HGZ No 24
Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang
Luzern, den 21. Oktober 2026
We t t b e w e r b
So funktioniert die digitale Gästekarte in der Destination Davos Klosters.
Neue SwissSkills-Talente gesucht
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Nächste Ausgabe am 4. November
Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Pe r s ö n l i c h
Auszeichnung
Alles, nur nicht 08/15 Oscar de Matos kocht im «De Matos» in Luzern für Gäste, die offen für alles sind. Seine überraschenden Geschmackskombinationen müssen nicht jeden Geschmack treffen.
Das sind die besten Käse der Schweiz
Die fünf Finalisten des Wettbewerbs Goldener Koch 2027.
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Ein Vorbild sein
Nach den Freudentränen konnten Amelie Reissnecker und Jael Bregy vom Team «Mit Laib und Seele» für das Siegerfoto wieder strahlen.
LU K A S B I D I N G ER
MANEGE FREI FÜR DIE BACKTALENTE Brote backen, Feingebäck herstellen zählten natürlich Geschmack, Qualität mann, Rang drei an «Die Zuckerund die Backstube zur Zirkusmanege und saubere Arbeitsabläufe. Von Spe- schwestern» mit Jasmin Erismann machen: Sechs Lernende zeigten beim zialbroten über süsse Kreationen bis und Michelle Häberli, die sich zusätzBrot-Chef 2026 an der Berufsschule zum Schaustück war die ganze Band- lich den Sieg im Speed-Baking sicherAarau, was sie in fünf Stunden aus Teig, breite des Bäcker- und Confiseurhand- ten. Die elfte Ausgabe zeigte auch, was vielfältigen Zutaten und eigenen Ideen werks gefragt. Den Sieg holten Jael der Wettbewerb über den Finaltag hinkreieren konnten. Der Berufsverband Bregy und Amelie Reissnecker vom aus bewirken kann. BerufsverbandsBäckerei & Confiserie unter Stefan Kog- Team «Mit Laib und Seele». Die beiden präsident Pirmin Corradini beobachler organisierte den Wettbewerb, bei Lernenden im dritten Lehrjahr waren tet eine wachsende Unterstützung dem drei Nachwuchsteams das Motto überrascht: «Wir sind sprachlos und durch die Lehrbetriebe. Bereits am «Zirkus» umsetzten. Knapp 200 Besu- haben den Sieg nicht erwartet.» Rang Vortag waren zahlreiche Vorgesetzte cherinnen und Besucher verfolgten zwei ging an «Arts of TanAngi» mit vor Ort. «Es ist etwas vom Schönsten das Finale. Neben kreativen Ideen Tanja von Ah und Angelina Hinter- zu sehen, wie die Betriebe ihre Lernen-
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den begleiten», sagte er. Gemeinsam Neues entwickeln, Talente fördern und dem Nachwuchs etwas zutrauen: Davon profitieren beide Seiten. Die Lernenden sammeln Erfahrungen, während die Betriebe ihr Engagement für die Ausbildung sichtbar machen. Denn am Ende geht es um mehr als Ranglisten und Preise: um Erfahrungen, die den jungen Berufsleuten weit über den Wettbewerb hinaus bleiben. Seite 14–15
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Leider gibt es immer noch Menschen, die glauben, dass die Berufe in unserer Branche nur zweite Wahl sind. In solchen Momenten kann ich es nicht lassen zu versuchen, diese Leute vom Gegenteil zu überzeugen. Denn leider gibt es nach wie vor Eltern, die ihren Kindern, aus welchen Gründen auch immer, davon abraten, in der Hotellerie, der Restauration oder dem Bäckergewerbe eine Ausbildung zu absolvieren. Umso mehr freut es mich, dass zum Beispiel die amtierende Weltmeisterin im Bereich Hotel Reception, Fina Niebergall, so viel mediale Aufmerksamkeit erhält. In vielen Publikumsmedien fand ihr Sieg Platz. Sogar das deutsche Nachrichtenmagazin Focus hat über ihren Erfolg berichtet. Ich denke, dass Fina Niebergall ein gutes Vorbild für andere junge Frauen ist, einen Beruf in unserer Branche zu ergreifen. Denn ich glaube, dass es nur wenige andere Branchen gibt, in denen es so viele Möglichkeiten hat, sich weiterzubilden und Karriere zu machen. Besonders freut mich, dass sich mit ihr eine weitere junge Frau in die wachsende Reihe erfolgreicher Frauen unserer Branche einreiht. Ich denke da an die Schweizer JuniorenKochnationalmannschaft. Das reine Frauenteam wird sich in vier Wochen am Culinary World Cup 2026 mit 14 anderen Junioren-Teams messen. DA N I EL A O EG ER LI
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AG E N DA
11. bis 15. November Fiutscher – Berufsausstellung in Chur/GR Die Bündner Berufsausstellung Fiutscher in der Stadthalle Chur zeichnet sich als Erlebnismesse der Bündner Berufswelt aus. An der Ausstellung präsentieren 89 Aussteller insgesamt 184 Lehrberufe sowie 312 Weiterbildungen, die in Graubünden angeboten werden. Viele Informationen gibt es bereits jetzt auf der Fiutscher-Website. fiutscher.ch
G A S TKO LU M N E
Wann ist ein Hotel erfolgreich? Kurt Baumgartner, Hotelier und Eigentümer der Belvedere Hotel Familie
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Vom ersten Schneeblock bis zum fertigen Kunstwerk sind rund 2000 Arbeitsstunden nötig.
Das Wyschiff legt bereits zum 18. Mal in Zug an. Auf dem Schiff «MS Zug» präsentieren renommierte Winzerinnen und Selbstkelterer aus Schweizer Familienbetrieben stolz ihre neuen Weinkreationen. Rund 300 Weine stehen zur Verkostung bereit. Besuchende geniessen, diskutieren und können ohne Zwischenhandel direkt beim Winzer bestellen. wyschiff.ch
Z VG
Im Winter 1995/96 wurde das erste Iglu-Dorf eröffnet. Inzwischen gibt es fünf Dörfer, die bisher 200 000 Logiernächte generierten. Was vor 30 Jahren als eine etwas verrückte Idee begann, hat sich zu einem erfolgreichen touristischen Winterangebot gemausert. Im Iglu schlafen kann man in Davos Klosters/GR, Gstaad/BE, Zermatt/VS, Inns- bruck-Kitzbühl (AT) und auf der Zugspitze (DE). Dies bei einer konstanten Raumtemperatur von null Grad, eingemummt in warme Schlafsäcke und auf Schaffellen. Zum Aufwärmen stehen je nach Iglu-Dorf Sauna, Whirlpool oder sogar beides zur Verfügung. Ausserdem wird im Iglu-Restaurant ein leckeres Fondue aufgetischt. Gemäss der Iglu-Dörfer GmbH werden pro Saison gut 4,5 Tonnen Käse aufgetischt. Bisher haben über 200 000 Gäste in den Iglus logiert. 20 Paare feierten dort sogar ihre Hochzeit. Ein Grund dafür ist sicher das
märchenhafte Ambiente. Jedes Dorf hat ein Thema, das sich wie ein roter Faden vom Restaurant-Iglu über die Schneegänge bis zu den einzelnen Übernachtungsiglus durchzieht. Die vorgegebenen Themen werden von Künstlern fantasievoll umgesetzt. Für die Verschönerung eines Iglu-Zimmers brauchen die Künstler ein bis zwei Tage. Die Herstellung einer grossen Skulptur dauert rund drei Tage. Pro Saison entstehen etwa 100 Kunstwerke, die Ende Saison einfach wegschmelzen. Bevor im Frühling auch die Iglus zerfliessen, werden sie in rund 2000 Arbeitsstunden zum Saisonanfang aus Natur- und Kunstschnee erbaut. «Milde Winter und Klimaveränderung sind auch für uns ein Thema», sagt Géraldine Pucken, Media-Relations-Verantwortliche bei der Iglu-Dorf GmbH. Da Schnee nach innen und aussen isoliert, sind Plusgrade erst ein Problem, wenn sie über längere Zeit andauern. «Wichtig ist für uns, dass es zu Winterbeginn, wenn gebaut wird, ausreichend kalt ist.» Alle Iglu-Dörfer liegen auf mindestens 2000 Metern über Meer oder höher. Sollte es nötig sein, werden sie einfach an noch höher gelegenen Orten gebaut. R I CC A R DA FR EI
Mehr Informationen unter: iglu-dorf.com
Übernachten in vergänglicher Kunst
Feurige Vollblutpferde preschen bei eisigen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein über den gefrorenen See. In einem Rennen tragen sie einen Jockey auf dem Rücken; in einem anderen ziehen sie einen Menschen auf Skiern hinter sich her. Ihre Hufe wirbeln Eiskristalle auf, die in der Luft glitzern und gleissen. Warm eingemummelte Zuschauer verfolgen gespannt die Rennen. Solche Bilder kennt man aus St. Moritz seit 1907. So lange gibt es das internationale Pferderennen White Turf
schon. Im Februar 2027 feiert St. Moritz die 120. Austragung dieses Anlasses. Zelebriert wird das Jubiläum unter anderem mit einer Ausstellung. Historische Fotografien, Dokumente und Geschichten zeigen die Entwicklung des White Turf und des Skijörings sowie den Wandel von St. Moritz und seinem Wintertourismus. Ein besonderer Höhepunkt wird die Parade auf dem St. Moritzer See sein. Sie ist als Zeitreise inszeniert, welche die grössten Momente, Siege und Persönlichkeiten aus der 120-jährigen Geschichte des White Turf präsentiert. Zudem wird die Samedner Künstlerin Nora Engels gemeinsam mit weiteren Kunstschaffenden eine LiveKunstaktion auf dem See durchführen. Sie lassen Holzskulpturen entstehen, welche die Themen Pferd, Natur, Bewegung, Winter und Tradition behandeln. Die so entstandenen Werke werden zugunsten eines guten Zwecks versteigert. (R I F)
Während zwei Wettbewerbs tagen im Parkhotel Vitznau erwarten angehende Servicefachleute abwechslungsreiche Aufgaben: von verschiedenen Servicearten über Getränkekunde bis hin zu Beratung, Fachwissen und Gastgeberkompetenz. Hier zählen Präzision, Persönlichkeit und Professionalität – ganz so, wie im echten Berufsalltag. hotelgastrounion.ch
Bio Vino wurde 2016 als Plattform für Schweizer Bio-Weine gegründet. Im Espace Amaretto in Lausanne kommen heute, zehn Jahre später, Aussteller von Bio-Lebensmitteln aus der ganzen Schweiz dazu. Die Stände werden direkt von den Produzentinnen und Produzenten betreut und laden zum Austausch ein. biosaveurs.ch
St. Moritzer Attraktion feiert grosses Jubiläum Die Pferderennen auf dem gefrorenen St. Moritzer See sind ein Touristenmagnet und haben den Wintertourismus im Engadin mitgeprägt.
15. und 16. November Servicemeisterschaft in Vitznau/LU
20. und 21. November Bio Saveurs in Lausanne/VD
Freitag, 20. November Lebensqualität und Ernährung im hohen Alter Mehr Informationen unter: whiteturf.ch
Als Hotelier und Unternehmer beschäftige ich mich seit Jahren mit einer Frage: Wann ist ein Hotel erfolgreich? Die erste Antwort liegt auf der Hand: eine gute Auslastung, eine gesunde Rendite, Kosten unter Kontrolle, zufriedene Gäste und motivierte Mitarbeitende. Ohne diese Faktoren überlebt in der Hotellerie niemand lange. Doch reichen sie aus, um Erfolg zu definieren? Schliesslich ist ein Hotel weit mehr als ein Gebäude, in dem Menschen übernachten. Es schafft Arbeitsplätze, bringt Reisende in die Region und belebt die Gastronomie. Es verändert sein Umfeld. Besonders unser neues Hotelprojekt Flaz in Pontresina hat mir diese Frage wieder vor Augen geführt. Wir möchten ein Angebot im mittleren Preissegment schaffen und dazu ein Restaurant, das Gäste wie Einheimische an einen Tisch bringt. Dass ein solches Vorhaben auch auf Widerstand stösst, liegt in der Natur der Sache. Denn wer investiert, übernimmt eine Verantwortung, die weit über die eigenen Hotelwände hinausreicht. Umso wichtiger ist, die Sichtweise der Einheimischen ernst zu nehmen. Wohl wissend, dass es unmöglich ist, es allen recht zu machen. Investitionen brauchen Mut, Visionen und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen. Ohne sie kann sich die Hotellerie nicht weiterentwickeln. Dabei müssen wir auch an den Ort denken und die Menschen, die dort leben. Wir tun deshalb gut daran, Erfolg auch daran zu messen, welchen Beitrag ein Hotel für seine Umgebung leistet. Vielleicht ist ein Hotel erst dann wirklich erfolgreich, wenn die Gäste gerne wiederkommen – und die Menschen nebenan es vermissen würden, wenn es eines Tages nicht mehr da wäre.
12. bis 15. November Wyschiff in Zug
Mahlzeiten sind in Alters- und Pflegeheimen zentrale Momente des Tages und tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Eine ausgewogene und genussvolle Ernährung erfordert fundiertes Wissen, insbesondere im Umgang mit der Empfehlung zur erhöhten Eiweisszufuhr. Dieser Kurs in der Berufsfachschule Baden/AG vermittelt das notwendige Knowhow, um die Ernährung der Bewohner und Bewohnerinnen optimal zu gestalten. Miglie-der der Hotel & Gastro Union profitieren bei allen Angeboten von Artiset vom vergünstigten Mitgliederpreis. artiset.ch (Bildung)
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An diesen Orten stehen Marroni, Rüebli und Zwiebeln im Zentrum
Die «Chestene Chilbi» in Greppen/LU ist der grösste Kastanienmarkt der Deutschschweiz und findet jeweils am vierten Sonntag im Oktober statt. Dieses Jahr fällt das Datum auf den kommenden Sonntag, den 25. Oktober. Wie es der Marktname verrät, geht es dabei um die Edelkastanie. An 60 Markt- und Verpflegungsständen werden Produkte rund um die Nussfrucht gezeigt. Neben heissen Marroni gibt es Lebensmittel aus Marroni wie etwa Gebäck, Teigwaren, Honig, Crêpes, Würste, Bier oder Likör. Hans-Peter Rust von der Veranstalterin IG Pro Kastanie Zentralschweiz Plus freut sich zudem auf den diesjährigen Gast: «Nachdem sich in unserem Kastaniendorf bereits andere Kastanienregionen vorgestellt hatten, freuen wir uns dieses Mal auf die Tessiner Region Monte Lema Malcantone.» Kastanien waren vor der Kultivierung der Kartoffel aus Südamerika ein wesentlicher Bestandteil der Mahlzeiten in der Schweiz. Heute haben sie an Bedeutung verloren. Dennoch gibt es nach wie vor Kulturen am Rigi-Südhang. 1998 rief deshalb der damalige Präsident des Verkehrsvereins Greppen erstmals eine «Chestene Chilbi» als touristische Veranstaltung ins Leben. Mit der Gründung der IG Pro Kastanie Zentralschweiz im Jahr 2000 wurde die «Chestene Chilbi» zum festen Bestandteil des Jahres. Gemäss Hans-Peter Rust ist die diesjährige Ernte gut ausgefallen: «Während andere Länder wie Italien und Österreich sowie auch das Tessin infolge der diesjähri-
doch interessant, ob es auch genügend Rüebli gibt. Christoph Urech hat deshalb die teilnehmenden Regionen befragt. So melden die Rüeblibauern aus dem Zürcher Unterland, dass nur rund 40 Prozent der üblichen Ernte zustande gekommen sei. Aus dem Berner Seeland erhielt er die Antwort, dass die Ernte im Sommer zwar gut war, aber die Rüebli etwas trocken und unförmig gewesen seien. Nebst frisch geernteten Rüebli in allen Farben gibt es am Markt viele Rüebli-Produkte. So zum Beispiel die bekannte Aargauer Rüeblitorte, Rüeblisuppe, Bratwürste, Teigwaren oder Sirup mit Rüebli und vieles andere mehr. Nebst den diversen gastronomischen Angeboten an den Marktständen wird in der Markthalle feines Essen und Trinken vom Team Gaumenglück Catering aus Uerkheim/AG angeboten. Wer den Markt besucht, reist individuell, mit dem ÖV oder in einem Car an. «Rund 30 Cars fahren an diesem Tag extra zu uns», weiss Urech. Er erinnert sich gut an den ersten Rüeblimarkt im Jahr 1982, den er als Schulkind an Am Aarauer Rüeblimärt werden 30 000 Besuchende erwartet. K E YS TO N E-SDA der Seite seiner Mutter miterlebte. «Wir Aarauer haben uns dabei vom Berner Zibelemärit inspiriegen Hitze merklich weniger Mar- geöffnet. Insgesamt 150 Markt- ren lassen.» R U T H M A R EN D I N G roni ernten konnten, zeigt sich stände bieten ihre Waren feil. die Ernte bei uns in der ZentralObwohl es keine direkten Zahschweiz sehr ertragreich. Teilwei- len zur Wertschöpfung des MarkBerner Zibelemärit se waren wir von der enormen Grösse der Früchte überrascht.» «Die Aarauer Der Berner Zibelemärit Das beliebteste Gemüse ist ein Jahrmarkt mit Volksfesthaben sich vom c harakter. Er findet jeweils Zibelemärit in Bern am vierten Montag im NovemJedes Jahr werden in der Schweiz ber statt. Dieses Jahr fällt rund 130 000 Tonnen Rüebli, uninspirieren lassen.» terteilt in 60 verschiedene Sorten, der Tag auf den 23. November. CH R I S TO P H U R ECH , geerntet. Sieben bis neun KiloDer Markt erstreckt sich über O K- P R Ä SI D EN T R Ü EB LI M Ä RT, A A R AU gramm Rüebli werden jährlich die Haupt- und Nebengassen pro Kopf verzehrt. Damit landet der oberen Altstadt sowie das Gemüse auf Platz eins. über die Münstergasse, den tes gibt, sagt OK-Präsident ChrisDas macht sich Aarau mit toph Urech: «Aufgrund der hohen Waisenhaus-, Münster- und Bundesplatz. Offiziell offen ist dem jährlich stattfindenden Rüe- Besucherzahlen sind die Läden in er von 6 bis 18 Uhr. Die blimärt zu Nutze. Am Mittwoch, der Innenstadt an diesem Tag ersten Stände öffnen jedoch 4. November, ist es wieder so weit. leergekauft, das spricht für sich.» bereits ab vier Uhr. Ab 7.30 Uhr bis um 18 Uhr ist er Ob des heissen Sommers sei es je-
Cham/ZG
Die Familie Segmüller hat das Kesselhaus Bar & Grill im PapieriAreal eröffnet. Für die Küche verantwortlich sind Zif Ruch und Patrick Rohrmoser. Geführt wird das Restaurant von Christian N ebel. Für Anlässe stehen verschiedene Räumlichkeiten sowie eine Cocktailbar zur Verfügung. Seit Oktober kesselhaus-grill.ch
Restaurant Panixerstübli Elm/GL
Bistro Walter’s Uster/ZH
Im Zellwegerpark in Uster eröffnet Markus Furtner sein erstes e igenes Restaurant. 20 Jahre lang war er Küchenchef bei Didi Bruna im Restaurant Frieden in Zürich. Das «Walter’s» bietet 45 Plätze innen und auf der T errasse. Kulinarisch setzt M arkus Furtner auf eine moderne und saisonale Bistroküche. Ab November walters-uster.ch
Alpthal/SZ
Mehr als eine Medaille
Die Jury schaut genau hin – hier im Bereich Hotellerie-Hauswirtschaft. S W I S S S K I LL S
Schweiz an den World Skills, den internationalen Berufsmeisterschaften, zu vertreten. Der Swiss-Skills-Infotag der Hotel & Gastro formation findet am 15. Januar statt. Der Kick-off mit den Kandidaten wird anschliessend im Mai durchgeführt. Wer sich mit den besten Nach-
wuchstalenten der Schweiz messen, sein Können unter Beweis stellen und Erfahrungen sammeln will, welche die Teilnehmenden beruflich und persönlich weiterbringen, sollte sich jetzt für den Infotag anmelden. Denn wer weiss – vielleicht ist die SwissSkills-Krone erst der Anfang. ( A H Ü)
Mehr Informationen unter: hotelgastro.ch/swissskills-2027
Die Schweizer Berufsmeisterschaften bieten jungen Berufsleuten die Möglichkeit, ihr fachliches Können auf nationaler Ebene zu zeigen. In den Wettbewerben treffen sorgfältige Vorbereitung, Fachwissen und anspruchsvolle Aufgaben unter realistischen Bedingungen aufeinander. Die Hotel & Gastro formation Schweiz begleitet junge Berufsleute in den Bereichen Küche, Restauration, Hotel-
Brunni-Lodge
réception und Hotellerie-Hauswirtschaft auf ihrem Weg zu den Swiss Skills, die im September 2027 in Bern stattfinden werden.
Die Teilnahme an den Swiss Skills bedeutet eine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Beruf. Die jungen Fachpersonen bereiten sich über längere Zeit vor, vertiefen ihr Wissen und trainieren Arbeitsabläufe, die im Berufsalltag eine wichtige Rolle spielen. Neben dem Wettbewerb entstehen Begegnungen mit anderen Nachwuchstalenten, Fachpersonen und Betrieben. Für einzelne Teilnehmende eröffnet sich nach den Swiss Skills zudem die einzigartige Möglichkeit, ihren Beruf für die
Ruth Kistler ist die neue Inhaberin des Restaurants Panixerstübli. Das Lokal am Fusse des Panixerpasses befindet sich in Wichlen bei Elm, zuhinterst im Sernftal. Der Betrieb ist von montags bis freitags geöffnet. Das kulinarische Angebot besteht aus einer kleinen Speisekarte und einem täglich frischen Mittagsmenü. Seit Oktober Tel. 058 469 66 41
Swiss Skills: Neue Talente gesucht Wer sind die nächsten Schweizer Meister? Interessierte können sich jetzt für den Infotag anmelden.
Z VG
Kesselhaus Bar & Grill
Mehr Informationen unter: chestenechilbi.ch rueblimaert-aarau.ch
Der Herbst ist die Saison der Märkte. Nicht selten sind sie heimischen Lebensmitteln gewidmet.
N E U E RÖ F F N ET
Sebastian Hechenberger ist n euer Pächter der Brunni-Lodge. Der Betrieb, der sich direkt bei der Talstation befindet, ist familienfreundlich. Er bietet drinnen ein Spielzimmer und draussen e inen Kinderspielplatz. Neben Schweizer Küche sind österreichische Spezialitäten im Angebot. Ab November brunnilodge.com
Planen Sie eine Eröffnung? Schreiben Sie uns redaktion@ hotellerie-g astronomie.ch
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Das sind die besten Käse der Schweiz nur die «Swiss Champions» bekanntgegeben, sondern auch alle 33 Kategoriensieger geehrt und die schönsten Käseplatten ausgezeichnet. Beim Käseplatten-Wettbewerb sicherte sich Sarah Girardin aus der Laiterie-Fromagerie Bourrignon/JU den Sieg.
Eine internationale, 32-köpfige Jury kürte Mitte Oktober die besten Käse in drei Kategorien. Diese Angehende Köche degustieren mit Käse dürfen sich ab sofort «Swiss Champion» nennen: der Gruyère Zusammen mit angehenden Köd’alpage AOP aus der Fromagerie chinnen und Köchen organisierte d’Alpage La Guignarde in Corbiè- Fromarte den Wettbewerb «Labores/FR in der Kategorie Extra- ratoire du Goût». Parallel zu den hart-/Hartkäse; der Tête de Moine Swiss Cheese Awards wurde eine AOP Classique aus der Fromagerie kleinere Auswahl an Käsen von eide la Suze in Corgémont/BE in ner Jury aus Lernenden beurteilt. der Kategorie Halbhartkäse sowie Ihr Sieger: Le Gruyère d’alpage der Tomme Fleurette aus der AOP von der Alpage Le Pré de Fromagerie Fleurette in Rouge- Bière aus Le Chenit/VD. ( AGU) mont/VD in der Kategorie Weich-/ Frischkäse. Erstmals wurde in Freiburg zudem die beste Käsereibutter ausgezeichnet. Diese kommt von Fritz Baumgartner aus der Käserei Mühlekehr in Trub/BE. Die Awards hätten einmal mehr die Vielfalt und die Qualität von Schweizer Käse gezeigt, so Hans Aschwanden, Präsident der Organisatorin Fromarte. Er ergänzt: «Für uns Käser ist es wichtig, uns mit anderen Produzenten auszutauschen. Die Awards sind ein Ansporn, uns stets weiterzuentwickeln und zu verbessern.» An der Award-Verleihung in In 33 Kategorien, von Appenzeller bis der Stadt Fribourg wurden nicht Ziegenkäse, wurden Sieger gekürt. Z VG
S TATI S TI K D E R WOC H E
WENIGER KINOS, MEHR KINOSÄLE Mehr Informationen unter: cheese-awards.ch
Bei den 13. Swiss Cheese Awards in Freiburg wurden die drei besten Käse des Landes ermittelt.
Die Schweizer Kinos werden weniger, aber sie werden grösser. Die Zahl verkaufter Eintritte sank seit 2010 von 14,8 auf 9,5 Millionen.
800
Kinos
Säle
600
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200 2005
2010
2015
2020
2025
Quelle: Bundesamt für Statistik; Film- und Kinostatistik
Zagg in Luzern: zusammen für eine einzigartige Branche Die HGU, Gastrosuisse und Hotelleriesuisse laden an einem Messestand zu spannenden Referaten ein.
Gutes Wetter sorgt für mehr Campinggäste TCS Camping rechnet dieses Jahr mit einer Million Gäste. Fast gleich viele Gäste waren es nur im Pandemiejahr 2021.
Wie bereits vor zwei Jahren treten auch an der diesjährigen Fachmesse Zagg die drei Branchen verbände Hotel & Gastro Union, Gastrosuisse und Hotelleriesuisse gemeinsam auf. In der Halle 2 am Stand B 2063 präsentieren sie nicht nur ihre Dienstleistungen, sondern laden Fachbesucherinnen und -besucher auch zu spannenden Referaten ein. Was plant G’Art in Luzern?
Mehr Informationen unter: tcs.ch
Camping, in einer Mitteilung. An einigen Standorten resultierte eine Zunahme der Logiernächte von bis zu 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die insgesamt rund 400 Campingplätze schweizweit liegen beim Bundesamt für Statistik BFS erst Zahlen bis Ende Juli 2026 vor. «Die Campingplätze Noch ist die Saison nicht ganz ab- verbuchten im zweiten Quartal geschlossen, doch die Zahlen von 1,6 Millionen Logiernächte. Die inTCS Camping liegen per Ende Sep- ländische Nachfrage belief sich tember bereits über jenen des er- auf rund 1,1 Millionen Einheiten», folgreichen Pandemiejahres 2021. schreibt das BFS auf seiner WebDamit zeichnet sich zum zweiten site. Spitzenmonat war der Juni Mal in der Geschichte ein Jahr mit mit rund 274 000 Ankünften auf über einer Million Logiernächten den Campingplätzen. ab. «Camping ist längst zu einem wichtigen Tourismusstandbein Camping in den Bergen beliebt für die Schweiz geworden», sagt Oliver Grützner, CEO von TCS Vom heissen Sommer profitierten laut dem Touring Club Schweiz die Campingplätze in den Bergen; etwa in Scuol, Flims oder in Interlaken. «Viele Gäste aus der Schweiz und dem Ausland suchten die Kühle der Berge. Dies schlug sich bei uns positiv auf die Nachfrage nieder», erklärt Oliver Grützner von TCS Camping. Mit 63 Prozent stammt der grösste Anteil der Gäste nach wie vor aus der Schweiz, es folgen Deutschland, die Niederlande und Frankreich. Bei den meisten TCSCampingplätzen geht die Saison im Laufe des Oktobers zu Ende. Fünf dieser Campingplätze bleiben auch über die Wintermonate Der grösste Teil der Gäste kommt aus der Schweiz, wie hier in Sempach. TC S geöffnet. (D O E)
Luzern, den 21. Oktober 2026
Den Auftakt macht am Sonntag, 25. Oktober, um 13.30 Uhr, Architekt Andreas Moser. Er informiert über das neu geplante Aus- und Weiterbildungszentrum G’Art. Dabei handelt es sich um einen Bil- Der Gemeinschaftsstand der Verbände befindet sich in der Halle 2. ROY M AT T ER dungsort, der praxisnah und offen für neue Formen des Lernens sein soll. «Ein Ort für Talente und Begegnung», wie Moser betont. am Dienstag, dem 27. Oktober, um den Gastrolehrverbund Roast & Am Montag, dem 26. Oktober, 15.30 Uhr, im Mittelpunkt. Jonas Host in Zürich. Das Ausbildungsdreht sich um 13.30 Uhr alles um Schäfer, Initiant von Aldvisors in programm begleitet Lernende die Kochkunst. Zu Gast sind Zürich, ist zu Gast am Stand. durch einen zwei- oder dreijähriMarco Steiner, Teammanager der Seine These: «Künstliche Intelli- gen Lehrgang in den Bereichen Schweizer Kochnationalmann- genz wird die Branche auf jeden Küche oder Service. schaft, sowie Céline Grossmann Fall verändern. Die Frage ist nur, Als Brücke zwischen Lernenund Fiona Wittwer, beide Mitglie- wer die Führung übernimmt.» den und Restaurants erleichtert der der Schweizer Junioren- Anhand zweier Beispiele zeigt «Roast & Host» den Betrieben die Kochnati. Alle drei berichten von Schäfer sechs entscheidende Fak- Ausbildung und Rekrutierung und ihren Vorbereitungen auf die be- toren, die bestimmen, ob Betriebe entlastet sie bei administrativen vorstehende Koch-WM in Luxem- gestärkt oder geschwächt aus der Aufgaben. Gleichzeitig schafft das burg und geben einen Ausblick auf KI-Transformation hervorgehen. neue Programm Zugang zum die Olympiade der Köche, die Zum Abschluss der Zagg prä- Netzwerk der Gastronomie und 2028 in Stuttgart (DE) stattfindet. sentiert Florian Illmer am Mitt- ermöglicht den Beteiligten, wertKünstliche Intelligenz KI steht woch, 28. Oktober, um 13.30 Uhr, volle Kontakte zu knüpfen. (R U P)
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PRO & CONTR A
Zimmerschlüssel durch App ersetzen? In den Europa-Park-Hotels öffnen Gäste ihre Zimmertüren bereits digital. Im Hotel Walther in Pontresina/GR hält man hingegen am klassischen Schlüssel fest. Was spricht für den digitalen Zugang zum Hotelzimmer und was für die Tradition? Zwei Hoteliers vertreten dazu einen klaren Standpunkt und eröffnen die Diskussion.
ANN-KATRIN SCHWER
THOMAS C. WALTHER
Senior Managerin Hotels-App, Europa-Park-Hotels, Europa-Park-Erlebnis-Resort (DE) rund um den Aufenthalt sowie der Zimmerlen nicht nur Komfort und Service, sondern schlüssel sind in der Hotels-App gebündelt. auch einfache und flexible Abläufe. Der di- Der Gast hat damit alles, was er für seinen gitale Zimmerschlüssel bietet unseren Gäs- Aufenthalt benötigt, zentral auf seinem ten genau hier einen echten Mehrwert. Wa- Smartphone griffbereit. Davon profitieren rum sollte der Zimmerschlüssel also nicht auch unsere Mitarbeitenden. Wenn Gäste dort sein, wo heute fast jeder Gast alles ihren Schlüssel selbständig über die HotelsWichtige griffbereit hat: auf App abrufen, werden klassidem Smartphone? «Mit der Hotels- sche Prozesse an der HotelDer Vorteil zeigt sich Réception reduziert. Gerade App hat der Gast zu sehr stark frequentierbereits bei der Anreise. Hat der Gast alle notwendigen ten Anreisezeiten schafft alles, was er für Schritte vorab digital erledas mehr Freiraum für den digt, muss er für den Zim- seinen Aufenthalt persönlichen Kontakt und merschlüssel nicht mehr mehr Zeit für Gäste, die Bebenötigt.» zur Réception. Statt Umratung und Unterstützung A N N - K AT R I N SCH W ER weg und möglicher Wartewünschen. Für uns bedeuzeit kann es direkt zum tet Digitalisierung nicht, Zimmer gehen. Gleichzeitig wird keine zu- den persönlichen Service zu ersetzen. Unsätzliche Schlüsselkarte benötigt, die mit- sere Gäste entscheiden selbst, welchen Weg geführt, zurückgegeben oder bei fehlerhaf- sie wählen. ter Codierung erneut ausgestellt werden Digitale Lösungen sollen den Aufentmuss. Das reduziert den Bedarf an physi- halt einfacher und flexibler machen. Der dischen Schlüsselkarten. Der digitale Zim- gitale Zimmerschlüssel ist dafür ein gutes merschlüssel fügt sich in die gesamte digi- Beispiel: Er spart Wege und Zeit und schafft tale Guest Journey ein: Online Check-in zugleich mehr Raum für den persönlichen und Check-out, Tickets, Informationen Service im Hotel.
Inhaber und Direktor, Relais & Châteaux Hotel Walther, Pontresina/GR
P RO : Zu einem gelungenen Aufenthalt zäh-
Pro & Contra Eine Debatte über aktuelle Themen in der Branche.
Was ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit auf u nseren Social-MediaKanälen.
CO N T R A : Wer im Ferienhotel ankommt, individuelle Empfehlungen statt einer automöchte sich willkommen fühlen und den matischen Nachricht. So beginnt der AufAlltag hinter sich lassen. Schon die Über- enthalt mit dem Gefühl, dass jemand vor gabe des Zimmerschlüssels kann dazu bei- Ort ist und sich kümmert. Gerade in Ferientragen: Ein Lächeln und ein Schlüssel di- hotels gehört diese Aufmerksamkeit oft rekt aus der Hand der Gastgeberin machen zum besonderen Urlaubserlebnis. Ein mechanischer Schlüssel ist zudem unkompliaus dem Check-in eine echte Begegnung. ziert mitzunehmen und erIn einer zunehmend difasst nicht, wann jemand gitalen Welt wirkt der klas«Die klassische sische Schlüssel vielleicht das Zimmer betritt. Das Schlüsselnostalgisch. Doch seine schätzen Gäste, denen PriEinfachheit ist ein Vorteil. übergabe schafft vatsphäre wichtig ist. Ein schön gestalteter SchlüsselGäste müssen keine App Raum anhänger kann ausserdem herunterladen und keinen den Charakter des Hauses Zugangscode suchen. Der für Kontakt.» widerspiegeln und zur UrSchlüssel funktioniert ohne T H O M A S C . WA LT H ER Akku, Wlan oder Mobillaubserinnerung werden. funkempfang. Das ist beTechnik sollte den Aufentsonders in abgelegenen Ferienregionen be- halt erleichtern, nicht den persönlichen ruhigend – und für alle angenehm, die im Empfang ersetzen. Urlaub bewusst weniger digitale Technik Gute Gastfreundschaft zeigt sich nicht nutzen möchten. Vor allem schafft die per- daran, wie modern ein Zugangssystem ist, sönliche Schlüsselübergabe Raum für Kon- sondern daran, dass Gäste sich gesehen, gut takt. Gastgeber können Tipps für einen informiert und willkommen fühlen. Manchschönen Spaziergang, ein gutes Restaurant mal beginnt dieses Gefühl mit einem oder den nächsten Wochenmarkt geben. freundlichen Wort und einem persönlich Gäste können Fragen stellen und erhalten überreichten Schlüssel.
Baden hat seine eigene Badekultur neu etabliert
zeiten bestehen manchmal noch freie Kapazitäten. Seit der Eröffnung der Wellness-Therme Forty seven und der Gründung der Tourismus Region Baden AG habe sich die Auslastung auch in diesen Zeiträumen positiv entwickelt. Die Wellness-Therme des Schweizer Architekten Mario Botta wurde vor fünf Jahren eröffnet.
In der Stadt an der Limmat sprudelt mineralreiches Wasser aus Quellen. Was lange vernachlässigt wurde, erlebt eine neue Ära.
R UZI C A D UJ M I C , H OT EL T R A FO
Mehr Informationen unter: bagnopopolare.ch deinbaden.ch
In der Stadt Baden/AG ist warmes Wasser omnipräsent. Wer entlang der Limmat spaziert, trifft auf Brunnen, die mit Thermalwasser gespeist werden. Aus 18 verschiedenen Quellen sprudelt in Baden das Thermalwasser und zählt mit rund 47 °Celsius zu den wärmsten der Schweiz. Es ist ausserdem das mineralreichste und steigt aus bis zu 1200 Meter Tiefe an die Oberfläche – rund 700 Liter heisses Wasser pro Minute. Die Stadt Baden ist seit kurzem Mitglied der European Historic Thermal Towns Association. Mit dem Beitritt zu dem europäischen Netzwerk historischer Thermalstädte stärkt Baden seine Positionierung als traditionsreiche Kultur- und Bäderstadt. Die Vereinigung umfasst bedeutende Thermalstädte in ganz Europa, die auf eine lange Bädertradition zurückblicken und diese aktiv in eine nachhaltige touristische Zukunft führen. Das Mandat für die
«Die Bäderkultur ist für die Hotels von Bedeutung.»
In öffentlichen Brunnen kann man in Thermalwasser baden.
Mitgliedschaft und die operative Umsetzung liegt bei der Tourismus Region Baden AG. Die Badener Hotels profitieren laut eigenen Angaben von den Thermalquellen und sind seit langem auch unter der Woche gut gebucht. Dies auch dank Geschäfts-
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reisender sowie des Seminar-, Kongress- und Veranstaltungsgeschäfts. «Zu Spitzenzeiten fehlen uns sogar Hotelbetten», sagt Ruzica Dujmic, Resident Manager im Trafo Hotel und Mitglied der IG Hotellerie Baden. An den Wochenenden und während der Ferien
Das Limmathof Baden Hotel & Spa und das Hotel Blume verfügen über eigene Thermen- und Wellnessangebote. Im Hotel Blume können die Gäste in privaten Wannenbädern das Badener Thermalwasser ganz für sich allein geniessen. Der «Limmathof» verfügt über eine Thermalwasserund Wellnesslandschaft. «Auch für Hotels ohne eigenes Thermalbad ist das Bäderangebot ein wichtiger Bestandteil der Destination», erklärt Ruzica Dujmic. Die Gäste können ihren Hotelaufenthalt mit einem Thermenbesuch verbinden. Ein Bad für die Bevölkerung Der unabhängige, gemeinnützige Verein Bagni Popolari setzt sich dafür ein, dass die Bevölkerung und die Gäste in Baden wieder freien Zugang zum Thermalwas-
ser erhalten. Lange Zeit war dies nicht möglich, nachdem die historischen Freibäder vor mehr als 150 Jahren geschlossen wurden. Mittlerweile gibt es zwei öffentlich zugängliche Brunnen, in denen in Thermalwasser gebadet werden kann. Zudem gibt es einen Trinkbrunnen, aus dem mineralreiches Thermalwasser kommt, das man trinken kann. Bad zum Raben Der Verein Bagni Popolari und die Genossenschaft Bad zum Raben sind daran, das historische Thermalbad «Bad zum Raben» zu einem kombinierten Bade- und Kulturbetrieb umzugestalten. Der «Raben» wurde bereits 1299 als Badegasthaus erwähnt. Im historischen Bad sind vier Becken mit naturbelassenem Thermalwasser geplant, eines davon ein freigelegtes Originalbecken aus der Belle Époque. Zudem sind ein Bistro und eine Bühne für kulturelle Veranstaltungen, Räume für Kunst und Erholung sowie eine Mediathek geplant. Der aktuelle Projektstand sieht eine Eröffnung im Jahr 2029 vor. DA N I EL A O EG ER LI
Bäderstadt Baden Für die Stadt Baden sind ihre Thermalquellen auch von wirtschaftlicher Bedeutung. Lange lag der Fokus auf m edizinischer Rehabilitation. Erst mit der Eröffnung der Wellness-Therme Fortyseven im Jahr 2021 entstand eine neue Ära der Badener Badekultur.
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Schaufenster für innovative Projekte
Zum ersten Mal wird der Next Gen Award in zwei Kategorien verliehen. Mit dem Titel «Next Gen Mentor» wird eine Person geehrt, die sich besonders intensiv für den Berufsnachwuchs engagiert. Der Titel «Next Gen Rockstar» geht an eine junge Nachwuchskraft – oder ein Team – für ihr oder sein innovatives, zukunftsweisendes Projekt. Vom Horizont erweiternden Pop-up bis zum Führungsmodell Die Jury hat für den «Next Gen Rockstar»-Award vier ganz unterschiedliche Projekte nominiert. Mit ihrem Projekt «Via Vinum» wollen Colin Vögeli und Liam
lichkeit, sich Mitarbeitenden anderer Betriebe sowie Hotelfachschulabsolventen als mögliche Arbeitgeber zu präsentieren und diese gleichzeitig als Gäste zu gewinnen. Dazu erhalten diese über Links oder QR-Codes Zugang zu den Friends-and-Family-Raten sowie Hospitality-Dienstleistungen der Hotels. So lernen sie nicht
«Die Vernetzung innerhalb der Branche ist wichtig, um sich gegen seitig zu stärken.»
Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch (Rubrik: Next Gen) frinbe.com
Am 26. Oktober wird der Next Gen Award verliehen. Er ist ein Wertschätzungspreis und gleichzeitig eine Fördermassnahme für zukunftsweisende Ideen und Projekte.
Kuipers den kulinarischen Horizont der Gäste erweitern. Die eiden 18- respektive 19-jährigen b Lernenden stört, dass viele Menschen immer die gleichen, altbekannten Gerichte essen. Dem wirken sie in ihrem Pop-up auf der Lenzerheide/GR entgegen. Bis Juni 2027 servieren sie im zum Hotel Schweizerhof gehörenden Restaurant Scalottas Terroir Drei-Gang-Menüs. Jedes der Gerichte stammt aus einem anderen Land und wird vom passenden Wein begleitet. Ebenfalls genussreich ist die Vision von Yannick Wider. Mit seinem Projekt Wider’s earth naturally excellent will der gelernte Koch und Confiseur-Konditor die Schweizer Handwerkskunst, regionale Produkte sowie moderne Haute Cuisine zu einem einzigartigen kulinarischen Catering-Erlebnis verbinden. Tom Walter wiederum schlägt mit seinem Projekt eine ganz andere Richtung ein. Er findet, dass Führungsdefizite sowie veraltete Organisationsmodelle ein Kernproblem der Branche und schuld am Fachkräftemangel sind. Deshalb hat er neue Organisationsund Führungsmodelle entwickelt. Sie verbinden Leadership, Team-
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Der Next Gen Award wird von der Hotel & Gastro Union verliehen.
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entwicklung und Wirtschaftlichkeit systematisch miteinander. Walters Vision lautet: «Organisationen schaffen, die Wandel nicht bewältigen müssen, sondern für Wandel gebaut sind.»
tale Plattform, die ähnlich aufgebaut ist wie Buchungsplattformen. Frinbe hilft dabei, freie Kapazitäten besser zu nutzen, die Hotellerie zu stärken und sie gleichzeitig für Mitarbeitende der nächsten Generation attraktiver zu machen. Hotellerie attraktiver machen «Viele Hotels kämpfen mit Fachkräftemangel, Fluktuation und Einen anderen Ansatz im Kampf sinkender Attraktivität. Gleichgegen den Fachkräftemangel ver- zeitig bleiben freie Kapazitäten folgt Angela Käppeli mit «Frinbe». oft ungenutzt», weiss Angela KäpEs handelt sich dabei um eine digi- peli. Frinbe bietet Hotels die Mög-
nur die Häuser kennen, sondern bauen über positive Erlebnisse eine tiefere emotionale Bindung zur Hotellerie auf. «Aktuell befinden wir uns in der Pilotphase und suchen noch Partnerhotels. Interessierte Betriebe können sich gerne bei uns melden und bereits am Pilot teilnehmen. Ihre Aufnahme ins System erfolgt vollständig digital und dauert nur rund drei Minuten», sagt Angela Käppeli. Wann und welche Vergünstigungen die Hotels anbieten, entscheiden sie selbst. Zudem können die Hotels auf Frinbe auch Probearbeiten anbieten, damit Arbeitskräfte den Betrieb und dessen Kultur kennenlernen können. Vorerst gibt es Frinbe ausschliesslich für die Hotellerie. Eine Erweiterung auf die Gastronomie und andere Bereiche der Hospitality-Branche ist aber durchaus denkbar. R I CC A R DA FR EI
Davos Klosters stellt auf digitale Gästekarte um
Seit Juni profitieren Gäste in der Destination Davos Klosters von einem neuen Digitalangebot. Es besteht aus einer App, einer digitalen Gästekarte und einem einheitlichen Nutzerprofil. Hinter den Anwendungen steht eine zentralisierte digitale Infrastruktur, die Gäste und Leistungsträger näher zusammenbringt. Jedem seine eigene App
fahrer aktuelle Infos über Pistenverhältnisse und Frequenzen in seinem Lieblings-Bergbeizli zugespielt. Seine kultur- und wellnessinteressierte Begleitung erhält indes Hinweise zu aktuellen Ausstellungen und freien Massageterminen. «Jeder Gast hat so quasi seine persönliche App.» Daten-Wildwuchs eindämmen Die digitalen Neuerungen bringen nicht nur den Gästen Vorteile, sondern auch den Leistungsträgern und der Destinationsorganisation selbst. «Davos Klosters ist eine Destination, die seit jeher ak-
Reto Branschi war D irektor der Destina tion Davos Klosters. Seit Januar 2025 ist er Präsident des Verwaltungsrats.
Ferienshop und so weiter erfasst und gespeichert wurden», erzählt Reto Branschi. Es sei höchste Zeit gewesen, diesen Datenwildwuchs zurechtzustutzen und die Daten aus den verschiedensten Quellen in einem einzigen DatenHub zu bündeln.
«Bei aller Digitalisierung: Der Gast steht immer im Fokus.»
Davos Klosters räumt mit Daten-Wirrwarr auf und bündelt Gästedaten aus D E S TI N ATI O N DAVOS K LOS T ER S diversen Quellen in einem zentralen Daten-Hub.
R E TO B R A N SCH I , D E S TI N ATI O N DAVOS K LOS T ER S
Dies sei nun erfolgt. Ein Resultat dieser Bündelung ist die DavosKlosters-App. Ein weiteres neues Produkt aus dem Daten-Hub ist die digitalisierte Gästekarte.
Weniger Arbeit für Gastgeber «Die App ist einfach zu bedienen und gibt dem Gast unkompliziert Seit Juli ist die digitale Gästekarte Zugang zu allen für ihn persönlich tiv im IT-Bereich ist», weiss Reto im Einsatz. Bis zur Wintersaison relevanten Informationen», er- Branschi, der 1987 als Finanzlei- wird sie die gedruckte Gästekarte klärt Reto Branschi, Präsident des ter bei der Organisation begann ablösen. «Der Impuls für die digiVerwaltungsrats der Destination und sie ab 2007 bis 2024 als CEO tale Karte kommt vom ÖV», erDavos Klosters und Projektver- führte. Der IT-Bereich wuchs klärt Reto Branschi. Zum Busantwortlicher Digitalisierung. Je- über die Jahre organisch weiter. und Zugfahren brauche es einen der Gast kann in der App seine «Das führte dazu, dass Daten, zum QR-Code, der aufgrund der LesInteressen und Vorlieben abspei- Beispiel die Adresse des Gastes, in barkeit analog nicht umsetzbar ist. chern und wird mit passenden der Gästeberatung, der Eventab- «Die Gästekarte zu digitalisieren, Infos beliefert. So erhält ein Ski- teilung, der Finanzabteilung, im ist die logische Folge davon.» Das
Mehr Informationen unter: davos.ch
Die Destination Davos Klosters macht bei der Digitalisierung einen grossen Schritt. Sie hat eine neue App lanciert und schafft die analoge Gästekarte ab.
neue System spart Zeit und Geld, weil die Destination auf den Druck von Gästekarten und deren Auslieferung an Ferienwohnungsvermieter und Hotels verzichten kann. Ausserdem lassen sich das Benefitangebot sowie Änderungen der ÖV-Gültigkeit jederzeit aktualisieren, ohne neue Karten drucken zu müssen. Die Gastgeber ihrerseits müssen keine Gästekarten mehr lagern und zeitraubend von Hand ausstellen. Stattdessen können sie jeder Buchungsbestätigung den Link zur digitalen Gästekarte beilegen. Der Gast lädt die Karte herunter und füllt dabei seine Daten selber in den Daten-
Hub ein. Reto Branschi nennt einen weiteren Vorteil: «Der Gast kann seine Gästekarte schon zu Hause aufs Smartphone laden. So profitiert er noch vor dem Checkin den ganzen Anreisetag lang von den Benefits.» R I CC A R DA FR EI
Davos Klosters Mit rund 28 000 Gästebetten in Hotels, Ferienwohnungen und weiteren Unterkünften generiert die Destination im Schnitt um die 1,5 Millionen Logiernächte pro Jahr.
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Stefanie Siegenthaler bei der Zubereitung ihres «Secret Dish».
Ein bereicherndes Halbfinal-Camp rant de l’HÔtel de Ville de Crissier in Crissier/VD, Giorgio Chiodin von der Villa Principe Leopoldo in Lugano/TI, Simon Grimbichler vom «Restolike» in Hindelbank/ BE, Frederik Jud vom «Himmel am Berg» in Galgenen/SZ und Nino Schüpbach vom Schloss Schauenstein in Fürstenau/GR.
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Überraschendes Poulet-Gericht
Im Camp galt es, zwei Aufgaben zu bewältigen. Am ersten Tag stand Dieses Jahr gab es eine Neuerung eine Garnitur des für das Finale beim Halbfinale des Goldenen eingereichten Fleischgerichts im Kochs: Erstmals wurde dieses als Zentrum. Die zweite Aufgabe beHalbfinal-Camp in Bern durchge- inhaltete ein Secret Dish aus eiführt. Die Idee: den Austausch nem geheimen Warenkorb. Dass zwischen den Kandidaten zu för- dabei das Poulet im Mittelpunkt dern und wertvolle Inputs für den stand, war für die meisten Kandiweiteren Wettbewerbsverlauf so- daten eine unerwartete Überraschung. Am Ende qualifizierten wie den Berufsalltag zu geben. sich die fünf Besten fürs Finale: Jakub Baron, Stéphane Demarcq, «Chapeau, was die Simon Grimbichler, Nino Schüpbach und Stefanie Siegenthaler. Halbfinalisten in «Das Niveau war dieses Jahr sehr so kurzer Zeit hoch», sagte Jurymitglied und abliefern konnten.» Präsident des Schweizer Kochverbands Thomas Nussbaumer. Die T H O M A S N U S SB AU M ER , J U RY fünf Finalisten kochen am 22. Februar 2027 im Kursaal Bern um So durften die Halbfinalistin und die Trophäe. A N G EL A H Ü P P I die Halbfinalisten etwa eine der Garnituren des Finalgerichts ihrer Konkurrenten degustieren Der Goldene und erhielten nach dem Kochen Koch 2027 direkt Feedback von der Jury. Weiter gab es Inputs von ehemaligen Teilnehmenden und von MentalDer Goldene Koch gilt als coach Andreas Fleischlin. Die grösster Live-Kochevent der Halbfinalisten schätzten das neue Schweiz. Er findet alle zwei Format. «Es war intensiv, aber Jahre im Kursaal Bern statt. auch sehr spannend», sagte StefaSeit 1991 wurde der Titel nie Siegenthaler vom Casino Bern. Goldener Koch 21 Mal ver«Das Jury-Feedback hilft, das Figeben. Amtierender Titelnalgericht weiterzuentwickeln.» träger ist João Coelho. WeiMit ihr standen folgende Kantere Gewinner sind Shaun Rollier, Paul Cabayé, Ale didaten im Halbfinale: Jakub Mordasini, Elodie Jacot-MaBaron von der Eventlocation nesse und Franck Giovannini. Rhypark in Basel (ab November), Stéphane Demarcq vom Restaugoldenerkoch.ch
Weitere Bilder zum Anlass finden Sie im Onlineartikel: hotellerie-gastronomie.ch
Fünf Köche haben sich einen Platz im Finale des Goldenen Kochs gesichert. Dort können sie umsetzen, was sie im Halbfinale gelernt haben.
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1 Das herbstliche Secret Dish von Jakub Baron mit Poulet, Kartoffeln, Kürbis und Rosenkohl. 2 Jakub Baron gehört zu den fünf Finalisten, die im Februar um den begehrten Titel Goldener Koch kämpfen werden. 3 Der jüngste im Bunde, Nino Schüpbach, bei den letzten Handgriffen an seiner Beilage: Polenta-MilleFeuille mit Röstzwiebelpüree. 4 Simon Grimbichler präsentiert als Garnitur eine Randen-GrapefruitTarte in verschiedenen Texturen. 5 Die begehrte Trophäe, um die es für die Finalisten am 22. Februar 2027 geht: der Goldene Koch. 6 Stéphane Demarcq bei der Planung seines «Secret Dish». 20 Minuten haben die Halbfinalisten dafür Zeit, anschliessend stehen anderthalb Stunden für die Zubereitung des Gerichts zur Verfügung. B I LD ER Z VG
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Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch
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Die Lachs-SpinatRoulade ist schnell portionierbar und macht als Vorspeise was her.
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Aromat-Chips sind wieder da
Berg-Whisky vom Corvatsch
Nach dem Grosserfolg im vergangenen Jahr bringen Zweifel und Aromat von Unilever die beliebte Chips-Sorte erneut auf den Markt. «Selten haben wir auf eine Produkteinführung so viele Rückmeldungen erhalten wie bei den Aromat-Chips. Die zahlreichen Reaktionen und Wünsche aus der Community haben uns darin bestärkt, alles daranzusetzen, die Sorte ein zweites Mal auf den Markt zu bringen», sagt Christoph Zweifel, CEO der Zweifel Chips & Snacks AG. Im vergangenen Jahr waren die Chips nach nur einem Monat ausverkauft. Ab dem 2. November 2026 sind die begehrten Aromat-Chips wieder schweizweit im Handel sowie im Zweifel-Webshop erhältlich. zweifel.ch
Anfang Oktober 2020 wurde auf dem Corvatsch erstmals Whisky gebrannt. Was damals als aussergewöhnliches Projekt auf 3303 Meter über Meer begann, fand sechs Jahre später mit der ersten Abfüllung seinen nächsten Meilenstein. Orma präsentierte nun die «First Edition 3303» und damit den ersten Single Malt aus der 2020 eröffneten Destillerie. Bei der ersten Abfüllung spielten sowohl der Standort als auch die Geschichte der Destillerie eine zentrale Rolle. Insgesamt wurden 2020 Flaschen der «First Edition 3303» abgefüllt. Für die Reifung setzte Orma auf Sauternes-Fässer sowie Fässer des Completer-Weins aus dem bündnerischen Malans. ormawhisky.com
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«Eidechsli-Wii» ohne Alkohol
Roulade aus Lachs und Spinat
1919 entdeckte der Waadtländer Künstler Frédéric Rouge grüne Eidechsen in den Weinbergen und Trockenmauern des Chablais und machte sie zum ikonischen Motiv des Etiketts von «Aigle les Murailles». Der legendäre «Eidechsli-Wii» wurde damit zu einem der bekanntesten Weine der Schweiz. Nun schreibt das Weingut seine Geschichte weiter: Mit «Murailles 0.0 %» gibt es den legendären Schweizer Wein nun auch als alkoholfreie Alternative. Im Glas zeigt er sich in hellem Gelb. Die Nase erinnert an Zitrusfrüchte und Rhabarber. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit fruchtigen Aromen. Als Aperitif oder als Begleiter zur asiatischen Küche macht er eine besonders gute Figur. murailles.ch
Die tiefgekühlte Lachs-SpinatRoulade von Hug besteht aus einem zarten Spinat-Crêpe, einer Frischkäsefüllung und geräuchertem Alaska-Wildlachs. Das Handling ist simpel: auftauen, anrichten und servieren. So lässt sich der Arbeitsaufwand in der Küche reduzieren. Ein besonderer Vorteil liegt in der flexiblen Portionierung. Je nach Schnitt, Portionsgrösse und Inszenierung lässt sich die LachsSpinat-Roulade unterschiedlich einsetzen: als Amuse-Bouche oder Apérohäppchen, als Vorspeise, für Buffets und Stehlunches oder als Bestandteil eines Hauptgangs. Die neue Hug Lachs-Spinat Roulade ist ab jetzt bei allen regionalen und nationalen Abhol- und Belieferungshändlern erhältlich. hug-familie.ch
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Aus Biertreber wird Brot
Zu Halloween die passende Torte
Der Biertreber der Brauerei Locher wird zum wertvollen Rohstoff für Schweizer Backstuben: In Zusammenarbeit mit dem Start-up Upgrain wird der Gerstenmalztreber in Appenzell aufbereitet und zu Proteinen und Ballaststoffen veredelt. Das Unternehmen Bakels Nutribake in Rothenburg/LU setzt den upgecycelten Rohstoff nun in einer neuen Backmischung der Marke Brewbee ein. «Die Zusammenarbeit mit Upgrain und Bakels zeigt, wie ein Nebenprodukt aus der Bierproduktion durch Upcycling zu einer essenziellen Zutat für ein neues Lebensmittel werden kann», sagt Aurèle Meyer, Geschäftsleiter der Appenzeller Brauerei Locher. Die Backmischung ist ab sofort über Pistor erhältlich. pistor.ch
Mit dem Rainbow-Cake-Set von Agrano lassen sich farbenfrohe Torten, Schichtdesserts und Gebäcke herstellen. Die fünf Rainbow- Ca ke-Back mischungen zeichnen sich durch intensive Farben, klare Farbtrennung und eine hohe Flexibilität in der Verarbeitung aus. Die Sorten Orange, Pistazie, Heidelbeere, Zitrone und Himbeere eignen sich für unterschiedliche saisonale Kreationen. Dank natürlicher Aromen entstehen saftige, feinporige Massen mit stabiler Struktur. Ob im Tortenring, auf dem Blech, im Backrahmen oder in der Kastenform: Rainbow Cake überzeugt durch eine lange Frischhaltung, auch nach der Tiefkühlung. Das Cake-Set ist bei Agrano in fünf Sorten zu 1 kg bestellbar. agrano.ch
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Pe rsön lich
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PE R SO N A LI A
Oscar de Matos kocht in Luzern ein Menü, das von spanischen und japanischen Einflüssen geprägt ist.
Fünf Jahre lang erarbeiteten sich Oscar de Matos und Nadine Baumgartner im «Maihöfli» in Luzern einen Ruf weit über die Kantonsgrenzen hinaus. 16 Gault-MillauPunkte und 1 Michelin-Stern – so die Bilanz ihres ersten eigenen Restaurants. 2023 dann der herbe Schlag für Luzerner Gourmets: Der Pachtvertrag lief aus, de Matos und Baumgartner gaben das «Maihöfli» auf. Heute kocht Robert Steuri in der ehemaligen Quartierbeiz – ebenfalls auf hohem Niveau. De Matos und Baumgartner Unkompliziert und authentisch nahmen sich eine Auszeit. Sechs Monate reisten sie mit dem Cam- Der Erfolg von de Matos und per durch die Welt und schöpften Baumgartner liegt aber nicht nur neue Energie und Kreativität. in der Kulinarik. 2025 wurde die Nach kürzeren beruflichen Ein- Gastgeberin mit dem Michelin sätzen im Schwarzwald und in Zü- Service Award ausgezeichnet. Darich wurde im Frühling 2025 bekannt: Die beiden kehren nach Luzern zurück, diesmal ins Kleinstadt-Quartier. «Wir haben hier nicht nur viele Stammkunden von früher, sondern auch unser privates Umfeld», sagen die beiden. Und: Das neue Lokal mit den geschwungenen Fenstern und den farbigen Zementfliesen sei einzigartig – es war Liebe auf den ersten Blick. Zudem bieten die Räumlichkeiten Platz für zwei verschiedene Konzepte: das Fine-DiningRestaurant De Matos und das «Gilda», ein Café und eine Weinbar mit kleinen Häppchen.
rauf angesprochen, sagt Nadine Baumgartner: «Ein Geheimrezept für guten Service haben wir nicht. Die Gäste sollen sich bei uns in unkomplizierter Atmosphäre wohlfühlen.» Überhaupt steht die Jagd nach Auszeichnungen, Punkten und Sternen im «De Matos» nicht im Vordergrund. «Wenn man authentisch ist und macht, was man liebt, kommt der Rest von selbst», so de Matos. Das scheint zu funktionieren: Das Restaurant erhielt auf Anhieb 16 Gault-Millau-Punkte und 1 Michelin-Stern. Nach über einem Jahr hat sich das Gastgeber-Duo in Luzern wieder bestens eingelebt. Nur etwas mehr Bekanntheit würden sie sich wünschen. «Es braucht viel Zeit, bis sich herumgesprochen hat, was wir aktuell machen», sagt Nadine Baumgartner. Insbesondere das «Gilda» möchten sie bei der Luzerner Bevölkerung bekannter machen: «Hier kann man ganz unkompliziert etwas trinken und eine Kleinigkeit essen, das ist vielen noch nicht bewusst.» Für die beiden ist klar: Sie wollen in Luzern bleiben. Oscar de Matos sagt sogar: «Im besten Fall werden wir hier pensioniert.» A N G EL A H Ü P P I
08/15 gibt es woanders Als «fucking crazy» bezeichnete «Gault Millau» Oscar de Matos vor ein paar Jahren. Das zieht sich auch im neuen Lokal durch. «Ich
Mehr Informationen unter: dematos-luzern.ch
mache die Dinge immer ein wenig anders als andere», sagt der 43-Jährige, der seine Kochlehre im «El Bulli» bei Ferran Adrià absolviert hat. Seine Küche ist inspiriert von der japanischen und der spanischen. Der japanische Einfluss zeigt sich unter anderem daran, dass viel fermentiert wird. Neben Miso und Essig auch Produkte wie Spargeln, die so auch ausserhalb der Saison haltbar bleiben. Oscar de Matos liebt die Fermentation: «Sie gibt Produkten eine andere Tiefe und Intensität.» Seine Geschmackskombinationen sollen überraschen: Blumenkohl mit Grapefruit, Haselnuss und Magnolie, Meerrettich mit Sauerkirschen. 08/15 gibt es nicht. «Das trifft nicht jeden Geschmack – muss es aber auch nicht», sagt Gastgeberin Nadine Baumgartner. «Wer zu uns kommt, muss offen sein für alles», so de Matos.
Toan Ly
Senior Vice President
Chief Commercial Officer
Thomas F. Maechler ist neu Senior Vice President und COO beim Luxuscamp-Betreiber Suján. Er verantwortet die internationale Wachstums- strategie des indischen Unternehmens. Zuvor leitete er unter anderem das «La Réserve Eden au Lac» in Zürich und das Beau-Rivage Hôtel in Neuchâtel.
Toan Ly wird per 1. November Chief Commercial Officer bei Andermatt Hospitality Management. Er verantwortet die kommerzielle Strategie für Sales, Marketing, PR, Revenue Management, Distribution und digitale Vertriebskanäle. Zuletzt war er im Hotel Six Senses Crans-Montana/VS tätig.
Andrea Vanni
Arlette Scheidegger
Chief Financial Officer
HR & Talententwicklung
Die Kempinski Group ernennt Andrea Vanni zum Chief Financial Officer CFO. Er gehört seit über drei Jahren dem Verwaltungsrat von Kempinski an. Vor seiner Tätigkeit in der Immo- bilienfinanzierung und -entwicklung war Vanni in leitenden Positionen bei J. P. Morgan und der Deutschen Bank tätig.
Arlette Scheidegger ist seit 1. August Head of People, Culture & Talent im «Vitznauerhof» in Vitznau/LU. Die diplomierte Hotelmanagerin NDS HF verantwortet Personal, Unternehmenskultur und Talententwicklung. Zuvor war sie Guest Relations Manager & Talent Coach im Continental Park Luzern.
Silvan Oehler
Paolo Lunardi
F & B Manager
Marktleiter
Silvan Oehler übernahm Mitte Oktober als Executive Assistant Manager in Charge of Food & Beverage die strategische und operative Führung der Gastronomie im Grand Resort Bad Ragaz/SG. Ein Schwerpunkt ist die Lancierung der Restaurants Sanook und Nesso.
Paolo Lunardi wird per 1. Februar Marktleiter von Schweiz Tourismus ST für Singapur, Thailand, Indonesien, Malaysia und die Philippinen. Er folgt auf Batiste Pilet, der neu den Markt Frankreich leitet. Lunardi wird in Singapur stationiert und führt dort drei Mitarbeitende.
B I LD ER O LI V I A P U LV ER
Der Koch, der nicht jeden Geschmack treffen will Wer im «De Matos» isst, muss gemäss Koch Oscar de Matos für alles offen sein. Sein Geheimrezept: Authentizität.
Thomas F. Maechler
LE S E R B R I E F
Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik. redaktion@hotellerie-g astronomie.ch oder an Hotellerie Gastronomie Verlag, Postfach 3027, 6002 Luzern
Eines der Gerichte im Fine-Dining-Restaurant von Oscar de Matos: Topinambur mit Rettich, Ricotta und Beurre-Noisette-Vinaigrette.
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Pe rsön lich
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Von der Hotelfachschule an die Vorstandssitzung
PHILIPP LANGENEGGER «DIE FINALISTEN STEHEN IM FOKUS»
Marc Gay hat zwischen Studium und Ehrenamt alle Hände voll zu tun. Der ehemalige Servicemeister hat auch die Neuauflage des Wettbewerbs mitgestaltet.
«Wir suchen Mitglieder, die stolz auf ihren Beruf sind.» M A RC G AY VO R S TA N DSM I TG LI ED
tätig sein kann. «In meinem Finanz-Praktikum im Marriott-Hotel in München war ich sechs Monate in der Buchhaltung. Der Gästekontakt hat mir da schon gefehlt», erzählt er. Neben seiner Ausbildung engagiert sich Marc Gay im Vorstand des Berufsverbands Service/Restauration. Es sei ein sehr span-
Mehr Informationen unter: hatili.ch hotelgastrounion.ch
Er moderiert die Swiss Skills Championship Restaurant/Service. Dabei kann Philipp Langenegger auf eigene Erfahrungen bauen.
Marc Gay wird im Finale der Swiss Skills Championship im kommenden November unter anderem als Mitglied der Jury im Einsatz sein.
nendes Amt: «Man erhält Einblick in die Bildung und in sozialpolitische Aspekte, kann mitreden und mitgestalten.» Besondere Freude bereitet hat ihm zum Beispiel die Mitarbeit an der Neuauflage der Servicemeisterschaft zur Swiss Skills Championship. «Es ist ein neues Kapitel für den Wettbewerb, wir haben vieles angepasst, und ich bin sehr gespannt auf das Finale im November.» An der Delegiertenversammlung der Hotel & Gastro Union im Herbst 2027 wird ein neuer Vorstand gewählt: «Wir suchen Mitglieder, die stolz auf ihren Beruf sind und motiviert, ihre Ideen einzubringen.» Personen, die sich bewerben, müssten sich bewusst sein, dass ein solches Engagement Zeit braucht. Mit der Digitalisierung und den Video-Sitzungen sei zwar vieles einfacher geworden. «Trotzdem ist es ein Investment
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und neben dem Arbeitsalltag oder in meinem Fall der Ausbildung nicht immer einfach.» Doch rät er Interessierten, sich unbedingt zu bewerben. «Man hat die Chance, bei der Entwicklung unseres Berufs mitzuwirken. Und der Vorstand ist wie eine kleine Familie, mit der man immer mehr zusammenwächst. » A LI CE GU LD I M A N N
Zur Person Marc Gay (23) wurde 2021 Servicemeister und entschied 2022 die Swiss Skills für sich. Bei den Berufsweltmeisterschaften in Lyon (FR) 2024 erreichte er den sechsten Platz. Im Herbst 2024 wurde er ausserdem in den Vorstand des Berufsverbands Service/ Restauration gewählt.
Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch
Ende September fanden in Shanghai (CN) die World Skills statt. Für Marc Gay sind damit schon zwei Jahre vergangen seit seiner eigenen Teilnahme in Lyon (FR). «Als ich die Eröffnungszeremonie geschaut habe, kamen viele Emotionen wieder hoch und es hat sich angefühlt, als wäre es gestern gewesen», sagt er. Die Teilnahme war für den 23-Jährigen eine wertvolle Lebensschule: «Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht davon profitiere, was ich rund um die World Skills gelernt habe – sowohl beruflich als auch persönlich.» Nach den World Skills startete Marc Gay die Ausbildung an der École Hôtelière de Genève. Dort hat vor kurzem das letzte Semester begonnen. Parallel zum Endspurt zum Professional Bachelor beginnt er im November an zwei Abenden die Woche einen Post-Diplom-Kurs in Hotel Management. So will er möglichst schnell seinem Ziel näherkommen, einst ein Hotelprojekt zu leiten. Er wünscht sich einmal eine Aufgabe, bei welcher er sowohl operativ als auch administrativ
Luzern, den 21. Oktober 2026
Wie bereiten Sie sich auf die Moderation eines Berufswettbewerbs vor? Für mich ist es wichtig zu wissen, was die Kandidatinnen und Kandidaten im Wettbewerb erwartet. Welche Aufgaben sie erfüllen müssen und worauf die Jury genau achtet. Darauf bereite ich mich jeweils am meisten vor.
Philipp Langenegger ist Initiator des Theaters Stuhlfabrik in Herisau. Z VG
Welche Besonderheiten bringt ein solcher Anlass für Sie als Moderator mit? Es ist wichtig, im Moment zu bleiben. Man muss die Spannung und die Emotionen für das Publikum erlebbar machen. Ebenfalls braucht es ein Gespür für die Stimmung und die Nervosität der Teilnehmenden. Wo kann ich v ielleicht etwas mehr nachfragen, wo weniger.
Wie ist im Alltag Ihr Bezug zur Gastronomie? Probieren Sie gerne Neues aus? Aufgrund meiner Arbeit esse ich häufig auswärts. Gerade wenn ich alleine unterwegs bin, probiere ich gerne neue Restaurants aus. Meist spürt man schon beim ersten Kontakt oder beim Reinschauen, ob die Atmosphäre passt.
Welche weiteren Herausforderungen gibt es? Die Kunst besteht darin zu spüren, wann man sich selbst als Moderator in den Fokus stellt und wann man den Fokus abgibt. Die Idee ist nicht, dass ich im Mittelpunkt stehe. Sondern die Teilnehmenden und das Format. Man muss flexibel bleiben und merken, was wichtig ist und was nicht. Sie sind gelernter Metzger und haben selbst einmal an einem Berufswettbewerb mitgemacht. Wie war das für Sie? Es war eine super Erfahrung, auch wenn es damals für mich eine recht stressige Situation war. Als ehemaliger Leistungssportler war ich sehr ehrgeizig, habe in der Vorbereitung aber nicht die gleiche Unterstützung erhalten wie die anderen Teilnehmenden. Heute weiss ich genau, was diese jungen
Menschen leisten und kann nachvollziehen, was in ihnen vorgeht.
Im Restaurant: Was macht für Sie einen guten Service aus? Oft entscheiden die ersten Sekunden, der erste Augenkontakt. Dabei kommt es auch nicht darauf an, wie viel Erfahrung jemand mitbringt. Die Hauptsache ist für mich Aufmerksamkeit, ohne aufdringlich zu sein. A LI CE GU LD I M A N N
Zur Person Philipp Langenegger (50) ist Schauspieler und Moderator. Er hat die Arturo-Schauspielschule in Köln (DE) absolviert und verkörperte zahlreiche Rollen im TV und auf der Bühne. Als Moderator begleitete er bereits mehrfach den Brot-Chef-Wettbewerb. Am 15. und 16. November moderiert er die Swiss Skills Championship Restaurant/Service.
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WELTMEISTERSCHAFT DER KÖCHE
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A spe k te
DER TEUERSTE WHISKY I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER
Er lagerte 60 Jahre im Fass und dürfte kaum je im Tumbler landen: Für eine Flasche The Macallan 1926 bezahlte ein Käufer rund 2,4 Millionen Franken. Was macht 75 Zentiliter Whisky so wertvoll?
Das Teuerste … soll aufzeigen, weshalb exklusive Dinge ihren Preis haben und wie viel Aufwand – häufig gutes Handwerk – in diesen steckt.
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m 18. November 2023 wurde es im Auktionshaus Sotheby’s in London teuer. Sehr teuer. Für 2 187 500 britische Pfund wech- selte eine Flasche The Macallan Valerio Adami 60 Years Old den Besitzer. Umgerechnet waren das damals rund 2,4 Millionen Franken. Das «Guinness-Buch der Rekorde» führt sie als teuersten je versteigerten Whisky. Zugleich hält sie den Auktionsrekord für eine einzelne Flasche Wein oder Spirituose. Sotheby’s hatte ihren Wert ursprünglich auf «nur» 750 000 bis 1,2 Millionen Pfund geschätzt. Würde der neue Besit-
zer die 75-Zentiliter-Flasche tatsächlich öffnen, hätte ein Gläschen mit zwei Zentilitern einen Wert von rund 64 000 Franken.
ter wurde der Inhalt abgefüllt – er von Peter Blake, der das Cover des perte dabei dunkle Früchte, reichte noch für 40 Flaschen. Da- Beatles-Albums «Sgt. Pepper’s Lo- Schwarzkirschen, Datteln und mit war der älteste Jahrgangs- nely Hearts Club Band» mitgestal- Eichenholz. Bezahlt hat der Käuwhisky von The Macallan geboren. tete. Weitere zwölf Etiketten fer nicht bloss den Inhalt. In den Über die Jahrzehnte war ein Teil stammen vom italienischen Maler Preis flossen auch Seltenheit, HerSechs Jahrzehnte im Fass des Whiskys durch das Holz ver- Valerio Adami. Die Rekordflasche kunft, Kunst und Sammlerpresdunstet. «Angels’ Share» nennen trägt die Nummer zwölf dieser Se- tige ein. Im Gegensatz zu Wein Die Geschichte des Rekord-Whis- die Schotten diesen Verlust: den rie. Eine weitere wurde von Mi- reift Whisky in der Flasche nicht kys begann 1926 in der Whisky- Anteil der Engel. Im Jahr 1987 er- chael Dillon von Hand bemalt. Vor weiter. Der Macallan bleibt ein region Speyside im Nordosten zielte eine Flasche dieses Jahr- der Auktion liess die Brennerei die 60-Jähriger, selbst wenn er über Schottlands. Unter der Leitung gangs in New York einen Rekord- Flasche aufarbeiten und untersu- Jahrzehnte nicht geöffnet wird. von Janet Harbinson wurde Fass preis: 5000 Pfund. Aus heutiger chen. Korken und Kapsel wurden Wer die Rekordflasche ersteiNummer 263 mit frisch destillier- Sicht beinahe ein Sonderangebot. ersetzt, lose Ecken des Etiketts be- gerte, ist unbekannt. Ebenso, ob tem Rohbrand befüllt. In dem Eifestigt. Zudem wurde ein Milliliter der Besitzer den Whisky trinken chenfass hatte zuvor Sherry gela- Whisky als Kunstobjekt Whisky entnommen und mit einer wird. Mindestens eine der 40 Flagert. Damals galt es als gewöhn- anderen Flasche desselben Jahr- schen soll ausgetrunken worden liches Fass und erhielt keine Nicht alle Flaschen sehen gleich gangs verglichen. Whiskymeiste- sein. Für einmal stand wohl der Sonderbehandlung. 60 Jahre spä- aus. Zwölf erhielten ein Etikett rin Kirsteen Campbell erschnup- Genuss im Zentrum. A N D R E A D ECK ER
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Luzern, den 21. Oktober 2026
Serie: Gastro im Industriegebäude (Teil 2)
Brasserie statt Konfi Auf dem ehemaligen Hero-Areal in Lenzburg/AG befindet sich die Hotel- Brasserie Barracuda.
Historische Kulisse ausrangierter I ndustriebauten werden mit spannender Gastronomie wiederbelebt.
Das grätenartige Dach der Shedhalle inspirierte zum Brasserienamen Barracuda.
dratmetern für eine neue Nutzung frei. Es entstand das Quartier Im Lenz mit einer Mischung aus Wohnungen und Firmen. Die historische Shedhalle, der Standort des «Barracuda», blieb stehen und erinnert an die einstige Nutzung . Seit gut zehn Jahren betreibt die Trinamo AG hier die HotelBrasserie Barracuda. «Die Mischung aus Wohnen und Arbeiten
Mehr Informationen unter: barracuda.ch
Gut ein halbes Dutzend Mitarbeitende versammeln sich um Patrice Montandon, Sous-chef in der Brasserie Barracuda. In wenigen Worten liest dieser das aktuelle Mittagsmenü vor. Die Mitarbeitenden im «Barracuda» sind eine Mischung aus insgesamt zehn Fachpersonen mit gastronomischer Grundausbildung und bis zu 30 Personen, die sich in einem Eingliederungsprogramm befinden. Das «Barracuda» gehört zur
Trinamo AG aus Aarau. Das So- gemacht und eine Weiterbildung zialunternehmen integriert Men- zur Betriebsleiterin absolviert. schen mit einer Leistungsein- Zudem erlebte sie zwei Schickschränkung in den Arbeitsmarkt. salsschläge, die ihr Leben prägten. Wer geschult und wer ange- Ihr Vater erlitt einen Hirnschlag, lernt ist, lässt sich auf den ersten ihr Bruder sitzt wegen eines MoBlick nicht erkennen. «Das ist ge- torradunfalls im Rollstuhl. «Diese wollt so, alle tragen die gleiche Ereignisse helfen mir bei meiner Uniform in der Form eines be- jetzigen Aufgabe, weil ich ein Geschrifteten T-Shirts», so Betriebs- spür für Menschen entwickelt leiterin Thabata Rhomberg. «Die habe, die in irgendeiner Form beFachpersonen schulen die Unge- einträchtigt sind.» lernten und teilen sie so ein, dass sie nicht überfordert sind. Jeder Wie es zur Brasserie kam macht so viel, wie er kann, um den Gästen ein gastronomisches Er- Die Ursprünge der Hero gehen auf lebnis zu bieten.» 1886 zurück. Ende 2024 hat das Thabata Rhomberg hat im Unternehmen die Produktion ins «Barracuda» ihren Traumjob ge- Ausland ausgelagert. Der Hauptfunden. «Die Kombination von sitz befindet sich aber noch immer Gastronomie und sozialem Enga- in Lenzburg. Als dafür 2011 ein gement entspricht mir», sagt sie. neues Gebäude errichtet wurde, Als Basis hat sie das Wirtepatent gab Hero ein Areal mit 61 500 Qua-
Im «Barracuda» gibt es in der Brasserie 140 Sitzplätze, 30 in der angrenzenden Lounge und 30 auf der Terrasse.
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Im «Barracuda» gibt es neben Bar und Brasserie auch Hotelzimmer. im Quartier ist für uns eine ideale Basis», hält Thabata Rhomberg fest. «Einerseits kommen zahlreiche Mitarbeitende der umliegenden Firmen über Mittag zu uns essen, andererseits geniessen viele Pärchen abends die besondere Atmosphäre in unserer Brasserie.» Diese ist eine Mischung aus Industriecharme und dem romantischen Licht des riesigen Kronleuchters, der über den Gästen schwebt. Highlight der Brasserie ist aber die gut zehn Meter lange Bar. «Diese hat der ehemalige Geschäftsführer unseres Unternehmens in England aufgetrieben», weiss Thabata Rhomberg. Auch das übrige Mobiliar ist eine gelungene Mischung aus alten Tischen
und Stühlen, die mit neuen Möbeln ergänzt wurden. Geöffnet ist die Brasserie von montags bis freitags – mittags und abends. Ser viert wird eine französisch-mediterrane Küche mit Schweizer Akzenten und Produkten. «Jetzt im Herbst ist beispielsweise unser Herbstteller mit Spätzli, Rotkraut, Rosenkohl und Marroni stark nachgefragt. Wenn im Winter die Moules-Saison beginnt, setzen wir dieses französische Gericht auf die Karte.» Insgesamt viermal im Jahr wird die Speisekarte der Saison angepasst. Es gibt aber auch eine Jahreskarte mit Klassikern. «Am häufigsten bestellt werden Fischknusperli.» Hotelzimmer mit Kleinküche Neben dem Brasseriebetrieb gibt es sieben Zimmer im Maisonettestil. Sechs davon sind auf zwei Ebenen, eines ist ebenerdig und rollstuhlgängig. «Besonders Firmen quartieren gerne ihre Mitarbeitenden bei uns ein, die dann mehrere Wochen hier sind.» Ergänzend dazu logieren an den Wochenenden Schweizer Freizeittouristen im Hotel. Weil an diesen Tagen die Brasserie geschlossen ist, werden die Gäste im Vorfeld benachrichtigt. «Das Frühstück wird ihnen dann ins Zimmer gestellt, und zwar in der unteren Ebene, wo es eine kleine Küchenzeile gibt.» R U T H M A R EN D I N G
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Neue Ideen für das Luzerner Nachtleben
sikern neu aufgelegt werden soll, oder ein Speed Dating. Bei Letzterem kamen jeweils 40 bis 60 Menschen, die allerdings relativ wenig konsumierten. «Vielleicht will man beim Dating einen guten ersten Eindruck machen und trinkt daher wenig oder keinen Alkohol», vermutet Elias Fuchs. Da sich das für das «Moderne» nicht rentierte, stellte man den Anlass wieder ein. «Das Konzept» liefert zündende Ideen und zeigt d eren kreative Umsetzung.
Verpflegung ohne Küche So vielfältig wie das Angebot im «Moderne» sind auch seine Gäste. «Eine spezifische Zielgruppe haben wir nicht», sagt Elias Fuchs. Die meisten Anlässe seien ab 18 Jahren, nach oben gebe es kein Limit. Die Breite von Veranstaltungen helfe, das «Moderne» r entabel zu betreiben. Aber auch die Kosten müssen überschaubar bleiben. Die Gäste wollen verpflegt werden – der Betrieb und Unterhalt einer Küche wäre aber zu aufwendig. So hat man sich entschieden, die «Disco Pizzas» der gleichnamigen Luzerner Pizzeria anzubieten. Diese werden tiefgekühlt geliefert und können bei Bedarf schnell und einfach vom Barpersonal aufgebacken werden. Erfolgsrezept gefunden
Die Moderne-Bar lädt von dienstags bis samstags ab 17 Uhr zum gemütlichen Verweilen ein.
fenster bedienen und zusätzliche Events anbieten, damit sich der Betrieb lohnt.» Niemals stehenbleiben
Das «Moderne» besteht aus zwei Räumen: Im früheren Eingangsbereich des Kinos ist die Bar, im ehemaligen Kinosaal befindet sich das sogenannte Karussell, wo heute der Nacht- und EventbePub Quiz, Karaoke, lateinischer trieb stattfindet. Gibt es gerade Tanz, Jazzturnier, Bingo, Comedy kein Event, können die RäumlichNight, Konzerte, Ping-Pong-Rund- keiten für Firmenfeiern, Diplomlauf und am Wochenende Party- übergaben und ähnliche Anlässe betrieb – im «Moderne» in Luzern extern gemietet werden. Dieses kommt fast jeder auf seine Kosten. Angebot läuft gemäss GeschäftsAls Elias Fuchs und Simon Märki führer Elias Fuchs sehr gut, vor das ehemalige Kino im Jahr 2023 allem im Winter: «Im Sommer übernahmen, war ihnen klar: fehlt manchen Kunden eine Aus«Wir müssen verschiedene Zeit- senfläche.» Bei den Events heisst
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es: niemals stehenbleiben. Man überlegt sich immer wieder Neues, probiert Dinge aus, nimmt Anlässe aus dem Programm, wenn sie weniger gut laufen. Ein Hit sind beispielsweise das Pub Quiz und das Bingo. Beide Events finden einmal im Monat statt. Teil des Erfolgsrezepts ist das Entertainment. So gehören zum Bingo beispielsweise auch die zwei in Glitzerjacken gekleideten Moderatoren, die sich selbst nicht so ernst nehmen, verschiedene Challenges, ein goldener Spaten für den Gewinner sowie ein Karaoke-Lied zum Abschluss. Das funktioniert – und zieht auch unter der Woche bis zu 300 Gäste an. Formate, die weniger gut liefen, waren beispielsweise ein Filmabend, der nun aber mit Klas-
Fakten und Zahlen Plätze Insgesamt 500 Personen Quadratmeter Karussell ca. 230, Bar 95 Mitarbeitende 300 Stellenprozent festangestellt, 10 bis 15 Mitarbeitende im Stundenlohn ( je 20 bis 40 Prozent) Kassenschlager Bier, Amaretto Sour und Espresso Martini Öffnungszeiten Bar: dienstags bis sonntags abends, Karussell: freitags und sonntags abends
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Trotz vielbeschworenem Schweizer Clubsterben behauptet sich das «Moderne» in Luzern – denn es ist mehr als ein Club.
Die kreativen Ideen gehen Elias Fuchs und Simon Märki nicht aus. Stillstand gibt es im «Moderne» nicht – das Konzept lebt davon,
dass es sich ständig weiterentwickelt. Neue Formate wie ein Musikquiz oder ein Cornhole-Event stehen bereits in den Startlöchern. Im Umfeld des aktuellen Clubsterbens scheint das «Moderne» ein Erfolgsrezept gefunden zu haben: Ein vielfältiges Programm, das eine grosse Bandbreite abdeckt und sich auch für grössere Gruppen eignet – und das meist sogar ohne Eintrittsgebühr. A N G EL A H Ü P P I
Im ehemaligen Kinosaal wird heute am Wochenende gefeiert.
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Beim Brot-Chef 2026 waren neben handwerklichem Können auch Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt. Jael Bregy und Amelie Reissnecker meisterten diese Herausforderung mit Bravour.
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MIT «LAIB UND SEELE» ZUM TRIUMPH BEIM BROT-CHEF 2026
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n den Backstuben war es lange e rstaunlich ruhig. Während die sechs Finalistinnen konzentriert kneteten, formten, füllten und dekorierten, verfolgte das Publikum jeden Handgriff. Erst in den letzten Minuten wurde es laut: Anfeuerungsrufe begleiteten die drei Teams auf der Zielgeraden. Fünf Stunden hatten sie Zeit, um beim Brot-Chef 2026 an der Berufsschule Aarau ihr Können zu
zeigen. Das Motto «Zirkus» liess chelle Häberli von der Bäckerei & Spielraum für Fantasie, verlangte Konditorei Schell in Büron/LU. aber auch handwerkliche Präzision. Auf dem Programm standen Mit geschultem Blick und Gaumen Spezialbrote oder Zöpfe, Kleinbrote, Feingebäck, Produkte aus Unter der Leitung von Jurypräsitourierten Teigen, Süsswaren und dent Mäni Blum bewerteten die Apéro-Snacks. Dazu kam ein Vorjahressiegerinnen Leonie AltSchaustück oder Fantasieprodukt. haus und Suena Müller sowie Beat Auch das Publikum kam auf seine Stohler, Monika Soder, Sonja DurKosten: Bereits während des Wett- rer und Gabriela Meier die Arbewerbs durften die Besucher beitsprozesse. Für die DegustaProdukte degustieren. tion waren Daniel Glück, Justus Drei Teams gingen an den Terno und Peter Kasimow zustänStart: «Mit Laib und Seele» mit dig. Für Suena Müller war der Jael Bregy von der Bäckerei Rein- Perspektivenwechsel ungewohnt. hard AG in Bolligen/BE und Ame- «Ich spüre die Nervosität richtig lie Reissnecker von der Bäckerei mit», sagte sie. Im Vorjahr war sie Leutwyler in Zofingen/AG; «Arts selbst ins Schwitzen geraten. Juof TanAngi» mit Angelina Hinter- rypräsident Blum sprach von eimann und Tanja von Ah, beide von nem hohen Niveau. «Während wir Christen Beck AG in Buochs/NW; uns beim Siegerduo einig waren, sowie «Die Zuckerschwestern» lagen die beiden anderen Teams mit Jasmin Erismann und Mi- enger beieinander. Hier gab insbe-
Mehr Informationen unter: brot-chef.ch
Beim emotionalen Brot-Chef 2026 in Aarau waren Können, Kreativität und starke Nerven gefragt. Den Sieg holten Jael Bregy und Amelie Reissnecker vom Team «Mit Laib und Seele». sondere die Degustation den Aus- um Einstrangzöpfe zu flechten, schlag», betonte er. Für einen Zwi- «Zirkus Knie» mit Schokolade zu schenfall sorgten Probleme mit schreiben und Mandelkonfekt zu einer Spritzpistole. Die Betroffe- dressieren. Die Siegerinnen ernen erhielten zusätzliche Minu- hielten 1500 Franken Preisgeld, ten, um faire Bedingungen zu ge- die Zweitplatzierten 1000 und die währleisten. Blum war wichtig, Drittplatzierten 500 Franken. dass alle trotz des Drucks ein posiStefan Kogler, Geschäftsfühtives Erlebnis mit nach Hause rer des Berufsverbands Bäckerei & Confiserie, zeigte sich begeisnehmen konnten. tert. «Drei motivierte Teams sind Sprachlos vor Freude morgens um sechs Uhr mit einem super Spirit angetreten und haben Als die Rangliste verkündet den Tag gerockt», sagte er. Sein wurde, jubelten Jael Bregy und Dank galt den Lehrbetrieben und Amelie Reissnecker. «Wir sind Sponsoren. Auch Berufsverbandssprachlos und haben den Sieg präsident Pirmin Corradini hob nicht erwartet», sagten sie unter die wachsende Unterstützung Tränen. Rang zwei ging an «Arts durch die Ausbildungsbetriebe of TanAngi», Rang drei an «Die hervor. Die jungen Talente profiZuckerschwestern», die beim tierten von der Förderung, ihre Speed-Baking die Nase vorn hat- Betriebe wiederum von wertvolten. Hier waren schnelle Hände len neuen Ideen und öffentlicher gefragt: Je drei Minuten blieben, Aufmerksamkeit. A N D R E A D ECK ER
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Weitere Bilder zum Anlass finden Sie im Onlineartikel: hotellerie-gastronomie.ch
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1 Auch beim Brot-Chef muss das Timing am Ofen stimmen. 2 Die Jury bewertet nicht nur die fertigen Produkte, sondern achtet auch auf die Arbeitsabläufe. 3 Präzises Arbeiten zahlt sich aus und zeigt sich im fertigen Produkt. 4 Mit viel Liebe zum Detail gestalten die Siegerinnen ihre Kreationen. 5 Drei Minuten pro Aufgabe und volle Konzentration: Beim SpeedBaking sind Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt. 6 Die Finalistinnen arbeiten unter Zeitdruck. Auch wenn sie sich darauf vorbereitet haben, ist die Situation vor Ort nochmals eine ganz andere. 7 Bei der Rangverkündigung werden alle sechs Finalistinnen für ihren grossartigen Einsatz gefeiert. 8 Die Degustationsjuroren im Einsatz: Riechen ist genauso wichtig wie Schmecken. B I LD ER LU K A S B I D I N G ER
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Hotel & Gastro formation Bern G56183 Region Zürich
Region Zürich
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Eventleiter – Bankettverantwortlicher
Chef de service
für ein traditionsreiches und stilvolles Zunfthaus.
Küchenchef – ohne Zimmerstunde
für einen einmaligen, renommierten und historischen Restaurationsbetrieb.
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Koch/Köchin & Servicemitarbeiter/-in
für die Nana T Nana Ramen Bar im Freiruum in Zug.
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Neid am Arbeitsplatz: zerfrisst Seele und killt Teamgeist
Produktion und Verpackung (Teil 25) Abwaschmaschine, Geschirrspüler, Gebindewaschmaschine
«EKAS-Tipps» erscheinen alle zwei Wochen und vermitteln W issenswertes rund ums Thema Arbeitssicherheit.
Situation/Gefährdung Sturz- und Rutschgefahr, Verätzungen durch Reinigungs- oder Glanzmittel, Verbrennungen.
Missgunst und Neid sind schädlich. Für die Person, welche unter diesen Gefühlen leidet, genauso wie für die Stimmung und den Zusammenhalt im A rbeitsteam und damit auch für den Betriebserfolg.
Massnahmen Rutschhemmende Böden und Schuhwerk vorsehen sowie Warnschilder «Rutschgefahr» aufstellen.
Ob eine Beförderung, eine bestandene Berufsprüfung oder der Gewinn eines Berufswettbewerbs – es gibt viele Gründe, sich über eigene Erfolge oder jene von Kollegen zu freuen. Es gibt aber genauso viele Gründe, auf diese Erfolge neidisch zu sein und sie dem anderen zu missgönnen.
Haube nach Abwasch langsam anheben: Gefahr durch heissen Dampf!
Neid spornt an, Missgunst bremst aus
Gerätschaften vor der Entnahme abkühlen lassen.
Jemanden zu beneiden, ist wahrlich kein schönes Gefühl. Es entsteht, wenn man sich mit anderen vergleicht und bei diesem Vergleich schlechter abschneidet als das Gegenüber. Neid ist per se nichts Schlechtes. Er ist vielmehr ein deutlicher Hinweis darauf, dass unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse vorhanden sind. So verstanden kann Neid als Wegweiser dienen, der hilft, unerfüllte Bedürfnisse aufzudecken. Er kann ausserdem anspornen, selber ziel-
Beim Umgang mit Chemikalien Schutzausrüstung tragen.
Die Tipps stammen aus der B roschüre «Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bäcker-Confiseur-Gewerbe», herausgegeben von der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitss icherheit EKAS. ekas.admin.ch
strebiger zu werden und bessere Leistungen zu erbringen. Missgunst hingegen ist eine destruktive Haltung, bei welcher der Erfolg eines anderen als ungerecht oder sogar schmerzhaft empfunden wird. Um sich selbst besser zu fühlen, versucht man, die beneidete Person auszubremsen und kleinzumachen. Das tut
Neid weist auf unerfüllte Wünsche und Bedürfnisse hin.
kungen, Sticheleien oder unberechtigter Kritik überschüttet. Allenfalls werden sogar Lügen über sie erzählt. Ist das der Fall, wird es Zeit für ein sachliches, aber dennoch offenes Gespräch. Dabei sollen die Gründe für das Verhalten geklärt und die Spielregeln für ein neues, gutes Miteinander festgelegt werden. Auch kann es sinnvoll sein, klare Grenzen zu setzen und gegebenenfalls sogar den Vorgesetzten einzubeziehen. Chefs heizen Missgunst an
der eigenen Psyche nicht gut und schadet dem Betriebsklima und damit auch der Produktivität. Missgunst enttarnen Gesellschaftlich ist Neid als negatives Gefühl, ja sogar als eine der sieben Todsünden verschrien. Daher gibt praktisch niemand zu, dass er neidisch ist und verschleiert das Gefühl. Und so kommt es, dass Neid und Missgunst auf den ersten Blick oft nicht zu erkennen sind. Jedoch gibt es typische Anzeichen dafür, dass jemand im Beruf um seinen Erfolg beneidet wird. Zum Beispiel werden der beneideten Person Informationen vorenthalten und Unterstützung verweigert. Sie wird ausgegrenzt und mit schnippischen Bemer-
Apropos Vorgesetzte: Oft schüren sie Missgunst im Team, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn es an Wertschätzung und Kommunikation mangelt. Oder wenn Beförderungen oder andere Entscheide getroffen werden, die für das Team nicht nachvollziehbar sind. Führungskräfte, die nur «Sieger» fördern oder diese sonst bevorzugen, verstärken das negative Konkurrenzdenken und begünstigen so Konflikte im Team. Hingegen wirkt eine gute Fehlerkultur im Betrieb verbindend. Dank einer solchen werden Rückschläge und Misserfolge nicht vertuscht, sondern man spricht gemeinsam darüber, um daraus zu lernen. So kann man dann am Ende auch die Erfolge wieder gemeinsam feiern. R I CC A R DA FR EI
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Bruchlandung ist keine Niederlage Stress, Burnout, berufliche und seelische Überlastung: diese und ähnliche Themen sind bei vielen Menschen präsent. Lukas Jampen leistet mit seinem schonungslos ehrlichen Bericht über seine Erschöpfungsdepression und sein Sich-wieder-Hinauskämpfen einen Beitrag an ein gesellschaftliches Thema. Überlastung und ihre Folgen verursachen unüberschaubar hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten. Jampen will das Thema aus der Tabuzone holen, in der Hoffnung, dass Reden über mentale G esundheit ganz normal wird. Sein Buch ist ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Eine Bruchlandung ist keine Niederlage, sondern eine Chance, das Leben wieder frei und selbstbestimmt zu leben. «Erschöpft – Bruchlandung mitten ins Leben», Lukas Jampen, Jampen AG ISBN 978-3-033-11904-8 Fr. 36.90
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Le festival Lavaux Classic revendique un ancrage local fort et des liens étroits avec les artisans et vignerons de la région. Son directeur en résume l’esprit et parle de la 23 e édition.
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Le Tessin profite d’un regain d’intérêt touristique, porté par sa proximité, ses événements et l’attrait de ses vallées.
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UN BON DÉBUT DE SAISON AU TESSIN La situation internationale actuelle Catharina Berni, responsable de la suscite des inquiétudes dans de nom- communication de Ticino Turismo. breuses destinations touristiques. Le Pour les mois de mai, juin et juillet Tessin, lui, profite de sa situation géo- également, son équipe observe un ingraphique et de sa popularité, aussi térêt plus marqué que l’an dernier. bien auprès de la clientèle suisse que «Il ne s’agit toutefois encore que de des pays voisins. «Les chiffres de jan- chiffres provisoires», observe-t-elle. vier à mars montrent une évolution De manière générale, Ticino Turismo positive, tout comme ceux de l’hôtel- part du principe qu’une partie des Nächste Ausgabe am 18. März lerie pour le mois d’avril», indique voyageurs renonçant aux destinations
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Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Aspekte
Drei Freunde und ihre Freude am Hotel
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fort prévu à la fin mai: une étape du Tour d’Italie traversera le Tessin et se déroulera entièrement en Suisse. Le départ sera donné à Bellinzone avant une arrivée en altitude à Carì, au-dessus de Faido, après 113 kilomètres. Ticino Turismo part du principe que les équipes séjourneront dans la région de Bellinzone ou plus largement dans le Haut-Tessin. «Pour le Tessin,
c’est une formidable opportunité. Une grande fête du cyclisme fera étape en Suisse italienne», se réjouit Catharina Berni. «Au-delà des lieux les plus connus, les vallées latérales reculées, comme le val Bavona, comptent parmi les endroits les plus fascinants du Tessin», poursuit-elle. La gastronomie locale y met à l’honneur des spécialités régionales et de saison. (D O E /P CL)
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lointaines se tournera vers le Tessin. Le sud du pays a d’ailleurs plusieurs anniversaires à célébrer cette année. L’hôtel Giardino Ascona fête notam notamment ses 40 ans d’hospitalité, tandis que l’International au Lac Historic Lakeside Hotel, à Lugano, célèbre ses 120 ans d’existence. L’établissement familial est aujourd’hui dirigé par la quatrième génération. Autre temps
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FRÜHLINGSGEFÜHLE Auch wenn es im Februar in den Ber- schirme nicht gern gesehen. Auch zur schäftsleiterin, öffnet in diesem Früh- Stühle mit geschlossener Rückenlehne gen nochmals kräftig geschneit hat, «Krone Huttwil» im Emmental/BE, jahr erstmals den Aussenbereich. Eine zu bestellen», so Caroline Knöpfel. riecht es im Tal bereits nach Frühling. die im vergangenen September wieder- Terrasse hinter dem denkmalgeschütz- «Dies mit dem Aspekt, dass es abends Kaum sendet die Sonne ihre Strahlen eröffnet wurde, passen solche Ele- ten Haus hat Platz für rund 30 Perso- gerne kühl wird und der kalte Luftauf die Erde, füllen sich Boulevard- mente auf der Terrasse nicht. Das Haus nen. «Als wir im letzten September das strom in den Nierenbereich bläst.» Wie Cafés und Gartenrestaurants. Dabei prägt seit 1750 die Hauptstrasse im Haus eröffnen durften, mussten wir für den Innenbereich liess sie sich auch gilt, sich an die örtlichen Vorschriften Städtchen Huttwil. Nach einer langen unser Augenmerk auf Pendenzen im für die Terrasse von einem Ausstatter in Bezug auf Lärmschutz und Art der Schliessung wurde es vom neuen Besit- Innern richten. Zudem war die Terras- beraten. Wofür sich die GeschäftsleiteMöblierung zu halten. Zu Letzterer zer, der ortsansässigen Familie Ruch, sensaison damals schon fast vorbei», rin entschied und welche Möbeltrends kennen immer mehr Ortschaften klare in einem zweijährigen Umbau für erinnert sich Knöpfel. Als es darum die Aussenbereiche dieses Jahr prägen, Vorgaben. So sind nicht nur in Bern, knapp fünf Millionen Franken kernsa- ging, Mobiliar für die Terrasse zu be- lesen Sie in dieser Ausgabe. sondern auch in vielen anderen Orten niert und zu neuem Leben erweckt. stellen, beherzigte sie einen Wunsch Plastikstühle oder bedruckte Sonnen- Caroline Knöpfel, Gastgeberin und Ge- der Familie Ruch: «Sie gab mir den Rat, Seite 3
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Sonnenschein und eine perfekt gespurte Loipe. «Aber ’ne Kondition wie ein Kartoffelsack», fluche ich und schnalle mir schnaufend die Langlaufskier ab. Neben der Loipe stapft plötzlich ein Mann mühelos durch den Tiefschnee: Ewald Michlig, Urgestein der Oberwalliser Köche-Szene. Ein kräftiger Händedruck und schon schwelgen wir in Erinnerungen, als es noch die Rhoneköche gab, ein Kochkunst-Regionalteam, zu dessen Gründervätern Michlig zählte. Anfang der 2000er-Jahre sorgten die Oberwalliser national und international für Furore. Sammelten Medaillen und schafften die Nomination zur Schweizer Kochnationalmannschaft. Ewald Michlig war da nicht mehr mit von der Partie, aber seine beiden talentierten Söhne Kilian und Fernando, dazu in Erstformation Norbert Schwery, Mario Inderschmitten, Andreas Williner, Fabian Margelisch und Friedrich Zemanek, der Kreativkopf der Nati, der 2011 51-jährig viel zu früh aus dem Leben schied. Die Oberwalliser wurden 2010 an der WM Vierte und zwei Jahre später Fünfte an der KochOlympiade. «Die Rhoneköche sind Geschichte», so KochPensionär Ewald Michlig. Das Zepter seines Hotels Tenne in Gluringen/VS hat er längst an Sohn Fernando übergeben. «Alles hat seine Zeit», sagt er lachend und macht sich wieder auf den Weg. J Ö RG R U P P ELT
DIE BR A NCHE IM M U LTIPACK Mit einem Jahres-Abo für 98 Franken erhalten Sie 29 Zeitungsausgaben und 4 Themenmagazine. Gratis dazu gibt’s eine Stellenanzeige im Wert von 260 Franken. Der Hotellerie Gastronomie Verlag ist der grösste Fachverlag der Branche. Querdenkende Restaurateure und Hoteliers, innovative Köche und Konzepte sowie überraschende Trends – in unseren Medien lesen Sie, was die Branche bewegt.
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HGZ No 24
Cercasi vincitrice o vincitore del Bocuse d’Or Suisse 2027
HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG CXLI. JAHRGANG IMPRESSUM
vincitore rappresenterà la Svizzera al Bocuse d’Or Europe 2028 a Losanna, dove si giocherà l’accesso alla finale mondiale del Bocuse d’Or 2029 a Lione.
«Il Bocuse d’Or è più di una competizione culinaria: è un’esperienza umana.» FI LI P E FO N S EC A P I N H EI RO, PA RT ECI PA N T E A LL A FI N A LE M O N D I A LE 2017
Filipe Fonseca Pinheiro ha rappresentato la Svizzera alla finale mondiale del Bocuse d’Or 2017 a Lione.
L’Académie Culinaire Suisse è alla ricerca di talenti della cucina per il Bocuse d’Or Europe 2028 a Losanna/VD.
Dal palcoscenico nazionale alla scena internazionale
Possono partecipare al Bocuse d’Or Suisse 2027 cuoche e cuochi professionisti che lavorano nelle cucine di alberghi, ristoranti o strutture della ristorazione collettiva in Svizzera. Ogni concorrente selezionato sarà affiancato da un commis di propria scelta e potrà inoltre scegliere un coach che lo accompagnerà durante la giornata di gara a Interlaken/BE.
La selezione svizzera si terrà il 19 aprile 2027 a Interlaken. Il compito è definito nei minimi dettagli: i candidati dovranno preparare piatti creativi e moderni per 14 persone. Dopo 4 ore e 55 minuti dall’inizio della competizione dovrà essere servito il piatto a base di trota iridea. 35 minuti più tardi sarà la volta della preparazione a base di pollo svizzero. Tutte le disposizioni sono riportate nelle
Il team dell’Académie Culinaire Suisse, guidato dal presidente del comitato Franck Giovannini, sosterrà i partecipanti durante l’intera fase della competizione.
N I CO L A S R E Y N AU D
sette pagine del formulario d’iscrizione. Il giorno della gara, ogni concorrente avrà a disposizione una postazione identica, allestita dall’organizzazione e dotata di piano di lavoro e attrezzature professionali da cucina. Sotto gli occhi degli esperti La giuria di degustazione sarà composta dal presidente della giuria, da ex partecipanti al Bocuse d’Or e da cuoche e cuochi dell’Académie Culinaire Suisse. La giuria tecnica di cucina riunirà invece professionisti esperti ed ex concorrenti del Bocuse d’Or. Le creazioni saranno valutate dalla giuria di degustazione, dalla giuria tecnica e dalla giuria on stage. Il team
Le cuoche e i cuochi interessati possono presentare la propria candidatura entro il 31 ottobre 2026. Il formulario d’iscrizione, con tutte le informazioni dettagliate relative alla competizione, è disponibile per il download sul sito dell’Académie Culinaire Suisse in tedesco e francese oppure può essere richiesto via e-mail. Gli interessati sono invitati a consultare attentamente il regolamento prima di inoltrare la propria candidatura. (R ED/S EB)
Bocuse d’Or Il Bocuse d’Or è uno dei concorsi di cucina per chef professionisti più conosciuti e prestigiosi al mondo. Fondato nel 1987 dallo chef francese Paul Bocuse, si svolge ogni due anni nell’ambito del salone Sirha Lyon, in Francia. La competizione riunisce cuoche e cuochi provenienti da numerosi Paesi, selezionati attraverso concorsi nazionali e continentali. Contatto Académie Culinaire Suisse Anna Pernet, responsabile info@academieculinaire.ch
« SO N O A F F I LI ATO A D H OTE L & G A S TRO U N IO N PE RC H È ...
... per l’energia positiva, il sostegno reciproco e gli eventi conviviali, che sono la ciliegina sulla torta.» Marco Zandonella, lei è membro della sua associazione professionale dal 1985. Fu il suo docente di scuola professionale a convincerla ad aderire? Il nostro docente distribuiva i formulari d'adesione, noi li compilavamo e glieli riconsegnavamo. A quei tempi, per noi giovani era del tutto naturale entrare a far parte dell’associazione professionale. Non era soltanto una formalità, ma anche un motivo di orgoglio e un onore. Oggi è ancora orgoglioso della sua professione come lo era allora? Sì, ma sono anche felice di aver conosciuto da vicino il settore della macelleria, della gastronomia e dell’industria alimentare.
Che cosa apprezza particolarmente di Hotel & Gastro Union e della Società professionale Panetteria & Confetteria? Hotel & Gastro Union riunisce numerose categorie professionali che si sostengono e si rafforzano a vicenda. Gli eventi conviviali sono «la ciliegina sulla torta». All’interno dell’associazione professionale percepisco molta energia positiva, ad esempio in occasione del concorso Brot-Chef. Lei insegna alla scuola professionale di Trevano. La situazione degli apprendisti in Ticino? In generale, i ticinesi fanno più fatica rispetto agli svizzeri tedeschi a scegliere la via dell’apprendistato. Molte famiglie preferi-
scono che i propri figli conseguano la maturità. È una caratteristica culturale tipica dei Paesi latini. Tuttavia, con la rivoluzione dell’intelligenza artificiale, il percorso accademico presenta oggi molte incognite. Di conseguenza, anche in Ticino le professioni artigianali e le competenze umane stanno tornando a essere valorizzate. Questa tendenza si riflette anche in un aumento del numero di apprendisti? Non ancora. Nel settore della panetteria, il numero di apprendisti è passato dai circa 60 all’anno di un tempo a una dozzina di oggi. Negli ultimi anni questa cifra si è stabilizzata. J Ö RG R U P P ELT/S EB
Luzern, den 21. Oktober 2026
Marco Zandonella
56 anni, è membro della S ocietà professionale Panetteria & Confetteria dal 1985 e docente delle professioni di panettiere-pasticciereconfettiere presso il Centro Professionale Tecnico di Lugano-Trevano. Da anni si impegna nella formazione delle nuove generazioni.
Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Véronique Benoit (vbe) Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Bertrand Denzler (bde) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Aylin Sancar (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern
Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der r edaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser Zeitung publizierten I nserate dürfen von Dritten w eder ganz noch teilweise kopiert, b earbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, Ü bersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen r edaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auf lagenstärkste und meistgelesene Zeitung im S chweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren a usgewiesenen Mehrfachlesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten B ranchen. Die Drucka uflage beträgt d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fachthema. Die Magazine werden der Hotellerie Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).
Luzern, den 21. Oktober 2026
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H ote l & G as tro U nion
HGZ No 24
Netzwerk-Anlässe in den Regionen Oberwallis & Zentralschweiz
Zürich & Ostschweiz
Tessin & Graubünden
Bern & Nordwestschweiz
Oberwallis & Zentralschweiz
Stammtisch in der Rathaus Brauerei Luzern
Auf den Spuren des berühmten Bärli-Bibers
Casa Andreina: ein Erlebnis für alle Sinne
Stammtisch im Inselspital Bern
Stammtisch im Restaurant Rössli Wolhusen
Die Teilnehmenden lernen den Betrieb näher kennen und erfahren aus nächster Hand, was es bedeutet, Gastronomie an einem der meistbesuchten Orte der Stadt zu betreiben.
Bei diesem Anlass tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Biberli ein und erfahren mehr über ihre Geschichte, Herstellung und die kleinen Besonderheiten, die sie so einzigartig machen.
Im Tageszentrum Casa Andreina erwarten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen. Das Highlight zum Schluss: Ein ganz besonderes Zvieri mit Augenmaske.
Philipp Burkhalter, Leiter Ausbildung und Hygiene der Insel-Gruppe, gibt Einblicke in die Abläufe und Strukturen der Spitalgastronomie sowie in das Ausbildungskonzept des Inselspitals. Anschliessend gibt es einen Apéro.
Die Teilnehmenden erwartet ein genussvoller Abend mit Menschen aus der Branche. Dabei lernen sie das traditionsreiche Rössli Wolhusen und seine herzliche Gastfreundschaft kennen.
Wann und Wo? Dienstag, 27. Oktober 18.30 bis 21 Uhr Rathaus Brauerei, 6004 Luzern
Wann und Wo? Montag, 9. November ab 15.45 Uhr Bischofberger AG, 9057 Weissbad
Wann und Wo? Montag, 16. November 13.45 bis 16.30 Uhr Casa Andreina, 6900 Lugano
Wann und Wo? Dienstag, 24. November ab 18 Uhr Inselspital Bern, 3010 Bern
Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Anmeldeschluss: 2. November
Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Anmeldeschluss: 12. November
Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Anmeldeschluss: 16. November
Kosten Mitglieder und Lernende gratis Nichtmitglieder Fr. 36.–
Kosten Mitglieder und Lernende gratis Nichtmitglieder Fr. 20.–
Kosten Gratis
Kosten Mitglieder und Lernende gratis Nichtmitglieder Fr. 15.–
Hinweis Anschliessend können die Teilnehmenden den Abend im Resort Hof Weissbad auf eigene Kosten gemütlich ausklingen lassen.
Hinweis Parkplätze sind vorhanden. Ab dem SBB-Bahnhof Lugano mit Bus Nr. 4 bis zur Haltestelle Lugano, Ospedale Civico/Torricelli.
Hinweis Die Bushaltestelle «Bern, Insel spital» befindet sich direkt vor dem Gebäude. Ab dem Insel- Parking ist das Spital in rund zehn Gehminuten erreichbar.
Hinweis Das Apéro wird von der Region Oberwallis-Zentralschweiz übernommen. Alle weiteren Konsumationen werden von den Teilnehmenden selbst bezahlt.
Kosten Mitglieder und Lernende gratis Nichtmitglieder Fr. 15.– Hinweis Der Apéro wird von der Region Oberwallis-Zentralschweiz übernommen. Alle weiteren Konsumationen werden von den Teilnehmenden selbst bezahlt.
A N Z E I G E
RECHTSBERATUNG UND -SCHUTZ FÜR MITGLIEDER Wir beraten in Unkomplizierte Unterstützung im Fall der Fälle: •
Arbeitszeiten, freie Tage, Ferien
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Arbeitsvertrag
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Kündigung und Arbeitszeugnis
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Lohn und Sozialversicherungen
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Fragen rund um die Lehre und Lernenden
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Scannen und mehr erfahren: Direkt online ein Ticket bestellen
Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Anmeldeschluss: 25. Oktober
Wann und Wo? Dienstag, 24. November 18.30 bis 21.00 Uhr Restaurant Rössli, 6110 Wolhusen
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B äcke rei & Conf ise rie
HGZ No 24
Luzern, den 21. Oktober 2026
Rezept-Tipp:
Herbstliche Randen-Pilz-Hotdogs Zutaten für 30 Stück
Zubereitung
Randenbriocheteig, langgeführt (2400 g) 1230 g Weizenmehl 400 225 g Vollmilch, pasteurisiert 10 g Flüssigmalz 75 g Zucker 60 g Backhefe 250 g Eier 400 g Randenpüree 125 g Butter 25 g Speisesalz
Randenbriocheteig, langgeführt Mehl, Milch, Flüssigmalz, Zucker, Backhefe, Eier und Randenpüree mischen. Nach 3 Minuten Butter und gegen Ende der Mischzeit Salz beigeben. Den Teig plastisch kneten.
Teigtemperatur: 24 °C
Panierte Champignons Champignons zuerst im Mehl wenden. Mit Ei und zum Schluss mit Paniermehl vollständig umhüllen. Bis zum Weiterverarbeiten im Tiefkühler bei –18 °C lagern (Bild 1).
Randenpüree 400 g Randen, geschält, weich dämpfen und pürieren Roquefortsauce (450 g) 250 g Roquefort, Blauschimmel käse 165 g Frischkäse, Philadelphia 35 g Vollmilch, pasteurisiert Panierte Champignons (1105 g) 740 g Champignons, frisch, gerüstet, ohne Stielansatz 35 g Weizenmehl 720 165 g Eier verrühren 165 g Paniermehl Frittierte Champignons (1265 g, netto 1200 g) 1100 g panierte Champignons 165 g Frittierfett, Aufnahme durch schwimmend Backen Pankobrösel 80 g Restbrot, gefroren, aus reichhaltigen Produkten (Buttertoast, Butterzopf oder Weggli) Brötchenzutaten (2500 g) 30 g Weizendunst, zum Aufarbeiten 60 g Eiweiss, zum Bestreichen der Oberfläche Randen-Pilz-HotdogZutat 150 g Rucolablätter
«Das Rezept» des R ichemont Kompetenz zentrums Luzern i nspiriert zu neuen Interpretationen.
Stockgare: 60 Minuten bei Raumtemperatur, dann 12–15 Stunden bei 5 °C lagern.
Akklimatisieren Randenbriocheteig aus dem Kühlraum nehmen, in Brüche von 2400 g portionieren und zugedeckt bei Raumtemperatur 1–2 Stunden akklimatisieren lassen.
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Pankobrösel Angetautes Restbrot im Stephanmixer zu groben Bröseln zerkleinern. Direkt weiterverarbeiten oder gut verschlossen auf Vorrat im Tiefkühler bei –18 °C lagern. Aufarbeiten Brüche aufschleifen. Teiglinge länglich auf ca. 18 cm Länge rollen. Oberfläche mit Eiweiss bestreichen, in Pankobrösel tunken und auf gefettete Bleche absetzen (Bild 2).
Roquefortsauce Blauschimmelkäse und Frischkäse homogen mischen. Für eine cremige Konsistenz Milch beigeben. Panierte Champignons frittieren Gefrorene, panierte Champignons 3–4 Minuten im 170 °C heissen Frittierfett goldbraun frittieren.
Stückgare: Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Minuten gut gären lassen. Backen Gegärte Teiglinge mit Dampf bei 215 °C einschiessen und bei fallender Temperatur 13–15 Minuten backen.
kleinen Lochtülle je 15 g Roquefortsauce eindressieren und 5 g Rucolablätter einlegen. 40 g frittierte Champignons ( je nach Grösse ganz oder halbiert) einfüllen. Mit der Roquefortsauce 4–5 dekorative Tupfen aufdressieren (Bild 3).
Füllen Hotdogbrötchen mittig senkrecht zu drei Vierteln einschneiden. Mit einem Dressiersack und einer
Zeitplanung Zubereitung: rund 55 Minuten Ruhezeit; Gärzeit: 15–16 Stunden; Backzeit: 13–15 Minuten; 215°C fallend; Frittierzeit: 3–4 Minuten Nährwerte je 100 g Energiewert 1094 kJ/262 kcal Fett 11 g, davon ges. Fettsäuren 5,9 g; Kohlenhydrate 31 g, davon Zucker 4,1 g; Protein 8,4 g; Salz 0,85 g
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