Kinder im Paradies Plätze zum Spielen Projekt nach Plan Parolen der Kinder Der 3-jährige Mar2023 dürfte das Was der Nachwuchs vin macht sich auf neue Schulhaus ne- zu unserem Quartier die Suche nach dem ben dem Freilager sagt und was ihm besten Spielplatz. eröffnet werden. besonders gefällt.
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INHALT
Die Kleinsten sind für uns die Grössten
4 Spielplätze Das Freilager-Areal bietet bereits viele spannende Orte zum Spielen. Doch es gibt unzählige Alternativen in Gehdistanz. Marvin (3) hat einige ausprobiert.
Endlich ist wieder Sommer! Endlich ist wieder richtig Leben im Freilager eingekehrt. Und das haben wir zu einem grossen Teil euch, liebe Kinder, zu verdanken. Euer Lachen, eure Freude, aber euch eure Auseinandersetzungen und Quängeleien sorgen nun von morgens bis abends für Erheiterung in unserem Quartier. Und ihr bringt auch uns Erwachsenen einander näher!
6 Interview Zwei Familien, ein Herz und eine Seele. Nachbarn aus dem Südhof erzählen, wie sie zu Freunden wurden und wie es sich als Familie im Freilager leben lässt. 7 Schulhaus In ein paar Jahren steht auf den Schrebergärten neben unserem Wohnquartier ein neues Schulhaus. Wir sagen, wann Baubeginn und Eröffnung ist.
Darum widmen wir euch diese Ausgabe. Nicht wenige von uns Eltern sind schliesslich auch wegen euch hierher gezogen. Während die meisten von uns den Hüüsli-Spielplatz auf dem Areal kennen, sind andere Spielplätze noch eher unbekannt. Der 3-jährige Marvin hat sich auf die Suche nach Alternativen gemacht. Und wie lebt es sich als Famile auf dem Areal? Zwei Familien geben Auskunft. Zudem haben wir alle Infos zusammengetragen, die über das nahe Schulhaus bekannt sind und präsentieren euch die besten Möglichkeit, coole Sommerferien in der Nähe des Freilagers zu erleben. Und natürlich lassen wir auch die Kinder zu Wort kommen. Sie sagen euch, was sie am Quartier am meisten schätzen. Auch allen, die keine Kinder haben, möchten wir dazu animieren, diese Ausgabe zu lesen. Schliesslich kommen auch eure Neffen, Enkel, Götti-Kinder oder Kinder von Freunden bei euch zu Besuch. Und vielleicht hilft es ja allen, die sich bezüglich Kinderwunsch noch nicht ganz sicher sind ;)! Viel Spass beim Lesen!
Mirko Hofmann Redaktionelle Leitung
10 Kinderstimmen Was gefällt dem Nachwuchs besonders am Freilager, wo spielen sie am häufigsten? Antworten geben uns die Kinder gleich selber. 14 Ferien-Tipps In unmittelbarer Nähe gibt es für Schulkinder unzählige Angebote in den Sommerferien. Vom betreuten Hort bis zu Zirkusaktivitäten ist alles möglich. IMPRESSUM
Konto Freilager Verein CH52 0900 0000 8984 9663 0
Inside Freilager Mai 2018 2. Jahrgang 2. Ausgabe
Vereinsadresse: Freilager Verein Zürich 8000 Zürich
Erscheint 4x jährlich
E-Mail an die Redaktion: inside@freilager.org
Auflage 1100. Wird an alle Haushalte des Freilagers verteilt und in nahen Läden und Lokalen aufgelegt.
Nachdruck von Texten oder Bildern ist nur in Absprache mit der Redaktion erlaubt.
Diese Zeitung wurde unentgeltlich von Bewohner/innen des Freilagers gemacht.
Kontakt für Inserate: Noah Munzinger noah@freilager.org
Redaktion: Mirko Hofmann, Noah Munzinger, Jeannette Jetter, Guido Acker, Ben Liechti, Kati Moser, Peter Egli E-Mail: vorname@freilager.org Layout: Mirko Hofmann Lektorat: Noah Munzinger «Inside Freilager» ist politisch und konfessionell unabhängig und nicht kommerziell.
Titelbild: Mirko Hofmann
EDITORIAL
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DIE BESTEN SPIELPLÄTZE
Plätze, die die Welt bedeuten Freilager-Bewohner Marvin (3) macht sich auf die Suche nach Spielplätzen rund um unser Wohnquartier. Er sagt uns, wo ihm das Spielen am besten gefällt. Aufgezeichnet von Mirko Hofmann
1 Baggern im Hädrichpark Die Siedlung gleich neben dem Freilager habe ich gar nicht gekannt. Es ist aber wirklich nicht weit. Es gibt ein kleines Spielhäuschen mit Rutsche, eine kleinere Plastik-Rutsche, eine Wippe und einen Sandkasten. Den finde ich am Lässigsten. Es liegen viele Sändelisachen immer da. Sogar ein Bagger. So einen gibts ja beim bekannten grossen Sand-Spielplatz bei der Mühle Albisrieden. Der beim Hädrichpark ist im Gegensatz dazu nicht so oft besetzt, was mich natürlich freut. Highlights: Bagger Alter: ca. 2-7 Jahre Spassfaktor: •••• Elterngerecht: •• 2 Klettern neben dem VBZ-Zentrum
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Geht man vom Rautiblock rund hundert Meter die Luggwegstrasse runter, entdeckt man auf der rechten Seite eine Art Hochgarten. Wie geschaffen für kleine Kids wie mich, die gerne klettern. Ich hätte den Spielplatz gar nicht gesehen, er ist von der Strasse aus fast nicht zu sehen. Cool ist auch, auf der breiten Rutschbahn können wir zu zweit runterrutschen. Bilder: Mirko Hofmann
Mein Name ist Marvin, ich bin drei Jahre alt und wohne seit fast zwei Jahren im Freilager. Ich fühle mich sehr wohl hier, gehe in die nahe Krippe und habe schon viele neue Freunde gefunden. Am liebsten schaue ich momentan den Baggern beim Sunnigen Hof zu. Dort ist auch der Spielplatz mit dem grossen Sandhaufen und dem drehbaren Bagger zum Draufsitzen. Den kennen sicher alle, darum ist der nicht in diesem Bericht erwähnt. Mit Papi, Mami und meiner kleinen Schwester bin ich nun auf die Suche nach lässigen Alternativen in der Nähe gegangen.
Highlights: Hochgerüst Alter: ca. 2-7 Jahre Spassfaktor: •••• Elterngerecht: ••• 3 Das neue Piratenschiff
Das Piratenschiff über dem Bach neben der grossen Wiese des GZ kenne ich sehr gut. Jetzt ist es neu und für mich als Kletterfan macht es mega viel Spass. Es ist noch etwas sicherer geworden und wirkt jetzt viel stabiler. Auch möchte ich immer das Wasser im Bach stauen und dann gleich noch eine Runde zu den geliebten Eseli
(und den zahlreichen anderen Tieren) machen. Und weil das Piratenschiff so nahe am Freilager ist, treffe ich auch hier oft meine Freunde aus dem Quartier. Natürlich ist das GZ sehr cool für gaaaanz viele weitere Aktivitäten wie Fussballspielen, Grillieren, Ritiseili schwingen und eben die Füsse im Wasser baden. Die grosse Rutsche war bisher für mich noch nicht so ideal, aber andere Kinder, meist etwas ältere finden dort schon grossen Gefallen. Es hat also definitiv für jeden etwas, darum ist es manchmal auch ganz schön was los. Highlights: Piratenschiff, Bach Alter: ca. 2-10 Jahre Spassfaktor: ••••• Elterngerecht: ••••
Nicht gleich neben dem Freilager, aber mit dem Trotti auch nicht weit, liegt der Spielplatz, der eigentlich fast alles zu bieten hat. Zuerst probiere ich die Kletter-Burg aus, dann der wippende Töff, die kreisenden Teller, auf die man draufstehen kann und auch eine Rutschbahn gibt es. Leider haben wir die Ping-Pong-Schläger nicht dabei, deshalb lassen wir den Tisch links liegen. Hier ist alles etwas älter, aber das stört mich nicht im Geringsten. Im Gegenteil. Es macht viel Spass, weil es sehr viele verschiedene Spielmöglichkeiten gibt. Und auch eine grosse Wiese mit kleinem Hang, ideal zum Runterrennen. Den Ausflug ins Herzen von Albisrieden würde ich also allen meinen Kollegen empfehlen! Highlights: Kletterburg, Töff Alter: ca. 2-8 Jahre Spassfaktor: •••• Elterngerecht: ••• 5 Wo der Papi Joggen geht Ab und zu, ehrlich gesagt eher selten, geht mein Papi joggen. Ich will auch immer mit, aber nach ein paar hundert Metern merke ich, dass ich doch lieber auf dem Spielplatz meine Zeit verbringe. Bei der Sportanlage Uto können wir beides kombinieren. Während mein Papi auf der 400 Meter Bahn seine Runden dreht, spiele ich auf dem Spielplatz direkt neben der Bahn. Es
gibt eine Kletterburg, eine Rutschbahn und ein Gireizli. Der Platz gehört eigentlich zum Schulhaus, aber an Wochenenden oder nach Feierabend ist das kein Problem. Später gehe ich dann vielleicht auch auf den Basketballplatz oder spiele beim nahen Brunnen. Highlights: Sportanlage Alter: ca. 3-8 Jahre Spassfaktor: ••• Elterngerecht: •••••
gibts viele Tische, eine grosse Wiese und mehrere Feuerstellen. Highlights: Brätle Alter: ca. 2-10 Jahre Spassfaktor: •••• Elterngerecht: ••••• 7 Spielen im Freilager
6 Brätlen auf dem Hasenrain
Für einen Halbtages-Ausflug eignet sich der Platz beim Hasenrein hoch über Albisrieden perfekt. Wir fahren jeweils mit dem Velo hoch, aber wer will, kann auch mit dem Auto rauffahren. Holz sammeln und Würste brätlen, das macht mega Spass. Die Grossen sagen immer, die Aussicht sei fantastisch, mich interessiert das aber bis jetzt noch nicht wirklich. Es gibt auch ein Klettergerüst aus Holz, aber ich bin da noch ein bisschen zu klein. Dafür
Ehrlich gesagt, zum Spielen am coolsten finde ich das Kies auf dem Freilager-Platz. Denn hier treffe ich oft viele meiner Freunde und mit den Sändelisachen können wir hier stundenlang spielen. Und natürlich ist auch der Häuslispielplatz auf dem Freilager ein Klassiker unter den Spielplätzen. Natürlich gibt es noch unzählige weitere Spielplätze in der Nähe. Also einfach Augen offen halten und schon könnt auch ihr neue Spiel-Alternatien entdecken. Die offiziellen 636 Spielplätze der Stadt Zürich findet ihr übringens auch der Karte auf deren Homepage: www.stadt-zuerich.ch.
Bild: Screenshot Google Maps
4 Das Highlight in Albisrieden
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BEWOHNER
«Wir haben Date-Nights eingeführt» Zwei Familien, eine Nachbarschaft. So sind Stefan und Steffi, Marc und Jacqui, drei Kinder und Hund Luke zu «einer grossen Familie» geworden.
Ihr wohnt nebeneinander in einer Gartenwohnung im Südhof. Kanntet ihr euch schon vorher? Jacqui: Nein. Es war der Geburtstag meiner Tochter und ich wollte eine Buttercrème für sie machen, hatte aber keine Butter. Da habe ich bei meiner Nachbarin geklingelt. Das war der Anfang unserer Freundschaft. Kurz danach haben wir ein Gläschen Wein zusammen getrunken und von da an ging es dann schnell. Jetzt sind wir fast «one big family». Wieso das Freilager? Steffi: Wir haben fünf Jahre beim Triemli gewohnt und haben den Bau des Freilagers mitverfolgt. Am Anfang schien es uns zu gross, zu protzig. Aber dann sind wir vier geworden und die Dreizimmerwohnung war zu klein. Als das Freilager fertig war, fanden wir es dann doch ganz lässig. Wir haben uns sehr gefreut, eine Gartenwohnung zu bekommen. Seitdem wollen wir nicht mehr weg. Marc: Wir haben neun Jahre in Wiedikon in einer Wohnung im Dachstock ohne Lift gewohnt, ein Altbau. Es war super, doch dann kam der Nachwuchs. Ich wollte etwas im Grünen oder mit Garten. Wir haben lange gesucht, haben vom Freilager gehört und standen am ersten Tag im Showroom, als er aufging. Wir haben uns gleich für diese Wohnung entschieden. Es war die einzige Gartenwohnung mit offener Küche. Ihr habt Kinder. Was für ein Familienmodell lebt ihr? Welche Werte möchtet ihr euren Kindern vermitteln? Jacqui: Wir arbeiten beide. Haushalt und Kind teilen wir uns partnerschaftlich. Wir haben keinen fixen Plan, wie wir unser Kind erziehen möchten. Da wir uns als Nachbarn so gut kennen, haben wir die «Date-Nights» 6
Die zwei Familien im Südhof pflegen eine intensive Nachbarschaft.
eingeführt und passen gegenseitig auf die Kinder der anderen auf. Steffi: Das war auch unser Wunsch. Der Austausch und die Kontakte mit anderen aus der Siedlung. Stefan: Wir arbeiten auch beide. Die Kinder gehen in die Krippe bzw. die Schule. Welche Themen beschäftigen euch als Familie? Steffi: Dass wir Eltern auch Freiräume für uns schaffen können. Man sich auch als Eltern mal eine Auszeit nehmen kann. Das klappt gut, wir haben viele Freunde und wechseln uns mit Hüten ab. Stefan: Die Pubertät des Grossen bzw. Altersunterschied der Jungs. Marc: In welchen Chindsgi unsere Tochter gehen wird, was für Möglichkeiten an Schulen es gibt. Wir wünschen uns, dass es so praktisch bleibt wie es jetzt ist, also Chindsgi hier im Freilager oder vielleicht einen Waldkindergarten. Jacqui: Erziehung ist auch ein Thema. Ich bin Brasilianerin und sehe alles etwas lockerer und will meinem Kind viel Raum geben. Marc ist Schweizer und sieht das manchmal anders. Schlussendlich nehmen wir den Mittelweg und sind in Balance. Ihr lebt hier in einem städtischen Quartier? Was spricht gegen ein Häuschen auf dem Land?
Stefan: Nein, nein, nein!!! Wir sind Städter. Wir haben Freunde, die aus der Stadt weggezogen sind, aber die bereuen es bereits. Jacqui: Ich bin ein absolutes Stadtkind. Ich brauche ein Tram vor der Haustür. Marc: Ich könnte es mir schon vorstellen. Ich bin in Rüschlikon aufgewachsen. Wir hatten den Wald gleich nebenan und konnten den ganzen Tag draussen spielen. Ich wäre schon zu haben für ein bisschen mehr Natur. Aber es ist eine gute Lösung hier mit dem Garten und dem Bachwiesenpark und der Wald ist auch nahe. Habt ihr noch einem Wunsch für das Freilager? Marc: Es wird viel gemacht, das gefällt uns. Zum Beispiel die Adventsfenster. Sicher gibt es ab und zu ein paar logistische Probleme mit der Abfallentsorgung, aber das ist nachvollziehbar bei einer so grossen Überbauung. Jacqui: Ich hätte gerne ein Kaffee gehabt, am liebsten im Pförtnerhäuschen. In der Brasserie isst man zwar fein, aber es ist halt kein Kafi. Steffi und Jacqui: Ansonsten sind wir rundum glücklich hier. Das Schönste, was wir haben ist unser Mittwoch. Wir haben beide frei, kochen zusammen und machen oft ein Picknick mit den Kindern im Wald.
Bild: Guido Acker
Mit den Familien sprach Jeannette Jetter
SCHULHAUS
Die fliegenden Klassenzimmer Die Vorbereitungsarbeiten für das neue Schulhaus auf dem Schrebergartenareal südwestlich des Freilagers laufen auf Hochtouren. Der geplante Baubeginn ist Ende 2019.
Visualisierungen: Thomas Fischer Architekt GmbH
Von Peter Egli
So wird das Schulhaus an der geplanten Eröffnung 2023 höchstwahrscheinlich aussehen.
In Albisrieden und Altstetten werden in den kommenden Jahren zahlreiche neue Wohnbauten entstehen. Bekanntestes Beispiel: die geplante Überbauung auf dem Koch-Areal. Der Schulkreis Letzi bereitet sich deshalb auf einen deutlichen Zuwachs an Schulkindern vor. Der zusätzliche Raumbedarf soll mit der neuen Schulanlage Freilager auf dem Schrebergartenareal zwischen Bachwiesenstrasse, Freilagerweg und Flurstrasse abgedeckt werden. Diese wird Platz bieten für 15 Primarschulklassen, drei Klassen der heilpädagogischen Schule sowie eine Tagesschule. Ergänzt wird das Angebot durch eine Sporthalle und eine Schwimmanlage, die ausserhalb der Schulzeiten zusammen mit der öffent-
Die weiträumigen Schulräume.
lichen Grünanlage auch dem Quartier zur Verfügung stehen sollen. Siegerprojekt «Atelier im Park» Den Architekturwettbewerb gewann im Sommer 2016 der Architekt Thomas Fischer mit Koepflipartner Landschaftsarchitekten. Ihr Projekt «Atelier im Park» bezieht sich auf das Prinzip eines «fliegenden Klassenzimmers». Das heisst, dass über einem offenen und weiträumigen Erdgeschoss mit öffentlichen Nutzungen ein Obergeschoss mit Klassenzimmern und Gruppenräumen «schwebt». Im Interview in der Zeitschrift Hochparterre erklärte Thomas Fischer die markante Dachform: «Das durchgehende Sheddach lässt atmosphärisches Himmelslicht in alle Räume dringen. Gleich einem Künstleratelier verschafft es allen Klassen einen Blick zum Himmel.» Mit der weiss gestrichenen Holzverschalung trete die Schule zudem «in einen Dialog» mit Nachbar GZ Bachwiesen. Abstimmung im Mai 2019 Als Einweihungstermin wird der Sommer 2023 angestrebt. «Das Projekt ist auf einem sehr erfreulichen Weg, das
Schulhaus wird zurzeit in der Bauprojektphase bearbeitet. Es ist geplant, die Baueingabe im Herbst dieses Jahres einzureichen», erklärt Lucas Bally, stv. Leiter Kommunikation beim Hochbaudepartement der Stadt Zürich. Eine Abhängigkeit bestehe jedoch zum laufenden Rekursverfahren um die neue städtische Bau- und Zonenordnung. Wenn alles rund laufe, sollte im Mai 2019 über die Vorlage abgestimmt werden: «Demnach rechnen wir mit einem Baustart Ende 2019.» Das Schulhausprojekt wurde inzwischen weiterbearbeitet. Laut Bally sind programmatisch keine Änderungen eingeflossen: «Das Schulhaus wird unverändert mit 18 Klassenzimmern, Spezialräumen, Verpflegungsbetrieb, Doppelsporthalle und Schulschwimmanlage geplant. Die quartieroffenen Aussenanlagen umfassen eine Spielwiese, einen Allwetterplatz, Pausenflächen, einen Schülergarten sowie parkähnliche Grünflächen.» Die über 80 Schrebergärtnerinnen und -gärtner des Familiengartenvereins Aussersihl werden zwar Ersatzgrundstücke erhalten, müssen aber ein Stück geliebte Heimat aufgeben. 7
IMPRESSIONEN
Auf vier Rädern durchs Freilager
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Bilder: Mirko Hofmann, Nora Herbst, Ben Liechti
DAS SAGEN DIE FREILAGER-KINDER
Das nahe GZ ist besonders beliebt Warum es den Kleinen hier besonders gut gefällt und was sie in der Freizeit am liebsten machen. Aufgezeichnet von Jeannette Jetter
Ich finde es cool, dass es grad nebenan im GZ einen grossen Spielplatz mit viel Grün und Tieren hat. Oft gehe ich aber auch velofahren oder im Sommer kommen meine Freunde und wir gehen zusammen in die Letzibadi. Früher wohnten wir im Züri-Oberland, da hatte ich einen weiten Schulweg. Jetzt kann ich zu fuss laufen. Fynn, 10 Jahre
Ich spiele sehr gerne auf dem grossen Spielplatz im GZ oder bin mit dem Mami bei den Hüsli ohne Dächer. Dort ist in jedem Zimmer etwas drin, zum Beispiel ein Spiegel, ein Tisch oder im grossen Zimmer sogar ein Sandkasten. Mir gefällt es zudem, dass ich in der Tanzschule im Freilager ins Ballett gehen kann. Jill, 4 Jahre
Wenn es draussen zu kalt ist, bleibe ich lieber zu Hause und schaue gerne Rabe Socke oder spiele mit den Playmobil Rittern. Im Freilager gefällt es mir sehr gut. Am liebsten gehe ich auf den Piratenspielplatz bei der GZ-Wiese oder schaue die vielen Vögel an, die es dort gibt. Jayden, 4 Jahre
Wenn es schön ist, gehe ich gerne raus zum Velofahren oder klettere die Kletterwand im Freilager hoch. Sie ist nicht ganz einfach, aber ich hatte Glück, runtergefallen bin ich noch nie. Manchmal kommen Freunde von der Schule zu mir ins Freilager. Wir spielen dann draussen Fangis oder Versteckis. Nils, 8 Jahre
Ich gehe in die Krippe hier im Freilager. Am liebsten spiele ich mit den Eisenbahnen. Ich habe eine zu Hause und auch in der Krippe gibt es eine. Bei schönem Wetter gehe ich ins GZ Bachwiesen zu den Ponys und Eseli und den vielen farbigen Vögeli.
Mir gefällt es hier im Freilager. Ich gehe mit dem Skateboard zur Schule. Hier im Freilager habe ich noch keine Kollegen gefunden. Ich spiele aber Fussball mit meinen Freunden aus der Schule oder lese. Am liebsten Erebos, die Geschichte von einem Jungen, der über ein Computerspiel in die virtuelle Welt eintritt. Jamie, 11 Jahre
Layla, 3 Jahre
Wenn es schön ist, gehe ich raus zum Spielen mit anderen Kindern vom Freilager. Wir machen dann Rollenspiele. Eine von uns ist das Mädchen, die andere das Pferd oder wir sind beide wilde Pferde und galoppieren im Freilager herum. Wenn es kalt ist, bin ich drinnen und spiele gerne Lego oder mit den Eltern ein Spieli. Was mir nicht so gefällt hier ist, dass es wenig Grün hat. Emily, 7 Jahre Ich spiele gerne mit den Playmobil Prinzessinnen, Ponys und Feen. Oder ich gehe zu den richtigen Ponys im nahen GZ. Oft bin ich draussen mit meiner Freundin und wir spielen Familie. Jemand ist das Mami und die andere das Baby. Ich bin lieber das Baby. Oder wir sind mit dem Velo unterwegs. Ich kann sogar schon ohne Stützrädli fahren. Ina, 4 Jahre 10
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RÄTSEL
Kinder, wo wart ihr schon mal? Von Noah Munzinger
Einige dieser vier Orte kennst du bestimmt. Ziel des Rätsels ist es, eine Zahl (Beschreibung) mit einem Buchstaben (Bild) richtig zu kombinieren. Bei Fragen, schreibt uns eine Mail an inside@freilager.org. Wir helfen gerne weiter. Viel Spass!
1 – Kinderkrippe Fugu in der Marktgasse 2 – Kinderkrippe Kibiz im Rautiblock 3 – ruum.siebe3, mietbar auch für Kindergeburtstage 4 – Spielplatz im Südhof mit «Röhrentelefon»
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D
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Bilder: Noah Munzinger
C
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KINDERSEITE
Lass den Ping-Pong-Ball schweben Mit einem Tischtennisball und einem Fön lässt sich eines der verblüffendsten Physik-Experimente darstellen. Von Noah Munzinger
Hinter diesem Effekt steckt reine Physik. Der Bernoulli-Effekt ist verantwortlich dafür, dass die beschleunigte Luft im Zentrum der Strömung einen
Unterdruck aufweist. Da die umgebende Luft unverändert Normaldruck hat, ist der Luftdruck ausserhalb des Luftstroms grösser als innerhalb. Der Tischtennisball wird dadurch ins Zentrum des Luftstroms gedrückt und bleibt darin gefangen. Auf magische Weise «schwebt» der Tischtennisball im Luftstrom. Was passiert wenn du den Fön kippst? Oder du die Hand dazwischen hältst? Oder einen zweiten
Bild: Noah Munzinger
Ein gewöhnlicher Fön wird so platziert, dass er kalte oder warme Luft vertikal nach oben bläst. In diesen Luftstrom wird ein Tischtennisball gehalten und losgelassen. Wer jetzt denkt, dass der Ball unaufhaltsam durch die Luft fliegt, irrt sich. Das Verhalten des Tischtennisballs im Luftstrom ist überraschend und verblüffend. Hast du es schon versucht?
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Liebevolle, klare Orientierung in der Erziehung unserer Kinder und ein ermutigender Umgang mit ihnen sind der Schlüssel für ein gesundes Selbstbewusstsein. So entwickeln sich unsere Kinder zu selbständigen, mutigen und verantwortungsvollen Mitglieder in der Gemeinschaft, ob zuhause oder in der Schule! Kurs Mittwoch, 29. August, 12. und 26. September 2018 Zeit: 18.00 – 21.15 Uhr (total 12 Lektionen) Ort: 8047 Zürich, Freilagerstrasse 73, ruum.sibe3 Kursleitung: Jeannette Jetter, Individualpsychologische Beraterin und Referentin für Familie und Erziehung Kosten: CHF 420.- (Elternpaar 560.-) Anmeldeschluss: 06.08.2018 Anmeldung: info@he-institute.ch Human Encouragement Institute, http://he-institute.ch/ 13
FERIEN-TIPPS
So geht Sommer im Freilager Es muss nicht immer Thailand, Italien oder Griechenland sein. Im und ums Freilager lassen sich auch tolle Sommerferien verbringen! Von Ben Liechti
Freilager Theaterwoche Linda Messerli und Meret Weilenmann sind zwei junge Musik- und Bewegungspädagoginnen und haben die Freilager Theaterwoche für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren auf die Beine gestellt. Vom 23. bis 27. Juli, jeweils von 9 bis 16 Uhr, entdecken Kinder des Freilagers Geschichten, die sich zwischen den Häusern verborgen halten. Gemeinsam holen wir diese Geschichten aus ihren Verstecken, erzählen sie neu und setzten diese theatral, tänzerisch und musikalisch um. Am letzten Abend findet eine Aufführung statt. Das ganze gibt es für einen Unkostenbeitrag von 100 bis 200 Franken (Betrag frei wählbar) und für den Infoanlass am 7. Juli um 11 Uhr kann man sich bei linda@mess.ch bis zum 1. Juni anmelden. Blasio Spielaktion in der Badi Wer es lieber etwas sportlich mag und wen es an den heissen Tagen ins kühle Nass, zieht für den wäre doch die Blasio-Spielaktion im Freibad Letzigraben ein passendes Angebot. Das Sportamt der Stadt Zürich stellt auch dieses Jahr im Freibad in unserer Nähe die stadtbekannten Gumpiburgen auf und neben dem Wasser zur Verfügung. Die genauen Daten können auf www. 14
stadt-zürich.ch entnommen werden. Ferienhort für Piloten Auch die Schule Dandelion hat sich für diesen Sommer etwas besonderes ausgedacht. Vom 16. bis 19. Juli bietet das kreative Team einen coolen Ferienhort an. Für 85.- pro Tag dürfen die Kinder zwischen fünf und zehn Jahren im und ums Haus an der Rautistrasse 77 spielen, basteln, bauen, lesen, schreiben, malen, fläzen - wie sie wollen. Flieger und Flugobjekte stehen diesmal aber im Fokus. Infos und Anmeldung: angela.joerg@ schule-dandelion.ch.
Im Ferienhort der Schule Dandelion bleiben die Hande nicht immer sauber.
Zirkusshow mit fliegendem Trapez Wer Spektakuläres sehen möchte, der ist beim Zirkus Chnopf an der Flurstrasse 85 genau richtig. Neben diversen Shows sind die Angebote rund um das fliegende Trapez für Kinder ab 6 Jahren eine tolle Herausforderung. Das Zirkusquartier bietet vom 6. bis 24. August, von Montag bis Freitag Workshops für alle Levels an. Genauere Informationen gibt’s auf www.chnopf.ch. Wilde Tage im GZ Bachwiesen Einen ganz abenteuerlichen Sommerferienabschluss bietet zudem das GZ Bachwiesen. In der Ferienwoche für «WildeKerle» und «WildeKerlinnen» segelt die ganze Rasselbande mit dem Schiff auf eine geheimnisvolle Insel, kämpft sich durch den Dschungel, dahin wo die wilden Kerle wohnen. www.gz-zh.ch/gz-bachwiesen
WM-Bars für die Grossen Tja, während die Kinder bestens versorgt sind, kann ich den Erwachsenen nur empfehlen, sich mit einem kühlen Drink in der Hand vor eine der vielen Grossleinwände in unserer Nähe zu setzen und sich die spannenden Spiele der Fussball WM zu Gemüte zu führen.
Bilder: ZVG, Jeannette Jetter
Für viele Kids des Freilager-Areals stehen bald fünf Wochen Sommerferien an. Wohl kaum eine Familie wird aber die ganze schulfreie Zeit ausserhalb des Freilagers verbringen können und schaut sich nach Angeboten für sinnvollen Zeitvertreib in der Nähe um. Im Folgenden stellen wir euch einige der Möglichkeiten vor, die in unserem Quartier angeboten werden.
KULTURTIPPS
Brainfood für den Sommer Drei Tipps, damit der Sommer auch bei Regen schön bleibt. Von Kati Moser
FILM
«Liliane Susewind – Ein tierisches Abenteuer»
MUSEUM
Kulturama Museum des Menschen www.kulturama.ch
Und wieder ist eines dieser witzigen Bücher aus der Erfolgsreihe «Mein Lotta–Leben» von Alice Pantermüller mit Illustrationen von Daniela Kohl erschienen. Es ist das 13. und trägt den enigmatischen Titel: Wenn die Frösche zweimal quaken. Die Geschichte beginnt am «Dienstag, der 10. April» und endet am «Freitag, der 27. April». In dieser Periode passieren allerlei spassige Dinge mit Lotta und ihrer Freundin Cheyenne. Es gibt ein Vorlesewettbewerb, der den Protagonistinnen schwer auf den Magen liegt. Und ein schwarzer, böser Mann, viele schwarze
Katzen und noch mehr Aberglauben. Das Kinderbuch lebt von einer authentischen modernen Sprache mit vielen «voll cool», «crass» und «total genial», witzigen Formulierungen und Sätze zum schmunzeln. Die Seiten sind durchsetzt mit Zeichnungen, verschiedenen Schriftarten, Sprechblasen. Dass allen Beteiligten die Arbeit am Buch einen Heidenspass gemacht hat, darauf würde ich sofort wetten. Und wer Lust hat, kann sich einige Buntstifte schnappen und die Figuren ausmalen.
Liliane (Malu Leicher), von allen Lilli genannt, ist ein aufgewecktes elfjähriges Mädchen mit feuerrotem Haar. Lilli kann etwas, was die anderen Kinder nicht können: Sie hat die Gabe, mit Tieren zu reden. Das kann auch ihr aufgeweckter Hund Bonsai bestätigen, der sie morgens liebevoll abschleckt und sie zum Aufstehen ermuntert. Doch Lilli’s aussergewöhnliche Gabe hat sie schon manch einmal in Schwierigkeiten gebracht und die Familie gezwungen, sich in eine andere Stadt nieder zu lassen. Es ist wieder mal so weit, der Umzug hat stattgefunden und Lilli
verspricht ihren Eltern, ihr Geheimnis für sich zu behalten und nie mehr mit Tieren zu sprechen – mit Ausnahme natürlich von Bonsai. Doch dann passiert etwas Furchtbares: Im Zoo verschwinden Tiere und jetzt wurde auch noch der Baby–Elefant Ronni entführt. Lilli kann nicht tatenlos zuschauen. Hilfe bekommt sie vom Nachbarsjunge Jess (Aaron Kissiov). Der Film basiert auf dem Erstlingswerk der Deutschen Kinderbuch– und Romanautorin Tanya Stewner. Mittlerweile sind weitere 17 Bände erschienen.
Hier werdet ihr Sachen sehen, die sehr, sehr alt sind. Teilweise älter als eine Milliarde Jahre! Es gibt viel zu entdecken im pinkfarbenen Haus im Zürcher Englisch-Viertel. Hinter dem grossen Fenster des Vorbaus ziehen zwei Tierskelette die Blicke auf sich. Das Kulturama Museum des Menschen wurde 1978 von Paul Muggler als weltweit eines der ersten Evolutionsmuseen gegründet. Es will Wissen über den Menschen so vermitteln, dass es für alle verständlich ist. Trotzdem ist beim Rundgang die Hilfe von Mami oder Papi erforderlich, oder man
Alice Pantermüller & Daniela Kohl, Arena Verlag, ab 8 Jahren.
Im Kino, 102 Minuten Länge.
nimmt an einer der Führungen teil. Betritt man den grossen Ausstellungsraum ist man überwältigt: An den Wänden hängen didaktische Tafeln, in den Vitrinen ruhen Fossilien, Schädel, Knochen, Skelette. Quallen hängen von der Decke. In der Mitte des Saals gibt es drei Saurierskelette. Anhand von echten Fossilien und detailgetreuen Rekonstruktionen führt eine Zeitreise von den Ursprüngen vor 3,5 Milliarden Jahren bis zu den ersten Schriftkulturen Europas. Eine zweite Zeitreise beleuchtet die Entwicklung des Menschen. Englischviertelstrasse 9, 8032 Zürich
Bilder: ZVG
BUCH
«Mein Lotta–Leben – Wenn die Frösche zweimal quaken»
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Hofgesang mit dem Freilager-Chor Der Freilager Chor singt am 6. Juni in der Marktgasse vor der Kinderkrippe FUGU im Rahmen der Zürcher Aktion «Hofgesang».
Inspiriert von den erheiternden Gesangsauftritte an Fürsten- und Königshöfen, formte sich in den 90er Jahren in Zürich die Idee eines vielstimmigen Hinterhofsingens, mit dem Ziel, die schönen Höfe zu feiern und die Vergessenen in Erinnerung zu rufen. Der im September 2017 gegründete Freilager Chor, unter der Chorleitung von Magda Vogel, hat sich auf den Hofgesang mit seinen 30 Chormitgliedern vorbereitet. Geprobt wird alle zwei Wochen im GZ Bachwiesen. Der Chor bearbeitet pro Semester vier bis fünf thematische Songs aus verschiedenen Epochen, Stilen und Sprachen. Geübt wird jeweils für einen SemesterAuftritt vor Publikum. Der Freilager Chor schaut bereits auf zwei Auftritte in der Weihnachtszeit zurück und ist beschwingt, mit weiteren Auftritten die Nachbarschaft zu erfreuen. Der nächste Auftritt am 6. Juni Am 6. Juni singt der Chor vor der Kinderkrippe Fugu an der Freilagerstrasse 57 um 19.15 Uhr. Das Spektakel ist kostenlos. Wir freuen uns auf zahlreiches Musikgehör von unserer Nachbarschaft. Auch weiterhin sind wir auf der Suche nach verborgenen Männerstimmen. Die Freude am Singen ist am wichtigsten. Den richtigen Ton finden alle irgendwann.
Singende Vereinsmitglieder haben sich zu einem Chor zusammen getan.
Infos zum Freilager Chor Im Freilager Chor lernen wir Lieder aus verschiedenen Epochen, Stilen und Kulturen kennen. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Eine Schnupperlektion ist kostenlos. Zurzeit suchen wir vor allem noch Männerstimmen. Proben: Nächste Termine: Ort: Kosten: Chorleitung: Anmeldung:
Mittwochs von 18.45 – 20.15 Uhr, alle 14 Tage Siehe www.freilager.org/chor Lounge 1. Stock, GZ Bachwiesen Fr. 160.- pro Semester Magda Vogel, www.dievogelfreien.ch Claudia Bucher, musik@freilager.org
Save the Date!
Am 25. August 2018 findet unser Freilager Sommerfest statt! 16
Bild: ZVG
Von Claudia Bucher