Skip to main content

Zürcher Bahnhofstrasse Magazine 1/19

Page 1

ZÜRCHER BAHNHOFSTRASSE

Urban Luxury

1

19


B A H N H O F S T R A S S E 10 0 – 8 0 01 Z Ü R I C H


40

INHALT 6

Burning Sensuality by Schito

12

Ein nostalgischer Streifzug durch Zürich

24

Love Red Carpet Collection 2019 by Chopard

26

L.U.C flying T twin & Chopard Mille Miglia 2 019 Race Edition

30

Venedig – vom Luxus unvergänglicher Schönheit.

40

Tinguelys Spirit zum Anfassen. In der Atlier Bar by Julius Bär

46

Clash de Cartier

50

Justiz – Dürrenmatt im Schauspielhaus Zürich

54 Passion & Perfektion by Bucherer

Impressum EDITOR Frank Joss, Oberkreuzbuche 1, CH-6315 Oberägeri/Zug, joss@frankjoss.ch. REDAKTIONSLEITUNG Manuela Schreiber, Zürich KONZEPT&ARTWORK Frank Joss & Lara Wyss/Wyssraumdesign.com, Zürich INSERATE Frank Joss Communications, Oberkreuzbuche 1, 6315 Oberägeri/Zug DRUCK werk zwei Print+Medien Konstanz GmbH PATRONAT Vereinigung Zürcher Bahnhofsrtrasse Coverfoto: Schauspielerin Amélie Daure fotografiert von Patrizio Di Renzo.

58

talsee ist harmonisches Zusammenfliessen von Ästhetik und Kultur

66

Von der Lust, dem Unvorstellbaren ein Design zu geben. By Exceptis

70

Gegenwelten by Robert Bösch

80

Regelbrecher gesucht by Leonhard Fopp

84

Fly to the moon im Kunsthaus Zürich

90

Online und Luxus

96

Zürcher Galerien und Museen

6

90


EINRICHTUNGSHAUS

INNENARCHITEKTUR

GESAMTPLANUNG

UNSERE MAXIME: KEINE KOMPROMISSE Das Leben fordert viele Kompromisse: Höchste Zeit, dass Sie kompromisslos wohnen. Unser Ziel: Ihr Heim verwöhnt Sie mit allen Annehmlichkeiten und empfängt Sie mit Ihrem Stil. Dazu gehen wir immer noch einen Schritt weiter, als Sie sich erträumen – für mehr Wohnen und mehr Leben.

WIDMER WOHNEN AG • St. Gallerstrasse 71 • 9200 Gossau (SG) +41 71 380 04 11 • info@widmer-wohnen.ch • widmer-wohnen.ch

Inseratevorlage Zuercher Bahnhofstrasse.indd 1

EXCEPTIS INTERIOR DESIGN • Bleicherweg 7 • 8001 Zürich +41 44 221 94 04 • contact@exceptis.ch • exceptis.ch

08.11.18 15:53


l

Ist kostbar nur das, was funkelt? Und nur edel, was rar ist und schwer zu finden? Zählt Schönes zum Luxus oder nur das, was viel Geld kostet und nur wenige sich leisten können? Oder ist Luxus nicht viel eher, was unbezahlbar ist? Was kein Geld kostet und doch rar, schön und kostbar ist? Wie die Zeit, die unwiederbringliche. Die Natur, die uns nur einmal geschenkt ist. Wie die wahre Freude, die tief aus dem Inneren strömt, die nicht nicht geplant, nicht konstruiert, nicht herbeigerufen werden kann. Wie die Gabe, mit allen Sinnen geniessen zu können. Das Salz der Meeresbrise auf auf den Lippen, das Lied der Amsel auf dem entfernten Wipfel im Ohr, der Farbenrausch der Frühlingsgartens im Auge, die Weichheit des Grases unter den nackten Füssen. Oder vielleicht sind wir selbst unser grösster Luxus: einzigartig, einmalig und kostbar jeder auf seine Weise. Herzlich, Frank Joss, Editor

uxus

DAS EDITORIAL


BURNING

Sensuality SCHITO PEOPLE ARE DYNAMIC. DISTINCTIVE. DRIVEN AND DASHING. BEYOND THEORY. FAR BEYOND MAINSTREAM. Bilder: Patrizio Di Renzo

Salvatore Schito

7


9


life isn’t about ďŹ nding yourself. life is about creating yourself. George Bernhard Shaw

10


Bild: Dominique Meyenberg

Adrian Notz im Veranstaltungssaal des Cabaret Voltaires. Seit 2012 leitet er das Kulturhaus, wo vor 100 Jahren die kĂźnstlerische Bewegung des Dadaismus gegrĂźndet wurde.


Z

Ein nostalgischer Streifzug durch Zürich In der Limmatstadt gibt es unendlich viel zu entdecken. Bei unserem Streifzug durch Zürich besuchen wir Menschen und Orte, die auf ihre Art und Weise den Flair vergangener Zeiten aufrecht erhalten.

Text und Bilder: Barbara Hefti

Cabaret Voltaire – Bonjour dada Unser erstes Ziel führt uns von der Bahnhofstrasse über den Münsterplatz vorbei an den Marktständen auf der Gemüsebrücke an die Spiegelgasse. Hier hinter einer unauffälligen Fassade befindet sich ein Ort, der noch heute weit über die Schweizer Grenzen Touristen und internationale Künstler anzieht. Es ist das Cabaret Voltaire, der Geburtsort von Dada. 1916 gegründet diente es während des ersten Weltkriegs vielen flüchtenden Künstlern als Zufluchtsort, als Freiraum und Experimentierbühne. Gemeinsam riefen sie den Dadaismus, eine schwer greifbare, sehr verrückte Kunstform ins Leben. Wilde Tanznächte, verrückte Aufführungen und spontane Darbietungen in ganz Zürich sorgten für Aufmerksamkeit. Im Publikum der Dada Aufführungen waren auch angesehene Herren wie Sprüngli oder Jelmoli zugegen. Ich treffe Adrian Notz, den Direktor des Cabaret Voltaires. Seit fünfzehn Jahren setzt er sich dafür ein, dass das Cabaret Voltaire als Institution weiterlebt. Keine einfache Aufgabe. Politik und finanzielle Engpässe haben das Cabaret mehrmals in Bedrängnis gebracht. Heute finden nebst der Dauerausstellung regelmässig Aufführungen statt, internationale Künstler bespielen die Räume und lassen den Geist des Dadaismus weiterleben. Wer ein echtes Stück Dada berühren will, braucht nur die Säule hier im Saal zu umarmen, lacht Notz und verabschiedet sich. Das Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse 1 im Zürcher Niederdorf.


Marina (links), Roc und Marlonne Montandon fĂźhren gemeinsam die kultige Kleiderboutique Booster im ZĂźrcher Niederdorf.

14


Rebellische Mode im Kultladen Booster Wir spazieren weiter die Niederdorfstrasse entlang und bleiben vor den grossen schwarzen Schaufenstern des Kultladens Booster stehen. Hier führt die Familie Montandon eine Kleiderboutique mit langer Tradition. Als die Montandon 1976 den Laden eröffneten, waren die Kleidergeschäfte in Zürich bieder und die Mode verstaubt. Sie hingegen setzten auf junge, freche Mode aus England. Als Anfang der Achtziger die Punkbewegung von New York und den Britischen Inseln kommend, auch Zürich erfasst, wird ihre Kleiderboutique Booster zum Szeneladen und Treffpunkt der hiesigen Punkszene. Noch heute gehören die typischen Doc Martens und Clarks Schuhe zu den Klassikern im Laden. Drei der vier Kinder der Montandons, Marlonne, Marina und Roc haben das Geschäft übernommen. „Als Kind war es äusserst aufregend im Booster gross zu werden. Wir waren fast täglich im Laden mit all den verrückten Leuten, das war herrlich!“ Ganz bewusst haben die drei kaum Änderungen vorgenommen, alles ist noch wie damals und so soll es auch bleiben. Was die rebellische Jugend von damals im Booster suchte, lässt sich noch heute hier finden. Alternative, britische Mode, ledrige Stiefel, Hüte und Rockabilly Mode.

Schuhe waren von Anfang an und sind auch heute noch das Kernbusiness der Montandons (Bild oben). Das Kleidergeschäft Booster am Stüssihofstatt war einst erste Modeadresse für Punks und Teddys (Bild unten).


Mode und Accessoires im Stil von Marilyn Monroe und Brigitte Bardot. Die stilvolle Modeboutique Hazel’s Boudoir an der Josefstrasse 26 in Zßrich.

16


Hazel‘s Boutique – eine Perle für weibliche Mode Wer die Boutique von Ursula „Hazel“ Meili betritt, wähnt sich zurückversetzt in die Zeit der 20er bis 60iger Jahre. Feminine, figurbetonte Kleider, Tellerröcke, Bleistiftkleider und Peep Toe Pumps. Auch Inhaberin Hazel scheint mit ihrer kecken Finger Wave Frisur, dem auffälligen Augen-Make-Up und den hohen Pumps direkt den Fifties entsprungen zu sein. Schon lange träumte sie vom eigenen Laden mit Mode im Stil von Marilyn Monroe, Brigitte Bardot und Audrey Hepburn. Letztes Jahr wagte sie den Schritt und schuf sie sich ihr eigenes kleines Vintage-Universum. Goldene Regale, rosa Samtvorhänge, Lampen im Art Deco Stil und in der Mitte eine Sitzlounge, die zum Verweilen einlädt, zieren das stilvoll eingerichtete Boudoir. Im Hintergrund läuft Musik von Rosemary Clooney und hinter dem Sofa flimmern alte Schwarzweissfilme. In Hazels Boutique findet man keine SecondHand-Kleidung, sondern stilvolle und alltagstaugliche Mode, deren Look den Originalen der Zwanziger bis Sechziger Jahre nachempfunden aber von hauptsächlich europäischen Herstellern neu geschneidert wird. Hazels Anliegen ist es, den heutigen Frauen ihr Selbstvertrauen zurückzugeben, sich weiblich und figurbetont zu kleiden. „Wenn eine unauffällige Frau komplett verwandelt, weiblich und wunderschön wie eine Grande Dame aus meiner Garderobe tritt, kommen mir manchmal fast die Tränen.“ Die Zürcherin Ursula „Hazel“ Meili hat sich der Mode der 20er bis 60iger Jahre verschrieben.


Myrielle Hambrecht vermietet in ihrem Marta Flohmarkt wochenweise Regale an private Verkäufer und hat sich damit den Traum vom eigenen Regalflohmarkt erfüllt.

Marta Flohmarkt – der innovative Regalflohmarkt Mit einem innovativen Ladenkonzept verbindet der Marta Flohmarkt alt und neu auf wunderbare Weise. In der modernen grünen Überbauung Lukashof zwischen Bäckeranlage und Langstrasse hat Myrielle Hambrecht sich ihren Traum vom eigenen Regalflohmarkt erfüllt. Bei meinem Besuch ist im Laden gerade viel los, zwei Frauen werfen sich mit schmucken Taschen vor dem Spiegel in Pose, Mutter und Kind stöbern in den Regalen, eine Dame zieht sich ein paar rote Schuhe über die Füsse, während Myrielle an der Kasse eine Frau bedient. Dann hat sie Zeit für mich. „Unser Konzept hat sich in der Stadt rumgesprochen!“ Myrielle hat die Idee für den Regalflohmarkt aus dem hohen Norden mitgebracht. In Finnland sind Regalflohmärkte weit verbreitet – das Prinzip einfach. Anders als in einem gewöhnlichen Secondhandladen mietet der Verkäufer im Marta Flohmarkt ein ganzes Regal und präsentiert darin seine Ware. Einmal einen eigenen Verkaufsladen haben, das ist hier für jedermann möglich. Myrielle strahlt über das ganze Gesicht, denn nicht nur der Regalflohmarkt hat sich mittlerweile etabliert und zieht viele Kunden an, im Juni erwartet sie zudem ihr erstes Kind.

18


Unsere neue Anlageberatung. Damit alles besser bleibt.

Wir überwachen ihr Portfolio täglich. Optimierungsvorschläge erhalten Sie sofort und individuell. Lernen Sie unsere neue Anlagewelt bei einem persönlichen Gespräch kennen.

zkb.ch/anlegen


JULIUS BÄR IST SEIT FAST 40 JAHREN BEGEISTERT VON SCHWEIZER KUNST.

WAS LÄSST IHRE AUGEN LEUCHTEN? Entdecken Sie die Lichtskulpturen, die Jean Tinguely 1983 für Julius Bär entwarf und die nach über 15 Jahren zum ersten Mal wieder öffentlich gezeigt werden. Besuchen Sie die Atelier Bar am Talacker 16, 8001 Zürich. Bis August 2019.

artcollection.juliusbaer.com


Copyright: Nachlass Leonardo Bezzola


VISIT THE NE AT BAHNHOFSTRA

19_0326_BUC_Ins_Mag_ZH_Bahnhofstrasse_DS.indd 1


W BUCHERER SSE 50 IN ZURICH

WATCHES JEWELLERY GEMS Zurich Bahnhofstrasse 50 | bucherer.com 16.04.19 08:31


Text & Bilder: Chopard

LOVE : WENN CHOPARD DIE SCHÖNSTEN EMOTIONEN ERWECKT Unter den Verbindungen zwischen dem kreativen Universum von Chopard, Kunsthandwerker der Emotionen, und der Welt, die die Maison inspiriert, ist die Liebe ein unbedingter Wert. Durch ihre eklektische Neugier und die Zärtlichkeit ihrer Beobachtungsgabe, die sie auf alles anwendet, was sie umgibt, hat Caroline Scheufele die Fähigkeit, die Energie und Schönheit ihrer Umwelt wahrzunehmen. In Form ihrer Juwelenkreationen verwandelt und erfindet sie ihre Wahrnehmung in ihrer eigenen Ausdrucksform neu. LOVE, das Thema dieser Red Carpet Collection feiert das Thema Liebe in allen seinen unterschiedlichsten Facetten. Von den Menschen, die sie umgeben zu Flora und Fauna, von der Kunstgeschichte zu Erforschung und Innovationsgeist, nährt jedes Detail Caroline Scheufeles aufmerksame Neugierde.

DIE ERSTEN FLAMMEN DER RED CARPET COLLECTION 2019 Collier aus 18-karätigem Weissgold und Titan, mit Tansanite, Paraiba-Turmaline, Amethysten und Diamanten gesetzt. Das ganze kommt als ein Ensemble, das sich aus diesem Collier, einem Ring und einem Paar Ohrringen zusammensetzt.

LOVE

Von der Idee bis zur Ausführung hat die strahlende Red Carpet Collection sich unter den geschickten und erfahrenen Händen der Kunsthandwerker der Ateliers der Haute Joaillerie Chopard in Gewänder des Lichts gehüllt. Und, um diesen prächtigen Ball zu eröffnen, lüftet Caroline Scheufele den Schleier über einigen dieser Kreationen noch vor dem Festival von Cannes. Ganz zu Beginn ein Ensemble, das sich aus einem Collier, einem Ring und einem Paar Ohrringen zusammensetzt: üppige, herzförmige Tansanite,

Red Carpet Collection 2019


Paraiba-Turmaline, Amethysten und Diamanten vermengen sich in luftigen Rondellen aus 18-karätigem Weissgold und Titan. Allein das Collier beanspruchte 14 Wochen Arbeit, ein Beweis für die Quintessenz der von Chopard beherrschten Goldschmiedekunst. Das Ensemble liefert einen sublimen Vorgeschmack auf gewisse kraftvolle Symbole dieser Red Carpet Collection: den Herzschliff wie auch das Strahlen der Farbsteine, beides gleichberechtigter Ausdruck dieser Kollektion, welche die Liebe in all ihren Formen ergründet. Und, da für diejenigen, die zu lieben wissen, nichts wertvoller ist als die Zeit, feiert Chopard die Stunden mit zwei Schmuckuhren. Getragen von einem breiten Armband, das mit Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 60 Karat, arrangiert in architekturaler Spitze, besetzt ist, thront darauf das Perlmuttzifferblatt der Uhr. Diese Schmuckuhren werden die Handgelenke der Schauspielerinnen mit Grazie schmücken, die an die Riviera anreisen werden.

L’Heure du Diamant Uhr, welche dieses Jahr ihre 50 Jahre feiert

Uhr aus 18-karätigem Weissgold mit zwei birnenförmigen Rubinnen von je 3 Karat und mit Diamanten von 59 Karaten. Zifferblatt aus Perlmutt und Diamanten.


t

win

L.U.C FLYING T TWIN

Das erste Kaliber mit fliegendem Tourbillon von Chopard

L.U.C Flying T Twin, aus Fairmined Rosegold, limitiert auf 50. Exemplare

Bilder: Chopard


Mit dem neuen Zeitmesser L.U.C Flying T Twin weiht Chopard sein erstes Kaliber mit fliegendem Tourbillon ein. Technisch wie ästhetisch ein Leckerbissen, hebt sich diese Uhr durch ihren einzigartigen Stil ab: ein handguillochiertes Goldzifferblatt, harmonische Proportionen und ein extraschlankes Gehäuse aus ethischem Roségold mit Fairmined-Zertifikat machen aus dieser Uhr einen Star im Kreis der Kollektion L.U.C. Diese mit extremer Raffinesse ausgestattete limitierte Serie von 50 Exemplaren, die für den modernen Gentleman und Connaisseur der feinen Uhrmacherei entworfen wurde, ist mit dem Genfer Siegel ausgezeichnet. Es ist nicht nur das technische Novum, sondern vor allem die Eleganz der Uhr, die besticht. Der Zeitmesser L.U.C Flying T Twin, mit einer Gehäusedicke von lediglich 7,2 mm mag ein Ausnahme-Uhrwerk enthalten, in erster Linie ist es jedoch die Finesse und Schönheit seines Zifferblatts, die ihn von anderen Uhren abheben. So raffiniert und chic dieses neue Modell der Kollektion L.U.C ist, es lässt sich dank seiner Farbkontraste, die warmes Roségold mit Anthrazitgrau kombinieren, nicht in eine formale Schublade stecken. In seinem ultrafeinen, 40 mm großen Gehäuse aus 18 Karat zertifiziertem Fairmined Roségold arbeitet ein neues Kaliber, das für diesen Zeitmesser entwickelt wurde und die umfangreiche Auswahl an Komplikationen bei L.U.C abrundet. Das Werk wird von einem fliegenden Tourbillon reguliert und dazu noch automatisch aufgezogen, eine zweifache Premiere für Chopard. Die Uhr ist vom COSC als Chronometer zertifiziert und verfügt über einen Sekundenstopp, eine Funktion, die bei Tourbillons äußerst rar ist. Sie erlaubt das sekundengenaue Stellen der Uhrzeit. Das Genfer Siegel unterstreicht die Tatsache, dass die L.U.C Flying T Twin mit äußerster Sorgfalt und nach den Kriterien der Haute Horlogerie gefertigt wurde.


V VENEDIG

VOM LUXUS UNVERGÄNGLICHER SCHÖNHEIT. Text: Manuela Schreiber / Bilder: Frank Joss


31


So sind wir Menschen. Wir zweifeln, hadern, negieren, können oder wollen nicht glauben. Bestreiten. Verteufeln. Fragen, ohne eine Antwort abzuwarten. Und reden, wo es Stille braucht. Und dann sehen wir sie, wenn das Boot an solch herbstlicher Morgenstunde das Wasser des Kanals mit dem der Lagune tauscht, jene Linie. Verschwommen noch von der feucht-schwangeren Luft des kälter werdenden Nachsommers in Stufen von Grau und feinem Rosa obenauf. Gleich einer Skizze, bei der ein Pinselstich genügte, die vor Jahrhunderten in den Sumpf getrieben Fundamente wegzuknicken und sie neu und immer wieder anders aufzurichten. Doch das Ewig-Schöne steht, obwohl verschwommen, unverrückbar in seiner Vergänglichkeit und fällt uns aufs Herz, wenn wir beim Näherkommen jäh der Fenster Bögen ansichtig werden, die so charakteristisch in ihrem Schwung nur hier zu finden sind. Es sind Venedigs Fenster. Und seine Säulen, die vom Löwen bekrönt, uns Willkommen winken. Schlank und stark wie eh und so zerbrechlich. Es sind der Dächer farbige Geflechte gleich Spielbrettern eines unergründlichen Spieles, die lang Vertrautes in uns wecken. Und unser Lächeln, das ganz feine, fast innerliche, das nicht mehr aufzuhören vermag, solang Venedigs Licht und Schatten uns erreichen kann. Im Blick der anderen erkenne ich mich selbst, im verzückten Leuchten über den sinnlichen Tanz von Form und Farbe wie im aufzuckenden Schmerz, wenn das Auge zum ersten Mal im dunkel fliessenden Spiegelbild die Fäulnis gewahrt, die hochkriecht an Fassaden und Brückenpfeilern. Und hier beginnt sie nun die Suche Schritt für Schritt und Blick für Blick nach dem Unversehrten und findet doch wieder und wieder nur das, was noch ist in seinem Schimmer aus Weiss und mattem Gold oder tiefdunklem Bordeaux und bald schon nicht mehr. Morgen vielleicht, übermorgen oder erst in einhundert Jahren. Egal - nur hier, vom Glucksen und Plätschern umflossen finden wir so reichlich ausgebreitet den Luxus des Schönen, das so nah am Abrunde des Vergehens steht. Noch steht. Noch immer steht. Jetzt noch. Und wir mitten drin. Wie nirgendwo sonst unserer eigenen Vergänglichkeit bewusst.


35


Escape to exotic places with our luxurious unique interior collection.

Onlineshop: mademoiselle-deparis.ch Showroom: Friesenbergstrasse 40, 8055 ZĂźrich

Unsere 5 luxuriĂśsen Kissen-Kollektionen sind streng limitiert....


A WATCH FOR THE TIME IN-BETWEEN TIMES Whether measuring clouds overtaking each other in the sky, or leaves blown by the wind as they sail across the water, the beginning, the end, and all times in-between are important. If you understand this, then you understand us and the Double Sixty. Because the Double Sixty is not only about competition; it is also about grasping the connections in the world around us, that is, the multiplicity of relations between the beginning and end.

DOUBLE SIXTY CHRONOGRAPHE RATTRAPANTE LIMITED TO 30 PIECES ONLY Mechanical-automatic Swiss movement stainless titan with black DLC coating| Ă˜ 45 mm mono crown, screw pusher | open back sapphire crystal with anti-reflective treatment on both sides | Hornback strap Split Second - Double chronograph


TINGUELYS SPIRIT

Barbara Staubli, Curator Art Collection der Bank Julius Bär.


ZUM ANFASSEN IN DER ATELIER BAR

Interview: Frank Joss Bilder: thefotostudio.ch

JEAN TINGUELY IST KEIN KÜNSTLER, DEN MAN ZUFÄLLIG IN DER WÜHLKISTE ENTDECKT. DAFÜR IST SEINE KUNST ZU SPERRIG, KANTIG, ROSTIG, MASSIG; EINFACH ZU EIGENSTÄNDIG UND UNAUSTAUSCHBAR. MAN KOMMT AN IHR NICHT EINFACH SPURLOS VORBEI. JETZT KANN MAN TINGUELY IN DER ATELIER BAR BEGEGNEN. SEINE KUNST GRÜSST UNMISSVERSTÄNDLICH VON DER DECKE. Draussen herrschte der unerbittlich und heftig geführte Zürcher Opernhauskrawall, derweil drinnen, in der Chefetage der Bank Julius Bär, Aufbruchstimmung spürbar war. So entstand 1981 unter der Ägide von Hans J.Bär die Idee, Kunst zu erwerben und in den Räumlichkeiten der Bank auszustellen. Dies verbunden mit der Absicht, jungen Kunstschaffenden eine Plattform zu bieten, die noch nicht auf dem Parkett internationaler Kunstetablissements gelandet waren. Bis heute ist es in der Corporate Culture von Bank Julius Bär unauslöschlich verankert, aufstrebende Künstler zu fördern und sie über ihre Karriere mit weiteren Ankäufen zu begleiten. Im Fundus der Bank befinden sich viele Werke berühmter Künstler. So zum Beispiel die Lampenskulpturen von Jean Tinguely. Vier davon beleuchten nun die Zürcher Atelier Bar. Wir trafen Barbara Staubli, Curator Art Collection der Bank Julius Bär, um von ihr zu erfahren, wie Jean Tinguely zu Julius Bär und von da ins Rampenlicht der bekannten Zürcher Bar kam.


Frank Joss: Barbara Staubli, Kunst ist Ihr Metier, wie war der Weg dahin? Ich habe Geschichte und Kunstgeschichte studiert. Bereits während des Studiums wurde mir bewusst, dass mein Herz für die bildende Kunst höher schlägt. Durch meine Arbeit in verschiedenen Galerien für zeitgenössische Kunst erhielt ich die Möglichkeit mit Kunstschaffenden zusammenzuarbeiten und sie in ihren Projekten zu unterstützen. Für mich ist die zeitgenössische Kunst ein sehr spannendes Feld, gerade wegen dem Dialog mit den Künstlern. Seit 2014 bin ich für die Julius Bär Kunstsammlung verantwortlich.

Statt in der Galerie am Paradeplatz, im Helmhaus oder imMuseum für Gestaltung Kunst zu zeigen, kuratieren Sie in einer Institution, die prima vista nicht viel mit Darstellen der Kunst zu tun hat: bei Bank Julius Bär. Ist dadurch der Umgang mit Kunst ein anderer? Die Julius Bär Kunstsammlung ist ein wichtiger Teil der Unternehmenskultur. Die über 5000 Kunstwerke sind grösstenteils in den Räumlichkeiten der Bank rund um den Globus installiert und die Mitarbeitenden des Unternehmens werden tagtäglich direkt mit Kunst konfrontiert. Insofern nimmt die Vermittlung der Sammlung einen ganz besonders wichtigen Stellenwert ein. Am Hauptsitz in

42


Atelier Bar, Talacker 16, 8001 Zürich, 044 210 08 09 / Öffnungszeiten Mo – Fr: 07.45 – 24.00 h / Sa: 10.00 – 24.00 h / mehr auf: www.atelierbar.ch


Zürich können die Mitarbeitenden auch von den erhältlichen Kunstwerken eines für das eigene Büro aussuchen. So entsteht, anders als in einem Museum oder einer Kunstgalerie, oft ein persönlicher und nicht selten langjähriger Bezug zu einem Kunstwerk. Wie kam es zur Liaison zwischen Julius Bär, Tinguely und der Atelier Bar? Die Freundschaft zwischen Jean Tinguely und dem damaligen Mitglied der Geschäftsleitung Peter J. Bär war der Grundstein, dass der für seine Eisenskulpturen bekannte Künstler 1983 im Auftrag der Bank elf Lampenskulpturen für die damalige „Cafeteria zur Münz“ anfertigte. Nach der Schliessung des Cafés 2003 wurden die Kunstwerke in die Julius Bär Kunstsammlung aufgenommen. Mit der Atelier Bar haben wir einen passenden, kunstbegeisterten Partner gefunden, um die mit tanzenden Federn und farbigen Lämpchen versehenen Leuchten wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

der erwähnten Installationen im Originalzustand erhalten. Einige Lampenskulpturen aus dem „Café Kyoto“ sind im Museum Tinguely zu besichtigen. Bei einer Pressekonferenz mit Christoph Schlingensief in Zürich hat sich eine Aussage von ihm in meinem Erinnerungsfundus eingeprägt: «Kunst ist erst dann interessant, wenn wir vor irgendwas stehen, das wir nicht gleich restlos erklären können. Welches Verständnis werden von den Lampenskulpturen ausgelöst? Die Lampenskulpturen haben zwar eine Funktion, doch wird diese auf eine sehr verspielte, sinnliche Art und Weise erfüllt. Die Leuchten strahlen eine gewisse Nonchalance und Leichtigkeit aus, dabei handelt es sich um je 100 kg schwere Objekte. Oder anders gefragt: Welche erste Erfahrungen haben Sie mit der Kunstinstalltion in der Atelier Bar gemacht? Wir haben sehr viel positive Rückmeldungen erhalten.

Jean Tinguely hat sich selber als Künstler des «Unnützen» bezeichnet. Was nützt er nun den Gästen der Bar? Jean Tinguely hat durchaus Nützliches geschaffen, beispielweise neben den Lampenskulpturen 1983 für das Projekt auch Kleiderhaken. Den Zürchern war der Künstler bis dahin vor allem durch seine kinetische Plastik „Heureka“ bekannt. Im Vergleich zu dieser monumentalen Maschine ohne ersichtlichen Zweck überraschen die Lampenskulpturen durch ihre klar definierte Funktion der Raumbeleuchtung.

Sind Sie und Ihre Bank auf gutem Weg, mit Tinguely aus dem Dunstkreis der ansonsten «geschlossenen Kunstgesellschaft» herauszutreten? Wir versuchen mit verschiedenen Initiativen die Kunstsammlung zu vermitteln. So haben wir kürzlich auch eine neue Website über die Sammlung lanciert (artcollection. juliusbaer.com). Mit der Platzierung der Lampenskulpturen in der Atelier Bar freuen wir uns, diese einmaligen Werke einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Von Tinguely kennt man vor allem Werke, die er mit seiner Lebenspartnerin Niki de Saint Phalle realisiert hat: den Fasnachtsbrunnen in Basel oder den Stravinski Brunnen neben dem Centre Pompidou in Paris. Wo aber wurden die Lampenskulpturen ausgegraben? Die insgesamt elf Lampenskulpturen der ehemaligen „Cafeteria zur Münz“ sind seit 2003 in den Räumlichkeiten von Julius Bär in Altstetten installiert. Neben dem Zürcher Projekt erstellte Tinguely 1987 im Auftrag eines japanischen Unternehmers eine weitere Lampeninstallation in Kyoto und 1991 folgte die Ausstattung der Bar „Le Tinguely“ im Hotel Palace in Lausanne. Leider ist keine

Mit welchen Worten oder Gedanken erklären Sie Ihrem Patenkind, was hier von der Decke herunterhängt. Jean Tinguely sagte einst, seine Kunst verstehe jedes Kind. Tatsächlich haben Kinder oft einen ganz unmittelbaren, eigenen Zugang zur Kunst. Letzte Frage: Welchen Drink haben Sie sich bei der Eröffnung bestellt? Einen Hemingway – das Lieblingsgetränk von Tinguely oder doch vielleicht einen einfachen Weisswein – den Freiburger Château de Praz Vull - den er sich täglich gönnte? Ein Glas Wein.

45


lash de Cartier Bilder: Cartier

Clash de Cartier, jewellery that simultaneously champions and eschews classic forms, that balances clean design with an excess of energy, and a serious spirit with original charm. Clash de Cartier shakes up the Maison’s aesthetic heritage of studs, beads and clous carrés. Together, they form a singular, ribbed mesh which becomes Cartier’s new jewellery signature as imagined by the design studios. Clash de Cartier is a chic balancing act, a mix and match of aristocratic codes. This jewellery takes a swipe at protocol, tradition and liberty. A clash of attitudes.


CLASH DE CARTIER, A TWO-SIDED JEWEL Jewellery that’s sharp? Yes, but soft to the touch. Geometric? Yes, but generously sized and feminine. Mechanical? Yes, as all of the pieces are assembled yet free to move. Clash de Cartier is fixed yet moveable. At its essence is opposition: bright, feminine curves and soft contours are contrasted with the nervous tension of a taut structure.

CLASH DE CARTIER, LIBERATED JEWELLERY WITH A GOOD HERITAGE Clash de Cartier possesses an innate sense of proportion that draws on pure Cartier style. In volumes and reli efs, circles and squares, the collection honours the Maison’s penchant for geometry which dates back to the 1930s. A classic style? No! It’s neo-classical, singular, unisex, whimsical. Bright, flowing, pulsating, Clash de Cartier breaks up the conventional architecture of shapes. The studs are held in place but free to move. This subtle motion entices light to flit and flicker; the metal seems softer. Crafted in 4N pink gold, the rings can be stacked and layered in all versions. Male. Female. No judgment.

CLASH DE CARTIER, DECEPTIVELY SIMPLE LINES Behind the clean lines and even spacing, Clash de Cartier is a highly complex feat of craftsmanship. How are the studs interconnected yet mobile? The ingenious articulated mechanism was entirely developed by the jewellery workshops. Each element is mounted and polished. Each step calls for a new technique, just the right tool. The Clash de Cartier piece is precisely calibrated to magnetise the forces, to hold the studs in place. The buff-top domed clous carrés are finished with a bright polish that is produced over a series of operations.

A clash of attitudes.


J

ustiz

DÜRRENMATT


51


Von der Unmöglichkeit, das Mögliche zu (er)kennen Frank Castorf inszeniert Friedrich Dürrenmatts „Justiz“ am Schauspielhaus Zürich

Text: Manuela Schreiber Bilder: Schauspielahus

Bitter muss es der junge aufstrebende, aber erfolglose Anwalt Spät erfahren, als er sich auf den Teufelspakt mit einem verurteilten Mörder einlässt: Nichts ist so, wie es scheint. Und das, was zu sein scheint, ist am Ende weit entfernt von dem, was sein soll. Ihr Soll hat die Justiz allerdings schon erfüllt. Kantonsrat und Multimillionär Dr. Kohler ist - oh Wunder ganz ohne Tatwaffe und Motiv - des Mordes am Germanistikprofessor Winter überführt und sitzt Körbe flechtend im Zuchthaus. Doch jetzt soll die Wahrheit ans Licht. Die eigentliche Wahrheit hinter der offensichtlichen. Und Spät soll ihr auf die Sprünge helfen. Er ahnt das drohende Ungemach und erliegt doch der verführerischen Kraft des Geldes. Und steckt bald tief in der mäandernden Geschichte um die schier unendlichen Möglichkeiten unserer begrenzten Wirklichkeit beim Balanceakt zwischen Gesetz und Gerechtigkeit, Justiz und Selbstjustiz, Schuld und Sühne. Und keiner der am raffiniert-perfiden Spiel Beteiligten wird am Ende unbeschadet davonkommen. Denn Friedrich Dürrenmatts zwischen den Jahren 1957 und 1985 vom Kriminal- zum Justizroman gereiftes Werk stellt zum Schluss die provokante wie hochaktuelle Frage: „Wer ist der Schuldige? Jener, der die Gesetze erlässt oder jener, der sie bricht?“ Mit Provokationen hat der einst als Bürgerschreck verschrieene Regisseur Frank Castorf reichlich Übung und nach einem die Theaterlandschaft prägenden Vierteljahrhundert an Berlins Volksbühne endlich auch genug Zeit, um mit „Justiz“ sein sechstes Stück

52

am Zürcher Schauspielhaus zu inszenieren. Einer der Wunschkandidaten war er für die letzte Saisons der nach zehn Jahren scheidenden Schauspiel-Intendantin Barbara Frey. Ein Abschiedsgeschenk an sie selbst sozusagen und - selbstredend - ans Publikum. Na dann also: Vorhang auf zu einem rasant durchgeschüttelten Dürrenmatt-Cocktail à la Castorf. Und: Wohl bekommt’s!

Premiere von Dürrenmatts „Justiz“ in der Regie und Bühnenfassung von Frank Castorf war am Samstag, 13.4.2019, 19 Uhr im Pfauen. Mit Jan Bülow, Manuela Hollenweger, Robert Hunger-Bühler, Ueli Jäggi, Irina Kastrinidis, Julia Kreusch, Teresa Matusadila Leuzinger, Nicolas Rosat und Alexander Scheer u.v.a. Weitere Vorstellungen am 1. Mai, 19:00 Uhr, 12. Mai,15 Uhr, 18., 21., 23., 27.Mai, 19 Uhr Noch Fragen? Antworten unter: www.schauspielhaus.ch


assion & Text: Frank Joss Bilder: Bucherer, Fotograf Georg Aerni

Auf den ersten Blick haben Architektur und das Metier des Juweliers nicht wirklich viel Gemeinsames; auf den zweiten schon. Das Verbindende liegt im Zusammenwirken der Materialien, in der Liebe zur Präzision und in der Leidenschaft, Unterschiedliches meisterhaft miteinander zu komponieren. Die beiden eigenständigen Berufswelten arbeiten mit Augen und Händen, begleitet von einer feinen Portion Kreativität. Es geht dabei um die Suche nach Formvollendung: Hand-in-Hand mit ausgewählten Materialien und deren Veredelung, um Kontraste und das Abstimmen von Farb- und Lichtnuancen. Die neue Fassade vom Bucherer-Haus an der Bahnhofstrasse nimmt den Dialog beider Berufsdisziplinen auf. Wie beim Schmuck entfaltet die ganze Gestaltung aber erst mit dem Einwirken des Lichts ihre umfassende Wirkung. Erst über die Lichteinstrahlung wird die Geschichte der Fassade erzählt. Ganzheitlich und facettenreich.

FASSADEN-TRIPTYCHON Der renovierte Habitus von Bucherer ist eines der wenigen Gebäude der Zürcher Flaniermeile mit drei Fassaden, mit Sichtbezug auf die Bahnhofstrasse und die Kuttelgasse. Der architektonische Entwurf der Architekten Office Haratori und Office Winhov geht mit den beiden Erkern auf diese Situation der Lage ein: von aussen und innen. Das ursprüngliche Bucherer-Haus fokussierte sich augenscheinlich auf die Bahnhofstrasse. Die Fassade zur Augustinergasse wurde dabei kaum akzentuiert. Das

hat sich nun massiv verändert. So werden heute auch die Schaufenster an diese dritte Seite herangeführt; und schon ergibt sich fast so etwas wie ein Fassaden-Triptychon.

CRISTALLINA MARMOR, SOWEIT DAS AUGE REICHT Die strukturelle Strenge, das Raster, in welchem das Relief stattfindet, widerspiegelt etwas Ikonenhaftes, getragen von der Lebendigkeit der Steinstruktur. Das architektonische Konzept wird so unmittelbar zur Brücke der Uhrmacherkunst und zum Schmuck. Hier kommt die Absicht, Relief zu zeigen, vollends zum Ausdruck: Im Spielen mit Ecken und Kanten, in zeitlosen Materialien wie Marmor oder Bronze. Le voilà, es ist die Gedankenverknüpfung zur Facettierung von Edelsteinen mit Kanten und die Schichtung der Materialien – wie bei einem Uhrwerk. Die Fassade ist, technisch betrachtet, ein Curtain Wall. Das meint, sie ist wie ein Vorhang, der vor das bestehende Stahlskelett gehängt wird. Die Einmaligkeit der Fassade ist also ein Zusammenwirken von archaischem Gewerk, Steinmetz- und Giessereiarbeiten und der höchsten Anforderung an Genauigkeit, gepaart mit einem sensibel ausgestalteten Übergang von bauhistorischen Elementen und High End-Produkten.

MARMOR AUS DEM MAGGIATAL Der Bau einer Marmorfassade ist nichts Leichtes. Er stellt knifflige Fragen an die Gestaltung und ist innerhalb des Bauprozesses kein einfacher Geselle.


Schauen wir das etwas näher an. Zur Bestimmung des Steins wurde eine breite Untersuchung unternommen mit Steinen aus dem ganzen europäischen Raum. Ein Marmor hat sich dabei klar von allen unterschieden. Im Sonnenlicht betrachtet, hat er was von der Lebendigkeit und Beschaffenheit, wie dies nur von Feinzucker verströmt wird. Fundort: da wo sich Fuchs und Hase normalerweise gute Nacht wünschen – zuhinterst im Tessiner Maggiatal. Begeisterung herrschte. Allein, die Architekten sahen sich mit einer Unbekannten konfrontiert. Sie kannten zwar die Struktur des Steins, wussten aber nicht um den Verlauf der unterschiedlichen Adern im Berg. Was ist mit dem Farbton, dem Verlauf, der Zeichnung… und…und…und. Ergo brauchte es eine logistische und gestalterische Strategie im Bewusstsein, den Stein noch nicht in seiner Beschaffenheit zu kennen. So wurde eine Sortierung vorgenommen. Schritt für Schritt. Vom Block zu den Tranchen und nach dessen Aufschneiden, hin zum Anzeichnen des einzelnen Steins auf der Tranche. Die aufgeschnittenen Blöcke wurden alle nebeneinander ausgelegt zur strukturellen Definition der Steine. Sie wurden nass gemacht, um auch die Zeichnung lesen zu können. 56

Das geometrische Prinzip der Fassadenreliefs geht von zwei Flächen aus, die nach innen geneigt sind und sich dabei überlappen; wohl in Anlehnung an das Carpenter Center for the Visual Arts der Universität Cambridge, Massachusetts. Le Corbusier lässt grüssen. Die Liebe dieser Geometrie kommt besonders in der Nacht zum Ausdruck, wenn aus der Überlappung ein weiches, warmes Licht auf den Marmor fällt. Darin sind sich die Fachleute einig: das Gebäude vermittelt etwas Authentisches und einen kontinuierlichen Dialog mit Handwerk und Perfektion. Die Fassade im EG – komplett dunkler Bronze verkleidet – bringt die Schaufenster zum Leuchten und erzeugt einen augenfälligen Kontrast zum hellen Marmor der Fassade. Und dann die wunderbar erträgliche Leichtigkeit des Seins: Im Widerschein von Hell und Dunkel scheint das ganze Steinvolumen fast ein wenig über dem Erdgeschoss zu schweben. Der neue Auftritt an der Bahnhofstrasse 50 ist eigentlich Spiegelbild dafür, was Bucherer schon immer war: Stark verbunden mit einer hohen Affinität zu ästhetischen Erscheinungsformen und und zu einem echten Dialog mit der anspruchsvollen Klientel. Noblesse oblige!


t

alsee ist harmonisches Zusammenfliessen von Ästhetik und Kultur Text: Frank Joss / Bilder: Patrizio di Renzo

Es ist, als würde man die kleinen Erdenreste der täglichen Mühsal hinter sich lassen, sobald man bei talsee eintritt in eine Welt, wo Ästhetik und Kultur in wundersamer Weise nebeneinander Platz genommen haben. Es ist wahrhaftig eine wohltuende Co-Existenz von Schönheit und Kultur; als wär’s ein herrlich duftendes Mixtum Compositum. Da ist aber auch der Genius Loci, also die Seele des Ortes. Sie wird in der Eingangshalle in allen Ecken und Winkeln zum Anfassen spürbar. Es ist nicht Oberflächenästhetik, die einem entgegenströmt. Nein, es ist jene Ästhetik, die von innen herauskommend auf uns einwirkt. Darum hat talsee verstanden, was es bedeutet, eine Balance, eine nuancierte Wechselwirkung zwischen Objekten und jenen zu finden, die künftig von ihnen umgeben

sein werden. Talsee hat diese Herausforderung bravourös gemeistert und man steht vor diesen Objekten und schaut sie mit den Augen eines sechsjährigen Kindes ganz lange an. Andächtig und verwundert. Dabei geht eine Welt auf, in die wir gerne eintauchen möchten. So haben wir im Gespräch mit Ivan Malito, dem Verantwortlichen für Verkauf & Marketing, herausfinden wollen, was talsee eigentlich so unaustauschbar macht. Ist talsee, kontinuierlich im Dialog mit den Urformen der Natur, mit ihren schier unerschöpflichen Ressourcen? Bei talsee steht die Natur Pate. Die Bademöbel richten sich nach den äusseren


Ivan Malito, Leiter Verkauf & Marketing


Die inspirierenden Badausstellungen von talsee machen sinnlich erlebbar, wie talsee Wohnlichkeit und Individualität vereint.

60


Gegebenheiten, sprich was der Wohnraum vorgibt, und fügen sich harmonisch in den Lebensraum ein. Sie entwickeln im Zusammenspiel ihren individuellen Charakter. Die Inspiration aus der Natur zeigt sich in nachhaltigen Materialien wie Massivholz und Naturstein. Ivan Malito, Sie leiten bei talsee den Bereich Verkauf und übernehmen neu auch das Marketing und die Kommunikation. Wo werden Sie spezielle Akzente setzen? Nebst Sales habe ich die Chance, Marke, Marketing und Verkauf als verbindende Elemente zu entwickeln und optimal aufeinander abzustimmen. Der Nutzen ist ein durchgängiger Customer Journey. Also eine Reise der Ästhetik in sorgsam abgestimmte Kundenerlebnisse. Wird der Fluss – das Wasser – noch vermehrt in internationale Gewässer (sprich: Märkte) fliessen; dies quasi als Hommage an die Bedeutung Luzerner Seetaler Grossunternehmen? Das Wasser findet immer seinen Weg. Wir sind klein aber fein. Entsprechend ist unsere Wachstumsstrategie. Die Seetaler Handwerkskunst ist von Jahrhundert alter Tradition geprägt. Ziemlich genau 2000 Jahre nach dem römische Soldaten aus dem Legionslager Vindonissa die heissen Quellen im Seetal entdeckt haben, ging es los. Die Helvetier lernten alsdann das Handwerk in römischen Gutshöfen, die noch heute im Seetal bestehen und von archäologischer Wichtigkeit sind. Sie haben sechs Attribute oder Adjektive, um das Design von talsee, zu charakterisieren; welche sind’s? Das Schweizer Design ist seit jeher geprägt von einem nüchternen Designstil. Von einer Ästhetik der Wüste. Genauso puristisch, zeitlos und präzise gesellt sich das Design von talsee dazu. Mit dieser klaren, schnörkellosen Formensprache positionieren wir uns auf Weltniveau. Dass das Schweizer Design so zurückhaltend in Erscheinung tritt, findet sich als Erklärung in der Geschichte. Die Schweiz war nie monarchistisch geprägt. Die Abgrenzung der Hierarchien durch Luxus fand nie statt. In den europäisch, monarchistisch regierten Ländern begann das „Bessergestelltsein-durch-Luxus“, historisch betrachtet bei den religiösen Brauchtümern. Dies in Form von Hommagen an Gott und Huldigungen an gewisse gesellschaftliche Schichten. Die ersten Beweise dafür waren im Kulturerbe von ägyptischen Pharaonen und deren Grabkammern zu finden. Dann fand mit der Malerei die Sprache der Kunst als Unterscheidungsmerkmal in Königshäusern Eintritt. Derweil das Design immer pompöser und verschnörkelter wurde.


Soll die Badewelt von talsee, unsere Sinne mit Form und purer Schönheit umschmeicheln? Das Bad gehört einem in den meisten Fällen nie ganz alleine. Und deshalb ist es im Bad wichtig, eine ganz intime Wellnessatmosphäre zu schaffen, die eine starke Verbindung zwischen Menschen und den Grundelementen wie Wasser und Licht schafft. Es ist wie ein Parfum – nur wenn es passt, unterstreicht es auch unsere Persönlichkeit. Wo entsteht das Design von talsee,: inhouse oder mehrheitlich ausserhalb bei renommierten Designern? Der Schöpfungsprozess passiert stets bei talsee im Seetal. Für die Designhandschrift suchen wir jeweils den passenden Partner, der unsere Formensprache zeichnerisch interpretieren kann. Die Wahl der Agentur hängt vom Produkt bzw. der Kollektion ab. Dies reicht von kleinen, aufstrebenden Schweizer Designstudios bis hin zu internationalen Designagenturen. talsee hat 2019 den reddot Award gewonnen, eine Auszeichnung für höchste Performance in Qualität und Design. Worauf basiert dieser bedeutende Erfolg? Dieser bedeutende Erfolg basiert auf jahrelanger Perfektion bis ins kleinste Detail. Auf der Ausrichtung auf Funktionalität und zeitlose Gestaltung, die sich harmonisch im Bad einfügt. Genau dieser Feinschliff unterscheidet Original von Kopien. Ist es auch Absicht von talsee, aus Design ein wenig Kunst zu machen – begehbare Kunst? Für uns ist der schöpferische Akt bereits Kunst. Kunsthandwerk aus dem Luzerner Seetal. Und jeder Kunde trägt zu seinem persönlichen Kunstwerk – dem persönlichen Bad – bei. Er ist Teil des Prozesses. Wie kommt einer, nämlich Sie, von einem grossen Uhren- und Schmuckhersteller in ein Unternehmen, das gut unterwegs ist, unsere Baderäume mit viel Esprit zu verändern? Ich gehöre zu denjenigen Menschen, die ihr Leben und ihre Umwelt aktiv mitgestalten möchten und nichts dem Zufall überlassen. Jede Branche ist auf ihre Art geführt und es gibt immer Dinge, die die eigene Gestaltungsfähigkeit ausbremsen. Dabei ist es wichtig, an den eigenen Träumen und Wertvorstellungen festzuhalten, um die neue Branche mit den eigenen Talenten zu beleben. Dieser Weg ist häufig sehr

steinig. Wer sich jedoch für diesen Weg entscheidet, führt ein leidenschaftliches und spannendes Leben. Er schenkt seinem Werdegang, seiner eigenen Arbeit und seinem ganzen Leben einen tiefen, bleibenden Sinn. Jeder von uns lebt seine ganz individuelle Selbstdarstellung und Haltung, also seine eigene Marke. Der persönliche Umgang mit Marken widerspiegelt auf die eine oder andere Weise immer die eigene Haltung und die eigenen Wertvorstellungen. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, in welcher Lebensphase man ist. Im Leben darf der Mensch ganz natürlichen Status anstreben. Bei talsee sprechen wir jedoch eher eine arrivierte Grundhaltung zum Bad an und dieser Weg hat mich zu talsee geführt. In dem man die Markenwerte authentisch leben darf, geht es nicht um eine Uhr, ein Haute-Couture-Kleidungsstück, ein Gemälde oder ein talsee Bad. Vielmehr geht es um die Seele und Aussage der Marke und das damit verbundene Kundenerlebnis. Das ist im Credo von talsee unauslöschlich verankert. Hypothese: Sie haben ein unbeschränktes Budget zur Verfügung für das Engagement von internationalen Spitzendesignern. Wer stünde zuoberst auf der Liste? Talent findet sich oft nicht in den internationalen Reihen, sondern unmittelbar in unserer Umgebung. Wir haben die meisten Auszeichnungen mit Schweizer Lokalgrössen gewonnen und glauben stark daran, dass dies uns als bodenständiges Unternehmen zum weiteren Erfolg führen wird. Wenn ich mir aber einen Traum erfüllen könnte, dann würde ich gern Nadège Vanhee-Cybulski, die Chefdesignerin von Hermès, engagieren. Noch eine poetische Spielerei. Wenn talsee, …ein Instrument wäre….. welches? Der Klang des Klaviers. Präzise und warm. …. Eine Jahreszeit? Ein warmer, sonniger Herbsttag. Herrlich duftend nach einer reifen Zitrusfrucht, die an wunderbare, sonnige Frühlings- und Sommertage erinnert. … Ein Gedanke? Achtsamkeit. Denn im Bad von talsee kommen die Gedanken zur Ruhe. Und man entlastet sich vom Alltag.


Bei talsee steht die Natur Pate. Die BadmĂśbel fĂźgen sich harmonisch in den Lebensraum ein.

63


talsee macht eine Kunst daraus, anders zu sein.

64


BY EXCEPTIS Text: Frank Joss Bilder: Widmer Wohnen


«REBELLIAISON» Er sieht sich nicht als Zweit-Ettore Sottsass, Zweit-Matteo Thun, Zweit-Hani Rashid, noch als Zweit-Philippe Starck. Er ist kein Abziehbild einer Designikone. Er ist kein Popstar des Designs, schon gar kein New-Age-Visionär. Er ist er: Dany Widmer. Und doch verbindet ihn das Gewisse-Etwas mit all diesen Stars des Interior Designs. Denn er wehrt sich gegen das Stromlinienförmige, gegen das Aus-der-Retorte-Kommende. Weil er weiss, dass wir allgemein dazu neigen, unsere Augen nur das sehen zu lassen, was die Gefühle uns vortragen. Oft streben wir danach, für alles eine Erklärung, eine passende Geschichte zu haben, die sich harmonisch einfügt in unseren selbstgebastelten Selbsterfüllungsapparat. Ja, er wehrt sich, lehnt sich auf gegen die mit vielen Klischees gefüllten Schubladen, die wir bei Gelegenheit herausziehen, um genügsam festzustellen: «Voilà, hab ich’s mir doch schon immer gedacht.» So betrachtet, haben wir für ihn eine passende Wort-Neuschöpfung kreiert: «Rebelliaison…» Das wäre dann sinngemäss mit Rebellieren eine Beziehung schaffen. Eigentlich ist er ein James Dean des Designs: immer ein wenig auf der Überholspur. Was Dany Widmer aber wirklich ausmacht, ist sein Anspruch, mit seiner Gestaltung Räume und Objekte zu schaffen, die

68

mehr Wert legt auf Menschen, die sich in ihnen bewegen oder von ihnen umgeben sind. Es ist die Fähigkeit, auf das Individuum eingehen zu können, das hier wohnt, arbeitet und lebt. Die von ihm kreierten Welten sind offen, freundlich und mitunter ineinander verwoben, so dass alle die Möglichkeit haben, sich authentisch zu verwirklichen, aber auch gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft zu sein. Statt sich mit Vorgaben, Rastern, vorgefertigten Corporate Designs, mit lustlos arrangierten Moodboards zu beschäftigen, geht er hin, um eine Innenwelt zu entwerfen, die so daherkommen sollen, wie die Menschen, die sich in ihr bewegen: einzigartig. Das heisst nicht per se, eine Huldigung ans Brechen des Regelwerks oder ans Chaos. Nein. Obschon seine Raumgestaltung, seine Objekte eher organischen oder amorphen Formen folgen, also Rundungen, sind sie niemals überfrachtet, vollgepropft, disharmonisch, noch arg minimalistisch. Mit seinem Design lebt er die Überzeugung, dass der Mut, was Unorthodoxes zu tun, letztlich immer ein wenig zum Wegbereiter ist für das Ausgestalten von charismatischen Räumen. «Designing a product or an interior is designing a relationship.» Diese Worte sind von Steve Rogers und sie könnten auch von Dany Widmer sein.


69


GEG

W E L T E N Text: Frank Joss Bilder: Robert Bösch

ROBERT B Ö S C H Seine Fotografie ist eine fein-nuancierte Botschaft an die Neugierde des Betrachters. In ihr entdeckt man immer wieder die Wonne des Sehens – des Anders-Sehen. Sie biedert sich nicht an, ist ohne Scheinhaftigkeit. Man spürt in seiner Arbeit die klare Form einer Lebensidee, der er sich verbunden fühlt: Dass nichts auf Erden eine Einheit ist, sondern höchste Vielfalt von Gegensätzlichem. Seine Bilder sind demnach ein lebendiges Stück dieser Denkweise. Seine Sicht der Welt verbindet sich wunderbar mit den Gedanken Von Antoine de Saint-Exupéry: «Woher haben die Menschen Ihren Blick auf die Ewigkeit, wo sie doch vom Zufall auf eine noch warme Lava geworfen sind und schon vom andringenden Sand und Schnee bedroht werden? Ihre Kultur ist nur eine dünne Vergoldung, die ein Vulkanausbruch zerreisst, ein neues Meer wegwäscht, einen Sandsturm begräbt.»


73


74


76


Skizze Oculus , Santiago Calatrava


79


Dr. oec. HSG Leonhard Fopp fokussiert seine Unternehmensberatung mit der Dymas AG auf die Erfolgssteigerung von Firmen. Zusammen mit seiner Frau Dr. med. Myriam Wyss Fopp ist er der Stifter des Schweizerischen Skulpturenpreises, denn er mĂśchte Unternehmen und Kunst mehr zusammenfĂźhren. Mehr unter www.leonhard-fopp.ch.


GESUCHT

«ICH WILL UNTERNEHMEN DURCH MEINE BERATUNG ERFOLGREICHER MACHEN. IHNEN MEHR PROFIL ERMÖGLICHEN. UM DEN PROFIT ZU SICHERN.»


Das Buch von Leonhard Fopp, „K-Faktor“ - Neues Management-Paradigma Doppelte Unternehmensführung im dritten Jahrtausend - Kunst, Kreativität, Kraft und Kommunikation, Verlag Unternehmer Medien GmbH, Bonn 2016 - ISBN 978-3-937960-30.2, kann in jeder Buchhandlung und online bestellt werden.

Im neuesten Buch (Leonhard Fopp, Andreas Giger: Doppelte Unternehmensführung : Erfolg im Wandel, Basel Münster Verlag,, 2018, ISBN 978-3-907146-03-3) wird insbesondere von 50 Unternehmern, CEO’s, Professoren, Beratern und Künstlern die eigene Geschichte bzw. Sichtweise eines betrieblichen Wandelprozesses beschrieben.

82

DIE KUNST DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG VERLANGT MEHR EMOTIONEN: Im 21. Jahrhundert muss ein

ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST

Manager anders führen. „Tektonische Veränderungen“ greifen überall: Industrie 4.0, 3D-Drucker, Planet Erde, Generation Y, etc.. Out ist der einseitig rational geprägte „homo oeconomicus“ - Ansatz. 08.15 -Betriebe mit Fokus auf Kostenmanagement werden nicht überleben. Von Firmen wird immer mehr eine echte Authentizität verlangt. Zukunft braucht Herkunft. Firmen haben ihre DNA und ihre „Seele“ emotionaler zu gestalten. Profil kommt vor Profit. KURZ: MEHR MAGIE IN DER FÜHRUNG: Deshalb die Forderung nach einer Doppelten Unternehmensführung (Finanzen und Essenz), welche auf zwei gleichberechtigten sich gegenseitig ergänzenden Dimensionen beruht (wie im Sport Pflicht und Kür). Dies entspricht einem neuen Management-Paradigma mit den 4K-Erfolgsfaktoren: KREATIVITÄT: Die Ressourcen von Unternehmen sind im Hinblick auf die strategischen Ziele zu transformieren. Benötigt werden „Schöpfer“ und Innovatoren. Betriebe sind aufgefordert, Erfindungen zu machen. KRAFT: Erst die Einwirkung der Kraft erlaubt, eine Arbeit zu verrichten. Hier steht die emotionale Energie im Vordergrund. Wer Ziele setzt und sie erreichen will, braucht einen starken Antrieb. Er muss seine mentale Trägheit überwinden und Kräfte mobilisieren. KUNST: Die bildende Kunst steht für das Schöpferische sowie die proaktive Auseinandersetzung mit der Tradition. Kunst entspricht dem Mehrwert, der über das Alltägliche hinausgeht: das bloss Nützliche übersteigt. KOMMUNIKATION: Das Vermitteln von Botschaften ist für Unternehmen elementar: Insofern dient dieser Erfolgsfaktor hauptsächlich dazu, Firmen über eine starke Marke und ihrer Essenz in der Wahrnehmung Dritter zu verankern. KÜNSTLER ALS QUERDENKER UND MUSTERBRECHER: Artworker wirken als Motivatoren. Das Ziel ist, mit Innovation (Kreativität) und Kunst die Firma konkurrenzfähiger zu machen. Dies bedingt oft eine neue Business-Logik. Zurück zum Ursprung ist gefragt: in Richtung „mehr Seele“. Bevorzugt kommuniziert über Ur-Symbole, Stammes-Zeichen, Archetypen und Artefakte.Verschiedene Unternehmen haben dies hervorragend geschafft. Mammut, Ricola, Mercedes, Nike, Nestlé, Victorinox, LGT, Swiss und Apple sind alles beispielhafte Unternehmen mit stark symbolischer Ausrichtung. Sie pflegen ein einprägsames „Stammes-Zeichen“. WANDEL FRÜHZEITIG EINLEITEN : Wir glauben an eine Stärkung des kommunikativen Auftritts in verschiedenen Zielgruppen durch eine emotionale und empathisch geprägte Marke, die Förderung von Kreativität in der Firma, die Stärkung der eigenen Innovationskraft sowie die gezielte Ermächtigung („empowerment“) der Mitarbeitenden in Richtung mehr Eigenverantwortung und mehr Selbständigkeit. Dadurch entsteht eine positive Unternehmensdynamik (Corporate Dynamics), welche der Firma auch übermorgen den Erfolg sichert.

Musterbrecher und Regelbrecher zeichnen sich dadurch aus, dass sie die einander scheinbar widersprechenden Fähigkeiten von Kunst und Ökonomie in sich vereinen: die Welt der Zahlen mit der Welt der Kreativität verbinden. Sie setzen Bewusstes und Unbewusstes im Strategiefindungsprozess und beim Lösen operativer Probleme ein. So folgen sie den Regeln der zweidimensionalen Unternehmensführung. Nicht das «mehr» (Umsatz) bzw. das «weniger» (Kosten) ist die Losung, sondern das «anders» (Rationalität und Emotionalität): ein Unternehmertum, das sich gleichermassen an Vernunft und Intuition orientiert.


ENTSCHEIDEND IM WANDEL SIND EBEN NEBST DER RATIONAL-ANALYTISCHEN DENKWEISE AUCH DAS ZULASSEN VON BAUCHGEFÜHLEN UND DAS STETIGE HINTERFRAGEN UNSERER DENKMUSTER. Martin Reichle

Dafür steht die Galerie «Art & Business» : Gestalten. Erleben. Spüren. Lernen. Networken. Erkunden. Ausprobieren. / Bild: Christian Holzknecht

GALERIE TRITTLI GASSE: INSPIRATION ERLEBBAR GEMACHT. Die Galerie «Art & Business» ist da , wo sich die Kraft der Kreativität mit der Lust nach Veränderungen verbindet. Ob Workshop, Konferenz, Atelierarbeiten, Wechselausstellungen, Management Meetings oder auch Salongespräche: Die Galerie ist offen für alles, was uns im Alltag antreibt. Sie kann gemietet werden. Sie ist ein charismatischer Treffpunkt für bewegte Begegnungen. Leonhard Fopp sieht in ihr einen wahrhaftigen Kraftort für Geist und Seele. So kommt sie auch daher: einzigartig, quasi als Brückenschlag zwischen Kunst, Kultur und Business. Es besteht an der Trittli-Gasse 4 die Absicht, Räume freizumachen für Inspirationen, getragen von Leuten, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben. www.trittli-gasse.ch


F

FLY ME TO THE MOON 50 JAHRE MONDLANDUNG. DIE RAKETE STARTET IM KUNSTHAUS.


Text: Kunsthaus Zürich

Vom 5. April bis zum 30. Juni 2019 widmet sich das Kunsthaus Zürich einem weltbewegenden Ereignis – der Mondlandung. Die Ausstellung ist ein Streifzug durch die Geschichte künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Mond. Ausgehend von der Romantik liegt ihr Schwerpunkt in der Kunst der Gegenwart. Ein Kunstwerk empfängt die Besucherinnen und Besucher bereits in der Eingangshalle – die flauschige Rakete ist ein Objekt von Sylvie Fleury. Das 1997 geschaffene Werk deutet an, dass die Ausstellung die Jubelfeiern zum 50. Jahrestag der Mondlandung mit Humor und durchaus kritisch hinterfragt. Anhand von 200 Exponaten besetzt das Kunsthaus Themen wie Topografie, Mondlicht und -schatten, mediale Inszenierungen und Schwerelosigkeit.

BLICK VOM MOND – REISE INS UNGEWISSE Die Mondlandung am 20. Juli 1969 war ein weltweit beachtetes Ereignis. Zum ersten Mal gab es Bilder von der Erde! Einige der ausstellenden Künstler waren euphorisiert. Sie produzierten heldenhafte Darstellungen und repräsentieren die Technik- und Fortschrittsgläubigkeit ihrer Zeit. Andere sahen die Menschheit bedroht. Aus 384’000 km Entfernung wirkt der Blaue Planet verletzlich und klein – ganz im Gegensatz zu den grossen Egos seiner Bewohner. Kuratorin Cathérine Hug hat diese Spannung geschickt inszeniert. Der Betrachter trifft auf Himmelskarten, auf romantisierende Gemälde, auf Propaganda konkurrierender politischer Systeme während des Kalten Krieges, sachliche Fotografien und fiktionale Filmszenen. Er durchwandert Installationen und lernt assoziativ die Vielfalt künstlerischer Auseinandersetzungen mit dem Mond im Verhältnis zu unserer Erde kennen. Nicht wenige Künstlerinnen und Künstler halten mit ihren Werken dem Erdenbürger einen Spiegel vor. Pamela Phatsimo Sunstrum To: The Moon, 2014 Animation, 2‘02‘‘ © Pamela Phatsimo Sunstrum


Yinka Shonibare MB –, Space Walk, 2002 – Baumwollgewebe mit Siebdruck,¨Fiberglas, Sperrholz, Vinyl, Kunststoff, Stahl, Astronauten je 212 x 63 x 56 cm Foto: Yinka Shonibare MBE, Courtesy Stephen Friedman Gallery, London, © 2018 ProLitteris, Zürich


SKURRILES TRIFFT RARES, UTOPIE AUF REALITÄT Neue Arbeiten sind von Liam Gillick, Nives Widauer und Anna Meschiari zu sehen, Lena Lapschina erweitert ein bestehendes Werk. Skurriles – wie das winzige «Mondmuseum» (1969) von Forrest Myers mit Werken von Andy Warhol, Claes Oldenburg, David Novros, Robert Rauschenberg und John Chamberlain oder der selbstspielende Flügel von Katie Paterson trifft auf Rares: die im Werk «Moon Golem» (2009) von Amalia Pica wiedergegebene Tafel mit den Namen verstorbener Astronauten und Kosmonauten ist tatsächlich auf dem Mond abgesetzt worden und bis heute dort.

VON DAHL ÜBER MUNCH BIS WARHOL UND FLEURY Liam Gillick – der normalerweise als Maler, Bildhauer und Konzeptkünstler für Furore sorgt – hat für die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung den Audioguide verfasst. Dieser führt durch die vom Kunsthaus gesetzten Themen: «Helden und Antihelden», «Mondlicht», «Inszenierung der Raumfahrt» bis hin zu «Medialer Hype», dem Buzz jener Tage, als der kleine Schritt des Neil Armstrong zu einem grossen Sprung für die Menschheit wurde, aber bereits mit dem Sputnik-Schock und Juri Gagarin in der Sowjetunion begann. Auf dem Weg begegnen wir Füssli, Munch oder von Werefkin, Meisterinnen und Meistern, die von der Eroberung des Weltraums nur träumen konnten, sowie Zeitzeugen wie dem Weltraumspaziergänger Alexei Leonow, dessen subjektive Sicht einer dokumentarischen gegenübersteht. Turner-Preisträger Yinka Shonibare reflektiert mit einigen Jahrzehnten Abstand zu dieser Zeitenwende die Anziehungs- und Abstossungskraft zwischen den Welten neu, in dem er das Thema weisser Hegemonialbestrebungen auf dem Mond und Parallelen zur Kolonisierung mittels in Waxprints gekleideten Afronauten ironisch hinterfragt. Ein weiterer Turner-Preisträger, Darren Almond, ist mit drei Werkzyklen prominent vertreten und geht der Bedeutung des Mondes für die Menschheit bis zurück in die Steinzeit nach.

EINE AUSSERIRDISCHE PARTY Marsmännchen und Mondgöttinnen merken sich den Mond-Ball vor, der am 11. Mai stattfindet. Der Vorverkauf startet im Februar. Anfang April werden auch die anderen Angebote auf www.kunsthaus.ch veröffentlicht und über Soziale Medien verbreitet.


Vladimir Dubossarsky & Alexander, Vinogradov, Cosmonaut No. 1, 2006, Öl auf Leinwand, 195 x 195 cm, Courtesy Vladimir Dobrovolsky Š Vladimir Dubossarsky and Alexander Vinogradov


O

nline & LUXUS Luxus ist für mich…


Bilder: Auftaktseite: Eloan Anquez, Bild oben: Gianluca Trezzini


Ich bin mit dem Kleid einer grossen Designerin über eine Mauer geklettert.

Zoë Pastelle

195k Follower

In Zürich weil…. Geboren und aufgewachsen! Ein Instagram Account eröffnet weil… Just for fun!

…. Oder fünf Millionen? Jetzt sind mir die Ideen ausgegangen!

Eine lustige Anekdote von einem Instagram Shooting in Zürich. Es war nicht direkt ein Instagram Shooting, aber am Zürich Film Festival vor ein paar Jahren bin ich zum Red Carpet gerannt – ich war wie immer zu spät dran – und bin mit dem Kleid einer grossen Designerin über eine Mauer geklettert. Das Kleid ist natürlich gerissen und Tommy Hilfiger hat ziemlich schräg geschaut!

Ist für dich ein Leben ohne Luxus denkbar? Dann könnte ich nach meiner Definition nicht mehr machen, was mich glücklich macht – insofern natürlich nicht!

Was ist für dich Luxus? Das zu machen, was mich glücklich macht.

Welchen immateriellen Luxus würdest du dir schenken? Zeit! Was ist für dich das Gegenteil von Luxus? Unfreiheit und Abhängigkeit.

Was ist für dich typischer Zürich-Luxus? Da gibt es vieles – eine Spritztour auf dem Zürichsee im Motorboot, Käfele im Baur au Lac und Shoppen an der Bahnhofstrasse.

Was braucht man, um Luxus geniessen zu können? Um Luxus geniessen zu können, muss man sich zuerst verausgabt haben.

Was ist das Luxuriöseste, das du besitzt? Eine Uhr.

Welchen Luxus soll die Zukunft beinhalten? Teleportationsmaschinen.

Auf welchen Luxus könntest du nicht verzichten? Uber.

Welchen ideellen Luxus sollte man sich öfter leisten? Zeit für sich.

Angenommen, du hast 20.000.—Franken zur Verfügung, um dir einen Luxus zu leisten. Wofür entscheidest du dich? Urlaub auf Bora Bora.

Gibt es etwas in deinem Leben, das andere als Luxus sehen würden? Ich denke da gibt es vieles – das häufige Reisen, die Kleider und das Essen. Jedoch kann das sehr täuschend aussehen – meist ist der Luxus mit viel Arbeit verbunden, welcher vordergründig nicht sichtbar ist.

…..Wenn’s eine Million wäre? Dann ein One Way Ticket!

Instagram Account @zoepastelle


Bilder: @sir_villforth


Auf mein bequemes Bett kann ich nicht verzichten.

David Villforth In Zürich weil… die Stadt in meinen Augen am meisten zu bieten hat. Zürich ist eine sehr alternativ eingestellte Stadt, die viel Platz für kreative Gedanken lässt. Ich habe vorher bereits in verschiedenen Städten gewohnt und lebe nun seit 3 Jahren in Zürich und ich liebe diese Stadt. Ein Instagram Account eröffnet weil… ich mich von Facebook abgewendet habe. Es gab für mich dort viel zu viele Funktionen und die Inhalte waren nicht mehr auf die jeweiligen Personen gerichtet. Darum habe ich Instagram für mich entdeckt. Man sieht auf einen Blick mehrere Bilder der Personen und kann sein Profil in eine Art Moodboard wandeln. Es hat für mich etwas Künstlerisches, zudem sagt ein Bild wirklich mehr als 1000 Worte. Eine lustige Anekdote von einem Instagram Shooting in Zürich. Ich wollte mit meiner Kollegin „Fatima“ ein Bild zu zweit machen, jedoch konnten wir uns keine Sekunde in die Augen schauen ohne zu lachen. Jeder kennt diesen Moment, man sollte ernst bleiben, aber es geht nicht. Nach unzähligen Versuchen haben wir es dennoch geschafft, alle Bilder in den Kasten zu kriegen. Was ist für dich typischer Zürich-Luxus? In Zürich wird der Luxus zur Schau gestellt und zelebriert, viele arbeiten ja auch wirklich hart und viel, um den Status zu erreichen, den sie anstreben. Typisch sind vor allem materielle Dinge, teure Mode, noch teurere Autos und immer mehr Schönheitseingriffe. Was ist das Luxuriöseste, das du besitzt? Meinen Mercedes C43 AMG Coupe. Auf welchen Luxus könntest du nicht verzichten? Auf mein bequemes Bett, ich liebe mein Bett über alles und habe oft Mühe zum Beispiel in Hotels gut zu schlafen. Zudem kann ich es mir nicht vorstellen, nicht mehr

19,1k Follower zu reisen. Wir sehen das in der Schweiz als fast schon selbstverständlich an, jedoch ist es super luxuriös. Angenommen, du hast 20.000.— Franken zur Verfügung, um dir einen Luxus zu leisten. Wofür entscheidest du dich? Ich würde mir eine gebrauchte Rolex Daytona kaufen, die sind ziemlich wertstabil. …..Wenn’s eine Million wäre? Mit einer Million würde ich mir eine Wohnung in Zürich kaufen oder zumindest einen Teil davon. …. Oder fünf Millionen? Eine sehr gute Immobilie in Zürich und wenn es nicht materiell sein muss, dann würde ich mein Leben in vollen Zügen geniessen und das Geld in sichere Wertanlagen investieren. Was braucht man, um Luxus geniessen zu können? Man braucht Zeit und in meinen Augen eine Person, mit der man es teilen kann. Was ist Luxus, wenn man es nur für sich hat? Welchen Luxus soll die Zukunft beinhalten? Gute soziale Kontakte und Freunde, mehr Unabhängigkeit, mehr Zeit für mich und mein Leben. Instagram Account @sir_villforth


Zürcher Galerien und Museen ABBT PROJECTS Strika, Gohl, Pirovino, Keiser, Deutsch, Giezendanner, Barron, Kanemura, Schifferle, Yasumura, Danwen Motorenstrasse 14, 8005 Zürich, T 043 244 97 22 Di-Fr 11-18, Sa 11-16 info@abbtprojects.com, www.abbtprojects.com THOMAS AMMANN FINE ART AG Zeitgenössische Kunst: de Kooning, Marden, Ryman, Taaffe, Twombly, u.a. Restelbergstrasse 97, 8044 Zürich, T 044 360 51 60 Mo-Fr 10-17 da@ammannfineart.com, www. ammannfineart.com ANNAMARIE M. ANDERSEN GALERIE Galerie für Moderne Kunst aus Europa, USA und China: Arcangelo, Gregoriou, Hollan, Litsios, Marini, Reum, Sole, Qi Yang, Zentilli, u.a. Bodmerstrasse 8, 8002 Zürich, T 044 281 18 81 Mi-Fr 13-18 und n.V. gallery@andersenfineart.com, www.andersenfineart.com ARTEF FINE ART PHOTOGRAPHY GALLERY Abbott, Baumgartner, Crewdson, Cunningham, Fontana, Halsman, Salas, u.a. Splügenstrasse 11, 8002 Zürich, T 043 817 66 40 Di-Fr n.V., Sa 12-17 info@artef.com, www.artef.com ART FORUM UTE BARTH Galerie für Moderne & Zeitgenössische Kunst: Abben, Eitle-Vozar, Keller, Maier, Niederer, Plimpton, Trepp, von Kaenel, Wechsler Kartausstrasse 8, 8008 Zürich, T 044 380 27 11 Di-Fr 11-18, Sa 11-15 und n.V. info@utebarth.com, www.utebarth.com

GALERIE HUBERT BÄCHLER Direkte Vermittlung und Kunstplatzierung Büro: Ausstellungsstrasse 112, 8005 Zürich, T 078 664 87 47 info@galerie-hubert-baechler.ch, www.galerie-hubert-baechler.ch GALERIE / MUSEUM BAVIERA Moderne Kunst Zwinglistrasse 10, 8004 Zürich, T 044 241 29 96 Mi-Fr 13-18, Sa 13-16 s.baviera@bluewin.ch, www.galeriemuseumbaviera.blogspot.ch BOLTELANG Gegenwartskunst Limmatstrasse 214, 8005 Zürich, T 044 273 00 10 Mi-Fr 12-18, Sa 12-17 info@boltelang.com, www.boltelang.com NADJA BRYKINA GALLERY Russische Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jh. bis heute, Nonkonformisten wie Spindler, Vulokh, Andreenkov, Kamensky u.a. Sihlstrasse 91, 8001 Zürich, T 044 222 05 05 Di-Fr 13-18 www.brykina.ch CHRISTINGER DE MAYO Junge zeitgenössische Kunst: Bennett, Hofer, Krieg, Mujica, Netzhammer, Werner, u.a. Ankerstrasse 24, 8004 Zürich, T 044 252 08 08 Mi-Fr 12-18, Sa 11-17 und n.V. contact@christingerdemayo.com, www.christingerdemayo.com

GALERIE HAAS AG Alcaraz, Amiet, Bianchet, Bohnhoff, Braque, Derain, Fautrier, Gartner, Hodler, Ikemura, Kirchner, Klein, Kuehn, Mannel, u.a. Talstrasse 62a, 8001 Zürich, T 043 497 20 26 Mo-Fr 10-12.30, 14-18 und n.V. contact@galeriehaasag.ch, www.galeriehaasag.ch HAUSER & WIRTH ZÜRICH Bourgeois, Claerbout, Graham, Heilmann, The Estate of Eva Hesse, Jackson, Khedoori, Kuitca, Lassnig, McCarthy, Rist, Sala, Sasnal, Schlingensief, Signer, Smit, Thater, Thomkins u.a. Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 446 80 50 Di-Fr 11-18, Sa 11-17 zurich@hauserwirth.com, www.hauserwirth.com HÄUSLER CONTEMPORARY Internationale zeitgenössische Kunst: Fulton, de Ganay, Heilmann, Kiecol, Kowanz, Ledgerwood, Morris, Partenheimer, Reidl, Schuler, Signer, Sonnier, Turrell, u.a. Stampfenbachstrasse 59, 8006 Zürich, T 043 810 04 26 Di-Fr 12-18, Sa 11-16 und n.V. galerie@haeusler-contemporary.com, www.haeusler-contemporary.com GALERIE CLAUDINE HOHL Zeitgenössische Schweizer Kunst, konkret, abstrakt, figurativ, etablierte KünstlerInnen und Neuentdeckungen Am Schanzengraben 15, 8002 Zürich, T 044 202 72 43 Mi und Fr 15-18, Sa 13-15 oder n.V. claudinehohl@hotmail.com, www.galerieclaudinehohl.ch

GALERIE SYLVA DENZLER Galerie für zeitgenössische Schweizer Kunst Gemeindestrasse 4, 8032 Zürich, T 043 268 43 83 Mi-Fr 14-18.30, Sa 14-16 und n.V. galerie@sylva-denzler.ch, www.galerie-sylva-denzler.ch

ANDY JLLIEN FINE ART Bruskin, Guthrie, Hare, Meier, Roth, Ruscha, Spoerri, Vassiliev, Wesselmann Rämistrasse 18, 8001 Zürich, T 044 252 95 00 nach Vereinbarung ajart@hispeed.ch, www.ajfineart.ch

ELTEN & ELTEN Zeitgenössische Kunst: Csuka, Gaul, Kober, Koshlyakov, Kowski, Lehmann, Raab, Riediger, Schröter, Sigg, Wilken, Wunderly, u.a. Wilfriedstrasse 19, 8032 Zürich, T 044 260 53 30 Nach Vereinbarung mve@mve.ch, www.mve.ch

J & P FINE ART Meister der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts: Amiet, Chagall, Giacometti, Kandinsky, Matisse, Rodin, u.a. Talstrasse 66, 8001 Zürich, T 043 344 89 70 Mo-Fr 9.30-12, 14-17.30 und n.V. info@j-pfineart.com, www.j-pfineart.com

FOXX GALERIE Pop Art, 3-D Art, Comix Art, Animation Art: Berges, Döring, Götze, Kühn, Ramos, Rizzi, u.a. Rindermarkt 13, 8001 Zürich, T 044 261 88 61 Di-Fr 10.30-13.30 / 14.30-18.30, Sa 10-16 popart@foxxgalerie.com, www.foxxgalerie.com

KARMA INTERNATIONAL Zeitgenössische Kunst: Brzezanska, Ekblad, Hominal, Rosenkranz, Sauter, Tanaami, u.a. Hönggerstrasse 40, 8037 Zürich, T 043 535 85 91 Mi-Fr 12-18, Sa 12-16 und n.V. info@karmainternational.org, www.karmainternational.org

GALERIE GMURZYNSKA Klassische Moderne, osteuropäische Avantgarde der 1910er bis 1930er Jahre: Calder, Degas, Fontana, Kounellis, Malevich, Miró, Nevelson, Picasso, Rodchenko, Schwitters, Wesselmann, u.a. Paradeplatz 2, 8001 Zürich, T 044 226 70 70 Mo-Fr 10-18, Sa 10-16 galerie@gmurzynska.com, www.gmurzynska.com GALERIE ALEXANDER E. RÄBER Arroyo, Berrocal, Gigliotti, Perl, Schmid, u.a. Oberdorfstrasse 21/23, 8001 Zürich, T 044 262 06 00 Mo 13.30-19, Di-Fr 11-19, Sa 10-17 und n.V. info@galerie-raeber.ch, www.galerie-raeber.ch MARLENE FREI GALERIE & EDITION Boeschenstein, Bruhin, Cage, Filliou, Kapielski, Meyer, Noël, Roesch, Roth, Rothacher, Schmit, u.a. Zwinglistrasse 36 (Hof), 8004 Zürich, T 044 291 20 43 Di-Fr 12-18.30, Sa 12-16 marlenefrei@bluewin.ch, www.marlenefrei.com

FRANK JOSS New York mon Amour

ART SELECTION, HANS PETER & SUSANNE GILG Junge, vorwiegend abstrakte Kunst – Kunsthandel Aragó, Tinguely, van der Ster u.a. Weinbergstrasse 93, 8802 Kilchberg, M 079 356 93 30 Nur nach Vereinbarung artselection@bluewin.ch, www.artselection.ch ART STATION ISABELLA LANZ Galerie für zeitgenössische Kunst Hochstrasse 28, 8044 Zürich, T 043 343 99 44 Mi-Fr 14-19, Sa 12-17 und n.V. info@artstation-zuerich.ch, www.artstation-zuerich.ch

GALERIE PATRIK FRÖHLICH Afrikanische und ozeanische Kunst Obere Zäune 24, 8001 Zürich, T 044 242 89 00 Di-Fr 10-12, 14-18.30, Sa 11-16 patrikfroehlich@swissonline.ch, www.tribalart.ch GALERIE BOB GYSIN Gegenwartskunst von Schweizer Künstlern: Georg Aerni, Matthias Bosshart, Christoph Brünggel, Teresa Chen, Christoph Hänsli, Ray Hegelbach, Dominique Lämmli, Bessie Nager (1962-2009), Carmen Perrin, Anina Schenker, Christoph Schreiber, Karin Schwarzbek, Miriam Sturzenegger Ausstellungsstrasse 24, 8005 Zürich, T 044 278 40 60 Di-Fr 13-18, Sa 12-16 info@gbg-galerie.ch, www.gbg-galerie.ch

Marianne von Werefkin, Schlittschuhläufer, 1911 Tempera auf Papier auf Karton, 57 x 75 cm Fondazione Marianne Werefkin, Museo Comunale d‘Arte Moderna, Ascona


Richard Hamilton, Towards a definitive statement on the coming trends in menswear and accessories (a) Together let us explore the stars, 1962, Ölfarbe, Zellulosefarbe und bedrucktes Papier auf Holz, 61 x 81,3 cm, Tate: Purchased 1964, Foto: Tate, London 2018, © 2018 ProLitteris, Zürich GALERIE RÖMERAPOTHEKE Zeitgenössische Kunst: Cienski, Gähler, Gunstheimer, Kettner, Joly, Suerkemper, Villiger, Vanhöfen, Weihrauch u.a. Rämistrasse 18, 8001 Zürich, T 043 317 17 80 Mi-Fr 14-18.30, Sa 12-16 gallery@roemerapotheke.ch, www.roemerapotheke.ch GALERIE ROSENBERG Staffelstrasse 12, 8045 Zürich, T 044 311 79 52 Mi-Fr 13-18.30, Sa 11-16 und n.V. info@galerie-rosenberg.ch, www.galerie-rosenberg.ch ROTWAND Zeitgenössische, internationale Kunst: Erb, Gerhard, Goodwin, Hunt, Luser, Lutz, Mattenberger, Phelps, Schürmann, Shiota Lutherstrasse 34, 8004 Zürich, T/F 044 240 30 55/56 Mi-Fr 14-18, Sa 11-16 und n.V. info@rotwandgallery.com, www.rotwandgallery.com KATZ CONTEMPORARY Esser, González, Graf, Lenk, Llach, von Meyenburg, Zaech u.a. Haus zur Katz, Talstrasse 83, 8001 Zürich, T 044 212 22 00 Di-Fr 11-18, Sa 12-16 und n.V. info@katzcontemporary.com, www.katzcontemporary.com

SAM SCHERRER CONTEMPORARY Steinacher, Czerwinski, Salzmann, Muff Kleinstrasse 16, 8008 Zürich, T 044 260 44 33 Do-Fr 14-18, Sa 12-16 und n.V. art@samscherrer.ch, www.samscherrer.ch

SCHAU ORT. CHRISTIANE BÜNTGEN Zeitgenössische, konzeptionelle und international ausgerichtete Kunst: Carl, Ceulers, Cytter, Dahn, Di Bianco, Stalder, Weingartner, Wieser, u.a. Müllerstrasse 57, 8004 Zürich, T 043 322 01 15/16 Mi-Fr 14-18, Sa 12-16 und n.V. info@schauort.com, www.schauort.com

ALEX SCHLESINGER Anderes, Bittersohl, Fabrikant, Häsli, Hasse, Jaccard, Jenzer, Käser, Mars, Pocci, Tschudi, Weber, Winter u.a. Tödistrasse 48, 8002 Zürich, T 043 233 92 93 Do-Fr 13-18, Sa 12-16 und n.V. info@galas.ch, www.galas.ch

GALERIE PETER KILCHMANN Zeitgenössische Kunst: Alÿs, Bajevic, Bauer, Doherty, Jakob, Leutenegger, Macchi, Margolles, Marti, u.a. Zahnradstrasse 21, 8005 Zürich, T 044 278 10 10 Di-Fr 10-18, Sa 11-17 info@peterkilchmann.com, www.peterkilchmann.com

SEMINA RERUM - IRÈNE PREISWERK Malerei, Fotografie, Installation, Video: Fuchs, Danuser, Evers, Fujii, Good, Jedlicka, Kappeler, Steffensen, Strba, Varady, Widauer u.a. Cäcilienstrasse 3, 8032 Zürich, T 044 251 26 39 Do-Fr 14-18, Sa 13-16 ipreiswerk@bluewin.ch, www.seminarerum.ch

KOLLER AUKTIONEN ZÜRICH Alte und moderne Kunst, Antiquitäten, Asiatica, Schmuck Hardturmstrasse 102, 8031 Zürich, T 044 445 63 63 Mo-Fr 9-12 / 13.30-18 office@kollerauktionen.ch, www.kollerauktionen.ch GALERIE KORNFELD ZÜRICH Klassische Moderne Titlisstrasse 48, 8032 Zürich, T 044 251 03 60 Öffnungszeiten nach Vereinbarung galerie@kornfeld.ch, www.kornfeld.ch SUSANNA KULLI Zeitgenössische Kunst: Armleder, Crotti, Herzog, Hirschhorn, Khatami, Manz, Merrick, Mosset, Nannucci, Rockenschaub, u.a. Dienerstrasse 21, 8004 Zürich, T 043 243 33 34 Di-Fr 13-18, Sa 11-16 info@susannakulli.ch, www.susannakulli.ch GALERIE LANGE + PULT Bourgeat, Da Mata, Dussoix, Feuz, Mercier, Rittener, Reist, Schramm, Stoffel, Ullrich u.a. Limmatstrasse 291, 8005 Zürich, T 044 212 20 00 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 info@langepult.com, www.langepult.com KUNSTWARENHAUS NEUMARKT Junge Nachwuchstalente der kulturellen Untergrundszenen Zürichs, Berlins und Londons Neumarkt 6, 8001 Zürich, T 044 501 88 18 Di-Fr 11-18.30, Sa 11-17 info@kunstwarenhaus.ch, www.kunstwarenhaus.ch LAZERTIS GALERIE Bonfanti, Castellani, Dorazio, De Clercq, D’Oora, Di Robilant u.a. Universitätsstrasse 9 + 21, 8006 Zürich, T 044 261 14 13 Di-Fr 12-18.30, Sa 12-16 und n.V. www.lazertisgalerie.ch MAI 36 GALERIE Internationale zeitgenössische Kunst: Ackermann, Baldessari, Balkenhol, Fries, Mapplethorpe, McBride, Mullican, Ruff, Weiner u.a. Rämistrasse 37, 8001 Zürich, T 044 261 68 80 Di-Fr 11-18.30, Sa 11-16 mail@mai36.com, www.mai36.com

GALERIE MARK MÜLLER Zeitgenössische Kunst: Bandau, Baudevin, Baumann, Boller, Brandmeier, Frei, Gritsch, Grosse, Hafif, Hollingsworth, Lieber, Marioni, Millar, Morellet u.a. Hafnerstrasse 44, 8005 Zürich, T 044 211 81 55 Di-Fr 12-18, Sa 11-16 mail@markmueller.ch, www.markmueller.ch MITTERRAND+SANZ / CONTEMPORARY ART Zeitgenössische Kunst: Bassanini, Carpenter, Les Frères Chapuisat, Closky, Davis, Flumet, Freeman, Hila, Kogler, Lefcourt, Morillo, Peinado, Phelan, Ramishvili, Rendon, Slife, Wilson Limmatstrasse 265, 8005 Zürich, T 043 817 68 70 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 contact@mitterrand-sanz.com, www.mitterrand-sanz.com GALERIE ORLANDO GMBH Klassische Moderne – Russische, osteuropäische, deutsche und schweizerische Avantgarde: Amiet, Barlach, Exter, Itten, Kirchner, von Jawlensky, Kljun, Larionow, Lissitzky, Macke, Malewitsch, Marc, Popowa, Puni, Rodtschenko, von Werefkin Dreikönigstrasse 12, 8002 Zürich, T 043 497 24 82 Mo-Fr 10-12.30 / 14.30-18.30, Sa 11-16 galerie@orlando-gmbh.ch, www.orlando-gmbh.ch GALERIE BOB VAN ORSOUW Zeitgenössische Kunst: Akakçe, Akkerman, Araki, Eloyan, Henning, Hubbard/Birchler, Moriyama, Neto, Opie, Schnider, Shahbazi u.a. Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 273 11 00 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 und n.V. mail@bobvanorsouw.ch, www.bobvanorsouw.ch GALERIE AM PARADEPLATZ Gegenständliche Kunst mit Schwerpunkt Schweiz Bleicherweg 3, 8001 Zürich, T 044 221 07 31 Di-Fr 13-18.00, Sa 12-16 galerie.paradeplatz@bluewin.ch, www.galerie-paradeplatz.ch GALERIE FRANCESCA PIA Bayrle, Dafflon, Decrauzat, Godinat, Grigely, Guyton, Koether, Serralongue, Shrigley, Tatham u.a. Limmatstrasse 268, 8005 Zürich, T 044 271 24 44 Di-Fr 12-18, Sa 11-17 info@francescapia.com, www.francescapia.com

GALERIE NICOLA VON SENGER AG Zeitgenössische Kunst – Fotografie & neue Medien: Ballen, Berkhemer, Breuning, Gelitin, Motti, Parr, Rodgers, Sala, Sassolino u.a. Limmatstrasse 275, 8005 Zürich, T 044 201 88 10 Di-Fr 11-18, Sa 11-17 info@nicolavonsenger.com, www.nicolavonsenger.com SOON ART Gegenwartskunst – Street-Art, Urban-Art & digitale Kunst info@soon-art.ch, www.soon-art.ch GALERIE ERICH STORRER Zeitgenössische Kunst: Damisch, Egl, Horsky, Joy, MacKendree, Pils, Rotterdam, Wortelkamp Scheuchzerstrasse 25, 8006 Zürich, T 044 362 73 14 Offen nach Vereinbarung contact@galeriestorrer.com, www.galeriestorrer.com THE TRACE GALLERY Lowbrow, Pop Surrealism and Contemporary Art from outside the institutions Militärstrasse 76, 8004 Zürich, T 044 240 00 60 Mi-Fr 14-18 und n.V. info@thetrace.ch, www.thetrace.ch GALERIE ANDRES THALMANN Internationale zeitgenössische Kunst sowie etablierte Schweizer Künstler und Jungtalente Talstrasse 66, 8001 Zürich, T 044 210 20 01 Mo-Fr 11-18.30, Sa 11-16 und n.V. galerie@andresthalmann.com, www.andresthalmann.com ANNEMARIE VERNA GALERIE Zeitgenössische Kunst nach 1960: Calderara, Christen, Egan, Flavin, Francisco, LeWitt u.a. Neptunstrasse 42, 8032 Zürich, T 044 262 38 20 Mi-Fr 14-18.30, Sa 11-14 office@annemarie-verna.ch, www.annemarie-verna.ch

GALERIE EVA PRESENHUBER Zeitgenössische Kunst: Aitken, Carron, Donnelly, Gordon, Handforth, Lord, Tim Rollins and K.O.S., Eva Rothschild, Shearer, Smith u.a. Zahnradstrasse 21, 8040 Zürich, T 043 444 70 50 Di-Fr 10-18, Sa 11-17 info@presenhuber.com, www.presenhuber.com GALERIE PROARTA AG Klassische Moderne & zeitgenössische abstrakte Kunst: Arp, Calder, Delaunay, Francis, Honegger, Jenkins, Lohse, Knoebel, Komarin, Miró, Poliakoff, Shin, Tress, Voss u.a. Bleicherweg 20, 8002 Zürich, T 044 202 02 02 Di-Fr 11-18, Sa 11-16 proarta@proarta.ch, www.proarta.ch

97


GALERIE VON VERTES Klassische Moderne, Impressionismus, dt. Expressionismus, Ecole de Paris, Kunst nach 1945: Bonnard, Calder, Feininger, Giacometti, Hirst, Kandinsky u.a. Bahnhofstrasse 3, 8001 Zürich, T 044 211 12 13 Di-Fr 10.30-18, Sa 10.30-16 info@vonvertes.com, www.vonvertes.com VILLA GRISEBACH AUKTIONEN AG Bahnhofstrasse 14, 8001 Zürich, T 044 212 88 88 FABIAN & CLAUDE WALTER GALERIE Neue Tendenzen der internationalen Gegenwartskunst: Braas, Burkhard, Denzler, Hebeisen, Helbling, Huelin, Iinuma, Oppenheim, Stepanek, Maslin, Strba, Suermondt, u.a. Rämistrasse 18, 8001 Zürich, T 044 440 40 18 Mi-Fr 14-18.30, Sa 12-16 galerie@fabian-claude-walter.com, www.fabian-claude-walter.com GALERIE WALU AG Afrikanische Kunst Mühlebachstrasse 14, 8008 Zürich, T 044 280 20 00 Offen nach Vereinbarung info@walu.ch, www.walu.ch GALERIE BRIGITTE WEISS Zeitgenössische Kunst Müllerstrasse 67, 8004 Zürich, T/F 044 241 83 35 Di-Fr 11-18, Sa 11-17 brigitteweiss@bluewin.ch, www.likeyou.com/brigitteweiss WELTI MODERN ART Kunst des 20. Jahrhunderts – Schweizer Kunst, Klassische Moderne, Internationale Kunst: Arp, Beckmann, Beuys, Braques, Chagall, Chillida, Derain, Dix, Giacometti, Kirchner, Moore, Picasso, Polke, Schmidt-Rottluff, u.a. Mythenquai 20, 8002 Zürich, T 044 202 40 41 Offen nach Vereinbarung galerie@rwma.ch, www.rwma.ch Galerie Widmer Auktionen AG Papierarbeiten des 19. und 20. Jh. und Schweizer Kunst: Delacroix, Cézanne, Amiet, Giacometti, Vallotton, u.a. Kirchgasse 33, 8001 Zürich, T 043 343 90 33 Mi-Fr 12-18 und n.V. mschoeb@galeriewidmer.com, www.galeriewidmer.com GALERIE & EDITION STEPHAN WITSCHI Gegenwartskunst aus der Schweiz, USA & Afrika: Camenisch, Güdemann, Honegger, Kröning, Lee, Marty, Ott, Radelfinger, Schreiber, Witschi, Wyss Zwinglistrasse 12 (Hof), 8004 Zürich, T 044 242 37 27 Mi-Fr 14-18, Sa 14-17 galerie@stephanwitschi.ch, www.stephanwitschi.ch ANTIQUARIAT & GALERIE GERHARD ZÄHRINGER Spezialgebiete: Kunstdokumentation, Œuvre-Kataloge, Fotografie, Bibliophilie, illustrierte Bücher und Buchkunst des 20. Jahrhunderts, Handpressdrucke, Künstlergraphik, Mappenwerke, Zeichnungen, Bilder, japanische Farbholzschnitte Permanent: Beyerle, Godel, Holländer, Mamtani, Naegeli, Schwarz, Zylla, u.a. Froschaugasse 5, 8001 Zürich, T 044 252 36 66 Di-Fr 10-13, 14-18, Sa 10-16 und n.V. zaehringer@sunrise.ch, www.zaehringer-zuerich.com GALERIE ZIEGLER SA Adler, Agam, Arp, Bill, Caro, Fedier, Gerber, Gugelmann, Held, Huot, Jensen, u.a. Rämistrasse 34, 8001 Zürich, T 044 251 23 22 Mi-Fr 13-18, Sa n.V. z1@galerieziegler.ch, www.galerieziegler.ch

FRANK JOSS Wiederentdeckung der Wildheit

Museen und Ausstellungsräume MUSEUM BELLERIVE Seit 1968 Kunstgewerbesammlung des Museums für Gestaltung Zürich, angewandte Kunst im Schweizer Unikat- und Kleinserienbereich Höschgasse 3, 8008 Zürich, Di-So 10-17 www.museum-bellerive.ch DAROS COLLECTION Wechselnde Ausstellungen zu moderner und zeitgenössischer Kunst aus Europa, Nord- und Lateinamerika Löwenstrasse 25, 8001 Zürich, T 044 447 70 70 www.daros.ch GRAPHISCHE SAMMLUNG DER ETH Die Sammlung umfasst Druckgraphik alter Meister: von Schongauer, Dürer, Rembrandt, Piranesi bis Goya, Schweizer Druckgraphik und Zeichnungen des 19. und 20. Jahrhunderts: von Bernhard Luginbühl, Dieter Roth, Franz Gertsch bis Andy Warhol Rämistrasse 101, 8092 Zürich, T 044 632 40 46 Mo-Fr 10-17, Mi 10-19 www.gs.ethz.ch HAUS KONSTRUKTIV Wechselausstellungen zu konstruktiver und konkreter Kunst Selnaustrasse 25, 8001 Zürich, T 044 217 70 80 Di und Do-So 11-17, Mi 11-20 info@hauskonstruktiv.ch, www.hauskonstruktiv.ch HELMHAUS Zeitgenössische Kunst, hauptsächlich von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern oder von Kunstschaffenden, die in der Schweiz leben Limmatquai 31, 8001 Zürich, T 044 251 61 77 Di-So 10-18, Do 10-20 www.helmhaus.org KUNSTHALLE ZÜRICH Wechselausstellungen internationaler Gegenwartskunst Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 272 15 15 Di, Mi, Fr 11-18, Do 11-20, Sa-So 11-17 www.kunsthallezurich.ch KUNSTHAUS ZÜRICH Bedeutendste Sammlung von Alberto Giacometti, mittelalterliche Skulpturen und Tafelbilder, niederl. und ital. Barock, Höhepunkte der Schweizer Malerei des 19. und 20. Jh, berühmteste Werkgruppe von Johann Heinrich Füssli und Ferdinand Hodler, der Zürcher Konkrete Richard Paul Lohse, junge Schweizer Künstler Pipilotti Rist, Peter Fischli, David Weiss. Internat. Schwerpunkte: Munch, Picasso, Kokoschka, Beckmann, Corinth, Monet, Rothko, Merz, Twombly, Beuys, Bacon, Baselitz Heimplatz 1, 8001 Zürich, T 044 253 84 84 Di/Fr-So 10-18, Mi/Do 10-20, Montag geschlossen www.kunsthaus.ch KUNSTRAUM WALCHETURM Unabhängige Kunstplattform für nationale und internationale zeitgenössische KünstlerInnen Kanonengasse 20, 8004 Zürich, T 043 322 08 13 Ausstellungen: Mi-Fr 14-18, Sa 14-17 www.walcheturm.ch

98

MIGROS MUSEUM FÜR GEGENWARTSKUNST Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, T 044 277 20 50 Di, Mi, Fr 11-18, Do 11-20, Sa und So 10-17 www.migrosmuseum.ch MUSEUM FÜR GESTALTUNG ZÜRICH Design, visuelle Kommunikation, Architektur, Fotografie, Kunst, Neue Medien Toni-Areal / Pfingstweidstr. 96, 8005 Zürich, T 043 446 67 67 Di-So 10-17, Mi 10-20 www.museum-gestaltung.ch MUSÉE VISIONNAIRE Museum für Art Brut und Outsider Art Predigerplatz 10, 8001 Zürich, T 044 251 66 57 Mo-Sa 14-18, jeden 18. im Monat von 18-22 www.museevisionnaire.ch MUSEUM RIETBERG ZÜRICH Kunst aus Asien, Afrika, Amerika & Ozeanien Gablerstrasse 15, 8002 Zürich, T 044 206 31 31 Di-So 10-17, Mi und Do 10-20 www.rietberg.ch SHEDHALLE ROTE FABRIK Wichtiger Referenzpunkt einer experimentellen, gesellschaftskritischen und zeitgenössischen Kunstpraxis Seestrasse 395, 8038 Zürich, T 044 481 59 50 Mi-Fr 13-18, Sa und So 12-18 www.shedhalle.ch


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Zürcher Bahnhofstrasse Magazine 1/19 by Zürcher Bahnhofstrasse Magazine - Issuu