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Zürcher Bahnhofstrasse Magazine 2/18

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ZÜRCHER BAHNHOFSTRASSE

Hommage

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THE ROW by Mary-Kate & Ashley Olsen

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Opernhaus Zürich, Andreas Homoki

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Kein Louis-toujours – eher ein Jamais-vue: Der Showroom von Exceptis

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Movement by Oliver Malicdem

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Die Gesellschaft hat keine Zeit und er hat die Uhren dagegen Daniel Dreifuss, der Zeitmacher von Zürich

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L‘art pour l‘ame In der Bahnhofstrasse 47 in Zürich eröffnet Cartier ihre neue Boutique

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Lucy In The Sky With Diamonds Die Zürcher Weihnachtsbeleuchtung

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Bruno Ganz Poet der Zwischentöne

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Instagrammer im Kreis eins

Der Weg zur Wirklichkeit geht über Bilder Elias Canetti

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B Dimension by Bucherer

Götte: Die Lust auf Schmuck

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185 Jahre Jelmoli

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L.U.C Perpetual T Spirit of „La Santa Muerte“ by Chopard

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104 PKZ: passion for fashion

I N H A L

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108 Zürcher Galerien und Museen

Impressum EDITOR Frank Joss, Oberkreuzbuche 1, CH-6315 Oberägeri/Zug, joss@frankjoss.ch. REDAKTIONSLEITUNG Manuela Schreiber, Zürich KONZEPT&ARTWORK Frank Joss & Lara Wyss/Wyssraumdesign.com, Zürich INSERATE Frank Joss Communications, Oberkreuzbuche 1, 6315 Oberägeri/Zug DRUCK werk zwei Print+Medien Konstanz GmbH PATRONAT Vereinigung Zürcher Bahnhofsrtrasse Coverfoto: Ola Rindal for THE ROW. The Row exclusively represented by Trois Pommes. Zürich. Basel. St.Moritz. Gstaad

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Hommagen Ein Blick, der berührt. Eine zurückgeworfene rote Mähne, die verzaubert. Ein Foto, das sich einbrennt. Ein Haus, das seit und für Generationen Sinn stiftet. Farbenspiele, die elektrisieren. Und Worte, die so tief greifen, dass wieder und wieder ihnen nachgelauscht wird. Sie alle haben eines gemeinsam: dass wir in unserer neuen Ausgabe der Zürcher Bahnhofstrasse nicht nur davon sprechen, sondern schwärmen, es nicht nur anschauen, sondern dahinter schauen, nicht nur mitteilen, sondern es mit anderen teilen wollen als ein Tribut, eine Ehrung oder auf schön französisch: als eine Hommage eben. Denn von Zeit zu Zeit braucht es genau das: Dass wir das Außergewöhnliche aus dem Besonderen herausheben. Dass wir dem ganz Grossen im schon Grossen Raum geben. Dass wir uns besinnen, was uns wirklich macht und prägt und befeuert, um selber Grosses zu wagen – und sei es auch nur ganz im Kleinen! Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise zu ganz persönlichen Hommagen über Bruno Ganz, das Opernhaus Zürich, The Row, Elias Canetti, Oliver Malicdem, die Instagrammer in Zürichs Kreis 1 und lassen Sie sich von ihnen anstecken und inspirieren, um ihre eigene Ode ans Leben nicht nur zu schreiben, sondern zu feiern.

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Herzlich, Frank Joss & sein inspiriertes Team

EDITORI

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ZURICH

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Bild: Ola Rindal


Bild: Ola Rindal


The Row’s collections explore the strength of simplistic shapes that speak to discretion.


The Row creates elevated essentials that meet uncompromising luxury.

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Bild: Ola Rindal


Mary-Kate & Ashley Olsen The Row was established in 2006 by Ashley Olsen and Mary-Kate Olsen. First based out of Los Angeles, the brand grew rapidly finding its home in New York City. Named in reverence of London’s Savile Row, the fashion house emulates the bespoke institution’s standards of exquisite fabrics, impeccable details and perfect fits. Since its creation, The Row translates these values to its womenswear and menswear collections. Focusing on exceptional textures and precise tailoring, the house combines a timeless perspective with subtle attitudes, forming an irreverent classic signature. The Row’s collections explore the strength of simplistic shapes that speak to discretion. Based on the idea of designing understated pieces to build a unique wardrobe, the house creates elevated essentials that meet uncompromising luxury. In 2009, the Council of Fashion Designers added Ashley Olsen and Mary-Kate Olsen to their distinguished member roster. Following in 2012, the CFDA awarded The Row’s designers and founders the brand’s first Womenswear Designer of the Year, a mere six years after the line’s genesis. Shortly after, The Row received the brand’s first CFDA Accessory Designer of the Year award in 2014. The Row’s particular perspective on anonymous luxury continues the spirit and beliefs of its founders and designers, resulting in a steady growth as a model of deliberate, organic expansion. The Row opened its first brick and mortar retail location in Los Angeles on Melrose Place in 2014, with a second store in New York City’s Upper East Side in 2016. Each space invites The Row’s customers to experience an intimate and curated environment that celebrates each city, which is reflected in the décor and structure of each retail location. Part of The Row’s mission is to support high-end fashion manufacturing in the United States by producing a selection of ready to wear in America. This on-soil manufacturing encourages job creation and craft cultivation, while allowing The Row to maintain, as always, meticulous and measured in serving its clients. The Row explores various regions to perfect the brand’s ready to weary, accessory, footwear, and eyewear collections including manufacturing in Italy, France, and Japan. Like its decisive tastemaker customer, The Row is uncompromising. Staying true to its creative and business development, the brand is now available in 188 exclusive doors in 37 countries. The Row exclusively represented by Trois Pommes. Zürich. Basel. St.Moritz. Gstaad


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ZURICH

BASEL

ST. MORITZ

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A ANDREAS HOMOKI Text: Andreas Homoki Bild: Frank Blaser

Nach dem Opernhaus Zürich sehe ich keinen vergleichbaren Ort, der mich noch reizen würde.

Jeden Tag, an dem ich zur Arbeit fahre, muss ich mich kneifen und frage mich, was für ein Glückspilz ich bin, hier zu sein! Ein fantastisches Team von Mitarbeitenden, die jeden Tag alles möglich machen und sich quer durch alle Abteilungen und Berufe mit Begeisterung und viel Herzblut für ihr Haus einsetzen. Diese Familie bildet das Fundament unserer Möglichkeiten und unserer künstlerischen Freiheit, und allein deshalb ist es ein grosses Privileg und

eine Freude, am Opernhaus Zürich arbeiten zu dürfen. Hier kann ich täglich mit den weltbesten Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeiten, und das mit einer Konsequenz und Produktivität wie an keinem anderen Ort der internationalen Opernwelt. Hinzu kommt ein Publikum, das unsere künstlerische Arbeit und Qualität mit einer grossen positiven Neugier aufnimmt und diskutiert. Nach dem Opernhaus Zürich sehe ich keinen vergleichbaren Ort, der mich noch reizen würde.


Ballett Z체rich, Winterreise von Hans Zender/Franz Schubert, Choreographie: Christian Spuck, B체hnenbild: Rufus Didwiszus, Kost체me: Emma Ryott, T채nzer: Inna Bilash, Alexander Jones, Foto: Gregory Bartadon


Das Opernhaus Zürich ist die grösste Kulturinstitution der Schweiz und mit jährlich 12 Neuproduktionen auf der Hauptbühne, zahlreichen Wiederaufnahmen, Konzerten, Liederabenden, einem breiten Nachwuchsprogramm und über 300 Aufführungen eines der produktivsten Häuser Europas. Neben dem klassischen Opernrepertoire widmet sich das Haus mit Uraufführungen und dem Spielen von Werken des 20. Jahrhunderts intensiv der musikalischen Moderne und setzt die Zürcher Tradition fort, die Barockoper in hochkarätigen Besetzungen und historisch informierter Orchesterarbeit zu pflegen. Seit 2012 ist Andreas Homoki Intendant, Fabio Luisi Generalmusikdirektor und Christian Spuck Ballettdirektor. 2014 wurde Zürich bei den International Opera Awards als Opera Company of the Year ausgezeichnet. Neben internationalen Spitzensängerinnen und -sängern wird am Zürcher Opernhaus Wert auf theatralische Handschriften profilierter Produktionsteams gelegt und die Ausbildung junger aufstrebender Künstlerinnen und Künstler als essentiell betrachtet. Das Opernhaus Zürich wurde 1891 erbaut und ist eine Aktien-Gesellschaft mit 2500 privaten Aktionärinnen und Aktionären. Wenn Sie mehr über das Opernhaus wissen wollen, dann schauen Sie bei www.opernhaus.ch/stories vorbei.

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DAS OPERNHAUS ZÜRICH IST DIE GRÖSSTE KULTURINSTITUTION DER SCHWEIZ

Opernhaus Zürich, Lucia di Lammermoor, Oper von Gaetano Donizetti, Ab Februar 2019 wieder im Programm, Inszenierung: Damiani Michieletto, Kostüme: Carla Teti, Bühnenbild: Paolo Fantin, Chor der Oper Zürich, Foto: Judith Schlosser,

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THE POWER OF BRONZE The clear and unequivocal design, the heft of the bronze—with its constantly evolving surface texture and colouring—paired with the extremely deep black of the dial and the bezel, exudes strength. And yet, there is something enigmatic and captivating about it; the sheer depth of the black seemingly swallows the light, accumulating ever more energy. With a L2 Deep Black Bronze on the wrist, an amplifying effect takes place: Men become more dynamic and women even more mystical.

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DER SHOWROOM VON

KEIN LOUIS-TOUJOURS, EHER EIN JAMAIS-VUE


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Text: Frank Joss Bilder: Exceptis

Wieso in diesem Essay Sigmar Polke und Sten Nadolny irgendwie als Seelenverwandte vorkommen. Ein nicht ganz einfacher Versuch, einer Idee gerecht zu werden, die uns beim Wohnen zu neuen Ufern aufbrechen lässt. Wie eigentlich wohnt der Zürcher? Gute Frage. Im Trend liegen die Kunst des Weglassens. Damit sind wir im Dunstkreis der Puristen. Das meint Klarheit in Formführung und Farbe, in der Raumordnung ganz grundsätzlich. Minimalismus ist dabei das Einrichtungsgebot. Laura-Ashley-Tapeten, romantisch-verschnörkelte Möbelstücke oder ein bonbonbuntes Farbengemisch werden in puristisch eingerichteten Räumen nicht toleriert. Ähnliches kann man vom Industrie-Chic sagen: aufs Wesentliche reduziertes Wohnen, Tête-à-Tête mit Elementen, welche die Historie der Räume erlebbar machen. Der Stil lebt von gestalterischen Fehlleistungen. Das Raue, das Ungehobelte, das Unverputzte, die Kratzer, der Rost, das Schäbige und das Verblichene erreichen hier einen gewissen Kultstatus. Den Alpenchic lassen wir aussen vor. Nur soviel: Für all jene, die den Alpenchic als überfrachtet empfinden, gibt’s unterdessen den Stil «Urban Alpine Living». Das ist der logische Mix aus Alpen- und Industriechic: intuitiv zusammengewürfelt; manchmal ist’s zwar auch nur ein ungewollter Dialog mit der Disharmonie. Bliebe noch der französische Wohnstil zu erwähnen, den «Chic-chicde-Paris. Er ist total verspielt und geizt nicht mit Romantischem, dominiert von verschnörkelten Möbelstücke wie Chaiselongues, Recamiéren und Sesseln im Stil von

Louis-XV. Da scheint sich der Wohnraum fast ein wenig in royaler Würde zu präsentieren. Seit kurzen trifft man in Livingrooms auch das sogenannte Indoor Landscaping an. Der Wohnraum wird dabei zur Moorlandschaft umfunktioniert, und das mit dem Feel and Look als wäre das Wohnzimmer die Heimat der Hobbits aus Herr der Ringe. Schnitt. Exceptis: ein wunderbarer Versuch, aus den Stil-Ruinen auszubrechen. Wer sich weder als Stil- noch als Stadtneurotiker fühlt, sollte, vom Paradeplatz herkommend, am Bleicherweg 7 vorbeispazieren. Der Flaneur wird aber innehalten. Garantiert. In den Schaufenstern von Exceptis leuchten ihm Bilder entgegen, die er kennt. «Was tun denn die Grossmünster-Kirchenfenster von Sigmar Polke hier», wird er sich verdutzt fragen und allmählich merken, dass sowohl der Künstler wie auch die Gestalter der Vitrinen von Exceptis die gleiche Absicht verfolgen: Marmor im Querschnitt erleuchten lassen. Derweil Sigmar Polkes Œuvre, also die in dem sogenannten Achatschnitt gefertigten Bilder, eine Huldigung ist an die in Stein geronnene Erdgeschichte, wollen jene in den Schaufenstern von Exceptis zeigen, wie lebendig, dynamisch und gleichzeitig mystisch das Innenleben des Marmors wirken kann. Wie von einem Magneten angezogen, kommt man nicht umhin, ins Geschäft einzutreten. Gewaltig, welche Szenographie urplötzlich vor einem aufgeht, welche Andersar-

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tigkeit unser Auge unvermittelt zu umschmeicheln scheint. Die Diskussionen um den richtigen Stil verlieren sich hier in Bedeutungslosigkeit. Statt Purismus: Pure Augenlust. Hier gibt es keine Gesetze, die Stilrichtungen vorgegeben. Im Gegenteil. Was unsere Logik, unser verinnerlichtes Verständnis von Richtigkeit normalerweise auf den Boden legt, erscheint an den Wänden. Wie mit den verwunderten Augen eines sechsjährigen Kindes sieht man archaische Natursteine an der Wand und sie werden lebendig, erzählen ihre lange Geschichte, berichten von ihrer Herkunft. Es ist, als wären die Wände tableaux vivants eines neuen Wohnbewusstseins. Plötzlich öffnet sich lautlos ein mit einem Pattern besetztes Stahltor und gibt den Blick frei auf eine fünf Meter hohe in zarten Herbsttönen hinterleuchteten Marmorwand. Vor ihr thront ein avantgardistischer Leuchter, der seinen Platz auch im New Yorker Museum of Modern Art (MoMa) fände. Übrigens, Sigmar Polke lässt aus dem MoMa grüssen, mit seiner «Alibis»-Serie. Beim tieferen Vordringen in den Showroom wird man fast bei jedem Schritt mit materiellen oder gestalterischen Erscheinungsformen konfrontiert, die einen immer mehr erstaunen lassen. Es ist handfest gemachte Andersartigkeit; exceptisch eben: Frech. Mutig. Inspiriert. Einmalig. Es ist ein Ausbruchversuch aus den Ruinen tradierter oder trenddiktierter Stilrichtungen. Ein herzhafter. Dany Widmer und Walter Alberti, die beiden Autoren dieser mit grosser, hochästhetischer Geste neue definierten Form des Wohnens haben viel verstanden, was unsere von der Alltagshektik geschundene Seele braucht. Es ist ein Wechselspiel von Spannung und Gelassenheit, umgeben von Objekten, die aus dem Grautäglichen kleine Sternstunden des Seins werden lassen. Fast könnte man meinen, Sten Nodolny war hier, um sich für sein Buch «Entdeckung der Langsamkeit» inspirieren lassen. In diesen Räumen spürt man nämlich die von uns so sehnlichst herbeigewünschte Entschleunigung. Kein Wunder, begegneten sich Widmer und Alberti zum Ersten Mal in einer Entourage, die ansteckende Beschaulichkeit verströmt: Im Café «La Stanza», das auf der gegenüberliegen Strasseseite liegt. Der Besuch des Exceptis Showroom beginnt darum immer mit einem Espresso, allerdings gemacht nach alter italienischer Tradition. Notabene. Walter Alberti ist Inhaber Real–Stein AG, Gibswil, und Dany+Remo Widmer von Widmer Wohnen AG, Gossau SG

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OVEMENT BY OLIVER MALICDEM Bilder & Text: Oliver Malicdem


Kunst und Bewegung begleiten mich seit 1987, meinem Geburtsjahr. Zum Fotografen gemacht haben mich die Sicht für das «Präsentum», für den Moment der unmittelbaren Gegenwart. Das kreative Schaffen führte mich von der Schweiz über Berlin, London und Dubai in die ganze Welt hinaus: Zu attraktiven Objekten, zu interessanten Menschen. Die Basics der Kunst und Fotografie studierte ich an der Schule für Gestaltung „Medien Form Farbe“ in Zürich. Mittlerweile wurde die Fotografie für mich eine Form des Ausdrucks. Man lässt sich inspirieren, konzipiert und inszeniert die Gedanken zu einem Bild, das Nachrichten der unterschiedlichsten Gefühle widerspiegelt. Bei der Arbeit verbinde ich gerne Mode mit dem Künstlerischen und Bewegungen aus dem Tanz. Genau so bewegend sind auch Hochzeiten. Mein Fokus auf die emotionalen Augenblicke ist gross, wie auch die starken Gefühle dieses bedeutenden Tages zu erkennen, zu erfassen und in Bildern einzufangen. Das Paar bewegt sich in ein neues Leben und ich bin dabei.

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DIE GESELLSCHAFT HAT KEINE ZEIT UND ER HAT DIE UHREN DAGEGEN DER ZEITMACHER VON ZÜRICH

Text: Jörg Kremer Bilder: Tina Sturzenegger & Maurice de Mauriac

Daniel Dreifuss sitzt auf seinem orangefarbenen Klappfahrrad und pedaliert genüsslich seinem Atelier entgegen. Sein Blick auf die Uhr treibt ihn nicht zur Eile. Dafür schaut Dreifuss nie auf seine Uhr. Eine Maurice de Mauriac ist nicht für solche Blicke gemacht. Er nimmt sich die Zeit für einen genussvollen Blick, um zu konservieren, was er gerade gesehen oder gefühlt hat, ein Licht, eine Farbe, einen Menschen, ein Wort, einen Gedanken, einen Gegenstand. Er möchte alles festhalten, einer Zeit zuordnen, Zeit geben, um dem soeben Erlebten vollumfänglich zu huldigen. Damit seine Uhren das leisten können, widmet er sich diesen mit einer Lust und Besessenheit, der er alle Zeit gibt. Dreifuss dreht das Schild an der Tür zum Atelier um, auf dem steht, dass er seiner Mutter noch ein Bircher Müsli gebracht hat. Dann führt Daniel Dreifuss den morgendlichen Tanz mit seinen drei Roboterstaubsaugern auf, um das Atelier auf einen neuen Tag vorzubereiten, dem Dreifuss mit der Neugierde eines Kindes entgegen lächelt – nach dem Espresso. Die Choreografie ändert sich ständig, weil das Atelier sich wie ein lebender Organismus gebärdet. Memorabilia von Geschäftsreisen, aber auch von Freunden und seiner geliebten Klientel mitgebracht, verändern das Atelier von Tag zu Tag.


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Sein Klientel, das Wort ist so schön, weil es für Schützlinge steht, liebt und schützt er nach Kräften. Als Menschensammler hat er sie einzeln, jede Klientin, jeden Klienten, mit seiner Liebe zu Menschen und Uhren eingefangen und er gibt niemanden leichtfertig auf. Dreifuss und seine Söhne Leonard und Massimo sind über das Atelier hinaus – über die Website und die sozialen Medien – in ständigem Kontakt mit über 70.000 Menschen. Doch wer das Atelier betritt, hat die uneingeschränkte Aufmerksamkeit, fühlt die besondere Wärme eines Familienunternehmens und die Hinwendung der sich immer kümmernden Familienmitglieder.


MIT EINEM BLICK AUF SEINE UHR HÄLT ER DAS GEFÜHL GENÜSSLICH FEST, DAS ER GERADE GEHABT HAT, GIBT IHM ZEIT.

Der zentrale Ateliertisch, die Tischuniversität von Daniel Dreifuss, quillt über von Materialien, Prototypen, Farbproben, Metallproben, Zifferblättern und natürlich von Uhrenbändern, die der „God of Straps“ zu hunderten zur Auswahl hat. Hier komponiert Dreifuss seine Uhren. Bestehende Modelle werden variiert oder ganz neue erdacht und erprobt. Das passiert offen für jeden sichtbar, weil Dreifuss seine Ideen hier teilt, prüft, bestätigt oder verwirft. Realisiert werden die Uhren von Uhrmachern unsichtbar im Hintergrund des Ateliers. Wenn Besucher es eilig hatten, als sie ins Atelier eintraten, so vergessen sie schon bald die Zeit – obwohl sie auf Uhren schauen. Es sind diese ganz besonderen Uhren, die gegen die schwindende Zeit erdacht wurden. Uhren, die die Zeit größer, länger und schöner werden lassen. Es sind aber auch die Geschichten, die es hier zu fühlen,

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zu sehen und zu hören gibt. Geschichten über Leidenschaft, Liebe, Familie, Achtung, Leistung, Werte, Zeit und mechanische Uhren. Leonard und Massimo haben sich einen Platz neben Daniel Dreifuss erkämpfen müssen. Dreifuss gibt erst etwas aus der Hand, wenn er es in einer anderen Hand bestens aufgehoben fühlt. Wenn das die Hände seiner Söhne sind, macht ihn, den Familienmenschen, das sehr stolz. In diesem Moment verlässt ein Kunde zeitvergessen das Atelier. Er trägt die L2 deep red in Bronze am Handgelenk. Ein energetisches Bild, wie er voller Stolz die zwei letzten Treppen zum Trottoir springend nimmt. Mit einem Blick auf seine Uhr hält er das Gefühl genüsslich fest, das er gerade gehabt hat, gibt ihm Zeit. Eine besondere Zeit, die er vorher nicht hatte.


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LUCY IN THE SKY WITH DIAMONDS Zitat: Anthony Welbergen, Sekretär Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse Bild: Alex Buschor, APiX / Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse


DIE WEIHNACHTSBELEUCHTUNG LUCY IST WEIT MEHR ALS NUR 11’550 ANEINANDER GEREIHTE LED-KRISTALLE. ES IST EIN STERNENMEER, DASS JUNG UND ALT, VON NAH UND FERN, EIN LÄCHELN INS GESICHT ZAUBERT.

Die Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse und die ihr angeschlossenen Geschäfte realisieren und finanzieren jedes Jahr die berühmteste aller Weihnachtsbeleuchtungen.


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BRUNO GANZ POET DER ZWISCHENTÖNE


„Der Himmel über Berlin“ vom Wim Wenders, 1987, mit Bruno Ganz als Engel Damiel, Foto: Ralf Strathmann


Vispring: In diesem Bett werden Sie im Schlaf lernen, wie man gรถttlich schlafen kann.


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„Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel, 2004, Bruno Ganz als Adolf Hitler, Filmstill, © 2008 Constantin Film

Eine Traumrolle sei das für ihn nicht gewesen, so Bruno Ganz, der jede Geste, jeden Tick, jede Stimmnuance vorbereitet hatte.

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Text: Manuela Schreiber

Wer von uns wäre nicht gern einmal Enkelkind, Freund, Geliebte, Sohn, Ehefrau, Weggefährte, Untergebener oder auch Feind von ihm, dem feinsinnigen, vielfältigen und doch so unverwechselbaren Bruno Ganz, der immer ganz nah - nomen est omen manchmal sogar schmerzhaft nah seinen Rollen ist. Der mit ihnen verschmilzt, in sie eintaucht, hineinkriecht, sie durchleuchtet, abhört wie mit einem Stethoskop und alle Nuancen, Vibrationen oder auch Urgewalten der Figuren auf seine ganz eigene, zutiefst wohlwollende, nahezu ganzheitliche Art nicht zum Leben erweckt, sondern sie mit leisen, genau hinzielenden Handbewegungen zum Leben führt, sei es auf der Theaterbühne oder der Filmleinwand. Seine Figuren treten mit ruhiger Gestik auf uns zu und blicken uns an. Und es ist vor allem dieses Lächeln, vor dem wir alle Waffen strecken, hätten wir je welche in der Hand gehabt. Das feine, kaum merkliche Lächeln. Das von seinem Mund aufsteigt und in seinen Augen zu etwas Grossem heranwächst: dem Staunen, dem Kindlich-Naiven, der Milde, der Geduld , dem Trost. Ja - das Spiel von Bruno Ganz hat etwas Tröstliches. Angekommen fühlt sich der Zuschauer, an die Hand und manchmal auch in den Arm genommen. Wahrgenommen. Die Klarheit und Direktheit seines Blickes, durch zärtliche Ironie gemildert, hält uns fest. Und

erzwingt in uns Raum für Ehrlichkeit und Wahrheit. Vor Bruno Ganz kann sich niemand verstecken. Und niemand kalt bleiben. Da regt sich immer etwas. Ein Fragen, ein Ungläubigsein, ein Mitgefühl, ein Weiterdenken, ein Nachhängen. Was sein Blick nur umreisst, gibt seine charakteristische Stimme als Farben hinzu, die pastelligen natürlich, die selbst die heftigsten Ausbrüche noch abfedern und so dem Gegenüber Verständnis abringen. Wäre es sonst überhaupt möglich gewesen, einem Adolf Hitler in Oliver Hirschbiegels Film „Der Untergang“ über die letzte Tage in Berlins Führerbunker zuzusehen, wie er einerseits ganz selbstzufrieden bei einem Ständchen die zuckersüssen Kinder des Joseph Goebbels auf den Knien wiegt und andererseits ausser sich vor Wut den Untergang der Berliner Zivilbevölkerung geradezu herbeischreit als selbstverschuldet und notwendig? Eine Traumrolle sei das für ihn nicht gewesen, so Bruno Ganz, der jede Geste, jeden Tick, jede Stimmnuance mit leidenschaftlicher Akribie vorbereitet hatte. War es seine schwerste Rolle? Vielleicht. Und seine leichteste? Die leichtfüssigste sicherlich ist die des formvollendeten Kellners Fernando, der durch seine geradlinige, aufmerksame Art das Herz der enttäuschten Rosalba gewinnt, die in Venedig strandet und durch die Begegnung mit ihm

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zu neuer Liebe und einem neuen Leben findet. Ein Märchen für Erwachsene also, unbeschwert wie ein übersonnter Sommertag. Die bodenständigste? Ohne Zweifel, die des Grossvaters im neuesten Heidi-Film von Alain Gsponer. Urschweizerisch, kraftvoll, derb beinah und kauzig. Mit Rauschebart und tiefen Furchen, die den grobbehauenen Steinen seiner Hütte ähneln hoch oben auf der Alm, und die sich mehr und glätten, je näher das kleine lebenssprühende Mädchen seinem Herzen rückt. Die klassischste? Der Graf natürlich in Éric Rohmers Adaption der Kleistschen Novelle „Die Marquise von O…“ von 1976. Jung ist Bruno Ganz hier, schön und elegant - und doch schon mit derselben sensiblen Gestik ausgestattet und der zwingenden Sanftmut seines Blickes, die all seine Rollen prägen wie ein fein geschwungenes Signet. Und die abgehobenste? Ist wohl der Engel Damiel, der die Stadt Berlin und seine Menschen mit seinem warmen Blick umschließt und deren Erdenschwere anhebt. Und der letztlich genau diese Erdenschwere braucht, damit sie ihm den notwendigen Halt gibt im vorausahnenden Wankelmut von Leben und Liebe, dann nämlich, als er sich entschliesst, ein Mensch zu werden. Bruno Ganz (* 22. März 1941 in Zürich-Seebach) ist ein international tätiger Schweizer Schauspieler und seit 1996 der Träger des Iffland-Ringes. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler der Gegenwart. Derzeit ist er als Sigmund Freud im Film „Der Trafikant“ nach dem Roman von Robert Seethaler auf der Leinwand zu sehen.

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„Vitus“ von Fredi M. Murer, 2006, Bruno Ganz als Grossvater des hochbegabten Vitus (Teo Gheorghiu), Foto: Cinema Collection


ELIAS CANETTI Text: Marino Ferri Illustration: Leib Chigrin

DER WEG ZUR WIRKLICHKEIT GEHT ÜBER BILDER So sieht es also aus das Paradies von Elias Canetti: Türme in Vielzahl recken sich, vor allem Kirchentürme schlanke, spitzige, rundkopfige über dem Fluss und lenken das Auge weiter zum See, der mal blau, mal wintergrau, mal ganz im Nebel verschwunden den Blick festhakt an der Alpenkette hoch darüber und weiterwandert zu den Hügelketten, sanften, rechts und links, die der Stadt Länge verschaffen, ein Ausrecken von den Strassen mit den quietschenden blau-weissen Strassenbahnen vorbei am malerischen Häusergewirr beidseits vom Fluss und mit steilen Zahnradbahnen hinauf zu manchem verschwiegenen oder übersonnten Wegelein im Wald bis hin zu schattenreichen Ruhestätten der von der Welt gestrandeten Berühmtheiten mit Namen, die sich lesen wie die Buchrücken aus einer erlesenen Bibliothek, wohin auch er heimkehrte, der lang Gewanderte, weil er Heimat fand, wo er Heimat finden wollte in Turicum, Turitg, Zurigo oder einfach: Züri. Eine kleine Spurensuche führt uns zu Orten und Menschen in dieser Stadt, denen der eigenwillige Literat und Nobelpreisträger Elias Canetti tiefinnerst verbunden war und die einen Blick öffnet hinter seine wirkliche oder eben nur scheinbare Unnahbarkeit. Folgen wir also dem Autoren Marino Ferri in

Canettis Paradies Unter all den Zürich verbundenen Literaten ist Elias Canetti (1905-1994) nicht nur einer der berühmtesten, sondern wohl auch der, der seiner Wahlheimat die grösste Liebe und Dankbarkeit entgegenbrachte. In Canettis langem Leben gab es zwei Zürcher Phasen: eine frühe, 1916 bis 1921, und eine späte, 1971 bis 1994. Beide waren von

grosser Bedeutung für Biographie und Werk des Nobelpreisträgers. Geboren 1905 im bulgarischen Rustschuk als Sohn einer spanisch-jüdischen Familie, emigrierte Canetti schon im frühen Kindesalter: 1911 zieht die Familie nach Manchester, ein Jahr darauf verstirbt überraschend der Vater – “Dieses Erlebnis hat mich gemacht.”, wird er viel später sagen: Es hat ihn zu seiner intensiven Auseinandersetzung mit der Sinnlosigkeit des Todes gebracht. Die Mutter zieht mit Elias und seinen beiden Brüdern zunächst nach Wien. Auf dem Weg dahin gelangt Elias 1913 zum ersten Mal nach Zürich. Mit der Mutter steigt er hoch auf den Rigiblick, einen beliebten Aussichtspunkt, und sieht hinab auf das Häusermeer. Eine Erfahrung, die er in seinen Jugenderinnerungen “Die gerettete Zunge” (1977), würdigt: “Die Erinnerung an diesen ersten Blick auf Zürich, das später zum Paradies meiner Jugend werden sollte, hat mich nie verlassen.” 1916 beziehen die Canettis eine Wohnung an der Scheuchzerstrasse 73. Das Paradies beginnt, “die einzig vollkommen glücklichen Jahre”, denen in “Die gerettete Zunge” gute 190 Seiten gewidmet sind. Nach einem erzwungenen Jahr an der Primarschule Oberstrass, erfolgt der Übertritt ans Realgymnasium Rämibühl, der Institution, die zum Zentrum seines unersättlichen, lebenslangen Bildungshungers wird. Hier verfasst Canetti, um die Gunst seiner Mutter, die in das Werk von Strindberg vernarrt ist, zu gewinnen, sein erstes Werk: ein in Blankversen verfasstes Drama mit dem Titel “Junius Brutus”. In der Nachbarschaft an der Scheuchzerstrasse lebt unter anderem auch der italienische Pianist und Dirigent Ferruccio Busoni, der mit seinem Bernhardinerhund Giotto auf den jungen Canetti einen nachhaltigen Eindruck macht. 1920 verlassen


Mutter und Brüder die Stadt, Elias Canetti bleibt, um das Gymnasium beenden zu können, in Zürich: Er zieht seeabwärts in die Mädchenpension Villa Yalta beim Hafen Tiefenbrunnen am äussersten Rand der Stadt. Nach Zürich lebte der staatenlose Canetti in Frankfurt am Main (1921-24) und in Wien (1924-38), ehe er nach London floh, wo er die kommenden dreissig Jahre verbrachte. 1963 verstirbt seine Frau Veza. Zu ihren Lebzeiten hatte Elias Canetti bereits diverse – von Veza tolerierte, bisweilen gar “installierte” – Verhältnisse zu anderen Frauen. Eine davon war die am Zürcher Kunsthaus arbeitende Restauratorin Hera Buschor, deretwegen Canetti nach Zürich zurückkehrt. 1971 heiraten sie und beziehen eine gemeinsame Wohnung an der Klosbachstrasse 88, bezeichnenderweise im sogenannten “englischen Viertel” Zürichs.

(Susanna Hochwälder). Der Stadt Zürich blieb er über seinen Tod hinaus dankbar, indem er seinen Nachlass und die 15’000 Bände umfassende Privatbibliothek der Zürcher Zentralbibliothek vermachte – trotz Vorverträgen mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach. Nach dem Tod seiner zweiten Frau Hera 1988 hatte Canetti die Wohnung in London, die er überwiegend noch als Bücherlager besass, aufgegeben und die Bände, verpackt in unzählige Kisten, beim Schweizer Transportunternehmen Welti-Furrer eingelagert. Das Angebot der Zentralbibliothek, diese Bestände sogleich zu übernehmen sowie die Zusicherung der Sperrfristen, die Canetti für seine Manuskripte verlangte, trugen maßgeblich zur Umstimmung bei. Die Stadt ihrerseits sicherte Canetti schon zu Lebzeiten ein Ehrengrab auf dem Friedhof Fluntern zu – an der Seite von James Joyce.

Unscheinbar ist das Haus, unscheinbar die Dreizimmer-Wohnung, die er hier im dritten Stock mit Hera und der gemeinsamen, 1972 geborenen Tochter Johanna bewohnte. Die Hausbesitzer waren der polnische Tenor Jan Kiepura (bereits 1966 verstorben) und seine Frau Marthe Eggerth (1912-2013), eine prominente Operettensängerin und Filmschauspielerin, die zwar mehrheitlich in New York lebte, aber an der Klosbachstrasse noch eine Wohnung besass. Selbst einst Flüchtlinge aus dem Osten, vermietete das Ehepaar häufig Wohnungen an ungarische und jüdische Emigranten. Für Canetti gehörten diese Jahre in Zürich zu seinen produktivsten. Er publizierte die drei Bände seiner Lebenserinnerungen, die Charakterstudie “Der Ohrzeuge” (1974) und die Essaysammlung “Das Gewissen der Worte” (1975). 1972 wurde er mit dem Büchnerpreis, 1981 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. An den Stadtpräsidenten Thomas Wagner schrieb er am 16.8.1988 einen berührenden Brief, in dem es heisst: “Es ist ein sehr tiefer Wunsch von mir, meine Tage in dieser Stadt zu beschliessen, die ich seit der Kindheit liebe. (…) was überall sonst kaum mehr möglich wäre, – hier mag es gelingen.” Leider gelang doch nicht alles: zum zweiten Band der Studie “Masse und Macht” und zum lange geplanten Buch gegen den Tod, das jedoch posthum erschien, reichte es nicht mehr.

Erinnerungen von Leuten, die in den Zürcher Jahren 1971 bis 1994 mit Canetti – niemand durfte ihn Elias nennen – zu tun hatten, hat Werner Morlang 2005 im Band „Canetti in Zürich“ versammelt. Dass dieses Buch und weitere, wie etwa die umfassende Canetti-Biographie von Sven Hanuschek, erst elf Jahre nach dem Tod des Autors erscheinen, liegt an jenen Sperrfristen, die den Zugang zu unveröffentlichtem Material verzögerten. Manche Aufzeichnungen Canettis werden gar erst im Jahr 2024 für die Forschung zugänglich sein. Auch posthum schreibt Canetti die Privatsphäre gross.

Obschon sich Elias Canetti kaum am kulturellen Leben Zürichs beteiligte, war er ein bekannter Mann, dem der Ruf als verschrobener Kauz vorauseilte, was durch seine kleine, rundliche Erscheinung, den wilden weissen Haarschopf und den buschigen Schnauz noch begünstigt wurde. Manchen Zeitgenossen mag er mit Schroffheit verärgert, manch Fan mit seinem forschen Beharren auf das Recht zur Privatsphäre vor den Kopf gestossen haben. Eine “Fanfare der Unerreichbarkeit” (Isolde Schaad) umgab ihn, wenn er in den Ecken der Kaffeehäuser der Stadt sass. Wer aber das Vergnügen hatte, Elias Canetti näher kennenzulernen, begegnete zuweilen einem der “sprühendsten und liebenswertesten Menschen (…), der einen umwerfenden Charme, eine Komik besass”

Canettis Ruf als kauziger Sonderling und bibliophiler Pedant, dessen militärisch arrangierte Bleistiftreihen anekdotisch-legendären Status besitzen, ist auch durch die liebevollen Erzählungen von Zeitgenossen, wie Morlang sie gesammelt hat, nicht vollständig auszuradieren. Neben unzähligen Texten gibt es jedoch ein kraftvolles Bilddokument, das beweist, dass Elias Canetti nicht immer und nicht zu jedem der eigenbrötlerische Büchernarr war, den manche ihm andichteten: 1969 sitzt Canetti mit Freunden im verrauchten Zürcher Bahnhofbuffet und diskutiert die Aufführung eines seiner Theaterstücke mit dessen designiertem Regisseur. Leute vom Nebentisch mischen sich ein, stellen eine Frage – und Canetti antwortet in geradezu verblüffend akzentfreiem Zürcher Dialekt: “Er isch dä Reschissör, ich bi dä Dichter.” (Er ist der Regisseur, ich bin der Dichter). Dankbarkeit und Liebe äussern sich auch in diesem Akt der Assimilation bis auf die Ebene des Dialekts – eine Anstrengung, die man wahrlich keinem Wahlzürcher abverlangen würde. Doch Canetti hat sie unternommen: der Dichter machte sich Zürich auch sprachlich zur Heimat. Eine Annäherung an Werk und Leben von Canetti ermöglicht das von Werner Morlang herausgegebene Buch: „Canetti in Zürich - Erinnerungen und Gespräche“, Verlag Nagel & Kimche


Quelle: Christine De Garny 63


DIE LUST AUF SCHMUCK BESTEHT SEIT MENSCHENGEDENKEN. Interview: Frank Joss Bilder: Götte

Das Bedürfnis sich zu schmücken, ist ein sehr menschliches. Wie Fundstücke belegen, haben sich unsere Vorfahren schon in der Steinzeit Ketten umgehängt. Schmuck ist eines der ersten Ausdrucksmittel des Menschen, er findet sich in allen Kulturen und Religionen. Mit ihm wird das eigene Selbstverständnis signalisiert. Ist das auch so, wenn der Schmuck unsere Brillen ziert? Wir wollten es herausfinden und trafen drei Mitglieder der Familie Halder von Götte Optik zu einem Gespräch über eben diese Schmuckbrillen.


LOTOS SCHMUCKBRILLEN ALS HOMMAGE AN DIE HANDWERKSKUNST Seit 1872 wird in einer Münchner Goldschmiede das Fertigen von Schmuckbrillen als Kunsthandwerk zelebriert. Hier entstehen Objekte mit einer ganz eigenen Aura. Die alte Tradition wird spürbar, sobald man eine Brille zum Betrachten sorgsam in die Hand nimmt. Vom Design über den Werkzeugbau bis hin zum Polieren der Meisterstücke werden fast alle Arbeiten in der eigenen Manufaktur erledigt. Es dauert zwischen sechs und acht Monaten bis ein Glanzstück das Atelier verlässt. Hinter dem Label LOTOS steht ein Name, ein Kunsthandwerker, der noch kein bisschen müde ist, die schöne Tradition der Anfertigung von Schmuckbrillen in die Welt hinauszutragen: Stephan Schmidt. Es ist sein Traum, und den versucht er zu leben, einige seiner Objekte in einem Museum der Gegenwartskunst wiederzufinden. Wäre seine bedeutendstes Œuvre,die Schlangenbrille eine Musik…dann wäre sie eine Klaviersonate von Chopin. Tatsächlich: Die Brillen von Stephan Schmidt sind Musik in den Augen.


Noch war man weit entfernt von der Digitalisierung unserer Welt, als man bei Götte bereits Schmuckbrillen herstellte: in den frühen 50er Jahren. Was macht eine Schmuckbrille eigentlich aus? Kurt Halder: Alle Brillen, die aus Edelmetall, also aus Gold- oder Weissgold gefertigt werden, sind a priori Schmuckbrillen. Diese können alsdann mit Diamanten und anderen seltenen hochwertigen Materialien assortiert werden. Blick zurück in die Geschichte. Wie waren die Anfänge von Götte als Produzent von Schmuckbrillen?

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Kurt Halder: Oskar Götte war in der Nachkriegszeit ein charismatischer, visionärer Unternehmer. Seine Ideen von Design waren mutig und auch formvollendet. Die Orientierung an dem, was auf dem Markt war, widersprach seiner Persönlichkeit. Das Neue, Noch-nie-Dagewesene trieb ihn an, die Brille immer wieder ein wenig neu zu erfinden. Wie muss sich der Unbedarfte die Fertigung einer Schmuckbrille vorstellen? Kurt Halder: Sie erfolgt meistens von Hand. Grund dafür: es sind immer kleine Stückzahlen, bei welchen sich eine Automatisierung nicht wirklich lohnte.


„Götte Classic“, das sind Brillen „made by“ Götte. Was ist das eigentliche Merkmal dieser Sonderedition? Kurt Halder: Im Vordergrund stehen Designteile, Materialität und Formgebung. Bleiben wir noch ein wenig bei den Materialien. Kurt Halder: Gold und Weissgold sind die Klassiker. Eher „exotisch“ sind Brillen aus Platinum. Sie werden sehr selten hergestellt, und das wegen ihres hohen Gewichts. Sie überzeugen aber durch die ihre Formvollendung. Kommt hinzu, dass das Strahlen von Platinum unübertroffen ist. Durch diese Fakten wird das Gewicht auch kompensiert.

Mit welchen Steinen werden Schmuckbrillen besetzt? Kurt Halder: Mit Diamanten, Korallen, Lappislazzuli und weiteren. Die Anzahl der Steine kann stark variiren. Wir haben bei Götte eine Brille, die mit 200 Diamanten besetzt ist. Wahrlich ein Kleinod. Neben der Reinheit ist natürlich die Verarbeitung entscheidend. Steine zu fassen ist ebenfalls ein Handwerk, das wohl nie durch einen Roboter ersetzt werden kann. Unlängst hat ihre Tochter Nathalie die „Götte Grand“ designed. Sie haben sie dabei begleitet. Was sind die gemeinsamen Erfahrungen daraus?


Kurt Halder: Meine Tochter ist eine sehr erfahrene Designerin. Die „Zürihornbrille“ trägt ihre Handschrift. Das gute Gefühl für Form und Linienführung hat sie intus und kann sich dabei die unterschiedlichsten Gesichter der Brillenträger sehr gut vorstellen. Nathalie Halder: Das Know-how und die Detailkenntnisse, ja Detailversessenheit meines Vaters sind unübertroffen. Das Streben nach Vollkommenheit ist in jeder Brille sichtbar. Er kennt den Kompromiss nicht, schon gar nicht dann, wenn es um Schmuckbrillen geht. Was war die Antriebsfeder, eine weitere Kollektion Schmuckbrillen zu lancieren? Nathalie Halder: Wir erleben in Zürich eine grosse Nachfrage nach speziellen Brillen. Die Käufer suchen für sich Brillen aus, die ihre Persönlichkeit zum Tragen bringen. Wer sind in Zürich die Träger von Schmuckbrillen? Daniel Halder: Es sind Zürcher so gut wie eine internationale Klientel, die sich für Schmuckbrillen begeistern können. Der Zürcher Mann tut sich allerdings noch schwer, eine Brille mit Steinen zu tragen. Frauen haben ja darin tagtägliche Übung , Schmuck zu tragen, und somit auch keine Berührungsangst gegenüber einer Brille mit Steinen. Je nach kultureller Herkunft unserer Kunden, haben die verwendeten Materialien eine unterschiedliche Bedeutung. Bei der Kreation einer Kollektion achten wir deshalb sehr auf vorherrschende Präferenzen. Vater Halder im Geschäft, Tochter, Sohn und auch die Mutter: Ein veritabler Familienbetrieb. Wie funktioniert das? Daniel Halder: Ich sehe Götte als einen modernen, innovativen Familienbetrieb, der ganz auf seine Kunden fokussiert ist. Die Vokabel „traditionell“ mag ich zwar nicht; hat

was sehr Verstaubtes und meint oft: „Wir machen es wie eh und je. Aber genau das tun wir nicht. Wir orientieren uns an den Rückmeldungen unserer Kunden. Wir hören dabei genau hin. Wir wagen uns an Neues, Unvorstellbares und warten ab, welchen Erfolg es mit sich bringt. Eines unterscheidet uns von unseren Mitbewerbern aber deutlich: Wir verkaufen Brillen im Edelmetall- und Hornbereich, und das seit über 100 Jahren. Notabene: hier gefällt mir die Begrifflichkeit „Tradition“. Welchen Einfluss hat die viel zitierte Digitalisierung auf den Vertrieb von Schmuckbrillen? Daniel Halder: Tatsächlich, die Digitalisierung hat dazu geführt, dass Kunden innert kurzer Zeit ihr Kaufverhalten verändert haben; spürbar. Unsere Kunden informieren sich vermehrt übers Netz, auch wenn es um eine Schmuckbrille geht, die ja von so vielen Merkmalen der Individualität begleitet wird. Es werden Ideen gesammelt. Erst wenn der Korb an Wissen voll ist, kommt der Kunde im Laden vorbei und wir begegnen uns dann auf dieser omnipräsenten „Augenhöhe“. Aber zum Glück haben wir noch unsere Schaufenster, die beim Vorübergehenden eine Begehrlichkeit wecken sollen. Vielleicht geht er auch nicht vorbei und wartet auf jenes Tram, das ihn zum Zürcher Zoo hochfährt, um Einzigartiges zu entdecken; genau das, was er mit einem Blick in unsere Schaufenster macht. Wenn Götte Musik wäre..... Daniel Halder: Keine Frage.....Frédéric Chopin und sein Scherzo No. 3. P.S. I – Daniel Halder hat Umweltnaturwissenschaften studiert und spielt leidenschaftlich Klavier. P.S. II – Letzte unbeantwortete Frage: Ob Chopin eine Schmuckbrille trüge? Götte Optik, Bahnhofstrasse 100, 8001 Zürich

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08.11.18 12:00


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L‘art pour L‘Ame ERÖFFNUNG DER NEUEN BOUTIQUE IN ZÜRICH

In der Bahnhofstrasse 47 in Zürich eröffnet Cartier Ende Jahr ihre umgebaute Boutique.

“Nach Cartier muss sich eine Luxusboutique in ihrer Stadt, ihrer Strasse und ihrem Gebäude lokal verankern. Und genau das tut die Boutique von Cartier, die ihren Platz natürlich an der Bahnhofstrasse findet.” Laurence Bourgeois, Generaldirektorin Cartier Schweiz

LAURA GONZALEZ – ARCHITEKTIN

Ich liebe es, die verschiedenen Gattungen zu vermischen, um den Orten eine Seele zu geben.


Zürich ist in den Bereichen Architektur, Kunst oder Design eine avantgardistische Stadt. Die Maison Cartier hat ein entsprechendes Echo gefunden. Laurence Bourgeois

Generaldirektorin Cartier Schweiz

Willkommen in der neuen Boutique von Cartier in Zürich! Sie steht für ein ganz neues Boutiquenkonzept der Maison, was schon farblich sofort sichtbar wird: Das Rot, früher dominante Hausfarbe, ist praktisch verschwunden. An ihre Stelle treten zeitgemässe warme Wohlfühl-Akzente und Töne. Ein Bruch mit der Vergangenheit ist ferner, dass die Boutique klar zürcherische Züge trägt.

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Die erfolgreiche Innendesignerin und Architektin hat schon einige Projekte für Cartier realisiert und sich vorab auch für ihre Kreationen im Bereich Restaurants und Hotels eine starke Reputation geschaffen, zum Beispiel für das legendäre Alcazar in Paris. Ihr wichtigstes Anliegen für das Zürcher Projekt: “Man soll sich vom Moment an, an dem man die Schwelle zur Boutique betritt, willkommen fühlen”, sagt sie. Und: “Es geht mir um einen Mix aus Erlebnis und Grosszügigkeit.” Deshalb habe man die ganze Höhe der Räumlichkeiten ausgenützt, ganz entschieden auf helle Töne gesetzt sowie offene Schaufenster gewählt, die viel Durchblick gewähren. Das ergebe einen lichtdurchfluteten grosszügigen Raum. Grösste Priorität war für die Stararchitektin auch, den, wie sie sagt, “warmen Charme der Stadt Zürich mit der Sanftheit und dem Komfort einer romantischen, typischen Schweizer Hütte zu verbinden”. Zwei Jahre lang dauerten die Umbauarbeiten. Der Besucher wird heute in ein avantgardistisches und gleichzeitig sehr warmes Ambiente eintauchen – man habe eine “rohe und gleichzeitig wertvolle Noblesse” angestrebt und die Materialisierung entsprechend gewählt, sagt Laura Gonzalez : Wolle, Velours, Hirnholz, sandgestrahlte Eiche wurden mit lackierten Flächen sowie Leder, Marmor, gebürsteter Eiche und Bronze kombiniert. Als Farben dominieren zeitloses Beige mit kühnen Tupfern von Gelb und Blau.


L’ART DE RECEVOIR Wer die Boutique besucht, erhält rasch einmal eine Menükarte in die Hand. Wo früher vielleicht etwas wenig inspiriert ein Glas Champagner gereicht wurde, können Kundinnen und Kunden heute aus einem immer wieder wechselndem Angebot Leckereien wählen, die wie selbstredend auch einen Bezug zu Zürich haben. “L’art de recevoir”, wie die Kunst der Gastfreundschaft auf Französisch ungleich eleganter klingt, wird hier gross geschrieben. So werden an der eigens dafür errichteten Bar einmal pro Woche besondere Kreationen präsentiert. Hier kann man beispielsweise bei einem originellen, speziell kreierten Cappuccino im gemütlichen und eleganten Ambiente die Ikonen der Marke entdecken. Und wenn ein Kunde seine Uhr zur Reparatur in der Boutique lassen muss, erhält er solange eine Leihuhr und kann so eine Neuheit der Maison ausprobieren.

Cartier gestaltet seine Boutiquen individuell und fügt sich dabei in die urbane Landschaft ein. Die von der Marke eingesetzten Codes sind weniger Logos und Signaturen, sondern in erster Linie kunstvoll angefertigte Basreliefs, wie beispielsweise der berühmte Panther, der in jeder Stadt zu finden ist. Laurence Bourgeois

Generaldirektorin Cartier Schweiz


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INSTAGRAMMER im

reis

EINS by Rayana Gasparotto

Stella fährt sich mit ihren Händen durch ihre auffällig roten Haare. Gekonnt und verführerisch schüttelt sie ihre wallende Mähne über die Schultern. Stella ist ein echter Hingucker und weiss genau, wie sie sich in Szene setzt. Auf dem Züricher Opernplatz schnappt sie sich ein paar Stühle und setzt sich so hin, dass jeder Shot ein Treffer ist. Die Passanten gaffen interessiert und fasziniert. Manche bleiben stehen und lassen sich von der Szenerie verzaubern, sodass sie vergessen, dass sie eigentlich auf dem Weg zu einem Meeting sind, sich mit der Freundin zum Kaffee treffen wollen, oder gar wegen der Einkaufsliste in den Supermarkt steuern. Andere schenken Stella einen flüchtigen Blick im Vorbeigehen. Das Mädchen mit den roten Haaren modelt und ist es gewohnt im Rampenlicht zu stehen. Rund um Stella versammeln sich junge Instagrammer. Portrait Liebhaber, Landscape Photographer und Lifestyle Enthusiasten. Jeder drückt auf den Knopf seiner Kamera. Jeder möchte DEN Schuss einfangen. Die jungen Fotografen platzieren sich wild um das Model. Stella teilt sich jedoch den Mittelpunkt mit weiteren selbstbewussten jungen Menschen. An jenem Tag finden sich Menschen zusammen, die sowohl hinter als auch vor der Kamera einen fesselnden Eindruck hinterlassen. swissinstameet – connecting creatives. Eine Community von Fotografen, genannt Instagrammer, die sich alle zwei Monate in Zürich, Basel, Bern und anderen grösseren Städten der Schweiz Treffen. Die Locations sind unterschiedlich. Aussergewöhnlich, hip, trendig, verrucht, verlebt, verlassen oder gar chic, so wie der Kreis 1, in dem sich das swissinstameet in dieser Geschichte abspielt. Alle teilen sie die gleiche Leidenschaft. Die Fotografie. Hier gibt es keine Regeln. Erlaubt ist, was Spass macht.

Hier darf sich jeder an Kreativität austoben. Die junge und noch überschaubare Instagram Community in der Schweiz ist auf dem aufsteigenden Ast. Die Dynamik, die in der Community entsteht, zieht jeden in den Bann. Insta, der englische Ausdruck für ’sofort‘ und Gram, im Sinne für Teil/Element, ist schon lange kein Insta-Gram mehr. Wohl eher ein Latergram. Die Bilder werden an den Events geschossen und erst im Nachhinein auf diversen Foto Apps und Programmen selektiert, editiert und bereit gemacht für den grossen Auftritt bei Instagram, dem Social Media Kanal schlechthin. Was früher noch im Quadrat zur Show auf der kostenlosen Online Plattform geteilt wurde, zeigt sich heute mehrheitlich im Hochformat. Beleuchtung, Kontrast, Tiefen, Klarheit, Sättigung. Dem Bearbeitungsstil sind keine Grenzen gesetzt. Die Geschmäcker scheiden sich. Oder treffen sich. Sodass durchaus ein gewisser Einheitsbrei entsteht. Viele Fotografen dieser Szene gehen in der Bildsprache unter, weil sie kopieren und keine eigene Handschrift vorweisen. Andere haben einen beträchtlichen Wiedererkennungswert. Diese Talente bleiben in den Köpfen. In erster Linie geht es aber um den Spass, um das Zusammensein, das Austauschen und vor allem um Kontakte, Begegnungen und Freundschaften. An diesem Herbsttag ist der Wind und die Kälte gnadenlos. Die kühle Brise hält die Models jedoch nicht davon ab, die Pose für das perfekte Bild einzunehmen. Mit einer Leichtigkeit, geschmeidigen Bewegungen und einer starken Selbstüberzeugung kokettieren die jungen Frauen und Männer vergnüglich mit der Kamera. Ein verführerischer Blick, jugendliches Lächeln, überzeugtes Auftreten, ein verstohlener Ausdruck… Die Vielfalt an Facetten der jungen Wilden ist erstaunlich und die Adjektive reichen nicht aus, um das Auftreten der Models zu beschreiben.


Bei Social Media geht es mehr um Soziologie und Psychologie als um Technologie Brian Solis – Digitalanalyst

Ich erinnere mich an meine wilden 20er und stelle fest wie sehr sich die Zeit gewandelt hat. Nicht nur die Technologie hat einen Siebenmeilenstiefel umgeschnallt, auch die Verhaltensweise, die Präsenz und das Auftreten der jungen Generation ist erstaunlich gewachsen und gereift.

Dieser besondere Event mischt die Leute auf und hinterlässt Eindruck. Instagrammer, die sich durch nichts ablenken lassen. Durch ihre Entschlossenheit, die unmöglichsten Schauplätze zu ihrer Bühne zu machen, werden sie belohnt. Durch ihre Shots. Die Ergebnisse lassen sich sehen.

Aus der Fotografen- bzw. Instagram Szene kann ich mehr als eine handvoll junge Talente aufzählen. Outdoor Enthusiasten, die ihre Wochenenden akribisch und leidenschaftlich planen, um den perfekten Sonnenauf- und untergang einzufangen. Die auch bereit sind, unter unmöglichsten Wetterbedingungen zu biwakieren oder zu zelten. Food Fotografen, die sich nicht scheuen, einen Tisch voll mit Leckereien und mit Liebe zubereiteten Gerichten abzulichten. Oder eben Portrait Photographer, die nur so vor Ideen strotzen und es kaum erwarten können, diese umzusetzen.

Erfolgreich auf Instagram?

Es sind Macher. Menschen, die anpacken und gerade durch die Sozialen Medien erfolgreich geworden sind. Von nichts kommt nichts. Wo Passion ganz natürlich überhand nimmt, wo Kontinuität und Ausdauer waltet und Energie reingesteckt wird, da passiert etwas. Und am Ende wird jeder für seine Begeisterung belohnt. In der Instagram Community finden sich Einzelkämpfer und Individualisten. Es finden sich aber auch Leute, die gemeinsam ihre Leidenschaft anstreben. Stärke durch Mehrheit. Stärke durch ein bunt gemischtes Allerlei an kreativen Köpfen. So wie die swissinstameet – connecting creatives. Stella steht mitten auf der Bahnhofstrasse. Ihre langen Beine stecken in schwarzen Ankle-Boots. Ihre bleiche Haut ist aufgrund der Kälte leicht gerötet. Graziös posiert sie zwischen den Tramlinien. Mit einer Professionalität und diesem anziehenden Selbstbewusstsein schaltet sie alles aus, was sie davon abhält, ihre Model-Posen zu beeinflussen. Die rothaarige Schönheit lässt sich durch nichts unterbrechen. Ihre Ausdrucksweise fesselt nicht nur die in Scharen um sie herum platzierten Fotografen. Die Bahnhofstrasse schimmert durch diese Szene noch mehr als sie es ohnehin schon tut.

Möglich! Trotz, dass der Spass, die Bekanntschaften, die aussergewöhnlichen Abenteuer und die Erlebnisse bei den Instagrammern an vorderster Stelle stehen, gehört Erfolg auf dem Social Media Kanal heute zum guten Ton. Jeder möchte sich ein Stück vom Schokoladenkuchen abschneiden. Egal wie viele Follower ein Account hat, die Einzigartigkeit und das Durchhaltevermögen zählen. Kontinuität und Beständigkeit sind der Schlüssel zum Erfolg. Ebenso, wie das Mitmischen an Events, an sogenannten Insta-Meets. Die Schweizer Community kennt sich und mischt sich mit internationalen Fotografen, die die gleiche Leidenschaft teilen. Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich oder gar der Sprung über den grossen Teich. Die Bereitschaft der Instagrammer, sich mit fremdländischen Passions-Gleichgesinnten zu vereinen, ist gross. Instagram baut Brücken und öffnet Türen! Die Gruppe wandert weiter in der umliegenden Gegend der Zürcher Bahnhofstrasse in Richtung Bürkliplatz. Viele eindrückliche Schauplätze bieten sich als Kulisse für perfekt inszenierte Momente. Die Abenddämmerung setzt ein. Es ist noch kühler geworden. Die Luft beim Ein- und ausatmen ist sichtbar und die geballte Energie, die sich über den Tag aufgebaut hat, ist schon fast greifbar. Der Event neigt sich dem Ende zu. Ein Rückblick auf den Tag bringt mich ins Schwärmen. Meine Vorfreude auf meine Shots ist gross. Ich bin sicher, dass ich einige Perlen eingefangen habe. Stella schaue ich von weitem hinterher. Die rothaarige Schönheit setzt elegant einen Fuss vor den andern und schlendert die Zürcher Bahnhofstrasse entlang. Das Model hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Nicht nur bei mir.


Dimensi�

Minimalistisch im Design und magisch in der Wirkung! Die geometrisch anmutende Kollektion B Dimension der New Yorker Schmuckdesignerin Yunjo Lee für Bucherer Fine Jewellery ist inspiriert vom Werk des Künstlers Ellsworth Kelly. Das raffinierte Design gibt der Form des Kreises eine neue Dimension und der Kollektion ihren starken Charakter. Bucherer Fine JewelleryClips, weissgold - B Dimension – CHF 15‘800 Ohrclips B Dimension Hänger, unterer Teil abnehmbar, Pavé 18K Weissgold 844 Diamanten Brillantschliff total 4.17 ct. Bucherer Fine JewelleryRing, weissgold - B Dimension – CHF 76‘000 Ring B-Dimension Pave 18K Weissgold Ringgroesse 53, Diamant Brillantschliff total 2.31 ct., 146 Diamanten Brillantschliff total 0.87 ct. Bucherer Fine JewelleryCollier, weissgold - B Dimension – CHF 45‘000 Collier B Dimension Pavé 18K Weissgold mit Kastenschloss, Länge 46 cm, 2570 Diamanten Brillantschliff total 12.99 ct.


REDUZIERT IN IHRER FORM UND MAGISCH IN IHRER WIRKUNG: DIE SCHMUCKSTÜCKE DER KOLLEKTION B DIMENSION INTERPRETIEREN DIE FORM DES KREISES NEU. Bucherer Fine Jewellery zeigt mit B Dimension eine sehr schlichte und minimalistische Diamantkollektion für selbstbewusste Frauen mit Flair für einzigartiges Design. Es überrascht nicht, dass das Haus für die neuste Kreation abermals mit der New Yorker Schmuckdesignerin Yunjo Lee zusammengearbeitet hat. Von der Kunst inspiriert, strahlen die Schmuckstücke der 26-teiligen Kollektion für Ohr, Hals, Finger und Arm in ihrer Einfachheit eine magische Leichtigkeit aus. Erkennungsmerkmal ist ist immer der Kreis aus feinstem Diamantpavé. Die Basiskollektion ist in 18 Karat Weissgold gefertigt. Darüber hinaus sind die Ringe auch in Rosé- und Gelbgold erhältlich. Einen Farbtupfer erhält B Dimension durch Modellvarianten mit leuchtend blauem Lapislazuli, karminrotem Karneol oder tiefschwarzem Onyx, die in Roségold gefasst sind. Hochkarätigere Modelle mit zusätzlichen Diamanten im Brillant-Schliff und ein High Jewellery Piece runden die Kollektion ab. Alle Schmuckstücke sind auf der Rückseite des Kreises mit dem Markenzeichen von Bucherer Fine Jewellery, einem kleinen «B», signiert. Die Designsprache ist reduziert, zeitlos und feminin, die Schmuckstücke trotzdem urban und ultra chic. Die B Dimension Kollektion umfasst die aktuell ange-

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sagten Armspangen, filigrane Armbänder und delikate Ringe, die zum Mix & Match einladen und im eigenen Stil kombiniert einen individuellen Look ergeben. «Mit B Dimension trägt frau ein kleines Kunstwerk», sagt Yunjo Lee.

INSPIRIERT WURDE DIE SÜDKOREANISCHE DESIGNERIN VON ELLSWORTH KELLY. Yunjo Lee studierte Kunst in New York und ist bekannt für ihre konzeptionelle, aber auch poetische Herangehensweise im Designprozess. Stark inspiriert ist sie von der Kunst. Dort sieht sie eine Parallele zu Schmuck, denn sowohl Kunstwerke wie auch Schmuckstücke sind Ausdruck von puren Emotionen. Eine Inspirationsquelle für die neue Kollektion von Bucherer Fine Jewellery waren die Werke des amerikanischen Künstlers und Bildhauers Ellsworth Kelly. Sie zeichnen sich durch Geometrie, Farbfelder, Klarheit und Einfachheit aus. Im Zentrum des B Dimension-Designs steht die geometrische Figur des Kreises. Ihr hat die Designerin eine Reihe von künstlerischen Skizzen gewidmet, die Ausgangspunkt für die Designentwicklung waren. Yunjo Lee arbeitet an der Transformation des Kreises und setzte sich zum Ziel, dieser klassischen Form eine neue Dimension zu verleihen. Dafür schnitt sie Kreise aus Papier aus und fing an, damit zu experimentieren. «Es war


Bucherer Fine JewelleryRing, gelbgold - B Dimension – CHF 2‘900 Ring B Dimension 18K Gelbgold Ringgrösse 53, 104 Diamanten Brillantschliff total 0.74 ct. Bucherer Fine JewelleryBangle, weissgold - B Dimension – CHF 2‘800 Armreif B Dimension 18K Weissgold 81 Diamanten Brillantschliff total 0.47 ct

eine grosse Herausforderung, den richtigen Winkel zu finden, damit die Symmetrie bestehen bleibt und gleichzeitig die perfekte Wirkung von Lichtreflexion und Schatten auf dem Kreis entsteht», kommentiert die Designerin.

VON NEW YORK NACH LUZERN: IN DER UMSETZUNG DES DESIGNS ARBEITETE YUNJO LEE ENG MIT DEM BUCHERER FINE JEWELLERY ATELIER ZUSAMMEN. Für die Ausführung der Schmuckstücke wählte die Designerin ein Micropavé mit kleinsten Brillanten von 0,7 bis 0,9 mm Durchmesser und setzte bei den Modellen mit matten Farbsteinen wie Lapislazuli, Onyx und Karneol farbige Akzente. Die Edelsteine überziehen den sehr feinen, gefalteten Goldkreis. «Es war technisch eine grosse Herausforderung, die im Design vorgegebene dreidimensionale Wirkung zu erreichen und sicherzustellen, dass die Brillanten auf der Micropavéfläche im Licht ein magisches Funkeln entwickeln. Die Schmuckstücke sind eine Meisterleistung und Zeugnis grosser Handwerkskunst», so Jean-Luc Hardmeyer, Direktor Schmuck bei Bucherer Fine Jewellery. Die Umsetzung des Designs in fertige Schmuckstücke setzt fundiertes technisches Verständnis, Fingerspitzengefühl und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit erfahrener Spezialisten wie Goldschmiede und Juwelenfasser voraus. Yunjo Lee

arbeitete in dieser Phase eng mit einem Team aus dem Atelier in Luzern zusammen. Die Marke pflegt eine sehr gute, respektvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den weltweit besten Spezialisten in der Branche und überrascht immer wieder mit innovativen Produkten. Bei B Dimension ist es Bucherer Fine Jewellery abermals gelungen, diesen Geist in einer inspirierenden Kollektion zu manifestieren.

FÜR HEUTE UND MORGEN. Bucherer Fine Jewellery ist heute eine der führenden Brands der Schmuckbranche in Europa und blickt auf eine lange Schmucktradition zurück. Bekannt für edle und rare Steine sowie für präziseste Handwerkskunst bei der Schmuckfertigung, ist für Bucherer Fine Jewellery Schmuck viel mehr als nur schmückendes Accessoire. Er ist Ausdruck der eigenen, unverwechselbaren Persönlichkeit und ein starkes Statement. Und so einzigartig sind auch die Kreationen von Bucherer Fine Jewellery, die ebenso zeitlos wie modern sind, Lebenslust verbreiten und lebenslange Begleiter sind. Bucherer Fine Jewellery bietet seiner internationalen Klientel neben seinen «Collections», «High Jewellery» und «Classics», die ausgesuchte Kollektion «Romance» und die trendige Kollektion «Daily Treasures» für die jung gebliebene, moderne Frau. Unique. Like You.

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L.U.C PERPETUAL T SPIRIT OF „LA SANTA MUERTE“ DIE HANDWERKSKÜNSTLER VON CHOPARD FEIERN DAS FEST DES HEILIGEN TODES MIT EINEM UNVERGLEICHLICHEN ZEITMESSER Bilder: Chopard

Schädel, Blumen, Sonnen, Gitarren – der heilige Tod steht ihm wirklich gut. Als Hommage an diesen Kult, der in Mexiko gepflegt wird, hat Chopard einen neuen Zeitmesser entworfen, der seinesgleichen sucht: die L.U.C Perpetual T Spirit of „La Santa Muerte“. Ihr Gehäuse und ihr Zifferblatt aus Gold wurden von den Handwerkskünstlern von Chopard Manufacture vollständig handgraviert und mit charakteristischen Motiven des Dia de Los Muertos versehen. Unter der Totenmaske im Innern schlägt eines der raffiniertesten Kaliber unserer Zeit: ein Tourbillon mit ewigem Kalender und 9 Tagen Gangreserve. Vorgestellt wurde diese einzigartige Uhr bei der SIAR, einer exklusiven Uhrenmesse, die im Oktober 2018 in Mexico City stattfand. Die Sammler dürfen gespannt sein! Als umfassende, kompetente und vielseitige Manufaktur führt Chopard zum zweiten Mal ein Unikat mit großer Komplikation ein, das von den Handwerkskünstlern der Manufaktur vollständig handgraviert wurde. Nach einer Hommage an die chinesischen Tierkreiszeichen beschäftigt sich Chopard nunmehr mit Mexiko und dem Kult der Santa Muerte. Als Tradition aus unterschiedlichen religiösen Einflüssen, die aus der aztekischen Zivilisation hervorgegangen ist und vom spanischen Katholizismus geprägt ist, feiert man am Dia de los Muertos – dem Tag des Todes – fröhlich den Kreislauf des Lebens. Er ruft ins Bewusstsein, dass der Tod allgegenwärtig ist und im Umkehrschluss dem Leben erst seinen Sinn verleiht. Am Dia de los Muertos wird der Toten gedacht, denen Geschenke und Opfergaben gemacht werden, um über die Grenze von Leben und Tod hinweg die Bande innerhalb der Familien zu stärken.

KATHARSIS Dieses makabre aber gleichzeitig wie eine Parodie anmutende Fest zeichnet sich durch einen reichen Dekor aus, mit dem Chopard das Gehäuse aus Roségold der L.U.C Perpetual T Spirit of „La Santa Muerte“ geschmückt hat. So wird das Zifferblatt von einem „Calavera“ geziert, dem stilisierten mexikanischen Totenkopf, der von Sonnen- und Blütenmotiven umgeben ist. Die Tourbillonbrücke erinnert an einen Schnauzbart über einem verzerrten Grinsen, und die Zähler des ewigen Kalenders wirken wie sonnige

Augen. Selbst der Zifferblattrand aus Gold wurde bearbeitet, um die Konturen eines schmalen aber friedvollen Gesichts nachzuzeichnen.

EXKLUSIVE MECHANIK Das Gehäuse birgt eine besonders prestigeträchtige Komplikation: einen ewigen Kalender, ein Tourbillon und eine Gangreserve von über neun Tagen durch die vier Federhäuser des Quattro-Systems. Da sich das Tourbillon fortwährend um die eigene Achse dreht, entzieht sich der Gang der Uhr dem Einfluss der Schwerkraft. Die L.U.C Perpetual T Spirit of „La Santa Muerte“ hat die Testreihen des COSC mit Bravour bestanden, wie die Bezeichnung Chronometer auf dem Zifferblatt unterstreicht. Karl-Friedrich Scheufele, der Co-Präsident von Chopard, legt besonderen Wert auf diese noble Auszeichnung. Des Weiteren wurde das Kaliber L.U.C 02.15-L nach den Regeln der Haute Horlogerie von Hand verziert. Dieser hochwertigen Verarbeitung sowie dem Aufbau der L.U.C Perpetual T Spirit of „La Santa Muerte“ ist es zu verdanken, dass sie das Genfer Siegel – eine der prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Schweizer Uhrenbranche – tragen darf. Ein handgenähtes Armband aus schwarzem Alligatorleder, das ebenfalls mit Alligatorleder unterfüttert ist, verleiht der hochklassigen Uhr eine ultimativ elegante Note.

MANUFAKTURIERTE UHREN VON CHOPARD Chopard ist ein Familienunternehmen mit einem ausgeprägten Sinn für Unabhängigkeit. Die verschiedenen Fertigungsschritte der L.U.C-Uhren erfolgen dementsprechend intern an den Produktionsstandorten in Genf und Fleurier. Uhrwerkentwicklung, Endproduktdesign, Goldschmelzen, Stanzen und Fertigen der Gehäuse, Uhrwerkteile, handgearbeitete traditionelle Verzierungen, Oberflächenbehandlungen, Polieren, Zusammenbau, Regulierung, Qualitätskontrolle: Chopard beherrscht all diese Schritte der Uhrenfertigung intern und führt sie bei jeder einzelnen L.U.C Uhr durch. Als Ergebnis einer höchst sorgfältigen Handwerkskunst erfüllen die außergewöhnlichen L.U.C-Uhren von Chopard die hohen Ansprüche des modernen Gentlemans. In einer subtilen Mischung aus handwerklichem Savoir-faire und emotionaler Ausdruckskraft sprechen sie ihn durch eine edle Schlichtheit an. 99


„LA SANTA MUERTE“. IHR GEHÄUSE UND IHR ZIFFERBLATT AUS GOLD WURDEN VON DEN HANDWERKSKÜNSTLERN VON CHOPARD MANUFACTURE VOLLSTÄNDIG HANDGRAVIERT UND MIT CHARAKTERISTISCHEN MOTIVEN DES DIA DE LOS MUERTOS VERSEHEN.

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Gehäuse – 18 Karat Roségold. Gesamtdurchmesser: 43 mm. Gehäusehöhe: 15,02 mm. Krone aus 18 Karat Roségold mit Handgravur: 6,50 mm. Entspiegeltes Saphirglas. Sichtboden. Uhrwerk – Mechanisch mit Handaufzug: L.U.C 02.15-L. Steine: 31 Rubine. Ref. 161941-5005 – 18 Karat Roségold. Unikat – nur in Chopard-Boutiquen erhältlich.


Zifferblatt und Zeiger – Zifferblatt: x18 Karat Gold . Äußerer Teil von Hand guillochiert. Innerer Teil mit handgraviertem und schwarz lackiertem Totenschädel mit Zähnen aus Perlmutt. Hilfszifferblätter für den ewigen Kalender (Großdatum mit doppeltem Fenster, Wochentag und 24-Stunden-Anzeige, Monat und Schaltjahre). Vergoldete Dauphine-Zeiger für die Stunden und Minuten . Goldfarbene rhodinierte Stabzeiger für kleine Sekunde, Tag, Monat und Gangreserve . Goldfarbene rhodinierte dreieckige Zeiger für Tag-/Nachtanzeige und Schaltjahr. Armband und Schließe – Handgenähtes Armband aus schwarzem Alligatorleder, Futter aus braunem Alligatorleder. Dornschließe aus 18 Karat Roségold mit handgravierten Motiven verziert, die vom Dekor des Totenfests inspiriert sind.


Manuela Beer, CEO PKZ


Passion

FOR FASHION PKZ IST EIN GASTGEBER FÜR DIE KUNDINNEN UND KUNDEN Text: Medard Meier Bilder: Denise Ackerman Lakeside Photography

Mit gleich zwei Flagship-Stores an der Bahnhofsstrasse ist PKZ einer der prägenden Brands an Zürichs erster Einkaufsmeile. Und das grösste unabhängige Modehaus, das von CEO Manuela Beer mit Leidenschaft und Engagement geführt wird, glaubt an diesen wichtigen Standort auch für die Zukunft. Das zeigen die stetigen Investitionen in PKZ Men an der mittleren und PKZ Women an der unteren Bahnhofstrasse eindrücklich. Den Kundinnen und Kunden wird ein hochwertiges Angebot präsentiert, wobei besonders Wert auf kompetente Beratung und umfassenden Service gelegt wird. «Passion for Fashion» sind für PKZ nicht einfach drei wohlklingende Worte. Das Unternehmensmotto wird Tag für Tag gelebt. Die Kernkompetenz von PKZ ist Mode. Das Sortiment konzentriert sich auf erwachsene Kunden, die im mittleren und oberen Preissegment an 40 Standorten in der ganzen Schweiz und natürliche auch online qualitätsbewusst und beratungsorientiert einkaufen. Wie der Geschäftsgang zeigt, ist das Modehaus mit dieser Strategie auf dem richtigen Weg. Nachdem die Verkäufe bereits 2017 um knapp 2 Prozent gestiegen sind, konnte PKZ sie im ersten Halbjahr 2018 um weitere 2 Prozent steigern. Damit gewinnt PKZ im hart umkämpften Modemarkt weitere Marktanteile. Und insbesondere an der Zürcher Bahnhofstrasse registriert PKZ auch wachsenden Zuspruch bei ausländischen Touristen. PKZ verkauft nicht einfach nur Mode. «Wir verstehen uns als Top-Gastgeber und bieten unseren Kundinnen und Kunden ein Rundum-Wohlfühlkonzept», erklärt Manuela Beer. Die 49-jährige studierte Betriebswirtschaftlerin ist seit 2014 CEO von PKZ. Sie hat zusammen mit dem Inhaber Ph. Olivier Burger, der Ende 2015 völlig unerwartet verstarb, das zukunftsweisende Konzept für das Familienunternehmen entwickelt und setzt es seither erfolgreich um. PKZ gehört zu den traditionsreichsten Familienunternehmen der Schweiz. Paul Kehl gründete 1881 seine erste Kleiderfabrik in Winterthur. 1884 verlegte er seine Firma nach Zürich – an die Bahnhofstrasse natürlich. 1891 trug er sein Unternehmen unter

dem Namen Paul Kehl Zürich – kurz: PKZ – ein. Ausser in Zürich eröffnete er Herrenmodegeschäfte in Basel, Luzern, St. Gallen, Lausanne und Genf. Nach dem Tod von Paul Kehl übernahm Schwiegersohn Karl Burger das Geschäft, danach dessen Söhne Walter M. Burger und Rudolf Burger. In den 50er Jahren waren in zwei eigenen Fabriken und 15 Herrenmodefilialen mehr als 1000 Mitarbeiter tätig. In den 1970ern mussten die Fabriken geschlossen werden, dafür wurde der Handel ausgebaut. 1987 übernahm Ph. Olivier Burger in vierter Generation die Führung des Unternehmens. 2015 legte er diese in die Hände von Manuela Beer. Im Verwaltungsrat nahm nach dem Tod seines Vaters Maurice O. Burger als Vertreter der fünften Generation der Besitzerfamilie Einsitz. Manuela Beer führte das Haus in einer Phase, welche die klassischen Modehäuser vor grosse Herausforderungen stellt, in eine erfolgsversprechende Zukunft. «Im Mittelpunkt aller unserer Dienstleistungen steht die persönliche Fachkompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrer zuvorkommenden Art und der Fähigkeit, individuell auf die verschiedenen Bedürfnisse der Kundschaft einzugehen, diese qualifiziert zu beraten und zu unterstützen», führt Manuela Beer aus. Dafür wird auch weiterhin in die Stores investiert. Letztes Jahr wurde PKZ Women in Basel komplett umgebaut und in Chavannes am Genfersee und in Rapperswil-Jona wurden neue PKZ Men Stores eröffnet. Auch in den etablierten grossen Häusern an der Bahnhofstrasse wurden die Hände nicht in den Schoss gelegt. Nach dem Umbau von PKZ Men an der Bahnhofstrasse 46 wurden im vergangenen Frühjahr auf zwei zusätzlichen Geschossen Abteilungen für Masskonfektion und für grosse Grössen eröffnet. Und bei PKZ Women an der Bahnhofstrasse 88 wurde das Angebot um Partykleider und Abendroben erweitert. Zum Anspruch, ein führendes Fashionhaus zu sein, gehört natürlich auch ein attraktiver Markenmix, der bei der Kundschaft keine Wünsche offenlässt. PKZ scheut keinen Aufwand, um immer wieder topaktuelle und angesagte Brands ins Sortiment


Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden ein ganz besonderes Erlebnis bieten.

aufnehmen zu können. Besonders stolz ist man auf eine Reihe international bekannter und erfolgreicher Topmarken, die teilweise schweizweit exklusiv angeboten werden. So finden anspruchsvolle und modeaffine Kundinnen und Kunden bei PKZ Designermarken wie Akris Punto, Z Zegna, Hackett, Dorothee Schumacher und viele mehr. Für das trendbewusste Publikum bietet das Fashionhaus Marken wie Whistles, All Saints, Ted Baker, Reiss, Sandro und Maje an. Einen hohen Stellenwert geniesst auch die Ballmode, die vom Label Talbot Runhof angeführt wird. Nicht fehlen darf dabei natürlich ein breites Angebot an Accessoires, das insbesondere für Frauen laufend ausgebaut wird. «Unseren Kundinnen den Wunsch nach einem kompletten Look mit Kleidern, Taschen und Schuhen zu erfüllen, gehört längst zu unserer Fashionkompetenz», betont Manuela Beer. Um eine so anspruchsvolle Rolle glaubwürdig wahrnehmen zu können, hat PKZ eine Reihe von Ausbildungsprogrammen für seine Mitarbeiter initiiert. Die jüngste Innovation sind Kurse für Personal Shopping für die talentiertesten Verkäuferinnen und Verkäufer. Schon bisher setzt PKZ mit grossem Erfolg auf die Stylistinnen Luisa Rossi und Ana Haldimann, beides bekannte Fashionexpertinnen. Bei der Kundenansprache lässt sich PKZ in jeder Beziehung auch gerne vom Wissen und der Erfahrung der Fünf-Sterne-Hotellerie und der Spitzengastronomie inspirieren. Dazu gehört auch,

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das Einkaufserlebnis mit einem angenehmen Ambiente noch schöner zu machen. Deshalb wird beim Ladenbau ein besonderes Augenmerkt auf eine moderne, wohnliche Architektur gelegt. Textile Elemente gehören ebenso dazu wie helle Naturholzböden und angenehmes Licht. Gemütliche Lounge-Bereiche mit iPads und Erfrischungen, die zum Verweilen einladen, sowie grosszügige Umkleidekabinen gehören heute zum Standard in den Stores von PKZ. Den wachsenden Onlinehandel sieht PKZ-Chefin Beer «nicht als Gefahr, sondern als Chance». Mit über 170 Topmarken und mehr als 15‘000 Produkten sei PKZ «der führende Schweizer Fashionanbieter im Netz». Mit dem Onlineshop www.pkz.ch gehört das Fashionhaus zu den Pionieren des E-Commerce. Dabei wird der Onlineshop geschickt mit den klassischen Filialen verknüpft: «Wer bei PKZ online bestellt, kann alternativ zu einer Heimlieferung die Ware im Lieblingsstore abholen», erklärt Manuela Beer. «Auch die Rückgabe ist in jeder Filiale möglich.» In den PKZ-Geschäften hilft das Verkaufspersonal zudem auch gerne bei der Online-Bestellung von Kleidungsstücken, die in der Filiale gerade nicht verfügbar sind. Manuela Beer ist überzeugt: «Der Vernetzung von Stores und Online sind kaum Grenzen gesetzt. Hier sehe ich für PKZ noch viel Potenzial.»


PKZ Women, Zürich

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Zürcher Galerien und Museen ABBT PROJECTS Strika, Gohl, Pirovino, Keiser, Deutsch, Giezendanner, Barron, Kanemura, Schifferle, Yasumura, Danwen Motorenstrasse 14, 8005 Zürich, T 043 244 97 22 Di-Fr 11-18, Sa 11-16 info@abbtprojects.com, www.abbtprojects.com THOMAS AMMANN FINE ART AG Zeitgenössische Kunst: de Kooning, Marden, Ryman, Taaffe, Twombly, u.a. Restelbergstrasse 97, 8044 Zürich, T 044 360 51 60 Mo-Fr 10-17 da@ammannfineart.com, www. ammannfi neart.com ANNAMARIE M. ANDERSEN GALERIE Galerie für Moderne Kunst aus Europa, USA und China: Arcangelo, Gregoriou, Hollan, Litsios, Marini, Reum, Sole, Qi Yang, Zentilli, u.a. Bodmerstrasse 8, 8002 Zürich, T 044 281 18 81 Mi-Fr 13-18 und n.V. gallery@andersenfi neart.com, www.andersenfi neart.com ARTEF FINE ART PHOTOGRAPHY GALLERY Abbott, Baumgartner, Crewdson, Cunningham, Fontana, Halsman, Salas, u.a. Splügenstrasse 11, 8002 Zürich, T 043 817 66 40 Di-Fr n.V., Sa 12-17 info@artef.com, www.artef.com ART FORUM UTE BARTH Galerie für Moderne & Zeitgenössische Kunst: Abben, Eitle-Vozar, Keller, Maier, Niederer, Plimpton, Trepp, von Kaenel, Wechsler Kartausstrasse 8, 8008 Zürich, T 044 380 27 11 Di-Fr 11-18, Sa 11-15 und n.V. info@utebarth.com, www.utebarth.com

GALERIE HUBERT BÄCHLER Direkte Vermittlung und Kunstplatzierung Büro: Ausstellungsstrasse 112, 8005 Zürich, T 078 664 87 47 info@galerie-hubert-baechler.ch, www.galerie-hubert-baechler.ch GALERIE / MUSEUM BAVIERA Moderne Kunst Zwinglistrasse 10, 8004 Zürich, T 044 241 29 96 Mi-Fr 13-18, Sa 13-16 s.baviera@bluewin.ch, www.galeriemuseumbaviera.blogspot.ch BOLTELANG Gegenwartskunst Limmatstrasse 214, 8005 Zürich, T 044 273 00 10 Mi-Fr 12-18, Sa 12-17 info@boltelang.com, www.boltelang.com NADJA BRYKINA GALLERY Russische Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jh. bis heute, Nonkonformisten wie Spindler, Vulokh, Andreenkov, Kamensky u.a. Sihlstrasse 91, 8001 Zürich, T 044 222 05 05 Di-Fr 13-18 www.brykina.ch CHRISTINGER DE MAYO Junge zeitgenössische Kunst: Bennett, Hofer, Krieg, Mujica, Netzhammer, Werner, u.a. Ankerstrasse 24, 8004 Zürich, T 044 252 08 08 Mi-Fr 12-18, Sa 11-17 und n.V. contact@christingerdemayo.com, www.christingerdemayo.com

GALERIE HAAS AG Alcaraz, Amiet, Bianchet, Bohnhoff, Braque, Derain, Fautrier, Gartner, Hodler, Ikemura, Kirchner, Klein, Kuehn, Mannel, u.a. Talstrasse 62a, 8001 Zürich, T 043 497 20 26 Mo-Fr 10-12.30, 14-18 und n.V. contact@galeriehaasag.ch, www.galeriehaasag.ch HAUSER & WIRTH ZÜRICH Bourgeois, Claerbout, Graham, Heilmann, The Estate of Eva Hesse, Jackson, Khedoori, Kuitca, Lassnig, McCarthy, Rist, Sala, Sasnal, Schlingensief, Signer, Smit, Thater, Thomkins u.a. Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 446 80 50 Di-Fr 11-18, Sa 11-17 zurich@hauserwirth.com, www.hauserwirth.com HÄUSLER CONTEMPORARY Internationale zeitgenössische Kunst: Fulton, de Ganay, Heilmann, Kiecol, Kowanz, Ledgerwood, Morris, Partenheimer, Reidl, Schuler, Signer, Sonnier, Turrell, u.a. Stampfenbachstrasse 59, 8006 Zürich, T 043 810 04 26 Di-Fr 12-18, Sa 11-16 und n.V. galerie@haeusler-contemporary.com, www.haeusler-contemporary.com GALERIE CLAUDINE HOHL Zeitgenössische Schweizer Kunst, konkret, abstrakt, fi gurativ, etablierte KünstlerInnen und Neuentdeckungen Am Schanzengraben 15, 8002 Zürich, T 044 202 72 43 Mi und Fr 15-18, Sa 13-15 oder n.V. claudinehohl@hotmail.com, www.galerieclaudinehohl.ch

GALERIE SYLVA DENZLER Galerie für zeitgenössische Schweizer Kunst Gemeindestrasse 4, 8032 Zürich, T 043 268 43 83 Mi-Fr 14-18.30, Sa 14-16 und n.V. galerie@sylva-denzler.ch, www.galerie-sylva-denzler.ch

ANDY JLLIEN FINE ART Bruskin, Guthrie, Hare, Meier, Roth, Ruscha, Spoerri, Vassiliev, Wesselmann Rämistrasse 18, 8001 Zürich, T 044 252 95 00 nach Vereinbarung ajart@hispeed.ch, www.ajfi neart.ch

ELTEN & ELTEN Zeitgenössische Kunst: Csuka, Gaul, Kober, Koshlyakov, Kowski, Lehmann, Raab, Riediger, Schröter, Sigg, Wilken, Wunderly, u.a. Wilfriedstrasse 19, 8032 Zürich, T 044 260 53 30 Nach Vereinbarung mve@mve.ch, www.mve.ch

J & P FINE ART Meister der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts: Amiet, Chagall, Giacometti, Kandinsky, Matisse, Rodin, u.a. Talstrasse 66, 8001 Zürich, T 043 344 89 70 Mo-Fr 9.30-12, 14-17.30 und n.V. info@j-pfi neart.com, www.j-pfi neart.com

FOXX GALERIE Pop Art, 3-D Art, Comix Art, Animation Art: Berges, Döring, Götze, Kühn, Ramos, Rizzi, u.a. Rindermarkt 13, 8001 Zürich, T 044 261 88 61 Di-Fr 10.30-13.30 / 14.30-18.30, Sa 10-16 popart@foxxgalerie.com, www.foxxgalerie.com

KARMA INTERNATIONAL Zeitgenössische Kunst: Brzezanska, Ekblad, Hominal, Rosenkranz, Sauter, Tanaami, u.a. Hönggerstrasse 40, 8037 Zürich, T 043 535 85 91 Mi-Fr 12-18, Sa 12-16 und n.V. info@karmainternational.org, www.karmainternational.org

GALERIE GMURZYNSKA Klassische Moderne, osteuropäische Avantgarde der 1910er bis 1930er Jahre: Calder, Degas, Fontana, Kounellis, Malevich, Miró, Nevelson, Picasso, Rodchenko, Schwitters, Wesselmann, u.a. Paradeplatz 2, 8001 Zürich, T 044 226 70 70 Mo-Fr 10-18, Sa 10-16 galerie@gmurzynska.com, www.gmurzynska.com GALERIE ALEXANDER E. RÄBER Arroyo, Berrocal, Gigliotti, Perl, Schmid, u.a. Oberdorfstrasse 21/23, 8001 Zürich, T 044 262 06 00 Mo 13.30-19, Di-Fr 11-19, Sa 10-17 und n.V. info@galerie-raeber.ch, www.galerie-raeber.ch

FRANK JOSS Keith Richards Oil, mixemedia, 88 x 121 cm

ART SELECTION, HANS PETER & SUSANNE GILG Junge, vorwiegend abstrakte Kunst – Kunsthandel Aragó, Tinguely, van der Ster u.a. Weinbergstrasse 93, 8802 Kilchberg, M 079 356 93 30 Nur nach Vereinbarung artselection@bluewin.ch, www.artselection.ch ART STATION ISABELLA LANZ Galerie für zeitgenössische Kunst Hochstrasse 28, 8044 Zürich, T 043 343 99 44 Mi-Fr 14-19, Sa 12-17 und n.V. info@artstation-zuerich.ch, www.artstation-zuerich.ch

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MARLENE FREI GALERIE & EDITION Boeschenstein, Bruhin, Cage, Filliou, Kapielski, Meyer, Noël, Roesch, Roth, Rothacher, Schmit, u.a. Zwinglistrasse 36 (Hof), 8004 Zürich, T 044 291 20 43 Di-Fr 12-18.30, Sa 12-16 marlenefrei@bluewin.ch, www.marlenefrei.com GALERIE PATRIK FRÖHLICH Afrikanische und ozeanische Kunst Obere Zäune 24, 8001 Zürich, T 044 242 89 00 Di-Fr 10-12, 14-18.30, Sa 11-16 patrikfroehlich@swissonline.ch, www.tribalart.ch GALERIE BOB GYSIN Gegenwartskunst von Schweizer Künstlern: Georg Aerni, Matthias Bosshart, Christoph Brünggel, Teresa Chen, Christoph Hänsli, Ray Hegelbach, Dominique Lämmli, Bessie Nager (1962-2009), Carmen Perrin, Anina Schenker, Christoph Schreiber, Karin Schwarzbek, Miriam Sturzenegger Ausstellungsstrasse 24, 8005 Zürich, T 044 278 40 60 Di-Fr 13-18, Sa 12-16 info@gbg-galerie.ch, www.gbg-galerie.ch

Phyllida Barlow Installation view, ‘Duveen Commission: Phyllida Barlow. dock’, Tate Britain, London, England, 2014 Courtesy the artist, Tate and Hauser & Wirth Photo: Alex Delfann


Always in Style. Double RL Stone Island Neighborhood Junya Watanabe Comme des Garçons Man Jacob Cohën Belstaff Alden Shoes

outstanding sportswear DeeCee style Talacker 21 8001 Zürich Switzerland I deeceestylezurich www.deeceestyle.ch


FLORIAN BÜHLER, Bad Egg, 2017, Oil on canvas, 30 x 40 cm Courtesy the artist and KATZ CONTEMPORARY, Zurich

GALERIE RÖMERAPOTHEKE Zeitgenössische Kunst: Cienski, Gähler, Gunstheimer, Kettner, Joly, Suerkemper, Villiger, Vanhöfen, Weihrauch u.a. Rämistrasse 18, 8001 Zürich, T 043 317 17 80 Mi-Fr 14-18.30, Sa 12-16 gallery@roemerapotheke.ch, www.roemerapotheke.ch GALERIE ROSENBERG Staffelstrasse 12, 8045 Zürich, T 044 311 79 52 Mi-Fr 13-18.30, Sa 11-16 und n.V. info@galerie-rosenberg.ch, www.galerie-rosenberg.ch ROTWAND Zeitgenössische, internationale Kunst: Erb, Gerhard, Goodwin, Hunt, Luser, Lutz, Mattenberger, Phelps, Schürmann, Shiota Lutherstrasse 34, 8004 Zürich, T/F 044 240 30 55/56 Mi-Fr 14-18, Sa 11-16 und n.V. info@rotwandgallery.com, www.rotwandgallery.com KATZ CONTEMPORARY Esser, González, Graf, Lenk, Llach, von Meyenburg, Zaech u.a. Haus zur Katz, Talstrasse 83, 8001 Zürich, T 044 212 22 00 Di-Fr 11-18, Sa 12-16 und n.V. info@katzcontemporary.com, www.katzcontemporary.com

SAM SCHERRER CONTEMPORARY Steinacher, Czerwinski, Salzmann, Muff Kleinstrasse 16, 8008 Zürich, T 044 260 44 33 Do-Fr 14-18, Sa 12-16 und n.V. art@samscherrer.ch, www.samscherrer.ch

SCHAU ORT. CHRISTIANE BÜNTGEN Zeitgenössische, konzeptionelle und international ausgerichtete Kunst: Carl, Ceulers, Cytter, Dahn, Di Bianco, Stalder, Weingartner, Wieser, u.a. Müllerstrasse 57, 8004 Zürich, T 043 322 01 15/16 Mi-Fr 14-18, Sa 12-16 und n.V. info@schauort.com, www.schauort.com

ALEX SCHLESINGER Anderes, Bittersohl, Fabrikant, Häsli, Hasse, Jaccard, Jenzer, Käser, Mars, Pocci, Tschudi, Weber, Winter u.a. Tödistrasse 48, 8002 Zürich, T 043 233 92 93 Do-Fr 13-18, Sa 12-16 und n.V. info@galas.ch, www.galas.ch

GALERIE PETER KILCHMANN Zeitgenössische Kunst: Alÿs, Bajevic, Bauer, Doherty, Jakob, Leutenegger, Macchi, Margolles, Marti, u.a. Zahnradstrasse 21, 8005 Zürich, T 044 278 10 10 Di-Fr 10-18, Sa 11-17 info@peterkilchmann.com, www.peterkilchmann.com

SEMINA RERUM - IRÈNE PREISWERK Malerei, Fotografie, Installation, Video: Fuchs, Danuser, Evers, Fujii, Good, Jedlicka, Kappeler, Steffensen, Strba, Varady, Widauer u.a. Cäcilienstrasse 3, 8032 Zürich, T 044 251 26 39 Do-Fr 14-18, Sa 13-16 ipreiswerk@bluewin.ch, www.seminarerum.ch

KOLLER AUKTIONEN ZÜRICH Alte und moderne Kunst, Antiquitäten, Asiatica, Schmuck Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, T 044 445 63 63 Mo-Fr 9-12 / 13.30-18 office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch GALERIE KORNFELD ZÜRICH Klassische Moderne Titlisstrasse 48, 8032 Zürich, T 044 251 03 60 Öffnungszeiten nach Vereinbarung galerie@kornfeld.ch, www.kornfeld.ch SUSANNA KULLI Zeitgenössische Kunst: Armleder, Crotti, Herzog, Hirschhorn, Khatami, Manz, Merrick, Mosset, Nannucci, Rockenschaub, u.a. Dienerstrasse 21, 8004 Zürich, T 043 243 33 34 Di-Fr 13-18, Sa 11-16 info@susannakulli.ch, www.susannakulli.ch GALERIE LANGE + PULT Bourgeat, Da Mata, Dussoix, Feuz, Mercier, Rittener, Reist, Schramm, Stoffel, Ullrich u.a. Limmatstrasse 291, 8005 Zürich, T 044 212 20 00 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 info@langepult.com, www.langepult.com KUNSTWARENHAUS NEUMARKT Junge Nachwuchstalente der kulturellen Untergrundszenen Zürichs, Berlins und Londons Neumarkt 6, 8001 Zürich, T 044 501 88 18 Di-Fr 11-18.30, Sa 11-17 info@kunstwarenhaus.ch, www.kunstwarenhaus.ch LAZERTIS GALERIE Bonfanti, Castellani, Dorazio, De Clercq, D’Oora, Di Robilant u.a. Universitätsstrasse 9 + 21, 8006 Zürich, T 044 261 14 13 Di-Fr 12-18.30, Sa 12-16 und n.V. www.lazertisgalerie.ch MAI 36 GALERIE Internationale zeitgenössische Kunst: Ackermann, Baldessari, Balkenhol, Fries, Mapplethorpe, McBride, Mullican, Ruff, Weiner u.a. Rämistrasse 37, 8001 Zürich, T 044 261 68 80 Di-Fr 11-18.30, Sa 11-16 mail@mai36.com, www.mai36.com

GALERIE MARK MÜLLER Zeitgenössische Kunst: Bandau, Baudevin, Baumann, Boller, Brandmeier, Frei, Gritsch, Grosse, Hafif, Hollingsworth, Lieber, Marioni, Millar, Morellet u.a. Hafnerstrasse 44, 8005 Zürich, T 044 211 81 55 Di-Fr 12-18, Sa 11-16 mail@markmueller.ch, www.markmueller.ch MITTERRAND+SANZ / CONTEMPORARY ART Zeitgenössische Kunst: Bassanini, Carpenter, Les Frères Chapuisat, Closky, Davis, Flumet, Freeman, Hila, Kogler, Lefcourt, Morillo, Peinado, Phelan, Ramishvili, Rendon, Slife, Wilson Limmatstrasse 265, 8005 Zürich, T 043 817 68 70 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 contact@mitterrand-sanz.com, www.mitterrand-sanz.com GALERIE ORLANDO GMBH Klassische Moderne – Russische, osteuropäische, deutsche und schweizerische Avantgarde: Amiet, Barlach, Exter, Itten, Kirchner, von Jawlensky, Kljun, Larionow, Lissitzky, Macke, Malewitsch, Marc, Popowa, Puni, Rodtschenko, von Werefkin Dreikönigstrasse 12, 8002 Zürich, T 043 497 24 82 Mo-Fr 10-12.30 / 14.30-18.30, Sa 11-16 galerie@orlando-gmbh.ch, www.orlando-gmbh.ch GALERIE BOB VAN ORSOUW Zeitgenössische Kunst: Akakçe, Akkerman, Araki, Eloyan, Henning, Hubbard/Birchler, Moriyama, Neto, Opie, Schnider, Shahbazi u.a. Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 273 11 00 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 und n.V. mail@bobvanorsouw.ch, www.bobvanorsouw.ch GALERIE AM PARADEPLATZ Gegenständliche Kunst mit Schwerpunkt Schweiz Bleicherweg 3, 8001 Zürich, T 044 221 07 31 Di-Fr 13-18.00, Sa 12-16 galerie.paradeplatz@bluewin.ch, www.galerie-paradeplatz.ch GALERIE FRANCESCA PIA Bayrle, Dafflon, Decrauzat, Godinat, Grigely, Guyton, Koether, Serralongue, Shrigley, Tatham u.a. Limmatstrasse 268, 8005 Zürich, T 044 271 24 44 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 info@francescapia.com, www.francescapia.com GALERIE EVA PRESENHUBER Zeitgenössische Kunst: Aitken, Carron, Donnelly, Gordon, Handforth, Lord, Tim Rollins and K.O.S., Eva Rothschild, Shearer, Smith u.a. Zahnradstrasse 21, 8040 Zürich, T 043 444 70 50 Di-Fr 10-18, Sa 11-17 info@presenhuber.com, www.presenhuber.com GALERIE PROARTA AG Klassische Moderne & zeitgenössische abstrakte Kunst: Arp, Calder, Delaunay, Francis, Honegger, Jenkins, Lohse, Knoebel, Komarin, Miró, Poliakoff, Shin, Tress, Voss u.a. Bleicherweg 20, 8002 Zürich, T 044 202 02 02 Di-Fr 11-18, Sa 11-16 proarta@proarta.ch, www.proarta.ch

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GALERIE NICOLA VON SENGER AG Zeitgenössische Kunst – Fotografie & neue Medien: Ballen, Berkhemer, Breuning, Gelitin, Motti, Parr, Rodgers, Sala, Sassolino u.a. Limmatstrasse 275, 8005 Zürich, T 044 201 88 10 Di-Fr 11-18, Sa 11-17 info@nicolavonsenger.com, www.nicolavonsenger.com SOON ART Gegenwartskunst – Street-Art, Urban-Art & digitale Kunst info@soon-art.ch, www.soon-art.ch GALERIE ERICH STORRER Zeitgenössische Kunst: Damisch, Egl, Horsky, Joy, MacKendree, Pils, Rotterdam, Wortelkamp Scheuchzerstrasse 25, 8006 Zürich, T 044 362 73 14 Offen nach Vereinbarung contact@galeriestorrer.com, www.galeriestorrer.com THE TRACE GALLERY Lowbrow, Pop Surrealism and Contemporary Art from outside the institutions Militärstrasse 76, 8004 Zürich, T 044 240 00 60 Mi-Fr 14-18 und n.V. info@thetrace.ch, www.thetrace.ch GALERIE ANDRES THALMANN Internationale zeitgenössische Kunst sowie etablierte Schweizer Künstler und Jungtalente Talstrasse 66, 8001 Zürich, T 044 210 20 01 Mo-Fr 11-18.30, Sa 11-16 und n.V. galerie@andresthalmann.com, www.andresthalmann.com ANNEMARIE VERNA GALERIE Zeitgenössische Kunst nach 1960: Calderara, Christen, Egan, Flavin, Francisco, LeWitt u.a. Neptunstrasse 42, 8032 Zürich, T 044 262 38 20 Mi-Fr 14-18.30, Sa 11-14 office@annemarie-verna.ch, www.annemarie-verna.ch


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BAD

Entdecken Sie in Gibswil die Vielfalt und Kreativität des Natursteins. Auf über 2’500 m2 Ausstellungsfläche werden über 900 verschiedene Gesteine als Muster oder grossflächige Gesteinsplatten präsentiert. Unsere Lifestyle World vermittelt authentisches Lebensgefühl und Faszination mit Naturstein. Oder lernen Sie uns im Herzen von Zürich, unweit des Paradeplatzes kennen: Unser Showroom EXCEPTIS INTERIOR DESIGN gibt Ihnen einen ersten Einblick in die faszinierende Natursteinwelt von Real-Stein. Lassen Sie sich beeindrucken, inspirieren und reservieren Sie einen Termin für eine Besichtigung und ausführliche Beratung in Gibswil.

Kompetenz «Küche» Küchenarbeitsflächen in Naturstein gehören zu unseren wichtigsten Kompetenzen. Unser sehr breites Sortiment an Gesteinen, die den hohen Anforderungen des Arbeitsplatzes «Küche» entsprechen, lässt keine Wünsche offen. Kompetenz «Bad» Naturstein im Nasszellenbereich ist eine unserer bewährten Kompetenzen. Als Gestaltungselement im Badezimmer bietet die Vielfalt unseres Natursteinsortimentes unzählige Möglichkeiten an Farben, Formen und Haptik. Kompetenz «Innenausbau» Innenausbauten aus Naturstein halten Einzug in Wohn- und Geschäftsräumen. Die edle und doch natürliche Optik des Natursteins wird zum Blickfang an Wänden, Objekten und auf Fussböden.

Real-Stein AG Eschmattstr. 7, 8498 Gibswil ZH Fon +41 55 265 61 61 info@real-stein.ch www.real-stein.ch EXCEPTIS INTERIOR DESIGN Bleicherweg 7, 8001 Zürich Fon +41 44 221 94 04 info@exceptis.ch www.exceptis.ch

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GALERIE VON VERTES Klassische Moderne, Impressionismus, dt. Expressionismus, Ecole de Paris, Kunst nach 1945: Bonnard, Calder, Feininger, Giacometti, Hirst, Kandinsky u.a. Bahnhofstrasse 3, 8001 Zürich, T 044 211 12 13 Di-Fr 10.30-18, Sa 10.30-16 info@vonvertes.com, www.vonvertes.com VILLA GRISEBACH AUKTIONEN AG Bahnhofstrasse 14, 8001 Zürich, T 044 212 88 88 FABIAN & CLAUDE WALTER GALERIE Neue Tendenzen der internationalen Gegenwartskunst: Braas, Burkhard, Denzler, Hebeisen, Helbling, Huelin, Iinuma, Oppenheim, Stepanek, Maslin, Strba, Suermondt, u.a. Rämistrasse 18, 8001 Zürich, T 044 440 40 18 Mi-Fr 14-18.30, Sa 12-16 galerie@fabian-claude-walter.com, www.fabian-claude-walter.com GALERIE WALU AG Afrikanische Kunst Mühlebachstrasse 14, 8008 Zürich, T 044 280 20 00 Offen nach Vereinbarung info@walu.ch, www.walu.ch

Installationsansicht Beni Bischof Bambi, 2016 Aquarell, 29.7 x 21 cm Courtesy: Galerie Nicola von Senger, Zürich

GALERIE BRIGITTE WEISS Zeitgenössische Kunst Müllerstrasse 67, 8004 Zürich, T/F 044 241 83 35 Di-Fr 11-18, Sa 11-17 brigitteweiss@bluewin.ch, www.likeyou.com/brigitteweiss

Museen und Ausstellungsräume

WELTI MODERN ART Kunst des 20. Jahrhunderts – Schweizer Kunst, Klassische Moderne, Internationale Kunst: Arp, Beckmann, Beuys, Braques, Chagall, Chillida, Derain, Dix, Giacometti, Kirchner, Moore, Picasso, Polke, Schmidt-Rottluff, u.a. Mythenquai 20, 8002 Zürich, T 044 202 40 41 Offen nach Vereinbarung galerie@rwma.ch, www.rwma.ch Galerie Widmer Auktionen AG Papierarbeiten des 19. und 20. Jh. und Schweizer Kunst: Delacroix, Cézanne, Amiet, Giacometti, Vallotton, u.a. Kirchgasse 33, 8001 Zürich, T 043 343 90 33 Mi-Fr 12-18 und n.V. mschoeb@galeriewidmer.com, www.galeriewidmer.com GALERIE & EDITION STEPHAN WITSCHI Gegenwartskunst aus der Schweiz, USA & Afrika: Camenisch, Güdemann, Honegger, Kröning, Lee, Marty, Ott, Radelfinger, Schreiber, Witschi, Wyss Zwinglistrasse 12 (Hof), 8004 Zürich, T 044 242 37 27 Mi-Fr 14-18, Sa 14-17 galerie@stephanwitschi.ch, www.stephanwitschi.ch ANTIQUARIAT & GALERIE GERHARD ZÄHRINGER Spezialgebiete: Kunstdokumentation, Œuvre-Kataloge, Fotografie, Bibliophilie, illustrierte Bücher und Buchkunst des 20. Jahrhunderts, Handpressdrucke, Künstlergraphik, Mappenwerke, Zeichnungen, Bilder, japanische Farbholzschnitte Permanent: Beyerle, Godel, Holländer, Mamtani, Naegeli, Schwarz, Zylla, u.a. Froschaugasse 5, 8001 Zürich, T 044 252 36 66 Di-Fr 10-13, 14-18, Sa 10-16 und n.V. zaehringer@sunrise.ch, www.zaehringer-zuerich.com GALERIE ZIEGLER SA Adler, Agam, Arp, Bill, Caro, Fedier, Gerber, Gugelmann, Held, Huot, Jensen, u.a. Rämistrasse 34, 8001 Zürich, T 044 251 23 22 Mi-Fr 13-18, Sa n.V. z1@galerieziegler.ch, www.galerieziegler.ch

MUSEUM BELLERIVE Seit 1968 Kunstgewerbesammlung des Museums für Gestaltung Zürich, angewandte Kunst im Schweizer Unikat- und Kleinserienbereich Höschgasse 3, 8008 Zürich, Di-So 10-17 www.museum-bellerive.ch DAROS COLLECTION Wechselnde Ausstellungen zu moderner und zeitgenössischer Kunst aus Europa, Nord- und Lateinamerika Löwenstrasse 25, 8001 Zürich, T 044 447 70 70 www.daros.ch GRAPHISCHE SAMMLUNG DER ETH Die Sammlung umfasst Druckgraphik alter Meister: von Schongauer, Dürer, Rembrandt, Piranesi bis Goya, Schweizer Druckgraphik und Zeichnungen des 19. und 20. Jahrhunderts: von Bernhard Luginbühl, Dieter Roth, Franz Gertsch bis Andy Warhol Rämistrasse 101, 8092 Zürich, T 044 632 40 46 Mo-Fr 10-17, Mi 10-19 www.gs.ethz.ch HAUS KONSTRUKTIV Wechselausstellungen zu konstruktiver und konkreter Kunst Selnaustrasse 25, 8001 Zürich, T 044 217 70 80 Di und Do-So 11-17, Mi 11-20 info@hauskonstruktiv.ch, www.hauskonstruktiv.ch HELMHAUS Zeitgenössische Kunst, hauptsächlich von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern oder von Kunstschaffenden, die in der Schweiz leben Limmatquai 31, 8001 Zürich, T 044 251 61 77 Di-So 10-18, Do 10-20 www.helmhaus.org KUNSTHALLE ZÜRICH Wechselausstellungen internationaler Gegenwartskunst Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 272 15 15 Di, Mi, Fr 11-18, Do 11-20, Sa-So 11-17 www.kunsthallezurich.ch KUNSTHAUS ZÜRICH Bedeutendste Sammlung von Alberto Giacometti, mittelalterliche Skulpturen und Tafelbilder, niederl. und ital. Barock, Höhepunkte der Schweizer Malerei des 19. und 20. Jh, berühmteste Werkgruppe von Johann Heinrich Füssli und Ferdinand Hodler, der Zürcher Konkrete Richard Paul Lohse, junge Schweizer Künstler Pipilotti Rist, Peter Fischli, David Weiss. Internat. Schwerpunkte: Munch, Picasso, Kokoschka, Beckmann, Corinth, Monet, Rothko, Merz, Twombly, Beuys, Bacon, Baselitz Heimplatz 1, 8001 Zürich, T 044 253 84 84 Di/Fr-So 10-18, Mi/Do 10-20, Montag geschlossen www.kunsthaus.ch KUNSTRAUM WALCHETURM Unabhängige Kunstplattform für nationale und internationale zeitgenössische KünstlerInnen Kanonengasse 20, 8004 Zürich, T 043 322 08 13 Ausstellungen: Mi-Fr 14-18, Sa 14-17 www.walcheturm.ch

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MIGROS MUSEUM FÜR GEGENWARTSKUNST Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 277 20 50 Di, Mi, Fr 11-18, Do 11-20, Sa und So 10-17 www.migrosmuseum.ch MUSEUM FÜR GESTALTUNG ZÜRICH Design, visuelle Kommunikation, Architektur, Fotografie, Kunst, Neue Medien Toni-Areal / Pfingstweidstr. 96, 8005 Zürich, T 043 446 67 67 Di-So 10-17, Mi 10-20 www.museum-gestaltung.ch MUSÉE VISIONNAIRE Museum für Art Brut und Outsider Art Predigerplatz 10, 8001 Zürich, T 044 251 66 57 Mo-Sa 14-18, jeden 18. im Monat von 18-22 www.museevisionnaire.ch MUSEUM RIETBERG ZÜRICH Kunst aus Asien, Afrika, Amerika & Ozeanien Gablerstrasse 15, 8002 Zürich, T 044 206 31 31 Di-So 10-17, Mi und Do 10-20 www.rietberg.ch SHEDHALLE ROTE FABRIK Wichtiger Referenzpunkt einer experimentellen, gesellschaftskritischen und zeitgenössischen Kunstpraxis Seestrasse 395, 8038 Zürich, T 044 481 59 50 Mi-Fr 13-18, Sa und So 12-18 www.shedhalle.ch


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UNSERE MAXIME: KEINE KOMPROMISSE Das Leben fordert viele Kompromisse: Höchste Zeit, dass Sie kompromisslos wohnen. Unser Ziel: Ihr Heim verwöhnt Sie mit allen Annehmlichkeiten und empfängt Sie mit Ihrem Stil. Dazu gehen wir immer noch einen Schritt weiter, als Sie sich erträumen – für mehr Wohnen und mehr Leben.

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