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Kammerorchester Basel Saisonprogramm 19_20

Page 1

204 04

1 Norwegen

Orche chester Kon onzerte

2 Niederlande 1 Schottland 2 Belgien 5 England

3 Luxembourg 39 Frankreich 1 Spanien

3 USA

8

E u ro p a FĂźr die schweizweiten Konzerte siehe Seite 4

Orchesster Konze erte 1 Kolumbien

1 Peru

1 Argentinien

A m e ri k a

2 Chile

5

Orcche Konz nz


1 Dänemark 95 Deutschland 4 Polen 2 Tschechien 25 Österreich 2 Ungarn 2 Rumänien 2 Slowenien 1 Griechenland 2 Liechtenstein

Kammerorchester Basel in Basel verankert – international erfolgreich 2015 - 2020

5

4 China

Or Orchester Konzerte

2 Südkorea

14 Italien 5 Türkei 1 Oman

ester zerte

A u s t r a li e n

1 Thailand

A s ie n

1 Republik China

1 Malaysia


Basel Agenda

MIT LIS(Z)T DURCH BASEL Bertrand Chamayou Sa 7.9.2019 Konzert 1

19.30 Uhr

Martinskirche

Sa 14.9.2019 Extra 1 Franck Ollu

12.00 Uhr

Münster

Mo 7.10.2019 Kostprobe Piotr Anderszewski

12.30 Uhr

Volkshaus

Fr 25.10.2019 Nachtklang

21.00 Uhr

Ackermannshof

Fr 1.11.2019 Nachtklang Experimental

21.00 Uhr

Ackermannshof

Mi 13.11.2019 Konzert 2

19.30 Uhr

Martinskirche

Fr 22.11.2019 Nachtklang

21.00 Uhr

Ackermannshof

19.30 Uhr

Peterskirche

Di 17.12.2019 Extra 2, Clariant Weihnachtskonzert

19.30 Uhr

Martinskirche

Di 31.12.2019 Silvester Nachtklang

22.00 Uhr

Ackermannshof

Do 2.1.2020 Extra 3

19.30 Uhr

Martinskirche

Fr 10.1.2020 Nachtklang

21.00 Uhr

Ackermannshof

MOZART MONTERO MILHAUD Gabriela Montero Addio Amore! Olena Tokar und Terry Wey Mo 25.11.2019 Konzert 3

hundert minuten licht Nuria Rial

ZNeujahrszauberZ Regula Mühlemann Concerto für sol Sol Gabetta Do 23.1.2020 Konzert 4

19.30 Uhr

Martinskirche

Fr 31.1.2020 Konzert mit der Knabenkantorei Basel

19.30 Uhr

Martinskirche Basel

Sa 1.2.2020 Konzert mit der Knabenkantorei Basel

19.30 Uhr

Martinskirche

Fr 7.2.2020 Nachtklang Experimental

21.00 Uhr

Ackermannshof

19.30 Uhr

Martinskirche

So 5.4.2020 Konzert 6

18.00 Uhr

Peterskirche

Fr 17.4.2020 Nachtklang

21.00 Uhr

Ackermannshof

Do 23.4.2020 Konzert 7

19.30 Uhr

Martinskirche

Do 7.5.2020 Extra 4 Andreas Ottensamer

19.30 Uhr

Liestal Stadtkirche

Fr 15.5.2020 Nachtklang

21.00 Uhr

Ackermannshof

Sa 16.5.2020 Konzert 8

19.30 Uhr

Peterskirche

Sa 23.5.2020 Nachtklang Experimental

21.00 Uhr

Ackermannshof

Holligers Schubert-feyer Christian Gerhaher Mo 9.3.2020 Konzert 5

Mutter und Königin René Jacobs Les jeux et les Ris Giovanni Antonini

make love not war Diego Fasolis


Musik, Publikum direkt den Ohren packt. Fesselnde

die das

gleichsam

bei

Neue ZĂźrcher Zeitung


Das Kammerorchester Basel in der Saison 2019 - 2020


Kammerorchester Basel 2014 - 2019

228 8 Konzerte

inkl. Klassenzimmerstücke, Nachtklang, Kostprobe etc.

Re g i o n B a s el

Kammerorchester Basel 2015 - 2020

6 Kanton Solothurn 2 Kanton Jura 20 Kanton Bern Kanton 5 Neuenburg 6 Kanton Waadt 5 Kanton Genf 2 Kanton Freiburg 4 Kanton Wallis 4

Saison 2019  -  2020

124 Region Basel 104 Region Basel Klassenzimmerstücke 2 Allschwil — 1 Arboldswil 59 Basel — 1 Binningen 1 Itingen — 5 Liestal 4 Lörrach — 6 Muttenz 1 Münchenstein — 1 Oberdorf 2 Pratteln — 5 Reinach 1 Schönenbuch — 10 Therwil 1 Zunzgen — 4 Zwingen

101

Orchester Orch Konzert zerte 3

Kanton Schaffhausen

6 Kanton Aargau 1 Kanton St. Gallen 16 Kanton Zürich 5 Kanton Thurgau 3 Kanton Graubünden 15 Kanton Luzern

Sc

hw

e iz o h

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as io n B

el

2 Kanton Tessin


Einleitung

Das Kammerorchester Basel – Vielfalt und Herausforderung Was ist die DNA des Kammerorchester Basel, wie positioniert es sich im Basler und im internationalen Musikleben, und wohin steuert es? Ende Februar trafen sich vier mit dem Kammerorchester Basel eng verbundene Persönlichkeiten zu einem Meinungsaustausch im «Salon» des Ackermannshofs in Basel. Gesprächsteilnehmer waren Beat Oberlin (BO), Präsident des Vereinsvorstands Kammerorchester Basel, der neue Konzertmeister Daniel Bard (DB), die Solo-Flötistin Isabelle Schnöller (IS) sowie Marcel Falk (MF), Geschäftsführer Kammerorchester Basel, der das Gespräch auch moderierte. Protokolliert wurde es von Sigfried Schibli. MF: Daniel, du bist das jüngste Orchestermitglied im Kammerorchester Basel, einem Orchester, in dem Selbstbestimmung eine grosse Rolle spielt. Du bist seit der Saison 2018 - 2019 unser Konzertmeister, was bedeutet Dir das Kammerorchester? DB: Zunächst einmal ist es ein grosses Vergnügen, ein Teil dieses Teams zu sein und dieses Orchester als Konzertmeister zu leiten! Das Orchester hat ja ein riesiges stilistisches Spektrum vom frühen Barock bis zur zeitgenössischen Musik, das ist schon einmal sehr interessant. Und die Arbeit mit Giovanni Antonini ist äusserst inspirierend und bringt so viele Dimensionen ins Spiel. Ich habe das starke Gefühl, dass man mit dieser Gruppe von Menschen die gemeinsame Sache voranbringen kann und auf der Bühne – sowohl in den Proben als auch in Aufführungen – eine ungewöhnlich intensive Interaktion erreicht. MF: Du, Isabelle, bist schon ungefähr 25 Jahre als Solo-Flötistin dabei … IS: Ich war zwar kein Gründungsmitglied, aber ich war eines der ersten Mitglieder des Orchesters. Das Kammerorchester ist meine musikalische Heimat, dafür schlägt mein Herz. Wir hatten viele fantastische Momente zu­ sammen, es gab aber auch Krisen. Es ist eine Institution, auch eine Beziehung, die man nicht einfach so aufgibt, denn es lohnt sich Daniel Bard daran zu arbeiten, weil sich die Qualität stetig ver­bessert. DB: Solche Situationen und Krisen, von denen du sprichst, können ja auch eine positive Wirkung haben und von daher sehr lohnend sein. Wenn es einem gelingt, die Krisen zu lösen, ist es gut möglich, dass das Orchester «relaxter» spielt als vorher. 5


Einleitung

MF: Gibt es einen Unterschied zur Arbeit in einem grossen Sinfonieorchester, einem sogenannten Dienstorchester? IS: Ja, das gibt es sehr wohl! Natürlich müssen wir alle irgendwie Geld verdienen, aber bei uns steht das nicht im Vordergrund. Es ist nicht einfach nur ein Job, son­ dern wir wollen im Kammerorchester Basel gemeinsam etwas erreichen. Daher spüren wir Mitglieder auch eine grosse Verantwortung für das Orchester. Wir haben nicht einfach einen Chef, der alles bestimmt, sondern die Mitbestimmung spielt bei uns eine grosse Rolle: Welche Projekte haben wir, welches Repertoire spielen wir wann und wie oft? Wir haben viele Möglichkeiten, Einfluss auf unsere Arbeit zu nehmen. Das stärkt das Verantwortungsbewusstsein. BO: Ich denke, Ihr habt eine grosse innere Motivation, von aussen gesehen wirkt das auf mich ganz klar so. Das ist fantastisch, und das ist nicht bei allen Orchestern so. Es ist Eure persönliche Motivation und mehr als nur ein Job. DB: Und genau das schätze ich sehr. Zum Beispiel geht es in unseren Vorproben zu unseren Konzerten, auch wenn es das sechste oder siebte in Folge mit dem gleichen Konzertprogramm ist, immer darum, das vergangene Konzert kritisch zu hinterfragen und sich ständig zu optimieren. MF: Das breite Repertoire des Orchesters ist immer wieder Gegenstand von inter­ nen Diskussionen: Können wir das überhaupt bewältigen, können wir das künst­ lerische Niveau halten, ist das nicht eine allzu grosse Herausforderung? DB: Ich bin davon überzeugt, dass das zu bewältigen ist. Wir haben ja innerhalb des Orchesters eine ganze Reihe von speziell ausgebildeten Musikerinnen und Musikern, sei es für barocke oder für zeitgenössische Musik. Die Beschäftigung mit diesem breiten Spektrum ist äusserst befruchtend. Und mit Giovanni Antonini haben wir das Privileg, langfristig unsere eigene musikalische Sprache Beat Oberlin weiter entwickeln zu dürfen. Eine derart intensive Beschäftigung wirkt sich dann auch auf ein Repertoire wie Schostakowitschs 15. Streichquartett aus, das wir im Rahmen des Nachtklangs spielen werden – ich bin sehr gespannt, wie der Gebrauch von Darmsaiten hier das stark von Gefühlen des Todes und der Leere beseelte Werk beeinflussen wird. IS: Natürlich haben die Konzertveranstalter in den diversen Städten auch ihre eigenen Vorstellungen und Ansprüche, und für uns besteht das Kunststück dann darin, aus diesen Notwendigkeiten etwas zu kreieren, was unserer Identität entspricht. Die unterschiedlichen Ansprüche in Einklang miteinander zu bringen, ist oft nur mit einem Kompromiss möglich. Aber es kann auch interessant sein, zum Beispiel nach einem Barockstück ein Stück zeitgenössische Musik zu spielen. 6

Saison 2019  -  2020


Das öffnet die Ohren der Zuhörenden genauso wie der Musikerinnen und Musiker. DB: In der zeitgenössischen Musik gibt es manchmal die Situation, dass man das vom Komponisten Notierte gar nicht so spielen kann, wie es notiert ist. Dann muss man in den Proben improvisieren und ausprobieren, was Isabelle Schnöller möglich ist, um der Absicht des Komponisten und dem Effekt, den er erzielen will, möglichst nahe zu kommen. Manchmal lachen wir auch über einige Ideen der Musikschöpfer, aber man muss sich bewusst sein, dass das schon zu Beethovens Zeit so war. Der Anfang der fünften Sinfonie (singt: tatata-taa) wurde im frühen 19. Jahrhundert sicherlich auch belächelt! MF: Als ehemaliger CEO der Basellandschaftlichen Kantonalbank hast Du, Beat, sicher eine eigene Sicht auf das Orchester. Worin liegen für Dich dessen Qualitäten? BO: Ich spüre einfach einen ausgeprägten Teamgeist beim Kammerorchester Basel. Ob da viel Improvisation dabei ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich sehe, dass man sozusagen gemeinsam an einem grossen Bild arbeitet. Und ich bewundere sehr die Struktur des Orchesters. Von der Arbeit in der Bank her bin ich sehr strikte, hierarchische organisatorische Abläufe gewohnt, während ich beim Kammer­ orchester Basel eine grosse Eigenverantwortung der Orchestermitglieder und eine gemeinsame Mission erlebe. Der Vorstand kann nur den finanziellen Rahmen vorgeben, das Gemälde selbst macht Ihr. Und wenn man das Feedback Eurer Arbeit sieht, sei es in der Elbphilharmonie oder wo auch immer, so ist das wirklich inspi­ rierend und grossartig. MF: Gleichzeitig ist der unternehmerische Druck enorm. Es gilt einerseits den An­sprüchen des Marktes gerecht zu werden, andererseits die künstlerischen Vorstel­ lungen umzusetzen. Auch in Basel existiert eine harte Konkurrenz zwischen den diversen Orchestern, die ja ganz unterschiedlich hoch subventioniert sind. BO: Ich persönlich liebe die Konkurrenz, den Wettbewerb! Man muss einfach her­ ausfinden, was man am besten kann und einen Kompromiss finden zwischen dem, was das Publikum will, und dem, was man selber vorzieht. Dafür sind wir mit unterschiedlichen Kompetenzgremien sehr gut aufgestellt, es gibt eine Planungsund Besetzungskommission, eine Marketingkommission und einen potenten Freundeskreis. Das ist eine sympathische Struktur, die sehr gut funktioniert. MF: Wenn wir von der Orchesterlandschaft in Basel sprechen – seht Ihr als Orches­ termitglieder eine Kontinuität zum Basler Kammerorchester, das Paul Sacher 1926 gegründet und bis 1987 geleitet hat? IS: Ich sehe da schon eine Verbindung. Wir haben ja viel Repertoire gespielt, das von Paul Sacher in Auftrag gegeben worden war, speziell in der Zeit, als Christopher Hogwood unser künstlerischer Leiter war. Auf der anderen Seite sind die Zeiten, als eine einzige Person die Geschicke eines ganzen Orchesters bestimmte, heute vorbei. 7


Einleitung

MF: Wir haben ja gute Beziehungen zur Paul Sacher Stiftung, auch wenn wir keine institutionelle Verbindung haben. Wenn wir ein Stück spielen, das mit der Tradi­tion Paul Sachers zu tun hat, arbeiten wir zuweilen eng mit der Paul Sacher Stiftung zu­sammen. Was wir hingegen ausbauen möchten, ist die Zusammenarbeit mit dem Theater Basel. Als internationaler Musikbotschafter der Stadt und Region Basel mit ausgewiesenen künstlerischen Qualitäten sollten wir unbedingt im Theater präsent sein. Auf dieser Ebene läuft gegenwärtig leider zu wenig, und diese früher gut einge­spielte Kooperation möchten wir gern wieder intensivieren. Wir wären glücklich, in jeder Saison eine Produktion im Theater Basel spielen zu dürfen und neben unserer internationalen Tätigkeit vier oder sechs Wochen pro Saison dort arbeiten zu können. IS: Für uns ist es einfach schön, in Basel, wo wir ja zu Hause sind, nicht nur Konzerte spie­len, sondern auch im Theater wirken zu können. MF: Diese Saison zeigt ja wieder das ganze breite Spektrum des Kammerorchesters, das reicht von italienischer Barockmusik, über eine Händel-Oper und Haydn2032 bis zu einer Ur­aufführung von Wolfgang Rihm. Worauf freust Du Dich am meisten, Isabelle? Marcel Falk IS: Ein Lieblingsprogramm von mir ist das mit der Pianistin Gabriela Montero, weil es so ab­wechs­lungsreich ist und auch, weil Daniel es als Konzertmeister leitet. Sind doch bei Projekten, die unsere Konzertmeister – neben Daniel noch Julia und Baptiste – leiten, die Verantwortung und das Involvement eines jeden Einzelnen ganz be­son­ders spürbar. Auch das Programm mit der Uraufführung von Wolfgang Rihm finde ich grossartig und ich freue mich auf das von Heinz Holliger geleitete Pro­gramm – ich mag ihn sehr als Dirigenten, weil er so klug und mild ist und immer noch für die Musik brennt. DB: Ich freue mich ganz besonders auf Haydns «Stabat Mater» mit René Jacobs. Ich habe noch nie mit ihm musiziert, aber man hört ja so unglaublich Interessantes über ihn. Auch auf den Beethoven-Zyklus unter Giovanni Antonini mit hervorra­ genden Solisten bin ich sehr gespannt. Ich habe ja mit ihm schon die fünfte Sinfonie gespielt, und das war eine sehr spezielle Erfahrung.

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Saison 2019  -  2020


Teamgeist, Disziplin und Konzentration spielen nicht nur im Mannschaftssport eine grosse Rolle. Auch Orchester sind darauf angewiesen, sozusagen mit einer Stimme zu sprechen. Ihr «Trainer» – im Bild Principal Guest Conductor Giovanni Antonini – wirkt als Koordinator der einzelnen Stimmen. 9


Principal Guest Conductor

Giovanni Antonini

Principal Guest Conductor des Kammerorchester Basel Kammerorchester sind demokratischer aufgestellt als grosse Sinfonieorchester. Sie brauchen in der Regel keinen alles bestimmenden Chefdirigenten. Das Kammer­ orchester Basel hat sich daher für einen renommierten Ersten Gastdirigenten entschieden, mit dem es gern identifiziert wird: Giovanni Antonini. Seit der Saison 2015 - 2016 trägt der aus Mailand stammende Musiker diesen Titel. Immer wieder haben ihm Musikkritiker und Juroren internationaler Musikpreise – neben seiner selbstverständlichen Musikalität – ausserordentlichen Sinn für Präzision, Klangkultur und ein geradezu ansteckendes Temperament bescheinigt. Einen Namen hat sich Antonini zuerst als Flötist in seinem Ensemble Il Giardino Armonico gemacht, zu dessen Gründungsmitgliedern er 1985 gehörte. Vier Jahre später wurde er dessen Leiter. Neben dieser vielfach ausgezeichneten, auf Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisierten «Originalklang»-Formation ist Antonini seit vielen Jahren eng mit dem Kammerorchester Basel verbunden. Mit ihm kann er seiner Leidenschaft für das klassische und romantische Repertoire nachgehen. So erarbeitete er mit dem Kammerorchester Basel die neun Sinfonien Ludwig van Beethovens sowie seine Oper «Fidelio». Beide Orchester teilen sich die gewaltige, bis ins Jahr 2032 reichende Aufgabe, sämtliche 107 Sinfonien Joseph Haydns ein­zu­studieren, aufzuführen und auf CD zu veröffentlichen. Als Gastdirigent hat Antonini mit zahlreichen Klangkörpern gearbeitet, unter anderem mit dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Mozarteum-Orchester Salzburg, dem Orquesta Nacional de España, dem Gewand­hausorchester Leipzig und dem Tonhalle-Orchester Zürich. In den letzten Jahren hat sich Antoninis Interesse an der klassischen Oper stetig intensiviert und zu stark beachteten Resultaten geführt. So leitete er in der vergangenen Saison in konzertanten Aufführungen neben Beethovens «Fidelio» auch Mozarts «Don Giovanni». Die internationale Tournee mit Mozarts Meisteroper gipfelte in einem Auftritt in der Hamburger Elbphilharmonie. Und die Resonanz bleibt nicht aus. So wurde Antonini unter anderem mit mehreren ECHO Klas­ sik-Preisen ausgezeichnet, und die von ihm geprägten Aufnahmen der Sinfonien Ludwig van Beethovens und Joseph Haydns erhalten glänzende Kritiken. 10

Saison 2019  -  2020


Besetzung Kammerorchester Basel

Violine

Daniel Bard Konzertmeister Baptiste Lopez Konzertmeister Julia Schröder Konzertmeisterin Anna Faber Stimmführung 2. Violine Filip Rekieć Stimmführung 2. Violine Barbara Bolliger Nina Candik Cordelia Fankhauser Valentina Giusti Regula Keller Elisabeth Kohler Carolina Mateos Eva Miribung Matthias Müller Regula Schär Regula Schwaar Mirjam Steymans-Brenner Yukiko Tezuka Fanny Tschanz Tamás Vásárhelyi Mathias Weibel Irmgard Zavelberg

Viola

Mariana Doughty Solo Katya Polin Solo Bodo Friedrich Stefano Mariani Anna Pfister Renée Straub

Violoncello

Christoph Dangel Solo Martin Zeller Solo Georg Dettweiler Hristo Kouzmanov

Kontrabass Stefan Preyer Solo Daniel Szomor Solo

Flöte

Isabelle Schnöller Solo Matthias Ebner

Oboe

Matthias Arter Solo Francesco Capraro

Klarinette

Markus Niederhauser Solo Etele Dosa Guido Stier

Fagott

Matthias Bühlmann Solo Claudio Matteo Severi

Horn

Olivier Darbellay Solo Konstantin Timokhine Solo Mark Gebhart

Trompete Simon Lilly Solo Christian Bruder Jan Wollmann

Pauken / Schlagwerk Alexander Wäber

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Herzlichen Dank

Wir danken herzlich unseren Sponsoren, den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft sowie den zahlreichen Mäzenen für ihre Treue und Unterstützung. Öffentliche Hand

Presenting Sponsor

Sponsor Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Volksschulen ®

Produktsponsoren

Stiftungen

SULGER-STIFTUNG

Medienpartner

Freunde

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Saison 2019  -  2020

Anita Adler-Stiftung, Cagliostro Stiftung, Cantilena Stiftung, Christoph Merian Stiftung, Claire Sturzenegger-Jeanfavre Stiftung, Credit Suisse Foundation, Dulcimer Fondation pour la Musique, Elisabeth Weber-Stiftung Ernst von Siemens Musik-Stiftung, Gamil Stiftung, Irma Merk Stiftung, Isaac Dreyfus-Bernheim Stiftung, Max Kohler Stiftung, Parrotia Stiftung, Pro Helvetia, Stiftung der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft, Tharice Foundation, Wilhelm und Ida Hertner-Strasser Stiftung


Blickwechsel im Register: die Bratschistin Katya Polin 13


Bertrand Chamayou Klavier Baptiste Lopez Violine und Leitung


Konzert 1

Sa 7.9.2019 — 19.30 Uhr Einführung 19.00 Uhr Martinskirche Basel Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -  1791) Divertimento D-Dur KV 136 Divertimento B-Dur KV 137

NEU: Kaffee-Mobil vor dem Konzert und in der Pause

Franz Liszt (1811 -  1886) Les jeux d’eau à la Ville d’Este (extrait de la 3ème Année de pèlerinage, S 163) La lugubre gondole Nr. 2 S 200 Malédiction für Klavier und Streichorchester S 121 Béla Bartók (1881 -  1945) Divertimento für Streichorchester Sz 113

Die Komponisten Mozart und Liszt haben auf den ersten Blick wenig miteinan­ der zu tun. Doch wie Franz Liszt war auch Mozart ein komponierender Klavier­ virtuose, auch wenn wir das heute eher umgekehrt sehen.

Mozarts Divertimenti KV 136 und 137, ganz ohne Klavier, entstanden während seiner Arbeit an der frühen Oper «Lucio Silla». Den expressiven und vielfach noch eher barocken Qualitäten dieser Oper sind sie stark verwandt. Béla Bartóks Diverti­ mento ist ein Auftragswerk Paul Sachers für dessen Basler Kammerorchester. Bartók schrieb sein unheimlich heiteres Stück im Sommer 1939 in Sachers Chalet in Saanen. Es sei eine Aufgabe, «der Lage der alten Meister ähnlich», befand Bartók in einem Brief. Die Reisebewegungen des konzertierenden Pianisten Franz Liszt waren immer auch solche eines sich inspirieren lassenden Komponisten. So ent­ standen in Italien die Ideen zu den musikalischen Porträts der Wasserspiele der Villa d’Este. Sowie, nach einem Besuch bei Richard Wagner in Venedig, «La lugubre gondola». Als Fluch in der Tat mögen Pianisten Liszts Klavierkonzert mit dem Titel «Malédiction» empfinden – der Klavierpart dieser frühen und selten gespielten Komposition ist horrend schwer. Unterstützt von

9.8.2019 Normandie Abbaye de Lessay — 11.8.2019 Saanen Kirche Saanen 8.9.2019 Lons-le-Saunier Théatre 15


Gabriela Montero Klavier Daniel Bard Violine und Leitung


Konzert 2

Mi 13.11.2019 — 19.30 Uhr Einführung 19.00 Uhr Martinskirche Basel Gabriel Fauré (1845 - 1924) Masques et Bergamasques op. 112 Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -  1791) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466 Gabriela Montero (*1970) «ExPatria» Konzert für Klavier und Orchester op. 1 (2011) Darius Milhaud (1892 -  1974) Le bœuf sur le toit op. 58

Zwei Gleise waren es schon immer: konzertieren und improvisieren. Die Pianistin Gabriela Montero hat von Anfang an beides miteinander verknüpft und sich in ihren Konzerten auch über unsterbliche Melodien von Bach oder Vivaldi hergemacht, um sie mit grosser Leichtigkeit zum Swingen zu bringen.

Aber das allein ist ihr längst nicht mehr genug: Sie will als Pianistin nicht nur die Vergangenheit wiederbeleben, sondern auch als politisch aktiver Mensch und als Komponistin die Gegenwart kommentieren – und das ist die desolate Lage in ihrer Heimat Venezuela. So schrieb sie 2011 im Gedenken der zahlreichen Opfer der Chávez-Diktatur «Ex Patria», ihr erstes Klavierkonzert. Als Solistin ist sie in diesem flammenden Plädoyer für Menschlichkeit ebenso zu erleben wie in Mozarts grossem 20. Klavierkonzert. Diese beiden Werke im Zentrum des Abends werden umrahmt von einem Alterswerk Gabriel Faurés, das die lichte Atmosphäre der «Commedia dell’arte» heraufbeschwört, und von Darius Milhauds Hommage an die brasilianische Lebensfreude. Unterstützt von

®

8.11.2019 Olten Stadttheater — 9.11.2019 Visp Kultur- u. Kongresszentrum La Poste 12.11.2019 Zürich MAAG Halle 17


Olena Tokar Sopran Terry Wey Countertenor Julia Schrรถder Violine und Leitung


Konzert 3

Mo 25.11.2019 — 19.30 Uhr Einführung 19.00 Uhr Peterskirche Basel Farewell-Arias und Orchesterwerke von Carlo Francesco Pollarolo (1653 -  1723) Nicola Antonio Porpora (1686 -  1768) Johann Adolph Hasse (1699 -  1783) Tomaso Albinoni (1671 -  1751) Georg Friedrich Händel (1685 -  1759) Leonardo Leo (1694 -  1744) Geminiani Giacomelli (1692 -  1740) und Giovanni Porta (1677 -  1755)

Ein kenntnisreicher Opernfreund hat einmal nachge­zählt, wie oft in den Opern von Giuseppe Verdi «Addio» gesungen wird. Erstaunlich häufig! Doch das Abschied­nehmen war schon lange vor Verdi ein beliebtes Opern­motiv. In fast jeder Barockoper gibt es mindestens eine Abschiedsszene.

Manchmal geht es ums Sterben, häufiger steht die Trennung miteinander verbun­ dener Menschen im Zentrum. Bald sind es Freunde, die sich «Farewell» sagen, bald Feinde. Häufig sind das Duette mit Sopran und Altstimme. So schrieben die deut­ schen Komponisten Johann Adolph Hasse und Georg Friedrich Händel Abschieds­ duette, ebenso wie die Italiener Nicola Antonio Porpora und Leonardo Leo. Der Trennungsschmerz und die Ungewissheit, ob man sich jemals wiedersieht, sind so starke Affekte, dass sie der auf starken Affekten aufgebauten Barockoper ideal entsprechen. An die Stelle der im 18. Jahrhundert beliebten Kastratensänger sind heute Countertenöre und Altussänger getreten, deren Stimmen allein durch gezielte Schulung und ohne operative Eingriffe wie Frauenstimmen klingen. Faszi­ nierende Wirkung ist ihnen gewiss.

Konzept, Musikwissenschaftliche Betreuung und Edition: Giovanni Andrea Sechi

29.11.2019 Halle Konzerthalle Ulrichskirche 19


Nuria Rial Sopran Sibylla Rubens Sopran N.N. Countertenor Seil Kim Tenor N.N. Bass Camerata Vocale Freiburg Winfried Toll Leitung


Extra 2

Clariant Weihnachtskonzert Di 17.12.2019 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Johann Sebastian Bach (1685 -  1750) Messe in h-Moll BWV 232

Vertonte Messen gibt es viele, aber die h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach ist einmalig. Seit der Roman­tik trägt dieses Gipfelwerk der geistlichen Musik den Bei­namen «hohe Messe», was im Grunde schon fast alles sagt.

Es ist ein Werk von Ausnahmerang, singulär und unvergleichlich. Im 19. Jahrhundert sprachen Musikexperten wie Hans Georg Nägeli vom «grössten Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat». Davon braucht man bald 300 Jahre nach seiner Entstehung nichts zurückzunehmen – auch wenn wir heute wissen, dass diese Messe kein grandioser, genialischer «Wurf» war, sondern eher eine Art Patchwork, zusammen­ gefügt aus unterschiedlichen Materialien. Bach benützte dafür sein eigenes geist­liches Werk wie einen Steinbruch, aus dem er dann eine wunderbare, klingende «Kathedrale» baute. Dass daraus ein so schlüssiges künstlerisches Gebilde von höchstem Rang entstand, grenzt ans Mysteriöse. 18 Chorsätze und 9 Arien fügen sich zu einem in sich vielgestaltigen Ganzen zusammen, das von allen Mitwirkenden – Vokalsolisten, Chor und Instru­ mentalisten – volle Konzentration und Leistungs­bereitschaft erfordert. Unterstützt von

11.12.2019 Freiburg i. Br Konzerthaus — 15.12.2019 Lutry Temple de Lutry 21.12.2019 Luzern KKL 21


Regula Mühlemann Sopran Umberto Benedetti Michelangeli Leitung 22

Saison 2019  -  2020


Extra 3

Do 2.1.2020 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Opernarien und Orchesterwerke von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 -  1791) Georg Friedrich Händel (1685 -  1759) und Gioachino Rossini (1792 -  1868)

Selten hat eine junge Sängerin die Opernszene so rasch und gründ­lich erobert wie die aus dem Luzernischen Adligenswil stammende und an der Luzerner Musikhoch­schule ausgebildete Sopranistin Regula Mühlemann.

Mit ihrer glasklaren, glockenreinen und leichten Stimme machte sie schon mit 25 Jahren als Ännchen in der international besetzten «Freischütz»-Verfilmung von Jens Neubert auf sich aufmerksam. Engagements am Luzerner Theater und bald auch an grösseren Häusern und an Festivals sowie erste Plattenaufnahmen waren die logische Folge. Einen Schwerpunkt hat das Repertoire der Sängerin in der Musik Mozarts und im Belcanto; mit ihrem Debutalbum «Mozart Arias» gewann sie den Preis der deut­ schen Schallplattenkritik. 2018 wagte sich Regula Mühlemann mit der Juliette aus Charles Gounods Oper «Roméo et Juliette» am Luzerner Theater erstmals an eine grosse romantische Opernpartie; dass sie auch das dramatische Koloraturfach beherrscht, zeigt ihre CD «Cleopatra». In unserem Neujahrsprogramm spielt sie ihre Trümpfe voll aus und gestaltet mit dem Kammerorchester Basel Arien von Händel, Mozart und Rossini.

30.12.2019 Luzern KKL — 31.12.2019 Genf Grand Théâtre de Genève 23


Sol Gabetta Violoncello Sylvain Cambreling Leitung


Konzert 4

Do 23.1.2020 — 19.30 Uhr Einführung 19.00 Uhr Martinskirche Basel Igor Strawinsky (1882 -  1971) Concerto in Re (Paul Sacher/Basler Kammerorchester 1947) Wolfgang Rihm (*1952) Concerto en Sol für Sol Gabetta (Auftragswerk Kammerorchester Basel 2018 -  2019) (UA) Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847) Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 («Schottische»)

Komponisten schreiben oft aus innerem Antrieb heraus Musik. Manch­mal brauchen sie aber einen Anstoss dazu in Form eines Kompo­sitionsauftrags – wie Igor Strawinsky und Wolfgang Rihm.

Zum 20. Jubiläum des Basler Kammerorchesters 1947 schrieb Igor Strawinsky im Auftrag des Dirigenten und wirkungsmächtigen Schweizer Mäzens Paul Sacher sein «Concerto in Re», ein schönes Beispiel für den lichten Neoklassizismus des späten Strawinsky. Do, re, mi, fa, sol – das sind die alten Bezeichnungen für die Töne c, d, e, f, g, «Concerto in Re» heisst also «Konzert in D». Und «Concerto en Sol»? Heisst «Konzert in G» – oder eben «Konzert für Sol Gabetta». Für sie, die sich wie kaum eine andere auf die Kunst versteht, das Cello zum Singen und zum Fliegen zu bringen, schreibt Grandseigneur Wolfgang Rihm ein klangvolles Cello­ konzert. Und Mendelssohn? Passt ganz hervorragend in diesen Reigen der leichten, schwebenden, fröhlichen Melancholie: Die «Schottische» ist schönstes Beispiel für den strahlend glücklichen Mendelssohn. Den Mendelssohn mit einem Hauch Nachdenklichkeit. Unterstützt von

ernst von siemens musikstiftung

20.1.2020 Genf Victoria Hall — 21.1.2020 Zürich MAAG Halle 22.1.2020 Bern Kultur Casino — 24.1.2020 Grenoble MC2: Auditorium 26.1.2020 Freiburg Konzerthaus 25


Christian Gerhaher Bariton Heinz Holliger Leitung


Konzert 5

Mo 9.3.2020 — 19.30 Uhr Einführung 19.00 Uhr Martinskirche Basel Othmar Schoeck (1886 -  1957) Elegie op. 36 Franz Schubert (1797 -  1828) Nonett in es-Moll «Franz Schuberts Begräbnis-Feyer» D 79 Sinfonie Nr. 7 h-Moll «Unvollendete» D 759

Heinz Holliger (*1939) «N.N.» zum Nonett «Franz Schuberts Begräbnis-Feyer» (UA) Roland Moser (*1943) «Echoraum» zum Nonett «Franz Schuberts Begräbnis-Feyer» (UA)

1827 trafen sich Franz Schubert und Nikolaus Lenau an Beethovens Sarg als Träger der Kranzbänder. 193 Jahre danach bringt Heinz Holliger zum Abschluss des Schubert-Zyklus mit dem Kammerorchester Basel die beiden Repräsen­ tanten der österreichischen Romantik erneut zusammen.

Es wird ein bebend-schauerliches Konzert mit Geisterklängen, verrufenen Hörnern und vor allem und zuallererst: sublimen Melodien. Othmar Schoecks Zyklus «Elegie» auf achtzehn Gedichte von Lenau und sechs von Eichendorff ist ein berührender und wehmütiger Nachgesang auf die Romantik. Mit den Themen von Natur, Traum, Flucht, Liebes- und Todessehnsucht sind Schoecks Lieder die ideale Einführung in die Welt der vollendet «Unvollendeten». Die oft versuchte Vollendung der «Unvollendeten» interessiert den Komponisten Holliger nicht. Vielmehr setzt er die Sinfonie in Bezug zu einer abgründig-rätsel­haf­ten Musik des 16-jährigen Schubert, dem Nonett «Franz Schuberts BegräbnisFeyer», das fast zur Hälfte aus einem Hornduo besteht. Dies gibt den Hornmelodien in der «Unvollendeten» eine Tiefenperspektive: Sie künden Todeswelten an. Vermut­ lich wird diese Perspektive in den uraufgeführten Nachklängen zu «Franz Schuberts Begräbnis-Feyer» von Heinz Holliger und Roland Moser noch akzentuiert. Der Schubert-Zyklus mit Heinz Holliger und dem Kammerorchester Basel wird aufgenommen für Sony Classical.

29.2.2020 Hong Kong Hong Kong Arts Festival — 8.3.2020 Baden-Baden Festspielhaus 27


Birgitte Christensen Sopran Kristina HammarstrĂśm Mezzosopran N.N. Tenor Johannes Weisser Bass ZĂźrcher Singakademie Einstudierung Florian Helgath RenĂŠ Jacobs Leitung


Konzert 6

So 5.4.2020 — 18.00 Uhr Einführung 17.30 Uhr Peterskirche Basel Joseph Haydn (1732 -  1809) Salve Regina in g-Moll, Hob.XXIIIb:2 (1770 / 71) Stabat mater für 4 Solisten, Chor und Orchester Hob.XXa:1 (1767)

Joseph Haydn, der Grossmeister der Sinfonie und Erfinder des Streichquartetts, hat auch bedeutende Kirchenmusik geschrieben. Neben Messen zum Beispiel diese beiden Meisterwerke aus den 1760-er Jahren.

Nachdem sein Vorgesetzter gestorben und Josef Haydn vom Vize- zum Haupt­ kapell­meister befördert worden war, durfte er neben instrumentaler nun auch vokale Musik für den Hof schreiben. Was er sogleich tat: erst mit einer umfang­ reichen Messvertonung und 1767 dann mit dem mittelalterlichen lateinischen Gedicht «Stabat Mater», das schon lange Zeit als Gebetstext in Verwendung war. Das Werk stiess bald auf grosse Zustimmung des hoch angesehenen Johann Adolf Hasse, und innerhalb kurzer Zeit war es bis weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt, mehr noch: es mehrte Haydns Ruhm in Europa entscheidend. Auch das «Salve Regina», wenige Jahre nach dem «Stabat Mater» entstanden, ist ein Zeugnis von Haydns tief empfundener Religiosität und gehört, auch wenn selten aufgeführt, mit zum Schönsten, was Haydn geschrieben hat. Unterstützt von

7.4.2020 Aix-en-Provence Grand Théâtre de Provence — 11.4.2020 Zürich MAAG Halle 29


Giovanni Antonini Leitung


Konzert 7

Haydn2032 Do 23.4.2020 — 19.30 Uhr Einführung 19.00 Uhr Martinskirche Basel Joseph Haydn (1732 -  1809) Sinfonie Nr. 69 C-Dur «Laudon» Sinfonie Nr. 61 D-Dur Sinfonie Nr. 66 B-Dur

Mit «Les Jeux et les ris» – die Redewendung ent­stammt der klassischen Komödie der Franzosen und steht ganz allgemein für die Freuden im Leben – wird ein bedeuten­des Etappenziel auf unserer musikalischen Reise zum Haydnjahr 2032 erreicht: Zwölf Projekte, 36 und eine Sinfonie, das erste Drittel ist geschafft!

Die «Gattungsbeiträge» Nr. 69, 66 und 61 – hier gereiht nach der mutmasslichen Folge ihrer Entstehung – schrieb Joseph Haydn am Vorabend des mit Frühjahr 1776 einsetzenden allabendlichen Theaterbetriebs auf Schloss Eszterháza. Oper, Schauspiel, Tanz, Konzert – sie alle hatten Teil an jenem überaus wirksamen, auf der Maxime von Unterhaltung und fürstlicher Prachtentfaltung basierenden System, das die Fantasie unseres Kapellmeisters zeitlebens anregen und seine Kunstfertigkeit bereichern sollte. Ganz nebenbei: So unverstellt populär wie hier hat er sich ja selten gezeigt, das Lachen und Klatschen seines Publikums gleich mit hinein komponiert. Von der «Laudonischen» (Gewinnerin der «Goldenen Himbeere» für die am wenigsten beliebte Haydnsinfonie) über derbe Spässe und Jahrmarktzauber in B (-Dur) bis zur grossen Rückkehr der Soloflöte zwischen Tuttikrach und Schlussgalopp – ein Hanswurst lässt bitten! In Rahmen von

21.4.2020 Wien Musikverein (Brahms Saal) — 22.4.2020 Rom 24.4.2020 Paris Auditorium du Louvre 31


Bejun Mehta Countertenor — Alessandro Julia Lezhneva Sopran — Lisaura N.N. Bass — Clito Lucia Cirillo Sopran — Rosanne Raffaele Pe Countertenor — Cleone Sonia Prina Alt — Tassile Carlo Allemano Tenor — Leonato Diego Fasolis Leitung


Konzert 8

Konzertante Oper Sa 16.5.2020 — 19.30 Uhr Einführung 19.00 Uhr Peterskirche Basel Georg Friedrich Händel (1685 -  1759) «Alessandro» Oper in 3 Akten HWV 21

Die Engländer reklamieren – nicht zu Unrecht – Georg Friedrich Händel für einen der Ihren. Tatsächlich lebte der Deutsche Händel, nach einigen Jahren in Italien, ab 1710 bis zu seinem Tod in London. Fast ein halbes Jahrhundert lang. Und fast ebenso viele Opern schrieb «George Frideric Handel» während dieser Zeit für die dortigen Theater.

«Alessandro» aus dem Jahr 1726 entstand als Starvehikel für die berühmten Sänger­innen Francesca Cuzzoni und Faustina Bordoni. Die beiden Diven sollten ihren gerecht bemessenen Anteil an der Oper haben: je gleichviele Arien, je ein Duett mit der von ihnen jeweils begehrten Figur des Alessandro und – in einem gemein­samen Duett – je gleichviele Noten sogar. Historischer Hintergrund der dreiaktigen Oper war der Indienfeldzug Kaiser Alexanders im vierten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung. Um seine Gunst streiten sich die beiden in Gefangenschaft genom­ menen Prinzessinnen Lisaura und Rosanne. Letztere glaubt, Alexander sei bei einem Attentat getötet worden, und bricht in einen herzzerreissenden Klagegesang aus. Diese Töne nehmen den zuvor noch zwischen den beiden Frauen unschlüssigen Feldherrn zu Rosannes Gunsten ein. Lisaura wird dafür mit Alexanders Mitstreiter Fürst Tassile vermählt. Eine Oper mit Happy End – ausnahmsweise. Unterstützt von

18.5.2020 Paris Théâtre des Champs-Elysées — 21.5.2020 Göttingen Lokhalle 33


Extra 1

Europäischer Tag des Denkmals Sa 14.9.2019 — 12.00 Uhr Münster Basel Claude Debussy (1862 -  1918) Préludes (Orchesterfassung von Hans Zender), Alexandre Guilmant (1837 -  1911) Méditation sur le Stabat Mater pour orgue et orchestre, Daan Manneke (*1939) Basler Psalmen für Sopran und Orgel (UA) 1019 weihte Kaiser Heinrich das romanische Münster. In Kooperation mit der Kantonalen Denkmalpflege Basel-Stadt und dem Verein Orgelkonzerte im Basler Münster erzählt das Kammerorchester Basel die mehr als 1000-jährige Geschichte des Münsterhügels: Von der geheimnisvollen Glocke auf dem Grunde des Rheins über Erasmus von Rotterdam an der Schwelle zur Reformation bis heute. Sopra­nis­tin Gudrun Sidonie Otto, Münsterorganist Andreas Liebig und das Kammerorchester Basel musizieren neben Debussys «Préludes» in einer von Hans Zender orches­ trier­ten Fassung u.a. die Uraufführung der Auftragskomposition zum Münster­ jubiläum «Basler Psalmen».

Gudrun Sidonie Otto Sopran, Andreas Liebig Orgel Franck Ollu Leitung Extra 4

Do 7.5.2020 — 19.30 Uhr Stadtkirche Liestal Carl Maria von Weber (1786 -  1826) Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26, Giuseppe Verdi (1813 -  1901) / Luigi Bassi (1833 -  1871) Fantasy für Klarinette und Streicher, Sergej Prokofjew (1891 -  1953) Sinfonie Nr. 1 D-Dur, Georges Bizet (1838 -  1875) Sinfonie in C-Dur

In Zusammenarbeit mit

Andreas Ottensamer Klarinette Daniel Bard Violine und Leitung 34

Saison 2019  -  2020


Filip Rekieć Geiger im Kammerorchester Basel 35


Solisten

Bertrand Chamayou

Sol Gabetta

Christian Gerhaher

Julia Lezhneva

Bejun Mehta

Gabriela Montero

Regula Mühlemann

Olena Tokar

Terry Wey

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Saison 2019  -  2020


Dirigenten

Giovanni Antonini

Daniel Bard

Sylvain Cambreling

Diego Fasolis

Heinz Holliger

RenĂŠ Jacobs

Umberto Benedetti Michelangeli

Julia SchrĂśder

Winfried Toll 37


Carolina Mateos und Elisabeth Kohler Violine


bei Sony Classical Haydn-Konzerte auf dem Akkordeon Viviane Chassot Viviane Chassot setzt mit ihren Interpretationen auf dem Akkordeon neue Maßstäbe. „...auftreiberisch, aufgekratzt und spöttisch lockend.“ Süddeutsche Zeitung

Mozart Arien Regula Mühlemann Das hochgelobte erste Album der Schweizer Sopranistin mit dem Kammerorchester Basel unter Umberto Benedetti Michelangeli. „Die frische, bei aller Silbrigkeit runde, warme Stimme ist in all diesen Arien von beglückender Reinheit“ Opernglas

Schubert: Sinfonie in C-Dur („Die Große“) Heinz Holliger Der Auftakt zum Schubert-Zyklus mit Heinz Holliger (80. Geburtstag im Mai 2019). „Dabei arbeiten die Akteure [...] die Doppelbödigkeit heraus, die auf engstem Raum fröhlich, traurig, zart und kraftvoll ist.“ Audio - „Klassik-CD des Monats“

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Saison 2019  -  2020


Beethovens „Neunte“ Giovanni Antonini Die Komplettierung des großartigen Zyklus aller Beethoven-Sinfonien. „Regula Mühlemann setzt dem Solistenquartett in der Aufnahme unter Giovanni Antonini eine zauberhafte Klangkrone auf.“ Basler Zeitung

Baroque Twitter Nuria Rial · Maurice Steger Barockmusik, inspiriert vom Gesang der Vögel – das neue Album von Sopranistin Nuria Rial und dem Schweizer Starflötisten Maurice Steger.

Beethovens Tripelkonzert Sol Gabetta Die brillante Neueinspielung des berühmten Tripelkonzertes mit Sol Gabetta, Giuliano Carmignola und Dejan Lazić als Solisten und dem Kammerorchester Basel unter Giovanni Antonini. „Glühende Intensität, Bekenntnis, Spiritualität...“ HHHHH Audio

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CD-Aufnahmen

Das Kammerorchester Basel auf CD Im Jahr 2018 sind so viele Aufnahmen mit dem Kammerorchester Basel auf CD erschienen wie noch nie zuvor – so etwa das Weihnachtsoratorium «Il verbo in carne» von Nicola Antonio Porpora, zwei Folgen der Gesamtaufnahme der Sinfo­ nien von Joseph Haydn, der Abschluss der Beethoven-Gesamtaufnahme mit der «Neunten» sowie der Auftakt zur geplanten Einspielung der Schubert-Sinfonien unter Heinz Holliger. Ausserdem kam die stark beachtete Aufnahme mit der Cellis­ tin Sol Gabetta und vier Werken von Robert Schumann auf den Markt. Beethoven. Mit der Aufnahme der 9. Sinfonie in d-Moll von Ludwig van Beethoven (Sony) hat das Kammerorchester Basel unter seinem Principal Guest Conductor Giovanni Antonini seine Gesamtaufnahme der BeethovenSinfonien abgeschlossen. Das Magazin «Rondo» urteilte, es sei dem Diri­ genten einmal mehr «gelungen, die Meriten der Originalklang­be­we­gung in ein modern anmutendes Klangbild zu überführen.» In der Sendung «Diskothek» des Schweizer Kultursenders SRF 2 schnitt die in Polen ent­standene Aufnahme der Sinfonie am besten ab. Haydn. Folge 6 in der im Aufbau begriffenen Reihe der Sinfonien von Joseph Haydn fand in der «Luzerner Zeitung» begeisterte Aufnahme. «Mitreis­ send schwungvoll wird unter Giovanni Antonini musiziert, der die Leben­dig­keit und Dramatik von Haydn betont.» Über die bei Alpha Classics erschie­ nene Edition schrieb die «Sächsische Zeitung» aus Dresden: «Strahlende Bläser, blitzende Streicher, rockende Bässe – für viele ist das ein Haydn, wie sie ihn noch nie gehört haben. Jede Folge bisher ist eine vorbehaltlose Empfehlung, das Ganze – ein Jahrhundertprojekt.» Schubert. Im Rahmen einer geplanten Gesamteinspielung der Sinfonien von Franz Schubert hat das Kammerorchester Basel unter dem Dirigenten Heinz Holliger die «grosse» C-Dur-Sinfonie vorgelegt. rp-Online fasst zusammen: «Das ist gross gespielt, vital, leidenschaftlich, aufregend.» Die «Basler Zeitung» fand, «besonders unheimlich» töne unter Holliger die lange Generalpause im Andantesatz, «da bleibt die Zeit stehen». Das Maga­zin «audio» sieht Schubert in die Nähe von Gustav Mahler gerückt. Unter­ stützt wird dieser Eindruck «durch die Spielfreude, den Reichtum der Klangfarben und die weit gefächerte Dynamik.» Schumann. Die Cellistin Sol Gabetta, der Pianist Bertrand Chamayou und das Kammerorchester Basel haben vier Werke von Robert Schumann ein­ gespielt: Die «Basler Zeitung» verglich die Aufnahme des Cellokonzerts mit der 1988 erschienenen Einspielung mit Heinrich Schiff und den Berliner Philharmonikern. Ihr Fazit: Der Vergleich zeige, «wie stark sich die Klang­ welt im Orchester verändert hat. Gutes Cellospiel klingt indes heute nicht wesentlich anders als damals.» Sie finden uns auch hier: 43


Musikvermittlung

Mit viel Feuer, Spass und Hingabe schafft die Musikvermittlung des Kammer­ orchester Basel Hör-Raum für zwischenmenschliche Begegnungen und gegensei­ tigen Austausch. Reisen gehört zum Alltag des Kammerorchester Basel, und so begeben sich die Musikerinnen und Musiker gerne auch hinaus aus dem altehr­ würdigen Konzertsaal mitten in die Gesellschaft, bringen das Innere zum Klingen und setzen etwas in Bewegung, sei es in Konzerten, Workshops oder im Dialog über das Erfahrene. Termine und aktuelle Informationen, auch über laufende, partizipativ angelegte Projekte, finden Sie unter www.kammerorchesterbasel.ch Musikvermittlung

Familienkonzert / Klassenzimmerstück: Episode 1 «Heim-Spiel» ab 10 Jahren, Termine unter www.kammerorchesterbasel.ch

Was passiert, wenn der erste Geiger den Takt nicht halten kann? Was, wenn auf der Tournee zwischenmenschlich nicht alles reibungslos abläuft? Und wie klingt eigentlich Beethovens Fünfte Sinfonie rückwärts? Mit dem Rollkoffer in der einen und dem Instrument in der anderen Hand geben vier Musiker mit Witz, Scharfsinn und viel Musik Einblick in ihren Alltag. Mit Etele

Dosa Klarinette, Simon Lilly Trompete, Tamás Vásárhelyi Violine, Christoph Dangel Violoncello, Salomé Im Hof Regie

Familienkonzert / Klassenzimmerstück: Episode 2 «Kinder brauchen Struwwelpeter» 6 - 11 Jahre, Termine unter www.kammerorchesterbasel.ch, Eine Hörspiel-CD von «Kinder brauchen Struwwelpeter» ist in Planung und wird im Jahr 2020 erscheinen.

Paulinchen mit dem Feuerzeug, Hans Guck in die Luft und Co.: Vier Figuren aus dem «Struwwelpeter» werden lebendig, jede mit ihrer eigenen musikalischen Farbe. Auch das Publikum übernimmt kleine Rollen, seien dies lachende Fische oder polterndes Geschirr ... Mit Eva

Miribung Violine, Jan Wollmann Trompete, Konstantin Timokhine Kompositionen, Arrangements, Horn, Georg Dettweiler Violoncello, Salomé Im Hof Regie 44

Saison 2019  -  2020


Musikvermittlung

Buchungen / Konzertbesuche im Klassenverband Auf Bestellung kommen «Heim-Spiel» und «Struwwelpeter» in Ihr Klassenzimmer. «Heim-Spiel» gastiert auch in Altersheimen, Kulturzentren, Pflegeeinrichtungen etc., Information und Buchung unter barbara.tacchini@kammerorchesterbasel.ch Tickets für die Abo-Konzerte 1 - 8 sind für Schulklassen und andere Jugendgruppen in Begleitung einer Lehrperson kostenlos! Begrenztes Kontingent, Anmeldung erforderlich unter barbara.tacchini@kammerorchesterbasel.ch

Probenbesuche Interessierte Gruppen (Erwachsene, Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen) können die Probenarbeit des Kammerorchester Basel, eines international erfolg­ reichen Profi-Orchesters, aus nächster Nähe miterleben. Auf Wunsch werden Einführungen und Nachgespräche mit Musikerinnen und Musikern vereinbart. Information und Buchung unter barbara.tacchini@kammerorchesterbasel.ch

Konzerteinführungen Erfahren Sie musikalische Hintergründe und Besonderheiten zu den Komponisten und ihren Werken, lassen Sie sich überraschen von ungeahnten Zusammen­hängen und spannenden Interpretationsansätzen durch Dramaturgen und Musikwissen­­ schaftler. Auch in dieser Saison wieder mit den SRF2 Moderatoren Florian Hauser und Benjamin Herzog, mit Sigfried Schibli und Roman Brotbeck. Sie sind herzlich eingeladen!

Musikvermittlung wird unterstützt von

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Akademie

Akademie des Kammerorchester Basel Musik für das 21. Jahrhundert Mit Beginn der Saison 2018 - 2019 hat das Kammerorchester Basel eine eigene Akademie für junge Musikerinnen und Musiker gegründet. Das Ziel: exzellente und visionäre Instrumentalistinnen und Instrumentalisten auf eine erfolgreiche Lauf­bahn vorzubereiten – in einem Kammerorchester der internationalen Spitzenklasse. In Zusammenarbeit mit der Musik-Akademie Basel vermittelt unsere OrchesterAkademie jungen, gut ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen das Rüst­ zeug, um ihr Potenzial unter den sich rasch wandelnden Rahmenbedingungen einer Musikerkarriere optimal zu entfalten. Allein die erstklassige Beherrschung eines Instruments ist heute keine hinreichende Bedingung mehr für Erfolg. Innovationsfreude, unternehmerischer Mut und Offenheit für neue Formen und sich wandelnde Kontexte werden zunehmend wichtiger. Auch in der Saison 2019 - 2020 erhalten vier Orchester-Akademistinnen bzw. Aka­ de­misten der Musik-Akademie Basel die Möglichkeit, im Kammerorchester Basel bei Konzerten in Basel und auf internationalem Parkett mitzuwirken. Während der einjährigen Ausbildung steht jedem Akademiemitglied eine persönliche Mentorin bzw. ein Mentor aus dem Orchester zur Seite. Weitere Informationen und Kontakt: Bernadette Knapp, bernadette.knapp@kammerorchesterbasel.ch Unterstützt von

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Saison 2019  -  2020

Maja Sacher Stiftung


ENDE AUGUST 2020 IST ES SOWEIT. DAS ERWEITERTE

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Nachtklang

21.00 Uhr Ackermannshof Musikalischer und kulinarischer Genuss Vor allen Nachtklängen bietet das Restaurant «zur Mägd» ein Drei-Gänge-Menü an, buchbar über www.kulturticket.ch bis 3 Tage vor der Veranstaltung.

Nachtklang Tiefschürfend und humoristisch, poetisch und feierlich: In der Reihe Nachtklang präsentieren sich Musikerinnen und Musiker des Kammerorchester Basel mit Lieblingswerken, in originaler oder revolutionärer Besetzung, je nach Programm und Laune.

Nachtklang Experimental Pulsierende Sounds von hölzern-elektronischer Brüchigkeit, Performances jenseits der Klassik, mit offenem Ausgang. Das Trio Oron, Preyer, Dangel bildet die Basis der «Versuchsanordnung», auch für Grenzüberschreitungen: Zusammenarbeit mit Renée Levi, Andrea Tortosa, Cathrin Störmer, in der Saison 2019 - 2020 mit Michael Fehr und Thomas Giger. Janiv Oron Medienkünstler, Christoph Dangel Violoncello und Stefan Preyer Kontrabass. Unterstützt von

Fr 25.10.2019 — «Chagalls klingende Bilder» Druckereihalle im Ackermannshof

Musik mit jüdischen Wurzeln von Sergej Prokofjew, John Williams, Lev Kogan und Traditional Klezmer.

Tamás Vásárhelyi Violine, Markus Niederhauser Klarinette, Konstantin Timokhine Horn und Alphorn, Inga Pivovarska Akkordeon, N.N. Kontrabass 48

Saison 2019  -  2020


Nachtklang

Fr 1.11.2019 — «Erzählungen» Experimental Druckereihalle im Ackermannshof

Michael Fehrs Texte sind roh und unmittelbar, seine Auftritte existenzielle Achter­bahnfahrten, manchmal wuchtig, manchmal zerbrechlich.

Janiv Oron Medienkünstler, Christoph Dangel Violoncello, Stefan Preyer Kontrabass, Michael Fehr Schriftsteller

Fr 22.11.2019 — «Barockmusik im Salon» Salon im Ackermannshof

Georg Philipp Telemann war in seiner Zeit berühmter als Johann Sebastian Bach. Heute kann man ihn wieder neu hören und entdecken.

Katya Polin Barockvioline und Blockflöte, Martin Zeller Violoncello, Sergio Ciomei Cembalo

Viola da Gamba und Pardessus,

Di 31.12.2019 — «Silvesternachtklang» 22.00 Uhr Druckereihalle im Ackermannshof

Es müssen ja nicht immer Strauss-Walzer sein. Wir präsen­tie­ren zwei der grössten Kammermusikwerke der Klassik und Romantik von Mozart und Schumann: R. Schumann, Klavierquartett in Es-Dur, W. A. Mozart Klavierquartett g-Moll.

Julia Schröder Violine, Els Biesemans Hammerklavier, Katya Polin Viola, Martin Zeller Violoncello

Fr 10.1.2020 — «The Latin Night» Druckereihalle im Ackermannshof

Brasilianische Bossa-Nova-Musik der 50er und 60er Jahre von Antônio Carlos Jobim und João Gilberto, bearbeitet vom bulgarischen Komponisten Michail Goleminov.

Alexander Wäber Percussion, Hristo Kouzmanov Violoncello, Nadia Belneeva Klavier 49


Nachtklang

Fr 7.2.2020 — «Bekenntnis zu Mozart» Druckereihalle im Ackermannshof

Ein Abend mit dem Kegelstatt-Trio und Texten von Karl Barth, der glaubte: «Wenn die Engel für Gott spielen, so spielen sie Bach, füreinander spielen sie Mozart».

Katya Polin Viola, Els Biesemans, Hammerklavier, Etele Dosa Klarinette, Pfarrer Andreas Fischer Texte

Fr 17.4.2020 — «Musik meditativ» Druckereihalle im Ackermannshof

In diesem Programm mit Musik von John Zorn und Dimitri Schostakowitsch er­kun­den wir die Möglichkeiten meditativer Musik. Dazu trägt nicht nur der intime Rahmen des Ackermannshofs bei, sondern auch das Spielen auf Darmsaiten.

Daniel Bard Violine, Matthias Müller Violine, Katya Polin Viola, Christoph Dangel Violoncello

Fr 15.5.2020 — «Musik in Gefangenschaft» Druckereihalle im Ackermannshof

Das «Quatuor pour la fin du temps» von Olivier Messiaen entstand 1940/1941 im Kriegsgefangenenlager Görlitz. Ergänzt durch Gedichte aus der Gefangenschaft.

Baptiste Lopez Violine, Hristo Kouzmanov Violoncello, Etele Dosa Klarinette, Nadia Belneeva Klavier, Jeroen Engelsman Texte

Sa 23.5.2020 — «Dreamhouse» Experimental Druckereihalle im Ackermannshof

Das Trio Oron, Preyer, Dangel trifft Kolleginnen und Kollegen aus dem Kammerorchester Basel zur gemeinsamen Erforschung des Untergrunds … ein Festival der tiefen Schwingungen.

Janiv Oron Medienkünstler, Christoph Dangel Violoncello, Stefan Preyer Kontrabass, Thomas Giger Lichtkünstler 50

Saison 2019  -  2020


FILM FOKUS KUNST LITERATUR MUSIK THEATER TANZ

CULTURE SCAPES 5.10. —  6.12.

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Lesen Sie hier, wo Glanzstücke über die Bühne gehen.

Liebe Gäste vom Kammerorchester Basel, wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung. 1 52 eigeninserat–kammerorchester–20170403.indd Saison 2019  -  2020

11.04.18 09:06


Kostprobe

Öffentliche Proben mit Lunch zur Mittagszeit: Das Kammerorchester Basel öffnet seine Proben fürs Publikum und lässt sich bei der musikalischen Arbeit mit hoch­ karätigen Solistinnen und Solisten über die Schulter schauen. Sie hören exklusiv als Erste Ausschnitte aus zukünftigen CD’s und Programmen für Konzerttourneen. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, bei Brötli, Suppe und Getränken mit Musiker­ Innen, SolistInnen und Mitarbeitenden der Geschäftsstelle ins Gespräch zu kommen. Die Platzzahl ist beschränkt. Wir empfehlen, frühzeitig Tickets zu erwerben.

Mo 7.10.2019 – 12.30 Uhr Volkshaus Suppe und Brötli: Brasserie Volkshaus

Piotr Anderszewski und das Kammerorchester Basel proben Robert Schumanns Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54.

Piotr Anderszewski Klavier, Baptiste Lopez Violine und Leitung

Februar / März 2020

Den genauen Termin und Ort entnehmen Sie bitte unserer Website oder den regionalen Medien.

Regula Mühlemann und das Kammerorchester Basel proben für eine CD-Aufnahme Konzert- und Opernarien von W. A. Mozart.

Regula Mühlemann Sopran

Februar / März 2020

Den genauen Termin und Ort entnehmen Sie bitte unserer Website oder den regionalen Medien.

Heinz Holliger und das Kammerorchester Basel proben Franz Schuberts Sinfonie Nr. 7 in h-Moll («Unvollendete») für Konzerte in Basel, Baden-Baden und Antwerpen.

Heinz Holliger Leitung

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Kunstmuseum Basel | Neubau (Christ & Gantenbein) | Foto: Julian Salinas

Eine einmalige Museumsdichte, die wichtigste Kunstmesse der Welt, international beachtete Architektur und kreative Hotspots: Ob im weltweit angesehenen Kunstmuseum Basel oder in der ebenso beliebten Fondation Beyeler, an der Art Basel oder bei der Besichtigung bedeutender Bauwerke von Stararchitekten, in einem der vielen unterschiedlichen Theater oder zu einem der stimmungsvollen Musikfestivals – willkommen in der Kulturhauptstadt der Schweiz! www.basel.ch

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Eine Orchesterprobe ist kein Sonntagsspaziergang. Anstrengend sind sie allemal. Die besten Resultate entstehen, wenn Leistungsdruck und Spielfreude im Gleichgewicht sind. Alexander Wäber Pauken 55


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Verein Kammerorchester Basel

Die strategische Leitung des Kammerorchester Basel obliegt dem Vereinsvorstand. Das Gremium konzentriert sich auf die Setzung von mittel- und langfristigen Leitlinien für das erfolgreiche Wirken des Kammerorchester Basel. Dem Vorstand gehören Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sowie Orchestermitglieder an:

Dr. Beat Oberlin Präsident, Christian Bruder / Georg Dettweiler /  Mariana Doughty / Bodo Friedrich Orchestervertreter/in, Pascal Eisner, Prof. Dr. Antonio Loprieno, Christoph Müller Künstlerischer Delegierter, Tobit Schäfer, Isabelle Schnöller Vizepräsidentin, Orchestervertreterin, Dr. Cristina von Holzen, Mark Kunz Delegierter Freundeskreis, beratend, Marcel Falk beratend Freundeskreis Kammerorchester Basel Der Freundeskreis unterstützt besondere Konzertprojekte, erwirbt Instrumente oder finanziert die Notenbeschaffung und CD-Projekte. Mitglieder des Freundeskreis Kammerorchester Basel geniessen Spezialangebote und ein attraktives Netzwerk von Musikfreunden.

Urs Herzog Präsident, Mark Kunz, Roswitha Fehr, Nina Candik, Bodo Friedrich, Dorothee Widmer, Lilly Senn, Christine Wirz-von Planta, Marcel Falk beratend Besetzungskommission

Daniel Bard, Nina Candik, Valentina Giusti, Marcel Falk, Simon Lilly, Stefan Preyer, Guido Stier Künstlerische Planungskommission

Christian Bruder, Georg Dettweiler, Christoph Dangel, Mariana Doughty, Marcel Falk, Bodo Friedrich, Christoph Müller, Isabelle Schnöller 61


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Di 15. Okt. 2019 Abo A und B

Amandine Beyer & Gli incontri

Di 19. Nov. 2019 Abo A

100 Jahre Spitteler Diana Ketler, casalQuartett, Regula Grauwiller Regula Mühlemann & CHAARTS Modigliani-Quartett NASH-Ensemble, London

Di 3. Dez. 2019 Abo A und B Di 14. Jan. 2020 Abo A

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Di 11. Feb. 2020 Abo A und B Di 17. März 2020 Abo A

Ensemble Corund & CHAARTS

Di 31. März 2020 Abo A und B

Janoska Ensemble & CHAARTS

Di 21. April 2020 Abo A und B

Kammerorchester Basel & Andreas Ottensamer

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Do 7. Mai 2020 Freier Verkauf

Konzerte 1– 8 und Extra: Stadtkirche Liestal, 19.30 Uhr Vorverkauf Einzelkarten:

www.kulturticket.ch und alle Vorverkaufsstellen Tel. 0900 585 887 (Fr. 1.20/Min.): Mo–Fr, 10.30–12.30 h Liestal: Poetenäscht, Rathausstrasse 30 Basel: Bider & Tanner, Aeschenvorstadt 2 Eintrittspreise: Konzerte 1–8 und Extra-Konzert 38.– Schüler: 15.– Mitgliedschaft: 40.– 20.– 76.– Abonnemente: Abo A Konzerte 1–8 203.– Abo A mit classic nights 242.– 90.– Abo A mit Extra-Konzert 233.– 76.– Abo A mit classic nights+Extra 272.– 102.– Abo B Konzerte 1/3/5/7/8 127.– 46.– Abo B mit classic nights 166.– 60.– Abo B mit Extra-Konzert 157.– 58.– Abo B mit classic nights+Extra 196.– 72.– Ausschliesslich erhältlich bei der Geschäftsstelle Baselbieter Konzerte Konzertkasse: ab 18.45 Uhr, Foyer Kirchgemeindehaus

I II

Kulturscheune Liestal: Orbis Quartett, Berlin Kulturhotel Guggenheim: Invivas – a capella

Saison 2019  -  2020

E

I

Fr 8. Nov. 2019 Freier Verkauf Sa 18. April 2020 Freier Verkauf

Eintrittspreise: classic nights I /II 30.– Schüler: 15.– Vorverkauf: alle Vorverkaufstellen (siehe oben) und Abendkasse 62

8

II

Programmänderungen vorbehalten


Geschäftsstelle Kammerorchester Basel St. Johanns-Vorstadt 19 | 21 CH-4056 Basel

Marcel Falk

Bernadette Knapp

marcel.falk@kammerorchesterbasel.ch

bernadette.knapp@kammerorchesterbasel.ch

Jasmin Stähli

Nadine Born

jasmin.staehli@kammerorchesterbasel.ch

nadine.born@kammerorchesterbasel.ch

Barbara Tacchini

Bodo Friedrich

Geschäftsführung T + 41 61 306 30 45

Finanzen und Personalwesen T + 41 61 306 30 40

Leitung PR und Marketing, Vermittlung T + 41 61 306 30 49 barbara.tacchini@kammerorchesterbasel.ch

Anna Maier

Kommunikation, Abos und Ticketing T + 41 61 306 30 49 anna.maier@kammerorchesterbasel.ch

Christiane Hollborn

Leitung Künstlerisches Betriebsbüro T + 41 61 306 30 43

Künstlerisches Betriebsbüro T + 41 61 306 30 42

Künstlerisches Betriebsbüro T + 41 61 306 30 42

Probendisposition

bodo.friedrich@kammerorchesterbasel.ch

Wilfried Seiler

Stagemanagement und Logistik T + 41 61 306 30 44 wilfried.seiler@kammerorchesterbasel.ch

Mark Gebhart Bibliothek T + 41 61 306 30 48

mark.gebhart@kammerorchesterbasel.ch

christiane.hollborn@kammerorchesterbasel.ch

Konzertagentur Die Agentur Müller & Pavlik artistic management vertritt das Kammerorchester Basel auf dem nationalen und internationalen Konzertmarkt.

Christoph Müller und Stefan Pavlik Geschäftsführer Niklas Brodmann und Caroline Knapp Künstlerisches Management Thomas Märki Künstlerisches Management Chöre Helene Seider Projektmanagerin 63


Denken Sie an ABACUS. Alles andere erledigen wir. InterBit ist ein Generalunternehmer für integrierte betriebswirtschaftliche IT-Lösungen. Ihr kompetenter An-alles-Denker mit Funktions-, Termin- und Kostengarantie. ABACUS ist das Spitzenprodukt, das wir in stallieren und adaptieren.

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Saison 2019  -  2020


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CRON KRÖNT BAUTEN

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Man sagt «spielen», aber Musik auf hohem Niveau aufzuführen, verlangt ordentlich Konzentration. Simon Lilly Trompete 66

Saison 2019  -  2020


Wir lieben Klassik und das Kammerorchester Basel, in dessen Konzerten die Funken fliegen! Ob im barocken Gewand, mit klassischen Sinfonien oder einem zeitgenös­ sischen Auftragswerk: das international renommierte Ensemble begeistert. Lassen Sie sich anstecken! Der Freundeskreis stärkt den weltweit guten Ruf des Kammerorchester Basel und fördert dessen künstlerische Ziele. Durch Ihre Mitgliedschaft bewegen Sie sich in einem attraktiven Netzwerk von Musikfreunden. Sie kommen in den Genuss von Spezialangeboten wie offene Proben, Künstlergespräche oder Konzertreisen in inter­ national renommierte Städte, in die Sie das Kammerorchester Basel bei einem seiner Gastkonzerte begleiten. Werden Sie als Mitglied Teil einer Erfolgsgeschichte!

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Urs Herzog, Präsident Ringweg 9 CH-4105 Biel-Benken T +41 79 350 51 65 muu.herzog@bluewin.ch

Engagement braucht begeisterte Partner

Freundeskreis Kammerorchester Basel Basellandschaftliche Kantonalbank Rheinstrasse 7, 4410 Liestal IBAN: CH20 0076 9430 5589 6200 1


Unsere Mitgliederkategorien Es stehen Ihnen folgende Angebote zur Auswahl:

A NDANTE CANTABILE

Einzelperson: CHF 100.–

Paar: CHF 180.–

A LLEGRO VIVACE

Einzelperson: CHF 500.–

Paar: CHF 750.–

F INALE CON BRIO

Saisonbeiträge ab CHF 2 500.–

Als Willkommensgeschenk erhalten Sie eine aktuelle CD des Kammerorchester Basel und jede Saison einen Gutschein für zwei Freikarten zu einem Nachtklang-Konzert.

Als Willkommensgeschenk erhalten Sie eine aktuelle CD des Kammerorchester Basel und die Möglichkeit zum Bezug von jährlich zwei Freikarten zu einem vorgeschlagenen Abo-Konzert in Basel sowie zu einer Kostprobe (offene Orchesterprobe mit Musikerbegegnung beim anschliessenden Steh-Lunch).

Als Willkommensgeschenk erhalten Sie eine aktuelle CD des Kammerorchester Basel und die Möglichkeit zum Bezug von jährlich zwei Freikarten zu einem vorgeschlagenen Abo-Konzert in Basel, Zugang zum Besuch einer Generalprobe sowie eine persönliche Einladung zu einer Orchesterprobe mit Einführung und anschliessendem Umtrunk.

T EMPO GIUSTO (für Firmen) Saisonbeitrag ab CHF 2 000.–

Sponsoring eines Konzertes mit Erwähnung des Firmennamens und Möglichkeit zum Bezug eines privilegierten Kartenkontingents für Kunden und Gäste (vor Beginn des öffentlichen Vorverkaufs).

A MIS PASSIONNÉS

Saisonbeitrag ab CHF 10 000.–

Mit dieser Form der Mitgliedschaft erhalten Sie neben einem Saisonabonnement Kat. I für zwei Personen zu den Konzerten in Basel die Gelegenheit, Musikerinnen und Musikern sowie Dirigenten und Solisten bei besonderen Gelegenheiten persönlich zu begegnen. Ausserdem werden Sie zu einer Soirée musicale mit Nachtessen in intimem Kreis eingeladen. Über die Mitgliedschaft im Freundeskreis hinaus können Sie Beiträge an aktuelle und geplante Projekte des Kammerorchester Basel leisten, die jeweils auf der Homepage und auf speziellen Flyern genauer umschrieben werden.

G erne würde ich Mitglied des Freundeskreis Kammerorchester Basel werden. Meine Auswahl habe ich oben angekreuzt. Anrede:

Telefon:

Vorname:

E-Mail:

Name:

Datum:

Titel/Funktion:

Unterschrift:

Firma: Strasse/Nr.: PLZ/Ort:

Bitte adressieren an: Freundeskreis, Kammerorchester Basel, Ringweg 9, CH-4105 Biel-Benken


DAS INDIVIDUELLE REISEBÜRO · Gruppen- und Studienreisen nach Mass · Private Ferienreisen aller Art · Geschäftsreisen

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Die Cembalistin So Young Sim mit dem Kontrabassisten Stefan Preyer


Kultur inklusiv

Inklusion und soziales Engagement Das Kammerorchester Basel möchte allen Menschen seine Konzerte und Veran­stal­ tungen zugänglich machen. Wir unterstreichen damit das Gemeinsame zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, ermöglichen aktive Teilhabe an Kultur und erweitern unser soziales Engagement mit Angeboten, die speziell für Menschen mit Beeinträchtigung adaptiert werden. Als Träger des Labels Labels Kultur inklusiv von Pro Infirmis verfolgen wir die kommenden vier Jahre folgende Massnahmen: ransparente Kommunikation über die Zugänglichkeiten der Veranstaltungsorte T Möglichst barrierefreie Website 3. Printprodukte mit Textbereichen in einfacher Sprache 4. Vorstellungen und Adaption der «Klassenzimmerstücke» für Menschen mit Beeinträchtigungen 5. Partizipativ angelegte Vermittlungsprojekte mit Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen 1.

2.

www.kulturinklusiv.ch

Veranstaltungsorte Martinskirche Basel Martinskirchplatz 4, 4051 Basel

Salon im Ackermannshof Basel St. Johanns-Vorstadt 19|21, 4056 Basel

Münster Basel Münsterplatz 9, 4051 Basel

Volkshaus Basel Rebgasse 12–14, 4058 Basel

Peterskirche Basel Petersgasse 54, 4051 Basel

Landgasthof Riehen Baselstrasse 38, 4125 Riehen

Druckereihalle im Ackermannshof Basel St. Johanns-Vorstadt 19|21, 4056 Basel An allen Veranstaltungsorten mit Ausnahme des Salons im Ackermannshof sind Roll­stuhl­plätze vorhanden. An allen Orten sind Blindenführhunde zugelassen. Assis­tenz­­per­sonen von Menschen mit Beeinträchtigungen haben freien Eintritt. Wenn Sie Fragen zur Barrierefreiheit unserer Spielstätten haben, wenden Sie sich bitte an Anna Maier (anna.maier@kammerorchesterbasel.ch oder +41 61 306 30 49). 72

Saison 2019  -  2020


Abonnements und Einzeltickets

Vorverkauf www.kulturticket.ch T 0900 585 887 (1.20 CHF / Min.) Mo – Fr, 10.30 – 12.30 Uhr info@kulturticket.ch Basel Bider & Tanner, Ihr Kulturhaus in Basel Aeschenvorstadt 2, T + 41 61 206 99 96

Liestal Poetenäscht Liestal Rathausstrasse 30

Rheinfelden Tourismus Rheinfelden Marktgasse 16

Arlesheim Die Sichelharfe Postplatz 2

Einzeltickets Konzert 1, 2, 4 - 8

KAT. I CHF 80.–

Kat. II CHF 58.–

Kat. III CHF 38.–

Kat. IV CHF 25.–

Konzert 3

CHF 65.–

CHF 45.–

CHF 30.–

CHF 20.–

Extra 1

freier Eintritt

Extra 2*

CHF 85.–

CHF 65.–

CHF 45.–

CHF 30.–

Extra 3*

CHF 80.–

CHF 58.–

CHF 38.–

CHF 25.–

Extra 4*

CHF 38.– (Tickets über Baselbieter Konzerte)

Kostproben

CHF 30.– inkl. kl. Brötli und Suppe

Nachtklang

CHF 20.–

CHF 54.– mit Essen (exkl. Getränke)

* AbonnentInnen erhalten auf Einzeltickets für die Konzerte Extra 2, Extra 3 und Extra 4 je 20 % Ermässigung.

Vergünstigungen 1. AHV / IV CHF 5.– | StudentInnen, Lehrlinge, SchülerInnen, KulturLegi 50 % Rabatt auf alle Einzeltickets (ausser Nachtklang, Kostprobe und Extra 4). Schulklassen in Begleitung von Lehrpersonen gratis (Konzerte 1 - 8, begrenztes Kontingent, Anmeldung über barbara.tacchini@kammerorchesterbasel.ch) 2. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre in Begleitung von Erwachsenen gratis (Ticket notwendig, Konzerte 1  -  8, Extra 2, Extra 3 und Nachtklang) 3. Mitarbeitende von Novartis erhalten 20 % Rabatt auf je 2 Einzeltickets für die Konzerte 1  -  8, Mitglieder von Enjoy! erhalten 10 CHF Rabatt auf Einzeltickets für die Konzerte 1  -  8, Mitarbeitende des Universitätsspital Basel erhalten 15 % Rabatt auf Einzeltickets für die Konzerte 1  -  8 73


Abonnements und Einzeltickets

Abonnemente Kennenlern-ABO Konzerte 1, 3 und 5 — nur für erstmalige Abo-Buchung bis 7.9.2019 beziehbar — Reduktion gegenüber Einzeltickets 35 % Konzerte 1, 3 , 5

Kat.I CHF 146.– | Kat.II CHF 105.– | Kat.III CHF 69.–

Historisch gehört ABO Konzerte 3, 6 und 8

bis 25.11.2019 beziehbar — Reduktion gegenüber Einzeltickets 20 % Konzerte 3, 6 , 8

Kat.I CHF 180.– | Kat.II CHF 129.– | Kat.III CHF 85.–

ABO 8 Konzerte 1  -  8

bis 7.9.2019 beziehbar — Reduktion gegenüber Einzeltickets 30 %

Konzerte 1 - 8

Kat.I CHF 438.– | Kat.II CHF 316.– | Kat.III CHF 207.–

ABO 7 Konzerte 1  , 2, 4  -  8

bis 7.9.2019 beziehbar — Reduktion gegenüber Einzeltickets 30 %

Konzerte 1, 2, 4 - 8

Kat.I CHF 392.– | Kat.II CHF 284.– | Kat.III CHF 186.–

ABO 5 1, 2, 4, 5, 8

bis 7.9.2019 beziehbar — Reduktion gegenüber Einzeltickets 25 % Konzerte 1, 2, 4, 5, 8

Kat.I CHF 300.– | Kat.II CHF 218.– | Kat.III CHF 143.–

ABO 6 / 7 aus 8

Wählen Sie aus allen Konzerten (Ausnahme: Extra 2, Extra 3 und Extra 4) Ihre Wunschkonzerte aus Reduktion gegenüber Einzeltickets 20 %

ABO 4 / 5 aus 8 Wählen Sie aus allen Konzerten (Ausnahme: Extra 2, Extra 3 und Extra 4) Ihre Wunschkonzerte aus Reduktion gegenüber Einzeltickets 15 %

Die Abonnements verlängern sich jeweils automatisch für eine weitere Saison, Ihr Sitzplatz bleibt für Sie reserviert. Sie erhalten im März das Programm der neuen Saison. Sollten Sie Ihr Abonnement nicht verlängern wollen oder ein anderes Abonnement aus unserem breiten Sortiment wählen, schicken Sie bitte per Mail eine Rückruf­bitte an info@kulturticket.ch. Wenn Sie Beratung wünschen, steht Ihnen Anna Maier gerne von Mo bis Do zur Verfügung (T 061 306 30 49 oder anna.maier@kammerorchesterbasel.ch). 74

Saison 2019  -  2020


Abonnements und Einzeltickets

10 Gründe für ein Abonnement beim Kammerorchester Basel 1.

Konzert-Zeit

Ich schaffe mir selbst verlässlichen Raum im Alltagstrubel für inspirierende Musikerlebnisse.

2.

Aktualität

Ich erhalte im Frühjahr 2020 eine persönliche Einladung zur Präsen­ tation des neuen Saisonprogramms und regelmässig aktuelle Informatio­ nen zu Konzerten, CDs und Aktionen.

Extras

Ich bin Gast bei einem besonderen Event. Eine persönliche Einladung zum exklusiven Besuch einer Probe mit anschliessendem Apéro und Blick hinter die Kulissen erhalte ich am Anfang der Konzertsaison.

8.

Karte für einen Gast

Ich bekomme eine Freikarte zu einem meiner Abo-Konzerte. Einfach dem Kammerorchester Basel die Adresse des Gastes zukommen las­sen, wir übernehmen in Ihrem Namen die freudige Überraschung.

Flexibiliät

Mein Abo ist übertragbar. Sollte ich zu einem der Konzerte meines Abos verhindert sein, kann ich das Konzert nach Rücksprache mit dem Kammerorchester wechseln.

5.

7.

Lieblingsplatz

Mein Stammplatz in der Martins­ kirche und in der Peterskirche ist mir garantiert.

4.

Als Neuabonnent oder für jeden neu geworbenen Abonnenten erhalte ich als Dankeschön die neuste CD des Kammerorchester Basel.

Ersparnis

Der Preis meines Abos beinhaltet im Vergleich zu Einzelkarten eine Ermässigung zwischen 15 % und 35 %. Für Abo 8 und Abo 7 sind das jeweils 2 Gratiskonzerte. Ich erhalte zudem 20 % Ermässigung auf Tickets ausgewählter Extra-Konzerte.

3.

Willkommens Geschenk 6.

9.

Klassik der Zukunft

Mit meinem Abonnement ermögliche ich musikhistorisch bedeutende Kunstprojekte und fördere die nach­haltige, innovative Musikvermittlung des Kammerorchester Basel.

Mein Orchester

10.

Ich bekenne mich zum Kammerorchester Basel, einer unentbehrlichen musikalischen Institution in der Region Basel.

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Abonnements und Einzeltickets Konzert 1

Sa 7.9.2019 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Wolfgang Amadeus Mozart Divertimenti KV 136 und 137, Franz Liszt Les jeux d’eau à la Ville d’Este, u.a., Béla Bartók Divertimento für Streichorchester Bertrand Chamayou Klavier, Baptiste Lopez Violine und Leitung

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.– Konzert 2

Mi 13.11.2019 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Gabriel Fauré Masques et Bergamasques, Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert d-Moll, Gabriela Montero «ExPatria» Klavierkonzert, Darius Milhaud Le bœuf sur le toit Gabriela Montero Klavier, Daniel Bard Violine und Leitung

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.– Konzert 3

Mo 25.11.2019 — 19.30 Uhr Peterskirche Basel Werke von Carlo Francesco Pollarolo, Nicola Antonio Porpora, Johann Adolph Hasse, Georg Friedrich Händel, Leonardo Leo, Geminiani Giacomelli und Giovanni Porta Olena Tokar Sopran,Terry Wey Countertenor, Julia Schröder Violine und Leitung

CHF 65.– | CHF 45.– | CHF 30.– | CHF 20.– Konzert 4

Do 23.1.2020 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Igor Strawinsky Concerto in Re, Wolfgang Rihm Concerto en Sol für Sol Gabetta (UA), Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 3 a-Moll Sol Gabetta Violoncello, Sylvain Cambreling Leitung

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.– 76

Saison 2019  -  2020


Abonnements und Einzeltickets Konzert 5

Mo 9.3.2020 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Othmar Schoeck Elegie, Franz Schubert Nonett in es-Moll «Franz Schuberts Begräbnis-Feyer», Heinz Holliger «N.N.», «Franz Schuberts Begräbnis-Feyer» UA Christian Gerhaher Bariton, Heinz Holliger Leitung

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.– Konzert 6

So 5.4.2020 — 18.00 Uhr Peterskirche Basel Joseph Haydn Salve Regina in g-Moll, Stabat mater für 4 Solisten, Chor und Orchester

Zürcher Singakademie, Birgitte Christensen Sopran, René Jacobs Leitung

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.– Konzert 7

Do 23.4.2020 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Joseph Haydn Sinfonie Nr. 69 C-Dur, Sinfonie Nr. 61 D-Dur und Sinfonie Nr. 66 B-Dur

Giovanni Antonini Leitung

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.– Konzert 8

Sa 16.5.2020 — 19.30 Uhr Peterskirche Basel Konzertante Oper

Georg Friedrich Händel «Alessandro», Oper in drei Akten Bejun Mehta Countertenor — Alessandro, Diego Fasolis Leitung

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.– 77


Abonnements und Einzeltickets Extra 2

Di 17.12.2019 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Clariant Weihnachtskonzert

Johann Sebastian Bach Messe in h-Moll Camerata Vocale Freiburg, Nuria Rial Sopran, Winfried Toll Leitung (20 % Ermässigung für Abonnenten)

CHF 85.– | CHF 65.– | CHF 45.– | CHF 30.– Extra 3

Do 2.1.2020 — 19.30 Uhr Martinskirche Basel Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel und Gioachino Rossini Regula Mühlemann Sopran, Umberto Benedetti Michelangeli Leitung (20 % Ermässigung für Abonnenten)

CHF 80.– | CHF 58.– | CHF 38.– | CHF 25.–

Impressum

Herausgeber Kammerorchester Basel St. Johanns-Vorstadt 19 | 21 CH-4056 Basel T +41 61 306 30 40 F +41 61 306 30 41 info@kammerorchesterbasel.ch www.kammerorchesterbasel.ch

Geschäftsführer Marcel Falk Redaktion Sigfried Schibli, Sophie Kälin Design Stadtluft Fotografie «Das Kammerorchester Basel im Konzert von W. A. Mozarts Don Giovanni» Łukasz Rajchert Fotografie Solisten und Dirigenten Marco Borggreve, David Ellis, Gregor Hohenberg, Emil Matreer, Shelly Mosman, Henning Ross, Pål Solbakk, Frank Tuerpe, Molina Visuals Fotografie Beat Oberlin, Marcel Falk, Daniel Bard und Isabelle Schnöller Matthias Müller Texte Roman Brotbeck, Marcel Falk, Florian Hauser, Benjamin Herzog, Christian Moritz Bauer, Sigfried Schibli, Daniel Schneller Druck Hornberger Druck GmbH Redaktionsschluss — 25.3.2019 Programmänderungen vorbehalten © 2019 Kammerorchester Basel

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Saison 2019  -  2020


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42 2016

Was uns mit Musikern verbindet, ist die Liebe ZUR PERFEKTEN KOMPOSITION.

DAS IST CLARIANT: LEIDENSCHAFTLICHER FÖRDERER DER KÜNSTE

Das perfekte Zusammenspiel von Harmonie, Tempo und Rhythmus erschafft Musik, die uns alle bewegt. Fast wie bei uns: Denn wenn wir etwas bewegen wollen, entstehen aus Engagement, Know-how und Forschung innovative Lösungen für die Spezialchemie, die Emissionen senken, Rohstoffe sparen – und nachhaltig Wert schaffen. Das ist uns wichtig.

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Kammerorchester Basel Saisonprogramm 19_20 by Kammerorchester Basel - Issuu