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http://www.mettenmeier.de/allgemein/pdf/solutions19

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Solutions 10. Jahrgang Ausgabe 19 Juni 2008

Mettenmeier

Kundenmagazin für die energie- und Wasserwirtschaft

Daten Prozesse Strategien Integrierte Wege für die Energie- und Wasserwirtschaft

Strategisches Asset-Management und strategische Netzentwicklung

Effiziente Netzbetriebsprozesse: Netzbau, Entstörung, Instandhaltung

Smallworld GIS: Projekte, Services, Lösungen


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Daten GIS-Lösungen, Geodaten-Services,

Serviceorientierte Architekturen (SOA), Business Intelligence und offene Standards als Basis für das Asset-Management und den Netzbetrieb. Ab Seite 16

Editorial Daten – Prozesse – Strategien

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GIS quo vadis im regulierten Umfeld? Interview mit Klaus von der Mosel

20

Utility Solutions 2008 in Düsseldorf Mettenmeier-Fachkongress

4

Mobile Lösungen boomen Hard- und Software von Mettenmeier

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TOMS SUSI Neue Standard-Edition von TOMS

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Mettenmeier und Tensing verkünden Partnerschaft Mobiles GIS von Tensing in DACH erhältlich

Strategien von Netzbetreibern Strategische Sanierungsplanung von Abwassernetzen

prozessmanagement. Seite 12

Utiltiy Solutions Vom 15. bis 17. April

2008 traf sich die Branche der Ver- und Entsorgungsunternehmen mit über 250 Teilnehmern zum Fachkongress Utility Solutions 2008. Fotostory Seite 38

Online und Offline im Außendienst Tensing Mobile GIS bei der PWN

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26

Data Mining: Analyse komplexer Datenbestände 10 Entscheidungsunterstützung durch Rohrnetzüberprüfungs- und Störungsdaten

Stadtwerke Hamm planen mit VRDB

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Stadtwerke Lünen innovativ Lösungen aus der Praxis für die Praxis

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E.ON Westfalen Weser AG: Dynamische Simulation von Strategien

Energieversorgung Hildesheim integriert GIS und Netzberechnung STANET-Schnittstelle zum GIS

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rku.it: Smallworld 4 in allen Werken

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ATV-DVWK-M150-Schnittstelle zur Fachschale Kanal

32

Modul Druckrohrleitungen zur Fachschale Kanal

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Serviceorientierte Geschäftsprozesslösungen Prozessmodellierung und Prozessimplementierung

gische Netzentwicklung, Sanierungsplanung, Instandhaltungsmanagement und Entscheidungsunterstützung. Ab Seite 5

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Stadtwerke Herne: Leitungsnetzhomogenisierung

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Geschäftsprozessmanagement

Strategien Asset-Management, strate-

Tensing Mobile GIS Mobile Lösung für den Außendienst 6

Strategische Netzentwicklung und strategisches Asset-Management 6 Hebung von Ertragsreserven in der Praxis von Netzgesellschaften

Prozesse Serviceorientiertes Geschäfts-

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GIS-Lösungen und Geodaten-Services Trassenmodul beschleunigt Datenerfassung 14 EDF Energy: Größter Stromnetzbetreiber Großbritanniens

SOA: Nächste Generation der Smallworld-GIS-Integration 34 GIS in serviceorientierten Architekturen GIS4all – Geodaten-Service-Providing Planauskünfte von allen für alle

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EBZ Zweibrücken: Netzdokumentation und GIS-gestützte Betriebsführung

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Hard Facts: Robuste Tablet-PCs

Fachschalen-News

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Datenservice Netz- und Betriebsmitteldaten für das Asset-Management

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Neue Partnerschaft Mettenmeier Mobile Solutions und Logic Instrument Verlässlicher Begleiter bei jedem Klima Über 60 colibris für die Fahrzeugflotte von HBI

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Fotostory: Utility Solutions 2008

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Oracle-Spatial-basierte Betriebsmittelauskunft

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Solutions 19 |

Daten – Prozesse – Strategien Daten – Prozesse – Strategien: So lautete das Motto beim diesjährigen Fachkongress Utility Solutions 2008 der Mettenmeier GmbH in Düsseldorf. Zugleich ist dieses Motto Ausdruck unserer Leistungsfähigkeit, die wir täglich in zahlreichen Projekten unter Beweis stellen. 30 Jahre Erfahrung setzen wir ein, um neue, innovative Angebote zu schaffen, die allzu oft den Stand der Technik vorgeben und sich am aktuellen Bedarf der Energie-und Wasserwirtschaft orientieren, sei es auf Ebene der Daten, der Betriebsprozesse oder des strategischen Asset-Managements.

Daten

Eine integrierte Daten- und Systemlandschaft reduziert nicht nur die Kosten für Datenpflege und Systembetrieb, sie erhöht die Effizienz und Qualität betrieblicher Prozesse und schafft zugleich Sicherheit für Strategieentscheidungen. Schaffen Sie eine zukunftssichere Integrationsarchitektur, die sich an der IT-Struktur, den Prozessen und den Unternehmenszielen orientiert! Wir unterstützen Sie bei der Integration vorhandener Systeme in der Art, dass Informationen zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort und in angemessener Detaillierungstiefe verfügbar sind. Wie aus Daten verwertbare Informationen werden und welche Unterstützung Technologien von Oracle, SAS, Smallworld oder IBM bieten, lesen Sie bitte in dieser Solutions.

nutzbar zu machen. Dadurch kön­nen wir Ihnen helfen, z. B. Ihre CAPEX-/OPEXEntwicklungen zu bestimmen und ein integriertes Risikomanagement zu etablieren. Wir helfen Ihnen beim Aufbau von Strategiesystemen und Werkzeugen zur dynamischen Asset-Simulation integriert mit einer strategischen Netzentwicklung. Unser Fokus ist, die aktuellen und zukünftigen Erfordernisse und Risiken der Netze sowie deren Erlöse unter wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten spartenübergreifend zu analysieren und zu bewerten. Vor dem Hintergrund simulierter Rahmenbedingungen (z. B. Entwicklung von Ausfallgeschehen oder Investitionsbedarf) lassen sich beispielsweise Netzerlösszenarien für Ihr Konzessionsmanagement darstellen und Strategieoptionen ableiten. Herzlich Ihr Ulrich Mettenmeier

Impressum

Herausgeber: Mettenmeier GmbH Klingenderstraße 10-14, 33100 Paderborn Redaktion und Verantwortung: Ingo Rameil, Tel. 05251 150-331, ingo.rameil@mettenmeier.de Redaktionelle Mitarbeit: Ludger Ebbers, Prof. Dr. Michael Fette, Petra Freutel, Peter Knoche, Viktoria Schwarzkopf Art Direction: Ackehurst Mediendesign, Bielefeld Druck: Druckerei Bösmann, Detmold Auflage: 5.500 © Copyright 2008 Mettenmeier GmbH Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen dürfen ohne ausdrückliche Bestätigung der Mettenmeier GmbH weder vollständig noch in Auszügen verbreitet und reproduziert werden. Haftung für die Richtigkeit der Veröffentlichungen kann trotz sorgfältiger Prüfung durch die Redaktion nicht übernommen werden. Produktbezeichnungen und Logos sind zugunsten der jeweiligen Hersteller und Unternehmen als Warenzeichen und eingetragene Warenzeichen geschützt.

Prozesse Seit fast 10 Jahren vertrauen Kunden auf unsere Geschäftsprozesslösungen. Unser praxistaugliches Portfolio reicht von speziellen prozessunterstützenden Anwendungen, wie z. B. der Workflowapplikation für Störungsmeldungen bis hin zum prozessübergreifenden technischen Informationssystem für den Netzbetrieb. Dass unsere Kunden damit ein Zugewinn an Effizienz und Transparenz bei der Netzbewirtschaftung erzielen, belegen zahlreiche Praxisprojekte.

Strategien Wir liefern zusammen mit dem Beratungsunternehmen Samco Networks Lösungen, um die kaufmännischen und technischen Netzdaten und Entwicklungsprozesse für Strategien über dynamische und transparente Simulationen

Die Teilaufgaben eines Netzbetreibers auf allen Ebenen zu unterstützen und Optimierungspotenziale ausschöpfen: Diese Leistung erbringt die Mettenmeier GmbH. Auf Basis eines integrierten Datenbestands werden zukunftssichere Lösungen angeboten, die sich an den Prozessen und Strategien orientieren.


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Bildquelle: Ulrich Otte, Düsseldorf, Marketng & Tourismus GmbH

METTENMEIER-FACHKONGRESS

Utility Solutions 2008 in Düsseldorf Vom 15. bis 17. April 2008 traf sich die Branche der Ver- und Entsorgungsunternehmen mit über 250 Teilnehmern zum Fachkongress Utility Solutions 2008. Im Congress Center Düsseldorf bot sich der Mettenmeier GmbH zusammen mit Kunden und Partnern eine ideale Plattform für insgesamt 57 Fachvorträge, in denen Strategien, Praxisprojekte und professionelle Lösungen für Ver- und Entsorgungsnetze vorgestellt wurden. Unter dem Motto „Daten, Prozesse, Strategien“ standen Themen wie strategisches Asset-Management, Netzbetrieb, GIS/Geoinformation, Netzberechnung und Systemintegration im

Fokus. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Fachausstellung mit insgesamt 14 Ausstellern. „Gegenüber 2007 konnten wir die Attraktivität unseres Kongresses noch weiter erhöhen und die Teilnehmerzahl um über 30 % steigern“, resümiert Firmenchef Ulrich Mettenmeier. „Dies lag nicht zuletzt daran, dass erstmalig auch ein internationaler Teilnehmerkreis den Weg zur Utility Solutions fand.“ In einer parallelen Vortragsreihe auf Englisch trafen sich über 30 Vertreter aus anderen Teilen Europas sowie Australien und tauschten mit dem deutschsprachigen Publikum Erfahrungen aus anderen regulierten Energiemärkten aus.

Neben dem fachlichen Teil war auch im Rahmenprogramm für reichlich Interaktion gesorgt, sei es bei der Rhein-Rundfahrt auf der MS Riverstar oder bei der Abendveranstaltung in der Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf. Infos und Downloads: www.utility-solutions.de Y Fotostory ab Seite 38


Asset-Management | Solutions 19 |

TOMS SUSI

Neue Standard-Edition Das technische Informationssystem TOMS unterstützt durchgängig die Kernaufgaben des Netzbetriebs. Ein einziges integriertes System unterstützt die Prozesse Planung, Bau, Instandhaltung und Störungsmanagement. TOMS ist modular aufgebaut und kann entweder als Gesamtsystem oder in mehreren Schritten, abhängig von den Prioritäten, eingeführt werden. Für mittlere und kleinere Energieversorgungsunternehmen stellen Mettenmeier und BERIT eine neue Standard-Edition des betriebstechnischen Informationssystems TOMS vor: TOMS SUSI (Special for Utilities Standard

Implementation) ist schlüsselfertig und bietet voreingestellte Regelwerke der Verbände, praxisgeprüfte Ablaufszenarien für alle Geschäftsobjekte von TOMS sowie das Mapping zu den GIS-Fachschalen. Die Implementierung erfolgt zu festgelegten Konditionen und enthält die Definition der Organisationsstruktur und der Mitarbeiter, die Installation und Inbetriebnahme der Software TOMS, die Schulung der Mitarbeiter sowie die Initiierung der TOMSGIS-Kopplung. Im Funktionsumfang enthalten sind die Prozesse „Integriertes Störungsmanagement“, „Automatisierte Instandhaltungsplanung“ sowie „Planung und Bau“.

Instandhaltungsmanagement

Strategische Sanierungsplanung von Abwassersystemen Strategielösungen für das Instandhaltungsmanagement helfen Abwasserbetrieben bei der nachhaltigen Steuerung der Zustands- und Kostenentwicklung des Kanalnetzes. Ziel ist u. a. die Ableitung der Instandhaltungs- und Investitionsstrategie auf Basis einer systematischen Netzbewertung. Die Kanalnetze sind das wichtigste Betriebsmittel für die Abwasserableitung. Sie stellen einen erheblichen Wert dar, der in einer deutschen Großstadt bezogen auf das Anlagevermögen des Netzes mehrere Milliarden Euro erreichen kann. Diesen Wert gilt es unter Beachtung wirtschaftlicher und betrieblicher Aspekte zu erhalten. Zudem unterliegen die Netze einem Lebenszyklus, in dem die Betriebssicherheit des Netzes durch permanente Reparaturen, Renovierungen und Erneuerungen sichergestellt werden muss. Unter Beachtung der Ziele des Eigentümers bzw. Betreibers zur Substanzwertentwicklung und Betriebssicherheit gilt es die optimale Sanierungs-/Investitionsstrategie festzulegen. Jede Abweichung von der optimalen Strategie in Bezug auf die gesetzten Ziele würde dabei erheblichen wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Die Grundlage zur Ableitung von Instandhaltungs- und Investitionsstrategien bildet das

Auf Basis vorhandener Daten lassen sich Entwicklungen in Abhängigkeit von den Instandhaltungsinvestitionen prognostizieren.

praxisbewährte Modell „STATUS“ von Stein & Partner Consult. Die Lösung zur integrierten Strategieentwicklung nutzt z. B. die Bestandsdaten aus dem Smallworld GIS/Fachschale Kanal oder auch aus anderen Datenquellen. Die Mettenmeier GmbH unterstützt dabei in Projekten die Datenkonsolidierung und qualitätsgesicherte Aufbereitung und Bereitstellung der in STATUS erforderlichen Netzinformationen wie z. B. Material, Baujahr, Tiefenlage, Profiltypen und Zustandsdaten. Der Zustand und die Bausubstanz können mit STATUS differenziert bewertet werden. Zudem lassen sich alte Inspektionsbefunde auf den Ist-Zeitpunkt aktualisieren. Die Prognose mit STATUS basiert auf wissenschaftlich anerkannten Modellen und wurde in der Praxis verifiziert. Auswirkungen von Investitionsstrategien auf die Entwicklung der Bausubstanz und Funktionsfähigkeit der Netze werden darstellbar und die Ergebnisse,

insbesondere die Informationen über den Substanzwert, die Zustandsentwicklung und die Wirtschaftlichkeit von Netzteilen, können als Grundlage für die Entscheidungsprozesse anschaulich grafisch visualisiert werden. Die Mettenmeier GmbH bündelt in gemeinsamen Projekten mit der S&P Consult das Know-how zum strategischen Instandhaltungsmanagement von Kanal- und Wassernetzen.

Informationen Peter Frasch Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-386 peter.frasch@mettenmeier.de


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Hebung von Ertragsreserven in der Praxis von Netzgesellschaften

Strategische Netzentwicklung und strategisches Asset-Management

Motivation (Anreizregulierung/Netzveränderungsprozesse): Das Netzmanagement der EVU muss das komplexe Geflecht inklusive der Netzentwicklung, der Anforderungen des Marktes und der Regulierung zu einem Optimum führen.

Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Fette Gesellschafter des Beratungsunternehmens Samco Networks, stellv. Leiter des VDE Bezirksvereins Ostwestfalen-Lippe e. V. und Mitglied im zentralenVDE-Ausschuss Beruf, Gesellschaft und Technik. Privatdozent an der Universität Paderborn für Netzdynamik. Seit März 2007 als Professor an der Fachhochschule Bielefeld am Lehrstuhl für Regene­rative Energiesysteme und Automatisierung mit den Schwerpunkten Intelligente Netze der Zukunft, Netzautomation.

Die Hebung von Ertragsreserven in Netz­ gesellschaften ist eine große Herausforderung im regulierten Umfeld der Unternehmen. Ins­besondere verlangt der gewählte Regulierungsansatz eine systematische Analyse der aktuellen und zukünftigen Risiken eines Unternehmens. Die strategische Netzentwicklung und das strategische AssetManagement sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Erfolgreiche Unternehmen haben in der Praxis stets ein globales, strategisches Ziel vor Augen. Strategisch gesetzte Ziele zu erreichen, schaffen allerdings nur solche Unternehmen, die bei der Findung und Umsetzung der strategischen Ziele ihre Entscheidungshorizonte

und strategische Einflussgrößen systematisch analysieren und bewerten. Häufig sind Unternehmen vom »Tagesgeschäft« oder von operativen Sichtweisen so geprägt, dass echte Strategieziele nicht erreicht werden können, da einfach die Sichtweise fehlt, die notwendig ist, wenn Betriebsmittel eingesetzt werden, die eine relativ lange Lebensdauer besitzen. Getroffene Entscheidungen können nur sehr schwer korrigiert werden, führen vor allem aber zu suboptimalen Lösungen. Andere Industriezweige wie die Ölindustrie machen es vor, dass man der großen Vielzahl von Einflussfaktoren nicht machtlos gegenüber steht. Die Unternehmenssteuerung wird mit Hilfe von Strategiewerkzeugen ebenfalls seit vielen Jahren unterstützt. Überträgt man diese auf die Netzwirtschaft, lassen sich die relativ komplexen Zusammenhänge recht einfach auf der in einem Unternehmen ver-


Asset-Management | Solutions 19 |


| Solutions 19 | Asset-Management

fügbaren Datenbasis abbilden. Für die operative Arbeit lassen sich auf dieser Basis die finanziellen, organisatorischen und technischen Zielvorgaben ableiten, die sich an den langfristigen Zielen, z. B. der Entwicklung bestimmter Buchwerte, Qualitätsgrößen, Renditen oder Capex-Werten, orientieren und im Rahmen der Anreiz- und Qualitätsregulierung über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden.

Strategische Netzentwicklung – Ermittlung von Risiken und Potenzialen im Netz Eine Vielzahl von Veränderungsprozessen in den Netzen, z. B. durch die Integration dezentraler Einspeiser, aber auch die zukünftig an Bedeutung gewinnenden Anstrengungen, Energie besonders effizient einzusetzen, werden die Netze maßgeblich verändern. Insbesondere Mehrsparten-Unternehmen müssen diese Entwicklungen genau analysieren und in ihren Maßnahmenplanungen, z. B. bei Baumaßnahmen oder bei der Festlegung der Instandhaltungsstrategien, berücksichtigen. Die taktisch richtige Entscheidung ist hier gefragt.

Das bedeutet, dass nicht nur Strategien ermittelt werden sollten, sondern dass jederzeit die Chance bestehen muss, die Strategie zu wechseln oder neue Aspekte zu ergänzen. Neben den klassischen Kapazitätsbetrachtungen der Netze führen aber gerade die Integration dezentraler Einspeiser oder auch veränderte Last­eigenschaften (neue Generation Leistungselektronik) dazu, dass sich die dynamischen Eigenschaften der Netze zum Teil grundlegend ändern. Schon heute kennen wir in der Praxis eine Reihe von im Netz technisch messbaren Entwicklungen, die eindeutig aufzeigen, dass Netze dynamisch »instabiler« werden, zum Teil auch bereits zu Störungen geführt haben. Die Netze werden »entdämpft« was bedeutet, dass die vielen Nichtlinearitäten der Betriebsmittel, die neu eingebrachten Speicher, z. B. in den Wechselrichtern der PVAnlagen, zu einem dynamisch kritischeren Verhalten führen. Neben diesen niederfrequenten Problemen im Netz sind natürlich auch die Fluktuationen durch dezentrale Einspeiser zu berücksichtigen. Dies wird maßgeblichen Einfluss auf z. B.

den klassischen Ortsnetztransformator haben. An kritischen Stellen im Netz müssen daher künftig spannungsgeregelte Transformatoren eingesetzt werden, wodurch erhebliche Änderungen im Asset-Bestand anfallen. Vor allem aber müssen auch die technischen Dienstleistungen im Umfeld neu geordnet werden. Es gilt also »Hot Spots« im Netz mit Risiken in ihrer zeitlichen Relevanz und ihrer Wirkung zu finden und einzuschätzen. Die Strategische Netzentwicklung greift genau hier die Entwicklungsprozesse auf und lässt Risiken erkennen und bewerten. Aber auch Entscheidungen des klassischen Asset-Managements können zu einer nachhaltigen Schwächung der Netze führen, nämlich dann, wenn reine Kapazitätsbetrachtungen (Lastflussanalysen) zu einer Anpassung des Asset-Bestands und der Netzstruktur führen, z. B. durch Rückbaumaßnahmen. Eine Konsequenz der technischen Veränderungsprozesse für eine zukunfts- und risikoorientierte Netzplanung ist: Die reine 50-Hz-Sicht auf die Netze reicht nicht mehr aus, die reine 50-HzKapazitätsbetrachtung kann zu einer nachhaltigen substantiellen Schwächung der Netze führen. Diese Art von Risiken sollte eine strategische Netzentwicklung mit berücksichtigen können, da ansonsten entscheidende Risikofaktoren in der Betrachtung fehlen. Deutlich wird hier, dass die Entwicklungen in den Netzen einen gravierenden Einfluss auf das strategische Asset-Management haben.

Strategisches, taktisches und operatives Asset-Management Das vorhandene Netz mit seinen Betriebsmitteln kann nicht von heute auf morgen verändert werden. Mit einer heute getroffenen Entscheidung, mit der z. B. eine Ersatz-, Instandhaltungs- oder Reparaturquote festgelegt wird, werden auch die wesentlichen zukünftigen Kosten der nächsten Jahre festgelegt. Praxisbeispiel der Strategischen Netzentwicklung (Lastgangentwicklung): Trotz der Auswahl eines Netzes mit Gewerbe und entsprechender kompensatorischer Wirkung kommt es zu erheblichen Lasthüben und damit zu zusätzlichen Kostensteigerungen. Der Tageslastgang aller Kundengruppen wird sich bis zum Jahr 2020 erheblich verändern, so dass es zu Rückspeisung ins überlagerte Netz kommen kann. Im Diagramm ist die Entwicklung des kombinierten Lastgangs der Haushaltslasten und der Photovoltaikeinspeisung für einen Sommertag mit maximaler Einspeisung über die nächsten Jahre dargestellt.

Dem strategischen Asset-Management liegt die Überlegung zugrunde, dass zur Findung von Entscheidungen jeglicher Art immer zuerst die strategierelevanten Einflussgrößen in ihrer Langzeitwirkung betrachtet werden sollten, um eine Entwicklung des Asset-Be-


Asset-Management | Solutions 19 |

Praxisbeispiel des Strategischen Asset-Managements (Betriebsdauerverlängerung Trans­formatoren): Bei einer BetriebsmittelgruppenSimulation konnte ein Einsparpotential nachgewiesen werden. Zur Beurteilung einer möglichen Verlängerung der Einsatzdauer von Transformatoren auf 60 Jahre werden zwei Varianten berechnet: 1) Modellierung intensiver Wartungsaufwände und 2) komplette Überholung des Trafos zur Hälfte seiner Einsatzdauer im Hersteller­werk. Zum Vergleich der Gesamtkosten (Wartungs- und Ersatzkosten) wurde der Barwert der Strategie über die nächsten 50 Jahre berechne

stands nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu ermöglichen. Innerhalb der Strategie wird es aber in den Regulierungsperioden sinnvoll sein, taktisch zu agieren – wenn der Asset- Bestand und die Qualitätsparameter des Netzes dies zulassen – um zu bestimmten Zeitpunkten auch gewünschte Kostenstrukturen zu erreichen. Die operative Jahresplanung rundet dann mit individuellen Risikoanalysen der Einzelbetriebsmittel die Strategieentwicklung ab. Die aus der Strategie ermittelten Einzelbudgets müssen auf ihre Umsetzung hin geprüft werden. Besondere Schadensentwicklungen fließen als Risiken gesondert ein. Praxisbeispiele haben gezeigt, dass erhebliche Einsparpotentiale bei richtig gewählten Asset-Strategien zu erzielen sind. Unternehmen sollten in diesem Zusammenhang beachten, dass aktuell der britische Standard PAS 55 in die ISO-9000-Familie einfließt. Asset-Management ist dann ein integraler Bestand eines unternehmensweiten Qualitätsmanagements. Die Ideen der Qualitätsregulierung der Netze gehen mit diesen Ansätzen konform.

Simulationen und dynamische Modelle Mit Strategiewerkzeugen lassen sich Simulationen durchführen und dynamische Modelle erstellen. Unternehmen, die solche Werkzeuge einsetzen, haben sich bereits einen Vorteil verschafft, da es künftig auch um die Bewertung, den Kauf oder Verkauf von Netzen geht. Hier leisten die Strategiewerkzeuge sowie historische und aktuelle Daten eine wichtige Unterstützung, z. B. im Rahmen von Modell-

netzanalysen und Bewertungsmechanismen, um beurteilen zu können, ob die Netze zum Unternehmen und zur vorliegenden Kostenstruktur passen. Zudem lassen sich für den Netzbetrieb dann sehr schnell operative Entscheidungen ableiten, die sich an der Strategie orientieren. Vorausschauende strategische Netzentwicklung und strategisches Asset-Management stützt sich auf Simulationen und dynamische Modelle. Der Einsatz von Simulationswerkzeugen ist nahezu unverzichtbar, da sowohl technische als auch ökonomische Risiken für ein bestehendes Netz örtlich und zeitlich abgeschätzt werden müssen. Mit vernünftigen, revidierbaren Annahmen und spezifizierbaren, anpassbaren Größen sollte man in der Lage sein, in die Zukunft blicken zu können und ein größtmögliches Maß an Trans­parenz zu schaffen. Das bedeutet, dass verlässliche, für jedermann nachvollziehbare Aussagen getroffen werden müssen, die jedes Jahr weiter präzisiert werden können. Dabei gibt es sehr starke Anforderungsprofile an die Simulation. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal für das System ist es, dass die bisherige Strategie überprüft werden kann und zugleich Erkenntnisse für eine Präzisierung der zukünftigen Strategien geliefert werden. Für die Unternehmen bedeutet dies, dass jetzt der Zeitpunkt ist, entsprechende Werkzeuge aufzubauen und Simulationen für Veränderungsprozesse zu implementieren. Die Konsolidierung der Daten hat dabei eine sehr große Bedeutung. Auch hier helfen professionelle

Werkzeuge bei der gezielten Aufdeckung von Schwachstellen. Um Zeit und Geld zu sparen, können bewährte Analysemethodiken herangezogen werden, die die Auswahl der für die Entscheidungsprozesse »richtigen« Daten mit geeigneter Qualität erleichtern.

Kostenabschätzung Unter Kostengesichtspunkten ist festzustellen, dass sich jede Art der Unterstützung von Strategieentscheidungen und der Bestimmung von künftigen Kosten in kürzester Zeit amortisieren wird. Projekte zeigen, dass solche Werkzeuge sich in kürzester Zeit amortisieren, häufig in weniger als einem Jahr. Das Beratungsunternehmen Samco Networks liefert zusammen mit Partnern ConsultingLeistungen und hochqualitative Softwarelösungen für das strategische und operative Asset-Management sowie die strategische Netzentwicklung in der Netzwirtschaft. Im Fokus steht die ganzheitliche, risikoorientierte Betrachtung der Netze unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten – von der Zustandsanalyse und Wertermittlung über die Investitionsplanung bis hin zur Wartungsund Instandhaltungsoptimierung, einschließlich der strategischen Netzentwicklung. Samco Networks liefert qualitative und quantitative Ergebnisse und entwickelt maßgeschneiderte Konzepte und Lösungen, um ein Unternehmen der Netzwirtschaft strategisch zu führen und z. B. für OPEX- und CAPEXBetrachtungen das Optimum zu finden. Im Rahmen der Beratungsprojekte werden die verfügbaren historischen und aktuellen Daten aufbereitet und durch fehlende strategierelevante Informationen ergänzt. Auf dieser Basis werden belastbare Kostennachweise und Statistiken geliefert und grafische Auswertungen ermöglicht. Strategien werden miteinander vergleichbar und Auswirkungen auf Netznutz­ ungsentgelte darstellbar. Die Basis für eine objektive, transparente und gewinnorientierte Netzbewirtschaftung wird geschaffen. www.samco-networks.de info@samco-networks.de


10 | Solutions 19 | Asset-Management

Entscheidungsunterstützung durch Rohrnetzüberprüfungs- und Störungsdaten

Data Mining: Analyse komplexer Datenbestände Zusammen mit SAS hat Mettenmeier eine Business-Intelligence-Lösung zur Unterstützung des Asset-Managements entwickelt. Im Rahmen des Fachkongresses Utility Solutions wurde mit Beispieldaten aus der Rohrnetzüberprüfung Gas der Stadtwerke Herne gezeigt, wie sich große und komplexe Datenbestände einfach und flexibel analysieren lassen.

Seit 2004 wird bei den Stadtwerken Herne

Um aus diesen Informationen aussagekräfti-

die Rohrnetzüberprüfung mittels der Gas-

ge Analysen abzuleiten, ist es notwendig, die

spürlösung SeCuRi SAT lückenlos im GIS

im GIS dokumentierten Schäden und die im

dokumentiert. In der Zwischenzeit liegen

GIS gespeicherten Bestandsdaten über die

Schadensdaten aus allen Prüfgebieten des

Gasleitungsabschnitte mit den im SAP gehal-

Niederdrucknetzes vor; teilweise sind sogar

tenen Reparaturkosten zu verknüpfen. Diese

„historische“ Schadensdaten verfügbar, da es

Verknüpfung und die Weiterverarbeitung zu

Netzgebiete mit verkürztem Prüfturnus gibt.

qualitativ hochwertigen Informationen er-

Die Lösung überzeugt durch flexible Auswertungen nach verschiedenen Kriterien, hier: Grafische Selektion nach Schadenstyp

Bestandsanalyse und Berichte in der Umgebung von prognostizierten Schäden

Geografische Analyse der Schäden nach Straßen

Bestandsanalyse und Berichte für die Straße mit prognostizierten Schäden


Asset-Management | Solutions 19 | 11

E.ON Westfalen Weser AG

folgt mit Hilfe der flexiblen SAS-Werkzeuge:

Dynamische Simulation von Strategieentwicklungen

Schadenswahrscheinlichkeiten in Abhängigkeit vom Alter oder vom Material der Leitungen, Schadensraten pro Prüfgebiet oder die Reparaturkosten pro Straße bilden die Berechnungsgrundlage. Die Ergebnisse liefern

wie sich der Substanzwert und die Kosten

z. B. in Form von Schadensprognosen oder

dieser Betriebsmittel über die nächsten Jahr-

Zustandsreports wichtige Anhaltspunkte zur

zehnte entwickeln. Um herauszustellen, wel-

Optimierung der Investitions- und Instand-

che Alternativen die E.ON Westfalen Weser

haltungsstrategie. Neben den umfangreich analytischen Methoden ermöglicht diese Lösung zum ersten Mal eine ganzheitliche Sicht auf unternehmensrelevante Netzdaten. So lassen sich Ad-Hoc-Berichte für jede Nutzergruppe im Unternehmen schnell und flexibel zusammenstellen. Mit der dargestellten Lösung können kombinierte Berichte aus Netzdaten (Smallworld GIS), Störungsdaten (SeCuRi SAT) und Kostendaten (SAP PM) generiert werden. Zusätzlich unterstützt eine GIS-Komponente die leistungsstarken analytischen Werkzeuge von SAS. Auf diese Weise lässt sich auch geo­ grafisch darstellen, wie wichtig die Existenz einer aussagefähigen Datenbasis ist.

In einem Pilotprojekt wurden Teile des Stromnetzes der E.ON Westfalen Weser AG analysiert und hinsichtlich verschiedener Kriterien bewertet. Ziel war es, mit Hilfe dynamischer Simulationen technische und betriebswirtschaftliche Planungskriterien für eine strategische Netzentwicklung und ein strategisches Asset-Management aufzuzeigen. Anfang April 2008 wurden die Ergebnisse der Analyse durch das Beratungsunternehmen Samco Networks präsentiert. Der Pilot bestand aus zwei Teilprojekten, der strategischen Netzentwicklung und dem strategischen Asset-Management. Im ersten Teilprojekt wurde ein ausgewähltes Netzgebiet analysiert, um zu ermitteln, mit welchen Netzentwicklungen bis 2020 zu rechnen ist. Im Rahmen der strategischen Netzentwicklung wurde die Entwicklung des Energiebedarfs, der Lastgänge und der dezentralen Einspeiser über einen Zeitraum von mehreren Jahren simuliert. Mit der Projektion dieser Ergebnisse auf das reale Netz wurden Schwachstellen identifiziert und Umbaumaßnahmen dargestellt.

Informationen Joachim Mack Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-523 joachim.mack@mettenmeier.de

Im zweiten Teilprojekt, dem strategischen Asset-Management, wurden die technischen und betriebswirtschaftlichen Parameter von Transformatoren und Leistungsschalter aufgenommen. Vor dem Hintergrund der Wartungs- und Ersatzstrategie wurde simuliert,

AG in Bezug auf diese Betriebsmittelgruppen hat, wurden verschiedene Wartungsstrategien analysiert und die zu erwartenden Instandhaltungs- und Investitionskosten ermittelt.

Die Analysen und Simulationen liefern der E.ON Westfalen Weser AG wertvolle Erkenntnisse und Anhaltspunkte zur Strategiefindung in der Netzentwicklung und im Asset-Management. Samco Networks liefert zusammen mit Partnern Consulting-Leistungen für die Unternehmensentwicklung in der Netzwirtschaft. Im Fokus stehen dynamische Business-Simulationen für das strategische Asset-Management und die strategische Netzentwicklung. Die Stärke von Samco Networks besteht in der ganzheitlichen, risikoorientierten Betrachtung der Netze unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten – von der Netzwertermittlung über die Investitionsplanung bis hin zur Wartungs- und Instandhaltungsoptimierung.

Informationen Janko Safirov Samco Networks GmbH & Co. KG +49 (0) 5251 150-309 janko.safirov@samco-networks.de


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PROZESSMODELLIERUNG UND PROZESSIMPLEMENTIERUNG

Serviceorientierte Geschäftsprozesslösungen Lösungen für Geschäftsprozesse werden bei Mettenmeier bereits seit 1999 groß geschrieben. Das Paderborner Unternehmen setzt seine Projekt- und Branchenerfahrung sowie die Kompetenz in Sachen IBM WebSphere und IBM Lotus ein, um Anforderungen aus Geschäftsprozessen in flexible Anwendungslösungen umzusetzen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die serviceorientierten, umfassenden Zutaten von IBM/Lotus und erfahren Sie die Möglichkeiten, diese Zutaten effizient für das Management von Geschäftsprozessen einzusetzen! ■

■ Lassen Sie sich inspirieren, flexible IT-Grundlagen im Unternehmen zu schaffen und das Zusammenspiel von Organisation, Prozessen und Technologie zu verbessern: von der Planung und Modellierung über die Implementierung und Ausführung bis hin zur Überwachung von Geschäftsprozessen!

Lernen Sie die Umsetzung von Anforderungen aus Geschäftsprozessen in flexible Anwendungslösungen!

■

Optimierte Geschäftsprozesse und effiziente betriebliche Abläufe stehen mehr denn je im Fokus von Organisations- und IT-Verantwortlichen. Serviceorientierte Architekturen (SOAs) liefern hier die flexible Grundlage, Lösungen und Geschäftsprozesse modular und mit einem höchstmöglichen Grad von Wiederverwendbarkeit zu gestalten. Die organisatorischen und technischen Herausforderungen zur Schaffung einer solchen Grundlage können mit geeigneten Werkzeugen und Verfahren gemeistert werden. Wir helfen unseren Kunden, Prozesse zu modellieren, zu implementieren und zu betreiben, um ihnen dann mit den neuen Möglichkeiten von Lotus Notes R8 ein Gesicht zu geben. Auf diese Weise lassen sich Prozessschritte auch auf manuelle Weise effizient bearbeiten. Mit der Fokussierung auf Integrationstechnologien von IBM WebSphere hat Mettenmeier Business Solutions sein Portfolio an Zutaten für effiziente Geschäftsprozesslösungen um SOAWerkzeuge ergänzt und bietet dadurch seinen Kunden weitere Vorteile: ■

Das Geschäftsprozessmanagement lässt sich mit der IBM-WebSphere-Produktlinie hervorragend unterstützen.

■

Serviceorientierte Architekturen bilden das geeignete Framework, um Anwendungen für Geschäftsprozessmanagement zu betreiben. ■ Mit SOA-Architekturen lassen sich Schnittstellen vereinheitlichen, was zu Reduzierung der Komplexität und mehr Sicherheit im Betrieb führt. ■ SOA schafft Dynamik und Flexibilität, um auf veränderte wirtschaftliche oder gesetzliche Anforderungen an die Organisation und die Geschäftsprozesse zu reagieren. ■ Mit SOA können komplexe und heterogene IT-Strukturen vereinfacht, standardisiert, vernetzt und wiederverwendet werden. Dadurch bleibt der Anpassungsaufwand langfristig beherrschbar.

Informationen Klaus Busch Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-316 klaus-dieter.busch@mettenmeier.de


Prozessmanagement | Solutions 19 | 13

IBM WebSphere Workshops Weil die IBM-WebSphere-Produktlinie eine hervorragende Unterstützung für das Geschäftsprozessmanagement bietet, bleiben Sie als Unternehmen flexibel. Von der Planung und Modellierung über die Implementierung und Ausführung bis hin zur Überwachung von Geschäftsprozessen vertrauen Kunden auf IBM WebSphere sowie die Kompetenzen von Mettenmeier in der Umsetzung von Anforderungen aus Geschäftsprozessen in l eistungsfähige ITLösungen.

SOA Lebenszyklus

Mit Hilfe des Business Modellers, des Integration Developers und des Process Servers wird ein Szenario von der Idee bis zur Ausführung (Deployment) stringent in einer Produktlinie gehalten. Dabei bearbeiten unterschiedliche Rollen die einzelnen Schritte zu einer Gesamtlösung. Als IBM Premier Partner bietet die Mettenmeier GmbH ihren Kunden Workshops zur Einführung in die WebSphere-Thematik an:

Prozessmodellierung

Prozessimplementierung

Der Workshop „Prozessmodellierung“ befasst sich mit der Prozessanalyse, -optimierung und –modellieren sowie der Simulation: ■ Dokumentation der Geschäftsprozesse aus fachlicher Sicht ■ Identifizierung von Verbesserungspotenzial und Optimierung der bestehenden Prozesse ■ Festlegung von Messpunkten für die Prozessüberwachung ■ Erzeugung von technischen Modellen als Basis für die Implementierung Das Werkzeug zur Prozessmodellierung ist der IBM WebSphere Business Modeler (WBM). Mit dem WBM werden Geschäftsprozesse grafisch so modelliert, dass die Prozessaktivitäten miteinander verknüpft sind und der Datenfluss sichtbar wird. Mit dem WBM können die Eingangsbedingungen definiert und das Ablaufverhalten simuliert werden. Kritische Faktoren werden daher bereits in der Modellierungsphase erkannt und optimiert. Das Ergebnis der Modellierung kann als Ausgangspunkt für die Implementierung verwendet werden.

Der Workshop „Prozessimplementierung“ befasst sich mit der Orchestrierung der Prozesse, der Anwendungsentwicklung und der Serviceentwicklung: ■ Erstellung einer lauffähigen Anwendung aus dem Modell ■ Implementierung spezifischer Services, z. B. via Webservices ■ Anbindung allgemeiner Services ■ Anbindung von Verzeichnisdiensten zwecks Berechtigung Das Werkzeug zur Entwicklung von Geschäftsprozessanwendungen ist der WebSphere Integration Developer (WID). Der WID ist eine leistungsfähige, Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung mit speziellen Erweiterungen für die Erstellung von technischen Prozessmodellen in BPEL (Business Process Execution Language). Darüber hinaus beinhaltet der WID alle Funktionen einer vollständigen Java-Entwicklungsumgebung. Mit dem WID entwickelte Integrationslösungen werden als J2EE-Archiv (EAR) für den Server-Betrieb bereitgestellt. Die Zielplattform für den Betrieb von Geschäftsprozessanwendungen ist der WebSphere Process Server (WPS).

Workshop-Agenda 1. Tag: Grundlagen, Elemente der Prozessmodellierung mit WBM 2. Tag: Simulation und Optimierung 3. Tag: Abfragen und Berichte, Modellierung für unterschiedliche Zielplattformen

Workshop-Agenda 1. Tag: WID-Grundlagen, Geschäftsobjekte und Schnittstellen, Prozesse 2. Tag: Benutzeraktivitäten (Human Tasks), Geschäftsregeln 3. Tag: Mappings, Client-Anbindung, Server-Deployment


14 | Solutions 19 | GIS-Lösungen Asset-Management

Trassenmodul beschleunigt Datenerfassung

Größter Stromnetzbetreiber Großbritanniens 2007 wurde bei der EDF Energy Networks (London) ein umfangreiches Ersterfassungsprojekt (Raster to Vector – R2V) gestartet. Dabei geht es um die Erfassung der relevanten Rasterdaten aus verschiedenen Quelldokumenten und die Konvertierung in verlässliche Vektordaten mit dem Ziel, die Darstellung im unternehmensweiten GIS-System NetMap der EDF Energy Networks zu ermöglichen. Das NetMap-System der EDF Energy Networks basiert auf dem Smallworld GIS und als Strom-Datenmodell wird der Network Resource Manager (NRM) verwendet. NRM ist ein Standard-Softwareprodukt, welches um die spezifischen Anforderung der EDF Energy Networks erweitert wurde. Die gebräuchlichste Verwendung dieser Lösung ist die lagetreue Dokumentation und Repräsentation in der Bestandsansicht, wobei die Übersichtsposition des gleichen Objektes einer geo-schematischen Darstellung entspricht.

Trassenmodul zur Fachschale Strom Auf Bestandsplanebene erfolgte die Dokumentation der unterirdischen Infrastruktur bislang entweder als Mehrstrichdarstellung, in der jede Linie einem Leitungsabschnitt entspricht, oder alternativ als Trassendarstellung, in der mehrere Kabel in einer Trasse zusammengefasst sind. Um die Rasterpläne 1:1 im Vektorformat abbilden zu können, wurde das Trassenmodul der Mettenmeier GmbH als innovative Lösung eingesetzt und dadurch drei wesentliche Forderungen erfüllt:

■

Eine Linie repräsentiert die Trasse von mehreren Kabeln. ■ Die Trassendarstellung beinhaltet Details zu den Leitungsabschnitten, wie z. B. Betriebsspannung oder Kabeltyp jedes einzelnen Kabels in der Trasse. ■ Die GIS-Daten erlauben die Ermittlung von Netzlängen nach Kriterien wie Betriebsspannung oder Kabeltyp, z. B. für Reports an die Regulierungsbehörde. Auf diese Weise wird die Rasterdarstellung im Vektorformat reproduziert, frei nach dem Motto “what you see is what you get”. Zusammenfassend ermöglicht die Trassendarstellung einen kostengünstigen und einfachen Ansatz, um schnelle Ergebnisse in der Datenerfassung zu erzielen, die u. a. für Reports und Statistiken verwendet werden können. Zukünftig werden die NetMap-Daten auch für integrierte Netzberechnungen, die ERP-Integration sowie für die Prozess- und Entscheidungsunterstützung im Asset-Management eingesetzt. Damit wird eine Basis geschaffen, mit der die vorhandenen Datenquellen für einen breiten Anwenderkreis im Unternehmen nutzbar gemacht werden.

What you see is what you get: Die Darstellung der Rasterkarten wird als Vektorgrafik reproduziert. Die Trassen beinhalten sämtliche Objektdaten der zugehörigen Kabel.


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Smallworld GIS beim EBZ Zweibrücken

Netzdokumentation und GIS-gestützte Betriebsführung Der Entsorgungs- und Servicebetrieb Zweibrücken (EBZ) erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Abwasserbeseitigung, Abfall­ entsorgung, Stadtreinigung sowie im Unterhalt öffentlicher Flächen. Dabei spielen GIS-Daten heute eine wesentliche Rolle. Insbesondere die Arbeiten rund um das öffentliche Kanalnetz mit seinen Sonderbauwerken werden mit aktuellen Daten aus der Netzdokumentation unterstützt.

Hintergrund: Smallworld SQL Server und ODBC-Technologie Der Zugriff auf GIS-Daten durch Programme wie z. B. Microsoft Access erfolgt wahlweise lesend oder schreibend per ODBC-Technologie. Wenn mit Microsoft Access zu einer Haltung das Material geändert wurde, erfolgte eine Änderung des Sachdatenfelds der Haltung sowie die Aktualisierung der Grafik. Damit wird für viele Anwendungsfälle eine fachschalenkonforme Fortführung von Sachdaten des Smallworld GIS per ODBC-Technologie über Standardprodukte wie Microsoft Access möglich.

„Es gibt heute einen intensiven Austausch unserer Kanaldaten mit dem Bereich Kanalreinigung. Dort werden Touren- und Reinigungspläne erstellt, die dann als Plan vor Ort verfügbar sind.“ berichtet Marie-Luise Strempel aus der GIS-Abteilung. Der Austausch dieser Daten erfolgt über den SmallworldSQL-Server, mit dessen Hilfe die GIS-Daten in Microsoft Access dargestellt werden. Die Leistungen der Kanalreinigung werden dort im Detail dokumentiert. So werden neben dem Tätigkeitsbericht z. B. auch Informationen zum Ablagerungsverhalten erfasst. Die dort erhobenen Datentabellen können mit Hilfe eines grafischen Datenmappingtools konvertiert und in das GIS eingelesen werden. Der Datentransfer erfolgt heute manuell. Um den gesamten Datenaustausch zwischen Innen- und Außendienst zu automatisieren, sollen die Fahrzeuge künftig mit dem mobilen GIS „Smallworld Field“ ausgestattet werden. Dort werden sämtliche Daten des Entwässerungssystems gespeichert und auch die Auf-

tragsformulare für den Außendienst werden künftig in Smallworld Field verwaltet.

GIS-Daten für alle Abteilungen Der Smallworld Internet Application Server (SIAS) sorgt für die unternehmensweite Bereitstellung der GIS-Daten. Per InternetBrowser kann ein Teil der insgesamt 150 Mitarbeiter vom EBZ auf die Daten zugreifen. „Bei uns profitiert nicht nur der Bereich Abwasserbeseitigung von aktuellen Daten.“ bestätigt Marie-Luise Strempel. „Im Bereich Abfallentsorgung werden z. B. Luftbilder zur Planung eingesetzt und in der Gebührenabteilung werden mit Hilfe der im GIS dargestellten Flurstücke Niederschlagsmengen ermittelt. Darüber hinaus erfolgt der Unterhalt und die Kontrolle von Spielplätzen mit Hilfe der Fachschale Baum/Grün und auch die Brücken sind für das gesamte Stadtgebiet erfasst, sodass diese Daten zur Betriebsführung, Kontrolle und als Nachweis für die Umsetzung der Verkehrssicherungspflicht genutzt werden können.“

Informationen Marie-Luise Strempel Entsorgungsund Servicebetrieb Zweibrücken +49 (0)6332 9212-403 strempel@ebzzw.de Ludger Ebbers Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-402 ludger.ebbers@mettenmeier.de


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Fachschalen-News Anforderungen für die weitere Entwicklung der Smallworld Fachschalen werden bei Mettenmeier in enger Zusammenarbeit mit Kunden erarbeitet und spezifiziert. Die Ergebnisse der Arbeitskreise fließen direkt in die Fachschalenentwicklung ein. Für Smallworld GIS 4.1 stellt die Mettenmeier GmbH u. a. folgende Verbesserungen der Fachschalen Strom, Gas und Wasser zur Verfügung: Benutzerfreundlichkeit Die Meldungen der Fachschalen, insbesondere Fehlermeldungen, wurden deutlich vereinfacht. Zudem werden die neuen Möglichkeiten von Smallworld 4 genutzt wie z. B. die Funktion der rechten Maus­ taste, die bei der Auswahl eines Objektes in der Grafik spezielle Funktionen zu diesem Objekt anzeigt.

Analysefunktionen Deutlich verbessert wurden auch die Analysefunktionen. So wurden Features des bewährten „Operation Analysers“ übernommen und in die Fachschalen integriert. Beispiele sind: „Suche und Anzeige der versorgenden Station“ oder „Ermittlung aller Anschlüsse in einem definierten Netzbereich“.

Innenleben Gas/Wasser Für die Fachschalen Gas und Wasser werden so genannte Innenleben eingeführt. Die Funktion ermöglicht die Dokumentation in einer Detailtiefe, die es erlaubt, Netzberechnungen durchzuführen.

Informationen Dietmar Stein Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-391 dietmar.stein@mettenmeier.de


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Netz- und Betriebsmitteldaten für das Asset-Management

Datenservice Unverzichtbare Grundlage eines effektiven Asset-Managements und von effizienten Netzbetriebsprozessen ist eine verlässliche Abbildung der Ist-Situation der Netze. Unternehmen aus der Ver- und Entsorgungswirtschaft investieren daher sehr viel Geld in eine aktuelle und vollständige Datengrundlage, um die Struktur der Netze und die Eigenschaften der Betriebsmittel konsistent auf logischer und physischer Ebene zu dokumentieren. Umso wichtiger ist es, einen verlässlichen Partner zu haben, der einen professionellen Datenservice auch für komplexe Netzstrukturen leisten kann. Langjährige Erfahrung und hohe Kundenzufriedenheit Seit nunmehr 30 Jahren erfasst und veredelt die Mettenmeier GmbH Daten von Ver- und Entsorgungsnetzen auf allen gängigen GISPlattformen. Kaum ein Unternehmen kann auf einen größeren Erfahrungsschatz seiner Mitarbeiter zurückgreifen. Nachvollziehbare Prozesse und ein hohes Maß an Qualitätssicherung zeichnen den Datenservice von Mettenmeier aus. Das Unternehmen ist nach der DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Der Bearbeitungsprozess wird individuell den Anforderungen (grafische Darstellung und Ausprägung, Attributierung) des Kunden angepasst und kann auf Wunsch auch vor Ort erfolgen. Mit professionellen Erfassungs- und Prüfwerkzeugen und der Erfahrung der Mitarbeiter werden Widersprüche im Planwerk schnell erkannt und eine Klärung herbeigeführt. Die Unterstützung durch Mitarbeiter aus der eigenen Softwareabteilung des Hauses trägt dabei zur Optimierung des Erfassungsprozesses bei. So können auch komplexe Projekte zuverlässig im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen ab-

geschlossen werden. Dadurch ist Mettenmeier in der Lage, die Erwartungen der Kunden mehr als nur zu erfüllen und erzielte bei einer Kundenbefragung mit durchschnittlich 88 % Kundenzufriedenheit einen Spitzenwert.

Datenersterfassung und Datenfortführung Von der Vorkartierung über die Digitalisierung von Geobasisdaten bis hin zur digitalen Bestandsdokumentation von Netzen und Anlagen aller Sparten bietet Mettenmeier einen Komplett-Service bei der Ersterfassung. Und auch bei der kontinuierlichen Fortführung ihrer Daten vertrauen Netzbetreiber auf den Service von Mettenmeier. Die dynamische Entwicklung der Versorgungssysteme, die Veränderungen durch den Aus-, Um- oder Rückbau von Netzen sowie Instandsetzungen werden aktuell in den vorhandenen Datenbestand eingearbeitet.

Homogenisierung Bei Änderungen in der Grundkarte können Geometrieverschiebungen auftreten, die erheb-

liche (Lage-)Nachbesserungen des Leitungsbestandes erfordern. Um die Aussagefähigkeit der Planwerke wieder herzustellen, bringt Mettenmeier automatisierte Verfahren zum Einsatz und sorgt für die Anpassung des Leitungsbestandes an die aktualisierte Grundkarte.

Datenzusammenführung Wo früher Daten in zwei oder mehreren Datenbanken vorlagen, existiert heute ein homogener Datenbestand. Beispiele sind die Zusammenführung mehrerer Sparten oder Spannungsebenen zu einem Mehrspartenplanwerk oder die Zusammenführung von Objekten aus Bestandsplan und Übersichtsplan. In diesem Zuge sorgen wir auch für die Bereinigung des Datenbestandes. Effizientere Fortführungsprozeduren sowie ein Qualitätsgewinn bei der täglichen Arbeit mit dem GIS sind das Resultat.

Datenprüfung und –aktualisierung Mettenmeier veredelt GIS-Daten, z. B. bei der Ergänzung bereits vorliegender digitaler Daten, um Attribute wie Verlegejahre oder Streckenbezeichnungen bei der Erfassung von Stationsinnenleben, bei der Anpassung der Netztopologie an die Anforderungen der weiterverarbeitenden Programme (z. B. Netzberechnung) und bei der Schaffung von Strukturen zur Generierung von Mehrwerten durch Systemintegration. Weitere Dienstleistungen umfassen die Datenmigration, technische Ausschreibungsberatung, Mitarbeiter-Coaching oder die Digitalisierung von thematischen Karten aller Art.


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Mettenmeier schafft flexible Rahmenbedingungen und bietet auch Kapazitäten als Outsourcingpartner der kompletten Plandokumentation, damit Unternehmen Freiräume für ihr Kerngeschäft schaffen können. Im Verbund mit einem großen Partnernetz sind wir in der Lage, auch kurzfristig zusätzliche Ressourcen zu schaffen, um Entlastung für Engpässe herbeizuführen, z. B. bei erhöhtem Aktualisierungsbedarf in oder nach Urlaubszeiträumen. Außerdem sind wir in der Lage, unsere IT-Systeme in die IT des Auftraggebers zu integrieren.

Datenexperten auf Wanderschaft Die Mettenmeier GmbH kann an ihren Standorten in Paderborn und Teltow bei Berlin auf einen immensen Pool an Fachkräften zugreifen, die über ein fundiertes und ausgeprägtes GIS-Know-how in der Dokumentation für die Gewerke Strom, Gas, Wasser, Kanal und Fernwärme auf Basis unterschiedlichster geografischer Informationssysteme verfügen. Unsere Mitarbeiter sind flexibel im Sinne von hoher Bereitschaft zur Mobilität, sie sind fachlich absolut kompetent, sie verfügen über einen enormen Erfahrungsschatz und sind somit zeitlich und thematisch individuell von Ihnen „buchbar“. Machen Sie sich als Kunde der Mettenmeier GmbH dieses Potenzial zunutze, ergreifen Sie die Chance und lassen Sie alle Aktivitäten rund um das Thema Daten von unseren Mitarbeitern – auch gerne in Ihrem Hause – realisieren! Profitieren Sie als Kunde des Hauses Mettenmeier von der Fachkompetenz unseres Personals und schaffen Sie auf diese Weise Mehrwerte für Ihr Unternehmen und Freiräume für Ihre Mitarbeiter, um so deren Konzentration auf das Tagesgeschäft lenken zu können!

ORACLE SPATIAL

Oracle-Spatial-basierte Betriebs­mittelauskunft Im Bereich der Datenbanksysteme steht Oracle Spatial für eine moderne, skalierbare und vor allem standardisierte Plattform zur Datenhaltung speziell geographischer Daten kombiniert mit integrierten Applikationen und Funktionen. Geodaten und Geofunktionen können auf dieser Basis schnell in die UnternehmensIT und Unternehmensprozesse eingebunden werden. Durch die Verwendung einer offenen, auf IT-Standards basierenden Architektur, lassen sich einfach fokussierte und flexible Anwendungen schaffen, mit denen Sachdaten und Geometrien, z. B. für Auskunfts-, Reportingoder Analysezwecke, genutzt werden bzw. zur Unterstützung des Asset-Managements und der Geschäftsprozesse.

Beispielhafte Ausgangssituation Die Geo-, Netz- und Betriebsmitteldaten werden in unterschiedlichen Systemen gehalten und in zahlreichen betrieblichen Prozessen und Unternehmensbereichen benötigt.

Lösung Integration der verschiedenen Datenquellen in eine Oracle-Spatial-Datenbank zur integrierten Netz- und Betriebsmittelauskunft im Browser.

Nutzen Verringerung manueller Auskunftsvorgänge und Unterstützung des Managements und der Prozesse durch integrierte Daten.

Informationen Petra Freutel Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-320 petra.freutel@mettenmeier.de

Informationen Peter Knoche Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-419 peter.knoche@mettenmeier.de

Die Oracle-Spatial-Lösung von Mettenmeier integriert Geodaten und Geofunktionen in die UnternehmensIT und Unternehmensprozesse.


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Interview

GIS quo vadis im regulierten Umfeld? Netzbetreiber müssen die Herausforderungen aus Wettbewerb, Anreizregulierung und sich ändernden Netzstrukturen meistern. Das GIS leistet dabei eine wertvolle Hilfe.

Herr von der Mosel, haben Geoinformati-

bei der Software nah am Standard orientiert

che Betriebsmittel mit welchen Anforderungs-

onssysteme im regulierten EVU-Umfeld an

und auf individuelle Programmierung oder

profilen zu finden sind und welcher Aufwand

Bedeutung verloren?

nicht-standardisierte Datenmodelle verzich-

dort zu erwarten ist. Das GIS wird also seine

tet. Darüber hinaus lassen sich durch den

strategische Bedeutung im Kernbereich des

Diese Behauptung können wir als Systemhaus

Einsatz von mobilen und prozessorientierten

Unternehmens weiter ausbauen.

nicht bestätigen. Natürlich versuchen konkur-

Lösungen die Kosten in den Kernprozessen

rierende Unternehmen in der Energiewirtschaft

senken. Aktuelle und bedarfsorientiert bereit

Welche Aufgaben erfüllt das GIS dabei?

heute Kostenpositionen zu reduzieren und betrachten dabei auch die GIS-Systeme. Aus meiner Sicht ist dies jedoch eine sehr temporäre Erscheinung, die sehr schnell wieder verschwinden wird. Das hängt mit den Veränderungsprozessen im Netz und in der Kundenorientierung zusammen. Hier wird es ganz erhebliche marktgetriebene Größen geben, die georeferenzierten Daten eine ganz andere Bedeutung zukommen lassen, da es sich hier um strategische Daten handelt. Der Wert des GIS liegt folglich in den Daten. Damit vergrößert sich der Kreis der Interessenten an GIS-Daten wesentlich.

„Das GIS wird seine strategische Bedeutung im Kernbereich des Unternehmens weiter ausbauen.“ Klaus von der Mosel Geschäftsführer der Mettenmeier GmbH

Die Schlüsselaufgabe und die eigentliche Existenz von Systemen am Markt wird sich daran orientieren, wie diese Systeme automatisiert in Prozesse eingebunden werden können. Systeme, die einen hohen individuellen Benutzereingriff erfordern, werden verschwinden. Dies ist eine ganz klare Diskriminante, die sich auch in anderen Märkten beobachten lässt. Im Regulierungsprozess werden z. B. Statistiken aller Art abgefragt und auch Vorgaben für Bearbeitungszeiten gemacht und innerhalb dieser Vorgaben wird

Wie lassen sich trotzdem Kosten einsparen?

man bestimmte Dienstleistungen gestellte GIS-Daten in Ver-

abarbeiten können. Die Systeme,

Netzbetreiber haben einerseits Dokumenta-

bindung mit integrierten

die in der Lage sind, diesen Beitrag

tionspflichten und -wünsche. Wenn dann auf

IT-Strukturen liefern dabei

zu leisten, werden sich am Markt

der anderen Seite die Budgets gekürzt werden,

wertvolle Unterstützung für

behaupten. Es geht einerseits um

liegt es nahe, solche Dinge outzusourcen und

die Instandhaltung, das Störungsmanagement

die Georeferenz aber vor allem darum, dass die

anderen Dienstleistern zu übergeben etc. So

sowie Planung und Bau von Netzen.

Qualität der Daten erhalten bleibt. Ich glaube,

genannte

ASP-Dienstleistungen

(Applica-

dass man bis jetzt zu wenig Qualitätsmanage-

tion Service Providing) können die Kosten

Welche Bedeutung hat die Georeferenz im

ment innerhalb der Daten gepflegt hat. Man

senken. Software und Daten werden durch

Asset-Management?

hat zwar z. B. homogenisiert, aber immer nur

einen Dienstleister wie Mettenmeier ver-

auf Ebene der Kartenwerke. Der eigentliche

waltet und gepflegt und über ein Netzwerk

Wenn wir im Rahmen eines Asset-Manage-

Datenbestand, der nun auch finanziell bewer-

zur Verfügung gestellt. Ein solches Modell

ments über die Asset-Eigenschaften reden,

tet werden muss, ist noch nicht homogenisiert.

ist

Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten

haben wir immer einen Lokationsschlüssel da-

Wer nun z. B. Netzgebiete austauscht und eine

insb. für kleinere und mittlere Netzbetreiber

unter

bei. Diese Daten haben aus meiner Erfahrung

homogene Datenqualität hat, der hat das, was

attraktiv: Das System und selten benötigtes

absolute Priorität und auch Geheimhaltung, da

der Markt braucht. An dieser Stelle müssen

Fachpersonal werden ausgeliehen und nur

hieraus die künftigen Kosten abgeleitet werden

also Unterstützungswerkzeuge her. Systeme,

für die Nutzung bezahlt. Kosten können aber

können. Ich kann quasi das ganze Unterneh-

die diese Qualität ermöglichen, werden sich

auch dann eingespart werden, wenn man sich

men bewerten, wenn ich weiß, wo im Netz wel-

klar durchsetzen.


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Welche Trends sind aus technologischer Sicht zu beobachten? Die bisherige Entwicklung der GIS-Technologie verlief vom Standalone-Desktop über das Intranet-Auskunftssystem hin zu WebGIS- und Web-Mapping-Systemen und die deutlich voranschreitende Durchdringung benachbarter Disziplinen. Mit interdisziplinären GIS-Lösungen lässt sich erkennen, dass es heute um die vollständige horizontale (d. h. unternehmensweite) Integration von GIS in andere IT-Infrastrukturen geht. Welche Bedeutung kommt dabei service­ orientierten Architekturen zu? GIS wurde in den letzten Jahren zwar verstärkt mit anderen Unternehmenssystemen vernetzt, doch meist haben die Unternehmen dabei eine Punkt-zu-Punkt-Integration vorgenommen. Es lässt sich heute jedoch eine stärkere Tendenz feststellen, auf so genannte serviceorientierte Architekturen (SOA) zurückzugreifen. Dies stellt zwar eine etwas höhere Anfangsinvestition dar, eine solche Infrastruktur kann jedoch wesentlich einfacher und flexibler an Geschäftsprozessänderungen bei Energieversorgern angepasst werden als die konventionelle Punkt-zu-Punkt-Integration der Expertensyteme. Die Integration der einzelnen Systeme folgt dann einem Technologiestandard und kann über das zentrale Integrationswerkzeug gesteuert werden. Das GIS kann mit Hilfe von Web-Service-Adaptern, wie dem von SAP zertfizierten NRM-EIS von Mettenmeier, in eine SOA integriert werden und ist damit als flexibler Dienst in der IT-Infrastruktur verfügbar.


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Hard- und Software von Mettenmeier

Mobile Lösungen boomen Mobile Business wird für Netzbetreiber immer wichtiger. Es wird als Instrument zur Kostensenkung, aber auch als Differenzierungschance genutzt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zahlreiche ambitionierte Mobile-BusinessProjekte zeigen den hohen Mehrwert der mobilen Prozessabbildung. Mobile Lösungen werden dort zu Schlüsselanwendungen.

Eine beliebte Anwendung ist das mobile GIS, da ein Großteil der mobilen Prozesse im Netzbetrieb aktuelle Informationen über die Struktur und Beschaffenheit des Netzes erfordert. Mehr als 60 % aller Unternehmen setzen bereits heute eine mobile GIS-Lösung ein. Dies ergab eine Befragung von über 200 Unternehmen der Ver- und Entsorgungswirtschaft im deutschsprachigen Raum durch die Mettenmeier GmbH.

an. GPS-Navigation, Netzwerkverfolgung sowie mobile Geometrie- und Sachdatenerfassung sind Mindestanforderungen, die ein mobiles GIS heute erfüllen muss. Ein besonderer Positivfaktor ist die Funktion für das Live-Update von erfassten Daten. Gefordert werden aber auch system- und prozessübergreifende Funktionen sowie die Überwindung der mobilen Kompatibilitätsbarrieren. Hier kommt es auf die Unabhängigkeit von der GIS-Basis, die Integrierbarkeit mit anderen Systemen (z. B. SAP, TOMS, Oracle) oder den Einsatz bzw. die Workflowunterstützung in den operativen Prozessen an (Netzschaltung, Instandhaltung, Störung, Gasrohrnetzkontrolle, Workforce Management).

Die Beschleunigung oder Individualisierung von Geschäftsprozessen erfordert die Weiterentwicklung der relevanten Prozesskompetenzen sowie eine erhöhte Innova­ tionsfähigkeit. Sie basiert auf einer leistungsfähigen technologischen Infrastruktur. Unternehmen, die sich den Herausforderungen der mocolibri X7 mit Tensing Mobile GIS bilen System- und Prozessintegration stellen, profitieren heute von extrem leistungsfähigen Neben der realitätsgetreuen Abbildung des mobilen Netzwerken und mobilen EndgeräNetzes kommt es dabei auf die Datensicherten sowie einer anwendergerechten mobilen heit und das Funktionsmodell der Software Software.

Das breit gefächerte Angebot der Mettenmeier GmbH im Markt der mobilen Lösungen reicht vom mobilen GIS über mobile Betriebsführungssysteme (z. B. TOMS Field) bis hin zu Speziallösungen für die Rohrnetzkontrolle oder das mobile Bauaufmaß. Robuste Tablet-PCs aus eigener Entwicklung sowie die Kompetenz in der Prozessmodellierung und Entwicklung bedarfsgerechter Individuallösungen runden das Portfolio ab.

Die Mobilität der Mitarbeiter wird durch eine schnelle Verfügbarkeit von Informationen unterstützt. Neben den Möglichkeiten zur Senkung von Prozesskosten (z. B. durch mobile Datenerfassung) sind es vor allem die Qualitätsvorteile, denen eine sehr hohe Bedeutung zugemessen wird.


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Mobiles GIS von Tensing in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich

Mettenmeier und Tensing verkünden Partnerschaft Die Mettenmeier GmbH, einer der führenden Lösungs- und Dienstleistungsanbieter für Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft, und Tensing, Spezialist im Bereich mobiler Geosoftware, haben sich auf eine Kooperation verständigt. Als Tensing Business Partner wird Mettenmeier künftig das mobile Lösungsportfolio von Tensing exklusiv im deutschsprachigen Raum vertreiben, implementieren und supporten. Das Angebot umfasst die Softwarelösungen Tensing Mo­bile GIS, Web GIS, Mobile Workflow und Fleet Management. “Das Know-how von Tensing in der Entwicklung von mobilen Branchenlösungen für die Energie- und Wasserwirtschaft ist beeindruckend”, sagte der Unternehmer Ulrich Mettenmeier am Rande des Kongresses Utility Solutions in Düsseldorf. “Durch diese Partnerschaft werden wir unser bestehendes mobiles Lösungsportfolio erweitern und bieten damit nicht nur Smallworld-Kunden eine interessante Alternative. Indem wir die bewährten mobilen Lösungen von Tensing mit unserem IT- und Prozess-Know-how verbinden, schaffen wir Mehrwerte für unsere Kunden durch prozess­ orientierte Lösungen und Workflow-Unterstützung insb. im mobilen Umfeld. Die Produkte fügen sich daher nahtlos in unsere Strategie der Geschäftsprozesslösungen ein. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.” Dr. Jan Scheurwater, Firmendirektor von Tensing, fügt hinzu: “Die Partnerschaft von Mettenmeier und Tensing ist Ausdruck für den steigenden Bedarf an Beratung, Expertenwis-

Ulrich Mettenmeier und Dr. Jan Scheurwater

sen und etablierten Produkten im mobilen Umfeld. Wir verbinden unser gemeinsames Branchen-Know-how und schaffen dadurch hohe Synergien, um bestmögliche Lösungen für unsere Kunden zu schaffen. Wir haben uns für Mettenmeier als Partner entschieden, da das Unternehmen eine einzigartige Kombination aus Know-how, qualitativer Kundenbetreuung und Beratungskompetenz in den Bereichen der Strategien, der Prozesse und des Datenmanagements bietet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Mettenmeier.” Die mobilen Lösungen von Tensing liefern dem Außendienst mittels drahtloser Kommu-

nikation schnellen Zugriff auf kontextbezogene Informationen über Kunden, Ressourcen und Betriebsmittel und unterstützen effiziente Arbeitsprozesse. Das Tensing Mobile GIS überzeugt durch umfassende Funktionalität für die tägliche Arbeit am Versorgungsnetz und unterstützt den Außendienst in allen mobilen Prozessen wie z. B. bei der Instandhaltung oder im Störungsmanagement. Es kann sowohl offline als auch online eingesetzt werden und ist Dank zugrunde liegender Standardtechnologie kompatibel mit allen gängigen Basissystemen wie Smallworld, ESRI, Intergraph, Oracle oder mit bereits verwendeten mobilen Lösungen.


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oder zu löschen, werden die Änderungen protokolliert und über das Gateway in das GIS zurückgespielt, wo sie zunächst zur Qualitätssicherung geprüft werden können.

Mobile Lösung für den Aussendienst

Tensing Mobile GIS Tensing Mobile GIS ist ein generisches mobiles GIS-Produkt, mit dem unternehmensweit mobil auf GIS-Daten zugegriffen werden kann. Es wurde speziell für Abteilungen entwickelt, die keine vollständigen GIS-Arbeitsplätze benötigen, jedoch mit GIS-Daten arbeiten, sei es zu Auskunftszwecken, für Analysen, zur Datenkontrolle oder Datenerfassung im Rahmen ihrer Tätigkeiten. Als optimale Ergänzung zu den im Unternehmen eingesetzten GIS-Systemen erlaubt Tensing Mobile GIS einen schnellen und direkten Zugriff auf Netzinformationen sowohl im Innen- als auch im Außendienst. Unternehmen haben damit die Möglichkeit, Aufwände für manuelle Arbeiten zu reduzieren und den Kundenservice zu verbessern. Die GIS-Daten werden einschließlich topologischer Informationen in das performante Tensing-spezifische Format übertragen und auf die mobilen Geräte verteilt. Große Mengen von grafischen Daten können so auf mobilen Endgeräten effizient dargestellt werden. Im Feld bietet die Applikation dem Benutzer einen skalierbare Funktionsumfang, der je nach Benutzergruppe vorkonfiguriert werden kann. Auch ungeübtes Personal findet sich mit Hilfe der komfortablen und übersichtlichen Oberfläche schnell im Programm zurecht. Zoom, Pan, Sachdatenanzeige, Messfunktion oder Abfrageassistent sind nur einige der Standardfunktionen von Tensing Mobile GIS. Zusätzliche Komponenten wie GPS, Redline oder Netzwerkverfolgung stehen optional zur Verfügung.

Datenänderungen fließen aus unterschiedlichen Quellen in das GIS ein und müssen anschließend wieder allen mobilen Mitarbeitern bereitgestellt werden. Dies erfolgt über eine Differenzreplizierung, die es ermöglicht, dass lediglich die Änderungen und nicht der gesamte Datenbestand neu übertragen wird. Jeder Datenextrakt ist dabei mit einem Zeitstempel versehen. Dieser kontinuierliche Update-Prozess schafft deutliche Mehrwerte für das GIS und erhöht die Arbeitsqualität, ohne dass die Aufwände im Büro für die Bereitstellung der Daten größer werden. Folglich steigen die Produktivität und der Kundenservice bei sinkenden realen Kosten.

unabhängig sowohl von der GIS-Plattform als auch von der eingesetzten Hardware, Notebook, Tablet-PC oder auch PDA, ist. Die offene Architektur erlaubt die Integration mit allen Bürosystemen (Kundenmanagement, Störungsmanagement, Instandhaltung etc.). Zudem ermöglicht die eigene DevelopmentStudio-Anwendung die benutzerorientierte Anpassung von Anwendungen.

Tensing Gateway

Da der GIS-Datenbestand nicht statisch ist und sich über kurze Zeit schnell verändern kann, erlaubt Tensing Mobile GIS die Fortführung von GIS-Daten, z. B. auch im Rahmen von Inspektionen, Instandhaltungen oder Störungsarbeiten.

Um die Arbeit des Außendienstes zu unterstützen, ist es wichtig, eine flexible Plattform einzusetzen, die den Datenfluss regelt. Tensing Gateway ist ein benutzerfreundliches, menügesteuertes Modul zu Tensing Mobile GIS und ermöglicht den vordefinierten Transfer der GISDaten. Extrakte können so spezifiziert werden, dass entweder das gesamte Versorgungsgebiet oder nur bestimmte Teilgebiete ausgelesen werden. Die Bereitstellung der Daten erfolgt dabei extrem schnell.

Tensing Mobile GIS wurde auf Basis des Industriestandards .NET entwickelt, wodurch es

Sofern der Außendienst berechtigt ist, Grafikdaten oder Attribute zu ergänzen, zu ändern

Zusatzprodukte wie Tensing LiveConnect und LiveUpdate unterstützen spezielle auftragsbasierte Push-Mechanismen, um bestimmten Außendienstmitarbeitern spezifische Daten und Aufträge zu übermitteln oder deren Änderungen online ins GIS zu übertragen und aktiv an die anderen mobilen Systeme als Differenzdaten zu verteilen.

Kompatibilität Tensing Mobile GIS und das Tensing Gateway sind optimiert für das Basissystem Smallworld GIS. Zahlreiche Smallworld-Kunden im internationalen Umfeld setzen bereits auf diese Kombination. Durch die Verwendung von offenen Standards ist Tensing Mobile GIS aber auch kompatibel zu anderen gängigen Basis­ systemen wie ESRI, Intergraph oder Oracle.

Informationen Petra Freutel Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-320 petra.freutel@mettenmeier.de


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Tensing Mobile GIS bei der PWN

Online und Offline im Außendienst

„Wir konnten unsere Arbeitsprozesse deutlich verbessern und dadurch die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen.” Der niederländische Wasserversorger PWN setzt seit einigen Jahren das Smallworld GIS mit der Fachschale Wasser ein. Insgesamt 540 Mitarbeiter stellen die Versorgung von 700.000 Kunden sicher. Die Verbesserung der Servicequalität, Prozessinnovation, Produktivitätssteigerung und Kosteneinsparungen waren wichtige Gründe dafür, dass sich das Unternehmen 2007 für die Einführung von Tensing Mobile GIS entschieden hat. Im Januar 2008 wurde die Testumgebung installiert. Die wesentlichen Anforderungen des Außendienstes waren die Bereitstellung relevanter Betriebsmitteldaten, schnelle Objektsuche (Hydranten, Schieber, Hausanschlüsse etc.),

Informationen Ferdinand Zoutendijk PWN Waterleidingbedrijf Noord-Holland +31 6 511 525 66 ferdinand.zoutendijk@pwn.nl

Änderung des Schieberstatus vor Ort, Netzwerkverfolgung, Redlining, Online- und Offline-Einsatz, Benutzerfreundlichkeit und geringer Pflegeaufwand des Systems. Darüber hinaus sollte es sich um ein Standardsystem handeln, das mit Smallworld 4 und der Fachschale Wasser kompatibel ist. Das System wurde so eingerichtet, dass kurzfristige Änderungen der Daten wie Störungen oder ein aufgrund dessen veränderter Schieberstatus im Fünfminutentakt über GPRS aktualisiert werden. Dadurch ist der gesamte Außendienst stets über aktuelle Ereignisse im Netz informiert. Die im Rahmen der Fortführung ständig aktualisierten Bestandsdaten werden einmal täglich synchronisiert und umfassen alle anderen Rohrnetzobjekte wie Leitungsabschnitte, Hydranten oder Schieber. Der topografische Hintergrund (GBKN) wird jeweils nach drei Monaten aktualisiert. „Dadurch, dass wir den Status der gesamten Infrastruktur in Echtzeit darstellen können, sind wir in der Lage, unseren Kunden stets genaue Auskunft erteilen zu können,“ erklärt der Betriebsingenieur Ferdinand Zoutendijk von der PWN. „Zudem konnten wir unsere Arbeitsprozesse verbessern und die Produkti-

vität der Mitarbeiter erhöhen. Unterm Strich können wir heute feststellen, dass wir die Zufriedenheit der Kunden und der Mitarbeiter seit Einführung von Tensing Mobile GIS erhöht haben.“ Als nächstes plant die PWN den Ausbau des Systems in Richtung Flottenmanagement mit Fahrzeugverfolgung und -navigation sowie die Automatisierung der mobilen Arbeitsprozesse durch Auftragsverwaltung und mobile Workflows.


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Stadtwerke Herne

Leitungsnetzhomogenisierung Die Stadtwerke Herne dokumentieren ihr Strom- und Gasnetz im Smallworld GIS. Eine Besonderheit bei den Stadtwerken Herne ist, dass die Quell- oder Ursprungsdaten der topographischen Basis, auf der die Plandokumentation der Betriebsmittel realisiert wurde, in unterschiedlichster Qualität vorliegen. So gibt es Gebiete, in denen die Betriebsmittel auf Basis georeferenzierter Rasterfiles erfasst worden sind. In

anderen Bereichen wurden partiell Vektordaten als topographische Basis für Maßbezugspunkte digitalisiert. In wieder anderen Gebieten diente die „alte“ ALK (EDBS-Daten im Vektorformat) als geodätische Referenz für die Betriebsmitteldokumentation, die wiederum durch sukzessives Einlesen aktueller Katasteramtsdaten in mehreren Zyklen abgelöst wurde.

2007 wurde die aktuellste ALK flächendeckend für das Stadtgebiet Wanne-Eickel eingelesen, wodurch einerseits Verschiebungen der Leitungsnetzdaten resultierten. Andererseits lagen insbesondere an den Flurgrenzen Gebäude mehrfach vor, entweder unsichtbar übereinander oder zueinander verschoben. Die Bereinigung dieser doppelten Objekte an den Rändern erfolgte zunächst mit Hilfe einer geeigneten Prozedur.

Beispiel einer Homogenisierung mit adjust.IT

Alte und neue Grundkarte: Die markierte Fläche zeigt den neuen Bestand an. Hier ist eine Lageänderung der Leitungen, Bemaßungen und Beschriftungen durch Ausgleichung erforderlich.

In einem definierten Gebiet werden die Gebäudeflächen des alten und neuen Katasterbestands ermittelt und an die adjust.IT-Datenbank übertragen.

adjust.IT errechnet die Verschiebungsvektoren und misst die Trefferquote der Verschiebung. Der Anwender entscheidet auf dieser Basis, ob die Ausgleichung durchgeführt werden soll.

Nach erfolgreicher Anpassung wird das Ergebnis inklusive der neuen Bemaßungen vollständig angezeigt.


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Zur Leitungsnetzhomogenisierung setzt Mettenmeier das Produkt „adjust.IT“ ein. Dieses macht die notwendige manuelle Verschiebung der Betriebsmitteldokumentation inkl. der Bemaßung aufgrund einer veränderten geodätischen Referenz weitestgehend überflüssig und erzielt damit erhebliche Effektivitätssteigerungen. Es wurde konzipiert, um diese arbeitsaufwendigen Prozesse zu automatisieren, wodurch sich erhebliche Einsparungen und Qualitätsverbesserungen ergeben. Die Software ist so entwickelt, dass die Benutzerproduktivität durch intuitive Arbeitsabläufe und extrem schnelle Anpassungsroutinen maximiert wird, während die Qualitätskontrolle durch Visualisierung der räumlichen Daten und ständige Überwachung der Ergebnisanalyse gesichert ist. Die Trainingsanforderungen sind minimal, weil der Anwender von der Software schrittweise und intuitiv durch den Prozess geführt wird. Die komplexen Anpassungsprozesse laufen – unsichtbar für den Benutzer – im Hintergrund ab, sind aber für den System-Administrator vollständig dokumentiert. Die Oberfläche ist dem „Look & Feel“ des Smallworld GIS angelehnt. Im Rahmen eines Piloten galt es zunächst, die oben angeführten unterschiedlichsten Voraussetzungen bei den Stadtwerken Herne zu analysieren und eine jeweils geeignete Methode zu entwickeln, um die so genannten Differenzvektoren zwischen „Topographie/Kataster - alt“ und „Topographie/Kataster - neu“ zu ermitteln, um auf dieser Grundlage ein möglichst gutes Homogenisierungsergebnis zu erzielen. Die Güte bzw. die Qualität dieses Ergebnisses bestimmte letztendlich den Umfang der notwendigen interaktiven, manuellen Nacharbeiten im Smallworld GIS.

Informationen Peter Knoche Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-419 peter.knoche@mettenmeier.de

Stadtwerke Hamm planen mit VRDB Die Stadtwerke Hamm haben sich entschieden, ein professionelles Design-Werkzeug einzuführen, mit dem Netzplanungen auf Basis des Smallworld GIS durchgeführt werden können. Im Dezember 2007 wurde die Mettenmeier GmbH damit beauftragt, das Planungswerkzeug VRDB (Variantendatenbank) einzuführen und die Anwender der Planungsabteilung zu schulen. VRDB erlaubt Planungen unabhängig von der Dokumentation und ermöglicht eine komfortable Verwaltung einer Vielzahl von Planungsmaßnahmen und Planungsvarianten. Die Varianten können als CAD-Grafik einfach gezeichnet werden, ohne dass Attribute, Topologie oder Pflichtfelder erzeugt werden müssen. Design- und Mengenvergleiche können auch für viele Varianten schnell durchgeführt werden, da VRDB das Erstellen und Verwalten einer großen Zahl (Tausende!) von Planungsvarianten innerhalb einer Alternative ermöglicht. Die Idee dahinter ist die Verwendung vereinfachter Kopien der GIS-Objekte sowie einfaches Konfigurieren der Styles. Da VRDB mit einem eigenen Datenmodell arbeitet, ist es unabhängig von Datenmodelländerungen im GIS oder in den Fachschalen. Auch die Verwendung von eigenen Attributen ist optional möglich.


28 | Solutions 19 | GIS-Lösungen Asset-Management

Eingesetzte Produkte und Lösungen ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

Smallworld GIS 4.0 Online-Planauskunft Operation Analyser STANET-Schnittstelle VRDB Smallworld Thematic Mapping Rohrnetzkontrolle Tablet-PC colibri X6

Informationen Norbert Mackel Stadtwerke Lünen +49 (0)2306 707-154 norbert.mackel@stadtwerke-luenen.de Christian Heyroth Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-527 christian.heyroth@mettenmeier.de

Lösungen aus der Praxis für die Praxis

Stadtwerke Lünen innovativ In der IT-Branche geht es darum, die Anforderungen der Kunden in praxis­ taugliche Lösungen zu verwandeln und Innovationen als Standardprodukte für weitere Kunden umzusetzen. Dieses Modell hat die Mettenmeier in Zusammenarbeit mit rku.it und den Stadtwerken Lünen in der Vergangenheit bereits häufiger erfolgreich praktiziert. Durch die Zusammenarbeit ist eine ganze Reihe von Lösungen entstanden, die heute auch anderen Stadtwerken zur Verfügung stehen.

Online-Planauskunft Bei der Planauskunft setzen die Stadtwerke Lünen heute auf das Prinzip „Selbstbedienung“. Baufirmen, Planungsbüros und auch private Nutzer erhalten auf Anfrage Zugriff auf die GIS-Daten der Stadtwerke und können sich die für ihre Projekte relevanten Pläne im Internet herunterladen. Dabei erfüllt das Auskunftssystem die Anforderungen sowohl in Sachen Daten- und Rechtssicherheit als auch in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit. „Das Verfahren läuft heute völlig problemlos.“ bestätigt Norbert Mackel. Dank intuitiver Benutzeroberfläche und detaillierter Dokumentation kommt es nur noch selten zu Rückfragen, obwohl die Anzahl der externen

Planauskünfte kontinuierlich steigt: „Über 90 % aller Auskünfte decken wir heute über Internet ab und manuelle Auskünfte erfolgen fast nur noch bei großformatigen Plänen.“ 2007 wurde im Zuge des Upgrades auf die Smallworld-GIS-Version 4.0 auch die neue, verbesserte Version der Online-Planauskunft installiert, die heute auf Basis von SIAS 4 läuft. Dabei sind diverse Anforderungen der Stadtwerke Lünen in den Standard übergegangen, wie z. B. die Anpassung der Administrationsoberfläche. Ursprünglich als Kundenlösung der Stadtwerke Lünen im Jahre 2002 entwickelt, kommt die Online Planauskunft heute auch bei anderen Unternehmen zum Einsatz.


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Analysen, Netzberechnungen, Störstatistiken Um Verbrauchsdaten im Zusammenhang mit GIS-basierten Analysen, Berechnungen und Statistiken nutzbar zu machen, haben die Stadtwerke Lünen eine Datenbank eingeführt, die Verbrauchsdaten aus SAP IS-U enthält und im GIS nutzbar macht. Da sowohl für Berechnungen und Analysen als auch für die Dokumentation der Versorgungsunterbrechungen nicht tagesaktuelle Verbrauchswerte benötigt werden, erfolgt der Datenexport aus IS-U einmal jährlich. Netzberechnungen und Analysen, die mit Hilfe des Operation Analysers direkt im GIS durchgeführt werden, können so auf Grundlage der realen Verbrauchsdaten durchgeführt werden anstatt auf Basis von angenommenen Werten (Default-Werten). Und auch die Weiterverarbeitung der GIS-Daten im Netzberechnungsprogramm STANET ermöglicht, dass Berechnungen mit den Jahresverbräuchen aus SAP IS-U bzw. aus der Verbrauchsdatenbank erfolgen können. Über die STANET-Schnittstelle werden sämtlichen Netz-, Last- und Verbrauchsdaten an STANET übergeben, um damit Prüfungen, Planungen, Bewertungen und Optimierungen durchführen zu können. Nicht zuletzt können Störberichte und die Dokumentation von Versorgungsunterbrechungen auf realen Jahresverbrauchswerten durchgeführt werden.

Einfärbungen und Planungen Die Stadtwerke Lünen gehören zu den ersten Anwendern des GE-Produkts Smallworld Thematic Mapping, mit dem sich thematische Abfragen und Einfärbungen durchführen lassen. Nach Auskunft der Stadtwerke läuft das Produkt bis dato in den Sparten Gas und Wasser reibungslos. Und auch für die Planungsunterstützung haben die Stadtwerke Lünen vorgesorgt: Nachdem das Produkt VRDB (Variantendatenbank) problemlos eingeführt wurde, werden Netzplanungen künftig mit vielen Funktionen und einfachen CAD-Anwendungen unterstützt.

Online-Planauskunft: Effiziente Erteilung von Planauskünften über Internet an Bürger, Bauunternehmen, Planungsbüros und andere Vertragspartner.


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Energieversorgung Hildesheim integriert GIS und Netzberechnung

STANET-Schnittstelle Das Gas- und Wassernetz der Energieversorgung Hildesheim ist rechenfähig. Zu diesem Schluss kamen die Projektbeteiligten nach Einführung der STANETSchnittstelle zum Smallworld GIS. Zwar werden Berechnungen der Gas- und Wassernetze in Hildesheim bereits seit vielen Jahren durchgeführt, früher jedoch mussten die Rohrnetze zuvor durch eine mühsame manuelle Erfassung in den Netzberechnungsprogrammen STANET und OptiPlan abgebildet werden. Die 2008 eingeführte Schnittstelle löst die manuelle Erfassung ab und die ersten durchgeführten Datenimporte liefen zur Zufriedenheit der Energieversorgung Hildesheim, da nur sehr wenige Inkonsistenzen auftraten, die durch manuelle Kontrollen bereinigt werden. Die Schnittstelle übergibt die im GIS aktuell gespeicherten Gas- und Wasserdaten für das gesamte Versorgungsgebiet topologisch korrekt an STANET. Im Gasbereich stehen damit erstmalig alle Druckstufen für Berechnungen zur Verfügung: vom Hochdruck-, Mitteldrucknetz bis hin zum Niederdrucknetz mit aktuell 15.890 Hausanschlüssen. Und auch zu Netzobjekten wie Pumpen, Reglern, Klappen, Brunnen oder Einspeisewerken in Stationen stehen Bestandsdaten zur Berechnung zur Verfügung. Die STANET-Schnittstelle der Mettenmeier GmbH ist verfügbar für GIS 4.0 und 4.1. Die Schnittstelle ist optimal auf die SmallworldFachschalen abgestimmt und vorkonfiguriert. Der Austausch kann neben den Grafikdaten, Knoten- und Kantenobjekten auch Daten aus anderen Quellen umfassen. Zur unidirektionalen Datenübergabe aus dem GIS wird das STANETCSV-Format genutzt. Optional können die GISDaten dort mit den Verbrauchsdaten aus dem Abrechnungssystem XAP der Firma Somentec Software AG verknüpft werden, damit in STANET sämtliche Netz-, Last- und Verbrauchsdaten zur Verfügung stehen, um damit prüfen, planen, bewerten, erweitern und optimieren zu können.

STANET-Schnittstelle

Im Smallworld GIS wird die Netzberechnung vorbereitet, die Daten werden aufbereitet, und in STANET wird mit aktuellen Daten gerechnet.


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rku.it und Mettenmeier schliessen Upgrade-Serie erfolgreich ab

Smallworld 4 in allen Werken Die Energieversorgung Hildesheim setzt seit Anfang 2007 das Smallworld GIS mit den Fachschalen Strom, Gas und Wasser ein. Nach der Datenmigration wurden verschiedene produktive Lösungen eingeführt, wie EVA-Mobil zur Vermessung. Um auch externen Nutzern wie z. B. Baufirmen GIS-Daten zur Verfügung zu stellen, wird derzeit die Online-Planauskunft eingeführt. Als weitere Auskunftslösung ist ge­ plant, das Smallworld Field als mobiles Frontend einzusetzen.

„Die Smallworld-Schnittstelle zu STANET erreicht einen hohen Grad an Flexibilität. In enger Abstimmung mit der Mettenmeier GmbH haben wir nun erstmalig eine Integrationslösung, die direkt das SDF/CSV-Format von STANET nutzt und STANET-Konzepte, z. B. bei der Übergabe von Hausanschlussdaten, optimal unterstützt. Die Schnittstelle ist sehr weitgehend konfigurierbar und auch auf die individuellen Anforderungen der Kunden anpassbar. Als sehr hilfreich haben sich hierbei die allgemeinen Funktionalitäten der Preprocessing Engine von Mettenmeier erwiesen, die den Datenaustausch unterstützt. Im Speziellen konnten Austauschfunktionen eindeutig verbessert werden, wie z. B. die Übergabe von Gas-Druckregelstationen mit den Druckreglern oder von Strom-Stationsinnenleben sowie die Übergabe von Hausanschlussdaten mit Lokationsinformationen zur Zuordnung der Lastdaten.“ Friedrich Fischer-Uhrig, Ingenieurbüro Fischer-Uhrig

Informationen Dietmar Stein Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-391 dietmar.setin@mettenmeier.de

Die rku.it GmbH betreut als IT-Dienstleis­ ter und Rechenzentrum acht Unternehmen, in denen das Smallworld GIS zum Management der Versorgungsnetze eingesetzt wird. Nach Abschluss der aktuellen Upgrade-Serie arbeiten heute über 200 zufriedene Mitarbeiter der Kunden mit der Smallworld-Version 4. Seit Jahren bilden rku.it und Mettenmeier ein erfolgreiches Gespann: angefangen mit den GIS-Einführungsprojekten in den Neunzigern über unternehmensweite Auskunftslösungen, GIS-integrierte Netzberechnung bis hin zur SAP-Integration. Bei der Zusammenarbeit mit den Kunden steht der fachliche Erfahrungsaustausch stets im Vordergrund und hat in der Vergangenheit eine ganze Reihe von erstklassigen GIS-Lösungen hervorgebracht, die im Rahmen der System-Upgrades zu berücksichtigen waren. Der erste Smallworld-4-Upgrade-Kunde waren die Versorgungsbetriebe aus Nordhorn, die bereits 2006 erste Erfahrungen mit Smallworld 4 machten. Sieben weitere Werke folgten bis Anfang 2008, als die letzten Projekte abgeschlossen wurden. Die Umstellung erfolgte dabei jeweils entlang des erfolgreichen Upgrade-Konzeptes der Mettenmeier GmbH. Neben der Einhaltung hoher Qualitätsstandards und der Minimierung von Produktionsausfällen war ein wichtiges Ziel, dass die GIS-Lösung weiter standardisiert wird, d.h. das Verhältnis der Individuallösung zum Standardanteil zurückgeführt wird. Alle Systeminstallationen entsprechen heute dem Stand der Technik und auch die zahlreichen GIS-basierten Tools laufen auf Smallworld 4. Dabei profitieren die Unternehmen durch einen so genannten Tool-Pool, der allen Anwendern Zugriff auf die zahlreichen GISWerkzeuge der Mettenmeier GmbH ermöglicht. Im Upgrade mussten zudem die GISSchnittstellen zu SAP, Stanet oder Optiplan berücksichtigt werden und auch die mobilen sowie die Online-Auskunftslösungen wurden im Rahmen des Upgrades verbessert.

Die Version 4 der Smallworld Core Spatial Technology gehört weltweit zu den führenden und modernsten GIS-Plattformen für Versorgungsunternehmen und ist seit 2005 erhältlich. Im Laufe der ersten Upgrade-Projekte konnten hier aus der Praxis heraus viele funktionale Verbesserungspotenziale aufgedeckt werden, die vom Systemhersteller aufgenommen und bis heute größtenteils umgesetzt wurden. Zum heutigen Zeitpunkt sind alle acht Installationen mit dem Service-Pack 4 ausgestattet. Die Durchführung dieses Upgrade-Marathons hat einmal mehr bewiesen, dass sich die enge Zusammenarbeit von rku.it und Mettenmeier bezahlt macht und dass alle Beteiligten durch den intensiven Erfahrungsaustausch im RKUArbeitskreis profitieren.

Eingesetzte Produkte und Lösungen ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■

Smallworld 4 Fachschalen Operation Analyser SeCuRi SAT SAP-Integration mit Web Services Online Planauskunft, SIAS Smallworld GIS mobil Smallworld Field Stanet-Schnittstellte OptiPlan-Schnittstelle Mettenmeier Tools Tablet-PC colibri X7

Informationen Guido Wietheger rku.it GmbH +49 (0)2323 592-529 guido.wietheger@rku-it.de Christian Heyroth Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-527 christian.heyroth@mettenmeier.de


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Schnittstelle zur Smallworld Fachschale Kanal

ATV-DVWK-M-150-Schnittstelle Diese EDV-Schnittstelle ermöglicht den normierten Datentransfer zwischen Kanalinspektion und der Fachschale Kanal. Die Forderungen des DWA-Merkblatts „ATV-DVWK-M 150 Datenaustauschformat Teil 1: Zustandserfassung von Entwässerungssystemen Oktober 2003“ sind dabei berücksichtigt.

Einheitlicher Datenaustausch Durch die Einführung der europäischen Norm EN 13508-2:2003 (D) „Zustand von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden - Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion“ ist es notwendig, eine einheitliche EDV-Schnittstelle für den Datentransfer für die Kanalinspektion zu definieren. Das DWAMerkblatt „ATV-DVWK-M 150“ standardisiert und vereinheitlicht die Datenaustauschformate zwischen Datenbanken und den Datentransfer zwischen Vertragspartnern. Die ATV-DVWK-M-150-Schnittstelle zur Smallworld Fachschale Kanal unterstützt diesen Datentransfer zwischen Netzbetreibern und TV-Inspektionsfirmen.

Leistungsumfang Die Schnittstelle unterstützt den Datenexport nach ATV-DVWK-M 150 Typ A und den Datenimport nach ATV-DVWK-M 150 Typ B wie folgt: Datenexport nach ATV-DVWK-M 150 Typ A Der Datenexport wird komfortabel über den Smallworld Explorer gestartet. Die Verwaltung der Referenztabellen bzw. der Wertemappings für die Erzeugung der Referenztabellen zum ATV-DVWK-M-150-Export wird sicher und benutzerfreundlich unterstützt. Es wird der Export zu Daten des Hauptkanalnetzes sowie der zugehörigen Referenztabellen unterstützt: ■ Haltungsgrunddaten (Haltung) ■ Knotengrunddaten (Schacht, Sonderbauwerk, Fiktiver Schacht) ■ Referenztabellen Datenimport nach ATV-DVWK-M 150 Typ B Die Kontrolle und Nachbearbeitung des Datenimports wird über den komfortablen Transaktionsmonitor unterstützt.

Aktualisierung der Stammdaten zum Kanal­ netz:1 ■ Haltungsgrunddaten (Haltung) ■ Knotengrunddaten (Schacht, Sonderbauwerk, Fiktiver Schacht) Übernahme von Untersuchungsdaten:2 ■ Haltungsinspektionsdaten (Kanaluntersuchung) ■ Haltungszustandsdaten (Schaden) ■ Knoteninspektionsdaten (Kanaluntersuchung) ■ Knotenzustandsdaten (Schachtschaden)

Systeminformationen und Preise ■ ■

Version 1.0, Verfügbarket: Mitte 2008 Systemvoraussetzung: Smallworld Core Spatial Technology 4.0 (SP4) oder höher, Smallworld Fachschale Kanal, Version 4.0 (SP4) oder höher

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Lizenzpreis pro Arbeitsplatz: € 5.0003 Unternehmenslizenzen auf Anfrage ■ Wartung: 18 % des Lizenzpreises (p. a.) ) Die Version 1 der Schnittstelle ist eingeschränkt auf die Aktualisierung von Sachdaten zu bereits existierenden Netzobjekten. Eine Aktualisierung von Geometrien wird nicht unterstützt. Das Einfügen neuer Netzobjekte wird nicht unterstützt. Die Aktualisierung kann wahlweise aktiv, deaktiv oder auf überprüfen gesetzt werden. Nicht gefundene Netzobjekte können manuell zugeordnet werden. 2 ) Die Version 1 der Schnittstelle ist eingeschränkt auf das Einfügen der Untersuchungsdaten zur Haltungen, Schächten und Sonderbauwerken. Die Aktualisierung vorhandener Untersuchungsdaten wird nicht unterstützt. 3 ) Für die Version 2 der Schnittstelle ist ein erweiterter Funktionsumfang geplant, u. a. Unterstützung des Datenaustauschs zu Anschlussleitungsnetzen. In der Wartung sind lediglich Updates der Version 1.x enthalten. 1


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SMALLWORLD GIS, FACHSCHALE KANAL

Modul Druckrohrleitungen Auszug der umfangreichen Erweiterungen des Moduls Druckrohrleitungen

Das Modul Druckrohrleitungen unterstützt die detaillierte Dokumentation von Abwasserdruck- und Unterdrucknetzen auf Basis der Fachschale Kanal des Smallworld GIS. Die besonderen Entwässerungsverfahren Druckentwässerung und Unterdruckentwässerung zur Ableitung von Abwasser werden insbesondere in großflächigen, wenig besiedelter Gebieten, aber auch in großen Städten der neuen Bundesländer angewendet. In Abstimmung mit den Betreibern solcher Netze im SWUG Arbeitskreis Fachschale Kanal und dem Arbeitskreis Kanal Nord-Ost hat die Mettenmeier GmbH in Zusammenarbeit mit der Firma ESN das Modul Druckrohrleitungen entwickelt.

■

Verwaltung der Netzzugehörigkeit zum Hauptkanalnetz und Anschlussleitungsnetz (Freigefälle, Druckentwässerung, Unterdruckentwässerung) ■ Optimierte Dokumentation von Druckrohrleitungen (u. a. Mehrfachbeschriftungen zu Druckrohrleitungen, Sohlhöhenknickpunkte, nicht trennende fiktive Schächte, nicht trennende echte Schächte, Darstellung von Material- und Dimensionswechseln in Haltungen) ■ Längsschnittanpassung (u. a. Darstellung von Sohlhöhenpunkten, Entlüftern und Absperrorganen im Längsschnitt) Verwaltung des Entwässerungssystems auf der Haltung

In der Planansicht können zu Haltungen der Druck- und Unterdruckentwässerung neben der Nennweite auch die Wandstärke und der Außendurchmesser beschriftet werden. Auch Mehrfachbeschriftungen werden hier unterstützt.

Dimensionsbeschriftung von Druckrohrleitungen im Lageplan

Zur Dokumentation des Entwässerungssystems wurde auf den Objekten des Hauptkanalnetzes und des Anschlussleitungsnetzes ein neuer, dynamischer Enumerator mit den Werten Freigefälle, Druckentwässerung und Unterdruckentwässerung implementiert, über den auch die Darstellung der Leitungselemente gesteuert wird. Wenn hier z. B. der Wert „Unterdruckentwässerung“ eingetragen ist, erfolgt die Darstellung einer Haltung mit einer Signatur für Unterdruckleitungen. Zudem wurde mit Hilfe von Prüffunktionen sichergestellt, dass Leitungen in der Regel nur mit Bauwerken verbunden werden können, wenn Sie vom gleichen Entwässerungssystem sind.

Auch die Längsschnittdarstellung wurde für das Thema Druckrohrleitungen erweitert, so werden z. B. Entlüfter und Absperrorgane in der Längsschnittdarstellung ausgewertet. Eine wichtige Erweiterung ist auch die Möglichkeit zur Dokumentation von Sohlhöhenknickpunkten, ohne dass eine Haltung durch einen fiktiven Schacht geteilt werden muss.

Systeminformationen und Preise: ■

Verfügbarkeit: Version 1.0, Mitte 2008 Systemvoraussetzungen: Smallworld Core Spatial Technology 4.1, Smallworld Fachschale Kanal, Version 4.1 ■ Lizenzpreis: Unternehmenslizenz zwischen 2.950,- € und 9.950,- € in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße ■ Wartung: 18% des Lizenzpreises (p. a.). ■

Das Druckrohrleitungsmodul ist eine ge­mein­ same Entwicklung von ESN und Mettenmeier.

Informationen zur Schnittstelle und zum Modul Druckrohrleitungen Vertriebliche Koordination: Heike Wenderoth +49 (0)5251 150-530 heike.wenderoth@mettenmeier.de Fachliche Fragen: Ludger Ebbers +49 (0)5251 150-402 ludger.ebbers@mettenmeier.de

Längsschnittdarstellung von Gelände- und Sohlhöhenknickpunkten

ESN-Kunden: Marcus Praschan +49 (0)5257 934354 m.praschan@esn.de


34 | Solutions 19 | GIS-Lösungen

GIS IN SERVICEORIENTIERTEN ARCHITEKTUREN (SOA)

Nächste Generation der SmallworldGIS-Integration Die GIS Web Services von Mettenmeier sind eine leistungsstarke Integrationstechnologie zum Smallworld GIS und wurden entwickelt um serviceorientierte Architekturen (SOA) zu unterstützen. Die raumbezogenen Potenziale des Smallworld GIS können so in Verbindung mit anderen Unternehmenssystemen ausgeschöpft werden (z. B. ERP (SAP), Asset-Management-Systeme, Business Intelligence, DMS, SCADA etc). Heute reichen raumbezogene Technologien viel weiter als traditionelle GIS-Systeme. GIS liefert die Visualisierungen und Analysen, um Zusammenhänge, Beziehungen und Strukturen darzustellen, die in einzelnen, isolierten Datensätzen nicht sichtbar werden. Unternehmen können auf diese Weise Entscheidungen auf Basis einer Vielzahl von Faktoren treffen.

Smallworld-Daten in einfachen Office-Formularen, z. B. für die Datenfortführung

SOA: Informationen für die Menschen nutzbar machen Ver- und Entsorgungsunternehmen sind dabei, raumbezogene Kapazitäten in ihren Informationssystemen und Geschäftsprozessen zu integrieren. Darüber hinaus entwickeln sich Informationssysteme immer stärker in Richtung von vernetzten und serviceorientierten Ansätzen und Methoden. In diesem Kontext wird raumbezogene Technologie zu einem Bestandteil unternehmensweiter Lösungen. Mettenmeier hat daher aus gutem Grund eine SOA-Strategie eingeschlagen: ■ Mettenmeier betrachtet serviceorientierte Architekturen als das geeignete Framework für Ver- und Entsorgungsunternehmen, um unabhängig von der zugrunde liegenden ITTechnologie zu bleiben. ■ SOA-Architekturen kommen ohne eine Vielzahl von Schnittstellen aus, welche eine signifikante Fehlerquelle und zu dem ein hoher Kostenfaktor sein können. ■ SOA versetzt Ver- und Entsorgungsunternehmen in die Lage, flexibel auf sich ändernde organisatorische und gesetzliche Anforderungen zu reagieren und gleichzeitig die Produktivität zu steigern und Kosten zu reduzieren.

■

SOA ermöglicht die Vereinfachung, Standardisierung und Verknüpfung komplexer und heterogener IT-Strukturen und führen zu einer signifikanten Reduzierung der Lebenszykluskosten durch die Minimierung individueller Programmierung und die Ausschöpfung der Integrationsfunktionalität. ■ Mit den Lösungen von Mettenmeier, können die Potenziale des Smallworld GIS in Verund Entsorgungsunternehmen in Verbindung mit modernen EAI-Plattformen schnell ausgeschöpft werden. ■ Mettenmeier erweitert bestehende Smallworld-GIS-Implementierungen in Richtung Enterprise Asset-Management (EAM), um Lösungen zur Unterstützung der Geschäftsprozesse zu schaffen (z. B. Instandhaltung, Netzbetrieb, Störungsmanagement, Planung und Bau).

Das Leistungsspektrum von Mettenmeier: ■

Modul zum Smallworld GIS, mit dem sich einfach und flexibel Web-Services für das Smallworld GIS konfigurieren lassen (NRMEIS) ■ Know-how zur Integration des Smallworld GIS mit anderen Systemen über Web-Services, von der Integration über EAI wie SAP XI (zertifiziert) bis zur direkten Integration bzw. Verbindung von SAP und GIS per WebServices über den JCo (Projektlösung) ■ Know-how zur Einbindung von WebServices in Worflows und Workflow-Frontends

Informationen Ludger Ebbers Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-402 ludger.ebbers@mettenmeier.de


GIS-Lösungen | Solutions 19 | 35

Planauskünfte von allen für alle

GIS4all – Geodaten-Service-Providing Konstellationen, wo mehrere Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie Kommunen in einer Region kooperieren und unterschiedliche GIS-Datenbanken pflegen, sind heute die Regel. Ein konsolidiertes Auskunftswerkzeug, das alle Daten der verschiedenen Systeme integriert, existiert jedoch meist nicht. Zudem gibt es Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft, die heute mehrere GIS-Systeme betreiben. Auch hier bedarf es eines Werkzeugs, das alle Daten zu Auskunftszwecken bereitstellt, sei es für Bürger, Ingenieurbüros, Bauunternehmen oder andere EVUs.

sung oder durch Übernahme und Erfassung der Bestandsdokumentation. Mettenmeier stellt die Fortführung aller Geodaten im Versorgungsgebiet sicher und bietet schnellen Zugang zu Fachkräften und zur aktuellsten Technologie. Unternehmen können sich damit besser auf die eigenen Kernaktivitäten konzentrieren, und auch die Lebenszykluskosten und das laufende IT-Budget werden entlastet.

Geschäftsmodelle: Für das Geodaten- und Application-Service-Providing stehen skalierbare Geschäftsmodelle zur Verfügung.

Stadtwerke, Energieversorger und Kommunen integrieren ihre GIS-Daten in einer gemeinsame Planauskunft. Mettenmeier sorgt auf Wunsch für die komplette Fortführung der Bestandsdokumentation.

Mit dem Konzept GIS4all stellt die Mettenmeier GmbH ein konsolidiertes Auskunftssystem bereit, das Daten aus unterschiedlichen Quellen (Webserver von ESRI, Intergraph, Smallworld GIS, PolyGIS etc.) über OGC-konforme Services bündelt und zentral bereitstellt. Dabei bleiben die Daten beim Dateneigentümer und müssen nicht, wie in bisherigen Ansätzen, in einer zentralen Datenbasis vereinigt werden. Bei einer Auskunftsanfrage greift das System über die Formate WMS (Web Map Service) und WFS (Web Feature Service) auf die vernetzten GIS-Server zu und gibt tagesaktuelle Pläne in verschiedenen Formaten über Internet heraus, z. B. für die Planung und den Bau

von Ver- und Entsorgungssystemen. Durch die Nutzung der offenen Serviceformate WMS und WFS sind die Aufwände für die Datentransfers gering, da langwierige Replizierungen entfallen.

Geodaten-Service-Providing wird bei Mettenmeier nicht als starres Konzept verstanden. Bestimmend für jedes unserer Lösungsangebote ist eine sorgfältige Analyse der Ist-Situation, die alle technischen und betriebswirtschaftlichen Faktoren einbezieht. Ver- und Entsorgungsunternehmen haben dadurch die Chance, einzelne Aufgaben im Bereich der Bestandsdokumentation oder ganze Funktionsbereiche bzw. Stützprozesse zu übergeben. Die Kernprozesse werden dabei in gewohnter Weise mit aktuellen Daten unterstützt, sei es für die Planung, den Netzbetrieb, das Störungsmanagement, die Netzberechnung, die Instandhaltung, die Auskunft oder das AssetManagement. Der qualifizierte Beraterstab, profundes GISKnow-how, die zuverlässige Betreuung sowie große Projekterfahrung machen Mettenmeier zum Partner der Kunden.

Geodaten-Service-Providing: Datenfortführung der Zukunft Als IT-Dienstleister für die Energie- und Wasserwirtschaft leistet Mettenmeier komplette Services rund um die Geodaten im Unternehmen. Neben der Installation und Wartung von Systemen zur Planbeauskunftung leistet Mettenmeier auch kundenseitige Services zur kompletten Datenfortführung durch Vermes-

Informationen Ingo Pfuhle Mettenmeier GmbH +49 (0)5251 150-375 ingo.pfuhle@mettenmeier.de


36 | Solutions 19 | Hard Facts

Mettenmeier Mobile Solutions und Logic Instrument

Neue Partnerschaft Logic Instrument, einer der führenden Hersteller und Lieferant tragbarer IndustrieRechnersysteme mit Stammsitz in Domont bei Paris, Frankreich und Mettenmeier Mobile Solutions, Spezialist in der Entwicklung und im Vertrieb von robusten Tablet-PCs haben sich auf eine Kooperation verständigt. Als exklusiver Vertriebspartner wird Mettenmeier künftig das robuste Convertible Notebook GETAC V100 in den Marktsegmenten Energiewirtschaft sowie Vermessung/Geodäsie und Kartographie im deutschsprachigen Raum vermarkten. “Das Vertriebs- und Branchen-Know-how der Mettenmeier GmbH ist beeindruckend”, sagt Alexander Djemaa, stellvetretender Geschäftsführer/Vertriebsleiter bei der deutschen Niederlassung von Logic Instrument in Taufkirchen. “Die Partnerschaft öffnet uns neue Absatzwege und versetzt uns in die Lage, dem steigenden Bedarf an mobilen Lösungen in diesen Marktsegmenten vertrieblich gerecht zu werden. Wir haben uns für Mettenmeier entschieden, da das Unternehmen zusammen mit seinem umfangreichen Partnernetz über enorme vertriebliche Ressourcen und hohes Fachwissen verfügt. Zudem bauen wir auf die Erfahrung des Support-Centers von Mettenmeier, das den First-Level-Support für den V100 übernimmt“. Geplant ist der Ausbau auch auf den Second-Level-Support. Die deutsche Niederlassung von Logic Instrument befindet sich in Taufkirchen bei München, wo die Geräte ab Lager verfügbar sind. Die eigene leistungsfähige Technikabteilung konfiguriert darüber hinaus spezielle Kundenwünsche auf den Systemen. Günter Ruberg, Bereichsleiter Mobile Solutions bei Mettenmeier, erklärt: „Mit dem GETAC V100 haben wir ein robustes Notebook im Markt identifiziert, das im mittleren Preissegment für unsere Kunden die beste Alternative in Bezug auf Robustheit und Funktionalität ist.“ Dass Mettenmeier mit dem colibri X7 selber robuste Tablet-PCs der höchsten Qualitätskategorie produziert, sieht Ruberg als Vorteil: „Durch seine konvertible Bauweise ergänzt der GETAC V100 unser bisheriges Produktangebot ideal und bietet den

Vorteil einer Hardwaretastatur in Kombination mit der Mobilität eines Tablet PCs. Zudem konnten wir mit Logic Instrument einen verlässlichen Partner gewinnen, mit dem wir die gleiche Philosophie in Sachen Serviceorientierung teilen und der schnell und flexibel auf die Anforderungen unserer Kunden reagiert.“, begründet Ruberg die Entscheidung zur Kooperation.

GETAC V100 Der GETAC V100 ist ein leistungsstarkes Convertible Notebook, das sich im Handum-

„Durch seine konvertible Bauweise ergänzt der GETAC V100 unser bis­ heriges Produktangebot ideal.“ Günter Ruberg Bereichsleiter Mobile Solutions bei Mettenmeier

drehen in einen Tablet-PC verwandeln lässt. Konzipiert wurde der GETAC V100 für Anwender, die sowohl im In- als auch im Outdoor-Bereich arbeiten. Mit aufgeklapptem Display besitzt er die Funktionalität eines Notebooks. So kann er im Büro am Schreibtisch wie gewohnt über die Tastatur und das Touchpad bedient werden. Im mobilen Außeneinsatz wird das Display einfach um 180 Grad gedreht und anschließend mit dem Bildschirm nach oben auf die Tastatur geklappt: Fertig ist der handliche digitale Notizblock, bequem zu tragen im Gehen und Stehen. Die Eingaben erfolgen dann wahlweise mit einem Aktivstift-System (Digitizer) oder über einen Touchscreen. Das Display lässt sich nicht nur im Büro, sondern dank Sunlight-readableOption selbst bei direkter Sonneneinstrahlung gut ablesen.

LOGIC INSTRUMENT Die LOGIC INSTRUMENT (Deutschland) GmbH (LID) wurde in Taufkirchen bei München am 1. April 1999 eröffnet. LID ist ein Tochterunternehmen der LOGIC INSTRUMENT S. A., Domont Cedex, Frankreich. Die 1987 gegründete, französische Muttergesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt tragbare Industrie-Rechnersysteme und ist mit über 8.000 verkauften Geräten Marktführer in Frankreich. Darüber hinaus ist LOGIC INSTRUMENT S. A. eines der führenden Vertriebsunternehmen für anspruchsvolle Messtechnik in Frankreich. Seit 2007 notiert das Unternehmen am Alternext Index in Paris.

Mettenmeier Mobile Solutions Mettenmeier Mobile Solutions entwickelt, produziert und vertreibt robuste Tablet-PCs und Notebooks für Anwender, die mobile Anwendungen mit Zuverlässigkeit und Outdoor-Erlebnis verbinden möchten. Die Geräte erfüllen höchste Qualitätsstandards, stecken randvoll mit fortschrittlicher Technik und überzeugen in punkto Kraft und Ausdauer. Ein starker Bezug zur Praxis sowie mehr als 20 Jahre Erfahrung sind in die Entwicklung der mobilen Hardware eingeflossen. Die bewährt-robusten Tablet-PCs aus eigener Fertigung laufen mit allen gängigen geografischen Applikationen und erfüllen optimal die Ansprüche beim Dauereinsatz im Außendienst. www.robust-pc.de www.logic-instrument.de

Konvertibel: der GETAC V100


Asset-Management Hard Facts | Solutions 19 | 37

Über 60 colibris für die Fahrzeugflotte von HBI

Verlässlicher Begleiter bei jedem Klima

April 2008 ist er auf fünf LKW im Einsatz, bis Ende des Jahres sollen weitere 58 Fahrzeuge umgerüstet werden.

Die HBI Blumen-Import GmbH zählt zu den führenden Großhändlern für Schnittblumen in Deutschland und ist mit bundesweit 25 Filialen ein starker Partner für den Groß- und Einzelhandel. Das umfangreiche Sortiment wird von der firmeneigenen Fahrzeugflotte täglich an die Abholmärkte ausgeliefert. Zur weiteren Optimierung der Lieferkette wird das firmeneigene Netzwerk und ein EDV-gestütztes Warenwirtschaftssystem jetzt durch den colibri X7 Tablet-PC abgerundet. Seit

Als fahrendes Kassensystem unterstützt der colibri X7 die Tourenfahrer bei ihrer Arbeit. Da das Kassensystem bei der Ware installiert ist, muss es den dortigen Klimabedingungen standhalten. Während einer zweijährigen Auswahlphase konnte sich der colibri X7 hier als einziges Gerät bewähren. Dank seines robusten Gehäuses zeigte er bei Temperaturen von sieben bis acht Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 100 Prozent keinerlei Einschränkungen. Die integrierte W-LAN Karte wird zusätzlich durch eine von

Mettenmeier entwickelte Wetterschutzkappe geschützt. Ein eigens für die HBI BlumenImport GmbH eingerichtetes Ersatzteillager stellt sicher, dass der colibri X7 trotz maßgeschneiderter Bauteile in den kommenden fünf Jahren zuverlässig eingesetzt werden kann. Die Einführung des colibri X7 bedeutet einen deutlichen Fortschritt in der Kundenbetreuung. Der regelmäßige Datenaustausch ermöglicht schnelle Abläufe bei Auslieferung und Bestellung. Außerdem gewinnt der Fahrer bei der Abrechung der Tagesabschlusskasse wertvolle Zeit: Dauerte die Erstellung zuvor 30 Minuten, genügt heute ein Knopfdruck und der colibri X7 erzeugt in nur drei Minuten den Abschlussbericht.


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Hard Facts | Solutions 19 | 39


40 | Solutions 19 | Asset-Management


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