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Ausgabe

05 01.12.2010

Monatszeitschrift für das Passeiertal Riffian | Kuens | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier

Foto: Petr Blaha

Jahrgang 1

‘s Psairer Heftl

Erscheint monatlich

www.heftl.it


Unsere Empfehlung

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‘s Psairer Heftl


Inhalt

Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, lassen Sie mich Ihnen an dieser Stelle einmal danken für das Interesse, das Sie dem Psairer Heftl entgegenbringen. Für unsere Redaktion ist es ein riesiger Auftrieb und es macht uns einfach Spaß, jeden Monat ein neues Heftl zusammenzustellen. Leider ist es nicht immer möglich, alle Einsendungen zu berücksichtigen. Aus Platzgründen bleibt immer wieder mal etwas zurück. Wenn es irgendwie geht, wird das Versäumte dann in der nächsten Ausgabe nachgeholt. Bitte haben Sie Verständnis, wenn nicht immer alles sofort veröffentlicht werden kann. Diese Ausgabe ist wegen den vielen Weihnachtsglückwünschen etwas umfangreicher ausgefallen und ich möchte auch allen Inserenten für das Vertrauen und die Unterstützung dieser Zeitschrift danken. Ihnen allen wünsche ich ein besinnliches, zufriedenes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2011. Ernst Müller

Inhalt St. Martin feiert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Weihnachtsquizaktion der Kaufleute . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5 Advent 2010 in St. Martin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Eisplatz St. Martin wieder eröffnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Baugenehmigungen November 2010. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Gästeehrung: In 32 Jahren 40 mal Urlaub in Riffian . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Passeiertal – Gastgeber mit einem riesigen Angebot . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Gemeinsam stark für Afrika . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Deutscher Steinmetz auf Wanderschaft zu Besuch in St. Leonhard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Neues Angebot für Mitglieder des Weißen Kreuzes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 In eigener Sache: Abo-Aktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Hansi Hinterseer Gewinnspiel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Pensplan Plurifonds . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Führungswechsel bei Maico . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Peter Lanthaler mit seinem Projekt Aktiv Hilfe für Kinder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Verlosung „Bauernkuchl im Hinterpasseier“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Patrozinium, Prunk&Paulus in St. Leonhard. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Rodelverein Passeier Raiffeisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Weihnacht in St. Leonhard 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Waltner Schützen restaurieren die „Santl-Kapelle“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Skivergnügen am Jaufen für die ganze Familie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 Cäcilienfeier des Kirchenchores von St. Leonhard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38 Ötztaler Radmarathon 2011 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

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St. Martin feiert

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St. Martin feiert Weihnachtsquizaktion der Kaufleute Versuchen Sie die Betriebe zu erraten, die sich hinter den folgenden Reimen verbergen. Einfach das Rätsel ausfüllen, Lösungswort eintragen, abtrennen und am Goldenen Sonntag bei der Adventfeier der Kaufleute von St. Martin abgeben. Für jedes richtig ausgefüllte Rätsel geht 1 Euro an die Aktion “Helfen mit Herz” in Zusammenarbeit mit Peter Lanthaler “Aktiv Hilfe für Kinder”. Außerdem nehmen alle Quizbögen an der Geschenkeverlosung am Goldenen Sonntag um 16.00 Uhr im Dorfzentrum teil.

Name: Telefon: 1. Bei uns werden in der Adventszeit Christbäume verkauft, wir haben so viele, noch hat niemand darum gerauft. 2. Der Sport kommt bei uns nicht zu kurz und auch fürs Dirndl gibt es bei uns einen Schurz. 3. Zum Frühstück braucht es unsere Produkte unbedingt, manches Kind auch zur Pause ein solches verschlingt. 4. Das Verschönern der Fenster ist unsere Spezialität, auch wenn in unserem Geschäft auch noch was anderes drinnen steht. 5. Zwei Farben verbergen sich im Namen unseres Betriebes und zu bestaunen gibt es bei uns sehr vieles. 6. Wie spät es ist weiß man bei uns ganz genau, wenn nicht, dann hilft auch kein Radau. Vier kleine Bilder machen wir für deinen Pass, sonst macht es auf der Grenze keinen Spaß. 7. Mit einer Hose aus unserem Geschäft, geht’s beim Lederhosenball rund bis auch der Letzte nicht mehr schläft. 8. Für deine Schönheit geben wir das Beste, so können sie kommen, die ganzen Feste. 9. Bei uns im Geschäft braucht man nicht barfuß laufen, man kann sich allerhand dagegen kaufen. 10. Wir sind in St. Martin das jüngste Kind und kümmern uns um euch, auch ganz geschwind. 11. , 12. und 13. Ob Obst, Gemüse oder Reis, bei uns gibt es alles um einen vernünftigen Preis. Unsere Namen sind alle verschieden und doch sind wir alle im Dorf geblieben. 14. Wenn dein Handy oder Fernseher nicht mehr funktioniert, wird er von uns so schnell als möglich repariert. 15. und 16. In unseren Betrieben, wir das Haare schneiden lieben. Deinen Schopf werden wir hegen und pflegen und dir einen tollen Scheitel legen. 12. 13.

Hinweis: Namen der Geschäfte ohne Leerzeichen eingeben. Viel Spass - und nicht vergessen: Für jedes richtig ausgefüllte Rätsel geht 1 Euro an die Aktion “Helfen mit Herz” in Zusammenarbeit mit Peter Lanthaler “Aktiv - Hilfe für Kinder”.

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St. Martin feiert „Nikolaus- und Engeleumzug“ mit Lebensmittelsammlung Montag, 06.12.2010 Start 17.00 Uhr beim Jager Hans ins Zentrum von St. Martin begleitet von der Jugendkapelle

Sammlung der Lebensmittelpakete für die Organisation „Aktiv – Hilfe für Kinder“. WICHTIG: Die Spender werden gebeten, sich bei der Auswahl der Produkte auf folgende zu beschränken: Reis, Öl, Zucker und Pelati. Im Anschluss - Nikolausspiel im Vereinssaal und Gelegenheit zu einem Erinnerungsfoto mit dem Nikolaus. 19.00 Uhr: „Nikolausmesse in der Pfarrkirche“ mitgestaltet von Schüler/innen der Grundschule Kaufleute, Jugendkapelle, SKJ und Jugendtreff St. Martin, Feuerwehr St. Martin/Saltaus, der Nikolaus und sein Engele-Team, die Mitwirkenden am Nikolausspiel, Theaterverein.

Musik im Advent Mittwoch, den 08.12.2010 um 20:00 Uhr: Benefizkonzert „Rauhnacht“ ein etwas anderes Adventskonzert im Vereinssaal von St. Martin

Herbert Pixner Projekt

Schnittpunktvokal

Der Reinerlös der Veranstaltung geht zu Gunsten des Projekts “Helfen mit Herz”, welches im Laufe des Abends vorgestellt wird. Am Ende der Veranstaltung sind alle zu einem Adventsbuffet eingeladen. Bildungsausschuss, Kaufleute und Gastwirte St. Martin.

Montag, den 13.12.2010 um 17.00 Uhr : Offenes Adventsingen für die ganze Familie im Vereinssaal von St. Martin Katholischer Familienverband und Bibliothek St. Martin

Sonntag, den 19.12.2010 um 18.00 Uhr: Adventsingen

in der Pfarrkirche von St. Martin Mitwirkende: Frauenchor ° Kirchenchor ° Jugendchor ° Schülergruppe mit Oskar Ilmer ° Bläsergruppe

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St. Martin Advent 2010 in St. Martin Seit 20 Jahren ist die Adventsbeleuchtung ein fester Bestandteil in St. Martin. Viele Reparaturen und der hohe Stromverbrauch der Beleuchtung hat die Kaufleute in diesem Jahr dazu veranlasst, sich für eine neue Art der Beleuchtung zu entscheiden. In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem zuständigen Referenten, Vizebürgermeister Hansjörg Alber, wurde versucht, ein außergewöhnliches Beleuchtungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen. Hansjörg Alber erklärt dazu: „Mit dieser neuen Beleuchtung möchten wir die Adventszeit ins richtige Licht rücken. Die Adventszeit ist die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, auf das große Geheimnis. Die neue Gestaltung soll eine Atmosphäre der Ruhe, der Begegnung, der Gemeinschaft und der Wärme schaffen , aber auch zurückhaltend und geheimnisvoll sein. Die vielen traditionellen Christbäume schmücken die Straßen und Plätze, unterstützen die Adventsstimmung und dienen als Wegweiser ins Dorf. Kleine handgeschmiedete Feuerstellen vor Geschäften, Gastbetrieben und Dienstleistern symbolisieren die Gemeinschaft und die daraus entstehende Kraft. An drei Orten werden große Feuerschalen platziert; diese werden bei besonderen Anlässen, abgestimmt mit dem Adventsprogramm, entzündet. Ein besonderes Werk ist ein stimmungsvoller Himmel in der Dorfgasse. Verschiedene Symbole für Advent und Weihnacht in verschiedenen edlen Materialien werden durch 10 energiesparende Lampen zum Funkeln gebracht. Auch am Tag ist diese Installation zu bewundern und es können positive Erinnerungen mitgenommen werden“. In dieser Stimmung findet das Adventsprogramm vom 27. November bis 31. Dezember statt. Dabei steht auch in diesem Jahr der karitative Aspekt im Vordergrund. Die Roraten, die Engeleaktion während des Nikolausumzuges, das Benefizkonzert und viele andere Veranstaltungen bieten die Gelegenheit um die Aktion „Helfen mit Herz“ zu unterstützen. Abschließend bedanke ich mich bei allen, die es möglich machen, dieses Adventsprogramm auf die Beine zu stellen. Namentlich erwähnen will ich dabei Herrn Thomas Schwarz vom Jugendtreff St. Martin, der sich beispielhaft für die Not anderer einsetzt. Alle sind herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn „St. Martin feiert...“. Erich Kofler

Eisplatz St. Martin wieder eröffnet Die Erfolgsgeschichte des Eisplatzes in St. Martin/Pass. geht in die nächste Runde. Mit der Eröffnung am Samstag, wurde die Eissaison 2010/11 eingeläutet. Nachdem in den letzten zwei Jahren die Führung der Eisanlage in den Händen des Jugendtreff St. Martin lag, hat mit dieser Saison der neu gegründete Eissportverein St. Martin, die Anlage übernommen. Der Ausschuss des Vereins wird sich bemühen ein vielfältiges Programm anzubieten. Nachdem Eislaufen, Broomball und Eisstock als Sektionen im Verein aktiv sind, dürfte das nicht schwierig sein. Dies ist nicht die einzige Neuerung, die es zu berichten gibt. Am 25. November startet der Eiskunstlaufkurs, der im Rahmen des Wahlpflichtfaches der Grundschule stattfindet. Nicht weniger als 29 Kinder werden daran teilnehmen. Am 13. Jänner 2011 startet der erste Kurs im Eisstockschießen. Dieser wird in Zusammenarbeit mit der Mittelschule St. Martin angeboten. Der Dank gilt hierfür den Lehrpersonen, die sich bereit erklären diese Kurse zu beglei-

ten. Die Trainingszeiten fürs Eisstockschießen sind mit Montag und Donnerstag jeweils um 19.00 Uhr festgelegt.. Broomball wird künftig am Mittwoch und Freitag ab 20.00 Uhr gespielt. Eine Änderung gibt es auch bei den Öffnungszeiten. In Zukunft besteht die Möglichkeit ab 9.00 Uhr morgens die Anlage zu nutzen. Besonders Erwachsene, denen es nachmittags zu unruhig ist, können dieses Angebot nutzen. Die Bürgermeisterin ist sehr erfreut über die vielfältige Aktivität des Vereins und streicht in ihren Grußworten die Bedeutung des Eisplatzes heraus. Eislaufen ist ein Sport der allen Altersgruppen Spaß macht, vor Ort betrieben werden kann und preisgünstig ist. Gleichzeitig kann man etwas für die eigene Gesundheit und Kondition tun. Der neue Verein erwartet, dass die Mitgliederzahl des Vereins auch heuer eine Steigerung erfährt. Die Preise wurden nicht erhöht. Somit kann eine Familienkarte weiterhin mit 50 € erworben werden. Alle weiteren Details,

Die Bürgermeisterin mit einigen Ausschussmitgliedern des Eissportvereins und Präsident Erich Kofler

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Preise und die genauen Öffnungszeiten sind auf der Internetseite des Jugendtreff www. jugendtreff.it veröffentlicht. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung von St. Martin, ist es gelungen einige Verbesserungen der Infrastruktur zu erzielen. Gemeinsam mit dem neuen Pächter vom Martinerhof, wurde die Heizung für Umkleidekabinen und Barbereich erneuert. Um die Schlittschuhe zu schon, wurden Gummimatten verlegt. Der Umkleideplatz wurde überdacht, wobei uns diese Überdachung vom Fußballverein St. Martin zur Verfügung gestellt wurde. Die Inbetriebnahme der Eisanlage wurde von den Gemeindearbeitern, trotz heftigen Regens, vorbildhaft gemeistert. Auch ein neuer Wasseranschluss für die Bewässerung der Anlage wurde verlegt. Der Präsidenten des Eissportvereins dankt in seiner Rede all jenen die dazu beigetragen haben den Traum eines Kunsteislaufplatzes in St. Martin wahr werden zu lassen. Er wünscht allen eine tolle und verletzungsfreie Eissaison.

Markus und Johannes Pircher mit den ersten Schritten auf dem Eis


Holzschnitzer Franco Michele Unsere eigenen Kollektionen von Holzschnitzereinen werden in unserer Werkstatt handgefertigt und handbemalt. Bei jedem Stück handelt es sich um ein Kunstwerk, welches seinen individuellen Wert behält. Unsere Schnitzereien sind ein Ausdruck langer handwerklicher Tradition und jahrelanger Erfahrung. Bei uns werden sowohl Einzelstücke als auch eigene Entwürfe angefertigt. Die geschnitzten Figuren sind aus Linde, Ahorn- und Zirbelholz und werden dann mit zarten Öllasierungen und Metallgoldauflagen coloriert. Wir freuen uns, sämtliche Skulpturen wie Krippen und Krippenfiguren in verschiedenen Größen vorstellen zu können. Bensonders hervorheben möchten wir unseren internationalen Zustellungsservice, welchen Sie bei Bedarf gerne in Anspruch nehmen können. Holzschnitzer Franco Micheli, St. Leonhard i. P., Passeirerstr. 55/A Tel. 0473/641097 - Fax 0473/925794

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Informationen aus den Gemeinden Baugenehmigungen November 2010

2010/08 vom 04.11.2010 Hotel Sonnenhof KG des Schrott Christof & Co. Projekt für die qualitative und quantitative Erweiterung des Hotels „Sonnenhof“ auf Bp. 71 K.G. Kuens

Anbringung von Photovoltaikmodulen auf dem Dach des Gasthofes „Jaufenblick“, Flon Flon-Matatz-Str. 5

1. Variante zum Abbruch und Wiederaufbau des Hofes „Oberschramach”, Gomion 37

2010/82 vom 16.11.2010

2010/101 vom 19.11.2010

Pircher Ohg Des Pircher M., Pircher Anton, Pircher Helga, Pircher Manfred Gerhard Energetische Sanierung mit Erweiterung des Wohnhauses (Art. 127 LROG), Saltaus Pseirer Str. 3

Buchschwenter Hugo, Holzknecht Karoline, Pöhl Norbert 2. Variante zum Abbruch des best. Wohngebäudes und Wiederaufbau, Jaufenstr. 43

2010/94 vom 26.10.2010

2010/120 vom 27.10.2010

Alminteressentschaft Prantacheralm Umgestaltung des bestehenden Stalldaches und Abräumen von losen Steinen, Prantach 22

Passeirer Gerichtsalminteressentschaft Errichtung einer Lesesteinmauer und Entsteinung einer Weidefläche, Pfelders

2010/95 vom 10.11.2010

Gufler Gothard Erweiterung eines Handwerksbetriebes – Schlosserei, Dorf 101

2010/09 vom 19.11.2010

Gemeinde Kuens Projekt zur Verbesserung der Kreuzung Jaufenstraße (SS44) – Braiterweg

2010/47 vom 26.10.2010 Mair Luise W.we Schwabl Projekt zur Errichtung einer unterirdischen Garage im Sinne des Art. 124 des L.R. O.G. auf Bp. 28 K.G. Riffian

2010/48 vom 03.11.2010 Hehl Pfilipp Projekt zur Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 8,14 kW auf Bp. 530 K.G. Riffian

BVK Schweinsteg – Mörre Asphaltierung der Zufahrt zum „Wieshof”, Schweinsteg

2010/96 vom 11.11.2010 Fischzucht Schiefer KG des Schiefer Stefan & Co. 1. Variante zur Erweiterung der Fischzucht und Errichtung einer Fischbruthalle sowie Geräteraum, Haselstauder Weg 4

2010/97 vom 11.11.2010

Schiefer Roman Abbruch und Wiederaufbau der bestehenden Mistlege und Jauchegrube mit Überdachung beim Hof „Dürragut”, Passeirer Str. 59

2010/98 vom 15.11.2010 2010/76 vom 25.10.2010 Lanthaler Markus Anbringung einer Werbeaufschrift Flon Handwerkerzone Lahne 5

2010/77 vom 04.11.2010 Öttl Johann Josef, Öttl Johann Variante - Abbruch und Neuerrichtung des Wohngebäudes sowie Errichtung eines Feldweges, C.-Hinteregger Str. 3

2010/78 vom 04.11.2010 Abwasserverband St.Martin-St.Leonhard in Passeier Anpassung der übergemeindlichen Kläranlage an den Stand der Technik, Kalmtal Pseirer Straße 26/A

2010/79 vom 04.11.2010

Hueber Alois Ebnerhof – Bodenverbesserungsarbeiten, Quellenhof

2010/80 vom 05.11.2010 Aschbacher Hedwig, Gufler Josef Kaspar Ansuchen im Sanierungswege: Variante außerordentliche Instandhaltungsarbeiten am bestehenden Wohnhaus, Dorfstr. 11

2010/81vom 16.11.2010 Gufler Anton Josef

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BVK Schweinsteg – Mörre Asphaltierung der Zufahrt zum Hof „Haupolter Moosgut”, Schweinsteg 39

2010/99 vom 18.11.2010 Prünster Hubert 2. Variante zum Abbruch und Neuerrichtung des bestehenden Wohngebäudes und Anpassung des bestehenden Wirtschaftsgebäudes, Glaiten 6

2010/100 vom 18.11.2010 Zipperle Alois

2010/121 vom 27.10.2010

2010/122 vom 27.10.2010 Autonome Provinz Bozen Südtirol Anbringung einer großen Informationsbeschilderung an den Hauptzugängen zu den Naturparken, Pfelders

2010/125 vom 09.11.2010

Gufler Siegfried, Pfandler Konrad Errichtung und Verlängerung Traktorweg, Rabenstein 36

2010/126 vom 11.11.2010 Gufler Erika Maria, Pamer Josef Sebastian 1.Variante zur Änderung der Zweckbestimmung von Garage in Wohnraum, Platt 32

2010/127 vom 11.11.2010

Pflug Markus Variante zur Erweiterung des bestehenden Wohngebäudes, Stuls 22/B

2010/128 vom 11.11.2010 Raich Ulrich Errichtung einer Photovoltaikanlage auf den Dächern der best. Gebäude, Pill 139


Riffian Gästeehrung: In 32 Jahren 40 mal Urlaub in Riffian Elsbeth und Bernhard Große–Hovest sind in 32 Jahren bereits 40 mal Gäste in Riffian und werden nun schon vom Enkelkind Benedikt bei den Wanderungen und Bergtouren begleitet. Sie erzählen, dass Riffian inzwischen fast zur zweiten Heimat geworden ist, sich hier wohl fühlen und die Entwicklung des Dorfes miterlebten. Dies bezeugt auch die Freundschaft zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Riffian–Tschenn und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Recklinghausen durch die gegenseitigen Besuche, die auf Anregung von Bernhard Große– Hovest, zustande kam. Die Gastgeber Resi und Heinrich Schupfer vom Garni „Schupfer“ und der Bürgermeister Karl Werner würdigten mit Gastgeschenken die langjährige Treue. Im Bild von links nach rechts: Bernhard und Elsbeth Große–Hovest, Gastgeber Heinrich Schupfer und Bürgermeister Karl Werner.

Seit 20 Jahren enge und gute Freundschaft.

Besuch: Bürgermeister und Delegation aus Recklinghausen zu Besuch in Riffian Zu einen Freundschaftstreffen besuchte der Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, Wolfgang Pontförder mit einer Delegation den Amtskollegen von Riffian, Karl Werner. Mit dabei waren auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Recklinghausen, welche ihren Urlaub in Riffian verbringen. Bereits seit 20 Jahren besteht die enge Freundschaft zwischen der Feuerwehr Recklinghausen und Riffian-Tschenn. Zu besonderen Anlässen kommen immer wieder Abordnungen der Feuerwehr Recklinghausen, trotz der langen Fahrt, nach Riffian. Ebenso fanden bereits mehrere Gegenbesuche in Recklinghausen statt. Viele Wehrmänner aus Recklinghausen und deren Bekannten genießen seit Jahren ihren Urlaub in Riffian und Kuens. Diese langjährige Freundschaft veranlasste gleichfalls den Bürgermeister Wolfgang Pontförder Riffian einen Besuch abzustatten. Dabei wurden mehrere öffentliche Einrichtungen besichtigt. Auch ein reger und inniger Gedankenaustausch kam dabei nicht zu kurz. Foto Schupfer

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Rückschau Passeiertal – Gastgeber mit einem riesigen Angebot Nachdem die Sommersaison auch in diesem Jahr wieder erfolgreich zu Ende gegangen ist, wollte das Psairer Heftl vom Präsidenten des Tourismusvereins Passeiertal wissen, welche Höhepunkte in der abgelaufenen Sommersaison stattgefunden haben: Beim Durchblättern der Bilder wurde mir bewusst, welch großes Programm der Tourismusverein Passeiertal in diesem Jahr organisiert hat. Möglich gemacht hat dies die gute Zusammenarbeit in den einzelnen Ortsgruppen und auch die sehr gute Unterstützung vieler Sponsoren, der Gemeindeverwaltungen und der Aut. Provinz Bozen. die Golfspieler messen und den Golfplatz Passeier.Meran kennenlernen. Zum ersten Mal gab es heuer auch eine Gästekategorie. Die Sieger in vier Kategorien erwarteten tolle Preise, zudem fand eine Verlosung statt! Bei strahlendem Sonnenschein fand am Ostermontag das 3. Wanderopening Passeiertal in Riffian statt. Insgesamt 111 Wanderfreunde haben an einer tollen Wanderung teilgenommen und am Ende ein kleines Präsent erhalten! Der Tourismusverein Passeiertal präsentierte in Zusammenarbeit mit Radio Tirol und Südtirol 1 einen Frühschoppen

Im Rahmen des „1. Oldtimer Festival Passeiertal“ erkundeten Oldtimerfans aus Deutschland, Österreich und Südtirol das Passeiertal in ihren automobilen Raritäten. Die Oldtimer waren ein einzigartiger Blickfang und lockten Groß und Klein zum Bestaunen. Die erste Passeirer Stammgästewoche stand ganz im Zeichen unserer treuesten Gäste. Sie erlebten und erkundeten das frühlingshafte Passeiertal, ein tolles Programm sorgte für beste Unterhaltung. Als Highlight erlebten

Ulrich Königsrainer, Präsident Tourismusverein Passeiertal

3. Wanderopening Passeiertal Riffian mit bekannten Musikgruppen der Volksmusikszene. Die Gruppen Tiroler Wind, Bergfeuer, die Zillertaler und die Geigerin, Rudy Giovannini, Zillertaler Gipfelstürmer und Tirolsound heizten ca. tausend Zuschauern ein, durch das bunte Programm führte der bekannte Moderator Hans Kutscherer. Ebenfalls im April fand das offizielle Golfturnier des Tourismusverein Passeiertal, die „Andreas Hofer Golf Trophy” statt. In verschiedenen Kategorien konnten sich dabei

1. Oldtimer Festival Passeiertal

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Start zum 2. Andreas Hofer Volkslauf sie hautnah die Schlagerstars Claudia Jung, Patrick Lindner und Marc Pircher. Der 30. Mai war ein Tag für Laufbegeisterte. Trotz nicht allzu optimaler Witterung ist

auch der 2. Andreas Hofer Volkslauf erfolgreich über die Bühne gegangen. Insgesamt bestritten 360 Teilnehmer das Rennen. Neu dabei war die Kategorie Nordic Walking. Dort gingen 20 Teilnehmer an den Start.

111 Jahre Zwickauerhütte


Rückschau

Ganz im Zeichen des Klettersports stand das Passeiertal im Juni anlässlich der „1. Passeirer Kraxltoge”. In Zusammenarbeit mit dem AVS Passeier wurde ein vielfältiges Programm angeboten. Neben der Vorstellung der verschiedenen Klettergärten des Tales wurde an 2 Tagen viel Aktion für Jung und Alt geboten. Im Frühjahr war das Passeiertal Gast in der Sendung „Lieder Land und Leute“, welche in Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz ausgestrahlt wurde. Weiters wurde die beliebte Sendung „Melodien der Berge“ im Passeiertal gedreht und im Bayrischen Fernsehen ausgestrahlt. Zahlreiche Passeirerinnen und Passeirer haben uns dankenswerterweise bei der Produktion unterstützt.

Die neun Miss Südtirol-Kanditatinnen kurz vor ihrem Auftritt Nach einem großartigen Fest im letzten Jahr haben sich Ende Juli ca. 90 Zwickauer begleitet von der Zwickauer Oberbürgermeisterin Pia Findeiß, dem Baubürgermeister Rainer Dietrich und dem sächsischen Landtagsabgeordneten Gerald Otto auf die Zwickauerhütte begeben, um gemeinsam mit lokalen politischen Vertretern auf 111 Jahre Zwickauerhütte anzustoßen.

Nachdem der Kinofilm „Bergblut“ des Passeirer Regisseurs Philipp J. Pamer in Südtirol bereits weit über 10.000 Besucher in die Kinos lockte, im Juni auf dem Filmfestival von Schanghai gezeigt wurde, Anfang Juli beim Filmfest München mit dem Publikumspreis und in Verona ebenfalls ausgezeichnet

wurde, feierte der Streifen Ende Juli seine Passeiertal-Premiere. Neben dem Regisseur und den Schauspieler waren über 1.000 Zuschauer auf dem Raiffeisenplatz zugegen. Auch bei den weiteren Aufführungen in Moos, St. Martin und Riffian wurden insgesamt ca. 1.000 Zuschauer gezählt. Wir freuen uns auf die Resonanz in Bayern und Österreich, wenn der Film nun im Jänner dort in die Kinos kommt. Anfang August begrüßte das Passeiertal im Rahmen der Sommerevents Vincent & Fernando. Gästen und Einheimischen bereiteten die Sieger des Grand Prix der Volksmusik 2009 ein gewohnt unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm. Es soll dies nicht der letzte Auftritt des beliebten Südtiroler Musik-Duos im Passeiertal gewesen sein. Weitere Höhepunkte waren eine „Magische Nacht” mit Entfesslungskünstlern und Komikgroßillusionisten, welche Gäste

und Einheimische mit Kunst und Akrobatik verzauberten. Ein weiterer Höhepunkt der Sommerevents war die Vorwahl zur Miss Südtirol 2011. Neun hübsche Kandidatinnen stellten sich der Jury. Sechs schafften den Einzug ins Finale. Eine davon, Michaela Moser aus dem Sarntal, wurde im Kursaal von Meran zur neuen Miss Südtirol gekürt. Das Riffianer Herbstfest ist auch zu einem Highlight geworden. Neben einem zünftigen Frühschoppen war in diesem Jahr der folkloristische Umzug mit den Festwägen der Höhepunkt. Örtliche Vereine stellten auf ihren Festwägen Besonderheiten vor. Vom traditionellen Jägerfestwagen bis zum meterlangen Apfelstrudel getragen von den jungen Gastwirten, Oldtimer Traktoren, Kindertrachtenpaar mit Leiterwagen, Feuerwehrgruppe, Schildhöfler sowie die Musikkapellen Unterinn am Ritten, Riffian und noch einige mehr.

Begeisterte Besucher bei der Open-Air Passeiertal-Premiere von Bergblut

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Rückschau

Im Oktober schließlich fand als Höhepunkt des Herbstes ein Konzert mit dem „König“ des volkstümlichen Schlagers Hansi Hinterseer sowie mit der Grand-Prix-Siegern Belsy und Florian, „Die Ladiner” und „Die Psay-

rer”, auf dem Raiffeisenplatz in St. Leonhard statt. Dieses Fest, organisiert von der HGVOrtsgruppe St. Leonhard, lockte über 1.200 Fans an, welche bis spät in die Nacht ihrem Idol lauschen konnten. Nicht nur die Einheimischen wissen, dass man im Passeiertal in vielen typischen Gasthäusern und Almen tolle Gerichte genießen kann. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es auch zum Thema Genuss einige tolle Veranstaltungen gegeben hat. Angefangen mit den Genusswanderungen und dem etwas anderen Dorffest im „Genuss- und Wanderdorf Walten“ sowie dem Höfemarkt am Torgglerhof bildeten die Bauernkuchl im Hinterpasseirer und die Passeirer Genusswochen in St. Leonhard den Abschluss. Neben diesen fanden noch zahlreiche weitere Veranstaltungen im Passeiertal statt. Ich möchte die Gelegenheit ergreifen und mich bei allen Sponsoren und Gönnern für ihre Mithilfe bedanken. Besonders bedanke ich mich bei den Ortsgruppen des Tourismusvereins und den Mitarbeitern für ihre professionelle Organisation und bei den vielen Vereinen, die zum Gelingen der Veranstaltungen beigetragen haben. Ich freue mich auf ein erfolgreiches touristisches Jahr 2011. Vielen Dank für Ihren Rückblick. Die Leser des Psairer Heftl sind schon gespannt, was sich der Tourismusverein Passeiertal im nächstn Jahr einfallen lässt.

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Soziales Gemeinsam stark für Afrika Ab August diesen Jahres waren der fünfjährige Raphael und sein Vater Samuel aus Uganda zu Gast bei uns in Südtirol. Raphael ist, seit er mit 2 Monaten an Malaria erkrankte, taub. Deshalb wurde er im Meraner Krankenhaus operiert und mit einem Cochlea Implantat (CI) versorgt. Damit man mit einem CI hören kann, braucht es intensive Betreuung durch Therapien, Anpassungen und Stimulation, sowie viel Geduld. Um Raphael bei seinen Übungen zu motivieren und die Therapiestunden aufzulockern ermöglichte ihm die Logopädin die Zusammenarbeit mit anderen hörgeschädigten Kindern. So lernte er Tobias aus Stuls kennen. Tobias ist 8 Jahre alt, wurde taub geboren und mit 22 Monaten mit seinem ersten, und mit 7 Jahren mit seinem zweiten CI versorgt. Dank der Operation kann Tobias heute hören und sprechen und seinen Alltag fast wie jedes andere Kind meistern. Die Kinder verstanden sich auf Anhieb und so wurden weitere Treffen vereinbart: Ende September besuchte Raphael Tobias und seine Mitschüler in der Schule und kurz darauf unternahmen die beiden Familien einen gemeinsamen Ausflug in die „Stuller Mader“. Für Raphael und seinen Vater war das ein

ganz besonderes Erlebnis, da sie von ihrer Heimat in Afrika eine andere Landschaft und ein milderes Klima gewohnt sind. Das Highlight für die beiden war sicher, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben Schnee sehen und berühren konnten. Auch der Familie von Tobias wird der Tag in guter Erinnerung bleiben, da sie eine andere Kultur kennenlernen durften und neue Freunde gewannen. Nach ihrem 3- monatigen Aufenthalt in Südtirol sind Raphael und Samuel nun wieder in ihre Heimatstadt Gulu zurückgekehrt. Ein Dank gilt den Sponsoren, welche die Operation und den Aufenthalt von Raphael ermöglicht haben. Er hat nun die Chance auf ein besseres Leben.

Doch die Erzählungen von Samuel, der als Integrationslehrer in St. Jude, einer Schule für bedürftige Kinder arbeitet, zeigen, dass vielen Kindern geholfen werden müsste um das Elend zu lindern. Durch den Bürgerkrieg, AIDS und ein schlechtes Gesundheitssystem sind viele Kinder verwaist oder beeinträchtigt. Um diesen Kindern zu helfen, werden auf dem Stand „Gemeinsam stark für Afrika“ beim Weihnachtsmarkt in St. Leonhard am Samstag 11. Dez. und Sonntag 19. Dez. selbst gebastelte Geschenksideen angeboten. Der Erlös kommt gänzlich der Schule St. Jude zugute. Das Cochleaimplantat (engl. cochlear implant, CI) ist eine Hörprothese für Gehörlose, deren Hörnerv noch funktioniert. Das CI-System besteht aus einem Mikrofon, einem digitalen Sprachprozessor, einer Sendespule mit Magnet, und dem eigentlichen Implantat, das sich aus einem weiteren Magneten, einer Empfangsspule, dem Stimulator und dem Elektrodenträger mit den Stimulationselektroden zusammensetzt. Die Elektroden werden in die Cochlea (Hörschnecke) eingeführt. Die Empfangsspule wird hinter dem Ohr unter der Haut platziert. Die Sendespule des Prozessors haftet mit Hilfe der Magneten auf der Kopfhaut über der Empfangsspule des Implantats. Die Spannungsversorgung des Implantats erfolgt durch die Kopfhaut mittels elektromagnetischer Induktion. Die Signalübertragung erfolgt mit Hochfrequenzwellen. Manchmal wird nur das Elektrodenbündel als CI, die komplette Anlage als CI-System bezeichnet. (Quelle Wikipedia)

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Handwerk Deutscher Steinmetz auf Wanderschaft zu Besuch in St. Leonhard Als Rechtschaffener Fremder will Florian Lichtblau bis nach Afrika Es gibt sie noch, wenn auch selten, die rauen Romantiker der Landstraße der Landstraße, fahrende Gesellen oder auch Tippelbrüder genannt. Auf ihrer drei Jahre und einen Tag währenden Wanderschaft tauschen sie Entbehrungen gegen Erfahrungen ein und durchleben einen Reifeprozess, wie er wohl im normalen Arbeitsalltag kaum zu haben ist. Der 17. Juli war der Tag an dem sich Florian Lichtblau auf die Walz begab. Der 21 jährige Spross der Elbingerödner Steinmetzdynastie (seit 1820!) erfüllt alle Voraussetzungen: Er ist ledig, hat keine Kinder und keine Vorstrafen, aber den Gesellenbrief. Und er gehört einem „Schacht“ an, der Gesellenbrüderschaft der rechtschaffenden Fremden. Wie es „in der Fremde“ ist, hat Florian schon während der Lehrzeit erkundet. Die hat er nämlich nicht etwa zu Hause bei seinem Onkel Kurt Lichtblau absolviert, sondern in der Nähe von Mainz und Stuttgart. Nach dem Zivildienst im Elbingeröder Mutterhaus begann er dann nach Ostern seine Arbeit als Steinmetzgeselle bei Kurt Lichtblau. Übers Internet hat er währenddessen Kontakt zu einem Schacht gesucht, denn sein Entschluss auf Wanderschaft zu gehen stand schon lange fest. Drei Monate vergingen, bis er der Aufnahme für würdig befunden wurde. In dieser Zeit fuhr er regelmäßig zu den Treffen nach Erfurt, wo er in die Gepflogenheiten der Wandergesellen eingeweiht wurde. Eine Menge Vokabeln musste er lernen, denn die Sprache auf der Walz ist eine ganz eigene, ähnlich dem Rotwelsch. Auch spezielle Sprüche für spezielle Situationen musste er lernen. Manches darf er erzählen, anderes ist streng geheim. Dass er einem Schacht angehört, sieht jeder Eingeweihte auf den ersten Blick. Er trägt die Kluft mit Staude (kragenlosem Hemd), Weste, Schlaghose mit schwarzer Biese und Ehrbarkeit (Krawatte) und auf dem Kopf einen schwarzen Zylinder. Die Schlaghose, so erzählt er, muss deshalb so lang und weit sein, weil dadurch die Schuhe immer blank gehalten werden sollen. Viel erzählen die Knöpfe an Weste und Jacke. Acht Knöpfe an Weste und Jacke. Acht Knöpfe an der Weste: Ich arbeite acht Stunden. Je drei Knöpfe an den Ärmeln symbolisieren drei Lehr- und drei Wanderjahre. Und die sechs Jackenknöpfe machen klar: Ich arbeite an sechs Tagen in der Woche. Eindeutig ist die Sprache der Hemdsärmel: Nach

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außen aufgekrempelt, signalisieren sie Angriffslust, nach innen Friedfertigkeit. Alles, was er auf seiner dreijährigen Wanderschaft braucht, trägt er im Charlottenburger, einem 80 x 80 cm großen Tuch, mit sich. Wie der geknotet wird, ist geheim. Aber was hineinkommt, nicht: eine zweite Kluft zum Wechseln, Unterwäsche, Waschzeug. Kein Geld, kein Telefon. Findet der Geselle Arbeit, dann soll man nicht versuchen, sich zu bereichern, man nimmt nur, was man braucht. Hat man keiner Arbeit und kein Geld, dann klopft oder klingelt man und bittet um Quartier oder eine Mahlzeit. Florian will im Sommer unter freiem Himmel schlafen. Das Problem mit der Kälte im Winter löst er ganz wunderbar: Er geht nach Teneriffa. Eigentlich ist das regelwidrig, denn im ersten Jahr darf der Wanderbursche sich nur im Inland bewegen, im zweiten Jahr steht ihm Europa offen und im dritten Jahr die ganze Welt. Eine Ausnahme ist möglich, wenn er mit anderer einen Gesellschaft bildet. Und so wird er zusammen mit drei Gesellen aus Hamburg, Bamberg und Hessen einen erträglichen Winter auf der spanischen Ferieninsel verbringen. In groben Zügen hat Florian seine Strecke natürlich vorgeplant, es kann aber auch ganz anders kommen. Zuerst ging es nach Aschaffenburg, um einen Cousin Johannes bei der Meisterprüfung zu begleiten. Für die rund 370 Kilometer dorthin plante er eine Woche ein. Als routinierter Alpenwanderer und Kletterer schätzt er, dass er von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang 40 bis 50 Kilometer zurücklegen kann. Nächstes Ziel

war dann München, und von dort ging es nach Südtirol. Das ist zwar nicht Deutsch, aber man spricht wenigstens so … Von Teneriffa geht es dann im Frühjahr erst nach Hannover, um seine ältere Schwester zu besuchen, und dann wieder nach Süden, über Rom bis nach Sizilien und über den Jakobsweg oder den Seeweg nach Spanien. Im dritten Jahr schließlich will er nach Afrika, und zwar so weit wie möglich nach Süden. Für das letzte halbe Jahr hat er sich Neuseeland vorgenommen – allerdings wird er dafür wohl auf ein Flugticket sparen müssen. Überall wird er um Arbeit nachsuchen, denn das bleibt ja doch das wichtigste: andere Techniken, Werkstoffe, Methoden, Werkstücke kennenlernen, um so ein kenntnisreicher, guter Handwerker zu werden. Ehrbares Verhalten ist für ihn das O und A, denn Fehltritte werden mehr oder weniger hart geahndet. Das kann bedeuten, die Ehrbarkeit (die kennzeichnende Krawatte) einzubüßen, aber auch, ein Schlitzohr zu werden. Zur Ausstattung des reisenden Fremden gehört nämlich unbedingt auch ein Ohrring. Und der wird bei schweren Vergehen ganz einfach aus dem Ohr gerissen – zurück bleibt ein Schlitz. Ursprünglich hatte es mit dem Ohrring eine andere Bewandtnis. Er musste aus Gold sein und war im Schlimmsten aller Fälle der Ausgleich für die Bestattungskosten. Wir wünschen dem jungen Wanderburschen Florian Lichtblau, dass er gesund und munter und mit großem Gewinn für seinen Beruf die Wanderjahre hinter sich bringt. (Quelle NWZ – Nordwestzeitung)


Wandern

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Helfen vereint Neues Angebot für Mitglieder des Weißen Kreuzes Am 15. November startete wieder die Mitgliederaktion 2011 des Weißen Kreuzes: heuer mit einem neuen Angebot für alle, die viel Umgang mit Kindern haben, etwa für Eltern und Lehrer. Im Hochsommer 2010 erreichte der Landesrettungsverein Weißes Kreuz sein im Herbst 2009 gestecktes Ziel, einen landesweiten Mitgliederstand von 50.000 zu erreichen. Diesen 50.000 Mitgliedern stehen 2300 Freiwillige gegenüber. Diese beiden Gruppen unterstützen sich gegenseitig: Die körperlich stärkere Jugend, die noch mehr Freizeit hat, also die freiwillig Mitarbeitenden auf der einen Seite, und die Absicherung suchenden Älteren, die mit ihrem Mitgliedsbeitrag oder ihrer Spende das Ehrenamt unterstützen und dabei auch Mitgliedervorteile haben, auf der anderen Seite. Die Vorteile für Jahresmitglieder sind sechs kostenlose Krankentransporte, Rabatte auf weitere Transporte, das Ticket bei einem Flugrettungseinsatz, falls ein solchen Transport überhaupt nötig wird, der kostenlose Anschluss des Hausnotrufgeräts, ein Erste-Hilfe-Grundkurs und, neu, ein zweistündiger Informationsabend über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern. Dieses Angebot wird alternativ zum vierstündigen Erste-Hilfe-Grundkurs angeboten. Das neue Angebot interessiert besonders jene, die regelmäßig mit Kindern zusammen sind, wie Eltern, Großeltern, Lehrer und Kindergärtnerinnen. Aber eigentlich sollten sich alle diese auf die Kinder zugeschnittenen Kenntnisse aneignen. Diese Info-Abende über Kindernotfälle werden in allen Weiß-KreuzSektionen angeboten. Die Themen dieser Informationsveranstaltung sind: die Überprüfung der Vitalfunktionen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Säugling und Kind, der Notruf 118, die Entfernung von Fremdkörpern und häufige Notfälle in der Pädiatrie. Auch Fieberkrampf, Atemwegsinfekte, Primärmaßnahmen bei Vergiftung, Verbrennung, Bienen- und Zeckenstich werden angesprochen. Dieses RettungsEinmaleins vermitteln die Sanitäter/innen des Landesrettungsvereins, die speziell ausgebildet dazu sind. Alle sollten zumindest ein Mal im Leben einen Erste-Hilfe-Kurs besucht haben. Denn Leben retten zu können gehört zu den wichtigen Dingen, die alle beherrschen sollten. Mit nur 25 Euro im Jahr ist man Jahresmitglied ‚Südtirol’ des Weißen Kreuzes. Die Extra-Mitgliedschaft „Weltweiter Rückholdienst“, auch für die ganze Familie zu haben, gibt die Sicherheit, gut und

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kostenlos nach Hause transportiert zu werden, falls mal nötig (Familiengebühr: 95 Euro). Ob nun Mitglied ‚Südtirol’ oder ‚Weltweiter Rückholdienst’, es lohnt sich jedenfalls, Jahresmitglied beim Weißen Kreuz zu werden. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Bevölkerung so gern und treu unterstützt; wir brauchen diese „Rückendeckung“, ohne sie könnten wir wichtige soziale Projekte wie die Notfallseelsorge und unsere Ju-

gendgruppen nicht durchführen. Herzlichen Dank!“, so der Präsident des Weißen Kreuzes, Dr. Georg Rammlmair. Der Mitgliedsbeitrag kann bei jedem Bank- oder Postschalter, in den Sektionssitz oder über den Internetauftritt des Weißen Kreuzes www.wk-cb.bz.it bezahlt werden. Bei Fragen zur Mitgliederaktion: Tel.: 0471 444 310 / 313 oder mga@wk-cb.bz.it.


in eigener Sache

In eigener Sache: Abo-Aktion Impressum Herausgeber: Verein „iPunkt” 39012 Meran, G.-Leopardistr. 11 Verein zur Förderung und Verbreitung von Kultur Das Redaktionsteam: Derzeit noch im Aufbau, Ernst Müller (em), Renate Mair (rm), Bernadette Pfeifer(bp) für die Inhalte verantwortlich: Ernst Müller Druck: Südtirol Druck Meran Layout: Ernst Müller Auflage: 6.000 Stück, erscheint monatlich Kleinanzeiger: € 15,00 pro Anzeige, ausgenommen Stellengesuche und Geschenke Anzeigenannahme: Andreas Augscheller, Tel.: 349 7825484 Internet: www.heftl.it E-Mail: redaktion@heftl.it Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903 vom 09.12.1977 wird

eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger oder auch in Formatanzeigen, sich ohne Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts beziehen. Fotos ohne Quellenangabe wurden von den Einsendern geliefert oder stammen aus der Redaktion.

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Förderabonnement Für alle Leser, die das „Psairer Heftl” am Monatsanfang nicht in ihrem Briefkasten finden oder das „Psairer Heftl” mit einem kleinen Beitrag unterstützen möchten, gibt es jetzt das Förderabonnement. Zum Preis von € 36,00 wird Ihnen das „Psairer Heftl” (auch im Ausland) regelmäßig per Post zugestellt. Wir bedanken uns, dass Sie durch Ihr Abo die Idee unseres neuen „Psairer Heftl’s” wohlwollend unterstützen.

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Aktuell Hansi Hinterseer Gewinnspiel

In der letzten Ausgabe haben wir drei Gewinnern, die die richtige Lösung des Kreuzworträtels eingeschickt haben, je eine original signierte CD von Hansi Hinterseer versprochen. Das richtige Lösungswort lautet: Ich hab Dich einfach lieb und genau das ist auch der Titel der CD, die wir von Hansi Hinterseer signiert bekommen haben. Hier die drei Gewinner: • Frau G. Kapel • Sophie Zipperle • Evi Pöhl Hofer Herzlichen Glückwunsch! Die CD’s für die Gewinner liegen im jeweiligen Büro des Tourismusvereins Passeier zum Abholen bereit.

....diese Begriffe stehen wiederum im Mittelpunkt, wenn es darum geht den Südtiroler Meister 2010 im WATTEN zu ermitteln. Und bald ist es wieder soweit. Am zweiten Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember (Stephanstag), ab 9.00 Uhr, ladet die Freiw. Feuerwehr Moos zur wohl traditionellsten Südtiroler Unterhaltungsveranstaltung ein, wenn es darum geht, den 43. Südtiroler Meister im Preiswatten zu küren und somit die Nachfolge von Haller Siegfried und Ennemoser Sepp anzutreten, welche im Vorjahr diesen Titel holten und damit erstmals eine Titelverteidigung schafften. Das Gasthaus MOOSERWIRT mit seinen historischen Stuben und der bekannten Gastfreundschaft ist dabei wiederum der ideale Austragungsort für dieses Turnier, das mit 512 Einzeleinsätzen und Preisen im Gesamtwert von € 12.600,00 das weitaus größte Preiswatten im Lande ist. Die Einzeleinsätze zum Preis von je € 30,00 verteilen sich auf eine maximale Anzahl von 128 Spielern, weshalb nur eine rechtzeitige Voranmeldung über die Internetseite www.ffmoos.it den Erhalt von bis zu vier Einsätzen garantiert. Der Südtiroler Volkssport Nummer eins hat im Passeiertal auch als Turnierspiel eine sehr alte Tradition, wovon

heute noch in vielen alten Stuben Preise in Form von Maschen, Fähnchen, Pokalen und Trophäen Zeugnis geben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass gerade in Moos am Stephanstag des fernen Jahres 1967 die erste Südtiroler Meisterschaft im Watten im bescheidenen Rahmen mit 64 Spielern ausgetragen wurde. Der Austragungstermin und der Austragungsort sind bis heute geblieben, verändert hat sich in all den Jahren nur die Anzahl der Einsätze bzw. zugelassenen Spieler, welche zwischenzeitlich sogar bei 1024 lag und nunmehr auf 512 begrenzt ist. Für den Titelgewinn erfordert dies immerhin 8 Siege in Folge. Die Freiw. Feuerwehr Moos wird auch heuer wieder auf bewährte Art und Weise für eine perfekte Abwicklung des Turniers sorgen und hofft natürlich auf einen großen Andrang sowohl „alter Hasen“ als vor allem auch neuer junger Spieler und Spielerinnen aus dem ganzen Land und ganz besonders aus dem Passeiertal. Je größer die Teilnehmerzahl, desto reibungsloser und schneller ist der Ablauf und bei entsprechender Nachfrage können auch Zusatzspiele angeboten werden. Informationen unter Tel. 348 6537277 Ausschreibung und Voranmeldung unter: www.ffmoos.it

Die Bergrettung Moos in Passeier veranstaltet

am 8. Jänner 2011

wieder den traditionellen und mittlerweile geschätzten

Bergrettungsball

im Kultursaal von Moos in Passeier. 20.10 Uhr kurzer Film über Berglauf Pfelders - Stettinerhütte (12. Salewa-Cup). ab 21.00 Uhr spielen die „Pseirer Spatzen” Bis 21.00 Uhr Eintritt frei. ab 21.00 Uhr: Eintritt 5,00 Euro. Auch heuer wieder tolle Gratisverlosung! Jeder Teilnehmer bis 21.00 Uhr erhält ein Gratislos.

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Wirtschaft

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Vorsorge PENSPLAN PLURIFONDS.

Pensplan Plurifonds

DIE ZUSATZRENTE FÜR EINE UNBESCHWERTE ZUKUNFT. ITAS LEBEN, DIE RICHTIGE WAHL. In Zukunft kann die staatliche Rente den Bürgern keine adäquate Alterversorgung mehr sichern. Da die staatliche Rente allein uns nicht mehr genügend Sicherheit für den Ruhesstand bieten wird, müssen wir an neue Formen zur finanziellen Absicherung unseres Lebensabends denken. Wer rechtzeitig mit dem Aufbau einer sicheren und soliden Zusatzrente vorsorgt, kann seinen bisherigen Lebensstandard auch im Ruhestand halten.

Die Zukunft, die Sie sich wünschen. Die offenen Rentenfonds. Offene Rentenfonds sind mittel- bis langfristige Sparformen, die durch die Beitragszahlung des Mitglieds gespeist werden und die bei Erreichen des Pensionsalters die Auszahlung einer Rente zusätzlich zur staatlichen Rente sichern.

Was ist PensPlan Plurifonds?

PensPlan Plurifonds ist der offene Rentenfonds, der von der Versicherungsgesellschaft ITAS LEBEN AG in Zusammenarbeit mit der Centrum PensPlan AG im Rahmen der Umsetzung der Zielsetzungen gemäß Regionalgesetz Nr. 3/97 betreffend die Zusatzvorsorge gegründet wurde. PensPlan Plurifonds umfasst drei Vorsorgeprogramme: • PensPlan Plurifonds: für Selbstständige, Freiberufler, Bezieher anderer Einkommen und unselbstständige Beschäftigte; • PensPlan Family: für Hausfrauen und steuerlich zu Lasten lebende Familienmitglieder; • PensPlan Plus: für Mitglieder von kollektivvertraglichen Rentenfonds, die zusätzlich zu ihrem Fonds individuell vorsorgen möchten, auch um die vorgesehenen Steuervorteile für weitere Einkommen neben jenem aus ihrer Erwerbstätigkeit voll zu nutzen. Wenn Sie sich noch innerhalb 31.12.2010 bei einem Rentenfonds einschreiben, können Sie den eingezahlten Beitrag bis zu einer maximalen Höhe von Euro 5.164,57 betreffend das Jahr 2010 von der Steuer abschreiben.

Die Vorsorge ist eine natürliche Wahl. Informieren Sie sich. Vor dem Beitritt zum Fonds lesen Sie das Informationsblatt. ********

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Wirtschaft Führungswechsel bei Maico Mitarbeiter im Mittelpunkt Corporate und Social Responsibility (CSR) ist als Überbegriff für die Entwicklung einer nachhaltigen Unternehmens- und Arbeitsplatzkultur heute ein gängiges Schlagwort im Wirtschaftsjargon. Und dennoch: in den Bilanzen bleibt das CSR schlichtweg unsichtbar. Anlass, über die Rolle der Mitarbeiter laut nachzudenken, ist der Führungswechsel in der Chefetage eines jener Südtiroler Unternehmen, in dem UNTERNEHMENSKULTUR seit knapp 30 Jahren großgeschrieben wird: der Maico GmbH. Ihr steht als neuer CEO Wolfgang Reisigl vor. „Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung (CSR) verstehen wir in erster Linie im Zusammenhang mit dem wertvollsten Gut einer Firma: dem Menschen, der seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt. Nur mit motivierten, einsatzbereiten, loyalen Mitarbeitern und Dienstleistern hat es unser Unternehmen geschafft, dahin zu kommen, wo wir heute stehen“, erklärt Wolfgang Reisigl, neuer CEO der Maico GmbH. Deshalb sind es auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei dem Beschlagexperten aus dem Passeiertal im Mittelpunkt des unternehmerischen Geschehens stehen: die Unternehmenswerte, kontinuierliche Mitarbeitergespräche, Spielregeln, die gleichermaßen für Führungskräfte wie für Mitarbeiter gelten, Führungsregeln, anonyme Mitarbeiterbefragungen, leistungsgerechte Entlohnung, individuelle und berufliche Fortbildungen, kulturelle Events sowie flexibilisierte Arbeitsmöglichkeiten von zu Hause aus unterstützen dies.

Diese Form der Unternehmenskultur geht zurück auf den Maico-Gründer: Siegfried Zwick, der mit 2010 in Ruhestand getreten ist, gilt für viele - auch für seinen Nachfolger - als Mentor mit Visionen. 30 Jahre lang hat er jene Wertvorstellungen vorgelebt, die heute im Unternehmen bereits beim Empfang zu spüren sind: authentische Freundlichkeit, spürbare Freude an der Arbeit und persönlicher Einsatz für die gemeinsame Sache. Sein Nachfolger, Wolfgang Reisigl, übernimmt dieses Erbe 1:1 und er geht mit neuen Impulsen sogar noch einen Schritt weiter: „Wir geben Hilfestellung für Mitarbeiter, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und tragen den modernen Entwicklungen am flexibilisierten Arbeitsmarkt Rechnung. Besonders Fachkräfte verlangen heute offene und variable Arbeitsverhältnisse, um im Geschäftsleben weiterzukommen und sich dabei auch gut zu fühlen. In Südtirol müssen wir uns vor dem Hintergrund der Vollbeschäftigung und der Internationalisierung anstrengen, gute, vor allem interessante und gesunde Arbeitsplätze zu schaffen. Denn nicht der Umsatz allein ist eine unternehmerische Größe. Offenheit, ein ehrlicher Umgang miteinander sowie Gesundheit und ‚life balance‘ werden für Mitarbeiter immer wichtiger bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes.“ Reisigl macht damit auch auf das Dauerphänomen „Burn-Out“ aufmerksam, bei dem er auch die Unternehmensführungen in der Pflicht sieht. Dass dieser Spagat zwischen Individuum

und Unternehmen, zwischen Mitarbeiterorientierung und Umsatzzielen gelingen kann, dafür bürgt jetzt Wolfgang Reisigl mit seinem Führungsteam. Sie alle tragen die Unternehmenskultur weiter, halten das Wohlergehen der Mitarbeiter hoch und kümmern sich auch darum, dass die Zahlen stimmen. Die Zielvorgaben des Unternehmens, das 2009 mit 170 Mitarbeitern einen Umsatz von 70 Millionen Euro mit einem Cash Flow von 4,7 Millionen (+0,85%) erreichte, sind klar: „Wir haben eine geradlinige Vision und unternehmerische Ziele, die wir auf alle Ebenen herunterbrechen. Ab einem bestimmten Punkt müssen wir dann loslassen und auf jeden einzelnen unserer Kollegen vertrauen. Wer glaubt, immer und ständig ‚führen‘ zu können, liegt falsch. Loslassen, Fehler machen und daraus lernen“, lautet die Erfahrung von Reisigl. Maico gehört zur internationalen Unternehmensgruppe MACO, die jährlich für mehr als 20 Millionen Fenster in 35 Ländern der Welt Beschläge liefert.

Foto v.l.: Wolfgang Reisigl (CEO), Martina De Rosi (Verantwortlich für Kommunikation), Alex Schweitzer (Kundenservice), Paolo Agnelli (Unternehmensberater) Maico gehört zur internationalen Unternehmensgruppe MACO, die jährlich für mehr als 20 Millionen Fenster in 35 Ländern der Welt Beschläge liefert.

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Aktiv Hilfe für Kinder Peter Lanthaler mit seinem Projekt Aktiv Hilfe für Kinder Projekt: Bau eines nationalen Zentrums für in Not geratene Frauen mit Kinder (Centre National Antiviolenta) in Moldawien - Fertigstellung 2011 Das ärmste Land Europas ist mit Abstand die Republik Moldau. Fast die Hälfte der Wirtschaftsleistung besteht aus Geldern, die Gastarbeiter nach Hause schicken. Seit den blutigen Unruhen vor einem Jahr steckt das Land außerdem in einer Verfassungskrise Wir hoffen, das die neu gewählte Regierung Moldawien in eine bessere Zukunft führen wird. Die von der südtiroler Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder in Moldawien neu gegründete Organisation trägt den Namen: „Prezicere Divină“; auf Deutsch „Göttliche Vorsehung“. Das Ziel dieser Organisation ist es, die Einheimischen zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung für die Volontariatsarbeit in Moldawien zu ermutigen und zwar nach Südtiroler Modell. Besonders möchten wir über diese Organisation auch den Kindern wo die Eltern ins Ausland gegangen sind, helfen. Die mussten das Land verlassen, um in Moskau oder Rumänien oder in Europa auf Baustellen zu arbeiten. Viele sind auch verschollen, verunglückt, im Gefängnis. Zurück sind die alten Menschen geblieben und die Kinder. Sie sind einfach im wahrsten Sinn des Wortes im Stich gelassen worden. Trotzdem gewinnen sie ihre scheinbar verlorene Kindheit schnell zurück, und das ohne Psychiater und Therapeuten. Mit gemeinsamen Kräften möchten wir ver-

suchen, die Lebenssituation menschenwürdiger zu gestalten. Für dieses Zentrum stellen Südtiroler Firmen die gesamten Fenster und Laminat –Böden Helmut Wolf, Besitzer der Firma „Wolf Fenster“ war am 03.November 2010 mit seinen Monteuren in Moldawien. Helmut Wolf ist im Rollstuhl, aber er nahm sich die Zeit und kam mit uns nach Moldawien wo er uns die gesamten Fenster kostenlos zu Verfügung stellen möchte. Weitere Informationen erhaltern Sie unter www.aktivhilfe.com

Aufbau einer Weißen-Kreuz-Sektion in Moldawien In der Gemeinde Cuicuileni in Moldawien möchten wir versuchen, eine Erste Hilfe Sektionsstelle ins Leben zu rufen. Das Weiße Kreuz „Sektion Passeier“ hat uns dieses Einsatzfahrzeug (siehe Bild unten) mit Zubehör für dieses Projekt in Moldawien kostenlos zur Verführung gestellt. So möchten wir mit der Neugründung dieser Sektionsstelle den Volontariatsdienst - sprich Weißes KreuzNoteinsatz in Moldawien - aufbauen. An dieser Stelle möchten die Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder der Sektion Passeier und ganz besonders den Sektionsleiter Herr Gottlieb Oberprantacher und den Dienstleiter Herr Günther Zöschg für ihre

Großzügigkeit, herzlich bedanken. Weiteres möchten wir auch der Raiffeisenkasse Passeier für ihre finanzielle bei diesem Projekt, uns bedanken. Der Landesrettungsverein Weißes Kreuz in Bozen unterstützte diese Aktion durch die Übergabe eines weiteren Fahrzeuges, das demnächst nach Rumänien gebracht werden soll. Ein weiterer wichtiger Baustein des Vorhabens hat die Ausbildung einer diplomierten Krankenschwester aus Moldawien gebracht. Maria Zubcu hat mit großer Begeisterung eine 14-tägige Ausbildung beim Landesrettungsverein in Bozen absolviert. Sie wird vorerst die Rettungsaektion in Moldawien leiten.

links das neue und unten das alte Einsatzfahrzeug

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Kurz zu meiner Person. Mein Name ist Peter Günther Lanthaler, ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Von Beruf bin ich Berufsschullehrer für Köche und in meiner Freizeit arbeite ich als Vorsitzender der Hilfsorganisation Aktiv Hilfe Kinder. Die Organisation arbeitet unentgeltlich für die in Not geratenen und bedürftigen Menschen in Osteuropa und zwar in Rumänien und Moldawien. Nach nunmehr über 10 Jahren Entwicklungsarbeit muss ich rückblickend sagen: ich hätte mir nie erwartet, dass wir mit der Hilfsorganisation Aktiv Hilfe für Kinder in Rumänien und Moldawien soviel soziale Verantwortung anvertraut bekommen. Ich bin heute überzeugt: bei all unserer Arbeit und Verantwortung sind wir nur einfache „Verwalter“ im Heilsplan Gottes. So kann ich auch sagen, dass Gott selbst seine Hand über unsere Projekte hält, mehr noch, dass eigentlich das ganze Vorhaben von „Ihm“ gelenkt und gesteuert wird.


Tourismusverein Verlosung „Bauernkuchl im Hinterpasseier“ Kürzlich haben sich einige beteiligte Betriebe der Bauernkuchl 2010 mit Vertretern des Tourismusverein Passeiertal im Gasthof Mooserwirt in Moos zur Verlosung des Bauernkuchl-Gewinnspiels getroffen. In diesem Jahr haben knapp 1.400 Personen das kulinarische Angebot der sechs teilnehmenden Betriebe genutzt. Die Bauernkuchl im Hinterpasseier erfreut sich jedes Jahr über große Teilnahme von Einheimischen aber auch von Gästen. Das heurige Schwerpunktthema war das „BunkerMooseum“ in Moos. Jeder Teilnehmer erhielt eine Gratis-Eintrittskarte für das Museum, auch die Gewinnspielfrage war zu diesem Thema gestellt worden. Es wurden insgesamt 22 Preise von verschiedenen Sponsoren für die Verlosung zur Verfügung gestellt, welchen an dieser Stelle ein großer Dank gebührt. Die Termine für die Bauernkuchl im Hinterpasseier 2011 stehen bereits fest, das Thema werden die „Alpinen Perlen der Alpen“ sein, dieser Vereinigung gehört die Gemeinde Moos seit kurzem an. Es wurden folgende Termine für 2011 festgelegt:

Weihnachtswünsche

Freitag, 23.09.2011 bis Sonntag, 25.09.2011 Freitag, 30.09.2011 bis Sonntag, 02.10.2011 Freitag, 07.10.2011 bis Sonntag, 09.10.2011

Vom Weihnachtsmann wünsch ich mir glatt, was heute kaum noch jemand hat: Geduld - Verständnis - Toleranz und dann noch eine Weihnachtsgans.

Auf meinem Zettel steht ganz dick: “ Ich wünsche allen sehr viel Glück”, und kleingeschrieben steht ganz hinten: “Bring bitte mir auch Aachner Printen.”

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern der „Bauernkuchl im Hinterpasseier“ 2010 und hoffen euch auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Als nächstes, falls es nicht zu spät: dass sich die Menschheit gut versteht, dass jeder öfter lächeln kann und dann noch etwas Marzipan.

Der Weihnachtsmann kann’s gar nicht leiden, wünscht man zu viel, ist nicht bescheiden. Drum bleibt mir diesmal nur zum Schluss die Bitte um ´ne Pfeffernuss.

Tourismusverein Passeiertal Teilnehmende Gastwirte an der Bauernkuchl 2010

Ruth-Ursula Westerop

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Bildergalerie Patrozinium, Prunk&Paulus in St. Leonhard Zu Ehren des Hl. Leonhards, dem Pfarr- und Ortspatron von St. Leonhard in Passeier, wird das Patroziniumsfest besonders festlich begangen, das P. Theo Neuking OT in dieser Form vor 14 Jahren ins Leben gerufen hat. Neben der würdevollen Messfeier und der Vesper gehört die zur Tradtition gewordene Leonhardsaustellung dazu. Diese stand heuer ganz im Zeichen von „Prunk & Paulus“. Der kirchliche Höhepunkt war das feierliche Hochamt am Sonntagvormittag. P. Günther Appolt OT, ein Mitbruder von Pfarrer P. Christian Stuefer OT, hielt die Festpredigt und der Kirchenchor von St. Leonhard umrahmte den Gottesdienst mit der Messe in FDur von Karl Pembaur. Eine Abordnung der Kath. Studentenverbindung „Aenania“ aus München erwies dem Hl. Leonhard mit ihrer Anwesenheit ebenfalls die Ehre. Anschließend erfreute die Böhmische von St. Leonhard die Pfarrgemeinde und die Hohe Geistlichkeit vor der Kirche mit einem Ständchen. Traditionsgemäß gehören auch die Leonhadskrapfen zum Fest. Die Kath. Frauenbewegung hatte schon Tage vorher mit den Vorbereitungen begonnen, um die begehrten Krapfen dann am Festtag nach den Messfeiern zum Verkauf anzubieten zu können. An die 3500 Stück wurden hergestellt, wobei 35 kg Mehl und ebenso viel Füllung verarbeitet wurde. Der Reinerlös kommt bedürftigen Familien im Ort zugute. Die Vesper am Nachmittag bereicherte der erst 14 jährige Kantor Robert Hofer mit gesungenen Psalmen und in den Dienst der Kirche wurden 11 neue Ministranten und 26 Gabenträger und Gabenträgerinnen aufgenommen. Mit der Präsentation der vielen wertvollen Messgewänder aus der Sakristei der Pfarrkirche von St. Leonhard, konnte der Pfarrgemeinderat in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung eine besonders edle Ausstellung verwirklichen. Die Bevölkerung hatte vier Tage die Gelegenheit im Vereinshaus die kostbaren Exponate aus nächster Nähe zu bestaunen und sich von der Expertin Silvia Bachmann aus Regensburg, mit

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ihrem fundierten Fachwissen in Sachen Herstellung und Restaurierung von Messgewändern, viel Interessantes vermitteln lassen. Selbst der Prior des Deutschenordens und Dekan von Lana P. Peter Lantschner OT war überwältigt von der Vielzahl an kostbaren Paramenten. Am späten Sonntagnachmittag, kam das Musical „Paulus“ zur Aufführung. Es wurde von den „KISI-Kids“ aus Österreich in Zusammenarbeit mit Kindern aus Riffian und Schluderns einstudiert. Es zeichnete das Leben des Paulus lebendig und einprägsam nach und zeigte seine Leidenschaft für das Evangelium auf. Ein spannendes, einfühlsames und abenteuerliches Singspiel wurde dem erwartungsvollen Publikum vorgeführt. Die kunterbunte lebhafte Liedermischung wurde für alle zum Ohrwurm. Ziel war es, das Leonhardsfest besonders den Kindern näherzubringen. Ungeduldig fieberten sie noch zum Abschluss der Verlosung entgegen, welche mit drei tollen Preisen verbunden war. Unter den vielen Teilnehmern konnten sich schließlich die drei Ministranten Lukas Pixner, Dominik Hofer und Benjamin Pixner über eine Saisonskarte für das Schigebiet Pfelders, über einen 100 EuroGutschein vom Geschäft „Sportland“ und über eine Bibel und einen Pizza-Gutschein vom Brauhotel „Martinerhof“ freuen. Bernadette Pfeifer


dezember Do. 02 20:30 Uhr

Flieg, Oberst, Flieg, von Christo Bojtschev Premiere Eine Theater in der Klemme Produktion mit: Priska Kröss, Theo Hendrich, Dietmar Gamper, Franco Bernard, Raimund Marini, Andy Geier, Stefan Marcello Regie und Bühne: Franco Marini Kostüme: Katharina Marth Maske: Gudrun Pichler / Brunhilde Salner

Fr. 03

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Di. 07

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Mi. 08

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Do. 09 20:30 Uhr

LINDERWAHN Bekenntnisse eines Wirr-Tuosen mit Markus Linder Regie: Bernd Jeschek

Sa. 11

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

So. 12

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Di. 14

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Mi. 15

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Do. 16

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Fr. 17

Flieg, Oberst, Flieg,

20:30 Uhr

von Christo Bojtschev

Mi. 22 20:30 Uhr

Heroes by Michael Lösch mit Fulvio Chiara (trumpet) Martin Ohrwalder (trumpet) Florian Bramböck (altosax) Helga Plankensteiner (baritonsax) Peter Cazzanelli (basstrombone) Enrico Merlin (guitar/lieve lelectronics) Michael Lösch (piano/hammond) Stefano Senni (bass) Paolo Mappa (drums) Giuseppe Tedeschi (video)

01. Dezember 2010 (Nr. 05)

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Kirchenchor Riffian - Trödlermarkt

KIRCHENCHOR RIFFIAN Zum 10. Mal organisiert der Kirchenchor am 2.Adventsonntag, 5.12.2010 von 9.oo bis 16.oo Uhr im Bürgersaal von Riffian einen Trödlermarkt. Alle sind herzlich eingeladen! Wir sind der Bevölkerung dankbar, wenn sie uns folgende Gegenstände unentgeltlich zur Verfügung stellt: Bekleidung (sauber und in gutem Zustand), Haushaltsartikel, Bilder, Bücher, Schallplatten, CD’s, Kassetten, Spielzeug, Antiquitäten An folgenden Tagen können die Gegenstände im Bürgersaal abgegeben werden: Donnerstag, 2.12.2010 und Freitag 3.12.2010 von 14.oo bis 17.oo Uhr Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, wir bieten Wurst mit Senf, sowie Kaffee und Kuchen an.

Gleichzeitig werden selbstgebaute Krippen und Weihrauchfässer ausgestellt. Wir freuen uns auf viele Besucher und danken bereits jetzt für die Bereitschaft und die Unterstützung KIRCHENCHOR RIFFIAN

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Sport Rodelverein Passeier Raiffeisen Der Rodelverein Passeier Raiffeisen möchte den Lesern eine kurze Vorschau mit den wichtigsten Veranstaltungen der Saison 2010/2011 machen. Am 26. Dezember 2010 findet im Vereinshaus St. Leonhard die traditionelle Stephansparty mit DJ Tirol statt. Vom 28. Dezember 2010 bis 06. Jänner

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2011 wird ein kostenloser Schnupperkurs im Bock-rodeln für Kinder ab 6 Jahre angeboten. Anmeldungen können bis zum 20.12.2010 beim Tourismusverein Passeiertal unter 0473-656188 gemacht werden. In Walten wird auf der Rodelbahn „Soalertol“ am 20. Februar 2011 ein Jugendrennen für Bock- und Naturbahnrodler ausgetragen.

Der Rodelverein Passeier-Raiffeisen freut sich auf rege Teilnahme bei diesen Veranstaltungen. Ebenso wünscht er noch allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Rodelverein Passeier Raiffeisen

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Literatur

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Handwerk

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Weihnacht in St. Leonhard 2010

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Waltner Schützen restaurieren die „Santl-Kapelle“ Das Schützenjahr 2010 war für die Schützenkompanie „Major Georg Klotz“ – Walten geprägt von vielen Tätigkeiten. Unter anderem wurde die „Santl-Kapelle“, welche am Waltner Rundwanderwerg liegt, restauriert. Die Waltner Schützen haben es sich bereits vor Jahrzehnten zur Aufgabe gemacht, anlässlich ihrer Jubiläen bleibende Zeichen für die Dorfgemeinschaft zu setzen. Zum 40. Wiedergründungsjubiläum 1990 errichteten sie die Kreuzwegstationen und zum 50igsten auf der „Wurze“ einen Gedenkstein mit einer Bronzetafel, welche an den tragischen Tod des 17-jährigen Höttinger Fähnrichs der Marianischen Kongregation erinnert. Dieser war im Jahre 1899 auf dem Rückweg von der Einweihungsfeier der Herz Jesu Kapelle am Sandhof beim Spielen in seinen eigenen Dolch gestürzt. Zum heurigen 60sten war es die „SantlKapelle“, Zeichen christlichen Glaubens, Tiroler Tradition und Volkskultur, welcher die Waltner Schützen ein würdiges Aussehen gaben. Sie befindet sich am neu angelegten Waltner Rundwanderweg unterhalb des Santlhofes, dessen Eigentümer der älteste, noch immer aktive Schütze, Josef Haller, ist. Die Kapelle, welche dem Apostel Judas Thaddäus geweiht ist, befand sich in äußerst schlechtem Zustand und man kann wohl sagen, sie wurde von den Schützen in allerletzter Minute vor dem Verfall gerettet. Seit geraumer Zeit rann Regenwasser durch das halb verfaulte Dach und durch die undichte Mauerrückwand. Risse hatten sich aufgetan, und bei der Freilegung der Mauern zeigte sich, dass die Grundmauern auf dem schrägen Wiesenboden ohne Fundamente aufgesetzt waren. Dadurch hatte sich

die Kapelle leicht nach vorne geneigt und musste durch aufwändige Untermauerung erst einmal stabilisiert werden. Inzwischen ist das Mauerwerk entfeuchtet, stabilisiert, isoliert und durch ein Rohr, durch welches vom Hang einsickerndes Wasser abgeleitet werden kann, noch zusätzlich belüftet. Der Verputz, beschädigt durch den Mauerfraß, musste abgespitzt und neu ersetzt werden. Das nicht traditionelle Bretterdach wurde durch ein ortstypisches Lärchenschindeldach ersetzt, und das primitive Gitter durch ein schmiedeeisernes ausgetauscht. Das alte und wertvolle Kruzifix, ein sog. „Bauernherrgott“, wird im kommenden Jahr restauriert. An die 140 Arbeitsstunden wurden aufgebracht. Die aktiven Schützen: Franz Klotz, Wolfram Klotz, Armin Klotz, Josef Haller, Peter Haller, Vigil Haller, Hans Gufler, Franz Gufler, Ingemar Pfitscher, Hansjörg Heel, Franz Augscheller, Jungschütze Viktor Pixner, sowie Malermeister Arnold Pixner und Jonas Ennemoser, Enkel des Santl-Bauern, führten die Arbeiten ehrenamtlich aus. Den privaten Geldspendern, vor allem den Waltner Gastwirten, welche den Reinerlös ihrer Genusstour vom Sommer zur Verfügung stellten, sei ein Vergelt`s Gott ausgesprochen, ebenso allen aktiven Helfern. Anlässlich der 60. Wiedergründungsfeier der Schützenkompanie, welche im Anschluss an die feierliche Prozession zu Ehren des Hl. Antonius von Padua, dem Kirchenpatron der Pfarrei Walten, am 13. Juni 2010 stattfand, wurde die Kapelle durch Pater Basilius Schlögl OT gesegnet. Möge dieses christliche Kleinod weiterhin Zuspruch bei der Bevölkerung finden. Wolfram Klotz

V. li. n. re.: Stehend: Franz Gufler, Wolfram Klotz, Josef Haller, Hans Gufler, Ingemar Pfitscher, P. Basilius Schlögl OT, Vigil Haller, Franz Klotz; vorne: Peter Haller, Viktor Pixner und Hansjörg Heel.

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Skifahren Skivergnügen am Jaufen für die ganze Familie

Das Skigebiet Jaufen hat Tradition. Auf 2.000m liegend, zählt es zu den schneesichersten Skigebieten in Südtirol. Bereits in den 50ziger Jahren wurde am Jaufen Ski gefahren. 1993 stellte Ing. Ernst Leitner den ersten Sessellift auf. Nach einer kompletten Revision übernahm 2007 die Firma Jaufen-

lift GmbH unter der Führung von Robert Polig den Kalcheralmlift. Das Unternehmen präsentiert sich als Familienbetrieb, dem die Zufriedenheit seiner Gäste am Herzen liegt. Durch zahlreiche Angebote wurden die besten Voraussetzungen für erholsame und abwechslungsreiche Skitage geschaffen. Seit seinen Anfängen ist das Skigebiet Jaufen Teil des Skigebietes Ratschings. Die Skigebiete sind durch eine Piste miteinander verbunden und so stehen den Gästen auch die 25km Pisten des Skigebietes Ratschings zur Verfügung. Für die Rennläufer unter den Gästen steht der täglich neu ausgeflaggte Riesenslalomtorlauf bereit. Gerne übernehmen wir auch die Organisation von Vereins- und Firmenskirennen. An der Geschwindigkeitsmessstrecke mit Anzeige am Auslauf wird kostenlos ihre Geschwindigkeit gemessen. Auch ein einfacher Torlauf mit kostenloser Zeitnehmung steht zur Verfügung. Der Snowboard Funpark bietet für

jeden Snowboarder und Freeskier passende Sprünge und Rails. In der Wellen- bzw. SkiCross Bahn ist Spaß für Groß und Klein garantiert. Einen zusätzlichen Komfort für alle Wintersportler bietet der Express-Skiservice, der sich direkt neben der Kalcheralm befindet. Die Neuheit für die kommende Saison 2010/11 ist ein Kinder- bzw. Anfängerpark. Der überdachte „Zauberteppich“, ein 30 Meter langes Förderband, ist eine ideale und stressfreie Aufstiegshilfe die das Erlernen der ersten Schwünge erleichtert. Für ihr leibliches Wohl sorgt das Team der Kalcheralm. Die Skipässe sind an der Kalcheralmliftkasse am Lifteinstieg erhältlich. Angeboten werden Punkte- oder Tageskarten für den Kalcheralmlift und auch Skipässe für das Skigebiet Ratschings. Die Wintersaison 2010/11 beginnt am 3. Dezember 2010. Der Kalcheralmlift ist täglich von 8.30 bis 16.15 geöffnet. Familie Polig freut sich auf Ihren Besuch

Preise für Südtiroler (Hauptwohnsitz in der Provinz Bozen) - Gültig für Ratschings-Jaufen-Kalcheralm Vorverkauf bis 23.12.10 Preis ab 24.12.2010 Vorverkauf Erwachsene 320,00 € 370,00 € ohne Sonntag 275,00 € 310,00 € Senioren 290,00 € 330,00 € ohne Sonntag 220,00 € 250,00 € Jugendliche 205,00 € 245,00 € Wipptalkarte Schüler 135,00 € 165,00 € Wipptalkarte Kinder 80,00 € 95,00 € Wipptalkarte

(Kinder: geboren nach dem 01.12.1999, Schüler: geboren nach dem 01.12.1992, Jugendliche: geboren nach dem 01.12.1985 Senioren: geboren vor dem 01.12.1950, Senioren über 80: geboren vor dem 1.12.1930 = frei) Als EINHEIMISCHE zählen alle Personen mit Hauptwohnsitz in der Provinz Bozen. Die Ermäßigungen für Kinder, Jugendliche, Senioren und Schüler kann nur gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises gewährt werden.

Familienermäßigung

Bei gleichzeitigem Kauf eines Kinder- (80 €) oder Schülerskipasses (135 €) bekommt ein Elternteil den Saisonskipass um 50 € günstiger, für größere Familien gilt ein Pauschalpreis von 700 € Die Aktion gilt bis zum 23.12.2010 für Familien mit Kindern bis 18 Jahren (geboren nach dem 01.12.1992 und Hauptwohnsitz in Südtirol) - Familienbogen oder gleichwertiges Dokument erforderlich.

Preise für Kalcheralmlift Erwachsene Kinder Erwachsene Kinder

Tageskarte Tageskarte Ab 12:00 Uhr Ab 12:00 Uhr

01. Dezember 2010 (Nr. 05)

19,00 € 15,00 € 15,00 € 10,00 €

10 Fahrten 5 Fahrten

16,00 € 9,00 €

Änderungen und Fehler vorbehalten

Ko n t a kt : Tel. 333 - 837 24 08 www.kalcheralmlift.it o ffi ce @ ka l ch era l m l i f t . i t

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Musik Cäcilienfeier des Kirchenchores von St. Leonhard Anlässlich der „ Cäcilienfeier“, zu der der Kirchenchor St. Leonhard i. Passeier alljährlich vom Pfarrgemeinderat zu einer vortrefflichen Marende eingeladen wird, wurden auch heuer einige Chormitglieder für ihr langjähriges Mitwirken im Kirchenchor geehrt. Besonders geehrt wurde Alois Pamer, der bereits im Alter von 11 Jahren dem Kirchenchor Platt beigetreten ist und seit mehr als 55 Jahren sein musikalisches Talent und seine Stimme in den Dienst der Kirchenmusik stellt. Zusätzlich zur Urkunde erhielt er vom Verband der Kirchenchöre die sogenannte „Marienplakette“. Der Obmann des Kirchenchores Dr. Rudolf Raich bedankte sich bei ihm für seinen treuen und zuverlässigen Dienst und überreichte ihm als Zeichen der Wertschätzung und des Dankes eine Holzstatuette der Hl. Cäcilia. Drei weiteren Mitgliedern konnten die Urkunden für ihren langjährigen Einsatz überreicht werden. Flo-

rian Hofer und Ulrich Königsrainer wurden für 25 Jahre und Anna Prünster für 15 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Pfarrer P. Christian Stuefer OT sprach dem Kirchenchor seinen Dank für seinen Einsatz und sein Mitwirken bei der Gestaltung der Messfeiern aus und ermunterte die SängerInnen und die Mitglieder des Kirchenorchesters auch weiterhin zur Ehre Gottes und zur Freude vieler Menschen zu singen und zu musizieren. Musik berührt und kann das Geheimnis Gottes auf eindrucksvolle Weise vermitteln. P. Christian schloss seine Worte mit dem Zitat: „Das Auge ist der Spiegel der Seele, aber das Ohr ist das Tor zur Seele“. Der Abend klang mit zum Teil „hausgemachter“ Musik und mit Gesang aus den eigenen Kehlen harmonisch aus. Der Kirchenchor konnte im heurigen Jahr zwei besondere Auftritte wahrnehmen. Mit SängerInnen aus St. Martin, Moos und Stuls

formierte er sich zu einem Gemeinschaftschor und gestaltete musikalisch die Primizmesse von P. Alexander Pixner OT in der Kirche „Santa Maria in Domnica“ in Rom. Am 13. November 2010 erfolgte die Teilnahme am Gesamttiroler-Wertungssingen in Innsbruck in der Kategorie B für mittelschwere Chorliteratur, bei dem der Kirchenchor einen beachtlichen Erfolg erzielen konnte. Er erhielt die Bewertung: „Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“. Insgesamt nahmen 42 Chöre am Wertungssingen teil. Der Chor, der von Albrecht Lanthaler mit „taktvollem Fingerspitzengefühl“ geleitet wird, setzt sich aus ca. 35 Mitgliedern zusammen, dazu gehört auch der Organist Gernot Hofer. An hohen kirchlichen Festtagen werden die klangvollen Stimmen der Chorgemeinschaft vom Chor-Orchester Instrumental begleitet, welches aus insgesamt 15 Mitgliedern besteht. Bernadette Pfeifer

V.li.n. re.: Obmann Rudolf Raich, Vize-Obmann Josef Schölzhorn, die Geehrten Ulrich Königsrainer, Alois Pamer, Florian Hofer und Anna Prünster, P. Christian Stuefer OT, BM Oswald Tschöll, Chorleiter Albrecht Lanthaler und Kultur-Ref. Josefine Schwarz.

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Sport Ötztaler Radmarathon 2011 Der Countdown läuft - Alle Passeirer erhalten auf Wunsch einen fixen Startplatz Bereits zum 31. Mal geht der bekannte „Ötztaler Radmarathon“ im kommenden Jahr am letzten Sonntag im August über die Bühne, die Startplätze sind dabei begehrter denn je. Starteten bei der Premiere 1982 noch 154 Rennradfahrer sind die Startplätze nun auf 4.000 limitiert, rund 10.000 Rennradverrückte aus aller Welt versuchen jährlich sich die begehrten Starttickets zu sichern. Die Passeirer haben hier einen entscheidenden Vorteil! Den traditionell guten Verbindungen zwischen dem Passeiertal und dem Ötztal ist es nämlich zu verdanken, dass ausnahmslos alle Passeirer, welche in den Ortschaften St. Martin, St. Leonhard oder Moos ihren Wohnsitz haben, einen fixen Startplatz erhalten…falls sie sich die Tortur denn zutrauen. 238 km Länge und eine max. Steigung von 18 % sind nur einige Eckdaten die so manchen Hobbyradlern das Fürchten lehren. Wen dies allerdings nicht beeindruckt, der hat vom 01. bis 28. Februar 2011 die Möglichkeit sich auf der Homepage www.oetztaler-radmarathon.com für einen Startplatz zu registrieren und alle weiteren Infos zum Rennradevent zu erhalten.

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Psairer Heftl Dezember 2010  

Monatszeitschrift für das Passeiertal, Dorf Tirol und Schenna

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