Issuu on Google+

der Landeshauptstadt Innsbruck !' ! ch c i n t

e i n IN a l

i m

Ä)l l) II a l

<5 ä) r i s t l e l t n n g : R a l l) a il S

3. S t o c k , Z i m m e r ^)^r. l l) 0 Fernsprecher N r . li.'l7l/19()

E r b ä l t l i c h beim R a t h a u s - P o r t i c r Dezember I960

23. Jahrgang

Aus dem Innsbrucker Gemeinderat Der Gemeinderat versammelte sich am lì. Dezember 1 !»»>!! .zu einer Veschäftssitzung. Bürgermeister Dr. lugger leitete die Sitzung ein mit Dankesworten an Landeshauptmannstellvertreter Dr. Kunst für die Aufgaben und für die Mühen, die er im Interesse der Innsbrucker Verkehrsbetriebe-AG, und der AG.-Stubaitalbahn als Aufsichtsrat gehabt hat. Dr. Kunst gehörte seit 1948 bis 25. November 1960 dem Aufsichtsrat der beiden Betriebe an, war vom Jahre 1953 bis 1957 Vorsitzer-Stellvertreter und dann Vorsitzer des Aufsichtsrates. Bürgermeister Dr. lugger sprach Stadtrat Dipl.I n g . Hradetzty und Gemeinderat Egger zur Vollendung des 60., Gemeinderat I n g . Fritz zum 50. und Gemeinderat Peintner zum 30. Geburtstag Glückwünsche aus. Gemeinderat Klingler wurde der Titel Oberschulrat verliehen' er wurde hiezu beglückwünscht, Hierauf beantwortete Bürgermeister Dr. Lugger Aufragen des Gemeinderates D i p l . - I n g . Nhomberg und Genossen, betreffend die Kostenüberschreitung beim Umbau der Nordtettenbahn und beim Ball des Freistliwimmbades. Ein Antrag des Stadtrates Gamper, Grundvertäufe in der öffentlichen Sitzung zu behandeln, wurde abgelehnt. Bürgermeisterstellvertreter Maier berichtete über den Antrag des Stadtrates bezüglich des Verkaufes des „Kiene-Schlöstls" an Franz Kelderer. Der Antrag wurde nach einem Einwand des Stadtrates Gamper mit Mehrheit angenommen. Bürgermeister Dr. Lngger legte den Anlrag der Personalansschüsse der Hoheilsoerwallnng und der Slaolweite oor, Bestimmungen über Nenlenzusclnisse für städtische Vertragsbedienstele zu genehmigen. Der Gemeiüderal nahin den Antrag einstimmig an. M i l den neuen Bestimmungen sind die zusätzlichen Versorgungsbesliinninngen für die städtischen Arbeiter und Verlragsangestellleii xen geregell worden. Stadtrat Si'ch »rüg ^'Iulräqe des Finanzausschusses vor. Der Gemeinderat bewilligte Rachtragstredite: 325.000. Schilling. Beilrag zum Wandertheater.

30.000.^ Schilling für Medizinen uuo Impfstoffe, 250.000.— Schilling für Miete von Erdabbaugeräten. Der vom Gemeinderat am (i. März 1958 beschlossene Gebührentarif zur Gebührenordnung für den städtischen Schlacht- und Schlachtviehhof wird ergänzt durch eine Anertennungsgebühr für die Zuweisung ständiger Verkaufsplätze in der Fleischgroßmarkthalle. Je Vertaufsplatz und Monat 50.-- Schilling. Dem Antrag des Finanzausschusses, ab 1. Jänner 1W1 die Vergnügungssteuer bei den der Kartensteuer unterliegenden Veranstaltungen mit erhöhten Steuersätzen zu erheben, wurde mit Mehrheit zugestimmt. Zur Errichtung des Urnenfriedhofes im Weftfriedhof wurde ein Kredit von 200.000.-^ Schilling freigegeben: für die Anschaffung von beweglichen T u r n geräten für die Turnhallen der Doppelvoltsschule Pradl-Ost die Haushaltspost von 220.000.— Schilling auf 400.000— Schilling erhöht. I m Zusammenhang mit dem Bau einer Turnhalle durch das Kloster der Ursulinen wurde diesem subuentionsweise die Abgabe vom Strcchenbauaufwand von 13.590.— Schilling erlassen und für ein Darlehen ein Zinsenzuschuß von 3 Prozent bewilligt. Über Anträge des Vauausschusses berichtete Gemeinderat I n g . Fritz. Es wurden Änderungen der Teilbebauungspläne Nr. 15 für den Bereich Kirschental M a r i a h i l f ! Nr. 38/a für den Vereich Leipziger Platz; Nr. 90/a für den Vereich Höttinger Äu—Nordseite; Nr. 21 für den Bereich Anton-Nauch-Straste Südseite; Nr. 4 für den Vereich G r ü n d e n ^Ne,! !ü l9/2/:j/5/li der Kntastralgemeinde Hötting; Nr. 51 für den Bereich Giesjensiedlnn^ Nr. 5/c! für den Bereich Arzl Schießstand; Nr. 80 für den Bereich Neue Ehirurgische Klinik.' Nr. 5 w / l , für den Bereich Kirche Sieglanger und W i l ten-^d'est für den Bereich >')aspi!igeistraste, beschlossen. Der Teilbebauungsplan Nr. 70/^l als Erweiterung zum Teilbebanungsplan Nr, ,"><»? Miiblau Schiller-


Seite 2

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Hof wurde mit Vom Änderungsvlan Nr. 80/^ znni Flächenwidntungsplan. wie auch eine Ergänzung zlii» Bebalilingsplait :j!Wc — Reichenau aitgenominen. '.»lach i; 7^l der Innsbrucker Baliordituilg wurden '<.'lusnahlnegenehntigunge!l erteilt an Hermann Köslenbalinler, Otto Anders. Carl und Lucio Betz, Toni P i t t i , Pfarramt Hotting und Franz und Elisabeth Sopelsa.

Nummer l ^

Überdies wurden Ermässigungen von der Vorgarlenliefe für Hans Wohiitz und Christine Skopoli so^ »vie Max, Schreiner bewilligt. Der Sladtgemeinde Iitltsbrlick wurden einige Vai, deiuilligungen gemasi H 10.') der Iilnsbrllclei ^^n> ordnung erteilt. Der Bürgermeister schloß die öffentliche Sitzung, der sich eine vertranliche Beratung anschloß. Schi.

Eröffnung der neuerbauten Volksschule Pradl Ost Am Samstag, den N». November 1960, fand die feierliche Eröffnung der Volksschule Pradl-Ost, des größten Schulneubaues in T i r o l nach dem zweiten Weltkrieg, statt. Strahlend blauer Himmel wölbte sich über der in festlichem Schmuck prangenden Schule, deren Eingangswege von Schulkindern, die dieses neue Schulhaus bevölkern, umfäumt waren. I n der großen Eingangs- und Pausenhalle hatte sich eine große Anzahl von Ehreitgästen eingefunden, um der offiziellen Übergabe des Hauses seiner Zweckbestimmung beizuwohnen. Umrahmt von Darbietungen eines Schülerchors und eines Vläserchors der Vundes-Lehrer- und Lehrerinnenbildungsanstalt nahm Seine Gnaden, der hochwürdigste Herr Prälat Propst Dr. Heinz Huber die Weihe des Hauses und der Schultreuze vor und empfahl Schulkinder und Lehrpersonen dem Schütze und dem Segen Gottes, zum Wohle und Heile unseres Voltes und Vaterlandes. '.»lach einem Musikstück des Vläserchors der L B A und einem kurzen Gedicht „Das neue Haus", vorgetragen von einem Schüler, übergab der Vaureferent im Gemeinderat, amtsführender Stadtrat Dipl.-Ing. Robert Kummer, das Haus offiziell dem Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck. Stadtrat Kummer gab in feiner Ansprache einen interessanten Überblick über die Vauuorgeschichte und die Vaugeschichte selbst, wobei er besonders die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den planenden Architekten, dem Stadtbauamt und den anderen am Vau beteiligten Faktoren hervorhob. Anschließend führte Bürgermeister Dr. Lugger in seiner Festansprache aus: Heute sind w i r aus einem ganz besonders festlichen 'Anlaß zusammengekommen. Der größte Schillhausneubau Innsbrucks seit dem Ende des ^. Weltkrieges wird nunmehr offiziell seiner Bestimmung übergeben. Unsere Schulkinder der Stadtteile P r a d l und Reichenau bevölkern schon seit Schulbeginn diese Anstalt »nd haben sich, wie ich weiß, in der Zwischenzeit bereits gut eingewöhnt. M i t der Fertigstellung der beiden neuen Turnsäle in den letzten Tagen sind nun alle für den unmittelbaren Schulbetrieb vorgesehenen Räume benutzbar, so daß damit der geeignete Zeitpunkt für die feierliche Einweihung und Eröffnung dieser Schule gegeben ist. Die Festhalle, welche nicht nur der Abhaltung oo» Schulfeiern und Elternabenden, sondern auch für kulturelle Zwecke Verwendung finden soll, die Ätutierberalungsstelle sowie die vorgesehenen Spielplätze

und Grünflächen neben und hinter dem Schulgebäude können in Anbetracht des Einbruches der Kaltwetlerperiode erst im nächsten Frühjahr in Betrieb genom men werden. Die Fertigstellung dieses Schulgebäudes stell! ge wissermaßen die Krönung der btsherigen städtischen Pflichtschulbauten dar. Nach dem Neubau von Schulgebäuden in den Stadtteilen Sieglanger, Allerheiligen, am Fürstenweg und in Neu-Arzl, nach dem Wiederaufbau der schwer bombenbeschädiglen Voltsschnle I g l s , der Mädchenvoltsschule Fischerstraße. Mädchenuolksschule Innere Stadt, also dem Vundesrealgi)mnasium für Mädchen, Voltsschule Pradl und der Aufstockung der Hanptschule Hötting. Errichtung zweier neuer Turnhallen bei der Fischerschule, Umbau des Eiebererhauses zu einer Mädchenvoltsschule, ist nun diese Schule als fünfter und größter Reubau fertiggestellt worden. Wenn man auch bisher auf dem Schulhaussettor bemüht war, bei jeder Planung den letzten Stand der technischen und schulischen Entwicklung zu berücksichtigen, so sticht doch dieses Bauwerk hier besonders in verschiedener Beziehung hervor. Ich glaube, nicht zu übertreiben, daß dies ein Ergebnis der besonders guten Zusammenarbeit zwischen den planenden Architekten, den Bau- und Schnlfachleuten sowie den beteiligten Firmen ist. Dieses Haus ist nicht mehr der nüchterne, zweckmäßige aber irgendwie unpersönliche Schulbau der früheren Jahrzehnte, fondern es ist gewissermaßen ein Spiegelbild der modernen Wohnkultur. Wenn Sie diese Schule lind ihre gesamte Einrichluug betrachten, so werden Sie zugeben müssen, daß eine gewisse Liebe zum Werk und eilte Begeisterung für die Sache vorhanden waren lind daß die gesamte Plauuug mit größtem Einfühlnngsvermögen für die Bedürfnisse der Schüler und die Ausgaben der Lehrer gestaltet wurde. Als der Unterricht in den hier untergebrachten mcr Voltsschulklassen erstmals Mitte September diesem Jahres aufgenommen wurde, kamen >in>.' besoigie Stimmen von Eltern zn Gehör, daß dieses Gebäude am Stadtrand zu entlegen wäre lind daß es alici, in straßenmäßiger Hinsicht von seilen des Einzugsgebietes des neuen Wohnviertels in dcr Reichenau zuwenig erschlossen sei. Wenn hellte i» dieser Umgebung die zahlreichen Baulräue zum Zeichen eines unbändigen Ausbauwillens unserer Stadi weithin in da>> Unici sichtbar sind, werden doch schon in naher schöne Straßen und Gehwege die geeigneie Ve dung zu dieser Schule schassen.


Nummer 12

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Das Konzept der Sladlfübrung ist ans diesen Werfen des Schulraumschaffens getennzeichnet. Auch die lommcndcn salire lverden zu nützen sei», »in einer seils de» Wecliseliinlerricl)! ix allen Stadtteilen zu beseitigen nud andererseits weiteren zeilgemäßen, gesunden Schnlrcnim zu schassen, »vobei in die Schulunünbeschasfung iinmer der nvllvendige Turnhallenlnni einzubezieben ist. So ist i» Vau.' die Großturndalle der Leilgeb'Schule. i,, Planung bzw. Vorbe reünng sind Vollssclinlen im Gebiete der Reichenau il,id in Arzl. die Haliplschulerweileruug in Hotting li,id die Vorsorge für eine Hauptschule für das nordöstliche Stadtgebiet, um Wesentliches zu nennen' dazu lommen Bauvorhaben, wie beispielsweise Aufstoktungsarbeilen an der Knabenhauptschiile Pradl oder Ausbau des Siebererhaus-Osttrattes. Abschließend ist es für mich eine freudig erfüllte Pflicht, allen Kräften, welche so vorbildlich an dem Werden und an der Gestaltung sowie Finanzierung dieses Gebäudes und seiner Einrichtung mitgewirkt Imben. meinen herzlichen Dank zn sagen. Wesentlich aber bleibt gerade für dieses Wert der Geist der persönlichen Liebe zum Werk, wie sie der indische Philosoph Rabindranath Tngore zum Ausdruck brachte, wenn er sagte.' „Ich weiß, wenn cnich die meisten Menschen vergessen zn haben scheinen, daß Kinder lebendige Wesen sind, lebendiger als Erwachsene, die schon in einer Rinde von Gewohnheiten stecken. Daher ist es für ihre geistige Gesundheit und Entwicklung unbedingt nötig, daß man sie nicht in Schulen steckt, deren einziger Zweck Unterricht ist, sondern daß sie in einer Welt leben, deren leitender Geist die persönliche Liebe ist." I n diesem Sinne übergebe ich Ihnen, Herr Stadtrat, die Schlüssel zu dieser Schule. Möge dieser Geist

Veite 3

persönlicher Liebe Ellern, Binder und Velirerschasl immer verbinden. Amlssülnender Stadtrat ^Irüiur >)nidl übernahm die Schlüssel der neuen Schule mit folgenden W o l l e n ! Ich dante für die Übergabe des Schlüssels zur Voltsschule Pradl-^st. Auch diese Schule soll zum Segen der Stadlgemeinde werden nnd sie wird es sicherlich werden, weil gerade bei uns drei besonders erforderliche Dinge zusammenwirken, nämlich die Schulfreundlichleil der Sladlsührnng, die Echullüchtigleit unserer Lehrerinnen und Lehrer nnd die von den Eltern geförderte Schulwilligteil unserer Kinder. Der Schlüssel wird immer bereit sein für deu Einlaß in dieses Haus und junge Menschen aufschließen für ein künftiges fruchtbares und erfolgreiches Wirten in der Gemeinschaft. Eine Schülerin nnd ein Schüler der A. Klasse übermittelten nnn in hervorragendem Vortrag den Dank der Schüler für dieses schöne Heim in wohlgesetzten, von Direktor Unterwnrzacher »erfaßten Reimen, während ein Schüler der letzten Klasse seinem Bedauern darüber Ausdruck verlieh, daß es ihm und seinen Kameraden nur mehr ein Jahr vergönnt sei. in dieser allen modernen Erfordernissen entsprechenden Schule lernen zu dürfen. Ein Vortrag des Schülerchors und die gemeinsam gesungene Landes- und Bundeshymne beendeten die eindrucksvolle Feier. Am Samstagnachmittag lind am Sonntag stand dann das neue Schulgebäude zur freien Besichtigung durch die Bevölkerung offen, um allen Gelegenheit zu geben, sich von der Aufgeschlossenheit und Fortschrittlichkeit der Stadtgemeinde Innsbruck im Schulbau zu überzeugen. Dr. Trentinaglia

Stellenausschreibung Zl. I^ll). 3759/1960 Innsbruck, am 6. Dezember 1960 Etellenauoschreibung Beim Sladtmagistrat Innsbruck. Mutter- und Säuglingsfürsorgestelle, gelangt der Dienftposten einer Säuglingssürsorgerin zur Besetzung,der hiemit öffentlich ausgeschrieben wird. ^Inslellnngserforde»nisse für diesen Posten sind a) I>) l) c!) c)

die österreichische Staatsbürgerschaft, körperliche lind geistige Eignung sür den Dienst, eiüwandsreier Leumund, Höchslaller von ."> l Ialireu, Absolvierung einer in Österreich anerkannten Fürsorgerinnen- oder Säuglingspslegeschule.

<) nach Möglichkeit mehrjährige Praxis in der Säuglingsfürsorge. Bewerbungen um diesen Posten sind entsprechend gestempelt und belegt mit Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Leumundszeugnis, amtsärztlichem Zeugnis, Lebenslauf, Studien- und Verrvenduugszeugnissen sowie Lichtbild bis spätestens 15. Jänner 1W1 nnter persönlicher Vorstellung beim Leiter des Städtischen Gesundheitsamtes. Stadtphysikus Doktor Unterrichter. Innsbruck. Fallmerayerstraße 1, 1. Stock. Zimmer Nr. :!:59. an Werktagen mit Ausnalime des Samstags zwischen 10 und 12 Uhr einzureichen. Der Magistratsdirettor.' Dr. Mn„a.utsch


Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Seite 4

Nummer 12

Natürliche Bevölkerungsbewegung Das Statistische Amt 5cr Staöt ümiöbruck ^ibt folgende ^

üauon

insgesamt

^> l, t a a n sä s s i ^ r

Stanüeofällo im November 19<i0

1959

1958

I'.1<!0

1959

82

78

70

N : 62 ? : 63

ehelich unehelich Totgeburten

211 98 113 181 30 5

215 104 111 173 42 12

192 102 90 163 29 2

118 56 63 101 18 2

62 62 105 50 55 80 25 2

Sterbefälle männl, davon wcidl.

109 59 50

111 58 53

115 59 56

82 43 39

82 43 39

Eheschließungen Geburten Knaben davon ^ , „ , . Mädchen

I!158

42 100 4« 17 1 8«: 41 45

v 8taciti(un<ä1iclie Leiträ^e von Dr. Karl

Innsbruck vor hundert Jahren Dezember 7. wird die Ernennnng des Professors ani Iosevhs-Polytcchniknm zu Ofen D r . Aitton Werner znm ordenti. P r o fessor der Naturgeschichte an der Iuusbrncker Universität bekanntgegeben. !0. bis 24. ließ der Provisor. Bürgermeister D r . Nenner die Nählerlisten für die künftige Wahl des ncncn B ü r geransschnsses „zn Iedernianns Einsicht im Vorzimmer des Natssaales" anflegen. 17. findet der Thomasmarkt statt, bei dem die Stubaier Eisenwaren gntcn Absatz haben. A m Stadtplatz sind die Oberinntaler .Motzen nnd nnter den Gewölben das Zeltenzeng sehr gefragt. Wegen der Teuerung des Mastfutters werden nnr ganz wenige geschlachtete Schweine gebracht. 20. wird das neueste Werk von Oskar von Redwitz, der „Znnftmcistcr von Nürnberg", znr Erstaufführung gebracht. — kommen die Nenjahrsentschuldignngskarten für 18»>1 znr Ausgabe, die, um einem praktischen Zweck zu entsprechen, eine Eisenbahnkarte von ganz Teutschland zeigen, nmgcben von einer Übersicht über die wichtigeren Stationen, Anknnfts- und Abfahrtszeiten, sowie die Fahrpreise. — gibt der Eskamotcur uud Ventriloge August Broeta Vorstellungen. Als Meisterstück seiner Banchrcdckuust wurde die Nachahmuug des Schellengeklingels eines aus der sscrne kommenden und vorüberfahrenden Schlittens genannt. 24. läßt der Statthalter Erzh. Carl Ludwig bei einer Ehristbanmbeschcrnng vier arme Schüler ^dcr Musterhaupt schule nnd vier Schülerinnen der Ursuliuenschnle bewirten und gaN) neu bekleiden.

I m Monat Dezember I860 wurden die Gemüter der Innsbrncker hauptsächlich durch die bevorstehenden Gemeindeansschußwahlen erregt. So schreibt im „ V o t e n " vom 27. Dezember ein Ungenannter: „Die Landeshauptstadt Innsbruck hat durch den Eifer, mit welchem sie sich zu den bevorstehenden Gemeindewahlen vorbereitet, ein uachahmnngswürdigcs Beispiel gegeben, welches aber in den wenigsten Gegenden des Landes ein gleiches Streben hervorgerufen hat. Ich finde mich nicht veranlaßt, die nahen oder fernen Ursachen dieser beklagenswerten Erscheinnna, zu erforschen und aufzudecken, mir kann ich nicht umhin, aufmerksam ,zn machen, daß die Wahl der Gemeindevorsteher nnd ihrer Räte an nnd für sich, nnd insbesonders in den jetzigen Zeitlänfen eine hochwichtige ist. Denn uneigennützige, mit den Bedürfnissen der Gemeinde vcrtrantc, u n parteiische uud gerechte, fähige uud charakterfeste, gewissenhafte und religiöse Männer werden die Gemeinde doch anders nnd besser vertreten nnd die Angelegenheiten derselben doch anders nnd besser besorgen als solche, welche nur zu leicht für sich nnd ihre Genossen auf jeden Vorteil haschen, welche alles wissen wollen und doch im Grunde die Bedürfnisse der Gemeinde nicht kennen, welche viel reden nnd nichts tun, besonders wenn das Wohl der Gemeinde ein Opfer von ihnen fordern würde, welche den einen Teil bevorzugen uud deu audcru zurückstoße», welche die religiösen Bedürfnisse für ciuc gleichgiltige Sache halten, und sich für die sittliche Ordnung in der Gemeinde ebenso wenig alv wie im eigenen Hanse bekümmern . . . " ,>m selben Blatte erschien auch eine „Eiuladung ;>lr B i l dung einer nenen Wählerversammlung", die folgendermaßen begann: „ Z n m erstenmal seit ;ehn Jahre» üben die Bürger dieser Stadt wieder das kostbare Recht, durch neue Wahlen jene Männer zn bestellen, welche die Angelegenheiten dieser Gemeinde nnd damit auch einen Teil der Interessen des Vaterlandes besorgen sollen. Die lebendige Teilnahme, welche sich für die bevorstehenden Wahlen aller-


Nummer 12

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

wärts kund gibt, is> eine höchst erfreuliche Erscheinung. Sie gibt Zeugnis dasiir, daß die Einzelnen das Wohl der Gc° samtheit als einen Gegenstand ihrer eigenen Sorgsalt behandeln. Größte Gewissenhaftigkei! der Wahl is! besonders diesmal eine heilige Pflicht, demi rinrrsei!',' ,s! das ganze Slaat^wesen in einer entscheidenden llmbildnng begriffen, während welcher die Regierung mehr als je auf die eiusichts volle uud energische Müwirknng der (Gemeinden angewiesen ist, andererseits droh! das kommende Frühjahr Gefahren über unser ^and zu bringen, denen gegenüber eine ihres Zieles klar bewußte und feste Leitung der Landeshauptstadt -,u einem doppelt dringenden Bedürfnis wird . . ." Schon am 22. Dezember hatte der bekannte I n r i s i und spätere Vandeshanptmann D r . Haßlwanler nnler dem Titel „Fliehe! uud suchet! Auch ein Programm ;nr Wahl des Bürgcrauöschusscs" seine Meinuug zum Besten gegeben. Z u erst zählt er sumniarisch jene Männer ans, vor denen die Wähler fliehen sollen, wie ;. B.: „Fliehe! sene, denen Reli-

Seite 5

gion ein bloßes Wortspiel, deren Gebräuche nur leere Ccrcmonien sind! denn wie sollen solche über unsere Kirchen, Schulen nnd Stiftungen wachen. Fliehet jene, die übermäßigen Aufwand machen, deren Vcrmögensverhältnisse zerrülie! sind, denn sir werden auch der Stadt leinen geordneten Haushalt bereiten. Fliehet jene,, dcuen jede Neuerung schon ein (Greuel ist, denn es ist die Zeit des Fortschrittes." An zweiter Stelle schildert er dir Eigenschaften, die gesnchl werden sollen, ;. B.: „Suchet daher Männer, von denen ihr wisset, daß sie Religion und Tugend achten, nichl bloß -,nr Schan tragen, sondern wirklich üben, denn lonsl gibt es keine wahre Bürgertngend. Suchet statt Wortekrämcrn solche, von denen ihr wisset, daß sie sich in Tagen des Bedarfes für die Stadt, für ihre Mitbürger verwendet haben. Suchet Männer, welche die städtischen Verhältnisse nnd die Wunden Stellen unserer Tage kennen, Willen nnd M u t haben, dieselben, ohne sie tiefer anzureißen, zn heilen . . ."

Vas Nichtigste vom letzten Monat 12. hält der deutsche Bundesministcr fiir Familien- uud

lWN: !.. halten die CV-Vcrbindnngen von Innsbruck ihren feierlichen Semoster-Antritts-Kommers. 4. stirbt Bezirkshanptmann i. R. Hofat D r . Gnstav Frh. v. Reicher ini 80. Lebensjahr. — wird in dem durch einen Erweitcrnngsban beträchtlich vergrößerten Knnstpavillon als erste Ausstellung die des' akad. Malers Prof. Franz Krautgafser eröffnet. 5. findet die feierliche Inauguration des neuen ^la^niiìcuz Univ.-Prof. D r . Siegfried Tapfer in Gegenwart des Bundesministers für Unterricht D r . D r i n i mel statt. ^ veranstaltet die Photosektion des Tonristenveroines „Die Naturfreunde" eine Ausstellung von Ainateurlichtbildern, die von über 10.000 Personen besichtigt wird. ?. werden die erweiterten Räumlichkeiten der Landcsberufsschnlc für das Friseurgewerbe in Betrieb genommen. li.'

wird in der Tiroler Handelskammer anläßlich der l,'i. Österreichischen Buchwoche eine Bnchansstellung eröffnet.

Ingendfragen D r . Würmeling einen vielbeachteten Vortrag. wird die Volksschule (siehe Seite 2).

Pradl-Ost

feierlich

eingeweiht

2N. nimmt Se. Ex,z. Bischof D r . Panlns Nnsch i n Gegenwart von Bürgermeister D r . Alois Lugger die Weihe des ueuerbautcn P f a r r - nnd Jugendheimes Wilten-West vor. 22 erreicht ein Segelflugzeug die Höhe von 6900 Meter. 24. stirbt Bildhauer Walter Bacher nach qualvollem Leiden im 5>3. Lebensjahr. vollendet Univ.-Prof. D r . K a r l Jar,, ein hervorragender Vertreter der klastischen Philologie, sein 75. Lebensjahr. wird die Tiroler Landesgedächtniskirche Sankt Panlus im Pradler Saggen, deren Grundstein zum Gedächtnis an die 150-Iahr-Feier der Tiroler Freiheitskriege am 9. A p r i l 1959 gelegt worden war, von S r . .Exz. Bischof D r . P. Rnsch in Gegenwart von Landeshanptmaunstellvertreter I . A. M a y r nnd Bürgermeister D r . Alois Lugger feierlich eingeweiht.

Verzeichnis über die im Monat November 1980 beim Stadtmagistrat Innsbruck ausgestellten Gewerbescheine bzw. Konzessionsurkunden K a r l Schaffcrer, Iahnsnaße l ! , Hnndel^agentnrgewerbe. L r . Aulon Aucr, Innslraße 4!i, verkäufliches Bäckcrssewerbe. ^oscf Talvcumoscr, Gnmppstraße 1^, (Lin^elhaudel mit Grmischt>oareu. Josef Ttolz, V i l l 2<>, ^»erlleiuer» von Brennholz mittels fahrbarer Kreissäge. Franz wlähle sen., Stiftsgasse 2, Einzelhandel mit Geschirr, Hans- nnd Küchengerälen. ?iorbcr< Tollinacr, Amrascr Straße 1<>^, ^»lasergewerbc. Rudolf Blic»,, :'Iniras «1, Gast- nnd Schankgewerbe in der '^e!vieb>,'s^vn, rines ,,Gaslhansls", ssa. „?ludrca<l Hoscr Kommanditnescllschaft", Kufsiei,,, U» tcrcr Ttadtplatz 27 2!», Veopoldstraße -'^, Grmischtwalen liande! X^irlreide, Fntter- nnd Düngemittel, Kolonial , Färb- und Materialwareu, W r i u und Spirünoien), >>1ueig' Niederlassung in Innsbruck. fticrtr»d Odcrliauscr, Peter Mayr^Tlraße l, <^>r,'s'i!)!inde> ini! landN'irtschafllichen Prodnllen. Friedrich Knl>ll>a»,>ucr, Cgger^ienz Straße 2!i, Handel ini! Alteisen und Melallware». M a r i a Vrnudl

geb. Piai.;, Sleinbrnchstraße ^, Gast- nnd SchankgeN'erbe in der Betricbsform eines „Gasthauses". Fa. trum Pradl, Inhaber Alois nnd Martha Taurcr H», Bnrgenlandslraße ^.'5,. Gemisch!>varen ^in',e!l,andel. Fa. „H. Tchrack, Antomlibilvertriebs-Attiensscscllschast", Wien I., Tchubertrina. '.>, Marktgraben 2,">, Einzelhandel mit Kraftfahr^iigen, Schleppern, Anhängern, deren Zubehör, Ersatz« und Bereifung, Zweigniederlassung von Wien. — V.ilarton qeb. Elsbacher, Inns!vaße l'>! .,, von Kvaslsalnieiigex. Heinrich Keldercr, ^ Josef ^lv,iße i.'!^, Handel niil SiißN'aren nnd Kandilen. Vaumssarincr, Biirgerslraße 2^, Komm issi onsU'ar nnd Handelsagenlnrgewerbe. Panla Jancsch qcb. Mrnbclnil, Defreggerslraße !i7. Gast nnd Schansgewrrbe in der Betriebssorm eines „Gasthauses". Walter H o f m a n n , Erlevslraße:i. Kredüvermilllnng unter Ansschlnß der ^ e r i u i t l ^ lung von Hvpothefarkredilen. Josef Haas, Salnrner


Seite 6

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Strafte 11 (bewerbe der Drucker, ciuqcschräukt auf die Ausiibuua, einfacher Vcrfahrcusartcu. Joses Haid, Höttinger Au <i4. Lastfuhrwerksa.ewcrbe init Zuqtiereu. — M r . Josef P r a n t l , Dr.-Glatz-Strafte 2, Landes nut Material- und Hardwaren. — Ernst Kicslina,er. Fischcrstrafte ^l), Handel mit Kraftfahrzena,;nbehör. Friedrich Wechdorn, M a x i ' milianstrafte :",, Einzelhandel mit Mold- nnd Silbcrwareu, unechten! Schmuck, Visouterieivaren nnd Uhren. — Egon Ober., Fiirstenwcg 19 a, Detailhandel mit Parfnmeriewaren,

Nummer 12

?oiletteartikeln sowie kosmetischen Waren. Herta Kirchebner, Amrascr Strafte 1, Handel mit Ter.lilwaven aller Ar! sowie mit Strick-, Wirk- und Kurzwaren. Alois Schwarz Fischerstraftc ^ 1 , Detailhandel mit Maschinen aller A r i . Fa. „Franz Karncr, Kommanditgesellschaft", Heilissgeist' strafte 8, (^rofthandel mit elcf!ro!cch»isll,cn Artikeln nnd Radioqcrätcn. Heinrich Hintcrwaldncr, Kornerstraftc 9,

Nachweisung über die im Monat November 1960 beim Stadtmagistrat Innsbruck durchgeführten Gewerbelöschungen Johann P i t t l , Icfls 65, Lastfuhrwerk. — Jakob Pradler, Mo;artstrafte 6 Handel ohne Beschränkung, auf bestimmte Waren. — K a r l Vlaimschcin, Höttiuqer Au 87, Handel mit Kraftfahrzcnssen. — Eduard Obertofler, Defreqqcrstraftc ^l>, Stockt, Handel mit Vcrftackuusssmatcrial uud Emballagen. Hermann Hausvcter, Universitätsstrafte 2!i Aa.eutura,eluerbc und Kommissiouswarcuhaichel. - - Franz Wolf, I q l s Nr. lü», Handel. - ^ Pauline Peer, Kiebachaasse 12, Handel. — Aurelia Sterz, Körnerstrafte 18, Kleidermachergewerbe. — Witwcngcwcrbe Anton Moser, Höttinqcr Kasse 7, Handel. — Hans Nikolooi, Museumstraftc. Verkauf von Naturblumen. — Katharina Varon, Bnraerstrafte ^<!> Tcftftichknüvfcroi und Einzelhandel mit Keramiken. — Maria Habicher, Amras 81, Gast- nnd Schankqcwcrbc. — Otto Niencck. Claudiastraftc Iss, Ausführuna, vou Kasrohrlcitunssen. Bcleuchtunssseinrichtunqcn und Wassereinlcituna.cn. ^ Johann Peinelt, Noscqqerstrafte 20, (karten- und Grüuflächcnsscstaltunq. ^ I n g . Auaust Skladal, Biirqcrstraftc 9, Elcktro- uud Nundfunkincchauikerstewcrbe. — stleora, M a i r , Marktvlah, Handel mit Obst, Gemiisc und Südfrüchtcn. Franz wratzl, I n n r a i n 40, Schnhmacherqcwcrbc. — Anna Arlitsch, Hnngerbnrg 20, Gennschtwarcnhandcl. — Fa. „ J u -

lius Polland O H G . " , Vozucr Platz 5,, I m - und Erpoillian del, Grofthandcl mit Baumaterialien uud V ^ ' I ^ c n von K n m m i - uud soustisteu Kuuststoffwaudbelässe!i. Alois Saurer, Bura,enlaudstrafte 27>, (^em Vela M a r i o n , Ncchenwca, 1-">, Verleih vou K gen. — Anton Larch, Pfarrplatz 2, Betrieb ',ur Hol^erlleincruug. — Franz Karner, Witwenfortbetrieb, Hcilisssiciststraftc 8, Grofthandcl mit clektrotechuischcn Artikeln. >lonkursmaffe Joscfinc Stnflesser, Anichslrafte Ni ^''andcl mil Schuhen und deren Zubehör. — Heinrich Miiller, Pradler Strafte W, ssleischselchcrgewerbe. — Anna Hntter, Kiebachgasse 2, Er^cussunss von Reiseandenken aus Hol;. Karl Ianesch, Witwenfortbetrieb, DefrccMrstrafte 'i7, l^ast und Schankqewcrbc. Franz Perr, Kaufniannstrafte ',«, <^n' mischtwlircuhlindcl. Östcrr. Landprodnklen O.Hftl. Hundeggcr H (5o., I n n r a i u 29, (Grofthandcl mit (^ictrcidc, MahlProdukten uud s^uttcrmittclu. Konkursmasse Joscfinc Stuflefscr, Nuichslraftc 1!^, Schuhmacher- »»d Orlhopädicschuhmacherqewerbe. Klara Nicdcrstätter, Inustraftc !9. Haudcl. Nndolf ftlyörfy. ^rcisiulis!rliftc 1, Kleinverschlcift vou gebräunten qeistisien (^clräukcn und

Baugenehmigungen Hahmonc,asse 5, D r . Vinzenz Reiter, Unibau des W i r t schaftsqcbändes. Arzl 4<;a. Hermann nnd M a r i a Csajka, Wohnhaus, Schwimmbassin, Garasse. Waldstrastc 2l>. I n q . Viktor Wulz, Errichtung einer .Ulcina,araa.e. Schnceburssssasse 54 d , Josef Lercher, Einfamilienwohnhaus. Frau-Hitt-Strafze 15, D r . Erich Linser, Aufstockung des Anbaues. Fischcrstrafte 12, J u g . Helmut Retter, Lasscrraumcrrichtuua.. Vögclcbichl 12, Helmut Heift, (^araqc uud Kcrätcramu. Huuqcrbnrg-Hötting 14, F r a n ; Hicbl, Anbau mit Garaqc. Maximilianstraftc 3', Tertilhof, Schanfenstererneucrunc,, F i r mc»aufschrift. ^qler Straße 5^, Post- uud Tclcqrapheudirektiou, Postami ^qls, llmbau. Wörndlestrafze 4, Ttadtqemcinde Iuusbruck, Kiudcrqartcu Reichenan. Ticolnna, am Fürstcnweg 1, „Frieden", Klcina,araa,e. Pachcrslraftc <l, D r . Lnis Bassetti. Bürohauserrichtuua.. Obcx.crstraftc !>, Erua Jawccki, Klciuqarasse. Arzl :'.1!»cl, D r . Obendorf Wörql, Eiufamilienwohuhaus. Allcrl,cilil,cnhöfe 2 e, Alois Nocker, Woh'l- und «cschäfts Iiau^, 2 Wohuuugcu. Arzl !'»<^a, Johann (Gartner, Kleingaracie. Kauslnannftraste 15, Fritz Wiukler. Kleiugaraqe. Arzl 319 e, D r . K u r t Hennvicher, Einsamilienwohuliaus.

«p. 2!»»!, K . « . V i l l , Wilhclmiue Eckhcl, Klcinqaraqc. I n der Ulle 1^, D r . Pctcr Schumacher, Klcingaragc. Mnscumstraßc "><>, Hcrrburqcr ^ Rhomdcvq, DampstcssclPradlcr Strafte 75, Alfous Wöll, Stöcklsscbäudccrrichtuuq. Haller Straße 15:;, D r . Bernhard Prochasta, f anläge. Hörtnasslfiedlnng 51, Älinqeuschmid, W Amrascrscestraftc 1, Ina,. Karl Rasuer. Hallcr Strafte l25a, „Sempcrit" A(^., Allerhciliqcnliöfc 14 a, Eisner, Bersnchshauscrrichtunli. Fcldslraftc 12 a, D r . Korqer, Dachgeschoftausbau. (Nasse 2!>, Robert ^rautmanu, Aubau nnd >ilciu Amraser Strafte 82, Eius! 3rcichl, ^lseücrun Tonupart <An;cnqrnbcrstrafte Amraser 3< na" Baugcscllschast, Arocitc Amras ltti c, Gustav uud Kurt B schästs-Wohnobjckt, 2 Wohnun^cn. Salnrncr Strafte X», Hildc Haudl, diiil'an >wn 2 <^c schästslosalcu. K a u f m a n n s t r a f t e 25>, A d o l j > t > ! N ' a ! i c ! . >^i r i d i l l i ! ! ^ c i l i c e B c g 2. Vllndes-)1icalq^nn!!asiu»l boitrss., ^l'cubau iu ocr Arzl .'l1!>2, Mariauuc Sprcuqcr, aaraqc, 1

PradI, ^


Nummer

12

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Waldstras;e -'?, Frani Mayr, Errilt>!nng einer Einsriednng. Pradlcr Plai; 8, Sladtgenieinde ^»n<'brnck, ^nr»halle, l^'<ar dewbelrall. Arzl 2K8 K, Annemarie lllmer, Wolinhaus ini! >llei»garage, ! Wohnung. Her;og-Fricdllch-3tras;c <>, ,^. P. Eamnierlander. ll,nl'au»> nud ^ lsenernngsanlage. i>i), Maurer, llmbauarbeiten. .;, Stadlgemeinde Innsbruck, Errichinng einel . Pculbaurslras;c !>, ^l'arqarctl)^ ^cusuv, <^ichäi!5anban. »'«l a, >tarl (5rhlir<, Wohnha»^ »ni >l!^ins>arassc,

Seite 7

RadekNistraszc >4, Kiene Heiina!, Errichtung eines Gcschäslsanbanes. Hnller strafte 20-', Gerhard Bcesr, Einbau einer '"Ifenerungsanlage. A r ; l 2 l : l k , ^llice Brelschneider, Eiubün einer ^ aulage. Dnilestraszc »0, tiroler ^ennereiverband, ^Isene läge. A r ; l 2«>«Ä, l^ollsried Schoner, Einbau l'i anlaczr. Wcihciburggassc :ll a, ^ r . Wilfried Allunili!!!!, (5'inl'aii cincr G^vaqc und Hcizraunics. wft. <!l-t, .NW. V i l l , ^lontana B

Neuerwerbungen der ^tadtbücherei Innsbruck Jean: Gold, Tcelcu, .Königreiche. Geschichte der spanischen (trüberer. Bebildeil. ^ l n l l q a r l : Hfteniann l95>9. ,> ' 15> Seiten. Guctz Cnrt: Oesammeltc Vilhncilwcrle. Berlins l!»5,2. 785 Seiten.

.sxrl'iq

^icndelssohn-BartholdY Edith: Der Lebensabend. Ein ^esednch für Vie ältere Oencratwn. aber auch fiir die I i i u sscren zum besseren Verständnis der Alten. Gntersluh: Nnfer-Verlag 1958. 270 Seiten. Norlm, Thnbten Dschiqnc: Tibet, verlorene Heimat. Erzählt uun Heinrich Harrer. M i t lU Farbbildern nnd 1 > Wien: Ullstein IWO. W^ Seiten. Oberhanuner Vin^enz: Die Gemäldegalerie des liistorischen Museums in Wien. ^.' ^ände. Wien nnd M ü n chen: Schroll 1W9—N»W. 1. Haldband niit 100 Farbtafcln. Malerei nördlich der Alpen. 15.—l7. Jahrhundert. 2. Halbband mit itX) Farbtafeln. Malerei der romanischen Länder. l«>.—18. Jahrhundert. Partner Rudolf: M i t dem Fahrstuhl in die Nömerzeit. Städte nnd St��tten deutscher Frühgeschichte. M i t Fotos. Eine Eutdeckuugsrcise kreuz und qner dnrch das unbekannte Teutschland. 1959. 421 Seiten.

Der Dom zu Talzburg. Symbol nnd Wirklichkeit. Herausgegeben ;nr Vollendung des Wiederaufbaues 1959. M i t Fotos, Farbbilder» nud Zeichnungen. M i t Beiträgen von Simmcrstättcr, Rohrachcr, Klaus, Messuer, König, Fuhrmann, Hoppe, Tykal und anderen. Salzburg: Österreichisches Borroinänswcrk 1959. 29t) Seiten. Ebner-Eschcnbach, Marie von: Weisheit des Hcrzcuö. E i n geleitet nnd ausgewählt von Heinz Rieder. Graz und Wien: Stiasny 1958. 127 Soiten. E r t l Hans: Vcrgbagabuudeu. Herausgegeben von Walter Schmidknnz. München: Nymphenbnrgcr Vcrlagshandlnng !952. M i t W bebilderten Blättern. 244 Seiten. Europa Aeterua. Eine Gcsamtschau über das Leben Europas nnd seiner Völker, Knltnr, Wirtschaft, Staat und Mcusch. M i t Abbilduugeu. ^ Baude. 1. Band: Mitteleuropa. Südenropa. !',><!<». 890 Seiten. 2. Band: West- und Nordcnropa. 1958, 894 Seiten. 3. Band: Donauländcr. Ostcnrofta. 1959. 877 Seiten. Der 8. Band behandelt allgemeine Probleme. Fillitz Hermann: Die österreichische Kaisertrouc uud die Insignieu des Kaisertums Österreich. M i t einer Abhandlung: Das Heilige Römische Reich von Willy Lorenz. M i t 24 Tafelbildern. Wien/München: Herold 1959. 48 Seiten.

Bcchtle Wolfgang: Kuitz, Die Geschichte eiues Fuchses. M i t 68 Anfnahmen'dcs Verfassers. Ttnttqart: Franckh 1958. 121 Seiten.

Fnchs Peter: Weißer Fleck im schwarze« Erdteil. Meine Expedition nach Ennedi (Nqnatorialafrika). M i t zahlreichen Abbildungen nud einer Karte. Stuttgart: Engelhuruverlaa, !958. 2U>5 Seiten.

B l a t t e n , Pieler van: Diamanten, Gold nnd Tränen. Ein Afrikabuch. M i t 2l Bildtafeln. Ter Journalist und Reifeantor berichtet von seiner großen Afrikareise. Graz nnd Stuttgart: Stocker 1959. 2<>5 Seiten.

Goldenes Vuch der Alpen. Das Goldeue Buch der Alpe». Die Auswahl der Ter,tc erfolgte dnrch den Verlag. Die Z n sammenstellnng des Bildtcils besorgte Ulrich Link. M ü n chen: Bruckmann 1959. <»4 Tcrtseiteu, 14! Bildseite».

Bretholz Wolfgang: Aussland der Araber. M i t 28 Abbildungen ans Knnstdrncklasel!!. Umfassende Darstellung der gesamten arabischen Well, ilner alluellen Ereignisse, der hentc führenden Persönlichkeiten nnd der geschichtlichen Voranssrhnngen. Wien: Desch 19<><>. 599 Seiten. Tengg

Mill>ael:

^»lil^lnier

V^ltssagen.

^>(en

bearbeitet

von Josef Bretlenthaler. M i l Bildern von Rudolf Bolla. Salzburg: Salzbnrger Druckerei und Verlag 1957. 25<ì Scile». Todcrer, Hcimito von: Österreich. Bilder seiner Landschaft nnd Kultur. Einleitung von Todcrcr. Aufnahmen von Toni Schneiders. Zürich: Atlantis-Verlag 1958. 20« Seiten.

Helmut: D u hast mich heimgesucht bei Nacht. Abschiedsbriefe uud Aus^eichuuuge» de<' Widerstandes !98,'! 1945. Herausgegeben von Helmnt C'iollnnyer, Käthe Kuhn, Reinhold Tchncider. Miinchen: Kaiser 1951. 815 Seiten. ^ritsch Dorothea: Einfiihrullg der Kinder nnd jugendlichen in die Lebcnsgchcimnisse. Eine Vortragsfolge für Lehrer, Eltern nnd Erzieher. Herausgegeben vom Pädagogischen I n s t i t u t für Tirol. Innsbruck: Tiroler Graphik 1958. 71 Seiten. Grzimek, Bernhard uud Michael: Terengeti darf nicht sterben. 8Ü7.000 Tiere suchen einen Staat. M i t 19 mehrfarbigen, 88 einfarbigen Abbildungen und 21 Zeichnungen im ^5er!. Berlin n. a.: Ullstein 1959. 884 Seiten.


Seite 8

Amtsblatt der Landeshauptstadt Innsbruck

Ter Frankfurter Zoodircktor setzt sich für du' Erhaltung der Tierwelt in Afrika ein. John: Nußland von innen. Gestern und hentc. Ans dem Amerikanischen von Werner Iochens. Stuttgart: Diana-Verlag 1959. 5,6? Seiten. Hackel Heinrich: Meine Verge. Mein Leben. Mit 13 Kunstdrncktafcln. Salzburg/Stuttgart: „Das Bcrglaud-Bilch" I960. 237 Seiten. Hagen Victor W.: Die Welt der Azteken. Mit 5,6 Illustrationen uud 16 Kuuftoruckbilderu. Ans den. Amerikanischen von Anton Stuzla. Hamburg/Wien: Zsolnay 1959. 279 Seiten. Hahn Kurt: Erziehung und Verantwortung. Reden nnd Anfsätze. Stuttgart: Klett. 10« Seiten. Handrick Helmut: Das letzte Paradies. Ein Farbbildbnch von einer kleinen grünen Insel. (Naturschutzgebiet im Rnhrland.) Mit 58 Farbbildern nach Farbaufnahmen des Verfassers. Necklingshausen: Nougers 1957. 157 Seiten. Hardic Nornian: I m höchsten Nepal. Leben mit den SherPas. Mit 43 Abbildungen und 3 Karten. Ans dem Englischen von W. R. Rickmers. München: Nymphenbnrgcr Verlagshandlung 1959. 159 Seiten. Hciseler. Bernt von: Schiller. Leben nnd Werk. Mit Bildern. Bertelsmann Lesering 1959. 219 Seiten.

Nummer 12

Herrmann Pani: Las grosze Vuch der Entdectungeu. Wagemut und Abenteuer ans drei Jahrtausenden. Mit Fotos uud Zeichnungen. Reutlingen: Ensslin und Laiblin 195«. 835 Seiten. Hcrzfeld Friedrich: Magic des Taktstockes. Tie Welt der großen Dirigenten, Konzerte und Orchester. ^>ieu bearbeitete Ansgabc. Mit 71 Abbildungen im Text nnd lo«', wildern auf Tafeln. Berlin: Ullstein 1959. 203 Seiten. Hoffmann Kurt: Garten uud Haus. 252 Lichtbilder, 2« Pläue uud Zeichnungen, 1 Farbtafcl. 4. Auflage. Herausgegebeir von . Stuttgart: Iul.-Hoffmanu-Verlag l!>5«',. 17« Seiten. Jacques Ncu^: Französische Kathedralen. Einsichrnng von Francois Fosca. 3l) Farbaufnahmen. Miinchen/Wien! Ander^ mann 1959. 61 Seiten. Jacques Nen^: Schlösser au der Loire. Einführung von Pierre F. Schucebergcr. Aus dem Französischen von Baiser. 30 Farbaufnahmen. München/Wien: Andermann !',!,">',». <>1 Seiten. Jaspers Karl: Einführung in die Philosophie. München: Piper 1959. 163 Seiten. Johann A. E.: Wohin die (5rde roNt. Bericht über eiue Weltreise in dieser Zeit. Mit Fotos. Gütcrsloh: Bertelsmann 1959. 349 Seiten.

Verleger, Eigentümer und Herausgeber: Die Stadtgemeindc Innsbruck. — Verantw. Schriftleiter: Dr. Karl Schadelbauei. Innsbruck, Rathaus, Zimmer Nr. 190. — Druck: Felizian Rauch, Innsbruck.


Amtsblatt Innsbruck