Sonntag, 14. Januar 2024 Humboldt-Saal, Deutsches Literaturarchiv Marbach
„DU SPRACHE WO SPRACHEN ENDEN“ RILKE UND DAS LIED UM 1900 mit Josua Bernbeck Giorgia Cappello Julia Anna Koch Marite Männi Jana Purešić Lars Tappert
Eine Veranstaltung im Rahmen von „Singen! Lied und Literatur“. #LiteraturBewegt gefördert von
PROGRAMM
BEGRÜSSUNG Dr. Cornelia Weidner & Prof. Götz Payer
ARNOLD SCHÖNBERG (1874– 1951) Warum bist du aufgewacht JOSUA BERNBECK, Bariton JANA PUREŠIĆ, Klavier
RAINER MARIA RILKE (1875– 1926) Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten JANA PUREŠIĆ, Rezitation
ALEXANDER VON ZEMLINSKY (1871-1942) Entbietung op. 7/2 (Dehmel) JOSUA BERNBECK, Bariton JANA PUREŠIĆ, Klavier
RAINER MARIA RILKE Und dein Haar, das niederglitt JOSUA BERNBECK, Rezitation
ALEXANDER VON ZEMLINSKY Tod in Ähren op. 8 /4 (Liliencron) RICHARD STRAUSS (1864-1949) Gefunden op. 56/1 (Goethe) JOSUA BERNBECK, Bariton JANA PUREŠIĆ, Klavier
PROGRAMM
RAINER MARIA RILKE aus: „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ LARS TAPPERT, Lesung
ALMA MAHLER (1879-1964) Bei Dir ist es traut (Rilke) Leise Weht ein erstes Blühn (Rilke) GIORGIA CAPPELLO, Mezzosopran JULIA ANNA KOCH, Klavier
RAINER MARIA RILKE Musik JULIA ANNA KOCH, Rezitation
ROBERT GUND (1865-1927) Der einsame Pfeifer (Schlaf) Op.36, Nr. 4 CLEMENS VON FRANCKENSTEIN (1875-1942) Helle Nacht (Dehmel nach Verlaine) Op. 34, Nr. 1 GIORGIA CAPPELLO, Mezzosopran JULIA ANNA KOCH, Klavier
RAINER MARIA RILKE aus: „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ GIORGIA CAPPELLO, Lesung
PROGRAMM
VICTOR JUNK (1875-1948) Du, der ich’s nicht sage (Rilke) CONRAD ANSORGE (1862-1930) Die Blume die ich mir am Fenster hege (George) LARS TAPPERT, Tenor MARITE MÄNNI, Klavier
RAINER MARIA RILKE (1875– 1926) Wie soll ich meine Seele halten MARITE MÄNNI, Rezitation
RICHARD STRAUSS (1864-1949) Du meines Herzens Krönelein (Dahn) op. 21/2 MAX REGER (1873-1916) Glückes Genug (Liliencron) op. 37/3 LARS TAPPERT, Tenor MARITE MÄNNI, Klavier
RAINER MARIA RILKE An die Musik GIORGIA CAPPELLO, Rezitation
TEXTE ARNOLD SCHÖNBERG WARUM BIST DU AUFGEWACHT?
Warum bist du aufgewacht Erst im Sternenscheine, Arme Blume? deine Pracht Blüht nun ganz alleine -In der Nacht. Deine Blätter nicken sacht; Kühle Lüfte wehen; Sonne, die so golden lacht, Wirst du nimmer sehen -In der Nacht. Ludwig Pfau (1821 – 1894)
DIE NACHT HOLT HEIMLICH
Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs Falten aus deinem Haar vergessnen Sonnenschein. Schau, ich will nichts, als deine Hände halten und still und gut und voller Frieden sein. Da wächst die Seele mir, bis sie in Scherben den Alltag sprengt; sie wird so wunderweit: An ihren morgenroten Molen sterben die ersten Wellen der Unendlichkeit.
All ihre Sterne glühn heut dir! Du weißt es ja: all ihre Sterne glühn in mir! Dein Haar ist schwarz, dein Haar ist wild und knistert unter meiner Glut; und wenn sie schwillt, jagt sie mit Macht die roten Blüten und dein Blut hoch in die höchste Mitternacht. In deinen Augen glimmt ein Licht, so grau in grün, wie dort die Nacht den Stern umflicht, Wann kommst du?! - Mein Fackeln lohn! Laß glühn, laß glühn! Schmück mir dein Haar mit wildem Mohn! Richard Dehmel (1863-1920)
UND DEIN HAAR, DAS NIEDERGLITT
... Und dein Haar, das niederglitt, nimm es doch dem fremden Winde, an die nahe Birke binde einen kusslang uns damit. Dann: zu unseren Gelenken wird kein eigner Wille gehn. Das, wovon die Zweige schwenken das, woran die Wälder denken wird uns auf und nieder wehn.
Rainer Maria Rilke (1875–1926)
ALEXANDER VON ZEMLINKSY
Näher an das Absichtslose sehnen wir uns menschlich hin; laß uns lernen von der Rose was du bist und was ich bin ...
ENTBIETUNG
Schmück dir das Haar mit wildem Mohn, die Nacht ist da, all ihre Sterne glühen schon.
Rainer Maria Rilke
TEXTE
TOD IN ÄHREN
Im Weizenfeld, im Korn und Mohn, Liegt ein Soldat, unaufgefunden, Zwei Tage schon, zwei Nächte schon, Mit schweren Wunden, unverbunden. Durstüberquält und fieberwild, Im Todeskampf sein brechend Auge schlägt nach oben. Ein letzter Traum, ein letztes Bild Sein brechend Auge schlägt nach oben. Die Sense rauscht im Ährenfeld, Er sieht sein Dorf im Arbeitsfrieden, Ade, ade, du Heimatwelt – Und beugt das Haupt und ist verschieden.
Und pflanzt es wieder Am stillen Ort; Nun zweigt es immer Und blüht so fort. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
ALMA MAHLER BEI DIR IST ES TRAUT
Bei dir ist es traut: Zage Uhren schlagen wie aus weiten Tagen. Komm mir ein Liebes sagen aber nur nicht laut.
RICHARD STRAUSS
Ein Tor geht irgendwo draussen im Blütentreiben. Der Abend horcht an den Scheiben. Lass uns leise bleiben: Keiner weiss uns so.
GEFUNDEN
Rainer Maria Rilke
Detlef von Liliencron (1844-1909)
Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie Äuglein schön. Ich wollt es brechen, Da sagt’ es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen sein? Ich grub‘s mit allen Den Würzlein aus, Zum Garten trug ich‘s Am hübschen Haus.
LEISE WEHT EIN ERSTES BLÜHN
Leise weht ein erstes Blühn von den Lindenbäumen, und, in meinen Träumen kühn, seh‘ ich dich im Laubengrün hold im ersten Muttermühn Kinderhemdchen säumen. Singst ein kleines Lied dabei, und dein Lied klingt in den Mai: blühe, blühe, Blütenbaum, tief im Traubengarten, blühe, blühe, Blütenbaum, meiner Sehnsucht schönsten Traum will ich hier erwarten.
TEXTE
Blühe, blühe, Blütenbaum, Sommer wird dir‘s zählen. Blühe, blühe, Blütenbaum, schau, ich säume einen Saum hier mit Sonnenstrahlen.
Sie, gewiss, die weht, sie weiss es nicht, wo uns die Verwandlung unterbricht. Dass uns Freunde hören, ist wohl gut —, aber sie sind nicht so ausgeruht
Blühe, blühe, Blütenbaum, balde kommt das Reifen, blühe, blühe, Blütenbaum, meiner Sehnsucht schönsten Traum lehr mich ihn begreifen, Singst ein kleines Lied dabei, und dein Lied ist lauter Mai.
wie die Andern, die man nicht mehr sieht: tiefer fühlen sie ein Lebens-Lied, weil sie wehen unter dem, was weht, und vergehen, wenn der Ton vergeht. Rainer Maria Rilke
Und der Blütenbaum wird blühn, blühn vor allen Bäumen, sonnig wird dein Saum erglühn und verklärt im Laubengrün wird dein junges Muttermühn Kinderhemdchen säumen.
ROBERT GUND DER EINSAME PFEIFER
Rainer Maria Rilke
MUSIK
Wüsste ich für wen ich spiele, ach! immer könnt ich rauschen wie der Bach. Ahnte ich, ob tote Kinder gern tönen hören meinen innern Stern; ob die Mädchen, die vergangen sind, lauschend wehn um mich im Abendwind.
Ob ich einem, welcher zornig war, leise streife durch das Totenhaar... Denn was wär Musik, wenn sie nicht ging weit hinüber über jedes Ding.
Ich kam zu einer Wiese im roten Abendschein, da tanzten ihrer Zweie, doch Einer saß allein. Ein dunkler Hag‘rer saß im Gras, der pfiff den Zwei‘n so sonderlichen Tanztakt. Er pfiff für sich, sie tanzten für sich, aber die Weise war Dreien gemein. Sie klang so voll Schmerz und Sehnsucht ins ferne Abendrot hinein. Johannes Schlaf (1862-1941)
TEXTE CLEMENS VON FRANCKENSTEIN
CONRAD ANSORGE
HELLE NACHT
DIE BLUME DIE ICH MIR AM FENSTER HEGE
Weich küßt die Zweige der weiße Mond; ein Flüstern wohnt im Laub, als neige, als schweige sich der Hain zur Ruh – Geliebte du. Der Weiher ruht, und die Weide schimmert; ihr Schatten flimmert in seiner Flut, und der Wind weint in den Bäumen – wir träumen ... träumen. Die Weiten leuchten Beruhigung; die Niederung hebt bleich den feuchten Schleier hin zum Himmelssaum – oh hin – o Traum .. Paul Dehmel (1862-1918) nach Paul Verlaine (1844-1896)
VICTOR JUNK DU. DER ICH‘S NICHT SAGE
Du, der ichs nicht sage, daß ich bei Nacht weinend liege, deren Wesen mich müde macht wie eine Wiege. Du, die mir nicht sagt, wenn sie wacht Meinetwillen: wie, wenn wir diese Pracht ohne zu stillen in uns ertrügen? Rainer Maria Rilke
Die blume die ich mir am fenster hege... Die blume die ich mir am fenster hege Verwahrt vorm froste in der grauen scherbe Betrübt mich nur trotz meiner guten pflege Und hängt das haupt als ob sie langsam sterbe. Um ihrer frühern blühenden geschicke Erinnerung aus meinem sinn zu merzen Erwähl ich scharfe waffen und ich knicke Die blasse blume mit dem kranken herzen. Was soll sie nur zur bitternis mir taugen? Ich wünschte dass vom fenster sie verschwände .. Nun heb ich wieder meine leeren augen Und in die leere nacht die leeren hände. Stefan George (1868-1933)
WIE SOLL ICH MEINE SEELE HALTEN,
Wie soll ich meine Seele halten, daß sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei Saiten eine Stimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Geiger hat uns in der Hand? O süßes Lied. Rainer Maria Rilke
TEXTE RICHARD STRAUSS DU MEINES HERZENS KRÖNELEIN
_Du meines Herzens Krönelein_, du bist von lautrem Golde, Wenn Andere daneben sein, dann bist du noch viel holde. Die Andern tun so gern gescheut, du bist gar sanft und stille; Daß jedes Herz sich dein erfreut, dein Glück ist’s, nicht dein Wille. Die Andern suchen Lieb’ und Gunst mit tausend falschen Worten, Du ohne Mund- und Augenkunst bist wert an allen Orten, Du bist als wie die Ros’ im Wald, sie weiß nichts von ihrer Blüte, Doch Jedem, der vorüberwallt, erfreut sie das Gemüte.
AN DIE MUSIK
Musik: Atem der Statuen. Vielleicht: Stille der Bilder. Du Sprache wo Sprachen enden. Du Zeit, die senkrecht steht auf der Richtung vergehender Herzen. Gefühle zu wem? O du der Gefühle Wandlung in was? -: in hörbare Landschaft. Du Fremde: Musik. Du uns entwachsener Herzraum. Innigstes unser, das, uns übersteigend, hinausdrängt, heiliger Abschied: da uns das Innre umsteht als geübteste Ferne, als andre Seite der Luft: rein, riesig, nicht mehr bewohnbar. Rainer Maria Rilke
Felix Dahn (1834-1912)
MAX REGER GLÜCKES GENUG
Wenn sanft du mir im Arme schliefst, ich deinen Atem hören konnte, im Traum du meinen Namen riefst, um deinen Mund ein Lächeln sonnte Glückes genug. Und wenn nach heißem, ernstem Tag du mir verscheuchtest schwere Sorgen, wenn ich an deinem Herzen lag und nicht mehr dachte an ein Morgen Glückes genug. Detlef von Liliencron
MITWIRKENDE
JOSUA BERNBECK (Bariton) wurde im Jahr 2001 in Waiblingen geboren und erhielt seine erste gesangliche Förderung beim Knabenchor Collegium Iuvenum Stuttgart. Bereits als Knaben-Solist war er in verschiedenen Konzert- und Opernpartien zu erleben. Mittlerweile ist er ein gefragter Nachwuchskünstler im Konzertfach, wobei sein Repertoire vom Frühbarock bis hin zu Uraufführungen reicht. Aufträge für dieses Jahr beinhalten sein Debüt beim Bachfest Leipzig sowie im Freiburger Konzerthaus. Engagements auf der Opernbühne führten ihn bereits an mehrere renommierten Häuser, wie das Staatstheater Wiesbaden, das Stadttheater Gießen, oder das Theater Regensburg. Als Liedinterpret verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit den Pianist*innen Doriana Tchakarova und Prof. Götz Payer. Er ist Preisträger zahlreicher Förderungen und war Stipendiat verschiedener Excellenz Programme, wie der „Liedakademie“ des „Heidelberger Frühling“ 2022/23, oder der „Ton Koopman Academy“ 2021. Josua Bernbeck studiert derzeit an der HMDK Stuttgart im Bachelor Gesang in der Klasse von Prof. Thilo Dahlmann.
Die in Mannheim geborene Mezzosopranistin GIORGIA CAPPELLO schloss ihren Bachelor und den Master Konzertgesang bei Prof. Ulrike Sonntag an der Musikhochschule Stuttgart ab und ergänzt ihre Ausbildung nun im Master Lied in Stuttgart bei Prof. Götz Payer und Prof. Thilo Dahlmann. Ihre rege Konzerttätigkeit führt sie neben Konzerten in Deutschland nach Österreich und in die Niederlande. Dabei spannt sich ihr Repertoire von Bachs Passionen, seinem Weihnachtsoratorium und Kantaten über Händels Messiah, die geistliche Musik Mozarts und Haydns, bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Bereits während ihres Studiums debütierte sie am Staatstheater Darmstadt als Papagena in Mozarts Zauberflöte und als La Ninfa in Monteverdis L‘Orfeo. Besonders hervorzuheben ist ihr Engagement im Bereich des Liedgesangs. Neben eigenen Formaten ist sie Teil des Projektes Rose, die Müllerin von Julian Prégardien und Johannes Held, das beim SWR produziert wurde und das sie auf Konzertreisen nach Wien, Berlin und durch ganz Deutschland führte. Giorgia Cappello ist Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberg Frühlings und des Cusanuswerks. Sie war Mitglied des Kammerchors Stuttgart unter Frieder Bernius und arbeitete in Meisterkursen mit Sibylla Rubens, Benno Schachtner, Thomas Hampson, Snezana Stamenković und Margreet Honig. JULIA ANNA KOCH studiert im Hauptfach Klavier bei Prof. Friedemann Rieger an der HMDK Stuttgart, zunächst im Bacherlor, derzeit im Master. Zudem hat sie zeitgleich ihr Studium im Master Lied bei Prof. Götz Payer aufgenommen, ebenfalls an der HMDK. Sie konzertiert sowohl solistisch als auch in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, unter anderem mit Musiker*innen des Mannheimer Nationaltheater-Orchesters sowie mit Solist*innen des Nationaltheater-Ensembles. Künstlerische Impulse erhielt sie darüberhinaus von Musiker*innen wie Elisabeth Föll, Prof. Konrad Elser, Prof. Norbert Kaiser und Prof. Johannes Peitz.
MITWIRKENDE
Die estnische Pianistin MARITE MÄNNI ist eine vielseitige Künstlerin, die sich sowohl als Solistin als auch in der Lehre und in sozialen Projekten engagiert. Sie ist auf Konzertpodien in ganz Europa sowie am Indischen Ozean aufgetreten und hat erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben in ganz Europa teilgenommen. Nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Estnischen Akademie für Musik und Theater zog sie nach Frankfurt, um ihr Studium fortzusetzen, und erwarb an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ihren Master sowie ihr Künstlerdiplom im Fach Klavier solo. Zu ihren Lehrern gehören Prof. Peep Lassmann, Prof. Alexej Gorlatch, Christopher Park, Einav Yarden und Dmitry Ablogin. Außerdem hat sie an Meisterkursen u. a. bei Leif Ove Andsens, Christian Hadland, Sophia Rahman, Alexander Kobrin, Hedayet Djeddikar, Thilo Dahlmann teilgenommen. Fasziniert vom nuancierten deutschen Kunstlied, vervollkommnet die Pianistin derzeit ihr Studium als Lied-Duo-Pianistin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Götz Payer. JANA PUREŠIĆ (*1998 in Belgrad) erhielt mit acht Jahren ihren ersten
Klavierunterricht an der Jugendmusikschule Belgrad. Im Anschluss daran besuchte sie das Musikgymnasium und wurde von Jelena Gostovic unterrichtet. Ihr Klavierstudium hat sie 2021 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in der Klasse von Prof. Florian Wiek abgeschlossen und setzt aktuell ihr Studium in Master Liedgestaltung bei Prof. Götz Payer und Prof. Franziska Lee fort. Ihre musikalische Ausbildung begleiteten zahlreiche Auftritte als Solistin, Liedpianistin und Kammermusikerin sowie internationale Wettbewerbe (1. Preis beim internationalen Klavierwettbewerb „Davorin Jenko“, 2. Preis beim internationalen Wettbewerb in Belgrad, 1. Preis beim Wettbewerb „Vatroslav Lisinski“, 3. Preis beim „Carl-Wendling-Wettbewerb“) und Aufnahmen beim SWR mit ausgewählten Liedern von Hugo Wolf und der Uraufführung des Liederhörspiels Rose, die Müllerin. Jana Puresic besuchte zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Natalia Trull, Eberhard Feltz, Diethelm Jonas, Zoltan Paulich, Olivier Marron, Angelika Merkle, Anthony Spiri, Anna Lucia Richter und Ammiel Bushakevitz. Regelmäßig tritt der in Coburg geborene Tenor LARS TAPPERT als Konzertsänger in Erscheinung, zum Beispiel im Rahmen der Serenadenkonzerte der Nürnberger Symphoniker mit Mendelssohns Lobgesang oder mit dem Collegium Iuvenum Stuttgart. Die Evangelisten Bachs sind hierbei ebenso wie Haydns Oratorien und Mozarts kirchenmusikalische Werke fester Bestandteil seines Repertoires. Auf der Opernbühne stand er unter anderem als Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail in einer Produktion der Kammeroper München und Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni. Ferner widmet er sich in regelmäßigen Liederabenden dem Kunstlied. Momentan studiert er im Master Oper bei Teru Yoshihara an der HMDK Stuttgart.
KONZERTVORSCHAU
MI | 31. JANUAR 2024 | 19.30 UHR Weißer Saal, Neues Schloss Stuttgart »ALLEIN SEIN IST ÖDE...« - HAPPY BIRTHDAY, FRANZ SCHUBERT! ESTHER DIERKES, Sopran / PATRICIA NOLZ, Mezzosopran / KAI KLUGE, Tenor / DAVID STEFFENS, Bass / MARKUS HADULLA, Klavier & Leitung Lieder und Ensembles von Franz Schubert DI | 20. FEBRUAR 2024 | 19.30 UHR Vortragssaal, Staatsgalerie Stuttgart GALERIEKONZERT: TELL ME THE TRUTH ABOUT LOVE SARAH MARIA SUN, Sopran / KILIAN HEROLD, Klarinette / JAN PHILIP SCHULZE, Klavier Werke von Schubert, Gershwin, Ligeti, Bernstein, Aperghis u. a. SO | 17. MÄRZ 2024 | 18.00 UHR Konzertsaal, HMDK Stuttgart WINTER-WELT-REISE JULIAN PRÉGARDIEN, Tenor / NEUS ESTARELLAS, Klavier / NATASHA LOGES, Konzept & Moderation Lieder von Schubert u. a. In Zusammenarbeit mit der Global Art Song Conference der HfM Freiburg SO | 21. APRIL 2024 | 11.00 UHR Opernhaus, Staatstheater Stuttgart LIEDMATINEE: HUGO-WOLF-MEDAILLE CHRISTIAN GERHAHER, Bariton / GEROLD HUBER, Klavier / CHRISTIANE IVEN, Laudatio Lieder von Hugo Wolf / Verleihung der Hugo-Wolf-Medaille
Karten & Info WWW.IHWA.DE TEL. 0711.722233699
Internationale Hugo-Wolf-Akademie für Gesang, Dichtung, Liedkunst e.V. Stuttgart Jägerstraße 40, 70174 Stuttgart, Deutschland Telefon +49(0)711-22 11 77 info@ihwa.de, www.ihwa.de