Ein besonderer Dank gebührt unseren «Amis Passionnés»
Françoise und Bernard Blum-Helbling
Hans Rudolf Hecht
Marlène und Urs Herzog
Viola Käumlen
Jeanne und Hanspeter Lüdin
Dorothee Widmer
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Garage Keigel
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SAISON
2026 / 27
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AUFBLÜHEN
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten
Liebes Publikum
«Aufblühen» als Leitgedanke scheint uns ein stimmiges Bild für die neue Saison 2026/27. Wenn in einem Konzert des Kammerorchester Basel dieser besondere Moment entsteht, in dem die Musiker:innen auf der Bühne vollkommen in der Musik aufgehen und sich daraus eine spürbare Energie ins Publikum überträgt, wird die Spannung förmlich greifbar. Dieses Aufblühen ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit und der Bereitschaft, sich immer wieder neue musikalische Horizonte zu setzen. Darin liegt ein zentraler Antrieb unseres Schaffens: in langfristig angelegten künstlerischen Entwicklungsprozessen, die es den Musiker:innen ermöglichen, Musik tief zu verinnerlichen und mit ihr zu wachsen. Seit 2014 bis zum Jahr 2032 beschäftigen wir uns mit allen Sinfonien von Joseph Haydn unter der Leitung von Giovanni Antonini, ein weiterer gesetzter Anker bilden die späten Messen des Komponisten unter René Jacobs bis Ende 2027. Und in der neuen Saison 2026/27 setzen wir einen weiteren Meilenstein: zusammen und unter der Leitung von Krzysztof Urbański nähern wir uns in den kommenden Jahren dem sinfonischen Schaffen von Antonín Dvořák, dem vielleicht poetischsten Klangmaler seiner Zeit.
Nicht zuletzt mit diesem neuen Schwerpunktprojekt zeigt sich das Orchester in der neuen Saison 2026/27 vielseitig, mit hohem Anspruch und auf zahlreichen Bühnen international renommierter Konzerthäuser und Festivals. In Basel spielen wir an bewährten Orten, wie dem Stadtcasino, Don Bosco und in der Martinskirche Basel. Die Saison beginnt mit «Politischen Poeten» wie Dmitri Schostakowitsch, Sergei Prokofjew, György Ligeti und mit Fazıl Say. Es stellt jüdische Musik und Kultur in den Mittelpunkt und möchte damit musikalische Verbindungen schaffen und auf die Bedeutung eines gesellschaftlichen Zusammenhalts hinweisen. Mit dem Konzert «Einfach oder doppelt» mit Pierre-Laurent Aimard und Pierre Bleuse im Herbst erfüllt sich das Kammerorchester Basel einen langersehnten Wunsch und spannt zusätzlich einen Bogen von zeitgenössischer Musik zur Klassik. Ausgangspunkt ist Béla Bartóks «Musik für Saiteninstrumente», das 1936 von Paul Sacher für sein Basler Kammerorchester in Auftrag gegeben und in Basel unter Sachers Leitung uraufgeführt wurde. Damit würdigt das Kammerorchester Basel 2026 die Gründung
des Basler Kammerorchesters vor 100 Jahren. Das Kammerorchester Basel sieht sich in dieser Tradition auch als Förderer und Vermittler zeitgenössischer Musik und hat an den Ernst von Siemens Musikpreisträger Beat Furrer einen Kompositionsauftrag vergeben.
Zahlreiche herausragende Instrumentalsolist:innen prägen und bereichern die Saison: Mit Hayato Sumino, Nemanja Radulović, Lucienne Renaudin Vary und der Dirigentin Bar Avni tritt eine junge Generation von Musiker:innen in den Vordergrund, die nicht nur durch beeindruckende Musikalität überzeugt, sondern auch mit starker Präsenz in den sozialen Medien neue Zugänge zur klassischen Musik schafft. Vertraute Grössen wie Isabelle Faust, Julia Lezhneva sowie Pierre-Laurent Aimard überzeugen mit künstlerischer Tiefe und lebendiger Ausdruckskraft. Gemeinsam mit Francesco Corti, Dirigent, Cembalist und Spezialist für Alte Musik, realisieren wir Mozarts «c-Moll-Messe» gemeinsam mit dem Tölzer Knabenchor und Mozarts Jugendoper «Mitridate, re die Ponto» in konzertanter Form.
Bereits in der letzten Saison wandelte das Orchester in jeweils kammermusikalischer Besetzung mit dem Nachtklang-Format in vier Basler Museen. Die Konzerte stiessen auf grosses Interesse, weshalb wir diese Reihe auch in der kommenden Saison fortsetzen, unter anderem im Kunstmuseum Basel sowie im Jüdischen Museum der Schweiz in Basel, das 2025 in ein neues Gebäude gezogen ist.
«Aufblühen» ist für uns nicht nur ein künstlerisches Ideal auf der Bühne, sondern auch Credo für die gemeinsamen und notwendigen Planungen für morgen und übermorgen. Der gemeinsame Spirit ist geradezu Voraussetzung dafür, die Existenz des überwiegend privat finanzierten Kammerorchester Basel zu sichern. Dafür stützen wir uns auf ein internes wie externes Beziehungsnetz aus ganz vielen Menschen, denen die Arbeit dieses teamgeleiteten Orchesterbetriebs ein Herzensanliegen ist. Sie ermöglichen mit ihrem finanziellen wie ideellen Beitrag erst den musikalischen Entdeckergeist und das unternehmerische Selbstverständnis. Dafür sei ihnen und allen Partner:innen herzlich gedankt.
Nicht zuletzt geht der Dank an alle unsere zahlreichen Abonnent:innen und Konzertbesucher:innen, die unsere Arbeit mit grosser Neugierde und Interesse verfolgen. Auf gemeinsame eindrucksvolle musikalische Entdeckungen und inspirierende Hörerlebnisse – wir freuen uns auf Sie!
Isabelle Schnöller Solo-Flötistin
Marcel Falk Direktor
Dr. Beat Oberlin Präsident Verein
Kammerorchester Basel
Kommunikation beim Kammerorchester Basel
Ein breites Publikum erreichen
Beethoven ist ein Klassiker und Bach hat das Fundament der modernen Komposition gelegt. Das weiss heutzutage noch die eine oder der andere. An den Unterschied zwischen Dur und Moll, kann man sich grob aus der Schule erinnern, die Sonatenhauptsatzform – da klingelt was, die Triangel? Aber dann hört es bei vielen Menschen auch schon auf mit dem Musikwissen.
Und so gibt es einige Barrieren, die Menschen vom klassischen Konzertbesuch abhalten: Zeit, Geld und das Gefühl die Codes nicht zu kennen, nicht dazuzugehören, weil das Wissen, das man vermeintlich braucht, nicht vorhanden ist. Der Besuch eines klassischen Konzerts gleicht einem Geheimbund: die Gespräche über die gehörte Musik sind gespickt von unbekannten Wörtern, die Kleidung sieht teuer aus, und warum darf nur an bestimmten Stellen geklatscht werden?
Es ist zum Teil richtig: in der Klassikwelt wird viel Wissen vorausgesetzt, Wissen, das für eine:n Musiker:in einfach vorhanden ist. Kein Wunder, denn die Musiker:innen machen den ganzen Tag Musik, haben das studiert und meistens hat schon in der Kindheit die Musik den Alltag bestimmt. Die Vorstellung, dass z. B. die Mathelehrerin oder der Verkäufer, die Spezialist:innen in ihrem Fach sind, nicht wissen, wer Clara Schumann war und was eine Sinfonie ist, ist auch bei Musiker:innen oft nicht vorhanden. Es entsteht eine ungewollte Barriere zwischen Musizierenden, ihrem eingeweihten Publikum und dem Publikum, das nicht ins Konzert kommt.
Aber ohne Publikum kein Konzert, ergo wollen wir die potenziellen Besucher:innen an einem anderen Wissensstandort abholen. Dank Suchmaschinen, Wikipedia und nun auch KI ist es ein Leichtes, sich Wissen anzueignen. Ein Klick reicht und das Wissen ist verfügbar. Immer und immer wieder. Aber um die Suchmaschine überhaupt anzuschmeissen, muss man wissen, wonach man sucht. Was interessiert mich an einem klassischen Konzert? Wer sind die Komponist:innen, was ist eine Sinfonie, wie spielt die Solistin, der Solist?
Das Kammerorchester Basel hat in den letzten Jahren viele Menschen als Abonnent:innen gewinnen können und seinen Kreis an erreichten Menschen vergrössert. Das heisst, wir sprechen in unserer Kommunikation nicht Musikexpert:innen an, sondern auch solche Menschen, die neu eine Leiden-
schaft in der klassischen Musik gefunden haben. Es gelingt in der Kommunikation, viele unterschiedliche Bedürfnisse anzusprechen. Wir bekommen dafür gute Rückmeldungen, manchmal auch kritische Stimmen.
Ein Orchester braucht sein Publikum. Vor einem leeren Konzertsaal zu spielen, das wissen wir spätestens seit der Coronapandemie, macht keinen Spass und auch keinen Sinn. Musizieren funktioniert mit zwei Seiten: der musizierenden und der zuhörenden.
Das Hören von Musik findet zunächst auch auf einer emotionalen Ebene statt, Vorwissen ist eigentlich nicht nötig. Es gefällt oder nicht, die Musik macht was mit den Zuhörenden oder nicht. Das sind Prozesse, die von aussen nicht sicht- oder erklärbar sind.
Die gute Nachricht ist: In die klassische Musik kann man hineinwachsen, es ist ein Genre, dass für viele Menschen mit dem Älterwerden verbunden ist. Man entwickelt sich weiter, man erträgt nicht immer alles gleich gut, die Disco ist irgendwann zu laut. Aber das eine schliesst das andere nicht aus. Die Interessen können vielfältig sein: heute Party, morgen Konzert – warum nicht.
Voraussetzung ist, dass man schon einmal einen Zugang zur klassischen Musik und dem Konzertbesuch bekommen hat, die vermeintliche Barriere überwunden hat.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns in der Kommunikation beim Kammerorchester Basel dazu entschieden, möglichst viele Menschen zu integrieren, d. h. manchmal Wissen zu vermitteln, das für 10 % der Leser:innen unseres Newsletters schon vorhanden ist. Aber die dürfen nicht vergessen, nicht alle Menschen, die sich für das Kammerorchester Basel interessieren, sind Musikexpert:innen. Im Gegenteil: das sind Menschen in ihren Leben, die bisher wenig musikalisches Wissen mitbekommen haben, die nun aber den Genuss eines klassischen Konzerts erlebt haben und dies auch weiterhin erfahren wollen. Deshalb ist es uns wichtig, die Barrieren zu senken und so viele Menschen wie möglich für unser Orchester, unsere Musik und unsere Art zu musizieren zu begeistern.
Claudia Dunkel Kommunikation
Violine
Baptiste Lopez Konzertmeister
Julia Schröder Konzertmeisterin
Dmitry Smirnov Konzertmeister
Anna Troxler Stimmführung 2. Violine
Antonio Viñuales Stimmführung 2. Violine
Nina Candik
Valentina Giusti
Regula Keller
Elisabeth Kohler
Carolina Mateos
Eva Miribung
Matthias Müller
Regula Schär
Regula Schwaar
Mirjam Steymans-Brenner
Fanny Tschanz
Tamás Vásárhelyi
Mathias Weibel
Irmgard Zavelberg
Viola
Mariana Doughty Solo
Katya Polin Solo
Bodo Friedrich
Carlos Vallés García
Anne-Françoise Guezingar
Stefano Mariani
Violoncello
Christoph Dangel Solo
Martin Zeller Solo
Georg Dettweiler
Hristo Kouzmanov
Kontrabass
Stefan Preyer Solo
Peter Pudil Stv. Solo
Flöte
Isabelle Schnöller Solo
Matthias Ebner
Oboe
Matthias Arter Solo
Francesco Capraro
Klarinette
Markus Niederhauser Solo
Etele Dosa Stv. Solo
Fagott
Matthias Bühlmann Solo
Matteo Severi Horn
Olivier Darbellay Solo
Konstantin Timokhine Solo
Mark Gebhart
Trompete
Simon Lilly Solo
Christan Bruder
Jan Wollmann
Pauken / Schlagwerk
Alex Wäber
Das Kammerorchester Basel auf Tournee
Eine Auswahl
Stand 28.3.2026. Änderungen vorbehalten.
Juli
Mi 1.7.2026 Lörrach, Burghof
Sa 4.7.2026 Erl, Festspielhaus
Di 7.7.2026 Colmar, Église St. Mattieu
Mi 22.7.2026 Herrenchiemsee, Neues Schloss
Fr 24.7.2026 Trier, St. Maximin
Sa 25.7.2026 Kloster Eberbach (Rheingau Musik Festival)
Mo 27.7.2026 Klagenfurt, Konzerthaus
August
Di 4.8.2026 Klosters, Arena (KlostersMusic)
Sa 8.8.2026 Rheinfelden, Inseli (Hochrhein Musikfestival)
Mi 19.8.2026 Stresa, Palazzo dei Congressi
Do 20.8.2026 Meran, Kurhaus
Di 25.8.2026 Görlitz, Stadtkirche St. Peter und Paul
September
Mi 2.9.2026 Saanen, Kirche
Fr 4.9.2026 Dresden, Frauenkirche
Mo 7.9.2026 Bayreuth, Markgräfliches Opernhaus
Sa 12.9.2026 Basel, Museum Kleines Klingental (Europäischer Tag des Denkmals)
Mi 16.9.2026 Besançon, Kursaal
Fr 18.9.2026 Locarno, Chiesa Di San Francesco (classicAscona)
Oktober
Sa 3.10.2026 Ascona, Chiesa del Collegio Papio (classicAscona)
So 11.10.2026 Basel, Theater Basel Elisabethenkirche
Di 13.10.2026 Theater Basel, s. o.
Do 15.10.2026 Theater Basel, s. o.
Sa 17.10.2026 Theater Basel, s. o.
Mo 19.10.2026 Theater Basel, s. o.
Di 20.10.2026 Den Haag, Amare
Mi 21.10.2026 Luxembourg, Philharmonie
Do 22.10.2026 Friedrichshafen, Graf-Zeppelin-Haus
Fr 23.10.2026 Weingarten, Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben
Sa 24.10.2026 Zürich, Tonhalle
November
So 8.11.2026 Vaduz, Vaduzer Saal
So 15.11.2026 London, Wigmore Hall
Di 17.11.2026 Liestal, Stadtkirche
Do 19.11.2026 Weikersheim, Tauberphilharmonie
Sa 21.11.2026 Leer, Theater an der Blinke
So 29.11.2026 Zürich, Musikzentrum Brunnenhof
Dezember
So 6.12.2026 Villars-sur-Glarne, Église paroissiale Saints-Pierre-et-Paul
Januar
Do 7.1.2027 Basel, Theater Basel
Elisabethenkirche
So 10.1.2027 Theater Basel, s. o.
Di 12.1.2027 Theater Basel, s. o.
Do 14.1.2027 Theater Basel, s. o.
Do 14.1.2027 Olten, Stadttheater
Sa 16.1.2027 Düdingen, Podium
Sa 16.1.2027 Basel, Theater Basel Elisabethenkirche
So 17.1.2027 Theater Basel, s. o.
Mo 18.1.2027 London, Wigmore Hall
Do 21.1.2027 Rheinfelden, Stadtkirche
Sa 23.1.2027 Salzburg, Stiftung Mozarteum
Mo 25.1.2027 San Sebastián, Kursaal
Mi 27.1.2027 Dornbirn, Kulturhaus
Februar
Di 16.2.2027 Metz, Arensal
Mi 17.2.2027 La Chaux-de-Fonds, Salle de Musique
Fr 19.2.2027 Gütersloh, Theater
So 21.2.2027 Linz, Brucknerhaus
Di 23.2.2027 Erlangen
März
Mi 10.3.2027 Wien, Theater an der Wien
Fr 12.3.2027 Paris, Théâtre des Champs-Élysées
So 21.3.2027 Stuttgart, Liederhalle
Mo 22.3.2027 Paris, Théâtre des Champs-Élysées
April
So 11.4.2027 Köln, Philharmonie
Mo 12.4.2027 Zürich, Tonhalle
Do 15.4.2027 München, Isarphilharmonie
Sa 17.4.2027 Recklinghausen, Ruhrfestspielhaus
Mai
Di 4.5.2027 Weingarten, Kulturund Kongresszentrum Oberschwaben
Mi 5.5.2027 Ludwigshafen, BASF-Feierabendhaus
Fr 7.5.2027 Wien, Musikverein
Mi 12.5.2027 Grenoble, MC2: Auditorium
Do 13.5.2027 Grenoble, MC2: Auditorium
Fr 14.5.2027 Aix-en-Provence, Grand Théâtre de Provence
So 16.5.2027 Luzern, KKL
Mi 19.5.2027 Martigny, Fondation
Pierre Gianadda
Do 20.5.2027 Paris, Théâtre des Champs-Élysées
Sa 22.5.2027 Amsterdam, Concertgebouw
Do 27.5.2027 Linz, Musiktheater
Mo 31.5.2027 Basel, Musik-Akademie
Juni
Di 1.6.2027 Zürich, Tonhalle
Mi 2.6.2027 Bern, Kultur Casino
Sa 5.6.2027 Ludwigsburg, Schlosstheater von Schloss Ludwigsburg
So 6.6.2027 Ludwigsburg, Schlosstheater, s. o.
Do 10.6.2027 Nürnberg, Friedenskirche
Fr 11.6.2027 Augsburg
Sa 12.6.2027 Ludwigsburg
So 13.6.2027 Halle, Marktkirche (Händel-Festspiele)
Sa 19.6.2027 Würzburg, Residenz
So 20.6.2027 Ludwigsburg
Mo 21.6.2027 Zürich, Tonhalle
Fr 25.6.2027 Kloster Eberbach (Rheingau Musik Festival)
(Bearbeitung nach dem Streichquartett Nr. 3 op. 73 von Rudolf Barschai)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in F-Dur, op. 102
György Ligeti (1923 – 2006)
«Concert Românesc» für Orchester
Ein Exilrusse schreibt heimatlich inspirierte Sehnsuchtsmusik. Ein Russe, der daheimblieb, schreibt süsseste Seelenmusik. Und ein Ungar beschwört die Kraft des Rhythmus.
Als Sergei Prokofjew 1918 seine Heimat verlässt, um in Amerika hoffentlich grosse Karriere zu machen, wird er enttäuscht: Keiner hat hier auf ihn gewartet. Umso mehr freut er sich, ein befreundetes jüdisches Ensemble wieder zu treffen, für das er voller Elan sogleich eine Ouvertüre komponiert – die, wie schön, «ziemlichen Erfolg» hat. Landsmann und Kollege Dmitri Schostakowitsch bleibt dagegen in Russland und wird dort zum mal hofierten, dann wieder geächteten Spielball der Parteipolitik. Aber seinen Erzfeind Stalin überlebt er und schreibt dann für seinen geliebten Sohn Maxim ein effektvolles, emotionales, hochromantisches Klavierkonzert. Und noch mehr Schostakowitsch: Ein Streichquartett, das Dirigentenfreund Rudolf Barschai virtuos in eine Kammersinfonie verwandelt und klanglich aufgefächert hat. Auch György Ligeti hat (wie sein Landsmann Béla Bartók) osteuropäische Volksmelodien gesammelt und in seine eigene Musik eingearbeitet. So ist auch das vibrierende «Concert Românesc» entstanden, eine Apotheose der Fröhlichkeit.
Grosse Messe in c-Moll, KV 427 (rekonstruiert, vervollständigt und herausgegeben von Ulrich Leisinger)
Eine monumentale, aber unvollendete Messe als Geschenk für die frischgebackene Ehefrau. Und eine Art Wunder: seine Sinfonie Nr. 36 schreibt Mozart in gerade mal vier Tagen.
Im Sommer 1783 treten die Mozarts eine mehrfach verschobene Reise von Wien nach Salzburg an, Wolfgang will dem Vater seine Frau Constanze vorstellen. Teile einer Messe hat er dabei, sie ist ein Geschenk: Denn er habe «in meinem Herzen versprochen, wenn ich sie als meine Frau nach Salzburg bringe, werde ich dort eine neukomponierte Messe aufführen.»
Das Treffen des jungen Ehepaars mit Vater Mozart ist unerfreulich. Leopold gibt sich äusserst reserviert und befürchtet, Constanze sei nicht standesgemäss und würde seinen Sohn finanziell ausnutzen. So machen sich die betrübten Eheleute bald wieder auf die Rückreise von Salzburg nach Wien. Für einen alten Gönner in Linz kann Mozart spontan ein Konzert geben. Da er leider keine Sinfonie im Reisegepäck hat, schreibt er kurzerhand eine («Hals über Kopf») – in vier Tagen komponiert, einstudiert und aufgeführt. Erstaunlich und geheimnisvoll, wie er das schafft, und doch ist das bei Mozart gar nicht so unüblich: auch viele seiner Opern komponiert er im Highspeed-Tempo.
Neues Werk für Orchester (UA, Kompositionsauftrag)
Béla Bartók (1881 – 1945)
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, Sz 106, BB 114, Paul Sacher zugeeignet
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in Es-Dur, op. 73
Eine Auftragskomposition für Paul Sacher und das Basler Kammerorchester und eine Uraufführung von Beat Furrer sind eine Einladung, unbekanntes Terrain zu erkunden.
1809 ist Wien von den napoleonischen Truppen besetzt, die Versorgungslage ist dramatisch. Erzherzog Rudolf, Beethovens Mäzen, Freund und Klavierschüler hat die Stadt verlassen, so fehlt auch eine wichtige Geldquelle. Beethoven komponiert in Vorfreude (er wird es Rudolf bei dessen Rückkehr widmen und dafür eine Extraportion Gulden bekommen) ein Klavierkonzert, das nicht martialisch oder durchzogen von Kriegssorgen daherkommt, sondern souverän-majestätisch – als ob eine Krise durchlebt, überwunden, bewältigt wurde. Zum zehnjährigen Jubiläum des Basler Kammerorchesters 1936 schreibt Béla Bartók für Paul Sacher, der das Orchester gegründet hatte, die Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug. Zur Uraufführung wird der Komponist selbst beschenkt: mit einem Riesenerfolg. Von Basel aus erobert das Werk ganz Europa. Und es gibt Neues von Beat Furrer, dem Schweizer, der vor 50 Jahren nach Wien auswanderte und dort eine Weltkarriere als Meister der suggestiven Musikgeschichten gemacht hat, der kompositorischen Expeditionen in unbekanntes Land.
Sonate für Hammerklavier und Violine in G-Dur, KV 379
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 in D-Dur, KV 211
Rondo für Violine und Orchester in C-Dur, KV 373
Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, KV 550
Joseph Martin Kraus (1756 – 1792)
Ouvertüre zur Schauspielmusik «Olympie»
(Trauerspiel von Johan Henrik Kellgren nach Voltaire) VB 133
Dreamteam mit Edelhölzern: Isabelle Faust mit ihrer Stradivari, Kristian Bezuidenhout mit der Replik eines Hammerflügels aus der Mozartzeit.
Sie trafen sich Anfang der 2000er Jahre und – weil sie beide mit weit ausgefahrenen ästhetischen Antennen durch die Welt gehen – fanden sich so inspirierend, dass sie immer wieder das gemeinsame Musizieren und die geradezu perfekte Ergänzung gesucht haben. Lyrisch, silbrig, klar und hell die Stradivari, transparent und mit komplexer Tiefe das Hammerklavier. Das ist die eine Facette in diesem Programm: die Mozartsonate. Und dann zeigen Isabelle Faust und Kristian Bezuidenhout noch ihre anderen Facetten als Solistin und als Dirigent. Und das Kammerorchester Basel lädt ein zum Klangbad. Es ist ein ausgelassenes Fest der puren Musizierfreude. Sogar mit einem Mozart-Gegenpol, dem nur wenig jüngeren Joseph Martin Kraus, der es bis ganz nach oben geschafft hat: an den schwedischen Königshof. Leider hatte er, wie Mozart, ebenfalls nur wenig Zeit. Mit nicht einmal 36 Jahren starb er an Tuberkulose. Aber mit einem inoffiziellen Ehrentitel: der zweite Mozart.
Mit freundlicher Unterstützung von
Di 20.10.2026 Den Haag Amare, Mi 21.10.2026 Luxembourg Philharmonie
Do 22.10.2026 Friedrichshafen Graf-Zeppelin-Haus
Fr 23.10.2026 Weingarten Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben
Emotionale Achterbahnfahrten, Zorn, Verzicht und Verzweiflung, Abschied und Liebesschwur und die Hoffnung auf jenseitiges Glück –garniert mit der Musik eines Teenagers.
Der alte König Mitridate will nochmal. Aber er ahnt, dass seine beiden Söhne ihm die Liebe zu seiner Verlobten Aspasia und auch den Thron streitig machen könnten. Deshalb streut Mitridate nach einer Niederlage gegen die Römer das Gerücht, er sei in einer Schlacht gefallen. Gleich bedrängt sein Ältester die junge Braut des Vaters, doch die liebt eigentlich den anderen Bruder. Da erscheint der totgeglaubte König wieder und die Katastrophen nehmen ihren Lauf.
Für die erste seiner über zwanzig Opern wählt der 14-jährige Mozart gleich einen Stoff, der es in sich hat: ein Drama des französischen Meisters der Tragödie, Jean Baptiste Racine. Mit grossem psychologischem Geschick und untrüglichem Theaterinstinkt übersetzt Mozart die extremen Seelenzustände der Figuren und das emotional aufgeheizte familiäre Beziehungsge fl echt in funkelnde Musik. Am Schluss stirbt übrigens nur eine einzige Person: der grimmige alte König Mitridate. Im Zeitalter der Aufklärung war ein Happy End interessanter als die Apokalypse.
Johannes-Passion, BWV 245, in der Bearbeitung von Robert Schumann (Düsseldorf 1851)
Kleiner, aber gewagter, gewaltiger, kühner und poetischer als die Matthäus-Passion: Bachs Johannes-Passion hat Robert Schumann so fasziniert, dass er sie modernisierte.
Johann Sebastian Bachs Kirchenmusik geriet nach seinem Tod mehr und mehr in Vergessenheit. Nur seine Klaviermusik blieb hochgeschätzt, obwohl sie zunächst teilweise nur in Abschriften vorlag. Dann kam Felix Mendelssohn Bartholdy: seine legendäre Wiederaufführung der MatthäusPassion 1829 leitete eine Bach-Renaissance ein. Wenig später führte die Berliner Singakademie auch die Johannes-Passion auf. Zwar mit mässigem Erfolg, aber im jungen Robert Schumann gärte es fortan. Und als er Musikdirektor in Düsseldorf wurde, nahm er sich endlich diese JohannesPassion vor. «Ist sie nicht um vieles kühner, gewaltiger, poetischer als die nach Matthäus?», fragte er sich. «Sie ist gedrängt, durchaus genial, und von welcher Kunst!» Und so passte er sie der modernen Zeit an, rüstete die instrumentale Besetzung auf und um, ersetzte Instrumente, die nicht mehr gebräuchlich waren, änderte hie und da die Orchestrierung oder fügte (im Barock noch unbekannte) Klarinetten dazu.
Mit freundlicher Unterstützung von Stadtcasino Abo – Konzert 6
So 21.3.2027 Stuttgart Liederhalle Mo 22.3.2027 Paris Théâtre des Champs-Élysées
Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, op. 38 «Frühlingssinfonie»
Duftend und zart blüht der japanische und der deutsch-romantische Frühling, und dazu zerstäuben Ravels Tonwolken in Myriaden glitzernder Klangperlen.
März 1841: Robert Schumann schreibt euphorisch ins Tagebuch «schöner glücklicher Abend». In nur vier Tagen hat er seine erste Sinfonie komponiert, die Uraufführung (Freund Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert sie) ist ein durchschlagender Erfolg. Endlich kann er da anknüpfen, wo Beethoven aufgehört hatte und seinen eigenen Beitrag zur sinfonischen Tradition vorstellen. Jahrelang hatte ihm das auf dem Magen gelegen. Zudem ist er frisch mit Clara verheiratet und glücklich wie selten in seinem Leben.
Frühlingsgefühle auch von Shootingstar, Komponist, Pianist, Informatiker und Youtube-Star (1,5 Millionen Follower) Hayato Sumino aus Tokio, der mit seinen 30 Jahren bereits weltweit unterwegs ist. Neben einer neuen, eigenen Komposition nimmt er sich auch Ravels Konzert vor, das so leicht klingen soll, heiter und klassisch-unterhaltsam. Was noch lange nicht heisst, dass es auch leicht zu spielen wäre. Maurice Ravel ist die Arbeit daran schwergefallen: halb im Scherz meinte er, fast darüber gestorben zu sein.
Mit freundlicher Unterstützung von
So 11.4.2027 Köln Philharmonie
Mo 12.4.2027 Zürich Tonhalle
Do 15.4.2027 München Isarphilharmonie
Sa 17.4.2027 Recklinghausen Ruhrfestspielhaus
Nemanja Radulović Violine Krzysztof Urbański Leitung
Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 61
Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 7 in d-Moll, op. 70
Drama und Feuer: das einzige Geigenkonzert des grossen Meisters aus Wien. Pathos und Spannung: Dvořáks Siebte, die von London aus die Welt erobert hat.
Als Einspringer für Ludwig van Beethovens Violinkonzert ist er über Nacht bekannt geworden. Nun nimmt sich der serbische Geiger Nemanja Radulović das Konzert wieder vor – dieses Gipfelwerk der Klassik, von dem damals die Zeitgenossen eher nicht einverstanden sind: manche Schönheit sei zwar schon darin zu finden, aber es sei halt zu lang, zu zerrissen, zu ermüdend. Solche Urteile gibt es oft bei Beethoven, aber nur am Anfang: immer schafft er es, sein Publikum zu erziehen und letztlich doch mitzureissen.
Antonín Dvořák hat es da mit seiner Sinfonie Nr. 7 leichter. Ein Auftrag aus London gibt ihm die Hoffnung, «die ganze Welt zu bewegen, und Gott gebe, dass es so wird!» Es wird. Die Londoner sind hingerissen und Dvořák ist selig: «Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich die Engländer ehren! Überall wird über mich geschrieben und man sagt, ich sei der Löwe in London.»
Nicht schlecht, dieser Vergleich mit dem König der Tiere. Denn von Dvořáks neun Sinfonien ist die siebte eindeutig die leidenschaftlichste, die dramatischste.
Das Konzert bildet den Auftakt zu einem Langzeitprojekt mit Krzysztof Urbański und der Aufführung und Aufnahme der grossen Dvořák-Sinfonien, ermöglicht von zwei Basler Mäzen:innen.
Mi 12.5.2027, Do 13.5.2027 Grenoble MC2: Auditorium
Fr 14.5.2027 Aix-en-Provence Grand Théâtre de Provence, So 16.5.2027 Luzern KKL
Mi 19.5.2027 Martigny Fondation Pierre Gianadda
Do 20.5.2027 Paris Théâtre des Champs-Élysées, Sa 22.5.2027 Amsterdam Concertgebouw
Julia Lezhneva Sopran
Dmitry Smirnov Violine und Leitung
Don Bosco Abo – Konzert 1
BITTE BEACHTEN SIE: Dieses Konzert findet in der Martinskirche statt.
«Koffer-Arien» von Attilio Ariosti, Nicola Antonio Porpora, Baldassare Galuppi, Johann Adolph Hasse u. v. m.
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) Concerti grossi
Engelsgleiche Stimme, makellose Technik: Die Sopranistin Julia Lezhneva ist die Primadonna des Barockgesangs und die Meisterin der Schwerelosigkeit.
Die barocke Opernbühne ist bevölkert von Menschen aus vergangenen Zeiten und entfernten Ländern. Da die Antike zu Beginn des 18. Jahrhunderts nicht mehr so interessant ist, wird sie ersetzt durch Geschichten aus dem alten Rom oder dem fernen Persien. Die Emotionen bleiben natürlich die gleichen: äussere und innere Konflikte, Drama, Liebe, Wahnsinn, Macht und Pflicht und Leidenschaft. Die Sänger:innen des Barocks können mit diesen Stoffen brillieren und haben – zwecks Intensivierung – sogar noch immer ihre persönlichen Lieblingsarien mit dabei, um einzelne Arien kurzerhand durch sogenannte «Koffer-Arien» auszutauschen: Bravourstücke für die perfekte Selbstinszenierung und den garantierten Publikumserfolg. Solange der Affekt (Rache, Liebe, Trauer) so ungefähr zur Szene passt, kann man die massgeschneiderten Glanznummern in fast jede Rolle einbauen. Julia Lezhneva bringt für dieses Konzert besonders wirkungsvolle Koffer-Arien aus dem Händel-Umfeld mit.
In Kooperation mit
Mi 2.9.2026 Saanen Kirche
Fr 4.9.2026 Dresden Frauenkirche
Mo 7.9.2026 Bayreuth Markgräfliches Opernhaus
Sa 3.10.2026 Ascona Chiesa del Collegio Papio
N. N. Sopran N. N. Countertenor
Jeremy Ovenden Tenor
Christian Senn Bass
Zürcher Sing-Akademie René Jacobs Leitung
Don Bosco Abo – Konzert 2
BITTE BEACHTEN SIE: Dieses Konzert findet in der Martinskirche statt.
Fr 27.11.2026 – 19.30 Uhr, Martinskirche
CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Joseph Haydn (1732 – 1809)
«Missa in Angustiis» («Messe in der Bedrängnis» auch «Nelsonmesse») in d-Moll, Hob. XXII/11
Messe in B-Dur «Theresienmesse», Hob. XXII/12
Zwei späte Messen von Joseph Haydn: Die Nelsonmesse mit göttlichen Harmonien für den Sieg über Napoleon und die Theresienmesse komponiert für die Fürstin, gewidmet der Kaiserin.
Zum Namenstag bekommt die Fürstin Esterházy jeweils eine Messe vom Hofkomponisten Joseph Haydn geschenkt. Der trompeten- und paukenlastige, auch düstere Klang der sogenannten «Nelsonmesse» (Haydn nennt sie selbst «Missa in angustii», Messe in der Bedrängnis) ist wie ein musikalisches Echo der napoleonischen Kriege, die Europa damals überrollen. Kriegsbedingte Sparmassnahmen am Fürstenhof reduzieren die Orchesterbesetzung. Umso faszinierender ist es, wie Haydn aus dem eingeschränkten Instrumentarium ein Maximum an Farben herausholt und ein Panorama an musikalischen Ideen gestaltet, die den liturgischen Rahmen ausfüllen und gleichzeitig sprengen. Warum sie später den Beinamen «Nelsonmesse» bekommt? Eine Anspielung auf den Sieg von Lord Nelson über Napoleon in der Schlacht von Trafalgar. Und ein zweites musikalisches Juwel der späten Wiener Klassik: die «Theresienmesse», lyrisch und elegant, transparent, hell und luftig. Sozusagen zweimal Best of Haydn.
Dieses Projekt wird ermöglicht durch die Joseph Haydn Stiftung Basel.
So 29.11.2026 Zürich Musikzentrum Brunnenhof So 6.12.2026 Villars-sur-Glarne Église paroissiale Saints-Pierre-et-Paul
Fazıl Say Klavier
Lucienne Renaudin Vary Trompete
Dmitry Smirnov Violine und Leitung
Don Bosco Abo – Konzert 3
Mo 22.2.2027 – 19.30 Uhr, Don Bosco Basel
CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Fazıl Say (*1970)
Konzertstück für Klavier, Trompete und Streicher (UA, Kompositionsauftrag)
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in c-Moll, op. 35 für Klavier, Trompete und Streicher
Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Serenade für Streichorchester in E-Dur, op. 22
Eine lustige Hetzjagd durch die musikalischen Stile, überbordender Melodienreichtum und eine Hommage an die Königin der Instrumente.
Kurz nachdem er mit seiner Oper Lady Macbeth von Mzensk fertig ist, die beim Publikum beliebt ist, aber für eine erste grosse stalinistische Angriffswelle gegen ihn sorgen wird, macht sich Schostakowitsch an ein ungestümes Konzert für Klavier und Trompete. Alles ist drin: virtuose Effekte, krachende Music-Hall und Zirkus, russische Romantik, Neoklassik und mutige Experimente. Noch ist seine Musiksprache voller Witz und fast rowdyhaft, noch weit entfernt vom Sarkasmus der späteren Jahre. In der ganzen Pracht seines Talentes kokettiert der Jungstar Schostakowitsch mit einem Thema von Haydn, verbeugt sich kurz vor Beethoven, lässt Virtuosität à la Liszt aufblitzen, weckt romantische Emotionen und nimmt alles gleich wieder aufs Korn.
Klangselig, gut gelaunt und voller böhmischer Melodien in verschwenderischer Fülle kommt Dvořáks Streicherserenade daher: Musik eines bestens gelaunten Mittdreissigers voller Elan, der von seinem späteren Ruhm noch nichts weiss.
Als Abrundung ein neues Werk der Doppelbegabung Fazıl Say, gewidmet seiner gar nicht so heimlichen Liebe, der Trompete.
Di 16.2.2027 Metz Arensal
Mi 17.2.2027 La Chaux-de-Fonds Salle de Musique
Fr 19.2.2027 Gütersloh Theater
So 21.2.2027 Linz Brucknerhaus, Di 23.2.2027 Erlangen
Dmitry Smirnov Violine
Christoph Dangel
Violoncello
Giovanni Antonini Leitung
Mi 28.4.2027 – 19.30 Uhr, Don Bosco
18.15 Uhr Haydn-Lesung mit Adriana Altaras
Weitere Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 14 in A-Dur, Hob. I/14
Sinfonie Nr. 88 in G-Dur, Hob. I/88
Sinfonie Nr. 89 in F-Dur, Hob. I/89
Anton Kraft (1749 – 1820)
Gran Duo concertante für Violine und Violoncello in d-Moll, op. 3, Nr. 1
Von der Frühklassik zur Vollendung: eine sinfonische Reise mit Joseph Haydn.
Joseph Haydns Beziehung zu den ihm unterstellten Mitgliedern der esterházyschen Hofkapelle war von Kollegialität, Vertrauen und nicht zuletzt auch wahrer Freundschaft geprägt. Wie sich dies in seiner Musik – etwa in diversen mit «Solo» gekennzeichneten Passagen seiner Sinfonien – äusserte, wie Freundschaften gepflegt aber auch wie Vertrauen gebrochen wurde, davon erzählt das 26. Projekt von Haydn2032. Der eine, Joseph Weigl, wirkte von 1761 bis 1769 nicht nur bei nahezu allen Diensten des Orchesters mit, sondern übernahm u. a. auch den VioloncelloPart in Haydns kammermusikalischen Werken. Der andere, Johann Tost, war von 1783 bis 1788 Stimmführer der zweiten Violinen und hatte bereits 1787 begonnen, mit Werken von Haydn Handel zu treiben, wobei er bald ausgesprochen zweifelhafte Geschäftspraktiken an den Tag legte. So gab Tost etwa bei Haydn sechs Sinfonien in Auftrag, von denen der Meister aber nur zwei zu Papier brachte, nachdem ihm sein Geschäftspartner offenbar einen beträchtlichen Teil der vereinbarten Vorauszahlung schuldig geblieben war: die Sinfonien Nr. 88 und 89.
In Kooperation mit Don Bosco Abo – Konzert 4
Di 4.5.2027 Weingarten Kultur- und Kongresszentrum Oberschwaben
Mi 5.5.2027 Ludwigshafen BASF-Feierabendhaus
Fr 7.5.2027 Wien Musikverein
Fazıl Say
Pierre-Laurent Aimard
Francesco Corti
Tölzer Knabenchor
Isabelle Faust
Gaechinger Cantorey
Hayato Sumino
Julia Lezhneva
Lucienne Renaudin Vary
Nemanja Radulović
Bar Avni
Giovanni Antonini
Kateryna Kasper Aci
Sophie Harmsen Galatea
Luigi De Donato Polifemo
René Jacobs Leitung
Extrakonzert
Di 4.8.2026 – 19.00 Uhr, Martinskirche
CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Ouvertüre zu «Agrippina», HWV 6
«Aci, Galatea e Polifemo» HWV 72
Dramatische Kantate
Riese liebt Nymphe, Nymphe liebt aber den Schäfer. Was passiert?
Nichts Gutes. Und der Komponist ergreift auch noch Partei für das Monster.
1708 war’s. Georg Friedrich Händel ist Anfang 20 und vertont für eine herzogliche Hochzeit in Neapel eine üble Dreiecksgeschichte über die Nymphe Galatea. Die hat ein Auge auf den hübschen Hirtenknaben Acis geworfen (was auf Gegenseitigkeit beruht). Da kommt Polyphem, ein starker, schlichter, so grobschlächtiger wie faszinierend-roher Riese, der sich nun ebenfalls in die Schöne verliebt und seinen Widersacher kurzerhand erschlägt (wir kennen ihn durch die Misshandlungen, die Odysseus ihm zufügt). Galatea stürzt sich daraufhin in den Fluss, zu dem Aci mutiert ist und bleibt so mit ihm vereint.
Der junge Händel macht aus der Geschichte ein wahres Feuerwerk von Musik – mit schmachtenden Liebesduetten, Klagegesängen und Arien, die sämtliche musikalische Affekte auskosten und in jeweils einer anderen Tonart stehen. Den Stoff aus Ovids «Metamorphosen» hat Händel insgesamt dreimal bearbeitet, einmal in dieser Kantate für eine Adelshochzeit in Neapel aus dem Jahre 1708 und dann zehn Jahre später als englischsprachige Masque für den Herzog von Chandos in Cannons sowie 1732 einen zweisprachigen Verschnitt aus beiden Werken.
Das Kammerorchester Basel wird dieses Programm aufnehmen und als CD (Alpha Classics) und auf den digitalen Streaming-Plattformen veröffentlichen.
Mit freundlicher Unterstützung der Irma Merk Stiftung und L. & Th. La Roche Stiftung.
EXTRAS / SERVICE
Nachtklang
Nachtklang im Museum
Nach dem Erfolg in der letzten Saison wird die beliebte Kammermusikreihe auch in der nächsten Saison wieder in Basler Museen zu Gast sein. Wir spielen im Kunstmuseum, dem Jüdischen Museum und im Novartis Pavillon. Musik zwischen Gemälden, Skulpturen und Installationen zu hören und zu erleben, ist ein besonderes Erlebnis. Die Musiker:innen des Kammerorchester Basel gestalten die Programme, gehen dabei auf die Kunstwerke ein, die sie in den jeweiligen Museen umgeben. Hier kann der Fokus auf Werke gelegt werden, die beim Abokonzert eher nicht zu hören sind.
Und noch etwas ist besonders: Mit Ihrem Nachtklangticket gehen Sie bereits eine Stunde vor Konzertbeginn ins Museum, besichtigen die aktuelle Ausstellung und können sich ganz in die Kunstwelt hineinbegeben.
Der Nachtklang beginnt um 20.00 Uhr, das Museum ist ab 19.00 Uhr für Sie geöffnet.
Geniessen Sie Musik umringt von Kunstwerken.
Die Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Unser traditioneller Silvester-Nachtklang am 31. Dezember 2026 wird im Don Bosco stattfinden.
Do 31.12.2026 21.00 Uhr Silvester-Nachtklang im Don Bosco
Alle weiteren Termine finden Sie immer aktuell auf unserer Website.
Mit freundlicher Unterstützung von
Musikvermittlung
Schüler:innen, Kinder, Jugendliche und
Senior:innen
Klassenzimmerstück
Musiker:innen des Kammerorchester Basel gehen in die Schulen und besuchen die Schüler:innen in ihren Klassenzimmern. Die aktuelle Produktion heisst «Unter Strom» und beschäftigt sich mit Energie, Energiegewinnung und Energiesparen. Die Schüler:innen sind elementarer Teil dieser witzigen und tiefgründigen musikalisch-theatralischen Inszenierung, neben klassischer Musik sind auch Popsongs zu hören. Das Stück richtet sich an Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse, es dauert ca. 45 Minuten und anschliessend ist Zeit für eine Nachbesprechung mit den Schüler:innen.
Familienkonzert
Ein Müller hatte einen Esel, der ihm schon lange treue Dienste erwiesen hatte. Aber der Esel war nun alt und es fiel ihm schwer die Mehlsäcke zu tragen. Der Müller wollte ihn deshalb loswerden, denn ein Esel, der nur frisst und nicht mehr gut arbeitet, kostet nur Geld.
Der Esel verliess deshalb den Hof, um in Bremen Stadtmusikant zu werden.
Auf seiner Reise trifft er einen Hund, eine Katze und einen Hahn. Und gemeinsam erleben sie so allerhand.
Das Kammerorchester Basel spielt im Januar 2027 «Die Bremer Stadtmusikanten» als Familienkonzert im Don Bosco, in der Fassung des Schweizer Komponisten Franz Tischhauser für Fagott (der Esel), Klarinette (der Hund), Oboe (die Katze), Flöte (der Hahn) und Klavier (die Räuber).
Senior:innen
So, wie wir mit unserem Klassenzimmerstück die Musik in die Schulen bringen, wollen wir zukünftig auch Senior:innen im Seniorenzentrum besuchen und das Konzerterlebnis zu ihnen bringen.
Wie funktioniert das? Mit VR – Virtual Reality. Im Oktober 2025 haben wir die dritte Sinfonie von Robert Schumann «Die Rheinische» im Stadtcasino Basel mit Spezialkameras aufgezeichnet. Daraus entstanden ist ein Film, der mithilfe einer VR-Brille einen Konzertbesuch simuliert.
Wir kommen mit zwei Musiker:innen und der technischen Ausrüstung zu Ihnen ins Seniorenheim. Die Musiker:innen erklären den Ablauf und begleiten das Konzerterlebnis. Die Senior:innen sind in ihrer gewohnten Umgebung und können dennoch ein Konzert besuchen.
Eva Miribung, Geigerin im Kammerorchester Basel, ist Ihre Ansprechpartnerin rund um die Vermittlungsprojekte. Sie erreichen sie unter: eva.miribung@kammerorchesterbasel.ch
Basel gyygt und das Kammerorchester Basel «Basel gyygt» ist ein Projekt, in dem etwa 300 Kinder im Primarschulalter aus 49 Nationen in wöchentlichen Gruppenunterrichtseinheiten in Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass unterrichtet werden. Das Kammerorchester Basel und «Basel gyygt» verbindet seit einiger Zeit eine enge Zusammenarbeit, so unterrichten dort Musiker:innen des Orchesters. Die Kooperation läuft auch in der Saison 2026 / 27 weiter.
Informieren Sie sich aktuell auf unserer Website über das nächste Projekt.
Akademien
Der Nachwuchs beim Kammerorchester Basel
Die Förderung junger Musiker:innen liegt dem Kammerorchester Basel seit vielen Jahren am Herzen.
Die Orchesterakademie
Vier junge Studierende der Musik-Akademie werden in einem Vorspiel ausgewählt, um eine Saison lang den Alltag professioneller Musiker:innen mitzuerleben. Die Akademist:innen werden vollumfänglich in den Orchesteralltag integriert, werden in Workshops an die Spielpraxis des Kammerorchester Basel herangeführt, wie zum Beispiel in die historisch informierte Spielweise, und dürfen dann anschliessend bei Konzertprojekten in Basel und auf Tour teilnehmen.
Werkstatt Kammerorchester Basel
Studierende der Musik-Akademie, Hochschule für Musik FHNW, werden zu einem Projekt ohne Dirigent:in eingeladen. Das Kammerorchester Basel vermittelt seinen kammermusikalischen Ansatz: Es wird historisch informiert musiziert auf blanken Darmsaiten und entsprechendem Bogenmaterial.
Conducting Academy Kammerorchester Basel / Johannes Schlaefli
Jeweils bis zu acht internationale Dirigent:innen kommen zweimal pro Jahr nach Basel, um vom Dirigierpädagogen Johannes Schlaefli die Kunst des Dirigierens zu erlernen. Die Musiker:innen des Kammerorchester Basel stehen dabei als Expert:innen bereit und musizieren für und mit den jungen Dirigent:innen. Jeweils eine Probe ist öffentlich zugänglich.
Die aktuellen Termine der Akademien finden Sie auf unserer Website.
Mit freundlicher Unterstützung der Wisbrandis-Stiftung und der Kurt Redel Stiftung.
Kostprobe
Ein beliebter Treffpunkt für Musikfreund:innen
Die besondere öffentliche Probe: hier hören Sie Programme, die auf Tournee gespielt werden. Lauschen Sie der musikalischen Probenarbeit und treffen Sie die Musiker:innen anschliessend bei einem kleinen Snack.
Die Termine werden im Laufe der Saison bekannt gegeben. Sie finden sie immer aktuell auf unserer Website. Die Platzzahl ist beschränkt. Wir empfehlen, frühzeitig Tickets zu erwerben.
ZUKUNFTSMUSIK IM HIER UND JETZT.
Elektrisch, ikonisch und bereit für den Alltag: Beim neuen GLC spielen Technik, Design und Komfort zusammen, wie ein perfekt abgestimmtes Orchester. Seine moderne Eleganz zeigt sich im markanten Exterieur und dem innovativen veganen Innenraum. Wo visionärer Fortschritt und bewährte Klasse aufeinandertreffen, erklingt Zukunftsmusik – die man heute schon erleben kann.
Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme: Stiftung Kammerorchester Basel lic. iur. Pascal Eisner, Mitglied des Stiftungsrats +41 61 272 45 11, pascal.eisner@advokaturbs.ch
Die Stiftung Kammerorchester Basel ist als gemeinnützige Organisation anerkannt und damit steuerbefreit.
Die Stiftung Kammerorchester Basel schafft die Grundlage dafür, dass künstlerische Exzellenz, Vielfalt und visionäre Projekte auch in Zukunft lebendig bleiben. Als Orchester, das sich zu einem überwiegenden Teil aus privatem Engagement trägt, ist das Kammerorchester Basel dabei auf besondere Verbundenheit angewiesen.
Unterstützen Sie ein Ensemble, das Menschen bewegt – und das vielleicht auch Sie seit Jahren begleitet. Als Gönnerin oder Gönner werden Sie Teil seiner Geschichte.
Mit einem Legat aus Ihrer Liebe zur Musik schenken Sie dem Kammerorchester Basel Zukunft – weit über Ihre eigene Zeit hinaus.
VON DER PROBE BIS ZUR PREMIERE. SPIELEND LEICHT
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E-Mobilität in allen Tonlagen
Freitag, 31. Juli 2026, 19.30 Uhr
ERÖFFNUNGSKONZERT – MEILENSTEINE
LUKAS STERNATH KLAVIER
ANTONELLO MANACORDA LEITUNG CAMERATA SALZBURG
Samstag, 1. August 2026, 17.00 Uhr
PRACHTVOLLE PROMENADE
SEPTURA BRASS SEPTET LONDON
VIVIANE CHASSOT AKKORDEON
Sonntag, 2. August 2026, 17.00 Uhr «AMADEUS» – IN CONCERT
KEVIN GRIFFITHS LEITUNG
CITY LIGHT SYMPHONY ORCHESTRA
ZÜRCHER SING-AKADEMIE
Montag, 3. August 2026, 19.00 Uhr MEISTERSÄNGER
BRYN TERFEL BARITON HANNAH STONE HARFE ZÜRCHER SING-AKADEMIE
Dienstag, 4. August 2026, 15.00 Uhr
DIE BREMER STADTMUSIKANTEN FAMILIENKONZERT ENSEMBLE DES KAMMERORCHESTER BASEL
MATHIAS WEIBEL REGIE & ERZÄHLER
Dienstag, 4. August 2026, 17.00 Uhr IM ZAUBERGARTEN
PACIFIC QUINTET
IKONEN
Mittwoch, 5. August 2026, 19.00 Uhr
GITARRENGESANG REZITAL MILOŠ GITARRE
Donnerstag, 6. August 2026, 17.00 Uhr
BACH PUR!
SIR ANDRÁS SCHIFF KLAVIER
Donnerstag, 6. August 2026, 19.30 Uhr
MIT VIER HÄNDEN
SIR ANDRÁS SCHIFF KLAVIER
CHLOE JIYEONG MUN KLAVIER
Freitag, 7. August 2026, 19.00 Uhr HÄNDELS HELDINNEN CHELSEA ZURFLÜH SOPRAN
MAURICE STEGER BLOCKFLÖTE & LEITUNG LA CETRA BAROCKORCHESTER BASEL
Samstag, 8. August 2026, 19.00 Uhr
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Sonntag, 9. August 2026, 17.00 Uhr AN MEINE FREUNDE VERONIKA EBERLE VIOLINE TIMOTHY RIDOUT VIOLA
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eine Einschätzung des aktuellen Kulturgeschehensunabhängig, kritisch, auch mal frech, eine Schmökerrunde durch die Feuilletons mit Blick auf kritische Beiträge, “Feuilleton 4-ever !”- einen eigenen Beitrag gegen das Feuilletonsterben, Kulturtipps der nächsten Tage und Wochen.
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Wir lieben die klassische Musik und das Kammerorchester Basel, in dessen Konzerten die Funken fliegen! Ob im barocken Gewand, mit klassischen, romantischen Sinfonien oder einem zeitgenössischen Auftragswerk: das international renommierte Ensemble begeistert. Lassen auch Sie sich überzeugen.
Energiegeladene, vor Musizierfreude sprühende Konzerte sind das Markenzeichen des Kammerorchester Basel. Unverwechselbar und von Solist:innen und Gastdirigent:innen hoch geschätzt ist sein transparenter und flexibler Klang. Das in Basel verankerte Ensemble ist gern gesehener Gast in den bedeutenden Musiksälen Europas und bei wichtigen Festivals. Der Freundeskreis stärkt seit seiner Gründung 2001 den guten Ruf des Kammerorchester Basel und fördert dessen künstlerische Ziele.
Kontakt
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Eptingerstrasse 27, 4052 Basel
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Die strategische Leitung des Kammerorchester Basel obliegt dem Vereinsvorstand. Dem Vorstand gehören Vertreter:innen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sowie Orchestermitglieder an:
Etele Dosa, Marcel Falk, Eva Miribung, Simon Lilly
Künstlerische Planungskommission
Marcel Falk
Bodo Friedrich
Mark Gebhart
Christoph Müller
Peter Pudil
Isabelle Schnöller
Mirjam Steymans-Brenner
Konzertagentur
Die Agentur Müller & Pavlik artistic management GmbH vertritt das Kammerorchester Basel auf dem nationalen und internationalen Konzertmarkt.
Stefan Pavlik Geschäftsführer
Christoph Müller Künstlerischer Delegierter
Stiftung
Die gemeinnützige nach schweizerischem Recht gegründete Stiftung Kammerorchester Basel unterstützt das Kammerorchester Basel im Rahmen der Pflege, Verbreitung und Weiterentwicklung der klassischen und zeitgenössischen Orchester- und Ensemblemusik.
Dr. Urs Herzog Stiftungsratspräsident
Pascal Eisner, Hans Rudolf Hecht, Viola Käumlen, Peter Senn Mitglieder des Stiftungsrats
Freundeskreis
Kammerorchester Basel
Der Freundeskreis unterstützt besondere Konzertprojekte, erwirbt Instrumente oder finanziert die Notenbeschaffung und CD-Projekte. Mitglieder des Freundeskreis Kammerorchester Basel geniessen Spezialangebote und finden ein attraktives Netzwerk von Musikfreunden.
Dorothee Widmer Präsidentin
Dr. Regine Buxtorf
Roswitha Fehr
Bodo Friedrich
Julia Schröder
Christine Wirz-von Planta
Marcel Falk beratend
Kontakt: freundeskreis@kammerorchesterbasel.ch
Service
Ihr Besuch
Das Kammerorchester Basel möchte seine Konzerte allen Menschen zugänglich machen – möglichst barrierefrei. Ein Konzertbesuch im Rollstuhl oder mit einer Assistenzperson für Menschen mit Sehbehinderung soll eine Selbstverständlichkeit sein. Menschen mit Demenz haben ebenso ihren Platz im Konzertsaal wie Kinder und Erwachsene mit einer kognitiven oder psychischen Beeinträchtigung. Wenn Sie Unterstützung beim Konzertbesuch benötigen, können Sie bei Kultur Plus 1 eine Begleitung finden. Reservieren Sie bei uns ein «Plus 1 Ticket» (E-Mail an tickets@kammerorchesterbasel.ch) und wir vermitteln eine:n Kulturbegleiter:in. Bitte beachten Sie die Bearbeitungszeit von 5 Werktagen. Wir versuchen, eine aktive Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Wir bemühen uns kontinuierlich, die Informationen und Zugänglichkeiten zu optimieren, und schätzen jegliche Anregungen. Melden Sie sich bei Wenke Kreibich (wenke.kreibich@kammerorchesterbasel.ch oder +41 61 306 40 41).
Hier finden Sie hilfreiche Informationen rund um Ihren Konzertbesuch bei uns.
Allgemein
Die Abendkasse öffnet vor den Abokonzerten 1 Stunde vor Beginn des Konzerts. Bei den Nachtklängen und Kostproben gelten Sonderöffnungszeiten. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Zeiten auf der Website. An der Abendkasse können Sie bar, mit Kreditkarte oder Twint bezahlen. Die Konzerteinführung «Hingehört» findet 45 Minuten vor Konzertbeginn statt und dauert ca. 20 Minuten.
Abendprogramm
Das Abendprogramm ist bereits ca. 2 Wochen vor dem Konzert auf der Website verfügbar und wird Abonnent:innen ca. 1 Woche vor dem Konzert per Post zugeschickt. Am Konzertabend erhalten unsere Besucher:innen das Programm kostenlos. Programm- und Besetzungsänderungen können vorkommen. Texte in einfacher Sprache zu den Programmen finden Sie im Programmheft.
Informationen zum barrierenfreien Zugang zu unseren
Spielstätten Stadtcasino, Don Bosco und Martinskirche finden Sie auf unserer Website.
Alle Konzerte auf einen Blick
Stadtcasino Abo
Acht Konzerte des Kammerorchester Basel im Stadtcasino Basel
Sa 22.8.2026 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 1 POLITISCHE POETEN
Do 17.9.2026 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 2 EIN GESCHENK
Sa 7.11.2026 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 3 EINFACH ODER DOPPELT
Mo 14.12.2026 19:30 Uhr Stadtcasino – Konzert 4 MOZARTKUGELN
Mo 8.3.2027 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 5 DER CLAN
Di 23.3.2027 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 6 SCHUMANNS PASSION
Mi 14.4.2027 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 7 KIRSCHBLÜTE
Di 18.5.2027 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 8 GIPFELSTÜRMER
Don Bosco Abo
Vier Konzerte des Kammerorchester Basel im Don Bosco Basel
Mi 9.9.2026 19.30 Uhr Martinskirche – Konzert 1 AUF REISEN
Fr 27.11.2026 19.30 Uhr Martinskirche – Konzert 2 HARMONIE OHNE ENDE
Mo 22.2.2027 19.30 Uhr Don Bosco – Konzert 3 HEITER BIS WOLKIG
Mi 28.4.2027 19.30 Uhr Don Bosco – Konzert 4 BESTE FREUNDE
Total Abo
12 Konzerte des Kammerorchester Basel im Stadtcasino und Don Bosco und in der Martinskirche
Extrakonzerte
Di 4.8.2026 19.00 Uhr Martinskirche ACI, GALATEA E POLIFEMO
Di 15.12.2026 19:30 Uhr Martinskirche MOZARTKUGELN | Clariant-Weihnachtskonzert
Impressum
Herausgeber Kammerorchester Basel
Eptingerstrasse 27, 4052 Basel
T +41 61 306 30 40 info@kammerorchesterbasel.ch www.kammerorchesterbasel.ch
Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen wie Musiker:innen, die in dieser Publikation aus Gründen der Lesbarkeit so verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. Es sind alle Geschlechter gemeint.
Fotografie Solist:innen Fethi Karaduman, Jan Röder, Marco Borggreve, Leonardo Casalini, Martin Förster, Clemens Ascher, Sever Zolak, Emil Matveev, Stefanie Jäger, Simon Fowler, Kemal Mehmet Girgin
Texte Florian Hauser, Marcel Falk, Claudia Dunkel, Christian Moritz Bauer
Druck Ottweiler Druckerei und Verlag GmbH
WHAT ARE WE HERE FOR?
Greater chemistry
Greater chemistry is a promise. A promise to ourselves and to the world. To never stand still. To reflect achievements. It’s a promise to strive for a future worth living, for harmonious coexistence, and for greater solutions with a greater impact, Greater chemistry – between people planet. That is our purpose. That is how we are measured.