Zeitgenössische Kunst 8. Juli 2021
Ludwig Schwarzer, Sphinx II (Detail), Kat. Nr. 2373, € 28.000–55.000
Arnulf Rainer (Detail), Kat. Nr. 2315
Ernst Fuchs (Detail), Kat. Nr. 2376
Josef Pillhofer, Kat. Nr. 2359
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Auktion 6., 7. & 8. Juli 2021 Dienstag, 6. Juli 2021 Antiquitäten Jugendstil & Design
13 Uhr 18 Uhr
Mittwoch, 7. Juli 2021 Alte Meister Gemälde des 19. Jahrhunderts
14 Uhr 16 Uhr
Donnerstag, 8. Juli 2021 Klassische Moderne Zeitgenössische Kunst
14 Uhr 17 Uhr
Besichtigung der Schaustellung 1.–8. Juli 2021 Montag–Freitag 10–18 Uhr, Samstag & Sonntag 10–17 Uhr Bitte beachten Sie, dass wir uns vorbehalten, die Termine in Ihrem Interesse und bei Notwendigkeit zu verschieben. Die ganze Auswahl in einer Hand: Unseren Kompaktkatalog erhalten Sie in unseren Räumlichkeiten.
Auction 6, 7 & 8 July 2021 Tuesday, 6 July 2021 Antiques Art Nouveau & Design
1 pm 6 pm
Wednesday, 7 July 2021 Old Master Paintings 19th Century Paintings
2 pm 4 pm
Thursday, 8 July 2021 Modern Art Contemporary Art
2 pm 5 pm
Exhibition from 1–8 July 2021 Monday–Friday 10 am–6 pm, Saturday & Sunday 10 am–5 pm Please note that we reserve the right to postpone the dates in your interest and if necessary. The whole selection in one hand: You can get our compact catalogue in our premises.
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Kunst ist nicht darauf angewiesen, dass sich Säle füllen, während Auktionen abgehalten werden. Die Spannung des Steigerns, das Adrenalin, das durch die Venen jagt, wenn man im Gefecht mit einem anderen Bieter versucht, das Kunstwerk für sich zu erringen, entsteht genauso am Telefon und online, wo Sie mit nur einem Mausklick mitbieten können, während der Stream Ihnen das Gefühl vermittelt, live dabei zu sein. Allein bei unserer letzten Auktion kamen 75 % der Gebote von außerhalb des Auktionssaales. In wenigen einfachen Schritten sind Sie live online in unseren Auktionen! Art is not dependent on halls filling up while auctions are being held. The excitement of bidding, the adrenaline rushing through your veins as you try to win the artwork for yourself in a battle with another bidder, is created just as much on the phone and online, where you can bid with just one click of the mouse, while the stream gives you the feeling of being there live. At our last auction alone 75% of the bids came from outside the auction room. In a few simple steps you are live online in our auctions!
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Zeitgenössische Kunst Contemporary Art
Donnerstag 8. Juli 2021 Kat. Nr. 2301–2578 17 Uhr Thursday 8 July 2021 Lots 2301–2578 5 pm
2301 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) Schüttbild, 2013 Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 200 × 300 cm Rückseitig signiert und datiert: Hermann Nitsch 2013 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 60.000–120.000
Detail Signatur Rückseite
Hermann Nitsch wurde 1938 in Wien geboren. An der Graphischen Lehrund Versuchsanstalt in Wien erwarb er sein Diplom und arbeitete ab 1957 für einige Zeit im Technischen Museum als Gebrauchsgrafiker. Als Aktionist, Maler, Komponist und Bühnenbildner zählt er zu den vielseitigsten österreichischen Künstlern der Nachkriegszeit. Durch die Ausstellung „Junge Maler der Gegenwart“ (1959) inspiriert, begann er 1960 erstmals mit der Produktion von Schüttbildern. Die Ablösung der Malerei von ihrer traditionellen erzählerischen, abbildenden Funktion löste eine intensive Beschäftigung mit den Möglichkeiten des Rinnens, Schüttens und Schmierens aus. Nitsch begann mit seinem ganzen Körper und der Impulsivität von Gefühlseruptionen Leinwände zu bearbeiten. Die Farbe wurde flüssig oder pastos aufgetragen, mit dem Pinsel gemalt, geschüttet, gespritzt oder mit der Hand verschmiert, um dem Unbewussten in einem sinnlich-erregten Produktionsvorgang Ausdruck zu geben. Gemeinsam mit Günter Brus, Otto Muehl und Rudolf Schwarzkogler gründete Nitsch den „Wiener Aktionismus“. Aktionen wie „Die Blutorgel“ sorgten dafür, dass er bald zu einer der umstrittensten Künstlerpersönlichkeiten Österreichs wurde, was ihn in steten Konflikt mit den Behörden und mehrfach ins Gefängnis brachte. Das Publikum reagierte sowohl begeistert als auch schockiert und angewidert. In seinem „Orgien Mysterien Theater“ vereinigte Nitsch Malerei, Aktion, Theater und Konzert und forderte den Einsatz aller fünf Sinne. Er interpretierte das Leben als Passion, den Malprozess als verdichtetes Leben und damit als Inbegriff der Passion. Der Betrachter sollte sich mit dem Malvorgang identifizieren und ins Bild eintreten. Diese religiös-überhöhte Deutung führte aber auch zu Ablehnung bei einigen seiner Kollegen. Ab 1983 nahm Nitsch die Malerei wieder auf. Neben der stets wichtigsten Farbe Rot – Sinnbild für Liebe, Fleisch, Blut und Tod – verwendete er nun auch Schwarz, Gelb sowie die liturgischen Farben Violett, Blau, Grün und Weiß, deren Symbolcharakter er bewusst einsetzte. Die Malerei blieb bei Nitsch jedoch stets eng verbunden mit den eigentlichen theatralischen Aktionen. (Ina Waldstein)
2302 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) Schüttbild, 2012 Acryl, Blut auf Leinwand; ungerahmt; 150 × 100 cm Rückseitig signiert und datiert: Hermann Nitsch 2012 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 25.000–50.000
Detail Signatur Rückseite
„Ich möchte mit meiner Arbeit das Leben zeigen…Kunst ist immer der Entwurf des Werdens und des Seins und der Schöpfung.“ (Hermann Nitsch, https:// www.deutschlandfunkkultur.de/aktionskuenstler-hermann-nitsch-ich-habe-durch-die-kunst.1008.de.html?dram:article_id=424927, zugegriffen am 25.5.2021) Hermann Nitschs Kunst hat einen ausgesprochen philosophischen Ansatz. Im Sinne der Archetypen-Forschung von Carl Gustav Jung, beschäftigt er sich mit menschlichen Vorstellungs- und Handlungsmustern, die tief im kollektiven Unbewussten verankert sind. Dabei greift er auf eine christliche Symbolik ebenso zurück wie auf archaische Rituale wie den griechischen Dionysos-Kult. Themen wie Geburt, Ekstase, Opferriten, der Tod und das Wiedergeborenwerden stehen von Anbeginn im Zentrum seines Schaffens. Er will mit seiner heftigen, aufwühlenden Kunst die Menschen bis ins Innerste bewegen und in einer Katharsis gereinigt zurücklassen. Seine Malerei, die Hand in Hand mit den Aktionen des Orgien Mysterien Theaters geht, hat ihre Wurzeln im Wiener Aktionismus und im abstrakten Expressionismus eines Jackson Pollock, dessen Drip Paintings die Malerei ab 1950 revolutionierten. Sind diese aber allein durch die Technik – Pollock bearbeitet auf dem Boden liegende Leinwände mit langsam tropfender Farbe – in all ihrer Zufälligkeit doch kalkulierter und kontrollierter, sind die Schüttbilder Nitschs, der zumeist an der Wand lehnende oder hängende Leinwände bearbeitet, viel eruptiver. Aus Kübeln wird zunächst Tierblut auf die Leinwand gegossen, dann rote Farbe als obere Schicht aufgebracht. Dadurch entsteht in den Schüttbildern Hermann Nitschs durch das Rinnen der Malmittel eine Bewegung vom oberen Bildrand zum Unteren hin. In vorliegendem Schüttbild hat der Künstler in der oberen Bildhälfte durch zusätzliches Bearbeiten mit der Hand zunächst beim darunterliegenden Blut und dann mit der roten Farbe einen großen deckenden Kreis geformt. Dadurch ist eine kompakte Form entstanden, rote verdichtete Materie, die kaum einen Farbspritzer entkommen lässt. Der Großteil der Bildenergie konzentriert sich auf diese Form, die die Schwere energiereicher Masse vermittelt, gleichzeitig aber auch über und vor den darunterliegenden Strömen schwebt. (Sophie Cieslar)
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2303 Adolf Frohner * (Groß Inzersdorf 1934–2007 Wien) o.T., 1960er Jahre Mischtechnik (Seegras, Holz, Öl) auf Hartfaserplatte; gerahmt; 100 × 70 cm Monogrammiert rechts unten: F Provenienz österreichischer Privatbesitz € 8.000–16.000
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2304 Markus Prachensky * (Innsbruck 1932–2011 Wien) Hongkong Ramble, 2000 Öl auf Leinwand; gerahmt hinter Glas; 95,5 × 66 cm Signiert und datiert rechts unten: Prachensky 00 Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Markus Prachensky, 2000, „Hongkong Ramble“ 2000 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 25.000–50.000
Detail Signatur
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2305 Markus Prachensky * (Innsbruck 1932–2011 Wien) S. Angelo-Duke-C Size-I, 1977 Öl auf Leinwand; gerahmt; 130 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: Prachensky 77 Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: „S. Angelo-Duke-C-Size I. – 1977“ Prachensky 77 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 18.000–30.000
Detail Signatur
Die Bilderserie „S. Angelo-Duke“ malt Markus Prachensky 1977. Parallel entsteht eine weitere Gruppe von Gemälden auf roher, ungrundierter Leinwand, die als „S. Angelo-Duke – raw canvas“ bezeichnet sind. Während des Arbeitsprozesses inspiriert und begleitet Prachensky die Musik Duke Ellingtons. Zudem verarbeitet er seine erste Reise in die süditalienische Provinz Apulien: „S. Angelo“ verweist auf den Ort „Monte S. Angelo“, dem Prachensky bereits ein Jahr zuvor einen Bilderzyklus gewidmet hat. Es mag in der vorliegenden Arbeit auch der längere Aufenthalt des Malers in Los Angeles, Kalifornien, in den Jahren 1967–69 nachhallen, wo die landschaftliche Umgebung einen starken Eindruck bei ihm hinterlassen hat. Prachenskys Bezüge sind vielfältig – Reiseerlebnisse, Gesehenes, Gelesenes und Gehörtes verbinden sich in seinen Arbeiten zu einer abstrakten Einheit. Üblicherweise und vorwiegend in seinen früheren Werken tiefes Rot präferierend, setzt Prachensky in der vorliegenden Arbeit und in der Serie en gros mehrere Farben in einem harmonischen Verhältnis ein. Sie verdichten sich im Bildzentrum zu einem kraftvollen und sinnlich-dynamischen Farbfluss. Parallel zu den Ölgemälden entstehen auch Arbeiten mit Tusche und Aquarell auf Papier, die in der Technik der Nass-in-Nass Malerei auf dem Trägermaterial noch stärkere Vermischungen hervorbringen. Die für Prachensky charakteristischen, oftmals architektonische Elemente zitierenden und neben- oder übereinander gestaffelten Farbbalken beginnen sich in formlose Farbmasse aufzulösen. Die eingefrorene Bewegung dieses Farbvolumens erscheint als ein zufälliges Produkt des Farbauftrags – ebenso die Spritzer, die entstehen, indem der Maler die Farbe mit dem Pinsel auf den Bildträger schleudert. Linien und Bogenformen werden hingegen gezielt und kontrolliert gesetzt. Prachenskys Arbeiten zeugen vom Interesse an einem variantenreichen Farbauftrag. Planung und Zufall spielen im Bildauf bau gleichermaßen eine Rolle. Prachenskys Überlegungen zu Komposition und Farbe manifestieren sich in Werken, die eine immense Intensität und eruptive Kraft ausstrahlen. (Isabell Kneidinger)
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2306 Otto Muehl * (Grodnau/Bgld. 1925–2013 Moncarapacho/Portugal) Paar im Grünen, 1983 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 137 × 180 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: m 83 28. VIII Provenienz österreichischer Privatbesitz € 25.000–50.000
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2307 Otto Muehl * (Grodnau/Bgld. 1925–2013 Moncarapacho/Portugal) Violaine, 1986 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 190 × 140 cm Bezeichnet, signiert und datiert rechts unten: Violaine, Muehl 9.3.86 Provenienz Archives Otto Muehl, Portugal; österreichischer Privatbesitz € 35.000–70.000
Detail Signatur
Otto Muehl gehört zu den umstrittensten Künstlern seiner Generation, nicht nur wegen seiner radikalen Kunst, sondern auch wegen seines radikalen Lebensentwurfs, den er mit Gleichgesinnten in der Kommune am Friedrichshof im Burgenland realisieren wollte. In seinem Streben nach „der Verschmelzung von Kunst und Leben“ (https:// www.diepresse.com/1411649/otto-muehl-kunstler-verbrecher-demagoge, zugegriffen am 11.5.2021), hat er Grenzen überschritten und Missbrauch begangen und geduldet. „Die konkrete Arbeit an der radikalen Utopie von der Veränderbarkeit der Welt durch Kunst endete in Chaos“, in einem „despotischen, demütigenden, unterdrückenden System“ (https://www.diepresse.com/1411180/kunstler-und-kommunengrunder-otto-muehl-gestorben, zugegriffen am 13.5.2021). Die Rezeption seines Werkes ist eine Herausforderung, denn der Künstler Muehl ist vom Menschen Muehl nicht komplett zu trennen. Dennoch ist die Bedeutung seines künstlerischen Werks, beginnend vom Aktionismus bis zur Neuentdeckung der Malerei, mal expressiv, mal neusachlich bis hin zu abstrakt, hervorzuheben. Das Leben an sich, mit all seinen Facetten, auch den grausamen, gewaltvollen, die wir gerne ausblenden, steht von Anfang an im Mittelpunkt seines Schaffens. 1986 war die Blütezeit der Kommune am Friedrichshof überschritten, der Streit ums Gemeinschaftseigentum hatte den Zusammenhalt geschwächt. In einer Finca auf der kanarische Insel La Gomera wagt man einen Neuanfang. In den Folgejahren bis 2002 beschäftigt sich Otto Muehl in seiner Malerei verstärkt mit Konturen. Breite Umrisslinien in Blau, Schwarz, manchmal auch Orange grenzen monochrome Farbfelder ein, die keinerlei Pinselduktus aufweisen und die Arbeiten in die Nähe der Pop-Art rücken. Die Figuren dieser Jahre wirken durch die flächige, plakative Malweise und in ihrer artifiziellen Farbigkeit wie Protagonisten eines Comics. In den Darstellungen widmet der Künstler sich den Themenkreisen Leben, Tod und Sexualität. Ein Liebespaar wird von einer Uhr erschlagen, eine nackte Frau ringt mit einem Skelett, Akte paaren sich im übertrieben dargestellten Geschlechtsakt. Jene „ungescheute Darstellung von Sexualität und sogenannter Perversion, die Auseinandersetzung mit Aggression und Gewalt“ (Otto Muehl. Sammlung Leopold, Ausstellungskatalog, Leopold Museum, Wien 2010, S. 36) sind eines der Kennzeichen des Muehlschen Oeuvres. Die dargestellte Violaine Roussies, die 1982 in die Kommune kam, und neben Otto Muehls Frau, Claudia, zu seinem engsten Kreis zählte, lebt heute als Künstlerin in Portugal und betreut die Archives Otto Muehl in der art & life community in Faro, wo der Künstler seine letzten Lebensjahre verbracht hat. Sie ist auch Protagonistin zahlreicher Filme der Muehl-Kommune wie „Vincent“, „Andy’s Cake“ und „Picasso“. Violaine präsentiert sich aufreizend dem Betrachter. Sie ist in Untersicht wiedergegeben, man blickt aus einer tieferliegenden Position zu ihr auf. Die glatte Malweise steht im Kontrast zur emotionalen und erotischen Aufgeladenheit, zur „ungehemmten Sinnlichkeit“ (s.o. S. 36) der Szene. (Sophie Cieslar)
Dieses Bild, „die junge Violaine“ von 1986, Acryl auf Leinwand, ist eines der ersten aus den Serien der „Foto-SDs“ von 1986. Man könnte diese Phase, am Friedrichshof entstanden, als eine formal klassische bezeichnen. Muehl interessiert sich in dieser Bilderserie für die Umsetzung von Zeichnung und Fotografie in die Malerei. Die Fotografie, die den Moment (Zeit, Pose, Ausdruck, Umgebung) fixiert, mit der Malerei zu verbinden, ist ein Prozess, den er immer wieder aufgegriffen hat. In dieser Serie wird das Foto auf die Leinwand projiziert, und der Künstler übersetzt es direkt mit einer klaren, energiegeladenen, farbigen Linie. In diesen Zeiten gehörten Zeichnen, Fotografieren und Filmen zum täglichen künstlerischen Programm. Bei den Besprechungen und Studien dieser Foto-Sessions standen die formalen Kriterien im Vordergrund. Kontraste und Gegensätze sind weich ineinander verwoben: großzügig angelegte und detailreiche Flächen (Gesicht, Hände, Haare), hellblaue Pastelltöne im Hintergrund und sanftes, komplementäres Ocker als Körperfarbe in zartem Kalt-Warm-Kontrast, aber auf gleicher Helligkeitsstufe. So wird der Raum aufgehoben, der Mensch in seine Umgebung integriert und mit der Welt verschmolzen. (Violaine Roussies)
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2308 Franz Grabmayr * (Pfaffenberg b. Obervellach/Kärnten 1927–2015 Wien) Feuerbild, 2001 Öl auf Leinwand; gerahmt; 120 × 150 cm Rückseitig monogrammiert und datiert: F. G 2001 Provenienz österreichischer Privatbesitz ▲ € 25.000–50.000
Detail Rückseite
Ein kompaktes, energiegeladenes Gewirr aus Formen und Farben charakterisieren Franz Grabmayrs Feuerbild aus dem Jahr 2001. Die unruhigen Farbfelder und -streifen, deren Palette vorerst gedämpft, bei genauem Hinsehen jedoch von Gelb, Orange bis Rot, von Blau bis Violett, von Braun bis Schwarz reicht, nehmen den Betrachter in Beschlag und lassen das lodernde Flammenmeer mit allen Sinnen erahnen. Viele Jahre lang hat sich der, aus Kärnten stammende Vertreter der abstrakten Malerei, mit dem Feuer beschäftigt und es zum zentralen Motiv für unzählige seiner Arbeiten erkoren. Der Malvorgang kam einem Abenteuer gleich: Franz Grabmayr hatte eine fahrbare Werkstatt entwickelt, es war ein Traktor, auf dessen Anhänger er sich samt Staffelei, Farbkübeln und Gerätschaften um seine Motive herumfahren ließ. So entstanden beispielsweise die unmittelbaren Abbilder von großen Feuerstellen, die er mit pastosem Farbeinsatz, mit großer Vehemenz und mit kraftvoller Geste wiedergab. Die selbstgemischten Farben wurden mit einer Spachtel neben- und übereinander aufgetragen, manchmal teilweise abgekratzt und dann wieder ergänzt. Die Masse und Intensität des Auftrags geben Grabmayrs Werken eine unverwechselbare Aura und eindrucksvolle Dynamik. (Clarissa Mayer-Heinisch)
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2309 Franz Grabmayr * (Pfaffenberg b. Obervellach/Kärnten 1927–2015 Wien) Gehöft, 1975 Öl auf Leinwand; gerahmt; 103 × 161 cm Rückseitig signiert und datiert: Grabmayr 1975 Provenienz Bawag Foundation, Wien; österreichischer Privatbesitz € 30.000–60.000
Detail Signatur Rückseite
Die Wiese in diversen Grün-Schattierungen, ein blaues Bächlein, der angedeutete dunkle Wald, ein wolkenbehangener weiß-grauer Himmel und mittendrin ein stattliches Gehöft laden zu Assoziationen ein. Idylle am Land eventuell, oder bäuerliche Bescheidenheit. Mit meisterhaften und breiten Pinselstrichen gelingt es Franz Grabmayr das Motiv detailreich umzusetzen. Wie so oft in seinen Bildern ist der pastose Farbauftrag eindrücklich. Seine Farbfelder überlappen einander und dennoch entstehen exakte Konturen, die das Dargestellte sowohl von der Ferne als auch von der Nähe erkennen lassen. Franz Grabmayr geht es um Farbe und Materialität mittels derer er sich nicht mit der Darstellung der Natur an sich zufriedengibt, sondern die Formen auflöst und sie mit seiner subjektiven Wahrnehmung und Empfindung auflädt. Der in Kärnten geborene und viele Sommer lang im Waldviertel arbeitende Franz Grabmayr befasste sich nach dem Studium an der Akademie intensiv mit den Werken der Alten Meister von Rembrandt, Tizian, Tintoretto bis zu Veronese. Seine später entwickelte charakteristische gestische Malerei, die oftmals kiloschweren Farbaufträge, das Mäandern zwischen Realismus und Abstraktion, sowie die Dynamik seiner Werke lassen Grabmayr in der Fachliteratur als Vorbild der Jungen Wilden erkennen. Obwohl er zu Lebzeiten kaum am Kunstbetrieb teilnahm, gilt er als einer der bedeutendsten österreichischen Maler seiner Zeit. (Clarissa Mayer-Heinisch)
2310 Friedensreich Hundertwasser * (Wien 1928–2000 vor Brisbane, Australien) Galerie Kamer – Frischgefundenes Labyrinth Galerie Kamer – Newly Discovered Labyrinth, 1957/58 Aquarell auf Lithographie; gerahmt; ca. 61,5 × 45,5 cm Provenienz Privatbesitz, Italien Literatur Andrea Christa Fürst, Hundertwasser 1928–2000. Werkverzeichnis-Catalogue Raisonné, Vol II., Köln 2002, S. 479; WVZ-Nr. 592 (ursprünglich 305B); Wieland Schmied, Hundertwasser. Katalog der Kestner-Gesellschaft, Ausstellungskatalog, Hannover 1964, S. 90, 164 (noch als ursprüngliche WVZ.-Nr. 305B) € 150.000–200.000
Der als Friedrich Stowasser geborene Künstler ist einer der wichtigsten, auch international bedeutendsten österreichischen Künstler seiner Generation. Schon früh beschreitet er eigene Wege. Die Wiener Akademie besucht er nur für wenige Monate – die Welt auf zahlreichen Reisen zu erkunden, scheint ihm sinnvoller. Hier holt er sich Inspirationen für sein Werk und hat schon früh die Möglichkeit, auch international auszustellen. In der ersten Hälfte der 1950er Jahre lebt Hundertwasser, wie er sich nun nennt, in Paris und hat dort ebenso Ausstellungen wie in Wien, Mailand und Rom. Er gehört zum Kreis um Yves Klein und Pierre Restany, ist beeindruckt vom Tachismus und seiner automatisch-gestischen Malweise, findet für sich aber einen gänzlich eigenständigen Stil. Seine künstlerischen Wurzeln liegen im Wiener Jugendstil begründet, die Nähe zu Egon Schiele wurde vergangenes Jahr in einer wundervollen Werkschau im Wiener Leopold Museum beleuchtet, in der Werke Hundertwassers jenen von Schiele gegenübergestellt wurden. Intensiv auseinandergesetzt hat sich der Künstler aber auch mit fernöstlicher Philosophie und der Malerei des Ukiyo-e (etwa „Bilder der fließenden Welt“). In einer Mailänder Schau in den frühen 1950er Jahren war er auf die berühmten Holzschnitte der japanischen Künstler Utagawa Hiroshige und Katsushika Hokusai aufmerksam geworden. Der japanische Holzschnitt mit seinen gewagten Perspektiven, der Ausschnitthaftigkeit und seiner dekorativen Flächenwirkung war schon für die Impressionisten des 19. Jahrhunderts, aber auch für Gustav Klimt und Egon Schiele wegweisend. Über das Kompositionelle hinaus ist Friedensreich Hundertwasser aber auch der philosophische Ansatz wichtig. Die Liebe zur ursprünglichen Natur steht dabei stets im Zentrum. Früh schon wird er zu einem vehementen Verfechter des Naturschutzes und einem Kämpfer für ein ökologisches Gleichgewicht. In seiner ganz eigenen bildnerischen Ikonografie nimmt ab 1953 die Spirale, oft in labyrinthähnlicher Ausformung, eine zentrale Rolle ein. Sie ist ihm „Symbol des Lebens und des Todes“ (https://www.hundertwasser.at/deutsch/werk/malerei/ malerei_diespirale.php, zugegriffen am 7.5.2021) und beschreibt den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen, ist Sinnbild unseres Weges durch die Welt. Hundertwasser ist zeitlebens ein Feind der geraden Linie, die für ihn unnatürlich und geradezu diktatorisch ist: „Mißtraut der geraden Linie… sie führt geradewegs zum Untergang der Menschheit.“ (Wieland Schmied, Hundertwasser. 1928–2000, Köln 2000, S. 173). Seine Spiralen sind keineswegs geometrische Gebilde, sondern vegetativ, sie haben Ausbuchtungen, werden dünner und dicker und fließen um Hindernisse herum. Auch in „Galerie Kamer – Frischgefundenes Labyrinth“ können wir dieses Phänomen beobachten. Vor einem dekorativ gestalteten roten und blauen Hintergrund liegt ein dichtes grünes Netz aus Irrgängen, die sich ausgehend von einem rechteckigen Umriss zur Mitte hin immer mehr zu einer spiraloiden Form verdichten. Man stößt auf unüberwindbare Mauern und gelangt zu Ausbuchtungen, die wie Blasen prall gefüllt sind mit der Farbe des Untergrundes. „Die Spiralbahnen verlaufen ähnlich wie die Mäander der Flüsse nach dem Gesetz des Wachstums der Pflanzen. Ich tue dem Ablauf keinen Zwang an, sondern lasse mich führen“, kommentiert der Künstler (Wieland Schmied, Hundertwasser. 1928–2000, Köln 2009, S. 74). Der erste Teil des Bildtitels verweist auf die Galerie Hélène Kamer, die Pariser Galerie von Friedensreich Hundertwasser. Einen Ort mit einem poetischen Titel zu verknüpfen ist typisch für den Künstler, der seine ganz eigene Realität, einen wundervoll farbigen „poetischen Kosmos“ (Schmied, Köln 2000, S. 56) zu erschaffen versteht. (Sophie Cieslar)
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2311 Hubert Scheibl * (Gmunden 1952 geb.) Red Run, 2011 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 95 × 79 cm Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: „red run“ Hubert Scheibl 2011 Provenienz österreichische Privatsammlung € 12.000–20.000
Detail Signatur
„Ich beginne mit dem Blick auf die leere Leinwand und setze zunächst Impulse, die ich anschließend zu verdichten versuche“, erklärt Hubert Scheibl den Beginn des Malprozesses (https://www.belvedere.at/sites/default/files/ jart-files/PM-Scheibl-de.pdf, zugegriffen am 23.5.2021). Jeder trägt diese Impulse in sich und man muss ihnen weitgehend freie Hand lassen, eine genaue Planung, eine Absicht allein wird nicht zum Ziel führen. Ein gutes Bild wird auch vom Zufall, von der spontanen Eingebung bestimmt. Als Inspiration dienen dem Künstler Filme, Literatur und Musik. Letztere übt er selbst aktiv als Mitglied der Band „Graf Hadik und die Flughunde“ aus. Gemeinsam sind Musik und Malerei das Agieren in einem nonverbalen Bereich, in beiden Genres begibt sich der Künstler auf die Suche nach dem „evolutionären Urstrom“ (s.o.). Die Malerei wird so zu einem „Fenster zu einer anderen Realität“ (Hubert Scheibl anlässlich der Ausstellung „Plants & Murders“, Museum der Moderne in Salzburg, 2013, https://www.youtube.com/ watch?v=gBa2yZVfL-A, zugegriffen am 23.5.2021). Mystische Farbnebel in unterschiedlichen Rottönen ziehen über die Leinwand, in mehreren Ebenen miteinander verschränkt, lassen sie Tiefe erahnen. Dunkle Schattenzonen kontrastieren mit Lichtpartien, die durch die unerhörte Leuchtkraft hellerer Farbzonen gebildet werden. Sie erinnern an die magischen Polarlichter, die geheimnisvoll über den Himmel ziehen und in früheren Kulturen als Zeichen nahender Vorkommnisse und Botschaften der Götter gedeutet wurden. „Red Run“, der Titel des Bildes, verweist auf den Film „Ran“ von Akira Kurosawa, einem der einflussreichsten Filmemacher, weit über die Grenzen seiner Heimat Japan hinaus. In Anlehnung an die großen Tragödien William Shakespeares – König Lear und Hamlet – beschreibt Kurosawa den Fall des Hidetora Ichimonji, dessen Reich nach der Übergabe an seine drei Söhne durch deren Intrigen und Kämpfe zerfällt. Hubert Scheibls Bilder reflektieren eine durchaus kritische Auseinandersetzung mit unserer Welt. Diese Sensibilität überträgt der Künstler in seine Bilder. Er versucht Denkprozesse in Gang zu setzen, zwingt uns zu Perspektivenwechseln, denn seine Arbeiten können auf kurze, aber auch auf weite Distanzen eine ganz eigene Wirkung entfalten. Es geht ihm immer auch „um das Spiel zwischen Nähe und Ferne, Intimität und Öffentlichkeit“ (Hubert Scheibl auf: https://www.belvedere.at/sites/default/files/jart-files/PM-Scheibl-de.pdf, zugegriffen am 23.5.2021). (Sophie Cieslar)
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2312 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) o.T., 1984 Mischtechnik, Blut auf Leinwand; gerahmt; 140 × 210 cm Signiert und datiert rechts unten: Hermann Nitsch 1984 Rückseitig signiert und datiert: Hermann Nitsch 1984 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 100.000–200.000
Vgl. Entwurfszeichnung, Signiert rechts unten: Hermann Nitsch Die Entwurfsskizze ist Teil des Kunstwerks und liegt bei.
„Versucht man, einen Überblick über das Schaffen von Hermann Nitsch zu gewinnen, so ist man rasch fassungslos ob seiner Dimension. Wie ein myzelischer Organismus entfaltet es sich, ins Grenzenlose wuchernd, und dennoch von einer Stringenz und Intensität, die seinesgleichen in der Gegenwartskunst sucht.“ (Hermann Nitsch. Strukturen, Ausstellungskatalog, Leopold Museum, Wien, 2011/2012, S. 6) Tatsächlich geht das Schaffen Hermann Nitschs über sein zentrales Werk, das Orgien Mysterien Theater, weit hinaus. Im Sinne eines Gesamtkunstwerks, getragen von einem unglaublich philosophischen, theoretisch-konzeptuellen und künstlerischen Ansatz, ergänzen bildnerische und grafische Werke dieses beeindruckend vielfältige Schaffen. Aktionsmalerei, Menstruationsbindenbilder, Aktionsrelikte, Schüttbilder, Kreuzwegstationen, Architekturzeichnungen, Farbskalen und Partituren, sowie ein vielfältiges, druckgrafisches Werk sind in Sammlungen und Museen weltweit zu bewundern. 1984 markiert die Verleihung des Österreichischen Kunstpreises für Bildende Kunst einen Wendepunkt in der öffentlichen Anerkennung Hermann Nitschs. In diesem Jahr ist auch vorliegendes Bild entstanden. Blut als Saft des Lebens, als Sinnbild von Menschwerdung, Liebe, Leidenschaft und Tod ist ein wichtiges Element und wird nicht nur in den Schüttbildern des Orgien Mysterien Theaters vom Künstler gerne als Malfarbe eingesetzt. Hier bildet es mit seinem im getrockneten Zustand typischen Braunton den Hintergrund für ein Lineament aus buntfarbigen Linien, die geometrische Formen wie Rechteck, Oval und Kreis bilden, oder in kurzgesetzten Strichen parallel zueinander verlaufen. Rechts unten im Bild hat Nitsch in Rosa- und Rottönen die Lust an der strengen Geometrie verlassen, hier ufern die gesetzten Streifen ins leicht Expressive aus und scheinen sich nicht mehr an die vorgegebenen Regeln halten zu wollen. Das verweist auch auf die enorme Expressivität des Bildgrundes, die in unglaublichem Kontrast zur bunten Geometrie im Vordergrund steht. Hier versinnbildlicht sich die Dualität von Ordnung und Chaos, die uns auch in der realen Welt umgibt. (Sophie Cieslar)
2313 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) Schüttbild, 1983 Öl auf Sackleinen; ungerahmt; 105 × 80 cm Rückseitig signiert und datiert: Hermann Nitsch 1983 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 18.000–36.000
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2314 Sigmar Polke * (Oels/Niederschlesien 1941–2010 Köln) o.T. Computerabzug, übermalt; gerahmt; 35 × 28,5 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert rechts unten: Sigmar Polke Provenienz österreichischer Privatbesitz € 10.000–20.000
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2315 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Eitler Vogel, 1981/82 Öl auf Karton; gerahmt; 51 × 73 cm Signiert rechts unten: A. Rainer Rückseitige Klebeetikette der Galerie Ulysses Provenienz 1982 Galerie Ulysses, Wien; seither Privatbesitz, Wien Literatur Arnulf Rainer. Hand- and Fingerpaintings 1981–1982, Galerie Ulysses (Hg.), Wien 1982, Abb. o. S. € 35.000–70.000
„Nachdem ich viele Kartons auf den Boden aufgelegt hatte und von einem zum anderen kroch, um die Farbmaterie als Schmiere, Markierung, Spur zu hinterlassen, fand ich zu einer sehr physischen Malweise…meine Hände waren dabei immer schmutzig, wund und offen, meine Knie aufgeschürft.“ (Quelle: Arnulf Rainer, Gejammer, 1982) Arnulf Rainers Fingermalereien sind Explosionen an Farbe und Geste. Man spürt die körperliche Anstrengung, die den Prozess steuert. Beginnend mit chaotischen schwarzen Gesten, über rote und gelbe Wischer verdichtet sich die Bildsprache der vorliegenden Arbeit immer mehr zu einem engmaschigen, fächerförmig angeordneten Strichbündel. Die Impulsivität steigert sich Schicht um Schicht. Ungewöhnlich ist das Verschmieren der Farbe durch die Helligkeit von Weiß. Kratzer verfeinern die Linien und grobe Patzer aus einen Farb-Sandgemisch finalisieren und zentrieren die Arbeit. Die feine schillernde Buntheit erinnert an das aufgeplusterte Schwanzgefieder eines Vogels oder an eine kostbare Federkrone. Eine Assoziation die Arnulf Rainer in seiner Titelgebung „Eitler Vogel“ verstärkt. Die ersten Fingermalereien entstanden um 1975 aus einer Notwendigkeit heraus. Ein abgebrochener Pinsel, den Rainer spontan ersetzten musste. Dieses Experiment führte zu aggressiven singulären Handschlägen, meist in roter Farbe auf weißem Malgrund. Ein Schlag. Ein Bild. In der Weiterentwicklung sind die Arbeiten malerischer und bewusster gestaltet. Die Bildsprache wird feiner, vieldeutiger und geheimnisvoller. Sie bietet ein sinnliches Erlebnis von Materialität, Farbigkeit und Form. Arnulf Rainer ist ein Forscher. Aus einer Werkgruppe entsteht die nächste. Körpersprache ist das große Forschungsthema. Die Schwäche einer Grimasse, eines Striches animiert ihn zur Verbesserung und lässt seine Arbeiten zum Bestmöglichen wachsen. (Christa Armann)
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2316 Arnulf Rainer * Übermalung, 1967/78 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 31,5 × 25,5 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert links unten: Arnulf Rainer 1967/78 Provenienz seit den frühen 1980er Jahren Privatbesitz, Wien € 15.000–30.000
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2317 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) o.T. (aus dem Zyklus die Alten Meister), 2013 Mischtechnik auf Fotopapier; gerahmt; 57 × 42 cm Signiert rechts unten: A Rainer Provenienz österreichischer Privatbesitz € 8.000–14.000
Die Alten Meister und die Stars der klassischen Moderne Klimt und Schiele waren für Arnulf Rainer eine Quelle der Inspiration. Dies zeigt sich ganz besonders in den vorliegenden zwei Übermalungen erotischer Motive aus dem Jahr 2013, eines aus dem Zyklus „Klimt und Schiele“, das andere aus der Serie „Alte Meister“. In der Arbeit aus letzterem Zyklus meint der Betrachter, das Gesicht und den Heiligenschein einer Renaissance-Madonna wahrzunehmen – ein fast religiöser Aspekt, der durch den nackten Körper des Modells gebrochen wird. Der erotische Bezug wird durch die kräftigen rot-orangen Pinselstriche, die der Form einer Vulva folgen, noch verstärkt. Der klassischen Moderne wiederum gedenkt Rainer mit einer Arbeit, die ein Modell in der typischen Pose eines erotischen Aktes von Egon Schiele zeigt. Die Ausdrucksraft des grünen Pinselstrichs Rainers, mit dem dieser das Motiv übermalt hat, teilt sich dem Betrachter unmittelbar mit.
2318 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) o.T. (aus dem Klimt und Schiele Zyklus), 2013 Mischtechnik auf Fotopapier; gerahmt; 48 × 33 cm Signiert rechts unten: A. Rainer Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–8.000
Diese zwei Arbeiten gehören zu einem größeren Projekt namens „unfinished into death“; Teile davon wurden auf der Biennale in Venedig im Jahr 2013 ausgestellt. Rainer ließ die Modelle in seinem Atelier in Teneriffa fotografieren und übermalte die Arbeiten dann. In dem unvergleichlichen Strich Rainers ist der Schaffensdrang zu spüren, zu dem ihn die Frauen inspirierten. Diese Arbeiten kommen nun zum ersten Mal auf den Markt und sind wunderbare Beispiele für den Blick eines großen Künstlers auf die weibliche Schönheit: ein Sujet, das von den Alten Meistern über die klassischen Moderne bis hin in unsere Gegenwart seine Anziehung bewahrt hat. (Alexandra Markl)
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2319 Günter Brus * (Ardning 1938 geb.) Tischbeins Stuhlgang, 30-teilig, 1980 Bleistift auf Papier; gerahmt; je 29,5 × 21 cm Bezeichnet, signiert und datiert auf dem ersten Blatt: Tischbeins Stuhlgang Günter Brus Stuttgart 1980 Provenienz Privatbesitz, Steiermark € 60.000–120.000
Günter Brus gehört neben Maria Lassnig und Franz West zu den bedeutendsten zeitgenössischen Künstlern Österreichs und seine Arbeiten haben in den letzten Jahren eine enorme Wertsteigerung erfahren. Ausgehend vom Expressionismus erfährt er große Aufmerksamkeit als Aktionist der ersten Stunde. Seit den 1970er Jahren entstehen immer wieder „Bild-Dichtungen“, in denen Brus sein außerordentliches zeichnerisches Talent mit einem unerhörten Gespür für die Sprache verbindet. „Das Zeichnen und das Schreiben beanspruchen den gleichen Stellenwert in meiner Arbeit. Dies war auch schon während der Zeit des Aktionismus der Fall… Mit meinen ‚Bild-Dichtungen’ gelang es mir, beide Disziplinen zu einer Einheit zu verschmelzen,“ so der Künstler (Günter Brus. Werkumkreisungen, Ausstellungskatalog, Albertina, Wien; Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz; Kunsthaus Zug; Galleria d’Arte Moderna di Bologna, 2003/2005, S. 218). In zahllosen Blättern verbinden sich Gezeichnetes und Geschriebenes, inhaltlich und formal zu einer Einheit, werden so zu vieldeutigen Metaphern. Dabei stellt Günter Brus Fragen über das Leben an sich, nach dem Sinn unseres Daseins, formuliert pointiert Kritik an unserer Gesellschaft und vermischt Wirklichkeiten mit Fiktivem. In schöner Schreibschrift liefert er mit skurrilem Galgenhumor, voll herzerfrischender Ironie eine bitterböse Analyse des Zustands der Menschheit. In „Tischbein’s Stuhlgang“ von 1980, steht der Tisch als einfaches Symbol stellvertretend für so Einiges. Man sitzt, liegt, steht auf und an ihm, er übernimmt aber auch Stellvertreterfunktion, wird selbst zum Lebewesen mit Bedürfnissen und Makeln. In kurzen Sätzen gelingt es dem Künstler die verschiedensten substanziellen Bereiche anzuschneiden. „Spielst Du Billard mit der Welt so denke nach, ob die angespielte Kugel nicht etwa auf Deine Erben fällt“ steht da etwa oder: „Das Tischbein warf einen Schatten. Das störte den Ehegatten. Und er machte aus seiner Gemahlin Kleinholz. Die Zeitung schrieb: Er schwang sein Beil aus Langeweil.“ Nicht erst im 21. Jahrhundert erschreckend aktuelle Themen. Ein Stuhl kann als Begleiter des Tisches schwul sein und als guter Christ lädt man schon einmal ein Kreuz zum Essen ein. Die sich daraus ergebenden skurrilen Bildschöpfungen werden von absurden Reimen begleitet. So schmeckt der „Tafelspitz“ am besten „auf dem Nashornspitz“ und statt zu „parlieren im Parlament. Zu Hause verblöden, ist der neue Trend!“. Auch in den „Bild-Dichtungen“, wie schon in den Aktionen der 1960er Jahre, breitet Günter Brus sein ganzes Inneres vor uns aus, exponiert sich schutzlos bis zur Selbstaufgabe und Selbstauflösung. „Die Hand wird als Erweiterung des Auges und der Bleistift als Prothese des Körpers begriffen“ (Günter Brus. Die Einsamkeit des Spätklassikers, Ausstellungskatalog, W&K Palais Schönborn-Batthyány, Wien 2019, S. 24), mittels derer die ganze Zerrissenheit des Künstlerlebens zu Papier gebracht wird. Zugleich offenbart sich aber auch der „scharfsichtige Beobachter, der reflektierte Denker und der pointierte Sprachkünstler“ (s.o., S. 26). (Sophie Cieslar)
2320 Günter Brus * (Ardning 1938 geb.) Die Schlafmittelagenten, 1991 Mischtechnik auf Büttenpapier; gerahmt; 44,8 × 36,5 cm Bezeichnet am oberen Blattrand: Die Schlafmittelagenten Signiert und datiert rechts unten: Brus 91 Provenienz seither österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2321 Franz West * (Wien 1947–2012 Wien) o.T. Mischtechnik, Collage auf Papier; gerahmt; 49 × 39 cm Signiert und datiert unten mittig: F. West Provenienz Privatbesitz Dr. Marian Gomulka; 1997 an den jetzigen Besitzer übergeben Dr. Gomulka, welcher in den späten 1970er Jahren für die technischen Mitarbeiter im Schauspielhaus Wien zuständig war und dadurch in Kontakt mit Franz West trat, hat diese Arbeit direkt vom Künstler erworben. Der jetzige Besitzer hat die Arbeit von Dr. Gomulka um ca. 1997 erworben. € 10.000–20.000
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2322 Arnulf Rainer * Im Schlaf (aus der Serie Body Painting), 1968 Mischtechnik auf Foto, auf Papier; gerahmt; 61 × 47,5 cm Signiert rechts unten: A. Rainer Provenienz Galerie am Stein, Schärding; seit 2010 österreichischer Privatbesitz € 15.000–30.000
2323 Arnulf Rainer * o.T. (aus der Serie Rainer und die Frauen), 2009–2011 Mischtechnik auf Laserdruck; gerahmt; 59 × 41,5 cm Signiert unten mittig: A. Rainer Provenienz österreichischer Privatbesitz € 7.000–12.000
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2324 Max Weiler * (Absam bei Hall i. Tirol 1910–2001 Wien) Aus dem Zyklus „ Als alle Dinge...“, 1960 Gouache auf Papier; gerahmt; 79 × 62,2 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: W 60 Literatur Vgl. Fahlström, Salzburger Landessammlungen Rupertinum (Hg.), Weiler. Zyklus, Als alle Dinge...; eine Folge von 29 Bildern aus 1960/61, Salzburg 1991; vgl. Morath-Vogel (Hg.), „Als alle Dinge...“, Der Meister-Eckhart-Zyklus von Max Weiler, Erfurt 2003. € 10.000–20.000
„Als alle Dinge in tiefem Schweigen lagen und die Nacht in der Mitte ihres Laufes war, da kam vom Himmel, vom königlichen Throne, O Herr, Dein allmächtiges Wort.“ (Meister Eckhart, nach dem Buch der Weisheit, 18,14.15, Altes Testament) Den Worten folgend setzt Max Weiler diesen Satz in 29 großformatigen Leinwandbildern um, begleitet von mehreren Gouachen auf Papier. Es geht ihm dabei nicht darum, die sprachliche Sentenz wortwörtlich zu illustrieren, sondern malerisch die spirituelle Bedeutung des Spruchs begreif bar zu machen. Aus diesem Anspruch heraus entstehen starkfarbige, gestische Kompositionen, die dennoch einen stark meditativen Charakter aufweisen. Gleichzeitig markiert der Zyklus „Als alle Dinge“ einen Wendpunkt im Werk Max Weilers. Er bedient sich der Stilmittel des Informel und dessen impulsiver Expressivität, um einen neuen Anfang zu wagen. Diesen Akt der Entfesslung kommentiert er so: „Ich bin endlich dort angekommen, wo die Kunst angekommen ist… um zuletzt sich zu befreien und selbst Dinge zu machen, die sich neben die Naturdinge stellen, aber selbstverständlich selbst auch Natur sind“ (Max Weiler, Tag- und Nachthefte, 21.1.1961). Aufstieg und Herabkunft werden verdeutlicht durch wuchtige nach oben strebende Pinselstriche und lichtdurchtränkte Farbfelder. Es geht nicht darum, die einzelnen Bildelemente mit Bekanntem zu assoziieren, „sondern sie als einen reinen Energietransfer auf sich zu beziehen. Sie bedeuten eine ganz namenlose Realität“. Eine Realität zwischen „absoluter Ruhe und intensiver Bewegung“ (Gottfried Bohem, Der Maler Max Weiler. Das Geistige in der Natur, Wien 2001, S. 218 f.), deren Vereinigung nur durch das Potenzial der freien Farbe möglich ist. (Sophie Cieslar)
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2325 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) Versuch zu einem Weltklavier, 1973 PVC und Goldlack auf Sperrholz; gerahmt; 40 × 40 cm Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Bischoffshausen 73 Versuch zu einem Weltklavier Provenienz österreichischer Privatbesitz € 30.000–50.000
Detail Signatur
Schon in Bischoffshausens streng monochromer Phase in Paris war Gold neben Schwarz und Weiß eine jener drei „Farben“, deren Verwendung er sich gestattete. Durch die strikte Monochromie der Bilder und die Reduktion der Palette auf ausschließlich drei Farben, wollte er „den künstlerischen Bildraum von allen vorfabrizierten Gefühlswelten aus Farbtuben und -töpfen“ reinigen (zit. nach A. Rohsmann, Bischoffshausen. Klagenfurt 1991, S. 81) und lehnte in der Konsequenz auch jegliche symbolische Interpretation „seiner“ Farben ab. Arnulf Rohsmann umschreibt das in seiner Monografie folgendermaßen: „Weiß, Schwarz und Gold fungieren nicht als Sinnbild, wo kein Sinn vorliegt. Das Weiß steht auch nicht für die Reinheit, das Schwarz nicht für die Dunkelheit und das Gold nicht für das Strahlen – sie sind die Reinheit, die Dunkelheit und das Strahlen.“ (ebd., S. 84) Auch wenn es von Bischoffshausen also schon aus der Pariser Zeit einige goldene Werke gibt (teilweise wurden weiße Bilder dieser Zeit auch erst nachträglich von ihm golden gefärbt), gewann die „Farbe“ Gold in seinem Schaffen erst mit seiner Rückkehr nach Kärnten 1972 massiv an Bedeutung. So entstand in der ersten Hälfte der 1970er Jahre eine Reihe reingoldener Bilder (wie auch dem Vorliegenden), die noch stark an sein Pariser Schaffen anknüpfen (insbesondere an die „Apparition“-Serie). Aber auch in den ersten Werken, in denen Bischoffshausen sich mittels zweifarbiger Gliederungen wieder der Polychromie öffnete, war eine der beiden Farbzonen sehr oft golden. „Gold strahlt auch noch im Dunkeln“ konstatierte Bischoffshausen gegenüber Arnulf Rohsmann 1977, einem Zeitpunkt zu dem der Maler bereits praktisch blind war (ebd., S. 92). Auf viele seiner kleinen Papierarbeiten der 1980er applizierte er Zellzementkrater oder -grate und übersprühte sie mit Goldlack – wie Reminiszenzen an sein früheres Schaffen oder Erkennungsmale seiner selbst prangen sie auf dem Papier. War in ihnen für Bischoffshausen die Essenz seines Schaffens konzentriert? (Clara Kaufmann)
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2326 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) o.T., 1961 Dispersion, PVC auf Hartfaserplatte; gerahmt; 125 × 91,5 cm Signiert unten mittig: Bischoffshausen Rückseitig signiert und datiert: Bischoffshausen, Paris 1961 Provenienz 1970, Auktionshaus Campo, Antwerpen; seither Privatbesitz, Belgien € 50.000–80.000
Detail Signatur
Seit Ende 1959/Anfang 1960 lebte der Kärntner Maler Hans Bischoffshausen mit seiner Familie für über ein Jahrzehnt in Paris und setzte dort bald nach seiner Ankunft einen wichtigen Schritt auf seinem künstlerischen Weg: er entschied sich, vollkommen monochrome Bilder (zumeist in weiß, aber auch schwarz und gold) zu schaffen. Jegliche Gestaltung geschah durch die Strukturierung des Bildgrunds mittels verschiedener reliefartiger Elemente (Grate, Bahnen, Druckstellen), die direkt in die noch weiche/flüssige Oberfläche eingebracht wurden. Im vorliegenden Bild zog Bischoffshausen – wohl mit einem Stäbchen oder Pinselstiel – Linien in den feuchten Bildgrund, bevor dieser erstarrte. Die eigentliche Struktur entsteht dabei durch das Material, das beim Ziehen der Bahnen verdrängt wird und sich als schmaler Grat zu beiden Seiten jeder Linie anhäuft. Durch die Überschneidendungen von horizontalen und vertikalen Bahnen und das Verdrängungsverhalten des Materials ist erkennbar, dass Bischoffshausen zuerst die waagrechten und dann die senkrechten Linien einbrachte. Die daraus entstandene Struktur ragt sanft aus der Bildfläche, sehr konkret in ihrer tatsächlichen physischen Präsenz, und zugleich kaum greif bar in ihrer Zartheit. Normalerweise wäre die Reliefierung nur bei guter Beleuchtung durch Licht- und Schattenwirkung erkennbar, in diesem Fall jedoch wird das Auge des Betrachters durch dunklere Ablagerungen, die sich entlang der Strukturierungen gebildet haben, unterstützt. Diese wurden nicht von Bischoffshausen aufgetragen, der möglichst reinweiße Bilder schaffen wollte, sondern ergaben sich unabsichtlich aus den widrigen Umständen, unter denen er in der Pariser Anfangszeit arbeiten (und leben) musste. Ruß und Schmutz der notdürftigen Unterkunft im Abbruchviertel „Glacière“, in dem die Familie Bischoffshausen die ersten zweieinhalb Jahre in Paris lebte, haben (auch) auf Bischoffshausens Arbeiten ihre Spuren hinterlassen. (Clara Kaufmann)
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2327 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) Rythmische Struktur, 1957 Öl auf Holz; gerahmt; 50 × 65 cm Rückseitig nummeriert, signiert, bezeichnet und datiert: 50/65, Bischoffshausen „Rythmische Struktur“ 1957 Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 15.000–30.000
Detail Rückseite
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2328 Eduard Angeli * (Wien 1942 geb.) 3 Lichter, 2020 Öl auf Leinwand; gerahmt; 60 × 80 cm Rückseitig signiert und datiert: Angeli 2020 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 7.000–14.000
2329 Eduard Angeli * (Wien 1942 geb.) o.T., 2019 Pastell auf Leinwand; gerahmt; 100 × 100 cm Rückseitig signiert und datiert: Angeli 2019 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 15.000–30.000
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2330 Eva Schlegel * (Hall 1960 geb.) o.T., 1991 Graphit auf Gips auf Blei; ungerahmt; 141 × 99 cm Rückseitig signiert und datiert: E. Schlegel 91 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 7.000–14.000
2331 Eva Schlegel * (Hall 1960 geb.) o.T., 1991 Siebdruck auf Blei; ungerahmt; je 140 × 100 cm Rückseitig signiert und datiert: E. Schlegel 91 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 7.000–14.000
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2332 Herbert Brandl * (Graz 1959 geb.) o.T., 2007 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 218 × 170 cm Rückseitig signiert und datiert: Brandl 07 Provenienz Galerie Zimmermann Kratochwill, Wien; seit 2011 österreichischer Privatbesitz € 25.000–50.000
In den Jahren 2004 bis 2019 leitet Herbert Brandl eine Malereiklasse an der Kunstakademie Düsseldorf. 2007, im Entstehungsjahr unseres Bildes, vertritt er Österreich auf der Biennale in Venedig. Er gehört zur Gruppe der „Neuen Wilden“, die die Lust an der Malerei, an der Farbigkeit für sich wiederentdeckt haben und der in den 1980er Jahren totgesagten Malerei neues Leben einhauchen. Brandls Bilder beeindrucken durch ihre starke Präsenz und sind in ihrer atmosphärischen Tiefe unverkennbar. Immer wieder bringt er die Natur und ihre Stimmungen ins Spiel, die selbst in den abstraktesten Kompositionen fühlbar werden. Neben der Thematik, Licht, Farbe und Raum, kommt in diesem Bild noch eine unerhörte Dynamik ins Spiel. In breiten Bahnen ziehen die Farbströme über die Bildfläche. Durch das sich nach oben hin Verengen dieses Stroms entsteht ein Höhenzug, der diese Beweglichkeit noch zusehends akzentuiert. Der Fluss kann über die Leinwand hinaus bis ins Unendliche weitergedacht werden. Gekonnt setzt Brandl unterschiedliche Farben übereinander, erzeugt durch helles Gelb, Blau und Türkis ein Lichtspektakel, das an barocke Heiligen-Apotheosen erinnert. Gleichzeitig eröffnet er durch die dunkleren Töne, die dazwischen liegen, das Gefühl für einen sich in die Tiefe erstreckenden Raum. So expressiv diese Komposition wirken mag, so geht es Herbert Brandl doch „[…] um Gegenteiliges. Um der handschriftlichen Bravour, dem gekonnten Setzen der Farbfläche und dem aus dem psychischen Befinden generierten Gestus entgegenzusteuern, zermalt und zersetzt der Künstler seine Pinselstriche in einem stetigen Über- und Übermalen.“ (Florian Steininger, Herbert Brandl. Malerei ist stets im Brennpunkt, Parnass, Heft 2, Wien 2002, S. 101) So erscheinen seine „beeindruckenden Farbnebel naturalistisch und abstrakt zugleich“ (Steininger, S. 101). Sie erinnern an reißende Bäche, stürmische Meeresoberflächen, glühende Abendhimmel und barocke Wolkentürme. Assoziationen sind erlaubt und wohl als künstlerische Inspirationsquellen auszumachen, und dennoch geht es immer um den Malprozess, um die Farbe und ihre Dynamik an sich. Es sind abstrakte Farbfelder, „monumentale Farbräume“ (http://sammlung-essl.at/jart/prj3/essl/main. jart?content-id=1363947043047&rel=de&article_id=1364382716189&reserve-mode=active, zugegriffen am 7.5.2021), die unverkennbar die Handschrift eines der größten Farbvirtuosen der österreichischen Malerei der Jetztzeit tragen. (Sophie Cieslar)
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2333 Herbert Brandl * (Graz 1959 geb.) o.T., 1992 Aquarell auf Papier; gerahmt; 168,5 × 151,5 cm Rückseitig signiert und datiert: Brandl 92 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 12.000–20.000
Detail Signatur Rückseite
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2334 Herbert Brandl * (Graz 1959 geb.) o.T., 2002 Aquarell auf Papier; gerahmt; 93 × 62 cm Signiert und datiert rechts unten: Brandl 2002 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
2335 Otto Zitko * (Linz 1959 geb.) o.T. Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 139 × 99,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Zi 10 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2336 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) Fahrt ins Blaue, 1986–89 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 130 × 240 cm Signiert links unten: H. Staudacher Rückseitig auf Keilrahmen bezeichnet: Hans Staudacher, Pressgasse 7/24 „FAHRT INS BLAUE“ „gemalt in der Davidgasse, 1986–1989“ Provenienz österreichischer Privatbesitz € 25.000–45.000
Hans Staudachers Handschrift ist gekennzeichnet von Gestik, Motorik und Geschwindigkeit. Malerei bedeutet für Staudacher Aktion: der Rhythmus der Hand und die Bewegung des Körpers bestimmen den Malprozess. Sein künstlerisches Credo formulierte er 1960 in einem Manifest, in dem er einleitend schreibt: „abstrakte kunst ist handschrift, farbe, tanz, spiel, zeichen, einfall, rede, wort, überfluß, bewegung, geschwindigkeit“. (Hans Staudacher, zitiert in: Ernst Hilger (Hg.), Hans Staudacher. Die Kraft der 50er Wien Paris, Wien 1997, S. 11) Das vorliegende Bild ist ein besonders charakteristisches Beispiel für diesen Grundsatz. Das langgezogene Querformat, der blaue Bildgrund sowie dessen transparente und offene Malweise vermitteln Weite und lassen Räumlichkeit entstehen. Durch die Freilassungen im Hintergrund wird eine Öffnung auf eine weitere Ebene, auf ein Dahinter, suggeriert. Der so entwickelte Bildraum wird von gestischen Zeichen überlagert, die formale und kompositorische Verbindungen zueinander aufnehmen. Auf stellenweise Verdichtungen und Zusammenballungen der einzelnen Elemente folgen deren Zerstreuung und Vereinzelung in anderen Bereichen. Linien, Striche, Kringel, Punkte und Flecken scheinen von einer Bewegung erfasst zu sein und sich gegenseitig in Schwingung zu versetzen. Sie tanzen förmlich über das Bild und lassen in ihrem Rhythmus die Körperbewegungen des Künstlers während des Malens deutlich spürbar werden. Es entsteht die für Staudacher so charakteristische Dynamik und Spannung im Bild. Eine besondere Eigenart Staudachers innerhalb der informellen Richtung ist die Einbeziehung von Schrift und Text in die bildnerische Gestaltung. Einzelne Buchstaben und Zahlen sind ebenso Teil seiner Formensprache wie konkrete Wörter oder Texte. In diesem Fall werden sexuell konnotierte Wortteile und Wörter, dem Rhythmus des Bildes folgend, über die Bildfläche verteilt und ergeben so ein Spiel mit Doppeldeutigkeiten. Staudachers gestische Abstraktion orientiert sich stets an den Erfahrungen der Wirklichkeit. Die malerische Umsetzung der Eindrücke und Empfindungen wird von Spontaneität und Schnelligkeit bestimmt, das Ergebnis ist trotz dieser Vorgangsweise jedoch immer das Resultat einer bewussten Bildgestaltung. Der Künstler hat diesen Malprozess folgendermaßen beschrieben: „Bei mir ergibt eine Gestik, ein Zeichen das Nächste, dieses kann alles wieder zerstören, dann brauche ich wieder ein Auflösungszeichen, aber es geht so spontan, ich kann es nicht erklären.“ (Hans Staudacher, zitiert in: Ernst Hilger (Hg.), Hans Staudacher. Die Kraft der 50er Wien Paris, Wien 1997, S. 58) (Birgitta Kager)
2337 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1994 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 149,5 × 119,5 cm Signiert unten mittig: H. Staudacher Rückseitig signiert und datiert: H. Staudacher 1994 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 15.000–30.000
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2338 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) Mein Vogi, 1953 Acryl auf Holz; gerahmt; 29,5 × 41 cm Monogrammiert und datiert links unten: 53 Rückseitig signiert und datiert: HStaudacher 1953 Secession Provenienz österreichischer Privatbesitz € 6.000–12.000
2339 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T. (Secession), 1954/55 Acryl auf Holz; gerahmt; 33,5 × 30 cm Datiert und signiert rechts unten: 54 HStaudacher Rückseitig signiert und datiert: HStaudacher 55 1955 Secession ausgestellt Provenienz österreichischer Privatbesitz € 6.000–12.000
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2340 Maria Lassnig * (Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919–2014 Wien) o.T. (Schafe) Aquarell auf Papier; gerahmt; 28,5 × 42 cm Provenienz direkt von der Künstlerin; seither Privatbesitz, Kärnten € 5.000–10.000
2341 Maria Lassnig * (Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919–2014 Wien) Wörthersee, 1973 Aquarell auf Papier; gerahmt; 29,5 × 42 cm Bezeichnet, datiert und monogrammiert rechts unten: Wörthersee 1973 ML Provenienz direkt von der Künstlerin; seither Privatbesitz, Kärnten € 12.000–24.000
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2342
2343
Maria Lassnig *
Maria Lassnig *
(Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919–2014 Wien)
(Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919–2014 Wien)
o.T., 1944/45 Aquarell auf Papier; gerahmt; 31,5 × 41 cm Signiert und datiert rechts unten: M. Lassnig 1944/45
o.T. (Kühe) Bleistift auf Papier; gerahmt; 43 × 61,5 cm
Provenienz direkt von der Künstlerin; seither Privatbesitz, Kärnten € 3.000–6.000
Provenienz direkt von der Künstlerin; seither Privatbesitz, Kärnten € 3.000–6.000
2344
2345 entfällt
Maria Lassnig * (Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919–2014 Wien) o.T. (Entwurf Ausstellungsplakat, Landesmuseum Kärnten) Aquarell auf Papier; gerahmt; 61,5 × 43 cm Provenienz direkt von der Künstlerin; seither Privatbesitz, Kärnten € 8.000–16.000
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2346 Maria Lassnig * (Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919–2014 Wien) o.T. (Landschaftsstudie), ca. 1940er Jahre Aquarell auf Papier; ungerahmt; 19,7 × 29,5 cm Rückseitig eigenhandschriftlich bezeichnet: „Jeder Tag muß den Grundstein für den nächsten legen.“ „Jedes Kunstwerk ist eine Verzweiflungstat!“ Provenienz direkt von der Künstlerin; österreichischer Privatbesitz Das Werk wurde in das Werkverzeichnis Maria Lassnigs aufgenommen. € 3.500–7.000
2347 Maria Lassnig * (Kappel am Krappfeld/Kärnten 1919–2014 Wien) o.T. (Akt), ca. 1947 Tusche auf Papier; gerahmt, 32,5 x 25 cm Es handelt sich um eine Aktstudie des deutschen Malers und Grafikers Arnold Daidalos Wande (1924-1990), mit dem Maria Lassnig Ende der 1940er Jahre liiert war. Vergleichbare Blätter sind der Maria Lassnig Stiftung bekannt. Provenienz direkt von der Künstlerin; österreichischer Privatbesitz Das Werk wurde in das Werkverzeichnis Maria Lassnigs aufgenommen. € 2.500–5.000
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2348
2349
Hans Bischoffshausen *
Hans Bischoffshausen *
(Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach)
(Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach)
o.T., 1983 Mischtechnik, Goldlack auf Papier; gerahmt; 23 × 28 cm Signiert und datiert: Bischoffshausen 83
Fernsehlandschaft (2), 1978 Bleistift auf Papier; gerahmt; 21 × 29,5 cm Bezeichnet oben: Fernsehlandschaft (2) Bezeichnet links unten: zu Musiklandschaft Datiert, signiert und monogrammiert rechts unten: 10/3/78 Bischoffshausen HB
Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 3.500–7.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2350 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) o.T., 1971 Zellzement, Goldlack auf Holz; gerahmt; 30 × 30 cm Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Bischoffshausen, 71, Cell-Zement + Goldlack, „Ohne Titel“ Rückseitige Künstleretikette
Detail Signatur
Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 7.000–14.000
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2351 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) o.T., 1972 Papier sculpté; gerahmt; 40 × 32,5 cm Signiert und datiert links unten: Bischoffshausen 72 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 3.500–7.000
2352 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) o.T., 1966 Papier sculpté; gerahmt; 65 × 50 cm Gewidmet und datiert rechts unten: Für Felix Hack Ostern 1966 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 5.000–10.000
Originalgröße
2353 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) o.T. Mischtechnik auf Spielkarte; gerahmt; 9 × 6 cm Signiert unten: Bischoffshausen Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
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2354 Hans Bischoffshausen * (Feld am See/Kärnten 1927–1987 Villach) o.T., 1966 Holz, bemalt; 24 × 25 cm Rückseitig signiert und datiert: Bischoffshausen 1966 Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 4.000–8.000
2355 Oskar Höfinger * (Golling 1935 geb.) Lebensfreude, 1968 Bronze; H. 56 cm Signiert, datiert und nummeriert: OSKAR HÖFINGER 1968 1/7 Provenienz Privatsammlung, Deutschland Literatur Vgl. Oskar Höfinger (Hg.), Oskar Höfinger. Skulptur, 2015, S. 49. € 15.000–30.000
Die Bronzeplastik „Lebensfreude“ aus dem Jahr 1968 steht beispielhaft für jene Skulpturen-Generation Höfingers, die den Raum als wesentliches Gestaltungselement und dem Körpervolumen gleichgewichtig integriert. Strahlenförmig streben dynamische, kubenhafte Elemente aus einer kraftvollen Mitte in unterschiedliche Richtungen. Der Titel könnte nicht treffender gewählt sein – das Gefühl der „Lebensfreude“, aus dem Innersten des Körpers herrührend, strahlt ins Umfeld aus, nimmt es ein. Höfinger, der sich zu Beginn seines Schaffens vor allem mit der menschlichen Figur auseinandersetzt und aus der Wotruba-Schule kommend, sich erst eine kubistische Formensprache aneignet, später mit kristallinen Strukturen arbeitet, befasst sich nun mit Körperphänomenen – mit Emotionen und mit Seinsund Sinneserfahrungen. Diesen Arbeiten, die seit den späten 1960er Jahren Höfingers Schaffen bestimmen, liegt ein philosophisch-spiritueller Ansatz zugrunde. Um die Arbeit in ihrer Gesamtheit erfassen und erfahren zu können, setzt er die Betrachtung seiner Skulpturen von allen Seiten voraus. Umkreist man Höfingers Werke, so ergeben sich laufend neue und überraschende Ansichten und Raumerfahrungen. Der traditionell vorgegebene, fixe Betrachterstandpunkt ist aufgehoben. (Tippolt, Johann, Über dem Horizont. Oskar Höfinger, Ausstellungskatalog, Schruns 2009) (Isabell Kneidinger)
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2356 Karl Prantl * (Pöttsching 1923–2010 Pöttsching) Stele, 1986 Roter russischer Granit; 144 × 20,5 × 16 cm Provenienz Privatsammlung, Deutschland Literatur Alexander Winter, Der Steinbildhauer Karl Prantl: Werkkatalog 1950–2000. Dissertation, München 2008, WK 302, Abb. S. 185. Die Arbeit ist im Werkverzeichnis „Der Steinbildhauer Karl Prantl: Werkkatalog 1950–2000“ unter der Nummer WK 302, Abb. S. 185 angeführt. € 25.000–50.000
Es ist seine reduzierte Formensprache, die Prantl zu einem der wichtigsten Künstler der Nachkriegszeit werden ließ, auch international gilt er als bahnbrechender Erneuerer der Steinbildhauerei, der er Zeit seines Lebens treu blieb. Im Gegensatz zu vielen anderen Kollegen arbeitete Prantl ohne Skizzen oder Modelle. Meist orientierte er sich an der ursprünglichen Form, die er im Groben beibehielt und dann den Eigenheiten des Steines entsprechend bearbeitete – er legte Maserungen frei, betonte Einschnitte, Augen, Durchbrüche und Vertiefungen. Prantl war es besonders wichtig, den Charakter, die Eigenheiten des Steines beizubehalten. Anschließend fügte er eine abstrakt-geometrische Ornamentform ein. Häufig finden sich Quadrate, Linien und Kreise, aber auch organisch wirkende, perlenartige Erhebungen, die zur Berührung einladen. Bei einer größeren Anzahl von Trägersteinen verzichtete er aber auch auf Ornamentierung und bearbeitete das Material nur durch Abrunden der Kanten oder Schleifen und Polieren der Oberfläche. Oft wählte er dazu Steine, die eine auffällige Färbung und Maserung aufweisen. Durch ihre reduzierte Form rücken einige dieser schlichten Skulpturen in die Nähe der amerikanischen „Minimal Art“ – doch Prantls Zugang ist ein anderer. Er entschied sich bewusst für den Stein als Naturmaterial und bezog den Entstehungs- bzw. Aufstellungsort seiner Skulpturen in seine Arbeit mit ein. „Stein stellt für den Künstler das lebendige Konzentrat von Entwicklungsvorgängen, die auch den Menschen selbst betreffen, dar. Um dessen Verbindung mit Lebendigem, Neuem geht es Prantl ebenso wie um eine formale Materialanalyse. Der spirituell-archaische Charakter von Prantls Skulpturen wird durch überlegtes Platzieren im landschaftlichen Umfeld noch gesteigert.“ (Pappernigg, Michaela (Bearb.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts, Bd. 3: L–R, Österreichische Galerie Belvedere (Hg.), Wien 1997, S. 218). In seinem behutsamen, äußerst respektvollen Umgang mit seinem Arbeitsmaterial offenbart sich Prantls tiefe Naturverbundenheit und Demut vor der Schöpfung: Der Stein war zuerst da und wird lange nach Pflanzen, Tieren und Menschen noch immer da sein. (Ina Waldstein)
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2357 Josef Pillhofer * (Wien 1921–2010 Wien) Maxim, 1958 Bronze; H. 97 cm Bronzeabguss der Steinskulptur aus dem Jahr 1958 Auflage: 6 Stück + 1 Künstlerguss mit Signatur P Dieses Exemplar ist nicht signiert. Provenienz österreichischer Privatbesitz € 15.000–30.000
Die intensive Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur ist Josef Pillhofers Plastiken aus übereinander angeordneten, kubischen Elementen eingeschrieben. Durch vor- und zurückspringende Formen, durch Flächen, Kanten und Ecken, definiert Pillhofer differenzierte Körperposen und Bewegungstendenzen, und er tut dies stets im Sinne einer Reduktion auf das Wesentliche. Pillhofers bildhauerischer Arbeit geht ein genaues Observieren und detailliertes Skizzieren des Naturvorbilds voraus. Dabei ist ihm ein zentrales Anliegen, die innere Gestalt, das Wesen des Darzustellenden, zu erfassen und wiederzugeben. Dem Betrachter wird eine intensive Rezeption der kubisch-tektonischen Strukturen abverlangt, um die Wesenheit begreifen zu können. Ein wiederholtes Umrunden der Figur ist erforderlich, sowie ein ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen. Die Referenz auf die Natur zeigt sich als Konstante im Werk Pillhofers – sowohl in den Arbeiten, in denen er ein kubistisches Formenvokabular anwendet, als auch in seinen realistischen Darstellungen. Beide Darstellungsmodi verortet Pillhofer als gleichwertig. Der unbekümmerte Wechsel zwischen den scheinbar konträren Polen Abstraktion und Realismus stellt einen signifikanten Wesenszug in Pillhofers Œuvre dar und verleiht ihm eine singuläre Position unter seinen Zeitgenossen.
2358 Josef Pillhofer * (Wien 1921–2010 Wien) Figur mit abgewinkeltem Arm, 1965 Bronze; H. 113 cm (Steinsockel H. 19 cm) Monogrammiert und nummeriert unten: P 2/8 Auflage: 8 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz € 18.000–36.000
Detail Monogramm
Geprägt wird Pillhofer einerseits von Fritz Wotruba, dessen Schüler er war, andererseits von den französischen Wegbereitern der Moderne Henri Laurens, Ossip Zadkine, Alberto Giacometti und Constantin Brancusi, mit denen er während eines längeren Aufenthalts in Paris Anfang der 1950er Jahre regen Austausch pflegt. Pillhofer studiert die Arbeiten der Avantgardisten Aristide Maillol, Paul Cezanne, Henri Matisse und Pablo Picasso, an dessen kubistisches Erbe er anknüpft. Die 1950er und 1960er Jahre stellen für Pillhofer eine bewegte und produktive Zeit dar: Zwei Jahre nach seiner Rückkehr aus Paris nimmt er 1954 einen Lehrauftrag an der Akademie der bildenden Künste an. 1955 wird er Mitglied der Wiener Secession. 1957 erhält Pillhofer ein dreimonatiges Rom-Stipendium. 1959 gründet er gemeinsam mit Heimo Kuchling die „Gruppe 59“, zu der auch Oswald Oberhuber, Otto Muehl und Joannis Avramidis zählen. Pillhofer zeigt seine Arbeiten damals nicht nur in ganz Österreich – er ist international präsent, etwa bei Ausstellungen in der Schweiz, in den Niederlanden, in Belgien, in Frankreich, in Kanada, in den USA und in Italien bei der Biennale in Venedig. 1964 nimmt Pillhofer an den Weltausstellungen in New York und in Paris teil. (Isabell Kneidinger)
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2359 Josef Pillhofer * (Wien 1921–2010 Wien) Römisches Mädchen, 1980/81 Bronze; H. 168 cm Auflage: 6 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vgl. Künstlerhaus (Hg.), Pillhofer. Das Ideal der Proportion. Ausstellungskatalog, Künstlerhaus, Wien 2011, S. 110. € 35.000–70.000
Den aufrechten Stand in Perfektion, den Moment des absoluten Still-Stehens definiert der Bildhauer Josef Pillhofer in der lebensgroßen Bronzeplastik „Römisches Mädchen“ aus dem Jahr 1980/81. Der Arbeit geht ein intensives Naturstudium voraus, wie es Pillhofer bei kaum einer anderen Plastik betrieben hat. Er zeichnet das Modell aus unterschiedlichen Perspektiven, analysiert das Gesehene eingehend in Detailzeichnungen, führt daraufhin die Skulptur erst in Gips, danach in Bronze aus. Retrospektiv äußert sich Pillhofer folgendermaßen zu diesem Werk: „Ich habe zum Römischen Mädchen vor Beginn der plastischen Arbeit sehr viele lebensgroße Zeichnungen gemacht, habe ganz genau die Abstände der Hände bestimmt, die Parallelität, links und rechts einigermaßen gleich, dann das Geradestehen, und zwar so, dass das Stehen das deutlichste Stehen wird, das man sich vorstellt, denn ein wirkliches Stehen ist nicht so, dass man die Beine ganz beisammen hat, sondern etwas auseinander, so steht man besser, die beiden Beine sind dann wie zwei Säulen, und die Hände etwas weg von den Oberschenkeln, wenn sie herunter hängen, insofern kriegen sie da einen ganz anderen Charakter, so dass die Extremitäten frei erfahrbar sind und das Stehen, also das Säulenhafte, noch deutlicher wird.“ (Josef Pillhofer, 2003) Die erste Empfindung bei der intensiven Betrachtung der Natur zu erfassen, danach strebt Pillhofer. Dieses Gefühl soll bis zur Vollendung des Werks bestimmend und spürbar sein. Pillhofer gibt den Körper zwar unter realistischen Gesichtspunkten wieder, aber ohne ein naturgetreues Abbild des Modells zu schaffen. Er formt einen makellosen symmetrischen Frauenkörper, der auf objektive Gültigkeit abzielt. Dabei beschränkt er sich auf das Wesentliche, verzichtet auf individuelle Details. Die Darstellung ist ausgewogen und harmonisch. Sie wirkt vollkommen in ihrer klassischen, archaisch-strengen Form. Pillhofer, der parallel auch reduzierte, vom Kubismus und der Wotrubaschule inspirierte Werke schuf, bevorzugt ab Mitte der 1970er bis Ende der 1980er Jahre die naturnahe Darstellung. Das Römische Mädchen ist als ein Hauptwerk dieser Zeit einzuordnen. (Breicha, Otto: Kunst ist es alle Male. Josef Pillhofer: Über Natur, Wirklichkeit, Reduktion, Abstraktion, Arbeitsprozess (mit Beiträgen aus einem Gespräch mit Josef Pillhofer vom 18. März 2003), in: PARNASS. Das Kunstmagazin, Heft 2, Wien 2003, S. 86–96. Mitsch, Erwin; Antoniou, Renata: Josef Pillhofer. Zeichnungen 1944–1991 (Ausstellungskatalog Albertina), Wien 1992.) (Isabell Kneidinger)
Werkzeichnung zum „Römischen Mädchen“, Frontalansicht, 1975–1982 abgebildet in: Künstlerhaus (Hg.), Pillhofer. Das Ideal der Proportion. Wien 2011, S. 111.
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2360 Josef Pillhofer * (Wien 1921–2010 Wien) Kauernder, 1955 Bronze, patiniert; 32 × 25 × 25 cm Monogrammiert und nummeriert unten: P 5/6 Die Angabe der Auflage weicht im Online-Verzeichnis von der Nummerierung auf der Skulptur ab. Auflage: 8 + X Eine zweite Auflage von X wurde um 1995 vom Künstler hinzugefügt.
Detail Signatur
Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Antoniou, Mitsch (Hg.), Josef Pillhofer. Zeichnungen 1944–1991, Ausstellungskatalog, Albertina, Wien 1992, Abb. IV; Künstlerhaus (Hg.), Pillhofer. Das Ideal der Proportion, Wien 2011, S. 56 und S. 134. € 6.000–12.000
2361 Oskar Bottoli * (Wien 1921–1995 Wien) Büste (Detail Frau mit Kind), 1957 Bronze; H. 42 cm Monogrammiert und datiert an der Schulter: OB 57 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vgl. Bottoli Steine, Bronzen, Zeichnungen; Edition Ernst Hilger, Wien, Abb. 7. € 2.500–5.000
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vgl. Atelierfoto, 1957, Frau mit Kind, Sandstein
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2362 Oskar Bottoli * (Wien 1921–1995 Wien) Lehnende, 1984/85 Kalkstein; H. 77 cm; L. 54 cm; B. 22 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz Die Skulptur ist im Werkverzeichnis unter dem Buchstaben O verzeichnet. € 5.000–10.000
2363 Wander Bertoni * (Cordisotto 1925–2019 Wien) Trompeter, 1959 Bronze; H. 30 cm Signiert und datiert: Bertoni 1959 Auflage: 12 Stück Provenienz Privatbesitz, Niederösterreich Literatur Kristian Sotriffer, Wander Bertoni. Das plastische Werk 1945 bis 1980, Wien 1981, S. 61. € 5.000–10.000
Detail
2364 Wander Bertoni * (Cordisotto 1925–2019 Wien) Kleine Luise (Akt III), 1948 Bronze; H. 48 cm Signiert und datiert: Bertoni 1948 Auflage: 7 Stück Provenienz Privatbesitz, Niederösterreich Literatur Kristian Sotriffer, Wander Bertoni. Das plastische Werk 1945 bis 1980, Wien 1981, S. Abb. S. 48. € 4.000–8.000
Detail
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2365 Gunter Damisch * (Steyr 1958–2016 Wien) Aufeinandersteher, 2003 Aluminium; H. 46 cm Unikat Provenienz direkt beim Künstler erworben; seither österreichischer Privatbesitz Wir danken Frau Damisch für die freundliche Unterstützung. € 3.500–7.000
2366 Mario Dalpra * (Feldkirch 1960 geb.) The Happy Girl, 2018 Bronze, Silber, beschichtet; 25 × 40 × 10 cm Unterhalb der Füße auf der Standfläche monogrammiert und datiert: MD 2018 Unikat Provenienz österreichischer Privatbesitz
Detail Monogramm
€ 3.500–7.000
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2367 Erwin Wurm * (Bruck 1954 geb.) Mind-Bubble, ca. 2007/2008 Polystyrol, Acryl, Wolle; H. ca. 112 cm Provenienz aus einer institutionellen Kunstsammlung Einige Fehlstellen im Strickteil wurden im Frühjahr 2021 fachmännisch geschlossen. € 15.000–30.000
Seit den späten 1980ern beschäftigt sich Erwin Wurm mit dem Skulpturbegriff, den er im Bezug zum Menschen neu definiert, ausdehnt und weiterdenkt. Nach Überlegungen zur Dreidimensionalität, Volumen, Gewicht, Schwerkraft und Statik in früheren Arbeiten konzentriert sich Wurm auf das Alltägliche, das er zur Skulptur erhöht. Dabei schließen sich beißende Gesellschaftskritik und eine ordentliche Portion Humor nicht aus, wenn Wurm die vielen menschlichen Unzulänglichkeiten des Alltags aufs Korn nimmt. In den bahnbrechenden „One Minute Sculptures“ werden Menschen in grotesk-museal anmutenden Posen bzw. Situationen fotografiert und somit zur Skulptur erklärt. Wurm thematisiert Schlankheitswahn und Fettsucht, Mode, Werbung und Konsumkult. Das spießige Einfamilienhaus schrumpft auf nicht mehr bewohnbare Beengtheit, Statussymbole wie schicke Autos und Häuser verfetten und verlieren ihren Nutzwert, Alltagsgegenstände werden zu Kultobjekten hochstilisiert. Seit den 90er Jahren arbeitet Wurm auch mit Kleidungsstücken – dem urmenschlichsten Accessoire, unserer „zweiten Haut“ – die das breite Spektrum von reiner Funktionalität bis zur exzentrischen Selbstdarstellung bieten. Soziale und funktionale Aspekte werden miteinander verwoben, Status und Stil nach außen kommuniziert. Indem Wurm seine Skulpturen „anzieht“, wird das Objekt subjektiviert: Weiße Leinwände tragen Pullover, werden mit Ärmel, Halsausschnitt und Kragen versehen und weisen sowohl abstrakte als auch figürliche Merkmale auf. „Mind bubbles“ nennt Wurm die kartoffeligen, plumpen Formen, die er in biedere Westen gesteckt hat: Symbole bequemer Einfältigkeit, gleichzeitig aber auch, wie ihr Titel verrät, eine Reminiszenz an die Sprechblasen aus Comics, deren Absurditäten, Widersprüche im Maßstab und die Aushebelung physikalischer Gesetze den Künstler faszinieren. Ihre inhaltliche und formelle Flexibilität steht im krassen Gegensatz zu den spießigen Kleidungsstücken, die die „bubbles“ umspannen. Ein bizarrer Augenschmaus, in dem Komik und Philosophie einander die Hände reichen. (Ina Waldstein)
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2368 Alexander Diepold * (Aflenz 1929–2012 Kapfenberg) Sitzende, 2000 Edelstahlguss, poliert; H. 28,5 cm (ohne Sockel) Provenienz Privatbesitz, Steiermark € 1.500–3.000
2369 Hubert Hanghofer * (Freistadt 1951 geb.) Evolution, 2015 Bronze, poliert; H. 28 cm Signiert, datiert, bezeichnet und nummeriert: Hanghofer 2015 „evolution 27“ 1/6 Auflage: 6 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz € 6.000–8.000
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2370 Osama Zatar * (Ramallah 1980 geb.) Good fences make good neighbours, 2019 Bronze, auf einem Holzsockel; 40 × 25 × 20 cm Nummeriert unten: Edition 3/3 Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.500–5.000
Der Titel der Bronze ist einem Gedicht von Robert Frost entlehnt: „gute Zäune schaffen gute Nachbarn“. Der amerikanische Nationaldichter beschreibt darin, wie zwei Männer die Löcher im Zaun zwischen ihren Grundstücken reparieren. Der Ich-Erzähler möchte dabei den Nachbarn überzeugen, diesen nicht mehr aufzubauen. Denselben Satz verwendete allerdings Ariel Sharon im Jahr 2003 im Zusammenhang mit dem Bau der Mauer zwischen Israel und dem Westjordanland – und pervertierte damit den eigentlichen Sinn der Worte. Hier setzt Osama Zatar, geborener Palästinenser, an. Er, der mit der Mauer gelebt hat, macht sie in dieser Arbeit zum Thema. Denn auf der einen Seite liegt eine Hündin, getrennt von ihrem Wurf auf der anderen Seite. Über die Tiere, die niemandem ein Leid zufügen, öffnet er den Blick auf alle anderen Lebewesen, die mit Mauern leben müssen. Der Künstler erfuhr am eigenen Leib, wie Trennung und Ablehnung einander perpetuieren. Er verließ Palästina und kam nach Österreich, wo er auf der Akademie für Angewandte Kunst bei Heimo Zobernig studierte. Seine Heimat und die damit verbundenen Konflikte sind stets in seinem Werk präsent; doch gelingt es ihm, diese auf eine allgemeine Ebene zu heben. Er hinterfragt hier jede Art von Trennung: die des Muttertiers zu seinen Jungen, die aller Lebewesen voneinander, und letztlich auch seine eigene Trennung von seiner Familie in Palästina. (Alexandra Markl)
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2371 Rudolf Kedl * (Stadtschlaining/Bgld. 1928–1991 Markt Neuhodis) Sitzende, 1951 Bronze; H. 33 cm Signiert unten: R. Kedl Auflage: 7 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz € 6.000–12.000
2372 Talos Kedl * (Wien 1967 geb.) Großer Fetisch, 2018 Kupfer; H. 207 cm (Sockel H. 20,5 cm) Signiert seitlich unten: Talos Provenienz österreichischer Privatbesitz € 16.000–22.000
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2373 Ludwig Schwarzer * (Wien 1912–1989 Linz) Sphinx II, 1978 Öl auf Leinwand; gerahmt; 119,5 × 92 cm Signiert und datiert rechts unten: Ludwig Schwarzer 1978 Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Privatsammlung, Oberösterreich Literatur Michaela Nagl und Peter Kraft (Hg.), Ludwig Schwarzer. Der Spiegelfisch. Eine Retrospektive. Weitra 2004, Abb. S. 112. € 28.000–55.000
Kat.-Nr.: 2373–2375 Ludwig Schwarzer, der nach seinem Studium an der Wiener Akademie seit 1940 in Linz lebt, entwickelt nach einer realistischen und expressionistischen Periode ab 1960 seinen unverwechselbaren Stil. Mit seiner Malweise, die von einer altmeisterlichen Perfektion und der Vorliebe für surreale Bildwelten geprägt ist, wird er der Wiener Schule des Phantastischen Realismus zugerechnet. Der Kunsthistoriker Peter Baum, 1974 bis 2003 Direktor der Neuen Galerie der Stadt Linz, ein Förderer der frühen Stunde, leitet den Surrealismus von Schwarzer aber direkt von den klassischen Surrealisten Salvador Dalí, René Magritte und Giorgio de Chirico ab. Sicherlich auch eine Rolle spielt die Zugehörigkeit Schwarzers zur Linzer Künstlervereinigung MAERZ, der auch Franz Sedlacek als Gründungsmitglied und Alfred Kubin angehörten. Tendenzen eines Magischen Realismus und der Neuen Sachlichkeit sind somit auch im Werk dieses schillernden Künstlers zu verorten. Schwarzers Figuren sind Fabelwesen, Mischwesen aus Tier und Mensch, puppenähnliche Kreaturen, Marionetten, Hampelmänner und -frauen aus Holz und Papier, deren Welt eine Bühne, ein Jahrmarkt ist. Mithilfe beigestellter Accessoires erzählt der Künstler die Geschichten seiner Geschöpfe. Gegenstände, die er collageartig ins Bild einfügt, werden mit Erlebnissen und Erinnerungen verknüpft. Als mehrfach gefaltete, zerknitterte Anziehpuppe aus Papier mit beweglichen Gliedmaßen und fragmentiertem Kopf kommt die unvergessene Jugendliebe daher. Eine alte Postkarte erinnert an einen romantischen, gemeinsam verbrachten Urlaub in Gmunden, getrocknete, höchst naturgetreu gemalte Blumen, kleben sorgfältig gepresst wie in einem Poesiealbum neben der Figur. Es ist genau dieser Kontrast zwischen detailreicher, überrealistischer Trompe-l’oeil-Malerei und der artifiziellen Wirkung der künstlichen Figur, zwischen empfundener Räumlichkeit und flächigem Charakter, der den ungeheuren Reiz seiner Bilder ausmacht. Auch die „Schießscheibendame“ ist flächig wie ein Ornament und nimmt unbewegt und stoisch die Einschüsse jener hin, die die vor ihrer Brust befestigte Zielscheibe verfehlt haben. Allein die Schrauben, die die einzelnen Glieder der Arme miteinander verbinden, entwickeln eine dreidimensionale Wirkung. Die Sphinx, jenes sagenumwobene Mischwesen aus Löwen und Frau, taucht in mehreren Gemälden Ludwig Schwarzers von 1967 bis 1980 auf. Seine steinernen Wächter sind wunderschöne, geheimnisvolle Frauen, die mit ihren dunklen Pagenköpfen, den stark geschminkten Augen, der schmalen Nase und den vollen Lippen dem Schönheitsideal einer Femme fatale der Jahrhundertwende entsprechen. Souverän, sich ihrer magischen Anziehungskraft wohl bewusst, blickt sie dem Betrachter entgegen. Brust, Oberkörper und die Oberarme sind menschlicher Natur, ein wohlgeformter, reich geschmückter Frauenkörper löst sich aus dem Stein oder aber nähert sich in einem fortschreitenden Prozess der völligen Versteinerung. Hinter dem Felsen auf dem sich die Figur niedergelassen hat, öffnet sich der Blick auf das weite Meer, mit einem von der untergehenden Sonne in unglaublichen Farbtönen verzauberten Himmel. Am Horizont sehen wir die Silhouette eines Dampfschiffes, das symbolisch für den Übergang, für das Hinstreben auf ein fernes Ziel, den Auf bruch zu neuen Ufern steht. (Sophie Cieslar)
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2374 Ludwig Schwarzer * (Wien 1912–1989 Linz) Schießscheibendame, 1971 Öl auf Pressspanplatte; gerahmt; 35 × 24 cm Signiert und datiert rechts oben: L. Schwarzer 1971 Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Privatsammlung, Oberösterreich € 8.000–16.000
2375 Ludwig Schwarzer * (Wien 1912–1989 Linz) Jugendliebe unvergessen, 1965 Öl auf Holzplatte; gerahmt; 61 × 44,5 cm Signiert und datiert rechts oben: L. Schwarzer 65 Provenienz aus dem Nachlass des Künstlers; Privatsammlung, Oberösterreich Literatur Michaela Nagl und Peter Kraft (Hg.), Ludwig Schwarzer. Der Spiegelfisch. Eine Retrospektive. Weitra 2004, Abb. S. 81. € 25.000–45.000
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2376 Ernst Fuchs * (Wien 1930–2015 Wien) Salome, 1993/1998 Öl auf Leinwand; gerahmt; 119 × 151,5 cm Signiert und datiert links unten: Ernst Fuchs 1998 Rückseitig bezeichnet, datiert und signiert: „SALOME“, 1993, Ernst Fuchs Provenienz Privatsammlung, Steiermark Literatur Ernst Fuchs. Paradiso. Bilder und Bauten, GÖTZ GmbH (Hg.), Würzburg 1998, Abb. S. 14. Originalexpertise vom Atelier Ernst Fuchs liegt bei. € 60.000–120.000
Detail Signatur Rückseite
In der Klasse von Albert Paris Gütersloh trifft Ernst Fuchs auf Arik Brauer, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden, gemeinsam gründen sie die „Wiener Schule des phantastischen Realismus“. Christliche und jüdische Mystik, Tiefenpsychologie und die Verarbeitung der beiden Weltkriege bestimmen die Themenwelten der erfolgreichen Künstlergruppe und werden auch in Zukunft Ernst Fuchs Werk prägen. 1947 lernt er in Turin Felipe Casorati, Giorgio de Chirico und dessen Bruder kennen: die bedeutendsten Maler der Pittura Metaphisica, die einen tiefen Eindruck bei ihm hinterlassen. Nach 12 Jahren in Paris, in denen Fuchs wichtige Vertreter des Surrealismus kennen lernt, kehrt er nach Wien zurück, wo er mit seinen in altmeisterlicher Technik gemalten Bildern, aber auch Architekturentwürfen, Skulpturen und angewandter Kunst große Erfolge verzeichnen kann. Fuchs war schon früh tief beeindruckt von den alten Meistern, aber auch der Formensprache des Jugendstils und besonders des Surrealismus, den er in Frankreich intensiv studiert hat. Seine Werke sind stark von christlich-mythischen Themen mit jüdischer Symbolik und mythologischen Figuren geprägt, in denen der Eros eine zentrale Rolle einnimmt. Salvador Dalí wurde zum Vorbild, Freund und Mentor. Fuchs malt aus dem Unterbewusstsein traumartige Szenerien. Dabei spielt die Erotik eine wesentliche Rolle: die Frau als Nymphe, Priesterin, Göttin oder engelsgleiches Geschöpf ist ein Hauptmotiv in seinen Bildern und Plastiken. Protagonistinnen der antiken und germanischen Mythologie, aber auch aus der Bibel faszinieren den Maler, wobei er seine populären Motive durchaus frei interpretiert, mit surrealen Details kombiniert und in einen geheimnisvoll erotischen Kontext setzt. (Ina Waldstein)
2377 Ernst Fuchs * (Wien 1930–2015 Wien) Oranger Baum (Brennender Wald), 1983 Öl auf Leinwand; gerahmt; 81 × 65 cm Signiert und datiert rechts unten: Ernst Fuchs 1983 Provenienz direkt vom Künstler erhalten; seither Privatbesitz, Wien € 18.000–36.000
Mit dem ab den 60er Jahren einsetzenden kommerziellen Erfolg verändert sich die Technik von Ernst Fuchs, die Feinmalerei weicht einem schnelleren, selbstbewussten Strich. Immer wieder greift Fuchs auf Motive und Themen zurück, mit denen er sich schon früher beschäftigt hat, was ihm einerseits die Kritik einbrachte, sich selbst zu wiederholen, andererseits aber durchaus auf Tradition in der Kunstgeschichte basiert. Ab den späten 70er Jahren verwendet er verstärkt intensiv leuchtenden Farben, die Kompositionen werden im Vergleich zu den detailreichen früheren Werken einfacher und gehen stellenweise ins Dekorative über. Fuchs war ein überaus produktiver Mensch mit breit gefächerten Interessen und Betätigungsfeldern: neben Malerei und Skulptur beschäftigte er sich mit Musik, Musiktheater und Literatur, aber besonders mit seiner großen Leidenschaft, der angewandten Kunst. Im hier gezeigten Bild schöpft Fuchs aus dem Vollen: Die Farbpalette reicht von leuchtenden Rot- und Gelbtönen über Grün, Blau, Rosa und Violett bis hin zu den schwarzen Silhouetten der in Flammen stehenden Bäume. Ein tunnelartiger Tiefenzug betont die Dramatik der Szene, die durchaus auch als Bühnenbild funktionieren würde. 1972 kaufte Fuchs die Villa Wagner in Wien-Hütteldorf, die er umfangreich restaurierte und in ein Museum umwandelte – ein Lebensprojekt, das ihm erlaubte, ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, wobei er dem Surrealismus stets verhaftet blieb. Ernst Fuchs verstarb im November 2015 in Wien. (Ina Waldstein)
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2378 Anton Lehmden * (Nitra, Slowakei 1929–2018 Wien) Sommer, 1950 Tusche auf Papier; gerahmt; 41,5 × 47,5 cm Signiert und datiert rechts oben: Gemacht von Lehmden 1950 Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: In Sommer gemacht feucht und blauneblig über Wasser grauneblig August beendet Lehmden Anton 1950 gemacht für Helene Provenienz Privatsammlung, Steiermark € 2.500–5.000
2379 Ernst Fuchs * (Wien 1930–2015 Wien) Sphinx, 1982 Kohle auf Papier, beidseitig bemalt; gerahmt; 73,5 × 73,5 cm (Passep.-Ausschn.) Auf beiden Seiten signiert und datiert rechts unten: Ernst Fuchs 1982 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
Rückseite
2380 Ernst Fuchs * (Wien 1930–2015 Wien) Janus Uhr, nach einem Entwurf von Ernst Fuchs, 1980/81 Bronze, patiniert; Uhr: H. 68 cm; Sockel: H. 90 cm Runder Sockel mit runden Justierfüßchen, drei Aufzuglöcher für Geh- und Schlagwerk sowie zur Zeigereinstellung (seitlich). Drehbarer Zifferring mit 24 Stunden, darauf der Januskopf mit zwei Gesichtsdarstellungen. Das weibliche Gesicht symbolisiert den Tag, das männliche Gesicht die Nacht. IWC Unruhwerk mit einwöchiger Gangdauer, Halbstundenschlag auf zwei Glocken. Bezeichnet und nummeriert am Ziffernkranz: Ernst Fuchs 055/789 Venturi arte IWC International Watch Co. Schaffhausen Provenienz Privatbesitz, Wien Original-Zertifikat, Anleitung, Wasserwaage sowie IWC Garantie- und Ursprungszeugnis liegen bei. € 3.000–6.000
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2381 Karl Hodina * (Wien 1935–2017 Wien) Traum vom Fliegen (Triptychon) Öl auf Leinen auf Holz; gerahmt; 66,5 × 26,5 cm; 66,5 × 59 cm; 66,5 × 26 cm Signiert mittig rechts unten: Karl Hodina Provenienz Privatbesitz, Wien Literatur Walter Pissecker, Karl Hodina. Ein Maler aus Wien, Wien 1980, Abb S. 119, Nr. 42. € 30.000–60.000
Eine zauberhafte Landschaft in zarten Farbschattierungen, dazu etliche märchenhafte Bauwerke, visionär anmutende Konstrukte und jede Menge fliegende und flatternde Kreaturen bevölkern das Triptychon. Den großen Mittelteil des Gemäldes dominiert eine elegante Gestalt. Ihr grüner Samtmantel, der feuerrote Kopfschmuck, das fein und akkurat gemalte Gesicht und nicht zuletzt das in den Händen gehaltene Nest, aus dem ein Vogel in die Lüfte startet, unterstreichen den Bildtitel. Die beiden schmäleren Seitenteile erzählen die Geschichte fort. Das Werk steht in der Tradition der Wiener Schule des Phantastischen Realismus zu dessen Vertretern Karl Hodina zu zählen ist. Der in Wien geborene Künstler war vielseitig begabt. Nach der Ausbildung zum Chemigraphen und Lithographen und einem privaten Musikstudium begann er Mitte der 1950-er Jahre als Autodidakt zu malen. Seine Begeisterung für Alte Meister wie Brueghel und Bosch schlagen sich nicht nur in der Thematik, sondern auch in der Technik nieder. Öl und Tempera kommen zum Einsatz, wenn der Künstler persönliche Kindheitserinnerungen als unendliche Quelle der Inspiration für seine Bilder, Illustrationen, Kunstkalender, Kunstmappen oder Briefmarken nützt. Die zentrale Figur dieses Triptychons ist auf einer Sonderbriefmarke zu sehen. (Clarissa Mayer-Heinisch)
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2382 Karl Hodina * (Wien 1935–2017 Wien) Pflanzendoktor Öl und Tempera auf Leinen auf Holz; gerahmt; 31 × 22,5 cm Signiert rechts unten: Karl Hodina Provenienz Privatbesitz, Wien Literatur Walter Pissecker, Karl Hodina. Ein Maler aus Wien, Wien 1980, Abb S. 80, Nr. 23. € 4.000–8.000
2383 Karl Hodina * (Wien 1935–2017 Wien) Winterlandschaft Öl und Tempera auf Leinen auf Holz; gerahmt; 20 × 30 cm Signiert rechts unten: Karl Hodina Provenienz Privatbesitz, Wien Literatur Walter Pissecker, Karl Hodina. Ein Maler aus Wien, Wien 1980, Abb S. 180, Nr. 73. € 3.500–7.000
2384 Wolfgang Hutter * (Wien 1928–2014 Wien) Frauenakt, 2009 Öl auf MDF-Platte; gerahmt; 59 × 48 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert rechts unten: Hutter 2009 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 10.000–20.000
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2385 Helmut Leherb * (Wien 1933–1997 Wien) Porträt Carlos Vertis, 1953/54 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 90 × 66 cm Signiert rechts unten: Leherbauer Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–8.000
2386 Wolfgang Herzig * (Judenburg 1941 geb.) Tango, 1967 Öl auf Hartfaserplatte; gerahmt; 92 × 116 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: HW 1967 Provenienz Privatbesitz, Wien Literatur Herzig. Mit Gedichten von Wolfgang Bauer. Verlag Adolf Holzhausens Nachfolger GmbH (Hg.), Wien 1995, Abb. S. 41. € 7.000–14.000
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2387 Gottfried Kumpf * (Annaberg, Salzburg 1930 geb.) Asozialer, 1980 Bronze; H. 18 cm Signiert und nummeriert seitlich unten: Kumpf, 145/499 Gießerstempel: Venturi Arte Provenienz Privatbesitz, Wien Ein Original-Zertifikat liegt bei. € 3.000–6.000
2388 Gottfried Kumpf * (Annaberg, Salzburg 1930 geb.) Skorpion Bronze; H. 12 cm Signiert und nummeriert unten: Kumpf 8/125 Guss: A. Zöttl Wien Provenienz Privatbesitz, Wien Ein Original-Zertifikat liegt bei. € 1.000–2.000
2389 Gottfried Kumpf * (Annaberg, Salzburg 1930 geb.) München, 1971 Öl auf Hartfaserplatte; gerahmt; 85 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: Kumpf 71 Provenienz Auktionshaus im Kinsky, Wien, 11.12.2012, Lot 350; Privatbesitz, Wien Literatur Gottfried Kumpf, Galerie Edition E. Hilger (Hg.), Gottfried Kumpf. Ölbilder-Graphiken Skulpturen, Wien 1980, Abb. o.S. € 18.000–30.000
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2390 Ernst Fuchs * (Wien 1930–2015 Wien) Weiblicher Akt Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 88 × 56 cm Signiert rechts unten: Ernst Fuchs Provenienz Privatbesitz, Deutschland € 3.500–7.000
2391 Peter Proksch * (Wien 1935–2012 Wolkersdorf) Kampf der Götter und Titanen, 1970 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 40,7 × 23,4 cm (Ausschn.) Signiert und datiert links oben: Proksch 1970 Provenienz Privatbesitz, USA ▲ € 1.500–3.000
2392 Peter Proksch * (Wien 1935–2012 Wolkersdorf) Das Weltei, 1970 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 33,2 × 23,3 cm (Ausschn.) Signiert und datiert rechts unten: P. Proksch 70 Provenienz Privatbesitz, USA ▲ € 1.500–3.000
2393 Peter Proksch * (Wien 1935–2012 Wolkersdorf) Kronos verschlingt seine Kinder, 1970 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 33,5 × 23,3 cm (Ausschn.) Signiert rechts unten: Proksch Provenienz Privatbesitz, USA ▲ € 1.500–3.000
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2394 Michael Fuchs * (Paris 1952 geb.) Dame in Gold I, 2010 Öl auf Leinwand; gerahmt; 60,5 × 40 cm Signiert und datiert rechts unten: 2010 Michael Fuchs Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
2395 Michael Fuchs * (Paris 1952 geb.) Dame in Gold II, 2010 Öl auf Leinwand; gerahmt; 60,5 × 40 cm Signiert und datiert links unten: Michael Fuchs 2010 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
2396 Jos Pirkner * (Sillian/Osttirol 1927 geb.) Frauenakt Bronze, teilweise grün patiniert; H. 53 cm Signiert auf der Rückseite: J PIRKNER Auflage: 6 Stück Provenienz 2003, Ausstellung in Salzburg Hangar 7; Privatbesitz, Wien; seit 2017 Privatbesitz, Wien € 5.000–8.000
2397 Jos Pirkner * (Sillian/Osttirol 1927 geb.) Madonna Bronze; H. 54 cm (inkl. Sockel) Signiert auf der Rückseite: PIRKNER Auflage: 6 Stück Provenienz 2003, Ausstellung in Salzburg Hangar 7; Privatbesitz, Wien; seit 2017 Privatbesitz, Wien € 5.000–8.000
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2398 Christian Ludwig Attersee * (Preßburg 1940 geb.) Spechtrast, 1986 Öl und Glitter auf Leinwand auf Holz; 335 × 400 × 16 cm Signiert rechts: Attersee 86 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vgl. Peter Gorsen, Attersee. Werkverzeichnis 1963–1994 und ein monographischer Essay, Salzburg 1994, Abb. 89, S. 124. € 14.000–28.000
Rückseite
Detail Signatur
Entwurfszeichnung; abgebildet in: Peter Gorsen, Attersee. Werkverzeichnis 1963–1994 und ein monographischer Essay, Salzburg 1994, Abb. S. 124.
2399 Christian Ludwig Attersee * (Preßburg 1940 geb.) Spechtrast, 1985 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 44 × 31,5 cm Bezeichnet, signiert und datiert links unten: Attersee 85 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2400 Christian Ludwig Attersee * (Preßburg 1940 geb.) Wienerlied, 1991 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 44 × 31 cm Bezeichnet, signiert und datiert rechts unten: Wienerlied, Attersee 91 Provenienz Privatbesitz, Luxemburg € 2.500–5.000
2401 Christian Ludwig Attersee * (Preßburg 1940 geb.) Salz und Pfeffer, 1979 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 49 × 31 cm Signiert und datiert rechts oben: Attersee Okt 79 Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: Salz und Pfeffer Attersee Okt 79 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
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2402
2403
Fritz Fröhlich *
Fritz Fröhlich *
(Linz 1910–2001 Wilhering/Linz)
(Linz 1910–2001 Wilhering/Linz)
Das Sonntagskind, 1978 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 24 × 46 cm Bezeichnet links unten: Das Sonntagskind Signiert und datiert rechts unten: Fröhlich 78
o.T., 1977 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 30,5 × 35 cm Signiert und datiert rechts unten: Fröhlich 77
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 700–1.400
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 700–1.400
2404
2405
Fritz Fröhlich *
Fritz Fröhlich *
(Linz 1910–2001 Wilhering/Linz)
(Linz 1910–2001 Wilhering/Linz)
o.T., 1982 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 37,5 × 39 cm Signiert und datiert links unten: Fröhlich 82
Totenwache bei einem Prominenten, 1978 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 30,5 × 41,5 cm Signiert, datiert und bezeichnet links unten: Fröhlich 78 Totenwache bei einem Prominenten
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
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2406 Alfred Hrdlicka * (Wien 1928–2009 Wien) Rigoletto und Gilda (Zyklus „Musik Monster Mozart“), 2005 Aquarell auf Bütten; gerahmt; 53 × 41,5 cm Signiert und datiert unten mittig: Alfred Hrdlicka Provenienz 2006 direkt vom Künstler erworben; seither Privatbesitz, Österreich € 3.500–5.500
2407 Peter Krawagna * (Klagenfurt 1937 geb.) o.T., 1974 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 63 × 48 cm Signiert und datiert links unten: Krawagna 74 Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.000–2.000
2408 Martha Jungwirth * (Wien 1940 geb.) o.T., 1964 Mischtechnik, Collage auf Papier, kaschiert auf Papier; ungerahmt; 65 × 50 cm Signiert und datiert rechts unten: Martha Jungwirth 64 Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.000–4.000 Online-Katalog www.imkinsky.com
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2409
2410
Peter Sengl *
Peter Sengl *
(Unterbergla 1945 geb.)
(Unterbergla 1945 geb.)
Stilleben mit Zitrone und Duodoppelschraubkekse N. 1, 1983 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 47 × 61,5 cm Signiert und datiert links unten: P. Sengl 1983 Bezeichnet, datiert und signiert links am Rand: Stilleben mit Zitrone und Duodoppelschraubkekse N 1, Wien L860/15, 1983, P.S. 1983, P. Sengl 83
Nasengerät F. Schwarzhaar, 1978 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 49 × 63 cm Signiert, datiert und bezeichnet links unten: P. Sengl 1978, Nasengerät F. Schwarzhaar, P. Sengl 1978
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
Provenienz Privatbesitz, Niederösterreich € 800–1.500
2411 Osamu Nakajima * (Nagasaki 1937 geb.) o.T., 1988 Serpentin; H. 45,5 cm Signiert und datiert: Nakajima 88 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
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2412
2413
2414
Anton Christian *
Anton Christian *
Anton Christian *
(Innsbruck 1940 geb.)
(Innsbruck 1940 geb.)
(Innsbruck 1940 geb.)
Ohne dich sein, ganz ohne dich ... (aus dem Zyklus: 28 Fragen – Bilder für Erich Fried), 1991 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 192 × 94 cm Signiert und datiert links oben: Anton Christian 91
Zwischenfall: Ich schreibe dir noch immer, ... (aus dem Zyklus: 28 Fragen – Bilder für Erich Fried), 1991 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 192 × 94 cm Signiert und datiert links unten: Anton Christian 91
o.T. (aus dem Zyklus: 28 Fragen – Bilder für Erich Fried), 1991 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 192 × 94 cm
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 5.000–10.000
€ 5.000–10.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2415
2416
Gottfried Salzmann *
Gottfried Salzmann *
(Saalfelden 1943 geb.)
(Saalfelden 1943 geb.)
Meeresbucht Aquarell auf Papier; gerahmt; 34,5 × 48,5 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert links unten: Salzmann
Feldweg Aquarell auf Papier; gerahmt; 33 × 48 cm Signiert rechts unten: Salzmann
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 1.000–2.000
€ 1.000–2.000
2417 Franz Grabmayr * (Pfaffenberg b. Obervellach/Kärnten 1927–2015 Wien) Tanzblatt Aquarell auf Papier; gerahmt; 100 × 70 cm Signiert unten mittig: Grabmayr Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2418 Anton Christian * (Innsbruck 1940 geb.) Sieben Milliarden, 1992 Collage, Öl auf Papier; gerahmt; 61 × 49,5 cm Bezeichnet, signiert und datiert rechts unten: 7 Milliarden, Anton Christian 92 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
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2419 Friedrich Berzeviczy-Pallavicini * (Lausanne 1909–1989 New York) o.T. Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 44,5 × 67 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2420 Peter Sengl * (Unterbergla 1945 geb.) Sitz. Kind Ohne Sitz, 1978 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 64,4 × 49,5 cm Signiert und datiert rechts unten: P. Sengl 1978 Bezeichnet, signiert und datiert links oben: Sitz. Kind Ohne Sitz 1978 P. Sengl 78 Provenienz Privatbesitz, Niederösterreich € 800–1.500
2421 Siegfried Anzinger * (Weyer 1953 geb.) o.T., 1984 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 60 × 42 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert unten mittig: Anzinger 84 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2422 Siegfried Anzinger * (Weyer 1953 geb.) o.T., 1984 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 60 × 42 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert rechts unten: Anzinger 84 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2423 Siegfried Anzinger * (Weyer 1953 geb.) o.T., 1984 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 60 × 42 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert rechts unten: Anzinger 84 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
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2424 Alfred Kornberger * (Wien 1933–2002 Wien) Sitzender und stehender Akt, 1996 Öl auf Leinwand; gerahmt; 140 × 110 cm Signiert links: Kornberger Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Smola Franz, Alfred Kornberger (1933–2002). Der Akt als Innovation, 1. Aufl. Wien 2007, Abb. S. 417, WVZ-Nr. 1079. Die Arbeit ist im Werkverzeichnis unter der Nummer 1079 verzeichnet. € 25.000–45.000
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2425 Hubert Schmalix * (Graz 1952 geb.) Häuser, 1995 Öl auf Leinwand; gerahmt; 90 × 75 cm Rückseitig signiert und datiert: Schmalix 95 Mit persönlicher Widmung versehen. Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2426 Hubert Scheibl * (Gmunden 1952 geb.) o.T., 1986 Öl auf Leinwand; gerahmt; 90 × 70 cm Rückseitig signiert und datiert: Hubert Scheibl 1986 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 7.000–14.000
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2427 Şinasi Bozatli * (Ankara 1962 geb.) Downtown Manhattan, 2016 Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 140 × 120 cm Signiert und datiert unten: Bozatli 2016 Provenienz österreichischer Privatbesitz ▲ € 18.000–36.000
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2428 Leopold Ganzer * (Innichen, Südtirol 1929– 2008 Prägraten) 09-01–45, 1988 Acryl auf Leinwand; gerahmt; 70 × 60 cm Rückseitiger Nachlassstempel Provenienz österreichischer Privatbesitz Die Arbeit ist im Werkverzeichnis (online) unter der Nummer: WVZ-Nr. 0457 angeführt. € 3.500–7.000
2429 Leopold Ganzer * (Innichen, Südtirol 1929– 2008 Prägraten) 12-00–41, 1987 Acryl auf Leinwand; gerahmt; 70 × 60 cm Rückseitig signiert und mit Nachlassstempel versehen: Ganzer Provenienz österreichischer Privatbesitz Die Arbeit ist im Werkverzeichnis (online) unter der Nummer: WVZ-Nr. 0407 angeführt. € 3.500–7.000
2430 Mario Decleva * (Lussingrande 1930–1979 Wien) Zwei blaue Formen, 1963 Öl auf Leinwand; gerahmt; 120 × 100 cm Signiert und datiert links unten: M. Decleva 1963 Provenienz Privatbesitz, Steiermark € 2.500–5.000
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2431 Soshana * (Wien 1927–2015 Wien) Paris II., 1959 Öl auf Leinwand; gerahmt; 46 × 27 cm Signiert rechts unten: Soshana Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Angelica Bäumer, Amos Schueller (Hg.), Soshana. Leben und Werk, Wien, 2010, Abb. S. 86 Die Arbeit ist im Werkverzeichnis unter der Nummer WVZ-Nr. 01124 angeführt. € 3.000–6.000
2432 Soshana * (Wien 1927–2015 Wien) o.T., 1956 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 100 × 65 cm Signiert rechts unten: Soshana Provenienz österreichischer Privatbesitz Die Arbeit ist im Werkverzeichnis unter der Nummer WVZ-Nr. 00108 angeführt. € 7.000–14.000
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2433 Walter Navratil * (Klosterneuburg 1950–2003 Wien) Kreuzigung, frühe 1980er Jahre Öl auf Leinwand; gerahmt; 240,5 × 179,5 cm Rückseitige Klebeetiketten Provenienz M. Knoedler, Zürich (Nr. 1752 K); Turske & Turske, Zürich; Christian-Leopold Heppe, Broughton, GB; Anderson & Garland, Newcastle, GB, 18. Oktober 2017, Lot 86A; Privatbesitz, Belgien Literatur Vgl. Navratil, Christian L. Heppe (Hg.), 1984 Abb. o.S. Vgl. Walter Navratil, Turske & Turske (Hg.), 1. Februar bis 8. März 1986, Zürich 1986, Abb. S. 19. € 5.000–10.000
Rückseite
2434 Walter Navratil * (Klosterneuburg 1950–2003 Wien) Weisse Kreuzigung, 1981 Öl auf Leinwand auf Hartfaserplatte; gerahmt; 180 × 241 cm Provenienz M. Knoedler, Zürich; Turske & Turske, Zürich; Christian-Leopold Heppe, Broughton, GB; Anderson & Garland, Newcastle, GB, 18. Oktober 2017, Lot 101; Privatbesitz, Belgien Literatur Navratil, Christian L. Heppe (Hg.), 1984 Abb. o.S. € 5.000–10.000
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2435 Josef Kern * (Schiefer 1953 geb.) Indisches Nachspiel II, 1998 Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 160 × 145 cm Rückseitig signiert und datiert: Kern 1998 Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.500–5.000
2436 Nikolaus Moser * (Spittal 1956 geb.) Pulpo, 2019 Mischtechnik, Öl und Tusche auf Papier und Leinwand; ungerahmt; 150 × 130 cm Rückseitig signiert und datiert: Moser Nikolaus 2019 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 6.000–12.000
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2437
2438
Friedrich Aduatz *
Erwin Bohatsch *
(Pola 1907–1994 Voitsberg)
(Mürzzuschlag 1951 geb.)
Mailänder Scala Öl auf Leinwand; gerahmt; 80 × 118 cm Signiert rechts unten: Aduatz
Feuerschlucker, 1983 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 43,5 × 60 cm Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: Feuerschlucker, Bohatsch 83
Provenienz Privatsammlung, Steiermark € 4.000–8.000
Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.000–2.000
2439 Johann Fruhmann * (Weißenstein an der Drau 1928–1985 Lengenfeld) o.T., 1959 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 56 × 38 cm Signiert und datiert links unten: Fruhmann 59 Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.000–2.000
2440 Otto Eder * (Seeboden 1924–1982 Seeboden) Orange Figur Öl auf Leinen auf Karton; ungerahmt; 32,5 × 28,5 cm Rückseitig signiert: Eder Otto Wien Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2441 Walter Eckert * (Leobersdorf 1913–2001 Wien) o.T. Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 69 × 54 cm Signiert links unten: Eckert Rückseitig signiert: Eckert Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.000–2.000
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2442 Peter Krawagna * (Klagenfurt 1937 geb.) o.T., 1979 Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 50 × 65 cm Signiert und datiert links unten: Krawagna 1979 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 1.500–3.000
2443 Valentin Oman * (St. Stefan b. Villach 1935 geb.) Landschaft, 1988 Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 50 × 40 cm Signiert und datiert rechts oben: Oman 88 Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Oman 88 Landschaft Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 1.500–3.000
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2444 Valentin Oman * (St. Stefan b. Villach 1935 geb.) o.T., 1985 Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 30 × 20 cm Signiert und datiert links unten: Oman 85 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
2445 Valentin Oman * (St. Stefan b. Villach 1935 geb.) o.T., 1985 Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 30 × 20 cm Signiert und datiert rechts unten: Oman 85 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
2446 Valentin Oman * (St. Stefan b. Villach 1935 geb.) o.T., 1988 Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 30 × 20 cm Signiert links unten: Oman Rückseitig signiert und datiert: Oman 88 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
2447 Valentin Oman * (St. Stefan b. Villach 1935 geb.) o.T. Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 70 × 60 cm Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 2.500–5.000
2448 Valentin Oman * (St. Stefan b. Villach 1935 geb.) o.T., 1989 Mischtechnik auf Leinwand; gerahmt; 70 × 60 cm Signiert und datiert rechts oben: Oman 89 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 2.500–5.000
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2449 Oswald Oberhuber * (Meran 1931–2020 Wien) Figurenreste, 1950 Bronze; 46,5 × 20 × 8,3 cm Gießerei und Gussjahr unbekannt, in einer Auflage von vermutlich 6 Stück, kein bekanntes Exemplar ist nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Oswald Oberhuber, Stephan Ettl (Hg.), Oberhuber Hoch 3. Skulpturen, Plastiken, Objekte, Verformungen, Assemblagen, Möbel, Mode, Raumkonzepte. Werke 1945–2012, Wien 2013, Abb. S. 82. Die Arbeit ist im Werkverzeichnis unter der Nummer 0077G verzeichnet. € 2.500–5.000
2450 Oswald Oberhuber * (Meran 1931–2020 Wien) o.T., 1949 Bronze; 53,5 × 24,6 × 12,9 cm Gießerei und Gussjahr unbekannt, in einer Auflage von vermutlich 5 Stück, kein bekanntes Exemplar ist nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Oswald Oberhuber, Stephan Ettl (Hg.), Oberhuber Hoch 3. Skulpturen, Plastiken, Objekte, Verformungen, Assemblagen, Möbel, Mode, Raumkonzepte. Werke 1945–2012, Wien 2013, Abb. S. 73. Die Arbeit ist im Werkverzeichnis unter der Nummer 0062G verzeichnet. € 3.500–7.000
2451
2452
Oswald Oberhuber *
Oswald Oberhuber *
(Meran 1931–2020 Wien)
(Meran 1931–2020 Wien)
Tauben, 2004 Mischtechnik auf Leinwand; ungerahmt; 50 × 60 cm Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Oberhuber 2004 „TAUBEN“
o.T., 1983 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 41,5 × 55,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Oberhuber 83
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz Dorotheum, Wien; seit den 1980er Jahren Privatbesitz, Wien
▲ € 3.500–7.000
€ 800–1.200
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2453 Oswald Oberhuber * (Meran 1931–2020 Wien) o.T., 1949 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 49,5 × 34,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Oberhuber 1949 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2454 Oswald Oberhuber * (Meran 1931–2020 Wien) o.T., 1949 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 49 × 34 cm Signiert und datiert links unten: Oberhuber 49 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2455 Oswald Oberhuber * (Meran 1931–2020 Wien) o.T., 1949 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 35 × 49 cm Signiert und datiert links unten: Oberhuber Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2456 Oswald Oberhuber * (Meran 1931–2020 Wien) Natur II, 1951 Bronze; 48,5 × 47 cm Gießerei und Gussjahr unbekannt, in einer Auflage von vermutlich 5 Stück, kein bekanntes Exemplar ist nummeriert Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Oswald Oberhuber, Stephan Ettl (Hg.), Oberhuber Hoch 3. Skulpturen, Plastiken, Objekte, Verformungen, Assemblagen, Möbel, Mode, Raumkonzepte. Werke 1945–2012, Wien 2013, S. 96. Die Arbeit ist im Werkverzeichnis unter der Nummer 0096G verzeichnet. € 2.500–5.000
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2457 Franz Graf * (Tulln 1954 geb.) o.T. Metall, Glas, Graphit auf Transparentpapier; 44 × 84,5 × 31 cm Auf der Original-Holzbox signiert: F. Graf Provenienz Privatbesitz, Wien € 4.000–8.000
2458 Bernard Aubertin *
Detail Signatur Rückseite
(Fontenay aux Roses 1934 geb.) Tableau Clous, 1969 Nägel, Acrylfarbe, Holz; gerahmt; 48 × 48 cm Rückseitig signiert und datiert: Bernard Aubertin 1969 Provenienz Privatbesitz, Wien Expertise des Archivio Opere Bernard Aubertin liegt vor. € 8.000–16.000
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2459 Jakob Gasteiger * (Salzburg 1953 geb.) o.T. Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 219 × 120 cm Rückseitig mit Signaturstempel versehen. Provenienz österreichischer Privatbesitz € 15.000–30.000
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2460 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) Levitikus (Motiv Nr. 8), 2010 Terragrafie auf Leinwand; ungerahmt; 89 × 134 cm Rückseitig nummeriert, signiert und datiert: 3/30, Hermann Nitsch 2010 Provenienz Privatbesitz, Steiermark ▲ € 2.000–4.000
2461 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) Konvolut aus 3 Druckgraphiken, 1991, 1989, 1991 Druckgraphik; ungerahmt; alle ca. 53,5 × 39,5 cm Alle drei Blätter sind nummeriert, signiert und datiert: E. A. Hermann Nitsch 1991 78/100 Hermann Nitsch 1989 E. A. Hermann Nitsch 1991 Provenienz Privatbesitz, Salzburg € 900–1.800
2462 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) Schüttbild, 2016 Acryl, Blut auf Leinwand; ungerahmt; 100 × 80 cm Rückseitig signiert und datiert: Hermann Nitsch 2016 Provenienz direkt beim Künstler erworben; österreichischer Privatbesitz € 15.000–30.000
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2463 Rudi Stanzel (Linz 1958 geb.) o.T. (Fingerpainting), 1985 Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 70 × 160 cm Rückseitig signiert und datiert: R Stanzel 85 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2464 Esther Stocker * (Schlanders in Südtirol 1974 geb.) o.T., 1997 Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 140 × 160 cm Rückseitig monogrammiert und datiert: EST 1997 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 7.000–14.000
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2465 Peter Kogler * (Innsbruck 1959 geb.) o.T., 1995 Siebdruck, Acryl auf Leinwand; gerahmt; 55 × 120 cm Rückseitig signiert und datiert: Kogler 95 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2466 Gunter Damisch * (Steyr 1958–2016 Wien) o.T., 1989 Öl, Mischtechnik auf Papier; gerahmt; ca. 112 × 124 cm Signiert und datiert rechts unten: Damisch 89 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 6.000–12.000
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2467 Bruno Gironcoli * (Villach 1936–2010 Wien) o.T. (Mappe vier Serigraphien), 1969 Vier Siebdrucke auf Papier; in Originalmappe; je 88 × 62,5 cm Jedes Blatt handschriftlich signiert rechts unten: B. Gironcoli Originalmappe außen handschriftlich nummeriert: 17/78 Edition: Stefan Seilern, Druck: Helmut Leitner Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vgl. Bruno Gironcoli. In der Arbeit schüchtern bleiben. Arbeiten auf Papier, Manuela Ammer (Hg.) MUMOK, Wien 2018, S. 140–141. € 1.500–3.000
2468 Bruno Gironcoli * (Villach 1936–2010 Wien) o.T., 1960er Jahre Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 89,5 × 122 cm Signiert links unten: B. Gironcoli Provenienz österreichischer Privatbesitz € 10.000–20.000
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2469 Walter Pichler * (Deutschnofen/Südtirol 1936– 2012 St. Martin/Raab) o.T. (Figur mit TV Helm), 1968 Buntstift, Bleistift auf Papier; gerahmt; 28,5 × 31,5 cm (Passep.-Ausschn.) Mit persönlicher Widmung versehen, signiert und datiert rechts unten: Für Bernhard W. Pichler 68 Provenienz Privatbesitz, Steiermark € 1.000–2.000
2470 Peter Pongratz * (Eisenstadt 1940 geb.) Psychomodulator, 1967 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 43,5 × 62,5 cm Bezeichnet, signiert und datiert links oben: Psychomodulator Peter Pongratz 1967 Wien Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2471 Karl Anton Fleck * (Wien 1928–1983 Wien) Porträt, 1973 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 31 × 22,5 cm Monogrammiert, datiert und bezeichnet: KAF 1973 Atelierhaus Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.000–2.000
2472 Peter Pongratz * (Eisenstadt 1940 geb.) Kleine Idylle, 1999 Acryl auf Leinen; gerahmt; 60 × 65 cm Signiert rechts unten: Pongratz Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: „Kleine Idylle“, Pongratz 99 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
2473 Saša Makarová * (Košice 1966 geb.) o.T., 2004 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 90 × 70 cm Rückseitig signiert und datiert: Saša Makarová 2004 Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.000–4.000
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2474 Markus Prachensky * (Innsbruck 1932–2011 Wien) Etruria, 2012 Fablithographie auf Büttenpapier; gerahmt; 76,5 × 57 cm Nummeriert links unten: 14/35 Signiert rechts unten: Prachensky Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2475 Markus Prachensky * (Innsbruck 1932–2011 Wien) Ertruria orizontale, 2012 Fablithographie auf Büttenpapier; gerahmt; 57 × 76,5 cm Nummeriert links unten: 14/35 Signiert rechts unten: Prachensky Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2476 Markus Prachensky * (Innsbruck 1932–2011 Wien) Maremma, 2012 Fablithographie auf Büttenpapier; gerahmt; 57 × 76,5 cm Nummeriert links unten: 14/35 Signiert rechts unten: Prachensky Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2477
2478
Markus Prachensky *
Alois Mosbacher *
(Innsbruck 1932–2011 Wien)
(Strallegg 1954 geb.)
Cinque Terre, 2003 Farblithographie; gerahmt; 53 × 76 cm Signiert, nummeriert und datiert links unten: Prachensky 9/75 03 Auflage: 75 Stück
o.T., 1982 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 42 × 60 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert rechts unten: Mosbacher 82
Provenienz Privatbesitz, Steiermark ▲ € 1.500–3.000
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Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
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2479 Markus Prachensky * (Innsbruck 1932–2011 Wien) Etruria Orizontale, 1984 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 53 × 75 cm Signiert und datiert rechts unten: Prachensky 84 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2480 Serge Poliakoff * (Moskau 1906–1969 Paris) Komposition in Rot, Blau, Gelb, 1958 Farbradierung auf Rives Bütten; gerahmt; 54,8 × 39,4 cm (Blattmaß) Nummeriert links unten: 39/100 Signiert rechts unten: Serge Poliakoff Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Poliakoff, Alexis/Schneider, Gérard: Serge Poliakoff – Graphik, Estampes, Prints, Werkverzeichnis der Graphik, München 1998, Wvz.-Nr. III. € 3.500–7.000
2481 Drago J. Prelog * (Cilli 1939–2020 Wien) Oktoberzeichen, 2008 Öl auf Leinwand; gerahmt; 120 × 100 cm Signiert und datiert rechts unten: Prelog 2008 Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Prelog 2008, Oktoberzeichen Provenienz österreichischer Privatbesitz € 10.000–20.000
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2482 Thomas Riess * (Zams 1970 geb.) o.T. (Annehmen), 2017 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 70 × 50 cm Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: o.T. (Annehmen) Riess 17 Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.500–5.000
2483 Lucia Riccelli * (Rom 1970 geb.) Zerrissenheit, 2017 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 85 × 110 cm Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Lucia Riccelli, 2017, Zerrissenheit Monogrammiert unten mittig: LR Provenienz Privatbesitz, Wien € 3.500–7.000
2484 Thomas Riess * (Zams 1970 geb.) Mega-Phone, 2016 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 180 × 140 cm Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: – Mega-Phone – Riess 16 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 6.000–12.000 Online-Katalog www.imkinsky.com
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2485 Markus Huemer * (Linz 1968 geb.) I could also have painted you a picture with the utmost perfection, 2006 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 120 × 90 cm Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: Ich hätte dir auch ein Bild mit größter Perfektion malen können; H. 2006 Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Huemer. Eigentlich male ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu. Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst, Hamburg-Berlin (Hg.), Abb. S. 131. € 5.000–10.000
2486 Christian Hutzinger * (Wien 1966 geb.) o.T. (CH 13/2006), 2006 Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 170 × 160 cm Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Christian Hutzinger 2006 (CH 13/2006) Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2487 Paul Schrader * (Henstedt-Ulzburg, Deutschland 1981 geb.) o.T., 2018 Acryl auf Leinwand; ungerahmt; 200 × 270 cm Provenienz direkt beim Künstler erworben; seither Privatbesitz, Deutschland € 10.000–20.000
Paul Schrader ist promovierter Jurist und war vor seiner Karriere als Maler als Anwalt tätig. „Figurative Malerei in der Moderne ist mir oft zu uninteressant. Und Kunst, die einem in ihrer Bedeutung und Symbolik genau erklärt werden muss, die also nicht aus sich heraus verständlich ist, ist mir meist zu konstruiert. Nicht, dass man Kunst nicht konstruieren muss, aber oft scheint es mir, es ist nur Konstruktion um der Konstruktion willen.“ Paul Schrader (in einem Interview mit Alexander Stilcken; https:// www.welt.de/icon/partnerschaft/article171709377/ Vom-Anwalt-zum-Maler-Paul-Schrader-ist-derShooting-Star-der-Kunstszene.html, zugegriffen am 27.5.2021)
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2488 Alex Ruthner * (Wien 1982 geb.) o.T., 2008 Mischtechnik, Collage auf Leinwand; ungerahmt; 200 × 209 cm Rückseitig signiert und datiert: Alex Ruthner 08 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2489 Brigitte Kowanz * (Wien 1957 geb.), Franz Graf (Tulln 1954 geb.) o.T. Acryl, Leuchtfarbe auf Transparentpapier; gerahmt in Original-Eisenrahmen von Franz Graf; 125 × 86 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
2490 Brigitte Kowanz * (Wien 1957 geb.), Franz Graf (Tulln 1954 geb.) o.T. Acryl, Leuchtfarbe auf Transparentpapier; gerahmt in Original-Eisenrahmen von Franz Graf; 125 × 86 cm Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
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2491
2492
Xenia Hausner *
Xenia Hausner *
(Wien 1951 geb.)
(Wien 1951 geb.)
Manhattan Chromolithographie, mit Acryl bearbeitet; ungerahmt; 90 × 106 cm Unikat Bezeichnet und nummeriert links unten: „Manhattan“ 2/35 Signiert rechts unten: Xenia Hausner
Shaky Times Archivechter Pigmentdruck auf 310g HahnemühlPapier; gerahmt; 62 × 85 cm Nummeriert, bezeichnet und signiert links unten: 1/50 „Shaky Times“ Xenia Hausner Auflage: 50 Stück
Provenienz Privatbesitz, Deutschland
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 4.000–8.000
€ 3.500–7.000
2493 Xenia Hausner * (Wien 1951 geb.) Pearl Harbour Monotypie mit Öl auf 310g Hahnemühl-Papier; gerahmt; 50 × 67 cm Unikat Nummeriert, bezeichnet und signiert rechts oben: 7/8 „Pearl Harbour“ Xenia Hausner Provenienz österreichischer Privatbesitz Im unteren Bereich entlang der Unterkante kaum sichtbare Knickspuren. € 8.000–16.000
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2494 Hermann Nitsch * (Wien 1938 geb.) Schüttbild, 2004 Mischtechnik auf Jute; ungerahmt; 100 × 80 cm Rückseitig signiert und datiert: Hermann Nitsch 2004 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 15.000–30.000
2495 Otto Muehl * (Grodnau/Bgld. 1925–2013 Moncarapacho/Portugal) Rutschbild mit Stofffetzen, 1988 Öl auf Hartfaserplatte; ungerahmt; 65 × 85 cm Provenienz Sammlung Friedrichshof; seit 1997 österreichischer Privatbesitz Ein Zertifikat der Sammlung Friedrichshof liegt bei. € 10.000–20.000
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2496 Franz Ringel * (Graz 1940–2011 Graz) Berber Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 55,5 × 41 cm (Rahmen-Ausschn.) Bezeichnet und signiert rechts unten: Berber M.J.M. Ringel Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2497 Franz Ringel * (Graz 1940–2011 Graz) o.T., 1980 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 87,5 × 63 cm Signiert und datiert links unten: M.J.A. Ringel 7.8.1980 Provenienz Privatbesitz, Niederösterreich € 1.500–3.000
2498 Franz Ringel * (Graz 1940–2011 Graz) o.T., 1980 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 88 × 62 cm Signiert und datiert links unten: M.J.R. Ringel, 11.8.1980 Provenienz Privatbesitz, Niederösterreich € 2.000–4.000
2499 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Face Farces Fotographie, übermalt; gerahmt; 24 × 18 cm Signiert unten mittig: A. Rainer Provenienz Privatsammlung, Steiermark € 3.000–6.000
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2500 Robert Zeppel-Sperl * (Leoben 1944–2005 Wien) Surprise #5, 2005 Glasskulptur; 40,5 cm × 40 cm Monogrammiert und nummeriert seitlich am Schwanz: RZS 4/8 Berengo Studio 1989, Venedig Provenienz Berengo Studio 1989 SRL, Italien; seither österreichischer Privatbesitz Echtheitszertifikat Berengo Studio 1989 SRL, Venedig, vorhanden. € 2.500–5.000
2501 Thomas Reinhold * (Wien 1953 geb.) Stäbchen und Zapfen, 2006 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 90 × 110 cm Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Reinhold März 2006 „Stäbchen und Zapfen“ Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2502 Thomas Reinhold * (Wien 1953 geb.) Stern, 2008 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 70 × 65 cm Rückseitig signiert, datiert und bezeichnet: Reinhold Aug. 2008 „Stern“ Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.500–7.000
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2503 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1958 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 53 × 75,5 cm Signiert und datiert rechts unten: HStaudacher 58 Bezeichnet rechts unten: Wein, Tusche, Pinsel, Feder, Farbe Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2504 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1958 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 53,5 × 75,5 cm Signiert und datiert rechts unten: HStaudacher 1958 Wien Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2505 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1980 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 64 × 47,5 cm Signiert rechts unten: H. Staudacher Provenienz österreichischer Privatbesitz € 4.000–8.000
2506 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1962 Acryl auf Holz; gerahmt; 33 × 130 cm Signiert und datiert unten mittig: H. Staudacher 62 Rückseitig bezeichnet: Staudacher V. Provenienz österreichischer Privatbesitz € 8.000–16.000
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2507 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1987 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 63,5 × 47,5 cm (Rahmen-Ausschn.) Signiert und datiert unten: HStaudacher 87 Provenienz Privatbesitz, Kärnten € 1.800–3.600
2508 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T. (Gedicht), 1982 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 22,5 × 14,5 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert unten: HStaudacher 1982 Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
2509 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1982 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 63,5 × 47,5 cm (Rahmen-Ausschn.) Signiert, datiert und mit persönlicher Widmung versehen rechts unten: HStaudacher 82 Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 1.800–3.600
2510 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T. (Paris), 1959 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 23 × 14,5 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert unten: Staudacher 1959 – Paris Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
2511 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T. (Paris), 1959 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 23 × 14,5 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert und datiert unten: Paris, Staudacher 59 Provenienz direkt vom Künstler; seither Privatbesitz, Kärnten € 1.000–2.000
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2512 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) Totem und Tabu Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 70 × 50,5 cm Bezeichnet im Bild: Totem und Tabu Provenienz im Kinsky erworben, Lot 256 (Vavrousek Nachlass); seither Privatbesitz, Wien € 3.000–6.000
2513 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) Frühlingswind, 1978 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 44,5 × 61,5 cm (Passep.-Ausschn.) Bezeichnet, signiert und datiert unten: „Frühlingswind“ HStaudacher 78 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2514 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1979 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 47,5 × 64 cm Bezeichnet, signiert und datiert unten: HStaudacher 79 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
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2515 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1985 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 69,5 × 50 cm Signiert und datiert unten mittig: H. Staudacher 1985 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.800–3.000
2516 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) o.T., 1992 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 21,5 × 19,5 cm Signiert und datiert unten: HStaudacher 1992 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2517 Hans Staudacher * (St. Urban 1923–2021 Wien) Ich liebe Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 49 × 68 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert rechts unten: H. Staudacher Provenienz Privatbesitz, Luxemburg € 3.000–6.000
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2518 Alois Riedl * (St. Marienkirchen/OÖ 1935 geb.) o.T., 1979 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 84 × 59,5 cm Monogrammiert und datiert rechts unten: AR 79 Provenienz Privatbesitz, Wien € 800–1.600
2519 Alois Riedl * (St. Marienkirchen/OÖ 1935 geb.) o.T. Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 64,5 × 48 cm Monogrammiert und datiert rechts unten Rückseitig signiert: A. Riedl Provenienz Privatbesitz, Wien € 800–1.600
2520 Alois Riedl * (St. Marienkirchen/OÖ 1935 geb.) o.T., 1976 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 29 × 36,5 cm Datiert und signiert rechts unten: 76, A. Riedl Provenienz Privatbesitz, Wien € 400–800
2521 Josef Winkler * (Wien 1925 geb.) o.T., 1995 Öl auf Holzplatte; gerahmt; 81 × 81 cm Signiert und datiert links unten: Winkler 95 Rückseitig mit Widmung versehen Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
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2522
2523
Max Weiler *
Max Weiler *
(Absam bei Hall i. Tirol 1910– 2001 Wien)
(Absam bei Hall i. Tirol 1910–2001 Wien)
o.T., 1988 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 30 × 42,5 cm (Blattmaß) Signiert und datiert rechts unten: Weiler 88 Mit persönlicher Widmung versehen.
Hang, 1972 Druckgraphik; gerahmt; 39,5 × 57 cm Monogrammiert und datiert rechts unten im Druck: W 72 Handschriftlich mit persönlicher Widmung versehen sowie datiert und signiert: 12.11.1988 Weiler Auflage unbekannt.
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
▲ € 2.000–4.000
▲ € 1.000–2.000
2524 Max Weiler * (Absam bei Hall i. Tirol 1910–2001 Wien) o.T., 1995 Wachskreiden auf Papier; gerahmt; 35 × 49,5 cm Signiert und datiert rechts: Weiler 95 Provenienz Privatbesitz, Kärnten Das Blatt ist im Werkverzeichnis Max Weiler Zeichnungen/Arbeiten auf Papier (online) unter der Nummer Weiler887 angeführt. € 3.000–6.000
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2525
2526
Hubert Schmalix *
Hubert Schmalix *
(Graz 1952 geb.)
(Graz 1952 geb.)
o.T., 1983 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 49,5 × 70 cm Signiert und datiert rechts unten: Schmalix 83
o.T., 1982 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 70 × 85 cm (Ausschn.) Signiert und datiert rechts unten: Schmalix 82
Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.200–2.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2527 Hubert Schmalix * (Graz 1952 geb.) o.T., 1987 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 95 × 80 cm Rückseitig signiert und datiert: Schmalix 87 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
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2528 Othmar Zechyr * (Linz 1938–1996 Linz) o.T., 1966 Tusche auf Papier; gerahmt; 40,5 × 29,5 cm Datiert in der Bildmitte: gezeichnet Juli 1966 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.000–6.000
2529 Othmar Zechyr * (Linz 1938–1996 Linz) Meiler, 1987 Tusche auf Transparentpapier; gerahmt; 26 × 19 cm Bezeichnet, datiert und signiert unten: Meiler 1987 Zechyr Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.000–4.000
2530 Erwin Bohatsch * (Mürzzuschlag 1951 geb.) Rhythmus II, 1991 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 58 × 39 cm Rückseitig bezeichnet, signiert und datiert: Rhythmus II, Bohatsch 4.91 Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.000–2.000
2531 Othmar Zechyr * (Linz 1938–1996 Linz) o.T., 1969 Tusche auf Druck; ungerahmt; 62 × 44 cm Bezeichnet, datiert und signiert mittig links Provenienz Privatbesitz, Niederösterreich € 1.500–3.000
2532 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Winnetou, 1950 Lichtpause der Bleistiftzeichnung auf Pauspapier; ungerahmt; 98 × 74,5 cm Rückseitig signiert: A. Rainer Rückseitig persönliche Widmung Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Arnulf Rainer. Zeichnungen 1947–51, Ausstellungskatalog Galerie Ariadne, Wien 1969, Nr. 37. € 1.000–2.000
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2533 Jean Tinguely * (Freiburg 1925–1991 Bern) L'Odalisque No. 2, 1989 Farbserigrafie, Offset und Lithografie mit Collage; gerahmt, 75 x 55,5 cm (Blattgröße) Signiert rechts unten: Jean Tinguely Nummeriert links unten: 59/100 Auflage: 100 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
2534 Walter Stöhrer * (Stuttgart 1937–2000 Taarstedt) o.T., 1967 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 61,5 × 83 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert, mit persönlicher Widmung und datiert links oben: Stöhrer 8.7.67 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2535 Robert Zeppel-Sperl * (Leoben 1944–2005 Wien) o.T., 1968 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 104 × 72 cm Signiert und datiert rechts unten: Robert Zeppel-Sperl 1968 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.500–3.000
2536 Robert Zeppel-Sperl * (Leoben 1944–2005 Wien) o.T., 1966 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 62 × 92,5 cm (Passep.-Ausschn.) Monogrammiert und datiert links seitlich am Rand Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.000–2.000
2537 Igor Torschenko * (Kursk/UdSSR 1965 geb.) Sommererwachen, 2019 Öl auf Leinwand; ungerahmt; 90 × 100 cm Rückseitig signiert und datiert: TOP 2019 Provenienz Privatbesitz, Wien € 3.000–6.000
2538 Alois Mosbacher * (Strallegg 1954 geb.) o.T., 1983 Mischtechnik auf Papier; ungerahmt; 70 × 49,5 cm Signiert und datiert rechts unten: Mosbacher 83 Provenienz Privatbesitz, Wien € 1.000–2.000
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2539 Adolf Frohner * (Groß Inzersdorf 1934–2007 Wien) o.T., 1991 Mischtechnik auf Papier auf Leinwand; gerahmt; 61 × 42 cm Signiert und datiert rechts unten: Frohner 91 Provenienz direkt vom Künstler erworben; seither Privatbesitz, Steiermark € 3.500–7.000
2540 Mario Dalpra * (Feldkirch 1960 geb.) o.T., 1998 Mischtechnik auf Leinwand; ungerahmt; 52 × 72 cm Rückseitig signiert und datiert: M. Dalpra 98 Provenienz direkt vom Künstler erworben; seither Privatbesitz, Steiermark € 1.000–2.000
2541 Mario Dalpra * (Feldkirch 1960 geb.) o.T. Skulptur aus Holz, bemalt mit Acryl; H. 152 cm Provenienz direkt vom Künstler erworben; seither Privatbesitz, Steiermark € 4.000–8.000
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2542 Gottfried Kumpf * (Annaberg, Salzburg 1930 geb.) Blumenstrauß in Schornstein Öl auf Hartfaserplatte; gerahmt; 41 × 52,5 cm Signiert rechts unten: Kumpf Provenienz Privatbesitz, Steiermark € 16.000–32.000
„Es gibt kaum Bilder, in denen nicht die Menschen eine Rolle spielen, denn Kumpf ist ja in Wirklichkeit ein großer Menschenfreund, der die Leute gerne hat, sie manchmal vielleicht in ihrer ganzen Hilflosigkeit darstellt, aber immer voll Zuneigung von seiner Seite. Freilich sind die Bilder nicht denkbar ohne Ironie, die über alles, allerdings mit Sanftmut, gebreitet ist: über die Menschen, die hier wie auf einer großen Bühne handeln, über die Städtchen, die Dörfer. (...) Aber freilich neigt die Kunst dazu, die schönen Dinge darzustellen. (...) Schließlich ist jeder Mensch, sagt Kumpf, auf der Suche nach dem Paradies, und ein kleines Stück davon will er uns als Maler zeigen. (Robert Waissenberger, in: Der Maler Gottfried Kumpf, Wien 1980, Abb. o.S.)
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2543 Jürgen Messensee * (Wien 1936 geb.) o.T., 1991 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 55 × 45 cm Signiert und datiert rechts mittig am Rand: Messensee 91 Provenienz Privatbesitz, Luxemburg € 1.500–3.000
2544 Gunter Damisch * (Steyr 1958–2016 Wien) o.T., 1983 Mischtechnik, Collage auf Papier; gerahmt; 20,5 × 28 cm Signiert und datiert links unten: G. Damisch 83 Provenienz Privatbesitz, Salzburg € 1.000–1.500
2545 Herbert Brandl * (Graz 1959 geb.) o.T., 2009 Aquarell, Öl auf Papier; gerahmt; 74 × 49 cm Signiert und datiert rechts unten: Brandl 2009 Provenienz Privatbesitz, Steiermark € 3.000–6.000
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2546 Eva Schlegel * (Hall 1960 geb.) o.T. (Panoramabild), 1998 Öl, Lack auf Kreidegrund; ungerahmt; 120 × 160 cm Rückseitig signiert und datiert: Eva Schlegel 98 Provenienz österreichischer Privatbesitz € 10.000–20.000
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2547
2548
Jeanne Szilit *
Eva Schlegel *
(Schrobenhausen bei München geb.)
(Hall 1960 geb.)
Feminoid-Artificial Garden (aus der „Japanese Love Doll Series“), 2020 Archival Pigment Print; gerahmt; 40 × 48 cm Rückseitige Klebeetikette mit Bezeichnung, Datierung, Auflage und Signatur: Feminoid-Artificial Garden (aus der „Japanese Love Doll Series“). 2020, Ed: 1/10 + 1AP Jeanne Szilit Auflage: 10 Stück + 1 AP
o.T. 171, 2008 Siebdruck auf Blei; ungerahmt; 35 × 53 cm Rückseitig nummeriert, signiert und datiert: 1/5 Eva Schlegel 2008 Auflage: 5 Stück
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 1.800–3.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 2.500–5.000
2549 Eva Schlegel * (Hall 1960 geb.) o.T., 2003 Lambda Print 2/3 auf Alu Board; gerahmt; 185 × 120 cm Rückseitig bezeichnet, signiert, nummeriert und datiert: o.T. Eva Schlegel 2/3 2003 Auflage: 3 Stück Provenienz österreichischer Privatbesitz € 5.000–10.000
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2550
2551
Gottfried Helnwein *
Gottfried Helnwein *
(Wien 1948 geb.)
(Wien 1948 geb.)
In der Hitze der Nacht Druckgraphik; gerahmt; 63,5 × 80,5 cm Handschriftlich nummeriert und signiert unten: 49/150 GHelnwein
Red Mouse Druckgraphik; gerahmt; 59,5 × 80,5 cm Handschriftlich nummeriert und signiert unten: 45/150 GHelnwein
Provenienz Privatbesitz, Wien
Provenienz Privatbesitz, Wien
€ 800–1.600
€ 800–1.600
2552 Keith Haring * (Kutztown 1958–1990 New York) Subway Drawing Kreide auf Papier; gerahmt; ca. 106 × 70 cm Provenienz 1992 in New York erworben; seither österreichischer Privatbesitz € 10.000–20.000
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2553 Kiki Kogelnik * (Bleiburg 1935–1997 Wien) Glitter Head Dark, 1995 Muranoglassplitter auf Siebdruck auf Pappe; gerahmt; 70 × 50 cm Nummeriert, bezeichnet, signiert und datiert unten: 76/100, Glitter Head Dark, Kiki Kogelnik 95 Provenienz Privatbesitz, Steiermark ▲ € 3.000–6.000
2554 nach Andy Warhol * (Pittsburgh 1928–1987 New York) Mercedes 300 SL Gullwing, 2007 Serigraphie auf Papier; gerahmt; 85,2 × 68,8 cm Stempel der Andy Warhol Foundation / DaimlerChrysler AG mit Nummerierung rechts unten: 105 / 500 Prägung links: Andy Warhol Schriftzug / Andy Warhol Konterfei Rückseitige Klebeetikette der Burkhard Eikelmann Galerie. Auflage: 500 Stück nach Andy Warhol Provenienz Privatbesitz, Wien € 2.500–5.000
2555 Manfred Deix * (St. Pölten 1949–2016 Wien) o.T. Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 29,5 × 22,5 cm (Passep.-Ausschn.) Signiert rechts unten: Deix Provenienz österreichischer Privatbesitz € 3.500–7.000
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2556 Cave Canem – Die Hundsgruppe * Cave Canem – Die Hundsgruppe, 1951 Originalmappe, 16 Blatt; je ca. 50 × 33 cm Diese Mappe wurde in Gemeinschaftsarbeit hergestellt und in einer Auflage von 50 nummerierten Exemplaren aufgelegt. 13 Lithographien, eine Radierung und zwei Autotypien sowie der Einband wurden im Handdruck durch die Künstler A. Rainer, E. Fuchs, P. W. Candarin, Maria Lassnig, D. Rustin, E. Brauer, W. Kudrnofsky und A. Krejcar hergestellt. Einige der Blätter sind separat signiert und datiert. Nummer 18/50. Provenienz Privatbesitz, Steiermark € 5.000–10.000
2557 Friedensreich Hundertwasser * (Wien 1928–2000 vor Brisbane, Australien) Art Club Mappe – ROTAPRINT PORTFOLIO, 1951 9 Rotaprint Lithographien, in Originalumschlag; je 29,5 × 21 cm Herausgegeben von: Alfred Schmeller, Art-Club, Wien 1951 Gedruckt von: Rotaprint Bürodruckmaschinen, Annagasse, Vienna, 1951 Auflage: 100, signiert und nummeriert 1–100 auf dem Einführungsblatt Provenienz Privatbesitz, Steiermark Literatur Andrea Christa Fürst, Hundertwasser 1928–2000. Werkverzeichnis-Catalogue Raisonné, Vol II., Köln 2002, S. 746. Das Einführungsblatt ist nicht vorhanden. € 7.000–14.000
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2558
2559
Giselbert Hoke *
Karl Korab *
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
(Falkenstein 1937 geb.)
San Angelo Montalcino, 1987 Mischtechnik, Aquarell auf Papier; gerahmt; 51 × 66 cm Bezeichnet, datiert und signiert: San Angelo Montalcino W 87 Hoke
Dorflandschaft, 1982 Radierung; gerahmt; 49,5 × 64,5 cm (Ausschn.) Signiert und datiert rechts unten: Korab 82 Nummeriert links unten: 125/150
Provenienz Privatbesitz, Kärnten
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 3.500–7.000
€ 400–700
2560
2561
Giselbert Hoke *
Giselbert Hoke *
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
Cuna, 1999 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 50 × 66,5 cm Bezeichnet, signiert und datiert rechts unten: Cuna, Hoke, 8/2 1999
Cuna, 1999 Mischtechnik auf Papier; gerahmt; 50 × 66 cm Datiert, bezeichnet und signiert rechts unten: 5/4 99 Cuna, Hoke
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 5.000–10.000
€ 5.000–10.000
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2562 Giselbert Hoke * (Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt) o.T. Lithografie; ungerahmt; 76,2 × 64 cm Bezeichnet links oben im Druck: STEIN 48 Handschriftlich signiert rechts unten: Giselbert Hoke Provenienz österreichischer Privatbesitz ▲ € 500–1.000
Kat.-Nr.: 2562–2572 „Die Natur ist nicht an der Oberfläche, sondern in der Tiefe.“ (Paul Cézanne, Gottfried Layr, Kurt Panzenberger, Österreichische Aquarellisten der Gegenwart, Wien 1984, S. 22) Diese neuartige Betrachtungsweise revolutioniert die Welt der Kunst. Auf einmal rückt das Nicht-Sichtbare, das unter der Oberfläche Verborgene in den Fokus. Maler wollen ihre Empfindungen und Leidenschaften wiedergeben, seelische Zustände sollen im Bild dargestellt werden. Dabei ist die Präzision der Wiedergabe nicht mehr wichtig. „Denn nicht um das Ewig-Schöne kämpfen wir, sondern um das Ewig-Lebendige.“ (Layr, Panzenberger, S. 23) Kunst stößt in eine andere Dimension vor, aus der dienenden in eine fordernde Rolle, damit hat sie sich einen Freiraum geschaffen, den sie rasch mit einer unheimlichen künstlerischen Vielfalt und Fantasie auszufüllen beginnt. Die Themen werden persönlicher, Künstler legen ihr Innerstes offen, verlieren Distanz und werden verwundbarer. Das ist oft ein schwieriger, schmerzhafter Prozess, dem vielfach mit der Ablehnung und dem Unverständnis des Publikums begegnet wird. Ein Unverständnis, mit dem sich auch Giselbert Hoke immer wieder konfrontiert sieht. So sorgen die heute unter Denkmalschutz stehenden Fresken im Klagenfurter Hauptbahnhof, die der Künstler 1950 bis 1956 anfertigt, damals für einen handfesten Skandal. Giselbert Hokes Kunst ist ohne den Expressionismus eines Egon Schiele, Richard Gerstls und Oskar Kokoschkas und ohne die Psychoanalyse Sigmund Freuds nicht denkbar. Sein zarter, bisweilen nervöser Strich verrät eine unglaubliche Sensibilität. „Hoke ist kein Maler der Oberfläche, sondern einer jener Kräfte, die von den Menschen unbeherrscht und ihnen nicht erreichbar aus der Tiefe wirken.“ (Peter Rosei, 1973 in: Layr, Panzenberger, S. 88) Über einen Zeitraum von dreißig Jahren erstreckt sich der folgende Einblick in das grafische Schaffen von Giselbert Hoke. Aktbilder, Frauenbildnisse, Landschaften und surreale Interieurs sind wiederkehrende Themen. Seine Frauen sind scheue, zerbrechliche Wesen, selbst wenn sie sich als Aktdarstellung den Blicken des Betrachters schutzlos ausliefern. Hokes Bildräume sind magisch, voller symbolischer Anspielungen, in der Farbigkeit stets sehr verhalten. „Überall gibt es Farben in vielen Variationen – auch bei Dunkelheit. Für mich kann ein Braun, ein Schwarz mit etwas Rot viel mehr sein als alle Buntheit“, erklärt der Künstler (Giselbert Hoke, Ausstellungskatalog, Kunsthandel Widder, Wien 2009, S. 18). Seine Arbeiten sind spontan, intuitiv und tiefgründig. Er sagt: „Es ist so, als wäre das, was ich sehe, dann in mir...“ (Widder, S. 20) (Sophie Cieslar)
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Giselbert Hoke *
Giselbert Hoke *
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
o.T., 1966 Lithografie; ungerahmt; 56,4 × 79,2 cm Handschriftlich nummeriert, datiert, bezeichnet und signiert unten: 2/11 Stein 27 Jän 66 Giselbert Hoke
Russia, 1988 Lithografie; ungerahmt; 64 × 76,2 cm (Blattmaß); 54 × 66 cm (Darstellung) Handschriftlich nummeriert und signiert unten: 12/33 G Hoke
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
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Giselbert Hoke *
Giselbert Hoke *
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
o.T., 1985 Lithografie; ungerahmt; 64 × 76 cm Handschriftlich signiert rechts unten: G Hoke
Peru, 1988 Lithografie; ungerahmt; 64 × 75,8 cm (Blattmaß); 56 × 67,5 cm (Darstellung) Handschriftlich nummeriert und signiert unten: 4/30 G Hoke
Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Vgl. Giselbert Hoke, Coleccion Gärtner. Giselbert Hoke, Klagenfurt 1999, S. 180.
Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
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Giselbert Hoke *
Giselbert Hoke *
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
o.T., 1973 Lithografie; ungerahmt; 65 × 76,3 cm Handschriftlich bezeichnet, datiert und signiert unten: E. d. A. Stein 1973 Giselbert Hoke
o.T., 1974 Lithografie; ungerahmt; 65 × 76 cm Datiert, bezeichnet, nummeriert und signiert rechts unten: 1974 E d A unverk. 1/7 G. Hoke
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
€ 500–1.000
Literatur Giselbert Hoke, Coleccion Gärtner. Giselbert Hoke, Klagenfurt 1999, S. 25, Abb. 25. € 500–1.000
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Giselbert Hoke *
Giselbert Hoke *
(Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt)
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o.T., 1972 Lithografie; ungerahmt; 57 × 79,2 cm Handschriftlich nummeriert, bezeichnet, datiert und signiert unten: 19/20 Stein 37 Johannes Plank Mai 1972 Giselbert Hoke
o.T., 1971 Lithografie; ungerahmt; 50 × 65 cm (Blattmaß); 38 × 49 cm (Darstellung) Handschriftlich bezeichnet, datiert und signiert unten: Stein XXIII 1971 Hoke
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Provenienz österreichischer Privatbesitz
Literatur Vgl. Giselbert Hoke, Coleccion Gärtner. Giselbert Hoke, Klagenfurt 1999, S. 169.
€ 500–1.000
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2571 Giselbert Hoke * (Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt) o.T., 1981 Lithografie; ungerahmt; 76,2 × 64 cm Handschriftlich datiert und signiert links unten: 1981 G Hoke Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
2572 Giselbert Hoke * (Warnsdorf 1927–2015 Klagenfurt) o.T., 1971 Lithografie; ungerahmt; 65 × 76 cm (Blattmaß); 46 × 64 cm (Darstellung) Handschriftlich nummeriert, bezeichnet, datiert und signiert unten: 11/21 Stein XXIV Feb 71 Giselbert Hoke Provenienz österreichischer Privatbesitz € 500–1.000
2573 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Turm, aus der Mappe „Überdeckungen“, 1961 Radierung auf Kupferdruckbütten; ungerahmt; 41,7 × 29,8 cm (Darstellung) Nummeriert rechts unten: 7/89 1. Blatt aus der Mappe „Überdeckungen“, Mappe mit 6 Kaltnadelradierungen, erschienen im Selbstverlag, Wien I, Wollzeile 36, im Frühjahr 1961. Gedruckt bei Rudolf Lauterbach, Wien. Ausgabe B: Nr. 6–20: Jedes Blatt signiert und nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Breicha, Otto: Arnulf Rainer – Überdeckungen, mit einem Werkkatalog sämtlicher Radierungen, Lithographien und Siebdrucke, 1950–1971, Wien 1972, WVZ.-Nr. R 9, Abb. S. 55. € 1.000–1.500
2574 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Tür, aus der Mappe „Überdeckungen“, 1961 Radierung auf Kupferdruckbütten; ungerahmt; 24 × 19,8 cm (Darstellung) Nummeriert rechts unten: 7/89 2. Blatt aus der Mappe „Überdeckungen“, Mappe mit 6 Kaltnadelradierungen, erschienen im Selbstverlag, Wien I, Wollzeile 36, im Frühjahr 1961. Gedruckt bei Rudolf Lauterbach, Wien. Ausgabe B: Nr. 6–20: Jedes Blatt signiert und nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Breicha, Otto: Arnulf Rainer – Überdeckungen, mit einem Werkkatalog sämtlicher Radierungen, Lithographien und Siebdrucke, 1950–1971, Wien 1972, WVZ.-Nr. R 10, Abb. S. 56. € 1.000–1.500
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2575 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Tor, aus der Mappe „Überdeckungen“, 1961 Radierung auf Kupferdruckbütten; ungerahmt; 34,8 × 26 cm (Darstellung) Nummeriert rechts unten: 7/89 3. Blatt aus der Mappe „Überdeckungen“, Mappe mit 6 Kaltnadelradierungen, erschienen im Selbstverlag, Wien I, Wollzeile 36, im Frühjahr 1961. Gedruckt bei Rudolf Lauterbach, Wien. Ausgabe B: Nr. 6–20: Jedes Blatt signiert und nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Breicha, Otto: Arnulf Rainer – Überdeckungen, mit einem Werkkatalog sämtlicher Radierungen, Lithographien und Siebdrucke, 1950–1971, Wien 1972, WVZ.-Nr. R 11, Abb. S. 28. € 1.000–1.500
2576 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Tuch, aus der Mappe „Überdeckungen“, 1961 Radierung auf Kupferdruckbütten; ungerahmt; 41,8 × 29,8 cm (Darstellung) Nummeriert rechts unten: 7/89 4. Blatt aus der Mappe „Überdeckungen“, Mappe mit 6 Kaltnadelradierungen, erschienen im Selbstverlag, Wien I, Wollzeile 36, im Frühjahr 1961. Gedruckt bei Rudolf Lauterbach, Wien. Ausgabe B: Nr. 6–20: Jedes Blatt signiert und nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Breicha, Otto: Arnulf Rainer – Überdeckungen, mit einem Werkkatalog sämtlicher Radierungen, Lithographien und Siebdrucke, 1950–1971, Wien 1972, WVZ.-Nr. R 12, Abb. S. 56. € 1.000–1.500
2577 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) Tafel, aus der Mappe „Überdeckungen“, 1961 Radierung auf Kupferdruckbütten; ungerahmt; 41,7 × 29,8 cm (Darstellung) Nummeriert rechts unten: 7/89 5. Blatt aus der Mappe „Überdeckungen“, Mappe mit 6 Kaltnadelradierungen, erschienen im Selbstverlag, Wien I, Wollzeile 36, im Frühjahr 1961. Gedruckt bei Rudolf Lauterbach, Wien. Ausgabe B: Nr. 6–20: Jedes Blatt signiert und nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Breicha, Otto: Arnulf Rainer – Überdeckungen, mit einem Werkkatalog sämtlicher Radierungen, Lithographien und Siebdrucke, 1950–1971, Wien 1972, WVZ.-Nr. R 13, Abb. S. 57. € 1.000–1.500
2578 Arnulf Rainer * (Baden 1929 geb.) T, aus der Mappe „Überdeckungen“, 1961 Radierung auf Kupferdruckbütten; ungerahmt; 41,7 × 29,8 cm (Darstellung) Nummeriert rechts unten: 7/89 6. Blatt aus der Mappe „Überdeckungen“, Mappe mit 6 Kaltnadelradierungen, erschienen im Selbstverlag, Wien I, Wollzeile 36, im Frühjahr 1961. Gedruckt bei Rudolf Lauterbach, Wien. Ausgabe B: Nr. 6–20: Jedes Blatt signiert und nummeriert. Provenienz österreichischer Privatbesitz Literatur Breicha, Otto: Arnulf Rainer – Überdeckungen, mit einem Werkkatalog sämtlicher Radierungen, Lithographien und Siebdrucke, 1950–1971, Wien 1972, WVZ.-Nr. R 14, Abb. S. 29. € 1.000–1.500
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Auktionsbedingungen Auszug aus der Geschäftsordnung Den Wortlaut der gesamten Geschäftsordnung können Sie unserer Homepage www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. Geschäftsordnung Die Auktion wird nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH durchgeführt. Die Geschäfts ordnung liegt im Auktionshaus zur Einsicht auf, kann von jedermann per Post oder E-mail (office@imkinsky.com) angefordert werden und ist im Internet unter www.imkinsky.com abrufbar. Schätzpreise Im Katalog sind untere und obere Schätzwerte angegeben. Sie stellen die Meistboterwartungen der zuständigen Experten dar. Mindestverkaufspreis (Limit) Oft beauftragen Verkäufer das Auktionshaus, das ihnen gehörende Kunstwerk nicht unter einem bestimmten (Mindest-)Verkaufspreis zuzuschlagen. Dieser Preis (= „Limit“) entspricht meist dem in den Katalogen angegebenen unteren Schätzwert, er kann aber in Ausnahmefällen auch darüber liegen. Echtheitsgarantie Die Schätzung, fachliche Bestimmung und Beschreibung der Kunstobjekte erfolgt durch Experten des Auktionshauses. Das Auktionshaus steht innerhalb von zwei Jahren gegenüber dem Käufer für die Echtheit und somit dafür ein, dass ein Kunstobjekt tatsächlich von dem im Katalog genannten Künstler stammt. Katalogangaben Angaben über Technik, Signatur, Material, Zustand, Provenienz, Epoche der Entstehung usw. beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die Experten ausgeforscht haben. Das Auktionshaus leistet jedoch für die Richtigkeit dieser Angaben keine Gewähr. Ausrufpreis und Zuschlag Der Ausrufpreis wird vom Auktionator festgesetzt. Gesteigert wird um ca. 10 % des Ausrufpreises bzw. vom letzten Angebot ausgehend. Den Zuschlag erhält der Meistbietende, sofern der Mindestverkaufspreis erreicht ist. Der Käufer hat den Kaufpreis binnen 8 Tagen nach dem Zuschlag zu bezahlen. Kaufpreis Bei Kunstobjekten, die der Differenzbesteuerung unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käufer provision von 28 %. Bei Kunstobjekten, die der Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) unterliegen, besteht der Kaufpreis aus dem Meistbot zuzüglich der Käuferprovision von 24 % und zuzügl ich der Umsatzsteuer (13 % bei Bildern, 20 % bei Antiquitäten). Bei € 500.000 übersteigenden Meistboten wird eine Käuferprovision von 20 % (Differenzbesteuerung) bzw. 17 % (Normalbesteuerung) für den € 500.000 übersteigenden Betrag verrechnet. Folgerecht Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
Kaufaufträge Interessenten können auch schriftliche Kaufaufträge abgeben oder telefonisch mitbieten oder den Sensal mit dem Mitbieten beauftragen. Dafür muss dem Auktionshaus zeitgerecht das unterfertigte, dem Katalog beiliegende Kaufauftragsformular übersandt worden sein. Telefonische Gebote Das Auktionshaus wird unter der ihm bekanntgegebenen Nummer eine Verbindung herzustellen trachten. Für das Zustandekommen einer Verbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. Online Bidding Interessenten können an Auktionen auch über das Internet teilnehmen. Die Bestimmungen über die unmittelbare Teilnahme an Auktionsveranstaltungen gelten hierfür sinn gemäß. Für das Zustandekommen einer Internetverbindung übernimmt das Auktionshaus keine Haftung. Gerichtsstand, Rechtswahl Die zwischen allen an der Auktion Beteiligten bestehenden Rechtsbeziehungen unterliegen österreichischem materiellem Recht. Als Gerichtsstand wird das für den 1. Wiener Gemeindebezirk örtlich zuständige Gericht vereinbart. Versicherung Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist der Kaufpreis. Die Haftung des Auktionshauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer dies dem Auktionshaus aufgetragen hat. Einfuhr, Ausfuhr Für die Ausfuhr von Kunstgegenständen aus Österreich ist unter Umständen eine Genehmigung des Bundesdenkmalamtes nötig. Das Auktionshaus beschafft solche Genehmigungen nur auf besonderen Wunsch des Käufers und gegen Bezahlung der damit verbundenen Kosten. Bei Objekten, die dem Artenschutz unterliegende Bestandteile toter Lebewesen aufweisen, können wir keine Gewähr dafür übernehmen, dass sie aus Österreich exportiert oder in andere Länder importiert werden dürfen. Wir sind aber auf Wunsch unserer Kunden und gegen Kostenersatz bereit, für sie Verfahren zur Genehmigung der Ausfuhr/Einfuhr zu führen.
Conditions of Auction Extract from the rules of procedure The wording of the complete rules of procedure can be viewed on our homepage www.imkinsky.com. By request we will also send the rules of procedure to you. Rules of Business Auctions are conducted according to the conditions of sale as set down by Auktionshaus im Kinsky GmbH. The rules of business are available for viewing at the auction house, and can be requested by post or email (office@imkinsky.com), they can also be found on our website: www.imkinsky.com. Estimates In the catalogues the lower and upper estimated values are indicated and represent the approximate bid expectations of the responsible experts. Reserve (Limit) Sellers quite often appoint the auction house, not to sell their object beneath a certain price. This price (= reserve/limit) usually matches the lower estimate, but in special situations can also surpass it. Guarantee of Authenticity The valuation, as well as technical classification and description of the art objects is carried out by the specialists of Auktionshaus im Kinsky. Auktionshaus im Kinsky guarantees the purchaser the authenticity for two years – i.e. that the authorship of the art object is as set out in the catalogue. Catalogue Descriptions Catalogue information concerning techniques, signatures, materials, condition, provenance, period of origin or manufactureetc. are based on the current knowledge determined by the experts. Auktionshaus im Kinsky cannot be held responsible for the verification of these descriptions. Starting price & Hammer price The starting price is determined by the auctioneer. The bidding rises in approximate increments of 10% from the starting price, or from the last bid. The highest bidder acknowledged by the auctioneer will be the purchaser as long as it has reached the minimum price (reserve). Purchase Price For art objects which require ‘difference’ taxation the purchase price consists of the hammer price plus the buyer’s commission of 28%. For art objects which require ‘normal’ taxation (marked with ▲), the price consists of the hammer price plus buyer’s commission of 24%, plus VAT (13% for paintings, 20% for antiques). For hammer price in excess of € 500,000 we will charge a commission of 20% (margin taxation) or 17% (normal taxation). Droit de suite Objects marked with an asterisk* in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50,000, 3% of the next € 150,000, 1% of the next € 150,000, 0.5% of the next € 150,000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500,000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2,500.
Order bids Interested parties may also submit written absentee orders or bid by telephone or instruct the broker to bid. To do so Auktionshaus im Kinsky must have received signed order forms (available in the catalogues), in due time. Telephone bids We will do our best to establish a telephone link, but we cannot warrant for such a telephone connection. Online Bidding Interested parties can participate in the auction also via the Internet. The regulations of Auktionshaus im Kinsky shall be applicable. Auktionshaus im Kinsky assumes no liability for any breakdown or loss of the Internet connection. Governing Law and jurisdiction The site for the dealings between Auktionshaus im Kinsky and the purchaser is the address of Auktionshaus im Kinsky. All legal dealings or conflicts between persons involved in the auctions are governed by Austrian Law, place of jurisdiction shall be the Courts for the First District of Vienna. Insurance All the art objects are insured. The insurance value is the purchase price. The responsibility of the auction house lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if there is an order from the purchaser to do so. Import/Export Some works of art may be exported from Austria with the permission of the Federal Monuments Office only. The auction house shall obtain such permissions only by special request of the buyer and after payment of the costs involved. In the case of objects containing components of dead organisms that are subject to species protection, we cannot guarantee that they may be exported from Austria or imported into other countries. However, at the request of our customers and against reimbursement of costs, we are prepared to conduct export/ import licensing procedures on their behalf.
Gebühren für Käufer
Gebühren für Verkäufer
Käuferprovision Bei Differenzbesteuerung bis € 500.000 28 % vom Meistbot, für den € 500.000 übersteigenden Betrag 20 % vom Meistbot. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten.
Verkäuferprovision Bei einem Mindestverkaufspreis bis € 5.000 25 % über € 5.000 15 % inkl. USt bei teureren Kunstobjekten jeweils nach Vereinbarung
Bei Normalbesteuerung (mit ▲ gekennzeichnet) bis € 500.000 24 % vom Meistbot, für den € 500.000 überstei genden Betrag 17 % vom Meistbot. Zuzüglich 5 % Umsatzsteuer auf Gemälde, Zeichnungen und Bildhauerkunst aufgrund der Umsatzsteuersenkung im Zuge der COVID-19 Maßnahmen bis Ende des Jahres 2021. Der Umsatzsteuersatz für Antiquitäten verbleibt bei 20 %. Werden die Kunstwerke ins Nicht-EU Ausland verbracht und Exportpapiere werden vorgelegt, ist der Kauf umsatzsteuerfrei. Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf) Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 30 % des Untergebots. Folgerecht Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe. Gekaufte aber nicht abgeholte Kunstwerke werden vier Wochen nach der Auktion auf Gefahr und Kosten des Käufers, unversichert, eingelagert oder an eine Spedition ausgelagert. Verzugszinsen * 12 % pro Jahr des Meistbotes (ab dem 9. Tag nach der Auktion). Versicherung Die Kunstobjekte sind versichert. Versicherungswert ist das Mittel aus unterem und oberem Schätzwert. Die Haftung des Auktions hauses besteht bis zu dem auf die Auktion folgenden 8. Tag. Danach ist ein Kunstobjekt nur versichert, wenn der Käufer mit der Zahlung und Abholung nicht im Verzug ist. Sensalgebühr 1,2 % vom Meistbot * Verrechnung ab dem 9. Tag nach der Auktion für Inländer, ab dem 31. Tag für Ausländer. Die Verpackung, Versendung und Versicherung ersteigerter Objekte erfolgt nur auf Anweisung des Käufers und auf seine Kosten und Gefahr.
Katalogkostenbeiträge für Abbildungen Mindestpreis € 100 für halbe Seite € 200 für ganzseitige Abbildung € 300 für doppelseitige Abbildung € 600 für Klappe € 900 Versicherung Sämtliche zur Auktion übergebenen Gegenstände sind bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Kaufpreises gegen die Gefahr des Verlustes und der Beschädigung versichert. Unverkaufte Objekte werden nur auf Anweisung und Kosten des Verkäufers versichert. Lagerkosten für unverkaufte Kunstwerke In der Auktion nicht verkaufte Objekte bleiben vier Wochen im Nachverkauf. Zwei Wochen nach dieser Nachverkaufsfrist werden sie, sofern nichts anderes vereinbart wurde, auf Kosten und Gefahr des Verkäufers ausgelagert. Vorschusszinsen 12 % pro Jahr Katalogabonnement Jahres-Gesamt-Abonnement (inkl. Versandkosten) Österreich € 130 Europa € 150 Übersee € 200
Fees for buyers
Fees for sellers
Buyer’s commission Subject to differential taxation 28% of the hammer price up to and including an amount of € 500.000, 20% of any amount in excess of € 500.000 of the hammer price. These rates include 20% VAT.
Seller’s commission for a reserve price: up to € 5.000: 25% above € 5.000: 15% value added tax included for high-value art pieces by agreement
Subject to normal taxation (marked with ▲) 24% of the hammer price up to and including an amount of € 500.000, 17% of any amount in excess of € 500.000 of the hammer price. These rates exlude 5% VAT with paintings, drawings and sculptures due to COVID-19 measures till the end of the year 2021. The tax rate on antiques remains at 20%. If the works of art are transported to non-EU countries and export papers are provided, the purchase is VAT-exempt. Buyer’s Commission on bids below the reserve after the auction (post-auction sale) For bids below the reserve price the buyer’s commission is 30%. Droit de suite Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit de suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50.000, 3% of the next € 150.000, 1% of the next € 150.000, 0.5% of the next € 150.000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12.500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2.500. Collection of Items bought at auction Items which have not been collected within 4 weeks after the auction are stored at the expense and risk of the buyer, even outside our business premises, without insurance. Interest on late payments * 12% per annum from the purchase price (from the 9th day after the auction) Insurance All art objects are insured. The insurance value is the arithmetic average of the two estimates. The responsibility of the Auction House lasts until the eighth day after the auction. After that, each art object is only insured if the purchaser is not in delay. Broker fee 1,2% of the hammer price * Applied from the 9th day after the auction for nationals, from the 31st day for buyers from outside. Packaging, shipping and insurance of auctioned objects only take place upon the buyer’s request and at his expense at risk.
Catalogue fees for images Minimum price: € 100 Half-page image: € 200 Full-page image: € 300 Double-page spread: € 600 Cover: € 900 Insurance All items accepted for auction shall be insured against the risk of loss and damage up to the due date of the purchase price. Unsold items are only insured if there is an order. Costs are covered by the seller. Storage fees for unsold items Unsold items are offered in the post-auction sale for four weeks after the auction. Two weeks after the end of the post-auction sale, the items can be relocated and stored to a forwarding company unless there is no other agreement made. The seller has to carry the costs and risks. Advance payment interest 12% per annum Catalogue subscription Annual subscription (including shipping costs): Austria € 130 Europe € 150 Overseas € 200
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Italien Mag. Pauline Spontin-Beaufort M +39 338 270 1034 beaufort@imkinsky.com Alle Sparten
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Steiermark & Kärnten Mag. Elisabeth Skofitsch-Haas M +43 676 450 67 50 skofitsch@imkinsky.com im Kinsky Graz, A-8010 Graz, Kaiser Josef Platz 5 / Eingang Ecke Mandellstrasse Alle Sparten
Nadine Kraus-Drasche, BA MA T +43 1 532 42 00-21 M +43 664 213 33 68 kraus-drasche@imkinsky.com Client Advisor & Private Sales
Mag. Roswitha Holly M +43 699 172 922 33 holly@imkinsky.com Client Advisor
Kommunikation
Mag. Valerie Gaber, BA T +43 1 532 42 00-24 gaber@imkinsky.com Marketing, Presse & Online Content
Katharina Koja, BA T +43 1 532 42 00-11 koja@imkinsky.com Veranstaltungen, Kooperationen & Projektmanagement
Mag. Alexandra Markl T +43 1 532 42 00 presse@imkinsky.com Presse
Mag. Claudia Schneidhofer T +43 1 532 42 00-48 schneidhofer@imkinsky.com Rechnungswesen & Kundenbetreuung
Barbara Passauer T +43 1 532 42 00-16 passauer@imkinsky.com Buchhaltung, Kaufmännische Administration & Kundenbetreuung
Service
Heidi Hofmann, BA T +43 1 532 42 00-25 hofmann@imkinsky.com Front Office Management & Kundenbetreuung
Logistik
Robert Mayr T +43 1 532 42 00-18 r.mayr@imkinsky.com Logistik & Transport
Thomas Cerny T +43 1 532 42 00-36 cerny@imkinsky.com Logistik
1010 Wien, Freyung 4, office@imkinsky.com
im Kinsky editionen Von sehr vielen bedeutenden österreichischen Künstlern gibt es keine – oder zumindest keine aktuellen – Monographien und Werkverzeichnisse. Mit der Gründung der im Kinsky editionen haben wir daher als erste private Institution in Österreich im Jahr 2011 damit begonnen, diese Lücke zu füllen.
Edition bestellen office@imkinsky.com T +43 1 532 42 00 www.imkinsky.com Ernst Ploil | Toby Sharp Wien 2017, 240 S., € 69,—
Ernst Ploil Wien 2014, 195 S., € 69,—
Gabriele Spindler, Andreas Strohhammer Wien 2012, 256 Seiten, € 69,—
Marianne Hussl-Hörmann, mit Beiträgen von Herbert Giese, Sabine Grabner, Johann Kräftner Wien 2011, 200 Seiten, € 59,—
Marianne Hussl-Hörmann, mit Beiträgen von Manfried und Marianne Rauchensteiner, Matthias Boeckl Wien 2013, 356 S., € 69,—
Andrea Winklbauer, unter Mitarbeit von Marianne Hussl-Hörmann Wien 2016, 304 S., € 69,—
Michael Krapf Wien 2014, 326 S., € 39,90,—
Foto Michael Leischner
HANS BISCHOFFSHAUSEN
W E R KV E R Z E I C H N I S Eine umfangreiche Publikation über Hans Bischoffshausen ist bereits in Arbeit. Der Nachlass mit vielen Dokumenten, Briefen und Aufzeichnungen wird von Charlotte Kreuzmayr betreut und bearbeitet. Als Gründerin und Chefredakteurin des Kunstmagazins PARNASS von 1981 bis 2013 ist sie bestens mit dieser Materie vertraut.
Ihr Bischoffshausen ist für uns wichtig Im Nachlass finden sich viele Schwarzweiss-Fotos seiner Kunst, deren Verbleib wir nicht kennen. Jedes zu unserer Kenntnis gelangte Werk von Hans Bischoffshausen hilft uns, das Werkverzeichnis zu komplettieren.
Angaben werden vertraulich behandelt Sämtliche im Handel angebotenen Werke oder aus Privatbesitz uns zugetragene Angaben werden vertraulich ins Werkverzeichnis aufgenommen. Sollten Sie Arbeiten von Hans Bischoffshausen besitzen, wenden Sie sich bitte schriftlich an: charlotte.kreuzmayr@chello.at, T +43 699 100 29 621
WORLDWIDE Experience
Private Sales im Kinsky
Wir sind Ihr verlässlicher Partner auch abseits von Auktionen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und mithilfe unseres internationalen Netzwerks finden wir diskret und persönlich den richtigen Käufer für Ihre Kunst.
Sell or buy high-quality artworks descreetly through Private Sales. Based on our many years of experience and with the help of our international network, we will discreetly and personally find the right buyer for your art.
Kontakt / contact:
Nadine Kraus-Drasche kraus-drasche@imkinsky.com, +43 1 532 42 00 21 Selbstverständlich können Sie sich mit Ihrem Anliegen auch an unsere Geschäftsführer Michael Kovacek oder Ernst Ploil wenden.
ERNST FUCHS verkauft in der Auktion um € 195.300
Kunst verkauft man
Karl Hodina (Detail), Kat. Nr. 2381
! Bitte beachten Sie, dass es nach Druck des Katalogs zu Änderungen oder Ergänzungen kommen kann. Eine Liste solcher Änderungen finden Sie auf unserer Webseite oder in unseren Geschäftsräumen. Please note that there may be changes or additions after printing the catalogue. A list of such changes can be found on our website or in our business premises.
„Auktionshaus im Kinsky ist Partner von Art Loss Register. Sämtliche Gegenstände in diesem Katalog, sofern sie eindeutig identifizierbar sind und einen Schätzwert von mind. EUR 5.000 haben, wurden vor der Versteigerung mit dem Datenbankbestand des Registers individuell abgeglichen.“ “Auktionshaus im Kinsky is a member of the Art Loss Register. All works in this catalogue, as far as they are uniquely identifiable and have an e stimate of at least EUR 5,000 have been checked against the database of the Register prior to the auction.”
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, FN 34302 w Handelsgericht Wien, UID Nr. ATU 37293905. Für den Inhalt verantwortlich: Michael Kovacek & Dr. Ernst Ploil, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9, office@imkinsky.com. Digitalfotografie, Satz, Druck, Bindung: Print Alliance HAV Produktions GmbH, A-2540 Bad Vöslau, Druckhausstraße 1, T +43/2252/402-0, office@printalliance.at, www.printalliance.at Design: Alexander Rendi — Florian Cerny
Kaufauftrag / Order Bid An / To Auktionshaus im Kinsky GmbH Palais Kinsky Freyung 4 A-1010 Wien
n n
durchzuführen durch das Auktionshaus carried out by the auction house durchzuführen durch telefonisches Mitbieten bidding by telephone
T +43 1 532 42 00 F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com www.imkinsky.com
n durch Frau Sensal Monika Uzman by Broker Mrs. Monika Uzman
Ich kenne die auf der Rückseite wiedergegebene Geschäftsordnung* der Auktionshaus im Kinsky GmbH sowie die Gebühren für Käufer und akzeptiere sie. Auf deren Grundlage beauftrage ich Sie, folgende Gebote für mich abzugeben. I know the rules of procedure (on the reverse)* of Auktionshaus im Kinsky GmbH as well as the fees for buyers and I accept them. On the basis of the included terms and conditions of auction I give the order to submit the following bids for me. Katalog-Nr. Lot-No.
n n
Künstler/Titel (Stichwort) Artist/Title (description)
Gebot bis Euro (€) Top Limit of Bid in Euro (€)
Erhöhen Sie bei Notwendigkeit mein Gebot um ein weiteres (ca. 10 %) If required please increase my bid by one call (approx. 10%) Sollten Sie mich telefonisch nicht erreichen können, soll das Auktionshaus bis zu einem Preis von € für mich mitbieten. Should you not be able to reach me by phone during the auction sale, the auction house shall bid on behalf of me up to the price of €
.
Name
Straße / Street
PLZ, Ort / Zip Code, City
Telefon / Phone
Land / Country
Telefax Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. Place of fulfilment and jurisdiction is Vienna.
Ort, Datum / Place, Date
Unterschrift / Signature
* Die vollständige Geschäftsordnung können Sie unserer Webseite www.imkinsky.com entnehmen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Geschäftsordnung auch zu. * The entire rules of procedure can be viewed on our website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request. Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
Informationen und Gebühren für Bieter/Käufer
Information and Fees for Buyers/Bidders
1) Preise: Die angegeben Schätzpreise stellen die unteren und oberen Schätzpreise der Objekte dar.
1) Prices: Estimated prices represent the lowest and highest bid expectations of our experts.
2) Schriftlich mitbieten: Sie können schriftliche Gebote abgeben. Tragen Sie für das gewünschte Kunstobjekt die Katalognummer und Ihr maximales Gebot ein. Wir werden in der Auktion bis zu diesem Betrag für Sie bieten. Sie erhalten das von Ihnen gewünschte Objekt zum geringstmöglichen Preis.
2) Written bids: You can place written bids. Enter the catalogue number and your maximum bid for the work of art you wish to buy. At the auction we will bid for you up to this price. You will receive the requested item at the lowest price.
3) Telefonisch mitbieten: Sie können an der Auktion telefonisch teilnehmen und Gebote abgeben. Bitte senden Sie uns Kauf- und Telefongebote bis spätestens 24 Stunden vor der Auktion. Tragen Sie die Katalognummer und Ihre Telefonnummer, unter der Sie während der Auktion erreichbar sind, ein. Wir werden Sie anrufen. Dafür, dass eine telefonische Verbindung zustande kommt, können wir aber keine Haftung übernehmen.
3) Telephone bids: You may also participate in the auction via telephone. In this case, written notification shall be sent to the auction house at least one day before the auction takes place. Such written announcement shall contain the item and the catalogue number, as well as the bidder’s name, address and telephone number. The auction house shall make every effort to provide the telephone connection in the best possible manner, but will not assume any warranty for its execution.
4) Bieten durch einen Sensal: Wenn Sie das Kästchen „Durch einen Sensal“ am Kaufauftrag markieren, geben wir Ihre Gebote an den Sensal weiter. Wenn zwei gleich hohe Gebote vorliegen, hat der Sensal Vorrang. Zum Kaufpreis fällt zusätzlich eine Sensalgebühr von 1,2 % vom Meistbot an.
4) Bids by a Broker: If you tick the box “By a Broker” on the order bid, we will hand your bids over to a Broker. If two bidders make the same bid, the bid by the Broker takes precedence. A Broker fee of 1.2% of the highest bid is due in addition to the purchase price.
Senden Sie Ihre Kaufaufträge bitte rechtzeitig per Fax (+43 1 532 42 00-9) oder Email (office@imkinsky.com).
Please send your order bids in time by fax (+43 1 532 42 00-9) or email (office@imkinsky.com).
5) Online Bieten: Sie können an der Auktion auch online teilnehmen. Ihr Gebot wird dabei wie eines aus dem Saal behandelt. Sie müssen sich dazu unter dem Link https://online.imkinsky.com registrieren. Klicken Sie auf „Ich möchte live mitbieten“ und Sie erhalten eine Bestätigungsmail. Das Einloggen ist erst nach Bearbeitung durch uns möglich.
5) Online Bidding: You can also participate in the auction online. Your bid will be handled as if it came from the auction room. Simply register at https://online.imkinsky.com by clicking on “Ich möchte live mitbieten” [I want to bid live] and you will receive a confirmation email. You will be able to log in as soon as we have processed your application.
6) Rechnung: Ihre Rechnung wird anhand der von Ihnen bekanntgegebenen Daten ausgestellt. Auch eine UID-Nummer bitten wir Sie vor der Auktion zu nennen.
6) Invoice: Your invoice will be issued based on the data you have provided. Also, if you have a VAT-ID number, please tell us before the auction.
7) Kaufpreis: Der Kaufpreis setzt sich aus dem Meistbot und der Käuferprovision zusammen.
7) Purchase price: The purchase price is composed of the highest bid and the buyer’s commission.
Käuferprovision: Bei Differenzbesteuerung bis zu einem Meistbot von € 500.000 beträgt die Käuferprovision 28 %; für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots 20 %. Im Aufgeld ist eine 20 %ige Umsatzsteuer enthalten. Bei Normalbesteuerung (im Katalog mit s gekennzeichnet) beträgt die Käuferprovision bis € 500.000 24 % vom Meistbot; für den € 500.000 übersteigenden Teil des Meistbots 17 %, zuzüglich 13 % Umsatzsteuer bei Gemälden und 20 % bei Antiquitäten. Bei Werken von Künstlern, die noch leben oder nicht länger als siebzig Jahre tot sind, wird zusätzlich die Folgerechtsvergütung verrechnet (siehe Punkt 10). 9).
Buyer’s Commission: Subject to differential taxation: The buyer’s commission is 28% of the hammer price up to an amount of € 500,000; 20% of any amount in excess of € 500,000 of the hammer price. These rates include 20% value-added tax. Subject to normal taxation (marked in the catalogue with an s): The buyer’s commission is 24% of the hammer price up to an amount of € 500,000; 17% of any amount in excess of € 500,000 of the hammer price. Additionally, pictures are subject to 13% and antiques to 20% value-added tax. For works of art of living artists or artists deceased 70 years or less, we will additionally collect resale right royalties (see item 10). 9).
8) Käuferprovision für Untergebote nach der Auktion (Nachverkauf): Bei Geboten unter dem Mindestverkaufspreis (Limit) beträgt die Provision 30 % des Gebots.
8) Buyer’s Commission on bids below the reserve after the auction (post-auction sale): For bids below the reserve price the buyer’s commission is 30%.
9) Zahlungsbedingungen: Die Bezahlung ersteigerter Kunstobjekte hat innerhalb von 8 Tagen zu erfolgen – entweder bar oder mit Bankomatkarte – während unserer Öffnungszeiten (Mo–Fr 10–18 Uhr) oder durch Überweisung. Sie können die ersteigerten Kunstwerke auch mit Ihrer Kreditkarte bezahlen. In diesem Fall verrechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von 2 % des Kaufpreises.
9) Terms of payment: Items purchased in an auction are payable within 8 days – either in cash or debit card – during our opening hours (Mon–Fri 10am–6pm) or by transfer. You can also use your credit card to pay for the works you bought at the auction. We charge an administrative fee of 2% of the purchase price for credit card payments.
10) Folgerecht: Bei Kunstobjekten, die im Katalog mit einem * gekennzeichnet sind, wird zusätzlich zum Kaufpreis die Folgerechtsabgabe verrechnet. Sie beträgt 4 % von den ersten € 50.000 des Meistbotes, 3 % von den weiteren € 150.000, 1 % von den weiteren € 150.000, 0,5 % von den weiteren € 150.000 und 0,25 % von allen weiteren, also € 500.000 übersteigenden Meistboten, jedoch insgesamt nicht mehr als € 12.500. Bei Meistboten von weniger als € 2.500 entfällt die Folgerechtsabgabe.
10) Droit de suite: Objects marked with an asterisk * in the catalogue are subject to droit de suite in addition to the purchase price. Droit the suite is calculated as a percentage of the highest bid as follows: 4% of the first € 50,000, 3% of the next € 150,000, 1% of the next € 150,000, 0,5% of the next € 150,000 and 0.25% of the remaining amount (i.e. over € 500.000), but not exceeding a total sum of € 12,500. Droit de suite does not apply to highest bids below € 2,500.
11) Sämtlichen Rechtsbeziehungen zwischen Bietern und dem Auktionshaus liegt die Geschäftsordnung der Auktionshaus im Kinsky GmbH zugrunde. Mit einem Gebot erklärt der Bieter, die Geschäftsordnung zu kennen und zu akzeptieren. Die Geschäftsordnung kann der Webseite www.imkinsky.com entnommen werden; sie wird auf Wunsch auch zugesandt. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Wien. Es gilt österreichisches Recht.
11) All privities of contract between the bidder and the auction house underlie the rules of procedure of Auktionshaus im Kinsky GmbH. In making a bid the bidder confirms to know and to accept the rules of procedure. The rules of procedure can be viewed on our Website www.imkinsky.com. We can also send you the rules of procedure upon request. Place of fulfilment and of jurisdiction is Vienna. Austrian law applies.
Auktionshaus im Kinsky GmbH, Palais Kinsky, A-1010 Wien, Freyung 4, T +43 1 532 42 00, F +43 1 532 42 00-9 office@imkinsky.com, www.imkinsky.com, UID-Nr. ATU37293905, Firmenbuch: 34302w HG Wien
Zeitgenössische Kunst Contemporary Art
Aduatz, Friedrich ® 2437 Angeli, Eduard ® 2328, 2329 Anzinger, Siegfried ® 2421, 2422, 2423 Attersee, Christian Ludwig ® 2398–2401 Aubertin, Bernard ® 2458 Bertoni, Wander ® 2363, 2364 Berzeviczy-Pallavicini, Friedrich ® 2419 Bischoffshausen, Hans ® 2325–2327, 2348–2354 Bohatsch, Erwin ® 2438, 2530 Bottoli, Oskar ® 2361, 2362 Bozatli, Şinasi ® 2427 Brandl, Herbert ® 2332–2334, 2545 Brus, Günter ® 2319, 2320 Christian, Anton ® 2412–2414, 2418 Dalpra, Mario ® 2366, 2540, 2541 Damisch, Gunter ® 2365, 2466, 2544 Decleva, Mario ® 2430 Deix, Manfred ® 2555 Diepold, Alexander ® 2368 Eckert, Walter ® 2441 Eder, Otto ® 2440 Fleck, Karl Anton ® 2471 Fröhlich, Fritz ® 2402–2405 Frohner, Adolf ® 2303, 2539 Fruhmann, Johann ® 2439 Fuchs, Ernst ® 2376, 2377, 2379, 2380, 2390 Fuchs, Michael ® 2394, 2395 Ganzer, Leopold ® 2428, 2429 Gasteiger, Jakob ® 2459 Gironcoli, Bruno ® 2467, 2468 Grabmayr, Franz ® 2308, 2309, 2417 Graf, Franz ® 2457, 2489, 2490 Hanghofer, Hubert ® 2369 Haring, Keith ® 2552 Hausner, Xenia ® 2491–2493 Helnwein, Gottfried ® 2550, 2551 Herzig, Wolfgang ® 2386 Hodina, Karl ® 2381–2383 Höfinger, Oskar ® 2355 Hoke, Giselbert ® 2558, 2560–2572 Hrdlicka, Alfred ® 2406 Huemer, Markus ® 2485 Hundertwasser, Friedensreich ® 2310, 2557 Hutter, Wolfgang ® 2384 Hutzinger, Christian ® 2486 Jungwirth, Martha ® 2408 Kedl, Rudolf ® 2371 Kedl, Talos ® 2372 Kern, Josef ® 2435 Kogelnik, Kiki ® 2553 Kogler, Peter ® 2465 Korab, Karl ® 2559 Kornberger, Alfred ® 2424 Kowanz, Brigitte ® 2489, 2490 Krawagna, Peter ® 2407, 2442 Kumpf, Gottfried ® 2387–2389, 2542 Lassnig, Maria ® 2340–2347
Leherb, Helmut ® 2385 Lehmden, Anton ® 2378 Makarova, Sasa ® 2473 Messensee, Jürgen ® 2543 Mosbacher, Alois ® 2478, 2538 Moser, Nikolaus ® 2436 Muehl, Otto ® 2306, 2307, 2495 Nakajima, Osamu ® 2411 Navratil, Walter ® 2433, 2434 Nitsch, Hermann ® 2301, 2302, 2312, 2313, 2460–2462, 2494 Oberhuber, Oswald ® 2449–2456 Oman, Valentin ® 2443–2448 Pichler, Walter ® 2469 Pillhofer, Josef ® 2357–2360 Pirkner, Jos ® 2396, 2397 Poliakoff, Serge ® 2480 Polke, Sigmar ® 2314 Pongratz, Peter ® 2470, 2472 Prachensky, Markus ® 2304, 2305, 2474–2477, 2479 Prantl, Karl ® 2356 Prelog, Drago J. ® 2481 Proksch, Peter ® 2391–2393 Rainer, Arnulf ® 2315, 2316, 2317, 2318, 2322, 2323, 2499, 2532, 2573–2578 Reinhold, Thomas ® 2501, 2502 Riccelli, Lucia ® 2483 Riedl, Alois ® 2518–2520 Riess, Thomas ® 2482, 2484 Ringel, Franz ® 2496–2498 Ruthner, Alex ® 2488 Salzmann, Gottfried ® 2415, 2416 Scheibl, Hubert ® 2311, 2426 Schlegel, Eva ® 2330, 2331, 2546, 2548, 2549 Schmalix, Hubert ® 2425, 2525–2527 Schrader, Paul ® 2487 Schwarzer, Ludwig ® 2373–2375 Sengl, Peter ® 2409, 2410, 2420 Soshana ® 2431, 2432 Stanzel, Rudi ® 2463 Staudacher, Hans ® 2336–2339, 2503–2517 Stocker, Esther ® 2464 Stöhrer, Walter ® 2534 Szilit, Jeanne ® 2547 Tinguely, Jean ® 2533 Torschenko, Igor ® 2537 Warhol, Andy ® 2554 Weiler, Max ® 2324, 2522–2524 West, Franz ® 2321 Winkler, Josef ® 2521 Wurm, Erwin ® 2367 Zatar, Osama ® 2370 Zechyr, Othmar ® 2528, 2529, 2531 Zeppel-Sperl, Robert ® 2500, 2535, 2536 Zitko, Otto ® 2335
Contemporary Art 8 July 2021
Markus Prachensky, Hongkong Ramble (Detail), Kat. Nr. 2304, € 25.000–50.000