Skip to main content

Spectrooms

Page 1

Ves Sho comby B wro erna om s con Aarb i u

06

Dezember 2018 Fachmagazin für Innenarchitektur und Design

Bern rg Bas Luz el Rotk ern St. G reuz allen

Moderne Arbeitswelten

Feldhofweg 1 | 4663 Aarburg | Telefon 062 787 88 44

06 | 2018

• Wandbekleidung • Digitaldruck• Bezugsstoffe • Vorhangstoffe • Beratung • Musterservice • Lieferung • Verarbeitung

spectrooms | Fachmagazin für Innenarchitektur und Design

Kommunikation und Kollaboration: Im Büro von heute ist Flexibilität Trumpf

Porträt – Christina Sonderegger und das Kulturerbe | Materialien – Tapeten, Teppiche, Farben | Rückblick – Designersʼ Saturday und «blickfang» | Umbau – Gourmet-Lokal in der alten Sihlpost


VSI.ASAI.

VSI.ASAI.

Einladung zum World Interiors Day mit Ehrung von Peter Zumthor VSI.ASAI., die Vereinigung Schweizer Innenarchitekten und Innenarchitektinnen fei­ ert am 17. Mai im Museum für Gestaltung Zürich den inter­ nationalen Tag der Innen­ architektur und begrüsst und ehrt Peter Zumthor. Mit dabei sind Filmsequenzen von Christoph Schaub über die Arbeit Peter Zumthors sowie Projekte der Innenarchitekturstudierenden aus den vier Landesteilen. Das Programm beginnt um 17 Uhr mit Führungen durchs Museum, ab 18 Uhr Filmvorführungen, Gespräch mit dem Regisseur, Gespräch mit Peter Zumthor und Ehrung

durch den VSI.ASAI.-Präsidenten Remo Derungs. Der jährlich stattfindende World Interiors Day 2019, eine Initiative der International Federation of Interior Architects / Designers, wird seit fünf Jahren in der Schweiz durchgeführt von der VSI.ASAI.-Vereinigung Schweizer Innenarchitekten und Architektinnen. Der Anlass ist öffentlich, die Teilnehmerzahl aus Platzgründen beschränkt. Für Führungen muss man sich anmelden. ||

VSI.ASAI Regio Deutschschweiz

Jahresversammlung im idyllischen Ort Tschiertschen GR Text: Neshat Compani Fotos: Marcel Baechler

Bei schönsten Frühlingswetter startete die diesjährige Jahresversammlung der Region Deutschschweiz im bündnerischen Tschier­ tschen. Das beschauliche und schön erhaltene Walserdorf wurde mit Gemeindepräsident und Architekt Roderick Galantay erkundet. Mit Blick auf die erhaltenen Strickbauten refe­ rierte er vor allem über die Herausforderun­ gen, mit denen der Ort aktuell konfrontiert sei. Wie kann ein kleiner Ort die Herausforde­ rungen der Zukunft meistern, wie viel Wert wird auf das intakte Ortsbild gelegt, und wie kann Bestehendes zeitgemäss interpretiert und neuen Nutzungen zugeführt werden? Das Haus «aux losanges» – ein traditioneller Strickbau, auf eigenwillige Art zeitgemäss saniert, war Schauplatz der Jahresversammlung. Das Haus ist wohl ein untypisches Beispiel für

Schweizer Innenarchitektur und schien genau aus dem Grund ein guter und inspirierender Ort für die Jahresversammlung zu sein. Auf die bewusst knapp gehaltene Versammlung, in der das Budget genehmigt und Claudia Escudero ins Amt des Kassiers gewählt wurde, folgten die Erzählungen des Hausherrn über die Sanierung und Zusammenarbeit mit Caruso St. John Architects. Spannend, aus der sehr persönlichen Sicht des Bauherren über die fruchtbare Zusammenarbeit mit den Architekten zu erfahren. Die Bauherren waren für alles offen – nur ein weiteres Haus im modernen Chaletstil sollte es nicht werden. Das «aux losanges» am Dorfrand versteht sich nicht nur als Ferien- und Wochenendhaus, sondern ist auch ein Ort der Kultur und des Zusammenkommens.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Postauto nach Chur. Dort wurde die Gruppe vom Direktor des Bündner Kunstmuseums, Stephan Kunz, und dem Lichtplaner Michael Heusi empfangen. Die Ausführungen der beiden ergänzten sich perfekt. Während Stephan Kunz durch die Ausstellungsräume des Alt- und Neubaus der Architekten Barozzi/Veiga führte, erzählte Michael Heusi von den Herausforderungen und Besonderheiten der Lichtplanung in diesem Museumsbau. Highlight der Führung war das raumgreifende Gemälde «Die Umgebung der Liebe» von Mar­tin Disler. Das 1,40 × 4,50 m grosse Panoramabild wird seit seiner Entstehung 1981 erstmals in der Schweiz ausgestellt. Nach einer Verschnaufpause im Café des Museums fand das Rahmenprogramm mit dem Besuch der Galerie Okro seinen Ausklang. ||

Weitere Informationen: vsi-asai.ch

Abschluss Bachelor-Studiengang in Luzern Der Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Luzern – Technik und Architektur feiert 2019 sein 10-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier findet zusammen mit der Vernissage der Diplomarbeiten des Bachelor Studiengangs Innenarchitektur statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Vernissage & Jubiläumsfeier Studiengang Innenarchitektur Samstag, 6. Juli 2019 / 15.00 – 22.00 Uhr/ Horw / Luzern Weitere Informationen zum Veranstaltungsort sowie das detaillierte Programm finden Sie in Kürze auf unserer Webseite (https://www.hslu.ch/de-ch/technik-architektur/institute/ innenarchitektur/). Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher!

68  |  spectrooms 2 / 2019

spectrooms 2 / 2019  |  69


AUSBILDUNG

Schulen bespielen den Mühlehof Die acht eingeladenen Design-Schulen waren erstmals am Designers Saturday 2018 unter einem Dach im Mühlehof angesiedelt. Sie hatten für ihren Auftritt eine Carte blanche, gleich zwei von ihnen erhielten von der Jury des DS-Awards eine besondere Erwähnung. Text: Suzanne Schwarz | Fotos: zVg Die Studierenden und ihr Professor nahmen von Kurator Jan Geipel die Auszeichnung für ihre Replik der «American Bar» von Adolf Loos entgegen. ai.head@hesge.ch

Hochschule Luzern

Auf den Punkt gebracht Unter dem Titel «auf den Punkt gebracht» präsentierten Studierende der Hochschule Luzern – Design & Kunst ein Projekt, das sich mit der Ideenfindung und Arbeitsprozessen auseinandersetzt und im Rahmen des interdisziplinären IDAModuls «Ausstellungsgestaltung» entstanden ist. Beginnt ein neues Projekt, müssen Ideen sortiert, verworfen und geordnet werden. Meist gibt der Bleistift den Gedanken eine erste Form, ist die Übersetzung vom Kopf zur Hand. Mit einer bildschönen Installation aus unzähligen Bleistiften wurde dieser Prozess in Langenthal aufgezeigt. Von einem bodennahen Stift ausgehend, konnte man den sich ausbreitenden Ideenschwarm betrachten. Umgekehrt erkannte man, wie sich die Ideen des Arbeitsprozesses langsam klären, der Blick gehslu.ch schärft und fokussiert wird. ||

Peter Behrens School of Art

Vom Mehl zur Form An einem spiegelglatten schneeweissen Mehlberg vorbei folgte man dem Duft und gelangte zur Bäckerei, wo Besucher Schlange standen für das frisch gebackene Brot. Die Studierenden aus Düsseldorf wählten Getreide und die Bedeutung des Brotes als Kulturgut für ihre hoch ästhetische narrative Installation. Sie zeigte die Herkunft des Getreides aus Vorderasien, die Getreidesorten und Mahl68 | spectrooms 6 / 2018

gänge, den Vorgang des Brotbackens, Brot in Redensarten und Backwaren als am häufigsten weggeworfenes Lebensmittel. Die Studierenden der Hochschule Düsseldorf – Exhibition Design Institute erprobten im Sinn einer angewandten Forschung experimentelle und innovative Formen zur Vermittlung von Inhalten im dreidimensionalen Raum. || edi.hs-duesseldorf.de


13.- 16. MÄRZ 2019

INTERNATIONALE MESSE FÜR ARCHITEKTUR UND BAUGEWERBE Fachhochschule Nordwestschweiz

MESSE MAILAND RHO ITALIEN

Studierende zeigen Haltung Wie die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW zum Motto des Designers’ Saturday 2018 «Connect» steht, liess sich an der speziell für diesen Anlass geschaffenen, raumgreifenden Installation ablesen. 4500 Schindeln transportieren die Statements der Hochschulangehörigen fhnw.ch und bilden gleichzeitig das Setting der Ausstellung. ||

Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana

Die Welt stets neu erfinden Eine Factory, die Raum produziert, reist, sich transformiert, wird zum Experimentierort. Ein öffentlicher Raum, der von einem Cargo-E-Bike erzeugt wird. Ein Rahmen aus Eisen und Holzmasten für Grafiken, Zeichen, Objekte und Lichter. Die Metapher eines Design-Prozesses, der zu neuen Wege und Orten führt und die Welt immer neu erfindet. || supsi.ch

PICK NEW IDEAS MADE IN MILAN madeexpo.it

Die Ecole cantonale dart de Lausanne

Japanische Mobiles Gemeinsam mit dem japanischen Mobile-Label Tempo gestalteten die Bachelor-Studierenden der Lausanner écal mit Nicholai Wiig Hansen Mobiles in verschiedenen ausgeklügelten Techniken und Know-hows. Sie verwendeten unterschiedliche Materialien, in Japan auf einer Studiecal.ch enreise gesucht und mitgebracht. ||

DIE FÜHRENDE MESSE IN ITALIEN FÜR DESIGN, BAUEN UND RENOVIEREN. KONSTRUKTION UND MATERIALIEN, GEBÄUDEHÜLLE UND FENSTER, INNENRAUM UND OBERFLÄCHEN, SOFTWARE UND TECHNOLOGIEN. Geföedert von

Partner


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Spectrooms by Hochschule Luzern - Issuu