GESCHÄFTS‐ BERICHT 2021 Urnenabstimmung Sonntag, 20. März 2022 Die Stimmberechtigten werden rechtzeitig mit dem Stimmmaterial bedient.
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INHALTSVERZEICHNIS
Seite Inhaltsverzeichnis
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Bericht des Präsidenten des Kirchenverwaltungsrates
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Bericht der Pfarreibeauftragten
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Bericht des Katholischen Konfessionsteils
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Berichte aus Gremien, Gruppen, Kommissionen und Vereinen
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Infrastruktur
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Finanzen
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Behörden und Mitarbeitende
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Die Kirchgemeinde agiert nachhal‐ tiger. Darum versenden wir nur ei‐ nen Kurzbericht in sämtliche Haus‐ halte. Den ausführlichen Bericht fin‐ den Sie online auf unserer Web‐ seite. Sie können diesen auch be‐ stellen. Mit dieser Massnahme schonen wir die natürlichen Res‐ sourcen nachhaltig.
IMPRESSUM Herausgeber Redaktion / Layout Erscheinung
Katholische Kirchgemeinde Region Rorschach Vera Maria Rösch, Stefan Meier jährlich
Der Geschäftsbericht wird online publiziert unter https://www.kkrr.ch/gb.html. Eine gedruckte Version kann be‐ stellt werden via Mail an admin@kkrr.ch, via Telefon an 071 841 22 51 oder schriftlich bei Katholische Kirchgemeinde Region Rorschach, Geschäftsstelle, Mariabergstrasse 18, 9400 Rorschach 2
Jahresberichte
BERICHT DES PRÄSIDENTEN DES KIRCHENVERWALTUNGSRATES und Ihre Unterstützung zur Siche‐ rung eines aktiven Kirchenlebens bedanke ich mich sehr herzlich bei Ihnen allen.
Sehr geehrte Kirchbürgerinnen, sehr geehrte Kirchbürger Seit dem 1. Januar 2020 übe ich die Funktion als von den Kirchbürgerin‐ nen und Kirchbürgern gewählter Präsident der Kirchgemeinde aus. Zwei Jahre im Amt als Präsident ohne physische Kirchbürgerver‐ sammlung, das ist eine Tatsache und ein Novum, noch nie ist dies so vorgekommen. Zurzeit des Schrei‐ bens ist bereits klar, dass die Bürger‐ versammlung 2022 nicht stattfinden wird und wie in den letzten Jahren wiederum an der Urne abgestimmt wird. Erfreulich an dieser Form über das Jahresergebnis und über das Budget zu befinden war jeweils die Stimm‐ beteiligung. Die rund 15% und grosse Mehrheit an Zustimmung zur Jahresrechnung und zum Budget empfindet der Kirchenverwaltungs‐ rat als positiven Vertrauensbeweis. Aufgrund der guten Rechnungser‐ gebnisse der letzten Jahre bean‐ tragte der Kirchenverwaltungsrat zudem einen um 2% tieferen Steu‐ erfuss, was prompt auch Ihre Zu‐ stimmung fand. Für Ihr Vertrauen 3
Corona hatte uns weiterhin im Griff, wir alle taten uns schwer mit dieser Pandemie. Zu wenig hat die Menschheit mit einer solchen Not‐ lage gerechnet. Es fällt uns schwer, die notwendigen Einschränkungen zu ertragen. Für das Pastoralteam und für die Kirchenverwaltung war und ist es eine grosse Herausforde‐ rung, bei den immer wieder wech‐ selnden Bedingungen die richtigen Massnahmen umzusetzen. Bund und Kantone geben jeweils den Rah‐ men vor. Daraus galt es immer wie‐ der abzuschätzen, mit welchen Vari‐ anten wir den meisten Gläubigen die Gottesdienste ermöglichen konnten. Das Pastoralteam hat sich unermüdlich eingesetzt für ein trotzdem breites Angebot von Mes‐ sen, Gottesdiensten und Anlässen für alle Generationen. Hunderte von Freiwilligen haben die Seelsorgen‐ den und die Verwaltenden tatkräftig unterstützt in der herausfordernden Arbeit. Für viele fanden unange‐ nehme Kirchenordnungsdienste und Zertifikatskontrollen statt, an‐ stelle der jeweils fröhlichen Apéro‐ Anlässe mit vielen herzlichen Begeg‐ nungen. Unser Leben hat uns schon viele Lektionen erteilt. Die wichtigste Lek‐ tion, die ich niemals vergessen werde, ist die, dankbar zu sein. Es gibt immer einen Grund dankbar zu sein, suche und finde ihn! Während die Freiwilligen des Pfar‐ reirates, des Pfarreiteams und der
Drehscheibe mit dem Pastoralteam die pastorale Seite lebendig gestal‐ ten, ist der Kirchenverwaltungsrat für die Sicherstellung der notwendi‐ gen Ressourcen zuständig. Dies muss immer im Einklang mit den ge‐ setzlichen Rahmenbedingungen ge‐ schehen. Dabei werden wir tatkräf‐ tig unterstützt von der Geschäfts‐ prüfungskommission. Der Kirchenverwaltungsrat hat im vergangenen Jahr in zehn Sitzungen 79 Traktanden behandelt. Dabei wurden Fragen behandelt und Ent‐ scheide gefällt zu den Bereichen Personelles, Instandhaltung und Entwicklung der Infrastruktur, Bür‐ gerinteressen sowie strategische Ausrichtung der Seelsorgeeinheit. Dabei funktioniert der Rat als Kolle‐ gialbehörde, geprägt von gegensei‐ tigem Respekt und Vertrauen. Profi‐ tiert hat der Rat von der Neuausrich‐ tung der Geschäftsprüfung. Die OBT Treuhand AG prüft die Buchhaltung professionell. Die Geschäftsprü‐ fungskommission hat so die Mög‐ lichkeit, ausgesuchte Bereiche der Ratsarbeit zu überprüfen. Wir ver‐ sprechen uns viel von dieser wert‐ vollen Art Prüfungsarbeit und haben damit bereits die ersten konkreten und positiven Erfahrungen ge‐ macht. Nachdem Sie bei der Abstimmung zur letzten Bürgerversammlung an der Urne die neue Fassung der Ge‐ meindeordnung mit 1'260 Ja und 42 Nein Stimmen gutgeheissen haben, gelten nun für die Kirchenverwal‐ tung gemäss Art. 15a die neuen Fi‐ nanzbefugnisse. Über zwei Baupro‐ jekte konnten Sie deshalb am 26.
Jahresberichte September 2021 an der Urne befin‐ den. Mit rund 1'100 Ja zu 300 Nein Stimmen haben Sie den beiden In‐ vestitionskrediten zugestimmt. Viele herzlichen Dank! Das deutliche Resultat motiviert uns zur schnellen und zeitnahen Umsetzung der Pro‐ jekte. Für die Pfarrei St. Mauritius in Goldach geht es um die Umgestal‐ tung der Pauluskapelle und in Ror‐ schach wird die Sanierung der neu‐ barocken Wagenremise in Angriff genommen. Am 19. Juni 2020 erlangte der Ge‐ richtsbeschluss in der abgewiese‐ nen Stimmrechtsbeschwerde zum Projekt Haus Navan die Rechtskraft. Am 9. März 2021 hat die Baukom‐ mission ihre Tätigkeit wieder aufge‐ nommen. In acht Sitzungen wurden die Planungsideen begutachtet, dis‐ kutiert und freigegeben. Die Bauar‐ beiten werden in naher Zukunft auf‐ genommen. Da seit Frühjahr 2021 die evange‐ lisch‐reformierte Kirche Rorschach den Glockenschlag in der Nacht aus‐ setzt, hat uns das Thema im Herbst
ebenfalls eingeholt. Mit einer Peti‐ tion fordern 34 Personen aus der Rorschacher Bevölkerung eine An‐ passung der Lautstärke des Glo‐ ckenschlags an die Lärmschutzbe‐ stimmungen. Zudem soll auf den Glockenschlag von 22 Uhr bis 7 Uhr verzichtet werden. Und als Drittes soll das Gottesdiensteinläuten auf höchstens zwei Minuten beschränkt werden. Der Kirchenverwaltungsrat und die Verantwortlichen vom Pas‐ toralteam haben sich intensiv mit dem Thema befasst und in einem ersten Schritt probehalber für ein halbes Jahr den Glockenschlag nachts eingestellt. In dieser Zeit ver‐ suchen wir eine Zukunftslösung zu finden, die möglichst viele Interes‐ sen berücksichtigt. Gemeinsam haben wir im vergange‐ nen Jahr sehr viel dazugelernt. Wir mussten trotz Abstandhalten aufei‐ nander zugehen, trotz gesetzlichen Pandemieauflagen möglichst viel Seelsorge leisten, trotz direkten und indirekten Zwängen gute Miene zum bösen Spiel machen. Ich
wünsche mir, dass wir auch inskünf‐ tig gemeinsam das richtige Augen‐ mass für einander finden, um diese Krise zu bewältigen und mit viel Mo‐ tivation, Entschlossenheit und Gott‐ essegen in eine neue Zukunft durch‐ starten zu dürfen. Mein aufrichtiger Dank geht an alle. Was würde ich nur machen, wenn ich Euch nicht hätte? Ich will einfach nur herzlich Danke sagen für alles, was Ihr im letzten Jahr für die Katho‐ lische Kirche Region Rorschach ge‐ leistet habt! In steter Veränderung ist diese Welt. Wachstum und Verfall sind ihre wahre Natur. Die Dinge erscheinen und lösen sich wieder auf. Glücklich, wer sie fried‐ voll einfach nur betrachtet. (Buddha)
Pius Riedener Präsident des Kirchenverwaltungsrates
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Jahresberichte
BERICHT DER PFARREIBEAUFTRAGTEN Liebe Pfarreiangehörige Das Jahr 2021 begann so, wie es ge‐ endet hat. Aufgrund von Corona war Kreativität gefragt. Gottes‐ dienste wurden verdoppelt und neue Formen ausprobiert. Wir frag‐ ten uns, was im Freien machbar ist. An Weihnachten entstand so zum Beispiel der Krippenweg, der uns zu all unseren wunderschönen Krippen in unseren Kirchen brachte. Auch 2022 gibt es diesen wieder. An Os‐ tern führte ein Weg von Untereggen nach Goldach zur Pauluskapelle – In‐ halt; der Palmsonntag, die Kar‐ und Ostertage. Zudem konnte man das Osterlachen auf den Weg mitneh‐ men, weil unterschiedliche Witze aufgehängt waren. Der YouTube‐Ka‐ nal wurde verstärkt mit professio‐ nellen Videos bedient. Dabei kamen unterschiedliche Personen der Ka‐ tholischen Kirchgemeinde Region Rorschach zu Wort. Ausserdem überlegten wir uns, was für die KKRR und somit für Sie wich‐ tig sein könnte. Dies war nicht so einfach, da die Bestimmungen
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hinsichtlich Corona stets wechsel‐ ten. Ein Grundgedanke war uns da‐ bei immer wichtig: für Sie ansprech‐ bar und für Sie da zu sein. Uns ist be‐ wusst, dass dies uns nicht zu jedem Zeitpunkt gelang. Dennoch ist es für uns ein Massstab, an dem wir uns messen lassen. Im November haben wir uns an un‐ serer Teamtagung mit der Methode der Frischzelle auseinandergesetzt. Dabei geht es darum, einerseits im Team unsere Talente zu fördern, an‐ dererseits auch bei Ihnen. Wir stel‐ len fest, dass wir schon auf einem guten Weg sind: neue Projekte wie im Bereich „Kinder“ oder „Jugend“ sind entstanden. Auch wurden das Trauercafé weiterentwickelt und die Seniorenarbeit neu ausgerichtet. Wanderwochen sollen angeboten werden. Es lohnt sich, auf unseren unterschiedlichsten Informations‐ kanälen wie Homepage, Rorscha‐ cher Echo, Forum oder Facebook nachzuschauen, was aktuell ange‐ boten wird. Liebe Pfarreiangehörige
Unser Dank gilt allen, die sich auf ir‐ gendeine Weise in unseren drei Pfarreien in der KKRR engagieren. Ihr Engagement ist ein unschätzba‐ rer Dienst an der lebendigen Ge‐ meinschaft in den drei Pfarreien. Zu‐ dem leben Sie darin Ihre Berufung, Sie leben eine christliche Grundhal‐ tung und zeigen damit nach aussen die Lebenseinstellung: sich in den Dienst des Nächsten stellen, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Ebenso danken wir allen, die uns durch kritische Rückfragen immer wieder neu herausforderten. Es half uns, nicht im Stillstand zu verharren, sondern voranzuschreiten. Wir dan‐ ken auch all jenen, die uns in dieser herausfordernden Zeit durch posi‐ tive Rückmeldungen den Rücken stärkten. Ebenso danken wir allen, die sich mit ihrem finanziellen Beitrag soli‐ darisch mit unserer Gemeinschaft zeigen. Rainer Böhm Im Namen der Pfarreibeauftragten Anna Maria Frei‐Braun, Wieland Frei und Mat‐ thäus Strawa
Jahresberichte
KATHOLISCHER KONFESSIONSTEIL – KATHOLISCHES KOLLEGIUM
Der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen bildet die Körper‐ schaft aller Katholikinnen und Ka‐ tholiken im Kanton und gliedert sich in 92 Kirchgemeinden. Er engagiert sich in den Bereichen Kirche, Bil‐ dung, Soziales und Kultur und hütet das klösterliche Erbe «Stiftsbezirk St.Gallen», welches den St.Galler Katholiken 1813 anvertraut wurde. Der Administrationsrat behandelte 2021 rund 440 Geschäfte, davon rund 170 genehmigungspflichtige Geschäfte aus Kirchgemeinden und Klöstern, die der Zustimmung des Administrationsrates als Aufsichts‐ organ bedurften. Mit der «Vision 2031» positionierte der Administra‐ tionsrat den Katholischen Konfessi‐ onsteil als Körperschaft, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet. Er versteht sich als Partner für die viel‐ fältigen seelsorgerlichen Aufgaben im Bistum, als lebendiger Träger und Gestalter des kulturellen klösterli‐ chen Erbes sowie als Garant für dia‐ konisches Engagement, Bildungsan‐ bieter und ‐förderer. Die Stärkung der Kommunikation nach Aussen und Innen war eine Schwerpunkt‐ aufgabe aus der Finanzstrategie
2020. Dazu wurde das Kommunika‐ tionskonzept überarbeitet und auf dieser Grundlage eine Kommunika‐ tionsstelle geschaffen, die im Früh‐ jahr 2022 ihre Arbeit aufnimmt. Die Pfeiler der Finanzstrategie 2020 mit den Aufgabenfeldern «junge Er‐ wachsene», «Diakonie» und «Kom‐ munikation» bleiben auch für die nächste Periode 2021 bis 2025 im Fokus. Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 wurde die Öffnung der Katholischen Kantonssekundarschule «flade» ab‐ geschlossen. Damit wird für alle Schülerinnen und Schüler aus der Stadt St.Gallen ein kostendeckendes Schulgeld durch die Stadt bezahlt. Über 720 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Region besuchen neu in 42 Klassen die flade. Die Er‐ weiterung und Renovation des Not‐ kerschulhauses im Osten der Stadt konnte im Juni 2021 nach einer drei‐ jährigen Bauphase erfolgreich abge‐ schlossen werden. Im Stiftsbezirk wurde mit der Reno‐ vation des Sparad‐Gebäudes das erste Teilprojekt aus der dritten Re‐ novations‐ und Umbauetappe reali‐ siert. Im Gebäude sind neu die Schulleitung der Diözesanen Kir‐ chenmusikschule samt Unterrichts‐ räumen, die Pensionskasse der
Diözese St.Gallen, die Wohnung ei‐ nes Hauswartes und Sitzungsräume untergebracht. Das nächste Teilpro‐ jekt, die Renovation und Umbau des Türmliflügel‐Ost, schreitet planmäs‐ sig voran. Das Katholische Kollegium (Parla‐ ment) tagte coronabedingt wieder in der Kathedrale statt im Kantons‐ ratssaal. Das Parlament genehmigte im Juni die Rechnung 2020 mit ei‐ nem Gesamtaufwand von 76,4 Mio. Franken bei einem Aufwandüber‐ schuss von 440'000 Franken. In der November‐Sitzung wählte das Ka‐ tholische Kollegium in einer Kampf‐ wahl Dr. Pascale Baer‐Baldauf, Ror‐ schach, als neue Administrationsrä‐ tin. Sie ersetzt Margrit Stadler‐Egli, Bazenheid, die nach 22‐jähriger Tä‐ tigkeit Ende 2021 aus dem Rat zu‐ rückgetreten ist. Das Parlament ver‐ abschiedete das Budget 2022 mit ei‐ nem Aufwand von 72 Mio. und ei‐ nem Ertrag von 71,8 Mio. Franken. Das pandemiebedingte Defizit ist auf die tieferen Ticketeinnahmen bei der Stiftsbibliothek zurückzufüh‐ ren. Mit der Änderung des Stipen‐ diendekrets können künftig auch Studentinnen und Studenten kir‐ chenmusikalischer Richtung finanzi‐ ell unterstützt werden. Der verab‐ schiedete Nachtrag zum Personal‐ dekret bringt Neuerungen in den 6
Jahresberichte Bereichen Arbeitszeitmodell, Straf‐ registerauszüge, Urlaube, Mitarbei‐ tergespräche und Streiterledigungs‐ verfahren mit sich. Eine Motion, die eine Totalrevision der Verfassung verlangt, wurde an den Administra‐ tionsrat überwiesen. Mit dem Pos‐ tulat «Ökologisch und ethisch ver‐ tretbare Ausrichtung des Katholi‐ schen Konfessionsteils» beauftragte das Kollegium den Administrations‐ rat, einen entsprechenden Bericht zu verfassen.
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Auch im zweiten «Corona‐Jahr» ist noch nicht die ersehnte Normalität zurückgekehrt. Vieles ist zwar wie‐ der möglich – wenn auch auf andere Art und Weise gegenüber früher. Wann ein kirchliches Leben in der Gemeinschaft ohne Einschränkun‐ gen wieder erfahrbar wird, ist offen. Umso wichtiger ist, dass Kirche vor Ort und im Netz auf kreative Art und Weise erlebbar bleibt, Wärme, Hoff‐ nung und Zuversicht ausstrahlt – für die Menschen, für die Gesellschaft.
Der ausführliche Amtsbericht zu den verschiedenen Einrichtungen des Katholischen Konfessionsteils kann ab Mai 2022 bei der Katholischen Administration bezogen oder unter www.sg.kath.ch heruntergeladen werden. Thomas Franck Verwaltungsdirektor
Jahresberichte
JAHRESBERICHT DES PFARREIRATES RORSCHACH Auch dieses Jahr stand leider unter der grossen Wolke der Coronapan‐ demie. Wie im Vorjahr mussten wir Schutzmassnahmen einhalten so‐ wie Verzichte und Ungewissheiten ertragen. Umso wichtiger bleibt für uns das Bewusstsein, jeden einzel‐ nen Sonnenstrahl einzufangen und diesen als positiven Impuls festzu‐ halten. Dies haben wir mit all unse‐ ren Feiern und Festen versucht, so gut wie möglich weiterzugeben und aus jeder Situation und Massnahme das Beste zu machen. Unsere Sitzungen konnten wir leider nicht wie gewohnt abhalten. Wir nutzten jedoch die Möglichkeit mit‐ tels Videoanrufs mit Teams, uns we‐ nigstens virtuell sehen und so auf eine neue Art kommunizieren und planen zu können. Die 50 Personen Grenze stellte auch neue Herausfor‐ derungen. So entstand die Idee des Livestreams im Zentrum St. Kolum‐ ban. Dieses Angebot haben wir sehr gerne unterstützt und bei der Um‐ setzung mitgeholfen. Nach der Verabschiedung von Peter Locher im letzten Jahr durften wir zwei neue Mitglieder aufnehmen. Luisa Carta vertritt nach einem Jahr Vakanz die MCI. Sie ist im Februar offiziell im Pfarreirat begrüsst wor‐ den. Tanja Biehle‐Bischof wurde im Mai neu in den Pfarreirat gewählt. Ende Februar hat die Kerngruppe die Idee geschaffen, aus “Pasta es‐ sen, stillt Hunger”, ein “Pasta bestel‐ len, stillt Hunger” zu lancieren. Es gingen 180 Pasta Bestellungen ein, was ca. 360 – 540 Portionen ent‐ spricht. Die Leute haben es sehr
geschätzt, Pasta mitzunehmen. Auch der Lieferservice wurde ge‐ nutzt. Es gab positive Rückmeldun‐ gen; die schönen Abgabesäckli mit den feinen Saucen kamen gut an. Am 4. Mai gab Raphael Heusi das Präsidium des Pfarreirates ab. Er bleibt zu unserer Freude weiterhin ein Mitglied im Pfarreirat. Max Huwyler übernahm neu das Präsi‐ dium. An Pfingsten wollten wir den Kirch‐ gängern etwas mit nach Hause ge‐ ben. Wir haben uns für Säckli mit Sonnenblumenkernen entschieden. Die Idee war, dass ein Kirchgänger vier Säckli erhält, um diese in sei‐ nem Umfeld zu verteilen und damit auf uns aufmerksam zu machen. Die Aktion kam bei den Gottesdienstbe‐ suchern sehr gut an. Im September fand das Einwei‐ hungsfest Bildstöckliweg statt. Das Projekt von Elisabeth Lüthard wurde von uns tatkräftig unterstützt. Im November durften wir am Tag der Völker ca. 150 Gottesdienstbe‐ sucher begrüssen. Es war ein sehr schönes Fest ohne Masken aber mit Zertifikatsprüfung. Auch dieses Fest musste leider in einer abgespeckten Variante stattfinden. Der Apéro fand vor dem Zentrum St. Kolumban statt. Wir durften einen indischen Eintopf, Tee aus Russland/Indien und Glühwein geniessen. Auch die extra bestellten Biberli wurden gerne entgegengenommen. Ebenfalls im November feierten wir das Kolumbansfest. Beim Eintritt in die Kirche wurden gelbe Bändeli
verteilt. Somit konnte man ohne er‐ neute Zertifikatsprüfung zum Apéro St. Gall. So blicken wir auf ein Jahr zurück, das viele Umstellungen, Kreativität und Flexibilität erforderte. Wir ha‐ ben versucht, alle Anlässe so gut und schön wie möglich zu gestalten. Leider immer mit den Coronavor‐ schriften als erste Planungsgrund‐ lage. Und gerade deswegen sind wir froh und dankbar für die schönen Anlässe und das neue Zusammen‐ finden in dieser schwierigen Zeit. Mein herzlicher Dank geht an alle Pfarreirätinnen, Pfarreiräte und De‐ legierte. Es ist uns gelungen, das Beste aus der Situation zu machen, neue Wege zu sehen und auch zu gehen. Ich bin für all eure Unterstüt‐ zung, Ideen und Hilfsbereitschaft sehr dankbar. Auch dem Pastoral‐ team, dem Kirchenverwaltungsrat und den Missionen ein herzliches Dankeschön. Auf eure tolle Zusam‐ menarbeit und Unterstützung zäh‐ len zu dürfen, schätze ich sehr. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfe‐ rinnen und Helfer, an unsere Frei‐ willigen und unsere Kirchenbesu‐ cher. Ihr macht unsere Pfarrei zu dem, was sie ist. Ein Ort zum Beten, zusammen sein, Feste feiern und für einander da sein. Nochmals herzli‐ chen Dank allen! Gott beschütze und begleite euch alle. Max Huwyler Präsident
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Jahresberichte
JAHRESBERICHT DER DREHSCHEIBE UNTEREGGEN Man kann es auch von der positiven Seite sehen: Die Pandemie macht erfinderisch. Viele Ideen und An‐ lässe, die wir im ersten Coronajahr «erfunden» hatten, konnten wir dieses Jahr optimieren und aus‐ bauen. Ein Gewinn für die Pastoral. Die Vorzüge der Sonnenterrasse hinter der Kirche konnten wir voll zur Geltung bringen. Wie viele Son‐ nenuntergänge konnten wir dort ge‐ niessen. Eine spezielle Geschichte ist die der Mittagstischgruppe. Kein einziger Anlass konnte mehr stattfinden seit Ausbruch der Pandemie. Ein gemüt‐ licher Abend mit Essen hat die Gruppe wieder zusammen‐ge‐ schweisst. Wir konn‐ ten sogar neue Mit‐ glieder gewinnen. So lernten wir etwas in diesen Zeiten. Wenn auch wenig läuft in ei‐ ner Pfarreigruppe (pandemiebedingt), wichtig ist, dass man sich ab und an mal trifft und den Zusam‐ menhalt stärkt, sonst kann eine Gruppe den Lebensatem verlieren und eingehen. Freilich gab es auch im zweiten Coronajahr einige Anlässe, die wir streichen mussten, so beispiels‐ weise das Sternsingen. Der Danke‐ schönabend war kaum zu bewälti‐ gen, da eben wenig Anlässe stattfin‐ den konnten. Auf die schon 9
reduzierte Anzahl Einladungen folg‐ ten noch weniger Anmeldungen, die Angst vor Ansteckung ging um. Da‐ mit mussten wir leben. Umso mehr freuen wir uns, von fol‐ genden Anlässen zu berichten: Suppentag, Pastatag, Schog‐ gitag. Eine Suppe auf den Weg mit‐ zugeben war dieses Jahr nicht möglich, da nur Take‐away erlaubt war. Die Schokolade lag nun auf der Hand, weil Ghana einer der grössten Weltproduzenten von Kakao ist. Das passte zu unserem Projekt des Unteregger Kinder‐ hilfswerkes Ghana‐help. Rund 50 Kilos gelabelte Schoggi konnten
am ökumenischen Gottesdienst unter die Leute gebracht werden... Jugendkonzert mit der Band Frank, ein Generationen‐Projekt in der Mittsommernacht. Ein schöner Anblick war es, ju‐ gendliches punkiges Volk neben bodenständigen Landleuten vom
Dorf nebeneinandersitzen und tanzen zu sehen. Das Kirchenfest auf der See‐ terrasse brachte Töbi Tobler am Hackbrett zu uns. Die Predigt er‐ öffnete uns einen konkreten Ein‐ blick in die barocke Epoche unse‐ rer Pfarrei ‐ dank unserem be‐ rühmten Kaplan und späteren Kar‐ dinal Cölestin II. Sfondrati. Der Sommerabend aller Gremien der Kirchgemeinde fand ebenfalls auf unserer Seeterrasse statt. Die Drehscheibe legte sich ins Zeug und verwöhnte die mitar‐ beitenden Räte aus Goldach und Rorschach. Die zufriedenen Ge‐ sichter verrieten eine ausgelas‐ sene Stimmung ei‐ nes Bilderbuch‐ Sommerabends. Das Ernte‐ dankfest in einem offenen Stall zu fei‐ ern, machte dieses Jahr doppelt Sinn. Mit freier Sicht auf den Mötteliweiher bei Fam. Brülisauer wurde es sehr gut besucht. So konn‐ ten auch nicht zerti‐ fizierte Gläubige mitfeiern. Für den Chor The waves war es eine neuartige Erfahrung, zwischen den Traktoren zu singen. Der herzhafte Apéro im Hof run‐ dete die Feier ab. Der Bildstöckliweg ist ein er‐ folgreiches umfassendes Projekt der Kirchgemeinde. Am Einweihungs‐
Jahresberichte sonntag wurde auch in Untereggen ein vielfältiger Imbiss mit Stallat‐ mosphäre geboten. Dankbar erin‐ nern wir uns an den grossen Einsatz von Elisabeth Lüthard, der Projekt‐ leiterin. Die Verabschiedung des Kirchen‐ chor‐Dirigenten, Willi Elsensohn, wurde nötig, weil dieser aus
nachvollziehbaren Gründen gekün‐ digt hatte. Im Jahr 2021 waren dem Chor ja fast alle Auftritte verboten. Der letzte und einzige Auftakt des kleiner gewordenen Chores genos‐ sen wir am Ersten Adventssonntag. Seelsorger und Drehscheibe‐Präsi‐ dium hoffen, dass der immer kleiner werdende Chor seine Zukunft in
Goldach findet, wo er die Möglich‐ keit hat, sich dem dortigen Chor an‐ zuschliessen. Claudia Späth Wieland Frei Co‐Präsidentin
Pfarreibeauftragter
FAMILIENPASTORAL
Das Jahr 2021 in der Familienpasto‐ ral stand wie in allen Bereichen der Seelsorge leider erneut unter dem Coronavirus. Zum Teil war es geprägt von Absa‐ gen, wie dem Familiennachmittag oder einem der beiden Fami‐ lien(z)morge. Die meisten Familien‐ gottesdienste konnten mit teilwei‐ sen Beschränkungen dennoch durchgeführt werden. Gleichzeitig gab es neue Keimzel‐ len, die sich erfolgsversprechend weiterentwickelten. Ein Beispiel hierfür sind unsere Kin‐ dernachmittage, welche inzwischen regelmässig gestaffelt nach Alters‐ gruppen stattfinden. Zwischen 15 und 30 Kinder sind jeweils dabei. Ei‐ nige von ihnen gehören bereits zum Stammpublikum. Ebenso nennenswert sind unsere Krippen‐ und Osterwege, bei denen die jeweiligen Botschaften individu‐ ell an verschiedenen Stationen der Seelsorgeeinheit gefunden werden konnten. Auch das TaLa, welches zum 2. Mal stattfand – dieses Mal zu Beginn der Sommerferien – war wieder ein Renner. Innerhalb von zwei Tagen waren alle vier Tage komplett
ausgebucht, was uns sehr freute, aber auch vor Probleme stellte. Ei‐ nes ist klar: Der Termin für 2022 steht bereits – noch verraten wir ihn nicht. Ein Familien(z)morge konnte durch‐ geführt werden. Er stand unter dem Thema «Väter». Beim Aus‐ tausch unter den anwesenden Müt‐ tern und Vätern entstanden span‐ nende Diskussionen. Währenddes‐ sen konnten die Kinder miteinander spielen, was sie sehr genossen. Der Taufelternmorgen im Septem‐ ber wurde wieder im Freien, im Park neben der Kolumbanskirche durchgeführt. Auch hier erhielten wir viele positive Rückmeldungen, was natürlich auch an dem guten Wetter lag. Nebst Angeboten speziell für die Kinder oder die ganzen Familien lie‐ gen uns auch Eltern oder Grossel‐ tern besonders am Herzen – vor al‐ lem, wenn es für sie schwierig wird. So durften wir an vier Abenden im Frühsommer und an einem Abend im November ein Angebot machen, das in dieser Form zusammen mit Matthias Koller Filliger von der Fachstelle Ehe‐Partnerschaft‐Fami‐ lie des Bistums St.Gallen ein
Seminar für Menschen in einer Trennungs‐/Scheidungssituation durchführen, das ökumenisch mit‐ getragen wurde. Gerade in solchen Bruchsituationen ist es uns sehr wichtig, für Betroffene da zu sein und ihnen die Hand zu reichen. Im September besuchten zehn Mütter und drei Väter unsere beiden öku‐ menischen Elternbildungsabende für Eltern mit Kindern in der Puber‐ tät. Das traditionelle Kerzenziehen im Galluskeller Rorschach ‐ auch ein Angebot der Familienarbeit ‐ wurde trotz Masken‐ und Zertifikatspflicht und Platzbeschränkung rege ge‐ nutzt. Wir danken all unseren HelferInnen, von denen in diesem Jahr viel Flexi‐ bilität abverlangt wurde. Unsere breitgefächerte Familienarbeit lebt von Ihnen als BesucherInnen oder als Teil, der Ihre Kinder in unsere Obhut gibt. Vielen Dank für Ihr Ver‐ trauen in uns! Cornelia Callegari Seelsorgerin
Rainer Böhm Seelsorger 10
Jahresberichte
KATHOLISCHER SOZIALDIENST
An wen denken Sie, wenn die Rede von «älteren Menschen» ist? An eine gebrechliche Frau im Rollstuhl oder an den fitten Jungpensionier‐ ten, der wöchentlich joggen geht? Offenbar neigen jüngere Menschen eher dazu, das Älterwerden mit ne‐ gativen Annahmen zu verbinden. Die Abnahme körperlicher und geis‐ tiger Leistungsfähigkeit sind kli‐ scheehafte Altersbilder, die der he‐ terogenen Gruppe älterer Men‐ schen bei weitem nicht gerecht wer‐ den. Seit 15 Jahren bin ich für die Senio‐ rennachmittage zuständig und komme auch im Rahmen der Frei‐ willigenarbeit mit vielen älteren Menschen in Kontakt. Darüber hin‐ aus berate ich auch häufig Men‐ schen, die einen Rucksack voll Le‐ benserfahrung mitbringen. Die Seniorennachmittage in Ror‐ schach und Goldach sind seit Jahr‐ zehnten ein wichtiges soziokulturel‐ les Angebot für ältere Menschen. Die kostenlosen Anlässe wurden je‐ weils in der Winterjahreshälfte im katholischen Pfarreiheim Goldach oder im Stadthofsaal Rorschach durchgeführt. Musik, Spiel und
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Theater prägten die Nachmittage. Mit einem vielfältigen Seniorenpro‐ gramm, das Unterhaltung, Freizeit‐ gestaltung, Mittagessen und Begeg‐ nungen im Alltag umfasste, ver‐ suchte man die Gäste zu den Veran‐ staltungen zu locken. Noch vor 15 Jahren kamen die Senioren und Se‐ niorinnen in Scharen, und die Säle füllten sich rasch. Die Tische für 120 bis 130 Gäste wurden jedes Mal auf‐ wendig dekoriert. Traditionell wur‐ den die zahlreichen Gäste nach je‐ der Darbietung mit Kaffee und Ku‐ chen verwöhnt. Im Lauf der Jahre mussten wir uns allerdings eingeste‐ hen, dass das Interesse an den Seni‐ orennachmittagen merklich nach‐ liess. Helene Bärlocher und Denise Geser, die während 18 Jahren die Seniorennachmittage in Goldach or‐ ganisierten und 2021 ihr freiwilliges Engagement beendeten, bestätig‐ ten meinen Eindruck. So kam es im Zuge der Pandemie zu einer Anpassung an die aktuellen Gegebenheiten verbunden mit ei‐ ner Neuausrichtung der Senioren‐ nachmittage. Seit 2021 richtet sich unser Programm verstärkt an Jung‐ pensionierte, die ihre Freizeit aktiv erleben wollen und offen sind für
neue Erfahrungen. Die Anlässe sind flexibler, gruppenorientierter und kleinräumiger gestaltet. Im Novem‐ ber 2021 fand im Zentrum St. Ko‐ lumban erstmals ein Kurs «Gedächt‐ nistraining» mit rund 20 Teilnehme‐ rinnen und Teilnehmern statt. Auch an der Herbst‐Tour in Goldach nah‐ men viele Personen teil. Ein Teilneh‐ mer äusserte sich wie folgt: „Es ge‐ fällt mir, dass ich als «Jungpensio‐ nierter» angesprochen werde. In der Tat bin ich erst seit wenigen Mo‐ naten pensioniert und fühle mich noch längst nicht als Senior. Aber dieser Anlass ist genau mein Ding.“ Diese Rückmeldung zeigt, wie hete‐ rogen ältere Menschen, wie unter‐ schiedlich ihre Einstellungen und Bedürfnisse sind. Das neue Pro‐ gramm für Seniorinnen und Senio‐ ren mit dem Titel «Da und dort ist was los!» ist so abwechslungsreich wie noch nie, bietet in ökumeni‐ scher Zusammenarbeit insgesamt 17 Anlässe und spricht hoffentlich viele verschiedene Menschen an, die wieder mehr Zeit haben, das Le‐ ben zu geniessen. Sandra Richter Kirchliche Sozialarbeiterin
Jahresberichte
TROSTZEITEN – ANLÄSSE FÜR TRAUERNDE MENSCHEN IN SCHWIERIGEN LEBENSSITUATIONEN
TrostRäume Nachdem pandemiebedingt der Vortrag mit Frau Dr. Daiker, «Es wird wieder schön, aber anders» im März abgesagt werden musste, sind wir im August mit einem neuen Konzept für die TrostRäume gestartet. Einen geliebten Menschen durch den Tod zu verlieren, trifft im In‐ nersten, verändert das Lebensum‐ feld und das Beziehungsnetz. Auch die neuen TrostRäume sind ein nie‐ derschwelliges Angebot für jene, die in Trauer sind um einen geliebten Menschen: Einfach kommen, hinhö‐ ren, wie andere damit leben, erzäh‐ len, was einem auf diesem Weg be‐ gegnet oder ihn schwer macht. Seit Sommer finden diese Treffen im Café Mühlegut, in Goldach bzw. in den Räumen von Pro Senectute in Rorschach statt. Es war eine be‐ wusste Entscheidung, mit dem Trau‐ ercafé aus den kirchlichen Räumen herauszugehen. Trauer ist keine Krankheit und braucht in aller Regel keine Medikation oder Therapie.
Trauer ist ein Teil unseres Le‐ bens und muss nicht versteckt werden – daher auch die Idee, die TrostRäume in einem ech‐ ten Café abzu‐ halten, wo wir als Gruppe Teil des «norma‐ len» Alltags sind. Trauercafés eröff‐ nen die Möglichkeit, sich eine Aus‐ zeit zu nehmen, begleitet und im Austausch mit anderen Betroffenen den Trauerprozess zu gestalten. Gleichzeitig kann ein Trauercafé auch ein Ort sein, an dem Erinne‐ rungen genauso einen Platz haben wie ganz konkrete Alltagsprobleme und auch ‐hoffnungen.
Kinder trauern. Musikalisch um‐ rahmt wurde der Anlass von Myriam Bächler, Cello. In dieser Feier, die in Anlehnung an den Weltgedenktag der verstorbenen Kinder stattfindet, gedenken wir verstorbenen Kindern jeden Alters, die nicht mehr bei uns sind. Die Angehörigen sind eingela‐ den, ihre Trauer mit anderen zu tei‐ len, bei Musik und Texten einen Mo‐ ment innezuhalten und sich getra‐ gen zu fühlen. Wenngleich dieses Jahr die Durchführung komplizierter war, und der Apéro einmal mehr entfallen musste, konnten wir ei‐ nige Familien begrüssen und ge‐ meinsam eine traurige und sehr be‐ rührende Feier erleben. TrostWeihnacht
TrostZeiten «Für immer in unseren Herzen. Feier für Menschen, die um ein Kind trau‐ ern» Adventszeit ist Sehnsuchtszeit – und in dieser Zeit, neben all dem Glit‐ zern, Glimmern und der allgemei‐ nen Vorfreude auf das Fest, vermis‐ sen wir unsere Verstorbenen ganz besonders.
Bereits zum vierten Mal boten Vera Maria Rösch und Marlene Troxler, Hebamme in Rorschach, in der KKRR eine Feier für Menschen an, die um
An Weihnachten kommt Gott zur Welt, so sagt es der christliche Glaube. Gott wird als Menschen ge‐ boren und stellt sich damit jener Verwundbarkeit, jenen Zumutun‐ gen, die uns das Leben parat hält. Er 12
Jahresberichte überlässt die Menschen nicht ihrem Schicksal, er macht sich verletzlich, macht sich verwundbar bis zu sei‐ nem Tod am Kreuz. Vera Marie Rösch, Anna Maria Frei‐ Braun und Pius Helfenstein hatten am 18.12.2021 abends in die Kolum‐ banskirche Trauernde und Men‐ schen in schwierigen Lebenssituati‐ onen eingeladen, sich von Texten und weihnachtlichen Klängen be‐ rühren zu lassen, gemeinsam die Trauer und das Belastende auszu‐ halten und sich getragen zu fühlen. Musikalisch mitgestaltet wurde diese dichte Feier von Yuka Kitano, Klavier, Vera Maria Rösch, Violine und Josefine Rösch, Cello.
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Unsere ökumenisch getragenen Traueranlässe in der KKRR verste‐ hen sich als Angebot, als Kirche für Trauernde und Menschen in belas‐ tenden Lebensumständen präsent zu sein. Wir wollen einen Boden le‐ gen im Austausch (TrostRäume), im Gedenken (TrostZeiten), sowie in Angeboten, die die Auseinanderset‐ zung mit der eigenen Geschichte er‐ möglichen (TrostWorte). Der Be‐ reich der Abschiedskultur ist einem starken gesellschaftlichen Wandel unterworfen. Auch hier macht sich der Traditionsabbruch und Vertrau‐ ensverlust bemerkbar, mit dem die Kirchen konfrontiert sind. Wir hof‐ fen, mit einer offenen Haltung
diesen Wandel wahrzunehmen und zu gestalten, damit wir auch in Zu‐ kunft Menschen mit unseren Ange‐ boten ansprechen und begleiten können. Vera Maria Rösch Seelsorgerin
Bildnachweise: pixabay.com (Pusteblume); Herz‐Illustration von Rita Efinger‐Keller, Schwabenverlag; ©am13photo – stock.adobe.com
Jahresberichte
RAVENNA – ROM – BOBBIO HERBSTREISE MIT DEN OBERMINIS Rom, St. Agneskirche vor den Mau‐ ern. Im Halbrund der Apsisnische ganz vorne sitzt die Gruppe ganz versteckt hinter dem Presbyterium der ehrwürdigen antiken Basilika zur Andacht. Es sind grosse Minist‐ ranten aus Untereg‐ gen und Rorschach, eingekleidet in die lo‐ kalen weissen Mini‐ Gewänder der Parroc‐ chia S. Agnese. «Das Christophorus‐Medail‐ lon fehlt in keinem einzigen Fahrzeug von Gross Reisen. Das war schon bei meinem Va‐ ter so, der stets auf den Schutz des Pat‐ rons aller Reisenden bestanden hat…», er‐ zählt uns Beat Gross, unser Chauffeur, und gibt uns damit ein Zeugnis lebendigen Glaubens und der Volksfrömmigkeit. Auch uns begleitet der Hl. Christo‐ phorus, ja er führt uns zusammen. Als augenfälliges Zeichen dafür ver‐ knüpfen wir uns durch eine lange Schnur kreuz und quer durch die Apsis und schaffen neue Bande zwi‐ schen Rorschacherinnen und Un‐ tereggern. Ja, trotz des bürokrati‐ schen Dschungels hat bisher alles geklappt, auch mit den vielen unge‐ impften jungen Menschen der Gruppe. Die Stimmung in der
Gruppe ‐ nach wochenlanger Unge‐ wissheit ‐ ist also selten so gelöst: Wir haben es geschafft, wir sitzen im Bus! Das Leitungsteam musste zuletzt alle erdenklichen Pläne auf den Kopf stellen. Aber die Reise im
29‐Plätzer eröffnete uns auch ganz neue Möglichkeiten: ein Roadtrip in Etappen! Er beginnt mit Ravenna – der spätrömischen Reichshaupt‐ stadt mit einzigartigen frühchristli‐ chen Bildzeugnissen und – no‐ tabene –einem schönen Strand und warmen Temperaturen. Ein beson‐ derer Moment ist die Begegnung mit Lukas, dem Schweizer Gardis‐ ten aus unseren Reihen. Hochmoti‐ viert und mit etwas Lampenfieber
führt er uns durch den Exerzierhof in die Waffenkammer und erläutert die Pläne für die sehnlichst erwar‐ tete neue Kaserne, welche zu gros‐ sen Teilen aus der Schweiz finan‐ ziert wird. In Rom wecken die neuen Trans‐ portmittel grosses Interesse bei den Jungen: Eine Tageskarte für E‐ Trottinette und Velos, anstelle der Busse und Metros. So fahren und gehen wir zum Beispiel entlang der «Barock‐Strasse» von Lance, Archi‐ tekturstudent, ebenfalls hochmoti‐ viert, durch die neuartigen Kirchen‐ Ideen von Borromini und Bernini oder Maderno und Bramante, wel‐ che auch alle am Petersdom arbei‐ teten. Da sie selber kleine Skizzen und Zeichnungen anfertigen, schauen die Minis genau hin und können das Gehörte in vielen De‐ tails nachvollziehen. So beginnen die Piazza del Popolo, die Fontana di Trevi und die vielen Kirchen zu leben – alle von künstlerischem Weltrang und gebaut ad maiorem dei gloriam (zur grossen Ehre Got‐ tes). Caroline Aeschlimann Religionspädagogin
Wieland Frei Seelsorger
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Jahresberichte
PFARREIAKTIVITÄTEN ST. MAGDALENA‐PFARREI UNTEREGGEN Kirchenfest: Auf dem kirchlichen Höhepunkt von Untereggen hat (fast) alles geklappt! Bei den Vorbereitungen hat sich die Drehscheibe viele Gedanken ge‐ macht, sich ausgetauscht und sogar
spontane Sondersitzungen einge‐ schoben, um das diesjährige Kir‐ chenfest zu planen. Es war nicht ein‐ fach, ein schönes Fest im erlaubten Rahmen zu organisieren. Ich glaube, wir haben ein gutes Resultat er‐ reicht, nicht zuletzt „Petrus sei Dank“! Mit viel Sonne und einem erfri‐ schenden Wind haben wir einen Gottesdienst unter freiem Himmels‐ zelt, mit bester Aussicht von Unter‐ eggen in die langsam wiedererlang‐ ten Freiheiten, erlebt. Wieland Frei hat uns mitgenommen in ein Unter‐ eggen des 17. Jahrhunderts und uns unseren berühmtesten Kaplan Cölestin Sfondrati vorgestellt. Sfondrati wurde später als einziger Abt von St. Gallen zum Kardinal er‐ nannt. Er hat unsere Region „aufge‐ mischt“ und uns viel 15
Fortschrittliches gebracht (Vorbe‐ reitung zum Bau der Strasse über den Ricken, Förderung des Volks‐ schul‐ & Hebammenwesens, Not‐ hilfe in Hungersnot, Synode für eine bessere Seelsorge in Rorschach, u.v.m.). Musikalisch wurde der Got‐ tesdienst begleitet durch das Duo Franz Pfab (Akkor‐ deon) & Töbi Tobler (Hack‐ brett). Noch strahlendere Kinderaugen wurden uns durch den Besuch der mi‐ auenden getigerten Katze geschenkt. Nach dem Gottesdienst mit Fernsicht im Wetterglück waren alle herzlich eingela‐ den, eine Bratwurst mit Bürli vom Grill zu geniessen. Das lukullische Angebot war unter den bekannten Umständen einfach gehalten, je‐ doch wurde dies im Zusammensein sehr genossen. Nach all den Monaten des Zu‐ rücknehmens wagten wir wieder, gemeinsam un‐ seren kirchlichen Höhe‐ punkt des Jahres anzuer‐ kennen. Auch die Kinder hatten Freude am Mini‐ malismus. Ein Kübel Sei‐ fenblasenlauge mit ein paar Pustetools dazu und die Kinder vergnügten sich herrlich. Sie verschönerten uns die Atmosphäre mit ihren Seifenbla‐ sen. Ja, dies war der einzige Wer‐ mutstropfen…und es wird im nächs‐ ten Jahr bestimmt besser: mehr
Familien und mehr Kinder, das wäre noch schöner gewesen. Aber alles wird besser, wir haben alle aus den vergangenen Monaten dazugelernt. Das Hier und Jetzt schätzen und danken zu lernen. Ge‐ sundheit, den schönen Moment, die gemeinsame Zeit! Das nehmen wir mit den schönen Bildern mit und freuen uns auf das kommende Kir‐ chenfest Maria Magdalenas. Mareike Bleuer
Palmsonntagsfeier in der Frühlings‐ sonne Schon am Freitag schmückte die 6. Klasse ihre Palmkreuze. In ihrem übergrossen Elan dekorierten sie so‐ gar ihre Trottinette mit Grünzeug und Bändern. Der Palmsonntag be‐ schenkte uns mit bestem strahlend
warmem Frühlingswetter. So konn‐ ten wir einfach den ganzen Gottes‐ dienst draussen vor dem Pfarrhaus feiern. Die 3. Klasse spielte dazu den Einzug nach Jerusalem mit Esel und
Jahresberichte Fohlen. Und mit Kleidern und Tü‐ chern, die sie Jesus zu Füssen legten. Passend dazu hatten sie einen Esel aus Filz gebastelt. Auch das Publi‐ kum, die Gläubigen machten gut mit, indem sie lautstark Hosanna riefen. Ein gelungenes Fest, das wir gerne in Erinnerung behalten. Wieland Frei Seelsorger
Auf bunten Wegen zu Jesus in der Mitte am Weissen Sonntag Lange bunte Stoffbahnen prägten das Bild in der Magdalena‐Kirche am Weissen Sonntag. Das graue Wetter hingegen an diesem ersten Juli‐ Sonntag unterschied sich nicht gross von dem sonst üblichen April/Mai‐Ter‐ min. Aber die Farben der grossen Stofftücher – ge‐ staltet durch die Kommu‐ nionkinder ‐ brachten Freude und Licht in das Fest. Die tiefroten Glas‐ murmeln in den Händen der Kinder zeigten etwas vom Geheimnis der Eucha‐ ristie auf. Erst ins Licht gehalten, zeigten die Kugeln ihren leuchten‐ den Kern. Ähnlich dem einfachen Brot der Hostie, das erst im Licht des Glaubens seine Jesus‐Gestalt erfah‐ ren lässt. Das Bürgermusik Quintett spielte überraschende, schöne und besinnliche Melodien. Zum Apéro mit den feinen Brötchen konnten wir wieder einmal anstossen und das Fest in gefeierter Normalität be‐ enden. Wieland Frei
Aus ökumenischem wird Schoggitag
Suppentag
Was im vergangenen Jahr schon ge‐ plant war, konnten wir nun endlich durchführen. Auch wenn der Zmit‐ tag in der Turnhalle fehlte, konnten wir so einen neuen Akzent setzen. Das Thema Schokolade begleitete uns durch den Gottesdienst in Pre‐ digt und Szenenspiel der 5. Klässler. Das Musik‐Trio Nauer aus Werden‐ berg spielte dazu aus ihrem vielsei‐ tigen Repertoire von Stilen und In‐ strumenten. In Ghana, dem zweitgrössten Kakao‐ Produzent der Welt, leben Millionen
von Bauern und Erntehelfer davon. Allerdings bekommen sie viel zu we‐ nig für ihre Arbeit. Deshalb sind Fairtrade Produkte sehr bedeutend, auch um die Kinderarbeit vor Ort einzudämmen. Ghana‐help unter‐ stützt viele Familien in der Schulbil‐ dung. Aus dem Fabrikladen der Firma Halba, konnten wir zu sehr günstigen Konditionen nachhaltige und fair produzierte Schokolade an‐ bieten. Der Reinerlös zugunsten von Ghana‐help lässt sich sehen: Die Kol‐ lekte ergab Fr. 372.50, der
Schoggiverkauf Fr. 583.‐‐, d.h. total Fr. 955.50. Folglich hat jeder der knapp 50 Personen ca. ein Kilo ge‐ mischte Schokolade gekauft. Herzli‐ chen Dank an alle Spenderinnen und Spender! Wieland Frei Seelsorger
Midsummernightsdream – Konzert mit Seeblick Manchmal passt einfach alles zu‐ sammen. Der laue Sommerabend, die gute Musik, das Publikum aus al‐ len Generationen… Trotz vieler Un‐ sicherheiten im Vorfeld kam alles gut: Man sah es an den fröhlichen Gesichtern, der ausgelasse‐ nen Stimmung. Die hervorra‐ gende Performance der jun‐ gen Band Frank aus Trogen, welche hier ihren ersten Auf‐ tritt des Jahres hatte (!), und die lüpfige Musik des DJ brachten Menschen aus allen Generationen zum Tanzen und zum Singen. Auch für die meisten der gut 80 Personen war es der erste Konzertbe‐ such seit langem. Schön, dass es die Reihe der Sommerkonzerte von Franz Pfab in unserer Kirchregion gibt. Wieland Frei Seelsorger
Seelsorger
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Jahresberichte
FAHNEN AUS ALLER WELT IN DER KOLUMBANSKIRCHE Endlich war es soweit, der Sonntag der Völker glänzte am 7. November
Wort und Bild wurden aus verschie‐ denen Weltgegenden Heilige und
Schwingungen in den Raum: das Lob Gottes mit italienischem Charme. Der anschliessende Apéro internati‐ onale fand draussen bei schönstem Wetter und ausgelassener Stim‐ mung statt. Hier gab es mit dem in‐ dischen Eintopf Biriyani und den Tees aus Ost und West Leckeres für alle Geschmäcker. Ein Dankeschön, das von Herzen kommt, geht an alle Vertreterinnen und Vertreter der Nationen und an den Pfarreirat St. Kolumban. Danke für den grossen Einsatz und die vielen Ideen! Wieland Frei Seelsorger
Max Huwyler Pfarreiratspräsident
wieder in allen Farben und Traditio‐ nen. Nach zwei Jahren konnten wir das Völkerfest mit etwa 150 Gläubi‐ gen wieder würdig begehen. In
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Sanktuarien vorgestellt. Die Fürbit‐ ten widerspiegelten Freud und Leid aus aller Welt. Dazu brachte der Corale Santa Cecilia gute
Jahresberichte
MISSIONE CATTOLICA ITALIANA (MCI)
Dieses Pastoraljahr war erneut von Corona‐Massnahmen geprägt. Die Situation liess es jedoch zu, dass man sich wieder gemeinsam treffen durfte. Erfreulich konnten folglich wieder zahlreiche kreative Aktivitä‐ ten in der Missione durchgeführt werden. Vor allem die Kinder und die Jugendlichen durften aufatmen und wieder mit Freude schöne Mo‐ mente gemeinsam verbringen.
"Denn wo zwei oder drei im Namen Gottes versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen." Für die Ehrenamtlichen, welche in den vielen Gruppen engagiert sind, waren die Aussendung "Mandato" mit dem Segen des Generalvikars Guido Scherrer vom September und der Pastoralbesuch in der MCI anfangs Dezember eine grosse Freude.
DANKE allen, die immer wieder ei‐ nen tollen Einsatz für das Leben der Missione leisten.
Don Piero Corea Pfarrer MCI
Graziella Conti Präsidentin MCI
Armando Zanni und Toni Sette‐ grana Vize‐Präsidenten MCI 18
Jahresberichte
DIE KATHOLISCHE KIRCHE REGION RORSCHACH AUF YOUTUBE „Eine königliche Verantwortung“, „Josef – ein Mann, der seiner Part‐ nerin den Rücken stärkt“, „Jugendli‐ che und die Pandemie“ und „Die Goldene Regel – konkret“ sind nur ein paar der Videotitel, die seit De‐ zember 2020 auf dem YouTube‐Ka‐ nal der Katholischen Kirche Region Rorschach veröffentlicht wurden. Mit grossem Engagement haben zehn Freiwillige, sechs Seelsorgerin‐ nen und Seelsorger vor der Kamera oder im Hintergrund sowie die
Videojournalistin Sarah Wagner bei elf Videoproduktionen mitgewirkt. Die Videos wurden von 1714 Perso‐ nen angeklickt. Jedes Video hat im Durchschnitt 155 Klicks erhalten. Das meistgesehene Video ist „Maria ‐ mein Anker“ von und mit Armella Haene und wurde 283 Mal angese‐ hen. YouTube‐Videos leben davon, dass sie nicht nur geschaut, sondern auch
geteilt werden. Das ganze YouTube‐ Team freut sich, wenn die erbauli‐ chen, nachdenklichen und beein‐ druckenden Zeugnisse von Enga‐ gierten aus unseren Pfarreien durch Ihr Mittun zu den Menschen gelan‐ gen. Das ist auch ein Beitrag zur Verkündigung der Frohen Botschaft. Charlotte Küng‐Bless Seelsorgerin
Printscreen youtube: https://www.youtube.com/channel/UCNtK4ic5oE_e5P4gY4liW2Q
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Jahresberichte
RESSORT JUGEND
Im vergangenen Jahr ging einiges vorwärts. Vieles was wir früher «ge‐ pflanzt» hatten, begann nun zu blü‐ hen. Trotz einigen Einschränkungen
im Frühjahr konnten wir neue Ange‐ bote beginnen. Mithilfe unserer di‐ gitalen Präsenz haben wir einen di‐ rekten Kontakt zu vielen Jugendli‐ chen und jungen Erwachsenen und können schnell und breit über un‐ sere Angebote informieren. Im Res‐ sort Jugend diskutierten wir Grund‐ haltungen zum Thema Nähe und Distanz in der Jugendarbeit und ver‐ abschiedeten einen Verhaltensko‐ dex dazu. Die Angebote der offenen Jugend‐ und junge Erwachsenenarbeit die‐ ses Jahr waren: • Jugendtreff im Galluskeller: Im Februar haben wir die Arbeiten hin‐ ter den Kulissen abgeschlossen. Der Galluskeller war frisch gestrichen und eingerichtet, die Aufgaben in der Betriebsgruppe waren verteilt
und die Getränkeauswahl für die Bar gemacht. Leider mussten wir wegen der Pandemie mit der Öffnung noch warten. Also veranstalteten wir ei‐ nen digita‐ len Jugend‐ treff auf Zoom mit Game‐Room («among us»), Chill‐ Out‐ und Mu‐sik‐ Raum. Die Freude war gross, als am Freitag, 19. März im re‐ ellen Ju‐ gendtreff die Tore öffnen durften. Insgesamt war der Jugendtreff acht‐ mal offen und hatte im Durchschnitt 23 Besuchende, was viel mehr ist, als wir erwartet hatten. Im Septem‐ ber fand zudem der erste «Special‐ Event» statt, ein Filmabend. Gross‐ artig ist, dass sich acht Jugendliche in der Betriebsgruppe engagieren und grossen Einsatz leisten.
gesegnet. Es wurde gebadet, ge‐ spielt, gelacht, eingekauft, ge‐kocht, gesungen, Hafenstädtchen erkun‐ det, gechillt usw. Wir durften eine schöne Kurzwoche in guter Gemein‐ schaft erleben. Unterstützt wurden wir dabei von Philipp Wirth von der akj Rorschach. • Mädels‐Nachmittage/Jungs‐Nach‐ mittage: Im November startete un‐ ser neues Angebot. Mädels/Jungs der 1.‐3. Oberstufe dürfen ohne Vo‐ ranmeldung in den Galluskeller kommen. Hier erhalten sie die Gele‐ genheit ihre mädchen‐/jungsspezifi‐ schen Themen auszutauschen, Aus‐ flüge zu machen, zu chillen, quat‐ schen, gamen, tanzen, diskutieren, spielen und vieles mehr. Gemein‐ sam mit den Jugendarbeitenden dürfen sie das Programm für die Nachmittage gestalten.
• Segeltörn in Holland: In der zwei‐ ten Sommerferienwoche durften wir mit Jugendlichen aus der Region eine grossartige Kurzwoche auf ei‐ nem Segelschiff in Holland verbrin‐ gen. Wir starteten in Enkhuizen und machten an verschiedenen Hafen‐ städtchen Halt. Die Jugendlichen packten beim Segeln im Ijsselmeer tatkräftig mit an. Glücklicherweise wurden wir mit viel Sonnenschein 20
Jahresberichte • Übergangsrituale / Neu‐Einrich‐ tung Jugendräume Goldach: Vor den Sommerferien beteiligte sich die offene Jugendarbeit an den Übergangsritualen in allen Pfar‐ reien. Dort wird der Übergang von der Primar‐ in die Oberstufe mit ei‐ nem Ritual gefeiert und danach fin‐ det ein Kinoabend oder eine kleine Party statt. Zu diesem Anlass wur‐ den in Goldach die Jugendräume neu eingerichtet.
Alkohol wird von uns dabei zum Thema gemacht.
Verbandliche Jugendarbeit, Minis, Junglektorinnen und Junglektoren
• In den Herbstferien führte die Ju‐ gendarbeit der Katholischen Kirche Region Rorschach im Rahmen des Angebotes FerienSpass am See zwei Nachmittage mit unterschiedlichen Angeboten für Schülerinnen und Schüler der Mittel‐ und Oberstufe durch:
In den Vereinen und Gruppierungen Pfadi Seebuebe Goldach, Blauring Goldach, Jubla Rorschach, Schön‐ statt‐Jungs, den drei Mini‐Scharen und den Junglektorinnen und Junglektoren Untereggen engagie‐ ren sich rund 100 Jugendliche und junge Erwachsene ehrenamtlich als Leitungspersonen. Die Vereine und Gruppen führten auch dieses Jahr viele Scharanlässe, Höcks, Reisen und Lager durch. Ihnen gebührt ein grosser Dank für ihren wertvollen
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• Das Informationsangebot mit aus‐ gewählten Flyern und Plakaten in den Jugendräumen wurde erweitert und umfasst viele jugendrelevanten Themen. Auch zur Covid‐Impfung und den psychischen Auswirkungen der Pandemie nahmen wir Informa‐ tionen in unser Angebot auf, damit sich die Jugendlichen selbst dazu in‐ formieren können. • Gefirmtentreffen: Zum ersten Mal fand das Gefirmtentreffen statt. Ein Jahr nach der Firmung werden alle Gefirmten nochmals persönlich an‐ geschrieben und zu einem gemütli‐ chen Abend eingeladen. Wir grillier‐ ten zusammen, blickten auf den Firmweg zurück und die jungen Er‐ wachsenen hatten die Möglichkeit ihre Ideen bei uns einzubringen. • Hopfen und Malz – Gott erhalt’s: Hinter den Kulissen laufen Vorberei‐ tungen für ein neues Angebot. Seit Mitte Jahr setzt sich eine Gruppe von vier jungen Erwachsenen mit dem Prozess des Bierbrauens ausei‐ nander und hat einen ersten Ver‐ such gestartet. Wir sind nun dran ei‐ nen öffentlichen Anlass auszu‐ schreiben, wo sie ihr neu erworbe‐ nes Wissen an weitere junge Er‐ wachsene weitergeben können. Beim Brauen entsteht viel Platz für gute Gespräche über Gott und die Welt. Auch der eigene Umgang mit 21
Im Galluskeller mixten und shakten die Schülerinnen und Schüler im Kurs «Shake It» fruchtig farbige Mocktails. Das sind Cocktails ohne Alkohol. Es
war ein fröhlicher und lustiger Anlass. Alle Teilnehmenden hatten viel Spass und gute Laune beim Kreieren und Ver‐ kosten der Drinks. o
Auf dem Vorplatz des Zentrums St. Kolumban und des Gallus‐ hauses lernten vier Jungs beim «Velo‐Check» auf was sie ach‐ ten müssen, bevor sie mit ih‐ rem Fahrrad losfahren und wie sie einen platten Reifen wieder fahrbar machen können. Da‐ nach bauten die Jugendlichen einen Geschicklichkeits‐Par‐ cours und trainierten ihre fahr‐ technischen Fähigkeiten.
und unermüdlichen Einsatz! Sie wurden im September zum Dankes‐ anlass «Leit‐X‐Fest» eingeladen. Ebenso fand mit diesen Vereinen zu‐ sammen der Anlass «Vereine ver‐ eint» für Kinder statt. In der Kellen Goldach konnten rund 150 Kinder an verschiedenen Posten Goldtaler für Foxy sammeln. Unser Maskottchen Foxy hatte leider sein Weltreise‐Flugticket zerrissen und war auf die Hilfe der Kinder ange‐ wiesen. Durch ihre tatkräftige Un‐ terstützung wurde Foxy die Welt‐ reise doch noch ermöglicht. Die Pos‐ ten hatten für jedermann/jedefrau etwas zu bieten: Bubble Soccer, Pantomime, Kinderschminken,
Jahresberichte Buttons herstellen, Büchsenschies‐ sen, Quiz, OL, Kartenhaus bauen, Torwandschiessen, Tast‐ und Riech‐ posten, Fotobox und zum krönen‐ den Abschluss wurden wir am Mit‐ tag mit feiner Pasta, Kuchen und Schoggibananen verköstigt. Zudem konnten sich Kinder sowie Eltern am
Infostand über die verschiedenen Vereine informieren. Michael Hermann Religionspädagoge
Die Verantwortlichen in der Jugendpastoral der KKRR sind: Caroline Aeschlimann (Präses Minis Rorschach), Marla Pires (Präses
Blauring Goldach und offene Jugendarbeit), Rainer Böhm (Präses Pfadi Seebuebe Goldach, Verantwortlicher Firmung), Reto Dubler (Präses Jubla Rorschach), Roland Eigenmann (Präses Schönstattgruppe Rorschach), Wieland Frei (Präses Minis und JunglektorInnen und offene Jugendarbeit Untereggen), Michael Hermann (Präses Minis Goldach und offene Jugendarbeit)
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Jahresberichte
MISSIONS‐ UND ENTWICKLUNGSHILFE
Gemäss Beschluss des Kirchenverwal‐ tungsrates werden Beiträge für die Missi‐ ons‐ und Entwicklungshilfe oder carita‐ tive Projekte jährlich wiederkehrend ein‐ gesetzt. Die unterstützten Projekte haben einen Bezug zu einer Pfarrei oder einer Person der Seelsorgeeinheit Region Ror‐ schach. Auf Antrag des Bereiches Soziales hat der Kirchenverwaltungsrat die Bei‐ träge verteilt. Die Missionsgelder schenken den ärms‐ ten Menschen in Entwicklungsländern ein bisschen Hoffnung. Auch Notleidende vor Ort werden mit Spenden unterstützt. Den Dank der Spendenempfänger geben wir Ihnen, die Sie mit Ihren Steuergeldern diese Unterstützung erst ermöglichen, gerne weiter. Walter Wiedmann Kirchenverwaltungsrat Themenverantwortlicher Soziales
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Sr. Eveline Jung, Johannesburg Bethlehem Mission Marsabit Kenia Verein Schönstätter Marienschwestern, Projekt Burundi Mike Chukwuma, Behinderte Kinder in Afrika Kinderhilfe Madagaskar Projekt Ndanda, Benediktiner Missionare P. Emmanuel Mappilaparambil, Projekt Nordostindien Pfr. John Tanggul, Todo Kemmbur, Indonesien Sr. Maria Anna Lete SSpS, Kabupaten Sikka, Indonesien «Kiran Freundeskreis» Varanasi, Indien Kloster Mindoro – Calapan Sr. Jeremia Thoma, Taiwan (Instit. Ingenbohl) L.+P. Eicher, Projekt «Stern der Hoffnung» Brasilien Pfr. G. Schippert, Lemuel Swiss, Haiti P. Christoph Gempp OP, Cahabon/Guatemala Verein ADICO, Schulen in Kolumbien Roxana Salazar El Alto Bolivien Shanti Schweiz, Bangladesch Verein‐Nepal‐Hilfe, Om Shivom Verein SolidarAndhra, Indien Sr. Claudia Bachmann, Medellin, Kolumbien Strassenkinder in Palermo (Monreale/Palermo) ATD Vierte Welt Paris Simanjiro Health Centre, Arusha, Tansania, P. Albert Fuchs Pallottiner Gossau, Pater Gallus Zoll «Aktion Ziege» Missionshaus Untere Waid, Mörschwil Steyler Missionare, Thal Missionsprokura der Kapuziner, P. Peter Keller, Tansania Romerohaus, Missionarisches Bildungszentrum, Luzern Frauenhaus St. Gallen Hoffnung für Kinder in Not, Astrid Eisenring OHO, Ostschweizer helfen Ostschweizern Caritas Schweiz, Schulbildung Libanon Interteam Bildungsdirektorat, Kavango East (Rundu) Förderverein Fondazione Salina
Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr. Fr.
2'000.00 2'000.00 1'000.00 1'000.00 1'000.00 3'000.00 1'000.00 2'000.00 2'000.00 1'500.00 2'000.00 1'500.00 1'500.00 1'500.00 1'000.00 1'500.00 2'000.00 1'000.00 1'500.00 1'500.00 1'000.00 1'500.00 1'000.00 1'500.00 2'000.00 2'000.00 2'000.00 1'500.00 1'000.00 1'000.00 1'000.00 5'000.00 1'000.00 1'000.00 1'000.00
Total
Fr.
55’000.00
Infrastruktur
LIEGENSCHAFTEN UND INFORMATIK
Die Unterhalts‐ und Investitionsar‐ beiten an den Verwaltungs‐ und Fi‐ nanzliegenschaften wurden auch dieses Jahr durch die Infrastruktur‐ kommission beurteilt und zur Aus‐ führung empfohlen. Der Kirchenver‐ waltungsrat hat die entsprechenden Kredite ins Budget 2021 eingestellt und die Kirchbürger und Kirchbürge‐ rinnen haben dieses anlässlich der Urnenabstimmung vom 21. März 2021 genehmigt. Wo immer möglich berücksichtigt die Kirchgemeinde bei Arbeitsverga‐ ben lokale Unternehmen. Damit tra‐ gen wir auch dazu bei, Arbeits‐ und Lehrstellen nachhaltig in der Region zu erhalten. Apropos nachhaltig: Die Gremien der Kirchgemeinden haben sich selbst zum Ziel gesetzt, sämtliche Gebäude immer dann auf Nachhal‐ tigkeit zu prüfen, wenn Unterhalts‐ arbeiten oder Investitionen anste‐ hen. Im Jahr 2021 wurden diverse und vielfältige Unterhaltsarbeiten aus‐ geführt. Nachstehend finden Sie ei‐ nen Auszug der wichtigsten Arbei‐ ten: Kolumbanskirche Schrittweiser Ersatz von nicht‐ heimischem Grüngut durch bio‐ diverse Flächen Ersatz des Elektroverteilkastens
Pfarrkirche St. Mauritius neue Brand‐ und Einbruchmelde‐ anlage neuer Läutcomputer für das Glo‐ ckengeläut Pfarrkirche St. Magdalena neue Brand‐ und Einbruchmelde‐ anlage neuer Läutcomputer für das Glo‐ ckengeläut Kaplanei Wilen‐Wartegg Sanierung Parkplatzflächen Pfarreiheim Goldach Gesamtsanierung Mietwohnung Promenadenstrasse 88, Rorschach Heizungsersatz Drei Investitionsprojekte wurden in separaten Kommissionen bearbei‐ tet. Zum einen das Haus Navan, bei dem mit einem Baustart im nächs‐ ten Jahr zu rechnen ist. Die Baukom‐ mission Pauluskapelle hat das Sanie‐ rungsprojekt bearbeitet, dem die Stimmberechtigten im September zugestimmt haben. Und eine wei‐ tere Baukommission bearbeitet das Sanierungsprojekt für die histori‐ sche Wagenremise an der Mari‐ abergstrasse in Rorschach. Auch hier wurde der Baukredit an der Urne gutgeheissen. Nach den sehr guten Erfahrungen mit der neuen Beleuchtung der Mauritiuskirche in Goldach hat der
Kirchenverwaltungsrat auch für die Kolumbanskirche und die Magda‐ lenakirche Beleuchtungserneuerun‐ gen initiiert. Diese werden nötig, weil für die bestehenden Beleuch‐ tungen teilweise die Ersatzteile feh‐ len und aufgrund von neuen Tech‐ nologien die Lichtverhältnisse mar‐ kant verbessert werden können. Gleichzeitig kann sehr viel Strom eingespart werden. Die Umsetzun‐ gen sind für die nächsten Jahre ge‐ staffelt vorgesehen. Informatik Aus der heutigen Arbeitswelt sind gute Informatikmittel nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen eine effizientere Arbeitsweise, damit mehr Zeit für die vielfältigen Aufga‐ ben der Pastoral bleibt. Die Umset‐ zung der einheitlichen Informatik hat sich bewährt. Die Arbeitsplätze sind flexibler und neue Arbeitsmo‐ delle sind möglich. Homeoffice ist in aller Munde und für die Mitarbei‐ tenden unserer Kirchgemeinde problemlos umsetzbar. Für das neue Jahr ist der Ersatz der Telefonanla‐ gen vorgesehen, sodass auch hier die grösstmögliche Flexibilität be‐ stehen wird. Im Namen des Kirchenverwaltungs‐ rates danke ich allen Mitwirkenden herzlich für die grosse geleistete Ar‐ beit. Markus Baumgartner Kirchenverwaltungsrat Themenverantwortlicher Infrastruktur
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Infrastruktur
BAUVORHABEN
Pauluskapelle Goldach
Wagenremise Rorschach
Haus Navan
Die Stimmberechtigten haben an der Urnenabstimmung vom 26. September 2021 dem Nettoinvesti‐ tionskredit von Fr. 1‘065‘200.— für die Umgestaltung der Pauluskapelle Goldach zugestimmt. Der Kirchen‐ verwaltungsrat hat im Nachgang zur Abstimmung die Baukommis‐ sion unter der Leitung von Kirchen‐ verwaltungsrat Markus Baum‐ gartner mit der Weiterbearbeitung beauftragt. Zu Beginn des Jahres 2022 wurde das Baugesuch aufge‐ legt, womit bei idealem und ein‐ sprachefreiem Verlauf mit einem Baustart noch in diesem Jahr zu rechnen ist.
Für die Wagenremise Rorschach an der Mariabergstrasse genehmigten die Stimmberechtigten an der Ur‐ nenabstimmung vom 26. Septem‐ ber 2021 einen Nettoinvestitions‐ kredit von Fr. 871‘600.‐‐. Auch hier ist das Baugesuch anfangs Jahr 2022 eingereicht und öffentlich aufgelegt worden. Sobald die Be‐ willigung erteilt ist, wird mit der Ausschreibung der ersten Arbeiten begonnen. Dafür zeichnet die Bau‐ kommission unter der Leitung von Kirchenverwaltungsrat Walter Wie‐ dmann verantwortlich. Der Baustart soll noch in diesem Jahr erfolgen.
Hier wurde die Baubewilligung be‐ reits erteilt. Die Baukommission un‐ ter der Leitung von Kirchenverwal‐ tungsrat Walter Wiedmann hat un‐ ter Einbezug eines externen Bau‐ herrenvertreters die Arbeiten wei‐ tergeführt. Zu den Vorbereitungs‐ aufgaben gehörten auch umfang‐ reiche geologische und statische Prüfungen, um die umliegenden Gebäude in ihrem Bestand zu si‐ chern. Zu Beginn des Jahres 2022 lag ein Korrekturgesuch öffentlich auf. Danach soll mit der ersten Tranche an Vergaben begonnen werden. Mit dem Rückbau des be‐ stehenden Gebäudes wird im Früh‐ sommer 2022 gerechnet.
Markus Baumgartner Kirchenverwaltungsrat / Themenverant‐ wortlicher Infrastruktur
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Infrastruktur
LIEGENSCHAFTENVERZEICHNIS Verwaltungsliegenschaften Objekt Grundbuchkreis Volumen in m3
Strasse Vers.‐Nr.
Schätzung vom Baujahr Grundstück‐Nr.
Kirche St. Kolumban Rorschach 11’945
2. Juli 2015 Kaplaneiweg 3a 13.00127
Seelenkapelle Rorschach 351 Geräteraum Rorschach 51
Neuwert CHF
Zeitwert CHF
Buchwert CHF
vor 1920 13‐00441
13'657’000
9'865’000
1
2. Juli 2015 Kaplaneiweg 13.00128
vor 1920 13‐00441
518’000
321'000
1
2. Juli 2015 Kaplaneiweg 13.00129
vor 1920 13‐00441
25’000
10’000
1
Epitaphium (Hoffmann) 28. Juni 2018 Rorschach Kaplaneiweg vor 1920 137 13.00130 13‐00441
68’000
38’000
1
Epitaphium (von Bayer) 28. Juni 2018 Rorschach Kaplaneiweg vor 1920 380 13.00131 13‐00441
120’000
36’000
1
Kellergebäude Rorschach 299
2. Juli 2015 Kaplaneiweg 13.00111
vor 1920 13‐00441
83’000
33’000
1
Jugendkirche Rorschach 18’166
8. März 2018 Promenadenstrasse 91 vor 1920 13.00537 13‐01142
11'822’000
6'903’000
1
WC‐Gebäude Rorschach 45
8. März 2018 Promenadenstrasse 1953 13.00538 13‐01142
50’000
28’000
1
Garagen Rorschach 222
8. März 2018 Promenadenstrasse 1971 13.02347 13‐01142
81’000
56’000
1
Kapelle Rorschacherberg 1’021
18. Juni 2020 Alte Wilenstrasse vor 1920 12.00024 12‐00331
953’000
663’000
1
Kirchgemeindehaus Rorschacherberg 1’507
18. Juni 2020 Alte Wilenstrasse 3 vor 1920 12.00023 12‐00331
1'657’000
1'292’000
1
Gerätehaus Rorschacherberg 57
18. Juni 2020 Alte Wilenstrasse 2009 12.02193 12‐00331
97’000
87’000
1
Jugendzentrum (Haus Gallus) 20. März 2014 Rorschach Kirchstrasse 5 vor 1920 1’440 13.00155 13‐00651
910’000
591’000
1
1'933’000
1'198’000
1
Pfarrhaus Rorschach 2’613
13. April 2021 Mariabergstrasse 18 vor 1920 13.00198 13‐01596
26
Infrastruktur
LIEGENSCHAFTENVERZEICHNIS
Verwaltungsliegenschaften (Fortsetzung) Objekt Grundbuchkreis Volumen in m3
Strasse Vers.‐Nr.
Schätzung vom
Garagen Rorschach 393
13. April 2021 Mariabergstrasse vor 1920 13.00199 13‐01596
Gartenhaus Rorschach 83
13. April 2021 Mariabergstrasse vor 1920 13.00202 13‐01596
Baujahr Grundstück‐Nr.
Zentrum St. Kolumban* 6. August 2020 Rorschach Kirchstrasse 9 1983 22'409 (Gesamt) 13.02442 13‐00657
Neuwert CHF
Zeitwert CHF
Buchwert CHF
168’000
92’000
1
84’000
46’000
1
4'188’512
2'725’664
1
* STWE‐Quote 304/1000
Kath. Kirche Goldach 13’674
5. März 2015 Untereggerstrasse 6 vor 1920 06.00680 06‐00360
12'112’000
8'145’000
1
Pfarrhaus Goldach 1’485
5. März 2015 Untereggerstrasse 4 vor 1920 06.00678 06‐00360
890’000
670’000
1
Pfarreiheim Goldach 6’228
2. Juni 2020 Schmiedgasse 4 06.01904
1969 06‐00907
4'004’000
2'813’000
1
Kirche Untereggen 6’855
22. März 2012 Spielbüelstrasse vor 1920 10.00183 10‐00013
5'990’000
4'311’000
1
Pfarrhaus Untereggen 1’251
22. Januar 2015 Spielbüelstrasse 10 vor 1920 10.00184 10‐00012
896’000
680’000
1
Garage Untereggen 72
22. Januar 2015 Spielbüelstrasse 1960 10.00436 10‐00012
27’000
17’000
1
Total Neuwert Verwaltungsliegenschaften Pflichtreserve 1% (Art. 39 Abs. 2 Ausgleichsdekret) Bestand Pflichtreserve per 31.12.2021 (Kto. 2820.00) Über‐/Unterbestand
27
60'333’512 603’335 628'893 25’558
Infrastruktur
LIEGENSCHAFTENVERZEICHNIS
Finanzliegenschaften Objekt Grundbuchkreis Volumen in m3
Strasse Vers.‐Nr.
Schätzung vom Baujahr Grundstück‐Nr.
Bürogebäude Rorschach 1’441
2. Juli 2015 Kaplaneiweg 3 13.00156
Mehrfamilienhaus Rorschach 1’941
4. April 2013 Promenadenstrasse 88 13.00247
Verkehrswert CHF
Buchwert CHF
vor 1920 13‐00440
557’000
1
vor 1920 13‐00701
597’000
1
Mehrzweckgebäude Rorschach 2’587
7. Februar 2013 Hauptstrasse 15b 1962 13.02163 13‐00444
812’000
1
Mesmerhaus Goldach 919
5. März 2015 Untereggerstrasse 2 vor 1920 06.00677 06‐00360
Neuwert: 551’000
1
Pfrundhaus Goldach 1’446
5. März 2015 Warteggweg 34 1952 06.01188 06‐00963
671’000
398'949
Verkehrswert CHF
Buchwert CHF
Unbebaute Grundstücke Objekt Grundbuchkreis Fläche in m2
Strasse Vers.‐Nr.
Schätzung vom
Gartenparzelle Rorschach 417
22. Februar 2018 Washingtonstrasse ‐ ‐ 13‐01132
208’000
1
Gartenanlage Rorschacherberg 30
Klosterguet ‐
keine amtliche Schätzung ‐ 12‐01351
nicht geschätzt
‐
Baujahr Grundstück‐Nr.
28
Finanzen
BILANZ PER 31. DEZEMBER 2021 AKTIVEN Aktiven
Bestand am 31.12.2020
Veränderungen Zugang
Abgang
Bestand am 31.12.2021
1
Aktiven
6'822'505.02
9’952’913.25
9’681’513.03
7’093’905.24
10 100 1000 1001 1002.02 1002.03 1002.06 101 1010.00 1010.01 1010.02 102 1020.11 1020.12 1020.13 1020.14 1020.15 1021.00 1021.01 1021.03 1023.00 1023.01 1023.02 1023.03 1023.04 1023.05 1023.06 108 1080 11 110 1103.00 1103.01 1103.02 1103.03 1103.04 1103.05 1103.06 1103.08 1103.09 1103.10 1103.11 1103.12 1103.13 1103.14 112 1120.01 1120.02
Finanzvermögen Flüssige Mittel Kassa Postkonto Raiffeisenbank Region Rorschach Kontokorrent Raiffeisenbank Region Rorschach Anlagekonto St. Galler Kantonalbank Sparkonto Guthaben Guthaben Verrechnungssteuer Guthaben Einkommens‐ und Vermögenssteuern Debitoren Anlagen Termingelder Raiffeisenbank Region Rorschach 0.25% 20.12.2016 ‐ 2021 Termingelder Raiffeisenbank Region Rorschach 0.35% 20.12.2016 ‐ 2022 Termingelder Raiffeisenbank Region Rorschach 0.5% 20.12.2016 ‐ 2023 Termingelder Raiffeisenbank Region Rorschach 0.6% 20.12.2016 ‐ 2024 Termingelder Raiffeisenbank Region Rorschach 0.5% 27.04.2017 – 2025 Anteilsscheine Genossenschaft Alterssiedlung Rorschach Anteilsscheine Genossenschaft Alterssiedlung Rorschacherberg Anteilsscheine Raiffeisenbank Region Rorschach Haus Kaplaneiweg 3 Investitionen Haus Navan (ex Seehof) Haus Promenadenstrasse 88 Boden Washingtonstrasse StWE Stadthof Mesmerhaus Goldach Pfrundhaus Goldach Transitorische Aktiven Transitorische Aktiven Abzuschreibendes Verwaltungsvermögen Sachgüter / Hochbauten Kolumbanskirche mit Seelenkapelle und Nebenbauten Herz‐Jesu‐Kirche Kapelle Wilen Kaplanei Wilen Haus Gallus, Kirchstrasse 5 Wittahaus, Mariabergstrasse 18 Zentrum St. Kolumban Pfarrkirche St. Mauritius Goldach Pfarreiheim Goldach Pfarrhaus Goldach Pfarrkirche St. Magdalena Untereggen Pfarreihaus Untereggen Garage Untereggen Kapelle St. Annaschloss / Bildstöcke / Wegkreuze Investitionen Pauluskapelle Wagenremise, Mariabergstrasse 18
6'737'467.37 4'823.337.01 1'547.75 34'115.30 2'486'844.00 2'218'429.82 82'400.14 2'458.40 2'458.40
9’859’447.20 9’279’487.80 9’741.45 83’213.65 6’282’957.70 2’903’087.50 487.50 345’612.52 2’458.40 338’732.52 4’421.60 181’639.70
9’592’268.18 8’927’495.15 8’734.30 67’508.45 8’742’042.58 109’098.57 111.25 2’458.40 2’458.40
7’004’646.39 5’175’329.66 2’554.90 49’820.50 27’759.12 5’012’418.75 82’776.39 345’612.52 2’458.40 338’732.52 4’421.60 1’430’997.03
29
1'499'357.33 250'000.00 250'000.00 250'000.00 250'000.00 100'000.00 1.00 1.00 400.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 398'949.33 412'314.63 412'314.63 85'037.65 14.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 85'023.65 85'023.65
250'000.00 250’000.00
181'639.70
52’707.18 52’707.18 93’466.05
412’314.63 412’314.63 89’244.85
93’466.05 3'474.60 746.60
89’244.85
250’000.00 250’000.00 250’000.00 100’000.00 1.00 1.00 400.00 1.00 181’640.70 1.00 1.00 1.00 1.00 398’949.33 52’707.18 52’707.18 89’258.85 14.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 1.00 89’244.85 88'498.25 746.60
Finanzen
BILANZ PER 31. DEZEMBER 2021 PASSIVEN Passiven
Bestand am 31.12.2020
2
Passiven
20 200 2000.00 2000.01 2000.02 2000.03 2000.04 2001 208 2080 28 280 2800.00 2800.01 2800.02 2800.03 2800.04 2800.05 2800.06 2800.07 2800.08 2800.09 281 2810.01 282 2820.00 2820.01 2820.02 2820.03 2820.04 2'820.05 29 290 2900 2902 291 2910
Fremdkapital Laufende Verpflichtungen Kreditoren Kreditoren DLK Quellensteuer Kreditoren DLK AHV Kreditoren DLK PK Kreditoren DLK UVG/KTG Durchlaufkonto Löhne Transitorische Passiven Transitorische Passiven Sondervermögen Pflichtfonds Pfrund St. Kolumban Rorschach Kaplaneifonds Rorschach Jahrzeitenfonds Rorschach Pfrund St. Mauritius Goldach Pfrundfonds Goldach Kaplaneifonds Goldach Jahrzeitenfonds Goldach 3. Pfrundfonds Goldach Pfrund St. Maria Magdalena Untereggen Jahrzeitenfonds Untereggen Freiwillige Fonds Fonds für soziale und caritative Aufgaben Rorschach Rückstellungen / Reserven Pflichtreserve Verwaltungsliegenschaften Renovation Herz‐Jesu‐Kirche Reserve für Stipendien Renovation Kapelle St. Annaschloss Rückstellung StWE Stadthof Ausserordentliche Anschaffungen Eigenkapital Reserven Reserve für den Rechnungsausgleich Allgemeine Reserve Ertragsüberschuss laufendes Jahr Ertragsüberschuss Rechnungsjahr
Veränderungen Zugang
Abgang
Bestand am 31.12.2021
6'822'505.02
8’286’558.54
8’015’158.32
7’093’905.24
487'989.63 376'671.83 376'671.83
7’156’088.82 6’678’182.63 3’675’543.50 1’297.35 395’082.75 427’268.18 88’337.00 2’090’653.85 477’906.19 477’906.19 211’679.20 206’844.10 82’739.80
7’028’906.68 6’917’588.88 3’914’949.75 1’297.35 395’082.75 427’268.18 88’337.00 2’090’653.85 111’317.80 111’317.80 220’339.55 203’244.10
615’171.77 137’265.58 137’265.58
111'317.80 111'317.80 2'254'368.90 1'337’873.63 509'133.88 75'889.80 126'431.55 233'548.60 47'503.00 27'573.30 99'450.00 39'778.00 158'515.50 20'050.00 159'236.21 159'236.21 757'259.06 628'893.30 73'834.70 5'000.00 41'457.31 6'365.15 1'708.60 4'080'146.49 3'314'234.40 358'866.26 2'955'368.14 765'912.09 765'912.09
400.00 119’404.30
2’200.00 1’100.00 1’000.00 4'835.10 4'835.10
918’790.52 765’912.09 765’912.09 152’878.43 152’878.43
75’889.80 6’850.00 47’503.00 27’573.30 4’550.00 39’778.00 1’100.00 17'095.45 17'095.45
765’912.09
765’912.09 765’912.09
477’906.19 477’906.19 2'245’708.55 1'341’473.63 591’873.68 119’981.55 352’952.90
97’100.00 159’615.50 19’950.00 146'975.86 146'975.86 757’259.06 628’893.30 73’834.70 5'000.00 41’457.31 6’365.15 1’708.60 4’233’024.92 4’080’146.49 358’866.26 3’721’280.23 152’878.43 152’878.43
30
Finanzen
ERFOLGSRECHNUNG 2021 Budget 2021 Aufwand 1
Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung
1'044’050
100 110 120 140 145 148 151 152 170 171 172 173 174 2
Bürgerversammlung, Abstimmungen, Wahlen Geschäftsprüfungskommission Kirchenverwaltung, Kommissionen Allgemeine Verwaltung Steuereinzugsprovisionen Informatik Pfarreiräte / Drehscheibe Dekanats‐ und Bistumsaufgaben Pfarrhaus Wittahaus, Mariabergstrasse 18 Haus Gallus, Kirchstrasse 5 Kaplanei Wilen, alte Wilenstrasse 3 Pfarrhaus Goldach, Untereggerstrasse 4 Pfarreihaus Untereggen, Spielbüelstrasse 10 Seelsorge und Gottesdienst
53’000 10’600 132’600 465’300 146’950 104’800 38’850 3’200 21’800 7’250 39’050 12’250 8’400 2'903’600
210 220 230 240 290 291 292 293 295 296 3
Seelsorgepersonal Dienstpersonal Kirchenmusik Kirchlicher Bedarf Kolumbanskirche mit Seelenkapelle & Nebenbauten Herz‐Jesu‐Kirche Kapelle Wilen Kapelle St. Annaschloss Pfarrkirche St. Mauritius Goldach Pfarrkirche St. Magdalena Untereggen Glaubensverkündigung
1'695’500 432’800 319’050 45’500 106’350 16’450 21’300 200 149’750 116’700 496’250
310 320 330 4
Religionsunterricht Pfarreiforum Beiträge Pfarreileben
359’400 93’000 43’850 479’350
430 440 450 490 491 492 498 5
Kirchliches Leben, Veranstaltungen Projekte Beiträge ZSK Zentrum St. Kolumban, Kirchstrasse 9 StWG Stadthof, Kirchstrasse 9 Pfarreiheim Goldach, Schmiedgasse 4 Bildstöcke / Wegkreuze / Friedhöfe Diakonie, Soziale Aufgaben
166’700 25’650 110’200 33’500 12’500 129’800 1’000 113’300
550 9
Beiträge und Hilfsaktionen Finanzen und Steuern
900 910 920 940 941 942 943 945 946 950 970 990 991 999
Steuern Kirchenopfer, Schenkungen, Legate Finanzausgleich Haus Kaplaneiweg 3 Haus Promenadenstrasse 88 Seehof, Hauptstrasse 15b Boden Washingtonstrasse Mesmerhaus Goldach, Untereggerstrasse 2 Pfrundhaus Goldach, Warteggweg 34 Zinsen Nicht aufteilbare Posten Abschreibungen auf Verwaltungsvermögen Abschreibungen auf Finanzvermögen Abschluss der laufenden Rechnung Totale
31
113’300 1'107’800 995’400 6’800
Rechnung 2021
Ertrag 113’800
6’150 30’050
5’300 21’000 7’350 25’950 18’000 94’850 62’250
1’500 5’150 1’500 18’850 5’600 99’700 99’650 50 83’200 15’500 2’200 11’100 15’000 39’400
5'752’800 5'474’700 3’000 144’900
Aufwand 943'513.59 36’470.75 9’739.30 104’448.48 481’718.96 134’431.53 78’148.85 21’811.85 3’081.00 20’685.35 7’448.45 21’934.30 12’382.52 11’212.25 2'854’739.09 1’685’163.27 449’382.47 279’463.32 42’039.07 102’655.32 40’215.50 10’204.30 97.10 142’461.73 103’057.01 455’157.72 317’516.27 93’776.95 43’864.50 410’288.41
115'358.66
130.55 5’794.35 30’929.00
5’245.50 21’000.00 7’530.00 26’694.61 18’034.65 139’442.30 63’285.45 12’494.95
9’550.00 7’777.95 170.00 33’935.50 12’228.45 87’661.00 87'661.00
80’627.60
Aufwand 1'056’100 25’800 10’900 131’600 484’400 141’150 141’650 35’850 3’200 26’850 7’400 13’650 20’500 13’150 2'877’700 1'718’100 453’000 272’850 39’600 234’200 15’750 29’850 200 67’250 46’900 462’150 325’100 93’000 44’050 409’200
101’281.45 7’676.37 68’071.24 36’556.15 12’331.50 183’029.30 1’342.40 86’817.68
14’670.00 1’550.00 2’545.00 15’435.00
2’000.00
128’500 22’600 100’350 37’100 20’000 96’900 3’750 101’950
86’817.68 1'121'628.06
2’000.00 5’599’933.42
101’950 1'096’750
1’030’335.45 6'050.00
5’331’948.87 3’600.00 144’900.00
970’800 6’000
11’050 46’550 3’650 5’750 8’750 18’850 3’000 8’000
12’600 35’900 7’000 37’500
6’120.75 42’026.10 ‐90.05 6’113.70 4’099.05 9’390.30 9’147.66 8’435.10
6'144’350
6'144’350
152’878.43 6’025’022.98
36’600 600
Ertrag
Budget 2022
46’427.60
Ertrag 106’050
6’100 29’150
21’000 7’850 23’950 18’000 246’750 48’950
181’000 5’150 1’500 4’550 5’600 95’200 95’200
77’500 14’500 1’600 3’500 15’000 42’900
5'478’350 5'339’350 3’400 16’400
12’600.00 35'880.00 7’024.00 22’030.55
12’950 61’650 2’000 1’450 10’450 12’950 10’000 8’500
12’600 35’900 6’400 23’500
6'025’022.98
6'003’850
6'003’850
41’750.00 200.00
40’800
Finanzen
ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNG
Zusammenzug funktionelle Gliederung Budget 2021 Aufwand
Rechnung 2021
Ertrag
Aufwand
Budget 2022
Ertrag
Aufwand
Ertrag
1
Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung
1'044'050
113’800
943’513.59
115’358.66
1'056’100
106’050
2
Seelsorge und Gottesdienst
2'903’600
94’850
2’854’739.09
139’442.30
2'877’700
246’750
3
Glaubensverkündigung
496’250
99’700
455’157.72
87’661.00
462’150
95’200
4
Pfarreileben
479’350
83’200
410’288.41
80’627.60
409’200
77’500
5
Diakonie, Soziale Aufgaben
113’300
86’817.68
2’000.00
101’950
9
Finanzen und Steuern
1'121'628.06
5’599’933.42
1'096’750
5'478’350
6’025’022.98
6'003’850
6'003’850
1'107’800
5'752’800
Ertragsüberschuss
152'878.43
Totale
6'144’350
6'144’350
6’025’022.98
Verbuchung des Ertragsüberschusses 2021 Der Kirchenverwaltungsrat beantragt, den Ertragsüberschuss von Fr. 152'878.43 der Pflichtreserve Verwaltungsliegenschaften (Kto. 2820.00) zuzuführen.
Investitionsrechnung Konto
1120.01 1120.02
Bezeichnung
Pauluskapelle Wagenremise Investitionsrechnung
Gesamtkredit Ausgaben 1'065’200 871’600 1'936’800
Einnahmen
Objektstand am 01.01.2021 Ausgaben Einnahmen 85'023.65 0.00 85'023.65
Veränderung Ausgaben 3'474.60 746.60 4'221.20
Einnahmen
Objektstand am 31.12.2021 Ausgaben 88'498.25 746.60 89'244.85
Restkredit
Einnahmen 976'701.75 870'853.40 1'847'555.15
Abschreibungsplan / Schuldentilgungsplan Aktuell müssen keine Abschreibungen vorgenommen werden. Die Abschreibungspflicht für die in der Investitionsrechnung aufgeführten Verwaltungsliegenschaften (Pauluskapelle und Wagenremise) beginnen erst nach Bauabschluss.
Fondsausweis 2021 Bestand aller Pflichtfonds 2800.00 2800.02 2800.03 2800.06 2800.08 2800.09 Total
Pfrund St. Kolumban Rorschach Jahrzeitenfonds Rorschach Pfrund St. Mauritius Goldach Jahrzeitenfonds Goldach Pfrund St. Maria Magdalena Untereggen Jahrzeitenfonds Untereggen
Fondsausweis (Sicherheiten) 591’873.68 119’981.55 352’952.90 97’100.00 159’615.50 19’950.00 1'341'473.63
1020 1023
Festverzinsliche Wertpapiere Anteil am Finanzvermögen Total Fondsmangel / Überschuss / Ausgleich Ausserbilanzfonds Erneuerungsfonds StWE Stadthof (Anteilsquote 304/1000)
850'000.00 491'473.63 1'341'473.63 0.00
98'243.05
32
Finanzen
STEUERABRECHNUNG Rückstand Vorjahr
Sollertrag
Eingang
Abgang
Rückstand
1. Einkommens‐ und Vermögenssteuern a) Vorjahressteuern Rorschach Rorschacherberg Goldach Untereggen b) laufende Steuern: 24% Jahressteuern Rorschach Rorschacherberg Goldach Untereggen Vorjahressteuern Rorschach Rorschacherberg Goldach Untereggen Total einfache Steuer 100% Rorschach Rorschacherberg Goldach Untereggen
21’863’243.67 5’345’064.63 6’422’304.21 8’968’977.69 1’126’897.14
656’066.83 326’785.47 114’823.53 190’431.91 24’025.92
263’923.92 ‐48’204.53 60’484.14 255’857.51 ‐4’213.20
636’742.37 124’140.89 116’948.78 383’474.45 12’178.25
56’096.95 33’859.70 7’319.07 14’629.50 288.68
227’151.43 120’580.35 51’039.82 48’185.47 7’345.79
0.00 0.00 0.00 0.00 0.00
5’197’659.32 1’267’363.09 1’525’440.15 2’136’367.29 268’488.79
4’820’394.35 1’103’040.59 1’449’136.41 2’009’751.21 258’466.14
‐31’230.28 ‐17’078.02 ‐9’317.62 ‐4’571.65 ‐262.99
408’495.25 181’400.52 85’621.36 131’187.73 10’285.64
0.00 0.00 0.00 0.00
0.00 0.00 0.00 0.00
0.00 0.00 0.00 0.00
0.00 0.00 0.00 0.00
38’644.25
269’673.30
262’549.55
9’723.90
36’044.10
694’711.08
5’731’256.54
5’719’686.27
34’590.57
671’690.78
1’049’489.87 ‐222’859.49 238’343.80 1’052’635.37 ‐18’629.81 22’912’733.54 5’122’205.14 6’660’648.01 10’021’613.06 1’108’267.33
2. Nachsteuern Rorschach Rorschacherberg Goldach Untereggen 3. Quellensteuern Total Vom Steuereingang entfallen auf Ordentliche Kirchensteuer Spezialsteuer Zentralsteuer
Nach Abgrenzung* der Steuersenkung entfallen auf Ordentliche Kirchensteuer Spezialsteuer Zentralsteuer
Von der Steuereinzugsprovision gehen zu Lasten der Kirchgemeinde zu Gunsten der Kirchgemeinde
33
4’679’743.31 0.00 1’039’942.96 5’719’686.27
4'301'613.42 0.00 1'030'335.45 5’331’948.87
151'748.00 30'910.05
20% 0% 4% 24% * Die Steuerabgrenzungen wer‐ den auf Basis der einfachen Steu‐ ern vom Einkommen und Vermö‐ gen vorgenommen. Dementspre‐ chend kann es zu Differenzen kommen, die durch unterjährige Rechnungsstellungen und weitere durch die Kirchgemeinde nicht be‐ einflussbare Faktoren begründet sind
Finanzen
KOMMENTAR ZUR JAHRESRECHNUNG
Im Geschäftsbericht werden Bilanz und Erfolgsrechnung in Zusammen‐ zügen präsentiert. Die detaillierten Zahlen können auf der Geschäfts‐ stelle der Kirchgemeinde an der Mariabergstrasse 18 in Rorschach eingesehen werden. Bei Einnahmen von Fr. 6'025'022.98 und Ausgaben von Fr. 5'872'144.55 schliesst die Erfolgsrechnung mit ei‐ nem Ertragsüberschuss von Fr. 152'878.43. Im Folgenden erläutern wir Ihnen die markanten Abweichungen ge‐ genüber dem Budget. 1. Bürgerschaft, Behörden, Ver‐ waltung Die neue Form der Geschäftsbe‐ richterstattung hat guten Anklang gefunden. Durch Eigenleistungen unserer Mitarbeitenden konnten die Druck‐ und Gestaltungskosten um rund Fr. 13'000.— gesenkt wer‐ den. Aufgrund der Corona‐Pande‐ mie konnten diverse Veranstaltun‐ gen nicht durchgeführt werden, was Minderausgaben zur Folge hatte. Eine aus technischen Gründen nicht gebaute Photovoltaik‐Anlage, die zudem fälschlicherweise doppelt budgetiert war, verbessert das Er‐ gebnis um rund Fr. 20'000.‐‐. 2. Gottesdienste und Liturgie Im Bereich der Kirchenmusik wur‐ den weniger Kosten im Umfang von rund Fr. 21'000.— generiert. Dies, weil weniger Liturgien mit Musik
stattgefunden haben. Mit einem Nachtragskredit in der Höhe von Fr. 18'225.—genehmigte der Kirchen‐ verwaltungsrat den Ersatz von zwei Wasserzuleitungen zur Herz‐Jesu‐ Kirche in Rorschach, die im Zuge von laufenden Bauarbeiten an der Mari‐ abergstrasse durchgeführt werden konnten. Ein Minderaufwand von rund Fr. 10'000.— resultierte beim Einbau einer Brand‐ und Einbruch‐ meldeanlage in der Mauritiuskirche in Goldach. 3. Glaubensverkündigung Weniger Schüler an externen Schu‐ len verringerten die Kosten für den Unterricht um rund Fr. 8'000.‐‐. Im Bereich Bildung wurden aufgrund von Corona zum einen weniger Ver‐ anstaltungen durchgeführt, zum an‐ deren wurden weniger Weiterbil‐ dungstage besucht. Das Fortbil‐ dungsbudget war zudem zu hoch budgetiert. Die Rückerstattungen für den Religionsunterricht fielen rund Fr. 12'000.— tiefer aus, da we‐ niger Lektionen durch katholische Lehrpersonen gehalten wurden. 4. Pfarreileben Auch dieses Jahr waren die Veran‐ staltungen stark eingeschränkt, was allein in der Kontengruppe 430 Kirchliches Leben, Veranstaltungen zu einem Minderaufwand von rund Fr. 54'800.— führte. Zudem konn‐ ten nicht alle vorgesehenen Kom‐ munikationsmassnahmen umge‐ setzt werden. Weniger Bedarf bei
Beiträgen für Gruppierungen und Vereine – ebenfalls coronabedingt – entlastete die Jahresrechnung um weitere Fr. 44'000.‐‐. 5. Diakonie, soziale Aufgaben Auch hier tragen die ausgefallenen Veranstaltungen dazu bei, dass der budgetierte Betrag nicht gebraucht wurde. 9. Finanzen und Steuern Ein tieferer Steuereingang in Ror‐ schacherberg und in Rorschach tra‐ gen massgeblich dazu bei, dass der Steuerertrag nicht das erwartete Budget erreichte. Auf sämtlichen Steuererträgen wurden 2% über die Transitorischen Passiven (Kto. 2080) abgegrenzt, da die von der Kirchbür‐ gerschaft beschlossene Steuersen‐ kung noch nicht in die Akonto‐Rech‐ nungen eingeflossen ist. Unterjäh‐ rige Zu‐ und Wegzüge führen hier zu Verwerfungen. Der Veranlagungs‐ stand am Ende des nächsten Jahres wird diese Abgrenzung zusätzlich beeinflussen. Bei der Heizungssanierung an der Promenadenstrasse 88 in Rorschach wurden die danach auflaufenden Gaskosten bei der Budgetierung vergessen. Neu belasten auch Nega‐ tivzinsen von rund Fr. 9'000.— die Kirchgemeinderechnung. Diese dürften verringert werden, da durch den Baustart des Haus Navan ein Li‐ quiditätsabfluss erfolgen wird.
34
Finanzen Allgemeine Bemerkungen Der erste Jahresabschluss mit dem neuen Gesamtsteuerfuss von 22% zeigt, dass die Steuerfusssenkung nachhaltig vertretbar war und ist. Rechnet man die durch die Pande‐ mie bedingten Minderkosten zu‐ sammen, so resultiert ein Total von rund Fr. 170'000.‐‐. Wären diese Kosten angefallen, wäre der Ertrags‐ überschuss von Fr. 150'000.—auf‐ gebraucht und die Rechnung hätte mit einem Minus von Fr. 20'000.— beinahe ausgeglichen abgeschlos‐ sen.
35
Erfreulich ist auch, dass nach Sanie‐ rungsarbeiten und durch Neuver‐ mietungen die Ertragssituation aus Mietverhältnissen weiter verbessert werden konnte. Der Rat hält an sei‐ ner Strategie fest, steuerunabhän‐ gige Ertragswerte zu stärken, um nicht ausschliesslich vom Steuerer‐ trag abhängig zu sein. Der Kirchenverwaltungsrat dankt al‐ len Mitarbeitenden für das grosse Engagement. Nur dadurch konnte das Budget eingehalten werden und
dies sogar mit einem grösseren An‐ gebot für Sie, geschätzte Kirchbür‐ gerinnen und Kirchbürger. Wir beantragen Ihnen, den Ertrags‐ überschuss von Fr. 152'878.43 der Pflichtreserve Verwaltungsliegen‐ schaften (Kto. 2820.00) zuzuwei‐ sen.
Für getreue Rechnungsführung: Dr. Andreas Ziltener Kirchenverwaltungsrat / Leiter Finanzen
Finanzen
BERICHT DER GESCHÄFTSPRÜFUNGSKOMMISSION Im Rahmen der gesetzlichen Bestim‐ mungen haben wir die Amts‐ und Buchführung für das Geschäftsjahr 2021 geprüft. Auch dieses Jahr wurde dabei die Rechnungsprüfung durch die OBT AG, St. Gallen vorge‐ nommen. Als Geschäftsprüfungs‐ kommission haben wir diese Prü‐ fung verifiziert und mit Stichproben nachvollzogen. Für die Rechnungslegung und die Führung der Rechnung und der Amtsgeschäfte ist der Kirchenver‐ waltungsrat verantwortlich, wäh‐ rend die Geschäftsprüfungskommis‐ sion diese prüft und bezüglich Rechtmässigkeit beurteilt. Unsere Prüfung erfolgte nach bran‐ chenüblichen Grundsätzen mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben sowie der Ein‐ sicht in sämtliche Protokolle samt
Beilagen des Kirchenverwaltungsra‐ tes. Damit beurteilten wir auch die Anwendung der massgebenden Haushalts‐ und Verwaltungsvor‐ schriften und der aktuellen Regle‐ mente und Weisungen, die wesent‐ liche Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Bilanz und der Erfolgsrechnung als Ganzes. Bei der Prüfung der Amtsführung wird im Speziellen beurteilt, ob deren Ge‐ setzeskonformität gegeben ist. Gemäss unserer Beurteilung ent‐ sprechen sowohl die Buchführung, die Rechnung 2021 als auch die Amtsführung den gesetzlichen Best‐ immungen. Aufgrund unserer Prüfungen und vorstehenden Ausführungen stellen wir der Kirchbürgerschaft folgende Anträge:
1. Die vorliegende Jahresrech‐ nung für das Jahr 2021 sei zu genehmigen. 2. Der Ertragsüberschuss von Fr. 152'878.43 soll gemäss Antrag des Kirchenverwaltungsrates der Pflichtreserve Verwal‐ tungsliegenschaften zugeführt werden.
Rorschach, im Februar 2022 Die Geschäftsprüfungskommission René Lüthard Präsident
Monika Egger Mitglied der Geschäftsprüfungskommission
Dominik Bünter Mitglied der Geschäftsprüfungskommission
36
Finanzen
STEUERBEDARF
1. Steuerbedarf Budget 2022 Aufwand gemäss Budget Ertrag gemäss Budget ohne Steuern Steuerbedarf
6'003'850.00 664'500.00 5'339'350.00
2. Mutmasslicher Steuerertrag 2022 Einfache Steuer (100%)
24'269’773.00 Ordentliche Kirchensteuer 18
3. Steuerfuss in %
Spezialsteuer
Zentralsteuer
Total
0
4
22
4. Steuereingang von Einkommen / Vermögen aus Vorjahren Quellensteuer
3'738'370.00 415’380.00 214’800.00
0.00 0.00 0.00
830’750.00 92’300.00 47’750.00
4'569’120.00 507’680.00 262’550.00
Gesamtsteuereingang
4'368’550.00
0.00
970'800.00
5'339'350.00
Verteilung der budgetierten Steuereinnahmen für 2022 18 % Ordentliche Kirchensteuer Zur Deckung der allgemeinen Aufgaben der Kirchgemeinde 4% Zentralsteuer Zentralsteuer an die Katholische Administration 22% Gesamtsteuerfuss Jahres‐ und Investitionsrechnung 2021 sowie Budget und Steuerplan 2022 sind vom Kirchenverwaltungsrat an der Sitzung vom 25. Januar 2022 genehmigt worden. Rorschach, im Februar 2022 Namens des Kirchenverwaltungsrates Pius Riedener
Stefan Meier
Präsident
Aktuar
Durch die Geschäftsprüfungskommission geprüft. Rorschach, im Februar 2022 René Lüthard (Präsident), Monika Egger, Dominik Bünter
37
Finanzen
BERICHT UND ANTRÄGE DES KIRCHEN‐ VERWALTUNGSRATES ZUM BUDGET 2022 Der Kirchenverwaltungsrat bean‐ tragt Ihnen die Zustimmung zum Budget 2022. Bei einem Gesamtauf‐ wand von Fr. 6'003'850.— und gleich hohen Einnahmen schliesst das Budget ausgeglichen ab. Der Kirchenverwaltungsrat bean‐ tragt zudem einen Gesamtsteuer‐ fuss von 22% zu genehmigen. 18% davon entfallen auf die ordentlichen Kirchensteuern und 4% werden als Zentralsteuer an den Katholischen Konfessionsteil des Kantons St. Gal‐ len abgeführt. Die Jahresrechnung 2021 hat ge‐ zeigt, dass dieser Steuerfuss nach‐ haltig ist. Der Rat hat auf Antrag der Finanzkommission nur mit geringen Mehrsteuern kalkuliert, dies im Sinne des Vorsichtsprinzips. Wiederum ist die solide Eigenkapi‐ talbasis ein Grund für diesen Antrag des Kirchenverwaltungsrates. Selbst wenn durch äussere Einflüsse das Ziel eines ausgeglichenen Rech‐ nungsabschlusses nicht erreicht würde, ist ein allfälliger Verlust durch das Eigenkapital (Konto‐ gruppe 290) hinreichend gedeckt. Ins Budget 2022 sind wenige bauli‐ che Entwicklungen eingeflossen. Dies, weil die Infrastruktur‐
kommission in diesem Jahr die Ar‐ beiten an der Liegenschaftenstrate‐ gie finalisieren will und dann dem Kirchenverwaltungsrat unterbrei‐ tet. Zukünftige Entwicklungen sol‐ len darauf aufbauend erfolgen und nicht vorweggenommen werden. Informatik Die schrittweise Einführung der neuen ERP‐Software soll in diesem Jahr erfolgen. Zudem ist der Ersatz der Telefonanlage durch eine digi‐ tale Lösung vorgesehen. Ein weite‐ rer Schritt zu ortsunabhängigen Ar‐ beitsplätzen, wie sie die Informa‐ tikstrategie vorsieht. Homeoffice und weitere attraktive Arbeitsmo‐ delle werden so besser realisierbar. Mitarbeitende Den Mitarbeitenden der Kirchge‐ meinde wurden dort, wo die höchste Stufe noch nicht erreicht war, per 1. Januar 2022 ordentliche Stufensprünge gewährt. Unterhalt Liegenschaften Der ordentliche Unterhalt an den Verwaltungs‐ und Finanzliegen‐ schaften der Kirchgemeinde ist bud‐ getiert. Zudem werden eine Küche, ein Bad, ein WC und ein Bodenbelag saniert. Diese Sanierungen tragen
zum Werterhalt der Liegenschaften bei und erhöhen auch den Mieter‐ trag. Steuern Der Kirchenverwaltungsrat bean‐ tragt der Bürgerschaft, einen Steu‐ erfuss von 22% zu erheben. Dieser setzt sich wie folgt zusammen: 18% ordentliche Kirchensteuer 4% Zentralsteuer 22% Gesamtsteuerfuss Anträge Aufgrund des vorgelegten Budgets 2022 sowie der vorerwähnten Be‐ merkungen ersuchen wir Sie, fol‐ gende Anträge zu genehmigen: 1. Das Budget 2022 mit Einnahmen und Ausgaben von Fr. 6'003’850.— wird genehmigt. 2. Der Kirchenverwaltungsrat wird ermächtigt, eine ordentliche Kir‐ chensteuer von 18% und eine Zentralsteuer von 4%, insgesamt also 22% zu erheben. Region Rorschach, im Februar 2022 Für den Kirchenverwaltungsrat: Pius Riedener Stefan Meier Präsident
Aktuar
38
Behörden und Mitarbeitende
BEHÖRDEN
Kirchenverwaltungsrat Riedener Pius, Präsident (2012) Baumgartner Markus, Vizepräsident (2004) Ziltener Andreas Dr., Leiter Finanzen Näscher‐Lowiner Sandra Oettli Sabina (2012) Rothenberger Benedicta (2012) Wiedmann Walter (1997) Böhm Rainer, Vertreter Pastoralteam Meier Stefan, Aktuar
Amtsantritt 2020 2016 2016 2020 2016 2016 2016 2017 2019
Geschäftsprüfungskommission Lüthard‐Fuchs René, Präsident (2004) Bünter Dominik Egger Monika
2016 2020 2020
Kollegienräte Baumgartner Markus Biehle Stefan Egli Christian Fasola‐Okle Monika Krempl Bernhard Meier Stefan Müller‐Hutter Margareta Riedener Pius Wiedmann Walter Ersatzmitglieder Frei‐Braun Anna Maria Jehle Peter
2012 2015 2012 2019 2019 2019 2015 2015 2015
39
Huwyler Max, Präsident (2020) Biehle‐Bischof Tanja Bilic Tomo Camenzind Barbara Carta Luisa, Delegierte MCI Fasola‐Okle Monika Häne Armella Heusi Raphael Lardi Strübel Maria Grazia Simão Carlos Soosaipillai Sarah Frei‐Braun Anna Maria, Vertreterin Pastoralteam Eigenmann‐Aepli Claudia, Aktuarin Riedener Pius Delegierter des Kirchenverwaltungsrates
Amtsantritt 2021 2021 2010 2020 2021 2016 2016 2020 2020 2018 2016 2018 2016 2019
Pfarreiteam Mauritius Goldach Stadelmann Rebecca, Co‐Präsidentin Strawa Matthäus, Co‐Präsident Alilovic Julijana Eigenmann Cosima Reist Silvia Ricci Jacqueline Riedener Pius Delegierter des Kirchenverwaltungsrates
2019 2019 2019 2019 2019 2019 2019
Drehscheibe Untereggen 2019 2015
Stimmenzähler Häner Manuela Hitz Brigitte Kästli‐Baumgartner Simone Reichmuth Susanne Riedener Margrit Wüst Werner
Pfarreirat Rorschach
2016 2016 2020 2016 2016 2016
Späth Claudia, Co‐Präsidentin Frei Wieland, Co‐Präsident Widmer Helen, Aktuarin Bleuer Mareike Broger Manuela Marcazzan Gabriela Neumann Anja Riedener Pius Delegierter des Kirchenverwaltungsrates
2010 2000 2014 2017 2014 2017 2014 2014
Behörden und Mitarbeitende
MITARBEITENDE
Pastoralteam Böhm Rainer, Pastoralteamkoordinator Frei‐Braun Anna Maria Pastoralteamkoordinatorin Stv. Pfarreibeauftragte St. Kolumban Aeschlimann‐Raggenbass Caroline Callegari Cornelia Dubler Reto Eigenmann Roland, Pfarrer Frei Wieland Pfarreibeauftragter St. Magdalena Hälg Josef P. Hermann Michael Hutter Paul Küng‐Bless Charlotte Pires Marla Richter Sandra Rösch Vera Maria Steil Nicole Strawa Matthäus Pfarreibeauftragter St. Mauritius Zünd Paul
Eintritt 2004 1998
2019 2010 2012 2004 2001 2020 2018 1973 2013 2019 2006 2017 2017 2014 2020
Geschäftsstelle Meier Stefan, Geschäftsleiter Eigenmann‐Aepli Claudia, Geschäftsleiterin Stv.
2019 2004
2008
Pfarreisekretariat Goldach Buob‐Eilinger Judith, Pfarreisekretärin
2008
Pfarreisekretariat Untereggen Unseld Agnes, Pfarreisekretärin
Bartholdi Ursula Bucher Susanne Grüninger Pia Vailati Agnese Wäspi Bernadette
Eintritt 2013 2018 2014 1986 2010
Sakristanendienste Keel Verena Stierli Marcel Widmer Helen Zoric Drago Gartmann Georg, Aushilfe Künzle Rosmarie, Aushilfe Maric Vinko, Aushilfe Rothenberger Felix, Aushilfe Simão Carlos, Aushilfe Zeilinger Maria, Aushilfe
2012 2020 2000 2014 2015 2013 2020 2014 2020 2000
Friedhofsakristane Candrian Esther Engler Thomas Frei Hansjörg Gött Paul Künzle Peter Scherrer Dominik
2013 2013 2011 2008 2000 2020
Kirchenmusiker
Pfarreisekretariat Rorschach Jehle Peter, Pfarreisekretär
Katechese
2002
Canal Dario Kitano Yuka Krempl Bernhard Netter Jaroslaw Pfab Franz Schwager Iris Sprenger Mirjam Tobler Marianne Vollmeier Bruno
2020 2017 1985 2010 2002 2012 2018 1981 1989
Hauswartung Sturzenegger Fabian Galanti Davide, Lernender
2017 2020
40