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Die Zeitung der F. Harpf & Co.
TOP MIX TIPP: BLACK RUSSIAN Sweet Cocktails 3 cl Wodka 3 cl Coffee Liqueur oder 4 cl Wodka 2 cl Coffee Liqueur Wodka und Coffee Likör mit Eiswürfeln im Rührglas gut verrühren und durch das Barsieb in ein vorgekühltes Cocktailglas oder einen Tumbler mit Eiswürfeln abgießen.
› EIN SPITZENWODKA WIE XELLENT IST EIN BLICKFANG IN JEDEM GUT SORTIERTEN LOKAL.
Spirituosen
Wodka: Guter Geist aus der Flasche Geruchlos, meist farb- und geschmackslos: Das ist Wodka. Eine Spirituose, die schon immer Tradition hatte und jetzt in Nordeuropa großer Trend ist: Wodka gilt vor allem in Londoner Szenelokalen als „cool“ und ist Grundlage für einige der besten Cocktails. Hier ein Überblick der besten Wodkas.
Wodka ist destillierter Alkohol, der aus fast allen Grundmaterialien hergestellt werden kann, die vergärbar sind, wie Gerste, Roggen, Weizen, Mais oder Kartoffel. Wodka ist eine geschmacks- und geruchlose, farblose Spirituose mit einem Alkoholgehalt von mindestens 37,5 Vol. %. Typische Aromanoten beim Wodka sind Anis, Kümmel, Brot, Zedernnüsse und Honig.
Western Style Wodka: mild und für Cocktails Western Style Wodka wird durch mehrfache Destillation im Patent Still Verfahren gewonnen, mit Aktivkohle oder anderen Verfahren gereinigt, hat einen Charakter nach Neutralalkohol und eignet sich hervorragend zum Mixen. Häufig werden Weizen oder aber auch
Getreidemischungen verwendet. Es sind milde Wodkas mit weniger Aroma. Absolut Wodka Blue Label (Weizenwodka, Schweden): Das Ausgangsprodukt ist Winterweizen aus dem Süden Schwedens. Der Weizen wird gemahlen, mit Wasser vermischt und anschließend zu einer Flüssigkeit von 10 % Vol. Alkohol vergoren. Dann erfolgt die Destillation mit dem kontinuierlichen Brennverfahren. Mit 5.000 Jahre altem und daher besonders reinem Wasser aus einem unterirdischen See wird der Absolut Wodka anschließend auf die Trinkstärke von 40 Vol. % gebracht. Der Absolut Wodka wird im Geruch durch eine besonders deutliche Anisnote geprägt, die ganz typisch für aus Weizen hergestellte Destillate ist. Die
Spirituose ist sehr weich, rund am Gaumen und eignet sich hervorragend als Basisdestillat für die Herstellung von Long Drinks und Cocktails. Der Absolut Wodka Red Label hat 50 Vol. % Alkohol und betont im Long Drink stärker die Struktur des Basisdestillats. Der Blue Label 40 Vol. % ist zudem das Basisdestillat für die Flavored Extention Serie von Absolut. Flavored Extention Wodkas sind qualitativ hochwertige, aromatisierte Wodkas.
› WODKA IST DERZEIT TREND IN EUROPA.
Smirnoff Wodka (Getreidemischung – wird überall in der Welt hergestellt): Der meistgetrunkene Wodka der Welt! Der Smirnoff Wodka wird drei Mal in der Säule destilliert und anschließend zehn Mal filtriert. Die Filtration erfolgt durch Aktivkohle, die von einer ganz bestimmten
Mix-Tipp: LONG DRINK MIT FLAVORED WODKA Ein Long Drink Glas (z. B. Harpf London Beverage Long Drink 36 cl) mit Eiswürfeln füllen, 4 cl Flavored Wodka wie z. B. den Peppar oder den Mandarin von Absolut dazu geben und mit einem Soft Drink (Schweppes Tonic, Seven Up u.s.w.) auffüllen. Mit einem Barlöffel umrühren, Strohhalm dazu geben und servieren.
Silberbirke aus einem Grenzgebiet zwischen Polen und Russland, gewonnen wird. Es ist ein sehr neutraler, ein sehr weicher Wodka. Der Smirnoff Wodka ist vor allem dank des heute weltweit bekannten Long Drinks, des Screw Driver, bekannt geworden. New Yorker Bauarbeiter haben Smirnoff Wodka mit Orangensaft vermischt getrunken. Zum Umrühren verwendeten sie ihre Schraubenschlüssel, eben die Screw Driver. Smirnoff stellt ebenso wie Absolut eine qualitativ sehr hochstehende Serie an Flavored Extention Wodkas her. Die Basis dafür ist der Smirnoff Wodka Lesen Sie bitte weiter auf Seite 2
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Nr. 21. Bei den Smirnoff Extentions stehen vor allem die Geschmacksempfindungen im Mund im Vordergrund. Die Absolut Serie betont hingegen die Empfindungen in der Nase. Skyy Wodka (Getreidemischung aus Weizen und Mais- U.S.A./San Francisco): Wodka aus San Francisco, der vier Mal destilliert und vier
ist er auf dem Markt erhältlich und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Durch besonders sorgfältige Destillation werden Fuselöle und Methanol ausgeschieden. 40 Vol. % aus feinster Gerste und reinstem Quellwasser. Für Finlandia Vodka wird ausschließlich feine und sehr hochwertige sechszeilige Gerste verwendet. Der Destillationsprozess ist einer
› WODKA IST GRUNDLAGE FÜR SPITZENCOCKTAILS.
Mix-Tipp: SCREW DIVER 5 cl Wodka, 12 cl Orangensaft, Harpf London Beverage Long Dring Glas à 36 cl, ganze volle Eiswürfel. Eiswürfel ins Glas geben, den Wodka darüber gießen und mit Orangensaft auffüllen. Gut umrühren, einen Stirrer und eine halbe Orangenscheibe dazu geben.
Mal gefiltert wird. Er ist hochrein und zur Zeit das neutralste Produkt auf dem Wodkamarkt überhaupt. Der Erfinder vom Skyy Wodka, der Unternehmer Maurice Kanbar (ein sehr ausgiebiger Partygänger) war es satt ständig mit Kopfschmerzen aufzuwachen. Er wünschte sich einen Wodka so pur und rein, dass man ihn ohne Reue genießen könne. Nach Jahren intensiver Forschung brachte Kanbar 1992 einen revolutionären neuen Wodka auf den Markt. Zu seiner Herstellung entwickelte er ein temperaturgesteuertes vierfaches Destillationsverfahren, das Verunreinigungen laufend eliminiert. In einem dreifachen Filtrationsvorgang werden anschließend weitere unerwünschte Partikel entfernt. Finlandia Vodka Finlandia ist ein klassischer Vodka des Westens. Seit 1970
der modernsten der Welt. In einem kontinuierlichen Verfahren wird die Maische mehrfach destilliert und sorgt für den reinen und weichen Geschmack. Der reine Alkohol wird ohne weitere Filtration mit purem Gletscherwasser auf Trinkstärke gebracht. Grey Goose Ultra Premium Vodka Geschmack: elegante Weizennote, feine Süße, an Mandelgebäck erinnernd, zart kontrastiert durch Gewürze; üppig, sanft mit lang anhaltendem, delikatem Finish. Herstellung: Getreidemischung mit überwiegend feinstem französischen Weizen und kristallklarem Wasser. Trinkweise: Pur oder auf Eis, damit sich die feinen Mandel- und NussAromen voll entfalten können; als besonders edle Basis für Longdrinks oder Cocktails wie Classic Martini oder Cosmo-
Mix-Tipp: COSMOPOLITAN - DER „SEX IN THE CITY DRINK“ 6 cl Wodka 3 cl Bols Curacao Triple Sec 3 cl Naty‘s Cranberry Nektar 1,5 cl Mister Mix Limettensaft Glas: Embassy Champagne Cocktailschale von Libby à 16,3 cl. Im Shaker mit Eiswürfel schütteln und in die mit Eiswürfeln vorgekühlte Cocktailschale abgießen. Im Shaker mit Eiswürfel schütteln und in die mit Eiswürfeln vorgekühlte Cocktailschale abgießen.
politan. Rezeptur: Grey Goose zeichnet sich durch seine hohe Reinheit aus. Eine 5-fach-Destillation verleiht Grey Goose seinen ausgezeichneten runden und weichen Geschmack. Historie: Seit seiner Markteinführung 1997 in den USA ist Grey Goose innerhalb kürzester Zeit zum Shooting Star unter den Wodkas im gehobenen Segment avanciert. Heute gilt der Wodka als Vorreiter dieses Super Premium Segments. Nur ein Jahr später wurde Grey Goose bei den World Spirits Championship vom US Beverage Testing Institute als „The World’s Best Tasting Vodka“ mit der Platin-Medaille ausgezeichnet.
Eastern Style Wodka: aromatisch, kräftig Ist charaktervoll und aromahaltig und wird durch Destillation im Patent Still, aber auch im Pot Still Verfahren gewonnen und mit Wasser besonderer Qualität verdünnt. Verwendet werden Roggen, Kartoffeln oder Getreidemischungen, das Destillat wird geklärt und das Wasser gereinigt. Die Eastern Style Wodkas haben mehr Aroma und sind kräftiger als die Western Style Wodkas. Wyborowa (Roggenwodka, Polen): Wyborowa kauft von ca. 200 Zuliefern, in der Regel kleine Landbetriebe, eine hochgradige Spirituose auf Roggenbasis, die bereits einmal gebrannt wurde. Anschließend werden diese Destillate bei Wyborowa weiterverarbeitet und weiter destilliert bis schließlich das Endprodukt, der Wyborowa,
abgefüllt werden kann. Beim Wyborowa dominiert in der Nase ganz deutlich die brotige Roggennote. Roggen ist im Gegensatz zu Weizen viel kräftiger und stechender im Duft. Süßliche Aromen überwiegen. Der Duft nach Anis kommt wesentlich verhaltener zum Ausdruck als bei Wodkas auf Weizenbasis. Die Filtration erfolgt über Aktivkohle. Xellent Wodka (Roggenwodka, Schweiz): Der Xellent Wodka ist ein exklusives Schweizer Qualitätsprodukt mit dem Anspruch weltweit im Super Premium Segment ganz vorne mit dabei zu sein. Das herausragende Markenzeichen dieses Wodkas ist seine aus jedem Flaschenturm hervorstechende rote Flasche geworden. Xellent Wodka, 40 Vol. % wird aus hochwertigem Schweizer Roggen und reinstem Schweizer Gletscherwasser hergestellt. Die schonend vergorene Roggenmaische wird in einem ersten Schritt, was für einen Wodka einmalig ist, im traditionellen kleinen Kupferhafen sorgfältig destilliert. Hier bekommt Xellent Swiss Wodka seinen unvergleichlichen Geschmack. In einem zweiten Schritt wird der Rohbrand in einer kleinen Kupferkolonne mit 45 Glockenböden gereinigt. Die DIWISA ist die einzige Distille, die über eine solche Anlage verfügt und einen Wodka in dieser Qualität hervorbringt. Und dennoch: Auch jetzt ist der Wodka noch nicht rein genug. Deshalb werden in der dritten Destillation letzte verbliebene unerwünschte Komponenten abgetrennt und der Geschmack noch einmal verfeinert und
harmonisiert. Der Wodka besitzt jetzt einen Alkoholgehalt von über 96% Vol. Nach der Ruhepause von mehreren Monaten wird der Wodka nun mit Wasser versetzt. Die Qualität des Wassers ist da von höchster Wichtigkeit. Bei Xellent stammt es vom Titlisgletscher im Herzen der Zentralschweiz. Aus 3.000 Metern Höhe sickert es durch den Berg und wird im hinteren Engelbergertal, ca. 15 Meter unter dem Boden, gefasst. Es handelt sich um ein weiches sauerstoffund mineralhaltiges Wasser, das den feinen Geschmack des Roggenwodkas elegant unterstützt. Die letzte Perfektion erhält Xellent Swiss Wodka durch eine abschließende, mehrstufige Filtration. Erst jetzt erfüllt er, kristallklar, sämtliche Ansprüche, die der Gaumen des anspruchsvollen Genießers stellt. Das Resultat Xellent ist ein reines, leicht süßlich schmeckendes, charaktervolles Produkt mit 40% Vol., dem außer Wodka und Wasser nichts, aber auch gar nichts, beigegeben wurde. Das Aroma in der Nase ist von hervorstechender Güte. Die Brotnoten kommen ganz deutlich zum Ausdruck. Dieser Wodka ist sehr kräftig im Mund und unglaublich lang im Nachklang. Belvedere Ultra Premium Vodka Der Belvedere Vodka war nach dem Grey Goose der zweite Super Premium Vodka auf dem Weltmarkt überhaupt. Er wird nach einem über sechshundert Jahre alten Verfahren und ausschließlich aus feinstem polnischen Roggen hergestellt. Vor diesem Hintergrund ist es nur natürlich, dass Belvedere Vodka nach dem Belvedere Palast benannt ist, dem ehemaligen Königsschloss Polens. Vom Belvedere Vodka wird auch die phantastische dreiLiter-Flasche verkauft, die in jeder Bar automatisch der Hingucker schlechthin ist. Lesen Sie in den nächsten Harpf-Nachrichten über R(h)um!
Mix-Tipp: MARTINI DRY COCKTAIL 1 cl Vermouth Dry (bevorzugt Noilly Prat aus Frankreich), 5 cl Gin, Manhatten Cocktail Glas à 23 cl. Das Manhatten Cocktail Glas mit Eiswürfeln vorkühlen. Die Zutaten mit vielen Eiswürfeln gut verrühren und anschließend ins (von den Eiswürfeln befreite) vorgekühlte Glas gießen. Eine grüne Olive mit Stein dazugeben und/oder mit Zitronenschale abspritzen. Über das Verhältnis von Gin zu Vermouth für einen Martini Dry Cocktail wird unter Experten oft diskutiert. International gibt man zum Gin nur einige Tropfen Vermouth und es empfiehlt sich Martini-Liebhaber nach ihrem Geschmack zu fragen. Die Auswahl des Gins (Gordons, Bombay, Tanqueray, Beefeater usw.) spielt oft auch eine sehr große Rolle und auch hier sollte man vorsichtshalber nachfragen. › EINE AUSWAHL DER BESTEN WODKAS.
Plose Mineralwasser
Das Feinschmecker-Wasser Nicht von ungefähr setzt die internationale Spitzengastronomie, jetzt auch mit dem gebürtigen Südtiroler Starkoch Heinz Winkler auf Mineralwasser von Plose. Es ist mit seinem geringen Mineralgehalt eines der absolut weichsten und reinsten Wässer Europas und somit ideal für einen gesunden Genuss.
› PLOSE MINERALWASSER STEHT FÜR HÖCHSTE QUALITÄT.
Zuerst wurden die Spitzenrestaurants im Inland auf das Plose Mineralwasser aufmerksam, so dass es als Top-Partner für den Restaurantguide „Le Soste“ (die 50 besten Restaurants in Italien) auserwählt wurde. Bei der 50-Jahr-Feier von Michelin wurde es als einziges offizielles › SPITZENKOCH HEINZ WINKLER SETZT AUF DAS SÜDTIROLER MINERALWASSER.
Mineralwasser aufgeschenkt. Serviert wurde Plose-Wasser auch während der Eröffnungsfeier des ersten 7-Sterne-Hotels Europas, „Townhouse Gallerie“, in Mailand und ist heute dessen Wasser-Hauptpartner. Eine wichtige Errungenschaft ist jüngst vor allem Meisterkoch Heinz Winkler, der bereits zum 20. Male die drei Michelin-Sterne erhielt und auch Hotelier des Jahres in Deutschland wurde und zusammen mit Plose für die höchste Wasserqualität wirbt. Basis der Gesundheit Das Plose Mineralwasser mit sehr geringem Mineralgehalt entspringt an der Südostflanke des Plose Berges am Rande des Puez Naturparkes im Herzen der Südtiroler Hochalpen. Die besondere geologische und
geophysische Eigenschaft des Bodens und des Gesteins charakterisieren das Plosewasser zu einem der absolut weichsten und reinsten Wässer Europas, geeignet für den täglichen Genuss und ideal für jedes Alter. Das Plose-Wasser ist das am niedrigsten mineralisierte Mineralwasser Südtirols. In einer Höhe von 1.870 Metern tritt es aus dem Quarzphyllit als alkalisches, bikarbonat- und sulfathaltiges erdiges, bakteriologisch absolut reines Wasser in mehreren Quellen zu Tage. Die Temperatur des Quellwassers ist das ganze Jahr hindurch konstant (5,5° C) und auch die Schüttung weist fast keine Schwankungen auf. Dies zeugt von einem langen unterirdischen Wasserlauf, der sich in großer Tiefe befindet und somit völlig von Umwelteinflüssen geschützt ist und die Reinheit und Qualität des Wassers garantieren. Zum Wasser eher zufällig gekommen Josef Fellin erhielt im Sommer 1956 die erste Abfüllkonzession und Verkaufsgenehmigung für das Plose-Mineralwasser. Seine erste Existenz hatte Fellin vor dem Zweiten Weltkrieg mit Weinhandel und Schnapsbrennerei gesichert. Als er 1992 im Alter von 93 Jahren verstarb, hinterließ er seinem Sohn Giuseppe „Beppino“ eine florierende Mineralwasserquelle, dessen Kernsubstanz ein unvergleichliches Wasser aus
Interview: Spirituosen-Experte Jürgen Deibel
Vorsprung durch Produkt-Kenntnis Vier Tage lang war Spirituosen-Experte und Gastronomieberater Jürgen Deibel jüngst im Pustertal. Auf Einladung der Firma Harpf hielt er Fortbildungskurse über Whisk(e)y, R(h)um und Wodka für die Pusterer Gastronomie und bildete die Harpf-Außendienstberater zu wahren Experten weiter. Herr Deibel, wo geht die internationale Entwicklung in Sachen Spirituosen hin?
Jürgen Deibel: Das ist ganz unterschiedlich. London geht z. B. in Richtung Tequila, in Deutschland und im nordeuropäischem Raum ist Wodka in, im Süden geht der Trend zu R(h)um und als lokales Produkt Grappa. Welchen ersten Eindruck haben Sie von der Gastronomie im Pustertal und den Umgang mit Spirituosen gewonnen?
Deibel: Man muss sich immer die Frage stellen, was möglich und sinnvoll ist. Im Pustertal
schlummert einiges Potential, vor allem was Produkte im qualitativ hochwertigen Bereich betrifft. Der Gastronom muss sich fragen: Was könnten meine Gäste noch gebrauchen,
wie kann ich ihnen was anbieten. Ihre Bilanz der SpirituosenFortbildungen ...
Deibel: Wir haben mit der Gastronomie vor allem die verschiedenen Grundprodukte verkostet und deren Besonderheiten herausgearbeitet. Man verfügt hier über ein schönes Grundwissen, das wir mit Detailwissen ergänzt haben. Wichtig war dann vor allem auch die Schulung der HarpfKundenberater, die jetzt als Ansprechpartner der Gastronomie diese auch entsprechend beraten können – über Einsatz, › SPIRITUOSEN-EXPERTE JÜRGEN DEIBEL
› MIT SEINEM GERINGEN MINERALGEHALT EINES DER WEICHSTEN UND REINSTEN WÄSSER EUROPAS
dem alpinen Hochgebirge, das leichteste Wasser Europas ist. Zum Wasser kam Josef Fellin eher zufällig. Seine Leidenschaft als Jäger veranlasste ihn 1942 ein Grundstück auf dem Plose-Berg oberhalb von Brixen mit dazugehöriger Trinkwasserquelle zu erwerben. Dort baute er sich ein Jagdhaus und entdeckte bald die Qualität des Wassers für sich – und die Möglichkeit der Vermarktung. Auf 1.700 Metern füllte Fellin von nun an Plose Mineralwasser in Flaschen. Damit hatte er einen Mineralwasserabfüllbetrieb gegründet, der stetig wuchs und bald die Weinhandlung und Likörherstellung vollständig ersetzte. Jede FellinGeneration setzte dann ihre eigenen Meilensteine: „Beppino“ Fellin verlegte den Abfüllbetrieb 1974 ins Tal und baute diesen in Brixen völlig neu auf. Zunächst wurden hier nur die Softdrinks abgefüllt. 1988 ließ er eine Edelstahlrohrleitung von der Quelle zum Abfüllbetrieb verlegen und die Mineralwasserabfüllung stieg ständig – auch aufgrund des Trends der Zeit, der weg von den zuckerhaltigen Süßgetränken, hin
zum gesunden Wasser ging. Von den knapp 40 Mio. Füllungen im Jahr 2004 waren nur noch rund fünf Prozent Softdrinks, der Rest Mineralwasser. Die nächste Generation, Andreas und Paolo, hatten sich zum Ziel gesetzt, die Abfüllmenge zu vergrößern und somit den Markt nicht nur auf Südtirol zu konzentrieren, sondern auch auf das restliche Italien, sowie ins benachbarte Ausland auszudehnen. Der Produktionszuwachs war auch der Grund für die Erweiterung bzw. Erneuerung der gesamten Abfüllanlage. Qualität wurde und wird bei den Fellins auf alle Fälle immer ganz groß geschrieben. › PLOSE WASSER IST IDEAL FÜR EINEN GESUNDEN GENUSS.
Verwendung, Lagerung der Spirituosen usw. Die Berater können so die Gastronomie stärken, indem sie das nötige Wissen weitervermitteln. Welchen Tipp geben Sie der Pustertaler Gastronomie?
Deibel: Es ist wichtig, sich stark mit den Produkten auseinander zu setzen, gleichzeitig aber noch den lokalen Aspekt in den Vordergrund zu bringen. Noch gering entwickelt ist die Cocktailkultur, man kann hier die Produkte noch viel breiter und vielfältiger verwenden. Die privilegierte Lage Südtirols auf der Nord-Süd-Achse kann – wie beim Essen mit Knödel und Spaghetti – auch in Sachen Getränken noch stärker genutzt werden. Und schließlich das Thema Wellness, welches bis hin in den mentalen Bereich zum Genuss gehen muss: Dies heißt auch schönes Essen, gute Getränke und Entspannung an der Bar.
› MAN KANN PRODUKTE NOCH VIEL BREITER UND VIELFÄLTIGER VERWENDEN, SAGT JÜRGEN DEIBEL.
Kitzmann Bräu, Erlangen (Franken)
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Pustertal-Premiere für bestes bayerisches Bier Die drei Spitzenbiere der bayerischen Vorzeige-Bierbrauerei Kitzmann können nun auch im Pustertal genossen werden. Dies ist eine kleine Sensation für jeden Bierliebhaber, denn Kitzmann gehört zur höchsten Bierelite. Der Clou ist der Firma Harpf gelungen. Somit gibt es ab sofort das Kitzmann Hell (nach Münchner Brauart), das dreifach mit Gold prämierte Kitzmann Hefeweißbier und das Kitzmann Kellerbier 1904. Die Brauerei Kitzmann braut in der Bierstadt Erlangen bereits seit 295 Jahren Biere in der höchsten Qualität.
Bisher war Kitzmann nur im Umkreis von 50 km rund um Erlangen erhältlich. Zunächst war man bei Kitzmann sehr vorsichtig, das Bier in Südtirol, 450 km von Erlangen entfernt, zu verkaufen. Erst nachdem man sich zum Ersten vom professionellen Arbeiten der Pusterer Gastronomie und zum Zweiten auch von der Qualität der Lagerung, Zustellung und Schanktechnik der Firma Harpf vor Ort überzeugt hatte, kam das OK der KitzmannVerantwortlichen. Bayerisches Bier ist weltberühmt Bier, das seit 1516 bis heute nach dem bayerischen Reinheitsgebot gebraut wird, ist in Bayern Nationalgetränk. Was viele nicht wissen: Das Zentrum der bayerischen Bierkultur liegt in Franken im Norden Bayerns. Bier aus Franken ist ein Feinschmeckerprodukt, das
von vielen Brauereien in einer unglaublichen Vielfalt und Güte gebraut wird. Mit rund 270 Brauereien herrscht dort die höchste Brauereidichte der Welt. Mehr als 1.350 verschiedene Biere werden im Bierland Franken gebraut. Franken hat mehr Brauereien als jedes Land Europas. Die Rohstoffe für fränkische Brauereien wachsen direkt vor der Haustür. Geschichte der Bierstadt Erlangen Gute Standort- und Rohstoffbedingungen (eiweißarme Sommergerste, Hopfen der nahen Anbaugebiete, klares Wasser) waren vor mehreren hundert Jahren die Voraussetzungen für den Erfolg und führten zu einer stetigen Qualitäts- und Geschmacksverbesserung. Die ab 1675 angelegten Burgbergkeller gewährleisteten eine für damalige Zeiten optimale Reifung und Lagerung der Biere.
› SEIT 295 JAHREN GIBT ES KITZMANN IN DER BIERSTADT ERLANGEN ≤ SEIT KURZEM AUCH IM PUSTERTAL.
Nach Gründung der Universität 1743 und der Neubelebung des Jahrmarktes zu Pfingsten 1755, aus dem sich die Bergkirchweih entwickelte, sorgen die Studenten für die Verbreitung des guten Rufs ihres Lieblingsgetränks. Um die auswärtige Nachfrage erfüllen zu können, nahmen norddeutsche Spediteure Erlanger Bier bis in die heimischen Regionen mit. Den richtigen Auftrieb erhielt der Erlanger Bierexport aber durch den Wegfall der Binnengrenzen (deutscher Zollverein 1834) und durch die Anbindung der Stadt an die Eisenbahn 1844. Höhepunkt der Erlanger Bierbrauerei war das Jahr 1877 mit knapp 200.000 hl. Brauereien anderer Städte wurden aber, durch Nutzung technischer Innovation und Umstellung der Produktpalette auf untergäriges Bier, zu einer immer stärkeren Konkurrenz und der Export ging zurück. Nach der Rohstoffknappheit des 1. Weltkriegs, dem anschließenden Wegbrechen der Exportmärkte und der folgenden Inflationszeit verringerte sich die Zahl der Brauereien auf vier. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es eine Verschmelzung der Regionalbrauereien. Dadurch blieb als einziger Stern am Erlanger Bierhimmel die Brauerei Kitzmann übrig. 295 Jahre Brautradition bei Kitzmann Die heutige Brauerei Kitzmann war bereits 1712 an der Südlichen Stadtmauer in Erlangen gegründet worden. Sie ist die einzige Erlanger Brauerei, die bis heute die große Erlanger Brautradition ohne Unterbrechung fortgesetzt hat. Die Familie Kitzmann übt das Brauhandwerk seit 10 Generationen aus und Peter Kitzmann führt die Kitzmann Bräu bereits in der 5. Generation. Kitzmann ist eine kleine aber sehr feine Brauerei, die jährlich lediglich 100.000 hl Bier herstellt (im Vergleich: Heineken stellt nur für Italien 6,5 Mio. hl her). Die einzige Chance für eine kleine Brauerei wie Kitzmann im globalisierten Markt bestehen zu können, ist es, konsequent den aufwändigen, dafür aber nachhaltigen Weg von höchster Produktqualität zu gehen. Kunde für Kunde muss durch die Qualität des Produkts
› KITZMANN-BIER WIRD AUF DIE 2.060 M HOCH GELEGENE FANES HÜTTE AUSGELIEFERT.
› TRINKGENUSS PUR: KITZMANN VERWENDET NUR DIE BESTEN ROHSTOFFE.
überzeugt werden, denn für Werbung und Vermarktung steht solchen Brauereien nur ein sehr geringes Budget zur Verfügung. Für die Biere von Kitzmann werden nur die besten Rohstoffe verwendet: Sommergerste aus Oberfranken, die garantiert sortenrein und kontrolliert angebaut wird; Hopfen aus den weltweit besten Anbaugebieten aus Spalt und der Hallertau; Hefe aus der brauereieigenen Hefereinzucht; reinstes, 10.000
Jahre altes Brauwasser aus dem brauereieigenen Brunnen. Das Bier wird aus Gründen der Qualität weder im Fass noch in der Flasche haltbar gemacht. Braumeister Karl-Heinz Maderer ist ein ausgezeichneter Braumeister, der sich richtungsweisend schon seit Jahren mit dem Gärprozess und der brauereieigenen Reinzuchthefe auseinandersetzt. Früchte dieser Arbeit sind das hervorragende und vielfach ausgezeichnete Bier.
Wissenswertes:
500 Jahre Reinheitsgebot Deutsches Bier wird nach dem Reinheitsgebot gebraut. Dieses steht für die herausragende Qualität des Bieres, weil zur Herstellung nur geeignete Rohstoffe verwendet werden. Viele Brauereien – über Deutschland hinaus – werben aus diesem Grund damit, dass ihr Bier nach dem Reinheitsgebot gebraut wird. Das bayerische Reinheitsgebot von 1516 ist eine der ältesten lebensmittelrechtlichen Regelungen überhaupt. Es regelt gesetzlich, dass für das Brauen von Bier nur die drei Inhaltsstoffe Gerstenmalz, Wasser und Hopfen verwendet werden dürfen. 1906 erfolgte die Übernahme des bayerischen Reinheitsgebots in nationales deutsches Recht. Die Überführung des Deutschen Reinheitsgebots in EU-Recht erfolgte im Zuge der Liberalisierung des EG-Binnenmarktes. Bier nach Deutschem Reinheitsgebot wird als traditionelles Lebensmittel geschützt.
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Kitzmann Hefeweißbier: mit feinen, fruchtigen Aromen und leichter Würze. Dreimal mit Gold-Medaille ausgezeichnet (European Beer Star Award 2006, Consumer’s Favourit Award 2006, Monde Selection 2005)
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Kitzmann Kellerbier 1904:
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naturtrübes, untergäriges nach überlieferter Rezeptur gebraut; mit leicht fruchtigem Aroma, schmeckt außergewöhnlich schlank und abgerundet.
4,9 VOL. % ALKOHOL BEI 11,20° PLATO STAMMWÜRZE
5,5 VOL. % ALKOHOL BEI 12,60° PLATO STAMMWÜRZE
Kitzmann Hell: (nach Münchner Brauart) Besticht durch Vollmundigkeit und dennoch schlanken Körper; konstant gleich bleibenden Trinkgenuss, frisch duftendes Hefe-Bouquet, feinen Bitterton und natürliche Milde; entspricht wegen seines nicht übermäßigen Alkoholanteils und der harmonisch integrierten Kohlensäure dem Zeitgeist.
4,9 VOL. % ALKOHOL BEI 11,40° PLATO STAMMWÜRZE
Bier-Verkostungs-Aktion
Die Bier-Tasting Boxen von Harpf Eine Weinverkostung ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. „Ebenso kann man verschiedene Biere verkosten, um deren Eigenheiten kennen zu lernen und die Besonderheiten eines jeden Bieres herauszufinden. Achten Sie auf Geschmack und Farbe, Schaum und Kohlensäureanteil, Transparenz und Trübung. Finden Sie die Eigenheiten heraus, wie beim Wein“, erklärt Lukas Harpf.
Weißbier kann beispielsweise mit körperreicheren, cremigen Weinen wie Chardonnay oder Grauburgunder, die im Holzfass ausgebaut wurden, verglichen werden: Es ist fruchtig, feinperlig, erfrischend – was dem Weinliebhaber wie die Charakterisierung eines spritzigen Weißweines klingt, trifft auch auf Weißbier zu. Die Firma Harpf hat eine eigene Bier-Verkostungs-Aktion ins Leben gerufen. Die Gastronomiepartner von Harpf bekommen die TastingBoxen direkt von den Kundenberatern ins Haus geliefert. Interessant ist es beispielsweise, die Biere mit den Stammkunden zu verkosten und herauszufinden, was den Kunden am besten schmeckt.
die Biere und finden Sie Ihre Favoriten!
Wie Bier verkostet wird: Die helleren Biere müssen unbedingt vor den Weißbieren verkostet werden, weil Weißbier wesentlich aromatischer ist. Innerhalb einer Box sollte man dann die alkoholreicheren Biere am Ende verkosten, die leichteren am Anfang. 1. Setzen Sie sich in geselliger Runde – mit Freunden oder Familie, beim Stammtisch oder am Feierabend mit Ihren Arbeitskollegen – hin und finden Sie Ihren Favoriten heraus. 2. Die Flaschen müssen vorher zum optimalen Genuss auf 5 bis 6 Grad Celsius gekühlt worden sein.
Verkostungs-Boxen: Die Harpf-Verkostungs-Boxen gibt es kostenlos solange der Vorrat reicht. Testen auch Sie
3. Verdecken Sie die Etiketten der Bierflaschen um ganz neutral zu verkosten.
4. Jeder Teilnehmer der Verkostungsrunde soll vier gleiche Gläser erhalten, die vorher mit kaltem Wasser gut ausgewaschen worden sind (Gläser nicht abtrocknen!). 5. Jetzt die vier Biere in die Gläser füllen. Am besten, indem man jede Flasche von Teilnehmer zu Teilnehmer reicht. Die Füllmenge soll in jedem Glas gleich sein, drei bis vier Zentimeter Bier im Glas sind genug. Reihenfolge merken, indem man die leeren Flaschen in derselben Reihe aufstellt, wie auch die Gläser gefüllt wurden. Auch bei der Verkostung gilt es die Reihenfolge einzuhalten. 6. Kriterien bei der Verkostung: Zuerst die Farbe betrachten und die Kompaktheit und Feinporigkeit des Schaums analysieren. Anschließend in das Glas reinriechen und feststellen, welches Bier am ange-
nehmsten riecht. Abschließend der wichtigste Test beim Bier, der Geschmack. 7. Interessant ist es, wenn jeder in der Runde einen Zettel vor sich liegen hat und jedes der vier Biere auf einer Skala von 1 (mangelhaft) bis 10 (ausgezeichnet) bewertet. Abschließend die Punkte in der Verkostungsrunde vergleichen. Das
Bier mit den meisten Punkten ist Testsieger. Erst jetzt die Etikette wieder enthüllen. Lassen Sie sich überraschen, welches Ihr Favorit ist! So kann man herausfinden, wie vielfältig und spannend Bier sein kann und wie unterschiedlich verschiedene Biere schmecken können, auch wenn sie nach demselben Brautyp hergestellt wurden.
Wichtiger Hinweis: Im Vordergrund jedes Konsums von Alkohol – bei Bier, Wein wie Spirituosen – muss der kultivierte Genuss stehen. Alkohol ist nur in Maßen verträglich und gesund!
› FINDEN AUCH SIE BEI EINER BIERVERKOSTUNG IHREN FAVORITEN.
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Historische Zusammenarbeit seit 1919
100 Jahre Kellerei St. Michael Eppan 6
Am 16 Juni 1907 gründeten 41 Weinbauern aus St. Michael die gleichnamige Kellereigenossenschaft. Heute zählt sie zu den Besten in Italien. Eine historische Verbindung der Kellerei gibt es mit der Firma Harpf: Die Zusammenarbeit besteht seit 1919, Harpf ist somit der älteste Kunde im Pustertal.
Mit Stolz kann die Kellereigenossenschaft St. Michael Eppan auf ihre 100jährige Geschichte zurückblicken. Mit heute 360 Mitgliedern, 372 Hektar Anbaufläche und knapp 3 Millionen verkauften Flaschen pro Jahr hat sich die Kellerei einen Namen aufgebaut, der heute in aller Munde ist. Wesentlich zur Entwicklung der vergangenen 30 Jahre und somit zur Erfolgsgeschichte beigetragen hat Hans Terzer, der 1997 vom Gambero Rosso zu den zehn vielversprechendsten Kellermeistern der Jahrtausendwende gekürt wurde. 2000 wurde die Kellerei zur „cantina dell’anno“ ernannt. Keine andere Genossenschaft hat je diese Auszeichnung des bedeutendsten italienischen Weinführers erhalten.
› ES WIRD AUF STRENGE QUALITÄTSPOLITIK, GEZIELTE SORTENWAHL UND MODERNE VERMARKTUNG GESETZT
Weinverkostungen
Top-Barolo im „das nöckler“ Einen wunderbaren Rahmen für die Weinverkostungen der Firma Harpf bietet der exklusive Keller „das nöckler“ mit seinen 800 Jahre alten Mauern in der Stadtgasse von Bruneck. Im September war Sergio Barale vom Weingut Fratelli Barale aus Barolo zu Gast, einer der besten Produzenten aus dem Piemont.
Hier einige interessante Eindrücke von Lukas Harpf bei der Vertikalverkostung der Barale-Weine. Barolo 2001: Dieser Wein hat noch ein riesiges Entwicklungspotential und eine vom Produ-
zenten garantierte Lebensdauer von mindestens 30 Jahren. Barolo 2000: Ein Barolo, der trotz der relativ jungen Jahre trinkreif ist; harmonisch, ausgeglichen und herrlich fruchtig in der Nase.
› DER BAROLO VON BARALE GEHÖRT ZU DEN TOP-WEINEN AUS DEM PIEMONT.
Große Weißweine Die Kellerei St. Michael Eppan ist zwar in der Lage, exzellente Rotweine zu produzieren, der Großteil der Lagen sind aber Weißwein-Lagen. Denn Kellermeister Terzer ist überzeugt, dass Südtirol grundsätzlich ein Anbaugebiet für Weißweine ist. Seit den späten 80er Jahren setzt die Kellerei auf Weißweinsorten wie Weißburgunder, Pinot Grigio und Sauvignon. Der Weißweinanteil beträgt heute 63 Prozent. Noch in den 80er
Am meisten haben die Barolos der Serie 1998, 1997 und 1995 beeindruckt: Ein Lehrbeispiel, welch unterschiedliche Weine die Natur (das Wetter) hervorbringt und wie stark die Weine (vor allem jene mit großem Alterungspotential) davon beeinträchtigt werden können. Beim 1997er schmeckt man
› IM JAHR 2000 WURDE ST. MICHAEL EPPAN ZUR KELLEREI DES JAHRES GEKÜRT.
Jahren lag der Vernatschanteil bei über 80 Prozent, heute bei 22 Prozent. Mit dem Sauvignon der Linie „Sanct Valentin“ hat die Kellerei bereits zwölf Mal die „drei Gläser“ gewonnen, die höchste Auszeichnung des Gambero Rosso. Seit dem Jahrgang 1993 gab es bisher jedes Jahr diesen Preis. Qualität im Mittelpunkt Die Kellerei St. Michael Eppan hat in ihrer Geschichte gezeigt, dass sie Mut zur Veränderung hat. Sie hat früh erkannt, dass nur mit strenger Qualitätspolitik, gezielter Sortenwahl und
moderner Vermarktungspolitik im Wettbewerb zu bestehen ist. Treibende Kraft sind neben Kellermeister Terzer Verwaltungsleiter Günther Neumair und Obmann Anton Zublasing. Der Jahresumsatz betrug im Jahr 2005 16 Mio. Euro. Von den knapp 3 Mio. Flaschen wurden 2,1 Mio. zu 0,75 lt. abgesetzt. Neben Südtirol (23 Prozent) ist Italien mit 52 Prozent der größte Absatzmarkt. Weitere Märkte sind neben Deutschland u.a. die USA, Großbritannien, Russland, Brasilien, Mexiko, Japan, Dubai und Australien.
Die Kellerei im Überblick: Mitglieder
360
Mitarbeiter
35
Anbauflächen in Hektar
372
Jahresproduktion
3 Mio. Flaschen
Jahresumsatz 2006
16 Mio. Euro
Anteil Weißweine
63 Prozent
Anteil Rotweine
37 Prozent
den extrem heißen Jahrgang, der 1995er ist kantig und hart aufgrund des extrem kalten Jahres. Der 1998er hingegen ist Harmonie pur, denn der Jahrgang ist geprägt von einem perfekten Klimaverlauf für die Nebbiolo-Traube. Die Familie Barale füllt seit dem Jahr 1870 Wein in Fla-
schen und Sergio Barale betreibt das Weingut heute bereits in der vierten Generation. Von den 20 ha Weinbergen werden jedes Jahr ca. 80.000 Flaschen produziert. Barale ist eine alt eingesessene Familie, die ihre Kellerei im Zentrum des Städtchens Barolo betreibt. › HARPF-VERKOSTUNGSKELLER „DAS NÖCKLER“
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› PEPSI IST ERFOLGREICH UND HAT COCA COLA IN DEN LETZTEN JAHREN DEN RANG BEI DER EROBERUNG DER ZUKUNFTSMÄRKTE ABGELAUFEN.
Die Pepsi Cola Story
Der heimliche Marktführer In den vergangenen Jahren hat Pepsi Cola in aller Ruhe den Rivalen Coca Cola als Getränkehersteller abgehängt. Denn es geht nicht mehr nur um die braune Brause namens Cola, sondern um Wellness, Mineralwässer, Energy-Drinks und vieles mehr.
Coca Cola hat etwas, was Rivale Pepsi Cola nicht hat: Einen ultramodernen Markentempel aus Glas und Stahl in Atlanta, ein Megamuseum in eigener Sache, mit 1200 Exponaten auf 5500 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Pepsi Cola hat nur eine Skulpturensammlung in seinem Firmenhauptquartier in Purchase bei New York zu bieten – mit Werken immerhin von erlesenen Künstlern des 20. Jahrhunderts wie Auguste Rodin und Henry Moore. Der Cola-Krieg Pepsi aber ist erfolgreich und hat Coca Cola in den letzten Jahren den Rang bei der Eroberung der Zukunftsmärkte abgelaufen. Was in den 80er-Jahren ein sportliches Schaulaufen um den hipsten Werbespot war – Pepsi schickte Michael Jackson gegen den Coca-ColaWeihnachtsmann ins Rennen – ist mittlerweile zu einem erbitterten Wettkampf geworden. Der Softdrinkhersteller aus Atlanta ist im Kerngeschäft der braunen Brause und anderer kohlensäurehaltiger Getränke mit 43 Prozent Marktanteil führend; Pepsi liegt mit 31 Prozent auf Platz zwei. Das Problem ist nur: Der Markt für Sodas, wie die sprudelnden Limonaden in den USA heißen, ist seit Jahren rückläufig; zu süß, zu ungesund, zu viele Kalorien. Im Zuge des Wellnesstrends
greifen die Verbraucher zunehmend nach stillem Wasser, Säften, Energy Drinks, Sportgetränken, Tee. All diese Sparten, die kohlensäurefreien und kalorienarmen Getränke, verzeichnen rasante Zuwächse − und in all diesen Sparten ist Pepsi mit einem Marktanteil von 50 oder mehr Prozent führend. Coke steht weit abgeschlagen auf Platz zwei. Pepsi hat Trends erkannt Dabei hat Coca-Cola den Gründungsmythos auf seiner Seite, den legendären Status als Kultmarke und Ikone des American Way of Life. Die Ikone ging aber lange Zeit nicht mit der Zeit und passte sich nicht den neuen Generationen von Konsumenten an Pepsi hingegen trug nicht die Last des Kults und war somit flexibler, agiler als Coke, um neue Trends zu entdecken. Während Coke auf die Kraft der Marke nur neue Werbespots in Auftrag gab, baute Pepsi strategisch seine Produktpalette aus, brachte stilles Wasser, Energy Drinks und grüne Tees auf den Markt und übernahm den Produzenten des populären Sportdrinks Gatorade. Jetzt will Coke das Ruder herumreißen und will sich mit dem Kauf der Firma Glaceau an die Spitze des Marktes für Vitaminwässer setzen. Der Brausekrieg ist also wieder in vollem Gange. Und es scheint
spannend zu bleiben. Punktesieg vorerst für Pepsi. Pepsis Ursprünge Pepsi-Cola wurde von dem Apotheker Caleb Bradham aus North Carolina erfunden, kam im Jahr 1936 nach London und soll von dort aus auf den europäischen Markt gelangt sein. 1898 erfand Bradham das Getränk, das er zuerst „Brad’s Drink“ nannte. Der spätere Name Pepsi leitet sich von den Bestandteilen Pepsin und den enthaltenen Kola-Nüssen ab. Die Markenfarben lehnen sich an die amerikanische Flagge an, mit denen Pepsi im Zweiten Weltkrieg die amerikanischen Soldaten unterstützen wollte. 1902 gründete Bradham die Pepsi Cola Company in den Räumlichkeiten der Apotheke. 1903 wurde Pepsi offiziell als Marke registriert. In den 50er Jahren gelang der Wechsel von der Billigmarke zu einem Premium-Produkt.
Der glamouröse Filmstar Joan Crawford, die Gattin des damaligen Vorstandsvorsitzenden Steele, fungierte als Zugpferd einer groß angelegten Werbekampagne. Auch das Design änderte sich. Man präsentierte das Getränk in formschönen Einwegflaschen mit einem bunten Etikett aus Papier. Nun waren es die Mehrwegflaschen des Konkurrenten Coca-Cola, die mit dem aufgedruckten schlichten Schriftzug und ihrer oft abgewetzten Oberfläche billig wirkten. Richtig erfolgreich wurde Pepsi aber erst Ende der 1980er, als sie im Zuge eines Redesigns der Marke mit einer unter dem Motto „Project Blue“ laufenden riesigen Werbekampagne, für die unter anderem Cindy Crawford gewonnen werden konnte, den Marktführer angriffen. Markentreue, Geschmack Man gebe Testpersonen blind abwechselnd Coca-Cola und
Pepsi Cola zu trinken, in den meisten Fällen wird das PepsiProdukt geschmacklich bevorzugt. Sobald man ihnen sagt, in einem Glas befände sich jene bestimmte Marke, Pepsi oder Coke, ordnen die Testpersonen das Glas mit dem besten Geschmack oft der bekannteren Marke, dem Marktführer im jeweiligen Land, zu. Das hat mit dem Image zu tun, das bei Pepsi vor allem in den USA, in Indien, Russland oder China gut ist. Interessant zu wissen ist auch: In Deutschland und Italien ist Coke deshalb Marktführer, weil die Amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg Coke im Schlepptau hatten und an die Bevölkerung der vom Krieg verwüsteten Länder verteilte. Diese Marktführerschaft hat sich bis Ende der 90er Jahre gehalten. Jetzt beginnt sie in beiden Ländern langsam zu bröckeln.
› IN DEN 50ERN WANDELTE SICH PEPSI COLA ZUM PREMIUM-PRODUKT UND WARB MIT FILMSTARS.
Know-How in Brauereien und in Kellereien kennen lernen, Erfahrungen austauschen sowie Informationen über Produkte und deren Verarbeitung einholen. Dies ist Ziel der Harpf-Bildungsreisen.
› HARPF KUNDENBERATER MIT HOFSTÄTTER-CHEF MARTIN FORADORI (re.)
› K1-BELEGSCHAFT IN WEIHENSTEPHAN › PUSTERER GASTRONOMEN IM SUDHAUS VON FISCHER'S
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Bildungsreisen mit Kunden und Mitarbeitern
Eine Reihe von Gastronomiepartnern der Firma Harpf besichtigte jüngst Fischer’s Stiftungsbräu, eine sehr traditionsreiche Brauerei, seit 1991 im Besitz der Privatbierbrauerei Erdinger Weißbräu. Die Mitarbeiter des Aprés Ski K1 am Fuße des Kronplatz waren in der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan zu Gast. Es ist dies die älteste noch bestehende Braustätte der Welt. Die traditionelle Weinreise 2007 hat Lukas Harpf mit seinen Kundenberatern nach Friaul und in den Osten des Veneto geführt. In Südtirol stand die Kellerei Hofstätter auf dem Programm, bekannt durch deren Blauburgunder Barthenau.
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Harpf unterwegs
Mit dieser ersten Ausgabe unserer Harpf-Nachrichten möchten wir Ihnen Know-How und Information aus erster Hand liefern. Unser Ziel ist es, Ihnen drei- bis viermal im Jahr wertvolle Nachrichten zukommen zu lassen: über Getränke und deren Verwendung, über Trends in der Gastronomie und über vieles mehr – vor allem auch nützliche Tipps, die man praktisch in die Tat umsetzen kann. Wir wollen Sie damit in Ihrer Arbeit unterstützen: Damit Sie im immer härteren Wettbewerb in der Gastronomie Ihrer Konkurrenz einen Schritt voraus sind. In der Titelstory dieser Ausgabe konnten Sie beispielsweise über die aktuellsten Informati-
onen und Trends zum Thema Wodka lesen oder erfahren, warum Plose-Mineralwasser als das Feinschmecker-Wasser gilt, warum die Kellerei St. Michael Eppan so erfolgreich ist und Pepsi heimlicher Marktführer ist. Über Spirituosen und deren Verwendung werden wir auch in den nächsten Ausgaben berichten, dann wird es unter anderem auch um R(h)um und Whisk(e)y gehen. Wir wollen uns und unseren Service für Sie ständig verbessern. Es gilt, Sie als unsere Partner in der Gastronomie in die Lage zu versetzen, noch erfolgreicher zu werden. Daran wollen wir mit aller Kraft gemeinsam arbeiten.
Viel Erfolg in Ihrer Arbeit wünscht Ihnen
Lukas Harpf
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Nachrichten, die Zeitung der Harpf & Co. GmbH Nr. 01/2007, Jahrgang 1, erscheint dreimonatlich Eigentümer und Herausgeber: F. Harpf & Co. GmbH, Nordring 15, Bruneck/Stegen Eintragung: Landesgericht Bozen vom 24.07.2007, Nr. 13 Presserechtlich verantwortlich: Harald Plieger Fotos: ©Fabrizio Boldrin und Matteo Groppo/succus., ©Photocase, ©Shutterstock, ©Kitzmann/Syga Design, ©PloseQuelle, ©Pepsi Cola Layout: succus. Kommunikation GmbH Druckerei: Medus, Meran, gedruckt am 10.2007