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Kaiser Partner Privatbank - Monthly Market Monitor Juli 2021

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Monthly Market Monitor

Juli 2021


Inhalt

Auf einen Blick

Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft

Unsere Sicht auf die Märkte

04

Bergsicht

06

Die geopolitische HeatMap

07

Anlagestrategie Notizen vom Investment-Komitee

Thema im Fokus

08

Gekommen, um zu bleiben? Ein InflationsUpdate

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ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit

Die letzte Seite

Grüner Wandel – Herausforderung und Chance

Anlageklassen und Agenda

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13 Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Juli 2021

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Auf einen Blick

Unsere Sicht auf die Märkte

Die Delta-Welle rollt an In Europa und weiten Teilen des restlichen Globus ist mit «Delta» eine neue und noch aggressivere Variante des Coronavirus auf dem Vormarsch. Es wird immer mehr absehbar, dass COVID-19 endemisch wird und uns «Corona» in Zukunft dauerhaft beschäftigt. Dennoch gibt es Grund für die Annahme, dass sich die wirtschaftliche Aktivität von der weiteren Entwicklung des Virus mittelfristig abkoppeln wird. Der Konjunkturaufschwung 2021 dürfte – auch aufgrund anhaltender fiskalischer Stimulierung – nicht so schnell abbrechen. Der Momentum-Effekt Ein schnell fahrender Zug lässt sich nicht so leicht aufhalten. Analog gilt für die Aktienmärkte, dass sich ein bestehender Trend erst abschwächen muss, bevor er sich umkehrt. Auf starke Kurszuwächse folgen meist weitere Preisavancen. Nachdem der Weltaktienindex in den ersten sechs Monaten um mehr als 10% zugelegt hat, können Aktionäre aus statistischer Sicht eine erfreuliche zweite Jahreshälfte erwarten. Weiterhin «risk-on» Dass die Akteure an den Finanzmärkten derzeit relativ unbesorgt sind, zeigt sich neben stetigen Zuwächsen bei Aktien auch bei den Kreditaufschlägen von Anlei-

Grafik des Monats Mehr Wachstum, mehr Inflation – auch höhere Zinsen?| Fed-Prognosen nähern sich den Markterwartungen Prognosen der US-Notenbank (Juni 2021)

Quellen: Fed, Kaiser Partner Privatbank 4

Monthly Market Monitor - Juli 2021 | Kaiser Partner Privatbank AG

hen. Für US-Unternehmensanleihen – egal ob von hoher oder niedriger Kreditqualität – liegen die «Spreads» gegenüber Staatsanleihen inzwischen so tief wie zuletzt Mitte der 2000er Jahre. Risiko wird kaum noch entschädigt und die Rendite-Risiko-Perspektiven sind bescheiden. «Klassische» Anleihen sollten im Portfolio daher tendenziell untergewichtet werden. Inflations-Update Die (US-)Notenbanker bezeichnen die hohen Inflationsraten der letzten Zeit als «vorübergehend». Tatsächlich spricht einiges dafür, dass sich die Teuerung nach dem Unterschiessen im Corona-Jahr und dem Überschiessen in diesem Jahr mittelfristig wieder einpendelt. Die auf längere Sicht vorhandenen Inflationsrisiken sollte man aber nicht ganz aus den Augen verlieren. Grüner Wandel Die globale Gesellschaft steht vor der wohl grössten Herausforderung ihrer Geschichte: Die CO2-Emissionen müssen reduziert und die massiven Folgen des Klimawandels eingedämmt werden. Die Dringlichkeit und die Kosten des grünen Wandels sind hoch, wie ein aktueller Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) aufzeigt. Nichtstun ist keine Option. Für Unternehmen (und Anleger) birgt der Kraftakt auch Chancen.

Einmal im Quartal ist die Sitzung der US-Notenbank von besonderem Interesse. Dann geben die 18 Mitglieder des Fed-Komitees ihre Erwartungen für Wachstum, Arbeitslosigkeit, Inflation und Leitzinsen ab. Aus diesen werden anschliessend die berühmt-berüchtigten Punktwolken («Dot Plots») und der Median aller Prognosen veröffentlicht. Im Juni gab es bei den Prognose-Punkten im Vergleich zur März-Sitzung sichtlich Bewegung. Die Fed erwartet nun noch mehr Wirtschaftswachstum und mehr Teuerung. Noch wichtiger: Es lässt sich ablesen, dass die Notenbanker bereits 2023 zwei Zinserhöhungen erwarten. Noch im März projizierten sie Nullzinsen bis 2024. Die US-Notenbank deutet damit an, dass sie ein längeres Überschiessen der Inflation vielleicht doch nicht ewig tolerieren würde. Bis das Ende des billigen Geldes naht, wird aber noch viel Zeit (und einige Fed-Pressekonferenzen) vergehen.


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Konjunktur-Radar Am Puls der Wirtschaft

Das Coronavirus lässt uns offenbar nur kurz durchatmen. Eine weitere Viruswelle scheint fast unausweichlich. Die Chancen stehen aber gut, dass sich die negativen wirtschaftlichen Begleiterscheinungen in Grenzen halten werden.

Auf «Alpha» folgt «Delta» Die Delta-Welle rollt an. Mit Verzögerung gegenüber Grossbritannien nimmt die Anzahl der Coronavirus-Infektionen auch auf dem europäischen Festland wieder zu, jedoch mit grossen regionalen Differenzen. Aufgrund der wärmeren Temperaturen und der fortgeschrittenen Impfkampagnen dürfte sich das Virus zwar langsamer ausbreiten (als im Vergleich zu den vorherigen Wellen) und das Gesundheitssystem nicht überstrapazieren. Dennoch wird immer mehr absehbar, dass COVID-19 endemisch wird. Nach «Delta» könnten weitere Buchstaben des griechischen Alphabets folgen, insbesondere in der dunkleren und kälteren Jahreszeit. Falls uns das Coronavirus nicht dauerhaft überrascht, gibt es aber begründete Hoffnung, dass sich die wirtschaftliche Aktivität von der weiteren Entwicklung des Virus mittelfristig abkoppelt. Fiskalischer Rückenwind Unsere Erwartung einer starken sommerlichen Konjunkturerholung in Europa bleibt trotz Corona-Misstönen bestehen. Zwar könnte der Tourismus in Südeuropa einen erneuten Dämpfer erleiden. Abseits einiger Dienstleistungssektoren dürfte die Dynamik aber hoch bleiben wie die Sentimentumfragen für Juni zuletzt erneut bestätigten. Rückenwind für Spanien und Italien dürfte es auch vom EU-Wiederaufbaufonds geben, der demnächst mit ersten Auszahlungen beginnen wird. Die fiskalpolitische Unterstützung ist derweil auch in den Vereinigten Staaten (noch) nicht versiegt. Dort zeichnen sich immer klarer die Konturen des von Präsident Biden versprochenen Infrastrukturpakets ab. Auch wenn es nicht 2, sondern «nur» 1.2 Billionen US-Dollar gross werden wird, gibt es

Geldpolitischer Rückenwind | Entzug der Medizin droht erst nächstes Jahr Netto-Wertpapierkäufe der G4-Notenbanken (Fed, EZB, BoJ, BoE) in Billionen US-Dollar

der US-Wirtschaft – im Falle der Verabschiedung – in den nächsten fünf Jahren nochmals einen (kleinen) Schub. Zinserwartungen Nicht nur die Vertreter der US-Notenbank geben regelmässig ihre Prognosepunkte zu den von ihnen erwarteten Leitzinsen ab. In Zukunft werden auch US-Makroökonomen um ihre «Punkte» gebeten – im Rahmen einer im Juni lancierten und von nun an alle zwei Monaten durchgeführten Umfrage der Financial Times. Bei der Umfrage-Premiere unter 52 Ökonomen sagte die Mehrheit voraus, dass die US-Leitzinsen Ende 2023 um zwei oder mehr Zinsschritte höher liegen werden als heute. Als relevantesten Entscheidungsfaktor klassifizierten sie dabei die Inflation. Notenbanker und Ökonomen sind sich in ihrer Analyse aktuell also offensichtlich relativ einig. Für die Finanzmärkte wird aber nicht nur das (Zins-) Ziel, sondern auch der Weg dorthin entscheidend sein. Konsensschätzungen Wachstum & Inflation 2020

2021

2022

BIP-Wachstum (in %) Schweiz

-3.2

3.5

2.8

Eurozone

-6.8

4.5

4.2

Grossbritannien

-9.9

6.7

5.4

USA

-3.5

6.6

4.1

2.3

8.5

5.5 0.5

China Inflation (in %) Schweiz

-0.7

0.4

Eurozone

0.3

1.9

1.4

Grossbritannien

0.9

1.6

2.0

USA

1.3

3.5

2.5

China

2.5

1.5

2.3

3M

12M

Zinserwartungen Kaiser Partner Privatbank Letzter Leitzinsen (in %) Schweiz

-0.75

Eurozone

-0.50

Grossbritannien

0.10

USA

0.25

China

2.95

Schweiz

-0.23

Eurozone

-0.22

Grossbritannien

0.72

USA

1.42

China

3.08

10-jährige Renditen (in %)

Quellen: BofA, Kaiser Partner Privatbank 6

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Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank


Bergsicht

Die geopolitische HeatMap

USA vs. China US-Präsident Biden hat seine Geheimdienste Ende Mai angewiesen, die Ursprünge von COVID-19 in China nochmals intensiv unter die Lupe zu nehmen. Derweil proklamierte sein diplomatischer Vertreter für den indo-pazifischen Raum, dass die Zeit des Dialogs mit China offiziell vorbei sei und durch ein neues Paradigma des Wettbewerbs ersetzt worden ist. Diese Beispiele zeigen: Die Frage, ob die Biden-Regierung gegenüber China falkenhaft («hawkish») oder taubenartig («dovish») auftreten wird, lässt sich sechs Monate nach dem Führungswechsel im Weissen Haus inzwischen klar beantworten – ersteres ist der Fall. Der «Kalte Krieg» zwischen den Riesenmächten ist und bleibt das grösste geopolitische Risiko auf unserer Heatmap. Herausforderung Iran Nach der Wahl des Hardliners Ebrahim Raisi zum iranischen Präsidenten erscheint es wieder etwas fraglicher, ob es in den Atomverhandlungen demnächst eine Einigung gibt. Zwar lehnt Raisi eine Rückkehr zum Atomabkommen nicht prinzipiell ab. Offen ist jedoch, ob er zu den nötigen Kompromissen bereit ist. Für US-Präsident Biden bleibt ein Nuklear-Deal mit Iran eine aussenpolitische Priorität – nicht zuletzt um den Fokus danach noch mehr auf andere Herausforderungen wie China

und Russland zu richten. Ein reduziertes Engagement der USA in der Region dürfte aber nicht ohne Folgen bleiben. Israel und die arabischen Staaten dürften eine de-facto-Allianz bilden, um sich gegenüber dem Iran zu positionieren. Der Mittlere Osten dürfte auch in den nächsten Jahren ein geopolitischer Hot-Spot bleiben, der mit Blick auf die Finanzmärkte insbesondere für Volatilität beim Ölpreis sorgen könnte. Eine grüne(re) deutsche Regierung In den Umfragen zur deutschen Bundestagswahl am 26. September haben die Grünen zuletzt etwas an Zustimmung verloren. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die grüne Partei in der nächsten Legislaturperiode mitregiert, liegt unserer Meinung nach aber weiterhin bei über 80%. Je nachdem in welcher Form die Grünen an der nächsten Regierung beteiligt sind, dürften sie ihre Agenda mehr oder weniger durchsetzen können. Aussenpolitisch stehen sie für ein klareres und härteres Auftreten gegenüber Russland und China. In Bezug auf Europa würde sich der aktuelle Trend ausgabenfreudiger Fiskalpolitik unter grüner Regierungsbeteiligung fortsetzen. Dies dürfte den Euro tendenziell begünstigen. Darüber hinaus erwarten wir von den Wahlen in Deutschland keine nennenswerten Implikationen für die Finanzmärkte.

Geopolitische Entwicklungen machen vor den Finanzmärkten nicht Halt. Vielmehr sind sie in den letzten Jahren zu einer immer wichtigeren Einflussgrösse geworden. In der „Bergsicht“ werfen wir einen Blick auf die aktuell wichtigsten Brennpunkte.

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Anlagestrategie

Notizen vom Investment-Komitee

Ein schnell fahrender Zug lässt sich nicht so leicht aufhalten. Analog gilt für die Aktienmärkte, dass auf starke Kursgewinne meist weitere Preisavancen folgen. Aus statistischer Sicht können Aktionäre vor diesem Hintergrund eine erfreuliche zweite Jahreshälfte erwarten.

Asset Allocation Monitor -

+

-

Liquidität

Aktien

Festverzinsliche Anlagen

Global

Staatsanleihen

Schweiz

Unternehmensanleihen

Europa

Mikrofinanz

Grossbritannien

Inflationsbasierte A. Hochzinsanleihen

+

USA 05/2021

Schwellenländer

Schwellenländeranleihen

Alternative Anlagen

Versicherungsbasierte A.

Gold

Wandelanleihen

Immobilien

Laufzeiten

Hedgefonds

Währungen

Strukturierte Produkte

US-Dollar

Private Equity

Schweizer Franken Euro Britisches Pfund

Aktien: Momentum-Effekt zinsen und dem damit verbundenen Schluckauf • Mit einem Kursplus von mehr als 14% für den des «Reflation-Trades». Fundamental beobachten S&P500-Index (und rund 12% für den MSCI-Welt-Inwir jedoch eine stetige Verbesserung der Gewinndex) war die Entwicklung an den Aktienmärkten im projektionen für zyklische Sektoren gegenüber den laufenden Jahr bisher sehr positiv. Nachdem die ersDefensiven. Daher dürften Zykliker in den nächsten ten sechs Monate in den Büchern sind, können ZahMonaten – im Einklang mit leicht höheren Anleihelen-Freunde nun mit eindrücklichen Statistiken aufrenditen – noch einmal (Auf)Schwung bekommen. warten: Seit 1928 gelang es dem S&P500 bisher 27 Der europäische Aktienmarkt, wo 2021 ein Anstieg Mal in der ersten Jahreshälfte um mehr als 10% zuder Unternehmensgewinne um 50% in Aussicht zulegen. In 20 dieser 27 Jahre stieg der US-Blue-Chipsteht, sollte davon überdurchschnittlich profitieren. Index in der zweiten Jahreshälfte dann weiter an (im Durchschnitt um 5.9%). Nur dreimal (in den letzten Scorecard + 50 Jahren) verlor der Index im zweiten Halbjahr mehr Konjunktur als 10%. Und allein 1987 konnte er sich bis JahresenGeld- und Fiskalpolitik de davon nicht wieder weitgehend erholen. QuintUnternehmensgewinne essenz: Starkes (positives) Momentum sorgt in der Bewertung Regel für anhaltende Kursgewinne. Typischerweise Trend muss sich ein bestehender Trend erst abschwächen, Anlegerstimmung bevor er sich umkehrt. Für die zweite Halbzeit 2021 sind dies gute Aussichten für Aktienbesitzer. • Die Stärke des Aktienmarkts in der ersten Jahres- Anleihen: Kreditaufschläge auf neuen Tiefs hälfte begründet sich nicht zuletzt durch eine stän- • Die Seitwärts- bis leichte Abwärtsbewegung bei den dige Rotation der Sektoren und Anlagestile. Diese langfristigen US-Anleiherenditen hat sich auch im erlaubt es den verschiedenen Segmenten ab und Juni fortgesetzt. Für die 10-jährigen amerikanischen zu eine Verschnaufpause einzulegen, ohne dass der Staatspapiere gab es seit März inzwischen einen Gesamtmarkt darunter stark leidet. Zuletzt waren es Rücksetzer von 1.75% bis auf unter 1.5%. Angesichts die zyklischen Werte, die sich eine Auszeit gönnten, des (zeitweisen) Alarms um hohe Inflationszahlen während defensive Branchen (und Technologieakscheint diese Entwicklung verwunderlich. Nicht aber, tien) outperformten. Die Ursache für diese jüngste wenn man die Positionierung der Marktteilnehmer Tendenz liegt vor allem im Rückgang der Langfristin die Analyse einbezieht. Diese waren in den ver8

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negativen Beigeschmack hat. Auch fundamental sind gangenen Monaten nämlich vorrangig «short» podie jüngsten Preisabgaben erklärbar. Nachdem die sitioniert und haben auf weitere Abgaben bei den US-Notenbank begonnen hat die Märkte auch einen Anleihepreisen (beziehungsweise weiter steigende geldpolitischen Kurswechsel zumindest vorzubereiRenditen) gesetzt. Wie so oft ist die Wette der Mehrten, sind die Realzinsen in den letzten Wochen etwas heit auch in diesem Fall nicht aufgegangen. Eine gestiegen, was die Opportunitätskosten für das Halten weitere Erklärung ist daneben die antizipatorische von Gold erhöht. Zudem hat der zuletzt wieder stärEigenschaft des Marktes – die hohen Teuerungsrakere US-Dollar auf den Goldpreis gedrückt. Ein volaten des zweiten Quartals waren absehbar und bei tiles Pendeln zwischen 1’700 und 1`900 US-Dollar erEintreffen letztlich schon ein «alter Hut». Der Markt scheint für das dritte Quartal das plausibelste Szenario. hat über den Inflations-Buckel bereits hinweggesehen. Nach der erfolgten Konsolidierung sehen wir mittelfristig nun aber wieder Potential für leicht hö- Währungen: Nichts Neues von der SNB • EUR/USD: Wer «tapert» zuerst und in welchem here Langfristzinsen. Umfang? Diese Frage ist für Devisenhändler derzeit • In der Tendenz weiter abwärts ging es in den letznicht irrelevant, denn ihre Antwort könnte für den ten Wochen auch für die Kreditaufschläge, also den nächsten Impuls beim EUR/USD-Kurs sorgen. Vieles Renditedifferenzen zwischen Anleihen verschiespricht dafür, dass die Fed vor der EZB ihre geldpodener Bonität. Für US-Unternehmensanleihen mit litischen Zügel strafft. In dieser Erwartung hat der Investment-Grade-Rating (High-Grade) liegen die US-Dollar im Juni bereits mehr als 2% aufgewertet. «Spreads» gegenüber Staatsanleihen inzwischen bei Im grossen Bild handelt das Währungspaar aber weniger als 90 Basispunkten und damit so tief wie weiterhin in einer Handelsspanne. Solange dies so zuletzt im Jahr 2005. Derweil beträgt die Differenz ist, bleibt unsere Einschätzung bei «neutral». zwischen High-Grade- und High-Yield-Anleihen nicht einmal mehr 2%. Das höhere Risiko wird also kaum • GBP/USD: Auch das britische Pfund hat gegenüber dem Greenback im Juni an Boden verloren. Allernoch entschädigt. Damit widerspiegelt der Markt dings dürfte die Bank of England (im Gegensatz zur zum einen die guten Konjunkturperspektiven für die Europäischen Zentralbank) eine der Notenbanken nächsten Quartale, ist aber andererseits auch ein sein, die vergleichsweise früh(er) den geldpolitiAbbild des Anlagenotstands angesichts der von den schen «Exit» sucht. Neben der Geldpolitik sprechen Notenbanken initiierten Geldschwemme. Wir sehen auch die hohe Konjunkturdynamik und der intakte derzeit nur bescheidene Risiko-Rendite-PerspektiAufwärtstrend dafür, dass weitere Rückschläge bei ven und empfehlen bei klassischen Staats- und UnGBP/USD in der kurzen Frist begrenzt bleiben. ternehmensanleihen eine leichte Untergewichtung. • EUR/CHF: Die Schweizerische Nationalbank hat ihre Inflationsprognose im Juni nur leicht adjustiert und Alternative Anlagen: Auf und Ab beim Goldpreis sieht die Teuerung in der Schweiz selbst Anfang 2024 • Auf einen goldigen Mai folgte beim Goldpreis ein immer noch unterhalb von 1%. Stand heute kann man pechschwarzer Juni. Damit beobachten wir beim mit gutem Gewissen annehmen, dass die Schweizer gelben Edelmetall in diesem Jahr bereits den dritten Negativzinsen auch noch ihren zehnten Geburtstag ausgeprägten Impuls – auf eine Talfahrt folgte eine überdauern werden. Aus Zinssicht ist der Franken Bergfahrt und zuletzt ging es wieder bergab. Der Ausdamit auf lange Sicht unattraktiv. Doch dies gilt weibruch über den mittelfristigen Abwärtstrend seit Auterhin auch für den Euro, so dass vorerst kein Grund gust 2020 hat sich damit aus charttechnischer Sicht für grössere Bewegung beim EUR/CHF-Kurs besteht. als Fehlsignal herausgestellt, was grundsätzlich einen Während sich die Aktienmärkte seit Jahresbeginn langsam, aber stetig nach oben bewegen, war bei anderen Anlageklassen deutlich mehr Volatilität zu verzeichnen. Sowohl bei US-Bauholz als auch beim Bitcoin folgte auf einen dynamischen und fast schon exponentiellen Anstieg zuletzt ein drastischer Absturz von jeweils mehr als 50%. Betrachtet man die Kursverläufe, so lassen sich daran die verschiedenen Phasen eines typischen Börsenzyklus ablesen. Allerdings nicht wie üblich über einen Zeitraum von mehreren Jahren, sondern – wie im Zeitraffer – über wenige Quartale hinweg. Nach den Gefühlszuständen Optimismus, Euphorie und Panik dürfte kürzlich auch die Kapitulation erreicht worden sein. Zunächst könnte also eine Gegenbewegung anstehen. Ob es danach noch eine richtige «Depression» gibt, hängt dann aber wieder von Angebot und Nachfrage am Häusermarkt beziehungsweise vom Risikoappetit der Anleger ab.

Chart unter der Lupe What goes up… | …must come down US-Bauholz und Bitcoin

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Juli 2021

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Thema im Fokus

Gekommen, um zu bleiben? Ein Inflations-Update

Die (US-)Notenbanker bezeichnen die hohen Inflationsraten der letzten Zeit als «vorübergehend». Tatsächlich spricht einiges dafür, dass sich die Teuerung nach dem Unterschiessen im Corona-Jahr und dem Überschiessen in diesem Jahr mittelfristig wieder einpendelt. Die auf längere Sicht vorhandenen Inflationsrisiken sollte man aber nicht ganz aus den Augen verlieren.

«Transitory»?! Spätestens seit diesem Jahr hat wohl jeder (US-) Notenbanker das unscheinbare Wort «transitory» in sein Vokabular aufgenommen. Denn kaum etwas beschäftigt Ökonomen (und die Finanzmärkte) derzeit so sehr wie die Frage, wie «temporär» die zuletzt erhöhten Inflationszahlen tatsächlich sind. Und ob es sich nun vor allem um einmalige Faktoren handelt, welche die Notenbanken weitgehend ignorieren sollen, beziehungsweise wie man solche Effekte vom unterliegenden Trend unterscheiden kann, auf den die Geldpolitik letztlich reagieren muss. Dabei werfen die Teuerungsraten nicht nur in den USA Fragezeichen auf, wo sie im Mai bis auf 5% gestiegen sind. Auch in der Eurozone wird die Inflation im Sommer in ungewohnte Sphären steigen – und deutlich über das Mai-Niveau von 2%. In Deutschland könnte beim Preisvergleich des Warenkorbs mit dem Vorjahr spätestens im August gar eine «3» vor dem Komma stehen. Neben der sehr dynamischen Konjunkturentwicklung und den höheren Preisen für stark nachgefragte Produkte und Dienstleistungen (wie beispielsweise Ferien) gesellt sich dort ab Juli nämlich noch ein (positiver) Basiseffekt aufgrund der temporären Mehrwertsteuersenkung in der zweiten Jahreshälfte 2020 hinzu. Im besonders inflationssensiblen Deutschland dürfte eine solche Entwicklung bereits die Alarmglocken läuten lassen. Doch wie

Auf dem Peak | Preisauftrieb bei Gebrauchtwagen ebbt ab Manheim US-Gebrauchtwagen-Index

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank 10

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soll man die Lage – nüchtern betrachtet – nun einschätzen? Könnten uns in den kommenden Jahren nachhaltig höhere Preisanstiegsraten bevorstehen? Eher ein langfristiges Risiko… Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von Gründen, warum sich die Inflation mittel- bis langfristig auf etwas höheren Niveaus wiederfinden könnte als in der letzten Dekade, in welcher die Teuerung mehr (Europa) oder weniger (USA) konstant unter dem 2%Ziel der meisten Notenbanken blieb. Zu diesen überwiegend strukturellen Faktoren zählt beispielsweise die Globalisierung beziehungsweise deren «Rückabwicklung». Unter dem Eindruck andauernder Handelsstreitigkeiten und verstärkt durch die Erfahrungen während der Pandemie holen mehr und mehr Unternehmen ihre Produktion wieder zurück «nach Hause», um die Anfälligkeit globaler Handelsketten zu verringern. Dazu kommt die demografische Entwicklung: Wenn die (wohlhabenden) Babyboomer der westlichen Gesellschaften in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen, werden sie weiterhin kräftig konsumieren (und seien es «nur» Gesundheitsausgaben), aber nichts mehr produzieren. Wenn sich das Verhältnis von Konsum zu Produktion ausweitet – was ein weltweites Phänomen werden dürfte –, könnte dies ebenfalls inflationsfördernd wirken. Die gleiche Problematik – sprich mehr aggregierte Nachfrage als vorhandenes Angebot – droht aufgrund des in den letzten Jahren in vielen Industrieländern tendenziell rückgängigen Produktivitätswachstums. Der wohl wichtigste Grund, warum auf die lange Sicht Inflationsgefahr drohen könnte, ist jedoch «menschlicher» Natur. Keiner der aktuell tätigen Notenbanker hat sich während seiner Amtszeit mit zu hohen Inflationszahlen beschäftigen müssen – ganz im Gegenteil. Die Fed hat sich nun aber explizit das Ziel gesetzt, ein Überschiessen der Teuerung zu erreichen, indem sie die Wirtschaft beziehungsweise den Arbeitsmarkt heisslaufen lässt. Inflation könnte auf diese Weise aufgrund von höherem Lohnwachstum und resultierender Lohn-Preis-Spirale sowie steigender (Konsum-)Nachfrage entstehen.


…denn ein kurzfristiges Problem Zwar sind diese strukturellen Inflationskräfte unbestritten vorhanden. Von einer richtigen Überhitzung der Wirtschaft sind wir aber (auf beiden Seiten des Atlantiks) noch ein gutes Stück entfernt. Dies lässt sich am Beispiel der USA auch überzeugend in Zahlen ausdrücken: Im Mai waren immer noch 4.4% weniger Amerikaner beschäftigt als im Januar 2020. Das Verhältnis von Beschäftigten zur Gesamtbeölkerung (in der besonders relevanten Gruppe der 25- bis 54-Jährigen) lag mit 77.1% derweil noch 3.4 Prozentpunkte tiefer als vor der Pandemie. Dennoch berichteten im gleichen Monat 48% der Firmen, dass sie Schwierigkeiten haben, offene Stellen zu besetzen – ein historischer Rekord. Ebenfalls auf Rekordniveau befindet sich die Anzahl unbesetzter Stellen. Die Gründe für das Arbeitsmarktpuzzle sind vielfältig und reichen von der bisher sehr generösen Arbeitslosenunterstützung, über virusbedingte Schulschliessungen und niedrigerer Zuwanderung aus dem Ausland bis hin zu 1.5 Millionen vorzeitigen Pensionären. Die Unterstützungszahlungen für Arbeitslose, welche vereinzelt dafür gesorgt haben dürften, dass die Leute lieber zu Hause blieben als einen neuen Job anzunehmen, sind in einigen Staaten bereits eingestellt worden und werden im September komplett auslaufen. Auch viele der anderen genannten Friktionen dürften sich tatsächlich als «transitory» erweisen. Und so sollten sich die aktuellen Flaschenhals-Situationen in vielen Sektoren in den nächsten Quartalen wieder entspannen. Gleiches gilt für diverse Produktionsinputfaktoren wie Bauholz, Stahl, Sojabohnen, Mais und Chippreise sowie die volatileren Bestandteile des Verbraucherkorbs wie Flugtickets, Reisen und insbesondere (US-)Gebrauchtwagen – die Preissteigerungsraten dürften hier in den kommenden Monaten wieder deutlich fallen und teilweise gar negativ werden. Rechnet man die schwankungsanfälligen Elemente der Inflation heraus – so wie es die Methodik einiger lokaler US-Notenbanken erlaubt – so bleibt vom Inflationsgespenst denn auch nicht mehr viel übrig. Für eine Abkühlung der Inflationstemperaturen könnte schliesslich auch China sorgen, wo die Regierung bereits auf die Konjunktur-Bremse tritt und sich der Kredit-Impuls merklich abschwächt. Dies dürfte nicht nur einen dämpfenden Einfluss auf die Metallpreise haben, sondern in den nächsten Quartalen auch in den USA und Europa für eine (deflationäre) Abschwächung der Konjunkturdynamik sorgen. Während wir in unserem Basisszenario für die nächsten Quartale nicht von einer nachhaltig höheren Inflation ausgehen, halten wir es für möglich, dass das Thema um die steigende Inflation die Zentralbanken später in diesem Jahrzehnt noch beschäftigen wird.

Der «Kern» der Kerninflation… | …bleibt im neutralen Bereich US-Inflationskennzahlen

Noch lange nicht heissgelaufen | Arbeitsmarktverhältnisse sollten nicht nachhaltig inflationär wirken Verhältnis von Beschäftigten zur Bevölkerung (25 bis 54 Jahre)

Abkühlung mit Ansage | Chinas Dynamikverlust kommt bald auch im Westen an Kreditimpuls China (12-Monats-Veränderung)

Quellen: Bloomberg, Kaiser Partner Privatbank Kaiser Partner Privatbank AG | Monthly Market Monitor - Juli 2021

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ESG: Rund ums Thema Nachhaltigkeit Grüner Wandel – Herausforderung und Chance

Die globale Gesellschaft steht vor der wohl grössten Herausforderung ihrer Geschichte: Die CO2 Emissionen müssen reduziert und die massiven Folgen des Klimawandels eingedämmt werden. Die Dringlichkeit und die Kosten des grünen Wandels sind hoch – doch Nichtstun ist keine Option. Und der Kraftakt birgt auch Chancen.

Es ist 5 vor 12 Zu Beginn der 2020er Jahre steht es aus Sicht des Klimawandels «5 vor 12». Zwar hat das «grüne Bewusstsein» in der Gesellschaft – nicht zuletzt auch infolge der Corona-Pandemie – in letzter Zeit zugenommen. Zudem haben viele Staaten in Vorbereitung auf die im November in Glasgow stattfindende UN-Weltklimakonferenz neue, ambitioniertere Umweltziele definiert. Doch um das auf dem Pariser Klimagipfel 2015 verabschiedete Ziel zu erreichen, die Erderwärmung bis zum Jahr 2050 auf 2 Grad Celsius zu begrenzen, sind weitaus grössere Anstrengungen nötig: Tatsächlich handelt es sich um einen weltweiten wirtschaftlichen, politischen und sozialen Kraftakt. Das Preisschild der CO2-Neutralität Wie drastisch die notwendigen Schritte mitunter sein müssten, um bis zur Mitte des Jahrhunderts die globale CO2-Neutralität zu erreichen, zeigt ein im Mai publizierter Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA). Demnach müssten die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energiequellen und entsprechende Infrastruktur von heute 2 Billionen bis zum Jahr 2030 auf 5 Billionen US-Dollar jährlich erhöht werden. Die Erschliessung neuer Öl-, Gas- und Kohlevorkommen müsste hingegen sofort eingestellt und das Ende der Ära fossiler Brennstoffe damit besser heute als morgen eingeläutet werden. Im Szenario der IEA dürften ab 2035 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden und ab dem Jahr 2040 müsste jegliche Energieherstellung «sauber» sein. Die Grösse der uns bevorstehenden – multidimensionalen – Herausforderung kann also gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Eine globale Koordination ist zwingend und muss höchste Priorität haben.

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Eine globale Herausforderung Denn selbst wenn die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden sollten, drohen die Weltwirtschaft gebremst und insbesondere ärmere Länder überproportional in Mitleidenschaft gezogen zu werden. Die grössten Industrienationen werden aus geografischen Gründen und dank der Zusammensetzung ihre Volkswirtschaften am besten in der Lage sein, den Klimawandel zu parieren. Die Schweiz, Österreich, Deutschland und die USA gehören laut einer Studie des Swiss Re Institutes zu den Nationen, die am wenigsten gefährdet sind. Im Gegensatz dazu dürften Schwellenländer wie Indien, Indonesien und Thailand die Auswirkungen am heftigsten spüren. Sie sind zum einen stark von extremen Wetterereignissen betroffen, zum anderen haben sie bisher noch wenig unternommen, um ihre Resilienz zu erhöhen. Geopolitischer Sprengstoff ergibt sich schliesslich auch aus der Tatsache, dass Exporteure von schmutziger Energie – zu den grössten unter ihnen gehören Saudi-Arabien, Russland und Australien – ihr «Geschäftsmodell» in den kommenden Jahren umstellen müssen. Auch hier sind ein politischer Austausch sowie wirtschaftliche Zusammen- und Entwicklungsarbeit notwendig, insbesondere mit ärmeren Rohstoffförderländern. Chancen und Verantwortung wahrnehmen Die ökonomische respektive technische Herausforderung ist derweil die vergleichsweise kleinere Hürde. So sind etwa die Kosten für photovoltaische Solarmodule in weniger als einem Jahrzehnt um über 85% gesunken, im Vergleich zu den frühen 1980er Jahren gar um weit über 99%. Der technische Fortschritt ist es denn auch, in dem die grosse Chance der Klima-Herausforderung steckt. Rund die Hälfte der bis 2050 nötigen Emissionsreduktionen dürften mit Technologien erfolgen, die sich heute erst in frühen Entwicklungsstadien befinden. Entsprechend gross ist der Markt, sowohl für innovative Jungunternehmen als auch für etablierte, vorausschauende Konzerne der «old economy». Wer sich als Anleger entsprechend positioniert, kann an diesen Wachstumschancen partizipieren und somit gleich doppelt Verantwortung übernehmen: Indem man nicht nur mit seinem täglichen Handeln (beispielsweise der Wahl des Fahrrads anstatt des Autos), sondern auch mit seinem Vermögen, einen Teil zum grünen Wandel beiträgt.


Die letzte Seite

Anlageklassen und Agenda

Performance per 30. Juni 2021 Anlageklassen

seit Jahresbeginn

Liquidität

-0.4 -0.4 -0.4 -0.4 -0.4 -0.3 -0.3 -0.3 -0.3 -0.3

CHF EUR USD Festverzinsliche Anlagen

0.1 0.1 0.1 0.1 0.1

-2.3 -2.3 -2.3 -2.3 -2.3 -1.7 -1.7 -1.7 -1.7 -1.7

Staatsanleihen Unternehmensanleihen Mikrofinanz

0.2 0.2 0.2 0.2 0.2

Inflationsbasierte Anleihen Hochzinsanleihen

-1.0 -1.0 -1.0 -1.0 -1.0

Schwellenländeranleihen Versicherungsbasierte Anl.

1 Monat

1.9 1.9 1.9 1.9 1.9 3.0 3.0 3.0 3.0 3.0 2.1 2.1 2.1 2.1 2.1

5.5 5.5 5.5 5.5 5.5

Wandelanleihen Aktien Global Schweiz Europa

11.3 11.3 11.3 11.3

Grossbritannien USA 6.5 6.5 6.5 6.5

Schwellenländer Alternative Anlagen

Immobilien Schweiz Hedgefonds

3.7 3.7 3.7 3.7

Währungen EUR/USD EUR/CHF GBP/USD

-2.9 -2.9 -2.9 -2.9 -2.9

-0.1%

-0.7%

-2.0%

0.0%

-0.5%

-1.2%

0.0%

0.2%

4.5%

0.5%

-1.7%

8.4%

0.2%

5.6%

20.4%

0.3%

3.2%

10.5%

0.3%

3.3%

18.9%

1.1%

13.7%

21.4%

0.9%

7.5%

22.6%

0.4%

6.2%

12.4%

2.0%

39.5%

60.1%

2.3%

36.9%

50.9%

4.9%

21.3%

46.8%

1.1%

30.2%

25.5%

0.4%

17.4%

1.1%

14.6 14.6 14.6 14.6 14.6

2.8%

41.9%

67.6%

-0.1%

38.1%

28.5%

1.8%

45.5%

8.2%

-7.2%

-0.6%

41.3%

21.1 21.1 21.1 21.1 21.1

-6.8 -6.8 -6.8 -6.8 -6.8

3 Jahre

14.2 14.2 14.2 14.2 14.2 14.3 14.3 14.3 14.3 14.3 15.3 15.3 15.3 15.3 15.3

Rohstoffe Gold

1 Jahr

6.7 6.7 6.7 6.7

1.4 1.4 1.4 1.4 1.2 1.2 1.2 1.2 1.2

5.7%

20.2%

38.7%

0.4%

12.0%

13.2%

-3.0%

5.6%

1.5%

-0.2%

3.1%

-5.2%

-2.7%

11.5%

4.7%

Auf unserer Agenda 11. Juli: Weltbevölkerungstag Die Bevölkerungsuhr wird im Herbst 2022 bereits bei 8 Milliarden Erdbewohnern stehen. An die Herausforderungen, die mit der Schrumpfung der Bevölkerung in den reicheren und dem Wachstum in den ärmeren Ländern einhergeht, erinnert der «World Population Day». 23. Juli bis 8. August: Olympische Sommerspiele 2020 Nachdem der «World Chocolate Day» (7. Juli) verdaut ist, starten die Olympischen Sommerspiele in Tokio – wie so Vieles mit einem Jahr Verspätung und (fast) ohne ausländische Besucher in den Stadien. Wer dabei sein will, muss vormittags (in Europa) oder nachts (in Amerika) vor dem Fernseher oder online dabei sein. 1. August: Nationalfeiertag Schweiz Zur 730-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft dürfte es – dank Corona-Sommerloch – wieder etwas ausgelassener daher gehen. Feuerwerke sind jedoch auch dieses Jahr nicht besonders «nachhaltig». Überschüssige Ersparnisse sollten besser für einen guten Zweck gespendet werden…

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