Nr. 4 / 13. Mai 2015 / 31. Jahrgang
Offizielles Organ des Schweizerischen Auto- und Motorradfahrer-Verbandes
Motocross-Saisonstart in Wohlen 88. SAM-Delegiertenversammlung in Boswil Trial-Trainingsevent Herbolzheim Supermoto-Training Sundgau Mofacross Nänikon Mofacup Roggwil
KMS-SAM - SUPERM OTO- RAC IN G -W EEKEN D S U N D GAU F
SAMSTAG/SONNTAG, 11./12. APRIL 2015
SUPERMOTO FÜR ALLE Im Sundgau organisierte der KMS-Teamchef Marcel Künzler ein Training für alle
Ob Lizenzfahrer oder Neueinsteiger, alle waren an diesem Supermoto-Trainingswochenende in Sundgau gut aufgehoben – dafür hatte Marcel Künzler gesorgt. M ichael D i ch t l ( w w w.midi - pic s .de)
85 TEILNEHMER
Auf der Kartbahn, in der Nähe von Basel und Mülhausen, konnten die Fahrer ihre neuen Maschinen in Renntrimm bringen, Fahrwerksabstimmungen durchführen und Reifen testen. Unter den ca. 85 anwesenden Teilnehmern tummelten sich nicht nur die Lizenzfahrer. Marcel Künzler brachte auch für Neueinsteiger bzw. Interessenten, die für einmal Rennfeeling erleben wollten, acht Miet-Töffs aus dem Zürcher Oberland mit.
TRAINING UND BENZINPLAUDEREI
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ünktlich vor Saisonbeginn (Roggwil 9./10. Mai) trafen sich die SupermotoCracks auf Einladung von KMS-Team-
chef Marcel Künzler zum Trainingswochenende
Nicolas Widmer in Schräglage.
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im Sundgau.
Die Veranstaltung, unterteilt in vier Leistungsgruppen, ging unfallfrei über die Bühne. Neben dem Rennsport stand Geselligkeit und intensive Benzinplauderei auf dem Programm. Am Sonntagnachmittag konnten die SupermotoNeulinge an einem Offroadkurs des Teamchefs teilnehmen.
Das KMS Racing Team 4/2 4/ 2 015 0in15voller M O TAufmachung. OR JOURNAL
Neu im Supermoto: der Doppelsitzer :-) (Michael Loner mit seiner Frau als Sozia).
GROSSER DANK AN KEMPF UND HERZOG
Abschliessend gebührt ein besonderer Dank dem SAM-Sportchef Philipp Kempf. Ohne seinen Einsatz wäre eine Genehmigung seitens der französischen Behörden besonders für den Sonntag nicht zustande gekommen. Dankesworte auch an Mister Offroad-Designer Ueli Herzog. Am Freitagabend baggerte Ueli bis in die Dunkelheit einen Mega-Offroad-Sektor. Mäse Künzler mit Sekretärin Jenny und die Rennfahrer waren dann am Sonntagspätnachmittag mit dem Trainings-Event vollen Lobes. Eventuell wird dieses sonst an Ostern in Villars-sous-Ecot veranstaltete Racing-Weekend im Sundgau beibehalten. ❮
froad-Teil.
chael Dichtl /// Fotos: Mi
Der jüngste Teilnehmer: Lenny Mark.
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Ohne den Einsatz von Philipp Kempf wäre die Genehmigung der Behörden nicht zustande gekommen
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M a r c el K ünzle r
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WI N TE RM OTOCROSS F RA N KEN BAC H D
SONNTAG, 13. MÄRZ 2016
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HEISSE KÄMPFE
WINTERCROSS Zum 46. Mal fand das Wintermotocross in Frankenbach statt
Der traditionelle Startschuss zur Motocross-Saison gehört nicht nur zur Elite der Veranstaltungen in Deutschland, sondern wird auch international beachtet. Tex t : G i s ela H il f ike r / M C C F r a nke nb ach F o t o s: R i c o S chneller/s w pi c s .c o m
Feuerwerk bei der Zieldurchfahrt.
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umal auch die Piste bei den Fans – die Kulisse ist mit 4000 Zuschauern alljährlich beeindruckend – regelmäs-
sig für Nervenkitzel sorgt. Zwölf Sprunghügel reihen sich auf der 1500 Meter langen Strecke pro Runde aneinander. Das Highlight bildet der für die Frankenbacher Anlage typische Steilhang, bei dem sich die Piloten auf ihren Maschinen im freien Fall 10 Meter in die Tiefe stürzen. Rund 30 Schweizer haben sich in der Startliste eingeschrieben und waren nicht nur zum «Mitfahren» angereist – sie mischten aktiv an der Spitze mit. Im Ausscheidungsmodus wurde bestimmt, wer am Schluss im Super-Finale mitfahren konnte.
SPANNUNG BIS ZUM SCHLUSS
Simon Baumann. Sieger Angus Heidecke. Cyrill Scheiwiller.
Es war packend vom Anfang bis zum Schluss! Erst hat sich der Schweizer Simon Baumann den Holeshot im Super-Finale geholt, was angesichts des regelmässig sehr reaktionsschnell startenden Dennis Ullrich eine kleine Überraschung war. Allerdings konnte sich Dennis Ullrich recht zügig innerhalb der ersten Runde an Position 1 setzen, dicht gefolgt von Angus Heidecke. Ulle und Angus lieferten sich dann im weiteren Verlauf des Rennens einen packenden Zweikampf, in dessen Folge die #149 gegen den mächtigen Druck von Angus Heidecke nicht dagegenhalten konnte. Die Bedingungen waren inzwischen für Dennis’ Geschmack zu trocken und hart geworden und so konnte er seine Qualitäten nicht so in Szene setzen, wie er sich das vorgestellt hatte. Am Ende war es dann auch Angus, der die Nase vorn hatte und als Erster von Böllerschüssen begleitet durchs Ziel fuhr. Immerhin konnte das KTM Sarholz Racing Team einen Doppelsieg mit nach Hause nehmen. Aus Ulles Sicht jedoch ein schwacher Trost. Er hatte sich, sichtlich enttäuscht, doch mehr erhofft.
UND DIE SCHWEIZER?
Loris Freidig.
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Auf dem hervorragenden 5. Platz überquerte Yves Furlato als bester Schweizer die Ziellinie. Hinter ihm folgen Rang auf Rang die Schweizer; Simon Baumann wurde 7., Andy Baumgartner 9., Cyrill Scheiwiller 11. usw. … Das B-Final, welches sich aus den Rängen G>.EB QP* iPLQP/ :&jIL_Jj'L-/)In&OP e&)j0mensetzte, wurde vom Deutschen Stefan Frank dominiert. In diesem Lauf wurde Cyrill Brumann bester Schweizer auf Rang 7. Im Dirtfreak-Race (Ränge 19–38 aus den beiden Zeittrainings-Gruppen) feierten die Schweizer gleich einen 4-fachen Sieg. David Schoch, Ramon Keller, Mike Gaugler und Yves Stadelmann liessen den Gegnern keine Chance. ❮
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RE POR TAGE: DAS HP S-TE AM
BENZIN IM BLUT …
3 wilde Jungs
Was entstehen kann, wenn ihre Träume verwirklichen wollen Das HPS-Team. Hunziker Power Staffelbach. Es wurde im Jahr 2001 von Urs Hunziker, Roger Maurer und Stefan Bolliger gegründet. Damals waren es 3 wilde Jungs, die sich im Supermoto-Sport beweisen wollten. Tex t : M a r t in R o t h / G i s ela H il f ike r
S
chon damals bauten sie sich ihre Bikes komplett selber um, so wie es heute nach schon fast alter Tradition
immer noch gemacht wird.
FAHRER AUS GANZ EUROPA
Schnell stellte sich heraus dass die drei nicht unbedingt zu den besten Fahrern gehörten. Sie hatten zwar das beste Material, dies alleine reichte allerdings nicht zum Erfolg. Also beschlossen die drei, die aktive Karriere als Fah-
rer zu beenden und neu zu beginnen. Nicht mit ihnen als Fahrer, sondern als Mechaniker und Supporter.
heute dazu beigetragen, dass das HPS -Team eines der erfolgreichsten überhaupt ist.
Das Team holte sich bessere und schnellere Fahrer und unterstützte diese mit seinem Material. Dieses Konzept hat man bis heute genauso beibehalten. Mit Erfolg! Über all die Jahre gab es schon diverse Fahrer aus ganz Europa. Deutsche, Franzosen, Belgier, Österreicher, Schweden, Schweizer, und auch schon einer aus Wald ZH :-) Von überall her waren sie schon zu Gast in Staffelbach. Sie alle haben bis
TITEL IM VISIER
In all den Jahren hat Urs Hunziker mit seinen Fahrern schon diverse Titel gewonnen. Darunter diverse Meistertitel in der Schweiz und Deutschland. Bei den Quads reichte es bis zum Europameistertitel. In Mettet fuhr der Deutsche Markus Volz schon auf das Podest und Matthias Heidenreich siegte mit dem Quad!
/// Foto: Redaktionsbuero HAHN
Rallyefeeling pur – der Mini John Cooper Works beim ersten Rennen in Deutschland.
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/// Fotos: Team HPS
Ein ganz Grosser fehlt ihm noch, der PrestigeTitel im Supermoto. Wer weiss … sein Sohn Luc Hunziker startet in diesem Jahr bei den Challengern und wird wohl nicht mehr allzu lange brauchen, um bei den ganz Grossen mitzumischen.
PERFEKTION BIS INS LETZTE DETAIL
Doch nicht nur alleine das Können der vielen Fahrer trug zum Erfolg bei. Die eigene Fertigungs- und Tuningabteilung in Staffelbach kennt mittlerweile fast jeder Fahrer in der Schweiz. So mancher hat seinen Motor schon «beim Bauern» tunen lassen. Er war es, der in all den Jahren zusammen mit seinen Mechanikern immer wieder die besten Bikes gebaut hat. Oft waren es Sonderanfertigungen, so wie man sie nirgends sonst kaufen konnte. Dies ist heute auch das Erfolgsrezept. Perfektion bis in das letzte Detail! Sei es ein Fahrwerk, eine Bremse, eine Schwinge oder ein ganzer Motor. Speziell die Doppelauspuffanlagen aus dem Hause Hunziker sind was ganz Besonderes. Kein 08/15-Topf, der bereits nach dem ersten Sprung ansteht, sondern ein von vorne bis hinten von Hand gefertigter Edelstahl-Auspuff. Der Mann hinter den Dingern heisst Stefan Dolder. Er ist bereits seit vielen Jahren im Team und hört gerne auch auf den Namen «Döldi». Er ist die Perfektion pur. Kein Bike verlässt das Haus, ohne dass er 100 Prozent zufrieden ist. An den Schweizer Sumo-Rennen ist er meist im mPI' iPL QP/ "LJP) e& _/QP/a o-*' '*LOO' 0j/ auch Roland Furter an. Er ist schon fast sowas wie die treue Seele des Teams und gehört zum Mechaniker-Stamm. Aus purer Leidenschaft zum Sport ist er mit dabei und hilft, wo es geht. Nebst den KTM-Motorrädern verkauft Urs in Staffelbach auch E-ATV-Quads und Occasionsbikes. Egal ob Motocross, Enduro oder Strassenmaschine, in Staffelbach steht immer ein passendes Bike oder Quad bereit. Ebenfalls ist man Importeur von Panta-Rennbenzin und LP- Tent-Zelten.
RALLYE – EINE WEITERE GROSSE LEIDENSCHAFT
Seit 2009 ist das Team nicht nur im Supermoto tätig. Urs Hunziker hat sich seit langem auch im Rallye einen Namen gemacht. Seine Perfektion und Leidenschaft machen ihn auch auf vier Rädern schnell. Und dies viel erfolgreicher als auf dem Supermoto-Bike. Schon dreimal hat er den Gruppe-N-Titel geholt, wurde Vizemeister über alle Klassen und hat in ganz Europa schon Pokale gesammelt. Drei Subaru Impreza ist er in all den Jahren gefahren. Ganz nach oben hat es damit natürlich nicht gereicht, dafür reichte die Leistung einfach nicht aus. Deshalb hat man sich entschieden im Jahr 2015 mit einem Mini John Cooper Works an den Start zu gehen. Dies mit nur einem Ziel, dem Schweizer-Meister-Titel im Rallye.
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Das Supermoto-Team: Stephan Züger ...
... Luc Hunziker ...
... Martin Roth ...
und Reto Willimann.
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DOPPELT EINSETZBARER MINI
Das neue Auto kann sowohl als S2000 wie auch als WRC gefahren werden. Ein weiterer Grund, warum man sich für dieses Auto entschieden hat. So hat man die Möglichkeit, neben der CHMeisterschaft eventuell auch mal einen WMLauf zu fahren. Das Auto ist in ca. drei Stunden umgebaut. Der WRC wird so mit etwas weniger Leistung und abgespeckten Bauteilen zum S2000. Wer an der Präsentation bei der A.Meier Gartenbau AG dabei war, der weiss, dass der Mini ein richtiges Biest ist! Auf der Beifahrerseite navigiert eine Frau. Melanie Wahl ist die Co-Pilotin und weiss ganz genau, wo es langgeht! Sie übernimmt einen Grossteil der Organisation für alle Rennen. Wer da nicht 100 Prozent bei der Sache ist, verliert. Und so, wie es aussieht, macht sie den Job genau so, wie man ihn machen muss. Auch im Rallyesport kann Urs auf Top-Mechaniker zählen. Allen voran der Fahrzeugdiagnostiker Alois Fischer alias «WISU» . Er kennt den Mini in- und auswendig. Wenn irgendwas nicht passt, ist er der Mann, den es zu fragen gilt. Natürlich geht das Ganze nicht ohne Sponsoren. Oder wie Urs sagt: «Ohne Idealismus und die Hilfe vieler angefressener Motorsportler hn*P )- P'hj) /LRM' _/j/eLP*ij*4H \) iIPLi' also zu hoffen, dass Urs dieses Jahr einen seiner ganz grossen Träume verwirklichen kann und sich den Titel als Schweizer Rallyemeister über alle Klassen holt.
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Stephan Züger, Reto Willimann, Teamchef Urs Hunziker, Luc Hunziker und Martin Roth sind bereit für die Supermoto-Saison.
SAISONVORBEREITUNG NACH PLAN
#J'&PII iP_/QP' )LRM Qj) Nj/eP 6Pj0 L/ QP* Vorbereitung für die Saison. An allen Ecken wird geschraubt und getestet. Während das Rallye-Team schon ein Rennen in Deutschland gefahren ist, muss das Supermoto-Team noch bis im Mai warten. Sie sind jedoch ebenfalls iP*PL') ]PL))LN 0L' QP0 "LJP &/'P*hPN)a X0 Winter wurde natürlich möglichst viel Motocross trainiert. Aktuell stellt sich das Team aus vier Fahrern zusammen. Stephan Züger ist zurück bei HPS und wird in der Prestigeklasse angreifen. Luc Hunziker geht bei den Challenger an den Start, Reto Willimann fährt Senioren und Martin Roth wird bei den Einsteigern starten. Die Supermoto-Bikes sind fast fertig. Zügi hat damit in Spanien schon erfolgreich erste Runden gedreht. Sobald es die Temperaturen zulassen, werden also wieder die Pneuwärmer auf die Slicks montiert. Auf dem hauseigenen Leistungsprüfstand stimmen die Zahlen auf jeden Fall schon jetzt. Auf das Jahr 2015 hat man auch in anderen Bereichen zugelegt. Martin Roth hat die ganze Medienabteilung im Team übernommen. Nebst der Facebook-Seite ist auch eine komplett neue Homepage am Start. Man versucht so mit der Zeit zu gehen und etwas frischen Wind ins Team zu bringen. So hat man natürlich auch neue Möglichkeiten geschaffen, um Rennberichte, Fotos oder Videos zu teilen. Auf der Homepage hat es dafür einen eigenen Blog
/// Fotos: Team HPS
/// Foto: Gisela Hilfiker
HPS-Motorräder in Reih und Glied.
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Ohne Idealismus und die Hilfe vieler angefressener Motorsportler wäre so etwas nicht finanzierbar
»
H P S -Te a m ch e f U r s H unzike r gegeben, der immer wieder aktualisiert wird. Man kann sich also im neuen Jahr immer wieder mit Bildern oder Movies über das Geschehen im Team informieren! Ebenfalls hat man sich optisch etwas angepasst. Nebst den neuen Kombis von psi swiss präsentiert sich das Team auch kleidertechnisch im ganz neuen <&'_'a Wer also mal etwas Rennsport schnuppern möchte, ist herzlich eingeladen bei einem der Schweizer Supermotorennen vorbeizuschauen. Beim Küchenteam rund um Petra Hunziker gibt es immer einen feinen Kaffee zu geniessen.
LEIDENSCHAFT UND FREUDE
Das HPS-Team ist nicht nur Sport und Perfektion, es ist auch Leidenschaft und Freude. Denn ohne die ganzen Helfer, Freunde und Sponsoren wäre all dies gar nicht möglich. Das macht es zu etwas ganz Besonderem. Auf viel Erfolg im 2015! ❮
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Luc Hunziker lässt sich auch von etwas Wasser nicht beeindrucken :-)
Eckdaten Team HPS Supermoto-Team: Kat. Prestige: Stephan Züger Kat. Challenge: Luc Hunziker
Mechaniker
Stefan «Döldi » Dolder bei
der Arbeit.
/// Foto: Redaktionsbuero HAHN
Kat. Senioren: Reto Willimann Kat. Einsteiger: Martin Roth Rallye-Team: Urs Hunziker Melanie Wahl Mechaniker: Stefan Dolder Alois Fischer Roland Furter Chauffeur und Mechaniker: Andreas Hochuli Sponsoren: Midland Oil Panta Rennbenzin Garage F. Konstantin Zofingen A. Meier Gartenbau AG Raiffeisen Inovatech
Der Mini John Cooper Works. De
ZML Rubbertec AZE Swisspoint Gloor Landtechnik Staffelbach Ablauf Service GmbH Staffelbach Carrosserie Fischer GmbH Lugano Racing LP Tent
ch selber Hand an. Urs Hunziker legt au
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www.facebook.com/hpstechnik.ch www.hpstechnik.ch HPS Technik, Roschbrunnen 1, 5053 Staffelbach
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MOTOC ROSS OBERNHEIM D S A MS TAG/ SONNTAG, 4./ 5. JUL I 20 15
Nicht dass man wegen den hohen Temperaturen jammern wollte, und doch war es nicht ganz einfach für alle Beteiligten. Die Strecke pickelhart, Temperaturen jenseits der 30 Grad, und unter diesen Bedingungen sportliche Höch Höchstleistungen erbringen – Hut ab! Tex t : G i s el a H il f ike r F o t o s: E e a A E n t e r t a inme n t , P hilipp e We b e r
GLUTHITZE IN Die Hitze war für die Crössler eine grosse Herausforderung
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uch für die Verantwortlichen und die Helfer war es nicht einfach. Schlussendlich ging das Rennen
aber sehr gut über die Bühne.
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ZWEI LAUFSIEGE FÜR FURLATO
Die Masters MX1 standen ganz im Zeichen von Yves Furlato; er entschied beide Läufe mit einem Start-Ziel-Sieg für sich. Im ersten Lauf kämpften Christoph Erne, Kevin Haller und Simon Baumann um die Ränge hinter Furlato; Baumann wurde schliesslich Zweiter vor Erne. Im zweiten Lauf kam Adrian Scheiwiller als mhPL'P* j&) QP* P*)'P/ 8&/QP e&*lRJ$ P* _PI
G e s p a n n. Benny
dann aber noch bis auf den fünften Platz zurück. Christoph Erne wurde Zweiter vor Simon Baumann. Erne und Baumann holten schlussendlich gleich viele Punkte; Erne wurde Zweiter, da er den besseren letzten Lauf verzeichnen konnte. Furlato führt die Meisterschaft an mit 19 Punkten Vorsprung auf Pascal Meyer.
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Start der Kategorie National MX1.
OBERNHEIM BAUMGARTNER UND SCHEIWILLER MIT GLEICH VIELEN PUNKTEN
Je einen Laufsieg und einen zweiten Rang konnten in der Kategorie Masters MX2 Andy Baumgartner und Cyrill Scheiwiller verbuchen, was natürlich Gleichstand bedeutete. Baumgartner bekam den grösseren Pokal wegen der Regelung mit dem besseren letzten Lauf. Tagesdritter wurde Robin Scheiben; er hat wohl den Anschluss bei den ganz Grossen QP_/L'L% NP)RMjOO'$ 7RMPLiP/ iPP/QP'P iPLQP Läufe auf dem dritten Rang. Andy Baumgartner und Cyrill Scheiwiller trennen in der Meisterschaft nur gerade 5 Punkte, das wird spannend bleiben ...
SEITENWAGEN OHNE MEISTERSCHAFT
Wegen gleichzeitigem IMBA-Rennen zählten die Seitenwagen nicht zur Meisterschaft. Dementsprechend standen auch nur gerade elf Gespanne am Start. Bitsche/Bertschi entschieden beide Läufe für sich und holten den Tagessieg, gefolgt von Zaugg/Wälti und Heinzer/Betschart.
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/// Fotos: EeaA Entertainment
Junioren-Open-Pilot Dominik Schmitz wurde Zweiter.
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Yves Furlato fliegt zum Sieg.
VERZWICKTE VERHÄLTNISSE
Bei den Quads ging es verzwickt zu und her. Tagessieger wurde nämlich einer, der keinen Lauf gewinnen konnte; die beiden Läufe wurden zudem von unterschiedlichen Fahrern gewonnen. Doch der Reihe nach. Marcelo Cruz beendete beide Läufe auf dem zweiten
siegte Kim Lüönd
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Rang, und diese Konstanz brachte ihm den Tagessieg. Der erste Lauf ging an Stefan Schreiber, da dieser aber im zweiten Lauf einen Nuller hinnehmen musste, hatte er in der Tageswertung nichts zu berichten. So wurde der Sieger des zweiten Laufes, Ernst Zwicker, Tageszweiter, vor Daniel Egli.
KNAPPE SACHE BEI DEN SENIOREN
Bei den Senioren ging es sehr eng zu und her. Roland Frech, Arnold Irniger und Hanspeter Bachmann beendeten den Tag innerhalb von 3 Punkten. Frech wurde 2 × 2., Irniger gewann den zweiten, Bachmann den ersten Lauf. Irniger und Bachmann trennen in der Meisterschaft nur gerade 8 Punkte, auch hier dürfte es ein heisser Herbst werden ...
HOFER UND HETZEL MIT LAUFSIEGEN
Patrick Hofer und Manuel Hetzel entschieden je einen Lauf der National MX1 für sich. Tagessieger wurde Hetzel, gefolgt von Florian Rehfuss und Kevin Deniset. Weder Hetzel noch Rehfuss haben eine SAM-Lizenz, entsprechend anders sieht die Verteilung der Meisterschaftspunkte aus. Im reinen SAM-Klassenment war nämlich Deniset der Schnellste, gefolgt von Sandro Birrer und Simon Vogel.
HANIKA, LEUPI UND OBERHOLZER
David Hanika, Marcel Leupi und Philipp Oberholzer holten am Abend in dieser Reihenfolge die Pokale ab in der Kategorie National MX2.
Andy Baumgartner, der schnellste Pilot der Masters MX2. Leupi gewann den ersten, Hanika den zweiten Lauf. Die Meisterschaft führt ebenfalls Hanika an.
ZWEI LAUFSIEGER
Bei den Junioren Open konnten zwei Fahrer je einen Lauf für sich entscheiden; Sebastian Hirt gewann den ersten, Dominik Schmitz den zweiten Lauf. Hirt wurde Tagessieger vor Schmitz und Alexander Jetter.
Tagesklassement aus. Auch die Meisterschaft führt Irniger an, 15 Punkte liegt sie da vor Ramona Schwitz. Also auch in dieser Meisterschaft ist noch alles möglich.
NACHWUCHS 80/125 CCM
Kim Lüönd war auch in Obernheim der Über]LPNP*a \* P/')RMLPQ iPLQP Un&OP Ol* )LRMa XM0 folgten David Hess und Ronny Utzinger aufs Podest. In dieser Reihenfolge führen die drei auch die Meisterschaft an. ❮
LADIES: IRNIGER IN FRONT
Nicole Irniger gewann beide Läufe bei den Ladies, gefolgt von Ramona Schwitz und Sandra Keller – dementsprechend sieht auch das
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie Masters MX1: 1. Yves Furlato, 50; 2. Christof Erne, 42; 3. Simon Baumann, 42; 4. Levi Suter, 33; 5. Adrian Scheiwiller, 32. Kategorie Masters MX2: 1. Andy Baumgartner, 47; 2. Cyrill Scheiwiller, 47; 3. Robin Scheiben, 40; 4. David Schoch, 33; 5. Nico Seiler, 32. Kategorie Seitenwagen: 1. Bitsche K./Bertschi D., 50; 2. Zaugg St./Wälti S., 44; 3. Heinzer M./Betschart R., 38; 4. Sieber C./Barrabas M., 38; 5. Gruber P./Hofmeier P., 31. Kategorie Quad: 1. Marcelo Cruz, 44; 2. Ernst Zwicker, 43; 3. Daniel Egli, 36; 4. Remo Rüegger, 31; 5. Blacky Betschart, 31. Kategorie Senioren Open: 1. Roland Frech, 44; 2. Arnold Irniger, 43; 3. Hanspeter Bachmann, 41; 4. Marco Bernhard, 40; 5. Mario Alpstäg, 34.
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Kategorie National MX1: 1. Manuel Hetzel, 47; 2. Florian Rehfuss, 42; 3. Kevin Deniset, 38; 4. Sebastian Hirt, 34; 5. Simon Birrer, 30.
MX2.
Kategorie National MX2: 1. David Hanika 47; 2. Marcel Leupi 47; 3. Philip Oberholzer 35; 4. Claudio Schmucki 34; 5. Mirco Peter 34. Kategorie Junioren Open: 1. Sebastian Hirt, 47; 2. Dominik Schmitz, 42; 3. Alexander Jetter, 36; 4. Marino Moser, 30; 5. Flavio Rentsch, 26. Kategorie Ladies: 1. Nicole Irniger, 50; 2. Ramona Schwitz, 44; 3. Sandra Keller, 40; 4. Michelle Rüedi, 32; 5. Katja Zünd 32. Kategorie Nachwuchs: 1. Kim Lüönd, 50; 2. David Hess, 40; 3. Ronny Utzinger, 38; 4. Dylan Price, 35; 5. Marvin Kolb, 35.
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MOT OC ROSS OBERRIET
SAMSTAG, 9. MAI 2015
HEIMSPIEL
Tagessieg für den Lokalmatadoren
Kevin Bitsche in Oberriet Bereits zum 31. Mal fand in Oberriet im St. Galler Rheintal ein Motocross statt. Dieses Jahr standen neben den Clubklassen die SAM-Seitenwagen sowie der Swiss MX Women Cup am Start. Tex t : G i s el a H il f iker F o t o s: E e a A E n t e r t a inme n t
Virginie Germond war die schnellste Frau in Oberriet.
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ei guten Bedingungen starteten die Fahrer in das Rennwochenende im St. Galler Rheintal.
TAGESSIEG FÜR BITSCHE/BERTSCHI
Ein Heimspiel hatte Kevin Bitsche; der Fahrer des Gespanns Bitsche/Bertschi stammt aus dem benachbarten Feldkirch. Das Duo entschied beide Läufe für sich, doch der Reihe nach. Beim Start zum ersten Lauf erwischten Inderbitzin/Forster den Holeshot und führten das Feld während sieben der zehn Runden an. Doch Bitsche/Bertschi überholten in der drittletzten Runde die Führenden und entschieden QP/ Uj&O Ol* )LRMa X/QP*iL'eL/`[-*)'P* _PIP/ aufgrund eines technischen Defekts noch bis auf den 7. Rang zurück; Zweite wurdenSuter/ Schelbert und Dritte Cuche/Cuche. Im zweiten Lauf übenahmen Cuche/Cuche die Führung; Mitte Rennen mussten sie aber Bitsche/Bertschi weichen. Sie beendeten den Lauf an zweiter Stelle vor Zaugg/Wälti. Im Tagesklassement standen dementsprechend Bitsche/Bertschi zuoberst, gefolgt von Cuche/ Cuche und Zaugg/Wälti.
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23 FAHRERINNEN AM START
Der Swiss MX Women Cup ist bekanntlich eine gemeinsame Serie des SAM, der FMS, der AFM – und der Angora-Meisterschaft. Er wird dieses Jahr zum zweiten Mal ausgetragen und zeichnet sich durch starke Felder aus. In Oberriet standen 23 Pilotinnen am Startbalken. Schnellste war Virginie Germond; sie entschied beide Läufe für sich, vor Céline Seiler und Ramona Schwitz. ❮
Podest Seitenwagen: v. l. n. r. die Zweiten Cuche/Cuche, Sieger Bitsche/Bertschi und die Dritten Zaugg/Wälti.
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie Seitenwagen: 1. Bitsche K./Bertschi D. 50; 2. Cuche Ch./Cuche M. 42; 3. Zaugg St./Wälti S. 38; 4. Suter R./Schelbert M. 35; 5. Battaglia K./Furrer Ph. 32. Swiss MX Women Cup: 1. Virginie Germond 50; 2. Céline Seiler 44; 3. Ramona Schwitz 40; 4. Sandra Keller 36; 5. Tamara Quadrelli 31.
Bitsche/Bertschi in Action.
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TRI A L ÖLBRONN D
SONNTAG, 28. JUNI 2015
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Der 7. Meis terschaftsla uf war der nördlichste Kalender u im diesjähri nd fand am gen Trial28. Juni in Ö lb ro nn bei Pforz Vereine MS C Kraichtal heim statt. und RMSC Die beiden Ölbronn ma Trial in eine c hen hier ein m schönen schönes Gelände.
F e li x B ü e le r
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ieses Jahr auch wieder bei sehr gutem – fast zu heissem Wetter. Zum Glück gibt’s auch viel Schatten.
NICHT GANZ UM DIE ECKE
Aber leider ist eben vielen Fahrern die Anfahrt zu weit. Und dieses Jahr war auch noch das FMS-Trial in Tramelan am gleichen Tag, womit einige Fahrer fehlten, die an beiden Meisterschaften teilnehmen. Für die Klassen 5, 8 und 9 war der Start am Morgen um 9 Uhr. Da man die neun Sektionen in freier Reihenfolge fahren konnte, verteilten sich die Fahrer sehr gut und es ging zügig vorwärts. Schon nach einer Stunde konnte ich in die zweite von drei Runden starten. Wie schon letztes Jahr war in der Klasse 9 Josef Landolt der einzige SAM-Fahrer, der die lange Reise auf sich genommen hatte. Die Sektionen dürften recht gut fahrbar gewesen sein – er machte nur 24 Strafpunkte und 12 Nuller. Dafür wurde er mit dem ersten SAM-Sieg in dieser Saison belohnt.
JUGEND UNTER SICH
In der Klasse 5 waren wieder die drei Jüngsten j/NP'*P'P/a !Ij&QL- 7'j0,]L )'j*'P'P 0L' PL/P*
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8er-Runde vor Simon Müller mit 13. Jeanot Zubler erwischte einen sehr schlechten Start und kassierte gleich 29 Punkte – er konnte sich noch bis auf eine 11er-Runde steigern, aber es blieb nur der dritte Platz. In der zweiten Runde legte Simon Müller zu – nur noch 8 Punkte, QjOl* Mj''P !Ij&QL- 7'j0,]L KP'e' GG mnMIP*a Somit lag Claudio noch 2 Punkte vor Simon, der sich dann sogar auf eine 6er-Runde steigern konnte. Bei Claudio blieb die Richtung umgekehrt – es gab sogar 15 Strafpunkte, womit er mit 34 Punkten Zweiter wurde und Simon Müller mit 27 Punkten den Sieg überlassen musste – und das war schon der dritte Sieg in Folge für Simon.
SPOKO-DOPPELSIEG
Auch in Klasse 8 waren nur drei Fahrer am Start: die beiden Sportkommissäre Elmar Fraefel und Felix Büeler sowie Willi Güntens,P*NP*a oP* 3-*KjM*P))LPNP* J-//'P )LRM P*neut durchsetzen: Elmar Fraefel kam mit 8 – 10 – 8 Punkten auf ein Total von 26, gewann die SAM-Wertung damit klar und holte sich den ersten Saisonsieg. Ich hatte mit der Bultaco mit den zum Teil recht engen Kurven in den Sektionen zu kämpfen und musste öfters mit Kraft nachhelfen, wenn es mit Technik nicht klappte. Genau doppelt so viele Punkte wie Elmar, also 52, reichten aber noch für den
2. Rang. Willi Güntensperger konnte mich zwar in der zweiten Runde knapp bezwingen, aber am Ende resultierten für ihn 69 Punkte und der dritte Rang. Also Rang 1 und 2 für die SportJ-00L))n*Pc Qj) Njik)c NIj&iP LRMc /-RM /LP
VIERTER SIEG FÜR KOLB
Für die Nachmittagsklassen legte die Temperatur noch etwas zu – viel trinken war also angesagt. Auch in Klasse 3 waren drei SAMFahrer am Start – der Uzwiler Michel Zubler und die Deutschen Armin Prutscher und Andy Kolb. Andy konnte sich mit Runden zu 9, 7 und 7 und einem Total von 23 Punkten bereits den vierten Saisonsieg sichern. Armin Prutscher war schlechter gestartet – 15 und dann 9 Punkte, das gab schon 8 Punkte Rückstand nach 2 Runden. Dann schaffte er noch eine sensationelle 2er-Runde, blieb damit aber noch 3 Punkte hinter dem Sieger zurück. Die beiden belegten in der Tageswertung die Plätze 3 und 4. Michel Zubler hatte mit dem Defektteufel zu kämpfen. Nachdem zuerst der Kupplungsdeckel in Brüche ging, erwischte es in der letzten Runde auch noch die Vorderbremse. Da musste er wohl ein paar Fünfer schreiben lassen, denn nach Runden zu 18 und 16 kam am Schluss eine 31er-Runde. Die 65 Punkte reichten aber bei nur drei Fahrern eben doch noch für den dritten Platz.
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ENDLICH WIEDER SIEG FÜR EGGENSCHWILER
Sechs Fahrer starteten in der grünen Spur der Klasse 4/7. Nach fünf dritten Plätzen in Folge konnte Felix Eggenschwiler mit nur 20 Strafpunkten seinen ersten Saisonsieg feiern – seinen ersten Sieg in Klasse 4/7 seit April 2012! Auch Christian Fäh konnte seine beste Platzierung des Jahres feiern – ein zweiter Platz mit 28 Punkten. Sven Wolfensberger konnte sich von einer 14er- auf eine 7er-Runde steigern und mit total 33 Punkten den dritten Platz sichern; dafür hätte er sich aber nicht so viel Mühe geben müssen – bei meinem Nachmittagseinsatz landete ich nämlich auf dem vierten Platz und hatte dafür ganze 69 Punkte gesammelt. Darunter auch meinen einzigen Fünfer heute – weil ich die Sektion 7 am Vormittag angeschaut hatte und am Nachmittag direkt fuhr – aber leider war sie über Mittag umgesteckt worden und ich sah den versetzten Pfeil erst, als ich auf der falschen Seite daneben stand.
Auch am Nachmittag ging es zügig vorwärts. In der Festwirtschaft konnte ich mir zum Menu noch das zweitletzte alkoholfreie Weizenbier zu Gemüte führen, die Siegerehrung mitverO-INP/ &/Q 0LRM Qj// _' &/Q NP)'n*J' j&O QLP lange Autobahnetappe begeben. Da Elmars Auto Getriebeprobleme hatte, fuhr er mit seinem Wohnwagen früher los – wenn es nicht mehr gehen würde, könnte er mich anrufen und ich unterwegs den Wohnwagen übernehmen. Ich hab ihn aber nirgends stehen sehen – und zu Hause erhielt ich dann von ihm ein SMS; sein Auto hat doch durchgehalten. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Klasse 3 Spezialisten: 1. Kolb Andreas, Jotagas, 23; 2. Prutscher Armin, Beta, 26; 3. Zubler Michel, JTGas, 65. Klasse 4/7 Fortgeschrittene+Senioren: 1. Eggenschwiler Felix, Beta, 20; 2. Fäh Christian, 28; 3. Wolfensberger Sven, GasGas, 33; 4. Büeler Felix, Sherco, 69; 5. Ledermann René, Beta, 27. Klasse 5 Einsteiger: 1. Müller Simon, Jotagas, 27; 2. Stampfli Claudio, GasGas, 34; 3. Zubler Jeanot, Jotagas, 29. Klasse 8 Veteranen: 1. Fraefel Elmar, GasGas, 26; 2. Büeler Felix, Bultaco, 52; 3. Güntensperger Willi, GasGas, 24. Klasse 6/9 Nachwuchs+Neulinge:1. LandoltJosef,Beta, 24.
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Viel Trinke n war anges agt.
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M O T O R J O U R N A L 7/2 015
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S UPE R MOTO SUNDGAU F
SAMSTAG/SONNTAG, 25./26. JULI 2015
ZU
Nick Stals gewann bei den Kids 50 ccm.
IM
GAST
ELSASS
Die Hitze machte den Fahrern auch am Rennen in Sundgau zu schaffen … Nach einem Jahr Pause fand wieder ein Rennen auf der Gokartpiste in Sundgau F statt; diesmal ohne die Kategorie Prestige. Tex t un d F o t o s: M a r c el K r umme na che r
N
atürlich will sich niemand über den schönen Sommer 2015 beklagen. Doch in dieser Hitze mit voller
Töffmontur Rennen zu bestreiten, ist dann doch
nicht gerade angenehm. Die Fahrer machten das Beste daraus . . .
MEISTERSCHAFTSSPITZE RÜCKTE ZUSAMMEN
Der Meisterschaftsführende der Kategorie Einsteiger, Lino Engler, war nicht am Start. Der Zweitplatzierte Philip Steiner hatte technische Probleme mit der Maschine und musste im ers'P/ Uj&O Jj0,]-) j&ONPiP/a X0 ehPL'P/ Uj&O konnte er nach schlechtem Start noch neun Punkte auf Lino Engler aufholen, aber gleichzeitig rutschte er auch vom zweiten auf den fünften Meisterschaftsrang ab. Nun sind der Erste und der Fünfte nur 28 Punkte auseinander, was die letzten drei Rennen sicher span-
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nend macht. Nun zum Rennen. Joël Loriol konnte sich beide Male an die Spitze setzen und gewann beide Läufe. Der Zweit- und der Drittplatzierte Levin Burkhart und Dominic Schnider konnten ihre guten Startplätze verteidigen. 7'POj/ "n* )'l*e'P L0 P*)'P/ Uj&Oa X0 ehPL'P/ Lauf führte er bis in die letzte Runde, als nach einem Fahrfehler noch der dritte Rang übrig blieb. Roland Graber musste sich beide Male vom zwanzigsten Platz nach vorne arbeiten. XM0 iILPiP/ QLP ;In'eP )PRM) &/Q )LPiP/a
in der Spitzkehre aus. Dank deutlichem Vorsprung der beiden konnte Timo Graf an zweiter 7'PIIP hLPQP* I-)OjM*P/a X0 Q*L''P/ Uj&O %P*ILPO es ähnlich dem ersten. Mathias Beck gewann %-* 6L0- Z*jOa X0 Vj0,O &0 QP/ Q*L''P/ ;Ij'e bildete sich eine Gruppe mit Jannik Hintz, Andreas Loser, Mathias Diether und Ludovic Soltermann. Jannik Hintz mit dem besten Zeittraining ging als Sieger hervor. Ludovic Soltermann, vor dem dritten Lauf noch auf Kurs zum Pokal, vergab diesen durch Sturz in der zweiten Kurve.
MATHIAS BECK MIT DREIFACHSIEG
KENNY THOMI HOLTE DAS PUNKTEMAXIMUM
Der Zweikampf an der Spitze der Challenger war wie gewohnt zwischen Mathias Beck und 6L0- Z*jOa X0 P*)'P/ Uj&O O&M* Tj'MLj) "PRJ sofort einen geringen Abstand heraus und kon'*-IILP*'P QLP)P/ iL) j0 7RMI&))a X0 ehPL'P/ Lauf konnte Timo Graf nach einigen Angriffen die Führung übernehmen. Mathias Beck versuchte vorerst vergebens die Spitze wieder zurückzuerobern, aber dann rutschte Timo Graf
Kenny Thomi konnte alle Zieldurchläufe bei den Promos als Führender bzw. Sieger verbuchen. Marc Prem fuhr in Lauf eins und zwei auf QP/ Q*L''P/ ;Ij'ea X0 Q*L''P/ Uj&O Mj''P/ PL/LNP einen Frühstart, wie auch der Meisterschaftsleader. Dies bedeutete Strafversetzung vom gefahrenen zweiten Platz fünf zurück. Loris Dickau fuhr im ersten und dritten Lauf auf den
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zweiten Platz. Im zweiten Lauf tauchte er bei der ersten Zieldurchfahrt als Zwanzigster auf und verbesserte sich noch auf Rang 11. Fabrice Reichlin beendete das Wochenende ohne Punkte.
MARC ISOTTON WEITER AUF DEM VORMARSCH
Nachdem Marc Isotton die ersten zwei Läufe der Kategorie Quad National klar vor Urs Stark gewann, war er im dritten Lauf ebenfalls auf dem Weg zum Sieg. Doch Urs Stark übernahm die Spitze in der zweitletzten Runde, als Marc Isotton ein Fahrfehler unterlief. Harald Pacher ergänzte das Podest mit drei dritten Plätzen.
ÜBERHOLMANÖVER IN DER GRAUZONE DES ERLAUBTEN
Den ersten Lauf bei den Quads Inter gewann Jérémy Caïmi hart bedrängt von Xavier Veron und gefolgt von Cedric Zbinden. Alfred Wolber konnte die Geschwindigkeit nicht ganz mithal-
ten, beendete aber den Lauf als klar Vierter. Im zweiten Lauf führte erneut Jérémy Caïmi, diesmal vor Alfred Wolber. Xavier Veron fuhr im Offroad erst Alfred Wolber ins Heck, dann Jérémy Caïmi. Bei beiden stellte der Motor ab. Alfred Wolber verlor dabei eine Runde, Jérémy Caïmi konnte eher losfahren und wurde noch Dritter, hinter Xavier Veron und Cedric Zbinden. Im dritten Lauf konnte Xavier Veron in der zweiten Runde an die Spitze gelangen und gewann erneut mit Abstand vor Jérémy Caïmi. Alfred Wolber wurde Dritter vor Cedric Zbinden.
in der letzten Runde auch an Günthi Himsel, der dann noch von Andrea Notari überholt wurde. Im zweiten und dritten Lauf führte Frédéric Waeber vor Jarno Möri bis Mitte Rennen. Danach übernahm jeweils Jarno Möri die Spitze und beendete den Lauf als Sieger. Reto Willimann stürzte im zweiten Lauf und musste im Kampf um den Sieg kapitulieren. Im dritten Lauf fuhr er unangefochten auf den dritten Platz. Damit ein weiterer Podestplatz, hinter Jarno Möri und Frédéric Waeber.
SENIOREN
SANDRO GEHRI MIT EINEM PODESTPLATZ
Im ersten Lauf gewann Frédéric Waeber den Start. Reto Willimann schlüpfte in der zweiten Runde am Führenden vorbei und gab die Spitze nicht mehr ab. Hinter dem Spitzenduo gab es eine kleine Lücke auf Günthi Himsel, der sich bis in das letzte Renndrittel behaupten konnte. Jarno Möri, der nicht optimal vom Start wegkam, fuhr lange Zeit an fünfter Stelle hinter Andrea Notari. In der zweitletzten Runde konnte Jarno Möri an Andrea Notari vorbei und
Gute Chancen als Pole-Frau in der Quali der Youngster 125–250 ccm für einen Start ohne Balken. Julia Prestel nutzte dies dreimal und holte erneut das Punktemaximum. Sandro Gehri holte für sich den ersten Podestplatz in diesem Jahr, punktgleich mit dem Zweitplatzierten Yannick Bätschi. Auch Christoph de Monte hatte zwei Top-drei-Plätze und einen «misslungenen» Lauf. Er wurde Gesamtvierter.
Julia Prestel (97) holte sich den Start-Sieg bei den Youngsters.
Kenny Thomi auf dem Weg zum Sieg der Promos.
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Gautier Ropraz siegte bei den Youngster 85 ccm.
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YOUNGSTER 85: ÜBERLEGENER SIEG FÜR GAUTIER ROPRAZ
Mit drei überlegenen Siegen sicherte sich Gautier Ropraz das Punktemaximum. Den Kampf um Platz zwei machten Kimi Kammer und Emanuele Mortini unter sich aus. In den ersten beiden Läufen führte von Beginn an Kimi Kammer den Zweikampf an und wurde Zweiter vor Emanuele Mortini. Im dritten Lauf fuhr Emanuele Mortini an zweiter Stelle bis zwei Runden vor Schluss. Danach konnte Kimi Kammer am Zweitplatzierten vorbei und liess sich erneut als Zweiter vor Emanuele Mortini abwinken.
Joël Loriol war der Schnellste der Einsteiger.
NOAH DETTWILER EINE KLASSE FÜR SICH
Noah Dettwiler gewann alle drei Läufe der Kids 65 ccm.
Der stärkste Gegner in der Kategorie Kids 65 ccm von Noah Dettwiler, Bryan Dupasquier, war nicht am Start. Trotzdem fuhr Noah Dettwiler nicht nur auf Platz und gewann dreimal mit grossem Vorsprung. Dafür waren die Verfolger ausgeglichen und lieferten sich einige spannende Duelle. Pierre Pichler wurde Tageszweiter vor Luca Maldoff.
INTERESSANTE SZENEN IM OFFROAD
Nick Stals konnte alle drei Läufe der Kids 50 ccm gewinnen. Um Platz zwei kämpften Lenny Mark und Adrien Waeber. Im Offroad gab es einige Überholmanöver, die auch trotz der kleinsten Klasse unter den Zuschauern Applaus hervorbrachten. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie Challenge: 1. Mathias Beck, 75; 2. Timo Graf, 66; 3. Jannik Hintz, 58; 4. Andreas Loser, 47; 5. Ludovic Soltermann, 45. Kategorie Einsteiger: 1. Joël Loriol, 50; 2. Levin Burkhart, 42; 3. Dominic Schnider, 40; 4. Dominik Hurst, 31; 5. Roland Graber, 29.
Marc Isotton holte sich zwei der drei Läufe bei den Quad National.
Kategorie Quad National: 1. Marc Isotton, 72; 2. Urs Stark, 69; 3. Harald Pacher, 60; 4. Wim Stals, 54; 5. Marc Jaggi, 47. Kategorie Quad Inter: 1. Xavier Veron, 72; 2. Jérémy Caïmi, 67; 3. Cedric Zbinden, 60; 4. Alfred Wolber, 50; 5. Douglas Pegaz Toquet, 48. Kategorie Promo: 1. Kenny Thomi, 75; 2. Marc Prem, 56; 3. Loris Dickau, 54; 4. Alois Iseli, 53; 5. Daniel Müller, 47. Kategorie Senioren: 1. Jarno Möri, 70; 2. Frédéric Waeber, 66; 3. Reto Willimann, 57; 4. Günthi Aslan Himsel, 52; 5. Roger Oehri, 49. Kategorie Youngster 125/250 ccm: 1. Julia Prestel, 75; 2. Yannick Bärtschi, 58; 3. Sandro Gehri, 58; 4. Christoph de Monte, 56; 5. Luca Buchner, 46. Kategorie Youngster 85 ccm: 1. Gautier Ropraz, 75; 2. Kimi Kammer, 66; 3. Emanuele Mortini, 60; 4. Fabio Sarasino, 51; 5. Malte Gronmayer, 50. Kategorie Kids 65 ccm: 1. Noah Dettwiler, 75; 2. Pierre Pichler, 62; 3. Luca Maldoff, 58; 4. Joel Mani, 54; 5. Pirmin Nagel-Hofer, 54. Kategorie Kids 50 ccm: 1. Nick Stals, 75; 2. Lenny Mark, 64; 3. Adrien Waeber, 62.
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MOT OC ROSS M AUREN TG
SAMSTAG, 2. MAI 2015
VOM REGEN IN DIE TRAUFE … Nach den
Schlammrennen
vom Samstag musste der Sonntag abgesagt werden. In der ganzen Deutschschweiz mussten die Feuerwehren ausrücken, überall gab es Überschwemmungen – die Motocross-Fahrer in Mauren trotzten dem Wetter und gaben alles – zumindest teilweise. Tex t : G i s el a H il f ike r F o t o s: E e a A E n t e r t a inmen t , P hilipp e We b e r
Der Schlamm vervielfachte das Gewicht des Motorrades.
M
anchmal versteht man die Welt nicht mehr, wenn ein Motocross verschoben oder abgesagt wird
wegen dem Wetter – oft denkt man, so
schlimm war das doch gar nicht, und schlussendlich weiss es sowieso jeder besser. Nicht so in Mauren – der Wetterbericht verhiess nichts Gutes, aber Fahrer und Veranstalter probierten es trotzdem. Wahrer Kampfwille, dem Respekt gebührt!
TÖFFLI UND SONNTAG-PROGRAMM ABGESAGT
Die Mofacross probierten es im Training am Samstag; es zeigte sich aber, dass tatsächlich kein Durchkommen war. Deshalb wurden die Rennläufe abgesagt. Ebenso musste wegen des Dauerregens der ganze Sonntag gestrichen werden; von den SAM-Klassen betraf dies die Junioren Open sowie den Women’s Cup …
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NACHWUCHS = VOLLGAS
Die Nachwuchs-Piloten starteten zu beiden Läufen und zeigten, was in ihnen steckt. So ein Schlammrennen ist mit seinen schwierigen Bedingungen sehr selektiv; es zeigte sich aber, dass die bisher Dominierenden der Nachwuchs-Klasse auch mit aussergewöhnlichen Bedingungen klarkommen. Im ersten Lauf legte David Hess einen StartZiel-Sieg nach Bilderbuch hin. Hinter ihm reihte sich Ronny Utzinger an zweiter Stelle ein; Dritter wurde Kevin Gwerder. Auch der zweite Lauf ging diskussionslos an David Hess. Ihm setzte sich zu Beginn des Laufes Kim Lüönd an die Fersen, er wurde jedoch von Ronny Utzinger überholt und so ergab sich bei den ersten zwei dieselbe Reihenfolge wie im ersten Lauf. Lüönd beendet den Lauf an dritter Stelle. So hiess auch das Tagesklassement Hess vor Utzinger und Lüönd. In der laufenden Meisterschaft führt Lüönd vor Hess und Utzinger nach drei Rennen. ❮
Ohne Worte.
Ronny Utzinger wurde Zweiter.
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie Nachwuchs: 1. David Hess 50; 2. Ronny Utzinger 44; 3. Kim Lüönd 36; 4. Kevin Gwerder 35; 5. Luca Wirth 32.
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GE S C HI CK LICHK EITSFAH REN S U LG EN T G
SAMSTAG/SONNTAG, 5./6. SEPTEMBER 2015
IM PARCOURS PUNKTE SAMMELN IST NEGATIV Auf dem Gelände der Walter Signaltechnik in Sulgen führte der MC Bischofszell am Wochenende zum 38. Mal ein Geschicklichkeitsfahren durch. Es ist schweizweit der letzte Anlass dieser Art. Über 50 Teilnehmer testeten ihre Fahrkünste. Tex t : M o nik a W i ck F o t o s: S t e p h a n K e s s le r
Möglichst gerade über den Balken zu fahren, ist schwieriger als man denkt.
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Seitwärts einparken – wer macht das schon gerne?
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B
is vor einigen Jahren wurde in dieser Sparte eine eigene SAM-Meisterschaft durchgeführt. Mangels
Teilnehmern stellte man diese irgendwann ein,
doch das Ziel ist es schon, das Ganze wieder aufleben zu lassen. Beim jährlichen Geschicklichkeitsfahren in Sulgen fragt man sich jedes Mal, wieso es dies eigentlich nicht mehr gibt – es ist nämlich ein tolle Sache ...
ZUM 38. MAL EIN GESCHICKLICHKEITSFAHREN
Das kleine, graue Cabriolet am Strassenrad zieht die Blicke der vorbeifahrenden Autofahrer auf sich. Bei genauerem Betrachten fällt auf, dass das an einem Pfahl befestigte Gefährt Passanten zum spontanen Besuch des vom MC Bischofszell durchgeführten Geschicklichkeitsfahrens einlädt. Zum 38. Mal bieten die Organisatoren Neulenkern und routinierteren Fahrern die Gelegenheit, in einem fünfzehn Posten umfassenden Parcours ihre Fahrkünste zu testen. «Die Zahl der Teilnehmer hat sich gegenüber den Vorjahren leicht erhöht. Es sind über fünfzig Personen an den Start gegangen», freut sich Kathrin Beck, Präsidentin des Motorclubs. Einer von ihnen ist Konrad Vetter aus Riedt. «Der Parcours bietet eine gute Gelegenheit das vor Jahren in der Fahrschule Gelernte
aufzufrischen», ist sich der 51-Jährige sicher. Rückwärtsfahren stellt für Konrad Vetter kein Problem dar. «Der ‹Prostatatest› ist mir dagegen nicht gelungen», erzählt er lachend. Dabei hätte er mittels einer an seinem Renault Scenic angebrachten Leine Wasser aus einer Giesskanne in eine Messröhre füllen müssen. Christina Graf aus Romanshorn hat den Rundkurs bereits absolviert. «Alles ist gut gelungen, ich habe ein super Gefühl», sagt die 45-jährige Frau, die ihren Chevrolet seiner Farbe wegen liebevoll Brunsli nennt. Die geringe Anzahl von lediglich 119 Fehlerpunkten berechtigt ihre Vermutung. «Ich hoffe, dass ich nach 2010 und 2013 den Wanderpokal endgültig nach Hause nehmen darf.»
EIN GROSSER DANK AN FELIX WALTER
Nur als Zaungast ist Felix Walter zugegen. Der Sulger stellt dem MC Bischofszell das Gelände seiner Firma zur Durchführung des Anlasses zur Verfügung. «Das Geschicklichkeitsfahren ist eine tolle Sache, die ich so unterstützen möchte. Es wäre schade, wenn dieses Angebot aussterben sollte», erklärt er sein Engagement. Er selber bevorzugt trotz allem richtige Rennpisten und Autos älteren Jahrgangs. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie Senioren A: 1. Näf Ernst 186; 2. Vetter Hermann 216; 3. Homberger Heinz 235; 4. Daroczy Imre 243; 5. Isenegger Paul 327. Kategorie Senioren B: 1. Heierli Walter 189; 2. Kocherhans Ruedi 217; 3. Rohner Ueli 233; 4. Isenegger Paul 235; 5. Widmer Ruedi. Kategorie Cabriolet A: 1. Rinaldo Marcello 138; 2. Rohner Ueli 160; 3. Jucker Thomas 177; 4. Haubold Beatrice 212; 5. Näf Ernst 232. Kategorie Damen A: 1. Graf Christina 119; 2. Schütz Franziska 183; 3. Kutzner-Knof Kathrin 184; 4. Huber Bea 263; 5. Hengartner Rita 300.
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Kategorie Damen B: 1. Wick Monika 322; 2. Knof Bettina 443; 3. Myson Ritter Patricia 459. Kategorie Herren A: 1. Keller René 111; 2. Kessler Stephan 201; 3. Daroczy Mark 217; 4. Donnhofen Burkhard 251; 5. Bärtschi Olivier 293.
ES WÄRE SCHADE, WENN DIESES ANGEBOT AUSSTERBEN WÜRDE.
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Kategorie Herren B: 1. Keller René 174; 2. Schwarzenbach Köbi 181; 3. Bötschi Oliver 186; 4. Huber Michael 274; 5. Schneider Karl 294. Meistbeteiligung Pokal Club/Sektion: 1. BC-Team; 2. CCO; 3. MFC Oberland; 4. AMC Obersee; 5. SAM an der Hulftegg + Trial Team Züri Oberland.
F E L I X WA LT E R , WA LT E R S I G N A LTECHNIK, SULGEN Auch das Büro muss klappen an einem solchen Anlass.
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T E C HN I SCHE EINTEILUNG F Ü R D IE S AIS O N 2 0 1 6
«
SAMSTAG, 23. JANUAR 2016
Brünig Indoor – ein faszinierendes Labyrinth.
»
G i s el a H il f ike r
D
ieses Jahr trafen sich die SAMVerantwortlichen im Brünig Indoor in Lungern. Eine faszinierende Welt
eröffnete sich den Anwesenden unter Tage.
STOLLEN-LABYRINTH
Brünig Indoor ist eine faszinierende Sache. Ursprünglich entstanden die Stollen, da eine benachbarte Firma Sprengungen ausprobieren musste. Weil die Schiessstände in der Umgebung immer mehr mit den Lärmgegnern zu kämpfen hatten, entschloss man sich, das Ganze auszubauen und unterirdische Schiessstände zu erstellen. Der ganze Kanton hat nun keine Schiessstände mehr, und von der ganzen Schweiz treffen sich die Schützen in den Stollen, um ihre Wettkämpfe auszutragen. Ein Labyrinth aus Stollen und Schiessständen entstand, und das angegliederte Restaurant kann nur wärmstens empfohlen werden. In den Höhlen sind vielfältige Veranstaltungen möglich, auch schon wurde lastwagenweise Schnee hineingekarrt und ein Biathlon durchgeführt. Einer der Verantwortlichen fragte denn auch prompt, ob wir kein Interesse hätten, ein E-Bike-Rennen durchzuführen . . .
Jahr für Jahr treffen sich die SAM-Sportkommissäre, die technische Leitung und ihre PartnerInnen Ende Januar, um die Arbeitseinsätze für die kommende Saison zu koordinieren. Tex t : G i s ela H il f ike r F o t o s: G i s ela H il f iker / S t epha n K e s s le r
TERMINKOORDINATION
Über 30 Termine galt es dieses Jahr zu koordinieren mit Zeitmessung, Sportkommissären etc., und nur dank dem Entgegenkommen aller Teilnehmer kann diese Einteilung jeweils speditiv vorgenommen werden.
Stimmungsvolles Ambiente …
ROBIN HOOD
Nach der Einteilung konnten sich die Anwesenden in einem Schiesswettkampf messen. Armbrust, Blasrohr und Pfeilbogen waren gefragt, und die Siegerehrung vor dem Nachtessen zeigte, wer Champion ist – Andy Heierli gewann vor Philipp Kempf und Sandro Micheletto. Nach einem gemütlichen Nachtessen machten sich die meisten auf den Heimweg (die einen hatten ihr mobiles Home dabei), und mit positiver Stimmung wird nun das erste Rennen erwartet. ❮
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Ein Labyrinth erstreckt sich unter dem Brünig.
Interessante Fakten.
2 /2 016 M O T O R J O U R N A L
ACHTUNG, FERTIG … Andi «Diana» Brotzge, Göttin der Jagd.
Sportpräsident Philipp Kempf bei der Begrüssung.
Die Sieger: Sandro Micheletto (3.), Andy Heierli (1.) und Philipp Kempf (2.).
Tina Rüttimann voll konzentriert, Pepe eher nicht :-)
Der unterirdische Schiesskeller ist für Waffen aller Art und Munition eingerichtet.
Ohne Worte.
… eingeteilt! M O T O R J O U R N A L 2 /2 016
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TRI A L VA NDANS A
SONNTAG, 13. SEPTEMBER 2015
REKORDVERDÄCHTIG: 109 TRIALISTEN AM START!
Bestes Trialwetter im Montafon zog Zuschauer und Fahrer an Nach fast 3 Monaten Sommerpause (ich war in Roches nicht dabei) ging es für mich wieder mal an eines unserer Trials. Tex t : E lma r F r ae f el F o t o s: F eli x B ü e le r
A
uf der Grimmialp an der Europameisterschaft konnte man sich zwar sattsehen und staunen, was die
Jungs alles fahren, aber selbst hatte man in den Sektionen nichts verloren. Also war die Vorfreude auf das Trial in Vandans gross.
VERÄNDERUNGEN
Obwohl es für mich nur etwa 1,5 Std. Anfahrt sind, reiste ich schon am Samstag nach Öster*PLRMa \*)'P/) L)' Qj) ZPIn/QP *PRM' hPL'In&_Nc sodass man für die Abnahme der Sektionen etwa 2 Stunden in Kauf nehmen muss (für das reicht die Zeit am Sonntag morgen eh nicht – gähn!), und zweitens sind immer schon viele Fahrer vor Ort, was ein gemütliches Zusammensein ergibt. Seit der letzten Veranstaltung vor einem Jahr wurde der Fluss, welcher durch 3j/Qj/) ]LP))' d&/Q L/ &/Q j/ hPIRMP0 Oj)' alle Sektionen sind), wieder mal hochwassertauglich auf Vordermann gebracht. Im unteren Teil wurde er metertief ausgebaggert und im oberen Teil komplett, inklusive Brücke, umgeij&'a oLP)P0 "j&hP*J _PIP/ P'hj E 7PJ'L-/P/ mit grossen Steinen zum Opfer. Die neuen Sektionen waren somit weniger spektakulär und die Zuschauer hatten etwas weniger zu sehen. Es waren rekordverdächtige 109 Fahrer am Start. Da konnte man sich ja auf Staus freuen! Da aber die meisten Sektionen etwas kürzer als auch schon waren, ergaben sich die Staus j/ E QP* ? 7PJ'L-/P/a 5/Q 0PM* jI) PL/ o&'eP/Q Fahrer hatte ich nie vor mir.
FAST VOLLZÄHLIGE KLASSE 3
oLP VIj))P E hj* )PM* N&' %P*'*P'P/a A QP* > Fahrer am Start. Christian Weilenmann fuhr dann ausser Konkurrenz in Klasse 2 mit und schloss mit 114 Strafpunkten. Andreas Kolb fuhr alle 4 Runden mit den wenigsten Strafpunkten in dieser Klasse und siegte somit ver-
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dient mit einem Total von nur 26 Zählern. Er baute auch den Vorsprung in der Meisterschaft weiter aus. Nach einer mittelmässigen ersten 8&/QP J-//'P )LRM SLRJ ZPM*LN %-/ G> j&O ?c dann 11 und 10 Strafpunkte verbessen und Jj0 0L' '-'jI D? 7'*jO,&/J'P/ e& )PL/P0 iP)ten Saisonresultat als Zweiter. Auf den dritten Platz fuhr Michel Zubler. Ihm missriet die letz'P 8&/QP 0L'GA 7'*jO,&/J'P/ NPNP/liP* QP* dritten Runde mit 9, was einen Rang kostete. In dieser Klasse ist die Meisterschaft um den Fa &/Q Ea ;Ij'e ehL)RMP/ m&iIP* &/Q #*0L/ Prutscher noch sehr spannend.
GUTE BESSERUNG!
X/ VIj))P D`A hj*P/ > %-/ GE [jM*P*/ j0 7'j*'a Hier machte es Dani Kronenberg gegenteilig zu Weilenmann. Kroni mit altem Töff startete eine Klasse tiefer. Die erste Runde ging an Felix EgNP/)RMhLIP* 0L' > ;&/J'P/c %-* 5*) ;Il)) 0L' 10 und Jochen Isak mit 15. In der zweiten Runde verbesserte sich Patrick Glarner von 20 auf A *&/'P*c QLP)0jI %-* \NNP/)RMhLIP* 0L' GG &/Q Plüss mit 12. Auch die dritte Runde schloss ZIj*/P* 0L' A jI) "P)'P* jia X)jJ Jj0 j&O G^c \NNP/)RMhLIP* Jj0 0L' 0L)P*jiIP/ G? 7'*jOpunkten zurück und Plüss verunfallte an der IP'e'P/ Jl/)'ILRMP/ 7PJ'L-/ ?a "PL )PL/P0 7'&*e i*jRM P* )LRM E 8L,,P/a oLP "P*N*P''&/N i*jRMte ihn ins Spital nach Bludenz, wo er einige Tage bleiben musste. Auch in der 4. Runde war Glarner nicht zu schlagen. Diesmal nur 4 Punkte. X)jJ &/Q \NNL M-I'P/ Aa 7-0L' )P/)j'L-/PIIP*c nicht erwarteter Sieg für den Glarner namens Glarner vor Isak und Eggenschwiler. oLP TPL)'P*)RMjO' L)' 0L' QP0 5/OjII %-/ Plüss wieder völlig offen. Plüss führt zwar noch mit 9 Punkten Vorsprung vor Eggenschwiler und 16 Punkten vor Isak. Ob er allerdings die 2 letzten Läufe noch fahren kann, ist unklar.
SIEG FÜR CLAUDIO STAMPFLI
C %-/ A [jM*P*/ L/ VIj))P C j0 7'j*'a !Ij&QL7'j0,]L O&M* /jRM F 7LPNP/ L/ QP/ IP'e'P/ Un&fen die erste Runde eher schlecht. Im Verlaufe des Trials war er aber der einzige seiner VIj))Pc hPIRMP* )LRM iL) j&O E 7'*jO,&/J'P L/ 8&/QP E %P*iP))P*'Pa oj) *PLRM'P LM0 e& )PLnem dritten Sieg in Folge mit 4 Punkten Vorsprung auf Simon Müller und 6 Punkten auf Jeanot Zubler. Die Meisterschaft führt 7'j0,]L 0L' F^ ;&/J'P/ 3-*),*&/N j/a Zubler und Müller werden vermutlich 8j/N F &/Q E &/'P* )LRM j&)0jRMP/a
SCHIBLI, DER MANN, DEN ES ZU SCHLAGEN GILT oLP VIj))P ? hj* QLP)mal ganz schlecht vertreten. Waren da alle in den Ferien? Nur 5 Fahrer von 15 fanden den Weg nach V a n dans.
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Gegen den Seriensieger Peter Schibli war kein Kraut gewachsen. Er legte zuerst 2-mal eine 1er-Runde hin, dann haute es auch ihm vermutlich mal einen 5er rein. Denn wie sollte er sonst in Runde drei 9 Strafpunkte machen und in der vierten wieder nur 2 Strafpunkte zurückbringen? Mit 13 Strafpunkten nahm er Felix Büeler 9 Punkte ab. Auch Felix fuhr mit der alten Bultaco sensationell. In Runde drei gab es nur 4 Strafpunkte. Rene Gerber als Dritter hatte Runden mit 8, 8, 8, 12. Somit ein Total von 36. Trotz den Seriensiegen reicht es Schibli noch nicht zum Meister. Elmar Fraefel folgt 19 Punkte zurück, hat seinerseits aber auch 17 Punkte Vorsprung auf Büeler.
ZWEI AM START
Fünf Fahrer fahren die Klasse 6/9 Meisterschaft. Zwei davon waren in Vandans. Josef Landolt hatte nur in der dritten Runde etwas Probleme. Er siegte klar vor Brigitte Eberle. Weil Peter Läderach, der Führende in der
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Meisterschaft nicht am Start war, ist Landolt ihm bis auf 5 Punkte nahe gekommen. Von hinten haben die zwei nichts zu befürchten.
SCHWIERIGE ENTSCHEIDUNG
Auch für die Twinshocks zählte Vandans zur Meisterschaft. Da nur Kurt Liechti startete, war er natürlich auch der Sieger. Für ihn war es offensichtlich nicht schwierig. Er benötigte über das ganze Trial nur 3 Füsse. In dieser Klasse führt Felix Eggenschwiler das Meisterschaftsklassement noch mit 4 Punkten Vorsprung vor Liechti an. Eggenschwiler als Doppelstarter muss nun halt den Entscheid fällen, in welcher Klasse er in Grandval an den Start geht. Am Schlusslauf in Herbolzheim kann er in beiden Klassen starten. Wie immer in Vandans wurde die Siegerehrung mit einem grossen Gabentisch abgeschlossen. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Klasse 3 Spezialisten: 1. Kolb Andreas, Wangen, Jotagas; 2. Gehrig Nick, Alten, GasGas; 3. Zubler Michel, Uzwil, JTGas; 4. Prutscher Armin, Rielasingen-Arlen, Beta; 5. Stampfli Alexander, Aeschi, GasGas, 84. Klasse 4/7 Fortgeschrittene + Senioren: 1. Glarner Patrick, Linthal, JTG, 38; 2. Isak Jochen, Rielasingen, Beta, 45; 3. Eggenschwiler Felix, Ifenthal, Beta, 45; 4. Wolfensberger Sven, Pfäffikon, GasGas, 64; 5. Gubser Roman, Unterterzen, GasGas, 83. Klasse 5 Einsteiger: 1. Stampfli Claudio, Aeschi, GasGas, 29; 2. Müller Simon, Amtzell, Jotagas, 33; 3. Zubler Jeanot, Uzwil, Jotagas, 35; 4. Senn Florian, Althäusern, Montesa, 53. Klasse 8 Veteranen: 1. Schibli Peter, Frauenfeld, Beta, 13; 2. Büeler Felix, Rehetobel, Bultaco, 22; 3. Gerber René, Bertschikon, Montesa, 36; 4. Fraefel Elmar, Henau, GasGas, 40; 5. Senn Markus, Althäusern, Montesa, 60. Klasse 6/9 Nachwuchs + Neulinge: 1. Landolt Josef, Rüti, Beta, 17; 2. Eberle Brigitte, Zwingen, Montesa, 69. Klasse 9T Twinshock: 1. Liechti Kurt, Schwarzenburg,Honda,3.
Trotz der vielen Fahrer hielten sich die Staus in Grenzen.
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E lma r F r ae f el
Christian Weilenmann startete ausser Konkurrenz in der Klasse 2.
Claude Gehrig in Action. Michel Zubler wurde 3. bei den Spezialisten.
M O T O R J O U R N A L 9/2 015
19
E I S S PE EDWAY F LIM S
31. JANUAR 2015
ENDURO-PLAUSCH
STATT
BMW F 800 GS Sidecar im Showprogramm.
EISSPEEDWAY-
MEISTERSCHAFT
Nach der letztjährigen Eisspeedway-SM-Absage fiel nun auch die Neuauflage dem viel zu milden Wetter zum Opfer. Die nur zwischen 15 und max. 20 cm dicke Eisschicht am Sportzentrum Prau la Selva in Flims-Waldhaus
zwang die Organisatoren Philipp Mannhard und den amtierenden Eisspeedway-Champ Philip Weiss erneut zur Annullation des einzigartigen Winter-Events. Tex t un d F o t o s: M i chael D ich t l, w w w.midi - pi c s .de
U
m das spektakuläre Eisspeedway mit dem unglaublichen Tempo und den fast unvorstellbaren Schräglagen
durchführen zu können, wäre eine Natureisdicke von 35 cm ein Muss gewesen.
DAS RAHMENPROGRAMM WURDE ZUM UNTERHALTSAMEN HAUPTPROGRAMM
Um den Motorsportanlass nicht ganz und gar absagen zu müssen, setzten Mannhard und Weiss erneut auf das Enduro Racing. Aus dem
18
letztjährigen Notfallplan wurde in diesem Jahr eine eigene Rennkategorie. Auf fünf gleichwertigen KTM-Enduro-Motorrädern des KMSRacing Teams Künzler gingen im Austragungsmodus der Bahnrennen insgesamt knapp 70 Motocross-, Supermoto- und Endurofahrer an das Startband. Mit Stollenreifen, die mit Nägeln bestückt wurden, kämpften in den drei Kategorien Fahrer mit Lizenz, Fahrer und Fahrerinnen ohne Lizenz und die geschlossene Club-Klasse des Cross Clubs Zürcher Oberland um Pokale und Prestige. So siegte bei den schnellen Lizenzfahrern nach spannenden
fünf Vorläufen, einem wegen Punktegleichstand nötigen Stechen und einem packenden Finale Kevin Tschümperlin vor Stephan Züger aus dem Supermoto Prestige vor Daniel Aeschbach und Jarno Möri. In der Kategorie der nicht lizenzierten Fahrer sicherte sich vor den ausharrenden Motorsportfans André Guerotto die blau schimmernde Siegestrophäe. Toll in Szene setzten sich in dieser Kategorie die SAM-SpartenKommissare Andi Heierli und Felix Büeler. Heierli, der Präsident des Supermotard-Clubs Rheintal und Organisator des einzigartigen
2 /2 015 M O T O R J O U R N A L
Endurocross von Reute AR, gewann vier von sechs Vorläufen und trieb die KMS-KTM im abschliessenden Finallauf auf den tollen 2. Rang. Ebenfalls mit drei Vorrundensiegen +&jIL_eLP*'P )LRM 6*LjIb\g,P*'P [PILg "lPIP* &/'P* FC 6PLI/PM0P*/ Ol* Qj) Z*j/QP [L/jIPa TL' QP0 &/Qj/Jij*P/ Da 8j/N %P*,j))'P "lPIP* KPQ-RM J/j,, QP/ #&O)'LPN j&O Qj) 7LPNP*,-QL&0a "PL QP* 7LPNP)eP*P0-/LP hj*P/ )LRM /jRM NPleisteter Arbeit alle Rennfahrer einig: Es war auf dem glatten Terrain eine Mordsgaudi und Mj' 0nRM'LN %LPI 7,j)) NP0jRM' . MjI' )- PL/ richtiger Plausch-Event! oLP ehPL'P #''*jJ'L-/ hj* Qj) #I,P/j*P/jb "*P%P'a "PL QLP)P0 ;Ij&)RMb7,PPQhjf ePLN'P/ die Fahrer auf ihren Pocketbikes und aufge0-'e'P/ 61O]L LM*P [jM*Jl/)'P &/Q O&M*P/ )LRM L/ QLP YP*eP/ QP* m&)RMj&P*a
MANNHARD: HABE NUN VOM EISSPEEDWAY DIE NASE VOLL, DAFÜR ABER NEUE IDEEN
2P* QP/ 3P*j/)'jI'P* ;MLIL,, Tj//Mj*Q JP//'c weiss, dass er ein wahres Organisationstalent L)'a 7-NIPLRM /jRM QP* ;-JjIliP*NjiP Mj''P QP* ml*RMP* [jM*IPM*P* /P&P XQPP/ ,j*j'a (XRM
«
werde das FM Enduro Racing forcieren und eine Rennklasse, die mit eigenen Maschinen gefahren wird, sowie die Quads mit integrieren und eventuell auf eine 2-Tages-Veranstaltung ausbauen.»
PHILIP WEISS: WEITERHIN AMTIERENDER EISSPEEDWAY-CHAMPION
SjRM QP* #//&IIj'L-/ QP* 7RMhPLeP* TPL)'P*schaft 2014 und 2015 bleibt der Weisslinger ;MLIL, 2PL))c 0L' QP0 Uj/QP)0PL)'P*'L'PI F^GE L0 "P)L'ec QP* j0'LP*P/QP TPL)'P*a \L/P 0L/L0jIP !Mj/RPc QLP 7RMhPLeP* TPL)'P*)RMjO' J&*eO*L)'LN L/ PL/ iL) ehPL 2-RMP/ /jRMe&M-len, besteht darin, dass der einheimische Eis*P//OjM*P* 7L0-/ Zj*'0j// d!Mj0,L-/ F^^? und 2009) versucht auf dem vorhandenen Eis)'-RJ j&Oe&ij&P/a YLP*e& 0l))'P/ /j'l*ILRM QLP TL/&)'P0,P*j'&*P/ /-RM L/ QP/ VPIIP* JIP''P*/a oLP IP'e'P/ Ol/O %P*iILPiP/P/ hjM*P/ V*LPNP* &/Q ZIjQLj'-*P/ QP) 7RMhPLeP* \L)),PPQhjf)c Tj*'L/ ZIj*/P*c Tj*J&) "L*/c 6M-0j) !j%LNPIILc SP&IL/N "Pj' o-iIP* &/Q PiP/ 7L0-/ Zj*'0j//c hl*QP/ QLP)P \/')RMPLQ&/N )PM* iPN*l))P/ &/Q hn*P/ )-O-*' 0L' LM*P/ Tj)RML/P/ 0L' QP/ F? 00 Ij/NP/ 7,LJP) ,j*j'a #&O PL/P 6PLI/jM0P Mj' L0 3-*j&) )RM-/ 3LePb
!Mj0,L-/ 8-//f Yn*L/N %P*eLRM'P'= oP* FGbWnM*LNP j&) T1MIL/ )'PM' %-* QP0 #i)RMI&)) )PL/P* "P*&O)j&)iLIQ&/N L0 #/IjNP/b#,,j*j'Pij&a X0 J-00P/QP/ WjM* 01RM'P Qj) N*-))P 6jIP/' QP) 7RMhPLeP* XRPb7,PPQhjf) Qj// 0L' jIIP* TjRM' j&O Qj) NIj''P &/Q )- ),PJ'jJ&In*P ;j*JP'' e&*lRJJPM*P/a Dem stark engagierten Organisator mit seinem J-0,P'P/'P/ YPIOP*)'ji L)' Q*L/NILRM)' e& hl/)RMP/c Qj)) QP* F^GD liP*/-00P/P/ 6*jQLb tionsveranstaltung in der Nobel-Ski-Region [IL0)bUjjgb[jIP*j Ol* QLP /nRM)'P #&)NjiP Qj) 2P''P*NIlRJ 0L' 'LPOP/ TL/&)N*jQP/ M-IQ L)'a oj// Jj// )LRM QLP)P* PL/eLNj*'LNP 2L/'P*b T-'-*),-*'b\%P/' 0L' %LPI ;&iILJ&0)j&O0j*)RM e& PL/P0 N*-))j*'LNP/ #/Ij)) P/'hLRJPI/a ❮
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie Lizenziert: 1. Kevin Tschümperlin 17; 2. Stefan Züger 16; 3. Daniel Äschbach 16; 4. Jarno Möri 13; 5. Alessandro Steger 12. Kategorie Nichtlizenziert: 1. Andre Guerotto 26; 2. Andi Heierli 23; 3. Willi Güntensberg 21; 4. Felix Büeler 20; 5. Gian-Carlo Egli 18.
Ich werde das FM Enduro Racing forcieren.
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/// Fotos: Michael Dichtl
P hilipp M a nnh a r d
Podium Lizenz -Klasse: v. l. Daniel Aeschbach (3 .), Kevin Tsch ümperlin (1.) und Step han Züger (2 .).
Felix
VW Amarok mit Kette nantrieb im Showprogramm r sä . is Trial-Komm il te lls fa eben Büeler nahm
Stephan Züger #4 im Kampf mit Alessandro Steger.
M O T O R J O U R N A L 2 /2 015
19
Schibli jedoch konnte sich stark verbessern und erhielt in der zweiten und dritten Runde nur noch 18 und 12 Strafpunkte. Unser dritter Fahrer Stefan Buchser kam auf 31, 50 und 32 Punkte. Die 50 resultierten davon, dass er eine Sektion vergass, was dann 20 Strafpunkte aufs Mal gibt. Der SAM-Sieg ging also an Peter Schibli vor Elmar Fraefel und Stefan Buchser. Für Schibli schaute so auch der 2. Rang in der Tageswertung raus.
TAGESSIEG FÜR LÄDERACH
Zwei Fahrer in Klasse 9 und drei Fahrer in Klasse 9T versuchten sich in den roten Spuren. Da merkt man auch den Unterschied zwischen erfahrenen und noch nicht lange fahrenden Leuten besonders gut. Die Sektionen sind die leichtesten und bei guter Grundkenntnis ist es durchaus möglich auch im Dreck mit wenig Strafpunkten durchzukommen. Das zeigte uns Peter Läderach in der Klasse 9. 6, 6 und 4, das waren die Strafpunkte in seinen drei Runden. Damit holte er sich auch den Tagessieg. 2. SAM-Fahrer wurde Josef Landolt. Mit den alten Twinshock-Motorrädern waren Daniel Kronenberg, Felix Eggenschwiler und Edi Kämpfer unterwegs. Mit einem Punkt Vorsprung siegte hier Kronenberg vor Eggenschwiler. Edi Kämpfer musste nach einer Runde aufgeben.
I MB A E M LADIES GELDER M ALS EN N L
HARTBODEN IN
STARKE KLASSEN AM NACHMITTAG
Am Nachmittag ging es für die stärkeren Klassen los. Jonathan Schaub hat eine Lizenz in Klasse 3, fuhr aber in Baden-Baden in der Klasse 2 mit. Er belegte dort den 6. Schlussrang. In Klasse 3 waren dann fünf SAM-Fahrer dabei. Die Punktezahlen, also der Schwierigkeitsgrad, verhielten sich ähnlich wie am Morgen. Die Fahrer erhielten so zwischen 18 und 30 Punkte. Das Wintertraining war wohl für Andreas Kolb am besten verlaufen. Er holte sich in Baden-Baden den ersten SAM-Sieg in der Klasse 3 mit total 66 Strafpunkten. Das bedeutete auch den 3. Rang in der Tageswertung. Mit 4 Punkten Rückstand belegte Armin Prutscher den 2. Rang. Ihm misslang nach einer guten 2. Runde mit 18 Strafpunkten die dritte mit 28 Strafpunkten gründlich. Den 3. Rang mit 71 im Totalen erkämpfte sich Nick Gehrig vor Michel Zubler und Mario Mosimann.
URS PLÜSS IN FRONT
Ebenfalls am Nachmittag war die Klasse 4 unterwegs. Hier waren sechs SAM-Fahrer am Start. Urs Plüss hatte schon in der ersten Runde am wenigsten Strafpunkte eingefahren, konnte seinen Vorsprung in der 2. Runde noch ausbauen und siegte mit total 67 Strafpunkten in dieser Klasse. Im Tagesklassement reichte dies noch zum 5. Rang. Dahinter folgten Dani-
el Kronenberg und Felix Eggenschwiler mit ähnlich regelmässigen Strafpunkten. Am Ende hatte Kronenberg 5 weniger und somit den 2. Platz. Die weiteren Ränge belegten Jochen Isak, Claude Gehrig und Rene Ledermann. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Klasse 3 Spezialisten: 1. Kolb Andreas, Jotagas, 66; 2. Prutscher Armin, Beta, 70; 3. Gehrig Nick, GasGas, 71; 4. Zubler Michel, JTGas, 76; 5. Mosimann Mario, Beta, 116. Klasse 4/7 Fortgeschrittene+Senioren: 1. Plüss Urs, Montesa, 67; 2. Kronenberg Daniel, Montesa, 79; 3. Eggenschwiler Felix, Beta, 84; 4. Isak Jochen, Beta, 93; 5. Gehrig Claude, GasGas, 104. Klasse 5 Einsteiger: 1. Stampfli Claudio, GasGas, 76; 2. Zubler Jeanot, Jotagas, 79. Klasse 8 Veteranen: 1. Schibli Peter, Beta, 49; 2. Fraefel Elmar, GasGas, 74; 3. Buchser Stefan, Jotagas, 113. Klasse 6/9 Nachwuchs+Neulinge: 1. Läderach Peter, GasGas, 16; 2. Landolt Josef, Beta, 83. Klasse 9T Twinshock: 1. Kronenberg Daniel, Honda, 39; 2. Eggenschwiler Felix, BSA, 40.
SONNTAG, 3. MAI 2015
HOLLAND – UND REGEN DAZU!
Ganz und gar ungewöhnlicher Start für die Ladies Am 3. Mai startete auch bei den Ladies die IMBA-Saison 2015. Bereits im Voraus erfuhr man, dass die Piste in Geldermalsen NL auf Hartboden sein sollte, und man war natürlich dementsprechend gespannt. K a t ja Z ünd
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5/2 015 M O T O R J O U R N A L
/// Foto: Facebook, Rene van Dinther
«
Während dem Fahren fühlte man sich wie ein Känguru.
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K a t ja Z ün d
D
er Wetterbericht meldete zwar zuerst Dauerregen, doch spätestens ab Donnerstag war dieser weg und man
durfte auf gutes Wetter hoffen. Eine Ansicht des Teams, die man den Gegnerinnen möglichst oft zeigen will :-)
GROSSES STARTERFELD
Bereits am Samstag waren die Fahrerinnen aus der Schweiz, Sandra Keller sowie die Familie Zünd, angekommen und am Abend stand auch bereits ein Training für alle IMBA-Frauen auf dem Programm. Die Piste war auch wie versprochen pickelhart. Während dem Fahren fühlte man sich aber dann doch eher wie ein Känguru in Australien, das dahinhüpfte. Die Piste bestand aus schier unendlichen Geraden, die etwas entschärft wurden durch einfache Sprünge ins Flache. Bereits am Samstagabend war auch die Fahrerpräsentation, was den straffen Zeitplan vom Sonntag etwas entschärfen mochte. Ganze 36 Fahrerinnen aus sechs Nationen waren angereist und versprachen damit spannende Rennen.
IDEALE BEDINGUNGEN FÜR LAUF EINS…
/// Foto: Katja Zünd
Der Sonntag startete mit idealem Wetter und auch der vorausgesagte Regen über die Nacht blieb aus. Doch in Holland weiss man nie und
uns blieb nichts als abzuwarten. Die Zeittrainings gelangen uns recht gut und so konnten wir uns gute Startplätze sichern. Sandra Keller positionierte sich lange auf Platz neun. Leider musste sie dann jedoch kurz vor Ende des Rennens zu Boden und verlor so einige Plätze. Rang 13 war so die Ausbeute. Dahinter kam Katja Zünd auf Rang 18 ins Ziel, Michelle wurde 22. und Nina 25. Und dann für den zweiten Lauf kam der Regen. Die Piste wurde rutschig und erinnerte bereits beim Überqueren mehr an eine Eisbahn. Bereits bei den holländischen Interfahrern konnte man beobachten, wie sie ihr Motorrad ungewollt in die Seen fuhren, die sich zwischen der Piste befanden.
… UND DANN KAM DER REGEN
Die Taktik für den zweiten Lauf war nun aufmerksam bleiben, gut starten, nicht umfallen und dann einmal schauen. Michelle und Nina Zünd gelang prompt ein guter Start. Währenddessen legte sich Sandra bereits in der zweiten Kurve auf den Boden und Katja, die dahinter war, musste einen kurzen Umweg in Kauf nehmen. Sandra zeigte nun eine Aufholjagd bis auf Platz 19 und klassierte sich direkt hinter Nina, welche 18. wurde. Michelle war derweil als 16. die beste Schweizerin. Katja fand dagegen keine Überholmöglichkeiten, da sie kein Sturzrisiko eingehen wollte, und so landete sie nur auf Rang 25. Nun musste eine Stunde reichen, um alle Motorräder und Ausrüstungen einigermassen bereit für den dritten Lauf zu machen.
DRECK OHNE ENDE
Das Schweizer Team mit Betreuer Walter Zünd.
M O T O R J O U R N A L 5/2 015
Der Regen hatte für den dritten Lauf etwas nachgelassen, doch die Piste war immer noch sehr rutschig und die Verhältnisse gleich wie im zweiten Lauf. Besonders Sandra und Katja wollten nochmals etwas gutmachen. Dabei mussten sie jedoch einiges an Dreck «fressen» und sowohl Ausrüstung als auch Helm wurden immer schwerer. Während Sandra gegen vorne zwei Engländerinnen hatte, die ihr das Le-
ben schwer machten, wurde Katja direkt hinter Sandras Hinterrad mit Dreck eingedeckt. Mit schweren Helmen und Motorrädern, die um einiges schwerer als normal waren, beendeten sie die Rennen auf den Rängen 14 (Sandra) und 15 (Katja). Auch Nina hatte lange Kontakt zu den beiden, ehe sie abreissen lassen musste und 17. wurde. Michelle wurde in diesem Lauf 19.
NEUE, STARKE KONKURRENZ
Ganz an der Spitze war es eine einseitige Angelegenheit. Die vierfache Weltmeisterin Stef_ UjLP* OnM*' QLP)P) WjM* Ol* oP&')RMIj/Qc j&) _/j/eLPIIP/ Z*l/QP/c j/)'PIIP QP* 2T QLP Nj/ze IMBA-Meisterschaft und entschied alle drei Läufe für sich. Dahinter folgte in allen Läufen die Holländerin Lianne Muilwijk, die seit die)P0 WjM* PiP/OjII) jI) T-'-R*-))b;*-_ &/'P*wegs ist. Auf Gesamtrang drei folgte die ehemalige WM-Starterin Kimberley Braam ebenfalls aus Holland mit drei vierten Plätzen. Brenda Wagemans, die in der Vergangenheit bereits Vize-Championesse der IMBA war, wurde zweimal Dritte, musste aber in Lauf zwei einen achten Platz hinnehmen. Bei einem solch hohen Niveau dürfen sich auch die Tagesränge der Schweizerinnen sehen lassen. Sandra Keller wurde 15., Michelle 18., knapp dahinter folgt Katja als 19. und Nina wurde 21. Weiter geht die IMBA-Saison der Frauen bereits am 17. Mai in Genk B. Dort werden die [*j&P/ PL/P hPL'P*P Yj*'i-QP/,L)'P %-*_/QP/ und hoffen dann bei schönem Wetter gute Rennen zeigen zu können. Dort werden dann hoffentlich auch einige Frauen mehr die neuen Schweizer Leibchen präsentieren. ❮
Auszug aus den Ranglisten: 1: . Laier Stefanie ,D, 180; 2. Muilwijk Lianne, NL, 162; 3. Braam Kimberley, NL, 141; 4. Wagemans Brenda, B, 139; 5. Ahlinger Carmen, D, 138; 15. Keller Sandra, CH, 78; 18. Zünd Michelle, CH, 66; 19. Zünd Katja, CH, 65; 21. Zünd Nina, CH, 63.
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TRI A L B ÜHL D
SONNTAG, 17. 5. 2015
Beste Bedingungen sorgten für ein erfolgreiches Trial am dritten Sonntag in Folge. Das kleine Gelände der Motorsportfreunde Neusatz wurde in der Nacht vor der Veranstaltung noch mit etwas Regen begossen, damit es nicht so staubig wird. Am Sonntag kam dann die Sonne raus – und sogar der Eismann kam mit seiner mobilen Eisdiele vorbei.
GLACE- WETTER
F eli x B ü ele r
U
m die vielen und langen Staus der Vorjahre zu vermeiden, ging man auch in Bühl erstmals dazu über, die
verschiedenen Klassen vormittags und nachmittags separat starten zu lassen. drei Runden à zehn Sektionen gab es für alle zu fahren. So konnte wirklich zügig eine Sektion um die andere gefahren werden. Auch das Einschreiben verteilte sich so viel besser, so dass es auch da keinen Stau gab. Etwas überpünktlich – kurz vor 9 Uhr – konnte schon gestartet werden. Total waren 93 Fahrer am Start; 45 am Vormittag und 48 am Nachmittag
– davon 27 SAM-Lizenzierte und ein Gast aus der Schweiz.
KLASSE 9: Ü60 UNTER SICH
In Klasse 9 waren mit Peter Läderach und Josef Landolt nur die zwei ältesten Fahrer am Start. In der ersten Runde hatten beide jeweils nur 6 Strafpunkte. Läderach machte dann aber eine 1er- und eine 0er-Runde, während Lan-
26
dolt nochmal 5 und zuletzt 7 Zähler kassierte. Damit konnte Peter Läderach also bereits den dritten Saisonsieg feiern.
KLASSE 8: SCHIBLI EINE KLASSE FÜR SICH
In Klasse 8 war der SAM mit sieben Startenden in der schwarzen Spur vertreten. Schon in der ersten Runde erwischte Heinz Göldi einen Hexenschuss und wurde zum Zuschauen gezwungen. Peter Schibli konnte die drei besten SAM-Runden verbuchen – mit nur 5, 3 und 2 Punkten kam er auf gerade mal 10 Punkte nach 30 Sektionen. Elmar Fraefel hatte nach der ersten Runde schon 11 Punkte und wurde mit einem Total von 26 Punkten Zweiter vor Beat 7'j0,]L 0L' EE ;&/J'P/a Auf meiner Bultaco war ich in der ersten Runde mit 15 Punkten noch dabei, hatte aber am Schluss mit 49 Punkten nur den 4. Platz erreicht. Ich war so wie viele andere ziemlich
«
zügig unterwegs – schon um viertel vor elf war mein Morgen-Einsatz nach nicht einmal 2 Stunden schon beendet – gut, durfte ich am Nachmittag mit der Sherco in Klasse 7 nochmal ran.
KLASSE 5: U16 UNTER SICH
Die jungen Klasse-5-Fahrer fuhren natürlich ebenfalls in der schwarzen Spur und die ersten beiden hätten sich zwischen den beiden Ersten der älteren 8er-Fahrer platziert. Simon Müller aus dem deutschen Amtzell startete erstmals im SAM. Der kleine Mann mit seinen erst 13 Jahren konnte gleich mit einer 7er-Runde vorlegen. Claudio 7'j0,]Lc L00P*ML/ schon 15½-jährig, startete mit 13 Punkten und Jeanot Zubler kurz vor seinem 16. GeF eli x B ü ele r burtstag mit 14 Strafpunkten. Simon fuhr nochmal eine 7er-Runde, Claudio konnte sich auf eine 4er-Runde steigern und Jeanot verhaute die 2. Runde mit
Es konnte zügig eine Sektion nach der anderen befahren werden.
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5/2 015 M O T O R J O U R N A L
3. in der
, 2. der Spezia Michel Zubler
Klasse 4 /7.
Armin Prutscher in Action. Daniel 22 Punkten. In der letzten Runde kam Claudio mit einer 8er-Runde noch an Simon vorbei, der mit einer 12er-Runde auf 26 Strafpunkte kam. #I)- 7LPN Ol* !Ij&QL- 7'j0,]L j&) #P)RML 0L' 25 Punkten vor Simon Müller aus Amtzell mit 26 Punkten (also gleich viel wie Elmar Fraefel, aber ein Nuller mehr). Jeanot Zubler aus Uzwil kann sich noch auf eine 9er-Runde steigern und wird Dritter.
ZWEITER SIEG FÜR PLÜSS
Um 13 Uhr konnten die Nachmittags-Klassen starten: In der Klasse 4/7 waren ebenfalls 7 Fahrer am Start. Daniel Kronenberg konnte in der ersten Runde mit 13 Punkten gleich 5 resp. 6 Punkte Vorsprung auf Vorjahressieger Urs Plüss und Felix Eggenschwiler herausfahren. In der zweiten Runde kassierte er aber 10 Punkte und die anderen nur 3 und 8. Somit lag Urs mit 16 vor Dani mit 18 und Felix mit 22 Punkten. Das festigte sich in der letzten Runde, als Urs 3, Dani 6 und Felix 12 Punkte kassierten. Somit der zweite Saisonsieg für Urs Plüss mit 19 Punkten vor Daniel Kronenberg mit 24 und Felix Eggenschwiler mit 34 Punkten.
M O T O R J O U R N A L 5/2 015
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HOHE STUFEN FÜR DIE EXPERTEN
Auch acht Fahrer der Klasse 3 waren in Bühl, wobei Jonathan Schaub in Klasse 2 startete und dort mit 47 Punkten Dritter der Tageswertung wurde. Nach der ersten Runde waren 5 Fahrer noch eng beisammen, nämlich zwischen 24 und 27 Punkten. Da hatten also auch die vorderen Fahrer schon anständig Punkte gesammelt. Dann gelang dem deutschen SAM-Fahrer Andreas Kolb mit 13 Punkten die beste zweite Runde, die anderen hatten 18 und mehr. Die beste letzte Runde fuhr sein Landsmann und Vorjahressieger Armin Prutscher mit 16 Punkten, sein Rückstand war aber schon zu gross – mit 67 Punkten wurde er undankbarer Vierter. Schliesslich wurde es der zweite Saisonsieg für Andreas Kolb mit 54 Punkten vor Michel Zubler mit 61 und Christian Weilenmann mit 65 Punkten. #&RM j0 SjRM0L''jN NL/N P) *PRM' ]-'' %-*wärts – mehr als etwa 5–6 Fahrer waren nie vor einer Sektion anzutreffen – ab und zu musste man sogar nicht einmal anhalten vor der Sektion und konnte gleich durchfahren, was für die Konzentration natürlich nicht unbedingt förderlich ist. Bei dem schönen Wetter
R a ng .
und dem frühen Ende wurde natürlich neben dem Eismann auch die Festwirtschaft belagert – aber der Grill und die Fritteuse waren bis zum Ende noch gut bestückt, so dass man sich für die lange Heimreise noch stärken konnte. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Klasse 3 Spezialisten: 1. Kolb Andreas, Jotagas, 54; 2. Zubler Michel, JTGas, 61; 3. Weilenmann Christian, 65; 4. Prutscher Armin, Beta, 67; 5. Gehrig Nick, GasGas, 76. Klasse 4/7 Fortgeschrittene+Senioren: 1. Plüss Urs, Montesa, 19; 2. Kronenberg Daniel, Montesa, 24; 3. Eggenschwiler Felix, Beta, 34; 4. Isak Jochen, Beta, 42; 5. Büeler Felix, Sherco, 66. Klasse 5 Einsteiger: 1. Stampfli Claudio, GasGas, 25; 2. Müller Simon, Jotagas, 26; 3. Zubler Jeanot, Jotagas, 45. Klasse 8 Veteranen: 1. Schibli Peter, Beta, 10; 2. Fraefel Elmar, GasGas, 26; 3. Stampfli Beat, Beta, 33; 4. Büeler Felix, Bultaco, 49; 5. Güntensperger Willi, GasGas, 56. Klasse 6/9 Nachwuchs/Neulinge: 1. Läderach Peter, GasGas, 7; 2. Landolt Josef, Beta, 18.
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TRI A L DELÉM ONT
SONNTAG, 24. MAI 2015
Michel Zubler in extremis.
WIEDER MAL EIN TRIAL IN
DELÉMONT
Zum 6. Mal gastierte der SAM beim Moto-Club Jurassien in Delémont
Das letzte Mal allerdings vor genau 11 Jahren und 1 Tag. Damals wurde noch beim Schloss in Domont gestartet, jetzt bei einer Auto-Garage, wo damals die Runde vorbeiführte. Bei schönstem Trial-Wetter waren unter den 82 Startenden auch 34 SAM-Lizenzierte. F eli x B ü ele r
D
er Rundkurs ist heute kleiner als damals – auch die Sektionen in der Kiesgrube fielen weg. Von der Garage
ging es über ein Strässchen zu einem Waldstück. Dort waren die ersten 11 Sektionen im und um den Wald ausgesteckt: in einer kleinen
Kiesgrube, an Waldbord, Wiesenbord mit Bächlein, 3 Sektionen oben auf der Wiese – mit grossen Steinbrocken und Baumstämmen – und eine in steinigem Gelände bei einer Scheune. Dann ging es zurück zur Auto-Garage, wo die 12. Sektion den Abschluss machte. Ausgeschrieben waren eigentlich 4 Runden à 10 Sektionen – weil dann aber 12 Sektionen gebaut wurden, wurde auf 3 Runden reduziert.
SPEDITIVER ALS FRÜHER
Dass wir so lange nicht mehr in Delémont waren, hatte den Grund, dass damals die FMS-
10
Fahrer reklamiert hatten, nachdem es wegen zu vielen Fahrern zu Staus gekommen war und einige FMS-Fahrer Strafpunkte kassierten, weil sie die Maximalzeit nicht einhalten konnten. Auch die Organisation war etwas «kompliziert» – so war es das einzige Trial, wo man das Startgeld vorher überweisen musste. Zudem gab es lange Schlangen beim Einschreiben – und die Rundenkarten mussten wir vom SAM am Schluss selbst auswerten. Dieses Jahr haben wir sogar die Anmelde,]LRM' hPNNPIj))P/a "PejMI' hP*QP/ J-//'P auf Platz. Gegen den Stau beim Einschreiben sollte eigentlich ein zusätzlicher Mann das SAM-Einschreiben machen, der dann aber nicht anwesend war. Also machte ich das Einschreiben kurzerhand selbst – dadurch durften die SAM-Fahrer direkt zu mir kommen und mussten nicht an der wieder ziemlich langen FMS-Schlange anstehen. Auch waren erfreulicherweise die Startgelder tiefer als sonst bei FMS-Trials, denn der Veranstalter hat dieses Jahr gleich die SAM-Preise übernommen – er habe lieber ein paar Fahrer mehr.
NUR 1 PUNKT ZWISCHEN PLATZ 3 UND 5
Die Spezialisten der Klasse 3 fuhren wie vor 11 Jahren schon die Expert-Spur. Damals hatten sie noch hart zu kämpfen – heute ist das Niveau zwischen FMS und SAM aber etwa gleich. 2 Fahrer fuhren damals schon in Delémont, nämlich Michel Zubler, der damals Zweiter wurde, und Mario Mosimann, der damals die Klasse 6/9 gewinnen konnte. Am besten gestartet waren Cédric Fux mit einer 15er-Runde und Andreas Kolb mit einer 16er. Dann konnte aber Jonathan Schaub mit 8 Punkten die beste Expert-Runde fahren (nach 26 Punkten in der Startrunde). Cédric [&g j&) "*LN hj* QP* V-/)'j/'P)'P &/Q J-//te mit 41 Punkten die SAM-Wertung gewinnen. Zweiter wurde Jonathan Schaub aus Austria mit 52 Punkten vor Andreas Kolb (Germany) mit 56. Das Podest knapp verpasst hatten mit je 57 Punkten Michel Zubler auf dem vierten Platz (14 Nuller) und Nick Gehrig, der mit 13 Nullern Fünfter wurde. Cédric Fux und Jonathan Schaub sind 2 der 5 Fahrer, die sowohl eine SAM- wie auch eine FMS-Lizenz
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besitzen. Sie erscheinen somit auch auf der FMS-Rangliste – dort belegten sie die Plätze 3 und 5.
KNAPPER KAMPF UM PLATZ 2
Die Klasse 4/7 fuhr jetzt die Challenge-Spur, nicht wie damals die Junior/Senior-Spur. Urs Plüss hatte sich nach 2 Runden einen komfortablen Vorsprung von 9 Punkten herausgefahren. Da konnte er es sich leisten, nach Runden von 13 und 9 noch eine 10er-Runde anzuhängen, der Sieg war ihm nicht mehr zu nehmen. Die beiden Verfolger fuhren nämlich je eine 8er-Runde zum Schluss. Zweiter wurde mit 39 Punkten Remo Vogelsang, nur einen Punkt vor Felix Eggenschwiler.
NUR DELÉMONT-NEULINGE
Von den Einsteigern der Klasse 5 war vor 11 Jahren noch keiner am Start – der älteste der drei Startenden wäre damals gerade mal 5 Jahre alt gewesen. Mit Runden von 7, 6 und 4 ;&/J'P/ J-//'P !Ij&QL- 7'j0,]L Qj) 6*LjI Ol* sich entscheiden. Jeanot Zubler hatte mit einer 3er-Runde die beste Runde der drei, aber sein Rückstand aus der ersten Runde war zu gross. Er wurde Zweiter mit 21 Punkten vor Simon Müller mit 39 Zählern.
Bei den Veteranen in Klasse 8 war etwa die Hälfte vor 11 Jahren auch schon dabei. Peter Schibli hatte damals in Klasse 4/7 gewonnen. Heute führte er nach 2 Runden mit 11 Punkten %-* "Pj' 7'j0,]L 0L' GF &/Q \I0j* [*jPOPI 0L' 13 Punkten. Um alles klar zu machen, legte er eine Nuller-Runde nach und stand somit als 7LPNP* OP)'a #&RM "Pj' 7'j0,]L J-//'P QLP IP'ete Runde strafpunktefrei absolvieren und war damit ebenso diskussionslos Zweiter. Elmar Fraefel konnte sich somit auch eine 5er-Runde leisten und wurde ohnehin Dritter, weil er nach hinten schon genug Abstand hatte. Die Klasse 6/9 konnte Peter Läderach mit 10 Strafpunkten für sich entscheiden. Zweiter wurde Josef Landolt mit 15 Punkten vor Chris'-,M ;_OO/P* 0L' FC mnMIP*/a [l* QLP 6hL/b )M-RJbVIj))P enMI'P Qj) 6*LjI /LRM' e&* TPL)terschaft. Albert Fürst fuhr trotzdem als Gast 0L' )PL/P* 6hL/)M-RJbY-/Qj 0L' &/Q J-//'P Qj) 6*LjI Nj/e -M/P 7'*jO,&/J'P iPP/QP/a
JUBILÄUMS-TRIAL?
Bis alle fertig gefahren waren, hatten die Büro-Damen die Rangliste auch schon praktisch fertig – wir mussten nur noch die Doppelstarter SAM/FMS ergänzen. Bis dahin waren aber
die meisten SAM-Fahrer schon auf dem Heimweg, wie meistens bei FMS-Veranstaltungen. Nächstes Jahr wird der Moto-Club Jurassien 100 Jahre alt und der Veranstalter «träumt» %-/ PL/P0 W&iLIn&0)b6*LjI 0L' )PM* N*-))P/ Runden und viel mehr Sektionen. Da wären wir dann natürlich auch gerne dabei. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Klasse 3 Spezialisten: 1. Fux Cédric, GasGas, 41; 2. Schaub Jonathan, Jotagas, 52; 3. Kolb Andreas, Jotagas, 56; 4. Zubler Michel, JTGas, 57; 5. Gehrig Nick, GasGas, 57. Klasse 4/7 Fortgeschrittene + Senioren: 1. Plüss Urs, Montesa, 32; 2. Vogelsang Remo, Sherco, 39; 3. Eggenschwiler Felix, Beta, 40; 4. Isak Jochen, Beta, 56; 5. Gaillard David, JTG, 80. Klasse 5 Einsteiger: 1. Stampfli Claudio, GasGas, 17; 2. Zubler Jeanot, Jotagas, 21; 3. Müller Simon, Jotagas, 39. Klasse 8 Veteranen: 1. Schibli Peter, Beta, 11; 2. Stampfli Beat, Beta, 12; 3. Fraefel Elmar, GasGas, 18; 4. Buchser Stefan, Jotagas, 34; 5. Fischer René, GasGas, 42. Klasse 6/9 Nachwuchs + Neulinge: 1. Läderach Peter, GasGas, 10; 2. Landolt Josef, Beta, 15; 3. Pfiffner Christoph, Sherco, 25; 4. Schregenberger Christian, Montesa, 35.
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Beim Jubiläums-Trial wären wir natürlich auch gerne dabei.
F eli x B ü e le r
/// Fotos: Felix Büeler
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WIEDER SIEG FÜR SCHIBLI
Cédric Fux auf dem Weg zum Sieg der Spezialisten.
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/// Fotos: Michael Dichtl
SUPER M CAZIS 2
MOTO 2015
MOT OC ROSS GUTENSWIL Z H , IM BA-EM O P EN
SAMSTAG/SONNTAG, 5./6. SEPTEMBER 2015
Pablo Zablonier (81) auf dem Weg zum Pabl Sieg der Kategorie National MX2.
Strassen-WM-Pilot Randy Krummenacher, Mitglied des organisierenden MSG, überreichte die IMBA-Fahrergeschenke.
U
nter der Leitung des OK-Präsidenten Roland Julmi erlebten die Fahrer aus neun Ländern eine hervorragende
Organisation des Traditionsvereines, welcher seit 1975 regelmässig Motocrossrennen auf
internationaler Ebene veranstaltet. Das Wetter war zwar in diesem Sommer auch schon besser, aber irgendwie störte es niemanden, dass nicht ständig die Sonne schien – man hatte wohl genug Hitzerennen erlebt in letzter Zeit.
DREIFACHSIEG FÜR SIMON BAUMANN
Lediglich im ersten Rennen hatte Simon Baumann etwas Mühe, vom zehnten Platz aus dennoch zum Sieg zu fahren. Die folgenden Läufe meisterte er durchaus bequemer mit StartZiel-Siegen. Sehr eng wird es um den IMBATitel. In Ohlenberg, in der Deutschland-Runde zuvor, luxte der Niederländer Jarno Verhorenvoort seinem Landsmann Remco Doornwaard
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das «Gelbe Trikot» ab. Für elbe den zwei zweiten eiten Lauf musste mus usste er diese zwischenzeitlich sche sc henzeitl tlich du durcha durchaus haus begehrte hrte hr te S Sportkleidung port po rtkl klei eidu dung ng wieder wie iede der zurückgeben. ckge ck gebe ben. n. H Hier ierr da ie daue dauerte uert rte e di die e Freude aber nur den einen Lauf. Vincent Collet (drei Mal Zweiter), IMBA- Meister 2012, holte in Gutenswil das Trikot zurück. Er zeigte deutlich, dass er sich von seiner Verletzung aus dem nationalen Rennen im belgischen Rognee erholt hat. Trotz seines hierdurch bedingten Fehlens in Dänemark ist er mit drei Plätzen der Gewinner in der Tabelle und fährt mit einem 10-Punkte-Vorsprung nach Boekel, wo ihn gleich drei niederländische Verfolger , Doornwaard, Verhorenvoort und Roy Hoeijmakers, erwarten. Sein bestes Rennen in dieser Saison fuhr der junge Deutsche Pascal Proenen mit einem dritten und zwei vierten Rängen. Nachdem es im britischen Lager einige Verletzte gibt, war Edward Briscoe einziger Vertreter. Und mit dem vierten Tagesrang und einer Tabellenverbesserung um zwei Ränge auch sehr erfolgreich. Schade für das britische Team, hätte doch mit Sicherheit der immer noch verletzte Jack Cox um den Titel mitgemischt. Auch der amtierende Meister Jilani Cambré hadert noch mit seiner Verletzung. Er fuhr zwar gleichzeitig bei einem nationalen Rennen in Belgien mit mässigem Erfolg, verzichtete aber auf den Einsatz in Gutenswil. Doormwaard musste sich mit dem fünften Tagesrang begnügen. Sechster wurde der Däne Bödger Sörensen. In der ersten Runde kam er zu Fall &/Q _PI %-0 %LP*'P/ j&O QP/ F>a ;Ij'e e&*lRJ und hatte durchaus Mühe, auf dem 16. Platz die Flagge zu sehen. Zweitbester Schweizer war der junge Randy Morand (Ränge 6 – 5 – 11) auf dem siebten Rang vor dem Niederländer Hoeijmakers und dem Portugiesen Daniel Ferreira. Weil Portugal -O_eLPII JPL/P/ 3P*ij/Q L/ QP* XT"# NP0PIQP' hat, dürfen dann Amateure aus diesen Ländern mit der Zustimmung und Lizenz des Landes fahren, in welchem sie wohnen oder gemeldet sind. Mario Kern fuhr ebenfalls stark und wurde Tages-Zwölfter. Für die Schweiz am Start waren zusätzlich Fabian Hublard, Reto Künzle, Philipp Elliker und Levi Suter. Hublard, der
zuvor einen IM IMBA-Lauf gewonnen hatte, wurde 16.; err be beku bekundete ku vor allem im dritten Lauf Mühe. Mühe Mü he. Künzle Künz Kü nzle le wurde 25., Elliker 30. und Suter startete dritten Lauf nicht mehr. star st arte tete te im im dr Mitt gerade Mi gera ge rade de mal m 27 Punkten Differenz fahren die Protagonisten am 20. September nach Boekel in die Niederlande. Collet, Doornwaard oder Verhorenvoort. Auf dem Circuit, wo Jefrey Herlings und John Cuppen «gross» wurden, wird die Entscheidung für einen von diesen dreien fallen.
BAUMGARTNER ZUM ERSTEN ...
Eigentlich fährt Andy Baumgartner ja in der Masters-MX2-Klasse, doch wie bereits in Möggers ging er auch in Gutenswil als Doppelstarter ins Rennen-und wieder entschied Baumgartner auch die Kategorie Masters MX1 für sich. Blitzstarter im ersten Lauf war aber Pascal Prendes, der als Erster aus der ersten Runde zurückkam. Yves Furlato löste ihn an der Spitze ab, musste aber bald darauf Andy Baumgartner ziehen lassen. Furlato wurde Zweiter, Simon Baumann Dritter in diesem ersten Lauf. Letzterer zeigte eine bärenstarke Leistung, ihm misslang der Start völlig, er musste sich durch fast das ganze Feld hindurch nach vorne kämpfen. Auch im zweiten Lauf trumpfte Baumann auf; er löste Mitte Rennen Baumgartner an der Spitze ab und entschied den Lauf für sich; da er aber im ersten Lauf «nur» Dritter wurde und Baumgartner in diesem zweiten Lauf Zweiter, hatte dieser logischerweise am Abend 2 Punkte mehr auf dem Konto und konnte so den Tagessieg vor Baumgartner und Furlato feiern.
BAUMGARTNER ZUM ZWEITEN
In seiner «Stammkategorie» sicherte sich Andy Baumgartner mit zwei Laufsiegen den Tagessieg vor Martino Ierace und Cyrill Scheiwiller. Im ersten Lauf führte Scheiwiller das Feld an, musste aber nach einem Sturz Baumgartner und Co. vorbeiziehen lassen. In der Folge kämpfte sich Scheiwiller wieder auf den 7. Rang vor, das Rennen war aber verloren für ihn. Den zweiten Lauf gewann Baumgartner mit einem Start-Ziel-Sieg vor Scheiwiller.
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SIEG
SCHWEIZER IN GUTENSWIL
Simon Baumann triumphierte in der IMBA-Open-Klasse Ein richtiges Motocross-Fest erlebte Gutenswil Anfang September. Gute Bedingungen, viele Zuschauer, Spannung pur und ein Schweizer Sieg sorgten fĂźr rundum gute Laune. Tex t : G i s el a H il f iker / To ni L u y s b e r g F o t o s: E e a A E n t e r t a inme n t , P hilipp e We b e r
Ramona Schwitz
er siegte in Andy Baumgartn
beiden Masters
wurde 2. bei de
n Ladies.
klassen.
Pascal Bieri holte sich stilsicher den Sieg bei den Junioren.
Marc Buob, 2. in
der Kategorie Na
chwuchs. Dietmar Bazle driftet zum dritten Rang bei den Quads.
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g Der Dreifachsie ss von Baumann ri c he n die alpenländis er. Fans vom Hock
»
g To ni L u y s b e r
Bitsche/Bertschi, das schnellste Gespann in Gutenswil.
Simon Baumann sorgte für den Triumph der Schweizer mit dem Tagessieg in der IMBA-EM-Klasse.
Simon Baumann wurde 2. in der Masters-MX1-Kategorie.
Kevin Deniset fliegt zum Sieg der Nationalen MX1.
Marco Bernhard wurde 2. bei den Senioren.
Das Schweizer IMBA-Team mit den Offiziellen.
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s n
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rg
Martino Ierace, 2. in der Kategorie Masters MX2. Franco Betschart setzte sich an die Hinterreifen von Scheiwiller, musste dann aber Fabian Weilenmann und Ierace noch ziehen lassen. Die Meisterschaft in dieser Klasse ist immer noch spannend, denn Scheiwiller und Baumgartner liegen extrem nahe beieinander ...
BITSCHE/BERTSCHI IN FRONT
Tagessieger bei den Seitenwagen wurde das Duo Bitsche/Bertschi. Sie entschieden den ersten Lauf für sich, wurden im zweiten Lauf Dritte. Stark unterwegs waren ebenfalls Bolliger/Hofmann, beide Läufe beendeten sie auf dem zweiten Platz. Dritte auf dem Podest waren Krieg/Strauss. Den zweiten Lauf gewann das Gespann Battaglia/Furrer. Sie führten j&RM QP/ P*)'P/ Uj&O Ij/NP j/c _PIP/ Qj// aber zurück und mussten schliesslich das Rennen aufgeben. Beide Läufe waren spannend; die beiden Siege hartumkämpft, sehr zur Freude der Zuschauer. Auch in der Meisterschaft wird hart gekämpft, denn sowohl Bitsche/Bertschi als auch Krieg/Strauss können noch Meister werden. Auch die dahinter liegenden Gespanne Suter/Schelbert und Bolliger/Hofmann haben noch theoretische Chancen, wenn aber alles der Reihe nach geht, wird die Meisterschaft wohl zwischen Bitsche/ Bertschi und Krieg/Strauss entschieden.
QUAD: ZWICKER UND CRUZ LAUFSIEGER
Ernst Zwicker und Marcelo Cruz entschieden je einen Lauf der Quads für sich. Schlussendlich gewann Cruz das Tagesklassement, da er den zweiten Lauf an zweiter Stelle beendete, Zwicker aber «nur» Dritter wurde im ersten Lauf. Auch hier, nur gerade 2 Punkte trennten die beiden Schnellsten am Abend. Tagesdritter wurde Dietmar Bazle. Die Meisterschaft in dieser Klasse ist ebenfalls sehr spannend, die ersten beiden, Cruz und Zwicker, liegen nur gerade 17 Punkte auseinander.
SENIOREN OPEN
Sah es Anfang Jahr noch so aus, als ob kein Kraut gegen Noldi Irniger gewachsen wäre, hat sich das Bild nun etwas verändert. In Gu-
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Originell: mit dem Armeejeep zur Fahrervorstellung. tenswil standen Hanspeter Bachmann, Marco Bernhard und Daniel Dossenbach auf dem Podest – Irniger wurde Tagesvierter. Der erste Lauf ging an Bernhard, der zweite an Bachmann. In der Meisterschaft liegen Bachmann und Irniger extrem nahe beieinander, das wird PL/ YP*e)RMIjN_/jIP L/ QP/ IP'e'P/ 8P//P/ aaa
ÜBERFLIEGER DENISET
Keiner kommt in der Kategorie National MX1 an Kevin Deniset heran. Auch in Gutenswil gewann er beide Läufe, sein Vorsprung in der Meisterschaft wächst kontinuierlich. Tageszweiter mit zwei 2. Rängen wurde Sandro Marti, gefolgt von Kevin Koller. Diese beiden liegen auch im Jahresklassement in dieser Reihenfolge hinter Deniset.
SIEGER OHNE LAUFSIEG
Dass man ein Tagesklassement auch ohne Laufsieg gewinnen kann, zeigte Pablo Zablonier bei den National MX2. Er wurde in beiden Läufen Zweiter, entschied aber das Tagesklassement mit einem Punkt Vorsprung für sich. Der Tageszweite Philipp Oberholzer gewann den zweiten Lauf, musste sich aber im ersten Lauf mit dem vierten Rang begnügen. Dritter auf dem Podest war Silvio Keller, punktgleich mit Oberholzer, auch er gewann einen Lauf und wurde im anderen Lauf Vierter ...
JUNIOREN OPEN
... und gleich noch so einer – auch Pascal Bieri gewann das Tagesklassement ohne Laufsieg! Auch er wurde in beiden Läufen Zweiter. Ihm folgten Lukas Bisig und Pascal Spitz aufs Podest, analog der Kategorie National MX2 – beide gewannen je einen Lauf und wurden im anderen Lauf Vierter ...
ZWEI LAUFSIEGE FÜR IRNIGER
Nicole Irniger entschied beide Läufe der Ladies für sich; sie liess ihren Konkurrentinnen keine Chance. Ramona Schwitz wurde Tageszweite, gefolgt von Michelle Zünd. Ein schönes Bild war der Start dieser Klasse. Die Ladies starten ja bekanntlich mit den Nachwuchspi-
loten, und auf dem Foto hier im MOTOR JOURNAL Seite 2/3 sieht man die grünen Nummern in Front – allesamt Frauen. Dem sagt man, auch wenn das die Männer nicht so gern hören, Frauenpower!
NACHWUCHS
David Hess heisst der doppelte Laufsieger der Nachwuchskategorie. Er stieg zuoberst aufs Podest, gefolgt von Marc Buob und Eddy Ammann. Im ersten Lauf wurde der junge Aargauer Jan Müller Zweiter, im zweiten Lauf war es Marc Buob, der den zweiten Rang hinter Hess erreichte. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie IMBA EM Open: 1. Simon Baumann CH 180; 2. Vincent Collet B 162; 3. Pascal Proenen D 144; 4. Edward Biscoe GB 131; 5. Remco Doornwaard NL 129; 7. Randy Morand CH 121; 12. Mario Kern CH 94; 16. Fabian Hublard CH 73; 25. Reto Künzle CH 46; 30. Philipp Elliker CH 37; 33. Levi Suter CH 17. Kategorie Masters MX1: 1. Andy Baumgartner 47; 2. Simon Baumann 45; 3. Yves Furlato 42; 4. Franco Betschart 34; 5. Adrian Scheiwiller 33. Kategorie Masters MX2: 1. Andy Baumgartner 50; 2. Martino Ierace 40; 3. Cyrill Scheiwiller 36; 4. Fabian Weilenmann 36; 5. Franco Betschart 34. Kategorie Seitenwagen: 1. Bitsche K./Bertschi D. 45; 2. Bolliger D./Hofmann S. 44; 3. Krieg M./Strauss M. 35; 4. Zaugg St./Wälti S. 31; 5. Battaglia K./Furrer Ph. 30. Kategorie Quad: 1. Marcelo Cruz 47; 2. Ernst Zwicker 45; 3. Dietmar Bazle 42; 4. Remo Rüegger 36; 5. Reto Tschudin 32. Kategorie Senioren Open: 1. Hanspeter Bachmann 47; 2. Marco Bernhard 45; 3. Daniel Dossenbach 35; 4. Arnold Irniger 34; 5. Mario Alpstäg 32. Kategorie National MX1: 1. Kevin Deniset 50; 2. Sandro Marti 44; 3. Kevin Koller 38; 4. Dani Burri 36; 5. Michael Sprenger 32. Kategorie National MX2: 1. Pablo Zablonier 44; 2. Philipp Oberholzer 43; 3. Silvio Keller 43; 4. Flurin Glunk 31; 5. Rolf Schoch 29. Kategorie Junioren Open: 1. Pascal Bieri 44; 2. Lukas Bisig 43; 3. Pascal Spitz 43; 4. Antonio Teixeira 40; 5. Samuel Huber 31. Kategorie Ladies: 1. Nicole Irniger 50; 2. Ramona Schwitz 44; 3. Michelle Zünd 38; 4. Michelle Rüedi 34; 5. Joyce Zachmann 34. Kategorie Nachwuchs: 1. David Hess 50; 2. Marc Buob 38; 3. Eddy Ammann 38; 4. Jan Müller 36; 5. Sedrin Nobel 34.
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MOFA C UP LYSS BE
SAMSTAG, 22. AUGUST 2015
Das letze Outdoorrennen der Saison 2015 wurde bei perfekten Wetterbedingungen und grosser Hitze ausgetragen. Tex t : S t e f a n G e r b er F o t o s: Y ve s vo n A e s ch, pm f o t o.ch
I
nsgesamt haben 37 Fahrer und Fahrerinnen denn Weg auf die Kartbahn in Lyss BE gefunden.
ROOKIES E50-CUP
Die Rookie-Fahrer starteten erneut mit der Kategorie Superstock 70 in einem Feld. Niklas Böhlen, der Sieger des letzten Rennens, gewann auch dieses Rennen mit drei Laufsiegen. Böhlen konnte die Geschwindigkeit der Superstock 70 sehr gut mitgehen durch Topmaterial und sehr gute fahrerische Leistung. Auf den zweiten Tagesrang fuhr Kym Aerni, gefolgt von Nick Egli, welcher mit Böhlen zusammen die erste Saison fährt. Niklas Böhlen (MDP) führt die Saison mit 296 Punkten an, gefolgt von Jan Ackermann (Buchsischruber) mit 236 Punkten und Glen Helfer (Buchsischruber) mit 229 Punkten. Die Meisterschaft ist noch nicht entschieden, es werden noch vier Rennläufe ausgetragen. Findet Glen Helfer in Roggwil wieder zu seiner alten Form zurück und holt sich noch den 2. Rang oder gar den Titel? Die nächsten Rennen werden es zeigen.
BEI GROSSER HITZE WAREN FAHRER UND
MATERIAL GEFORDERT Jeder Millimeter wurde ausgenützt …
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SUPERSTOCK 70
Bei dieser Klasse führte, wie könnte es anders sein, von der ersten bis zur letzten Runde Marco Graf, er gewann auch dieses Rennen mit drei Laufsiegen und konnte so seine Führung in der Meisterschaft noch weiter ausbauen. Dies dank der soliden Technik von MDP und seinem absolut grandiosen fahrerischen Können. Als Zweiter kam Dominik Blaser ins Ziel, jedoch war er nicht lizenziert. So fuhr Michel Aregger hart erkämpft auf den zweiten Platz, gefolgt von Kenny Buchser, mit welchem er einen sehr starken Zweikampf führte bis in die letzte Runde. Der Meisterschafts-Zweite Pierre Aregger beendete das Rennen auf Platz 2. Elias Hollenstein, welcher ein starkes letztes Rennen zeigte, konnte wegen eines technischen Defekts das Rennen nicht beenden.
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Die nächsten Rennen werden es zeigen.
S t e f a n G e r b er
SUPERSTOCK 80
In der Superstock 80 ging es wieder heiss zu und her. Für Spannung sorgte auch der Doppelstart von Marco Graf und Dominik Blaser, beide sind Superstock-70-Fahrer und sie wollten es mit der Superstock 80 aufnehmen trotz QP0 UPL)'&/N)QP_eL' LM*P* T-Oj) %-/ QP* 7&perstock 70. Es waren jedoch beide nicht lizenziert. Im ersten Lauf musste Graf auf dem letzten Platz starten, da er im Qualifying einen bösen Highsider hatte und keine schnelle Zeit mehr fahren konnte. Das Ziel an diesem Renntag war es sicherlich, tiefe 38er-Zeiten zu fahren oder sogar eine hohe 37er-Zeit. Den ersten Lauf konnte Romano Schafer für sich entscheiden, gefolgt von Jörg Schenker und Leandro Valerio, welcher im letzten halben Jahr extreme Fortschritte gemacht hat. Marco Graf, vom letzten Platz gestartet, kämpfte sich bis zum Schluss an seinen Teamkollegen heran und war eigentlich an 3. und 4. Stelle. Im zweiten Lauf hatten Schafer und Co. wesentlich mehr Mühe, die extrem hohe Pace von Schenker mitzugehen. So konnte sich Schenker einen StartZiel-Sieg einfahren, gefolgt von Schafer und Teddy Baumann, welcher im ersten Lauf noch Setupprobleme hatte. Nicht zu vergessen, dass Marco Graf mit seinem Superstock70-Rennmofa die absolut schnellste Rundenzeit von dieser Kategorie in den Asphalt gebrannt hat mit einer 37.79. Der letzte Lauf konnte dann, nach den Problemen in den Läufen zuvor, Teddy Baumann für sich entscheiden. Zweiter wurde Valerio LeanQ*-a 8-0j/- 7RMjOP* _PI Q&*RM PL/P/ T-'-*schaden im letzten Lauf auf Platz zehn zurück. Schenker stürzte und holte sich noch den vierten Platz und war somit der Tagessieger. Den zweiten Tagesrang fuhr Teddy Baumann punktgleich mit dem Drittplatzierten Valerio Leandro ein.
Auch die Frauen geben Gas!
Marco Graf und Dominik Blaser in Führung liegend.
FÜR ALLE MOTORRÄDER. MIDLAND.CH
OPEN 100
Bei dieser Kategorie gab es ebenfalls einen Doppelstarter. Kenny Buchser, welcher sich in der Superstock 70 den dritten Platz sicherte, dominierte über alle drei Läufe und war somit Tagessieger. Zudem stellte Buchser mit seinem Mofa einen neuen Rundenrekord auf mit 37.041. Die 36er-Zeit wird sicherlich bald folgen. Auf den zweiten Platz fuhr Valerio Mauro mit seinem neuen Mofa, gefolgt von Sergio Congedi.
SUPERMOFA OPEN
Als einziger Supermofafahrer an diesem Tag holte sich Dominik Rohrer den Tagessieg. ❮
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T RI A L HERBOLZHEIM D
SAMSTAG, 17. OKTOBER 2015
SAISONSCHLUSS IN HERBOLZHEIM
Würdiger Abschluss der Trialsaison
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Es waren schöne, den Klassen entsprechende Sektionen.
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E lma r F r ae f el
Der Saisonabschluss fand zum ersten Mal in Herbolzheim statt. Der AMC Unterer Breisgau richtete gleich mehrere Endläufe aus. Derjenige vom SAM, dann die Endläufe zur TSG- und TSV-Meisterschaft und der Endlauf zur IBRMV-Meisterschaft waren gleichzeitig. Tex t : E lma r F r ae f el F o t o s: M a r c el K r umme na che r
F
ür den Abschluss wurde der Samstag ausgewählt. So konnten die Startzeiten eine Stunde nach hinten versetzt
werden, was eine allzu frühe Anreise nicht
musste der Meister noch beim Endlauf ausgemacht werden. Es waren sehr schöne, den Klassen entsprechende Sektionen ausgesteckt. Nur die Twinshock Fahrer hatten es gar leicht.
nötig machte. Und am Abend musste keiner unbedingt schnell nach Hause, da ja der Sonntag zur Erholung noch anstand. Am Abend wurden dann gleich zwei Meisterschafts Siegerehrungen durchgeführt, nämlich diejenige der TSG und der IBRMV. So mussten die Fahrer nicht extra für eine Ehrung z. T. hunderte von Kilometern anreisen. Der Abend konnte dann ausgiebig in der Clubhütte gefeiert werden. Und am Sonntag standen dann für die Dagebliebenen nigelnagelneue 16er-Trialtöffs von Beta, von Scorpa, von Sherco und von Vertigo zum Testen bereit. In zwei der sechs Klassen standen die Meister bereits fest, in den anderen vier Klassen
Max Liechti.
René Ledermann in Action.
SIEG FÜR DEN NEUEN MEISTER
In der Klasse 3 waren die vier Ersten der Meisterschaft am Start. Andreas Kolb aus Wangen i. A. in Deutschland setzte sich mit 12 Strafpunkten schon in der ersten von drei zu fahrenden Runden von seinen Gegnern ab. Nächster Verfolger war Michel Zubler aus Uzwil mit 16 Strafpunkten. In der zweiten Runde verbesserte sich Kolb auf 6 und in der dritten Runde auf 5 Strafpunkte. Zubler fuhr mit 27 Strafpunkten eine sehr schlechte zweite Runde, was ihn dann sogar auf Rang 5 zurückwarf. Cedric Fux aus Brig fuhr zuerst eine 18er-, dann eine 16er- und zum Schluss auch eine 5er-Runde. Das ergab für ihn den 2. Platz.
Dritter wurde Christian Weilenmann vor Armin Prutscher. In der Meisterschaft ergab dies Folgendes: Kolb ist neuer Meister vor Fux. Da die drei Leute auf den Rängen 2 bis 4 vor dem Lauf in Herbolzheim nur durch je einen Punkt getrennt auseinander lagen, war alles möglich. Fux überholte mit seinem 2. Platz gleich beide )PL/P* V-/J&**P/'P/ &/Q m&iIP* _PI %-0 Fa j&O den 4. Rang zurück. Prutscher dazwischen behielt seinen 3. Rang.
«EGGI» MEISTER DER KLASSEN 4/7
In den zusammen fahrenden Klassen 4 und 7 war zum Ende der Saison der Goldiwiler Urs Plüss der Leidtragende. Mitte Saison noch mit grossem Abstand voraus, verunfallte er in Vandans und konnte somit in den drei letzten Läufen keine Punkte mehr holen. Die hinter ihm liegenden Felix Eggenschwiler aus Ifenthal und Jochen Isak aus dem deutschen RielasinNP/ J-//'P/ )- ]PL))LN ;&/J'P PL/OjM*P/ &/Q
Cédric Fux auf dem Weg zum zweiten Rang bei den Spezialisten.
überholten dann Plüss noch im letzten Lauf. Obwohl Eggenschwiler in Herbolzheim nur Vierter wurde, reichte es ihm zum Meister in diesen Klassen. Mit dem 2. Tagesrang im Endlauf beendete zum Schluss Jochen Isak nur einen Punkt dahinter die Saison auf Platz 2. Plüss hielt so noch den 3. Gesamtrang vor dem zum Saisonende gleich zweimal gewinnenden Sven Wolfensberger.
KLASSE 5
X/ QP* VIj))P C )'j/Q !Ij&QL- 7'j0,]L j&) QP0 solothurnischen Aeschi schon als Meister fest. In Herbolzheim war er dann nicht am Start. Sieger wurde der im deutschen Amtzell wohnende Simon Müller, mit 13 Jahren unser jüngster lizenzierter Fahrer, mit einem Total von 17 Strafpunkten aus Runden mit 10, 5 und 2 Strafpunkten. Als Zweiter beendete der Uzwiler Jeanot Zubler mit 18, 17 und 4 Strafpunkten ( Total 39 ) die Trialsaison 2015. Beat Christen folgte mit 40 Strafpunkten. In dieser Reihenfolge endete auch die Saison für die VIj))P C= 7'j0,]L %-* TlIIP*c m&iIP* &/Q Christen.
ZWEI SPORTKOMMISSÄRE AUF DEM PODEST
Obwohl in der Klasse 8 der Frauenfelder Peter Schibli Anfang Saison fünf Trials gewann und einmal Zweiter wurde und somit einen grossen Vorsprung auf die Verfolger aufwies, wurde es gegen Ende der Saison noch etwas spannend. Dies deshalb, weil Schibli zweimal fehlte und in Grandval wegen Defekt aufgab. So konnten beide Spoko-Mitglieder, Elmar Fraefel aus Henau und Felix Büeler aus dem appenzellischen Rehetobel, welche beide alle zählbaren Trials fuhren, regelmässig Punkte holen. Vor Herbolzheim war es dann so, dass einerseits Fraefel Schibli noch überholen konnte und andererseits Büeler noch Fraefel. Dazu kam es nicht. Schibli gewann mit einem Total von nur 11 Strafpunkten den letzten Lauf und wurde so
auch klarer Meister. Rene Ruf fuhr mit 28 Strafpunkten auf den 2. Platz, was aber auf die vorderen Plätze in der Meisterschaft keine Auswirkungen mehr hatte. Fraefel wurde Dritter mit 30 Strafpunkten und somit Zweiter in der Meisterschaft. Und auch unser zweiter Mann aus der Spoko, Felix Büeler, schloss die Saison auf dem Meisterschaftspodest als Dritter ab, obwohl ihm das enge Gelände in Herbolzheim mit seiner älteren Bultaco nicht so entgegenkam und er mit dem sechsten Rang vorliebnehmen musste. Dass gleich zwei Sportkommissäre im Trial in der gleichen Klasse auf dem Podest sind, hat es meines Wissens auch noch nie gegeben.
PETER LÄDERACH IN FRONT
zu wenig Läufen, um ernsthaft vorne mitzumischen. Nach Vandans stellte sich dann für Eggenschwiler als Doppelstarter (Klasse 7 und 9T) die Frage, in welcher Klasse er Prioritäten setzen sollte. In Klasse 7 winkte ihm nach dem Ausfall von Plüss auch der Meistertitel. Eggenschwiler fuhr dann in Grandval in Klasse 7 und holte in Klasse 9T keine Punkte. In Herbolzheim konnte er dann wegen der Startzeiten wieder in beiden Klassen an den Start. Kurt Liechti legte gleich super los und fuhr dreimal eine 1er-Runde, was auch einen weiteren Tagessieg mit nur 3 Strafpunkten ergab. Da war natürlich mit 7 Strafpunkten in der ersten Runde für Felix nichts mehr drin. Er steigerte sich dann zwar auch noch auf eine 1er- und sogar noch eine 0er-Runde. Für den zweiten Tagesrang reichten die 8 Strafpunkte aber. Walter Traber aus Maschwanden folgte dahinter mit 9,0 und nochmals 0 Strafpunkten, ergibt total 9. Albert Fürst aus Grenchen belegte dahinter mit total 14 Strafpunkten den vierten Rang. Meister ist also Kurt Liechti vor Felix Eggenschwiler und Walter Traber. ❮
In den Klasse 6 und 9 starteten im 2015 nur ältere Klasse-9-Teilnehmer. Da keine ganz jungen Fahrer in der Klasse 6 starteten, könnte man in diesem Jahr die ganze Kategorie als Meisterschaft Klasse 9 betiteln. Die ersten drei der Meisterschaft waren am Start. Hier zeigte Peter Läderach aus Helgisried den anderen den Meister. Er gewann überlegen mit nur 2 Strafpunkten das letzte Trial und feierte damit den neunten Sieg in dieser Saison. Christian Schregenberger aus Olsberg tat sich irgendwie schwer. Die erste Runde ergab 17 Strafpunkte. Danach folgte eine gute 5erRunde. Und in der dritten Runde wieder 11. Trotz dieser Unkonstanz gabs den zweiten Platz. In der Meisterschaft blieb es aber beim dritten Rang. In Herbolzheim mit 43 Strafpunkten auf dem dritten Rang platziert, reichte es Josef Landolt aus Rüti bei weitem, die Saison auf dem 2. Platz abzuschliessen.
Klasse 8 Veteranen: 1. Schibli Peter, Beta, 11; 2. Ruf René, Montesa, 28; 3. Fraefel Elmar, GasGas, 30; 4. Stampfli Beat, Beta, 34; 5. Güntensperger Willi, GasGas, 41.
TWINSHOCK
Klasse 6/9 Nachwuchs+Neulinge: 1. Läderach Peter, GasGas, 2; 2. Schregenberger Christian, Montesa, 33; 3. Landolt Josef, Beta, 43; 4. Eberle Brigitte, Montesa, 102.
Diese Klasse hatte in diesem Jahr sieben Läufe zu fahren. Da gab es während der Saison einen Zweikampf zwischen Felix Eggenschwiler und dem Schwarzenburger Kurt Liechti. Die anderen Teilnehmer starteten an
Auszug aus den Ranglisten: Klasse 3 Spezialisten: 1. Kolb Andreas, Jotagas, 23; 2. Fux Cédric, GasGas, 39; 3. Weilenmann Christian, 44; 4. Prutscher Armin, Beta, 48; 5. Zubler Michel, JTGas, 54. Klasse 4/7 Fortgeschrittene+Senioren: 1. Wolfensberger Sven, GasGas, 31; 2. Isak Jochen, Beta, 31; 3. Fäh Christian, 46; 4. Eggenschwiler Felix, Beta, 54; 5. Büeler Felix, Sherco, 77. Klasse 5 Einsteiger: 1. Müller Simon, Jotagas, 17; 2. Zubler Jeanot, Jotagas, 39; 3. Christen Beat, Honda, 40.
Klasse 9T Twinshock: 1. Liechti Kurt, Honda, 3; 2. Eggenschwiler Felix, BSA, 8; 3. Traber Walter, Aermacchi, 9; 4. Fürst Albert, Honda, 14; 5. Liechti Max, Honda, 37.
Christian Fäh, 3. bei den Fortgeschrittenen/Senioren.
Beat Christen.
Sven Wolfensberger holte sich den Sieg in der Klasse 4/7.
NI GH T O F THE JUM P S, BA S EL
NUR
FREITAG/SAMSTAG, 29./30. JANUAR 2016
FLIEGEN
IST SCHÖNER
Grand Slam für Maikel Melero
In Basel zeigten die Freestyler Ende Januar an der FIM Freestyle MX World Championship ihre verrücktesten Sprünge. Nachahmen nicht empfohlen! G i s ela H il f iker / S p o r t P lu s G mb H , N i gh t o f t h e J ump s
E
s gibt Momente, wo selbst der schwindelfreiste Mensch mal leer schluckt – dies ist zweifelsohne an der Night of
the Jumps der Fall. Was die 2-Rad-Akrobaten
zeigen, ist haarsträubend faszinierend . . .
DOPPELSIEG FÜR MAIKEL MELERO
In einem Ausscheidungsmodus werden die Finalisten erkoren. Zeitlich begrenzt müssen sie eine bestimmte Anzahl Sprünge zeigen. Nix da mit Ausruhen, da reiht sich Sprung an Sprung! Verrückte Tricks wie Superman Seatgrab, kombiniert mit allen möglichen weiteren SaRMP/c NPM1*P/ Qje&c &/Q -M/P "jRJ]L, NPM' heutzutage gar nichts mehr. An beiden Aben-
den konnte der spanische Weltmeister triumphieren. Er holte sich das Doppel. Am zweiten Abend kamen ihm der Franzose Remi Bizouard, der Australier Rob Adelberg und der Franzose David Rinaldo am nächsten. Zum Auftakt am Freitag waren es David Rinaldo und Remi Bizouard, die ihm aufs Podest folgten.
WHIP CONTEST
In der Pause trugen einige Piloten einen Whip Contest aus. Nur schon da wurde das Gesetz der Schwerkraft ausser Kraft gesetzt – die Fahrer drehten ihre Motorräder um mindestens 90°, um anschliessend wieder schön gerade zu landen, als ob nichts gewesen wäre . . .
MAXXIS HIGHEST AIR
Bei 9,50 Metern stand die Messlatte, und dies reichte Massimo Bianconcini für den Sieg in dieser Disziplin . . .
JUGEND MIT SHOWLÄUFEN
Vor dem Finaldurchgang bekamen einige Nachwuchsfahrer mit ihren 50-ccm-, 65- und 85-ccm-Motorrädern die Gelegenheit, ihr Können auf der hügeligen Strecke rund um die Sprünge herum zu zeigen. Mit dabei einige Schweizer, unter anderem die Söhne von Marco Isler und Marco Bleiker. Letzterer so etwas wie ein Urgestein der Schweizer Freestyle-Szene. ❮
Die Girls gehören natürlich auch dazu.
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2 /2 016 M O T O R J O U R N A L
Nachmachen nicht empfohlen :-)
« M O T O R J O U R N A L 2 /2 016
»
Haarsträubend faszinierend.
G i s el a H il f ike r
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MOTORRADWELT BODENS EE, F RIED RIC H S H AF EN D
29.–31. JANUAR 2016
ACTION KOMBINIERT MIT
AUSSTELLUNG
Mit Vollgas machte die Motorradwelt Bodensee drei Tage lang Lust auf die Saison 2016 44 900 Bikefans (2015: 42 300) liessen sich bei 292 Ausstellern von den neuesten Modellen und Fachinformationen inspirieren. Erstmals war auch der SAM dabei. Tex t : M o t o r r ad wel t B o den s e e / G i s ela H il f ike r F o t o s: P hilipp K emp f / M ich ael D i ch t l
Da schlägt das Customizer-Herz höher.
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2 /2 016 M O T O R J O U R N A L
Auch die Quads zeigten ihr Können.
Trial Show …
Die Box der Supermoto-Fahrer.
Ein Wheelie muss sein.
Die Crew am SAM-Stan SAM-Stand: and: d: M Mui ui Humbel, Hum umbe bel,l, Urs rs Kiener, ner, Markus Humbel, Davide Sarasino, Philipp Kempf. Kempf
8
07 ausgestellte Motorräder, 47 Neuheiten, rund 20 verschiedene Showacts und acht Parcours in
neun Messehallen versprachen drei Tage lang Biker-Feeling auf dem Messegelände in Friedrichshafen.
ERSTMALS DABEI
Der SAM war dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Der attraktive Stand war Treffpunkt für viele Gespräche mit alten Bekannen und neuen Interessierten. Koordinator Philipp Kempf konnte dabei auf seine treuen Helfer zählen, die ihn oft an den Messen unterstützen.
M O T O R J O U R N A L 2 /2 016
Speziell Spezie Sp iellll …
ACTIONREICHES PROGRAMM
Neben der «normalen» Motorradausstellung hatte die Messe den Besuchern einiges zu bieten. Supermoto-Rennen gehörten ebenso dazu wie die Trial-Show, Quad-Stuntshow etc. Tatsächlich liest sich die Startliste der Supermoto-Rennen wie eine Startliste für die Schweizer Meisterschaft. Action pur für die Zuschauer das ganze Wochenende.
WEITER GEHT ES AN DER SWISS-MOTO
Auch an der SWISS-MOTO in Zürich vom 18. bis 21. Februar ist der SAM mit einem Stand vertreten. In der Halle 6 am Stand B01 (gleicher Ort wie letztes Jahr) freuen sich die SAM-Leute, euch zu begrüssen! ❮
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SWI S S -MOTO 2016
18.–21. FEBRUAR 2016
TRÄUMEN ERLAUBT Die SWISS-MOTO knackte sämtliche Rekorde
Mofa? Motorrad? Wie auch immer – auf jeden Fall eine Augenweide.
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3/2 016 M O T O R J O U R N A L
Mit einem Bilderbuchstart eröffnete die Motorrad-, Roller- und Tuning-Show SWISS-MOTO vom 18. bis 21. Februar 2016 die neue Motorradsaison. Dabei brach die dreizehnte Ausgabe alle bisherigen Rekorde und erfüllte die Träume von 74 349 Motorradfans. S W I S S - M O T O / G i s el a H il f ike r
N
eben der gewaltigen Fülle an Neuheiten und Sondermodellen von über 400 Top-Marken gehörten 2016
die Premiere des Technikwunders Daytona Bike 1 sowie Verführungskunst auf höchstem Niveau von und die Burlesque-Show mit Zoe Scarlett zu den Besucher-Highlights.
FRÜHLING IN SICHT
Endlich hat das Warten für alle ausgehungerten Motorradfans ein Ende – die neue Motorradsaison wurde anlässlich der SWISS-MOTO 2016 mit knatternden Motoren, spektakulären Shows und aufwändig inszenierten Sonderausstellungen standesgemäss eröffnet. Dabei stellte das Eldorado für Töfffans neben der bereits im Voraus bekannten Höchstzahl von 238 Ausstellern zum zweiten Mal in Folge einen Besucherrekord auf und begeisterte 74 349 Motorradenthusiasten (plus 5,6 Prozent) aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Messeleiter Yves Vollenweider freute sich über den fantastischen Startschuss: «Der erneute Besucherrekord sowie das bombastische Medienecho im Vorfeld und während der SWISS-MOTO bestätigen erneut, dass wir für Qj) 61O]j/Q 7RMhPLe 0L''IP*hPLIP e&0 hLRMtigsten Jahresevent geworden sind.» Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit denn auch, um vor Saisonbeginn die über 1500 ausgestellten Neuheiten Probe zu sitzen und aus dem riesigen Bekleidungs- und Zubehörsortiment die passende Ausrüstung für die kommende Motorradsaison auszuwählen.
Schrauben vor Ort.
Wenn die Füsse zwischendurch Pause brauchen.
INTERNATIONALE BETEILIGUNG
Parallel zur SWISS-MOTO lief auch dieses Jahr die Customizing & Tuning Show SWISS-CUSTOM. Neben professionellen Bikebuildern und kreativen Hinterhofschraubern aus der Schweiz zeigten deutlich mehr international bekannte Customizer und Teilehersteller aus Deutschland, Italien und Kuwait die hohe Kunst des Individualisierens. Publikumshighlight war abermals die SWISS-CUSTOM Bikeshow mit 60 speziell ausgewählten Einzelstü-
M O T O R J O U R N A L 3/2 016
Burlesque-Show mit Zoe Scarlett.
5
Redaktorin Gisela Hilfiker und Sandra Gutknecht, Mitglied der technischen Leitung im SAM.
Max Küng und Mathias Hilfiker vom MSC Wohlen vor dem Glücksrad.
cken. Erstmals bewertete eine Jury aus Auszubildenden der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Bern – angeführt von Szenekenner Frank Sander – Stil, technische Ausführung sowie Verarbeitung und Innovationen an den Motorrädern und kürte am Messesonntag die Gewinnerbikes. Den Höchstpreis «Best of Show» sicherte sich das Bike «Deep Throat» von Müller Motorcycles aus Deutschland dank einer Vielzahl an Sonderanfertigungen und einem einzigartigen, dreiteiligen Tank. Mit dem Sonderpreis «SWISS-CUSTOM PICK» wurde dieses Jahr der Schweizer Pinus Schnyder ausgezeichnet, der die Jury mit seiner perfekt *P)'j&*LP*'P/ &/Q L/ \LNP/j*iPL' 0-QL_eLP*'P/ Harley-Davidson aus dem Jahr 1947 zu überzeugen vermochte. Beide Bikes treten nun im März die Reise zur Custom Show Emirates in Abu Dhabi an, um dort gegen die Elite der Customszene anzutreten. Abgerundet wurde die Customizing & Tuning Show mit prickelnder Erotik von Burlesque-Tänzerin Zoe Scarlett. Weitere Highlights waren die Premiere des «James-Bond-Motorrads» Daytona Bike 1 des Schweizers Grisu Grizzly, die aufwändig inszenierten Sonderschauen zum Thema Offroad und zu den legendären Motorrädern der wilden 70er- und 80er-Jahre, Auftritte der international erfolgreichsten Schweizer Folk-MetalBand Eluveitie sowie Autogrammstunden vieler prominenter Gäste aus der Welt des Motorsports.
Supermoto-Pilot Marc Reiner Schmidt und Sportkommissär Andy Heierli.
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:-)
Markus Humbel ist für jeden Spass zu haben.
3/2 016 M O T O R J O U R N A L
SAM-STAND GUT BESUCHT
Auch in diesem Jahr war der SAM präsent. Der Stand war ein grosser Zuschauermagnet. Optimal gelegen, gleich beim Eingang zur Offroad-Sonderausstellung, machten viele Besucher einen Abstecher an den Stand. Wertvolle Gespräche mit Sportinteressierten fanden ebenso statt, wie auch etliche neue SAM-Mitglieder gewonnen werden konnten. Man kann sagen, dass der SAM mit seinem Stand mittlerweile eine feste Grösse der SWISS-MOTO ist . . . Von Veranstalterseite her war wie schon einige Jahre der MSC Wohlen mit seiner Kaffeebar präsent, und das Glücksrad, an dem man neben Süssigkeiten auch Eintrittsbillette gewinnen konnte, war ein Anziehungspunkt für die Besucher. Im hinteren Teil des Standes hatten viele Sportler die Gelegenheit, ihre Motorräder auszustellen, und auch dieser Teil war gut besucht.
OFFROAD-SONDERAUSSTELLUNG
Die beiden Bar-Girls waren auch nach 4 Tagen noch topmotiviert.
M O T O R J O U R N A L 3/2 016
Sportpräsident Philipp Kempf und sein Team halfen tatkräftig bei der Organisation und dem Aufbau des Offroad-Teils mit. Viele bekannte Fahrer traf man in diesem Bereich an, auch der SJMCC (Schweizerischer JugendmotocrossClub) und der OMC (Oldtimer Motocross Club Schweiz) waren Teil der Ausstellung. Die Holzschnitzel verliehen dem Ganzen eine spezielle Atmosphäre, und auch wenn es anstrengend war für die, die Ordnung machen mussten – es war von A bis Z eine gelungene Sache. ❮
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Viel Prominenz war an der Messe anzutreffen, so auch Christa Rigozzi.
Finde den Töff …
Tattoo live erleben war auch möglich.
«
Wir sind für das Töffland Schweiz zum wichtigsten Jahresevent geworden.
»
M e s s elei t e r Y ve s Vo lle nweide r
Dominique Aegerter im Interview mit Sepp Betschart.
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3/2 016 M O T O R J O U R N A L
Der SAM-Stand war ein beliebter Treffpunkt.
Martin und Ursi Schläpfer konnten bestimmt keine Hotdogs mehr sehen nach diesem Wochenende.
Fabian und Patrick Tellenbach, Motocross- und Supermoto-Fahrer.
M O T O R J O U R N A L 3/2 016
Roger Wyss und Ueli Hilfiker, OK-Präsident Motocross Wohlen.
Klaus de Monte und Willi Herren.
Mia Bachmann oder SAM-Werbung perfekt platziert.
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S A M-D ELEGIERTENVERSAM M LU N G IN RO M AN S H O RN T G
SAMSTAG, 19. MÄRZ 2016
HERZLICH WILLKOMMEN IN
MOSTINDIEN
Die SAM-Delegiertenversammlung 2016 findet in Romanshorn statt Zum 25-jährigen Jubiläum lädt der MSC Seerücken die SAM-Delegierten an den Bodensee ein. Im Autobau in Romanshorn wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Teilnehmer. G i s ela H il f iker / A u t o b a u Im Areal des eh
emaligen Tankla
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Bodensee.
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3/2 016 M O T O R J O U R N A L
D
TAGUNG AM MORGEN
er Thurgau hat viel zu bieten, und in
Um 8.30 Uhr Saalöffnung, um 9.20 Uhr Beginn . QLP o3 _/QP' '*jQL'L-/)NP0n)) j0 T-*NP/ statt. Wie gewohnt wird sie kurzweilig durchgeführt. Ein wichtiges Traktandum ist sicher die Wahl eines neuen Zentralpräsidenten. SjRMQP0 8-Ij/Q W&I0L j&) iP*&]LRMP/ Z*l/den nach nur einem Jahr den Rücktritt bekanntgegeben hat, schlägt der Zentralvorstand Roger Uhr als Nachfolger vor.
erster Linie denkt man natürlich an Äpfel, Most, Mostindien halt. Doch
wie ein Blick auf den Austragungsort der DV
zeigt, gibt es auch noch anderes im östlichsten Zipfel der Schweiz . . .
25-JÄHRIGES JUBILÄUM
Auch wenn OK-Präsident Kurt Stäheli bescheiden meint, 25 Jahre seien ja nicht so viel – es ist ein schönes Jubiläum. Manchen Verein gibt es nach diesen Jahren nicht mehr. Das OK hat einen interessanten Ort für die DV gefunden, und die Delegierten werden Spannendes zu sehen bekommen.
«
AUTOBAU AM NACHMITTAG
Die Autobau ist ein interessantes Unternehmen mit vielen Attraktionen und Autos, die von Vollgas träumen lassen. Von ganz alt bis sehr schnell ist alles vorhanden, was das Herz begehrt. Den Ursprung hat das Projekt in der
privaten Autosammlung des ehemaligen Rennfahrers Fredy Lienhard, der sich entschloss, seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine fachkundige Führung wird den Anwesenden die Leidenschaft des Autos näher bringen. Unter www.autobau. ch/de/autobau-ag kann man sich im Vorfeld orientieren. Der SAM-Zentralvorstand und das OK mit Präsident Kurt Stäheli freuen sich auf viele interessierte Teilnehmer an der DV 2016. Wir sehen uns in Romanshorn! SAM-Zentralvorstand OK MSC Seerücken, Kurt Stäheli
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»
Lasst euch überraschen!
K ur t S t ä h e li
Vector W8, 1990
.
Ferrari 308 GTB, 1985.
Das G eb
eutigen A äu de der h
utobau Erle
bniswelt.
MSC Seerücken
Racing Gokart.
M O T O R J O U R N A L 3/2 016
Der MSC Seerücken feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Der Präsident Jack Frei kann auf einen funktionierenden Verein zählen, in dem Alt und Jung zusammenspannen. Neben einer Motorrad-Ausfahrt, einem Enduro-Weekend und Boccia-Spielen etc. gehört das jährliche Benefiz-Motocross Mauren zur festen Institution des MSC Seerücken.
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TRI A L HILF IKON AG
SONNTAG, 7. JUNI 2015
Gute Stimmung in Hilfikon – v. l. n. r. OK-Präsi Ueli Hilfiker, Tatjana Zaugg (Sekretariat), Mario Mosimann (Sektionenbau), Mathias Hilfiker, Sportkommissär Elmar Fraefel, Clubmitglied Roman Gubser
PETRUS IST EIN HILFIKER … Auch in diesem Jahr herrschten sommerliche Verhältnisse am Trial in Hilfikon Jahr für Jahr zeigt sich das Trial in Hilfikon von seiner besten Seite.
Jonathan Schaub in Action.
Da auch das Motocross Wohlen, welches auf demselben Gelände stattfindet, in letzter Zeit von Traumwetter begleitet wurde, darf ruhig behauptet werden, dass Petrus aus der Region stammen muss :-) Tex t : G i s el a H il f ike r F o t o s: F eli x B ü e le r / G i s el a H il f ike r
D
ie andere Variante wäre natürlich, dass Petrus einfach ein Motorsportfan ist. Aber wie auch immer, die
Verhältnisse waren top und auch nach der zehnten Ausführung des Trials in Hilfikon waren
nur zufriedene Gesichter zu sehen.
8 SEKTIONEN À 4 RUNDEN
Traditionsgemäss fahren die Trialisten in Hil_J-/ D 8&/QP/c NPij&' h&*QP/ ? 7PJ'L-/P/a 5/'P* QP0 WjM* hL*Q L/ QP* Z*&iP L00P* hLPQP* j/ QP/ 6*LjI)PJ'L-/P/ NPij&'c &/Q PLNP/'ILRM hn*P/ 0PM* 7PJ'L-/P/ 01NILRM NPhP)P/a #iP* Qj j0 T-*NP/ QLP PL/P/ VIj))P/ &/Q j0 SjRM0L''jN QLP j/QP*P/ j0 7'j*' )'j/QP/c Mn''P P) h-MI PL/ mPL',*-iIP0 NPNPiP/ 0L' 0PM* 7PJ'L-/P/a 7- hj* QLP mPL' ehj* J/j,,c Q-RM QLP 7LPNP*PM*&/N QP* VIj))P/ Fc Ec Bc > &/Q >6 J-//'P L/ QP* TL''jN),j&)P hLP NP,Ij/' Q&*RMNPOlM*' hP*QP/a
20
Roman Gubser in Sektion 4.
7/2 015 M O T O R J O U R N A L
SIEG FÜR ANDREAS KOLB
Immer wieder ist es faszinierend, den Besten zuzuschauen. Wer schon mal auf einem Trialtöff gesessen hat, weiss natürlich, dass auch in den «einfacheren» Klassen extrem viel Geschicklichkeit und Gleichgewicht gefragt ist. Aber für den Zuschauer sind halt schon die Experten und die Spezialisten am interessantesten. Zwei Fahrer schrieben sich in der Experten-Klasse ein (als Gäste), und ehj* W-/j'Mj/ 7RMj&i &/Q <IL%P* 7'j0,]La Bei den Spezialisten waren immerhin sechs Fahrer am Start. Jonathan Schaub gewann in der Experten-Klasse, bei den Spezialisten war es Andreas Kolb, der mit 36 Punkten und total 15 Nullern den Tagessieg holte. Ihm folgten der Walliser Cédric Fux und Michel Zubler mit nur einem Punkt Unterschied aufs Podest.
KLASSE 4/7 FORTGESCHRITTENE+SENIOREN
Die «Grünen» waren neben den «Schwarzen» die am besten besuchten Klassen. Urs Plüss
holte sich hier den Sieg vor Remo Vogelsang und Felix «Eggi» Eggenschwiler. Alle drei sind Mitglieder im organisierenden MSC Wohlen. Plüss beendete den Tag mit 19 Nullern, Vogelsang mit 14 und Eggi mit 11.
MÜLLER UND SCHIBLI IN FRONT
Simon Müller hiess der Tagessieger der Einsteiger, Peter Schibli gewann die Klasse 8 Veteranen. Gemeinsam haben beide Klassen, dass sie in der schwarzen Spur starten. Hinter Müller wurde der junge Jeanot Zubler Tageszweiter, gefolgt von Florian Senn. Schiblis stärkster Konkurrent war René Gerber. Schibli war aber ziemlich überlegen; er beendete den Tag mit 24 Nullern und nur gerade 14 Punkten; Gerber holte bereits 26 Punkte. o*L''P* j&O QP0 ;-QP)' hj* "Pj' 7'j0,]La
ALTER SCHÜTZT VOR ERFOLG NICHT :-)
Dass man auch im Alter sehr erfolgreich Trial fahren kann, zeigte Peter Läderach. Der 70-Jährige holte sich den Sieg in der Katego-
rie Nachwuchs/Neulinge; nur gerade 2 Zähler gehen auf sein Konto. Zweiter wurde Chris'-,M ;_OO/P*c o*L''P* W-)PO Uj/Q-I'a oj)) UnQP*jRM '-,_' L)'c iPhLP) P* j&RM iPL QP* 7LPgerehrung; mühelos kniete er zuoberst nieder, damit er von der Ehrendame eine angemessene Gratulation entgegennehmen konte. :-)
LOKALMATADOREN IN FRONT
Auch die Twinshocks wurden von Lokalmatadoren dominiert, und zwar von Daniel Kronenberg und Felix Eggenschwiler. Kroni gelang eine richtige Nullrunde – null Fehler in allen Durchgängen! Dritter auf dem Podest war Kurt Liechti. Zufriedene Mienen an der Siegerehrung am späten Nachmittag zeugten vom Erfolg der Veranstaltung. Zwar sah es aus, als ob es bald regnen würde, doch es war nicht der Fall, und nach dem Aufräumen konnte sogar noch gemütlich gewitzelt und geblödelt werden . . . ❮
Auszug aus den Ranglisten: Klasse 3 Spezialisten: 1. Kolb Andreas, Wangen, Jotagas, 36; 2. Fux Cédric, GasGas, 52; 3. Zubler Michel, JTGas, 53; 4. Prutscher Armin, Beta, 74; 5. Stampfli Alexander, GasGas, 24. Klasse 4/7 Fortgeschrittene+Senioren: 1. Plüss Urs, Montesa, 27; 2. Vogelsang Remo, Sherco, 37; 3. Eggenschwiler Felix, Beta, 57; 4. Fäh Christian, 58; 5. Isak Jochen, Beta, 22. Klasse 5 Einsteiger: 1. Müller Simon, Jotagas, 23; 2. Zubler Jeanot, Jotagas, 33 3. Senn Florian, Montesa, 24. Klasse 8 Veteranen: 1. Schibli Peter, Beta, 14; 2. Gerber René, Montesa, 26; 3. Stampfli Beat, Beta, 31; 4. Fraefel Elmar, GasGas, 32; 5. Ruf René, Montesa, 10. Klasse 6/9 Nachwuchs+Neulinge: 1. Läderach Peter, GasGas, 2; 2. Pfiffner Christoph, Sherco, 39; 3. Landolt Josef, Beta, 42; 4. Schregenberger Christian, Montesa, 17. Klasse 9T Twinshock: 1. Kronenberg Daniel, Honda, 0; 2. Eggenschwiler Felix, Armstrong, 10; 3. Liechti Kurt, Honda, 15; 4. Fürst Albert, Honda, 16; 5. Traber Walter, Maschwanden, Yamaha, 3.
M O T O R J O U R N A L 7/2 015
Walter Traber startete in der Kategorie Twinshock.
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Andreas Kolb holte sich den Sieg bei den Spezialisten.
«
Sportkommissär Felix Büeler.
Guet luege ond schön fahre.
»
M o t t o d e s Tr i a l s H il f iko n :-)
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Simon Müller zuoberst auf dem Podest der Einsteiger-Klasse.
Der älteste Teilnehmer gewann in seiner Klasse: Peter Läderach.
7/2 015 M O T O R J O U R N A L
FINALE! MOFA -CUP ROGGWIL BE
SAMSTAG, 10. OKTOBER 2015
Start zum letzten Rennen der Saison.
Für das Finale vom 10. Oktober des Mofa-Cups haben 29 Fahrer den Weg ins Race-Inn Roggwil auf sich genommen.
Tex t : M . G r a f F o t o s: C h a r lie S chle ge l
A
uch das Solothurner Radio 32 war vor Ort für ein Interview! Alles in allem ein gelungener Abschluss
einer super Saison.
ROOKIES E50-CUP
Die Ausgangslage für die letzten beiden Läufe der Saison und somit die letzten zu vergebenden 50 Punkte diente ganz dem Vorteil von Niklas Böhlen(MDP). Der Rookie führt nämlich in der laufenden Saison mit 49 Punkten Vorsprung vor Glen Helfer(BSR) und Kym Aerni. Von der Pole-Position aus gestartet, kann Glen Helfer im ersten Lauf souverän den ersten Platz vor Niklas Böhlen und Nick Egli (BSR) mit einem beträchtlichen Vorsprung von über einer halben Minute einfahren. Mit dem soliden 2. Platz kann sich Niklas Böhlen so den Meistertitel des Rookie-Cups bereits sichern! Den zweiten Lauf konnte ebenfalls Glen Helfer mit 14 Sekunden Vorsprung vor Niklas Böhlen und Simon Enzler gewinnen. Nick Egli stürzte leider in der 3. Runde und musste das Rennen aufgeben. Insgesamt waren sechs Fahrer in dieser Kategorie im Finale am Start.
M O T O R J O U R N A L 10/2 015
Ein gelungener Abschluss einer super Saison.
»
Marco Graf
SUPERSTOCK 70
In der hubraumschwächsten, jedoch aktuell schnellsten Klasse ging es wieder wild zu und her. Die Meisterschaft ist zwar schon entschieden, da sich Marco Graf (MDP) schon bei der vorletzten Veranstaltung den Titel mit 77 Punkten Vorsprung sichern konnte, jedoch ist der Kampf um Rang 2 zwischen den Gebrüdern Aregger noch offen (Pierre Aregger mit 274 Punkten vor Michel Aregger mit 260 Punkten). Am Finalrennen waren insgesamt sechs Fahrer am Start. Im ersten Lauf konnte sich Michel Aregger mit einem Vorsprung von 2,7 Sekunden auf Marco Graf 25 Punkte sichern. Dritter wurde Kenny Buchser gefolgt von Altmeister Daniel Reust und Pierre Aregger. Im letzten Lauf ging es nochmals heiss her. Ein Vierkampf zwischen Michel Aregger, Marco Graf, Kenny Buchser und Daniel Reust P/QP'P /jRM PL/P0 7'&*e hPNP/ PL/P) @I]PRJ) in Kurve 2 mit Graf in Führung liegend und einem Ausfall von Daniel Reust nach technischem Defekt. Michel Aregger konnte auch den zweiten Lauf souverän vor Kenny Buchser für sich entscheiden. Pierre Aregger musste leider wegen eines Rahmenbruchs den zweiten Lauf abbrechen und somit konnte ihm sein Bruder den zweiten Meisterschaftsrang noch wegschnappen.
SUPERSTOCK 80
Pierre Aregger im Interview mit der Radiojournalistin.
«
In der Kategorie mit den meisten Fahrern waren am Finale leider nur neun Fahrer am Start. Nichtsdestotrotz waren richtig spannende Rennen zu erwarten, da sich der Roggu-Spezi, Stifu-Stefan Gerber, von seinem Schlüsselbeinbruch erholt hatte und sein Comeback angekündigt hat. Im ersten Lauf kann sich Romano Schaffer vor Stefan Gerber zu Beginn um einige Meter absetzen. Jedoch fand Stefan Gerber mit fortschreitendem Rennen immer mehr seinen Rhythmus und konnte so Romano Schaffer wieder einholen. In der 20. Runde stürzte dann Schafer und so konnte Gerber den
ersten Lauf souverän für sich entscheiden. Dritter wurde Michael Lüthi, dicht gefolgt von Markus Bohnenblust. Im zweiten Lauf stürzte dann Stefan Gerber in Führung liegend auf QP0)PIiP/ @I]PRJ j/ NIPLRMP* 7'PIIP hLP Marco Graf bereits bei den 70ern im Feld vorher. So konnte Romano Schaffer den Lauf für sich entscheiden. Heisse Zweikämpfe gab es auch um den 3. Tagesrang. Michael Lüthi und Markus Bohnenblust kämpften bis zur letzten Kurve, mit besserem Ausgang für Lüthi.
OPEN 100
In der 100-ccm-Kategorie waren drei Fahrer am Start. Kenny Buchser, der Doppelstarter aus der Superstock 70, konnte beide Läufe vor James Aregger(Tageslizenz) und Sergio Congedi gewinnen und sich somit den Meistertitel sichern.
SUPERMOFA OPEN
Bei den Supermofas waren vier Fahrer am Start. Martin Barmettler gewinnt beide Rennen vor Marco Fuchs und Alain Wicki. Der Meistertitel geht an Dominik Rohrer mit einem Vorsprung von 94 Punkten vor Martin Barmettler und Marco Fuchs. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Kategorie Rookies E50 Cup: 1. Glen Helfer, 2. Niklas Böhlen, 3. Simon Enzler, 4. Jan Akermann, 5. Fabian Lüthi. Kategorie Superstock 70: 1. Michel Aregger, 2. Kenny Buchser, 3. Marco Graf, 4. Daniel Reust, 5. Sandro Sägesser. Kategorie Superstock 80: 1. Romano Schafer, 2. Stefan Gerber, 3. Michael Lüthi, 4. Markus Bohnenblust, 5. Teddy Baumann. Kategorie Open 100: 1. Kenny Buchser, 2. James Aregger (TL), 3. Sergio Congedi. Kategorie Supermofa Open: 1. Martin Barmettler, 2. Marco Fuchs, 3. Alain Wicki, 4. Christoph Fuchs.
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MOFA -CUP ROGGWIL BE
SAMSTAG, 12. MÄRZ 2016
DER KAMPF UM DIE
MEISTERSCHAFT
IST ERÖFFNET
Bereits beim ersten Rennen wurde hart gefightet Der Mofa-Cup startete, als Gast bei der Supermoto Night 2016, mit dem ersten Rennen in die neue Saison.
Supermofa Open: 2. Dominik Rohrer, Sieger Fabio Abächerli, 3. Marco Fuchs (v. l. n. r.).
Tex t : G len H el f e r F o t o s: M a r c el K r umme na che r/pm f o t o.ch / N i c o n P h o t o gr a phy
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Fahrer fanden den Weg ins Race-Inn Roggwil und kämpften vom frühen Morgen
bis in die späten Abendstunden um jeden Punkt, den sie auf der Strecke einfahren konnten. Die ersten Runden im neuen Jahr konnten ohne grössere Zwischenfälle beendet werden.
ROOKIES-E50-CUP
Anfang Jahr war das Ziel, das Leistungsniveau dieser Kategorie möglichst für jeden Teilnehmer auf gleicher Höhe anzusetzen, was mit der
Begrenzung im Bereich Auspuff ziemlich gut funktionierte. Natürlich gibt es immer noch Unterschiede aufgrund vieler anderer Variablen wie z. B. der Kupplung. Doch wie an diesem ersten Rennen der Saison verdeutlicht wurde, muss das ganze Setup zuerst noch gefahren werden. Schnelle Zeiten wurden sicherlich vom amtierenden Schweizer Meister Niklas Böhlen erwartet, aber auch Glen Helfer zeigte in
den Trainings, dass mit ihm gerechnet werden muss. Zum ersten Rennen meldete sich ein Fahrer zurück: Kym Aerni. Im letzten Jahr verpasste er verletzungsbedingt einige Läufe,
Mario Senn streift durch die Nacht.
Start Rookies, Superstock 70 und Supermofa.
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Fabio Abächerli und Kenny Buchser im Zweikampf.
4/2 016 M O T O R J O U R N A L
Vollgas …
doch dieses Jahr ist er wieder auf Angriff gebürstet. Das spürte auch Helfer, als Aerni sich in der ersten Kurve mit einem Ruck neben ihm durchzwängte. Der Kampf war eröffnet, doch Helfer konnte Aerni wieder überholen, sich gegen Böhlen durchsetzen und so den ersten Tagesrang einfahren. Platz 2 holte sich Böhlen, welcher die schnellere Rundenzeit fuhr und somit den punktgleichen Aerni auf Rang 3 verwies. Rang 4 und 5 gingen an Nick Egli und Sven Flückiger.
SUPERSTOCK 70
Ungewohnter Anblick am Morgen in der Fahrerbox. Daniel Reust plötzlich mit Scheibenbremse am Vorderrad? War er doch bekannt für seine Trommelbremsen und seinen radikalen und kompromisslosen Fahrstil, wo auch gerne die eine oder andere Bande als Bremspunkt benutzt wurde. Doch während des Rennens konnte man sehen, dass sich das Ganze doch bezahlt machte, Platz 3 und 2 brachten ihm schlussendlich den 2. Tagesrang ein. Im Kampf um Platz 3 schenkten sich Elias Hollenstein und Pierre Aregger keinen Zentimeter. Bis in die letzten Runden wurde gekämpft. Hollenstein ging aus diesem Kampf als Sieger hervor und befand sich am Ende des Tages auf dem Podest. Tagesrang 1 holte sich Kenny Buchser. Im Kampf ums Podest war Michel Aregger im ersten Lauf mit Platz 2 auch noch im Rennen, doch die Technik machte ihm in Lauf 2 einen Strich durch die Rechnung, womit er den Lauf nicht fahren konnte. Auf Platz 4 Pierre Aregger und Platz 5 Sandro Sägesser.
SUPERSTOCK 80
Das Fahrerfeld mit den meisten Teilnehmern an diesem Rennen, zudem mit einem neuen Fahrer und altem Meister. Aufgestiegen aus der Superstock 70 sorgte der mehrfache Schweizer Meister Marco Graf für grosse AuNP/c jI) P* 0L' )PL/P0 /&* IPLRM' 0-QL_eLP*'P/ 70er-Motor zwei Läufe auf Platz 2 für sich entscheiden konnte. Da sieht man wieder, dass die
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Leistung nicht immer das Entscheidende ist. Die Power muss zuerst auch mal auf den Boden gebracht werden. Der einzige, welcher Graf davonziehen konnte, war Tagessieger Stefan Gerber. Hinter Graf folgte der amtierende Meister Romano Schafer auf Platz 3, welcher Teddy Baumann und Mario Senn auf Platz 4 und 5 zurücklassen konnte.
… in die Kurven.
Kenny Buchser zeigte als Mehrfachstarter mit drei Siegen eine Topleistung.
OPEN 100
Vier Fahrer waren hier am Start, von ihnen waren jedoch drei mit Tageslizenz unterwegs. Einziger lizenzierter Fahrer war James Aregger, welcher im Jahresklassement somit Platz 1 übernimmt. Nach dem Rennen zuoberst auf dem Podest stand aber Kenny Buch)P*a YL/'P* "&RM)P* ]-N 7L0-/ 2j,O QP0 mLPI entgegen. Wapf, welcher normalerweise in der Superstock-70-Klasse unterwegs ist, musste aufgrund eines Motorschadens in die grösste Kategorie wechseln. Sein Ersatzmotor hatte zwar nur 70 ccm, jedoch entsprach er nicht dem Reglement aus der Superstock 70. Doch das alles hielt ihn nicht davon ab, wie vom Affen gebissen den 100-ccm-Mofas, welche alle zusammen doch einige PS mehr haben, das Leben schwer zu machen, das Mofa ans Limit zu treiben und sich Tagesrang 2 zu sichern. Tagesrang 3 ging an James Aregger vor seinem Bruder Michel Aregger auf Platz 4.
SUPERMOFA OPEN
Die Miniaturmodelle der eigentlichen Hauptattraktionen an der Supermoto Night waren unsere Supermofas. Diese wurden auch wie ihre grossen Vorbilder von ihren Fahrern kompromisslos um die Ecken getrieben. Fabio
Abächerli konnte sich hier in der Tageswertung den Sieg holen, gefolgt von Dominik Rohrer auf Platz 2 und Marco Fuchs auf Platz 3. Da Fabio Abächerli aber als Tageslizenzierter unterwegs war, steht Dominik Rohrer im Jahresklassement aber auf Platz 1. Marco Fuchs, vor Martin Barmettler (3), auf Platz 2. Platz 4 und 5 gehen an Christoph Fuchs und Livo Allenbach, welcher seine erste Saison im MofaCup bestreitet. ❮
Auszug aus den Ranglisten: Mofa Open 100: 1. Kenny Buchser 50; 2. Simon Wapf 44; 3. James Aregger 40; 4. Michel Aregger 36. Mofa Rookie E50 Cup: 1. Glen Helfer 50; 2. Niklas Böhlen 42; 3. Kimi Aerni 42; 4. Nick Egli 36; 5. Sven Flückiger 32. Mofa Superstock 80: 1. Kenny Buchser 25; 2. Simon Wapf 22; 3. James Aregger 20; 4. Michel Aregger 18. Mofa Supermofa Open: 1. Fabio Abächerli 50; 2. Dominik Rohrer 44; 3. Marco Fuchs 40; 4. Martin Barmettler 34; 5. Christoph Fuchs 34. Mofa Superstock 70: 1. Kenny Buchser 50; 2. Daniel Reust 42; 3. Elias Hollenstein 38; 4. Pierre Aregger 34; 5. Sandro Sägesser 31.
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MOT OC ROSS HUGELSHO F EN T G SAMSTAG/SONNTAG, 8./9. AUGUST 2015
START IN DIE
2. SAISONHÄLFTE
Im thurgauischen Hugelshofen ging es zur Sache
Stau zum Ferienende? Fehlanzeige. Der Motocross-Tross traf sich in Hugelshofen bei besten Bedingungen zur diesjährigen Ausgabe des Motocross. Tex t : G i s el a H il f iker F o t o s: E e a A E n t e r t a inme n t , P hilip p e We b e r
D
ass sowohl Fahrer als auch Helfer und Zuschauer unter der Gluthitze gelitten haben, dürfte wohl allen klar
sein. Der Veranstalter hatte aber die Staubentwicklung gut im Griff. Remo Rüegger fuhr auf den 2. Rang bei den Quads.
Michelle Rüedi wurde 2. bei den Ladies.
BAUMANN UND FURLATO
Lange Zeit sah es im ersten Lauf der Masters MX1 danach aus, als ob Furlato gewinnen würde. Doch gegen Ende Rennen musste er Simon Baumann passieren lassen, worauf dieser den Lauf mit doch 14 Sekunden Vorsprung gewann. Die beiden nächsten Läufe gingen aber an Furbedeutete. lato, was gleichzeitig den Tagessieg bed Ihm folgten Baumann und Adrian Schei Scheiwiller aufs Podest. Die Meisterschaft führt Furla Furlato vor Kevin Haller an, auf Rang 3 folgt Adrian Scheiwiller.
KNAPPE SACHE
Baumgartner? Bruggmann? Oder doch Scheiwiller? In der Kategorie Master Masters MX2 geht es rund zu und her. Die Fahrer schenken sich keinen Zentimeter. Zenti Andy Baumgartner hatte die schlussendlich Nase vorn mi mit zwei Laufsiegen; Luca Bruggmann gewann ge den dritten Lauf; Zweiter auf de dem Podest hinter Baum Baumgart-
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ner war aber Cyrill Scheiwiller, der in allen drei Läufen Zweiter wurde. Auch die Meisterschaft hL*Q h-MI PL/ YP*e)RMIjN_/jIPc QP// "j&0gartner und Scheiwiller trennen nur ein paar wenige Punkte.
SEITENWAGEN OHNE MEISTERSCHAFT
Da einige Gespanne gleichzeitig um IMBA-EMPunkte kämpften, fuhren die Seitenwagen in Hugelshofen, ohne zur Meisterschaft zu zählen. Boller/Wälti hatten sich vom Crash am IMBA in Wohlen zu Saisonbeginn erholt und gaben ihr Comeback – und wie! Beide Läufe entschieden sie für sich. Ihnen folgten Leutenegger/Leutenegger und Bertschi/Bitsche aufs Podest.
ZWEI LAUFSIEGE FÜR ZWICKER
Ernst Zwicker entschied beide Läufe der Quads für sich. Marcelo Cruz startete verhalten im ersten Lauf, arbeitete sich aber auf den zweiten Rang vor. Im zweiten Lauf startete er aber so schlecht, dass er als Letzter aus der ersten Runde zurückkam, und so sind die 14 Punkte wohl ein Gewinn für Cruz. Tageszweiter wurde
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Philipp Oberholzer war der Schnellste in der Kategorie National MX2.
Boller/Wälti gaben ein eindrückliches Comeback in Hugelshofen.
Remo Rüegger, punktgleich mit dem Dritten Dietmar Bazle. Die Meisterschaft der Quads wird wohl zwischen Zwicker und Cruz entschieden, beide liegen nahe beieinander . . .
LAUFSIEG FÜR MARCO BERNHARD
Bei den Senioren konnte Marco Bernhard den ersten Lauf für sich entscheiden; der zweite Lauf ging an Noldi Irniger. Da Bernhard im zweiten Lauf «nur» Dritter wurde, Irniger im ersten aber Zweiter, konnte Letzterer den Tagessieg für sich entscheiden – vor Bernhard und Hanspeter Bachmann. Irniger und Bachmann liegen in der Meisterschaft extrem nahe beieinander, auch hier darf man gespannt sein!
DENISET IN FRONT
Kevin Deniset heisst der Mann, den es in der Kategorie National MX1 momentan zu schlagen gilt. Er entschied alle drei Läufe und damit den Tagessieg für sich. Zweiter wurde Sandro Marti, gefolgt von Nathanael Hediger. Deniset führt ebenfalls die Meisterschaft an, und hier scheint der Fall klar – wenn nicht etwas Gravierendes dazwischenkommt, wird er wohl der neue Meister dieser Klasse.
TAGESSIEGER OHNE LAUFSIEG
In der Kategorie National MX2 holte sich Philipp Oberholzer den Tagessieg mit drei 3. Rängen. Marcel Leupi, Pablo Zablonier und David Hanika gewannen zwar je einen Lauf, da aber
die Konstanz in den anderen beiden Läufen jeweils etwas fehlte, «erbte» Oberholzer. Zablonier wurde also Tageszweiter, Leupi Dritter. Hanika liegt in Führung in der laufenden Meisterschaft, gefolgt von Zablonier. Er hat einige Punkte Vorsprung, jedoch zurücklehnen kann er sich noch nicht . . .
JUNIOREN OPEN
Drei Laufsiege holte sich Lukas Bisig und damit natürlich den Tagessieg. Ihm folgten Pascal Bieri und Ramon Koch aufs Podest. Die Meisterschaft wird von Pascal Bieri angeführt; Lukas Bisig lauert auf Rang 2.
Virginie Germond siegte beim Swiss MX Women Cup.
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Cyrill Scheiwiller wurde 2. in der Kategorie Masters MX2.
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Marco Bernhard flog auf den 2. Rang bei den Senioren.
Kevin Deniset holte sich alle drei Läufe der Kategorie National MX1.
SWISS MX WOMEN CUP
In Hugelshofen fuhren die Frauen um die Meisterschaftspunkte des Swiss MX Women Cup. 25 Fahrerinnen standen am Startbalken, Virginie Germond war die Schnellste und holte beide Laufsiege. Celine Seiler und Ramona Schwitz folgten ihr aufs Podest.
UND NOCH MEHR FRAUEN-POWER
henfolge aufs Podest; die Rennen zählten aber nicht zur Meisterschaft.
Auszug aus den Ranglisten:
DOPPELSIEG FÜR KIM LÜÖND
Kategorie Masters MX1: 1. Yves Furlato, 72; 2. Simon Baumann, 69; 3. Adrian Scheiwiller, 58; 4. Kevin Haller, 52; 5. Marco Hummel, 45.
Der Führende der laufenden NachwuchsMeisterschaft, Kim Lüönd, entschied beide Läufe für sich. Jedoch kämpfte David Hess um jeden Zentimeter und wurde Zweiter, gefolgt von Mike Gwerder. ❮
Ein echtes Mammutprogramm absolvierten jene Frauen, die am Samstag ebenfalls bei den Ladies starteten. Sandra Keller, Michelle Rüedi und Joyce Zachmann stiegen in dieser Rei-
Kategorie Masters MX2: 1. Andy Baumgartner, 70; 2. Cyrill Scheiwiller, 66; 3. Luca Bruggmann, 53; 4. Martino Ierace, 50; 5. Nico Jucker, 46. Kategorie Seitenwagen: 1. Boller M./Wälti S., 50; 2. Leutenegger A./Leutenegger P., 40; 3. Bitsche K./Bertschi D., 37; 4. Scherrer D./Scherrer M., 36; 5. Gruber P./Hofmeier P., 33. Kategorie Quad: 1. Ernst Zwicker, 50; 2. Remo Rüegger, 40; 3. Dietmar Bazle, 40; 4. Marcelo Cruz, 36; 5. Blacky Betschart, 30. Kategorie Senioren: 1. Arnold Irniger, 47; 2. Marco Bernhard, 45; 3. Hanspeter Bachmann, 42; 4. Josef Rohner, 32; 5. Mario Alpstäg, 31. Kategorie National MX1: 1. Kevin Deniset, 75; 2. Sandro Marti, 64; 3. Nathanael Hediger, 62; 4. Kevin Koller, 52; 5. Alessandro Steger, 48. Kategorie National MX2: 1. Philip Oberholzer, 66; 2. Pablo Zablonier, 60; 3. Marcel Leupi, 55; 4. David Hanika, 52; 5. Claudio Schmucki, 52. Kategorie Junioren Open: 1. Lukas Bisig, 75; 2. Pascal Bieri, 62; 3. Ramon Koch, 56; 4. Pascal Spitz, 56; 5. Samuel Huber, 49. Kategorie Ladies: 1. Sandra Keller, 50; 2. Michelle Rüedi, 42; 3. Joyce Zachmann, 38; 4. Angela Schellenbaum, 34; 5. Vanessa Morf, 30. Kategorie Swiss MX Women Cup: 1. Virginie Germond, 50; 2. Celine Seiler, 42; 3. Ramona Schwitz, 40; 4. Nicole Irniger, 36; 5. Sandra Keller, 34. Kategorie Nachwuchs: 1. Kim Lüönd 50; 2. David Hess 44; 3. Mike Gwerder 36; 4. Eddy Ammann 36; 5. Kevin Gwerder 30.
Ohne Worte . . .
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SONNTAG, 12. APRIL 2015
IERACE HIELT DIE
SCHWEIZER FAHNE HOCH … Top-Bedingungen am IMBA auf Fort Koningshooikt
«
Die Strecke ist berühmtberüchtigt aus den Goldenen 70ern
»
To ni L u y s b e r g IMBA-Leiter Nick Hildebrand und der einzige Schweizer Martino Ierace mit dem italienischen Team.
Mit einem kaum gefährdeten Sieg zelebrierte der amtierende Meister der IMBA-MX2-Klasse, John Cuppen, seine sichere Fahrweise. Die Ränge 1-1-3 waren das Resultat. To ni L u y s b e r g / G i s el a H il f iker
J
eder sollte einmal in seiner IMBAKarriere auf der Strecke im Fort Koningshooikt mitten in einer alten
Artillerieanlage gefahren sein; ein unvergessliches Erlebnis.
FREIZEITPARK
Ideale Bedingungen herrschten auf dem traditionsreichen belgischen Fort Koningshooikt, einer Artillerieanlage im äusseren Antwerpener Verteidigungsring aus dem Jahr 1908, wo nun verschiedene Freizeitaktivitäten, vornehmlich Angelsport am umgebenden Wassergraben, angeboten werden, aber auch Moto-Cross-Sport, berühmt und berüchtigt zugleich aus den «Goldenen 70ern», wo bis heute internationale Rennen auf dem durchaus (J/LO]LNP/H !L*R&L' liP* QLP "lM/P NPMP/a Strahlender Sonnenschein bei angenehmer Frühjahrsbrise, eine gute Organisation der Frauen und Männer um Kris Fleerackers und die erfahrenen Funktionäre des VMCF liessen JPL/P mhPLOPI j/ QP* N&'P/ <*Nj/L)j'L-/a
ZWEITSCHNELLSTE ZEIT FÜR IERACE IM ZEITTRAINING
Im Sekundenabstand wurden die ersten fünf des Zeittrainings erfasst: John Cuppen, Martino Ierace, der 17-jährige Schweizer und neu im IMBA-Team, weiter der Engländer Lewis King, Ruut De Laat aus Holland und der junge Belgier Axel Nijs, welcher vom FIM- ins IMBALager wechselt und auf den grosse Hoffnung NP)P'e' hL*Qa Martino Ierace war der einzige Schweizer Fahrer in Koningshooikt, weshalb natürlich alle Y-OO/&/NP/ j&O LM0 *&M'P/ a a a
STARKE HOLLÄNDER
Jacky Tausch, der 20-jährige Niederländer und Dritter in der 14er IMBA-Meisterschaft, kam jeweils vom sechsten Rang aus in das unmittelbare Vorderfeld auf den zweiten Podest,Ij'ea #gPI SLK) ePLN'P L/ jIIP/ Q*PL 8P//P/ PL/P starke Leistung und behauptete sich zusammen mit Lewis King in der doch offensichtliRMP/ 9iP*0jRM' QP* SLPQP*In/QP*a TL' N*-)b
sem Applaus wurde der Belgier vor heimischem Publikum im Saal des Forts geehrt und gefeiP*'a Auf den Rängen fünf bis acht punkteten wiederum die Niederländer mit Joshua Van Der Linden 4-8-4, Ruud De Laat 9-6-5, Jeroen Van Teijlingen 5-15-6 und Dennis Van Wordragen BbGEbAa oj0L' )'PII'P QP* (T<Sb;I-PNH jIIP )PL/P )PRM) 6PLI/PM0P* &/'P* QLP P*)'P/ jRM'a
UND IERACE?
Dem jungen Tessiner lief es nach dem starken 6*jL/L/N /-RM /LRM' Nj/e /jRM 2&/)RMa X0 P*)'P/ Uj&O O&M* P* &0 QP/ GFa 8j/N MP*&0c iP%-* P* %-* 7RMI&)) /-RM P'hj) /jRM ML/'P/ _PI$ L0 ehPL'P/ Uj&O h&*QP P* GFa X0 Q*L''P/ Uj&O NPlang ihm ein super Start, er kam als Dritter aus der ersten Runde zurück und passierte die /nRM)'P/ %LP* 8&/QP/ )-Nj* j/ ehPL'P* 7'PIIPa Dann machte ihm ein Sturz einen Strich durch die Rechnung, und er kämpfte sich noch zuhin'P*)' Q&*RM iL) e&0 8P//P/QPa 7RMjQPc jiP* dieser dritte Lauf zeigte das Potenzial des jungen Schweizers! ❮
Auszug aus der Rangliste: 1: . John Cuppen NL 170; 2. Jacky Tausch NL 160; 3. Axel Nijs B 147; 4. Lewis King GB 140; 5. Joshua van der Linden NL 133; 19. Martino Ierace CH 66.
Start zum 3. Lauf; Ierace vorne dabei.
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MOT OC ROSS IM BA M X2 KO N IN G S H O O IKT, BELG IEN