umgebung. Damit hat sie uns angesteckt, uns für das Leben zu entscheiden und immer wieder aufzubrechen.

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Ufsteller Friedensort in Rikon

Am 25. Oktober, besuchte eine Gruppe aus St. Marien das klösterliche Tibet-Institut in Rikon. Einer der acht dort lebenden tibetischen Mönche zeigte uns das Kloster und erläuterte die Aufgaben, welche die Mönchsgemeinschaft fernab ihrer Heimat übernimmt. Das Tibet-Institut wurde 1966 auf Wunsch des Dalai Lama, von den Brüdern H. und J. Kuhn in Rikon gegründet. Der Dalai Lama übernahm die Schirmherrschaft, wählt die Äbte aus und erteilt dem Kloster seine Aufgaben. Hauptauftrag ist die Sicherstellung der spirituellen Betreuung für Tibeter aller Schulrichtungen in Europa. Das Tibet-Institut in Rikon ist für die Exil-Tibeter das wichtigste spirituelle Zentrum ausserhalb des Tibets und Indiens. Es ist beeindruckend, welche Ruhe und welchen Frieden dieser Ort und die Mönche, die dort leben, ausstrahlen. Sie führen die buddhistischen Traditionen weiter und sie sind ganz einfach für die

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Menschen da, die sie brauchen. Buddha lehrte, dass alles Leben miteinander verbunden ist, Teil eines grossen Ganzen: Menschen, Tiere, Pflanzen, die ganze Schöpfung. Daraus folgt, dass wir in Einklang miteinander leben sollen, dass jeder und alles seine Daseinsberechtigung hat. Niemand steht über dem anderen oder über der Natur. Was ist das anderes als umfassender Friede? Toni Patscheider

Offene Plattform: Menschen präsentieren ihre Spiritualität Den Horizont öffnen und andere Denkweisen und Glaubensrichtungen kennen lernen, den Dialog mit Andersdenkenden fördern.

Jeweils am 2. Freitag im Monat um 19.30 Uhr im Anhaltspunkt 12. Dez. 2014: Ariya Brigitte Baumann (Buddhistische Nonne) 09. Jan. 2015: Roland Leu (Freidenker) 13. Feb. 2015: Johannes Wirth (Gemeindeleiter GvC Chile Hegi)


Kinderseite Zauberbuchstaben Mit nur jeweils einem zusätzlichen Buchstaben kannst du die Begriffe links in die Begriffe rechts verzaubern. Trage diesen Buchstaben rechts ins Feld ein und du wirst von oben nach unten ein Lösungswort erhalten.

ROST - FROST

F

?

+ Viel Spass beim Lösen! Das Lösungswort steht irgendwo auf der Seite 4.

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Winterausgabe Einzahlungsschein: Vorderseite (Text vgl. Anlage)

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Winterausgabe Einzahlungsschein R端ckseite

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Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 â&#x20AC;&#x201C; 1916) Ăśsterr. Schriftstellerin

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