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Solutions Ausgabe Juni 2017

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Solutions Ausgabe Juni 2017

das mettenmeier-kundenmagazin für die energie- und wasserwirtschaft

Modernste Technologien

Wegweisende Lösungen

Standardisierung und Automatisierung

Frische Ideen

Erfolgreiche Zusammenarbeit Kundenorientiertes Handeln

Netzanschluss

Portallösungen und Apps zur Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen

Netzserviceprozesse

Instandhaltung und Planung, Workforce-Management und mobile Apps

GIS und Netzdaten

Smallworld 5, Rohrmanagement, ALKISÄnderungsdienst, Kanalinformationssystem

Digitale Energiewirtschaft


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Kundenmagazin Solutions | Inhalt

03 Editorial – Go Digital! 04 Bloß nicht den Anschluss verlieren Eine revolutionäre App digitalisiert den Netzanschlussprozess und automatisiert dabei vollständig die Angebotserstellung.

06 Vermessung mit dem Smartphone 07 Social-Media-Highlights 08 Neues vom MGC 10 Ungestört in Berlin Eine mobile MGC-App für den Entstörungsdienst lässt die mobilen Prozesse bei der NBB jetzt noch reibungsloser ablaufen.

14 Apps für den Netzbetrieb Die N-ERGIE baut den MGC als Web-GIS-Auskunft und durchgängige Lösung für Arbeitsvorbereitung und mobile Monteure aus.

18 GIS für alle In Sachen Netzdatenauskunft ist das Lörmecke-Wasserwerk bestens ausgestattet – im Innen- und Außendienst und bei der Feuerwehr.

20 Mobile Instandhaltung mit Plan Die LINZ AG rollt OPTIMUS für die Rohrnetzkontrolle im Wasserbereich aus. Eine MGC-App versorgt den Außendienst mit GIS-Daten.

24 Komplett vernetzt MEGA Monheim setzt beim Aufbau von Glasfasernetz auf Planungssoftware OPTIMUS.

26 Workforce-Management Die ÜZ Lülsfeld implementiert OPTIMUS als branchenspezifische Lösung und verfolgt damit weitreichende wirtschaftliche Ziele.

30 Schluss mit Ladenschluss Ein Portal für Geschäftskunden erweitert das Serviceangebot von e-regio. Rund um die Uhr stehen Verbrauchsdaten online bereit.

32 Die Anwender haben entschieden Mit der Version 5.2 kündigen GE und Mettenmeier das nächste große Release der Smallworld Fachschalen an.

34 Modul Rohrmanagement Die Stadtwerke Witten treiben den Ausbau von LWL voran und dokumentieren die Medien und Trassenverläufe im GIS.

36 Kanalinformationssystem Die inetz dokumentiert den Zustand der Chemnitzer Abwassersysteme nach Kodiersystem DWA-M 149-2 und setzt dabei auf Smallworld.

38 Schnittstellen eingespart Die Stadt Düsseldorf nutzt die Smallworld Fachschale Kanal und deren Module als Rundumlösung für ihre Entwässerungssysteme.

40 Auf dem neuesten Stand Evonik setzt auf neue Smallworld-Version und führt den MGC ein.

41 Auf den Grund gegangen Eine neue Tiefenkarte des Lippesees unterstützt die DLRG bei Einsätzen und gibt ortsfremden Wassersportlern Orientierung.

42 Lagerichtig und aktuell ALKIS-Änderungsdienst inklusive Netzdatenanpassungen.

43 Bedienungsanleitung für‘s GIS Die Stadtwerke Unna erstellen Handbuch zur Innenlebenerfassung.

44 Wir kommt das Neue in die Welt? Zum Beispiel bei einem Startup-Wochenende an der Uni Paderborn unter dem Motto „Disrupt Energy“.

46 Abstecher in die Südsee Projektarbeit unter Palmen – die Enercal erhält eine neue SmallworldVersion und implementiert den MGC für die GIS-Auskunft.

Impressum Herausgeber Mettenmeier GmbH, Klingenderstraße 10 - 14, 33100 Paderborn Redaktion Ingo Rameil, Tel.: +49 5251 150-331, ingo.rameil@mettenmeier.de Redaktionelle Mitarbeit Kristin Simon Druck D-Druck, Paderborn Auflage 1.500 Bildnachweise Seite 1: spreephoto/istock , Seite 14: ansi29/fotolia, Seite 18: LörmeckeWasserwerk GmbH, Seite 20: Erwin Wodicka/fotolia, Seite 24-25: Tim Kögler/MEGA, Seite 26: Unterfränkische Überlandzentrale, Seite 30: Warchi/istock, Seite 36: inetz GmbH, Seite 38: Stadt Düsseldorf, Seite 43: JK1991/istock © Copyright 2017 Mettenmeier GmbH Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Mettenmeier GmbH. Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion nicht übernommen werden.


Editorial | Kundenmagazin Solutions

 Go Digital! Rund 80 % unserer Kunden erwarten, dass die Digitalisierung eine unternehmensweite Rolle spielen wird. Das Management-Team der Mettenmeier GmbH: Peter Knoche, Günter Ruberg, Volker Wolf, Stefanie Mollemeier, Ulrich Mettenmeier

Es tut sich was in der Energie- und Was-

In diesen spannenden Zeiten ist es für ein eta-

wirtschaftliche Prozesse in Innovationswork-

serwirtschaft. Netzbetreiber stehen großen

bliertes Unternehmen wie Mettenmeier umso

shops mit der Uni Paderborn (Seite 44), wir

Umwälzungen gegenüber und Veränderung

wichtiger, sich immer wieder neu zu erfinden

realisieren Prototypen wie die App für einen

wird zum Dauerzustand. Die zunehmende

und die Zukunft seiner Kunden mitzugestalten.

vollautomatisierten Netzanschluss und wir

Digitalisierung erfasst immer mehr Arbeits-

Denn wer heute etwas bewegen möchte,

beteiligen uns an Startups (ab Seite 4). Viel

bereiche und wird konkret spürbar: Anforde-

muss beweglich bleiben – „was bleibt, ist die

Herzblut steckt unser Team auch in den MGC

rungen der Kunden ändern sich dramatisch,

Veränderung; was sich verändert, bleibt.“

– Mettenmeier Global Client – und treibt zusammen mit Unternehmen der Energie- und

Prozesse laufen verstärkt online ab und die Informationsbeschaffung muss innerhalb von

Um das zu erreichen, werfen wir alles in die

Wasserwirtschaft dessen Weiterentwicklung

Sekunden funktionieren.

Waagschale: Fast 40 Jahre Branchenerfahrung

voran (ab Seite 8). Wir wachsen mit unseren

gepaart mit Kreativität, kurzen Innovationszyk-

Kunden bei der Einführung des Planungs- und

Dafür werden Organisationen angepasst, Ar-

len, einem direkten Draht zu unseren Kunden,

Instandhaltungssystems OPTIMUS oder von

beitsabläufe umgekrempelt und Investitionen

modernsten Technologien, agilen Entwick-

speziellen Portallösungen (ab Seite 20) und

in digitale Infrastrukturen getätigt. Strategien

lungsmethoden und nicht zuletzt einem

nicht zuletzt bauen wir unser Angebot in den

und Geschäftsmodelle kommen fundamental

mitarbeiterfreundlichen Arbeitsumfeld mit viel

Bereichen Smallworld GIS und Netzdaten-Ser-

auf den Prüfstand. Über alle Sparten hinweg

Freiraum und einer positiven Fehlerkultur.

vices kontinuierlich weiter aus, um unseren Kunden das Leben ein Stück einfacher zu

werden dabei Daten zum Rohstoff für digitale Technologien und serviceorientierte Ge-

Wie machen wir das konkret? Zum Beispiel

machen (ab Seite 32). All dies geschieht Hand

schäftsprozesse. Zusätzliche Dynamik bringt

entwickeln wir unter dem Motto „Disrupt

in Hand und mit dem Ziel, „einfach besser

die globale Energiewende.

Energy“ frische Ideen für digitale energie-

vernetzt“ zu sein.

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Kundenmagazin Solutions | Portale und Prozesslösungen

Bloß nicht den Anschluss verlieren Eine revolutionäre App digitalisiert den Netzanschlussprozess und automatisiert dabei vollständig die Angebotserstellung. Der Netzanschlussprozess durchläuft beim Netzbe-

zum Angebot häufig eine ganze Woche oder länger

treiber unterschiedlichste Abteilungen und Syste-

und bindet dabei wertvolle Ressourcen.

me und benötigt Informationen aus zahlreichen

Das neue Netzanschlussverfahren führt den Antragsteller schrittweise durch den Prozess und automatisiert die Angebotserstellung, hier: Upload des Architektenlageplans und Markierung der Flurstücksfläche.

Quellen. Aufgrund seiner Komplexität ist ein hohes

Vollautomatischer Vertragsabschluss

Maß an Arbeitsteilung und Steuerung erforderlich.

Mit der neuen Prozesslösung von Mettenmeier

Portale und digitale Formulare beschleunigen und

entfallen diese Wartezeiten. Das Verfahren auto-

vereinfachen diese Abläufe und versprechen mehr

matisiert dafür über 20 Prozessschritte: Beispiels-

Kundenorientierung. Doch obwohl viele Unterneh-

weise werden Versorgungsleitungen und Längen

men bereits unterstützende IT-Lösungen einsetzen,

der Anschlussleitungen automatisch ermittelt,

ist der Grad der Automatisierung nach wie vor ge-

Netzberechnungen werden durchgeführt, Pla-

ring. So dauert der Prozess vom Kundenantrag bis

nungen und Architektenlagepläne werden ins GIS


Portale und Prozesslösungen | Kundenmagazin Solutions

übernommen. Im Standardfall generiert das Portal

Professionelles Design und modernste Technik

die Preise vollautomatisch und der Bau des Netz-

Das neue Verfahren dient dazu, Wartezeiten zu

anschlusses kann direkt online beauftragt werden.

verkürzen, Abläufe zu vereinfachen und den An-

Falls eine Kalkulation notwendig ist, kann ein An-

wendern das Leben ein Stück leichter zu machen.

gebot auf Basis der eingegebenen Informationen

Benutzer- und Kundenorientierung waren daher

online angefordert werden. In diesem Zusammen-

maßgebliche Faktoren bei der digitalen Umsetzung

hang werden Kriterien, die eine manuelle Kalkula-

des Netzanschlussprozesses. Neben der methodi-

tion oder Prüfung erfordern – beispielsweise eine

schen und fachlichen Entwicklung hat Mettenmeier

erhöhte Last durch den Einsatz von Elektromobili-

seine technologischen Kompetenzen in die Lösung

tät – vom System automatisch erkannt und lösen

eingebracht:

eine Meldung an den Netzbetreiber zur manuellen Bearbeitung aus. Im Prozessverlauf können auch die Planungsdaten vollautomatisch erstellt werden; ebenso die Information an die Auftragssteuerung und die Terminierung der Baumaßnahme, zum Beispiel innerhalb von Rahmenverträgen mit Fremddienstleistern.

Syqlo-App bringt Automatisierung an die Baustelle Bei der Bauausführung kommt die neue Syqlo-App ins Spiel. Tiefbauer vermessen damit den Leitungsgraben per Smartphone und können dabei ganz komfortabel das Bauaufmaß erfassen. Abschließend kann auch die Abrechnung automatisiert angestoßen und abgewickelt werden. In den einzelnen Prozessschritten werden die relevanten ITSysteme wie ERP, DMS, GIS, Netzberechnung oder

• Frontendentwicklung als Webanwendung oder Portal – responsive und single-page • Oberflächendesign unabhängig vom Backend und schnell kundenspezifisch gestaltbar • Realisierung als Geschäftsprozesslösung mit BPMN-2.0-Standard zur Prozessmodellierung und DMN zur Entscheidungsdefinition – dadurch Prozesstransparenz und flexible Anpassbarkeit • Steuerung durch BPM-Technologie – nutzbar zur Digitalisierung von beliebigen Prozessen • Bereitstellung von GIS-Daten und GIS-Funktionen als REST-Services • Anbindung an ERP, Dokumentenmanagement und CRM • Auftragssteuerung für die Bauausführung und andere Fremddienstleistungen

Auftragssteuerung bedarfsgerecht eingebunden.

Business Process Management

Der automatisierte Netzanschluss kann wahlweise als eigene Anwendung oder im Kontext von

Im Hintergrund wird der Prozess durch modernste

Online-Portalen eingesetzt werden, mit denen

BPM-Technologie gesteuert. Im Prozessmodell se-

Installateure, Bauträger, Architekten und Bürger

hen die Verantwortlichen, wie viele offene Vorgän-

die Errichtung, Veränderung/Erweiterung oder

ge es gibt, an welcher Stelle sie sich aktuell befin-

die Demontage von Netzanschlüssen schnell und

den und welche Informationen bis dato jeweils

sicher abwickeln können.

aggregiert wurden. Zudem lassen sich individuelle Prozesse, Organisationsstrukturen und Verantwortlichkeiten ganz flexibel modellieren und belie-

Kontakt

bige Entscheidungskriterien einbauen. Auch eine historische Betrachtung der einzelnen Vorgänge ist möglich, um damit weitere Automatisierungsmöglichkeiten aufzudecken und den Digitalisierungsgrad des Prozesses kontinuierlich zu erhöhen.

Jürgen Schubert Mettenmeier GmbH +49 5251 150-465 juergen.schubert@mettenmeier.de

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www.syqlo.com/kontakt

3D

AR

AUTO

Digitale Hausanschlussdokumentation

Vermessung mit dem Smartphone syqlo ist ein innovatives StartUp unter Beteiligung der Mettenmeier GmbH mit der Vision, Smartphones für hochspezialisierte, professionelle Arbeiten zu nutzen. Dabei setzt syqlo auf die 3D-Erfassung der Umwelt und Augmented Reality. Zusammen mit modernen Kommunikationsmöglichkeiten lassen sich damit selbst komplexe Prozesse automatisieren.

Mit der revolutionären Syqlo-App holen Sie sich die professionelle Einmessung von Hausanschlüssen auf handelsübliche Smartphones. Während der Vermessung erzeugen Sie dabei auch gleich eine 3D-Ansicht des Leitungsgrabens. Dadurch erhält der Prozess der Hausanschlussdokumentation eine nie dagewesene digitale Unterstützung und wird unschlagbar effizient.

Größten Wert legen wir auch auf eine einfache Anwenderoberfläche und intuitive Bedienung. Ohne Vorwissen in der Vermessung können Tiefbauer die Betriebsmittel detailliert erfassen. Intelligente Algorithmen sorgen für eine vorschriftsmäßige Erstellung von Aufmaßskizzen und GIS-Dokumentation. Neben diesen Daten werden auch alle vom Regelwerk geforderten Dokumente automatisiert an den Netzbetreiber übertragen.


Mettenmeier inside

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Kundenmagazin Solutions | Mettenmeier Global Client

Neues vom

Im Mai 2017 hat die Energieversorgung Hildesheim Mettenmeier mit der Einführung von MGC beauftragt. Die bisherigen Auskunftssysteme SIAS und Smallworld Field werden durch „MGC Auskunft Web“ und „MGC Auskunft Offline“ abgelöst. Zusätzlich bearbeiten die Hildesheimer externe Anfragen für GIS-Daten künftig mit der „MGC Planauskunft“.

Die Stadtwerke Wesel haben den MGC als Weblösung für die unternehmensweite GIS-Auskunft implementiert. Auch die Monteure haben Zugriff auf den Übersichtsplan und die Bestandsdaten der Netze und nutzen dafür den MGC als Offline-Variante. Als Hardware kommen dabei die robusten Tablets Getac F110 zum Einsatz.

Auch die Stadtwerke Kamp-Lintfort setzen den MGC seit 2017 unternehmensweit ein. Mit der Implementierung der Apps „MGC Auskunft Web“ an den Büroarbeitsplätzen, „MGC Auskunft Offline“ im mobilen Außendienst und „MGC Planauskunft“ für Externe ist das Unternehmen in Sachen GIS-Auskunft nun bestens ausgestattet.

Die Stadtwerke Haltern bringen ihre Netz- und Betriebsmitteldaten aus dem Smallworld GIS unternehmensweit zum Einsatz und setzen dafür ebenfalls den MGC (Mettenmeier Global Client) ein – im Innendienst als Web-Auskunft und im Außendienst als hochperformante Offline-Variante.

Portale mit GIS-Karten

strom-Schemaplan

Mandantenfähig

MGC kommt zunehmend auch als Kartenkomponente im Rah-

Im Projekt Enercal wird die Darstel-

Sie können die Planaus-

men von Portalen zum Einsatz – so zum Beispiel im Netzan-

lung des Strom-Schemaplans in

kunft nun sicher im Auftrag

schlussportal der ENM aus Kassel. Ein anderes Beispiel ist ein

MGC Auskunft Web realisiert und

anderer Netzbetreiber mit

Planungsportal, für das die MGC-Komponenten eine automati-

ein GIS-basiertes Netzwerkverfol-

deren Daten bereitstellen.

sierte Dokumentenerstellung mit GIS-Inhalten liefern.

gungstool integriert.

Dazu bietet der MGC nun eine

Basisunterstützung

der

Mandantenfähigkeit

Telekommunikation

Workforce-Management

unter

Auch Telekommunikations-

Die NBB hat ihr Mobile Workforce-Management renoviert – die

Funktionen zur Teamzu-

netzbetreiber nutzen den

Anwender des Beauftragungs- und Abrechnungssystem für

ordnung und Verteilung.

MGC jetzt versatärkt für ihre

Rohrleitungsbauunternehmen erhalten mit der neuen Lösung

Planauskunftsprozesse.

unter anderem über die MGC-Kartenkomponente zielgenau und schnell GIS-Informationen über das Netz.

Verwendung

von

Entscheidungstabellen mit


Mettenmeier Global Client | Kundenmagazin Solutions

MGC Rohrnetzkontrolle Die neue App MGC Rohrnetzkontrolle unterstützt die Begehung von Gasrohrnet-

MGC Anwendertreffen In regelmäßigen Treffen schauen sich Anwender gegenseitig in die Karten

zen gemäß DVGW-Vorgaben mit oder ohne Lotsen. Mit dieser mobilen Offline-

und entwickeln zusammen mit dem Mettenmeier-Team frische Ideen für

Anwendung erfassen Sie effizient und komfortabel GPS-gestützt den Begehungs-

das gesamte MGC Portfolio.

weg, dokumentieren Leckstellenhinweise und erstellen digitale Schadenskizzen.

Aktuelle Version

Version 3.0

Die im Mai 2017 freigegebene

Die Pläne für die neue MGC-

Version 2.11 bietet zahlreiche

Version 3 werden konkret.

Neuerungen für alle Produkte des MGC Portfolios. Einige Highlights: • Planauskunft mit automatisierter

MGC-Anwender können sich auf optimierte Karteninteraktion, einen Strom-Schemaplan und neue

entscheidungsbasierter Vertei-

Erfassungsmöglichkeiten freuen

lung der Anfragen und optimier-

– über intelligente Formulare

tem Prozessablauf im Falle einer

und inklusive Übertragung zum

Sperrflächenüberlagerung

Smallworld GIS.

• Anlageninnenleben für Gas- und Wasseranlagen • Vollbildmodus und Straßensuche

Weitere Ideen werden auch beim nächsten Anwendertreffen diskutiert.

im Offline Client und vieles mehr

Individuelle Apps für smarte Prozesse • Die mobile App MGC Entstörungsdienst ist bei der NBB auf 40 Einsatzfahrzeugen installiert und unterstützt den sicheren und störungsfreien Netzbetrieb. • Für die Zustandserfassung von Masten bietet MGC spezielle digitale

MGC Liegenschaften Mit dieser neuen App haben Sie alle Verträge zur einfachen Verwaltung von Leitungsrechten unter Dach und Fach. MGC Liegenschaften bietet Ihnen einen komfortablen Eingabeassistent zur schrittweisen Erstellung neuer Verträge und GIS-Unterstützung bei der Flurstücksauswahl, Objektselektion oder Visualisierung.

Planauskunft für Intergraph In zwei größeren Projekten wird die Webapplikation „MGC Planauskunft“ für rechtssichere Grabungsauskünfte auf Basis von Intergraph G!NIUS zum Einsatz gebracht. In diesen Projekten sorgt die integrierte Workflowengine für die Automatisierung von mehreren Tausend Planauskünften pro Jahr.

Checklisten, die im Auftrag der N-ERGIE aus Nürnberg entwickelt wurden. • MGC Leuchtenwartung ist eine mobile Applikation zur komfortablen regelmäßigen Leuchtenkontrolle, zum Beispiel in Gemeindeflächen, und bietet einen einfachen Datenaustausch mit externen Dienstleistern. • Zur Erfassung von Mängeln im Netz hat Mettenmeier in Zusammenarbeit mit der N-ERGIE eine durchgängige Lösung von der Arbeitsvorbereitung bis zum mobilen Monteur entwickelt.

FELIX

eSTRASSE

Als Kartenkomponente der Branchenlösung Felix von CRP liefert MGC die GIS-Karten für komplette Bauprozesse – von der Ausschreibung über die Vergabe bis zur Abrechnung.

MGC Planauskunft kann nun auch über Schnittstellen direkt in die übergreifenden Auskunftslösungen eStrasse und Baustellenatlas der infrest aus Berlin integriert werden.

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Kundenmagazin Solutions |

Ungestört in Berlin Eine mobile App für den Entstörungsdienst lässt die mobilen Prozesse bei der NBB jetzt noch reibungsloser ablaufen. Der MGC wird als strategische IT-Lösung im Netzbereich weiter ausgebaut. Mit einer Rohrnetzlänge von fast 14.000 km und

und Witterungsbedingungen jeder Störungsort

nahezu 800.000 Zählpunkten ist die NBB einer

innerhalb von 30 Minuten erreicht werden sollte.

der größten Gasnetzbetreiber Deutschlands. Der sichere und störungsfreie Netzbetrieb gehört zu

Anwender schätzen die Interaktivität

den Kernaufgaben des Berliner Unternehmens.

Bei Störungen im Versorgungsnetz alarmiert und

Die App „MGC Entstörungsdienst“ erleichtert diese

disponiert die Meldestelle die Mitarbeiter des

Aufgaben nun maßgeblich. „Wir wollten die alte

Bereitschaftsdienstes mithilfe der MGC-App. Diese

Lösung unseres Entstörungsdienstes durch ein

erhalten in den Einsatzfahrzeugen sofort eine

modernes Kommunikationstool ablösen und den

Meldung auf ihr Fahrzeugdisplay und können per

Entstörungsprozess maximal durch IT unterstüt-

Codeeingabe den Auftrag annehmen und bestäti-

zen“, beschreibt Projektreferent Björn Klinger die

gen. „Das System gibt dem Mitarbeiter eine direkte

Zielsetzung. Dazu gehört die Forderung des techni-

Rückmeldung, ob der Status, den er abgesetzt hat,

schen Regelwerkes, dass unter normalen Verkehrs-

valide war oder ob ein Fehler aufgetreten ist. Diese


Entstörungsmanagement | Kundenmagazin Solutions

„Die Effizienz steckt in der Gesamtlösung.“ Mirko Häußler Funktion war im alten System nicht enthalten und wurde besonders positiv aufgenommen. Im Einsatz trägt sie zu mehr Transparenz und in Verbindung mit der integrierten Fahrzeugna-

Insgesamt 40 hochmoderne Einsatzfahrzeuge werden in Berlin und Brandenburg mit der App „MGC Entstörungsdienst“ und dem robusten Tablet Getac T800 ausgestattet.

vigation zur Einhaltung der erforderlichen Reaktionszeit bei“, erklärt Klinger. Alle Auftragsdaten sind in der MGCApp dargestellt und unterstützen die Maßnahmen zur Erstsicherung. Dazu gehört auch ein spezieller elektronischer Einsatzbogen, in dem der Mitarbeiter sieht, welche Einträge zu tätigen sind und welche Pflichtfelder ausgefüllt sein müssen. Dieser Einsatzbogen wird anschließend revisionssicher in der Meldestelle archiviert.

Mobiles Planwerk bringt Mehrwerte Auch das in den Fahrzeugen verfügbare Planwerk ist mit dem MGC heute deutlich umfangreicher. Der Mitarbeiter kann sich interaktiv in der Karte bewegen und hat in jeder Zoomstufe ein hochauflösendes Bild. Während die Pläne früher lediglich in Form von Rasterkarten vorlagen, lassen sich die Leitungen heute anklicken, um weitere Netzinformationen abzurufen. Diesen

In den Einsatzfahrzeugen ist ein vollständiger Arbeitsplatz eingerichtet, der am robusten Windows-Tablet Getac T800 angeschlossen ist. Hier erfassen die Mitarbeiter ihre elektronischen Einsatzbögen und können im Planwerk der MGC-App navigieren.

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Kundenmagazin Solutions | Entstörungsmanagement

Mehrwert hebt auch Mirko Häußler, Referent Entstörungsmanagement bei der NBB, hervor: „Wir haben nun Zugriff auf alle Sachdaten aus dem GIS. Dieser gestiegene Informationsgehalt macht die Arbeit für die Kollegen deutlich einfacher.“ Ein wesentlicher Faktor ist auch, dass die App offline funktioniert und damit unabhängig von Funklöchern oder Systemausfällen ist. Die Netzinformationen werden über eine im Gerät eingebaute SIMKarte tagesaktuell auf dem neuesten Stand gehalten. Zudem befinden sich die mobilen Geräte in einem firmeneigenen Subnetz und sind über CDATechnologie (Corporate Data Access) immer sofort online und stets mit der Zentrale verbunden. Im Störungsfall erhält der Bereitschaftsdienst sofort eine Meldung auf das Fahrzeugdisplay und kann per Codeeingabe den Auftrag bestätigen.

Stabile Hardware – effektive Software Als Hardware setzen die Berliner in allen mobilen Prozessen das robuste Tablet Getac T800 ein, das ebenfalls von Mettenmeier geliefert wird. Dabei benötigt die NBB heute nur noch ein Gerät pro Fahrzeug. Dieses ist mit einer speziellen Halterung der Marke Havis in der Mittelkonsole verbaut, die für den sicheren Einsatz in Fahrzeugen optimiert ist und zusätzliche Anschlüsse bietet. Direkt über den T800 bedient der Fahrer die Navigation und setzt über die MGC-Software seine Statusmitteilungen ab. Während früher teilweise zwei Geräte pro Fahrzeug benötigt wurden, wird der Office-Arbeitsplatz, der sich zusätzlich im Fahrzeug befindet, heute ebenfalls über den Getac T800 gesteuert. Hier kann der Mitarbeiter mit Maus, Tastatur und einem separaten Bild-


Entstörungsmanagement | Kundenmagazin Solutions

Immer mit dabei: Der MGC unterstützt den Entstörungsdienst mit aktuellen GIS-Daten, hier: die Hufeisensiedlung in Berlin-Neukölln.

schirm ganz regulär seine Zusatzdo-

Betreuung der Schutzgebiete in Berlin

als Kunde nicht auf neue Softwarever-

kumente bearbeiten und im Planwerk

und Brandenburg mit der Lösung

sionen warten muss, sondern quasi im

navigieren. Hardwaretechnisch ist dies

ausgestattet.

Entwicklungsprozess integriert ist und

ein großer Vorteil, weil die NBB heute nicht mehr zwei Geräte unterstützen

Agile Entwicklung

oder sogar miteinander koppeln muss.

In dem Projekt zur Entwicklung und

wöchentlich oder sogar täglich einen aktuellen Stand erhält, sind erheblich.“

Einführung von „MGC Entstörungs„Die Effizienz steckt in der Gesamtlö-

dienst“ haben NBB und Mettenmeier

sung“, resümiert Mirko Häußler. „Die

einen agilen Ansatz gewählt. „Auf

Stabilität der Geräte, deren Touch-

diese Weise haben wir zwischenzeit-

Fähigkeit, GPS-Funktionalität und

lich immer wieder neue Versionen der

Breitband-Konnektivität bilden die

Software mit neuen Anpassungen und

Basis und die Software sorgt für eine

Korrekturen erhalten und konnten

bessere und sichere Einsatzbearbei-

diese immer sehr schnell überprüfen“,

tung, weil die Mitarbeiter eine aktive

sagt Björn Klinger. „Wir wollen auch

Rückmeldung erhalten.“ Insgesamt hat

künftige Projekte mit dieser Methode

die NBB 40 Einsatzfahrzeuge für die

durchführen. Die Vorteile, dass man

Kontakt Björn Klinger Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg +49 30 81876-2812 b.klinger@nbb-netzgesellschaft.de Joachim Magiera Mettenmeier GmbH +49 5251 150-528 joachim.magiera@mettenmeier.de

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Kundenmagazin Solutions | GIS und Netzdaten

Apps für den Netzbetrieb Die N-ERGIE aus Nürnberg baut den MGC als Web-GIS-Auskunft und als durchgängige Lösung für die Arbeitsvorbereitung und die mobilen Monteure kontinuierlich aus. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, zählt zu

rund 2.250 Kilometer und das Nürnberger Fern-

den zehn größten deutschen Stromanbietern. Mit

wärmenetz gut 300 Kilometer.

einem Netzgebiet von rund 8.000 km² versorgt der regionale Energiedienstleister große Teile Mit-

Offene und integrierbare Lösung

telfrankens und angrenzende Gebiete mit Strom

Die Einführung des MGC als Web-GIS-Auskunft,

und Erdgas sowie die Stadt Nürnberg mit Wasser

als mobile Lösung und als Auftragssystem erfolgt

und Fernwärme. Die Leitungen des Stromnetzes,

stufenweise und wird kontinuierlich weiter ausge-

mit dem die N-ERGIE Aktiengesellschaft die Stadt

baut. Auf der Basis des MGC Warehouse wurde das

Nürnberg, weite Teile von Mittelfranken sowie Teile

System 2015 erstmalig als offene Weblösung im

von Unterfranken, Oberbayern, Schwaben und der

Haus zur unternehmensweiten GIS-Auskunft einge-

Oberpfalz versorgt, sind fast 27.000 Kilometer lang,

führt. Ziel war einerseits der schnelle und einfache

die Versorgungsleitungen des Erdgasnetzes etwa

Zugriff auf Smallworld-GIS-Daten. Andererseits

3.200 Kilometer. Das Trinkwassernetz umfasst

sollten auch Daten aus anderen Quellen und mit


Planung und Instandhaltung | Kundenmagazin Solutions

anderen Inhalten unter Verwendung von OGCStandards wie WMS oder WFS im MGC dargestellt werden. Hervorzuheben ist zudem die Anbindung an das Instandhaltungssystem TOMS, aus dem im MGC Mangelobjekte erzeugt, Zustandserfassungen dokumentiert und Arbeitsaufträge bearbeitet werden.

„Durch das leichte Bedienkonzept haben die Anwender schnell Gefallen an den Apps gefunden.“ Hans-Jürgen Stern

Leuchtenwartung mit externen Dienstleistern Ebenfalls 2015 folgte mit der MGC Leuchtenwartung die erste mobile Applikation. Abgelöst wurde

Schnelle Erfolge

eine Papierlösung auf Basis von MS Access. Die

Die Erfolge des MGC wurden in den ersten Einfüh-

Digitalisierung der Leuchtenwartung mithilfe des

rungsschritten schnell deutlich: „GIS- und Netzda-

MGC umfasste digitale Checklisten, ein digitales

ten waren mit dem MGC nun überall in einfacher

Planwerk sowie die einfache Selektion und den

Form verfügbar, um die betrieblichen Prozesse

schnellen Export von Gemeindeflächen für den

noch besser zu unterstützen“, erläutert Prozess-

Datenaustausch mit externen Dienstleistern. Als

manager Hans-Jürgen Stern. „Durch das leichte

Resultat erhielten die Nutzer eine moderne und

Bedienkonzept haben auch die Anwender schnell

leicht zu bedienende App. Auch den Anteil der

Gefallen an den Apps gefunden.“ In der Folge

Doppelarbeiten konnte die N-ERGIE damit deutlich

beschlossen die Verantwortlichen der N-ERGIE,

reduzieren, da die erfassten Wartungsdaten und

weitere Möglichkeiten zur Prozessverbesserung

GIS-Änderungen teilautomatisiert in das Small-

auf MGC-Basis umzusetzen. Dazu gehörte neben

world GIS übernommen werden.

der mobilen Offline-Lösung auch MGC Task, das als

Alle Mängel im Blick: Mit der AV-App verwaltet die Arbeitsvorbereitung die Arbeitsaufträge und steuert die mobilen Monteure.

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Kundenmagazin Solutions | Planung und Instandhaltung

Mit der mobilen App erfassen und bearbeiten die mobilen Monteure strukturiert die Mängel im Netz.

Auftragssystem für eine effektive Zusammenarbeit

In der Praxis ist das Netzgebiet der N-ERGIE in drei

zwischen Innendienst und Außendienst sorgt.

Regionen mit jeweils eigenen Zuständigkeiten und eigenen GIS-Extrakten aufgeteilt, deren kompri-

Unterwegs immer verfügbar

mierte Größe jeweils nur 3 bis 4 GB – und damit

Anfang 2016 wurde zunächst flächendeckend die

ein Bruchteil des Datenvolumens im GIS – beträgt.

mobile Lösung „MGC Auskunft Offline“ für über

Schnelle Aktualisierungen und die einfache Bedie-

200 Mitarbeiter mit Außendiensttätigkeit ausge-

nung des MGC waren die entscheidenden Kriterien

rollt. Wichtigste Ziele waren dabei die Einfachheit

für eine hohe Akzeptanz bei den Monteuren.

in der Anwendung sowie die verlässliche Bereitstellung von GIS-Daten, auch in Gebieten oder Zeiten

Apps zur Mangelbearbeitung

ohne Online-Zugang. „Wir wollten sicherstellen,

Mit der erfolgreichen Einführung von MGC Aus-

dass die GIS-Auskunft, beispielsweise bei Maßnah-

kunft Offline und Online war der Grundstein gelegt,

men zur Erstsicherung oder bei Baumaßnahmen,

um die Apps flexibel für weitere Anwendungsfälle

immer funktioniert – auch bei einem Online-

zu nutzen. Auf dieser Basis hat Mettenmeier 2017

System­ausfall oder in einem Funkloch“, so Stern.

die individuell entwickelten Anwendungen zur Er-

800 % Performance-Steigerung beim Datentransfer

fassung von Mängeln im Netz implementiert. Dazu gehören die „MGC AV-App“ für die Arbeitsvorbe-

Ein weiterer Pluspunkt lag in der Reduzierung der

reitung im Innendienst und die App „MGC mobiler

Zeiten zur Extrakterstellung durch den Einsatz der

Monteur“ für den Außendienst. Wird im Außen-

MGC-Warehouse-Technologie und durch die Ver-

dienst ein Mangel am Netz festgestellt, erfasst der

arbeitung von schlanken Vektordaten. So konnten

mobile Monteur diesen direkt vor Ort mit einem

die Zeiten zur Bereitstellung eines Vollextraktes auf

einfachen Erfassungsassistenten in seiner mobilen

den Clients von über 2 Stunden (alte Lösung) auf

Monteurs-App. Nach der Synchronisierung in das

etwa 15 Minuten (MGC) gesenkt werden.

MGC-Warehouse kann der Innendienstmitarbeiter


Planung und Instandhaltung | Kundenmagazin Solutions

Zustandsklassifizierung mit MGC: Bei der Streckenbegehung der Stromnetze werden die Zustände der Strom-Mittelspannungsmasten mithilfe von digitalen Checklisten erfasst.

diese Mängel in der AV-App überprüfen, klassifi-

der AV-App für die Analyse zur Verfügung. Sowohl

zieren und die weitere Bearbeitung und Behebung

für die Zustände als auch für die Mangelerfassung

durch den Außendienst veranlassen.

gibt es einen entsprechenden Synchronisationsmechanismus, sodass die mobilen Einheiten und die

Die Mitarbeiter im Außendienst und Innendienst

Büroarbeitsplätze immer auf dem gleichen Stand

haben jederzeit Zugriff auf aktuelle Karten und

sind.

Netzdaten und profitieren von der Einfachheit der digitalen Mangelerfassung und -bearbeitung im

Der nächste Schritt

MGC. Durch die neuen Apps konnten papiergebun-

Bis Ende 2017 wird die Mettenmeier GmbH die

dene Verfahren sowie Kleinstmangellisten abgelöst

mobile Monteurs- und die AV-App weiter aus-

werden. Der komplette Prozess ist digitalisiert, alle

bauen, sodass die N-ERGIE alle Inspektions- und

Mängel sind transparent in Karten- und Listenform

Wartungsaufträge ab 2018 über diese beiden Apps

verfügbar und die Lösung ist mit dem Instandhal-

digital und effizient bearbeiten kann.

tungssystem TOMS über eine SAP-PO-Schnittstelle verbunden.

App-Erweiterung zur Zustandsklassifizierung

Kontakt

Seit März 2017 nutzt die N-ERGIE die App MGC mobiler Monteur auch zur Streckenbegehung der Stromnetze. Dabei werden in diesem Jahr die Zustände von circa 20.000 Strom-Mittelspannungsmasten mithilfe von digitalen Checklisten im MGC erfasst. Die Ergebnisse der Zustandserhebung stehen den Innendienstmitarbeitern abschließend in

Hans-Jürgen Stern N-ERGIE Service GmbH +49 911 802-78709 hans-juergen.stern@n-ergie-service.de

Christian Bartels Mettenmeier GmbH +49 5251 150-527 christian.bartels@mettenmeier.de

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Kundenmagazin Solutions | GIS und Netzdaten

Das Lörmecke-Wasserwerk in Erwitte

GIS für alle In Sachen Netzdatenauskunft ist das Lörmecke-Wasserwerk bestens ausgestattet – in allen Abteilungen im Innen- und Außendienst und auch bei der örtlichen Feuerwehr. Die Lörmecke-Wasserwerk GmbH versorgt über ein

Offline-Lösung für den Bereitschaftsdienst und

670 km langes Rohrleitungsnetz Haushalte und Ge-

einer Hydranten-App für die örtliche Feuerwehr.

werbekunden im Kreis Soest mit Trinkwasser. Das Unternehmen verfügt mit der Lörmecke-Quelle, die

MGC in allen Bereichen

in einem Naturschutzgebiet am Fuße des Sauerlan-

Heute nutzen alle Abteilungen des Wasserversor-

des liegt, über eine eigene Wassergewinnung.

gers den MGC zur Netzdatenauskunft. Jeder hat ein MGC-Account und kann sich nach Bedarf auf

Alle Informationen zum Wassernetz und dessen

das Planwerk schalten – sei es im technischen

Betriebsmitteln werden professionell im Small-

Bereich für Neuanschlüsse, den Rohrnetzbetrieb,

world GIS dokumentiert und zur Auskunft bereit-

die Netzplanung oder im kaufmännischen Bereich,

gestellt. Um diesen Service weiter auszubauen,

zum Beispiel für Sperraufträge, das Zählerwesen

hat der westfälische Versorger die Mettenmeier

oder die Ausgabe von Standrohren. „Vor allem die

GmbH mit einer Runderneuerung seiner GIS-Aus-

Kollegen, die bislang noch nie Zugriff auf ein GIS-

kunftssysteme beauftragt. Das Projekt umfasste

Auskunftssystem hatten, waren begeistert von der

die Einführung einer Inhouse-Weblösung, einer

Einfachheit der MGC-Anwendungen“, sagt der


GIS und Netzdaten | Kundenmagazin Solutions

In der App für die Feuerwehr sind Hydranten deutlich hervorgehoben und die Sachdaten sind schnell im Zugriff. Als Hintergrundkarte dient OpenStreetMap.

GIS-Verantwortliche Klaus Kluthe. „Von der Schnelligkeit her ist der MGC nicht zu schlagen.“

Hydrantenauskunft für die Feuerwehr Einen weiteren Auskunftsservice nutzt die örtliche Feuerwehr: Mit der MGC Hydrantenauskunft soll ein schnelles und komfortables Auffinden der re-

„Von der Schnelligkeit her ist der MGC nicht zu schlagen.“ Klaus Kluthe

levanten Betriebsmittel des Wassernetzes gewährleistet werden, um damit die Löscheinsätze effektiv zu unterstützen. Die App funktioniert offline und zeichnet sich durch eine übersichtliche Darstellung der Hydranten inklusive der Sachdaten sowie durch eine einfache Bedienung aus. Unterstützt

Kontakt

wird die Bedienung durch eine GPS-basierte Umkreissuche der nächsten Hydranten. Die App sorgt auch bei Wartungsarbeiten für eine bessere Orientierung und soll künftig um eine Redliningfunktion ergänzt werden, um damit beschädigte oder nicht auffindbare Hydranten zu dokumentieren oder auf fehlende Beschilderungen hinzuweisen.

Klaus Kluthe Lörmecke-Wasserwerk GmbH +49 2943 9712-13 kluthe@loermecke.de

Ralf Kanton Mettenmeier GmbH +49 5251 150-524 ralf.kanton@mettenmeier.de

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Kundenmagazin Solutions | Planung und Instandhaltung

Mobile Instandhaltung mit Plan Die LINZ AG rollt OPTIMUS für die Rohrnetzkontrolle im Wasserbereich aus. Eine MGC-App versorgt den Außendienst mit tagesaktuellen GIS-Daten.

Nach der Einführung von OPTIMUS für die Be-

unter anderem die Nutzung von SAP PM und der

triebsführung des Abwasserbereichs im Jahr 2013,

SAP-Materialwirtschaft (MM) in der Form, dass die

insbesondere zur Abwicklung der Inspektionen,

jeweiligen Stärken der Systeme bestmöglich zum

Instandhaltungen, Wartung und Reinigung der

Tragen kommen.

etwa 600 km Kanal des eigenen Netzes und weiterer 900 km betreuter Fremdnetze, wurde im Jahr

Für die Umsetzung selbst wurden mehrere Pha-

2015 planmäßig damit begonnen, das Konzept für

sen geplant: Nach dem Aufbau des Testsystems

die Prozesse der Wasserversorgung auszuarbei-

mit den Schnittstellen zu SAP und GIS wurden die

ten. Ziel war es, die gesamte Betriebsführung des

Prozesse im System konfiguriert und durchgespielt.

Wasserbereichs der LINZ AG über OPTIMUS, SAP

Im Herbst 2016 startete die Phase 1 mit der Imple-

und GIS abzuwickeln. Eine Randbedingung war

mentierung des Produktivsystems in zunächst einer Abteilung. Hier wurde zuerst die Rohrnetzkon-

„Wir decken nun die Prozesse der Be-

trolle für die wichtigsten Netzobjekte erfolgreich in Form von mobilen Aufträgen mit elektronischen

triebsführung Wasser bis hin zur Mobi-

Erfassungsassistenten umgesetzt:

lität über die intelligente Kopplung von

• Anschlusskontrolle

• Hydrantenkontrolle

OPTIMUS, SAP und GIS vollständig ab.“

• Schachtkontrolle

Manfred Kurzwernhart

• Be- und Entlüftungskontrolle

• Schieberkontrolle • Entleerungskontrolle


Planung und Instandhaltung | Kundenmagazin Solutions

Mobiler Arbeitsplatz: Bei der Inspektion des Rohrnetzes erfasst der Mitarbeiter seine Ergebnisse und Stundenbuchungen im OPTIMUS Smart, hier auf dem robusten WindowsTablet Getac F110.

Aber auch die Prozesse Neu-Anschluss, Änderung

Wenn zum Beispiel ein neuer Wasserhausan-

bei Wasser-Anschlüssen, Reparatur an Leitungen

schluss zu erstellen ist, startet der gesamte Prozess

und Hydranten sowie der Prozess Rohrbruch

in OPTIMUS. Hier wird der Auftrag angelegt und

wurden in der ersten Phase implementiert und

inklusive der Plandaten (Eigenleistung, Material,

produktiv gesetzt. Derzeit läuft der phasenweise

Fremdleistungen etc.) per Live-Schnittstelle an SAP

Ausbau im Wasserbereich. Im Endausbau werden

übertragen, um dort zum Beispiel ein Kundenange-

Ende 2018 etwa 60 Monteure, 10 Meister und

bot zu erstellen. In dem automatisch generierten

20 bis 25 zusätzliche interne Anwender mit dem

SAP-Auftrag erfolgt bei der anschließenden opera-

System arbeiten. Bis dahin sollen weitere Prozesse

tiven Projektausführung zum Beispiel die Material-

abgedeckt werden – zum Beispiel die Grundsatz-

ausfassung durch die Monteure im SAP-Workflow

planung, die Grabungskontrolle, die Schutzgebiets-

(SAP in der Materialwirtschaft). Diese Informatio-

verwaltung sowie Wartungs- und Instandhaltungs-

nen werden inklusive der SAP-Auftragsnummer

arbeiten an den Netzanlagen und in der Leitwarte sowie das Wasser-Qualitäts-Monitoring.

Zusammenspiel von OPTIMUS und SAP Mit dem Ziel, die Techniker weitgehend mit nur einem System zu bedienen, wurden die Prozesse so abgebildet, dass mit der OPTIMUS-Einführung im Wasserbereich gleichzeitig Systeme konsolidiert und vorhandene (SAP-)Prozesse genutzt werden.

Wasserversorgung der Linz AG • ca. 1.200 km Rohrnetz in Linz (eigenes Netz) und 23 Umlandgemeinden (Dienstleistung) • ca. 36.800 Hausanschlüsse • 5 Wasserwerke • 32 Hochbehälter • Wasserförderung ca. 21,8 Mio m³ p.a.

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Kundenmagazin Solutions | Planung und Instandhaltung

Das OPTIMUS-Dashboard: Die Arbeitsvorbereitung hat alle wichtigen Funktionen, Vorgänge und Statistiken im Blick.

an OPTIMUS zurückgespielt, sodass der Meister in

auftragsbezogenen Abarbeitung über und imple-

der Lage ist, das komplette Projekt – inklusive aller

mentieren mit der gezielten Nutzung von OPTI-

mobilen Buchungen – in OPTIMUS zu verfolgen

MUS, SAP und GIS durchgängige Prozesse, die die

und abzuschließen. Das Aufmaß der Grabungsfir-

Anforderungen einer technischen Betriebsführung,

men wird über OPTIMUS eingespielt und an SAP

gepaart mit den kaufmännischen Aspekten bis hin

durchgebucht. Über die bidirektionale Kopplung

zur Mobilität vollständig abdecken.

mit SAP liegen dann alle Daten und Kosten für Projektauswertungen oder Kennzahlenberichte in

MGC als GIS-Komponente

OPTIMUS vor. Nach dem technischen Abschluss

Um den Anwendern die Umstellung auf das neue

meldet das System an SAP, dass der Auftrag nun

Verfahren zu erleichtern, musste eine wichtige For-

auch kaufmännisch abgeschlossen werden kann.

derung erfüllt werden: Das gesamte GIS sollte mit

Die gesamte Kopplung OPTIMUS-SAP arbeitet über

allen Inhalten verfügbar sein – wie bei der alten Lö-

Standard-BAPIs und Webservices (SAP/PI bzw.

sung „Tensing Mobile GIS“ mit Formularen für die

Netweaver-Technologie). Massendaten werden

Rohrnetzkontrolle. An dieser Stelle kam der MGC

über Batchläufe in definierten Zeitabständen in

von Mettenmeier ins Spiel. Durch eine intelligente

OPTIMUS eingespielt.

Kopplung der Systeme nutzt der Monteur nun die

Neue mobile App für die Rohrnetzkontrolle

einfachen GIS-Auskunftsfunktionen des MGC und erhält dort zu den selektierten Objekten in der

„Früher haben wir die Inspektionen vor Ort objekt-

GIS-Karte die technische Historie aus OPTIMUS mit

orientiert bearbeitet: Der Mitarbeiter selektierte im

allen Wartungsprotokollen.

mobilen GIS einen Hydranten, erhielt ein Formular und konnte damit den Zustand erfassen“, sagt

Technische Historie aus der alten Lösung

Manfred Kurzwernhart aus dem Bereich Informati-

Die historischen Daten stammen aus dem abzu-

onsmanagement der LINZ AG. „Wir gehen nun zur

lösenden Tensing-System, das die LINZ AG bereits


Planung und Instandhaltung | Kundenmagazin Solutions

2008 eingeführt hatte. Neben einer Effizienz- und Qualitätssteigerung der Arbeiten selbst ist es heute vor allem die technische Historie aus den früher erfassten Daten, die zu jedem Netzobjekt vorliegt. Es zeigt sich, dass die Erfassung mit Tensing über die letzten Jahre wertvolle Daten zum Rohrnetz generiert hat. „Wir haben damit nun eine solide Grundlage, auf der unser Wasserbereich strategische Entscheidungen für Investitions- oder Instandhaltungsmaßnahmen treffen kann“, erklärt Manfred Kurzwernhart. „Mit OPTIMUS können nun einfacher als bisher Kennzahlen generiert und Nachweise für Wartungsarbeiten in betreu-

Automatisierte Kalkulation von Bauprojekten auf Basis von Standardleistungsverzeichnissen

ten Gemeinden erbracht werden.“ Durchschnittspreis und eine Preisliste

OPTIMUS hat sich im Abwasser- und

für die Verkaufspreise. Die Preise wer-

Wasserbereich der LINZ AG als pra-

Seine Stärken als Planungstool beweist

den dabei wie folgt ermittelt:

xisorientierte Standardlösung für die

OPTIMUS auch bei Netzbauprojekten

• Tarife für Eigenleistungen und Fahr-

Betriebsführung erwiesen, die mit

Kostenkalkulation von Bauvorhaben in der Wasserversorgung. Für jedes

zeuge werden einmal im Wirtschafts-

SAP gut integriert arbeitet, und die

Bauvorhaben wird im Rahmen der Auf-

jahr importiert.

für künftige Anforderungen, wie zum

tragsplanung eine Kostenkalkulation

• Das Standardleistungsverzeichnis

Beispiel die Nutzung von Spezial-Er-

durchgeführt. Beim Erzeugen der Auf-

wird vom Bereich Wasser in OP-

fassungsgeräten im Kanalbereich oder

träge werden dabei die Eigenleistun-

TIMUS angelegt und mit Preisen

von Sensoren im Netz zur Instandhal-

gen anhand der Auftragspläne auto-

versehen.

tungsplanung gerüstet ist.

matisch generiert. Fahrzeuge werden

• Verkaufspreise werden in SAP ge-

je nach Bedarf dazu geplant und für

pflegt und einmal im Jahr angepasst,

Verbrauchsmaterial gibt es vordefinier-

eine aktuelle Version wird dann von

te Materialstücklisten, auf die in der

OPTIMUS importiert.

Planung zurückgegriffen wird. Darüber

• Der gleitende Durchschnittspreis für

hinaus hat die LINZ AG ein Standard-

Artikel wird jede Nacht automatisiert

leistungsverzeichnis, welches circa 30

aus SAP ausgelesen, sodass tagesak-

Leistungspositionen umfasst, aus dem

tuelle Preise vorliegen.

Fremdleistungen pauschal geplant werden. Somit kann aus dem geplan-

Für jedes Bauvorhaben kann somit der

ten Auftrag direkt eine Kalkulation

erwartete Deckungsbeitrag mit einem

erfolgen. Für Eigenleistungen, Fahrzeu-

Klick angezeigt werden. Mit dieser Vor-

ge und Fremdleistungen wird anhand

gehensweise wird mehr Funktionalität

eines Schlüssels ein Aufschlag berech-

umgesetzt als bisher verfügbar war

net. Für Material gibt es den gleitenden

und eine Eigenentwicklung abgelöst.

Kontakt Manfred Kurzwernhart Managementservice Linz GmbH +43 732 3400-6487 m.kurzwernhart@linzag.at Christoph Dörr Conges Consulting GmbH +49 6851 8003-420 chdoerr@conges.de Dr. Robbie Schäfer Mettenmeier GmbH +49 5251 150-460 robbie.schaefer@mettenmeier.de

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Kundenmagazin Solutions | Planung und Instandhaltung

Komplett vernetzt MEGA Monheim setzt beim Aufbau von Glasfasernetz auf Planungssoftware OPTIMUS Die Digitalisierung eröffnet Wirtschaft und Ge-

Massive Softwareunterstützung erforderlich

sellschaft eine Vielzahl neuer Chancen. Damit

Ein Projekt dieser Größenordnung mit entspre-

die gesamte Bevölkerung von dieser Entwicklung

chend straffem Zeitplan bedarf einer massiven

profitieren kann, ist laut dem Bundesministerium

Softwareunterstützung, damit es nicht aus dem

für Verkehr und digitale Infrastruktur mittel- bis

Ruder läuft. „Dabei setzen wir beim kompletten

langfristig die Installation eines gigabitfähigen

infrastrukturellen Ausbau des Stadtgebietes auf

Netzes entscheidend für wirtschaftliches Wachs-

das Planungssystem OPTIMUS von Conges, einer

tum und steigenden Wohlstand. Diese Zeichen der

Tochter der Paderborner Software-Schmiede

Zeit hat die Monheimer Elektrizitäts- und Gasver-

Mettenmeier“, erläutert Matthias Meliß, zuständig

sorgung (MEGA) frühzeitig erkannt und investiert

für „Systeme und Prozesse“ bei MEGA. Die zustän-

über 20 Millionen Euro in den flächendeckenden

digen Mitarbeiter, wie Meister der Sparten Strom

Ausbau des superschnellen Internets. Bereits im

und Gas, Bauleiter, etc. bilden darin die einzelnen

kommenden Jahr soll der flächendeckende Ausbau

Bauabschnitte und -maßnahmen ab. Zudem pla-

abgeschlossen und über 80 % der 7.600 Gebäude

nen und überwachen sie über das Tool sämtliche

an das Netz angeschlossen sein.

Termine und realisieren die operative Lenkung und

MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck beim Spatenstich für die digitale Zukunft

Bild: Fotograf Tim Kögler


Planung und Instandhaltung | Kundenmagazin Solutions

Das Planungssystem OPTIMUS unterstützt die reibungslose Abwicklung der Bauarbeiten

Bild: Fotograf Tim Kögler

Kontrolle der vorhandenen Ressourcen von Außen-

liert ist. Diese App gewährleistet ein hohes Maß an

diensttrupps über Fahrzeuge bis zu den unter-

Transparenz hinsichtlich Terminen, Betriebsmitteln

schiedlichen Materialien. Eine Anbindung externer

und Ressourcen. Der Mitarbeiter ist ortsunabhän-

Baufirmen an das System haben die Rheinländer

gig in der Lage, komfortabel Stunden zu buchen

ebenfalls realisiert. Darüber hinaus plant MEGA,

oder verbrauchte Materialien zu erfassen. Dies wie-

OPTIMUS auch für die Instandhaltung ihrer Versor-

derum erlaubt es dem Unternehmen, wirtschaft-

gungsnetze zu nutzen.

liche Bewertungen der einzelnen Projekte zeitnah

Das Büro in der Jackentasche

vorzunehmen.

Damit der MEGA-Außendienst jederzeit auf alle

Stets aktuelle Netzdaten

relevanten Informationen der Baumaßnahmen

Teil des Einführungsprojektes ist die Einspeisung

Zugriff hat, verfügt er über Android-Tablets, auf

vorhandener Lichtwellenleiter- (LWL) und Netz-

denen die mobile Lösung „OPTIMUS Smart“ instal-

daten in OPTIMUS. Letztere pflegt MEGA für die Sparten Strom und Gas in dem System GISMobil. Für die Übernahme der GIS-Daten mussten diese

Kontakt

zunächst aufbereitet werden. Dabei sorgt die GISMobil-Schnittstelle für einen regelmäßigen Abgleich, sodass im Netzbau und in der Instandhaltung stets aktuelle Netzdaten verfügbar sind.

Matthias Meliß MEGA Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH +49 2173 9520-675 matthias.meliss@mega-monheim.de

Christoph Dörr Conges Consulting GmbH +49 6851 8003-420 chdoerr@conges.de

Strategisches Asset-Management ante portas Aufgrund der guten Erfahrungen mit OPTIMUS plant MEGA, die Software künftig auch beim strategischen Asset-Management einzusetzen.

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Vor dem Aufbruch müssen TiefbauunKundenmagazin Solutions | Planung und Instandhaltung

ternehmen Gewissheit über die Lage der erdverlegten Leitungen und Anlagen haben – zum Schutz der Versorgung und zur Vermeidung von Unfällen.

Foto: Unterfränkische Überlandzentrale

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Workforce-Management Die ÜZ Lülsfeld implementiert OPTIMUS als branchenspezifische Lösung und verfolgt damit weitreichende prozessuale und wirtschaftliche Ziele. Die Unterfränkische Überlandzentrale eG (ÜZ

Um die Tätigkeiten in den Netzbereichen effektiv

Lülsfeld) ist ein regionales Energie- und Serviceun-

zu unterstützen, hat die ÜZ Lülsfeld nach er-

ternehmen und versorgt als unabhängige Genos-

folgter Ausschreibung die Softwarespezialisten

senschaft im Südosten Unterfrankens rund 55.000

Mettenmeier und Conges mit der Einführung von

Kunden mit Strom. Umfangreiche Dienstleistungen

OPTIMUS als zentrales Workforce-Management-

wie Nahwärmeversorgung, Straßenbeleuchtung,

System beauftragt. „Als wir vor sechs Jahren eine

der Betrieb von Windkraftanlagen oder der Ausbau

zentrale Arbeitsvorbereitung mit zwei Mitarbeitern

des Glasfasernetzes ergänzen das Angebot. In den

eingerichtet hatten, entstand schnell der Wunsch,

Geschäftsbereichen Netz und Netzservice gewähr-

die gesamte Disposition über ein solches System

leisten etwa 70 Mitarbeiter die sichere Versorgung

abzuwickeln und damit auch die mobilen Mitarbei-

ihrer Kunden mit Energie.

ter elektronisch erreichen zu können“, sagt Jürgen Kriegbaum, Bereichsleiter Netzservice bei der


Planung und Instandhaltung | Kundenmagazin Solutions

Das OPTIMUS-Dashboard: Die Arbeitsvorbereitung hat alle wichtigen Funktionen, Vorgänge und Statistiken im Blick.

ÜZ Lülsfeld. Der Fokus lag dabei auf

CS angelegt, Stundenbuchungen von

der Einführung der grafischen Stun-

den Kernprozessen Netzplanung und

Personal und Sonderfahrzeugen wie

denbuchung und systemgestützten

Netzbau, Anschluss- und Zählerwe-

LKW und Aggregate nach CATS über-

Abwesenheits- und Rufbereitschafts-

sen sowie Netzbetrieb inklusive aller

tragen oder Auftragsdetails, Planwerte

planung. Unternehmensweit liegen

Instandhaltungsmaßnahmen. Dazu

und Materialkosten aus SAP an OPTI-

nun sämtliche Mitarbeiterabwesen-

sollte OPTIMUS in die bestehende Sys-

MUS übergeben.

heiten in digitaler Form in OPTIMUS

temlandschaft im technischen Bereich

vor und alle Tätigkeiten können direkt

integriert und über Schnittstellen mit

Der erste Schritt zur Ablösung papier-

auf die Aufträge gebucht werden. Im

den kaufmännischen Grundsystemen

basierter Verfahren in den operativen

Bereich Netzservice werden sämtliche

verbunden werden.

Bereichen erfolgte im Juni 2016 mit

Arbeitszeiten inklusive der Zuschläge erfasst und an den Personalbereich

Systemseitig wurde zunächst eine Schnittstelle zum GIS realisiert, um die Betriebsmitteldatenbank in OPTIMUS anzulegen. Ein bidirektionaler Differenzdatenabgleich, der nächtlich stattfindet, sorgt heute für aktuelle Betriebsmittelinformationen in beiden Systemen. Über die frei konfigurierbare Schnittstelle zu SAP werden zum Beispiel OPTIMUS-Aufträge in PM oder

„Wir sind überzeugt, dass ein digitales Arbeitsvorbereitungs­ system die Zukunft ist.“ Jürgen Kriegbaum

übermittelt.

Automatisierung in der Arbeitsvorbereitung Im nächsten Schritt wurde das System zur Abwicklung der zyklischen, vorbeugenden Instandhaltung zum Einsatz gebracht. Diese umfasst die Arbeitsvorbereitung mit der Ressourcendisposition sowie die Auftragsbe-

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Kundenmagazin Solutions | Planung und Instandhaltung

Überblick über die Tätigkeitsnachweise

arbeitung und -rückmeldung inklusive

rial, Stunden sowie Fremdleistungen

Störungsstatistiken auf Knopfdruck

Stundenbuchung durch die Monteure.

übertragen. Hierdurch wurden die

Anfang 2017 wurde mit der Einführung

Auf diese Weise werden jährlich circa

Wartungspläne in SAP PM abgelöst.

der Störmeldeerfassung ein weite-

1.000 Trafostationen und Schalthäu-

rer Meilenstein erreicht. Es galt, die

ser inspiziert und mehrere Hundert

Digitale Prozesse im Außendienst

Wartungsaufträge initiiert – auch für

Während die Netzmeister die Sta-

beitung in verschiedenen Excel-Listen

die betreuten Windkraftanlagen und

tions- und Inspektionsunterlagen

und internen Berichten durch eine

zukünftig für alle weiteren technischen

früher in Papierform an die Monteure

einheitliche Lösung zu ersetzen. Heute

Betriebsmittel. Eine erhebliche Verein-

übergaben, disponiert die zentrale

werden alle Meldungen in OPTIMUS

fachung für die Arbeitsvorbereitung

Arbeitsvorbereitung heute 25 mobile

dokumentiert – sei es durch direkte

war die Abbildung der zyklischen

Monteure mit OPTIMUS – teamüber-

Erfassung im zentralen Netzservice

Instandhaltungspläne in OPTIMUS. Die

greifend und zentral für alle Standorte.

oder außerhalb der Arbeitszeit durch

Auftragspläne werden nun inklusive

„Ausgestattet mit den neuen Tablets

die Schaltmeister der Netzleitstelle.

der Terminplanung und Disposition im

erkennt unser Außendienst heute

In diesem Fall erhält OPTIMUS die

System angelegt und automatisch an

den Mehrwert der mobilen Systeme“,

Meldungen per Datenimport aus dem

SAP als Kontierungsobjekt für Mate-

bestätigt Projektleiter Sebastian Kra-

Netzleitsystem.

manuelle Erfassung und Weiterverar-

mer. „Wichtige Synergien schafft dabei

„Unser Außendienst hat den Mehrwert des Systems erkannt.“ Sebastian Kramer

auch der Einsatz des mobilen GIS auf

Heute ist die ÜZ Lülsfeld in der Lage,

den Tablets.“ Neben den Aufträgen,

die geforderte FNN-Statistik für die

Checklisten und Stundenbuchungen in

Bundesnetzagentur auf Knopfdruck

OPTIMUS stehen dem Monteur damit

zu erstellen und auch interne Ma-

nun digitale Karten und aktuelle Daten

nagementberichte über die aktuellen

vom Versorgungsnetz zur Verfügung.

Störungen sind jederzeit abrufbar.

Zudem hat jeder eine Mailadresse und

Künftig sollen direkt aus dem Kontext

ist über das mobile Netz erreichbar.

der Störmeldung auch Arbeitsaufträ-


Planung und Instandhaltung | Kundenmagazin Solutions

Auswertung von Störmeldungen

ge für Instandsetzungsmaßnahmen

ehrgeizige Ziele gesteckt. „Wir sind

Softwareprogrammen mitnimmt.“ Mit

angelegt und zur Ausführung an den

überzeugt, dass ein digitales Arbeits-

dieser Erkenntnis soll demnächst auch

Außendienst übergeben werden.

vorbereitungssystem die Zukunft ist“,

der Hausanschlussprozess umgesetzt

resümiert Jürgen Kriegbaum. „Die Pro-

werden, der ein hohes Maß an Kom-

Ehrgeizige Ziele

zesse werden aufgeräumt und digitali-

plexität besitzt und über mehrere Un-

Als nächstes soll die Beantragung und

siert, die Datenqualität steigt und alle

ternehmensbereiche und Teams läuft.

Bereitstellung von Baustrom mit dem

Informationen sind letztendlich nur

Und auch das Zählerwesen soll künftig

System abgedeckt werden. Mit der Ein-

wenige Mausklicks entfernt. Entschei-

mit OPTIMUS unterstützt werden.

führung von Workforce-Management

dend ist aber, dass man die Mitarbei-

hat sich die ÜZ Lülsfeld insgesamt sehr

ter bei der Einführung von solchen

Einführung eines Workforce-Management-Systems als gesamtunternehmerische Herausforderung Wichtig für den Erfolg bei der Einführung eines Workforcemanagementsystems ist die frühzeitige Einbeziehung der Mitarbeiter, Führungskräfte und des Betriebsrats. Während die Unternehmensbereiche, die wesentlich von der Einführung des Systems profitieren und stark involviert sind, die Vorzüge der neuen Abläufe begrüßen, stellt das System andererseits für gelegentliche Nutzer eine gewisse Herausforderung dar und wird teilweise als Mehrbelastung empfunden. Weiterhin stellen abgestimmte Prozessabläufe die Basis für die IT-gestützte Umsetzung im System OPTIMUS. Hier war es bei der ÜZ Lülsfeld stellenweise notwendig, bisherige Abläufe zu vereinheitlichen und gleichzeitig zu optimieren. Dies führte in einzelnen Fällen zu Verzug im ambitionierten Zeitplan. Jedoch profitiert das Unternehmen in der zukünftigen operativen Umsetzung von den erarbeiteten Strukturen und Prozessen.

Kontakt Jürgen Kriegbaum Unterfränkische Überlandzentrale eG +49 9382 604-220 juergen.kriegbaum@uez.de Sebastian Kramer Unterfränkische Überlandzentrale eG +49 9382 604-238 sebastian.kramer@uez.de Knut Biermann Mettenmeier GmbH +49 5251 150-526 knut.biermann@mettenmeier.de

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Kundenmagazin Solutions |

Schluss mit Ladenschluss Ein Portal für Geschäftskunden erweitert das Serviceangebot von e-regio. Großkunden können dort rund um die Uhr ihre Verbrauchsdaten online abrufen und analysieren. e-regio und sein bundesweit agierendes Toch-

Dienstleistungen und einer persönlichen Betreu-

terunternehmen LogoEnergie beliefern mehrere

ung. Mit dem neuen Portal haben die Geschäfts-

Hundert Geschäftskunden aus Industrie, Gewerbe,

kunden nun alle wichtigen Daten in ihrem persön-

Kommunen und Wohnungswirtschaft mit Gas,

lichen Bereich im Blick – seien es ihre Lieferstellen,

Strom, Wärme und Wasser. Vor allem Kunden mit

Energiebedarfe, Tranchen, Rechnungen oder

großem Energiebedarf und verschiedenen Stand-

Vertragsunterlagen. Rund um die Uhr lassen sich

orten profitieren von individuell zugeschnittenen

die Energieflüsse und Verbrauchsdaten prüfen und analysieren und daraus auch Maßnahmen zur Energieeffizienz ableiten.

„Das Portal bietet uns neue Möglichkeiten zur Kundenbetreuung.“ Wolfgang Müller

Kundenbindung hat Priorität Als serviceorientiertes Versorgungsunternehmen nutzt e-regio das Portal vor allem, um sich im stärker werdenden Wettbewerb zu differenzieren. „Das Online-Portal bietet uns neue Möglichkeiten


Portale und Prozesslösungen | Kundenmagazin Solutions

zur Kundenbetreuung“, sagt Vertriebsleiter Wolfgang Müller. „Wir möchten auf diese Weise die Kundenbindung weiter erhöhen und auch bei künftigen Ausschreibungen damit punkten.“ So bietet e-regio seinen Kunden an, auch weitere individuelle Inhal-

Im Online-Portal der e-regio-Tochter LogoEnergie haben Geschäftskunden alle wichtigen Daten im Blick, hier: Verbrauchsdaten.

te im Portal abzubilden. „Die positiven Reaktionen zeigen uns, dass

Customer Relationship Management

wir einen echten Mehrwert geschaffen haben.

Ganz im Zeichen guter und professioneller

Und es gibt bereits Ideen, welche Informationen

Kundenbeziehungen hat e-regio gemeinsam

zusätzlich angezeigt werden sollen.“

mit Mettenmeier bereits 2014 ein CRM-System

Arbeitsersparnis und Benutzerfreundlichkeit

implementiert, in dem sämtliche Kundendaten sicher hinterlegt sind. Hier konnten die beiden

Dadurch dass die Kunden sich rund um die Uhr

Projektpartner entsprechende Synergien bei der

selbst bedienen können, entfällt seitens e-regio

Entwicklung des Portals erzeugen. „Die guten

die Bereitstellung von Informationen per Te-

Erfahrungen aus dem CRM-Projekt waren letztlich

lefon, Post und E-Mail. Da alle Unterlagen und

ausschlaggebend dafür, dass wir Mettenmeier mit

Verbrauchsinformationen sehr strukturiert und

dem Geschäftskundenportal beauftragt haben“,

übersichtlich im Portal verfügbar sind, reduzieren

resümiert Projektleiter Jörg Backes. So war einer-

die Kunden ihre Aufwände für die Dokumentation

seits die Projektdurchführung bereits erprobt und

und Recherche. Vor allem Unternehmen mit gro-

die handelnden Personen kannten und vertrauten

ßen Filialnetzen, Hausverwaltungen mit mehreren

sich. Andererseits waren die Datenstrukturen aus

Hundert Lieferstellen oder Kunden, die monatlich

dem CRM bekannt.

oder quartalsweise Energie einkaufen, nutzen das Portal sehr intensiv. Dies ist vor allem beim Abschluss von Folgeverträgen hilfreich. Ein deutlicher

Kontakt

Pluspunkt des Portals liegt auch in seiner Praktikabilität. Ohne besondere IT-Kenntnisse können die Kunden durch ihren persönlichen Bereich navigieren. Der Zugang erfolgt über einen Webbrowser und auch die Anzeige auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones ist für den Anwender möglich.

Jörg Backes e-regio GmbH & Co. KG +49 2251 708-131 joerg.backes@e-regio.de

Jürgen Schubert Mettenmeier GmbH +49 5251 150-465 juergen.schubert@mettenmeier.de

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Kundenmagazin Solutions | GIS und Netzdaten

Die Anwender haben entschieden Mit der Version 5.2 kündigen GE und Mettenmeier das nächste große Release der Smallworld Fachschalen an. Erfahren Sie, wie Sie von einem Upgrade profitieren können. Für das nächste Feature-Release der

Neue Fachschalen-Features

durch Erläuterung der bestimmungs-

Fachschalen (NRM) für Smallworld

Die hier genannten Features sind ein

gemäßen Nutzung von Objektklas-

5.2 sind auch dieses Mal wieder die

vorläufiger Auszug aus dem geplanten

Anwender am Prozess der Weiterent-

Funktionspaket für Release 5.2 und

wicklung beteiligt worden. Basis sind

werden noch um weitere Themen

die Wünsche und Anforderungen, die

ergänzt.* Diese resultieren neben den

im Rahmen der Fachschalen-Arbeits-

Punkten der Priorisierung insbeson-

des Moduls Druckentwässerungssys-

kreise erarbeitet oder im laufenden

dere aus neuen Anforderungen des

teme zur Abbildung von Sonderbau-

Systembetrieb dokumentiert wurden.

Regelwerkes, verändertem Netzbau

werksinnenleben

Für die konkrete Umsetzungsplanung

mit neuen Betriebsmitteln sowie einer

wurden mögliche neue Funktionen

weiteren Harmonisierung zwischen

Fachschalen Strom/Gas/Wasser

per Online-Umfrage priorisiert, an der

den Fachschalen.

• Netzwerkverfolgung Strom mit

sich mehr als 90 Anwender aus fast

sen und Attributen • Ein neues Modul zur Abbildung von Hydrauliknetzen ist für 2018 geplant • In Planung ist auch eine Erweiterung

Startpunkt Einspeisung zur direkten

70 Unternehmen beteiligt haben. Auf

Fachschale Kanal

dieser Basis wird die konkrete Release-

• Abbildung von Regeneinlauf-Rinnen

Planung erstellt. Einige der Anforde-

• Abbildung von Drainagesystemen

Arbeitskreises Strom/Gas/Wasser

rungen werden gemeinsam mit GE in

• Abbildung von Hydraulikparametern

wurden Anforderungen zur Doku-

enger Zusammenarbeit mit der CoreEntwicklung abgestimmt.

zu Sonderbauwerken • Verbesserung der Dokumentation

Die Smallworld User Group bei den Fachschalen-Arbeitskreisen im September 2016 in Paderborn

Ermittlung des Einspeisebereiches • In der Arbeitsgruppe KKS des SWUG-

mentation der kathodisch geschützten Teilgebiete erarbeitet; abgeleite-


GIS und Netzdaten | Kundenmagazin Solutions

te Änderungen und Erweiterungen zum bestehenden KKS-Modul der Fachschalen Gas und Wasser werden umgesetzt • Erweiterung der Ergebnispräsentation der Netzwerkverfolgung um definierte Elternobjekte, wie beispielsweise die Strom-Station • Möglichkeit zur räumlichen Dokumentation von Betriebsmitteln, um die wahre Lage zu dokumentieren – beispielsweise auch bei verdrängter Darstellung im Bestandsplan Fachschalenübergreifend • Tabelleneditor zur Sachdatenpflege einer ausgewählten Objektklasse. • Delta-Statistik der aktuellen Alterna-

Smallworld 5 – Ein frischer Look, das bewährte Bedienkonzept, moderne Technologie und neue Funktionen machen ein Upgrade hochinteressant, hier ein Blick in die Zukunft: 3D-Dokumentation eines Hausanschlussgrabens in Verbindung mit der Objektklasse „Maßnahme“ auf Basis von Daten aus modernen Aufmaßsystemen.

tive zur Eltern-Alternative. Rohrmanagement • Zusammenführung von Belegungsund Verbindungseditor mit komfortabler Auswahl von Trassenabschnitten/Rohren und Hinweis beim Schneiden eines belegten Rohres

Kontakt Ludger Ebbers (NRM Kanal) Mettenmeier GmbH +49 5251 150-402 ludger.ebbers@mettenmeier.de

Joachim Magiera (NRM Strom, Gas, Wasser) Mettenmeier GmbH +49 5251 150-528 joachim.magiera@mettenmeier.de

* Mettenmeier behält sich vor, über die tatsächliche Umsetzung einzelner Punkte im Rahmen dieses Releases nach der Spezifikationsphase zu entscheiden.

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Kundenmagazin Solutions | GIS und Netzdaten

Modul Rohrmanagement Die Stadtwerke Witten treiben den Ausbau von Hochleistungsglasfasern voran. Entsprechend hoch ist der Bedarf zur Dokumentation der Medien und Trassenverläufe im GIS. Die Stadtwerke Witten verfügen über ein eigenes,

vatkunden und Gewerbegebiete an das Glasfaser-

hochmodernes und sicheres Netz aus Lichtwel-

netz angeschlossen. So können Unternehmen mit

lenleitern und stellen damit die Infrastruktur

Geschwindigkeiten bis zu 10.000 Mbit/s versorgt

für schnelles Internet bereit. Neben dem Daten-

werden. Die LWL-Kabel werden weitgehend durch

transfer zwischen Stadtwerke-Einrichtungen, zum

vorhandene Leerrohre und im Gehweg eingebaut.

Beispiel zur Steuerung des Strom-, Gas- und Was-

Dadurch kommt es zu geringen Beeinträchtigun-

sernetzes, werden seit einiger Zeit zunehmend Pri-

gen durch Baufahrzeuge.

Funktionsumfang – Modul Rohrmanagement • Dokumentation von Trassen, Rohren, Breitbandkabeln (LWL, Kupfer, Koax) sowie den notwendigen Knotenpunkten • Management der in einem Rohr oder einer Trasse enthaltenen Objekte • Belegungstool als Werkzeug zur Belegung von Trassenabschnitten mit Rohren bzw. Kabelabschnitten • Verbindungstool zur Herstellung von Verbindungen von Rohren oder Kabelabschnitten beim Übergang zweier Trassenabschnitte • Sichtbarkeitstool zur Präsentation des Netzes in Abhängigkeit bestimmter Attribute, auch für Objekte, die keine Geometrie haben • Analysetool zur Ermittlung freier Rohre

Smallworld Modul Rohrmanagement, hier: Suche des versorgenden Knotens ausgehend vom Anschlussobjekt mit Darstellung des Versorgungsweges


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Grabenprofil mit mehrlagigem Schutzrohrsystem und Belegung mit unterschiedlichen Medien, unter anderem LWL, Strom-Mittelspannung und Strom-Niederspannung.

Trassenverlauf der Rohrdokumentation bei den Stadtwerken Witten

Zur Dokumentation der Leerrohre und der darin

querschnitte mit den Rohrmanagementobjekten

enthaltenen Speedpipes nutzen die Stadtwerke

und einer Trassenbeschriftung erzeugt und teils

seit 2016 das Smallworld Modul Rohrmanagement.

doppelt belegt – einmal für das Rohrmanagement

Im ersten Schritt musste dafür die alte Leerrohr-

und einmal für Strom.

dokumentation mit der neuen Methode und den neuen Daten zusammengelegt werden. „Wir sind

„Das Modul Rohrmanagement erfordert eine

nicht auf der grünen Wiese gestartet“, beschreibt

gewisse Einarbeitung“, erklärt Volker Nowaczyk.

Volker Nowaczyk vom Technischen Büro die Aus-

„Bevor wir mit der Dokumentation starten konn-

gangslage. „Vorhandene Daten mussten mit den

ten, haben wir zunächst die Rohrtypen sauber

neuen Daten verknüpft werden.“ Hilfreich dafür

angelegt und eine Person eingearbeitet. Danach

war ein Workshop zur Ist-Aufnahme der bisheri-

lief es schnell.“ So konnten die Stadtwerke Witten

gen LWL-Dokumentation durch die Experten von

die Dokumentation von 13,5 Kilometern Trasse un-

Mettenmeier und eine Empfehlung zur weiteren

ter Nutzung des vorhandenen Funktionsumfangs

zur Vorgehensweise.

innerhalb von zweieinhalb Monaten abschließen.

Es galt also, die Schutzrohre, die zuvor in der Fachschale Strom dokumentiert waren, mit der bereits

Kontakt

existierenden Belegung in das Modul Rohrmanagement zu überführen und zusammen mit der Belegung von LWL abzubilden. Zudem mussten im Bereich von Neuverlegungen die Trassen neu erstellt und in vorhandene Trassen abgezweigt werden, teilweise in Kombination mit StromNiederspannungskabeln. Dafür wurden Graben-

Volker Nowaczyk Stadtwerke Witten GmbH +49 2302 9173-536 volker.nowaczyk@stadtwerke-witten.de

Joachim Magiera Mettenmeier GmbH +49 5251 150-528 joachim.magiera@mettenmeier.de

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Zentrale Kläranlage Heinersdorf. Im Auftrag der Stadt Chemnitz übernehmen die eins und ihre Tochter inetz die Abwasserbehandlung und -beseitigung.

Kanalinformationssystem Die inetz GmbH dokumentiert den Zustand der Chemnitzer Abwassersysteme nach dem neuen Kodiersystem DWA-M 149-2 und setzt dabei zentral auf Smallworld. Im Auftrag der Stadt Chemnitz betreibt die inetz

Genormte Zustandserfassung und -bewertung

GmbH, ein Tochterunternehmen der eins energie

Im ersten Schritt wurde dafür die Erfassung der

in sachsen GmbH & Co. KG, das circa 1.000 km lan-

Zustandsdaten zum Hauptkanal- und Anschlusslei-

ge kommunale Kanalnetz. Zum betrieblichen Alltag

tungsnetz auf die Norm DWA-M 149-2 umgestellt.

gehören die Untersuchung der Abwasserleitungen

Zur Übertragung der Daten zwischen der Kanalins-

durch TV-Inspektionen und die daraus abgeleitete

pektion und dem GIS dient die M-150-Schnittstelle.

Bewertung des baulichen Zustands. Um die ermit-

Die Untersuchungsdaten werden damit automa-

telten Zustandsdaten normgerecht zu dokumentie-

tisch den korrekten Kanalobjekten zugeordnet.

ren und auszuwerten, setzt die inetz seit 2016 eine

Weiterhin sorgt die Schnittstelle dafür, dass vor

durchgängige Smallworld-basierte Lösung ein.

Ort inspizierte und eingemessene Leitungen direkt lagerichtig in die Fachschale Kanal des Smallworld

„Wir sind in kurzer Zeit sehr weit gekommen.“ Thomas Degenhardt

GIS importiert werden. Im zweiten Schritt wurde die Zustandsbewertung auf die Norm des DWAMerkblatts M 149-3 umgestellt. „Diese Umstellungen haben reibungslos funktioniert“, bestätigt Thomas Degenhardt, Sachgebietsleiter Kanalnetz bei der inetz. Die im Rahmen der TV-Inspektion er-


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Im Rahmen der Umstellung der Zustandsdatenerfassung auf die Norm DWA-M 149-2 hat die inetz auch das Smallworld-Modul Untersuchungsgrafik+ eingeführt, hier: die kundenspezifische Erweiterung „Kopfblatt“ mit Lageplan.

Kooperation Die Smallworld-Partner ESN und Mettenmeier arbeiten eng bei der Vermarktung von Lösungen zur Fachschale Kanal zusammen. Bei der inetz ist ESN als Implementierungspartner für Projektleitung, GIS-Beratung, Datenkorrektur und Installation zuständig. Mettenmeier liefert die fachliche Beratung mit projektspezifischen Anpassungen der Produkte: • DWA-M 150 Schnittstelle • Untersuchungsgrafik+ • Operation Analyser Kanal mit den Modulen - Umrechnung Kodiersysteme DWA-M 152 - Zustandsbewertung nach DWA-M 149-3

mittelten Daten zum Bauzustand wer-

Entscheidungsunterstützung bei der

„Es ist viel geschafft, aber es ist noch

den nun mit dem dafür vorgesehenen

Planung von Sanierungsmaßnahmen.

viel zu tun“, resümiert Thomas Degen-

Smallworld-Analysetool nach diesem Merkblatt klassifiziert und bewertet.

Durchgängige Sicht auf den Bauzustand

Interaktiver Inspektionsbericht

hardt. „Wir sind mit Unterstützung der beteiligten Firmen ESN, IBAK und

Als weiteres Modul beim Ausbau des

Mettenmeier in kurzer Zeit sehr weit

Kanalinformationssystems kommt

gekommen, was uns von Fachleuten

eine angepasste Version der Untersu-

anderer Kanalnetzbetreiber bestätigt

Ein wichtiger Schritt beim Ausbau

chungsgrafik+ zur Fachschale Kanal

wurde.“

des Smallworld GIS zum vollständi-

zum Einsatz. Dafür wurde ein in der

gen Kanalinformationssystem war

Vergangenheit bewährter, manuell

auch die Umrechnung alter ISYBAU-

erzeugter Standardbericht zur Auswer-

0196-Zustandskodierungen in das

tung von Inspektionsergebnissen im

neue Kodiersystem DWA-M 149-2. „Bei

GIS abgebildet. Laut inetz ist es eine

der Überführung der Zustandsdaten

deutliche Vereinfachung, wenn alles

von ISYBAU 0196 nach M 149-2 versu-

zentral über das GIS gesteuert werden

chen wir, vor allem die hohe Anzahl an

kann und dort sämtliche Daten hin-

Einzelfallbetrachtungen zu reduzieren“,

terlegt sind, sodass der Anwender nur

beschreibt Thomas Degenhardt die

noch seine Ergänzungen einbringen

Herausforderungen bei der Umrech-

muss. Zum neuen Inspektionsbericht

nung. Durch die genormte Zustands-

der inetz können nun auch die verfüg-

beschreibung erhält die inetz künftig

baren Funktionen des Moduls genutzt

eine einheitliche und zeitlich durchgän-

werden – zum Beispiel die integrierte

gige Sicht auf den Bauzustand ihres

Anzeige von Videodateien oder digita-

Kanalnetzes. Diese dient vor allem der

len Fotos von Schäden.

weiteren Bewertung und damit der

Kontakt Thomas Degenhardt inetz GmbH +49 371 525-2250 thomas.degenhardt@inetz.de Thomas Roth ESN EnergieSystemeNord GmbH +49 3641 5349-2972 roth@esn.de Ludger Ebbers Mettenmeier GmbH +49 5251 150-402 ludger.ebbers@mettenmeier.de

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Schnittstellen eingespart Die Stadt Düsseldorf nutzt die Smallworld Fachschale Kanal und deren Module als Rundumlösung zur Planung, Dokumentation und Inspektion ihrer Entwässerungssysteme. Bei Sanierungs- und Neubaumaßnahmen erfolgen optische Inspektionen der Anschlusskanäle mit verschiedenen Kamerasystemen

Der Stadtentwässerungsbetrieb Düsseldorf ist

Im Zuge der Konsolidierung seiner IT-System-

Betreiber der öffentlichen Abwasseranlagen in

landschaft setzt der Kommunalbetrieb auf das

der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt.

Smallworld GIS und die Lösungen rund um die

Diese umfassen zwei Großklärwerke, 1.550 km

Fachschale Kanal. Ziel ist es, alle Kanalnetzdaten in

Kanalnetz, 96 Pumpstationen, 42 Regenbecken,

einem zentralen System zu verwalten. Damit soll

17 Stauraumkanäle und 120 Einleitungsbauwerke.

die Anzahl der Schnittstellen reduziert werden und

Angeschlossen sind 65.000 Grundstücke mit ca.

ein effizienteres Arbeiten auf Grundlage von aktu-

85.000 privaten Anschlusskanälen sowie 52.000

ellen Kanalbestands- und Geodaten gewährleistet

Straßenabläufe.

werden.

Management der Anschlusskanäle

Kontakt

Ein wichtiger Schritt war dabei die Abbildung der Anschlussleitungen und Straßenabläufe im Smallworld GIS. Deren Zustandserfassung und grafische Zuordnung erfolgten zuvor in einem anderen

Martin Schiller Landeshauptstadt Düsseldorf +49 211 89-93897 martin.schiller@duesseldorf.de

Ludger Ebbers Mettenmeier GmbH +49 5251 150-402 ludger.ebbers@mettenmeier.de

System und umfassten optische Inspektionen der Anschlusskanäle, die im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen mit Schiebe- oder Satellitenkameras als Videos festgehalten wurden.


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Migration der Bestandsdaten ins Smallworld GIS Um die Bestandsdaten in das Smallworld GIS zu migrieren und eine neue Gesamtlösung zu schaffen, mussten folgende Rahmenbedingungen umgesetzt werden: • Migration der Bestandsdaten • Grafische Erfassung der Anschlusskanäle und Straßenabläufe • Zustandserfassung gemäß DWA-M 149-2 direkt im Smallworld GIS • Verknüpfung der Videos • Einspielen externer Daten über die DWA-M-150-Schnittstelle • Ausgabe von Zustandsberichten

Anschlussleitungsnetz im Smallworld GIS: Lageplan mit Kanalhaltung, Anschlusskanälen und Regeneinläufen

• Massenreport von Zustandsberichten

Mit dem Modul Zustandsdatenerfas-

Nachdem Ende 2015 der Umstieg auf

Zur Umsetzung haben die Experten

sung nach DWA-M 149-2 dokumentie-

Smallworld durchgeführt wurde und

beim Stadtentwässerungsbetrieb

ren die Düsseldorfer die Ergebnisse

2016 weitere Module in Produktion

diverse Schnittstellen und Module von

der TV-Inspektion der Schiebekameras

genommen wurden, hat der Stadt-

Mettenmeier zum Einsatz gebracht.

direkt in der Fachschale Kanal. Sie nut-

entwässerungsbetrieb Düsseldorf ein

Dazu gehört die DWA-M-150-Schnitt-

zen damit ganz neue Möglichkeiten der

wichtiges Etappenziel bei der Konsoli-

stelle, die heute für einen effizienten

Datenerfassung, zum Beispiel einen

dierung seiner IT-Landschaft und zur

Datenaustausch zwischen Kanalinspek-

übersichtlichen Tabelleneditor und

Schaffung einer neuen Gesamtlösung

tion und Fachschale Kanal sorgt.

einen speziellen Erfassungsassistent.

erreicht.

Smallworld Fachschale Kanal Deckel drauf Rundumlösungen zur Planung, Dokumentation und Inspektion von Entwässerungssystemen

Kanalmanagement • • • • • •

Zusatzmodule

Druckentwässerungssysteme HYSTEM-EXTRAN-Schnittstelle Zustandsdatenerfassung nach DWA-M 149-2 ISYBAU-0196-Schnittstelle DWA-M-150-Schnittstelle Untersuchungsgrafik+

Schnittstellen

• Operation Analyser Kanal – Zustandsbewertung nach ISYBAU 0196 – Umrechnung Zustandskodierung nach DWA-M 152 – Zustandsbewertung nach DWA-M 149-3 – Zustandsbewertung nach DIN 1986-30 • Bedarfsplanung

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Auf dem neuesten Stand Im Rahmen eines Upgrades auf die Smallworld-Version 4.3.0.8 erneuert Evonik seine GIS-Auskunftssysteme und setzt auf MGC als Web-GIS. Der Essener Konzern für Spezialchemie nutzt die

auf den neuesten Stand gebracht und die Lösung

Smallworld Fachschalen Gas, Wasser, Fernwärme,

„MGC Auskunft Web“ als unternehmensweites Aus-

Kanal und Strom zur Dokumentation der Ver- und

kunftssystem etabliert. Zudem wurden die Tools

Entsorgungsleitungen sowie des komplexen Rohr-

Untersuchungsgrafik+, DWA-M-150-Schnittstelle

netzsystems für alle gasförmigen und flüssigen

und Operation Analyser zur Übernahme der Kanal-

Produkte und Medien. Im April 2016 wurde das GIS

befahrungsdaten beschafft.

Upgrade-Schulung in Paderborn: Die Evonik-Spezialisten Tobias Leushacke und Mustafa Turgut (Mitte) zusammen mit Ralf Kanton, Birgitta Wolf und Christian Bartels von der Mettenmeier GmbH.


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Auf den Grund gegangen Eine neue Tiefenkarte des Lippesees unterstützt die Deutsche Lebens-RettungsGesellschaft bei Einsätzen und gibt ortsfremden Wassersportlern Orientierung. Der Lippesee ist ein beliebtes Ausflugsziel im Kreis Paderborn und bietet gute Bedingungen für Taucher, Surfer und Segler. Überwacht werden die Wassersportaktivitäten durch die DLRG. Da bislang noch keine Tiefenkarte existierte, birgt der See gewisse Gefahren – vor allem für Ortsunkundige – zum Beispiel Segler, die das Gewässer in Bereichen von Untiefen befahren.

Ein außergewöhnliches Projekt für Mettenmeier: Die Erstellung eines Tiefenmodells für den Lippesee bei Paderborn.

Durch eine private Initiative wurde nun ein solches

heit von Schirmherr und Bürgermeister Michael

Tiefenmodell erstellt. Dazu wurde der gesamte

Dreier. Für die DLRG-Mitglieder steht zudem eine

Untergrund im Juni 2016 mit einem Sonargerät von

digitale Version zur Verfügung. Und auch die

einem Schlauchboot aus vermessen, um die topo-

beiden ansässigen Segelvereine haben jeweils ein

grafische Gestalt des Sees zu ermitteln. Mehrere

Exemplar der Karte erhalten.

Hunderttausend Datenpunkte sollten anschließend zu einem Tiefenmodell weiterverarbeitet werden. An dieser Stelle kam das IT-Unternehmen Mettenmeier ins Spiel. Der Spezialist für Geoinformationssysteme hat die Datensätze verdichtet, strukturiert und in Form einer Seekarte mit Tiefenlinien und farbigen Tiefenschichten visualisiert – für Mettenmeier eine Aufgabe der besonderen Art außerhalb der täglichen Projektarbeit mit Netzbetreibern. Überreicht wurde die Karte am 30. April 2017 im Rahmen der Einweihung der Wasserrettungsstation der DLRG-Ortsgruppe Paderborn in Anwesen-

DLRG-Vorstand Achim Sandmann (l.) freut sich über die neue Lippesee-Tiefenkarte. Robert Slabon (r.), Auszubildender Fachinformatiker bei Mettenmeier, präsentiert sein Projektergebnis.

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Lagerichtig und aktuell ALKIS-Änderungsdienst inklusive Netzdatenanpassungen Viele Netzbetreiber haben die Um-

Danach gilt es herauszufinden, wo und

In mehreren Projekten haben die

stellung auf ETRS89 hinter sich, einige

in welchem Ausmaß sich nach einer

Experten vom Mettenmeier-Netzdaten-

haben in diesem Zusammenhang auch

Katasteraktualisierung Verschiebungen

service hierzu zwei Lösungsverfahren

auf ALKIS als Geodatenbasis umge-

ergeben. Die Betriebsmittel wie Haus-

erarbeitet. Das Ergebnis: wenn Netzda-

stellt. Mit der Einführung von ALKIS

anschlüsse und deren Bemaßungen

ten kontinuierlich angepasst werden,

nutzen Netzbetreiber auch den ALKIS-

müssen sich wieder lagerichtig zum

ergeben sich erfahrungsgemäß nur

Fortführungsdienst und lesen regelmä-

aktualisierten ALKIS-Bestand befinden

wenige Verschiebungen. Die Folgekos-

ßig neue Differenzdaten in ihr GIS ein.

und nicht außerhalb der Gebäude.

ten bleiben sehr überschaubar.

Easy per Knopfdruck

Easy per Hand

Sie führen demnächst ALKIS ein? Sie nutzen bereits ALKIS, aktualisieren aber in größeren Abständen?

Sie nutzen ALKIS bereits? Sie aktualisieren in kurzen Intervallen?

Einlesen neuer ALKIS-Daten Analyse der Veränderungen durch ALKIS und selbst erfasster Gebäude – kein Produktionsstopp Homogenisierung • LeHo rechnet, verschiebt und optimiert große Datenmengen • Minimaler Produktionsstopp, Nacharbeiten und Qualitätssicherung im laufenden Betrieb durch exklusiv entwickelte Werkzeuge

Manuelle Anpassung • Bearbeitung/Qualitätssicherung mit exklusiven Werkzeugen • Kein Produktionsstopp, keine Nacharbeiten

Zwei Lösungsverfahren zur Wiederherstellung der Lagegenauigkeit von Netzdaten nach ALKIS-Aktualisierungen

Unabhängig davon, für welche Variante Sie sich entscheiden, Sie erhalten ein optimales Datenbild bei einem sehr geringen Eigenaufwand. Beide Verfahren bieten innerhalb kürzester Zeit ein ideales Ergebnis zur Beauskunftung. Mettenmeier aktualisiert flächendeckend die Netzdaten nach erfolgter ALKIS-Aktualisierung, hier: Anpassung der Bemaßungen.

Vorher

Nachher


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Bedienungsanleitung für‘s GIS Die Stadtwerke Unna erstellen ein Handbuch, mit dem auch Nicht-GIS-Experten die Innenleben von Kabelverteilern erfassen können. Die grundlegende Forderung nach

Jürgen Rehrmann vom Mettenmeier-

Weise beschrieben, wie auch ein Nicht-

Qualitätssicherungsmaßnahmen des

Netzdatenservice. Wichtige Aspekte

GIS-Experte einfach und schnell die

DVGW-Arbeitsblattes GW 120 sind mit

sind:

Kabelverteiler mit Innenleben auf Basis

dem Merkblatt GW 130 in einem syste-

• Wie wird die Fortführung gemacht?

einer Vorlage bestücken kann.

matischen Ansatz zusammengefasst.

• In welcher Reihenfolge werden die

Ein wesentlicher Bestandteil ist der Fortführungsprozess in der Netzdokumentation. Einige Netzbetreiber

Raumbezugsebenen erfasst?

Das Handbuch soll danach auf die Stationsinnenleben ausgeweitet

• Wer ist zuständig?

werden. Damit können Mitarbeiter der

befassen sich aktuell damit, ihren Fort-

Handbuch Innenlebenerfassung

führungsprozess zu beschreiben.

Zusammen mit den Stadtwerken

einfachen Dokumentation in die Lage

Strom-Fachabteilung künftig mit einer

Unna entsteht zurzeit ein „Handbuch

versetzt werden, die Innenleben selbst

„Schön und einfach muss die Beschrei-

Kabelverteiler-Innenlebenerfassung“.

zu erfassen – und das Ganze ohne gro-

bung sein, wie ein Kochrezept“, so

In diesem Handbuch wird auf einfache

ße Smallworld-Grundkenntnisse.

LWL-Dokumentation Das Modul Rohrmanagement für die Smallworld Fachschalen Strom, Gas und Wasser ist der neue Standard zur Dokumentation von Leerrohrnetzen und deren Belegung mit Breitbandmedien.

Sauber abgewickelt Dokumentation von Glasfaserund Leerrohrnetzen im GIS

LWL-Workshop

Training

Ist-Aufnahme der bisherigen LWL-Dokumentation, Beratung zur Einführung des Moduls und vorläufige Handlungsempfehlung zum Übernahmeverfahren: Migration, Neuerfassung oder Mischverfahren.

Einführung in das Modul, Datenmodell, Funktionsmodell, spezielle Funktionsmodule, Erfassung und Fortführung in der Trassen- und Rohrdarstellung, Konfiguration und Verknüpfung mit anderen Fachschalen

Dauer: 1 bis 3 Tage 995,00 € pro Tag

Dauer: 2 Tage 1.250,00 € pro Person bei min. 3 Teilnehmern *Preise zzgl. USt.

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Wie kommt das Neue in die Welt? Zum Beispiel bei einem Startup-Wochenende an der Uni Paderborn. Unter dem Motto „Disrupt Energy“ entwickelten Mitarbeiter der Mettenmeier GmbH zusammen mit gründungsambitionierten Studenten und Fachleuten aus der Branche neue Geschäftsideen für die Energie- und Wasserwirtschaft.

Hell und inspirierend präsentiert sich der große Raum in der Universität Paderborn. Menschen in kleinen Teams sitzen zusammen, unterhalten sich angeregt mit Experten, notieren Ideen und verwerfen sie. Die nächsten drei Tage werden die Männer und Frauen hier gemeinsam im „Inkubator“ verbringen, ihre Köpfe zusammenstecken und sich auf Ideensuche begeben, um umsetzungsstarke Innovationen zu entwickeln. Zum kooperativen Denken eingefunden haben sich Entwickler des Paderborner IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen Mettenmeier und Studierende der Firmengründer und Initiator Ulrich Mettenmeier gab wertvolle Tipps für den Start ins eigene Unternehmen.

Paderborner Hochschule. Neben Wirtschaftswissenschaftlern gehören auch Physiker und Philo-


Innovationsentwicklung | Kundenmagazin Solutions

sophen dem interdisziplinär zusammengesetzten Team an. Unter der Leitung des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn, sollen sie nach der Methode „Lean Startup“ Ideen spinnen und diese auf die Umsetzbarkeit überprüfen. Schnelligkeit ist gefragt, denn die Methode der Uni ist auf Zeit getrimmt. Ziel war es, an nur einem Wochenende neue Ideen bzw. Konzepte zu erarbeiten, die die internen Prozesse der Energienetzbetreiber effektiver gestalten sowie die Prozesse an der Schnittstelle zum Kunden verbessern. Da digitale Prozesse bei vielen Unternehmen noch in den Kinderschuhen stecken,

Gruppenarbeit auf dem Weg zum Startup: Ideen für die Energiewirtschaft wurden diskutiert, von Experten auf Umsetzbarkeit geprüft und zu neuen Geschäftsmodellen geformt.

gilt es, den Weg ins digitale Zeitalter zu meistern. Dies erfordert eine neue Art die Dinge anzugehen, Daten statt Bauchgefühl, Geschwindigkeit vor Kontrolle und sich dabei radikal auf den Kunden zu fokussieren. Es war beeindruckend zu sehen, wie der viel zitierte Gründergeist den Raum erfüllte. Bei der abschließenden Präsentation der Pitches zeigte sich, dass der Denkprozess Früchte getragen hat. Die Mitglieder der hochklassig besetzten Jury waren ebenfalls von den Ergebnissen des Wochenendes beeindruckt. Herausgekommen sind zum Beispiel Ideen zur Entwicklung von Self-Service-Portalen. Einige Geschäftsideen stießen auf sehr gute Reso-

Abgekämpft aber glücklich: Das Team um Joachim Magiera überzeugte die Jury mit seiner Geschäftsidee und wurde nach drei Tagen und zwei Nächten einstimmig zum Sieger gekührt.

nanz bei den Unternehmern, die sich spontan für den Kauf der Konzepte interessierten. Die Ergebnisse des Wochenendes waren für die Teilnehmer Ansporn und Motivation, nun an den neuen Geschäftsideen weiter zu arbeiten. Unterstützt durch die Uni Paderborn und die Mettenmeier GmbH erhalten die Teilnehmer kreativen Freiraum, um ihre Geschäftsidee selbstständig weiter zu entwickeln. Davon profitieren beide Seiten: Die jungen Menschen haben die einmalige Gelegenheit, sich mit einem Investor an der Seite voll auf ihre Idee zu konzentrieren. Die Mettenmeier GmbH bekommt frischen Wind und frische Ideen.

Die hochklassig besetzte Jury war von den Ergebnissen begeistert: Udo Schelling (BeSte Stadtwerke), Frank Behrend (NBB), Gerald Höfer (MDN), Benjamin Pehle (innogy) und Ulrich Mettenmeier.

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GIS und Netzdaten | Kundenmagazin Solutions

Abstecher in die Südsee Projektarbeit unter Palmen – die Enercal erhält eine neue Smallworld-Version und implementiert den MGC für die GIS-Auskunft. Als Peter Krieger vom Mettenmeier-Support im April nach Neukaledonien aufbrach, lagen 30 Stunden Flug vor ihm. Seine Aufgabe: Das GIS des landesweiten Stromversorgers auf den neuesten Stand bringen und das eingesetzte Smallworld-Auskunftssystem „SIAS“ durch MGC ersetzen. Seit 2005 betreibt die Enercal ein Smallworld GIS und wird dabei von der Mettenmeier GmbH betreut. Zur Dokumentation der über 3.000 km langen Stromnetze setzt das Unternehmen die Fachschale Strom mit einer französischen Benutzeroberfläche ein. Die neuen Systeme sorgten beim Projektteam spontan für Begeisterung: Die aktuelle GIS-Version, das Visualisierungstool Thematic Mapping und nicht zuletzt der MGC, der speziell für die Enercal um ein Netzwerkverfolgungstool und einen Schemaplan erweitert wurde. Insgesamt profitieren nicht weniger als 100 Mitarbeiter von der neuen Web-GIS-Auskunft, die ebenfalls mit einer französischen Oberfläche ausgestattet wurde. Und am Ende blieb für Peter Krieger sogar noch Zeit, die Inselgruppe im Südwestpazifik zu erkunden.

Nicolas Noble, Vesna Chevalier, Cyrille Maslan, Peter Krieger, Virginie Ventura, Manuel Toluafe und Laurent Datim (v.l.n.r.)

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