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Die Zeitung der F. Harpf & Co.
Destillat aus 86 Kräutern
Campari
die leuchtend rote Leidenschaft
› Märchenhafter Campari in den Händen von Rotkäppchen.
Der strahlend hellrot leuchtende Campari steht für Leidenschaft, für Genuss, für Emotion. Campari ist eine Geschichte die vor langem begonnen hat und die von Frauen, nein von den schönsten Frauen, geprägt ist. War es im Vorjahr Salma Hayek, die uns im Handumdrehen verführt hat, mit Lippen so leuchtend rot wie der Bitter selbst, so wird die amerikanisch-kubanische Schönheit Eva Mendes heuer ebenfalls ein leichtes Spiel haben. In der aktuellen Campari-Kampagne hat der Starfotograf Marino Parisotto die
makellose Schönheit in Szene gesetzt. Unter dem Titel „Campari Tales“ interpretiert sie mit Anmut zwölf international bekannte Märchen in einzigartiger Campari-Manier. Und einmal mehr trifft in den „Campari Tales“ weibliche Sinnlichkeit auf rote Leidenschaft.
Tradition und Kultur Campari selbst ist Mittelpunkt einer märchenhaften Erfolgsgeschichte. Fast 150 Jahre sind seit dem ersten Schluck im eleganten Cafe „Campari“, auf der Piazza del Duomo in Mailand vergangen, in denen sich bedeutende Künstler wie Giacosa, Puccini, Boito oder Tallone die Klinke in Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2
Mix-Tipp:
Mix-Tipp:
Americano – Aperitif
Negroni - Aperitif
3 cl Campari Bitter 3 cl Vermouth Martini Rosso Schweppes Soda Water
2 2 2
Den Campari und den Vermouth mit Eiswürfeln in ein Harpf London Beverage Long Drink Glas 36 cl geben. Gut verrühren, mit einer Orangenschale abspritzen und diese dazugeben. Sodawasser dazu separat servieren.
cl Campari Bitter cl Vermouth Martini Rosso cl Gin Gordon’s Schweppes Soda Water
Campari, Vermouth und den Gin mit Eiswürfeln in ein Harpf London Beverage Long Drink Glas 36 cl geben. Gut verrühren, mit einer Orangenscheibe abspritzen und diese dazugeben. Sodawasser dazu separat servieren.
Mix-Tipp:
Mix-Tipp:
Mix-Tipp:
Tropic Campari Long Drink
Camparino/ Champagner Drink
Campari Orange Aperitif
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2 2 4 3
4 cl Bitter Campari Orangensaft
2
cl Campari Bitter cl Gin Gordon’s cl Grand Manier Liquer cl Orangensaft Schweppes Lemon
Die Zutaten – ohne Schweppes Lemon – mit Eiwürfeln im Shaker kräftig schütteln und auf einige Eiswürfel abgießen. Mit kaltem Schweppes Lemon auffüllen und leicht umrühren. Mit einem Fruchtspieß und einem Minzezweig garnieren.
cl Bitter Campari cl Vermouth Noilly Prat Extra Dry Tropfen Bitter Angostura Tropfen Monin Vanille Sirup Champagner
Eiswürfel in ein Harpf London Beverage Long Drink 36 cl Glas geben. Bitter Angostura, Vermouth, Bitter Campari hinzufügen. Mit Champagner auffüllen, umrühren. Den Monin Vanille Sirup dazugeben.
In ein Harpf London Beverage Long Drink Glas 36 cl einige Eiswürfel geben und den Campari dazugießen. Mit Orangensaft auffüllen. Eine halbe Orangenscheibe in den Drink geben.
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› Campari gibt‘s auch bei Alice im Wunderland.
die Hand gaben. Gaspare Campari war nicht nur Besitzer des legendären Lokals der Mailänder Barszene, er hat das bitter-süße, rubinrote Destillat aus 86 Kräutern, Früchten und Gewürzen namens Campari auch erfunden. Davide, sein Sohn, erkannte das Potenzial von Markenname und Produkt. Er engagierte bekannte Künstler für die Gestaltung der Werbeplakate, später waren es namhafte Designer wie Bruno Munari, die den Campari-Siegeszug in inzwischen mehr als 190 Länder begleiteten und die Einzigartigkeit des Getränks unterstrichen.
Vielfalt pur: vom Aperitif zum Longdrink Zum Aperitif passt das gesamte Spektrum der faszinierenden Campari Aperitifs, Klassiker wie Americano oder Negroni oder aber den Tropic Campari, den Camparino oder den Campari Orange. Immer richtig liegen Gastronomen mit Campari Soda, dem wohl bekanntesten Campari Long Drink, der zugleich auch ein gutes Beispiel für die typisch italienische Harmonie von Flaschenform und Inhalt darstellt. Die von Fortunato Depero in den 30-er Jahren entworfene, konische Campari-
Soda Flasche verkörpert puristisches italienisches Design in Vollendung.
Eine starke Marke Die Gruppe Campari zählt heute zu den weltweit bedeutendsten Unternehmen im Spirituosensektor, ist auf über 190 Märkten vertreten – mit einer führenden Position im italienischen und brasilianischen Markt und einer starken Präsenz in den USA, Deutschland und der Schweiz. Die Gruppe besitzt ein umfangreiches Portfolio, das drei Segmente umfasst: Spirituosen, Weine und alkoholfreie Ge-
tränke. Das Spirituosen-Portfolio der Campari-Gruppe setzt sich zusammen aus starken internationalen Marken wie Campari, SKYY Vodka und Cynar und führenden lokalen Marken wie Aperol, Campari Soda, Glen Grant, Old Smuggler, Ouzo 12, Zedda Piras und Cabo Wabo sowie den brasilianischen Marken Dreher, Old Eight, Drury‘s. Das Wein-Segment besteht aus dem weltweit bekannten Cinzano, Liebfraumilch, Mondoro, Riccadonna, Sella & Mosca und Teruzzi & Puthod. Das alkoholfreie Portfolio umfasst Marken wie Crodino, Lemonsoda
und dessen Line Extensions, die im italienischen Markt eine dominierende Marktposition besitzen. Die Gruppe beschäftigt über 1.500 Mitarbeiter.
Mix-Tipp: Campari Shakerato Aperitif 5 cl Campari Bitter Mit einigen Eiswürfeln im Shaker gut schütteln und durch das Barsieb in ein kleines Stielglas abgießen.
Präsidentin der Sommeliervereinigung Christine Mayr
„Südtirol ist das älteste Weinland im deutschen Sprachraum“ Weinexpertin Christine Mayr ist eher zufällig zum Wein gekommen – ihm aber seit langem treu. Im Interview plädiert sie dafür, auf Qualität und Know How zu setzen und die Servicemitarbeiter der Gastronomie dahingehend auszubilden. Der Gast von heute verlange dies.
Frau Mayr, wie sind Sie zum Wein gekommen? Christine Mayr: Es war reiner Zufall. Vor rund zehn Jahren war ich in Frankreich in einem guten Restaurant zu Gast und habe leider vom Wein, der uns dort angeboten wurde, relativ wenig verstanden. Als ich wieder zurück in Südtirol war, habe ich mir vorgenommen, dies zu ändern. Welche Ausbildung haben Sie hinter sich? Christine Mayr: Ich habe drei Sommelierkurse besucht und die Ausbildung zum Berufssommelier in Florenz bestanden. Von 2000 bis 2002 war ich an der Weinakademie in Rust im Burgenland, eine der besten und bekanntesten Ausbildungsstätten. Und dann habe ich noch alle Seminare besucht und Prüfungen abgelegt, die für den Unterricht und als Ausbilderin in diesem Bereich notwendig sind. Meine Haupttätigkeit ist heute die Referententätigkeit. Seit wann sind Sie Präsidentin der Sommeliervereinigung und welche Ziele verfolgen Sie? Christine Mayr: Ich bekleide dieses Amt seit 2002. Es ist nun mein zweites Mandat, da eine Amtszeit vier Jahre dauert. Die Sommeliervereinigung hat als wichtigste Aufgabe die Aus- und Weiterbildung sowie die Förderung des Interesses am Wein. Wir vermitteln Kenntnisse und sind Bindeglied zwischen Produzenten und Konsumenten. Wir haben hart daran gearbeitet, um vom Weinsektor – den Produzenten und Weinverbänden – ernst genommen zu werden. Als Partner der Weinwirtschaft wollen wir den Konsumenten den Wein näher bringen und unser Wissen weiter geben. Welche Rolle spielt die Gastronomie heute in Sachen Weinvermarktung in Südtirol? Christine Mayr: Ihr kommt eine Schlüsselrolle zu. Man muss wissen, dass 50 Prozent des in Südtirol produzierten Weines im eigenen Land bleibt und ein Großteil davon eben von unseren Gastwirten und in den Hotels verkauft und den Gästen angepriesen wird. Und
auch für die Positionierung Südtirols als Genussland bei der Bewerbung unseres Landes in den Tourismusmärkten spielt der Wein eine wichtige Rolle: Er steht für Emotion und Genuss, für die Kultur, Tradition und die Einzigartigkeit Südtirols. Wie sieht es um die Ausbildung der Südtiroler Servicefachkräfte in diesem Bereich aus? Christine Mayr: Ich würde sagen durchwachsen. Es gibt einige Top-Betriebe, viel kann aber noch verbessert werden. Was sich heute natürlich geändert hat, ist dass Kunde und Gast mehr Wissen haben und die Anforderungen an die Gastronomie ständig größer werden. War in den 60er und 70er Jahren die Menge wichtig, wird heute Qualität verlangt. Wichtig ist es deshalb in die Servicemitarbeiter, in deren Ausbildung zu investieren um die Produkte entsprechend erklären und vermitteln zu können. In der Ausbildung tut sich zwar viel, zu viele Betriebe leiden aber noch unter Schwankungen in der Servicequalität. Was viele nicht wissen: Wir sind das älteste Weinland im deutschen Sprachraum, was auf die Raeter zurückgeht, also noch vor den Römern. „Wer sich mit Wein befasst, hat einen viel bewussteren Umgang mit Alkohol.“ Wie stehen junge Leute zum Wein? Christine Mayr: Wir haben heute viele junge Leute in den Kursen, viele Servicemitarbeiter, aber auch viele junge Gastwirte und Hoteliers. Dies ist gut, um Wissen und Know How in Südtirol breit aufzubauen. Junge Menschen, die sich mit Alkohol auf diese Art und Weise befassen, haben einen viel bewussteren Umgang damit. Im Grunde ist es Vorbeugen gegen Missbrauch. Wird in Südtirol genug für den Wein getan? Christine Mayr: Südtirol ist ein sehr kleines Land und wir haben eine begrenzte Menge an Wein aus dem eigenen Land zur Verfügung. Es wäre sicher oft gut, wenn sich die drei verschiedenen Verbände - der Verband
„Wein steht für Emotion und Genuss, für die Kultur, Tradition und die Einzigartigkeit Südtirols“, erklärt Christine Mayr der Kellereigenossenschaften, die Freien Weingüter und die Freien Weinbauern - untereinander noch besser abstimmen und somit ihre Interessen bündeln würden. Ein Problem ist nämlich die zu große Vielfalt in der Produktion, was für eine effiziente Vermarktung schwierig ist: Südtirol produziert heute jährlich 350.000 Hektoliter Wein aus 17 zugelassenen Rebsorten. Für die Gastronomie und den Fachhandel bedeutet dies ein sehr breites Sortiment auf Lager haben zu müssen. Die Menge der jeweils verfügbaren Weine ist oft sehr gering und somit schnell ausverkauft. Das führt dann gerade im Winter in den Skihochburgen dazu, dass einige besonders hochwertige Produkte den Gästen dort nicht mehr zur Verfügung stehen. Weniger Vielfalt wäre hier oft mehr. Man sollte mehr
Bezug zum Terroir haben, zu Lage, Bodenbeschaffenheit, der Tradition und sich auf bestimmte Rebsorten, die in Südtirol beste Qualität hervorbringen, verstärkt konzentrieren. „Man muss in Zukunft noch mehr auf Ausbildung und Wissen setzen.“ Welches waren die tiefgreifenden Veränderungen im Südtiroler Weinsektor in den letzten Jahrzehnten? Christine Mayr: Mitte der 70er Jahre zählte die Menge. Pioniere haben dann Anfang der 80er umgedacht und auf Qualität gesetzt. Südtirol hat dann mit dem Friaul in der Weißweinproduktion eine Vorreiterrolle in Italien übernommen. Heute heißt es weg von den Ein-Liter-Flaschen, weg vom BilligImage. Auch der Konsument
hat sich verändert: Er will nicht mehr Menge, sondern Qualität und weiß viel besser über die Produkte bescheid. Wohin wird die Entwicklung in den nächsten Jahren führen? Christine Mayr: Der Trend zu Qualität und Produktkenntnis wird sich noch verstärken. Dies heißt, dass man in Zukunft noch mehr auf Ausbildung, noch mehr auf Wissen setzen muss. Der Kunde will Aufklärung und Information über das, was ihm angeboten wird. Was die Produktion betrifft, so geht der Trend in Südtirol zum Weißwein hin, der vor allem für den italienischen Markt interessant ist. Aber auch der Blauburgunder spielt eine immer wichtigere Rolle. Weitere Infos unter: www.sommeliervereinigung.it.
Spirituosen
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R(h)um: das Feuer des Südens
› Rum gehört zur Karibik wie der Strand und das Meer.
Rum ist kein Getränk. Rum ist ein Lebensgefühl. Ein Gefühl von Freiheit, von Lebensfreude, von Rhythmus und Musik. Denn Rum gehört zur Karibik, wie der Strand und das Meer. Die Ursprünge des Rums liegen, wie bei traditionellen Spirituosen häufig, im Dunkeln. Schon in vorchristlicher Zeit soll es ein alkoholisches Getränk gegeben haben, welches aus Zuckerrohr hergestellt worden ist, doch der Rum, wie wir ihn kennen und schätzen, ist ein Produkt der Karibik.
Rum zählt nicht nur zu den ältesten, sondern auch zu den vielseitigsten Spirituosen der Welt. Gewonnen wird er bei der Destillation von vergorenem Zuckerrohrsaft, -sirup oder Melasse. Im französisch sprechenden Teil der Karibik wird Rhum aus Zuckerrohrsaft hergestellt und man inspiriert sich auch in der Produktion an den Herstellungsmethoden vom Cognac. Die Schreibweise des Wortes Rum ist in diesem Teil der Welt dann auch entsprechend mit „h“. Die spanisch sprechenden Länder des Karibikraums verwenden in aller Regel die bei der Zuckerproduktion als Nebenprodukt entstehende Molasse. In Jamaika wurde Rum erstmals als Begriff festgelegt und Jamaika war auch die erste Insel der Karibik, auf der Rum kommerziell produziert und vertrieben wurde. Auch heute noch wird das alkoholische Destillat in der Karibik (Kuba, Puerto Rico,
Dominikanische Republik, Jamaika, Trinidad & Tobago, Haiti, Martinique u.a.) aber auch in Südamerika (Brasilien, Nicaragua, Venezuela), in den USA (Florida) und in Australien produziert. Viele Jahre lang galt das Destillat als das Getränk der Freibeuter, die im Namen der englischen Könige unterwegs waren und die Weltmeere unsicher machten. Sie waren es, die den Rum in Europa bekannt gemacht haben.
Die Destillation: der Grundstein wird gelegt. Der Rum wird entweder in traditionellen „small-Batch“ Brennblasen aus Kupfer nach der „Pot Still“ oder in großen Säulen nach der „Column Still“ Methode destilliert. Pot Stills sind „small batch“ Brennblasen mit denen der aromatische und intensive „full-bodied“ Rum hergestellt wird, der nach der Destillation 70-80 Vol.% Alko-
hol enthält. Das Produkt wird anschließend durch Verdüngung mit Wasser auf Trinkstärke gebracht. Der Column Still ist ein röhrenförmiger Destillationsapparat, bei dem kontinuierlich destilliert werden kann – im Gegensatz zum Pot Still, der nach erfolgter Destillation entleert, gereinigt und wieder neu gefüllt werden muss. Das Produkt der Destillation nach Column Still ist ein „leichterer Rum“ mit 9095 Vol. % Alkohol, der anschließend ebenfalls verdünnt und auf Trinkstärke gebracht wird. Diese Rums eignen sich besonders für die Herstellung von Drinks. Die intensiven, körperreichen und auch wesentlich teureren Rums der Pot Still Brennblasen zum pur trinken hergestellt werden.
Die Reifephase: das lange Warten beginnt Durch die mehrjährige, oftmals
jahrzehntelange Reifezeit in Eichenfässern wird der Rum mild und weich. Alkohol und Geschmackstoffe vereinen sich zu einem gehaltvollen Körper und auch vom Holz fließen Farbund Aromastoffe in das edle Getränk. Das zunächst farblose Destillat nimmt während der
Reife eine erst gelbschillernde, dann bernsteinfarbene und nach vielen Jahren schließlich eine bräunliche Färbung an. Ganz entscheidend für die Prägung des jeweiligen Geschmacks beim Rum in der Reifephase ist der Einfluss des oft tropischen Klimas.
Rezepte vom American Bartender Markus vom Caipi in Bruneck
Mix-Tipp:
Mix-Tipp:
Pinacolada
Caipirissimo
6 6 2 1
cl cl cl cl
Rum Appleton Dark Ananas Saft Mister Mix Coconut Sirup süße Sahne
Die Zutaten im Shaker auf Eis sehr kräftig schütteln, in ein mit gestoßenem Eis halbgefülltem Glas seien, mit Ananasscheibe und Cocktailkirsche garnieren. Nimmt man eventuell anstelle von braunem Rum weißen Rum, so heißt der Drink Bahia.
6 cl Rum Appleton White 1 Limette ½ Esslöffel Naty’s Rohrzucker Schweppes Sodawasser Die Limette vierteln und zusammen mit dem Rohrzucker ins Glas geben. Mit dem Muddler/Stößl zerdrücken. Gestoßenes Eis und weißen Rum dazugeben, mit Schweppes Sodawasser auffüllen und umrühren.
Einige der besten Rums, Genuss pur: 5
Rhum Barbancourt 8 Anos pot und patent still Saft Haiti
Angostura 1919 8 Anos patent still Molasse Trinidad & Tobago
Ron Cartavio 12 Anos pot und patent still Molasse Peru Ron antiguo de solera 1929
Ron Zacapa Centenario 23 Anos patent still Sirup Guatemala
APPLETON ESTATE EXTRA 12 Anos patent still Molasse Jamaica
Die Rhums von Barbancourt sind Rum Agricols, das heißt Destillate von vergorenem Zuckerrohrsaft. Die Lagerung des Rhums erfolgt in Limousine Holzfässern aus Frankreich auf der Domaine Barbancourt. Hier bekommt der Rhum sein einzigartiges Aroma, welches ganz entscheidend vom tropischen Klima Haitis beeinflusst wird. Auf Haiti wird auf 600 Hektar Fläche Zuckerrohr für Barbancourt angebaut, 20% dieser Fläche sind im Besitz der Familie. Die gesamte Produktion wird noch per Hand geerntet.
Angostura ist ein bernsteinfarbener, sehr kräftiger, aber milder Rum der nach Marzipan, Vanille, Schokolade und Molasse duftet und im Nachhall an weiße Schokolade erinnert. Es empfiehlt sich Angostura pur aus einem Nosing Glas à 14 cl zu trinken. Das berühmteste Produkt von Angostura ist allerdings deren Bitter auf Rumbasis 44,7 Vol.%, der in den 20-er Jahren nach Europa gebracht wurde und bei vielen Mixgetränken verwendet wird, um ihnen die bittere Note zu verleihen.
Die Geschichte: Der aus Deutsch-
Der dunkle bernsteinfarbene Zacapa erinnert an Kaffee und Eichennoten. Das Aroma ist sehr fein abgerundet. In der Nase kann man sehr ausgeprägte Töne von Dörrobst und Holznoten erkennen. Geröstete Haselnüsse, etwas Muskat, Kaffee und Caramel-Nuancen machen den Ron Zacapa Centenario zu einem Feuerwerk der Sinne. Der Abgang ist elegant und weich und von einer sehr sanften angenehmen Süße. Der Nachklang erinnert an Gewürznelken und ist immens lang. Dieser Rum eignet sich zum puren Genuss, wer ihn allerdings gemixt haben will, der wird sich wundern, wie er so manch typischen Drink aufwertet.
Der dunkle Rum aus Jamaika schmeckt nach Rosinen, Haselnüssen, Waldfrucht und reifen Früchten. Genießer schätzen die cremig milde, weiche Art und die edlen Holztöne, die sich durch die lange Lagerung im Eichenfass bilden. Es empfiehlt sich, diesen Rum pur, aus dem Nosing Glas zu trinken.
Die Geschichte: 1862 hat Duprè Barbancourt, der aus der Charente in Frankreich (dem Cognac Gebiet) nach Haiti ausgewandert war, das Rezept für den Rum kreiert, der noch heute seinen Namen trägt. Er hat das Charentaise Brennverfahren gewählt, ein Verfahren, das in der Regel ausschließlich bei der Herstellung von Cognac angewandt wird. Die Barbancourt zählt zu den am häufigsten ausgezeichneten Brennereien der Geschichte.
Ein Rum mit äußerst feinem Aroma und exquisitem Bouquet. Der Rum entwickelt durch die lange Lagerung angenehme Gewürzund Nuss-Aromen sowie einen Hauch von Schokolade und Kaffee, wird leicht lieblich und erreicht eine einzigartige Milde. Der außergewöhnliche Rum, der zwischen 7 und 12 Jahren in slowenischen Eichenfässern reift, entsteht durch die geduldige und sorgfältige Arbeit des Masterblenders, des „Mischmeister“, dessen Aufgabe es ist, verschiedene Proben miteinander zu vermischen, bis diese Melange dem geplanten Fertigprodukt entspricht. Der Rum Ron antiguo wird nach dem Solera-System hergestellt, eine berühmte Alterungs- und Verschnitttechnik aus der spanischen Region um Jerez, in der feinster Brandy hergestellt wird. Bei dieser Technik wird Rum unterschiedlichen Alters über Jahre hinweg immer wieder vermischt und weiter in Holzfässern gelagert. Im Laufe dieses Reifeprozesses nimmt der Rum seinen dunkleren Farbton an, entwickelt ein harmonisches Gleichgewicht, wird weich und rund.
land stammende Johann Gottlieb Benjamin Siegert, ein Mediziner, verließ 1820 seine Heimat Richtung Venezuela, um gemeinsam mit Simon Bolivar gegen die Spanier zu kämpfen. Johann Siegert erkannte schnell, dass die größten Feinde vieler Soldaten verschiedene Fieberkrankheiten und Störungen des Verdauungsapparates waren. Darum begann er einen aromatischen Bitter auf Rum Basis zu kreieren, der diese Plagen eindämmen sollte. Durch die Rege Seefahrertätigkeit zu jener Zeit kamen sehr viele Matrosen nach Angostura und hörten vom geheimnisvollen Getränk. Als Johann Siegert 1870 starb, war sein Produkt bereits international bekannt. Die Söhne von Doktor Siegert entschlossen sich, das Unternehmen auf die benachbarte Insel Trinidad zu verlegen. Um 1900 begann das Unternehmen auch in die Rumproduktion einzusteigen. Mittlerweile ist Angostura in 160 Ländern der Erde vertreten.
Die Geschichte: Bereits im Jahr 1929 stellte Ron Cartavio (The Spirit of Peru) seinen ersten Rum her. Heute darf sich der Rumhersteller nicht nur zu einem der besten Perus, sondern zu den hervorragendsten der Welt zählen. Das Zuckerrohr für diesen Rum reift in einem besonderen Mikroklima an der Pazifikküste Perus.
Die Herstellung: 23 Jahre lang
Die Geschichte: Der Grundstein für diese traditionsreiche RumMarke wurde 1825 auf der Karibikinsel Jamaika gelegt. In diesem Jahr öffnete John Wray in Kingston seine Schränke und verkaufte seinen selbstgebrannten Rum. Die Appleton Estate Ltd. ist mittlerweile eine der größten und modernsten Brennereien der Karibik und exportiert ihre Produkte in mehr als 60 Länder.
wird der Zacapa Centenario im Eichenfass ausgebaut und das lange Warten lohnt sich: Er ist weltweit der Inbegriff des Spitzenrums. Das besondere am Zacapa Rum ist, dass er weder auf Basis von Melasse noch auf Basis von Zuckerrohrsaft, sondern auf Basis von frischem Zuckersirup, dem Virgin Cane Honey, hergestellt wird. Die Verantwortung für die Herstellung von Zacapa liegt in den Händen von Lorena Vasquez, eine der wenigen Frauen, die sich weltweit einen Ruf als Blendmaster gemacht hat.
› Zuckerrohr ist Grundlage für die Rumproduktrion
Tequila Patron
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Der edelste Geist Mexikos Patron hat den Markt im Sturm erobert: Mit einem Image, das nicht alleine auf die Qualität des erstklassigen Tequila beruht, sondern auch auf einem Stil, der vor allem durch die außergewöhnliche Flasche dokumentiert wird. Die 1997 neu fertig gestellte Brennerei von Patron steht im Mexikanischen Arandas, in der Hochlandregion von Jalisco, östlich der Stadt Guadalajara. Die blauen Agaven für die Tequilas von Patron dürfen ausschließlich aus der Los-Altos-Region stammen, die für ihre tiefroten, eisenhaltigen Böden bekannt ist. Die mineralstoffreichen Böden bringen besonders große Agavenpflanzen mit intensivem Aroma hervor, die etwas süßer sind als die Agaven, die an anderen Orten angebaut werden. Derzeit gibt es vier unterschiedliche Tequilas der Marke Patron. Einen Blanco, der als Silver vermarktet wird, einen Reposado, einen Anejo und einen Platinum. Harpf führt von diesen vier Sorten den Anejo und den Platinum, der als der beste Tequila der Welt gilt. Der einzige Nachteil bei der Marke Patron ist, dass es zu großen Lieferengpässen kommt. Aufgrund der sehr langen Zeit von mindestens acht Jahren für die Reifung der Agavenpflanzen
wird es noch einige Zeit dauern, bis die Nachfrage gedeckt werden kann. › Jede Flasche ist einzigartig und wird nummeriert
Tequila Anejo: Der gleiche Tequila, der auch als Patron Silver abgefüllt wird, lagert in kleinen Holzfässern aus Weißeiche, so dass ein sehr weicher Tequila entsteht. Einer jener Gründe, wieso der Anejo so gut schmeckt ist die Dauer, die für die Herstellung in Anspruch genommen wird. Wie bei einem guten Wein benötigt auch das Entstehen eines außergewöhnlichen
Tequila seine Zeit, die man ihm bei Patron auch lässt. Das Kochen der Agaven, die Gärung, die Destillation und anschließend Reifung in den Holzfässern wird unter höchster Sorgfalt gemeistert und dieser lange andauernde Prozess rechtfertigt dann auch den anspruchsvollen Preis. Die Beliebtheit des Patron, vor allem auf dem U.S. Markt, zusammen mit der Popularität von Margeritas, hat dazu geführt, dass Margeritas nicht nur mit Patron Silver, sondern zunehmend auch mit dem Patron Anejo zubereitet werden. Das Ergebnis ist ein Cocktail mit mehr Körper und einem vielschichtigen Aromaprofil. Trotz allem empfehlen wir beim Patron Anejo den Genuss pur aus dem Nosing Glas. So entfaltet er am besten sein ganzes Aroma.
Tequila Platinum: Der Tequila Platinum von Patron gilt als der beste der Welt. Die Agaven werden beim Platinum ausschließlich mit der Hand ge-
› Agavenernte in Mexiko
erntet, um sicher zu gehen, dass nur und ausschließlich die besten Teile der besten Agaven von Los Altos verwendet werden. Der Platinum wird drei Mal destilliert. Ein Teil einer jeden Charge wird für eine gewisse Zeit greift und dann mit dem Rest wieder vermischt.
Jede Flasche wird aus Kristallglas manuell hergestellt und mit einer Etikette versehen mit der jede einzelne Flasche nummeriert wird. Die Flasche wird in ein Samtsäckchen gesteckt und in einem Holzkästchen abgepackt. Lesen Sie mehr über Tequila in den nächsten Nachrichten.
Internationale Barkarten von Harpf
Erstes Harpf-Wine-Tasting in Bruneck
Hotel: Aushängeschild Bar
Pusterer Gastronomie auf Wein-Entdeckungstour
Harpf unterstützt als Partner der Gastronomie seine Kunden bei der Zusammenstellung eines internationalen TopSortiments an Getränken, Weinen und Spirituosen und bietet hierzu auch die entsprechenden Barkarten für Hotelbetriebe an.
Auge, Nase und Gaumen gilt es bei einer Weinverkostung einzusetzen. Beim ersten HarpfWine-Tasting kamen diese nicht nur voll zum Einsatz sondern wurden oft von der Qualität der verkosteten Weine zur Gänze überzeugt. 23 Spitzenkellereien aus Nah und Fern boten Mitte Oktober in Bruneck ihre Weine dem zahlreich erschienen Fachpublikum aus der Pustertaler Gastronomie zur direkten Probe an.
Die Bar ist Treffpunkt, Ort zum Entspannen, zum Genießen von Getränken nach einem guten Essen oder der Ort für nette, angenehme Gespräche am Abend. Die Bar ist Aushängeschild für jedes Hotel. Durch die Internationalisierung der Gästeschichten bei uns im Pustertal ändert sich das Konsumverhalten der Hotelgäste ziemlich stark. Deshalb ist ein entsprechender Standard beim angebotenen Getränkesortiment notwendig. Harpf liefert als Gastronomie-Partner das richtige Know How für die Zusammenstellung des Sortiments: Mit exklusiver Beratung zum Aufbau einer auch internationalen Ansprüchen gerecht werdenden Barkarte mit entsprechender Struktur – von Whisk(e)ys aus verschiedenen Herkunftsländern, über R(h)um von allen Teilen der
Welt bis hin zu Traubendestillaten und Grappa aus ganz Italien, verschiedene Cognacs, Obstbrände, Weine, Biere und noch vielem mehr.
› Harpf Barcard
„Unser Ziel ist es, die Gastronomie bestmöglich in ihrer Arbeit zu Unterstützen. Dazu gehört die direkte Weitergabe von KnowHow, das Kennenlernen neuer Produkte sowie Wissen und Kompetenz unserer Lieferanten direkt aus erster Hand vermittelt zu bekommen“, erklärt Lukas Harpf, der eine äußerst positive Bilanz der ersten großen Weinverkostung zieht. Dabei sein war ein Muss für viele Pusterer Gastwirte, die sich begeistert von der Initiative zeigten. „Eine tolle Präsentation mit vielen interessanten Weinen“, sagte auch der bekannte Gastronom Peter Baumgartner vom Gasthof Blitzburg. 23 Weinproduzenten aus Südtirol und dem Trentino, aus den bekanntesten italienischen Anbaugebieten wie dem Friaul, der Toscana und dem Piemont präsentierten ihre Spitzenprodukte in der alten Turnhalle am Rat-
hausplatz in Bruneck. Mit dabei berühmte Kellereien und Weingüter aber auch kleine und feine Produzenten, so manche neue Entdeckung und einige Geheimtipps. Die Weingüter und Kellereien, die ihre Weine präsentierten: Azienda Agricola Bisol (Valdobbiadine), Weingut Majolini (Franciacorta Spumanti), Azienda Agricola Monte del Frà (Bianco di Custoza), Azienda Agricola Giarola
(Bardolino), Azienda Agricola Luisa (Isonzo), Azienda Agricola Provenza (Lugana), Azienda Agricola Coffele (Soave), Weingut Niedermayr (Überetsch), Kellerei Schreckbichl (Überetsch), Ansitz Pfitscher (Unterland), Erste & Neue (Überetsch), Garlider (Eisacktal), Kellerei St. Michael (Überetsch), Weingut Schwanburg (Etschtal), Azienda Agricola Donati (Teroldego), Società Agricola Accordini (Valpolicella), Azienda Agricola Massanera (Chianti Classico), Fattoria I Veroni (Chianti Rufina), Azienda Agricola Boschetto (Morellino di Scansano), Azienda Agricola Cà Viola (Langhe), Tenuta Silvio Nardi (Brunello). Zudem zeigte der Gläserproduzent Rastal Italia seine Kollektion an Weingläsern. Mineralwasser gab es bei der Verkostung vom bekannten Gourmet-Lieferanten Plose Quelle. › Harpf Wine-Tasting in der alten Turnhalle am Rathausplatz Bruneck
Mix-Tipp:
Energy-Drink
Red Bull,
Lucy Bull – Long Drink 7
4,5 cl Appleton White
der Muntermacher
6 cl Southern Comfort Liquer 6 cl Nägele Red Orange Top mit Red Bull Den Rum mit dem Liquer und den Red Orange in eine mit
Was in einigen Ländern bereits seit längerem zu beobachten ist, zeigt sich nun auch in Italien: immer öfter ziehen Konsumenten eine gut gekühlte Dose Energy-Drink einem Kaffee vor. Auch tagsüber Energy-Drinks zu trinken ist trendy.
› Red Bull trinken ist cool und trendy
Eiswürfeln gefülltes Harpf London Beverage Glas 36 cl geben und umrühren. Gekühltes Red Bull dazu geben. Alles mit einer Orangenscheibe und einer Kirsche dekorieren.
Kaum eine Getränkekarte kommt noch ohne einen Long Drink auf Energy-Basis aus. Die Komposition “Vodka & Red Bull” ist somit ein „must“ im Aperitiv-Bereich sowie bei abendlichen Getränken. Sein jugendliches Image und der damit verbundene Entertainment-Aspekt passen sich bestens an das hektische Leben der Abendlokale an. Die Energy-Drinks, Enfant Prodige des Getränkemarktes, sind schon seit einigen Jahren zweifelloser Protagonist in der Nachtgastronomie. Der Erfolg lässt sich aber auch in Zahlen messen: der Konsum an EnergyDrinks hat in den letzten Jahren um 40 % zugenommen, was zum Entstehen einer dichten Konkurrenz geführt hat. Red Bull ist
als Synonym für Energy-Drinks und Pionier dieses neuen Marktsegments nach wie vor der klare Marktführer. Energy-Drinks sind jedoch nicht nur in der Abend- und Nachtgastronomie bedeutend. Sie sind auch tagsüber eine Energieration für all jene, die körperliche oder geistige Anstrengungen zu bewältigen haben. Die effektiven Marktzahlen bestätigen diesen Trend in der Gastronomie. Die Betreiber traditioneller Lokale - vom Einkaufszentrum bis zum Bahnhofslokal - haben verstanden, dass Energy-Drinks ein optimales Wachstumspotential haben. Sie erweitern nicht nur das Angebot an Soft-Drinks, sondern sind vielmehr auch eine Alternative zum Kaffee.
Fischer’s und Erdinger am Stegener Markt
Traditionsmarkt bietet jahrhundertealte bayerische Braukunst Mit seiner tausendjährigen Tradition ist der Stegener Markt auch heute noch ein wichtiger Fixpunkt im Jahresgeschehen im Pustertal. Mit dem Aufschank von Erdinger Weißbier und Fischer’s Hell im Festzelt in Stegen trafen jüngst Tradition und jahrhundertealte bayerische Braukunst auf einmalige Art und Weise zusammen.
Der von jeher berühmteste Markt in ganz Tirol hat eine lange, möglicherweise über tausendjährige Geschichte und sich mit der Zeit immer wieder gewandelt. Ursprung und Alter dieses in der örtlichen, einst bäuerlich geprägten Welt so wichtigen Jahrmarktes sind im Dunkeln. Der Stegener Markt dürfte aus einer Gauversammlung, wo Gericht gehalten und Geschäfte abgeschlossen wurden, hervorgegangen sein. Im Spätherbst, am Ende der Ernte und Almzeit, gab es Anlass genug für einen mehrtägigen Markt.
Wirtschaftliches Ereignis Der Stegener Markt war ein wichtiges wirtschaftliches Ereignis, seine größte Bedeutung lag sicher in der Fleischversorgung, weil das Pustertal im Absatz von Mastvieh über lange Zeit führend war. Die dreitätige Dauer
ließ ihn auch zu einem Volksfest werden, zu dem viele Leute aus den entfernten Tälern zusammenströmten. Am ersten Tag war Viehmarkt, am zweiten Tag der allgemeine Vieh- und Krämermarkt und am dritten Tag der Feiertags- oder Menschenmarkt.
Durch den Winter kommen Heute wird der erste Tag des Marktes, der 26.10. im Volksmund als Österreicher Tag bezeichnet, weil die Österreicher wegen des in den 50er Jahren neu eingeführten Nationalfeiertages traditionell immer sehr stark vertreten sind. Ein Besuch in Stegen ist auch heute noch in jedem Fall ein Muss. Es soll ja keiner „g’scheit“ durch den langen Winter kommen, der nicht in irgendeiner Form hier etwas konsumiert oder kauft, sei es den türkischen Honig, die hei-
ßen Maroni, die Socken im Dreierpack oder ein Glas Bier.
Anspruchsvolles Rahmenprogramm Das Festzelt bei diesem traditionsreichen Markt wird schon seit Jahrzehnten von der Freiwilligen Feuerwehr Stegen äußerst erfolgreich betrieben. Diese hat jedes Jahr die Organisation verbessert, um den Besuchern auch ein entsprechend anspruchsvolles Rahmenprogramm zu bieten. Passend dazu gibt es mit dem Erdinger Weißbier und Fischer’s Hell ein neues Bierangebot, welches bei den Besuchern bereits bei der Premiere großen Anklang fand und vollauf überzeugen konnte. Beim Bieranstich mit Landesrat Hans Berger und Erdinger-Exportdirektorin Waltraud Kaiser wurde diese Verbindung entsprechend gefeiert.
› Im Stegener Festzelt gab‘s Fischer‘s und Erdinger
Kitzmann Bräu, Erlangen (Franken)
Mehrfach ausgezeichnete Top-Biere Der European Beer Star Award 2007 erwies sich für die Kitzmann Bräu abermals als erfolgreiches Terrain. Die Bilanz: Vier Medaillen für Kitzmann; zweimal Gold, zweimal Bronze.
Als regelrechter Überflieger wurde der Weißbier-Bock zweimal mit Gold ausgezeichnet. In der Kategorie „Heller Weizenbock“ verlieh ihm eine internationale Fachjury den „European Beer Star in Gold“. Auch die Verbraucher zeigten sich begeistert und zeichneten das helle obergärige Bier mit dem „Consumers’ Favourite Award“, ebenfalls in Gold, aus. Mit Bronze wurden jeweils das „Kitzmann Helles“ in der Kategorie Helles/ Lager und das „Kellerbier 1904“
in der Kategorie Kellerbier hell ausgezeichnet. „Die Auszeichnungen zeigen, dass sich unser Qualitätsbewusstsein und unsere traditionellen handwerklichen Brauarten auszahlen“, so KarlHeinz Maderer, der seit 1985 als Braumeister bei Kitzmann tätig ist. Das Besondere: Das DoppelGold errang Kitzmann bereits im Vorjahr mit dem Weißbier. Seit der erstmaligen Austragung des European Beer Stars vor vier Jahren verging kein Jahr ohne Auszeichnung für Kitzmann.
Harter Wettbewerb Auf dem Weg zum Siegertreppchen mussten die Kitzmann-Biere einem harten Wettbewerb standhalten. Insgesamt nahmen 575 Biere aus 28 Ländern am European Beer Star teil. In jeder der 40 Kategorien wurden je eine Gold-, Silber- und Bronze-Medaille verliehen. Die 54-köpfige Fachjury mit Experten aus 12 Nationen testete die Biere in einer anonymisierten Blindverkostung. Der European Beer Star richtet sich an Brauereien aus aller Welt.
› Ausgezeichnete Biere von Kitzmann
Bier-Botschafter Auf Einladung der Firma Harpf war jüngst Brauherr Peter Kitzmann im Pustertal. Besucht wurden vier Gastronomiebetriebe, welche die Biere der Brauerei Kitzmann erfolgreich anbieten:
die Gebrüder Mooswalder von der Talschlusshütte in St. Magdalena/Gsies, Christoph Moser vom Dorfcafè in Welsberg, die Familie Perathoner von der Giggeralm in Reischach und der Gasthof Traube in St. Lorenzen.
An die Leser
Wissen ist Trumpf
Harpf Bier-Tasting Aktion
Sechs Südtiroler Spitzenmusiker brachten im Grand Hotel Toblach das legendäre Album „The Wall“ von Pink Floyd zur Aufführung. Umrahmt wurde die Show von einer Bierverkostung der Firma Harpf: In der Pause gab es Kitzmanns Helles vom Fass und für alle Konzertbesucher die Harpf-Bier-Tasting-Box zum Verkosten für zuhause. Das Pink Floyd Album „The Wall“ ist mittlerweile ein Klassiker der Rockmusik. Es beeindruckt sowohl Zuhörer als auch Musiker durch seine musikalische Vielschichtigkeit. Dieses Projekt setzt neben technischem Können auf den jeweiligen Instrumenten auch eine ausgesprochene stimmliche Versiertheit voraus. Wohl nicht zuletzt deshalb ist das Album zwar weltbekannt aber nur sehr selten live zu hören. Die Aufführung im Grand Hotel Toblach war deshalb ein Leckerbissen der Sonderklasse mit den Südtiroler Musikern Lorenz Pobitzer, Andreas Rogger, Oliver Blaha,
Florian Eccel, Wolfgang Gruber und Markus Mayr. Neben dem Musikgenuss stand auch der Trinkgenuss im Mittelpunkt: Das Kitzmann Hell vom Fass konnte in der Pause probiert werden und fand bei den Konzertbesuchern großen Anklang. Zudem erhielten die Besucher beim Verlassen des Grandhotels die Harpf Bier-Tasting Boxen - mit jeweils vier verschiedenen hellen Bieren zum Verkosten für zuhause. „Kultur und Genuss sind eine passende Symbiose“, so Lukas Harpf, „und es freut uns bei einem kulturell so hochstehenden Konzert als Partner mit dabei gewesen zu sein.“
› Musikgenuss von The Wall und Trinkgenuss von Harpf
An die Leser
Kitzmann und Tasting Boxen bei „The Wall“
Sie halten nun schon die zweite Ausgabe unserer Nachrichten in den Händen. Die Zeitung ist von der Gastronomie sehr positiv aufgenommen worden. Dies ist für uns ein Ansporn, uns noch stärker um die Vermittlung von Wissen zu kümmern. Wie bereits in der ersten Ausgabe angekündigt, haben wir uns diesmal dem Thema R(h)um gewidmet mit viel Hintergrundwissen für Sie. Die Titelgeschichte über Campari, den internationalen Halbbitter aus Mailand, vermittelt die Leidenschaft dieses rot leuchtenden Kultprodukts. Weiters stellen wir Ihnen den
wohl besten Tequila der Welt, den Tequila Patron, vor. American Bartender Markus vom CAIPI in Bruneck hat Drinks mit verschiedenen Rums aus Jamaica für Sie zusammengestellt. Es hat sich auch wieder viel getan in der Zwischenzeit: Spitzen-Bierbrauer Peter Kitzmann hat unser Pustertal besucht, bei der Harpf-Bier-Tasting-Aktion treffen Kultur und Trinkgenuss in hervorragender Weise aufeinander und als unser neuestes Projekt möchten wir Ihnen unsere neue international aufgebaute Barkarte vorstellen.
Nach einem erfolgreichen Start in die Wintersaison wünsche ich Ihnen noch eine arbeitsame und erfolgreiche Zeit bis Ostern! lukas harpf
Impressum
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Impressum
Nachrichten, die Zeitung der F. Harpf & Co. Nr. 02/2008, Jahrgang 2, erscheint dreimonatlich Eigentümer und Herausgeber: F. Harpf & Co. GmbH, Nordring 15, Bruneck/Stegen Eintragung: Landesgericht Bozen vom 24.07.2007, Nr. 13 Presserechtlich verantwortlich: Harald Plieger Fotos: ©Fabrizio Boldrin und Matteo Groppo/succus., ©Photocase, ©Shutterstock, ©Kitzmann/Syga Design, ©Campari, ©Red Bull Layout: succus. Kommunikation GmbH Druckerei: Medus, Meran, gedruckt am 23.02.2008