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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Februar 2018 / Ausgabe 769

evangelisch

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

LEBENSGESCHICHTE

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

Das Drama von Valter ANDACHT

Wie in den Tagen von Noah

WISSENSCHAFT

Die biblische Erzählung von der ersten Sonnenfinsternis

Die juristisch-historische Beweisführung beweist das Erdenleben Jesu

DIE WISSENSCHAFT UND

CHRISTUS


Nationale Konvention

PA NA MA

Roberto- Duran-Arena vom 10. bis 13. Februar

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG PANAMÁ MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


leitartikel

KEIN RÜCKZUG

VOR DEM FEIND Rev. José Arturo Soto Internationaler Vorsitzende der WMB

Liebe Brüder, es ist unsere Aufgabe, Gott zu folgen und das Evangelium durch alle uns zur Verfügung stehenden Mittel zu predigen. Der Weg des Dienstes und der Aufopferung ist eng und alle, die diesen Weg einschlagen, werden Hindernisse und Widerstand finden. Als Saulus von Tarsus sein Werk begann; spürte er die Ablehnung der Juden, die ihn töten wollten, und der Kirche selbst, die ihm nicht vertraute und seine Erlösung bezweifelte: „Da aber Saulus gen Jerusalem kam, versuchte er, sich zu den Jüngern zu tun; und sie fürchteten sich alle vor ihm und glaubten nicht, daß er ein Jünger wäre“ (Apg 9,26).

D

er Glaubenskampf hat sich im Laufe der Jahre

nicht zum Rückzug vor dem Feind!

nicht geändert, sondern sogar zugespitzt. So

Gotteskrieger sind immer eine qualifizierte

müssen wir heutzutage einen Kampf gegen drei Fein-

Minderheit. Die 7 Tausend Männer, die weder vor

de führen: die Welt, das Fleisch und den Bösewicht.

Baal knieten noch ihn küssten, haben nur der Ver-

Unser Sieg über die Welt beruht auf unserer Trennung

götterung widerstanden. Sie kämpften aber nie auf

von dieser. Unser Sieg über das Fleisch beruht auf der

offene Weise gegen sie aus Angst vor den Vergel-

Kreuzigung und unser Sieg über den Feind hängt von

tungsmaßnahmen der gottlosen Königin Isebel (1

der Rüstung ab, die wir tragen und mit welcher wir

Kön 19,18). Da die 7 Tausend sich versteckten und

alle feurigen Pfeile des Bösewichtes auslöschen.

ihren Glauben an den Herrn nicht predigten, wur-

Der Teufel ist sehr gut daran, uns glauben zu

de ihr ungenutztes Potenzial in der Macht Elijas

lassen, dass unsere Widmung an Gott nutzlos ist.

widerspiegelt. Dieser tapfere Prophet fürchtete kei-

Jedoch hat er weder Teil noch Anfall an uns, und Je-

nen Einzelkampf gegen das Volk und die Propheten

sus Christus hat schon betont, dass die Pforten der

Baals und gegen Isebel selbst, denn er wollte Gottes

Hölle die Kirche nicht überwältigen werden (Mt

Namen verteidigen.

16,18). Ist dieser denn nicht ein mächtiger Kriegs-

Die 7 Tausend waren treu doch unwirksam - und

ruf? Die Regierungen der Welt legalisieren inzwis-

so sind auch die Mitglieder der Kirche, die ganz treu

chen die Sünde und die Welt versucht, Gottes Volk

aber nicht tapfer sind und sich passiv verhalten. Der

durch ihre Systeme, Versuchungen und billiges Le-

Mangel an Unterstützung entmutigte Elija und so-

ben zu verführen. Hat Gottes Kirche denn weder

mit hatte der Teufel einen Alliierten in Gottes Feld.

Teil noch Anfall an der Welt? Müssen wir etwa der

Werden Sie einer von diesen 7 Tausend Gläubigen

Welt nachahmen, damit sie uns akzeptiert? Auf gar

sein, die Gott treu und doch nutzlos für das Werk

keinen Fall! Wir sind zum Kampf gerufen worden -

waren?

Februar 2017 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz FEBRUAR 2018 / EDIÇÃO N° 769 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. José Soto Präsident Rev. Humberto Henao Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Gustavo Martínez Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Luis Meza Direktor

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

n

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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ANDACHTEN 38 / ECHTE ABER VERSCHIEDENE RUFE. Pfarrer Luis M. Ortiz 40 / DAS UNEDLE VOR DER WELT UND DAS VERACHTETE HAT GOTT ERWÄHLT Pfarrer Gustavo Martínez

Was sagt die Wissenschaft über Jesus Christus?

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Die Hoffnung des Christen

Aktualität

28 / GLAUBENSHELD. Matthew Henry und seine Kommentare

Aussage

24 / LITERATUR. Gebein von seinem Gebein

Analyse

18 / WISSENSCHAFT. Die älteste Sonnenfinsternis

Titelblatt

16 / GESUNDHEIT. Gesundheit und Jugend

Neuer Präsident der WMB

Valter und sein Pakt mit Gott

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42 /WIE IN DEN TAGEN VON NOAH. Pfarrer Manuel Zuñiga 65 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.

14 / Infographik.

66 / BRIEFE - AGENDA.

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DIE Größe Jesu wird fester im Laufe der Zeit. Er war die genialste Figur, die je gelebt hat. Trotz mancher Verleumder wird das Leben Jesu von einer großen Mehrheit anerkannt und akzeptiert. In der Tat beweist die juristischhistorische Beweisführung, die angewendet wird, wenn die wissenschaftliche Methode nicht einsetzbar ist, seine Existenz. Josh MacDowell (*)

Vor fast 2000 Jahren kam Jesus in einem kleinen jüdischen Dorf zur Welt. Er gehörte zu einer kleinen Familie, einer Minderheitsgruppe, und lebte in einem der kleinsten Länder der Welt. Man nimmt an, dass er dreiunddreißig Jahre alt wurde, wobei sich sein öffentliches Wirken auf die letzten drei Jahre seines Lebens beschränkte. Und doch ist sein Name nahezu allen Menschen ein Begriff. Schon das Datum auf unserer Morgenzeitung oder das Erscheinungsjahr eines Buches zeugen davon, dass Jesu Leben eines der folgenreichsten war, das diese Erde erlebt hat. Gesichtspunkten beurteile, stehe Jesus an erster Stelle. Der bekannte Historiker H. G. Wells wurde gefragt, welche Person die Geschichte wohl am meisten geprägt habe. Er antwortete darauf, wenn man die Größe eines Menschen nach historischen Und der Historiker Kenneth Scott Latourette urteilte: »Je mehr Zeit vergeht, um so offensichtlicher wird, dass Jesus, gemessen an seinem Einfluss auf die Geschichte, das folgenschwerste Leben führte, das je auf diesem Planeten gelebt wurde. Und jener Einfluss scheint noch zuzunehmen.« Ernest Renan, eigentlich als Skeptiker bekannt, machte folgende Beobachtung: »Jesus ist auf religiösem Gebiet die genialste Figur, die je gelebt hat. Sein Glanz ist ewiger Natur und seine Regierung hört niemals auf. Er ist in jeder Hinsicht einzigartig und mit nichts und MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


titelblatt

WAS SAGT DIE WISSENSCHAFT ÃœBER

JESUS CHRISTUS? Februar 2017 / Impacto evangelisch

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Je mehr Zeit vergeht, um so offensichtlicher wird, dass Jesus, gemessen an seinem Einfluss auf die Geschichte, das folgenschwerste Leben führte, das je auf diesem Planeten gelebt wurde. Und jener Einfluss scheint noch zuzunehmen.

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niemandem vergleichbar. Ohne Christus ist Geschichte nicht zu verstehen.« WAS SAGT DIE WISSENSCHAFT?

Viele versuchen, eine persönliche Entscheidung für Christus mit dem Einwand zu verdrängen, wenn etwas nicht wissenschaftlich beweisbar sei, sei es auch nicht wahr und darum nicht der Annahme wert. Da man die Gottheit Jesu Christi und die Auferstehung nicht wissenschaftlich beweisen könne, sei es einem Menschen des zwanzigsten Jahrhunderts nicht zuzumuten, Christus als Erlöser anzunehmen oder an die Auferstehung zu glauben. So tritt sehr oft im Philosophie- oder Geschichtsunterricht die Frage an mich heran: »Können Sie es wissenschaftlich beweisen?« Worauf ich gewöhnlich entgegne: »Nein, ich bin schließlich kein Naturwissenschaftler.« Als Antwort geht dann ein spöttisches Grinsen durch die Klasse, und man hört Stimmen wie: »Lassen wir doch diesen Quatsch«, oder: »Seht ihr, es kommt nur auf den Glauben an« (womit blinder Glaube gemeint ist).

Kürzlich unterhielt ich mich auf einem Flug nach Boston mit meinem Sitznachbarn darüber, warum ich persönlich glaube, dass Jesus der ist, der er zu sein vorgab. Der Pilot, der gerade seine Begrüßungsrunde machte, bekam Teile unseres Gespräches mit. »Sie haben ein Problem vergessen«, meinte er. »Und das wäre? «, hakte ich nach. »Sie können es nicht wissenschaftlich beweisen.« Die Geisteshaltung, die unsere moderne Gesellschaft entwickelt hat, ist erstaunlich. Wie viele schließen sich heute der These an, was nicht wissenschaftlich zu beweisen sei, könne auch nicht wahr sein. Das ist falsch! Es wird problematisch, wenn man eine Person oder einen Vorfall in der Geschichte beweisen möchte. Wir müssen hier den Unterschied zwischen einem naturwissenschaftlichen und einem juristischhistorischen Beweis klären. Die naturwissenschaftliche Beweisführung geht davon aus, dass etwas nur dann als Tatsache akzeptiert werden kann, wenn es sich in der Gegenwart desjenigen wiederholen lässt, der es anzweifelt. In einer kontrollierten Situation wer-

den Beobachtungen angestellt, Daten festgehalten, Hypothesen empirisch verifiziert. Ramón Canal, Lizenziat in Philosophie und Sprachwissenschaften, erklärt: „Jede Wissenschaft wendet für ihre wissenschaftliche Arbeit eine objektive Methode. Diese Methode besteht aus einer Reihe an spezifischen Kriterien, die die Gültigkeit einer Theorie entscheidend überprüfen. Diese Verifizierungsschritte werden im Allgemein als Überprüfung bezeichnet. Die Überprüfung beruht auf einer systematischen Aufstellung von Erfahrungen und neuen kontrollierten Situationen, die bezwecken, die Hypothese konkret zu widerlegen, und auf den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Theorie. Deswegen steht sie mit der Theorie in engem Zusammenhang: Überprüfung und Theorie sind die Arbeitswerkzeuge der wissenschaftlichen Forschung“. Die Anwendung von kontrollierten Versuchen, um den Wahrheitsgehalt einer Hypothese zu testen, ist eine der wichtigsten Methoden der modernen Naturwissenschaft. So mag jemand die Behauptung aufstellen: »Elfenbeinseife

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schwimmt nicht!« Ich nehme daraufhin die betreffende Person mit in die Küche, lasse 10 Liter 30°C warmes Wasser in das Spülbecken laufen und werfe die Seife hinein. Beobachtungen setzen ein, Aufzeichnungen werden gemacht, eine Hypothese wird durch Beobachtung verifiziert: Elfenbeinseife schwimmt. Wenn sich nur durch die naturwissenschaftliche Methode etwas beweisen ließe, so stießen wir jedoch bald an Grenzen; denn es wäre zum Beispiel unbeweisbar, dass wir heute in der Uni waren oder dass wir schon gefrühstückt haben, weil es keine Möglichkeit zur Wiederholung dieser Tatsache in einer geplanten, kontrollierten Situation gibt. Hier wird eine juristisch-historische Beweisführung notwendig. Man bemüht sich

Die naturwissenschaftliche Beweisführung geht davon aus, dass etwas nur dann als Tatsache akzeptiert werden kann, wenn es sich in der Gegenwart desjenigen wiederholen lässt, der es anzweifelt. In einer kontrollierten Situation werden Beobachtungen angestellt, Daten festgehalten, Hypothesen empirisch verifiziert. nachzuweisen, dass etwas als Tatsache angenommen werden kann, ohne dass ernsthafte Zweifel bleiben. Mit anderen Worten, man fällt ein Indizienurteil auf der Basis von Beweisen. Die Entscheidung stützt sich auf drei Arten von Beweismitteln: mündliche Zeugenaussagen, schriftliche Zeugnisse und Indizien (wie Waffen, Geschosse, Tagebuch etc.). Mit der juristisch-historischen Beweismethode könnte ich ohne Schwierigkeiten beweisen, dass ich heute Morgen die Uni besucht habe: Freunde haben mich gesehen, es existieren Notizen von den Vorlesungen, Professoren erinnern sich an meine Anwesenheit. Die naturwissenschaftliche Methode kann nur wiederholbare Dinge beweisen. Sollen jedoch Mutmaßungen über eine Person oder die Wahrhaftigkeit eines Geschichtsereignisses belegt werden, dann erweist sie sich als unzulänglich. »Hat George Washington gelebt?«, »War Martin Luther King ein Bür-

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gerrechtskämpfer?«, »Wer war Jesus von Nazareth?«, »War Robert Kennedy amerikanischer Justizminister?« oder »Ist Jesus Christus von den Toten auferstanden?«. Solche Fragen überschreiten den Rahmen naturwissenschaftlicher Beweisbarkeit; wir müssen sie mit der juristisch-historischen Methode auf ihre Stichhaltigkeit untersuchen. Mit anderen Worten: Die naturwissenschaftliche Methode, die auf Beobachtung, Aufzeichnung von Daten, Aufstellung von Hypothesen, Schlussfolgerung und experimenteller Verifikation beruht, die empirische Regelmäßigkeiten in der Natur erforschen und erklären will, findet keine letzte Antwort auf Fragen wie: »Ist die Auferstehung wissenschaftlich beweisbar?«, oder: »Kann man beweisen, dass Jesus der Sohn Gottes ist?«. Wenn wir die juristisch-historische Methode zu Hilfe nehmen, müssen wir zunächst die Zuverlässigkeit der Zeugen überprüfen. Es hat mich immer besonders angesprochen, dass es sich beim christlichen Glauben nicht um blinde, unwissende Einbildung, sondern um einen intelligenten Glauben handelt. Jedesmal, wenn die Bibel jemanden zum Glauben aufruft, ist ein Glaube gemeint, der das Denken nicht ausschließt. Jesus sagt in Johannes 8: »Ihr sollt die Wahrheit wissen« – nicht sie ignorieren. Als man Christus danach fragte, was denn das oberste Gebot sei, gab er zur Antwort: »Den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen und mit deinem ganzen Verstand zu lieben.« Leider hören viele Menschen beim Herzen auf, so dass die Tatsachen über Christus nie ihren Verstand erreichen. Wir wurden jedoch auch mit einem Verstand ausgestattet, der, vom Heiligen Geist erleuchtet, Gott erkennen soll; nicht nur mit einem Herzen, um ihn zu lieben und mit einem Willen, dem es freisteht, sich für ihn zu entscheiden. Um unsere Beziehung zu Gott voll ausschöpfen und ihm die gebührende Ehre geben zu können, müssen alle drei, Herz, Wille und Verstand, daran beteiligt werden. Von mir ausgehend kann ich sagen, dass es nicht möglich ist, sich mit dem Herzen über etwas zu freuen, was der Verstand ablehnen müsste. Beide sind zu einem Zusammenwirken in Harmonie geschaffen. So wird keinem Menschen zugemutet, intellektuellen Selbstmord zu begehen, wenn er sein Vertrauen auf Christus als Erlöser und Herrn setzt. MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


copertina

Wenn sich nur durch die naturwissenschaftliche Methode etwas beweisen ließe, so stießen wir jedoch bald an Grenzen; denn es wäre zum Beispiel unbeweisbar, dass wir heute in der Uni waren oder dass wir schon gefrühstückt haben, weil es keine Möglichkeit zur Wiederholung dieser Tatsache in einer geplanten, kontrollierten Situation gibt.

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DIE WISSENSCHAFT

UND DIE BIBEL Genesis 1:20-22 Das Henne-Ei-Dilemma wird gelöst. Was war zuerst? Diese Frage hat Philosophen jahrhundertelang beschäftigt. Die Bibel legt fest, dass Gott die Vögel mit der Fähigkeit schuf, sich nach ihrer eigenen Spezies fortzupflanzen.

Genesis 6:15 Genaue Dimensionen für die Stabilität der Schiffe Schiffbauer wissen genau, dass damit ein Schiff schweben kann, es eine Länge haben muss, die sechs Mal größer als seine Breite ist. Vor 4,500 Jahren hat Gott Noah die idealen Maße gegeben.

Hesekiel 47,12 Pflanzen als Arzneimittel Uralte Kulturen haben verschiedene natürliche Mittel benutzt. Heutzutage hat die moderne Wissenschaft wieder entdeckt, was die Bibel schon sagte.

Deuternomium 22,9 Samen genetisch zu mischen ist schädlich. Die Bibel warnt davor, Samen aller Arten zu mischen, denn dieses verursacht, dass Ernte eingebracht werden, die für die Gesundheit schädlich sind.Heutzutage nimmt die Anzahl an Krankheiten zu, die von genetisch geändertem Obst und Gemüse verursacht werden.

Nikolaus Kopernikus (1473-1543)

Johannes Kepler (1571-1630)

Albert Einstein (1879-1955)

Polnischer Astronom. Weltweit bekannt wegen seiner Theorie des heliozentrischen Weltbildes.Außer zu glauben, dass das Universum von einem äußerst gütigen ordentlichen Schöpfer gemacht worden war, meinte er auch, dass der Herr verehrt werden musste.

Deutscher Mathematiker. Gründer der physischen Astronomie. Er versuchte mit seinen Gesetzen, die Planetenbewegungen zu beschreiben. Kepler studierte Theologie an der Universität Tübinger. Er erkannte, dass der Allmächtige eine Welt mit rationeller Harmonie geschafft hatte.

Der berühmteste Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Bekannt wegen seiner Relativitätstheorie. Halter des Nobelpreis für Physik des Jahres 1921. Einstein sprach viele Male von seinem Glauben an Jesus und seine Art, den Glauben wahrzunehmen. So sagte er mal, dass Gott ein Geheimnis wäre, doch eins, das begreifen werden konnte.

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Es hat mich immer besonders angesprochen, dass es sich beim christlichen Glauben nicht um blinde, unwissende Einbildung, sondern um einen intelligenten Glauben handelt. Jedesmal, wenn die Bibel jemanden zum Glauben aufruft, ist ein Glaube gemeint, der das Denken nicht ausschließt. Jesus sagt in Johannes 8: »Ihr sollt die Wahrheit wissen« – nicht sie ignorieren. Als man Christus danach fragte, was denn das oberste Gebot sei, gab er zur Antwort: »Den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen und mit deinem ganzen Verstand zu lieben.« Leider hören viele Menschen beim Herzen auf, so dass die Tatsachen über Christus nie ihren Verstand erreichen. Wir wurden jedoch auch mit einem Verstand ausgestattet, der, vom Heiligen Geist erleuchtet, Gott erkennen soll; nicht nur mit einem Herzen, um ihn zu lieben und mit einem Willen, dem es freisteht, sich für ihn zu entscheiden. Um unsere Beziehung zu Gott voll ausschöpfen und ihm die gebührende Ehre geben zu können, müssen alle drei, Herz, Wille und Verstand, daran beteiligt werden. Von mir ausgehend kann ich sagen, dass es nicht möglich ist, sich mit dem Herzen über etwas zu freuen, was der Verstand ablehnen müsste. Beide sind zu einem Zusammenwirken in Harmonie geschaffen. So wird keinem Menschen zugemutet, intellektuellen Selbstmord zu begehen, wenn er sein Vertrauen auf Christus als Erlöser und Herrn setzt. (*) Quelle: “Wer ist dieser Mensch?”, Josh McDowell

Jesaja 40,22 Die Erde ist rund. Vor jedem anderen historischen Register hatte die Bibel schon verkündet, dass die Erde rund ist.

Hebräer 11,3 Die Schöpfung besteht aus atomischen Partikeln, die für unsere Augen unsichtbar sind. Es war erst im 19. Jahrhundert, dass man herausfand, dass jede sichtbare Masse, aus unsichtbaren Elementen besteht.

Hiob 26,7 Die Erde schwebt im All. Während andere Quellen behaupteten, die Erde würde von Elefanten oder einer Schildkröte getragen, oder von Atlas gehalten werden, sagte die Bibel, was heutzutage alle wissen: „(ER) hängt die Erde an nichts“.

Levitikus 15,13 In fließendem Wasser baden. Jahrelang haben die Menschen naiv im Stauwasser gebadet, doch heute weiß man, dass es besser ist, sauberes Wasser zu benutzen, um Entzündungen zu vermeiden.

BLUT

A

0

4 2 0 3 0

5 1 4 4

8

0

4 2 0 3 0

5 1 4 4

8

Rh positive

Levitikus 17,11-14 Des Leibes Leben ist im Blut. Man braucht gesundes Blut, um Nährstoffe in den Körper zu bringen. Vor Jahren wusste man nicht von dieser Funktion und deswegen sind viele Menschen zum Tod verblutet, unter ihnen George Washington.

Galileo Galilei (1564-1642)

Isaac Newton (1642-1727)

Michael Faraday (1791-1867)

Italienischer Physiker, Ingenieur, Mathematiker und Wissenschaftler. Berühmt wegen seiner Beiträge zur Studie der Himmelskörper. Er war ein tief religiöser Mensch, ein intellektueller Gläubige, der bis zum Ende seiner Tage seinen Glauben an Jesus verkündete und sagte, dass sich die Bibel nicht irren konnte.

Englischer christlicher Physiker, Mathematiker, Erfinder, Astronom,Theologe und Philosoph. Er gilt als einer der Väter der modernen Wissenschaft. Newton betrachtete die Bibel und das Universum als ein Kryptogramm, das vom Allmächtigen verfasst wurde. Ebenfalls unterzeichnete er seine Schriften mit der Phrase: „Der Herr ist der einzige Gott“

Englischer Chemiker, Physiker, Erfinder und Philosoph. Er gilt als einer der einflussreichsten Wissenschaftler der Geschichte. Faraday war Mitglied einer christlichen Kirche. Er behauptete, es wäre notwendig, der Glaube an Gott sowohl bei den kleinsten als auch bei den großen Details des alltäglichen Lebens zum Ausdruck zu bringen. Februar 2017 / Impacto evangelisch

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Die Jugendlichen bilden ein Sechstel der Weltbevölkerung (1200 Millionen). Die Jugend wird als eine der entscheidendsten Phasen im Leben des Menschen gesehen und zeichnet sich vor allem durch einen ständigen Wandel aus.

Walter Menchola Vásquez (*)

Der Begriff Jugend bezieht sich auf den Wachstum- und Entwicklungsprozess, derzwischen Kindheit und Erwachsenenalter stattfindet, also zwischen den 10. und 19. Lebensjahr. Die Jugend wird von einem biologischen, psychologischen und sozialen Wandel bedingt, bei diesem die Umgebung eine große Rolle im Leben des Jugendlichen spielt. Die Jugend bedeutet der Anfang der Pubertät und ist der Übergang zum Erwachsenenalter. Die kulturelle Bedingungen können von Gesellschaft zu Gesellschaft anders sein doch sie haben alle einen gemeinsamen Nenner: der große Einfluss, den die Gesellschaft auf die Entwicklung der Jugendlichen hat. Sie erleben einen biologischen und psychologischen Wandeln und werden ständig von ihrer sozialen, kulturellen, politischen und ökonomischen Umgebung unter Druck gesetzt. Außerdem werden sie stark von den Kommunikationsmitteln beeinflusst, die globalisierter werden und unkontrollierbar sind. Die Jugend ist eine Wachstum- und Entwicklungsphase, die aber auch sehr gefährlich ist. Denn bei dieser hat der soziokulturelle Kontext einen entscheidenden Einfluss auf das Verhalten und den Erwerb von Gewohnheiten und Einstellungen. Diese können sogar die Gesundheit der Jugendlichen in Gefahr bringen, z.B. im Fall von der Einnahme von Alkohol, Tabak, psychoaktiven Drogen, oder im Fall von gefährlichen Sexpraktiken, u.a. Es gibt zwei Phasen im Leben des Menschen, in denen er sich unter dem höchsten ToMISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

GESUNDHEIT UND

JUGEND

desrisiko befindet. Die erste ist die Kindheit (0 - 5 Jahre), gefährlich ist vor allem das erste Lebensjahr. Die zweite ist die Jugend. In dieser Etappe sind Verletzungen, Gewalt-Traumata, Tod durch Verkehrsunfälle, Ertrinken, SüK, vorzeitige Schwangerschaften, u.a. häufig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt: “Im Allgemein sind die Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahre eine gesunde Altersgruppe. Jedoch sterben viele vorzeitig aufgrund von Unfällen, Selbstmord, Gewalt, Komplikationen in der Schwangerschaft und vermeidbarer oder behandelbarer Krankheiten”. Der vermeidbare Tod eines Jugendlichen ist ein Unglück, das die Familie, die Gemeinde und das Land auf jede

Weise betrifft. Die Hälfte der psychischen Störungen im Erwachsenenalter zeigt sich schon im Alter von 14 Jahren. Allerdings wird die Mehrheit der Fälle nicht erkannt und folglich nicht behandelt. Die wichtigsten Gesundheitsprobleme der Jugendlichen sind die Traumata, die die Haupttodesursache bilden. 2015 starben über mehr als 115.000 Jugendlichen weltweit als Folge eines unüberlegten Verhaltens, des Alkoholkonsums und der Drogen. Deswegen wird empfohlen, das zulässige Alkoholprozent im Fall von jungen Fahrern zu reduzieren, eine Null-Toleranz-Regel einzusetzen und eine Regulierung durch progressive Führerschein-Erlaubnissen


gesundheit

einzuführen. Die zweite Todesursache ist Aids. Über zwei Millionen Jugendlichen auf der Welt lei-

den darunter. Der Virus befindet sich vor allem in Afrika. So wird eine bessere sexuelle Bildung empfohlen, die den späten Anfang im sexuellen Leben, die Monogamie und die Treue in der Ehe fördert, als auch einen größeren Zugang zu den Tests zur Aids-Diagnose und zu dessen Behandlung. Durchfall und Infektionen der unteren Atemwege sind auch unter den wichtigen Todesursachen bei Jugendlichen zu finden, vor allem in den armen Ländern und in den Ländern mit mittlerem Einkommen. Die dritte Todesursache ist die Depression. Diese kann zum Selbstmord verleiten, was eine große Tragödie darstellt. In diesem Alter fühlen sich viele Jugendliche von ihrer Familie und Gemeinde nicht geschätzt. Das Risiko ist höher in den armen Sektoren und den sozial schwachen Familien. Die zwischenmenschliche Gewalt ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der zu Verletzungen und zum Tod des Jugendlichen führen kann. Verletzungen, die zugefügt wurden, sind bei Männern nach den Verkehrsunfällen die zweite Todesursache. Im Fall der Frauen wird zwischenmenschliche Gewalt durch sexuelle Gewalt angewendet. Weltweit hat jede 10. Frau unter 20 Jahren sexuelle Gewalt erlitten (WHO). Das Ertrinken ist ebenfalls eine häufige Todesursache bei Jugendlichen, vor allem bei Männern, daher wird empfohlen, dass Schwimmen in frühem Alter zu lernen. Der Alkoholkonsum und die Drogen stellen auch einen wichtigen Risikofaktor dar, da diese die Selbstkontrolle beeinträchtigen und gefährli-

Globale Haupttodesursachen bei Jugendlichen in den Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen (2010) Alter 10-14 Edad 15-19 Platz Krankheit Platz Krankheit Männer Männer 1 Verkehrsunfälle 1 Verkehrsunfälle 2 Aids 2 Zwischenmenschliche Gewalt 3 Ertrinken 3 Selbstmord 4 Infektionen der unteren Atemwege 4 Ertrinken 5 Naturkatastrophe 5 Malaria Frauen Frauen 1 Aids 1 Selbstmord 2 Infektionen der unteren Atemwege 2 Schwangerschaftskomplikationen 3 Durchfall 3 Verkehrsunfälle 4 Verkehrsunfälle 4 Malaria 5 Malaria 5 Verbrennungen Quelle: IHME. Global Burden of Disease Compare, 2015.

ches Verhalten auflösen, wie z.B. beim Sex oder Fahren. Dieser Aspekt ist die Hauptursache von Verletzungen, Gewalt und vorzeitigem Tod der Jugendlichen. Deswegen wird empfohlen, sie über diese Risiken zu informieren, von deren Konsum durch informative Werbung abzuraten und die kommerzielle Werbung zu beschränken. EMPFEHLUNGEN

Es ist wichtig, ein gesundes Verhalten bei den Jugendlichen zu fördern, sei es in der Familie, Gemeinde, Schule, Uni oder Berufsschule. So werden sie von den Gefahren beschützt und vor allem von sich selbst. Jugendliche verdienen unseren Respekt, unsere Achtung und Aufmerksamkeit. Wir können und sollen sie nicht als kleine Kinder behandeln, sondern sie in jedem Moment respektieren. Wenn wir uns mit ihnen unterhalten, muss das Gespräch ehrlich, freundlich, positiv, direkt und konstruktiv sein, so dass sie uns ihre Kummer, Sorgen und Probleme mitteilen können. Denn sie erwarten von uns ehrliche Antworte und Verständnis, damit sie ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Ja, sie selbst müssen es tun, indem sie sich auf die Liebe und Ehrlichkeit ihrer Familie stützen. Die Jugendlichen werden eine ständige Kritik und negative Kommentare abweisen. Sie sind ziemlich sensibel in dieser Lebensphase. Deswegen sollten Sie lieber nachdenken, bevor Sie mit ihnen sprechen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was sie sagen möchten, sagen Sie es lieber nicht. Wenn Sie nicht klar sehen, erst recht nicht. Nehmen Sie sich Zeit, denken Sie nach, fragen Sie um einen Rat und dann sprechen Sie mit ihrem Sohn oder Tochter, denn was Sie sagen, wird sein Leben prägen. Vergessen Sie nicht, dass wir Sklave unserer Worte sind; ein falsches Wort kann schwere Folgen haben und es wieder gut zu machen ist ziemlich schwer. Noch was: Vertrauen Sie Ihren Kindern. Das ist der beste Rat: Vertrauen über alles! Wenn Sie ihnen nicht vertrauen, werden sie Ihnen auch nicht vertrauen. Denken Sie daran: Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Säen Sie Liebe und sie werden Liebe ernten. Halten Sie sich nicht zurück bei komplizierten Themen, auch wenn es Ihnen schwer fällt, müssen diese angesprochen werden. Sie sind ihr bester Ratgeber! - und beurteilen Sie sie nicht. (*) Internist, Magister in Management and Public Policies Quelle: Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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DAS Buch Josua spricht von der ältesten dokumentierten Sonnenfinsternis. Am 30. Oktober im Jahre 1207 v. Chr. zu Josuas Zeiten ereignete sich eine Finsternis in der alten Stadt Kanaan. Über diese Tatsache berichtet die Bibel so nach der Zeitschrift Astronomy & Geophysics (*). Bei einer Untersuchung, bei der eine Sprachanalyse von den alten Sprachen, alten babylonischen Astronomie-Schriften, einer Stele Ägyptens und auch moderne astronomische Berechnungen durchgeführt wurden, haben britische Wissenschaftler in der Bibel den ersten Bericht über eine Sonnenfinsternis gefunden. Verschiedene historische Passagen, die vom Schicksal der Israeliten erzählen, sind in der Bibel zu finden. Die Archäologie und der historische Vergleich haben die Existenz von vielen Figuren, Orten und historischen Taten bewiesen. Eine dieser Figuren ist Josua, ein Prophet sowohl für die Juden als auch für die Christen und Muslimen und Moses Nachfolger bei der Führung der Hebräer. Nach der Bibel hat Josua die Eroberung des gelobten Landes gestartet und es in 12 Stämme aufgeteilt. Seine Abenteuer und auch viele Kriege werden im Buch, das seinen Namen trägt, zusammengestellt. Im Buch Josua (10,12-13) befindet sich folgende Passage: „Da redete Josua mit dem HERRN des Tages, da der HERR die Amoriter dahingab vor den Kindern Israel, und sprach vor dem gegenwärtigen Israel: Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! da stand die Sonne und der Mond still, bis daß sich das Volk an ihren Feinden rächte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Frommen? Also stand die Sonne mitten am Himmel und verzog unterzugehen beinahe einen ganzen Tag“. Eine Gruppe von britischen Wissenschaftler glauben zu wissen, was in Wirklichkeit geschah. Die vielen modernen Übersetzungen des biblischen Inhalts basieren auf der ersten Übersetzung des Hebräischen und Aramäischen ins Griechische. Vielleicht ging bei diesem Prozess die wahre Bedeutung der Wörter verloren und der ursprüngliche Satz erhielt dann die heutiMISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE ÄLTESTE

SONNENFINSTERNIS ge übersetzte Entsprechung, die sagt, dass der Mond und die Sonne stillstanden. Doch wenn man sich auf den originellen hebräischen Text bezieht, kann das „stillstehen“ auch eine andere Bedeutung haben. „Wir haben herausgefunden, dass Sonne und Mond damit aufhörten, das zu tun, was sie normalerweise tun: Sie hörten auf zu scheinen“, erklärt der Forscher der University of Cambridge und Mitver-

fasser dieser Studie, Colin Humphreys, der die Bibel leidenschaftlich unter der Lupe nimmt. Genauer gesagt, beschreiben entsprechend die hebräischen Wörter „dôm“ und „amad“ die Aktion von Sonne und Mond im ursprünglichen Text. Das erste Wort hat verschiedene Bedeutungen, die von „still sein“ über „bewegungslos“ bis „verstummen“ reichen. Das zweite bedeutet sowohl „anhalten“ als auch „halten“.


wissenschaft

chen Museum Kairo aufbewahrt wird, bestätigt. Merenptah, Sohn des Pharaos Ramses II, herrschte über Ägypten zwischen 1213 und 1203 v. Chr. Die Stele, die im 5. Jahr seiner Herrschaft graviert wurde, erzählt, dass Merenptah ein paar Truppen nach Kanaan schicken musste, um seinen Lehngütern zu helfen, die von den Israeliten erbeutet wurden. Das sind die Kriege, von den das Buch Josua berichtet. EKLIPSE ÜBER KANAAN

Die Autoren der Studie, die in der Zeitschrift Astronomy & Geophysics veröffentlicht wurde, erklären, dass der Stamm des Wortes „dôm“ auch bei astronomischen Begriffen der zeitgenössischen babylonischen Schriften zu finden ist, die sich auf Eklipsen bezogen. „Damit könnten die hebräischen Worte sich auf eine Sonnenfinsternis beziehen – ein Ereignis, bei dem Sonne scheinbar aufhört zu scheinen“, erklärt Humphreys. Der Wissenschaftler glaubt, dass es sich um eine anulare Finsternis handelte. Dabei wird die Sonne nicht komplett verdeckt und ein leuchtender Ring bleibt daher sichtbar. Ein anderer Beweis steht mit der Historizität der Präsenz Josuas und der Israeliten in Kanaan vor 3200 Jahren in Zusammenhang.

„Sonne, stehe still zu Gibeon, und Mond, im Tal Ajalon! da stand die Sonne und der Mond still, bis daß sich das Volk an ihren Feinden rächte. Ist dies nicht geschrieben im Buch des Frommen? Also stand die Sonne mitten am Himmel und verzog unterzugehen beinahe einen ganzen Tag“. Dieser Teil der Geschichte wird in der Merenptah-Stele, einem langen Text, der in eine Granitstele geschrieben wurde und im Ägyptis-

Nachdem die Taten und die historischen Figuren eingegrenzt wurden, fingen die Forscher mit der Eklipsen-Berechnung – etwas, das nicht so einfach ist. „Wir können vergangenen und zukünftigen Eklipsen berechnen, doch je mehr wir in die Zeit zurückgehen, desto mehr müssen wir den Wandel bei der Rotationsgeschwindigkeit der Erde in Betracht ziehen“, sagt der britische Physiker. Auch wenn die Himmelsmechanik zur Hilfe kommt, ist die Rotation der Erde nicht konstant. „Nur in den letzten 20 Jahren konnten wir diese Berechnungen bei sehr alten Eklipsen erfolgreich durchführen“, fügt Humphreys hinzu. Die einzige anulare Eklipse zwischen 1500 und 1050 vor Christus ereignete sich in der Nähe von Gibeon am Nachmittag des 30 Oktober 1207 vor Christus um 15:27 Uhr. Die Sonne müsste um 17:38 Uhr noch teilweise verdeckt gewesen sein. Bei der Hauptphase der Eklipse musste der Mond bis zum 86% der Sonne verdeckt haben und sich die normale Sichtbarkeit um 10% reduziert haben. Die Bibelpassage berichtet durch eine epische Narrative über ein reales Ereignis aus der Sicht des Erzählers. Wenn das Datum von der Wissenschaftler-Gemeinde akzeptiert wird, könnte es sich hier um die älteste bekannte Aufzeichnung einer Sonnenfinsternis handeln. Obwohl es zumindest drei weitere Aufzeichnungen über mögliche Eklipsen (eine chinesische Sage, eine mesopotamische Tafel und die Odyssee Homers) gibt, die sich auf die Zeit vor dem Jahr 1000 beziehen, hat bisher keine davon die astronomischen Berechnungen überstanden. Dafür muss man sich zurück ins Jahr 700 v. Chr. befördern, als die Chinesen anfingen, Eklipsen zu registrieren. Damals registrierten aber auch die Assyrer diese in Tontafeln. (Quelle: www.protestantedigital.com)

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Hoffnung ist ein Zustand, bei dem man Vertrauen und Glauben daran hat, dass man etwas schaffen wird. Im Gegensatz zu dieser steht die Hoffnungslosigkeit, ein Zustand, bei dem ein Mensch das Vertrauen verliert, traurig und sogar depressiv ist, weil er etwas verloren hat oder spürt, dass er das nicht schaffen kann, was er sich wünscht.

Carmen Valencia de Martínez

Unglücklicherweise leben wir in einer Welt, in der die Hoffnungslosigkeit herrscht. Wie traurig ist es, die aktuelle Stimmung der Welt wahrzunehmen! Angst, Pessimismus und Verzweiflung herrscht in der Familie und im Leben jedes Menschen. Mit schmerzvollem Herz könnte man behaupten, dass nur wenige optimistisch in die Gegenwart und Zukunft blicken. Was auch immer unsere Einstellung gegenüber der Realität ist, gibt es nur eine Art Hoffnung, die es wert ist und uns dazu bringt, dem Leben in die Augen zu schauen und sicher zu sein, dass unsere Gegenwart und Zukunft in den mächtigen und liebevollen Händen Gottes stehen. Die Hoffnung des Christen ist ein Vertrauen, das für heute, morgen und immer bleibt. Es wird sich nie auflösen, sondern bleiben. Im Buch Psalm 62,5 liest sich: „Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung“. OHNE GOTT GIBT ES KEINE HOFFNUNG

Bevor wir den Herrn kannten, hatten wir jede Lebenshoffnung verloren, also für jeden von uns war alles verloren: „daß ihr zur selben Zeit waret ohne Christum, fremd und außer der Bürgerschaft Israels und fremd den Testamenten der Verheißung; daher ihr keine Hoffnung hattet und waret ohne Gott in der MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIE HOFFNUNG DES

CHRISTEN

Welt“ (Eph 2,12). Jesus Christus bringt Hoffnung. Doch Jesus kam in unserem Herzen und Hoffnung wurde geboren. Diese ist wertvoll und wird nie stillstehen. „Wohl dem, des Hilfe der Gott Jakobs ist; des Hoffnung auf den HERRN, seinem Gott, steht“ (Ps 146,5). Die Hoffnung des Menschen, der mit Gott ist, gilt sowohl für heute als auch

für immer. Die Hoffnung ist einer der großen Grundsteine des christlichen Lebens. Ohne sie wäre es unmöglich, inmitten des Unglücks in den Sieg einzumarschieren. „Denn es wird dir hernach gut sein, und dein Warten wird nicht trügen“ (Spr 23,18). WARUM IST DIE HOFFNUNG DES CHRISTEN


analyse

läßt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei“ (Jak 3,17). Weil die Hoffnung des Christen lebendig und echt ist. „Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten“ (1 Petr 1,3). WORAUF STÜTZT SICH DIE HOFFNUNG DES CHRISTEN? WAS IST IHRE GRUNDLAGE?

ANDERS ALS DIE DES GOTTLOSEN?

Weil seine Hoffnung Christus ist. Weil die Hoffnung des Christen einen eigenen Namen hat, nämlich Jesus Christus, der Sohn Gottes, das unschuldige Lamm und der große Erlöser der Welt. „... denen Gott gewollt hat kundtun, welcher da sei der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden, welches ist

Christus in euch, der da ist die Hoffnung der Herrlichkeit” (Kol 1,27). Weil die Hoffnung des Christen auf Weisheit beruht. Fest wie ein Stein beruht unsere Hoffnung auf der Weisheit eines liebevollen allwissenden Gottes, der allmächtig und mitfühlend ist und für das nichts unmöglich ist. „Die Weisheit von obenher ist auf’s erste keusch, darnach friedsam, gelinde,

Auf das Wort Gottes. Dieses offenbart uns den großen Sieg, gibt den Menschen große Sicherheit. „Um der Hoffnung willen, die euch beigelegt ist im Himmel, von welcher ihr zuvor gehört habt durch das Wort der Wahrheit im Evangelium“ (Kol 1,5). Der Mensch kann nicht von ewiger Hoffnung ohne das Wort Gottes sprechen, denn diese befindet sich eben darin. Es gibt keinen anderen Ort, wo er sie finden wird, weil diese die Wahrheit des Herrn, angebotenes Vertrauen und wahres Versprechen ist. Sie ist kein Wunsch des Menschen, keine Theorie. Das Wort Gottes ist die Tür der Hoffnung, die sich uns aufmacht. Derjenige, der bewusst dadurch geht, muss erstens Reue empfinden und von unserem Herrn Jesus die Erlösung seiner Sünde bekommen. Wir müssen an das glauben, was unser Gott sagt, uns seiner Versprechen und Worte aneignen, und anerkennen, dass sein Wort Autorität und Macht hat. Sein Wort hat Gewalt, weil Er Gewalt hat. „In des Königs Wort ist Gewalt; und wer mag zu ihm sagen: Was machst du?“ (Pred 8,4). Gewalt bedeutet Herrschaft, Macht, Handlungsmacht, Gewalt, die man über etwas hat. Was gesagt wird, wird gemacht. Kaiser Napoleon musterte einst ein Regiment. Während er Befehle erteilte, ließ er den Zaum seines Pferdes fallen, welches davonlief. Ein gemeiner Soldat sprang vor, ergriff das Pferd schnell am Zügel und gab diesen dem Kaiser zurück, der zu ihm sagte: „Ich danke, Kapitän“ Der Soldat war von solch einer Bezeichnung überrascht, denn er war ja ein gemeiner Soldat. Sofort dachte er aber: „Wenn ich vor Napoleon stehe, so kann er - wenn er will - mich zum Kapitän befördern, denn sein Wort hat Gewalt“. Also sagte der Soldat zu Napoleon: „Bei welchem Regimente, Sir?“. Bonaparte antwortete: „Bei meiner Garde“.

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Ein paar Tage später begab er sich in seiner Uniform zum Generalstabe. „Dieser Mensch, Garbe-Kapitän?“, sagte einer der Generale. „Ja, denn er hat es gesagt“, erwiderte er, auf den Kaiser weisend. Ihm fehlte übrigens noch Alles, Uniform, Degen und die ganze Haltung eines Kapitäns. Aber das Wort des Souveräns galt ihm mehr als ein Kleid. Er glaubte und ihm geschah auch nach seinem Glauben. Wenn das Wort eines irdischen Kaisers Gewalt hat, stellt euch vor, wie viel Gewalt das Wort des Königs aller Könige und Herrn aller Herren hat! WAS WIR ERWARTEN

Was erwarten wir eigentlich? Was wünschen wir uns? Was ist die Hoffnung unseres Herzens? Uns zu verwandeln. Es ist ein herrliches Versprechen, einen Körper wie den unseres lieben Herrn zu haben. „Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden“ (1. Kor 15,51; 1. Thess 4,16-17). Zum Himmel zu gehen. Wir hoffen, dass wir zum Himmel gehen, verklärt werden und bei unserem Herrn Jesus Christus bleiben. „... denn er selbst, der HERR, wird mit einem Feldgeschrei und der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes herniederkommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und übrig bleiben, werden zugleich mit ihnen hingerückt werden in den Wolken, dem HERRN entgegen in der Luft, und werden also bei dem HERRN sein allezeit. So tröstet euch nun mit diesen Worten untereinander“ (1. Thess 4,16-18). Gott von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Die Hoffnung, unseren lieben Erlöser zu sehen, wie er ist. „Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist” (1. Joh 3,2). Das neue Jerusalem zu genießen. Die Hoffnung, durch diese Stadt zu sparzieren, die Gott vorbereitet hat - durch das Neue Jerusalem, wo es weder Tränen noch Schmerzen geben wird... „Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann“ (Offb 21,2). MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

WAS PASSIERT, WENN MAN WAHRE HOFFNUNG HEGT

• Der Kummer löscht sich, denn er hat keine Macht mehr über den Christen. Christus hat nun die Kontrolle über das Leben und über jeden Umstand, so schwer wie er auch sein mag. • Obwohl alles unmöglich oder verloren scheint, wird der Herr uns eine klare Vision geben, was er für uns tun kann. Er wird den Weg bahnen, wo es keinen gibt. Inmitten der Wüste wird er göttliche Wasserquellen heraussprudeln lassen - für unsere Versorgung. Wenn es Hoffnung gibt, können Sie das Unglück überleben. Diese Hoffnung wird ihr Leben halten, Sie bekräftigen, damit Sie fort-

gehen können. Jede Schwierigkeit wird Ihnen die Chance geben, Ihre Hoffnung an Gott zu verstärken. Vergessen Sie nicht, dass das beste Arzneimittel für unser Leben die Hoffnung ist. Víctor Emil Frankl war ein jüdischer Psychologe aus Wien. Er wurde in ein Konzentrationslager während der 2. Weltkrieg geschickt. Dort beobachtete er seine GefängnisKumpel und analysierte ihr Verhalten unter den schrecklichen Lebensumständen, den sie unterzogen waren. Er merkte, dass sie sich den Umständen mit Pessimismus stellen. Sie gaben bei ihrem Überlebungskampf auf oder begingen Selbstmord. Er analysierte auch, wie sich andere Gefangenen siegreich den Umständen


analyse

Der Mensch kann nicht von ewiger Hoffnung ohne das Wort Gottes sprechen, denn diese befindet sich eben darin. Es gibt keinen anderen Ort, wo er sie finden wird, weil diese die Wahrheit des Herrn, angebotenes Vertrauen und wahres Versprechen ist. Sie ist kein Wunsch des Menschen, keine Theorie.

stellten. Diese gaben vor dem Pessimismus nicht auf und hielten sich an eine optimistische Hoffnung hartnäckig fest. Diese Hoffnung erlaubte ihnen, in den Konzentrationslagern zu überleben. Bei seiner psychologischen Untersuchung fand er heraus, dass der Unterschied unter ihnen nicht auf der Herkunft lag, sondern auf dem, was sie im Herzen hatten. Die Optimisten glaubten, dass das Leiden der Gegenwart nicht ewig sein würde. Sie waren fest davon überzeugt, dass es einen besseren Morgen für sie geben würde. Sie glaubten fest; sie hatten die Hoffnung, dass die Nazis besiegt werden würden und dass eine bessere Zukunft auf sie

wartete - nicht alles war für sie verloren. Diese Hoffnung gab ihnen den Mut, sich der harten Realität zu stellen. WAS HOFFNUNG IN UNS AUFLÖST

Die Hoffnung, die die Kinder Gottes im Herzen tragen, lässt ihnen jede Probe und jede Buße als eine Chance dazu sehen, Herrlichkeit und einen größeren Segen zu erhalten. Sie lässt uns sehen, dass jedes Problem oder jede traurige Lage nur kurzfristig ist und dass jeder Prozess das Ziel hat, mehr Kraft von Gott zu bekommen. „Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden“ (Ro 8:18).

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DAS wichtigste Buch von Pfarrer Frederick J. Huegel, berühmter US-amerikanischer Missionar, der das Wort Gottes in Argentinien, Kolumbien, Kuba, Mexiko und anderen Ländern im 20. Jahrhundert predigte, gilt als Klassiker der evangelischen Literatur.

Man kann keine Studie über das Neue Testament durchführen, ohne eine Art Schock bei der Anerkennung zu erleiden, dass sich das christliche Leben - so wie wir es führen - von dem Idealen des Meisters unterscheidet. Die entmutigenden Ungereimtheiten und die schweren Widersprüche sind so schmerzvoll deutlich, dass sogar jene, die nur oberflächliche Kenntnisse über das Wort des Erlösers haben, schockiert sind. Der wenige Glauben, den sie haben, wird erschüttert. Wenn man einen Vergleich zwischen dem von den Aposteln dargelegten christlichen Leben und dem von uns geführten Leben anstellt, erstaunt man. Der abgemagerte Körper eines sterbenden Freundes könnte nicht in stärkerem Gegensatz zu dem stehen, der in seinen gesunden Tagen an unserer Seite lief. Die Überlegungen im englischen Buch „Bone of his Bone“ (Gebein von seinem Gebein), präsentieren die Gedanken von Dr. Frederick J. Huegel, berühmtem US-amerikanischem Missionar, der dieses Werk mit dem Ziel schrieb, seine Erlebnisse aus dem Leben in Christo zu teilen und die reichhaltige Existenz Gottes zu offenbaren. Es ist ein leicht zu lesendes Buch, das eine auf den Herrn fokussierende Botschaft enthält. Mein Ziel ist es, Schritt für Schritt den Rahmen des großen Prinzips der Teilnahme in Christus zu beschreiben; diesen zu messen, als wäre er die Länge und Breite, die Tiefe und Höhe dieser wunderschönen Identifikation des Gläubigen mit seinem Erlöser. Jesus Christus und alle wahre Gläubigen sind eins. Sein Leib besteht aus ihnen. Sie sind - in der Sprache Adams - “Gebein von seinem Gebein MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

und Fleisch von seinem Fleisch”. Viele Christen haben aber nicht die leiseste Ahnung, was dieses herrliche Einssein mit Christus mit sich bringt. Möge der Vater der Lichter nicht nur unseren Verstand erleuchten, sondern uns auch den Zugang zu diesem heiligen Tempel ermöglichen, so dass wir unser Einssein mit Christus erkennen. Das ist die einzige Quelle, die unsere Durst stillen kann. Das Buch von Pfarrer Huegel, der 1889 in Wisconsin geboren wurde, wurde 1933 veröffentlicht. Dieses ist eins der wichtigsten Werke seiner Arbeit zugunsten der Verbreitung und Konsolidierung des Evangeliums. Das Buch ist in zwölf Kapitel unterteilt und stellt die Wahrheiten vor, durch die der Herr das Leben der Menschen verwandelt hat. Ebenfalls betont es, dass das Kreuz und das geistliche Wachstum der Gläubigen unzertrennbar sind. DIE VERSUCHUNGEN

Obwohl der Apostel Paulus Jesus Christus nie „nach dem Fleisch“ kannte, scheint er ein

Der Christ ist bei seiner Pilgerfahrt nie frei von Gefahren. Versuchungen aller Art kreuzen seinen Weg. Je mehr er fortgeht und je größer die Gnade ist, desto subtiler sind die Fallen und desto stärker ist der Widerstand. Genau am Ende seiner Mission, in der Stunde seiner größten Leistung, in dem Moment seiner größten geistlichen Errungenschaft erlebte unser Erlöser den schlimmsten und schärfsten aller Konflikte und so ist es auch bei dem Christen.

tieferes Verständnis für die Geheimnisse des Glaubens als die anderen Apostel gehabt zu haben. Er war die herrschende Kraft bei der Formation des Charakters und Lebens der entstehenden Kirche. Nach seinem Meister ist er die hervorstechendste Figur des Neuen Testaments, denn er machte den größten Beitrag zu der Literatur und dem Wachstum der Kirche, auch wenn er Jesus nicht „nach dem Fleisch“ kannte und nicht unter den Einfluss seiner Lehren und Werks geraten war. Nach dem Damaskuserlebnis ging Paulus nicht nach Jerusalem, um sich darüber „mit Fleisch und Blut“ zu besprechen. Er zog hin nach Arabien. Klassiker der evangelischen Literatur des 20. Jahrhunderts, „Gebein von seinem Gebein“ bringt die Leser näher an das christliche Leben, den Tod Jesus Christi, die Auferstehung des Sohnes Gottes und das Leben des Apostels Paulus. Ebenfalls führt es eine Analyse des Siegs und der Himmelfahrt Christi durch, geht auf die Bedeutung des Glaubens an den Erlöser als Grundlage für die Kirche ein und spricht von den Missionen und dem Gebet. Das Buch enthält ebenfalls eine Botschaft über das Einssein mit Gott. Der Christ ist bei seiner Pilgerfahrt nie frei von Gefahren. Versuchungen aller Art kreuzen seinen Weg. Je mehr er fortgeht und je größer die Gnade ist, desto subtiler sind die Fallen und desto stärker ist der Widerstand. Genau am Ende seiner Mission, in der Stunde seiner größten Leistung, in dem Moment seiner größten geistlichen Errungenschaft erlebte unser Erlöser den schlimmsten und schärfsten aller Konflikte und so ist es auch bei dem Christen. Er wird nie wissen, wie entscheidend, mächtig und grausam der Feind und wie stark der Widerstand ist, bis er seine größte geistliche Leistung erbringt. Huegel war ein Prediger, der das Wort Gottes nach Argentinien, Kolumbien, Kuba, Mexiko und andere Länder brachte. Er war

GEBEIN VON SEINEM GEBEIN


literatur

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zudem als der Dekan der Missionare in Lateinamerika bekannt. Huegel, der Sohn von deutschen Migranten war, studierte englische Literatur und Philosophie an der University of Wisconsin, während er nach dem Sinn des Lebens suchte. Nachdem er ein Buch von Pastor Frederic Farrar las, fand er den Herrn. DIE TEILNAHME

Unter den aktuellen christlichen Anführern und Predigern sind es nicht viele, die es wagen, auf dieses Thema einzugehen. Jedoch ist in der Kirche des 20. Jahrhunderts nichts so notwendig, als Licht in diese komplizierte Frage zu bringen. Seltsame Lehren, die anscheinend mit den Gaben des Heiligen Geistes zu tun haben und ausreichend auf den Schriften basieren, schwächen den Leib Christi und lassen ernste Gläubigen, die sich nach mehr Licht sehnen, in den Fanatismus geraten. So entstehen „Lehren von Dämonen“, die - nach Paulus - die Kirche in den letzten Tagen wie Überschwemmungen überfallen werden. Nachdem er dem Herrn sein Leben gewidmet hatte, verkündete der Minister die Frohe Botschaft inmitten des ersten Weltkriegs. Dann, im Jahr 1920, wurde er nach Mexiko als Missionar geschickt und wohnte erstmal in der Stadt Aguascalientes. Danach ging er in die Stadt San Luis de Potosí und später in die Hauptstadt, Mexiko D.F., um Seelen für Gott zu gewinnen. Dort arbeitete er als Professor für Theologie im Evangelischen Zentrum und als Pfarrer der Feuerwehr. Es ist bemerkenswert, wie oft das Wort „Teilnahme“ im Neuen Testament auftaucht. Uns wird gesagt, dass wir „Christi teilhaftig“ geworden sind. In Römer 6 wird uns zu verstehen gegeben, dass sein Kreuz unser Kreuz, sein Grab unser Grab ist. In Epheser 2 hat Gott uns „samt Christo auferweckt und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu“. Nicht nur das, uns wird mehrmals gesichert, dass Christi Sieg unser Sieg ist, dass wir den Bösewicht durch das Golgatha und unsere Teilnahme an den Früchten des Kreuzes besiegt haben (2 Korinther 2,14). Und jetzt erblicken wir erstaunt die wunderschöne Tatsache, dass wir gemacht wurdenl, um teilhaftig an den Leiden Christi zu sein. Frederick J. Huegel, der im Jahr 1971 MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

verstarb, schrieb insgesamt 15 Bücher auf Englisch und 13 auf Spanisch über Themen wie die Herrlichkeit des Christentums, den Glauben und die Erbauung von Gottes Volk. Jedoch ist sein wichtigstes Werk „Gebein von seinem Gebein“. In diesem verteidigte er seine Konzepte über das Einssein mit Christus und die Freude, die erreicht wird, wenn man bei dem Schöpfer bleibt. Das Material basiert auf den Heiligen Schriften und ist ein grundlegendes Lesematerial für die Anhänger Jesus Christi. Wir haben die Erzader aus reinstem Gold noch nicht ausgeschöpft, die dieses Prinzip der Teilnahme bilden. In gewissem Sinne hat

Es ist bemerkenswert, wie oft das Wort „Teilnahme“ im Neuen Testament auftaucht. Uns wird gesagt, dass wir „Christi teilhaftig“ geworden sind. In Römer 6 wird uns zu verstehen gegeben, dass sein Kreuz unser Kreuz, sein Grab unser Grab ist. In Epheser 2 hat Gott uns „samt Christo auferweckt und samt ihm in das himmlische Wesen gesetzt in Christo Jesu“. Nicht nur das, uns wird mehrmals gesichert, dass Christi Sieg unser Sieg ist.

der erhabenste aller seinen Aspekte mit der zukünftigen Entwicklung des Reichs Christi zu tun. Siehe, das ist die Größe der Ankunft des Herrn, über die das Neue Testament so viel zu sagen hat. Uns wird befohlen, zu wachen und beten, denn wir wissen nicht zu welcher Stunde der Herr wird kommen (Mat 26,41). Uns wird geraten, bei ihm zu bleiben, „auf daß, wenn er offenbart wird, wir Freudigkeit haben und nicht zu Schanden werden vor ihm bei seiner Zukunft“ (1. Joh 2,28). Uns wird gesagt, dass Engel mit hellen Posaunen geschickt werden und sie seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen sammeln sollen (Mat 24,31).

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MATTHEW Henry, der im 16. Jahrhundert in Großbritannien geboren wurde, zeichnete sich durch die mühsame Arbeit aus, die er bei der Analyse der Bibel leistete. Als Gottes Minister verbreiterte er beharrlich das Evangelium durch London und die Gegend. James Hamilton

Matthew Henry war ein gewidmeter Träger des Wortes Gottes, der ganz bekannt dank seinem Beitrag zur Verbreitung der Frohen Botschaft wurde. Henry, der am 18. Oktober 1662 in Wales geboren wurde, wuchs in einer frommen Familie auf, deren Haupt Pfarrer Philip Henry war. Dieser ermutigte seinen Sohn dazu, dem Herrn das Leben zu widmen. Dank dem Einfluss seiner Mutter, Katharine Henry, zeigte Matthew schon im frühen Alter ein großes Interesse für die evangelischen Bücher. Diesbezüglich wird behauptet, dass er ein ganzes Kapitel der Bibel mit nur 3 Jahren laut vorlas. Als er ein Kind war, nahm er an den Morgen- und Abenddiensten zusammen mit seinen Schwestern Sarah, Katharine, Eleanor und Ann teil. Ferner lernte er das Evangelium von seinen Eltern, die ihre Liebe und Hingabe für Gott immer zeigten. ERSTE SCHRITTE

Mit der Unterstützung seines Vaters wurde Henry William Turner, evangelischem Diener des Herrn, anvertraut. Turner begleitete ihn bei seiner akademischen Bildung und seinen ersten Schritten. Unter dem Einfluss des Ministers lernte der zukünftige Prediger Grammatik und Latein, ohne sein Haus zu verlassen. Außerdem widmete er sich Jesus im Jahr 1672 im Alter von 10 Jahren. Henry wollte Jesus nämlich dienen und dazu beitragen, seine Herde zu vergrößern. MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Henry erbte die Liebe zu Gott und der Bibel von seinem Vater. Seine Weiterbildung machte er in London. 1680 wurde er in einer christlichen Akademie akzeptiert, die von Pastor Thomas Doolittle geleitet wurde. Dort erwarb er viele Kenntnisse von dem englischen Pastor, der einen großen Ruf hatte. Allerdings wurde das evangelische Studienzentrum 1682 aufgrund der religiösen Verfolgung geschlossen und Henry musste zurück nach Hause. Seine geistliche Bildung wurde dann von seinem Vater übernommen und später, im Jahr 1685, reiste er zurück in die Hauptstadt Englands, um Jura zu studieren. Allerdings brach er sein Studium ein Jahr später aufgrund der Eitelkeit der juristischen Umgebung des Landes ab und beschloss, zurück nach Hause zu gehen, um Frieden und Ruhe wieder zu finden - etwas, das ihm nur Gott geben konnte. An diesen Tagen entschied er sich definitiv für das Evangelium Jesu. FLEISSIGER PASTOR

Nach seiner Rückkehr widmete er sich dazu, das Wort Gottes in der Gegend zu predigen. Er reiste oft nach Chester, die an der Grenze zwischen England und Wales lag und wo er die Frohe Botschaft des Herrn ständig verkündete. Seine Predigte hatten einen großen Eindruck auf die Mitglieder eines christlichen Tempels, der ihn darum bat, die Leitung der Kongregation zu übernehmen. Matthew, dem Willen des Herrn gewidmet, wurde am 9. Mai 1687 in London zum Pastor ordiniert. Später im selben Jahr half er den Gläubigen der Ge-

MATTHEW HENRY

UND SEINE KOMMENTARE


glaubensheld

meinde von Chester, die von Richard Steele angeführt wurden, der vor 30 Jahren an der Ordinierung seines Vaters mitgeteilt gewesen war. Sofort fing Matthew eine evangelisierende Arbeit an, die sich über 25 Jahre verlängern würde. Matthew war ein Mann, der die Bibel gern untersuchte und ständig unter der Lupe nahm. In seinem Dienst in Chester betete er oft etwa eine halbe Stunde, predigte eine ganze Stunde und sang mit den anderen Kirchenmitgliedern die ausgewählten Psalmen, die er vorbereitet hatte. Seine Botschaft war erläuternd und praktisch bei der Lösung von alltäglichen Problemen. Samstags am Abend erteilte er den Kindern einen Sonderunterricht und bereitete sie auf das Leben mit Gott vor. Obwohl er feste persönliche Überzeugungen über die Heilige Lehre hatte,

Matthew predigte er sechsmal die Woche in vielen Kirchgemeinden, die in einem Radius von 40 Km in seiner Nähe lagen. Doch sonntags war er immer an seinem Pult in Chester. Sein Einfluss in dieser Stadt ermöglichte den Neubau eines größeren Tempels im Jahr 1699.

war er nie intolerant gegenüber den Mitgliedern der anderen Denominationen und war immer bereit, Hilfe zu leisten, wenn diese gebraucht wurde. Matthew predigte er sechsmal die Woche in vielen Kirchgemeinden, die in einem Radius von 40 Km in seiner Nähe lagen. Doch sonntags war er immer an seinem Pult in Chester. Sein Einfluss in dieser Stadt ermöglichte den Neubau eines größeren Tempels im Jahr 1699. Matthew widmete sich der Verkündigung des Evangeliums, wann auch immer es möglich war. Außer den zwei SonntagDiensten und den zwei wöchentlichen Versammlungen predigte er öfter in den naheliegenden kleinen Städten. Eben-

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falls besuchte er die Gefangenen des Schlosses Chester und brachte ihnen die Frohe Botschaft. Dank seinem treuen Vortrag über die Heilige Lehre konnte er monatliche Versammlungen in Wrexham und Beeston leiten. Ebenfalls evangelisierte er in den Tempeln in London und anderen Städten Englands. GROSSES WERK

Anfang des 18. Jahrhunderts sammelte Henry alle Schriften, die er bei seiner Arbeit als Gottes Diener über die Bibel geschrieben hatte. Dank seinen Kenntnissen in Latein, Griechisch, Hebräisch und Französisch und seinem Interesse an der Forschung der Bibel verfügte er über eine große Sammlung an Texten über christliche Themen, auf die er ganz deutlich eingegangen war. In jenem Moment begann er eine Arbeit, die ihm später erlauben würde, aufschlussreiche Kommentare über die Bibel zu schreiben.

... So wurde er dank seiner Arbeit zur Interpretation des Alten und Neuen Testaments besonders bekannt, bei der er sogar die Apostelgeschichte erörtert hatte. Sein exegetisches Werk war nicht nur zu seiner Zeit wichtig, sondern ist dank seinem außerordentlichen geistlichen Wert in die Geschichte der evangelischen Literatur eingegangen.

Matthew wurde damals von der christlichen Gemeinde Großbritanniens respektiert. So wurde er dank seiner Arbeit zur Interpretation des Alten und Neuen Testaments besonders bekannt, bei der er sogar die Apostelgeschichte erörtert hatte. Sein exegetisches Werk war nicht nur zu seiner Zeit wichtig, sondern ist dank seinem außerordentlichen geistlichen Wert in die Geschichte der evangelischen Literatur eingegangen. Nach der übereinstimmenden MeiMISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

nung der Experten im Thema „Heilige Schrift“ ist die Arbeit Mathews einzigartig, denn sie beinhält eine Sammlung von theologischen Wahrheiten, die von Nutzen für das Verstehen des Evangeliums sind. Ebenfalls wird sein Werk besonders geschätzt, weil es in den letzten drei Jahrhunderten von berühmten Ministern wie George Whitefield, Charles Spurgeon und John Wesley benutzt und gelobt wurde, die dessen Lektüre weiterempfahlen. LETZTE TAGE

Im Mai 1712, nach 25 Jahren Dienst im Tempel der Stadt Chester, akzeptierte er die Bitte der Kirchengemeinde Hackney, die ihm die Stelle als Leiter des Tempels anbot. Er hatte nie geplant, seine Gemeinde zu verlassen, doch er verließ sich auf die Pläne des Allmächtigen. Er gehorchte treu, was der Schöpfer disponiert hatte. Seiner Meinung nach würde sein Aufenthalt in der Mitte Englands ihm einen besseren Zugang zu Büchern und biblischen Studien verschaffen, so dass er seine Bibel-Forschungen vervollständigen konnte. Henry, der oft nach Chester zurückkehrte, um Dienste in seinem alten Tempel zu machen, leistete eine erschöpfende ministerielle Arbeit in Hackney, die sich über zwei Jahre lang verlängerte. Jedoch starb er am 22. Juni 1714 auf der Höhe seiner Existenz, nach dem er seine erste Kirchgemeinde besucht hatte. Nach den Chroniken seiner Zeitgenossen erlitt er das Unglück, in Tarporley von seinem Pferd zu fallen und so verließ er diese Welt, um sich mit dem Herrn zu treffen. Mit seiner Predigt und reichen Arbeiten über die Bibel und zugunsten des Evangeliums diente Matthew Henry seine Generation hervorragend und ging in die Geschichte des Christentums als der große Kommentator der Heiligen Schriften ein. Der Diener des Herrn, Säer der Frömmigkeit und Förderer des Wortes Gottes, ist heute noch in der Erinnerung der Anhänger Jesu, denn er ist für sie ein angesehenes Glaubensvorbild.

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VALTER

UND SEIN PAKT MIT GOTT

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG MISIONERO MUNDIAL 32 MOVIMIENTO Amerika • Europa América Europe • Oceanía Ozeanien• África • Afrika• Asia • Asien


lebengeschichten

NACHDEM Clementi Valter Francesco einen anerkannten Preis in Italien als Diskjockey gewonnen hatte und viel Geld hatte, ging er bankrott. Verfolgt, traurig, von Schulden geplagt und mit einer zerstörten Familie, dachte er daran, sich umzubringen. Die Gnade Gottes erreichte ihn jedoch rechtzeitig. Susan Amau Foto: Archivo Familiar

Im Jahre 1986 überwand Clementi Valter Francesco eine harte Realität. Nach einer Kindheit mit Komfort und ohne Probleme dank der Geschäfte seiner Eltern beeinträchtigte eine schwere Krise seine Familie und wurde Pleite. Sein Vater hatte wenig Glück bei der Arbeit, er verlor das Haus und die Familie saß auf der Straße. Aufgrund dieser Situation suchte der 17-jährige eine Arbeitsstelle, um seinen Eltern und seiner Schwester zu helfen. Zu dieser Zeit frequentierte er eine Disco, wo ihm einen formellen Arbeitsvertrag angeboten wurde, der aber noch mehr Unglück in seinem Leben bringen würde. Er verließ seine Ausbildung und widmete sich der Arbeit, um zu Hause zu helfen. Er war der Meinung, dass zumindest seine Schwester Monica bessere Chancen haben sollte. Ein Jahr später wurde er zum Militärdienst gerufen und zurück zu Hause merkte er, dass die Dinge dort in gewisser Weise sich verbessert hatten. LEIDENSCHAFT FÜR DIE MUSIK

Sein Vater bekam schließlich einen Job und die Familie zog um, weil sie in der älteren Wohnung im Winter in Not und Kälte lebten. Seine Mutter war glücklicher, aber seine Schwester verließ das Haus, müde vom Elend. Francesco kehrte in die Discotheke zurück und entdeckte seine Leidenschaft für die Musik. Von da an begann er als Diskjockey zu arbeiten. Dank seines Talents und seiner Popularität arbeitete er in den renommiertesten Discos

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von Venedig in der Lombardei. 1997, im Alter von 28 Jahren, gewann er als hervorragendster Produzent von Disco Dance den wichtigen Preis „Music Grammy Award“ in Italien. Trotz diese Anerkennung Glück zu seinem Herzen brachte, fühlte er tief im Inneren, dass es nicht genug war. 2001 lernte er Leida de la Cruz kennen, die nach vielen Enttäuschungen in ihrem Land mit ihren beiden Kindern auf der Suche nach einer besseren Zukunft nach Italien zog. Valter liebte sie vom ersten Moment an, als er sie sah, aber seine Familie widersetzte sich der Beziehung wegen der Situation der Frau. Aus dieser Beziehung wurde Leonardo im Jahre 2003 geboren, der wegen seiner Frühgeburt an chronischem Asthma litt. Die Krankheit des Kindes sensibilisierte aber die Familie. Seine Frau verdiente den Respekt der Verwandten ihres Mannes und akzeptierte sie schließlich. UNERWARTETE RUINE

Später, im Jahre 2004, entschied sich Valter, sein Leben zu ändern. So verließ er seine musikalische Tätigkeit und entdeckte neue Wege. Er eröffnete sein eigenes Geschäft, eine Agentur, die VeranMISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


lebengeschichten

staltungen organisiert, und später eine Fabrik, in der Produkte für Shows hergestellt wurden. Seine Artikel waren die Bestseller in Norditalien und Ruhm machte ihn zu einem stolzen Mann. Ab 2010 fingen die Sachen an, schief zu laufen. Seine Kunden verließen ihn, er war mit unzähligen Schulden gefüllt und litt ständig unter Drohungen. Valter konnte nicht glauben, was mit ihm geschah. Wie war es möglich, dass Dutzende seiner Klienten verschwanden und sie nicht mehr auf ihn zählten? Sein Leben war ein Chaos. Er lebte in Angst. Die Frustration erfüllte ihn mit Wut gegen seine Familie und Verwandten und er fing an, Marihuana und Alkohol zu konsumieren. Die Leute beleidigten ihn, er konnte sein Zuhause aus Angst vor Repressalien nicht verlassen und fühlte, dass er sich selbst und seine Familie nicht ertragen konnte. Er konnte die Situation nicht mehr aushalten. In seinem Unglück hörte er nur eine Stimme in seinem Kopf: „Töte dich selbst! Bring dich um! Du bist gut für nichts!”, sagte sie ständig. Er dachte, es wäre vielleicht die beste Lösung. DAS WUNDER GOTTES

Vor drei Jahren traf seine Frau Leida, die wegen einer Beinkrankheit kaum gehen konnte, die Kirche der Weltweiten Missionsbewegung in Conegliano. Sie fing an, sie zu besuchen und sah Bethel-TV. Von nun an wurden die Chöre und Predigten zu Hause gehört. Valter aber zeigte seinen Widerstand dagegen und war genervt, das

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lebengeschichten

ersetzen musste. Als sie ankamen, war niemand im Tempel. Er saß auf einem Stuhl und Leida ging zu ihrer Arbeit dort. Plötzlich fühlte er sich gequält und begann Gott all seine Probleme zu erzählen. Dann berührte eine sanfte, aber feste Kraft auf seinen Rücken und zwang ihn, sich zu knien. Niedergekniet fing er an zu weinen wie ein Kind. Wochen später, im September 2011, kam Valter extrem schwach ins Krankenhaus: Er hatte einen Herzinfarkt erlitten. Zu dieser Zeit dachte er, dass Gott ihm eine Chance gegeben hat und, dass es Zeit war, eine wichtige Entscheidung in seinem Leben zu treffen. EIN PAKT MIT GOTT

Gottes Wort zu hören. Am 05. Juni 2010 heiratete er schließlich Leida. Sie hatte ihm eine besondere Bitte gestellt, denn sie konnte nicht in der evangelischen Kirche getauft werden, wenn sie nicht verheiratet war. Einen Monat später begleitete er sie widerwillig zu ihrer Taufe. In diesen Tagen, als es ein Camping von der Kirche stattfand, berührte das Gottes Wort das Herz von Valter, obwohl Valter das Zelt nie verließ und dieses Tatsache auch nicht akzeptieren wollte. Er beobachtete, dass es aufgrund der Krankheit seiner Frau ihr schwer war, ins Wasser zu kommen. Die Ärzte hatten einen Verschleiß am Knieknorpel festgestellt, weshalb sie wahrscheinlich einen Rollstuhl brauchen würde. Als sie das Taufwasser verließ, lief sie zur Überraschung von allen ganz normal. Ihr Glaube hatte sie geheilt: Es war ein Wunder, das man nicht glauben konnte.

Auf dem Heimweg wurden sie von einem Auto geschlagen, aber zum Glück waren sie unversehrt. Gott arbeitete weiter in ihnen. In den folgenden Monaten begleitete Valter ab und zu seine Frau in die Kirche und fragte sich, warum Gott ihm erlaubte, so viele Schwierigkeiten zu ertragen. Die Schulden stiegen und es schien, dass es keinen Ausweg gab. EINE VEREINBARUNG MIT DEM HERRN

Nachts war es unmöglich, mit so vielen Problemen zu schlafen, und so begann er, mit dem Herrn zu reden, ohne dass es seine Frau das wusste, weil er sich dafür schämte. Später begann er, das Buch von der Doktrin zu lesen, und zum besseren Verständnis übersetzte es ins Spanische. An einem Sonntag begleitete er seine Frau zur Kirche, da sie dort die Erde von den Pflanzen

Im Krankenhaus hatte er viel Zeit zum Nachdenken, also machte er diesmal ein kraftvolles Glaubensgebet: „Mein Herr, vielleicht weiß ich nichts über die Bibel und das, was ich gehört habe, habe ich vom Fernsehen gesehen. Aber, was ich weiß, ist, dass Du mit deinen Leuten einen Pakt geschlossen hast, um sie zu segnen… Dann kannst Du auch einen Pakt mit mir schließen. Ich gebe dir mein Leben, meine Probleme, meine Schulden und im Gegenzug verspreche ich, dir zu dienen und dir treu zu sein.“ Von nun an stand Valter dem Herrn zur Verfügung. Sein Charakter änderte sich komplett. Er konnte frei, durch die Straßen zu gehen und Gott kümmerte sich um seine Probleme. Nach und nach wurden seine Schulden bezahlt und er wurde durch die Gnade des Herrn gereinigt. Im Jahre 2012 wurde er getauft, und obwohl sein Sohn an diesem Tag hohes Fieber hatte, heilte Gott ihn zur Ehre seines Namens. Kurze Zeit später geschah etwas Seltsames mit seinem Sohn, der asthmatisch war und keine körperlichen Aktivitäten ausführen konnte. Von einem Moment zum anderen begann er sich wie ein normales Kind zu benehmen. Zahllos waren die Zeiten gewesen, in denen er ihn wegen der akuten Krisen dringend ins Krankenhaus bringen musste, aber jetzt spielt er, springt, schwitzt und zeigt keine Symptome mehr. Einen Monat später erzählten die Eltern des Kindes der Gemeinde von Leonardos göttlicher Heilung. Er wurde geheilt, seine Familie war frei durch das Blut Christi und die Gnade Gottes. Nun, Valter und sein Zuhause dienen dem Herrn von ganzem Herzen, unterstützen das Werk, in dem sie geboren wurden und sind Pastoren in einer Kirche in Venedig.

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„Ich, ja, ich habe es gesagt, ich habe ihn gerufen; ich will ihn auch kommen lassen, und sein Weg soll ihm gelingen.” (Jesaja 48:15.)

Pfarrer Luis M. Ortiz

Wie ruft Gott? Gott hat keine Form, um alle auf die gleiche Weise zu rufen. Gott ist ein Gott der Vielfalt. Außerdem erfordern die Umstände und der Charakter verschiedener Menschen, dass Gott sie auf unterschiedliche Weise behandelt. Gerade eines der Merkmale des Werkes des Heiligen Geistes ist die wunderbare Vielfalt, mit der er arbeitet. In diesem Zusammenhang darf man nicht die Berufung einer Person in Frage stellen, weil sie nicht genau wie andere Rufe gewesen ist. Lasst uns in der Bibel einige Beispiele von echten, aber unterschiedliche Rufe sehen: • Abraham: Die Bibel sagt: „… Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, da er noch in Mesopotamien war, ehe er wohnte in Haran, und sprach zu ihm: Gehe aus deinem Lande und von deiner Freundschaft und zieh in ein Land, das ich dir zeigen will“. (1. Mose 12,1, Apostelgeschichte 7,2-3). Im Falle Abrahams erschien Gott ihm und sprach zu ihm. • Joseph: In der ganzen Geschichte von Joseph wird zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass Gott ihm erschien und mit ihm sprach, aber sein Ruf war echt und überzeugend. Gott hat ihn gerufen und durch Träume zu ihm gesprochen. Er war sich seiner göttlichen Berufung bewusst; die Hand Gottes richtete ihn auf alles. Als er nach Ägypten verkauft wurde, sagt die Bibel: „Und Jehova war mit Joseph, dass er ein glücklicher Mann ward; und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause.“ (1 Mose 39: 2). Obwohl Gott Joseph nie erschien, als er eingesperrt war, sagt die Bibel: „Aber Jehova war mit ihm und neigte seine Huld zu ihm und ließ ihn Gnade finden vor dem Amtmann über das Gefängnis.“ MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ECHTE ABER VERSCHIEDENE

RUFE


andacht

(1 Mose 39:21). Obwohl Gott Joseph nie erschien, hatte er keine Zweifel an seiner Berufung, denn als er sich seinen Brüdern meldete, sagte er: „Und nun bekümmert euch nicht und denkt nicht, dass ich darum zürne, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn um eures Lebens willen hat mich Gott vor euch her gesandt.“ (1 Mose 45:5). • Moses: Gott rief ihn mit großen übernatürlichen Zeichen und mit einer hörbaren Stimme. Die Bibel sagt: „Und

der Engel von Jehova erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Busch. Und er sah, dass der Busch mit Feuer brannte und ward doch nicht verzehrt… Gott rief ihm aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich.“ (2. Mose 3: 2-4). Darüber hinaus musste Gott große Wunder tun, um Mose zu überzeugen: Er verwandelte den Stab in eine Schlange, machte die Hand aussätzig, verwandelte das Wasser in Blut, usw. In diesem Fall kam alles bis zu dem Punkt, dass Gott sich wegen der Unentschlossenheit von Mose ärgerte, obwohl er ihm so viele Manifestationen seiner Macht gezeigt hatte. Es scheint, dass je härter und ungehorsamer die Person ist, desto größere Dinge Gott für sie und seinen Dienst hat. • Joshua: Er war der Diener von Mose: „… aber Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht aus der Hütte ging.“ (2 Mose 33:11). Neben Moses erhielt er Ausbildung und Erfahrung. Als Gott seine Weihe, Treue, sein Gehorsam und seinen Eifer für die Menschen sah, sprach er zu Mose: „Nimm Josua zu dir, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hände auf ihn und stelle ihn vor den Priester Eleasar und vor die ganze Gemeinde und gebiete ihm vor ihren Augen, und lege von deiner Herrlichkeit auf ihn, daß ihm gehorche die ganze Gemeinde der Kinder Israel.“ (4 Mose 27:18-20). Nach dem Tod von Moses spricht Gott direkt zu Josua und sagte: „Mein Knecht Mose ist gestorben; so mache dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk…Wie ich mit Mose gewesen

ist, so werde ich mit dir sein ... Sei stark und mutig...“ (Jos. 1: 2). So erhielt Joshua seinen Anruf, ohne irgendwelche Zeichen, Wunder oder Aussehen. Er blieb bei Mose, half ihm und lernte von ihm. • Samuel: Samuels Ruf unterscheidet sich von allen vorherigen Rufen. Ana war steril und sie bat Gott um einen Sohn. Gott sah ihre Betrübnis, und Samuel wurde geboren. In Dankbarkeit gegenüber dem Herrn brachte Ana ihren Sohn in den Tempel, nachdem sie das Kind entwöhnt hatte, verehrt sie Gott, engagierte Samuel in den Gottes Dienst und sprach: „Ich will ihn Jehova geben sein Leben lang…“ (1.Sa. 1:11). „Und da Samuel, der Knabe, Jehova diente unter Eli… Und Samuel hatte sich gelegt im Tempel von Jehova… Und Jehova rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!“ (1.Sa. 3: 1-10). Der Anfang von Samuels Berufung war das Gelübde der Mutter. Dann lebte er im Tempel, diente im Tempel und im Tempel hörte er die Stimme Gottes, die ihn zum Dienst rief. • Elisa: Die Bibel sagt: „Und er (Elia) ging von dannen und fand Elisa, den Sohn Saphats, daß er pflügte mit zwölf Jochen vor sich hin; und er war selbst bei dem zwölften. Und Elia ging zu ihm und warf seinen Mantel auf ihn. Er aber ließ die Rinder und lief Elia nach.”(1. Könige 19,1920). Im Falle Elisas benutzte Gott Elia, um ihn zum prophetischen Dienst zu rufen. • Jesaja: Er hatte eine große Vision von Gott, der auf seinem Thron saß, und ein Chor von Seraphim lobte Gott, und er hörte die Stimme Gottes, rief ihn an, worauf er antwortete: „Hier bin ich, sende mich.” (Jesaja 6: 8). • Paulus: Der Herr begegnete Saulus von Tarsus auf dem Weg seiner Rebellion. Er wurde geblendet, fiel zu Boden und hörte die Stimme des Herrn sagen: “Saul, Saul, warum verfolgst du mich?” Nach dieser unvergleichlichen Begegnung entstand der große Apostel Paulus. Wir können sagen, dass Gott auf viele verschiedene Arten ruft. Einerseits haben wir der spektakuläre Ruf von Saulus von Tarsus und andererseits der unmerkliche Ruf von Joseph.

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„Sehet an, liebe Brüder, eure Berufung: nicht viel Weise nach dem Fleisch, nicht viel Gewaltige, nicht viel Edle sind berufen. Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er die Weisen zu Schanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, dass er zu Schanden mache, was stark ist; und das Unedle vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, und das da nichts ist, dass er zunichtemache, was etwas ist, auf dass sich vor ihm kein Fleisch rühme“ (1 Korinther 1: 26-29)

Pfarrer Luis M. Ortiz

Wer hätte gedacht, dass das, was als eine kleine Gruppe vor einem halben Jahrhundert begann heute ein ganz großes Werk in vielen Ländern mit einer großen Anzahl von Gemeinden und Arbeitern auf der ganzen Welt geworden ist, ohne die Niederlassungen zu rechnen. Dies bestätigt, dass Gott sich darauf spezialisiert hat, das Kleine und Unbedeutende zu nehmen, um das in etwas Großes zu verwandeln, genauso wie die Schriften sagten: „Und das Unedle vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt“ (1 Korinther 1,28). Jedoch sind das Unedle und das Verachtete in seinen Händen etwas großartig und wertvoll geworden. Alles begann mit einem bescheidenen und einfachen Mann namens Luis M. Ortiz. In ihm legte Gott die Last und die Vision, um diese großartige Arbeit zu beginnen. Am 13. Februar 1963 begann Pastor Luis M. Ortiz die Evangelisation in Begleitung seiner Frau - Schwester Rebecca - und anderer Brüder unter dem Namen, den er zuvor wie heute als WELTMISSIONARBEWEGUNG bekannt ist. Startszenario dieses

Projektes war Isla del Encanto, Puerto Rico. Schwester Rebecca de Ortiz war die bedingungslose Unterstützung für Bruder Ortiz: Eine Frau von großer Bezeugung und Gebet, die dieses Werk liebte. Wir erinnern uns an sie mit Zuneigung aufgrund ihrer vorbildlichen Arbeit und Karriere. Aus dem Leben von Pastor Ortiz lernten wir, das Werk zu lieben, ihm treu zu sein, selbstlos zu arbeiten, solange der Tag andauerte, uns dieser edlen Aufgabe völlig hinzugeben und vor allem bereit zu sein, die gesunde Lehre zu verteidigen. Mit seinem Beispiel hat er uns gelehrt, demütig zu sein, aber gleichzeitig einen festen Charakter zu haben, um Widrigkeiten zu begegnen. Er war ein Mann voller Weisheit und der Gnade Gottes: Sein rechtzeitiger und präziser Rat und seine unerschütterliche Berufung waren in der Lage, die Vision, die er vom Herrn erhalten hatte, zu übermitteln. Hier sind einige seiner Ratschläge und zeitnahen Worte, die, obwohl er nicht mehr bei uns ist, immer noch Worte der Inspiration und Motivation sind: „Die großen mächtigen, einflussreichen, wohlhabenden Räte fielen biblisch, lehrmäßig, moralisch und geistig auseinander; die wahren Früchte der Reue, der Heiligkeit, der echten Bekehrungen sind verschwunden. Aber dieses Werk, dieses hilflose Werk, das von vielen Verachtet wurde, haftet mehr und mehr dem Gottes Wort, wird

durch die Kraft des Heiligen Geistes gestärkt und bringt weiterhin Kinder zur Welt ... Liebe Brüder, In diesem Werk, wo Gott uns hat, der in vollkommener Einheit ist, sucht niemand

DAS UNEDLE VOR DER WELT UND DAS VERACHTETE

HAT GOTT ERWÄHLT

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andacht

nach seinen eigenen Interessen oder seinen eigenen Nutzen oder fördert sein eigenes Bild und Dienst: Wir alle sind eine vollkommene Einheit, wir arbeiten zusammen als Team, um das Gottes Werk zu stärken und seinen Namen zu verherrlichen.” Nach und nach schlossen sie sich Menschen aus vielen Ländern an, die die Vision ergriffen hatten und haben mit ihm gemeinsam dem Herrn gedient. Sie waren einfache und demütige Menschen, viele ohne Titel, ohne Anerkennungen, ohne menschliche Unterstützung, aber mit einem großen Herzen im Glauben, die den Samen mit Tränen säten, mit

großer Hoffnung, eines Tages eine große Ernte von Seelen zu sehen. Sie waren Männer und Frauen, die sich ständig vor Gott demütigten, die zu mämen und zu intervenieren pflegten, die in ihrem Herzen die Flamme des Heiligen Geistes und den Wunsch, zu evangelisieren, spürten. Und obwohl sie an vielen Orten verachtet wurden, war ihr Leben mit der Macht und der Herrlichkeit Gottes erfüllt. Jahrelang waren sie inmitten von Mangel an wirtschaftlichen Ressourcen und intellektuellen Kapazitäten. Sie waren Leute, die mit Macht und reichlichem Wissen über die Heilige Schriften benutzt wurden und wussten, wie

sie mit jeder Situation vor dem Widerstand dieser Tage umgehen mussten: Sie waren fortwährend in jeder Not von der Hand des Herrn abhängig. Sie litten nicht an geistiger Kurzsichtigkeit, sie ließen sich keine Mühe ersparen, zogen es aber oft vor, sich des Komforts zu berauben, um eine Stadt oder ein anderes Land zu erreichen. Sie kümmerten sich nie um die Transportmittel, die sie benutzen mussten, wenn sie viele Stunden in den Bergen, auf staubigen Straßen, sogar mit Schlamm bis zu ihren Knien gehen oder Flüsse überqueren mussten, weil die Vision, die sie hatten, noch größer war. Grösser war die Leidenschaft, die sie für jede Seele verbrauchten, die sie durch die ländlichen Wege oder die Städte verdienen konnten, stärker und das gab ihnen die Stärke, nicht in Ohnmacht zu fallen; Aus diesem Grund war die Vision nicht beschränkt, sondern auf viele andere Orte ausgedehnt. Aber es ist auch notwendig zu erwähnen, dass neben diesen treuen und aufrichtigen Menschen sich auch Leute infiltrierten, die eine Quelle von Schmerz und Tränen für das Herz von Pfarrer Ortiz sein würden, sie Leute waren, die nach ihren eigenen Interessen, Vorteilen und Positionen suchten und ihr eigenes Image aufbringen wollten, ohne sich um die Schäden zu kümmern, die das dem Gottes Werk mit sich bringen könnte. Wie die Schriften sagen: „… welchen der Bauch ihr Gott ist, und deren Ehre zu Schanden wird, die irdisch gesinnt sind.“ (Philipper 3,19). Andere Leute ließen sich auf dem Weg Schaden nehmen, durch geistige Vernachlässigung und falsches Selbstvertrauen für das, was Gott ihnen gegeben hatte. Sie wichen von der Wahrheit ab, wie es einige Könige der biblischen Geschichte taten, denn als sie sich selbst so groß sahen, vergaßen sie, dass sie alles von Gott erhalten hatten. Sie vergaßen dies und waren voller Arroganz, Stolz, Hochmut, Überheblichkeit, und dies veranlasste Gott, sich von ihnen abzuwenden. „Denn Jehova ist hoch und sieht auf das Niedrige und kennt die Stolzen von ferne.“ (Psalm 138: 6). Sie folgten dem Weg des Bileam, wie es die Apostel Petrus und Judas andeuten; sie liebten den Profit. Sie rebellierten wie Korah, Dathan, Abiram, Absalom und Diotrephes. Trotz allem steht das Werk dennoch als Zeugnis dafür, dass dieses Werk nicht von Menschen, sondern von Gott ist.

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„Aber gleichwie es zur Zeit Noah’s war, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes” (Matthäus 24:37).

Pfarrer Manuel Zúñiga

Jesus sagte, dass die letzten Zeiten wie in den Tagen Noahs sein würden. „Aber wie in den Tagen Noahs wird auch das Kommen des Menschensohnes sein. Denn wie in den Tagen vor der Sintflut aßen und tranken sie, heirateten und gaben in der Ehe, bis zu dem Tag, als Noah in die Arche eintrat, und nicht verstand, bis die Flut kam und sie alle nahm ...“ (Matthäus 24: 37-39). ERNIEDRIGUNG

Das Hauptmerkmal der Tage Noahs war die Erniedrigung der Kinder Gottes. Was hat sie dazu gebracht, sich zu erniedrigen? Die Kinder Gottes sahen die Töchter der Menschen schöner und vor allem sinnlicher. Von Anfang an hat Gott Regeln aufgestellt, die erfüllt werden mussten: Es sollte kein ungleiches Joch geben. Und von der Vermischung zwischen einem Sohn Gottes und einer menschlichen Tochter war das Ergebnis eine gottlose Generation, korrupt und getrennt vom Herrn. „Da aber Jehova sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar…” (1. Mose 6, 5-6). GEWALT

Ein anderes Merkmal der Tage von Noah ist die Gewalt. Wegen dieser gottlosen

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andacht

WIE IN DEN TAGEN

VON NOAH

Generation war die Erde voller Gewalt. In der ganzen Welt, weil sie im Bösen leben, verletzen sie sich selbst und töten sich selbst. Es gibt Kriege an vielen Orten, die Erde ist voller Streit, es gibt Eifersüchteleien und Klagen. FREIEN UND LASSEN SICH FREIEN

Der Herr sprach auch: In den Tagen von Noah „freiten sie und ließen sich freien“ (Matthäus 24:38). Es heißt nicht, dass das Freien Sünde ist. Was der Herr sagen wollte, ist die Gleichgültigkeit, die die Männer und Frauen den Dingen Gottes geben, als sie nicht leben oder sich nicht dem Willen Gottes anpassen. In diesem Zusammenhang geben sie ihren persönlichen und fleischlichen Interessen einen Platz. STOLZ

Eine andere Eigenschaft, die den Menschen zur Verdammung führt, ist Stolz, weil der Mensch der Realität, dass er ein Sünder ist, nicht gerne gegenübersteht. Das Gute an Gott ist, dass er uns mit

unserer Sünde konfrontiert: Er kann niemanden retten, der nicht erkennt, dass er ein verlorener Sünder ist. Die Bibel sagt: Ich bin gekommen zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die Gerechten. “Ich bin nicht gekommen, um die Gerechten, sondern die Sünder zur Buße zu rufen” (Lukas 5:32); und der Apostel Paulus sagte: „Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin” (1. Timotheus 1:15). Aber Noah fand Gnade vor Jehova (1. Mose 6, 8). Im Matthäusevangelium, Kapitel 24 gab Jesus uns Zeichen und sagte: „Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muss zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder. Da wird sich allererst die Not anheben” (Matthäus 24: 6-8). Möge unser Herr uns bereitfinden! Gott segne euch.

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Genesis 1:11

DIE REAKTION DES MENSC

DIE WIRKUNG VON GOTT DIE SCHÖPFUNG Genesis 1-2: Vom Chaos zum Kosmos ERSTE GESCHICHTE Genesis 1,1-2,4a - Gott wird Elohim genannt. - Durch sein Wort bringt der Schöpfer Ordnung in das Chaos. - Alle Wesen (im Himmel, auf der Erde, im Meer) sind Geschöpfe Gottes. - Der Mensch ist der Gipfel aller Schöpfung, die gut, sehr gut ist.

DER MENSCH

DAS EDEN

Genesis 1-2 Männlich und weiblich

- Der Mensch, geschaffen nach dem Ebenbild Gottes. - Der Mensch, Daseinsberechtigung aller Schöpfung. - Der Mensch besitzt die Gabe des göttlichen Geistes, die Gabe des Lebens, die Domäne der Erde und das Kenntnis der Kreaturen (denen Sie einen Namen zuweisen kann). - Adam und Eva: die erste Familie und Eltern der ganzen Menschheit.

Genesis 2 Der Garten

- Das Eden (die geschaffene Welt) ist für die Menschheit ein Garten zum Genießen und ein Garten für arbeiten - Er ist auch der Ort der Gnade, der Zuwendung von Freiheit und Liebe. - Darin sind der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.

DIE SÜNDE Genesis 3 Der Ursprung des Bösen - Das Böse wird nicht mit der Welt geboren, sondern wegen des Menschen. - Gott ist absolut gut. - Der Versucher, unter der Figur der Schlange. - Die Versuchung. - Der Sturz. - Die Vertreibung aus dem Paradies

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ZWEITE GESCHICHTE Genesis 2,4b-25 - Gott wird Yhwh genannt - Der Mensch besteht aus Lehm göttlichem Atem. - Die ersten Worte des ersten Mannes: Ein Gedicht an die Frau.

Genesis 1-11 ist nicht ...

• Ein Text, der vom Rest der Bibel isoliert ist. • Eine historiographische Schrift oder eine Chronologie. • Ein Buch über Astrophysik, Geologie oder Archäologie.

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A

lle Völker haben sich immer über den Ursprung der Welt und der Menschheit, über das Rätsel des Bösen und des Todes, über den Widerspruch, den Gewalt zwischen Menschen oder den Krieg zwischen Völkern voraussetzt, gefragt. Und alle haben versucht, diese Geheimnisse durch ihre heilige Literatur zu beantworten: Die Gedichte Enuma Elish und Gilgamesch (mesopotamische Mythen über die Schöpfung, Sünde und Flut), die Theogonie von Hesiod (Griechenland), das Tao (China), die Popol Vuh (Mayas), die Veden und die Bagavad Gita (Indien). Die ersten elf Kapitel der Genesis versuchen auch, diese universellen Fragen aus dem biblischen Glauben zu beantworten. Der Text wurde nach der babylonischen Gefangenschaft (6. Jahrhundert v. Chr.) mit diesen Absichten zusammengestellt und beschreiben endgültig die folgenden Aspekte:


„Der Anfang" Bereschit (Hebräisch). „Ursprung", Genesis (Griechisch)

DIE REINKARNATION GOTTES

CHEN DER TOD

DIE FLUT

DIE VÖLKER

BABEL

Genesis 4 Die Wirkung der Sünde

Genesis 6-9 Die verlorene Menschlichkeit

Genesis 10 Identische Gleichheit

Genesis 11 Das Abenteuer der Vielfalt

- Kaín tötet seinen Bruder Abel. - Die Sünde des Menschen gegen Gott wird von der Sünde des Bruders gegen den Bruder gefolgt. - Und doch zeigt Gott Kain seine Gnade: Der Schöpfer gibt die Menschheit nicht auf.

- Das verallgemeinerte Desaster ist nur eine Strafe für das Ausmaß des Bösen. - Noahs Wahl, nur seine Integrität wird die ganze Menschheit retten. - Bau der Arche - Durch das Wasser gerettet, Bild der Taufe (1 Petr. 3,20). - Die erste Allianz: der Regenbogen. - Die Erlösung ist eine Erholung: Die Themen der ersten Schöpfung wiederholen sich, aber mit wenigen paradiesischen Nuancen.

- Der Segen Gottes ist erfüllt: Die Menschheit wächst und vermehrt sich. - Nachkommen von Noah und Genealogie der Völker: Sem ( Semiten), Cam (Afrikaner) und Jafet (Indoeuropäer). - Alle Völker gehören zur gleichen Menschheit. - Aber die Vielfalt ist auch Teil der Menschheit.

• Beantworten Fragen über den Sinn des Lebens, ohne zu versuchen, sein Geheimnis zu verbergen. • Korrigieren falscher Visionen der umliegenden Städte • Stärkung des Vertrauens in Gott, den Schöpfer, der niemals seine Geschöpfe verlässt. • Widersetzung gegen den götzendienerischen Kult der Sterne und menschlichen Werke. • Verkündung der großen Würde jedes Menschen und aller Völker ausnahmslos. • Lage der Menschen vor seiner schwachen Natur. • Die Könige und die Großen daran zu erinnern, dass sie nur Geschöpf Gottes sind. • Behandlung des Problems über die Existenz von Bösem (und Gewalt und Tod) in der Welt. • Fördern des Lesens der biblischen Geschichte von Wahl und Erlösung, die mit Abraham, Vater der Gläubigen, beginnt.

- Die Versuchung: Versteinern in einer einzigen uniformierten und totalitären Kultur. - Aber die Menschheit ist berufen, die Welt durch die Geschichte aufzubauen. - Die Zungen- und Nationenzerstreuung ist ein Gottes Segen.

Genesis 1-11 ist tatsächlich… • Ein Ausgangspunkt, um an Gott und an den Sinn des Lebens und der Histona zu glauben. • Prinzip und Krönung des Pentateuch und lange Erfahrung. • Eine Einladung, den Rest der Schrift mit diesen Schlüsseln zu lesen. Februar 2017 / Impacto evangelisch

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NEUER PRÄSIDENT DER

WMB

Pastor José Arturo Soto wurde zum internationalen Präsidenten der WMB als Nachfolger von Pastor Gustavo Martínez ernannt. Darüber hinaus wurde einen neuen internationalen Ausschuss der Weltmissionsbewegung gebildet.

Der Höhepunkt und überwältigende Moment der 51. Nationalen Konvention der Weltmissionsbewegung Kolumbiens, die vom 03. bis zum 10. Januar in der Stadt Medellin stattfand, war die Ernennung von Pastor José Arturo Soto zum neuen Internationalen Präsidenten der Weltmissionsbewegung als Nachfolger von Pastor Gustavo Martínez. Diese Ernennung wurde am letzten Tag der ersten WMB-Veranstaltung des Jahres 2018 bekannt gemacht. Am 04. Januar, bei der jährlichen Sitzung des Ausschusses von den Offizieren des Werkes, fand die Ernennung von Pastor Soto unter der Leitung des Allmächtigen und nach einer Gebetszeit zum Schöpfer statt, durch die für seine Orientierung zur Verbesserung des Werkes gebeten wurde. Angepasst an die Statuten der Organisation markierte die Wahl des derzeitigen Leiters der WMB den Beginn einer neuen Periode innerhalb der Kirche. MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

LIEBEVOLLE VERABSCHIEDUNG

Bei der Einweihungsfeier im Epilog des geistlichen Festes, an dem sich Tausende von Menschen beteiligten, sprach Pastor Martinez, der im Juli 2006 zum Internationalen Präsidenten der WMB gewählt worden war, dem Erretter seinen Dank dafür aus, dass er ihm in diesem Amt dienen durfte. Während seiner Rede sagte er auch emotionale Worte für seine Familie, die ihm half, seine Mission zu erfüllen. Sichtlich bewegt, drückte er seine Befriedigung für seine fast zwölfjährige Arbeit aus und dankte jedem der Mitglieder der Weltmissionsbewegung, besonders den Mitgliedern des von ihm geleiteten Offiziersvorstands. In ähnlicher Weise hob er unter anderem die Arbeit der Medien vom Werk, die unter der Leitung von Bethel Television dem Web „Lasst uns zu Gott zurückkehren” sind. Zum Abschluss seiner Abschiedsrede betonte er: „Im Werk Gottes ist niemand unentbehrlich. Männer sind, wie die Bibel sagt, ein Schatten, der vergeht und verschwindet. Der einzige, der nicht abwesend sein kann, ist Gott, weil Er nicht durch irgendetwas oder irgendjemanden ersetzt werden kann. Er ist derjenige, der die ganze Ehre und Gnade verdient.“ AUTORISIERTES WORT

Nachdem er sich mit dem ehemaligen internationalen Präsidenten der WMB liebevoll umarmt hatte, hielt der neue Dirigent des Werkes des Herrn eine kurze, aber bedeutungsvolle Rede, in der er seinen Vorgänger lobte und betonte, dass

„unsere Arbeit ist, die Arbeit unseres geliebten Bruders Gustavo Martinez fortzusetzen. Wir haben zusammen gearbeitet und für mich war es eine Quelle von Freude. Ich habe neben diesem großen Diener Gottes viel gelernt.” Danach, am Ende der Verkündigung, erwähnte der Pastor, dass es „sehr wertvoll ist, zu sehen, wie man in einem gesunden Werk und in einer spirituellen Arbeit Momente wie diesen erreicht werden können, da es einen harmonischen und erbaulichen Stellungswechsel stattgefunden hat. Ich bin hier, um zu dienen. Das


aktualität

NEUER AUSSCHUSS VON OFFIZIEREN Mit der Ankündigung der Beförderung von Pastor Soto zum höchsten Amt des Werkes wurde die neue Struktur der Internationalen Offiziersversammlung der WMB bekannt gegeben, die sich jetzt wie folgt zusammensetzt: Pastor Humberto Henao wurde zum Vizepräsidenten gewählt; Pastor Martinez wurde zum Schatzmeister gewählt; Pastor Rubén Concepción wurde als Sekretär und Luis Meza Bocanegra, Álvaro Garavito und Rómulo Vergara wurden als Direktoren ratifiziert. In ähnlicher Weise berichteten die Autoritäten der Weltmissionsbewegung, dass Pastor Rodolfo González, ehemaliger Internationaler Schatzmeister, und Margaro Figueroa, Direktor der WMB, aus gesundheitlichen Gründen beschlossen hatten, aus dem Vorstand zurückzutreten. Beide Rücktritte werden auf der außerordentlichen Sitzung der Weltführer des Werkes, die im Februar stattfinden wird, wirksam werden, sodass es neue Nachfolger gewählt werden sollen.

ist der Zweck und es muss die Konstante in dieser Arbeit sein, die Gott uns gibt. Also wird das Werk weitere Fortschritte machen“. Pastor Soto, der am 28. Juni 1953 in der Republik Costa Rica geboren wurde, hat mehr als fünfundvierzig Jahre pastoraler Dienste geleistet und ist eine der Hauptfiguren der Weltmissionsbewegung. Dieser Schüler des Pastors Luis M. Ortiz hat das Wort des Allmächtigen auf der ganzen Welt gepredigt und hat zur Errichtung des Werkes des Herrn in Nicaragua, Ecuador und Panama beigetragen.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

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veranstaltung

DER GLAUBWÜRDIGSTE ALLER MENSCHEN Mit mehr als dreißigtausend Gläubigen fand in der Stadt Medellín die Nationalversammlung der Weltmissionsbewegung von Kolumbien statt. Acht Tage lang betete und lobte das Gottes Volk den Herrn und darüber hinaus wurde der Vorstand der Internationalen Offiziere erneuert. Die 51. nationale Konvention der Weltmissionsbewegung Kolumbiens fand vom 03. bis zum 10. Januar in den Räumlichkeiten vom Veranstaltungszentrum „La Macarena“ in der Stadt Medellín in Anwesenheit der wichtigsten internationalen Führer der WMB und der Unterstützung von mehr von dreißigtausend Menschen statt. Sie bezeugten ein besonderes geistliches, in dem Jesus Christus die unmittelbare Zukunft seiner Kirche offenbarte. GLAUBWÜRDIGKEIT

Bei der Eröffnung der Sitzung, die in zwei Phasen unterteilt war (eine für die Gläubigen der Nördlichen Zone vom 03. bis zum 06. Januar und einen anderen Teil, der vom 07. bis zum 10. Januar für die Brüder der südlichen Zone stattfand) präsentierte Pastor Gustavo Martínez, ehemaliger internationaler Präsident der WMB, das Thema „Die Glaubwürdigkeit eines wahren Führers”. In seiner Predigt wies der Diener darauf hin, dass „wahre Führer auf Gott hören müssen, bevor das Volk ihnen zuhört. Der Herr möchte, dass wir einen Unterschied machen.” Zu Beginn des zweiten Tages der Veranstaltung, bei der Gläubige aus verschiedenen Teilen des kolumbianischen Territoriums zusammenkamen, war Pastor Clemente Vergara, Missionsleiter des Werkes in Afrika, der Sprecher der guten

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Nachricht mit der Rede „Die Ziele von Gott zu verstehen. “ Gefühlvoll wies der Pastor darauf hin, dass „wir immer noch die Flagge von Gottes Sieg, von Heiligkeit, von Gehorsam und von der Furcht vor Jesus Christus erheben können”. Am Ende des zweiten Tages wurde das Buch „Das Privileg, eine Frau des Pastors zu sein“, Werk der Missionarin Carmen Valencia, von Pastor Carlos Guerra, nationalem Aufseher in Costa Rica, vorgestellt, der das Evangelium durch die Botschaft „Abraham, der Gottes Mann“ predigte. Inspiriert vom Schöpfer sagte der Prediger folgendes: „Wir können das Vertrauen, das Gott uns gegeben hat, nicht enttäuschen. Diese Arbeit muss weitergehen, egal wer hier im Moment ist.“ Pastor Enoc Ramos, nationaler Aufseher der Weltmissionsbewegung Australiens, hatte die Verantwortung, das Wort bei der Eröffnung am dritten Tag der WMB-Veranstaltung in Kolumbien zu predigen. Der Diener, der mit der Rede „Die drei Grundlagen der Glaubwürdigkeit” evangelisierte, sagte: „Das Leben eines Glaubenden beginnt mit der Gemeinschaft, die er mit Gott begründet hat und durch die Grundlagen der Ehrlichkeit, Unparteilichkeit und Hingabe gestärkt wird.” Die Feierlichkeiten der Weltmissionsbewegung in Medellín, die durch BethelTV weltweit übertragen wurden, setzten sich im Nachtdienst fort und hatten den damaligen Vizepräsidenten José Soto als Prediger, der die Rede „Die Demütigung eines fleischlichen Diensten” hielt. Dadurch erklärte er, dass es wichtig ist, dass unser Dienst vor der Welt zur Ehre Gottes als wirksames Zeugnis für die Kraft des Evangeliums erstrahlt.” Die erste Phase der 51. nationalen Konvention der Weltmissionsbewegung Kolumbiens endete mit einem Morgengottesdienst seitens Pastor Luis Meza, nationaler Supervisor der WMB von Peru, der für die Übermittlung der Botschaft des Allerhöchsten verantwortlich war. Der Minister sagte in seiner Rede „Daniel, ein Prophet mit Glaubwürdigkeit”, dass

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„die Glaubwürdigkeit nicht an dem gemessen wird, was wir sagen oder preisen, sondern dass Gott der Zeuge ist ... die Lehre, die wir teilen und die Prophezeiung müssen dem Gottes Wort entsprechen.” Dann, am Abend, hielt Pastor Álvaro Garavito, Direktor des Vorstands der Internationalen Offiziere der WMB, eine Predigt, die er „Glaubwürdig vor Gott und den Menschen” nannte. Pastor Garavito, der den ersten Teil der Konvention beendete, verkündete in seiner Evangelisierung die Botschaft des Schöpfers und erklärte, dass „die Glaubwürdigkeit ein öffentliches Element ist, da niemand an jemanden glauben kann, den er nicht kennt. Jeder baut seinen Ruf in seinem Umfeld.“ GUTE NACHRICHTEN

Der zweite Teil der geistlichen Feier des Werkes auf kolumbianischem Boden begann mit einem intensiven Tag, an dem der Allerhöchste seinen Anhängern, die in der innovativsten Stadt der Welt zusammenkamen, seine Kraft und Liebe zeigte. Pastor Soto, der die Predigt „Der glaubwürdigste aller Menschen” hielt, behauptete Folgendes: „Wir sind nicht leichtgläubig. Wir sind Gläubige. Jesus war und wird immer der Einzige sein, der die größte Glaubwürdigkeit unter den Menschen haben wird, denn er hat nie versagt.” Auf der Grundlage des diesjährigen Themas „Glaubwürdigkeit 2018” und basierend auf 1. Petrus 2:12 wurde die Veranstaltung der Weltmissionsbewegung durch die Website „Lass uns zurück zu Gott gehen” und dem Mediennetzwerk des Werkes übertragen. Danach wurde sie mit der Teilnahme von Pastor Martinez gefolgt, der den Leuten die Botschaft „Wir begegnen die Opposition mit Glaubwürdigkeit” teilte und bemerkte Folgendes: „Einige sagen, dass sie an Gott glauben und ihn lieben, aber in der Umsetzung lieben sie nur ihre eigenen Interessen”. Einen Tag später, voller Freude, Frieden und Glauben, prägte eine Ehrung an den Erlöser einen besonderen Moment, als das Thema über das Wachstum der WMB in der Welt behandelt wurde. Als

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nächstes verkündete Pastor Margaro Figueroa, Internationaler Direktor des Werkes des allmächtigen Gottes, die Lehre von Jesus Christus durch die Rede „Wenn die Glaubwürdigkeit verloren geht”. Ohne Angst betonte der Missionar: „Wir müssen taub, blind und stumm sein vor allem, was uns umgibt. Glaube einfach Gott.” Anschließend teilte der internationale Direktor des Werkes Christi, Pastor Rómulo Vergara, vor einem eindrucksvollen Publikum, das die Tribünen des Veranstaltungszentrums „La Macarena“ überfüllte, die Rede „Treue, Loyalität und Glaubwürdigkeit sind Tugenden eines Mannes Gottes”. Dadurch betonte der Minister Folgendes: „Gott hat dieses Werk für diese letzten Tage erhöht. Wir sind im letzten Abschnitt. Etwas Mächtiges kommt.” Zu Beginn des vorletzten Tages der Aktivitäten war Pastor Albert Rivera, nationaler Supervisor der Weltmissionsbewegung von Puerto Rico, der Hauptredner zum Thema „Die Schule des Leidens offenbart, was wir sind.“ Geleitet von Jesus, sagte der Referent in seiner Rede, dass „Gott will, dass Sie Seine Schule besuchen und ihm vertrauen, damit er Ihnen das Ende geben kann, auf das Sie und ich

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gewartet haben. Deswegen ist es wichtig, das Wort zu halten. Anschließend wies er darauf hin, dass das Bibellehren zu Hause beginnt.“ Stunden später im Nachdienst wandte sich Schwester Carmen Valencia an die Gläubigen und sagte ihnen, dass der Allmächtige seinem Volk die Möglichkeit gibt, sich als Nation des Herrn aufzuerstehen. Dann im zentralen Teil des Dienstes stellte Pastor Humberto Henao, internationaler Offizier WMB, die Rede „Die Bedeutung der Glaubwürdigkeit“ vor und sagte, dass „die Kirche aufgerufen worden ist, um die Werte zu retten, die die Gesellschaft durch ihre Sünden verloren hat.“ Die 51. nationale Konvention der Weltmissionsbewegung von Kolumbien, die vom Pastor Joaquín Parra, nationalem Supervisor des Werkes in Kolumbien geleitet wurde, endete mit einer Zeremonie, in der Pastor Ruben Concepcion, internationaler Sekretär der WMB das Wort über das Thema „Die eschatologischen Ereignisse” teilte. Schließlich endete der Tag mit der Erneuerung des Vorstandes von internationalen Offizieren und mit der Bestellung von Pastor Jose Soto als neuer Präsident und Nachfolger vom Pastor Gustavo Martinez. Gott sei die Ehre!

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AUF DER SUCHE NACH TAPFEREN Die Bildungsanstalt für Christliche Erziehung für Kinder und Jugendlichen der WMB von Peru veranstaltete zwei akademische Tage. Dies ist die Grundlage für die Arbeit in den Bibelschulen. Die Bildungsanstalt für Christliche Erziehung der Kinder und Jugendlichen (FOCNA- aus dem spanischen Namen) von der Weltweiten Missionsbewegung von Peru organisierte von 16. bis 17. Dezember 2017 die 2. Schulung von Erziehern. Diese Schulung wurde an die Arbeit in ihren Bibelschulen für den Sommer 2018 gerichtet. Die Aktivitäten fanden in den Anlagen des Tempels vom Gotteswerk im hochbesiedelten Bezirk von „San Martín de Porres“ statt. In den zwei akademischen Tagen, die nach dem Motto “Auf der Suche nach Tapferen” geführt wurden, nahmen mehr als 600 Brüder teil. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Kirchen des peruanischen Territoriums und wurden geschult und aufgebaut mit der Hilfe von Vorträgen von Pastoren, Pädagogen und Psychologen, die über interessanten Themen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sprachen. Außerdem wurde in der 2. Schulung der Erzieher das Material vorgestellt, das heutzutage in den Bibelschulen vom Sommer 2018 in Peru benutzt werden. Das umfasst 3 Handbücher (ein Buch für Kinder im Alter zwischen 3 und 7, ein anderes für Kinder zwischen 8 und 11 und eins für Jugendlichen) 50 Plakate, ein DVD mit Liedern und Videos, so wie unterstützende Unterlagen.

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JESUS IST DIE LÖSUNG Aktion für die Familien in der Stadt Genua mit der besonderen Teilnahme von Pfarrer David Echalar. Es wurde die Wichtigkeit hervorgehoben, Vertrauen im inneren des christlichen Heimes zu erzeugen. Die Stadt Genua, Hauptstadt der italienischen Region Ligurien, wurde als Sitz für die Aktion für die Familie gewählt. Diese wurde von der Weltweiten Missionsbewegung von Italien vom 17 bis 19 November 2017 durchgeführt. Diese Aktivität wurde unter dem Motto „Jesus ist die Lösung“ veranstaltet. Der Hauptredner war Pfarrer David Echalar, nationaler Aufsichtsbeauftragter de WMB von Italien. Pastor Echalar, der außerdem Assistent des europäischen Block B ist, verkündete die Botschaft des Evangeliums in den drei 3 Tagen der Veranstaltung. Die von ihm gehaltenen Vorträge waren, „Meine Eltern verstehen mich nicht“, auf der Grundlage von Lukas 15:11; „Durchbrüche in der Familie“, der auf dem Buch des Genesis 25:19 basierte, und „Wunden heilend“ auf der Grundlage vom Psalm 129:3. Geführt vom Herrn, ermunterte Pfarrer Echalar das Volk vom allmächtigen Gott mit Beiträgen, die sich mit der Bedeutung des Frieden von unserem Erzeuger in den christlichen Häusern befassteten. Außerdem sprach der Minister über die familiären Bindungen und über das Vertrauen, das zwischen den Mitgliedern der Heime, die im Glauben Jesus geweiht sind, existieren muss.

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ERNEUERUNG DER HEIRATSGELÜBDE Die Weltweite Missionsbewegung von Deutschland veranstaltete eine feierliche Zeremonie, in der Pastor Edward Flores und seine Frau sowie auch andere Ehepaare, ihre Heiratsgelübde vor Jesuschristus wieder erneuerten. Mit der besonderen Teilnahme vom Pfarrer David Vizcay, Mitglied der WMB von USA veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Deutschland am 5. November 2017 in Berlin, eine Erneuerung der Heiratsgelübde, die von Pastor Edward Flores und seiner Ehefrau geführt wurde. In dieser Veranstaltung predigte der Missionar Vizcay das Wort Gottes und beriet Pfarrer Flores und seine Ehefrau sowie auch andere Paare, die Ihre Heiratsgelübde in dieser feierlichen Zeremonie vor dem Herrn erneuerten, in der Verkündung des Evangeliums des Herrn nicht zu ermatten, da dieses Evangelium Menschenleben verwandelt und Sündiger rettet.

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veranstaltung

WIR SCHREITEN FORT Die Weltweite Missionsbewegung von Griechenland veranstaltete vor dem Ägäischen Meer ihre 3. Nationale Versammlung. Hierzu kamen auch Brüder aus Italien.

Die 3. Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Griechenland wurde vom 24. bis 26. November 2017 in der Stadt Piräus, an der Küste vom Ägäischen Meer, gefeiert. An der Veranstaltung beteiligten sich in besonderer Weise Pfarrer David Echalar, nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Italien, und die Pastoren Galo Flori, Daniel Ortega, Sergio Veizaga und Percy Bautista. Das Wort Gottes wurde vom Pastor Flori verkündet. Er predigte im ersten Tag der Veranstaltung. Pfarrer Echalar richtete sich an das Volk des Herrn am zweiten und dritten Tag dieses geistigen Festes, die Brüder von Griechenland und Italien versammelte.

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BESTEHT AUF MEINE LIEBE, TRAGET VIELE FRÜCHTE In der Anwesenheit von mehr als hundert Gläubigern veranstaltete das Großherzogtum Luxemburg in der Stadt Niederkorn ihre 1. Nationale Versammlung. Die Weltweite Missionsbewegung vom Großherzogtum Luxemburg, geleitet vom Pastor Jesus Galván, feierte vom 11. bis 12. November 2017 in der Stadt Niederkorn ihre 1. Nationale Versammlung. Das geistige Fest hatte als Motto “Besteht auf meine Liebe, traget viele Früchte” In der Veranstaltung, die drei Gottesdienste feierte, und mit der Teilnahme von 120 treuen Gläubigern rechnen konnte, wurde Gott gelobt. Die Vorträge der 1. Nationalen Versammlung der WMB von Luxemburg wurden von Pastoren Roberto Rojas, vom Werk Gottes in England, und Luis Valderrama, von der WMB von Italien erteilt.

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DAS EHEPAAR UND DIE GUTE LEISTUNG DES MINISTERIUMS

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Santo Domingo war Gastgeber der Nationalen geistigen Klausur von Pastoren der Weltweiten Missionsbewegung der Dominikanischen Republik, die sich auf die Arbeit der Ehen zugunsten des Evangeliums konzentrierte. In der Stadt von Santo Domingo hielt die Weltweite Missionsbewegung der Dominikanischen Republik am 30. November, sowie am 1. und 2. Dezember 2017 ihre Nationale geistige Klausur von Pastoren mit dem Hauptthema „Die Verantwortung der Ehepartner zugunsten der guten Leistungen des Ministeriums“ ab. Im Laufe der Veranstaltung, die von Pfarrer Rafael de Jesús Laureano, der nationalen Aufsichtsbehörde der WMB der Dominikanischen Republik geführt wurde, hielt das Ehepaar Tomás Noboa und Nurys Mejía, Pastoren im Viertel Enriquillo, eine Reihe von Vorträgen. Die Arbeit der christlichen Ehepartner zugunsten der Ausbreitung des Evangeliums wurde hervorgehoben.

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MIT DER HILFE GOTTES Der Missionsaufseher des Werkes des Herrn in Asien, Pfarrer Samuel David Mejía, bereiste die Philippinen, um die Evangelisierungsarbeit der WMB in diesem Land zu unterstützen. Pfarrer Samuel Mejía, Missionsaufseher der Weltweiten Missionsbewegung in Asien, besuchte vom 23. bis 26. November 2017 die Republik der Philippinen in Begleitung des Pastors Aris Solís, Vizepräsidenten des WMB von Kolumbien, mit dem Ziel, die Arbeit von den Dienern Francisco Correa, Ruth Urizar und Deyle Laguado zu unterstützen. Nach seiner Ankunft zog Pastor Mejía am 24. November in die Stadt Antipolo, wo er einen besonderen Gottesdienst leitete. In dieser Zeremonie war Pfarrer Solís damit beauftragt, das Wort zu predigen, und er tat es durch den Vortrag namens „Mit der Hilfe Gottes“. Danach zog er in die Provinz Bulacan und in die Stadt Quezon.

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Weitere Veranstaltungen

ITALIEN

SPANIEN

6. Jahrestag des Tempels von Novara

Geistige Klausur von Pastoren in Martos

Unter dem Motto „Wiederherstellung, von dem was verloren war“, erinnerte die Weltweite Missionsbewegung von Italien am 13. und 14. Oktober 2017 den sechsten Jahrestag der in der Stadt Novara etablierten Kirche, in der Region Piemont. Der Besuch von Pfarrer Hugo Lope, Priester der Lombardei, und seiner Frau, hob das Ereignis hervor. Die erste Predigt der Feierlichkeiten des Tempels von Novara wurde von Pastor Lope geleitet, der auf der Grundlage von 1. Samuel 30:19 über das Thema „David hat alles wiedergewonnen“ sprach. Danach, in der zweiten Predigt der Veranstaltung, erteilte Pastor Moises Romero aus der Kirche von Biella, die Rede „Christus, der Hilfsfels“, wodurch er die Teilnehmer empfiehl, die Seite des Herren zu halten. Am Ende des sechsten Jahrestages des Tempels von der WMB in Novara predigte Pastor Paul Hinojosa, aus der Stadt Saronno, das Wort Gottes, wobei er den Vortrag „Was ist die Ursache für Deinen Verlust?“, die auf Galater 3: 1 basierte.

Mit der Anwesenheit von Pfarrer Carlos Medina, Nationalem Aufseher der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien, und von Pfarrer Alexander Montes, Schatzmeister der WMB in Spanien, feierte das auf spanischem Boden etablierte Werk Gottes vom 9. bis 11. November 2017 eine geistige Pastorenklausur im Tempel von der Stadt Martos, die sich in der autonomen Gemeinschaft Andalusien befindet. In den Tagen der Eingezogenheit, die unter dem Motto „Zeit der verantwortungsvollen Konsolidierung“ stattfand, versammelten sich Diener Gottes in Spanien zu flehen, anzubeten und sich von dem Herrn ministrieren zu lassen. Im ersten Gottesdienst war Pastor Montes der Sprecher für die gute Nachricht Jesus Christi. Dann am zweiten Tag wurden ein Fasten durchgeführt, das dazu diente, dass die Minister des Allmächtigen dem Schöpfer gewidmete Augenblicke teilten. Darüber hinaus sprach Pfarrer Juan Castaño, Nationaler Offizier der WMB von Spanien, über das Thema „Ein Ruf Gottes um eine verantwortungsvolle Konsolidierung.“ Am Ende der geistigen Pastorenklausur der Weltweiten Missionsbewegung von Spanien, wurde Pastor Medina damit beauftragt, die Nachfolger Christi durch die Predigt namens „Gepanzrte Herzen“ zu evangelisieren.

ECUADOR Sondergottesdienst in Quevedo Anlässlich des Besuchs von Pfarrer Manuel Zuniga, Prediger costa-rikanischer Herkunft, nach der Stadt Quevedo, hielt die Weltweite Missionsbewegung von Ecuador am 8. Oktober 2017 einen Sondergottesdienst in dieser Stadt, der größten und bevölkerungsreichsten Provinz von Los Rios, Die Zeremonie wurde von Pfarrer Rodolfo Cabrera, Priester der Region geleitet, der die Ankunft des Missionars Zúñiga begrüßte. Darüber hinaus verkündete der Gastprediger das Evangelium Gottes mit der Rede „Die Rechtfertigung“ auf der Basis von Hiob 25: 4-5 und Galater 5: 1.

BRASILIEN Taufen in Manaus Die Weltweite Missionsbewegung Brasiliens feierte am 2. Dezember 2017 in der Stadt Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, einen Tag der Taufen. Angeführt wurde sie von Pfarrer Henry Ramos, Leiter des Gotteswerkes auf brasilianischem Boden. Die Zeremonie fand am Ufer des Rio Negro am Strand von Punta Negra statt, wo sich das Volk Gottes versammelte. Im zentralen Teil des feierlichen Aktes erläuterte Pastor Ramos die Heiligen Schriften durch eine Predigt, die auf Kolosser 2: 12-14 basierte. In seiner Rede sprach der Diener des Allmächtigen über die Verwandlung und die Verantwortung in Bezug auf das neue Leben in Christus, die die Nachfolger des Herrn beginnen sollten, die ihn als ihren Erlöser annahmen. Dann tauchten die brandneuen Mitglieder der WMB in den Taufbecken.

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BRIEFE UNSERER LESER... cartas@impactoevangelistico.net CLAUDIA RODRÍGUEZ Liebe Brüder, ich grüße Sie in der Liebe des Herrn. Ich bin sehr glücklich mit dieser Zeitschrift, die zur Erbauung unserer Seelen dient. Mach weiter so! Das ist das Werk Gottes und wir freuen uns, diese Arbeit zu unterstützen. Aus Lima, Peru.

JUAN ROJAS

Gott sei Dank für die angebotenen Informationen, denn die hier vorgestellten Themen sind sehr hilfreich; Wir werden einige ihrer Artikel benutzen, um uns selbst zu ernähren und Studiengruppen zu bilden, und sie so ausbilden, dass sie mehr Wissen für die evangelistische Arbeit besitzen, die wir in unserem Land durchführen. Aus Sevilla, Spanien.

PEDRO PIE VITO Herzliche Grüße aus Kuba. Ich bin Pfarrer Pedro Pie Vito, Pastor des Tempels Esperanza de Gloria in der Stadt Camagüey. Ihre Zeitschrift ist eine Quelle großer Inspiration. Es hat eine schöne Ausstellung, so wie einen klaren, tiefen und durchsichtigen Text, auf die genaue pädagogische Absicht präzis geeignet. Aus Camagüey, Kuba.

GLADYS BECERRA Gott segne alle Brüder dieses wunderbaren Informationsteams, das ein Segen für die Mitglieder vieler Kirchen ist, sowie für Menschen, die Gott nicht kennen. Aus Quito, Ecuador.

JANUAR 3-10 25-28

VERANSTALTUNG KOLUMBIEN, Medellín VERANSTALTUNG BOLIVIEN, Santa Cruz

FEBRUAR 9-11 10-13 22-25 22-25

VERANSTALTUNG PARAGUAY, San Lorenzo VERANSTALTUNG PANAMA VERANSTALTUNG ARGENTINIEN, Córdova VERANSTALTUNG BELIZE, Orange Walk

VERANSTALTUNG VON PASTOREN UND DAMEN (AFRIKA) 28-1 (ABR) (APR) VERANSTALTUNG GUATEMALA Guatemala-Stadt 29-1 (ABR) (APR) VERANSTALTUNG GUYANA, TRINIDAD UND MARTINIQUE Französisch-Guyana (Georgetown) 29-1(APR) VERANSTALTUNG AUSTRALIEN

Gott segne Sie. Der Druck dieses Magazins ist ein schöner Segen. Es war sehr hilfreich für mich und für diejenigen, die es geteilt haben. Möge Gott Sie weiterhin segnen. Aus Santiago, Chile.

PABLO RODRÍGUEZ

AGENDA 2018

MÄRZ 7-11

MARÍA LÓPEZ

Meine Brüder in Christus, ich möchte Ihnen sagen, wie dankbar ich für die Zeitschriften bin, die Sie mich geschickt haben. Sie sind ein Segen für diesen zu lebenslanger Haft verurteilten Gefangenen gewesen. Ich habe einige schöne Aussagen von Menschen gefunden, die ihre Erfahrungen für viele ein Segen waren. Ich bin sehr dankbar. Ich behalte diese Zeitschriften wie ein Schatz. Aus Peñuelas, Puerto Rico.

INTERNATIONALE

MAI 4-6

RUBÉN BASTIDAS Gott segne Sie, Brüder von Impacto Evangelistisch. Liebe Grüße aus der Republik Ecuador. Gehen Sie voran und möge Gott Sie weiterhin bei der Veröffentlichung dieses Magazins führen. Als ich es das erste Mal sah, hat es mir gefallen, und ich werde sie weiterhin erwerben, um die Wunder zu sehen, die Gott in unserem Leben wirkt. Möge der Herr Sie segnen, denn mit Christus sind wir mehr als Sieger. Aus Villegas, Ecuador.

CARLOS FIESTAS Ich bin Gott für dieses schöne christliche Informationsmaterial sehr dankbar. Von unter so vielen korrupten Zeitschriften und Publikationen, die niemanden erbauen, kämpft sich dieses wertvolle Magazin der Weltweiten Missionsbewegung „Impacto Evangelistisch“ den Weg frei. Ich warte immer auf die letzte Ausgabe, um mein Leben aufzubauen. Aus Chiclayo, Peru.

MARCOS ALVA Ich danke unserem Herrn Jesus Christus für die Kommunikationsmittel, die in seinen Händen ruhen. Ehre sei unserem Gott. Meine Geliebte, möge der Herr Ihre lobenswerte Arbeit belohnen. Aus Popayán, Kolumbien.

ANA TORRES Ich danke Gott dafür, dass ich in seinem Werk dienen darf. Ich danke dem Herrn für seine unendliche Barmherzigkeit und für das Magazin ImpactoEvangelistisch, das für jedes Leben sehr schön und erbauend ist. Gehen Sie voran in dem Herrn Jesus Christus. Aus Cali, Kolumbien.

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

24-27

VERANSTALTUNG JAPAN – Hamamatsu, Shizuoka VERANSTALTUNG HOLLAND

JUNI 1-3

VERANSTALTUNG VON JUGENDLICHEN UND PASTOREN (HONDURAS)

JULI 4-7 5-8 5-8 10-13 18-21 26-28 26-29

VERANSTALTUNG COSTA RICA, Heredia VERANSTALTUNG BRASILIEN, Manaos VERANSTALTUNG NIEDERLÄNDISCHEN ANTILLEN, Aruba VERANSTALTUNG USA, Virginia (Woodbridge) VERANSTALTUNG „UNIDA DE PUERTO RICO“ (Pastoren, Herren, Damen und Jugendlichen) VERANSTALTUNG DOMINIKANISCHE REPUBLIK VERANSTALTUNG MEXIKO

AUGUST 9-12

VERANSTALTUNG SPANIEN UND BLOCK A EUROPAS, Madrid 9-12 VERANSTALTUNG AFRIKA, Äquatorialguinea (Bata) 15-18 VERANSTALTUNG VENEZUELA 16-19 VERANSTALTUNG ITALIEN, Milano 23-26 VERANSTALTUNG HAITI, Port-au-Prince 23-26 VERANSTALTUNG ECUADOR, Guayaquil SEPTEMBER 10-12 VERANSTALTUNG PERU, Chiclayo 13-15 VERANSTALTUNG PERU, Arequipa 16-18 VERANSTALTUNG PERU, Lima 26-29 VERANSTALTUNG INDIEN 30 WELTMISSIONSTAG, Gleichzeitige Aktivität in allen Ländern OKTOBER 4-7 5-7 19-21 24-28

VERANSTALTUNG HONDURAS NATIONALE BRÜDERLICHKEIT KANADA BRÜDERLICHKEIT MADAGASKAR VERANSTALTUNG MAURITIUS

NOVEMBER 1-4 8-11 15-18 29-2 (DEZ)

VERANSTALTUNG CHILE, Santiago VERANSTALTUNG EL SALVADOR VERANSTALTUNG URUGUAY, Montevideo VERANSTALTUNG NIKARAGUA

DEZEMBER 13-16 VERANSTALTUNG VON PASTOREN UND JUGENDLICHEN (GUATEMALA)

n Durchgeführende Veranstaltungen n Nächste Veranstaltungen MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Vom 9. bis 11. Februar

Paraguay San Lorenzo

Vom 22. bis 25. Februar Cรณrdoba

Vom 22. bis 25. Februar Orange Walk

Internationale

Konventionen Februar 2017 / Impacto evangelisch

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Wenn Gott deine Ehe segnet, eine schöne und unendliche Liebesgeschichte entsteht.

FREITAG 18 UHR PERU 21:30 GMT

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

769_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe Februar 2018 Sprache Deutsch

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