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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET
Januar 2018 / Ausgabe 768
evangelisch OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG
WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG
AUSSAGE
Das dramatische Lebens von Martha ANDACHT
Neues Jahr, neues Leben AKTUALITÄT
GLAUBWÜRDIGKEIT, die Devise 2018
Mann und Frau: Gleisch, mit verschiedenen Rollen
WEDER BESSER
NOCH SCHLECHTER
Nationale Konvention
Stadtkolosseum Santa Rosita vom 26. bis zum 29. Januar
WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG BOLIVIEN MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
leitartikel
DIE ZEIT ZUM ERWACHEN IST GEKOMMEN!
STEHT AUF UND PREDIGT!
Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB
„Mache den Raum deiner Hütte weit, und breite aus die Teppiche deiner Wohnung; spare nicht! Dehne deine Seile lang und stecke deine Nägel fest! Denn du wirst ausbrechen zur Rechten und zur Linken, und dein Same wird die Heiden erben und in den verwüsteten Städten wohnen“ (Jesaja 54,2-3).
V
or 31 Jahren sagte uns der Herr bei einem
hat. Vielleicht haben Sie sich nie als großen pre-
internationalen Kongress der WMB, dass er
digenden Redner im Rundfunk oder vor einem
uns die höchstentwickelten Kommunikationsmit-
Fernsehen gesehen. Aber ich muss Ihnen sagen:
tel zur Verfügung stellen würde. Heute sehen wir,
Es ist nötig, dass Sie es tun! Fürchten Sie sich
wie diese Ankündigung wahr wurde.
nicht! Denken Sie nicht, dass Sie dafür nicht be-
Die Bibel sagt: „Mache den Raum deiner Hütte weit, und breite aus die Teppiche deiner
stimmt sind! Wagen Sie es, durch die große Tür zu gehen!
Wohnung…“ (Jes. 54,2). Wenn irgendjemand an-
Wenn wir größer werden möchten, müssen wir
fängt, an dem Werk zu arbeiten, ist jeder Lokal für
die Vision erweitern. Wir müssen mehr beten, fas-
ihn nützlich. Aber wenn ein Werker Erfahrung hat,
ten, die Bibel lernen. Es ist nötig, dass wir ein Le-
wird er sicherlich versuchen, ein großes Gelände
ben führen, das von Widmung, Fürbitte und De-
zu erwerben, denn seine Vision ist groß. Man kann
mut vor Gott geprägt ist. Wir müssen unser Herz
nicht erwarten, dass Gott Großes tun, wenn unsere
vorbereiten und Großes seitens des Herrn erwar-
Vision nicht groß genug ist. Wir müssen eine breite
ten. Deswegen sagt die Bibel: „… und breite aus
Vision haben.
die Teppiche deiner Wohnung“ (Jes. 54:2).
Auf Genesis 13,15 sagt Gott zu Abraham: „…
Der Herr wird die Untreuen weiter ausweisen,
Hebe dein Augen auf und siehe von der Stätte
die Gott in ihren Herzen nicht haben und Nutzen
an, da du wohnst, gegen Mittag, gegen Mor-
aus dem Evangelium ziehen. Er wird neue Men-
gen und gegen Abend. Denn alles Land, das du
schen als Ersatz bringen, die ihm würdig sind. Die
siehst, will ich dir geben und deinem Samen
Zeit ist kurz und die Werker sind wenig. Es ist not-
ewiglich“. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Gehet
wendig also, die Kommunikationsmittel zu benut-
hin in alle Welt und prediget das Evangelium
zen. Die Zeit zum Erwachen ist gekommen. Steht
aller Kreatur” (Mk 16,15). Bis zum Ende der
auf und predigt!
Welt!
Gott wird Männer und Frauen rufen und sie in
Wenn wir an dieses Versprechen glauben,
viele Länder schicken. Es dringt, eine große Ernte
müssen wir planen, indem wir in den Gebieten
einzuholen, eine mächtige Botschaft zu predigen
arbeiten, um die sich sonst niemand gekümmert
und zu sagen: Jesus Christus wird bald kommen!
januar 2017 / Impacto evangelisch
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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz JANUAR 2018 / AUSGABE N° 768 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936
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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n
Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.
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ANDACHTEN 40 / NEUES JAHR, NEUES LEBEN Pfarrar Luis M. Ortiz
42 / ES GIBT EINEN ZWECK HINTER JEDEM PROBLEM. Pfarrar Gustavo Martínez
Mann Und Frau: Gleich, Mit Verschiedenen Rollen
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Aussage
28 / MUSIK. Mein Gott ist echt
Glaubensheld
24 / LITERATUR. Ewige Sicherheit
Unterredung
22 / GESUNDHEIT. Geschwüre sind ernst zu nehmen
Leitartikel
16 / DEVISE. Glaubwürdigkeit 2018
Der neue Weg von Martha
„Die Bibel wurde etwa Ein Missionar ein Jahrhun- in China dert zurückgehalten“
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44 - 64 / INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN. 65 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.
14 / Infographik.
66 / BRIEFE- AGENDA.
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IN den meisten Ländern steht das Thema im Zentrum einer heftigen sozialen und sogar politischen Debatte. Unzählige Frauenbewegungen sind gebildet worden, um Gleichstellung zu fordern. In vielen Fällen haben diese das Christentum kritisiert und es des Maschismos beschuldigt, doch dies entspricht der Wahrheit nicht. Wie wird die Frau in biblischer Perspektive betrachtet? Hier finden Sie die Antwort. Becky Stelzer (*)
Der moderne extreme Feminismus gewährt der Frau eine Autoritätsposition, die die des Mannes übergeordnet ist, während die traditionelle darwinistische Bewegung sie ihm ganz untergeordnet stellt. Da in der Bibel steht, dass eine Frau ihrem Mann untertan sein soll, können sogar Christen in Zweifel geraten und sich fragen: Hat die Frau etwa eine untergeordnete oder eine gleiche Position wie der Mann? Die Erzählung des Buchs Genesis, die von der Schöpfung des ersten Mannes und Frau spricht, zeigt ein Panorama, das anders als die Evolutionsgedanken unserer Kultur ist. Gott schuf beide, Mann und Frau, ihm zu Bilde (Genesis 1,26-27). Adam wurde zuerst geschaffen, doch Gott sah, dass es nicht gut war, dass er allein war (Genesis 2,18). Deswegen nahm Gott eine Adams Rippen und baute Eva. Matthew Henry, angesehener Bibelausleger, sagte: Eva wurde „aus einer Rippe aus Adams Seite gemacht; nicht aus seinem Kopf, um über ihn zu herrschen, nicht aus seinen Füßen, um von ihm zertrampelt zu werden, sondern aus seiner Seite, ihm gleichgestellt, um unter seinem Arm Schutz zu finden und nahe der Liebe seines Herzens zu sein”. „UNTERTAN ZU SEIN“
Die Bibel sagt, dass Frauen „ihren Männern untertan als dem HERRN“ sein sollen (Eph WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG MISIONERO MUNDIAL 6 MOVIMIENTO Amerika • Europa América Europe • Oceanía Ozeanien• África • Afrika• Asia • Asien
titelblatt
MANN UND FRAU:
GLEICH, MIT VERSCHIEDENEN ROLLEN
Enero januar 2018 2017 / Impacto / Impacto evangelÃstico evangelisch
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5,22-23). Viele Frauen glauben aber, dass dieser Befehl ihnen eine untergeordnete Rolle verleiht. Das ist aber nicht so. Der Begriff „Untertänigkeit“ befindet sich in der ganzen Bibel. Einer der ersten Schlüssel, um die von Gott gewünschte Ordnung zu halten, ist es, die Struktur der Autorität anzuerkennen, die ER festgelegt hat. Natürlich ist das beste Beispiel dafür Jesus Christus, unser Schöpfer und Erlöser. Er hat sich Gott untertan und die Rolle gespielt, die der Vater ihm gegeben hatte (Mt 26,36-39; Phil 2,5-8). Der Schöpfer beschloss, den Mann zuerst zu schaffen und ihm die Rolle als Anführer der Familie zuzuweisen - für seine Herrlichkeit. Natürlich ist der Mann nicht die höchste Autorität, denn er selbst ist untertan (1. Kor 11,3). Die Bibel befiehlt dem Mann, ein liebevoller und dienstbereiter Anführer zu sein, indem er die opferbereite Liebe Jesu zu seiner Kirche imitiert (Eph 5,23-33) - eine Liebe, die ihn zum Tod am Kreuz führte, unseretwegen. Gott teilte der Ehefrau die verantwortungsvolle Aufgabe zu, die geeignete Hilfe für ihren Mann zu sein (Genesis 2,18-20). Gehilfin zu sein bringt mit sich große Verantwortung und Gehorsam. Es handelt sich
Eva wurde „aus einer Rippe aus Adams Seite gemacht; nicht aus seinem Kopf, um über ihn zu herrschen, nicht aus seinen Füßen, um von ihm zertrampelt zu werden, sondern aus seiner Seite, ihm gleichgestellt, um unter seinem Arm Schutz zu finden und nahe der Liebe seines Herzens zu sein”.
nicht um eine Stelle, die Schwäche darstellt, wie normalerweise bei dem Gedanken an Untertänigkeit in Verbindung gebracht wird (Eph 5). Eine geeignete und fromme Gehilfin widmet sich Gott, folgt der Führung ihres Mannes und setzt ihre Gaben und Fähigkeiten ein, um ihren Mann wirksam zu unterstützen und helfen. Joshua Harris, Autor und Pfarrer, bestätigt diese biblische Lehre in seinem Buch Boy Meets Girl (dt. MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
Version: Frosch trifft Prinzessin). Die ersten zwei Kapitel der Bibel lehren uns, dass Adam und Eva als Wesen geschaffen wurden, die vor Gott gleich waren. In dieser Gleichheit aber teilte Gott Mann und Frau verschiedene Rollen zu. Er schuf Adam zuerst und übergab ihm somit eine einzigartige Rolle als Führer und Initiator. Gott nahm dann einen Teil von Adam und schuf Eva. Dann brachte Gott sie zu Adam, damit sie zu seiner
Gehilfin bei den ihm zugewiesenen Aufgaben wurde. Sie wurde gemacht, um ihren Mann zu ergänzen, zu unterstützen und zu helfen. Das größte Geschenk, das Gott dem Mann gegeben hat, ist die „Gehilfin, die um ihn ist“ (Genesis 2,18). Dies minimiert nicht die Rolle der Frau, sondern bestimmt sie. Mann und Frau wurden als gleiche und doch verschiedene Wesen geschaffen. Die Tatsache, dass wir anders sind, ist wunderschön.
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Gott hat uns nicht geschaffen, damit wir genau dasselbe wie der andere tun, sondern damit wir uns ergänzen. Hier muss nun erwähnt werden, dass Adam nicht besser als Eva war - genauso wie Gott, der Vater nicht „besser“ als Gott, der Sohn ist. Der Vater und der Sohn sind gleich in ihrer Essenz, Macht und Herrlichkeit, doch sie haben verschiedene Rollen und der Sohn machte sich mit Freude dem Willen des Vaters untertan (1. Kor
15,28). Auf ähnliche Weise sind Mann und Frau in der Heirat gleichgestellt, obwohl die Schriften der Frau lehren, sich der Führung ihres Mannes mit Freude untertan zu machen. Obwohl diese Wahrheiten bekannt sind, haben viele Frauen Schwierigkeiten damit, sie zu befolgen. Deswegen fällt es ihnen schwer, die biblische Aufforderung für eine fromme Weiblichkeit zu befolgen. Der Mann, als von Gott festgelegter Anführer der Familie, kann
machen, dass die Untertänigkeit der Frau leichter fällt, wenn er dem Befehl Gottes gehorcht, der besagt: „Ihr Männer, liebet eure Weiber, gleichwie Christus auch geliebt hat die Gemeinde“ (Eph 5, 25,28-29; 1. Petr 3). Ehemänner und Ehefrauen, ihr musst einsehen, dass die Pläner Gottes unser eigenes Wohl als Ziel haben und diesen zu folgen bringt mit sich Freude und Befriedigung (Ps 23; 33,18-22; 34,8-22). Doch wenn wir ver-
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Die ersten zwei Kapitel der Bibel lehren uns, dass Adam und Eva als Wesen geschaffen wurden, die vor Gott gleich waren. In dieser Gleichheit aber teilte Gott Mann und Frau verschiedene Rollen zu. Er schuf Adam zuerst und übergab ihm somit eine einzigartige Rolle als Führer und Initiator. Gott nahm dann einen Teil von Adam und schuf Eva. Dann brachte Gott sie zu Adam, damit sie zu seiner Gehilfin bei den ihm zugewiesenen Aufgaben wurde. Sie wurde gemacht, um ihren Mann zu ergänzen, zu unterstützen und zu helfen.
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suchen die Ordnung umzustellen, die Gott liebevoll gestellt hat, gehorchen wir seinen Geboten nicht und handeln so wie unsere ersten Eltern, die vor Tausenden Jahren im Garten Eden ungehorsam waren. FRAUEN IN DER BIBEL
Im alten und neuen Testament hat Gott die Geschichten von virtuosen Frauen und ihren Taten erzählt. Die meisten davon haben eine Rolle als Hausfrauen doch viele zeichnen sich auch in anderen Bereichen aus. Debora war Richterin Israels (Richter 4) und gleichzeitig eine Ehefrau. Lydia war Purpurkrämerin (Apostelgeschichte 16:14). Die Dienerin des Weibes Naemans war diejenige die zu ihrer Frau sagte, dass Naeman von seiner Krankheit geheilt werden konnte (2 Könige 5:3-4). Mirjam, Schwester von Aaron und Mose, führte die israelischen Frauen beim Feiern und Loben. Sie sangen und tanzten, als sie Ägypten verließen (Exodus 15:20-21). Die tugendsame Frau von Sprüche 31 war eine beliebte Mutter und Familiengeschäftsfrau, die weis, gütig und stark war und die Arbeit nicht fürchtete. Königin Esther nutzte ihre Position als Ehefrau des Königs von Persien, um ihr Volk - die Israeliten - zu retten. Diese Frauen setzten die Fähigkeiten ein, die Gott ihnen gegeben hatte, um verschiedene Rollen zu spielen. Egal ob sie ledig oder verheiratet waren, ob sie hochrangige Stellen besaßen oder bescheiden dienten, sie fokussierten sich auf die Aufgabe, die Gott ihnen zugeteilt hatte. Ihr Gehorsam ist es, was für Gott wert ist und was in den Schriften betont wird. DIE FRAU HEUTZUTAGE
Die moderne Kultur hat gewisse Erwartungen entstehen lassen. In den USA und anderen westlichen Ländern wird von einer Frau erwartet, dass sie um hochrangige Positionen in der Politik, in der Arbeit und im Bildungssystem kämpft. Öfters gibt es christliche Frauen, die sich dieser Mentalität anschließen: sie versuchen, „ihr ganzes Potenzial“ in der Gesellschaft zu entfalten und dann messen sie ihren persönlichen Wert nach Ihrem Erfolg in diesem Bereich. Eine andere Art von sozialem Druck entsteht, wenn sich eine Frau mit einer anderen vergleicht und das Ergebnis davon als Maßstab für ihren persönlichen Wert benutzt. Diese
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Mentalität basiert auf irdischen Verhältnissen doch die Mentalität eines Christen sollte immer auf das Himmlische fokussiert sein (Jak 3,13-17). Sowohl der Mann als auch die Frau sind Ebenbild Gottes (Genesis 1,27) und als Sünder brauchen beide die erlösende Gnade Gottes (Gal 3,28). Christus erlöste Sünder, die eigentlich verdient hätten, in der Hölle ewig zu bleiben. Eine christliche Frau kann stolz darauf sein, Jesus zu folgen und sein Ebenbild zu sein (Röm 12,1-2). Der Herr verwarnt: „Ein Wei-
Im alten und neuen Testament hat Gott die Geschichten von virtuosen Frauen und ihren Taten erzählt. Die meisten davon haben eine Rolle als Hausfrauen doch viele zeichnen sich auch in anderen Bereichen aus.
ser rühme sich nicht seiner Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmen will, der rühme sich des, daß er mich wisse und kenne, daß ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden; denn solches gefällt mir, spricht der HERR“ (BrJer 9,23-24). Die christliche Frau kann Gottes Ruf hören, indem sie den Plan befolgt, den Gott für sie hat. Folgende Verse sind eine Zusammenfassung seines Plans: Genesis 2,18; Sprüche 1,8, 12,4; 1 Korinther 7,2-5; Epheser 5,22, 33; Kolosser 3,18; 1 Timotheus 2,9-15; 3,11, 5,910; 14; Titus 2,3-6; 1 Petrus 3,1-6. Obwohl die Bibel es nicht verbietet, hochrangige Stellen in der Arbeit zu besetzen oder wertvolle Eigentümer zu erwerben, sollte eine christliche Frau sich nicht deswegen rühmen. Stattdessen sollte unser Hauptziel sein, nach dem zu suchen, an dem Gott Gefallen findet fürs Erste eine persönliche Beziehung mit ihm zu bauen und seinem Wort zu gehorchen.
(*) Quelle: Zeitschrift Answers.
MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
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Frauen in der Bibel
BIBEL
Im alten und neuen Testament hat Gott die Geschichten von virtuosen Frauen und ihren Taten erzählt. Die meisten davon haben eine Rolle als Hausfrauen doch viele zeichnen sich auch in anderen Bereichen aus.
EINE PERFEKTE ERGÄNZUNG Die Erzählung des Buchs Genesis, die von der Schöpfung des ersten Mannes und Weibes spricht, zeigt ein Panorama, das anders als die Evolutionsgedanken unserer Kultur ist. Gott schuf beide, Mann und Frau, ihm zu Bilde (Genesis 1,26-27). Adam wurde zuerst geschaffen, doch Gott sah, dass es nicht gut war, dass er allein war (Genesis 2,18). Deswegen nahm Gott eine Adams Rippen und baute Eva. MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
Genesis 2:18
Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei..
Die Frau heutzutage
Die moderne Kultur hat gewisse Erwartungen entstehen lassen. In den USA und anderen westlichen Ländern wird von einer Frau erwartet, dass sie um hochrangige Positionen in der Politik, in der Arbeit und im Bildungssystem kämpft. Öfters gibt es christliche Frauen, die sich dieser Mentalität anschließen: sie versuchen, „ihr ganzes Potenzial“ in der Gesellschaft zu entfalten und dann messen sie ihren persönlichen Wert nach Ihrem Erfolg in diesem Bereich. .
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GOTT SCHUF BEIDE, MANN UND FRAU, IHM ZU BILDE. TROTZDEM WURDEN SIE GESCHAFFEN, UM VERSCHIEDENE ROLLEN ZU SPIELEN. Epheser 5,22;33
Die Weiber seien untertan ihren Männern als dem HERRN. Doch auch ihr, ja ein jeglicher habe lieb sein Weib als sich selbst; das Weib aber fürchte den Mann.
Jakobus 3:17
Die Weisheit von obenher ist auf's erste keusch, darnach friedsam, gelinde, läßt sich sagen, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ohne Heuchelei.
”
1 Korinther 7:3–4
Der Mann leiste dem Weib die schuldige Freundschaft, desgleichen das Weib dem Manne. Das Weib ist ihres Leibes nicht mächtig, sondern der Mann. Desgleichen der Mann ist seines Leibes nicht mächtig, sondern das Weib.
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WIE jedes Jahr hat der Leiter der weltweiten Missionsbewegung, Pfarrer Gustavo Martínez Garavito, das Jahresmotto bekannt gegeben, das unser Werk 12 Monate lang begleiten wird. Diesmal lautet das Motto: GLAUBWÜRDIGKEIT.
Pfarrer Gustavo Martínez
Nachdem ich lange Zeit gebetet habe, um den Willen des Herrn zu deuten und das Motto für das neue Jahr auszuwählen, wurde ich von ihm inspiriert. In den letzten Jahren hat er unseren Charakter gebildet und diese Bildung hat folgende Grundlagen: die Führung eines Lebens in Ehrlichkeit, Kommunion und Dienst, das Verzichten auf den eigenen Willen, das Pflichtbewusstsein, die Untertänigkeit, die heilige Lehre, der Glaube an unsere Überzeugung, die Loyalität, die Aufrichtigkeit und die Verantwortlichkeit. Unser Charakter bestimmt das, was wir in Wirklichkeit sind - nicht unser Aussehen. Er ist die Verkörperlichung von dem, was in unserem Herzen, unseren Gedanken steckt. Es geht dabei nicht um gute Ideen, sondern um unsere Handlungen. Die Grundlage unseres Charakters befindet sich in unserem Herzen und es ist nötig, unseren Charakter vor sinnlichen Handlungen zu beschützen und ihn dem Heiligen Geist zu geben, damit er Früchte erbringt. Ein Charakter erreicht nicht den Reifpunkt über eine Nacht. Er ist das Ergebnis eines bewussten Bildungsprozesses, der uns nach dem Wort und dem Heiligen Geist so formen soll, wie Gott es erwartet. Dabei müssen wir die Schwierigkeiten besiegen, die auf unserem Weg auftauchen könnten, und unser Vertrauen auf Gottes Hilfe legen. Hiermit darf ich euch gern mitteilen, dass das offizielle Motto der weltweiten MisMISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
devise
sionsbewegung für das Jahr 2018 GLAUBWÜRDIGKEIT lautet - eine Eigenschaft, die Vertrauen erweckt. Der Begriff „Glaubwürdigkeit“ bezieht sich auf die Eigenschaft einer Person, deren einzelne Aussage aufgrund ihrer sittlichen, geistigen Qualität, ihres Ansehens, u. dgl. als wahr angesehen werden kann. Die Glaubwürdigkeit steht in Zusammenhang mit objektiven und subjektiven Komponenten, die uns dazu bringen, den Inhalt einer Rede für wahr zu halten. Glaubwürdigkeit ist das Vertrauen, Sicherheit, Wohl, das etwas oder jemand strahlt und andere dazu bringt, ihm zu folgen. Glaubwürdigkeit ist eine Grundlage der menschlichen Beziehungen. Sie ist das Ergebnis eines übereinstimmenden Verhältnisses aller Charaktereigenschaften. Wir leben in Zeiten von großem Misstrauen. Die meisten öffentlichen Einrichtungen und Organisationen haben ihre Glaubwürdigkeit verloren und sind in eine große Vertrauenskrise geraten. Besorgniserregend ist der Mangel an Vorbildern, die es in der Gesellschaft, den Einrichtungen, Regierungen, Justizbehörden, bei den Politikern und sogar bei den Anführern der Kirche gibt. Glaubwürdigkeit ist etwas, das im Laufe der Zeit gebaut wird. Diese zu bauen beansprucht Jahren, doch sie lässt sich in einer Minute leicht verlieren. Um Glaubwürdigkeit zu bauen müssen wir Vertrauen erwecken, indem wir den Unterschied machen, Gott gefallen und unseren Glauben bei al-
lem einsetzen, was wir tun. Gott hat uns dazu gerufen, das Licht der Welt zu sein. Werdet zu einer Aussage für die Welt um euch herum. Leuchtet rückhaltlos mitten in der Finsternis dieser Welt. Bringt Würze ins Leben, indem ihr zum Salz werdet, der Gott sich wünscht. Die Glaubwürdigkeit ist die Grundlage der echten Führungskraft. Wer danach strebt, andere zu beeinflussen, muss vertrauenswürdig sein, also glaubwürdig. Diese Eigenschaft wird uns dazu bringen, den Unterschied inmitten einer Gesellschaft zu machen, die in einer Krise steckt und ihre Werte und Prinzipien in Frage gestellt hat. Wir, die Christen, müssen eine Alternative zu der heutigen Krise darstellen, durch die sich der Mangel an Glaubwürdigkeit verbreitet. Um diese Eigenschaft zu verstärken, muss jeder Christ ein glaubwürdiger Mensch sein, damit die anderen an seine Worte glauben können, denn durch unsere Taten wird unsere Aussage bestätigt. Der Apostel Paulus riet den Brüdern, nicht in der Eitelkeit ihres Sinnes zu wandeln, und bat sie darum - wenn sie von Jesus gelernt hatten-, von sich nach dem vorigen Wandel den alten Menschen abzulegen, um sich zu erneuern und den neuen Menschen anzuziehen, der nach Gott geschaffen ist. Durch das neue Motto macht Gott einen Aufruf an sein Volk, damit es nicht dasselbe wie alle anderen tut. Er ermahnt seine Diener und das christliche Volk dazu, ehrlich, dienstbereit, pflichtbewusst, untertä-
nig, treu, rechtschaffen und verantwortlich zu sein, zusammenzuhalten, die Wahrheit in sich zu bewahren und an ihre Überzeugungen fest zu glauben. Gott hat durch uns, die weltweite Missionsbewegung, gehandelt, damit sich das gepredigte Evangelium in unserem Leben widerspiegelt und die Menschen zu Dienern und Verwaltern Jesu Christi werden. Wir müssen auf dem Weg des Lichts bleiben, indem wir mit Ehrlichkeit jeden Aspekt unseres Lebens leben. Vergessen Sie nicht, dass die Glaubwürdigkeit ihren Anfang im eigenen Herzen hat. So können wir mit Gott eine Verbindung aufbauen. Er bittet uns nicht um Perfektion, sondern um Ehrlichkeit und wenn wir ehrlich sind, wird Gott und sein Volk uns unterstützen. Unser Glaube muss sich bei jeder Handlung erkennen lassen. Unser Leben muss das widerspiegeln, was Gott und sein Werk in jedem von uns bewirkt hat. Jeder von uns hat die große Verantwortung, durch unser Verhalten, unseren Lebensstil zu schaffen, dass die Menschen um uns herum an die Botschaft des Evangeliums Jesu Christi glauben. Lasst uns eine Aussage für die Welt sein, damit sie durch uns an das Werk glauben kann, von dem wir predigen. Seid kein Hindernis, sondern eher die Kraft, die andere in den Weg des Herrn bringt. Damit man nach dem Ruf Gottes wirksam sein kann, braucht man eine Reihe von biblischen Werten als Leitfaden und eine feste Dienstbereitschaft als grundlegende Eigenschaft. Das Wort Gottes wird dabei eine vertrauliche Richtschnur sein, wie es immer war. Die Sitten ändern sich doch das Wort Gottes, seine Prinzipien und Werte haben sich weder geändert noch werden sie es tun. Möge Gott uns in diesem Jahr dabei helfen, Glaubwürdigkeit zu erwecken. In diesem Jahr machen wir einen Aufruf an die ganze Familie der weltweiten Missionsbewegung. Wir brauchen Männer und Frauen mit Werten und Prinzipien, die pflichtbewusst sind und sich inmitten des Unglaubens der Welt dem Werk Gottes widmen. Lasst uns solcher großen Verantwortung gerecht werden und den Namen des Herrn und sein Evangelium ganz hoch stellen. Möge dieses ein Jahr voller Siege sein.
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ER ist ein angesehener Historiker, der sich mit der Lehre des Christentums sehr lang beschäftigt hat. César Vidal Manzanares, spanischer Journalist und Schriftsteller, detailliert die Bedeutung der Reformation, die 2017 ihren 500. Jubiläum feierte, und den heutigen Wert der christlichen Kirche auf der Welt. Steven López (*)
Vidal Manzanares ist ein evangelischer Christ, der sowohl für seine Arbeit als Historiker als auch für seine große Arbeit als Schriftsteller und Beiträge in verschiedenen Kommunikationsmitteln bekannt ist. César Vidal Manzanares ist Doktor in Geschichte mit einem außerordentlichen Preis für besten Abschluss an der Nationalen Fernuniversität -, Doktor in Theologie und Philosophie an der Logos University und Lizenziat (Licenciado) in Recht an der Universität Complutense Madrid. Als Professor war er in verschiedenen Universitäten Europas und Amerikas tätig und wurde ebenfalls mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Was sind die wegbereitenden Umstände der Reformation? Um diese zu verstehen, genügt es, die Erzählung vom katholischen Kardinal Newman über die Ereignisse des 4. Jahrhunderts zu lesen. Er schrieb einen Bericht über die vielen heidnischen Praktiken, die während des Reiches des Kaisers Konstantin in das Christentum eingegangen waren. Diese Lage wurde im Mittelalter nur schlimmer. Noch dazu lässt sich erwähnen, dass es vor Luther Humanisten gab, die sich lustig über die katholischen Dogmen machten, wie z.B. Erasmus von Rotterdam. Ein anderer ist Dante Alighieri, der in seinem bekannten Werk Päpste in die Hölle rückhaltlos schickte, weil er wusste, was sie heimlich taten. Die Korruption dieser Einrichtung und das Heidentum, das sich etwa ein Jahrtausend verbreiterte, verursachten, dass sich Stimmen erhoben, die es vom ganzen Unrecht satt hatten MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
„DIE BIBEL WURDE ETWA EIN JAHRHUNDERT
ZURÜCKGEHALTEN“
unterredung
und eine Reformation der Kirche forderten. Was für einen Einfluss hatte die Reformation weltweit in ihren Anfängen? Luther fand eine verwüstete Kirche. Deswegen, nachdem er seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt hatte, wurde er von der Reichweite seiner Worte in Europa überrascht. Es gab Faktoren, die dies erlaubten, wie das Neue Testament in seiner
ursprünglichen Sprache, Griechisch. Was für eine Revolution löste die Reformation aus? Die Reformation löste eine geistliche Revolution sofort aus. Das Protestgeschrei, das sie ausstieß, war sehr angebracht. Erstens wurde verlangt, dem Volk die Bibel zurückzugeben. Die Bibel war über ein Jahrhundert praktisch zurückgehalten. Den Menschen, die sie stu-
dieren wollten, stand keine Übersetzung in ihrer Sprache zur Verfügung. Die Reformation forderte nun, dem Volk die Heilige Schrift zurückzugeben und diese als einzige Regel und Richtschnur gelten zu lassen. Zweitens wurde verlangt, dem Volk Jesus Christus zurückzugeben. Denn im Laufe der Jahre war eine Legion aus Heiligen und Jungfrauen aufgenommen worden, die Jesus im Herzen der Menschen ersetzt hatten. Drittens wurde gefordert, dem Volk das Evangelium der Gnade zurückzugeben. Wir sind zu einer Lage gekommen, in der man tatsächlich glaubt, dass die Erlösung verdient oder erkauft werden kann. Was passiert nach diesen Prinzipien der Reformation? Die Reformation geht weit über die geistliche Ebene und erreicht natürlich die verschiedenen Schichten der Gesellschaft. Viele Katholiken kritisieren, dass Luther die Kirche durch die Reformation zerspaltete. Wie wahr ist diese Theorie? Nun ja, die katholische Apologetik ist oft sehr arm. Zwar kann sie strikt sein, doch sie ist trotzdem eine Apologetik die Mängel aufweist. Wegen so einer Aussage sollte man sich schämen. Jeder, der sich gut mit der Geschichte auskennt, weiß, dass Luthers 95 Thesen eine große geistliche Freiheit auslöste. Verschiedene Gemeinde wurden vom Joch Roms unabhängig aber dies passierte lange Zeit vor der Reformation. Wir können nicht sagen, dass es eine glückliche Einheit gab, die vom Papst geführt wurde. Das wäre eine Lüge. Ein deutliches Beispiel sind die tschechischen Brüder aus Osteuropa. Sie waren evangelisch geprägt, lange Zeit vor der Reformation. Danach schlossen sie sich Luther u.a. an. Wie viele Reformationsbewegungen gab es im Christentum? Ich glaube, es gab verschiedene Reformationsbewegungen. Bereits im 16. Jahrhundert wird von der Reformation im allgemeinen Sinne gesprochen. Doch es gibt zweifellos viele Gruppen. Zwinglis Reformation gehört zu den klassischen Unterteilungen, die zusammen mit anderen von manchen als magisteriale Reformation bezeichnet wird. Die magisteriale Reformation wurde von Luther, Zwingli und Calvin gefördert. Dann gibt es noch die radikale Reformation, zu der die Täufer, u.a. gehören. Gibt es denn bei der Reformation eine Persönlichkeit, die sich besonders ausge-
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zeichnet hat, oder sind es eher viele? Nein, ich glaube nicht. Auch wenn man die Hauptrolle anerkennt, die manche gespielt haben, wie im Fall von Luther oder Zwingli. Es gab eine Menge Menschen, die mitgemacht haben. Zum Beispiel ist der Einfluss von Luther in Spanien fast gleich wie null. Dasselbe passierte in England mit William Tyndale und MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
anderen Reformatoren, die mit Luther nichts zu tun haben. Was ist denn der Unterschied zwischen „reformiert“, dem in Europa benutzten Begriff, und „evangelisch“, dem in Amerika benutzten Begriff? Es besteht schon ein Unterschied. Wenn man den Begriff „reformiert“ in Europa be-
nutzt, bezieht sich man auf die Kirchen mit einer calvinistischen Theologie, doch ich glaube, das ist nicht richtig. Zwar wird der Calvinismus als Bewegung angesehen, die vollständig zu der Reformation beitrug, doch diese Aussage ist sehr ungenau. Es sind viele die Bewegungen, die zur Reformation beitrugen und durch die andere entstanden sind,
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die heute noch existieren. Wie beeinflusste die Reformation die USA und Europa? Sie hatte einen außerordentlichen Einfluss aber die Reformation geht weit über die reine geistliche Ebene. Zum Beispiel ist sie nicht nur eine Botschaft von Freiheit in dem Sinne „dem Volk das freie Bewusstsein, die Bibel zu
geben und es von dem geistlichen Joch des Mittelalters zu befreien“, sondern ist sie auch eine Botschaft von Freiheit, die die Bildung vorantrieb. Deswegen wurde im Mai 1536 in der protestantischen Stadt Genf die erste Pflichtschule der Geschichte gegründet. Die Freiheit äußerte sich auch durch die wissenschaftliche Revolution, d.h. sie ist etwas, die durch die Reformation entstanden ist und von den Wissenschaftshistorikern anerkannt wird - wie Isaac Newton, ein ausgezeichneter Wissenschaftler und gleichzeitig ein eifriger Gläubige. Von 1901 bis 1991 wurde der 86% der Nobelpreise im Bereich Wissenschaft an die Protestanten oder Juden verliehen, die in den protestantischen Ländern erzogen worden waren - von dieser Anzahl waren 64% protestantisch, deshalb wenn jemand sagt, dass die Wissenschaft durch den Glauben an Gott behindert wird, ist er entweder ungebildet und unwissend oder sehr böse. Was ist mit der Reformation in Europa passiert? Es ist von einer Glaubenskrise die Rede. Das größte geistliche Wachstum ist nicht in Hispanoamerika, sondern in China, wo evangelische Missionare vor der Reformation eine große Arbeit geleistet hatten. Was ist in Europa passiert? Es ist ganz einfach und lässt sich durch diese Phrase erklären: „Gott hat Kinder, doch keine Enkelkinder“, also wenn
man seine Aussage an die nächsten Generationen nicht richtig weitergeben kann, wird diese Aussage in der zweiten oder dritten Generation verloren gehen. Wie schätzen Sie die aktuelle Realität des Christentums weltweit ein? Es gibt einen offensiven Angriff seitens des Staats auf uns. Wir müssen wissen, wie wir uns vor Angriffen wie der Gender-Ideologie verhalten sollen. In manchen Ländern wird das Predigen des Worts Gottes verboten. Man muss sich den Problemen stellen und das Christentum hat gewusst, die Geschichte auf verschiedene Weisen zu ändern. Heutzutage wird eine Reihe an Missbräuchen dank des Christentums vermieden. Das bedeutet, dass Jesus nah ist. Mit verschränkten Armen zuzusehen ist unverantwortlich. Wir müssen uns den Problemen stellen. Was für eine Reformation benötigt die heutige Kirche? Die Kirche muss sich jeden Tag reformieren, die Bibel wieder ins Zentrum ihres geistlichen Lebens stellen. Die Heilige Schrift hat in vielen Kirchen an Bedeutung verloren und sie durch anderes ersetzt. Jesus Christus muss das Vorbild der Kirche sein. Unser Vorbild ist kein Pastor, Prediger oder Anführer. Unser Vorbild ist lediglich Jesus Christus, man soll das Evangelium der Gnade predigen.
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ETWA 10% der erwachsenen Bevölkerung leidet unter dieser Krankheit, die tiefreichende Schäden anrichten kann. Geschwüre werden nicht durch ein scharfes Essen oder Stress verursacht. Ein Bakterium namens Helicobacter pylori ist an der Entstehung von Geschwüren beteiligt.
Walter Menchola Vásquez (*)
Wenn sich das Geschwür im Magen befindet, wird es als gastrisches Geschwür bezeichnet. Wenn dieses den ersten Abschnitt des Dünndarmes (Zwölffingerdarm) schädigt, wird es Zwölffingerdarmgeschwür genannt. Dieses ist die Art Geschwür, das öfters vorkommt. Es wird so bezeichnet, da es eine erosive Schädigung der Schleimhaut von Magen und Zwölffingerdarm verursacht und eine Entzündung in diesem Bereich auslöst. Diese Art Geschwür kann sich unterschiedlich entwickeln und auf verschiedene Weisen vorkommen. Vor ein paar Jahren wurde die Entstehung von peptischen Geschwüren mit einem bestimmten Lebensstil in Verbindung gebracht, also mit gestressten, bekümmerten Menschen, die unter großem Druck standen und anfällig waren, und mit der Art Ernährung, die sie hatten. Heutzutage weiß man nämlich, dass die häufigsten Ursachen dieser Krankheit eine Entzündung, die vom Bakterium Helicobacter pylori ausgelöst wird, und die entzündungshemmenden Mittel sind. Das Helicobacter pylori ist an über 90% der Fälle beteiligt. Dieses Bakterium tritt in unseren Organismus ein, hauptsächlich weil verseuchte Lebensmittel verzehrt werden oder Trinkwasser von schlechter Qualität getrunken wird. Der Mikroorganismus besiedelt die Magen- oder Zwölffingerdarmwand und folglich kann die Schleimhaut der Magensäure keinen Widerstand MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
GESCHWÜRE SIND ERNST
ZU NEHMEN
mehr entgegenbringen, wodurch Schädigungen eintreten und sich die klinischen Auswirkungen ergeben. Das Bakterium befindet sich überall auf der Welt verteilt. Ihre Häufigkeit hängt von dem globalen Lebensstandard jeder Region. Über die Hälfte der weltweiten Bevölkerung zeigt eine Besiedlung von Helicobacter pylori, doch nur zwischen 5% und 20% leidet unter einem peptischen Geschwür. In den Entwicklungsländern ist 70 % der Kinder vor ihrem 10. Lebensjahr davon betroffen, sowie 50% der ganzen Bevölkerung vor ihrem 50. Lebensjahr. In den entwickelten Ländern ist die Lage anders: nur 20% der Bevölkerung ist davon betroffen.
Die Infektion erfolgt über eine orale Aufnahme, also durch Lebensmittel, verschmutztes Wasser, von Mensch zu Mensch oder fäkal. Nur bei 15% der infizierten Menschen tritt ein peptisches Geschwür auf, die Gründe dafür sind leider unbekannt. Andererseits ist das Helicobacter pylori an 90% der Zwölffingerdarmgeschwüre-Fälle beteiligt. Was das gastrische Geschwür angeht, passiert dies in 60% der Fälle. Ebenfalls ist die Weise, wie dieses Bakterium ein peptisches Geschwür entstehen lässt, noch nicht ganz klar. Das klinische Erscheinungsbild zeichnet sich hauptsächlich durch Bauchschmerzen aus.
gesundheit
Auch wenn diese Schmerzen häufig auch bei Magenbeschwerden auftreten, befinden sie sich in den typischen Fällen in einer bestimmten Stelle, nämlich im mittleren Oberbauch. Der Schmerz ist brennend oder stechend, wird aber auch als ungenaues schmerzendes Gefühl definiert, das in manchen Fällen mit dem Hungergefühl verwechselt werden kann. Der Schmerz folgt einem besonderen Muster: er tritt zwischen 90 Minuten und 3 Stunden vor den Mahlzeiten auf. Nachdem man gegessen hat, lässt der Schmerz nach. Manchmal wacht der Patient in der Nacht - so gegen Mitternacht und 03:00 Uhr morgens - auf. Die Tiefe des Schmerzes ist unterschiedlich. In manchen Fällen kann es leicht sein und in anderen so stark, dass ärztliche Hilfe gebraucht wird. In diesem Fall muss man mögliche Komplikationen ausschließen, wie den Durchbruch des peptischen Geschwürs. Die häufigsten Komplikationen dieser Krankheit sind: • Magenblutung: sie kommt bei alten Men-
schen oft vor und steht mit der Einnahme von entzündungshemmenden Mitteln in Zusammenhang. Die Blutung geht oft mit Blutsturz oder schwarzem Stuhlgang einher. Häufig dabei sind auch ein allgemeines Unwohlsein, niedriger Blutdruck, Pulsschläge, Atemnot und Sterbegefühl. Der Patient muss sofort in die Notaufnahme gehen. Dabei ist empfehlenswert, dass er begleitet wird, denn seine Lage kann sich zu jedem Zeitpunkt verschlechtern. • Durchbruch des Magens oder des Zwölffingerdarms: diese ist die zweithäufigste Komplikation, die auch bei den alten Menschen aufgrund der eingenommenen entzündungshemmenden Mitteln vorkommt. Das Geschwür bricht also die Magen- oder Zwölffingerdarmwand durch, wodurch die umliegenden Organe wie z.B. die Bauchspeicheldrüse betroffen werden und eine schwierigere Komplikation entsteht. Um die Diagnostik zu machen, wird eine endoskopische Untersuchung des Magens benötigt. Es wird dafür ein Schlauch über den Mund eingeführt, was die direkte Visualisierung der Wunde und die Entnahme einer Probe und sogar eines Gewebes für die spätere Biopsie ermöglicht. Ebenfalls werden radiologische Untersuchungen mit Barium durchgeführt, obwohl diese selbstverständlich beschränkt sind. Bei der Behandlung werden normalerweise verschiedene Medikamente mit verschiedenen Auswirkungen benutzt. Empfehlenswert ist es, dass der Patient Disziplin während der Behandlung hat, damit er ein erfolgreiches Ergebnis erreicht.
Die Bekämpfung des Helicobacter pylori ist schwer, denn bisher ist nicht bewiesen worden, dass nur ein Arzneimittel wirksam sein kann. Einen größeren Vorteil hat man durch die Behandlung mit verschiedenen Antibiotika während eines Zeitraums von 14 Tagen. Normalerweise werden Amoxicillin, Metronidazol, Tetracyclin, Clarithromycin und Bismutverbindungen eingesetzt. Die Ziele der Behandlung sind die Milderung der Symptome, Wundheilung des Geschwürs, Vermeidung von Rückfällen und Komplikationen, und letztlich die Ausrottung des Bakteriums Helicobacter pylori. Die ausgewählte Behandlung im Fall von einem Durchbruch des peptischen Geschwürs ist die Chirurgie. Im Fall von einer hohen Magenblutung erfolgt erstens eine ärztliche Behandlung, die sofort durchgeführt werden soll. Dabei ist ein ständiges Monitoring der Vitalfunktionen des Patienten in der Notaufnahme nötig, vor allem in den Fällen von schweren Blutungen oder alten Patienten. Alle Patienten mit solchen Charakteristika benötigen eine Magen-Endoskopie, d.h. diese ist eine Priorität trotz Bestehen einer aktiven Blutung. Je nach Schwere kann sowohl eine Bluttransfusion, als auch eine Notoperation nötig sein.
(*) Internist, Magister in Management and Public Policies Quelle: Harrison: Prinzipien der inneren Medizin. 19. Auflage. Mayo Clinic Gastroenterology and Hepatology Board Review, 2015.
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Buch vom US-amerikanischen Theologen Charles Stanley, Geschäftsführer der Rundfunksund TV-Sendungsreihe „In Touch“. Das Buch wurde geschrieben, damit sich jeder Gläubige über eine enge Beziehung mit dem Herrn freuen kann und über sein geistliches Leben nachdenkt. Die Sünde ist viel mehr als die Verbindung, die wir mit einem fernen Verwandten haben mögen. Die Sünde hat unsere Natur selbst verseucht. Der Mann wird mit einer Neigung zum Bösen geboren. Er neigt also dazu, sich vom Guten zu entfernen. Wenn Sie mich nicht glauben, fragen Sie doch irgendeine Vorschul- oder Kindergartenlehrerin. Kinder brauchen keinen Unterricht, um sich böse zu verhalten. Es passiert halt. Wir sind uns einig, dass einige Kinder schlimmer als andere sind, doch jedes Kind zeigt auf eigene Weise einen egozentrischen Charakter im Laufe der Zeit und ist bereit, jede Autorität herauszufordern. Die Mischung aus unserer innewohnenden Sündhaftigkeit und unseren konsequenten Sündtaten stellt uns in eine schlechte Lage vor Gott. Das Buch „Eternal Security“, das 1990 veröffentlicht wurde, ist das Werk des evangelischen Autors Charles Stanley. Es wurde mit der Hoffnung geschrieben, dass sich jeder Gläubige in Gott über die enge Beziehung mit dem Schöpfer freut, für die Jesus Christus einen hohen Preis bezahlen musste. In diesem Sinne erklärt Dr. Stanley, anerkannter US-amerikanischer Prediger im Vorwort seines Werks, dass es keine Furcht oder Sorge in dieser Beziehung mit Gott existieren soll. In unserer Kultur denken wir fast nie an die Versieglung der Menschen. Folglich fällt es uns etwas schwer, die Bedeutung von der Versieglung Gottes zu verstehen. Glücklicherweise finden wir eine Erklärung in den Schriften. Während der Trübsalzeit wird Gott hundertvierundvierzig Tausend Juden versiegeln. Die Versiegelung ist deutlich ein sichtbares Zeichen auf der Stirn. Je mehr die Trübsalzeit vergeht, desto deutlicher wird, dass den Mitgliedern MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
EWIGE
SICHERHEIT dieser Gruppe, die das Zeichen Gottes tragen, übernatürlichen Schutz vor dem Chaos um sie herum gegeben wird. Am Ende der Trübsalzeit taucht eine ganze Gruppe unversehrt wieder auf, um den König willkommen zu heißen. Pfarrer Stanley, unermüdlicher Verbreiter des Worts Gottes, geht in seinem in 23 Kapitel unterteilten Buch auf die Gnade Gottes und die Werke im Christentum ein. Auf der Grundlage seiner persönlichen Erfahrung und breiten Kenntnisse über die Heilige Schrift antwortet er genau auf Fragen, die mit der Erlösung, dem Himmel, der Sünde und der ewigen Sicherheit, die das Evangelium anbietet, in Zusammenhang stehen. DIE BOTSCHAFT
Der Glaube ist unser „Ja“ auf das himmlische Geschenk des ewigen Lebens. Der Glaube und die Erlösung sind nicht dasselbe, genauso wie das Geschenk nicht gleich die Hand des Empfängers ist. Die Erlösung oder Rettung - wie auch immer Sie es nennen wollen - hängt nicht von dem Glauben ab. Folglich braucht Gott nicht eine ständige Glaubenshal-
literatur
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tung, um jemanden zu erlösen, sondern eine Glaubenshandlung. Ein Vergleich ist hier vielleicht hilfreich: Wenn ich beschließe, mir den Arm tätowieren zu lassen, würde dies nur eine Handlung von mir beanspruchen. Trotzdem würde die Tätowierung für immer bleiben. Ich muss keine Haltung einnehmen, die meine Vorliebe für Tattoos zeigt, um sicher zu gehen, dass mein Tattoo am Arm bleiben wird. Kein Mensch, der dieses Buch liest, kann die tiefe Überzeugung von Pastor Stanley bezweifeln, dass die Erlösung nur durch den Glauben kommt. Außerdem ist die Botschaft dieses Buchs deutlich, einsehbar und biblisch. Die Handlung hat verschiedene Anhaltspunkte, die von Interesse für die Gläubigen sein könnten, die ihren Glauben und Hoffnung auf Gottes Plan bestärken möchten. Jeder Mensch, der denkt, dass die Sünden des Gläubigen keine ewigen Folgen haben werden, hat einen wichtigen Aspekt der biblischen Theologie übersehen. Trotzdem bin ich öfters Gläubigen begegnet, die genau das glauben. Irgendwann wurde ihnen gelernt, bzw. sie haben es für selbstverständlich gehalten, dass der Himmel für alle dasselbe sein wird. Solange man drin ist, ist alles andere unwichtig. Die ewige Sicherheit ist für sie nicht mehr als ein Sicherheitsnetz, eine Vorsichtsmaßnahme für Notfälle. Diese Einstellung führt zum Missbrauch der ewigen Sicherheit, was viele von dem wahren Begriff entfernt hat. Und es ist nachvollziehbar. Theologe Stanley, der am 25. September 1932 in Georgia geboren wurde, möchte mit seinem Werk die evangelischen Kenntnisse teilen, die er während seines dem Herrn gewidmeten Lebens erhielt. Daher behauptet er hoffnungsvoll in seinem Vorwort: „Mein Gebet bittet darum, dass dieses Buch für Sie nützlich ist und Sie sich in einer absehbaren Zukunft dem Leben mit dem Vertrauen stellen können, das aus dem Wissen über die ewige Sicherheit herausquillt“. DIE MENSCHHEIT
Das Reich Gottes wird nicht dasselbe für alle Gläubige sein. Lassen Sie es mir auf eine andere Weise erklären. Manche Gläubige werden für ihre Treue auf der Erde belohnt werden, andere nicht. Manchen Gläubigen werden gewisse Privilegien erteilt werden, machen nicht. Manche werden mit Christus herrschen, andere MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
nicht. Manche werden reich im Reich Gottes sein, manche aber arm. Manche werden wahre Reichtümer erhalten, manche nicht. Manche werden himmlische Schätze bekommen, die nur ihnen gehören werden. Manche werden mit Christus herrschen und regieren, manche nicht. Eine sorgfältige Studie dieser Passagen enthüllt einen Hauptnenner. Unser Privileg im Reich Gottes wird von der Treue bestimmt, die wir auf der Erde gezeigt haben. Das Buch basiert auf der Bibel und stellt vor, dass das Schicksal der Menschheit in den Händen eines himmlischen Vaters liegt, der be-
Der Glaube ist unser „Ja“ auf das himmlische Geschenk des ewigen Lebens. Der Glaube und die Erlösung sind nicht dasselbe, genauso wie das Geschenk nicht gleich die Hand des Empfängers ist. Die Erlösung oder Rettung - wie auch immer Sie es nennen wollen - hängt nicht von dem Glauben ab. Folglich braucht Gott nicht eine ständige Glaubenshaltung, um jemanden zu erlösen, sondern eine Glaubenshandlung.
dingungslos seine Kinder liebt. Ebenfalls weist es darauf hin, dass der Schöpfer eine bedingungslose Liebe gibt, die mit keiner menschlichen Liebe zu vergleichen ist, und betont, dass jeder Mann und jede Frau beim jüngsten Gericht nach seinen Taten verurteilt werden wird, seien diese gut oder schlecht. Jeder gute Lehrer weiß, dass damit eine Warnung wirksam wird, sie ein „andernfalls“ erhalten muss. Um eine Warnung ernst zu nehmen, muss der Student wissen, was für Folgen eine eventuelle Nichtbeachtung der Befehle seines Oberen haben kann. Der Autor von Hebräer stellt dieses „anderenfalls“ als Vergleich vor. Er vergleicht die Folgen für diejenige die das Wort ignorieren, „das durch die Engel geredet ist“, mit den Folgen für die, die die Botschaft von Jesus selbst ignorieren.
literatur
Umgeschrieben würde es heißen: „Wenn ihr denkt, dass diejenigen es schwer hatten, die auf die Botschaft Gottes keine Aufmerksamkeit schenkten, als diese ihnen durch die Engel mitgeteilt wurde, stellt euch mal vor, wie es denn Männern und Frauen gehen wird, die die Botschaft ignorieren, die direkt von seinem Sohn angekündigt wurde!“ Charles Stanley, der seit seiner Geburt mit der Pfingstbewegung in Verbindung steht und über fünfzig evangelische Bücher geschrieben hat, die sich gut verkauft haben, gibt der christlichen Gemeinde durch sein Buch die
Das Reich Gottes wird nicht dasselbe für alle Gläubige sein. Lassen Sie es mir auf eine andere Weise erklären. Manche Gläubige werden für ihre Treue auf der Erde belohnt werden, andere nicht. Manchen Gläubigen werden gewisse Privilegien erteilt werden, machen nicht. Manche werden mit Christus herrschen, andere nicht. Manche werden reich im Reich Gottes sein, manche aber arm.
Möglichkeit, sich einem seit langem existierendem Thema anzunähern. In Verteidigung der Grundlagen der Heiligen Lehre antwortet er auf eine Reihe von Fragen, die mit der ewigen Sicherheit zu tun haben, die in Reichweite von jedem Gläubigen steht. Die alten Hebräer dachten an Gott als der große Buchwächter. Sie stellten sich vor, wie er ein großes Buch mit einer Liste von allen lebenden Menschen hatte. Ob sich dabei wortwörtlich um ein Buch handelte, ist nicht das Thema. Sie bezogen sich auf dieses Buch in ihrer Literatur, so wie die Autoren vom Neuen Testament sich auf das Buch des Lebens beziehen. Jeder, der das Alte Testament genügend gelesen hat, weiß, dass Namen und Genealogien sehr wichtig für die Juden waren, die diese Art Registerführung ganz ernst nahmen. Deswegen sind solche Referenzen überall im Alten Testament zu finden.
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Hymne, die von Kenneth Morris geschrieben und von Sallie Martin interpretiert wurde. Jeder Vers dieses Lieds flößt den Gläubigen eine feste Sicherheit über die echte und ständige Gegenwart des Herrn ein.
Der Gesang wird oft intoniert, um Frieden und Stärke in den Momenten zu finden, in denen uns Zweifel befallen und Unglück widerfährt. Die Hymne „Mein Gott ist echt“ ist eins von den Liedern, die das Herz der Anhänger Jesu Christi am meisten getröstet hat. Sie wurde von Kenneth Morris, Komponisten und Arrangeur, geschrieben und vertont, und von der Sängerin Sallie Martin interpretiert. Dieses Lob wird von der evangelischen Gemeinde aufgrund seiner tiefen Mein Gott ist echt 1 Es mag Dinge geben, die ich nicht weiß, Orte, die ich nicht besuchen kann, aber eines bin ich mir sicher: mein Gott ist echt, weil ich ihn in mir spüren kann. Chorus Mein Gott ist echt, echt in meiner Seele. Mein Gott ist echt, er hat mich geformt und ganz gemacht. Seine Liebe zu mir ist wie reines Gold. Mein Gott ist echt, weil ich ihn in mir spüren kann. 2 Ich kann euch nicht sagen, wie ich mich fühlte, als Jesus meine Sünde löschte, aber seit jenem Tag und jener Stunde war mein Gott echt, weil ich seine erlösende Macht spürte. 3 Manche mögen zweifeln, andere spotten, macht nun weiter so und lasst mich in Ruhe. Was mich angeht, bin ich auf Gottes Seite. Mein Gott ist echt, denn ich spür´ ihn in meinem Herzen. MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
musik
MEIN GOTT
IST ECHT Botschaft sehr geschätzt. Kenneth Morris, der am 28. August 1917 in New York geboren wurde, zeigte ganz früh ein großes Interesse für die Musik. Nachdem er die Manhattan School of Music abgeschlossen hatte, gründete er eine Jazzband. Jedoch wurde er später von der Liebe des Herrn dazu geführt, sein großes Talent zugunsten Gottes Werks einzusetzen. Nachdem er nach Chicago umzog, wurde er zum größten Exponenten der christlichen Musik. 1940, nachdem er vier Jahre lang als Arrangeur zusammen mit der Autorin Lillian M. Bowles gearbeitet hatte, gesellte er sich zur Sängerin Sallie Martin, um die Martin and Morris Music Company zu gründen. Er ist Autor von über 300 Liedern, unter denen „Mein Gott ist echt“ sich auszeichnet. Morris und Martin verbanden sich mit Bowles und den Komponisten Thomas A. Dorsey, Theodore Frye und Roberta Martin, um Chicago zur Quelle der evangelischen Musik zu machen. Der Musiker verstarb am 1. Februar 1989. Ihrerseits war Sallie Martin eine der berühmtesten christlichen Sängerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wurde am 20. November 1896 in Pittsfield, den USA, geboren. Die Sängerin spielte eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des kirchlichen Gesangs. Seitdem sie sich dem Herrn widmete, kümmerte sie sich um die Verbreitung der Frohen Botschaft durch die Musik. Ebenfalls trug sie 1930 zur Gründung der „National Convention of Gospel Choirs and Choruses“ bei. Sallie war eine Frau mit fester Über-
zeugung. Ihr war klar, was auf der Bühne passierte: „Ich singe nicht. Es ist der Herr, der meine Stimme benutzt“, sagte sie überzeugt. Martin hatte sowohl einen eifrigen und solidarischen Glauben, als auch eine erstaunende Vision für die Geschäfte, so verlieh sie jungen Sängern Stipendien und trug zu einer Mission in Nigeria finanziell bei, die sich mit Gesundheitsthemen beschäftigte. Sie, die am 18. Juni 1988 verstarb, hatte einen großen Einfluss auf die neuen Generationen von Ministern des christlichen Gesangs. Die Hymne „Mein Gott ist echt“ wurde 1944 veröffentlicht. Sie hatte sofort eine große Auswirkung in den damaligen Gemeinden. Ihre Bedeutung war so groß, dass die Kirchenchöre weder die Noten noch den Text brauchten, um den Gesang zu singen. Die Hauptbotschaft des Lieds erinnert uns daran, dass Gott sein Versprechen hält, bei seinen Kindern bis zum Ende der Zeit zu sein, auch wenn es Probleme auftreten und Unglück geschieht. Mit einer einfachen Sprache und doch von einem unbestreitbaren großen Wert, ermuntert das Lied die Christen dazu, sich nicht von den Strömen treiben zu lassen, die sich gegen den Glauben richten. Das Lied ermahnt sie dazu, aufzustehen und fest auf dem Grundstein ihres Glaubens stehend zu bleiben, der Jesus Christus ist. Die Gläubigen können also ruhig mit der Überzeugung leben, die jeder hat, die eine Beziehung mit den Allmächtigen pflegt, und sich sicher sein, dass die Existenz Gottes echt ist.
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William Milne, schottischer Prediger, leistete eine große Arbeit im asiatischen Kontinent im 19. Jahrhundert. Milne, Diener des Herrn, übersetzte das Neue Testament ins Chinesische und predigte das Wort Gottes selbstlos trotz seiner kurzen 37-jährigen Existenz. Robert Philip
Obwohl er nur 37 Jahre lebte, hat William Milne einen vorherrschenden Platz in der Geschichte der evangelischen Missionen. Wenn Robert Moffat Südafrika durch das Predigen der Frohen Botschaft revolutionierte, so überschwemmte Milne China mit dem Wort Gottes durch sein schriftliches Werk und vor allem dank seiner lobenswerten Übersetzungsarbeit. Milne übersetzte die Bibel ins Chinesische zusammen mit Robert Morrison, seinem Mitarbeiter. Milne war der zweite protestantische Missionar, der nach China von der London Mission Society geschickt wurde. Er bereiste verschiedene asiatische Städte, säte den Samen des Christentums und gewann Hunderte von Seelen in der Stadt Malakka - Stadt, die dank seiner Leidenschaft für die Verbreitung der Botschaft Gottes zu einer evangelischen Enklave wurde. Außerdem war er der erste Leiter der englisch-chinesischen Schule der Stadt und Hauptherausgeber von zwei Missionszeitschriften. DER ANFANG
William Milne wurde im April 1785 in Kennethmont, Aberdeenshire (Schottland) geboren. Nach dem Tod seines Vaters musste sich die Mutter des damals 6-jährigen William um seine Bildung kümmern. Er war einzelner Sohn und fing an, zu arbeiten, um die Ausgaben der Familie zu begleichen. William lernte die Berufe des Bauers und des Schreiners und wurde in einer lokalen Kirche gebildet. Obwohl er eine unruhige Persönlichkeit hatte, zeigte er immer InterMISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
1819 musste er den Verlust seiner Frau erleben. Doch dieser tiefe Schlag bestärkte nur seinen Glauben an Gott und erneuerte seine Selbstpflicht mit dem Missionswerk. Er arbeitete weiter mühsam zugunsten des Christentums und passte gleichzeitig auf seine Kinder auf, bis er am 2. Juni 1822 verstarb.
esse für die geistlichen Sachen. Bei seinem ersten Kontakt mit dem Evangelium zeigte William ein außerordentliches Interesse für die christliche Literatur. Nachdem er 13 Jahre alt wurde, ging er in die Sonntagsschule und machte sich vertraut mit der Arbeit von verschiedenen religiösen Autoren von gutem Ruf, wie John Willison. Seine Leidenschaft für die Lektüre von christlichen Schriften und Büchern so wie das Vorbild von frommen Menschen führten ihn dazu, sich mit dem Evangelium Jesu zu verpflichten.
EIN MISSIONAR
IN CHINA
glaubensheld
1801, als er 16 Jahre alt war, hatte Milne seine erste Erfahrung mit dem Herrn. Als er über eine Predigt nachdachte, die er gehört hatte, verstand er, dass die Gnade Gottes ihn von der ewigen Wut befreien konnte, die auf diejenige wartet, die das Opfer Jesu nicht akzeptieren. Er betete also zum Himmel, bat um Vergebung für seine Sünde und wurde wiedergeboren. Wenig Zeit später beschloss er, eine andere Gemeinde zu besuchen, die evangelischer geprägt war und sich auf die Missionen fokussierte. Dann, im Jahr 1804, wurde er Mitglied einer kongregationalistischen Kirche in der Stadt Huntly, deren Pastor George Cowie war. Eine der Predigte dieses Dieners Gottes, die auf Offenbarung 22,21 basierte, bestärkte Milnes Entscheidung, ein treuer Anhänger Jesu zu sein. Das wiederherstellende Werk des Heiligen Geistes äußerte sich in ihm immer mehr. In jedem Moment war er kein impulsiver Junge mehr, sondern ein Diener mit einem sanften Charakter, der sich dem Gebet widmete. AUSBILDUNG
Er war ein leidenschaftlicher Leser. Bei einer Gelegenheit kam das Buch “Das Leben von David Brainerd” von US-Theologen Jonathan Edwards in seine Hände. Nachdem er von der Arbeit Brainerds Bescheid wusste, der ein US-Missionar war, der den Indianern in Delaware das Evangelium brachte, fühlte er sich gerufen, seinen Schritten zu folgen. Nachdem er gebetet und von seinen Freunden Rat eingeholt hatte, stellte er einen Antrag bei der London Missionary Society, doch dieser wurde abgelehnt. Milne war aber davon überzeugt, dass das der Weg war, der Gott für ihn vorbereitet hatte, also gab er nicht auf und stellte einen neuen Antrag, damit es ihm erlaubt wurde, dem Herrn zu dienen - auch wenn nur als Holzfäller. Seine Beharrlichkeit brachte Früchte hervor. 1809, als er nur 24 Jahre alt war, wur-
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de sein Auftrag angenommen und er wurde zu einer Schulung in der Gosport Academy geschickt, die eine Einrichtung für die Vorbereitung der Missionare war, die vom berühmten Prediger David Bogue geleitet wurde. In diesem Schulungszentrum hatte Milne nicht nur theologischen Unterricht, sondern auch Sprachunterricht. Außerdem musste er Rhetorik, englische Philosophie, Geschichte und Geographie lernen. Nach den von Bogue festgelegten Richtlinien für die London Mission Society lernte er auch, geduldig und unterwürfig im Fall von Enttäuschungen zu sein, in den Momenten von Mutlosigkeit durchzuhal-
Milne war aber davon ÜBERZEUGT, dass das der Weg war, der Gott für ihn vorbereitet hatte, also gab er nicht auf und stellte einen neuen Antrag, damit es ihm erlaubt wurde, dem Herrn zu dienen - auch wenn nur als Holzfäller. Seine Beharrlichkeit brachte Früchte hervor. 1809, als er nur 24 Jahre alt war, wurde sein Auftrag angenommen und er wurde zu einer Schulung in der Gosport Academy geschickt, die eine Einrichtung für die Vorbereitung der Missionare war.
ten und auf die Leiden oder sogar auf den Tod vorbereitet zu sein. Milne sammelte diese Lehren tief in seinem Herzen an. Ebenfalls beherzigte er die vitalen Lektionen, die ihm erteilt wurden und über die Einführung des Wortes in eine neue Umgebung lehrten. Er begeisterte sich für die Bibeltradition, verschiedene christliche Texte, und die Bildung eines Schulsystems, bei dem die Kinder in allen Wissensbereichen und besonders im Glauben-Bereich trainiert werden konnten. DER MISSIONAR
Nach drei Jahren und zehn Monaten endete Milne seine Schulung im Juli 1812. Im selMISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
glaubensheld
ben Jahr, am 4. August, heiratete er Rachel Cowie, Tochter des Pastors seiner Kirche. Ein Monat später machte er seine erste Reise. Sein Ziel war die Stadt Macau. Bei der Reise nutzte Milne die Zeit aus, um die Heilige Schrift und die chinesische Sprache zu lernen. Ebenfalls predigte er zu den Passagieren und der Crew des Schiffes. In Macau kam er am 4. Juli 1813 an, wo er vom Missionar Robert Morrison empfangen wurde. Er war der erste Diener gewesen, der nach China von der London Mission Society geschickt worden war und sah sofort in Milne den Mitarbeiter, auf den er schon lange gewartet hatte. Begeistert von
1801, als er 16 Jahre alt war, hatte Milne seine erste Erfahrung mit dem Herrn. Als er über eine Predigt nachdachte, die er gehört hatte, verstand er, dass die Gnade Gottes ihn von der ewigen Wut befreien konnte, die auf diejenige wartet, die das Opfer Jesu nicht akzeptieren. Er betete also zum Himmel, bat um Vergebung für seine Sünde und wurde wiedergeboren
der Arbeit, die vor ihm stand, fing William seine evangelisierende Arbeit an, doch bald merkte er, dass es nicht einfach sein würde. Der Gouverneur von Macau ordnete unter katholischem Druck seinen Verweis. Weit weg von einer Entmutigung blieb der Diener des Herrn bei der Überzeugung, dass der Herr ihn nach Asien mit einem großen Plan geschickt hatte. Er beschloss also, nach Guangzhou im Süden Chinas zu fahren. Dort predigte er das Wort und setzte sich über große Hindernisse und einen eisernen Widerstand hinweg. Nachdem er durch verschiedene Orte gereist war, kam er in der Stadt Malakka an, die später zu seinem Hauptquartier und einem Erholungszentrum für andere Missionare werden würde.
DAS WERK
Wenn man das Missionswerk tut, ist man nie frei von Gefahren. Milne und Morrison mussten sich über eine Reihe von Hindernissen hinwegsetzen. Da die Feindseligkeit ihnen gegenüber 1815 in Macau und Guangzhou schärfer wurde, beschlossen sie, sich in Malakka niederzulassen, die damals eine britische Kolonie war. In dieser Stadt, die heute Teil von Malaysia ist, plante Milne, das Wort unter den Asiaten des Südwestens zu verbreiten, damit dieses in China ankam. 1818 eröffnete er eine englisch-chinesische Schule, wo er der Leiter war, und Geographie und Englisch unterrichtete. Milne war überzeugt, dass die Literatur auch ein mächtiges Werkzeug für die Evangelisierung sein konnte. Er schrieb also im Chinesischen “Das Leben Jesu”, eine evangelische Broschüre mit 71 Seiten, die eine große Auswirkung hatte. Sein Helfer bei diesen Aufgaben war der Bürger Liang Fa, zu dem der Missionar ständig predigte und den er endlich für Christus gewann. Jahre später wurde Liang Fa zum ersten chinesischen Missionar. Ebenfalls kümmerte er sich um die Verteilung der Bibelübersetzungen und des berühmten Abkommens seines schottischen Meisters, das 1819 veröffentlicht und bis Anfang des 20. Jahrhunderts am meisten benutzt wurde. Milne, fruchtbarer Schriftsteller, veröffentlichte über 21 Werke auf Chinesisch und drei auf Englisch. Außerdem übersetzte er dreizehn Bücher des Alten Testaments. 1819 musste er den Verlust seiner Frau erleben. Doch dieser tiefe Schlag bestärkte nur seinen Glauben an Gott und erneuerte seine Selbstpflicht mit dem Missionswerk. Er arbeitete weiter mühsam zugunsten des Christentums und passte gleichzeitig auf seine Kinder auf, bis er am 2. Juni 1822 verstarb. Nach seinem Tod verlieh die University of Glasgow ihm den Grad Doctor Divinitatis als Anerkennung für seinen Beitrag zur Übersetzung der Bibel ins Chinesische und seine zahlreichen Veröffentlichungen und Arbeit in Malakka. Heutzutage ist er ein Vorbild, das die neuen gläubigen Generationen noch inspiriert und herausfordert - aber nicht nur sie, sondern auch die, die so wie er die Worte des Apostels Paulus verinnerlichen: “Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte!”.
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Nach so viel Leid bei ihr zu Hause gab es nur einen Wunsch in ihrem Herzen: Nonne zu werden. Die ständigen Probleme ihrer Eltern drängten sie, diese Option zu wählen. Doch später zeigte Gott ihr den wahren Weg und ihr Leben erfuhr einen radikalen Umschwung. Martha Noguera Zeledón wuchs in einer kleinen Kolonie von Villa Libertad in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas, auf. Als Kind hatte sie eine gesunde familiäre Umgebung. Ihre katholischen Großeltern lehrten sie immer Loyalität gegenüber Gott und bestimmte religiöse Zeremonien während ihrer Kindheit. Susan Amau Foto: Archivo Familiar
Ihr Vater, Enrique Noguera, ein Kältetechniker, war ein fleißiger Mann, der ein kleines Geschäft in seinem Haus betrieb und immer seiner Familie gewidmet war. Ihrerseits blieb ihre Mutter, Alejandra Zeledón, nach der Ankunft des zweiten Kindes zu Hause und passte treu auf die ganze Familie auf. Die Jahre vergingen und alles schien glücklich zu sein: Nur der Alkoholkonsum des Vaters wurde immer schlimmer. Nach und nach kümmerte sich Enrique nicht mehr um seine Familie. Aufgrund des Alkohols hörte er auf, die Arbeit pünktlich zu liefern und brachte Fremde in sein Haus, bis er das Geschäft verlor, das er mit so viel Mühe gründen konnte und leider am Ende in Pleite ging. Martha war 9 Jahre alt, als die harte Realität sie zu Hause traf und die Armut sie erreichte. Mit drei Brüdern und ohne viel zu essen war die Situation zuhause unhaltbar. Die schwierige Situation in Nicaragua, einem Land, in dem auch eine schwere Wirtschaftskrise herrschte, veranlasste den Vater, neue Horizonte zu suchen und sich von seiWELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG MISIONERO MUNDIAL 34 MOVIMIENTO Amerika • Europa América Europe • Oceanía Ozeanien• África • Afrika• Asia • Asien
DER NEUE WEG VON
MARTHA
lebengeschichten
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ner Familie zu entfernen, um eine bessere Zukunft zu finden. So ging er mit seinem ältesten Sohn ins Ausland, aber die Situation verbesserte sich nicht: Leider blieben die Schwierigkeiten nicht nur bestehen, sondern erhöhten sie sich. Der Mann, versunken in der Welt des Alkohols, vernachlässigte seinen Sohn, der so verloren ging, dass er am Ende nicht nur Alkohol, sondern auch Drogen konsumierte. Das Geld war knapp und es fehlte an Essen in der Familie. Alejandra, die Mutter von Martha, musste eine Arbeitsstelle für den Unterhalt ihrer Familie suchen. So beschäftigte sie sich in der Branche des Handels, indem sie mit der finanziellen Hilfe ihrer Schwester, die in den USA wohnte, Kleidung zum Verkauf aus Guatemala brachte. MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
GEWALT OHNE GRENZEN
Die Reisen brachten Alejandra in Schwierigkeiten. Ihr Schwager, der Bruder ihres Mannes, beobachtete sie ständig und verursachte Zwietracht durch unbegründete Gerede. Enrique, ein sehr eifersüchtiger Mann, kehrte zwei Jahre später in sein Land zurück und die Ehe wurde unerträglich: Die Gewalt, die am Anfang nur verbal war, erreichte jetzt das Extrem. Die kleine Martha lebte die ganze Zeit in Angst, verwirrt durch das Schicksal ihrer Familie. Es war fast unmöglich, sich auf ihre Schulaufgaben zu konzentrieren. Ihre einzige Ablenkung bestand darin, mit ihrer Großmutter zur katholischen Messe zu gehen und so viel wie möglich mitzumachen, um fern von zu Hause zu bleiben. Der Alkohol hatte Enrique dominiert.
Aus diesem Grund reichte eine einfache Beschwerde aus, damit er seine Frau auf der Straße schlug. Der Vorfall endete auf der Polizeiwache. Die gewalttätige Szene wurde in den Gedanken von Martha aufgezeichnet. Von da an begann ein intensiver Hass auf den Vater zu wachsen. Nach der Trennung ihrer Eltern war die Familie total zerstört. Die Mutter musste sehr hart arbeiten, um ihre vier Kinder zu ernähren. Sie hörten nie wieder etwas von seinem Vater. Mit viel Arbeit und dank der Hilfe ihrer Kinder eröffnete Alejandra ein Geschäft in einem Markt. Alles war in Ordnung, bis die Waren des Geschäftes gestohlen wurden und die wenigen Ersparnisse, die sie zu Hause hatten, verschwanden. Die Situation verschärfte sich wieder.
lebengeschichten
Die Sorge um die Schulkosten der Kinder, die Verpflegung und den Unterhalt zu Hause machten Marthas Mutter krank. Das Geld war nicht genug und sie musste ihren ältesten Sohn aus der katholischen Nonnenschule zurückziehen, die alle ihre Kinder besucht hatten. Diese Entscheidung führte dazu, dass der Junge sich noch mehr verirrte: So passte man nicht mehr auf die Minderjährigen und sie waren außer Kontrolle. EINE UNERWARTETE REISE
Alejandra hatte keine andere Wahl, in die Vereinigten Staaten zu gehen, um dort eine bessere Zukunft zu suchen. Es war eine gewundene Reise voller Schwierigkeiten. Da sie keine Dokumente hatte, entschied sie sich, in den USA illegal einzudringen und die Grenzwüste im Süden des Landes zu durch-
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queren. Die Migrationspolizei stoppte sie und brachte sie nach Mexiko zurück. Im Aztekenland wurde ihr von einer christlichen Familie geholfen. Schon vor ihrer Reise in die Vereinigten Staaten hatte sie sich bereits für das Christentum entschieden, und die bedingungslose Unterstützung dieser Menschen erhöhte ihr Vertrauen in ihren Nächsten. In Nicaragua war die Situation jedoch anders. Mit nur 14 Jahren musste Martha die Verantwortung der Familie und ihrer Brüder übernehmen. Mit etwas Geld und Mut kämpfte sie, um voranzukommen. Jedoch verschlechterte sich die Situation nach einiMISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
gen Wochen, denn die nicht bezahlte Hypothek verwandelte sich in ein Problem und sie mussten das Haus verlassen. Die Kinder wurden von Onkeln und Großeltern aufgenommen, die ihnen Schutz und Essen anboten. Eine Nachbarin, die die Situation der Familie genau kannte, war von Marthas Fall bewegt und zögerte nicht, ihr auch zu helfen. Sie gab ihr vor allem eine große spirituelle Unterstützung und sprach mit ihr über das Evangelium und über das Heil auf dem Weg Christi. Martha hörte ohne viel Aufmerksamkeit zu. Sie lehnte sie nicht aus Respekt ab, obwohl ihre Pläne anders waren. Sie glaub-
te an den Katholizismus und wollte Nonne werden, weil sie verstand, dass das Eheleben Unglück bringen konnte, wie es der Fall von ihren Eltern gewesen war. Daher hatte sie sich beschlossen, so bald wie möglich Nonne zu werden. AUF DEM WEG, NONNE ZU WERDEN
Nachdem sie sich um ihre Brüder gekümmert und alles Mögliche getan hatte, widmete sich Martha dem Katholizismus. So besuchte sie Schwester Teresa, eine Nonne einer nahe gelegenen Kapelle, und erzählte ihr von ihrer Absicht, auch Schwester zu werden. Sie half ihr und fing an, sie dafür in
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mehrmals gehört hatte, als sie über Gott und ihre Botschaften gesprochen hatte. Zweifelhaft und ohne zu erlauben, manipuliert zu werden, hörte sie die Botschaft der Erlösung. Am ersten Tag des Retreats sprachen sie über den Katholizismus und über seine falsche Lehre, als ob die Prediger wüssten, dass sie diesen Vortrag hören würde. Am zweiten Tag hörte sie die erhabenste Botschaft der Liebe: Ein Thema, das ihr Herz so sehr zerriss, dass sie vor Schmerzen wie ein Kind weinte. DIE RETTUNG KAM
einer Nachbarkapelle vorzubereiten. Jedes Wochenende ging sie auf der Suche der erwarteten Ruhe, denn das war der einzige Ort, an dem sie nicht über ihre Probleme nachdachte und Zuflucht fand. Die Familiensituation war jedoch weiterhin schlecht und sie konnte nicht weiter in die Kirche gehen. So entfernte sie sich vom Katholizismus, weil sie den ganzen Tag arbeiten musste, um ihre Familie ernähren zu können. Auf diese Weise übernahm sie den Familienunterhalt für mehrere Jahre und konnte sogar sparen, um ihr Universitätsstudium fortzusetzen. Trotz der Zeit für sie knapp war, hörte sie
nie auf, an den Katholizismus zu denken. So oft sie konnte, besuchte sie die Veranstaltungen der Pfarrei, ging in Gefängnisse, machte Wohltätigkeitsarbeit mit den anderen Nonnen und unterstützte die Gemeinschaft. Sie schuf, die schweren Zeiten der Familienkrise zu überwinden, als die Eltern das Haus verlassen mussten, aber sie hatte noch das Gefühl, dass etwas in ihrem Herz fehlte, um es zu füllen. Sie arbeitete hart, half ihren Brüdern, gehorchte ihnen, aber hatte eine Leere, die schwer zu ertragen war. Die eindringliche Nachbarin lud sie erneut zu einem evangelischen Retreat ein, und dieses Mal stimmte Martha zu, da sie schon
So begann ein innerer Kampf in sie: Entweder könnte sie zum Altar gehen und den Herrn empfangen oder ihren katholischen Glauben fortsetzen. Zweifel drangen in ihre Gedanken ein. Jedoch war etwas sicher: Jedes Mal war es schöner, das Gottes Wort zu hören. Am Ende des Retreats wurde wieder der Ruf zum Altar gemacht. Martha war die letzte, die vorbeiging: Sie weinte, machte das Gebet des Glaubens und gab sich an diesem Tag an Christus. Auf dem Rückweg entschied sie sich, keinen Kontakt mehr mit der katholischen Kirche zu haben. Sie vergaß das Kruzifix, die Verehrung der Heiligen, das Weihwasser, die Gebete und das Habit und nahm nie wieder an einer katholischen Aktivität teil. Sie weihte sich Gott in der christlichen Kirche und trotz der schwierigen Situationen, die sie später erleben musste, verließ sie nie die Wege des Herrn. Sie wurde am 08. Dezember 2009 getauft und 2010 beschloss, nach Spanien zu reisen, um sich dort eine bessere wirtschaftliche Zukunft zu suchen, denn sie wollte ihre kranke Mutter in den USA besuchen. In Spanien besuchte sie nicht den Tempel für zwei Jahre, bis sie nach einer starken Allergie, die sie ins Krankenhaus brachte, sich dafür entschied, noch einmal zu den Wegen Gottes zurückzukehren. Heutzutage besucht Martha eine Kirche der Weltmissionsbewegung in Terrassa, Spanien und hat geschafft, ihre Mutter nach 18 Jahren wieder zu sehen. Gott hat ihr Herz wiederhergestellt und hat ihrem Vater vergeben. Nun dankt sie jeden Morgen dem Herrn für die Freude, Ihm allein dienen zu dürfen.
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„Darum werden wir nicht müde; sondern, ob unser äußerlicher Mensch verdirbt, so wird doch der innerliche von Tag zu Tag erneuert“ (2 Korinther 4:16-18).
Pfarrar Luis M. Ortiz
In den aktuellen Zeiten denken die Leute viel an das Neue: An neue Kleidung, neue Möbel, neue Schuhe, usw. Und, wenn man sich unwiderstehlich nach dem Neuen richtet, glaubt man manchmal falsch, dass die echten Nachfolger von Christi veraltet, lächerlich und geschmacklos sind. Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus: Wir Christen sind die Menschen der neuen Dinge, weil wir selbst, unser ganzes Wesen neu gemacht worden ist und unser innerer Mensch von Tag zu Tag erneuert wird (2. Kor. 4,16). Wegen der Sünde wurde das Gottes Bild in den Menschen verformt. Der Mensch ist tot in Übertretungen und Sünden, wobei es ein neuer Anfang, eine neue Schöpfung und eine neue Geburt erforderlich ist (Johannes 3: 3). In dieser neuen Geburt sind wir durch den Heiligen Geist von Gott gezeugt. Wenn die Erschaffung des ersten Menschen das Meisterwerk der Schöpfung war, ist die Erneuerung oder das neue Geschöpf das Meisterwerk der Ewigkeit. Die vielgestaltige Weisheit von Gott wird dem gesamten Universum von den Wiedergeborenen mitgeteilt. „Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!”(2 Kor 5,17). Diese neue Kreatur hat ein neues Herz. Christus erklärte: „Aus dem Herzen der Menschen, gehen heraus böse Gedanken; Ehebruch, Hurerei, Mord, Dieberei, Geiz, Schalkheit, List, Unzucht, Schalksauge, Gotteslästerung, Hoffart, Unvernunft” (Markus 7: 21-22). Angesichts dieser Dinge sagt Gott: „Ich will euch ein neues Hetz geben ...” (Hesekiel 36,26). Neben einem neuen Herzen bekommen wir auch einen neuen Geist. Der Geist übt eine solche bestimmende Kraft in unserem Leben aus, dass das Gottes Wort nach der Botschaft von Pastor Luis M. Ortiz Folgendes sagt: „Denn wie ein Gespenst ist er inwendig; und MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
NEUES JAHR,
NEUES LEBEN sein Herz ist doch nicht mit dir.“ (Sprüche 23: 7). Dann können wir mit einem neuen Geist an alles denken, was wahr ist, an alles, was ehrlich ist, alles, was einen guten Namen hat, alles, was tugendhaft ist (Phil 4, 8).
Und als unverzichtbare Ergänzung zu dieser neuen Kreatur erhalten wir auch einen erneuerten Körper. Der Körper des Menschen ohne Christus ist ein Spielzeug der Leidenschaften der Seele. Die Mitglieder des Körpers sind jetzt
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Werkzeuge der Ungerechtigkeit, Meister der menschlichen Geister, die von der sündigen Seele kontrolliert werden. Der Körper ist der Sklave und die sündige Seele manifestiert ihr Übel durch den Körper. „Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Ehebruch, Hurerei, Unanständigkeit… und dergleichen“ (Gal 5: 19-21). Es ist notwendig, dass wir einen erneuerten Körper bekommen. „So nun der Geist des, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auf-
erweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, dass sein Geist in euch wohnt“ (Römer 8,11). Und mit diesem erneuerten Körper werden unsere Mitglieder vor Gott als Werkzeug der Gerechtigkeit vorgestellt und alles wird Gott geweiht. Diese neue Kreatur, mit Herz, Verstand und einem neuen Körper ist nicht vom Herrn getrennt oder isoliert, da er jeden Tag neues Leben bekommt. Die neue Kreatur wird neue Stärken haben. Der Mensch ohne Christus ist ein Opfer des
Teufels: Er ist schwach, er hat keine moralische oder geistige Kraft, um dem Teufel zu widerstehen. Nun kann diese neue Kreatur das erste und große Gebot erfüllen, das sagt: „Und du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften“ (Markus 12:30; Deut. 6: 5). Die neue Kreatur wird durch die Liebe regiert. Die Welt ist voller Gewalt, Hass und Kriegen. Woher kommen diese Dinge? Von Gier und Selbstsucht: Diese zwei menschlichen Leidenschaften bestimmen die Beziehungen zwischen den Menschen (Jakobus 4,1-2). Aber jetzt wird diese neue Kreatur durch die Liebe regiert. „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet. Liebet eure Feinde” (Johannes 13:34, Matthäus 5:44). „Wer liebhat, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebhat, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.“ (1. Johannes 4, 7-8). Und diese neue Kreatur wird einen neuen Namen haben. „und du sollst mit einem neuen Namen genannt werden (Jesaja 62: 2) „und ich will ihm einen weißen Stein geben und auf den Stein wird einen neuen Namen geschrieben, welchen niemand kennt, denn der ihn empfängt.“ (Offenbarung 2:17). Er wird auch in einer neuen Stadt leben. Die letzte Wohnung der Verlorenen wird in den Heiligen Schriften mit ernsten und schrecklichen Worten beschrieben: Finsternis draußen, Feueröfen, Abgrund, Hölle, See aus Feuer und Schwefel… und wenn diese Beschreibung so schrecklich ist, wie wird dann die Wirklichkeit sein? Jedoch wird das neue Geschöpf in der Stadt meines Gottes wohnen, dem neuen Jerusalem, das vom Himmel meines Gottes, einer neuen Stadt, deren Grundsteine Edelsteine sind, deren Türen Perlen sind, deren Goldquadrat wie durchsichtiges Glas ist, dessen Tempel der Herr, der allmächtige Gott, und das Lamm sind, dessen Licht die Strahlung Gottes ist und das Lamm sein Licht. Darin soll nicht ein schmutziges Ding eingehen, der Abscheu und Lüge macht, sondern die in das Buch des Lebens des Lammes geschrieben sind, werden auch die neuen Himmel und die neue Erde sein (Offenbarung 21). Und als glorreiche Zusammenfassung all dessen erklärt unser Gott nachdrücklich: „Siehe, ich mache alles neu!” (Offenbarung 21: 5).
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„Darum bin ich gutes Muts in Schwachheiten, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen, in Ängsten, um Christi willen; denn, wenn ich schwach bin, so bin ich stark.“ ( 2 Korinther 12:10)
Pfarrar Gustavo Martínez
Der Apostel Paulus, ein in Gottes Themen erfahrener Mann, zeigt uns, wie wir uns den Problemen stellen müssen. Niemand geht ohne Schwierigkeiten durch dieses Leben. Man sucht nicht nach Problemen, aber sie kommen trotzdem. Dafür haben wir zwei Möglichkeiten: 1) Wir können versuchen, sie zu ignorieren oder davon zu fliehen und glauben, dass wir ihnen ausweichen können; oder 2) wir können sie erkennen, dort schauen, lernen und wachsen. Diese zweite Variante ist das Beste, weil es uns erlaubt, die Probleme als eine Gelegenheit zu lernen, zu reifen, zu wachsen und die Herrlichkeit Gottes zu betrachten. „Und auf dass ich mich nicht der hohen Offenbarung überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlage, auf dass ich mich nicht überhebe. Dafür ich dreimal zum Herrn gefleht habe, dass er von mir wiche. Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen…“ (2 Korinther 12:79). Gott weiß, wie er sich um Paulus kümmert, damit dieser Stolz ihm nicht schaden kann. I. DIE PROBLEME KOMMEN SEHR OFT, UM UNS EINE NEUE RICHTUNG ZU GEBEN Im 27. Kapitel der Genesis sehen wir, dass Jakob desorientiert war und nicht wusste, was er tun sollte und welchen Weg er nehmen sollte. Er betrog seinen Vater, er eignete sich das Geburtsrecht an, und das verursachte ihm Probleme. Dann, im Kapitel 28 der Genesis, rennt er davon und in der Mitte dieses schrecklichen und einsamen Ortes könnte er sich quälen. Und in dieser Nacht hatte er einen Traum und der Herr sprach zu ihm und machte eine Verpflichtung gegenüber Gott. Jacob sagte ihm: „Wenn Gott mit mir sein und mich auf dieser Reise, die ich gehe, halten und mir Brot zum Essen und Kleidung zum Anziehen geben und wenn MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
ES GIBT EINEN ZWECK HINTER
JEDEM PROBLEM
ich in Frieden zum Haus meines Vaters zurückkehren werde, wird der Herr mein Gott sein” (V. 20-21). ). Die Probleme führten ihn dazu, eine neue Richtung zu finden. II. GOTT NUTZT DIE PROBLEME, UM UNS ZU ÜBERPRÜFEN Probleme enthüllen, was in uns steckt. Gott nahm Israel in die Wüste, um es zu prüfen, zu quälen, zu sehen, was in ihren Herzen war. „Und gedenke alles des Weges, durch den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, dass kund würde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.“ (5 Mose 8:2). Die Bibel spricht von denen, die aus Babylon kamen und Gott erlaubte das, um zu sehen, was im Herzen von Hiskia war. Er reagierte nicht auf das Wunder, das Gott ihm angetan hatte, weil sein Herz erhöht war. Denn eines ist unser Herz vor den Prüfungen, vor dem Leiden, vor dem Problem und nach dem Problem. Und von einem Moment zum anderen ändern wir uns und beginnen, eine andere Sprache zu sprechen. Was ist passiert? Wir vertuschen, was in unseren Herzen war, aber das Problem, das Unverständnis, die unfaire Behandlung, die wir durchgemacht haben, lassen uns enthüllen, was in unseren Herzen war: Respektlosigkeit, Murren, Rebellion und andere Dinge, die auftauchten. Gott lässt das Problem entstehen, um zu sehen, was im Herzen ist. III. GOTT VERWENDET DIE PROBLEME, UM UNS ZU RICHTEN Psalm 119: 67 sagt: „Ehe ich gedemütigt ward, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.“ Und die Bibelsprüche 71-72 sagen Folgendes: „Es ist mir lieb, dass du mich gedemütigt hast, dass ich
deine Rechte lerne. Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber denn viel tausend Stück Gold und Silber.“ Gott lässt schwierige Situationen zu, um uns zu korrigieren. Es gibt Lektionen, die wir ohne Schmerz lernen, aber die meisten von ihnen müssen wir mit Schmerz lernen. Nachdem wir das, was wir haben, verlieren, schätzen wir es. IV. GOTT VERWENDET DIE PROBLEME, UM UNS ZU SCHÜTZEN, UM UNS ZU ERHALTEN In Genesis 45 sehen wir, dass Gott schon in jungen Jahren mit Joseph arbeitete. Die Tatsache, dass seine Brüder ihn verkauft hatten und sich einer Reihe von Situationen gegenübersahen, löste ihn nicht auf. Joseph sagte seinen Brüdern: „Und nun bekümmert euch nicht und denkt nicht, dass ich darum zürne, dass ihr mich hierher verkauft habt; denn um eures Lebens willen hat mich Gott vor euch her gesandt… Aber Gott hat mich vor euch her gesandt, dass er euch übrig behalte auf Erden und euer Leben errette durch eine große Errettung. Und nun, ihr habt mich nicht her gesandt, sondern Gott.“ (1. Mose 45:5-8). „Ihr gedachtet’ s böse mit mir zu machen; aber Gott gedachte es gut zu machen, dass er täte, wie es jetzt am Tage ist, zu erhalten viel Volks.“ (1 Mose 50:20). Gott hat ihn auferweckt und ihn zum Herrn von Ägypten gemacht. Gott zeigte so Seine Macht, Seine Souveränität, Seine Absicht und gab uns zu verstehen, dass nichts Seiner Kontrolle entgeht, dass wir kein Zufall in dieser Welt sind und, dass wir nicht alleine sind. Unsere Seufzer sind nicht vor Gott verborgen, Gott weiß, was wir leiden, Gott weiß und wird nicht mehr bis zur Zeit des Prozesses sein, in dem wir messen und kämpfen müssen. So bringt uns Gott in den Ofen, um uns zu reinigen, um uns von Stolz, Ego und Ruhm zu befreien.
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V. GOTT ERMÖGLICHT SITUATIONEN, DIE UNS IN EINEM SCHWIERIGEN ZUSTAND SETZEN; ABER WIR SIND NICHT TOT, WIR SIND NICHT ZERSTÖRT „Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir
nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben… Wandelt, dieweil ihr das Licht habt, dass euch die Finsternis nicht überfalle. Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht. Glaubet an das Licht, dieweil ihr es habt, auf dass ihr des Lichtes Kinder seid.”
(Johannes 8:12; 12:35- 36). Wir wissen, dass es einen schrecklichen Feind gibt, der unser Leben bedroht, dass der Teufel all diese Situationen aufbringt, um uns zu verwirren, uns zu verlegen. Aber der Herr ist mit uns. Solange wir ihm nicht aus der Hand gehen, wird er uns nicht verlassen und niemand wird sie entreißen. Amen.
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„Und dem Engel der Gemeinde zu Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Kreatur Gottes: Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! Und weißt nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß. Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, dass du reich werdest, und weiße Kleider, dass du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, dass du sehen mögest. Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße! Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offenbarung 3:14-20).
Pfarrar Rodolfo González Cruz
Laodizea war die opulenteste Stadt der Sieben, die es in Kleinasien gab. Es war ein großartiges Bank-, Handels- und Finanzzentrum. Im Jahr 61 n.Chr. verwüstete sie ein Erdbeben, aber ihre Bürger waren so reich, dass sie sich weigerten, Hilfe von der römischen Regierung zu erhalten. So bauten sie ihre Stadt mit eigenen Ressourcen wieder auf. Deshalb rühmten sich die Eingeborenen von Laodizea, dass sie solchen Reichtum angehäuft hatten, dass sie nichts brauchten. Darüber hinaus war diese Stadt das Herzstück der Kleidung, berühmt für ihre weiche und glänzende schwarze Wolle aus Widder, die an diesen Stellen aufgezogen wurden. So wurden dort große Mengen an Kleidung produziert und zu einem guten Preis verkauft, wodurch sie riesige Gewinne erzielen konnten. In Laodizea gab es eine medizinische Schule, die auf der ganzen Welt berühmt war, im Grunde, weil sie Salbe für die Ohren und Augentropfen für die Augen machte. Da die Stadt ständig Probleme mit der Wasserversorgung hatte und in ihrer Nähe Quellen mit heißem Wasser auftraten, beschlossen ihre Einwohner, ein 10 km langes Aquädukt zu bauen, um zu versorgen. Die Temperatur der Flüssigkeit und MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien
DU BIST WEDER HEI ß
NI CALIENTE
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der Weg machten es lauwarm. Die authentische Mission der Kirche ist es, ein wirksamer Zeuge für Jesus Christus zu sein, aber der Luxus und der Komfort in Laodizea haben es leider von seiner Arbeit abgelenkt. „Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“ (v.16). Das Wort lauwarm bedeutet mittlere Temperatur zwischen Kälte und Hitze.
Das bedeutet, dass der „Lauwarme“ derjenige ist, der als Kind Gottes nach und nach die Wärme der Gegenwart und Heiligkeit des Herrn verliert. Er ist derjenige, der ganz zu sein scheint, aber er ist nicht, er ist ein Heuchler. Gott schaut mit Augen größerer Toleranz gegen eine Erkältung, die nichts von Ihm weiß, als für einen lauwarmen, der ihn kennt, aber heuchlerisch ist, weil der Herr die Vorspiegelung nicht mag. Dies war bei der Kirche in Laodizea der Fall: Sie war ein wenig tot und ein wenig lebendig. Anders gesagt, war sie halb am Leben halb am Tod. Leider war diese Gemeinde lauwarm, gemischt mit der Welt: Sie war die Spiegelung von den Gläubigern, die unziemliche Moden, die weltliche Musik und Diskotheken mögen; Sie sind liberale, ökumenische Christen, die für alle gut sind und jedes Doktrin akzeptieren. Wegen ihrer schlechten Lage warnt der Herr sie: „Ich werde dich ausspeien aus meinem Munde“ (v.16). Es ist eine Handlung, die in der Zukunft passieren wird. Das bedeutet, dass Er es noch nicht erbrochen hat, sie sind immer noch Gottes Kinder, aber sie sind auf der letzten Stufe des geistlichen Abstiegs, damit Gott sie erbricht, schneidet, hinauswirft und sie von ihren Körpern vertreibt, sodass sie sich in Kinder des Teufels verwandeln werden.
„Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! Und weißt nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.“ (v.17). Diese Kirche ist stolz, sie ist autark, mächtig, weil ihr Reichtum sie selbstbewusst, sicher und zufrieden gemacht hat. Sie sieht täuschend gesegnet, erfolgreich, materiell reich aus; aber geistig war sie extrem ruiniert, zerstört, ungeschützt, leer, unglücklich, unfähig, um den wahren Weg zu betrachten. „Ich rate dir, dass du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, dass du reich werdest, und weiße Kleider, dass du dich antust und nicht offenbart werde die Schande deiner Blöße; und salbe deine Augen mit Augensalbe, dass du sehen mögest.” (v.18). Gott sagt „Ich rate dir“, weil diese Kirche keinen Rat oder Hilfe von irgendjemandem angenommen hat. Warum müsste ich kaufen, wenn ich schon alles habe? Weil ich wirklich sehr wenig habe. Das Kaufen bedeutet, dass er dem Herrn einen Preis zahlen musste, nicht Geld oder Arbeit. Denn, um Erlösung zu erlangen ist eine Haltung der Demütigung und Weihung notwendig. Zusätzlich rät er Ihnen, „weiße Bekleidung“ zu kaufen. Das weiße Kleidungsstück bedeutet für Reinheit, Sauberkeit und Heiligkeit. Hier ist der Grund, weiße Kleidung zu tragen, um die Nacktheit der Sünde zu bedecken und, um sich nicht zu schämen. Schließlich sagt er: „Salbe deine Augen mit Augensalbe“, denn diese Gemeinde verlor ihre spirituelle Vision. Sie war nicht in der Lage, ihre eigenen Fehler und ihre geistige Armut zu erkennen. Augensalbe repräsentiert das vom Heiligen Geist belebte Wort (1 Kor 2: 10,14, 2 Kor 4: 4). Trotz der ekelhaften Doktrin dieser Kirche liebt der Herr sie immer noch, und deshalb sucht die Disziplin in ihr Reue. Gott ruft sie an, den heiligen Eifer wiederzuerlangen (Gal 4,18). „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ (v. 20). Der Herr möchte die Laodizäer nicht aufgeben, sondern er fordert sie auf, ihre Ebene der Gemeinschaft wiederzugewinnen und die Gegenwart in ihren Herzen zu erwecken (2. Kor. 5,20). Wir sollten nicht negativ denken, dass jemand, der geistig sehr schlecht war, nicht aufstehen kann, denn für Gott ist nichts unmöglich (Lukas 1:37, Sprüche 28:13).
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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)
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veranstaltung
MIT VERANTWORTUNG, VISION UND SALBUNG WERDEN WIR UNSERE NATION ERREICHEN Die Weltmissionsbewegung von El Salvador feierte ihre 09. nationale Konvention in Begleitung von Gläubigen aus Costa Rica, Guatemala und Honduras. Pastoren und Delegationen aus Honduras, Guatemala und Costa Rica nahmen vom 09. bis zum 12. November an der 09. nationalen Konvention der Weltmissionsbewegung von El Salvador teil, welche im Sportzentrum Ciudad Merliot unter dem Motto „Mit Verantwortung, Vision und Salbung werden wir unsere Nation erreichen” abgehalten wurde und die Leidenschaft des Volkes des Herrn hervorhob. Pastor Héctor García, aktueller Priester von Guatemala, war der Gottes Diener, der während der ersten zwei Tage der Aktivitäten
für das Predigen verantwortlich war. Pastor Arnoldo Ramírez und Pastor Alex Barrios und Álvaro Garavito, Leiter der Weltmissionsbewegung in Mittelamerika und Mexiko, stellten ebenfalls das Wort des Herrn vor. Beim letzten Gottesdienst hielt Pastor Gustavo Chay, Leiter der Weltmissionsbewegung von Guatemala, einen Vortrag, der die Zuhörer tief betroffen machte. In der 09. nationalen Versammlung der WMB von El Salvador wurden auch neue Männer und Frauen vorgestellt, die geweiht wurden, die guten Nachrichten zu verbreiten.
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DER SAMEN VON GOTT Im Departement Santander organisierte die Weltmissionsbewegung Kolumbiens die achte Version des Jesreel-Retreats unter Beteiligung von mehr als 500 jungen Gläubigen. Das Landgut von Salim befindet sich auf dem Bergweg von La Mesa de los Santos, einem der wichtigsten touristischen Ziele des Departements Santander: Die Weltmissionsbewegung Kolumbiens wählte dieser Ort vom 03. bis zum 06. November, damit es dort die achte Version des Jezreel-Retreats: „Samen Gottes” stattfinden konnte. „Kedusha”, ein hebräisches Wort, das Heiligung bedeutet, war das Motto dieses spirituellen Festes, an dem Pastor Aris Solís, Offizier des nationalen Ausschusses der Weltmissionsbewegung von Kolumbien, und Pastor Edu-
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ard Sánchez, Missionar in den kolumbianischen indigenen Gemeinschaften aus dem Departement Vaupés, teilnahmen. Am Anfang rief das Jezreel-Retrest nur die Jugend der Zone 57 der Weltmissionsbewegung Kolumbiens zusammen. Jetzt hat es aber seine Reichweite erweitert und bringt junge Christen aus verschiedenen Teilen Kolumbiens zusammen. Bei dieser Gelegenheit versammelte es mehr als fünfhundert junge Nachfolger Jesu Christi, die eine frische und herausfordernde Botschaft für ihr Leben erhielten.
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DER TAG KOMMT NÄHER, LASS UNS VERANTWORTUNGSBEWUSST LEBEN Die Weltweite Missionsbewegung von Uruguay feierte ihre 11. Nationale Versammlung. Die Weltweite Missionsbewegung von der Ostrepublik von Uruguay veranstaltete von 16. bis 19. November 2017 ihre 11. Nationale Versammlung. Diese wurde in der Zentralkirche der Stadt Montevideo durchgeführt. Das Motto vom geistigen Fest war „Der Tag kommt näher, lass uns verantwortungsbewussst leben”. Es wurde von wichtigen Führern des Werkes Gottes mitgeleitet. Zur uruguayischen Hauptstadt kamen Pfarrer Gustavo Martínez, Internationaler Präsident der WMB, sowie auch Pastor José Soto, Internationaler Vize-Präsident, und Missionar Rodolfo González, Internationaler Schatzmeister der WMB. Auch Pfarrer Luis Meza Bocanegra, Internationaler Direktor war mit von der Partie. Alle ermunterten die treuen Folger in dem Glauben, die sie aufgenommen haben, nicht zu versagen. Pastoren und Delegationen von Paraguay, Argentinien, Kolumbien, Peru und Chile vereinten sich um in dieser Versammlung teilzunehmen. Die Veranstaltung diente auch dazu um die Abschlusszeremonie von 30 Brüdern des Bibelinstituts Elim zu feiern. Außerdem wurden zwei Laienkirchenarbeiter, ein lizenzierter Prediger und zwei Gottesdiener zu ordinierten Ministern gefördert. Abschließend wurde Pfarrer Carlos Magallanes Pereira als der neue Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Uruguay vorgestellt.
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WIR SIND DAS VOLK GOTTES Die Weltweite Missionsbewegung von USA feierte ihre nationale Damen- und Jugendkonvention in Marietta. Die Stadt Marietta im Bundesland Georgia wurde von der Weltweiten Missionsbewegung der USA als Szenario für die Durchführung ihrer nationalen Damen und Jugendkonvention gewählt. Vom 22. bis 24 November wurde diese Veranstaltung nach dem Motto „Wir sind das Volk Gottes“ gefeiert. Die Aktivität hatte unter ihren Teilnehmern Pfarrer Alberto Rivera und Pfarrer Manuel Santiago. Pastor Rivera, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico wurde damit beauftragt, das Wort am ersten Tag der
Aktivitäten zu verkünden. Im Gottesdienst vom zweiten Tag hatte Dienerin Jaqueline Rovira, Generalmanager des Werkes Gottes die Chance das Wort zu verbreiten. Am dritten Tag teilte Pfarrer Manuel Santiago, Nationaler Offizieller Vertreter der WMB von USA die Botschaft Christi. Die Veranstaltung wurde mit Vorträgen von Pastor Rivera und Schwester Rovira am dritten Tag abgeschlossen. Die Konvention wurde von mehreren Kommunikationsmedien des Werkes Gottes aus der Vereinigten Staaten übertragen.
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WIE VIELE VON UNS WOLLEN SEIN HERZ VOM GOTT VERGRÖSSERN LASSEN? Die WMB von der Dominikanischen Republik feierte ihre 47. Nationale Versammlung. Ein geistiges Treffen, das zur Förderung von ordinierten Ministern diente. Die Weltweite Missionsbewegung der Dominikanischen Repuben auf der Grundlage von Psalm 119:30-35. Der Gottesdiener preblik feierte vom 26. bis 28 Oktober ihre 47. Nationale Versammlung. digte auch im Gottesdienst am nächsten Tag so wie auch Pfarrer In den Anlagen vom Konventionszentrum Manahaim, in der Stadt Arturo Hernández, Nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Pedro Brand, Provinz von Santo Domingo wurde die Aktivität orgaUSA. nisiert. An der Veranstaltung, die unter dem Motto „Verantwortung Die 47. Nationale Versammlung der WMB von der Dominika2017“ durchgeführt wurd, beteiligte sich Pfarrer Gustavo Martínez, nischen Republik fuhr mit einem Gottesdienst präsidiert vom Pastor Internationaler Präsident des Werkes Gottes. Hernandez fort. Pfarrer Hernandez trug den Vortrag „Wie lebt man Pastor Martínez war verantwortlich für die Eröffnung des geisein erfolgreiches Leben“ vor. In der Abschlusszeremonie übernahm tigen Festes und machte es mit einer Botschaft mit dem Titel: „Wie Pfarrer Benito Green die Verkündung der göttlichen Botschaft. Ebenviele von uns wollen sein Herz von Gott vergrößern lassen“, geschriefalls wurden neue ordinierte Minister der Gesellschaft vorgestellt.
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BIS HIER HAT UNS JEHOVA GEHOLFEN Die Weltweite Missionsbewegung von Ecuador feierte mit einem besonderen Gottesdienst den 3. Jahrestag vom Zentraltempel in Guayaquil. Am 15. November feierte die Weltweite Missionsbewegung von Ecuador den 3. Jahrestag der Zentralkirche von Guayaquil. Die Feier, veranstaltet nach dem Motto “Bis hier hat uns Jehova geholfen”, wurde von Pfarrer Eugenio Masías, nationalem Aufsichtsbeauftragter der WMB von Ecuador, geführt und versammelte eine zahlreiche Gruppe von treuen Folgern, die sich mit dem Wort Gottes geistig ernährte. Pastor Masías war für die Verkündung des Evangeliums zuständig. In seinem Vortrag, auf der Grundlage von Samuel 7:3-12, betonnte er die 3jährige Missionsarbeit des Haupttempels von Guayaquil. Ebenfalls erinnerte er daran, dass der Allmächtige weiterhin die Gläubiger dazu ruft, sich vollständig dem Werk des Herrn hinzugeben.
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MÄNNER MIT VERANTWORTUNG UND INTEGRITÄT Das Werk Gottes auf bolivianischem Boden veranstaltete in der Stadt Oruro seine erste Herrenversammlung. Unter dem Motto „Männer mit Verantwortung und Integrität” und mit der besonderen Teilnahme von Pfarrer José Emero und Mario Lima Vacaflor, veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Bolivien vom 2. bis 5. November die erste Herrenversammlung in der Stadt Oruro. Pastor Emero von der WMB von Kolumbien und der Gottesdiener Lima Vacaflor, Aufsichtsbeauftragter der WMB von Bolivien, waren dafür verantwortlich, die Folger Gottes während der Veranstaltung zu evangelisieren. Die Veranstaltung wurde von den Kommunikationsmitteln des Werkes Gottes übertragen. Beide Minister sprachen vor den treuen Folgern von Oruro über die frohe Botschaft.
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FRAUEN MIT STANDHAFTE ENTSCHEIDUNGEN Mit massiver Teilnahme führte die WMB von Panama in der Provinz Bocas de Toro ihre 14. Provinzversammlung der Damen durch. Die 14. Provinzversammlung der Damen des Werkes Gottes von Panama wurde am 24. und 25. August in der Provinz Bocas de Toro veranstaltet. Hier versammelte sich eine zahlreiche Gruppe von Folgerinnen Christi, die aus verschiedenen Punkte des Panamaischen Territoriums stammten. Die Veranstaltung wurde nach dem Motto „Frauen mit standhaften Entscheidungen, Gottgerichtet wie am Anfang der Zeiten” durchgeführt. An der Feier nahmen Pfarrer Epifanio Asprilla, nationaler Aufsichtsbeauftragter der WMB von Panama, seine Ehefrau Rosalba de Asprilla, die Gottesdienerin Ada Luz de González, Präsidentin des Damenkomitees und Pastorin Elizabeth Guerra teil.
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VERANTWORTUNGSBEWUSSTE EROBERUNG Die Hauptkirche von Berlin feierte ihr vierjähriges Jubiläum mit vier Gottesdiensten, bei denen die zentrale Botschaft die Familie war. Vier unvergesslichen Tagen, die vom 9. bis 12. November stattfanden, erlebten die Mitglieder der Hauptkirche von der Weltweiten Missionsbewegung in Berlin im Rahmen der Feierlichkeiten zum Anlass des vierten Jahrestages ihrer Gründung. Unter dem Motto „Verantwortungsbewusste Eroberung” versammelte diese Veranstaltung die Gemeinden von Düsseldorf, Hamburg und Monaco. Im ersten Dienst dieser Aktivität erteilte Rev. David Vizcay vom der WMB der Vereinigten Staaten eine Botschaft über die evangelische Familie, die auf Psalm 16: 5-6 basierte. Am nächsten Tag drehte sich seine Predigt um die christlichen Familienheime. In den letzten beiden Gottesdiensten erklärte der Diener, wie die Beziehung der Gläubigen zu Christus sein sollte.
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STRAHLE, FRAU! In den Städten Busto Arsizio und Rom fand die 11. Damenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung Italiens statt.
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Die Städte Rom und Busto Arsizio waren vom 3. bis 5. November das Hauptquartier der 11. Frauenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung Italiens. Unter dem Motto “Strahle, Frau!” brachte diese Veranstaltung eine große Anzahl von Dienerinnen zusammen, die aus verschiedenen Gemeinden im Norden und Süden des italienischen Territoriums kamen. In Busto Arsizio, wo sich etwa 700 Menschen versammelten, waren die Schwestern Norma Álava de Chávez, Lizet Arias de Lope, Jeaneth Ibarra de Echalar und Patricia Almache dafür verantwortlich, das Wort Gottes zu predigen.
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UND IHR WERDET MEINE ZEUGEN SEIN... BIS AN DAS ENDE DER ERDE Die Weltweite Missionsbewegung von England fühte eine Evangelisierungskampagne in den schottischen Städten Edinburgh und Glasgow durch. Angeführt von Pastor Roberto Riojas, wer die Verantwortung für die Weltweite Missionsbewegung Englands trägt, zog eine Gruppe von 25 Gläubigen am 18. November nach Schottland, um eine Evangelisierungskampagne zu führen, die unter dem Motto: „Und Ihr werdet meine Zeugen sein ... bis an das Ende der Erde“ stattfand. Die Aktion wurde in den Städten Edinburgh und Glasgow durchgeführt. Auf der Grundlage von Johannes 14: 6 predigte Minister Riojas eine Botschaft, in der er die Anwesenden ermahnte, sich Gott zu nähern und sich von bösen Wegen zu entfernen. An der Veranstaltung wurden auch Broschüren mit biblischen Botschaften verteilt. Darüber hinaus, wurde es auch angekündigt, dass die WMB bald eine Kirche in Schottland eröffnen wird.
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UNGEBROCHEN BLEIBEN Die Weltweite Missionsbewegung von Salamanca feierte ihren 8. Jahrestag mit einer besonderen Veranstaltung, an der Gläubige aus den Tempeln von Useras, Tarrasa, Entrevías und Ávila teilnahmen. Anlässlich der Feierlichkeiten zum achten Jahrestag ihrer Gründung und unter dem Motto „ungebrochen bleiben“, hielt die Kirche der Weltweiten Missionsbewegung von Salamanca, einer Stadt in der autonomen Region Castilla y León, vom 6. bis 8. Oktober eine geistliche Feier. Pastor Juan Castaño und Dienerin Estela Brito waren dafür zuständig, das Wort Gottes zu predigen. Mit dabei waren auch die Missionare Carlos Medina, Carlos Garita und David Echalar. An der Veranstaltung beteiligten sich auch Gläubigen aus den Tempeln von Useras (Madrid), Tarrasa (Barcelona), Entrevías (Madrid) und Ávila.
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SEINER GNADE WEGEN Das Werk des Herrn in Komaki, Japan, feierte einen weiteren Jahrestag mit einem geschäftigen geistlichen Fest, das Brüder aus dem Hamamatsu-Tempel zusammenbrachte. Die Weltweite Missionsbewegung von Japan führte am 19. November eine Jubiläumsaktion in Komaki durch, einer Stadt in der Präfektur von Aichi, an der einen weiteren Jahrestag der örtlichen Kirche erinnert wurde. Dieses spirituelle Fest fand unter dem Motto „Seiner Gnade wegen” statt. Pfarrer David Veramendi, Nationalem Aufseher der WMB von Japan, predigte das Evangelium Gottes. Darüber hinaus beteiligten sich an der Feier eine Gruppe von Brüdern aus dem Tempel von Hamamatsu, der größten Stadt in der Präfektur Shizuoka, und aus anderen Nebenstädten.
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Weitere Veranstaltungen
FRANZÖSISCH GUAYANA Taufe in Cayenne Die Weltweite Missionsbewuegung von Französisch-Guayana führte am 28. Oktober einen Tag der Taufen in der Stadt Cayenne an der Küste des Atlantischen Ozeans durch, wo sich fünf Gläubige dem Volk des Herrn anschlossen. An der Veranstaltung des Werkes Gottes nahm Pfarrer José Medina Guerra, Pastor der Zentralkirche teil, der den Nachfolgern Jesu Christi das Wort des Allmächtigen predigte. Am nächsten Tag, um mit der Feier fortzufahren und die neuen fünf Brüder des Glaubens zu empfangen, wurde ein besonderer Gottesdienst für das heilige Abendmahl gefeiert, das die Herzen der Christen brach und ihre Überzeugungen stärkte.
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PERU Dankgottesdienst En medio de cánticos de victoria y alabanzas a Dios, se efectuó el 30 de noviembre pasado un servicio de acción de gracias por los treinta años de labor evangelística de la iglesia del Movimiento Misionero Mundial del distrito de San Martín de Porres, de la ciudad Lima. Bajo el lema “Grandes cosas ha hecho Jehová”, la actividad estuvo a cargo del Rev. Jorge Espinoza Ure, Tesorero Nacional del MMM de Perú, quien recibió con alegría a la multitud de creyentes. Asimismo, el evento contó con presencia del Rev. Rodolfo González Cruz, Oficial Internacional del MMM, quien fue el portador del mensaje evangelístico. Basado en Hechos 10:1-48, el pastor González alimentó a los presentes con la Palabra del Señor.
SCHWEIZ Nationale Versammlung In der Stadt Genf, dem Finanz- und Weltzentrum der Diplomatie, hielt die Weltweite Missionsbewegung der Schweiz vom 27. bis 29. Oktober unter dem Motto „Die Ernte ist großartig" ihre 8. Nationale Versammlung ab. An der Veranstaltung nahmen führende Persönlichkeiten der WMB, so wie nationale und internationale Pastoren und Brüder aus der europäischen Region teil, die an den Feierlichkeiten auch mit dabei waren. In der Veranstaltung der Weltweiten Missionsbewegung in der Schweiz wurde das Wort Gottes von Pastoren Jimmy Ramírez und David Echalar erteilt. Pfarrer Ramirez sprach über das Motto der Aktivität, während Pastor Echalar die Themen „Projekt Antioquía" und "Kranke Menschen" behandelte.
ÄQUATORIAL GUINEA Vereinigter Gottesdienst in Zone 3 Die Weltweite Missionsbewegung von Äquatorialguinea hielt vom 1. bis 3. Dezember eine vereinigte Anbetung in ihrer Zone 3 ab. Bei diesem geistlichen Fest wurde das Wort Gottes von einer Gruppe örtlicher Pastoren und vom Presbyter der Zone 3, Diener Paulino Nguema gepredigt. Sie evangelisierten dabei das Volk des Herrn evangelisierte. Am Ende der Aktivität wurde Pfarrer Benjamín Engono, Leiter der WMB von Äquatorialguinea vorgestellt, wer eine besondere Opfergabe für den Bau des Konventionszentrums des Werkes des Schöpfers in diesem Land des afrikanischen Kontinents anbot.
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VENEZUELA Nationale Pastorenkonvention Unter dem Motto „Spuren für die nächste Generation hinterlassen" hielt die Weltweite Missionsbewegung von Venezuela vom 8. bis 11. November ihre 6. Nationale Pastorenkonvention in der Stadt San Cristóbal, der Hauptstadt des Staates Táchira, ab. An der Veranstaltung des Werkes Gottes beteiligten sich Pfarrer Humberto Henao und Pfarrer Rómulo Vergara, Mitglieder des Offiziersvorstandes der WMB. Ebenso nahm daran teil der Missionar Clemente Vergara, Diener des Herrn. Die Mitglieder des Nationalen Vorstandes der WMB von Venezuela unter der Leitung von Pfarrer Ricardo Manrique, Leiter des Werkes auf venezolanischem Boden, waren auch in der Versammlung mit dabei. Es waren vier intensive Arbeitstage, an denen verschiedene Gottesdienste durchgeführt wurden, wie zum Beispiel ein Missionsgottesdienst, die Förderung von Arbeitern und ein Treffen von Pastoren. Die 6. Nationale Pastorenkonvention der Weltweiten Missionsbewegung von Venezuela endete mit großer Freude, denn das Volk des Herrn bleibt in den Plänen des Schöpfers, was einen grossen Sieg darstellt.
CURAZAO Führungsseminar Die Weltweite Missionsbewegung von Curaçao hielt vom 19. bis 21. Oktober ein Führungsseminar. In dieser Veranstaltung war Pfarrer Humberto Henao, Internationaler Offizier des Werkes Gottes, dafür verantwortlich die Gläubigen auszubilden und unterrichten, die an den Bildungstagen teilnahmen. Im praktischen Kurs, der von Pastor Henao betreut war, wurden Themen wie Betriebswirtschaft, Haushaltsvorstand und biblische Führung behandelt. Darüber hinaus bereicherten sich die Gläubigen der WMB von Curaçao mit den umfassenden Kenntnissen des Dieners des Herrn, der seine Weisheit über die guten Nachrichten und die Heilige Schrift mit ihnen teilte.
SPANIEN
ARGENTINIEN
Jahrestag der Sonntagsschule in Herrengesellschaft Córdoba Die Weltweite Missionsbewegung von Barcelona feierte am 7. November den vierten Jahrestag ihrer Herrengesellschaft. Diese Aktivität wurde unter dem Motto „Eroberung der Verheißungen Gottes" durchgeführt. Während der Feierlichkeiten sprachen Juan Castillo, ein auf der Insel Ibiza niedergelassener Diener Gottes, und Mauricio Daza, ein bekannter Arbeiter in der Gemeinde von San Juan Despí, über die Fortschritte der WMB auf spanischem Gebiet. Der Mitarbeiter Juan Castillo wurde damit beauftragt, das Wort des Allmächtigen durch die Botschaft „Wahre Männer" zu teilen, die auf Genesis 1: 26-27 basierte.
Die Weltweite Missionsbewegung von Córdoba bot im vergangenen Oktober Klassenstunden im Rahmen ihrer Sonntagsschule im Freien, auf der Isla de los Patos im Viertel Alberdi, einer der traditionsreichsten Orte in der Stadt Córdoba. Im Laufe der Evangelisierungstage wurde das Wort Gottes vom Pastorin Mabel Seco an die erwachsenen Gläubigen geleitet, während das Evangelium für die Kinder Anhänger Jesu Christi von einer Gruppe von Sonntagsschullehrern gepredigt wurde. Das Ergebnis dieser Open-Air-Treffen war eine große Ernte von Menschen und Kindern, die beschlossen, ihr Leben dem Herrn zu geben, nachdem sie die guten Nachrichten von den Mitgliedern der WMB gehört hatten.
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BRIEFE UNSERER LESER... cartas@impactoevangelistico.net
INTERNATIONALE
AGENDA 2018 JANUAR 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien
JULIO LÓPEZ Einen herzlichen Gruß an alle, die dieses Magazin lesen. Ich hätte nie gedacht, dass Gott die Macht hätte, Menschen zu verändern und wiederherzustellen, bis ich die Aussagen in diesem Magazin las. Ich danke dem Herrn und diesem Ministerium dafür, dass sie mich gerettet haben. Brüder, geht weiter in Gott. Segen für alle. Aus Florida, den Vereinigten Staaten.
EVA RIVERA Geliebte Brüder, Ihre Zeitschrift ist bereichernd. Ich genieße und teile sie mit einer Gruppe aus meiner Gemeinde, damit sie sie auch genießen können. Ich sammle die Zeitschriften seit 2014, und ich wollte sie nicht loswerden, aber ihre Themen muss man Teilen. Weiter voran. Möge Gott Sie weiterhin segnen. Aus Camuy, Puerto Rico.
NELY RAMÍREZ Gott segne das gesamte Team von Impacto Evangelistisch. Dies ist eine sehr wichtige Arbeit, denn durch diese Veröffentlichung können wir über die Aktivitäten des Werkes auf der ganzen Welt erfahren.
RAMÓN SANTIAGO Liebe Brüder der WMB, ich danke Gott dafür, dass er mir das Privileg gegeben hat, das Magazin Impacto Evangelistisch in seiner erweiterten Form zu erhalten. Das Magazin ist mehr als schön, inspirierend und informativ. Gott segne Sie. Aus New York, den Vereinigten Staaten.
Ich danke meinem Herrn dafür, dass ich Teil dieses kostbaren Werkes sein darf, das für diese letzten Zeiten errichtet wurde. Sie sind in unseren Gebeten. Seien Sie fest umarmt. Aus Formosa, Argentinien.
JUAN RUIZ Gott segne alle die Besucher und auch die Redakteure dieser Website. Ich habe sie besucht und ich fand sie sehr interessant und wundervoll. Ihre Aussagen sind wirklich beeindruckend und erhebend. Gehen Sie voran im Herrn! Aus Cali, Kolumbien.
CARLOS CABEZAS Segen für alle Brüder in Christus. Machen Sie weiter mit einer so schönen Arbeit. Möge Gott Sie weiterhin segnen. Aus Bolívar, Kolumbien.
ALEX CONTRERAS Bis vor ein paar Tagen war mir dieses große Mittel des Segens, das Gott für diese Zeiten zugelassen hat, nicht bewusst. Wir hoffen, dass es sich jeden Tag verstärkt zur Erbauung des Gottesvolkes. Aus Lima, Peru.
JACQUELINE CENTELLA Gott segne Sie reichlich. Ich habe Ihre Adresse über das Internet bekommen. Ich hoffe, Sie eines Tages besuchen zu können. Die Arbeit, die sie tun, ist lobenswert. Aus La Paz, Bolivien.
IVÁN HUAYANA Gott segne alle WMB-Offiziere. Das Magazin Impacto Evangelistisch ist wirklich schön und von großer Erbauung. Das Evangelium erreicht gerade die ganze Welt. Aus Moquegua, Peru.
Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:
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n Durchgeführende Veranstaltungen n Nächste Veranstaltungen
Die beste animierte Produktion, die wundervolle Geschichten erzählt MONTAG 10 Uhr / 16 Uhr – PERU
Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.
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Nationale Konvention
Konventionszentrum La Macarena- Medellin, vom 9. bis zum 16. Januar
WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG KOLUMBIEN MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien