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DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

November 2017 / Ausgabe 766

evangelisch

AUSSAGE

Bekenntnisse eines bereuten Bandenmitglieders ANDACHTEN

Gott ruft heute INTERNATIONAL

Chronik einer Missionsreise nach Indien

Die Wissenschaft fand Evidenz von der Version der Bibel

DIE ENTSTEHUNG

DES WASSERS

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG


Erlebe

LUSTIGE ERFAHRUNGEN mit

JOEL und RUTH

DIENSTAG 10 Uhr – 16 Uhr SAMSTAG 10 Uhr

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


leitartikel

GROSS IST

SEINE GNADE Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Vorsitzende der WMB

„Die Güte des HERRN ist's, daß wir nicht gar aus sind; seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß“. (Klagelieder 3,22-23)

U

ns ist es bewusst, dass das größte Bedürfnis der Welt den geistlichen Aspekt betrifft. Überall schwelt eine große Krise, obwohl es auf der Welt mehrere Religionen und verschiedene Arten von Glauben und Philosophien gibt. Es gibt also ein großes Loch im Inneren der Menschen, das man nicht mit der Religion, dem Glauben, den Philosophien, dem Humanismus oder anderen Sachen, wie z.B. der Lust, den Süchten, der Familienliebe füllen kann. Das alles kann dieses Loch nicht füllen, denn nur die Gegenwart Gottes kann es tun. Auch wenn der Mensch hartnäckig bleibt und sich bemüht, ist es unmöglich, dass sein Herz befreit oder erbaut wird. Nur das erlösende Werk unseres Herrn Jesus Christus und das Evangelium werden Änderungen bewirken. Es wird überall gepredigt, weil der Herr es seiner Kirche so befohlen hat: „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur“ (Mk 16,15). Leider werden viele Menschen durch verschiedene Umstände daran gehindert, zum Herrn zu gehen. Sie fühlen sich gefesselt, gekettet, etwas anderem verpflichtet. Manche Menschen werden von der Menschheit so behandelt, als wären sie

Abfall. Denn sie sind tiefst in der Sünde, Verkommenheit, Unmoral und Sucht gefallen. Die Menschen möchten sich nicht mit ihnen streiten, ihnen annähern und dazu helfen, aus dieser Lage rauszukommen, weil sie meinen, dass bei ihnen Hopfen und Malz verloren wäre, nichts zu machen wäre, also dass es keinen Ausweg für sie gäbe. Meine lieben Brüder, ich möchte euch Folgendes sagen: selbst wenn diese Menschen so tief gefallen und vom Rest der Menschheit ausgeschlossen sind, haben die Gnade und Barmherzigkeit Gottes sie nicht ausgeschlossen. Die Barmherzigkeit Gottes kennt keine Grenzen, die ihre Erlösung verhindern könnten. Mein lieber Freund, wenn Sie möchten, rufen Sie nach Gott und er wird Sie hören. Er wird in Ihr Leben treten, egal in was für eine Lage Sie sich befinden. Für Gott gibt es kein Hindernis, für Gott ist nichts unmöglich. Gott kann Sie heilen. Er kann ein Wunder bewirken und Sie von den Drogen, der Prostitution, der Unmoral befreien oder Sie von dem Unglück und Elend retten. Er ist gekommen, um uns ein besseres Leben zu geben. Amen.

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz NOVEMBRE 2017 / AUSGABE N° 766 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Besuchen Sie unsere Webseite Erfahren Sie erbauliche Informationen über das Werk Gottes und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Nachrichten. Der personalisierter Zugriff von jedem Ort der Welt aus: www.impactoevangelistico.net n

n Wenn Sie mögen

Schreiben Sie uns an unsere Postadresse: Movimiento Misionero Mundial, Inc. P.O. Box 363644 San Johannes, P.R. 00936-3644 Copyright © 2009 Impacto Evangelisch Mouvement Missionnaire Mondial, Inc. (World-Wide Missionary Movement, Inc.) Alle Inhalte dieser Publikation und jeder folgenden Ausgabe ist ordnungsgemäß in der Library of Congress, Washington, DC, USA registriert. Alle Rechte sind vorbehalten. Veröffentlichung, Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise und auf elektronischen Medien, sowie anderweitige Nutzung ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt. Unter internationalen Copyright-Vereinbarungen ist dies strafbar. n

Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche - missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Perú Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Perú MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


INHALTSANGABE Finden Sie uns bei:

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ANDACHTEN 40 / GOTT RUFT HEUTE Pfarrer Luis M. Ortiz

42 / DER ANFANG VON DEN SORGEN. Pfarrer Rodolfo González Cruz

44 / DIE REB UND DER PAMPHAN. Pfarrer Ramón Aponte

Wie kam das Wasser auf die Erde?

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Aussage

Glaubensheld

28 / MÚSICA. Sé Tú mi visión

Geschichte

24 / LITERATUR. Die Gnade Gottes

Leitartikel

20 / INTERNATIONAL. Chronik einer Missionsreise nach Indien

Bekenntnisse eines bereuten Bandenmitglieders

Licht in der Das Erbe der Finsternis Reformation

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46 - 63 / INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN. 64 / ANDERE VERANSTALTUNGEN.

14 / Infographik.

66 / BRIEFE-AGENDA.

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D

iese ist eine Frage, die die Säkularen gestellt haben, um die kategorische Erzählung des Genesis ungültig zu machen. Jeden Tag gibt es aber mehr wissenschaftliche Beweise, die die Version der Bibel unterstützen. Der neueste Beweis kommt vom University College Dublin und liefert überraschende Ergebnisse. Andrew A. Snelling

„Die Erde erzeugt ihr eigenes Wasser im Erdmantel“, so lautete die Überschrift einer Nachricht der Zeitschrift New Scientist vom 27. Januar 2017. Ironischerweise versuchen die säkularen Wissenschaftler immer noch, zu erklären, wie das Wasser auf die Erde kam. Jahrelang haben sie versucht, die schwächsten Punkte ihrer „Erklärung“ darüber zu verbessern, wie die Erde „einfach nur so“ zu einem bewohnbaren Ort im Laufe von Milliarden Jahren wurde. Die säkularen Wissenschaftler glauben, dass sich die Erde aus Materieklumpen, die von einem Sonnennebel stammten, in etwa 4.56 Milliarden Jahren zu einem Planeten entwickelte. Oft haben sie ebenfalls behauptet, dass das meiste Wasser aus dem Inneren der Erde durch einen Abkühlungsprozess entstanden wäre, doch dieses Wasser würde nicht genügen, um die Ozeane zu bilden, die es heutzutage auf der Erde gibt. Eine beliebte Theorie besagt, dass die Kometen, die im Wesentlichen große schmutzige Eiskugeln sind, auf die Erde einschlagen und Wasser auf die Oberfläche deponieren würden. Die säkularen Skeptiker haben inzwischen die Gläubigen dazu aufgefordert, zu erklären, woher die Gewässer kamen, die nach dem Buch Genesis die Erde während der Sintflut überschwemmten. Die Antwort des Bibelbuchs hat sich nicht geändert und ist eine Offenbarung Gottes: „… da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels“ (Genesis 7,11). Mit anderen Worten: manche Gewässer der Sintflut stammen vom Inneren der Erde. Sie sammelten sich mit den Gewässern zusammen, die es schon MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

WIE KAM DAS WASSER

AUF DIE ERDE?


titelblatt

Foto: Donautouristik

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Foto: Patrik Gustafsson

auf der Erde schon seit dem ersten Tag der Schöpfung gab (Genesis 1,2). Am dritten Tag sammelte Gott „das Wasser unter dem Himmel an besondere Örter“ und nannte es Meer (Genesis 1,9-10).

NEUE BEWEISE Was ist der neue Beweis, der von den säkularen Wissenschaftlern gefunden wurde und das bestätigt, was die Bibel immer gesagt hat? Der große Wasservorrat in unserer Erde kann durch chemische Reaktionen im Erdmantel und nicht durch den Einschlag von eisigen Kometen entstanden sein. Dieses war das Ergebnis einer Studie, bei der mittels eines Computers die chemischen Vorgänge auf der Erdoberfläche zwischen flüssigem Wasserstoff und Quarz (SiliciumMISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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dioxid) simuliert wurden. Quarz ist das häufigste und stabilste Element in diesem Teil des Planeten. Bei 1400 Grad Celsius und dem 20.000-fachen Atmosphärendruck im Untergrund wird das Element aber reaktionsfreudig. Quarz oder Siliciumdioxid reagiert mit Wasserstoff, um Wasser und Siliciumwasserstoffe zu bilden. Die Ergebnisse dieser Simulationen wurden von Zdenek Futera und seinen Mitarbeitern aus dem University College Dublin geliefert. Ihre Forschungsarbeit simuliert diese Reaktion unter verschiedenen Temperaturen und Druck, die typisch für den Erdmantel (40 bis 400 km Tiefe) sind. Dies unterstützt zugleich die Forschungsarbeit der japanischen Forscher, die 2014 diese Reaktion simulierten und darüber berichteten. Was ist denn neu bei der letzten Studie? John Tse, Mitglied des Forscherteams der University of Saskatchewan in Kanada erklärte Folgendes: „Wir haben eine Computersimulation mit sehr ähnlichen Situationen gemacht und den Bahn der Reaktion simuliert“. Überraschenderweise fanden sie heraus, dass „sich der flüssige Wasserstoff durch die Quarzschicht ausbreitet und Wasser im Körper des Minerals - und nicht auf dessen Oberfläche - entstehen lässt“, sagte Tse.

TIEFE ERDBEBEN Die Autoren fanden auch heraus, dass der Druck die 200,00 Atmosphäre erreichen konnte. Deswegen meinte das Forschungsteam, dass dieses neue Wasser so sehr unter Druck gesetzt sein konnte, dass es Erdbeben hunderte Kilometer tief in der Erdoberfläche auslösen konnte. Dabei würde es sich um Erdbeben handeln, deren Entstehung man bisher nicht erklären konnte. „Nach unseren Befunden können sich induzierte Erdbeben produzieren, wenn das Wasser unter hohem Druck steht“, sagte Tse. Die Erdbeben werden dann erzeugt, wenn das Wasser sich aus den Kristallen befreit. Die Existenz von tiefen Erdbeben, die in der obersten Zone der Lithosphäre des Erdmantels unter den stabilen Kratonen (Kerngebieten der Kontinente) entstehen, ist bekannt, doch die Ursache ihrer Entstehung bleibt ein Rätsel. Zum Beispiel hatte das Erdbeben von

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2013 in Wind River, Wyoming, eine Tiefe von 8 km, d.h. es entstand tief unter der Basis der Erdkruste. Dies deutet darauf hin, dass es ein zerbrechlicher Erdriss im Gestein der Lithosphäre des Mantels stattfand. Der auslösende Mechanismus für diesen Erdriss in der stabilen Zone der Lithosphäre des Mantels bleibt aber ein Rätsel. Die neuen Computersimulationen des Forscherteams haben nun bewiesen, dass das Wasser, das durch die Reaktion zwischen Siliciumdioxid und flüssigem Wasserstoff unter zu hohem Druck gesetzt wird, die Ursache für die tiefen Erdbeben sein könnte, die in der Lithosphäre des Mantels unter den Kontinenten stattfinden. Andere Forscher stimmen dem Team zu, z.B. John Ludden, Leiter vom British Geological Survey. Natürlich muss viel mehr in diese Richtung weiter geforscht werden, um die Quantität des befreiten Wassers zu bestimmen, die benötigt wird, um solche Erdbeben auszulösen.

WAS IST DIE QUELLE? Viel wichtiger bei den Forschungen des Teams ist die Tatsache, dass ihr Studie uns auch drüber informieren kann, wie das Wasser in unserem Planeten von Anfang an vorhanden war. „Vorausgesetzt, dass man genügend Wasserstoff behalten kann, kann man vermuten, dass das durch diesen Prozess gebildete Wasser zur Bildung des Wassers bei der ersten Phase der Entstehung der Erde beitragen konnte“, erklärte Tse. „Das im Mantel gebildete Wasser kann auf die Oberfläche auf verschiedene Weisen kommen, z.B. es kann in Form von vulkanischen Aktivitäten vom Magma getragen werden“. Sehr wahrscheinlich ist es auch, dass das Wasser heutzutage noch so in den Tiefen der Erde produziert wird. „Diese Studie unterstreicht, wie die Mineralen, die den Erdmantel bilden, große Mengen Wasser enthalten können und wie - in gewisser Weise - die Erde in der Tat bis zu ihrem Kern “nass” ist“, kommentierte Lydia Hallis von der University of Glasgow, Großbritannien. NEUE ENTDECKUNG? Trotz allem sind diese Befunde nicht wirklich neu, wenn man in Betracht zieht, dass man schon seit über 25 Jahren Beweise daMISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

für gefunden hatte, dass in den Gesteinen und Mineralen des Mantels genügend Wasser gibt, um Ozeane zu bilden. Im November 2016 verbreitete sich die Nachricht über die Entdeckung von Wasser innerhalb eines Diamant-Einschlusses. Der Diamant sollte auf die Erdoberfläche von 1 000 km tief entstanden sein. Eine internati-

onale Forschergruppe hatte den Diamanten analysiert, der im Fluss San Luis, in Juina, Brasilien gefunden worden war, und fanden dabei ein Mineral, das in der ersten Etappe seiner Bildung in dem Einschluss gefangen worden war. Als diese Forscher mittels infraroter Mikroskopie den Einschluss im Diamanten


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genauer überprüften, konnten sie zweifellos die Präsenz von Hydroxidionen (OH-) erkennen, die normalerweise vom Wasser stammen.

DIE FOLGEN Doch trotzdem kann Raymond Jeanloz von der Berkeley University in Kalifornien

nicht glauben, dass es eine Ausströmung des Wassers im Stil Noas Arche gab, selbst wenn die Umstände dafür sprechen. Es ist seine evolutionistische Parteilichkeit, die ihn daran hindert, einzusehen, dass es durch den Druck im Erdmantel eine Ausströmung des Wassers gegeben haben konnte, so wie es in der Geschichte Noas gab, genauso wie es die

Bibel beschreibt! Es ist offensichtlich, dass die Erzählung des Genesis 7:11, bei der die Katastrophe der Sintflut begann, weil „alle Brunnen der großen Tiefe“ aufbrachen, eine sehr genaue Beschreibung der Ausströmung des Wassers auf die Oberfläche ist. Es ist auch offensichtlich, dass das Was-

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MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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ser vor der Sintflut in der Tiefe des Erdmantels unter Druck gespeichert war. Solche Ausströmung konnte mit dem Material aus dem Erdmantel gemischt sein, dessen hohe Temperatur eine vulkanische Katastrophe verursachen musste. Als sich die Lava unter dem Meer verbreitete, entstand ein neuer Meeresboden. In den Kontinenten wurden die Flüsse von Lava und die Schichten von vulkanischen Aschen zwischen den Schichten der Bodensätze, die sich anhäuften und die Fossilen schnell begruben, deponiert. Das zusätzliche Wasser, das aus den Quellen heraussprudelte, sammelte sich wegen des neuen warmen Meeresgrunds mit dem Meer zusammen, somit produzierte sich die Überschwemmung der Kontinente. Die Erdbeben, die aufgrund dieser Katastrophen stattfanden, verursachten eine Zunahme des Wellengangs. Die zunehmende Überschwemmung lagerte Bodensatzschichten in allen Kontinenten ab und begrub viele Tiere, die später zu Fossilen werden würden. Durch mehrere globale Rissen verursachte die Ausströmung von Wasser Trennungen in dem ersten Superkontinent vor der Etappe der Sintflut (tektonische Platten). Das Wasser im Erdmantel ließ das Material des Mantels weniger viskös werden (das Material wurde „dünner“) und dies erlaubte, dass sich die tektonischen Platten schnell auf der Erdoberfläche bewegen konnten und dass eine globale Sintflut stattfand. Also das Gewässer vom Inneren der Erde zusammen mit dem originellen Gewässer bildete Ozeanen, um die Sintflut entstehen zu lassen, von der das Buch Genesis erzählt. Die biblische Beschreibung dieses explosiven Ereignisses ist nun von den letzten wissenschaftlichen Befunden der säkularen Wissenschaftler bewiesen worden. Wir können der Wahrhaftigkeit der Genesis-Erzählung über die globale Sintflut zu Zeiten Noas völlig vertrauen – und ebenso der ganzen Geschichte der Schöpfung. Kurz und gut stammt das Gewässer des Ozeans nicht vom Erdmantel, sondern wurde von Gott erschaffen und von Anfang der Zeiten an seinem Platz angelegt. Quelle: https://answersingenesis.org/es/ciencia/ded%C3%B3nde-sali%C3%B3-el-agua-en-la-tierra/

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Unser Gehirn besteht aus 70% Wasser.

Unser Körper 83%

des Blutes besteht aus Wasser.

Unsere Lungen bestehen aus 90% Wasser.

45 lts.

Liter Wasser enthält unser Körper.

25 lts.

Liter Wasser verliert der Körper durch Schwitzen, Ausatmen und Urin.

1-3 lts.

Liter Wasser braucht täglich der Körper.

70%

18 Tagen

Tage lang kann ein Mensch ohne Wasser überleben.

unseres Körpers besteht aus Wasser.

Sterblichkeitsrate

700

Tausend Kinder des afrikanischen Kontinentes sterben jedes Jahr an Durchfall, dieser wird vom Konsum von nicht behandeltem Wasser verursacht.

2

Folgen:

O

Tausend Kinder sterben pro Tag, was eine Anzahl von Toten ergibt, die viel größer ist als die von AIDS, Malaria und Masern zusammen.

H H

Demographischer Boom weltweit

Bevölkerungsprojektion für das Jahr 2050: 2050 2011

7 Billionen

Menschen. 50% davon in städtischen Bereichen.

9 Billionen

Menschen 70% davon in städtischen Bereichen.

Jede Sekunde erhöht sich die Bevölkerungszahl um 2 Individuen. MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

5 Millionen Menschen könnten ohne Sanierungsbedingungen leben.

Komposition des Wassers

Das Wasser besteht aus zwei Wasserstoffatomen (H) und einem Sauerstoffatom (O), die durch eine kovalente Bindung miteinander verbunden sind, so dass das Molekül eine Dreiecksform hat. Das heißt, dass die Wasserstoff- und die Sauerstoffatome einen Abstand von 0,96 Angstrom zueinander haben (etwa ein Nanometer, ein milliardstel Meter) und einen Winkel von etwa 104,45 Grad bilden.


Die Entstehung des Wassers Woher kam das Gewässer, das die Erde während der katastrophischen Sintflut überschwemmte, von der das Bibelbuch Genesis spricht? Diese von Gott geschriebene Offenbarung an uns, die im Buch Genesis zu finden ist, hat sich im Laufe der Zeit nicht geändert: “da aufbrachen alle Brunnen der großen Tiefe, und taten sich auf die Fenster des Himmels” (Genesis 7:11). Mit anderen Worten, manche Gewässer der Sintflut stammen vom Inneren der Erde, diese sammelten sich mit dem Wasser zusammen, das es auf der Erde schon seit dem ersten Schöpfungstag gab (Genesis 1:2); am dritten Tag, sammelte Gott das Wasser an einem Ort und nannte es Meer (Genesis 1:9-10).

96.5% Die Ozeane enthalten

des Wassers des ganzen Planeten.

70% Etwa

Wasser deckt die Erdoberfläche. november 2017 / Impacto evangelisch

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A

m 31. Oktober 1517 schlug ein Mönch namens Martin Luther an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg seine 95 Thesen über den Ablass. Zweck der Thesen war dabei, eine theologische Diskussion des Textes anzustoßen, was der akademischen Praxis der Zeit entsprach. Die Tat wurde aber als Aufforderung an die Kirchenhierarchie betrachtet und markierte den Anfang der Reformation.

DAS ERBE DER

REFORMATION

Ein Überblick auf die Geschichte der verschiedenen Bewegungen der Reformation zeigt uns, dass diese immer Unterschiede untereinander aufwiesen. Trotzdem machte die Reformation viele Beiträge, die zusammen das Erbe der Menschheit und der Zivilisation der zeitgenössischen Welt bilden.

DAS GEISTLICHE ERBE „Trotz der Unterschiede zwischen den verschiedenen Reformationsbewegungen ist es unbestreitbar, dass die Reformation einen Satz von theologischen Säulen auf den Tisch legte, die alle Reformatoren einstimmig unterstützten und das geistliche Erbe der Reformation deutlich bildeten“ (Vidal, 2016:215). 1. Die Bibel wird dem Volk zurückgegeben (Sola scriptura). Die Reformation vertrat die Meinung, dass das Wort Gottes die einzige Quelle und Norm des Glaubens war (Mt 5,17; Mr 7,13; Lk 24,44; Joh 5,39). Die Wegbereiter der Reformation und die Reformatoren wie Erasmus von Rotterdam, Petrus Valdes, John Wycliffe, Jan Hus, Martin Luther, William Tyndale übersetzten die Bibel oder förderten deren Verbreitung. Francisco de Enzinas würde z.B. die erste Übersetzung aus dem Griechischen des Neuen Testamentes veröffentlichen. Die Reihe von Verfolgungen als Folge dieser Übersetzung war fürchterlich doch sie konnte Gottesmänner wie Casiodoro de Reina nicht stillhalten, der die vollkommene Übersetzung der Bibel ins Spanische veröffentlichte. Später würde die MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Übersetzung von Reina von Cipriano de Valera überprüft und 1602 veröffentlicht werden, und zwar unter dem Namen „Reina-Valera“. Jedes Mal musste die Religion aus Rom falsche und verfälschte Dokumente vorstellen, um die von ihr unterstützten Dogmen zu verteidigen. Die Reformatoren gaben dazu eine klare Antwort: Sola scriptura! 2. Das Evangelium wird dem Volk zurückgegeben. Dies geschah durch zwei Wege:

• Sola fide. Rom hatte damals ein Monopol auf die Auslegung der Bibel (Bußen, sogar Verkauf von Ablass). Vor dieser Lage erhob die Reformation ihre Stimme: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15), „Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige leben“ (Joh 3,36), und „Der Gerechte wird seines Glaubens leben“ (Röm 1,17). • Sola gratia. Die Reformation ließ die Menschen sich daran erinnern, dass das Größ-


geschichte

4. Die Eucharistie oder Abendmahl wird dem Volk zurückgegeben. Vor der Reformation kommunizierten die Gläubigen mit Brot. Nur die Kleriker konnten beide Elemente nehmen. Die Reformation etablierte Änderungen diesbezüglich (Mt 26,29), mit denen es betont wurde, dass die Teilnehmer mit beiden Elementen die Kommunion empfangen sollten (Mk 14,22; Lk 22,19-20; 1. Kor 11,23-26; Joh 6,53-56). 5. Das Priesteramt ist von allen. Es gibt keine Trennungen mehr, die die Priester höher als den Rest der Menschen stellen. Es gibt nur ein Hoher Priester (Apg 4,14), nämlich Jesus Christus. Alle andere sind ein Reich von Priestern. So konnten die Gläubigen an der Liturgie, der Evangelisierung, dem Abendmahl ohne einen Vermittler teilnehmen (Gonzáles, 2016).

te an das Evangelium es ist, dass es die Erlösung ohne Verlangen von Geld bietet. Jesus ist der Erlöser der Welt (1 Tim 2,4-6; Eph 2,8-9). 3. Christus wird dem Volk zurückgegeben (Solus Christus). Der Abstand, den es angeblich zwischen den Menschen und einem von Rom als zornig dargestellten Gott gab, wurde durch die Botschaft des Evangeliums abgebaut. Die unermessliche Reihe von vermitteln-

den Heiligen und Jungfrauen, die mit finanziellen Zwecken erfunden worden waren, verlor Einfluss auf Millionen Menschen, die die Botschaft der Reformation hörten: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ (1 Tim 2,5). Die Reformation unterstreicht ebenfalls, dass Christus der Anfang und das Ende von allen Zwecken Gottes ist, und dass ihm alles unterworfen ist (Eph 1:22).

DAS KULTURELLE ERBE Es gibt keinen Zweifel, dass die Wirkungen der Reformation über den religiösen Bereich hinausgingen und endlich die Kultur der Welt positiv beeinflussten. 1. Die biblische Arbeitskonzeption. Vor der Reformation wurde Arbeit in zwei unterteilt: heilige und säkulare Arbeit. Die erste Art galt als höher und wertvoller als die Zweite. In manchen Kulturen wurde die Arbeit als Strafe und Flucht gesehen. Die ganze Theologie sah die Arbeit nach der Reformation als ein Mittel, Gott zu verherrlichen. Als die Sklaverei in vielen Ländern abnahm, ging ebenfalls die Ökonomie der Länder zurück - ausgenommen die Länder, die von der Reformation beeinflusst worden waren. Nach dem Mittelalter waren die christlichen Protestanten und die Juden diejenige, die mit ihrer Arbeitsethik zu den „Managern“ der wichtigsten Weltökonomien wurden. 2. Die finanzielle Konzeption. Max Weber, einer der Väter der Soziologie, behauptet, dass die Protestanten, die Erben der Reformation, eine wichtige Rolle in der Entwicklung der industrialisierten Länder spielten, wie z.B. bei der Entwicklung des modernen Bankwesens. England, Holland und andere ärmere Länder führten den Kapitalismus, was aber nicht mit Frankreich, Italien, Spanien und Portugal passierte, wo die katholische Gegenreformation siegte. 3. Biblische Bildungskonzeption. „Bil-

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Foto: AFP

dung statt Analphabetismus“. Im Mai 1536 wurde die erste staatliche Pflichtschule in der protestantischen Stadt Genf in der Schweiz gegründet. Vor diesem Tag war Bildung das Privileg einer Minderheit. Ebenfalls würde am 5. Juni 1559 mit der Gründung der ersten öffentlichen Universität in Genf einen Meilenstein in der Geschichte der Bildung gelegt werden. Die Länder mit einer reformierten Mehrheit gaben sich große Mühe, ihre Bürger zu bilden. Ende des 16. Jahrhunderts hatten die protestantischen Länder eine hochalphabetisierte Bevölkerung im Gegenteil zu den katholischen Ländern (García, 2017). Große Pädagoge, die von der Reformation beeinflusst waren, sind zum Beispiel der Schweizer Johann Heinrich, auch als Pestalozzi bekannt (1746-1827). Dank der großen Arbeit dieses Mannes wurde der Analphabetismus von der Schweiz völlig abgeschafft. Ein ganz anderes Panorama gab es in den katholischen Ländern wie Spanien; die Bevölkerung dieses Landes war nämlich 1808 zu 90% nicht alphabetisiert (Vidal, 2016). 4. Eine biblische Konzeption von Wissenschaft. Genesis behauptet, dass der Mensch geschöpft wurde, um Herr der Schöpfung zu sein. Vor der Reformation war die MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Wissenschaft praktisch verschwunden, diese war von der römischen Kirche verboten worden. Die protestantischen Nationen förderten dann die Entwicklung der Wissenschaft, damit diese so hoch an die Spitze kommen konnte, wie man es nicht geahnt hätte. Unter den angesehensten Wissenschaftlern der Reformation befinden sich: • Francis Bacon (1561-1626). Bacon

führte die wissenschaftliche Methode ein und schrieb Texte über protestantische Theologie. • Johannes Kepler (1571-1630). Ein Lutheraner, der die Welt der Mathematik und Astronomie revolutionierte. So wie Bacon schrieb er ebenfalls Theologiebücher. • Robert Boyle (1627-1691). Der Erfinder der modernen Chemie war auch ein leidenschaftlicher Protestant, der die Über-


geschichte

Foto: AFP

setzung des Neuen Testaments ins Türkische finanziell unterstützte. • Wir könnten eine große Liste von christlichen Protestanten erstellen, die nach der Reformation zur wissenschaftlichen Entwicklung beitrugen... Gleichzeitig tötete die römische Kirche Menschen wie Galileo (Vidal, 2016). 5. Befreiung vom Terror. Die Inquisition hatte alle Länder in Angst und Schrecken versetzt, wo sie sich etabliert hatte. Doch dies geschah nicht in den protestantischen Ländern. Es ist kein Zufall, dass die totalitaristischen Regierungssysteme, die unterdrückend und missbräuchlich waren, in den Ländern mit ei-

ner geprägten inquisitorischen Vergangenheit entstanden. Ein Beispiel dafür ist Österreich, wo Hitler geboren wurde, oder das katholische Bundesland Bayern, wo der Nazismus seinen ersten Sieg errang. Dies geschah aber nicht in den Ländern mit einer protestantischen Vergangenheit wie Norwegen, Schweizerland, Dänemark, Großbritannien, die USA oder Kanada. 6. Biblische Erbarmungskonzeption. Calvin hatte in Genf Hilfsmittel für die Flüchtlinge gestellt, die vor der katholischen Gewalt flüchteten. Außerdem versuchte man zwischen 1550 und 1560, die Bedürfnisse der Flüchtlinge zu befriedigen. Es wird geschätzt,

dass in diesem Zeitraum von 10 Jahren über 70 Tausend Flüchtlinge dort ankamen. Die Stadt war nicht groß doch man gab sich große Mühe, den Bedürftigen zu helfen. Das internationale Rote Kreuz, die Waisenhäuser, die Sozialämter sind etwa das Ergebnis des Einflusses der Reformation. 7. Die Ehre der Frau. Die Ehre der Frau, die im Neuen Testament von Jesus und den Kirchen des ersten Jahrhunderts so hochgestellt worden war, wurde im Mittelalter kaum betrachtet (Vidal, 2016). Als man sich wieder der Heiligen Schriften widmete, merkten die Reformatoren ohne Schwierigkeiten, dass dies nicht so sein musste. Auf diese Weise gaben sie der Rolle der Frau in der Gesellschaft und in der Kirche ihre Ehre zurück. 8. Förderung der Kunst und der Wissenschaft. Hier sind drei wichtige Bereiche zu erwähnen: • In der Malerei. Die protestantischen Künstler der Postreformation, wie Rembrandt und Vermeer, malten biblische Szenen als alltägliche Szenen. Sie malten z.B. jemanden, der eine tägliche Aktivität durchführte, und zeigten auf diese Weise, dass jede unserer Handlungen Gott verherrlichen kann. In diesem Sinne war die Kunst ein Werkzeug zur Vermittlung von den wunderschönen Wahrheiten des Glaubens. • In der Musik. Die Musik war ein anderes Mittel, das von der Reformation geändert wurde. Jahrhundertelang hatte Rom das Latein zur Sprache der Gottesdienste gemacht und die Anwesenden hatten keine Teilnahme daran. Mit der Reformation komponierten Menschen wie Luther Hymnen und Lobe für Gott, und zwar in der Sprache des Volks. Man sagt, dass es bereits fünf Tausend Gesänge der reformatorischen Produktion existierten, als der protestantische Musikgenie Johann Sebastian Bach anfing, zu komponieren. Dasselbe passierte mit Friedrich Händel, dessen bekanntestes Thema „Messiah“ ist (Vidal, 2016). • In den Geisteswissenschaften. „Die Übersetzung der Heiligen Schriften reinigte, etablierte und verkraftete die europäischen Sprachen, wie es keine andere literarische Bewegung machen konnte“ (Fletcher&Ropero, 2008:2429). (*) Quelle: Vidal, C. (2016). El legado de la Reforma (Das Erbe der Reformation). Texas: JUCUM.

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ndien, die zweitbevölkerste Nation der Welt, empfing eine wichtige Gruppe von Pastoren der WMB. Diese hatten das Land besucht, um das Wort Gottes mit dem Volk zu teilen und das Werk in diesem großen Land zu fördern. Es war eine beeindruckende Reise in den Osten, der von den an den Westen gewöhnten Menschen nicht so bekannt ist.

Rev. Luis Meza Bocanegra

Wir wollten einen Befehl erfüllen: den großen Befehl, nämlich “gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur” aus dem Evangelium nach Markus 16:15. Das war unsere Aufgabe. Wir kamen am anderen Ende der Welt an. Das Land, die Kultur und die Sprache waren anders, doch gleich blieb es, dass wir alle Kinder Gottes sind. Es war eine neue angenehme Erfahrung, die uns erlaubte, das Wort Gottes in die ganze Welt zu bringen. Die Ersten, die in Indien ankamen, um die Missionsreise durchzuführen, waren Pfarrer Samuel Mejía, Aufseher der WMB in Asien, und Pastor Albert Rivera, Nationaler Aufseher von Puerto Rico. Wir reisten nach Sri Lanka, um die Kirche zu erbauen und das Ministerium zu führen. Nach einer Woche trafen wir Pastor Jimmy Roca. Es war eine erschöpfende Reise, der Flug dauerte 21 Stunden. Dann kamen wir in New Delhi an, die Hauptstadt von Indien, eine chaotischen doch ruhige Stadt ist, wo die Kühe normalerweise durch die Straßen spazieren, die von vielen Bauerhöfen umgegeben sind. Beeindruckend ist das Rote Fort aus dem 17. Jahrhundert, eine Kombination aus Türmen und Kuppeln. Im Markt Chandni Chowk, dem größten MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

CHRONIK EINER MISSIONSREISE

NACH INDIEN des Landes, ist das freundliche Feilschen eine tägliche Praktik. Wir waren nicht lang in New Delhi. Fast sofort gingen wir nach Chennai. Nach einem 3-stündigen Flug landeten wir in der

Stadt, Hauptstadt von Tamil Nadu, Staat im Süden Indiens. Es ist die viertgrößte Stadt des Landes und der 35. bevölverkste Bezirk der Welt. Dort wurden wir sehr freundlich von


international

der Kirche von Pastor Sukumar, Werker in Indien, begrüßt. Teil unseres Zwecks war es, an der 14. Nationalversammlung in Indien teilzunehmen.

Foto: Jimmy Roca

DIE MISSION Die Weltweite Missionsbewegung ist in dieser Zone seit über 14 Jahren anwesend. Der erste Minister, der dort ankam, war Pfarrer Samuel Mejía, der nach Indien auf der Suche nach neuen Seelen reiste, die sich unseren Truppen anschließen konnten. Mit der Unterstützung des Internationalen Fonds und der Kirche Concordia de Santander von Kolumbien, begann der Pastor eine Reihe von unermüdlichen Reisen, die zum Wachstum und Fortschritt des Missionswerks in diesem Land beitrugen. Eine der ersten Seelen, die sich der WMB anschlossen, waren der indische Missionar Sam Jacob und Pastor Sukumar, die nach der Heiligen Lehre gesucht hatten. Beide schlossen sich der WMB an, um im Einklang den Namen Gottes auszurufen. Seitdem ist die Kirche des Herrn enorm gewachsen und Hunderte von Gläubigen schliessen sich weiter dem Werk des Herrn dank der ständigen Evangelisierungsarbeit für die Seelen ohne Christus an. Nach den alten Pastoren von Indien war die Lage extrem kritisch, bevor sich die Kirche der WMB dort etablierte. Es gab eine Unzahl an liberalen Ministerien, die in das Land auf der Suche nach Reichtümern gekommen waren und aufgrund ihrer unterschiedlichen Charakteristika Verwirrung mit sich brachten. Sie vermehrten sich, um die Gläubigen abzukühlen und das alte Ministerium zu besiegen. “Man musste sie besiegen, ohne schmutzig zu werden”, sagte ein Pastor, dass sich an die WMB von damals erinnert, diese war ein Missionswerk aus Lateinamerika, das aufgrund der Heiligen Lehre eine geistliche Attraktivität hatte. Zwar haben manche am Anfang nur an ihre finanzielle Unterstützung gedacht, doch nach ihrem Beitritt merkten sie, wie wertvoll dieses Schatz war, Gott in Heiligkeit zu dienen. INTEGRIERTE MINISTERIEN Pfarrer Luis M. Ortiz, Gründer der WMB, sprach prophetisch über diese Ereignisse

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TAG DER MISSIONEN

Bei der Missionsreise fand der Tag der Missionen statt. Zu feiern war etwas, das wir nicht durchgehen lassen konnten. Zusammen auf dem Missionsfeld beim Fasten und Beten, gaben die 12 Priester und Offiziere des Werks in Indien eine Aussage über ihre Arbeit in den verschiedenen Städten, für die sie zuständig sind. Alle sprachen über ihren Arbeitsort, Sprache, Kirchenanzahl, usw. Außerdem fragten sie die anderen Pastore, die sie begleitet hatten, ob diese Widerstand bei ihrer täglichen Arbeit gefunden hätten, die mehrmals aus der Regierung oder anderen Religionen kommt, wie z.B. aus dem Hinduismus, dessen Anhänger extrem gewalttätig und nicht tolerant sind. Trotz allem haben die Pastore und Gottes Volk Gnade gefunden, um ihre Missionsarbeit weiter voranzutreiben.

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international

in seinem Buch Integrierte Ministerien. Dort erklärte er, wie Gott in seiner Barmherzigkeit Heiligkeitsbewegungen entstehen ließ, die auf der Suche nach einer geistlichen Organisation Ministerien bilden würden. “Die kleine Herde würde sich konsolidieren, um den letzten Kampf gegen die Türe der Hölle zu liefern”. Auf diese Weise fing die Weltweite Missionsbewegung bei ihrer Gründung vor 54 Jahren an, sich zu einem Ministe-

rium ohne Ressourcen zu konsolidieren, das anfangs verächtliche Namen bekam. Jedoch macht sie heute weitere Fortschritte in Asien, Amerika, Ozeanie, Europa und Afrika und predigt das mächtige Wort Gottes. Die Inder sind überall auf der Welt. Sri Lanka und Nepal sind in der Tat Länder mit nicht Bevölkerungszahlen von 22 bis 30 Millionen, die Mehrheit kommt aus Indien. Deswegen ist das zweitbevölkers-

te Land auf der Welt , militärisch gesprochen, ein “Brückenkopf ” der WMB für die Missionsarbeit im ganzen asiatischen Kontinent. Mongolien, Pakistan, China, Indonesien, u.a. warten noch auf eine Evangelisierung. Bis heute haben sich die Werker in Indien vorgenommen, die eine harte Missionsarbeit leisten, weiter mit Gott verpflichtet zu arbeiten und neue Projekte der Mission zu unterstützen.

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in unentbehrliches Buch für jeden Gläubigen. Es ist eine theologische Studie, die vom US-Amerikaner Charles Caldwell Ryrie geschrieben wurde, der ein angesehener Fachmann der Heiligen Schriften des 20. Jahrhunderts, Vorantreiber der Heiligen Lehre und anerkannter evangelischer Autor war.

Jesus Christus ist die Gnade Gottes selbst und da diese Behauptung wahr ist, so ist es vieles anderes ebenfalls. Erstens ändert sich sogar in der Bibel die Bedeutung von Gnade, denn Gnade und Wahrheit kamen durch Jesus Christus und deren Bedeutung im Alten Testament hat nicht denselben Sinn wie im Neuen Testament. Zweitens muss man damit rechnen, dass das Konzept von Gnade in den nicht biblischen Schriften ein anderes ist, als das in der Bibel vorgestellte Konzept. Drittens kann die Lehre der Gnade, wenn diese ein Mensch ist und obwohl sie auf der Bibel basiert, jenseits dieses Aspekts gehen. Das Buch „Die Gnade Gottes“, das vom US-Theologen Charles Caldwell Ryrie geschrieben wurde, ist eine enthüllende Analyse der christlichen Lehre. Es ist für jeden Anhänger des Schöpfers gedacht, der sein Leben dem Allmächtigen widmen möchte. Ferner geht dieses Buch, das 1963 veröffentlicht wurde, auf die Konzeption und Entwicklung der Gnade im Alten und Neuen Testament ein. Ebenfalls werden im Buch die Begriffe der erhabenen Gnade und des Lebens unter Gnade besprochen. Kurz und gut geht das Konzept von Gnade im Neuen Testament weit über alle Grenzen hinaus. Es erhebt sich auf einzigartige Weise, als es mit dem Erlöser verbunden wird, obwohl es alle griechischen und hebräischen Konzepte miteinschließt. Die großzügige Gabe Gottes in der PerMISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

DIE GNADE GOTTES

son seines Sohnes bildet die besondere Bedeutung von Gnade im Neuen Testament. Deswegen ist es vollkommen richtig, zu behaupten, dass “jaris” ein Wort ist, das auf eine höhere Ebene erhoben wurde und eine neue Bedeutung durch unseren Herrn Jesus Christus bekam. Sein eigenes Opfer ist die Gnade selbst und diese Gnade ist absolut frei, da sie die Sünde besiegt. Der Autor dieses Handbuchs war Dekan für Doktoratsstudien im Theological Seminary of Dallas. Sein Werk verfolgte den Zweck, das geistliche Wachstum bei den Gläubigen zu fördern. Ebenfalls

Die Gnade Gottes äußerte sich auf eine so definitive Weise in Christus, dass es -relativ gesprochen- eine Entfaltung seiner Gnade weder gegeben hat noch geben wird, denn diese würde jede andere Entfaltung zugunsten Gottes verfinstern. So grundlegend wie die Inkarnation sein kann, so lehrt sie dem Menschen auch, zu leben. dachte Ryrie, der am 16. Februar 2016 starb, dass seine Beiträge als Leitfaden für evangelische Lehrer und Pastoren dienen konnten. Die wichtigste Studie über die Entwicklung der Gnadenlehre im Neuen Testament sind die Paulusbriefe, denn für Paulus war Gnade wesentlich für jeden seiner Gedanken. Er hatte kein Interesse an die Begriffe um die Gnade, die diese in einzelne Teile trennten und darüber spekulierten, auch wenn er auf sie in einer scheinbar abstrakten Sprache eingeht. Für ihn waren sie vitale Wahrheiten des christlichen Glaubens unter Berücksichtigung der Wiederauferstehung

des Herrn. Was der Herr gemacht hatte und verlangte, konnte sich in “Gnade” resümieren. Denn er hatte ihre Wahrhaftigkeit durch das eigene Leben bewiesen.

EIN GELEHRTER Charles Ryrie wurde am 2. März 1925 geboren. Er war Doktor in Theologie, Philosophie und Geisteswissenschaften und schrieb 28 Bücher, von denen sich über eine halbe Million Exemplare weltweit verkauften. Seine am meisten verkauften Bücher sind u.a. „die Ryrie-Studienbibel“, „Ihr werdet Kraft empfangen“ und „Die Offenbarung verstehen“, die Teil der Serie von Kommentaren zu der Bibel waren und eine breite Verbreitung und Anklang in den fünf Kontinenten hatten. An vielen Stellen des Neuen Testaments betonen die Autoren die Verzweigung der Gnade bezüglich des christlichen Lebens. Das wird vielleicht in Titus 2,11-14 am meisten betont, dabei wird die Betonung auf das disziplinarische Ministerium der Gnade gemacht, obwohl es nicht mit der Inkarnation in Zusammenhang steht. Die Gnade Gottes äußerte sich auf eine so definitive Weise in Christus, dass es -relativ gesprochen- eine Entfaltung seiner Gnade weder gegeben hat noch geben wird, denn diese würde jede andere Entfaltung zugunsten Gottes verfinstern. So grundlegend wie die Inkarnation sein kann, so lehrt sie dem Menschen auch, zu leben - meinte Paulus. Ryrie war ein Gelehrter der Heiligen Schriften, der der Meinung war, dass das Christentum ohne Gnade nichts wäre. Er war ein Meister der biblischen und theologischen Synthese. Nach der Meinung seiner Kollegen hatte dieser evangelische Gelehrte die außerordentliche Gabe, komplizierte theologische Ideen in knappen Erklärungen zusammenzufassen. Ryrie stammt aus Illinois und

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kam aus einer Familie, die dem Herrn treu war. Der US-Forscher gilt heutzutage als Gelehrter der Bibel. Gott gibt seinem Volk immer die Kraft, seinen Geboten zu gehorchen. Wir haben schon darauf hingewiesen, dass das Alte Testament öfters erzählt, dass der Geist des Herrn auf die Menschen fahren und in ihnen bleiben würde. Heutzutage hat Gott allen Gläubigen die ständige Präsenz seines Geistes versprochen. Der Gläubige kann sich für diese Macht entscheiden, sie missbrauchen oder gar nicht benutzen, doch seine Präsenz ist eine unveränderliche Bestimmung Gottes. Kein Heiliger kann heute ohne den heiligen Geist sein, denn die Beständigkeit des Geistes in ihm, in jedem von uns, ein von Gott bestimmtes Verhältnis ist.

DIE ERLÖSUNG Charles Ryrie, Förderer der Heiligen Lehre und einer beeinflussenden traditionellen Bibelkonzeption, dachte, dass es deutlich in den Heiligen Schriften stand, dass man den Sündern das Evangelium näher bringen soll, egal ob sie es akzeptierten oder zurückwiesen. Der renommierte Theologe, der als einer der Einflussreichsten des 20. Jahrhunderts gilt, behauptete immer, dass die Bibel das größte aller Bücher war, deswegen war sie zu erforschen, der angesehenste aller Berufe und sie zu verstehen, das größte aller Ziele. Paulus, Apostel der Gnade meinte, dass Gottes Zweck, als er ihn durch seine Gnade rief, es war, „daß er seinen Sohn offenbarte in mir, daß MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


literatur

ich ihn durchs Evangelium verkündigen sollte unter den Heiden“ (Gal 1,16). Ebenfalls hat Gott seine Gläubigen zu guten Werken vorbereitet und der Zweck der Gnade Jesus, die in uns ruht, ist es, dass wir darin wandeln. (Eph 2,10). Sogar Johannes Calvin behauptete, dass Ungehorsam kein Gebot Gottes war. Deswegen ist der Zweck der Gnade, was den Gläubigen anbelangt, die Produktion von guten Werken. Was Gott anbelangt, ist der Zweck der erhabenen Gnade seine Verherrlichung. Ein Teil des intellektuellen Erbes Ryries, der über 90 Jahre lang lebte, ist dieses Buch, das in sechs Kapitel unterteilt ist, in denen der erlauchte Autor die Botschaft Jesus mit Rigorosität vorstellt. Es ist ein wertvoller Beitrag für die religiöse Literatur, da es die Möglichkeiten analysiert, die der Schöpfer den Menschen gibt, um sie zur Erlösung zu bringen. Was auch immer der Begriff für den Zustand Adams vor seinem Fall war, ist es offensichtlich, dass er eine gewisse Kapazität an Gnade hatte, die ihm von Gott verliehen war. Als man versuchte, einen passenden Begriff für diese Kapazität zu finden, entstand ein theologischer Unterschied zwischen „Abbild“ und „Ähnlichkeit“, das Abbild wurde nach dem Fall nicht verloren aber dafür die Ähnlichkeit. Das Abbild bezieht sich daher auf die „natürlichen Gaben“, wie den Intellekt, den relativen freien Willen und jene Züge, die Adam nicht verlor, weil die noch in den Menschen zu finden sind. Die Ähnlichkeit stellt die „übernatürlichen Gaben“ der Untersterblichkeit dar.

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mblematische Hymne der religiösen irischen Musik mit über fünfzehn Jahren Geschichte. Ursprünglich wurde die Hymne im 6. Jahrhundert auf Gälisch geschrieben. Das Lied motiviert den Anhänger des Herrn dazu, dem Herrn sein Schicksal zu überlassen. “Sei du meine Vision”, eine traditionelle Hymne der irischen Musik, enthält eine Bitte an den Herrn mit einer Geschichte von etwa fünfzehn Jahrhunderten Beständigkeit. Nach den Hymnologen wurde es in der byzantinischen Zeit ursprünglich auf Gälisch geschrieben. Die poetische Komposition findet heutzutage immer noch Beifall aufgrund der Glaubensbotschaft, die sie übermittelt. Außerdem ist sie ein Symbol des internationalen evangelischen Gesangs und ihre Tragweite basiert auf dem Vertrauen, das sie übermittelt. Der Gesang wird dem christlichen Dichter Dallan Forgaill, einem berühmten Vertreter der irischen Literatur, zugeschrieben. Das originelle Manuskript dieses Gedichts befindet sich in dem Archiv der Royal Irish Academy und in den Anlagen der Nationalen Irischen Bibliothek. Lang bevor es zu einem beliebten Gesang in Europa und auf der ganzen Welt wurde, war es Teil der irischen Mönchstradition. “Sei du meine Vision” ist heute Teil der evangelischen Hymnensammlungen, die es auf der Welt zu finden sind. Das Lied wurde als ein Lorica-Gebet geschrieben, das als Ziel die Suche nach dem himmlischen Schutz hatte. Ihre Struktur basiert auf einer Bitte an den Herrn, damit er mit seiner Pracht die Menschheit in ihrem irdischen Leben hilft. Ebenfalls wird dabei versucht, eine direkte Beziehung zwischen den Gläubigen und dem Herrn zu bilden. Die Vertonung erfolgte auf der Basis einer Volksmelodie mit keltischen Wurzeln. Das Lied wurde 1905 von Mary Elizabeth Byrne, bekannter christlicher Sprachwissenschaftlerin, übersetzt, die sie an die Zeitung Ériu zur Veröffentlichung schickte. Sieben Jahre später bearbeitete und stilisierte die Schriftstellerin und Journalistin Eleanor MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

SEI DU

MEINE VISION


musik

Sei du meine Vision 1 Sei du meine Vision, o Herr meines Herzens, alles sei mir ein Nichts, außer dass Du bist, Du mein liebster Gedanke bei Tag und bei Nacht, ob ich wache oder schlafe, Deine Anwesenheit ist mein Licht. 2 Sei Du meine Weisheit und Du mein wahres Wort; ich immer mit Dir und Du mit mir, Herr; Du mein großer Vater, ich Dein wahrer Sohn; Du wohnst anhaltend in mir, und ich mit Dir dem Einen. 3 Sei Du mein Schild im Kampf, Schwert für meinen Kampf, sei Du meine Würde, Du meine Freude. Du Schutz meiner Seele, mein hoher Turm. Erhebe mich himmelwärts, Du Kraft meiner Kraft 4 Reichtum beachte ich nicht, noch das nichtige Lob der Menschen, Du mein Erbe, jetzt und immer; Du und nur Du, Erster in meinem Herzen, erhabener König des Himmels, Du mein Schatz. Hull aus England den Text von Byrne. Heutzutage ist die Schrift von Hull die am meisten benutzte Version von “Sei du meine Vision”. Nach ihrer Verbreitung im irischen Gebiet kam die Hymne im Vereinigten Königreich und wurde zu einer berühmten religiösen Öde in den britischen Inseln. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde die evangelische Gemeinde der USA auf sie aufmerksam und dieses weckte das Interesse der wichtigsten nordamerikanischen Musikverlage. Sofort wurde der Gesang in verschiedenen Hymnensammlungen erfolgreich miteingeschlossen. Die Musikgelehrte Helen Phelan, Professorin an der University of Limerick, hat eine besondere Meinung über die Bedeutung dieses religiösen Liedes, die seinen Ursprung in der alten irischen Kultur betont. Die Forscherin weist darauf hin, dass “eins der wesentlichen Merkmale des Textes ist die Benutzung von heldenhaften Bildern, um Gott zu beschreiben. Das war typisch für die irische Poesie des Mittelalters, die Gott für den großen König hielt”.

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er englische Prediger George Grenfell legte den Grundstein zur Evangelisierung in einer der historischsten Regionen Afrikas. Über zwanzig Jahre lang brachte der Missionar das Wort Gottes nach Afrika- inmitten der Sünde, des Alkoholismus, der Wildheit, der Hexerei und des Kannibalismus. James Horne Morrison

Der Missionar George Grenfell war einer der vielen Christen, die sich von dem afrikanischen Kontinent und der Aussage von Pastor David Livingstone aufgerufen fühlten. So wie sein Held war er ein großer Gottesmann, der sich eine Stelle als Vorreiter der Evangelisierung im Kongo verschaffte. Über zwanzig Jahre lang reiste Grenfell durch den Fluss Kongo, den wichtigsten Fluss Afrikas, mit einem kleinen Schiff namens La Paz. Dabei suchte er immer, einen Platz für das Evangelium in dem Herzen der entferntesten und wildesten Stämme zu schaffen. Am Ende seiner Reise erlebte er noch das Glück, an verschiedenen Orten mit christlichen Hymnen empfangen zu werden - genau an den Orten, wo er mal von giftigen Pfeilen angegriffen worden war.

NACH KAMERUN Grenfell, der am 21. August 1849 in Cornualles geboren wurde, hatte eine Familie, die den Heiligen Schriften gewidmet war. Im Alter von 15 Jahren, nachdem er mit seinem Bruder an einer Sonntagsschule in Birmingham teilgenommen hatte, akzeptierte er Gott als seinen Erlöser. In seiner Jugend, nach dem er seinen Schulabschluss gemacht hatte, fokussierte er alle seine Bemühungen darauf, an der Arbeit in der Kirche teilzunehmen und wurde von der Missionsarbeit beeindruckt. Dann, im September 1873, ging er in das Baptist College in BrisMISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

LICHT IN DER

FINSTERNIS tol, um sich dort zum Missionar zu bilden. Nach einem Jahr Schulung wurde Grenfell von der Missionsgesellschaft aufgenommen, um in Afrika zu dienen. Eine Woche vor Weihnachten 1874 fuhr er zusammen mit dem Missionar Alfred Saker vom Liverpool Hafen Richtung Kamerun los. In Kamerun bereitete sich der evangelisierende Missionar drei Jahre lang auf seine Arbeit im Kongo vor. Sein Schulzentrum war in der Stadt Akwa Akpa. Dort erlebte er die Wildheit, die damals in der westlichen Küste Afrikas herrschte. Mit dem Gefühl eines Pioniers reiste er mit einem Kanu entlang den verschiedenen Flusswegen mit dem Ziel, das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Bald war er überzeugt, dass es vorteilhaft war, sich ins Zentrum Afrikas fortzubewegen.

IM KONGO Sechshundert Meilen südlich von Kamerun, wo Grenfell seine Missionsarbeit anfing, wartete die Mündung des Kongos in den Atlantik auf das Evangelium. Obwohl diese große Mündung von den Portugiesen im 15. Jahrhundert entdeckt worden war, wusste man nichts oder wohl kaum über ihren Kurs. Hundert Meilen weit vom Meer war die Fahrt von einer Reihe von Wasserfällen verhindert, genau dort endeten die Karten und wiesen nur weiß auf. Am 9. August 1877 änderte sich alles. Forscher Henry Stanley kam nach Tausend Tagen Reise an der Mündung des Kongos an, nachdem er an den Victoriaund den Tanganyikasee und den Fluss Lualaba vorbeigefahren war. Unter anderen wichtigen Befunden konnte der Entdeckungsreisende zeigen, dass es nach der Region der Wasserfälle Tausend Meilen Schifffahrtswege gab.

Als die Entdeckungen von Stanley dann bekannt wurden, schulte die Missionsgesellschaft Grenfell, damit er sich in das Flussbecken des Kongos begeben und neue Wege bereiten konnte. Im Juli 1878 landete der Prediger an der Mündung des Flusses, wo er von den Mitgliedern eines holländischen Handelshauses empfangen wurde. Nachdem er mit seiner Reise weitermachte, kam der Evangelist in San Salvador an, wo er den König vom Kongo kennenlernte, und später, als er weitermachen wollte, wurde er von den Einheimischen angegriffen, was die Fortsetzung seiner Seereise hinderte.

DAS SCHIFF GOTTES 1882 beaufsichtigte der Prediger dank der finanziellen Unterstützung von Robert Arthington, einem britischen Philosophen, den Bau eines Wasserfahrzeuges namens La Paz mit 23 Meter Länge. Damit sollte man die Heiligen Schriften an Tausende Menschen bringen, die den Christentum nicht kannten und ohne den Herrn lebten. Im Dezember 1882 endete die Arbeit. Zusammen mit einer Gruppe von Ingenieuren nahm der Missionar das demontierte Schiff mit nach Afrika. Auf afrikanischem Boden und ohne weitere Unterstützung aufgrund des Todes seiner Begleiter musste Grenfell die Aufgabe übernehmen, das Schiff mit der himmlischen Führung Jesus Christi zusammenzubauen. Das Schiff, das später als “Gottes Schiff” gelten würde, war das Ergebnis des Gebets und des Glaubens an dem Allmächtigen, der es ermöglichte, die Teile nach einer harten und mühsamen Arbeit zusammenzubauen. “Es lebt! Es lebt”

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schrien die Einheimischer, als sie sahen, dass sich das Schiff im Wasser fortbewegte. Nach der Eröffnungsreise von La Paz, forschte Grenfell verschiedene Nebenflüsse des Kongo und besuchte eine Unzahl an seltsamen und wilden Stämmen, denen er das Evangelium Christi predigte. Dann fing er eine Arbeit an, die ihn zur Gründung einer Reihe von Missionsgebieten führte, von denen aus das Licht des Christentums ausstrahlen würde.

BELGISCHE UNTERDRÜCKUNG Der Minister des Schöpfers, der sich der Sünde, dem Alkoholismus, der Wildheit, der Hexerei und dem Kannibalismus bei seinen Reisen stellte, litt unter der Gewaltherrschaft des kolonialen belgischen Reiches, das von König Leopold II regiert wurde, der mit eisernen Hand diesen Teil von Afrika zwischen 1884 und 1908 führte. 1887, nach dem Tod von sechs Mis-

Grenfell forschte verschiedene Nebenflüsse des Kongo und besuchte eine Unzahl an seltsamen und wilden Stämmen, denen er das Evangelium Christi predigte. Dann fing er eine Arbeit an, die ihn zur Gründung einer Reihe von Missionsgebieten führte, von denen aus das Licht des Christentums ausstrahlen würde. sionaren und inmitten der unterdrückenden Regime von Leopold II, leistete Grenfell eine wichtige Christianisierungsarbeit, die ihm erlaubte, die Botschaft Jesus in einen großen Teil der Mündung des Kongos zu bringen. Vom Schiff La Paz aus predigte er unaufhörlich das Wort Gottes drei Jahre lang. In der Stadt Bolobo, heute ein Teil des Gebiets der Demokratischen Republik Kongo, erlebte der Prediger einen seiner ersten Siege für den Herrn am 3. März 1889. An jenem Tag feierte er mit 70 Einheimischen eine Tauffeier, bei der er die ersten Seelen im Kongo für Gott gewann. Zeit später, im Jahr 1890, das koloniale belgische Reich beschlagnahmte das Schiff MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


glaubensheld

La Paz mittels einer sehr dubiosen Maßnahme, die dem Missionar sofort Sorgen bereitete. Unzufrieden mit dem Verhalten von Leopold II und seinen Beamten, ging er nach England, um zu protestieren, und so wurde ihm das Schiff zurückgegeben.

MÜHSAME ARBEIT Mit der Einwilligung seiner Vorgesetzten, wurde er 1891 zum Beauftragten ernannt, um die Grenzen zwischen den Eigentümern von Belgien und Portugal zu bestimmen. In der selben Epoche protestierte er vor dem belgischen Monarchen aufgrund der schlechten Verwaltung seiner Angestellte, die mit einheimischem Blut ein Lehnsgut von Kautschuk gebaut hatten. Nach seiner Rückkehr in Bolobo im September 1892 fokussierte er sich auf den Bau eines neuen Missionsschiffes, der “Gottes Willen” hieß und aus England hingebracht worden war. Am Ende seiner Arbeit nahm er die Kontrolle über dieses Schiff, das sich dem La Paz bei den evangelisierenden Arbeiten anschloss. Grenfell, dem Herrn treu, gründete eine Druckerei in Bolobo im Jahr 1894 und sah das Wachstum seines Werks zufrieden zu. Ein paar Jahre später hatte er das große Glück, ein Missionszentrum in Yasuku, einer Gemeinde in der Nähe von den Boyomfällen, zu gründen, das schnell zu einer Art Himmelstür wurde. Zeuge der Quälereien, Verstümmelungen und des belgischen Joches, hörte er nie auf, sich für die Rechte der Einheimischen einzusetzen und sich um ihr Wohl Sorgen zu machen. Jedoch wurde er

nie erhört. Im Jahr 1890 verschlechterte sich seine Gesundheit und er musste nach Großbritannien zurück. Jedoch kehrte er in den Kongo im November 1901 zurück.

GROSSE ERNTE In den letzten fünf Jahren Dienst und trotz der zunehmenden Feindseligkeit der belgischen Behörden, die ihn unzählige Hindernisse auf dem Weg stellten, erntete dieser Gottesmann die Früchte seiner lobenswerten evangelischen Arbeit. Inmitten der Trauer konnte er das Wachstum des christlichen Volks sehen. 1902, glücklich über Jesus Macht, verkündigte er, dass es sich viele in Bolobo zu Christentum bekannt hätten und dass es Zeichen für gute Zeiten gäbe. Ebenfalls schrieb er an jenen Tagen: “Es ist viel Zeit vergangen, seitdem ich zum ersten Mal durch die Gewässer des Flusses Kongo reiste und mit Lanzen vertrieben wurde.

Nach einem Jahr Schulung wurde Grenfell von der Missionsgesellschaft aufgenommen, um in Afrika zu dienen. Eine Woche vor Weihnachten 1874 fuhr er zusammen mit dem Missionar Alfred Saker vom Liverpool Hafen Richtung Kamerun los.

Heutzutage ist die Lage völlig anders”. Grenfell, von seinem Glauben verstärkt, forschte noch vor seinem Tod den Fluss Arawimi, der Zentralafrika durchquert. Bei einer anderen Reise stieg er die Boyomafälle, bereiste den Fluss Lualaba und kam in der Gemeinde Nyangwe an. Am 1. Juli 1906, nachdem er wochenlang das Fieber bekämpft hatte, kam George Grenfell ums Leben, als er sich noch bei seiner Missionsarbeit befand. Vor seinem Tod bat er die anderen darum, für ihn zu beten und rief aus: „Jesus ist meins. Gott ist meins“. Nachdem er verstorben war, blieb die Inspiration seiner Liebe zu Jesus durch ganzen Kongo verstreut.

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r war der Anführer gefährlicher krimineller Banden in Guayaquil und ein eingefleischter Drogenkonsument. Dieser Mann, der eine von Sünde geprägte Jugend hatte, konnte sich niemals vorstellen, dass er auf den Pfad Christi kommen würde. Blind und hilflos ergab er sich dem Erretter und jetzt ist er ein mutiger Mann des Glaubens. Susan Amau Foto: José Solis y Archivo Familiar

Die Missionare luden alle Kinder aus den Straßen rund um die Sonntagsschule ein. An diesem Ort lernten Dutzende Kinder, zu singen, zu spielen, zu lachen, zu beten und auf das Wort Gottes zu hören. Tage später wurden die Eltern der Kinder in die Kirche eingeladen, um die Botschaft der Errettung zu hören. Shaine Rodríguez Andrade, Pacos Mutter, kam aus Neugier und ihr Leben änderte sich komplett. Von diesem Tag an wandte sie sich nie von Gott ab, gab ihr Leben für Christus und wurde zu einem der Gründer des Werkes der Weltweiten Missionsbewegung in Guayaquil. Die Bekehrung seiner Mutter überraschte Paco. Es war gut, von Zeit zu Zeit in die Kirche zu gehen, aber den Herrn in seinem Herzen zu akzeptieren bedeutete etwas, an das er nicht einmal gedacht hatte. Aus irgendeinem Grund wollte er nicht, dass seine Mutter Gott diente und ohne Erklärung ging er auf einen ganz anderen Weg.

FÜHRER VON KRIMINELLEN ORGANISATIONEN Von den ersten Jahren an war Pacos Leben schwierig. Er wurde im Barrio Garay, einem der gefährlichsten Viertel von Guayaquil, der Stadt Ecuadors, geboren. Er wuchs in einer Familie ohne emotionale Stabilität auf. Sein Vater, Fausto Flores Ruiz, war ein alkoholkranker und gewalttätiger Mann mit seiner Familie. Viele Male waren die Schläge und Auseinandersetzungen im Begriff, seine MutMISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

BEKENNTNISSE EINES BEREUTEN BANDENMITGLIEDERS


lebengeschichten

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lebengeschichten

ter wegzunehmen, aber tat es nie aus Angst, ihre Kinder mit einer unvollständigen Familie zu verlassen. - Als Kind war ich von Alkohol und Gewalt umgeben - erinnere dich an diesen Mann, der jetzt 48 Jahre alt ist. Paco hörte auf, zur evangelischen Kirche zu gehen und schloss sich den schlimmsten Kindern in der Schule an. Mit 16 Jahren schloss sich der Teenager einer Bande in seiner Nachbarschaft an und begann seine Sucht nach Drogen. Vorbei war der lachende Junge, der dachte, er wäre ein Fußballspieler, jetzt spielte Paco mit seinem Leben. Mit einer Gruppe junger Leute ging Paco alias „El Colorado“ auf die Straße, um zu töten oder zu sterben. Zu einer solchen gewalttätigen Gruppe zu gehören bedeutete, bereit zu sein, das Leben aufzugeben. Er wurde ein erfahrener Verbrecher und brauchte wenig Zeit, um der Chef zu sein. Sein schlechter Ruf wuchs, als seine Band auch mehr junge Leute rekrutierte. Die Rivalitäten zwischen Banden waren tödlich, die Gruppen waren mit Schusswaffen und Schlägen bewaffnet. Die Straßen von Guayaquil wurden Schlachtfelder; die hef-

tigen Zusammenstöße sind verwundet und tot geblieben. Paco verwandelte die Droge in sein „Essen“. Seine Mutter betete jeden Tag für ihn und vertraute darauf, dass er ihn eines Tages im Haus des Herrn sehen würde. Der Rat und die Tränen seiner Mutter berührten manchmal Pacos Herz, aber dann ging er weiter auf dem Pfad des Bösen. Er wusste, dass er auf dem falschen Weg war und konsumierte mehr Drogen, um seinen Schmerz zu beruhigen. Ich wollte diese marginale Welt verlassen, ich verschwendete meine Jugend, aber ich wusste nicht, wie ich fliehen konnte. Eines Tages dachte er, es sei besser, zum Militärdienst zu gehen; Er betrachtete die Einberufung als eine Gelegenheit, seinen Lebensstil zu ändern. Als er 17 Jahre alt war, internierte er; sein Zustand verschlechterte sich jedoch. Während er ein Jahr interniert war, hörte er nie auf Drogen zu nehmen. In der Baracke konnte ich all die Halluzinogene bekommen, die ich suchte. Niemand setzt Grenzen und konsumiert Rauschgift mit mehr Kraft. Als er ging, versuchte er, als Sicherheitsagent zu arbeiten, aber er fuhr fort, Verbrechen mit

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Mit einer Gruppe junger Leute ging Paco alias „El Colorado“ auf die Straße, um zu töten oder zu sterben. Zu einer solchen gewalttätigen Gruppe zu gehören bedeutete, bereit zu sein, das Leben aufzugeben. Er wurde ein erfahrener Verbrecher und brauchte wenig Zeit, um der Chef zu sein. Sein schlechter Ruf wuchs, als seine Band auch mehr junge Leute rekrutierte.

den Banden zu begehen. Er wurde mehr als acht Mal wegen Raubüberfall und Angriff mit einer bewaffneten Hand inhaftiert, aber er wurde verschont. Die Menschen fürchteten sie und sie waren in der Presse und der Polizei bekannt.

GOTT HALF IHM Als er nachts zu Hause war, hörte Paco seine Mutter weinen, die am Fußende seines Bettes MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

weinte und Gott bat, seinen Sohn zu retten. Diese Worte trafen die Brust des jungen Mannes und betrübten sein hartes Herz. Weinend schaute er zur Decke und sagte: „Wie lange wird mich dieses Leben nicht umbringen?“ Eines Tages wurde er verhaftet und erkannte, dass sein Ziel sicherlich das Gefängnis sein würde. Bei dieser Gelegenheit wurde er verängstigt, so sehr, dass er Gott um sein Leben

flehte. Er wusste, dass er sich im Gefängnis gefährlichen Verbrechern stellen musste. Er würde töten oder sterben müssen, das war das Schicksal, das ihn erwartete. „Mein Gott, du existierst, gib mir eine Chance, denn wenn sie mich verurteilen, töten sie mich oder ich töte jemanden. Wenn du mich rausholst, verspreche ich dir, dass ich dir dienen werde“, betete er auf seinen Knien, während er auf seinen Transfer wartete.


lebengeschichten

sich einfach besser, ging zurück auf die Straße und konsumierte Drogen, und dann wurde seine jüngste Geschichte wiederholt. Nur dieses Mal starb er. Er war viel von seinem Körper gelähmt. Mit vor Schmerz getränkten Augen fiel er zu Boden, ohne zu wissen, was er tun sollte. Während er krabbelte, um zu seinem Haus zu kommen, stellte er sich die Titelseite einer Zeitung vor, die lautete: „Colorado starb“ und sah das Glück der Menschen, die Presse fotografierte es und die Polizei verspottete seinen Tod. Er kam nach Hause zu seinem Haus und sagte zu sich selbst: „Herr, hilf mir“. Seine Eltern und Freunde rannten ihm zu Hilfe, und in seinen Armen brachten sie ihn zum Altar. Er hatte darum gebeten, in die Kirche zu gehen, weil er wusste, dass dies der einzige Ort war, an dem er geheilt werden konnte.

Als sich das Gefängniszellengitter öffnete und die neun ihn begleitenden Häftlinge herausgebracht wurden, sah ein Polizist, dass er kniete. - „Colorado, wir geben dir die Chance, auf die Straße zu gehen“, sagte er. Von den zehn Häftlingen wurde nur er freigelassen. Dankbar rannte er nach Hause, um sich vor der Versuchung zu verstecken, er hatte dem Herrn ein Versprechen gege-

ben und plante, es zu behalten. Die Freunde suchten ihn jedoch auf und fielen wieder in einen unkontrollierbaren Konsum von Kokain. Tage später, als er Fußball spielte, fühlte er sich so schlecht, dass es schien, als würde er sterben. Er hatte Fieber und seine Sicht verschwamm plötzlich. Er brachte seine Eltern alarmiert zu einem Arzt, der ihn stabilisierte und empfahl, nicht mit Drogen fortzufahren. Aber er fühlte

TREFFEN MIT GOTT Bei ihrer Ankunft begrüßten zwei Glaubensmänner, die in jenen Jahren Missionare in Ecuador waren, sie. Paco atmete kaum, aber als er die Stimme des Pastors hörte, erinnerte er sich an jenen Mann, der ihn am Nachmittag ins Haus Gottes eingeladen hatte, als er in seiner Nachbarschaft Fußball spielte. Langsam blickte er auf und erkannte den Pastor. „Sohn, komm, Jesus Christus liebt dich“, dann umarmte er ihn und weinte wie ein Kind, als er die Gegenwart des Herrn spürte. Das Gebet dieses Tages kennzeichnete die Geschichte von Paco. Als er aufstand, sah er so klar wie er es je gesehen hatte, stand gesund auf und gab Gott die Ehre. Während dieser Tage fand in Guayaquil eine Versammlung statt, deren Mutter die Pastoren bat, am Altar für ihren Sohn zu beten. Der junge Mann machte einen Schritt nach vorne und gab sein Glaubensbekenntnis bekannt und lebt seither nicht mehr, sondern Christus lebt in seinem Leben. Nie wieder ist Paco zu Banden oder Drogen zurückgekehrt. Er wurde im Alter von 24 Jahren getauft und führte junge Männer aus dem Haus des Herrn. Eineinhalb Jahre später heiratete er Schwester Miriam Martínez Rodríguez, Tochter der Freundin ihrer Mutter, die auch die Gründerin des Werkes in Guayaquil ist. Frucht ihrer Liebe haben sie zwei Töchter, die beide dem Dienst des Herrn gewidmet sind.

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„Ich, ja, ich habe es gesagt, ich habe ihn gerufen; ich will ihn auch kommen lassen, und sein Weg soll ihm gelingen“ (Jesaja 48:15).

Pfarrer Luis M. Ortiz

Vor nicht allzu langer Zeit gingen zwei Brüder, Bauern aus Chile, früh am Morgen zu ihrer täglichen Arbeit. Auf dem Weg unterhielten sie sich über die kraftvolle Predigt über das zweite Kommen Christi, die sie beim letzten Abend zuvor gehört hatten. Dies war der Einfluss auf sie, der sich gegenseitig ihre neuen Absichten zum Ausdruck brachte, um die größte Anzahl von Seelen zu gewinnen. Während des Gesprächs näherte sich ein Fremder zu ihnen, begrüßte sie und mischte sich im Gespräch über die Predigt der vergangenen Nacht und über den Bedarf, neue Seelen zu gewinnen. „Aber Sie waren letzte Nacht nicht im Kult”, sagte einer der Arbeiter. „Ja, obwohl ihr mich nicht gesehen habt, war ich da “, antwortete der Fremde und verschwand. Die Bauern erlebten in ihrem Leben einen solchen Eifer, dass sie ihre Arbeit nicht fortsetzen konnten. So kehrten sich in das Haus des Pastors zurück, dem sie ihre Erfahrung erzählten. Der Pastor sagte ihnen: „Euch ist es geschehen, was den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus passiert ist: Der Herr hat euch begleitet und mit euch geredet.“ Diese demütigen Bauern sprachen über das Thema, das dem Herzen Gottes am nächsten ist: Die Rettung verlorener Seelen. Und da sie darüber sprachen, war der Herr bei ihnen, er ging mit ihnen, er redete mit ihnen, er teilte mit ihnen. Und der Herr wird all jene Seiner Kinder begleiten, inspirieren, verteidigen, segnen und unterstützen, die danach streben, Seelen für das Königreich des Himmels zu gewinnen. Wir können mit Sicherheit sagen, dass der Herr Arbeiter braucht. Amen. MISSIONSBEWEGUNG 40 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

GOTT

RUFT HEUTE

DIE BERUFUNG Der Anruf von Gott ist ein göttlicher Akt, durch den Gott eine Person oder Personen dazu aufruft, eine allgemeine oder eine bestimmte Arbeit an einem bestimmten oder nicht definierten Ort zu einer bestimmten oder nicht bestimmten Zeit durchzuführen. Gott hat zum Bei-

spiel eine Person, wie Abraham, Samuel, Jonas oder Saulus von Tarsus aufgerufen. Gott hat auch mehr als eine Person auf einmal gerufen, wie im Fall von: „Sondert mir aus Barnabas und Saulus…“ (Apostelgeschichte 13:2). 1. Gott ruft zu einem allgemeinen Werk auf, wie es bei den zwölf Aposteln


andacht

digen. Das Gleiche passierte im Fall von Philippus, der gesagt wurde: „Stehe auf und gehe gegen Mittag auf die Straße, die von Jerusalem geht hinab gen Gaza, die da wüst ist.“ (Apostelgeschichte 8:26) 3. Ab und zu ruft Gott jemanden, ohne den Ort zu erwähnen. Das passierte im Fall von Abraham, als er ihn rief, der zu ihm sagte: „Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will… und ging aus und wusste nicht wo er hinkäme“ (Mose 12:1; Hebräer 11:8).

der Fall war. Manchmal ruft er aber auch auf, damit es nur eine bestimmte Arbeit erfüllt wird, wie im Fall Moses, der berufen war, das Volk Israel zu befreien. 2. Manchmal ruft Gott nach einem bestimmten Ort, wie es bei Jona der Fall war, da es ihm darum gebeten wurde, nach Ninive zu gehen, um dort zu pre-

WARUM RUFT ER? 1. Gott ruft im Allgemeinen alle Menschen für die ERLÖSUNG: „Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und keiner mehr“ ( Jesaja 45:22). „Alle, die an ihn glauben, werden nicht verloren…. Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid ….“ ( Johannes 3:16; Matthäus 11:28). 2. Gott ruft alle Gläubigen zur KONSEKRATION: „…dass ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei.“ (Römer 12:1). 3.Gott ruft alle seine Kinder auf, GEMEINSCHAFT mit ihm zu haben: „Und euer Vater sein und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein“ (2. Korinther 6:18). 4. Gott ruft auch einzeln einige an, ihn für den christlichen Dienst zu DIENEN. Gerade auf diese Art von Berufung möchten wir hinweisen: Den Ruf, Gott in seinem heiligen Werk zu dienen, sowohl im häuslichen als auch im ausländischen Bereich.

WARUM RUFT GOTT DIE MENSCHEN? 1. Gott ruft Menschen an erster Stelle wegen ihrer großen Gnade. 2. Seitdem der Mensch vom Teufel zum Ruin der Rasse benutzt wurde, will Gott nun den Teufel überwinden und wird ihn durch die Menschen überwinden, indem er genau den Menschen für die vollständige Wiederherstellung der Rasse und die endgültige Niederlage Satans einsetzt. Die Niederlage Satans ist bereits auf Golgatha beschlossen worden. 3. Darüber hinaus ruft Gott Menschen, weil die Engel mit all ihrer Weisheit, die ihnen überlegen ist, im Erlösungsplan nicht besser als die Menschen sein konnten. Der Gottes Sohn musste der Menschensohn werden, um den Menschen zu erlösen. So können die Engel, die unsere menschliche Natur nicht besitzen und unsere Bedürfnisse und Begrenzungen nicht kennen, keine bessere Arbeit zum Wohle des Menschen leisten als das, was der Mensch selbst tun kann, der in den Händen Gottes berufen und gebraucht wird. Engel können uns die Erlösung nicht predigen, weil sie das Thema nicht aus Erfahrung kennen. Sie verstehen das Geheimnis der Erlösung nicht gut. Deshalb sagt der heilige Paulus uns, dass die Kirche Engel, Fürstentümer und Mächte, den Dienst der Erlösung enthüllt, predigt und lehrt (Epheser 3: 9-11). Die Engel werden bewundert, weil nach dem Fall von einer großen Anzahl von Engeln in der Rebellion Luzifers Gott keinen Plan für die Erlösung der gefallenen Engel vorgesehen hat. Doch für die Menschen, die den Engeln untergeordnet sind, hat Gott den besten Plan aller Zeiten geliefert, bis der Sohn Gottes Mensch wurde, den Menschen erlöste und ihn auf eine höhere Stufe stellte, bis er diesen Status im Garten Eden verlor. Dieses Wunder kann nicht von den Engeln verstanden werden. Ehre sei Gott! Der große Erzengel Michael und der große Erzengel Gabriel konnten keine Botschaft über die Erlösung verkündigen, denn sie wissen nichts von der Erlösungserfahrung. Jedoch kann der bescheidenste Prediger besser als der größte der Engel sein, weil der Prediger erlöst wurde. Deshalb ruft Gott die Menschen an, weil er den Menschen selbst bei der Verkündigung und Erleuchtung der Erlösungsbotschaft benutzen will. Gott sei Dank!

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„Und als er auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt? Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, dass euch nicht jemand verführe. Denn es werden viele kommen unter meinem Namen, und sagen: „Ich bin Christus” und werden viele verführen. Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen; sehet zu und erschreckt euch nicht. Das muss zum ersten alles geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich empören ein Volk wider das andere und ein Königreich gegen das andere, und werden sein Pestilenz und teure Zeit und Erdbeben hin und wieder…und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 23:3-14).

Pfarrer Rodolfo González Cruz

In dieser Bibelpassage sehen wir, dass die Jünger von Jesus zu ihm kamen und nach der Zukunft, dem Zeichen seines Kommens und dem Ende der Zeiten fragten. Jesus warnte sie auch, vorsichtig zu sein, um nicht verführt zu werden. In diesem Zusammenhang sagte er: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel...“ (Matthäus 7:21-23) Seit den 70er Jahren sind es mehrere Erdbeben in Vergleich zu den vergangenen Jahrhunderten gegeben. Jedes Jahr sind es viele Erdbeben geschehen, die viele Menschen das Leben gekostet haben: In diesen letzten Jahrzehnten sind Erdbeben nicht von 5 oder 6 Grad, sondern von 7 bis 9 Grad gewesen. In Zentralamerika, von Panama bis Mexiko, gibt es eine Folge von Vulkanen, die irreparablen Schaden anrichten könnten, wenn sie ausbrechen würden. Es ist möglich, dass der Pazifische Ozean und der Atlantische Ozean zusammenkommen werden, und die Erfüllung dessen, was das Buch der Offenbarung sagt, wird kommen: dass die Inseln verschwinden werden. Mit diesen letzten Tsunamis sind die Wasser des Meeres MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DER ANFANG VON

DEN SORGEN über die Inseln gegangen. Im Jahr 2004 verursachte ein schrecklicher Tsunami nach einem Erdbeben von 8,9 auf der Richterskala mit Epizentrum gegenüber der Insel Sumatra einen Einschlag, der 226 408 Menschen in 12 Anrainerstaaten des Indischen Ozeans tötete. Dort wurden die Gebäude weggefegt. Die Zerstörung war gewaltig, so etwas hat man noch nie gesehen. Ich erinnere mich daran, dass vor Jahren in Kuba ein Tsunami viele Menschen betraf. Viele starben, es war beängstigend. Das war aber nicht so schlimm im Vergleich zu den Tsunamis im Indischen Ozean und Japan: Die Situation wird jeden Tag schlimmer. Am 26. Dezember 2004 gab es mehr als 220.000 Tote in 12 Ländern vom Indischen Ozean (170.000 davon in Indonesien) nach einem Erdbeben der Stärke 9,3 auf Sumatra, dem ein gewaltiger Tsunami folgte. Pakistan / Indien, 08. Oktober 2005: Ein Erdbeben verursachte mindestens 75.000 Tote in der Kaschmir-Region (73.300 in Pakistan). Indonesien, 27. Mai 2006: Fast 6.000 Tote und mehr als anderthalb Millionen von Vertriebenen in der Region Yogyakarta, südlich der Insel Java, verursachte ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala. Peru, 15. August 2007: Mehr als 900 Tote und Vermisste und 320.000 Opfer hinterließ ein Erdbeben der Stärke 7,7, das den Süden des Landes und die Hauptstadt Lima erschütterte. China, 12. Mai 2008: Rund 87.000 Tote (der Großteil kam aus der Provinz Sichuan im Südwesten des Landes) war das tragische Ergebnis eines Erdbebens der Stärke 8. Indonesien, 30. September 2009: Mehr als 1.100 Tote und fast eine halbe

Million Vertriebene verursachte das Erdbeben der Stärke 7,6, das den Westen der Insel Sumatra verwüstete und die Hafenstadt Padang vollständig zerstörte. Haiti, 12. Januar 2010: Mehr als 200 000 Tote hinterließ das Erdbeben der Stärke 7, das einen Großteil der Hauptstadt Port-au-Prince völlig zerstörte. Mehr als eine Million betroffene Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben. Chile, 27. Februar 2010: Das Erdbeben der Stärke 8,8, das das Zentrum und den Süden des Landes betraf, und der nachfolgende Tsunami verursachten 520 Todesfälle. China, 14. April 2010: Rund 3.000 Tote verursachte ein Erdbeben der Stärke 6,9 in der Provinz Qinghai, im Nordwesten des Landes. Japan, 11. März 2011: Ein Erdbeben der Stärke 9, gefolgt von einem Tsunami, verwüstete die Region Tohoku und verursachte einen schweren nuklearen Unfall im Kraftwerk Fukushima. Es gab ungefähr 19.000 Tote. Die Türkei, 23. Oktober 2011: Mehr als 600 Tote und mindestens 4.150 Verletzte waren die Folgen eines 7,2 Grad schweren Erdbebens in der Provinz Van im Osten des Landes. China, 03. August 2014: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 Grad erschütterte die Bergregion der Provinz


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Yunnan im Südwesten des Landes. Es verursachte 600 Todesfälle und es wurden mehr als 2.400 verletzt; 80.000 Häuser brachen zusammen. In Nepal hinterließ am 25. April 2015 ein Erdbeben von 7,8 Grad mehr als tausend Tote. Vor kurzer Zeit, am 07. und 19. September, erlitt Mexiko zwei starke Erdbeben mit jeweils 8,2 und 7,1 Grad, die viele Schaden anrichteten. Darüber hinaus hat die mittelamerikanische Region die verheerenden Hurrikane „Harvey”, „Irma” und „Maria” heimgesucht, die die Bevölkerung von Puerto Rico, den Vereinigten Staaten, den Inseln von Antigua und Barbuda, San Bartolomé und San Martín, den Britischen Jungferninseln, der Dominikanischen Republik, Haiti, Bahamas, Kuba und anderen kleinen Inseln betrafen. Die aktuellen Zeiten sind eine gute Zeit zum Nachdenken, besonders, wenn es sich so viele Zeichen der biblischen Prophezeiung offenbaren, die im Matthäusevangelium geschrieben sind. Und all dies ist der Anfang von Sorgen. All dies sind Zeichen der bevorstehenden Ankunft des Herrn für seine Kirche. Die Bibel sagt, dass sie wegen der Schlechtigkeit der Menschen beschämende Taten begehen werden und Dinge getan werden, die unpassend sind, was das Gericht Gottes in unseren Leben mit sich bringen wird (Römer 1: 21-32). Gott will, dass wir bewusst sein sollen, dass Er gekommen ist, um Seelen zu retten, um Leben zu befreien, um den Häusern Frieden zu geben, um uns von Alkohol und von den Drogen und von all den Lastern zu befreien, die die menschliche Familie verderben. Um eine Begegnung mit Gott zu haben, müssen sie nichts bezahlen, denn Jesus Christus hat schon den Preis bezahlt, als er am Kreuz von Golgatha starb. Das Einzige, was Sie tun müssen, egal, wo Sie sich befinden, ist, Gott zu bekennen, dass Sie ein Sünder sind. So wird er Ihre Sünden vergeben, und er wird Ihre Seele heilen. Amen.

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„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15:5)

DIE REBE UND

DER PAMPHAN

Pfarrer Ramón Aponte

Jesus nimmt seine Jünger beiseite, um sie auf seine Abreise vorzubereiten, damit sie sich den Problemen stellen können, denen sie begegnen würden, nachdem er gegangen war. Die folgenden Bibelsprüche bilden eine Allegorie (ein Werk, in dem Zeichen andere Dinge darstellen und auf symbolische Weise eine tiefere Bedeutung ausdrücken). Es gibt vier Akteure in diesem kleinen Werk: Der Vater ist der Labrador (V. 1), Christus ist der Weinstock (V. 5), die Jünger sind die Zweige (V. 5) und diejenigen, die nicht in Christus bleiben sie sind nutzlose Zweige oder fruchtlose Zweige (V. 6). Der Zweig ist an den Weinstock gebunden, und dort wächst und entwickelt er sich und erhält, was er braucht, um in Fülle und Stärke zu leben. Die Adhäsion des Zweiges an die Weinrebe erlaubt ihnen nicht nur, das Essen zu erhalten, sondern auch, ein fruchtbares Leben zu führen. Die Verantwortlichkeiten der Rebsorte und der Arten sind sehr unterschiedlich; der erste bietet Leben und Fülle, während der zweite haftet an und ist gedeiht, was der Weinstock ihm gegeben hat. „Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. Eine jegliche Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verMISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

dorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen. So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. Darin wird mein Vater geehrt, dass ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger.“(Johannes 15:18) Der Apostel Paulus formuliert im Brief an Römer 8,35-39 eine Reihe von Fragen und Widerlegungen zu Faktoren, die uns von Christus, unserer Rebe, trennen könnten: „Wer will uns von der Liebe Gottes scheiden? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? wie geschrieben steht: «Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.» Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm Herrn“. Auch in dem Brief an Philipper 4,13 lesen wir Folgendes: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. Alles, was vorangeht, wird im Leben des Christen unter der Bedingung Realität, dass er einen Zustand der ständigen Verbindung mit dem Weinstock aufrechterhält“. Die Präposition


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«in» (in Christus) bringt diese Vorstellung von Ruhe, Beständigkeit oder Verschmelzung zwischen uns und dem Herrn Jesus Christus perfekt zum Ausdruck. Warum finden wir in unserer Umgebung traurige Christen, für die das Wort Gottes eine Last ist, und zur Kirche gehen, ein Ärgernis? Einfach und einfach, weil sie nicht an den Weinstock gebunden sind und daher nicht von dem reichlichen Leben profitieren, das von ihr ausgeht. Die Abhängigkeit des Christen von Christus kann nicht partiell oder unvollständig, sondern total sein. Gott muss in jeden einzelnen Bereich unseres Lebens involviert sein: Spirituell, physisch, materiell und so weiter. Dies ist ein fundamentaler und entscheidender Aspekt im Leben des Gläubigen. Unser geliebter Heiland warnte klar, dass wir, weil wir Äste sind, nichts außer Ihm tun können (Joh 15,5). Liebe Leser, Der vom Weinstock getrennte Zweig hat keinen Wert, und Sie können sein Holz nicht einmal recyceln, um etwas Nützliches zu schaffen. Der Saft, den der Weinstock dem Zweig liefert, hat alle notwendigen Elemente, um fruchtbar zu sein. Die Abhängigkeit von Gott lässt uns daher nicht mit Dingen der Welt erfüllt werden, weil wir ein Leben voller Fülle in Ihm führen. Die unfruchtbaren Zweige werden in das Feuer geworfen, wie der Herr Jesus Christus diejenigen erinnert, die seinen Vorhersagen lauschten. Außerdem erlaubt das Holz des Zweigs nicht einmal, das Feuer wieder aufleben zu lassen, und reduziert sich nur auf Asche, die der Wind trägt. Bist du mit der wahren Rebe verbunden? Erhalten Sie den Saft, der Sie zu einem fruchtbaren Zweig macht? Christi Warnungen darüber sind klar. Kehren wir also zu einer echten Gemeinschaft und einer ausschließlichen Abhängigkeit von Ihm, unserem Gott, zurück. Gott segne dich.

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

VERANTWORTUNG,

D

EINE EIGENSCHAFT, DIE KEINE AUSREDEN ERLAUBT

ie Weltmissionsbewegung von Indien organisierte ihre 14. nationale Konvention, an der rund 3.000 Gläubige in er Stadt Tirupattur teilnahmen. Das bedeutet ein großer Sieg für die Arbeit. MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Mit der Teilnahme von fast 3.000 Anhängern von Jesus Christus und unter dem Motto „Verantwortung, eine Eigenschaft, die keine Ausreden erlaubt“, entwickelte die Weltmissionsbewegung Indiens vom 27. bis 30. September ihre 14. nationale Konvention in der Stadt Tirupattur , eine der ältesten Städte in Tamil Nadu, die ein

farbenprächtiges spirituelles Fest erlebte. Die Veranstaltung zählte mit der Teilnahme von Pastor Luis Meza Bocanegra, Internationaler Direktor der Weltmissionsbewegung und nationaler Supervisor der WMB von Peru; Samuel Mejía, Supervisor in Asien und Albert Rivera, nationaler Supervisor der Weltmissionsbewegung


veranstaltung

von Puerto Rico. An der Feier nahmen auch Pastor Jimmy Roca aus Peru und der Missionar Omar Guerra aus Oman teil, die für die Übertragung und Interpretation der Veranstaltung verantwortlich waren. Großes Ereignis Die 14. nationale Konvention der WMB Indiens begann mit einem hingebungsvollen Charme in Tamil, ihrer Muttersprache, und mit großen Glaubensbekundungen der Gläubigen. Sofort war Pastor Mejía Träger der Botschaft, und dann wurde die Schließung des Gottesdienstes von Pastor Sam Jacob, nationaler Supervisor der Weltmissionsbewegung von Indien, geleitet. Die Veranstaltung brachte auch eine Veranstaltung in der Stadt. Große Plakate auf den Stra-

Foto: Jimmy Roca y Rev. Luis Meza

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ßen, geschrieben auf Tamil und Englisch, luden die Bevölkerung zu geistlichen Diensten ein. Später benutzte Gott Pastor Albert Rivera während des zweiten Gottesdienstes. Die Gesamtzahl der Teilnehmer an der Veranstaltung belief sich auf rund 3.000, ein neuer Rekord für das Werk in Indien, das in 14 Jahren Missionsarbeit dreihundert Kirchen in abgelegene Orte und Sprachen wie Tamil, Indisch, Malisch, Orea, Telegu, die Gujarati, Marathi und Boushpuri gebracht hat. MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


veranstaltung

MAXIMALER RESPEKT In Ehrfurcht vor Gott und vor den Rednern hörten die Gläubigen Indiens das Wort Gottes auf dem Boden sitzen, so wie sie es seit der Antike getan haben, als die Jünger die Botschaften zu Füßen des Meisters hörten, ein orientalischer Brauch, der bis heute geübt wird. Auf der anderen Seite bedeckten sich Frauen den Kopf mit einem Schleier als Zeichen des Respekts vor der göttlichen Autorität. Ebenso benutzten die Kinder und die Erwachsenen Notizbücher, in denen sie alles niederschrieben, was auf dem Kongress geschah. Wenn es wie überall nur zwei Zeremonien zu geben schien, wurden in Wirklichkeit vier aufgeführt; die anderen beiden waren den Damen und jungen Menschen der Kirche gewidmet. Pastor Omán Guerra, ursprünglich aus Panama, predigte der Missionarsjugend. Am Schluss der Veranstaltung diente Pfarrer Luis Meza den Predigern der Arbeiterförderung. In dem Treffen, das für die große Anzahl von Pastoren (insgesamt 400) glänzte, die sich durch ihre weiße Kleidung auszeichneten, wurden 78 von ihnen als Laienarbeiter, 38 als lizenzierte Prediger und 4 als ordinierte Prediger befördert. Ein großer Sieg für das Werk in Indien und eine Referenz für das weltweite Wachstum der Kirche des Herrn.

Das mehrsprachige Merkmal Indiens war kein Hindernis, das Evangelium des Herrn zu predigen, da die Kirche die englische Sprache benutzt, um die Kommunikation zwischen den Völkern herzustellen. Brüder aus den Städten Neu-Delhi, Chenai, Bombay, Kalkutta, Tirupattur, Patna, Lucknow, Allahabad und weiteren Städten schlossen sich zusammen, um den spirituellen Feiertag zu feiern, obwohl sie bis zu 45 Stunden reisen mussten, um an der Aktivität teilzunehmen.

Unmittelbar vor der Erwartung des christlichen Volkes wurde die Botschaft des Wortes Gottes initiiert. Für den Segen der Gläubigen wurden zwei weitere Kulte von Pastor Omar Guerra gehalten, von denen einer der Jugend und der andere den Frauen des Werkes gewidmet war. Jede Botschaft wurde in drei verschiedene Sprachen übersetzt: Tamilisch, Englisch und Spanisch, sowie andere Sprachen, aufgrund der Vielfalt der im Land verwendeten Sprachen.

LIVEÜBERTRAGUNG Mit Hilfe von Pastor Jimmy Roca wurde die 14. nationale Konvention von Indien zum ersten Mal live durch das Signal von Bethel Television und anderen Plattformen der Weltmissionsbewegung übertragen. Die Teams aus Peru waren eine große Hilfe für diese lobenswerte Mission. Als Ergebnis dieser Leistung schätzte die ganze Welt alle Details der Veranstaltung. Pastor Albert Rivera, Pastor Samuel Mejía und der Prediger Omar Guerra unterstützten die Übersetzung von Englisch ins Spanische, damit die spanischsprachige Öffentlichkeit das geistliche Fest genießen konnte. Sogar die Kinder dienten während der Aktivität als Kameraleute und Kameraleiter.

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UNTERSCHEIDE DIE ZEIT

DEINES BESUCHES

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ie Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien organisierte in Barranquilla einen evangelistischen Kreuzzug der Heilung und der Wunder. Von 11. bis 14. Juli unter dem Motto „Barranquilla unterscheide die Zeit deines Besuches“ veranstaltete in Barranquilla die Weltweite Missionsbewegung Kolumbiens eine evangelistische Aktion der Heilung und der MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Wunder. Barranquilla wird „Leuchtturm Amerikas“ genannt und es war in dieser schönen Stadt, dass ein Meer von Menschen zusammenkam, um die Gnade des Allmächtigen zu bekommen. Die Veranstaltung im Freien wurde im Parkhaus des Stadiums von Barranquilla durchgeführt. Daran nahm Pfarrer Samuel David Mejia Missionar der WMB in Asien teil. Er wurde von seiner geliebten Ehefrau begleitet, sowie auch von einer Gruppe von Gläubigern der Kirche von „La Concordia“, Teil des Werkes des Herrn, das sich in der Stadt Bucaramanga befindet. Am Eröffnungstag verkündete Prediger Mejía die Lehre Gottes mit einer Rede, die vom

Anfang bis zum Ende in den Anwesenden eine starke Wirkung hatte. Anschließend, basierend auf Lukas 11:17 und Johannes 11:17 trug der Pastor folgende Themen vor: „Jesuschristus, der Erlöser”, „Jesuschristus, der Heiler, und „Jesuschristus, die Auferstehung und das Leben“. Diese Aktivität wurde durch eine Reihe von christlichen Sendern in Kolumbien Live übertragen. In der Veranstaltung offenbarten sich Wunder und Ausbunde. Viele sagten von der Macht Gottes aus, und die Kinder lobten die Wundern des Allmächtigen. Der Herr heilte außerdem Krebskranke, Taubstumme und ermöglichte es, dass ein Schwerbehinderter vor den Augen der Anwesenden lief.


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UNSERE ÜBERZEUGUNGEN

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BEKRÄFTIGEN

ie Gemeinde Zacapa war der Sitz einer Distriktversammlung, die von der WMB von Guatemala organisiert wurde. Viele Menschenleben wurden durch die Botschaft des Erzeugers getröstet. Die Weltweite Missionsbewegung von Guatemala veranstaltete am 23. Juli eine Distriktversammlung im Zentralpark der Stadt Zacapa. Zacapa befindet sich in der nordöstlichen Region des guatemaltekischen Territoriums. An diesem Tag versammelte sich eine bedeutende Anzahl von Menschen und christlichen Familien, die das Wort Gottes genossen. Sehr früh morgens versammelte sich das Volk des Herrn in einem hingebungsvollen Lobesgeschrei um die Veranstaltung zu unterstützen. Trotz strenger Hitze machten die treuen Folger Christi eine evangelisierende Wanderung und eine Aktion im Freien um der Bevölkerung von Zacapa das Evangelium Jesuschristi zu bringen. Pfarrer Gustavo Chay, Aufsichtsbeauftragter der Weltweiten Missionsbewegung von Guatemala trug die Verantwortung dafür, die Frohe Botschaft des Erlösers zu verkünden. Inspiriert in Lukas 19:41-42 verbreitete er das Evangelium mit der Predigt „Der große Fehler, Gott dem Rücken zu kehren”. Das Thema berührte das Herz der Anwesenden. Am Ende des Tages marschierten Zehnten von neuen weinenden Menschenleben und knieten vor dem Altar als Zeichen der eigenen Hingabe zum Herrn. Die Übertragung des geistigen Festes wurde vom Pastor Salvador Carrillo übernommen. Der treue Diener Christi leitete die Live Übertragung durch die Web-Sendung der Illustrierte Impacto Evangelistisch. MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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DIE RETTUNG DER FAMILIE M

it biblischen Darstellungen führte das in Spanien etablierte Werk Gottes einen Tag der Evangelisierung in der historischen Stadt Barcelona. Unter dem Motto „Rettung der Familie“ führte die Weltweite Missionsbewegung von Spanien am 12. August eine evangelistische Aktion in der Stadt Barcelona durch. Diese Aktivität zog die Aufmerksamkeit der katalanischen

Bevölkerung auf sich. Der Tag wurde in Marina Platz veranstaltet, mitten in der freien Zone, und versammelte eine zahlreiche Gruppe von Menschen, die sich das Wort Jesuschristi mit Interesse anhörten. Vor dem christlichen Ereignis bereiteten Pastor Fernando Egoavil und seine Ehefrau das Szenario mit Hilfe der Mitglieder der Kirche von Barcelona. Anschließend in der Aktivität, verkündete Brüder José Andrés Barrera die Botschaft des Herrn und trug eine Predigt auf der Grundlage von Lukas 23:32 vor. Der Diener Jesus, unter-

stützt auf der Geschichte von Zaqueo sprach vom Herzen vor eine Gruppe von hundert Teilnehmern, die seinen Beitrag sehr aufmerksam zuhörten. Vorher am Tag zog die evangelisierende Aktion die Aufmerksamkeit der Kinder mit einem biblischen Theatervorführung auf, sowie mit Spielen und Lehren über die Intervention und die Rettung vom Gott in ihren Familien. Anschließend rührte die Erzählung von verschiedenen Aussagen das Herz der Anwesenden, die sich mit Freude und Spannung die Frohe Botschaft anhörten.

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EIN

MISSIONSHERZ D

ie Kirche der Gemeinde Busto Arsizio, teil der WMB von Italien, feierte den Tag der Missionen mit einem Gottesdienst des Fastens und des Gebets.

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Mit dem Ziel, die 350 Missionare des Werkes Gottes zu unterstützen, die in 55 Ländern der 5 Erdteile arbeiten, veranstaltete am 30. September der Tempel der Gemeinde Busto Arsizio, Teil der Weltweite Missionsbewegung von Italien, eine Zeremonie des Fastens und des Gebets. Im Laufe der Veranstaltung, die

unter dem Motto „Der große Auftrag ist unsere Verantwortung“ durchgeführt wurde, beteten die Gläubiger des Norden Italiens zum Herrn für die Einweihung der neuen weißen Felder weltweit und auch für die Verstärkung der Heeren von Männern und Frauen, die die Frohe Botschaft in verschiedenen Orten der Erde verkünden. Im Gottesdienst teilte Pfarrer Hugo Lope, Pastor der Kirche Busto Arsizio, das Evangelium mit der Rede „Ein Missionsherz“. In seinem Vortrag vermerkte Pfarrer Lope, dass die Gläubiger ein offenes Herz haben müssen, das bereit für die Führung des Allmächtigen sein sollte.


veranstaltung

PANAMA UND DER TAG

DER MISSIONEN

M

it einer massiven Teilnahme feierte das Werk des Herrn in panamaischen Boden dieses hochbedeutsamen Ereignis des Christentums.

In einer Veranstaltung, in der das Evangelium trotz Unfreundlichkeit des Wetters auf den Straßen verkündet wurde, feierte die Weltweite Missionsbewegung von Panama am 24. September den Tag der Missionen. Es war ein einzigartiger Tag für das Werk Jesuschristi in panamaischen Boden. Die WMB betete für die Missionsarbeiten der ganzen Welt. Trotz regnerischem Wetter in dem Land Mittelamerikas, gingen die Gläubiger auf die Straßen um die Botschaft der Rettung zu verkünden. Angezogen mit traditioneller Bekleidung ihrer Ursprungsorte kamen die Gläubiger zusammen und verteilten dabei Flyers sowie auch Lehren des Aufbaus des christlichen Lebens an die Panamaische Bevölkerung. Ein farbiger Umzug, geleitet vom Pfarrer Epifanio Asprilla, Aufsichtsbeauftragter der WMB von Panama, verblendete die panamaischen Straßen und rief die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf, die sich für den Empfang des Wortes Gottes interessierte. Der Missionstag wurde mit einer Glaubensrede abgeschlossen, die den Wunsch weckte, dem Herrn weiter zu dienen. Mit Tränen der Berührung und Lobensgeschrei verstanden die Gläubiger, dass es notwendig sei, für die Evangelisierung der Welt zu beten.

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VON GOTT GEBILDETE FRAUEN GEEIGNETE FRAUEN

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as Werk des Allmächtigen in Argentinien veranstaltete in 4 Tagen ihre 1. Nationale Frauenkonvention in der Stadt Formosa.

Formosa, eine Stadt am Ufer des Flusses Paraguay, diente als Szenario für die 1. Nationale Frauenkonvention der Weltweiten Missionsbewegung von Argentinien vom 27. bis 30. Juli. An der Veranstaltung, organisiert nach dem Motto „Vom Gott gebildete Frauen – Geeignete Frauen“, beteiligte sich eine bedeutende Anzahl von Folgern Jesuschristi. In den vier Tagen der Aktivität, nährte, mahnte und lehrte das Wort Gottes eine Menge von treuen Folgern, die sich im Hotel Howard Johnson trafen. Die Vortraghaltender der Botschaft des Herrn waren: Predigerin Carmen Valencia, Pfarrer Ge-

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rardo Martínez, Aufsichtsbeauftragter der Südlichen Region und die Pastorin Maritza Montoya. Die Veranstaltung der Weltweiten Missionsbewegung versammelte Frauen aus verschiedenen Punkten Argentiniens. Außerdem wurde die Veranstaltung von den Tourismusbehörden der Provinz Formosa

unterstützt. Folgende waren die Predigen, die erteilt wurden: „Du bist das Instrument Gottes für diese Stunde“, „Kraft und Ehre sind sein Gewandt“, „Es hängt von uns ab, seinen Segen zu stoppen oder ihn entwickeln zu lassen“, „Wie steht es mit deinem Obstgarten?“, Das Zerbrechen“ und „Ein Erbe die Gott ehrt“


veranstaltung

UMSONST HABT IHR’S EMPFANGEN,

UMSONST GEBT ES AUCH D

ie WMB von Puerto Rico feierte den Tag der Sozialen Arbeit. Die Veranstaltung versammelte Zehnten von treuen Folgern Jesuschristi in der Isla del Cordero. Sie verteilten Hilfe für die Bedürftigsten.

Region 3 sich dafür entschied, die Gemeinde mit Gesundheitskliniken und Vorträge über erziehungsorientierte Themen zu versorgen. Die Themen dieser Vorträge waren die Gefühle in den Familenhäusern, die Nahrungsmittel und die Vergnügung für Kinder. Eine andere Region der WMB von Puerto Rico, die sich durch Ihre Arbeit auszeichnete war

die Region 5. Seine Mitglieder durchquerten die verschiedenen Straßen der Stadt in Autos und verkündigten die Rettung durch Christus, spendeten Wasser und verschenkten christliche Texten als Bücher, sowie auch Illustrierten Impakt Evangelistisch. Seinerseits half die Region 8 auch in seinem Orten dabei, die gute Botschaft zu verkünden.

Foto: Grabaciones Impacto

Mit der Absicht humanitäre Hilfe zugunsten der Bedürftigsten zu leisten, feierte die Weltweite Missionsbewegung von Puerto Rico am vergangenen 26. August den Tag der sozialen Arbeit und ging auf die Straßen der Isla del Cordero um den Hilflosen Unterstützung zu leisten. Die Aktivität wurde in den verschiedenen Regionen des puerto-ricanischen Territoriums durchgeführt, in dem das Werk Gottes sich befindet. Treu zur Gottes Verordnung „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“, starteten die verschiedenen Presbyter diese Aktivität. Die Region 1 der WMB von Puerto Rico verteilte Bedarfsartikel, so wie Unterstützungszeit und hauptsächlich das geistige Brot, während die

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D

er WMB von Mexiko feierte den siebten Jahrestag der Kirche in Monterrey und hielt einen Gemeinschaftsdienst ab. Die Weltweite Missionsbewegung von Mexiko führte am 23. und 24. September im Tempel der Zone 4 der Stadt Monterrey, zwei Tage des Glaubens durch, an denen das Volk Gottes seiner Verehrung zum Herrn in einem Kult der Gemeinschaft zum Ausdruck brachte und den siebten Jahrestag dieser Kirche mit einer berührenden Zeremonie feierte. Am 23. September, im Dienst der Gemeinschaft, übernahm Pfarrer Alejandro Roblero, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

MIT KRAFT AUS

DER HÖHE Mexiko, die Verantwortung für die Übertragung der guten Botschaft. Seine Darstellung des Evangeliums, auf der Grundlage von 2 Könige 4, trug den Titel „Was zu tun in Zeiten der Krise“. Dadurch wies der Minister des Herrn die Gläubigen darauf hin, dass sie sich bemühen sollten um ihren Glauben an Gott zu halten. Am Morgen des 24. September wurde der siebte Jahrestag der Kirche in Monterrey gefeiert. Bei der Zeremonie, dessen Motto war

„mit Kraft aus der Höhe“, predigte Pastor Abraham Enriquez, aus dem Werk in Guatemala, das Wort des Allmächtigen, wobei er über das Thema „Die Gründe, warum Christen vom Heiligen Geist getauft werden sollten” sprach. Später am Nachmittag, in Anwesenheit von Mitgliedern der Tempel Cadereyta Jimenez, Benito Juarez und Fomerrey Cadereyta, evangelisierte der Diener Enriquez die Anwesenden erneut und teilte das Thema „Warum steigen die Stürme?“.


veranstaltung

IN CHRISTUS GIBT

ES HOFFNUNG

D

ie Weltweite Missionsbewegung von Australia führte eine Evangelisierungsaktion in der Stadt Sydney durch, um die guten Botschaften mit den Australiern zu teilen.

Sydney, die größte und bevölkerungsreichste Stadt Australiens, war Gastgeber einer Evangelisierungsaktion der Weltweiten Missionsbewegung Australiens, die am 12. August stattfand und versuchte, das Evangelium des Herrn unter den Einwohnern dieses Landes, zu verbreiten. Unter dem Motto „In Christus gibt es Hoffnung“, hatte die Veranstaltung Pfarrer Enoch Ramos Chumpitaz, Nationale Auf-

sichtsbehörde der WMB in Australien, als Sprecher des Wortes Gottes. Pfarrer Ramos Chumpitaz evangelisierte die Bürger von Sydney und sprach über die stärkende Kraft von Jesus Christus mittels einer emotionalen Predigt. In seiner Ansprache „Ein neues Geschöpf in Christus” und auf der Grundlage des in Johannes 3:1-3 enthaltenen Bibelschnitts behauptete Pastor Ramos, dass keine Religion ein Leben verändern kann. Darüber hinaus wies der Diener des Allmächtigen darauf hin, dass nur eine persönliche Begegnung mit Gott eine in der Böse verlorene Existenz verwandeln kann. Dank dieser Aktivität war man in der Lage, die Herrlichkeit Gottes in Sydney zu betrachten. Eine Überraschung für die australischen Zuhörer war es, das Wort des Herrn zum ersten Mal im Freien zuzuhören. Die Verehrung und Lobpreisung des Schöpfers erregten eine geistige Atmosphäre, die die Anwesenden bewegte. Kleine Kinder und Erwachsene wurden durch die Kraft des Erretters berührt.

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SEELEN FÜR

JESUS CHRISTUS

D

ie Weltweite Missionsbewegung von Äquatorialguinea feierte den Tag der Missionen mit einem besonderen Gottesdienst, der der Evangelisierung der Menschheit gewidmet war. Die Stadt Bata, am Ufer des Atlantischen Ozeans gelegen, wurde von der Weltweiten Missionsbewegung von Äquatorialguinea ausgewählt, um den Tag der Mission am 30. September mit einer besonderen Fast- und Gebetszeremonie zu Ehren des Herrn zu feiern. Ein weiteres Ziel war es, um Schutz für die Missionare seines Werkes zu bitten. Im Laufe der Veranstaltung der WMB von Äquatorialguinea, genossen die Anhänger von Jesus Christus verschiedene Sonderveranstaltungen und Aussagen, wobei sie sich vom Wort Gottes ernährten. Jeder Arbeiter, der über seine Missionsarbeit Aussage ablegte, an Orten, wo es kein Werk des Herrn gibt, verherrlichte den Schöpfer für seine Unterstützung und treue Ge-

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meinschaft. Im zentralen Punkt des Gottesdientstes erteilte Prediger Benjamin Engono, Pastor in der Kirche von Bata, die gute Nachricht von Christus mittels des Vortrags, „Die Verantwortung,

Seelen für Christus zu gewinnen kommt von der Kirche“. In seiner Rede behauptete der Diener des Allmächtigen, dass die Verantwortung als Gläubige ist es, Seelen für das Himmelreich zu gewinnen.


veranstaltung

TAG DER TAUFE

D

IN JAPAN

reizehn neue Mitglieder schlossen sich in Hamamatsu der Weltweiten Missionsbewegung an, indem sie Jesus Christus als ihren Erlöser annahmen. Nicht einmal der intensive Regen verhinderte die Veranstaltung.

eine Gruppe von Pastoren und Gläubigen aus dem Land der aufgehenden Sonne um ein Sakrament zusammen, das für den christlichen Glauben lebenswichtig ist. Inmitten der Aufregung und der Freude der Anwesenden, stiegen die dreizehn neuen Mitglieder der Weltweiten Missions-

bewegung in die Taufgewässer und besiegelten ihre Vereinigung mit Jesus Christus. Während des Gottesdienstes entstand eine Reihe starker Winde und intensiver Regen entfesselte. Nichts jedoch verhinderte den Sieg in den Himmeln und auf Erden durch die neuen Mitglieder des Leibes Christi.

In Übereinstimmung mit dem, was der Herr in der Heiligen Schrift feststellte, hielt die Weltweite Missionsbewegung von Japan am 16. September in der Stadt Hamamatsu, westlich der Präfektur Shizuoka, einen Tag der Taufen ab, an dem dreizehn neue Mitglieder des Werkes Gottes nahmen den Schöpfer als ihren Erlöser an. Die Zeremonie, die von Pfarrer David Veramendi, dem Nationalen Aufseher der WMB von Japan, geleitet wurde, brachte

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Weitere Veranstaltungen

ECUADOR

EL SALVADOR

Versammlung und Taufe in Concordia

Danksagungsgottesdienst

Die Weltweite Missionsbewegung von Ecuador hielt vom 22. bis 24. Juni eine evangelistische Versammlung und einen Tag der Taufen in der Stadt La Concordia in der Zone 2, die sich in der Provinz Santo Domingo de los Tsachilas befindet. Das Ereignis des Werkes Gottes wurde von Pfarrer Rodolfo Cabrera Cárdenas, Presbyter der Zone 2, geleitet. Pfarrer Cabrera predigte den Nachfolgern Jesu Christi das Wort des Herrn. Nach der Versammlung, die in der Zone mit dem größten hydrologischen Reichtum in Ecuador stattfand, wurde ein Tauftag abgehalten, bei dem zwanzig neue Mitglieder ins Wasser tauchten, um ihre Vereinigung mit dem Allmächtigen zu besiegeln.

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Die Weltweite Missionsbewegung von El Salvador hielt am 12. August ein Dankgottesdienst in der Gemeinde El Tránsito im Departement San Miguel ab. Die Aktivität, die in einer der Hauptstraßen von El Tránsito stattfand, war ein Segen für die Gläubigen in El Salvador. Es gab zwei Hauptgründe, Gott zu danken: Ein Teil des Werkes des Herrn zu sein und ein neues Eigentum für die Kirche zu erwerben. Während der Veranstaltung, die mit einer Reihe von Gesängen und Lobgesängen begann, übertrug Pastor Adam Huber Sosa die Botschaft des Herrn mit dem Thema „Die Frau mit dem Blutfluss“, die von Markus 5: 25-34 inspiriert wurde.

VEREINIGTES KÖNIGREICH Weltmissionstag

Die Weltweite Missionsbewegung des Vereinigten Königreichs feierte am 30. Juni den Weltmissionstag mit der hingebungsvollen Teilnahme der Mitglieder des Werkes des Herrn, die fasteten und für die Nationen beteten. Träger der göttlichen Botschaft war der Pastor Roberto Riojas. Inspiriert durch Markus 16:15 behandelte er das Thema „Der große Auftrag ist unsere Verantwortung“. Während seiner Rede betonte der Diener Rojas, wie wichtig es sei, das Werk in der ganzen Welt weiter auszubauen. In seiner Evangelisierungsarbeit hat die WMB des Vereinigten Königreichs die guten Nachrichten in verschiedenen britischen Städten wie Manchester, Leeds, Reading und Birmingham erteilt. Ebenfalls gab dieser Zweig der Weltweiten Missionsbewegung bekannt, dass er bald in Liverpool, Schottland und anderen großen Städten der Britischen Inseln ankommen wird. Am Ende des Tages wurde das ganze Volk Gottes durch den Heiligen Geist erneuert und die missionarische Flamme wurde im Herzen jedes Gläubigen entzündet.

MADAGASKAR Evangelistische Aktion

Anlässlich ihres fünften Jubiläums veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung von Madagaskar vom 1. bis 3. September eine Evangelisierungsaktion in drei Gebieten des Inselstaates im Indischen Ozean. Der erste Tag wurde in der Stadt Andavamamba durch einen besonderen Gottesdienst abgehalten. Am nächsten Tag ging das Volk Gottes in die Stadt Ambohitrimanjaka, um den Schöpfer weiterhin zu loben. Der dritte und letzte Tag verlief in der Stadt Ambohibao. An dieser Aktion beteiligte sich Pfarrer Broveen Narsoo, Pastor auf der Insel Mauritius. Pfarrer Narsoo war dafür verantwortlich, das Evangelium des Allmächtigen zu predigen. Der Vortrag „Die Bedeutung, mit dem Heiligen Geist getauft zu werden“, die auf Markus 16:17 basierte, war eines der vom Diener Gottes wichtigsten behandelten Themen.


ehrung

ROBERTO GING IN

R

DIE EWIGKEIT

oberto Guerrero, der Grafikredakteur der Zeitschrift Impacto Evangelistisch, wurde von Gott berufen. Am frühen Morgen des 30. Oktober atmete er seinen letzten Atemzug aus, da er an einer Krankheit litt, die ihn trotz der Bemühungen der Ärzte in wenigen Wochen verzehrte.

Die Nachrichten kamen durch soziale Netzwerke. Zuerst war es ein einfaches Gerücht, aber bald wurde es von den Verwandten vollständig bestätigt: Roberto Guerrero Espinoza, der geliebte „Robito“, war in Santiago de Chile gestorben. Er ging in Frieden, in Ruhe, wie es bei guten Leute üblich ist, im Schoß seines Hauses mit seinen geliebten Kindern, die ihn bis zum letzten Augenblick seines irdischen Lebens begleiteten. Roberto arbeitete sieben Jahre in der Zeitschrift Impakt Evangelistisch. Er war ein wichtiger Teil des Journalismus-Teams, das die offizielle Veröffentlichung der Weltweiten Missionsbewegung im Januar 2011, anläßlich des 48. Jubiläums des Werkes wiederbelebte. Die Gestalt des „Robito“ wurde in der WMB durch seine unermüdliche Arbeit als Fotograf so bekannt, dass ihn fast alle internationalen Offiziere leicht identifizierten und ihn herzlich grüßten. Seine unbestrittenen Qualitäten als Person der Integrität, Solidarität und Ehrlichkeit haben es ihm ermöglicht, die Freundschaft zahlreicher Pastoren des Werkes in Peru zu gewinnen, ganz zu schweigen von den Freunden, die er international bildete. Roberto hat in sieben Jahren so viele Fotos gedruckt, dass es ihm gelungen ist, eine Ausstellung über die wunderbare Welt

der WMB und ein grafisches Buch zu erstellen. Der Tod überraschte ihn in dieser Hektik. „Robito“ war ein grafischer Reporter, der in Peru und Chile berühmt wurde, wo er

vor 62 Jahren geboren wurde. Im Jahr 2005 gewann er den Preis „König von Spanien“ mit dem erstaunlichen Foto einer Militärrevolte in Andahuaylas. Möge Gott dich in Ehren haben, Roberto.

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net

JANUAR 2-5 Nationale Versammlung in Puerto Rico 9-16 Nationale Versammlung in Kolumbien 26-29 Nationale Versammlung in Bolivien (Cochabamba)

JOSÉ ESCAMILLA Gott segne Sie reichlich. Ich schreibe Ihnen, um Ihnen für Ihre großartige Arbeit in diesem Dienst durch die Gnade unseres Herrn Jesus Christus zu gratulieren. Aus Texas, den Vereinigten Staaten.

FEBRUAR 3-5 Versammlung in Paraguay (Asunción) 9-12 Versammlung in Argentinien (Rosario) 25-28 Versammlung in Panama

ANA RICO Ich danke Gott für das Magazin Impacto Evangelistisch, denn es ist wirklich ein großer Segen für mein Leben gewesen. Als ich mit meinem Pastor sprach, sagte ich zu ihm: „Jedes Mal, wenn ich das Magazin lese, ist es, als ob aus der Höhe Wasser in Überfluss ausgeschüttet würde und den geistigen Hunger sättigte“. Möge der Gott des Himmels jeden Tag Weisheit, Einsicht, Kreativität und alles Notwendige ausschütten, um diese Arbeit fortzusetzen. Aus Cali, Kolumbien.

MÄRZ 2-5 Versammlung in Honduras (San Pedro de Sula) 9-12 Versammlung in Australien (Sidney) APRIL 13-16 Versammlung in Guatemala (Ciudad de Guatemala) 13-16 Versammlung in Guyanas, Trinidad und Martinique (Suriname)

CARLOS BASTIDAS Gott segne Sie, liebe Brüder von Impacto Evangelistisch. Weiter so, und möge Gott Euch weiterhin bei der Veröffentlichung des Magazins begleiten. Seit ich es gelesen habe, hat es mir gefallen, und ich werde es weiterhin kaufen, um die Wunder zu sehen, die Gott in unserem Leben wirkt. Möge der Herr Euch segnen, denn mit Christus sind wir mehr als Sieger. Aus La Villegas, Ecuador.

PAOLA PAVÓN Es macht mir großen Spaß, so viel erbauliche Informationen für unser Leben zu finden. Es ist wie das Manna vom Himmel, das unseren Geist nährt. Möge unser allmächtiger Gott Ihnen weiterhin helfen. Aus Barranquilla, Kolumbien.

CAROLINA GARDOZO Gott segne reichlich das gesamte Team von Impacto Evangelistisch. Es ist eine wichtige Arbeit, denn durch diese Veröffentlichung lernen wir die Aktionen des Werkes auf der ganzen Welt kennen. Ich danke meinem Herrn, dass er Teil dieses wun-

derbaren Werkes ist, das für diese Zeiten errichtet wurde. Sie sind in unseren Gebeten. Seien Sie herzlichst umarmt. Aus Formosa, Argentinien.

JUAN MARTÍNEZ Ich habe die Nachrichten des Magazins gelesen und ich finde, dass sie von grossem Segen sind. Lange habe ich nach christlichen Publikationen gesucht, und früher habe ich verschiedene Zeitschriften gelesen, die mich sehr verwirrt haben. Dann kam Impacto Evangelistisch. Ich las über die gesunde Lehre und meine Bedenken wurden geklärt. Danke nochmal. Aus Morelia, Mexiko.

SUSANA QUINTERO Gott sei Dank für solch eine schöne Arbeit, die von seinen Dienern geleistet wird. Es ist ein Anreiz für die Seele, den ich in den Botschaften finde, die im Impacto Evangelistisch veröffentlicht werden. Gott soll Sie segnen, führen und Ihnen heute und immer helfen. Aus Antioquia, Kolumbien.

ÁNGEL LUNA RICHARD ALVARADO Gott segne Sie. Ich grüße Sie mit dem Segen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich muss sagen, dass die Veröffentlichungen dieser Zeitschrift mir sehr geholfen haben. Ich habe mich schon seit langer Zeit an den Veranstaltungen der Weltweiten Missionsbewegung beteiligt. Weiter so! Aus dem Bundesstaat Monagas, Venezuela.

Ich danke Gott für die Segnungen, die der Herr Jesus Christus in diesem Werk der Weltweiten Missionsbewegung gewährt. Dieses Werk ist überall auf der Welt und man kann die Unterstützung Gottes sehen, denn das Werk ist weiterhin gewachsen mit der Hilfe des Herrn Jesus Christus und durch die Kraft des Heiligen Geistes. Das Werk wächst auch weiterhin dank Ihrer Bemühungen, weil Sie danach streben, dass das Werk des Herrn glorreich weitergeht. Gott segne Sie sehr. Aus Pennsylvania, den Vereinigten Staaten

Sie können den kostenlosen QR-Code-Reader von diesen Plattformen herunterladen:

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

INTERNATIONALE AGENDA 2017

MAI 4-7 Versammlung in Japan (Hamamatsu, Shizuoka) 17-20 Versammlung in Indien 26-28 Versammlung in Niederländer JUNI 21-24 Versammlung in Brasilien (Manaos) JULI 4-8 Versammlung in Costa Rica (San José) 11-14 Versammlung in der USA, Virginia (Woodbridge) 13-16 Versammlung in den Niederländischen Antillen (Curacao) 16-18 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 27-30 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 3-6 Versammlung in Spanien und Block A Europa (Madrid) 8-11 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 10-13 Versammlung in Italien (Milano) 16-19 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 24-27 Versammlung Haití (Puerto Príncipe) 24-27 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) 24-27 Versammlung in Belize SEPTEMBER 17-19 Versammlung in Peru (Lima) Samstag 30 Weltmissionstag OKTOBER 20-22 Brüderlichkeit Madagaskar 26-28 Versammlung in Dominikanischen Republik 26-29 Versammlung in Chile (Santiago) 27-29 Versammlung Insel Mauritius NOVEMBER 9-12 Versammlung in El Salvador 16-19 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 23-26 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Durchgeführende Veranstaltungen n Nächste Veranstaltungen


DER WERTVOLLSTE SCHATZ

IM LEBEN IST ES, ZEIT MIR DER FAMILIE ZU VERBRINGEN

DER RAT, DEN JEDE FAMILIE BRAUCHT MITTWOCHS UND SAMSTAGS UM

1700 (PERU)

Bethel Televisi처n, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , 체bertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten 체ber das Internet weltweit 체bertragen wird.

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Neue website

Lerne die neue Website der Weltweiten Missionsbewegung kennen und erfahre über die letzten Neuigkeiten des Werkes Gottes.

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

766_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe November 2017 Sprache Deutsch

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Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe November 2017 Sprache Deutsch

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