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Bonitätsrating BNP Paribas: S&P AA · Moody’s Aa2

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März 2010

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Es ist Zeit für neue Impulse Gold, quo vadis? | DAX daily Trading: Gerne weiter so!


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03 2010

W|Z Magazin Online bietet Ihnen u.a. täglich aktuelle Informationen, die Ihnen den Umgang mit Derivaten erheblich vereinfachen werden!

Auf W|Z Magazin Online finden Sie: • die täglich aktualisierte Rubrik DAX® daily Trading • wöchentliche Strategie- und Anlageinformationen zur Risikominimierung für konservative Anleger • Expertenmeinungen zu Investmententscheidungen • die wichtigsten Finanztermine • einen großen Wissensbereich mit Videos • und natürlich alle Artikel aus dem W|Z Magazin!

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Editorial

Online und offline bestens informiert Unsere neue Website www.wz-magazin.de als Zusatzangebot zum gedruckten W|Z Magazin hat schon nach kürzester Zeit viel Anklang gefunden. Wir freuen uns über die intensive Nutzung und danken Ihnen für die zahlreichen Rückmeldungen, Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge. Mit dem neuen Online-Angebot wollen wir Sie noch besser über die vielfältigen Chancen mit Zertifikaten und Hebelprodukten informieren. Jede zeitliche Verzögerung bei der Veröffentlichung aktueller Artikel fällt im Internet weg. Diesen vor allem im Börsenbereich entscheidenden Vorteil kann ein gedrucktes Magazin naturgemäß nicht bieten. Zudem können wir hinsichtlich der Vielfalt bearbeiteter Themen auf www.wzmagazin.de deutlich flexibler agieren. Dagegen bietet das gedruckte W|Z Magazin die unschlagbare Möglichkeit, auch komplexere Themen angenehm lesbar auf dem guten alten Papier auszuarbeiten. Der Printbereich und das Internet arbeiten somit überaus sinnvoll zusammen und ergänzen sich konstruktiv. Natürlich kann jeder Internetnutzer auch die einzelnen Artikel des W|Z Magazins für das Internet aufbereitet auf www.wz-magazin.de nachlesen. Daneben legen wir einen besonderen Fokus auf aktuelle Investmentideen und Strategien. Hierbei wird das gesamte Spektrum von stark risikoreduzierten Ansätzen bis hin zum Trading mit Hebelpapieren abgedeckt. Dazu gehört beispielsweise die tägliche Beobachtung der DAX daily Trading-Tests (siehe Seite 6 f. und Seite 39 f.). Zu jedem Artikel können Sie Ihre Fragen direkt über die Kommentarfunktion der Website an uns richten. Machen Sie sich

am besten selbst ein Bild von unserem neuen Online-Service auf www.wz-magazin.de. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Nicht nur online, auch direkt kann man mit uns kommunizieren. Herzlich laden wir Sie zu einem Besuch auf Deutschlands größter Finanzmesse Invest in Stuttgart ein. Vom 23.04.2010 bis 25.04.2010 stehen Ihnen unsere Derivate-Experten Rupertus Rothenhäuser, BNP Paribas Deutschland für alle Fragen rund um Zertifikate und Hebelprodukte zur Verfügung. Gerne positive oder negative Imsenden wir Ihnen Freikarten für den pulse für den weiteren Jahkostenfreien Messeeintritt (Bestellresverlauf liefern? Davon dürfte möglichkeiten siehe Seite 7). die Börsenentwicklung in nächster Zeit nicht unerheblich abhänIm Hauptthema ab Seite 10 gen. Spezielle Chancen mit bereits wollen wir uns diesmal den länger am Markt befindlichen aktuellen KonjunktursigExpress Zertifikaten haben wir nalen und der anstehenzudem auf Seite 18 f. unter die den Berichtssaison zum Lupe genommen. Seitwärts ersten Quartal 2010 gerichtete bis leicht positive widmen. Werden die Tendenzen der betreffenUnternehmen mit den Basiswerte können ihren Ergebnishier erhebliche Renditemeldungen erfolge bescheren. mehr heit lich

Viel Erfolg beim Investieren!

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Inhalt

Spannung pur: DAX daily Trading auf www.wz-magazin.de

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Griechenland: weitere Maßnahmen

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Gold, quo vadis?

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Es ist Zeit für neue Impulse

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DDV: Zertifikate-Familien im Index-Gewand

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Große Spekulanten wetten gegen Euro und Pfund Sterling

32 DAX daily Trading: Gerne weiter so!

Bildnachweis Titel: Corbis Innenseiten: Corbis, Fotolia, Shotshop, wikipedia

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Inhalt

Aktuelles Spannung pur: DAX daily Trading auf www.wz-magazin.de www.wz-magazin.de zum Mitmachen Sie sind herzlich eingeladen: Besuchen Sie uns auf der Invest 2010!

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Meinung Griechenland: weitere Maßnahmen

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Hauptthema Es ist Zeit für neue Impulse

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Unsere Selektion DDV: Zertifikate-Familien im Index-Gewand Ausgezeichnete Investments

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Strategie Garantie-Investments selbst konstruieren Discount, Bonus und weitere Investment-Highs

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Rohstoffe Gold, quo vadis?

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Währungen Große Spekulanten wetten gegen Euro und Pfund Sterling

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Trading Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik DAX daily Trading: Gerne weiter so!

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Zahlen / Buchtipp Lesen und mehr wissen!

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Presse Pressestimmen Neuemissionen Bestellseite

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Impressum

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Aktuelles

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Spannung pur: DAX daily Trading auf www.wz-magazin.de Auf dem Online-Portal des W|Z Magazins können Sie alle DAX daily Teststrategien (siehe Seite 39 f.) hautnah ohne zeitliche Verzögerung und mit konkreten Produkten beobachten. Aktives Trading gehört zweifellos zu den spannendsten Herausforderungen für jeden Anleger. Die wichtigste Grundregel muss hierbei immer lauten: Auch wer Risiken nicht scheut, sollte das jeweilige Tradingdepot nur als kleine Beimischung eines gut diversifizierten Gesamtdepots dimensionieren. Dieses Vorgehen ermöglicht zwar nicht den – ohnehin völlig unrealistischen – „Reichtum über Nacht“. Aber die Freude und der Performancekick für das Gesamtdepot in Gewinnphasen sind dennoch gewährleistet. Und vor allem können die fast unvermeidlichen Verlustphasen im Trading der Vermögensentwicklung insgesamt nicht allzu viel anhaben.

(siehe Seite 40, Abbildungen 2 bis 4) auf die neue Tendenzprognose im DAX daily Newsletter reagieren werden. Hierbei wird mit konkreten Hebelprodukten gearbeitet. Es werden die Wertpapierkennnummern, Stückzahlen, Stop Loss-Limits und Gewinnziele (Limit-Verkauf) genannt. Sie können also eins zu eins vor jeder Aktion verfolgen, welche möglichen Entscheidungen im DAX daily Trading anstehen. In einer wöchentlich aktualisierten Tradinghistorie („Orderbuch“) wird der Verlauf der Strategien mit realen Produktpreisen, Ordergebühren und Steuern aufgezeichnet, um Ihnen eine transparente Beobachtung zu ermöglichen.

Neben der schnellen Informationsbereitstellung im Internet können wir Ihnen auf www.wz-magazin.de auch die Möglichkeit zur direkten Interaktion bieten. Mithilfe der Kommentarfunktion stellen Im W|Z Magazin beobSie Ihre Fragen zum DAX „Aktives Trading sollte nur als achten wir seit dem daily Trading einfach an Ort kleine Beimischung eines gut Jahr 2005 fortlaufend und Stelle. Wir bemühen diversifizierten Gesamtdepots dimensioniert werden.“ systematische Tradinguns um eine schnellstmögstrategien, die mit den liche Beantwortung. Hierbei täglichen Marktprognosen im kostenfrei ergibt sich der erfreuliche Nebeneffekt, dass erhältlichen DAX daily Newsletter arbeiten. Sie auch die interessanten Fragen anderer Diese Testsysteme werden isoliert betrachtet, Nutzer mit den zugehörigen Antworten im sind aber unbedingt als Überlegung für die Kommentarbereich unter dem betreffenden oben erwähnte, gering dimensionierte Bei- Artikel nachlesen können und dadurch hilfmischung eines größeren Gesamtdepots zu reiche Tipps und Anregungen erhalten. verstehen. Dies wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach thematisiert (siehe bei- DAX weekly Tading spielsweise W|Z Ausgabe 05/2008, Seiten 13 Wer sich ebenfalls oder ausschließlich für ein etwas ruhigeres Trading mit lediglich einer bis 17). Entscheidung pro Woche interessiert, dürfte Aufgrund des großen Interesses unserer Leser beim DAX weekly Trading die passenden am DAX daily Trading werden die Teststra- Informationen finden. Als Basis dieser tegien nun auf der neuen Website www.wz- Teststrategie dient die mittelfristige DAXmagazin.de täglich mit konkreten Produkten Trendindikation, die wir wöchentlich auf beobachtet. Jeder interessierte Anleger kann www.wz-magazin.de aktualisieren (Menühier vor der jeweiligen Markteröffnung nach- punkt Trading, Artikel „Charttechnische lesen, mit welchen Aktionen das Standard- Trendindikationen für den DAX und den EURO Testsystem und die drei Trendfilter-Strategien STOXX 50“).

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Täglich aktuell: DAX daily Trading auf www.wz-magazin.de

Für alle, die es etwas ruhiger angehen möchten: wöchentliche Aktionen im DAX weekly Trading auf www.wz-magazin.de

Der Artikel zum DAX weekly Trading wird immer vor Beginn der neuen Handelswoche aktualisiert. Mögliche Käufe von konkret genannten Hebelprodukten sind nur zum Handelsbeginn der neuen Woche vorgesehen. Nachfolgend wird das genannte Stop LossLimit für die gesamte Woche in den Markt gelegt. Für bestehende Positionen wird das Stop Loss-Limit gegebenenfalls zum Beginn einer neuen Woche nachgezogen und gilt dann wieder für die gesamte Woche. Das DAX weekly Trading ist also konsequent auf ein Minimum an zeitlichem Aufwand für etwaige Umsetzungen in der Realität ausgerichtet. Natürlich finden Sie auch zu diesem regelmäßig aktualisierten Artikel auf www. wz-magazin.de die Tradinghistorie („Orderbuch“) mit realen Produktpreisen, Ordergebühren und Steuern als PDF-Download. Zudem können Sie uns im Kommentarbereich jederzeit Ihre Fragen zum DAX weekly Trading stellen.


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Aktuelles

www.wz-magazin.de zum Mitmachen Wir bedanken uns herzlich für Ihre zahlreichen Rückmeldungen, Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge zu den Artikeln auf www.wz-magazin.de. Wir freuen uns, wenn Sie diese neue Möglichkeit der Interaktion nutzen. Über die Kommentarfunktion der Website können Sie jederzeit Ihre Fragen an uns richten. Hallo, finde die Umstellung sehr gelungen, gratuliere. Die aktuellen Infos sind sehr wichtig, das konnte die Papierausgabe nicht bringen. Mit freundlichen Grüßen A. F.

Danke für die Information. Ich sehe mich gerne im „neuen“ Magazin um. Bis dann! Mit freundlichen Grüßen R. B.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin schon lange Empfänger Ihres Dax daily; mit großem Interesse habe ich Ihre neue WZ-Publikation studiert und mit noch größerer Neugier verlassen. Was muss ich veranlassen, um meinen künftigen Wissenshunger laufend stillen zu können? Anmelden, Internetpage aufrufen oder automatischer Genuß? In Erwartung Ihrer Antwort wünsche ich Ihnen weiter „gutes Gelingen“

Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank fuer die Uebermittlung. Das sieht jetzt optisch und inhaltlich hervorragend aus. Ja, gefaellt mir sehr gut und ist auch durch die Farbzusammenstellung ansprechend.

Ihr H. J. R.

Die technische EUR-Darstellung ist sehr brauchbar. - übersichtlich - verständlich - informativ Interessantes Gespräch. War nett, Sie mal persönlich zu treffen. Wenngleich ich Ihr Angebot schätze, vermisse ich doch die Hinweise mit näherem Zeitbezug zum Versenktwordensein des Euro. Interessant war es im Januar mit mehr Pips. Jetzt sind es die Endzucker. Ihre Empfehlung an alle kommt zu einem Zeitpunkt, die den Verdacht nährt, daß es mit dem weiteren Sinken des Euros bald vorbei ist. Wir werden sehen. Ich bin jedenfalls raus aus den Shorts.

Sie sind herzlich eingeladen: Besuchen Sie uns auf der Invest 2010! Vom 23. bis 25. April öffnet Deutschlands größte Finanzmesse, die Invest 2010, ihre Pforten in Stuttgart. Wir halten Freikarten für Sie bereit und freuen uns auf Ihren Besuch. Trotz der widrigen Marktgegebenheiten avancierte die letztjährige Messe Invest mit 14.500 Besuchern zu einem beachtenswerten Erfolg. Anleger taten gut daran, sich über die neuesten Börsenchancen zu informieren. Denn nahezu zeitgleich im Frühling startete die atemberaubende Rallye am Aktienmarkt. Wer hingegen enttäuscht vom Krisenjahr 2008 den Kopf in den Sand steckte, musste den kletternden Kursen als unbeteiligter Zuschauer hinterherblicken. Auch in diesem Frühjahr befinden sich die

Viele Gruesse K. J. M.

G. K.

Aktienmärkte in einer spannenden Ausgangslage. Bekommt die Hausse bald einen neuen Schub oder ist der Aufwärtstrend beendet? Wie profitiert man am besten? Mit diesen Fragestellungen werden wieder zahlreiche Anleger zum „Betriebsausflug“ nach Stuttgart starten, um Ratschläge und Tipps direkt von den Profis einzuholen. Die Derivate-Experten von BNP Paribas stehen Ihnen in Halle 1 an Stand I 32 zur Beantwortung aller Fragen rund um Zertifikate und

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Hebelprodukte zur Verfügung. Wir halten Freikarten für Sie bereit! Um in den Genuss eines kostenfreien Messeeintritts zu kommen, bestellen Sie Ihre Freikarte bitte formlos per E-Mail (derivate@bnpparibas.com) oder per Fax (069 - 71 93 29 38) oder einfach telefonisch über unsere gebührenfreie Hotline 0800 0 267 267.

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Meinung

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Griechenland: weitere Maßnahmen Nach intensiven Spekulationen kündigte die griechische Regierung weitere Konsolidierungsmaßnahmen für das Budget im Wert von 4,8 Mrd. EUR (bzw. 2% des BIP) an. Die EZB begrüßte das neue Sparpaket, das eine 2%-ige Erhöhung des MwStStandardsatzes auf 21% und Kürzungen der Gehälter im öffentlichen Sektor enthält (Tabelle 1). Sie beschrieb die angekündigten Maßnahmen als „überzeugend“ und die anvisierte Konsolidierung als ausreichend „schnell“. Die griechische Regierung hatte sich diesen Änderungen zunächst angeblich widersetzt, scheint aber durch das Verhalten des Marktes und unter dem Druck ihrer EU-Partner kapituliert zu haben. Die Ankündigung enthält eine Reihe stillschweigender Annahmen. Erstens sind dank der Entscheidung mögliche Finanzhilfen anderer EU-Länder leichter durchzuführen, weil das subjektive Risiko gewaltig verringert wird. Gleichzeitig werden die internen Auswirkungen der Hilfe in denjenigen Mitgliedstaaten gemildert, in denen die öffentliche Meinung erhebliche Vorbehalte gegen den „Rettungsplan“ erkennen lässt. Wie Ministerpräsident Papandreou sagte: „Wir erwarten jetzt die Unterstützung der EU.“ Jedoch bleiben rechtliche Probleme in Deutschland ein Hindernis. Dies erklärt möglicherweise die Vorsicht, mit der deutsche Vertreter sich zu möglichen Hilfen äußern. Denn finanzielle Unterstützungsleistungen könnten dort als unvereinbar mit den Bedingungen betrachtet werden, die der Ratifizierung des EUVertrages zugrunde lagen. Als Alternative kann Griechenland sich an den IWF wenden. Aber das wäre ein Schlag für die Glaubwürdigkeit der EU-Institutionen. Diese Probleme stehen bei den anstehenden Treffen des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou mit EU- und US-Regierungschefs auf der Tagesordnung. Letztendlich – und darauf hofft man wohl in Berlin – benötigt

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Griechenland eventuell keine finanzielle Unterstützung, wenn die dort angekündigte Konsolidierung und die Unterstützung der EU sich als glaubwürdig erweisen. Damit kommen wir zu unserem zweiten Punkt. Die Ankündigung erhöht dramatisch die Glaubwürdigkeit der griechischen Absichtserklärung, die geplanten Haushaltsziele einzuhalten. Der ursprüngliche Plan konzentrierte sich auf den Kampf gegen Steuerhinterziehungen. In dem neu angekündigten Sparpaket wird der Großteil der Konsolidierung durch eine Kombination von einmaligen Maßnahmen, Steuererhöhungen und Gehaltskürzungen erreicht, deren Wirksamkeit sicherer ist. Darüber hinaus belegen die zusätzlichen Maßnahmen, dass der Druck der EU-Partner seine Wirkung nicht verfehlte. Finanzielle Unterstützung kann Griechenland die Atempause verschaffen, die es benötigt, um seine Pläne umzusetzen, während die Hilfen kurzfristig mögliche Finanzierungsprobleme und Marktstörungen verhindert. Die damit verbundenen Bedingungen – die strikte Einhaltung der angekündigten Haushaltsziele und die scharfe Überwachung seitens der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem IWF und der EZB –

ermöglichen den griechischen Behörden, von ihren EU-Partnern das zu leihen, was sie am dringendsten benötigen: Glaubwürdigkeit.

Devisenstrategie, Freitag, 5. März 2010 Die griechische Entscheidung, sich der Forderung der EU zu beugen, erhöht auch die Glaubwürdigkeit der EU-Rahmenbedingungen deren erster tatsächlicher Testfall Griechenland ist. Die Botschaft an andere Mitglieder mit möglichen Haushaltsproblemen ist kristallklar: Hilfe wird letztlich gewährt, aber auf Kosten erheblicher Konzessionen bei der staatlichen Souveränität. Die jüngste Ankündigung des portugiesischen Ministerpräsidenten, dass die Regierung einen „mutigen und offenen“ Stabilitäts- und Wachstumsplan vorlegen wird, sowie die von der spanischen Regierung bekannt gegebenen neuen Sparmaßnahmen belegen, dass der Druck der Märkte und der Partner der Europäischen Währungsunion Wirkung zeigt. Kurzfristig ist die griechische Entscheidung daher als positiv für die Anleihen anderer Randländer zu werten.

Hans Redeker, Global Head of Foreign Exchange Strategy BNP Paribas


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Meinung

Aber in der Wirtschaft ist nichts umsonst zu Deflator rund 2% beträgt, liegt das nominale die anderen Randländer, während es die haben. Die Haushaltskonsolidierung zieht Wachstum für 2012-2013 bei etwa 4,0%. Glaubwürdigkeit der fiskalischen Rahmenwahrscheinlich erhebliche Folgen beim Wenn die Haushaltsziele erreicht werden, bedingungen der EU erhöht. Jedoch übertrifft Wachstum und der Arbeitslosigkeit nach sich. müsste der privatwirtschaftliche Sektor in den der Reibungswiderstand der starken KonsoUm die geplante Haushaltskonsolidierung in nächsten drei Jahren Ersparnisse im Wert von lidierung voraussichtlich die derzeitigen Griechenland in einen Konetwa 5% des BIP ein- Erwartungen, was sich auf die mittelfristigen text zu stellen, sehen wir setzen, was wir ange- Haushaltspläne möglicherweise negativ aus„Die Haushaltskonsolidierung uns frühere umfassende sichts der herrschen- wirkt. Der Schlüssel liegt in der gesellschaftliführt wahrscheinlich zu erhebHaushaltskonsolidierungen den hohen Unsicher- chen Machbarkeit der Konsolidierung. Die lichen Folgen beim Wachstum in Industrieländern an. Seit heit für unwahrschein- Regierung genießt zurzeit noch recht hohe und der Arbeitslosigkeit.“ 1978 haben wir 22 durchlich halten. Die Wachs- Zustimmungsraten. Wenn die angekündigten geführte Haushaltskonsotumsprognosen der Maßnahmen ihre Folgen für Wachstum und lidierungen gezählt. Die durchschnittliche Regierung sind insofern riskant und entschie- Beschäftigungslage zeigen, könnte sich das Konsolidierung des Budget-Defizits belief sich den mit Skepsis zu betrachten. Dieser Punkt ist ändern, was dazu führen würde, dass sich am in den ersten drei Jahren auf nur 1,0% des BIP von besonderer Bedeutung, weil man damit Markt wieder zunehmende Bedenken über die GDP pro Jahr. davon ausgehen muss, dass die Haus- langfristige Machbarkeit der geplanten haltskonsolidierung in den späteren Jahren Haushaltskonsolidierung geltend machten. Unter diesen Konsolidierungen wurden die eher höher ausfallen muss, als es zurzeit höchsten Ergebnisse in Dänemark Anfang der geplant ist, um die ange1980-er Jahre und in Schweden in den 1990- kündigten Haushaltsziele er Jahren erzielt (8,7% bzw. 7,8% des BIP in zu erreichen. Da niedrigeres Neue griechische Sparmaßnahmen drei Jahren). In beiden Fällen lag der Konso- Wachstum mutmaßlich mit Steuererhöhungen lidierungsumfang im ersten Jahr bei unter 3% einer Erhöhung der Arbeitsdes BIP. losigkeit einhergeht, wird • Erhöhung der MwSt um 2,0 Pkte auf 21,0% EUR 1,3 Mrd es wahrscheinlicher, dass • Erhöhung der Verbrauchssteuern EUR 1,1 Mrd Der Vergleich ist sogar noch schlagender, die gesellschaftliche OppoBenzin EUR 450 Mio Alkohol/Tabak EUR 300 Mio wenn man bedenkt, dass die meisten früheren sition zu den Eingriffen Diesel, Energie, Strom EUR 250 Mio Haushaltskonsolidierungen in einem Klima zunimmt, woran sich zeiLuxusgüter EUR 100 Mio gefestigteren weltweiten Wachstums sowie gen könnte, dass der Summe EUR 2,4 Mrd mit Hilfe von Zinssenkungen und flexiblen anfängliche Widerstand Währungen stattfanden, worauf die fragli- des griechischen Staates • Einsparungen bei staatlichen Gehaltskosten EUR 1,7 Mrd Ersparnisse aus einem 30%-igen Einschnitt chen Länder im Gegensatz zu Griechenland gegen die zusätzlichen beim Oster-, Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie bauen konnten und wodurch sie ihre Last mit Maßnahmen durchaus be2% weitere Einsparungen bei den Zuschlägen EUR 740 Mio dem Rest der Welt teilen konnten. gründet war. Unter diesen Einsparungen beim 7%-igen Bonus und Bedingungen nähmen dann Gehaltskürzungen bei Versorgungsgehältern EUR 360 Mio Daraus lässt sich schließen, dass die Folgen für am Markt wieder die BeKürzungen der Zuschüsse zu den OTE- und PPC-Pensionsfonds EUR 150 Mio Wachstum, Arbeitslosigkeit und Inflation denken über die NachEinfrieren der Pensionen von Staatsangestellten EUR 450 Mio erheblich stärker ausfallen als von der griechi- haltigkeit der Haushalts• Einsparungen bei Investitionen EUR 700 Mio schen Regierung vorhergesehen. Das griechi- konsolidierung zu. Summe EUR 2,4 Mio sche Stabilitäts- und Wachstumsprogramm basiert auf der Annahme, dass das reale Zusammengefasst ist das Summe gesamt EUR 4,8 Mio (2,0% des BIP) Wachstum bis 2013 langsam auf 2,5% anstei- neue Sparpaket kurzfristig gen wird. Wenn man davon ausgeht, dass der gut für Griechenland und Quelle: Reuters, Bloomberg

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Hauptthema

Es ist Zeit f端r neue Impulse

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Seit Monaten kommen die Aktienmärkte per Saldo nicht vom Fleck. Bald stehen die Unternehmensberichte zum ersten Quartal 2010 auf der Agenda. Nahen damit neue Triebkräfte? Langeweile dürfte bei den Börsianern bisher nicht aufgekommen sein. Die großen Aktienindizes weisen durchaus erhebliche Bewegungen im kurzfristigen Zeitfenster auf. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass bereits seit September 2009 unter dem Strich keine nennenswerte Performance – weder im positiven noch im negativen Terrain – aufgelaufen ist. Die momentan drängendste Frage lautet daher: Sind neue Trendimpulse in greifbarer Nähe oder wird sich die seitwärts gerichtete Entwicklung bei DAX, EURO STOXX 50 und Co. vorerst weiter fortsetzen?

2003 gewütet hatte, schossen die Aktiennotierungen bis Anfang 2004 empor. Dann war allerdings Geduld gefragt. Erst im Dezember 2004 reichten die Kräfte der Bullen, um die Indexstände nachhaltig in neue Regionen zu hieven. Der nachfolgende Aufwärtstrend war mehr als erfreulich. Einerseits darf man wohl kaum erwarten, dass sich die Geschichte so einfach eins zu eins wiederholt. Andererseits spricht einiges dafür, dass die momentane Seitwärtsbewegung der Märkte eine positiv zu wertende Konsolidierung darstellt, der beim Vorliegen neuer Impulse sogar ein deutlicher Aufwärtstrend folgen könnte.

Zuversicht steht auf dem Prüfstand Bedeutungsvoller Monat März Der März hat sich in der jüngeren Vergangenheit mehrmals als ein Monat präsentiert, der von heftigen Umbrüchen im Börsengeschehen gekennzeichnet wurde. Am 09.03.2009 erreichten die maßgeblichen Indizes ihren Tiefpunkt nach dem Finanzkriseneinbruch. Die Bewegungsrichtung wechselte nach diesem Tag drastisch und nachhaltig. Nun ist die Erholung seit einem Jahr im Gange. Wer weiter zurückblickt, wird ebenfalls im dritten Monat des Jahres rasante Trendwechsel finden. Das Jahr 2000 brachte in den ersten Märztagen das Rekordhoch der großen Aktienrallye während der ausgehenden 1990er Jahre hervor. Und 2003 war ebenfalls von einem Trendwechsel-März geprägt, als die Marktteilnehmer nach drei Jahren allgemeiner Baisse endlich wieder Mut fassten und dem hartnäckigen Verkaufsdruck bei Aktien ein Ende setzten.

Spiegelbild der Vergangenheit? Die Bewegung des DAX zeigt aktuell eine verblüffende Analogie zu den ersten 2000er Jahren. Nachdem der Dotcom-Crash bis März

tionen besonders auffällig hervortraten. Nun ist eine Beruhigung im Gange. Für neue Aufwärtsimpulse sind die aktuellen Konjunkturzahlen bisher nicht ausreichend. Das gilt auch für die Ergebnismeldungen der Unternehmen. Zwar ist hier optimistisch anzumerken, dass die Berichte zum Abschluss des Jahres 2009 weitgehend keine bösen Überraschungen lieferten. Zudem zeigen die Zahlenwerke, dass sich die Unternehmen nicht allein durch drastische Kostensenkungen in eine aufgehellte Ergebnislage versetzt haben. Vielmehr ist es auch gelungen, bei den Umsatzzahlen wieder deutlich bes-

Die Marktteilnehmer sind mit hohen Erwartungen in das Jahr 2010 gestartet, nachdem sich die wirtschaftlichen Rahmendaten im Laufe des Jahres 2009 rasant verbessert hatDAX damals und heute ten. Seit Januar ist Auffälliger Gleichlauf: Nach dem Dotcom-Crash drehte der DAX im März die große Zuversicht 2003, erholte sich rasant und vollzog im Jahr 2004 eine ausgedehnte und allerdings merklich stabilisierende Konsolidierung. Der nachfolgende Aufwärtstrend war beeindruckend. Kann sich die Geschichte wiederholen? Bisher zeigt die DAXabgeflaut. Dies liegt Entwicklung seit Anfang 2009 mit dem Trendwechsel im März und der nicht zuletzt daran, aktuell anhaltenden Konsolidierung im Vergleich mit dem Geschehen vor dass sich die konsechs Jahren einen erstaunlich ähnlichen Verlauf. junkturellen Indikatoren in letzter Zeit 180 nicht mehr in dem Tempo aufhellen 160 konnten, das noch in 140 der zweiten Hälfte des vergangenen 120 Jahres vorherrschte. 100 Dies muss indes nicht weiter verwun80 dern. Schließlich 60 startete die Erholung DAX (normiert) von Januar 2003 bis Dezember 2005 von einem eingebroDAX (normiert) von Januar 2009 bis Anfang März 2010 chenen Niveau, soQuelle: BNP Paribas dass positive Reak-

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Hauptthema

ser dazustehen und damit zu verdeutlichen, dass sich das wirtschaftliche Umfeld offensichtlich weiter belebt.

bis März auf der Agenda. Möglicherweise bieten diese Zahlenwerke neue Anhaltspunkte für eine nachhaltige Markttendenz.

Die Börsianer lassen sich allerdings nicht mehr so leicht beeindrucken. Nach den rasanten Kursaufschwüngen seit März 2009 sind ausbleibende Hiobsbotschaften von Unter nehmens seite einfach zu wenig, um die Nachfrage nach Dividendentiteln in größerem Ausmaß zu beleben. Das gilt umso mehr, wenn zeitgleich eine erhitzte Debatte über die Bonität von EU-Staaten geführt wird. Dass die Angst vor einer Staatspleite in Griechenland durch die Einleitung drastischer Sparmaßnahmen und ein konzertiertes Auftreten der EU zuletzt wieder etwas zurückgedrängt wurde, darf als Glücksfall gewertet werden. Im Zuge dieser Bonitätsdiskussion hätte sich durchaus ein gefährlicher Abwärtssog an den Aktienmärkten ausbilden können. Bleibt zu hoffen, dass sich die Lage in Griechenland weiter beruhigt und dass nicht andernorts neue Probleme aufkeimen.

Ein Jahr Erholung – wie geht es weiter?

Unter Ausklammerung solcher Risikofaktoren, die jederzeit völlig unvermittelt das Börsenklima verschlechtern können, dürfte der Blick der Investoren auf die einzelnen Unternehmen konzentriert sein. Nun nähert sich das erste Quartal 2010 dem Ende und anschließend stehen die Ergebnisberichte für den Zeitraum von Januar

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Zwischen dem Crash-Tief am 09.03.2009 und dem aktuellen 09.03.2010 ist der deutsche Standardwerte-Index DAX auf Schlusskursbasis exakt um 59,43 Prozent geklettert. Für die Konsolidierung der letzten Monate finden die Marktteilnehmer gute Gründe: Zum Beispiel neigte das Bruttoinlandsprodukt des Euro-Raums im vierten Quartal 2009 zur Stagnation und wuchs gegenüber dem dritten Quartal 2009 nur noch um 0,1 Prozent (nach +0,3 Prozent im dritten Quartal gegenüber dem zweiten Quartal). Dabei erwiesen sich die fehlenden Investitionen als Belastungsfaktor. Hier ergab sich ein Rückgang von 0,8 Prozent, während der Konsum stagnierte und somit als Wachstumstreiber entfiel. Auch global legt die Wirtschaft eher eine Atempause ein. Für das erste Quartal 2010 erwarten Konjunkturexperten ein schwaches Wachstum und einige schlecht ausfallende Indikatoren. Überwiegend wird jedoch von einer Pause im Aufschwung und nicht von einem drohenden Rückfall in die Rezession gesprochen. Dass sich die Dynamik momentan abschwächt,

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zeigen auch Frühindikatoren wie das ifoWeltwirtschaftsklima. So äußerten die Befragten aus 90 Ländern zwar zum fünften Mal in Folge höhere Erwartungen an das kommende halbe Jahr. Der Zuwachs der Erwartungen gegenüber dem jeweiligen Vorquartal verringerte sich jedoch. Derweil halten die Experten eine globale Abschwächung der Aufwärtsdynamik in der frühen Phase eines Konjunkturaufschwungs nach einem heftigen Einbruch aber für normal und vorerst für weitgehend unbedenklich.

Positive Januar-Daten Für den Januar 2010 meldete das Statistische Bundesamt überraschend positive Zahlen aus der deutschen Wirtschaft. Besonders erfreulich fielen die Auftragseingänge in der Industrie aus. Diese sind nach vorläufigen Angaben im Januar preis- und saisonbereinigt äußerst kräftig um 4,3 Prozent geklettert und liefern damit ein Indiz für die Fortsetzung der Erholung in der Industrie. Einen Monat zuvor war dieser Wert noch (nach Aufwärts-

Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe arbeitstäglich- und saisonbereinigte Werte (X-12-ARIMA) Volumenindex 2005 = 100 125 115 105 96,5 95

im Jan. 2010

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Quelle: Statistisches Bundesamt, www.destatis.de

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Revidierung) um 1,6 Prozent gesunken. Als Stütze wirkte der Umfang an Großaufträgen, der für den Monat Januar mit einer Zunahme des Ordervolumens um 7,1 Prozent deutlich über dem Durchschnitt lag. Die Nachfrage nach Konsumgütern erhöhte sich um 0,4 Prozent. Eine positive Meldung boten auch die neuesten Zahlen zum preisbereinigten Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe. Der Anstieg im Januar 2010 von 1,0 Prozent gegenüber Dezember 2009 (nach vorläufigen Angaben, saison- und arbeitstäglich bereinigt) bügelte den Rückgang um 0,8 Prozent im Vormonat wieder aus. Und auf Jahressicht haben die Januarzahlen zum preisbereinigten Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes mit +2,6 Prozent gegenüber Januar 2009 sogar erstmals überhaupt seit September 2008 wieder einen Anstieg ausgewiesen. Ebenfalls auf eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung deuten die Daten des Statistischen Bundesamtes zur Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Januar hin. Nach vorläufigen Angaben ergab sich hier preisund saisonbereinigt ein Anstieg um 0,6 Prozent zum Vormonat. Im Dezember war der Wert noch um 1,0 Prozent gesunken. Gebeutelt von der kalten Witterung erlitt das Bauhauptgewerbe hierbei einen drastischen Produktionsrückgang von 14,3 Prozent, während die Erzeugung in der Industrie um 0,9 Prozent ausgeweitet wurde.

Hauptthema

Arbeitslosigkeit in Deutschland Bisher kein Horrorszenario infolge der Wirtschaftskrise: Auch der kalte Winter hat die Zahl der registrierten Arbeitslosen nicht drastisch emporschnellen lassen. 4.300 4.100 3.900 3.700 3.500 3.300 3.100 2.900 02/2007

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06/2008 02/2008

02/2009 10/2008

10/2009 06/2009

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Anzahl der registrierten Arbeitslosen in Deutschland in tsd. Quelle: Statistisches Bundesamt, www.destatis.de

Sehr erfreulich ist, dass die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland bisher nicht rasant gestiegen ist. Experten hatten dies als Folge der Wirtschaftskrise lange hartnäckig befürchtet und darin erhebliche Risiken für die wirtschaftliche Erholung gesehen. Nun werden die düsteren Prognosen möglicherweise von der Realität korrigiert. Selbst der extreme Winter konnte dem Arbeitsmarkt bislang nicht sehr viel anhaben. Wenn nun end-

lich der Frühling kommt, wird der Arbeitsmarkt voraussichtlich einen positiven Impuls erhalten. Dieser könnte eine Dynamik entwickeln, in deren Folge die vor wenigen Monaten noch herumgereichten Horrorszenarien abgehakt werden könnten. Hieraus ergäbe sich eine erhebliche Stütze für die weiteren Konjunkturaussichten.

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ifo Geschäftsklima Minimaler Rückgang des Geschäftsklimaindex im Februar, aber leichter Zugewinn bei den Geschäftserwartungen 110 105 100 95

Einbruch beim Export – nur vorübergehend? Einen Dämpfer mussten deutsche Unternehmen zuletzt allerdings im Exportgeschäft hinnehmen. Die Ausfuhren brachen im Januar so kräftig ein wie seit einem Jahr nicht mehr. Um 6,3 Prozent ging es gegenüber Dezember 2009 bergab. Das ist für die exportabhängige deutsche Wirtschaft ein unerfreuliches Signal und spricht für ein wachstumsschwaches erstes Quartal 2010. Verantwortlich für die negativen Daten ist aus Expertensicht die schleppende Erholung in Europa, speziell in Südeuropa. Denn zwei Drittel der deutschen Exporte steuern ein Ziel auf dem heimischen Kontinent an. Zudem muss einmal mehr die kalte Witterung als Erklärung für den hoffentlich nur temporären Einbruch herhalten. Be sonders nachvollziehbar ist das bei Stahl und Vorprodukten für den Bau. Denn Schnee und Frost haben europaweit viele Baustellen buchstäblich auf Eis gelegt. Überwiegend

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90 85 80 75 02/2006 10/2006 06/2007 02/2008 10/2008 06/2009 02/2010 06/2006 02/2007 10/2007 06/2008 02/2009 10/2009 ifo Geschäftsklima ifo Geschäftserwartungen Quelle: CES ifo, www.ifo.de

gehen Beobachter von einer kurzfristigen Winterflaute aus. Immerhin sammelte die Exportindustrie im Januar den Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge schon wieder 1,9 Prozent mehr Aufträge als im Dezember ein.

enden wollende Winter endlich seine letzten Kräfte verpulvert hat, dürfte sich die wirtschaftliche Erholung aus Sicht der ifoExperten weiter fortsetzen.

Keine Störfeuer vom Geschäftsklima

Auch das Kieler Institut für Wirtschaftsforschung blickt positiv auf die kommenden Monate und erwartet einen Wachstumsschub im zweiten Quartal 2010. Die Konjunktur in den ersten drei Monaten betrachten die IfWExperten indes sehr kritisch.

Erstmals seit zehn Monaten ist der ifoGeschäftsklimaindex im Februar gegenüber dem Vormonat minimal gesunken. Der Pegelstand verringerte sich von 95,8 Punkten im Januar auf 95,2 Zähler. Dafür machen die Konjunkturforscher des ifo-Instituts vor allem die Entwicklung im Einzelhandel verantwortlich. Hier kam es im Februar zu einem merklichen Rückgang. Insgesamt signalisiert der kleine Dämpfer des Frühindikators aber keine größeren Gefahren für den weiteren Konjunkturverlauf. Wenngleich die Unternehmen ihre Geschäftslage im Februar etwas ungünstiger als noch im Januar bewerteten, schätzen sie ihre Geschäftsperspektiven – vor allem im Baugewerbe mit seinem großen Nachholbedarf aufgrund der witterungsbedingt verschobenen Produktion – für das kommende halbe Jahr (Geschäftserwartungen, siehe Grafik) sogar noch ein wenig positiver als bisher ein. Wenn der diesmal kaum

Der Winterschlaf nähert sich dem Ende

Auf Jahresbasis gerechnet erwarten die Kieler Konjunkturforscher, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt aufgrund des kalten Winters in den ersten drei Monaten 2010 einen Rückgang von 1,5 Prozent hinnehmen muss. Wenn dafür aber tatsächlich nur der hartnäckige Winter verantwortlich ist, der die Baubranche speziell im Januar und Februar mit Rekord-Minusgraden in Schach hielt und zum Aufschub vieler Investitionen führte, so dürfte ein tatsächlicher BIP-Rückgang im ersten Quartal von den Marktteilnehmern nicht überbewertet werden. Für das Frühlingsquartal von April bis Juni stellen die IfW-Experten schließlich auch


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Hauptthema

DAX-Aktien: Auswertung der Analystenmeinungen der letzten drei Monate

(Stand: 10.03.2010)

Aktie

Anzahl Analysten

Kaufen

Halten

Verkaufen

Ergebnis Durchschnitt

Heraufstufungen

Bestätigungen

Herabstufungen

Adidas Allianz BASF Bayer BMW Beiersdorf Commerzbank Daimler Deutsche Bank Deutsche Börse Deutsche Lufthansa Deutsche Post Deutsche Telekom E.ON Fresenius Med. Fresenius Henkel Infineon K+S Linde MAN Merck KGaA Metro Münchener Rück RWE Salzgitter SAP Siemens ThyssenKrupp Volkswagen

29 15 19 11 11 19 16 27 29 24 19 24 21 19 14 11 12 28 26 16 16 33 17 26 22 20 39 15 18 16

13 10 7 6 4 7 2 17 12 17 9 15 4 11 9 5 3 17 13 7 15 14 5 8 14 8 22 8 12 12

14 5 11 4 6 8 8 6 12 6 7 7 13 6 5 6 8 11 6 6 1 16 7 16 7 9 15 4 3 4

2 0 1 1 1 4 6 4 5 1 3 2 4 2 0 0 1 0 7 3 0 3 5 2 1 3 2 3 3 0

Buy Buy Buy Buy Buy Hold Hold Buy Hold Buy Buy Buy Hold Buy Buy Buy Hold Buy Hold Buy Strong Buy Buy Hold Hold Buy Buy Buy Buy Buy Strong Buy

0 0 0 0 0 1 1 0 1 1 0 0 1 0 0 0 2 1 0 0 0 1 0 0 0 2 2 3 1 0

8 2 3 0 1 4 3 4 6 5 2 7 4 3 2 2 2 5 4 3 5 7 3 5 6 3 14 3 1 3

2 0 1 0 0 1 0 1 0 0 0 0 1 1 0 1 0 0 1 0 0 3 0 1 1 1 2 0 0 0

Quelle: Analyzer

einen regelrechten Wachstumssprung in Aussicht. Dann dürften die Unternehmen ihre witterungsbedingten Produktionsausfälle nachholen und die Wirtschaftsleistung damit in die Höhe treiben. Auf ein Jahr hochgerechnet sieht die IfW-Prognose ein deutsches BIPWachstum von 4,00 Prozent gegenüber dem Winterquartal vor. Danach soll es dann aller-

dings langsamer weitergehen. Für das Gesamtjahr 2010 hält das IfW ein Wirtschaftswachstum von 1,2 Prozent für wahrscheinlich und gehört damit zu den eher vorsichtigen Prognostikern.

zweiten Quartal und dann eine ruhigere Gangart vorher.

Für Europa sagt das IfW analog zu Deutschland einen Wachstumsschub im

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Hauptthema

03 2010

Ausgewählte Produkte (Stand der Daten: 09.03.2010) Bonus Zertifikate auf DAX-Titel mit positiver Analystenmeinung, Bewertungstag einheitlich 17.06.2011 Basiswert

WKN

ALLIANZ BASF BMW DEUTSCHE BÖRSE DEUTSCHE POST E.ON FRESENIUS HENKEL VZ INFINEON LUFTHANSA MAN MÜNCHENER RÜCK SIEMENS THYSSEN KRUPP VOLKSWAGEN VZ.

BN46ZV BN48LA BN49DC BN463R BN3V24 BN48J6 BN33DT BN48G4 BN33EU BN3WAM BN48DS BN3WCQ BN3WHB BN3WK8 BN475Z

Barriere-Level

Bonuskurs

Geld

Brief

Bonusrendite p.a.

Abst. Barriere

65,00 30,00 22,00 32,00 7,50 16,00 32,00 27,00 2,20 7,50 40,00 65,00 46,00 16,00 42,00

105,00 48,00 35,00 55,00 13,00 29,00 54,00 43,00 4,80 13,00 66,00 122,00 74,00 26,00 76,00

88,89 43,73 33,43 53,51 13,00 27,80 56,07 40,82 4,76 12,81 61,21 119,12 70,22 26,13 70,13

88,99 43,78 33,48 53,61 13,05 27,85 56,17 40,87 4,81 12,86 61,29 119,22 70,32 26,18 70,23

14,13% 7,57% 3,57% 2,04%

26,12% 30,79% 31,67% 39,47% 42,84% 40,55% 40,76% 29,38% 48,87% 36,64% 29,31% 44,24% 31,49% 35,88% 34,10%

3,24% 4,09% 0,86% 6,04% 1,83% 4,11% 6,45%

Quelle: BNP Paribas

Fazit Mit Blick auf die Zahlenwerke, die uns bald von den Unternehmen erreichen werden, erlauben die jüngsten Konjunktursignale eine relativ klare Erwartungshaltung: Zahlreiche Positivüberraschungen sind trotz einiger zuversichtlich stimmender Anzeichen aus der Wirtschaft, die etwa das Statistische Bundesamt mit seinen Daten für den Januar lieferte, eher nicht zu erwarten. Mit Blick auf den möglichen Wachstumssprung und unter dem Eindruck der ganz aktuellen Geschäftsentwicklung könnten die Unternehmen dafür aber mit sehr positiven Prognosen für das zweite Quartal 2010 glänzen. Ein Aufwärtsimpuls für den Aktienmarkt könnte dann auf Basis solcher ambitionierter Ausblicke entstehen, zumal sich die in die Zukunft blickenden Börsianer ohnehin eher von gut argumentierten hohen Erwartungen als von bereits sichergestellten Ergebniszahlen beeindrucken lassen.

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Insgesamt erscheint das Risiko eher gering, dass die kommende Berichtssaison der Unternehmen zum ersten Quartal 2010 viele negative Überraschungen liefern wird und den Aktienmarkt auf Talfahrt schickt. Unvorhergesehene Störfeuer aus dem Marktumfeld wie etwa aufgeheizte Diskussionen um desaströse Staatsfinanzen wie in Griechenland können indes nie ausgeschlossen werden. Sollten die Unternehmen bei Ihren Quartalsberichten allerdings die Äußerung positiver Erwartungen schuldig bleiben, so könnte dies durchaus negative Auswirkungen auf den weiteren Verlauf des Aktienmarktes haben. Dieses Risiko sollte man fest im Blick haben und die Berichte sowie die nachfolgenden Reaktionen genau beobachten. Angesichts des trivialen Wettereffekts ist aber eine relativ positive Grundhaltung durchaus vertretbar. Wenn sich endlich die Frühlingssonne Bahn bricht, dürfte neben der Natur

auch die Wirtschaft - speziell die im Winterschlaf befindliche Bauwirtschaft – einen deutlichen Stimulus erhalten. Vor allem der Arbeitsmarkt, der lange als eines der größten Risiken für die Konjunkturerholung diskutiert wurde, sich aber allen Unkenrufen zum Trotz bisher sehr robust zeigte, sollte dann profitieren. Das Horrorszenario einer galoppierenden Arbeitslosigkeit als Spätfolge der Finanzkrise wird mit relativ großer Wahrscheinlichkeit an uns vorbeiziehen. Das stützt den Konsum und lässt weiter hoffen, dass sich die wirtschaftliche Erholung aus dem Jahr 2009 fortsetzt und in einen selbsttragenden Aufschwung verwandelt. Letztlich dürften Investoren mit risikogepufferten Zertifikaten sinnvoll aufgestellt sein. In den Tabellen haben wir eine kleine Auswahl interessanter Discount, Bonus und Capped Bonus Zertifikate mit komfortablen Risikopuffern auf aussichtsreiche DAX-Aktien zusammengestellt.


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Hauptthema

Ausgewählte Produkte (Stand der Daten: 09.03.2010) Capped Bonus Zertifikate auf DAX-Titel mit positiver Analystenmeinung, Bewertungstag einheitlich 17.06.2011 Basiswert

WKN

ALLIANZ BASF BMW DEUTSCHE BÖRSE DEUTSCHE POST E.ON FRESENIUS HENKEL VZ INFINEON MAN MÜNCHENER RÜCK SIEMENS VOLKSWAGEN VZ.

BN4NQP BN4NPR BN4NNM BN4RF3 BN4RGW BN4Q51 BN4Q5D BN4Q4E BN4Q9R BN4RBP BN4Q8R BN4NVE BN4NWE

Barriere-Level

Bonuskurs

Cap

Geld

Brief

Bonusrendite p.a.

Abst. Barriere

60,00 30,00 22,00 32,00 9,50 20,00 42,00 28,00 2,50 38,00 85,00 38,00 48,00

102,00 50,00 38,00 60,00 16,00 33,00 63,00 44,00 5,20 65,00 134,00 75,00 85,00

102,00 50,00 38,00 60,00 16,00 33,00 63,00 44,00 5,20 65,00 134,00 75,00 85,00

87,53 43,45 33,09 53,72 13,24 27,98 54,92 39,72 4,35 57,72 115,65 68,89 69,68

87,63 43,50 33,14 53,82 13,29 28,03 55,02 39,77 4,40 57,80 115,75 68,99 69,78

12,88% 11,74% 11,52% 9,02% 16,02% 13,93% 11,39% 8,35% 14,28% 9,78% 12,38% 6,84% 17,13%

31,80% 30,79% 31,67% 39,47% 27,59% 25,69% 22,24% 26,76% 41,89% 32,84% 27,09% 43,41% 24,68%

Quelle: BNP Paribas

Ausgewählte Produkte (Stand der Daten: 09.03.2010) Discount Zertifikate auf DAX-Titel mit positiver Analystenmeinung, Hauptkriterium zur Auswahl: Seitwärtsrendite p.a. im Bereich von 10,00 Prozent und komfortabler Risikopuffer (Discount) Bewertungstag einheitlich 17.06.2011 Basiswert

WKN

ALLIANZ BASF BMW DEUTSCHE BÖRSE DEUTSCHE POST E.ON FRESENIUS FRESENIUS MED INFINEON MAN MERCK KGAA MÜNCHENER RÜCK RWE SALZGITTER SAP SIEMENS THYSSEN KRUPP VOLKSWAGEN VZ.

BN4MU9 BN33R3 BN33TN BN33XC BN33X1 BN33ZL BN4QK1 BN332B BN337G BN34D2 BN4PSK BN34GF BN34L8 BN4PWM BN4M6N BN4M4U BN34TQ BN4P1H

Cap

Geld

Brief

Discount

78,00 40,00 30,00 50,00 12,00 25,00 55,00 40,00 4,00 55,00 58,00 110,00 60,00 62,00 34,00 62,00 25,00 58,00

68,94 35,22 26,60 43,02 10,42 21,94 47,79 35,56 3,46 48,20 51,65 96,32 53,13 54,55 29,87 55,23 21,43 51,23

69,04 35,27 26,65 43,07 10,47 21,99 47,89 35,61 3,48 48,28 51,75 96,43 53,23 54,65 29,92 55,28 21,48 51,33

21,52% 18,63% 17,22% 18,54% 20,20% 18,29% 11,34% 10,78% 19,12% 14,68% 14,91% 17,28% 17,63% 18,70% 12,03% 17,67% 13,93% 19,46%

Seitwärtsrendite p.a. (hier durchgehend gleich max. Rend. p.a.) 10,19% 10,53% 9,87% 12,64% 11,48% 10,75% 10,05% 9,49% 11,74% 10,93% 9,49% 11,05% 9,99% 10,56% 10,71% 9,55% 12,71% 10,21%

Quelle: BNP Paribas

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DDV

03 2010

Zertifikate-Familien im Index-Gewand Die von der European Derivatives Group berechneten Zertifikate-Indizes zeigen die Eigenschaften der Produkttypen. Rabattpapiere haben die jüngste Marktschwäche gut gemeistert.

Bonus-Index

Discount-Index

Bitte passend kombinieren! Outperformance-Index

Der Aktienmarkt hat Anlegern in den ersten Wochen des Jahres 2010 vornehmlich Sorgen bereitet. Die Aufwärtsbewegung seit März 2009 geriet im Januar ins Stocken und kehrte sich in eine Korrektur um. Zwar hielten sich die Rückschläge in Grenzen. Gegenüber dem Höchststand vom 05.01.2010 bei 3.017 Punkten verlor der europäische Leitindex EURO STOXX 50 zwischenzeitlich aber immerhin knapp 13,00 Prozent. Bis zum Betrachtungsstichtag, dem 01.03.2010, sind die Verluste erfreulicherweise auf 8,22 Prozent zusammengeschrumpft. Im gleichen Zeitraum haben sich fast alle Zertifikate-Indizes der European Derivatives Group (EDG) deutlich besser als der Aktienmarkt entwickelt. Lediglich der Outperformance-Index zeigte im Einklang mit seinen gehebelten Chancen gegenüber dem 05.01.2010 ein erhöhtes Risiko und verlor zwischenzeitlich 15,30 Prozent, um am 01.03.2010 mit -8,58 Prozent auf einem ähn-

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lichen Performance-Niveau wie der EURO STOXX 50 zu landen. Der Bonus-Index gab im Vergleich zum 05.01.2010 vorübergehend um 9,09 Prozent nach und beendete den Beobachtungszeitraum mit -3,20 Prozent deutlich besser als der Aktienmarkt. Ihre herausragenden Qualitäten bewiesen währenddessen wieder einmal Discount Zertifikate und die im Chance/Risiko-Profil weitestgehend deckungsgleichen Aktienanleihen. Besitzer von Rabattpapieren konnten dem schwachen Gesamtmarkt gelassen zusehen. Nur -2,92 Prozent (Discount-Index) beziehungsweise -1,00 Prozent (Aktienanleihen-Index) wurden im Tief gegenüber dem 05.01.2010 markiert. Und am 01.03.2010 lagen beide Barometer mit 1,62 Prozent beziehungsweise 0,34 Prozent sogar im Plus. Gleichzeitig hat sich auch der Garantie-Index stetig aufwärts bewegt und lag am 01.03.2010 gegenüber dem 05.01.2010 um 0,86 Prozent in der Gewinnzone.

Garantie-Index

Aktienanleihen-Index

Quelle: Scoach


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Unsere Selektion

Ausgezeichnete Investments

Die Liste der 5-Sterne-Produkte finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/magazin

Mit ihren Ratings bietet die European Derivatives Group einen Wegweiser durch das Zertifikate-Universum. Fünf Sterne erhalten die Top-Produkte in der jeweiligen Risikoklasse.

Ausgewählte Produkte: Discount Zertifikate mit einem 5-Sterne-Rating der European Derivatives Group EDG

Bei der Auswahl von Zertifikaten kann das Rating der European Derivatives Group EDG eine wertvolle Hilfestellung geben. Fünf Sterne liefern den Hinweis, dass das betreffende Zertifikat sehr gut für Anleger geeignet ist, die in der jeweiligen Risikoklasse ein Investment suchen. Sie finden das EDGRating auf www.derivate.bnpparibas.de in der Titelzeile der Detailansicht eines Zertifikats und ausführlicher aufbereitet ebenfalls in der Detailansicht im Menüpunkt „Rating und Value at Risk“. In den nebenstehenden Tabellen haben wir einige ausgewählte Papiere aufgelistet, die in verschiedenen Risikoklassen das Top-Rating erhalten haben.

Basiswert

WKN

Typ

Bewertungstag

EDG-Rating

Seitwärtsrendite p.a.

ADIDAS BASF BMW DAIMLER DEUTSCHE BANK DEUTSCHE BÖRSE DEUTSCHE POST DEUTSCHE TELEKOM E.ON FRESENIUS MED HANNOVER RÜCK HENKEL VZ LINDE LUFTHANSA MERCK KGAA METRO MÜNCHENER RÜCK RWE SALZGITTER SAP SIEMENS THYSSEN KRUPP VOLKSWAGEN VZ.

BN4MR6 BN33RZ BN4M0M BN33VB BN4N93 BN4PH1 BN4PD1 BN3MP9 BN2JTR BN4QGX BN334G BN4QQJ BN4NFG BN4NDS BN34D8 BN4NB1 BN34F6 BN34L3 BN34M9 BN4M6J BN34P7 BN4QA7 BN4P0Y

Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount Discount

17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.09.2010 17.12.2010 18.03.2011 17.12.2010 18.06.2010 18.06.2010 17.06.2011 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.06.2011 17.09.2010 17.12.2010 17.12.2010 17.09.2010 17.06.2011 17.12.2010 17.09.2010 16.09.2011 17.12.2010

5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | begrenzt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ

8,13% 14,49% 12,43% 11,28% 16,44% 11,62% 17,20% 33,16% 27,15% 7,62% 12,64% 11,67% 10,39% 9,11% 12,87% 13,99% 13,22% 17,41% 12,13% 12,29% 12,57% 8,25% 12,82%

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 12.03.2010

Die EDG überwacht ihre Ratings fortlaufend und führt eine wöchentliche Aktualisierung durch. Dabei kann sich das Rating logischerweise im Zeitablauf verändern. Beispielsweise kann ein Zertifikat zunächst sehr gut für spekulativ orientierte Anleger geeignet sein. Wenn sich der Basiswert aber nachfolgend sehr positiv entwickelt, könnten die Ausstattungsparameter später überaus konservativ werden und dann ein Top-Rating in einer deutlich niedrigeren Risikoklasse einbringen. Die EDG-Ratings sind also immer eine Momentaufnahme und sollten kurz vor einer Entscheidung über neue Positionen oder Umschichtungen zurate gezogen werden. Genaue Erläuterungen zum Konzept und zur Durchführung der EDG-Ratings finden Sie auf www.derivate.bnpparibas.de in der jeweiligen Produkt-Detailansicht im Menüpunkt „Rating und Value at Risk“.

Ausgewählte Produkte: Bonus und Capped Bonus Zertifikate mit einem 5-Sterne-Rating der European Derivatives Group EDG Basiswert

WKN

Typ

Bewertungs- EDG-Rating tag

Bonusrendite

BonusAbstand rendite p.a. Barriere

ALLIANZ DEUTSCHE TELEKOM HENKEL VZ MERCK KGAA METRO MÜNCHENER RÜCK RWE THYSSEN KRUPP BEIERSDORF COMMERZBANK AG DAIMLER DEUTSCHE BANK DEUTSCHE POST E.ON FRESENIUS HENKEL VZ K+S MAN SALZGITTER SIEMENS

BN46ZU BN48ML BN48HE BN3298 BN48CC BN48BA BN3SSU BN33JN BN4Q7H BN4KGS BN4RAV BN4RDA BN3MYF BN4Q50 BN4Q44 BN4Q4F BN4NRC BN4RBC BN4NSU BN4NVN

Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus Capped Bonus

17.06.2011 15.06.2012 21.12.2012 17.06.2011 16.09.2011 17.06.2011 16.09.2011 17.09.2010 17.12.2010 17.12.2010 16.09.2011 18.03.2011 18.03.2011 17.06.2011 17.12.2010 17.06.2011 17.12.2010 17.12.2010 17.12.2010 16.09.2011

9,48% 19,39% 17,12% 11,14% 17,25% 12,58% 9,86% 8,15% 7,08% 13,75% 19,59% 17,44% 11,36% 14,61% 6,67% 14,60% 12,59% 12,26% 9,47% 11,61%

7,54% 8,60% 6,18% 8,87% 11,45% 10,01% 6,55% 16,00% 9,34% 18,13% 13,01% 17,31% 11,27% 11,63% 8,79% 11,62% 16,60% 16,17% 12,49% 7,71%

5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | sicherheitsorientiert 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | sicherheitsorientiert 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | sicherheitsorientiert 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | sicherheitsorientiert 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | vermehrt risikobereit 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | spekulativ 5 Sterne | vermehrt risikobereit

32,06% 43,80% 29,43% 31,06% 24,53% 31,48% 37,70% 20,73% 23,51% 39,09% 34,34% 27,51% 31,26% 33,57% 23,41% 21,59% 24,23% 20,53% 29,14% 41,29%

Quelle: BNP Paribas, Stand der Daten: 12.03.2010

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Strategie

03 2010

Garantie-Investments selbst konstruieren Abgesicherte Positionen mit attraktiven Renditechancen durch die Kombination von Discountern und Puts – unsere aktuellen Beispielinvestments. Die DAX-Korrektur seit Mitte Januar macht der fortlaufenden Positionsbeobachtung von Discounter-Put-Kombinationen weiter zu schaffen (siehe Abbildung 4). Das aktuell noch laufende Engagement wird aller Voraussicht nach mit einem Verlust enden.

Abbildung 1: Basiswert DAX: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich

20%

max. Rendite p.a. 23,83 %

15%

max. Rendite p.a. 11,37 %

Am 19.03.2010 ist der Bewertungstag der seit dem 23.09.2009 gehaltenen Kombi-Position (6.200er Discounter mit WKN BN2SNR und 5.600er Put mit WKN BN3VQT) erreicht. Spätestens am 15.03.2010 werden wir die Umschichtung in ein neues Engagement vornehmen. Darüber informieren wir Sie ohne zeitliche Verzögerung auf www.wz-magazin.de -> „Strategien & Anlegen“ -> „Die fortlaufende Discountstrategie“. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die derzeitige Position bei der Umschichtung einen

Performance

10% 5%

DAX-Stand am 17.12.2010

0% 4.200

-5%

4.400

4.600

4.800

5.000

5.200

5.400

5.600

5.800

6.000

6.200

6.400

6.600

6.800

min. Rendite p.a. -6,67 % -10% min. Rendite p.a. -10,48 % -15% -20% -25%

DAX

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. DAX: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

2. DAX: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 26.02.2010, DAX: 5.564 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -8,53 % bzw. -10,48 % p.a. Maximale Rendite: 9,06 % bzw. 11,37 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder über 6.200 Punkten notiert)

Stand der Daten: 26.02.2010, DAX: 5.564 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -5,41 % bzw. -6,67 % p.a. Maximale Rendite: 18,79 % bzw. 23,83 % p.a. (wird erzielt, wenn der DAX am Laufzeitende auf oder unter 4.300 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 6.200 Punkte (WKN BN4YEZ) und Put-Optionsschein mit Basispreis 5.200 Punkte (WKN BN3VR6) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 4.300 Punkte (WKN BN4YEE) und Put-Optionsschein mit Basispreis 5.400 Punkte (WKN BN3VSA) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 26.02.2010): 56,85 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 52,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX >= 6.200 Punkte): 62,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 26.02.2010): 45,46 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 43,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei DAX <= 4.300 Punkte): 54,00 EUR

20


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Misserfolg einbringen. Wenn der DAX wie am aktuellen Betrachtungsstichtag, dem 26.02.2010, auf oder unter 5.600 Punkten notieren wird, liefert das Engagement seinen Minimalwert von 56,00 Euro. Damit würde dann das von vornherein bekannte Maximalrisiko von -4,81 Prozent realisiert (Positionseinstieg am 23.09.2009 zu 58,83 Euro je Kombination, Minimalwert 56,00 Euro). Jeder Punkt, um den der DAX zum Zeitpunkt der Umschichtung in eine neue Position oberhalb von 5.600 Punkten notiert, verbessert die Bilanz der momentan noch laufenden Discounter-Put-Kombination.

Strategie

Abbildung 2: Basiswert EURO STOXX 50: Chance/Risiko-Profile der beiden Beispielinvestments am Laufzeitende im Vergleich

20% 15%

max. Rendite p.a. 14,95 %

max. Rendite p.a. 12,88 %

10%

Performance

03 2010

5%

EURO STOXX 50-Stand am 17.12.2010

0% 2.100

2.300

2.500

2.700

2.900

3.100

3.300

-5%

min. Rendite p.a. -6,58 % -10%

min. Rendite p.a. -9,98 %

-15% -20%

BASF im Fokus Die BASF Aktie hat ihre steile Aufwärtstrendlinie seit März 2009 zwar verletzt, behauptet seit November 2009 aber sehr auffällig eine charttechnische Unterstützung bei

-25%

DAX

Kombination 1

Kombination 2

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: BNP Paribas

1. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im moderat steigenden Markt

2. EURO STOXX 50: Absicherung + Chance auf hohe Rendite im Abwärtsmarkt

Stand der Daten: 26.02.2010, EURO STOXX 50: 2.705 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -8,12 % bzw. -9,98 % p.a. Maximale Rendite: 10,25 % bzw. 12,88 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder über 3.000 Punkten notiert)

Stand der Daten: 26.02.2010, EURO STOXX 50: 2.705 Punkte Laufzeit: 17.12.2010 Minimale Rendite: -5,34 % bzw. -6,58 % p.a. Maximale Rendite: 11,88 % bzw. 14,95 % p.a. (wird erzielt, wenn der EURO STOXX 50 am Laufzeitende auf oder unter 2.200 Punkten notiert)

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 3.000 Punkte (WKN BNP8DW) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.500 Punkte (WKN BN4AYJ) in gleicher Anzahl

Hierfür zu kombinierende Produkte: Discount Zertifikat mit Cap 2.200 Punkte (WKN BNP8DN) und Put-Optionsschein mit Basispreis 2.600 Punkte (WKN BN4AYK) in gleicher Anzahl

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 26.02.2010): 27,21 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 25,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 >= 3.000 Punkte): 30,00 EUR

Aktueller Preis der Produktkombination (Stand 26.02.2010): 23,24 EUR Minimaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende: 22,00 EUR Maximaler Wert der Produktkombination am Laufzeitende (bei EURO STOXX 50 <= 2.200 Punkte): 26,00 EUR

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03 2010

© Immanuel Giel, www.wikipedia.de

Strategie

rund 39,00 Euro. Im Februar konnte sich die Aktie trotz des insgesamt schwachen Gesamtmarktes wieder ein wenig von dieser Stabilisierungszone nach oben lösen. Wenn sich der deutsche Aktienmarkt künftig erneut etwas freundlicher zeigt, dürfte man der BASF Aktie durchaus ein Aufwärtspotenzial zugestehen. Andernfalls drohen bei einem Rückfall unter 39,00 Euro vermutlich weitere Abgaben. Für positiv gestimmte Investoren bietet sich beispielsweise die Kombination von je zehn Put-Optionsscheinen mit 40er Basispreis (WKN BN4G2V) und jeweils einem Discount Zertifikat mit 46er Cap (WKN BN4MXM) an. Dieses Engagement war am 26.02.2010 für je 42,13 Euro zu haben und kostete damit nicht viel mehr als die Aktie selbst (41,33 Euro). Am

22

Abbildung 3: DAX (wöchentlich) seit 2000 bis 26.02.2010 mit einer exemplarischen, mittel- bis langfristigen Indikatoranalyse zur Erkennung vermeintlicher Auf- und Abwärtstrends 8000

8000

7000

7000 6000

6000

5598,46 5352,04

5000

5000

4000

4000

3000

3000

L S h o rt

Long

2001

2002

Quelle: Lenz + Partner, Investox

S h o rt

Long

2003

S h o rt

2004

Long

2005

S h o rt L o n g

2006

2007

S h o rt

Long

2008

2009


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Bewertungstag, dem 18.06.2010, läuft die Performancekurve im Gewinnfall mit nur leichtem Abstand zur Aktie bis 46,00 Euro mit. Maximal kann der Anleger 9,19 Prozent (33,16 Prozent p.a.) Gewinn einstreichen. Ein Aktienkurs am 18.06.2010 auf oder unterhalb von 40,00 Euro drückt die Discounter-PutKombi hingegen auf ihren minimal möglichen Wert von 40,00 Euro und erzeugt einen Positionsverlust von -5,06 Prozent (-15,56 Prozent p.a.).

„Die BASF Aktie behauptet seit November 2009 sehr auffällig eine charttechnische Unterstützung bei rund 39,00 Euro.“ Wer stattdessen negativ gestimmt ist und einen kräftigen Rückschlag der BASF Aktie bis Mitte 2010 prognostiziert, könnte sich aussichtsreich durch den gemeinsamen Erwerb von jeweils zehn Put-Optionsscheinen mit 40er Basispreis (WKN BN4G2V) und jeweils einem Discount Zertifikat mit 34er Cap (WKN BN3TH5) positionieren. Am 26.02.2010 kostete dieses Engagement jeweils 35,98 Euro bei einem Aktienkurs von 41,33 Euro. Die Erwartung einer Korrektur der BASF Aktie bis deutlich unter die charttechnische Unterstützungslinie bei rund 39,00 Euro ist eine notwendige Bedingung, damit das ShortInvestment Sinn ergibt. Denn erst bei Aktienkursen unterhalb von 38,02 Euro am Bewertungstag läuft die Position in den Gewinn. Der Ertrag kann stolze 11,17 Prozent (41,22 Prozent p.a.) erreichen, wenn die Anteilsscheine von BASF per 18.06.2010 auf oder unter 34,00 Euro einbrechen. Bei einem Aktienkurs von 40,00 Euro oder mehr am 18.06.2010 fällt der schlimmstenfalls drohende Verlust von -5,50 Prozent (-16,85 Prozent p.a.) an.

Strategie

© Immanuel Giel, www.wikipedia.de

03 2010

BASF am Rhein

Abbildung 4: Fortlaufende Positionsbeobachtung (31.08.2007 bis 26.02.2010) von Discount+Put-Kombinationen mit Umschichtungen gemäß Trendanalyse aus Abb. 3 130%

DAX 124%

5

Discount + Put-Strategie 3

118%

4

112% 106%

Volatilität p.a. im Zeitraum: 31.08.2007 bis 26.02.2010

2

100% 1

DAX: 30,79 Prozent 94%

Discount + Put-Strategie: 6,67 Prozent

88% 82% 76% 70% 64% 58% 52%

1 Startposition „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 09-2007 WKN BN4YDD (8.400er Discount) + WKN BN7VF3 (7.700er Put)

2 Umschichtung in Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2008 WKN BN0K8D (5.600er Discount) + WKN BN2DMC (6.800er Put)

3 Umschichtung in neue Position „Short” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 02-2009 WKN BN0K7Z (4.200er Discount) + WKN BN7ZMX (4.500er Put)

4 Umschichtung in Position „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 05-2009 WKN BN7CQP (4.900er Discount) + WKN BN1H8R (4.400er Put)

5 Umschichtung in neue Position „Long” aus WARRANTS UND ZERTIFIKATE 10-2009 WKN BN2SNR (6.200er Discount) + WKN BN3VQT (5.600er Put)

46% 31.08.2007

31.12.2007

30.04.2008

31.08.2008

31.12.2008

30.04.2009

31.08.2009

31.12.2009

Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Quelle: Lenz + Partner und eigene Berechnung BNP Paribas

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Strategie

03 2010

Discount, Bonus und weitere Investment-Highs Warten auf den Börsenfrühling

Die technische Kursanalyse mit Hilfe von gleitenden Durchschnitten wird heutzutage vielfach als überholt betrachtet. Schließlich kann jeder Anleger eine Fülle vermeintlich leistungsfähigerer Indikatoren nutzen. Und dennoch vermittelt ein Blick auf den aktuellen DAX-Chart unmissverständlich den Eindruck, dass nach wie vor sehr viele Marktteilnehmer gleitende Durchschnitte beachten. Der DAX hangelt sich seit Anfang Februar auffällig leicht oberhalb der 200-TageLinie entlang. Die deutlich ansteigende Aufwärtstrendlinie des deutschen Standardwerte-Index ab März 2009 ist seit dem 20.01.2010 nachhaltig gebrochen. Vorerst kann man nur hoffen, dass der DAX die per Saldo schon seit dem vergangenen Spätsommer bestehende Seitwärtsbewegung fortsetzt. Als untere Begrenzung dieser Tradingzone dürfte die wichtige Unterstützung im Bereich von 5.300 bis 5.380 Punkten gelten. Und die obere Begrenzung ist breit gefasst zwischen 6.000 und 6.200 Zählern auszumachen. Sollte sich das Börsenbarometer tatsächlich noch eine Weile in einem solchen Seitwärtstrend bewegen, wäre die Ähnlichkeit zur Situation im Jahr 2004 frappierend. Damals benötigte der DAX rund ein Jahr, um die rasante Erholung nach dem Dotcom-Crash bis März 2003 zu verdauen. Letztlich erwies sich diese Phase als Kräftesammeln vor der großen Hausse, die bis ins Jahr 2007 andauerte. Ob sich die Geschichte in einer ähnlichen Art und Weise wiederholen kann, ist zweifellos mehr als fraglich. Dennoch liefert das aktuelle Chartbild vorerst die Erkenntnis, dass der Markt durchaus Chancen auf eine zwar wenig

24

DAX und VDAX-New Juni 2008 bis 25.02.2010 7400 DE: DAX, GD

7400

7000

7000

6600

6600

6200

6200

5800

5800

5400

5400

5000

5000

4600

4600

4200 4000 3800

4200 4000 3800

3600

3600

80 Close von DE: VDAX-NEW

80

VDAX-New 23,22 am 25.02.2010

60 40 20

60 40 20

Jun Jul

Aug Sepr Okt

Nov Dez Jan Feb Mär Apr Mai Jun 2009

Jul

Aug Sep Okt

Nov Dez Jan Feb 2010

Quelle: Lenz + Partner, Investox

Aktuelle Volatilitäts-Spitzenreiter unter den von BNP Paribas abgedeckten Basiswerten (Stand 05.03.2010) AIXTRON SOLARWORLD TUI INFINEON COMMERZBANK CONTINENT AL PORSCHE VZ DEUTSCHE BANK UBS HOCHTIEF LANXESS CREDIT SUISSE DEUTSCHE POSTBANK SALZGITTER FREENET THYSSEN KRUPP VOLKSWAGEN DAIMLER SWISS RE CELESIO 0%

5%

10%

15%

20%

25%

30%

35%

40%

45%

50%

55%


03 2010

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spannende, aber für den mittelfristigen Blick doch positiv zu wertende Seitwärtskonsolidierung bietet. Bis dann im besten Fall der nächste Aufwärtsimpuls einsetzt, lässt sich das Abwarten durch die Seitwärtsrenditen geeigneter Zertifikate versüßen. Erhebliche Warnsignale, die ein Positivszenario zunichtemachen könnten, sind allerdings schon bei verhältnismäßig geringen Rückschlägen auf dem bereits erniedrigten Marktniveau zu befürchten. Ein Fall unter die derzeit offenbar vielbeachtete 200-Tage-Linie (aktuell 5.460 Punkte, leicht steigend) wäre ein erster Dämpfer. Darunter müsste wenigstens die Unterstützungszone zwischen 5.300 und 5.380 Punkten behauptet werden, um den bestehenden Seitwärtstrend nicht auszuschalten. Sonst würden die weiteren Chartunterstützungen im Bereich zwischen 5.120 und 5.170 Punkten, bei glatten 5.000 Zählern und in der Zone zwischen 4.700 und 4.830 DAX-Zählern in den Fokus rücken.

Strategie

Deutsche Börse – unbeliebtes Neuland

Mit dem ersten Verlust der Konzerngeschichte wurde die desaströse Marktentwicklung letztlich schwarz auf weiß belegt. Während sich Anleger regelmäßig den Kopf Wenig erfreuliche 166,3 Mio. Euro büßte der über anstehende Kursentwicklungen zerbre- DAX-Konzern vor Steuern und Zinsen in den chen, interessiert die Börsenbetreiber ein ste- letzten drei Monaten des Jahres 2009 ein. Für tiger Trendverlauf weniger. Eher das Gegenteil das Gesamtjahr reichte es mit 637,8 Mio. Euro ist der Fall: Extrazwar noch für ein vagante Kurskapriolen positives Vorzeichen „Alternative Handelsplattformen und völlig überhitzte beim operativen Erjagen dem Frankfurter BranchenMarkt entwicklungen gebnis. Der Rückgang primus verstärkt Marktanteile ab.“ sorgen in der Regel für von rund 58,00 Proein hohes Ordervozent hinterlässt aber lumen und bescheren den Handelsplätzen einen faden Beigeschmack. Auch beim üppige Gewinne. Ungünstig nur, dass viele Umsatz konnten die Aktionäre nicht aufatInvestoren nach wie vor wenig Vertrauen in men. Satte 16,00 Prozent gaben die Erlöse im die Finanzmärkte haben und auch die Kurz- Gesamtjahr auf 2,1 Mrd. Euro nach. frist-Trader wenig Anlass zum Handeln sehen. Die jüngste Flaute in den Orderbüchern hat Sorgen macht den Verantwortlichen vor den bisherigen Erfolgstrend der Deutschen allem das schwache Kassamarktgeschäft. Im Börse vorerst unterbrochen. klassischen Aktienhandel wurden im Abschlussquartal rund 40,00 Prozent weniger Orders verzeichnet. Alternative Handelsplattformen wie Tradegate jagen dem Frankfurter Branchenprimus verstärkt Marktanteile ab. Vorsorglich sicherte sich die Deutsche Börse zum Jahreswechsel eine fünfprozentige Beteiligung

25


w|z

Strategie

an der Berliner Wertpapierhandelsbank Tradegate. Die Hauptleistung zur Sanierung will der Konzern allerdings durch eine massive Kostensenkung bewerkstelligen. Jeder zehnte Mitarbeiter soll deshalb nach Medienberichten seinen Koffer packen.

03 2010

Sprint Zertifikat WKN BN353Y

ISIN Basispreis DE000BN353Y6 60,00 EUR

Geld 48,65

Brief 48,75

Höchstkurs (Cap) 68,00 EUR

Max. Auszahlung Bezugsverhältnis 76,00 EUR 1,00

Maximalrendite Maximalrendite p.a. Bewertungstag 55,90 % 173,02 % 18.06.2010

Hebel 2,0

Die charttechnische Situation Ausgehend vom Allzeithoch bei 136,22 Euro im Dezember 2007 fiel die Aktie der Deutschen Börse AG bis März 2009 rasant und erreichte bei 29,57 Euro ihr vorläufiges Tief. Die nachfolgende Erholung mündete schon im vergangenen Frühsommer in eine breite Seitwärtsbewegung, die zuletzt vermehrt von Verkaufsdruck geprägt war. Wenn sich der Titel nach dem negativen Ausbruch Anfang Februar nun wieder über der Unterstützungsmarke von rund 50,00 Euro behaupten kann, bestehen Hoffnungen auf eine Stabilisierung.

Anregungen für Ihre Watchlist Gewinnen die Börsen weltweit wieder an Fahrt, dürfte auch das Geschäft der Deutschen Börse profitieren. Vor allem die ungewisse Entwicklung der TerminbörsenTochter Eurex macht aber eine uneingeschränkt optimistische Prognose für das Unternehmen schwierig. Als besonders clever erweisen sich in diesem Umfeld Zertifikate mit eingebautem Sicherheitspuffer oder Papiere, die bereits aus kleinen Kursbewegungen attraktive Renditen zaubern können.

1. Verzögerter Sprint und „Schadenersatz“ Sprint Zertifikate wandeln Kurssteigerungen oberhalb des Basispreises per Laufzeitende mit dem Faktor zwei in Gewinne um. Beim Cap kommt die Renditeproduktion allerdings zum Erliegen, sodass die maximale Performance im Vorfeld klar definiert ist. Optimisten, die daran glauben, dass die Aktie der Deutschen Börse bis zum Sommer (Bewertungstag: 18.06.2010) ihr ErholungsTop (65,00 Euro) vom vergangenen Juni

AroonUp, AroonDown

50

50 70 50 30 75 70 65

RSI

Dt.Börse NA, GD-200, GD, GD-2

60

55

55

50

50

45

45

40

40

35

35 30 5 12 19 26 2 9 16 23 2 9 16 23 30 6 1420 274 11 18 25 1 8 15 22 29 6 13 20 27 3 10 17 24 31 7 14 21 28 5 12 19 26 2 9 16 23 30 7 14 21 4 11 18 25 1 8 15 22 Jan 2009 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Jan 2010 Februar

26

75 70 65

60

30

Achtung! Frei laufende Bullen und Bären!

70 50 30

Quelle: Lenz + Partner, Investox


03 2010

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zurückerobert oder übertrifft, könnten mit der WKN BN353Y ihre Freude haben. Zwar sprintet das Papier erst ab der Marke von 60,00 Euro in doppeltem Umfang. Darunter ist den Investoren aber zumindest die einfache Kurspartizipation sicher. Eine trostspendende Zusatzrendite steht ebenfalls zur Auszahlung bereit. Da der Sprinter mit 48,75 Euro (Stand: 22.02.2010) derzeit nämlich rund 2,00 Euro günstiger zu ersteigern ist als die Aktie, fließen am Laufzeitende erfreuliche 4,03 Prozent (12,48 Prozent p.a.) zusätzlich in die Taschen des Anlegers. Je nach Basiswertstand fungiert dieser Betrag am 18.06.2010 als Gewinnaufpolierer, Seitwärtsrendite oder im Verlustfall als kleiner Risikopuffer.

Strategie

2. Attraktive Rendite mit Extra-Schutz Wer hingegen Wert auf einen größeren Sicherheitspuffer legt, könnte zur WKN BN31YQ greifen. Das Capped Bonus Zertifikat kann einen gut 30-prozentigen Kursrückgang der Aktie abfedern. Bleibt die Barriere von 35,00 Euro bis zum Bewer-

tungstag am 17.09.2010 stets unberührt, wird eine ansprechende Bonusrendite in Höhe von 9,10 Prozent (15,90 Prozent p.a.) fällig. Mehr ist allerdings auch im Falle einer ausgeprägten Hausse-Bewegung des Basiswertes nicht drin. Die Bonusrendite entspricht der erzielbaren Maximalrendite.

Capped Bonus Zertifikat WKN ISIN BN31YQ DE000BN31YQ7

Bonuskurs 68,00 EUR

Barriere 35,00 EUR

Geld 62,23

Bonusrendite 9,10%

Bonusrendite p.a. Bewertungstag 15,90% 17.09.2010

Brief 62,33

Höchstkurs 68,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

K+S – Absatzhoch dank Temperaturtief Schneeberge und Rekordfrost hielten Fußgänger und Autofahrer in diesem Winter wochenlang in Schach. Auch Bahnkunden und Flugreisende mussten kältebedingte Verspätungen zähneknirschend im Kauf nehmen. Wenig Mitleid erhielten die Reisenden dabei aus der Chefetage des weltweit größten Salzanbieters K+S. Denn durch die hohe Nachfrage nach Streugut schnellten die Salzpreise in die Höhe. Um Kommunen und Städte auch nur ansatzweise mit ausreichend Streusalz zur Eisbekämpfung zu versorgen, ließ der Kasseler Düngemittelhersteller in seinen Steinsalzwerken seit Mitte Dezember rund um die Uhr in drei Schichten fördern. Der unerwartete Absatzschub kam dem Konzern indes wie gerufen, nachdem der

Gut gepökelt fährt sich's besser.

27


Strategie

Umsatz im dritten Quartal 2009 kolossal um mehr als 50 Prozent eingebrochen war. Mit einem Erlös von 698,1 Mio. rutsche das Unternehmen deutlich unter die MilliardenSchwelle. Wenig plausible Begründungen konnte der Vorstand für den mauen operativen Gewinn vor Steuern und Zinsen liefern. Mit 9,4 Mio. Euro blieben lediglich katastrophale zwei Prozent des prachtvollen Gewinns aus dem Vorjahresquartal übrig. Über einen Vertrauensvorschuss der Aktionäre kann sich das Unternehmen trotzdem freuen. Im Zuge einer Kapitalerhöhung im Dezember wurden mit neuen Aktien stolze 689,00 Mio. Euro zur Aufstockung des Eigenkapitals erlöst. Mit gutem Beispiel ging auch der Vorstand voran. Durch Directors' Dealings kauften die Führungskräfte zuletzt reichlich Aktien für das eigene Depot. Wachstumsimpulse verspricht sich das Unternehmen zudem aus Engagements in Südamerika und Asien. Auch die Branchen -

© Armin Kübelbeck, www.wikipedia.de

28

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03 2010

analysten attestieren dem Chemie- und Ruhe. Die anschließende Erholung seit Agrarbereich stabilisierende Tendenzen. Mit Oktober hat eine Keilformation mit dem übereiner Erholung der Konjunktur dürfte ferner geordneten Abwärtstrend hervorgebracht. Der positive Ausbruch die Nachfrage nach „Die K+S-Führungskräfte kauften zuletzt aus dieser Formation Düngemitteln des reichlich Aktien für das eigene Depot.“ im Januar verleiht der Unternehmens Aktie aus technischer wieder ansteigen. Sicht Potenzial. Ein weiterhin aufwärts Die charttechnische Situation gerichteter Kursverlauf könnte bis zur roBeinahe bilderbuchmäßig verlief die Auf- busten Widerstandsmarke um 53,50 Euro reiwärtsbewegung von K+S bis zum Sommer chen. Bei der Zertifikate-Auswahl könnte die2008. Vom Allzeithoch bei 97,34 Euro ging die ser Widerstand zum Beispiel gezielt für die Fahrt allerdings genauso rasant Richtung Dimensionierung möglicher Renditecaps herSüden. Erst bei der Unterstützungszone um angezogen werden. 27,00 Euro kam der Anteilschein wieder zur


03 2010

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Strategie

Weitere Strategien finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/strategien

Anregungen für Ihre Watchlist Die unternehmerischen Lichtblicke bei K+S machen Hoffnung für die künftige Entwicklung des Konzerns. Das desaströse Zahlenwerk des letzten Jahres mahnt allerdings zur Vorsicht.

1. Überholspur trotz Gewinnbremse Attraktive Kombinationen aus Risikopuffer und Renditechance bieten Capped Bonus Zertifikate. Das Papier mit der WKN BN4NRT läuft bis zum 16.09.2011 und schneidet Gewinne jenseits der Marke von 58,00 Euro ab. Hierbei ergibt sich die Chance auf eine lukrative Bonusrendite in Höhe von 17,74 Prozent p.a. Im Wert zulegen muss die K+S Aktie für die Ausschüttung des Ertrags nicht. Auch wenn sich der Basiswert nicht von der Stelle bewegt oder sogar leicht abwärts wandert, kommt die Bonuszahlung zum Tragen. Lediglich die Barriere von 35,00 Euro darf bis zum Bewertungszeitpunkt nie berührt oder unterschritten werden. Aktuell kann sich der Zertifikatebesitzer auf einen Risikopuffer bis zur Barriere in Höhe von 22,05 Prozent berufen.

2. Gute Aussichten im Seitwärtsmarkt Wer Seitwärtsrenditen sucht und seinen Investmenterfolg nicht von der Unversehrtheit einer Sicherheitsbarriere abhängig machen möchte, liegt mit Discount Zertifikaten richtig. Bei der WKN BN4QS3 erhält man derzeit bereits für 39,26 Euro (Stand: 22.02.2010) den Zuschlag und zahlt damit aktuell satte sechs Euro weniger als für den Basiswert. Im Idealfall belohnt das Papier den

Anleger am Jahresende mit einer Maximalrendite in Höhe von 12,07 Prozent (14,70 Prozent p.a.). Dafür muss sich die K+S Aktie am Bewertungstag, dem 17.12.2010, oberhalb

der Cap-Marke von 44,00 Euro behaupten. Bezogen auf den aktuellen Aktienkurs von 45,80 Euro (Stand: 22.02.10) wäre sogar ein marginaler Rückgang kein Problem.

Capped Bonus Zertifikat WKN ISIN BN4NRT DE000BN4NRT0

Bonuskurs 58,00 EUR

Geld 45,27

Bonusrendite Bonusrendite p.a. 27,84 % 17,74 %

Brief 45,37

Barriere 35,00 EUR

Höchstkurs 58,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Bewertungstag 16.09.2011

Discount Zertifikat WKN BN4QS3

ISIN DE000BN4QS36

Höchstkurs (Cap) 44,00 EUR

Bezugsverhältnis 1,00

Outperf.-Pkt. 51,32

Geld 39,16

Brief 39,26

Maximalrendite 12,07 %

Maximalrendite p.a. 14,70 %

Bewertungstag 17.12.2010

AroonUp, AroonDown

50

70 50 30 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38

50 RSI

K+S, GD-200, GD, GD-2

70 50 30 58 56 54 52 50 48 46 44 42 40 38

36

36

34

34

32

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30

30 29 12 19 26 2 9 16 23 2 9 16 23 30 6 1420 274 11 18 25 1 8 15 22 29 6 13 20 27 3 10 17 24 31 7 14 21 28 5 12 19 26 2 9 16 23 30 7 14 21 4 11 18 25 1 8 15 22 1 Jan 2009 Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Jan 2010 Februar

Quelle: Lenz + Partner, Investox

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Rohstoffe

03 2010

Gold, quo vadis?

Die weltweiten Kapitalmärkte befinden sich in einer Übergangsphase. Deflationäre Tendenzen reiben sich mit den höchsten Inflationserwartungen seit zehn Jahren. An guten Tagen wird der Dollar verkauft, als sicherer Hafen angesteuert, und das Gold spiegelt diese Bewegungen in entgegengesetzter Richtung wider. Seit einigen Wochen sind Dollarverkäufe aber auch an schlechten Tagen zu beobachten. Ein Spannungsfeld baut sich auf, das sich früher oder später entladen muss. Das nach Inflationsabsicherung suchende Kapital gewinnt stetig an Kraft. Diese Erkenntnis bleibt allerdings dem verborgen, der ausschließlich auf die Aktienmärkte blickt. Seit einigen Monaten wird das Spannungsfeld nur dem offenbar, der sich den Devisenmärkten zuwendet. Seit November steigt die Volatilität der Währungen der wichtigen Wirtschaftsblöcke der Erde sprunghaft an, während sich an den Aktienmärkten relativ dazu Gemächlichkeit breit gemacht hat. Gegenüber dem US-Dollar wertete der Euro binnen zweier Monate von 1,51 auf unter 1,34 ab, das britische Pfund rutschte von 1,70 auf unter 1,50. Gold, das ebenfalls als Währung gilt, kompensiert die Abwertungen der beiden Währungen und steigt in Pound Sterling und Euro gerechnet auf neue historische Höchststände. In Euro stieg der Goldpreis auf Schlusskursbasis auf ein neues Allzeithoch von 827 Euro je Unze. Auch in britischen Pfund sah der Goldpreis mit 751 Pound Sterling je Unze ein Rekordhoch. In der amerikanischen Währung kostete Gold trotz der aktuellen Entwicklung des Greenbacks 1.120 Dollar die Unze. Dies dürfte auf die Nachfrage aus Indien und Spekulationen auf den Goldpreis zurückzuführen sein.

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Besitzer von physischem oder börsennotiertem Gold können sich je nach dem Betrachtungszeitraum nicht überall auf der Erde über Gewinne freuen. Seit Anfang Februar verdienten Europäer 8,3 Prozent, Briten 12,8 Prozent und US-Amerikaner 9,0 Prozent. Seit Beginn der Währungsschwankungen im November des vergangenen Jahres verloren US-Amerikaner jedoch mit Gold 7,0 Prozent ihres Einsatzes, während Europäer und Briten nach wie vor im Gewinn sind. Das steht im Gegensatz zum Anlegerverhalten des vergangenen Jahres. 2009 haben Edelmetall-ETFs und –ETCs in den USA deutlich zugelegt – ihnen flossen insgesamt 795,8 Millionen Dollar zu, wie aus dem „ETF Landscape Year End 2009“, dem von BlackRock veröffentlichten Branchenbericht, hervorgeht. In Europa wurde im vergangenen Jahr dagegen nicht mehr in Edelmetall-ETFs und –ETCs investiert. Dort fand genau das Gegenteil statt. Die Anleger zogen 312 Millionen Dollar ab, wie es im Jahresbericht von BlackRock weiter heißt. Generell

legten Rohstoff-ETFs beziehungsweise ETCs unter allen Exchange Traded Products 2009 die größte Steigerung hin: Innerhalb eines Jahres konnten sie ihr verwaltetes Vermögen


03 2010

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Rohstoffe

Optionsscheine auf Gold BN32J1 Discount Call Abstand Basispreis: -7,79%

Basis: 1.050,00 Cap: 1.100 maximale Rendite: 9,18%

Bewertung: 31.03.2010

BN32GP Discount Put Abstand Basispreis: 5,38%

Basis: 1.200,00 Floor: 1.150 maximale Rendite: 33,01%

Bewertung: 30.06.2010

Unlimited Turbos auf Gold

von 9,9 Milliarden auf 22,2 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Damit hat diese AssetKlasse den größten Zuwachs in Prozent seit sechs Jahren verzeichnet. Zum Vergleich: Ende 2008 kamen Aktien-ETFs auf ein verwaltetes Vermögen von 596,4 Milliarden Dollar, ein Jahr später waren es 841,2 Milliarden Dollar. Innerhalb des gleichen Zeitraums machten ETFs, die Renten-Indizes abbilden, einen Sprung von 104,0 Milliarden auf 167 Milliarden Dollar. Momentan liegt das Gesamtgewicht der 15 wichtigsten physisch hinterlegten Gold-ETFs und-ETCs bei insgesamt rund 1.800 Tonnen. Kaufmännisch gerundet war das Gewicht vor rund drei Wochen identisch. Tatsächlich aber sind die Goldbestände seitdem um 30 Tonnen gestiegen. Marktteilnehmern zufolge kaufen die ETFs derzeit wieder Gold ein. Von den etwa 1.800 Tonnen ist mehr als die Hälfte für den SPDR Gold Trust hinterlegt. Der weltweit größte Gold-ETF ist derzeit 1.115,51 Tonnen schwer. Das entspricht 35.864.803,61 Unzen. Vom 8. bis zum 12. Februar kam der GoldETF auf 1.106,38 Tonnen. Dann stieg die Barrenmenge wieder leicht an, um vom 23. Februar bis zum 1. März bei 1.106,99 Tonnen zu verharren. Am 17. Februar 2009 waren erstmals über 1.000 Tonnen an Gold in diesem ETF hinterlegt. Laut den Daten der USBör sen aufsicht SEC hat der Hedgefonds von George Soros im vierten Quartal vergangenen Jahres seine Anteile am SPDR Gold Trust, dem

BN3JG5 BN3RNR

Long Long

Basis/Knock: 917,2105 Basis/Knock: 946,4269

Hebel: 5,08 Hebel: 5,84

BN30A2 BN4CV5

Short Short

Basis/Knock: 1.354,696 Basis/Knock: 1.325,3116

Hebel: 5,17 Hebel: 5,97

Mini Future auf Gold BN3RKD BN3Z2J

Long Long

Basis: 915,7079 Basis: 945,0252

Stop Loss: 938,6006 Stop Loss: 968,6508

Hebel: 5,11 Hebel: 5,88

BN32YF BN32YG

Short Short

Basis: 1.329,4004 Basis: 1.378,637

Stop Loss: 1.296,1654 Stop Loss: 1.344,1711

Hebel: 5,93 Hebel: 4,72

weltweit größten Gold-ETF, mehr als verdop- unten kann der Goldpreis durchaus nochmals pelt. Ende des dritten Quartals hielt der den 1.105-Dollar-Bereich abklopfen.“ Das Soros-Hedgefonds noch 2,45 Millionen würde also bedeuten, dass Anleger sowohl Anteile und Ende des vierten Quartals waren mit Short- als auch mit Long-Produkten auf es 6,178 Millionen. Soros selbst hat es den Goldpreis Gewinne kassieren können – je unlängst als rational bezeichnet, jetzt noch nach Zeithorizont, Anlagestrategie und Gold zu kaufen. Seiner Ansicht nach wird es Finanzvehikel. Generell könnte auch eine zwar zu einer Goldblase kommen, aber bisher Gegenbewegung auf 1,45 im Währungspaar wachse diese noch. Momentan gibt es Euro/Dollar positiv für den Goldpreis sein. Meldungen am Markt, Allerdings, wie eingangs wonach Australien schon erwähnt, gelten die „Der Hedge Fonds von George seine Goldproduktion altbekannten KorrelatioSoros hat seine Anteile am SPDR um zehn Prozent auf nen in der Krise nicht Gold Trust im vierten Quartal 267 Tonnen ausdehmehr. Robert Halver, Kapi2009 mehr als verdoppelt.“ nen will. Damit würde talmarktanalyst bei der das Goldangebot sigBaader Bank, bringt es auf nifikant zunehmen. Nach den Gesetzen von den Punkt: „Was es gibt, ist Geld am Markt. Angebot und Nachfrage müsste das den Man ertrinkt geradezu in Liquidität.“ Das Goldpreis bremsen. macht ETFs wiederum attraktiv, die Liquidität brauchen, um wie Aktien an der Börse gehanZwar haben wir im Goldpreis seit Jahres- delt werden zu können. Und ETFs werden beginn eine Korrektur gesehen, doch scheint damit weiter ein wichtiger Faktor für den diese bereits abgeschlossen. „Schneller als Goldpreis sein. Denn durch die börsengehanvon uns gedacht, springt der Goldpreis wieder delten Indexprodukte kann relativ schnell auf an. Im Korrekturtief wurden bisher lediglich Trends gesetzt werden, was auch für kurz1.044 Dollar pro Feinunze erreicht. Gestern fristig orientierte Investoren interessant ist. durchbrach der Goldpreis einen Kreuzwiderstand bei 1.132 Dollar. Damit ist klar, das war es mit der Korrektur vorerst schon“, schrieb Harald Weygand, Head of Trading bei Godmode-Trader.de und fügte hinzu: „Ich Jochen Stanzl rechne im Verlauf der nächsten ein bis zwei Monate mit einem Goldpreisanstieg in Ein Service der BörseGo AG Richtung 1.227 Dollar pro Feinunze. Nach

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Währungen

03 2010

Große Spekulanten wetten gegen Euro und Pfund Sterling

Die Würfel sind gefallen.

Bemerkenswert, was sich seit Ende letzten Jahres am Devisenmarkt abspielt. Nach der Bankenkrise spielt der Markt nun das Thema Verschuldungskrise. Laut einer Studie von Morgan Stanley zeigt die Geschichte bisheriger Finanzkrisen, dass auf Bankenkrisen oft Verschuldungskrisen folgten. PIIGS ist in aller Munde, es handelt sich hierbei um eine Abkürzung für Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. Ihnen gemeinsam ist eine hohe Verschuldungssituation, in vielen Fällen ein gleichzeitig stark angeschlagener Arbeitsmarkt und eine einseitig ausgerichtete Industrie. Die Frage aller Fragen ist die, ob diese Länder ihre Anleihen

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weiter an den “institutionellen Mann” werden bringen können. Das Thema Griechenland scheint vom Markt zunächst ad acta gelegt worden zu sein. Europas größter Hedgefonds beispielsweise verwies darauf, dass man bereits im Dezember entsprechende Positionen geschlossen habe. Seit November 2009, ausgehend von 1,5145 US-Dollar, ist das Währungsverhältnis Euro gegenüber US-Dollar (EUR/USD) ein Leerverkauf. Mit den zurückliegenden Devisenkommentaren konnten wir diese Entwicklung treffend beschreiben. Die aktuelle Situation zeigt in EUR/USD die Versuche einer temporären Bodenbildung im 1,3500er US-Dollar-

Bereich. Für aktive Anleger gilt Szenario (A) einer Snapback Rally bis 1,3900-1,4200 USDollar, wenn der Anstieg über 1,3750 USDollar gelingen sollte. Das ist aber die entscheidende Bedingung. Szenario (B) sieht den direkten weitergehenden Abverkauf bis 1,3000 US-Dollar vor. Die Bedingung hierfür ist das Unterschreiten der Marke von 1,3434 US-Dollar. Die übergeordnete Richtung lautet im EUR/USD-Handel also short. Entweder direkt oder aber mit vorgeschalteter technischer Gegenreaktion. Das britische Pfund Sterling gerät zunehmend in den Fokus großer Spekulanten, sprich Hedgefonds.


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Währungen

Euro gegenüber Pfund Sterling

Euro gegenüber US-Dollar

Quelle: GodmodeTrader.de

Quelle: GodmodeTrader.de

In dem Währungsverhältnis Euro gegenüber 0,9500 GBP. Der 0,9500er GBP-Bereich ist als Pfund (EUR/GBP) braut sich aus charttechni- ausschlaggebend für einen möglichen mittelscher Sicht einiges zusammen. Das Kurs- fristigen Ausbruch anzusehen. Bei den ersten geschehen seit OkAttacken gegen dieses Nitober 2008 zeigt „Das britische Pfund Sterling gerät veau muss immer wieder mit einige riesige soge- zunehmend in den Fokus großer Korrekturen gerechnet wernannte symmetri- Spekulanten, sprich Hedgefunds.“ den. Steigt EUR/GBP aber sche Dreiecksforauf Wochenschluss über mationen. Solche Korrekturprozesse kündigen 0,9500 GBP an, dürften die Würfel gefallen gerade auch mit solch impulsiven vorge- sein. Ein Anstieg über 0,9500 GBP generiert schalteten Aufwärtsbewegungen größere ein mittelfristiges Kaufsignal mit projezierten Ausbruchbewegungen an. Kurszielen von 1,0120 GBP und anschließend bis zu 1,1760 GBP. Mit einem Kauf von In den kommenden Wochen lässt sich EUR/GBP spekulieren Sie auf eine Abwertung EUR/GBP vor allem kurzfristig punktuell nach des Pfund Sterlings. Übrigens, wenn man oben traden. Der Zielbereich liegt bei 0,9300- einigen Analysten Glauben schenkt, ist dies

den Briten bis zu einem gewissen Maß sogar sehr recht. Auf diese Weise inflationieren sie ihre Schulden weg und verschaffen der eigenen Wirtschaft Exportvorteile.

Passende Produkte: WKN BN4UEE BN44AM BN4D9P BN495Y

Typ Mini Short EUR/USD Mini Short EUR/USD Unlimited Turbo Long EUR/GBP Unlimited Turbo Long EUR/GBP

Stopploss 1,42 1,40

Basispreis 1,44 USD 1,42 USD 0,86 GBP 0,88 GBP

Harald Weygand Head of Trading bei GodmodeTrader.de

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 George Soros und Warren Buffet sagen Ihnen, was sie morgen kaufen werden? Träumen Sie weiter.

Weygands LIVE Tradingblog â&#x20AC;&#x201C; Aggressiv gehebeltes LIVE Trading mit Hebelzertifikaten und ETFs Spekulativ! Gehandelt werden DAX, DOW Jones, Gold, Silber, Kupfer, Ă&#x2013;l, Euro u.v.m. Spekulativ! Gehandelt werden Hebelzertifikate mit hohen Hebeln Spekulativ! Hohe ProfitmĂśglichkeiten bei erhĂśhtem Risiko VerĂśffentlichung von ausgesuchtem institutionellem Research Nachrichten aus der Welt des Tradings

TOP: Harald Weygand täglich LIVE fßr Sie am Markt. Hier geht es entlang: www.godmode-trader.de/blog/weygand


03 2010

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Trading

Basiswerte im Blickwinkel der Charttechnik BAYER – BODENBILDUNG ABGESCHLOSSEN

Widerstandsmarke bei 57,89 Euro konsolidiert Bayer seit Jahresbeginn und prallt oberhalb der 45,60 Euro leicht nach oben ab.

BAYER (Abbildung 1)

Kursstand: 51,07 Euro Rückblick: Auch Bayer traf es während der Abwärtsbewegung im Jahr 2008, der eigentliche Einbruch erfolgte hier aber in wenigen Wochen. Ausgehend von der bei 57,89 Euro liegenden Widerstandsmarke ging es sehr schnell auf 33,05 Euro zurück. Hier fand Bayer einen Boden. Nachdem dieses Tief im März 2009 nochmals getestet wurde, konnte der Ausbruch über die 45,16-45,60 US-Dollar ein Kaufsignal generieren. Gleichzeitig verließ Bayer auch den Abwärtstrend der Korrektur. Nach einem Anstieg bis unter die

Charttechnischer Ausblick: Mit dem Rücklauf über die 45,60 Euro könnte die mittelfristige Korrektur bereits beendet werden. Für ein Kaufsignal bis 57,89 Euro ist aber ein Ausbruch über die 51,50 Euro noch nötig. Oberhalb von 57,89 Euro würde sich auch langfristig hohes Potenzial bei stabilem Marktumfeld bieten. Ein weiterer Test der 45,16-45,60 Euro muss aber durchaus noch einkalkuliert werden, ohne dass dies die vollzogene Bodenbildung gefährden würde. Nur unter 45,16 Euro sollte Bayer möglichst nicht auf Wochenschlusskursbasis fallen. Wenigstens bis auf 40,00 Euro kann es dann nochmals abwärts gehen.

Anlagezertifikat: Die noch mögliche Seitwärtsbewegung mit der Chance auf eine weitere Rallye bis 57,89 Euro lässt sich bei Bayer auch sehr gut über das Discount Zertifikat mit der WKN BN4NYY handeln. Dieses ist mit einem Cap bei 52,00 Euro ausgestattet, sodass bereits ein weiterer leichter Anstieg zum Laufzeitende genügt, um die mögliche Rendite von 15,89 % p.a. zu erzielen. Bis in den Widerstandsbereich um 57,89 Euro müsste Bayer dafür bei einem Direktinvestment steigen. Auf der Unterseite kommt es hingegen erst zu Verlusten ab 46,28 Euro zum Ende der Laufzeit. In diesem Bereich ist der Kurs aber durch die Bodenbildungszone gut gestützt.

Discount Zertifikat auf Bayer AG WKN: ISIN:

BN4NYY DE000BN4NYY6

Kursstand:

46,28 Euro

Cap:

52,00 Euro

Laufzeit:

17.12.2010

Discount:

9,19 %

Seitwärtsrendite:

12,92 % p.a.

Maximalrendite:

15,89 % p.a.

Outperformance bis:

57,26 Euro

Abbildung 1: Bayer, Kursverlauf vom 26.03.2007 bis 02.03.2010 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

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Trading

DEUTSCHE BANK – KORREKTUR LÄUFT NOCH, ABER… DEUTSCHE BANK

nach. In den vergangenen Wochen wurde innerhalb der laufenden Konsolidierung die bei 41,89 Euro liegende wichtige 38er Retracementunterstützung fast erreicht, darüber springen die Notierungen nun wieder an.

(Abbildung 2)

Kursstand: 47,90 Euro Rückblick: Die Aktien der Deutschen Bank konnten sich nach einem Abverkauf auf 15,38 Euro im Verlauf des Jahres 2009 umfassend erholen. Dabei gelang auch der Ausbruch aus dem steilen, mittelfristigen Abwärtstrend der Korrektur. Seit Sommer 2009 bewegen sich die Notierungen nun in der Tendenz weiter seitwärts. Ein Hoch wurde bei 58,29 Euro markiert, seitdem gibt der Kursverlauf leicht

Charttechnischer Ausblick: Es bietet sich bereits über den 41,89 Euro die Chance, die laufende Korrektur zu beenden. Gelingt den Aktien auch der Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrend über 51,40 Euro auf Wochenschlusskursbasis, dann kommt es zur Generierung eines Kaufsignals. Ein Anstieg bis auf 58,29 Euro, später 64,62 Euro wäre dann möglich. Abgaben unter 41,89 Euro sind jedoch zu vermeiden, da diese einen Rücklauf auf den gebrochenen Abwärtstrend bis 35,00 Euro einleiten dürften.

03 2010

Anlagezertifikat: Auch bei den Aktien der Deutschen Bank bietet sich ein Discount Zertifikat an, um an der Stabilisierung zu partizipieren. Das Zertifikat mit der WKN BN3MNJ besitzt einen Cap bei 45,00 Euro, sodass bereits das aktuelle Niveau zum Ende der Laufzeit für eine Rendite von 17,60 % p.a. genügt. Dabei wäre auch eine nochmalige Ausdehnung der Konsolidierung bis auf 41,89 Euro sowie auch knapp darunter unproblematisch. Der Discount von 17,53 % federt zwischenzeitliche Abgaben bis auf 39,56 Euro bis zum Laufzeitende ab.

Discount Zertifikat auf Deutsche Bank AG WKN:

BN3MNJ

ISIN:

DE000BN3MNJ4

Kursstand:

39,56 Euro

Cap:

45,00 Euro

Laufzeit:

17.12.2010

Discount:

17,53 %

Seitwärtsrendite:

17,60 % p.a.

Maximalrendite:

17,60 % p.a.

Outperformance bis:

54,56 Euro

Abbildung 2: Deutsche Bank, Kursverlauf vom 04.02.2008 bis 02.03.2010 (log. Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche) Quelle: BörseGo AG

Analyse von Weitere Trading Infos finden Sie hier: www.wz-magazin.de/themen/trading Ein Service der BörseGo AG

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Der Inhalt dieses Beitrags spiegelt ausschließlich die Meinung der externen Redakteure wider, für deren sachliche Richtigkeit BNP Paribas keinerlei Haftung übernimmt.


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Trading

DAX daily Trading: Gerne weiter so! Die DAX daily Analysten haben die kurzfristigen Marktschwankungen wieder besser im Griff. Das Standard-Testsystem verzeichnete im jüngsten Beobachtungszeitraum erneut Gewinne.

Kräftig ziehen und nicht nachlassen!

Nach der zermürbenden Korrekturbewegung zwischen Juli und November 2009 liefern die DAX daily Analysten vermehrt treffsichere Tendenzprognosen für den deutschen Leitindex. Das lässt die fiktive Kapitalkurve unseres Trading-Testsystems langsam wieder emporklettern. Im aktuellen Beobachtungszeitraum vom 22.01.2010 bis 23.02.2010 wurden in der DAX daily Standardstrategie nur vier Trades umgesetzt, die aber jeweils eine vergleichsweise lange Haltedauer aufwiesen, sodass man fast durchgängig im Markt investiert war. Die Auswertungsperiode begann zunächst mit einem Rückschlag. Die am 22.01.2010 eingeleitete Long-Aktion, bei der wie immer 10,00 Prozent des letzten Kapitalkurvenstands in fiktive Turbos mit Hebel 50 investiert wurden, erreichte zur Markteröffnung am 26.01.2010 die Wertlosigkeit.

Die nachfolgenden zwei Trades erwiesen sich aber als Volltreffer, während die zuletzt eingeleitete Aktion am Beobachtungsstichtag (23.02.2010) noch offen steht. Der am 28.01.2010 eingeleitete Short-Trade lief gleich im Verlauf des Einstiegstages weit ins Plus, gab dann im Laufe der nachfolgenden vier Handelstage zwischenzeitlich alle Gewinne wieder ab und landete am 04.02.2010 im

Laufe eines sehr schwachen Börsentages schließlich doch noch im Gewinnziel. 97,64 Prozent Ertrag auf den fiktiven Kapitaleinsatz wurden hier eingestrichen. Zur Handelseröffnung am 05.02.2010 ging es sofort mit einem Long-Trade weiter. Auch diese Position benötigte einige Tage, um sich erfolgreich zu entwickeln. Das Gewinnziel

Zur Beobachtung des DAX daily Tradings auf www.wz-magazin.de Das DAX daily Trading unterstellt pro Aktion eine Investition von 10,00 Prozent des letzten Standes der fiktiven Kapitalkurve in Turbos mit Hebel 50. In der täglichen Beobachtung auf www.wz-magazin.de werden hingegen meistens Turbos mit einem deutlich niedrigeren Hebel verwendet. Das ist jedoch kein Widerspruch. Mit einer speziellen Stückzahlbestimmung und Stop Loss-Limits arbeitet der DAX daily Tradingtest auf www.wz-magazin.de trotz der niedriger gehebelten Turbos effektiv genauso, als wenn jeweils 10,00 Prozent des fiktiven Kapitalbestands in Turbos mit Hebel 50 gesteckt würden.

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Trading

Monatliche Testbeobachtung: Tradingergebnisse auf Basis von Einstiegssignalen aus den Analysen im DAX daily Newsletter 1.a) Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 23.02.2010

Quelle: Investox

1.b) Ausschnitt seit September 2009 bis 23.02.2010

Quelle: Lenz + Partner, Investox

wurde zwar im Verlauf nicht erreicht. Als der Trade aber am Morgen des 17.02.2010 aufgrund einer Abwärts-Prognose für den DAX beendet wurde, um zeitgleich eine Aktion mit fiktiven Turbos Short zu starten, wäre ebenfalls das Gewinnziel erreicht gewesen. Der Ertrag auf den Einsatz (10,00 Prozent des zuvor erreichten Kapitalkurvenstands in Turbos mit Hebel 50) belief sich zwischen dem 05.02.2010 und dem 17.02.2010 daher auf stolze 103,19 Prozent. Der zuletzt am 17.02.2010 eingeleitete ShortTrade schrammte im frühen Handel des 22.02.2010 gefährlich nahe am Stop Loss vorbei. Diese knappe Aufrechterhaltung der Aktion erwies sich vorerst als Glücksfall, denn nachdem der DAX wieder deutlich Federn lassen musste, liegt die bestehende ShortPosition am Betrachtungsstichtag, dem 23.02.2010, sogar mit 26,02 Prozent im Plus, sodass ein erfolgreicher Abschluss der Aktion durchaus noch möglich ist. Die Trendfilter-Varianten der DAX daily Teststrategie (siehe Abbildungen 2 bis 4) präsentierten sich in der jüngsten Auswertungs-

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DAX® daily Trading finden Sie täglich unter: www.wz-magazin.de/themen/trading

periode weniger erfolgreich als das Standardsystem, bei dem die Tendenzprognosen der DAX daily Analysten ohne weiteres Hinterfragen als Markteinstiegssignale genutzt werden. Die fiktive Kapitalkurve der Variante mit einer mittelfristigen Trendfilterung durch die Adaptive Stochastic (Abbildung 2) zeigte sich zwischen dem 22.01.2010 und dem 23.02.2010 unter dem Strich nahezu unverändert. Hier wurden nur die beiden LongTrades (ein Totalverlust und ein 103,19-prozentiger Gewinn) umgesetzt. Beim Trendfilter-System mit dem Directional Movement-Konzept (Abbildung 3) kamen nur die beiden Short-Aktionen zu Anwendung. Daraus resultierten Gewinne, wobei der letzte Trade am 23.02.2010 noch offen steht. Und der Momentum-Trendfilter (Abbildung 4) ließ am 22.01.2010 den erfolglosen Long-Trade zu, verhinderte die nachfolgenden beiden Aktionen und nahm ab 17.02.2010 am noch offenen Short-Trade teil.

2) Strategie wie in 1.a) bzw. 1.b), aber Long- und Short-Trades gefiltert durch mittelfristigen DAX-Trend anhand der Adaptiven Stochastic (10/500); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 23.02.2010

Quelle: Investox

3) Filterstrategie wie in 2), aber mittelfristiger DAX-Trend ermittelt anhand Directional Movement (+DI größer oder kleiner als -DI) über 30 Tage; Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 23.02.2010

Quelle: Investox

4) Filterstrategie wie in 2), aber mittelfristiger DAX-Trend ermittelt anhand Momentum (DAX daily Long-Signale befolgen, wenn gestern 40-Tage-Momentum > 100; DAX daily Short-Signale befolgen, wenn gestern 60-Tage-Momentum < 100); Kapitalkurve seit Start des DAX daily Newsletters am 26.11.2004 bis 23.02.2010

Quelle: Investox Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


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Zahlen / Buchtipp

Lesen und mehr wissen! Zahlen des Monats Inflation:

0,8 %

Deutschlands Verbraucherpreisindex im Januar 2010 ggü. Januar 2009 Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

EZB Leitzins:

1,00 %

Für die 30 DAX-Unternehmen gehen die Analysten 2010 von einem Gewinnanstieg von

Allein in Deutschland werden in diesem Jahr

39%

8.200.000 Konsumenten von koffeinfreiem Kaffee im Jahr 2030:

1.860.000

0,00

Smartphones verkauft, erwarten Experten.

Quelle: Focus Money Nr. 9, 24.03.2010, S. 19

aus.

Quelle: Focus Money Nr. 9, 24.03.2010, S. 9

Quelle: EZB

Prognostizierte Käufe von eBooks in 2010:

FED Leitzins:

0-0,25 %

Quelle: Die Welt in Zahlen 2010

Quelle: FED

Fußball-Transfers 2050:

Arbeitslosenzahl:

3,643 Mio.

registrierte Arbeitslose in Deutschland im Februar 2010 (+2,6 % ggü. Vorjahresmonat) Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland

ifo Geschäftsklimaindex:

95,2

1.450,00

100-Meter-Weltrekord 2050: Millionen Euro

Quelle: Die Welt in Zahlen 2010

Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass Deutschland 2010 nur um

Millionen

Quelle: Die Welt in Zahlen 2010

0,3% wächst.

8,75 Sekunden

Quelle: Die Welt in Zahlen 2010

Quelle: http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/fotostrecke-49490.html

9,5%

im Februar 2010 (nach 95,8 im Januar 2010; letzter Höchstwert 108,70 im Dezember 2006)

Die chinesische Wirtschaft wird 2010 um

Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/prognose-fuer-2010-chinas-wirtschaft-waechst-um-9-5-prozent;2518291

wachsen.

Buch des Monats Enzyklopädie der Candlesticks Vor über 200 Jahren erfand der japanische Reishändler Munehisha Homma die heute als „Candlesticks“ bekannte Darstellung von Kursverläufen. Im asiatischen Raum gewann der Ansatz unter dem Namen „Sakata-Strategie“ schnell an Popularität. Dies lag sicher nicht zuletzt daran, dass Homma mithilfe seiner Analysemethode zu einem der reichsten Männer Japans wurde. Bis sich Candlestick-Charts in den westlichen Ländern durchsetzen konnten, sollte es noch bis in die 1990er-Jahre dauern. Steve Nison galt mit seinen Arbeiten zur Candlestick-Analyse als einer der Vorreiter. Mittlerweile schätzen viele Charttechniker die Verwendung der zahlreichen Candlestick-Formationen, um Prognosen für die Wertentwicklung untersuchter Wertpapiere abzuleiten. Thomas N. Bulkowski hat nun ein sehr umfassendes Werk vorgelegt, das zweifellos als „Enzyklopädie der Candlesticks“ bezeichnet werden darf. Über 100 Formationen werden praxisnah beschrieben und auf Herz und Nieren geprüft. Wer sich ernsthaft für die Chartanalyse mit Candlesticks interessiert, dürfte in diesem Buch eine große Fülle an nützlichem Wissen finden. Autor: Thomas N. Bulkowski

Enzyklopädie der Candlesticks

1.472 Seiten, Hardcover 64,90 Euro (D); 66,80 Euro (A); 107,00 SFR (CH)

ISBN 978-3-89879-491-6 FinanzBuch Verlag, München 2010 www.finanzbuchverlag.de

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Presse

Pressestimmen der vergangenen Wochen

03 2010

boerse-online.de, 20.02.2010

Handelsblatt, 18.02.2010 „In Frankreich gibt es derzeit zwei Kategorien von Großbanken: BNP Paribas - und die anderen. Mit einem Jahresergebnis von 5,8 Mrd. Euro (93 Prozent höher als 2008) und einem Quartalsgewinn von 1,365 Mrd. Euro (38 Prozent über der Markterwartung), spielt die von Baudouin Prot geführte Bank in einer eigenen Liga in Frankreich.“

„Die Devisen-Experten von BNP Paribas verweisen darauf, dass die US-Notenbank dem Markt mittelfristig Liquidität und damit Dollar entziehen und dies den Greenback nach oben treiben wird.“

PortfolioExklusiv, Nr. 08/2010 Telebörse.de, 17.02.2010 „Im vergangenen Jahr konnte die BNP Paribas ihren Gewinn trotz der Finanzkrise um 93 Prozent auf 5,83 Mrd. Euro steigern […].“

boerse-online.de, 26.02.2010 „Attraktiver Auftrag weckt Hoffnung […] Viel Luft nach oben dürfte die Aktie jedoch auch nicht haben. Für eine Investition eignet sich deswegen das Discountzertifikat von BNP Paribas auf Eni [WKN: BN4463]. Der Zertifikatekurs von 13,41 Euro weist einen Rabatt von 19,27 Prozent zum Aktienkurs von 16,61 Euro auf.“

boerse-online.de, 23.02.2010 „Rücksetzer bei Öl steht an […] So erwarten auch die Experten von BNP Paribas einen Rücksetzer bis zumindest auf 76 Dollar und bezeichnen die Situation als überhitzt. […] Spekulative Anleger setzen diese Erwartung mit einem Knock-outBear Papier um. Das Zertifikat mit Kennnummer BN4UBE hat einen Hebel von 8,8 und eine Knock-out-Schwelle bei 83,74 Dollar.“

Focus Money Online, 03.02.2010 „Derzeit würde eine schwächere Währung vielen Ländern sogar gut tun, nicht zuletzt Deutschland. ‚Der Euro ist überbewertet‘, schreiben die Analysten der französischen Bank BNP Paribas. Ein günstigerer Kurs könnte den Export befeuern – und Wachstum bringen. Griechenland sei Dank.“

„GDF Suez kündigte kürzlich an, sich an der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream zu beteiligen. […] Beim Bonus-Zertifikat (ISIN DE000BN49D93) von der BNP Paribas mit Fälligkeit im Dezember 2011 winkt eine BonusRendite von 12,6 Prozent p.a. […] Da das Aufgeld bei noch akzeptablen 2,7 Prozent liegt, ist man auch hier nahezu vollständig dabei, wenn das Bonus-Niveau übertroffen wird.“

Handelsblatt.com, 17.02.2010 „Die französische Großbank [BNP Paribas] hatte im vergangenen Jahr einen Milliardengewinn erwirtschaftet und die Erwartungen von Analysten übertroffen. Dabei hatte das Finanzinstitut vor allem vom wieder erstarkten Investmentbankgeschäft und von der Übernahme von Teilen des in der Krise zerschlagenen Finanzkonzerns Fortis profitiert. Morgan Stanley stufte die Titel zudem auf "Overweight" hoch.“

Der Aktionär, Nr. 09/2010 „BNP Paribas hat im vierten Quartal 2009 einen Gewinn von 1,37 Milliarden Euro erzielt und damit die Analystenprognosen übertroffen. Im Gesamtjahr hat die französische Großbank damit einen Überschuss von 5,83 Milliarden Euro erzielt - ein Zuwachs von 93 Prozent. Die Anteilseigner sollen in Form einer Dividendenerhöhung von 1,00 auf 1,50 Euro am Erfolg beteiligt werden.“

Wall Street Journal Europe, 18.02.2010 „BNP Paribas's status as a winner from the financial crisis tends to get overshadowed by competing claims of some flashier investment banks. But the French bank's near-doubling of earnings to 5.8 billions euros ($7.99 billion) in 2009 shows it to be one of the best-managed banks in Europe.“

Financial Times Deutschland, 24.02.2010 „Selbst erfahrene Marktteilnehmer überrascht der Erfolg der Aktienanleihen. […] ‚Aktienanleihen sind wirtschaftlich das gleiche Gut wie Discountzertifikate. Doch bei Aktienanleihen sind die Margen höher als bei Discountzertifikaten, da der Markt jünger ist‘, sagt Grégoire Toublanc, Leiter des Derivatevertriebs beim französischen Anbieter BNP Paribas. Er ist überzeugt davon, dass die Preisunterschiede mit zunehmender Konkurrenz sinken werden. Sein Haus will demnächst ebenfalls Aktienanleihen anbieten.“

Laufend aktuell Auch in den letzten Wochen wurde die momentan rund 48.200 Anlagezertifikate und Hebelprodukte umfassende Produktpalette von BNP Paribas mit fortlaufenden Emissionen ständig auf den aktuellsten Stand gebracht. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der fast täglichen Neuauflage von Turbo Optionsscheinen, Unlimited Turbos und Mini Futures in den Anlageklassen Indizes, Aktien, Rohstoffe und Währungen, um jederzeit marktgerechte Papiere mit attraktiven Hebelwirkungen anzubieten. Daneben fanden zwischen dem 01.02.2010 und dem 26.02.2010 insgesamt 4.871 neue Produkte den Weg aufs Börsenparkett.

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Neuemissionen von BNP Paribas Datum

Emission

Basiswerte

01.02.2010 03.02.2010 03.02.2010 03.02.2010 10.02.2010 12.02.2010 15.02.2010 16.02.2010 18.02.2010 19.02.2010 22.02.2010 22.02.2010 22.02.2010 24.02.2010 25.02.2010 26.02.2010 26.02.2010

605 Capped Bonus Zertifikate 3 Capped Reverse Bonus Zertifikate 1274 Discount Zertifikate 3 Reverse Bonus Zertifikate 291 Bonus Zertifikate 791 Discount Zertifikate 548 Bonus Zertifikate 43 Capped Bonus Zertifikate 111 Discount Zertifikate 315 Bonus Zertifikate 1 Strategie Zertifikat 1 Strategie Zertifikat 10 Reverse Bonus Zertifikate 15 Discount Zertifikate 518 Discount Zertifikate 341 Bonus Zertifikate 1 Capped Bonus Zertifikat

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03 2010

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Wer erfolgreich in Zertifikate und Hebelprodukte investieren möchte, muss über die Funktionsweise und die speziellen Eigenschaften der Papiere genau informiert sein. BNP Paribas möchte Sie dabei unterstützen: Ob Bonus Zertifikate, Mini Futures oder eine andere Produktgruppe – BNP Paribas bietet Ihnen umfassende Informationen zu den wichtigsten Zertifikatetypen und Hebelprodukten. Ihr persönliches Informationspaket können Sie sich nach Belieben zusammenstellen, wir senden es Ihnen dann umgehend per Post zu. Ein Anruf genügt. Alle Broschüren finden Sie auch als PDFDownload unter der Rubrik „Wissen – Broschüren" auf unserer Webseite www.derivate.bnpparibas.de.

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