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Gastronomiekonzept »twentyfourseven«

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Wie man Kreise zu einem Logo codet Gastronomiekonzept »twentyfourseven« mithilfe generativer Gestaltung


Die 24/7 Bar

Twentyfourseven ist ein Gastronomiekonzept, was man vor allem dort findet, wo wir uns die Zeit mit Warten vertreiben müssen. Bedeutet an Bahnhöfen, im Flughafen oder in der Nähe größerer Busbahnhöfe. Niemand wartet gerne, warum also nicht die Zeit schön gestalten? Home away from home, so das Leitmotiv der Marke. Twentyfourseven ist das Wohnzimmer außerhalb der eigenen vier Wände. Kaffee trinken, Weinabend mit Freunden oder E–Mails im Homeoffice beantworten; Alles ist möglich. Das Ziel: Unschöne Wartezeit sinnvoll nutzen und einen Ort schaffen, wo problemlos Stunden verbracht werden können – oder auch verbracht werden möchten.


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twenty four seven

twentyfourseven

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twentyfourseven


Geschäftsausstattung

Besonderheit der Twentyfourseven–Geschäftsausstattung: Jede*r Mitarbeiter*in hat eine persönliche Visitenkarte. Durch den Augengenerator kann sich jede*r ein individuelles Signet generieren lassen.


On Location

24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche – Twentyfourseven hat keine definierte Öffnungszeiten. Auch in der Einrichtung spiegelt sich dies wieder. Die Lokalität kann ebenso als Ruhezone, eine Ausflucht aus dem schnellen Alltag, wie auch als Coworking–Space genutzt werden.


Out of home

Twentyfourseven kümmert sich, ist immer da. Warum also nicht auch mobil? Die Bar schickt auf Wunsch Mitarbeiter*innern via Foodtrucks an jeden beliebigen Standort.


Zusätzlich zu klassisch statischen Poster setzt twentyfourseven auch auf dynamische Plakate. Frei nach dem Motto »All eyes on you!« sorgen die „blinkenden“ Augen garantiert für Aufmerksamkeit.


Merchandise

Sehnsucht nach der neuen Lieblingsbar? Kein Problem, Merchandise bringt die besondere Atmosphäre nach Hause. Im gemütlichen Hoodie oder angelehnt an das weiche Kissen arbeitet es sich doch gleich viel effizienter und angenehmer. Twentyfourseven–Feeling für daheim!


Get coding! Der Entstehungsprozess


Augen–Generator

Nachdem sich die Assoziation „Auge“ gefestigt hatten, bedurfte es bloß ein paar Zeilen Code mehr und der Augengenerator war einsatzbereit. Für den Export als SVG wurde eine Vorlage genutzt.


Grundlegende Einstellungen: ▶ Größe der Zeichenfläche definieren ▶ im Winkelmaß rechnen ▶ function draw nur ein Mal pro Variante ausführen ▶ Buttons für Erstellen neuer Varianten und Exportieren von SVGs

Aktion pro Durchlauf (Varianten zeichnen):

▶ grauen Hintergrund generieren ▶ Farbe für Konturen und Füllung: Schwarz ▶ eine äußere kreisrunde Ellipse, aus Konturen bestehend und ohne Füllung → Auge ▶ eine innere kreisrunde Ellipse, mit Füllung und ohne Konturen → Pupille ▶ for–Schleife für zwei Ellipsen mit zufälliger Öffnung (Minimalbeschränkung: Radius Pupille) → Augenlid + Falte

Vorlage– Funktion für den Export von SVGs


Augen–Muster

Getreu dem Motto »Mehr ist mehr!« ging es beim nächsten Schritt darum, viele Varianten nebeneinander zu betrachten. Dank Internetrecherche und dem Auffrischen des „Schleife–in–Schleife“–Themas wurden die Augen in einem 8x8 Muster angeordnet. Der Einsatz von Farbe spielte hier auch erstmalig eine Rolle.


Festlegen von Farben in einem Array (Liste) Grundlegende Einstellungen

Aktion pro Durchlauf (Varianten zeichnen):

▶ Hintergrundfarbe nun dunkelblau ▶ Farben für Konturen und Füllung aus Array beziehen ▶ gesamte function draw aus Augengenerator in zwei verschachtelte for– Schleifen setzen, um 8x8 Muster der Augen zu generieren ▶ Minimalbeschränkung für Öffnung des Augenlids nun Pupillenradius - 5

Vorlage– Funktion für den Export von SVGs


Augen–Logo

Das Augenmuster war schön anzusehen, für ein Logo allerdings zu komplex. Also eine Reduktion auf vier Augen mit der Option das Ergebnis als Bild– mit einer Wortmarke zu kombinieren.


Festlegen von Farben in einem Array (Liste) Grundlegende Einstellungen:

▶ Zeichenfläche nun verkleinert, damit sich auf 4 Augen beschränkt wird

Aktion pro Durchlauf (Varianten zeichnen)

Vorlage– Funktion für den Export von SVGs


Der letzte Schliff

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Bei einigen Augen kam es unglücklicherweise dazu, dass sich die Lid–Ellipse und die kreisrunde Pupille überschnitten. Bei einem realen Auge wären diese Teile der Pupille natürlich nicht sichtbar. Eingangs war die Überlegung, den Minimalradius der inneren Ellipse auf den Radius der Pupille anzugleichen. Mit Überschneidung ergaben sich allerdings wesentlich spannendere Grafik als ohne, weshalb nach dem Export einfach mithilfe von Illustrator nachgebessert wurde.


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Gastronomiekonzept »twentyfourseven« by janinasommer - Issuu