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Harpf Nachrichten 10

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Winter 2011  - Jahr 5 / Nr. 10

Für mehr Trinkgenuss

Die Zeitung der F. Harpf & Co. Einzelpreis 6,50 ¤ - Poste Italiane S.p.A. - Versand im Postabonnement - 70% - CNS Bozen

Kellerei Terlan

Trinkgenuss beginnt im Weinberg › Sorgfalt und Pflege im Weinberg sind Voraussetzung für beste Weine.

Sorgfalt und Pflege im Weinberg, schonende Verarbeitung und das Herzblut der Winzer machen aus dem Südtiroler Wein etwas Besonderes. Die Kellerei Terlan unterscheidet sich von den anderen Spitzenkellereien in Südtirol, weil sie einzigartige, langlebige Weißweine kreiert und damit einen ganz besonderen Trinkgenuss bietet.

Die harpf nachrichten hat mit Verkaufsleiter Klaus Gasser über das Weinland Südtirol, die Kellerei Terlan und über den konsequenten Weg für mehr Trinkgenuss und Qualität gesprochen. harpf verfolgt das Ziel, wirkliche Südtiroler Qualitätsprodukte konsequent im Bewusstsein der Konsumenten zu stärken und den Genießern näher zu bringen. Der Getränkefachhandel harpf ist schon seit Jahren Partner der Kellerei Terlan.

lan als Beispiel. Hier bei uns wurde noch Mitte der 90er Jahre ein Großteil des Umsatzes in der Region generiert. In fast keiner Kellerei gab es einen Verantwortlichen, der sich um die Positionierung der Weine kümmerte bzw. sich darüber Gedanken machte. Man war viel weniger strategisch ausgerichtet, denn es gab in Südtirol beinahe niemanden, der damals eine Stelle besetzte, so wie ich sie heute als Verkaufsleiter habe. Trotzdem

Das Weinland Südtirol harpf nachrichten: Herr Gas-

ser, wie hat sich Südtirol als Weinbaugebiet in den letzten Jahren international entwickelt?

gab es einige wenige Ausnahmen in Sachen internationalem Engagement, so zum Beispiel das Weingut Alois Lageder. Der regionale Südtiroler Markt war volumenmäßig sehr bedeutend und hat einen großen Teil der im Land produzierten Mengen absorbiert. Man ist damals den Weg des geringsten Aufwandes gegangen und hat die Produkte vorwiegend im eigenen Land verkauft. Der Anteil der 7/10-Flasche war im Verhältnis zur Produktion noch unbedeutend und das Streben nach mehr Qualität war erst in seiner Anfangsphase. Um die von nun an immer zahlreicher auf den Markt kommenden Qualitätsweine mit bedeutend höheren Preisen ausreichend an den Mann zu bringen, wurde es allerdings notwendig aus Südtirol hinaus zu gehen.

nal auf allen Ebenen sichtbar zu sein. Man muss sich deshalb auf einen bestimmten Vertriebskanal konzentrieren. Für die weltweite Vermarktung der Südtiroler Weine kommt daher meiner Meinung nach nur die Gastronomie und der Fachhandel in Frage. Dadurch, dass man sich beim Weißwein in Italien in den letzten 25 Jahren qualitativ an der Spitze etabliert

hat, hat man durchaus Chancen. Zum Verständnis: Man braucht für eine gute Positionierung auch entsprechende Mengen, um breit arbeiten zu können. In Bereichen, wie etwa dem Lebensmittelhandel – der weltweit den Großteil der produzierten 7/10 Weine absetzt – ist das für ein kleines Weinland wie Südtirol schier unmöglich. Neben den Mengen können wir Fortsetzung auf Seite 2

118 Jahre Qualitätstradition

weiter auf S. 2

Im Jahr 1893 gründeten 24 Winzer einen Produktions-, Vertriebs- und Vermarktungsbund. Das war die Geburtsstunde einer der ersten Kellereigenossenschaften Südtirols. Heute gehört die Kellerei mit rund 115 Mitgliedern, die durchschnittlich 1,5 ha Rebfläche bewirtschaften, zu den kleinen und feinen Betrieben Südtirols. Kellermeister und Agronom Rudi Kofler lässt im modernen Kellereibetrieb autochthone und international renommierte Rot- und Weißweine reifen, allesamt mit der kontrollierten Ursprungsbezeichnung DOC. Heute werden in Terlan rund 1,1 Mio. Flaschen im Jahr abgefüllt. Einzigartig ist die Vinothek mit 18.000 Flaschen aller Jahrgänge von 1955 bis heute, einzelne auch von früher. Die älteste Flasche

Klaus Gasser: Noch vor 15 Jahren

Wie sieht die Positionierung heute aus?

waren fast alle Südtiroler Kellereien sehr stark regional ausgerichtet. Nehmen wir doch die Kellerei Ter-

Die Produktion von Südtirol reicht nicht aus, um internatio-

› Ideale Böden für tief wurzelnde Reben

stammt aus dem Gründungsjahr. Von der langen Qualitätstradition zeugen die Teilnahme an der Münchner Weinkost 1896 und die Silbermedaille bei der Weltausstellung in Paris 1900.


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› Südtirol-Kapsel: Ziel ist es, Südtirol als Qualitäts-Markenzeichen zu positionieren.

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hier auch preislich nicht mithalten. In der Gastronomie muss Südtirol international seine Position aber noch festigen. Es wird als eigenständiges Weingebiet noch zu wenig wahrgenommen. Wir haben es wegen der Dominanz der renommierten italienischen Weinbaugebiete oft schwer, genügend Sichtbarkeit zu erlangen. Erst in den letzen Jahren konnten wir hier durch die herausragende Qualität einiger weniger Weine ein paar Erfolge verbuchen. Grundsätzlich

gilt: Je mehr Südtiroler Betriebe und Weine international präsent sind, desto besser ist es für die Region und somit auch für jede einzelne Kellerei. Welches ist die Stärke der Südtiroler Weine, wo liegen die Chancen?

Die Philosophie der Langlebigkeitweiter auf S. 2 Langlebigkeit, Vielschichtigkeit und Charakter – das sind die wesentlichen Qualitätsmerkmale von den Terlaner Weinen. Dafür verantwortlich ist vor allem der hohe Mineralgehalt der Terlaner Böden. Er führt zu positiven Stabilitätseffekten und gibt den Weinen beeindruckende Frische und Rasse mit auf ihren langen Lebensweg. Der Ausbau langlebiger Weine

Italien wird international mit Rotweinen in Verbindung gebracht. Südtirol hat deshalb die Chance das italienische Angebot mit guten Weißweinen abzurunden. Hierfür brauchen wir allerdings einige hervorragende Spitzenprodukte und ein überzeugendes Gesamtangebot. Zudem: Die Nachfrage nach dem buttrigen, cremigen Chardonnay-Weißwein, der in Barrique ausgebaut ist, geht eher

hat in der Kellerei Terlan Tradition und lässt sich bis um 1900 zurückverfolgen, als Südtirol die Weinschatzkammer der österreichischen Monarchie war. Besondere Raritäten werden heute erst nach mindestens achtjähriger Reifezeit in die Flasche gefüllt und bestechen durch ihre Eleganz, Komplexität, Aromenvielfalt und Frische. Voraussetzung für diese Qualität ist ein gesundes, vollreifes Lesegut. Deshalb ist die Harmonie im Weinberg ein großes Anliegen der Kellerei Terlan. Und: Mit der Reife wächst auch der Trinkgenuss!

› Hier entsehen besondere Weine: Ausbau in Eichenfässern (im Bild) und Reifung in der Flasche.


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› Terlaner Besonderheit: langjährige Flaschenreifung

zurück. Die Tendenz läuft hin zu fruchtbetonten, eleganten Weinen, die viele Regionen wegen ihres zu warmen Klimas nicht erzeugen können. Früher suchte man eher die extreme Konzentration im Wein; heute geht es hin zu eleganten, ausgeglichenen, trinkfreudigen Weinen, die aber immer auch eine ansprechende Struktur haben. Diese Eigenschaften kann Südtirol vor allem beim Weißwein und beim Blauburgunder bieten. Wie müssen erfolgreiche Weine sein? Südtirol hat klimatisch die Chance einerseits durch Aromatik zu punkten, zugleich aber auch schöne, trockene Weißweine herstellen zu können, die eine ausgeglichene Säure haben. Und obwohl wir beim Sauvignon, einem halbaromatischen Wein, zuletzt die stärksten Zuwächse hatten, glaube ich, dass unsere Zukunft vor allem bei den trockenen, fruchtbetonten Weißweinen liegt. Unser Vorteil gegenüber den größten Mitbewerbern aus Deutschland und Österreich ist der, dass deren Weine wegen deren raueren Klimas oft sehr viel Säure enthalten. Südtirol soll durch das Anbringen des Schriftzuges auf der Kapsel der Weinflaschen besser vermarktet werden. Wie sehen Sie dies? Die Südtirol-Kapsel wird es auch bei den Weinen der Kellerei Terlan geben. Unser Gebiet erhält dadurch die Chance gemeinsam zu punkten. Viele Betriebe in Südtirol

arbeiten auf hohem Niveau und auf diese Gemeinsamkeit kann man gut durch die auffällige Kapsel aufmerksam machen. Es muss gelingen Südtirol als QualitätsMarkenzeichen zu positionieren. In Österreich ist es zum Beispiel vorgeschrieben das Markenzeichen Rot-Weiß-Rot auf jeder Kapsel zu verwenden. Bei uns ist die Verwendung den Weingütern und Kellereien nach einem Vertragsabschluss frei überlassen. Man darf das Markenzeichen bei DOCWeinen ausschließlich auf der Kapsel und im 7/10-Flaschenformat benutzen. Zudem spielt Wein auch für den Tourismus eine immer größere Rolle. Die Flaschen, die international verkauft und konsumiert werden, sind Botschafter für Südtirol in der Welt. Um Emotionen zu wecken und erfolgreich zu sein, muss gemeinsam mit dem Wein immer auch das Herkunftsgebiet – unsere einzigartige Landschaft – vermittelt werden. Wo besteht Aufholbedarf in Südtirol? Viele Weinhersteller haben bereits ein gutes Niveau erreicht. Das unbedingte Qualitätsstreben muss aber auch künftig weitergeführt werden. Wir können uns international nur behaupten, wenn wir großartige Weine machen die für Furore sorgen, die Sichtbarkeit erzeugen und die dadurch die gesamte Region mitziehen. Einige davon gibt es schon. Das Potential ist da. Wir müssen aber noch besser werden. Nehmen wir wieder Terlan als Beispiel: Unsere stärkste Marke ist der Sauvignon Quarz. Wir müssen bei diesem Wein mit den weltbesten Erzeugern schritthalten und schaffen dies auch bei internationalen Qualitätsbewertungen, wie etwa bei den Verkostungen des Wine Spectator und von Robert Parker.

Kellerei Terlan als führender Betrieb Was macht das Besondere der Kellerei Terlan aus, welches ist die Philosophie? Zuerst: Ein Nachteil hat sich mit

der Zeit als Vorteil erwiesen. Terlan hat sehr magere und sandige Böden. Die Erträge waren hier immer schon tiefer. Durch diese natürliche Ertragskontrolle konnten wir aber eine bessere Grundqualität erzeugen. Zudem hat Sebastian Stocker, unser ehemaliger, weitsichtiger Kellermeister, Weine kreiert, die Jahrzehnte lang überdauern. Er hat schon zu Beginn seines Einsatzes in Terlan im Jahr 1955 Weine auf die Seite gelegt und sie heimlich eingemauert. Er musste sie vor den Winzern verstecken, die es damals in der schwierigen Nachkriegszeit nicht akzeptiert hätten, dass so viele Flaschen Wein nicht verkauft, sondern für Experimente auf die Seite gelegt wurden. Dies hat zu einer umfangreichen Jahrgangsbibliothek geführt und so hat man viel später verstanden, wie groß das Potential in Terlan überhaupt ist. Wenn wir heute diese alten Weine probieren, dann wird nachvollziehbar, dass das, was wir in Terlan erzeugen können, einzigartig ist. Wir eröffnen den Menschen eine ganz neue Form des Genusses – so wie etwa ganz alte Cognacs oder Whiskys es tun. Man kann bei diesen Produkten eine Vielfalt, eine Vielschichtigkeit und eine Harmonie entdecken; eine ganz besondere Tiefe, die man bei jungen Weinen nie finden würde. Aus dieser Erfahrung heraus hat sich dann bei uns das Bewusstsein entwickelt, dass das für uns die Richtung sein muss, um erfolgreich zu sein. Unsere Weine haben sich in Kraft und Fülle weiter entwickelt. Das Ziel ist es diese zu bewahren und die Grundqualität im Weinberg weiter zu verbessern. Zudem muss der Anbau weiter professionalisiert werden, denn die Grundvoraussetzung für Qualität legt man dort.

Ausbau in der Flasche erhalten. Technisch kann man Weine heute im Keller so herstellen, dass sie unmittelbar nach der Abfüllung in perfektem Einklang sind. Dies geht allerdings auf die Kosten der Langlebigkeit. Wir wollen den Weinen die Chance geben zu reifen, um ihre eigentliche Qualität, ihre Harmonie, ihren wahren Charakter und ihre besondere Tiefe zu erlangen. Damit bieten wir den Genießern ganz besondere Weißweine an. Wohin steuert Terlan in den nächsten Jahren? Für uns geht es darum konstant zu bleiben und den vorgezeichneten Weg konsequent weiter zu gehen. Der Trinkgenuss beim Konsumenten ist das Ausschlaggebende. Dieser muss am Ende stimmen und bestätigbar sein. Die Langlebigkeit der Weißweine ist unser Alleinstellungsmerkmal.

Deshalb halten wir bestimmte Jahrgänge zurück, um ausgewählten Kunden die Chance zu geben ein Produkt zu kaufen, das einzigartig, interessant und spannend ist. Wir wollen beweisen, wie facettenreich und interessant reife Weißweine sein können. Können die Weine von Terlan international mithalten? Wir sind auf vielen Märkten gut präsent. Wir exportieren heute in 30 Länder weltweit. In Europa sind wir in fast jedem Land vertreten. Einer unserer Referenzmärkte ist London. Wir haben einen hohen Anteil in der Sternegastronomie – in Italien, in Deutschland aber auch in New York. Es geht vor allem darum Terlan als Marke zu positionieren. In Südtirol haben wir hierfür mit dem Getränkefachhandel harpf einen sehr motivierten und qualitätsorientierten Partner gefunden.

Zur Person Verkaufs- und Marketingleiter Klaus Gasser Klaus Gasser ist seit Juni 1994 bei der Kellerei Terlan. Vorher war er sechs Jahre lang in der Weinwirtschaft in Deutschland tätig. Der damalige, neu eingestellte Önologe in Terlan, Hartmann Donà brauchte Unterstützung und fand diese in Gasser als zweitem Kellermeister. Zu jener Zeit machte die 7/10-Flasche nur 17 Prozent der Produktion aus. Aufgrund der bereits damals für Experimente lange gelagerten Flaschen reifer Weine in den Kellern von Terlan haben aber beide schnell erkannt, dass das Gebiet beim Weißwein ein Potential

Was zeichnet Terlan besonders aus, wo liegen die Stärken? Die Terlaner Weine sind am Beginn ihrer Flaschenlagerung immer eher verhalten und nicht sehr zugänglich. Im Keller arbeiten wir sehr einfach und klassisch. Wir suchen nicht die unmittelbare Harmonie. Wir geben den Weinen die Möglichkeit sich zu entwickeln. Ihre Einzigartigkeit sollen sie durch den

für Weltniveau hat. Nach einigen Jahren im Keller kümmerte sich Klaus Gasser vermehrt darum, die Weine aus Terlan international bekannt zu machen und neu zu positionieren. Gemeinsam mit dem Kellermeister hatte man beschlossen konsequent den Weg der bestmöglichen Qualität zu gehen. Klaus Gasser ist überzeugt: „Je besser die Qualität der Weine, desto weniger kostspielig gestaltet sich der Verkauf. Die Produkte sollen durch ihre Güte überzeugen und nicht durch teure Marketingaktionen oder heftige Preisnachlässe.“ Seine größte Leidenschaft ist das Lernen, natürlich stark auf Wein fokussiert. Das heißt für Gasser: Sich umsehen, Weine probieren, Neues entdecken, und spannende Geschmackserfahrungen mit besonders langlebigen Weinen machen.


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Tenuta Fessina Sizilien

Ausgezeichnete Weine am Fuße des Ätna Federico Curtaz ist einer der ganz großen Weinmacher Italiens und wagt sich immer wieder an neue Projekte. Seit 2006 ist er mit seinen sizilianischen Rotweinen vom Gebiet „Etna Rosso“ der Tenuta Fessina am Fuße des Vulkans äußerst erfolgreich. Lukas Harpf erlebte den Geist und die Emotionen für den sizilianischen Wein hautnah vor Ort bei Curtaz.

› Der 3.300 m hohe Ätna sorgt für vulkanischen Boden und besondere klimatische Bedingungen.

„Die Bodenbeschaffenheit, das ganz eigene Klima mit kühlen Winden im September, die vom 3.300 m hohen Etna herunter ziehen, die Besonderheit der Traubensorte Nerello Macalese und die Verarbeitung im Weingut Tenuta Fessina unter der Aufsicht von Curtaz machen einen ganz besonderen Wein“, sagt Lukas Harpf. Der Etna Rosso „Musmeci“ von der Tenuta Fessina wurde bereits nach zwei Ernten vom Weinführer Gambero Rosso mit der höchsten Auszeichnung – den drei Gläsern – prämiert.

derico wollte mehr und im Weinbau wirklich etwas bewegen. Der Rektor der Weinbauschule hat ihn damals schweren Herzens ziehen

lassen und mit Angelo Gaja, vom heute renommiertesten Weingut in Italien, bekannt gemacht. Gaja hat Federico Curtaz viel beige-

Federico Curtaz: Von Aosta nach Sizilien

Federico Curtaz wurde im Aostatal geboren, aber schon als Kind hat es ihn immer öfter nach Monferrato ins Piemont verschlagen. Curtaz hat die Weinbauschule in Asti besucht und dort dann für zwei Jahre gearbeitet. Doch Fe-

bracht und ihm klare und ambitionierte Ziele vorgegeben. Schon in den ersten Jahren hat Curtaz begonnen bei Gaja im Weinbau neue, revolutionäre Konzepte einzuführen, die dann dem Weingut mit dem heute weltberühmten Barbaresco Cru „Sorì Tildin“ international zum Durchbruch verhalfen. Gaja brachte es fortan zu Weltruhm. Mit der Ernte 1997 beendete Curtaz seine Zusammenarbeit, weil er zu anderen Ufern aufbrechen und neben dem Piemont weitere Weinbaugebiete und deren Eigenheiten kennen lernen wollte. Curtaz wurde selbstständig und berät seither diverse Weingüter von Südtirol bis Sizilien.

Tenuta Fessina: Auf zu neuen Ufern

› Lukas Harpf (li.) am Gipfel des Ätna mit Federico Curtaz (re.) und Helmuth Andergassen.

2006 erwarb Federico Curtaz gemeinsam mit den Unternehmern Roberto Silva und Silvia Maestrelli ein Weingut in einem der vielversprechendsten Weinbaugebiete für Rotwein in Italien, dem „Etna-

› Federico Curtaz

Rosso“-Gebiet auf Sizilien. Das Weingut Tenuta Fessina neben dem Städtchen Lingualossa nennt sechs Hektar Rebfläche sein Eigen, die mit der Rebsorte Nerello Mascalese bestückt ist. Die Reben haben ein Durchschnittsalter von 60 Jahren. Der Erfolg von diesem jüngsten Projekt von Curtaz zeigt sich schon jetzt mit wunderbaren und ausgezeichneten Weinen, die im Getränkefachhandel harpf erhältlich sind.


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Die Vorteile der Schanktechnik von harpf · Getränke und Schankanlagen aus einer Hand vom Getränkefachhändler und somit nur ein Ansprechpartner · Alle Produktgruppen (Bier, Limonaden oder Wein) am Schankhahn werden ausschließlich von harpf betreut und gewartet · Der Gastronom kann ohne Einschränkungen und zu jeder Zeit auf das gesamte, umfassende Sortiment von Harpf zurück greifen · Schankanlagen werden leihweise zur Verfügung gestellt · Beratung beim Einbau und bei der Konzeption der Schankanlagen · Anwendung schonendster Zapftechnik · Im Mittelpunkt der Schanktechnik steht immer die Qualität des Produktes · Tiefes Verständnis für die Produkte und große Leidenschaft › Stiegl-Qualitätsmanager: beste Qualität ins Glas bringen

bei der Pflege der Produkte · Ständiges und bedingungsloses Streben nach mehr Qualität · Periodische und zuverlässige Wartung

Qualitätssicherung von Stiegl und harpf

· Unbürokratische und schnelle Hilfestellung

Echter Biergenuss: Von der Brauerei ins Glas

· Notdienst in dringenden Fällen · Motivierte und kompetente Schanktechniker · Ständige Weiterbildung der Mitarbeiter · Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen über den richtigen Umgang mit den Produkten beim Ausschank · Beratung bei der Verwendung der richtigen Gläser · Unterstützung für die Anwendung der richtigen Glaspflege

Der Getränkefachhandel harpf setzt auf Qualitätssicherung. Ziel bei hochwertigem Fassbier ist es, die in der Brauerei hergestellte Güte in bester Qualität ins Glas zu bringen. Dazu sind einwandfreie Schankanlagen notwendig. Dem Biergenießer garantiert dies echten, unverfälschten Geschmack und Bekömmlichkeit.

Beste Qualität ist beim Fassbier nur über hygienisch einwandfreie Schankanlagen zu erreichen. So arbeitet harpf mit der Qualitätssicherung von Stiegl zusammen, die jüngst zu Besuch in Südtirol war. Die Brauerei Stiegl unterhält in Salzburg eine eigene Abteilung zur Sicherung der Fassbierqualität in den Gastronomiebetrieben mit zwei ausgebildeten Qualitätsmanagern, die das ganze Jahr über unterwegs sind. Neben der Qualitätssicherung haben sie auch beratende Funktion für Gastronomen und Getränkefachhänder, damit diese im Wettbewerb für mehr Trinkgenuss immer einen Schritt voraus sind. Die Qualitätsmanager besuchen die Gastronomiebetriebe und nehmen dort, wo Stiegl Fassbier ausgeschenkt wird, Stichproben. Untersucht und bewertet werden dann die Temperatur des Bieres am Schankhahn, die Lagertemperatur, die Schaumstabilität, die Geschmacksstabilität, die Hygiene der Schankanlage, die Gläserspülmaschine, die Sauberkeit der Biergläser sowie der Bau der Schankanlage. Rund 15 Gastbetriebe wurden beim jüngsten Aufenthalt im Pustertal und Eisacktal gemeinsam mit den Servicetechnikern von harpf besucht und fast allen Gastronomen konnte ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt werden. Dort, wo noch Verbesse-

eine offene, zielorientierte und positiv gelebte Partnerschaft mit einem gemeinsamen Ziel: Dem Gast mehr Trinkgenuss zu bieten!

Auch bei Festveranstaltungen beste Schanktechnik und Dienstleistung von harpf · Mobile Schanktheken · Heißgetränkegeräte · Warmhaltetöpfe · Ausschankpavillons · Sitzgarnituren

harpf Schanktechnik: Auf Kundenwünsche abgestimmt

› Überprüfung auf einwandfreie Funktion

rungsspielräume bestehen, wird gemeinsam mit dem Gastronomen nach Möglichkeiten gesucht, das Angebot weiter zu optimieren. In rund neun Monaten ist der nächste Besuch geplant. Bei den periodischen Besuchen wird auch der neueste Wissensstand von Stiegl an die harpf Schanktechniker weiter gegeben, um fortwährend beste Qualität für die Gastronomie garantieren zu können. Zwischen Stiegl, harpf und den Gastbetrieben herrscht

· Beratung für den idealen Aufbau der Versorgungspunkte · Notdienst in dringenden Fällen am Wochenende · Beratung bei der Auswahl der richtigen Produkte, passend zur Jahreszeit

Die Abteilung Schanktechnik wurde bei harpf in den vergangenen Jahren zügig ausgebaut. Bier-, Limonaden- und Weinschankanlagen werden auf Wunsch und den Anforderungen der Gastronomie entsprechend aufgebaut. Die regelmäßige Wartung und Reinigung der Anlagen sind bei harpf selbstverständlich. harpf verfügt dabei über sehr kompetente Mitarbeiter: Pietro Massaro hat unglaubliche

› harpf-Schanktechniker mit dem Stiegl-Qualitätsmanager

› Kontrolle der Leitungen auf Hygiene

34 Jahre Erfahrung; Matthias Falk überzeugt durch Dynamik, Wissen und Leidenschaft. Das Ziel von harpf ist es, für immer bessere Qualität zum Wohle der Menschen und der Gastronomen zu arbeiten. Die Schanktechniker von harpf sind täglich unterwegs, um in der Gastronomie die Kenntnisse in Sachen Bierpflege schrittweise immer weiter zu verbessern.


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Zu Besuch bei Augustiner Bräu

Münchens bestes und berühmtestes Bier Augustiner ist nicht nur die älteste Brauerei Münchens, sondern sie gilt auch als die renommierteste der bayerischen Bierhauptstadt. Seit Juni 2010 ist der Getränkefachhandel harpf nun auch Partner von Augustiner Bräu für das Pustertal und das Eisacktal. Bei einem Besuch in München konnte sich die harpf-Mannschaft über den bedingungslosen Einsatz für Bierqualität bei Augustiner überzeugen.

Die Biere von Augustiner Bräu runden das hochkarätige Biersortiment von harpf hervorragend ab. Die harpf-Verkaufsmannschaft wurde beim Besuch in München in die Geheimnisse der außergewöhnlichen Braukunst von Augustiner eingeweiht. Dies ist eine große Ehre, weil Augustiner grundsätzlich keine Brauereiführungen macht und keine Besucher in die Brauerei lässt. Die Brauereiführung von DiplomBraumeister Roland Bittl war äußerst beeindruckend und spannend: Er erläuterte die vier Produktionsschritte in Sudhaus, Gärkeller, Lagerkeller, Filtration und stieg mit der harpf-Mannschaft in die tiefen Kellerhallen der Mälzerei. „Der Geist von Augustiner Bräu ist überall spürbar und uns war die Ehrfurcht vor so viel Geschichte und Brautradition förmlich anzumerken“, sagt Lukas Harpf, immer noch beeindruckt. Für alle war es etwas ganz Besonderes, diese Brauereiführung, erfüllt von Emo-

tionen, miterleben zu dürfen. Den Abschluss des Besuchs bildete ein zünftiges Essen mit den hervorragend mundenden Bieren von Augustiner im Braustüberl. Besuche bei den Herstellern gehören für die

harpf-Verkaufsmannschaft zum umfassenden Weiterbildungsprogramm. „Wir setzen uns ständig mit den Produkten auseinander, die wir verkaufen – auf Bildungsreisen, bei Verkostungen und in hausin-

ternen Seminaren. Unser Ziel ist es, unseren Kunden ständig besten Trinkgenuss zu bieten“, erklärt Lukas Harpf.

Höchste Braukunst seit 1328 Die älteste Brauerei Münchens wurde 1328 gegründet und befin-

› Die harpf-Mannschaft vor den Holzfässern, die für das Oktoberfest per Hand befüllt werden.

det sich heute noch im Herzen der Bierstadt. Das beeindruckende alte Gebäude aus wunderschönen roten Backsteinziegeln wird umweht vom Hauch der Geschichte. Augustiner verzichtet schon seit Jahrzehnten gänzlich auf Werbung und konzentriert sich einzig und alleine auf die Herstellung von ausgezeichneten Bieren. Die Produkte von Augustiner werben durch ihre Qualität für sich selbst. Zudem ist Augustiner Partner von vielen maßgebenden Wirtshäusern in München. Für ein paar ausgewählte Gaststätten (Glöckl am Dom, Augustiner Keller) wird das Bier das ganze Jahr über in handwerklich hergestellte Hirschen (das traditionelle Münchner Holzfass) abgefüllt, die dem Bier eine besonders milde Note verleihen. Diese Präsenz in der Bierhauptstadt sorgt auf ganz natürliche Weise dafür, dass der Ruhm von Augustiner weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus getragen wird. Berühmt ist Augustiner auch für sein beliebtes Festzelt beim Münchner Oktoberfest auf der Theresienwiesn. Augustiner schenkt als einzige der sechs Oktoberfest-Brauereien noch aus dem traditionellen Holzfass aus.


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lität anbauen. Die brauereieigene Tennenmälzerei garantiert eine einzigartige und besondere Güte beim Malz. Eine im Jahr 1904 in Betriebe genommen Maschine verrichtet besonders schonend das Wenden in den nur 30 cm hohen Malzstraßen. Durch die ausschließliche Verwendung von kostspieligem Aromahopfen aus der Hallertau bekommen die Biere von Augustiner einen feinen, herben Charakter. Der Einsatz eines in Brauereien nur selten verwendeten Maischefilters garantiert den

unverkennbaren, milden Charakter und die hellen Farben. Der besondere Glanz der Biere entsteht durch die klassische Filtration mittels eines Schichtenfilters. Bei Augustiner lässt man sich zudem viel Zeit, nach dem Motto: „Zeit ist Qualität“.

Qualität bleibt Im Laufe seiner Geschichte hat Augustiner Bräu einige Kriege, eine Privatisierung und viele Erweiterungen überstanden, ohne jeweils seine Philosophie zu vergessen, ge-

schweige denn die Qualität seiner Biere aufs Spiel zu setzen. Diese Tatsache hat Augustiner Bräu zu einem Stück Münchner Kultur und die Stadtteilwirtschaften und Biergärten – hauptsächlich den Augustiner Keller und den Hirschgarten – zu Stätten Altmünchner Geselligkeit und Gemütlichkeit gemacht.

Augustiner Hell 5,2 Vol.% und 11,5 % Stammwürze Farbe, Schaum: Augustiner Hell besticht nicht nur durch seine leuchtend helle, strohgelbe Farbe, sondern auch durch sein glanzklares Aussehen. Die Schaumkrone ist feinporig und stabil. › Beste Rohstoffe für hervorragende Qualität

Geruch: Im Vordergrund ist die reine, kellerfrische Geruchsnote zu erkennen. Außerdem sind die leicht blumigen Hopfentöne mit hintergründigem Malzaroma wahrnehmbar.

› Die traditionsreiche Brauerei mit der langen, denkmalgeschützten Backsteinfassade

Besonderer Brauprozess für besonderes Bier

Geschmack: Durch den schlanken, ausgewogenen Körper kommt das angenehm spritzige Geschmackserlebnis exzellent zum Vorschein. Im Hintergrund schmeckt man die samtig, weiche Hopfenbittere. Rund und harmonisch ausklingend verleitet Augustiner Hell zum Weitertrinken.

harpf Facebook Wettbewerb

Gewinner prämiert Robert Putzer, Alexander Holzer und Christine Kusstatscher sind die Gewinner des harpf-Facebook-Fotowettbewerbs. Sie haben die tollsten Bilder von Biergenuss in der freien Natur mit Reinheitsgebot abgelichtet und sich so die tollen Preise gesichert, die von einer Fachjury vergeben wurden.

Glas: am besten serviert im Willibecher Wichtig sind in erster Linie beste Rohstoffe für ein hervorragendes Bier. Augustiner verwendet ausschließlich das runde, zehntausend Jahre alte Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen. Beim Gerstenanbau arbeitet man seit Jahren eng mit zuverlässigen Bauern zusammen, die ausschließlich für Augustiner eigene, teure Sorten höchster Qua-

Speisen: Ein Bier für jeden Tag und vielseitigen Einsatz zur Speisebegleitung z.B. Brotzeitteller, kalte Braten, Presswurst oder Wurstsalat, aber auch warme Eintopfgerichte, mild würzige Käsesorten bzw. süßes Gebäck.

› Augustiner-Geschäftsführer Jannik Inselkammer mit Lukas Harpf

› Siegerbild des harpf-Facebook-Wettbewerbs

Seit Mai 2010 gibt es harpf auf Facebook unter www.facebook.com/harpf mit Informationen über Produkte, Fotos von Veranstaltungen und vielen weiteren Infos über die Aktivitäten des Getränkefachhandels für mehr Trinkgenuss. So galt es im Som-

mer auf der interaktiven Plattform von Facebook mitzumachen. Viele Teilnehmer folgten dem Ruf: „Lass dich mit einem Bier, das streng nach dem Reinheitsgebot gebraut ist, in der freien Natur ablichten und stelle diese Fotos auf die harpf-Facebook-Seite.“ Als Preise gab es eine Übernachtung in Rosenheim mit einer Einladung in die AuerBräu Festzeltboxen beim Herbstfest, ein Weißwurstfrühstück in der Schlossbrauerei Maxlrain mit anschließender Brauereibesichtigung sowie fünf Bierkästen mit nach dem Reinheitsgebot gebrauten Bieren zu gewinnen. Es lohnt sich auf der harpf-Facebook-Seite unter www.facebook.com/harpf reinzuschauen. Die nächste Gewinnchance kommt bestimmt!

› Die Jury: Peter Grassl, Lukas Harpf, Georg Tiefenbrunner (Handelskammer)


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Weinbrände dieser Welt – Folge 3

Spanischer Brandy: Feuer, Samt und Wärme Der Brandy de Jerez hat sich über die Jahre neben dem Cognac und dem Armagnac als die weltweit dritte große Appellation für die Herstellung von Weinbrand etabliert. Spanischer Brandy ist weich und süß und erhält seinen besonderen Geschmack durch seine aufwändige Lagerung.

› Hier entsteht der besondere Charakter: Lagerung im Solera System

Im Gegensatz zu den beiden fran- „Feuer auf der Zunge, Samt in der zösischen Appellationen bezieht Kehle und Wärme im Magen.“ sich die Bezeichnung Brandy de Jerez nicht auf die Herkunft der Trauben, sondern auf den Ort des Ursprung bei den Ausbaus, den Ort der Reifung des Mauren Destillats. Die drei Ortschaften, in denen Brandy de Jerez hergestellt werden darf, sind Jerez de FronDen Brandy hat Spanien, wie viele tera, Puerto de Santa Maria und andere Dinge auch, den Mauren Sanlùcar de Barameda. Dass sich zu verdanken, die im Jahr 711 die Herkunftsbezeichnung auf den Ausbau bezieht hat seine Be- Andalusien eroberten. Sie waren mit dem Prinzip der Destillatirechtigung, denn die Reifung bei on vertraut und nutzten etwa ab spanischem Brandy ist etwas ganz Besonderes und verdient alle Ehre. 900 den in den besetzten Gebieten schon seit den Zeiten der Römer Brandy de Jerez muss in Fässern reifen, die vorher Sherry enthiel- erzeugten Wein, um ihn für medizinische und kosmetische Zwecke ten. Deshalb ist der Charakter zu zu brennen. Die Spanier erhielten einem erheblichen Teil den Sherrys genügend Einblick in diese Kunst, zu verdanken und hängt weithin um spätestens ab 1254, nach der davon ab, welche Art von Sherry Reconquista von Jerez, die Wei– Fino, Amontillado, Oloroso oder Pedro Ximènez – die Fässer mit ih- ne der Region mit Destillaten zu ren Aromen imprägnierte. Das Er- verstärken und auf diese Weise haltbar zu machen. Das war die gebnis sind Weinbrände, die sich Geburtsstunde des Sherrys. Den durch eine besondere Weichheit und Süße auszeichnen. In Andalu- Hinweis auf „aguardiente – Weinbrand“ findet sich jedoch erst viel sien beschreibt man das gerne so:

Brandy de Jerez – Wissenswertes auf einem Blick Zwei Gebiete in Spanien, davon eines international bedeutend: · Brandy de Jerez, in diesem Gebiet arbeitet die Mehrzahl der spanischen Brandyhersteller · Brandy de Penedès (Torres und Mascarò sind die bekanntesten Hersteller) Destillationsverfahren: · Alquitara – ein und zweifache Pot Still Destillation für Brandys mit Körper; es entstehen sehr feine und fruchtige Rohbrände mit lediglich 70 Vol.% Alkoholgehalt; sie enthalten besonders viele Aromastoffe; diese Qualität ist den Solera Gran Reservas vorbehalten · Holandas – Patent Still Destillation, für Brandys von mittlerem Körper · Destillados – Patent Still Destillation, bei welcher der Rohbrand bis zu 94,80 Vol.% Alkohol erreicht; diese Brandys sind neutraler und von schlanker Struktur Reifung: · Zunächst statische Reifung in 500 – 600 Liter fassenden Holzfässern, die vorher mindestens

vier Jahre lang Sherry enthalten haben · Anschließend dynamische Lagerung im Solera System Qualitäten von Brandy de Jerez: · Brandy de Jerez Solera – mindestens sechs Monate in Fässern gereift, altert aber meist 12 Monate · Solera Reserva – muss mindestens 12 Monate in Fässern reifen, altert aber meist 30 Monate · Solera Gran Reserva – muss mindestens drei Jahre in Fässern reifen, altert aber meist acht Jahre, oft 12 Jahre und länger Um „Brandy de Jerez“ herzustellen, muss folgendes beachtet werden: · Die Reifung muss innerhalb der Stadtgrenzen von Jerez de la Frontera, Sanluca de Barrameda und El Puerto de Santa Maria stattfinden · Traubensorten: Aìren oder Palomino · Reifung im Solera System vorgeschrieben · Natürliche Geschmacksverstärker und Holzessenzen sind im Jerez Gebiet ausdrücklich erlaubt


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Trinkgenuss-Empfehlung für edelste Brandys de Jerez später in einem Dokument aus dem Jahr 1580. Das erste Mal ist Brandy de Jerez 1874 auf den Markt gekommen.

Die Legende des spanischen Brandy Beltram Domecq erzählt die Legende: „Urgroßvater Pedro Domecq Loustau hatte einen Auftrag über 250.000 Liter ‚holandas‘, wie das Destillat damals hieß, von einem Holländer erhalten. Aus irgendwelchen Gründen konnte dieser die Menge schließlich nicht abnehmen und Domecq wusste nicht, was er damit anfangen sollte. In der Bodega de la Luz, die ihm gehörte und in der gerade Sherry-Fässer geleert worden waren, füllte er kurzentschlossen die ‚holandas‘ ein. Als er einige Jahre später danach sah, stellte er fest, dass sich die ‚holandas‘ in einen sehr geschmacksintensiven Weinbrand verwandelt hatten. So beschloss er im Jahr 1874 den Fundador Brandy zu lancieren. Das war die Geburtsstunde des spanischen Brandy.“ In den folgenden Dekaden zogen dann weitere Sherry-Firmen mit eigenen Brandys nach. Der in den Flaschen anfangs unter dem Namen „conac“ vermarktete Weinbrand verzeichnete sofort große Erfolge, was die Bodegas bald vor ernste Probleme stellte. Es mangelte an Grundwein, denn auch die Produktionskurve des Sherry stieg rapide, und die Kapazität der eigenen Palomino Trauben war erschöpft. Ein anderer Grundwein musste her und man wurde in der La Mancha fündig. Die Wahl war auf die Airèn Traube gefallen, Spaniens am meisten verbreitete Rebe. Bis heute wird der Handel mit dem daraus destillierten, wasserklaren Weinbrand über die Stadt Tomelloso im La Mancha Gebiet abgewickelt.

Solera Grand Reserva

Solera Grand Reserva

Solera Grand Reserva

Solera Grand Reserva

Carlos I 40 Vol.%

Lepanto 36 Vol.%

Hersteller: Bodegas Osborne Reifung in El Puerto de Santa Maria

Hersteller: Gonzales Byass Reifung in Jerez

Gran Duque d’Alba 40 Vol.%

Cardenal Mendoza 42 Vol.%

Hersteller: William & Humbert Reifung in Jerez

Hersteller: Sanchez Romate Reifung in Jerez

Der Carlos Primero ist ein Solera Gran Reserva von höchster Qualität. Die erlesenen Grundweine, die Sonne Andalusiens und die lange Lagerzeit von 12 Jahren im Eichenholzfass verleihen Carlos I seinen besonderen Geschmack. Bei der Lagerung greift man auf mit Amontillado imprägnierte Fässer zurück. Farbe: warmer Mahagoniton Geschmack: unverwechselbar, aromareich, voll und weich; Noten von Vanille, Muskatnuss und Mandeln

Ein hervorragender Brandy. Mit seinem Namen erinnert er an die berühmte Seeschlacht bei Lepanto im Jahre 1571. Dort besiegte die Heilige Liga die Flotte des Osmanischen Reichs und deren Vormachtstellung im Mittelmeer ging zu Ende. Für die Produktion werden ausschließlich Rohbrände verwendet, die streng kontrolliert und chargenweise destilliert werden. Anschließend beginnt der Reifungsprozess in neuen Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche. Bis zu zwei Jahre bleiben die jungen Destillate in diesen Fässern, dann werden sie in die Soleras gefüllt. Der Lepanto gilt als der trockenste unter den Grand Reservas, weil er ausschließlich in Fässern ausgebaut wird, die vorher den Fino von Tio Pepe enthalten haben. Farbe: dunkler Bernstein Geschmack: mild und mit einem fruchtigen Hauch; harmonisch und elegant; relativ trocken; durch seine Lagerzeit von 15 Jahren unverwechselbarer, feiner Geschmack

Der Gran Duque D’Alba kommt aus Jerez de la Frontera, Spaniens uraltem Kulturzentrum des Weinbaus und der Brennereikunst. Geprägt wird sein Charakter durch das einzigartige zwölfstufige Solera Verfahren. Ausgewählte Destillate durchwandern 12 Jahre lang die einzelnen Solera Stufen und reifen nach jahrhundertealter Tradition. Farbe: Mahagonifarben mit goldenen Tönen Geschmack: im Gaumen ist dieser Brandy sanft, zugleich aber vollmundig; Hauch von Vanille und langer, angenehmer Abgang

Cardenal Mendoza blickt auf eine lange Geschichte zurück. Im Jahr 1781 wurde das Sherry-Haus Sanchez Romate gegründet und im Jahr 1887 produzierte man dort den ersten Brandy. Es mussten aber noch ein paar Jahre vergehen, bis der Cardenal Mendoza unter seinem heutigen Namen auf dem Markt kam. Namensgeber für dieses hochwertige Destillat ist der Spanier Don Pedro Gonzales de Mendoza, ein Berater von Christoph Columbus. Cardinal Mendoza reift seine Brandys in Sherry-Fässern, die vorher mindestens vier Jahre lang Pedro Ximènez Sherrys verfeinert haben. Nach zwei Jahren statischer Reife kommt der Brandy für 15 Jahre in eine siebenstufige Solera aus Pedro Ximènez Fässern. Das verleiht ihm dann die süßen, raffinierten und orientalisch anmutenden Aromen. Farbe: dunkle Bernsteinfarbe Geschmack: sehr samtig, elegant und weich; von einer wunderbaren Süße und mit einem sehr lange anhaltenden und zarten Nachhall; einer der besten Brandys überhaupt

Lagerung ist entscheidend Die Rohbrände der unterschiedlichen Qualitäten Alquitara, Holanda und Destillados erreichen in Tanklastwägen die Brandy-Städte. Dort angekommen beginnt die sogenannte statische Lagerung. Die Brände werden in große Fässer zu 500 - 600 Liter gefüllt, die zuvor mindestens vier Jahre lang Sherrys enthalten haben. Das ist eine der Grundvoraussetzungen für die Herstellung von Brandy de Jerez. Viele Hersteller bevorzugen die mit Oloroso Dulce oder Pedro Ximènez getränkten Fässer, weil sie die Süße schätzen, die so in den Brandy gelangt. Je nach ge-

wünschter Qualität kommen die jungen Destillate anschließend in darauf abgestimmte Soleras. Die dynamische Lagerung beginnt. Wie die Sherrys so müssen auch die Brandys dieses spezielle System der Alterung durchlaufen, eine weitere entscheidende Bestimmung. Mit dem Solrera System gelingt es, den Charakter des jeweiligen Brandy von Abfüllung zu Abfüllung und von Jahr zu Jahr zu erhalten. Die Soleras stehen in den berühmten Kellerhallen der Region, welche ideale Reifebedingungen bieten – dank ihrer Höhe und der vom Atlantik wehenden Winde, die ungehindert durch die Fenster streichen.

Höchste Qualität: Solera Gran Reserva Die Spitze der Qualitätspyramide der Brandys de Jerez sind die Solera Grand Reservas, für deren Erzeugung keine Mühe gescheut wird. Schon bei der Solera Qualität, die 6 bis 12 Monate in den diversen Soleras altert, wird der Brandy aus bis zu 15 verschiedenen Anteilen komponiert. Von dieser großen Kunst profitieren auch die Solera Gran Reservas. Deren Anteile sind allerdings ungleich gereifter und komplexer. In den ersten beiden Jahren der statischen Reifung bevorzugt man im Jerez Gebiet bei Reserva Qualitäten oft neue Fässer aus amerikanischer Eiche. Anschließend wird das Destillat in die „solera“ eingeführt. Dabei reduziert man schon vorher den Alkoholgehalt auf 44 bis

40 Vol.%. Den größten Einfluss auf das zukünftige Geschmacksprofil des Solera Gran Reserva nehmen die für die Alterung benutzten SherryFässer. Hier greift man auf Fino, Amontillado oder Pedro-Ximènez-Fässer zurück. Legal, aber im Verborgenen wird zusätzlich mit Trockenfrüchten und Nüssen mazeriert, um dem jeweiligen Brandy noch mehr Komplexität zu verleihen. Jüngst zeichnen sich Entwicklungen ab, die der Tendenzen nach noch mehr Exklusivität und nach noch mehr handwerklicher Qualität Rechnung tragen. Es gibt erste Single-Cask-Abfüllungen oder Abfüllungen aus nur einer Solera, ohne Verschneiden, Färben oder Nachsüßen, ohne Klärung und Kältefiltration.


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Hendrick’s Gin

Neue Serie „Drinks“

Heering Cherry Likör

Dieser Artikel ist der Startschuss für eine neue Serie in den harpf nachrichten. In jeder Ausgabe wird ein Gastbetrieb einen klassischen Drink und dessen Geschichte vorstellen und die hochwertigen Zutaten beschreiben. Wir wollen damit die Qualität und das Können unserer Gastronomen unter Beweis stellen und den Leserinnen und Lesern die große Kunst der Herstellung von Drinks näher bringen. › Daniel Aichner beim Mixen des Singapore Sling

Legendärer Cocktail (1)

Der Glanz einer großen Zeit: Singapore Sling Ein legendärer Long Drink, kreiert in einem legendären Hotel. Der Südtiroler Barkeeper Daniel Aichner hat die Orginalrezeptur vor Ort in Singapur im Hotel Raffles erlernt und gibt sie hier exklusiv weiter – mit internationalen Spitzenspirituosen vom Getränkefachhandel harpf.

Singapore Sling ist ein klassischer Cocktail aus Gin, dem CherryKirschlikör und weiterer edler Zutaten. Er wurde gegen 1915 in der Long Bar des Raffles Hotels in Singapur vom Barkeeper Ngiam Tong Boon erfunden. Die Rezeptur ist einige Jahre später verloren gegangen und wurde anhand von Erinnerungen einiger Barmitarbeiter und anhand von gefundenen Notizzetteln wiederentdeckt. Das Raffles Hotel ist ein seit 1887 im Kolonialstil errichtetes Hotel in Singapur, das nach dem Gründer Singapurs, Sir Thomas Stamford Raffles, benannt ist. Es ist das Flaggschiff der Hotelkette Raffles International und bekannt für seine luxuriösen Unterkünfte und Restaurants. Die Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts brachte das Hotel in eine finanzielle Schieflage und 1931 ging es in Konkurs. 1933 erfolgte der Neustart mit der Gründung einer Aktiengesellschaft. Das Hotel überstand den Zweiten Weltkrieg und die japanische Besatzung unbeschadet, obwohl es gegen Ende des Krieges als Durchgangslager

für Kriegsgefangene diente. 1987 erkläre die Regierung von Singapur das Raffles Hotel zum Nationaldenkmal. 1989 wurde es für umfangreiche Renovierungsarbeiten geschlossen. Am 16. September 1991 ist das Hotel in altem Glanz wiedereröff net worden.

Singapore Sling Die von Barkeeper Daniel Aichner im Raffles Hotel in Singapur erlernte und originale Rezeptur für den Singapore Sling: > 1 cl Grenadine > 2 cl Lime Juice > 10 cl Ananassaft > 1 cl Bols Triple Sec > 2 cl Cherry Heering > 4 cl Gin Hendrick’s > 1 dash Bitter Angostura > 1 dash Bènèdictine Dom Likör Glas: harpf London Beverage Long Drink Glas à 36 cl Zubereitung: Die Zutaten ohne Bènèdictine Likör mit Eiswürfeln im Shaker schütteln und auf Eiswürfeln in das harpf Long Drink Glas abgießen. Einige Tropfen Bènèdictine dazu. Mit einer Ananasscheibe und frischen Minzeblättern dekorieren.

Dänemark hat mit seinem feinsten Likör, dem Heering Cherry schon seit weit über 100 Jahren einen Likörklassiker auf den Weltmärkten. Diese wohl älteste Kirschlikörmarke wird in über 140 Länder der Erde exportiert und bis heute in so gut wie unveränderter Rezeptur angeboten. Die Geschichte: Am 1. Dezember 1818 eröffnete ein junger Mann mit dem Namen Peter Heering in Kopenhagen einen Kaufmannsladen. Unter anderem verkaufte er einen selbst hergestellten Kirschlikör, der sich durch seinen natürlichen Kirschgeschmack auszeichnete. Die Rezeptur hatte er von seinem Lehrmeister bekommen. Die Zahl der Kunden wuchs ständig und bald war Heering Cherry eine feste Größe unter den Likören der damaligen Zeit. Unzählige Goldund Erste-Klasse-Medaillen, die heute noch das Etikett des Likörs zieren, bestätigen die außergewöhnliche Qualität. 1876 wurde die Firma zum königlichen Hoflieferanten ernannt. Die Herstellung: Die Basis des Heering Cherry sind die kleinen dunklen Stevns Kirschen. Diese werden auf speziellen Plantagen um die Ortschaft Dalby auf der Insel Seeland angebaut. Dort sorgen kalkhaltige Böden für optimale Wachstumsbedingungen. Die lange Reifezeit in der Region macht sie besonders fruchtig und aromatisch. Die Kirschen werden im August geerntet und zusammen mit den Steinen gepresst, was dem Likör die charakteristische Mandelnote gibt. Die Rohmasse wird mit Alkohol angesetzt und geschmacklich durch eine ebenso erlesene wie geheime Gewürzmischung verfeinert. Der aufwändigen Mazeration folgen die Fertigstellung des Likörs und eine dreijährige Reifezeit in Eichenholzfässern. Nach dieser Zeit hat der Likör seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter entwickelt.

Der Traditionsbrand aus England wird fünfmal destilliert – „for purity and smoothness“, wie man mit unvergleichlichem Understatement versichert – und mit elf ausgesuchten Aromaten versetzt. Unter anderem mit Rosenblätter und Gurken, die erst den echten British Style in die Flasche bringen. Der Fassausbau am Produktionsstandort Ayrshire in Schottland tut ein übriges. Nachdem vor drei Jahren das Image zusätzlich mit einer neuen Verpackung aufgefrischt wurde, ist Hendrick’s Gin auf dem Weg zur Kultmarke.

Bènèdictine Dom Klassische Rezepte überdauern die Zeit. Dies gilt auch für Spirituosen, insbesondere für Likörspezialitäten. Oft waren die kräuterkundigen Mönche der Klöster an der Entwicklung beteiligt. So auch bei Bènèdictine Dom, dem berühmten Kräuterlikör aus der Normandie. DOM steht für „deo optimo maximo“. Die Geschichte: Unter den Mönchen des im Jahr 958 gegründeten Benediktinerklosters Fècamp in der Normadie lebte im 16. Jahrhundert einer, von dessen Arbeit wir noch heute profitieren. Bruder Bernardo Vincelli bereitete im Jahr 1510 als Erster ein Elixir, dessen Rezeptur einem heute weltbekannten köstlichen Likör zugrunde liegt; dem Liqueur Bènèdictine. Aus 27 ausgewählten Kräutern braute er sein Gemisch, dem wohltuende Wirkung nachgesagt wurde. Die Herstellung beginnt mit dem Zuordnen verschiedener in Art und Aroma zueinander passender Kräuter. Es entstehen fünf verschiedene Mischungen. Vier von ihnen werden destilliert. Die fünfte, aus Früchten und Fruchtschalen besteht, wird mazeriert. Die fünf Grundsubstanzen lagern anschließend drei Monate in Eichenholzfässern. Nach dem Vermischen gibt es eine weitere Lagerzeit von acht Monaten. Dann werden in einem bestimmten Verhältnis Wasser, Alkohol, Sirup, Honig, Karamell und Safran zugegeben. Abschließend kommt der Bènèdictine Dom für weitere drei Monate in Fässern zu Ruhe.


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Russian Imperia Wodka St. Petersburg

Herkunft: St. Petersburg, Russland

Wodka Gimlet Russischer Trinkspruch: Auf die schönen Frauen!

Modernste Produktionsstätte der Welt Hersteller: Russian Standard Farbe: Kristallklar Geschmack: Samtig weich, äußerst rein und intensiv Abgang: Ultralang

2 cl Mister Mix Lime Sirup 4 cl Wodka Imperia Glas: spitz zulaufendes Manhatten Cocktail Glas à 23 cl Im Rührglas mit viel Eiswürfeln gut verrühren. Eine Limettenscheibe dazugeben. Das Verhältnis Lime Sirup und Wodka kann man nach Geschmack verändern. Dieser Drink gehört zur Gruppe der Dry Cocktails. Der klassische trockene Cocktail ist ein Short Drink, das heißt vom Volumen her knapp bemessen. Er besteht meist nur aus wenigen Zutaten. Dry Cocktails sind klassische Bargetränke und werden als Before Dinner Drinks bevorzugt.

Russian Standard ist ein Unternehmen mit Sitz in Sankt Petersburg, welches unter gleichem Namen verschiedene Wodka-Marken produziert und vertreibt. Die neu aufgestellte Distille in St. Petersburg gilt als modernste weltweit und es kommen die ausgeklügeltsten Techniken der Destillation zur Anwendung.

1998 gründete der Oligarch Rustam Tariko in Sankt Petersburg den Wodka-Hersteller Russian Standard. Das „Originalrezept“ für seinen Wodka soll der russische Wissenschaftler Dmitri Iwanowitsch Mendelejew entdeckt haben, der das Periodensystem der chemischen Elemente mit erfunden hat. Sicher ist, dass Mendelejew um 1880 die Maßeinheit Gramm für Wodka eingeführt hat, denn

Russian Standard Imperia Premium Wodka steht in der Liste der weltbesten Wodkas in den obersten Reihen.

100 Gramm fasst die „Stopka“, das traditionelle russische Wodkaglas. Ob das Originalrezept nur eine Legende oder historisch belegbar ist, Tariko machte Russian Standard jüngst mit 67 Prozent Marktanteil zum Marktführer im Premiumsegment in Russland und will nun nach den deutschsprachigen Ländern auch die USA und Italien als Markt erobern. Rustam Tariko kaufte für 2,2 Mio. Euro die Domain „www. vodka.com“ von einem Unbekannten. Er bezahlte damit eine der zu diesem Zeitpunkt weltweit höchsten bekannten Summen für eine Internet-Domain. Beruhend auf den Erkenntnissen des Wissenschaftlers Dimitri I. Mendeleev wird der Imperia achtfach auf 96,30 Vol.% destilliert und filtriert. Zusätzlich wird er noch mit einer zweifachen Kristallquarz-Filtration veredelt. Darüber hinaus wird zur Herstellung ausschließlich Wasser von tief

gelegenen Quellen, welche den Lagoda See im Norden von Sankt Petersburg speisen, gewonnen. Wasser von der oberen Newa gilt in Russland schon seit jeher als eines der weichsten und idealsten Wässer zur Herstellung des russischen Nationalgetränks. Der wertvolle Winterweizen wächst in der Russischen Steppe von Belgorodsky Oblast. Das Steppenklima und die fetten und dunklen Böden lassen das Getreide langsam wachsen, was dazu führt, dass der Weizen reich an Proteinen ist. Der Wodka Imperia bewahrt den traditionellen Geschmack seines russischen Ursprungs, den typischen Geschmack nach russischem Brot. Man braucht nur die besten Restaurants in Moskau und St. Petersburg zu besuchen, um zu erfahren, dass der Imperial für die Russen der beste Wodka ist, der jemals produziert wurde. Der Imperia von Russian Standard ist für Menschen, die sich nur mit dem Besten zufrieden geben.

Moscow Mule

1-2 Limetten (ja nach Saftgehalt) 6 cl Wodka Imperia 18 cl Schweppes Ginger Ale Glas: harpf London Beverage Long Drink Glas à 36 cl Ein Long Drink Glas zur Hälfte mit Eiswürfeln füllen. Die Limetten vierteln, den Saft in das Glas pressen und einige der Limettenviertel dazugeben. Den Wodka dazugießen, mit Ginger Ale auffüllen und eine dünne Gurkenschale dazugeben. Dieser Drink gehört zur Gruppe der Fancy Drinks. Fancy bedeutet Phantasie.


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Feste und Unterhaltung – ein Rückblick

Trinkgenuss pur im Sommer Traditionelle Festkultur herrscht in Südtirol das ganze Jahr über – Winter wie Sommer. Wir blicken zurück auf ein paar besonders gelungene Feste des vergangenen Sommers, die harpf mit bestem Trinkgenuss mitgestaltet hat.

Anfang August 2010 fand das vierte Feldthurner Almjuchizerfest auf der wunderschön gelegenen Feldthurner Alm statt. Sechs Vereine aus dem Gemeindegebiet schmückten liebevoll ebenso viele Almhütten, Musik spielte auf und es gab typische Eisacktaler Almspezialitäten. Auf einem ausgeschilderten, dreistündigen Rundgang konnte man von Hütte zu Hütte wandern und sich köstlich unterhalten. In der „GlangerFranz“-Schupfe servierte die Freiwillige Feuerwehr von Schnauders die herrlichen Biere von harpf. Das AuerBräu Hell und die Maxlrainer Leo Weiße frisch vom Fass gezapft waren nach dem Rundgang für viele Teilnehmer der wohlverdiente Höhepunkt des Tages. Die Musikkapelle Stilfes feierte im August 2010 beim Musikpa-

villon ihr 190-jähriges Bestehen. Zahlreiche Einheimische wie Gäste machten der Musikkapelle ihre Aufwartung. Das gesamte Dorf freute sich und war stolz auf ihre traditionsreiche Musikkapelle. Das Pragser Dorffest hat nach einigen Jahren der Unterbrechung wieder stattgefunden. Im wunderschönen historischen Dorfkern von Schmieden boten fünf Vereine in toll aufgebauten Festständen kulinarische Köstlichkeiten. Es gab Livemusik und am Samstagabend überraschte die Freiwillige Feuerwehr Prags die Gäste mit prächtigen Wasserspielen. Für besten Trinkgenuss war durch den Ausschank der köstlichen und hochwertigen Biere von harpf gesorgt, die natürlich nach dem Reinheitsgebot gebraut werden!

Feldthurner Almjuchizerfest


Musikkapelle Stilfes Jubiläum

Pragser Dorffest

Dolomiti Superbike 2010/2011

harpf ist Getränkepartner Der Dolomiti Superbike Marathon ist eine der wichtigsten und interessantesten Sportveranstaltungen im Südtiroler Sommer mit einer Strahlkraft weit über das Pustertal hinaus. Für besten Trinkgenuss sorgt der Getränkefachhandel harpf mit seinen hochwertigen Getränken.

› Mit dabei: Skistar Christoph Innerhofer

Die Mountainbike Rennen mit Start und Ziel in Niederdorf werden jedes Jahr vom Organisationskomitee um OK-Chef und Bürgermeister Kurt Ploner gut und professionell organisiert. Mit über 3.500 sportlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist das Rennen ein Vorzeige-Sport-Event für Südtirol. Vielen Bikern gilt der Wettkampf als das schwerste Rennen in den Dolomiten über-

haupt: mit seinen zwei Strecken zu je 56,90 und 119,90 km, und den 1.688 bzw. 3.822 Höhenmetern, die es je nach Route zu überwinden gilt. Drei Tage lang wird das ganze Dorf mit einbezogen und es herrscht Festbetrieb. Bei der 16. Auflage im Juli 2010 war harpf zum ersten Mal als Getränkepartner mit dabei. Diese erfolgreiche Partnerschaft wird auch 2011 fortgesetzt.

› Sportlicher Wettkampf beim Zieleinflauf in Niederdorf

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Biathlon Weltcup Antholz 2011

Wintersport der Extraklasse Es ist die unumstritten beliebteste Sportveranstaltung Südtirols: Zehntausende Zuschauer fieberten an vier Wettkampftagen Ende Jänner mit den Biathleten mit. Mit dabei war wiederum harpf als bewährter Getränkepartner mit bestem Veranstaltungsservice und hervorragendem Trinkgenuss.

Die Fakten sprechen für sich: 75.000 Besucher; 120 Journalisten, die in die ganze Welt berichten; unzählige Fernsehkameras, welche die wunderschönen Winterbilder von Antholz um den Globus in die Haushalte bringen; und vor allem Sport auf Weltniveau. Das Besondere an Antholz aber ist die ausgelassene fröhliche Stimmung mit vielen gut gelaunten Menschen. Der 41. Internationale Biathlon Wettkampf in Antholz war auch heuer die erfolgreichste, attraktivste, publikumswirksamste und für die Bewerbung Südtirols wichtigste Veranstaltung.

Antholzer Meisterleistungen Das Team um OK-Chef Gottlieb Taschler hatte mit seinen hunderten Helfern aus dem ganzen Pustertal wiederum eine Meisterleistung vollbracht: Sportler, Medien und Gäste fanden beste Bedingungen vor. Neu war diesmal im zweistöckigen VIP-Zelt die Betreuung der Gäste durch 80 Schüler der Hotelfachschule Bruneck, welche ihren Leistungsnachweis vor einem internationalen Publi-

› Antholz: Sport auf Weltniveau, ausgelassene Stimmung und bester Biergenuss

kum erbrachten. Berufsschul-Direktor Siegfried Steinmair und die Service-Fachgruppen-Leiter Toni Holzer und Konrad Gartner hatten die Schüler sehr gewissenhaft darauf vorbereitet und zeigten sich äußerst engagiert. Garanten

für das hervorragende Gelingen und die Zufriedenheit der Gäste waren natürlich auch die Kochkunst von Chris Oberhammer vom Restaurant Tilia in Toblach und die Koordination durch Annemarie Messner und Michael

Seibstock. Auch heuer war harpf wieder Exklusivpartner für die Belieferung mit Getränken und somit für die Versorgung der abertausend Gäste. Bierzapfanlagen und Maschinen für Heißgetränke wurden dabei von harpf

gestellt und während des Welcups in Anholz von den harpf-Schanktechnikern direkt vor Ort betreut. Für echten Trinkgenuss wurden das strikt nach dem Reinheitsgebot gebraute AuerBräu Hell und Erdinger Weißbier serviert.

Erdinger Alkoholfrei

Rubbel-Gewinnspiel mit Lukas Hofer Der junge Biathlet Lukas Hofer aus Montal bestreitet auch in seiner zweiten Saison den Biathlon Weltcup im hochkarätigen Alkoholfrei Kader von Erdinger. Für sein Heimrennen in Antholz hat man sich bei Erdinger etwas Besonderes einfallen lassen: Der junge Sportler wird mit einer Rubbellos-Aktion in den Gaststätten des Tals unterstützt.

Und so geht die Rubbellos-Aktion: Beim Trinken von einem Glas Erdinger Alkoholfrei bekommt der Gast ein Rubellos mit drei verschiedenen Gewinnchancen. Zu gewinnen gibt es ein personalisiertes Erdinger Alkoholfrei Glas mit einem Abbild von Lukas Hofer oder eine Erdinger Alkoholfrei Schildmütze oder aber ein Erdinger Alkoholfrei Schlüsselband. Zum Alkoholfrei Kader von Er-

dinger gehören sieben Biathleten, darunter der dreifache O l y mp i a s i e g e r Michael Greis und die dreifache Welmeisterin und zweifache Weltcupgewinnerin Magdalena Neuner. Lukas Hofer wurde als einziger Athlet, der nicht aus Deutschland kommt, in den

hochkarätigen Kader aufgenommen. Der Juniorendop pelweltmeister konnte in der laufenden Saison bereits durch mehrere Top-10-Plazierungen von sich reden machen und platzierte sich in Antholz beim Staffelwettbewerb sensationell an der zweiten Stelle.


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› Ballonglühen vor dem Grand Hotel Toblach als Einstimmung zum Balloon Ball

Balloonfestival Toblach 2011

In den Himmel entschweben Mitte Jänner fand in Toblach das neunte Dolomiti Balloonfestival statt. Bei der hochkarätigen Veranstaltung mit europäischer Beteiligung war harpf das erste Mal als Partner mit dabei.

Das neuntägige Festival zog heuer 28 Mannschaften aus elf europäischen Ländern an, die bei sieben verschiedenen Wettbewerben an den Start gingen. Eröffnet wur-

de die Veranstaltung mit einem abendlichen Ballonglühen, bei welchem Modellballons im Takt der Musik vor dem Grand Hotel Toblach zum Leuchten gebracht

wurden. Diesem beeindruckenden Spektakel folgte ein großer Balloon Ball in den Räumlichkeiten des Grand Hotels, bei welchem harpf als Getränkepartner mit dabei war. Während der Woche wurde eine Seminarreihe mit internationalen Experten zu Themen der Ballonfahrt abgehalten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm gab es auch für Kinder mit Drachenbauen und Drachensteigen. Interessierte Gäste konnten bei Ballonfahrten in die Lüfte entschweben und sich in die Geheimnisse der Ballonfahrt einweihen lassen. Sehr beliebt sind die Fahrten bei Morgendämmerung. Der unumstrittene Höhepunkt ist jedoch die Dolomitenüberquerung mit Ziel Venedig.


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Neue Homepage www.harpf.it

Information und Service im Mittelpunkt Der Getränkefachhandel harpf verfügt nun über eine neue, informative Webseite, ganz im neuen harpf-Design gestaltet.

Ziel von harpf war es, auch im weltweiten Netz mit einer interessanten Visitenkarte des spezialisierten Getränkefachhandels präsent zu sein. Neben dem Facebook-Auftritt, bei dem das aktuelle Geschehen und die Interaktivität im Mittelpunkt steht, geht es bei der Webseite vor allem um Informationen und Service. Neben einem Portrait des traditionellen Familienunternehmens, das seit 1919 besteht, gibt es viel Informatives über die besonderen Dienstleistungen für Kunden aus der Gastronomie, für Festveranstalter,

Vereine und Firmen. Viel Wissenswertes erfährt man auch über die Qualitätsprodukte und Serviceartikel von harpf. Eine Fotogalerie zu den Partnerveranstaltungen von harpf, viele Neuigkeiten und ein Archiv mit allen Ausgaben der harpf-Nachrichten runden das Angebot der neuen Webseite ab. Hören Sie hinein: Auf der Homepage findet sich auch die neue Kennmelodie von harpf, die eigens komponiert wurde und die nun auch bei Radiospots und Telefonschleife unverkennbar immer mit dabei sein wird!

An die Leserinnen und Leser

Jeder von uns ist Botschafter unseres Landes

› Lukas Harpf

Sie alle prägen das positive Bild von Südtirol in der Welt und bei den vielen Gästen, die unser Land besuchen: die erst kürzlich stattgefundenen, hochkarätigen Veranstaltungen wie der Biathlon Weltcup in Antholz und das Balloonfestival in Toblach, die Kellerei Terlan mit ihren hervorragenden Weinen, die vielen Sommerfeste auf Almen, in Dörfern und Städten und die tollen Sommersportveranstaltungen wie etwa das Dolomiti Superbike

Rennen in Niederdorf. Dies sind nur einige Beispiele, über die wir in dieser Ausgabe der harpf nachrichten berichten. Täglich sind es dann vor allem unsere Gastronomen, die mit ihren Mitarbeitern unermüdlich im Einsatz sind, um unseren Gästen beste Gastfreundschaft zu bieten. Und viele weitere Südtiroler prägen unser Image bei den Menschen, die in unserem schönen Land Erholung suchen – von den Verkäufern in den Geschäften, den Skilehrern, den Berg- und Wanderführern bis hin zu den Mitarbeitern unserer öffentlichen Verkehrsinfrastrukturen. Aber nicht nur jene, die unmittelbar von unseren Gästen leben, nein, alle Südtiroler, die den Touristen täglich hilfsbereit und freundlich begegnen, leisten ihren Beitrag zu unser aller Wohlergehen. In einer Zeit, in der die ganze Welt bereist werden kann, sucht der Gast vor allem das Besondere. Südtirol punktet durch seine

Symbiose von alpin und mediterran, von Kultur und Natur, von Spontaneität und Verlässlichkeit. Die Einzigartigkeit, die aber unser Land von anderen Gegenden besonders angenehm unterscheidet, ist unsere natürliche Gastfreundschaft. Diese wird von den Menschen, die uns besuchen auch immer wieder hervorgehoben und sie ist deshalb ein entscheidender Mehrwert, den es zu erhalten und zu pflegen gilt.

Der Tourismus ist der Wirtschaftsmotor Südtirols. Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Südtirol und verfügt in unserer Gesellschaft zu Recht über einen hohen Stellenwert. Viele Menschen finden durch den Fremdenverkehr interessante und zukunftsträchtige Aufgaben, die ein gutes Auskommen garantieren. Besonde-

re Bedeutung hat das Gästeaufkommen aber auch für andere Wirtschaftszweige, wie z.B. den Handel, das Handwerk, die Bauwirtschaft, die Weinwirtschaft und die Landwirtschaft. Nur eine positive Grundeinstellung aller zum Tourismus ist Nährboden und Garant zugleich, um das Wohlergehen der Südtiroler zu sichern. Dabei müssen aber auch kritische Töne und eine gesellschaftliche Diskussion über den richtigen Weg möglich sein. Es gilt den Tourismus auch künftig optimal zu nutzen, da er für Südtirol, wegen seiner gebirgigen Lage abseits der großen Wirtschaftsräume, wahrscheinlich die einzige, echte Wachstumsmöglichkeit bietet. Das im Tourismus bisher Geleistete kann sich sehen lassen und wir haben daher allen Grund, den Menschen, die direkt im Gastgewerbe arbeiten, aber auch der gesamten Bevölkerung für ihr Engagement und ihre Herzlich-

keit unsere Bewunderung auszusprechen.

Unsere Gastlichkeit ist das Herz Südtirols. Auch wir als spezialisierter Getränkefachhandel wollen täglich mit unserem Einsatz einen Beitrag leisten, um die Gastronomie im Land bestmöglich zu unterstützen und um den Wirtschaftsmotor Tourismus weiter anzukurbeln. Wir arbeiten jeden Tag mit hervorragenden Mitarbeitern für Qualität und besten Service. Wir alle schaffen mit vereinten Kräften für das Wohl unserer Kunden und „Für mehr Trinkgenuss“.

lukas harpf

Harpf - Getränkefachhandel & Direktverkauf - Nordring 15 - Bruneck - Tel. 0474 55 22 84 - E-Mail f.harpf@harpf.it Impressum - harpf nachrichten Nr. 10 Winter 2011, Jahrgang 5, erscheint dreimonatlich Herausgeber und Eigentümer F. Harpf & Co. GmbH, Nordring 15, Bruneck Eintragung Landesgericht Bozen vom 24.07.2007, Nr. 13 Presserechtlich verantwortlich Harald Plieger Fotos ©Südtirolfoto Othmar Seehauser/succus, ©Matteo Groppo/ succus., ©Shutterstock Konzept/Layout/Texte succus. Kommunikation GmbH Druckerei Athesia Bozen, gedruckt am 28.01.2011

Die Verabreichung und der Verkauf von alkoholischen Getränken an Minderjährige unter 16 Jahren und an Personen, die offensichtlich betrunken sind, sind verboten. LG Nr. 3 vom 18/05/2006


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