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Reflexe 01/21

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Das Mitarbeitermagazin der Kantonsspital Baden AG

Musikalisches KSB

Starke Töne gegen den Corona-Blues Von Südafrika in die Schweiz

Babyboom

Dessert-Kreationen aus der KSB-Küche

Wenn Hebammen Mütter werden

1-2021

reflexe


Inhalt

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50 Grad betrug der Temperaturunterschied zwischen dem heissesten und kältesten Tag auf unserer Baustelle.

30 22 04 18 20 22 24 28 32

5 Sterne Chef-Patissière Stephanie Künzel über Sterne-Küche am Camping-Kocher.

410'000 Liter So viel Wasser wird täglich am KSB verbraucht. Testen Sie Ihr KSB-Wissen anhand spannender und kurioser Facts!

Musikalisches KSB: Starke Töne gegen den Corona-Blues Kolumne: Jede Distanz ist nicht nah Baustelle: Bald steht der Rohbau Big Data: Testen Sie Ihr KSB-Wissen Kinderorthopädie: Leonhard Ramseier im Gespräch Mitarbeiterumfrage: «Ein attraktives Gesamtpaket» #gemeinsam: Kulinarik, Unterhaltung, Wettbewerbe

34 40 44 48 52 58

Beste Dessert-Rezepte: Chef-Patissière Stephanie Künzel Oh Baby: Willkommen, neue Erdenbürger Jubiläen: Eine runde Sache Neue Lebersprechstunde: Claudia Keerl ist zurück Unsere Newcomer: Willkommen am KSB Damals und heute: Tanz-Challenge am KSB


Lobgesang auf die Musik

E

s schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten.» Schiller schrieb diesen Vers vor über zweihundert Jahren in seinem Gedicht die «Macht des Gesangs». Aktuell ist er dennoch. Gerade die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig ein Hobby ist, das einem Ablenkung und Ausgleich zum Arbeitsalltag verschafft. Dass viele KSB-Mitarbeitende den Rhythmus im Blut haben, konnten sie bei der Jerusalema-Challenge während der Pandemie eindrucksvoll aufzeigen. Um das Musizieren vor Publikum war es in letzter Zeit hingegen schlecht bestellt. Deshalb möchten wir den Hobby-Musikerinnen und Musikern im Reflexe eine Bühne geben. Mehr dazu erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

«Wo jeder erste Geige spielen möchte, geht das ganze Orchester flöten», besagt ein Sprichwort. Das trifft auch auf ein Spital zu, wo Abläufe, Prozesse und Verantwortlichkeiten exakt aufeinander abgestimmt werden müssen. Sonst bleibt den Patienten am Ende nichts anderes übrig, als ein Klagelied anzustimmen. Dass dies im KSB nicht der Fall ist respektive dass das KSB als harmonisches Orchester auftritt, zeigt die Patientenbefragung, die wir seit einem Jahr mit der Firma Swiss Qualiquest durchführen. Eine Weiterempfehlungsrate von 97 Prozent kommt einer Lobeshymne gleich. Ähnlich hoch ist die Weiterempfehlungsrate des KSB als Arbeitgeber. Bei der Mitarbeiterbefragung, die wir kurz vor Weihnachten durchgeführt haben, gab es aber auch einige kritische Töne. Wir haben uns diese Rückmeldungen zu Herzen genommen. Lesen Sie ab S. 28, welche Massnahmen wir in Sachen Lohn, Parkplatz und Höflichkeit getroffen haben und wie das KSB im Vergleich mit anderen Spitälern dasteht.

«Vom Konzert des Lebens bekommt niemand ein Programm», so eine italienische Volksweisheit. Wie wahr! Vor einem Jahr haben wohl die wenigsten von uns gedacht, dass Corona unseren Alltag bis heute prägen wird. Da das Wort «Covid» bei vielen mittlerweile einen Abwehrreflex («Können wir nicht über etwas anderes reden?») hervorruft, haben wir den Fokus bei den Inhalten dieses Magazins bewusst anders gelegt. Covid kommt nur marginal vor. Denn wie heisst es doch so schön: «Nur die Unmusikalischen stossen stets ins selbe Horn.»

Eine angenehme Lektüre wünscht Ihnen

Adrian Schmitter, CEO

reflexe 4-2020

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#musiker

Max Bruch meets Metallica Sie spielt seit ihrem neunten Lebensjahr Geige, er strich bereits als Kindergärtner über die Saiten seiner Violine: Heute musizieren MPA Käthi Süess und Kinderchirurg Robert Weil einmal im Jahr gemeinsam für ihre Kollegen der Kinderchirurgie. Ansonsten spielt Käthi Süess in einem Orchester und Robert Weil gemeinsam mit seinem Sohn sowie einmal im Monat im Kulturcafé Baden in einer Irish-Stubete – wenn nicht gerade Pandemie ist. TEXT Vivien Wassermann FOTOS Stefan Wey

Wie kommt man als Kind auf die Idee, Geige zu spielen? Käthi Süess: Mir hat der Klang der Geige immer sehr gut gefallen. Aber ich denke, dass es auch ein Wunsch meiner Eltern war, und ich habe es einfach mal ausprobiert. Robert Weil: Plötzlich war die Geige da, und ich ging regelmässig in die Geigenstunde. Ich war ganz aufgeregt, als meine «Chindsgi»-Lehrerin einmal bei einem Schülerkonzert im Publikum sass. In der Primarschule hatte das Geigespielen dann gegenüber dem «Tschutten» immer wieder einen schweren Stand. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Ihrer musikalischen Begabung und Ihrem Beruf? Käthi Süess: Musik kann wie Medizin wirken. Ich habe dies in meiner früheren Tätigkeit als Pflegefachperson bei der Spitex auch schon bei Patienten versucht umzusetzen, allerdings mit Singen, nicht mit Geigenspiel. Das war sehr beeindruckend.

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Robert Weil: Die Konzertbühne mit dem OP-Saal zu vergleichen, spannend… Teamarbeit ist gefragt, alle kennen ihren Einsatz, sei es mit den musikalischen oder chirurgischen Instrumenten. Im Orchester muss man zuhören, mal lauter, mal leiser spielen, dem Stimmführer folgen; Fähigkeiten, die

«Musik kann wie Medizin wirken.» Käthi Süess

in einem komplexen Umfeld wie dem eines Spitals dienlich sind. Mit Lampenfieber umgehen zu können, hilft. Ebenso Ruhe zu bewahren, wenn man aus dem Takt gerät oder intraoperativ einen unerwarteten Befund erkennt. Während das Improvisieren in der Musik als Kreativität geschätzt wird, hat dies im OP-Saal aber wenig zu suchen.


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#musiker

«Alle kennen ihren Einsatz, sei es mit den musikalischen oder chirurgischen Instrumenten.» Robert Weil

Welches ist Ihr Lieblingsstück? Käthi Süess: Das Violinkonzert von Max Bruch. Robert Weil: Ein Wunsch begleitet mich schon seit Jahren: Einmal ganz hinten in der zweiten Geige des Begleitorchesters von Metallica sitzen zu dürfen, wenn sie «Nothing else matters» spielen, das wäre der Hammer.

Sie als Experten für Kindergesundheit: Wie wichtig ist Musik für Kinder? Käthi Süess: Da könnte ich so viele Punkte aufzählen, dass es hier zu wenig Platz hat. Musik hilft auf allen Ebenen, ob Singen, ein Instrument spielen oder sich zu Musik bewegen. Robert Weil: Musik löst schöne Emotionen aus. Wir wissen, dass sogar Ungeborene sich wohlfühlen, wenn Musik gespielt wird. Wenn in der Gruppe gesungen oder musiziert wird, lernen Kinder, aufeinander zu hören und erfahren so auch, Rücksicht zu nehmen. Vielleicht könnte ich das Instrument tatsächlich mal in die Sprechstunde mitnehmen… David Garret, Anne-Sophie Mutter oder Vanessa Mae?

Wie kam es, dass Sie sich am KSB «gefunden» haben und zusammen an internen Anlässen spielen?

Käthi Süess: Es ist schwierig, sich auf einen Musiker festzulegen, da diese oft gewisse Stilrichtungen oder Komponisten bevorzugen und von daher die Stücke anders interpretieren. Während meiner Musikschulzeit habe ich unter anderem Isaac Stern und Pinchas Zukerman sehr bewundert.

Käthi Süess: Man kommt in Gesprächen im Team auch mal auf die Hobbys zu sprechen. So ist die Idee entstanden, unseren Chef Andreas Dietl, der uns jedes Jahr bei sich zuhause mit einem feinen Weihnachtsessen verwöhnt, mit einer musikalischen Einlage zu überraschen.

Robert Weil: Nigel Kennedy: Früher als Punk das enfant terrible unter den Geigern; aber so vielseitig, da sowohl in der klassischen wie auch in der zeitgenössischen Musik zuhause; und Hillary Hahn, nicht nur zum Hören schön, spielt so klar und ohne jegliche Anstrengung.

Einige Takte aus dem zweiten Satz des Doppelkonzertes von Johann Sebastian Bach.

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Robert Weil: ... und uns quasi interprofessionell zu versuchen. Die Feuertaufe hatten wir vor drei Jahren, mittlerweile gilt: Einmal war keinmal.

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Die LägereBräu AG bedankt sich bei den Heldinnen und Helden des KSB Die Mitarbeitenden des Kantonsspitals Baden leisten so unglaublich viel in dieser Zeit. Das riesige Engagement, die Fürsorge für Ihre Patienten, der unermüdliche Einsatz für die Gesundheit der Menschen im Kampf gegen die Pandemie: Täglich werden Helden-Geschichten geschrieben – dafür sagen wir Danke! Seit 2008 braut die LägereBräu AG auf der Klosterhalbinsel in Wettingen unfiltriertes, naturtrübes Spezialbier und holzfassgereifte Raritäten, welche unter anderem im eigenen BierGarten von April bis September, Dienstag bis Samstag, ausgeschenkt werden. Wir freuen uns darauf, Sie im Biergarten oder Taproom der LägereBräu begrüssen zu dürfen. Sobald sich die Situation beruhigt hat und wir unsere Gastronomie wieder hochfahren dürfen, bieten wir Ihnen einen Moment der Entspannung und schenken Ihnen mit diesem Gutschein ein LägereBräu Original oder eine FassBrause. Weitere Informationen finden Sie auf laegerebraeu.ch.

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#musiker

Die Frau mit dem Sinn für(s) Tasten Hätte es damals mit dem Medizinstudium nicht geklappt, könnte man die Leiterin des Brustzentrums, Cornelia Leo, heute möglicherweise im KKL oder in der Elbphilharmonie erleben. Was sie am Klavier begeistert und welche Parallelen sie zwischen dem perfekten Zusammenspiel und ihrem medizinischen Alltag sieht, erzählt sie im Interview.

Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Leben?

Wie oft spielen Sie?

Ich höre viel Musik. Zum Abschalten auf dem Heimweg im Auto am liebsten klassische Klaviermusik – Bach, Beethoven, Rachmaninow, je nachdem, wie der Tag so war. Zuhause auch gerne das, was meine beiden Teenager-Töchter so hören.

Leider viel zu selten, der Tag hat ja nur 24 Stunden….

Seit wann spielen Sie Ihr Instrument?

Seit einigen Jahren spiele ich regelmässig mit einer guten Kollegin zusammen vierhändig. Wir versuchen, uns mindestens einmal im Monat zum Klavierspielen zu treffen.

Ich habe mit 5 Jahren mit dem Klavierspielen angefangen.

Haben Sie jemals auch mit einer Karriere als Musikerin geliebäugelt?

Was begeistert Sie daran?

In meiner Hochphase schon. Ich habe mit viel Leidenschaft Kammermusik in einem Klaviertrio gespielt. Meine ganze Jugend hindurch. Und meine beiden Musikpartner (Geigerin und Cellist) haben sich dann für das Musikstudium entschieden. Aber das Klavier als Soloinstrument? Zur Konzertpianistin hätte es wohl nicht gereicht. Und da fand ich, ich behalte es lieber als Hobby neben der Medizin.

Mit dem Klavierspielen lassen sich Gefühle und Emotionen vermitteln, die sich ansonsten nur schwer ausdrücken lassen. Das hat mir schon als kleines Kind gefallen. Später habe ich viel Kammermusik gespielt, das hat mir sehr viel bedeutet und war ein ganz wichtiger Bestandteil meines Lebens.

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Zu welchen Gelegenheiten spielen Sie?

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«Kammermusik war ein ganz wichtiger Bestandteil meines Lebens.»

Welches ist Ihr Lieblingsstück? Zur Zeit liebe ich die Englische Suite Nr. 2 von Johann Sebastian Bach sehr. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Ihrer musischen Begabung und Ihrem Beruf? Das perfekt aufeinander abgestimmte Zusammenspiel in meinem Klaviertrio damals, das gemeinsame Streben nach dem optimalen musikalischen Erlebnis und die Freude darüber, wenn uns gemeinsam ein Auftritt richtig gut gelungen war… Wenn ich darüber nachdenke, gibt es da schon Parallelen zu meinem heutigen Arbeitsleben. Teamarbeit ist für mich sehr wichtig. Wir ziehen im Brustzentrum alle am gleichen Strang und es ist schön, wenn sich die Patientinnen nicht nur medizinisch, sondern auch ganzheitlich bei uns gut aufgehoben fühlen.

Hören Sie die Arabeske Op. 18 von Robert Schumann, gespielt von Cornelia Leo.

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#musiker

~ Eveline Dätwyler

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~ Nadine Meyer


Sie geben den Ton an Stationsleiterin Eveline Dätwyler (Klarinette), Diabetesfachberaterin in Ausbildung Nadine Meyer (Klarinette) und die med. Praxisassistentin Corina Kohler (Saxophon) spielen gemeinsam bei der Harmonie Rohrdorf. So teilen die KSB-Kolleginnen ihre Leidenschaft für die Musik. Und das Beste daran ist: Das Entstehen wunderbarer Freundschaften.

Das Trio über … die Rolle, die Musik in ihrem Leben spielt Eveline Dätwyler: Durch Musik werden Erinnerungen wach. So befinde ich mich zum Beispiel bei den Liedern von Dolly Parton sofort auf dem Top of the World Highway. Ich sehe Berge und Wälder, rieche den Staub der Schotterstrasse, die von Kanada nach Alaska führt, und fühle mich frei. Corina Kohler: Besonders die Konzerte bereiten mir eine grosse Freude. Es ist schön, wenn man den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Nadine Meyer: Musik spiegelt sich für mich in folgendem Zitat von Victor Hugo: «Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist».

«Für manche Patienten ist es vielleicht das letzte Konzert.» Eveline Dätwyler

… ihre Begeisterung für ihr Instrument Nadine Meyer: Die Vielseitigkeit der Klarinette. Sie findet sich in fast allen musikalischen Bereichen wieder, sei dies in der klassischen Musik, gelegentlich in der modernen Popmusik oder auch in der Volkstümlichen Musik. Die Klarinette ist aufgrund ihres grossen Spektrums in der Blasmusik gerne gesehen, es fehlt aber sehr an Nachwuchs. Auch stellt einem die Klarinette gerne immer mal wieder vor technische Herausforderungen. Corina Kohler: Die Musik hilft mir, vom Alltag abzuschalten und in eine eigene Welt abzutauchen. Besonders die Konzerte bereiten mir immer eine grosse Freude. Es ist schön, wenn man den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Eveline Dätwyler: Musik spielen brauche ich als Balance. Ich kann meine Gefühle in Musik umwandeln und sie verarbeiten. So kann ich zum Beispiel verärgert nach Hause kommen, mein Instrument nehmen, alles rauslassen, und danach geht es mir wieder gut. … die Gemeinsamkeiten zwischen ihrem Beruf und der Musik Eveline Dätwyler: Ich habe wahrscheinlich eine gewisse Form von musischer Begabung, aber ohne «üben, üben, üben» geht es nicht. Tonleiter hoch und runter und immer

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#musiker

wieder das gleiche Stück, bis es nahezu perfekt ist. Als Stationsleitung braucht es auch immer wieder ein gutes Durchhaltevermögen. Vor allem dann, wenn man etwas Neues einführen darf, zum Beispiel die Lean-Philosophie ; ) . Nadine Meyer: Der Pflegeberuf kann erlernt werden, ist aber schlussendlich mit Leidenschaft und Hingabe verbunden. Für mich ist es in der Musik auch so. Das Erlernen eines Instrumentes ist das eine, mit welcher Leidenschaft und Hingabe dann Musik gemacht wird, das andere. Musik ohne Leidenschaft und Hingabe ist keine Musik… … über ihre Auftritte bei der kleinen Abendmusik Eveline Dätwyler: Uns ist bewusst, dass es für manche Patienten vielleicht das letzte Konzert ist und wir evtl. die letzten Musiker sind, die sie live hören. Wir versuchen deshalb sicherlich, noch besser und schöner zu spielen als sonst. Nadine Meyer: Trotz der wenigen anwesenden oder sichtbaren Zuhörer spürte ich immer eine tiefe und unbeschreibliche Dankbarkeit.

«Die Musik hilft mir, in eine eigene Welt abzutauchen.» Corina Kohler

~ Corina Kohler

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Eine Kostprobe ihres gemeinsamen Lieblingssongs «You Raise Me Up» gibt es hier.


Viva la vida Das Praktische am Hobby von Lena Feusi, der stellvertretenden Departementsmanagerin der Frauen- und Kinderklinik: Im Gegensatz zu anderen Musikern kann sie ihm überall nachgehen, sogar im Treppenhaus des KSB.

Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Leben? Eine sehr grosse. Musik ist für mich omnipräsent. Seit wann singen Sie? Ich konnte Lieder singen, bevor ich richtig sprechen konnte. Was begeistert Sie daran? Es triggert sofort meine Emotionen. Welches ist Ihr Lieblingssong? Den einen Lieblingssong habe ich nicht. Je nach Situation höre ich gerne Shallow von Lady Gaga, aber auch von Puccini – o mio babbino caro, oder viva la vida von Coldplay. Aktuell ist Jerusalema ein Favorit. Wie oft und zu welchen Gelegenheiten singen Sie? Ich habe gemerkt, dass mir während dieser Covid-Dauersituation sehr hilft, immer und bei jeder Gelegenheit zu singen. Manchmal summe ich auch unter der Maske, wenn ich im KSB im Treppenhaus bin. Dies entspannt mich sehr. Singen Sie auch im Kollegenkreis? Ja, zum Beispiel machte es sehr viel Spass, an der Badenfahrt in der Beiz aufzutreten, oder auch gerne für ein Jubiläum oder eine Hochzeit. Ich hoffe auf ein baldiges Ende der Restriktionen, sodass dies bald wieder möglich ist. Haben Sie jemals auch mit einer Karriere als Sängerin geliebäugelt? Nein, es ist und bleibt ein Hobby.

Hören Sie den Song «Ain't Nobody» gesungen von Lena Feusi.

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#musiker

Sie hauen auf den Putz «Es gab da diese Frauenband, die auf Blechfässern musizierte.» Katherine Heimgartner

~ Katherine Heimgartner

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Die Steelband Barrilitos wurde ursprünglich von 8 Frauen gegründet, von denen 4 im KSB gearbeitet haben; alle im 3. Stock auf der Neonatologie und Pädiatrie. Mittlerweile sind andere KSBler nachgerückt: Care Managerin Katherine Heimgartner am Melody-Pan, Manuela Rohr von der Pflege Neonatologie am Melody-Pan und Sitzwache Evelyn Bouvard mit dem Surdo.

Beim Klang Ihrer Instrumente wähnt man sich eher in der Karibik als im Aargau. Wie kamen Sie dazu? Manuela Rohr: Als ich die Frauensteelband Barrilitos an einem öffentlichen Auftritt zum ersten Mal hörte, war ich von diesen Klängen fasziniert. Seit 20 Jahren bin ich nun dabei. Zuerst spielte ich 5 Jahre am Guitar (Bariton)Fass, einem Begleit-Instrument, und seit 15 Jahren am Melody (Sopran) Fass. Evelyn Bouvard: Ich spiele seit mehr als 20 Jahren Rhythmusinstrumente wie Surdo, Timbales und diverse Kleinperkussion. Katherine Heimgartner: Es gab da diese Frauenband in unserem Dorf, die auf Blechfässern musizierte. Mein Ziel war, eine Abwechslung zum Alltag zu finden und mal tüchtig «auf den Putz» zu hauen. So begann ich damals in der Steelband vor rund 20 Jahren Bass zu spielen. Heute spiele ich wie Manuela Melody-Pan. Was begeistert Sie daran? Katherine Heimgartner: Diese Art Musik verbreitet durch ihre Mischung von Rhythmus (Groove) und dem hellen Klang der Melodie einfach ein «gute Laune Gefühl». Evelyn Bouvard: Für mich ist Rhythmus wichtig. Manuela Rohr: Was gibt es Schöneres, als an einem warmen Sommerabend draussen zu spielen und die Zuhörer mit karibischen Klängen durch den Abend zu begleiten?!

~ Manuela Rohr

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#musiker

Wie lässt sich das Üben mit einer guten Nachbarschaft vereinbaren? Manuela Rohr: Wenn ich zu Hause übe, mache ich das mit gepolsterten Sticks, d. h. die Sticks sind mit Schaumstoff umwickelt. So kann ich die Abläufe üben und bin nicht laut. Wenn ich mich auf einen Auftritt vorbereiten muss, geht das natürlich nicht, weil ich dann hören muss, wie die Töne klingen und ob ich z. B. stärker oder schwächer anschlagen muss. Unsere Nachbarn sind berufstätig und deshalb spiele ich tagsüber, wenn sie nicht zu Hause sind. Kathi und Evelyn leben in einem freistehenden Einzelhaus. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Ihrer musischen Begabung und Ihrem Beruf? Manuela Rohr: Ja, exaktes Arbeiten. Katherine Heimgartner: Musizieren macht lebenslang Freude, ein Beruf, welcher als Profession, als Berufung erlebt wird, ebenfalls.

«Ich spiele Surdo, Timbales und diverse Kleinpercussion.» Evelyn Bouvard

Haben Sie sich am KSB kennengelernt oder in der Band und arbeiten zufällig beim gleichen Arbeitgeber? Katherine Heimgartner: Wir haben uns in der Band kennengelernt. Ich war von uns Dreien diejenige, welche zuerst im KSB gearbeitet hat. Ich denke, ich habe immer etwas Werbung gemacht, so dass die anderen sich auch für diesen Arbeitgeber entschlossen haben.

«Quando quando quando» auf die karibische Art.

~ Evelyn Bouvard

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Wir sind für dich da: 062 834 75 7 5

Den Alltag bewältigen. Wir unterstützen dich. Jährlich erkranken rund 4000 Personen im Kanton Aargau an Krebs. Wir begleiten krebsbetroffene Menschen und ihre Angehörigen, beantworten Fragen und helfen bei der Bewältigung der schwierigen Situation.

Mehr auf krebsliga-aargau.ch

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#kolumne

Jede Distanz ist nicht nah TEXT Heinz Haug

FOTO Stefan Wey

Nähe mit Distanz. Das geht irgendwie nicht. Das ist die Quadratur des Kreises. «Every distance is not near», singt Bob Dylan. Wobei Frage: Kann man der Nähe etwas Relatives andichten? Also zum Beispiel in etwa: Sie sind mir jetzt aber mal relativ nah gekommen. Geht das? Weiss nicht! Wie auch immer: Das Thema ist kein einfaches. Vor allem hier nicht – im Spital, wo Nähe geboten, Distanz nicht möglich ist. Behandlung braucht Nähe. Auch in Zeiten von Corona. Der Schlauch steckt in der Speiseröhre – für eine Gastroskopie kann ich nicht zu Hause im Bett liegenbleiben. Die Ergotherapeutin zieht an meinem operierten Finger – sanft zwar, aber immerhin sie zieht – effektiv und live. Ergotherapie am Bildschirm geht nicht. Ich muss erscheinen vor Ort im Partnerhaus. Ich überwinde Distanzen, um denen nah zu sein, die mich gesund machen. Auch vermummt mit Mund-Nasen-Schutz spüre ich mein Vis-à-Vis als Person, die mir Gutes tut. Und das tut gut. Seelische Nähe überwindet unermessliche Distanzen; ganze Ozeane. Körperliche Nähe kann das nicht. Dafür kann man sie messen. In Zentimetern zum Beispiel. Wie also umgehen mit physischer Nähe, wenn Corona einen Mindestabstand von einem Meter fünfzig diktiert? Die Frage stellt sich hier rhetorisch. Denn: Ich weiss es nicht. Wie sollt’ ich auch. Ich mach’ als KSB-Patient (grösstenteils), was man mir sagt. Ohne Widerrede und Murren. Weil, wer Fachleuten Vertrauen schenkt, der soll dies beweisen, indem er nicht ständig alles hinterfragt, sondern tut, wie ihm geheissen.

Die Medizin fordert viel. Von allen Beteiligten. Nicht zuletzt von ihren Patientinnen und Patienten. Von mir also auch. Ja, das stimmt. Man sticht mich, schiebt mich in Röhren, klopft mich ab, endo- und gastroskopiert mich und damit ich nicht alles mitbekomme, werde ich sediert oder anästhesiert. (Ich weiss jetzt, was Prince und Michael Jackson an Propofol fanden, das Zeug fährt ein.) Das alles funktioniert nur richtig, gut und nachhaltig mit positiver Wirkung auf die Gesundheit, wenn ich Vertrauen habe. Vertrauen in die Institution, Vertrauen in die Menschen. Und wenn ich zulasse, was unerlässlich ist: Nähe. Nähe schafft Vertrauen – auch behandschuht mit Maske vor Mund und Nase. Mir gibt man Termine. Ich komme und ich gehe. Ich halte mich an das, was von mir verlangt wird. Ich trage Maske, desinfiziere Hände und fasse nichts an. Man sagt mir, was zu tun ist, und was ich zu lassen habe – und ich halte mich still, weil ich Vertrauen habe. Und auch in Zeiten von Corona Nähe spüre und erfahre. Chapeau an alle KSB-Menschen. Das macht euch so schnell niemand nach. Das dürft ihr als Kompliment gern entgegennehmen. Denn ich bin Dauer-Patient. Und als solcher ein Profi. Einer mit Erfahrung, der weiss, wovon er spricht und worüber er schreibt. Jede Distanz ist nicht nah – wie wahr, wie wahr. Empfehlung: Auf YouTube anhören, wie’s tönt, wenn Bob Dylan and The Band in die Saiten und die Tasten greifen und ansetzen zu «I Shall Be Released», das Lied mit der wunderbaren Zeile «Every distance is not near». Es bleibt die Moral von der Geschicht’: «You Can’t Go Wrong With a Bob Dylan Song».

Hier gehts zum Song von The Band «I Shall Be Released».

ZUR PERSON: Heinz Haug, Jahrgang 1951, ist Texter und kennt das KSB als langjähriger Mitarbeiter und Patient in- und auswendig.

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IHRE FRISUR KÖNNEN WIR NICHT RETTEN DAFÜR IHR DEUX-PIÈCE

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#baustelle

7 Monate, 6 Geschichten und fast 50 Grad Temperaturunterschied Die Bilder unserer Webcam zeigen den Baufortschritt der letzten 7 Monate. Stockwerk um Stockwerk geht es in die Höhe. Kaum zu glauben: Noch vor Sommerbeginn wird der Rohbau stehen, und die Bauarbeiter werden die «Aufrichte» feiern. Damit beginnt der Innenausbau, eine weitere intensive Zeit. TEXT / FOTOS Stefan Wey

B

auarbeiter machen einen harten Job, nichts für «Weicheier». Gebaut wird in jeder Jahreszeit. Ob’s regnet oder schneit, egal, Hauptsache der Terminplan kann eingehalten werden. Die Bildstrecke reicht vom August 2020 bis Februar 2021. Der heisseste Tag war am 21.8. mit 33 Grad Celsius, am 16.1. fiel das Thermometer in der Nacht auf minus 14 Grad. Der saloppe Spruch «es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung» bekommt damit Bedeutung. Kennen Sie die Microsite zu unserem Neubau? Nein? Höchste Zeit, bei Gelegenheit mal darin zu verweilen. Von Betonköpfen und Sicherheit ist die Rede, spannende Vergleiche werden angestellt, 3-D-Simulationen kommen zum Einsatz und ein unterhaltsames Quiz ist zu finden. 6 Beiträge haben wir für Sie zusammengestellt, mit dem QR Code gelangen Sie direkt zu den einzelnen Artikeln. Also: Machen Sie es sich bequem und tauchen Sie in den KSB-Neubau ein.

Die aktuellen Baufortschritte sehen Sie in unserer Webcam. Alle Infos zum KSB Neubau unter agnes22.ksb.ch

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20.08.20 32°/17°C

15.10.20 9°/3°C

Der KSB-Neubau: Agnes, Neymar und der Burj Khalifa Kann man einen Spitalneubau mit einem Fussballstar vergleichen? Oder mit dem höchsten Gebäude der Welt? Nein. Wir machen es trotzdem.

Frisch gemischt: Die «Betonköpfe» der KSB-Baustelle Wer einen Blick auf die KSB-Baustelle wirft, sieht ein riesiges Betonskelett. Seit Monaten fahren täglich Mischfahrzeuge vor, um diesen Beton, das Hauptmaterial für den Rohbau, zu liefern. Diese Reportage zeigt, welche Köpfe hinter der Produktion, dem Transport und der Verbauung stecken.

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15.12.20 5°/1°C

15.01.21 –1°/–9°C

Sicherheit auf der Baustelle: «Wir schikanieren keine Handwerker, wir verhindern Unfälle» Stefan Kronenberg ist als externer Sicherheitsbeauftragter dafür mitverantwortlich, dass es auf der KSB-Baustelle bisher zu keinen grösseren Unfällen gekommen ist. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Arbeitssicherheit auf Baustellen ankommt.

Baustoff Beton: Harte Fakten, weiche Vergleiche Was hat der Baustoff Beton mit einem ausgewachsenen Nashorn zu tun? Was hat er mit einem Weinkeller gemein, was mit einem Bugatti? Hier kommen einige Vergleiche mit – zugegeben – wenig Sinn, aber dafür mit umso mehr «Aha!».

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15.02.21 5°/–9°C

16.02.21 9°/2°C

Alles drin, alles BIM Ein Spital zu bauen, ist das eine. Ein Spital zu zügeln und zu betreiben wiederum, ist eine weitere Herausforderung. André Schneider, Leiter Inbetriebnahme KSB-Neubau, plant bereits den Umzug und den Betrieb des neuen Spitals nach der BIM-Methode.

Das Quiz: Spital oder Baustelle? Sei es im Spital oder auf der Baustelle: Am KSB wird derzeit drinnen und draussen hart gearbeitet. Aber welche Gegenstände und Instrumente gehören in den Spitalalltag, welche auf die Baustelle? Testen Sie Ihr Wissen!

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#bigdata

Big Data – Testen Sie Ihr KSB-Wissen Über 20'000 stationäre und rund 170'000 ambulante Patienten sind im KSB im vergangenen Jahr behandelt worden. Darüber hinaus weist der Jahresbericht des KSB eine Fülle an weiteren Zahlen, Daten und Fakten auf. Wie gut kennen Sie das KSB? Testen Sie Ihr Wissen in diesem Quiz. Aneinandergereiht, ergeben die Buchstaben hinter der richtigen Antwort das Lösungswort.

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ETH Zürich Klinik Barmelweid Spitex Brugg

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E A I

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H R X

11

R E

Der Case-Mix-Index gibt den Schweregrad einer Behandlung an. Ist folgende Aussage richtig oder falsch: Das KSB konnte seinen Case-Mix-Index im Vergleich zum Vorjahr steigern.

I M

Welcher der folgende Werte konnte 2020 im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden?

Bettenauslastung Stationäre Austritte Anzahl Geburten Ambulanzfahrten

R N

Wie viele medizintechnische Geräte stehen im KSB täglich im Einsatz?

12

E T S

6 69'000 Liter

Ist folgende Aussage richtig: Im KSB wurden 2020 gesamthaft mehr Pflegetage geleistet als im Vorjahr.

Richtig Falsch

Richtig oder falsch: Im Notfallzentrum wurden erstmals über 60'000 Patienten behandelt.

8082 6062 4037

H E B O

Nein Ja

Welche Firma plant, im Rahmen eines 8-JahresVertrages das KSB zu einem weltweiten Referenzspital auszurüsten?

Richtig Falsch

5

9

Das KSB zählt 2653 Mitarbeitende. Aus wie vielen verschiedenen Nationen stammen diese?

Siemens Philips Microsoft

Die meisten Patienten des KSB stammen aus dem Bezirk Baden. Und am zweitmeisten?

Kanton Zürich Bezirk Brugg Bezirk Bremgarten Bezirk Aarau

J H A

18 54 87

3

8

Wer wird als Hauptmieter zwei Etagen im Partnerhaus II beziehen, dessen Bau im Laufe dieses Jahres in Angriff genommen wird?

E G N C

Wie hoch ist der Frauenanteil im KSB?

78,6 Prozent 73,3 Prozent 66,2 Prozent

H E H

Wie hoch ist der tägliche Wasserverbrauch des KSB?

13

T R S

138'000 Liter 410'000 Liter

7 20'552 Mal

5,1 Prozent 7,3 Prozent 10,2 Prozent

Wie oft klingeln im KSB täglich die Telefone?

B C A

16'394 Mal 11'281 Mal

Unser Eigentümer, der Kanton Aargau, erwartet von seinen Spitälern eine EBITDA-Marge von mindestens zehn Prozent. Wie hoch ist die EBITDA-Marge, die das KSB 2020 erwirtschaftet hat?

T I U

Lösungswort

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5

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8

9

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11

12

13

Falls Sie nicht alle Fragen aus dem Stehgreif beantworten konnten, dann konsultieren Sie den Jahresbericht das KSB. Sie finden ihn auf www.ksb.ch/jahresbericht. Das Lösungswort finden Sie auf Seite 58.

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#kinderorthopaedie

«Im Sommer geht’s zum Training in die Ski-Halle.» Im KSB-Blog erzählt der Kinderorthopäde und Mannschaftsarzt der Schweizer Skinationalmannschaft Leonhard Ramseier bei welcher Art von Schmerzen man hellhörig werden sollte und warum seine eigenen Kinder zwar mit 70 km/h die Skipiste runtersausen dürfen, aber striktes Trampolinverbot haben. TEXT Viven Wassermann FOTO Stefan Wey

M

eist sind es Kinder mit Rücken-, Knie- oder Fussbeschwerden, die in die kinderorthopädische Sprechstunde zu PD. Dr. med. Leonhard Ramseier kommen. Bei Säuglingen sind Hüftdysplasie, Klumpfuss und Sichelfuss die häufigsten Beschwerden. Die Mehrzahl seiner jungen Patienten werden von Kinderärzten überwiesen, da sie eine operative Korrektur benötigen. Doch hinter vielen Schmerzen, die Kinder am Bewegungsapparat haben, stecken zum Glück keine ernsthaften Probleme, wie Leonhard Ramseier erläutert: Wenn es Teenager im Knie zwickt … … handelt es sich meist um Wachstumsschmerzen. Hierbei kommt es zu einer Überlastung aufgrund einer verkürzten Muskulatur. Diese Art von Wachstumsschmerzen ist deshalb auch von den typischen Wachstumsbeschwerden, die bei kleinen Kindern in der Nacht auftreten, zu unterscheiden. Es ist zum Glück nichts Schlimmes und hört irgendwann von selbst wieder auf. Ob eine Therapie erwogen wird, hängt vom Grad des Leidens ab. Behandelt werden solche Beschwerden in der Regel mit Physiotherapie, manchmal auch mit Medikamenten und zu Beginn teils mit Sportverbot. Rückenschmerzen … … kommen auch bei Kindern schon häufig vor: Sie können durch einseitige Belastung, Wachstumsschübe oder eine muskuläre Schwäche verursacht werden. Insbesondere bei jungen Frauen sollten Rückenschmerzen gut abgeklärt werden, denn daraus kann sich eine Skoliose, eine seitliche Wirbelsäulenverkrümmung, entwickeln.

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Schmerzen sollte man nicht als allgemeine Wachstumsschmerzen abtun, wenn … … die Beschwerden so heftig sind, dass die Kinder in der Nacht davon aufwachen, die Schmerzen täglich und/oder mit zunehmender Tendenz vorhanden sind oder nur einseitig auftreten. Haben die Kinder hingegen auf beiden Seiten Beschwerden, steckt selten etwas Schlimmes dahinter.

«Wenn ein Kind beim Skifahren nicht einmal pro Tag umfällt, lernt es nichts.» Bei orthopädischen Problemen: Zum Kinderarzt oder direkt zum Kinderorthopäden? Das hängt von der Erfahrung des Kinderarztes ab. Wenn es eine operative Korrektur braucht, sehe ich die Kinder lieber zu früh als zu spät. Operative Eingriffe sind angezeigt, wenn die Beinlängen unterschiedlich sind oder das Kind ausgeprägte O- oder X-Beine hat. Mit konkreten Mitteln können die Beine während des Wachstums gut eingestellt werden. An der Kinderorthopädie begeistert mich … … dass dies ein ganz anderes Gebiet als die Erwachsenenorthopädie ist. So muss bei der Diagnostik von Kindern


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#kinderorthopaedie

immer auch ihr Wachstum miteinbezogen und beurteilt werden. Auch ist Vieles, was bei Erwachsenen eine Katastrophe ist, bei Kindern völlig normal – zum Beispiel ausgeprägte X-Beine oder Fehlstellungen bei einem 4-Jährigen. Kinder sind ausserdem sehr ehrlich. Sie sagen, ob etwas wehtut oder nicht, sobald sie kommunizieren können. Zudem gefällt mir, dass die Kinderorthopädie das gesamte Skelett vom Fuss bis zur Wirbelsäule mit einbezieht. Bei den Erwachsenen schauen wir nur den jeweils betroffenen Körperteil an, zum Beispiel den Fuss oder die Hüfte. Drei Tipps für Jugendliche, um auch als Erwachsene fit und gesund zu bleiben: Erstens: Man sollte sich sportlich betätigen. Also neben dem Schulsport zweimal die Woche Sport treiben. Zweitens sollte man Übergewicht vermeiden und ausserdem regelmässig Dehnungsübungen durchführen. Dehnen ist gerade im pubertären Wachstumsschub äusserst wichtig. Die beste Sportart für Kinder und Jugendliche … … ist diejenige, die dem Kind am meisten Freude macht. Am schlechtesten ist der Sport, den man am wenigsten ausstehen kann. Ob die Kinder nun zweimal die Woche zum Fussball oder Schwimmen gehen, ist egal. Was zählt, ist einzig die Freude am Sport. Immer in Erinnerung bleiben wird mir … … ein Ereignis während meiner Tätigkeit in Kanada. Dort ist ein Kind nach einem Sturz vom Trampolin verstorben. Es waren mehrere Kinder gleichzeitig auf dem Trampolin. Und dieses Kind ist beim Zusammenprallen unglücklich auf Nacken gefallen. Deshalb haben meine Kinder absolutes Trampolinverbot! Ein Trampolin ist zwar hervorragend für das Trainieren des Gleichgewichts. Aber es sollte absolut strikt nur jeweils ein Kind darauf und zudem immer ein Erwachsener anwesend sein.

Mit meiner Familie teile ich die Leidenschaft fürs … … Skifahren. Ich bin ausgebildeter Skilehrer, und da meine drei Kinder – sie sind zwischen 8 und 15 Jahre alt – Skirennen fahren, verbringen wir etwa 80 bis 100 Tage im Jahr auf den Pisten von Andermatt, Brunni oder Titlis. Je nach Saison und Schneelage. Auch im Sommer gibt es bei uns keine Pause, deshalb trainieren wir dann in einer Halle in Frankreich.

«Die beste Sportart? Was zählt, ist einzig die Freude am Sport.» Der Arzt in mir…. … tritt in meiner Rolle als Vater eher in den Hintergrund. Denn ich habe eine Maxime: Behandle nicht deine eigene Familie. Bei vielen Sachen schicke ich meine Kinder weiter. Meine Älteste hat sich zum Beispiel kürzlich bei etwa 70 Stundenkilometern auf der Piste eine Hirnerschütterung zugezogen. Es geht ihr mittlerweile zum Glück wieder besser. Angst habe ich dennoch nie, wenn ich den Kindern bei ihren Rennen zuschaue. Ausserdem vertrete ich die Auffassung: Wenn ein Kind beim Skifahren nicht einmal pro Tag umfällt, lernt und probiert es auch nichts aus. Als Mannschaftsarzt der Schweizerischen Skinationalmannschaft... … bin ich nur einer von vielen. Dadurch bin ich für ein, zwei Einsätzen pro Wintersaison an einem Event dabei und bleibe entsprechend drei bis fünf Tage von der Praxis weg. Es ist ein schöner Ausgleich zum Praxis- und Spitalalltag. Und zum Glück musste ich bislang keine schwereren Verletzungen bei den Skiprofis behandeln. Dieser Beitrag erschien bereits auf blog.ksb.ch

Die meistgelesenen Beiträge des KSB-Blog der letzten 3 Monate 1. Blähungen: Mehr als nur ein Furz 2. Ratgeber Intervallfasten 3. Schwanger ab 40 4. Covid Impfung 5. Frozen Shoulder 6. Myome 7. Schlauchmagen 8. Leistenbruch 9. Angst vor Narkose 10. Schnappfinger Mehr Infos zum Blog unter blog.ksb.ch

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113.465 10.863 10.469 9.344 7.529 6.232 5.312 6.232 5.140 4.812

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Blähungen: Mehr als nur ein Furz Blähungen sind unangenehm, aber meist ungefährlich. Oft helfen schon einfache Tipps und Hausmittel, um die Darmgase unter Kontrolle zu haben. In einigen Fällen ist aber eine Abklärung notwendig. Denn es könnte sich um Symptome einer Krankheit handeln.

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#mitarbeiterumfrage

«Wir bieten ein attraktives Gesamtpaket.» Über tausend Mitarbeitende haben im Dezember 2020 an der Mitarbeiter-Umfrage teilgenommen. Sie stellten dem KSB unter dem Strich ein gutes Zeugnis aus: 3,9 von 5 möglichen Punkten in der Gesamtbewertung und eine Empfehlungsrate von 95 Prozent. Doch es gab auch Kritikpunkte: Lohn, Parkplätze und Höflichkeit. KSB-CEO Adrian Schmitter nimmt Stellung.

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Löhne «Geld allein macht nicht glücklich. Faktoren wie Arbeitsklima, Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Weiterbildungsmöglichkeiten spielen im Job ebenfalls eine wichtige Rolle. Zu einem attraktiven Gesamtpaket gehört aber selbstverständlich auch ein guter Lohn. Vergleiche mit anderen Spitälern zeigen, dass das KSB ein attraktiver Arbeitgeber ist. Dass es Luft nach oben gibt, liegt in der Natur der Sache. Ebenso wie die Forderung der Mitarbeitenden nach mehr Lohn. Trotz einem schwierigen Umfeld hat das KSB in den letzten Monaten diverse Massnahmen getroffen, die sich positiv auf die Lohnabrechnung der Mitarbeitenden auswirken. Einige Beispiele:

• Seit Anfang dieses Jahres gilt: Umkleidezeit = Arbeitszeit. Dies ergibt summiert bis zu drei zusätzliche freie Tage pro Mitarbeitenden. Der Personalaufwand des KSB steigt damit um über eine Million Franken. • Seit 2012 hat das KSB seinen Mitarbeitenden jedes Jahr eine Lohnerhöhung gewährt. Dieses Jahr im Umfang von 0,5 Prozent der Gesamtlohnsumme. All diese Investitionen sind ein Bekenntnis: Das KSB ist sich bewusst, dass die Mitarbeitenden das wichtigste Kapital darstellen. Wir können ihnen ein attraktives Gesamtpaket bieten.»

• Die Corona-Prämie in der Höhe von tausend Franken war eine Anerkennung und Motivationsspritze, die das KSB insgesamt rund 1,8 Millionen Franken kosten liess.

Parkplätze «Ja, wir haben auf unserem Gelände zu wenige Parkplätze für alle Mitarbeitenden. Daher können wir denjenigen Mitarbeitenden, die das KSB von ihrem Wohnort aus innert 35-ÖVMinuten erreichen, keinen Parkplatz bieten. Das ist gerade in der dunklen Jahreszeit oder bei einem späten Schichtende suboptimal. Gleichzeitig müssen wir uns aber bewusst sein, dass sich das KSB im Vergleich mit anderen Spitälern in einer komfortablen Situation befindet: Ein Drittel der Belegschaft kommt in den Genuss eines Parkplatzes – das ist im Branchenvergleich ein überdurchschnittlich hoher Wert. Aufgrund der politischen Rahmenbedingungen ist unser Handlungsspielraum begrenzt. Das Parkhaus P2 beispielsweise wurde uns mit Blick auf den Neubau bewilligt. Der

Kiesparkplatz wiederum ist ein Zusatzangebot mit provisorischem Charakter. Gerade während der Pandemie und dem dadurch verringerten Besucheraufkommen sind wir unseren Mitarbeitenden mit flexiblen Massnahmen entgegengekommen, im Wissen, dass es sich dabei nicht um Dauerlösungen handelt. Welche Handlungsoptionen bleiben uns? Wir werden sicherlich das Gespräch mit den Stadtbehörden suchen, um ein weiteres Parkhaus errichten zu können. Doch dieses wird (wenn überhaupt) frühestens dann seinen Betrieb aufnehmen, wenn das bestehende Spitalgebäude zurückgebaut worden ist. Bis dahin bitten wir Sie um Verständnis und Geduld.»

Anstandsregeln «In vielen Kommentaren wurden fehlender Anstand im Arbeitsalltag moniert. Für unhöfliches Benehmen habe ich kein Verständnis. Wenn man jemandem über den Weg läuft, dann grüsst man, sei es in Form eines «Grüezi» oder «Hallo» oder

Total Score

Total Empfehlungsrate Ratings

%

5

5118

28,8 %

4

7631

43,0 %

3

3713

20,9 %

2

1048

5,9 %

1

257

1,4 %

Score

3,9

zumindest mit einem Kopfnicken. Höflichkeit und Freundlichkeit kosten nichts, wirken sich auf das Arbeitsklima jedoch ungemein positiv aus. Daher ist jeder Mitarbeitende aufgefordert, mit gutem Beispiel voranzugehen.»

0 %

50 %

100 %

95 %

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#bestearbeitgeber

Die besten Arbeitgeber der Schweiz Die Handelszeitung, Le Temps und das Marktforschungsinstitut Statista haben Anfang 2021 zum dritten Mal die besten Arbeitgeber der Schweiz gekürt. Das KSB belegt in der Branche «Gesundheit und Soziales» den 12. Rang. Dieses Ergebnis ist umso bemerkenswerter, als Spitäler aufgrund der hohen Arbeitsbelastung während der Corona-Krise einen schweren Stand hatten.

Auflistung nach Branchenrang Branchenrang

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Gesamtrang

Arbeitgeber

Score

Anzahl Hauptsitz Mitarbeitende

1

3

Schweizer Paraplegiker-Gruppe

8.99

1827

Nottwil

2

7

WWF

8.73

227

Zürich

3

11

Spital Männedorf

8.42

986

Männedorf

4

17

ICRC Intern. Committee of the Red Cross

8.32

1026

Genf

5

21

Kantonsspital Nidwalden

8.23

560

Stans

6

33

See-Spital

8.06

1061

7

42

Schweizerisches Rotes Kreuz

7.97

486

8

49

Kliniken Valens

7.92

1136

Valens

9

56

Pro Senectute

7.77

1800

Zürich

10

62

SOH Solothurner Spitäler

7.69

4173

Solothurn

11

69

Swiss Medical Network

7.65

2970

Genolier

12

74

Kantonsspital Baden

7.60

2653

Baden

13

75

Zuger Kantonsspital

7.59

1001

Baar

14

103

Clienia

7.39

1621

Winterthur

15

106

Lindenhofspital

7.38

1752

Bern

16

107

Stiftung Brändi

7.37

1800

Kriens

17

114

Insel Gruppe

7.34

10’970

Bern

18

132

Spitex

7.26

38’850

Bern

19

148

Familea

7.16

700

Basel

20

156

Schulthess Klinik

7.11

1135

Zürich

21

168

CHUV

7.06

11’364

Lausanne

22

197

GEWA Stiftung für berufliche Integration

6.88

630

Zollikofen

23

204

Kantonsspital St. Gallen

6.84

5500

St. Gallen

24

211

Hirslanden

6.81

12’923

Zürich

25

213

Stiftung Wendepunkt

6.80

200

Muhen

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Horgen Bern


Ein Blick in die Auswertung: Treiberwerte Arbeitgeber

Kantonsspital Nidwalden

Image und Wachstum

Miteinander und Vorgesetztenverhalten

Weiterentwicklung und Perspektiven

Bezahlung

Bedingungen und Ausstattung

Nachhaltigkeit

Belastung und Balance

4.27

4.46

4.26

3.75

4.17

4.48

3.84

soH Solothurner Spitäler

4.32

4.45

4.39

3.83

4.36

3.96

4.04

Kantonsspital Baden

3.80

3.92

4.07

3.50

3.69

3.58

4.01

Insel Gruppe

3.61

3.58

3.61

3.28

3.57

3.53

3.82

Schulthess Klinik

3.09

3.21

3.20

3.33

3.58

3.73

3.51

Kantonsspital St. Gallen

3.59

3.71

3.74

3.41

3.63

3.35

3.55

Hirslanden

3.68

3.73

3.62

3.28

3.63

3.42

3.73

Um die besten Arbeitgeber der Schweiz zu küren, haben Handelszeitung, Le Temps und Statista insgesamt 7000 Angestellte in der Schweiz befragt. Dabei wurde ein Schwerpunkt auf die Bereitschaft zur Weiterempfehlung des eigenen Arbeitgebers gelegt. Zudem flossen aus verschiedenen Bewertungskanälen über 200’000 Urteile in das Ranking ein, das insgesamt 250 Unternehmen umfasst. Im Aargau schaffte nebst dem KSB nur das Spital Muri die Aufnahme in die Rangliste.

Die obige Statistik zeigt Ihnen, wie das KSB im Vergleich zu anderen nominierten Spitälern und Kliniken abschneidet. Folgender Hinweis zur Erläuterung: Die Treiberwerte gehen nicht direkt in den Score aus dem Ranking ein, daher können andere Unternehmen höhere bzw. niedrigere Treiberwerte haben, trotz schlechterer bzw. besserer Platzierung im Ranking. Ebenso hat die indirekte Bewertung einen Einfluss auf den Score, welche keine Auswirkungen auf die Treiber hat.

Montag - Freitag 08.30 - 18.30 Uhr 08.30 - 17.30 Uhr Samstag 10.00 - 17.00 Uhr Sonntag

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#gemeinsam

#gemeinsam gemeistert Kulinarische Leckerbissen, Unterhaltung, Wettbewerbe: Mit diversen Überraschungen hat das KSB den Corona-Blues vertrieben. Die Aktion #gemeinsam wurde zu einem Erfolg, der auch ausserhalb des Spitals Wellen schlug. TEXT Omar Gisler FOTOS Stefan Wey, zVg

R

ückblende: November 2020. Nebel, Kälte, Dunkelheit prägen die Jahreszeit. Aufs Gemüt schlägt auch die Ungewissheit, wie sich die Corona-Pandemie entwickeln wird. Traditionelle Events wie Chlaustrunk, Jubilaren- oder Weihnachtsessen fallen den Covid-Massnahmen zum Opfer. «Trübsal blasen hilft uns nicht weiter. Wir können die Situation nicht ändern, aber wir machen das Beste daraus.» Mit diesen Worten lancierte KSB-CEO Adrian Schmitter am 12.11.2020 im Beekeeper die Kampagne #gemeinsam. Das Prädikat «gemeinsam» war Programm: Zum einen wollten wir mit kleinen Gesten und Aktionen den KSB-Mitarbeitenden Wertschätzung zukommen lassen und ihnen im Alltag Aufsteller bieten. Zum anderen sollte damit das lokale Gewerbe, das stark unter der Krise leidet, unterstützt werden. Fünf Monate später können wir festhalten: Mission erfüllt. Rund dreissig Aktionen wurden im Rahmen der Kampagne #gemeinsam umgesetzt. Wir erinnern uns: Fruchtsaft, Popcorn, Lebkuchen, Glühwein, Dreikönigskuchen, Spa-

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nisch-Brötli, Restaurant-Gutscheine, Corona-Prämie, Musiker, Entertainer, Foto- und Ballon-Wettbewerbe… Eine süsse Oster-Überraschung setzte den Schlusspunkt. Die zahlreichen «Likes» auf die Beekeeper-Beiträge sowie die Kommentare und Dankesschreiben zeugen davon, dass die Überraschungsaktionen intern sehr geschätzt wurden. Doch auch die Aussenwirkung war beachtlich. Ein paar Beispiele: Über zwei Dutzend Gastronomen sagten spontan zu, den Essensgutschein mitzufinanzieren (50 CHF KSB, 20 CHF Gastronomie). Aargau Tourismus trat als Sponsor und Partner für den Foto-Wettbewerb in Erscheinung. Private und Vereine wie der Lions Club Baden unterstützten die Aktion mit Spenden und Rabatten. Last but not least profitierten von der Kampagne #gemeinsam auch lokale Firmen und Künstler, die so zu Aufträgen respektive Auftritten vor Publikum kamen. Das KSB wurde damit seiner Rolle als attraktiver Arbeitgeber und wichtiger Wirtschaftsfaktor gerecht. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. #gemeinsamforever


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#gluschtig

«Weit mehr als Puddingkochen» Nicht nur in Luxushotels und Sternerestaurants sind Patissièrs tätig. Stephanie Künzel sorgt als Chef-Patissière im KSB für feine und exquisite Dessertvariationen. Beim Essen ist sie selbst zwar keine «Süsse». Doch bei einem Dessert wird auch sie schwach … TEXT Vivien Wassermann FOTOS Stefan Wey

K

apstadt – Lech – Baden. Stephanie Künzel hat in den Luxushotels der Welt als Chef-Patissière (Küchenkonditorin) gearbeitet, ehe sie 2015 nach Baden kam. Was verschlug die 43-Jährige von den Tourismus-Regionen in den Aargau? «Ich hatte zuvor bereits in der Schweiz gearbeitet», erzählt die in Bad Säckingen wohnhafte Deutsche. «In Basel war ich für Feinkost Käfer aus München tätig.» Doch die Aufhebung des Mindestkurses Franken/Euro durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015 führte dazu, dass das Catering an grossen Events für ihren vorherigen Arbeitgeber nicht mehr lukrativ war. Deshalb schaute sie sich nach einer neuen Herausforderung um und wurde am KSB fündig. Hier ist die Chef-Patissière verantwortlich für die Zubereitung von Süssspeisen, Torten, Kuchen und Glacé – zusammen mit zwei weiteren Mitarbeitenden und einem Lehrling. Eine Patissière, die privat auf Desserts verzichtet Bei der Dessert-Auswahl achtet sie auf saisonale Lebensmittel, sprich alle Produkte, die aktuell auf dem Markt angeboten werden. Für ein Menü gibt es stets drei Alternativen und zudem drei weitere Angebote, wie zum Beispiel Fruchtsalat. «Gerade nach den Festtagen sind viele für ein eher leichtes Dessert dankbar.» Trotz ihres grossen Interesses an feinen Nachspeisen ist sie selbst beim Essen gar keine «Süsse». So überlässt Stephanie Künzel bei privaten Restaurantbesuchen die Nachspeisen grundsätzlich ihrem Mann. «Aber ich probiere auf jeden Fall immer», fügt sie augenzwinkernd hinzu. Nur bei einem Dessert kann sie nicht widerstehen: Einer ganz normalen Linzertorte. Die Frage, ob sie in Baden das Flair der Luxushotels und der grossen weiten Welt vermisse, verneint sie vehement. Denn am KSB sei die Arbeit aufgrund der Bankette und dem breit aufgestellten Food Angebot immer wieder herausfordernd und spannend. «Die Dessert-Zubereitung ist weit mehr als Puddingkochen», betont Künzel schmunzelnd, die zuerst

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eine Lehre als Konditorin absolvierte, dann die Hotelfachschule besuchte und im Anschluss daran eine Kochlehre angehängt hat. 5 Sterne am Campingkocher Ganz besondere Erinnerungen hat sie an ihre Zeit als Chef-Patissière im Grand Roche Hotel in Kapstadt. «Zum einen unterscheidet sich das Angebot der Speisen von dem Angebot in Mitteleuropa erheblich. So schmecken die einheimischen Früchte, wie Papayas, Mangos und Bananen, viel intensiver als hier.» Ebenfalls sei die Konsistenz von Quark und Joghurt anders. «Während Quark bei uns sehr dick ist, ähnelte er dort eher Joghurt.» Und auch das südafrikanische Mehl und Backpulver unterschieden sich sehr vom mitteleuropäischen. Ein unverzichtbares Utensil sei für sie gerade zu Beginn ihres Aufenthaltes die Waage gewesen. Denn in afrikanischen Ländern werden die Mengen mit Cup-Schaufeln abgemessen, sogenannten Spoons. «Man muss also gut bei der Umsetzung der Rezepturen achtgeben.» Ein Grund, weshalb Stefanie Künzel anfangs der ein oder andere Unfall bei der Zubereitung passiert ist. Aber die grösste Herausforderung war für sie, dass «etwa einmal pro Woche der Strom ausfiel und somit die Kühlung im Kühlhaus zusammenbrach. Man kann sich vorstellen, welche Auswirkungen dies auf die Speisen hatte!» Die Südafrikaner gingen das Problem indes pragmatisch an: «Meistens musste ein Hilfsarbeiter aufs Dach klettern und von oben mit einem Schlauch mit kaltem Wasser die Temperaturen wieder herunterkühlen.» Auch das Kochen am Herd war bei Stromausfall naturgemäss nicht mehr möglich. «Deshalb bereitete ich die Speisen oft auf dem Campingkocher zu. Aber was auch passierte, man wusste sich immer irgendwie zu helfen.» Mit einem ihrer drei im Reflexe präsentierten Rezepte, dem Malva-Pudding, einem typischen südafrikanischen Kochpudding, möchte die Chef-Patissière das afrikanische Flair auch bei den KSB-Mitarbeitenden näherbringen. «Geniet jou ete!»


«Ich überlasse die Desserts zwar meinem Mann, probiere aber immer.»

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#gluschtig

Tiramisu à la Suisse

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN 2 Eigelb 75 g Zucker 1 St. Vanillestange (Mark)

Das leckere Dessert ist Dolce Vita für den Gaumen. Wir haben es auf die schweizerische Art abgewandelt und einen Spritzer Kirsch hinzugefügt. Wer zudem mit einem optischen Hingucker beeindrucken möchte, fügt ein, zwei Spritzer violette Lebensmittelfarbe hinzu.

1 EL Kirsch 2 Blatt Gelatine 250 g Mascarpone 100 g geschlagener Rahm

Für die Tränke: 200 ml Kaffee 2 EL Amaretto 12 Löffelbiskuit

Zum Garnieren: Etwas Kakaopulver 1 Granatapfel / Beeren 1 Becher Götterspeise

ZUBEREITUNG

1 2 3 4

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Eigelb, Zucker, Vanillemark und Kirsch auf dem Wasserbad warm schlagen. Die Schüssel darf das Wasserbad nicht berühren.

Gelatine im kalten Wasser einweichen, gut ausdrücken und zum warmen Eigelb-Zuckergemisch hinzufügen. Die Gelatine unter ständigem Rühren auflösen. Mit dem Weisswein ablöschen und kurz kochen lassen.

Mascarpone einrühren und geschlagenen Rahm unterheben. In eine Kugelform oder andere passende Silikonformen das Tiramisu einfüllen. Zuerst die Mascarponecreme hineingeben.

Mit Amaretto und Kaffee getränkten Löffelbiskuit hinzugeben. Abschliessend mit Mascarponecreme hinzufügen. 5 Stunden gefrieren und aus der Form nehmen. Mit Kakaopulver bestäuben. Mit Granatapfel und Götterspeise garnieren.


Südafrikanischer Malva Pudding

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN 175 g Mehl 3 TL Backpulver 200 g Zucker

Der Name mag im ersten Moment verwirren, da das Dessert gar nicht den hiesigen gekochten Cremes ähnelt. Im britischen Raum bezieht sich das Wort Pudding vielmehr auf die runde Form des kleinen Küchleins. So ist der Malva Pudding ein traditionelles südafrikanisches Dessert europäischen Ursprungs und eine beliebte Süssspeise in Afrika.

1 Ei 1 Prise Salz 1 EL weisser Essig 30 g Butter 200 ml Milch 1 EL Aprikosenmarmelade 1 St. Abrieb einer Orange

ZUBEREITUNG Für die Sahnesauce: 100 ml Sahne 50 g weiche Butter 75 g Zucker 30 g Orangensaft 5 g Rum

1 2

Zum Anrichten: Orangensauce, Orangescheiben und Himbeer-Sorbet

3 4

Backofen auf 180 C vorheizen. Mehl und Natron mischen und sieben. Das Ei mit Zucker, Salz und Aprikosenmarmelade cremig rühren. Die Butter schmelzen.

Das gesiebte Mehlnatrongemisch abwechselnd mit der Milch zur Eigelbmasse geben und verrühren, dann die geschmolzene Butter und den Essig zur Masse geben und verrühren. Eine Auflaufform aus Glas oder Porzellan leicht einfetten und auszuckern, den Teig hineingeben.

Den Malva Pudding in den vorgeheizten Backofen geben und 30 Minuten backen, kurz vor Ende der Backzeit alle Zutaten für die Sahnesosse in den Topf geben und erhitzen bis sich der Zucker und Butter aufgelöst haben (nicht Kochen).

Nach der Backzeit, Malva Pudding mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Sahnesauce darüber giessen, noch warm mit Orangensauce und Himbeersorbet servieren.

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#gluschtig

Läckerli-Mousse Das würzige Basler Läckerli ist buchstäblich in aller Mund – doch ist es längst nicht das einzige seiner Art! Die mal zarten, mal harten Guetzli haben in vielen Schweizer Regionen eine lange Tradition und sind eine beliebte Nascherei bei Alt und Jung.

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN Für das Läckerli-Mousse: 1 Ei 2 Eigelb

ZUBEREITUNG

1

15 g Zucker 300 g geschlagener Rahm

Eigelb mit dem Ei und dem Zucker in einer Schüssel auf heissem Wasser warm schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat und eine cremige Masse erzeugt wird. Die Schüssel darf das Wasserbad nicht berühren.

120 g geschmolzene Milchschokolade 1 Blatt Gelatine 40 g gekaufte, gemahlene Läckerli (zerkleinern oder zerstampfen)

2

1 TL Lebkuchengewürz

Gelatine 10 Minuten im kalten Wasser einweichen. Gut ausdrücken und zu dem warmen Eigelb-Zuckergemisch hinzufügen und die Gelatine unter ständigem Rühren auflösen.

Eiswürfel

Für das Mango-Gelee: 1 reife Mango (¼ gewürfelt, Rest püriert, 100 g davon verwenden) 1 Limetten Abrieb

3

1 EL Zitronensaft

Die Creme auf eine Schüssel mit Eiswasser setzen (dazu ein paar Eiswürfel in kaltes Wasser geben) und auf Körpertemperatur vorsichtig herunterkühlen (nicht zu kalt werden lassen).

1 Blatt Gelatine in kaltes Wasser eingeweicht

sich an die Wer wagt erungen? erausford Dessert-H s auf Ihre Foto Posten Sie l Stream im dem Socia r! Beekeepe

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4 5

Geschlagenen Rahm unterheben. Gemahlene Läckerli und Lebkuchengewürz beigeben und alles gut verrühren.

Für das Mango-Gelee Mangopüree leicht erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Zitronensaft, Mangowürfel und Limettenabrieb hinzufügen alles kurz unterheben. In Gläschen das Mousse schichtweisse mit dem Mango-Gelee einsetzen und garnieren.


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Cola Rahel Stv. Oberärztin Finn

Buhmann Helena Assistenzärztin Juli

Weder Sarah Leiterin Hauswirtschaft Olivia Katia

Koch Silja Dipl. Expertin Notfallpflege Ella

Weissert Nicole Dipl. Pflegefachfrau IMC Livia

Nardi Sara Dipl. Pflegefachfrau Giulia

Märki Iris Chefarztsekretärin Emily

Irene Durst Dipl. Expertin Intensivpflege Henri Milan

Greter Linda Dipl. Expertin Notfallpflege Emma

Dos Santos Souza Suyanne Mitarbeiterin Wäscherei Martin Abraham

«

CAROLINE SENN DIPL. HEBAMME MBV Als Hebamme sind Sie Profi in Sachen Schwangerschaft. Gab es etwas, das Sie überrascht hat? Überrascht hat mich, dass man sich trotz Fachwissen auch immer wieder Sorgen macht, beispielsweise wenn man das Kind an einem stressigen Arbeitstag nicht gespürt hat. Obwohl man weiss, dass es normal ist, dass das Baby oft ruhig ist, wenn man sich viel bewegt, wartet man sehnsüchtig auf die Bewegungen.

Matteo Angelo

«Ich empfand die Geburt als extremes und wunderschönes Erlebnis.»

Konnten Sie als Hebamme einen Teil der Schwangerschaftsvorsorge selbst übernehmen oder waren Sie bei einer Kollegin/Frauenärztin? Natürlich kann man als Hebamme gewisse Dinge selber kontrollieren. Ich habe zum Beispiel ab und zu im Gebärsaal die Herztöne kontrolliert. Aber man ist auch froh, wenn man begleitet wird, da man in einer eigenen Schwangerschaft wenig objektiv ist. Ich habe die Betreuung durch eine Hebamme und den Frauenarzt machen lassen, und zwar immer abwechslungsweise. Wie war Ihre Geburt? Ich hatte eine geplante Hausgeburt mit meiner Kollegin Andrina sowie einer zweiten Hebamme und einer Ärztin für die Geburtsverletzungen. Ich wollte von Anfang an eine Hausgeburt, da ich der Meinung bin, dass eine gesunde Schwangere mit einem gesunden Kind nicht unbedingt ein Spital benötigt. Auch mein Partner war nach kurzem Bedenken voll dabei. Dies ist eine Voraussetzung. Ausserdem muss man ein gutes Team und einen Plan B haben, falls es nicht klappt. Dieser war bei uns das KSB. Ich empfehle Hausgeburten allerdings nicht weiter in meinem Umfeld, der Entscheid muss vom Paar selber kommen. Es muss eine risikoarme Schwangerschaft sein. Mein Gynäkologe hat mir das Go für eine Hausgeburt gegeben. Ich empfand die Geburt als extremes und wunderschönes Erlebnis. Wie sind Sie auf den Namen gekommen? Wir haben uns für den Namen Matteo Angelo entschieden. Matteo ist schon seit Jahren mein Favorit. Ich glaube, seit ich mit 14 Jahren mein erstes Praktikum auf dem Wochenbett im KSB gemacht habe, kein Witz. Da mein Freund Halb-Italiener ist, war er sofort dabei. Angelo ist der Name seines Nonno. Ich finde es den schönsten italienischen Namen überhaupt. Wie werden Sie künftig Familie und Job vereinbaren? Ich werde ab Mai wieder 40 % im Gebärsaal arbeiten. Die Betreuung von Matteo werden mein Partner und meine Schwiegereltern mitübernehmen.

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Linus

Selman

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ESMA ICKIN DIPL. HEBAMME MBV Wie war das Gefühl, während Ihrer Schwangerschaft andere Schwangere zu betreuen? Sehr schön. Ich begann, die Frauen mit noch mehr Empathie zu betreuen, was meine Arbeit noch schöner machte. Ich bekam den Eindruck, dass vor allem die Frauen sich freuten, wenn sie von einer Hebamme betreut wurden, welche auch einen Babybauch hatte. Sie fühlten sich besser verstanden, insbesondere, wenn sie mit Beschwerden kamen.

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MELANIE GERBER DIPL. HEBAMME MBV Gab es etwas, das Sie als Hebamme und zweifache Mami beim 3. Kind überrascht hat? Ja und Nein. Einerseits kann man dank der Erfahrung vieles gut ein- und abschätzen und kennt sich selber und den eigenen Körper gut. Andererseits ist eine Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettzeit mit jedem Kind und in jeder neuen Konstellation einzigartig und überwältigend.

Nun haben Sie die Geburt erstmals aus der anderen Perspektive erlebt … Als Hebamme muss man viele Fertigkeiten besitzen wie Einfühlungsvermögen, Empathie, Selbstverantwortung etc. Die Geburt meines Kindes hat mich in dem Sinne noch mehr geprägt. Die verschiedenen Phasen der Geburt selbst erlebt zu haben, ist für eine Hebamme in Bezug auf die Betreuung der Paare bestimmt ein Pluspunkt.

Sie hören täglich so viele Babynamen. Wie schwierig war es, sich für einen Namen zu entscheiden? Die Entscheidung für einen Namen fiel uns schwer. Dies aber wohl weniger, weil ich viele Babynamen höre, sondern mehr weil wir den möglichst passendsten für dieses eine Kind finden wollten. Schlussendlich entschieden wir uns erst nach der Geburt. Da war es dann aber ganz klar und wir waren uns sofort einig. Nur wenige Stunden nach der Geburt lag mir und meinem Partner der gleiche Name auf der Zunge.

Sie hören täglich so viele Babynamen. Wie schwierig war es, sich für einen Namen zu entscheiden? Ich hatte eigentlich sowohl für ein Mädchen als auch für einen Buben je einen favorisierten Namen. Als ich dann aber schwanger war, kam mir dieser gar nicht mehr so attraktiv vor. Mein Ehemann hatte keinen Favoriten, er war für alles offen. Das machte aber das Ganze nicht unbedingt einfacher, denn er überliess den Entscheid mir. Da man als Hebamme so viele Namen bereits kennt, war es für mich überhaupt nicht einfach, den passenden zu finden.

Wie werden Sie künftig Familie und Job vereinbaren? Ich steige nach einem halben Jahr Pause niederprozentig wieder in der Gebärabteilung ein und gebe zusätzlich Geburtsvorbereitungskurse. Mit Familie ist die Berufstätigkeit schon ein grosser Effort, den man erbringen muss und auch viel Organisation. Der Hebammenberuf und meine berufliche Weiterentwicklung bedeuten mir aber sehr viel. Mein Partner arbeitet auch etwas reduziert, sodass wir beide die Herausforderungen und die erfüllenden Momente von der Familienarbeit und unseren Berufen erleben können.

Wie haben Sie den Namen gefunden? Der Name begegnete uns in einer Reportage. Er hatte einen so schönen Klang, was mich sehr berührt hat. Mir wurde in diesem Moment sehr warm ums Herz und ich habe gemerkt, dass unsere Namenssuche nun ein Ende gefunden hat. Als ich dann noch die Bedeutung dieses Namens nachschaute, war für uns der Entscheid definitiv getroffen. «In Frieden sein, Ruhe.» Das sind die Bedeutungen von Selman. Und genau so kam er in unser Leben. Er brachte uns unbeschreiblich viel Behaglichkeit.

Welche Auswirkungen hatte die Pandemie auf Ihre Schwangerschaft / Geburt / Wochenbett? Dadurch, dass ich eine unkomplizierte Schwangerschaft erleben durfte und wieder eine Hausgeburt geplant war, hatte die Pandemie auf mich persönlich wohl nicht mehr Auswirkungen als auf alle andern auch. Am meisten kamen die Einschränkungen wohl in der Zeit nach der Geburt zum Tragen und waren da auch deutlich spürbar, als wir in dieser besonderen Zeit Familie und Freunde nur sehr auserwählt oder gar nicht treffen konnten.

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#babys

Willkommen, neue Erdenbürger

Sanna Lynn

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REBECCA MERZ DIPL. EXPERTIN NOTFALLPFLEGE Was braucht man als neue Mutter auf jeden Fall Zuhause? Da braucht man so einiges. Doch wir wollten uns auf das Nötigste beschränken. Um das Tragetuch war ich aber von Anfang an dankbar. Wir konnten Sanna zuerst praktisch gar nicht hinlegen, ohne dass sie zu weinen begann und so war ich froh, ihr die Nähe im Tragetuch zu geben und dadurch meine Hände frei zu haben. Wovor hatten Sie den grössten Respekt mit dem neugeborenen Baby? Einerseits vor dem Rollenwechsel. Von 100 % im Arbeitsalltag zu «Vollzeit-Mami», davor hatte ich schon etwas Respekt. Andererseits hatte ich die Befürchtung, nicht mehr zu genügend Schlaf zu kommen, was ich dringend brauche. So bin ich sehr dankbar, dass Sanna momentan 7 bis 9 Stunden durchschläft.

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DANIELA ROHNER BERUFSBILDNERIN KITA Wie haben Sie Ihre Geburt am KSB erlebt? Der Aufenthalt im KSB war die ganze Zeit sehr angenehm. Ich wurde während der Geburt stets über die nächsten Schritte informiert und das Team war sehr transparent. Bei der Personal-Ablösung war die Übergabe immer sehr klar. Was braucht man als neue Mutter auf jeden Fall zuhause? Ich denke, das Wichtigste ist, dass man gesundes Essen zuhause hat, welches man schnell und einfach zubereiten kann. Die Zeit zum Kochen mit Baby ist sehr knapp. Woraus ziehen Sie Kraft für Ihren Tag? Aus langen Spaziergängen mit Leo. Und das Schönste für jede Mutter ist, wenn das Kind einem ein Lachen schenkt.

Woraus ziehen Sie Kraft für Ihren Tag? Morgens, wenn Sanna aufwacht, streckt sie sich zuerst und dann lächelt sie mich an. Das ist unbezahlbar und etwas vom Schönsten überhaupt, ein richtiger Aufsteller.

Was macht Sie momentan glücklich? Mich macht es glücklich zu sehen, wie sich Leo entwickelt. Mein Mann und ich freuen uns die stetigen kleinen Entwicklungsschritte unseres Sohnes zu erleben.

Was zerrt an Ihren Nerven? Anfangs hatte Sanna abends stundenlanges «Clusterfeeding» (Stillmarathon), was sehr anstrengend war. Mittlerweilen hat sich dies etwas verbessert. Zudem hat sie Mühe mit Einschlafen am Abend und ist dadurch oft etwas unruhig und weinerlich. Anfangs wurde es meistens ca. 2 Uhr, bis sie einschlief. Mittlerweile ist dies schon um ca. 21:30 Uhr der Fall. Wenn man dann selber noch müde ist, können solche Abende schon an den Kräften zerren. Aber wenn sie einmal schläft, dann schläft sie «Gott sei Dank» durch.

Wie hilft Ihr Beruf in der Kita im Umgang mit Ihrem Sohn? Ich denke, dass ich mehr Strategien habe, wie ich schwierige Situationen lösen kann. Durch meinen Beruf fällt es mir auch leichter, in intensiven Situationen ruhig zu bleiben und so auch das Kind wieder zu beruhigen. Der Kita-Alltag ist jedoch ganz anders als der Alltag zuhause mit dem eigenen Kind.

Wie vereinbaren Sie Job und Familie? Ich werde ab September wieder 40 % arbeiten. Sanna wird dann entweder vom Papi, der Grossmutter oder einer Tagesmutter betreut.

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Leo Fabio

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Wie vereinbaren Sie Job und Familie künftig? Job und Familie kann ich sehr gut vereinbaren. Wir können auch von der Kita Baspi am KSB profitieren, welche Leo besuchen wird. Dadurch kann ich mich auf die Arbeit mit den Auszubildenden konzentrieren und weiss, dass Leo in guten Händen ist.


Zuhause bleiben können - dank individueller Pflege und Betreuung. In den eigenen vier Wänden leben zu können ist der Wunsch vieler pflege und betreuungsbedürftiger Menschen. Dies zu ermöglichen, ist oft eine grosse Herausforderung sowohl für Betroffene wie auch für ihre Angehörigen. Weil sich ihr Gesundheitsbild allmählich ändert, müssen gewohnte Abläufe sowie alltägliche Besorgungen neu organisiert werden. Aber Sie

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#jubilaeum

Runde Jubiläen 10 Jahre

15 Jahre

Schwald Gert Station 81 PD 01.01.2021

Bögli Janine Station 72 PD 01.03.2021

Villiger Priska Care Management  01.02.2021

Hofmann Monika IDIS PD 03.01.2021

Suter Christine Pathologie Sekretariat 01.03.2021

Gloor Barbara Onkologie MZB 01.02.2021

Suta Ivana Station 71 PD 24.01.2021

Rohr Manuela Neonatologie 01.03.2021

Barra Carla Patientenadministration 01.02.2021

Dietiker Hedy IDEM 01.01.2021

Simon Marius Station 82 PD 01.03.2021

Mazzotta Caruso Barbara Wäscherei Produktion 01.02.2021

Haas Franziska IDEM 01.01.2021

Frehe Nicole Frauen & Kinder PD 01.03.2021

Mijailovic Silvana Wäscherei Produktion 01.02.2021

Hartenberg Heike Apotheke Logistik 01.02.2021

Hägler Nicole Frauen & Kinder PD 21.03.2021

Trösch Katharina Operationssäle PD 13.02.2021

Maurer Maria da Conceição Hotellerie Service 01.02.2021

Krieger Elda Gefässzentrum Sekretariat 28.03.2021

Wild Sibylle IDEM 01.03.2021

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20 Jahre

25 Jahre

Schneider Anja Amb. OP-Zentr., 01.01.2021

Basini Senada Küche 01.03.2021

Baumgartner Daniela Station 41 PD, 01.01.2021 Dotzler Ewald Rettungsdienst, 01.01.2021 Helling Claudia OP-Säle PD, 01.01.2021 Wiechetek Miroslawa Physiotherapie, 10.01.2021 Dr. Friedl Andrée Infektiologie, 29.01.2021 Muschong Simone Frauen & Kinder PD 21.02.2021 Malkic Dijana IDIS PD, 01.03.2021 Ereteta Blessing Station 121 PD, 01.03.2021

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Moor Franziska Station 41 PD 01.02.2021 Loher Arnold IDIS PD 01.02.2021

35 Jahre Petruzziello Francesca Station 41 PD 06.01.2021

ARIANE SCHUTTER PHYSIOTHERAPEUTIN

Wie war Ihr erster Arbeitstag? Wir waren nur 7 neue KSB-Mitarbeiter und hatten leider wegen Winter und Kleingruppe keine Feuerwehrübung (habe ich Jahre später nachgeholt). Die Physiotherapie sah damals noch ganz anders aus: Neben Stangerbad, Kneippduschen und Schwimmbad war unser Team auch relativ klein. Wir waren ca. 12 Physios – heute sind in denselben Räumlichkeiten ca. 50 Physios tätig. Das nennt man Entwicklung! Erinnern Sie sich noch an eine besondere Anekdote während der 30 Jahre? Wir testen bei uns in der Physiotherapie seit Jahren die Feuerwehren der Umgebung auf ihre Ausdauer

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Bloch Claudia Päd. Notfall 07.01.2021

30 Jahre 30 Jahre KSB, weil … sich unsere Physiotherapie im Laufe der Jahre immer weiter spannend entwickelt hat und das KSB sehr gute Unterstützung in der Weiterbildung bietet. Zudem ist das KSB auch für Teilzeitmitarbeiter ein guter Arbeitgeber.

«Wir warten noch heute auf die Entschuldigungspizza.»

30 Jahre

und Leistungsbereitschaft. Der letzte zu Testende der Feuerwehr Gebenstorf kam um 20:30 Uhr zu mir zur 12-Minuten Schlussübung. Er hatte etwa die Hälfte der Zeit absolviert, als ihm plötzlich schlecht wurde. Er verlangte zwar noch nach einem Eimer…, aber schneller als erwartet übergab er sich im Schwall – über das neue danebenstehende AntischwerkraftLaufband! Es war über und über mit einer unverdauten Pizza übergossen, die er unmittelbar vor der Testung gegessen hatte. Wir putzten bis 22:30 Uhr, da am nächsten Tag die Olympionikin Nicola Spirig zu einer AlterG-Präsentation erscheinen sollte. Der Übeltäter machte sich klammheimlich davon. Wir warten noch heute auf die Entschuldigungspizza. Ist Pizza auch im Personalrestaurant Ihr Lieblingsgericht? Mein Leibgericht ist Curry, sowohl vom Buffet als auch die Special Days am Donnerstag. Und zudem der jährliche Samichlaus-Anlass mit Raclette sicherlich.


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5 Jahre JANINE HÄRTLI LEITENDE ÄRZTIN ANÄSTHESIE 5 Jahre KSB, weil … es das erste Spital ist, in dem ich heimisch geworden bin. Es ist für mich mein zweites Zuhause, das OPTeam die zweite Familie und das Wohlergehen des Betriebs, vor allem des OPs, liegt mir sehr am Herzen. Wenn Sie selbst anästhesiert werden müssten, wohin bringt Sie Ihr Traum? Meine Patienten schicke ich immer in die Karibik: Füsse im warmen Wasser, leichte Wellen, Palmen, Sonnenuntergang, weisser Sandstrand. Ich selber neige wohl eher dazu, auf 4500 Metern über einen Grat zu kraxeln.

«Das OP-Team ist meine zweite Familie.»

Welches ist Ihr liebstes Ausflugsziel im Aargau? Ich, die Urzürcherin, hmm... der Lägerngrat. Das liegt vielleicht auch an mangelnder geographischer Kenntnis des Aargau. Aber solch ein Abenteuer weit weg der Alpen findet sich nirgends sonst.

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Was geht Ihnen auf die Nerven? Das anästhesiologische Sorgentelefon 3110, wenn es, wie gestern (kein Witz!) zwischen 6:30 und 9:00 bereits 60 Mal geklingelt hat – Telefonieren wäre ja nicht unsere Kernkompetenz. Und wenn dann noch jemand fragt, ob ich ihn während dem Stechen einer Spinalanästhesie vielleicht verbinden könnte – am Telefon natürlich… Ich bin dann hoffentlich nicht unhöflich, aber bestimmt etwas resolut.

Wenn Sie mit einer Berufsgruppe am KSB einen Tag tauschen könnten, welche wäre das? Ein Tag bei Sepp Stalder in der Küche. Ich bin sicher, meine Familie wäre begeistert.

Obwohl Sie wissen, dass es nicht gesund ist … Ich befürchte, wenn ich ein Laster habe, dann ist es, beim Sport zu übertreiben. Unser bisheriger Rekord liegt bei 4000 Höhenmetern in 10 Stunden (rauf und runter). Und: Ich schnorre ab und zu gerne eine Zigarette und liebe guten Rotwein. Aber auf dem Niveau kann ich das nicht als Laster bezeichnen.

Trotz Covid – Ihr persönliches Highlight in 2020? Ich hatte 2020 gleich zwei: Das Schönste war sicherlich, dass wir unser Hochzeitsfest trotz aller

Welche Schlagzeile möchten Sie am liebsten in der Aargauer Zeitung lesen? «Der gesamte Aargau ist geimpft.»

5 Jahre ELVIRE ETTEL LEITENDE ÄRZTIN PÄDIATRIE 5 Jahre KSB, weil … es eine gute und interessante Arbeitsstelle ist. Am meisten berühren mich … verschiedene Eltern von Neugeborenen mit einem angeborenen Fehlbildungssyndrom.

«Mut und Ausdauer zum Fördern der eigenen Fähigkeiten.»

Unbill in einer Covid-freien Zeit haben durchführen können. Und die Tatsache, dass wir am Game of Switzerland haben teilnehmen können und dann auch noch gewonnen haben, war eine fantastische Erfahrung und hat meinen Respekt fürs SRF massiv erhöht.

An meinem Beruf begeistert mich… die Kombination vom Umgang mit Menschen und den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der Medizin. Dem Berufsnachwuchs rate ich… Mut und Ausdauer zum Herausfinden und Fördern der eigenen Fähigkeiten.

Wenn es mit dem Medizin-Studium nicht geklappt hätte… wäre ich Lehrerin oder vielleicht Floristin geworden. Auf die Nerven gehen mir … ungeduldige Menschen. Mein liebstes Ausflugsziel im Aargau... ist der Hallwilersee. Wenn wir endlich wieder reisen können… würde ich gern in den Nordwesten der USA und Kanada zum Besuch von Verwandten reisen und dort die grossartigen Nationalparks erkunden.

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#jubilaeum

Runde Jubiläen «

10 Jahre ROGER GROSSWILER INFORMATIKER 10 Jahre KSB, weil … ... das KSB ein guter Arbeitgeber ist, und die Arbeit Spass macht. Das Team passt, und es ziehen alle am selben Strang. Ich schätze sehr, dass unser Arbeitgeber die Arbeit in dieser – auch für das Unternehmen als solches – besonderen Zeit honoriert. Die Mitarbeiten leisten gerade in der jetzigen Phase Ungemeines.

«Alle ziehen an einem Strang.»

Was schätzen Sie an Ihrer Tätigkeit besonders? Neben dem täglichen Betrieb, der halt wiederholend ist, sind es die vielen, teils auch kleinen Changes, die einem immer wieder aufs Neue an Herausforderungen heranführen. Auch interessante Projekte wie das PDMS (Patientenmonitoring) und Innovationen lassen zu, dass on-the-job gewachsen und Neues dazugelernt werden kann. Wenn Sie mit einer Berufsgruppe am KSB einen Tag tauschen könnten, welche wäre das? Tauschen wird wohl eher schwierig, aber dank

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Ist Ihr Rat als Informatiker auch im Familien-/ Bekanntenkreis häufig gefragt? Glücklicherweise haben wir mehr als einen davon in der Familie, sodass sich das gut aufteilen lässt. Die Digital Natives benötigen die Unterstützung nicht. Wie entspannen Sie sich in Ihrer Freizeit? Da die berufliche Tätigkeit sich aufs Sitzen konzentriert und sehr kopflastig ist, lass ich zuhause die Finger davon. Gerne bin ich auf ausgedehnten Motorradtouren durch die ganze Schweiz oder auch im Ausland unterwegs. Um der Motorik gerecht zu werden, baue ich sehr gerne alle Arten von Flugmodellen, entweder mit anspruchsvoller Technik wie Hubschrauber oder komplett in Holz wie Segelflieger. Auch Joggen mehrfach wöchentlich hilft beim Lüften des Schädels.

30 Jahre HEIKE STRATMANN VERANTWORTLICHE PFLEGE SCHMERZTHERAPIE 30 Jahre KSB, weil … mir hier immer wieder neue Herausforderungen geboten wurden. Zudem habe ich vor 21 Jahren versprochen, die Schmerztherapie zu institutionalisieren und da braucht es Ausdauer. Aufgeben war keine Alternative.

«Ein Sonnenuntergang am See nach einem Schwumm ist Erholung pur.»

meinen Kollegen vom PDMS konnte ich auch bereits eine Einsicht auf die Arbeiten der IDIS haben, deren Alltag alles andere als einfach ist.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag? Es war ein genauso schneereicher Winter im Mittelland wie dieses Jahr. Ich «schlitterte» vom Personalwohnheim aus zum Dienst. Angekommen aus Norddeutschland im Winterwunderland Schweiz! Wie hat sich die Schmerztherapie entwickelt? Anfänglich ging es um die Behandlung und Betreuung der klassischen anästhesiegeführten Schmerztherapien. Sehr schnell sind Tumorschmerzpatienten und dann chronische Schmerzpatienten hinzugekommen. Wir, Dr. Lorenzo Cerletti war von Anfang an dabei, sind natürlich gewachsen: die Patientenvielfalt, die Patientenanzahl, das Team! Es wurde durch Dr. Lorenzo Cerletti eine Schmerzsprechstunde aufgebaut und eine interventionelle Schmerztherapie etabliert. Die Betreuung von Tumorschmerzpatienten im ambulanten Bereich, zusammen mit der Palliative Care Spitex oder dem Hospiz Brugg, wurde professionalisiert.

Welches ist Ihr Lieblingsort im Aargau? Der Hallwilersee. Ein Sonnenuntergang nach einem «Schwumm» ist Erholung pur. Dort habe ich auch meinen Mann kennengelernt. Wenn Sie mit einer Berufsgruppe am KSB einen Tag tauschen könnten, welche wäre das? Mit den Köchinnen und Köchen! Ihr Lieblingsgericht/Tag im Personalrestaurant? Die Foodaktionen sind speziell toll, auch wenn ich aufgrund meiner Nahrungsmittelunverträglichkeiten zum Grossteil Selbstverpflegerin geworden bin. Besonders attraktiv finde ich die «Spargelzeit» und «Korean Dishes». Ich darf jederzeit nachfragen was für mich geht … Hammer! Welches Ereignis werden Sie nie vergessen? Als Clown Pello mit seinen Humorinterventionen zur Schmerztherapie am Tag der offenen Tür ein breites Publikum begeisterte. Was raten Sie dem Berufsnachwuchs? Erinnert euch immer wieder mit Begeisterung daran, warum ihr mit Liebe und Mitgefühl Menschen pflegen, betreuen, behandeln und unterstützen wollt.


«Die Hoffnung auf Normalität bleibt.»

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«Der Notfall ist das Herz des KSB.»

5 Jahre NADJA KRÄTTLI (li.) UND DORIS ANDEREGG (re.) SACHBEARBEITERINNEN INFORMATION NOTAUFNAHME 5 Jahre KSB ... Nadja Krättli: Weil es mir ermöglicht, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. Doris Anderegg: Von 1995 bis 2008 habe ich schon einmal auf der Notaufnahme als Sachbearbeiterin gearbeitet und feiere somit eigentlich 18-jähriges Jubiläum. Dazwischen arbeitete ich als zivile Sachbearbeiterin auf dem Polizeiposten Baden sowie als zivile Mitarbeiterin bei der Kriminalpolizei, Innenfahndung Aarau. Nun bin ich schon 5 Jahre wieder im KSB und darf in einem tollen Team mitarbeiten. Was hat Sie in den letzten 5 Jahren am KSB am meisten berührt? Nadja Krättli: Wenn ich Todesanzeigen von Menschen lese, die mir kurz zuvor begegnet sind. Doris Anderegg: Berühren tut vieles. Vor allem, wenn es um Leben und Tod geht, und ich einen kleinen Teil für einen guten Ablauf dazu beitragen kann, damit es den Patienten und den Angehörigen besser geht. Was geht Ihnen auf die Nerven? Nadja Krättli: Dass der Job manchmal stressig sein kann, ich mich aber praktisch null bewegt habe *lach*. Doris Anderegg: Ungeduldige Patienten, die mit dem Kugelschreiber auf den Tisch klopfen, keinen Anstand haben. Und: Gestresst zu werden durch einen lauten Pegel im Büro. Mit welcher Berufsgruppe am KSB würden Sie gern einmal für einen Tag tauschen? Nadja Krättli: Kinderkrankenschwester auf der Neo würde mich sehr interessieren. Doris Anderegg: Mit keiner. Ich arbeite gerne in unserem kleinen Büro, das ich das Herz des KSB nenne, weil wir 365 Tage 24 Stunden für alle da sind. Worauf freuen Sie sich in diesem Jahr am meisten? Nadja Krättli: Die Hoffnung auf Normalität ohne Lockdown und Masken bleibt ... Doris Anderegg: Hoffnung auf die Normalität, Freunde und Familie.

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#newcomer

«Viele kommen erst zu uns, wenn es zu spät ist.» Eine «Newcomerin» im klassischen Sinne ist Claudia Keerl nicht. Denn bereits zwischen 2015 und 2019 war sie mit Unterbrechung am KSB tätig. Nun kehrt die Gastroenterologin – zusätzlich als Hepatologin – zum dritten Mal zurück. Über ihre Beziehung zum KSB, die Ziele der hepatologischen Sprechstunde und ihr Faible fürs Organisieren spricht die stellvertretende Leitende Ärztin im Interview. INTERVIEW Vivien Wassermann FOTO Stefan Wey

Frau Keerl, führen Sie eine klassische On-Off-Beziehung mit dem KSB? Das klingt fast so, wobei ich dieses Mal dem KSB sicherlich länger treu bleiben werde (lacht). Was überzeugt Sie von einer langfristigen Beziehung zum KSB? Das KSB bietet eine grosse Bandbreite an umfangreichen medizinischen Angeboten und bleibt trotzdem überschaubar. So kann die Mitarbeiterkommunikation noch im gefühlt familiären Rahmen stattfinden. Ausserdem kenne ich dank der überschaubaren Grösse die meisten Kolleginnen und Kollegen mit Namen und freue mich, wenn ich auch das Reinigungspersonal und die Mitarbeiterinnen im Cafè Orizzonte wiedererkenne. Dennoch die Abstecher ans Unispital Basel? Das USB ist ein A-Spital in der Gastroenterologie. Das erste Mal, sprich von 2017 bis 2018, habe ich dort meine Facharztausbildung absolviert, zuletzt dann meine Ausbildung zur Hepatologin. Denn im Unterschied zu früher, als man mit dem Facharzttitel für Gastroenterologie automatisch auch jenen für Hepatologie erwarb, muss man hierfür mittlerweile eine 18-monatige spezialisierte Ausbildung absolvieren. Sie hätten danach sicher auch in Basel bleiben können? Ich bin gern ans KSB zurückgekommen. Hier wurde zwar auch früher schon Hepatologie betrieben, aber bislang noch nicht so spezialisiert. Gern möchte ich mich jetzt mit frischem Wind einbringen.

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Hatten Sie jemals überlegt, sich mit einer eigenen Praxis selbständig zu machen? Überhaupt nicht. Ich sehe mich nicht in der Praxis, weil ich gern im grösseren Team arbeite und den Austausch und Input in Diskussionen mit Kollegen sehr schätze. Dies sehe ich in einer Praxis nur begrenzt. Ausserdem begeistern mich die akuten klinischen Fälle. Was kann man seiner Leber Gutes tun, um nicht selbst als akuter klinischer Fall ins Spital zu kommen? Ganz einfach: Bewegung, Alkohol massvoll geniessen und eine gesunde Ernährung. Denn die heutigen Genussgewohnheiten, und damit meine ich gar nicht in erster Linie den Alkohol, sondern die Ernährung, führen zu Leberverfettung und infolgedessen zu Leberzirrhosen und Leberkrebs. Ich gehe davon aus, dass die Zahl von Patienten mit diesen Erkrankungen bis 2030 deutlich in die Höhe schnellen wird. Und: Man sollte bloss keine chinesischen Allheil- oder Diätmittel aus dem Internet einnehmen. Was ist an solchen meist pflanzlichen Mitteln problematisch? Die Annahme, dass pflanzliche Mittel keine Nebenwirkungen haben, ist schlichtweg falsch. Deshalb werden solche Medikamente oft unterschätzt. Und so mancher Patient landet am Ende mit Leberversagen im Notfall. Unser Ziel mit der neuen hepatologischen Sprechstunde ist unter anderem auch, ein positives Zeichen zu setzen, sodass der Leber mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Leider kommen viele Patienten erst zu uns, wenn es zu spät ist, zum Beispiel bei einem Wasserbauch, starken Schmerzen oder einer Gelbfärbung der Haut.


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#newcomer

Welche Abklärungen bieten Sie in der hepatologischen Sprechstunde an? Zum einen möchten wir hepatologische Untersuchungen wie Ultraschall und Fibroscan zur nicht-invasiven Beurteilung der Leberfibrose und Zirrhose, Leberbiopsien und Leberherdbiopsien anbieten sowie präoperative Abklärungen von leberkranken Patienten durchführen. Dies auch als erweiterte Zusammenarbeit mit der Radiologie, sprich mit Prof. Christoph Zollikofer und Dr. Michael Kostrzewa. Zum anderen möchten wir Hausärzten niederschwellig die Möglichkeit bieten, bei Fragen oder Unsicherheiten auf uns zuzukommen und auch Fortbildungen für Hausärzte in Kooperation mit den niedergelassenen Gastrostroenterologen durchführen.

«Man darf in Akutsituationen nicht zu verkopft sein.» Welche Rolle spielt Ihr eigenes Bauchgefühl in der Gastroenterologie? Neben der Mischung aus handwerklichem Arbeiten und Denken reizt mich an der Gastroenterologie der grosse pragmatische Anteil. Und dabei hilft mir oft mein Bauchgefühl weiter, denn man darf in Akutsituationen nicht zu verkopft sein. Haben Sie ein Beispiel, in welchen Situationen Ihr Bauchgefühl Ihnen den richtigen Weg wies? Nach langanhaltenden Magen-Darm-Beschwerden findet man häufig heraus, dass es die Seele ist, die schmerzt, und es keine medizinische Ursache im Bauch selbst dafür gibt. Oft sind es private oder berufliche Stressoren, die auf den Bauch schlagen und sich mit Symptomen äussern. Was schlägt Ihnen persönlich auf den Magen? Bevormundung und fehlender Teamgeist sowie fehlendes Fairplay. Welche neuen Erkenntnisse der letzten Jahre finden Sie besonders spannend? Innerhalb meines Fachgebietes? Die neuen Therapien bei Lebertumoren.

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Und ausserhalb? Ich interessiere mich sehr für die Umwelt und insbesondere die ökologischen Fragen eines Spitals. Wenn Sie einen Wunsch freihätten? Dann würde ich mir wünschen, dass es eine Umweltkommission am KSB gäbe. Was wären in etwa die Aufgaben dieser Kommission? Sich um die verschiedenen Abläufe organisatorisch zu kümmern, beispielsweise die Müllentsorgung. Vor allem aber überhaupt ein Bewusstsein für ökologische Fragen zu schaffen. Bei der Aktion Mission Possible wurden solche Themen ja schon angerissen und sie sind, wie ich meine, in vielen Abteilungen auch auf Zustimmung gestossen. Ich habe in meinem Büro zum Beispiel einen Korb für Altpapier aufgestellt. So etwas hatte es gar nicht zuvor. Sie haben ein Händchen für organisatorische Dinge? Ich denke ja. Ich muss aber auch gestehen, dass ich das quasi mal gelernt habe. Denn vor meinem Medizinstudium habe ich eine Ausbildung im Congress- und Projektmanagement absolviert. Das heisst, wir können auf Ihre Unterstützung beim nächsten Mitarbeiterfest zählen? Immer gern (lacht). Statt Saalproben analysieren Sie heute allerdings lieber Stuhlproben? Ich bin schon als Schülerin gern gereist und war stets kommunikativ, deshalb habe ich meinen Eltern den Wusch erfüllt, erstmal etwas «Vernünftiges» zu lernen und die Lehre gemacht. Die Ausbildung hat mir sehr gefallen, aber die Faszination für die Medizin, die ich schon früh hatte, war am Ende einfach stärker. Im Klinikalltag hat mir das Organisieren ganz pragmatisch übrigens schon oft weitergeholfen. Und ansonsten lebe ich diese Leidenschaft nun hauptsächlich im Privaten aus. Das heisst, Ihr Ehemann Andreas Keerl, der als Chirurg am KSB tätig ist, profitiert auch von Ihrem Talent bei der Gestaltung des Freizeitprogramms? Wir planen gemeinsam schöne Freizeitaktivitäten, um den Kopf freizubekommen. Wir wandern gern oder machen Touren mit dem Mountainbike. Ausserdem habe ich mich diesen Winter erstmals auf Langlaufski getraut, wobei ich ansonsten eigentlich Sportarten mit niedrigerem Verletzungspotenzial bevorzuge.


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#newcomer

Unsere Newcomer Dezember 2020

Sam Aka Beate Dipl. Pflegefachfrau

Amstutz Corinne Fachfrau Gesundheit

Hug Tobias Dipl. Pflegefachmann Intensivpflege

Dushi Hana Dipl. Pflegefachfrau

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« Den Weg so vorzubereiten, dass ihn das Kind selbst gehen kann.»

Krnjak Josip Dipl. Pflegefachman

Dörr Annette Dipl. Pflegefachfrau mbV

FRANZISKA WILDI QUALITÄTSVERANTWORTLICHE PÄDAGOGIK KITA Ihre Stelle ist neu geschaffen worden. Was ist Ihre Aufgabe? In den letzten Jahren hat sich die Kinderanzahl in der KITA BaSpi verdoppelt und somit wurden mehr Gruppen eröffnet. Durch diese Grösse wachsen natürlich auch die Qualitätsansprüche seitens der Aufsichtsbehörde, der Eltern, des KSBs etc., wie auch die eigenen internen Anforderungen. Als Qualitätsverantwortliche Pädagogik ist es meine Aufgabe, die verschiedensten Gruppen in ihrem Alltag, mit pädagogischem Fokus auf das Kind, zu beobachten und zu coachen sowie als Schnittstelle zwischen Leitung und Mitarbeitenden beide Parteien zu unterstützen. Was hat Sie zu einem Wechsel ans KSB bewogen? Während meiner Weiterbildung zur Ausbilderin mit eidg. Fachausweis an der Lernwerkstatt Olten wuchs mein Wunsch nach einer neuen Herausforderung immer mehr. Dieser Wunsch hat sich nun erfüllt. Vor meinem Wechsel arbeitete ich 5 Jahre in einer Kinderkrippe des Vereins ABB Kinderkrippen als Gruppenleitung einer Kleinkindergruppe und begleitete die Lernenden. Über die verschiedensten pädagogischen Konzepte lässt sich streiten. Welcher Grundsatz liegt Ihnen am Herzen? Mir liegen mehrere Grundsätze sehr am Herzen. Von jeder Theorie ein kleines Stück ergibt für mich die wertvollste und offenste pädagogische Grundhaltung. Ich persönlich lege sehr viel Wert auf die

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Brühlmann René Projektleiter

Individualität von jedem Menschen und Selbstbestimmung. Wie die Kinderärztin Emmi Pikler uns lehrt: Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungsund Lerntempo und hat seine eigene Zeituhr. Wenn es dazu bereit ist und die Umgebung wie auch das Umfeld stimmt, wird es den nächsten Entwicklungsschritt wagen. Somit ist es sehr wichtig für mich, den Fokus auf jedes einzelne Kind zu richten und die Gruppe nicht nur als Ganzes zu betrachten. Aus diesem Grund lebe ich den Leitsatz der Reformpädagogin und Philosophin Maria Montessori «Hilf mir, es selbst zu tun» mit vollster Überzeugung aus. Die Kinder sollten von klein auf die Chance bekommen, selbst Erfahrungen machen zu dürfen und Erfolge wie auch Niederlagen zu erleben. Wir als Bezugsperson haben dabei die Aufgabe, den Weg so vorzubereiten, dass ihn das Kind selbst gehen kann. Welche Bücher Ihrer Kindheit stehen bei den Kleinen immer noch hoch im Kurs? Ich bin ein grosser Fan von Wimmelbüchern, da es die Konzentration und den visuellen Sinn fördert, wenn man verschiedenste Motive in einem grossen Bild suchen kann. Bücher mit gut ersichtlichen Motiven, einheitlichen Farben und wenig Text sind für mich sehr wertvoll. Die Kinder können erzählen, was sie sehen, und allenfalls Geschichten dazu erfinden. Wenn Bücher nur vorgelesen werden und sich die Kinder nicht integrieren können, geht die wertvolle Fantasie der Kinder vergessen.


« Der Bewerber mit Nikolaus-Mütze hat es nicht ins Interview geschafft.»

«

SARAH PAPAPOULIOS LEITERIN RECRUITING Was hat Sie zu einem Wechsel ans KSB bewogen? Nach längeren Stationen im Detailhandel und der Industrie darf ich am KSB nun wieder eine neue Branche kennenlernen, was ich als sehr bereichernd empfinde. Am Spital finde ich insbesondere die Vielfalt an Funktionen spannend und wie sie zusammenspielen, damit die Abläufe reibungslos «funktionieren». Des Weiteren arbeite ich gerne in einem Unternehmen, mit dessen Produkten und Dienstleistungen ich mich identifizieren kann. Nachdem meine Zwillinge vor 13 Jahren hier geboren wurden und einige Zeit auf der Neonatologie verbracht haben, habe ich einen gewissen Bezug zum KSB. Zudem wurde mir die Gelegenheit geboten, hier ein tolles Team zu übernehmen und Spielraum, um eigene Ideen einzubringen. Inwiefern gestaltet sich ein Vorstellungsgespräch unter HR-Fachpersonen anders ab als mit anderen Bewerbern? Ich denke nicht, dass es sich viel von anderen Bewerbern unterscheidet. Die Nervosität ist vielleicht auf beiden Seiten etwas grösser. Auf Seiten des Kandidaten denkt man, dass man natürlich alles richtigmachen muss, man ist ja schliesslich ein «Profi». Und auf Seiten des Interviewers fühlt man sich ebenfalls «beobachtet». Das Wichtigste – aber das gilt für alle Bewerber – ist meiner Meinung nach, authentisch zu bleiben. HR-Trends: Was sind die wichtigsten Entwicklungen? Die Digitalisierung im HR ist sicher einer der Trends, die auch vor dem Recruiting nicht Halt machen. Tools wie «one-way interviews on-demand» (Kandidaten können «vorgefertigte» Interviewfragen zeitlich und örtlich unabhängig beantworten und sich dabei auf Video aufnehmen), Software, die einen Teil der Bewerberselektion übernimmt, etc. Da muss man meines Erachten aber genauer hinschauen, wie

weit man gehen möchte und was für die eigene Organisation Sinn macht. Die Pandemie hat aber sicher auch das Thema Home Office nachhaltig beeinflusst. Da wird der Trend sicher noch stärker Richtung ortsunabhängigem Arbeiten gehen, wovon sowohl die Mitarbeitenden als auch die Firmen profitieren können. Schon heute versuchen wir, mehr und mehr Interviews online durchzuführen; dies spart Zeit und Geld auf beiden Seiten. Welche No-Go’s haben Sie in Ihrer Karriere in Vorstellungsgesprächen schon einmal erlebt? An Vorstellungsgesprächen selbst habe ich nicht viele No-Go’s erlebt. Wenn schon, dann passieren sie vorher, wie z.B. derjenige Bewerber, dessen Bewerbungsfoto ihn am Bar-Tresen mit rot-weisser Nikolaus-Mütze zeigte. Er hat’s nicht ins Interview geschafft… Inwiefern verändern Vorstellungsgespräche mit Maske das Kennenlernen der Bewerberinnen und Bewerber? Man erkennt natürlich die Mimik nicht so, wie dies ohne Maske möglich wäre. Ich empfinde es jedoch nicht als so grosses Manko. Die Augen respektive der Blick verraten ja in der Regel mehr, und zudem konzentriere ich mich vor allem auf die inhaltlichen Aussagen und ob diese stimmig sind. Welches Buch lesen Sie zurzeit? Das Buch «Zerschunden» von Michael Tsokos. Ihr Name klingt Griechisch. Haben Sie einen guten Gastronomie-Tipp / Reisetipp, sobald die pandemische Lage es zulässt? Nun, der Name ist nur «angeheiratet». Wir waren im 2019 zum ersten Mal in (West-)Kreta und waren begeistert. Reise- und Gastrotipp in einem: Das Restaraunt Gramvousa im äussersten Zipfel von Nordwest-Kreta auf dem Rückweg vom wunderschönen Balos Beach…

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#newcomer

Unsere Newcomer Januar 2021

Barth Chantal Dipl. Pflegefachfrau

Rey Anja Dipl. Pflegefachfrau

Zimmermann Laura Dipl. Pflegefachfrau

Castrezana Liliana Oberärztin

Fink Michaela Stv. Oberärztin

Rohrbach Marietta Dipl. Ergotherapeutin

Hilty Lea Fachfrau Gesundheit

Wernli Manuela Dipl. Pflegefachfrau

Hütter Rosemarie Dipl. Pflegefachfrau

Meyer Lilly Oberärztin

Lucas Michaela Dipl. Pflegefachfrau

Thevendran Shara Dipl. Pflegefachfrau

Muhagjeri Meliha Dipl. Pflegefachfrau

Eickhoff Ines Dipl. Pflegefachfrau

Kizhakkekara Deena Dipl. Pflegefachfrau

Schaber Tanja Dipl. Pflegefachfrau

Kubacka Marta Stv. Oberärztin

Boos Laura Stv. Oberärztin

Diehl Christian Oberarzt

Yavuz Melisa Fachfrau Gesundheit

Fleischli Tove Dipl. Pflegefachfrau

Asani Hasan Fachmann OP-Lagerung

Krichling Johannes Dipl. Radiologiefachmann

Maier Thorsten Dipl. Experte Intensivpflege

Rödelberger Anna-Elisa Dipl. Fachfrau OP-Technik

Lehmann Berit Teamleiterin Med. Kodierung

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«

URSULA VON FELTEN FACHSPEZIALISTIN BGM Was hat Sie zu einem Wechsel ans KSB bewogen? Eine neue berufliche Perspektive, das vielseitige und interessante Aufgabengebiet, die Partizipation bei der Arbeit sowie eine Arbeitskollegin mit einer professionellen Haltung haben mich zu einem Wechsel ans KSB bewogen.

« Wie schnell neue Herausforderungen angepackt und umgesetzt werden.»

« « Am Ende vom Tag etwas Gutes vollbracht zu haben.»

Wie ist Ihr erster Eindruck? Ich wurde herzlich und mit Freude empfangen und es hat sich umgehend ein Wohlgefühl in mir ausgebreitet. Was hat Sie am meisten überrascht? Wie schnell neue Herausforderungen angepackt und umgesetzt werden. Welche Aufgaben haben Sie als Fachspezialistin BGM? Ich unterstütze Mitarbeitende nach einer Krankheit oder einem Unfall bei der Rückkehr an ihren Arbeitsplatz. Weil dabei verschiedene Akteure (Vorgesetzte Person, Versicherungen, Ärzte, etc.) involviert sind, ist es wichtig, dass die Situation ganzheitlich betrachtet wird. Ebenfalls unterstütze ich Mitarbeitende aller Hierarchiestufen bei der Lösung beruflicher, finanzieller, gesundheitlicher und/oder privater Probleme. Ebenfalls beraten und unterstützen wir vom BGM

Vorgesetzte bei der Führung von Mitarbeitenden mit sozialen oder persönlichen Problemen, die sich auf die Arbeit auswirken (z.B. körperliche oder psychische Beeinträchtigung, Suchtfragen, Mobbing). Zusätzlich zu den Beratungen leisten wir einen Beitrag zu sozial relevanten Fragen im Betrieb. Dazu gehört z.B. die Mitarbeit bei Präventionsmassnahmen (Gesundheitsförderung, Früherkennung, Umgang mit Stress, etc.). Wie reagieren Bekannte, wenn Sie ihnen erzählen, dass Sie am KSB arbeiten? Positiv. Z.B. erzählte mir eine Bekannte über ihre Erfahrungen als ehemalige Mitarbeitende im KSB und darüber, dass sie sich gerne an die Zeit zurück erinnern würde. Andere Bekannte finde es fortschrittlich und positiv, dass das KSB ein internes Betriebliches Gesundheitsmanagement hat. Mein Lebenspartner freute sich für mich über den neu kürzeren und flexibleren Arbeitsweg (Velo, zu Fuss, öffentliche Verkehrsmittel). Wohin würden Sie gern reisen, wenn die Pandemie endlich vorbei ist? Dann würde ich ans Meer reisen und das Paradies unter Wasser betrachten und erleben wollen.

JULIANE MORATH DIPL. PFLEGEFACHFRAU Zu einem Wechsel ans KSB bewog mich… ... eine Arbeitskollegin, mit der ich 2019 die Ausbildung abschloss. Sie hat gleich nach der Ausbildung am KSB angefangen und schwärmte immer wieder von den tollen Arbeitsbedingungen und dem guten Arbeitsklima am KSB.

Als Kind wollte ich … ... Tierärztin werden.

Mein erster Eindruck … ... ist sehr positiv. Ich wurde vom Team auf Station 121 gut aufgenommen, alle waren sehr hilfsbereit, ich habe mich auf Anhieb sehr wohl gefühlt.

Ich schaue im Kino/TV gerne … ... romantische Filme – am besten mit Happy End.

Besonders an meinem Beruf schätze ich… ... den Kontakt zu den Patienten und am Ende vom Tag etwas Gutes vollbracht zu haben. Zudem gefällt mir die Arbeit im Team.

Abschalten kann ich am besten … ... wenn ich alleine zu lauter Musik tanzen oder Zeit mit meinen besten Freunden verbringen kann.

Mein aktuelles Lieblingslied … ... ist «Die Krankenschwester» von Mickie Krause, weil es gute Laune macht und immer passt ;)

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#newcomer

Unsere Newcomer Februar 2021

Widmer Franziska Apothekerin

Emler Charlotte Oberärztin

Felea Marius Oberarzt

Dinkel Sandra Stationsleiterin

Schmidt Henner Stv. Oberarzt

Frauenfelder Erika Dipl. Pflegefachfrau

Zandee Jeannette Dipl. Pflegefachfrau

Figueiredo Tatiana Fachfrau Gesundheit

Rymann Fabienne Dipl. Pflegefachfrau

Kellermann Noa Grace Fachfrau Gesundheit

Bucher Martina Pflegeexpertin

Häberling Dorothea Fachfrau Gesundheit

Guerriero Aurora Fachfrau Gesundheit

Greuter Sarah Wundexpertin

Lüscher Rebekka Dipl. Pflegefachfrau

Rippstein Christina Dipl. Pflegefachfrau

Cei Debora Sara Fachfrau Gesundheit

Nabais Lima Katia Dipl. Pflegefachfrau

Portenkirchner Carmen Stv. Oberärztin

Huber Michael Stationsleiter Fallwagenmanagement

Steiger Ramon Dipl. Experte Intensivpflege

Rybicki Jatzek Dipl. Radiologiefachmann

«

« Ein 16-jähriger hatte sich alle Finger komplett amputiert.»

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PATRIK SCHMID STV. LEITENDER ARZT HANDCHIRURGIE Zu einem Wechsel ans KSB bewog mich … das Profil der ausgeschriebenen Stelle und die Nähe des KSB zu meiner Heimat.

und hatte in allen Fingern eine normale Sensibilität. Das war schon sehr beeindruckend und der Aufwand hatte sich sichtbar gelohnt.

Diese Entwicklungen in meinem Fachgebiet faszinieren mich am meisten … Prothetik und 3-D geplante Knochenkorrekturen.

In meiner Freizeit … bin ich weniger akribisch als im Beruf.

Ein/e Patient/in, den/die ich nie vergessen werde … Ein 16-jähriger Patient hatte sich an einer Kantmaschine alle Finger Höhe Mittelhand komplett amputiert. Ich habe meinem damaligen Oberarzt bei der 13-stündigen Replantation geholfen. In der Abschlusskontrolle nach 2 Jahren konnte der Patient die Faust machen

Welche Hand-Emojis passen zu... ... Ihrem erster Eindruck vom KSB? ... einem Morgen ohne Kaffee? ... dem KSB-Mitarbeiterfest nach der Pandemie?


März 2021

Barukcic Ivana Dipl. Pflegefachfrau

Durrer Fiona Fachfrau Gesundheit

Egloff Nathalie HR Partnerin

Jost Ursula HR Partnerin

Lankoff Nikolaij Spezialist HR Systeme

Müller Ronja Dipl. Pflegefachfrau

Muster Marco Antonio Oberarzt

Peter Monika Teamleiterin Telefonzentrale

Kneubühl Jennifer Fachfrau Gesundheit

Widrig Alejandra Fachfrau Gesundheit

« « Hier wird mit viel Herz gearbeitet.»

Laube Tanisha Fachfrau Gesundheit

NADINE PÖTZSCHNER ASSISTENTIN CFO Was hat Sie zu einem Wechsel ans KSB bewogen? Im März 2020 hat mein Sohn hier im KSB das Licht der Welt erblickt. Wir hatten einen schwierigen Start. Aber egal ob auf der Wochenbettstation, auf der Neonatologie oder in der Kardiologie, jeder hat sich herzlich und liebevoll um uns gekümmert. Man spürte, dass man hier gerne und mit viel Herz arbeitet. Wer will da nicht ein Teil davon sein?

Wodurch lassen Sie sich aus der Ruhe bringen? Es gibt nicht viel, was mich aus der Ruhe bringen kann, ausser wenn jemand nicht auf den Punkt kommt und ewig um den heissen Brei redet. Da verliere ich doch manchmal die Geduld.

Wie ist Ihr erster Eindruck? Durchweg positiv! Ich hatte eine super Einarbeitung und kann jetzt bereits das Aufgabengebiet erweitern.

Wenn Sie Bekannten erzählen, dass Sie im KSB arbeiten … dann schaue ich immer erstmal in fragende Gesichter. Die meisten meiner Freunde haben eher Vorurteile, wenn sie das Wort Spital hören. Doch dann berichte ich von meinem tollen Team, den super modernen Programmen, den zahlreichen Benefits und Aktionen (#gemeinsam). Spätestens dann wollen sie auch immer alle im KSB anfangen zu arbeiten!

Was brauchen Sie für einen guten Start in den Arbeitstag? Wenn morgens schon die Sonne lacht, dann kann der Tag, egal ob Arbeitstag oder ein freier Tag, nur gut werden!

Seitdem Sie am KSB arbeiten … hat sich mein Arbeitsweg halbiert! Das freut nicht nur mich, sondern auch meine Familie!

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#zeitreise

Damals und heute Tanz-Challenge am KSB

1981

2021

W

as hätten die Mitarbeitenden 1981 bei einem Blick in die Kristallkugel wohl über den Stil und die Art des Tanzens ihrer KSB-Kolleginnen 40 Jahre später gedacht? Allein, voll verhüllt und mit Abstand – aber trotz allem #gemeinsam und bestens synchron. Wahrscheinlich hätten sie sich weder träumen lassen, dass die Schweiz über ein Verhüllungsverbot abstimmt, noch, dass eine Pandemie uns nur noch mit Maske arbeiten lässt. Dennoch: Auch zu Covid-Zeiten lassen wir uns die Freude am Tanzen nicht nehmen. Und wir sind überzeugt, dass wir bald wieder so gut feiern werden, wie unsere Vorgänger 1981. Mindestens!

Das Lösungswort des Quiz auf Seite 23 lautet: JAHRESBERICHT

IMPRESSUM Herausgeber: Kantonsspital Baden AG Auflage: 3500 Exemplare, 3-mal jährlich Redaktion: Omar Gisler, Vivien Wassermann, Stefan Wey, Tanja Martin, Myriam Gayret, Martina Liebert, Tanja Löffel Redaktionsadresse: reflexe@ksb.ch Redaktionsschluss: 30. März 2021 Anzeigen: Walter Peyer, Tel. 043/388 89 73, walter.peyer@peyermedia.ch Druck und Versand: Effingermedien AG, Brugg

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