Diese erste Übung dient auch als Stimmton!

Atmung / Einblasen /
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Diese erste Übung dient auch als Stimmton!

Atmung / Einblasen /
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allgemeIne sIgnale
Das hohe Wecken
„Das hohe Wecken“ gehört zu den anspruchsvollen Signalen. Sollte es zweckbestimmt aufgeführt werden und ganz am Anfang eines täglichen Bläsereinsatzes stehen, so ist unbedingt zu einem gründlichen Einblasen zu raten.
Darüber hinaus wird bei diesem Signal der Ton a” verlangt. Dieser Ton kommt aber in der Naturtonreihe so nicht vor. Der sechste Naturton auf dem Fürst-Pless-Horn ist das b”, das allerdings einen Halbton höher erklingt als das geforderte a``. Daher muss das b`` möglichst tief geblasen werden, damit es ungefähr die Höhe des darunter liegenden a” trifft.
Tipp: BläserInnen, die das b” gut erreichen, sollten diesen Ton unter Zuhilfenahme eines Stimmgerätes mit dem Ansatz tiefer biegen und sich beim Erreichen des a” die Lippenspannung und Atemintensität merken. Wenn dies mühelos klappt, hat man gute Chancen, das a” auf Anhieb zu treffen.
Wie an der Metronomangabe zu erkennen ist, wird in ganzen Takten gezählt, d. h., das Metronom schlägt nur auf die erste Zählzeit im Takt. Außerdem beginnt das Signal mit zwei Sechzehntelnoten als Auftakt, die bei laufendem Metronom noch vor der ersten betonten Note (Metronomschlag des ersten vollen Taktes) geblasen werden müssen.

Halali ∙ Die
JagdleItsIgnale
Band 2
Jagdleitsignale regeln den Jagdbetrieb. im Band 1 wurden bereits die bekanntesten Leitsignale vorgestellt und zum Üben aufbereitet, wie z. B. Treiber in den Kessel, Anblasen des Treibens, Aufmunterung zum Treiben, Aufhören zu schießen etc.
Hier folgen noch vier zusätzliche Signale, die häufig bei Wettbewerben in den Leistungskategorien B und A vorkommen.
Hunderuf
Der „Hunderuf“ wird besonders bei Jagdhundepräsentationen, -ausstellungen und -prüfungen verlangt. Das Signal stellt einige Anforderungen an die Beweglichkeit und Treffsicherheit in den Sechzehntelpassagen und den hier auftretenden Tonsprüngen. Solche Stellen, wie beispielsweise in Takt 3, sollten zunächst langsam geübt und allmählich in der Geschwindigkeit gesteigert werden, bis genügend Sicherheit für das originaltempo vorhanden ist.


Damhirsch tot

„Damhirsch tot“ ist in einem schnellen 6/8-Takt komponiert. Hier gilt wieder als Grundschlag die punktierte Viertelnote. Deshalb gibt es zwei Schläge pro Takt. Das zum Signal laufende Metronom würde demnach auf die erste und vierte Achtelnote eines jeden Taktes schlagen, entsprechend den Strichen im Notenbeispiel.
Achtung: Da dem Signal ein Auftakt vorangestellt ist, beginnt man schon am Ende des zweiten Einzähltaktes.
Die Bindungen im ersten Takt der ersten Stimme sind eine weitere Schwierigkeit. Hier sei noch einmal daran erinnert, dass es eine große Erleichterung darstellt, die Zungenbewegung während der Bindung mittels Silben zu kontrollieren. Der tiefere Ton wird stimmlos „ta“ oder „tü“ ausgesprochen, die Bindung zum höheren Ton erfolgt mit „i“, im Zusammenhang also „ta-i“. Die Bindung von oben nach unten entsprechend umgekehrt „ti-a“11.
