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HG-Zeitung 25/2026

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HGZ No 25

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang

Luzern, den 4. November 2026

Schwerpunkt

Zum 20. Mal wurden am Grand Prix du Vin Suisse beste Winzer geehrt.

Freude am Essen mit pürierter Kost

Seite 10

Seite 8

Nächste Ausgabe am 11. November

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Aktuell

Beda Röthlisberger hat soeben ein Kochbuch publiziert. Darin zeigt der stellvertretende Küchenchef im Culinarium Alpinum in Stans/OW wie kreativ die regionale und saisonale Alpenküche sein kann.

Aspekte

Fachmesse Zagg zieht positive Bilanz

The Home Hotel in Zürich macht Dada-Geschichte lebendig.

Seite 20

Seite 16

Seite 3

Heilsame Mahlzeiten

Tom Walter, Head Chef im «Mansard» in Gstaad/BE, und Daniela Rieder, Bereichsleiterin Hauswirtschaft «Vita Tertia» in Gossau/SG an der Next-Gen-Siegerehrung in Luzern. ROY M AT T ER

VORBILDER FÜR DIE BRANCHE Tom Walter und Daniela Rieder heis- Jury fiel auf den jungen Küchenchef, sen die Gewinner des diesjährigen weil er neben seiner beruflichen TätigNext Gen Awards, der erstmals in zwei keit als Head Chef im Hotel Mansard in Kategorien verliehen wurde. Mit dem Gstaad/BE ein neues OrganisationsWürdigungs- und Förderpreis zeichnet und Führungsmodell entwickelt hat, die Hotel & Gastro Union engagierte das Leadership, Teamentwicklung und Berufsleute aus, die wegweisende Pro- Wirtschaftlichkeit miteinander verbinjekte für die Branche vorantreiben det. Anlässlich der Preisverleihung des oder sich in besonderem Mass für die Next Gen Awards an der Zagg-Messe Nachwuchsförderung einsetzen. Tom würdigte Jurypräsidentin Seraina Walter gewann in der Kategorie «Next Branschi das Engagement des jungen Gen Rockstar», in der vier engagierte Küchenchefs. «Tom Walter bringt die Talente nominiert waren. Die Wahl der Energie mit, welche die Gastronomie

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weiterbringt», sagte sie. In der Katego- rene Berufsleute in der Kategorie rie «Next Gen Mentor» ging der Preis «Next Gen Mentor» nominiert. An der an Daniela Rieder. Die Bereichsleiterin Preisverleihung nahmen mehr als Hauswirtschaft der Stiftung Vita Ter- 70 Gäste teil, darunter zahlreiche Notia im sankt-gallischen Gossau, enga- minierte und deren Angehörige sowie giert sich seit Jahren für die Förde- Jurymitglieder, Sponsoren, HGU-Prärung des Berufsnachwuchses und die sidentin Esther Lüscher, Award-InitiWeiterentwicklung von Mitarbeiten- ant Julian Ferrante und Jonas Schäfer, den mit unterschiedlichem Bildungs- Preisträger der ersten Austragung von niveau. «Daniela Rieder erkennt das 2023. Mit dem Next Gen Award macht Potenzial jedes Einzelnen und fördert die Hotel & Gastro Union sichtbar, wie es gezielt», so Jurypräsidentin Seraina engagierte Berufsleute die Zukunft der Branschi. Insgesamt waren acht erfah- Branche aktiv mitgestalten. (R U P)

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Egal ob im Spital, in einer Rehaklinik oder Senioren­residenz – die Essenszeiten sind für die Bewohner und Patienten nicht nur Fixpunkte und Abwechslungen im oft eintönigen Tagesablauf. Die Mahlzeiten sind oft auch die einzigen positiven Ereignisse und Erlebnisse des Tages. Kein Wunder, erhält das Essen, wie ­es angerichtet ist und serviert wird, eine überproportionale ­B edeutung. Das gilt auch für den Auftritt der Küchen- und Servicemitarbeitenden. Ihre ­Herausforderung besteht darin, in jeder Situation freundlich und gelassen zu bleiben, selbst wenn die Gäste vielleicht besonders anspruchsvoll, grummelig oder mäkelig sein sollten. Dabei hilft, sich immer daran zu erinnern: Die Person vor einem ist in der Regel nicht freiwillig und selbstbestimmt da. Hinter jedem Aufenthalt steckt ein persönliches Schicksal, oft verbunden mit körperlichen oder seelischen Schmerzen. Vielleicht plagen Existenzängste den Gast, oder er leidet unter Heimweh oder Nebenwirkungen der Medikamente, die er nehmen muss. Das alles löst sich durch ein feines, schön angerichtetes Essen zwar nicht auf, es rückt aber für die Dauer der Mahlzeit etwas in den Hintergrund. Werden die Speisen zusätzlich mit herzlichem Lächeln und freundlichen Worten serviert, ist das oft heilsamer als so manche Pille oder Spritze. R I CC A R DA FR EI

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AG E N DA

Sonntag, 15. November Gastro-Party in Vitznau/LU Im Rahmen der Swiss-SkillsChampionship Restauration/Restaurant-Service 2026 laden der Berufsverband Service/Restauration und die Region Zentralschweiz/Oberwallis alle Mitglieder der Hotel & Gastro Union zur Gastro Party im «Vitznauerhof» ein. Die Party beginnt um 17 Uhr. Das erste Getränk ist offeriert. Weitere Getränke sowie Speisen können individuell auf Selbstzahlerbasis bezogen werden. hotelgastrounion.ch (Events)

G A S TKO LU M N E

85 Partner und ein virales Dementi Martin Pally, Head of Campaigns bei Schweiz Tourismus

A N Z E I G E

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IMMER AUF DEM NEUSTEN STAND

Julia Maier, Dominik Altorfer und Sarah-Anna Bischof mit ihrem Himbeer-Dill-Gelato.

21. bis 25. November Culinary World Cup 2026 in Luxemburg

Z VG

Im Rahmen der Messe Expogast in Luxemburg messen sich die besten Kochteams der Welt. Organisiert wird der Culinary World Cup vom Club Vatel Luxembourg. Mit dabei sind auch die Schweizer Kochnationalmannschaft und die Schweizer Junioren Kochnationalmannschaft sowie Einzelaussteller. vatel.lu

Im Vorfeld der Koch-WM haben die Gelateria di Berna und die Schweizer Koch­ nationalmannschaft eine gemeinsame Gelato-Kreation entwickelt: Himbeer-Dill.

«Sehr harmonisch», ist das Fazit von Junioren-Kochnati-Mitglied Julia Maier beim Launch des Himbeer-Dill-Gelatos. «Der Dill schmeckt intensiv und bringt Tiefe rein, während die Himbeere fruchtig und süss schmeckt.» Auch Sarah-Anna Bischof von der Kochnationalmannschaft ist begeistert vom Resultat: «Es ist cool, die zwei Komponenten unseres WM-Desserts in einem Gelato vereint zu haben. Mega fein!»

Die neue Sorte basiert auf dem Dessert, Weltmeisterliche Glace welches die Schweizer Kochnationalmannschaft in wenigen Wochen am Culinary Die neue Sorte kommt ab sofort für kurze World Cup in Luxemburg präsentieren wird. Zeit als Gusto Speciale in allen Gelateria-diAusgangspunkt dafür war das Himbeer- Berna-Filialen in die Vitrinen. Die ZusamIngwer-Gelato der Gelateria di Berna, ein menarbeit soll für den Austausch zwischen bestehender Bestseller des Glaceproduzen- zwei Bereichen des kulinarischen Handten. «Die Kochnationalmannschaft brachte werks stehen. «Für die Gelateria di Berna die Idee ein, die Himbeere auf einer Milch- ist die Weiterentwicklung bestehender Rebasis in Richtung Himbeer-Romanoff zu in- zepturen ein fester Bestandteil ihrer Proterpretieren und Ingwer durch Dill zu erset- duktarbeit», schreibt das Unternehmen. zen», schreibt die Gelateria di Berna in einer Auch bei etablierten Gusti würden neue Mitteilung. Daraus entstand Himbeer-Dill Kombinationen individuell geprüft und auf Basis Bianca, der hellen Milchgelato-Ba- weiterentwickelt. Für die Kochnationalsis der Berner Gelateria. Im Entwicklungs- mannschaft geht es am 20. November ab prozess sei die Balance zwischen Himbeere, nach Luxemburg: Dort gilt es, den WeltMilchbasis und Dill abgestimmt worden. meistertitel zu verteidigen. ( A H Ü)

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch/skv

Die Kochnati präsentiert ihr erstes eigenes Gelato

einladen, schon im November innezuhalten», sagt Manuela Angst, CEO von Bern Welcome. «Zwischen Weihnachtsvorbereitungen und vollen Terminkalendern geht die besinnliche Seite der Adventszeit gerne manchmal etwas vergessen.» Jeden Tag geht ein neues Fenster auf

Die 30 Fensterplätze waren schnell verBis zum 30. November öffnet sich in der In- geben. An den jeweiligen Eröffnungstagen nenstadt täglich ein liebevoll geschmücktes sorgen sie mit einem Rahmenprogramm für Fenster. Es warten viele kostenlose Erleb- besondere Erlebnisse. Heute, 4. November, nisse auf die Besuchenden – von gemütli- lädt das Swissôtel Kursaal Bern zur Eröffchen Apéros über Degustationen bis zu nung ein. Es widmet seinen Mitarbeitenden spannenden Wettbewerben und anderen aus 40 Nationen einen festlichen Baum. Am kleinen Überraschungen. 22. November gibt es im Stay KooooK, HoMit dem «Berner Novemberfenster» tel-Serviced Apartments, Bern City, neben schaffen Bern Welcome und Bern City vor einer Hausführung kleine Köstlichkeiten. dem ersten Advent vorweihnachtliche Er- Fenster Nr. 23 wird von der Jugendherberge lebnisse. «Mit den ‹Berner November-­ Bern bespielt mit einer festlich geschmückfenstern› möchten wir die Menschen dazu ten Raclette-Jurte auf der Terrasse. (R M A )

Rund vierzig Winzerinnen und Winzer präsentieren ihre Weine, die gemäss den Richtlinien des Vereins Schweizer Naturwein hergestellt wurden: aus biologischen oder biodynamischen Trauben, die ohne jegliche Zusatzstoffe gekeltert und vergoren werden. Wein in seiner reinsten Form gibt es im Espace Amaretto in Lausanne zu verkosten. vin-nature.ch

Der Kopas-Kurs von Hotelleriesuisse an der Hotelfachschule Thun zeigt auf, wie die gesetzlichen Anforderungen in den Betrieben umgesetzt werden können. Dies mit der Anwendung einer bewährten Branchenlösung. Der eintägige Kurs wird in Deutsch durchgeführt und richtet sich an die entsprechende Person im Betrieb, welche für die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz zuständig ist. hotelleriesuisse.ch

Bern lädt im November zum Spaziergang ein Nach dem letztjährigen erfolgreichen Auftakt bringen die «Berner Novemberfenster» auch 2026 vorweihnachtlichen Zauber in die Bundesstadt.

Montag, 23. November Schweizer Naturwein-Festival in Lausanne/VD

Dienstag, 24. November Kopas-Kurs für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Mehr Informationen unter: bern.com/de/erleben/ berner-novemberfensterh

«Wir weisen die jüngste Behauptung, ­der Schweizer Herbst werde verschwiegen, entschieden zurück.» So beginnt das augenzwinkernde, englischsprachige Dementi von Martin Nydegger, Direktor bei Schweiz Tourismus. Er reagiert auf Influencer Chase, der behauptet, die Schweiz verheimliche ihren Herbst. Den Herbst bekannt machen und gleichzeitig behaupten, es gebe nichts zu sehen: Mit dieser auf den ersten Blick etwas verrückten Idee trafen wir den Nerv der Social-Media-Community. Bis Mitte Oktober erreichte das Dementi allein auf Tiktok 400 000 Aufrufe und 42 000 Likes. Zahlreiche Kommentare griffen die Verschwörungstheorie auf oder schwärmten vom Schweizer Herbst. Beteiligte Content Creators verbreiteten die Geschichte über mehrere Kanäle und erreichten potenzielle Gäste aus Nordamerika, Deutschland, UK und Frankreich. Am meisten gefreut hat uns aber die Rückendeckung aus der Branche: 85 Destinations- und Wirtschaftspartner beteiligten sich an der Kampagne. So v­ iele wie noch nie. Sie reagierten mit eigenen witzigen Dementis, die wir im Hintergrund koordinierten oder unterstützten, ohne uns als Initiatoren zu erkennen zu geben. So weckten wir die Neugier und lösten im In- und Ausland ein Begehren nach Herbstferien in der Schweiz aus. Dieses erhöht die Zahl potenzieller Gäste. Eine wichtige Voraussetzung, damit Destinationen und Leistungsträger ihr Herbstangebot ausweiten und einen wichtigen Schritt Richtung Ganzjahrestourismus machen können. Das stetige Wachstum der Logiernächte im Herbst gibt uns Zuversicht für die nächste Herbstkampagne. Hoffentlich sind auch Sie (wieder) mit dabei.

Donnerstag, 26. November Tourismus Forum Schweiz im Zentrum Paul Klee in Bern

Touristische Destinationen sind Erlebnis- und Lebensraum. Tourismus schafft Wertschöpfung, ermöglicht Begegnungen und stärkt Regionen. Er prägt den Alltag, die Nutzung von Räumen und das Zusammenleben vor Ort. Das Tourismus Forum Schweiz beleuchtet dieses Spannungsfeld aus drei eng miteinander verbundenen Perspektiven: Akzeptanz und Sensibilisierung, Besucherlenkung und Nudging sowie Wandel und Governance. seco.admin.ch


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Regionale Produzenten und saisonale Rezepte in Buchform

Die Schweizer Alpenküche im Culinarium Alpinum in Stans/OW präsentiert sich vielfältig, kreativ und einfach zugleich. Dank eines Herzenswunsches von Beda Röthlisberger, stellvertretendem Küchenchef des Culinarium Alpinum, ist aus den Rezepten ein ganz besonderes Kochbuch entstanden. Auf den 200 Seiten sind die Ideen des gesamten Küchenteams inklusive Küchenchef David Zurfluhs eingeflossen. «Es ist kein strenges Regelwerk, sondern eine Einladung zum Mitkochen, Mitdenken und Mitgeniessen», so Beda Röthlisberger. Für jede Jahreszeit gibt es besondere Highlights. Im Frühling ein geräuchertes Hechtfilet mit Kochbuchautor Beda Röthlisberger im hauseigenen Garten. Z VG Joghurt, im Sommer marinierte Zucchetti mit Thymian, im Herbst ein Randentatar mit Sauerrahm oder im Winter gerösteten Kabis num liefern und die durch ihre Vierwaldstättersee seinen Hecht mit Miso-­Beurre-blanc und Röst- Arbeit auf den Feldern und Alpen, räuchert, wie die Familie Zumzwiebeln oder Gitzilebercreme in Gärten, Backstuben, Käsereien bühl im Engelbergertal Kühe, mit Brioche und süss-sauren und Fischereien der Innerschweiz Burenziegen und seltene AlpBrombeeren. Je nachdem kommt das Kochen mit regionalen Le- schweine von der Geburt bis zur Verarbeitung begleitet oder wie aus der «Schatzkammer», wie bensmitteln ermöglichen. Alex Lussi und Reto Hurschler in die Vorratskammer hier genannt wird, noch Selbsteingelegtes wie Höhlen in Stansstad Gotthard«Exotisches wie Kompott, diverse Chutneys oder pilze zum Spriessen bringen. Senf dazu. Krustentiere Der Grund für das Kochbuch kommt bei uns Einfach nachzukochen Bei vielen Rezepten werden für nicht vor.» andere Jahreszeiten AbwandlunDas neue Buch «Culinarium AlpiB EDA RÖT H LI SB ERG ER , gen vorgeschlagen. Und wenn Lenum – Rezepte mit alpinem Herz S T V. K Ü CH EN CH EF bensmittel wie etwa Eiweiss oder und regionaler Seele» zeigt neben Eigelb übrig bleiben, sind Ideen kreativen und nachkochbaren Rezepten für alle vier Jahreszeiten In schönen Bildern und Geschich- für eine sinnvolle Verwendung noch mehr: Es porträtiert die ten erfährt die Leserschaft mehr beschrieben. Exotisches wie beiMenschen, welche die Zutaten für über diese Produzenten. Wie etwa spielsweise Krustentiere oder Sedie Küche im Culinarium Alpi- Martin Waser in Beckenried am sam kommt grundsätzlich nicht

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vor. Warum Beda Röthlisberger dieses Kochbuch verfasst hat, erklärt er so: «Unsere tägliche Arbeit ist vergänglich. Am Abend, wenn die Gäste zufrieden und satt nach Hause gegangen sind, erinnert kaum noch etwas an die vielen Stunden Arbeit. Ein Kochbuch bewahrt Erinnerungen, Ideen und Erfahrungen, die so weitergegeben und immer wieder neu erlebt werden können.» Übrigens: Das Buch ist nicht nur inhaltlich regional. Auch die Produktion wurde so nah wie möglich in der näheren Umgebung realisiert. Die Inhalte wurden im Haus oder mit Unterstützung von Schweizer Dienstleistern in den Bereichen Fotografie, Foodstyling, Lektorat und Buchbinderei erstellt, aufbereitet und in Dallenwil/NW gedruckt. Zu beziehen ist das Werk für 59 Franken im Klosterladen-Online-Shop des Culinarium Alpinum. (R M A )

Über das Culinarium Alpinum Das Culinarium Alpinum ist das Kompetenzzentrum für alpine Kulinarik und Treffpunkt für Produzenten, Gastronomen sowie Kulinarik-­ Interessierte. Es vereint ein Restaurant, ein Hotel, ein Kochstudio und Veranstaltungsräume. An diesem Ort steht die alpine Küche mit Fokus auf regionale Zutaten und traditionelle Verarbeitung im Zentrum. Die Stiftung dahinter Hinter dem Konzept des ­C ulinarium Alpinum steht die Stiftung Keda (Kulinarisches Erbe der Alpen), die sich für die Förderung der a­ lpinen ­ tär­Kulinarik sowie für die S kung r­ egionaler Wertschöpfungsketten einsetzt.

Z VG

Hotel Klausenpass Unterschächen/UR

Titel: Culinarium Alpinum Autor: Beda Röthlisberger Bezug: culinarium-alpinum.com

Im Culinarium ­A lpinum in Stans ist regional und saisonal kochen das Herzstück aller A ­ rbeiten in Garten und Küche.

N E U E RÖ F F N ET

Beatrice Arnold übergab die ­B etriebsführung an André Riehle. Riehle sieht vor, das Haus in den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Gästeerlebnis und Vermarktung weiterzuentwickeln. Das Berghotel verfügt über 14 Gästezimmer sowie ein Restaurant. Seit November hotel-klausenpass.ch

Hotel Ronalp Bürchen/VS

Der gebürtige Grieche Thanasis Georgoulias übernimmt das «Ronalp» per Mietkauf von Remo Kaufmann. Georgoulias wird den Betrieb gemeinsam mit seiner Familie führen. Das «Ronalp» umfasst 10 Hotelzimmer, ein Restaurant mit 70 Plätzen, ein Stübli und einen Wellnessbereich. Seit November ronalp.ch

Hotel Grace La Margna St. Moritz/GR

Das «Grace La Margna» eröffnet gemeinsam mit der Zürcher Bar am Wasser eine Bar in der ehemaligen Hotelboutique. «The Boutique» bietet 15 Plätze. Das Angebot umfasst spezielle Cocktails und kleine Speisen aus der Hotelküche. Ab Dezember gracehotels.com


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S TATI S TI K D E R WOC H E

DIE BELIEBTESTEN BROTE DER WELT Die Plattform «Taste Atlas» hat die besten Brote und Fladenbrote weltweit gekürt. Der Schweizer Butterzopf landet nur auf Platz 99, die drei Bestplatzierten kommen aus Indien, Kolumbien und Italien. An der Award Night in Baden/AG überzeugte Maria Romeou.

S W I S S B A R AWA R DS

Das ist die Barkeeperin des Jahres 2026

Schon in der Qualifikation im August hat die Barkeeperin vom Bürgenstock ihr Können unter Beweis gestellt. Im Finale Ende Oktober setzte sie vor 300 Gästen und einer hochkarätigen Fachjury noch einen drauf. Mit zwei persönlichen Cocktailkreationen «A Slice of Home» und «Solea» eroberte sie Gaumen und Herzen und trägt nun den Titel Barkeeper of the Year 2026. Bei den 24. Swiss Bar Awards gab es ausserdem Preise in sechs weiteren Kategorien: Den Titel «Best Barkeeper Talent» sicherte

sich Shane Guerra von der Felix Bar in Zürich. Aber auch die besten Bar-Konzepte des Landes wurden ausgezeichnet: Die Auszeichnung für die beste Neu- oder Wiedereröffnung ging an die Botanic Bar in Frauenfeld/TG, beste Longseller-Bar ist die Louis Bar im Art Deco Hotel Montana in Luzern. Mit der besten Barkarte überzeugte die Bar La Vestibule in Lausanne/VD. Ihr aktuelles Konzept: Jeder Signature-Cocktail repräsentiert einen Schweizer Kanton. Die Auszeichnung Best Bar Team geht dieses Jahr an die Marea Cocktailbar in Zürich. Als beste Hotelbar wurde die Einstein Bar im gleichnamigen St. Galler Hotel ausgezeichnet. Die Swiss Bar Awards werden seit 2003 vom Fachmagazin «Bar News» verliehen. Die Auszeichnung beginnt jeweils mit der Ausschreibung im Frühling. ( AGU)

Platz 1 Butter Garlic Naan

Mehr Informationen unter: swissbarawards.ch

Maria Romeou vom Bürgenstock Resort in Obbürgen/NW hat die Königsdisziplin der Swiss Bar Awards gewonnen.

Platz 2 Pan de Bono Platz 3 Focaccia alla Genovese

Quelle: Taste Atlas, Top 100 Breads and Flatbreads in the World

A D V E R T O R I A L

Die Qualität von Schweizer Regionalprodukten erleben

Festliche Stimmung in den Sorell-Betrieben

Vom 2. bis 6. Dezember findet im Espace Gruyère in Bulle/FR die 26. Ausgabe des «Salon Suisse des Goûts et Terroirs» statt.

Rechtzeitig zur Adventszeit hat sich die Terrasse des Zürcher Boutique-Hotels Zürichberg in das Chalet Züriberg verwandelt. Bis zum 5. Februar sitzen die Gäste bei Cheminée-Feuer und Kerzenschein in gemütlicher Atmo- Die geschmückten Betriebe ziehen sphäre. Auf der Karte stehen klas- jedes Jahr viele Gäste an. Z VG sisches Käsefondue vom Amstad Chäslädeli in Zürich, Fondue Chinoise mit IP-Suisse-Fleisch, Rac- gramm und am Montag, 23. Nolette sowie vegane Varianten. Im vember ist Fondue-Weltmeister Mittelpunkt steht diese Saison Benedikt Wüthrich vor Ort. das Fondue Fumée von Benedikt Wüthrich, amtierender Fondue- Weitere Highlights Weltmeister. Dazu gibt es Weine von Walliser Winzerinnen. Bei der Zürcher Bahnhofstrasse In der Reihe «Zu Gast im Cha- lädt das Restaurant Enja im Boulet» finden vier Themenabende tique-Hotel Seidenhof in den mit besonderen Persönlichkeiten Weihnachtsgarten ein. Auf der statt. Morgen, Donnerstag, 5. No- Karte stehen Gerstensuppe, Racvember, ist die Walliser Winzerin lette und Cervelats. Das SchlanSandrine Caloz, die von «Gault genbrot backen die Gäste selbst Millau» zum «Rookie des Jahres» am Feuer. Auch im Hotelzimmer gekürt wurde, zu Gast. Mittwoch, wird die Adventszeit erlebbar: 18. November, steht die Tour de Alle Hotels bieten festlich dekoRaclette du Valais auf dem Pro- rierte Weihnachtszimmer. (R M A )

Mehr Informationen unter: gouts-et-terroirs.ch

In den Restaurants und Hotels der Gruppe gibt es Fondue vom Weltmeister, Weihnachtsgärten und festliche Zimmer.

Rund 300 Aussteller aus allen Landesteilen präsentieren über 5000 Produkte. Sie laden dazu ein, die Vielfalt der Schweizer Regionalprodukte zu entdecken. Von Brot und Käse über Fleisch- und Fischspezialitäten bis hin zu süssen und salzigen Köstlichkeiten sowie alkoholfreien Getränken, Bier, Wein und Spirituosen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mitmachen und probieren hinterlässt bleibende Erinnerungen. Z VG Mit Swissmilk und Armenien bereichern zwei Ehrengäste die diesjährige Ausgabe des Salons. Armenien präsentiert seine kuli- Bereich Amuse-Bouche mit einer warten die Besucherinnen und narische Tradition, seine Wein- neuen interaktiven Ausstellung. Besucher in Bulle. (R ED) kultur und lädt zur Entdeckung Auf spielerische Weise entdecken Gross und Klein das kulinarische seiner Gastfreundschaft ein. Bei Swissmilk erfahren die Erbe der Schweiz, traditionelle Besucher, wie aus Gras hochwer- Handwerkskunst sowie Konsertige Milch entsteht und welchen vierungsmethoden und die Welt Beitrag die Schweizer Bäuerinnen der Sinne. Auf Anmeldung bieten und Bauern zu einer nachhaltigen, Kochworkshops der Schule des regionalen Produktion leisten. Goûts et Terroirs Geschmacks jungen Besuchenden Espace Gruyère, die Möglichkeit, Rezepte, SpeziaSpielerisch entdecken litäten und handwerkliche FertigRue de Vevey 136, 1630 Bulle/FR keiten aus der Schweiz und andeMittwoch bis Samstag Auch Familien kommen auf ihre ren Ländern kennenzulernen. 10 bis 22 Uhr, Kosten: Zehn Jahre nach seiner Fünf Tage voller Genuss, EntSonntag 10 bis 17 Uhr Einführung präsentiert sich der deckungen und Begegnungen er-


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MARCO STEINER «WIR WERDEN MIT SCHWEIZER PRÄZISION ÜBERZEUGEN» Für die Schweizer Kochnationalmannschaften geht es an der Koch-WM um die Titelverteidigung. Team-Manager Marco Steiner gibt Einblick in die letzten Vorbereitungen.

ner Folie, die erst ganz am Schluss entfernt wird. Solche Details können den Unterschied machen. Welche Trends werden wir an der Koch-WM sehen? Das Handwerk wird im Vordergrund stehen – nicht zuletzt aufgrund der Regeländerung, wonach weniger Formen zum Einsatz kommen dürfen. Ansonsten werden neu fünf Punkte für Innovation vergeben. Auch das könnte sich im Handwerklichen zeigen.

In weniger als einem Monat Wie wollen die Schweizer steht der Culinary World Cup Teams diese Punkte holen? an. Wie ist die Stimmung in den Teams? Da weniger Formen erlaubt sind, Die Stimmung ist sehr gut, auch haben wir andere Wege gesucht wenn der Druck langsam spürbar und beispielsweise den 3D-Druck wird. Wir trainieren derzeit jeden ausgebaut. Der Hauptgang der Tag in Kleingruppen, um mög- Juniorinnen ist zudem ein Fischgang, was eher ungewöhnlich ist. lichst alles herauszuholen. Letztlich weiss man aber nie, was Woran wird noch gearbeitet? die Konkurrenz macht und wie In der Schlussphase geht es da- innovativ man tatsächlich ist. rum, die Effizienz und Präzision zu perfektionieren. Wir bereiten Beide Schweizer Teams treten zum Beispiel ein Fingerfood mit als Titelverteidiger an. Knusperschale zu. Damit mög- Vor- oder Nachteil? lichst keine Feuchtigkeit an letz- Ein bisschen beides. Aber ich bin tere gelangt, arbeiten wir mit ei- überzeugt, dass wir die AusgangsSponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:

Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation

lage zu unserem Vorteil nutzen können. Aller Augen werden auf uns gerichtet sein, und die Teams haben die Energie, um noch einen draufzulegen. Den höheren Druck spüren die Mitglieder aber schon. Wie schätzen Sie die internationale Konkurrenz ein? Sehr stark. Nach der Schmach vor vier Jahren werden sich insbesondere die nordischen Länder entsprechend vorbereitet haben. Es könnte aber auch einige Überraschungen geben wie zum Beispiel die Italiener, die am letzten Bocuse d’Or sehr stark waren. Oder auch Österreich, die 2018 überraschend den Junioren-Titel holten. Mit welchen Stärken werden die Schweizer Kochnationalmannschaften überzeugen? Mit Schweizer Präzision. Und mit Teamgeist. Wir hatten mehr Zeit als bei der Vorbereitung auf die letzte Olympiade und die beiden Teams haben vermehrt zusammengearbeitet, um Synergien zu nutzen. Wir haben eine gute Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten in den Teams. Man spürt

Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional

Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode

Team-Manager Marco Steiner will die Teams wieder zum Sieg führen.

zudem, dass das Junioren-Team ein reines Frauenteam ist – das bringt etwas mehr Ruhe rein. Bei der letzten WM gewannen die Schweizer Teams in allen Kategorien – Sie selbst wurden mit dem Luzerner Regio-Team Weltmeister. Mit welchen Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions

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Gefühlen kehren Sie nach Luxemburg zurück? Natürlich kommen da sehr schöne Erinnerungen hoch. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich an die Siegerehrung denke, die für die Schweiz historisch war. Hoffen wir, dass wir dieses Jahr wieder so oft jubeln dürfen. A N G EL A H Ü P P I

Partner der Schweizer Junioren-Kochnational­m annschaft: AMC International AG, Boiron, Emmi Food Service, Hug AG, Transgourmet/Prodega, Wiberg,

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ZWEI FRAUEN HABEN REÜSSIERT Medien

p a r tn e r

Die neuen Tartelettes-Champions stehen fest: Die Lernende Jessica Hintermann und die Ausgebildete Eliane Gantenbein gewinnen den 22. Hug Creative Tartelettes Contest in der Fachschule Richemont, der unter dem Motto «Celebration» stand.

Einer der ältesten Koch-Wettbe- Augen der namhaften Jury unter zierte bei den Lernenden Niklas werbe der Schweiz ging am ver- Beweis stellen. Das Rennen mach- Erb. Der Jurypräsident Rolf Mürgangenen Donnerstag bereits zum ten die Lernende Jessica Hinter- ner lobte vor allem seine gute Or22. Mal über die Bühne. Es mas- mann und die Ausgelernte Eliane ganisation und seine Disziplin. sen sich dabei junge Talente und Gantenbein. Sie haben die Jury Am Wettbewerb waren vererfahrende Profis in zwei Katego- mit ihren Kreationen, ihrer Ide- schiedene Rezepte für kreative rien. «Es het huere gfägt», freute envielfalt und der professionel- Füllungen für je zwei verschiesich die Siegerin in der Kategorie len Umsetzung überzeugt. Eliane dene Hug-Tartelettes auf einem Lernende Jessica Hintermann bei Gantenbein konnte sogar zum Vorspeise- und einem Dessertteller gefragt. Zudem mussten die der Siegerehrung. Dass es ein tolKreationen unter dem Motto «Celer Wettbewerb war, bestätigt der «Die Kreativität der lebration» inszeniert werden. Jury-Präsident Rolf Mürner: «Es wurde noch nie so ruhig und konAnlass zum Motto ist ein beTeilnehmenden ist zentriert gearbeitet wie dies Mal. sonderes Jubiläum: Hug feiert faszinierend.» Und ich bin doch schon seit zehn zehn Jahre «Filigrano CollecJahren dabei.» Auch hätten die Fition». Darum gab die Firma Hug ANNA HUG, vor, dass ausschliesslich Tarteletnalisten das Motto «Celebration» CO - G E SCH Ä F T S LEI T ER N , H U G AG tes aus der Produktlinie «Filiperfekt umgesetzt. Das Niveau grano Collection» verwendet werder Teilnehmenden war in diesem Jahr ausserordentlich hoch. Jury- zweiten Mal am Hug Creative Tar- den. Für den Vorspeisenteller mitglied Shaun Leonard war vor telettes Contest reüssieren. Sie ge- mussten die Snack-Tartelettes Fiallem von den Leistungen der Ler- wann den Wettbewerb 2019, da- ligrano Butter, Rechteck, 5,3 cm und die Mini-Universal-Tarteletnenden begeistert: «Ich habe ge- mals noch als Lernende. staunt, wie professionell sie an die Die beiden Siegerinnen gewin- tes Fili­g rano vegan, grün, rund, Arbeit gingen.» nen je eine Studienreise nach 3,8 cm verwendet werden. Für den Aus den ursprünglich 22 ein- Hongkong. Dort zeigt ihnen ein Dessert-Teller standen die Minigereichten Tartelettes-Kreatio- Export-Partner von Hug die span- Desserttartelettes Filigrano Butnen durften insgesamt zehn Fina- nendsten Restaurants und Hotels. ter carré, 3,3 cm sowie die Mini listinnen und Finalisten in den Bereits zum zweiten Mal ist die Universal-Tartelettes Filigrano Kategorien Lernende und Ausge- Firma Pistor Reise-Sponsor. Den vegan rot rund, 3,8 cm im Mittelbildete ihr Können live vor den Jury-Preis gewann der Zweitplat- punkt. (M M/D O E)

Rangliste Ausgebildete

1

Eliane Gantenbein Seniorenzentrum Wier Ebnat-Kappel/SG

2

Marco Viceré Alters- und Gesundheitszentrum Adligenswil/LU

3

Rangliste Lernende

1

Jessica Hintermann Berner Fachhochschule Zollikofen/BE

2

Niklas Erb Waffenplatzküche Jassbach Thun/BE

3

Olivia Frei Cakery by Olivia Au/ZH

Elsa Walker Centre de formation Le Botza Vétroz/VS

Marlies Muff Zuger Kantonsspital Baar/ZG

Milo Widmer Fabrique 28 Bern

Roxane Rolland LADM by Roxane Rolland Zürich

Juri Spiess Senevita Residenz Nordlicht Zürich

KATEGORIE AUSGEBILDETE

KATEGORIE LERNENDE

ELIANE GANTENBEIN (Siegerin Ausgebildete) Seniorenzentrum Wier, Ebnat-Kappel/SG

JESSICA HINTERMANN (Siegerin Lernende) Berner Fachhochschule BFH-HAFL, Zollikofen/BE

Vorspeise Enten-Orangen-Tartelette, dazu Radieschen-Tartelette mit einem bunten Salat aus Gurke, Rucola und Sprossen.

Dessert Beeren-Panna-cotta-Tartelette, dazu Apfel-Ahorn-Tartelette, garniert mit Stachelbeer-Coulis und Meringue.

Vorspeise Loup de meer-Ceviche-Tartelette mit Mango, dazu Kalbs-Salpicon-Tartelette mit Reis-Chip und Koriander.

Dessert Himbeer-Hibiskus-Tartelette mit Mooncake-Bisquit, dazu Ananas-Basilikum-Tartelette mit Vanille-Ganache.


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Mehr Informationen unter: hug-foodservice.ch

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1 Die gesamte Jury mit Jury-Präsi-

dent Rolf Mürner, Alain Müller, Silvia Schlegel, Philipp Schneider, Shaun Leonard, Valentina Cavagliotti und Senta Achermann sowie die Finalistinnen und Finalisten des Hug Creative Tartelettes Contest. 2 Die Drittplatzierte Elsa Walker ist konzentriert bei der Arbeit. 3 Die Finalistinnen und Finalisten erhalten die letzten Informationen vor dem Startschuss des Wettbewerbs. 4 Olivia Frei erreicht bei den Ausgebildeten den dritten Platz. Sie gibt ihren Kreationen auf den Tellern den letzten Schliff. 5 Die beiden Siegerinnen zusammen mit Anna Hug, Pascal Steiner, Leiter Marketing, und Philipp Schmidlin, Leiter Food Service bei Hug. 6 Eliane Gantenbein stösst auf ihre grossartige Leistung an. 7 Der Zweitplatzierte Marco Viceré finalisiert seine Kreation. 8 Die Drittplatzierte Marlies Muff misst die Zutaten exakt ab. 9 Der Zweitplatzierte in der Kategorie Lernende Niklas Erb hat zusätzlich den Jury-Preis gewonnen. B I LD ER LU K A S B I D I N G ER


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Luzern, den 4. November 2026

DIE FREUDE AM ESSEN ZURÜCKBRINGEN Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden verlieren oft die Lust am Essen. Daher muss ihre Kost nicht nur besonders nährstoffreich sein, sondern auch möglichst appetitlich aussehen.

BESC

Mehr Informationen unter: dysphagie.ch iddsi.org

G

eschmack, Abwechs- phagie genannt. In seinem Betrieb lung, Optik – das sind geht er noch einen Schritt weiter: die Faktoren, auf die «Einmal pro Woche machen wir man besonderen Wert einen Rundgang, um die Patienten legen sollte, wenn man für Men- zu fragen, wie zufrieden sie sind.» schen mit Kau- und Schluckbe- So könne man schnell reagieren, schwerden kocht. Denn oft haben beispielsweise, wenn ein Patient diese Patienten wenig Appetit und nur halbe Portionen möchte oder sind gleichzeitig auf eine ausrei- keinen Spinat mag. «Oft ist es chende Versorgung mit Nährstof- ganz einfach, Menschen glücklich fen angewiesen. «Auch kleine zu machen. Zudem freuen sich die Portionen in Form von Zwischen- meisten, wenn wir in unseren mahlzeiten wie angereicherte Kochjacken vorbeikommen.» Drinks oder Glacen können helfen», sagt Bernd Ackermann. Er Ohne Kreativität geht es nicht ist Leiter Küche der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung EPI in Das Wichtigste beim Kochen für Zürich und Autor des Buchs Menschen mit Kau- und Schluck«Make Food Soft», eines Koch- beschwerden ist gemäss Chrisund Fachbuchs für Patienten m ­ it toph Schär die Freude und Moeiner Schluckstörung, auch Dys- tivation des Küchenteams. Schär ist ­ Küchenchef im SpitzensportZentrum Oym in Cham/ZG und

HWERDEN

wirkte ebenfalls beim Buch «Make Food Soft» mit. «Man muss motiviert sein, auch Püriertes fein und schön zuzubereiten», sagt er. «Wer püriertes Fleisch selbst eklig findet, schmeckt dieses weniger ab und klatscht es auf den Teller, ohne auf Form und Farbe zu achten. Davon haben am Ende weder der Patient noch der Koch etwas.» Wer sich hingegen Mühe gebe, finde bald Spass daran, kreativ zu werden und neue Gerichte zu entwickeln. Das entsprechende Feedback motiviere dann zusätzlich: «Meiner Erfahrung nach erhält man für ein modern umgesetztes püriertes Essen oft fast mehr Komplimente als für die normale Verpflegung – einfach, weil die Patienten dies besonders schätzen.»

«Püriertes nur auf den Teller zu klatschen, nützt weder Patient noch Koch.» CH R I S TO P H SCH Ä R , K Ü CH EN CH EF OY M

Damit die Teller möglichst appetitlich daherkommen, rät Bernd Ackermann: «Mit verschiedenen Farben, klaren Formen und Kontrast auf dem Teller arbeiten.» Das Essen solle möglichst aussehen wie das Original – nur eben in der passenden Konsistenz. «Wichtig ist, eine breite Auswahl an Püreeformen zu haben und sich bereits bei der Implementierung eines Konzepts nach IDDSI genügend bedarfsgerechte Formen zu kaufen.» IDDSI ist ein Stufensystem für modifizierte Nahrungsmittel bei Schluckstörungen, welches Nahrungsmittel in acht verschiedene Stufen von «dünnflüssig» bis «leicht zu kauen» einteilt. Welche Stufe angebracht ist, entscheiden die medizinischen Fachkräfte. In vielen Betrieben werde ­immer noch mit dem Glacelöffel


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angerichtet: «Das ist heute nicht mehr zeitgemäss und vor allem auch nicht appetitlich – es regt nicht zum Essen an.» Lange habe man unterschätzt, welch wichtige Rolle die Optik beim Essen spielt. «Dabei stellen wir immer wieder fest, dass den Patienten das Essen viel leichter fällt, wenn die Gerichte sie optisch an solche erinnern, die sie kennen und mögen.»

REZEPT Französisches Frühstück mit Crois­s ant IDDSI-Stufe 4 (breiig / püriert) Schwierigkeitsgrad mittel

Gefroren oder kalt auf den Teller Beim Anrichten sollte man gemäss Ackermann darauf achten, dass die Konsistenz bis zum Servieren stimmt. Die einzelnen Komponenten sollten klar erkennbar sein, statt zu einem einheitlichen Brei vermischt zu werden. «Die Speisen müssen gefroren oder kalt auf den Teller gelegt werden», erklärt Ackermann. «Denn nach dem Erwärmen der Komponenten ist es schwierig, diese noch einzeln auf neue Teller umzusetzen.» Neben der Optik ist besonders auf die Nährstoffzusammensetzung von Speisen für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden zu achten. «Haben die Patienten vorher 500 Gramm pro Mahlzeit zu sich genommen, sind es nun oft nur noch 250 Gramm, also eine halbe Portion», erklärt Christoph Schär. Dabei benötigen

«Unsere Linzertorte schmeckt besser als die ‹normale› Version.» CH R I S TO P H SCH Ä R , K Ü CH EN CH EF OY M

Allergene Gluten (Weizen, Gerste), Milch, Ei Sonstige Zutaten Butter, Konfitüre, Frischkäsecreme, ­B irnendicksaft

Croissants (für 10 Stück) 150 g Buttercroissant 250 ml Vollrahm 125 ml Vollmilch 375 g Vollei 1 St. Vanilleschote 30 g Zucker 80 g Magerquark Vorbereitung Buttercroissant in Würfel schneiden, ­Vanilleschote auskratzen. sätzlich eine gute Lösung. Es gebe aber auch natürlichere Alternativen wie Vollei oder Quark. Für mehr Fett eignen sich Raps- oder Olivenöl. Rahm geht ebenfalls, ist aber etwas weniger gesund. Kohlenhydrate lassen sich gut mit Maltodextrin hinzufügen. Schär hat extra eine Paste entwickelt, die alle drei Komponenten enthält: je 10 Gramm Proteinpulver, Maltodextrin, Vollrahm und Rapsöl. «Daraus ergibt sich eine feine Paste, mit der sich beispielsweise Suppen einfach anreichern lassen.» Aber auch die Vitamine sollten nicht vergessen gehen. «Diese kann man via Suppen und Gemüse zuführen oder mit eingedicktem Gemüsesaft für Garnituren», rät Schär.

sie gleich viele Nährstoffe wie Fast alles ist möglich Menschen ohne Beschwerden. Und da man nicht wisse, welche Croissants, Pizza, Sushi, Raclette, Komponenten vom Patienten tat- Forellenfilet, Nusstorte – Gesächlich gegessen werden, müsse richte wie diese und viele mehr jede einzelne mit Proteinen, Koh- werden im Buch «Make Food Soft» lenhydraten und Fetten angerei- vorgestellt. Der Fantasie sind chert werden. keine Grenzen gesetzt, nichts «Besonders wichtig sind die scheint unmöglich. «Ich getraue Proteine – gerade für ältere Men- mich sogar, ketzerisch zu behaupschen in Alters- und Pflege-­ ten, dass manche Gerichte in heimen», so Schär. Dafür sei ein unserem Buch besser schmecken klassisches Proteinpulver grund- als die ‹normale› Variante», sagt Christoph Schär. Als Beispiel nennt er die Linzertorte: «Eine normale Linzertorte kann man noch so gut zubereiten, meistens ist sie eher trocken. Unsere Linzertorte hingegen besteht aus einer Creme und ist dadurch perfekt saftig. Geschmacklich unterscheidet sie sich nicht vom Original.» Man könne daher problemlos einige pürierte Gerichte allen Patienten oder Bewohnern anbieten: «Die Gerichte würden dadurch ihr Stigma verlieren.» Auch das Raclette schmecke in der aufbereiteten Variante noch besser als das Original, sagt Schär. «Der Käse wird mit Rahm im Rahmbläser zubereitet, was ihn luftig-leicht macht.» Für die perfekte Optik der «Gschwellti»

wird die Kartoffelschale pulveri- spielt. Dies nicht nur über die Zusiert und die Kartoffelmasse da- fuhr von wichtigen Nährstoffen. rin gewendet, so dass die Kartof- «Das Wiedererkennen von bekannfeln tatsächlich wie Kartoffeln ten Gerichten oder Entdecken von aussehen. «Eigentlich gibt es heu- neuen Mahlzeiten schafft Freude te fast keine Grenzen mehr, was am Essen», so Ackermann. Das in der pürierten Kostform herge- werde leider oft unterschätzt: stellt werden kann. Es macht un- «Wir sehen regelmässig, wie zu glaublich viel Spass zu sehen, wie Beginn niedergeschlagene Patienkreativ die Diätküche geworden ten regelrecht aufblühen, wenn ist und mit wie viel Motivation die sie sehen, welche Kreationen ihKöche an ihre Aufgabe herange- nen jeden Tag aufs Neue serviert hen», so Schär. werden.» Und Christoph Schär ergänzt: «Die Ernährung ist letztlich das günstigste und langfristig beste Medikament. Daran sollten Institutionen denken, wenn es in der Küche wieder einmal heisst, dass das Geld fehlt.» A N G EL A H Ü P P I

«Die Wirkung des Essens auf die Heilung wird oft unter­ schätzt.»

Buchtipp

Croissantwürfel zugeben und einige ­M inuten einweichen. Eingeweichte Masse fein mixen, Vollei und Mager­ quark unterrühren und durch ein Passiersieb streichen. Masse in einen Dressierbeutel füllen. Croissantformen dünn mit Birnen­ dicksaft ausstreichen, Masse einfüllen, glatt streichen und während 25 bis 30 Minuten ­b ei 82 °C mit Klarsichtfolie ­a bgedeckt im Kombisteamer pochieren. ­Fertig gegarte Croissants aus der ­ Form nehmen. Anrichten Buttercroissant auf einen Teller geben, aufgeschlagene Butter, Konfitüre und Frischkäse dazu reichen. Dazu passt ein eingedickter Cappuccino. Wichtig Konfitüre und Frischkäse vor dem Ser­ vieren durch ein Passiersieb streichen.

B ER N D ACK ER M A N N , LEI T ER K Ü CH E EP I

Auch Getränke werden in der Diätküche eingedickt, um das Verschlucken zu verhindern. «Wir wollten aber nicht nur Tees anbieten, sondern auch andere Getränke, die den Patienten Freude machen und die sie von früher kennen», so Christoph Schär. So zum Beispiel Cola. Diese wird mithilfe eines Verdickungspulvers so eingedickt, dass sogar ein wenig Kohlensäure drinliegt. Wichtig ist, dass auch das Wasser für die Eiswürfel eingedickt wird, um die Cola nicht wieder zu verwässern. Sogar Bier kann mit Gelatine oder Xantana präpariert werden: «Es ist einfach schön, den Patienten etwas Besonderes bieten zu können. Das unterstützt die Heilung.» Überhaupt sind Christoph Schär und Bernd Ackermann überzeugt, dass die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Genesung

Zubereitung Vollrahm, Vollmilch, Zucker und Vanillemark aufkochen, 10 Minuten ziehen ­l assen.

Koch- und Fachbuch mit pürierter Kost für die Ernährung von Menschen mit Schluckstörungen. Über 80 Gerichte für Menschen mit Schluckstörungen – vom Frühstück mit Kaffee und Bröt­ chen über das Mittagessen mit Fleisch, Gemüse und Beilagen bin zum Burger oder zum Ku­ chen. Zudem enthält das Buch umfangreiche Informationen zur Dysphagie und der Ernährung von Betroffenen. Matthaes Verlag 240 Seiten ISBN 978-3-98541-048-4 Fr. 39.90 swissepi-shop.ch


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Das Stelldichein der besten Schweizer Weine

ist. Die Resultate können auf der Website des Grand Prix du Vin Suisse aufgerufen werden. Nathalie Dugerdil vom Weingut Clos du Château in Satigny/GE durfte den Prix Vin Bio entgegennehmen. Dies für ihren «MajesT», einer Assemblage aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Vom Jahrgang 2023 sind nur noch wenige Magnum-Flaschen erhältlich.

Zum 20. Mal wurden am Grand Prix du Vin Suisse beste Schweizer Winzer und Weine ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter: grandprixduvinsuisse.ch

Die «Gala des Schweizer Weins» mit der Preisverleihung des Grand Prix du Vin Suisse gilt als Höhepunkt des Weinjahres. Mehr als 600 Winzerinnen und Winzer, Vertreter von Verbänden und der Politik, Fachjournalisten sowie Weinliebhaberinnen und Weinfreunde haben am 23. Oktober im Kursaal Bern den Schweizer Wein gefeiert. Für die 20. Ausgabe des «Grand Prix» reichten Weingüter aus 19 Kantonen 2844 Weine ein. 425 davon erhielten eine Goldmedaille, 455 wurden mit Silber ausgezeichnet und 102 Weine wurden in 16 Kategorien für das grosse Fi- Weine keltern ist Familiensache: Vater Claudy Clavien mit Tochter Shadia. Z VG nale nominiert. Ein interessantes Detail: Von der rekordhohen Zahl von 15 Weinmachern wurde dieses Jahr mehr als ein Wein nomi- chy» 2025 in der Kategorie Chas- reichte auch die Domaine Dussex niert. Als Folge holten sich drei selas den zweiten und dritten aus Charrat/VS. Dies mit dem Weinbaubetriebe in drei Katego- Platz. Mit dem Cornalin 2025 und Grain Noble Les Parcellaires 2018, rien mehrere Podestplätze. So er- dem Cabernet Franc 2024 AOC einer Assemblage aus Petite Arreichten die Brüder Laurent und Valais sicherte sich die Cave Fer- vine und Marsanne, sowie dem Nicolas Martin von der Cave du nand Cina aus Salgesch/VS in der Gauthier Les Parcellaires 2017, eiConsul in Perroy/VD mit ihren Kategorie sortenreine Rotweine ner besonderen Familien-Cuvée, AOC La Côte Grand Cru «Bérol- den ersten und zweiten Rang. Ei- die nach dem Vornamen des Sohlon» 2025 und «Crêt de Bayel Fé- nen ersten und zweiten Platz er- nes von Gabriel Dussex benannt

«Wir müssen selbstbewusst für die Qualität unserer Weine einstehen.»

«Entscheidend für einen grossen Wein ist das Terroir und viele präzise ausgeführte Details.» B A PTI S T E CH A ZE AU D, Ö N O LO G E B EI CH A M PAG N E P O M M ERY

Den Auftakt zur Altona-KaviarDegustation von Hugo Dubno machte die Cuvée Louise Brut Nature 2006. Deren Kombination von frischer Säure und minerali-

... und Weingut des Jahrzehnts

pagner mit vielen Jahren auf den Feinhefen zu einer «Altersreduktion» tendieren. Das bedeutet, dass ihr Bouquet verschlossen ist. Um die ganze Schönheit der Aromen zu erleben, muss der Wein wie Dornröschen wachgeküsst werden. Das geht am besten, indem der Champagner in Gläsern mit möglichst grossen Kelchen kredenzt wird. G A B R I EL TI N GU ELY

Cuvée Louise

Mehr Informationen unter: champagnepommery.com dubno.ch

Die Festtage rücken näher. Damit verbunden sind immer auch exquisite kulinarische Genüsse. Einen Vorgeschmack darauf präsentierten Christian Schmed von Champagne Pommery und Raphael Lenherr von Hugo Dubno im Atelier Uniquisine in Stansstad/NW Ende Oktober. Dort ­sorgen Sternekoch Christoph Aebersold und Gastgeber Agron Tunprenkaj seit fast zehn Jahren für geschmackliche Höhenflüge. Champagne Pommery nutzte den Event zur Präsentation der Cuvée Louise Brut Millésime 2008. In diesem Jahr sorgte ein kühler, sonniger Sommer für die knackige Frische des Weins. Optimal reif geerntete Trauben verliehen ihm die präzise Balance von Körper und Fülle. 17 Jahre auf den Feinhefen, degorgiert wurde erst im November 2025, gaben dem Champagner Intensität und Tiefe. Dieses Meisterwerk verdient dann auch eine spezielle Verpa-

ckung. Für das Design des Jahrgangs 2008 hat Champagne Pommery die Farben Hellblau, Rot und Gold ausgewählt. Sie symbolisieren die drei Grand-Cru-Lagen in Avize und Cramant für Chardonnay sowie Aÿ für Pinot Noir. Zwei zu eins ist dann auch das ungefähre Verhältnis der beiden Rebsorten in der Cuvée Louise, die 1979 erstmals produziert wurde. Bis heute wird die Cuvée Louise nur in besten Jahren und immer als Jahrgangs-Champagner hergestellt. Louise Pommery war es auch, die 1874 den ersten trockenen Nature-Champagner vinifizierte und damit die Champagnerwelt revolutionierte.

des Jahres». Die Freude darüber war riesig. Claudy Clavien, der Gründer des gleichnamigen Weinguts in Miège/VS, gehört zu den prägenden Persönlichkeiten des Walliser Weinbaus. Heute wird er von seiner Tochter Shadia unterstützt. Sie hat sich an der Fachhochschule in Changins zum Bachelor in Weinbau und Önologie ausbilden lassen und auf zahlreichen Top-Weingütern Erfahrungen gesammelt. «Die Trophäe wird einen Ehrenplatz erhalten», sagte Shadia Clavien mit Freudentränen in den Augen.

Der zum zweiten Mal vergebene prestigeträchtige Titel «Weingut des Jahrzehnts» ging an Adrian & D I EGO M AT H I ER , W I NZER LEG EN D E Diego Mathier Nouveau SalqueAU S S A LG E SCH nen AG in Salgesch. Diego Mathier beschreibt den Weg zum ErMit dem Prix Vinissimo zeichne- folg dann auch als langfristige geten die Juroren je einen weissen meinsame Leistung: «Wir sind und roten «Coup de cœur» aus. Marathonläufer, keine Sprinter. Diese Spezialpreise gingen an den Hinter den Ideen steht ein erfahErmitage Nadia Mathier 2025 von renes Team, das diese im Alltag Adrian & Diego Mathier Nouveau mitträgt und Verantwortung über­Salquenen AG in Salgesch und an nimmt.» Die Familie arbeitet eng die Cuvée Prestige Fernand Cina zusammen: Nadia Mathier ist seit 2023 von Fernand Cina, ebenfalls 2004 im Unternehmen tätig und aus Salgesch. alle fünf Töchter sind inzwischen auch eingestiegen und verantworWeingut des Jahres ... ten eigene Bereiche. Mit der Auszeichnung verbindet Diego MatEine Achterbahn der Gefühle er- hier auch einen Auftrag an die lebte die Familie Clavien. In vier Branche: «Schweizer WeinproduKategorien wurde sie auf die zenten sollten selbstbewusst für Bühne gerufen. Bei den weissen die Qualität ihrer Weine und den Assemblagen und beim Syrah Wert der Schweizer Weinregionen reichte es zum Sieg. In der Katego- einstehen.» Am Ende des Abends rie Gamay wurde sie zweite und erhielt Diego Mathier für seine beim Rosé blieb es bei der Nomi- Ansprache deutlich mehr Applaus nation. Diese Erfolge krönte der als die Grussbotschaft aus der Poprestigeträchtige Titel «Weingut litik zu Beginn der Gala. (G A B)

Die Zeit verleiht einer Cuvée Magie In der Champagne gilt 2008 als goldener Jahrgang. Jetzt präsentiert Pommery die ersten Flaschen der exklusiven Cuvée Louise.

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Baptiste Chazeaud, stellvertretender Kellermeister bei Champagne Pommery, B I LD ER Z VG gibt Auskunft über die Besonderheiten der einzelnen Jahrgänge.

scher Strenge ergänzte sich perfekt mit den cremig-buttrigen und leicht salzigen Ossetra-, Belugaund Imperial-Kaviaren. Grosse Champagner brauchen Platz im Glas Zu jedem Gericht wurde ein anderer Jahrgang Cuvée Louise Brut serviert. Höhepunkte waren ein

leicht oxidativer 2002er zu Jakobsmuscheln auf Selleriepüree mit Périgord-Trüffeln und ein zitrusfruchtiger 2005er aus der Magnum zu Kabeljau mit Sauerkraut und Kräuteröl. Der bereits beschriebene 2008er ergänzte sich mit Kalbfleisch, kräftigem Jus, geschmorter Zwiebel und Steinpilz. Einmal mehr war die Beobachtung interessant, dass Cham-

Brut Nature 2006 Strohgelb funkelt der Wein im Glas. Grosszügig duftet er nach Quittenpaste, Mirabelle und hell gerösteter Brioche. Feinste Perlen verleihen dem Wein eine cremige Textur. Frische Säure und subtile Bitterkeit mit Noten von Zitronenschale gehen über in langanhaltende Finesse.

Millésime 2008 Brut Kristallklar und blassgolden im Glas. Auf das dezent reduktive Bouquet mit Röstaromen folgen Noten von Trockenfrüchten, Orangenzeste und Haselnüssen. Lebendige Frische verleiht dem Wein Energie. Es folgen kräftige Fülle in der Mitte und salzige Mineralität im Nachhall.


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Die Luzerner wollen am Culinary World Cup wieder ganz nach oben

sich die Konkurrenz nichts abschauen kann.» Zudem sei der aktuelle Olympiasieger, das Pais World Culinary Team Korea, aus dem Nichts gekommen.

«Diesmal dürfen wir keine unnötigen Punkte mehr verlieren.»

Das Luzerner Kochkunstteam befindet sich im Endspurt für den Culinary World Cup. Das Ziel: den Weltmeistertitel zu verteidigen. Mehr Informationen unter: cccl.ch

T E A M - M A N AG ER

Das Kochkunst-Team des Cercle des Chefs de Cuisine Lucerne mit Team-Manager Alexander Limbach.

rausforderung nochmals stellen – und den Erfolg von vor vier Jahren wenn möglich wiederholen. Schweizer Alpenküche im Fokus Die Luzerner präsentieren ihre Gerichte am 24. November in ­Luxemburg auf einem komplett

neuen Tisch. «Der Fokus liegt auf Schweizer Holz und einigen klassischen Dingen, die man mit der Schweiz assoziiert», verrät Alexander Limbach. Das Motto lautet Swiss Alpine Cuisine: regionale Produkte, wie sie übers ganze Jahr typisch sind für die Schweiz. So wird beispielsweise Kürbis aus

Eine ungewöhnliche Zwischennutzung

Weil das Hotel Waldhaus in Sils Maria im nächsten Sommer renoviert wird, zieht es über den Julierpass nach Savognin ins derzeit geschlossene «Piz Mitgel». Im kommenden Sommer 2027 bespielt das Hotel Waldhaus in Sils im Engadin das Hotel Piz Mitgel in Savognin/GR im Surses. Das Waldhaus schliesst vorübergehend seine Tore, um eine sanfte Renovation durchführen zu können. Der Einbau von zwei neuen Liften, die Neuorganisation des Empfangs und der barrierefreie Zugang zum Saalgeschoss bedin-

Z VG

dem Baselbiet mit Tessiner Oliven gezeigt, Alpsteinente oder Reh aus heimischer Jagd. Die Konkurrenz einzuschätzen, ist für den Team-Manager schwierig: «Alle Teams sind natürlich vorsichtig und veröffentlichen bis zum Wettbewerb kaum etwas zu ihren Tischen, damit

p a r t ne r

Luc Schärer, Elina Gräub, Bénoit Roscher, Vivien Burkhard, Anna Tännler und Z VG Ralph Mock sind die glücklichen Gusto27-Finalteilnehmenden.

Gusto27 überrascht an der Zagg

Mehr Informationen unter: origen.ch

Im Hotel Piz Mitgel ist bald das Waldhaus Sils zu Gast. S T EFA N K A I S ER

gen komplexe Eingriffe in den statischen Kern des Gebäudes. Während dieser Zeit sind im Waldhaus nur das Spa, die Terrasse und das Restaurant Gigers in Betrieb. Der Rest des Teams arbeitet den Sommer über in Savognin. Die Gastspiel-Saison des Hotels Waldhaus im Hotel Piz Mitgel startet am 10. Juni und endet am 3. Oktober. Das Team des Hotels Waldhaus will auch den Einwohnern von Savognin etwas bieten und lädt regelmässig zu Kuchen und Tee im alten Speisesaal des Hotels Piz Mitgel. Es hält so eine Tradition aufrecht, die das WaldhausTeam seit vielen Jahrzehnten prägt – einfach am anderen Ort. Das Hotel Piz Mitgel ist derzeit geschlossen. Darin soll in Zukunft ein Ort der Kultur entstehen, der mit Theater, Kino und Bildungsformaten ein neues Hotelkonzept erprobt. Besitzerin des Betriebs ist die Nova Fundaziun Origen, die auch das Post Hotel Löwe in Mulegns/GR betreibt. Das Engadin und das Surses verbindet eine alte Freundschaft. Zahlreiche Bewohnende des Surses arbeiten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Hotels des Oberengadins. Sie pendeln daher jeweils über den Julierpass. «Diesen Passgängern widmen wir eine kleine Ausstellung und ein Buch, das im Sommer 2027 erscheint», schreibt die Nova Fundaziun Origen in einer Mitteilung. (D O E)

Medien

Mehr Informationen unter: gusto.transgourmet.ch

Die Bilanz der letzten Jahre des Kochkunst-Teams des Cercle des Chefs de Cuisine Lucerne kann sich sehen lassen: 2018 Vize-Weltmeister, 2020 Olympiasieger und 2022 Weltmeister. An der Olympiade 2024 in Stuttgart (DE) reichte es für den dritten Podestplatz – obwohl es beim Transport einige Schäden gegeben hatte. So etwas soll dieses Jahr nicht mehr passieren. «Wir werden diesmal genug Ersatz dabei haben, falls wieder etwas schiefläuft», sagt TeamManager Alexander Limbach. Eigentlich hatten die Luzerner damit gerechnet, dieses Jahr warm kochen zu können, so wie die Nationalmannschaften und die Community-Catering-Teams. Noch ist es in Luxemburg allerdings nicht so weit – die angekündigte Neuerung lässt weiter auf sich warten. «Das hat uns etwas enttäuscht, da der kalte Ausstellungstisch einfach nicht mehr zeitgemäss ist», sagt Limbach. Trotzdem wollte man sich der He-

A LE X A N D ER LI M B ACH ,

124 Kochtalente haben sich für die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende 2027 beworben. Eine Fachjury hat die besten sechs Einsendungen ausgewählt.

Rande der Fachmesse Zagg statt. Eingeladen waren Sponsoren und Partner von Gusto27, Vertretende von Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben, die ihre Lernenden in den letzten Wochen bei der Erarbeitung der Wettbewerbsaufgabe unterstützt haben, sowie die Teilnehmenden selbst.

Die Emotionen waren gross: Erst- «Chicken, Egg & Fire» mals gab Transgourmet/Prodega, Organisatorin von Gusto27, die Sechs von einer Fachjury ausgeFinalteilnehmenden der Schwei- wählte Jungtalente haben nun bis zer Meisterschaft für Kochlernen- zum finalen Wettkochen vom de an einem Event bekannt. Der 18. März 2027 Zeit, ihr Können zu Anlass fand am 26. Oktober am verfeinern. Gefordert sind eine

Einer der stärksten Mitbewerber komme aus der Schweiz: die Culinary Creators aus der Ostschweiz. Grundsätzlich konzentriere man sich aber auf sich selbst, ohne nach links und rechts zu schauen – eine Strategie, die bisher gut funktioniert hat. A N G EL A H Ü P P I ­

Das Team Alexander Limbach «Les Trois Rois», Basel Michèle Bucher Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa, Interlaken/BE Pamela Muff Grand Casino Luzern Lam Nguyen Asana Spital, Leuggern/AG Tizian Mitterer Zuger Kantonsspital Massimo Rogger «7132 Silver», Vals/GR Helfer: Anika Schweingruber, Sara Birrer, Lukas Hess, Gabriel Küng, Loïc Zas, Anes Sljivar, Giovanni Cucinotta

Vorspeise mit einer spontan zubereiteten Sauce und ein Haupt­ gericht aus Schweizer Pouletfleisch vom Grill, einem ganzen Ei, zwei Schweizer Bio-Gemüsen und einer Stärkebeilage mit Mais. In den nächsten Monaten werden sie intensiv für das Finale trainieren – privat, am offiziellen Probekochen in der Küche der Berufsfachschule Baden/AG sowie auch im Umgang mit sozialen Medien und der Fachpresse. Alle Teilnehmenden, die eine gültige Arbeit eingereicht haben, können sich für eine mehrtägige Genussreise in der Schweiz, nach Salzburg oder nach München anmelden. Zusätzlich erhalten sie ein Profimesser sowie einen Prodega-Einkaufsgutschein im Wert von 200 Franken. Die sechs Finalteilnehmenden erhalten weitere Geschenke und die Chance auf die drei Hauptpreise. Welche dies sind und wohin die Bildungsreisen der ersten drei führen, ist auf der Gusto-Website ersichtlich. (G A B)

Finalteilnehmende Vivien Burkhard, 3. LJ Schüpbärg-­B eizli, Schüpfen/BE Elina Gräub, 3. LJ Restaurant Rössli, Säriswil/BE Ralph Mock, 2. LJ Resort Hof Weissbad in Weissbad/AI Bénoit Roscher, 2. LJ The Chedi in Andermatt/UR Luc Schärer, 2. LJ Roh & Nobel, Rüfenacht/BE Anna Tännler, 2. LJ Bergwelt Grindelwald by The Living Circle, Grindelwald/BE


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Der Smoclean räuchert gleichzeitig Fisch, Käse, Gemüse, Fleisch und Aufschnitt. Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch

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Bodega González in Ebikon/LU versendet Muster von spanischen Olivenölen.

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Kalträuchern in der Profiküche

Echte Diamanten in der Pfanne

Mit dem Smoclean Indoor-Räucherofen beginnt eine neue Ära des professionellen Kalträucherns für die gehobene Gastronomie. Die Technologie ermöglicht präzises Kalträuchern im Innenbereich ohne externe Emissionen. Der kontrollierte und besonders schonende Räucherprozess bewahrt die natürliche Struktur, Saftigkeit und das charakteristische Eigenaroma der Lebensmittel. Ob edler Fisch, ausgewähltes Fleisch, feinster Schinken, aromatischer Käse oder saisonales Gemüse – der grosszügig dimensionierte und vielseitig einsetzbare Smoclean eröffnet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Veredelung von hochwertigen Lebensmitteln in der Küche. innoma.ch

Diamanten gehören normalerweise an den Finger oder in industrielle Werkzeuge. Im Wallis landen sie seit 25 Jahren auch in der Bratpfanne: In Sierre entwickelt und produziert Swiss Diamond Kochgeschirr mit seiner XD-Technologie, bei der echte Diamantkristalle in die Beschichtung des Kochgeschirrs eingearbeitet werden. Die CXDBeschichtung besteht aus einer gehärteten Grundschicht und einer keramischen Deckschicht mit Diamantkristallen. Bei ihrer Herstellung werden weder PTFE noch PFAS zugesetzt. Der Pfannenkörper besteht aus recyceltem Aluminium. Die Pfannen eignen sich für alle gängigen Herdarten, einschliesslich Induktion. swissdiamond.ch

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Top-Olivenöle aus Spanien

Eine Schorle mit Bier und Zimt

Oleoestepa steht für natives Olivenöl extra, das auf spanischer Herkunft, Qualität und genossenschaftlicher Zusammenarbeit basiert. In Estepa begleiten landwirtschaftliche Familien das Öl vom Olivenhain bis zur Abfüllung. Die D.O.P. Estepa schützt die Herkunft und bestätigt anspruchsvolle Kriterien in Produktion, Verarbeitung und Rückverfolgbarkeit. 100 Prozent der Produktion erfolgt nach integrierten oder Bio-Produktionssystemen. Das Oleoestepa-Sortiment besticht mit sortenreinen Olivenölen und Cuvées aus Arbequina, Hojiblanca, Picual und Lechín. In der Schweiz kann das Sortiment nach Voranmeldung in der Bodega González in Ebikon/LU degustiert werden. c ahs.ch

Mit dem neuen «Zimtbschorle» bringt die Appenzeller Brauerei Locher den Winter in die Flasche. Wie das Original ist die «Zimtbschorle» eine alkoholfreie Bier-Schorle. Apfel- und Birnensaft treffen auf Appenzeller Bier und eine dezente Malznote. Der Zimt gibt der fruchtigen Frische eine sanfte Würze und macht aus dem Durstlöscher des Sommers ein Getränk für die kalte Jahreszeit. Die Etikette der Flasche erzählt die Geschichte einer Winterlandschaft: ein verschneites Dorf mit Kirchturm und kahlen Bäumen unter einer dicken Schneedecke. «Apfel, Birne und Zimt. Das riecht nach warmer Stube und nach Heimat», sagt Aurèle Meyer, Geschäftsleiter der Brauerei Locher. appenzellerbier.ch

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Pe rsön lich

ALEX ARMBRÜSTER « DIE BAR MUSS WIEDER MEHR SPASS MACHEN»

PE R SO N A LI A

Der Leiter der Barfachschule Zürich wünscht sich mehr Lockerheit hinter der Bar. Er will die Freude am Gastgebersein stärker in den Fokus rücken.

Alex Armbrüster leitet in der Barfachschule unter anderem Profi-Barkurse.

Z VG

Was hat sich in der Barszene auf Whisky spezialisierten Bar, Von wem haben Sie damals das in all den Jahren verändert? muss man sich da natürlich gut Handwerk gelernt? In den 80er- und 90er-Jahren auskennen. Heute haben aber Ich habe damals im Pub viel ge- stand die Party im Vordergrund. auch viele Gäste ein grosses Fachlernt und bald Verantwortung als Die Drinkqualität war in Ordnung. wissen. Peter Roth hat mir einmal Chef der Schicht übernommen. Dann kam der Begriff Mixology gesagt: «Du musst nicht alles wisMeine damalige Chefin hat mir ins Spiel, das Niveau stieg stetig sen. Die Gäste freuen sich, wenn schon in jungen Jahren viel über an, Bars bauten sich ganze Che- sie dir etwas erklären können.» Mitarbeiterführung beigebracht. mielabors ein. Das Ganze ging so Zu meinen Vorbildern gehörten weit, dass am Ende nur noch der Wie gefragt sind Profi-Bardamals auch die Bar-Legende Pe- Drink und die Kreativität des Bar- kurse, und wer besucht sie? ter Roth von der «Kronenhalle» keepers im Vordergrund standen – Es läuft gut bei uns, es gab aber und John Bandy, der Tom Cruise nicht mehr das Erlebnis der Gäste. auch schon Zeiten, wo die Nachfür den Film Cocktail im Flair- Viele sind übers Ziel hinausge- frage noch viel grösser war. Wir Bartending unterrichtet hat. schossen. Ich sehe aber, dass sich haben viele junge Teilnehmende, das schon wieder wandelt. Die die zum Beispiel Bartending als 2011 haben Sie die Barfachjungen Leute in der Szene sind lo- Studentenjob machen. Aber dann schule Zürich gegründet. Wie ckerer und wieder mehr auf den kommen auch mal ältere Teilnehkamen Sie zum Unterrichten? Spass an der Arbeit fokussiert. mende, vom Anwalt bis zum Arzt, Ursprünglich habe ich selbst die da ist alles dabei. Barfachschule Kaltenbach bei Mi«Der Barkeeper chèle Galmarini besucht. Sie war Seit diesem Jahr engagieren auch eine prägende Person für Sie sich für die Swiss Barkeespielt nicht die per Union SBU. Was wollen Sie mich. Ich habe von ihr viel über Hauptrolle, er mit dem Verband erreichen? das Gastgebersein gelernt und darüber, wie Lernen Spass machen Wir wollten schon lange mit der führt Regie.» kann. Mit etwa 21 Jahren habe ich SBU zusammenarbeiten, nun hat dort auch angefangen, selbst zu es endlich geklappt und unser unterrichten, sie hat mir schon Wo positionieren Sie sich hier Profi-Barkurs ist vom Verband zertifiziert. So wollen wir auch mit der Barfachschule? früh viel Vertrauen geschenkt. Wir versuchen, nicht nur Hand- mehr junge Leute in den Verband Wie hat sich der Unterricht werk zu vermitteln. Natürlich holen, die Organisation verjünseit Ihren Anfängen bringen wir ihnen bei, wie man gen und den Netzwerkgedanverändert? Drinks perfekt zubereitet. Diese ken in der Barszene stärker verFrüher lag der Fokus mehr auf Grundlagen hat man aber schnell breiten. A LI CE GU LD I M A N N dem Gastgebertum und weniger einmal gelernt, Routine und Siauf dem Handwerk. Das hat sich cherheit bekommt man im Alltag. stark verändert, heute gehen wir Wir wollen mit guten Gastgebern Zur Person viel stärker auf die Techniken ein. die Freude an die Bar zurückbrinLeider haben wir auch das Prob- gen und so auch Orte schaffen, wolem, dass über die sozialen Me- hin die Menschen gerne gehen Alex Armbrüster ist diplodien viele falsche Informationen und ihre Zeit verbringen. mierter Hotelier/Restaurateur und Vorstellungen verbreitet werund Marketingplaner. 2011 den, mit denen wir dann als Bar- Wie viel Fachwissen muss ein gründete er die Barfachschule fachschule zuerst einmal aufräu- Barkeeper heute haben? Zürich, wo er bis heute als men müssen. Die Leute müssen Das kommt darauf an, wo man arGeschäftsführer und Kursleilernen, dass sie nicht alles eins zu beitet. Manche Arbeitgeber verter tätig ist. Ausserdem ist er Teilhaber der Cocktailbar eins von Tiktok kopieren können langen, dass man eine umfangreiBaradox, die sich im gleichen und unter anderen Voraussetzun- che Warenkunde mitbringt. ArGebäude befindet. beitet man zum Beispiel in einer gen das gleiche Resultat erhalten.

Marco Campanella

Geschäftsführerin

Executive Chef

Annemarie Meyer wird die Glacier Express AG im ersten Quartal 2027 auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolgesuche läuft. Meyer steht seit der Gründung der Glacier Express AG an deren Spitze. Das Unternehmen gehört je zur Hälfte der Rhätischen Bahn und Matterhorn-Gotthard-Bahn.

Das Grand Resort Bad Ragaz/ SG arbeitet für eines seiner zwei neuen Restaurantkonzepte im Quellenhof mit Marco Campanella zusammen. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2027 geplant. Die Zusammenarbeit ist Teil der gastronomischen Neuausrichtung im Rahmen der Resort-Strategie «GRBR 2035».

Lars Studer

Remo Rey

Hotel Manager

Geschäftsführer

The Living Circle übernimmt den Betrieb des Hotels Winkelried in Stansstad/NW. Als Hotel Manager hat die Zürcher Hotelgruppe Lars Studer verpflichtet. Er trat seine Stelle am 1. November an. Studer folgt auf Wolfgang Gehrig, der den Betrieb während sieben Jahren als Pächter geführt hat.

Remo Rey übernimmt per März 2027 die Geschäftsführung des Casinotheaters Winterthur/ZH. Er folgt auf Samuel Hauser, der das Casinotheater per Ende Jahr verlassen wird. Gleichzeitig wird Sarah McMaster neu Mitglied der Geschäftsleitung und übernimmt die Gesamtleitung Gastronomie.

Flavio Ringer

Lorenz Maurer

F & B Manager

General Manager

Das Bürgenstock Resort Lake Lucerne in Obbürgen/NW hat Flavio Ringer zum Executive Assistant Manager für Food & Beverage ernannt. Der Schweizer ist seit Oktober 2026 für die strategische und operative Weiterentwicklung der Resortgastronomie verantwortlich.

Andermatt Hospitality Management hat Lorenz Maurer zum General Manager von «The Alpinist» ernannt. Das Fünf-Sterne-Hotel soll im Dezember 2027 in Andermatt eröffnet werden. Maurer tritt seine Stelle schon am 1. Dezember 2026 an.

Mehr Informationen unter: barfachschulezuerich.ch

Sie unterrichten heute zahlreiche Menschen, die das Bar-Handwerk lernen wollen. Wie erinnern Sie sich an Ihre eigenen ersten Erfahrungen hinter der Bar? Als ich 17 Jahre alt war, musste ich Geld verdienen, um mir eine Vespa kaufen zu können. Die Bar hat mir damals schon gefallen, nachdem ich in den Zypern-Ferien den Barkeepern zugeschaut habe, wie sie Cocktails mixen. Dann habe ich mich in einem Pub bei uns in Adliswil/ZH beworben und wurde eingestellt. Natürlich bekam ich am Anfang als Erstes die Servierplatte in die Hand und musste abräumen. Das Team war super, es war die Zeit, in der Gastronomie und Party nahe beieinander waren und deswegen viele in der Branche arbeiten wollten.

Annemarie Meyer

LE S E R B R I E F

Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik. redaktion@hotellerie-gastronomie.ch oder an Hotellerie Gastronomie Verlag, Postfach 3027, 6002 Luzern


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Pe rsön lich

Dankeschön an die Sponsoren

Das «Lucide» im Kultur- und Kongresszentrum Luzern ist ein idealer Rahmen, um sich bei den Sponsoren zu bedanken. Küchenchef Maximilian Huber und Restaurantleiterin Shamara Perera bewirteten die Gäste mit feinen Häppchen. Huber gewährte den Anwesenden einen Einblick in sein Schaffen im mit einem Michelin-Stern und 16 Gault-MillauPunkten ausgezeichneten Lokal. «Wir haben jüngst eine lange Tafel eingerichtet, an der wir im Sharing-Konzept die Gäste bedienen», so Huber. «Jeder Gast bezahlt das,

was ihm das Essen wert war.» Der Gedanke dahinter ist, bei jungen Gästen das Interesse für die Sterne­gastronomie zu wecken. Ein Interesse am Gastgewerbe, das auch für die Hotel & Gastro Union wichtig ist. Mit zahlreichen Events und Wettbewerben unterstützt und fördert sie mit ihren fünf Berufsverbänden das Image der Branche. «Unser Schaffen in diesem Rahmen ist nur dank ihrer Unterstützung möglich», betonen sowohl Oliver Schärli, Geschäftsführer, und Esther Lüscher, Präsidentin der Hotel & Gastro Union in ihren Referaten. Beispiele sind die Schweizer Kochnationalmannschaft, aber auch Wettbewerbe wie die Servicemeisterschaft oder der Hauswirtschaftsprofi. Am Ende blickt Sabrina Ott, zuständig für das Sponsoring, auf einen gelungenen Anlass zurück: «Es hat Freude bereitet, auf diese Weise Danke zu sagen.» (R M A )

Luzern, den 4. November 2026

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Weitere Bilder zum Anlass finden Sie im Onlineartikel: hotellerie-gastronomie.ch

Die Hotel & Gastro Union hat sich bei den vielen Unterstützern mit einem schönen Anlass bedankt.

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1 Pascal Steiner von Hug mit Reto

Mühle und Fabienne Leuenberger, beide von Nectaflor. 2 Lars Zimmermann von Zimmermann Textil AG mit Neele Lötscher und Roland Astner, beide von Electrolux Professional. 3 Andreas Dreher, Hero, mit Dominik Crimi, Mars Schweiz, und Stephan Moor, Hero. 4 Mario Hunkeler und Magdalena Ritz von Gastroimpuls. 5 Bruno Eigenmann und Peter Patrik Roth von Roviva. 6 Dominic Portmann von Transgourmet Schweiz AG mit Jesús Manuel Tenreiro von Swica sowie Violeta Amrhyn von Sknife AG. B I LD ER Z VG

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A spe k te

HGZ No 25

Luzern, den 4. November 2026

DER TEUERSTE SAFRAN I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER

Er hat nicht nur eine goldgelbe Farbe, sondern wird auch zu ähnlichen Preisen wie Gold gehandelt. Safran gilt als König unter den Gewürzen. Besonders edel soll jener aus Iran und Kaschmir sein.

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in Gramm Gold kostet rund 107 Franken; ein Gramm Safran bis zu 95 Franken – je nach Herkunft und Qualität. Lange galt das Oberwalliser Dorf Mund als einziges Anbaugebiet von Safran in der Schweiz. Priester sollen die Knollen des Crocus sativus im 15. Jahrhundert aus Spanien nach Mund gebracht haben. Im Durchschnitt werden pro Jahr rund drei Kilo Munder Safran geerntet. Für ein Kilo müssen über 200 000 Blüten gesammelt und von Hand von ihren Blütenfäden befreit werden. Seit einigen Jahren wird das teuerste Gewürz der Welt auch in

­a nderen Kantonen, zum Beispiel rer gehandelt als Safran aus ande- geben kann. Sie besteht aus Sterim Aargau, Thurgau und in Grau- ren Anbaugebieten. Er kann daher neköchen, Einkäufern und Foodbünden, wieder angebaut. So wie als der teuerste Safran der Welt Journalisten, die in einer Blindes in der Schweiz und in Europa bezeichnet werden. verkostungen die Qualität und bis ins 16./17. Jahrhundert vielerden Geschmack von LebensmitAusgezeichnete Safrane teln bewerten. Mit dem wohl offiorts üblich war. ziellsten Gütesiegel, dem EU-GüHeute ist der Iran mit einem Anteil von 85 bis 90 Prozent an Der Safranpreis kann, so wie der tesiegel DOP, ist der «Azafrán de der weltweiten Produktion der Goldpreis, stark schwanken. Es ist la Mancha» aus Spanien zertifigrösste Hersteller. Jährlich wer- daher nicht möglich, eine teuerste ziert. Um die Qualität von Safran den hier 170 bis 180 Tonnen Saf- Marke zu benennen. Hingegen weltweit objektiv beurteilen und ran geerntet. Auch die indische kann man sagen, dass «Sara Super dokumentieren zu können, gibt es Region Kaschmir ist für den An- Negin Saffron» einer der besten die ISO-Norm TS 3632. bau von sehr hochwertigem Saf- Safrane der Welt ist. Er wurde Das Aroma von Safran setzt ran bekannt. Der Kaschmir-Saf- beim Great Taste Award der Guild sich aus über 150 Stoffen zusamran wird wegen seiner kräftigen of Fine Food (UK) mit drei Ster- men und kann bisher nicht künstFarbe und seines höheren Crocin- nen ausgezeichnet. Das ist die lich nachgebildet werden. An der gehalts um bis zu 60 Prozent teu- höchste Wertung, welche die Jury Universität Freiburg ist es dem

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Team des Biologen Peter Beyer gelungen, erste Schritte in diese Richtung zu gehen. Die Forscher identifizierten ein Schlüsselenzym, das für die Bildung von Crocetin/Crocin, Picrocrocin und Safranal verantwortlich ist. Diesen Stoffen verdankt das edle Gewürz seine Farbe und sein Aroma hauptsächlich. Die Beliebtheit von Safran und sein hoher Verkaufspreis verlocken Betrüger dazu, Gewürz zu strecken. Im besten Fall wird dem Safranpulver Kurkuma und Paprika untergemischt; im schlechtesten Fall geriebene Ziegelsteine oder Sand. R I CC A R DA FR EI

Mehr Informationen unter: gff.co.uk sativus.com

Das Teuerste … soll aufzeigen, weshalb exklusive Dinge ihren Preis haben und wie viel Aufwand – häufig gutes Handwerk – in diesen steckt.


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A spe k te

HGZ No 25

Ein Hotel macht Geschichte lebendig «Das Konzept» liefert zündende Ideen und zeigt ­d eren kreative Umsetzung.

Das The Home Hotel in Zürich verbindet die Geschichte der Dada-Philosophie mit der ehemaligen Papierfabrik.

fragte Konventionen. Mit Objektkunst, Lautgedichten, Collagen, mit Zufall und Nonsens. Die ehemalige Papierfabrik, in der sich das Hotel befindet, wurde Anfang der 2000er-Jahre Teil der Bewegung: Aktivisten besetzten die leerstehenden Hallen, wo sie die zweiten Internationalen DadaFestwochen veranstalteten. Das Künstlerische und Verspielte wollten die neuen Eigentümer, die Brüder Günter und Manfred Weilguni, in ihrem Hotel lebendig werden lassen. «Dada bedeutet im ‹The Home› nicht nur ein paar schräge Details im Design. Es steckt eine Geschichte dahinter, die bis heute inspiriert», sagt Günter Weilguni. Für die Umsetzung arbeiteten sie mit Designer Erik Nissen Johansen vom Studio Stylt Trampoli zusam-

Minimalismus sucht man hier vergeblich. Satte Farben, Musterund Materialmix sowie zahlreiche Kunst- und Deko-Elemente wirken auf den Betrachter. Inspiration für die Gestaltung des The Home Hotels auf dem SihlcityAreal ist die Dada-Bewegung, die 1916 in Zürich entstanden ist. Dada sprengte traditionelle Vorstellungen von Kunst und hinter-

men. Als Hommage an die DadaBewegung kommen verschiedene Collagetechniken zur Anwendung, nicht nur in der Schichtung von Materialien, Texturen und Mustern, sondern auch in der Gestaltung von Accessoires wie «Bitte nicht stören»-Schildern und Zimmerschlüsseln. Lebendig wird die Dada-Tradition auch durch Lesungen, die in Zusammenarbeit mit dem Cabaret Voltaire – dem Ursprungsort des Dadaismus – regelmässig im Hotel stattfinden. «Die grösste Herausforderung war, die industrielle Geschichte zu bewahren und ein warmes, lebendiges Hotel zu erschaffen», sagt Günter Weilguni. Das Gebäude hat denkmalgeschützte Elemente und Bereiche wie Betonsäulen, die nicht entfernt werden durften. «Also haben wir diese

beleuchtet, begrünt und so zu auf italienischen Klassikern und Hauptdarstellern gemacht.» Wei- hausgemachter Pasta. Zuvor gab ter erinnern Glasbausteine und es französische Küche mit Kaviar, der originale Terrazzoboden an Foie gras und Meeresfrüchten. «Rückblickend haben wir den die Ursprünge des Gebäudes. Im «The Home» ist der Name Markt dabei etwas falsch eingeProgramm. Die öffentlichen Be- schätzt», sagt Günter Weilguni. reiche sind mit Sofas ausgestattet, Mit der italienischen Küche will ein Teil der Zimmer hat eine Koch- man nun zugänglicher werden. Den Besitzer freut es, dass die nische mit Herd und Mikrowelle. Den Gästen stehen zudem kosten- öffentlichen Bereiche viele Menlos Waschmaschinen und Textil- schen aus der Nachbarschaft und pflegeschränke zur Verfügung, umliegenden Büros ansprechen. in denen Kleidungsstücke aufge- 70 Prozent der Gäste im «Loulou» frischt werden können. kämen von extern. «Es hat mich überrascht, wie vielseitig und Arbeiten und entspannen gerne unsere öffentlichen Bereiche genutzt werden. Rund um das Durch verschiedene Kooperatio- Hotel ist eine lebendige Communen geniessen die Hotelgäste wei- nity gewachsen.» A LI CE GU LD I M A N N tere Annehmlichkeiten, die andere Stadthotels nicht bieten können. In den oberen Stockwerken Fakten und Zahlen des Gebäudes befinden sich ein Coworking Space und Konferenzräume, betrieben von Office Lab. Anzahl Mitarbeitende Gäste haben ausserdem privaten 29 Personen, ohne externes Zugang zum Fitnesspark Sihlcity. Housekeeping «Kooperationen bringen gute Ideen ins Haus, und sie machen Aufenthaltsdauer den Aufenthalt spannender», sagt Im Schnitt 2,09 Nächte Günter Weilguni. Das Hotel soll aber auch für die Menschen aus der Umgebung Auslastung ein Rückzugsort sein. Die Living 83 Prozent (Jan.–Sep. 2026) Room Bar ist mit bequemen Sitzmöglichkeiten und Arbeitsplätzen ausgestattet. Von donnerstag- bis Für Bücherwürmer samstagabends finden DJ-SessiGäste, die mindestens sieben ons statt. Im Restaurant Loulou Nächte bleiben, erhalten ein gibt es seit Mitte Oktober ein Buch des Verlags Kein & Aber neues Konzept unter Küchenals Geschenk. chef Davide Cretoni, mit Fokus

Mehr Informationen unter: thehomehotel.ch

Die Planung des Umbaus dauerte rund zwölf, die Umsetzung acht Monate. Das Hotel eröffnete im August 2024. B I LD ER Z VG

Luzern, den 4. November 2026

Das Hotel umfasst insgesamt 116 Zimmer und 16 Suiten.

A N Z E I G E

HGH No 11

i n k l u s i ve b.ch g a s t r o jo i g e n ze S tellena g ra t i s

Le journa l professionnel de Hotel & Gastro Union depuis 1886

HGZ No 5

CXLI e année

Lausanne, le 13 mai 2026

Le Lausannois Randy Schaller remporte le Swiss Cocktail Open 2026

CXLI. Jahrgang

J o u r n é e d e l ’a l i m e n t a t i o n

Guillaume Hersperger

Les défis du secteur alimentaire

Découvrez les nombreux avantages réservés aux membres de HGU

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Die Gastia setzt Akzente mit KI, Nachwuchsförderung und weiteren Formaten.

Drei Freunde und ihre Freude am Hotel

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Pe r s ö n l i c h

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Daniela Richner ist seit über 30 Jahren im ServiceBereich tätig. Sie nutzte jede Gelegenheit zur Weiterbildung. Ihr Wissen und die Neugierde für lebenslanges Lernen gibt sie gerne an Lernende weiter.

Le festival Lavaux Classic revendique un ancrage local fort et des liens étroits avec les artisans et vignerons de la région. Son directeur en résume l’esprit et parle de la 23 e édition.

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Nächste Ausgabe am 18. März

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Aspekte

Prochaine parution le 20 mai

Te r r o i r e t m u s i q u e

Les scénarios de Suisse Tourisme

Page 2 Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886

Luzern, den 4. März 2026

Édition romande

Saison estivale

Schwerpunkt

Ohne Frauen würde vieles nicht gehen

Übermüdete haben ein fast doppelt so hohes Unfallrisiko wie Ausgeschlafene.

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Seite 6

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Da s Schwei zer Bra nchen m a ga z i n seit 1898

Alles hat seine Zeit Sonnenschein und eine perfekt gespurte Loipe. «Aber ’ne Kondition wie ein Kartoffelsack», fluche ich und schnalle mir schnaufend die Langlaufskier ab. Neben der Loipe stapft plötzlich ein Mann mühelos durch den Tiefschnee: Ewald Michlig, Urgestein der Oberwalliser Köche-Szene. Ein kräftiger Händedruck und schon schwelgen wir in Erinnerungen, es nochses dieévénements Rhoneköcheetgab, Le Tessin profite d’un regain d’intérêt touristique, porté par sa als proximité, l’attrait de ses vallées. M O N T E G EN EROSO - M EN D R I SI OT TO -T U R I SM O ein Kochkunst-Regionalteam, zu dessen Gründervätern Michlig zählte. Anfang der 2000er-Jahre sorgten die Oberwalliser national und international für Furore. Sammelten Medaillen und schafften La situation internationale actuelle Catharina Berni, responsable de la lointaines se tournera vers le Tessin. fort prévu à la fin mai: une étape du c’est une formidable opportunité. Une die Nomination zur Schweizer s Schwei zer Bra nchen m a ga z i n Le sud du pays a d’ailleurs plusieurs Tour d’Italie traversera le Tessin et se grande fête du cyclisme Da suscite des inquiétudes dans de nom- communication fera étape en de Ticino Turismo. Kochnationalmannschaft. Ewald breuses destinations touristiques. Le Pour les moisMichlig de mai, et juillet war juin da nicht mehr mit anniversaires à célébrer cette année. déroulera entièrement en Suisse. Le Suisse italienne», se réjouit Cathaseit 1898 L’hôtel Giardino Ascona fête notam notam- départ sera donné à Bellinzone avant rina Berni. «Au-delà des lieux les plus Tessin, lui, profite de sa situation géo- également, son observe un invonéquipe der Partie, aber seine beiden graphique et de sa popularité, aussi térêt plus marqué au-des- connus, les vallées latérales reculées, queSöhne l’an dernier. talentierten Kilian und ment ses 40 ans d’hospitalité, tandis une arrivée en altitude à Carì, au-des bien auprès de la clientèle suisse que «Il ne s’agit toutefois que de que l’International au Lac Historic sus de Faido, après 113 kilomètres. TiTi comme le val Bavona, comptent parmi Fernando, encore dazu in Erstformation des pays voisins. «Les chiffres de jan- chiffres provisoires», observe-t-elle. Norbert Schwery, Mario Inder-Lakeside Hotel, à Lugano, célèbre ses cino Turismo part du principe que les endroits les plus fascinants du TesDie Altstadt Berns trägt das Unesco-Label Weltkulturerbe. Bei der Aussenbewirtschaftung sind deshalb Plastikstühle und Werbesonnenschirme unerwünscht. K E YS TO N E-S DA vier à mars montrent une évolution De manière générale, ré- sin», poursuit-elle. La gastronomie loTurismo schmitten,Ticino Andreas Williner, 120 ans d’existence. L’établissement les équipes séjourneront dans la ré positive, tout comme ceux de l’hôtel- part du principe partie des familial est aujourd’hui dirigé par la gion de Bellinzone ou plus largement cale y met à l’honneur des spécialités Fabianqu’une Margelisch und Friedrich dans le Haut-Tessin. «Pour le Tessin, quatrième génération. Autre temps lerie pour le mois d’avril», indique voyageurs renonçant aux destinations régionales et de saison. (D O E /P CL) Zemanek, der Kreativkopf der Nati, der 2011 51-jährig viel zu früh aus dem Leben schied. Die Oberwalliser wurden 2010 Response zentral RückenlehneAZA Flex Luzernund zwei Post CH AG Adligenswilerstrasse 22, 6006 Lucerne hotellerie-gastronomie.ch Auch wenn es im Februar in den Ber- schirme nicht gern gesehen. Auch zur schäftsleiterin, öffnet in diesem Früh- Stühle mit geschlossener an CH-6002 der WM Vierte gen nochmals kräftig geschneit hat, «Krone Huttwil» im Emmental/BE, jahr erstmals den Aussenbereich. Eine zu bestellen», so Caroline Knöpfel. Jahre später Fünfte an der Kochriecht es im Tal bereits nach Frühling. die im vergangenen September wieder- Terrasse hinter dem denkmalgeschütz- «Dies mit dem Aspekt, dass es abends Olympiade. «Die Rhoneköche Kaum sendet die Sonne ihre Strahlen eröffnet wurde, passen solche Ele- ten Haus hat Platz für rund 30 Perso- gerne kühl wird und der kalte Luftsind Geschichte», so Kochauf die Erde, füllen sich Boulevard- mente auf der Terrasse nicht. Das Haus nen. «Als wir im letzten September das strom in den Nierenbereich bläst.» Wie Pensionär Ewald Michlig. Das VITAMIX Coffres-forts de chambre Cafés und Gartenrestaurants. Dabei prägt seit 1750 die Hauptstrasse im Haus eröffnen durften, mussten wir für den Innenbereich liess sie sich auch COMMERCIAL Zepter seines Hotels Tenne in gilt, sich an die örtlichen Vorschriften Städtchen Huttwil. Nach einer langen unser Augenmerk auf Pendenzen im für die Terrasse von einem Ausstatter Gluringen/VS hat er längst pour l‘hôtellerie in Bezug auf Lärmschutz und Art der Schliessung wurde es vom neuen Besit- Innern richten. Zudem war die Terras- beraten. Wofür sich die Geschäftsleitean Sohn Fernando übergeben. Ce que tu as toujours Möblierung zu halten. Zu Letzterer zer, der ortsansässigen Familie Ruch, sensaison damals schon fast vorbei», rin entschied und welche Möbeltrends «Alles hat seine Zeit», sagt er kennen immer mehr Ortschaften klare in einem zweijährigen Umbau für erinnert sich Knöpfel. Als es darum die Aussenbereiche dieses Jahr prägen, lachend und macht sich wieder voulu apprendre sur «MaSiebranche. la cuisine, le service, in dieser Ausgabe. Vorgaben. So sind nicht nur in Bern, knapp fünf Millionen Franken kernsa- ging, Mobiliar für die Terrasse zu be- lesen auf den Weg. l’hôtellerie-intendance et sondern auch in vielen anderen Orten niert und zu neuem Leben erweckt. stellen, beherzigte sie einen Wunsch Mon job.» la restauration de système. Plastikstühle oder bedruckte Sonnen- Caroline Knöpfel, Gastgeberin und Ge- der Familie Ruch: «Sie gab mir den Rat, Seite 3 J Ö RG R U P P ELT

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B äcke rei & Conf ise rie

Rezept-Tipp:

Herbstlich-warmes Thanks­givingSandwich Zutaten für 30 Stück

Zubereitung

Kürbiskernbrötchenteig, langgeführt (2100 g) 810 g Weizenmehl 400 270 g Weizenvollkornmehl 410 g Wasser 25 g Backhefe 65 g Zucker 260 g Eier 130 g Rapsöl 20 g Speisesalz 110 g Kürbiskerne, schalenlos, geröstet, geschrotet

Kürbiskernbrötchenteig, langgeführt Mehle, Wasser, Backhefe, Zucker und Eier mischen. Nach 2 Minuten Rapsöl und gegen Ende der Mischzeit Salz beigeben. Den Teig plastisch kneten. Zum Schluss den Kürbiskernschrot kurz daruntermischen.

Teigtemperatur: 24 °C Süsskartoffelscheiben, geröstet (1105 g; netto 760 g) 975 g Süsskartoffeln, orange, roh, ungeschält 115 g Olivenöl 15 g Speisesalz Rotkohl-Cranberry-Chutney (1141 g; netto 750 g) 40 g Rapsöl 2 g Senfkörner 120 g Zwiebeln, gehackt 25 g Ingwer, frisch, gehackt 4 g Chilischote, frisch 410 g Rotkohl 180 g Stangensellerie 180 g Cranberrys, getrocknet, gezuckert 180 g Apfelessig Brötchenzutaten (95 g) 60 g Weizenmehl 720 5 g Kurkuma, gemahlen zusammenmischen 30 g Weizendunst zum Aufarbeiten Sandwichzutaten (1560 g) 60 g Butter, weich 1500 g Pulled Chicken mit Jus (oder Pulled Turkey)

«Das Rezept» des ­R ichemont Kompetenz­ zentrums Luzern ­i nspiriert zu neuen Interpretationen.

Stockgare: 60 Minuten bei Raumtemperatur, dann 12–15 Stunden bei 5 °C lagern. Akklimatisieren Teig in Brüche von 2100 g abwiegen und 60 Minuten zugedeckt bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen. Aufarbeiten Brüche rund aufschleifen, Teiglinge flach drücken und auf gefettete Bleche absetzen. Oberfläche mit Kurkuma-Mehlmischung stauben.

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Stückgare: 30–35 Minuten bei Raumtemperatur. Backvorbereitung Die gegärten Teiglinge mit dem Brötchenstempel vorsichtig abdrücken (Bild 1). Backen Mit Dampf bei 235 °C einschiessen und 14–15 Minuten backen. Während der letzten 3 Minuten den Zug öffnen. Rotkohl-Cranberry-Chutney Senfkörner, Zwiebeln, Ingwer und entkernte Chilischote in Rapsöl ­a ndünsten. Rotkohl, Stangensellerie und Cranberrys beigeben und mitdünsten, dann mit Apfelessig ablöschen. 20–30 Minuten auf kleiner Stufe einkochen lassen. Noch heiss zu einem grobstückigen Chutney pürieren.

Süsskartoffelscheiben rösten Süsskartoffeln in feine Scheiben schneiden. Mit Öl und Salz marinieren. Süsskartoffelscheiben einlagig auf einem mit Silikonpapier belegten Blech verteilen. 12–14 Minuten bei 200 °C rösten. Vor ­ dem Weiterverarbeiten auskühlen lassen (Bild 2). Füllen Kürbiskernbrötchen waagerecht durchschneiden und je 2 g Butter auf die untere Hälfte aufstreichen.

25 g geröstete Süsskartoffelscheiben und 50 g Pulled Chicken einfüllen. Schnittfläche des Brötchendeckels mit 25 g Rotkohl-­C ran-­ berry-Chutney bestreichen und aufsetzen (Bild 3) Genusstipp Sandwich vor dem Genuss ­wärmen.

Zeitplanung Zubereitung: 70 Minuten; Ruhezeit/Gärzeit: 14–15 Stunden; Backzeit: 14–15 Minuten; 235 °C fallend Nährwerte je 100 g Energiewert 912 kJ/218 kcal Fett 8,6 g, davon ges. Fett­ säuren 1,8 g; Kohlenhydrate 25 g, davon Zucker 3,5 g; Protein 10 g; Salz 1,1 g

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WANN & WO

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Samstag, 27. Februar 2027, ab 08.30 Uhr Berufsschule Aarau, Tellistrasse 58, 5000 Aarau

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Ad ve r toria l

HGZ No 25

Luzern, den 4. November 2026

Pistor begleitet Tenz Momo von der Produktion bis in die Gastronomie In Schlieren/ZH stellt Tenz Momo täglich Tausende Momo her – tibetische Teigtaschen, von Hand gefaltet. Die Grosshandelspartnerin Pistor liefert Zutaten und Betriebsbedarf und eröffnet Tenz Momo als Vertriebspartnerin zusätzliche Absatzmöglichkeiten in der Gastronomie.

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efaltet wird von Hand. Auch ­ dann, wenn je nach Produktmix an einem Produktionstag rund 60 000 Momo entstehen. In der Momofaktur, der Produktionsstätte von Tenz Momo in Schlieren/ZH, hat tibetisches Handwerk auch im grossen Massstab seinen Platz. Auf über 3500 Quadratmetern befinden sich Produktion, Lager und Büros unter einem Dach. Damit die Herstellung läuft, braucht es passende Rohstoffe, verfügbare Waren und planbare Lieferungen. Seit September 2021 arbeitet Tenz Momo dafür mit Pistor zusammen. Die unabhängige Schweizer Grosshandelspartnerin aus Rothenburg/LU beliefert Gastronomiebetriebe, Bäckereien, Spitäler und Heime mit Food- und Non-Food-Produkten. Inzwischen verbindet die beiden Unternehmen auch der Vertrieb der tibetischen Spezialität.

Die eigene Kultur bewahren

Tenzin Tibatsang, Gründer und CEO von Tenz Momo, macht mit tibetischer Esskultur in der Schweiz seinen Weg.

Mehr Informationen unter: tenz.ch

Begonnen hat alles im Kleinen. Gründer und CEO Tenzin Tibatsang, kurz Tenz, wurde in Tibet geboren und floh als Kind mit der Familie über Nepal und Indien in die Schweiz. «Hier fand ich eine zweite Heimat. Gleichzeitig merkte ich mit der Zeit, dass meine Verbindung zur tibetischen Sprache und Kultur schwächer wurde.» Er engagierte sich deshalb in tibetischen Organisationen und Vereinen und suchte nach einer Möglichkeit, deren Projekte zu unterstützen. So begann er neben seiner Arbeit als Grafiker Momo zu verkaufen: zunächst am Mittagstisch seines damaligen Arbeitgebers, später an Veranstaltungen und Street-Food-Festivals. Aus dieser Idee entstand 2015 Tenz Momo. Zwei Jahre später eröffnete das erste Restaurant am Zürcher Lochergut. Es folgten der Einstieg ins Geschäft mit Firmenkunden, die Zusammenarbeit mit dem Detailhandel und 2022 die Eröffnung der Momofaktur. In Tibet werden Momo traditionell gemeinsam zubereitet und gegessen. Auch bei Tenz Momo entstehen die Teigtaschen nach eigenen Rezepturen, werden mit hochwertigen, möglichst regionalen und saisonalen Zutaten gefüllt und von Hand gefaltet. «Dieses Handwerk gehört seit der Gründung zur Identität von Tenz Momo. Dahinter stehen Menschen,

Wissen, Tradition und wichtige Arbeitsplätze», sagt Tenz Tibatsang. Mit dem Wachstum steigen zugleich die Anforderungen an die Abläufe. Der Qualitätsanspruch reicht von der Auswahl der Rohstoffe über die Herstellung und Verpackung bis zur Lagerung und Auslieferung. «Unsere Gäste und Partner müssen sich darauf verlassen können, dass unsere Produkte sicher sind und gleichbleibend gut schmecken.» Vom ersten Grossisten zum festen Partner

belieferte Pistor die Produktion. Später kamen die Standorte hinzu. Heute bezieht Tenz Momo über Pistor Zutaten für seine Momofüllungen, Saucen und weiteren Spezialitäten. Dazu kommen Lebens-

«Partnerschaft heisst, gemeinsam Lösungen zu finden und sich miteinander weiterzuentwickeln.»

de Gebindegrössen», sagt der CEO. Mit Pistor hat Tenz Momo einen Partner gefunden, der diese Anforderungen im Alltag erfüllt. Was in der zentralen Produktion gebraucht wird, unterscheidet sich vom Bedarf eines kleinen Take-aways. Gerade dort hilft es, möglichst viele Artikel bei einem Lieferanten wie Pistor bestellen zu können. «Das vereinfacht die tägliche Warenversorgung und reduziert den administrativen Aufwand», erklärt Tenz Tibatsang. Zentral planen, vor Ort bestellen

Pistor kam noch vor dem Umzug Tenz Momo legt Lieferanten, SorT ENZI N TI B AT S A N G , G R Ü N D ER /CEO nach Schlieren dazu. Der damatimente und Konditionen zentral lige Produktionsleiter kannte das fest. Innerhalb der freigegebenen Unternehmen aus seiner früheren mittel für die Mitarbeiterver- Artikellisten bestellen die RestauTätigkeit und brachte es als ersten pflegung, Reinigungsmittel und rants und Take-aways selbst, was Grossisten bei Tenz Momo ein. Verbrauchsmaterialien für die sie benötigen. Ihre Bestellmengen Die ersten Gespräche fanden an Momofaktur und die Betriebe. passen sie dem jeweiligen Tagesder Zürcher Langstrasse statt, wo «Entscheidend sind für uns eine geschäft an. Für den Einkauf der sich das Restaurant mit der Pro- verlässliche Produktqualität, eine Momofaktur ist die Produktionsduktionsküche befand. Zunächst hohe Lieferfähigkeit und passen- leitung zuständig. In der Regel

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wird die Produktion zweimal pro Woche beliefert. Bestellt wird bei Pistor unkompliziert über Mercanto, den digitalen Marktplatz für den Einkauf von Geschäftskunden. «So verbinden wir die operative Flexibilität unserer Betriebe mit einer zentral gesteuerten Beschaffung», erklärt der CEO. Mit Pistor zu neuen Kunden Heute bringt Pistor die fertigen Momo auch zu weiteren Gastronomiebetrieben: Die Produktlinie «Tenz Professional Entry Momo» wird über Pistor vertrieben und kann über Mercanto bestellt werden. Damit funktioniert die Partnerschaft in beide Richtungen. Pistor liefert Waren für die Herstellung und den Betriebsalltag und macht zugleich die fertigen Momo für zusätzliche Gastronomie- und Geschäftskunden zugänglich. «Für Tenz Momo ist das besonders wertvoll, weil wir un-


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Die Partner im Überblick

Tenz Momo verbindet tibetische Esskultur mit der Herstellung in der Schweiz. Das 2015 von Tenzin Tibatsang gegründete Unternehmen beschäftigt heute über 220 Mitarbeitende. Es betreibt vierzehn ganzjährige und zwei saisonale Standorte und ist jährlich an über 250 Veranstaltungen präsent. Das Geschäft umfasst vier ­ ereiche: Restaurants und Take-­ B aways, Festivals und Events, ­ die Belieferung von Geschäftskunden und den Detailhandel sowie Delivery. Die verschiedenen Angebote greifen ineinander: Wer die Momo an einem Festival kennenlernt, findet sie auch an den eigenen Standorten oder im Handel wieder.

In der Momofaktur in Schlieren wird tibetisches Handwerk täglich gelebt.

Die Entwicklung führte vom ersten Restaurant am Zürcher Lochergut 2017 über die Zusammenarbeit mit Felfel 2019 und Migros 2020 zur Eröffnung der Momofaktur in Schlieren 2022. Hier sind Produktion, Lager und Büros auf über 3500 Quadratmetern vereint. Je nach Produktmix entstehen an einem Produktionstag rund 60 000 Momo.

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Die Teigtaschen werden nach eigenen Rezepturen hergestellt und von Hand gefaltet. Die Verbindung von Herkunft und Schweizer Produktion bringt das Unternehmen mit dem Leitsatz «Born in Tibet. Made in Switzerland» zum Ausdruck. Kontakt Tenz Momo/Tenz GmbH Tel. 078 245 04 50 momo@tenz.ch tenz.ch

Die tibetischen Teigtaschen werden traditionell im Dampfkörbchen gegart.

sere Produkte über eine im Gastronomiemarkt etablierte Vertriebs- und Logistikinfrastruktur anbieten können», erklärt Tenz Tibatsang. Gewachsenes Vertrauen, gemeinsame Pläne Während Tenz Momo gewachsen ist, blieb der persönliche Kontakt zu Pistor konstant. «Seit den ersten Gesprächen begleitet uns derselbe Kundenbetreuer», sagt Tenz Tibatsang. Er kennt die Entwicklung von Tenz Momo und versteht die betrieblichen Anforderungen. Vom Restaurant mit Produktionsküche an der Langstrasse über den Umzug in die Momofaktur bis

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zur Belieferung weiterer Standorte hat sich bei Tenz Momo vieles verändert. Künftig möchte Tenz Tibatsang seine Standorte weiterhin möglichst umfassend und effizient aus einer Hand versorgen. Gleichzeitig wollen die beiden Partner auf der bisherigen Zusammenarbeit aufbauen und prüfen, wie sich sowohl die Warenversorgung als auch der Vertrieb der Momo weiterentwickeln lassen. Für den Gründer zählt dabei auch der persönliche Austausch mit Pistor: «Eine starke Partnerschaft bedeutet für mich, dass man die Anforderungen des anderen versteht, gemeinsam Lösungen findet und sich miteinander weiterentwickelt.» A N D R E A D ECK ER

Pistor bringt Momo in die Profiküche Pistor bietet Gastronomiebe- digitale B2B-Marktplatz richtrieben handgefaltete «Entry tet sich an Hotellerie, GastroMomo» an. Zum Sortiment ge- nomie, Bäckereien sowie Alhören unter anderem Varian- ters- und Pflegeheime. Betrieten mit Rindfleisch, Schweine- be können dort ihre Einkäufe fleisch oder Poulet sowie vege- bei verschiedenen Lieferanten tarische und vegane Momo. organisieren. Das Sortiment Die tibetischen Teigtaschen von Pistor umfasst neben den stammen aus der Schweiz und Momo über 20 000 Produkte – sind tiefgekühlt im Karton à von Frischprodukten, Fleisch sieben Kilogramm erhältlich. und Fisch über TiefkühlproDamit können Gastronomie- dukte und Getränke bis zu betriebe Momo auf ihre Spei- Artikeln für Reinigung, Hygisekarte setzen, ohne die auf- ene und Verpackung. So könwendige Herstellung selbst zu nen Gastronomiebetriebe die Momo zusammen mit ihrem übernehmen. Bestellt werden können die übrigen Bedarf bei Pistor Produkte über Mercanto. Der bestellen.

Momo erhältlich unter: my.mercanto.ch, Suchbegriff «Tenz», Anbieter «Pistor AG»

An Festivals lernen viele Gäste die Momo kennen.

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Pistor ist eine unabhängige Schweizer Grosshandelspartnerin für Bäckerei, Gastronomie, ­H otellerie, Spitäler und Heime. Das Unternehmen mit Sitz in ­Rothenburg/LU beliefert professionelle Betriebe mit Foodund Non-Food-Produkten und unterstützt sie mit Beratung, Dienstleistungen und Logistik. Zum Sortiment gehören über 20 000 Produkte – darunter Frischprodukte, Fleisch, Fisch, Tief­k ühlprodukte, Getränke ­sowie Non-Food-Artikel aus ­B ereichen wie Reinigung, ­H ygiene und ­Verpackung. Damit deckt Pistor viele Bedürfnisse ab, die ­in K ­ üchen und Betrieben täglich ­z usammenkommen. Pistor versteht sich deshalb nicht nur als Lieferantin, ­sondern als Partnerin im Betriebsalltag. Im Zentrum ­ stehen Verlässlichkeit, Qualität, ein breites Sortiment, eingespielte Lieferprozesse und ­p ersönliche Beratung durch ­Fachpersonen aus der Branche. Kontakt Pistor AG Tel. 041 289 89 89 info@pistor.ch pistor.ch


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13 000 FACHBESUCHER INFORMIERTEN SICH AN DER ZAGG Messeleiterin Suzanne Galliker zieht eine positive Bilanz über die Luzerner Fachmesse, die dies Jahr zum 40. Mal stattfand. Sie kündigt bereits die 41. Ausgabe an, die 2028 geplant ist. gegnungen und der direkte Dialog von unschätzbarem Wert.» Doch erst das Zusammenspiel von engagierten Ausstellern und interessierten Fachpersonen macht die Zagg zu einem lebendi-

nungen und der direkte Austausch lassen sich durch digitale Angebote nie ersetzen.»

Medien

p a rt n e r

Im Fokus steht die Kundenpflege

«Die Zagg hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig persönlicher Austausch ist.» SUZ A N N E G A LLI K ER , M E S S ELEI T ER I N

gen Treffpunkt, wie die Messeleiterin betont. «Dass wir der Branche erneut eine so relevante Plattform bieten konnten, machtmich stolz», so Suzanne Galliker. Auch die Aussteller ziehen eine positive Bilanz über ihre Messeteilnahme. «Für mich war die Teilnahme an der Zagg ein voller Erfolg. Als Erstaussteller konnte ich zahlreiche wertvolle Gespräche mit Besuchenden, Lie-

Mehr Informationen unter: zagg.ch

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ie Jubiläumsmesse Zagg ist Geschichte. Von Sonntag, 25. bis Mittwoch, 28. Oktober, präsentierten insgesamt 1­ 62 Aussteller in Luzern ihre Neuheiten, Produkte und Lösungen für Gastronomie und Hotellerie. Rund 13 000 Besucherinnen und Besucher zählte die Messeleitung. Bereits im Vorfeld des diesjährigen Branchentreffens ermöglichten 330 Online-Ausstellerbeiträge einen Einblick in das vielfältige Messeangebot. Die Beiträge stiessen laut Messeleitung auf reges Interesse: In den Wochen vor der Messe und während der Messetage verzeichnete die ZaggWebsite rund 18 000 Nutzerinnen und Nutzer. Messeleiterin Suzanne Galliker zieht eine positive Bilanz: «Die Zagg hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine solche Branchenplattform für den persönlichen Austausch ist. Gerade in der Gastronomie und Hotellerie, wo der Mensch im Mittelpunkt steht, sind persönliche Be-

Wer die Branchenmesse besuchte, nahm viele frische Ideen mit nach Hause. Z VG

feranten und anderen Ausstellern führen, neue Geschäftskontakte knüpfen und potenzielle Kundinnen und Kunden gewinnen», resümiert Roland Rupp, Geschäftsführer des Schweizer Online-Gastronomieführers Swiss Fine Dine.

Besonders schätzt er den persönlichen Austausch: «Gerade im digitalen Zeitalter wird der persönliche Kontakt immer wichtiger. Fachmessen wie die Zagg bieten dafür eine unverzichtbare Plattform. Denn persönliche Begeg-

Spannender Battle of Zagg

Gewinner «Battle of Zagg» Küche

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«Team Lenkerhof ­ Gourmet Spa Resort» Lenk/BE Nicola Sterchi Sven Ahlers Janis Loretan Nicolas Klauschke

Das Niveau des diesjährigen Battle of Zagg war sehr hoch. Entsprechend knapp war das Rennen um den Sieg und das Treppchen.

Vertreter der drei Restaurationsfachklassen bei der Siegerehrung.

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Das Podest in der Wettbewerbskategorie Küche.

seitig. Es waren sensationelle drei Tage, an denen wir Top-Leistungen sehen durften.» Mutiges Siegerdessert Im Bereich Küche galt es, ein Drei-Gang-Menü inklusive Brotkonzept für 45 Gäste zu kochen. Jeder Gang enthielt vorgegebene Pflichtprodukte, in der restlichen Gestaltung der Gerichte waren die Teilnehmenden frei. Am Ende konnte das Team des Lenkerhof Gourmet Spa Resort den Battle für sich entscheiden und das Preisgeld von 3000 Franken mit nach Hause nehmen. «Ihr wart sehr mutig», sagte David A. Picenoni zum Siegerteam. «Besonders beim Dessert, welches sehr säurebetont umgesetzt wurde.» Auf den zweiten Platz kam das Team des Hotels Seepark Thun vor dem Team des Culinarium Alpinum auf Platz drei. In der Kategorie Service

«Team Hotel Seepark Thun» Thun/BE Fabian Fuchs Andrin Berga­d ano Zekarias Haileselasse

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massen sich die Teams in den Kategorien Tischdekoration, Mise en place, Serviceorganisation sowie Getränke- und Speiseberatung.

«Uns freut, dass viele Betriebe ihre jungen Talente mitnahmen.» DAV I D A . P I CEN O N I , CH EF-J U RO R

Hier räumte das Team Wickis vom Berufs- und Weiterbildungs-­ zentrum Toggenburg/SG ab. Der zwei-te Platz ging an das Team Alpenbrise vom Bildungszentrum Interlaken, welches auch den Sonderpreis für das beste Social-Media-Video erhielt. Auf dem dritten Rang platzierte sich das Team Passionatas von der BHMS Business & Hotel Management School in Luzern. A N G EL A H Ü P P I

Mehr Informationen unter: zagg.ch/boz

­ urde, welche ebenfalls im Wettw bewerb stand. Organisiert wurde der Battle wieder von den Profis Mario Garcia, David A. Picenoni und David Füger. «Wir durften viele tolle Gerichte degustieren», sagte David A. Picenoni zum Bereich Küche. «Es war beeindruckend, mit welcher Leidenschaft die Teams dabei waren und wie viele Betriebe auch junge Talente Drei Tage lang kämpften die mitnahmen und förderten.» Teams um die begehrte AuszeichIm Bereich Restauration zeignung: Jeden Tag standen zwei te sich David Füger begeistert vom Teams in der Küche, während ­ Teamspirit, den die jungen Beder Service von einer Restau- rufsleute an den Tag legten: «Alle rantfachklasse des zweiten oder waren nervös, aber man unterdritten Lehrjahrs übernommen stützte und pushte sich gegen-

Auch Armin Schläpfer, Leiter Verkauf der Region Mitte bei Mérat, unterstreicht den Wert der Messe für die Kundenpflege: «Die Zagg verbindet Menschen, stärkt Beziehungen, vertieft Partnerschaften und lässt Freundschaften entstehen. Uns bietet die Zagg die perfekte Plattform, um unseren Partnern Danke zu sagen, Wertschätzung zu zeigen und unsere Kundenbeziehungen zu pflegen. Denn am Ende sind es nicht nur die Geschäfte, die unsere Branche verbinden, sondern auch die Menschen. Gemeinsam schaffen wir Vertrauen und gestalten die Zukunft der Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Hotellerie.» Suzanne Galliker kündigt bereits die Austragung der 41. ZaggMesse an: und zwar vom 22. bis 25. Oktober 2028. (M M/R U P)

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«Team Culinarium Alpinum» Stans/NW Beda Röthlisberger Benjamin Rusch Pamela Zumbühl

Gewinner «Battle of Zagg» Restauration

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«Team Wickis» Berufs- und Weiter­bildungszentrum Toggenburg/SG


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Ausstellerinnen und Aussteller an der Zagg ins beste Licht gerückt 1

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1 Bonflam GmbH

Elke Bardolatzi, Marcel Erni.

2 E-Guma – Idea Creation GmbH

Martin Gerber, Corinne Blöchlinger, Gianluca Di Sante. 3 Kadi AG Yvonne Richard mit ihrem Team. 4 Hilding Anders & Schwob AG Stefano Tonizzo, Alexandra Burkart, Stephan Wyss. 5 Baldegger Sortec Kevin Ritschard und sein Team. 6 Louis Ditzler AG Andreas Meier, Jeffrey Omlin, Thomas Müller, Pascal Schiller, Bruno Truttmann. 7 Correct.ch AG Michael Müller, Samuel Schwegler, Martin Schwegler. 8 Ceposa AG Patric Méroz, Marco Crestani. 9 Caffè Chicco d’Oro Manuel Dennler, Guido Kopp, Adrian Fischer, Valeriano Vaccalluzzo. 10 Caporaso AG Das Team von Caporaso. 11 Brauerei Locher AG Ruedi Signer und sein Team. 12 Diis-Tee Jan Senn, Thusan Sachi, Stefano Scassa. 13 Abegglen-Pfister AG Sonja Deflorin, Marianna Mascaro. 14 Kernser Edelpilze GmbH Christian Fanger, Petra Fanger, Sepp Häcki. 15 Nestlé Professional Roger Glanzmann, Alden Murati, Lukas Bosshard, Rudolfo Kämpf. 16 Gourmet Gonzalez GmbH Juan Carlos González und sein Team. B I LD ER Z VG


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17 Nectaflor AG

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Reto Mühle, Stephan Hilfiker.

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Bea Raimann, Daniel Monti.

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Christian Adam, Elsa Soares, Andreas Joost. 20 Bowi Garten + Freizeit AG Adrian Bossert. 21 Aeschlimann/Irinox Das Stand-Team von Aeschlimann und Irinox. 22 Mundo AG Das Stand-Team von Mundo AG. 23 The Magnum Ice Cream Livia Bertschi, Dario Kerth, Gérard Doutaz, Beat Ryser, Gaëlle Lehmann, Claudio Massera, Urs Hahn. 24 Hofmann Servicetechnik AG Stefan Liebi, Sandra und René Buri. 25 Bürgi Infra Grill AG Roman, Andi und Oli Bürgi. 26 Hero AG Marcel Ryffel, Rafael Cortada, Cornelia Burkhart. 27 Kalte Lust Ramona, Florian, Olivia. 28 Fischer Weine Sursee AG Anna Fischer, Oli Fischer. 29 Bragard Suisse AG Félix Zaugg, Pascal Scheeck. 30 Bufis AG David Borle, SKV-Mitglied Dario Marti. 31 Frxsh Vertrieb AG Roland Manz, Anja Manz. 32 Salvis AG/Call me Edouard Edouard, Jan Bill, Sandro Rüegg, Hans Brügger, Stéphane Zimmermann. 33 Steinfels Swiss Giacomo Caso, Guerlain Mbemba, Philipp Scherer, Marc Diener, Sandro Bürgler, Stephan Fässler, Philip Buckman, Jasmin Fuchs, Roger Nessensohn. 34 Aligro Michel Profico, Ciro Fumarola, Reto Huser, Sabine Backer, Dragan Jankovic, Milan Jankovic. 35 Mérat AG Lukas Bieri, Tim Deubelbeiss, Simon Hunziker, Armin Schläpfer, Fadil Pajaziti. 36 Beelong.ch Charlotte de La Baume, Simon Hude, Julia Beyer, Mathias Faigaux, Michaela Alii. 37 Fischer Eier AG Tobias Fischer, Iwan Lisibach. 38 Banholzer AG Stefan Bösch, Andreas Willi. 39 Lusini Schweiz GmbH Kirstin Kloss, Rolf Niederhauser. 40 Porzellanfabrik Langenthal AG René Trösch, Marc Kilchenmann, Walter Schenk, Achim Dietrich. 41 Meiko Suisse Das Team von Meiko. 42 Franke Kaffeemaschinen AG Das Verkaufsteam der Franke Kaffeemaschinen AG. 43 Hug AG Philipp Schmidlin und Marc Wirz von Hug Food Service mit dem Team der Schweizer Junioren­- Kochnationalmannschaft. 44 Hugentobler AG Patrick Siegenthaler, Günther Rüscher, Remo Siebers, Patrick Stocker. 45 Mosterei Möhl AG Roland Kohler, Daniel Hug, Christian Karli. 46 Pura Culina AG Elia Galliker, Lena Schwegler, Arno Estermann. 47 Sknife AG Violeta Amrhyn, Michael Bach. 48 Stiftung Silea/Kraabe Daniel Schneider, Marlene Zbinden. 49 Innoma GmbH Tiago Morgado, Heidi Golay-Keller. 50 Hogalog AG Tobias Haupt. 51 Rational Schweiz AG Reto Hürlimann und sein Team. 52 Romer’s Hausbäckerei AG Kari Artho, Sandro Bardea, Michael Purtschert, Adrian Baumgartner. 53 BWT Aqua AG Dardan Zenelaj, Laszlo Ceh, Enrico Di Vincenzo, Michaela Leber, Cyril Salzmann. 54 GNP Gastro News Products Richard Büchi. 55 Transgourmet/Prodega/Saviva Pirmin Bieri mit seinem Stand-Team. B I LD ER Z VG


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Tiefe Rente wegen Teilzeitarbeit

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Muss ich einen Minirock als Arbeitskleidung akzeptieren?

Ich habe letztes Jahr viele Überstunden geleistet. Die sind bis jetzt weder kompensiert, noch bezahlt worden. Bis wann muss ich reagieren, damit mein Anspruch nicht verfällt? Ihre Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis verjähren nach fünf Jahren. Ich bin zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wer trägt die Reisekosten? Derjenige, der das Interesse am Gespräch initiiert, ist verpflichtet, die Kosten zu übernehmen. Schickt der Arbeitnehmer eine

Bewerbung an den Betrieb, bekundet er Interesse an einem Bewerbungsgespräch und muss die Reisekosten zum Gesprächsort selber tragen. Wird der Arbeitnehmer jedoch vom Arbeitgeber angesprochen, geht das Interesse von diesem aus und der Betrieb bezahlt die Reisespesen. Kann ich meine Bewerbungsunterlagen von einem Arbeitgeber zurückverlangen, wenn es nicht zu einer Anstellung kommt? Ja, die Unterlagen können – mit Ausnahme des Bewerbungsschreibens – zurückverlangt werden. Trotzdem gilt: Den Bewerbungsunterlagen immer nur Kopien ­beilegen, nie die Originale. Ich habe im Arbeitsvertrag einem pauschalen Verpflegungsabzug zugestimmt. Nun habe ich vier Wochen Ferien genommen. Darf mir der Arbeitgeber auch in diesem Monat das Geld für die Verpflegung abziehen? Nein, grundsätzlich sind nur die effektiv eingenommenen Mahlzeiten zu verrechnen. Während der Ferien werden auch die pauschalen Abzüge anteilsmässig gekürzt. Eine Ausnahme besteht, wenn eine für den Mitarbeiter

Immer mehr Menschen arbeiten in Teilzeitpensen. Dadurch haben sie jetzt mehr Freizeit, aber später auch tiefere Renten.

nachvollziehbare, schriftliche Vereinbarung getroffen wurde, die festhält, dass während der Ferien ein Pauschalabzug gemacht werden darf. Muss ich beim Vorstellungsgespräch sagen, dass ein operativer Eingriff mit sechswöchiger Abwesenheit ansteht? Ja, Sie müssen den Arbeitgeber über die längere Abwesenheit informieren. (R I F)

Rechtsauskunft

Roger Lang ist Leiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union. Wenn Sie Fragen oder ­P robleme rund um die Arbeitsbedingungen haben und Mitglied der Union sind, erhalten Sie gratis Rechtsauskunft. Telefon 041 418 22 22

Mehr Informationen unter: law.ch

Mein Chef will, dass ich ein ausgeschnittenes Top und Minirock trage. Muss ich das? Hat der Chef Ihnen beim Einstellungsgespräch mitgeteilt, dass sie in freizügiger Kleidung arbeiten sollen und Sie haben den Arbeitsvertrag unterschrieben, können Sie sich im Nachhinein nicht weigern, dieser Kleidervorschrift zu folgen. Haben Sie bisher in anderer Kleidung gearbeitet, dürfen Sie sich weigern, die neue Tenüvorschrift zu akzeptieren. Denn die neue Weisung des Arbeitgebers verstösst gegen Ihr Persönlichkeitsrecht.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Teilzeiterwerbstätigen mehr als verdreifacht. Nach wie vor sind vor allem Frauen in der Teilzeitarbeit anzutreffen. Am häufigsten arbeiten Mütter von unter 15-jährigen Kindern Teilzeit. Doch auch immer mehr Männer entscheiden sich für ein reduziertes Arbeitspensum. Die Arbeitszeit zu verringern, um mehr Zeit für Familie, Hobbys und Weiterbildung zu haben, ist grundsätzlich eine gute Entscheidung. Allerdings sollte man dabei die Altersvorsorge nicht vergessen. Denn die AHV-Rente fällt kleiner aus, wenn man Beitragslücken hat. Wer weniger verdient, zahlt logischerweise auch weniger in die Pensionskasse ein, was sich im Alter ebenfalls schmerzlich bemerkbar macht. Lücken füllen Niemand will im Alter am Hungertuch nagen müssen. Daher sollte man bereits in sehr jungen Jahren ein Säule-3a-Konto eröffnen und regelmässig darauf ein-

Viele Frauen geben den Beruf auf, um für die Kinder zu sorgen. A D O B E-S TO CK

zahlen. So sichert man sich einerseits steuerliche Vorteile und profitiert andererseits von der lang-­ jährigen Verzinsung des sich anhäufenden angesparten Geldes. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit freiwilligen Beiträgen in die Pensionskasse einzukaufen. Die AHV-Rente wiederum kann durch eine Erwerbstätigkeit über das Pensionsalter hinaus aufgebessert werden. Sollte man trotzdem seinen Lebensabend nicht alleine bestreiten können, besteht die ­Möglichkeit, Ergänzungsleistungen zur AHV zu beantragen. Dazu darf das Reinvermögen aber ­nicht mehr als 100 000 Franken betragen. R I CC A R DA FR EI

A N Z E I G E

Der Countdown läuft. Für den Culinary World Cup 2026 in Luxemburg wünschen wir euch viel Glück und Erfolg! Electrolux Professional Co-Sponsor der Schweizer Kochnationalmannschaften www.electroluxprofessional.com/de-ch

Luzern, den 4. November 2026

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Einen Blick in die Zukunft werfen An der diesjährigen Tagung des Berufsverbands Hotellerie-Hauswirtschaft richtete man den Blick nach vorne. Den Anlass, der während der Zagg in der Messe Luzern stattfand, besuchten 50 Fachleute aus der Branche. Nach der Begrüssung durch die Präsidentin Piera Dalla Via blickte Reto Walther, Bereichsleiter Bildungsangebot bei der Hotel & Gastro formation in Weggis/LU in Sachen Aus- und Weiterbildung in die Zukunft. Bis 2029 ist die Revision der höheren Berufsbildung ganz abgeschlossen. Und bis ins Jahr 2030 sollen alle Grundbildungen reformiert werden. Danach zeigte der Zukunftsforscher Joël Luc Cachelin auf, welche Veränderungen die Menschen in

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­ ukunft beschäftigen werden. Er Z nannte unter anderem die Klimaerwärmung, die Alterspyramide oder die digitale Transformation. «Der Mensch wird jedoch nie aus den Hotels, Heimen oder Spitälern verschwinden. Menschen sind immer dazu da, Vertrauen aufzubauen und Gastfreundschaft zu vermitteln.» An einer Podiumsdiskussion diskutierten Nadia Albecki, Housekeeper 2024, Eveline Burkard von B & B Hotels, Britta Studer von Artiset, Reto Walther und Seraina Tall-Gaudenz, Leiterin Hauswirtschaft im Hotel Waldhaus in Sils Maria/GR, darüber, welche Zukunft die Hauswirtschaft hat. Sie kamen zum Schluss, dass es den Menschen immer brauchen wird. Am Schluss wurden Nadia Albecki, Seraina Tall-Gaudenz und die ehemalige Geschäftsführerin des Berufsverbands, Elvira Schwegler, für ihr Engagement mit dem «Staubwedel» geehrt. (D O E)

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Weitere Bilder zum Anlass finden Sie im Onlineartikel: hotellerie-gastronomie.ch

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1 Der Zukunftsforscher Joël Luc

Cachelin sagt, dass man in Zukunft immer wieder zum Bewährten zurückkehren wird. 2 Reto Walther von Hotel & Gastro formation und Catherine Basile. Die Fachfrau reiste aus dem Tessin an. 3 Franziska Gasser, Leitung Hotellerie bei Solviva Care in Grenchen/SO, im Gespräch mit Lars Zimmermann von Zimmermann Textil AG. 4 Nadia Albecki, Elvira Schwegler und Seraina Tall-Gaudenz werden mit dem «Staubwedel» geehrt. 5 Ebenfalls geehrt wird der abtretende Geschäftsführer des Berufsverbands, Nicola Frey. 6 Die Präsidentin Piera Dalla Via amüsiert sich blendend. 7 Dem Publikum macht der Anlass ebenfalls grossen Spass. 8 Eveline Burkard und Seraina Tall-Gaudenz beantworten Fragen von Moderator Damian Betschart. B I LD ER ROY M AT T ER


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Quattro generazioni tra storia e futuro

Qi Gong oppure percorsi di riduzione dello stress basati sulla consapevolezza (Mindfulness-Based Stress Reduction). Uno sguardo al futuro

L’Hotel Schweizerhof di Flims, nei Grigioni, è gestito dalla famiglia Schmidt da quattro generazioni. Pochi alberghi custodiscono tante storie quanto il Romantik Hotel Schweizerhof di Flims e la famiglia che lo gestisce. Gli antenati di Christoph e Sandra Schmidt, oggi alla guida della struttura, gestivano già tra il XIX e il XX secolo, con il cognome Candrian, numerosi alberghi di lusso, da Arosa a Zermatt, Londra e Palermo. Walter Candrian, trisavolo di Christoph Schmidt e giurista, divenne albergatore nel 1869, dopo aver vinto l’Hotel Segnes und Post di Flims a una partita a carte. Nel 1902/03, sua figlia Mengia Candrian e il marito Daniel Schmidt fecero costruire l’Hotel Schweizerhof proprio nel luogo in cui sorgeva la panchina sulla quale i due erano soliti incontrarsi da fidan-

«Il successo di un albergo sta nella sua autenticità e nella capacità di emozionare gli ospiti.» CH R I S TO P H SCH M I DT, A LB ERG ATO R E

zati. Sono soltanto due degli aneddoti che caratterizzano la storia di questo albergo. Allo «Schweizerhof», la storia non viene solo raccontata, ma continua a vivere e ad arricchirsi di nuovi capitoli. Therese Schmidt, madre di Christoph e direttrice della terza generazione, accompa-

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gna ogni venerdì gli ospiti alla scoperta dell’albergo. Durante una di queste visite, infatti, un ospite ha scoperto con sorpresa che anche suo nonno vi aveva lavorato. Un ponte tra le generazioni Gli ospiti possono scoprire la storia dello «Schweizerhof» anche attraverso un percorso audio. «Cerchiamo sempre di creare un legame tra passato e presente», spiega Sandra Schmidt. Al bar, ad esempio, si possono ascoltare i nipoti di Therese e Rudolf Schmidt (terza generazione) cantare la canzone del lago di Cauma, composta intorno al 1940 da Arthur Schmidt

(seconda generazione) sul pianoforte custodito ancora oggi nella sala di lettura. Alla domanda su che cosa faccia di diverso rispetto ai suoi antenati, Christoph Schmidt risponde: «Nulla. Coltiviamo gli stessi valori, adattandoli allo spirito del nostro tempo. È ciò che hanno sempre fatto anche le generazioni precedenti». In linea con le sensibilità attuali, la direzione punta oggi su temi quali la sostenibilità, la consapevolezza e la cura di sé. Un orientamento che si riflette sia nel menu, dove figura ad esempio una tartare di ortaggi a radice, sia nel calendario degli eventi, che propone ritiri di yoga, bagni di foresta,

HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG CXLI. JAHRGANG IMPRESSUM

Christoph Schmidt ha 54 anni e, come i suoi antenati, pensa già per tempo al passaggio generazionale. Sebbene i cinque rappresentanti della prossima generazione abbiano soltanto tra i 12 e i 20 anni, ha già iniziato ad avvicinarli gra-

Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch

«Cerchiamo sempre di creare un legame tra il passato e il presente.»

Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch

S A N D R A SCH M I DT, A LB ERG AT R I CE

La famiglia Schmidt riesce a coniugare abilmente e con autenticità il passato e il P GC presente, garantendo così un futuro alla propria attività.

Luzern, den 4. November 2026

dualmente alla gestione della società anonima di famiglia. «Spiego loro i bilanci e i conti economici in modo adeguato alla loro età. Parlo apertamente anche dei compiti e delle sfide che comporta la professione di albergatore. Devono conoscere questi aspetti per poter decidere quale percorso professionale intraprendere». Proprio come è stato per lui, anche i suoi figli, nipoti e nipoti devono poter scegliere liberamente la propria professione. «Si intravedono già i primi segnali di un interesse da parte della quinta generazione a portare avanti l’attività», osserva Christoph Schmidt. Poi aggiunge sorridendo: «Non sono però ancora d’accordo su chi potrà fare il capo.» R I CC A R DA FR EI/S EB

Swiss Historic Hotels L’Hotel Schweizerhof fa parte degli Swiss Historic Hotels. Questo riconoscimento attesta che l’autenticità storica e il valore architettonico della struttura sono stati verificati da esperti. Gli interventi di ristrutturazione e conservazione vengono realizzati nel rispetto dei principi di tutela del patrimonio storico.

Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Véronique Benoit (vbe) Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Bertrand Denzler (bde) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Aylin Sancar (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern

W ET TB E W E R B

Mitmachen und gewinnen: 4 × Eintritt und 1 Einkaufsgutschein Die Kochnati hat zusammen mit der Gelateria di Berna ein Gelato entwickelt. Welche Zutat wurde verwendet?

A) Ananas

Der Preis im Wert von 150 Franken wurde gesponsert von aeschbach-chocolatier.ch

B) Karotten

Im Herzen der Schweiz kreiert Aeschbach Chocolatier mit erlesenen und natürlichen Zutaten exklusive Schokoladenspezialitäten von höchster Qualität. Alle Krea­ ti­­onen werden in Handarbeit und nach hauseigenen Originalrezep­ ten hergestellt. Die Besucherin­n en und Besucher tauchen ein in die Welt der Schokolade und erleben diese mit all ihren Sinnen. Bei einem interaktiven Rundgang erfahren sie alles über die Geschichte der Schokolade und die Herstel-

C) Dill

lung der verführerischen Hausspezialitäten von Aeschbach Chocolatier. Anschliessend kreieren sie ihre Lieblingsschokolade und nehmen sie mit nach Hause. Einsendeschluss ist der 16. Nov. 2026. ­ enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion S ­H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, 6002 Luzern, oder mit einer Mail an: wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch Die Gewinnerin aus Aus­g abe Nr. 23/26 ist Marie-Louise Villard aus Biel/BE.

Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der ­r edaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen ­Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser ­Zeitung publizierten ­I nserate dürfen von Dritten ­w eder ganz noch teilweise ­kopiert, ­b earbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, ­Ü bersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen ­r edaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auf­ lagenstärkste und meistgelesene Zeitung im ­S chweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren ­a usgewiesenen Mehrfach­lesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten ­B ranchen. Die Druck­a uflage beträgt ­d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie ­Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ­ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach­thema. Die Magazine werden der Hotellerie ­Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie ­zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).


Luzern, den 4. November 2026

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H ote l & G as tro U nion

HGZ No 25

Attraktive Vergünstigungen für Mitglieder

Die Branche mitgestalten: Hotelfachschule Luzern

Messerkoffer für Lernende im HGU-Webshop

Rabatt für eine perfekt sitzende Frisur

Unverwechselbare Rutschbahnen, 1,20 Meter hohe Wellen und Outdoor-Bäder mit 30 bis 36 Grad Celsius warmem Wasser, Sprudelliegen und Massagedüsen: Das alles bietet der Wasserpark Alpamare in Pfäffikon/ SZ. Mitglieder der Hotel & Gastro Union erhalten 20 Prozent Rabatt auf den regulären Eintritt für bis zu vier Personen alpamare.ch

Seit 1909 bildet die SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern Führungspersönlichkeiten der Hotellerie und Gastronomie aus. Die Studiengänge «Dipl. Hotelier(e)-Gastronom(in) HF» und «Bachelor of Science in Hospitality Management» – vereinen Theorie und Praxis. HGU-Mitglieder erhalten pro Semester 200 Franken Rabatt. shl.ch

Lernende, die Mitglied der Hotel & Gastro Union sind, sparen im Webshop 200 Franken auf den Messerkoffer und bezahlen 479 statt 679 Franken. Das Set umfasst fünf japanische Küchenmesser. Dazu kommen weitere praktische Küchenutensilien wie ein Garnierset, eine Pinzette, eine Winkelpalette und eine Microplane Zesterreibe. hgu-shop.ch

Ob für Haarpflege oder -styling, Gesichtsoder Körperpflege, Make-up oder Nagelprodukte: Auf haar-shop.ch gibt es 38 000 Produkte für jede Beauty-Anwendung und jedes Bedürfnis. Mitglieder der Hotel & Gastro Union profitieren beim Onlineshopping von einem Rabatt von zehn Prozent – heute bestellt, morgen geliefert. haar-shop.ch

Unvergessliche Momente verewigen mit Ifolor

Attraktive Konditionen bei Mercedes Benz

50 Prozent Rabatt auf Nespresso-Maschinen

Vergünstigt in die Welt des Circus Monti eintauchen

Ob mit Fotobuch, Wanddekoration, Fotogrusskarte, Fotogeschenk oder Fotokalender – bei Ifolor kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. HGU-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 20 Prozent auf Fotos und Fotoprodukte bei einem Mindestbestellwert von 50 Franken. So lassen sich schöne Momente für immer festhalten. ifolor.ch

Beim Kauf eines Neuwagens profitieren HGU-Mitglieder nicht nur von der Qualität der Fahrzeuge, sondern auch von attraktiven Flottenkonditionen, speziellen Ausstattungsangeboten und individuellen Finanzierungs- und Serviceangeboten. Dieser Preisvorteil ist kumulierbar mit sämtlichen Aktionen und Rabatten. mercedes-benz.ch

Mitglieder der HGU erhalten 50 Prozent Rabatt auf alle Nespresso-Maschinen der Vertuo- und Original-Linien. Vertuo ist das neueste Nespresso-System. Die Maschine bietet auf Knopfdruck jede beliebige ­Kaffeezubereitung, vom Espresso bis zum Americano. Dank QR-Code auf den Kapseln passt sie die Brühparameter an. nespresso.com

«Poussière d’étoiles» – so heisst die aktuelle Show des Circus Monti. Ein schrulliger Wahrsager führt als roter Faden durch den Abend. Mitglieder der Hotel & Gastro Union können in ausgewählten Kategorien von 20 Prozent Rabatt auf den Ticketpreis profitieren. Das Angebot gilt für zwei Personen, ausgenommen ist der Standort Bern. circus-monti.ch

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch

Badespass für die ganze Familie im Alpamare

A N Z E I G E

SERVICEMEISTERSCHAFT 2026

Erstklassiger Service auf Meisterschaftsniveau. Am 15. und 16. November 2026 wird der Vitznauerhof zur Bühne für die besten Servicetalente. Erlebe den Wettbewerb hautnah, fiebere mit und feiere die Leidenschaft für unseren Beruf an der Gastroparty.

Weitere Infos HAUPTSPONSOR

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Küche Koch Ein Service der Hotel & Gastro Union

Für genussvolle Beziehungen.


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