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60. Jahrgang ISSN (Print): 0036-102X ISSN (Internet): ISSN 2198-4271

5/2026 iaks.sport

Internationale Fachzeitschrift für Sportstätten und Freizeitanlagen

NACHHALTIGKEIT UND INKLUSION

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EDITORIAL Liebe IAKS-Mitglieder, liebe Freunde der sb, wenn wir über Nachhaltigkeit und Inklusion bei der Planung von Sport- und Freizeitanlagen sprechen, betrachten wir beide Themen oft getrennt voneinander. Beim einen geht es um Energie, Treibhausgasemissionen und Ressourcenverbrauch, beim anderen um Zugang, Teilhabe und Zugehörigkeit. In der Praxis lassen sie sich kaum trennen.

Melissa Higgs ©Railay Fawkes

Freizeitanlagen für die Gemeinschaft sind dann am erfolgreichsten, wenn die Menschen sie nutzen und zu einem Teil ihres Alltags machen. Allerdings sind sie ressourcenintensiv – insbesondere Schwimmbäder. Wir tragen daher die Verantwortung, den Verbrauch dieser Anlagen zu senken und zugleich den Nutzen für die Gemeinschaften zu steigern. Ich habe erlebt, wie ambitionierte Umweltziele wie der Passivhaus-Standard unseren Gestaltungsansatz verändern können – indem Programmplanung, Betrieb und Nutzung früher in den Planungsprozess einfließen. Dies eröffnet Chancen, beide Aspekte gemeinsam zu denken – mit weniger mehr zu erreichen und zugleich Teilhabe und Begegnung zu ermöglichen. Die in dieser Ausgabe der sb vorgestellten Anlagen greifen dieses Thema auf unterschiedliche W ­ eise auf. Der Egmont Bevægelsespark in Dänemark setzt auf universelles Design für unterschiedliche Alters­ gruppen und Fähigkeitsstufen. Pier 22 in Österreich bietet kostenlose, barrierefreie Freizeitmöglichkeiten. Der das Stadtwerk.Sportpark Ost in Deutschland verbindet barrierefreien Sport mit einem ganzheitlichen Energie- und Klimakonzept. Das Rouge Valley Community Recreation and Child Care Centre in Kanada strebt Netto-Null bei Energieverbrauch und Emissionen an, während das Hirschbachbad in Deutschland Energieeffizienz, langlebige Bauweise und eine enge Verbindung zur Landschaft vereint. Auch wir bei hcma setzen uns mit diesen Fragen auseinander. Beim Coronation Park Sports and Recreation Centre in Kanada, das wir gemeinsam mit Dub Architects in Zusammenarbeit mit FaulknerBrowns entworfen haben, sahen wir die Chance, gegensätzliche Aktivitäten – und die Menschen, die sie ausüben – zusammenzubringen. Durch die Anhebung des Velodroms wird der Spitzensport vom sozialen Herzen des Gebäudes aus sichtbar, während sich der Raum darunter für Begegnung und ungezwungene Freizeitnutzung öffnet. In diesem Jahr haben wir gemeinsam mit der dänischen Stiftung für Kultur- und Sportanlagen (Lokale og Anlægsfonden) Ripple Effect veröffentlicht, einen Inspirationskatalog für inklusive und barrierefreie Schwimmbäder. Die kostenlose digitale Publikation beleuchtet das gesamte Nutzungserlebnis dieser Anlagen und zeigt, wie gestalterische Entscheidungen den Menschen mehr Selbstvertrauen, Selbstbestimmung und Wahlfreiheit geben können. Es stimmt mich zuversichtlich, dass Nachhaltigkeit und Inklusion die Projektplanung zunehmend von Beginn an bestimmen. Doch unsere Neugier sollte nicht enden, wenn ein Gebäude seine Türen für die Allgemeinheit öffnet. Wie viel Energie verbraucht ein Gebäude tatsächlich? Wer nutzt es – und wer nicht? Haben unsere Entscheidungen die erhoffte Wirkung? Die Evaluation der Gebäudeleistung nach der Inbetriebnahme hilft uns zu verstehen, was funktioniert und was wir in künftige Projekte mitnehmen können. Hierzu leistet der Fachartikel zu energieeffizienten Schwimmbädern des IAKS Expertenkreises Bäder einen Beitrag: Er vermittelt ein besseres Verständnis der für die Energieeffizienz maßgeblichen Merkmale öffentlicher Schwimmbäder. Wir müssen mehr von den Orten erwarten, die wir bauen: weniger Energieverbrauch, weniger CO2, weniger Barrieren – dafür mehr Teilhabe, Verbundenheit und Möglichkeiten. Nachhaltigkeit und Inklusion sind keine konkurrierenden Ziele. Gemeinsam betrachtet, lautet die Frage: Wie viel Gutes können kommunale Freizeitanlagen mit den Ressourcen bewirken, die für ihre Erstellung und ihren Erhalt nötig sind? Melissa Higgs Principal, hcma

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NACHHALTIGKEIT UND INKLUSION NEWS Neue sb Webinarreihe......................................................... . . . 4 IAKS Österreich: Expertentalk in Wien. . ....................... . . . . 6 Neu im IAKS Netzwerk. . ...................................................... . . . 8 Exkursion nach Edmonton, Alberta................................ . 10 IAKS DACH-Reise rund um den Bodensee. . .................. . 12 IAKS Deutschland: Fachtagung in Bad Orb................. . . 14

PROJEKTE Whitepaper: Welleneffekt.. ............................................... . . 16 hcma architecture + design Whitepaper: Energieeffiziente Hallenbäder............... . 22 IAKS Expertenkreis Bäder Rouge Valley Community Recreation and Child Care Centre in Scarborough. . ................................. 30 Perkins&Will Pier 22 in Wien. . ..................................................................... 36 Mostlikely Architecture Coronation Park Sports and Recreation Centre in Edmonton................. ......................................................... . 42 hcma architecture + design, FaulknerBrowns Architects, Dub Architects Hirschbachbad in Aalen. . .................................................... 48 4a Architekten

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PROJEKTE Egmont Bewegungspark in Hou. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 LYTT Architecture das Stadtwerk.Sportpark Ost in Regensburg. . . . . . . . . . . . . . . 56 Behnisch Architekten

ADVERTORIALS Kleine Fläche, messbare Wirkung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 GEZOLAN Trendsport auf neuem Boden.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 Gerflor Spielen für Alle in Mühlheim. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 spielbau Kostenfalle Schwimmbad. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66 BREMAG Mehr Gestaltungsfreiheit im Spielraumdesign.. . . . . . . . . 67 Vinci Play Edelstahl: nachhaltig und dauerhaft.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Wiegand Waterrides Inklusiv gebaut, nachhaltig gedacht.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 ASB GlassFloor Inklusion beginnt beim gemeinsamen Spiel. . . . . . . . . . . . . . . 70 FHS Abwechslungsreiches Spielerlebnis garantiert. . . . . . . . . . . 71 Hally-Gally

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Titel: Grandview Heights Aquatic Centre Foto: Ema Peter

PROFESSIONALS & PROFILES Nachhaltige und inklusive Spielplätze mit Naturholz gestalten....................................... . . . . . . . . . . . . . . 72 Proludic Kommunale Sportinfrastruktur erfolgreich weiterentwickeln.. ............................ . . . . . . . . . . . . . . 72 BPM Sports PLAYPARC Calisthenics ist vielfach nachhaltig. . . . . . . . . . . 73 PLAYPARC Spielraum für alle – nachhaltig und inklusiv gedacht............................................. . . . . . . . . . . . . . . 73 HET Elastomertechnik Stobielast® S 1100 setzt neue Maßstäbe für nachhaltigere Sport- und Freizeitflächen.......... . . . . . . . . . . . . . . . 74 STOCKMEIER Urethanes X-TEND® Edelstahl-Seilnetz: Zertifizierte Sicherheit und Nachhaltigkeit...... . . . . . . . . . . . . . . . 74 Carl Stahl Wir geben Ihren Ideen ein Spielfeld................... . . . . . . . . . . . . . . . 75 TOP-SPORT

sb 5/2026 PROFESSIONALS & PROFILES WalkNet als raumbildende Kletterlandschaft. . . . . . . . . . . . . . . . 77 Jakob Rope Systems Naturrasen-Trainingsspielfeld für 1. FC 1906 Lichtenfels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 INTERGREEN SWE-Arena und Sparkassen-Arena Esslingen Sport für alle – heute und morgen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 McArena CO2-freie Rasenheizung- und Kühlung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 rasenplan Smartes Gästemanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 Eccos Pro SpOrt concept – Ihre Architekten für zukunftsfähige Sport- und Bewegungsräume. . . . . . . . . . . . 79 SpOrt concept Unternehmensindex von A bis Z.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78 Impressum.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88

Von der Konstruktion bis zur Produktion: Der nächste Schritt der Digitalisierung. . ......... . . . . . . . . . . . . . . . 75 Berndorf Hockey-Infrastruktur auf höchstem Niveau: das neue Hamburger Hockeyzentrum............... . . . . . . . . . . . . . . . 76 SMC2 Nachhaltige Sandreinigung statt Austausch........................................................ . . . . . . . . . . . . . . . 76 Silidur sb 5/2026

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NEWS

Tauchen Sie tief ein in die Projekte dieser Ausgabe Von der Planung bis zum Betrieb – Live-Webinare zu Projekten und einem Whitepaper aus sb 5/2026 Wie lassen sich Sport- und Freizeitanlagen so planen und betreiben, dass sie langfristig nachhaltig, wirtschaftlich und für möglichst viele Menschen zugänglich sind? Welche Entscheidungen in Planung und Bau wirken sich später besonders stark auf Betrieb, Nutzung und Lebenszyklus aus? Und wie lassen sich ökologische, soziale und betriebliche Anforderungen sinnvoll miteinander verbinden? sb 5/2026 rückt Nachhaltigkeit und Inklusion in den Mittelpunkt. Im November geht der Dialog live weiter: Die sb Webinarreihe greift ausgewählte Projekte und ein Whitepaper auf und bringt die Menschen dahinter zu einem offenen Austausch zusammen. Im Fokus stehen dabei Fragen, die für Planung und Betrieb gleichermaßen relevant sind: Wie kann Inklu­sion von Anfang an mitgedacht werden? Welche Lösungen bewähren sich im Alltag? Wo entstehen Zielkonflikte zwischen Nachhaltigkeit, Kosten, Flächen­effizienz und Nutzerbedürfnissen? Welche Rolle spielen Bestand, Umbau und flexible Nutzungskonzepte? Und welche Erfahrungen lassen sich auf andere Projekte übertragen?

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Architekten und Betreiber bringen ihre jeweiligen Perspektiven ein. Ergänzt wird der Austausch durch IAKS Experten. Die rund 60-­minütigen Webinare verbinden kompakte Projektvorstellungen mit moderierter Diskussion und Fragen aus dem Publikum. Startschuss ist der 17. November. Die Teilnahme an den Live-Webinaren ist kostenfrei. Termine, Programm und Anmeldung Scannen Sie den QR-Code und entdecken Sie alle aktuellen Webinar-­ Termine, Speaker und Informationen zur Anmeldung. Fotos: LYTT Architecture, James Morley | doublespace Grafik: hcma architecture + design

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ALTE LAUFBAHN, NEUER ROHSTOFF Je nach Nutzung einer Laufbahn erreichen jährlich zahlreiche Kunststofflaufbahnen das Ende ihrer Nutzungsdauer, aber ausgediente Kunststoffoberflächen und Elastikschichten auf Sportplätzen müssen kein Abfall sein. Unser Recyclingprozess ermöglicht es, die alten Kunststoffbeläge fachgerecht weiter zu verwerten, sodass diese wieder als neues Granulat in Basisschichten von Laufbahnen oder Multifunktionsplätzen und in Elastikschichten unter Kunstrasensystemen eingebaut werden können.

DER RECYCLINGPROZESS

Mehr Informationen

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NEWS

Stadien und Arenen im Wandel der Zeit IAKS Expertentalk am 5. November 2026 in Wien

Der IAKS Expertentalk, moderiert von Harald Fux, beleuchtet die Entwicklung und Zukunft von Stadien und Arenen. Praxisnahe Einblicke aus Klagenfurt, Innsbruck und Wien treffen auf internationale Perspektiven. Diskutieren Sie mit IAKS Experten über die Zukunft moderner Sport- und Veranstaltungsstätten. Besuchen Sie die brandneue Sportarena Der Tag beginnt um 09:30 Uhr in der neuen Sportarena Wien. Diese hochmoderne, multifunktionale Sportstätte mit einer Fläche von mehr als 13.600 m² wurde im Sommer 2025 eröffnet und verfügt über drei Hallen, die unabhängig genutzt werden können, darunter eine zentrale Indoor-Sporthalle mit Platz für bis zu 3.000 Zuschauer. Mit Möglichkeiten für Training und Wettkampf in Handball, Volleyball, Basketball, Kunstturnen, Leicht­athletik und vielen weiteren Disziplinen soll sie zu einem Zentrum für Breitenund Spitzensport werden. Zusätzliche Mehrzweckräume, Bereiche für Functional Fitness, Kraft- und Ausdauertraining sowie Räume für Sportphysio­ therapie und Sportwissenschaft unterstreichen den ganzheitlichen Ansatz. Hinter den Kulissen überzeugt die Arena als Vorzeigeprojekt für energetische Selbstversorgung durch Nutzung von Geothermie, Wärmepumpen und thermisch aktivierten ­Gebäudestrukturen. 6

Wiener Stadthalle – Österreichs größtes Veranstaltungszentrum Nach einer Mittagspause mit individueller Gestaltung setzt sich das Programm in der Wiener Stadthalle fort. Als größtes Veranstaltungszentrum Österreichs und Teil der Wien Holding prägt sie mit jährlich mehr als 300 Events und rund einer Million Besuchern die Kultur- und Unterhaltungslandschaft des Landes und zählt zu den zehn besten Arenen Europas. Beim IAKS Ex­pertentalk „Stadien & Arenen im Wandel der Zeit“ bieten die Referenten exklusive Einblicke in Planung, Be­trieb und Zukunft moderner Sport- und Veranstaltungsstätten. Freuen Sie sich auf Ing. Mag. (FH) Harald Fux (Architekt und Präsident IAKS Österreich), Thomas Waldner (Wiener Stadt­halle), Michael Ausserhofer (Olympia Sport- und Veranstaltungs­zentrum Innsbruck), Mag. Daniel Greiner (Sportpark Klagenfurt) - sowie einen internationalen Überraschungsgast. iaks.sport/events Autor: IAKS Österreich, Foto: Stadthalle Wien sb 5/2026


Schwimmbäder in Holzmodul-Bauweise.

Das mobile Hallenbad für Stuttgart, Station 1: Zuffenhausen

©Jürgen Pollak

www.kannewischer.com

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www.4a-architekten.de

www.blumer-lehmann.com

www.zeller-baederbau.com

www.wassertechnik.de

www.lehmann.ch

POOL out of the BOX GmbH • Alte Ulmer Straße 2 • 89522 Heidenheim +49 7321 490 88 60 • post@pootb.de • www.pooloutofthebox.de

www.fehlundsohn.de

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NEWS

NEU IM IAKS NETZWERK

North 48 Engineering Kanada

Wrenbridge Sport Großbritannien

North 48 Engineering Ltd. (N48) ist ein auf Maschinenbau ­spezialisiertes Beratungsunternehmen. Geleitet wird es von den Geschäftsführern Taio Waldhaus und Rob Walter, die zusammen mehr als 60 Jahre Branchenerfahrung mitbringen, und der Überzeugung sind, dass erfolgreiche Projekte mit starken Beziehungen beginnen.

Wrenbridge Sport zählt zu den führenden Immobilienunternehmen Großbritanniens und ist auf die Entwicklung von Sport-, Freizeit- und Stadionprojekten spezialisiert. Mit einem kumulierten Projektvolumen von über 850 Millionen Pfund arbeitet das Team eng mit Sportvereinen, Kommunalverwaltungen, Freizeitanbietern und Investoren zusammen, um durch die Entwicklung ergänzender kommerzieller Nutzungen Stadien und Sportstätten zu realisieren.

Sie möchten durchdachte, praxisnahe Ingenieurlösungen anbieten, die auf die Bedürfnisse jedes Kunden, Projekts und jeder Gemeinschaft zugeschnitten sind. N48 verfügt über besondere Expertise in der Planung, Bewertung, Gestaltung, Sanierung und dem Bau von Gemeinschafts-, Freizeit-, Bäder- und Sportanlagen. Unabhängig von Größe oder Komplexität des Projekts bleibt das Ziel dasselbe: Orte zu schaffen, die das alltägliche Erleben verbessern und die Ansprüche der Menschen heute und in Zukunft gut erfüllen.

Das Team von Wrenbridge Sport arbeitet mit einer Vielzahl von Auftraggebern aus den Bereichen Einzelhandel, Industrie, Wohnen und gemischt genutzte Immobilien zusammen und verfügt über Erfahrung und Fachwissen bei der Steuerung unterschiedlichster Projekte, von Fußballstadien bis hin zu Yachthäfen. Dabei versteht das Unternehmen nicht nur die sportlichen Anforderungen, sondern auch, welche weiteren Faktoren erforderlich sind, um eine hochwertige und nachhaltige Sportstätte zu schaffen, die der Gemeinschaft attraktive Einrichtungen bietet und gleichzeitig wertvolle Einnahmen generiert.

north48engineering.ca

wrenbridgesport.co.uk

SJB Kempter Fitze Schweiz

VILIV Saunawerk Deutschland

SJB Kempter Fitze AG versteht sich als eines der führenden Ingenieurunternehmen in der Ostschweiz und bietet ganzheit­l­iche Lösungen in den Bereichen Tiefbau, Sportanlagen, Holzbau, Massivbau sowie in der Bauphysik und im Brandschutz an.

Entspannung beginnt mit Qualität: Das Viliv Saunawerk plant und fertigt individuelle Sauna- und Wellnessanlagen für Fitnessstudios, Sportanlagen, städtische Badebetriebe, Hotels und Pensionen.

Neu ist der Standort in Zürich.

Ob Sauna, Dampfbad in GFK- oder gefliester Ausführung, Erlebnisdusche oder Eisbrunnen – wir verbinden traditionelles Handwerk, moderne Technik und langlebige Qualität zu maß­ geschneiderten Lösungen für anspruchsvolle gewerbliche ­Projekte.

sjb.ch

viliv-sauna.de 8

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Yamato Living Ramps Deutschland

RMA Sport Australien

2012 von Skateboardern gegründet, skaten bis heute alle Mitarbeitende – bis auf unsere Lohnbuchhaltung. Wir kommen direkt aus der Szene und haben ihren vollen Rückhalt. Vom ersten Konzept, über die Umsetzung vor Ort, bis hin zur sicherheitstechnischen Abnahme können wir alle Leistungen im eigenen Betrieb erbringen. Durch unsere eigene Schlosserei, die interne Planungsabteilung und jahrzehntelange Expertise in der Umsetzung - und Nutzung - von Skateparks, garantieren wir eine hohe Qualität in allen Leistungsphasen.

RMA Sport verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Bereitstellung von Sportinfrastruktur im gesamten Pazifikraum und unterstützt Architekten, Schulen, nationale Verbände und Sportorganisationen sowohl bei Neubauten als auch bei Modernisierungen von Anlagen. Das Unternehmen ist auf Mehrfachsportplätze im Indoor- und Outdoor-Bereich spezialisiert, desweiteren auf FIBA-zertifizierte Basketball- und Anzeigesysteme.

Ursprünglich waren wir ein lockerer Zusammenschluss von Auto­didakten, heute sind wir ein Meisterbetrieb mit betrieblicher Altersvorsorge. yamatoramps.de

Zum Portfolio gehören Projekte wie das Australian Institute of Sport, die Olympischen Spiele Sydney 2000, die Commonwealth Games und die FIBA Frauen-Basketball-Weltmeisterschaft 2022. RMA Sport bietet komplette, schlüsselfertige Lösungen für Einrichtungen – darunter innovative Trennwandsysteme und zertifi­ zierte Sportpfostensysteme. Der Spezialist verbindet technisches Know-how mit flexiblen Lösungen für Projekte vom kosten­ bewussten Bau bis hin zu Premiumanlagen. rmasport.com.au

MEHR ZEIT FÜR DAS WESENTLICHE Mafis Digital – modulares Gästemanagement von der Online-Buchung bis zum Check-Out. Flexibel, effizient, integriert.

sb 5/2026 eccos-pro.com

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NEWS

Exkursion nach Edmonton, Alberta Schwimmbadgestaltung, Nachhaltigkeit, Wohlbefinden und Anlagenbetrieb Am 10. September 2026 begrüßte die IAKS Kanada Experten für Freizeitanlagen, Architekten, Ingenieure, Kommunalvertreter, Betreiber, Lieferanten und Branchenpartner in Edmonton zu einer Exkursion. Auf dem Programm stand die Besichtigung von zwei der ­innovativsten Freizeitanlagen Kanadas: dem Borden Natural Swimming Pool und dem Coronation Park Sports and Recreation Centre. Borden Natural Swimming Pool: Kanadas erstes kommunal betriebenes Naturbad Die Teilnehmenden besuchten die Anlage kurz nach Ende der Bade­saison. Die Becken waren noch gefüllt und betriebsbereit, sodass sich das Bad vor der saisonalen Schließung besichtigen ließ – eine seltene Gelegenheit. Die Führung richteten Mitarbeitende der Stadt Edmonton aus, die bereits in die frühen Planungsphasen des Projekts eingebunden waren und heute für den laufenden Betrieb verantwortlich sind. Die Teilnehmenden gewannen ein vertieftes Verständnis für das Konzept des Naturbads und erfuhren, wie dieser bewährte europäische Ansatz an die Rahmenbedingungen einer kanadischen Kommune angepasst wurde. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die biologische Wasseraufbereitung, der Anlagenbetrieb, die Anforderung an die Instandhaltung sowie die seit der Eröffnung gewonnenen Erkenntnisse. Neben dem innovativen Wasseraufbereitungssystem beeindruckte auch die herausragende architektonische Qualität der Anlage. Das Nebengebäude mit Rezeption, Umkleiden, Sanitäranlagen und Personalräumen zeigt beispielhaft, wie Freizeitinfrastruktur über ihre funktionalen Anforderungen hinauswachsen und zu preis­gekrönter öffentlicher Architektur werden kann. Coronation Park Sports and Recreation Centre: lebendige und inklusive Atmosphäre Am Nachmittag ging es im Coronation Park Sports and Recreation Centre weiter. Vertreter der Stadt Edmonton und des Planungsteams führten die Teilnehmenden durch den Freizeitcampus, der zu den wegweisenden Anlagen seiner Art in Kanada zählt. Trotz ihrer beachtlichen Größe fügt sich die Radrennbahn harmonisch in die umgebende historische Parklandschaft ein und schafft visuelle Bezüge zwischen den Aktivitäten im Innen- und Außenbereich. Die Besichtigung fand an einem betriebsamen Donnerstagnachmittag statt. So konnten die Teilnehmenden die lebendige und 10

i­nklusive Atmosphäre des Zentrums hautnah erleben: Parasportler nutzten die Anlage, Jugendliche trafen sich auf den farbenfroh gestalteten Basketballplätzen und den informellen Sitzbereichen, und Gruppen junger Tanzbegeisterter probten in den offenen Gemeinschafts­bereichen ihre Choreografien. Über diesem Geschehen schwebt die eindrucksvolle Radrennbahn, das architektonische Herzstück des Gebäudes. Die Teilnehmenden konnten die Strecke entlanggehen und ihre bemerkenswerte Geometrie aus nächster Nähe erleben. Auf Bahnhöhe vermittelt die steile Kurvenneigung ein eindrucksvolles Gefühl von Größe und Geschwindigkeit und macht deutlich, welches Können der Leistungsbahnradsport erfordert. Das Projektteam gewährte zudem Einblicke in die international anerkannte Radrennbahn, die eine höhere Leistungsklassifizierung erreichte als ursprünglich erwartet. Spitzensport und Breitensport unter einem Dach Die Teilnehmenden erfuhren, dass der eigentliche Erfolg der Anlage trotz der landesweiten Aufmerksamkeit für das Velodrom in ihrer Funktion als Gemeinschaftszentrum liegt. Das Gebäude verbindet auf gelungene Weise eine spezialisierte Sportinfrastruktur mit einem vielfältigen Angebot an Freizeit- und Gemeinschaftsfunktionen. So entsteht eine lebendige Einrichtung für Menschen aller Altersgruppen und Fähigkeitsstufen. Als eine der wenigen Anlagen in Kanada, in der Triathlontraining und -wettkämpfe möglich sind, zeigt das Coronation Park Sports and Recreation Centre, wie sich eine spezialisierte Sportinfrastruktur mit der alltäglichen Freizeitgestaltung der Bevölkerung verbinden lässt. Die Tour endete mit einem Networking-Empfang im Coronation Park. Bei von FaulknerBrowns gesponserten Getränken setzten die Teilnehmenden ihre Gespräche und den Erfahrungsaustausch fort. Autorin: Sabrina Hoeck, Fotos: Sabrina Hoeck, Mike Roma sb 5/2026


NEU IM IAKS NETZWERK

SCHANZENWERK Deutschland

Forum by Nowy Styl Deutschland

Als spezialisiertes Unternehmen für die Planung und den Bau moderner Bike- und Freizeitanlagen realisiert Schanzenwerk GmbH von seinem Standort in Hungen aus Projekte in ganz Deutschland.

Forum ist eine Marke der Nowy Styl Gruppe, einem der führenden europäischen Anbieter ganzheitlicher Einrichtungslösungen für Arbeitswelten und öffentliche Räume. Die Marke entwickelt Sitzsysteme und Teleskoptribünen für Stadien und Multifunktionsarenen, Theater, Konzertsäle und Kinos sowie für Universitäten, Kultur- und Konferenzzentren.

Es begleitet Kommunen, Vereine und weitere Projektpartner von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage. Sein Leistungsspektrum reicht von Machbarkeits- und Bedarfsanalysen über Konzeption, Entwurfs- und Ausführungsplanung bis hin zur baulichen Umsetzung. Dabei ist es auf individuelle Pumptracks, Dirtparks, Mountainbike-Trails und Bikeparks für unterschiedliche Alters­ und Könnensstufen spezialisiert. Das Schanzenwerk Team verbindet planerisches und bauliches Know-how mit langjähriger Erfahrung im Mountainbikesport. In enger Zusammenarbeit mit Auftraggebern und zukünftigen Nutzerinnen und Nutzern entwickelt es Anlagen, die auf die jeweili­ gen Anforderungen vor Ort zugeschnitten sind und langfristig attraktive Bewegungs- und Begegnungsräume schaffen.

Mit eigener Produktion in Europa und einem projektorientierten Ansatz begleitet Forum Architekten und Planer ganzheitlich – von der ersten Idee über Fertigung und Montage bis hin zum After-Sales-Service. Die internationale Projekterfahrung reicht von den Stadien der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar über die Volkswagen Arena in Wolfsburg bis hin zur Bayerischen Staatsoper in München. forum.nowystyl.com

schanzenwerk.de

Von alten Sportflächen zu neuen Möglichkeiten. Mehr Infos

Der TurfMuncher TM2000D

Selbstfahrende Maschine zum Ausbau von Kunstrasen und Ausarbeiten des Einfüllmaterials.

Besuchen Sie uns auf dem FSB Forum Italy – wir freuen uns auf Sie! 11.–12. November 2026 | Bergamo, Italien | Halle B, Stand C14–D15

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Sport- und Freizeitanlagen im Vier-Länder-Raum IAKS DACH-Reise 2026 führte vom 15.-16. September rund um den Bodensee Zwei Tage, vier Länder, ein Ziel: aktuelle Lösungen für Sport- und Freizeitinfrastruktur live erleben und gemeinsam auswerten. Die gemeinsam von IAKS Deutschland, Österreich und Schweiz organisierte Reise führte in die Bodensee-Region. Für die Teilnehmenden ging es von Lindau in Deutschland über die Schweiz und Liechtenstein bis ins österreichische Bregenz, mit einem dicht getakteten Programm und bewusst eingeplanten Phasen für Austausch und Reflexion. Bereits am ersten Tag zeigte die Route die ganze Bandbreite heutiger Bewegungsräume: vom Schwimmbad Appenzell über die Sportanlage Hinwil bis zu Schul- und Gemeindesportanlagen in Balzers, Triesen und Gamprin. Den Abschluss bildete die Sporthalle Rieden-Vorkloster in Bregenz. In allen Projekten stand die Frage im Zentrum, wie sich funktionale Anforderungen, Alltagstauglichkeit, Sicherheit und Aufenthaltsqualität miteinander verbinden lassen. Die Busfahrten zwischen den Stationen wurden intensiv genutzt, um Gesehenes zu diskutieren, Konzepte zu vergleichen und Ideen für eigene Projekte mitzunehmen, vom Umgang mit dem Bestand bis zur schrittweisen Weiterentwicklung kommunaler Anlagen. „Der See ist der Star“ als Designkonzept der Therme Lindau Der zweite Tag startete direkt vor der Hoteltür mit der Therme Lindau. Hier wurde deutlich, wie konsequent der Grundsatz „Der See ist der Star“ in Architektur und Freiraumgestaltung umgesetzt wurde. Statt opulenter Baugesten dominiert eine zurückhaltende Formensprache, die den Blick auf den Bodensee öffnet. Im Gespräch mit den Verantwortlichen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die umfangreichen Anforderungen aus Landschaftsschutz und Baurecht sowie in das betriebliche Feinkonzept: vom Online-Ticketing über Speedgates bis zur barrierefreien Wegeführung. Auch Prioritätensetzungen mit Blick auf Betriebsabläufe, Wirtschaftlichkeit und gewünschte Atmosphäre wurden erläutert. 12

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Außensportanlagen bauen auf Eigenverantwortung der Nutzer Im Anschluss stand das Sportband auf der Lindauer Insel auf dem Programm. Zentrale Elemente sind eine Calisthenics-­ Anlage für Eigengewichtsübungen sowie weitere informelle Sportmöglichkeiten im Umfeld des Westparks. In Bregenz zeigten der Generationenpark Maria Hilf und die Freizeit Remise, wie wirksam gut gestaltete Freiräume für alle Altersgruppen sein können – vom niederschwelligen Bewegungsangebot über Aufenthaltsqualität bis zur Einbindung in den städtischen Kontext. Besonders deutlich wurde, wie wichtig regionale Verankerung, robuste Materialien und ein hoher Grad an Offenheit sind – viele dieser Anlagen sind ganzjährig zugänglich, werden von Schulen, Vereinen und Familien gleichermaßen genutzt und funktionieren nur, weil auch das Thema Eigenverantwortung der Nutzer mitgedacht wird. Naturbadeteich 24/7 Ein Highlight der Reise waren die Einblicke in die Freizeitanlage Grossabünt in Liechtenstein, eine seit vielen Jahren betriebene Freizeitanlage mit Naturbadeteich: kein Eintritt, keine Öffnungszeiten, wöchentliche Wasserproben und ein vollständig natürliches System. Planerisch und betrieblich bemerkenswert ist, dass die Wasserqualität trotz intensiver Nutzung stabil bleibt und der technische Aufwand auf ein Minimum reduziert werden konnte,

unter anderem weil Zuflüsse, Wasserstände und Umgebungsnutzung sehr präzise abgestimmt wurden. Ergänzt wurden diese Aspekte durch pragmatische, aber konsequente Entscheidungen: was gar nicht erst in die Anlage hineingelangt, muss später nicht aufwendig entfernt werden; vorhandene Materialien wurden weitgehend wiederverwendet; Ersatzpflanzungen und Baum­ entwicklung wurden über mehrere Jahre mitgedacht. Intensiver Gedankenaustausch Über alle Stationen hinweg zeigte sich, wie unterschiedlich die Antworten bei ähnlichen Fragestellungen ausfallen können. Für die Teilnehmenden bot die Reise nicht nur eine dichte Reihe an Best-Practice-Beispielen, sondern auch viel Raum für t­ iefgehende Gespräche: im Bus, vor Ort mit den jeweiligen Projektverantwort­ lichen und beim gemeinsamen von der IAKS Deutschland, Schweiz und Österreich organisiertem Netzwerkabend in der Therme Lindau. Die IAKS DACH-Reise 2026 zeigte eindrücklich, welchen Mehrwert der direkte Blick in die Praxis, persönliche Begegnungen und der Austausch über Ländergrenzen hinweg für zukünftige Pro­ jekte in der Sport- und Freizeitinfrastruktur haben. Autor: IAKS Österreich Fotos: IAKS Deutschland, IAKS Schweiz

WEIBEL Schwimmleinen Für hohe Ansprüche

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Wettkampfleinen I Abgrenzungsleinen I Fehlstartleinen Wendeleinen I Wasserballspielfelder + Tore I Haspelwagen

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NEWS

Wenn Kirche zum Sportort und Fachtagung zum Erlebnis wird IAKS Fachtagung in Bad Orb: Gute Ideen entstehen, wenn wir Sportstätten neu denken Was passiert, wenn man eine ehemalige Kirche in eine Boulderhalle verwandelt? Wenn kommunale Vertreter, Planer und Sportstättenexperten nicht nur über neue Wege sprechen, sondern sie direkt vor Ort erleben? Und wenn eine Fachtagung bereits am Vorabend mit einer praktischen Bouldereinweisung beginnt? Dann kann daraus eine Veranstaltung entstehen, die in Erinnerung bleibt. Am 30. September lud die IAKS Deutschland zur Fachtagung Kommunale Sportstätten in die außergewöhnliche Boulder-Church in Bad Orb ein. Unter dem Titel „Sanierungsstau als Chance: Umnutzung, Modulbau und temporäre Sportstätten im kommunalen Fokus“ ging es um konkrete Lösungen für eine der zentralen Herausforderungen kommunaler Sportinfrastruktur: Wie lassen sich trotz knapper Flächen, begrenzter Mittel und wachsendem Sanierungsbedarf neue Sport- und Bewegungsräume schaffen? Die Antwort darauf war nicht nur Thema der Vorträge – sie war direkt am Veranstaltungsort erlebbar. Die Boulder-Church selbst ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie aus einem leerstehenden Gebäude ein neuer Ort für Sport, Bewegung und Begegnung entstehen kann. Erst klettern, dann tagen Dass die Tagung bereits am Vorabend begann, war dabei mehr als ein nettes Rahmenprogramm. Bei der praktischen Bouldereinweisung konnten die Teilnehmer die Boulder-Church selbst ausprobieren – und kamen dabei schnell miteinander ins Gespräch. Aus anfänglicher Neugier wurde bei vielen sichtbare Begeisterung. So 14

mancher dürfte dabei festgestellt haben, dass eine Fachtagung durchaus Muskelgruppen ansprechen kann, die sonst eher selten zum Einsatz kommen. Zuvor gab es bei einer Führung mit Blick „hinter die Kulissen“ spannende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung der Boulder-Church und in die besondere Idee hinter dieser außergewöhnlichen Sportstätte. Doch bevor der Tag bei einem gemeinsamen hessischen Abend mit gutem Essen und geselligem Austausch ausklang, stand noch ein Spaziergang durch das Bad Orber Gradierwerk auf dem Programm. Bewegung, frische Luft und interessante Gespräche sorgten dafür, dass sich die Teilnehmer schon am Vorabend in entspannter Atmosphäre kennenlernen und austauschen konnten. Parallel dazu tagte am 29. September der Fachausschuss Urban Sports der IAKS Deutschland in der Boulder-Church. Damit wurde der Anreisetag zugleich für die fachliche Arbeit des Netzwerks genutzt. Für zusätzliche gute Laune sorgte dabei Gittis Selbstgebackenes aus dem Bistro der Boulder-Church. Kuchen und Gebäck sorgten so bereits vor dem offiziellen Start für begeisterte Blicke und erfreute Gesichter. sb 5/2026


Von Kommunen für Kommunen Im Mittelpunkt des folgenden Tages standen dann die fachlichen Impulse und vor allem der Austausch über konkrete Erfahrungen aus der Praxis. Die Fachtagung richtete den Blick bewusst ressortübergreifend auf kommunale Sportstätten: von der Umnutzung ­bestehender Gebäude über modulare und temporäre Lösungen bis hin zu neuen Sport- und Bewegungsräumen. Praxisbeispiele zeigten, wie aus ursprünglich anders genutzten oder leerstehenden Räumen neue Möglichkeiten für Sport und Bewegung entstehen können. Besonders wichtig war dabei der Austausch auf Augenhöhe: Kommunale Vertreter konnten kostenfrei an der Fachtagung teilnehmen. Denn genau darum geht es der IAKS Deutschland: Wissen zugänglich machen, Erfahrungen teilen und gemeinsam mit denjenigen, die Sport- und Bewegungsräume planen, bauen und betreiben, an deren Zukunft arbeiten. Eine besondere Atmosphäre – und viel positives Feedback Die Resonanz der Teilnehmer nach der Veranstaltung war eindeutig: Die außergewöhnliche Location, die Qualität der Vorträge und die ­Verbindung von Fachprogramm und praktischem Erlebnis waren eine gute Wahl. Viele Teilnehmer reisten begeistert und mit neuen Impulsen nach Hause. Und vielleicht war genau diese Mischung das Besondere

an der Tagung: Fachlichkeit und Praxis, Inspiration und Austausch – und dazwischen immer wieder die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein besonderer Dank gilt den Ausstellern, die ganz wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Mit ihrer Unterstützung und ihrem Engagement trugen sie dazu bei, Veranstaltungen wie diese wirtschaftlich möglich zu machen und gleichzeitig den Teilnehmern einen direkten Einblick in ­aktuelle Lösungen und Angebote für die kommunale Sportstätten­ entwicklung zu geben. Sportstätten neu denken Die Fachtagung in Bad Orb hat einmal mehr gezeigt: Der Blick auf kommunale Sportstätten darf nicht bei der klassischen Sporthalle oder dem Sportplatz enden. Manchmal liegt die Lösung in einem bestehenden Gebäude. Manchmal in einer temporären Konstruktion. Manchmal in einem neuen Nutzungskonzept. Und manchmal sogar dort, wo man eine Sportstätte zunächst überhaupt nicht vermuten würde, denn wer Sportstätten neu denken will, sollte manchmal einfach den Blickwinkel ändern. Danke an alle Referenten, Teilnehmer, Aussteller und das Team der Boulder-Church für einen außergewöhnlichen Tag. Autor und Fotos: IAKS Deutschland

Partner der Veranstaltung:

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Welleneffekt Inklusive und barrierefreie Gestaltung von Schwimmbädern

Schwimmbäder zählen zu den wichtigsten Bauten der öffentlichen Infrastruktur. Sie fördern öffentliche Gesundheit, Sicherheit, Lernen, Freizeitgestaltung und Zugehörigkeit. Wenn jedoch Zugangsbarrieren Schwimmbäder zu Orten der Ausgrenzung machen, reichen die Folgen weit über das Becken hinaus: Sie beeinträchtigen das Wohlbefinden, die Chancengleichheit und die soziale Resilienz – und sie entscheiden mit darüber, wer sich im öffentlichen Leben zu Hause fühlen darf. Ausgrenzung kann Menschen mit Behinderungen und neuro­divergente Personen, ältere Menschen, Jugendliche, Betreuungspersonen, Zugewanderte und Erstnut­ zende im gesamten Nutzungserlebnis betreffen – von der Planung des Besuchs über die Ankunft in der Anlage, das Umziehen und den Einstieg ins Wasser bis hin zur Teilnahme am Angebot und zur Rückkehr nach Hause. Ripple Effect: An inspiration catalogue for inclusive and accessible aquatic facility design (Welleneffekt: ein Inspirationskatalog für die inklusive und barrierefreie Gestaltung von Schwimmbädern) ist ein praxisorientierter Planungsleitfaden, der von hcma architecture + design gemeinsam mit der dänischen Stiftung für Kultur- und Sportanlagen (Lokale og ­Anlægsfonden) entwickelt wurde. Der Katalog stützt sich auf die jahrzehntelange Erfahrung von hcma in der Schwimmbadplanung sowie auf praxisnahe Evaluationen nach der Inbetriebnahme von Hallen- und Freibädern. Durchgeführt wurden sie von den hcma-Teams „Soziale Wirkung“ und „Menschen mit gelebter Erfahrung“. Bei Rundgängen, Schwimmeinheiten und Gruppendiskussionen untersuchte hcma das gesamte Nutzungserlebnis in einem Schwimmbad. Die Evaluierenden brachten dabei persönlich gelebte Erfahrungen aus den Bereichen Mobilität, Motorik, Schmerzen, Sehen, Hören, kognitive Fähigkeiten und Neurodivergenz ein. 16

Ripple Effect beleuchtet das gesamte Nutzungserlebnis in einem Schwimmbad und übersetzt universelles Design in praktische Ideen, visuelle Anregungen und klare Leitlinien für Planung, Gestaltung, Umsetzung und Betrieb. Der Katalog vereint Gestaltungsstrategien und operative Ansätze, darunter barrierefreie digitale Planungstools, intuitive Wegeleitsysteme, sensorisch angepasste Umgebungen, Unterstützungsräume und gemeinschaftsorientierte Angebote. Barrierefreiheit wird darin nicht als Checkliste für eine späte Projektphase behandelt. Stattdessen bietet der Katalog einen Rahmen, der die Entscheidungsfindung von den frühen Projektphasen bis zur täglichen Nutzung prägen kann. Der folgende Artikel stellt zentrale Ideen aus Ripple Effect vor. Der vollständige Katalog steht unter hcma.ca/thinking zum Download zur Verfügung. sb 5/2026


Raum für alle: warum barrierefreie und inklusive Schwimmbäder wichtig sind Schwimmbäder sind nicht nur Orte, an denen man schwimmen lernt oder Wettkampfsport betreibt – sie sind Räume für Bewegung, Therapie und Spiel. Als fester Bestandteil des öffentlichen Lebens bieten sie Menschen die Gelegenheit, zusammenzukommen, Kontakte zu knüpfen und eine gemeinsame Identität sowie Verbindungen aufzubauen. Sie schaffen den Rahmen für positive soziale Begegnungen und fördern Beziehungen und Zugehörigkeit. Für Millionen von Menschen mit Behinderungen oder sensorischen Beeinträchtigungen machen Zugangsbarrieren Schwimmbäder weltweit zu Orten der Ausgrenzung. Dieses gestaltungsinhärente Problem hat erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, die Chancengleichheit und die soziale Resilienz. Wir wollen, dass Schwimmbäder so gestaltet werden, dass sie für alle offen und einladend sind, unabhängig von Alter, Geschlecht, körperlichen Fähigkeiten oder Hintergrund. Aus wissenschaftlicher Sicht sind die Vorteile des Schwimmens gut belegt: Es verbessert die Herz-Kreislauf-Gesundheit, stärkt gelenkschonend die Muskulatur und fördert das psychische Wohlbefinden. Die Zeit im Schwimmbad oder bei der Bewegungstherapie im Wasser kann lebensverändernd sein: In einer gelenkschonenden Umgebung lassen sich Schmerzen lindern, das Gleichgewicht verbessern und das Selbstvertrauen stärken – und die Menschen können dabei soziale Kontakte knüpfen. Diese Vorteile stehen jedoch nur denen offen, die tatsächlich ins Becken gelangen. Barrierefreie Elemente wie Einstiegsrampen, Kontrastfarben, taktile Oberflächen sowie eine klare Wegführung und Beschilderung sind daher nicht nur hilfreich, sondern unverzichtbar, damit alle das Wasser genießen können.

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Inklusion geht zudem über den physischen Zugang hinaus. Reizarme Schwimmzeiten oder Zeitfenster ausschließlich für Frauen und Mädchen können den besonderen Bedürfnissen neurodivergenter Menschen sowie religiösen oder kulturellen Anforderungen gerecht werden. Kurse und Räume, die durchdacht auf die Bedürfnisse aller Altersgruppen ein­gehen – von den Allerkleinsten bis hin zu älteren Erwachsenen –, können dazu beitragen, dass der Besuch im Schwimmbad zu einer gesunden, lebenslangen Gewohnheit wird. Die Grundsätze des universellen Designs helfen, inklusive Räume für Freizeit, Gesundheit, Wellness, Sport – und alles dazwischen – zu schaffen. Wichtig ist: Inklusion ist kein „nettes Extra“. Studien belegen, dass in inklusiven Anlagen alle profitieren. Barrieren abzubauen – oder besser noch, so zu planen, dass sie erst gar nicht entstehen –, schafft gemeinsame Räume, die die Gesundheit fördern, Isolation verringern und soziale Bindungen stärken. Inklusion bezieht sich auf die Art und Weise, wie Menschen einen Ort erreichen, nutzen und erleben. Sie beginnt mit dem Bewusstsein dafür, wer vor Ort sein könnte, wer fehlen könnte und wie die Gestaltung auf unterschiedliche Bedürfnisse und Lebenserfahrungen eingeht. Ausgangslage Die weltweiten Zahlen zu Behinderungen zeigen: Viele Menschen würden von barrierefreieren Schwimmbädern profitieren. Mit einer alternden Bevölkerung steigt zudem die Nachfrage nach barrierefreien und inklusiven A ­ ngeboten. • 16 % der Erwachsenen weltweit haben eine Behinderung. • 16 % der Weltbevölkerung werden voraussichtlich bis 2050    über 65 Jahre alt sein.

Grandview Heights Aquatic Centre, Surrey, Kanada 17


Medizinisches und soziales Modell von Behinderung Ein guter Ausgangspunkt, um zu verstehen, wie sich Schwimmbäder und andere Gemeinschaftsanlagen barrierefreier und inklusiver gestalten lassen, ist die Frage, wie Behinderung derzeit verstanden wird. Medizinisches Modell Das medizinische Modell betrachtet Behinderung in erster L­ inie als ein Problem, das im Menschen selbst liegt. Beeinträchtigungen – ob körperlich, psychisch oder sensorisch – gelten als Zustände, die behandelt, geheilt oder bewältigt werden müssen. Bei diesem Modell liegt der Fokus eher darauf, was mit einer Person „nicht stimmt“ und was sie aufgrund ihrer Beeinträchtigung nicht kann, als darauf, ihr das zu bieten, was sie braucht, um sich zu entfalten. Die Gefahr dieser Sichtweise: Sie führt zu geringen Erwartungen an das Leben von Menschen mit Behinderungen und damit zu einem Verlust an Selbstständigkeit, Wahlmöglichkeiten und Selbstbestimmung. So werden Menschen mit Behinderungen daran gehindert, so umfassend am öffentlichen Leben teilzuhaben, wie sie es könnten. Soziales Modell Das von Menschen mit Behinderungen entwickelte ­soziale Modell eröffnet eine andere Sicht auf die Welt. Der Blick richtet sich nicht auf den Einzelnen, sondern darauf, wie die Gesellschaft behindernde Umgebungen schafft. Demnach werden Menschen nicht durch ihre Beeinträchtigungen behindert, sondern durch externe Barrieren wie unzugängliche Gebäude, diskriminierende Einstellungen oder starre Systeme. Typische bauliche Barrieren sind etwa Gebäude ohne barrierefreie Eingänge oder Toiletten.

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Aus dieser Perspektive liegt die Lösung darin, die Gesellschaft zu verändern, also Barrieren zu beseitigen und inklusive Räume zu gestalten, statt zu versuchen, den Menschen zu verändern oder seine eingeschränkte Teilhabe hinzunehmen. Das soziale Modell verortet Behinderung in der Wechselwirkung zwischen dem Individuum und seiner Umwelt. Als Architekten, Planer und Entscheidungsträger können wir diese Wechselwirkung positiv beeinflussen und die Erfahrung von Behinderung deutlich reduzieren. Nutzungserlebnis Ripple Effect folgt dem typischen Ablauf eines Schwimmbad­ besuchs: Besuch planen, ankommen, Gemeinschaftsbereiche nutzen, sich umziehen, in den Becken und sonstigen Bereichen das Angebot wahrnehmen, aus dem Wasser steigen, das Schwimmbad verlassen und nach Hause zurückkehren. Naturgemäß ist dieser Ablauf nicht immer linear. Die Nutzer wechseln während ihres Besuchs häufig zwischen verschiedenen Räumen. Daher müssen die Übergänge sorgfältig durchdacht sein. Das Personal bewegt sich möglicherweise auf anderen Wegen durch die Anlage als die Besucher, und auch die Personalbereiche müssen barrierefrei und inklusiv sein. Pausenräume, Büros, Verkehrsflächen und Servicebereiche sollten sicher, komfortabel und gleichberechtigt nutzbar sein. Der Inspirationskatalog beleuchtet das Nutzungserlebnis aus verschiedenen Perspektiven. Er zeigt, wie Barrierefreiheit und Inklusion dazu beitragen, ein einladendes Umfeld für alle zu schaffen, die den Raum nutzen und dort arbeiten.

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Die Wegeführung der Nutzer

The user journey

Operational Betrieb

Webseite Website

geschlechtsAllunspezifisches Gender Umkleiden Change

Personal­ Staff umkleide Change

Transport Transport Zugang Staff für Mitarbeiter Entry

Vor der Ankunft

Pre-Arrival

Umkleidebereich

Empfang Reception

Change Space

Außen­ Exterior bereich

Ankunft Arrival

Sport­ Lap becken Pool

sozialer Social Space Raum

geschlechtsGendered spezifisches Change Umkleiden

BeckenPool umgang Deck

Schwimm­ Pools becken

FreizeitLeisure becken Pool

Therapie Therapy

Planningplanen a visit Besuch

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Ankommen im Arriving at the pool Schwimmbad

Getting changed Umkleiden

Zugehörigkeit Going for a swim belonging Schwimmen gehen Fostering fördern

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Besuch planen Menschen mit Behinderungen planen ihren Besuch oft im Voraus, um sich auf mögliche Barrieren vor Ort vorzubereiten und ihre Kräfte zu schonen. Die Planung des Besuchs in einem örtlichen Schwimmbad kann sich für sie belastender anfühlen, als es sein sollte. Fehlen auf Websites wichtige Informationen und beschreibende Inhalte, auf die assistive Technologien wie Screenreader zurückgreifen, müssen Menschen mit Behinderungen zusätzliche Zeit und Energie aufwenden, um herauszufinden, was sie erwartet und wie sie sich vor Ort zurechtfinden können. Solche und ähnliche Barrieren sind leider nach wie vor weit verbreitet – und zehren an den Kräften der Betroffenen. Als Architekten, Planer und Entscheidungsträger vergessen wir leicht, dass der Weg ins Schwimmbad für viele Menschen schon lange vor dem Verlassen des Hauses beginnt.

Im Schwimmbad ankommen Ein einladendes Schwimmbad ist ein Ort, an dem sich alle – unabhängig von Alter und Lebenserfahrung – willkommen und nicht bloß geduldet fühlen. Beim ersten Besuch kann man sich in einem Schwimmbad schnell verloren fühlen. Fehlen klar erkennbare Empfangs- und Informationspunkte, Bereiche zum Ausruhen und für Begegnungen sowie eine intuitive Beschilderung und Wegeführung, fällt es älteren Menschen, neurodivergenten Gästen und Zugewanderten schwer, sich zu orientieren. Was ein einladender Eingangsbereich sein sollte, überfordert stattdessen, und viele Besucher wissen nicht, wohin sie gehen oder wie sie sich zurechtfinden sollen. Eine durchdachte Planung kann Eingangs- und Gemeinschaftsbereiche von chaotischen Durchgangszonen in Orte der Begegnung, des Selbstvertrauens und der Ruhe verwandeln. Umziehen Umkleiden sollten von Beginn an gut gestaltet sein. Hier entscheidet sich, ob Menschen sich sicher, respektiert, willkommen und selbstbestimmt fühlen. In öffentlichen Umkleiden fühlen sich viele entblößt und unwohl: Eine verwirrende Raumaufteilung, mangelnde Privatsphäre und eine hektische Atmosphäre verstärken die Verletzlichkeit. Besonders unsicher oder abweisend können diese Orte auf Menschen wirken, die ein Trauma erlebt haben, auf geschlechts­ diverse Personen, auf Menschen mit Behinderungen sowie auf neurodivergente Personen. Als Architekten und Planer können wir viel dazu beitragen, Umkleiden von Orten des Unbehagens und der Angst in Räume zu verwandeln, die Sicherheit, Würde und Selbstbestimmung vermitteln. Dafür müssen wir gezielter auf die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen eingehen und Flexibilität sowie Wahlmöglichkeiten in den Mittelpunkt stellen. 20

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Schwimmen Wer nicht ins Becken kommt, kann nicht schwimmen. Strandeinstiege, Rampen, Aufzüge und Treppen bieten einer großen Bandbreite von Menschen Wahlmöglichkeiten. Am Beckenrand mischen sich Vorfreude und Zögern. Familien, ältere Menschen, werdende Eltern, Kleinkinder und Menschen mit Behinderungen bewegen sich alle in unterschiedlichem Tempo. Ohne barrierefreie Rampen, sichere Handläufe oder Sitzgelegenheiten zum Ausruhen kann schon das Ein- und Aussteigen eine große Hürde sein. Ein inklusives Schwimmbad bietet Wahlmöglichkeiten und Flexi­ bilität für eine Vielzahl von Aktivitäten sowie für Menschen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten, kulturellen Hintergründen und Vorlieben. ­Variable Becken­t ypen und -anordnungen können Sport und Fitness, Rehabilitation und Wellness sowie Spiel und soziale Begegnung fördern. Freizeitbecken, unterschiedliche Wassertiefen, barrierefreie Gestaltungsmerkmale, inklusive Angebote: eine ­ durchdachte Schwimmbadgestaltung ermöglicht einen sicheren Einstieg, selbstsicheres Bewegen und freudvolle Teilhabe für alle.

Zugehörigkeitsgefühl stärken Ein achtsam und freundlich geführtes Schwimmbad wird zu einem Ort, an dem sich Menschen gerne aufhalten. Kleine Gesten – ein freundliches „Hallo“, ein bedarfsgerechtes Programm sowie Sauberkeit und Ordnung – tragen dazu bei, dass sich alle willkommen und einbezogen fühlen. Wie ein Schwimmbad betrieben wird, entscheidet leise mit darüber, ob sich jemand willkommen oder ausgegrenzt fühlt. Zu kaltes Wasser, einschüchternd wirkende Regeln oder Angebote, die kulturelle und sensorische Bedürfnisse oder den Bedarf an Privatsphäre außer Acht lassen, können aus einem hoffnungsvollen Besuch ein einsames Erlebnis machen. Bieten die Mitarbeitenden hingegen aufmerksame ­Betreuung, angenehme Wassertemperaturen, inklusive Zeitpläne und Wahlmöglichkeiten, die Komfort und Würde gewährleisten, wird das Wasser zu einem Ort, an dem man durchatmen, dazugehören und Gemeinschaft erleben kann – und nicht nur zu einem Ort zum Schwimmen.

Gestaltungsstrategien entdecken Inklusive Räume entstehen nicht zufällig – sie sind das Ergebnis bewusster Entscheidungen. Wenn wir Schwimmbäder bauen, die allen offenstehen, stärken wir die Gemeinschaft und führen uns vor Augen, dass Zugehörigkeit durch durchdachtes Design und bewusste Praxis entsteht. Sind Sie bereit, inklusivere und barrierefreiere Schwimm-, Sportund Gemeinschaftszentren zu gestalten? Ripple Effect liefert in jedem Kapitel praktische Ideen, Gestaltungsstrategien und klare Leitlinien sowie Best-Practice-Beispiele aus Anlagen weltweit. Der Katalog ist unter hcma.ca/thinking als kostenloses Digitalexemplar erhältlich. Autor und Grafiken: hcma architecture + design Foto: Ema Peter sb 5/2026

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Energieeffiziente Hallenbäder Benchmarking-Methodik und Empfehlungen für einen energiesparenden Betrieb

Öffentliche Bäder leisten einen wesentlichen Beitrag zu gesunden, aktiven Gemeinschaften. Zugleich zählen sie zu den größten Energieverbrauchern. Klimawandel und steigende Energiekosten haben das Bewusstsein dafür geschärft, wie wichtig energieeffiziente Schwimmbäder sind. Mit dem vom IAKS Expertenkreis Bäder erstellten Tool können Schwimmbadbetreiber nun den Energieverbrauch ihrer Anlage mit den Daten anderer Bäder vergleichen. Der IAKS Expertenkreis Bäder hatte sich zum Ziel gesetzt, die Energieeffizienz von Bädern international zu vergleichen. Dabei wurde festgestellt, dass es keine einheitlichen Messgrößen gibt und in den meisten Ländern aussagekräftige Energiezielwerte für Schwimmbäder fehlen, was häufig an deren Komplexität liegt. Der gemessene Jahresverbrauch einer Anlage allein liefert noch kein vollständiges Bild ihrer Energieleistung. Bislang waren daher weder ein Benchmarking noch die Bewertung einzelner Bäder möglich. Die Herausforderung besteht darin, eine Bewertungsmethode zu entwickeln, die die wichtigsten Merkmale einer Anlage, etwa Größe, Standort und Typ, berücksichtigt. Zugleich sollten übermäßig komplexe Analysen vermieden werden, damit die Methodik einfach und einheitlich angewendet werden kann. 22

Vor diesem Hintergrund erarbeitete der IAKS Expertenkreis Bäder den vorliegenden Fachartikel. Er stellt eine Methodik sowohl zur Festlegung von Energiezielen als auch zur Bewertung des tatsächlichen Energieverbrauchs bereit. Darüber hinaus enthält er Empfehlungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Planung, Bau und Betrieb. Das Dokument richtet sich an Architekten, Ingenieure, Berater, Betreiber und andere Fachleute der Bäderbranche weltweit. Der beschriebene Ansatz eignet sich sowohl für neue als auch für bestehende Bäder. Der Fachartikel gibt die gemeinsame Auffassung der Autoren aus dem IAKS Expertenkreis Bäder wieder. sb 5/2026


Die energetische Herausforderung von Bädern Schwimmbäder zählen zu den öffentlichen Gebäuden mit dem höchsten Energieverbrauch. Dafür gibt es folgende Gründe: 1. Bäder haben große Mengen erwärmten Wassers, und die    Wasseraufbereitung ist energieintensiv:    a. Große Pumpen wälzen das Beckenwasser um und führen       es durch die Aufbereitungsanlage.   b. Für Wasser- und Sprudelattraktionen wie Rutschen, Was      serspeier, Strömungskanäle und Massagedüsen in Warm      wasserbecken sind zusätzliche Pumpen erforderlich.       Freizeit- und Warmwasserelemente erhöhen den Energie      verbrauch eines Schwimmbads erheblich.    c. Das Beckenwasser muss beheizt werden, um eine ange      nehme Wassertemperatur zu gewährleisten. Je mehr Be      cken und je mehr Wasser, desto höher der Wärmebedarf       und damit der Energieverbrauchskennwert (EVK). 2. Große Hallenvolumen mit warmer, feuchter Luft erfordern      umfangreiche raumlufttechnische Anlagen zur Regelung     von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. 3. Für die Badeaufsicht und Wettkämpfe sind höhere Beleuch    tungsstärken nötig. 4. Große Umkleidebereiche mit vielen Duschen müssen beheizt     werden. 5. Lange Öffnungs- und Nutzungszeiten verkürzen die Zeit    fenster, in denen ein Absenkbetrieb mit geringerem Energie    verbrauch möglich ist. 6. Die technischen Anlagen laufen unabhängig von der Auslas    tung durchgehend.

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Der Energieverbrauch eines Schwimmbads wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter Gebäudehülle, Klima, Auslastung, Energieeffizienz der Anlagentechnik, Bauweise und Bauverfahren sowie eine Vielzahl betrieblicher Aspekte. Alle diese Faktoren tragen zu den Unterschieden beim Energie­ verbrauchskennwert von Gebäuden bei. Bei der Festlegung und Bewertung von Energieverbrauchs­ zielen wäre daher ein Bewertungsrahmen hilfreich, der die Vielfalt der Räume und Bereiche innerhalb einer Anlage berück­sichtigt. Den größten Einfluss hat die jeweilige Energieintensität der einzelnen Nutzungsbereiche des Bades. Trockenbereiche benötigen in der Regel weniger Energie, Nassbereiche mehr. Zudem verbrauchen wärmere Freizeit- und Erlebnisbecken mehr Energie als die traditionell kühleren Sportbecken. Das heißt nicht, dass diese wärmeren und energieintensiven Angebote in öffentlichen Bädern fehlen sollten. Im Mittelpunkt sollte stets der Nutzen für die Allgemeinheit stehen. Um diesen Nutzen zu optimieren, braucht es jedoch fundierte Entscheidungen. Bei Bädern setzt dies ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen voraus, die die einzelnen Schwimmbadkomponenten haben.

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Leistungskennzahl für die Energieeffizienz von Schwimm­ bädern: Energieverbrauch pro Quadratmeter und Jahr Geeignete Richtwerte zum Erreichen eines niedrigen Energieverbrauchs festzulegen, war im Bäderbereich bislang schwierig. Das Verhältnis von Nass- und Trockenbereichen in einer Anlage kann den Vergleich zwischen verschiedenen Bädern erheblich verzerren. Zahlreiche weitere Faktoren wie die jährlichen Besucherzahlen, die Öffnungszeiten und die klimatischen Bedingungen vor Ort beeinflussen ebenfalls den tatsächlichen Energieverbrauch. Hinzu kommt, dass es in vielen Ländern keine eigenen anerkannten Standards als Vergleichsmaßstab gibt und die Anforderungen zudem voneinander abweichen können. Bei bestehenden Bädern ist der tatsächliche Energieverbrauch die am leichtesten verfügbare Messgröße. Er umfasst den Strom­ bezug aus dem Netz sowie die vor Ort erzeugte Energie, sowohl aus erneuerbaren Quellen (Photovoltaikanlagen) als auch aus fossilen Brennstoffen (in der Regel Erdgas). Die Verbrauchsdaten

werden in der Regel (über Zähler) am Gebäude erfasst und gehen aus den Abrechnungen des Energieversorgers hervor. Für diesen Fachartikel wird als Kennwert der Energieverbrauch in kWh pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²/a) verwendet. Er setzt den gesamten jährlichen Energieverbrauch ins Verhältnis zur gesamten Bruttoinnenfläche (BIF) des Gebäudes. Das Dokument konzentriert sich auf den Energieverbrauch, da er sich leicht messen lässt und sich daher gut als Grundlage eignet für die Diskussion rund um die Energieeffizienz eines Gebäudes. Die Treibhausgasemissionen pro Quadratmeter und Jahr wären möglicherweise ein besserer Indikator für die Klimawirkung. Da die Umrechnungsfaktoren von Energie in Treibhausgase jedoch weltweit uneinheitlich sind, wäre damit kein konsistentes Benchmarking möglich. Treibhausgas-Emissionsfaktoren lassen sich aber nachträglich anwenden, um Bäder an einem bestimmten Standort miteinander zu vergleichen.

„Die Daten zeigen, dass der Energieverbrauchskennwert (EVK) von Bädern zwischen 100 und mehr als 1.000 kWh/m²/a liegen kann. Zwischen den Anlagen mit dem niedrigsten und dem höchsten Verbrauch liegt also der Faktor 10! “ Energieverbrauch von Schwimmbädern im Vereinigten Königreich Belastbare Daten zum tatsächlichen Energieverbrauch von Bädern sind oft schwer zu bekommen. Das Vereinigte Königreich war für diesen Fachartikel jedoch eine wertvolle Quelle, da dort seit mehreren Jahren die Offenlegung der Energiedaten öffentlicher Einrichtungen obligatorisch ist. Das folgende Streudiagramm umfasst die Daten von mehreren hundert Bädern im Vereinigten Königreich. Die vertikale Achse zeigt den Gesamtverbrauch in kWh/m²/a. Auf der horizontalen Achse ist das Verhältnis von Nass- zu Trockenbereichen abgetragen.

Die Daten zeigen, dass der Energieverbrauchskennwert (EVK) von Bädern zwischen 100 und mehr als 1.000 kWh/m²/a liegen kann. Zwischen den Anlagen mit dem niedrigsten und dem höchsten Verbrauch liegt also der Faktor 10! Ein Teil dieser Streuung ist auf Unterschiede in der Energieeffizienz des Betriebs zurückzuführen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist jedoch das Verhältnis von Nass- und Trockenbereichen in der Anlage. Ein Bad, dessen Gesamtfläche zu einem hohen Anteil aus energieintensiven Nassbereichen besteht, verbraucht mehr Energie als eine Anlage mit großen Trockenbereichen wie Sporthallen und Fitnessflächen. Diese Korrelation zeigt sich in der Trendlinie.

Gesamtenergieverbrauch pro Jahr (kWh/m²/a/BIF)

*basierend auf einer 10.000 m² großen Anlage mit Nass- und Trockenbereichen

höherer Energieverbrauch

a u ch ve r b r ergie en Bäder n E r tliche estehend b schnit durch euen und önigreich aller n einigten K r im Ve

wenige Nassbereiche

geringerer Energieverbrauch

viele Nassbereiche

Energieverbrauch öffentlicher Bäder im Vereinigten Königreich (Quelle: The Sports Consultancy) 24

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Benchmarking der Energieeffizienz von Schwimmbädern Wie bereits erwähnt, ist das Benchmarking der Energieeffizienz von Schwimmbädern weltweit schwierig, weil Bäder hochkomplexe Anlagen sind. Der IAKS Expertenkreis Bäder hat sich daher die Aufgabe gestellt, einen flexiblen Benchmarking-Rahmen zu entwickeln. Die erarbeitete Methodik gliedert einzelne Bäder in sechs Zonen mit unterschiedlichen Energieverbrauchseigenschaften: 1. Technikbereiche 2. Verkehrs- und Aufenthaltsflächen 3. Trocken-Sportbereiche 4. Fitnessbereiche 5. Sportbecken einschließlich Umkleiden und Sauna    bereichen 6. Freizeitbecken Die Analyse berücksichtigt den unterschiedlichen Energieverbrauch von typischen Sportbecken und energie­ intensiveren Freizeitbecken. Die Unterschiede ergeben sich vor allem aus Wasserattraktionen, Verdunstungs­ verlusten und höheren Wassertemperaturen.

„Bäder gliedern sich typischerweise in sechs Energieverbrauchszonen: Technikbereiche, Verkehrs- und Aufenthaltsflächen, Trocken-Sportbereiche, Fitnessbereiche, Sportbecken einschließlich Umkleiden und Saunabereichen sowie Freizeitbecken.“

realer Energieverbrauch (kWh/m²/a/BIF)

Die Methodik lässt sich auf jedes Hallenbad anwenden oder anlagenspezifisch anpassen. Die Zielverbrauchswerte der einzelnen Zonen im folgenden Berechnungsbeispiel (siehe Grafik unten) stammen aus mehreren Quellen aus dem Vereinigten Königreich, darunter dem Net Zero Carbon Buildings Standard. Diese Werte

dienen lediglich als Anhaltspunkt. Da sie keinen anerkannten internationalen Standard darstellen, können die Richtwerte an nationale und regionale Normen angepasst werden. Die Methodik eignet sich somit entweder als Vergleichsinstrument zwischen Ländern und Regionen oder als lokales Instrument für das Benchmarking in einem bestimmten Kontext.

Anlage X Anlage Y

TROCKEN optimale Leistung

Zielwert für energiesparende Bäder - kWh/m²/a/BIF optimale Leistung x2

optimale Leistung x3

NASS Anlage X

Anlage Y

Zielwerte für energiesparende Bäder und realer Verbrauch im Vereinigten Königreich (Quelle: FaulknerBrowns/IAKS Expertenkreis Bäder) sb 5/2026

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Mit dieser Methodik lassen sich einzelne Bäder auf der horizontalen Achse genauer einordnen, um Vergleichszonen festzulegen. Die Analyse lässt bereits einen Trend erkennen. Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass ein gut geplantes Freizeitbad mit höherem Energieverbrauch unter Umständen sogar besser abschneiden kann als ein schlecht geplantes oder betriebenes Bad, das überwiegend Sportbecken und nur wenige Trocken-Sportbereiche hat.

Energieverbrauch pro Jahr (kWh/m²/a/BIF)

Überprüfung des Energieeffizienzmodells Um die Wirksamkeit der Methodik zu überprüfen, hat der IAKS Expertenkreis Bäder Daten von einer Reihe kürzlich fertiggestellter, in Betrieb befindlicher Bäder in mehreren Ländern erhoben. Anschließend wurde die neue Methodik angewendet, wobei zur Vergleichbarkeit die Zielwerte aus dem Vereinigten Königreich zugrunde gelegt wurden. Das Ergebnis dieser Analyse ist in der folgenden Grafik dargestellt.

Energieverbrauchskennwert (kWh/m²/a/BIF) wenige Nassbereiche

viele Nassbereiche

Realer Energieverbrauch im Vergleich zum Energieverbrauchskennwert für kürzlich fertiggestellte Bäder im Vereinigten Königreich, in Europa und in Kanada (Quelle: FaulknerBrowns/IAKS Expertenkreis Bäder) Vergleich des Energieverbrauchs Ihres Gebäudes Der IAKS Expertenkreis hat einen Rechner in Form einer Excel-­ Tabelle erstellt, der der IAKS Gemeinschaft zur V ­ erfügung

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steht. Schwimmbadbetreiber können damit den Energie­verbrauch ihrer Anlage mit den Daten anderer Bäder vergleichen. Das Tool ist auf der IAKS Website iaks.sport verfügbar.

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Auswertung der Daten des Energieeffizienzmodells Die folgende Grafik zeigt die Daten des letzten Diagramms, überlagert mit den Energieverbrauchszonen. Aus diesen Informationen lässt sich vieles ableiten, allerdings sind der Aussagekraft auch Grenzen gesetzt.

Alle untersuchten Anlagen liegen innerhalb dieses Bereichs. Die Grafik zeigt auch, dass einige Bäder mit Blick auf den Energieverbrauch ambitionierter sind als andere.

Die grüne Linie stellt den Zielwert dar, basierend auf den britischen Energieverbrauchszielen. Die orangefarbene Linie markiert das Doppelte, die rote Linie das Dreifache des Zielwerts.

Wie bereits erwähnt, können diese Effizienzzonen je nach nationalen und regionalen Gegebenheiten variieren.

Energieverbrauch pro Jahr (kWh/m²/a/BIF)

Leistung

typisch Optimale Leistung x2

ambitioniert Optimale Leistung

Energieverbrauchskennwert (kWh/m²/a/BIF) wenige Nassbereiche

Zielwerte für energiesparende Bäder und realer Verbrauch kürzlich fertiggestellter Bäder (Quelle: FaulknerBrowns/IAKS Expertenkreis Bäder) Weitere Einflussfaktoren auf den Energieverbrauch Neben dem Verhältnis von Nass-, Trocken- und Technikbereichen innerhalb einer Anlage beeinflussen weitere Faktoren den relativen Energieverbrauch. Dazu zählen das lokale Klima, die

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viele Nassbereiche

Auslastung, die Ausrichtung und die Form des Gebäudes. Wie stark sich diese Faktoren auf die Energieziele auswirken, ist unterschiedlich. Das Wasser- und Beckenangebot hat jedoch einen erheblichen Einfluss auf die Energieintensität.

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Empfehlungen für einen energiesparenden Bäderbetrieb Bei der Senkung des Energieverbrauchs von Bädern im Betrieb sind viele Aspekte zu beachten. Ein etablierter Rahmen für die Energiereduktion im Betrieb ist der sogenannte Soft-Landings-Prozess. Er definiert klare Ziele für Energie, Komfort und Nachhaltigkeit, identifiziert Risiken und überwacht die Umsetzung dieser Ziele in allen Projektphasen (zum Beispiel Soft Landings Framework der BSRIA im Vereinigten Königreich oder des CIBSE in Australien/Neuseeland). Darüber hinaus gibt es in vielen Ländern spezifische Richtlinien zur Energieeinsparung in Gebäuden, die berücksichtigt werden sollten. Zentrale Stellschrauben zur Senkung des Energieverbrauchs in öffentlichen Bädern Der IAKS Expertenkreis Bäder möchte dennoch einige zentrale Stellschrauben für Energieeinsparungen in der Planungs- und Betriebsphase hervorheben: Viele kleine Schritte Der Erfolg beruht nicht auf einer einzelnen großen Maßnahme, sondern auf vielen kleinen Schritten, die sorgfältig und konsequent zusammenwirken. Entscheidend ist ein starkes Team, in dem Bauherr, Betreiber, Planungsteam und ausführende Unternehmen in der Planungs- und Betriebsphase auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Die „richtige“ Größe Das Bad sollte so klein wie möglich und so groß wie nötig gebaut werden, basierend auf einer fundierten und realistischen Nutzerprognose. Ein kleineres Bad verbraucht weniger Energie. Es empfiehlt sich, spätere Erweiterungen einzuplanen, damit die Anlage nicht über einen Großteil ihrer Lebensdauer überdimensioniert ist. Auswirkungen auf das Raum- und Funktionsprogramm Das Raum- und Funktionsprogramm kann mehr Nutzen bei weniger Gebäudevolumen bringen, wenn es hochwertige, flexibel nutzbare Räume mit möglichst hoher Auslastung vorsieht. Wie bereits erwähnt, weisen nicht alle Komponenten den gleichen Energieverbrauch auf. Wasserattraktionen im Freizeitbereich verbrauchen beispielsweise mehr Energie, weshalb eine Überdimensionierung hier überproportional ins Gewicht fällt. Zudem können zu vorsichtig angesetzte technische Vorgaben zu überdimensionierter, teurer Gebäudetechnik führen, die mehr Energie verbraucht als nötig. Ambitionierte, aber erreichbare Energieziele definieren Für ein Gebäude mit niedrigem Energieverbrauch müssen sich alle Projektbeteiligten, einschließlich Bauherr, Betreiber und Planer, von Beginn an zu einer Niedrigenergiestrategie bekennen. Zielvorgaben und Methoden sind bedeutsame Instrumente, um sicherzustellen, dass Bauherr, Planungsteam und ausführende Unternehmen gemeinsame Niedrigenergieziele verfolgen. Dazu können Ziele in den Bereichen Nachhaltigkeit, graue Energie und Energieverbrauch im Betrieb gehören. Gebäudehülle optimieren Eine gut konzipierte Gebäudehülle ist unerlässlich. Zu berücksichtigen sind unter anderem der Dämmwert, die Luftdichtheit sowie der gezielte Einsatz von Verglasung und Tageslicht. Der Formfaktor des Gebäudes (Verhältnis zwischen Außenhüllfläche und Bruttoinnenfläche) ist ebenfalls entscheidend, da er in direktem Zusammenhang mit den Wärmeverlusten über die Gebäudehülle steht. Auch die Ausrichtung des Gebäudes (Wind, Sonne) beeinflusst den Energiebedarf. 28

Zweistufiger Ansatz: erst reduzieren, dann ersetzen Oft ist es sinnvoll, den Energieverbrauch durch erneuerbare Energien vor Ort zu decken. Zuvor sollte der Verbrauch jedoch gesenkt werden. Es ist besser, mit einem reduzierten Energie­bedarf zu beginnen, weil dieser sich dann leichter mit erneuerbaren Energien vor Ort decken lässt. Zudem sollte erwogen werden, ob sich fossile Brennstoffe als Wärmequelle ersetzen lassen. Energieeffizienz der technischen Anlagen Auch die Anlagen zur Badewasseraufbereitung sollten so ausgelegt werden, dass der Strombedarf möglichst gering ist. Dies gelingt durch eine sorgfältige hydraulische Planung und eine optimierte Anordnung von Anlagentechnik und Schwallwasserbehältern. Die raumlufttechnischen Anlagen sollten so konzipiert werden, dass Kanallängen und Systemdrücke möglichst gering sind. Wärmerückhaltung und Wärmerückgewinnung Die finanziell und ökologisch aufwändig erzeugte Wärme sollte das Gebäude nicht verlassen. Das lässt sich durch bessere ­Dämmung, Wärmetauscher und Wärmepumpen erreichen. Wärmetauscher und Wärmepumpen können in Abluft- und Rückspülwasser­ systemen, in denen oft Energie verloren geht, sehr wirksam sein. Erzeugung erneuerbarer Energie Dachflächen sollten für die Erzeugung erneuerbarer Energie mit Photovoltaikanlagen genutzt werden. Sie liefern kostenlosen Strom für die Wärmepumpen und die übrigen elektrischen Anlagen im Gebäude. Mitunter besteht die Möglichkeit, Erdwärme zu nutzen, die bei kalter Witterung einen deutlich höheren Wirkungsgrad erzielen kann als Luft-Wärmepumpen. In vielen Fällen ist eine Energieerzeugung ganz ohne fossile Energieträger technisch und finanziell schwierig. Soweit möglich sollte der Schwerpunkt jedoch schon jetzt auf fossilfreien Systemen liegen und mit Neugier und Beharrlichkeit weiterverfolgt werden. Aussagekräftiges Energiemonitoring Um den Energieverbrauch in der Betriebsphase gezielt optimieren und senken zu können, ist ein Energiemonitoring-System unverzichtbar, das fundierte Entscheidungen ermöglicht. Es sollte in Echtzeit arbeiten, für das Instandhaltungspersonal einfach zu bedienen sein und die einzelnen Komponenten der technischen Anlagen erfassen und anzeigen. Inbetriebnahme und Feinjustierung Selbst relativ einfache Schwimmbadsysteme brauchen eine gewisse Zeit, bis die Anlagentechnik eingeregelt ist und eventuelle Fehler behoben sind. Idealerweise sollte das Planungsteam nach Fertigstellung noch mindestens ein Jahr lang eingebunden bleiben, um bei erforderlichen Korrekturen und der Feinjustierung des Gebäudes zu helfen. sb 5/2026


Schulung des Personals zum Thema Energieeinsparung Im täglichen Betrieb lassen sich erhebliche Energieeinspa­ rungen erzielen, wenn alle Mitarbeitenden – und nicht nur das technische Personal – den Zusammenhang und den Zweck der technischen Anlagen verstehen und die Energieeinsparpotenziale in ihrem jeweiligen Bereich kennen.

Veränderungen im Zeitverlauf Der Energieverbrauch kann von Jahr zu Jahr schwanken, weshalb eine kontinuierliche Verbrauchsüberwachung erforderlich ist. Plötzliche Veränderungen im Energieverbrauch können auf einen Reparaturbedarf an einer Anlage oder einem Bauteil hindeuten. Zudem unterstützt diese laufende Überwachung die langfristige Planung von Anlagenmodernisierungen und den Austausch am Ende des Lebenszyklus.

Bedarfsgerechter Betrieb technischer Anlagen Wo immer möglich, sollten die technischen Anlagen bedarfsgerecht regelbar sein, um in Zeiten geringerer Auslastung eine Überversorgung (Wasseraufbereitung, Lüftung) zu vermeiden. Idealerweise erfolgt diese Regelung automatisch, zumindest sollten jedoch ein Nachtmodus und ein Absenkbetrieb in der Nebensaison manuell aktivierbar sein.

Effizienter Gebäudebetrieb Ambitionierte Ziele zu setzen und sie im Planungs- und Bauprozess konsequent zu verfolgen, garantiert noch keinen geringeren Energieverbrauch. Wirksame und konsequent umgesetzte Betriebsabläufe sind entscheidend, um das Potenzial der Anlagen und des Gebäudes voll auszuschöpfen. Als Teil einer breiteren Betriebsstrategie kann das in diesem Fachartikel ­vorgestellte Benchmarking-Tool dazu beitragen, den tatsächlichen Energieverbrauch besser zu verstehen und Potenziale für Betriebsoptimierungen zu erkennen.

Fazit Die in diesem Dokument beschriebene Methodik zum Benchmarking des Energieverbrauchs im Betrieb hilft, Ziele festzulegen und deren Einhaltung im laufenden Betrieb zu überwachen. Die Erprobung der Methodik anhand der britischen Energieziele demonstriert das Potenzial dieses Tools. Natürlich ist dies nur ein Teilaspekt innerhalb einer komplexeren Thematik. Dennoch kann diese Methodik dabei helfen, die energetische Leistung von Bäderanlagen regional, national oder sogar weltweit zu vergleichen. Neben der Benchmarking-Methodik werden Schlüsselthemen auf dem Weg zu einem energieeffizien­ teren Hallenbad hervorgehoben. Diese Themen sollten weiter vertieft werden. Dieser Fachartikel erhebt nicht den Anspruch, alle der zahlreichen Faktoren abzudecken, die für einen geringeren Energieverbrauch in Schwimmbädern ausschlaggebend sind. Der Energieverbrauch ist wichtig, doch es gibt ­weitere Nachhaltigkeitsaspekte, die berücksichtigt werden sollten (zum Beispiel Treibhausgasemissionen im Betrieb, Wasserverbrauch und graue Emissionen in der Bau­phase). Zudem darf die Energie­ einsparung nicht zulasten von Gesundheit und Komfort der ­Badegäste gehen. Oberste Priorität bei öffentlichen Bädern bleibt, den größtmöglichen Nutzen für die Allgemeinheit zu schaffen.

sb 5/2026

Der IAKS Expertenkreis Bäder möchte andere dazu ermutigen, in ihren Ländern oder Regionen relevante Daten unter Verwendung der in diesem Beitrag vorgeschlagenen Methodik zu erheben. Durch den Austausch von Informationen und Benchmarking-Daten aus verschiedenen Teilen der Welt lässt sich ein umfassenderes Verständnis für die Optimierung des Energie­verbrauchs in Schwimmbädern gewinnen. Schwimmbäder sind für die Gesundheit unserer Gemeinschaften unverzichtbar. Mit einem geringeren Energieverbrauch sind unsere Kommunen besser in der Lage, ihre Nachhaltigkeitsziele und die Bedürfnisse der Bevölkerung auch langfristig zu erfüllen. Autoren: IAKS Expertenkreis Bäder mit Darryl Condon, Tom Devin, Mike Hall (Leitung), Stefan Kannewischer, Mark Palmer, ­Innocenzo Pochini, Frederic ­Tomarchio, Taio Waldhaus, Nick Yannakis Diagramme: FaulknerBrowns, The Sports Consultancy, IAKS Expertenkreis Bäder Fotos: Myrtha Pools, Hans Kim Photography, Tove Lauluten, Enric Duch, Keith Hill, Enota Architects

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Vorbildliche Umweltleistung und architektonische Exzellenz – Hand in Hand Rouge Valley Community Recreation and Child Care Centre in Scarborough

Als Torontos erstes klimaneutral betriebenes Schwimmzentrum setzt Rouge Valley einen neuen Maßstab für öffentliche Bauten. Der Entwurf ist sowohl für die Stadt Toronto als auch für das Architekturbüro Perkins&Will eine Premiere: Erstmals haben beide Akteure den Versuch unternommen, ein Schwimmzentrum zu realisieren, das sowohl den NettoNull-­E nergie- als auch den Netto-Null-Emissionsstandard erfüllt. Bei Planungsbeginn im Jahr 2018 galt das Vorhaben insbesondere angesichts der Komplexität dieses Gebäudetyps als ambitioniert. Auch im Jahr 2026 ist die Anlage nach wie vor das einzige Schwimmzen­ trum in Kanada, dem diese doppelte Netto-Null-Zertifizierung gelungen ist. Entwurfskontext Die Anlage liegt in Scarborough, Ontario, einem kulturell vielfältigen und schnell wachsenden Stadtteil Torontos, auf einer begrenzten Parzelle innerhalb eines bestehenden Parks. Entsprechend vereint der Entwurf ein Schwimmbad, eine Sporthalle mit Cricket-Eignung, Fitness­bereiche, Mehrzweckräume und eine Kindertagesstätte in einem kompakten, vertikal organisierten Baukörper. Dank einer unkonventionellen Stapelung – bei der die Sporthalle über der Schwimmhalle angeordnet wurde – wurden die bebaute Fläche minimiert, die umliegenden Grünflächen bewahrt und der öffentliche Raum gestärkt.

ERÖFFNUNG: SEPTEMBER 2026 Standort Scarborough, Kanada 30

Bauherr / Betreiber Stadt Toronto

Das Gebäude ist verkehrsgünstig gelegen mit direktem Anschluss an das umliegende Wegenetz. Es wurde so konzipiert, dass es Vorteile sowohl für die Nutzenden als auch die breitere Öffentlichkeit generiert. Die ­kompakte Kubatur erhält wertvolle Freiflächen und schafft Raum für öffentliche Wege, Fußgängerverbindungen, informelle ­Treffpunkte und eine bessere landschaftliche Einbindung. Mit diesem Fokus auf den Außenanlagen werden nichtmotorisierte Mobilität, soziale Interaktion sowie eine ausgeprägte Verbundenheit mit dem Ort gefördert.

Architekt Perkins&Will perkinswill.com

Baukosten 83,7 Millionen CAD (52,2 Millionen EUR) sb 5/2026


Pilotprojekt für die Stadt Von Beginn an verfolgte die Stadt Toronto das Ziel, eine Anlage zu bauen, die einen gleichberechtigten Zugang zu Freizeit- und Gemeinschaftsangeboten ermöglicht und zugleich ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz unter Beweis stellt. sb 5/2026

Als stark frequentierter, energieintensiver Gebäudetyp wurde Rouge Valley als Machbarkeitsnachweis dafür konzipiert, wie auch komplexe Freizeitanlagen ehrgeizige Netto-Null-Ziele erreichen können. Der Entwurf fungierte zudem als ­Pilotprojekt für die 2018 von der Stadt erlassene Vorgabe, dass für alle kommunalen Neubauten Machbarkeitsstudien zur Netto-Null-Bilanz obligatorisch sind. So diente die Energie- und Emissionsbilanz bereits in den frühesten Planungs­­phasen als gestalterischer Grundimpuls und prägte das Gesamtkonzept maßgeblich. 31


Strategien für den Netto-Null-Betrieb Vor Beginn der Entwurfsphase führten Perkins&Will und die beteiligten Fachplaner eine umfassende Netto-Null-Machbarkeitsstudie durch, in der über 40 Maßnahmen zur Energiebedarfs- und Emissionssenkung geprüft wurden. Jede Maßnahme wurde hinsichtlich Investitionskosten, Energieeffizienz, Amortisationszeit und betrieblicher Umsetzbarkeit bewertet. So entstand ein maßgeschneiderter Fahrplan mit dem kosteneffizientesten und vom Auftraggeber mitgetragenen Weg zu Netto-Null. Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Toronto während der gesamten Machbarkeitsstudie lieferte wesentliche Erkenntnisse. Vor allem zeigte sich, dass es kein singuläres „Wundermittel“ gab, mit dem sich die Netto-Null-Bilanz allein erreichen ließ. Der Erfolg beruhte vielmehr auf der kumulativen Wirkung koordinierter Maßnahmen über alle Gebäudesysteme hinweg, mit denen die Energieverbrauchsintensität schrittweise so weit gesenkt wurde, dass sich der verbleibende Bedarf durch lokal erzeugte erneuerbare Energie decken ließ. Ebenso entscheidend war die Lebenszykluskostenanalyse. Die integrierte Bewertung der Investitions- und Betriebskosten, einschließlich der Amortisationszeiten der einzelnen Netto-Null-Strategien, erwies sich als wesentlich für einen überzeugenden Business Case und den Nachweis des langfristigen Mehrwerts. Der Abschlussbericht wurde als Referenzdokument für künftige Studien im Rahmen des „Toronto Green Standard“ übernommen. Er enthält für jede Maßnahme die Energieeinsparungen, die anfänglichen Investitionskosten sowie Amortisationszeiten von 20 bis 30 Jahren und verschaffte dem Auftraggeber damit einen klaren Überblick über die wirksamsten Planungs- und Systemstrategien zum Erreichen der Netto-Null-Ziele. Der Bericht war maßgeblich für die Budgetfreigabe des endgültigen Entwurfs mit Netto-Null-Energie- und -Emissionsstrategie.

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Vertikal gestapelt Die Netto-Null-Emissionsleistung des Rouge Valley Community Recreation and Child Care Centre basiert auf einem integrierten Planungsansatz, bei dem die Strategien zu Architektur, Statik, Haustechnik und Energie bereits in den frühesten Planungsphasen gemeinsam entwickelt wurden. Die Energie- und Emissionsbilanzen dienten dabei als grundlegende Gestaltungsfaktoren, die Gebäudeform, Raumorganisation, Tragwerksysteme und haustechnische Konzepte gleichermaßen beeinflussten, statt als nachträgliche Ergänzungen betrachtet zu werden. Aufgrund der begrenzten Grundstücksfläche des Parkgeländes fiel die Wahl auf eine vertikale Stapelung der Sporthalle über der Schwimmhalle. So konnten die bebaute Fläche zugunsten der umliegenden Grünanlagen verringert, die Gebäudehülle minimiert und der Wärme­ energiebedarf gesenkt werden. Eine klare Wegeführung, starke visuelle Verbindungen zwischen den einzelnen Bereichen und gut proportionierte Raumvolumen erleichtern die Orientierung und vermitteln ein Gefühl von Offenheit und Inklusion. Die kompakte Bauform, die Leistung der Gebäudehülle und die Raumaufteilung wurden mittels Energiemodellierung aufeinander abgestimmt, um den Heiz-, Kühlund Lüftungsbedarf zu senken, bevor die haustechnischen Anlagen dimensioniert wurden.

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Tragwerks- und Materialentscheidungen wurden mit den architektonischen Spannweiten und Programmanforderungen koordiniert, um die CO2-Bilanz zu optimieren – etwa durch eine optimierte Betonkonstruktion und langlebige Bauteile, die die Nutzungsdauer verlängern und künftigen Ersatzbedarf begrenzen. Die reduzierten Lasten ermöglichten den Einsatz vollelektrischer, hocheffizienter Anlagentechnik mit Energierück­ gewinnung unter vollständigem Verzicht auf fossile Energieträger zur Unterstützung der langfristigen Dekarbonisierung. Eine luftdichte Hochleistungsgebäudehülle und eine opti­ mierte Verglasung wirken im Zusammenspiel mit Tageslichtstrategien, um den Wärme- und Strombedarf zu senken und eine hervorragende Raumluftqualität in den diversen Nutzungsbereichen zu gewährleisten – von der Schwimmhalle über die Fitnessflächen und Kinderbetreuungsbereiche bis hin zu den Mehrzweckräumen. Angesichts des naturgemäß hohen Energiebedarfs von Schwimmzentren war eine umfassende Photovoltaikstrate­ gie vor Ort für eine Netto-Null-Energie-Bilanz unerlässlich. Da das Dach allein nicht die erforderliche Erzeugungs­ kapazität bereitstellen konnte, erweiterte das Planungsteam die Solarflächen um Photovoltaik-Parkplatzüberdachungen sowie Anlagen entlang einer angrenzenden Grunddienstbarkeitsfläche. Diese Solarüberdachungen liefern nicht nur wichtige Mengen erneuerbare Energie, sondern werten zugleich den öffentlichen Raum auf, indem sie ­beschattete, mit Stromanschluss ausgestattete Flächen für Gemeinschaftsmärkte und saisonale Veranstaltungen schaffen.

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Vorbildliche Umweltleistung trifft auf menschenzentriertes Design Als Kanadas erstes Schwimmzentrum, das sowohl den NettoNull-Energie- als auch den Netto-Null-Emissionsstandard im Betrieb erreicht, beweist das Rouge Valley Community Recrea­ tion and Child Care Centre, dass vorbildliche Umweltleistung und architektonische Exzellenz Hand in Hand gehen können. Das neue Zentrum präsentiert sich als eine technisch leistungsfähige und zugleich einladende, komfortable und äußerst funktionale öffentliche Anlage, die das Wohlbefinden, die sozialen Kontakte und das Alltagsleben in der Gemeinschaft fördert. Autoren: Andrew Frontini, Christina Grimes, Malcolm Smith Fotos: James Morley | doublespace Plan: Perkins & Will

Living Design 1

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1 Photovoltaikanlage auf dem Dach 6 Niedrigenergie-Verglasung 1 Rooftop photovoltaics 6 Low-e glazing with integrated shading 11 Program visibility promotes active lifestyle 2 Low-albedo roof 7 Neighbourhood connections foster active transportation Local and resilient and habitat restoration 11 Die12Sichtbarkeit derplanting Nutzung fördert einen 2 Dach mit geringem Rückstrahlvermögen    mit integrierter Beschattung 3 High-performance envelope: R-25e walls, R-40e roof 7 Anbindung 8 Abundant views and biophilia 13 Direct access to transit    aktiven Lebensstil 3 Hochleistungsfähige Gebäudehülle: an die Nachbarschaft 4 Glare-free daylighting 9 Healthy, low-VOC materials 14 Photovoltaic canopies 12 Lokale und widerstandsfähige Bepflanzung    R-25e Wände, R-40e Dach fördert den nichtmotorisierten Verkehr 5 High-efficiency systems including air-source heat pumps 10 Inclusive and accessible public realm     sowie Wiederherstellung von Lebensräumen 4 Blendfreie Tageslichtnutzung 8 Weite Ausblicke und Naturnähe 13 Direkter Zugang zum öffentlichen Nahverkehr 5 Hocheffiziente Systeme 9 Gesunde, schadstoffarme Materialien einschließlich Luftwärmepumpen 10 Inklusiver und barrierefreier öffentlicher Raum 14 Photovoltaik-Überdachungen sb 5/2026

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Inselluxus für alle Pier 22: Urbaner Raum für Bewegung, Erholung, Arbeit

Mit Pier 22 wurde die ehemalige Sunken City auf der Wiener Donauinsel in einen vielfältigen und hochwertigen öffentlichen Raum am Wasser transformiert. Auf 26.000 m² entstand ein neues Zentrum für die Donauinsel, das Sport-, Arbeits-, Bade-, und Kulturaktivitäten in einer naturnahen Landschaft verbindet. Robuste und zugleich hochwertige Materialien, konsumfreie Angebote und barrierearme Zugänge schaffen hochwertige und frei ­zugängliche Angebote. Das Planungsteam um Mostlikely setzte die Ziele der Kreislauffähigkeit in den ­Mittelpunkt. Body, Mind und Soul Aufbauend auf dem Common Space Stadtmodell entwickelte das Planungsteam für Pier 22 ein räumliches und programmatisches Konzept, das sich in drei Bereiche für Body, Mind und Soul gliedert. Die drei unterschiedlichen Zonen bieten Raum für aktive Erholung, Bewegung, konzentriertes Arbeiten oder entspanntes (Sonnen)Baden. Jede Zone wird durch einen infrastrukturellen Anker ergänzt: Gastronomie, öffentliche Toiletten, Trinkbrunnen oder Spinde unterstützen die vielfältigen Aktivitäten der umliegenden Freiräume.

ERÖFFNUNG: MAI 2026 Standort Wien, Österreich 36

Bauherr / Betreiber MA 45 / Stadt Wien

• Die Body Zone schafft mit frei zugänglichen Sportangeboten einen innovativen Ort für Bewegung mit Blick über das Wasser. • Die Mind Zone verbindet Arbeiten, Picknicken und gemeinschaftliches Verweilen entlang der Donau. • Die Soul Zone bildet eine großzügige Bade- und Erholungslandschaft in einer naturnahen Umgebung. Gemeinsam formen sie einen robusten und ganzjährig nutzbaren öffentlichen Raum für alle.

Architekt Mostlikely Architecture mostlikely.at

Designberater Quirin Krumbholz sqk.at

Baukosten 27 Millionen EUR sb 5/2026


Future Fitness Zone: „Fitnessstudio“ im öffentlichen Raum Auf einer fließend geformten Fläche mit rot eingefärbtem EPDM-Belag ermöglichen 14 Trainingsgeräte ein Ganzkörpertraining unter freiem Himmel. Viele Stationen verfügen über individuell einstellbare Widerstände und können so für echtes Training für alle Fitness-Levels eingesetzt werden. Einige Geräte sind rollstuhlgerecht ausgeführt, die gesamte Zone ist barrierefrei erschlossen. Spinde und Wasserspender ergänzen die Infrastruktur. Unter dem Schatten der bestehenden Platanen trainieren die Sportler mit Blick auf die Donau und den Leuchtturm.

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Multifunktionssportfeld Direkt angrenzend an die Future Fitness Zone erweitert das Multifunktionssportfeld das Bewegungsangebot um einen wettergeschützten, ganzjährig nutzbaren Aktivitätsraum. Das 660 m² große Feld ist für unterschiedliche Sportarten ausgelegt und kann durch im Boden integrierte Hülsen flexibel mit Toren und Netzen bespielt werden. Die angrenzenden Lagerräume ermöglichen die Unterbringung von Sportgeräten und mobiler Ausstattung. Seit seiner Eröffnung hat sich das Sportfeld rasch zu einem beliebten Treffpunkt der Wiener Basketball-Community entwickelt. 26 m lange Brettschichtholzträger überspannen gemeinsam mit schlanken Stahlstützen das Spielfeld und ermöglichen die Nutzung auch bei Regen. Transparente Ballfangnetze fassen den Raum, ohne die Blickbeziehungen zum Wasser und zur Wiener Skyline einzuschränken. Eine integrierte Beleuchtung erweitert die Nutzung bis in die Abendstunden. Bänke entlang des Spielfeldrands und eine höher liegende Terrasse oberhalb der Lagerräume schaffen zusätzliche Aufenthaltsbereiche für Zuschauer und Interessierte.

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Soul: Baden, Flanieren und neue urbane Rituale Eine ausgedehnte Badelandschaft mit einer langen Uferpromenade bringt den Urlaub in die Stadt und lädt zum Flanieren ein. Große Holzdecks aus heimischer Lärche bieten Raum zum Sonnenbaden, während eine runde Auskragung und acht große Liegenetze über dem Wasser besondere Aufenthaltsorte über der Donau öffnen. Sitzstufen führen hinunter zum Wasser, flache Uferzonen und Badeleitern erleichtern den Zugang für Kinder und Schwimmer.

N

32 gelbe Badeplattformen liegen wie Konfetti im Gelände und schaffen Orte zum Sitzen, Liegen und Beobachten. Begrünte Sitzinseln, Sonnenliegen, Badeleitern und öffentliche Duschen ergänzen die Badelandschaft. Alle Elemente eint ihre offene und freundliche Gestaltung, die unterschiedliche Nutzungen zulässt und individuelle Aneignung ermöglicht. Flussabwärts markiert das Outdoor Café den Abschluss der Soul Zone. Als saisonaler Kiosk ergänzt es die Badelandschaft um Gastronomie und unterstützt die Nutzung der umliegenden Freiräume durch öffentliche Toiletten, Trinkbrunnen und Spinde.

SOUL

MIND

1 2 3 4

5 Island restaurant wi 6 Picnic Garden 7 Park-Working Lands

Culture and swimming landscape Outdoor Café with lockers and public toilets Sundeck with access to water Sunbathing platforms Floating nets above water

Park-Working La

SOUL Kultur- und Schwimmlandschaft

MIND Park- und Arbeitslandschaft

BODY Zukunftsorientierte Fitnesslandschaft

1. Außencafé mit Schließfächern und öffentlichen Toiletten 2. Sonnendeck mit Zugang zum Wasser 3. Liegeplattformen 4. Schwimmende Netze über dem Wasser

5. Inselrestaurant mit Schließfächern    und öffentlichen Toiletten 6. Picknickgarten 7. Park- und Arbeitslandschaft

8. Multifunktionales Sportfeld   9. Café „Pier 22“ mit öffentlichen Toiletten 10. Future Fitness Zone     mit Schließfächern 11. Tanzbereich

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Mind: Arbeiten, Austauschen und Picknicken am Wasser Die Mind Zone bietet mit dem Park-Working Bereich und dem Picknickgarten einen Ort für Outdoor-Arbeit, Austausch oder gemeinschaftliches Essen am Wasser. Auf geschwungenen, über die Uferpromenade auskragenden Balkonen ermöglichen vielfältige Möbel unter fünf Pergolen das Arbeiten im Freien mit Blick über das Wasser.

Body: frei zugängliches Bewegungsangebot Die Body Zone schafft frei zugängliche Angebote für Sport und Bewegung mit Blick über das Wasser. Ausgangspunkt war die Frage, was es für ein innovatives und hochwertiges Sportangebot braucht, das öffentlich genutzt werden kann und eine echte Alternative zu teuren Fitnessclub-Mitgliedschaften bietet.

Das Möbelset mit glatten Oberflächen in sanften Pastelltönen reicht von großen Community-Tischen über schlanke Stehtische bis hin zu Einzelarbeitsplätzen mit drehbaren Stühlen. Pergolen mit Holzlamellen spenden tagsüber Schatten und sorgen abends für eine angenehme Beleuchtung. Öffentliches WLAN und Schließfächer mit Lademöglichkeiten unterstützen die flexible Nutzung über den gesamten Tag. Abgerundet wird das Angebot durch den Picknickgarten mit seiner 13 m langen geschwungenen Tafel sowie dem Inselrestaurant als ganzjährigen und wettergeschützten gastronomischen Anlaufpunkt für bis zu 250 Personen.

MIND

BODY

5 Island restaurant with lockers and public toilets 6 Picnic Garden 7 Park-Working Landscape

8 Multifunctional Sports Field 9 Pier 22 Café with public toilets 10 Future Fitness Zone with lockers 11 Dance area

Future Fitness Landscape

Park-Working Landscape

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Eine neue Landschaft für die Donauinsel Über alle drei Zonen hinweg verbindet Pier 22 die unterschiedlichen Nutzungsangebote zu einer zusammenhängenden Landschaft. Die ehemals versiegelten Flächen und betonierten Terrassen der Sunken City wurden weitgehend zurückgebaut und durch begrünte Topografien, großzügige Promenaden und barrierearme Verbindungen ersetzt. Die Bepflanzung mit ganzjährigen Gräsern, heimischen Stauden und 62 neuen robusten Bäumen, die gleichzeitig an die Hochwasserbedingungen sowie die Trockenheit angepasst sind, knüpft an die ursprüngliche Auenlandschaft der Donau an. Gemeinsam mit den Steinschlichtungen entstehen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere, während zusätzliche Verschattung und Verdunstung das Mikro­klima verbessern.

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Die vielfältige Möblierung, die von Badeplattformen und Sonnenliegen über 20 m lange geschwungene Bänke bis zu Chaiselongues oder Drehsesseln reicht, wurde eigens für Pier 22 entwickelt und von lokalen Schlossereien gefertigt. Geschwungene Formen, robuste und zugleich hochwertige Oberflächen sowie gezielt eingesetzte Farbakzente verleihen dem Projekt eine eigenständige Identität, die über alle Bereiche hinweg erkennbar bleibt und auch im Winter freudvolle Farbakzente setzt. Das Design reagiert dabei auf die besondere Rolle der Donauinsel als Hochwasserabfluss- und gleichzeitig intensiv genutzten Freizeitraum und setzt auf hochwertige, aber robuste und reparierbare Gestaltung.

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Zirkukäre Architektur Die Prinzipien von Robustheit, Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit prägen nicht nur die Freiraumgestaltung von Pier 22, sondern auch die Architektur der Gebäude. Gemeinsam mit Bollinger+Grohmann wurden die Kon­ struktionen auf Grundlage von Life-Cycle-Analysen entwickelt. Im Zentrum stand dabei die Kreislauffähigkeit.

Auch die Gebäudetechnik folgt diesem Low-Tech-Ansatz: Natürliche Lüftung, Nachtauskühlung und Wärmepumpensysteme reduzieren die technische Komplexität und sorgen gleichzeitig für ein angenehmes Innen­raumklima. Photovoltaikpaneele auf den Dächern erzeugen Strom direkt vor Ort, während Dachbegrünungen zur Kühlung der Gebäude beitragen und Niederschlagswasser zurückhalten. Das Regenwasser wird in bepflanzte Schotterkörper geleitet und versickert so direkt vor Ort.

Die Gebäude bestehen aus sortenrein trennbaren Hybrid­ konstruktionen aus Holz und Stahl, die eine einfache Reparatur, Anpassung und spätere Rückbaubarkeit erleichtern. Zum Einsatz kamen regionale und zertifizierte Materialien, die sowohl eine ressourcenschonende Bauweise als auch eine unkomplizierte Instandhaltung über den gesamten Lebenszyklus unterstützen.

So entstehen robuste und langfristig nutzbare Bauwerke, die gemeinsam mit den innovativen Nutzungsangeboten auf die besonderen ­Bedingungen der Donauinsel reagieren und ihre Bedeutung als zen­ tralen Freizeit- und Erholungsraum der Stadt weiter ausbaut.

Renaturierung

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Autor und Pläne: Mostlikely Architecture Fotos: Mostlikely Architecture, Foto Felix Redmann

Low-Tech Haustechnik

Wassermanagement

41 Schnitt Inselrestaurant


Bestens verbunden Coronation Park Sports and Recreation Centre in Edmonton

Das Coronation Park Sports and Recreation Centre entstand im Rahmen eines Joint Ventures von hcma architecture + design und Dub Architects in Zusammenarbeit mit den VelodromExperten von FaulknerBrowns. Der Entwurf überrascht mit einer seltenen Kombination aus einem kommunalen Freizeitzentrum und einer Trainingsanlage für den Spitzensport. Die erhöht angelegte, von einer Laufstrecke umgebene Radrennbahn verläuft ganz untypisch ein ganzes Geschoss über der Erdgeschossebene und eröffnet so Raum für vielfältige Gemeinschaftsbereiche unter, neben und im Innenbereich der Bahn. Ein charakteristisches Merkmal des Entwurfs sind die freien Sichtachsen zwischen dem ebenerdigen „urbanen“ Spielfeld und der Radrennbahn. So wird der Bahnradsport nicht nur für die Öffentlichkeit sichtbar, sondern auch das räumliche Bewusstsein insgesamt geschärft – und ein Gefühl für dynamische Aktivität vermittelt, das hoffentlich die nächste Generation von Sportlern inspirieren wird.

Das Zentrum ist zudem über eine oberirdische Glasbrücke mit dem benachbarten Peter Hemingway Aquatic Centre verbunden. Diese Verbindung zwischen der UCI-zertifizierten und -homologierten 250-m-Radrennbahn der Kategorie A und dem 50-m-Becken der Schwimmhalle macht die Anlage nicht nur zu einem Radsportzentrum von Weltklasse für große internationale Veranstaltungen, sondern auch zu einem Teil von Nordamerikas erster Indoor-Triathlonanlage, die ganzjährig Einrichtungen für alle drei Disziplinen dieser Sportart bereithält.

ERÖFFNUNG: 2026 Standort Edmonton, Kanada

Architekten hcma architecture + design, hcma.ca FaulknerBrowns Architects, faulknerbrowns.com Dub Architects, dubarchitects.ca

Bauherr / Betreiber Stadt Edmonton

Baukosten 153 Millionen CAD (95,4 Millionen EUR)

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Die zweigeschossige, 153 Millionen CAD teure Anlage erweitert den 35 Hektar großen Coronation Park. Dieser wurde 1957 angelegt und beherbergt bedeutende modernistische Bauwerke, darunter das Peter Hemingway Aquatic Centre (Architekt: Peter Hemingway, 1967), das Queen Elizabeth II Planetarium (Architekten: R. F. Duke und W. Tefler, 1959) sowie das TELUS World of Science – Edmonton (Architekt: Douglas Cardinal, 1984). Treffen, Kontakte knüpfen, spielen Radrennbahnen werden oft allein für den Leistungssport konzipiert und mit hohem finanziellem Aufwand für einzelne internationale ­Wettkämpfe errichtet. Außerhalb dieser Veranstaltungen werden sie jedoch meist nur wenig genutzt und erfordern daher oft erhebliche finanzielle Unterstützung. Der Stadt Edmonton war es ein zentrales Anliegen, den Spitzensport in ein breiteres Spektrum gemeinschaftlicher Nutzungsoptionen innerhalb der neuen Anlage einzubetten. Edmonton ist eine Stadt im Norden mit sehr strengen Wintern. Daher bietet das Zentrum ganzjährig Möglichkeiten für Sport, Bewegung und soziale Kontakte in geschlossenen Räumen. sb 5/2026

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Velodrom und Gemeinschaftszentrum Bei der Gestaltung des Coronation Park Sports and Recreation Centre wurden die Bedürfnisse aller Nutzergruppen sorgfältig berücksichtigt und zugleich das gestalterische Potenzial ausgelotet, das sich aus der Zusammenführung so unterschiedlicher Nutzungsbereiche in einem Gebäude ergibt. Velodrome sind hochtechnische Anlagen, auf denen sowohl Einzelfahrer als auch Radteams auf einer steil überhöhten ovalen Bahn Geschwindigkeiten von bis zu 85 km/h erreichen. Kommunale Freizeitzentren hingegen müssen sowohl formelle als auch informelle Angebote für Nutzer aller Altersgruppen und Fähigkeitsstufen bereitstellen. Eine ebenerdig angelegte Radrennbahn mit ihrer großflächigen, in sich geschlossenen Geometrie kann dazu führen, dass der Zugang zum Innenbereich nur über ein Tunnellabyrinth möglich ist. Beim Coronation Park Sports and Recreation Centre verfolgte das Planungsteam einen gemeinschaftsorientierten Ansatz und entwickelte eine Gestaltungslösung, die bewusst mit dem typischen, geschlossenen Radbahnmodell bricht. Um eine gute Verbindung der einzelnen Freizeiteinrichtungen untereinander zu gewährleisten, befinden sich die gemeinschaftlichen Freizeitbereiche im Erdgeschoss des Zentrums und bieten von dort einen Blick hinauf auf die Radrennbahn, die ein ganzes Geschoss darüber angeordnet ist.

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Bahnradsport für alle sichtbar Durch die Positionierung der Radrennbahn auf der oberen Ebene wird die traditionell eher abgeschottete Sportart Bahnradfahren für alle Nutzer des Freizeitzentrums gut sichtbar. Eine ­333 m lange Laufstrecke mit vier Bahnen und Rundumblick auf den Park führt außen um die Radrennbahn herum, während in deren erhöhtem Innenbereich zwei Sportfelder angeordnet sind. Der Zugang zu diesen erhöhten Sportfeldern erfolgt sowohl über eine Rampe als auch über eine ­Treppe, die von einem „urbanem“ Spielfeld im Erdgeschoss hinaufführt, das mit informellen Begegnungsflächen und Rutschen ausgestattet ist. Hier werden die Menschen dazu ermutigt, sich zu treffen, Kontakte zu knüpfen und zu spielen – selbst wenn direkt über ihren Köpfen gerade ein Hochgeschwindigkeitsrennen auf der Bahn stattfindet. Zu den weiteren Einrichtungen zählen ein Fitnessstudio, Bereiche für Funktionstraining, ein eigenes Spinningstudio, verschiedene Gruppenräume, ein Indoor-Spielplatz, eine Boulderwand, eine Kinderbetreuung, Sportfelder sowie diverse Mehrzweckräume.

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Dynamische Gebäudeform Schräg verlaufende Dachlinien und drei große Erdwälle lassen das Gebäude optisch niedriger wirken, verankern seine Form im ­Gelände und sorgen dafür, dass die benachbarten Wissenschafts- und Schwimmzentren ihre Präsenz im Park behalten. Die ­Geometrie der Radrennbahn bestimmt die kontinuierliche Neigungsänderung der Fassade und erzeugt so eine dynamische Formgebung, die aus jedem Blickwinkel eine einzigartige Silhouette entfaltet. Das freitragende Dach ist um 90 Grad gegenüber dem darunterliegenden ovalen Velodrom und der Laufbahn verdreht, wodurch eine sich windende, bandartige Außenhülle entsteht, die sich längs nach innen und quer nach außen neigt. Getragen wird diese dynamische Form von strahlenförmig angeordneten Stahlrippen und einer Massivholzmembran. Die an der Außenhülle verwendeten MPP-Platten aus Douglasienholz sind ein zentrales Tragwerkselement und tragen wesentlich zur außerordentlichen Luftdichtheit des Gebäudes bei. ­Freiliegende, schräggestellte Holzpaneele – ebenfalls inspiriert von der Formen­ sprache der Radbahn – verleihen dem Innenraum Wärme und eine natürliche Textur.

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Farbstrategie und Materialpalette Das Kommunikationsdesign-Team von hcma entwickelte die Farbstrategie, die Grafiken sowie die Wegeführung und Beschilderung. Die Farben im Innenraum orientierten sich am charakteristischen Blau der Stadt Edmonton, am „Côte d’Azur“-Blau, das häufig bei Radrennbahnen Verwendung findet, sowie an den korallenroten Tönen, die in der Wettkampf-Radbekleidung weit verbreitet sind. Im urbanen Innenhof wird der auffällige Bodenbelag mit Supergrafiken in Blautönen durch korallenfarbige Akzente ergänzt – eine Farbpalette, die sich durch die gesamte Anlage zieht. Die Blautöne setzen sich im Fitnessraum, an den Fliesen der Umkleideräume und auf der Gemeinschaftstreppe fort, während Korallenrot als Akzent an der Boulderwand, den Handläufen, den Basketballkörben und der Designtreppe wiederkehrt sowie als horizontaler Streifen die obere Balustrade der Radrennbahn ziert. Diese kräftigen Farben harmonieren gut mit den natürlichen Materialien, die die Anlage prägen: Holz, Beton und Glas. Das Holz strahlt Wärme aus und verleiht so der beeindruckenden Spannweite der Radrennbahn von 90 m eine menschliche Dimension.

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Michael Henderson, Principal, hcma architecture + design: „Allzu oft finden Leistungssport und Freizeitaktivitäten der Allgemeinheit in getrennten Anlagen statt. Mit dem Coronation Park Sports and Recreation Centre haben wir das herkömmliche Modell neu gedacht und ein ganzheitliches Erlebnis entwickelt, das erstklassige Radsport- und Triathlon-Anlagen mit Sport- und Freizeitbereichen für die Gemeinschaft verbindet. Jetzt können Menschen aller Altersgruppen und Leistungsstufen hier zusammenkommen, um sich zu verbinden, Sport zu treiben und zu spielen.“ Michael Dub, Principal, Dub Architects: „Wir standen vor der Heraus­ forderung, einen großvolumigen Gebäudekörper in einen bestehenden Stadtpark zu integrieren. Das Coronation Park Sports and Recreation Centre fügt sich harmonisch in das Gesamtbild des Parks ein, sodass die Architektur die Landschaft unterstreicht, statt sie zu überformen. Die fließende Gebäudeform ist mehr als nur Ausdruck des Sports: Sie ist eine wohlüberlegte Antwort auf die Umgebung und ihren Kontext.“

Paul Rigby, Partner, FaulknerBrowns: „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit hcma architecture + design und Dub Architects eine der führenden Radsportanlagen Nordamerikas und eines der dynami­ schsten Gemeinschaftszentren Kanadas realisiert zu haben. Wir gehen davon aus, dass diese Anlage die Begeisterung für den Radsport entfachen und Nachwuchsförderprogramme ermöglichen wird, die den Aufstieg der nächsten Generation kanadi­ scher Radsportler auf die internationale Bühne ­unterstützen.“ Autoren: hcma architecture + design, FaulknerBrowns, Dub Architects Plan und Rendering: hcma architecture + design Fotos: Nic Lehoux 1. „Urbanes“ Spielfeld 2. Sanitärräume, Umkleiden 3. Trainings- und Fitnessstudio 4. Boulderwand 5. Kinderbetreuung 6. Mehrzweckraum

7. Café 8. Büros 9. Technikraum 10. Partnerflächen 11. Fahrradabstellraum 12. Eingangshalle 13. Empfang

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Das Tal bleibt frei Hirschbachbad in Aalen

Mit dem Hirschbachbad erhält Aalen ein neues Kombibad, das Sport, Freizeit, Sauna und Freibad an einem Bäderstandort zusammenführt. Der Neubau von 4a Architekten ersetzt das ­frühere Hirschbach-Freibad und entwickelt den Standort im Hirschbachtal zu einer zeit­ gemäßen Sport- und Freizeitinfrastruktur weiter. Seine besondere Qualität liegt nicht allein im umfangreichen Becken- und Nutzungsprogramm, sondern vor allem im Umgang mit der anspruchsvollen Hanglage: Das Bad ist nicht als freistehender Baukörper konzipiert, sondern aus der Topografie heraus entwickelt. Leitidee war es, den sensiblen Landschaftsraum des Hirschbachtals und seine Funktion als Frischluftschneise zu erhalten. „Wir haben kein Haus gebaut, sondern eine Landschaft“, beschreibt Ernst Ulrich Tillmanns, geschäftsführender Gesellschafter von 4a Architekten, den Ansatz. Der Baukörper liegt am Südhang des Tals, schiebt sich in das Gelände und staffelt sich entlang der Höhenlinien zurück. Begrünte Dachflächen, Einschnitte, Terrassen und Freibadbereiche verzahnen Architektur und Freiraum zu einer gestaffelten Gesamtanlage.

ERÖFFNUNG: OKTOBER 2025

Bauherr Stadt Aalen

Standort Aalen, Deutschland

Betreiber Stadtwerke Aalen

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Diese landschaftliche Einbindung prägt auch die innere Organisation. Trotz der großen Gebäudetiefe gelangt viel Tageslicht in die Badehallen und in tieferliegende Bereiche. Möglich wird dies durch zurückversetzte Ebenen, großflächige Verglasungen und Oberlichter zwischen den terrassierten Dachflächen. Galerien, Treppenanlagen, Höhenversprünge und Blickachsen gliedern die Anlage und erleichtern die Orientierung. So entsteht ein Bad, das die verschiedenen Nutzungen klar ordnet, zugleich aber ein offenes und freundliches Raumgefühl entwickelt.

Architekt 4a Architekten GmbH 4a-architekten.de

Landschaftsarchitekt AO Landschaftsarchitekten Stadtplaner Ingenieure GmbH aolandschaftsarchitekten.de sb 5/2026


Kombibad für unterschiedliche Nutzergruppen Schul- und Vereinssport, öffentliches Schwimmen, Familien­ angebote, Freizeitnutzung und Sauna können parallel stattfinden. Der Zugang zum Hallenbad erfolgt über eine zwei­ geschossige Eingangshalle mit direktem Blick in die Badehalle. Die Umkleiden für Schulen, Sport- und Freizeitschwimmer liegen im Obergeschoss; von dort führen Galerie und Treppen­ anlage direkt auf die Schwimmebene. Das Hallenbad umfasst ein 25-m-Sportbecken, ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden, ein Sprungbecken, ein Freizeitbecken, einen Kleinkinderbereich sowie eine rund 60 m lange

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Röhrenrutsche. Der Sportbereich ist damit klar auf Training, Wettkampf, Schulschwimmen und Kurse ausgerichtet, während Freizeit- und Kinderbereiche eigene Zonen bilden. Insgesamt stehen rund 2.870 m² Wasserfläche zur Verfügung. Die Sauna im Obergeschoss ist in die Gesamtorganisation eingebunden, bleibt innerhalb der Anlage jedoch als eigenständige Zone gut ablesbar. Am Übergang von der Badehalle zur ­Sauna bietet eine Liegegalerie zusätzliche Aufenthaltsqualität: Von hier aus öffnet sich der Blick über die Schwimmebene, während großflächige Verglasungen Ausblicke in den Außenraum ermöglichen.

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Gestaffelte Terrassen im Freibad Die Freibadanlage ist eigenständig nutzbar und setzt die terrassierte Struktur des Gebäudes im Außenraum fort. Durch die Hanglage entstehen gestaffelte Terrassen- und Liegeflächen mit weiten Blicken über die Beckenlandschaft und in das Hirschbachtal. Zum Freibad gehören ein 50-m-Sportbecken, ein Freizeitbecken und ein Planschbecken. Ergänzt wird das Angebot durch Rutschen, Wasserattraktionen und einen Wasserspielplatz. Auf ein separates Freibadgebäude wurde weitgehend verzichtet; die Sanitärbereiche liegen unter der großen Terrasse und sind in die bauliche Topografie integriert.

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Auch betrieblich ist das Bad auf die kombinierte Nutzung ausgelegt. Die Gastronomie kann sowohl den Freizeit­ bereich in der Badehalle als auch das Freibad versorgen. Der Eingangs- und Kassenbereich ist ebenfalls flexibel orga­nisiert: Die Theke im Foyer kann zum Außenraum geöffnet werden, sodass Hallenbad- und Freibadgäste je nach Saison und Betriebsform über eine gemeinsame Anlaufstelle empfangen werden können. Das unterstützt einen effizienten Personaleinsatz und reduziert organisatorische Schnittstellen.

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Farbwahl erinnert an Bergbau und Eisenerzgewinnung Die Materialität folgt dem Anspruch an Dauerhaftigkeit und robuste Nutzung. Sichtbeton prägt zusammen mit Holz und Glas eine ästhetische Innen- und Außenarchitektur. Ergänzt wird er durch Holzwolle-Leichtbauplatten an der Decke, Holzlamellen, keramische Beläge und Feinsteinzeug. Die Becken sind gefliest, auch im Freibadbereich. Die Farbigkeit der Gebäudehülle nimmt Bezug auf den Ort: Ihre an Cortenstahl erinnernde Tonalität greift die Aalener Bergbau- und Eisenerzgeschichte auf. Im ­Innenraum setzen Orange- und Grüntöne Akzente und unterstützen die Orientierung, insbesondere in tiefer im Hang liegenden Bereichen wie Umkleiden und Duschen.

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Das Nachhaltigkeitskonzept verbindet energieeffiziente Technik mit einer langlebigen, gut organisierten Architektur. Photovoltaikflächen auf dem Dach erzeugen Strom, Solarabsorber unterstützen die Erwärmung des Freibadwassers. Wärmerückgewinnungssysteme und effiziente Wärmetauscher tragen dazu bei, den Energieverbrauch im Betrieb zu reduzieren. Zugleich zeigt sich der ressourcenschonende Ansatz in der kompakten Organisation, der Integration in die Landschaft und der robusten Materialwahl. Autor und Pläne: 4a Architekten Fotos: David Matthiessen

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Gleichberechtigter Zugang zur Natur Egmont Bewegungspark in Hou Mit dem Egmont Bewegungspark wurde anhand des Leitmotivs „Natürlich verbunden“ inklu­ sive Landschaftsgestaltung neu gedacht – zur Unterstützung von Alltagsleben und gemeinschaftlichem Erleben. Der Entwurf wurde für die Egmont Folkehøjskole entwickelt, eine einzig­artige Bildungseinrichtung für Menschen mit und ohne Behinderungen, und demon­ striert beispielhaft, wie sich universelles Design als räumliche und soziale Strategie verankern lässt, die zugleich die biologische Vielfalt fördert. Im Kern greift der Entwurf ein Paradoxon auf: Obwohl der positive Einfluss der Natur auf Gesundheit, Wohlbefinden und sozialen Zusammenhalt weithin anerkannt ist, haben nach wie vor nicht alle Menschen gleichberechtigten Zugang zu natürlichen Umgebungen. Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen mit körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen im Außenraum erheblichen Einschränkungen begegnen.

Der Egmont Bewegungspark wirkt diesem Ungleichgewicht entgegen, indem Barrierefreiheit nicht nachträglich als technisches Merkmal ergänzt, sondern als gestalterischer Grundimpuls begriffen wurde. Das Ergebnis ist ein kohärentes landschaftsplanerisches Konzept, in dem Bewegung, Ruhe, Lernen und soziale Interaktion nahtlos ineinandergreifen.

ERÖFFNUNG: JULI 2026

Leitender Architekt LYTT Architecture, lytt.dk

Standort Hou, Dänemark

Bauarchitekt ARDESS, ardess.dk

Bauherr / Betreiber Egmont Højskolen

Baukosten 16 Millionen DKK (2,1 Millionen EUR)

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Urbaner Vorplatz und Wegenetz Der Bewegungspark wird über einen urbanen Vorplatz erschlossen, der als Eingang und Ort der Begegnung fungiert. Der Platz wurde für Bewegung in vielfältiger Form – auch mit Rollstühlen – konzi­ piert, spiegelt das inklusive Leitbild der Schule wider und lädt gleichzeitig dazu ein, den Park weiter zu erkunden. Ein zentrales Element bildet das sorgfältig gegliederte Wegenetz: Eine vollständig barrierefreie Hauptroute gewährleistet eine intuitive Orientierung und führt unmittelbar zu den wichtigsten Zielpunkten, während sekundäre Wege und informelle Pfade das Erkunden für Menschen unterschiedlicher Mobilitäts- und Leistungs­stufen ermöglichen. Diese Hierarchie erlaubt es den Nutzern, sich die Landschaft ganz individuell zu erschließen – sei es zügig, anspruchsvoll oder naturnah. sb 5/2026

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Eigenständige und zugleich verbundene Räume Der Hügel dient als physische und visuelle Landmarke und schafft eine starke Verbindung zwischen der Schule und ihrem weiteren Umfeld. Ganz in der Nähe findet sich eine mit natürlichen Materialien sensorisch angepasste Umgebung, die als ­Ruhezone und für weniger intensive Aktivitäten gedacht ist. Demgegenüber entfaltet sich auf der großen Freifläche eine lebendige soziale Landschaft, in der Bewegung und Begegnung verschmelzen. Geprägt von sanften Geländeformen und vielfältiger Bepflanzung – von Wiesengräsern bis hin zu Baumgruppen – gibt es hier ausreichend Platz für die informelle Nutzung ebenso wie für größere Gemeinschaftsveranstaltungen. Das integrierte Amphitheater erweitert diese Flexibilität zusätzlich: Es ist als alltäglicher Nutzungsraum konzipiert, nicht als Bühne für punktuelle Events. Den Mittelpunkt des Parks bildet ein zentraler Pavillon als barrierefreier Treffpunkt und Orientierungsmarke. Seine offene, leicht wiedererkennbare Form stärkt die Lesbarkeit der Gesamtanlage und vereinfacht die sichere Orientierung auf dem Gelände. Weiter im Landschaftsraum liegt die sogenannte Lichtung mit einem spielerischen, taktil geprägten Charakter. Natürliche Holzelemente definieren hier Bereiche zum Balancieren, Klettern und Trainieren und motivieren Menschen unterschiedlicher Fähigkeitsstufen zu physischer Aktivität. Angrenzend an diesen Bereich befindet sich das begrünte Regenwasserauffangbecken, Himmelsspiegel genannt. Das Wasser übernimmt hier sowohl eine funktionale als auch eine erlebnisorientierte Rolle und fördert die Artenvielfalt im Wechsel der Jahreszeiten.

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Perfekte Kombination: inklusives Design und Nachhaltigkeit Der Egmont Bewegungspark zeigt eindrücklich, dass inklusives Design und Nachhaltigkeit sich gegenseitig verstärken. Durch das gekonnte Zusammenspiel von Barrierefreiheit, Biodiversität und räumlicher Qualität entsteht eine resiliente und großzügige Landschaft – ein Raum, der die Teilhabe erweitert und zugleich die Beziehung zwischen Mensch und Natur vertieft.

Biodiversitäts-Monitoring Nachhaltigkeit ist nicht nur Teil des sozialen Anspruchs des Entwurfs, sondern prägt auch seine langfristige Funktion als Landschaftsraum. Mithilfe der ByNatur ­2.0-Methodik wurde eine Basisbewertung der biologischen Vielfalt durchgeführt, die als dokumentierter Bezugspunkt für das künftige Monitoring dient. So kann die Schule die Entwicklung der Biodiversität im Zeitverlauf verfolgen und mess­ bare ­Ergebnisse veröffentlichen, sobald die Landschaft einen gewissen Reifegrad erreicht hat.

Autor und Plan: LYTT Architecture Fotos: LYTT Architecture & Egmont Højskolenz

AUSBLICK-SPIRALE

WALDGARTEN

HALFPIPE HÜGELKUPPE

ENTENTEICH

HAUP TST RA SSE

BESTEHENDER WALD

PUMPTRACK

GEMEINSCHAFTSFLÄCHE

LICHTUNG

PAVILLON BESTEHENDER WALD RASENPLATZ HIMMELSSPIEGEL

PARKEN STADTPLATZ PARKEN

PARKEN

ANKUNFTSBEREICH

HÜGEL

INNENHOFGARTEN HAUPTEINGANG KANTINE

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Energetische und ökologische Qualität das Stadtwerk.Sportpark Ost in Regensburg

Im Osten Regensburgs entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne ein neues urbanes Quartier. In diesem Transformationsprozess übernimmt der Sportpark Ost eine zentrale Rolle. Er bildet einen öffentlichen Bezugspunkt und verankert Sport und gemeinschaftliches Leben im neuen Stadtteil. Mit Hallenbad und Leichtathletikhalle entsteht ein leistungsfähiges Zentrum. Das Projekt setzt Maßstäbe durch die konsequente Nutzung von ­Recyclingbeton und Holz, ein innovatives Solarthermie-Konzept über der Parkplatzfläche sowie barrierefreie Erschließungsmuster. Das Gebäudekonzept nutzt funktionale und betriebliche Synergieeffekte durch die Zusammenlegung zweier autonomer Sportnutzungen: Das Hallenbad konzentriert sich auf den Schul- und Vereinssport sowie Schwimmkurse, während die Leichtathletiktrainingshalle dem Breiten-, Schulund Leistungssport sowie regionalen Wettbewerben dient. Dabei werden Parkplatzflächen, der Eingangsbereich, das Foyer und die Energiezentrale gemeinsam genutzt. Dies reduziert den baulichen Fußabdruck sowie die laufenden Betriebskosten.

ERÖFFNUNG: JULI 2025 Standort Regensburg, Deutschland 56

Einbindung in den Stadtraum beginnt mit Freianlagen Ein großzügiger, verkehrsfreier Vorplatz bildet den Auftakt und organisiert die Ankunft aus dem Quartier. Barrierefreie Zugänge, Fahrradstellplätze sowie Flächen für Feuerwehr und Anlieferung sind integriert, ohne die Aufenthaltsqualität zu beeinträchtigen. Ein taktiles Leitsystem führt vom öffentlichen Raum bis in das Gebäude und unter­stützt eine selbstständige Orientierung. Erhöhte Pflanzbeete – ­sogenannte grüne Inseln – strukturieren den Platz und schaffen schattenspendende Aufenthaltsbereiche. Gepflanzt wurden ausschließlich heimische und klimaresiliente Arten, die in Kombination mit Steinhügeln und Nisthölzern ­Lebensräume für

Bauherr / Betreiber das Stadtwerk Regensburg.Bäder und Arenen GmbH

Architekt Behnisch Architekten behnisch.com sb 5/2026


I­nsekten und Reptilien bieten. Eine ­Parcoursfläche ergänzt das sportliche Angebot im Außenraum und bindet das Quartier aktiv ein. Ein zweiter gleichwertiger Eingang im Norden ermöglicht den Zugang für die mit dem PKW ankommenden Besucher.

elemente im Boden. Versickerungsfähige Beläge reduzieren den Oberflächenabfluss und entlasten das Kanalnetz. Rund ­dreißig Prozent der Fassadenflächen sind begrünt und verbessern ­dauerhaft das Mikroklima.

Regenwassermanagement folgt dem Prinzip der Schwammstadt Niederschläge werden vollständig auf dem Grundstück zurückgehalten. Dachwasser wird in zwei Zisternen gesammelt und für die Bewässerung der Grünflächen und Fassadenbegrünungen genutzt. Überschüssiges Wasser versickert zeitverzögert über großzügig dimensionierte Mulden und unterirdische Speicher­

Vom Vorplatz aus öffnet sich die zweigeschossige Eingangs­halle, die als verbindendes Zentrum sämtliche Funktions­ bereiche orga­nisiert. Sie dient als Verteiler, Aufenthaltsraum und Treffpunkt. Gastronomie und Besucherbereiche sind hier angeordnet und öffnen sich zu vorgelagerten Terrassen. Die klare innere Struktur ermöglicht parallelen Schul-, Vereins- und öffentlichen Betrieb bei kurzen Wegen und eindeutiger Orientierung.

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Helle und energetisch durchdachte Sporthalle Entlang der Zeißstraße entwickelt sich die Leichtathletikhalle als großzügiger stützenfreier Trainingsraum. Stahlfachwerk­träger mit Spannweiten bis zu 65 m bilden gemeinsam mit einem Nebenträgersystem aus HEB-Profilen die tragende Struktur. Die Konstruktion bleibt in ihrer Logik ablesbar und prägt den Raum durch ihre klare Ordnung. Großflächige Oberlichter sorgen für eine gleichmäßige Tageslichtversorgung und reduzieren den Bedarf an Kunstlicht deutlich. Der Sportboden reflektiert das einfallende Licht und unterstützt eine freundliche Trainingsatmosphäre. Beheizt wird die Halle über Deckenstrahlplatten mit einem Systemtemperaturniveau von 45 zu 35 Grad.

Räumliche Erschließung unterstreicht inklusiven Anspruch Die Umkleidebereiche befinden sich im Erdgeschoss. Von hier aus führt eine zentrale Treppe gemeinsam mit einem unmittel­ bar daneben liegenden Lift zur Schwimmhalle im O ­ bergeschoss. Beide Erschließungselemente sind entlang derselben Wegeführung angeordnet, sodass alle Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam und gleichberechtigt die Badeebene erreichen. Ergänzend steht eine Umkleide für Alle zur Verfügung, die eine selbst­ bestimmte Nutzung unabhängig von Alter, Geschlecht oder körperlichen Voraussetzungen ermöglicht. Die klare Grundrissstruktur mit kurzen Wegen und großzügigen Bewegungsflächen unterstützt die Orientierung und erleichtert den Zugang zu allen Sport-, Bade-, Gastronomie- und Aufenthaltsbereichen. Auch die integrierte Werkstatt und die Servicebereiche sind barrierefrei erschlossen und ermöglichen inklusives Arbeiten sowie gleichberechtigte Teilhabe im Betriebsalltag.

Die Lüftungsanlage ist auf maximale Belegung ausgelegt und arbeitet mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung der Effizienzklasse A bis A plus. Zusätzlich ermöglichen öffenbare Elemente eine natürliche Lüftung und eine energiearme Sommernachtkühlung.

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das Stadtwerk.Sportpark Sportpark Ost Regensburg Ost Erdgeschoss Erdgeschoss

Sportpark Ost Regensburg 58 Erdgeschoss

1 Foyer 2 Umkleiden 3 Duschen/WCs 1 Foyer 2 Umkleiden 3 Duschen/WCs

4 Sportlersauna 5 Technik 6 Leichtathletikhalle

4 Sportlersauna 5 Technik 6 Leichtathletikhalle

7 Funktionsräume 8 Gerätelager 9 Kraftraum

7 Funktionsräume 8 Gerätelager 9 Kraftraum

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Von Lehrschwimmbecken bis Tauchbecken Die Schwimmhalle öffnet sich mit großzügigen Fensterflächen ins Grüne und erhält über integrierte Oberlichter zusätzliches Tageslicht. Das Tragwerk aus Brettschichtholzbindern und Brettsperrholz Dachscheiben ist auf die technischen Anforderungen des Bäderbaus abgestimmt und erfüllt die einschlägigen Richtlinien. Sichtbare Holzoberflächen prägen die Atmosphäre und tragen zu einem ausgewogenen Raumklima bei.

Energie- und Nachhaltigkeitskonzept basiert auf hochgedämmter Gebäudehülle Rund 45% des Jahreswärmebedarfs werden über 216 Solarflachkollektoren, die den Parkplatz überspannen, erzeugt. Ein zentraler Wärmespeicher kann die Anlage mehrere Tage ­autark versorgen. Die ergänzende Wärmeerzeugung erfolgt über einen Hackschnitzelheizkessel. Photovoltaik­ module auf den ­Dachflächen tragen zur Eigenstromerzeugung bei und unterstützen den energieintensiven Schwimmbadbetrieb.

Die gesamte Wasserfläche beträgt rund 630 m². Das Schwimmer­ becken weist eine Wassertiefe von mindestens 1,80 m bei einer Temperatur von 26 bis 27 Grad Celsius auf. Das Nichtschwimmerbecken mit Hubboden umfasst 100 m² Wasserfläche, besitzt eine variable Tiefe von 0,80 bis 1,35 m und wird mit 32 bis 33 Grad Celsius betrieben. Das Lehrschwimmbecken verfügt über identische Abmessungen und Temperaturbereiche. Ein Tauchbecken in der Sauna für Sportler ergänzt das Angebot. Alle Becken sind in Edelstahl ausgeführt. Die Wasseraufbereitung erfolgt mittels Mehrschichtfiltration mit adsorptiver Kohle-Chlorung. Separate Schwallwasser und Spülwasserspeicher ermöglichen eine effiziente Wärmerückgewinnung und reduzieren den Energieeinsatz.

Die Fassaden bestehen aus vorgefertigten Holzständerelementen mit vorvergrauter Holzverschalung. Farbakzente in den Unterspannbahnen machen die unterschiedlichen Nutzungen subtil ablesbar. Der eingesetzte Beton stammt vollständig aus dem Rückbau der ehemaligen Kasernengebäude und schließt einen regionalen Materialkreislauf. Tragwerke aus Stahl und Holz sind sortenrein konstruiert und ermöglichen langfristige Anpassungsfähigkeit sowie Rückbau und Wiederverwendung. Bei den investierten rund 55 Millionen Euro bildete die energetische und ökologische Qualität der Bauausführung die Grundlage für eine Förderung aus dem KfW-Programm für effizientes Bauen (4,6 Millionen Euro). Mit dem Sportpark Ost entstand ein vielseitiger und zukunfts­fähiger Ort der Bewegung, Begegnung und Teilhabe. Architektur, Konstruktion, Landschaft und Technik greifen ineinander und formen ein nachhaltiges Sportzen­ trum, das dem neuen ­Regensburger Osten eine klare räumliche Mitte verleiht.

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Autoren: Behnisch Architekten; Melanie Thumann-Ibl, das.Stadtwerk.Regensburg Pläne: Behnisch Architekten Fotos: David Matthiessen

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das Stadtwerk.Sportpark Sportpark Ost RegensburgOst 1. Obergeschoss 1.Obergeschoss

Sportpark Ost Regensburg 1.Obergeschoss sb 5/2026

1a Schwimmerbecken 1b Nichtschwimmerbecken 1c Lehrschwimmbecken 1a Schwimmerbecken 1b Nichtschwimmerbecken 1c Lehrschwimmbecken

1 Badehalle 2 Badeaufsicht 3 Sanitärräume

1 Badehalle 2 Badeaufsicht 3 Sanitärräume

4 Restaurant 5 Foyer 6 Zuschauertribüne

4 Restaurant 5 Foyer 6 Zuschauertribüne

7 Funktionsräume 8 Terrasse 9 Gründächer

7 Funktionsräume 8 Terrasse 9 Gründächer

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Kleine Fläche, messbare Wirkung GEZOFLEX eco im Inselpark Hamburg

Ein neuer Multifunktionscourt im Wilhelmsburger Inselpark in Hamburg zeigt, welches Potenzial in einer bewussten Materialentscheidung steckt: Durch den Einsatz des nachhaltigen EPDM Granulates GEZOFLEX eco von GEZOLAN auf 420 m² konnten rund 3,9 Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden werden. Der Wilhelmsburger Inselpark ist das Kernstück eines der ambitionier­ testen Stadtentwicklungsprojekte Hamburgs und damit aus städtebaulicher Sicht weit mehr als eine klassische Grünanlage. Der rund 100 Hektar große Park ist aus der Internationalen Gartenschau 2013 hervorgegangen und verbindet heute Natur- und Erholungsräume mit einem vielfältigen Sport-, Spiel- und Bewegungsangebot. Als grüne Mitte Wilhelmsburgs ist er Teil einer langfristigen Stadtentwicklung, die Freiraumqualität und urbane Nutzung miteinander verbindet. Seit September 2026 fügt sich ein neuer, von der PolyPlace GmbH installierter 420 m² großer Multifunktionscourt (einlagig, 20 mm) in dieses Umfeld ein, der mit seinen Fußballtoren, den Basketball­ körben und der ziegel­roten Fläche wie ein gewöhnliches Kleinspielfeld anmutet. Die Besonderheit liegt jedoch im verwendeten Material: Erstmals wurde das nachhaltige EPDM Granulat GEZOFLEX eco der Firma GEZOLAN für ein Kleinspielfeld in Deutschland eingesetzt.

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Mehr Nachhaltigkeit bei gewohnter Performance GEZOFLEX eco wurde mit dem Ziel entwickelt, die bewährten Eigenschaften eines hochwertigen EPDM Granulates mit einem deutlich besseren Nachhaltigkeitsprofil zu verbinden. Die Nachhaltigkeit von GEZOFLEX eco basiert auf drei wesentlichen Merkmalen: 1. GEZOFLEX eco besteht aus über 90 % nachhaltigen Roh   stoffen, deren Nachhaltigkeit in unterschiedlicher Art und    Weise bestätigt ist. 2.  Im Vergleich zu konventionellen EPDM Granulaten ­­­erzeugt    GEZOFLEX eco über 70 % geringere CO₂-Emissionen. 3. Mit einem Anteil von 34 % biobasierter Rohstoffe ist das    GEZOFLEX eco das einzige EPDM Granulat, das als bio   basiert zertifiziert ist.

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Die Nachhaltigkeitseigenschaften von GEZOFLEX eco werden durch unabhängige Nachweise und Zertifizierungen, Rohstoffnachweise sowie Berechnungen der CO₂-Bilanz dokumentiert und belegt. Hierzu zählen unter anderem die Zertifizierung des biobasierten Anteils im Rahmen des USDA BioPreferred® Programms, Berechnungen der CO₂-Reduktion nach dem GHG Protocol sowie Nachweise zu den nachhaltigen Merkmalen der eingesetzten Rohstoffe. GEZOFLEX eco ist eine 1:1 kompatible Produktalternative zu konventionellen EPDM Granulaten (Drop-in-Solution). Es sieht aus wie ein normales Gummigranulat, fühlt sich genauso an und verhält sich bei der Verarbeitung identisch. Es bietet dieselben technischen Eigenschaften, UV-Beständigkeit und Belastbarkeit wie vergleichbare EPDM Granulate von GEZOLAN, die auf Basis konventioneller Rohstoffe hergestellt werden. Fast vier Tonnen Treibhausgase auf 420 m² vermieden Für den Multifunktionscourt im Inselpark wurden insgesamt 5.700 kg GEZOFLEX eco in der Farbe 062eco Rot eingesetzt. Im Vergleich zur GEZOFLEX Standardvariante wurden durch den Einsatz von GEZOFLEX eco bei diesem Projekt auf Basis der indikativen PCF-Werte (cradle-to-gate) rund 3,9 Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden. Dies entspricht einem um 71,6 % geringeren Product Carbon Footprint. Zur Veranschaulichung entspricht diese Einsparung näherungsweise den jährlichen CO₂-Emissionen eines durchschnittlichen Pkw oder einer mit einem durchschnittlichen Pkw zurückgelegten Strecke von rund 15.700 km. Alternativ betrachtet entspricht sie in etwa der jährlichen CO₂-Bindung von 170 bis 200 ausgewachsenen mitteleuropäischen Buchen. Diese Vergleichswerte dienen ausschließlich der Veranschaulichung und basieren auf allgemeinen Durchschnittswerten. Als Bindemittel wurde das Stobielast® S 1100 der STOCKMEIER Urethanes GmbH & Co. KG eingesetzt. Das Bindemittel hat laut Herstellerangaben einen Anteil nachwachsender Rohstoffe von 30 % und hilft so, die Abhängigkeit von konventionellen (auf Rohöl basierenden) Rohstoffen zu reduzieren. Mögliche zusätzliche Vorteile hinsichtlich einer Reduzierung der Treibhausgasemissionen sind in der angegebenen Berechnung nicht berücksichtigt. Die Kennzahlen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beziehen sich damit ausdrücklich auf den Vergleich des Product Carbon Footprints der eingesetzten GEZOFLEX Granulate und nicht auf eine CO₂-Bilanz des gesamten Bauprojekts. Sie demonstrieren aber bereits bei diesem vergleichsweise kompakten Projekt anschaulich, welche Wirkung eine bewusste Materialwahl entfalten kann.

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Materialwahl als Stellschraube für mehr Nachhaltigkeit Gerade für Kommunen, Planungsbüros und Betreiber von Sportund Freizeitanlagen liefert das Leuchtturmprojekt im Inselpark Hamburg ein praxisnahes Beispiel dafür, wie ­ nachhaltigere Planung konkret umgesetzt werden kann. Denn nicht erst ­großflächige Sportanlagen bieten Einsparpotenzial. Auch kompakte Bewegungsflächen können durch die gezielte Auswahl der eingesetzten Materialien bereits einen messbaren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Die an dem Projekt beteiligten Unternehmen GEZOLAN AG, PolyPlace GmbH und STOCKMEIER Urethanes GmbH & Co. KG zeigen mit dem Projekt, wie sich eine stärker auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Materialwahl bei der Planung zeitgemäßer Sport- und Bewegungsräume mit bewährter Funktionalität und gewohnten Gestaltungsmöglichkeiten verbinden lässt. Text, Fotos und Grafiken: GEZOLAN AG, gezolan.com

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Trendsport auf neuem Boden Sportbelag SportGame PB von Gerflor für Pickleball-Courts in Düren Bereit für großen Sport: Mit zwei neuen Pickleball-Courts hat der PFSV Düren e.V. seine Sportanlage erweitert. Für optimale Spielbedingungen auf den neuen Feldern wurden die Flächen mit einem speziell für die neue Trendsportart entwickelten Outdoor-Bodensystem von Gerflor ausgestattet. Neuer Raum für den Vereinssport Mit dem Bau zwei neuer Spielfelder hat der PFSV Düren e. V. sein breites Sport-Angebot um die in Deutschland noch junge Schlägersportart Pickleball erweitert. Diese verbindet Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis und wird mit paddelähnlichen Schlägern und einem gelochten Kunststoffball auf einem kompakten Feld gespielt. „Ziel des Projekts war es, das sportliche Angebot in Düren zeitgemäß zu erweitern, neue niederschwellige Bewegungsmöglichkeiten für alle Altersgruppen zu schaffen und unsere Sportanlage als Ort der Begegnung und des Miteinanders weiter zu stärken“, erklärt Thomas Seiffert, 1. Vorsitzender des PFSV Düren.

Boden für dynamische Bewegungsabläufe Kurze Antritte und schnelle seitliche Richtungswechsel prägen das Pickleball-Spiel. Entsprechend war ein Bodenbelag gefragt, der sicheren Halt, hohen Bewegungskomfort und ein auf die Sportart abgestimmtes Ballverhalten verbindet. So fiel die Wahl auf SportGame™ Pickleball von Gerflor. Das modulare Fliesensystem verfügt über eine griffige Ober­ fläche, welche die Rutschgefahr verringert und dazu beiträgt, die Belastung von Gelenken und Muskulatur bei seitlichen Bewegungen zu reduzieren. Zugleich unterstützt die Konstruktion ein für Pickleball optimiertes Absprungverhalten des Balls. Die Oberfläche ist zudem darauf ausgelegt, bei Stürzen geringere Haut­ abschürfungen zu verursachen als klassische Hartplatz­ beläge aus Tartan oder Beton. Zum Einsatz kommt der Bodenbelag als spezielles Pickleball-Kit in den Farben Granite, Bright Blue und Green. Durch die kon­ trastreiche Farbgebung grenzen sich die einzelnen Bereiche des Courts klar voneinander ab und unterstützen die Orientierung während des Spiels. Neben dem verwendeten Kit bietet Gerflor auch ein Kit in den Farben Gray, Purple und Titanum an.

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Auf den Außenbereich abgestimmt Für die Outdoor-Courts war zudem eine Bodenlösung erforderlich, die den Witterungseinflüssen dauerhaft standhält. Die offene Struktur der 12,7 mm starken Fliesen lässt N ­ iederschlagswasser durch die Fläche abfließen, während UV-­Stabilisa­ toren die Farbbeständigkeit unterstützen. Auch die Verlegung folgt dem modularen Prinzip: Die 25 x 25 cm großen Fliesen werden lose verlegt, miteinander verriegelt und sind anschließend direkt bespielbar. Mit Blick auf die Nutzungsdauer ist das System auf einen langfristigen Einsatz ausgelegt: SportGame™ Pickleball ist zu 100 % recycelbar. Gemeinsam mit den ebenfalls neu entstandenen Beachtennis-Feldern erweitern die beiden Pickleball-Courts das Sportangebot des PFSV Düren und schaffen auf dem Vereinsgelände zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für Vereinsmitglieder und Gäste. Autor: Gerflor, gerflor.de Fotos: Gerflor Uwe Arndt sb 5/2026

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Spielen für Alle in Mühlheim Neues entdecken, Herausforderungen meistern und gemeinsam aktiv sein – das ist das Herzstück der neuen Spielanlage in Mülheim. Barrierefreies Spielen bedeutet hier nicht, jede Norm stur zu erfüllen, sondern Räume zu schaffen, die spannende Herausforderungen bieten und Kinder aller Fähigkeiten einbeziehen. Mit einem langen Anlauf und einer Brücke mit 10 % Steigung lässt sich eine Höhe von 250 cm auch mit Rollstuhl erreichen. Wer allein unterwegs ist, kann diese Aufgabe selbst meistern – wer Unterstützung benötigt, kann um Anschiebehilfe bitten. Sportlich Ambitionierte haben die Möglichkeit, einen wackeligen Aufstieg zurück nach oben zu wagen – und dürfen sich über ein stolzes Erfolgserlebnis freuen. Die Planung der Anlage entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Hoff & Koch und der Stadt Mühlheim an der Ruhr. Einen wichtigen Beitrag zur Realisierung leistete dabei der Verein Rolli Rockers Sprösslinge e. V., der das Projekt mit großem Engagement förderte und sich seit Jahren für inklusive Spiel- und Begegnungsräume einsetzt. Durch diese Unterstützung konnte das Vorhaben mit besonderer Aufmerksamkeit für Barrierefreiheit und Teilhabe umgesetzt werden – ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion in der Stadt. Die Anlage animiert zu Bewegung, Balance-Übungen und Kletterabenteuern auf verschiedenen Ebenen, während gleichzeitig Rückzugsbereiche zum Ausruhen und Beobachten einladen. Jede Ecke eröffnet neue Perspektiven und Spielideen – hier kann getüftelt, ausprobiert und gemeinsam gelacht werden. So entsteht ein lebendiger, inklusiver Raum, in dem Kinder selbstbestimmt spielen und dabei gegenseitig unterstützt werden, während sie ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und stolz auf ihre Erfolge sein können. 64

Unsichtbar sichtbar: Orientierung für alle Ein besonderes Highlight der Anlage ist das spielerische Leitsystem. Es fügt sich unauffällig in die Gestaltung ein und bietet Orientierung, ohne zu stigmatisieren. Kinder können es aktiv bespielen und gleichzeitig die Struktur des Spielgeräts intuitiv erfassen. Funktionalität und Herausforderung gehen Hand in Hand: Das Spielgerät lädt dazu ein, Grenzen auszutesten, Selbstvertrauen zu entwickeln und gemeinsam Lösungen zu finden. So entsteht ein inklusiver Raum, in dem Spielen, Lernen und Entdecken selbstverständlich miteinander verbunden sind. Inklusion spielerisch erleben Die Spielanlage bringt Kinder mit unterschiedlichsten Fähigkeiten zusammen, ohne dass jemand gelangweilt weiterzieht. Sie vereint Balance- und Kletterelemente, Sinneserfahrungen, Rollenspiele, Kooperation und Rückzugsmöglichkeiten in einem einzigen Ensemble. Hier lernen Kinder voneinander, unterstützen sich gegenseitig und entdecken gemeinsam neue Spielideen. Inklusion wird so nicht nur als Konzept gedacht, sondern erlebbar gemacht – durch Begegnung, gemeinsames Ausprobieren und das Erleben von Erfolgen in einem sicheren Umfeld. sb 5/2026


Zukunft durch Bestand Ein Spielplatz muss nicht neu gebaut werden, um wieder wie neu zu sein. Hochwertige Spielgeräte sind auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Bei spielbau endet ein Projekt deshalb nicht mit der Fertigstellung einer Anlage: Sie setzt sich über deren gesamten Lebenszyklus fort. Ein besonders wirkungsvolles Beispiel ist die Generalüberholung bestehender Spielgeräte. Auch nach Jahrzehnten können Anlagen umfassend modernisiert werden. Verschlissene oder gestalterisch zu erneuernde Elemente aus Holz und HPL l­assen sich ersetzen, während tragende Konstruktionen aus Edelstahl erhalten bleiben können. Die langlebige Basis wird so zur Grundlage für eine zeitgemäße Erneuerung. Diese Möglichkeit ist das Ergebnis einer konsequent auf Quali­ tät und Langlebigkeit ausgerichteten Produktentwicklung. spielbau setzt auf hochwertige Materialien wie präzise gefertigten Edelstahl, widerstandsfähiges Robinienholz, HPL sowie belastbare Seile und Netze. Eigene Fertigung und Qualitätskontrollen sorgen für langlebige, passgenaue Konstruktionen. Viele Komponenten sind montagefreundlich und Ersatzteile langfristig verfügbar. So können einzelne Bauteile ausgetauscht werden, ohne die gesamte Anlage aufzugeben. Auch die Garantiezeiten unterstreichen den Anspruch an langlebige Qualität: Für Edelstahlrohre gilt eine lebenslange Garantie für die Lebensdauer des Produktes bis zur Demontage oder Außerbetriebnahme. Je nach Material und Bauteil gelten darüber hinaus Garantiezeiten von bis zu 15 bzw. 10 Jahren. Langlebigkeit ist damit nicht nur ein Versprechen, sondern Teil des Produktkonzepts. sb 5/2026

Bei einer Generalüberholung bleiben insbesondere tragende Edelstahlpfosten und wesentliche Teile der bestehenden Anlage erhalten. Sind keine neuen Fundamente erforderlich, entfallen aufwendige Erd- und Betonarbeiten. Das spart Ressourcen und verkürzt die Umsetzungszeit. Für Betreiber bedeutet das weniger Aufwand, kürzere Schließzeiten und eine wirtschaftliche Alterna­ tive zum vollständigen Neubau. Das Ergebnis: Ein bestehender Spielplatz erhält ein neues Erscheinungsbild, aktuelle Spielmöglichkeiten und eine langfristige Per­ spektive – ohne die funktionierende Basis aufzugeben. Aus Alt wird nicht einfach neu. Bestehendes wird gezielt weitergenutzt, erneuert und für die nächsten Jahre fit gemacht. Vorteile einer Generalüberholung • Deutlich geringere CO2-Emissionen, da keine neuen Fundamente oder Betonarbeiten nötig • Kürzere Schließzeiten durch Nutzung bestehender Strukturen • Reduzierter Aufwand bei Planung und Umsetzung • Kosteneffizienz durch Wiederverwendung tragfähiger Komponenten • Nachhaltige Modernisierung ohne Kompromisse bei Sicherheit oder Spielwert So wird aus Qualität echte Kreislauffähigkeit: Ein Spielgerät kann über viele Jahre genutzt, instandgesetzt, modernisiert und schließlich generalüberholt werden. Nachhaltigkeit beginnt damit nicht erst bei der Sanierung – sie wird bereits bei der Entwicklung mitgedacht. Text: spielbau GmbH, spielbau.de Fotos: spielbau GmbH; Jochen Schwatlo, Stadt Mühlheim an der Ruhr 65


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Kostenfalle Schwimmbad BREMAG Wasserrecycling

Der Betrieb von Bädern erfordert naturgemäß einen hohen Wasser- und Energiebedarf. Eine entsprechend hohe Betriebskostenrechnung ist oft die Folge. Dann macht es Sinn zu schauen, welche Möglichkeiten bestehen, Wasser- und Energiebedarfe durch den Einsatz von intelligenter Anlagentechnik zu senken. In vielen Bädern nutzt man deshalb bereits die effiziente Membranfiltrationstechnik von BREMAG. Sie bietet neben einer einwandfreien Wasserqualität zwei entscheidende Vorteile: Sie reduziert Betriebskosten und erfordert nur einen minimalen Personalaufwand. Die anfallenden Spülabwassermengen aus der Filterrückspülung werden in einem Behälter aufgefangen und über eine Vorfiltration der Anlage zugeführt. Mit dem Durchlaufen einer ersten Ultrafiltration-Membranbarriere von 0,02 µm (5.000 mal feiner als ein menschliches Haar) wird der Partikel- und Bakterienrückbehalt gewährleistet. Mit dem Durchlaufen einer zweiten Membranbarriere in Form einer Umkehrosmose werden die noch im Wasser befindlichen Salze eliminiert. Das so gewonnene Betriebswasser wird anschließend aufgehärtet und mit Desinfektionsmittel versetzt, bevor es den Badewasserkreisläufen wieder zugegeben wird.

Das gesamte Verfahren gemäß DIN 19645 gewährleistet dabei weiterhin den ebenfalls per Norm erforderlichen Frischwasserzusatz pro Badegast. Durch den hohen Automatisierungsgrad der Anlage läuft das gesamte Aufbereitungsverfahren vollautomatisch ab. Lediglich notwendige Chemikalien zur internen Reinigung der Anlage müssen manuell von Zeit zu Zeit aufgefüllt werden. Die Anlagentechnik lässt sich in der Regel auch dank ihrer kompakten Baugröße problemlos in bestehende Schwimmbäder einbinden und nachrüsten. Zur Fernanalyse oder Fernkontrolle der Anlage ist eine Einwahl per Router jederzeit möglich.

Signifikantes Einsparpotenzial Das Ergebnis: Die Entwässerungsgebühren für das vermiedene Abwasser werden ebenso eingespart wie auch Frischwassermengen zur Nachspeisung. Durch die vermiedenen Frischwasser­ nachspeisungen werden auch die Energiebedarfe für die Aufheizung des Wassers eingespart. Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Wärmepreise nimmt dieser Einspareffekt aktuell nochmal wesentlich zu. Durchschnittlich lassen sich so 75% des anfallenden Abwassers der Filterspülungen recyceln.

Fazit und Ausblick Eine Anlagentechnik, die nachhaltig Betriebskosten reduziert und dabei noch Ressourcen schont und die Klima-Bilanz verbessert. Übrigens: Auch Solewässer können recycelt werden.

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Auf Wunsch ermittelt BREMAG das individuelle Einsparpotential auch für Ihr Schwimmbad als kostenlose Serviceleistung. Autor und Foto: BREMAG, bremag.de sb 5/2026


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Mehr Gestaltungsfreiheit im Spielraumdesign Vinci Play Bespoke – Maßgeschneidertes Design für anspruchsvolle Freiraumprojekte Spielplätze sind heute weit mehr als reine Bewegungs- und Aufenthaltsorte. Sie prägen öffentliche Räume, fördern soziale Interaktion und steigern die Aufenthaltsqualität von Quartieren, Wohnanlagen und Freiflächen. Mit der Serie Bespoke erweitert Vinci Play sein Angebot um individuelle Lösungen im Spielgerätebau. Ergänzend zum Standardsortiment entstehen maßgeschneiderte Spielwelten, die gezielt auf die Anforderungen eines Projekts abgestimmt werden. Individuelle Planung und Integration Die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten, Planungsbüros, Kommunen und Investoren. Bereits in frühen Projektphasen werden gestalterische, funktionale und technische Anforderungen gemeinsam defi­niert. So entstehen Spielräume, die sich harmonisch in das Freiraumkonzept einfügen und zugleich hohe Ansprüche an Sicherheit, Funktionalität und Nutzererlebnis erfüllen. Von kompakten Spiellandschaften bis zu großmaßstäblichen Themenwelten wird jedes Projekt individuell geplant. Materialien, Proportionen und Anordnung der Elemente werden auf die jeweilige Umgebung abgestimmt und verbinden Architektur, Landschaft und Spielwert. Langlebige Materialien für nachhaltige Nutzung Bei Bespoke bestehen die Verkleidungselemente aus gestrichener Lärche, die tragenden Konstruktionen und Podeste aus Robinienholz. Das verwendete Robinienholz stammt aus FSC-zertifizierten europäischen Plantagen. Darüber hinaus kommen Edelstahl, v­erzinkte und pulverbeschichtete Stahl­ elemente sowie HDPE- und HPL-Platten zum Einsatz. Die hochwertigen Materialien sorgen für eine lange Nutzungsdauer, geringe Wartungs­anforderungen und hohe Wirtschaftlichkeit. sb 5/2026

Nachhaltigkeit, ESG und Inklusion Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Langlebige Materialien, ressourcenschonende Prozesse und wartungsfreundliche Konstruktionen reduzieren Umweltwirkungen und Betriebskosten. Gemeinsam mit Bureau Veritas hat Vinci Play bereits den CO2Fußabdruck von elf zentralen Produktgruppen analysiert und verifiziert – eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Produkte. Vinci Play engagiert sich kontinuierlich in der Weiterentwicklung seiner ESG-Managementstrukturen, der Stärkung ethischer Standards sowie der Wahrung der Interessen von Mitarbeitenden, Kunden, Partnern und weiteren ­Stakeholdern. Auch Inklusion wird konsequent berücksichtigt: frei zugängliche ­Motorikwände, Lerntafeln, inklusive Karussells, Rollstuhlrampen und unterstützende Griffsysteme ermöglichen gemeinsames Spielen und fördern soziale Teilhabe. Erfahrung im öffentlichen Raum Seit über 20 Jahren entwickelt und produziert Vinci Play Spiel- und Bewegungsgeräte für öffentliche Räume. Mit mehr als 1.000 Produkten, eigenen Entwicklungs- und Designteams sowie Projekten in über 60 Ländern realisiert das Unternehmen individuelle Spielraumkonzepte – von Standardlösungen bis zu maßgeschneiderten Bespoke-Projekten. Autor und Fotos: Vinci Play, vinci-play.com 67


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Edelstahl: nachhaltig und dauerhaft Familienunternehmen aus Hessen ist weltweit führender Hersteller Vor 51 Jahren begann Josef Wiegand mit Sommerrodelbahnen aus Edelstahl. Schnell wurden auch Spielplatzrutschen und dann Wasserrutschen gebaut. Die Älteste ist nun über 40 Jahre alt - und immer noch in Betrieb. Wieviel Handarbeit im Bau einer Rutsche steckt, erschließt sich zunächst nicht. Wer jedoch die Hallen der Firma Wiegand in Rasdorf bei Fulda besucht, merkt schnell, dass es sich hier um ein beachtliches Können handelt. 400 Mitarbeiter fertigen die Rutschen aus Edelstahl – aber auch Stützen, Treppen, Türme, Plattformen. Dabei sind Edelstahl-Wasserrutschen nicht immer teurer als die Versionen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) – insbesondere bei Freifall- oder den beliebten Breitwellenrutschen. Vor allem Freibäder, aber auch Resorts und Wasserparks – wie beispielsweise die Therme Erding – schätzen die Qualität. Edelstahl-Rutschen haben keine Fugen und sind daher besonders wartungsarm und komfortabel für die Badegäste.

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Besonderheit: tiefgezogene 3D Kurven Als Alleinstellungsmerkmal hat die Firma Wiegand Rutschen­ teile, die – ähnlich wie ein Küchenwaschbecken – tiefgezogen ­werden. Dann entsteht die perfekte Kurve ohne kleine Stücke­ lungen. Höchster Komfort für die Gäste. Und da die Oberflächen so ­robust sind, können Edelstahlrutschen auch zum Beispiel mit dem Wasser von natürlichen Seen betrieben werden. Mehr Farbe gewünscht? Die Außenseiten sind frei gestaltbar – nur die Rutschfläche bleibt frei. Und sogar der Wert bleibt erhalten! Autor und Fotos: wiegandwaterrides.de Installation: Johannisbad Freiberg

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LED-Linien des ASB GlassFloor

Parallelnutzung Basketball, Volleyball, Badminton

Inklusiv gebaut, nachhaltig gedacht ASB GlassFloor bietet größtmögliche Flexibilität in Cuxlandhalle

Die neue Sporthalle in Cuxhaven zeigt, wie sich Barrierefreiheit, flexible Nutzung und ein bewusster Umgang mit Ressourcen von Anfang an in einem modernen Hallenkonzept verbinden lassen. Barrierefreiheit war bei der Planung der 2026 eröffneten Cuxlandhalle in Cuxhaven kein nachträglicher Zusatz, sondern integraler Bestandteil des Hallenkonzepts. Die 3+1-Feldsporthalle bietet Platz für bis zu 1.200 Zuschauer und ist von Grund auf für Para-Sport und Rollstuhlbasketball ausgestattet. Damit schafft sie Raum für inklusive Trainings- und Wettkampf-Formate und richtet sich gleichermaßen an Vereine, Schulen und Verbände. Digitale Spielfeldlinien für mehr Orientierung Im Zentrum der Halle steht ein rund 1.260 m² großer ASB GlassFloor mit integrierten LED-Spielfeldmarkierungen. Statt fest aufgemalter Linien lassen sich die Markierungen für unterschiedliche Sportarten digital ein- und ausblenden. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ist das ein praktischer Vorteil: Wird nur die für die jeweilige Sportart benötigte Linienführung angezeigt, reduziert sich die visuelle Komplexität der Spielfläche. Damit wird der Sportboden zu einem Bestandteil eines Hallenkonzepts, das unterschiedliche Anforderungen an Sport, Training und inklusive Nutzung zusammenbringen kann. Ressourcenschonend durch Mehrfachnutzung Auch unter Nachhaltigkeitsaspekten spielt diese digitale Anpassbarkeit eine Rolle. Auf dem ASB GlassFloor lassen sich beispielsweise Basketball-, Volleyball- und Badmintonmarkierungen digital umschalten, statt dass dauerhaft mehrere Linien unterschiedlicher Sportarten auf der Fläche sichtbar bleiben und sich überlagern. sb 5/2026

In Verbindung mit der robusten und auf langfristige Nutzung ausgelegten Oberfläche entsteht ein Sportboden, der nicht nur mehrere Sportarten auf einer Fläche ermöglicht, sondern auch langfristige Flexibilität bietet. Statt eine Sporthalle auf eine einzelne Nutzung auszurichten, wird ihre Infrastruktur für unterschiedliche Anforderungen nutzbar. Die Cuxlandhalle zeigt damit einen Planungsansatz, bei dem Inklusion, Multifunktionalität und langfristige Nutzbarkeit zusammengedacht werden. Für Kommunen und Betreiber kann die Frage nach der Zukunftsfähigkeit einer Sporthalle damit nicht nur eine Frage der Barrierefreiheit sein, sondern auch der flexiblen und ressourcenschonenden Nutzung über viele Jahre hinweg. Standort

Cuxhaven

Hallenkonzept

3+1-Feldsporthalle

Eröffnung

Zuschauer

Sportboden

Sportbodenfläche Markierungen Inklusion

Juni 2026

Bis zu 1.200 Plätze ASB MultiSports

Rund 1.260 Quadratmeter

Digitale LED-Spielfeldlinien

Para-Sport, Rollstuhlbasketball, kontrastreiche Linienführung

Autor und Fotos: ASB GlassFloor, asbglassfloor.com 69


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Inklusion beginnt beim gemeinsamen Spiel Ein Spielplatz ist viel mehr als ein Ort mit Rutsche, Schaukel und Klettergerüst. Er ist ein Raum voller Möglichkeiten: Hier entstehen Freundschaften, Kinder testen Grenzen aus und erleben, wie schön gemeinsames Spielen sein kann. Wertvoll wird ein Spielplatz aber erst dann, wenn er niemanden ausschließt. Wenn er Familien und Generationen zusammenbringt. Wenn er sagt: Du bist willkommen. Für FHS ist Inklusion auf Spielplätzen eine Herzensangelegenheit. Das Unternehmen mit Sitz im sauerländischen Arnsberg bringt über 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung hochwertiger Spiel- und Freizeitgeräte mit. Dieser Erfahrungsschatz verbindet sich mit einem hohen Anspruch an Qualität, Sicherheit und durchdachte Gestaltung. Mit „INKLUViSION“ verfolgt FHS die Vision, Spielräume zu schaffen, die von Anfang an für alle gedacht sind. Wie dieser Anspruch in der Praxis aussieht, zeigt das Inklusionskarussell Wigg­ley von FHS. Es wurde für gemeinsames, inklusives Spielen entwickelt und bietet Platz für bis zu acht Personen – darunter zwei Rollgeräte, vier Sitz- und zwei S­ tehplätze. Durch die barrierefreie Zugänglichkeit von zwei Seiten können Menschen mit unterschiedlichen motorischen Fähigkeiten gleichermaßen teilnehmen. So wird aus einem Spielgerät ein Treffpunkt für Bewegung, Freude und Gemeinschaft – und bezieht die Begleitpersonen mit ein.

Inklusive Spielplätze sind ein Gewinn für alle FHS berücksichtigt diese Vielfalt bereits in der Planung. Spielgeräte werden so entwickelt, dass sie unterschiedliche Fähigkeiten ansprechen und verschiedene Formen des Spielens zulassen. Mal geht es um Bewegung und Mut, mal um Wahrnehmung, Berührung oder gemeinsames Ausprobieren. So entstehen Spielplätze, die nicht ausgrenzen, sondern neugierig machen. Inklusive Spielräume fördern soziale Interaktion, bauen Berührungsängste ab und stärken das Verständnis füreinander. Sie zeigen Kindern früh, dass Unterschiedlichkeit nichts Trennendes ist, sondern das gemeinsame Spiel reicher macht. Mit „INKLUViSION“ setzt FHS ein Zeichen für eine Zukunft, in der inklusive Spielplätze selbstverständlich zum öffentlichen Raum gehören. Jeder Mensch hat ein Recht auf Teilhabe, Begegnung und Freude. Und manchmal beginnt all das mit einer einfachen Einladung: Komm, spiel mit. Autor und Fotos: FHS, fhs-holztechnik.de

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Abwechslungsreiches Spielerlebnis garantiert Hally-Gally bietet Spielplatzgeräte der besonderen Art Spielplatzgeräte von SPOGG Sport Güter vereinen Abenteuerlust mit Verantwortungsbewusstsein. Gefertigt aus langlebigen und vollständig recycelbaren Materialien fördern sie die Kreativität und Bewegungsfreude von Kindern und leisten zugleich einen Beitrag zum Umweltschutz. Serpentes-Spielsystem: Anreiz zum Bewegen und Chillen Mit seinen mobilen Spielmodulen bietet das Serpentes-Spiel­ system den Kindern Freiraum zum Chillen und fördert gleichzeitig Grobmotorik, Gleichgewichtssinn und Muskelkraft. Die Spiellandschaft ist Aktions- und Ruheraum in einem. Die durch ein Gitternetz miteinander verbundenen Module enden auf der einen Seite mit einem Holzpodest, welches als Aufenthalts-, ­Aktions- und Koordinationsbereich genutzt werden kann. Auf der anderen hängt eine Sitzschaukel unter den Stahlstangen und dem Herkules-Kletternetz wie in einem Ruheraum. Gemeinsam bilden Netzanlage und Holzscholle eine komplette Spieleinheit, die die Anforderungen eines attraktiven Aufenthaltsortes erfüllen. Die Module können flexibel miteinander kombiniert werden. Die Rohrgestelle bestehen aus Edelstahl und verfügen über Ferti­gfundamente, was die Montagezeit stark verkürzt. Nah am Himmel – der Traumfänger! Der Legende nach heißt es, dass ein Traumfänger schlechte Träume auffängt, so dass die Nacht das Schlechte in das Gute verwandelt. Der Hally-Gally Traumfänger sorgt mit seinen Spielmöglichkeiten für eine positive und entspannte Atmosphäre. Mit seiner Höhe von vier Metern und zwei Kletterpfählen aus Robinie (mit rund 30-40 cm Durchmesser) bietet er jede Menge Möglichkeiten. sb 5/2026

Kinder können klettern und auch entspannen. Durch die Aufstiegsnetze gelangen die jungen Nutzer an und in das Vogelnest. Verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten wie zum Beispiel eine Leiter, ein Kletternetz und auch die Stufen in den Robinienpfosten fordern heraus. Die Hölzer sind mit Sicherheitslaschen und kopfseitiger Kreuzsicherung gegen das Aufreißen gewappnet. Am Stamm befinden sich Tritte für den Aufstieg. Das Vogelnest ist mit jeweils zwei Seilen, verbunden durch eine Holzsprosse, aufgehängt. Kometenschweif Einzigartig im Design aus glasperlgestrahltem VA-Rohr. Ein dynamisch geschwungenes Klettergerüst in Bogenform stellt einen visuellen Jetstream dar. Die Form entspricht sinnbildlich einem Stromstrahl, der in der Atmosphäre für so manche Turbulenzen sorgen kann. Das Spielgerät eignet sich auch für den urbanen Raum. Es fungiert als eine Art Tribüne und fügt sich durch seine gefällige Form optisch angenehm in jedes Umfeld ein. Die Farbe der Schellen und des Netzes sind variabel. Der Kometenschweif ist mit Holmen- oder Spiralrutsche lieferbar. Eine zusätzliche Strickleiter oder ein Klettertau können das Spielangebot erweitern. Die Fallhöhe beträgt 2,92 m. Autor und Fotos: Hally-Gally, hally-gally-spielplatzgeraete.de 71


© Proludic

© BPM Sports

PROFESSIONALS & PROFILES

Nachhaltige und inklusive Spielplätze mit Naturholz gestalten

Kommunale Sportinfrastruktur erfolgreich weiterentwickeln

Nachhaltigkeit und Inklusion sind heute zentrale Bestandteile ­einer zukunftsorientierten Spielplatzgestaltung. Kommunen, Landschaftsarchitekten und Betreiber öffentlicher Freiräume legen zunehmend Wert auf langlebige Materialien, ressourcenschonende Konzepte und Spielangebote, die möglichst vielen Kindern unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten offenstehen. Mit ihrem nachhaltigen Naturholzsortiment setzt Proludic auf hochwertige Robinien- und Douglasienhölzer aus PEFC-zertifizierter Forstwirtschaft. Die natürlichen Materialien überzeugen durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit, ihre lange Lebensdauer und ihre harmonische Integration in die Landschaft. Gleichzeitig schaffen diese Natur­holzspielgeräte eine warme, naturnahe Atmosphäre, die Kinder zum Entdecken, Klettern und kreativen Spielen einlädt.

Die Schweizer Gemeinde Lyss zeigt, wie sich kommunale Sport­ infrastruktur trotz Bevölkerungswachstum, veränderten Sport­ gewohnheiten und knappen Finanzen zukunftsfähig gestalten lässt. Der von BPM Sports geführte Strategieprozess verbindet ­lokale Verankerung mit regionalen Funktionen und setzt auf Nutzungsbündelung, die Aufwertung bestehender Standorte sowie niederschwellige Bewegungsangebote.

Ein besonderes Beispiel für nachhaltige und gleichzeitig inklusive Produktentwicklung ist das Nesthaus J49411® von Proludic. Das Spielgerät besteht zu 99,91 % aus recyclebaren Materialien und wurde so konzipiert, dass einzelne Bauteile bei Bedarf repariert oder ausgetauscht werden können. Dadurch werden Ressourcen geschont, Abfälle reduziert und die Lebensdauer des Spielgeräts deutlich verlängert - ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Nachhaltige Spielplätze fördern nicht nur den Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch die soziale Teilhabe. Naturnahe, inklusive Spielwelten schaffen Begegnungsorte, an denen Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam spielen, lernen und ihre motori­schen sowie sozialen Kompetenzen entwickeln können. Das Nesthaus bietet beispielsweise gleichzeitig Platz für 26 Nutzer und schafft dank einer Gestaltung mit über 20 individuell durchdachten Spielfunktionen und interaktiver Details inklusive Bewegungsräume, die Barrieren abbauen und gemeinsames Erleben in den Mittelpunkt stellen. So verbinden moderne Naturholz-Spielplätze ökologische Verantwortung, hochwertige Materialien und inklusiven Spielwert zu langlebigen Freiräumen, die einen nachhaltigen Mehrwert für Kinder, Familien, Kommunen und die Umwelt schaffen. Proludic GmbH proludic.de 72

Sieben Eckpfeiler der Strategie: • Lokale Grundversorgung priorisieren – Bedürfnisse von Bevölkerung, Schulen und Vereinen im Fokus; regionale Events als Ergänzung • Sportcluster bilden – Bündelung von Hallensport, Schwimmsport und Außenanlagen an einem Ort schafft betriebliche ­Synergien und bessere Auslastung • Schul- und Sportplanung abstimmen – wachsende Schülerzahlen als zentraler Kapazitätstreiber erfordern enge Koordination • Flexibel auf Sporttrends reagieren – individueller, informeller Sport gewinnt an Bedeutung • Auslastung vor Expansion – bestehende Anlagen intensiver nutzen, zum Beispiel mit Kunstrasen, anstatt neuer Flächen • Langfristige Finanzierbarkeit sichern – Investitionen etappieren • Konsequent und schrittweise umsetzen – erst funktionale Defizite, dann Erweiterungen, schließlich Neubauten Nachhaltige Sportinfrastrukturplanung beruht auf vier Kern­ prinzipien: Bedarfsorientierung, Mehrfachnutzung, Standortbündelung und finanzielle Tragbarkeit. Wir helfen Ihnen dabei, die wachsende Nachfrage aus Schulen, Vereinen und Individualsport auch an Ihrem Standort mit wirtschaftlich optimierter Infrastruktur zu vereinen.

BPM Sports GmbH bpm-sports.ch sb 5/2026


© HET

© PLAYPARC

PROFESSIONALS & PROFILES

PLAYPARC Calisthenics ist vielfach nachhaltig

Spielraum für alle – nachhaltig und inklusiv gedacht

Mehr als zehn Jahre nach ihrer Eröffnung im Jahr 2014 glänzt die erste Calisthenics-Anlage „Allround“ von PLAYPARC im ostwestfälischen Delbrück wie neu und wird täglich genutzt. Was einst gemeinsam mit engagierten Sportlern und Sportwissenschaftlern entwickelt wurde, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte für die kommunale Freiraumplanung entwickelt. Mittlerweile ist die „Allround“ von PLAYPARC die meistverkaufte Calisthenics-­ Anlage Deutschlands, da sie für ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept steht, das weit über die bloße Wahl langlebiger Materialien hinausgeht. Wartungsarme, robuste Qualität Massiver, feuerverzinkter Stahl und Edelstahl trotzen Witterung, Dauerbetrieb und Vandalismus. Ganz ohne bewegliche Teile tendiert der Wartungsaufwand gegen null, was Kommunen dauerhaft entlastet. Praktische Langlebigkeit Obwohl alle Bestandteile der Calisthenics-Anlagen sortenrein und rückstandsfrei wiederverwertbar sind, greift der Wiederverwertungsgedanke in der Praxis kaum. Selbst nach über einem Jahrzehnt unter freiem Himmel steht die Allround noch immer unerschütterlich fest im Boden und zeigt kaum sichtbare Spuren der Zeit – sie entzieht sich einfach dem üblichen Kreislauf von Verschleiß und Ersatz. Zeitloses Fitnesskonzept Calisthenics basiert auf einfachen Eigengewichtsübungen, benötigt keine komplexe Mechanik oder Strom und ist unabhängig von kurzlebigen Trendzyklen generationenübergreifend attraktiv. So entstehen nachhaltige Bewegungsräume, die Ressourcen schonen, kommunale Haushalte entlasten und den öffentlichen Raum dauerhaft aufwerten. Fazit für die öffentliche Sportinfrastruktur PLAYPARC zeigt eindrucksvoll, dass wahre Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum dort entsteht, wo unzerstörbare Qualität und stete, begeisterte Nutzung dauerhaft zusammenkommen. Mit freier Zugänglichkeit zu jeder Tageszeit wird die Anlage zum ­lebendigen sozialen Treffpunkt.

Was für viele kaum als Hindernis wahrgenommen wird, kann für andere zur echten Barriere werden. Sand oder lose Untergründe auf Spielplätzen sind für Kinder und Begleitpersonen, die auf einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen sind, oft nur schwer oder gar nicht passierbar. Dabei lässt sich bereits bei der Planung viel dafür tun, Spielräume für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.

PLAYPARC playparc.de

HET Elastomertechnik het-group.com

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ELTECPUR® Fallschutzplatten verbinden Sicherheit, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit. Rund um Schaukeln, Klettergeräte und andere Spielbereiche schaffen sie einen festen, ebenen und gut befahrbaren Untergrund. Passende Einfassungen und Rampenelemente ermöglichen durchgängige Übergänge. Gleichzeitig sind die Flächen belastbar, langlebig und pflegeleicht und damit auch langfristig wirtschaftlich. Inklusion trifft Kreislaufgedanken Neben der Zugänglichkeit spielt auch der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen eine wichtige Rolle. Die ELTECPUR® Fallschutzplatten werden aus recyceltem Gummigranulat gefertigt. So erhält vorhandenes Material eine neue, langfristige Nutzung und wird zur Grundlage für Spielräume, die Menschen zusammenbringen. Dabei muss nicht immer ein komplett neuer Spielplatz entstehen. Auch bestehende Anlagen können gezielt aufgewertet und zugänglicher gestaltet werden. Wie das gelingt, zeigt beispielsweise ein Projekt in Barßel: Hier entstand ein Spielraum, der Zugänglichkeit, Sicherheit und nachhaltige Materialnutzung verbindet. Denn ein inklusiver Spielplatz beginnt nicht erst beim Spielgerät. Er beginnt beim Weg dorthin. Gerne begleiten wir auch Ihr Projekt auf dem Weg zu einem nachhaltigen und inklusiven Spielraum.

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Stobielast® S 1100 setzt neue Maßstäbe für nachhaltigere Sport- und Freizeitflächen

X-TEND® Edelstahl-Seilnetz: Zertifizierte Sicherheit und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit wird bei der Planung von Sport- und Freizeitflächen zunehmend zum entscheidenden Faktor. Kommunen, Landschaftsarchitekten, Planungsbüros und Betreiber suchen gezielt nach Lösungen, die ökologische Verantwortung mit langfristiger Leistungsfähigkeit verbinden. Mit Stobielast® S 1100 präsentiert STOCKMEIER Urethanes ein Bindemittel, das genau diesen Anspruch erfüllt – und dabei neue Maßstäbe setzt. Das Besondere: Stobielast® S 1100 besteht zu mehr als 30 % aus nachwachsenden Rohstoffen. Damit gehört es zu den innovativsten Polyurethan-Bindemitteln seiner Art und bietet eine echte Alternative zu rein fossilbasierten Systemen. Durch den gezielten Einsatz nachhaltig gewonnener Rohstoffe wird die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen reduziert und ein aktiver Beitrag zur Schonung wertvoller Ressourcen geleistet.

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und sichere Baukonzepte ­immer wichtiger werden, setzt das X-TEND® Edelstahl-Seilnetz von Carl Stahl ARC neue Maßstäbe im Bauwesen. Das System verbindet Funktionalität mit architektonischer Eleganz, Sicherheit und geprüfter Qualität nach europäischen Standards. Die Europäische Technische Bewertung ETA-22/0257 für das ­X-TEND® Edelstahl-Seilnetz als Absturzsicherungs- und Schutznetz bildet die Grundlage für seine Anwendung und ermöglicht die CE-Kennzeichnung sowie den Zugang zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gemäß der Europäischen Bauproduktenverordnung. Fremdüberwachung, statische Berechenbarkeit und richtlinienkonforme Montage gewährleisten Zuverlässigkeit und Planungssicherheit.

Doch Nachhaltigkeit allein reicht nicht aus. Gerade bei Laufbahnen, Multisportfeldern, Spielplätzen und Fallschutzflächen werden höchste Anforderungen an Qualität und Dauerhaftigkeit gestellt. Deshalb wurde Stobielast® S 1100 so entwickelt, dass Verarbeiter keine Kompromisse eingehen müssen. Das Bindemittel überzeugt durch hohe Elastizität, ausgezeichnete Haftung sowie eine langlebige und widerstandsfähige Performance. Seine ausgewogene Aushärtungscharakteristik ermöglicht eine zuverlässige Verarbeitung unter verschiedensten klimatischen Bedingungen und unterstützt eine hohe Prozesssicherheit auf der Baustelle. Für Planer und Auftraggeber eröffnet sich damit eine neue Möglichkeit: Nachhaltigkeitsziele können bereits bei der Materialauswahl berücksichtigt werden, ohne auf bewährte technische Eigenschaften verzichten zu müssen. So entstehen moderne Sport- und Freizeitflächen, die Menschen über viele Jahre hinweg bewegen – und gleichzeitig einen bewussteren Umgang mit Ressourcen fördern.

X-TEND® eignet sich für Einsatzbereiche von Sportanlagen, Schulen und Kitas über Wohn- und Bürogebäude bis hin zu Fassadenbegrünungen, horizontalen Absturzsicherungen und kritischer Infrastruktur. Das aus V4A-Edelstahl gefertigte Netz überzeugt als Sicherungslösung und Designelement zugleich. Seine Flexibilität ermöglicht zwei- und dreidimensionale Anwendungen. Unterschiedliche Maschenweiten und Seildurchmesser ermöglichen filigrane Konstruktionen mit großen Spannweiten bei geringem Eigengewicht und hoher Lastaufnahme. Die transparente Optik sorgt für freie Sicht, während Bälle sicher und nahezu geräuschlos gehalten werden, ohne das Netz dauerhaft zu verformen. Für urbane Räume bietet X-TEND® eine ästhetische, robuste und leichtgewichtige Lösung zur Nachrüstung und Ab­ sicherung von Spielfeldern auf Flachdächern.

Stobielast® S 1100 steht für eine neue Generation von Bindemitteln: leistungsstark, langlebig und mit einem außergewöhnlich ­hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe. Denn nachhaltige Innovation beginnt dort, wo Umweltverantwortung und technische Performance zusammenfinden.

Mit der EPD-Zertifizierung und dem EPEA ProCA Produktpass erfüllt X-TEND® hohe Anforderungen an Transparenz und Nachhaltigkeit. Der digitale Produktpass unterstützt Nachweise gemäß DGNB, EU-Taxonomie und QNG. Die RC3-Klassifizierung unterstreicht die geprüfte Sicherheit und Stabilität des Systems. Die Produktion in eigenen Werken in Europa und den USA verbindet Innovation, Qualität und Umweltbewusstsein.

STOCKMEIER Urethanes stockmeier-urethanes.com

Carl Stahl ARC GmbH carlstahl-architektur.com

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© Berndorf

© TOP-SPORT

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Wir geben Ihren Ideen ein Spielfeld

Von der Konstruktion bis zur Produktion: Der nächste Schritt der Digitalisierung

Die TOP-SPORT GmbH steht für Kompetenz, Innovation und Qualität im Bereich des kompletten Sporthalleninnenausbaus. Mit über 25 Jahren Erfahrung in Forschung & Entwicklung, Bauleitung, Vertrieb und Montage gehören wir heute zu den führenden Anbietern in unserem Marktsegment – und wir entwickeln uns stetig weiter.

Der größte Mehrwert digitaler Planung entsteht dann, wenn ­Informationen nicht in jeder Projektphase neu erzeugt werden müssen. Genau daran arbeitet Berndorf Bäderbau: Daten sollen einmal entstehen und anschließend entlang der gesamten Prozesskette weiterverwendet werden, von der Kalkulation über Bauangaben und Konstruktion bis in die Produktion.

Für jede Anforderung der perfekte Sportboden Gemeinsam mit unseren Kunden:innen, Partner:innen und Sportler:innen haben wir insbesondere im Bereich innovativer Sportbodensysteme Maßstäbe gesetzt. Unsere zahlreichen Systeme bieten Ihnen die optimale Lösung für Ihren Bedarf.

Bereits heute werden Edelstahlbecken vollständig als 3D ­Modelle aufgebaut. Künftig sollen parametrische Bauteilbibliotheken und automatisierte Konstruktionsprozesse dafür sorgen, dass diese Modelle nicht erneut nachgezeichnet, sondern digital weiterverarbeitet werden. Maße, Geometrien, Bauteile und technische Informationen bilden damit eine gemeinsame Grundlage für Planung, Fertigung und perspektivisch auch Montage.

Akustik- und Prallwandlösungen für ungestörtes und sicheres Sportvergnügen Mit den Akustik- und Prallwandsystemen unserer Marke polysport® schaffen wir optimale Bedingungen für Sporthallen und Mehrzweckräume. Bereits in der Planungsphase werden Prallwandmodule aus Holz, Einbauelemente und Akustikpaneele als Einheit betrachtet, um Design, Funktion und akustische sowie ­sicherheitsrelevante Vorgaben perfekt zu vereinen. Unser Ziel ist es, innovative Ideen in praxisgerechte und nachhaltige Lösungen zu verwandeln. Dabei steht der Kunde bei uns im Mittelpunkt: von der ersten Bedarfsanalyse bis zum ganzheitlichen Konzept bieten wir alles aus einer Hand. Unser FullService-Ansatz ermöglicht eine vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Durch unser Engagement in Fachverbänden, Normenausschüssen und die enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten ­sichern wir langfristig höchste Qualitätsstandards und bleiben technologisch immer einen Schritt voraus.

TOP-SPORT GmbH topsport-gmbh.de sb 5/2026

Dieser Ansatz reduziert Medienbrüche, beschleunigt Abstimmungen und minimiert Fehlerquellen. Gleichzeitig entsteht eine engere Verbindung zwischen technischem Büro, Konstruktion und Produktion. Moderne BIM Arbeitsweisen sind dabei ein wichtiger Baustein. Insbesondere an den externen Schnittstellen zu Planern, Architekten und anderen Projektbeteiligten kommt BIM zunehmend zum Einsatz und wird für eine koordinierte Projektabwicklung immer wichtiger. Der strukturierte Austausch digitaler Gebäudemodelle ermöglicht es, Informationen ge­ werkeübergreifend zusammenzuführen und Planungen frühzeitig aufeinander abzustimmen. Das übergeordnete Ziel geht jedoch über BIM hinaus: Im Mittelpunkt steht die konsequente Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette bei Berndorf Bäderbau. So wird aus einem 3D Modell Schritt für Schritt ein durchgängiger digitaler Prozess, der Projekte effizienter, transparenter und sicherer macht.

Berndorf Metall- und Bäderbau GmbH berndorf-baederbau.com 75


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© Silidur

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Hockey-Infrastruktur auf höchstem Niveau: das neue Hamburger Hockeyzentrum

Nachhaltige Sandreinigung statt Austausch

Mit dem neuen Bundesstützpunkt und Leistungszentrum für Hockey am Hemmingstedter Weg in Osdorf besitzt Hamburg eine in Deutschland bislang einzigartige Anlage. Sie verfügt über einen überdachten Kleinfeldplatz und einen Großfeldplatz mit Kunstrasen sowie ein Funktionsgebäude mit einem Kraftraum. Das Trainingszentrum bietet optimale Bedingungen für Athletinnen und Athleten und setzt Maßstäbe für die Entwicklung des Hockeysports in Deutschland. Kein Wunder, dass es nun auch im Sportstättenkonzept für die Olympiabewerbung berücksichtigt wurde.

Nachhaltigkeit gewinnt im Bau und Unterhalt von Spiel- und Sportanlagen zunehmend an Bedeutung. Saubere, hygienische Sandflächen sind dabei ein zentraler Faktor für Sicherheit, Nutzungsqualität und Umweltverantwortung. Mit einer professionellen Sandreinigung bietet die Silidur AG – silisport eine ressourcenschonende Alternative zum aufwendigen und kostenintensiven Sandaustausch.

Besonderes Highlight ist die Freilufthalle über dem Kleinfeldplatz mit einer Dachfläche von fast 3.000 m² und einer Spannweite von 45 m. Diese wurde von der Firma SMC2 realisiert, die auf die Planung und den Bau nachhaltiger und ganzjährig nutzbarer Sportanlagen in Holzbauweise und textiler Architektur spezialisiert ist und dem Hamburger Sportbund seit fünf Jahren als Kooperationspartner zur Seite steht. Die Freilufthalle besitzt ein gemischtes Holz-Stahl-Tragwerk, welches sich trotz der großen Spannweite durch ein filigranes Design auszeichnet. Die Dacheindeckung besteht aus einer lichtdurchlässigen Textilmembran, die der Anlage nicht nur eine unverkennbare Optik verleiht, sondern auch ein angenehmes Trainingsklima und natürliche Beleuchtung mit Tageslicht schafft. Für zusätzlichen Wetterschutz wurde außerdem eine Fassadenverkleidung aus einer mikroperforierten Textilmembran angebracht. Mit einem hochwertigen Kunststoffrasenbelag, der über eine effiziente Bewässerungsanlage verfügt, einer modernen LED-­ Beleuchtung und vertikalen und horizontalen Ballfangnetzen ist die Halle für Trainings- und Wettkampfbedingungen bestens ausgestattet. Olympia kann also kommen!

SMC2 S.A.S. smc2-construction.com 76

Zum Einsatz kommt die bewährte SANDMASTER-Technologie, welche den Sand mechanisch bis in eine Tiefe von bis zu 40 cm reinigt. Dabei werden organische und anorganische Verunreinigungen wie Glasscherben, Metallteile, Laub, Zigarettenstummel sowie Tierexkremente zuverlässig entfernt. Gleichzeitig wird der Sand intensiv belüftet, wodurch Keime reduziert und die natürlichen Selbstreinigungskräfte des Materials aktiviert werden. Der entscheidende Nachhaltigkeitsvorteil: Der gereinigte Sand verbleibt vollständig vor Ort. Aufwendige Transporte, Entsorgung von Altmaterial sowie die Gewinnung neuer Sandressourcen entfallen. Das senkt CO2-Emissionen, schont natürliche Rohstoffe und reduziert die Betriebskosten deutlich. Wissenschaftliche Untersuchungen und amtliche Prüfzeugnisse bestätigen, dass die Sandreinigung den kompletten Austausch von Sand in vielen Fällen vollständig ersetzen kann. Die nachhaltige Sandreinigung eignet sich für Spielplätze, ­Kindergärten, Schulhöfe, Weitsprunggruben, Beach-Sportanlagen und öffentliche Freiräume. Regelmäßige Reinigungsinter­ valle verlängern die Lebensdauer der Sandflächen, erhöhen die ­Sicherheit und tragen langfristig zum Werterhalt der gesamten Anlage bei.

Silidur AG silidur.ch sb 5/2026


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PROFESSIONALS & PROFILES

WalkNet als raumbildende Kletterlandschaft

Naturrasen-Trainingsspielfeld für 1. FC 1906 Lichtenfels

Die ehemalige Bauhofscheune in Gerbrunn wurde saniert und zu einer Spielscheune für Kinder und Jugendliche umgenutzt. Die zweigeteilte Struktur des Gebäudes nimmt heute unterschiedliche Nutzungen auf: Während im östlichen Gebäudeteil ein Basketballspielfeld untergebracht ist, bildet im westlichen Teil eine raumfüllende Kletteranlage den funktionalen Schwerpunkt. Zentrales Element dieser Kletterlandschaft sind begehbare WalkNet Flächen, die über mehrere Ebenen hinweg einen transparenten Bewegungsraum schaffen. Das WalkNet wird dabei nicht nur als Spielgerät, sondern als tragendes, raumbildendes Element eingesetzt.

Mit der Fertigstellung des neuen Naturrasen-Trainingsspielfeldes konnte ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der General­ sanierung des Vereinsgeländes des 1. FC 1906 Lichtenfels abgeschlossen werden. So entstand an Stelle des ehemaligen Rasensportplatzes mit Korkbogenlaufbahn eine moderne Trainingsfläche nach den Anforderungen der DIN 18035.

Da es sich um ein historisches Gebäude aus Natursteinmauerwerk handelt, ist die gesamte Kletteranlage als eigenständige Tragstruktur im Innenraum aufgebaut. So werden Lastabtragungen in die bestehende Bausubstanz vermieden. Innerhalb dieser frei­ stehenden Struktur entfaltet WalkNet seine Stärke. Die Kletter­ anlage misst 12,8 m in der Länge, 10 m in der Breite und 8,1 m in der Höhe. Vier begehbare WalkNet Ebenen sind in unterschiedlichen Höhen angeordnet und über Öffnungen innerhalb der Netzflächen miteinander verbunden. Dadurch entstehen vielfältige Wegeführungen und ein hoher Spiel- und Aufenthaltswert zum Klettern, Balancieren und Verweilen. Die WalkNet Strukturen bestehen aus stahlseilarmierten Polyamid-Kunststofffaserseilen und sind kraftschlüssig miteinander verknüpft. Durch die Geometrie der Stahlrahmen entstehen gegenseitig gekrümmte Netzflächen, die nach den Prinzipien des vorgespannten Leichtbaus funktionieren. Diese Geometrie ermöglicht es den WalkNet Flächen, auch bei hoher Belastung nur geringe Verformungen aufzuweisen. Die vertikalen Absturzsicherungen bestehen aus Webnet Edelstahlnetzen, während WalkNet für die begehbaren, horizontalen Flächen eingesetzt wird. Die gesamte Anlage wurde gemäss DIN EN 1176 geplant und ausgeführt. WalkNet erfüllt nicht nur alle Anforderungen an öffentliche Spielanlagen, sondern zeigt sich als funktionales Element für innovative Spielräume. Jakob Rope Systems jakob.com sb 5/2026

Im letzten Jahr begann die INTERGREEN-Partnerfirma John aus Hallstadt mit den Bauarbeiten. Bedeutsam waren insgesamt eine nachhaltige Nutzung der Ressource Boden, eine leistungsfähige Entwässerung, eine optimale Wasserverfügbarkeit durch einen vorteilhaften Schichtenaufbau sowie eine bedarfsgerechte Rasenpflege, die eine Etablierung des verlegten Rollrasens förderte. Für das Entwässerungssystem wurden rund 1.100 m Drainage­ gräben gezogen. Parallel hierzu wurden die Rohrleitungen für die automatische Beregnungsanlage verlegt. Auf der rund 7.500 m² großen Spielfläche sorgen künftig 15 Versenk­regner für eine gleichmäßige Wasserversorgung des Rasens. Um das neue Spielfeld möglichst schnell wieder nutzen zu können, entschied sich der Auftraggeber für die Verlegung von Rollrasen. Dadurch konnte die Entwicklungszeit gegenüber einer klassischen Rasenansaat deutlich verkürzt werden. Die Verlegung erfolgte in Zusammenarbeit mit Firma Rollrasen Schwab. Ende Juni 2026 konnte das neue Trainingsspielfeld schließlich für den Spiel- und Trainingsbetrieb freigegeben werden. Damit steht dem 1. FC 1906 Lichtenfels eine moderne, leistungsfähige und zukunftssichere Naturrasensportanlage zur Verfügung. Besonders erfreulich: Die Fertigstellung erfolgte rechtzeitig zum 120-jährigen Vereinsjubiläum.

INTERGREEN AG intergreen.de 77


© McArena

© rasenplan

PROFESSIONALS & PROFILES

SWE-Arena und Sparkassen-Arena Esslingen Sport für alle – heute und morgen

CO2-freie Rasenheizung- und Kühlung

Esslingen macht ernst. Im Sportpark Weil entstanden mit der SWE-Arena und der Sparkassen-Arena zwei McArena-Freilufthallen, die konsequent beweisen, dass moderne Sportinfrastruktur weit mehr leisten kann als Trainingskapazitäten zu schaffen – sie werden zum sozialen und ökologischen Anker ­eines ganzen Quartiers.

Die rasenplan GmbH ist das einzige Unternehmen in ganz ­Europa, welches energiesparende und CO2-freie Rasenheizungen und -kühlungen baut! Sowohl für Natur- als auch Kunst­ rasenflächen. Im Sommer 2026 verbauten wir im neuen Punti­ gamer Trainingszentrum von SK Sturm Graz eine weitere energiesparende Rasenheizung- und Kühlung ein (siehe Bild oben).

Beide Anlagen setzen bei Nachhaltigkeit neue Maßstäbe: ­Photovoltaikanlagen auf dem Dach, kombiniert mit extensiver Dachbegrünung – ein Konzept, das Energiegewinnung und Klima­schutz vereint und die Freilufthallen in aktive Bausteine ­einer grünen Stadtentwicklung verwandelt. Die offene Bauweise verzichtet vollständig auf energieintensive Klimatechnik, der deutlich reduzierte Materialeinsatz gegenüber konventionellen Hallen rundet das ökologische Gesamtbild ab. Zwei Hallen, ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Doch der Sportpark Weil denkt Sport noch weiter: Beide Arenen sind vollständig barrierefrei gestaltet und bieten ein breites Spektrum inklusiver Sportformate, die Menschen unabhängig von körperlichen Voraussetzungen aktiv einbinden. Das Angebot richtet sich bewusst an alle Altersgruppen und Leistungs­ stufen – vom Schulsport über Vereinstraining bis zu offenen Freizeitsportgruppen für das gesamte Quartier. Besonders bemerkenswert: Anwohnerinnen und Anwohner des Quartiers Weil profitieren von gezielten Vergünstigungen bei der Buchung. Dieses Modell stärkt nicht nur die Auslastung der Anlage, sondern schafft echte soziale Nahversorgung durch Sport – ein klares Statement für eine lebendige, durchmischte Stadtgesellschaft. Sport als Kitt, der ein Quartier zusammenhält. Die SWE-Arena und die Sparkassen-Arena zeigen: Freilufthallen können nachhaltig, inklusiv und wirtschaftlich zugleich gedacht werden. Ein Konzept, das weit über Esslingen hinaus Maßstäbe setzt. McArena GmbH mcarena.de 78

Vorteile energiesparsamer Rasenheizungen und -­Kühlungen Heizen und Kühlen mit Grundwasser oder einer Luft-WärmePumpe ist bei uns Standard. Zudem kann auf die vom DFB vorgeschriebene Dämmung unter den Heizrohren verzichtet werden, da unsere Vorlauftemperaturen in den Heiz- und Kühlrohren den Grundwassertemperaturen von circa 10° bis 12° Celsius beziehungsweise den üblichen Bodentemperaturen entsprechen. Es gibt nichts zu isolieren. Eine konventionelle Rasenheizung weist üblicherweise eine Vorlauftemperatur von 35° bis 40° Celsius auf. Die jährliche Energie­ einsparung von mindestens 80 % ermöglicht eine Amortisation der Rasenheizung von rasenplan innerhalb von zwei Jahren ­gegenüber einer konventionellen Rasenheizung. Ob Grundwasserpumpenanlage oder Luft-Wärme-Pumpen­ anlage mit der dazugehörigen Heizzentrale sowie eigener Rasenheizungssteuerung: Die rasenplan GmbH koordiniert das gesamte Projekt mit Kompetenz und Expertise aus einer Hand. Von der Analyse zur Machbarkeitsstudie über die Planung und den Einbau bis zur Inbetriebnahme hat der Kunde einen einzigen ­Ansprechpartner.

rasenplan GmbH rasenplan.com sb 5/2026


© EccosPro

© SpOrt concept

PROFESSIONALS & PROFILES

Smartes Gästemanagement

SpOrt concept – Ihre Architekten für zukunftsfähige Sport- und Bewegungsräume

Digitale Lösungen zur Automation von Buchungs-, Zutritts- und Abrechnungsprozessen stehen in Bädern, Thermen und Sport­ betrieben immer mehr im Fokus. Mit der cloudbasierten P ­ lattform Mafis Digital bietet Eccos Pro eine Lösung, die dieser Nachfrage entspricht und dank ihrer Modularität für jede Betriebsgröße interessant ist.

SpOrt concept ist spezialisiert auf die Entwicklung, Planung und Realisierung zukunftsfähiger Sport- und Bewegungsräume. Das Team verbindet die Perspektive von Sportorganisationen mit der fachlichen Kompetenz erfahrener Architekten. So entstehen passgenaue Lösungen für Vereine, Verbände, Kommunen und weitere institutionelle Auftraggeber. Das Leistungsspektrum umfasst Beratung und Analyse, Entwicklung und Konzeption sowie Planung und Umsetzung. Ziel sind wirtschaftlich tragfähige, nachhaltig nutzbare und architektonisch überzeugende Sportstätten.

Mafis Digital macht eine Vielzahl von Anwendungen für Betreiber und Gäste noch einfacher und komfortabler. Die Lösung ist mit ihren vier Modulen vollständig in die Mafis Systemlandschaft integriert, ohne dass weitere Schnittstellen benötigt werden:­ Mit Mafis Easy ­Ticket bietet eccos pro einen eigenen Webshop in der Cloud an, über den der Gast jederzeit und von überall aus Online-Tickets oder Wertgutscheine kaufen kann, unabhängig von den Öffnungs- und Kassenzeiten. Betreibern mehrerer Anlagen bietet Mafis Flex die Möglichkeit, Gastkarten, Mehrfach­ tickets, Zeit- oder Geldwertkarten auszugeben, die auch in den Mafis-Anlagen anderer Betreiber eingesetzt werden können. Sämtliche Umsätze werden korrekt verrechnet. Mit Mafis ­Reserve organisieren und verwalten Betreiber die Buchungen von Anwendungen, Kursen oder Räumen mittels einer Kalenderfunk­ tion. Und mit dem vierten Modul, Mafis Guest Portal, verwalten Gäste ihre Gastkarten selbstständig und digital, können ihre Verbräuche und ihren Konsum einsehen sowie ihre Karten o ­ nline wieder aufladen. Das zentrale Datenmanagement erhöht die Effizienz der Mafis-­ Module und ermöglicht zudem wertvolle Analysen des Gastverhaltens. Als Software as a Service-Modell konzipiert, sind die Kosten für Wartung und Updates bereits in den Hostingkosten enthalten.

Eccos Pro GmbH eccos-pro.com sb 5/2026

SpOrt concept verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Fundierte Bestands- und Bedarfsanalysen werden bei Bedarf durch passgenaue Beteiligungsformate und Partizipation ergänzt. Auf dieser Basis entstehen tragfähige Konzepte für Neubau, Weiterentwicklung oder Sanierung. SpOrt concept verbindet dabei funktionale und gestalterische Anforderungen mit betrieblichen, wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen und demografischen Aspekten. Zum Leistungsprofil gehört zudem der aktive Wissenstransfer. Darüber hinaus ist das Team von SC regelmäßig auf Fachveranstaltungen vertreten und übernimmt dort Fachvorträge, Beiträge zum Wissenstransfer sowie die Moderation von Podiumsdiskussionen. Als Unternehmen der Kubus360 GmbH arbeitet SpOrt concept in einem interdisziplinären Netzwerk aus Architekten, Ingenieuren und betriebswirtschaftlicher Expertise. Auf diese Weise entstehen Lösungen aus einer Hand. Sie sind strategisch durchdacht, architektonisch präzise und langfristig tragfähig. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Projekt Neubau Sport- & Mehrzweckhalle in Staffort, Stutensee, das im Wettbewerb mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde. SpOrt concept war dabei für die Entwicklung des Entwurfskonzepts zuständig. Das Projekt verbindet ressourcenschonende Bauweisen mit Holz, energieeffiziente Gebäudetechnik, flexible Nutzungsstrukturen und begrünte Außenräume mit einer barrierefreien, gut verständlichen Erschließung. SpOrt concept GmbH sportconcept.de 79


PROFESSIONALS & PROFILES

UNTERNEHMENSINDEX VON A BIS Z IAKS Mitgliedsunternehmen gehen einen Schritt v­oraus mit „Professionals & Profiles“. Das bringt Spitzenpositio-nen – bei Print und online. Berichten Sie über Ihre ­Innovationen und Refe­ renzen: im sb Magazin, im IAKS Newsletter und auf unserer Webseite. Dass Ihr Unternehmenslogo als Architekt oder Ausrüster in jeder Ausgabe e ­ rscheint, ist selbstverständlich – und ein Hingucker für Ihre Geschäftspartner!

ACO GmbH 24782 Büdelsdorf, Deutschland tief-galabau@aco.com aco-sport.de

» Entwässerungssysteme » Sportplatzausstattung » Sportplatzbau

ADT Informationssysteme GmbH 82229 Seefeld, Deutschland info@isyline.eu adt-infosystems.com

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ANRIN GmbH 59609 Anröchte, Deutschland info@anrin.com anrin.com

Sekisui Alveo AG 6043 Adligenswil, Schweiz info@alveosport.com alveosport.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

» Entwässerungssysteme » Sportplatzausstattung » Sportplatzbau

ASB GlassFloor Systembau Horst Babinsky GmbH 83371 Stein, Deutschland info@asbglassfloor.com asbglassfloor.com

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Multisportanlagen » Sporthallenböden

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Eisbahnen, Arenen, Sportplätze Anzeige- und Informationssysteme Beleuchtungssysteme Spielfeldbanden, Netze Tribünen, Bestuhlung

AST Eissport und Solaranlagenbau GmbH 87629 Füssen, Deutschland hannes.schretter@ast.at ast.at

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Eisbearbeitungsmaschinen Eishockeybanden Eissportanlagenbau Eissportausstattung Schwimmbadausstattung

AGROB BUCHTAL Solar Ceramics GmbH 92521 Schwarzenfeld, Deutschland info@agrob-buchtal.de agrob-buchtal.de

» Schwimmbadbau » Schwimmbeckenbau, Keramik

Arbeitskreis Trennvorhänge e.V. 42327 Wuppertal, Deutschland info@arbeitskreis-trennvorhaenge.de arbeitskreis-trennvorhaenge.de

» Hallentrennvorrichtungen » Sporthallenausstattung

Avant Sports Industrial Co.,Ltd 518108 Shenzhen, China sales@avant.com.cn avantseating.com

» Multisportanlagen » Sportrasen (Kunststoffrasen) » Tribünen, Bestuhlung

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PROFESSIONALS & PROFILES

Gotthilf Benz Turngerätefabrik GmbH+Co KG 71364 Winnenden, Deutschland info@benz-sport.de benz-sport.de

Bänfer GmbH Sportmanufaktur 34537 Bad Wildungen, Deutschland info@baenfer.de baenfer.de

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Mobile Sportböden, Abdecksysteme Sporthallenausstattung Temporäre und modulare Bauten

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Freiraumausstattung Multisportanlagen Sportplatzausstattung Spielplatzausstattung

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Fassaden und Gebäudehüllen Sicherheitssysteme, Zaunanlagen Spielfeldbanden, Netze Spielplatzausstattung Sportplatzausstattung

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Multifunktionsarenen, Stadien Kletteranlagen, Sporthallen Öffentliche Räume und Parks Pools und Bäder Spezielle Sportanlagen

» Sportböden für Freianlagen » Sporthallenböden » Sportplatzbau

DSGN CONCEPTS GmbH 48145 Münster, Deutschland info@dsgn-concepts.de dsgn-concepts.de

» Landschaftsplanung

Brinkmann + Deppen Architekten / Landschaftsarchitekten 48336 Sassenberg, Deutschland info@brinkmann-deppen.de brinkmann-deppen.de

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur

Conica AG 8207 Schaffhausen, Schweiz info@conica.com conica.com

Carl Stahl ARC GmbH 73079 Süßen, Deutschland xtend@carlstahl-arc.com carlstahl-architektur.com

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» Schwimmbadausstattung » Schwimmbadbau » Schwimmbeckenbau, Edelstahl

BPM Sports GmbH 3011 Bern, Schweiz rainer.gilg@bpm-sports.ch bpm-sports.ch

BLOACS 50935 Köln, Deutschland info@bloacs.de bloacs.de

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Fitnessausstattung Freiraumausstattung Schwimmbadausstattung Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung

BERNDORF Metall- und Bäderbau GmbH 2560 Berndorf, Österreich office@berndorf-baederbau.com berndorf-baederbau.com

CustomBars GmbH 26723 Emden, Deutschland info@custombars.de custombars.de

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ENGO GmbH Srl 39040 Vahrn (BZ), Italien info@engo-ice.com engo-ice.com

eccos pro gmbh 42553 Velbert, Deutschland info@eccos-pro.com eccos-pro.com

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Eissportausstatung Fitnessausstattung Schwimmbadausstattung Ticketing, Zutrittssysteme Umkleideanlagen, Garderoben

Elastikschichten, Fallschutzbeläge Fitnessausstattung Freiraumausstattung Multisportanlagen Spielplatzausstattung

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Eisbearbeitungsmaschinen Eishockeybanden Eissportanlagenbau Eissportausstattung Mobile Sportböden, Abdecksysteme 81


PROFESSIONALS & PROFILES

Eurotramp-Trampoline Kurt Hack GmbH 73235 Weilheim / Teck, Deutschland eurotramp@eurotramp.com eurotramp.com

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Schwimmbadausstattung Spielplatzausstattung Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung

geo3 GmbH 47551 Bedburg-Hau, Deutschland kontakt@geo3.de geo3.de

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur » Machbarkeitsstudien

Elastikschichten, Fallschutzbeläge Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Sporthallenböden

GfKK – Gesellschaft für Kältetechnik- Klimatechnik mbH 50859 Köln, Deutschland info@gfkk.de gfkk.de

Gütegemeinschaft Sportgeräte 53113 Bonn, Deutschland info@sichere-sporthalle.de sichere-sporthalle.de

» Eissportanlagenbau » Eissportausstattung » Sanitär, Heizung, Klimatechnik, Energierückgewinnung

» Sporthallenausstattung » Sportplatzausstattung » Prüfungen, Qualitätssicherung

GEZOLAN AG 6252 Dagmersellen, Schweiz customer-service@gezolan.com gezolan.com

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Gerflor Mipolam GmbH 53824 Troisdorf, Deutschland gerflormipolam@gerflor.com gerflor.de

Machen Sie mit Hauraton GmbH & Co. KG 76437 Rastatt, Deutschland info@hauraton.com hauraton.com

Hamberger Flooring GmbH & Co. KG 83071 Stephanskirchen, Deutschland info@haro-sports.com haro-sports.com

» Sporthallenböden » Prallwandelemente » Mobile Sportböden, Abdecksysteme

» Entwässerungssysteme » Sportplatzbau » Sporthallenböden

Herculan BV 4231 DJ Meerkerk, Niederlande info@herculan.com herculan.com

» Multisportanlagen » Sporthallenböden » Sportböden für Freianlagen

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HET Elastomertechnik 65203 Wiesbaden, Deutschland info@het-group.com het-group.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Fitnessausstattung Spielplatzausstattung Sportböden für Freianlagen

Intercom Dr. Leitner 39040 Freienfeld, Italy intercom@leitner.it realice.info

» Eisbearbeitungsmaschinen » Eishockeybanden » Eissportanlagenbau

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PROFESSIONALS & PROFILES

Integral Entegre Yapi Teknolojileri San. ve Tic. A.S. 34480 Basaksehir/Istanbul, Türkei info@integralspor.com integralspor.com

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Architektur und Design Projektmanagement Sportrasen (Kunststoffrasen) Sporthallenbau Stadion- und Arenabau

INTERGREEN AG 60433 Frankfurt, Deutschland info@intergreen.de intergreen.de

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Eisbearbeitungsmaschinen Eishockeybanden Eissportanlagenbau Eissportausstattung Schwimmbadausstattung

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Consulting Fitness Center Bäder- und Wellnessanlagen Architektur und Design

Labor Lehmacher | Schneider GmbH & Co. KG 49076 Osnabrück, Deutschland info@labor-lehmacher.de l-l-s.de

» Prüfungen, Qualitätssicherung

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Fassaden und Gebäudehüllen Sicherheitssysteme, Zaunanlagen Spielfeldbanden und Netze Spiel- und Sportplatzausstattung

JUNCKERS INDUSTRIER A/S 4600 Køge, Dänemark info-exp@junckers.com junckers.com

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Hermann Kutter Landschaftsbau Sportplatzbau GmbH & Co. KG 87700 Memmingen, Deutschland info@kutter-galabau.de kutter-galabau.de

Kernig Consulting GmbH 48155 Münster, Deutschland info@andreaskernig.de kernig-consulting.de

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» Prüfungen, Qualitätssicherung

Jakob Rope Systems 3555 Trubschachen, Schweiz info@jakob.com jakob.com

ISS GmbH 63263 Neu-Isenburg, Deutschland info@iss4u.de iss4u.de

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Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Hybridrasen) Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen)

ISP GmbH 48167 Münster, Deutschland info@isp-germany.com isp-germany.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen)

Multisportanlagen Sporthallenbau Sporthallenböden Stadion- und Arenabau Temporäre und modulare Bauten

Herbert Labarre GmbH & Co. KG 22337 Hamburg, Deutschland info@labarre-galabau.de labarre-galabau.de

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Reinigung und Pflege Sportplatzbau Sportrasen (Hybridrasen) Sportrasen (Kunststoffrasen) Sportrasen (Naturrasen)

Ihre Referenz auf einer halben Seite, im Newsletter und Ihr Logo im Unternehmensindex – für nur 980 EUR pro Jahr. 83


PROFESSIONALS & PROFILES

Landskate GmbH 50823 Köln, Deutschland info@lndskt.de lndskt.de

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Architektur und Design Skateparks Urban Sport-Anlagen Info-Workshops Zertifizierte Wettkampfanlagen

LAUSIN Y VICENTE S.L. 50420 Cadrete, Spanien export@lausinyvicente.com lausinyvicente.com

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Hallentrennvorrichtungen Spielplatzausstattung Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung Stadion- und Arenaausstattung

M3 Architectes 2737 Luxemburg, Luxemburg mail@m3archi.lu m3archi.lu

» Architektur und Design

Wir helfen Ihnen gerne: Max Rosenau, Marketing rosenau@iaks.sport Jannis Krampen, Marketing krampen@iaks.sport

McArena GmbH 71522 Backnang, Deutschland info@mcarena.de mcarena.de

» Multisportanlagen » Schlüsselfertigbau » Sporthallenbau

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Nüssli (Deutschland) GmbH 91154 Roth, Deutschland roth@nussli.com nussli.com

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Schlüsselfertigbau Sporthallenbau Stadion- und Arenabau Temporäre und modulare Bauten Tribünen, Bestuhlung

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maier landschaftsarchitektur / Betonlandschaften 51107 Köln, Deutschland info@maierlandschaftsarchitektur.de maierlandschaftsarchitektur.de

» Landschaftsarchitektur

Melos GmbH 49324 Melle, Deutschland info@melos-gmbh.com melos-gmbh.com

MYRTHA POOLS A&T Europe SPA 46043 Castiglione d/Stiviere (MN), Italien info@myrthapools.com myrthapools.com

Elastikschichten, Fallschutzbeläge Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau

» Schwimmbadbau » Schwimmbeckenbau, andere Systeme » Schwimmbeckenbau, Edelstahl

Pellikaan Bauunternehmen Deutschland GmbH 40880 Ratingen, Deutschland info@pellikaan.de pellikaan.de

PERROT-Regnerbau Calw GmbH 75382 Althengstett, Deutschland perrot@perrot.de perrot.de

Schlüsselfertigbau Schwimmbadausstattung Schwimmbadbau Sporthallenbau

» Bewässerungssysteme

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PROFESSIONALS & PROFILES

Play-Parc Allwetter-Freizeitanlagenbau GmbH 33014 Bad Driburg, Deutschland info@playparc.de playparc.de

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Fitnessausstattung Freiraumausstattung Multisportanlagen Sporthallenausstattung Sportplatzausstattung

Polytan GmbH 86666 Burgheim, Deutschland info@polytan.com polytan.de

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Proludic GmbH 73037 Göppingen, Deutschland info@proludic.de proludic.de

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Multisportanlagen Spielplatzausstattung Sportplatzausstattung Freiraumausstattung

Rasenheizungen- und kühlungen Landschaftsarchitektur Consulting Projektmanagement Machbarkeitsstudien

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden Sportplatzbau

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

Decken, Fenster, Wandelemente Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden

RICHTER Sportstättenkonzepte GmbH 07629 Hermsdorf, Deutschland info@sportstaettenkonzepte.de sportstaettenkonzepte.de

» Architektur und Design » Landschaftsarchitektur

Signgrass® NIK-Tufting BV 5571 TJ Bergeijk, Niederlande info@signgrass.com signgrass.com

Schmitz B.V. 6045 JC Roermond, Niederlande sales@schmitzfoam.com schmitzfoam.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sportböden für Freianlagen Sporthallenböden Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

Sika Nederland B.V. (Pulastic sports flooring) 7400 AK Deventer, Niederlande export@nl.sika.com pulastic.com

REGUPOL Germany GmbH & Co. KG 57319 Bad Berleburg, Deutschland info@regupol.de regupol.com

Robbins Sports Surfaces OH 45226 Cincinnati, USA info@robbinsfloor.com robbinsfloor.com

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Multisportanlagen » Sporthallenböden

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PS+ Planung von Sportstätten 49078 Osnabrück, Deutschland info@ps-planung.de ps-planung.de

Rasenplan GmbH 4125 Riehen, Schweiz info@rasenplan.com rasenplan.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Reinigung und Pflege Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportrasen (Kunststoffrasen)

VIACOR Polymer GmbH 72108 Rottenburg a. N., Deutschland info@viacor.de viacor.de

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Multisportanlagen Sportböden für Freianlagen Sportplatzbau Sportplatzausstattung Sportrasen (Kunststoffrasen) 85


PROFESSIONALS & PROFILES

Silidur AG 8450 Andelfingen, Schweiz info@silidur.ch silidur.ch

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Öffentliche Räume und Parks Multifunktionsarenen Sportplatzausstattung Stadion- und Arenaausstattung Elastikschichten, Fallschutzbeläge

Siteco Beleuchtungstechnik GmbH 83301 Traunreut, Deutschland info@siteco.de siteco.de

» Beleuchtungssysteme

» Mobile Sportböden, Abdecksysteme » Sporthallenböden

SpOrt concept GmbH 70199 Stuttgart, Deutschland eisenbraun@sportconcept.de sportconcept.de

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Architektur und Design Machbarkeitsstudien Projektmanagement Sportplatzbau Multisportanlagen

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Tatamsport 50014 Zaragoza, Spanien tatamsport@toldosserrano.com tatamsport.com

» Hallentrennvorrichtungen » Sporthallenausstattung

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Holz-Speckmann GmbH & Co. KG 33790 Halle/ Westfalen, Deutschland info@speed-lock.com speed-lock.com

SMG Sportplatzmaschinenbau GmbH 89269 Vöhringen, Deutschland info@smg-machines.com smg-machines.com

» Reinigung und Pflege » Sportplatzausstattung » Sportplatzbau

SMC2 GmbH | Sport und Freizeit Bau 60314 Frankfurt am Main, Deutschland kontakt@smc2-bau.de smc2-bau.de

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Fassaden und Gebäudehüllen Feste und mobile Dachsysteme Multisportanlagen Schlüsselfertigbau Sporthallenbau

Spieth Gymnastics GmbH 73776 Altbach, Deutschland info@spieth-gymnastics.com spieth-gymnastics.com

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Elastikschichten, Fallschutzbeläge Sporthallenausstattung Mobile Sportböden, Abdecksysteme Sportplatzausstattung

STARGUM Stankiewicz Sp.j. 73-110 Stargard, Polen sales@stargum.pl stargum.pl

STOCKMEIER URETHANES GmbH & Co.KG 32657 Lemgo, Deutschland urethanes.ger@stockmeier.com stockmeier-urethanes.com

Elastikschichten, Fallschutzbeläge Multisportanlagen Sporthallenböden Sportböden für Freianlagen Sportrasen (Kunststoffrasen)

» Elastikschichten, Fallschutzbeläge » Sportböden für Freianlagen » Sporthallenböden

TOP-SPORT GmbH Sporthalleninnenausbau 33378 Rheda-Wiedenbrück, Deutschland info@topsport-gmbh.de topsport-gmbh.de

Trenomat GmbH & Co. KG 42327 Wuppertal, Deutschland info@trenomat.de trenomat.de

Sporthallenböden Prallwände Akustikelemente Einbauelemente Decken

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Hallentrennvorrichtungen Mobile Sportböden, Abdecksysteme Spielfeldbanden, Netze Sporthallenausstattung sb 5/2026


PROFESSIONALS & PROFILES

Troldtekt GmbH 22763 Hamburg, Deutschland info@troldtekt.com troldtekt.com

» Decken, Fenster, Wandelemente

Hans-Joachim Weitzel GmbH & Co. KG 25436 Tornesch, Deutschland schult@hjweitzel.de hjweitzel.de

Vindico Sport GmbH 73432 Aalen-Ebnat, Deutschland info@vindico-sport.de vindico-sport.com

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Freiraumausstattung Multisportanlagen Stadion- und Arenaausstattung Sportplatzbau Sportplatzausstattung

WM technics GmbH 39053 Blumau, Italien info@wm-technics.com wm-on-ice.com

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X-TEND SEILNETZ: SICHER UND LANGLEBIG

EFFIZIENTES GÄSTEMANAGEMENT

NACHHALTIGE SPORTBODENBELÄGE

EISABDECKBODEN FÜR PARIS

In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, setzt das robuste X-TEND Seilnetz von Carl Stahl ARC neue Maßstäbe im Bauwesen. Dieses Produkt vereint sportliche Funktionalität mit architektonischer Eleganz und langlebiger Sicherheit, basierend auf umfassenden europäischen Prüfstandards. Die Europäische Technische Bewertung (ETA-22/0257) für das X-TEND Seilnetz als Absturzsicherungs- und Schutznetz schafft eine solide Grundlage für seine Anwendung und garantiert durch regelmäßige Fremdüberwachung höchste Qualität. Die ETA ermöglicht eine praxisnahe Anwendung gemäß der Europäischen Bauproduktenverordnung, einschließlich statischer Berechenbarkeit und richtlinienkonformer Montage.

Die eccos pro gmbh erweitert ihr Portfolio um zwei neue Produkthighlights: Mit epCollect für die komfortable Ausgangskontrolle und Medienrücknahme sowie mit dem Self Service Terminal als moderne, bargeldlose Nachzahlund Buchungs-Lösung optimieren Betreiber von Bädern und Thermen ihr Gästemanagement konsequent weiter. So schaffen sie zielgerichtet mehr Sicherheit und Effektivität in den Betriebsabläufen.

Nachhaltigkeit bildet bei Gerflor einen zentralen Baustein der Unternehmensstrategie.

Die Accor Arena, auch Bercy Arena genannt, im Herzen von Paris, ist mit mehr als 20.000 Plätzen und modernster Bühnen-, Ton- und Lichttechnik eine der international größten und meistbesuchten Multifunktionsarenen.

Als geprüftes Qualitätsprodukt eignet sich das X-TEND für vielfältige Einsatzbereiche, von Sportanlagen über Schulen und Kitas bis hin zu Wohn- und Bürogebäuden, Fassadenbegrünungen, horizontalen Absturzsicherungen und kritischer Infrastruktur. Das aus robustem V4A-Edelstahl gefertigte Netz dient nicht nur als Sicherheitsnetz, sondern auch als Designelement. Seine Flexibilität erlaubt sowohl eine zwei- als auch eine dreidimensionale Einsetzbarkeit. Das X-TEND Seilnetz ist in unterschiedlichen Maschenweiten und Seildurchmessern erhältlich. Dank seines geringen Eigengewichts und hohen Lastaufnahmevermögens ermöglicht es filigrane Konstruktionen mit großen Spannweiten. Zudem sorgt es für optimale Durchsicht und hält Bälle geräuschlos im Netz, ohne sich dauerhaft zu verformen. Für städtische Räume, in denen Platz begrenzt ist, bietet das X-TEND Seilnetz eine ästhetische, transparente und sichere Lösung für die Nachrüstung und Absicherung von Spielfeldern auf Flachdächern. Die Produktion erfolgt in eigenen Werken in Europa und den USA. Carl Stahl ARC vereint so Innovation und Umweltbewusstsein. Carl Stahl ARC GmbH www.carlstahl-architektur.com

Das neue epCollect ist ein modernes Rücknahmegerät für RFID-Medien wie Armbänder oder Coins und ermöglicht eine Effizienz- und Komfortsteigerung im Gästemanagement. Das Einsammeln der RFID-Medien und das Passieren der gekoppelten elektronischen Zu- und Ausgangskontrolle werden parallel auf dem Grafik-Display des Geräts visualisiert; dies optimiert den Prozess für die Besuchenden weiter. Auch eine Pfandmünzenrückgabe bei Verlassen des Bäderbetriebs ist mit epCollect umsetzbar. Die Einbindung einer bargeldlosen Nachzahl- und Buchungslösung erfolgt mit dem neuen Self Service Terminal zur Stand- oder Wandmontage. Integrierte RFID-Scanner und EC-/Geldwert-Kartenleser, ein intuitiv bedienbares TouchDisplay sowie das optionale Ansteuern eines Armbandausgabeautomaten beim Check-In ermöglichen ein komfortables Handling für die Besuchenden. Zugleich werden Personalaufwände reduziert und lange Warteschlangen an den Kassen vermieden. Beide eccos pro-Lösungen lassen sich nahtlos in bestehende mafis®-Systemlandschaften integrieren.

eccos pro gmbh www.eccos-pro.com

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Unter dem Leitsatz „we care / we act" betrachtet der führende Hersteller für elastische Bodenbeläge alle Geschäftsprozesse ganzheitlich im Sinne der Nachhaltigkeit – von der Anlagen- und Verfahrenstechnik aller Produktionsstandorte im In- und Ausland bis zur Entwicklung und Markteinführung neuer Bodenlösungen – auch im Sportbodenbereich. Ob Vinyl- oder Linoleum: Alle Produkte aus dem Sportboden-Portfolio von Gerflor sind ausschließlich mit hochwertigen Materialien hergestellt und werden nach den strengen Kriterien des „Cradle to Cradle“-Prinzips einer umfangreichen Lebenszyklusanalyse unterzogen sowie stetig optimiert. Besonders umweltfreundlich sind die multifunktionalen DLW Linoleum Sportböden: Linodur Sport und Colorette Sport mit dem exklusiven Neocare Oberflächenschutz. Die speziell für Sporthallen entwickelten Beläge bestehen zu 98 % organischen, mineralischen Rohstoffen wie Leinöl, Holz, Kalkstein, Jute und Harz – 75 % von diesen sind schnell nachwachsend. Zudem verfügt das Material über einen Recyclinganteil von bis zu 40 % und ist mit den Umweltzeichen „Blauer Engel“ und „Cradle to Cradle Silber“ zertifiziert.

Seit Mai 2024 wird in der Accor Arena die mobile Eisbahnabdeckung „Speed-Lock Ice Cover Pro“ der Firma Holz-Speckmann GmbH & Co. KG aus Halle/ Westf. eingesetzt. Das robuste Eisabdecksystem, das am Standort Halle / Westf. entwickelt und produziert wurde, schafft seitdem die Basis für die multifunktionale Nutzung der Accor Arena.

Geschlossene Materialkreisläufe Ganz im Sinne ressourcenschonender Materialkreisläufe hat das Unternehmen speziell für das Verlegehandwerk das Recycling-Programm „Second Life“ ins Leben gerufen. Dabei haben Gerflor Partner die Möglichkeit, Verschnittreste zu sammeln und abholen zu lassen. Diese werden dann in den unternehmenseigenen Recyclingcentern direkt an den jeweiligen Produktionsstandorten aufbereitet und der Produktion wieder zugeführt.

Die Eishockeyfläche von 60 x 30 m kann innerhalb weniger Stunden komplett abgedeckt werden und vergrößert so die Aktionsfläche im Innenraum. Hervorragende Isolationseigenschaften sowie die enorme Belastbarkeit des Eisabdeckbodens machen den „Speed-Lock Ice Cover“ zur ersten Wahl für die Betreiber der Accor Arena. Darüber hinaus trägt der Eisabdeckboden zur Energieeinsparung bei, da bei abgedeckter Eisfläche weniger Energie für den Betrieb notwendig ist. Der kompakte Eisabdeckboden besteht aus mehreren fest miteinander verbundenen Einzelkomponenten; An der Unterseite des Systems befindet sich eine robuste Beschichtung aus Hart-PVC, die sowohl die Eisfläche als auch den Abdeckboden schützt und das Anfrieren verhindert. Als Isolationsschicht wird besonders widerstandsfähiger XPS-Hartschaum eingesetzt, der fest mit der Lastverteilerplatte aus 18 mm Spezialsperrholz verbunden ist. Diese solide Unterkonstruktion sorgt dafür, dass der Verkehr mit schwerem Gerät wie Gabelstaplern oder Teleskoptribünen gewährleistet ist. Als dekoraktive Nutzschicht befindet sich ein 3 mm Kautschukbelag an der Oberseite des Systems. Die Gesamtstärke des Eisabdeckbodens ist so gewählt, dass zwischen der abgedeckten Eisfläche und der umlaufenden Betonfläche keine Höhenunterschiede entstehen.

Gerflor Mipolam GmbH www.gerflor.de

Holz-Speckmann GmbH & Co. KG www.speed-lock.com 63

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Ihre zusätzlichen Vorteile     Ihr Beitrag in sb, auf der IAKS-Website und im IAKS-Newsletter       Präsentieren Sie Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Referenzprojekte in bis zu drei halbseitigen Beiträgen pro Jahr in sb.           Präsentieren Sie Ihre Innovationen mit aussagekräftigem Bildmaterial und überzeugenden Inhalten. Ihre Beiträge werden          auch auf der IAKS-Website und im IAKS-Newsletter präsentiert, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen.    Verzeichnis der Unternehmen in sb      Gewinnen Sie Sichtbarkeit in jeder Ausgabe von sb mit Ihrer vollständigen Firmenadresse und Ihrem Logo      im A-Z Firmenverzeichnis und im Dienstleistungsverzeichnis.

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REDAKTION Silke Baltzer baltzer@iaks.sport +49(0)221 168023-11

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REDAKTION UND VERLAG IAKS Internationale Vereinigung Sportund Freizeiteinrichtungen e.V. Eupener Straße 70 50933 Köln, Deutschland +49(0)221 16 80 23- 0 sb@iaks.sport iaks.sport

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ISSN (Print): 0036-102X ISSN (Internet): ISSN 2198-4271 Gerichtsstand und Erfüllungsort: Köln Anzeigenpreise: Mediadaten 2027

Über die zum Ausdruck angenommenen ­Arbeiten kann der Verlag uneingeschränkt verfügen. Nachdruck oder Vervielfältigungen, auch auszugsweise, nur mit schrift­licher G ­ enehmigung des Verlages. 88

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2/2027 SPORTPLÄTZE UND URBANE RÄUME 3/2027 BÄDER UND WELLNESS 4/2027 STADIEN UND ARENEN 5/2027 IAKS ARCHITEKTURPREIS sb 5/2026

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Ein starkes Fundament für jedes Becken Schwimmen liegt in unserer DNA. Ob es um das tiefe oder das flache Becken geht – wir behalten immer den Kopf über Wasser. Zusammenarbeit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit prägen jedes Projekt, das wir realisieren. Mit der LEAN-Methode optimieren wir den Planungsund Bauprozess kontinuierlich. So wissen wir genau, wann es Zeit ist, die Bahn zu wechseln. Wir blicken nicht nur auf morgen, sondern auf die gesamte Strecke, die vor uns liegt. So bauen wir effizient, durchdacht und zukunftsorientiert. Springen Sie mit uns ins kalte Wasser?

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