Interview mit dem Politiker Hans-Ruedi Hottiger
Jenny Lehner | Po3 | 22. September 2014
Interview mit dem Politiker Hans-Ruedi Hottiger Hans-Ruedi Hottiger ist am 12. Juli 1953 zur Welt gekommen. Sein Heimat- und aktueller Wohnort ist Zofingen. Er ist seit 2004 im Stadtrat und seit 2006 als Stadtammann der Stadt Zofingen tätig. 1969 sammelte Hans-Ruedi Hottiger mit jungen 16 Jahren erste Berufserfahrung, indem er eine Ausbildung zum Primarlehrer absolvierte. Speziell bei Herrn Hottiger ist, dass er parteilos ist, das bedeutet, dass er keiner politischen Partei angehört. Auch hat Herr Hottiger seinen Sitz im Grossen Rat des Kantons Aargau bei der CVP.
Private Fragen
Haben Ihre Kinder oder andere Familienmitglieder ebenfalls politische Interessen? In meiner Familie ist niemand politisch aktiv, jedoch bin ich doch schon ungefähr zehn Jahre in diesem Business tätig und ich denke, deshalb haben meine Söhne ein bisschen mehr Interesse an Politik als andere in diesem Alter.
Warum sind Sie Politiker geworden? Gab es eine bestimmte oder wichtige Erfahrung in Ihrem Leben, die Sie bei Ihrer Berufswahl beeinflusst hat? Zum grössten Teil war es reiner Zufall. Als die Stadtratswahlen waren, kandidierten zwei weitere Personen, gegen die ich gute Chancen hatte, da sie relativ wenig Rückhalt in der Bevölkerung hatten. Gleichzeitig war ich Kommunikationschef im Regie- Wie viel Zeit haben Sie für Ihre Famirungsrat, und das hat mich der Politik noch lie und Freunde neben Ihrem Beruf? näher gebracht. Ich achte sehr darauf, dass meine Familie und Freunde nicht zu kurz kommen. Ich treffe mich regelmässig mit meinen SöhWas für eine Ausbildung haben Sie nen und ebenfalls verabrede ich mich etwa einmal im Monat mit ehemaligen gemacht? Ursprünglich machte ich ein Lehrerse- Freunden vom Handball. Ich schaue sehr minar und studierte dann an der Uni darauf, dass ich mein Beziehungsnetz Deutsch und Geschichte. Ausserdem aufrechterhalte. absolvierte ich noch ein Studium als Bezirksschullehrer und habe dann in die Medienwelt gewechselt. In einer Wie gestalten Sie Ihre Freizeit? Haben späteren Phase machte ich noch eine Sie bestimmte Hobbys, die neben IhZweitausbildung zum Verlagsfachmann. rem Beruf ein bisschen für AbwechsEin Verlagsfachmann betreibt den kom- lung sorgen? merziellen Teil von Printprodukten. Ich nehme mir meist ein bisschen mehr vor, als ich dann tatsächlich sportlich tätig bin. Die Hälfte findet dann meistens Sind Sie verheiratet und haben Sie gar nicht statt. Handball kann ich nicht Kinder? mehr spielen, da ich zuerst eine Serie Ich war verheiratet, nun bin ich aber ge- Krafttraining ausüben müsste, damit schieden und habe zwei «Kinder», wel- ich von Verletzungen verschont bleibe. che zwischen 25 und 30 Jahre jung sind. Aber ganz abgeschoben habe ich den 2
Sport nicht. Ich möchte trotzdem versuchen, mindestens einmal pro Woche Krafttraining zu machen und joggen zu gehen.
Politische Fragen ie verlief Ihr Weg bis hin zum StadtW ammann, wo waren Sie überall tätig – oder sind es immer noch – bevor Sie Stadtammann wurden? Ich habe anfangs ein paar Jahre Primar- und Bezirksschule unterrichtet. Anschliessend arbeitete ich einige Jahre als Journalist. Zuerst im Sportbereich und nachher in anderen Bereichen. Ich kam dann relativ schnell in Führungspositionen, zum Beispiel war ich Chefredakteur von verschiedenen Zeitungen. Dann wechselte ich zur kommerziellen Seite, da mich dies noch mehr fasziniert hat. Wie bereits erwähnt, habe ich dann Verlagsfachmann gelernt und wurde anschliessend Verlagsleiter verschiedener Printprodukte. In den 90er-Jahren kam dann das Regionalfernsehen auf. Ich war dort zuerst Projektleiter von Tele M1 und anschliessend Geschäftsführer. Wir haben das Tele M1 sozusagen gestartet. Wir haben dann noch in Luzern den Fernsehsender Tele Tell gekauft, und dort war ich ebenfalls als Geschäftsführer tätig. Ich verbrachte ungefähr zehn Jahre in dieser Fernehszene.
Das bedeutet, Sie haben diese ganze Entwicklung von Tele M1 miterlebt? Ich war verantwortlich für diese Entwicklung. Wir waren zuerst im Badener Hochhaus, später haben wir in ein Studio in Aarau gewechselt. Und dann konnte ich, wie bereits erwähnt, in Luzern ein Studio eröffnen.
stellen können, dieses Amt zu erfüllen. möchte. Nicht ganz bei der FDP, aber Mit kleinen Kindern hätte ich diesen Be- auch nicht bei der SP, und da war mir ruf nicht gemacht. bewusst, dass ich als Stadtrat parteilos sein werde. Die CVP, welche hier im Bezirk Zofingen eher schwach ist, da Wenn Sie sich noch einmal entschei- wir hier hauptsächlich reformiert sind, den könnten, sich politisch zu en- hatte Schwierigkeiten ihren Sitz im Grogagieren oder nicht, würden Sie es ssen Rat zu halten. Dann beschlossen wieder tun und warum oder warum wir, dass ich bei der CVP auf die Liste komme, und Sitz halten werde. Diese nicht? Ja, auf jeden Fall. Es ist eine sehr interes- Partei ist mir natürlich nicht fern, dort sante, spannende und abwechslungs- fühle ich mich wohl und habe viele reiche Tätigkeit. Mir gefällt mehr der ge- Überschneidungen. Es war vereinbart, stalterische Teil von meinem Beruf als die dass ich der Fraktion CVP angehöre, politische Tätigkeit. Was mir Freude be- aber trotzdem parteilos bleibe, damit reitet und spannend ist, ist die Führung die CVP ihren Sitz im Grossen Rat nicht verliert. einer Verwaltung.
Wie lange sind Sie bereits politisch aktiv? Seit ich 2004 in den Stadtrat gewählt wurde, bin ich politisch aktiv. Das heisst ungefähr zehn Jahre.
Könnten Sie sich eine Situation vorstellen, in der Sie Ihre politische Karriere aufgrund Ihrer Familie vorzeitig oder freiwillig aufgeben würden? Vorstellen könnte ich mir diese Situation gut, aber dann hätte ich dieses Amt schon gar nicht begonnen. Wenn ich 2004, als ich in den Stadtrat gewählt wurde, nicht bereits fast erwachsene Kinder gehabt hätte, hätte ich es mir nicht vor-
I ch habe recherchiert und herausgefunden, dass Sie parteilos sind. Ebenfalls habe ich herausgefunden, dass Sie die einzige Person im Grossen Rat sind, welche parteilos ist. Wie kommt es dazu, dass jemand parteilos ist? Als ich kandidiert habe, war mir klar, dass ich in der Mitte positioniert sein
Der Grosse Rat
enn Sie sich in dem Fall für eine ParW tei entscheiden müssten, wäre das die CVP? Ob ich das definitiv machen würde, kann ich nicht sagen, aber ich habe mit dieser Partei sehr viele Gemeinsamkeiten. Ich fühle mich extrem wohl als parteilose Person.
Parteien: Schweizerische Volkspartei SVP (45) Freisinnig-Demokratische Partei FDP (22) Sozialdemokratische Partei SP (22) Christlichdemokratische Volkspartei CVP (18) Grüne Aargau (10) Grünliberale GLP (8)
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Die Sitzordnung Amtsjahr 2014 (1. Januar bis 31. Dezember)
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Medien
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① Burkart Thierry, 1975, FDP, Baden, Grossratspräsident ② Dieth Markus, 1967, CVP, Wettingen, Grossratsvizepräsident 1 ③ Hardmeier Marco, 1976, SP, Aarau, Grossratsvizepräsident 2 ④ Brogli Roland, 1951, CVP, Landammann (Departement Finanzen und Ressourcen) ⑤ Hofmann Urs, 1956, SP, Landstatthalter (Departement Volkswirtschaft und Inneres) ⑥ Hochuli Susanne, 1965, Grüne, Regierungsrätin (Departement Gesundheit und Soziales) ⑦ Hürzeler Alex, 1965, SVP, Regierungsrat (Departement Bildung, Kultur und Sport) ⑧ Attiger Stephan, 1967, FDP, Regierungsrat (Departement Bau, Verkehr und Umwelt) ⑨ Ommerli Rahel, 1971, Ratssekretärin ⑩ Stirnemann Hans, 1949, Ratsweibel
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Was bereitet Ihnen bei Ihrer Arbeit als Politiker am meisten Freude und was eher weniger? Am meisten Freude bereitet mir der gestalterische Aspekt, und zwar wenn man merkt, dass es sich lohnt, für etwas zu kämpfen. Wir haben sehr hart gearbeitet, damit die Unternehmenssteuern wieder ansteigen. Jetzt können wir pro Jahr mit einer halben Million mehr leben, aber wir haben dafür fünf bis sechs Jahre hart gekämpft. Was mir weniger gefällt, ist, dass die Menschen Mühe damit haben, ein bisschen tolerant zu sein und irgendetwas zu akzeptieren, was anderen Menschen Nutzen bringt. Wenn es einem selbst keinen Nutzen bringt, ist man dagegen. Ich wünschte mir, dass die Menschen wieder ein bisschen toleranter und solidarischer werden, und vor allem ein bisschen mehr Gemeinschaftssinn haben. Mit dem Egoismus der heutigen Menschheit habe ich Mühe.
Was war in Ihrer politischen Laufbahn das Wichtigste (Wertvollste), das Sie erreicht haben? Zofingen ging ja lange bergab mit den Unternehmenssteuern (Steuern der juristischen Personen) und nun haben wir es geschafft, diese ins Positive zu lenken. Ich hatte auch das Gefühl, dass Zofingen schläfrig war und zu wenig Dynamik hatte. Ich glaube, Zofingen hat nun mehr Dynamik gewonnen, das sieht man an den Events, die hier stattfinden, an den lustigen und lebensfrohen Menschen, die hier leben, und wie sich die Stadt nach aussen präsentiert. Dadurch haben wir unsere Investitionen fast verdoppelt. Wenn die öffentliche Hand in den Strassen- und Schulhausbau investiert, hat das Auswirkungen auf die privaten Investoren. Wenn man investiert, ist das gleichzeitig ein Signal, dass man in die eigene Stadt investiert, und das braucht es, damit die anderen ebenfalls daran glauben und hier Geld investieren. Ich bin stolz darauf, denn als ich hier angetreten bin, lief fast nichts und nun sieht man hier überall Kräne. Es ist auch ein Kompliment, dass so viele Menschen hier wohnen und arbeiten wollen. 4
Was möchten Sie unbedingt noch erreichen? Es gibt zwei bis drei Projekte, die ich als Stadtammann noch erleben möchte. Zum einen in der Unteren Vorstadt, wo man eine tolle Überbauung machen möchte. Zum anderen die Unterführung, das war das erste Projekt, bei dem ich als Stadtammann beschloss, dass wir mit diesem Projekt anfangen. Ausserdem noch das Seniorenzentrum mit den Alterswohnungen, wo ich froh wäre, wenn man das noch während meiner Amtszeit abschliessen könnte. Es gibt auch noch zwei bis drei andere Ansiedlungsprojekte, wo man einen vorbildlichen Wohnungsbau machen könnte, mit viel Grünraum, aber doch ein bisschen verdichtet.
a ich vor kurzem meine VolljährigD keit erreicht habe, bin ich nun eine Erstwählerin. Was sollten Ihrer Meinung nach Erstwähler beachten bei der ersten Abstimmung oder allgemein bei Abstimmungen? Auf jeden Fall sollten Sie beachten, dass Sie überhaupt abstimmen gehen. Und mit der Zeit kommen Sie automatisch hinein. Sie sollten sich informieren und sich fragen, was für mich und meine Heimat am besten wäre. Man muss sich überlegen, welche Leute mein Land regieren sollen und welche Entwicklung ich in meinem Land unterstütze.
Haben Sie sich von den Medien jemals unfair behandelt gefühlt, wenn ja, warum? Das gibt es ab und zu. Ich bin jedoch schon viel zu lange in den Medien, um nicht zu wissen, dass diese auch Fehler machen. Es hat mich auch noch nie lange beschäftigt.
Finden Sie Politiker einen normalen Beruf wie jeden anderen und warum (nicht)? Ich würde mir wünschen, der Beruf Politiker/in würde als normal angesehen. Ich habe manchmal das Gefühl, die Erwartungen, welche die Leute an uns haben, sind zu hoch. Wir können nicht alles bewegen und machen manchmal Fehler oder Fehleinschätzungen. Ich finde, ein Politiker kommt immer noch besser daher, wenn er keinen Entscheid fällt, als neun richtige und einen falschen. Und das finde ich nicht richtig. Ich finde, man müsste den Mut mehr belohnen, denn in der Privatwirtschaft wird dieser besser belohnt.
Was muss Ihrer Meinung nach ein guter Politiker mit sich bringen, um sein Amt gut zu erfüllen? Ein Politiker / eine Politikerin muss den Kontakt zu Menschen mögen. Er muss ihnen zuhören, aber auch nachdenken, was sie machen und wollen. Ein Politiker / eine Politikerin muss aber auch Visionen haben, welche darüber hinausgehen, was die Menschen morgen wollen. Meiner Meinung nach muss man innovativ und kreativ sein. Vor allem als Exekutivmitglied muss man auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse haben. Man wird oft der Kritik ausgesetzt. Um mit dieser gut umzugehen, braucht derjenige ein gesundes Selbstvertrauen.
Fragen zum Projekt Stadt Region Zofingen
Die Grundidee ist es, die Gemeinden Aarburg, Oftringen, Rothrist, Strengelbach und die Stadt Zofingen zu einer neuen Stadt zu vereinen. Stecken hinter dieser Grundidee noch weitere Ideen oder geht es hauptsächlich um die Vereinigung? Wie stehen Sie zu den momentanen Das Problem ist, dass man zu kleine VerNegativschlagzeilen von Geri Müller? waltungseinheiten hat. Wir haben überall Ich kann ihn nicht zu stark in den Schutz kleinere Gemeinden, welche viele Kosten nehmen. Ich finde das relativ naiv und verursachen. Wir bewegen uns in den sodumm von ihm. In so einer Position, wie genannten «Funktionalen Räumen», d. h., er es ist, muss man mehr Acht darauf ge- wir bewegen uns nicht nur in unserer ben, was man tut. Gemeinde und wir achten beispielswei-
se nicht nur darauf, Dienstleistungen in unserer Gemeinde zu benutzen. Grundsätzlich möchte man in grösseren Verwaltungseinheiten denken und handeln. Somit entstand die Idee, eine grössere und stärkere Stadt zu planen.
Was halten Sie persönlich von dieser Vereinigung? Ich finde es gut, aber ich bleibe realistisch. Ich glaube, ich werde es in meinem Amt als Stadtammann nicht mehr erleben dürfen.
Wer beschliesst, ob die Fusion durchgesetzt wird oder nicht? Bei jeder Fusion muss die Bevölkerung von jeder der betroffenen Gemeinden zustimmen.
ird es an Ihrem Beruf als StadtamW mann etwas ändern, wenn es die Stadt Zofingen so nicht mehr geben würde? Ja, auf jeden Fall. Zuerst würde natürlich die Fusion erfolgen und zu einem zweiten Teil würden alle Menschen, welche in dieser Region betroffen sind, einen neuen Stadtrat wählen.
In dem Fall müssten alle vier Gemeinden bei dieser Abstimmung Ja sagen? Genau. Solch eine Abstimmung ist einmal mit der Gemeinde Uerkheim gescheitert. Ich habe grundsätzlich das Gefühl, diese Gemeinden sind zu klein. Es hat überhaupt nichts damit zu tun, wie schön es ist, in dieser Gemeinde zu wohnen, sondern eher damit, dass es zu teuer ist.
Können der Bund und der Kanton Aargau auch mitbestimmen oder müssen nur die Bewohner, die es betrifft, einverstanden sein? Nur die Bewohner. Wobei ich auch froh bin, denn die Leute, welche es trifft, müssen auch zu- oder abstimmen.
Musste man nirgendwo eine Bewilligung für diese Fusion einholen? Nein, diesen Entschluss müssen die Gemeinden treffen. Der Grossrat des Kantons Aargau muss diese Fusion natürlich bewilligen, aber ich habe keine Bedenken bei dieser Entscheidung des Grossrats, vor allem wenn die Gemeinden fest entschlossen sind.
ie weit ist man mit dieser Idee, wurW de bereits etwas geändert oder sind erst Grundgedanken vorhanden? Ich habe das Gefühl, wir sind mit diesem Projekt ein bisschen gestrandet. Das Abstimmverhalten ist zurückhaltend. Die Menschen haben das Gefühl, sie verlieren ihre Identität und Heimat.
Was ändert sich für die Einwohner/innen der Region Zofingen? Können Sie persönlich als Stadtam- Ich glaube, für die Einwohner ändert sich mann Änderungen bei der Fusion nicht viel, ausser dass sie eine professioStadt Region Zofingen beeinflussen, nellere Verwaltung erhalten würden. Für oder trifft jemand anders wichtige gleich viel Steuern bekommen die Einwohner mehr Leistungen. Entscheidungen? Ich habe gewisse Kompetenzen, aber bei solchen Sachen wie einer Fusion sind diese nicht ausschlaggebend. Hier Wird sich nur die Stadt Zofingen verentscheidet wirklich nur das Volk, was grössern, oder werden sich Schulsysich richtig finde. Jedoch muss man teme, Verkehr, Anlässe usw. auch verdurch die eigene Stellungnahme die grössern? Leute ein bisschen beeinflussen. Man Ich bin fest davon überzeugt, dass die Einkann das Projekt besser oder schlechter wohner, welche natürlich Tausende mehr würden, auch mehr Leistungen bekämen. vorbereiten. Ich denke vor allem, der ÖV wäre für die nächsten 50 Jahre garantiert. Die ZugverWas sind die Vor- und Nachteile die- bindungen würden auf jeden Fall verbesser Fusion? sert werden, wenn nicht sogar gesichert. Ich denke, es ist sehr sinnvoll. Denn jetzt Das müsste die SBB berücksichtigen. braucht jede Gemeinde einen Finanzchef, wenn diese Gemeinden jedoch fusionieren, braucht es nur noch einen. Dassel- Das Interview wurde am 2. Septembe gilt für den Gemeindeschreiber und ber 2014 (ca. um 16.30 Uhr) im Stadtden Gemeinderat. Und es spielt keine haus Zofingen durchgeführt. Bei Rolle, ob 10 000 oder 20 000 Menschen allfälligen Nachweisen kontaktieren hier leben. Dafür kann man dann einen Sie bitte Herrn Hans-Ruedi Hottiger Besseren engagieren. Es wird grundsätz- persönlich. lich günstiger und effizienter. Ich muss ehrlich zugeben, es gibt von der Logik Adresse: her fast nichts Negatives, jedoch ist das STADTAMMANN Bauchgefühl der Menschen nicht beson- Stadthaus Kirchplatz ders von Vorteil, denn diese können sich Kirchplatz 26 nicht vorstellen, in einer Stadt zu leben, CH-4800 Zofingen welche nicht mehr das alte Wappen und Telefon +41 62 745 71 10 den alten Namen trägt. hansruedi.hottiger@zofingen.ch 5