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733_Deutsch

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www.impactoevangelistico.net

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Februar 2015 / Ausgabe 733

evangelisch

INTERNATIONAL

Der Islam in Europa AUSSAGE

Milton, vor dem Schmerz gerettet ANDACHT

Die Treue verlangt Ehre, Loyalität und Dankbarkeit

Im web OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

Ein gefährliches Phänomen, das die Erde droht

DIE GLOBALE

ERWÄRMUNG Februar 2015 / Impacto evangelisch

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im Glauben ist eine Tugend, die Treue und Dankbarkeit erfordert.

1 Samuels 26:23

TREUHERZIGKEIT

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


NACH DER SUCHE VON GOTTES HILFE

LEITARTIKEL

Pfarrer Gustavo Martínez Internationaler Präsident von WMB

„Und es geschah, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz; und als er Jesus sah, fiel er auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und er streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will; sei gereinigt! Und alsbald wich der Aussatz von ihm.“ (Lukas 5:12-13).

Obwohl die Welt voll von Religionen, Credos und Philosophien ist, gibt es eine große Leere innerhalb jedes Menschen. Diese Leere kann nicht mit menschlichen Vergnügen wie die Freude, Sucht oder die Liebe der Familie usw. gefüllt werden, da sie nur mit der Präsens des Allermächtigen gefüllt werden kann. Auch wenn der Mensch sich Sorgen darum macht, ist es nicht möglich, dass sein Herz ohne den Erlösungswerk unseres Herrn Jesuschristus gesegnet, befreit und gebaut fühlen kann. Einige Menschen werden behandelt, als ob sie eine Last für die Menschheit wären, weil sie in der Tiefe der Sünde, der Verderbtheit, der Immoralität und der Sucht gefallen sind. Die anderen Leute wollen keinen Umgang mit ihnen haben: Sie wollen sich nicht annähern und dabei ihnen helfen, von dieser Situation wegzugehen, denn sie denken, es gibt keine Lösung, Medizin oder Verbesserung für diese kranken Menschen. Liebe Leser, Hiermit möchte ich euch sagen, dass die Leute, die sich in dieser Lage befinden und einem Teil der Menschheit ausgeschlossen worden sind, trotzdem innerhalb des Gottes Mitleids und Gnaden sind. In der folgende Bibelpassage wurde einen Mann mit Lepra wir folgt vorgestellt: „Und es geschah, als er in einer der Städte war, siehe, da war ein Mann voll Aussatz; und als er Jesus sah, fiel er auf sein Angesicht und bat ihn und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen.“ (Lukas 5:12-). Dieser Mann wurde als eine Last für die Gesellschaft gesehen, sodass er vom

Tempel und der Stadt rausgeschmissen wurde und seine Familie verlor. Noch dazu verlor er fast seine ganzen Rechte und wurde als „schmutzig“ gesehen. Damit die Lepra sich nicht durch Israel und die nah liegenden Dörfer ausdehnen sollte, wurden damals die an dieser Krankheit leidenden Leuten von den Anderen bis zum Tod getrennt.. Das war doch keine einfache Lage! Und noch dazu gab es derzeit keine Medizin dafür, die ihnen eine minimale Hoffnung geben könnte, wieder gesund zu werden. Das Herz dieses Mannes setzte sich als Ziel, die Schranken zur Seite zu lassen. Nach seiner Lage und Bedürfnisse vergaß er die Meinung der Andere, ignorierte, was seine Familie über ihn denken konnte und konzentrierte sich nur auf Christus. Er lässt sich nicht von seiner Krankheit, seiner Lage, von den Gesetzen oder von der Meinung der Anderen diskriminiert fühlen und traf somit die Entscheidung, das Risiko zu übernehmen, Jesus zu folgen. Er bat ihm um Hilfe und Mitleid und fand sie. So wurde er geheilt und gereinigt. Lieber Freund, Es gibt keine Schranken für diejenige, die Durst nach Gott haben oder für diejenige, die einen Wunder des Gottes erwarten. Sie können auch ändern und besser werden: Sie können versuchen, den Gott darum zu bitten, dass er von Ihrem Herz die Sünde, die Sucht und die Ketten entfernt, die ihre Seele für lange Zeit gebunden haben. Jesus sagt: „Derjenige, der zu mir kommt, wird von mir nicht weggeschmissen“ l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz Februar 2015 / Ausgabe Nº 733 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich Französisch-Guayana Gabun

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Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru

MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Copyright © 2009 Impacto Evangelisch Mouvement Missionnaire Mondial, Inc. (World-Wide Missionary Movement, Inc.) Alle Inhalte dieser Publikation und jeder folgenden Ausgabe ist ordnungsgemäß in der Library of Congress, Washington, DC, USA registriert. Alle Rechte sind vorbehalten. Veröffentlichung, Nachdruck, Übersetzung und Vervielfältigung, auch auszugsweise und auf elektronischen Medien, sowie anderweitige Nutzung ist ohne schriftliche Genehmigung des Autors nicht erlaubt. Unter internationalen Copyright-Vereinbarungen ist dies strafbar. n

Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


Inhaltsangabe 6.

Titelblatt. Die Bedrohung der globalen Erwärmung.

16.

Wirklichkeit. Ernste Wissenschaftsfehler.

18.

Gesundheit. Nichtübertragbare Krankheiten (NCD).

20.

International. Der Islam in

Europa.

22.

Geschichte. Die Zerstörung Pompejis.

24. 28. 30. 34.

Literatur. Hoffnung in den Anden. Musik. So wie Jesus. Glaubensheld. Petrus Menschen Fischer.

Lebensgeschichten. Milton: Der Junge, der aus dem Schmerz gerettet wurde.

40. 42. 44. 46.

Andacht. Ein jeglicher tat, was ihn recht deuchte. Andacht. Die Treue fordert Ehre, Loyalität und Dankbarkeit. Andacht. Der Wert des Wartens.

Interview. „Die eingetragene Partnerschaft wird die chilenischen.

48.

Veranstaltungen. Gott braucht ein Volk voller Herrlichkeit“.

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MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


DIE BEDROHUNG DER GLOBALEN

ERWÄRMUNG

Die Verschlechterung der Umweltbedingungen ist eine Wirklichkeit. Je der Reichtum mehr gewachsen ist, desto haben wir uns wenig um unser Umfeld gekümmert. Das sehen wir nicht nur in den Müllmengen, die wir produzieren, sondern auch in den Veränderungen in der Landwirtschaft, im Wasser, in der Verschmutzung der Flüsse und vor allem im Meer.

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Leider hat die Verzögerung dieser Massnahmen seitens denjenigen, die das Problem verursacht haben, dazu geführt, dass das Problem immer schlimmer geworden ist... Tausende Leute in den Küsten sind damit stark beeinträchtigt worden und noch dazu hat diese Problematik starke Dürren mit sich gebracht.

MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Das Problem ist, dass die Menschen nicht von den Folgen bewusst sind. „Wie sehen eine große Abfallkonzentration im Norden des Pazifiks und hier versammelt sich die ganze Müll. Es wird zwischen 200 bis 300 Jahre dauern, bis diese Plastik zerstört wird.. Dann fragen wir uns, warum so viele Leute an Krebs leiden oder warum es so viele Krankheiten gibt.. Weil tatsächlich das alles in die Ernährungskette kommt. Wir konsumieren nur und denken nicht an die Ergebnisse,“ zeigt Miguel Wickman an. Die menschlichen Wirkungen sind auch offensichtlich in der progressiven globalen Erwärmung: Eine Bedrohung, die nach der Internationalen Energieagentur (IEA) irreversible Schaden verursachen kann, wenn wir nicht die notwendigen Maßnahmen in den fünf folgenden Jahren treffen. „Es hat viele hundert Jahre gedauert, bis das Erdöl sich ablagert hat. Die Pflanzen haben das Kohlendioxid genommen und das Leben ermöglicht. Jedoch haben wir in 200 Jahre diese fossilen Ressourcen verbrannt, sodass wir diese ganze CO2 in die Atmosphäre geworfen haben. Als Ergebnis haben wir eine niemals in der ganzen Geschichte der Erde registrierte globale Erwärmung“, sagt er noch hinzu. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass eine Erhöhung von 1,5 Grad das Risiko von extremen Wetter und die gefährliche Zunahme der Ozeanlinie verursachen kann. In diesem Sinne „kommt der Ursprung der Probleme immer aus der selben Quellen“, behauptet Wickham. „Wir befinden uns gerade in einer fast moralischen Dimension: Unser Lebensstil beein-


TITELBLATT

trächtigt tausende Menschen, ohne dass wir das wissen. Das ist ungerecht und wir als Christen müssen etwas dagegen machen. Das erfordert jedoch eine Änderung im Bewusstsein und im Lebensstil“, fügt er noch hinzu.

KONSUM VON ERNEUERBAREN RESSOURCEN Das Problem der globalen Erwärmung hat drei Wirkungen: Der Anstieg von den Temperaturen und dem Meeresspiegel und die Veränderung der Wetterbedingungen. Daraus ergeben sich öfters mehrere gefährliche Ereignisse wie z. B. Hurrikanen und Überschwemmungen sowie Knappheit der Wasserressourcen. Die globale Erwärmung ist wahrscheinlich eins der am meisten diskutierten Themen heutzutage. Die letzten sehr warmen Wochen im Oktober im Flachland der USA, Staat Minnesota; ähnliche Weiterlesen–– Februar 2015 / Impacto evangelisch

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„Leider gibt es eine starke Interesse, für die man tau­sende Millionen Dollar bezahlt hat, um die Leute über das Thema des Klimawandels zu desinfor­mieren. Zuerst wurden die wissenschaftlichen Beweise verweigert und danach hat man vor Kurzem behauptet, dass die Wirkungen davon nicht groß.

Wetterbedingungen im Süden des Mittelmeeres und einen verlängerten Sommer in Spanien haben die internationalen Wissenschaftsgemeinschaft davor gewarnt, diese extremen Wetterbedingungen mit den weltweitenden Tendenzen zu forschen. Trotz dieser Beweise die Forschungsergebnisse von tausenden Wissenschaftlern in immer mehr alarmierenden Berichte der UNO, unterstützt seit 1990 vom IPCC (die ersten drei Buchstaben aufgrund Sir John Houghton) äußern, haben viele Firmen und Regierungen einen großen Widerstand vor der These gezeigt, dass der Konsum von fossilen Kraftstoffen die Ursache der heutigen globalen Erwärmung ist. Dazu schrieb Houghton Folgendes: „Leider gibt es eine starke Interesse, für die man tausende Millionen Dollar bezahlt hat, um die Leute über das Thema des Klimawandels zu desinformieren. Zuerst wurden die wissenschaftlichen Beweise verweigert und danach hat man vor Kurzem behauptet, dass die Wirkungen davon nicht groß sind, sodass wir „warten und auf die Ergebnisse warten können“.. Sollten sie schlimmer sein, könnten wir ggf. immer noch eine Lösung für dieses Problem finden. Die wissenschaftlichen Beweise unterstützen aber diese Argumente nicht. Auf einer Seite hat die Wissenschaftsgemeinschaft die Rechtfertigung dieser These ausdrücklich abgelehnt: Andererseits hat man auch festgestellt, dass die Ölindustrie der wichtigste Motor dieser herausbrüllenden Aussagen und skeptischen Schriften ist. Eine Sache ist jedoch klar: Die entwickelte Welt ist zu langsam gewesen, um vor diesem immer mehr dunklen Szenarium zu reagieren. Der Grund dafür ist, dass jegliche Anerkennung dieser These einen deutlichen negativen Effekt auf den Lebensstil hat, der das Ergebnis vom Konsum fossiler Kraftstoffe ist. Es ist doch bewusst, dass es zu spät ist, die globale anthropogene Erwärmung und ihre immer mehr besorgniserregenden Effekte auf die zukünftigen Generationen stoppen zu können. Das bedeutet aber auch, dass wir uns mehr darum bemühen müssen, um diese Effekte am meisten wie möglich vermindern zu können. Leider hat die Verzögerung dieser Massnahmen seitens denjenigen, die das Problem verursacht haben, dazu geführt, dass das Problem immer schlimmer geworden ist... Tausende Leute in den Küsten sind damit stark beeinträchtigt worden und noch dazu hat diese Problematik Weiterlesen––

MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


TITELBLATT

Wickham sagt, dass es notwendig ist, ein neues umweltfreundliches Bewusstsein zu bilden. „Wir müssen wieder den richtigen Weg in unserer Gesellschaft finden. Die Krise ist ein lang dauernder Stillstand.. Es scheint so, als ob die Erde gesagt hätte: „Ich halte nicht mehr aus!“. Unsere Beziehung mit den Ressourcen muss anders sein, denn es gibt eine Grenze in allen Lebensbereichen!“, empfiehlt er.

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DIE LÖSUNG EINIGE HISTORIKER und Schriftsteller haben dem Christentum die ökologische Krise zugeschrieben. Lynn White, Ian Mc Harg u.a. Leuten haben behauptet, dass der Auftrag des Genesis die Zerstörung der natürlichen Umwelt verursacht hat. Wenn man jedoch die biblischen Texte des Genesis, die Gesetze und die Empfehlungen vom Gott zu Israel in den Büchern des Levitikus und Deuteronomium über die soziale Justiz, die Prävention der Spekulation, die Pflege der Armen und der Migranten und die Prinzipien der Samstagslehre und des Jubeljahres sowie das Leben und die Lehre von Jesus liest, kann man nachweisen, dass das Vorhaben von Gott für die Menschen in Bezug auf ihr Umfeld nachhaltig ist. Der Mensch ist vor allem ein „Gärtner“ oder ein „Verwalter“ und nicht ein „Ausbeuter“. Jedoch ist es begründet zu sagen, dass die biblischen Prinzipien nicht eine Priorität der christlichen westlichen Kultur der 18. u. 19. Jahrhunderten waren, da diese Welt hauptsächlich vom Merkantilismus – vor allem in Großbritannien - geprägt war. Eine falsche und teilweise Interpretation der Schriften ist der Grund, warum die christliche Kirche nicht viel über das Thema der Erschöpfung und des Gottes Werkes als die Rettung der Menschheit und seine Kreaturen gesprochen hat. Andererseits wird diese Art von Evangelium von vielen als nicht „biblisch gesehen“. Christohper Wright bestätigt das durch seine Schriften.“

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MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

starke Dürren mit sich gebracht. Wir befinden uns vor einem klaren und wiederholten Fall von sozialen Ungerechtigkeit. Wir als Menschen sind niemals vor einer so großen Anzahl von Herausforderungen gestanden, die unsere eigene Existenz so in Frage stellt. Was sagen wir als Christen, Träger des Handbuches vom Schöpfer dazu? Können wir in diesem

Rahmen etwas machen, oder gibt es keine Hoffnung mehr?

UMWELTFREUNDLICHE MENTALITÄT Miguel Wickham, Autor des Buches „Ökologie und Christentum“ ist der Meinung, dass der Mensch seine umweltfreundliche Mentalität verloren hat. Einerseits ist das geschehen, weil er zwischen „Beton und Glas“, isoliert von seiner Natur lebt. Diese Isolierung hat dazu beitragen, dass der Mensch den Kontakt mit der Erde verloren hat. Wir wissen fast nichts, woraus die Lebensmittel, die wir konsumieren, kommen. Darüber hinaus, auf einer religiösen Ebene, sind wir nicht mehr von der geistlichen Beziehung mit der Erde bewusst. „Wir denken nicht mehr daran, was die Erde uns anbietet.. Wir schätzen das nicht mehr und merken nicht, dass das alles mit unserem Gott zu tun hat.. Derjenige, der das alles aufrechterhält. Die Situation sieht ähnlich als einen Selbstmord, in dem die Person alles zerstören will“, fügt er noch hinzu. Wickham sagt, dass es notwendig ist, ein neues umweltfreundliches Bewusstsein zu bilden. „Wir müssen wieder den richtigen Weg in unserer Gesellschaft finden. Die Krise ist ein lang dauernder Stillstand.. Es scheint so, als ob


TITELBLATT

die Erde gesagt hätte: „Ich halte nicht mehr aus!“. Unsere Beziehung mit den Ressourcen muss anders sein, denn es gibt eine Grenze in allen Lebensbereichen!“, empfiehlt er. Darüber hinaus erwähnt er, dass es in der Bibel Folgendes steht: „Wir müssen unseren Gott anerkennen und merken, dass alles von ihm kommt“. Man muss nicht nur die Recyclingprozesse lernen, sondern mehr und tiefer für die Lösung dieses Problems agieren. „Die echten umweltfreundlichen Verhaltensweisen müssen aus unserem Glauben kommen. Es ist notwendig, dass man seinen Lebensstil, gerichtet nach einer Nachhaltigkeit, ändert (...) Die Umweltkrise ist geistig, sodass die Reue und die Gottesannäherung notwendig ist.“ Die Rückkehr zum Schöpfer würde dazu dienen, um zu erkennen, dass die Erde nicht von uns gemacht wurde, sondern dank des Himmelreichs“, erklärt Wickham.

GEEIGNETE INTERPRETATIONEN Für Wickham ist es notwendig, in die Bibel zurückzugehen, um die Antworte finden zu können. Die Botschaft beginnt ganz am Anfang. „In der Genesis merken wir schon, dass Gott mit den Menschen über die Gutsverwaltung spricht. In diesem Rahmen sagt er, sie sollen die Erde ackern. Hier muss das Wort „Verwaltung“ nach seinem Kontext interpretiert werden: Darunter wird dieses Wort als den Beruf eines treuen Gärtners verstanden... Jemand, der die Aufgabe bekommen hat, auf etwas aufzupassen, das ihm nicht gehört.“ Er behauptet, dass diese Bibelpassagen aus der Genesis „falsch interpretiert worden sind,

sodass man das Wort „Verwaltung“ als „Mach mit der Erde, was du willst“ verstanden hat. In diesem Zusammenhang ist eine Mentalitätsänderung notwendig. Auf dem Pentateuch finden wir noch mehrere Hinweise in Bezug auf einen anpassenden Schutz der Natur, in dem Sinne, dass die Erde sich erholen muss. Andererseits müssen wir sie angemessen verteilen, um seine Ausbeutung zu vermeiden“, sagt er. „Israel ist ein Volk, das sich auf den Bergen niederlassen wird und für die Ernte in den Tälern arbeiten wird. Die Konsequenzen seiner Sünde werden sich durch Dürren äußern.. Der Segen seines Gehorsams wird sich andererseits durch die Ergebnisse der Ernten widerspiegeln. Im Folge ist es wichtig zu bemerken, dass im Neuen Testament tatsächlich eine Botschaft über die Wiederaufforstung der Natur gibt“, erzählt er. „Die Schöpfung heult aufgrund Gottes Verlassens. Wir haben eine große Hoffnung auf die Römerpassage, in der es gesagt wird, die Schöpfung wbird befreit. Jedoch fängt das alles mit einer Reue, eine Änderung im Bewusstsein, eine Rückkehr zum Gottes Wort an... Es geht darum, die Beziehung zu den Anderen und zur Natur zu verbessern. So erreicht man ein reales Gleichgewicht“, sagt Wickham. Darüber hinaus sprechen die Propheten über die „Gesundheit der Erde“. Wir sind die Chefs geworden und haben die Rolle von Gott vergessen. Irgendwann werden wir jedoch den Gott, sowohl individuell als auch kirchlich, einen Bericht darüber erstatten müssen, wie wir diese wunderbare Schöpfung, die er uns gelassen hat, behandelt haben.“ l

„Die echten umweltfreundlichen Verhaltensweisen müssen aus unserem Glauben kommen. Es ist notwendig, dass man seinen Lebensstil, gerichtet nach einer Nachhaltigkeit, ändert (...) Die Umweltkrise ist geistig, sodass die Reue und die Gottesannäherung notwendig ist.“

(Aus der Webseite: www.protestantedigital.net)

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DAS GEFAHR DER GLOBALEN ERWÄRMUNG Die Wirkungen des menschlichen Handelns lassen sich durch die progressive globale Erwärmung merken. Eine Drohung, die nach der Internationalen Energieagentur (IEA) irreversibele Schaden hizufügen könnte, wenn man in den kommenden 5 Jahren keine Maßnahmen ergreift. Dieses schlimme Phänomen hat drei Wirkungen: die Temperaturerhöhung, die Erhöhung des Meeresspiegels und die Änderung des meteorologischen Zustandes. Als Konzequenz ergibt sich eine höhere Frequenz und Größe der gefährlichen Ereignissen, wie z.B. Orkane und Überschwemmungen, Dürren, und der

Mangel an Wasserresourcen. Die Sache ist, dass auch wenn es zu spät ist, um die globale Erwärmung und ihre besorgniserregende Wirkungen auf die nächsten Generationen zu stoppen, müssen wir unsere Anstrengungen auf die Milderung dieser Wirkungen konzentrieren. Das Menschengeschlecht steht wie nie vorher vor einer großen Anzahl von Herausforderungen, die seine eigene Existenz in Frage stellen. Was haben wir, die Christen, Träger des Benutzerhandbuchs des Schöpfers, darüber zu sagen? Gibt es etwas, das wir anbieten können oder gibt es keine Hoffnung mehr?

AUSSTERBEN = FÜR IMMER

Die Eisbären im Nordpol sind von der globalen Erwärmung bedroht. Deswegen sind sie vom Aussterben bedroht. Man hat ertränkte Eisbären mitten im Meer gefunden.

Los hielos que habita el oso polar están amenazados por el calentamiento global. Por eso se encuentra en grave peligro de extinción.

Tode aufgrund der Luftverschmutzung Der letzte Bericht der Weltgesundheitorganisation (WHO) präsizierte, dass 2012 die Todesfälle durch Luftverschmutzung der 12,5% aller Todesfälle auf der ganzen Welt darstellten. Deswegen warnte man die Bevölkerung, damit sie Maßnahmen ergreifen, die den toxischen Ausstoß reduzieren, der tödliche Krankheiten verursacht.

7

Millionen 12.5% der Todesfälle auf der ganzen Welt

DER TREIBHAUSEFFEKT

3.7 Millionen

Von denen

aufgrund der Außenluft (industrieller oder landwirtschaftlicher AustoßDiesel Motoren, Lösemittel, Metalle)

Das ist die natürliche Erwärmung der Erde. Die Treibhausgase, die sich in der Atmosphäre befinden, absorbieren einen Teil der Sonnenwärme und behalten eine Temperatur, die geeignet für das Leben ist.

1

4.3Millionen

aufgrund der Innenluft (Holz- oder Kohlofen und Heizungssysteme)

Jeder achte Todesfall

2

HAUPTAUSSTOßER VON CO2 Es gibt viele Theorien, die versuchen, diesen klimatischen Wandel zu erklären und stellen in Frage, in wie weit er den Naturprozessen oder den menschlichen.

Die Sonnenergie durchdringt die Atmosphäre. Ein Teil von dieser wird von der Oberfläche absorbiert und der andere reflektiert.

Ein Teil der reflektierten Strahlung wird von den Treibhausgasen absorbiert….

.... ein anderer VEREINIGTE STAATEN Teil kommt in 6006.7* DEUTSCHLAND RUSSLAND den Raum 1672.6* zurück. 835.1*

3

KANADA

589.9*

INDIEN

1400.7*

MEXIKO

453.0*

CHINA

6283.6*

INDONESIEN

318.5*

BRASILIEN Die reichste Länder sind hauptsächlich diejenige, die 397.6* den atmosphärischen Wandel, der mit der globalen Erwärmung verbunden ist, verursachen. Die am meisten Betroffenen wären dann die Entwicklungsländer. *erwähnte Werte sind in Millionen Tonnen gegeben WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

14 Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

e as sg u a bh

Tr ei

TODESFÄLLE DURCH LUFTVERSCHMUTZUNG

Die Fläche des arktischen Zirkels wird kleiner. Die Oberfläche reduziert sich 1% pro Jahrzent.


SCHMELZEN IM NORDPOL

Das Schmelzen im Nordpol reduziert auf das Mindestmaß in September, aber dieses Jahr aufgrund des klimatischen Wandels wird man das Phänomen gegen Ende August erleben. Es wird eins von den größten Schmelzen sein, das es je gegeben hat.

2008

1996

Gefrorenes Meer

Dünnes Eis

2014

4,47 Millionen Km

7,9 Millionen Km

3.6 Millionen Km

Offenes Meer Wenn es schmelzt, absorbiert das Meer eine größere Anzahl von Energie, was ein schnelleres Schmelzen-Tempus verursacht.

reflektiert absorbiert

90% 10%

1

50%

6%

50%

94%

Schmelzen im Nordpol. Das ist der niedrigste Mittelwert, der zwischen 1977 und 2000 registriert wurde.

39%

Die Kraftstoffverbrennung, die Abholzung, der Bergbau, die Viehzucht, etc., erhöhen die Anzahl von Treibhausgasen in der Atmosphäre.

Sonne

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DIE GLOBALE ERWÄRMUNG

Es ist die langfristige Erhöhung der Mitteltemperatur der Atmosphäre. Es wird von den Treibhausgasen verursacht, die sich aufgrund der menschlichen Aktivitäten ergeben.

Die modifizierte Atmosphäre absorbiert mehr Wärme. So wird das natürliche Gleichgewicht beschädigt, die Erdtemperatur erhöht sich.

Änderung der globalen Temperatur Das Wetter hat sich um 0.5 ºC in den letzten Hundert Jahren erwärmt. Das wichtigste Ereigniss der letzten Jahre ist das Ende der Eizzeit. Seit dem ist die Temperatur relativ stabil geblieben, aber mit vielen Schwankungen.

Wenn wir nichts unternehmen, um die Produktion von Kohlendioxid zu reduzieren, schätzt man dass diese gegen 20150 sich verdoppelt haben wird.

Ozon schi cht

Im Jahr 2003 haben die Hitzenwellen über 20.000 Todesfälle in Europa und über 1500 Todesfälle in Indien verursacht.

Jahre

1850

1875

1900

1925

Schätzung in höchstem Maße

Schätzung in niedrigstem Maße

1950

1975

2007

2025

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2050

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ERNSTE

WISSENSCHAFTSFEHLER In der aktuellen Wissenschaftswelt ist die Evolutionstheorie so vorherrschend geworden, dass sie sogar die Methode abwertet, nach denen man das Alter der geologischen Formationen bestimmt. Diese Methode haben Defekte, die große Interpretationsfehler verursachen können.

Eine von diesen Datierungsmethoden – die Radiokohlenstoffdatierung (oder 14CDatierung) -wird verwendet, um das Alter von den Resten der Tieren und Pflanzen zu bestimmen. Das Buch „The Dynamic Earth” erklärt dieses System: „Der Radiokohlenstoff bildet sich ständig in der Atmosphere durch den Beschuss von Nitrogen -14 (14N) durch Neutronen, die durch die kosmische Strahlung erschafft werden. Der 14C, mit einem durchschnittlichen Leben von 5.730 Jahren, spaltet sich und wird wieder zu 14N ...“. Wenn der Produktionsrhythmus konstant bleibt, bleibt die Radioaktivität des Kohlenstoffs auch konstant, denn der Produktionsrhythmus gleicht sich mit dem Spaltungsrhythmus aus. „Während ein Organismus lebendig ist und Kohlenstoff aus der Atmosphere absorbiert, enthält er diesen ausgeglichenen Anteil von 14C. Jedoch, wenn er stirbt, wird das Gleichgewicht gestört, weil die Versorgung mittels der Lebensprozesse wie z.B. Ernährung, Atmung und Fotosynthese endet. Der 14C in den toten Geweben sinkt ständig wegen der radioaktiven Spaltung“. (Brian Skinner und Stephen Porter, 1989, S. 138-139). Wenn man die Anzahl von 14C misst und sie mit der originellen Anzahl vergleicht, können die Wissenschaftler ein Datum für den Tod des Organismus feststellen. Jedoch sind die durch dieses System erhaltenen Daten wenig überzeugend. Das Alter von lebendigen Weichtieren mittels der Radiokohlenstoffdatierung zu bestimmen führt oft zu falschen Ergebnissen, z.B. Weichtiere, die anscheinend 2.300 Jahre alt sind („Radiocarbon Dating: Fictitious Results MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

With Mollusk Shells“, Science, 141:634). Die Radiokohlenstoffdatierungsmethode werden natürlich von der Umgebung gestört. Ein anerkannter Archäologe schrieb: „Leider zeigen viele neuliche Entdeckungen, dass der 14C nicht so leitungsfähig ist , wie man irgendeinmal glaubte: (1) Es ist möglich, dass es vor dem Jahr 2000 v.Ch. keine radioaktive Kohlenstoffatome in der Atmosphere gab; (2) die natürliche Konzentration des 14C in der Atmosphere hat sich in gewissen Zeiträumen verändert; und (3) es ist sehr wahrscheinlich, dass die Proben verschmutzt wurden“. Vor kurzem hat man eine neue Methode verwendet, die Beschleuniger– Massenspektrometrie heißt, um das Alter von alter Gegenständen zu bestimmen. Diese Methode hat Daten für die älteste Maya-Zivilisation gegeben, die verschieden als die vorher akzeptierten Daten sind. „Es ist so: Der älteste Maya, den es bisher gab, ist jünger als die Archäologen es vorher glaubten. Man hatte geglaubt, dass die Resten einer Frau, die an einem Ort namens Cuello im Norden Belizes gefunden wurden, über 4000 Jahre alt seien… Die neuen Datierungsmethoden haben aber etwa 1000 Jahre der Chronologie abgezogen.“ Norman Hammond, Forscher der Boston University, der in Cuello etwa 1970 auszugraben begann, sagt nun, dass man heutzutage glaubt, dass die Resten aus dem Jahr 1200 v.Ch stammen, was immerhin älter als irgendein anderer bisher bekannter Maya-Ort ist. „Der Beschleuniger - Massenspektrometer erlaubt den Wissenschaftlern, die Knochen der


WIRKLICHKEIT

alten Maya zu untersuchen, ohne diese zu schaden. Die neue Technik kann Kohlenstoffproben datieren, die nur ein paar Milligramme wiegen, so dass ein Exemplar mit der Größe eines Streichholzkopfes genügt“ („Oldest Known Maya: Not Quite So Old“ [„Der älteste bisher bekannte Maya ist doch nicht so alt“] National Geographic, November 1990). Diese neue Datierungsmethode hat das älteste für die Maya-Zivilisation akzeptiere Datum geändert. Denken wir darüber nach: Die Radiometrische Datierungsmethoden -diejenige, die die geologische Zeit durch den Faktor der radioaktiven Spaltung messen- sind verwendet worden, um das Alter der Formationen zu bestimmen, die mit Noahs Sintflut in Verbindung sein können. Diese Daten zeigen angeblich, dass solche Formationen Millionen -und nicht Tausend- Jahre alt sind. Jedoch können verschiedene Datierungsmethoden völlig verschiedene Ergebnisse ergeben. Wie ein gewisses Werk es erklärt: „Man hat verschiedene Methode verwendet, um das Alter der Erde und ihrer Gesteinschichten zu bestimmen. Diese Methode basieren fest auf den

Glauben an den Aktualismus, also, zu glauben, dass die natürlichen Prozesse sich im Laufe der erdlichen Geschichte relativ konstant entwickelt haben... Es ist offensichtlich, dass die Radiometrietechnicken vielleicht nicht genaue Berechnungsmethode sind, wie einige es behauptet haben. Die Berechnungen des Alters einer bestimmten geologischen Schicht, die mittels verschiedener Radiometriemethoden erhalten worden sind, sind oft sehr verschieden (manchmal beträgt der Unterschied Hunderten Millionen Jahre). Es gibt keine radiologische „Uhr“, die auf lange Sicht absolut vertrauenswürdig ist“ (The Science of Evoution [„Die Evolutionswissenschaft”], William Stansfield, 1977, S. 80, 84). Die Kallium –Argon –Datierung (K-AR), die verwendet wird, um das Alter von Lava-Strömungen zu bestimmen, kann auch Schwierigkeiten haben, wie es ein paar Arbeiten über den Mount Saint Helen in Washington, USA zeigen. Dieser Berg brach am 18. Mai 1980 aus. Solche Beispiele zeigen, dass die Berechnungsmethoden, auf die sich viele Wissenschaftler stützen, nicht fehlerfrei sind l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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NICHTÜBERTRAGBARE

KRANKHEITEN (NCD) Die menschlichen Krankheiten können sehr unterschiedlich klassifiziert werden. Eine von diesen Klassifizierungen nimmt die Dauer der Krankheit und die Ansteckungsfähigkeit in Bezug. Diese teilt sie in übertragbare Krankheiten (CD) und nichtübertragbare Krankheiten (NCD).

(*) Wálter Menchola Vásquez, Internist, Mg. Managment und Public Policy

Die nichtübertragbaren Krankheiten (NCD), auch als chronische Krankheiten bekannt, sind von langer Dauer und normalerweise entwickeln sie sich langsam. Die vier Hauptarten von nichtübertragbaren Krankheiten sind: die kardiovaskulären Krankheiten (wie z.B. Herzanfälle und Schlaganfälle), Krebs, die chronischen Atemwegserkrankungen (wie z.B. die chronisch obstruktive Lungenerkrankung und das Asthma) und der Diabetes Mellitus. Heutzutage greifen die nichtübertragbaren Krankheiten überplanmäßig in den Ländern mit geringen Einnahmen an, wo fast der 75% der Todesfälle durch nichtübertragbare Krankheiten zu verzeichnen sind (28 Millionen). Nach Dr. Oleg Chestnov, stellvertretender Generaldirektor der Abteilung für nichtübetragbare Krankhei-

ANGABEN UND ZAHLEN • Die nichtübertragbaren Krankheiten (NCD) töten 38 Millionen Menschen pro Jahr. • Fast der 75% der Todesfälle durch NCD (28 Millionen) finden in den Ländern mit geringen und mittleren Einnahmen statt (Entwicklungsländer oder wenig entwickelte Länder). • 16 Millionen der Todesfälle durch NCD betreffen Menschen, die Jünger als 70 sind; der 82% dieser frühzeitigen Todesfälle finden in Ländern mit geringen und mittleren Einnahmen statt. • Die kardiovaskulären Krankheiten stellen die Mehrheit der Todesfälle durch NCD dar, also 17.5 Millionen pro Jahr, es folgen Krankheiten wie Krebs (8.2 Millionen), Atemwegserkrankungen (4 Millionen), und Diabetes Mellitus (1.5 Millionen). • Diese vier Gruppen von Krankheiten sind verantwörtlich für etwa 82% der Todesfälle durch NCD. • Der Tabakkonsum, die physische Inaktivität, der schädliche Gebrauch von Alkohol und die ungesunde Ernahrung erhöhen das Risiko infolge einer NCD zu sterben.

MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ten und geistige Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), sind die nichtübertragbaren Krankheiten eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für die Gesundheit und die Entwicklung der Länder aufgrund des menschlichen Leidens, das sie verursachen, und der sozioökonomischen Schaden, die sie mit sich bringen, vor allem in den Ländern mit geringen und mittleren Einnahmen. Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation, behauptet, dass die Welt sich in einem entscheidenden Moment in der Geschichte der nichtübetragba-


GESUNDHEIT ren Krankheiten befindet. Sie hat vor sich eine einmalige Chance, den Kurs zu ändern, vorausgesetzt, dass die Länder die neu gesetzten Ziele anwenden und alle Ziele im Jahr 2025 erreicht werden. Von den 38 Millionen Todesfällen durch nichtübertragbare Krankheiten, die 2012 verzeichnet wurden, handelte es sich bei mehr als 40% (16 Millionen) um frühzeitige Tode, die vor dem 70. Lebensjahr geschahen. Die meisten Todesfälle durch nichtübertragbare Krankheiten sind leicht zu verhindern. Die Angaben sind ermutigend und zeigen, dass die frühzeitige Sterblichkeit durch nichtübertragbare Krankheiten auf der ganzen Welt deutlich reduziert werden kann. Die Todesfälle durch kardiovaskuläre Krankheiten sind in vielen Ländern mit hohen Einnahmen dank der Regierungspolitik drastisch gesunken, die das Einnehmen von gesunderen Lebensweisen und die gleichmäßige Dienstleistung erleichten. Es ist unerlässlich, dass diese positive Tendenz sich hält und, wenn möglich, dass sie in den entwickelten Ländern kräftiger wird und sich in den Ländern mit geringen und mittleren Einnahmen vermehrt. Die Wirkungen der Globarisierung auf die Vermarktung und den Handel, der schnelle Urbanisierungsprozess und das Altern der Bevölkerung haben Folgen für die nichtübertragbaren Krankheiten. Diese sind Faktoren, die der Mensch fast nie kontrollieren kann und auf die der traditionelle Gesundheitssektor keinen großen Einfluss hat. Wenn auch die Änderungen des individuellen Benehmens wichtig sind, um die nichtübertragbaren

Krankheiten zu konfrontieren, ist es auch wichtig, dass die größten Regierungsinstanzen ihre Führung ausüben, dass man Gesetze entwickelt und zwar mit der Teilnahme aller Regierungsdepartamente und dass man den universalen Gesundheitsschutz erreicht.

PRÄVENTION UND KONTROLLE Um die Auswirkung der nichtübertragbaren Krankheiten auf die Menschen und die Gesellschaft zu reduzieren, muss man ein integrales Konzept anwenden, die alle Sektoren enthält – auch diejenigen, die mit den Finanzen, den auswärtigen Angelegenheiten, der Ausbildung, der Wirtschaft und der Planung verbunden sind. Das Ziel ist, Hilfe zu leisten, damit die Risiken gesunken werden, die mit der nichtübertragbaren Krankheiten verbunden sind, und damit die Volksgesundheit, die für die Prävention und Kontrolle verantwörtlich ist, unterstützt wird. Eine wichtige Taktik, um die nichtübertragbaren Krankheiten zu reduzieren, besteht darin, die Risikofaktoren zu reduzieren, die mit diesen Krankheiten verbunden sind. Es gibt billige Lösungen für die Reduzierung der häufigsten Risikofaktoren –hauptsächlich der Tabakkonsum, die ungesunde Ernährung, die physische Inaktivität und der schädliche Gebrauch von Alkohol. Die Ausbildung und die offensichtliche Politik (Steuern) haben wichtige Wirkungen auf den Konsum. Eine andere Möglichkeit für die Bekämpfung der nichtübertragbaren Krankheiten ist die Gesundheitsintervention, die die Früherkennung und die angebrachte Behandlung verstärkt l

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DER ISLAM IN

EUROPA

Die Terroranschläge in Frankreich bringen mit sich Fragen über das Zusammenleben, die Meinungsfreiheit und die Gewissensfreiheit im europäischen Kontinent, die die Gesellschaft beantworten muss. Daniel Hofkamp

Die siebzehn Tode nach den Januar - Terroranschläge in der französischen Hauptstadt sorgen für eine Debatte, die heutzutage in Europa aufgrund der Migrationsbewegungen größer wird. Die Migrationsbewegungen -vor allem aus Afrika- gibt es seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die zunehmende Migration der arabischen Gemeinschaften in dem Kontinent stellen verschiedene Herausforderungen dar, wie z.B. das Zusammenleben zwischen unterschiedlichen Weltanschauungen. „Was wird uns erwarten? Erfüllen sich gerade die Prophezeiungen Samuel Huntingtons, als er sagte, dass die Kriege des 21. Jahrhunderts dem Zusammenstoß zwischen Zivilisationen zuzuschreiben sein werden? “, diese Fragen stellt sich Antonio Cruz in seinem Artikel von Protestante Digital. Ein Zusammenstoß, das nach der Meinung von Pastor Miguel Juez „ein Kampf zwischen süchtigen Prinzipien und religiösem Fanatismus ist. Beide sind falsch. Beide sind destruktiv.” Die aktuellen Umstände stellen eine tiefe Debatte zur Diskussion, die viele Aspekte unserer Gesellschaft betrifft und Konzepte umfasst, die nicht immer betrachtet worden sind, wie z.B. Meinungsfreiheit, Gleichheit oder Gewissensfreiheit. ZUSAMMENLEBEN UNTER VERSCHIEDENEN „Das Zusammenleben zwischen verschiedenen Gemeinden stellt immer eine gewisse Problematik aufgrund der Vielfalt“, erklärt Jaume Llenas, Anwalt und Generalsekretär der Alianza Evangélica Española. Dieses Zusammenleben „ist möglich”, wenn wir in Betracht nehmen, dass wir in einer vielfältigen Gesellschaft leben, in der „es keine Uniformität gibt“. Es sind „verschiedene Gemeinden“. MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Das passiert auch in der muslimischen Welt, wo man auch Vielfalt findet. So wie der Rest der Gesellschaft hat sie auch „radikale laizistische Sektore und religiöse äußerste Sektoren, ja sogar säkulare und religiöse Sektoren, die gemäßigt und zustimmend sind“. „Das Zusammenleben – erklärt Xesús Manuel Suárez, Politik-Analytiker und stellvertretender Leiter der Gruppe Participación Pública de la AEE – fordert Respekt für die Vielfalt”. „Es geht nicht darum, ob wir bereit sind, mit den Muslimen zusammenzuleben, sondern ob sie bereit sind, mit uns in einer vielfältigen Gesellschaft zusammenzuleben“ , „denn die Muslimen fordern Respekt, wenn sie die Minderheit sind, aber wenn sie die Mehrheit sind, machen sie es nicht“. „Wenn sie Minderheit sind, wird es keine größe Probleme geben“, erklärt Miguel Juez, der eine große Erfahrung mit den Muslimen hat. Denn in den Länder, wo es eine muslimische Mehrheit gibt, gibt es eine große Beschränkung von Meinungs- und Gewissensfreiheit, die für die Entwicklung der vielfältigen und demokratischen Gesellschaft grundlegend sind.

DIE MUSLIMISCHE DOPPELMORAL Für Manuel Suárez müssen wir uns fragen, ob der Islam „die Gewissensfreiheit“ erlaubt und ob die „Werte des Islams harmonisierend mit den demokratischen Freiheiten sind“. Wenn die Antwort ja wäre, würde es sich in den Ländern mit muslimischer Tradition und Mehrheit widerspiegeln. „Aber die Wirklichkeit ist eine andere. Der arabische Frühling, der unsere Hoffnung erweckte, hat sich als ein Fiasko herausgestellt, in dem die Durchdringung des Islams in die politische Macht von der Eliminierung von demokratischen Freiheiten begleitet wird“. Deshalb


INTERNATIONAL

hält Suárez für positiv, dass in diesen Tagen „die Muslimen gegen den islamischen Terrorismus protestieren. Es ist eine hoffnungsvolle Neulichkeit. Sie sind diejenige, die beweisen müssen, dass die Islamiten, die Christen verfolgen, eine falsche Interpretation des Korans haben, und dass es eine andere Interpretation gibt, die erbaulicher ist. Wir möchten sie lauter und lauter hören, und nicht nur wenn sie eine islamfeindliche Reaktion befürchten“. „Ich glaube, dass Europa die muslimische Identität respektiert, aber es gibt keine Gegenseitigkeit. Ich glaube, der Wandel wird kommen, wenn sie die Freiheit und der Respekt, die sie von Europa fordern, auf ihre eigenen Länder anwenden“, fügt Miguel Juez hinzu.

WIE HILFEN DIE CHRISTEN? Wenn jemand in Europa die Werte des Evangeliums verkörpern kann, sind das die Christen, auch wenn wir in einer postchristlichen Gesellschaft leben. Der Liebe zu dem Mitmenschen ist von dem Glauben in Jesus nicht verhandelbar, betonen unsere Interviewten. „Man liebt weder Kollektive, noch Religionen, man liebt Menschen –sagt Jaume Llenas. Ich kann weder die Muslimen, noch die Äußersten, noch die Fanatiker lieben, seien sie laizistisch oder religiös. Aber ich kann Rashid, Mariamma, Rosa und José lieben, obwohl sie nicht so wie ich denken und obwohl sie von der Sünde auf einer verschiedener Weise betroffen sind.“

Manuel Suárez Meinung nach „muss man den Hass und die Stigmatisierung des Anderen löschen: das Gleichnis vom barmherziger Samariter ist viel sagend. Gleichzeitig haben wir die Verantwörtlichkeit, die Freiheiten zu verteidigen, die unsere protestantischen Urahnen in Europa stellten. Wir sind dazu gerufen, den Feinden zu lieben, und nicht dazu, unvorsichtig zu sein“. „Den Verschiedenen zu lieben – erklärt Suarez- bedeutet, ihn als verantwörtlicher Mensch zu erkennen, ihn zu akzeptieren und auch Verantwortung von ihm fordern. Die Muslimen zu lieben heißt sowohl ihre Entfremdung zu verhindern als auch Verplichtungen mit der Gesellschaft, in der sie zusammenleben, zu fordern. Das Modell steht auf der Bibel: die Ausländer in Israel hatten viel mehr Rechte als in irgendeiner anderen Gesellschaft, aber sie waren nicht dazu erlaubt, sich als Troya-Pferde zu verhalten: sie waren nicht dazu verpflichtet, sich zu Israeliten zu bekehren, man forderte aber Verantwörtlichkeit und proaktive Einstellung zum Zusammenleben. So mussten sie die gesellschaftlichen Normen erfüllen, wie z.B. die wöchentliche Pause. Und von dieser Einstellung aus gab das Volk Israels ihnen die Möglichkeit, sich unter ihnen frei zu entwickeln und hohe Verantwörtlichkeiten auf sich zu nehmen: Die Urgroßmutter des Königs David war eine Moabit und seine treueste Wache waren Krether und Plether l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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DIE ZERSTÖRUNG

POMPEJIS

Die Beschreibung der Pompeji-Katastrophe im ersten Jahrhundert wird seit Generationen als eine Ankündigung des Jüngsten Gerichts betrachtet. Das Buch von Alberto Angela überprüft das Datum und den Vulkan, der ihre Zerstörung verursachte. Ein neues Buch in Italien rekonstruiert die letzten Tage Pompejis. José de Segovia

Der bekannte Paläontologe und Wissenschaftsverbreiter, Alberto Angela, überprüft den 24. August 79 n.Ch. und deutet an, dass der Tag der Zerstörung am 24. Oktober könnte stattgefunden haben. Der Vulkan, der ausbrach, sei nicht der Vesuv, sondern ein älterer Vulkan. Was aber doch sicher ist, ist es, dass der Ausbruch die Städte Pompeji, Herculaneum und Stabiae in nur zwei Tage völlig begrabte. Ihre Zerstörung durchs Feuer hat die Resten dieses noch heute faszinierenden wichtigen Zentrums der römischen Welt fast unversehrt behalten. „Pompeji bot ein die Miniaturgemälde der Zivilisation jener Zeit“, behauptet Bulwer in

seinem klassischen Roman über „die letzten Tage von Pompeji“. „Im dem engen Kreise seiner Mauern fand sich so zu sagen ein Muster jeder Gabe vor, die der Luxus dem Reichtum lieferte. In seinen kleinen, aber strahlenden Verkaufsgewölben, seinen niedlichen Palästen, seinen Bädern, seinem Forum, Theater und Zirkus, in der Energie wie in der Verdorbenheit, in der Verfeinerung wie in der Lasterhaftigkeit seiner Einwohner sah man ein Muster des ganzen Reiches. Dies war gleichsam ein Spielzeug, ein Schaukästschen, worin die Götter zu ihrem Vergnügen ein Ebenbild der großen Monarchie der Erde aufzustellen schienen.“ Der englische Kolonialminister, Edward George Bulwer-Lytton (1803-1873), schrieb dieses Buch in der Meeresbucht von Neapel zwischen 1832 und 1833. Er war Parlamentarier und Autor von vielen Romanen sowie auch von ein para Theaterstücken. Jedoch ist er aufgrund dieses Buches in die Geschichte eingegangen. Seine Erzählung zeigt die Dekadenz einer heidnischen Kultur und den Geburt des Christentums in einer Umgebung voller Verdorbenheit und Grausamkeit, die scheint, das jüngste Gericht durch den Ausbruch des Vesuvs auszulösen. Die Ruinen lösen sogar in diesen Zeiten von massivem Tourismus Bekümmerung aus.

DANTISCHER SPEKTAKEL Nach langen Wochen innerer Aktivität brach der Vulkan im Sommer des Jahres 79 aus. Eine Lava- und Aschenlawine begrabte Pompeji und ihre Einwohner. Die Stadt, die mit Rom konkurrierte, war eine der modernesten StädMISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


GESCHICHTE te ihrer Zeit. Sie hatte asphaltierte Straßen, einen modernen Wasserversorgungsystem und allgemeine Bäder mit Bodenheizung. Der neue Roman von Richard Harris, Pompeji, hat auch die Tage in die Erinnerung zurückgerufen, die der Katastrophe vorangingen. Polanski versuchte seine Beschreibung des Lebens jener Menschen zu filmen, aber endlich nahm er Abstand vom Projekt. Die katalanische Archäologin Isabel Rodá, die im bekannten BBC-Dokumentarfilm über Pompeji auftritt, lobt Harris Roman und sagt, dass dieser sehr gut dokumentiert ist. Er erlaubt sich ein paar Sachen, natürlich, wie in jedem historischen Roman aber er basiert auf die neuen Forschungen der Vulkanologen sowie auf die offizielle Erzählung Plinius. Gaius Plinius Secundus –als Plinius der Ältere bekannt- war Admiral der römischen Flötte, die vor der Meeresbucht von Neapel stand. Er wurde 24 in der Stadt Como im Norden Italiens geboren. Er war ein angesehener Anwalt und Akademiker, ein außerordentlicher Mann, unermüdlicher Fachmann und fruchtbarer Autor, der als Kavallerieoffizier in fast ganzem Europa gedient hatte. Plinius hatte eine so größe Konzentration, dass ihm nur ein paar Schlafstunden pro Tag genügten. Statt durch die Stadt zu laufen zog er vor, die Kutsche zu nehmen, damit er weiter lernen konnte. Sein wichtigste Werk war die Naturgeschichte, eine Enzyklopädie über natürliche Phänomene, die 37 Bücher umfasst. Als er am jenem 24. August die schreckliche kieferförmige Rauchwolke sah, lief er von seiner Misenum-Basis aus. Er war voller gesunden wissenschaftlichen Neugier aber hatte auch eine Mission, nämlich die Rettungsmanöver zu leiten. Er starb bei dem Versuch.

VERSTEINERTE LEICHE Sein Neffe, Plinius der Jüngere, war damals ein Teenager und Anhänger der stoischen Philosophie. Er war im Jahr 61 in Como geboren worden und hatte seinen Vater verloren, als er 8 Jahre alt war. Er wurde von seinem Onkel adoptiert, den er bei der Rettungsmanöver in Neapel nicht begleitete. Von seinem Beobachtungspunkt in Misenum gab er aber eine bessere Beschreibung der Ereignisse, die der Ausbruch des Vulkans auslöste. In zwei Briefen an seinen Freund, den Historiker Tacitus, erzählt er den Ausbruch und den Tod seines Onkels am Ufer der See. Zwei

Tage später fand man „eine intakte Leiche, ohne Wunden und völlig angezogen; er sah so aus, als wäre er beim Schlafen und nicht tot“. Die Beschreigung dieser Katastrophe wird seit Generationen als eine Ankündigung des Jüngsten Gerichts betrachtet. „Viele hoben die Hände zu den Göttern – sagt Plinius der Jüngere- aber viele andere mehr glaubten, dass es keine Götter nirgends gab und jene ewige Nacht die letzte auf der ganzen Welt war.“ Am jenem Mittag brach eine Finsternis aus, die „schwarzer und dichter als alle Nachten“war. Es gab gewalttätige Blitze. Wenn die Aschenwolke, der giftige Gas und die Bimssteine ausbrechen, entstehen viele Schwellen von einer gashaltigen brennenden Masse hoher Dichte, die eine große Menge von dichten Partikeln in Suspension enthält. Diese abscheulichen 300° Grad Lawinen verwüsten dann alles, was sie auf ihrem Weg finden.

EIN GLAUBE ERHEBT SICH AUS DEN TRÜMMERN War alles völlig unerwartet? Hatten die Pompejier keine Warnungssignale bekommen, die sie vor der Katastrophe warnte? In seinem Roman erfindet Harris ein Orakel. Popidio, der Antagonist, fragt eine Wahrsagerin um Rat. Die Antwort lautet: wenn die Kaiser zu Aschen geworden sind und das Imperium verschwunden ist, wird Pompeji noch lange in Erinnerung bleiben. Sie denken, dass das Orakel etwas positiv ist. Die Einwohner würden ja in Erinnerung bleiben... als Leiche bei diesem dantischen Spektakel. Während die Pompejier bereuten, ihre eigene Sklaven zu den Tieren nicht werfen zu dürfen –gemäß ein neues römisches Gesetz, beschreibt Bulwer-Lytton eine „neue Sekte, die einige Proselyten in Pompeji gemacht haben soll.“ Es sind die „Anhänger des hebräischen Christus“. Sie lehnen Venus und Jupiter ab, als wären sie Atheisten. Sie versammeln sich heimlich und es ist schwer, sie unter den anderen zu erkennen. Im Roman trägen sie den Namen „Nazaräer“. Ein Priester von Isis glaubt schon damals, dass „dieser Glaube nur ein Plagiat der vielen anderen von den Ägyptern erfundenen Allegorien ist“. Denn Osiris Geschichte bezieht sich lediglich auf einen Tod und eine Auferstehung. Nichts Neues. Plinius der Jüngere war aber besser informiert l

„Gewöhnlich versammelten sie sich an einem bestimmten Tag vor der Morgendämmerung. Da sangen sie eine Hymne für Christus als Gott und verpflichteten sich durch Eid -wörtlich, Sakramentdazu, nicht Böses anzustellen, sich jedes Betruges, Diebstahls und Ehebruchs zu enthalten, gegen das Wort nicht zu verstoßen und sein Vertrauen nicht abzulehnen, denn sie mussten es ehren“.

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HOFFNUNG IN

DEN ANDEN Klaus-Dieter John wollte Missionsarzt werden und trotz der zahlreichen Schwierigkeiten errichtete er das Krankenhaus „Diospi-Suyana“: Ein Ort, wo die ärmsten Peruaner des peruanischen Gebirges ärztlich behandelt werden können.

Die Bäckerei auf der Rheinstraße gehörte Familie John und Klaus wohnte dort seit seiner Geburt im Jahre 1960. Eine der ersten Erinnerungen kam aus seiner Kindheit, als er auf einem Hocker neben dem großen Backofen der Bäckerei sass und seinen Vater betrachtete, wie er den Teig knetete, rollte, schnitt und ihn auf die mit Fett gestrichenen Tabletten servierte. Ihre Mutter erinnerte sich daran, dass Klaus an diesem Morgen seinem Vater einige Fragen stellte und seit diesem Augenblick hat er das immer wieder gemacht. Und das gilt doch bis heute, denn Klaus hat noch viel Spaß, wenn er sich auf diesem Hocker setzten darf, seinen Vater sprechen kann und ihn bei der Arbeit begleiten darf. Klaus-Dieter John wuchs mit den Büchern MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

des australischen und christlichen Arztes Paul White, welcher für zwei Jahre als Missionär in Afrika arbeitetet und Mitte des 20. Jahrhunderts eine weite Reihenfolge von literarischen Werken veröffentlichte, wo er seine Erfahrungen als Gottesbediensteter erzählt. Was für tiefe und wirkungsvolle Aussagen sagte er... Sie waren so tief, dass der junge John sich nach dem Willen des Allermächtigen dafür entschied, White nachzueifern.. So setzte er sich als Ziel, ein hervorragender Arzt werden, um danach als Missionär für sein ganzes Leben Diesnte zu leisten. Klaus blieb ruhig gesessen und betrachtete vom Fenster einen Soldaten, der einen Mann mit seiner Waffe bedrohte. Der Mann niederknickte sich mit


LITERATUR gehobenen Händen als Kapitulationssignal. Klaus stand genug nah davon, um den Panikausdruck seiner Augen bemerken zu können. Der Soldat schlug den Rücken des Mannes mit dem Gewehrkolben und gleichzeitig flüsterte er ihm etwas. Klaus hielt den Atem an und bettete, damit der alte Mann nicht erschossen wurde. „Mach weiter!“, brüllte der Soldat. So fuhr der Fahrer den Kleintransporter weiter. Klaus sah nach hinten. Er fühlte sich erleichtert, als er sah, dass der alte Mann wieder aufstehen konnte und, dass der Soldat weg von ihm ging. Hoffnung in den Anden, ein Werk des Ehepaares Janet und Geoff Benge, das in der internationalen Buchmesse am 24. Juli 2014 vorgestellt wurde, ist einen wertvollen Glaubensbeweis, der die Erfüllung des Traumes von Klaus-Dieter erzählt: Ein Ideal, das dazu führte, dass John sich vom materiellen Leben entfernte und komplett den Weg des Herrn folgte. Ein bemerkenswerter irdischer Gang, in dem Klaus und seine Freundin Tina ganz am Anfang Krankenhäuser in Ghana, Südafrika und den Urwald von Ecuador besuchten, um das Gottes Wort zu predigen. Nach der Hochzeit zogen Klaus und Tina in einer kleinen Loft-Wohnung im westlichen Teil von Wiesbaden um. Klaus war damals 26 Jahre alt und war schon auf dem Weg, einen ganz berühmten Arzt zu werden. Damals hatte er schon Studien in sechs verschiedenen Universitäten in den Vereinigten Staaten geführt und während diesen Aufenthalten spezialisierte er sich in neun verschiedenen Bereichen der Medizin. Klaus, der Chirurg werden wollte, entschied sich trotzdem dafür, weiter zu studieren, um die Doktorwürde zu bekommen. Ihrerseits spezialisierte sich Tina als Kinderärztin. Im Jahre 1991, mit der Tasche auf dem Schulter, entschieden sich Klaus und Tina dafür, welche im August 1987 heirateten, eine Reise nach Lateinamerika, hauptsächlich nach Peru, Bolivien und Ecuador zu machen, welche ihr Leben für immer änderte. Ganz berührt und erschüttert vor dem schlechten humanitären und sozialen Lebensbedingungen von den Leuten in den peruanischen Anden, entschied sich das Ehepaar dafür, etwas zu machen: So entstand einen Traum: Ein modernes Krankenhaus zu bauen, Weiterlesen–– Februar 2015 / Impacto evangelisch

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Weiterlesen––

MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

das nicht nur die beste ärztliche Behandlungen anbieten sollte, sondern auch Liebe und Respekt für die ärmsten Leuten, die manchmal nur von der Gesellschaft verachtet und misshandelt werden. Das einzigen Kapital, mit dem das Ehepaar rechnete, war ihren Glauben. Klaus und Tina fühlten sich ganz gespannt von dieser Reise. Jedoch waren nicht alle in der gleiche Weise so begeistert aufgrund einer Organisation namens „der Leuchtende Pfad“. Genauso wie in der Reise nach Ghana mussten sie in einer sehr „entzündlichen“ und gefährlichen Welt leben. Je mehr Klaus über den Leuchtenden Pfad und die Situation in Peru las, desto verstand er besser, warum die Leute sich große Sorgen dafür machten. Der Leuchtende Pfad war eine terroristische Gruppe, die die Struktur der sozialen Schichten der peruanis-

chen Gesellschaft zerstören wollte, um sie für eine utopisch kommunistische Gesellschaft zu ersetzen. Der Autor des Buches „Gott ist sichtbar“, in dem er seine Überzeugung erzählte, dass Gott ihm bei der Errichtung dieses Krankenhauses für die säkuläre Welt half, teilt John das Geheimnis seines Sieges. Vom peruanischen Gebirge berichtete der deutsche Arzt Folgendes: „Wir brauchten zehn Millionen Dollar für die Errichtung und Ausrüstung des Krankenhauses sowie tausende gläubigen Freunde, die uns mit periodischen Spenden unterstützen konnten. Noch dazu brauchten wir mindestens 35 freiwillige Ärzte, die genauso verrückt wie uns sein sollten. Ohne Glauben wäre das alles unmöglich gewesen. Jedoch haben wir das geschafft.“ Ich hatte die starke Überzeugung, dass wir ni-


LITERATUR

cht nur das Missionskrankenhaus bauen konnten, sondern dass es der richtige Moment dafür war. Es handelte sich von einem Gotteskrankenhaus und so würde er uns helfen, es zu errichten. Das war genau das selbe Gefühl, das er vor drei Jahre empfand, bevor er mir Wolfgang Hasselhuhn im Flughafen von Bogotá sprach. Klaus war ihm sicher, dass etwas Größeres sich annährte... Etwas Größeres, das er nicht allein mit seinen eigenen Kräften schaffen konnte. Jetzt sah er seine Reise nach Peru und Bolivien mit ganz neuen Augen. Er bettete und hatte die Hoffnung, dass Gott ihm die richtigen Leute zeigen würde, um dieses Labyrinth von Hindernissen, zu denen er sich gegenüberstellen musste, überwinden zu können. Dr. Klaus zusammen mit seiner Frau Tina klopfte an hundert, vielleicht tausende Türe, unermüdlich, um ein Krankenhaus mit einer

Spitzentechnologie auf den Hügeln von Curahuasi im Südosten von Peru zu bauen, welches andererseits sowohl Gesundheit als auch Geistigkeit verbinden konnte. Seine Lebenserfahrungen und Fortbildungsstudien als Chirurg an Universitäten wie Harvard, Yale, Johannesburg und Berlin wurden für die Gestaltung, die Errichtung und Inbetriebsetzung dieses Krankenhauses angewandt. Heutzutage kann man sagen, dass sie bis jetzt mehr als 21 Millionen Dollar Spenden von ungefähr 180 Firmen und privaten Leuten der ganzen Welt bekommen haben. Als er eine Rede halten sollte, ging Klaus Richtung des Mikrofons und sprach zu einer großen Anzahl von Leuten über die Bibelpassage in der Jesus Folgendes sagte: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Befreiung auszurufen und Blinden das Gesicht, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden“. Danach erklärte er, dass viele Leute dank der Tätigkeiten im Krankenhaus geheilt und gerettet werden konnten. Noch wichtiger dazu, haben viele dabei über das Evangelium gehört und die geistliche Freiheit gefunden. Der große Traum von Klaus-Dieter John, d. h. das Krankenhaus „Diospi Suyana“ (auf Quechua: „Gott ist unsere Hoffnung“) wurde am 31. August 2007 gegründet. Gegenwärtig rechnet es mit vier Operationssälen, einer Notfallstation, einer Zahnklinik, einem Heliport für Notfälle, Sonnenpaneelen, einem Tomograf, Geräten für laparoskopische Chirurgie sowie anderer Ausrüstung, sodass diese Einrichtung einem Krankenhaus eines hoch entwickelten Landes ähnlich ist. Darüber hinaus hat es auch Ärzte aus neun verschiedenen Ländern, die kostenlos für die mehr Bedürftigen und Vergessenen des peruanischen Gebirges arbeiten. In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig zu erwähnen, dass die Einrichtungen vom Krankenhaus ständig in Stand gehalten werden mussten. Noch dazu war man damals mit allem Notwendigen noch nicht fertig und man hatte vor, neue Räumlichkeiten und Beratungsstellen zu bauen. Jedoch war es am Wichtigsten, niemals mit der Arbeit aufzuhören, um die Lebensqualität der Bewohner in dieser Region nicht nur im physischen, sondern auch im geistigen Bereich – zu verändern. „Diospi Suyana“ ist nur ein Glied einer großen Kette, die von einer Seite zu 2000 Jahren in der Vergangenheit bis zur Auferstehung von Jesuschristus zurückgeht. Auf der anderen Seite projiziert es sich in die Zukunft, um das Leben von unseren Kindern, Enkelkindern und allen, die noch nicht geboren sind, zu verbessern l

Als er eine Rede halten sollte, ging Klaus Ri­ chtung des Mikrofons und sprach zu einer großen Anzahl von Leuten über die Bibelpassage in der Je­sus Folgendes sagte: „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen; er hat mich gesandt, Gefangenen Befreiung auszurufen und Blinden das Gesicht, Zers­ chlagene in Freiheit hinzusenden“

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SO WIE

JESUS

Das Thema dieses Werks, das 1907 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, ist die Wichtigkeit, dem Vorbild und die Schritten Jesus von Nazaret zu folgen. Es wurde vom fruchtbaren christlichen Autor Charles Hutchinson Gabriel komponiert.

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Charles Hutchinson Gabriel, herausragende Figur der evangelischen Musik von Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, hat eine Geschichte, die als eine perfekte Ode an die Macht Gottes beschrieben werden könnte. Er wurde am 18. August 1856 in Wilton, im nordamerikanischen Staat Iowa, geboren. Gabriel zeigte Interesse für das Singen, seitdem er ganz klein war. Im Laufe seines Lebens schrieb er etwa 8 tausend Kompositionen, die die


MUSIK siklehrer an seinem Geburtsort war, nahm er den Platz, den sein Vater freigelassen hatte und wurde zu einem Gesängemeister. Damals war er 17 Jahre alt. Er, in erster Instanz vom Herrn bekräftigt, ersetzte seinen Vater und dann gründete er ein eigenes Unternehmen aufgrund seiner großen musikalischen Fähigkeit, das ihm dazu brachte, einen großen Teil der USA zu bereisen, indem er seine Kentnisse und die Doktrin des Schöpfers teilte.

Liebe des Allmächtigen preisten und verherrlichten. Charles, der bis zu seinem 17. Lebensjahr in einem Bauernhof lebte, trank in seinem Haus von dem Mana der frohen Botschaften dank der christlichen Ausbildung, die er von seinem Vater bekam. Ebenfalls fing er seine musikalische Ausbildung aufgrund seines Interesses an die christlichen Lieder ganz früh an. Er, autodidaktisch durch eigenen Willen und von seinem Vater geführt, ragte über seine Gegend hervor und zog immer die Bewunderung seiner Glaubensbrüder aufgrund seines frühen Talentes an, das ihm dazu führte, zu eine der bekanntesten Figuren in Wilton zu werden. Nach dem Tod seines Vaters, der Mu-

BEACHTLICHER VERTRETER Nach vielen Reisen kehrte Gabriel nach Wilton zurück. Laut der Zeitschrift Des Moines Register trat er als ein wichtiger Vertreter der heiligen Musik auf. Er war ein treuer Gläubiger und spielte Klavier, Posaune und Geige. Außerdem war er ein guter Sänger. 1890 zog er nach San Francisco, die vierte am meisten bevölkerte Stadt Kaliforniens, um, wo er als Musikdirektor bei der Bischöflichen Methodistenkirche arbeitete. Dann ging er 1892 nach Chicago und dort, im Zentrum Nordamerikas, widmete er sich völlig dem Komponieren religiöser Musik. Gabriel, der zusammen mit dem berühmten christlichen Verleger Edwin Othello Excell irgendwann arbeitete, schrieb 1906 das Lied „So wie Jesus“ (More like the Master). Das Thema dieses Werks, das 1907 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, ist die Wichtigkeit, dem Vorbild und die Schritten Jesus von Nazaret zu folgen. So erinnert uns Charles in seiner ersten Strophe, dass man sich dem heiligen Willen widmen muss. In der zweiten und dritten Strophe ladet man dazu ein, Gottes Himmelreich zu verkünden und Gott bis zum Tod treu zu bleiben. Charles Hutchinson Gabriel , Verleger von etwa hundert Liederbücher, war auch von der Evangelisierung begeistert und hörte nie dazu auf, das Wort Gottes zu teilen. In seinen letzten zwanzig Lebensjahren gesellte er sich zu dem Gläubiger Homer Alvan Rodeheaver, Komponisten und Vorreiter bei der Aufnahme von heiliger Musik. Er schaffte, dass ein großer Teil seiner Erfindungen in den christlichen Kampagnen des Predigers Billy Sunday verwendet wurden. Sein irdisches Leben endete am 14. September 1932 in der Hollywood Gemeinde l

SO WIE JESUS 1 So wie Jesus möchte ich sein. Mehr Sanftmütigkeit und Bescheidenheit, mehr Eifer bei der Arbeit und Mut, um wahr zu sein, mehr Widmung zu seinem Werk. Chorus Nimm mein Herz, denn ich bin deins; Nimm mein Herz, denn es ist deins; Reinige mich, mein Herr, ich bitte dich, reinige und behalte mich auf Ewigkeit. 2 So wie Jesus, das ist mein Gebet. Mehr Kraft um Kreuze zu tragen brauche ich, Mehr Mühe um sein Reich herzubringen, Mehr von seinem Geist um Verlorene zu gewinnen. 3 So wie Jesus möchte ich leben. Lieber zu den anderen werde ich sein, Verzicht werde ich üben, so wie er in Galilei, So wie Jesus, danach sehne ich mich.

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PETRUS MENSCHEN FISCHER Wesentlicher Teil des Anfangs des Christentums. Er führte die Liste der zwölf Apostel an und wird in den wichtigsten Passagen des Lebens Jesus zitiert. Simon Petrus war der Fels, der gewählt wurde, um die Gemeinde zu bauen. Robert Alan King

Der Apostel Petrus, wesentliche Figur des Anfangs des Christentums und auch als Simon bekannt, war ein grober und bescheidener Fischmann des Sees Genezareth, der mit seiner Frau und Schwiegermutter in der Ortschaft Bethsaida, in der Region Galiläa lebte. Petrus, sein Bruder Andreas – Anhänger von Johannes dem Täufer- und seine Freunde, Jakobus der Ältere und Johannes der geliebte Jünger, waren die ersten Apostel Jesus. Jesus änderte seinen Namen zu Petrus, Kefa in Aramäisch oder Petros in Griechisch: „Stein“. Petrus, Figur ersten Ranges und von starkem teologischem Mut auf Grund des Werks, das Jesus selbst ihm anvertraute, führte immer die Liste der zwölf Freunde Jesus an. Er nannte sich seMISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


GLAUBENSHELD

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lbst „Knecht und Apostel Jesus“ und „Zeuge der Leiden, die in Christo sind“. Natürlich wurde er zu einem der kühnsten Glaubenszeuge und zum am meisten zitierten Apostel des Neuen Testaments im Allgemein –und vor allem der vier Evangelien und der Apostelgeschichte, die seine verschiedene Facetten vorstellten. Er wird auch in den Briefen von Paulus von Tarsus zitiert, auch in dem Brief an die Galater, wo er als eine der drei Säulen der Kirche in Jerusalem vorgestellt wird, ein „Menschenfischer“. Die Informationsquellen über das Leben von Simon beschränken sich auf das Neue Testament: Die vier Evangelien, die Apostelgeschichte, die Briefe von Paulus und die zwei Briefe, die den Namen Petrus tragen. Laut den Heiligen Schriften, ließ Simon sich im Nordwesten des Sees Genezareth, in Capernau nieder, wo er mit seiner Schwiegermutter in seinem eigenen Haus lebte. Da arbeitete er als Fischer mit seinem Bruder Andreas und hatte als Mitarbeiter die zwei zukünftige Apostel, Johannes und Jakobus . Das war die Zeit, in der das öffentliche Leben Jesus begann. Petrus, ein Mann von steinartigem Glauben, war ein Sünder sowie alle andere Männer vor dem Ruf Gottes. In der Tat schämte er sich über seine Lage als Sünder.

MENSCHENFISCHER Am Anfang seines Werks, als er am Ufer des Galiläischen Meers ging, sah Jesus die Brüder Petrus und Andreas, die ihre Netze ins Meer warfen. Da sprach er zu ihnen: „Folget mir nach, ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Alsbald verließen er und Andreas ihre Netze und folgten Gottes Sohn nach. Später besuchte Jesus sein Haus, um für seine Schwiegermutter zu beten, die hohes Fieber hatte und geheilt wurde, nachdem Jesus die Krankheit vertrieb. Das war die erste Heilung, die Petrus bezeugte. Er war bei vielen weiteren Wundern dabei und hörte zu, beobachtete, fragte und lernte. Danach, als der Erlöser am See Genezareth predigte, wurde Simon Petrus von dem Messias benutzt, um das Wunder des Fischfangs zu bewirken. Diesbezüglich sagt die Bibel, dass Jesus zwei Schiffe, die am Ufer standen, sah. Die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze. Sofort sagte Jesus zu Petrus: „Fahre auf die Höhe und werMISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


GLAUBENSHELD fet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut“. Da antwortete der Apostel: „auf dein Wort will ich das Netz auswerfen“. Und nachdem er es gemacht hatte, beschlossen sie eine große Menge Fische. Als Petrus das sah, sprach er zu Jesus: „HERR, gehe von mir hinaus! Ich bin ein sündiger Mensch“. Jedoch antwortete Jesus: „ von nun an wirst du Menschen fangen.“ Petrus war auch bei einer Reihe von Ereignissen dabei, in denen er eine wichtige Rolle spielt. In einem von diesen –als Jesus übers Wasser ging- wird die Angst gezeigt, die ihn am Anfang seines neuen Lebens überkam. Eine Nacht kam Jesus zu seinen Jüngern, indem er auf dem Meer ging. Die Anhänger Jesus erschraken und sprachen: „Es ist ein Gespenst!“. Aber Jesus sprach zu ihnen: „Ich bin’s; furchtet euch nicht!“. Da antwortete Petrus: „HERR, bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser.“ Und er sprach: „Komm her!“ und Petrus ging auf dem Wasser . Er sah aber einen starken Wind und erschrak und hob an, zu sinken. Sofort rettete ihn Jesus und sagte zu ihm: „O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?“

JESUS KNECHT Nach der biblischen Passage leugnete Simon dreimal, Jesus näher zu kennen, in der Nacht, in der er festgenommen wurde. Somit erfüllte sich eine Prophezeiung, die Jesus gesagt hatte, nämlich dass er ihn dreimal verleugnen würde, ehe der Hahn krähte. Er bereute seine Antwort und sein Glaube wurde nicht mehr erschüttert. Nach der Kreuzigung Jesus widmete er sich dazu, seine Lehren zu teilen. Nach dem Tod Jesus wurde Petrus zum unwidersprochenen Leiter der kleinen Geimeinde der ersten christlichen Gläubiger in Palästin. Er leitete die Gebete, widerlegte die Ketzerei-Anklagen, die die rechtgläubigen Rabbiner gegen sie stellten und akzeptierte die neuen Gläubiger, die ersten nicht-Juden miteingeschlossen. Nach dem Martyrium Jesus Christus war Petrus der erste, der ins leere Grab eintrat und bestätigte, dass die Leiche des Sohnes Gottes nicht da lag. Nachher, als der Messias seinen Jüngern erscheinte, beauftragte er ihm, dass er seine Schafe weidete und hütete. Das erste Wunder und die erste Predigt der Apostel nach der Himmelfahrt des Erlösers sind Petrus zugeschrieben. Sowie er der Führer unter den Jüngern war, war er auch

einer der großen Leiter der ersten Kirche. In der Apostelgeschichte ist er, der die Initiative in wichtigen Momenten ergreift, so z.B. die Wahl eines Mannes, der Judas Stelle ersetzte. Außerdem war Simon Petrus der Apostel, der das Wort nahm und sich am Pfingsten an die Masse wendete. Er teilte seine Aussage mit allen, die in Jerusalem wohnten und bestrafte Ananias und Saphiras Lüge, denn sie hatten versucht, die Apostel zu betrügen. Ebenfalls erscheinte Jonas Sohn zusammen mit dem Apostel Johannes vor dem Konzilium Israels. Er wurde verhaftet und von den Mitgliedern des Sanhedrins verfolgt. Auch war er der erste Apostel, der ein öffentliches Wunder vollbrachte: er heiligte einen Hinkenden vor den Türen des Tempels von Jerusalem. Ein anderes Mal erweckte er eine Jüngerin namens Tabita wieder zum Leben, die sich durch ihre gute Werke und Almosen abhob.

SÄULE DES CHRISTENTUMS Während er das Wort Gottes in Samarien predigte, war Petrus, vom Apostel Johannes geholfen, der Protagonist einer Szene, die seinen Einfluss in dem alten Christentum bestätigte. Ein erst bekehrter Mann namens Simon, der vorher Zauberei in der Stadt ausgeübt und die Menschen betrogen hatte, bot Geld den Aposteln im Umtausch gegen die Macht an, den Heiligen Geist zu übertragen. In jenem Moment tadelte ihn Petrus und betonte: „dass du verdammt werdest mit deinem Gelde, darum dass du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt! Darum tue Buße für diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir vergeben werden möchte die Tücke deines Herzens. Denn ich sehe, du bist voll bitterer Galle und verknüpft mit Ungerechtigkeit“. Nach dem Brief an die Galater ging Simon nach Antiochie, wo der Apostel Paulus ihn später traf. Der Prediger der Heiden unterstreichte und schätzte die Stelle, die Petrus im ersten Teil der Geschichte der Kirche hatte. Als er von den Rechten eines Apostels in seinem ersten Brief an die Korinther sprach, erwähnte Petrus in erster Instanz, dass es ein gerecht seo, zu essen, zu trinken und eine Schwester zum Weibe umherzuführen, sowie „die anderen Apostel und des Herrn Brüder und Kephas“ es taten. Letzlich vermerkte der Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater, dass Petrus als Säule der Kirche betrachtet wurde l

Nach dem Martyrium Jesus Christus war Petrus der erste, der ins leere Grab eintrat und bestätigte, dass die Leiche des Sohnes Gottes nicht da lag. Nachher, als der Messias seinen Jüngern erscheinte, beauftragte er ihm, dass er seine Schafe weidete und hütete. Das erste Wunder und die erste Predigt der Apostel nach der Himmelfahrt des Erlösers sind Petrus zugeschrieben. Sowie er der Führer unter den Jüngern war, war er auch einer der großen Leiter der ersten Kirche. In der Apostelgeschichte ist er, der die Initiative in wichtigen Momenten ergreift, so z.B. die Wahl eines Mannes, der Judas Stelle ersetzte.

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MILTON: DER JUNGE, DER AUS DEM SCHMERZ

GERETTET WURDE Der Alkohol verschlang seine Existenz. Er fraß seine Träume und das Chaos verwandelte sich in eine alltägliche Aktivität. Er stahl, konsumierte Drogen und scheint bequem und froh in dieser verbrecherischen Welt. Jedoch musste er von diesem anscheinenden Paradies rausgehen und er schuf das. Das Leiden kann nicht für immer sein! Marlo Pérez

Als sie in den internationalen Flughafen von Los Angeles, Staat Kalifornien / USA ankamen, kauften sie die Flugtickets und saßen sich, um auf den Flug, so ruhig wie möglich zu warten, um nicht verdächtigt zu werden. Als sie die drei Flugtickets kauften, gingen sie zum Wartezimmer und wollten Mal endlich die Meldung ihres Fluges nach El Salvador durch die Lautsprecher des Flughafens hören. Inzwischen warteten sie geduldig auf den Hinweis, dass sie Mal endlich in die Maschine gehen konnten.. Der Flug war für 22.00 Uhr geplant... Jedoch verschob die Fluglinie die Ausreise, sodass sie erst um 02 Uhr morgens stattfinden sollte. Als sie die Nachricht hörten, fühlte einer von diesen drei Jungen namens Milton Flamenco (21 Jahre alt) eine große Mutlosigkeit MISSIONSBEWEGUNG 34 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

und Angst wegen der Verzögerung seiner Flucht von diesem Land, das ihn ununterbrochen aufgrund eines Mordes suchte, in dem er tatsächlich nicht involviert war. Jede Minute im Wartezimmer erschien wie eine Ewigkeit für Milton und seine beiden Kumpel. Nachdem sie die Gepäckstücke registrierten, fühlten sie noch mehr Panik und fürchteten sich vor irgendwelchen Person, die ihnen annähern konnte und sie irgendwann als drei Straftäter identifizieren und festnehmen konnte. „Oh Herr! Solltest du mir von dieser Situation retten und die Rückkehr zu meinem Heimat erlauben, dann mache ich dir das Versprechen, bei dir bis zu meinem Tod zu bleiben“, bettete Milton für sich selbst. Weiterlesen––


LEBENSGESCHICHTEN

Milton Flamenco, verwandelt in einen Mann Gottes nach vielen Leiden.

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Als sie den Flug nehmen mussten, stieg Milton schnell ein und setzte sich neben einem Fenster auf der linken Seite der Maschine, wie es schon vorgesehen war. Als er sich anschaltete und die Maschine danach die USA verließ, beobachtete er wie die öffentliche Beleuchtung von der Stadt schwächer wurde und wie auch seine Angst verschwand, festgenommen zu werden. Schon oben versprach er sich, nie wieder in die USA zurückzukehren und das an Gott gemachte Versprechen zu erfüllen... Er hatte ihm schon drei Mal geholfen. Minuten danach kam die Stewardess

und fragte, ob sie was trinken wollten.. So tranken sich die drei Flüchtlingen eine und feierten ihre Freiheit. Acht Stunden später, als das Flugzeug im Internationalen Flughafen von El Salvador landete, stiegen die Flüchtlingen von der Maschine aus... Milton empfand und beobachtete seine Heimat, die er vier Jahre vorher verließen hatte... Die Erinnerungen kamen... BEWAFFNETER KONFLIKT Milton Flamenco ist am 17. Oktober 1973 in der Stadt Aguilares, nördlich der Haupts-


LEBENSGESCHICHTEN einzuberufen, um gegen die Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN) zu kämpfen: Ein bewaffneter Konflikt, der seit der 70er Jahre bis zum Jahr 1992 dauerte.

Milton Flamenco, umgeben von seiner Familie. Familienfrieden kam in sein Leben. Nun dienen sie alle dem Herrn.

tadt von El Salvador geboren. Er kam aus einer christlichen Familie und wuchs mit der Lehre der Bibel, welche sowohl für ihn als auch für seine Geschwister eine wichtige Rolle spielten. Als Milton 15 Jahre alt war, zog er sich um und arbeitete als Schweißer und Mechaniker. Als er merkte, dass die von ihm gewählten Berufe nicht so rentabel waren, begann eine große Bedrohung für die ganzen Jungen seines Landes... Die Streitkräfte von El Salvador (FAES) hatten damals damit angefangen, junge Leute wie Milton

AMERIKANISCHER TRAUM Als er sich vor dieser Kreuzung fand, versuchten Milton und andere Jungen, das Land zu verlassen, um sich in den USA Zuflucht zu suchen, genauso wie viele lateinamerikanischen Migranten. Wie erwähnt war Milton damals nur 17 Jahre alt und musste seine Dokumente und seinen Reisepass verfälschen, um die Grenzen von El Salvador mit seinen Landsleuten überqueren zu können. Einige Wochen nach seiner Abfahrt überquerten Milton und eine Gruppe von Leuten die Grenze Richtung der Republik Guatemala. Dort trafen sie sich mit einem sog. „Kojote“, der sie bis zur Mexiko-Stadt führte. Hier ist Milton aufgrund eines Unfalls fast ums Leben gekommen. Als sie ankamen, suchten sie Zuflucht in einem Bergwerk. Jedoch wurden sie schnell von der Polizei dieses Landes identifiziert, festgenommen und nach Guatemala wieder gebracht. Nach einigen Wochen kehrten sie nach Mexiko zurück. Dieses Mal gingen sie jedoch nach Tamaulipas im Osten von Mexiko, um danach in eine Örtlichkeit namens Matamoros-Browsville, einen binationalen Bereich zwischen Mexiko und den USA anzukommen. So konnten Milton und die anderen Leute ins Land des Uncle Sams ankommen und siedelten sich im Staat Texas an. Der amerikanische Traum kam Mal endlich in Erfüllung. DIE SÜCHTE EINES MIGRANTEN Mit der Zeit niederließ er sich im Staat Virginia im Osten der USA. Dort wohnte er für vier Jahre zusammen mit anderen Jungen aus Puerto Rico, Guatemala und zwei Landsleuten. Alle lebten zusammen und hatten verschiedenartige Arbeitsstellen, um überleben zu können. Parallel dazu ging er noch gern in die Discos für Migranten, um alkoholischen Getränke in übermäßigen Mengen zu trinken. „Bis jetzt kann ich nicht vergessen, als ich mein erstes Bier trank..“, erinnert sich Milton. Zwei Jahre danach verwandelte sich Marlon aufgrund des übermäßigen Konsums von Alkohol und des Mangels an Se-

Zwei Jahre danach verwandelte sich Marlon aufgrund des übermäßigen Konsums von Alkohol und des Mangels an Selbstkontrolle in einen anonymen Alkoholiker und in einen Tabakabhängigen, der damals 48 Zigaretten pro Tag rauchte. Er inhalierte auch Kokain, welches ihm genug Mut gab, im Restaurant, wo er arbeitete, eine Straftat zu begehen.

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Momenten eines Lebens mit großem Leid und falscher Glück. Das rettende Treffen, dass ihn aus dem Loch herausnahm. Weiterlesen––

MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

lbstkontrolle in einen anonymen Alkoholiker und in einen Tabakabhängigen, der damals 48 Zigaretten pro Tag rauchte. Er inhalierte auch Kokain, welches ihm genug Mut gab, im Restaurant, wo er arbeitete, eine Straftat zu begehen. Ihre Sucht führte dazu, dass er an einem Nachmittag sein Auto in diesem Restaurant fuhr und wegen eines Autounfalles schwer verletzt wurde. In diesem gleichen Augenblick wurde seine Mutter in El Salvador von einer Gläubigerin davor gewarnt, dass das Leben ihres Sohnes in Gefahr war und, dass der Teufel ihn in die Hölle bringen würde. So fing die Mutter an, für seinen Sohn Milton und seine Versöhnung zu betten. „Ich danke Gott für meine Mutter.. denn sie stritt für mich, als ich zwischen Tod und Leben war..“, erzählt er. 48 Stunden danach kam der Wunder und Wilton wuchs von einem tiefen Koma und von einer sehr anspruchsvollen Magenoperation auf, da seinen Magen im Unfall auch schwer verletzt wurde. Al er seine Lage erfuhr, empfand er noch schlimmere Schmerzen in seiner Seele und seinem Geist als in den Ödemen und Narben, die

der Unfall ihm verursachten. Gott war sein einziger Schutz, sodass Milton ihn versprach, ihn zu dienen, wenn er das Krankenhaus verlassen sollte. VON DER JUSTIZ VERFOLGT Vier Monate nach seiner Erholung litt Milton nicht mehr an einer Entkräftung, sodass er wieder mit dem Auto besoffen fuhr und Diebstähle beging, um zu überleben. So traf er sich auf einmal mit vier Freunden in einer Latino-Disco und nach einigen Getränken begann die Unruhe, in der Stühle durch die Luft, Flaschen und jede Art von schneidenden Gegenständen flogen, die ihnen verletzten. In diesem Augenblick erstich ein Freund von Milton einen Gegner, sodass alle festgenommen wurden, zum Polizeirevier gebracht wurden und für Mord beschuldigt wurden. „Wenn man die Wahrheit erfährt, dient sie nicht für die Sünde“, erzählt Milton. Als er erfuhr, dass sie in den Knast gehen konnten, floh er um Verzeihung und 24 Stunden danach wurden alle – außer derjenigen, der den Jungen verletzte – entlassen. Dagegen mussten sie nur die auferlegte Haftsumme beza-


hlen, um befreit werden zu können. Jedoch starb der Verletzte vier Tage danach, sodass man die Ausstellung eines Strafbefehls gegen die ganzen Betroffenen dieses Deliktes – einschließlich Milton – anordnete. So entschieden sie sich, nach Los Angeles im Staat Kalifornien zu fliehen, um den ersten Flug nach El Salvador zu nehmen. Die polizeiliche Verfolgung begann im Staat New Jersey, wo Milton Verwandten hatte.. Als er nicht dort gefunden wurde, erweiterte sich noch die Fahndung zu anderen Staaten. Nach Ankunft in Los Angeles nahm er Kontant mit einem Onkel dort und bot ihm sein Auto an, um die Flugtickets nach El Salvador kaufen zu können. In wenigen Stunden hatten alle schon einen sicheren Ticket für die Reise nach diesem mittelamerikanischen Land. „Das Gottes Wort hat immer recht, wenn es gesagt wird: „Der Gottlose flieht, und niemand jagt ihn“, sagt Milton. SEIN VERSPRECHEN Als er in die Hauptstadt von El Salvador und danach in die Stadt Los Aguilares im Norden der Hauptstadt ankam, wurden

alle gut von den Familienangehörigen und Bekannten empfangen. Keiner vermutete über seine Vorstrafen der erst Angekommenen bis Milton (damals 21 Jahre alt) seinen Eltern und Geschwister die Wahrheit erzählte. Nachdem er von dieser emotionalen Last befreit wurde, führte er wieder sein „normales“ Leben. An einem Abend, als mit seinen Freunden zu einer Bar fahren wollte, um mit sich mit Frauen zu treffen, ging er vor einer christlichen Kirche vorbei. Al er sie beobachtete, konnte er aufgrund einer übernatürlichen Kraft nicht weiterlaufen. Er fing an zu weinen und erinnerte sich an das Versprechen, das er den Gott machte. Als er die Kirche betrat, knickte er sich und widmete sich dem Herrn. Das geschah im Jahre 1994. In Bezug auf seine Vorstrafen blieb keine Referenz mehr bis zum heutigen Datum. Milton gründete eine weite Familie und beging nie wieder Straftaten. Gegenwärtig arbeitet er in einer christlichen Kirche der weltweiten Missionsbewegung in der Republik El Salvador und predigt dort das Evangelium, wie er den Herrn auf einmal versprach l

An einem Abend, als mit seinen Freunden zu einer Bar fahren wollte, um mit sich mit Frauen zu treffen, ging er vor einer christlichen Kirche vorbei. Al er sie beobachtete, konnte er aufgrund einer übernatürlichen Kraft nicht weiterlaufen. Er fing an zu weinen und erinnerte sich an das Versprechen, das er den Gott machte. Als er die Kirche betrat, knickte er sich und widmete sich dem Herrn.

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EIN JEGLICHER TAT, WAS IHN

RECHT DEUCHTE „Zu der Zeit war kein König in Israel, und ein jeglicher tat, was ihn recht deuchte“ (Richter 17:6). Pfarrer Luis M. Ortiz

In der Geschichte Israels gab es eine Zeit, zwischen Samsons Tod und dem Werk Samuels, die eine der katastrophalsten der ganzen Geschichte war. Diese war eine Zeit von Missbrauch, Unordnung, Beleidigung, Ungerechtigkeit, Ausplünderung, Verbrechen, Gewalt, Unsittlichkeit, Abfall, Vergötterung, religiöser und geistlicher Korruption. In sozialer Hinsicht stahlte, plünderte und tötete der Stamm Dans, um sich den großen Geländen zu bemächtigen, die anderen gehörten. In moralischer Hinsicht waren die Menschen aus dem Stamm Benjamins sadistisch; sie stahlten und vergewältigten Frauen. Die Lage war anarchisch in allen Stämmen. Es gab weder ein Gesetz, noch Ordnung, noch Respekt, noch eine anerkannte Macht. Die Bibel nennt den Grund für dieses Chaos in einem Satz, der viermal in den letzen Kapiteln des Buches wiederholt wird. Es lautet:

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„Zu der Zeit war kein König in Israel, und ein jeglicher tat, was ihn recht deuchte“ (Richter 17:6). In religiöser bzw. geistlicher Hinsicht war die Lage noch schlimmer. Sie war bedauerlich, entsetzlich... Es gab weder Ordnung noch Respekt für die heiligen Sachen. Es gab Respektlosigkeit, Durcheinander und Abfall: „Ein jeglicher tat, was ihn recht deuchte“ und zwar auch auf religiöser Ebene. Im 17. Kapitel des Bibelbuches Richter wird Folgendes erzählt: „Es war ein Mann auf dem Gebirge Ephraim, mit dem Namen Micha.” (Richter 17:1); dieser stahl seiner eigenen Mutter tausendundhundert Silberlinge (etwa 704 Dollars). Da jeder tat, was ihn recht deuchte, sehen wir hier, dass es Diebstahl im Schoß der Familie gibt. Die Mutter stoßte Flüche gegen den Dieb aus, den Dieb, der ihr eigener Sohn war. Ephraim, der von den entsetzlichen Flüchen eingeschüchtert wurde, gab der Mutter das Geld zurück. „Da sprach sein Mutter: Gesegnet sei mein Sohn dem HERRN!” (Richter 17:2). Da jeder tat, was ihn recht deuchte, stoßte diese Frau Flüche sowie Segnungen im Namen des Herrn aus. Diese Frau sagte, dass sie das Geld dem Herrn geheiligt hatte, um das Geld wiederzubekommen. Es ist einfach Gott etwas zu widmen, das schon verloren ist. So geschah es im Fall dieser Frau, denn als sie das Geld zurückbekam, gab sie nur dem fünften Teil für Gott aus. Und nicht mal für Gott, sondern um Gott zu provozieren, um


ANDACHT das Gebot Gottes zu übertreten (Richter 17:3). Da jeder tat, was ihn recht deuchte nahm diese Frau „zweihundert Silberlinge und tat sie zu dem Goldschmied; der machte ihr ein Bild und einen Abgott, das war darnach im Hause Michas“ (Richter 17:4). Und da jeder auch in religiöser Hinsicht tat, was ihn recht deuchte, hatte der Mann Micha also ein Gotteshaus „und machte einen Leibrock und Hausgötzen und füllte seiner Söhne einem die Hand, daß er sein Priester ward“ (Richter 17:5). Er hatte also ein Zimmer für Götzenbilder und Götter, und dort stellte er die zwei Bilder, die mit dem von der Mutter gespendeten Geld gemacht worden waren. Dieses Götzenhaus war ein Imitat des Gottes Tempels, die Bilder waren ein Imitat des wahren Gottes. Der Leibrock war ein Imitat der heiligen Bekleidung der wahren Priester. Die Hausgötzen waren ein Imitat der Cherubinen; der von Micha ernannte Priester, der sein Sohn war, war ein Imitat des wahren Priesteramtes Aarons. Und da jeder tat, was ihn recht deuchte, gründete diese Micha sein Kirchlein. Micha suchte ein Lokal, gestaltete es um, stattete es mit allen nötigen Fälschungen aus, er ernannte sogar einen Priester und die Kirche war schon „in Betrieb“. Da jeder tat, was ihn recht deuchte, stahl der Stamm der Daniter dann ihm seine Bilder, seinen Leibrock, seine Cherubinen, und auch den Priester. Micha wurde gestohlen (Richter 18). Der Priester wollte protestieren und sie sagten ihm: Ist dir’s besser, daß du in des einen Mannes Haus Priester seist oder unter derer einem ganzen Stamm und Geschlecht in Israel? (Richter 18:19). Auf der Bibel steht: „Das gefiel dem Priester wohl“ (Richter 18: 20). Und das Buch Richter endet wieder mit dem gleichen Satz: „Zu der Zeit war kein König in Israel, und ein jeglicher tat, was ihn recht deuchte“ (Richter 21:25). Die Bibel sagt: „Es war aber ein Jüngling von Bethlehem-Juda unter dem Geschlecht Juda’s, und er war ein Levit und war fremd daselbst. Er zog aus der Stadt Bethlehem-Juda, zu wandern, wo er hin konnte. Und da er aufs Gebirge Ephraim kam zum Hause Michas, daß er seinen Weg ginge [...]“(Richter 18:7-8). Dieser junge Levit zog aus seiner Stadt, um zu wandern, wo er hin konnte. Er war ein Abenteurer, ein Wanderer, ein wankelmütiger Mensch (eigensinning, inkonstant, flüchtig); der seine Stadt

und Geschwister verlieβ, um zu bleiben, wo er konnte, wo er empfangen wurde. Und die Bibel sagt, dass er „zum Hause Micha kam”. Nanu, wo sonst hätte er ankommen sollen? Alle Wandler -die herrenlos sind- müssen zum Hause Micha kommen, die sind ja vom selben Schlage. Als er ankam, fragte ihn Micha: „Wo kommst du her? Er antwortete ihm: Ich bin ein Levit von Bethlehem-Juda und wandere, wo ich hin kann” (Richter 17: 9). „Micha aber sprach zu ihm: Bleibe bei mir, du sollst mein Vater und mein Priester sein; ich will dir jährlich zehn Silberlinge und deine Kleidung und Nahrung geben”. Die Micha bieten immer an und die Bibel sagt: „und der Levit ging hin” (Richter 17: 10). „Der Levit trat an, zu bleiben bei dem Mann; und er hielt den Jüngling gleich wie einen Sohn. Und Micha füllte dem Leviten die Hand, daß er sein Priester ward, und war also im Haus Michas” (Richter 11-12). Dort war Micha der, der das Werk gab, der Gaben anbat und aufteilte. Er hatte schon seinen eigenen Sohn als Priester ernannt aber jetzt kam zu ihm ein Levit und er vernachlässigte seinen Sohn und blieb mit dem Neuankömmling. Von ambulantem und wanderlustigem Leviten wurde er zum Söldnerleviten und Apostaten. Er schändete seine Herkunft, verkaufte sich zu Micha und blieb bei ihm. Das passiert den Wanderlustigen, sie wollen in seriösen und geistlichen Kirchen nicht bleiben, sie halten sich nicht an einen geweihten Priester mit ehrlichen Wörtern fest. Sie wollen die Privilegien aller Kirchen genieβen, die sie besuchen, aber sie wollen keine Verantwortung bei einer Kirche auf sich nehmen. Und dann –wegen des Gelds oder persönlicher Vorteile- halten sie sich an einen Micha mit einem verworrenen Leben, einem Götterhaus, einem Beratungshaus, betrügerischen Botschaften und vergeblichen Imitaten fest. Und Micha-mit seinem Kultlokal, seinem Götterhaus, seinen Bildern, seinem Leibrock, seinen Cherubinen- erfreute sich über diesen Priester, der Levit war, und sagte: „Nun weiß ich, daß mir der HERR wird wohltun, weil ich einen Leviten zum Priester habe” (Richter 17:13). Aber das war ein geirrtes Vertrauen, eine falsche Sicherheit… das geirrte Vertrauen und die falsche Sicherheit, die die Sachen, die nicht legitim sind, und die Menschen, die weder aufrichtig noch ehrlich sind, haben. Der Herr half ihm bei nichts l

Das passiert den Wanderlustigen, sie wo­llen in seriösen und geistlichen Kirchen nicht bleiben, sie halten sich nicht an einen gewei­hten Priester mit ehrlichen Wörtern fest. Sie wollen die Privilegien aller Kirchen genieβen, die sie besuchen, aber sie wollen keine Verant­wortung bei einer Kirche auf sich nehmen.

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DIE TREUE FORDERT EHRE, LOYALITÄT UND DANKBARKEIT „Der HERR aber wird einem jeglichen vergelten nach seiner Gerechtigkeit und seinem Glauben. Denn der HERR hat dich heute in meine Hand gegeben; aber ich wollte meine Hand nicht an den Gesalbten des HERRN legen” (1 Samuel 26:23).

Pfarrer Gustavo Martínez Garavito MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

In diesem Teil der Heiligen Schriften erzählt man eine Episode, in der David Saul in der Wüste Siph vergibt. Alle waren eingeschlafen und David -zusammen mit Abisai – kam zu dem Ort, wo der König schlief. Abisai fragte ihn, ob er ihm erlauben könnte, Saul zu töten. Denn er würde ihn mit dem Spieß in die Erde einmal stechen aber David verhinderte es, weil er wusste, dass er der Gesälbte des Herrn war. Obwohl der König David verfolgte, um ihn zu töten, war David treu zu dem König bis zum letzten Moment. Deswegen nachdem er den Spieß und den Wasserbecher des Königs als Evidenz mitgenommen hatte, sprach David zu Saul und stellte den Herrn als Zeuge des Treuetaten, den er gemacht hatte. Treue bedeutet: „Unerschüttlerlichkeit der Gefühle und der Ideen, die dazu bringt, die andere weder zu betrügen noch zu verraten. Verhalten eines Menschen oder Tiers, das höchste Loyalität ausdrückt, das nicht betrügt. Die Treue ist eine Tugend, die im Bewusstsein entsteht; sie impliziert, eine Pflicht sogar bei unbeständigen und widrigen Umständen zu erfüllen“. Man sagt, dass die Treue aus drei Zutaten besteht: Die Ehre (moralische Eigenschaft, die uns zu der strengsten Erfüllung der moralischen Pflichten führt), die Loyalität (sie bezieht sich auf die Erfüllung der erlangten Verpflichtungen) und die Dankbarkeit (sie bezieht sich aufs Erwidern und Zurückgeben des Bekommenen). TREUE „ist die Tugend, die Ehre, Loyalität und Dankbarkeit fordert“. In Hosea 2: 19-20 sieht man die Treue und Liebe Gottes zu seinem Volk, als er verspricht, mit ihm in Gerechtigkeit und Gericht, in Gnade und Barmherzigkeit und im Glauben zu verloben. Leider war das Volk untreu und erlaubte die Sünde und den Götzendienst, also etwas, das vor den Augen Gottes als Betrug betrachtet wird. Dies führte zum Zusammenbruch des Volkes Israel. Die Treue ist eine Eigenschaft Gottes und deswegen fordert er sie, weil ER treu ist. Heutzutage muss die Kirche als Gottes Volk diese Wirklichkeit in Betracht nehmen und verstehen, dass sie eine Pflicht für alle


ANDACHT Christen ist. Die Treue ist das, was den Christen als Söhne Gottes identifiziert. Die Treue ist eine Tugend, die man zurückgewinnen muss, damit die Kirche des Herrn sich den Herausforderungen der aktuellen Zeiten stellen kann. Von Anfang bis zum Ende der Heiligen Schriften lässt sich die Treue erkennen. Erstens die Treue Gott zu seinem Wort und Versprechungen, und dann auch die Treue vieler Männer und Frauen zum Gottes Ruf. Die Treue zu Gott ist das, was biblische Helden dazu führte, sich schwierigen Probleme zu stellen und nicht zurückzublicken. Die Treue ist das, was erlaubt, wichtige Siege in schwierigen Zeiten zu haben. Die Treue lässt den Geist des Menschen das Unmögliche schaffen. Die Treue verspricht nie irgendeine Belohnung. Ein Leben, das auf die Treue basiert, beruht auf einem kräftigen und nicht zu bewegenden Stein und wird darauf gebildet. Heutzutage lebt man in einer Welt, die nur „treu ist, wenn alles gut läuft“. Dies hat große Probleme und peinliche Lagen für die Gesellschaften verursacht. Die Grundlagen, die jahrelang behalten worden sind, als relativ vorzustellen hat Chaos und moralische und geistliche Demütigung verursacht. Die Bibel, die heilige Doktrin, die richtige Funktion des Heiligen Geistes, die Treue zu den ursprünglichen Werten und Prinzipien kämpfen und leisten Widerstand wegen des postmodernen Einflusses. Der Individualismus, der Relativismus, der Humanismus, der Empirismus u.a. haben eine größere Entfernung zwischen Gott und dem Menschen verursacht. Heutzutage hat der Mann vergessen, treu zu sein. Er weiß nicht, wie er treuwürdig sein kann . Er weiß nicht, wie er sich auf einen anderen verlassen kann. Viele kennen nicht die wertvolle Bedeutung, die dieser Ausdruck enthält. Dies hat die Menschheit dazu geführt, sich von ihrem Schöpfer zu entfernen, indem sie sündet und ihn mit ihrem Verhalten betrügt. Die Treue entsteht nicht aus einem Gemütsgefühl, sondern ist das Ergebniss einer geistlichen Befreiung, um das Richtige zu wählen. Wenn man die Fehler eines Menschen entdeckt, sei es ein Freund, ein Verwandter, etc., wird man dadurch zu einem Komplizen, also etwas völlig anders als treu.

In der eigenen Geschichte jedes Landes gab es Männer und Frauen, die unauslösliche Abdrücke hintergelassen haben. Taten, die auf Treue zu ihrem Heimat, zu ihrem Volk, zu ihren Prinzipien, zu ihrer Familie, u.a. beruhten. Heutzutage liegt das alles in der Vergangenheit. Der Mensch betrügt einfach das, was er vorher glaubte, im Austausch von Geld, Berümheit, hochrangigen Stellen oder irgendeiner Sache, die ihm einen persönlichen Gewinn gibt. Jedoch ist die Untreue in Ländern wie China ein Vertoß, die mit dem Tod bestraft wird. Als Söhne Gottes kann man sich nicht wie die Welt bewegen. Die Heiligen Schriften lehren, dass der Gläubiger Licht für die Welt sein muss. Man kann nicht behaupten, dass mann treu zu Gott ist, wenn man gleichzeitig zu dem Mitmenschen untreu ist. Man muss lernen, treu zu Gott und zu dem Mitmenschen zu sein. Die Kirche muss ein gutes Beispiel von Treue für die Welt sein. Der Gläubiger muss seine Treue zu Gott, zu seinem Wort, zu seinen Geboten und seinem Willen beweisen. Mein lieber Bruder, die Treue ist ein ernstes und wirkliches Thema, die Treue macht keine Ferien, sie zögert nicht, sondern muss gelebt und geübt werden. Nur wenn man das macht, wird man die Angriffe des Feinden überwinden und mit dem Kopf hoch weitergehen. Ohne Treue wird man nie verstehen, wie man wirklich leben und nützlich sein kann. Die Kirche des Herrn braucht Leaders und treue Mitglieder, die dazu bereit sind, die Wahrheit des Evangeliums zu predigen und zu verteidigen. Männer, die entschlossen sind, sich fest an ihre geistlichen Überzeugungen zu halten. Männer und Frauen, die bereit sind, treu zu Gott, seinem Wort und seinem Werk zu sein. Menschen, die egal gegen welches Gefahr, welche Bedürfnisse oder Feinde sie kämpfen, sich fest an die Fahne des wahren und einzigen Evangeliums Jesus halten können. Möge Gott uns dazu helfen, zu begreifen, was für eine große Verpflichtung es ist, treu zu sein. Kämpfen wir darum, die Treue zu erlangen, die Gott von uns fordert. Betrügt ihn nicht, sündigt nicht, seid gehorsam und vergesst seine Befehle nicht. Seien Sie treu zu Gott und Ihren Mitmenschen, stehen Sie sich jedem zur Verfügung, der für uns alles gegeben hat l

Die Treue zu Gott ist das, was biblische Helden dazu führte, sich schwierigen Proble­ me zu stellen und nicht zurückzublicken. Die Treue ist das, was erlaubt, wichtige Siege in schwierigen Zeiten zu haben. Die Treue lässt den Geist des Menschen das Unmögliche schaffen.

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DER WERT

DES WARTENS „Meine Seele sei stille zu Gott, der mir hilft... Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht“ (Psalm 62:1,8) Pfarrer Alberto Ortega

Das Herz muss sich verwickeln und sicher davon sein, dass Gott hingehen und jede Lage verändern wird. Gott geht immer zu dem Ort, wo der Glaube ihn braucht oder himmlisches Eingrei­fen verlangt. In Gott zu warten ist eine mächtige Glaubensaussage.

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Der Hauptmerkmale dieser Psalm ist das absolute Vertrauen auf Gott trotz der Feindseligkeit und der Verfolgung. Der Schreiber fühlt sich völlig sicher unter Gottes Schutz (Versen 2-3, 6-8). Deswegen fragt er seine Gegner aus (Versen 4-5), er tröstet sich (Versen 6-7) und ermahnt alle Gläubiger dazu, ihre Gefühle zu teilen (Versen 9). Die weise Überlegung der Versen 10-11 und der heilige Plan des Verses 12 beweisen seine Lehre. Im Wörterbuch bedeutet das Verb warten: „sich, auf jemanden, etwas wartend, an einem Ort aufhalten“. Es bedeutet auch: „etwas hinausschieben, zunächst noch nicht tun”. Diese schöne und inspirierende Bedeutung erklärt, dass das, was unseres Warten in irgendeiner widrigen, schwierigen, unbequemen und unerträglichen Lage bestimmt, der Glaube an Gott ist. Das Herz muss sich verwickeln und sicher davon sein, dass Gott hingehen und jede Lage verändern wird. Gott geht immer zu dem Ort, wo der Glaube ihn braucht oder himmlisches Eingreifen verlangt. In Gott zu warten ist eine mächtige Glaubensaussage. Zu warten umfasst einen zweiten Teil: „etwas zunächst noch nicht tun“. Dieser zweite Teil „still zu bleiben“ ist der Schwierigste zu erfüllen für den Menschen. Normalerweise verlieren wir den Mut, wenn wir sehen, was um uns geschieht. Unsere Naturtendez ist zu handeln unter diesem Druck. Es gibt zwei Weisen zu handeln

vor irgendeiner Lage: Reaktion und Leitung. Wenn wir die Sachen durch die Reaktion lösen möchten ist es immer beschädigend, denn die Reaktion nimmt die Folgen nicht in Betracht. Sie versucht nur das zu besänftigen, was sie fühlt. Sie stützt auf ein Gefühl und nicht auf eine Überlegung. Kurzum es geht um handeln ohne zu denken. Es kann sein, dass wir uns durch die Reaktion erleichtern und momentan zufrieden fühlen, jedoch müssen wir uns früher oder später zu allen Folgerungen dieser Reaktion stehen. Dies bringt uns dazu, zu begreifen, dass die richtige Lösung die Leitung Gottes ist. Wenn wir mit der Leitung Gottes handeln, sind Kenntniss, Analyse und Orientierung dabei. David sagt, dass er in Gott wartet, also er wartet auf Gott auf einer stillen Weise. „Meine Seele, sei stille zu Gott, der mir hilft“ (Psalm 62:1). Und im Vers 5: „Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele“ merkt man, dass David uns bittet, still zu sein, auf Gott zu warten. Diese Stille bedeutet viel. „Hoffet auf ihn allezeit“ (Psalm 62:8). Auf Psalm 46:10 steht: „Seid stille und erkennt, daß ich GOTT bin“. Hier merken wir einen anderen mächtigen Effekt des Wartens, es wird uns zu einer besseren Kenntnis von Gott, seiner Divinität, und seiner übernatürlichen Kraft bringen. Diese Kenntnis wird unsere Entscheidung beeinflussen, deswegen können wir eine richtige Leitung bei irgendeiner Lage haben.


ANDACHT Die Heiligen Schriften erklären (Jesaja 30:15): „Denn so spricht der HERR HERR, der Heilige in Israel: Wenn ihr umkehrtet und stillebliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.“ Warten in Gott ist eine Quelle von Stärke und Macht. Damit kann man alles, was man durchgeht, überwinden. Jedoch ist das Warten, auf das die Heiligen Schriften sich beziehen kein Passiv- oder Gleichgültigkeit- Zustand. Es ist ein aktiver Zustand, in dem man genaue Schritte macht. Während des Wartens wird uns diese wunderschöne Orientierung gegeben: „schüttet euer Herz vor ihm aus“, also während des Wartens in Gott muss es eine Ausschüttung vom Herzen geben. Das Herz auszuschütten besteht darauf, es vor der Anwesenheit Gottes zu beugen, damit das, was unser Herz füllt, uns berührt und Sorgen macht, in Gottes Herz umgestellt wird. Kurz und bündig: unser Problem ins Gottes Herzen umzugießen, Gott dem Laster, die Verantwortung zu geben, in notwendigem Fall für uns zu handeln. Mein Lieber Bruder, leben Sie bekümmert aufgrund der umgebenden Proben? Brauchen Sie, irgendeine Entscheidung von großer Bedeutung zu treffen? Sind sind desorentiert bezüglich der Zukunft, der Familie, der Bezie-

hungen? Warum warten Sie nicht in Gott und geben ihm Ihren Laster und Ihre Entscheidung, damit er Sie orientiert, führt und hält? Kennen Sie Gott nicht persönlich und möchten Sie ihn in seinem Herzen haben, damit er Ihr Leben und Ihre Zukunft nimmt und Ihnen durch einen sicheren Weg führt? damit das möglich ist, müssen Sie jetzt Jesus als Ihren einzigen und ausreichenden Erlöser empfangen, so wird Gott Sie führen. Möge Gott Sie segnen l

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„DIE EINGETRAGENE PARTNERSCHAFT WIRD

DIE CHILENISCHEN

GESELLSCHAFT DURCHEINANDERBRINGEN“ MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


INTERVIEW Pfarrer Gerardo Martínez, Nationaler Aufseher der WMB von Chile, machte eine Analyse über die christanisierende Arbeit des Werks im Süden des amerikanischen Kontinents. Ebenfalls kritisierte er die Eingetragene Partnerschaft, die neulich vom chilenischen Abgeordnetenhaus genehmigt wurde.

Pfarrer Gerardo Martínez Garavito, Nationaler Aufseher des Werks in Chile, war froh über die 2014 geleistete Arbeit und analysierte die Lage der evangelisierenden Arbeit der Weltweiten Missionsbewegung im südlichen Gebiet. Pastor Martínez erklärte per Telefon, dass Chile seine Operationsgebiet erweitert hat und präsentierte auch die gesetzte Ziele dieses Jahres. Außerdem kritisierte der Minister des Allmächtigen ärgerlich die Eingetragene Partnerschaft oder Gesetz über die homosexuelle Ehe, die am letzten 20. Januar vom chilenischen Abgeordnetenhaus genehmigt wurde. Wie bewerten Sie die Arbeit, die von Ihrer Kirche im Laufe des Jahres 2014 geleistet wurde? Es ist eine sehr fruchtbare Arbeit gewesen. Hauptsächlich hatten wir einen großen Gewinn von Seelen für den Herrn in den letzten 12 Monaten. Außerdem haben wir geschafft, dass die Anwesenheit des Werks in den Regionen Metropolitana de Santiago, Libertador General Bernardo O’Higgins, Araucanía und in der Provinz Valdivia größer wird. Wir haben uns neulich in der Inseln Chiloé und im Norden der Stadt Calama niedergelassen. Bezüglich der Aktivitäten muss ich berichten, dass es eine große Betonung auf die Durchführung der geistlichen Tagungen gemacht wurde, die dazu beitrugen, den Glauben der Mitglieder der Bewegung zu bekräftigen. Welche sind die wichtigsten Veranstaltungen, die die WMB in Chile letztes Jahr ausführte? Die Nationalen Jungen- und Pastorenklausuren, die in Januar ausgeführt wurden und ein großer Segen waren. Ich muss auch die Durchführung einer Unzahl von evangelistischen Märschen erwähnen, die wir gemacht haben, dabei hatten wir die Kirche in Peru als Beispiel. Andere Veranstaltungen mit großem Einschlag waren die Nationale Brüderlichkeit, bei der wir die ökonomischen

Gaben für das Erlangen einer Erdoberfläche förderten, in der wir unseren neuen Hauptsitz bauen werden, und auchn die 18. Nationale Versammlung, an der der Internationale Leiter der Weltweiten Missionsbewegung, Pfarrer Gustavo Martínez, teilnahm und die, die von Bethel Television übetragen wurde. Was können Sie uns über die Evangelisierung sagen, die die WMB in den Indigenen Völkern Chiles bisher gemacht hat? Das Werk ist anwesend in der Region la Araucanía, wo die ältesten und größeren Mapuche Völker wohnen. Dort, vor allem in der Stadt Temuco, hat man neue Felder und Anknüpfungen etabliert, in denen wir das Wort Gottes predigen. Diesbezüglich muss ich betonen, dass die WMB von Chile Brüder hat, die Teil der araucanischen Gemeinde sind und uns bei der Mission helfen, die Frohe Botschaft zu predigen. Was denken Sie über die Eingetragenen Partnerschaft, die am 20. Januar von dem chilenischen Abgeordnetenhaus genehmigt wurde? Ich bin völlig besorgt, denn diese Norme wird die chilenischen Gesellschaft betreffen. Diese Art Zügellosigkeit ist gegen den Willen Gottes. In diesem Sinn bereue ich, dass ein deformiertes und falsches eheliches Streben sich durchgesetzt hat. Jetzt mehr als nie muss die Weltweite Missionsbewegung und die chilenische evangelische Gemeinde die Stimme erheben, um das wahre Evangelium Jesus zu verkündigen, das die Einrichtung der Ehe lehrt und verteidigt. Als Werk des Herrn werden wir immer uns gegen diese Eingetragene Partnerschaft und weitere launenhafte Gesetzte äußern, die weiter auftauchen werden. Jedoch haben wir schon eine biblische und prophetische Kenntnis davon, dass dieser die moralische Bühne vor der Ruchkehr Jesus für Seine Kirche sein wird, nämlich eine dekadente Apostasie - Bühne. Unsere große Herausforderung ist zu beten, damit der Herrn diejenigen hinzufügt, die heil sein werden l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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Fotos: Edwin Portalatin

Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

Gott braucht ein Volk

voller Herrlichkeit“ In der Gemeinde Trujillo Alto fand die 48. Nationale Vesammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico statt. Das geistliche Feier prägte den Anfang der verschiedenen Aktivitäten des Werks Gottes in diesem Jahr Die Inseln Cordero, Wiege des Werks Gottes, bat Platz vom 1. bis 4. Januar für die 48.Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Puerto Rico, wo sich die Anwesenheit des Herrn spüren MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ließ. An der Veranstaltung, die in der Gemeinde Trujillo Alto, in den Räumen des Kolosseums Rubén Zayas Montañez stattfand, nahmen die internationalen Mitglieder des Leitungsausschusses der WMB


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teil. Diese war für die Revalidierung des Einschlags des Christentums am puerto-ricanischen Boden sehr nützlich. Außerdem prägte dieses geistliche Feier den Anfang der Aktivitäten der WMB in diesem Jahr. In der erste Tagung teilte Pfarrer Gustavo Martínez, Internationaler Leiter des Werks, eine Botschaft, bei der es um die Treue zu Gott ging. Danach, am zweiten Tag der 48. Nationalen Versammlung von Puerto Rico, war Pfarrer Rodolfo González, Internationaler Schatzmeister, für die Übertragung des Wort Gottes zuständig. Durch die Botschaft „die Treue zu Gott reinigt uns von jeder Sünde“ sagte er, dass „Gott ein Volk voller Herrlichkeit braucht“. Bei seiner Predigt, die auf die

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Bibelpassage 1 Samuel 26:23 basierte, behauptete Pfarrer Gonzalez: „der Mensch, der zu Gott untreu ist, wird nicht ins Himmelreich kommen. Der Herr möchte treue Menschen. Gott kennt alle Herzen und alle Gefühle, die es in der Seele von jedem Mensch gibt. Und die Bibel sagt: „Lasset euch nicht verführen“. Der Allmächtige kann nicht verspottet werden. Das, was die menschlichen Wesen säen, werden sie ernten. Mein lieber Bruder, die Liebe Gottes ist groß. Keine Kirche wird dir den Weg

zum Himmel öffnen. Zum Himmel wirst du kommen, wenn du treu zum Schöpfer bleibst“. Am dritten Tag der geistlichen Versammlung, die durch Bethel Television übertragen wurde hielt Pfarrer José Soto den Vortrag mit dem Titel „Der König des Universums“. Dabei betonte er die Größe des Herrn. Der Pastor, der vom Buch Daniel 4:1-5 inspiriert worden war, behauptete: „wir müssen uns merken, dass unser Gott der Herr der Geschichte ist. Nichts


überrascht ihn, er kennt alle Sachen und hat die Geschichte skizziert. Es ist nicht wichtig, wie hochgestellt der Mensch ist; es ist nicht wichtig, wie groß das Gebiet und die menschliche Macht auf dieser Welt ist, denn vor Gott ist das alles nichts.“ Der stellvertretende Internationale Leiter der WMB verkündete auch Folgendes: „die Treue ist kein Tat, sie ist ein Zustand, etwas, das das Sein bestimmt. Wenn der Mensch treu zu Gott ist, akzeptiert er alles was kommen mag und bleibt dort auf Gedeih und Verderb. Wir können nützlich für Gott sein, auch wenn starke Winde blasen. Wenn der Allmächtige uns gerufen hat, können wir sicher davon sein, dass er uns durch seine Gnade und seinen Segen bis zum Ende führen wird. Ich möchte euch sagen, dass es keinen Teufel gibt, der den Plan des Schöpfers anhalten kann. Am letzten Tag der 48. Nationalen Versammlung von Puerto Rico wurden die Arbeiter des Werks Gottes in puerto-ricanischem Gebiet gefördert. Pfarrer Luis Meza Bocanegra, Internationaler Offizier

und Aufseher von Peru, übertrug die Botschaft des Allmächtigen durch eine kurze Rede namens „die Bekräftigung des Pakts“. Mit großer Erregung erklärte Pastor Meza, der seinen Vortrag auf die Bibelpassage 2 Könige 23:1-3 basierte, dass „Gott fordert gemäß dem, was man gegeben hat. Wenn Sie nicht weiter an das Werk teilnehmen möchten, gehen Sie weg!“. Vor der Ende der Veranstaltung, die im Nordwesten von Puerto Rico stattfand, war Pfarrer Humberto Henao, Internationale Offizier der WMB, für die Verkündigung der Frohen Botschaft zuständig. Gottesminister hielt einen religiösen Vortrag namens „die Treue wird unter Probe gestellt“, der auf Jeremia 35:1-7 basierte. Dabei erklärte er: „die Treue ist ein Wert, ein Ansatz; sie ist kein emotionaler Zustand. Sie ist nicht ein Produkt des Gehirns sondern des Herzen. Sie ist nicht etwas Vorübergehendes. O Gott, erlöst uns von der Apostasie, von der Weltlichkeit, die zunimmt. Gibt uns Kräfte, um unsere Integrität mit Treue zu verteidigen l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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Unsere Früchte

sprechen für uns

Die XVLIII Nationalversammlung der WMB in der Republik Kolumbien, die in zwei Zonen geteilt wurde, versammelte etwa 30 000 Anhänger Gottes aus dem nördlichen, mittleren und südlichen Gebiet. Es war ein Treffen mit der Treue zu dem Herrn. Die Nationalversammlung der Weltweiten Missionsbewegung in der Republik Kolumbien, die vom Internationalen Leiter des Werks, Pfarrer Gustavo Martínez Garavito geleitet wurde, ließ die Macht Gottes sich von 5. bis. 12. Januar in der Stadt Medellin äußern. Die Versammlung fand in dem Veranstaltungszetrum La Macarena, am Ufer des Flußes Medellin statt. Die heilige Versammlung wurde in zwei Teilen geteilt, diese versammelten in erster Instanz die Brüder aus dem nördlichen Gebiet und MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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dann die aus dem mittleren und südlichen kolumbianischen Gebiet. Bei der Eröffnung der Veranstaltung war Pfarrer Martínez für die Übertragung des Wort Gottes zuständig. Seine Botschaft namens „Unsere Treue zu Gott kann nicht getrennt sein“ basierte auf die Bibelpassage Matthäus 6:24 und fokussierte darauf, wie nötig es war, nicht zu vergessen, dass die Gnade und Erbarmen Gottes sein Volk fest stehen lässt. Pastor Martínez Garavito erklärte: „es ist ein großer Privileg, dass wir hier

und Träger des Wort Gottes sind. Es ist ein Privileg, dass wir das Himmelreich verkündigen. Es sind unsere Taten die, die bestimmen, ob wir treu oder nicht treu zu Gott sind“. Vor einer erwartungsvollen Masse erwähnte der Leiter der WMB, der von den wichtigsten weltweiten Leitern der WMB begleitet wurde: „vom Anfang bis zu unseren Tagen hat die Untreue nur Chaos verursacht, sie hat Gesellschaften, Kongregationen, Familien geschlagen und zerstört. Wenn die Zeit vergeht,

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MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

erkennt man durch die Heiligen Schriften, dass eine der Eigenschaften der letzten Tage die Untreue ist. Wir alle müssen treu sein, nicht nur mit Wörtern, sondern auch mit Taten. Unsere Früchte sprechen für uns“.

NORDGEBIET Von 5. Bis 8. Januar waren die Räume des Veranstaltungszentrums La Macarena dafür zuständig, die Pfarrgemeinde zu versammeln, die aus den Departamenten Casanare, Boyacá, Arauca, Santander,


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Antioquía, Bolívar, Córdoba, Sucre, Norte de Santander, Magdalena, Atlántico, La Guajira, Cesar und aus dem Archipel San Andrés, Providencia und Santa Catalina kamen. Die Verehrung und Liebe von den Glaubensmännern und Glaubensfrauen zu den Allmächtigen aus diesen 14 Punkten des breiten kolumbianischen Gebiets ließ sich durch eine Unzahl von Äußerungen, Gesängen und Loben spüren. Die Teilnahme war sehr groß und das Wort Gottes wurde drei Tage lang von den angesehensten Dienern ge-

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MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

predigt. Am ersten Tag verkündigte Pfarrer Manuel García, Aufseher von Costa Rica, eine Botschaft mit dem Titel „die Treue unter Probe gestellt“. Dann, in den nächstem Tagen, verbreiteten Pfarrer José Soto, stellvertretender Leiter des Werks, Rodolfo González Cruz, Internationaler Schatzmeister, und die die Mitglieder des Leitungsausschusses, Rómulo Vergara, Álvaro Garavito und Margaro Figueroa, die Lehren des Schöpfers. In der Predigt von Pastor Soto, eine der Herausragendsten, ermahnte er uns dazu, fest in Gott stehen zu bleiben.


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MITTLERES UND SÜDLICHES GEBIET Am 9. Januar, nach dem Ende des ersten Teils der XVLIII Nationalversammlung der WMB von Kolumbien, begann der zweite Teil, der für die Gläubiger aus den Departamenten Choco, Risaralda, Caldas, Cundinamarca, Quindío, Tolima, Valle del Cauca, Huila, Cauca, Meta, Nariño, Putumayo, Caquetá, Guavire, Vichada, Amazonas, Vaupés und Guainía gedacht war. So wie bei den ersten vier Tagugen bat das Gottes Volk -das aus 18 mittleren und südlichen Gebieten Kolumbiens kam- um Gottes Liebe. In diesem Teil der Nationalen Ver-

sammlung der WMB von Kolumbien waren Pfarrer Gustavo Martínez und José Soto und die Internationalen Mitglieder des Leitungsausschusses, Rubén Concepción, Humberto Henao und Luis Meza Bocanegra, für die Evangelisierung und das Indoktrinieren der Teilnehmer zuständig. Ebenfalls teilten Pfarrer Eugenio Masías, Aufseher von Ecuador, und Arturo Hernández, Aufseher von Nordamerika, die Lehren Gottes. Pastor Martínez, der für die Schließung der Aktivitäten zuständig war, betonte, dass die Sünde die Kommunion mit dem Erlöser bricht l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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Jugendlichen,

wer wird weiter machen? Die WMB von Chile führte ihre Dritte Nationale Jugendklausur aus. Es war eine gut besuchte Veranstaltung, die dazu diente, den Glauben an Gott der neuen Mitglieder des Werks zu verstärken. Mit der Teilnahme von etwa zweihundert Jugendlichen und mehr als zweiundzwanzig Pastoren fand die Dritte Nationale Jugendklausur der Weltweiten Missionsbewegung von Chile vom 21. bis 24. Januar in Zentrum Angostura - Ejército de Salvación, in der Gemeinde Paine, in der Region Santiago, statt. Die Veranstaltung- in der verschiedene Aktivitäten durchgeführt wurden, die dazu orientiert waren, den Glauben an Gott zu verstärken- diente zur Vorstellung des Mottos, das die chilenische Jugend dieses Jahr prägen wird: „Jugendliche, wer wird weitermachen?“ Pfarrer Gerardo Martínez Garavito, Nationaler Aufseher des Werks in Chile und Missionsaufseher Südamerikas leitete die Nationale Jugendklausur, an der eine große Delegation von Brüdern aus Kolumbien teilnahmen. Unter ihnen waren Pastor Walter Zambrano, Mitglieder des Leitungsausschusses in Kolumbien, und Schwester Alexia Sagardía. Sie teilten und übertrugen das Wort Gottes und trugen mit ihren Botschaften zur Äußerung MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

der Macht des Heiligen Geistes bei. Im Laufe der vier Tagungen der Dritten Nationalen Jugendklausur von Chile ging man zahlreiche Themen an, die mit der Suche nach dem Heiligen Geist und der Führung eines dem Herrn gewidmeten Lebens in Verbindung standen. In einer Glaubensumgebung hörte man einschlagende Vorträge wie z.B. „Verzichtet darauf, um zu wissen, was Gott tun wird“, „In Gott bekehrt“, „Ohne Leiden gibt es keine Herrlichkeit“, „Gottes Ölung“, „Gottesdienst“, „Von Gott markiert“, „Ablösungsgeneration“, unter anderen. Am Ende der Veranstaltung analysierte Pfarrer Gerardo Martínez Garavito die herausragendsten Taten und äußerte: „Es waren vier Tage voller Gottes Anwesenheit, in denen man zwei Botschaften am Morgen und eine am Abend angeganen ist. Der Herr ließ aufleben, bekräftigte, erhob, stellte wieder her, brach Ketten, taufte durch seinen Heiligen Geist und berührte viele Herzen, indem er sie bekehrte. Gott sei Dank für diese Ergebnisse. Die Wörte würden nicht reichen, um alles zu erzählen, was passiert ist“ l


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Es lohnt sich,

Gott zu dienen Mit der besonderen Teilnahme von Pfarrer Humberto Henao, Internationalem Mitglied des Leitungsausschusses der WMB führte das Werk die Nationale Jugendversammlung am Lager La Certeza in Guatemala aus. Die Veranstaltung wur de medial abgedeckt. Die Nationale Jugendversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Guatemala, die durch Radio Remanente, Radio Luz de México und andere Radios übertragen wurde, fand von 5. Bis 7. Dezember 2014 in den Räumen der Lager La Certeza, in Guatemala statt. Etwa dreitausend christliche Jugendliche, die aus den 21 Departamenten des guatemaltekischen Gebiets nahmen teil. An dieser Veranstaltung des Werks Gottes nahmen aber auch andere Delegationen aus Belize, El Salvador, HonMISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

duras, Mexico und Nicaragua teil. Am Anfang der Aktivitäten, in der Veranstaltung mit dem Motto „Anwesend bei dem Kampf“, teilte Pfarrer Humberto Henao, Internationaler Mitglied des Leitungsausschusses der WMB und Hauptreferent des Wort Gottes, die biblische Lehre durch eine Botschaft namens „drei mächtige Waffen für den Sieg“. Dabei behauptete Pastor Henao, der seine Rede auf die Bibelpassage 1 Johannes 2:12-14 basierte: „die drei mächtige Waffen für die Ju-


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gendsieg in Christus sind die Überzeugung, die Selbstverpflichtung und die Charakterstärke. Gott braucht Jugendliche, die zu diesen drei Waffen für den Kampf mit dem Feinden greifen“. Pfarrer Álvaro Garavito, Nationaler Aufseher von Guatemala und Missionsaufseher in Mittelamerika war der Gastgeber der Nationalen Jugendversammlung des Werks auf guatemaltekischem Boden. Die Veranstaltung überquellte vor Glauben von Anfang bis zum Ende. Pfarrer Alejandro Roble-

do, Nationaler Aufseher von Mexico; Ernesto Moreno, Nationaler Aufseher von Nicaragua; Edwin Parada, Nationaler Aufseher von El Salvador; Alejandro Funez, Nationaler Aufseher von Honduras und Anselmo Cooper, Nationaler Aufseher von Belize, nahmen auch teil. Sie gaben den Teilnehmern unterschiedliche religiöse Lehren. Am zweiten Tag der Nationalen Jugendversammlung der WMN von GuatemaFebruar 2015 / Impacto evangelisch

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la predigte Pfarrer Henaou die Botschaft Gottes. Dafür benutzte er eine Botschaft mit dem Titel : „Bleib rein“. Basierend auf die Briefe an Timotheus sagte Pastor Henao: „Was wir in unserer Jugend in Christus erlebt haben ist weder konzeptuell noch intelektuell, es ist moralisch und ethisch. Heutzutage wird alles, was gut ist, zensiert und das, was schlecht ist, wird gelobt. Mitten dieser Schmutzströmung muss der christliche Jugendliche wissen, was mit seinem Leben zu tun“. Die Nationale Jugendversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von

Guatemala endete mit der Teilnahme von Minister Humberto Henao. Dieser Gottesknecht, der den Vortrag „das Profil des christlichen Jungen“ hielt, betonte bei seiner Predigt: „das, was Gott im Moment in Lateinamerika mit der Weltweiten Missionsbewegung macht, hat ein Ziel. Es ist kein Zufall, dass Gott sein Werk hier in Lateinamerika verstärkt. Das Evangelium von Jesus wurde nicht auf der Erde gelassen, um Beifall zu finden. Die Natur der Bibel ist das Gegenteil von der Sünde, von der menschlichen Bosheit“.


VERANSTALTUNGEN

Die Traue kann nicht

vorgetäuscht werden Die Weltweite Missionsbewegung von Costa Rica führte ihr Nationale Herrenversammlung in Guapiles aus. Es war eine massive Veranstaltung, bei der der Herr von Anfang bis zum Ende anwesend war. Unter dem Motto „Männer, die Gott treu sind“ führte die Weltweite Missionsbewegung von Costa Rica ihre Nationale Herrenversammlung vom 15. bis 18. Januar in der Stadt Guapiles, im Departament Limon aus. Etwa dreitausend Gottesmänner, die von verschiedenen Orten des costa-ricanischen Gebiets kamen, nahmen teil. Bei der Eröffnung der Veranstaltung war Pfarrer Manuel Zúñiga Castillo, Nationaler Aufseher der WMB in Costa Rica, für die Verkündigung des Wort Gottes zuständig. Pfarrer Zúñiga teilte eine Botschaft namens „Eheliche Traue“. Am zweiten Tag der Nationalen Herrenversammlung, die doppelschichtig ausgeführt wurde, stellte die Gruppe der Kirche der Weltweiten Missionsbewegung der Provinz Guanacaste eine Reihe von Loben vor, die das Publikum begeisterten. Am Morgen, mitten einer Umgebung von großer Verehrung zum Allmächtigen, teilte Pfarrer Roger Campos, Nationaler Offizier der Missionsbewegung von Costa Rica, das Wort Gottes und ermahnte die Anhänger Jesus dazu, ihren Glauben aufleben zu lassen. Danach, in der Nacht, machte er weiter mit der religiösen Veranstaltung. Das Publikum war sehr groß. Die Macht Gottes wurde durch verschiedene Erlebnisse vergossen, die die Teilnehmer beeindruckten. Im Hauptteil des Dienstes, vor den Augen der Pfarrgemeinde, teilte Pfarrer Carlos Guerra Suárez die Botschaft namens „Wie am Anfang“ und schaffte, dass der Heilige Geist die Mitglieder der WMB erreichte. Außerdem gewann Pastor Guerra durch seine Predigt viele Seelen für den Erlöser und ermöglichte, dass eine große Anzahl von Menschen sich mit Jesus versöhnten. Die Nationale Herrenversammlung en-

dete am 18. Januar mit einer von Aussagen strotzenden Tagung, die voll Glauben an die Macht Gottes zeigte. Vor dem Schluss der Aktivitäten teilte Schwester Karla Figueroa die Segnung Gottes. Ebenfalls verkündigte Pfarrer Manuel Zúñiga die Frohe Botschaft wieder und hielt einen Vortrag mit dem Titel „die Traue kann nicht vorgetäuscht werden“ l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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Weitere Veranstaltungen

BRASILIEN TAUFE IN MANAOS

Am letzten 20. Dezember 2014 fand eine herrliche Wassertaufe in der Stadt Manaos statt. Dabeo wirdem 14 neue Mitglieder aus den verschiedenen Kirchen der Stadt getauft. Es war ein großer Segen, die Überzeugung zu sehen, die jeder von ihnen hatten... alles mit dem einzigen Zweck, Christus zu dienen. Danach betete man zusammen mit den Pastoren für die neue Mitglieder, die harte Kämpfe und größere Pflichten erleben werden, die in dieser neuen Etappe des geistlichen Lebens kommen. Dann teilten sie das heilige Abendmahl, das zwischen den anwesenden Brüdern und Pastoren geteilt wurde. Die Kirche in Brasilien befindet sich in ständigem Wachstum und Fortschritt. Diese Taufe wurde von Pfarrer Henry Ramos Escobar, Nationalem Aufseher des Werks der WMB in diesem Land geleitet l

MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

VENEZUELA AUSGEWÄHLTE INSTRUMENTE

Von 4. bis 7. November fand die dritte Pastorenversammlung in der Stadt Maracaibo, in Zulia, statt. Sie trug das Motto „Ausgewählter Instrument“, das auf das Bibelbuch Apostelgeschichte 9:15 basierte. Diese Aktivität wurde von Pfarrer Ricardo Manrique, Nationaler Aufseher des Werks in Venezuela geführt. Pfarrer Rómulo Vergara, Internationaler Mitglied des Leitungsausschusses und Aufseher von Afrika, und Pfarrer Clemente Vergara aus der Insel Curaçao, Aufseher von den Niederländlichen Antillen, nahmen auch teil. Etwa 700 Pastoren kamen von verschiedenen Orten, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Paralell dazu feierte das Werk der WMB in Maracaibo ihren 40. Jubiläum seit ihrer Gründung. Die Dienste wurden auf dieser Weise geführt: Morgens versammelten sich die Gottesknechte in einem Tempel, um die Lehren zu hören, so z.B. „Der Werker und die christliche Gutsverwaltung“, „Ministerielle Ethik“, „Der Pastor als Priester der Familie“. Diese Botschafte wurden von den Nationalen Mitgliedern des Leitungsausschusses und dem Aufseher von jedem Land geteilt. Nachts fand die Aktivität im Sportzentrum la Cotorrera statt l

MADAGASCAR KINDERKAMPAGNE UND FAMILIENTAG

Das Werk Gottes in Madagascar feierte am letzten Samstag, dem. 27. Dezember 2014, ihre Kinderkampagne. 170 Kinder, die aus Andranomena, Andavamamba und Ambhitrimanjaka kamen, nahmen teil. Dank aller Gebete und Gaben konnte man Busse vermieten und Geschenke zwischen allen Kindern teilen. Es war sehr schön, die himmliche Unterstützung unseres Gottes bei allen Sachen zu sehen. Die Brüder arbeiteten einstimmig und fast ohne zu schlafen, damit sie die Kinderkampagne ausführen konnten. Die meisten hatten weder eine Zahnburste noch eine Zahnpasta. Deswegen kaufte man für sie beide Sachen. Am 28. Dezember fand der erste Familientag statt. Es war wunderschön! l

ARGENTINIEN EHEPAARE - KLAUSUR

Unter dem Motto „Ein von biblischen Ansätzen bekräftigtes Zuhause“ feierte die Kirche der Weltweiten Missionsbewegung eine Ehepaare –Klausur in der Stadt Buenos Aires. 50 Ehepaare, die von dem Wort Gottes gesegnet wurden, nahmen an der Klausur teil. Pfarrer Ismael Parrado, Nationaler Aufseher und Pastor der Kirche, übertrug die Botschaft Gottes unter dem Motto „Tugenden und Defekte einiger biblischen Familien“. Dabei wurden die 50 teilnehmende Ehepaare zum Überlegen gebracht. In den Nachmittagsstunden wurden die Zweifel der teilnehmenden Brüder 90 minutenlang geklärt. Sie waren sehr zufrieden mit diesem geistlichen Klausurtag, an dem man nach den biblischen Wahrheiten Orientierung über die himmlichen Lehren gab, um ein Zuhause zu haben, das von Gott geleitet wird l


FORSCHUNG

Die Fähigkeit der DNA zur Speicherung Die Computer-Benutzer produzieren große Mengen von digitaler Information, die für ihre spätere Benutzung gespeichert werden muss. Die Wissenschaftler versuchen, die aktuelle digitale Speicherungssysteme grundlegend umzugestalten, indem sie einem naturalen System nachahmen, das ganz fortgeschritten ist, nähmlich die DNA.

DNA bedeutet Desoxyribonukleinsäure. Die DNA ist das Molekül, das die von einer Zelle benutzte genetische Information für den Bau der Proteine trägt. Die DNA enthält die genetischen Befehle, die in der Entwicklung und Funktionsfähigkeit aller lebenden Organismen benutzt werden. Die Hauptfunktion der DNA-Moleküle ist die langfristige Speicherung der genetischen Information. DNA wird oft mit einem Bauplan für die menschlichen Wesen verglichen. Der genetische Code war ein Rätsel, bis die Biologen die schraubenförmige Struktur der DNA endeckten. Die Information wird in der DNS als ein Code gespeichert, der von vier chemischen Basen –Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C) und Thymin (T) gebildet ist. Jede Brücke ist ein Basenpaar. A paart sich nur mit T und C paart sich nur mit G. Es ist eine chemische Sequenz von den Basen, die verbunden sind, um eine Doppelhelix zu bauen. Die Ordnung der Basen in der DNA-Kette wird als DNA Sequenzierung bezeichnet. 1869 entdeckte Friedrich Miescher die DNA, die er Nuklein nannte, da sie sich im Kern der Zelle befand. Miescher konnte nicht die Wichtigkeit seiner Entdeckung nicht völlig begreifen. Die wissenschaftliche Forschung hat seitdem gezeigt, dass die DNS die biologische Befehle über die Form und Funktion aller bekannten lebenden Organismen behaltet. Die DNS wird oft als ein Lebensmodell bezeichnet. Die DNA blieb ein Rätsel, bis die Wissenschaftler entdeckten, dass die DNA die Struktur einer Doppelhelix hatte. Die Strängen bestehen aus alternierenden Saccharosen und Phosphaten. Jede Brücke besteht

aus zwei Nitrogenbasen und einer Wasserstoffbindung. Ein Artikel, der 1953 in der Zeitung Nature von James D. Watson und Francis Crick veröffentlicht wurde, gab die Geheimnisse der Doppelhelix der DNA bekannt. Maurice Wilkins und Rosalind Franklin wird auch diese Entdeckung zugeschrieben. ZUFALL ODER ENTWURF? Die ADN der Zelle behält Tausende von Millionen biologische Daten, die sehr lage behalten werden, „Wir können sogar die DNA aus dem Knochen eines Mammuts gewinnen... und sie ist noch lesbar“, behauptet Nick Goldman von dem Europäischen Bioinformatik – Institut. „Außerdem ist sie unglaublich klein und dicht – erzählt er – und braucht keine Strömung, deswegen ist sie leicht zu behalten und zu transportieren“. Könnte die DNA Information speichern, die von dem Menschen gemacht worden ist? Die Antwort der Wissenschaftler lautet ja. Ein Forscherteam hat geschafft, Bilder und Textdatei und Audiodatei in künstlicher DNA zu speichern –so wie die digitalen Geräten es machen. Dann können sie sie fehlerlos zurückgewinnen. Die Wissenschaftler glauben, dass mit der Zeit ein Gramm (0,04 Onzen) von künstlicher DNA die Information von drei Millionen Festplatten für hunderte –oder sogar tausende- Jahren speichern könnte. Am Anfang könnte dieses System die ganze digitale Information der Erde speichert. Deshalb nennt man die DNA die „allerneueste Festplatte“. Könnte die DNA, mit ihrer großen Fähigkeit zur Speicherung, das Ergebnis der Evolution sein? Oder wurde sie entworfen? l Februar 2015 / Impacto evangelisch

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SCHREIBEN SIE UNS... cartas@impactoevangelistico.net FRANCISCO AGUIRRE MEZA Möge Gott euch für diese priviligierte Arbeit segnen. Die Zeitung Impacto evangelisch ist ein großer Segen nicht nur für Gottessöhne, sondern auch für die unbekehrten Menschen. Es freut mich sehr, zu wissen, dass viele Leben durch diese Zeitung gerettet wurden und werden. Aus Lima, Peru.

FIORELLA SAAVEDRA COTRINA Die Zeitung ist sehr schön, sie ist erbaulich für unser Leben. Da sehen wir den Fortschritt des Werks des Herrn und sie ist erbaulich. Macht weiter mit dieser Arbeit, die ein großer Segen ist! Liebe Grüße aus Lima, Peru.

ELENA CARHUAS AGUILAR Diese Zeitschrift ist ein großer Segen für tausende Leben gewesen, vor allem für die Jugendlichen und auch für mich. Ich ermuntere euch dazu, die Zeitschrift vom Wort Gottes weiter zu erstellen, also die Zeitschrift von jenem Wort, das nicht leer kommt. Segnende Grüße aus Cochabamba, Bolivien.

JANUAR 1-4 Nationale Konvention in Puerto Rico 13-06 Nationale Konvention in Kolumbien

MÄRZ 5-8 Konvention in Honduras APRIL 1-5 Konvention in Guatemala 5-2 Nationale Gemeinschaft in Australien (Sydney)

En esta revista encontré un excelente mensaje de la mujer virtuosa para la actualidad. Estuve buscándolo desde hace mucho tiempo y no había encontrado un estudio serio sobre ese tema. Felicitaciones y que Dios les recompense su trabajo. Desde Guatemala.

Liebe Brüder, möge der Frieden Jesus mit euch alle sein. Ich möchte euch erzählen, dass ich eure Zeitung gelesen habe und sie hervorragend finde, denn sie ist ein großer Segen und erbaulich. Gelobt sei der Herr, der Zeitungen wie diese erstellt! Liebe Grüße aus León Guanajuato, México.

PROGRAMM 2015 FEBRUAR 5-8 Konvention in Paraguay (Asuncion) 12-15 Konvention in Argentinien (Buenos Aires) 14-17 Konvention in Panama 19-22 Konvention in Belize

IRENE HERNÁNDEZ

RICARDO SÁNCHEZ

WELTWEITER

MAI 2-4 Konvention in Japan 27-31 Konvention in Indien JUNI 11-14 Konvention in Brasilien (Manaus)

RAFAEL TRUJILLO Möge Gott euch alle segnen. Ich bin in einem Hochsicherheitsgefängnis gefangen. Eines Tages wurde ich aus meiner Zelle zum Zeitvertreib rausgenommen. Da man keine Begleitung haben durfte, weigerte ich mich dazu aber der Nachbar der Gefängniszelle rechts schob eine Zeitschrift unter der Tür. Ich fragte den Polizisten, ob ich sie holen dürfe. Da konnte ich das Wort IMPACTO lesen, das mit großen Buchstaben geschrieben war. Ich las die Zeitschrift vom Anfang bis zum Ende und wie der Name es sagt, blieb ich erstaunt. Die Erzählungen und Nachrichten von anderen Ländern aus der christlichen Welt sind unvergesslich. Nachdem ich die Zeitschrift las, rief ich den Mann, der oben auf dem 1. Stock wohnt, und wir sprachen von dem, was ich gelesen hatte. Erstaunend erfuhr ich, dass er Gott diente und ich wusste es nicht. Wir beteten und die anderen Hispanoamerikaner, die uns hörten, machten mit und baten um Chöre. Also wir haben uns erfreut. Liebe Grüße aus Conneticut, USA.

JULI 2-5 7-10 7-11 8-11

Konvention in Bolivien (Sucre) Konvention in den Vereinigten Staaten (Marietta, GA) Konvention in Costa Rica (Zona Media) Konvention in Niederländische Antillen (Aruba)

AUGUST 4-8 Konvention in Venezuela 6-9 Konvention in Mexiko 6-9 Konvention in Spanien 12-15 Konvention in Afrika 12-16 Konvention in Haiti 13-16 Konvention in Italien 26-30 Südamerikanischer Kongress in Guayaquil, Ecuador SEPTEMBER Samstag 26., Welttag der Missionen OKTOBER 11.9 Nationale Gemeinschaft in Kanada 13-18 Konvention in Peru (Lima) 21-25 Konvention in Mauritius 22-24 Konvention in Dominikanische Republik 22-25 Konvention in Uruguay (Montevideo) 26-28 Kampagne in Madagaskar 29-1 (Nov.) Konvention in Chile (Santiago) NOVEMBER 5-8 Konvention in El Salvador 26-29 Konvention in Nicaragua

SAULO HERNÁNDEZ Liebe Brüder, ich begrüße euch in der Liebe Christus und in der Kommunion mit dem Heiligen Geist. Seitdem ich die Zeitschrift Impacto Evangelisch zum ersten Mal bekam, wurde mein Leben von der heiligen Doktrin aufgerichtet und es hat sich auch durch die persönlichen Aussagen erbaut. Ich bedanke mich für dieses Kommunikationsmittel. Liebe Grüße aus New York, den USA.

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evangelisch

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Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Fanny Vidal. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


Februar 2015 / Impacto evangelisch

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