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HG-Zeitung 34/2019

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No 34

NÄCHSTE AUSGABE 8. JANUAR 2020

Die Bra nchenzeit ung der Hotel & Gastro Union seit 1886 Luzern, den 18. Dezember 2019

Ser vice

Urs Masshardt: «Die Besten findet, wer Perspektiven bietet.»

Freiwilliger Verzicht auf eine Festanstellung

Seite 21

Seite 20

CXXXIV. Jahrgang

Ausgabe: Deutsche Schweiz / Tessin

Kulinarik

Jonas Schmid ist Leiter Subventionen bei der Hotel & Gastro Formation Schweiz in Weggis. Im Interview sagt er, wie Mitarbeitende dank des L-GAV von fast Gratisweiterbildung profitieren können. Seite 10

www.hotellerie-gastronomie.ch

Schwerpunkt

Heilige Nächte im Hotel verbringen

Christa Augsburger: «Wir bilden die Zukunft für die Branche aus.»

Seite 8

Seite 11

Der Branche eine Stimme geben Sie halten die letzte Ausgabe der HGZ Hotellerie Gastronomie Zeitung dieses Jahres in Ihren Händen. Wussten Sie, dass wir insgesamt 1,1 Millionen Exemplare der HGZ verschickt haben? Auf insgesamt 796 Seiten konnten Sie Interviews mit spannenden Persönlichkeiten, Porträts über innovative Betriebe sowie Geschichten zu traditionellen und neuen Produkten lesen. Jedes Exemplar wird von mindestens zwei Personen beachtet. Das macht die HGZ nicht nur zur grössten, sondern auch zur meistgelesenen Branchenzeitung. Während Ihnen die kommenden Tage viel Arbeit bringen, gönnen wir uns eine kurze Auszeit. Die nächste HGZ werden Sie am 8. Januar im Briefkasten vorfinden. Dies im gewohnten, erfolgreichen Format. Auch in 2020 geben wir der Branche eine Stimme. Gemeinsam werden wir über mögliche Lösungen zum Fachkräftemangel diskutieren. Wir werden zur Ausund Weiterbildung animieren, mit Menschen reden, die etwas bewegen, und natürlich über alles Wichtige in der Branche berichten. «Die HGZ ist ein Muss für alle Gastgewerbler», sagte uns ein Leser. Wir danken Ihnen für Ihre Lesertreue und wünschen Ihnen frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr. UNSPL ASH

AZA 6002 LUZERN

Adligenswilerstr. 29/27, 6006 Luzern

M A R I O G S ELL

Erscheint jeweils mittwochs

Rund 4000 Restaurationsleiterinnen, -leiter und Restaurationsfachleute haben unsere Zeitung abonniert.

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www.hotellerie-gastronomie.ch/Abo


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HGZ No 34

Luzern, den 18. Dezember 2019

PR E S S E S PI EG E L

Zentralplus

Luzern Tourismus und Airbnb spannen zusammen

G A S TKO LU M N E

Weihnachtszeit – eine besinnliche Zeit? Laura Meister, Junior-Brotchefin 2017

Z VG

Mit Spenden und tollen Aktionen ein schönes Weihnachten schenken Vom «Fresspäckli» bis zum Abendessen: Das Fest der Liebe ist die Zeit, in der sich Organisationen und Private für das Miteinander und Füreinander einsetzen. Im Jahr 2004 riefen der Hoteldirektor Daniel Lehmann und Pfarrer Sieber das Adventsessen für Randständige und Armutsbetroffene im Hotel Marriott in Zürich ins Leben. Bei der sechzehnten Austragung in diesem Jahr fanden sich rund 600 Gäste ein. Die Nachfrage nach solchen Angeboten ist also da. Nebst dem Nobelhotel bieten auch viele kleinere Betriebe über die Festtage Essen für Bedürftige und Vereinsamte. Einer dieser Betriebe ist die Vertigo Bar in Uznach/SG. Dies geht aus einem Facebook-Post hervor, den Gastgeber Mario Gehr geteilt hat: «Alle, die an Heiligabend alleine sind oder bei denen der Esstisch leer bleibt, sind ab 19 Uhr herzlich eingeladen», steht dort geschrieben. Der Beitrag wurde bisher 1200 Mal geteilt. Mit einer solchen Resonanz hatte Gehr nicht gerechnet:

«Platz habe ich für etwa 100 Leute. Sollten es mehr werden, finden wir auch eine Lösung.» Bevor er die Vertigo Bar vor zweieinhalb Jahren übernommen hatte, führte er solche Essen für bis zu zwölf Personen in seiner Wohnung durch. Die Gäste fand er über Zeitungsinserate. «Mir geht es gut. Ich hatte bisher immer Glück in meinem Leben, darum möchte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben», sagt er. «Fresspäckli»: eine simple Art zu helfen Wer keinen Betrieb hat, dem bietet die Aktion «2 x Weihnachten» vom Roten Kreuz eine einfache Möglichkeit zu spenden. Unter 2xweihnachten.ch können Interessierte online ein «Fresspäckli» zusammenstellen oder daheim eins für die Post packen. Abgegeben werden können die Pakete in allen Coop-Filialen. Alternativ kann man sie von der Post abholen lassen. Die Pakete werden in Logistikzentren entpackt. Die RotkreuzKantonalverbände übernehmen dann die Verteilung. Wer lieber eins verpacken möchte, das direkt bei den Betroffenen ankommt, wendet sich auf Facebook an den Verein Siidefade. D É SI R ÉE K L A R ER

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HG

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Berghütten, Hotels und Restaurants im «Pejo 3000» im Trentiner Val di Sole verzichten mit der beginnenden Wintersaison komplett auf Plastik. Sämtliche Berghütten im familienfreundlichen Skigebiet im Val di Sole haben Besteck, Gläser, Einwegstrohhalme und Flaschen aus Plastik den Kampf angesagt. Auch Portionen-Päckchen mit Ketchup und Mayonnaise werden nicht mehr abgegeben. Ausschlaggebend für das Projekt, das Teil eines gross angelegten Nachhaltigkeitsprojekts für das gesamte Tal ist, waren wissenschaftliche Untersuchungen des ForniGletschers durch Forschungen der staat-

Mehr Informationen unter: www.valdisole.net

Skigebiet setzt Ausrufezeichen in Sachen Nachhaltigkeit

A N Z E I G E

E n (sa)voir plus avec

Die ersten Gäste empfing Mario Gehr von der Vertigo Bar in Uznach/SG vor sechs Jahren in seiner Privatwohnung.

Mehr Informationen unter: www.2xweihnachten.ch

Die Vorweihnachtszeit ist wieder gegenwärtig. Jede Gasse und jedes Fenster sind prachtvoll geschmückt, und ein familiäres und besinnliches Weihnachten wird an jeder Ecke angeworben. Doch was hat die Vorweihnachtszeit heute wirklich noch mit Besinnlichkeit zu tun? Jeder von uns hastet durch die Stadt, um Besorgungen für das grosse Fest zu erledigen und für jeden ein besonderes Geschenk zu kaufen. Jedes Wochenende wandern wir so zusagen von einem Weihnachtsmarkt zum nächsten. Die Distanz wird immer unbedeutender, auch die Märkte im Ausland werden dabei immer attraktiver. Und durch die vielen Weihnachtsfeiern der Betriebe herrscht Hochsaison in den Restaurants. Guetzli werden in den Bäckereien im Akkord gebacken und grosse Mengen an Festtagsessen in den Küchen der Restaurants zubereitet. Da fällt einem doch nur eines ein: Stress! Es fällt auf, dass sowohl beruflich als auch privat in vielen Fällen Stress die Vorweihnachtszeit beherrscht. Doch die Wunschvorstellung von besinnlicher Weihnacht lässt sich nicht mit Stress in Verbindung bringen. Es bedeutet jedoch für viele von uns genau das. Umso mehr steigern wir uns in die Vorstellung von einer ruhigen Weihnacht hinein und können vor Perfektionismus und Anspannung das Fest gar nicht mehr wirklich geniessen. Ich wünsche jedem von uns, der genau diesen Weihnachtsstress gerade miterlebt, einen Moment der Besinnung und viel Kraft für die, wie ich finde, schönste Zeit des Jahres!

lichen Universität Mailand und der Universität Milano-Bicocca. Sie ergaben, dass der Gletscher bereits zwischen 131 und 162 Millionen Kunststoffteilchen enthält. Deshalb wurden in einer gemeinsamen Absichtserklärung des Tourismusverbandes Val di Sole und den Betreibern des Pejo3000-Skigebiets Massnahmen zur Verbannung von Kunststoffprodukten definiert. Das plastikfreie Skigebiet ist eine von mehreren Initiativen, mit denen das Val di Pejo in Bezug auf Nachhaltigkeit Massstäbe setzen will. Für die Energieversorgung nutzt das Tal erneuerbare Energien in Form von drei kleinen Wasserkraftwerken. Die überschüssige Energie, die dabei anfällt, wird in das grüne Energienetz eingespeist, wodurch die nationale Quote für erneuerbare Energien erhöht wird. ( A D E)

Luzern Tourismus und Airbnb haben eine Vereinbarung be­ züglich Tourismusabgaben im Kanton abgeschlossen, wie ­Luzern Tourismus am vergan­ genen Mittwoch mitteilte. Demnach zieht Airbnb ab dem 1. Januar bei der Buchung in 80 der 83 Luzerner Ge­ meinden die Tourismusabga­ ben pro Übernachtung und pro Person automatisiert beim Buchungsvorgang ein. An­ schliessend werden sie an ­Luzern Tourismus zur entspre­ chenden Weiterleitung an die regionalen Tourismusorganisa­ tionen überwiesen. Mit diesem Schritt wolle Airbnb den ad­ ministrativen Aufwand für den Tourismus und die Gastgeber auf der Plattform im Kanton Luzern reduzieren.

Sonntagszeitung

In St. Moritz wird vor dem Saisonstart gestritten Zwischen dem Verwaltungsrat der Engadin St. Moritz Touris­ mus AG und den Aktionären stimmt die Chemie nicht. Zu den Aktionären zählen die Gemeinden St. Moritz, Same­ dan, Pontresina, Celerina oder Sils. Auslöser war im Septem­ ber die abrupte Trennung von Gerhard Walter, dem Direktor der Tourismusorganisation. Wenig Freude bereitet auch der Fehlbetrag von einer halben Million Franken in der Buchhaltung. Zudem wün­ schen sich mehrere Aktionäre eine Blutauffrischung im ­Verwaltungsrat.

Sonntagszeitung

Die neue Lust am Nüchternsein Die Jungen wollen einen klaren Kopf. Alternativen zu Bier und Wein sind gefragt – zum Beispiel Cannabis-Drinks. Das Kraut hat in den letzten Jahren sein Loser-Image ab­ gelegt, der Handel mit legalen Hanf-Produkten boomt. Eine Gruppe junger Kreativer und Unternehmer aus Olten hat einen kohlensäurehaltigen Trank mit Tee-Extrakt und CBD entwickelt. Über den Freundeskreis hinaus wurde das Getränk nicht bekannt. Gescheitert ist dieses nämlich daran, dass in der Schweiz keine Bewilligung für CBDhaltige Lebensmittel erteilt wurden.


Luzern, den 18. Dezember 2019

Junioren-Kochnati trifft auf Landfrauen Z VG

Mehr Informationen unter: www.muehle-tiefenbrunnen.ch

Pascal Schmutz übernimmt die «Blaue Ente» Kulinarisches Handwerk und Innovation haben in der Mühle Tiefenbrunnen eine lange Tradition. Darum ist es Michael Wehrli, Verwaltungsratspräsident und Mitinhaber der Mühle Tiefenbrunnen AG, ein grosses Anliegen, diese zu bewahren und gleichzeitig mit einem Gesamtkonzept in der Gastronomie neue Wege zu beschreiten. Dafür hat sich Michael Wehrli zwei absolute Profis und Gastronomie-Persönlichkeiten in die Mühle geholt: «Zusammen mit Pascal Schmutz und Andrin Willi werden wir im Frühjahr ein neues Kapitel in der kulinarischen Geschichte der Mühle Tiefenbrunnen wie auch in der Zürcher Gastronomie schreiben. Die Gäste dürfen gespannt sein: Erwartet das Unerwartete!» Nach vier Jahren Selbständigkeit freut sich Pascal Schmutz sehr über das neue Engagement: «Es ist Zeit für mich, wieder Wurzeln zu schlagen und diese Umgebung passt perfekt zu mir. Ich liebe die Tradition und Geschichte der Mühle. Dieser Ort ist durch und durch ehrlich und authentisch – ein Spielfeld ganz nach meinem Geschmack.» (G A B)

Im Final von «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» stellt sich das Team zur besten Sendezeit einem speziellen Wettstreit.

zaubern. Dabei bereiten je zwei Teammitglieder die Vorspeise, je drei den Hauptgang und wiederum je zwei Mannschaftsmitglieder das Dessert zu.

Samstag, 28. Dezember, ab 20.05 Uhr, ist es so weit: Auf SRF 1 wird die Siegerin der 13. Staffel von «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» gekürt. Mit von der Partie ist die Schweizer Junioren-Kochnationalmannschaft. Und die gratuliert in der Show den sieben Kandidatinnen nicht nur zu ihren Leistungen, sondern fordert die Landfrauen gleich zu einem lockeren Kochwettstreit heraus. Aus einem Warenkorb, der sowohl den Landfrauen als auch den Junioren erst einen Tag vor der Sendung bekannt gegeben wird, müssen beide Mannschaften innerhalb der zweieinhalbstündigen Sendung ein Dreigangmenü

Am Schluss wird jenes Team gekrönt, das die meisten Punkte hinsichtlich Geschmack, Aussehen und Innovationsgehalt der Gerichte sammeln konnte. Bewertet werden die Speisen von einer Prominentenjury, deren Zusammensetzung bis zur Sendung geheim gehalten wird. Nur so viel verrät Martin Boner vom Schweizer Fernsehen: «Kochstars sitzen nicht in der Jury.» Egal, wer gewinnt, für die Junioren-Kochnationalmannschaft ist der Fernsehauftritt eine besondere Gelegenheit, auf sich, die kommende Olympiade und den wunderbaren Kochberuf aufmerksam zu machen. J Ö RG R U P P ELT

Gewinnen ist zweitrangig, wichtig ist die Aufmerksamkeit

Bäcker blicken nach Paris L ATE S T N E WS

Gerettet

Seit Ende Juni ist das Tropenhaus in Wolhusen geschlossen. Die exotischen Pflanzen vegetieren vor sich hin – doch nicht mehr lange. Eine Gruppe um den Gastronomen Gregor Vörös übernimmt den Betrieb. Das genaue Eröffnungsdatum steht aber noch nicht fest.

Geplant

Die Fachmesse für das Bäckereigewerbe FBK wird zum Branchentreffpunkt der gewerblichen und industriellen Lebensmittel- und Getränkeproduktion und heisst neu «FBKplus». Der Anlass findet im Zweijahresturnus auf dem Gelände der Bernexpo statt, erstmals vom 16. bis 19. Januar 2021.

Gestartet

Günstige Übernachtung für lokale Bevölkerung Mit der Aktion «Erläb dis Züri» bedanken sich Zürich Tourismus und die Zürcher Hoteliers bei Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die Nespresso-Kapselmaschinen erleben seit 2005 einen Boom. Doch Nespresso hat die kleinen Röstereien im Land nicht verdrängt. Im Gegenteil, sagt François Trottet, der die 1947 gegründete Genfer Familienrösterei Trottet in dritter Generation führt. «Nespresso verdanken wir das grosse Interesse der Schweizer Konsumenten am Kaffee.» Von diesem Interesse pro­fitieren auch artisanale Kleinröstereien, etwa Torpedo Coffee in Freiburg, Zermatt Kaffee Rösterei oder Freshcoffee in Thalwil/ZH. (G A B)

20 Jahre SV Stiftung: Spende zum Jubiläum

Mehr Informationen unter: www.bafu.admin.ch

Erster Wein des neuen Jahrgangs

SV Stiftung und SV Group setzen sich verstärkt gegen Food Waste ein. Seit 20 Jahren fördert die SV Stiftung Projekte, die der breiten Bevölkerung Ernährungsthemen näherbringen und ihr ausgewogenes, preiswertes Essen ermöglichen. Die Stiftung ist Hauptaktionärin der SV Group. Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens hat die Stiftung nun beschlossen, die Organisation und Durchführung von

Hiltl und Planted gehen zusammen in die pflanzliche Zukunft. Gepflanzt, nicht geschlachtet – das gemein­ same Credo für die zukunftsträchtige Kooperation von Hiltl, dem ältesten vegetarischen Restaurant der Welt, und dem mehrfach ausgezeichneten Schweizer ETH Spin-off, Planted.

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Die Bevölkerung der Grossregion Zürich ist an zwei Wochenenden im Januar 2020 eingeladen, zu Spezialpreisen in Zürcher Hotels Auch das «Dolder» macht bei der zu nächtigen. Eine Übernachtung Aktion «Erläb dis Züri» mit. Z VG im «Dolder» für zwei Personen zum Beispiel kostet 140 Franken. An der Aktion nehmen 62 Ho- So entdeckt der Gast beim Frühtels teil. Darunter auch einige aus- stück zum Beispiel das Restaurant serhalb des Kantons Zürich wie The Steakhouse», sagt sie. Das das «Marina» in Lachen/SZ am «Marina» macht zum zweiten Mal Zürichsee. Die Aktion sei eine mit und konnte 2019 einige der gute Möglichkeit, für die Erleb- Hotelgäste als Restaurantgäste niswelt des Hotels zu weibeln, für sich gewinnen. «Erläb dis sagt Sonia Kümin, Leiterin Mar- Züri» findet zum dritten Mal statt. keting. «Selbst wenn ein Gast Unter dem Titel «Nicht daheim ‹nur› übernachtet, können wir das und doch Zuhause» wird dasselbe ganze Angebot des Hotels zeigen. auch in Luzern angeboten. (D K L)

Kleinröstereien im Aufwind

Am Mittwoch und Donnerstag, 15./16. Januar, wird in Neuchâtel und La-Chaux-de-Fonds der «Non Filtré» präsentiert. Diesen ersten, natürlich trüb abgefüllten Chasselas erwarten die Neuenburger seit über 30 Jahren mit grosser Freude. So gibt der erste abgefüllte Wein des neuen Jahres einen spannenden Ausblick auf das, was Weinliebhaber vom 2019er erwarten dürfen. Auch in der Deutschschweiz stösst der «Non Filtré» auf grosses Interesse. (G A B)

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Food-Save-Banketten mit einem Beitrag in der Höhe von 100 000 Franken zu unterstützen. Die SV Group wiederum konnte in ihren Gastronomiebetrieben in der Schweiz den Food Waste um 40 Prozent reduzieren: Von 64 Gramm pro Mahlzeit im Jahr 2006 auf 36 Gramm im Jahr 2019. Zum Vergleich: In der Gastronomie werden im Schnitt 124 Gramm pro Mahlzeit weggeworfen. Das entspricht 290 000 Tonnen pro Jahr. Davon wären laut Bundesamt für Umwelt 200 000 Tonnen vermeidbar. (D K L)

Vom 11. bis 14. Januar findet auf dem Messegelände Porte de Versailles der Salon Europain statt. 469 Aussteller präsentieren ihre Neuheiten, und die Organisatoren erwarten 52 000 Besucher aus ganz Europa und Übersee. Seminare bieten Weiterbildung zu Themen wie Bäckerei und Snacking, süsse Kunst oder Innovationen, die die Bäckereien von morgen revolutionieren werden. Während der vier Tage findet in Paris auch die Weltmeisterschaft der Bäcker und die Europameisterschaft der Pâtissiers statt. Informationen gibt es unter europain.com. (G A B)

Cava versus Corpinnat Cava ist die Bezeichnung, die verschiedene Weinregionen Spaniens umfasst, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Das ist bei den Produkten nicht anders: Einfachste Getränke laufen genauso unter dem Label Cava wie höchst anspruchsvolle Schaumweine. Dazu kommt, dass beinahe 90 Prozent aller Cavas, die jährlich auf den Markt gelangen – insgesamt 250 Millionen Flaschen –, von zwei grossen Unternehmen hergestellt werden, die nicht mehr in spanischer Hand sind. Ein Zustand, mit dem sich Traditionshäuser aus Katalonien nicht länger identifizieren konnten. So gründeten Gramona (Schweizer Importeur: Smith & Smith), Llopart (Vinumworld), Nadal (Landolt), Recaredo (Brancaia), Sabaté i Coca (Spanienwein), Torello (Reichmuth), Can Feixes (Spanienwein), Júlia Bernet (Q & D Fine Selection) und Mas Candí (Persovino) die Kollektivmarke Corpinnat. Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung, Qualität und tiefe Verbundenheit mit der Region Penedès sind deren Eckpfeiler. (G A B)

Z A H L D E R WOC H E

9,8

Millionen Logiernächte wurden im Sommer 2019 von inländischen Gästen generiert. Das sind 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Zugelegt haben auch die Logiernächte von ausländischen Gästen. Dabei gab es interessante Unterschiede. Mit einer Zunahme von 9,5 Prozent waren die Vereinigten Staaten für das deutlichste Plus verantwortlich. Die Nachfrage bei Gästen aus den Golfstaaten nahm dagegen um fast 12 Prozent ab. Diskussionen um heisse Sommer dürften abschreckend gewirkt haben.

Schweizer Pinot sind spitze Im Jahr 1976 organisierte der britische Weinhändler Steven Spurrier in Paris eine Weindegustation, die als Judgement of Paris in die Geschichte einging. Er stellte beste Bordeaux besten Kaliforniern gegenüber. Zur Ernüchterung der bordelaiser Château siegte ein Kalifornier. Zweimal wurde die Verkostung mit den Original-Weinen wiederholt und immer hatten die Kalifornier die Nase vorne. Nun hat Alain Kunz, Weinkenner und Sportredaktor beim «Blick», das Tschiertschen-Tasting initiiert. Im Bündner Bergdorf spielte er zusammen mit einer hochkarätigen Expertenrunde die weltbesten Pinot-Noir-Weine gegeneinander aus. Vertreten waren Crus aus der Schweiz, dem Burgund (F), Deutschland, Österreich, dem Südtirol (I), Neuseeland, den USA, Chile und Argentinien. Mit 18,25 Punkten gewann der Churer Blauburgunder Gian-Battista von Tscharner. Vier weitere Schweizer «Pinots» schafften es unter die ersten Zehn. (G A B)


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Jeder Gastronom, der Schweizer Weine anbietet, kann sich bei Swiss Wine Gourmet anmelden. Alle Gastbetriebe werden auf der Internet-Plattform publiziert und entsprechend dem Weinangebot in eine von drei Kategorien eingeteilt. Dabei achten die Macher von Swiss Wine Gourmet auf die Vielfalt der Rebsorten und die Präsenz der Weinregionen. Als Partner der Schweizer Weinproduzenten erhalten die Gastbetriebe ein Label mit einem bis drei goldenen Gläsern. Seit der Lancierung in 2018 haben sich 1370 Betriebe angemeldet. Das Label Swiss Wine Gourmet gewinnt an Bedeutung und hat dieses Jahr 160 Betrieben drei goldene Gläser verliehen.

Belohnung für 15 Gastgeber

Präsenz von Schweizer Wein steigt

Während der Woche der Genüsse lancierte Swiss Wine Gourmet einen Publikumswettbewerb. Über 1700 Personen haben ihre Bevorzugten Restaurants und Weinbars angegeben. Meistgenannte Gastgeber aus jeder Sprachregion erhielten einen Gutschein im Wert von 1000 Franken für den Kauf von Wein bei Schweizer Weinproduzenten. Belohnt wurden auch Betriebe, die ihr Schweizer Weinangebot markant erweitert haben, sowie Neuangemeldete mit einem besonders vielfältigen heimischen Weinangebot. Swiss Wine, die Marketingund Kommunikationsorganisation der Schweizer Weinproduzenten, arbeitet eng mit Schweiz Tourismus zusammen. Gastronomen können so mit dem Gläser-Label von Swiss Wine Gourmet auf myswitzerland.com werben. (G A B)

Individuell beitragen und profitieren Im November ging der Spendenshop online. Jeder Spender erhält eine Seife. Z VG

Mehr Informationen unter: www.sapocycle.org

Ein einzelnes goldenes Glas steht für eine regionale Auswahl. Zwei Gläser bedeuten, dass die Wein-

nierten Fahrten abgeholt und zur Stiftung Wohnwerk nach Basel gebracht. So spart sich ein Hotel die Entsorgung der Seifen, und es werden nahezu keine zusätzlichen Emissionen ausgestossen. Im «Wohnwerk» entstanden durch diese Kooperation sechs Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Das Team bereitet dort die Seifen so auf, dass keine Keime und Bakterien mehr enthalten sind. Danach werden aus der sauberen Masse neue Seifen in Form von kleinen Häusern geformt. Dorothée Schiesser sagt: «Unsere Seifen werden sortiert, gereinigt, gemahlen, erhitzt, so dass sämtliche Keime und Bakterien entfernt werden. Sie sind zu 100 Prozent recycelt, sauber und sicher.» Die Seifen haben die Form von Häusern, weil jeder nebst sauberen Händen ein Dach über dem Kopf verdient habe, so das Sapo-Cycle-Team.

Mehr Informationen unter: www.swisswinegourmet.ch

karte Preziosen aus mindestens zwei Schweizer Weinbaugebieten enthält. Bei drei Gläsern bieten Gastgeber Crus aus allen sechs Weinregionen der Schweiz an. Dazu gehören das Wallis, die Waadt, Genf, die Drei-Seen-Region mit Neuenburg, Vully und Bielersee, die Deutschschweiz sowie das Tessin.

Luzern, den 18. Dezember 2019

Hotelseifen wiederverwerten und Leben retten

Gastgeber machen den Schweizer Wein sichtbar Swiss Wine Gourmet ist eine Plattform, die Gastronomen mit Weinliebhabern verbindet. Kurz nach deren Lancierung wurden erste Restaurateure belohnt.

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Die Schweizer NonProfit-Organisation Sapo Cycle verarbeitet gebrauchte Hotelseifen zu neuen und verteilt sie an Menschen in Not. In vielen Hotelzimmern liegen für jeden neuen Gast die einzeln verpackten, kleinen Seifen. Jedes Jahr landen davon in der Schweiz

über 150 Tonnen im Müll. Die von der Baslerin Dorothée Schiesser gegründete Hilfsorganisation Sapo Cycle hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Seifen wiederzuverwerten und Menschen in Not mit diesem lebenswichtigen Hy­ gieneartikel zu versorgen. Mittlerweile sind über 214 Hotels in der Schweiz und in Frankreich Teil des Programms. Die Housekeepingteams sammeln nach Abreise der Gäste die Seifen in separaten Behältern. Die Boxen werden vom Speditionspartner Planzer Paket auf ohnehin dispo-

Der grösste Teil der Seifen wird innerhalb der Schweiz und weltweit über Hilfswerke an Menschen in Not versandt. So verteilt der Verein «Tischlein deck dich» die Seifen an von Armut betroffene Menschen in der Schweiz. Weltweit gehen die Seifen etwa an die Flüchtlingscamps nach Bulgarien oder an Krankenhäuser in Syrien. Die Handhygiene spielt bei der Eindämmung von ansteckenden und in Entwicklungsländern oft tödlich verlaufenden Krankheiten eine entscheidende Rolle. Somit leistet jeder Einzelne in diesem Kreislauf zum Upcycling der Seife seinen Beitrag und profitiert auf individuelle Weise davon. (S SI)

A D V E R T O R I A L

Nez Rouge wieder unterwegs Die Kollektion bester Walliser Weine ist in limitierter Auflage erhältlich.

Tausende Freiwillige sind im Dezember im Fahrdienst von Nez Rouge unterwegs und sorgen dafür, dass alle Gäste sicher nach Hause kommen.

Z VG

Mit Musik, Poesie und schwärmerischen Worten wurden in Bern beste Winzer ausgezeichnet. Die Juroren des Referenzwettbewerbs «Sélection des Vins du Valais» arbeiteten konzentriert und kompetent. In mehreren Kategorien verkosteten und bewerteten sie mehr als 1000 Weine. Das ist die technische Seite des Anlasses. Emotional mit Musik und Poesie in Szene gesetzt, wurden die Crus mit der jeweils höchsten Wertung in acht Kategorien. Dazu lud Gérard-Philippe Mabillard, Direktor des Branchenverbands Walliser Reben und Wein (IVV), die Produzenten nach Bern ins Hotel Innere Enge ein. Persönlichkeiten aus Kultur und Gastro-

nomie überreichten den Winzerinnen und Winzern die begehrten Trophäen «Etoiles du Valais». Die Preisträger 2019 sind: Francis Salamin (Chasselas), Serge Heymoz (Johannisberg), Joël Briguet (Heida), Frédéric Dumoulin (Petite Arvine), Gilles Berclaz (Dôle), Familie Blaser-Michellod (Humagne Rouge), Familie Rouvinez (Syrah) sowie Hans Bayard (Cornalin). Die Familie Blaser-Michellod wurde zudem mit dem Swisswine-Preis für die höchste Note aller im Referenzwettbewerb bewerteten Weine ausgezeichnet. Die Kollektion der acht prämierten Weine wird in einer eigens angefertigten Holzkiste in limitierter Auflage angeboten. Dazu gibt es ein von der Grafikerin Paloma Garcia Magliocco und dem Fotografen Josh Kempinaire gestaltetes Booklet. (G A B)

Mehr Informationen unter: www.lesvinsduvalais.ch/de

Walliser Wein-Sterne wecken Emotionen

Gerade über die Festtage gönnen sich die Gäste gerne den einen oder anderen guten Tropfen. Aber wer trinkt oder übermüdet ist, sollte die Hände vom Steuer lassen. Oft geht vergessen, dass es dafür im Dezember eine einfache und erst noch kostenlose Lösung gibt: den Fahrdienst von Nez Rouge. Gastgeber können ihre Gäste daran erinnern, dass sie bedenkenlos ein Gläschen mehr geniessen können, wenn sie sich danach von Nez Rouge nach Hause fahren lassen. So leisten sie einen wertvollen Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit. Die Stiftung Nez Rouge wurde vor 30 Jahren ins Leben gerufen und steht für Sicherheit, Herzlichkeit, Engagement, Mensch-

Dank der Aktion Nez Rouge kommen die Gäste auch nach Alkoholkonsum oder Z VG bei Übermüdung sicher nach Hause.

lichkeit und Prävention. Ihr Ziel ist es, die Anzahl der Verkehrsunfälle zu verringern, welche durch Fahren in fahruntüchtigem Zustand verursacht werden. Das Besondere an Nez Rouge ist, dass auch das Fahrzeug der transportierten Person sicher nach Hause oder an einen Wunschort gebracht wird. Diese freiwilligen Einsätze während der Festtage am Jahresende werden von Privatpersonen übernommen.

Transgourmet/Prodega ist nationaler Sponsoringpartner von Nez Rouge und unterstützt die Stiftung mit der Gestaltung und Produktion diverser Werbemittel zur Kommunikation im Gastronomiebereich. Eine kleine Auswahl davon kann direkt in den Prodega-Märkten bezogen werden. Alle Infos wie Zeit und Dauer der Aktion pro Region gibt es unter der Nummer 0800 802 208 oder auf nezrouge.ch. ( A H Ü)


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RETO WALTHER «DIE WM-RESULTATE KÖNNEN WIR TOPPEN» skv-Geschäftsführer Reto Walther über die Chancen der sechs Schweizer Teams, die Mitte Februar an der internationalen Kocholympiade in Stuttgart starten. H GZ : Reto Walther, die Olym-

piade der Köche findet nicht mehr in Erfurt, sondern neu im nahen Stuttgart statt. Wie bewerten Sie den Wechsel? R E TO WA LT H ER : Es ist ein völlig neues Umfeld mit anderen Anforderungen. In Erfurt war es eine grosse Olympiade an einer kleinen Messe. Jetzt ist es genau umgekehrt. Durch die Nähe Stuttgarts zur Schweiz erhoffe ich mir natürlich mehr Tagestouristen, die unsere Mannschaften anfeuern. Insgesamt ist der Wechsel sicher positiv für uns. Mit dem neuen Termin Mitte Februar statt Mitte Oktober wie in Erfurt gehen den Teams

Sponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:

Ausstellung ist in Bezug auf Food Waste sowieso nicht mehr zeitgemäss. Und das warme Kochen ist sicher auch eine der Stärken der Kochnati. Die kalte Show gibt es allerdings immer noch. Und zwar für die Regionalmannschaften. Hier startet die Schweiz mit zwei Teams. Es waren auch schon mehr Equipen dabei ... Ja. Ich kann es den Gilden und Cercles nicht übelnehmen, wenn sie nicht mehr starten wollen. Der Aufwand für die Regionalteams ist riesig. Die Mitglieder des Berner Cercle fanden keinen Pâtissier und waren an der WM als Einzelaussteller dabei. Jetzt starten sie wieder bei den Regionalteams. Die Luzerner wurden zuletzt sensationell Vizeweltmeister. Ich denke, beide Equipen haben an der Olympiade gute Chancen.

fast sieben Monate Vorbereitungszeit verloren. Ist das nicht ein Nachteil? Nein, denn es geht ja allen Teams so. Aber klar, es ist nicht einfach, wenn man bedenkt, dass beide Mannschaften seit der WM zu jeweils 50 Prozent neu besetzt worden sind. Das bedingt natürlich, dass alle Teammitglieder in ihren Betrieben und daheim zusätzlich üben müssen. Andererseits kann die knappe Vorbereitungszeit auch ein Vorteil sein. Wie meinen Sie das? Wenn man weniger Zeit hat, verliert man sich weniger in Details und konzentriert sich auf das Wesentliche. «Unsere grosse Herausforderung ist, die Skandinavier zu schlagen.» Blicken wir kurz zurück auf die WM vor einem Jahr in Luxemburg. Dort wurde die Kochnati Vierte, die Junioren wurden Vizeweltmeister. Was liegt diesmal drin? Ich glaube, dass wir gute Chancen haben, beide Resultate in Stuttgart zu bestätigen, wenn nicht so-

Hauptsponsoren: SWICA Gesundheitsorganisation

gar zu toppen. Die Junioren sind in Form. Und ich habe sehr grosse Erwartungen an die Kochnationalmannschaft. Das ist ein sehr starkes, leistungsfähiges Team, das wir in kürzester Zeit zusammenstellen konnten.

Co-Sponsor: G. Bianchi AG

Z VG

Kommt der Schweizer Kochnati entgegen, dass sie im Olympiaprogramm nicht mehr kalt ausstellen muss? Ich glaube, der neue warme Wettbewerb Chef’s Table kommt per se allen Teams entgegen. Die kalte

Ausrüster: Bragard Suisse, Electrolux Professional, GastroImpuls, KAI

Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: CC Aligro, Pacojet, Hero, ­S aviva Food Service, Uncle Ben’s

Zwei weitere «heisse Eisen» hat die Schweiz im Community-Catering-Wettbewerb im Feuer. Ihre Prognose? Das Swiss SVG-Trophy-Team wird durch Rasmus Springbrunn hervorragend gecoacht, und viele Mitglieder des Swiss Armed Forces Culinary Team sind wettbewerbserfahren. Insofern haben beide das Zeug, das eine oder andere favorisierte skandinavische Fazer-Team vom Podest zu verdrängen. I N T ERV I E W J Ö RG R U P P ELT

Partner der Schweizer Junioren-Kochnational­m annschaft: Boiron, Brunner-Anliker, Emmi Food Service, HUG AG, ProdegaTransgourmet, Wiberg

A N Z E I G E

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WARUM VERTRAUT DIE HGU AUF DIE NUMMER 1? In Partnerschaft mit SWICA ist der verlässliche Partner, wenn es um erstklassige Versicherungslösungen geht. Dank der Partnerschaft zwischen der HGU und SWICA profitieren auch Sie von attraktiven Kollektivvorteilen. Sie erhalten bis zu 25 % Prämienrabatt auf ausgewählte Zusatzversicherungen. Sprechen Sie mit uns über Ihren Versicherungsschutz. Telefon 0800 80 90 80 oder swica.ch/de/hotelgastrounion


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Burek nach Grossmutters Art

Die drei Gewinnerinnen: Juliana Clementz, Daniela Jaun und Stéphanie Zosso.

Mehr Informationen unter: www.volimburek.com

Davud Ibrahimović und Emir Durut produzieren seit Kurzem in der ehemaligen Bäckerei Buchmann in Zürich frische Burek.

H EN R I K N I EL S EN

Zum ersten Mal in der Geschichte des «Marmite Youngster»Wettbewerbs stehen drei Frauen ganz oben auf dem Treppchen. Die Spannung im Zürcher Club Aura war gross, als sich Moderator Rainer Maria Salzgeber anschickte, die Gewinner des «Marmite Youngster 2020» zu verkünden. Wer hatte die Jury an den Finaltagen im August und September am meisten von seinen Fähigkeiten überzeugt? Bei welchem Gericht stimmten sowohl Optik wie auch Geschmack und Überraschungseffekt? Welches Servicetalent hatte die Gäste mit Charme und souveränem Auftreten verzaubert? Für einmal waren es drei junge Frauen, die den goldenen Pokal in Empfang nehmen konnten und sich nun «Marmite Youngster 2020» nennen dürfen. In der Kategorie Küche erreichte skv-Mitglied Stéphanie Zosso vom Restaurant

Panorama Hartlisberg in Steffisburg/BE mit ihrem Gericht «Älplermagronen through the ages – since 147 years» die höchste Punktzahl. Ihr Traum: «Irgendwann ein eigenes Restaurant zu haben.» Eines, das so einzigartig ist wie das Zwei-Sterne-Restaurant Koks auf den Färöer-Inseln, wo die 21-Jährige vergangenes Jahr ein Praktikum absolvierte. «Dort hat man in der Abgeschiedenheit das Gefühl, vom Alltag ganz weit weg zu sein.» Am liebsten an der Front In der Kategorie Pâtisserie liess Juliana Clementz vom «The Alpi­na Gstaad»/BE mit dem Dessert «Indonesische Tradition zu Besuch in Heidis Heimat» die Konkurrenz hinter sich. Und im Service zeigte bvr-Mitglied Daniela Jaun vom «Wein & Sein» in Bern, dass sie Gastgeberin mit Herz und Seele ist. «Ich liebe es, Gastgeberin zu sein», sagt sie dann auch von sich selbst. «Daher kann ich mir auch nicht vorstellen, mich irgendwann aus dem Frontbetrieb zurückzuziehen.» Das diesjährige Wettbewerbsthema hiess «New Swiss Cuisine –

Der Tisch der Gewinnerin in der Kategorie Service: bvr-Mitglied Daniela Jaun vom «Wein & Sein» in Bern überzeugte die Jury am meisten. CH R I S TO P H K A M I N S K I

Limitless since 1959». Die Aufgabe der Finalistinnen und Finalisten bestand darin, die Traditionen der Schweizer Küche modern und raffiniert zu interpretieren und sie typisch und doch überraschend umzusetzen. ( A H Ü)

Die Ranglisten Kategorie Küche 1. Rang: Stéphanie Zosso Restaurant Panorama Hartlisberg, Steffisburg/BE 2. Rang: Jendrik Wollesen Restaurant Belvoirpark Zürich 3. Rang: Christopher Knippschild, Hotelfachschule Heidelberg (D) 4. Rang: Lukas Bader Grand Hotel Zermatterhof Zermatt/VS 5. Rang: Joao Antunes, «Giardino Lago», Minusio/TI

Mehr Informationen unter: www.marmite-youngster.ch

Frauenpower beim «Marmite Youngster»

Burek, wie ihn die Grossmutter machte, das wollten Davud Ibrahimović und Emir Durut, die Gründer von «Volim Burek», endlich mal wieder essen. Weil sie die gefüllte Spezialität aus blättrigem Teig aus dem Balkan nicht in der Qualität fanden, die ihren Vorstellungen entsprach, schritten sie selber zur Tat. Seit Oktober produzieren die beiden nun im «Provisorium» in der ehemaligen Bäckerei Buchmann beim Bahnhof Binz in Zürich täglich frische Burek. «Volim Burek» ist kroatisch und heisst auf Deutsch «ich liebe Burek». Über 250 Bestellungen gehen derzeit wöchentlich ein. «Wir freuen uns sehr, dass unsere Burek in der Schweiz so gut ankommen und eine Brücke schlagen zwischen unserer alten und unserer neuen Heimat. Wer weiss, vielleicht gehört Burek, wie Pizza und Pasta heute, eines Tages auch fest auf den Schweizer Speiseplan», so Davud Ibrahimović. Der 21-Jährige peilte eine Profikarriere im Fussball an, musste sie wegen einer Knieverletzung jedoch aufgeben. Emir Durut, 37-jährig, absolvierte die Hotelfachschule Bellevoirpark in Zürich. Die beiden Bosnier lernten sich bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber kennen. Persönliche Auslieferung Die Spezialität wird im Grossraum Zürich an Privathaushalte, die Gastronomie, an Spitäler sowie an Unternehmen, die ihr Mittagsangebot erweitern wollen, ausgeliefert. Vorläufig jeweils täglich

ab 18 Uhr, auf Vorbestellung auch mittags. Die beiden Jungunternehmer liefern ihre Burek noch selbst aus. «Der Kundenkontakt ist uns sehr wichtig. So erhalten wir wertvolles Feedback und verstärken die Kundenbindung», erläutert Emir Durut. Vegane Burek im Angebot Das Strudelteiggericht Burek hat in den Ländern auf dem Balkan eine lange Tradition. «Wir arbeiten mit der Rezeptur meiner Grossmutter und haben sechs Monate lang bis zum perfekten Ergebnis gepröbelt», verrät Emir Durut. Im Gegensatz zum türkischen Börek wird der Teig für ihren Burek mit Olivenöl anstatt Butter hergestellt. Er wird mit einem langen Holzstab so dünn ausgewallt, bis er durchsichtig ist. Gefüllt, wird der Teig mittels einer speziellen Technik mit einem grossen Tuch zu der typischen Burekform gerollt. Jedes Stück wird täglich frisch von Hand gefertigt. Das aktuelle Angebot umfasst die Varianten Burek mit Fleisch, Käse, Kartoffeln sowie Spinat und Käse. Teils wird mit saisonalen Füllungen gearbeitet. Auch Vegetarier und Veganer kommen auf ihre Kosten, denn der Teig besteht lediglich aus Wasser, Mehl, Salz und etwas Olivenöl. S A R A H SI D LER

Das Provisorium Das Provisorium liegt an der Uetlibergstrasse 65 in Zürich. Es befindet sich in der ehemaligen Bäckerei Buchmann. Es dient als Inkubator und bezweckt die Förderung und Unterstützung von innovativen, nachhaltigen Projekten in den Bereichen Lebensmittel, Gastronomie, Kunst und Kultur. Auf knapp 1000 Quadratmetern findet man viel Platz für Co-working, Vorträge, Seminare und Workshops.

Kategorie Pâtisserie 1. Rang: Juliana Clementz Hotel The Alpina Gstaad Gstaad/BE 2. Rang: Lisa-Maria Oestreich, «Guarda Val» Lenzerheide/GR 3. Rang: Marius Kamber Widder Hotel, Zürich 4. Rang: Gabriel Heintjes Dinner by Gabriel Heintjes 5. Rang: Laura Niemi «Park Hyatt», Zürich Kategorie Service 1. Rang: Daniela Jaun «Wein & Sein», Bern 2. Rang: Stefanie Senn «Chez Vrony», Zermatt/VS 3. Rang: Tanja Heimberg Restaurant Füürgässli Thun/BE 4. Rang: Noemi Hauri, Schloss Schadau, Thun/BE; Aline Tabea Schär Hotel Schweizerhof Lenzerheide/GR

Bald wird das vielseitig gefüllte Gebäck auch aus einem Food Truck verkauft. Z VG


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A k t ue ll

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So gut schmeckt Bio

Rational setzt auf Standort Landsberg Ende November fand der Spatenstich für den weiteren Ausbau des dritten Rational-Werks am Konzernstandort Landsberg am Lech/DE statt. Mit einem neuen Versandzentrum sollen die globale Logistik erweitert und weitere ­Büroarbeitsplätze geschaffen werden. Aus dem neuen Distributionszentrum werden alle Produkte rund um den Combi-Dämpfer in über 120 Länder versandt. www.rational-online.com

Mehr Informationen unter: www.bio-suisse.ch

Z VG

Bio Suisse verlieh kürzlich die Bio Gourmet Knospe. 37 Produkte der Kategorie Backwaren und Milch­ produkte wurden ausge­ zeichnet. Sechs von ihnen erhielten einen Sonderpreis.

Jahr warben 68 Lebensmittelproduzenten um die Gunst der Jury unter Leitung des Food-Journalisten und Lebensmittelsensorikers Patrick Zbinden. Die Jury, bestehend aus 15 Sensorikern, bewertete die Produkte hinsichtlich Aussehen, Aroma, Geschmack, Textur, Harmonie und Abgang.

Köche und Pâtissiers in Jury

Die Bio Gourmet Knospe ist die «Es war ein sehr starker Jahrgang Leistungsschau für verarbeitete mit vielen guten Produkten», Schweizer Knospe-Produkte. Im bilanziert Jury-Präsident Patrick jährlichen Wechsel verleiht Bio Zbinden. 37 Produkte wurden mit Suisse den Preis in drei Produkt- der Note fünf oder besser bewertet kategorien: Milchprodukte (ohne und dürfen sich mit der Bio GourWeich- und Hartkäse) und Back- met Knospe rühmen. 17 davon erwaren, Brote und Fleischprodukte hielten die Note sechs. Sie qualifisowie Obst, Gemüse, Getreide-, zierten sich für die zweite Verkosund Ölsaatenprodukte. In diesem tung im Hotel Artist in Biel durch

Der Dinkelvollkorncracker mit Sesam Z VG gewann einen Sonderpreis.

Artist», Biel. Sechs der degustierten Knospe-Produkte bieten gemäss der Jury ein unverwechselbares Geschmackserlebnis, das in Erinnerung bleibe. Sie erhielten deshalb die Note sechs. Folgende Produkte dürfen sich mit dem Sonderpreis auszeichnen: ×× Cuchaule au safran, ­ oulangerie Saudan B ×× Dinkelvollkorncracker mit Sesam, Hug AG ×× Petit Beurre Honduras, Kambly SA ×× Erdbeerglace, Ottilio’s farm fresh! ×× Doppelrahmfrischkäse mit Meerrettich, Willy und Lucia Schmid-Zwimpfer ×× Ziegenquark nature, Ziegenhof Elfingen, Karin und Thomas Wüthrich (S SI)

eine Fachjury, bestehend aus Spitzenköchen und Pâtissiers. Zu ihnen zählten Jörg Slaschek, Restaurant Attisholz, Solothurn, Tilo Herber, Pastry Chef «Park Hyatt Zürich», Esther Gurtner, Siegerin Marmite Youngster, Kategorie Alle 37 ausgezeichneten Produkte Pâtisserie 2019, aus Gümligen/BE findet man online unter und Norman Hunziker, «Culinary www.hotellerie-gastronomie.ch

A N Z E I G E

Z VG

Wein glasweise ausschenken Coravin ist das einzige WeinSystem, mit welchem alle Weine glasweise ausgeschenkt werden können, ohne dass der Korken gezogen wird. Dadurch bleiben die Weine frisch bis die nächste Bestellung erfolgt. Eine dünne Nadel durchdringt den Naturkorken, das geruchlose Gas Argon strömt ein und verhindert eine ungewollte Oxidation. Der Wein fliesst durch die Nadel in das Glas. Im Kassensturz-Test geht das «Coravin Model 2» als klarer Testsieger hervor. www.coravin.ch

Z VG

Feine Spezialitäten für den Winter Mit seinen Saisonhits sorgt Bischofszell für Abwechslung in der kalten Jahreszeit. So zum Beispiel mit den saisonalen Birchermüesli mit Apfel-Haselnuss oder Sauerkirschen. Und auch Salat-Liebhaber kommen auf ihre Kosten, etwa mit dem rassigen Farfallesalat mit Poulet, dem Zuckerrübensalat Asia oder dem thailändischen Gemüsesalat. Zum Festtagsmenü passen die Safran-Spätzli sowie die neuen Fiori al Formaggio Blu mit Käse ohne tierisches Lab. www.bina.ch/culinarium

GastroSocial wünscht Ihnen bezaubernde Festtage.

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S chwe rpu n k t

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Erstrahlen die Weihnachtslichter im Kurpark des Grand Resorts Bad Ragaz zum ersten Mal in der Saison, wird das zelebriert. Die sogenannte Lichterfeier hat Tradition und ist Teil der weihnachtlichen Dorfkultur.

FI LI PA P EI X EI RO

HEILIGE NÄCHTE IM HOTEL Weihnachtsrummel und Lichtermeer oder Besinnlichkeit und Spiritualität? Das Fest der Liebe wird in Hotels auf ganz unterschiedliche Weise begangen. brunn/ZG ist ein Ort, wo beides gleichzeitig möglich ist.

Lassalle-Haus kommen oder an spirituellen Kursen teilnehmen. «An christlichen Feiertagen wie Weihnachten und Ostern bieten Christliches Fest und Zen-Rituale wir immer besondere Kurse an. Das oberhalb der Stadt Zug gele- Nicht nur Bibeltexte, sondern gene Seminarhotel wird von Jesu- ganz allgemein Literatur, Musik iten-Patres geführt. Das Haus und Kunst inspirieren die Teilpflegt jedoch den interreligiösen nehmenden und eröffnen ihnen Dialog. Neben den Patres arbeitet neue Blickwinkel auf das jeweiauch eine reformierte Pfarrerin lige Fest», erklärt Sabrina Duim Lassalle-Haus. Zudem ist der rante, die als KommunikationsDirektor Niklaus Brantschen nicht verantwortliche im Lassalle-Haus nur Jesuit, sondern gleichzeitig tätig ist. auch Zen-Meister. Und so finden das ganze Jahr Fastensuppe und Meditation für über im Lassalle-Haus nicht nur die Mitarbeitenden öffentliche christliche Gottesdienste, Exerzitien und Kontem- Je nach Kurs werden mit den Teilplationen, sondern auch Zen-Me- nehmenden auch Bräuche anderer ditationen und Yogakurse statt. Religionen gefeiert. So haben das Zen-Rituale werden hier auch Judentum und der Islam ebenfalls zum Jahreswechsel zelebriert. So Platz im Lassalle-Haus. Dennoch wird das Jahr 2020 mit 108 Gong- ist das Seminarhaus klar jesuischlägen begrüsst. tisch geprägt: mit schlichten HolzEinheimische und Übernach- kreuzen und Bibeln in den funk­ tungsgäste können das ganze Jahr tionell eingerichteten Zimmern. über einfach so zur Erholung ins Christliche Bescheidenheit und

Mehr Informationen unter: www.lassalle-haus.org www.vch.ch

O

stern, Pfingsten, Weihnachten – religiöse Feiertage sind für viele Gastronomiebetriebe die umsatzstärksten Zeiten des Jahres. Zudem bieten die Feiertage Hotels und Restaurants gute Gelegenheiten, sich in einer Nische zu positionieren. Die einen, wie das Hotel Seeburg in Luzern, tun dies, indem sie sich als leuchtendes Weihnachtsmärchen inszenieren. Das «Casa Familia» in Zinnowitz auf der deutschen Insel Usedom hingegen hat sich auf Gäste spezialisiert, die dem ganzen Weihnachtskitsch entfliehen wollen. Die Gastronomiebranche ist so vielfältig und kreativ, dass es für jedes Gästebedürfnis ein passendes Angebot gibt. Auch für Gäste, die Weihnachten bewusst als christlich religiöses Fest begehen oder die Zeit bis zum Jahreswechsel für ihre spirituelle Weiterentwicklung nutzen möchten. Das Lassalle-Haus in Bad Schön-

Achtsamkeit wird auch beim Es- zu der alle Mitarbeitenden eingesen geübt. Gekocht wird in der Re- laden sind.» Die Meditation werde gel vegetarisch. Nur zweimal in nicht als Pause gerechnet. Sie erder Woche gibt es Fleisch und ein- folge während der Arbeitszeit. mal Fisch. In der Fastenzeit haben die Mitarbeitenden ausserdem die 125 Jahre christliche Hotels Möglichkeit, im Team zu fasten. Die Küche bereitet in dieser Zeit Nach christlichen Werten geführt für sie die Fastensuppe zu. werden auch die gut 40 Häuser, die dem Verband Christlicher Hotels VCH angeschlossen sind. Zu «Unser Haus legt ihnen gehören Herbergen, Apartment- und Seminarhäuser sowie grossen Wert Ferien- und Stadthotels. auf interreligiösen Zusammen erwirtschaften die VCH-Hotels über eine halbe Dialog.» Million Logiernächte und einen S A B R I N A D U R A N T E, Umsatz von rund 77 Millionen KO M M U N I K ATI O N S V ER A N T­ Franken. Sie beschäftigen etwa WO RT LI CH E, L A S S A LLE- H AU S 850 Mitarbeitende. Der Verband Christlicher Hotels ist die wohl äl«Unser Motto ist ‹Stille bewegt›, teste Hotelmarketingkooperation und das möchten wir auch so le- der Schweiz. 2020 feiert der VCH ben.» Sabrina Durante nennt ein sein 125-jähriges Bestehen. Beispiel, wie das Motto im Alltag Eines dieser Mitglieder ist die umgesetzt wird: «Täglich findet Backpackers Villa Sonnenhof in um 12 Uhr eine kurze, fünfzehn- Interlaken. Sie ist mehrfach als minütige Mittagsmeditation statt, bestes Hostel der Schweiz preis-


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S chwe rpu n k t

gekrönt worden. «Wir sind überzeugt, christliche Leitlinien sind ideale Grundwerte, um gute Gastgeber zu sein», sagt David Bühler, der die Villa zusammen mit seiner Frau Marianne führt. Backpacker-Hostel mit Bibelzitat als Leitbild Im Leitbild des Hostels ist unter anderem Folgendes festgehalten: «Wir leben unsere Gastfreundschaft im Sinne des Evangelisten Matthäus: ‹So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch›.» Dieser Leitsatz gilt auch für den Umgang mit den Mitarbeitenden.

«Wir sind überzeugt, christliche Leitlinien sind ideale Grundwerte, um gute Gastgeber zu sein.» DAV I D B Ü H LER , G A S TG EB ER B ACK PACK ER S V I LL A SO N N EN H O F I N T ER L A K EN

David Bühler erklärt: «Ganz praktisch bedeutet dies, dass wir auf die familiären Situationen unserer Mitarbeitenden Rücksicht nehmen und sie auch am Unternehmenserfolg beteiligen.» Jeder Tag kann Weihnachten sein Gegenüber den Gästen zeigt sich der christliche Ansatz der Backpackers Villa Sonnenhof in kulanten Annullierungsregelungen. Und einem Reklamationsmanagement, bei dem die Mitarbeitenden hohe Kompetenzen haben, um allfällige Probleme umgehend lösen zu können. «Wir sind überzeugt, dass christliche Leitlinien ideale Grundwerte sind, um gute Gastgeber zu sein», sagt David Bühler. Er fügt an: «Jeder Tag kann zu Weihnachten, Ostern oder Pfingsten werden, wenn wir die Erwartungen unserer Gäste durch unsere ehrliche und grosszügige Art übertreffen können.» Weltenbummler kümmern sich nicht um die Feiertage In der Backpackers Villa Sonnenhof logieren vorwiegend junge Weltenbummler. Denen sei es meist egal, welcher Wochen- oder Feiertag es gerade sei. Deshalb gibt es in der Villa keine besonderen Feiern an christlichen Festtagen. Hingegen werden die Freiwünsche der Mitarbeitenden nach Möglichkeit berücksichtigt, damit diese die Festtage mit ihren Familien verbringen können. Obschon christliche Feiertage Gelebte Religion und Spiritualität hat in Hotels verschiedene Gesichter. Oben: Blick in den Zen-Meditationsraum des nicht explizit zelebriert werden, Lassalle-Hauses. Unten: Der Time-out-Raum in der Backpackers Villa Sonnenhof lädt zum Verweilen und Lesen ein. Im merken die Villa-Gäste, dass sie Buchregal stehen dazu Bibeln in verschiedenen Sprachen und Broschüren mit christlichen, inspirierenden Texten. Z VG in einem VCH-Hotel logieren. «In unseren Gästezimmern haben wir ein ‹Time out›-Büchlein mit christlichen Inputs aufgelegt.» Hause gewohnt, dass Religion Religionsneutral verhält sich da- dass die hauseigenen Floristinnen gegen das Grand Resort Bad Ra- das Haus festlich schmücken und Reaktionen seitens der Gäste gebe sichtbar sein darf.» gaz. Jeder Gast, auch der konfes- man an Heiligabend gemütlich es selten, doch ab und zu wolle Alle Religionen respektieren, aber sionslose, soll sich hier wohlfüh- mit den Gästen Weihnachtslieder jemand das Büchlein kaufen. len. «Wir begegnen allen Religio- singt. Das Resort spielt auch in der Nicht nur auf den Zimmern selber religiös neutral sein nen unserer Gäste und Mitarbei- Weihnachtstradition des Dorfes sind christliche Texte verfügbar. Der hell gestaltete Time-out- In vielen Hotels sind das Christen- tenden gleichermassen respekt- eine wichtige Rolle. In Bad Ragaz Raum lädt unter anderem zum Le- tum und andere Religionen un- voll», sagt General Manager Marco wird die Adventszeit nämlich mit sen ein. Dazu stehen hier Bibeln sichtbar, aber dennoch vorhanden. R. Zanolari. «Manche Gäste ent- einer Lichterfeier eingeläutet. in vielen verschiedenen Sprachen So gibt es Hotels, die nicht nur die scheiden sich, ihre religiösen FeiDiese findet in dem zum Rezur Verfügung. David Bühler ist Bibel, sondern auch den Koran ertage bei uns zu verbringen. Wir sort gehörenden Kurpark statt. überzeugt: «Unsere arabischen in die Nachttischschublade legen. gestalten die jeweiligen Feiern Hunderte von Menschen warten Gäste haben kein Problem mit Oder sie haben im Zimmer dezent dann so für sie, wie sie diese gerne jeweils gespannt darauf, dass der diesen christlichen Zeichen. Sie kleine Hinweise angebracht, die begehen möchten.» Mammutbaum und der Park sind sich bewusst, dass sie in ein in Richtung Mekka weisen wie Bei aller Neutralität, Weih- weihnachtlich erstrahlen. Das christlich geprägtes Land gereist zum Beispiel ein Pfeilsymbol in nachten ist dennoch eine spezielle Hotel offeriert dazu Glühwein, sind. Zudem sind sie es von zu der Schublade des Nachttischs. Zeit im Grand Resort. Nicht nur, Punsch und Guetzli. R I CC A R DA FR EI

Weihnachtliche Fakten

Seit 2002 ruft das Bonifaziuswerk der deutschen Katholiken jedes Jahr die weihnachtsmannfreie Zone aus. Mit Aktionen soll der Vormarsch des erfundenen amerikanischen Santa Claus ­gestoppt und die Erinnerung an den Heiligen Nikolaus ­wachgehalten werden. Dieser war im dritten Jahrhundert Bischof von Myra.

Im 16. Jahrhundert bekam der Heilige ­N ikolaus vom Christkind Konkurrenz. Es wurde von Martin Luther eingeführt, um die Heiligenverehrung einzudämmen.

13 Trolle

besuchen nachts in Island die Kinder. Den artigen legen sie Geschenke in die Schuhe, den unartigen Kartoffeln. Die Trolle tragen Namen wie ­T ürschlitzschnüffler, Rauchwurst­räuber und Schlafschreck.

4 von 10

Christbäumen in Schweizer ­Stuben stammen aus inländischer Produktion. ­Insgesamt werden jährlich rund 1,2 Millionen Bäume für 50 Millionen Franken gekauft.

Der teuerste Christbaum steht im Kempinski Hotel Bahía, Estepona, bei Marbella. Er ist mit Diamanten und Schmuck im Wert von 14 Millionen Euro behängt.

45 Meter

hoch ist der grösste künstliche Weihnachtsbaum der Welt. Er steht in Dortmund.


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Pe rsön lich

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JONAS SCHMID «OHNE L-GAV WÄRE SCHLUSS MIT FAST GRATISWEITERBILDUNG»

schaffen eine klassische Win-winSituation. Bei den meisten finanzierten Weiterbildungen gilt der Kurs- und Prüfungsbesuch als Arbeitszeit. Mitarbeitende müssen keine Ferien- oder freien Tage einsetzen. Und den Arbeitgebern wird eine Tagespauschale zwischen 100 und 163 Franken erstattet. Gibt es nach einer Weiterbildung auch mehr Lohn? Teilweise schreibt dies der L-GAV sogar vor: Erfolgreiche ProgressoAbsolventen erhalten einen um 200 Franken höheren Mindestlohn von 3675 Franken. Und nach bestandener Berufsprüfung liegt der Mindestlohn in unserer Branche bei 4910 Franken.

Der Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) beinhaltet ein Weiter­ bildungskonzept. Viele Kurse und Weiterbildungen werden subventioniert. Wer davon profitieren kann und wie das genau läuft, sagt Jonas Schmid von der Hotel & Gastro Formation Schweiz in Weggis.

«Die Arbeit­ geber erhalten eine Lohn­ ausfallentschä­ digung.»

H GZ : Jonas Schmid, welche Weiterbildungen werden subventioniert? J O N A S S C H M I D : Es werden aktuell über 20 verschiedene Aus- und Weiterbildungen in der Hotellerie und Gastronomie über den L-GAV mitfinanziert. Das Angebot reicht von Basisbildung über Weiterbildung, Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen bis hin zur höheren Fachschule. Eine Über- Jonas Schmid ist Leiter Subventionen bei der Hotel & Gastro Formation Schweiz in Weggis. sicht bietet die neue Webseite weiterbildung-inklusive.ch.

Wie hoch sind diese Subventionen? Die Beiträge sind abhängig von der ausgewählten Aus- und Weiterbildung. Die Unterstützungen variieren zwischen 250 Franken und 15 200 Franken. Wie kommt ein Gastgewerbler zu diesen Subventionen? Auf allen Anmeldeformularen der

vom L-GAV mitfinanzierten Ausund Weiterbildungen wird nach der L-GAV-Unterstellung gefragt. Beantworten die Angemeldeten eine dieser Fragen mit Ja, erhalten sie automatisch die Unterlagen von der Hotel & Gastro Formation Schweiz, damit sie die L-GAV-Finanzierung beantragen können. Einzig bei den EFZ-Nachholbildungen müssen sich die interessierten Personen direkt bei uns melden.

stützung beantragen. Pro Jahr und Betrieb erhält eine nicht zwingend dem L-GAV unterstellte Person, zum Beispiel Betriebsleitende und deren Familienangehörige, ebenfalls Zugang zum Angebot. Personen, die bis sechs Monate vor der Anmeldung noch in einem gastgewerblichen Betrieb angestellt waren, können unter gewissen Voraussetzungen ebenfalls von der L-GAV-Finanzierung profitieren.

Wer kann von diesen Weiterbildungen profitieren? Alle Mitarbeitenden, deren Betrieb zum Zeitpunkt der Anmeldung zu einem Aus- oder Weiterbildungslehrgang zwingend dem L-GAV des Gastgewerbes unterstellt ist, können für bewilligte Lehrgänge eine finanzielle Unter-

Weshalb nur Mitarbeitende, die dem L-GAV im Gastgewerbe unterstehen? Das Aus- und Weiterbildungsprojekt des L-GAV wird von der Branche selber solidarisch über die vom L-GAV eingezogenen Vollzugsbeiträge von jährlich 89 Franken pro Betrieb und Mitarbeiten-

Ist dieses Weiterbildungsprogramm für die Branche wichtig? Selbstverständlich! Gut ausgebildete Mitarbeitende bilden das Fundament unserer Branche. Was würde eigentlich mit diesem Weiterbildungsprogramm passieren, wenn es den L-GAV nicht mehr gäbe? Dann würde dieses Weiterbildungsprogramm eingestellt. Jedoch könnten alle Personen mit einer bereits bewilligten Anmeldung für eine L-GAV-subventionierte Weiterbildung diese noch zu Ende führen.

Z VG

den finanziert. Somit ist klar, dass nur Personen profitieren können, die dem L-GAV unterstellt sind. Warum soll ein Mitarbeiter eine Weiterbildung machen? Gut ausgewählte Weiterbildungen sind immer ein Gewinn: Sie bringen die Teilnehmenden beruflich und privat in ihrer Haltung und Entscheidungsfindung weiter und vertiefen die fachliche Expertise. Warum soll ein Chef seine Mitarbeitenden in eine Weiterbildung schicken? Der Arbeitgeber stärkt damit das Selbstvertrauen und die Motivation seiner Mitarbeitenden. Zudem sind wir überzeugt davon, dass auch die Betriebe vom erlernten Wissen und von den gemachten Erfahrungen profitieren. Wir

Mehr Informationen unter: www.weiterbildung-inklusive.ch

Weshalb werden diese Weiterbildungen subventioniert? Damit setzen die Sozialpartner ein starkes Signal gegen den Fachkräftemangel in der Branche, denn der Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitenden ist ungebrochen gross. Zudem möchte man den Menschen auch etwas zurückgeben, indem man ihnen solche tollen Angebote unterbreitet.

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Wie viele Personen nehmen jährlich an einer subventionierten Weiterbildung teil? In den letzten Jahren waren es zwischen 500 und 700 Personen pro Jahr. 2019 haben wir zum ersten Mal die Tausender-Grenze geknackt mit 1276 bewilligten Anträgen. Sind das viele oder wenige? Unsere Zielsetzung ist, dass sich pro Jahr mindestens ein Prozent der Mitarbeitenden in der Branche mit einem L-GAV subventionierten Angebot weiterbildet. Bei rund 200 000 Mitarbeitenden sprechen wir also von 2000 Personen. I N T ERV I E W M A R I O G S ELL

A N Z E I G E

BereiChsleiterin restauration. fast GesChenkt. Finanziert durch den L-GAV des Gastgewerbes

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Pe rsön lich

CHRISTA AUGSBURGER «WIR BILDEN DIE ZUKUNFT FÜR DIE BRANCHE AUS»

PE R SO N A LI A

Seit 110 Jahren bildet die SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern Führungskräfte aus. Auch für die Zukunft ist sie gut aufgestellt. H GZ : Christa Augsburger, sind

Sie in Weihnachtsstimmung? Ich habe die Lichter wahrgenommen, aber in Weihnachtsstimmung bin ich deshalb noch nicht. An der SHL haben wir dieses Jahr bis kurz vor die Festtage Hochbetrieb.

C H R I S TA AU G S B U RG ER :

Woran liegt das? Am 6. Dezember feierten wir mit 57 Diplomanden den Abschluss ihres Studiums (siehe Seite 12). Am Tag davor schloss das Semester Betriebswirtschaft ab. Und am 9. Dezember begannen bereits wieder Studentinnen und Studenten ihre 14-wöchigen Semester in Betriebswirtschaft und Unternehmensführung.

Haben alle Diplomanden bestanden? Durchgefallen ist niemand. Acht müssen zu Nachprüfungen antreten. Die meisten davon im Bereich Finanzen. Worauf basiert dieser Erfolg? Ganz sicher auf der Aktualität des Lehrplans. Den können wir rasch neuen Anforderungen anpassen. Die SHL ist sehr praxisorientiert, was sich bei den Semesterarbeiten zeigt. Da können wir aus den zahlreichen Anfragen die spannendsten Projekte auswählen. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist der Zusammenhalt innerhalb der Klasse. Die Klasse schaut, dass möglichst alle den Abschluss schaffen. Wir haben festgestellt, dass in Klassen mit besonders gut funktionierendem Teamgeist die Ergebnisse besser und die Noten höher sind als in Einzelkämpfer-Klassen. Das lässt sich auch auf die Geschäftswelt übertragen. Die Summe von einzelnen hoch qualifizierten Fachkräften ergibt nicht zwingend ein gutes Team. Wenn hingegen alle Mitarbeitenden zusammenarbeiten, ist der Betrieb in der Regel erfolgreich. Seit September bietet die SHL das Studium zum Bachelor of Science in Hospitality Management an. Wie haben sich die englischsprachigen Studierenden eingelebt? Die internationalen Studentinnen und Studenten haben sich rasch integriert. In den ersten Tagen klang die englische Sprache schon etwas exotisch. Doch gibt sie dem Schulalltag einen internationalen Touch, und für deutschsprachige Studierende ist dies ein zusätzli-

Christa Augsburger ist seit 2015 Direktorin der Schweizerischen Hotelfachschule Z VG Luzern SHL.

ches Sprachtraining. Mittlerweile haben sich alle gefunden und gehen sogar miteinander in den Ausgang. Welche Herausforderung stellt der «Bachelor» an den Schulbetrieb? Wir sind froh, dass wir nur mit einer kleinen Klasse begonnen haben. Denn trotz intensiver Planung haben wir den Aufwand unterschätzt. Dazu kamen die neue Infrastruktur, die neue Küche sowie neue Klassenbestände im deutschsprachigen Unterricht.

«Wir müssen zu unserem Bildungssystem sorge tragen.» Ist der Lehrplan in beiden Sprachen identisch? Nicht ganz. Die Bachelor-Studierenden lernen zehn Wochen in der Küche und gleich anschliessend zehn Wochen im Service. Danach absolvieren sie ein Praktikum entweder in der Küche oder im Service. In den Kadersemestern sind einige Lernfelder internationaler ausgerichtet wie etwa das Arbeitsrecht. Die neu diplomierten Manager werden nun mit dem Fachkräftemangel konfrontiert. Wie gehen Sie an der SHL mit dem Thema um? Ab dem ersten Semester sind Sozialkompetenz und Wertschätzung ein Thema. Im «HR» behandeln wir die Bedürfnisse der jungen

Generation. Neben hohen Leistungen, die sie in den Praktika liefern müssen, spielt die WorkLife-Balance eine wichtige Rolle. Zudem sind die Jungen kritischer und wollen mitgestalten. Viele Betriebe, vor allem Ketten, suchen die Kooperation mit uns, um Mitarbeitende länger im Betrieb zu halten. Wir diskutieren auch intensiv über die Einteilung von Arbeitszeiten und Freitagen. Wo ein Wille ist, ist vieles möglich. Für die «herausragende Nachwuchsförderung» haben Sie Ende November den Zukunfts-Tourismus Award 2019 des Tourismus Forums Luzern erhalten. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung? Die Freude ist riesengross. Ich bin stolz darauf, dass wir als Bildungsstätte wahrgenommen werden und dass die Zentralschweiz stolz auf die SHL ist. Dieser Preis gehört allen Direktoren und Stiftungsräten, die in den vergangenen 110 Jahren Werte schufen, die Bestand hatten. Trotz dieser Tradition sind wir eine der modernsten Hotelfachschulen. Wir sehen den «Zukunftspreis» auch als Motivation für die nächsten 110 Jahre. Was steht in 2020 auf der Agenda? Im deutschen Bildungsgang werden wir vermehrt die Digitalisierung und den Fachkräftemangel thematisieren. Den englischen Bildungsgang gilt es, international zu positionieren und in Projekten in Ägypten, Pakistan, Georgien, Sri Lanka und dem Kosovo bringen wir unser Know-how ein. Auch ist die SHL bei der Stärkung der Berufsbildung und der höheren Fachschulen sowie deren Integration ins Bologna-System politisch aktiv. I N T ERV I E W G A B R I EL TI N GU ELY

Mehr Informationen unter: www.shl.ch

Weshalb diese hohe Kadenz? Aufgrund der hohen Nachfrage nach Bildungsplätzen und der grösseren Klassenbestände in den Fachsemestern müssen nun auch die Kadersemester vergrössert beziehungsweise dreimal jährlich angeboten werden.

Corinne Denzler

Marco Clavadetscher

General Manager

Leiter Marketing & Verkauf

Corinne Denzler, seit 12 Jahren CEO der Tschuggen Hotel Group, wird das Unternehmen nach 15 Jahren Ende Januar verlassen. Sie wird am 1. März 2020 als General Manager die Eröffnung und das operative ­G eschäft des Hotels Chenot Palace Weggis (ehemals Park Hotel Weggis) übernehmen.

Marco Clavadetscher wird per Januar 2020 neu in der Funktion als Leiter Marketing & Verkauf in der Geschäftsleitung der Ramseier Suisse AG Einsitz nehmen. Der bisherige Leiter Marketing & Verkauf und Mitglied der Geschäftsleitung Jürg Emmenegger wird eine neue Herausforderung antreten.

Corinne Balz

Melissa Salibi

Geschäftsführerin

Mitglied des Vorstands

Als bisherige Marketing Direktorin und Mitglied der Geschäftsleitung übernimmt Corinne Balz die Stelle der Geschäftsführerin der «Swiss Hospitality Collection», ein Unternehmen, das sich für die Interessen der privaten Hoteliers in der Schweiz einsetzt. Nebst ihrer Stelle bei Shc ist sie auch als Dozentin tätig.

Kempinski Hotels S. A. hat Melissa Salibi zum Chief Human Resources Officer und Mitglied des Vorstands ernannt. Sie wird mit Unterstützung des Corporate Human Resources & Training Teams für alle Aufgaben im ­Personalwesen verantwortlich sein und die HR-Agenda der Hotelgruppe vorantreiben.

Marcel Kleffner

Daniela Vogt

Finanzchef Europa

Hotellerie KMU Forum

Kempinski Hotels S. A. hat Marcel Kleffner zum Vice President Finance Europe ernannt. In seiner neuen Rolle ist er für die Finanzen des europäischen Portfolio der Kempinski-Hotels verantwortlich und berichtet direkt an den Chief Financial Officer der Hotelgruppe.

Der Bundesrat hat die ausserparlamentarischen Kommissionen des Bundes für die Amtsperiode 2020 bis 2023 bestellt. Daniela Vogt wurde als Vertreterin der Hotellerie für das KMU-Forum gewählt. Sie führt des Grand Hôtel Les Endroits in La Chaux-de-Fonds.

Leserbrief

Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik. briefe@hotellerie-gastronomie.ch oder an Hotellerie Gastronomie Verlag, Postfach 3027, 6002 Luzern


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Pe rsön lich

Der Samichlaus als moralischer Kompass vergangenen Jahre beschritten hatten: «Es war einmal vor langer Zeit, da folgten viele junge, dynamische und noch etwas unschuldige Kriegerinnen und Krieger dem Aufruf von Odin, sich fünf Prüfungen – auch bekannt als die fünf SHL-Semester – zu stellen, um nach Walhalla, der SHL-Diplomierung zu gelangen.» Auf dem intensiven und fordernden Weg seien die Walküren und Einherjern an unzähligen Erfahrungen und Reflexionen gewachsen und entwickelten sich zu selbstbewussten, lösungsorientierten und kompetenten Führungspersönlichkeiten, so Augsburger weiter. «Nun, meine Lieben, geht ein Lebensabschnitt für Sie zu Ende und neue Walhallas werden Ihre Ziele sein. Mögen Sie alle Ihr Walhalla finden und in neuen Prüfungen auf dem Weg dahin Ihre umfassenden Fähigkeiten unter Beweis stellen und weitere Kompetenzen entwickeln», schloss Christa Augsburger ihre persönliche Ansprache an die Diplomandinnen und Diplomanden. Mit den Diplomen erhielten diese als Symbol einen silbernen Schlüssel zu Walhalla. Auch die Diplomanden Samuel Bischof und Sandro Casaulta liessen ihre Zeit an der SHL mit einer pointierten Rede Revue passieren. Nach jedem der fünf Kapitel baten sie um Entschuldigung für ihre an der SHL erworbene «Besserwisserei» in Küche, Service und Administration. (G A B)

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Mehr Informationen unter: www.shl.ch

Am 6. Dezember schlossen an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern SHL 49 neue HôteliersRestaurateurs HF und HôtelièresRestauratrices HF ihre Ausbildung ab. Stiftungsratspräsident Urs Masshardt eröffnete die Diplomfeier. Passend zum Datum schlug er die Brücke vom Samichlaus zu aktuellen Themen. So fehle dem Gespann Samichlaus und Schmutzli eine Frau. «Schmutzli» sei ein rassistisches Schimpfwort und die Kapuze verstosse gegen das Vermummungsverbot. Auch der Esel dürfe aus Tierschutzgründen nicht schwer mit Geschenken beladen werden. «Diesen Brauch würde heute wohl keiner mehr erfinden. Aber er ist wichtig. Genauso wie es der SHL wichtig ist, Traditionen und Rituale zu leben», wandte sich Masshardt an die Diplomanden. In Bezug auf die SHL-Werte «bilden – prägen – begleiten» versprach er: «Gebildet sind Sie, geprägt sind Sie auch und begleiten werden wir Sie weiterhin bei Ihren persönlichen Herausforderungen.» In Anlehnung an das Thema der Projektarbeit, zu welchem die SHL-Abgänger mit viel Herzblut Businesspläne erarbeiten durften, eröffnete SHL-Direktorin Christa Augsburger ihre Rede mit den Worten «Endlich – Walhalla!». Der nordischen Mythologie blieb Augsburger während ihrer ganzen Rede treu. Sie zog Parallelen zum SHL-Bildungsgang, welchen die Diplomanden während der

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7 1 SHL-Direktorin Christa Augsburger

(l.) und SHL-Vizedirektor Timo Albiez (r.) gratulierten den drei Diplomanden mit dem höchsten Notendurchschnitt: Philip Hehlgans (5,129), Anna Thekla Schmutz (5,171) und Sandro Casaulta (5,243). 2 Diplomand Jan Ochsner half beim Ausschenken von Champagner aus der Doppelmagnum. 3 Klasse UFS 1 4 Klasse UFS 2 5 Anastasia Marfurt nahm die Gratulation von Caroline Grüter entgegen. 6 Neben Diplom und Schlüssel hat Diplomandin Anna Pescioli auch einen Lorbeerkranz erhalten. 7 Studierende im ersten Semester (Küche) bereiteten trendiges Fingerfood und kleine Gerichte zu. B I LD ER S H L /N I CO LE M A RTI N


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KULINARISCHE WEIHNACHTEN Auf der ganzen Welt feiern die Christen Weihnachten mit einem Fest, bei dem die Kulinarik grosse Bedeutung hat. Dabei fallen vor allem die nordischen Länder mit besonders üppigen Festessen auf.

→ Einen ausgefallenen Brauch feiert die Stadt Gävle in Schweden. Dort wird seit 1966 im Advent ein 13 Meter hoher Julbock errichtet. Dieser Brauch hat ein Ritual ausgelöst: Die Ziege wird Jahr für Jahr heimlich von Unbekannten abgefackelt. Bereits 26 Mal mit Erfolg.

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ines steht fest. Die nordischen Länder wissen zu feiern. Gerade wenn es um Weihnachten geht, ist das Schlemmen unvergleichlich. In all diesen Ländern beginnen die Feierlichkeiten lange vor dem eigentlichen Fest. Gemeinsam mit Freunden und Kollegen stimmen sich beispielsweise die Finnen bereits im November mit der Pikkujoulu, der kleinen Weihnacht, auf die bevorstehende Festzeit ein. Auch in Schweden ging es vor ein paar Tagen mit den Feierlichkeiten los und zwar am Luciafest vom 13. Dezember. In Gedenken an die Heilige Lucia ziehen an

diesem Tag Gruppen von Kindern in weissen Gewändern von Haus zu Haus und singen Lucialieder. Unter den Schüsseln und Töpfen biegen sich die Tische An Heiligabend hat in Schweden das Julbord, der Weihnachtstisch, Tradition. Hier werden traditionelle Speisen wie Schweinefusssülze, Schinken, Mandelreis und Fisch in Cremesauce aufgetischt. Bis zu 38 Gerichte können zusammenkommen. Nicht fehlen darf die Julkorv, eine Bratwurst. Selbst die Königsfamilie soll die Zubereitung eigenhändig vornehmen und

nicht den Bediensteten überlassen. Nach dem Festmahl wird wie fast überall im Norden um den Baum getanzt. Auch die Norweger kennen das Julebord, das weihnachtliche Buffet, das dort vor allem während der Adventszeit beliebt ist. Es kann bis zu 60 Speisen beinhalten. An Heiligabend wird traditionell ein Smalahove, ein Schafskopf, aufgetischt. Er wird geteilt, mehrere Tage in Wasser eingelegt, gesalzen, geräuchert, zum Schluss gegart und mit Augen, Ohren, Zunge, aber ohne Hirn verspeist. Als Beilage gibt es Kartoffelstock und Wurzelgemüse. Früher trank

man dazu vergorene Milch oder Bier, heute Aquavit, ein Kümmelschnaps. Weitere typische Weihnachtsgerichte sind Schweinerippchen, gepökelte Lammrippe sowie Dorsch- und Kabeljaugerichte. Als Dessert wird eine Art Christstollen mit Rosinen, Nüssen und Kardamom serviert. An Weihnachten erreicht die dänische Hyggeligkeit – was soviel wie Gemütlichkeit, Geselligkeit heisst – ihren Höhepunkt. Schon in der Vorweihnachtszeit wird ausgiebig geschlemmt, zum Beispiel bei der Julefrokost, was zu Deutsch Weihnachtsmittagessen heisst und ein grosses Buffet

mit warmen und kalten Speisen bedeutet. An Heiligabend besteht das Festessen traditionell aus Gans, Ente oder Truthahn, gefüllt mit in Cognac getränkten Pflaumen, Äpfeln, Lorbeer und Thymian – oder Schweinebraten. Den Krustenbraten gibt es oft als zweites Hauptgericht. Dazu werden Weisskohl oder Rotkraut, kandierte Kartoffeln und eine braune Sauce gereicht. Zum Dessert gibt es Mandelreis, eine dänische Delikatesse. Dieser Milchreis wird mit viel Rahm und Vanille zubereitet. Darin wird eine Mandel versenkt. Wer diese findet, erhält ein Geschenk. R U T H M A R EN D I N G

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B uch-Tipp

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Revolution des Brotbackens

Die Kunst des perfekten Steaks

Rezepte aus Zeiten der Grosseltern

Nach dem Werk «Modernist Cuisine» revolutioniert dieses Buch das Verständnis von Brot. «Modernist Bread» kombiniert praktische und wissenschaftliche Erkenntnisse mit Ideen, die auf dem neuesten Stand der Forschung sind.

Der Grazer Christof Widakovich ist Steak-Spezialist und Küchendirektor der Restaurantkette El Gaucho. In diesem Buch verrät er Tipps und Tricks rund ums Thema Steak. Er richtet sich dabei an alle Fleischliebhaber, gleich ob Hobby- oder Profikoch.

Die Autoren haben sich für dieses Buch auf eine Reise quer durch Deutschland begeben. Sie sprachen mit betagten Menschen über die Rezepte ihrer Heimat. Danach kochten sie gemeinsam mit ihnen und der Unterstützung von mitreisenden Spitzenköchen.

«Modernist Bread» Nathan Myhrvold, Francisco Migoya 5 Bände mit Manual, 1500 Rezepte ISBN 9780999292938 , Fr. 659.00

«Medium Rare. Steak – die hohe Schule» Christof Widakovich ISBN 978-3-7106-0367-9 Fr. 51.90

«Unser kulinarisches Erbe – Lieblingsrezepte der Grosseltern» Jörg Reuer und Manuela Rehn ISBN 978-3-95453-185-1, Fr. 44.90

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Wo legendäre Gäste ihren Kaffee tranken

Sternekoch definiert Gemüseküche neu

Pünktlich zu Weihnachten erscheint ein neues Coffeetable Book: «St. Moritz Chic». Darin werden die Lieblingsplätze von Legenden wie Coco Chanel oder Alfred Hitchcock verraten. Das Buch zelebriert dabei den einzigartigen St.-Moritz-Lifestyle.

Der Sternekoch Jeremy Fox präsentiert seine Philosophie in Form von 160 zugänglichen Rezepten. Er hebt die vegetarische Küche hervor, zeigt kreative Methoden und Zutatenkombinationen, um Texturen, Aromen und Sorten der saisonalen Produkte hervorzuheben.

«St. Moritz Chic» Verlagshaus Assouline in Zusammenarbeit mit St. Moritz Fr. 95.00

«On Vegetables Jeremy Fox with Noah Galuten ISBN 9780714873909 Fr. 42.75

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Tipps für das Wellness-Management

Ganz einfach das echte Japan erleben

Hier erfährt der Hotelier alles, was er zu Spa-&-Wellness-Management wissen muss: Grundlagen eines Konzepts, Planung des SpaBereichs, Organisation und Qualitätsmanagement, Personalmanagement, Spa-Marketing sowie Wirtschaftlichkeit und Controlling.

Ronja Sakata checkt mit dem Leser im Hotel ein, badet in der heissen Quelle und schlemmt sich im Restaurant durch alle Essenstipps, während sie das «perfekte Verhalten» und den passenden Japanisch-Wortschatz zu jeder Situation einfach und klar erklärt.

«Spa-&-Wellness-Management» Stefan Nungesser, Dagmar Rizzato, Karin Stefanie Niederer ISBN 978-3-87515-319-4, Fr. 72.90

«Japan, für dich ein Spaziergang» Ronja Sakata ISBN 978-3-7448-9321-3 Fr. 18.30

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Von der Piste in die Küche: Bruno Kernen, der Erste.

www.radar-net.de

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Unbekannte Ecke am Bodensee Bücher und Reiseführer zum Bodensee gibt es viele. Wenige hingegen beschäftigen sich nur mit dem Untersee. Der kompakte Band von Doris Burger zeigt ein Kaleidoskop der Region, in dem auch Hoteliers viele Tipps und Ausflugsmöglichkeiten finden. «Kleines Untersee-ABC», Doris Burger, Husum Verlag ISBN 978-3-89876-652-4 Fr. 15.90

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«Basel geht aus» mit 38 Neuzugängen In der neuen Ausgabe werden die 99 besten Restaurants der Region vorgestellt. Gemütliche Beizen für Geniesser, Feinschmeckerlokale, die schönsten Tische im Grünen, die feinsten Italiener und die besten Plätzchen am Rhein – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Plus 26 empfehlenswerte Adressen in Südbaden und im Elsass. «Basel geht aus» Fr. 24.50

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Bruno Kernen machte sich als Skifahrer einen Namen. Heute ist er Hotelier. Nun verrät er seine Rezepte.

und seiner Leidenschaft für die Jagd und vom Tourismus im Gstaad-Saanenland. Im Skirennsport nennt man ihn gerne Bruno Kernen, den Ersten, um ihn von seinem elf Jahre jüngeren Namensvetter zu unterscheiden. Es war 1983, als Bruno Kernen aus Bruno Kernen bietet in seiSchönried/BE das Abfahrtsren- nem Buch Einblick in seine weitnen auf der «Streif» für sich ent- herum bekannte Wildküche. Über schied. Neben dem Gastgewerbe zwei Dutzend Rezepte, persönlich gehört seine Leidenschaft auch gesammelt und von Küchenchef der Jagd, die er mit seinem Border Edwin Griessen beschrieben, zeiTerrier betreibt. Er hegt, pflegt gen, wie sich herbstliche Genüsse und jagt im Saanenland. In Inter- mühelos zubereiten lassen. views mit Hans R. Amrein erzählt Bruno Kernen von seinen Anfän- «Jagd, Geschichte und Rezepte» gen als Skifahrer und Hotelier, Bruno Kernen seinen Erlebnissen im Weltcup ISBN 978-3-03818-241-2, Fr. 39.00

Lebensmittel optimal genutzt und verarbeitet Heiko Antoniewicz, einer der innovativsten Köche Deutschlands, widmet sein neustes Werk dem Produkt. Dies in Zusammenarbeit mit Adrien Hurnungee. Das sehr schöne und bildhaft gestaltete Buch handelt insbesondere von unbekannten, saisonalen und gesammelten Zutaten. Unbe- Hier kommen auch rare Lebensmittel kanntes wie Chayote, Japanischer aus nächster Umgebung zum Zug. Z VG Knöterich oder Bo Chau, Saisonales und Gesammeltes wie Speierling, Distelstangen, Pimpernelle über Verarbeitungshinweise bis und Goldnessel kommen darin hin zu essentiellen Informationen, vor. Ein Produktglossar verrät zu- dass nicht alle Teile der Zutat verdem, wann die Zutaten Saison ha- arbeitet werden können. ben, wie sie schmecken und welche Besonderheiten das Produkt «Rohstoff» auszeichnen. Das reicht von Vor- Heiko Antoniewicz und Adrien Hurnungee schlägen, was aus den Lebensmit- ISBN 978-3-87515-405-4 teln noch verwendet werden kann, Fr. 81.20

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Dieser Opel gehört an die Steckdose

Verstaubte Stühle wurden aus dem Schopf hervorgeholt und restauriert. Auch alte Schiefertische, die schon im «Rössli» B I LD ER Z VG anno dazumal Zeuge von angeregten Stammtischgesprächen waren, wurden aufgefrischt.

Erfolgreich mit Sauerkraut und getrockneten Tomaten

Das barocke Gasthaus im Herzen Roots war dem Untergang geweiht: 23 Jahre lang stand der 1751 erbaute, stattliche Blockbau leer. Kurz vor dem endgültigen Zerfall hat ihn die Stiftung Abendrot gekauft. Sie hat das Gasthaus in Detailarbeit renovieren und mit einem neuen Anbau komplettieren lassen. Seit Januar dieses Jahres Hauseigenes Konservieren von läuft das ehemalige «Rössli» mit Lebensmitteln im Vordergrund jedem Monat besser und macht damit seinem neuen Namen Rössli «Wir liessen uns vom Haus zu dieHü alle Ehre. Rössli Hü ist der Ti- sem Konzept inspirieren», sagt tel eines seit 80 Jahren erfolgrei- Simone Müller-Staubli. Die Abchen Kinderbuchklassikers. solventin der Hotelfachschule LauDie Schatz AG betreibt das Res- sanne ist Inhaberin, Mitglied der taurant. Diese hat in der Schweiz Geschäftsleitung und für die stra20 Restaurants und Hotels im tegische Leitung sowie das MarkePortfolio. Nach nur zehn Monaten ting bei der Schatz AG veranthat die Stiftung Icomos das neue wortlich. «Unsere Köchin Sara

Schmied verarbeitet die Lebensmittel, wenn sie frisch sind und am meisten Aroma haben. So können wir im Winter eingelegte regionale Aprikosen anbieten oder ein Risotto mit getrockneten Schweizer Tomaten.» Ziel sei, dass jedes Gericht mindestens eine Zutat enthält, die sie haltbar mache. Durchdacht sind auch die Mittagsmenüs. So werden beispielsweise zum Fleischgericht – ein Pouletgeschnetzeltes – und dem Vegetarischen – bestehend aus Kichererbsengemüse, der gleichen Currysauce und den gleichen Beilagen – frische und getrocknete Früchte und Reis serviert. Schöpfen tun die Gäste am Tisch selbst aus Gratinformen auf die gewärmten Teller. Das komme gut und bringe die Gäste miteinander ins Gespräch, erzählt Simone Müller-Staubli. S A R A H SI D LER

Opel wird zunehmend elektrisch und dank des ansprechenden Looks des Plug-in-Hybrid-Grandland auch sexy. Oder vielleicht liegt es auch am französischen Savoir-vivre? Opel gehört nämlich zur PSA-Gruppe, abgekürzt für Peugeot Société Anonyme: ein französischer Automobilhersteller, der neben Peugeot und Opel auch Citroën, DS sowie Vauxhall zu seinem Portfolio zählt.

Zahlen und Fakten Anzahl Plätze insgesamt 160 Säli: drei, mit 50 Plätzen Anzahl Mitarbeiter: vier plus Aushilfen Öffnungszeiten: dienstags bis freitags, 11 bis 14 und 17 bis 23 samstags 17 bis 24 Uhr. Verkaufshits: Cordon bleu und Älplermagronen

Das historische Restaurant des Jahres

Simone Müller-Staubli, CEO der Schatz AG, und die Betriebsleiterin Simone Hafner-Meyer in der Vorratskammer im Keller, die auch als Verkaufsladen dient.

Ein vorbildlicher SUV, der da Anfang 2020 von Opel an den Start rollt: Allrad, 300 PS und 50 Kilometer Elektroreichweite. Der Opel Grandland X Hybrid 4.

Die Auszeichnung würdigt jährlich gastgewerbliche Betriebe für die Erhaltung und Pflege historischer Bausubstanz. Sie wird verliehen von Icomos Suisse, der Landesgruppe des Internationalen Rats für Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit Gastrosuisse, Hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus.

Mehr Informationen unter: www.opel.ch

Restaurant bereits mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die Stiftung hat es im Rahmen der Igeho zum «historischen Restaurant» 2020 gekürt. «Nicht nur baulich, auch betrieblich wird Modernes und Altbewährtes gekonnt miteinander verheiratet», begründet Icomos die Wahl und führt aus: «Das zeigt sich auch an den Zubereitungsarten, die der Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit verpflichtet sind. Regionale Produkte werden verarbeitet, wenn sie Saison haben und durch traditionelle Methoden mit Salz, Zucker, Essig und Öl oder mittels Einkochen, Dörren, Räuchern und Fermentieren konserviert.» Sie erscheinen in dieser Form auf der Speisekarte und prägen ein Gastronomiekonzept, das sorgfältig auf das Haus abgestimmt ist.

Mehr Informationen unter: www.icomos.ch www.roessli-hue.ch

Das Restaurant Rössli Hü in Root/LU wurde zum historischen Restaurant 2020 gewählt. Altbewährte Konservierungsmethoden in der Küche trugen dazu bei.

Bis 2024 wird jedes Opel-Modell auch als E-Variante angeboten.

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damit als optionaler, zuschaltbarer elektrischer Allradantrieb. Aus dem Hybrid wird somit ein Hybrid 4. Die drei Antriebe bringen es auf eine Leistung von starken 300 PS. Der Treibstoffverbrauch des Grandland X Hybrid 4 beträgt gemäss WLTP 1,3 Liter/100 Kilometer und 29 Gramm/Kilometer CO2. WLTP steht für «Worldwide harmonized Light vehicle Test Procedure». Dieses Prüfsystem macht Verbrauchsangaben neuer Fahrzeuge realitätsnaher. Emissionsfrei per Knopfdruck

Der Opel Grandland X Hybrid 4 fährt laut Herstellerangaben 52 Kilometer rein elektrisch. Diese Reichweite deckt gemäss deutschen Studien rund 80 Prozent der durchschnittlichen täglichen Fahrtstrecken ab. Sprich: Die meisten der Grandland-XElektrifizierende Strategie Hybrid-4-Fahrten können emissionsfrei zurückgelegt werden. Das Mit der «Pace!»-Strategie, wie Laden der Lithium-Ionen-Battesie Opel nennt, will der Konzern rie dauert an der gewöhnlichen in den nächsten vier Jahren sein Steckdose und mit dem integriergesamtes Sortiment e-tauglich ten 3,3-kW-Charger acht Stunden. und somit fit für die EU-Abgas- Mit der 7,4 kW Wallbox ist das vorschriften machen. Aber was Fahrzeug in einer Stunde und bedeutet Plug-in-Hybrid und 50 Minuten wieder startklar . Dem Grandland-Pilot stehen Hybrid 4 eigentlich? Ein Hybrid ist ein herkömmlicher Verbren- je nach Präferenz und Fahranfornungsmotor – beim Grandland ein derungen vier Fahrmodi zur Ver1,6 Liter grosser, 200 PS starker fügung: Elektro, Hybrid, Allrad Vierzylinder-Turbo-Benziner –, und Sport. So fährt der SUV im Hybrid-Modus automatisch der elektrischen Support erhält. in der jeweils effizientesten Antriebsweise. Und damit der Opel Die meisten auch mit genug Ladevolumen punkten kann, ist die Batterie Plug-inplatzsparend unter den RücksitHybrid-Fahrten zen verstaut. A N D R E A D ECK ER

können mit Null-Emissionen zurückgelegt werden.

Zwei Elektromotoren drehen dabei mit jeweils 109 PS separat an der Vorder- und Hinterachse. Vorne übersetzt eine AchtstufenAutomatik die Kraft. Hinten hat Opel den Stromer in die Achse integriert. Die Hinterachse fungiert

Technische Daten PS: 301 Antriebsart: 4 x 4-Antrieb Getriebe: Automatik Kraftstoff: Benzin, Elektro Verbrauch kombiniert: min. 23 kWh/100km max. 1,6 l/100 km Effizienzklasse: A+ Preis: ab 49 900 Franken


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Hotelmitarbeitende lernen Selbstschutz

Freiraum schaffen und abhauen Neben theoretischem Wissen über die verschiedenen Aggressorentypen lernen die Mitarbeitenden auch, sich körperlich zu wehren. Dies immer mit dem Ziel, sich den nötigen Freiraum zu verschaffen, um sich in Sicherheit zu bringen. «Ihr werdet nicht dafür bezahlt, euch spitalreif schlagen zu lassen», sagt Tian Wanner. Er ist Kommunikations- und Selbstverteidigungstrainer. Wie aggressiv Gäste werden, weiss der Kursleiter aus eigener Erfahrung. Wanner arbeitete früher als Türsteher. Nachgeben oder strikt sein?

«Greift dich jemand an, ist der Gegenangriff oft die einzige Handlungsoption.» TI A N WA N N ER , K U R S LEI T ER F U N C TI O N A L FI G H TI N G

Ein weiterer Tipp des Kursleiters: «Stellt euch immer wieder einmal bildlich vor, wie ihr in bestimmten Szenarien reagieren könntet. Dann seid ihr nicht so überrascht, wenn ihr wirklich einmal in die Situation geratet.»

Tian Wanner ist Kommunikations- und Selbstverteidigungstrainer mit einer eigenen Schule in Zürich.

Es gibt drei Hauptmotive für Gewaltbereitschaft bei Gästen. ×× Ressourcenbeschaffung: Der Angreifer will etwas, zum Beispiel Geld, und ist bereit, Gewalt einzusetzen, um es zu bekommen (Raubüberfall). ×× Status: Der Aggressor will sein Ansehen als cooler Typ bei einer Person oder Personengruppe stärken. Er führt dazu einen so genannten Affentanz auf, um zu zeigen, dass er der grösste Affe im Urwald ist. ×× Selbstwert: Der Aggressor fühlt sich in seinem Selbstwert angegriffen, wenn seinem Wunsch nicht entsprochen wird. Zum Beispiel, wenn der Barkeeper einem sichtlich betrunkenen Gast keinen Alkohol mehr ausschenkt.

«Das grösste Sicherheitsrisiko ist oft das eigene Ego», sagt Wanner. Dabei sei Deeskalation oft die Ob man status- und selbstwertbeste Selbstverteidigung. Zumal motivierten Aggressoren nachman emotionale Konflikte mit al- gibt oder sich widersetzt, hängt koholisierten Gästen nicht ratio- von der Situation sowie der kör-

perlichen und physischen Konstitution des Mitarbeitenden ab. Kein allgemeingültiges Rezept Manchmal lässt sich die Situation auflösen, wenn man das eigene Ego zurückstellt und dem aggressiven Gast seinen Willen lässt. Manchmal ist es aber zielführender, selbstbewusst aufzutreten und körpersprachlich eine klare Grenze zu ziehen: Gewicht auf beide Beine verteilen, aufrechte Haltung, Schultern zurück, Blick leicht über die Kopfhöhe des Gegenübers richten und die Arme in einer lockeren, jedoch abwehrbereiten und schützenden Haltung auf Brusthöhe halten. Ruhig und höflich mit dem Aggressor sprechen. Dieses Auftreten kann eine brenzlige Situation entschärfen.

In der Landwirtschaftspolitik und der Nahrungsmittelproduktion läuft einiges schief. Jetzt wollen die Bauern ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. K E YS TO N E

Weckruf der «Restgeldempfänger»

Nicht auf den Schlag warten Leider lassen sich nicht alle aggressiven Gäste so beschwichtigen. Falls man sich körperlich zur Wehr setzen muss, sollte man nicht damit warten, bis der Gegner schon zugeschlagen hat. Aus diesem Grund trainieren die 25hours-Mitarbeitenden mit Tian Wanner neben Abwehr- auch Angriffstechniken und die sichere Flucht. Denn die beste Selbstverteidigung ist immer noch, der Gewalt so rasch wie möglich aus dem Weg zu gehen und sofort die Polizei zu rufen. R I CC A R DA FR EI

Das sagt das Gesetz StGB Artikel 15 Rechtfertigende Notwehr Wird jemand ohne Recht angegriffen* oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umständen angemessenen Weise abzuwehren.

Uniterre, die Vereinigung für eine nachhaltige Landwirtschaft, lancierte ein Manifest für einen fairen Markt. Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen betrug 2018 brutto 59 Prozent. Ohne den Import von Futtermitteln sinkt dieser auf 52 Prozent. Billigimporte haben Folgen für die heimische Produktion. «Das Preisniveau wird den Importen angepasst», sagte Biobauer Stefan Brunner aus Spins/ BE an einer Medienkonferenz. «Nachdem der Handel und die Verarbeitung satte Margen abgeschöpft haben, sind wir Bauern die Restgeldempfänger.» Ein globales Desaster

*Mit Recht angreifen darf in der Schweiz beispielsweise die Polizei.

Übungssache: Zuerst ein lautes «Stop» und wenn das den Angreifer nicht bremst, folgt ein gezielt platzierter Kniestoss.

Mehr Informationen unter: www.uniterre.ch

Alessia Kerber ist Team Supervisor im Restaurant im 25hours Hotel an der Zürcher Langstrasse. Früher arbeitete sie auf der spanischen Insel Ibiza. Dort erlebte sie, wie ein betrunkener Gast im Streit mit einer zerbrochenen Flasche einen anderen Barbesucher so verletzte, dass dieser verstarb. Ihr Erlebnis ist besonders schrecklich. Doch auch alle anderen Teilnehmenden am Workshop «Umgang mit aggressiven Personen» haben Erfahrungen mit gewaltbereiten Gästen gemacht. Dieser eintägige Kurs findet im Rahmen einer internen Weiterbildung der beiden Zürcher 25hours Hotels statt.

nell lösen kann. Er rät: «Hört auf eure Intuition. Sie ist eine perfekte Warnanlage und es wäre dumm, sie zu ignorieren.»

Mehr Informationen unter: www.functionalfighting.ch www.25hours-hotels.com

Nicht alle Gäste sind friedliche Zeitgenossen. Besonders wenn Alkohol im Spiel ist, steigt die Gewaltbereitschaft. Gastgewerbler sollten wissen, wie sie sich verteidigen können.

RIF

Landwirte in 2017 rund 400 000 Tonnen Brotgetreide. Dazu kommen kontingentierte und besteuerte 70 000 Tonnen Brotgetreide-Importe. Importiert wurden zudem 130 000 Tonnen unversteuerte Teiglinge und Aufbackbrote. «In meinen Augen ist es ein Skandal, dass Bäcker Brot und Backwaren aus Schweizer Getreide ebenso wenig deklarieren müssen wie ausländische Aufbackprodukte», sagte Romain Beuret, Landwirt in Courchapoix/JU. «Dass dieses Jahr 25 000 Tonnen bestes Schweizer Brotgetreide zu Tierfutter heruntergestuft und finanziell abgewertet wurden, ist heutzutage eine nicht akzeptable Verschwendung.»

«Von der Produktion zum Konsum – alle müssen ihre Verantwortung wahrnehmen.»

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Landwirte aufgefordert, VA N E S S A R EN FER , B ÄU ER I N U N D mit allen Mitteln viel und mögS EK R E TÄ R I N VO N U N I T ER R E lichst günstig zu produzieren. Fragen zur Umwelt und zum Tierwohl wurden damals nicht ge- Als Folge der Krise in der Landstellt. Heute stösst die Lebensmit- wirtschaft und in der Weinprotelproduktion an ihre Grenzen. duktion, haben Bäuerinnen und Die Industrialisierung der Land- Bauern von Uniterre ein Manifest wirtschaft hat einerseits eine für faire Marktregeln lanciert. massive Umweltverschmutzung durch Brandrodungen, Dünge- Verantwortung übernehmen und und Spritzmittel sowie Treib- die legale Basis dafür schaffen hausgase aus der Massentierhaltung zur Folge. Andererseits Die Landwirtinnen und Landführt die Standardisierung der wirte sehen sich durchaus selbstLebensmittel zu Geschmacksver- kritisch. So fehle es gemäss lust. Was nicht der Norm ent- Vanessa Renfer, Bäuerin und Sespricht, bleibt als Food Waste auf kretärin von Uniterre, zahlreidem Feld zurück – mit Aufwand, chen Sektoren an straffen Strukaber ohne Ertrag für die Produ- turen. Noch stünden längst nicht zenten. Derweil sind Gastrono- alle Produzenten loyal hinter demen und Konsumenten nicht ren Statuten. «Alle Sektoren müsbereit, mehr für Lebensmittel zu sen ihre Entscheidungen unter bezahlen, entsorgen jedoch 30 Berücksichtigung der Interessen der Mitglieder und im Hinblick Prozent als Food Waste im Abfall. Noch ein Beispiel, das Uni- auf die Entwicklung eines nachterre sauer aufstösst: Während im haltigen Systems treffen, das auf vergangenen Jahr der Brotpreis einer ökologischen und sozial geum acht Prozent auf 7.60 Franken rechten Produktion basiert», so pro Kilo anstieg, sank der Preis Vanessa Renfer. In diesem Sinn für Brotgetreide um 20 Prozent fordert Uniterre die Politik auf, auf 53 Rappen pro Kilo. Die Land- gesetzliche Grundlagen zu schafwirte müssten mindestens einen fen. Uniterre ermahnt aber auch Franken für IP-Getreide und die Verarbeitung, den Handel so1.20 Franken für Bio-Getreide er- wie die Gastronomie und die Konhalten. Gemäss Zahlen von Swiss sumenten, ihre Verantwortung Granum produzierten Schweizer wahrzunehmen. G A B R I EL TI N GU ELY


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So war das Jahr 2019

Premieren, Siege und spannende Wahlkämpfe – ein Jahr der Hoffnungen, Enttäuschungen und Freude. Politik

Eröffnungen

Preisträger, Teil 1

×× Andreas Züllig, Hotelier und Präsident von Hotelleriesuisse, kandidierte im Kanton Graubünden für den Nationalrat, wurde aber knapp nicht gewählt. In den Nationalrat gewählt wurden folgende Gastrosuisse-Mitglieder: Nik Gugger (EVP/ZH), Esther Friedli (SVP/SG) und Andri Silberschmidt (FDP/ZH). ×× Gastrosuisse entschied, die Verhandlungen für einen neuen Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) nicht weiterzuführen. ×× Hanspeter Göldi, Mitglied des Schweizer Kochverbands, wurde zum dritten Mal in den Zürcher Kantonsrat gewählt.

×× Die Mosterei Möhl lancierte in Arbon einen Obstbaum- und Wildbienengarten. ×× Nach einer 14-monatigen Umbauzeit wurde das Schloss Schadau in Thun eröffnet. ×× In Rümlang/ZH wurde das Hotel Park Inn umgebaut und als Radisson Hotel Zurich Airport wiedereröffnet. ×× Autogrill eröffnete in der Schweiz im Bahnhof SBB in Basel das erste Lokal der britischen Restaurantkette «Leon». ×× In Lausanne entstand das erste Ikea-Hotel Moxy mit 113 Zimmern. Es wird von SV Hotel betrieben. ×× In der Churer Altstadt wurde das Hotel Alpenstadt eröffnet.

×× Das Muttenzer Tagesheim Unterwart wurde erneut mit dem Label «Fourchette verte – Ama terra» ausgezeichnet. ×× Sandrine Caloz aus Miège/VS gewann den Bioweinpreis. ×× An den World Skills in Kasan haben sie sich den Weltmeistertitel geholt: Sonja Durrer, Bäckerin-Konditorin und sbkpv-Mitglied, und Martina Wick, Restaurationsfachfrau und bvr-Mitglied. ×× Günther Strobl von der Campari Bar Basel wurde Barkeeper of the Year. ×× Die Kochlernende Laura Loosli und Gusto-2019-Gewinnerin wurde an der Nacht der Gastronomen zum Gastrostern 2019 gekürt.

Diverses

Begrüssung und Abschied

Preisträger, Teil 2

×× Im Januar verkündeten die Bündner Bergbahnen den besten Saisonstart seit 10 Jahren. ×× McDonald’s startete am 24. Januar in Genf einen Delivery Service. ×× Der Berufsverband Hotel Administration Management bvham lanciert die Fachgruppe Kader. ×× Die Klinik Gut in Fläsch ist das erste Spital, das im «Guide Michelin» aufgeführt ist. ×× Die Hotel & Gastro Union hat eine Task Force eingerichtet. Sie soll Ideen und Lösungen für den Fachkräftemangel suchen. ×× Die Schweizer Hotellerie verzeichnet im ersten Halbjahr 1,5 Prozent mehr Logiernächte als 2018.

×× Giuseppe Pennisi war über 30 Jahre lang im Rechtsdienst der Hotel & Gastro Union tätig. Seit Herbst geniesst er seinen Ruhestand. ×× Fredi Gmür hat sich nach 23 Jahren als CEO der Schweizer Jugend­ herbergen selbständig gemacht. ×× Bruno H. Schöpfer übergab die operative Leitung der «The Bürgenstock Selection» an Saeid Heidari. ×× Der Schweizer Kochverband trauert um zwei langjährige Mitglieder: Vincent Bossotto und Hannes Hösli. ×× Leonie Liesch wurde zur ersten Präsidentin des Verbands Schweizer Tourismusmanager VSTM gewählt. ×× Robert und Susanne Speth haben die «Chesery» in Gstaad verlassen.

×× Das Hotel Waldhaus in Sils feierte nicht nur sein 111-Jahr-Jubiläum, die Besitzerfamilie Dietrich-Kienberger wurde zudem in Bonn mit der Walter-Scheel-Medaille für Genusskultur und Lebensart ausgezeichnet. ×× Die Hotels Ambassador und Opera in Zürich erhielten den «Great Place to Work»-Award. ×× René Wanner wurde zum Swiss Spirits Master 2019 gekürt. ×× Andreas Caminadas Schloss Schauenstein wurde als zweitbestes Restaurant in Europa ausgezeichnet. ×× Michael Friess, Kategorie Ausgebildete, und Debora Weiss, Lernende, gewannen den Brot-Chef 2019.

Jubiläen 1

Jubiläen 2

Pechvögel

×× 160 Jahre: Das Hotel Schweizerhof in Bern zelebrierte sein Jubiläum. ×× 150 Jahre: Am 29. März 1869 eröffnete Samuel Bell in Basel die «Ochsenmetzg», die Basis für das Lebensmittelunternehmen Bell. Ebenfalls seit 150 Jahren werden Gäste im Grand Hotel Quellenhof in Bad Ragaz empfangen. ×× 125 Jahre: Susanne Orelli-Rinderknecht gründete 1894 den Frauenverein für Mässigkeit und Volkswohl. Daraus entstand einer der grössten Gastrobetriebe der Schweiz, die ZFV-Unternehmungen. ×× 50 Jahre: Zwei Freunde, Fritz Buser und Ernst Rieder gründeten 1969 die Hotelgruppe Sunstar.

×× 50 Jahre: Am 4. September 1969 gründeten Freunde der gepflegten Fischküche die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch. ×× 45 Jahre: Seppi Kalberer, Spitzenkoch aus Mels, hat im Jubiläumsjahr das Restaurant Schlüssel an seinen Sohn Roger Kalberer übergeben. ×× 40 Jahre: Renato Wüest feierte sein Dienstjubiläum. Er kocht seit 1979 im Grand Resort Bad Ragaz. ×× 20 Jahre: Seit zwei Jahrzehnten bietet das Restaurant Blinde Kuh in Zürich sehbehinderten und blinden Mitarbeitenden Arbeit im Gastgewerbe. Und den Gästen ein unvergess­liches Ess-Erlebnis in völliger Dunkelheit.

×× Entgegen den Erwartungen blieb Heiko Nieder, Koch des «The Restaurant» im Zürcher «Dolder Grand», der dritte Stern des Guide Michelin dieses Jahr verwehrt. ×× Am Bocuse-d’Or-Final in Turin wollte sich Mario Garcia einen Podestplatz erkochen. Das hat nicht ganz geklappt. Er wurde Fünfter. ×× Saas-Fee sorgte mit dem 222-Franken-Skiabo für Aufsehen. Der positive Werbeeffekt verpuffte. Das günstige Abo riss grosse Löcher in die Kasse der Saastal Bergbahnen AG und ihrer Partner. ×× Gabriel Heintjes verpasste an der Pasta World Championship in Paris ganz knapp den ersten Platz.


Die Schweizer Junioren-

KochnationaL mannschaft kocht mit

den Landfrauen

finalsendung srf bi de Lut Landfrauenkuche Samstag, 28. Dezember 2019 20.05 Uhr SRF 1

Mehr Informationen: www.hotelgastrounion.ch


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H orizonte

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Förderprogramm mit Perspektive gang für Berufseinsteiger «Young Talent Traineeship (YTT)» zu besuchen. Sie werden in Erstsemesterklassen eingeteilt und erwerben im Schulhotel praxisnah grundlegende Fähigkeiten und «Das ist Integration pur. Genau so, Kenntnisse in den Bereichen Serwie wir es uns erhofft hatten», vice, Housekeeping und Küche. schwärmt Beatrice Schweighau- Darüber hinaus erhalten die Teilser. Sie ist Prorektorin der Swiss nehmenden intensiven DeutschSchool of Tourism and Hospitality unterricht und absolvieren an(SSTH) in Passugg und für die be- schliessend ein mehrmonatiges rufliche Grundbildung sowie die Praktikum in einem Hotel. Dahöhere Fachschule zuständig. In nach ist bei Eignung und Interesse diesen Bereich fällt auch das eine EBA-Lehre möglich. Dieses Förderprogramm «Integration in Jahr schlossen drei von vier Gastronomie und Hotellerie» der Flüchtlingen eine solche Lehre ab. Hilfsorganisation Courage your Das Programm ist eine Chance Way (CYW) mit Sitz in Zürich. Als Beatrice Schweighauser von den Gründerinnen dieser Or- Um sich für das Förderprogramm ganisation Andrea Isler, Evi Geri- zu qualifizieren, sind Deutschcke und Manuela Steiner auf eine kenntnisse auf Sprachniveau A2 mögliche Kooperation angespro- notwendig. Darüber hinaus werchen worden war, wurde sie hell- den Assessment-Berichte, Lernhörig. «Ich fand die Idee von An- feedbacks und gegebenenfalls fang an gut. Damit können wir in Rückmeldungen von Arbeitgebenkleinem Rahmen etwas für die In- den berücksichtigt. Darauf basietegration leisten. Fast wichtiger rend, nehmen Job-Coaches der ist die Vorbildfunktion für unsere Fachstelle Integration eine erste Studierenden. Sie erleben, wie Selektion vor. Danach entscheidet man mit kleinen Schritten Gros- die SSTH, welche Flüchtlinge sich ses bewirken kann.» für das Förderprogramm eignen. «Am wichtigsten ist für uns ganz Ein Mix aus Theorie und Praxis klar die Motivation der Bewerberin oder des Bewerbers. Deshalb Das Förderprogramm bietet je- gibt es nach der Prüfung des Dosweils vier Flüchtlingen pro Durch- siers noch ein Assessment bei uns gang die Möglichkeit, den Lehr- vor Ort», sagt Beatrice Schweig-

Mehr Informationen unter: www.courageyourway.org

Die SSTH bietet Flüchtlingen den Einstieg ins Berufsleben.

Die Flüchtlinge eignen sich durch das Förderprogramm Basiskenntnisse in Küche, Hauswirtschaft und Service an.

hauser. Das Förderprogramm sei eine Chance für die Flüchtlinge. Die Studierenden helfen mit Finanziert wird das Projekt von verschiedenen Akteuren. Die Fachstelle für Integration im Kanton Graubünden unterstützt das Programm mit 5000 Franken pro Flüchtling. Zudem werden die Reisespesen übernommen und eine Integrationszulage in der Höhe von 300 Franken bezahlt. Die SSTH wiederum verzichtet auf 60 Prozent des Schulgeldes und die Praktikumsbetriebe zah-

len «Courage your Way» monatlich Beiträge zur Refinanzierung der Ausbildungsplätze. Der Rest wird durch Spendengelder finanziert. «Unter den Studierenden hat sich eine Projektgruppe gebildet, die unter anderem einen Benefizanlass organisiert hat. Sie haben Gäste eingeladen, die bereit sind, sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen», sagt Beatrice Schweighauser. Es sei ein Think Tank mit Leuten aus der ganzen Schweiz entstanden. Sie betont, dass sich die Studierenden aus freien Stücken für die Flüchtlinge einsetzen, «weil sie das Pro-

gramm gut finden». D É SI R ÉE K L A R ER

Courage your Way «CYW» ist ein gemeinnütziger, politisch unabhängiger und konfessionell neutraler Verein. Zweck dieses Vereins ist die Förderung von motivierten Menschen, allen voran Menschen mit Migrationshintergrund. Gegründet wurde der Verein im Dezember 2017.

A N Z E I G E

HG

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Das Bergrestaurant Winteregg (1578 m ü. M.) liegt unmittelbar an der Bahnstrecke zwischen Lauterbrunnen und Mürren mitten im Wandergebiet hoch über dem «Tal der Wasserfälle».

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Der Button HG+ funktioniert im Hoch- und Querformat.

Z VG

Für diesen Betrieb an bester Lage suchen wir per 1. Mai 2020 (Betriebszeit Mitte Mai bis Mitte Oktober sowie Mitte Dezember bis Mitte April) einen

PÄCHTER (W/M) · PÄCHTERPAAR

Der Restaurationsbetrieb umfasst ein Restaurant (150 Plätze, welche teilweise als Selbstbedienungsrestaurant genutzt werden können), einen Saal (80 Plätze) sowie eine grosse Sonnenterasse (210 Plätze). Zum Betrieb gehören weiter ein Kinderspielplatz, ein Kinderkarussell und eine Pit-Pat Anlage. Sie bringen ausgewiesene unternehmerische und gastronomische Fähigkeiten sowie Führungserfahrung in ähnlicher Stellung mit. Gute Sprachkenntnisse (D/E/F) sind für die Gastgeberrolle und Repräsentationsaufgaben eine wichtige Voraussetzung. Suchen Sie auf Grund Ihrer Fähigkeiten die Herausforderung, unseren internationalen Gästen eine qualitativ hochstehende Gastronomie bieten zu können? Zeichnen Sie sich durch Belastbarkeit, Durchsetzungsvermögen und Ausdauer aus und sind Sie an einem langfristigen Mietverhältnis interessiert? Gerne erwarten wir Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen bis 31. Dezember 2019 an: Bergbahn Lauterbrunnen– Mürren AG, Stefan Wittwer, Harderstrasse 14, 3800 Interlaken Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne: Stefan Wittwer, Leiter Bergbahn Lauterbrunnen- Mürren AG, Telefon 033 828 70 33


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S e r v ice

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Homeoffice, eine Chance für Arbeitgeber und -nehmer Z VG

Effektiv arbeiten im Homeoffice Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat festgestellt, dass jeder dritte Arbeitnehmende von zu Hause aus arbeiten möchte. Im Gastgewerbe ist das natürlich nicht in allen Berufen möglich, doch auch in dieser Branche gibt es Arbeiten, für die man nicht zwingend vor Ort sein muss. In ihrem Ratgeber «Effektiv arbeiten im Homeoffice» gibt Christiane Wittig Tipps rund ums Arbeiten von zu Hause aus. Sie zeigt verschiedene Modelle auf, erklärt, wie man den Alltag optimal organisiert und Stolpersteine umgeht wie beispielsweise die Gefahr der sozialen Vereinsamung oder der andauernden Verfügbarkeit. Und sie zeigt auf, warum es sich für Unternehmen lohnt, ihren Angestellten Homeoffice anzubieten. «Effektiv arbeiten im Homeoffice», Christiane Wittig, 30-Minuten-Reihe Gabal Verlag, ISBN 978-3-86936-880-1 Fr. 13.90, als E-Book: Fr. 10.00

Generation Z, Digitalisierung, Fachkräftemangel – es gibt viele Faktoren, die unsere Gesellschaft und den Alltag beeinflussen und allenfalls neue Arbeitszeitmodelle nötig machen. Vier Jahre nach Lehrabschluss hat gut die Hälfte der Gastgewerbler die Branche wieder verlassen. Hoteliers, Wirte und Personalverantwortliche überlegen, wie man diese Abwanderung eindämmen könnte. Die Motive für das Verlassen der Branche sind vielseitig. Doch ein Grund, der immer wieder genannt wird, ist die Arbeitszeit. Natürlich muss man im Gastgewerbe dann arbeiten, wenn Gäste da sind, und das ist nun mal über Mittag, abends, an den Wochenenden, Fest- und Feiertagen oder in den Schulferien. Dennoch gibt es Potenzial für neue, arbeitnehmerfreundlichere Arbeitszeitmodelle. In vielen Gastronomiebetrieben ist durch das Einführen eines Zwei- oder Dreischichtbetriebs die Zimmerstunde abgeschafft worden. Auch gibt es Betriebe, welche flexible Jahresarbeitszeitmodelle oder sogar Homeoffice-Möglichkeiten anbieten. Letztere eignen sich vor allem für Berufe im Front- und Backof-

fice. Aber auch ein Küchenchef, eine Hauswirtschaftsleiterin oder ein Restaurantleiter müsste zum Erledigen der administrativen Arbeiten nicht zwingend vor Ort sein. Homeoffice: Vor- und Nachteile In eigener Regie von zu Hause aus zu arbeiten, setzt voraus, dass man diszipliniert ist und sich selbst gut organisieren und motivieren kann. Wohnt man mit anderen Menschen zusammen, braucht es klare Regeln und Absprachen, damit man ungestört arbeiten kann. Der Arbeitsweg fällt weg, Arbeits- und Freizeit fliessen praktisch nahtlos ineinander. Es ist darum wichtig, selber für eine klare Trennung zu sorgen. Wer ausschliesslich von zu Hause aus arbeitet, läuft Gefahr, seine sozialen Kontakte zu verlieren, menschenscheu zu werden oder gar zu vereinsamen. Dieses Risiko senkt, wer regelmässig Kontakt zu den Arbeitskollegen hält und sich mit ihnen austauscht. Das kann man auch per Telefon, Skype, Whatsapp oder E-Mail. Familie und Job unter einem Hut Gerade junge Mütter und Väter könnten vermehrt im Gastgewerbe gehalten werden, wenn sie einen Teil ihrer Arbeit von zu Hause aus erledigen könnten. So

wie Alexia Räber. Sie arbeitet in einem 80-Prozent-Pensum in der Sales-&-Marketing-Abteilung eines Viersternehotels. Als ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter ein zweites Kind unterwegs war, wollte sie ihren Job aufgeben. «Ein Kind konnte ich gut je zwei einzelne Tage pro Woche bei den verschiedenen Grosselternpaaren lassen. Aber zwei Kinder!? Das wäre zu viel.» Weil er sie nicht verlieren wollte, bot ihr Arbeitgeber Alexia Räber an, von zu Hause aus zu arbeiten. Zuerst sei sie davon nicht begeistert gewesen. «Der Kontakt zu Arbeitskollegen, Gästen und Firmenkunden hätte mir gefehlt. Ausserdem hatte ich Angst, den Anschluss im Team zu verlieren», sagt die junge Mutter. Nach einigen Gesprächen mit ihrem Chef und den Arbeitskollegen, aber auch mit ihrem Mann und den Babysittern hat sie eine für sich passende Lösung gefunden. «Ich arbeite zwei Tage fix von zu Hause aus. Die anderen beiden Tage sind die Kinder bei den Grosseltern, und ich kann flexibel entscheiden, ob und wie lange ich ins Hotel zum Arbeiten gehe.» So seien die Grosseltern nicht zu sehr gefordert, sie könne ihre Arbeitszeiten an den Tagesablauf und die Befindlichkeit der Kinder anpassen und trotzdem aktiv am Hotelleben teilnehmen. Win-win-Situation auf allen Ebenen. (R I F)

ARBEITSSICHERHEIT

ETAGE UND ZIMMER 1 Ergonomie Situation/Gefährdung Tipps, damit in Zukunft noch mehr Unfälle am Arbeitsplatz vermieden werden können.

Startpunkt des Einsatzes weder eine Annahme noch eine Absage vom Betrieb erhalten.

Mehr Informationen unter: www.hotelgastrounion.ch/ rechtsberatung

Der Lohn ist auch dann fällig, wenn man heimgeschickt wird

Nebst der Anstellung über Arbeitsvermittler sind vor allem Saisonstellen in der Gastronomie weit verbreitet.

S W I S S I M AG E

Freiwilliger Verzicht auf eine Festanstellung Keine Verpflichtungen, kein fixes Gehalt, dafür verschiedene Pensen und Arbeitgeber: eine Freiheit, die Vorteile hat und Risiken birgt.

Saisonbetriebe brauchen während der Hochsaison eine höhere Anzahl an Fachkräften. Diese das ganze Jahr über anzustellen, ist aufgrund der fehlenden Auslastung in der Nebensaison vielfach nicht möglich. Gut also, gibt es Arbeitsvermittler wie Coople oder Adia. Mittels einer App können sich Arbeitswillige dort eintragen

und für einzelne Einsätze bewerben. Der Betrieb entscheidet dann, wen er für einen geplanten Einsatz anstellen möchte. Diese Vertragsform fordert vom Arbeitnehmer jedoch ein sehr hohes Mass an Flexibilität. Es kann in seltenen Fällen sogar vorkommen, dass Arbeitswillige von einem Auftraggeber bis zum

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Abgerechnet werden die Einsätze über den Arbeitgeber. In diesem Fall sind dies nicht die entsprechenden Betriebe, sondern Coople oder Adia. Die Arbeitsvermittlungsfirmen sind somit für Lohn, Ferien sowie Fortzahlung des Lohnes im Krankheitsfall zuständig. Letzteres gilt auch dann, wenn Mitarbeitende im Stundenlohn angestellt sind. Ebenfalls zu entrichten hat der Arbeitgeber beim Stundenlohn eine Ferienentschädigung von mindestens plus 10,65 Prozent, was bei einem Vollzeitpensum fünf Wochen Ferien entspricht. Hinzu kommt eine Feiertagsentschädigung von plus 2,27 Prozent. Sagt der Arbeitgeber Einsätze kurzfristig ab oder schickt Mitarbeitende früher nach Hause, weil es nichts mehr zu tun gibt, haben die Mitarbeitenden dennoch Anspruch auf den vollen Lohn. Die Freiheit, tun und lassen zu können, was und wann man will Einer, der weiss, worauf man als Stundenlöhner, Teilzeitmitarbeiter, aber auch als Selbständiger achten muss, ist der gelernte Koch Duri Candrian (60). Er hat den Grossteil seines bisherigen Berufslebens bei verschiedenen Arbeitgebern sowie als Selbständiger in Betrieben rund um die Welt gearbeitet. In der Arbeit als «an-

Beschwerden des Bewegungs­ apparats durch repetitive Bewegungen, Zwangshaltungen, Fehlbelastungen beim Heben und Tragen von Lasten.

Massnahmen Arbeitstechniken und Körperhaltungen schulen. Geeignete Hilfsmittel für Lastentransport einsetzen. Mobiliar vorsehen (z. B. Betten), das sich ohne grossen Kraftaufwand verschieben lässt. Geeignete Aufstiegshilfen zur Verfügung stellen.

Die Tipps stammen aus der B ­ roschüre «Informationen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz in Betrieben des Gastgewerbes, Hotels, Verpflegungs­b ereichen von Spitälern und Heimen», herausgegeben von der Eidgenössischen ­Koordinations­kommission für Arbeitssicherheit EKAS. Die Broschüre kann gratis heruntergeladen werden unter: www.ekas.admin.ch

gestellter Freelancer», also als Angestellter im Stundenlohn bei mehreren Arbeitgebern wie Coople oder Adia, sieht er viele Vorteile. Sowohl gegenüber der Festanstellung als auch der beruflichen Selbständigkeit. Als Selbstabrechner hat man im Notfall keinen Anspruch auf ALV-Leistungen. Gegenüber der Festanstellung wiederum bietet die Arbeit als «angestellter Freelancer» den Vorteil, dann zu arbeiten, wann man will. «Mögliche Überstunden werden mir als Freelancer zudem mit einem normalen Stundenlohn ausbezahlt. Ein Arbeitgeber hingegen zahlt die Überstunden meist nur dann aus, wenn sie nicht kompensiert werden können.» Candrian wurde als «angestellter Freelancer» häufig angefragt und hatte deshalb am Ende des Monats stets genug Geld auf seinem Konto. D É SI R ÉE K L A R ER

Vertragsformen Bei regelmässigen Einsätzen unterscheidet man zwischen unbefristeten Verträgen für Vollzeit- oder Teilzeitmitar­ beitende und befristeten Ver­ trägen für Vollzeit- und Teil­ zeitmitarbeiter. Dann gibt es noch jene für unregelmässige Einsätze im Stundenlohn. Nicht empfohlen werden Arbeitsverträge, die es dem Arbeitgeber erlauben, den Arbeitnehmer nach Belieben einzusetzen ohne eine Min­ desteinsatzdauer zu garantie­ ren. Siehe auch: www.l-gav.ch (Kommentar L-GAV 2017)


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H ote l & G as tro U nion

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URS MASSHARDT «DIE BESTEN FINDET, WER PERSPEKTIVEN BIETET»

lienplanung ein Grund zum Verlassen der Branche ist, stimmt mich nachdenklich. Wer sich ausgenutzt fühlt, sollte nicht so lange warten und schon früher den Arbeitgeber wechseln. Es gibt zum Glück viele gute von ihnen.

Immer weniger Schulabgänger entscheiden sich für einen Beruf in der Gastronomie. Das ist eine unerfreuliche Tatsache. Denn immer noch mehr Zahlt sich Weiterbildung aus? als 60 Prozent der Jugendlichen Ja. Weiterbildung ist Pflicht. Mitwählen den berufsbezogenen Bil- arbeitende, die sich weiterbilden, dungsweg und machen eine Lehre. können ihre Arbeit kompetent Wir wollen die Besten in der mitgestalten. Und sie haben kein Problem, eine gute und auch gut Gastronomie. bezahlte Stelle zu finden. In diesem Zusammenhang sprechen wir von Bildungsrendite. Als Faustregel gelten 1000 Franken pro Bildungsstufe im Monat. In 30 Arbeitsjahren ergibt das 360 000 Franken mehr im Portemonnaie.

Verzweifelt sucht die Branche nach Fachkräften. Ohne neue Ansätze gelingt dies nicht. Das sind die ersten Schritte.

«Weiterbildung gehört nicht zur Kür, sondern zur Pflicht.»

H GZ : Urs Masshardt, allen Bildungsangeboten zum Trotz ist der Fachkräftemangel in der Hotellerie und Gastronomie so hoch wie noch nie. Wo sehen Sie das Problem? U R S M A S S H A R DT: Das Problem liegt bei der geringen Wertschätzung der Mitarbeitenden. Ich erinnere mich an meine Zeit als Arbeitnehmer. Wenn ein Chef meine Arbeit schätzte, arbeitete ich nicht mehr nur für die Sache, sondern auch für ihn als Person.

Geschäftsleiter Urs Masshardt vertritt die Hotel & Gastro Union mit ihren fünf Z VG Berufsverbänden in zahlreichen Gremien.

der Wert auf 1,2 beginnt die aktive Suche nach einer neuen Stelle.

und Entscheidungskompetenzen sowie eine gelebte Fehlerkultur.

Was muss als Erstes verbesAb und zu ein Lob reicht? Nein, sicher nicht. Drei Punkte sert werden? spielen zusammen. Der erste be- Da zitiere ich gerne den Flyer trifft die Arbeit, deren Sinn und «Mitarbeiterförderung» von Hodie Freude daran. Beim zweiten telleriesuisse, dessen Inhalt wir Punkt geht es um Lohn und So- von der Hotel & Gastro Union voll zialleistungen. Das Team, der Ar- und ganz unterstützen können. beitsweg, gute Mitarbeiterver- Wir brauchen dringend eine zeitpflegung, allfällige Vergünstigun- gemässe Führungskultur. Arbeitgen und vieles mehr gehören zum geber müssen die Fähigkeiten der dritten Punkt. Stimmen mindes- Mitarbeitenden erkennen, diese tens zwei, bleibt die Mitarbeiterin gezielt fördern und ihre Potenzioder der Mitarbeiter im Betrieb. ale nutzen. Dazu gehören neben Trifft weniger zu, ist er oder sie der Karriereplanung auch die offen für Stellenangebote. Sinkt Weitergabe von Verantwortung

Und weiter? Unregelmässige Arbeitszeiten sowie kurzfristige Einsatzplanungen erschweren den Mitarbeitenden eine effiziente Planung von Freizeit und familiären Pflichten. Hier müssen rasch zeitgemässe Umsetzungen des L-GAV-Arbeitszeitmodells eingeführt werden. Wir haben diesbezüglich eine Task Force gegründet. Zudem müssen auch die finanziellen Perspektiven stimmen, wenn wir die besten Arbeitskräfte in der Gastronomie haben wollen. Dass die Fami-

Wie wollen Sie die Attraktivität der Berufslehren in der Gastronomie steigern? Wir müssen das Image der Branche anheben. Denn viele Junge finden die Kreativität der Berufe und die Möglichkeiten nach der Lehre attraktiv. Häufig sind es die Eltern, die Bedenken äussern. Auch können die Anschaffungskosten für Schulmaterial wie Laptop, Lernprogramme und Bücher abschreckend wirken. Seit die Weiterbildung für Ausgelernte aus dem L-GAV finanziert wird, müssten auch Lernende davon profitieren können. Mir ist bekannt, dass gewisse Kreise diesbezüglich Vorschläge erarbeiten.

Mehr Informationen unter: www.hotelgastrounion.ch

«Wer ausgenutzt wird, soll den Betrieb wechseln.»

den Bemühungen aus der Branche unterstützt die «Union» ihre Mitglieder bei Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen. Sie stellt auch Bildungsdarlehen zur Überbrückung finanzieller Engpässe zur Verfügung. Dies nicht nur für Absolventen der eignen Hotelfachschule (siehe Seite 11), sondern für alle eidgenössisch anerkannten Bildungsstätten.

Wie einfach ist es, sich in der Gastronomie weiterzubilden? Der L-GAV bildet die Grundlage für die Bildung und somit die Weiterentwicklung und Attraktivität unserer Branche (siehe Seite 10). Von Progresso über Fachkurse bis zur Hotelfachschule wird Weiterbildung für alle Stufen angeboten. Zudem gilt: keine Ausbildung ohne Anschluss an eine höhere Stufe. So sieht es das Schweizer Bildungssystem vor. Zusätzlich zu

Vor einem Jahr wünschten Sie sich, dass die Arbeitgeberverbände die Hotel & Gastro Union als Sozialpartner sehen, der Verantwortung übernimmt. Ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen? Diese Frage ist aktueller denn je. Wir, die Hotel & Gastro Union, sind ein Berufsverband und machen Berufs- und Branchenpolitik. Zusammen mit den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden dürfen wir die Sozialpartnerschaft pflegen und nicht leichtsinnig aufs Spiel setzen. Ich wünsche mir, dass Gastrosuisse an den Verhandlungstisch zurückkehrt und wir gemeinsam die anstehenden Probleme wie beispielsweise die Nachwuchsförderung lösen können. «Testosteronkämpfe» wie sie sich Gastrosuisse mit den Gewerkschaften liefert, bringen die Branche nicht weiter. Welche Aufgaben stehen 2020 in Ihrer Agenda? Wir arbeiten daran, die Errungenschaften des L-GAV allen Mitarbeitenden der Branche bekanntzumachen. Dann stehen die Revision des Kochberufs und die Konzipierung der Berufsprüfung Diätetik auf dem Programm. Und wir arbeiten daran, unser Bildungssystem noch attraktiver zu machen. I N T ERV I E W G A B R I EL TI N GU ELY

A N Z E I G E

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Die Wettbewerbe und Anlässe der Berufsverbände 2020

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13.12.19 11:47


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Pagina Ita lia na

Successo grazie a dipendenti soddisfatti

AU G U R I

Il comitato ticinese di HGU augura buone feste! Nel nostro ruolo di membri del comitato di Hotel&Gastro Union Ticino, ci preme rappresentare e difendere la realtà ticinese presso la sede nazionale a Lucerna. Vogliamo portare con noi le esigenze e le perplessità pervenute da tutti gli associati, e difendere questi ideali a tutti i tavoli di discussione per le riforme delle professioni ad ogni livello, in maniera trasversale e su temi diversi, quali la formazione professionale, il contratto collettivo nazionale di lavoro, e le esigenze dei diversi settori in una realtà che per posizione e visione è spesso distante da quelle di altre regioni. In Ticino, il nostro impegno consiste anche nell’organizzazione di formazioni su temi specifici e nella divulgazione di temi attuali per mezzo di pomeriggi informativi. A riguardo, accettiamo volentieri idee e siamo pronti a sostenervi nella realizzazione di interessi comuni.

Oltre all’annuale assemblea generale, che nel 2020 si svolgerà il 17 marzo presso Fratelli Matasci a Tenero, organizziamo ogni anno un evento dedicato a voi soci, come occasione di incontro per tutti coloro che avranno piacere di partecipare. Un momento che, oltre a permetterci di ritrovarci per trascorrere una giornata interessante insieme, ci offre l’opportunità di ascoltare le vostre esigenze. Per discutere delle varie situazioni e del progresso dei lavori il comitato si riunisce formalmente 4 volte all’anno. Per rappresentare al meglio i vostri interessi, sia in Ticino, sia a livello nazionale, contiamo molto sulla collaborazione di ognuno di voi. Sei disposto a promuovere le nostre professioni assieme a noi? Allora vieni a far parte del nostro comitato, partecipa all’assemblea generale e agli eventi proposti, o semplicemente contattaci! Il martedì pomeriggio è sempre attiva una linea telefonica, in italiano, per offrire assistenza, ascoltare osservazioni e raccogliere suggerimenti. Il nostro numero di telefono è lo 079 109 58 24. Siamo raggiungibili anche tramite e-mail: ticino@hotelgastrounion.ch Auguriamo a tutti voi di trascorrere buone feste e arrivederci nel 2020!

Z VG

Catherine Basile, Carmen Bucca, Mirjam Trinkler, Marco Viviani, Rocco Macconi, Saverio Pezzi, Stefania Sorella, Claudio Lanfranchini, Luca Lordelli, Nathalie Rondalli-Pezzi.

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HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG

CXXXIV. JAHRGANG I m press u m HERAUSGEBERIN Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6002 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch www.hotelgastrounion.ch VERLAG Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 27 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 Fax 041 418 24 71 info@hotellerie-gastronomie.ch www.hotellerie-gastronomie.ch

Gli ospiti possono percepire il benessere dei dipendenti

S W I S S- I M AG E

Coloro che non stanno bene con sé stessi non possono rendere felici i loro ospiti. Il Label Day della Federazione svizzera del turismo si è quindi incentrato sulla soddisfazione dei collaboratori.

cosa». Inoltre, bisogna prendere sul serio le preoccupazioni dei dipendenti: «Solo allora sono ­ pronti a dare il meglio di sé». Lo conferma Jürg Balsiger, CEO della funicolare CabrioStanserhorn, che ha ricevuto il premio svizzero per il personale «Swiss Arbeitgeber Award 2019». «Dobbiamo fidarci dei nostri dipendenti e responsabilizzarli», ha detto. «Solo allora anche loro ripongono la loro fiducia in noi e si identificano con l’azienda. Anche L’opertatore turistico DER Touri- gli ospiti ne sono consapevoli.» stik Suisse non si lascia tempi facili alle spalle. Dopo l’acquisizione Davos-Klosters vince il premio da parte del gruppo tedesco Rewe nel 2015, c’era incertezza e malu- Anche il premio «Holiday Home more tra i dipendenti. Il direttore Award» della piattaforma E-Dogenerale Verda Birinci-Reed ha mizil è stato presentato nell’amspiegato durante il Label Day di bito del Label Day. Il riconosciquest’anno, svoltasi nella «See- mento premia le destinazioni che damm Plaza» a Pfäffikon/SZ, per- sono particolarmente impegnate ché le cose sembrano diverse oggi. nell’affitto di case vacanza. La de«Abbiamo notato che in ogni caso stinazione Grächen–St. Niklaus è meglio comunicare, piuttosto nel Canton Vallese si è piazzata al che non comunicare del tutto», ha terzo posto, seguita da Engadin spiegato nel suo discorso intro- St. Moritz. Anche la destinazione duttivo. «I dipendenti sono più vincente è nel Canton Grigioni: Il bravi di quanto si pensi a gestire le premio per la miglior destinacattive notizie. È molto peggio zione in Svizzera per le case di vaquando si rendono conto che stai canza nel 2019 è andato a Davos-­ cercando di nascondere loro qual- Klosters. (D K L /S EB)

VERLAGSLEITUNG UND CHEFREDAKTION Mario Gsell (mgs) Jörg Ruppelt (rup/stv.) PRODUKTIONSLEITUNG Gabriel Tinguely (gab) Sarah Sidler (ssi/stv.) VERKAUF Josef Wolf (Verkaufsleiter) Marion Niklaus (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen, ­Adressverwaltung) Esther Kurmann (Produktion Anzeigen) REDAKTION Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Angela Hüppi (ahü) Désirée Klarer (dkl) Ruth Marending (rma) Sarah Sidler (ssi) Gabriel Tinguely (gab) ONLINE-REDAKTION Andrea Decker (ade/Leitung) Désirée Klarer (dkl) Alessia Kennel (Content Manager) REDAKTIONELLE MITARBEIT Mulan Duss (Hotel & Gastro Union) Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) GESTALTUNG Pierina Bucher (Creative Direction) Luka Beluhan (Art Direction) Cynthia Kaufmann (Junior Art Direction) GESTALTERISCHE MITARBEIT Fotografie Christoph Läser Claudia Link Filipa Peixeiro KORREKTORAT Antje Giovannini (HGU)

W ET TB E W E R B

Mitmachen und gewinnen: Übernachtung im Posthotel Valbella Mitarbeitende der Hotellerie und Gastronomie können sich auf allen Stufen fast gratis weiterbilden. Wer bezahlt?

A) Der Arbeitgeber

Der Preis im Wert von 200 Franken wurde gesponsert von www.alpintrend.ch

B) Der Staat

Typisch bündnerisch mit einem Hauch Italianità: Das Posthotel Valbella-Lenzerheide ist ein gemütliches 3-Sterne-Hotel im Bündner Stil. Die ausgezeichnete Lage bietet direkten Zugang zu allen Aktivitäten in der Bündner Bergwelt. Im Winter profitieren Gäste von der Nähe zu den Skiliften und Langlaufloipen, im Sommer ist der Heidsee mit seinem Wassersportangebot nur wenige Gehminuten entfernt. Die Zimmer mit warmem Holz sind ruhig gelegen, grosszügig und gemütlich. Der Blick vom

C) Der L-GAV

Bett auf die Bergkette, die von der Morgensonne beleuchtet wird, ist ein Traum. Einfach ideal für eine Erholung in der schönen Heidner Bergwelt nach den erlebnisreichen Tagen.

Einsendeschluss ist der 30. Dez. 2019. S­ enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion ­H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, 6002 Luzern, oder mit einer Mail an: wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch

DRUCK DZZ Druckzentrum Zürich AG, CH-8021 Zürich

Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der redaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Redaktion. Die in dieser Zeitung publizierten Inserate dürfen von Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonst wie verwertet werden. HOTELLERIE GASTRONOMIE ZEITUNG Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auflagen­ stärkste und meistgelesene Zeitung im Schweizer Gast­ gewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 28 073 und ihren ­ausgewiesenen Mehrfachlesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fach­­ personen aus dem Gast­gewerbe und seinen artverwandten Branchen. Die Druck­auflage variiert je nach Woche und aufgrund e­ ines ziel­g ruppenorientierten Zielversandes zwischen 25 700 (Basisauflage) und 42 500 (Gross­auflage II) Exemplaren und beträgt im Durchschnitt 30 300 Exemplare. THEMENMAGAZIN Mit den zweisprachigen Themenmagazinen (ehemals Booklets), die sechs Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie ­Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach­ thema. Die Themenmagazine werden der Hotellerie ­Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie ­zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt 31 500 Exemplare (Deutsch: 26 000 / Französisch: 5500).


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Age nda

Kurse & Veranstaltungen Verband/Region

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Angebot

MEHR GESCHMACK MIT TEIGRUHE VON 6 BIS 48 STUNDEN

SWISS COFFEE FESTIVAL

DER BVHAM ZU GAST BEI EFFINGER CO-WORKING SPACE BERN

QV-VORBEREITUNGSTAG FÜR HOTELFACHLEUTE UND HOTELLERIEANGESTELLTE

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DER BVHH ZU GAST IM BÜRGENSTOCK HOTEL & RESORT

KOCHEN FÜR MENSCHEN MIT SCHLUCKSTÖRUNGEN

Datum/Ort

Inhalt

21. Januar Fachschule Richemont Luzern

Sie lernen in diesem Kurs alles Wissenswerte über die Zutaten, insbesondere über Mehle und Mehltypen und die Herstellungsmöglichkeiten diverser Weizenteige. www.hotelgastrounion.ch/sbkpv

9. Februar Halle 622 Zürich

Ein Ort für den lebhaften Austausch und das Erlebnis von vier Disziplinen der Coffee Championships: Barista, Brewers Cup, Latte Art und Coffee In Good Spirits. www.hotelgastrounion.ch/bvr

13. Februar Effinger Co-Working Space Bern

Neue Arbeitsformen sind im Trend. Home Office, mobiles Arbeiten und Co-Working gewinnen an Bedeutung. An dieser Inspirationsveranstaltung lernen Sie mehr über die Zukunft der Arbeit. www.hotelgastrounion.ch/bvham

20. oder 21. März Schulhotel Regina Interlaken

An diesem Tag werden Sie in praktischen Bereichen ohne Notenbewertung geprüft. Sie erfahren, wo Sie noch Lücken haben und was Sie noch verbessern können, um Ihr Qualifikationsverfahren optimal zu bestehen. www.hotelgastrounion.ch/bvhh

23. März Felix Bar Zürich

Die Teilnehmenden lernen die Grundregeln, die in einer Bar gelten, kennen und sind in der Lage, einfache Cocktails zu mixen. Dieser Kurs kann auch während zwei Tagen mit Diplom absolviert werden. www.hotelgastrounion.ch/bvr

31. März Bürgenstock Hotel & Ressort Oberbürgen

22. und 23. April Curaviva Riedholz SO

Zusammen mit dem Berufs­ verband lernen Sie digitale Arbeitsplätze in der HotellerieHauswirtschaft kennen. Dabei lernen wir das Uniform-System im Bürgenstock Resort kennen. Networking und Apéro. www.hotelgastrounion.ch/bvhh

Sie lernen die wichtigsten Grundsätze der Ernährung bei Schluckstörungen. Ausgesuchte Rezepte und Tipps erleichtern Ihnen die Umsetzung in die Praxis. www.hotelgastrounion.ch/skv

Fachtagung Diätetik

Event der Woche Welche Ernährungstrends sind positiv und welche ­können sogar gesundheitsschädlich sein? Erleben Sie kompetente und spezialisierte Referenten zu diesen top-aktuellen Themen. THEMA Ernährungsformen TERMIN 13. März von 9.00 bis 17.30 Uhr DURCHFÜHRUNGSORT Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten KOSTEN Fr. 0.– Lernende Fr. 50.– Mitglieder Fr. 100.– Pistor-Kunden Fr. 150.– Nichtmitglieder AUSKUNFT & ANMELDUNG www.hotelgastrounion.ch/skv PRESENTING PARTNER Pistor AG

Social Media Workshop mit Roger Basler

Roger Basler de Roca erklärt Ihnen die Zusammenhänge von Text, Medium und Hashtags und warum wir gemeinsam mehr erreichen können. INHALT ×× Facebook, Instagram, Pinterest ×× Google My Business ×× LinkedIn ×× Planungswerkzeuge ×× Redaktionsplan ×× Storytelling KOSTEN Fr. 50.– Mitglieder mit BR Fr. 70.– Mitglieder Fr. 150.– Nichtmitglieder TERMIN 30. März von 8.30 bis 12.30 Uhr DURCHFÜHRUNGSORT Holiday Inn Zürich-Messe AUSKUNFT & ANMELDUNG www.hotelgastrounion.ch/bvham

Nutzen Sie unsere Online-Anmeldung unter www.hotelgastrounion.ch/bildung. Weitere Kurse und Veranstaltungen der Hotel & Gastro Union finden Sie im Netz.


DER VERLAG WÜNSCHT ALLEN FROHE FESTTAGE

Wir danken Ihnen, liebe Leserinnen, Leser und­ Inserenten für Ihre Treue. Mit Begeisterung und ­Engagement ­bieten wir Ihnen auch im kommenden Jahr i­ nteressanten Lesestoff. Von links nach rechts Patrick Claudet Redaktionsleiter Hebdo Angela Hüppi Redaktorin Ruth Marending Redaktorin

Beat Unternährer Sales Consultant Iris Fischer Schnyder Verlagsbuchhaltung Gabriel Tinguely Redaktionsleiter Zeitung Mario Gsell Verlagsleiter/Chefredaktor

Jörg Ruppelt stv. Verlagsleiter, Redaktionsleiter Magazin Andrea Decker Redaktorin, Leiterin Online-Medien

Marion Riedi Sales Consultant Cynthia Kaufmann Junior Art Director Antje Giovannini Korrektorin Esther Kurmann Anzeigen

Luka Beluhan Art Director Riccarda Frei Redaktorin Josef Wolf Verkaufsleiter Pierina Bucher Creative Director

Sarah Sidler stv. Redaktionsleiterin Zeitung Karin Huwyler Disposition, Anzeigen, Adressverwaltung

Nicht auf dem Bild Désirée Klarer Redaktorin Alessia Kennel Content Manager B I LD FI LI PA P EI X EI RO


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