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Principal Guest Conductor – Giovanni Antonini
Herzlichen Dank
Wir danken unseren Partnerinnen und Partnern herzlich Presenting Sponsor Clariant Foundation Sponsor Novartis EuroAirport Konzertsponsoren Primeo Produktsponsoren Hotel Basel Hotel Teufelhof InterBit Remaco Bider und Tanner Medienpartner Radio SRF 2 Kulturclub Deutschlandfunk Freunde Freundeskreis Kammerorchester Basel Les amis passionnés Ungenannte Mäzene und Förderer Öffentliche Beiträge Abteilung Kultur Basel-Stadt Swisslos-Fonds BS Bundesamt fur Kultur und Kanton Basel-Stadt
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SAISON 2022/23
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Saison 2022 – 2023
Inhaltsverzeichnis
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Vorwort Kammerorchester Basel Artiste étoile
Stadtcasino Abo
14 16 18 20 22 24 26 28 30
Stadtcasino Abo-Konzert 1 – Seelenverwandt Stadtcasino Abo-Konzert 2 – Keine Kompromisse Stadtcasino Abo-Konzert 3 – Geschwisterliebe Stadtcasino Abo-Konzert 4 – Magnificat Stadtcasino Abo-Konzert 5 – Liebeszauber Stadtcasino Abo-Konzert 6 – Say Mozart Stadtcasino Abo-Konzert 7 – Und immer siegt die Liebe Stadtcasino Abo-Konzert 8 – Geheimnis des Augenblicks Stadtcasino Abo-Konzerte – SolistInnen und DirigentInnen
Don Bosco Abo
38 40 42 44 47 54 59 60 62 65 66 69 70 71 73
Don Bosco Abo-Konzert 1 – Per il Luigi Don Bosco Abo-Konzert 2 – Ungeschminkt historisch Don Bosco Abo-Konzert 3 – Maestro e scolare Don Bosco Abo-Konzert 4 – Historisch natürlich Don Bosco Abo-Konzerte – SolistInnen und DirigentInnen Nachtklang Kostprobe Don Boscos Garden Musikvermittlung Tag des Denkmals und Der Freischütz Freundeskreis Kammerorchester Basel Hinter dem Orchester Tickets und Abos Impressum Das Kammerorchester Basel auf Tournee 3
Vorwort
Für Ihre musikalischen Glücksmomente Liebe Abonnentinnen und Abonnenten Liebe Gäste Musik bewegt. Sie schafft Ablenkung, spendet Trost, Glück oder Zuversicht; sie regt an, berührt oder löst Spannungen. Das haben wir in den vergangenen Jahren und in Zeiten wie diesen sehr deutlich wahrgenommen. Mit dem vorliegenden Saisonprogramm laden wir Sie ein, sich mit uns zusammen Ihre musikalischen Glücksmomente zu gönnen. Dabei setzen wir wie gewohnt auf unsere künstlerischen Kernthemen: Mit Haydn2032 und damit der Interpretation aller 107 Haydn-Sinfonien bis ins Jahr 2032 arbeiten wir seit vielen Jahren prozesshaft daran, eigene, innovative Interpretations ansätze dieses unterschätzten Komponisten hörbar zu machen. Unser Principal Guest Conductor und künstlerischer Leiter von Haydn2032, Giovanni Antonini, ist uns dabei steter Impulsgeber und treibende Kraft. Daneben erforschen wir ab dieser Saison zusammen mit dem Alte-Musik-Spezialisten Philippe Herreweghe das schillernd reiche Universum von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Komponist war eine führende Figur im kulturellen Leben seiner Zeit. Ein Maler, Zeichner und Schriftsteller von grossem Talent, dem wir auch einen entscheidenden Beitrag zur Wiederentdeckung Johann Sebastian Bachs verdanken. Wir freuen uns sehr auf diese weitere langfristige künstlerische Unternehmung nach dem Abschluss unseres «Basler Beethoven» mit Giovanni Antonini und dem Schubert-Zyklus mit Heinz Holliger. Darüber hinaus gibt es in unseren beiden Abonnements-Reihen im Stadtcasino Basel und in Don Bosco spannende Werke wichtiger Komponisten wie Henri Dutilleux, des Schweizerischen Zeitgenossen Francisco Coll, Charles Gounod oder auch von Johann Christian Bach zu entdecken. Auch die nächste Generation ist uns wichtig: nicht nur, dass wir studierende DirigentInnen und InstrumentalistInnen in unsere Konzertprojekte einbinden. Der junge, an der Musik-Akademie Basel ausgebildete Geiger Dmitry Smirnov, unser «Artiste étoile» in der Saison 2022/23, hat im Kammerorchester Basel noch vor wenigen Jahren als Akademist mitgewirkt, jetzt spielt er mit uns als Solist in Basel und im Musikverein Wien Violinkonzerte von Joseph Haydn und Édouard Lalo. →
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Saison 2022 – 2023
Isabelle Schnöller
Marcel Falk
Dr. Beat Oberlin
Dr. Urs Herzog
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Darüber hinaus haben wir, in dieser Saison ganz besonders, bedeutende Ausnahmekünstlerinnen und -künstler wie Maria João Pires, Igor Levit oder Fazıl Say bei uns in Basel und auf den grössten internationalen Konzertbühnen zu Gast. Ein wunderbares Privileg, denn das gibt uns die Möglichkeit, an prominenter Stelle unser zahlreiches Publikum mit unserer musikalischen Botschaft zu begeistern. Doch der eigentliche «Star», dafür gilt unsere gemeinsame Anstrengung, sind die Musikerinnen und Musiker des Kammerorchester Basel. Letztlich sind sie dafür verantwortlich, dass Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, mit einem verschmitzten Lächeln, einer getrösteten Seele oder auch einer intellektuellen Anregung den Konzertsaal verlassen und vor allem mit dem Gefühl, einen ganz besonderen Konzertabend verbracht zu haben. Dafür legen wir uns alle gemeinsam ins Zeug. Unsere Musikerinnen und Musiker mit voller Hingabe auf der Bühne, Vorstand, Freundeskreis, Geschäftsleitung und Büroteam auf vielen Ebenen engagiert hinter der Bühne. Das hat uns deutlich vor Augen geführt: erst im konstruktiven und gut funktionierenden Zusammenspiel, auf wie auch hinter der Bühne, ist es uns möglich, die Vision unseres Kammerorchester Basel Wirklichkeit werden zu lassen. Dass Sie uns auf diesem Wege begleiten, macht uns glücklich. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen und Ihre ästhetischen Urteile! Ihr Kammerorchester Basel
Isabelle Schnöller Solo-Flötistin
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Marcel Falk Direktor
Saison 2022 – 2023
Dr. Beat Oberlin Präsident Verein Kammerorchester Basel
Dr. Urs Herzog Präsident Freundeskreis
Das Kammerorchester Basel
Vielfalt, Innovation und Kreativität Wir sind fest in Basel verankert – mit unseren beiden Abonnements-Reihen im Stadtcasino Basel sowie in unserem eigenen Proben- und Aufführungsort Don Bosco Basel. Weltweit und mit mehr als 60 Konzerten pro Saison sind wir auf Tourneen unterwegs, an internationalen Festivals und in den wichtigsten europäischen Konzertsälen stets gerngesehene Gäste. 2019 als erstes Orchester mit einem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet, zeichnen uns als Kammerorchester Basel Exzellenz und Vielseitigkeit sowie Tief gang und Durchhaltevermögen aus. Wir tauchen mit unseren Interpretationen tief in die jeweiligen thematischen und kompositorischen Welten ein – das kann dann schon mal ein paar Jahre dauern. In der Vergangenheit mit dem «Basler Beethoven» oder mit Heinz Holliger und unserem «Schubert-Zyklus». Oder wie mit unserem Langzeitprojekt Haydn2032, der Einspielung und Aufführung aller Sinfonien von Joseph Haydn bis ins Jahr 2032 unter der Leitung von Principal Guest Conductor Giovanni Antonini und gemeinsam mit dem Ensemble Il Giardino Armonico. Ab der laufenden Saison haben wir uns vorgenommen, uns unter der Leitung des Alte-Musik-Spezialisten Philippe Herreweghe allen Sinfonien von Felix Mendelssohn Bartholdy zu widmen. Mit ausgewählten Solistinnen und Solisten wie Maria João Pires, Jan Lisiecki, Isabelle Faust oder Christian Gerhaher arbeiten wir immer wieder gerne zusammen. Unter der künstlerischen Leitung unserer KonzertmeisterInnen sowie unter der Stabführung ausgewählter Dirigenten wie u.a. Heinz Holliger, René Jacobs oder Pierre Bleuse präsentieren wir unser breites Repertoire. Unsere Konzertprogramme sind so vielfältig wie unsere 47 Musikerinnen und Musiker und reichen von Alter Musik auf historischen Instrumenten über historisch informierte Interpretationen bis hin zu zeitgenössischer Musik. Ein Herzstück unserer Arbeit bildet die zukunftsweisende Vermittlungsarbeit bei partizipativen Grossprojekten im kreativen Austausch mit Kindern und Jugendlichen. Eine umfangreiche, vielfach preisgekrönte Diskografie dokumentiert das künstlerische Schaffen des Kammerorchester Basel.
Mehr Informationen zu den CD-Aufnahmen finden Sie unter Spotify und Apple Music sowie hier – mit den gängigen QR-Code Scannern direkt in unsere Mediathek.
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Besetzung Kammerorchester Basel
Violine
Daniel Bard Konzertmeister Baptiste Lopez Konzertmeister Julia Schröder Konzertmeisterin Anna Morozkina Stimmführung 2. Violine Antonio Viñuales Stimmführung 2. Violine Barbara Bolliger Nina Candik Valentina Giusti Regula Keller Elisabeth Kohler Carolina Mateos Eva Miribung Matthias Müller Regula Schär Regula Schwaar Mirjam Steymans-Brenner Yukiko Tezuka Fanny Tschanz Tamás Vásárhelyi Mathias Weibel Irmgard Zavelberg
Viola
Mariana Doughty Solo Katya Polin Solo Bodo Friedrich Stefano Mariani Renée Straub
Violoncello
Christoph Dangel Solo Martin Zeller Solo Georg Dettweiler Hristo Kouzmanov
Kontrabass
Stefan Preyer Solo
Flöte
Isabelle Schnöller Solo Matthias Ebner
Oboe
Matthias Arter Solo Francesco Capraro
Klarinette
Markus Niederhauser Solo Etele Dosa Guido Stier
Fagott
Matthias Bühlmann Solo Claudio Matteo Severi
Horn
Olivier Darbellay Solo Konstantin Timokhine Solo Mark Gebhart
Trompete
Simon Lilly Solo Christan Bruder Jan Wollmann
Pauken / Schlagwerk Alex Wäber
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Saison 2022 – 2023
Artiste étoile
Dmitry Smirnov Der Pianist, Komponist und Forscher Jean-Jacques Dünki über seinen Weggefährten und unseren Artiste étoile in dieser Saison. So untypisch wie nur möglich für einen jungen Violinvirtuosen waren meine ersten Begegnungen mit Dmitry Smirnov vor einigen Jahren, als er noch bei Rainer Schmidt an der Musikhochschule Basel studierte. Zuerst erlebte ich Dmitry in einem Hauskonzert als Violaspieler, der sich unglaublich hellhörig in ein Kammermusikensemble mit befreundeten MusikerInnen integrierte. Kurz darauf war er zusammen mit einem ehemaligen Studenten mit Sonaten von Debussy und Beethoven zum Proben bei uns zu Gast. Da geschah etwas Überraschendes, das mich heute noch amüsiert: Wir gerieten in einer Probenpause ins Gespräch, sein Blick schweifte zum Büchergestell, wo hoch oben unzählige Taschenpartituren lagen. Es wären viele Sinfonien von Haydn darunter, sagte ich so nebenbei, worauf er blitzartig meinte: «Wie schade, dass Haydn keine Sinfonie in E-Dur geschrieben hat!» Wollte er mich etwa herausfordern? Ich hielt ihm die Partitur der Sinfonie Nr. 12 unter die Nase, worauf er blitzartig die Kopfhörer an sein Smartphone schnallte und einen Youtube-Kanal suchte. Für die folgenden zwanzig Minuten blieb die Probe unter brochen, denn Dmitry war völlig absorbiert ins Zuhören und danach hell begeistert. Da erkannte ich, in welch hohem Grade er fähig ist, sich konzentriert auf Musik einzulassen – aber auch, welch ansteckende Neugierde in ihm steckt. Dies wurde der Beginn unserer Freundschaft. Vor Haydns Musik in Begeisterung auszubrechen ist wahrlich nicht üblich für einen jungen Musiker – oder tue ich da seiner so unglaublich fähigen und engagierten Musikergeneration Unrecht? Umso erfreulicher ist, dass Dmitry mit dem Kammerorchester Basel die Entdeckungsreisen mit Haydns Musik weiterführt. Er war bereits in der Saison 2019/20 Akademist im Orchester und später mehrmals Zuzüger. Am 15. Oktober 2022 wird er unter der Leitung von Giovanni Antonini in Basel und später im Musikverein Wien Haydns C-Dur- Konzert spielen – natürlich historisch interpretiert, in der Stimmung 430 Hz und auf Darmsaiten. Am 8. Mai 2023 wird Dmitry mit Heinz Holliger das 3. Konzert für Violine und Orchester in f-Moll von Édouard Lalo darbieten, was an eine Aufnahme von Lalos Symphonie espagnole op. 21 in Don Bosco im Februar dieses Jahres, ebenfalls mit Heinz Holliger und dem Kammerorchester Basel, anknüpft. Darüber hinaus wird Dmitry in der Saison 2022/23 für ein Konzert im Rahmen der Kammermusik-Reihe «Nachtklang», dessen Datum noch nicht fixiert ist, Carte blanche erhalten. 9
Das sind erfreuliche Perspektiven für Dmitry Smirnov, der vergangenes Jahr im ARD-Musikwettbewerb den zweiten Preis errungen hat mit einer meisterhaft gebändigten Interpretation des Violinkonzerts von Frank Martin im Finale. Und das führt mich zu einer anderen bezeichnenden Episode in Dmitrys Werde gang: Er hat noch, kurz vor dessen Tod, bei Hansheinz Schneeberger gearbeitet, dem Uraufführungsinterpreten von Frank Martins Konzert und auch Bartóks 1. Violinkonzert, und in kürzester Zeit ganz Wesentliches gelernt, wie etwa Schneebergers phänomenale Bogentechnik und überlegene Kunst des Phrasie rens. Dass sich Dmitry in seiner unbändigen Neugier auch aus Schneebergers handschriftlichem Nachlass die Solosonate für Violine des damals sechszehnjährigen Geiger-Komponisten in kürzester Zeit zu eigen gemacht und für eine CD von «First Hand Records» im Frühling 2021 in Italien eingespielt hat, mag weniger bekannt sein. Sie ist hörenswert, auch wegen der fulminanten Interpretationen der Solosonate von Bartók und der zweiten Partita von Bach. Noch vieles gäbe es zu erzählen über Dmitry Smirnov – eine Geschichte sei mir noch gestattet: Eingeladen mit seinem Streichtrio, mit Antonio Viñuales und Matthieu Gutbub, zum Festival «Interferenze» in Soglio / Bergell im August 2021, sah man ihn unermüdlich in allen Gassen, in Proben und Aufführungen, immer im Freien. Einmal, so hörte ich von Augen- und Ohrenzeugen, stand er bei Sonnenaufgang um sechs Uhr früh auf dem Friedhof von Soglio, mit der berückenden Aussicht auf die Bergeller Dolomiten, und spielte Bachs Partita in die kalte Morgenluft hinein. Unvergesslich sei dies gewesen, hiess es später, diese Musikerseele so ungewöhnlich, so eindrücklich zu erleben. www.dunki.ch
Erleben Sie unseren Artiste étoile: Sa 15.10.2022, Don Bosco Abo-Konzert 1, siehe Seite 38 Mo 8.5.2023, Stadtcasino Abo-Konzert 8, siehe Seite 28 Sa 31.12.2022, Silvester-Nachtklang, siehe Seite 54 Der Nachtklang-Termin mit Dmitry Smirnov wird noch bekannt gegeben.
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Saison 2022 – 2023
Don Bosco Abo-Konzert 1
Dmitry Smirnov
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Saison 2022 – 2023
DIE KONZERTE Stadtcasino Abo Don Bosco Abo Abo Total
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Maria João Pires Klavier Trevor Pinnock Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 1
Sa 3.9.2022 – 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Maurice Ravel (1875 – 1937) Le Tombeau de Couperin, Suite d'Orchestre Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 23 in A-Dur Charles Gounod (1818 – 1893) Sinfonie Nr. 2 in Es-Dur
Das Orchester – ein Klangkörper. Es braucht die belebenden Seelen der MusikerInnen: João Pires, Pinnock, Mozart, Gounod und das Kammerorchester Basel. Diese Seelen sind miteinander verwandt und das werden Sie hören!
Nur wenige ausgewählte Konzerte gibt Maria João Pires noch, die weltbekannte, konzentrische Pianistin (exzentrisch war sie nie). Umso schöner ist es, dass sie mit zwei der vielen Seelen, die in ihrer Brust wohnen, nach Basel kommt: zum einen mit Mozart, ihrem Lieblingskomponisten, dessen Musik sie so un nachahmlich lebendig und tiefsinnig spielt wie kaum jemand sonst. Zum anderen mit Trevor Pinnock, dem Pionier der historischen Aufführungspraxis, mit dem sie eine langjährige Freundschaft und fruchtbare Künstlerpartnerschaft verbindet. Neben Mozart lässt sich Pinnock auch auf zwei französische Meister ein, die beide von musikalischer Vergangenheit inspiriert sind. In seiner fast unbekannten 2. Sinfonie erinnert sich der begnadete Melodienerfinder Charles Gounod an Beethoven. Und Maurice Ravel greift noch weiter zurück in die Geschichte. In einem grossartigen Anfall von Neoklassizismus erinnert er sich an eine alte barocke Tradition und widmet dem verstorbenen musikalischen Grossmeister François Couperin ein Tombeau, ein musikalisches Denkmal. Ironisch und schwungvoll, raffiniert instrumentiert und harmonisiert scheint eine vergessene Welt herauf. Unterstützt von
Fr 26.8.2022 Meran Kursaal – So 28.8.2022 Tannay Château de Tannay Mo 29.8.2022 Warschau Nationalphilharmonie – Mi 31.8.2022 Hamburg Laeiszhalle Fr 2.9.2022 Locarno Chiesa San Francesco 15
Igor Levit Klavier Giovanni Antonini Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 2
Do 29.9.2022 – 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) Ouvertüre zu «Die Geschöpfe des Prometheus» Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 in c-Moll Anton Eberl (1765 – 1807) Sinfonie in Es-Dur
Kompromisse sind nötig – auch beim Musizieren (wo kämen wir sonst hin …). Aber nicht in der ästhetischen Haltung!
«Bedecke deinen Himmel, Zeus, mit Wolkendunst! Und übe, Knaben gleich, der Disteln köpft, an Eichen dich und Bergeshöhn!» Angriffig und frech lässt Goethe den Menschenfreund und Feuerträger Prometheus verlauten, dass er zu einem ganz bestimmt nicht bereit ist: dem Kompromiss. Ludwig van Beethoven ist das genauso wenig. Nicht in seiner Prometheus-Hommage und auch nicht in seinem 3. Klavierkonzert, in dem er – mal wieder! – neue Wege geht, neue Formen ausprobiert und die damaligen Ohren überfordert. Ob das für seinen Konkurrenten, den wenig älteren Anton Eberl auch gilt? Der ist heute zwar verblasst, war damals aber eine Berühmtheit. Und immerhin waren die Zeitgenossen auch von seiner Sinfonie etwas irritiert (wie sie das bei Beethoven ständig waren): feurig und kühn sei die Musik, aber auch recht eigentümlich. Das ist Igor Levit auch. Der international gefeierte, bedingungslose, feurige und kühne Pianist, der niemanden kalt lässt, der sich einmischt in aktuelle Diskussionen und Werke gegen den Strich bürstet. Stellen Sie sich vor, was er über sich gesagt hat? «Ich bin entspannt wie Erdbeer marmelade.» Unterstützt von
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Fr 30.9.2022 Bad Wörishofen Kurhaus 17
Nelson Goerner Klavier Philippe Herreweghe Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 3
So 4.12.2022 – 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Fanny Hensel (1805 – 1847) Ouvertüre in C-Dur Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 in g-Moll Sinfonie Nr. 3 in a-Moll «Schottische»
Ein Leben lang sind sie eng miteinander verbunden – und überleben einander nicht lang. Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy, ein Paradebeispiel der wertschätzenden Geschwisterliebe ohne Hybris.
Seinem «lieben Fenchel», seiner geliebten Schwester, hatte er schon seine allererste Sinfonie gewidmet. Da war er 14, sie 19. Die beiden hatten seit jeher ein inniges, geradezu symbiotisches Verhältnis, fragten sich auch in späteren Jahren immer um Rat und liessen einander am eigenen Leben teilhaben. Das Ungleichgewicht der familiären und gesellschaftlichen Unterstützung mutet für uns heute vielleicht seltsam an, war damals aber normal und nicht hinterfragbar. Fanny, genauso begabt wie ihr Bruder, nimmt es klaglos hin, dass sie nur wenig und eher klein dimensionierte Werke komponieren darf, während ihr Bruder ausgedehnte Bildungsreisen nach Italien und England unternimmt, um Kontakte zu Verlegern, zur Aristokratie und zu einem begeisterten Publikum herzustellen. Er mausert sich zum Weltbürger und lässt sich inspirieren: auf den Reisen entsteht das 1. Klavierkonzert (in Rom), die 3. Sinfonie (die «Schottische»). Fanny sitzt zuhause in Berlin und schreibt diese zauberhafte Ouvertüre. Übrigens: mit Philippe Herreweghe, dem Pionier der historisch informierten Aufführungspraxis, werden wir ab jetzt auf Abenteuerreise gehen und alle Sinfonien Mendelssohns sowohl aufführen als auch einspielen! Unterstützt von
Do 1.12.2022 La Chaux-de-Fonds Salle de Musique 19
Sunhae Im Sopran Coline Dutilleul Mezzosopran Alberto Miguélez Rouco Alt Magnus Dietrich Tenor Yannick Debus Bass Zürcher Sing-Akademie René Jacobs Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 4
Di 20.12.2022 – 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel Clariant Weihnachtskonzert — CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) «Herz und Mund und Tat und Leben», Kantate Magnificat in D-Dur Domenico Scarlatti (1685 – 1757) Salve Regina für Mezzosopran, Streicher und Continuo
Die wahre Adventsmusik: Maria ist schwanger und preist den Herrn. Johann Sebastian Bach hat ihre unsägliche Freude in Töne gegossen.
Maria ist schwanger und besucht ihre Freundin Elisabeth, die ebenfalls in froher Erwartung ist (sie wird Johannes den Täufer zur Welt bringen). Da stehen sie also zusammen und freuen sich. Vorbei ist plötzlich alle Unsicherheit, wie das mit der Empfängnis denn eigentlich passieren konnte. Jetzt bricht der Jubel aus Maria heraus: Magnificat anima mea Dominum – meine Seele preist den Herrn. So steht es im Lukasevangelium, und als sogenanntes Incipit, benannt nach dem Eingangswort einer Textzeile, wurde das Wort Magnificat berühmt. Eine Menge Komponisten haben Marias hymnischen Lobgesang vertont, manche sogar mehrfach: Monteverdi und Palestrina, Mozart und Mendelssohn, Bruckner und Tschaikowsky. Aber eine der schönsten Versionen stammt von Bach. Fast 300 Jahre alt ist die Musik und berührt uns bis in unsere schnell lebige Zeit hinein. Wahrscheinlich wird sie uns dieses Mal noch viel mehr berüh ren, denn der Barockspezialist René Jacobs, der Grossmeister der Alten Musik, kümmert sich um den luftigen, transparenten, packenden Klang. Unterstützt von
Fr 16.12.2022 Luzern KKL Mo 19.12.2022 Wien Theater an der Wien 21
Sol Gabetta Violoncello Francisco Coll García Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 5
Fr 20.1.2023 – 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Joaquín Turina (1882 – 1949) «La Oración Del Torero» für Streichorchester Francisco Coll García (*1985) Konzert für Violoncello und Orchester (UA), Auftragskomposition Gabriel Fauré (1845 – 1924) Elégie für Violoncello und Orchester Bohuslav Martinů (1890 – 1959) «Doppelkonzert», Konzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken Manuel de Falla (1876 – 1946) El amor brujo (Ballet Suite)
Feuer und zärtliche Liebe, Glück, Sehnsucht und sogar ein brandneues Cellokonzert. Spanischer Liebeszauber vom Feinsten.
Der kleine fliegende Amor mit Pfeil und Bogen hat reichlich zu tun. In Shakes peares Sommernachtstraum muss er dem Pärchen auf die Sprünge helfen, bei Wagner dem Tristan und der Isolde, auch in Donizettis L'elisir d'amore ist er aktiv. Und in Manuel de Fallas El amor brujo. So richtig erfolgreich ist er zwar in keinem der Fälle, aber Hauptsache das Publikum ist begeistert. Das werden Sie auch sein! Dabei war de Fallas Liebeszauber erst sein Sorgenkind: Die Urfas sung für eine Flamencotänzerin und einen Sänger fiel in Madrid durch. Auch die sinfonische Suite, in die er das Stück 1916 verwandelte, kam beim Publikum nicht gut an. Erst als de Falla die Suite zu einem einaktigen Ballett umarbeitete und in den USA vorstellte, wurde daraus ein Welterfolg. Für den passenden Rahmen sorgt die Weltklasse-Cellistin Sol Gabetta in Faurés Sehnsuchtsstück mit dem unnachahmlichen Schmelz. Und der Spanier Francisco Coll García steuert ein nagelneues Konzert bei.
Mi 18.1.2023 Zug Theater Casino Zug 23
Fazıl Say Klavier Baptiste Lopez Violine und Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 6
Sa 18.2.2023 – 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Sinfonie Nr. 25 in g-Moll Sinfonie Nr. 24 in B-Dur Fazıl Say (*1970) Yürüyen Köşk «Das verschobene Haus» für Klavier und Streichorchester Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in F-Dur
Fazıl Say, Lyriker und Tastenlöwe, Interpret und Komponist. Und Mozart – ja einfach Mozart.
«Er ist voll mit Ideen. Er schreibt, komponiert wahnsinnig ernst und ist sehr fleissig. Das ist sein Leben, seine Luft.» So kurz und treffend beschreiben befreundete Kollegen Fazıl Say. Er reiht sich ein in eine fast verloren gegangene Tradition: Wie früher Mozart, Chopin und viele andere komponiert er fürs eigene Instrument und verbindet dabei gern die Klassik mit dem Orient. Die Inspiration findet er dabei oft in seiner türkischen Heimat, so wie in Yürüyen Köşk, einer Hommage an Kemal Atatürk, dem Gründer der modernen Türkei. Der wird hier als Naturfreund gezeigt, liess er einst zur Rettung einer Platane ein Haus um mehrere Meter versetzen. Say zeigt andere Facetten seines Könnens bei Schostakowitsch: himmelhoch jauchzend bis zärtlich (im ungeheuer innigen, langsamen Satz). Und dann auch noch Mozart! Der ist 17 Jahre alt und erzbischöflicher Konzertmeister in Salzburg, als er seine 24. und 25. Sinfonie schreibt. Die Bewegungen der g-Moll-Dramatik im vollkommenen Gleichgewicht – einfach alles ist Melodie. Unterstützt von
Do 16.2.2023 Antwerpen deSingel So 19.2.2023 Baden-Baden Festspielhaus Mo 20.2.2023 Thun Kultur- und Kongresszentrum Di 21.2.2023 Martigny Fondation Pierre Gianadda 25
Julia Lezhneva Fiordiligi Emőke Baráth Dorabella Giovanni Sala Ferrando Sandrine Piau Despina Tommaso Barea Guglielmo Konstantin Wolff Don Alfonso Basler Madrigalisten Giovanni Antonini Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 7
Mi 29.3.2023 – 19.00 Uhr, Stadtcasino Basel Hingehört um 18.15 Uhr — CHF 105.– | 78.– | 55.– | 38.–
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Così fan tutte (halbszenisch)
Happy End, klar. Aber was davor an Welten entstehen, ist ungeheuerlich. Così fan tutte? Nein. Nur Mozart.
So geht das heute wirklich nicht mehr. Erotisches Experiment – klar. Emotionales Verwirrspiel – gern. Und eine Wette – inszeniert von den Herren der Schöpfung, die frech behaupten: «così fan tutte», «so machen's alle». Alle Frauen ergreifen die erstbeste Gelegenheit, untreu zu werden. Und was machen die Männer? Genau dasselbe. «Verkommene Gesellschaft!», könnte man denken. «Hedonisten ohne Moral! Alle miteinander!» Wäre da nicht, ja wäre da nicht: Mozart. Ein atemloses Spiel legt er auf, ein raffiniertes Spiel aus Schein und Sein, Täuschungen und Intrigen, in dem die Musik eine ganz entscheidende Rolle übernimmt: sie kommentiert, konterkariert, schmeichelt und hetzt, intrigiert und insistiert. Das ist nicht die hohe Schule, nein, das ist die höchste. Und deshalb kann die Geschichte gar nicht verworren genug sein. Mozarts Musik treibt sie in eine Höhe hinauf, in der Tränen entstehen, der Atem stockt und die Glückseligkeit keimt. In Zusammenarbeit mit den Basler Madrigalisten – Einstudierung Raphael Immoos Unterstützt von
Mi 22.3.2023 Luxembourg Philharmonie Fr 24.3.2023 Paris Théâtre des Champs Elysées Mo 27.3.2023 Hamburg Elbphilharmonie 27
Dmitry Smirnov Violine Heinz Holliger Leitung
Stadtcasino Abo-Konzert 8
Mo 8.5.2023 – 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Henri Dutilleux (1916 – 2013) Mystère de l'instant Édouard Lalo (1823 – 1892) Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 «Concerto Russe» Robert Schumann (1810 – 1856) Sinfonie Nr. 2 in C-Dur
Per aspera ad astra. Klangfarbenspiele. Ein unkonventioneller Feuerkopf. Und die Magie der Musik.
Manch unruhige Nacht, sagt Robert Schumann, habe er über seiner 2. Sinfonie gebrütet. Es geht ihm nicht gut damals: Schwermut, Grübelei und Depression. Als das Stück fertig ist, motzt das Orchester. Es sei zu schwierig. Doch als das Werk dann erstmals erklingt, sind die Leute hingerissen. Wie ist es möglich, aus einem solch dunklen Anfang in ein derart gleissend helles Licht vorzustossen? Musikalische Selbstheilungskräfte? Magie? Eine andere Zauberei hundert Jahre später vom Klangfarbenmagier Henri Dutilleux: schwerelos und orgiastisch. Und der Zauber geht weiter. Unser Eigengewächs Dmitry Smirnov, der ehemalige Akademist des Kammerorchester Basel und in dieser Saison unser Artiste étoile, der es einem so leicht macht, stolz zu sein. Dass er als Wunderkind begonnen hat – geschenkt, denn er ist dabei nicht verglüht, sondern hat seine Batterien erst richtig geladen. Jetzt ist er Mitte 20 und auf dem besten Weg, Unruhe in den Klassikbetrieb zu bringen. Der 1994 in St. Petersburg geborene Geiger hat Kraft, Leidenschaft und Lust. Und Können. Wenn einer wie er die Musikszene stürmt, muss man sich um deren Zukunft wahrlich keine Sorgen machen. Unterstützt von
Mi 10.5.2023 Maribor Union Hall Do 11.5.2023 Burghausen Fr 12.5.2023 Weiden Sa 13.5.2023 Wiesloch 29
Stadtcasino Abo-Konzert 1
Maria João Pires
30
Saison 2022 – 2023
Stadtcasino Abo-Konzert 2
Igor Levit
31
Stadtcasino Abo-Konzert 3
Philippe Herreweghe
32
Saison 2022 – 2023
Stadtcasino Abo-Konzert 4
René Jacobs
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Stadtcasino Abo-Konzert 5
Sol Gabetta
34
Saison 2022 – 2023
Stadtcasino Abo-Konzert 6
Fazıl Say
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Stadtcasino Abo-Konzert 7
Sandrine Piau
36
Saison 2022 – 2023
Stadtcasino Abo-Konzert 8
Heinz Holliger
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Dmitry Smirnov Violine Giovanni Antonini Leitung
Don Bosco Abo-Konzert 1
Sa 15.10.2022 – 19.30 Uhr, Don Bosco Basel Ab 18.15 Uhr Haydn-Lounge und Haydn-Lesung. Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Joseph Haydn (1732 – 1809) Sinfonie Nr. 16 in B-Dur Sinfonie Nr. 36 in Es-Dur Sinfonie Nr. 13 in D-Dur Konzert für Violine und Orchester in C-Dur
Was wäre ich ohne Euch, meine Freunde? Als Dank für Eure treuen Dienste, Euer gewandtes Spiel, seien sie Euch gewiss, die besten, kunstvollsten Soli, so meine Feder je erdacht.
«Per il Luigi», 17. Projekt von Haydn2032, widmet sich einer Gruppe früher Sinfonien, in denen Joseph Haydn das besondere, geradezu virtuose Können jener Musiker in den Vordergrund zu stellen trachtete, die einst in etwa zeitgleich mit ihm in die Reihen der fürstlich esterházyschen Hofkapelle aufgenommen wurden und zu denen er in nicht wenigen Fällen eine besondere, freund schaftliche Beziehung pflegte. Hierzu gehört in erster Linie der italienische Geiger Luigi Tomasini, der aus Bayern stammende Cellist Joseph Weigl, aber auch der Flötist Franz Sigl. Solist beim gleichfalls für Tomasini geschrieben Violinkonzert C-Dur ist der dies jährige Artiste étoile und ehemaliger Akademist des Kammerorchester Basel Dmitry Smirnov, der auch bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurde (u. a. 1. Preis Oistrakh Violin-Wettbewerb, Moskau, 2006; 1. Preis Tibor Varga Violinwettbewerb, Sion, 2015 und 2. Preis ARD-Musikwett bewerb, München, 2021). Glanz- und Höhepunkt des Programms stellt die Sinfonie Nr. 13 von 1763 dar, die mit einer Besetzung von vier Hörnern und einem Schlusssatz aufwartet, der einst das berühmte Thema aus W. A. Mozarts «Jupiter-Sinfonie» um nicht weniger als fünfundzwanzig Jahre vorwegnahm. In Kooperation mit
Do 6.10.2022 Wien Musikverein Fr 14.10.2022 Paris Louvre 39
Alina Ibragimova Violine Kristian Bezuidenhout Hammerklavier und Leitung
Don Bosco Abo-Konzert 2
Mo 6.3.2023 – 19.30 Uhr, Don Bosco Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 80.– | 55.– | 33.– | 20.–
Michael Haydn (1737 – 1806) Sinfonie Nr. 34 in Es-Dur Iris Szeghy (*1956) Hommage à Mednyánszky, Uraufführung des Auftrags des Kammerorchester Basel Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 in D-Dur Sinfonie Nr. 29 in A-Dur
Und alles ist Melodie: kostbar zusammengeknüpfte kammermusikalische Feinheit.
Wenn Samt klingen könnte, dann wäre der Anfang von Mozarts Sinfonie Nr. 29 aus Samt. Dieses zarte und trotzdem starke Gewebe verdichtet sich langsam in vollkommenem Gleichgewicht der Bewegungen. Die verschiedenen Sätze der Sinfonie verbinden sich über thematische Figuren. Der berühmte Mozart forscher Alfred Einstein hat einmal sehr schöne Worte für diese Musik gefunden: «Es ist ein neues Gefühl für die Vertiefung der Sinfonie, ihre Rettung aus dem bloß Dekorativen. Die Instrumente wandeln ihren Charakter; die Geigen werden geistiger, die Bläser vermeiden alles Lärmende.» Gut dazu passt das 4. Violin konzert, Mozart komponierte es in nur wenigen Tagen. Auch hier sprühen die Einfälle, aber nicht exaltiert. Eher quellen sie unaufgeregt und in grösster Natürlichkeit aus sich selbst heraus. Da funkeln die Motive, beantworten sich gegenseitig, ahmen Dudelsäcke nach und vergehen im Nichts. Ungeschminkt ins Heute und in Szene gesetzt von zwei der besten SolistInnen unserer Zeit.
Di 7.3.2023 Olten Stadttheater Do 9.3.2023 London Wigmore Hall 41
Giovanni Antonini Leitung
Don Bosco Abo-Konzert 3
Fr 19.5.2023 – 19.30 Uhr, Don Bosco Basel Ab 18.15 Uhr Haydn-Lounge und Haydn-Lesung. Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. CHF 90.– | 65.– | 43.– | 30.–
Joseph Haydn (1732 – 1809) Sinfonie Nr. 55 in Es-Dur «Der Schulmeister», Sinfonie Nr. 56 in C-Dur Sinfonie Nr. 29 in E-Dur Franciszek Lessel (1780 – 1838) Aus Sinfonie Nr. 5 in g-Moll (Finale)
Gelehrigkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man … ohne ihr? Vom Kapellmeister Haydn und seinen Scolaren, den würdigen und den unliebsamen.
Joseph Haydn hatte Zeit seines Lebens Unterricht gegeben – im Klavierspiel und Gesang, in Theorie und Komposition. Wichtig waren ihm dabei vor allem seine Privatschüler, von denen er gegenüber seinen späteren Biographen drei als seine besonderen Favoriten anführte: Ignaz Pleyel, Sigismund Neukomm sowie der aus Polen stammende Franz (Franciszek) Lessel. Der begab sich 1797 mit Unterstützung des Fürsten Czartoryski nach Wien – zunächst um dort Medizin zu studieren, letztlich aber um sich in der Komposition aus- bzw. fort zubilden und darin seinem in Böhmen gebürtigen Vater nachzustreben. Von Haydn, bei dem er ab 1800 Unterricht nahm, bekam er später aus persönlicher Zuneigung das Autograf der Sinfonie Nr. 56 von 1774 geschenkt, ein Schwes ternwerk der im gleichen Jahr entstandenen Nr. 55. Ihr Beiname «Der Schulmeis ter» wird meist mit dem gemessenen Gang des Themas des zweiten Satzes «Adagio, ma seplicemente» erklärt. In «Maestro e scolare» finden die beiden Ergänzung durch die Sinfonie Nr. 29 von 1765, deren Presto-Finale ganz danach klingt, als wäre einem strengen Lehrer gerade ein Haufen seiner ungezogensten Schüler entkommen. In Kooperation mit
Do 18.5.2023 Wien Musikverein 43
Alina Ibragimova Violine Kristian Bezuidenhout Hammerklavier und Leitung
Don Bosco Abo-Konzert 4
Fr 16.6.2023 – 19.30 Uhr, Don Bosco Basel Hingehört um 18.45 Uhr — CHF 80.– | 55.– | 33.– | 20.–
Johann Christian Bach (1735 – 1782) Sinfonie Nr. 6 in g-Moll Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 in G-Dur Sinfonie Nr. 27 in G-Dur
Flirt à la Mozart – natürlich mit Finesse und hoher Verführungskunst.
Dieser Anfang! Erst erscheint dreimal das gleiche Motiv, dann eine Pause, ein Fragezeichen? Haben alle den Faden verloren? Doch nun strahlt der volle Klang auf. Der neunzehnjährige Mozart, Meister der falschen Fährten, entfacht kleine Zwiegespräche zwischen Orchester und Solostimme. Die hört zu, nimmt auf, schweigt oder kommentiert mal dramatisch, mal ironisch. Mozart muss grossen Spass an dieser kleinen Oper ohne Worte gehabt haben. Übrigens orien tiert er sich dabei an der Musik von Johann Christian Bach. Der jüngste aller Bachsöhne hatte bereits Orchester- und Solo-Blöcke nicht mehr nur stur abgewechselt, sondern elegant und dialogisch verknüpft. Mozart treibt das weiter: eng sind Orchester und Solistin verwoben, flirten, tanzen und singen miteinander. Alina Ibragimova lässt sich gerne auf diesen Flirt ein. Sie als eine der ganz wenigen Geigerinnen, die nicht mit Wasser, sondern mit Feuer kocht. Und mit Darmsaiten.
So 18.6.2023 London Wigmore Hall 45
Die Tonträger des Kammerorchester Basel und viele weitere Klassik-CDs gibts in unserer Musikabteilung. Bücher | Musik | Tickets Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel www.biderundtanner.ch
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Saison 2022 – 2023
Don Bosco Abo-Konzert 2
Kristian Bezuidenhout
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Don Bosco Abo-Konzert 3
Giovanni Antonini
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Saison 2022 – 2023
Don Bosco Abo-Konzert 4
Alina Ibragimova
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Nachtklang Kostprobe Don Boscos Garden Musikvermittlung Tag des Denkmals und Der Freischütz Freundeskreis
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Nachtklang
Alles ist möglich In Don Bosco erwartet Sie zu später Stunde eine spezielle Programmreihe, die von den MusikerInnen des Kammerorchester Basel kuratiert wird. Hier werden Programme gespielt, die vielleicht sonst nicht in den Spielplan passen würden. Es wird experimentiert und neu kombiniert, oft mit überraschendem Ergebnis und erfrischenden Hörerlebnissen. Mal heiter, mal nachdenklich, mal poetisch, mal feierlich präsentieren sich die MusikerInnen mit ihren Lieblingswerken oder solchen, die es noch werden sollen, in originaler oder kleinerer Besetzung. Hier können sie in verschiedenen Konstellationen Neues ausprobieren oder Altes wieder neu entdecken. Es prallen Welten aufeinander, wenn klassische Musik auf Unterhaltungsmusik trifft. Dabei entsteht Ungewohntes und lässt das Publikum aufhorchen. Alles ist möglich: Gesang, Lesungen, Tanz, Elektronik, aber immer mit ganz viel Musik. Der beliebte Silvester-Nachtklang hat schon Tradition: am 31.12.2022 um 22.00 Uhr erklingt dieses Jahr das hochromantische Streichsextett B-Dur von Johannes Brahms, Cüpli und flanieren zum Feuerwerk am Rhein inbegriffen. Mit Baptiste Lopez Violine, Matthias Müller Violine, Katya Polin Viola, Dmitry Smirnov Viola, Martin Zeller Violoncello, Christoph Dangel Violoncello Die Daten für die weiteren Nachtklänge finden Sie auf unserer Website: www.kammerorchesterbasel.ch/de/spielplan.html
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Kostprobe
Den MusikerInnen über die Schulter schauen Das Kammerorchester Basel öffnet seine Proben fürs Publikum und lässt sich bei der musikalischen Arbeit mit hochkarätigen Solistinnen und Solisten über die Schulter schauen. Sie hören exklusiv als Erste Ausschnitte aus zukünftigen CDs und Programmen für Konzerttourneen. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, bei Brötli, Suppe und Getränken mit MusikerInnen, SolistInnen und MitarbeiterInnen der Geschäftsstelle ins Gespräch zu kommen. Auch in der Saison 2022/23 wird es wieder unsere beliebten Kostproben zur Mittagszeit geben. Details dazu finden Sie stets aktuell im Spielplan auf unserer Website.
Kostprobentermine Di 25.10.2022, 12.30 Uhr Das Kammerorchester Basel probt zusammen mit der Geigerin Bomsori Kim Violinkonzerte von W. A. Mozart. Do 3.11.2022, 12.30 Uhr Das Kammerorchester Basel probt zusammen mit der Sopranistin Nuria Rial Werke von Giovanni Paolo Colonna u. a. Die Platzzahl ist beschränkt. Wir empfehlen, frühzeitig Tickets zu erwerben.
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Don Boscos Garden
Mahler – eine klangliche Installation Das Konzertlaboratorium erforscht Gustav Mahlers 4. Sinfonie. Nichts wird so sein, wie Sie es kennen. Das klassische Konzert: für viele BesucherInnen ein sicherer Raum, ein imma nentes System, in sich geschlossen, mit klaren Regeln. Hier lässt sich der stressige Alltag vergessen. Hinsetzen, zuhören, geniessen. Don Boscos Garden bietet etwas anderes. Das Konzertlaboratorium fordert die ZuhörerInnen und MusikerInnen heraus, die Perspektive zu wechseln und den gewohnten Rahmen zu verlassen, um ein neues Hören zu ermöglichen. Bekanntes wird verfremdet, das Publikum sitzt nicht nur am Platz, sondern wird auch zum Wandeln im Don Bosco aufgefordert. Es entstehen pulsierende Sounds zwischen Holz und Elektronik, Anziehung und Abstossung – Performances jenseits der Klassik mit offenem Ausgang. Mahlers Musik sprengte zu seinen Lebzeiten bereits den Raum, besonders die 4. Sinfonie ist keine harmonische Einheit mehr. Hinsetzen, zuhören, geniessen? Eher aufspringen und wundern. Diese Sinfonie enthält der Klassik fremde Einflüsse wie Tierlaute, Fanfaren oder Volksmusik und bricht mit der Erwartung der gewohnten Harmonie. Geradezu perfekt für Don Boscos Garden. Die zerlegte Musik ertönt oben und unten. In all den kleinen Räumen unter dem grossen Paul Sacher Saal spielen kleine Ensembles Fragmente der Kammer musikfassung der 4. Sinfonie von Mahler. Diese klanglichen Installationen legen den Fokus auf einzelne Instrumente. Die ZuhörerInnen bewegen sich zwischen all den Räumen. Im Paul Sacher Saal entsteht aus diesem zerstückelten Material eine Collage, gebündelt vom Soundkünstler Janiv Oron. Es entsteht ein ganz neuer Klang mit reduzierter Instrumentation, gepaart mit Elektronik. Und am Ende darf man doch noch der 4. Sinfonie in der Kammermusikfassung lauschen.
Don Boscos Garden Mo 31.10.2022 – 20.00 Uhr, Don Bosco Basel Informieren Sie sich über die weiteren Konzerte der Reihe Don Boscos Garden auf unserer Website. Unterstützt vom Bundesamt für Kultur und dem Kanton Basel-Stadt
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Saison 2022 – 2023
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Musikvermittlung
Akademie für DirigentInnen und InstrumentalistInnen Viel wurde in der Musikvermittlung in den letzten Jahren experimentiert und angestossen. Bei der Auszeichnung mit dem Schweizer Musikpreis für das Kammerorchester Basel wurde dies besonders hervorgehoben. Auch für die kommenden Jahre werden wir in der Vermittlung im breiteren Sinne einen deutlichen Schwerpunkt setzen. Die Zusammenarbeit der Musik-Akademie Basel / Hochschule für Musik und der Conducting Academy Johannes Schlaefli mit dem Kammerorchester Basel ermöglicht talentierten und motivierten InstrumentalistInnen und DirigentInnen, in Intensiv-Workshops und in ausgewählten Projekten in und mit dem Kammerorchester Basel zu arbeiten. Der Basler Johannes Schlaefli, weltweit angesehener Dirigierpädagoge und Professor für Orchesterleitung an der Zürcher Hochschule der Künste, prägt die Conducting Academy Johannes Schlaefli massgeblich. Das Kammerorchester Basel bietet mit der eigenen Orchester-Akademie mehrtägige Workshops an und stellt die Arbeit an Schwerpunkten wie historischer Aufführungspraxis und seinem frühklassischen Kernrepertoire, in den Mittelpunkt. Sie werden zu einer Orchester-Projektphase eingeladen, in der ohne DirigentIn gearbeitet wird. Das Akademie-Ensemble des Kammerorchester Basel wird aus 16 Streicher Innen bestehen, ergänzt mit – je nach Repertoire – ausgewählten BläserInnen. Künstlerisch orientiert es sich am kammermusikalischen Ansatz des Kammerorchester Basel, bei dem jede/r MusikerIn gleichsam als SolistIn gefordert ist. Es wird in historischer Ausrichtung musiziert, auf Darmsaiten und mit entsprechendem Bogenmaterial. Das frühklassische Repertoire beinhaltet Werke von Joseph Haydn, Carl Philipp Emanuel Bach u. a. und wird in einem Konzert in Don Bosco der Öffentlichkeit vorgestellt.
Conducting Academy Johannes Schlaefli Fr 28. – So 30.10.2022 Acht DirigentInnen, Kammerorchester Basel Gustav Mahler: 4. Sinfonie arr. für Kammerensemble von Klaus Simon Öffentliches Abschlusskonzert am Mo 31.10.2022, 16.00 Uhr, Don Bosco Fr 24. – So 26.2.2023 12 DirigentInnen, Kammerorchester Basel Werke von Mozart, Beethoven und Mendelssohn Öffentliches Abschlusskonzert am So 26.2.2023, 16.00 Uhr, Don Bosco Öffentliche Konzerte der Akademie-Ensembles des Kammerorchester Basel entnehmen Sie bitte den Ankündigungen des Kammerorchester Basel. Dank an die Kurt Redel Stiftung für die Unterstützung des Ensembles der Orchester-Akademie 62
Saison 2022 – 2023
SchülerInnen, Kinder und Jugendliche Klassenzimmerstücke Unsere eigens konzipierten Klassenzimmerstücke holen das junge Publikum direkt in ihren (schulischen) Lebenswelten ab. «Musik hautnah», ein musik theatralisches Format, im Klassenzimmer ohne Distanz zwischen Bühne und Zuschauerraum lässt Musik hautnah erleben. Die Musiker und Musikerinnen des Kammerorchester Basel bespielten bereits mehr als 150 Klassenzimmer der Region Basel und im benachbarten Ausland. Mit dem «Struwwelpeter» wurde gar eine Hör-CD produziert. Partizipative künstlerische Projekte Seit Jahren realisiert das Kammerorchester Basel jährlich ein partizipatives Projekt. Ein Regisseur / eine Regisseurin erarbeitet mit Kindern und Jugendlichen über einen längeren Zeitraum hinweg ein Projekt gemeinsam mit MusikerInnen des Kammerorchester Basel. Eine Übersicht über die aktuellen und vergangenen Projekte ist auf unserer Website unter Musikvermittlung.
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Proben- und Konzertbesuche in Don Bosco Der Austausch mit Bildungsinstitutionen in Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie über die Landesgrenzen hinweg ist dem Kammerorchester Basel wichtig. Besuche finden in Schulzimmern mit den Klassenzimmerstücken statt, über Gegenbesuche freut sich das Kammerorchester Basel in den neuen Räumen des Musik- und Kulturzentrums Don Bosco, das ideale Bedingungen für Proben besuche und Hintergrundgespräche von und mit Schülerinnen und Schülern bietet.
Inklusion und soziale Projekte Das Kammerorchester Basel baut gezielte Kooperationen mit ausgewählten Verbänden und Institutionen in Basel auf, um Musikinteressierte mit Beein trächtigungen vermehrt zum Besuch der regulären Konzerte und Veranstaltungen zu motivieren. Im Juni 2022 fand zudem ein partizipatives Projekt mit dem REHAB Basel, Klinik für Neurorehabilitation und Paraplegiologie, unter dem Titel «Der Tag, da wir nichts voneinander wussten» statt. Weitere Informationen dazu unter www.kammerorchesterbasel.ch/de/musikvermittlung.html. Das Kammerorchester Basel macht mit bei Kulturplus1, dem begleiteten Kultur besuch für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Siehe auch Seite 72 in diesem Heft. Das Kammerorchester Basel ist Trägerin des Labels Kultur Inklusiv.
www.kulturinklusiv.ch
www.kulturplus1.ch
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Kammerorchester Basel, 061 306 30 40 oder kbb@kammerorchesterbasel.ch www.kammerorchesterbasel.ch/de/musikvermittlung.html www.conductingacademy.ch
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Saison 2022 – 2023
Tag des Denkmals und Der Freischütz
Europäischer Tag des Denkmals Sa 10.9.2022 – 17.30 Uhr, Musik-Akademie Basel
Mit einer Uraufführung von Hansheinz Schneeberger, seiner Bearbeitung der Suite «Im Freien», Sz. 81 von Béla Bartók, der Bartók-«Suite op. 14» für kleines Orchester, bearbeitet von A. Dorati, darüber hinaus mit Werken von Sàndor Veress: «Vier transsilvanische Tänze» sowie «Divertimento für Kammerorchester» und Hans Hubers Scherzo aus dem «Streichquartett F-Dur». Ein kleines Denkmal am Tag des Denkmals 2022 für die Musik-Akademie Basel: das Kammerorchester Basel widmet sich programmatisch der wichtigen Basler Institution am Leonhardsgraben. Die gespielten Werke geben einen Einblick in die Verflechtung der Gründer und ihrer Weggefährten mit der Musik-Akademie Basel. Hans Huber als Gründer der Musik-Akademie und langjähriger künstlerischer Leiter der allgemeinen Musikschule, Béla Bartók und sein Schüler Sàndor Veress mit ihrem engen Bezug zu Basel und der Schweiz und nicht zuletzt Hansheinz Schneeberger, der viele Jahrzehnte an der Musik-Akademie gewirkt hat – ihnen allen wird in diesem Konzert ein musikalisches Denkmal gesetzt. Kammerorchester Basel, Julia Schröder Konzertmeisterin und Leitung, Dr. Daniel Schneller Denkmalpfleger, Moderation
Carl Maria von Weber: Der Freischütz Ein Projekt am Theater Basel, inszeniert von Christoph Marthaler unter der musikalischen Leitung von Titus Engel und dem Kammerorchester Basel. Ein Volltreffer in der Liebe gehört zu den besten aller Volltreffer. Bevor die Tochter des Erbförsters Ähnliches erleben darf, muss das Gewehr ihres geliebten Jäger burschen ins Schwarze treffen. Hierfür braucht es Verträge mit dunklen Mächten. Ein Märchen von gestern? Vielleicht. Kriminelle Methoden bei öffentlichen Wett bewerben scheinen heute mehr denn je an der Tagesordnung. Und so geht es in Christoph Marthalers «Der Freischütz» zwar um Stammtische, Jägerchöre und Vereinsgesänge. Ebenso geht es um organisiertes Verbrechen und das sadistische Lachen derjenigen, die am Spieltisch ein paar unsichtbare Pedale bedienen, damit die Kugel an der gewünschten Stelle liegen bleibt. Koste es, was es wolle.
Vorstellungen zwischen Do 15.9.2022 und Fr 2.12.2022 im Theater Basel. Tickets und Infos über www.theater-basel.ch 65
Freundeskreis Kammerorchester Basel
Unterstützung durch Freundschaft Das Kammerorchester Basel ist bekannt durch seine Musizierfreude, die bei den Konzerten direkt auf das Publikum überspringt in eine Zuhörfreude. Der transparente und flexible Klang ist unverwechselbar und weit über Basel hinaus hochgeschätzt. Der Freundeskreis Kammerorchester Basel ist mit seiner Unterstützung stets Teil davon und stärkt und fördert das Kammerorchester Basel in seinen Projekten. Gerade aussergewöhnliche Programme und CDAufnahmen reizen das Budget oft aus, da hilft der Freundeskreis gerne. Auch der Erwerb von Instrumenten oder Noten kann durch uns gefördert werden. Als Mitglied des Freundeskreises können Sie das Kammerorchester Basel aktiv unterstützen. Sie werden mit Menschen Kontakte knüpfen, die – genau wie Sie – die klassische Musik lieben. Ebenfalls erhalten sie Einblicke in die Arbeit des Orchesters bei offenen Proben, Künstlergesprächen oder Konzertreisen, bei denen Sie das Kammerorchester Basel bei einem seiner Gast konzerte begleiten. Über die kommenden Saisonhöhepunkte werden Sie frühzeitig informiert und Sie erhalten ein Vorbezugsrecht für Tickets. Werden Sie als Mitglied Teil einer Erfolgsgeschichte! Mehr Informationen zu den verschiedenen Mitgliederkategorien finden Sie hier – mit den gängigen QR-Code-Scannern direkt auf unsere Website. Kontakt: Urs Herzog freundeskreis@kammerorchesterbasel.ch
Urs Herzog Präsident Regine Buxtorf Roswitha Fehr Julia Schröder Carolina Mateos Bodo Friedrich Dorothee Widmer Christine Wirz-von Planta Marcel Falk (beratend)
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SONDERAUSSTELLUNG bis 8. Januar 2023
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Engagement aus Tradition. Bei Roche sind wir begeistert von Wissenschaft und Kunst. Sie beflügeln unsere Inspiration und fördern Neues. Deshalb engagieren wir uns bei Roche für beides.
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Hinter dem Orchester
Geschäftsstelle Marcel Falk Direktor Jasmin Stähli Finanzen und Personalwesen Claudia Dunkel Kommunikation und PR Anna Maier Kommunikation und Marketing Chantal Gardelli Ticketing Sarina Leuenberger Ticketing Christiane Hollborn Leitung Künstlerisches Betriebsbüro Bernadette Knapp Künstlerisches Betriebsbüro Wenke Kreibich Künstlerisches Betriebsbüro Bodo Friedrich Probendisposition Janne Matias Jakobsson Stagemanagement und Logistik Ursula Knapp Stagemanagement und Logistik Mark Gebhart Bibliothek
Konzertagentur Die Agentur Müller & Pavlik artistic management vertritt das Kammerorchester Basel auf dem nationalen und internationalen Konzertmarkt Christoph Müller künstlerischer Delegierter Stefan Pavlik Geschäftsführer Agentur Caroline Knapp Artist Manager
Verein Kammerorchester Basel Die strategische Leitung des Kammerorchester Basel ob liegt dem Vereinsvorstand. Das Gremium konzentriert sich auf die Setzung von mittel- und langfristigen Leitlinien für das erfolgreiche Wirken des Kammerorchester Basel. Dem Vorstand gehören VertreterInnen aus Politik, Gesell schaft, Wirtschaft und Kultur sowie Orchestermitglieder an:
Künstlerische Planungskommission Mirjam Steymans-Brenner Georg Dettweiler Mariana Doughty Marcel Falk Bodo Friedrich Christoph Müller Isabelle Schnöller
Besetzungskommission Katya Polin Valentina Giusti Marcel Falk Simon Lilly Guido Stier Eva Miribung
Finanz- und Sponsoringkommission Dr. Beat Oberlin Prof. Dr. Antonio Loprieno Dr. Cristina von Holzen Christine Wirz-von Planta Marcel Falk Andrea Knellwolf
Dr. Beat Oberlin Präsident Mirjam Steymans-Brenner, Georg Dettweiler, Mariana Doughty, Bodo Friedrich OrchestervertreterIn Pascal Eisner, Andrea Knellwolf, Prof. Dr. Antonio Loprieno Christoph Müller künstlerischer Delegierter Isabelle Schnöller Vizepräsidentin, Orchestervertreterin Dr. Cristina von Holzen, Christine Wirz-von Planta Delegierte Freundeskreis, beratend Marcel Falk beratend
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Tickets und Abos
Ihre Abovorteile auf einen Blick Sie geniessen inspirierende Musikerlebnisse auf höchstem musikalischem Niveau.
Sie erhalten eine zusätzliche Freikarte zu einem Ihrer Abo-Konzerte für Ihren persönlichen Gast.
Ihr Wunschplatz ist Ihnen garantiert.
Sie erhalten 20% Rabatt auf Einzelkarten zu weiteren Abound Extra-Konzerten des Kammerorchester Basel (ausserhalb ihres Abos)!
Sie profitieren von bis zu 25 % Rabatt gegenüber Einzelkarten. Ihr Abo ist auf eine beliebige Person übertragbar. Sie können nach Rücksprache mit uns ausserdem auf ein anderes Konzert ausweichen.
Sie gehen kein Risiko ein – im Falle einer Konzertabsage oder Verschiebung erstatten wir Ihnen den vollen Kaufpreis zurück.
Kostenloser Programmheft-Service – Sie erhalten Ihr Heft vorab per Post.
Ihr Weg zu Ihrem Abo und Ihren Tickets – Buchen Sie Ihr Abo oder Einzelticket sitzplatzgenau online unter www.kammerorchesterbasel.ch – Bestellen Sie Ihr Abo mit dem beigelegten Flyer. Sollte er nicht beiliegen, können Sie ihn bei unserer Tickethotline bestellen, siehe unten. – Besuchen Sie unsere Vorverkaufsstelle Bider & Tanner – Reservieren Sie Ihren Abo-Platz telefonisch. Unsere Tickethotline ist von Montag bis Donnerstag, 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer 061 306 30 44 direkt für Sie erreichbar. Wir beraten Sie gerne und sind auch unter tickets@kammerorchesterbasel.ch für Sie erreichbar.
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Saison 2022 – 2023
Stadtcasino Abo
Acht Konzerte des Kammerorchester Basel im Stadtcasino Basel Alle Konzerte auf einen Blick Sa 3.9.2022 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 1 Do 29.9.2022 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 2 So 4.12.2022 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 3 Di 20.12.2022 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 4 Fr 20.1.2023 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 5 Sa 18.2.2023 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 6 Mi 29.3.2023 19.00 Uhr Stadtcasino – Konzert 7 Mo 8.5.2023 19.30 Uhr Stadtcasino – Konzert 8
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Don Bosco Abo
Vier Konzerte des Kammerorchester Basel in Don Bosco Basel
Alle Konzerte auf einen Blick Sa 15.10.2023 19.30 Uhr Don Bosco – Konzert 1 Mo 6.3.2023 19.30 Uhr Don Bosco – Konzert 2 Fr 19.5.2023 19.30 Uhr Don Bosco – Konzert 3 Fr 16.6.2023 19.30 Uhr Don Bosco – Konzert 4
PER IL LUIGI UNGESCHMINKT HISTORISCH MAESTRO E SCOLARE HISTORISCH NATÜRLICH
Abo Total
12 Konzerte des Kammerorchester Basel im Stadtcasino und in Don Bosco
Impressum Herausgeber Kammerorchester Basel Eptingerstrasse 27 4052 Basel T +41 61 306 30 40 info@kammerorchesterbasel.ch www.kammerorchesterbasel.ch Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen wie MusikerInnen, die in dieser Publikation aus Gründen der Lesbarkeit so verwendet werden, sind geschlechtsneutral zu verstehen. Es sind alle Geschlechter gemeint.
Direktor Marcel Falk Redaktion Peter Dellbrügger, Claudia Dunkel Design Stadtluft Fotografie Matthias Müller, Sandro Isler, Grzegorz Wlodarczyk, Anna Maier Texte Florian Hauser, Marcel Falk, Claudia Dunkel, Christian Moritz Bauer, Jean-Jacques Dünki Druck Hornberger Druck GmbH Programmänderungen vorbehalten © 2022 Kammerorchester Basel
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In Begleitung Kultur geniessen
Brauchen Sie Unterstützung beim Veranstaltungsbesuch? Das Kammerorchester Basel macht mit beim Angebot KulturPLUS1! Reservieren Sie eine PLUS1 Eintrittskarte über unser Ticketing und wir vermitteln Ihnen eine:n Kulturbegleiter:in.
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Saison 2022 – 2023
Das Kammerorchester Basel auf Tournee
Eine Auswahl
Stand April 2022. Änderungen vorbehalten.
Juli
Januar
Sa 16.7.2022 Osor (Kroatien) Mi 20.7.2022 Saanen, Kirche
Mi 18.1.2023 Zug, Theater Casino Zug
August
Fr Do So Mo
Do 11.8.2022 Kloster Eberbach Sa 13.8.2022 Rheinfelden Fr 26.8.2022 Meran, Kursaal So 28.8.2022 Château de Tannay Mo 29.8.2022 Warschau, Nationalphilharmonie Mi 31.8.2022 Hamburg, Laeiszhalle September Fr
2.9.2022 Locarno, Chiesa San Francesco Fr 30.9.2022 Bad Wörishofen, Kurhaus Oktober
Do 6.10.2022 Fr 14.10.2022 Mi 26.10.2022 Do 27.10.2022
Wien, Musikverein Paris, Auditorium du Louvre Stuttgart, Liederhalle Freiburg, Konzerthaus
November So 6.11.2022 Donaueschingen Mo 7.11.2022 Frauenfeld, Casino So 27.11.2022 Köln, Philharmonie Dezember Do 1.12.2022 Do 8.12.2022 Fr 9.12.2022 So 11.12.2022 Fr 16.12.2022 Mo 19.12.2022
La Chaux-de-Fonds, Salle de Musique Liestal, Stadtkirche Freiburg, Johanneskirche Villars-sur-Glane, Cure catholique romaine Luzern, KKL Wien, Theater an der Wien
Februar 3.2.2023 Budapest 16.2.2023 Antwerpen, deSingel 19.2.2023 Baden-Baden, Festspielhaus 20.2.2023 Thun, Kultur- und Kongresszentrum Di 21.2.2023 Martigny, Fondation Pierre Gianadda März Do 9.3.2023 London, Wigmore Hall Mi 22.3.2023 Luxembourg, Philharmonie Fr 24.3.2023 Paris, Théâtre des Champs Elysées Mo 27.3.2023 Hamburg, Elbphilharmonie April Fr So Di Fr Sa
14.4.2023 16.4.2023 18.4.2023 21.4.2023 22.4.2023
Bern, Kultur Casino Wien, Konzerthaus Zürich, Tonhalle Luzern, KKL Dresden, Frauenkirche
10.5.2023 11.5.2023 12.5.2023 13.5.2023 18.5.2023
Maribor, Union Hall Burghausen Weiden Wiesloch Wien, Musikverein
18.6.2023 22.6.2023 24.6.2023 26.6.2023 27.6.2023
London, Wigmore Hall Nürnberg, Meistersingerhalle Dortmund, Konzerthaus Zürich, Tonhalle Mannheim, Rosengarten
Mai Mi Do Fr Sa Do Juni So Do Sa Mo Di
Sound Of Science Chemistry is the Science of Change The perfect combination of harmony, tempo and rhythm creates music that moves us. Likewise, if we want to get something moving in terms of climate change, we need science-based targets. To keep global warming below 2 °C, we will reduce our greenhouse gases produced during production by 40 % by 2030. Setting this and other targets* that are grounded in climate science is our contribution to a net-zero economy. Follow us on LinkedIn.
* Furthermore: 40% less greenhouse gas emissions produced from the consumption of secondary energies (mainly electricity and steam) and 14% less other indirect greenhouse gas emissions (caused in the value chain).