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BILDNACHWEIS

Posterboy Udo

Ein Posterbuch über einen einzigen Künstler?

Das ist etwas völlig Neues, das gab es wohl noch nie. Jedenfalls habe ich bei meinen – zugegebenermaßen recht flüchtigen – Recherchen keines mit solch einem Fokus gefunden. Und wenn es nun wirklich so ist, dass es sowas tatsächlich noch nicht gab, passt es doch zu niemandem perfekter als zu Udo Lindenberg. Er ist schon so lange ein Pionier in vielen Bereichen!

Wer steckt hinter solch einem Buch?

Wie kommt man überhaupt auf die Idee, Poster & Plakate eines Künstlers zu sammeln?

Bei mir hat es mit der Musik angefangen: In den späteren 70ern beschallte mich meine ältere Schwester im gemeinsamen Kinderzimmer mit Udo, in dem zeitweise auch der Starschnitt an der Tür hing. Ab den frühen 80ern kaufte ich als Teenie dann selbst erste eigene Singles. Später kamen PopZeitschriften dazu – da waren dann erste Pos ter drin, die die Wände meines Zimmers schmückten. Sicherlich ist das der Beginn, auch wenn ich in diesem Band die Udo-Poster aus den Magazinen be wusst weggelassen habe. Wo ich mein erstes Kon zertplakat herbekommen habe, lest ihr auf Seite 8. Diese großen Formate (meist A1, oftmals auch größer) lösten gerade im Vergleich zu den eher kleinen Papieren aus Bravo & Co. eine ganz andere Faszination aus. Die großen Motive und das dünne Material bringen leider Probleme mit sich: Das Papier ist empfindlich, die Größe ist schwierig zu lagern – dennoch haben glücklicherweise viele Plakate bei mir mehrere Jahrzehnte überlebt.

Und wie kommt man nun auf die Idee, ein Posterbuch zu machen?

Das war eine sehr spontane Idee meines Freundes Hermann: Im Mai 2023 stehen wir gemeinsamen in der schönen (und noch leeren) Kunsthalle der Hansestadt Rostock und bauen dort gemeinsam die Ausstellung „Udo Lindenberg – Malerei, Musik & große Show“ auf, Hermann als Designer, meine Wenigkeit als Kurator. In großen Kunstmappen habe ich dazu einen Großteil meiner Postersammlung mitgebracht, um gemeinsam Motive für die Wände auszuwählen. Beim Sichten ist Hermann ganz fasziniert von der unterschiedlichen Gestaltung, den verschiedenen Herstellungstechniken und den jeweils zeitgemäßen Typografien. Er entdeckt auch kleine Sponsorenlogos längst vergessener Marken und Produkte und resümiert: Da müssen wir unbedingt ein Buch draus machen! Gesagt, getan – und nun halten wir es ein gutes Jahr später in den Händen, dieses ungewöhnliche Buch mit wenig Text, aber voller toller Plakate von und mit dem Posterboy Udo.

Selbstverständlich ist Hermann hier mit seinem Designstudio stark involviert und nur mit ihm ist es zu diesem außergewöhnlichen Produkt geworden, super Job! Ich weiß nicht, an wie vielen Tagen meine geliebte Frau Patricia in den vergangenen Monaten Poster gescannt hat. Ihre akribische Liste zählt zumindest 624 Einträge, das war ein harter Job, ich ziehe meinen (virtuellen) Sombrero, danke! Die Auswahl aus über 600 Plakaten war mir aber nicht genug, so mussten kurzerhand noch ein paar weitere Motive gekauft werden und darüber hinaus unternahm ich eine Reise zu meinem sehr guten Freund Michael nach Ludwigshafen. Auch er ist glühender Udo-Fan und besitzt eine große Sammlung, darunter einige Motive, die ich selbst nicht besitze, aber unbedingt im Buch sehen wollte. Fahrgäste im ICE nach Mannheim wunderten sich etwas über meinen 130 cm langen Koffer (der den Großformatscanner beinhaltete), aber man macht ja sein Ding. Danke auch an Michael und seine Family für die großartige Freund- und Gastfreundschaft! Last, but not least braucht man noch einen Verleger, der sich auf ein solches Experiment einlässt: Franz-Christoph übernahm mit seinem genialen Team sofort das Management! Auch dafür ein großes Dankeschön.

Letzte Frage: Was steckt denn nun in diesem Buch?

Raritäten und Massenware, Musik und Kunst, Fil me und Musicals, Absturz und Comeback, Hüte und Sonnenbrillen, Jugend und Alter – diese Liste kann man fast endlos fortführen. Aber eins ist es immer: 100 % Udo.

Viel Spaß beim Blättern wünschen Franky & sein Team

Dieses Kapitel steht zu Beginn des Buches, weil es durch Udo Lindenbergs enorme Aktivität im Rahmen seiner über 50-jährigen Bühnentätigkeit und in Kombination mit den vielen Stationen einer Tournee einfach die meisten Plakate gibt. Sie dokumentieren wunderbar seinen Weg über die Bühnen (fast ausschließlich) der Bunten Republik. Die Anzahl seiner Live-Auftritte sind mittlerweile unzählbar.

Die Motive korrespondieren meist mit den jeweils aktuellen Plattencovern, waren doch insbesondere „früher“ noch die Alben die Haupteinnahmequelle eines Künstlers – und die Tourneen dienten zur Bewerbung dieser. Heute ist alles ganz anders und mit den Konzerten wird deutlich mehr Geld eingespielt, weil Streaming die Erträge aus den Alben minimiert hat. Das erklärt zum Teil auch die stark gestiegenen Preise für Eintrittskarten.

Konzertplakate sind seit jeher Sammelobjekte, denn sie sind nicht nur einfach schnöde Werbung für eine Veranstaltung, sondern binden Emotionen und Erinnerungen an diesen Moment und/oder die Musik.

Es gibt viele Wege, um an das begehrte Papier zu kommen: Ein guter Anlaufpunkt sind Vorverkaufsstellen, die in der Regel von den Veranstaltern großzügig damit ausgestattet werden. Wenn man Glück hat oder dort als guter Kunde bekannt ist, bekommt man auch mal eines geschenkt – meistens sehen die Händler darin jedoch einen Nebenverdienst und geben diese gegen einen kleineren Obolus ab.

Für die Werbung an Zäunen oder Laternenpfählen werden sie in der Regel auf Platten aufgeklebt und von Fans gerne „gestohlen“. Ein Freund hat eigens dafür stets einen Seitenschneider in seinem PKW. Diese zieren dann z. B. Garagen oder Partykeller, denn zum Einrahmen sind sie durch die dauerhafte Verklebung mit dem Untergrund leider nicht mehr geeignet.

Etwas fanatischer ist es dann schon, wenn man Straßenplakatierer verfolgt/stoppt, um an Neuzugänge zu kommen. Auch hier gibt es oft für ein Taschengeld wieder ein begehrtes Papier, dann auch in Übergröße (mehrteilig). Mit der Zeit kennt man sich dann und wird sogar angerufen, wenn es wieder neue Motive gibt.

Die Masse findet man dann seit Mitte/Ende der Neunziger über die üblichen Internetportale: Dort kann man (ganz selten) auch sehr alte Motive oder Plakate von Veranstaltungen aus ganz anderen Regionen finden – so kann die Sammelwut also über die selbst besuchten Konzerte hinauswachsen!

Das älteste Motiv, quasi der (damals noch völlig unbewusste) Grundstein meiner heutigen Sammlung, ist aus dem Jahr 1988: Im Rahmen der Feuerland-Tournee besuchte ich am 26. Februar 1988 mit Freunden mein drittes Udo-Konzert in der Würzburger Carl-Diem-Halle. Nach der Show habe ich dann am Merchandise-Stand erstmals entdeckt, dass dort auch die Plakate des aktuellen Konzerts angeboten wurden, handlich auf A4-Format gefaltet – es hing dann einige Zeit an der Wand in meinem Zimmer. Erfreulicherweise habe ich es danach mit der Konzertkarte in einer Klarsichthülle abgeheftet und aufbewahrt.

Highlights sind für mich viele alte Motive, die auf den Aufnahmen des Fotografen Michael von Gimbut basieren, er ist einfach ein absoluter Meister des Portraits. Aber auch die meist zweiteiligen Banner (z. B. Seite 30/31) liebe ich besonders, erinnern sie doch perfekt durch ihre Gestaltung an die jeweiligen Jahrzehnte.

Aus der Zeit nach Udos Comeback sind die Fotografien von Tine Acke hervorzuheben, hierbei finde ich die Motive auf den Seiten 74, 76 und 78 besonders stark.

Nun viel Freude bei der Zeitreise durch Udo Lindenbergs Auftritte von 1969 bis 2022!

SCHREIBFEHLER

1970 war Udo zwar in Fachkreisen bereits sehr bekannt und geschätzt, aber seine deutschlandweite Popularität begann erst so richtig ab dem Jahr 1973. Deswegen hat sich bei diesem Plakat ein – aus heutiger Sicht

– amüsanter Schreibfehler eingeschlichen. Aber auch der Nachname des deutschen Bassisten und Musikproduzenten Lothar Meid enthält einen Fehler.

SIEBDRUCKPLAKAT, SEITE 9

Dieses erste Plakat ist wahrscheinlich das einzige, das im EchtfarbenSiebdruck umgesetzt wurde. Dabei wird der Entwurf fototechnisch in die real sichtbaren Farben separiert, auf ein in einen Rahmen gespanntes Sieb übertragen, das an den nichtdruckenden Stellen verschlossen wird (ebenfalls durch einen fotochemischen Prozess).

So entsteht eine Art Schablone, in die per Hand Farbe mithilfe einer Rakel auf das darunterliegende Papier gezogen und gedruckt wird. Diese Farbe muss dann in Trockenschränken trocknen, bevor die zweite Farbe überdruckt werden kann. Ein aufwendiger und meist komplett manueller Druckvorgang. Das hier gezeigte Plakat stammt aus der Kunstdruckerei Domberger, die zu den renommiertesten Kunstdruckereien überhaupt zählt.

PANIKORCHESTER

Erstmals und beinahe einmalig wird auf einem Konzertplakat von Udo Lindenberg die Besetzung des Panikorchesters genannt. Dies wird erst wieder nach dessen Reunion im Jahr 1997 passieren.

OFFSETDRUCK

Fast alle Plakate der Sammlungen, außer dem auf S. 9 und 102, wurden im Offset-Verfahren gedruckt. Dabei wird das Motiv in den vier Grundfarben Blau, Gelb, Rot und Schwarz gerastert und anschließend in vier Druckvorgängen als Zusammendruck auf das Papier gebracht. Die zugrundeliegende Rasterung wird Separation genannt. Bis zur Umstellung auf die computergestützte Druckvorbereitung im Desktop Publishing (DTP) er folgte diese fototechnisch, das heißt, mit lichtempfindlichen Filmen, Belichtung und Fixierung.

Dabei entstand jeweils ein Film pro Druckvor gang. Dieser Film diente letztlich als Vorlage für die Druckform, die als Druckplatte metallisch belichtet und dann in die Maschine eingespannt wird, um die Druckfarbe auf das Papier zu übertragen.

Diese Techniken machten jedes Plakat zu einem aufwendig hergestellten Unikat, besonders wenn es darum ging, Plakate für einzelne Auftritte oder spezielle Events zu erstellen. Die Einführung von DTP und digitalen Drucktechniken von Mitte der 80er bis Ende der 90er revolutionierte die sen Prozess, indem sie den Aufwand reduzierte und die Individualisierung durch computergestützte Layouts erheblich vereinfachte.

TV-AUFZEICHNUNG & FILMAUFNAHMEN

Beide Plakate bewerben besondere Konzerte, die aufgezeichnet wurden. Im Hamburger Operettenhaus zeichnete der NDR die legendäre DröhnlandSymphonie auf und in der Ost-Westfalenhalle in Kaunitz wurden Dreharbeiten für die Schlussszene (Bühnenparty) in Udos Kinofilm „Panische Zeiten“ durchgeführt.

FILMKORREKTUR

Wie auf S. 20 beschrieben, bestanden die Druckvorlagen in der Zeit vor dem Einzug des Desktop Publishing (DTP) aus vier Filmen für die vier Druckfarben. Für die Individualisierung von Tourplakaten mussten diese Vorlagen zerschnitten und neu zusammengeklebt werden.

Alte Daten wurden herausgelöst, neue Daten als Folienschnipsel eingefügt. Es wurden jedoch auch einfach Textelemente aus diesen Filmen herausgekratzt, was im Plakat links oben gut sichtbar ist.

LIVE IM GEBÜSCH

1985 legt Udo auf seiner Tournee eine Zwischenstation in der Heimat ein, die er gerne spaßhaft als „Gebüsch“ bezeichnet. Der etwas kryptisch genannte Veranstaltungsort „Versandhalle GVD“ ist das ehemalige Auslieferungslager der Firma „Gerrit van Delden & Compagnie“ – eine der größten Baumwollspinnereien Europas.

Spinnereien fand Udo schon immer gut – das war also etwas, was ihn zu Jugendzeiten mit seiner Heimat verband – , auch wenn er eine ganz andere Bedeutung im Kopf hatte. Die Halle war zum Zeitpunkt des Konzertes schon im Eigentum seines leider bereits verstorbenen Freundes Manni Buss, der ihm diese gerne zu Füßen legte. Bis heute ist an der genannten Adresse die Firma „Manfred Buss Textilbüro KG“ ansässig.

DEUTSCHLANDHALLE

Die Deutschlandhalle war eine legendäre Konzertlocation, schließlich war sie die größte Veranstaltungshalle West-Berlins. Eine der eindrucksvollsten Veranstaltungen fand drei Tage nach dem Fall der Berliner Mauer statt. Unter dem Motto „Konzert für Berlin“ wurde am 12. November

1989 spontan ein Festival organisiert. Bei freiem Eintritt spielten Musiker wie Nina Hagen, Udo Lindenberg, Neil Diamond, Joe Cocker und Bands wie Silly, Pankow, Die Toten Hosen, Puhdys oder BAP, um dieses emotionale Ereignis zu feiern. 50.000 Besucher aus Ost und West strömten den ganzen Tag über in die Halle.

FUSSLEISTEN

Die Anpassung der Tourdaten erfolgte überwiegend durch den Eindruck der Daten in das vordefinierte Feld im unteren Bereich (Fußleiste) oder durch einen zusätzlichen Schwarzdruck. Das fertig gedruckte farbige Plakat wurde an die Veranstalter geschickt, die dann vor Ort bei einer lokalen Druckerei ihre Anpassung vornahmen. Eine digitale Übertragung der Vorlagen existierte nicht, weshalb die typografische Ausformung auch nicht einheitlich war.

Mit dem digitalen Erstellen der Druckvorlagen am Computer (DTP) konnten erstmals die Daten an lokale Druckereien übermittelt und direkt an gepasst werden. Versandkosten wurden gespart und die Individualisierung fiel weniger eigenwillig aus, da nicht nur im Beschriftungsfeld, sondern im gesamten Motiv eingegriffen werden konnte.

LINDENBERG IKONOGRAFIE

In den 90er Jahren beginnen sich der Udo-Hut und eine klare Groteskschrift für den Künstlernamen als eigene Markenelemente, als Ikonografie von Udo, durchzusetzen.

SCHRIFTGRÖSSEN

Hier sehen wir Plakate mit bis zu 30 verschiedenen Schriftgrößen und -typen pro Format. Für eine gute Lesbarkeit sollten jedoch nicht mehr als sechs Schriftarten und Größenvarianten pro Format verwendet werden.

COMEBACK
Das Album „Stark wie Zwei“ zündete im März 2008 raketenartig. Die für den Herbst geplante Tour dazu war ebenso erfolgreich. Udo ist bester Laune, was man sich als Fan immer gewünscht hat. Von erforderlichen Zusatzkonzerten in den größten Arenen des Landes hat er bis dahin lange träumen müssen.

Im Mai 2010 startete Udos erster RockLiner. Man wusste noch nicht so richtig, was einen erwartet: Konzerte und Kreuzfahrt waren klar, aber wird die Kombination wirklich cool sein? Egal, die Plätze waren extrem schnell verkauft und es war der absolute Wahnsinn: Rund 2.000 Fans für fünf Tage mit ihrem Star im Ausnahmezustand. Die Fortsetzung erfolgte im Herbst des gleichen Jahres. Mit der Zeit wurden die Schiffe größer und bislang hat Udo sechs RockLiner-Fahrten auf’s Meer gebracht, zu letzt im Jahre 2019. Eine Fortsetzung wird sehnsüchtig erwartet.

„LINDENBERG-STIL“

Mit dem Comeback begann man, die grafische Sprache einheitlicher zu gestalten. Der kommerzielle Erfolg erforderte eine markenartige Schriftvorgabe, die ab 2008 eingesetzt wurde. Diese Schriftart wurde

idealerweise auch von verschiedenen Layoutern verwendet. Gleichzeitig wurde der Bildstil einheitlich, da die Fotografien ausschließlich von Tine Acke stammen.

STADION-TOURNEEN

2014 erfüllte sich Udo einen langgehegten Traum: seine erste eigene Stadiontournee! Zunächst war sie recht klein konzipiert: zwei Shows, Düsseldorf und Leipzig. Im Hintergrund war schon jeweils ein Zusatztermin geplant, der von ihm zunächst für wahnwitzig gehalten wurde – aber auch diese Abende wurden problemlos gefüllt. Insgesamt wurde daraus eine Stadiontrilogie, die bis ins Jahr 2016 anhielt.

UDO SELBSTPORTRÄT

Mit seiner verstärkten Hinwendung zur Bildenden Kunst war es naheliegend, dass Udos eigene Werke zur Gestaltung seiner Plakate verwendet wurden. Hier sehen wir eine der Zeichnungen des Meisters, die zu die sem Zweck erstellt wurde.

STÄRKER ALS DIE ZEIT

Udos derzeit letztes Studioalbum erschien am 29. April 2016. Bereits im Jahr zuvor musste die Tournee für das gleiche Jahr beworben werden, man konnte aber noch nicht den Albumtitel und das Covermotiv

verraten. Mit der Ankündigung des Albums wurde dann das Plakatmotiv angepasst, weswegen es für diese Shows zwei unterschiedliche Motive gibt.

2010 kündigte Udo Lindenberg im Rahmen eines Zeitungsinterviews in einem Nebensatz an: „Wir werden ein MTV Unplugged spielen“. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass es sich dabei um eine weitere Superlative im deutschen Musikbusiness handeln würde.

Aufgrund des enormen Erfolges folgte in 2018 die Fortsetzung und es ging vom Atlantic auf den Atlantik. Während das Erstwerk stark auf seine Hits setze, wurde im zweiten Anlauf tiefer in seinen zahllosen Songs nach Perlen gesucht. Sie wurden gefunden!

Die für 2020 angesetzte und ausverkaufte Tournee musste wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern entschied sich Udo jedoch gegen Verschiebungen, sondern wählte lieber eine direkte Rückerstattung der Ticketkaufpreise.

ABGESAGTE TOURNEE

Hier ein sehr frühes Plakat mit einer Auftrittsankündigung von Udo Lindenberg. Leider fand der Auftritt doch nicht statt, wurde aber im folgenden Jahr nachgeholt.

Nun kommt ein sehr spannendes Kapitel, denn hier wird es für jeden Udo-Fan optisch ungewohnter, hat man doch zumindest viele Motive seiner Tourund Produktplakate schon mal irgendwo gesehen. Das ist hier jedoch ganz anders!

Ganz andere Gestalter sind am Werk, das sieht man sofort und auch das jeweilige Festival-LineUp birgt manche Überraschung, lässt man mal die erwartbaren Freunde und Buddies wie Nina Hagen, Eric Burdon, BAP & Co. außer Betracht. Es ist wirklich ein Wahnsinn, mit wem Udo schon alles die Bühne geteilt hat. Santana, Motörhead, David Bowie, Tina Turner und Roger Chapman sind nur ein paar Highlights – am besten selbst auf den folgenden Seiten stöbern. Das ist Musikgeschichte pur.

Ganz deutlich wird hier das starke gesellschaftliche und politische Engagement von Udo Lindenberg: Friedenskonzerte, „Rock gegen Atom“, „Anti-WAAhnsinns-Festival“ und „Rock gegen rechte Gewalt“ sind nur einige Beispiele hierfür – es zieht sich durch sei ne ganze Karriere und er wird niemals müde sein, für wichtige Themen seine Position klarzumachen und seine Bekanntheit als Künst ler für eine bessere Welt einzusetzen.

Gestaunt haben wir, als bei den Vorbereitungen für dieses Buch plötzlich ein bisher unbekanntes Motiv zur Veranstaltungsreihe „Künstler für den Frieden“ vom 11. September 1982 auftauchte – von Friedensreich Hundertwasser gestaltet und somit wirklich ein Werk von einem der populärsten europäischen Künstler unserer Zeit! War doch schon das Kunstwerk vom Berliner Malerpoeten Kurt Mühlenhaupt für das „Friedensfest in der Waldbühne“ am 09. Mai 1982 ein Highlight, wurde es nun nochmals deutlich übertroffen. Eine sehr schöne Überraschung!

Auf jeden Fall lebt dieses Kapitel von der Vielfalt: Von ziemlich einfachen und unprofessionellen Gestaltungen über geschmackvolle Motive, die nur aus Typografie bestehen, geht es also bis hin zu echten Kunstwerken – nicht zuletzt auch von Udo.

POLITISCHE VORREITERROLLE

Pop- und Musikplakate der 1970er Jahre waren in Westdeutschland stark politisiert und eng mit den damaligen sozialen Bewegungen, der Friedensbewegung, dem Feminismus und einer generellen AntiEs tablishment-Haltung verbunden. Das spiegelt natürlich auch Udos poli tische Vorreiterrolle in der Jugendkultur dieser Zeit wider.

HUNDERTWASSER
Beide Motive auf dieser Doppelseite wurden vom österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser angefertigt. Für das Hauptmotiv
(diese Seite) verwendete er sein Kunstwerk „Die Straße zum Sozialismus“, das Motiv mit allen am Festival beteiligten Künstlern gestaltete er neu.

ECHTES KÜNSTLERPLAKAT

Das Plakat rechts ist eines der seltenen „echten Künstlerplakate“ von Udo. Auch Titel und Informationen sind sehr einfühlsam handgemacht und unterstützen die originelle Bildidee.

WENN ICH 64 BIN

Das oben links gezeigte Benefiz-Konzert fand am 64. Geburtstag von Udo Lindenberg in der Philharmonie Essen statt. Das besondere Highlight an diesem Abend war, dass er seinen Song „Wenn ich 64 bin“ aus dem Jahr 1976 dort zum ersten und einzigen Male live gesungen hat. Nach der Veranstaltung wurde u.a. mit einer großen Torte ausgiebig gefeiert.

„Udogramme“ und Zeichnungen gibt es vom unserem Hutträger schon sehr früh, sogar auf Bierdeckeln aus dem legendären „Onkel Pö“ in Hamburg. In den 70er und 80er Jahren erscheinen mehrere Plattenveröffentlichungen, auf denen seine Motive abgebildet sind, auch auf so manchem Cover.

Aber erst 1995 hatte Udo Lindenberg parallel zu seinem neuen Studioalbum „Kosmos“ sein echtes „Coming-out“ als Bildender Künstler. Zu jedem der 12 Songs malte er ein Motiv und veröffentlichte einen Kunstkalender, der damals kaum Beachtung fand, heute dagegen selten und sehr begehrt ist.

1996 wurde das Konzept dennoch mit dem Album „Und ewig rauscht die Linde“ fortgesetzt - der hiermit korrespondierende Kalender ist aktuell gar nicht mehr zu finden. Im gleichen Jahr gab es auch seine erste Kunstausstellung „Arschgesichter und andere Gezeichnete“ im Erotic Art Museum in Hamburg. Langsam entwickelte sich damit für ihn ein zweites Standbein. Wie schon bei der Musik, hat er auch hierbei immer an den Erfolg geglaubt und er sollte Recht bekommen.

Dieses Kapitel zeigt also viele Plakate, die auf seiner Kunst basieren, aber es gibt uns auch Gelegenheit, an seinen im Jahre 2006 plötzlich verstorbenen „großen“ Bruder Erich zu erinnern.

Auf den folgenden Seiten sind gemäß dem Titel eben auch Ausstellungen enthalten, die nicht ausschließlich auf die Malerei fokussiert waren, sondern eben auch Udos gesamtes Lebenswerk aufgearbeitet haben. Die Ausstellung „Keine Panik“ im Haus der Geschichte, die Fotografien von Michael von Gimbut, ausgestellt unter dem Titel „Alles klar …“ im rocknpopmuseum Gronau, sowie die letzte große Werkschau „Malerei, Musik & große Show“ im Jahr 2023 in der Kunsthalle Rostock seien hier beispielhaft genannt.

Und es gibt einen Ausblick in die nahe Zukunft: Das Udoversum kommt 2025 in den wilden Süden und ins Ruhrgebiet! (S. 137)!

KONZERT IN FULDA

Nach Absprache mit Udo sollte es ein kleines Konzert im Rahmen einer Gemäldeausstellung sein. Als er die Bühne in der Orangerie des Fuldaer Schlossgartens betrat, glaubte er seinen eigenen Augen nicht: Der Galerist hatte eigenmächtig im großen Stil Tickets dafür

verkauft und der Laden war randvoll. Seine Fans hat er dennoch nicht enttäuscht. Allerdings kamen viele zu spät, denn das Konzert begann durch diese „Überraschung“ viel früher als geplant: nämlich anstelle des Soundchecks. Die Galerie entschädigte später mit dem Versand von DVDs des Abends.

NEUE

AUSSTELLUNGEN

Bei Redaktionsschluss dieses Buches sind zwei neue Ausstellungen für das Jahr 2025 in Planung. Für die große Werkschau in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen gibt es bereits das Plakatmotiv

(Seite 137). Eine weitere Ausstellung wird weiter südlich im Neuen Kunstmuseum Tübingen stattfinden. Das Plakatmotiv wird dort als Aufkleber erhältlich sein, um diese Seite zu ergänzen. Alternativ kann dieser unter posterbuch@gmail.com angefordert werden.

Kometenhaft panisch

Likörelle,

Udogramme, nackte Akte & viel mehr

ab 29. 6. 2025

Konrad-Adenauer-Allee 46 D-46049 Oberhausen täglich 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen www.ludwiggalerie.de

Nicht nur für Konzerte, Festivals und Ausstellungen wurde kräftig die Werbetrommel gerührt –nein, selbstverständlich auch für viele (vorwiegend physische) Produkte. Die Plattenindustrie hat uns viele tolle Motive beschert, wie ihr auf den nächsten Seiten sehen werdet. Sie greifen oftmals die entsprechenden Covermotive auf, sind von daher vertraut und bekannt – in Postergöße wirken sie natürlich nochmal ganz anders.

Aber auch manche Überraschung ist in diesem Kapitel zu finden: Ein gemeinsames Musical „Tell!“ mit Udo Lindenberg, Jürgen Drews (wer hätte das gedacht?!) und anderen Stars aus dem Jahr 1977. Oder das Musical „Hair“ mit Udo, Nina Hagen, Ron Williams und Uwe Ochsenknecht. Deswegen fanden wir es so passend, sein großes Erfolgsmusical „Hinterm Horizont“ ebenso in dieser Kategorie zu platzieren.

Besonders lustig ist das Plakat zur Single „Hallo Angie, DAS MERKEL ICH MIR!“ aus dem Jahr 2005 (Wer es nicht kennt, sollte sich hierzu auch unbedingt das höchst amüsante Musikvideo mit dem Angela Merkel-Double bei YouTube ansehen!) – besonders traurig ist dagegen leider der Anlass für die Compilation „Love, Peace & Harmonies“.

Den krönenden Abschluss dieser Seiten bildet der gigantische Riesen-Erfolg mit dem Namen „Komet“ von Udo Lindenberg & Apache 207. Das Plakat gab es ausschließlich als Deko bei der Feier zum Platz #1 der deutschen Single Charts im Goldenen Saal des Hotel Atlantic am 03. Februar 2023.

„Votan Wahnwitz“ ist ein Album, das den kreativen und provokativen Geist der 1970er Jahre in Deutschland einfängt, sowohl musikalisch als auch thematisch. Das zeigt sich auch in diesem Plakat, welches historisierend viktorianische Stilmittel mit theatralischen Elementen verknüpft. Es hat eine experimentelle Note und spiegelt den gesellschaftskritischen und ironischen Stil wider, für den Lindenberg bekannt ist.

Udos Erfolgsmusical begeisterte über 2,5 Millionen Besucher in Berlin und Hamburg. Auf Seite 165 ist das ursprüngliche Plakatmotiv zu sehen. 2014 wurde das Keyvisual neu gestaltet (oben). Für den

Umzug nach Hamburg Ende 2016 gab es erneut ein aktualisiertes Motiv, auf dem auch die Weltkugel des Hotel Atlantic eingesetzt wurde.

PLAKAT ALS WUTZETTEL

Dieses Motiv ist nicht wirklich ein offizielles Konzertplakat. Es wurde als Requisite für das Musical produziert. In einer Szene reißt die Hauptdarstellerin es wütend im Rahmen des Songs „Ich lieb´ Dich

überhaupt nicht mehr“ von einer Wand, weil sie in der Nacht des Mauerfalls zufällig auf Udo trifft und er sie maßlos entttäuscht. Das Motiv stammt vom Studioalbum Phönix, die Konzerttermine im Oktober 1989 in der Deutschlandhalle gab es nicht.

Vielleicht mag man sich fragen, warum es in einem Udo-Buch ein ganzes Kapitel über Filmplakate gibt, er ist doch Musiker und Bildender Künstler?

Nein, Udo ist auch ein Schauspieler – seine Karriere begann schon in den frühen 70er Jahren bei den Verhandlungen mit der Plattenfirma TELDEC, der er den ersten Millionendeal für einen deutschen Rockkünstler entlockte. Da musste er sich gut verkaufen und dabei half ihm auch sicher sein schauspielerisches Talent, um sehr überzeugend wirken zu können.

Daran arbeitete er bereits seit Kindertagen in Gronau, probte bekanntlich auf der Treppe des Elternhauses, wie man besonders perfekt und cool eine große Showtreppe hinunterläuft und sein Freund Clemi musste ihn anschließend bewerten und beraten, um darin immer besser zu werden.

Seine tatsächliche Filmkarriere begann mit Filmmusik, das bekannteste Beispiel ist der Streifen „Nordsee ist Mordsee“ von Hark Bohm: „Ich träume oft davon, …“, und schon hat wohl jeder Leser hier die Melodie im Kopf.

Nachdem Udo in den 70ern eben gute Plattenverträge und dazu auch jeweils erfolgreiche Alben abgelieferte hatte, wuchsen seine Reserven auf dem Bankkonto. Ende der 70er startete er ein neues Projekt und investierte dafür eine stattliche siebenstellige Summe aus seinen Ersparnissen: der eigene Kinofilm mit sich selbst als Hauptdarstel ler in Doppelrolle – „Panische Zeiten“ kam am 17. April 1980 in die Kinos.

Darauf folgte ein weiterer Deal für eine Hauptrol le im Film „Super“ von Adolf Winkelmann. An seiner Seite u. a. Sängerkollegin und Freundin Inga Hum pe.

Aber auch sein Engagement für wichtige Themen schlägt sich in diesem Kapitel nieder: „Keine Startbahn West“, „Sag nein! Künstler für den Frieden“ und Konzert- und Dokumentarfilme über den Pro test gegen die Wiederaufbereitungsanlage für abgebrannte Brennstäbe aus Kernkraftwerken in Wackersdorf sind hier als Aktionen mit seiner Be teiligung zu finden.

Dokumentarfilme über Udo Lindenberg runden dieses Kapitel ab, leider gibt es nur selten Plakate zu solchen TV-Produktionen. Das Grande Finale bilden hier verschiedene Varianten des Biopics „Lindenberg! Mach Dein Ding“ aus dem Jahr 2020.

BIOPIC

Udos Leben als Kinofilm hatte im Januar 2020 Premiere. Bereits auf der Tournee 2019 wurde dafür geworben, allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht das finale Plakatmotiv (Seite 188 oben links). Es wurde eine vorübergehende Version geklebt (Seite 188 unten). Zusätzlich gab es Ergänzungen mit dem Soundtrack (Seite 188 oben rechts)

BILDNACHWEIS

Seiten 4, 7

Foto: Jürgen Lische, Gestaltung: Scandecor, Schweden

Seite 6

Foto: Michael von Gimbut, Gestaltung: Verkerke Poster, Holland

Seite 9

Gestaltung: Schmidt-Oehm

Seite 10

Foto: Horst Prange

Seite 11

Foto: Jens Arthur Carstens

Seiten 12, 13

Foto: Rainer Drexel, Gestaltung: Wolfgang Baumann

Seiten 15, 23

Foto: Hans G. Lehmann

Seite 16

Foto: Jochen Ploog, Gestaltung: Holger Matthies

Seite 22 unten

Gestaltung: Paul-Helmut Zrocke

Seiten 24, 25, 45, 46, 49 (Hut),145

Künstler: Baron Alfred von Meysenbug

Seiten 26, 28, 29, 32, 141, 147, 176, 177 kl.

Foto: Jürgen Lische

Seiten 17, 18, 19, 20, 21, 33, 36, 37, 40, 41, 141, 142, 143, 146, 149, 153, 177

Foto: Michael von Gimbut

Seiten 44, 45, 109

Foto: Kristina Eriksson

Seite 47

Gestaltung: Concert Concept

Seite 48

Foto: Wolf Sander

Seiten 50, 51

Foto: Herbert Schulze, Illustration: Wilfried Vollmary

Seiten 56, 57 Foto: Mathias Bothor, Gestaltung: For You

Seiten 59, 150, 151, 155, 156 Foto: Mathias Bothor

Seiten 60, 158

Künstler: Manfred Besser

Seiten 62, 63

Fotos und Gestaltung: Tine Acke

Seiten 66, 67, 161

Foto: Sven Sindt

Seiten 69, 77, 82, 83, 85, 170

Künstler: Udo Lindenberg, Gestaltung: Katja Hübner, KommuneArt

Seiten 70, 71, 72, 73, 76, 79, 80, 81, 88, 89, 186

Foto: Tine Acke, Gestaltung: Katja Hübner, KommuneArt

Seiten 64, 65, 78, 84, 86, 87, 118 r., 129, 130, 133 2x, 159, 162, 163, 167, 168, 169, 173, 187

Foto: Tine Acke

Seiten 92,93

Gestaltung: E.Schultz & R.Libera

Seiten 96, 97, 98, 99

Fotos: Jim Rakete, Waikiki Vedder, H. Hien, CBS, WEA, RCA, Gestaltung: MARKGRAPH

Seiten 104, 105

Künstler: Kurt Mühlenhaupt, Gestaltung: Werkstatt für Fotosatz

Seiten 106, 107

Künstler: Friedensreich Hundertwasser

Seite 108

Gestaltung: art company

Seite 112 unten

Gestaltung: atelier niedernjesa

Seiten 68, 117 o.r., 119, 121,125, 126, 127, 128 3x, 129 l.u., 129 r.o., 131, 132 r., 134 2x,157, 159 l., 160

Künstler: Udo Lindenberg

Seite 120 rechts

Foto: Herbert Schnierle-Lutz, Gestaltung: Heiko Rogge

Seite 129 o.r.

Künstler: Erich Lindenberg

Seite 131

Künstler: Udo Lindenberg, Gestaltung: Dehler Design

Seite 132 l.

Foto: Michael von Gimbut, Gestaltung: Druck & Design GmbH, Gronau

Seite 135

Foto: Tine Acke, Gestaltung: Huelsenberg Studio

Seite 137

Künstler: Udo Lindenberg, Gestaltung: Uwe Eichholz

Seite 154

Gestaltung: Art & Werbeteam

Seite 164 Foto: Jim Rakete

Seite 171

Gestaltung: Katja Hübner, KommuneArt

Seite 172

Gestaltung: Sunny Bastards

Seite 178

Gestaltung: Klaus Wilinski

Die Zusammenstellung erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen. Bei nicht genanntem Credit konnten die Urheber trotz ausführlicher Recherche leider nicht ermittelt werden. Ergänzungen und Hinweise sehr gerne unter: posterbuch@gmail.com

HEEL Verlag GmbH Gut Pottscheidt 53639 Königswinter Tel.: 02223 9230-0

E-Mail: info@heel-verlag.de www.heel-verlag.de © 2024 HEEL Verlag GmbH

Gestaltung: Huelsenberg Studio / mit Niklas Sagebiel

Projektleitung: Antje Heel

Herstellungsleitung: Thomas Kapteina

Lektorat: Hendrik Wolff

Repro: Patricia Bartsch

Litho: Gebhardt, Berlin

Autoren: Frank Bartsch, Hermann Huelsenberg

Danke: Dr. Alfred Weidinger, Andrea Buss, Arne Buhrdorf, Dr. Christine Vogt, Dieter Maul, Elmar Buss, Fabian-Schulte-Terboven, Falko Korth, Franz Friess, Gerd Siekmann, Hans-Otto Villwock, Dr. Jeannette Stoschek, Dr. Jörg-Uwe Neumann, Karin Michelberger, Lea Londa, Mary Prohn, Michael Niederdorf, Patricia Bartsch, Ralf Reuter, Sandra Schumm, Thomas Albers, Stephan Kurenbach, Uwe Silberbach, Veronika Vogt

Der Bildinhalt dieses Buches besteht ausnahmslos aus bereits veröffentlichten Werbeplakaten der Privatsammlungen von Frank Bartsch und Michael Niederdorf. Kaufangebote für Plakate mit Udo LindenbergBezug und Ausstellungsanfragen bitte an: posterbuch@gmail.com

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Gesamtherstellung: Print Consult GmbH, München Printed in Slovakia

ISBN: 978-3-96664-919-3

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