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Harpf Nachrichten 14

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Frühjahr 2013 – Jahr 7 / Nr. 14

Für mehr Trinkgenuss

Die Zeitung der F. Harpf & Co. Einzelpreis 6,50 ¤ - Poste Italiane S.p.A. - Versand im Postabonnement - 70% - CNS Bozen

harpf mit Einzelhandel am historischen Ursprungsort

Mehr Trinkgenuss in der Brunecker Stadtgasse › Der „harpf Getränkeladen“: Ein Stück Tradition ist in die Brunecker Stadtgasse zurückgekehrt.

Auf 170 qm bietet harpf in seinem neuen „harpf Getränkeladen“ breiteste Auswahl zum täglichen Genuss: mehr als 300 Weine, 120 Biere, 120 Spirituosen – und dazu passende, handwerklich erzeugte Lebensmittel.

Bruneck hat seit Dezember ein Stück Tradition zurückbekommen. Dort, wo im Jahr 1919 der Grundstein von harpf gelegt wurde, ist mit dem „harpf Getränkeladen“ eine neue Attraktion für Brunecks wichtigste Handelsstraße entstanden. „Es ist

schön wieder hier zu sein, wo alles chen jeden Tag unsere Begeisterung seinen Anfang genommen hat, noch für das gute Trinken in den Mendazu, wenn man in ein Gebäude schen zu wecken“, sagt Lukas Harpf. zurückkehrt, das seinen Ursprung und seinen Charme über die Jahr- Das neue harpf-Stadtgeschäft, der hunderte hinweg bewahrt hat. Wir „harpf Getränkeladen“, lädt zu einer lieben unseren Beruf und wir versu- wahren Entdeckungsreise durch die

Welt des Trinkgenusses und bietet ein breites Sortiment für die tägliche Verwendung zuhause. Getränke aus aller Welt im Zeichen des guten Geschmacks – und dazu passende, handwerklich erzeugte Lebensmittel: eine vielfältige und spannende Auswahl an Antipasti, Teigwaren und Risotti, Salami und Käse, Mostarde und Saucen, Gewürze und Salze, Kekse und Schokolade, Kaffee und Tee. „Wir haben diese sorgfältig ausgewählt und darauf geachtet, dass sie von dort herkommen, wo sie auch die besten Voraussetzungen in ihrer Entstehung vorfinden“, erklärt Lukas Harpf.

Erlebniswelt des guten Trinkens

› Einzigartiges Sortiment: 300 Weine, 120 Biere, 120 Spirituosen und 500 beste Lebensmittel

Eine eigene Abteilung ist dem Südtiroler Wein gewidmet: mit den wichtigsten Herstellern und Sorten, mit prämierten und seltenen Weinen samt allen Informationen, die für den Südtiroler Weingenuss bedeutend sind. Daneben bietet „harpf Getränkeladen“ eine überraschend große

Auswahl an Weinen aus den bekanntesten Anbaugebieten der Welt, eine ansprechende Präsentation an weiter auf S. 2

Inhalt harpf Getränkeladen Mehr Trinkgenuss in Bruneck

S. 1

Kurse und Verkostungen

S. 2

Freunde des guten Trinkens

S. 3

Bier Batzen Bräu

S. 4

Die Batzen Biere

S. 5

600 Jahre Batzen Häusl

S. 6

Wein Jeder Flasche ihren Stöpsel

S. 8

Wein-Empfehlungen

S. 9

Spirituosen Long Island Iced Tea

S. 7

Italienischer Traubenbrand

S. 10

Traubenbrand-Empfehlungen

S. 11

Buchtipp: 100 Jahre Südtiroler Bier

S. 12

Editorial: Einsatz für wahre Werte

S. 12


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Fortsetzung von S.1

harpf: Kurse und Verkostungen im Laden Programm Frühjahr-Sommer 2013 Bitte fordern Sie das Kursprogramm samt Anmeldungsformalitäten bei harpf an! Tel. 0474 53 71 31, zu Geschäftszeiten oder über E-Mail getraenkeladen@harpf.it

DIE HANDWERKLICHEN BRAUEREIEN IN ITALIEN: EINE ERFOLGSGESCHICHTE (IN ITALIENISCHER SPRACHE) Referent: Lorenzo da Bove „in arte ‚Kuaska’“ TERMIN

› Große Auswahl an handwerlich erzeugten Lebensmitteln für den täglichen Genuss

Schaumweinen und beste Spirituosen – von Whiskey über Cognac zu Grappa und Rum. Einzigartig ist die breite Auswahl an Bieren aus nah und fern: 120 verschiedene Biere sind hier ausgestellt und können einzeln gekauft oder individuell zusammengestellt werden. Lukas Harpf betont: „Weltweit gibt es heute rund 100 verschiedene Bierstile. Wir haben darauf geachtet, dass für jeden etwas Passendes dabei ist und dass einem nie langweilig wird. So findet man bei uns neben Pils-, Weiß- und Bockbieren auch belgische Strong Ales, Trappistenbiere oder saure Geuzen. Aus England natürlich Ales, Porter und Stouts; amerikanische Indian Pale Ales, aber auch herrliche Spezialitäten von den besten italienischen Braumanufakturen wie Birra del

Borgo, Birrificio Italiano, Birra Baladin, Armacord oder dem Bozner Batzen Bräu.“

94 Jahre Tradition Einzelhandel hat bei harpf eine lange Tradition. Er war der Grundstein der Geschäftstätigkeit im Jahre 1919 in der Brunecker Stadtgasse: damals mit eigener Bäckerei, Weinverkauf und Lebensmittelhandel – also alles für den täglichen Bedarf. Die nachfolgenden Generationen bauten die Geschäftstätigkeit kontinuierlich aus und spezialisierten sich auf die Versorgung des Pustertales mit Getränken. In den 70er Jahren wurde der heutige

Adresse und Kontakt harpf Getränkeladen, Stadtgasse 53a, 39031 Bruneck Tel. 0474 537131; getraenkeladen@harpf.it; www.harpf.it Öffnungszeiten Montag–Freitag Samstag

9.30–12.30 und 15.00–19.30 Uhr 9.30–12.30 und 15.00–18.00 Uhr

Firmensitz am Nordring errichtet. Mit Lukas Harpf ist jetzt die fünfte Generation mit der Geschäftsleitung betraut. Seine Frau Margit führt heute den „harpf Getränkeladen“, mit welchem ein Stück der langen Tradition von harpf in die Brunecker Stadtgasse zurückkehrt. Wie einst werden auch heute wieder Lebensmittel, Weine, Biere und Spirituosen für die tägliche Verwendung angeboten.

Möchten auch Sie was kosten? Im „harpf Getränkeladen“ werden täglich eine Auswahl an Bieren, Weinen und Spirituosen sowie handwerklich erzeugte Lebensmittel zur freien Verkostung angeboten. „Treten Sie ein, probieren Sie und entdecken Sie unser Sortiment“, laden Margit und Lukas Harpf mit ihren Fachkräften Anita Mancini und Medea Tappeiner alle Interessierten herzlich ein.

Freitag, 22. März 2013, um 20 Uhr

DIE ENTWICKLUNG SÜDTIROLS ZUM ANBIETER VON QUALITÄTSWEIN Referent: Dr. Luis Raifer, Kellerei Schreckbichl TERMIN

Mittwoch, 3. April 2013, um 20 Uhr

EINFÜHRUNG IN DIE WELT DES SÜDTIROLER WEINS Referent: lukas harpf TERMIN

Donnerstag, 18. April 2013, um 20 Uhr

DIE PHILOSOPHIE DER LANGLEBIGKEIT: DIE TERLANER WEISSWEINE Referent: Rudi Kofler, Kellermeister, Kellerei Terlan TERMIN

Mittwoch, 8. Mai 2013, um 20 Uhr

DIE GESCHICHTE VOM SÜDTIROLER BIER Referent: Bobo Widmann, Bräu vom Batzen Bräu, Biersommelier TERMIN

Mittwoch, 22. Mai 2013, um 20 Uhr

EINFÜHRUNG IN DIE WELT DER CRAFT BIERE Referent: lukas harpf, Biersommelier TERMIN

Mittwoch, 5. Juni 2013, um 20 Uhr

DER DEUTSCHE RIESLING Referent: Christine Mayr, Weinakademikerin und Präsidentin Südtiroler Sommeliervereinigung

Was wollten Sie schon immer über gutes Trinken wissen?

TERMIN

Den Menschen die Möglichkeit geben, sich direkt vor Ort über Getränke, deren Eigenschaften und deren Verwendung zu informieren – dies ist die Ausrichtung des harpf Kursprogrammes; Freude an eimem guten Glas zu wecken, um bewusster genießen zu können, das Ziel.

Montag, 18. Juli 2013, um 20 Uhr

VERKOSTUNGEN: Täglich zu kosten: eine kleine Auswahl von Weinen, Bieren und Spirituosen sowie von handwerklich erzeugten Lebens-

dalen spielt die Rückbesinnung auf Zweimal im Monat gibt es im „harpf Getränkeladen“ verschiede- das Handwerkliche, auf das Gute ne Kurse und Verkostungen, bei und Echte, eine immer größere Roldenen jedermann in die Welt des le“, sagt Harpf. Trinkgenusses eintauchen kann. Die Kurse finden im „harpf Geträn„Was wir machen, ist unsere Leiden- keladen“ in der Stadtgasse 53a in schaft, an die wir glauben. Wir Bruneck statt. wollen den Menschen nicht nur Individuelle Verkostungen für Grupbestes Trinken und Essen verkaufen, pen können auf Anfrage direkt im sondern auch Interesse für das Gute „harpf Getränkeladen“ vereinbart werden. wecken“, erklärt Lukas Harpf. Die Referenten sind Experten auf ihrem Durchstöbern Sie rechts im Kasten Gebiet und sprechen zum jeweiligen Thema – meistens mit anschließen- das aktuelle Kursprogramm und der Verkostung. „In Zeiten von suchen Sie den passenden Kurs für ständig neuen Lebensmittelskan- sich aus!

mitteln zu Geschäftszeiten im „harpf Getränkeladen“. Individuelle Verkostungen für Gruppen können auf Anfrage direkt im Getränkeladen vereinbart werden.

MUSIK & GENUSS Jazzkonzert Im Rahmen des Südtirol Jazzfestival findet am Freitag, den 5. Juli 2013 mit Beginn um 21 Uhr im „harpf Getränkeladen“ in der Brunecker Stadtgasse ein Jazzkonzert statt. Mehr Informationen unter www.suedtiroljazzfestival.com › Alle sind herzlich Willkommen!


harpf Getränkeladen 3

Freunde des guten Trinkens Familie, Mitarbeiter, die an der Verwirklichung des „harpf Getränkeladen“ Beteiligten sowie die Nachbarn der Stadtgasse sind begeisterte Freunde des neuen harpf-Stadtgeschäftes in Bruneck. Wir laden auch Sie herzlich ein, im „harpf Getränkeladen“ in der Brunecker Stadtgasse auf Entdeckungsreise zu gehen.

› Barbara Hilber mit harpf-Mannschaft Martha Wasserer, Anita Mancini, Medea Tappeiner, Hans Irschara

› Ingenieur Roland Griessmair mit Lukas Harpf

en-Bräu-Chef › Braumeister Christian Pichler, Batz to Unterweger „Bobo“ Widmann, Bier-Experte Beni

› Musik von Tire Bouchon

› Jan Pronebner (Raumkonzept), Weinexperte Helmuth Andergassen, Harald Plieger, Walter Eisendle (Erste+Neue Kaltern)

› Barbara Harpf, Roland Bräger (Direktor Schlossbrauerei Maxlrain)

› Biathlon-Präsident Gottlieb Taschler, Vize Rudi Wieser, Günther Harpf

› harpf Mitarbeiter Klaus und Kurt

› Die nächste Generation steht schon bereit: Helena und Maximilian Harpf

› Margit und Lukas Harpf

› Lukas mit Eduard und Maria von Grebmer (Hotel Post)

› Bürgermeister Christian Tschurtschenthaler, Zahnarzt Martin Tschurtschenthaler, Medienberaterin Brigitte Oberjakober

› Margit mit harpf-Mitarbeiter Hans Irschara, Unternehmer Dietmar Auer sowie Peter Zemmer (Weingut Zemmer)

› Lukas Harpf mit Luis und Wolfgang Raifer (Kellerei Schreckbichl)


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Batzen Bräu: Neuer Biergenuss

Köstliches Südtiroler Bier Die Geschichte der Südtiroler Braukultur ist seit Sommer 2012 um ein neues, wichtiges Kapitel reicher. Mit dem Batzen Bräu hat Südtirol ein neues Qualitätsbier. harpf ist Getränkepartner für den Verkauf dieses köstlichen Südtiroler Gerstensaftes.

Das Bozner Batzen Häusl gilt als ältestes Wirtshaus Südtirols – seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung vor über 600 Jahren war es immer ein Gastbetrieb. Robert „Bobo“ Widmann ist hier seit 2002 Wirt – und seit Sommer 2012 auch „Bräu“. Denn rund ums historische Batzen Häusl ist in zweijähriger Bauzeit das Batzen Bräu entstanden – eine Schaubrauerei mit großem

Biergarten, einem Kleinkunstkeller und vielen weiteren Attraktionen.

Bozner Stadtbrauhaus und ältestes Wirtshaus Südtirols Drei Biere werden im Batzen Bräu

ständig gebraut: Batzen Hell, Batzen Dunkel und Batzen Weisse – daneben gibt es weitere Köstlichkeiten je nach Saison und Jahreszeit, wobei man auf die alte Südtiroler Brautradition zurückgreift. In der Adventszeit gibt es beispielsweise ein Bockbier und vor Ostern ein Südtiroler Ur-Porter. Viele weitere Sondereditionen sind geplant. Erste Verkostungen im Kreis von international anerkannten Fachleuten übertrafen alle Erwartungen. Die Brauanlage des renommierten Brauanlagen-Bauers Kaspar Schulz aus der Bierstadt Bamberg braut so hochqualitativ, wie sich das die beiden Braumeister Rüdiger Panzner und Christian Pichler für bestes Bier wünschen. Liebe und Leidenschaft, die Verwendung wertvoller Rohstoffe und die Rückbesinnung auf Südtirols traditionelle Braukultur machen das Batzen Bräu zu etwas ganz Besonderem.

Widmann einen Partner gefunden, der Bierkultur echt lebt. Es ist beeindruckend, was er hier aufgebaut hat. Wir freuen uns darauf, die köstlichen und besonderen Biere aus Südtirol den Menschen in unserem Land näher bringen zu dürfen.“

stadt zu tun hat. Im Schatten der Buchen bleibt es in der warmen Jahreszeit angenehm kühl; dazu gibt es neue Aus- und Einblicke in die Braumanufaktur, den Gastbetrieb – und auf den Maibaum, der stolz in der Mitte des Biergartens thront.

Wollen Sie Bierkultur erleben?

Das Batzen Bräu mit dem historischen Batzen Häusl liegt in der Andreas-Hofer-Straße 30 in Bozen und ist täglich von 10 bis 1 Uhr geöffnet.

Mit seiner Geschichte und dem schönen großen Biergarten ist das Batzen Bräu ein für Bozen einzigartiger Ort zum Genießen, Biertrinken, Essen und Erleben – und auf alle Fälle einen Besuch Wert, wenn jemand einmal in der Landeshaupt-

Gerne werden auch Brauereiführungen angeboten! Weitere Infos unter www.batzen.it Kontakt: Christan Pichler Tel. +39 0471 05 09 50

In ausgewählten Gastbetrieben und für Zuhause bei harpf

› Braumeister Christian Pichler und Rüdiger Panzner

Das neue Batzen Bräu kann aber nicht nur im Batzen Häusl genossen werden. Das Bier gibt es auch in passenden Südtiroler Gastbetrieben. Zudem ist es in ausgewählten Läden im praktischen Sechser-Träger mit 0,33-Liter-Einweg-Flaschen erhältlich. Lukas Harpf ist stolz auf die Kooperation mit der neuen Südtiroler Braumanufaktur: „Wir haben mit Bobo

› Tolle Stimmung im großen Biergarten


Drei Batzen Biere – natürlich nach dem Reinheitsgebot

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Trinken wie unsere Ahnen Das ganze Jahr hindurch gibt es „Hell“, „Weisse“ und „Dunkel“. Beim Kreieren der Biere greift man auf die traditionelle Südtiroler Bierkultur zurück.

Für Bräu Bobo Widmann ist es wichtig, Biere mit einem eigenständigen Charakter und auf natürliche Art und Weise zu brauen. Zudem hat sich der Bierkenner intensiv mit der Geschichte beschäftigt und ist dabei durch zahlreiche, heute noch vorhandene Dokumentationen, auf das Wiener Malz gestoßen. Wiener Malz wird länger geröstet als das heute bei den meisten Bieren vorherrschende Pilsener. Es war Wiener Malz,

welches bis zum Ersten Weltkrieg von den zahlreichen Südtiroler Brauereien bevorzugt eingesetzt wurde. Dies kann man gut auf zahlreichen Werbefotos der damaligen Zeit erkennen, die von der Stemberger Brauerei aus Bruneck, der Seeber Brauerei aus Sterzing und der Brauerei der Gebrüder Harrasser aus Toblach stammen. Bier aus Südtirol hatte damals oft eine bernsteinrote Farbe und bestimmt auch einen

deutlich malzigen Geschmack. Das wollte Widmann genau so wieder aufleben lassen. Diese Idee, geprägt von der Liebe und der Faszination für unsere Geschichte, wurde schließlich von den beiden Braumeistern im Batzen Bräu umgesetzt und sie wird mittlerweile perfekt durch das Batzen Hell verkörpert. Wenn wir Batzen Hell trinken, dann können wir zu Recht sagen: „Wir trinken wieder wie unsere Ahnen!“

Zu Ostern: Südtiroler Ur-Porter Batzen Hell

Batzen Weisse

Batzen Dunkel

Stammwürze 12° Alkoholgehalt 4,9 Vol.% Besonderheit: naturtrüb, weil nicht filtriert Streng nach dem Reinheitsgebot gebraut!

Stammwürze 12° Alkoholgehalt 5 Vol.% Besonderheit: naturtrüb, weil nicht filtriert Streng nach dem Reinheitsgebot gebraut!

Stammwürze 12° Alkoholgehalt 4,9 Vol.% Besonderheit: naturtrüb, weil nicht filtriert Streng nach dem Reinheitsgebot gebraut!

Die Mischung aus Wiener, Pilsener und Münchner Malz verleiht dem Bier den bernsteinfarbenen Schimmer und seine leicht rötlichen Reflexe. Trotz des bewussten Verzichts auf eine Filtration wirkt das Bier erstaunlich klar und glänzend.

Die Trübung ist beim Weißbier deutlich erkennbar. Die Farbe ist bedeutend dunkler, als beim Hellen. Die Töne reichen von Kastanienfarben bis Dunkelbraun.

Das dunkelste von allen hier vorgestellten Batzen Bieren. Die Farbe erinnert sehr an dunkle Edelhölzer, wie etwa Mahagoni. Das Bier hat einen schönen Glanz und eine fein und deutlich aufsteigende Kohlensäure.

Die extreme Natürlichkeit des Bieres nimmt man durch seine beeindruckende Intensität auch gleich schon in der Nase wahr. Der Duft ist fein und angenehm malzig. Die Komplexität und Vielschichtigkeit fasziniert. Im Hintergrund erkennt man eine leichte Hopfennote, die von der Verwendung von bestem Edelhopfen stammt. Das Batzen Hell ist im Mund unglaublich harmonisch und rund, was daher rührt, dass man sich bei der Lagerung bewusst fünf bis sechs Wochen Zeit nimmt. Die Balance ist perfekt: Das Bier ist mild und fein. Dennoch verzichtet man dabei nicht auf einen deutlich ausgeprägten und kräftigen Körper. Der Abgang ist sehr lange anhaltend und regt zum Weitertrinken an.

Der Duft ist überaus fruchtbetont und intensiv. Reife, exotische Früchte sind deutlich erkennbar. Die Banane sticht dabei etwas hervor. Im Mund ist das Bier herrlich cremig. Eine feine Säure ist deutlich spürbar. Diese lässt das Bier sehr frisch und spritzig wirken.

In der Nase sind die Malzaromen, die vom lange gerösteten Münchner Malz herrühren, deutlich spürbar. Der Duft erinnert stark an das Aroma von Kaffee. Im Trunk ist das Batzen Dunkel sehr mild und rund. Die leicht erkennbare Süße, die vom Karamellmalz herrührt, verleiht dem Bier ein sehr gutes Gleichgewicht. Die gerösteten Malzaromen kommen auch im Mund deutlich zum Vorschein; deren Bittere ist sehr fein und elegant. Der Nachhall ist lange.

Südtiroler Biertradition neu belebt Das Südtiroler Ur-Porter (5,5 vol.%) lehnt sich an das historische Rezept der Vilpianer Brauerei der Gebrüder Schwarz an. Sie haben bereits vor dem ersten Weltkrieg ein Porter Bier gebraut, welches auch in Bozen ausgeschenkt wurde.

Die Farbe vom Ur-Porter ist unglaublich dunkel, ja Mokkafarben. Die Schaumbildung ist sehr ansprechend. Der Schaum cremig und fest. In der Nase verspürt man zunächst sehr intensive Röstaromen, die ganz deutlich an Kaffee erinnern. Anschließend werden diese von einem Bitterschokolade Aroma verdrängt, bis man schließlich ganz zart und im Hintergrund vegetale, grüne Noten wahrnimmt, die von englischen Hopfensorten stammen. Im Antrunk ist das Porter Bier sehr mild und cremig, was von der Verwendung von Hafermalz herrühren dürfte. Das Mundgefühl ist seidig, fein; ja geschmeidig und zart.

Im Abgang offenbart das Porter dann seine ganze Kraft und Intensität. Eine deutlich, intensive Bittere durchdringt den gesamten Gaumen. Die Röstaromen und die darauf folgenden, spürbaren Nuancen der Bitterschokolade wirken sehr lange nach. Retronasal kann man zudem leichte, rauchige Noten erkennen. Dieses Porter ist unglaublich vielschichtig und komplex. Es ist ein b e w u nder n s wer t spannendes Bier. Man kann es minutenlang ergründen und mehrmals probieren und dabei immer wieder neue, geheimnisvolle Seiten entdecken.


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› Die Batzen Brauleute: Evi und Bobo Widmann

Batzen Häusl

600 Jahre Tradition Begonnen hat alles als Buschenschank, der zur Künstlerkneipe wurde – und jetzt als Wirtshaus mit Biermanufaktur weiterlebt. Die Geschichte im Zeitraffer.

1404 gelangen Ordensbrüder des Deutschen Ordens in den Besitz dieser „Schänke“. Sie ist fortan Hospiz des Deutschen Ordens. 1756 tritt die Bezeichnung „Batzenhäusl“ erstmals urkundlich in Erscheinung: Das Maß Wein – das ist etwas mehr als ein heutiger Liter – kostet damals nur einen Batzen (4 Kreuzer); daher kommt auch der Namen, der bis heute besteht. 1810 war es mit der Weinseligkeit vorbei: Napoleon schlägt die Tiroler Freiheitskämpfe nieder und die Ballei des Deutschen Ordens wird aufgelöst. 1813 ersteht Joseph Lun, ein Frächter aus Unterinn, das Batzen Häusl. 1828 geht es in den Besitz von Alois Egger über. Ab 1862 folgen eine Reihe von weiteren Besitzerwechseln.

Hochblüte als Künstlertreffpunkt Maria Brader und ihr Mann Engelbert Trebo übernehmen das Batzen Häusl im Jahre 1882 und richten in den Obergeschossen das Künstlerstübele und andere Stuben ein. Diese Stuben werden das gesellige Zentrum und der Zechraum der erlauchten Gesellschaft. 1889 legt der Künstler Anton Braith mit seinem gemalten Kuhkopf den Grundstock für die einzigartige Gemäldesammlung. Die Hochblüte als Treffpunkt der Künstlerzunft erlebt das Haus mit dem Aufenthalt des

› harpf-Mannschaft und Batzen-Freunde

berühmten Malers Franz Defregger in Bozen. Die Wirtsleute Trebo führen das Batzen Häusl 28 Jahre lang, die Bildergalerie wächst und das Haus kommt zu internationalem Ruhm.

ergänzt hat. Robert „Bobo“ Wid- ist ihm wichtig, um die echte Biermann ist Brauer aus Leidenschaft kultur wiederzubeleben. „So wie und ein profunder Kenner der welt- beim Wein, der in Südtirol einst ein weiten Bier- und Braukultur. Das Massenprodukt war und nun seinen Bier und seine Geschichte, die schon Erfolg in der Qualität gefunden hat, im alten Babylon beginnt, haben wird es auch beim Bier vor sich ihm immer fasziniert. Er sieht es gehen. Nur hat diese Entwicklung als sein Aufgabe an, den Südtirolern in Südtirol erst begonnen“, sagt Die Wirren der Kriege echte Bierkultur nahe zu bringen. Widmann. Wertvoll findet er den „Bier ist durstlöschend, interessant, Biercluster, der beim TIS angesiedelt komplex, gesund und somit das ist und wo es um die Förderung der ideale Getränk“, ist der Batzen Bräu Bierkultur in Südtirol geht. Beteiligt 1910 wird das Batzen Häusl zuerst überzeugt. Er weiß, dass Bierqua- sind daran die kleinen Biermanuvon Georg Springer gekauft, der es lität und Biervielfalt Zukunft haben. fakturen und Wirtshausbrauereien, noch im gleichen Jahr an Emanuel Vor allem die Besinnung auf das die in Südtirol für eine neue Biervielfalt kämpfen. Eisenmeyer – Kellermeister aus Pil- handwerkliche Qualitätsprodukt sen – abtritt, welcher es dann 28 Jahre mit seiner Frau Auguste führt. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges versiegt der Besucherstrom. Wo gibt es das Batzen Bräu? 1944 wird das Haus durch den auf Bozen niederprasselnden Bombenhagel arg in Mitleidenschaft gezoIn folgenden ausgesuchten Gastronomie-Betrieben gen. Neun Jahre lang steht es als kann das Batzen Bräu genossen werden. Halbruine da, bis es der Gastwirt Joseph Waser 1953 erwirbt und in vom Fass: seiner ursprünglichen Gestalt wie• Hotel Corso, Bruneck der herstellt. Er muss es aber 1955 • Bar 3 Fiori, Brixen aufgrund seiner Schulden an Robert, • Hotel Bad Waldbrunn, Welsberg Renate und Wilhelmine Thiele ver• Restaurant Klosterstube, Bruneck kaufen. 1963 bekommt das Batzen • Hotel Blitzburg, Bruneck Häusl mit Gertrud und Elisabeth Kastlunger aus Imst neue Besitzer, aus der Flasche: die es schließlich im Erbwege an • Restaurant Pizzeria Ariston, Toblach die Geschwister Kleidorfer aus Kuf• Bar Egger, Antholz stein weitergeben. • Rifugio Panorama, Kronplatz • Restaurant Ansitz Goller, Rasen • Pizzeria Wieser, Rasen

Von Wein zu Bier

folgende ausgesuchte Läden verkaufen Batzen Bräu: 2002 geht das Batzen Häusl an den heutigen Besitzer über, der es schonend weiter entwickelt und nun mit einem großen Biergarten und dem modernen Sudwerk harmonisch

• Raststätte Lanz, Mühlbach • Market Agstner, Olang • harpf Getränkeladen, Bruneck


Aufruf an Gastronomen Stellen auch Sie einen Drink vor! In den harpf nachrichten stellt jeweils ein Gastronom einen klassischen Drink vor und beschreibt die Machart sowie die Zutaten, die verwendet werden. Wir wollen dadurch die Qualität und das Können unserer Partner unter Beweis stellen. Die Gastronomie-Kunden von harpf und jene, die es noch werden wollen, sind herzlich dazu eingeladen, sich aktiv an dieser Serie zu beteiligen.

Gin Tanqueray English Gin

Beste Cocktails (4)

Long Island Iced Tea

Inhalt: 1.0 l Alkohol: 47,3 vol.% Gruppe: Basisspirituose

› Michael Falk in der Bar des Hotel Elephant Brixen

Es ist ein legendärer Drink: Der „Long Island Iced Tea“. Seine Entstehung ist Sagen umwoben. Michael Falk vom historischen Hotel Elephant in Brixen stellt ihn uns vor.

Wodka Skyy Der „Long Island Iced Tea“ oder auch „Long Island Ice Tea“ ist ein weit verbreiteter Long Drink auf der Basis von mehreren hochprozentigen Spirituosen. Er enthält, obwohl man das von seinem Namen her meinen könnte, keinen Tee. Wegen seines Inhaltes sieht er aber farblich aus wie Eistee. Das Hotel Elephant, mit seiner über 450-jährigen Geschichte und der sorgsam gepflegten Tradition eines Grand Hotels, ist selbst eine lebende Legende und somit der passende Rahmen für die Vorstellung dieses legendären Drinks. Juniorchef Michael Falk hat ihn für uns an der Bar des Hotels zubereitet.

Woher stammt er?

Es gibt zahlreiche Legenden zum Ursprung des Long Island Iced Teas. Er soll zur Zeit der Prohibition in den USA (1919–1932) entstanden sein, da sein Aussehen, aber auch sein Name über seinen recht beträchtlichen Alkoholgehalt hinwegtäuschen. Anderen Versionen zufolge soll er von einer reichen, gelangweilten Hausfrau auf Long Island im US Bundesstaat New York

erfunden worden sein. Diese habe beim heimlichen Griff in die Hausbar von jeder Flasche nur eine geringe Menge entnommen, da ihr Mann davon nichts merken sollte. Zur Tarnung habe sie den Drink mit Cola aufgefüllt. Auch von Studenten, die sich mit jeweils kleinen Mengen aus der Flasche ihrer Eltern bedienten, wird erzählt.

Ursprung in USA

Tatsächlich taucht der Long Island Iced Tea erst Ende der 1970er Jahre auf. Seine Erfindung wird oft Robert C. Butt zugeschrieben, Barkeeper im Oak Beach Inn in Hampton Bays, Suffolk County, New York. Dale DeGroff berichtet allerdings von jungen Barkeepern, die die Mischung angeblich schon früher erfanden, da sie festgestellt hatten, dass vor allem jüngere Gäste von Hochzeitsgesellschaften die von älteren Kollegen vorbereiteten Whisky Sours nicht mochten. Die Drinks haben sie unter dem Namen Leonard’s Iced Tea in großen Krügen serviert. Als gesichert jedenfalls gilt, dass der Drink in den USA entstanden ist.

Inhalt: 1.0 l Alkohol: 40 vol.% Gruppe: Basisspirituose

Rum Pampero Blanco Inhalt: 1.0 l Alkohol: 37,5 vol.% Gruppe: Basisspirituose Pampero wurde im Jahr 1938 von einem Fischersohn der Insel Margarita, nämlich Alejandro Hernàndez, gegründet. Das Unternehmen ist dafür berühmt, in Venezuela die Standards für qualitativ hochwertigen Rum gesetzt zu haben und es war Pampero, welcher als Erster einen Anejo auf den Markt brachte. Heute gehört Pampero zum weltweit operierenden Konzern Diageo. Die Rums haben zahlreiche internationale Auszeichnungen gewonnen: u.a. die World Spirits Competition in San Francisco. Der Pampero Blanco ist angenehm leicht und besticht durch eine dezent fruchtige Note.

Glas: harpf Tumbler Long Drink à 36 cl Zubereitung: Die Spirituosen und den Zitronensaft mit einigen Eiswürfeln in einen harpf Tumbler à 36 cl geben und gut umrühren. Die Baladin Cola nach Geschmack dazu gießen und nochmals leicht umrühren. Zwei halbe Zitronenscheiben dazugeben.

Die Skyy Spirits in San Francisco ist Herstellerin von Skyy Wodka. Mittlerweile gehört das Unternehmen zur italienischen Campari Gruppe. Dieser junge und erst seit 1994 produzierte amerikanische Wodka ist seit 2003 auch in Italien erhältlich. Skyy Wodka wird aus bestem amerikanischen Getreide in einem einzigartigen Verfahren hergestellt. Eine vierfache Destillation und eine dreifache Stufenfiltrierung bewirken eine außergewöhnliche Reinheit und den milden und weichen Geschmack.

Bereits 1830 gründete der Pfarrersohn Charls Tanqueray eine Brennerei und wurde damit im Gegensatz zu seinen Vorfahren berühmt. Als Standort wählte er die Goswell Street in Finsbury, in der auch die Brennerei von Alexander Gordon lag. Seine Rezeptur erwies sich als erfolgreich und bereits wenige Jahre nach der Firmengründung exportierte er seinen Gin in viele britische Kolonien. 1898 schlossen sich seine Nachfahren mit der benachbarten Gordon’s Company zusammen. Bald wurde die Kapazität zu klein. Die Produktion wurde daher nach Laidon, Essex verlegt. Dort wird Tanqueray bis heute nach den alten Rezepten und Methoden, teilweise sogar in den original Apparaturen, destilliert. Die grüne Flasche, die einem englischen Hydranten nachgebildet ist, trägt die Bezeichnung English Gin. Im Gegensatz zum Gattungsbegriff London Gin muss English Gin seinen Ursprung in England haben.

Bols Curacao Triple Sec Inhalt: 0,70 l Alkohol: 38 vol.% Gruppe: Bitter-Orangenlikör

Rezept Long Island Iced Tea Zutaten: 2 cl Wodka Skyy 2 cl Gin Tanqueray 2 cl Rum Pampero Blanco 2 cl Bols Curacao Triple Sec 1 cl Naty’s Lemonee etwas kalte Baladin Cola

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Naty’s Lemonee Inhalt: 1.0 l Gruppe: Premix Dieses 40-%-Zitronenkonzentrat wird von Natex in Frankreich hergestellt. Es eignet sich ganz besonders für die Verwendung und die Herstellung von Drinks. Vor dem Gebrauch soll die Flasche geschüttelt werden, weil sich am Boden feste Teile der Zitrone ansammeln.

Um die Mitte des 18. Jahrhunderts gelangten erstmals die Schalen einer Bitterorange, die pomeranzenartigen Curacao-Früchte von der gleichnamigen karibischen Insel in die damalige alte Welt. Das Destillat aus diesen Schalen schuf neue Maßstäbe und wurde für die Bereitung vieler Liköre eingesetzt. Der herausragende und erfolgreichste Bols Likör ist bis heute der Blue Curacao. Außer dem Blue Curacao gibt es aber auch noch die altehrwürdigen Sorten Triple Sec und Dry Orange. Der wasserhelle Triple Sec ist wie bei den meisten berühmten Herstellern der Urcuracao. Er ist herb-fruchtig und alkoholstärker, aber bedeutend weniger süß als der Blue.

Baladin Cola Inhalt: 0,25 l Gruppe: Premix Die Cola von Baladin wurde von Slow Food wegen deren Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Ein Teil des verdienten Geldes wird für soziale Zwecke an das bürgerkriegsgebeutelte Sierra Leone abgeführt, wo auch der wichtigste Rohstoff, nämlich die von Slow Food als schützenswert eingestufte Kolanuss, angebaut wird. Die Entscheidung von Baladin auf die für Cola ursprünglich verwendete Kolanuss zurückzugreifen (heute verwenden die meisten Hersteller aus Kostengründen Koffein) und der Verzicht auf Farbstoffe lässt die Limonade rötlich schimmern.


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Wein: Wie wär’s mit Schraubverschluss?

Jeder Flasche ihren Stöpsel Viele Weintrinker erwarten sich bei einer guten Flasche Wein traditionell einen Naturkorkverschluss – trotz der Gefahr des Korkschmeckers. Heute gibt es als Alternative den hochwertigen Schraubverschluss.

Hochwertiger Wein in 7/10 Flaschen wird traditionell in Flaschen mit Naturkorkverschluss gefüllt. Diese Verschlusstechnik wurde von den Konsumenten über Jahrhunderte hinweg so erlernt und weitergegeben. Bereits die Römer kannten den Kork, doch er war bis um die Mitte des 16. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten. In England fanden dann im 17. Jahrhundert Kork und Flasche zusammen. Die zylindrische Form der heutigen Weinflasche wird seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verwendet.

Kork: Aus Tradition gut Die europäischen Mittelmeerstaaten sind die größten und führenden Weinbauländer. Im Gebiet des westlichen Mittelmeeres, im Süden Portugals und den benachbarten Atlantikküsten, befinden sich auch die größ-

ten und einzigen Korkanbauflächen weltweit. Vor allem die Konsumenten in den traditionellen europäischen Weinbauländern (in Frankreich, in Spanien und in Italien) erwarten sich auch heute noch die Verwendung von Naturkorken. Die Gründe dafür sind: · Gewohnheit, · Tradition, · Geschichte, · Prestigegedanken, · wenig Information über alternative, hochwertige Verschlüsse.

Problem Korkschmecker Die Gefahr beim Kork ist, dass er auch fehlerhaft sein kann und dadurch den Inhalt der Flasche negativ beeinflusst. Jeder weiß: Der Ärger ist groß, wenn man eine in der Vinothek gekaufte Flasche öffnet, sich auf den Wein freut, dieser dann aber nicht ge-

trunken werden kann; oder wenn ein Wein als Geschenk mitgebracht wird und dann nicht d as erhof f te G e schmackserlebnis bietet. In der Gastronomie kann das Öffnen einer Flaschen mit Naturkork zwar entsprechend zelebriert werden: Kapsel abschneiden, mit dem Korkenzieher die Flasche öffnen, Korkenkontrolle mit der Nase durch den Sommelier, Verabreichung eines Probeschluckes an den Gast. Aber auch hier besteht die Gefahr von Korkschmeckern und versteckten Korkschmeckern, die den Trinkgenuss oft arg in Mitleidenschaft ziehen. Die Folge können verärgerte und verunsicherte Gäste und überfordertes Servicepersonal sein.

Gibt es Alternativen zum Naturkork? Interessant ist, dass nur acht Prozent der fehlerhaften Geruchs- und Geschmacksnoten, die vom Kork stam-

men, eindeutig als Korkgeschmack erkannt werden. Für Kellereien besteht konkret die Gefahr eines Imageverlusts, weil in den Augen der Konsumenten der Wein nicht schmeckt. Die Ursache dafür liegt aber nicht beim Winzer, sondern bei Korkherstellern, die schlampig arbeiten. Zudem gibt es immer wieder Phasen in denen der Rohstoff Kork äußerst rar ist. Bis zur Ernte am Korkbaum vergehen in der Regel nämlich acht bis zehn Jahre und über einen so langen Zeitraum ist der Bedarf oft sehr schwer vorab abschätzbar. Die Weinwirtschaft sucht aus den oben genannten Gründen seit mehr als 40 Jahren nach Alternativen, um wirtschaftlichen Schaden und Imageverlust abzuwenden. Zum Naturkork gibt es heute folgende

Alternativen: · synthetische Verschlüsse, · Glasverschlüsse, · hochwertige Long Cap und Stelvin Cap Schraubverschlüsse.

40 Jahre Erfahrung mit Schraubverschlüssen Viele Südtiroler Winzer und Kellermeister sind davon überzeugt, dass sie mit den hochwertigen Long Cap und Stelvin Cap Schraubverschlüssen die nötige Alternative gefunden haben. Diese S ch raubverschlüsse sind seit Anfang der 1970er Jahre in Australien und in der Schweiz im Einsatz und man hat sie über 40 Jahre lang ausreichend getestet. Dabei hat man Wege gefunden, um Wein auch über viele Jahre reifen lassen zu können. Dies wird auch in wis-


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senschaftlichen Studien belegt. Heute wird in folgenden Weinbauländern verstärkt auf Stelvin Schraubverschlüsse gesetzt: Australien, Neuseeland, Schweiz, Deutschland und Österreich.

· · ·

Die Vorteile des Stelvin Schraubverschlusses: · keine Gefahr von Korkgeschmack; · Oxidation, die beim Einsatz von synthetischen Verschlüssen auftritt, kommt nicht vor; · geringerer Einsatz von Schwefel

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als bei den synthetischen Verschlüssen; die Aromavielfalt des Weines bleibt unverfälscht erhalten; die Lagerfähigkeit des Weines wird wesentlich unterstützt; problemloser Wiederverschluss und einfaches Aufbewahren von Flaschen im Anbruch; der Stelvin Lux+ präsentiert sich auch ästhetisch einwandfrei: Gewinde im Inneren und mit einer Kapsel überzogen.

Gastronomie-Tipp: Gewusst wie? Schraubverschluss im Restaurant Der Kunde in der Gastronomie will aufgeklärt werden und braucht Orientierung. Diese sollte man ihm geben. harpf gibt dem Servicepersonal in der Gastonomie folgende Empfehlung für die Präsentation von Weinen mit Schraubverschlüssen: · offene und positive Art im Umgang mit hochwertigen Stelvin Schraubverschlüssen; · darauf verweisen, dass die verwendeten, hochwertigen Schraubverschlüsse schon seit 40 Jahren getestet werden und im Einsatz sind; · darauf verweisen, dass wissenschaftliche Studien die positiven Eigenschaften des Stelvin Schraubverschlusses bestätigen; · erklären, dass viele Winzer im Einsatz von Stelvin Schraubverschlüssen eine optimale Sicherung für die Qualität ihrer Produkte sehen.

Trinkgenuss-Empfehlung für beste Weine

Kellerei St. Magdalena, Bozen

Sauvignon Mock Jahrgang 2011 Naturkork

Azienda Vinicola Giarola, Palazzolo/ Verona

Bardolino Saint Valery Jahrgang 2011

Weintyp: Weißwein Trauben: Sauvignon Blanc Vinifizierung: leichte Kaltmazeration, Abpressung und Vergärung mit kontrollierter Temperatur Ausbau: im Edelstahltank Farbe: grünlich-gelb Duft: nach Holunder, Tomatenblättern, Peperoni, Grapefruit, Feuerstein Mund: fruchtig, kräftig, aromatisch Speisen: zu vegetarischen Gerichten, Salaten, Spargel Trinktemperatur: 12 °C Empfehlung: Kann jung getrunken werden; am besten aber nach einem Jahr in der Flasche.

Synthetischer Verschluss Weintyp: leichter Rotwein Trauben: Corvina, Rondinella, Sangiovese Vinifizierung: feine Pressung und schonende Gärung bei 18–20 °C Ausbau: im Edelstahltank Farbe: rubinrot Duft: zart und fein Mund: harmonisch und wenig gerbstoffreich Speisen: Vorspeisen, erste Gerichte Trinktemperatur: 14–16 °C Empfehlung: Ein Wein, der jung getrunken werden kann; am besten nach sechs Monaten in der Flasche.

Kellerei Tramin

Blauburgunder Jahrgang 2011 Glasverschluss Weintyp: Rotwein Trauben: Blauburgunder Vinifizierung: Maischegärung bei kontrollierter Temperatur bei 26–28 °C Ausbau: zum Teil in großen Eichenfässern, zum Teil in Barrique und zu einem geringeren Teil im Edelstahltank Farbe: rubin- bis granatrot Duft: intensiver und ätherischer Duft nach Waldbeeren Mund: feine, saftige Tannine und ein voller Körper Speisen: Nudeln mit Fleischragu, rote Fleischspeisen Trinktemperatur: 16 °C Empfehlung: am besten nach drei Jahren Flaschenreifung

Weingut Tiefenbrunner

Weingut Tiefenbrunner

Blauburgunder Turmhof

Cabernet Turmhof

Jahrgang 2011

Naturkork

Schraubverschluss Stelvin Cup Weintyp: Rotwein Trauben: 100 % Blauburgunder Vinifizierung: Maischegärung in speziellen Gärtanks, danach Säureabbau im großen Holzfass Ausbau: 1/3 in kleinen Eichenfässern und 2/3 in großen Holzfässern Farbe: rubinrot mit granatrotem Schimmer Duft: Bukett dezent nach Brombeeren, Himbeeren und Kirsche Mund: elegant im Gaumen, weich und vollmundig Speisen: Rindsfilet oder Wildgerichte Trinktemperatur: 16 °C Empfehlung: am besten nach fünf Jahren Flaschenreifung

Jahrgang 2011

Weintyp: Rotwein Trauben: 100 % Cabernet Sauvignon Vinifizierung: Maischegärung im Edelstahltank, anschließend biologischer Säureabbau Ausbau: achtmonatige Reife im kleinen Holzfass / Barrique Farbe: granatrot Duft: Bukett nach schwarzen Johannisbeeren, Brombeeren und schwarzem Pfeffer Mund: reicher, voller Körper mit guter Balance zwischen Frucht und Gerbstoffen Speisen: Lamm, Geflügel, Ente Trinktemperatur: 18 °C Empfehlung: Dieser Wein hat ein sehr gutes Reifepotential von fünf bis sieben Jahren in der Flasche.


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Italienischer Traubenbrand (Distillati d’uva oder Acquavite d‘uva)

Der gute Geist: weich, fruchtbetont, aromatisch Traubenbrände führten lange Zeit ein Schattendasein in Italien und waren sogar einst verboten. Kult-Produzent Nonino aus dem Friaul hat sie zu neuer Blüte geführt. Bei harpf schwört man auf den individuellen, eleganten und eigenständigen Charakter dieser edlen Spirituose.

In der vergangenen Ausgabe der „harpf nachrichten“ haben wir uns intensiv mit DER italienischen Spirituose schlechthin auseinander gesetzt, der Grappa. Nun möchten wir uns mit den Traubenbränden beschäftigen. Diese führten in Italien lange ein Schattendasein und waren bis ins Jahr 1984 sogar gesetzlich verboten. Bis dahin durften entweder nur Wein oder Trester, deren zulässige Restfeuchtigkeit begrenzt wurde, destilliert werden.

Neue Blüte

Es war die Familie Nonino aus dem Friaul, die am 27. November 1984 in Percoto, nur wenige Kilometer südlich von Udine, erstmals offiziell einen Traubenbrand destillierte. Die Noninos maischten nach der Ernte nicht nur die Schalen, die

Kerne sowie die Hefereste ein, sondern verwendeten die ganzen entrappten Trauben, inklusive Most und Fruchtfleisch. Sie nannten ihre Produkte „ÙE“ (bedeutet im friulanischen Dialekt Traube) und füllten beim ersten Mal lediglich ein paar hundert Flaschen davon ab. Wie einige Jahre zuvor bei der ersten sortenreinen Nonino Grappa wurde auch dieses Mal die Picolit Traube für diese Weltneuheit verwendet. Über die Jahre zogen dann auch andere, bedeutende Hersteller nach und inzwischen hat sich „Acquavite d’uva“ in Italien als eigenständige Spirituose etabliert. Man kann heute getrost sagen, dass Traubenbrände nicht bloß prestigeträchtige Spielereien sind,

sondern dass sie einen ganz individuellen, eleganten und eigenständigen Charakter haben.

Am besten am Ende eines Essens Distillati d’uva sind gerne sehr weich, fruchtbetont und aromatisch. Selten ist ihr Körper stechend scharf, wie das bei einer kernigen, traditionellen Grappa vorkommen kann. Verglichen mit einem Weinbrand ist der Traubenbrand weniger komplex und weniger vielschichtig. Das liegt u.a. auch daran, dass die meisten klar, also nicht fassgereift auf den Markt kommen. Traubenbrände sollen kühl, aber bitte nicht kalt, serviert werden; am besten am Ende eines Essens aus einem „Nosing Glas“ genießen.

Destillate auf Basis von Trauben: Was unterscheidet sie? Weinbrand: Cognac, Armagnac, Brandy • der Ausgangspunkt der Destillation ist Wein • der Wein ist wenig alkoholreich, säurebetont und er besteht aus weißen Trauben • hier sind bei der Destillation keine Trester vorhanden Traubenbrand, Distillato d’uva • das Ausgangsprodukt für die Destillation sind hier ganze Trauben mit Fruchtfleisch, Schalen und Kernen • je nach Hersteller werden die Trauben entweder entrappt oder auch nicht • vergorener Most von frischen Trauben (Verwandtschaft zum Weinbrand) wird mit den Trestern zusammen (Verwandtschaft zur Grappa) destilliert Tresterbrand, Grappa • eigentlich ein Abfallprodukt der Weinbereitung • vergorene und restfeuchte Traubenschalen und Kerne (Trester) werden destilliert • das Fruchtfleisch der Traube bzw. der fertige Wein spielen keine Rolle

Kurz-Info Herstellung von Traubenbrand • die Trauben können entrappt werden oder auch nicht • unmittelbar nach der Ernte werden die Trauben gepresst • der Traubenmost samt Schale und Kernen wird bei einer Temperatur zwischen 18 und 20 °C vergoren • das vergorene Produkt wird anschließend in diskontinuierlichen Brennblasen destilliert • die Lagerung erfolgt in Stahltanks; Holzfässer kommen in der Regel nicht zum Einsatz


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Trinkgenuss-Empfehlungen für beste Traubenbrände

Plonhof Gewürztraminer Traubenbrand

Nonino UÈ Prosecco Traubenbrand

Nonino UÈ Uvabianca Traubendestillat

Jacopo Poli Uvaviva Italiana Traubenbrand

Inhalt: 0,35 l Alkohol: 42 vol.% Trauben: Gewürztraminer Herkunft: Südtirol Ausbau: Stahltank

Inhalt: 0,70 l Alkohol: 38 vol.% Trauben: Glera Herkunft: Friaul Ausbau: Stahlfass

Inhalt: 0,70 l Alkohol: 38 vol.% Trauben: Moscato, Malvasia und Ribolla Herkunft: Friaul Ausbau: Stahlfass

Inhalt: 0,70 l Alkohol: 40 vol.% Trauben: 60 % Malvasia und 40 % Moscato Herkunft: Veneto Ausbau: Stahltank

Geschmack: Dieses Traubendestillat aus Gewürztraminer besticht durch seinen intensiven und typischen Duft in Verbindung mit einem weichen und aromatischen Geschmack. Im Vergleich zum Gewürztraminer-Tresterbrand ist der Traubenbrand lieblicher im Duft und filigraner am Gaumen; Besonderheit: mit dem Qualitätssiegel „roter Hahn“ gekennzeichnet; ein Produkt, das direkt von einem Südtiroler Bauern stammt

Geschmack: elegant, frisch und leicht; mit einem Hauch von Süße, die an den feinen Duft von Blumen erinnert Besonderheit: Die Glera Trauben werden in ausgesuchten Hanglagen geerntet und dann umgehend in Vakuum verschlossenen Behältern zur Brennerei gebracht; UÈ bedeutet im friulanischen Dialekt Traube.

Geschmack: frischer, wohliger Duft, kristallklar und fein aromatisch Besonderheit: Die drei aromatischen Traubensorten werden separat vergoren und anschließend auch separat destilliert; der Brennmeister entscheidet anschließend in welchem Verhältniss sie vermischt werden, bevor das Cuvée dann im Stahltank lagert.

Geschmack: fruchtig und aromatisch; erinnert an Birne, Orangenblüte, Aprikose Besonderheit: Die Trauben stammen aus den Colli Euganei bei Abano Terme; die Uvaviva Italiana wird im diskontinuierlichen Verfahren gebrannt; durch langjährige Erfahrung schafft es der Brennmeister, den Vor- und Nachlauf abzuschneiden, um nur das edle Herzstück des Brandes zu bewahren; das frische Destillat wird auf 75 vol.% destilliert, bevor es dann mit destilliertem Wasser auf 40 vol.% Trinkstärke gebracht wird.


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Buchtipp

Über 1.000 Jahre Südtiroler Bier Wer wusste, dass man im Jahr 1880 in Südtirol ganze 27 Brauereien zählte? RAI-Redakteur und Buchautor Roman Drescher hat eine äußerst interessante Chronik des Brauwesens und der Brauereien verfasst.

Bierbrauen hat in Tirol Tradition. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 985 in Olang zurück. Die Brauerei Harrasser in Toblach, jene der Unternehmerfamilie Schwarz in Vilpian oder die Brauereien Kirchberger und Stemberger in Bruneck sind nur einige Beispiele der langen, aber vergessenen Biertradition in Südtirol, die der Autor Revue passieren lässt. Im 19. Jahrhundert erlebte die Bierkultur, auch wegen des Ernteausfalls durch die Reblaus beim Wein, eine Hochblüte. Brauereien und ihre

Gaststätten und das Entstehen der Grand Hotels in Gossensass, Toblach, Prags und Meran waren bis zum Ersten Weltkrieg am Aufschwung des Tourismus in Südtirol maßgeblich beteiligt. Die Wirren des Krieges und die folgende neue Grenzziehung schneidet die Brauer südlich des Brenners von den benötigten Rohstoffen ab. Viele geraten in wirtschaftliche Turbulenzen oder bekommen keine neue Braulizenz. Fast alle Unternehmen müssen schließen. Doch es geht im Buch nicht nur um

Geschichte. Der Autor stellt auch jene engagierten Persönlichkeiten vor, die an die vergessene Biertradition anknüpfen. In kurzen Porträts werden acht Wirtshausbrauereien vorgestellt, angereichert mit „bierigen“ Kochrezepten. Roman Drescher: „Bier in Südtirol – Geschichte des Brauereiwesens und Wirtshausbrauereien heute“, 152 Seiten, Edition Raetia Das Buch ist natürlich im „harpf Getränkeladen“ in der Brunecker Stadtgasse erhältlich!

An die Leserinnen und Leser: Wie genießen Sie?

Unser Einsatz für echte Produkte und wahre Werte eingeweiht. Ein Meilenstein in der bis zum ersten Weltkrieg sehr vielfältigen und facettenreichen Südtiroler Biergeschichte. Alle Bierliebhaber und Genießer können sich auf eine abwechslungsreiche und interessante Zukunft freuen.

Interessante Entwicklung beim Südtiroler Bier › Lukas und Margit Harpf

Das Jahr 2012 war für uns ein ganz Besonderes! Im Juni ist in Bozen eine kleine Biermanufaktur mit dem Namen Batzen Bräu eingeweiht worden und im Dezember sind wir mit dem „harpf Getränkeladen“ an unsere traditionelle, ursprüngliche Wirkungsstätte, nämlich in die Brunecker Stadtgasse, zurückgekehrt.

Batzen Bier ist echte Handarbeit Das Batzen Bräu ist die jüngste von acht durchwegs erfolgreichen Südtiroler Wirtshausbrauereien mit eigenem Sudhaus. Sie wurde im Sommer 2012 mit einem großen Festumzug durch die Bozner Altstadt

Als ich vor ein paar Jahren „Bobo“ Widmann vom Batzen Bräu kennengelernt habe, haben wir uns gleich hervorragend verstanden, denn uns vereint eine große Leidenschaft für Qualität und Biervielfalt. Mit dem Fortschreiten seines Projektes sind wir dann zur Ansicht gelangt, dass Südtirol ein Recht auf ein handwerklich hergestelltes Bier aus besten Rohstoffen hat. Ein dermaßen natürliches Produkt bereichert das harpf

Biersortiment optimal und sehr viele haben schon lange darauf gewartet. So waren wir auch im Sommer 2012 mit unseren Mitarbeitern vor Ort beim Batzen Bräu, um dem denkwürdigen und historischen Anlass des ersten Fassanstichs beizuwohnen. Stolz haben uns die beiden jungen Braumeister die Brauanlage vorgeführt und mit Staunen haben wir die Abfüllanlagen bewundert, wo jedes Fass und jede Flasche per Hand abgefüllt werden. Zu Recht kann man sagen: Batzen Bier, das ist echte Südtiroler Handarbeit.

harpf alles angefangen hat. Und wir möchten für Bruneck und vielleicht auch das Pustertal etwas schaffen, das den Menschen ein klein wenig Freude bereitet: im Sinne von wahren Werten und echten Produkten beim Essen und Trinken. Im Getränkeladen soll man unsere Leidenschaft für das Gute und den Genuss spüren. Wir wollen ein Ort sein, an dem sich die Menschen wohl fühlen und wo sie sich jederzeit über gute und natürliche Lebensmittel und bestes Trinken informieren und beraten lassen können.

Unsere Leidenschaft: das Gute und der Genuss

Ihr lukas harpf

Mit dem neuen „harpf Getränkeladen“ in der Stadtgasse von Bruneck haben wir uns einen Traum erfüllt. Wir wollten dorthin zurück, wo bei

Getränkefachhandel & Direktverkauf - Nordring 15 - Bruneck - Tel. 0474 55 22 84 - E-Mail f.harpf@harpf.it Getränkeladen - Stadtgasse 53a - Bruneck - Tel. 0474 53 71 31 - E-Mail getraenkeladen@harpf.it Impressum - harpf nachrichten Nr. 14 Frühjahr 2013, Jahrgang 7, erscheint dreimonatlich Herausgeber und Eigentümer F. Harpf & Co. GmbH, Nordring 15, Bruneck Eintragung Landesgericht Bozen vom 24.07.2007, Nr. 13 Presserechtlich verantwortlich Harald Plieger Fotos © Südtirolfoto Othmar Seehauser/succus, © Matteo Groppo/succus. Konzept/Layout/Texte succus. Kommunikation GmbH Druckerei Athesia Bozen, gedruckt am 14.03.2013

Die Verabreichung und der Verkauf von alkoholischen Getränken an Minderjährige unter 16 Jahren und an Personen, die offensichtlich betrunken sind, sind verboten. LG Nr. 3 vom 18/05/2006


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