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Kaiser Partner Privatbank - Monthly Market Monitor October 2020

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Monthly Market Monitor

Oktober 2020


Inhalt

Bergsicht Die geopolitische HeatMap

Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

04

07

Thema im Fokus

KonjunkturRadar

Hat sich der Aktienmarkt abgekoppelt?

Am Puls der Wirtschaft

Anlagestrategie Notizen vom Investment-Komitee

08

Die letzte Seite

10

06 ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Wirkungsvolles Investieren mit gutem Gewissen

Anlageklassen und Agenda

12

11

Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Oktober 2020

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Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

US-Wahlkampf auf der Zielgeraden In gut drei Wochen hat das Warten ein Ende, dann wird in den USA gewählt. Ob auch die Unsicherheit ein Ende findet ist jedoch ungewiss. Zwar hat Joe Biden im ersten TV-Duell das bessere Bild abgegeben und seinen Vorsprung weiter ausgebaut eine klare Prognose zugunsten der Demokraten lässt sich dennoch nicht machen. Ein Szenario, in dem das Wahlergebnis für längere Zeit unklar ist, kann nicht ausgeschlossen werden und könnte an den Börsen zu nachrichtengetriebenen, erratischen Kursbewegungen führen. Hickhack um Konjunkturpaket Die Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern über ein neues Konjunkturpaket hatte Donald Trump Anfang Oktober per Tweet kurzfristig für beendet erklärt – nur um kurz danach wieder eine Kehrtwende zu machen. Selbst US-Notenbankchef Powell hat die Notwendigkeit weiterer Fiskalmassnahmen zuletzt klar auf den Punkt gebracht. Angesichts des schwindenden Verbrauchervertrauens dürfte es früher oder später zu einer Einigung kommen. Erneuter Wachstumsdämpfer im 4. Quartal Nicht nur jenseits des Atlantiks kommt der Wachstumsmotor derzeit wieder ins Stottern. Die rasant steigenden COVID19-Fallzahlen trüben auch in Europa die Konjunkturperspektiven. Insbesondere im Dienstleistungssektor

Grafik des Monats Sehnlichst erwartet | Impfstoff könnte schon nächstes Jahr verfügbar sein Wann wird genügend Impfstoff gegen COVID-19 verfügbar sein um 25 Millionen US-Bürger zu versorgen? 100%

80%

60%

40%

20%

bis Q1 2021

Q2 2021 -Q3 021

Q4 2021 - Q1 2022

Quellen: Good Judgment Inc., Kaiser Partner Privatbank 4

Monthly Market Monitor - Oktober 2020 | Kaiser Partner Privatbank AG

04.10.20

26.09.20

18.09.20

02.09.20

nach Q1 2022

10.09.20

25.08.20

17.08.20

09.08.20

01.08.20

24.07.20

16.07.20

08.07.20

30.06.20

22.06.20

14.06.20

06.06.20

29.05.20

21.05.20

13.05.20

05.05.20

27.04.20

0

hat sich die Stimmung wieder spürbar verschlechtert. Die Industrie zeigt sich bisher relativ immun. Die Wachstumsprognosen für das 4. Quartal wurden zuletzt nach unten korrigiert. Ein Wiedererreichen des Vorkrisenniveaus könnte sich ins Jahr 2022 verschieben. Korrektur am Aktienmarkt Der September wurde seinem Ruf als schwacher Börsenmonat gerecht und brachte am (US-) Aktienmarkt die ersten Kursverluste seit April. Die zuvor heissgelaufenen technischen Indikatoren haben sich abgekühlt und auch das zuvor teils euphorische Sentiment hat sich normalisiert. Der mittelfristige Ausblick für Aktien bleibt unserer Meinung nach positiv, nicht zuletzt aufgrund mangelnder Anlagealternativen. Bevor ein neuer (Aufwärts-)Trend etabliert werden kann, müssen allerdings die politischen Unsicherheiten beseitigt werden. Alternative Anlagen als wichtiger Baustein Zu 100% fest und 0% verzinslich – dies erscheinen die Renditeperspektiven im festverzinslichen Bereich, wo schon seit Längerem ein regelrechter Anlagenotstand herrscht. Dem Bereich der alternativen Anlagen dürfte in den kommenden Jahren daher eine immer grössere Bedeutung zukommen. Neben Gold gehören für uns innerhalb dieses Segments auch Immobilien in ein diversifiziertes Portfolio, vorzugsweise in Form von international orientierten Immobilienfonds.

Das Coronavirus bleibt für die Finanzmärkte ein bewegendes Thema. Positive Nachrichten über Erfolge in der Impfstoffentwicklung gegen COVID-19 sorgten in den vergangenen Wochen regelmässig für kurzzeitige Kursgewinne an den Börsen und ebenso führten Enttäuschungen zu kurzfristigen Kurstauchern. Erst wenn ein sicherer Impfstoff gefunden worden ist, dürfte das Thema an den Märkten wieder in den Hintergrund treten. Gemäss den Prognosen der „Superforecaster“ von Good Judgment könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits im ersten Quartal 2021 ein Wirkstoff zur Verfügung stehen, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bis zum dritten Quartal 2021. Nicht nur für die Finanzmärkte wäre ein Durchbruch in der Forschung und Entwicklung hilfreich. Auch für Unternehmen und Konsumenten wirkt die derzeitige Unsicherheit wie ein Bremsklotz, der im Erfolgsfall gelöst würde und eine dynamischere Konjunkturerholung ermöglichte.


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Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft

Zweigeteiltes Konsumentenvertrauen – bis US-Präsident Trump per Tweet die Anweisung erteilDank staatlicher Unterstützung hatten US-Bürger in den te jegliche Gespräche bis nach den Wahlen einzustellen. Sommermonaten mehr Geld in der Tasche als vor der Ge- Ob dies das letzte Wort war, bleibt abzuwarten. Denn ein sundheitskrise. Die Ausgabenfreude der Verbraucher war Ausbleiben weiterer Unterstützungsmassnahmen könndenn auch eine wichtige Konjunkturstütze. Seit Juli sind te bei den Wählern schlecht ankommen. Ein „last-minudie Hilfszahlungen allerdings ausgetrocknet. Dies spie- te-Deal“ ist nicht auszuschliessen. Falls dieser ausbleibt, gelt sich auch in den Daten zum Konsumentenvertrauen dürfte es aber spätestens Anfang nächsten Jahres ein wider. Auffällig ist die Diskrepanz zwischen den Alters- neues Hilfsprogramm geben. gruppen und Einkommensschichten. So ist die Stimmung bei den Jüngeren und Geringverdienenden besonders „U“ oder „W“? schlecht. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dürfte sich Auch in Europa fordern die zweite „Corona“-Welle und die gesellschaftliche Polarisierung in den USA verschärfen. die verschärften Eindämmungsmassnahmen ihren Tribut. Insbesondere im Dienstleistungssektor hat sich das Gerangel um US-Fiskalpaket Sentiment im September wieder merklich verschlechtert. Ein weiteres Hilfspaket, welches die wirtschaftlichen Allein die Industrie zeigt sich momentan relativ stabil. In (und gesellschaftlichen) Folgen von „Corona“ abmildern Summe haben sich die kurzfristigen Konjunkturperspekkönnte, wurde im US-Kongress wochenlang verhandelt tiven nach der Erholung im Sommer aber wieder eingetrübt. Die Wachstumsprognosen für das vierte Quartal Trübe Zukunftsperspektiven? | Wenig Optimismus bei den Jüngeren wurden zuletzt nach unten korrigiert. Die Frage lautet ob US-Konsumentenvertrauen (Conference Board) die Konjunkturerholung „U“- oder „W“-förmig wird – ein „V“ kann schon heute ausgeschlossen werden. 160 Die makroökonomischen Daten der letzten Wochen bestätigen unsere Erwartung, dass die wirtschaftliche Erholung von „Corona“ nicht die Form eines „V“ annehmen wird. Nachdem die Notenbanken ihr Pulver weitgehend verschossen haben, bleiben die Regierungen gefragt, der Konjunktur unter die Arme zu greifen.

AufPEPPen Im September ist die (Kern-)Inflation in der Eurozone auf ein neues Allzeittief regelrecht abgestürzt. Die Abweichung von den Projektionen und vom Teuerungsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) können durchaus als massiv bezeichnet werden. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat zuletzt bereits angedeutet, dass das Inflationsziel demnächst – dem Beispiel der US-Notenbank folgend – angepasst werden könnte. Noch zuvor dürfte angesichts der (zu) tiefen Inflation das Pandemieanleihekaufprogramm (PEPP) ausgeweitet und zumindest verlängert werden.

140

120

100

80

60

unter 35 Jahre

2020

2018

2016

2014

2012

40

über 55 Jahre

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank

Konsensschätzungen Wachstum & Inflation 2019

Zinserwartungen Kaiser Partner Privatbank

2020

2021

BIP-Wachstum (in %)

3M

12M

Schweiz

0.8

-5.1

3.9

Schweiz

-0.75

Eurozone

1.2

-8.0

5.5

Eurozone

-0.50

Grossbritannien

1.3

-10.0

6.3

Grossbritannien

0.10

USA

2.3

-4.3

3.8

USA

0.25

China

6.1

2.1

8.0

China

2.95

Inflation (in %)

10-jährige Renditen (in %)

Schweiz

0.4

-0.7

0.1

Schweiz

-0.49

Eurozone

1.2

0.3

1.0

Eurozone

-0.50

Grossbritannien

1.8

0.9

1.4

Grossbritannien

0.30

USA

1.8

1.2

1.9

USA

0.77

China

2.9

2.8

2.3

China

3.15

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 6

Letzter Leitzinsen (in %)

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Quelle: Kaiser Partner Privatbank


Bergsicht

Die geopolitische HeatMap

US-Präsidentschaftswahlkampf den USA gekauften Waren nicht einhalten können wird. Im Rennen ums Präsidentenamt in der grössten Volks- Das Thema dürfte also schon bald wieder auf die Agenwirtschaft der Welt kommt die Ziellinie langsam in da kommen. Der Druck der Amerikaner auf chinesische Sicht. Der demokratische Herausforderer Joe Biden hat Unternehmen wird derweil stetig verschärft. Und auch in den Umfragen weiterhin einen Vorsprung, in einigen im Südchinesischen Meer setzt sich das Säbelrasseln fort. (entscheidenden) Bundesstaaten könnte es aber eng werden. Donald Trump hat den Medien bereits verkün- „Brexit“-Countdown det, dass er unter Umständen nicht zu einem „fried- Nach der Sommerpause gehen die „Brexit“-Verhandlichen“ Auszug aus dem Weissen Haus bereit ist. Die lungen zwischen der Europäischen Union und GrossTatsache, dass diesmal besonders viele Bürger per Brief britannien nun endgültig in die heisse Phase. Die inofabstimmen, dürfte die Situation verkomplizieren und fizielle Deadline lautet 31. Oktober – dies würde den ein schnelles endgültiges Wahlergebnis erschweren. nationalen Parlamenten genügend Zeit für die Ratifizierung eines Austrittsvertrags bis zum offiziellen Austritt USA vs. China zum Jahreswechsel geben. Streitpunkte gibt es aber Die Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staa- noch viele – darunter die Fischerei, die Frage nach eiten und China brodelt auf verschiedenen Ebenen. Um nem Schlichtungsverfahren bei Streitigkeiten oder das den Handelskonflikt ist es zuletzt zwar etwas ruhiger Thema der Staatshilfen. Das Risiko eines „No Deals“ ergeworden. Absehbar ist aber bereits jetzt, dass China achten wir als hoch. Ein möglicher harter „Brexit“ dürfseine Versprechungen in Bezug auf die Menge der von te aber mittels politischer Kniffe „gemanagt“ werden.

Geopolitische Entwicklungen machen vor den Finanzmärkten nicht Halt. Vielmehr sind sie in den letzten Jahren zu einer immer wichtigeren Einflussgrösse geworden. In der „Bergsicht“ werfen wir einen Blick auf die aktuell wichtigsten Brennpunkte.

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Anlagestrategie

Notizen vom Investment-Komitee

Der Herbst wird seinem Ruf als häufig turbulente Börsenzeit auch in diesem Jahr gerecht. In den kommenden Wochen dürften die Schwankungsbreiten an den Aktienmärkten hoch bleiben. Sollte sich die Korrektur weiter ausdehnen, könnte dies neue Kaufchancen eröffnen.

Asset Allocation monitor -

+

-

Liquidität

Aktien

Festverzinsliche Anlagen

Global

Staatsanleihen

Schweiz

Unternehmensanleihen

Europa

Mikrofinanz

Grossbritannien

Inflationsbasierte A.

USA

Hochzinsanleihen

Schwellenländer

Schwellenländeranleihen

Alternative Anlagen

Versicherungsbasierte A.

Rohstoffe

Wandelanleihen

Gold

Laufzeiten

Immobilien

Währungen

Hedgefonds

US-Dollar

Strukturierte Produkte

Schweizer Franken

Private Equity

+

Euro Britisches Pfund

Aktien: Achterbahn-Börse Scorecard • Der September hat den Herbst eingeläutet und wie + so oft brachte er erhöhte Volatilität mit sich. Tages- Konjunktur schwankungen von mehr als einem Prozent waren Geld-, Fiskalpolitik eher die Regel als die Ausnahme. Die Stimmung Unternehmensgewinne der Anleger hat sich angesichts der vielen Unsicher- Bewertung heitsfaktoren sowie der hohen Schwankungen wie- Trend der weitgehend normalisiert – die Sommer-Eupho- Anlegerstimmung rie ist verflogen. Aus Investorenperspektive ist diese Entwicklung positiv zu interpretieren, stellt sie doch die Grundlage für einen neuen Kursaufschwung dar. Boden gutmachen, während sich Wachstumsaktien Ein solcher könnte im weiteren Jahresverlauf auf tierelativ schwächer entwickelten. Ursache dafür sind feren Levels starten. neben etwas zu weit gelaufenen Abwärts- bzw. Auf• Die hohe Liquidität, welche die Notenbanken den wärtstrends auch die leicht gestiegenen AnleiherendiFinanzmärkten zur Verfügung stellen, bleibt eines ten. Wir betrachten diese Rotation als natürliche und der Hauptargumente für einen mittelfristig konstgesunde Korrektur innerhalb des langfristigen Trends. ruktiven Ausblick für Aktien. Ganz nach dem Motto: Auf längere Sicht erwarten wir eine fortgesetzte Out„There is no alternative (TINA)“. In der kürzeren Frist performance des Growth-Stils. sind die Fundamentaldaten aber nicht unwesentlich. Diesbezüglich ist die Bestandsaufnahme ak- Anleihen: US-Renditen im Aufwärtstrend tuell weniger positiv. So lassen die Makrodaten für • Die Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen hadas 4. Quartal einen erneuten Dämpfer erwarten. ben sich seit August langsam, aber stetig nach oben Nachdem die Gewinnrevisionen der Unternehmen bewegt. Zuletzt notierten sie bei rund 0.8%. Urzuletzt in den positiven Bereich gedreht sind, dürfte sache ist zum einen die veränderte geldpolitische die Dynamik hier wieder nachlassen. Nicht zuletzt Ausrichtung der US-Notenbank Fed. In ihrem neubleiben die bevorstehenden US-Wahlen ein grosser en „Durchschnitts-Inflation“-Regime nimmt sie ein Unsicherheitsfaktor, der erst aus dem Weg geräumt Überschiessen der Teuerung bewusst in Kauf, was werden muss, bevor ein neuer (Aufwärts-)Trend an Aufwärtsdruck auf die längerfristigen Zinsen ausübt. den Aktienmärkten entstehen kann. Der Einführung von Negativzinsen oder der Zinskur• Value-Aktien konnten in den letzten Tagen verlorenen venkontrolle haben diverse Fed-Mitglieder zuletzt 8

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hingegen über die gewünschten Eigenschaften wie hingegen wiederholt eine Absage erteilt. Dies lässt eine gute Diversifikation, relative hohe und stabile den Zinsen am langen Ende mehr Spielraum. Zum risikoadjustierte Renditen sowie eine tiefe Korrelatianderen ist es die Hoffnung auf ein weiteres Stimuluon zu anderen Anlageklassen. In unseren Portfolios spaket und die Erwartung einer Konjunkturerholung, haben wir dieses Segment zuletzt weiter ausgebaut. welche die Renditen treibt. Wir gehen davon aus, dass eine Fortsetzung des Zins-Aufwärtstrends auf Währungen: SNB interveniert in Rekordhöhe einem Niveau von 1% vorerst auslaufen wird. • Positive Langfristrenditen sind bei europäischen • EUR/USD: Die Notenbanker der Europäischen Zentralbank (EZB) haben ihr Ziel vorerst erreicht. Die Staatsanleihen mit hoher Bonität seit Langem in weiverbalen Interventionen Anfang September haben ter Ferne und im Gegensatz zu den USA sind negazunächst gefruchtet und die Einheitswährung in den tive Leitzinsen diesseits des Atlantiks die Norm. Aus Korrekturmodus geschickt. Damit bleibt der langfrisdem Gremium der Europäischen Zentralbank waren tige Abwärtstrend des EUR/USD-Kurses weiter intakt. jüngst Stimmen zu vernehmen, welche gar eine weiEZB-Präsidentin Lagarde, die zuletzt gar die Option tere Absenkung der Negativzinsen als valable Option noch tieferer Zinsen ins Spiel brachte, steht einem darstellten. Vor diesem Hintergrund sind die Renditeschwächeren Euro derzeit nicht im Wege. perspektiven für Obligationenanleger in Europa sehr bescheiden – der festverzinsliche Bereich ist mit we- • GBP/USD: In der letzten Ausgabe schrieben wir an dieser Stelle über die unzureichend eingepreiste nigen Ausnahmen zu 100% fest und 0% verzinslich. Risikoprämie im britischen Pfund angesichts des Risikos eines politischen Unfalls in den VerhandlunAlternative Anlagen: Immobilien als solide Beimischung gen mit der EU. Nachdem der GBP/USD-Kurs an der • Auch die Realzinsen sind in den vergangenen Wotechnischen Hürde von 1.35 USD scheiterte und im chen angestiegen. Für den Goldpreis bedeutete dies September deutlich nachgab, sind diese Bedenken Gegenwind aufgrund steigender Opportunitätskosnun weitgehend ausgeräumt. Positiv für das Pfund ten und so gab die Notierung für das gelbe Metall im ist auch, dass die Bank of England von der Idee neSeptember rund 3% nach. Im längerfristigen Chartgativer Leitzinsen jüngst wieder Abstand nahm. Wir bild ist der Rücksetzer der letzten zwei Monate als erwarten demnächst eine Seitwärtsbewegung. gesunde Korrektur im Aufwärtstrend zu betrachten. Gold bleibt für uns ein wichtiger Diversifikations- • EUR/CHF: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) will ihre Transparenz erhöhen und wird zukünftig quarbaustein in den Portfolios. talsweise über die Interventionen am Devisenmarkt • Neben Gold sind auch Immobilieninvestments eine berichten. Die Ende September veröffentlichten interessante und – in Zeiten des Anlagenotstands im Zahlen zeigen, dass die SNB im ersten Halbjahr 2020 festverzinslichen Bereich – vergleichsweise attraktirund 90 Milliarden Franken aufwenden musste, um ve Alternative. Allerdings kommt es darauf an, um den Franken zu schwächen. Dies ist mehr als in jewelche Art von „Investment“ es sich handelt. Bördem der vorangegangenen Jahre und ein hoher Preis, sengehandelte Immobiliengesellschaften (Real Estawenn man betrachtet, dass der Franken trotz dieses te Investment Trusts (REITs)) weisen beispielsweise Aufwands nach wie vor auf sehr hohem Niveau noeine hohe Korrelation und ein hohes Beta zum Aktiert. Die Stärke des Franken dürfte aus unserer Sicht tienmarkt auf und sind kaum als Stabilisator zu beauch in den kommenden Monaten bestehen bleiben. trachten. Diversifizierte Immobilienfonds verfügen

Chart unter der Lupe Absicherungsbedarf | 3. November wirft seinen Schatten voraus Terminkurve des VIX-Futures 33

32

31

30

29

28

21 6.

21

21

5.

.0 16

.0 19

21

4.

3.

.0 21

21

21

2.

.0 17

.0

1.

20 2.

.0

17

20

.1

20

Quellen: CBOE, Kaiser Partner Privatbank

16

20

1.

1.

.1 18

20 1.

.1 11

20 0.

.1 04

20 0.

.1 28

.1

0. .1 14

21

20

27

In rund drei Wochen hat das Warten auf die US-Präsidentschaftswahlen ein Ende – die Unsicherheit dürfte nach dem 3. November aber nicht sofort vorbei sein. Zwar liegt Donald Trump in Wahlumfragen und gemäss Wettmärkten derzeit klar hinter Joe Biden. Das Rennen könnte dennoch eng werden. Die Daten zum Wachstum im dritten Quartal (Veröffentlichung am 29. Oktober) dürften eine deutliche Erholung der Wirtschaft zeigen. Und auch der Kurzbesuch im Krankenhaus könnte Trump möglicherweise noch in die Hände spielen. So oder so besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Wahlergebnis zunächst angezweifelt wird. Dies nicht zuletzt, weil diesmal viele US-Bürger per Brief abstimmen. Das Risiko von turbulenten Tagen (und Wochen) in Washington D.C. wird von den Anlegern schon seit Längerem eingepreist. Die Terminkurve des „Angstbarometers“ VIX ist invertiert und impliziert eine Rückkehr zur Normalität erst für kommendes Jahr. Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Oktober 2020

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Thema im Fokus

Hat sich der Aktienmarkt abgekoppelt?

Aktienmarkt ≠ Wirtschaft… man derzeit mit Obligationen erzielen kann. Das ArguDie Finanztheorie besagt, dass die Aktienkurse den dis- ment lautet dann: „TINA - There is no alternative“. kontierten langfristigen Strom der erwarteten Dividendenzahlungen widerspiegeln sollten. Diese Zahlungen Wie steht es um die Wirtschaft? sollten wiederum mit dem Gewinnwachstum der Un- Aktien sollten eine langfristige Geldanlage sein. Daher ternehmen korrelieren, von dem man erwarten würde, macht es Sinn die Frage der Bewertung in einen Kontext dass es in enger Beziehung zu den wirtschaftlichen mit dem langfristigen Wirtschaftsausblick zu stellen. DieRahmenbedingungen steht. Während die Aktienkurse ser war für die (US-)Wirtschaft schon vor „Corona“ wenig in der mittleren Frist oft erheblich von den so genann- inspirierend und ist es nun umso mehr. Die zwei langfristen Fundamentaldaten abweichen, sollte man daher tigen Wachstumstreiber – Demografie und Produktivität langfristig durchaus einen gewissen Zusammenhang – zeigen nämlich schon seit einiger Zeit nach unten. Die zwischen dem Aktienmarkt und der Entwicklung der alternde Bevölkerung mindert das Wachstumspotential Wirtschaft erwarten können. Tatsächlich besteht in der sowohl direkt (langsamer wachsende Arbeiterschaft) als Praxis ein lockerer Zusammenhang, allerdings mit gele- auch indirekt (steigende Gesundheitskosten, verschlechgentlichen grossen Abweichungen. Momentan werden terte Staatsfinanzen und höhere Steuern). Schwieriger zu wir Zeugen einer solchen Abweichung: Noch vor we- messen und weniger prognostizierbar ist die Produktivinigen Wochen markierte der S&P500-Index ein neues tät. De-Globalisierung, schwache Investitionen in neue Allzeithoch, während die Wirtschaft pandemiebedingt Ausrüstungsgüter und die zunehmende Einmischung des am Boden liegt. Staates in das Wirtschaftsleben lassen aber auch hier bestenfalls mit moderat positiven Wachstumsraten rechnen. Ist der Aktienmarkt überbewertet? Diese scheinbar simple Frage ist gar nicht so einfach Fazit für die Anlagestrategie zu beantworten. Denn die Bandbreite an Ansätzen Erklärungsansätze für die Stärke des Aktienmarkts anund Kennzahlen für die Bewertung von Aktien ist gross. gesichts der eingetrübten Wirtschaftsperspektiven gibt Betrachtet man die „klassischen“ Masse, die auf den es viele. Allen voran die extrem lockere Geldpolitik der Unternehmensgewinnen basieren, wie beispielsweise US-Notenbank, welche dazu führt, dass Investoren bei das Kurs-Gewinn-Verhältnis, so weisen diese auf einen ihren Investments immer mehr Risiken eingehen. Dazu eher „teuren“ Aktienmarkt hin. Auch wenn man diese gesellt sich gerade in letzter Zeit eine gewisse Euphorie Kennziffern um die ausserordentliche Performance des in Bezug auf den Technologiesektor, welche zumindest in Technologiesektors bereinigt, bleibt der Markt eher Teilsegmenten an die Tech-Blase zur Jahrtausendwende teuer. Viel attraktiver sieht der Aktienmarkt hingegen erinnert. Was als Erklärung allerdings fehlt, ist eine staraus, wenn man die Dividenden oder Gewinnrenditen ke Wirtschaft, welche die hohen Bewertungen rechtfervon Aktien mit den mageren Renditen vergleicht, die tigt. Angesichts des beschriebenen Ausblicks erscheint es nicht plausibel, dass die Unternehmensgewinne in den nächsten Jahren stark genug wachsen, um die BeAktienmarkt vs. Wirtschaft | Ein gewisser Zusammenhang wertungsniveaus auf moderatere Niveaus zu senken. In Bruttoinlandsprodukt und Aktienmarktrendite Summe können wir festhalten, dass es eine gewisse Ab% % REAL GDP* (LS) REAL** S&P 500 TOTAL RETURN* (RS) koppelung des Aktienmarkts von der Wirtschaft zu geben 25 5 scheint. Diese könnte noch längere Zeit bestehen bleiben, 20 ganz getreu dem Motto: „The market can stay irrational 4 longer than you can stay solvent“. Die Herausforderung 15 3 wird es sein, unseren derzeit noch konstruktiven Blick 10 auf Aktien rechtzeitig anzupassen, wenn die Zeit dafür 2 5 gekommen ist. In der Zwischenzeit bleibt eine gute Di1 versifikation unserer Portfolios ein Kernelement unserer 0 Anlagestrategie und Schutz vor den unumgänglichen 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015 2020 Schwankungen der Märkte. Die Weltwirtschaft liegt pandemiebedingt am Boden, doch der (US-) Aktienmarkt markierte noch Anfang September ein neues Allzeithoch. Ein klassischer Fall von „irrationalem Überschwang“ oder ein Signal dafür, dass der Konjunkturausblick viel besser ist als angenommen? Letzteres ist eher unwahrscheinlich.

2020

*5-YEAR GROWTH RATES **DEFLATED BY NONFINANCIAL CORPORATE PRICE DEFLATOR

Quellen: BCA Research, Kaiser Partner Privatbank 10

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ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Wirkungsvolles Investieren mit gutem Gewissen

Breite Palette der Nachhaltigkeit Die Kaiser Partner Privatbank AG versucht dieser Nach- Die nachhaltige GeldanlaNachhaltige Geldanlage ist ein Wachstumsmarkt – sie frage nach einem nachhaltigen Anlageportfolio „mit ge ist in aller Munde und ist aber auch ein undurchsichtiger Dschungel, der ver- Wirkung“ gerecht zu werden und dabei gleichzeitig erfreut sich zunehmender schiedenste Spielarten kennt. Die älteste Variante ist die klassischen Zielkonflikte der Vermögensanlage Beliebtheit. Die Bandbreite das (einfache) Ausschliessen der Wertpapiere von Un- (Rendite, Risiko, Liquidität) zu berücksichtigen. Bei den an nachhaltigen Anlagevaternehmen oder Ländern, die gegen traditionelle mora- Themenbereichen, in denen ein Anleger einen Impact rianten ist allerdings gross lische Werte (z.B. Produkte/Dienstleistungen mit Bezug erzielen kann, orientieren wir uns dabei an den 17 und nicht jede resultiert zu Alkohol, Glücksspiel, Waffen) oder Standards und Nachhaltigkeitszielen („Sustainable Development Go- in einem ausgewogenen Normen (z.B. Menschenrechte und Umweltschutz) ver- als“ (SDGs)) der UNO wie beispielsweise hochwertige Anlageportfolio. Die Kaiser stossen. Während der Fokus hier auf die sogenannten Bildung, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser oder Partner Privatbank AG hat Negativ-Kriterien gerichtet ist, liegt der Schwerpunkt (keine) Armut. In unserem Impact-Portfolio machen wir ein Konzept entwickelt, beim „Best-in-class-Ansatz“ auf den Positiv-Kriterien. 11 dieser 17 SDGs investierbar. Ein interessierter Anle- welches die klassische Dabei wird das Anlageuniversum auf jene Unterneh- ger kann gezielt bis zu vier Nachhaltigkeitsziele auswäh- Portfoliotheorie mit dem men reduziert, welche im Hinblick auf nachhaltiges len, die er oder sie – ganz nach dem Prinzip: „Do Good“ ESG-Ansatz vereint und Wirtschaften bei der Umsetzung der ESG-Faktoren – unterstützen will. Pro gewähltem SDG selektiert die gleichzeitig einen positiven führend sind. Bei diesem Ansatz können auch Unter- Kaiser Partner Privatbank AG als passende Portfolio- „Impact“ generiert. nehmen aus ökologischoder ethisch bedenklichen bausteine anschliessend zehn Unternehmen, die einen Branchen im Portfolio landen – entscheidend ist allein aktiven Beitrag zu dessen Erreichung liefern und somit das ESG-Rating im Vergleich zur relevanten Vergleichs- „aligned“ sind. Die resultierenden Aktienbaskets wergruppe der gleichen Branche. Eine etwas komplexere den im Impact-Portfolio als Satelliten betrachtet und Variante ist die sogenannte ESG-Integration, bei der mit einem Kernportfolio kombiniert, um eine angemesNachhaltigkeitskennziffern bereits in die Finanz- und sene Diversifikation über Branchen und Regionen zu erBewertungsmodelle bei der Unternehmensanalyse be- reichen. Um auch die klassischen Zielkonflikte Rendite, ziehungsweise bei der anschliessenden Portfoliokonst- Risiko und Liquidität möglichst optimal zu lösen, werruktion in den Anlageprozess einfliessen. Ebenfalls zur den die Aktien auf verschiedenste finanzielle Faktoren Palette der nachhaltigen Anlagen werden thematische analysiert. Abgerundet – resp. messbar – wird dieser Investments gezählt, welche oftmals ein (ökologisches) Ansatz durch das Nachhaltigkeitsreporting der Kaiser Anlagethema abdecken (z.B. Wasser). Partner Privatbank AG. Mit dieser Methodologie können interessierte Anleger ihren Impact messbar maGeldanlage mit Wirkung ximieren – ohne Abstriche im Bereich Rendite, Risiko Das weite Feld an nachhaltig gekennzeichneten In- oder Liquidität in Kauf nehmen zu müssen. vestments zeigt auf: nicht überall, wo Nachhaltigkeit draufsteht, ist das Gleiche drin – und manchmal ist Sustainable Development Goals | Vielfältig und ambitioniert auch gar nichts Nachhaltiges enthalten. Der teilweise Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen Wildwuchs im Bereich der nachhaltigen Anlagewelt eröffnet für einige schwarze Schafe nämlich auch Tür und Tor zum sogenannten „Greenwashing“, bei dem einem Standardprodukt zur besseren Verkäuflichkeit einfach ein grüner Stempel aufgedrückt wird. Privatanleger, die ihr Vermögen nachhaltig anlegen möchten, haben aber oft mehr im Sinn als ein Nachhaltigkeits-Label für ihre Geldanlage. Vielmehr möchten die meisten mit ihrer Investition auch etwas Positives bewirken und einen „Impact“ erzielen. Gemäss einer Studie des Schweizer Verbands für nachhaltige Finanzen (SSF) war die Nachhaltigkeits-Kategorie „Impact Investing“ mit einem Zuwachs von mehr als 200% im letzten Jahr denn auch Quellen: United Nations Development Programme, Kaiser Partner Privatbank besonders wachstumsstark.

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Die letzte Seite

Anlageklassen und Agenda

Performance per 30. September 2020 Anlageklassen

seit Jahresbeginn

Liquidität

1 Monat

1 Jahr

3 Jahre

0

CHF

-0.5%

-0.1%

-0.6%

-2.1%

EUR

-0.3%

0.0%

-0.4%

-1.1%

0.0%

1.1%

5.8%

USD

0.6%

Festverzinsliche Anlagen

0

Staatsanleihen

4.8%

Unternehmensanleihen

5.9%

Mikrofinanz

1.2%

Inflationsbasierte Anleihen

7.9%

Hochzinsanleihen

-1.1%

Schwellenländeranleihen

-0.3%

Versicherungsbasierte Anl.

5.2%

Wandelanleihen Aktien

16.9%

1.0%

Schweiz

-2.1%

Europa

-12.2% -21.5%

USA

6.8%

Schwellenländer

-2.9%

Alternative Anlagen Rohstoffe Gold

24.3%

Immobilien Schweiz

2.3%

Hedgefonds

1.6%

Währungen

15.5%

0.2%

2.2%

10.3%

0.4%

5.1%

20.0%

-1.2%

1.6%

11.8%

-2.0%

1.8%

11.0%

1.0%

6.3%

17.3%

-2.0%

24.5%

34.0%

-2.9%

8.5%

25.4%

0.5%

2.3%

19.9%

-1.8%

-7.8%

-4.4%

-1.6%

-19.8%

-12.7%

-3.8%

16.4%

41.3%

-1.8%

8.1%

0.0% -16.1%

-3.4%

-8.9%

-4.2%

28.1%

47.4%

3.5%

8.2%

19.6%

-0.2%

4.2%

4.5%

-1.8%

7.5%

-0.8%

0.1%

-0.7%

-5.6%

-3.4%

5.1%

-3.6%

0

EUR/USD

4.5% -0.6% -2.5%

GBP/USD

11.5%

7.7%

0 -12.4%

EUR/CHF

3.2%

0

Global

Grossbritannien

0.7% -0.8%

Auf unserer Agenda 10. Oktober: World Mental Health Day Die COVID-19-Pandemie hat unser tägliches Leben erheblich verändert. Der Bedarf an psychosozialer Unterstützung wird in den kommenden Jahren erheblich zunehmen. Das Ziel der diesjährigen Kampagne zum Welttag der psychischen Gesundheit sind daher verstärkte Investitionen in diesem Bereich. 19. - 22. Oktober: EU Green Week Die Grüne Woche der EU zum Thema Natur und biologische Vielfalt wird aufzeigen, welche Rolle die biologische Vielfalt bei der Unterstützung und Ankurbelung des Aufschwungs in der Zeit nach der Pandemie durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und nachhaltiges Wachstum spielen kann. 3. November: US-Präsidentschaftswahlen Im November hat der Schaukampf Donald Trump gegen Joe Biden ein Ende. Ob die Unsicherheit nach dem Wahltermin ebenfalls passé ist, lässt sich nicht sagen. Eine wochenlange Hängepartie, bei der das Wahlergebnis angezweifelt und die Stimmen nachgezählt werden müssen, ist nicht auszuschliessen.

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Monthly Market Monitor - Oktober 2020 | Kaiser Partner Privatbank AG


Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Oktober 2020

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Dieses Dokument stellt keine Finanzanalyse oder Werbung dar, sondern dient lediglich zu Informationszwecken. Die darin enthaltenen Informationen begründen kein Angebot oder eine Empfehlung seitens der Kaiser Partner Privatbank AG zum Kauf oder Verkauf eines Finanzinstrumentes oder zu anderen Handlungen bezogen auf diese, und stellen auch keine Anlageberatung dar. Allfällige Hinweise auf die frühere Performance garantieren keine positiven Entwicklungen in der Zukunft. Kaiser Partner Privatbank AG haftet weder dafür, dass die enthaltenen Informationen vollständig, richtig und aktuell sind, noch für allfällige Verluste oder Schäden, die durch den Gebrauch dieser Informationen verursacht werden. Der gesamte Inhalt dieses Dokumentes ist immaterialgüterrechtlich, insbesondere urheberrechtlich, geschützt. Die vollständige oder teilweise Verwendung, unabhängig ihrer Art und Mittel, für öffentliche oder kommerzielle Zwecke, ist ohne vorgängige schriftliche Zustimmung seitens Kaiser Partner Privatbank AG untersagt. 14

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Herausgeberin: Kaiser Partner Privatbank AG Herrengasse 23, Postfach 725 FL-9490 Vaduz, Liechtenstein HR-Nr. FL-0001.018.213-7 T: +423 237 80 00, F: +423 237 80 01 E: bank@kaiserpartner.com Redaktion: Oliver Hackel, Senior Investment Strategist Roman Pfranger, Head Private Banking & Investment Solutions Cornelia Kopf, Marketing Specialist, 21iLAB Design & Druck:

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