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HG-Zeitung 12/2026

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HGZ No 12

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang

Luzern, den 20. Mai 2026

Pro & Contra

Reto Nause: «Jetzt ist der Moment, um gezielt zu investieren.»

Die Reinigung im Hotel outsourcen?

Seite 3

Seite 5

Nächste Ausgabe am 3. Juni

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Adrian Hirt wollte nicht einfach noch eine Bratwurst machen. Es wurden deren zwei. Beide bestehen zu 100 Prozent aus Fleisch von Bündner Bergrindern und sind frei von Pökelsalz und Phosphat.

Schwerpunkt

Ohne den Menschen geht es nicht

Bernadette Lisibach präsentiert ein Rezept für den Sommer.

Seite 8

Seite 18

Seite 12

Netzwerken

Die Tigermücke ist kleiner als die meisten einheimischen Mückenarten. Sie ist an ihrer kontrastreichen schwarz-weissen Färbung erkennbar.

A D O B E-S TO CK

KAMPF GEGEN QUÄLGEISTER Was gibt es Schöneres, als in einem Garten- oder Seerestaurant bei einem Drink den Sommer zu geniessen? Wenn nur die verflixten Mücken nicht wären. Die Quälgeister sind nicht nur lästig: Gewisse Arten, wie die Tigermücke, übertragen gefährliche Krankheiten. Diese invasive Mückenart stammt aus Südostasien und breitet sich als Folge der Klimaerwärmung, auch nördlich der Alpen immer weiter aus. Sie gilt als Überträgerin von Dengue-Fieber, Chikungunya- und ­

Response zentral

Zika-Viren. Im Auftrag des Bundes- Fundort unter muecken-schweiz.ch ausgeschüttet und trockengelegt weramts für Umwelt und diverser kanto- melden. Die Tigermücke soll danach den. Von Giesskannen, Blumentopfunnaler Behörden führt das Swiss Tro-­ nicht zerquetscht, sondern eingefroren tersetzern und verstopften Rinnen pical and Public Health Institute und für Rückfragen aufbewahrt wer- über Aschenbecher, Hundebar und Voein ­landesweites Tigermücken-Moni- den. Noch besser als Tigermücken zu geltränke bis hin zu Dolendeckeln oder toring durch. Dies, um die Plagegeister fangen, ist es, sie gar nicht erst brüten Schutzblachen für Grill und Möbel mit gezielt zu bekämpfen. Zum Beispiel mit und sich vermehren zu lassen. Dabei Vertiefungen. Im Gegensatz zu den Fallen den Autobahnen entlang. For- können Gastgewerbler aktiv mithelfen. meisten Mückenarten sind Tigermüscher und ­Behörden sind beim Kampf Tigermücken legen ihre Eier am liebs- cken eher tagaktiv. Um sich vor ihnen gegen die Tigermücke auf die Hilfe der ten in kleinen stehenden Wasseran- zu schützen, empfehlen die Forscher Bevölkerung angewiesen. Wer eine sammlungen ab. Darum sollte alles, helle, lange, locker sitzende Kleidung sieht, sollte sie mit einem Glas und Pa- worin sich in einem Gartenrestaurant zu tragen und sich mit Mückenschutzpier einfangen, fotografieren und den und auf Terrassen Wasser ansammelt, mitteln einzusprühen. R I CC A R DA FR EI

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Oft höre ich, dass die Teilnahme an Wettbewerben für Berufsleute unter anderem zum Ausbau des persönlichen Netzwerks beiträgt. Auch viele meiner Interviewpartnerinnen und -partner bestätigen mir, dass ein gutes Netzwerk ein wichtiger Faktor für das Fortkommen im Beruf ist. Kürzlich habe ich ­ nach einem Regionenanlass im Zug mit einem Mitglied der Hotel & Gastro Union gesprochen. Seit mehr als 50 Jahren ­ ist der Koch beim Schweizer Kochverband dabei. Und obwohl er schon lange pensioniert ist, bleibe er dem Verband treu. «Meistens treffe ich an den Anlässen ehemalige Kolleginnen und Kollegen. Den Austausch mit ihnen schätze ich nach wie vor.» Am selben Regionenanlass habe ich mich darüber gefreut, wie viele junge Mitglieder sich für den Verband engagieren. Auch für sie ist das Netzwerk, welches sie durch diese Aufgaben aufbauen können, wertvoll. Oder Piera Dalla Via, Präsidentin des Berufsverbands HotellerieHauswirtschaft, ist seit 25 Jahren Mitglied des Verbands. Sie ­betonte bei ihrer Ehrung für das Jubiläum, dass sie die unzähligen interessanten Begegnungen ­ aus verschiedensten Bereichen persönlich und beruflich geprägt haben. Dem kann ich nur zustimmen: Ein gutes Netzwerk hilft einem in verschiedenen Bereichen weiter. DA N I EL A O EG ER LI

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HGZ No 12

Luzern, den 20. Mai 2026

AG E N DA

Montag, 15. Juni Spain Fusion in Zürich Von 11.30 bis 18 Uhr wird das Hotel Park Hyatt in Zürich zum Treffpunkt für spanische Produzenten und Schweizer Importeure, Sommeliers und Gastronomen. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, eine grosse Auswahl an spanischen Delikatessen, Speisen sowie Weinen zu verkosten und die Produzenten zu treffen. Mehrere Workshops von Spitzenköchen und Masters of Wine begleiten die Veranstaltung von Madrid Fusion. Der Eintritt ist gratis, eine Anmeldung erwünscht. foodswinesfromspain.com mettlervaterlaus.ch

G A S TKO LU M N E

Wenn das Haar nie in der Suppe war Mark Meili, Rechtsanwalt und Partner bei der Wirtschaftskanzlei Prager Dreifuss

A N Z E I G E

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Jetzt online lesen

F

IMMER AUF DEM NEUSTEN STAND

Die Revier Mountain Lodge Lenzerheide ist einer von sieben Revier-Betrieben in der Schweiz.

Z VG

Montag, 15. Juni Stammtisch im Hotel The Chedi in Andermatt/UR

Die Revier Group mit Hotels in der Schweiz und Österreich lanciert einen Travel-Pass über sechs Destinationen. Für 539 Franken pro Person inklusive Frühstück können Gäste mit dem TravelPass sieben Übernachtungen über sechs Destinationen hinweg beliebig kombinieren. «Viele Gäste suchen derzeit nach Alternativen zu klassischen Flugreisen. Gefragt sind zunehmend heimische Ziele, die sich unkompliziert planen lassen und preislich attraktiv sind», lässt sich Daniel Renggli, CEO der Revier Hospitality Group, in einer Mitteilung zitieren. Mit dem Revier-TravelPass bediene man genau dieses Bedürfnis. Der Pass umfasst die folgenden RevierStandorte: Lenzerheide/GR, Saas-Fee/VS, Adelboden/BE, das Revier Hotel Säntispark in Abtwil/SG sowie Montafon und Kaprun in Österreich. Die Übernachtungen können im Buchungsprozess individuell verteilt oder auch nur an einem Standort genutzt werden. Jede weitere Nacht kostet 77 Fran-

ken. «Früher bedeuteten mehrere Destinationen mehrere Buchungen, mehr Koordination und höhere Kosten», so Renggli. Heute erwarteten Gäste das Gegenteil: maximale Vielfalt bei minimalem Aufwand. Ferien in den Bergen attraktiv machen Die Revier Hospitality Group ist bekannt dafür, neue Wege einzuschlagen. Daniel Renggli setzt auf einfache Zimmereinrichtung und Digitalisierung, was die Personalkosten tief hält. Nicht fehlen darf in den Betrieben auch ein gewisser Spass-Faktor. Sein Ziel sei, mehr Leute in die Berge zu locken, sagte er kürzlich gegenüber dem «Tagesanzeiger». «In den USA gelten Ferien in den Bergen als sexy, bei uns als bieder.» In der vergangenen Wintersaison machten die Revier Hotels bereits Schlagzeilen mit ihrer «All you can sleep»-Hotelflatrate. Diese gibt es für 1111 Franken für ein Hotel und für 1999 Franken für sechs. Gebucht werden kann frühestens zwei Tage im Voraus und für maximal fünf Tage. Zwischen zwei Buchungen müssen mindestens zwei Nächte liegen. Auch die ganzjährige Flatrate gibt es bereits: für 3333 Franken. ( AGU)

Mehr Informationen unter: revier.group

Nach Skiferien-Flatrate kommt das Sommer-Abo

Award Night als Höhepunkt

Wer wird der Nachfolger von Michael Müller als Barkeeper of the Year? Barprofis und Bars erhalten auch dieses Jahr bei den Swiss Bar Awards die Möglichkeit, sich in der breiten Schweizer Bar- und Gastroszene zu präsentieren und ihre Leistungen unter Beweis zu stellen. Ausgezeichnet werden Talente und Teams in sieben Kategorien. Neben der Königsdisziplin, dem Barkeeper of the Year, werden das beste Nachwuchstalent und das beste Barteam mit mindestens drei Personen gesucht. Weitere Kategorien sind: Best Newcomer Bar, ab dem ersten Januar 2024

Nach der Bewerbungsphase, die noch bis zum 31. Mai läuft, werden die Nominationen von einer Fachjury beurteilt und bewertet. Anschliessend durchlaufen die Barkeeper und Betriebe ein mehrstufiges Verfahren. Bewerberinnen und Bewerber für Barkeeper of the Year und Best Barkeeper Talent durchlaufen ein Qualifikationsverfahren mit einer Drink-Präsentation vor der Fachjury und einem Wissenstest. Höhepunkt ist die grosse Award Night am 27. Oktober im Trafo Baden/AG. Die Swiss Bar Awards werden seit 2003 vom Fachmagazin «Bar News» verliehen. Der Wettbewerb hat sich in der Branche bestens etabliert. ( AGU)

15. bis 17. Juni Switzerland Travel Mart STM in Crans-Montana/VS

19. bis 21. Juni Bio Marché in Zofingen/AG

Swiss Bar Awards: Die Anmeldung ist offen Dieses Jahr finden zum 24. Mal die Swiss Bar Awards statt. Noch bis Ende Monat läuft die Bewerbungsphase.

Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Oberwallis-Zentralschweiz, treffen sich zum Austausch und Netzwerken in Andermatt. Als Höhepunkt erwartet die Teilnehmenden eine Führung durch «The Chedi». Der Anlass klingt bei einem Abendessen auf Selbstzahlerbasis aus. hotelgastrounion.ch (Events)

Crans-Montana ist der Austragungsort für den Switzerland Travel Mart 2026 Luxury Edition. Der STM und seine segmentspezifischen «Editionen» sind die wichtigsten Incoming-Messen der Schweiz. Sie bieten eine professionelle Plattform, um das gesamte touristische Angebot der Schweiz zu präsentieren. stnet.ch (Events & Marketing)

eröffnet, und Best Longseller Bar, mit über zehn Jahren Betriebszeit. Aber auch die beste Hotelbar und die beste Barkarte erhalten eine Auszeichnung. Mehr Informationen unter: swissbarawards.ch

Online-Bewertungen entscheiden heute über Erfolg oder Misserfolg. Schon ein halber Stern weniger kann den Umsatz spürbar drücken. Umso ärgerlicher, wenn Rezensionen schlicht unwahr sind. Nicht jede negative Bewertung lässt sich rechtlich anfechten. «Das Essen hat mir nicht geschmeckt» muss als subjektive Meinung hingenommen werden. Anders sieht es aus, wenn jemand falsche Tatsachen behauptet – etwa Haare in der Suppe erwähnt, obwohl die Person nie ­ zu Gast war. Dann greifen der Persönlichkeitsschutz sowie das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Bei wissentlich falschen Aussagen kommen auch strafrechtliche Tatbestände wie üble Nachrede oder Verleumdung in Betracht. Der erste Schritt ist immer die Beweissicherung: Screenshot mit Datum und URL erstellen und intern prüfen, ob die Person tatsächlich Gast war. Oft lässt sich grösserer Schaden bereits durch eine sachliche, professionelle Antwort begrenzen und signalisiert allen anderen Gästen einen souveränen Umgang mit Kritik. Ist die Person bekannt, kann auch ein direkter Kontakt sinnvoll sein. Parallel empfiehlt sich eine Meldung an die Bewertungsplattform mit konkreter Begründung, weshalb der Eintrag gegen Richtlinien verstösst. Dass viele Plattformen ihren Sitz im Ausland haben, macht es nicht leichter, ist aber kein Grund, es nicht zu versuchen. Bleiben diese Schritte erfolglos, sind rechtliche Massnahmen zu prüfen: zivilrechtliche Ansprüche auf Löschung, Unterlassung oder Schadenersatz sowie unter Umständen auch strafrechtliche Schritte. Entscheidend ist dann rasches Han-­­ deln – denn je länger die Bewertung sichtbar bleibt, desto grösser der Schaden.

Aus dem Markt für Bio-Produkte entwickelte sich in den vergangenen 26 Jahren das führende Schweizer Bio-Festival. Nirgendwo sonst findet der Feinschmecker eine solche Fülle an Bio-Spezialitäten an einem Ort. Zehntausende Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland pilgern Jahr für Jahr in die historische Zofinger Altstadt, um zu degustieren, neue Produkte zu entdecken – und nicht selten, um sich mit einem Jahresvorrat an bekannten LieblingsSpezialitäten einzudecken. biomarche.ch


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HGZ No 12

RETO NAUSE « JETZT IST DER MOMENT, UM GEZIELT ZU INVESTIEREN» Der neue STV-Präsident zieht ein Fazit der ersten Monate im Amt und blickt in die Zukunft des Schweizer Tourismus.

kommenden Jahre für den Schweizer Tourismus? Ganz oben steht der Fachkräftemangel. Gerade in der Diskussion über die bilateralen Beziehungen mit der EU ist diese Thematik wichtig, denn der Tourismus ist angewiesen auf Fachkräfte aus dem europäischen Raum. Dazu kommen Klimawandel, Digitalisierung, globale Spannungen und demografische Veränderungen. Der gemeinsame Nenner ist Resilienz: Der Tourismus braucht stabile Rahmenbedingungen, Innovationsbereitschaft und eine koordinierte Stimme in der Politik.

Reto Nause, seit Sommer 2025 sind Sie neuer Präsident des Schweizer Tourismus-Verbands STV. Wie waren die ersten Monate im Amt? Das Präsidium übernehmen zu dürfen, zeugt von grossem Vertrauen und ist zugleich eine klare Verpflichtung, den Tourismussektor politisch weiter zu verankern und nachhaltig aufzustellen. Entscheidend waren der rasche Austausch mit den Kernmitgliedern und der Direktion sowie die Einschätzung des Status quo.

Vico Morcote/TI

Das Fünf-Sterne-Hotel hat nach einem Umbau seine Türen wieder geöffnet. Im Rahmen der ersten umfassenden Renovation seit der Eröffnung im Jahr 2000 wurden sämtliche 87 Zimmer, die Lobby, der Wellnessbereich sowie die technische Infrastruktur erneuert. Ab Mai swissdiamondhotel.com

«Die aktuell guten Tourismuszahlen sind keine Garantie für morgen.»

Macht viel Ferien in der Schweiz: STV-Präsident Reto Nause.

S T V/M A RCO B I LI C

kungen und Wirtschaftskrisen. Die negativen Auswirkungen sind direkter und stärker als bei anderen Wirtschaftssektoren. Gerade weil die Welt fragil ist, ist es gefährlich, aus guten Zahlen heute eine Garantie für morgen abzuleiten.

rum Nachhaltigkeit des STV kann für diese Herausforderungen Anlaufstelle sein und gezielt unterstützen oder vernetzen. Ausserdem braucht es eine breitere Abstützung: Der Inlandstourismus ist in Krisenzeiten eine Lebensversicherung, gleichzeitig bleiben Die Schweizer Tourismuszahinternationale Gäste wichtig für len scheinen zu stimmen – ein die ganzjährige Auslastung. Und Wie kann man die gute Rekord jagt den nächsten. Eine Ausgangslage nutzen, um auch zuletzt ist Zusammenarbeit wichkomfortable Ausgangslage? künftig erfolgreich zu sein? tig: im Sektor, mit Regionen und Die aktuelle Entwicklung ist er- Jetzt ist der Moment, um gezielt Verbänden – damit Innovation und freulich, aber nicht automatisch zu investieren: in die Nachhaltig- Angebotslenkung gelingen. komfortabel. Der Tourismus rea- keitsentwicklung, in zeitgemässe giert empfindlich auf geopolitische Infrastruktur und in innovative Welches sind die grössten Spannungen, Währungsschwan- Angebote. Das Kompetenzzent- Herausforderungen der

A N Z E I G E

ZAHLREICHE VORTEILE

Z VG

Swiss Diamond Hotel

Hallo Halle Baden/AG

Und wo verbringen Sie persönlich Ihre Ferien am liebsten? Ich mache oft Ferien in der Schweiz – es gibt in unserem Land tausend Orte mit Charme, die es zu besuchen lohnt. Persönlich zieht es mich auch häufig nach Crans-Montana/VS, wo ich das Glück habe, eine Ferienwohnung zu besitzen. A N G EL A H Ü P P I Das komplette Interview findet sich online unter hotellerie-gastronomie.ch.

In der Hallo Halle am Brown-­ Boveri-Platz befinden sich auf 600 Quadratmetern verschiedene Foodstände. Im Angebot sind Suppen, Pasta, Sushi oder Glaces sowie kalte und warme Getränke. Ab Juni gesellt sich ein Ramen-Stand mit japanischen Nudel­s uppen dazu.

Mehr Informationen unter: stv-fst.ch

Ab Mai hallohalle.ch

Gasthaus Zur Mauer Neu St. Johann/SG

Florian Louis und seine Crew eröffnen den Betrieb wieder. Im Mönchskeller und weiteren historischen Räumen werden Spezialitäten aus dem Toggenburg sowie gutbürgerliche Gerichte serviert. Zum Restaurant gehört die Brauerei St. Johann.

Zur Person Seit August 2025 ist der Berner Mitte-Nationalrat Reto Nause Präsident des Schweizer TourismusVerbands STV. Zuvor war er über ein Jahrzehnt im Verwaltungsrat von Bern Welcome tätig.

Ab Mai zurmauer.ch

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Welches war die erste grosse Aufgabe, derer Sie sich angenommen haben? Priorität hatte, die politischen Rahmenbedingungen zu stabilisieren – insbesondere die Diskussion um die langfristige Finanzierung der touristischen Förderinstrumente. Wenn der Bund spart, braucht der Tourismus eine sachliche, gemeinsame Lösung. Wir konnten sowohl für das Budget 2026 Erfolge verzeichnen als auch im Rahmen des Entlastungspakets Förderinstrumente sichern.

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Luzern, den 20. Mai 2026


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A k t ue ll

Butter darf bei ihnen nie fehlen In der Vorbereitung auf den Culinary World Cup 2026 in Luxemburg sind neue Mitglieder zu den Schweizer Kochnationalmannschaften gestossen. Wir haben ihnen auf den Zahn gefühlt.

7 FRAGEN 1

Weshalb wollten Sie Teil der Schweizer Kochnationalmannschaften werden?

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Welches sind Ihre Aufgaben im Team?

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KARINA WEBER

Schweizer JuniorenKochnationalmannschaft

Schweizer Kochnationalmannschaft

Schweizer JuniorenKochnationalmannschaft

Die 22-Jährige ist derzeit im ­Restaurant Sablier am Flughafen Zürich tätig. Davor absolvierte sie ihre Lehre im Seminar- und Kongresshotel Seedamm Plaza in Pfäffikon/SZ.

Der 21-Jährige absolviert die Rekrutenschule für selektionierte Truppenköche und ist Teil des «Swiss Armed Forces Culinary Teams». Zuvor war er im L’Hôtel de Ville de Crissier/VD tätig.

Die 20-Jährige arbeitet im Hotel Hermitage Lake Lucerne in Luzern. Sie ist wettbewerbserfahren: 2024 wurde sie Dritte beim Hug Creative Tartelettes Contest und 2025 Vierte bei den Swiss Skills.

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Schon beim Start meiner Lehre als Köchin machte ich mir gemeinsam mit meiner Familie Gedanken darüber, welche Wege es für mich in Zukunft gibt. Ich bin ein sehr ehr­ geiziger Mensch, und als ich hörte, dass es eine Kochnationalmannschaft gibt, wusste ich, dass ich eines Tages Teil dieses Teams sein wollte. Gemeinsam etwas erreichen und für seinen Traum kämpfen zu können, ist ein wunderschönes Gefühl.

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Nach den Swiss Skills 2025, an denen ich den zweiten Platz belegte, wurde ich von Marco Steiner, dem Teammanager der Schweizer Kochnationalmannschaften, kontaktiert. Das war eine schöne Überraschung, und ich habe sofort zugesagt. Für einen jungen Koch wie mich ist das eine einmalige Gelegenheit, mich weiterzuentwickeln. Ausserdem liebe ich Wettbewerbe und Herausforderungen.

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2 Im Team funktioniere ich als Allrounderin. Während der Vorbereitungen bin ich zum Beispiel für das Packen des ganzen Materials zuständig. Während der Testläufe helfe ich in der Kochbox mit – ich darf dann zwar keine Lebensmittel anfassen, bin aber für alles andere da. Zum Beispiel bei Stromaus­ fällen, Schnittverletzungen, zum ­Abwaschen oder auch einfach, um die Teammitglieder ans Wassertrinken zu erinnern. Ich pushe das Team vom Anfang bis zum Ende.

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Wo trifft man Sie an, wenn Sie nicht gerade in der Küche sind?

Ich bin im Pâtissier-Team. Das bedeutet, dass ich zusammen mit meiner Teamkollegin Merlin Lichtensteiger für das Dessert zuständig bin.

3 Für mich macht die Schweizer Kochkunst vor allem die enge Verbindung zur Natur aus. Die Berge, Seen und Flüsse prägen nicht nur die Schweizer Landschaft, sondern auch die Küche und die Produkte unseres Landes.

5 Den Trend mit der DubaiSchokolade habe ich nie verstanden. Sie wirkt für mich eher wie ein Internet-Trend – geschmacklich ist sie meiner Meinung nach nicht wirklich etwas Besonderes.

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Momentan gibt es nicht viele Momente, in denen ich nicht in der Küche stehe. Aber wenn, dann verbringe ich gerne Zeit mit meinem Freund und meiner Familie. Zudem bin ich sehr sportinteressiert.

Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional

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Kulinarische Trends gibt es sehr viele. Einer der aktuellen Trends, die nichts für mich persönlich sind, ist die vegane Ernährung. Trotzdem kann man kulinarisch in diesem Bereich vieles umsetzen. Letztens traf ich Silvio Germann bei einem Event und konnte ein paar Worte mit ihm austauschen. In sein Restaurant würde ich gerne mal reinschauen. Aktuell darf ich ein Praktikum im Elsass in der Villa René Lalique bei Küchenchef Paul Stradner absolvieren, was eine sehr lehrreiche Erfahrung ist.

Mit wem würden Sie gerne einmal in der Küche stehen?

Wir haben hier in einem kleinen Land eine grosse Vielfalt an einheimischen Produkten: Pflanzen, Getreide, Käse, Fleischprodukte, Metzgerspezialitäten und vieles mehr. Nicht zu vergessen unser Obst und die daraus hergestellten Erzeugnisse. Im Jura habe ich zum Beispiel die Pflaumensorte rote Damassine und ihren Schnaps entdeckt.

5 Einen Trend, den ich gar nicht verstehe, gibt es eigentlich nicht. Aber ich bin zum Beispiel kein besonderer Fan der Molekularküche – auch wenn ich zugeben muss, dass sie spektakuläre Ergebnisse erzielt. Aber sie ist mir zu nah an der Chemie, und das ist weniger meins.

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Gibt es einen kulinarischen Trend, den Sie nicht verstehen?

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Butter darf nie fehlen. Die verschiedenen möglichen Kombinationen aus Geschmack und Textur machen sie besonders. Zudem ist sie ein Geschmacksträger, der sogar Saucen binden kann und sofort ein volleres Gefühl im Mund gibt.

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Zusammen mit meinem Teamkollegen Thomas Bissegger bin ich für die Vorspeisen beider Programme zuständig, die wir für Luxemburg vorbereiten. Von Thomas kann ich sehr viel lernen, da er bereits ein eigenes Restaurant geführt hat und über ein enormes Fachwissen verfügt.

Durch meine Erfahrungen bei Einzel-Kochwettbewerben habe ich gemerkt, dass mir oft etwas Entscheidendes gefehlt hat: der gemeinsame Austausch und das Erleben des Wettbewerbs mit anderen Teilnehmenden. Obwohl solche Wettbewerbe spannend und herausfordernd sind, bleibt immer ein gewisser Konkurrenzgedanke im Vordergrund. In einem Team hingegen fühlt sich alles viel harmonischer und motivierender an. Man kann Ideen teilen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Genau dieses Miteinander macht für mich den grössten Unterschied aus. Die Zusammenarbeit, der Teamgeist und die Möglichkeit, Erfolge gemeinsam zu feiern, geben dem ganzen Erlebnis eine viel stärkere und schönere Bedeutung.

Das ist zweifellos die Butter! Ein tierisches Fett, das in vielen Gerichten unverzichtbar ist. Aber wenn ich so darüber nachdenke, wäre ich auch ziemlich unglücklich, wenn mir Knoblauch oder Zwiebeln fehlen würden.

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Welches Lebensmittel darf in Ihrer Küche nie fehlen?

Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation

FRANÇOIS GORETTA

Schweizer Kochkunst bedeutet für mich das Arbeiten mit regionalen Produkten. Durch die Vielseitigkeit der verschiedenen Sprachregionen und der Berge verfügen wir über eine sehr grosse Vielfalt an Lebensmitteln – von herzhaft bis süss ist alles dabei.

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Luzern, den 20. Mai 2026

SELINA FRECH

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Was macht Schweizer Kochkunst für Sie aus?

Sponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:

HGZ No 12

Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode

Für mich ist Butter unverzichtbar, weil sie jedem Gericht das gewisse Extra gibt. Und seien wir ehrlich: Ohne Butter wäre Kartoffelstock nur halb so gut.

Als ich zwölf Jahre alt war, träumte ich davon, in der Küche des L’Hôtel de Ville de Crissier/VD für Küchenchef Franck Giovannini zu arbeiten – und das habe ich geschafft. Ansonsten habe ich in dieser Hinsicht keine besonderen Wünsche mehr. Ich möchte das tun, was mich interessiert und begeistert – ganz egal mit wem.

6 Ich würde gerne mit Fredrik Berselius in der Küche stehen. Er ist der Gründer des Restaurants Aska in Brooklyn, New York. Besonders spannend finde ich, wie Fredrik Berselius mit Fermentation, Feuer und natürlichen Aromen arbeitet. Ich glaube, dass ich von seiner Denkweise und seiner Liebe zu hochwertigen Produkten sehr viel lernen könnte.

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Zuhause bei meiner Familie, draussen beim Laufen, beim Angeln mit meinem Bruder oder beim Aperitif mit Freunden – oder entspannt zuhause.

Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions

Man trifft mich meist draussen an, sei es beim Sport oder unterwegs mit Freunden. Manchmal aber auch drinnen auf dem Sofa mit einem spannenden Buch.

Partner der Schweizer Junioren-Kochnational­m annschaft: AMC International AG, Boiron, Emmi Food Service, Hug AG, Transgourmet/Prodega, Wiberg,


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Luzern, den 20. Mai 2026

PRO & CONTR A

Die Reinigung im Hotel outsourcen? Saubere Zimmer entscheiden über den ersten Eindruck eines Hotels. Doch wer reinigt effizienter: ein externer Dienstleister oder das eigene Housekeeping-Team? Hotelier Rolf Tinner aus Sursee/LU vertraut auf Outsourcing, Hotelière Renate Stocker aus Wilen/OW auf interne Mitarbeitende.

ROLF TINNER

RENATE STOCKER

Inhaber und Direktor des Vier-Sterne-Businessund Stadthotels Focus in Sursee/LU

Direktorin des Vier-Sterne-Seehotels Wilerbad in Wilen am Sarnersee/OW

Seit 1906 eine feste Grösse in Luzern Das heutige «Mandarin Oriental Palace» in Luzern blickt auf eine bewegte 120-jährige Geschichte zurück. Seit vielen Jahrzehnten ist das Hotel Anziehungspunkt für Reisende, Hochzeitspaare, Jubilare und Veranstaltungsgäste. «Wir

Pro & Contra Eine Debatte über aktuelle Themen in der Branche.

Wie ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit auf ­u nseren Social-MediaKanälen.

wurde eine 3285 Quadratmeter grosse Lagerfläche geräumt. Gebaut wurde mit der damals noch jungen Eisenbetonkonstruktion. Auftraggeber Franz Josef BucherDurrer investierte 3,4 Millionen Franken in das Projekt. Sein Vermögen hatte der Kernser Bauernsohn zunächst als Holzunternehmer gemacht. Architekt war der gebürtige Zürcher Heinrich MeiliWapf. Das Haus galt schon früh als bedeutendes Beispiel der Schweizer Hotellerie der Belle Époque. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg logierten in Luzern jährlich knapp 200 000 Gäste. Auch Queen Victoria suchte Erholung am Vierwaldstättersee und hielt ihre Eindrücke in Aquarellskizzen fest. In dieser Zeit entstanden Grand Hotels, die auf die Ansprüche eines internationalen Publikums ausgerichtet waren. Das «Palace» verfügte über vergleichsweise viele Privatbäder pro Zimmer. Gäste konnten zusätzlich einen Salon und Dienerzimmer mieten, um eigenes Hauspersonal unterzubringen.

tieren davon, dass Mitarbeitende ihre persamte Housekeeping seit vielen Jahren be- sönlichen Vorlieben kennen. Die Einsatzwusst intern geführt. Bereits im Rahmen planung bleibt beweglicher, insbesondere des Umbaus und der Spa-Eröffnung vor bei kurzfristigen Änderungen der Auslasrund 14 Jahren wurde geprüft, ob dieser Be- tung. Die Kommunikation innerhalb eines reich ausgelagert werden soll. Verwaltungs- eingespielten Teams funktioniert effizienrat und Geschäftsleitung entschieden sich ter, direkter und zuverlässiger. Und nicht klar dagegen. Ausschlaggezu unterschätzen: Das Verbend waren folgende Punk«Das Vertrauen in trauen in eigene Mitarbeite: Die Qualität und Sautende ist grösser als bei eieigene Mitarbei- nem externen Partner. berkeit können mit einem Auch persönliche Erfahinternen Team deutlich bestende ist grösser rungen haben diese Haltung ser kontrolliert und sicherals bei externen bestätigt. In einem früheren gestellt werden. Mitarbeitende, die direkt für das Hotelbetrieb wurde ein Teil Partnern.» Hotel arbeiten, identifizieder Wäschelogistik ausgelaR EN AT E S TO CK ER ren sich stärker mit dem gert. Die Zusammenarbeit Haus, seinen Standards verlief jedoch wiederholt unund dem Qualitätsanspruch. Schäden oder zuverlässig; es kam regelmässig zu Liefertechnische Mängel werden unmittelbar ge- problemen. Besonders prägend war eine Simeldet, so dass zeitnah reagiert werden tuation an Silvester, als statt der bestellten kann. Die Hausdame kann ein Team einfa- 300 Servietten lediglich 60 geliefert wurcher und gezielter nach den internen Stan- den. Diese Erfahrung hat gezeigt, wie abdards schulen. Auf individuelle Gästewün- hängig ein Hotelbetrieb von Partnern ist – sche kann schnell eingegangen werden. Der und wie wichtig es sein kann, zentrale Bedirekte Gästekontakt auf der Etage ist re- reiche wie das Housekeeping möglichst lativ gross. Ausserdem: Stammgäste profi- intern und eigenständig zu führen.

Eine kulinarische Tradition mit Zukunft Die Chaîne des Rôtisseurs war kürzlich mit dem Chapitre de Printemps 2026 zu Gast im Hotel Schweizerhof in Luzern.

Erlebnisse zum Geburtstag

verstehen uns nicht nur als Gast- Gilad Peled, Executive Chef des geber für gesellschaftliche An- «Colonnade» im Haus, präsentiert lässe von internationalem Rang», am 18. Juni mit seiner nordirisagt General Manager Matthias schen Mentorin Clare Smyth, Kindl. Luzern sei ein klassisches ausgezeichnet mit drei MichelinSchweizer Ausflugsziel, und man Sternen, ein achtgängiges Dinner. freue sich auch über alle Einhei- Auch die Bar greift das Jubiläum mit speziellen Champagner-Kreamischen, die im Hotel einkehren. Heute gehört das Mandarin tionen auf. Zum JubiläumsproOriental Palace Luzern fest zur gramm gehört zudem eine Fahrt Seepromenade und prägt das auf der historischen MS MeggenStadtbild. Vor 120 Jahren jedoch horn. Die Motorjacht aus dem musste für das Luxushotel erst Jahr 1926 wurde einst für das Platz geschaffen werden. Dafür Schloss Meggenhorn gebaut. ( A D E)

Mehr Informationen unter: suisse.chainedesrotisseurs.com

Auch Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Musik und Sport logieren im Haus. Z VG

CO N T R A : Im Seehotel Wilerbad wird das ge-

Mehr Informationen unter: mandarinoriental.com

P RO : Ein entscheidender Faktor für zufriedirekt der Auslastung an. Das schafft Transdene und wiederkehrende Gäste ist die Sau- parenz und Planungssicherheit. Hinzu berkeit in den Zimmern. Das Outsourcing kommt ein Punkt, der intern oft unterder Hotelzimmerreinigung bei mir im Ho- schätzt wird: Fluktuation. Ein eigenes tel ist eine bewusst geplante und gut durch- Housekeeping-Team bedeutet ständige Redachte unternehmerische Entscheidung. krutierung, Einarbeitung und QualitätsDer Hotelbetrieb wird komplexer, der Per- risiken. Mitarbeiterwechsel sind nicht nur sonalmarkt enger – und geteuer, sondern auch ein pernau hier zeigt sich der Vormanentes Ärgernis im All«Wer sich aufs teil eines spezialisierten tag. Mit einem externen Kerngeschäft Reinigungspartners. Partner fällt dieses Problem Ein externer Dienstweitgehend weg. Natürlich konzentrieren ist die Qualität nicht in jeleister bringt Struktur, Efwill, lagert die fizienz und vor allem Verdem Moment perfekt – das lässlichkeit in einen der Reinigung aus.» wäre auch intern kaum reasensibelsten Bereiche des listisch. Entscheidend ist RO LF TI N N ER Hotels. Die Zimmerreinidie Kontrolle. Deshalb setgung ist zentral für die Gäszen wir bewusst auf eine tezufriedenheit. Schwankende Leistungen hauseigene Gouvernante, welche die Zimkann man sich hier schlicht nicht erlauben. mer überprüft und den Qualitätsstandard Wichtig sind stabile Abläufe, geschultes sicherstellt. So kombinieren wir externe Personal und klare Verantwortlichkeiten. Effizienz mit interner Qualitätssicherung. Das entlastet die eigene Organisation spür- Für mich ist klar: Wer sich auf sein Kerngebar. Ein entscheidender Vorteil ist das Kos- schäft konzentrieren will, sollte die Zimtenmodell: ein Fixpreis pro verkauftem merreinigung auslagern. Richtig umgesetzt Zimmer. Damit werden die Reinigungs­ ist das kein Kompromiss, sondern ein klarer kosten konsequent variabel und passen sich Wettbewerbsvorteil.

«Jeunes Chefs Rôtisseurs» (für Jungköchinnen und -köche unter 27 Jahren) sowie den «Jeunes Sommeliers» (für angehende Sommeliers unter 28 Jahren). Diese Programme gelten weltweit als wichtige Plattformen für den Karrierestart und fördern jährlich zahlreiche Talente. Sie ermögliDie Chaîne des Rôtisseurs gehört chen den Teilnehmenden, ihr zu den bedeutendsten gastrono- Können unter professionellen mischen Vereinigungen der Welt. Wettbewerbsbedingungen zu zeiSeit ihren Ursprüngen im Jahr gen, internationale Erfahrung zu 1248 steht sie für die Pflege der sammeln und sich mit den besten Kochkunst, die Förderung der Nachwuchskräften ihrer Branche ­Tafelkultur und die Weitergabe zu messen. Die Chaîne des Rôtiskulinarischer Werte über Genera­ seurs leistet so einen nachhaltitionen hinweg. Die Organisation gen Beitrag zur Ausbildung und zählt rund 25 000 Mitglieder in Weiterentwicklung der nächsten mehr als 75 Ländern und verbin- Generation von Spitzenkräften im det damit ein globales Netzwerk Gastgewerbe. (M M/D O E) von Fachleuten und Connaisseurs der gehobenen Gastronomie. Anfang Mai fand mit dem Chapitre de Printemps ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender statt. Organisiert von der Bailliage Lucerne, wurde die festliche Galaveranstaltung im Hotel Schweizerhof Luzern durchgeführt. Die Bailliage de Lucerne zählt rund 170 Mitglieder und wird von René Lerch aus Schenkon/LU geleitet. Ein zentrales Anliegen der Chaîne des Rôtisseurs ist die Förderung junger Berufsleute. ­ Nachwuchstalente in Küche und Service werden gezielt unterstützt – etwa durch international Auch Mitglied: der ehe­malige GstaadZ VG etablierte Wettbewerbe wie den Palace-Küchenchef Franz Fäh.


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SUZANNE GALLIKER «WENN DIE ZAGG STARTET, BIN ICH AUF WOLKE SIEBEN»

HGZ No 12

Worauf dürfen sich die Besuchenden in diesem Jahr besonders freuen?

Medien

p a r tn e r

Z VG

Mehr Informationen unter: zagg.ch

Sie lebt für die Zagg: Messeleiterin Suzanne Galliker.

Messe Luzern. Was bedeutet dieses Jubiläum? Es zeigt, dass es der Zagg gelungen ist, ihre Tradition über Jahrzehnte zu bewahren und sich gleichzeitig Immer wieder sind Stimmen weiterzuentwickeln. Seit Generahörbar, die sagen, den Schweitionen treffen sich hier Fachper­ zer Gastronomie- und Hotel­ sonen zum Kauf und Verkauf, zur lerie-Fachmessen gehe es nicht Weiterbildung und zur Netzwerkgut. Was sagen Sie dazu? pflege und das in einer einzigartig So pauschal kann man das nicht familiären Atmosphäre. Dieses sagen. Als Branchenplattform bil- ­Jubiläum ist ein starkes Zeichen det eine Fachmesse die Branche dafür, wie relevant Fachmessen mitsamt ihren Entwicklungen und heute noch sind. Dynamiken ab. Globale Ereignisse, digitale Plattformen und wirt- Und für Sie persönlich? schaftliche Veränderungen beein- Mir bedeutet das Jubiläum unflussen sowohl die Branchen als glaublich viel. Ich bin seit vielen auch die Bedürfnisse der Kund- Jahren Teil der Zagg-Familie. Das schaft. Messen müssen dem ge- Jubiläum gibt die Möglichkeit, recht werden. Entscheidend ist, auf all die intensiven und bewegdass wir mit der Zeit gehen, die ten Jahre zurückzublicken. BeQualität hochhalten und die Zagg sonders freut mich, dass wir an der laufend weiterentwickeln. Des- Jubiläumsfeier auch Gründungshalb darf man heutige Messen mitglieder begrüssen dürfen. nicht mit früher vergleichen. Worauf freuen Sie sich KI-generierte Inhalte prägen persönlich am meisten an der Zagg 2026? den Alltag zunehmend. Inwiefern können digitale Inhalte Ich lebe für die Zagg – von der und Plattformen ein persönKonzeption über die Akquise bis zur Durchführung. Der schönste liches Treffen an einer Fachmesse ersetzen? Moment ist, wenn all die Arbeit Aus meiner Sicht liegt der Unter- und Ideen zum Leben erwachen. schied im Feinen: Das Digitale Wenn die Zagg startet, bin ich ­ersetzt das Physische nicht – sie vier Tage auf Wolke sieben, voller ergänzen sich. Menschen wollen Emotionen und Adrenalin. Darauf Menschen treffen. Ich bin über- freue ich mich jetzt schon! (M M) zeugt, dass dieses Bedürfnis nach persönlichem Kontakt bestehen bleibt. Umso wichtiger ist, an der Zagg 2026 Zagg das zu bieten, was digital nicht möglich ist: persönliche Begegnungen, den echten HandDie Schweizer Fachmesse schlag und wahrhafte Emotionen. für Gastronomie und Hotellerie Zagg findet vom Die Zagg feiert in diesem Jahr 25. bis 28. Oktober 2026 die 40. Austragung bei der bei der Messe Luzern statt. Erscheinungsbild: Es wird bunter, frecher und moderner. Mehr darf ich aktuell noch nicht verraten – lasst euch überraschen.

Im Oktober feiert die Zagg ihre 40. Austragung in Luzern. Die Messeleiterin erklärt, warum die Zagg für sie weit mehr als nur eine Fachmesse ist. Suzanne Galliker, wir befinden uns rund fünf Monate vor der Zagg. Wie laufen die Vorbereitungen? Die Vorbereitungen laufen nach Plan. Aktuell arbeiten wir an den letzten Details für das Rahmenprogramm. Es freut mich sehr, dass wir den Besuchenden auch dieses Jahr nebst der Ausstellervielfalt eine spannende Agenda bieten können. Wieder dabei ist der beliebte Battle of Zagg. Neu zu Gast ist das Food Impact Forum der Beelong GmbH, wo Fachleute das Thema «Die Nachhaltigkeit und der ökologische Fussabdruck Schweizer Produkte» diskutieren. Es wartet ein spannender Mix aus relevanten Ausstellern und abwechslungsreichen Erlebnissen.

Luzern, den 20. Mai 2026

Natürlich auf die Zagg allgemein wöhnen. Diese Leidenschaft live (lacht). Was die Zagg besonders zu erleben, ist ein unvergleichbamacht, ist das hautnahe Erleben res Highlight. von Berufsstolz, Können und Emotionen. Etwa beim Battle of Zagg Wie hat sich die Zagg im oder im Restaurant Dyhrberg, in Vergleich zu 2024 verändert? dem Lernende des Luzerner Kan- In diesem Jahr präsentiert sich tonsspitals die Gäste täglich ver- die Zagg in einem neuen visuellen

A D V E R T O R I A L

High Protein Water erfrischt Mit High Protein Water verbindet Emmi Proteine, Erfrischung und Funktionalität in einem Getränk.

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stützt die Flüssigkeitsversorgung und ermöglicht eine schnelle Aufnahme. Vitamin C trägt zudem zur normalen Funktion des Immunsystems bei und kann helfen, Müdigkeit zu reduzieren. «Reload» mit Raspberry und Elderflower richtet sich an die Regeneration nach der Leistung. Magnesium und Zink unterstützen unter anderem die Muskelfunktion, den Elektrolythaushalt und den Eiweissstoffwechsel. Ergänzt wird die Sorte durch die Vitamine E und D und B-Vitamine. Ganz einfach testen Mit Emmi High Protein Water können neue Gästesegmente er-

B I LD ER Z VG

schlossen werden. Gastronomiebetriebe können eine Musterbox mit einer Flasche pro Sorte kostenlos bestellen. Die Lieferung erfolgt direkt in den Betrieb. Mehr Informationen dazu gibt es beim Scannen des QR-Codes. (R ED)

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A k t ue ll

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Die Branche sagt Nein zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» Am 14. Juni stimmt das Schweizer Stimmvolk über die sogenannte Nachhaltigkeitsinitiative der SVP ab. Die drei grössten Gastgewerbe-Verbände stellen sich klar gegen die Vorlage. Sie warnen vor einem Angriff auf die Löhne, dem Abbau von Leistungen und zunehmendem Arbeitskräftemangel.

BEAT IMHOF

Präsident des Arbeitgeberverbands Gastrosuisse Die SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» ist aus Sicht des Gastgewerbes ein gefährlicher­ Irrweg. Was als Ordnungspolitik verkauft wird, schafft in Wahrheit Chaos, insbesondere in arbeitsintensiven Branchen wie der Gastronomie. Die meisten Betriebe beschäftigen Mitarbeitende aus dem Ausland. Ohne diese Arbeitskräfte könnten viele Restaurants und Hotels ihren Betrieb nicht aufrechterhalten. Schon heute zwingt der Fachkräftemangel Betriebe dazu, Öffnungszeiten oder Angebote einzuschränken. Die Initiative setzt die Personenfreizügigkeit mit der EU und damit den gesamten bilateralen Weg aufs Spiel. Die Folgen sind steigende Preise, mehr Bürokratie, Rechtsunsicherheit und ein akuter Mangel an Arbeitskräften. Die Schweizer Bevölkerung altert rasant. In den kommenden Jahren scheiden mehr Menschen aus dem Arbeitsmarkt aus, als Junge nachrücken. Ohne Zuwanderung werden systemrelevante Bereiche nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Gastrosuisse nimmt die

Bei der Initiative der SVP geht es um vieles. Aber um eines geht es nicht: um die Bevölkerungsgrösse der Schweiz. Vielmehr stimmen wir am 14. Juni über den Abbau von Arbeitsplätzen, die Gefährdung einer guten Gesundheitsversorgung und einen Angriff auf die Löhne ab. In der Schweiz müssen alle Arbeitgeber allen Arbeitnehmenden Schweizer Löhne bezahlen. Bei einer Annahme der SVP-Initiative würde dieser Lohnschutz wegfallen. Wir stimmen darüber ab, ob wir die Beziehungen zur EU in Frage stellen wollen. Und schliesslich stimmen wie darüber ab, ob wir mit unseren ausländischen Kolleginnen und Kollegen anständig zusammenleben wollen oder nicht. Wir wissen alle, dass heutzutage ohne ausländische

ESTHER LÜSCHER

Präsidentin der Arbeitnehmerorganisation Hotel & Gastro Union

«Ohne unsere ausländischen Kollegen könnte kaum ein Menü serviert werden.»

Arbeitnehmende kaum ein Menü in einem Restaurant serviert werden könnte. Bei einer Annahme müsste relativ rasch die Personenfreizügigkeit gekündigt werden. Bereits in den Jahren 2030 oder 2031 könnte die Schweiz die Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern erreichen. Dann muss die Schweiz Massnahmen ergreifen, zuerst im Asylwesen und beim Familiennachzug, auch bei europäischen Arbeitnehmenden. Dadurch verletzt sie bereits die Abkommen mit der EU. Anschliessend würde die Kündigung der Personenfreizügigkeit erfolgen. Damit fallen auch die bilateralen Verträge mit der EU weg. All diese Punkte sprechen für ein klares Nein an der Urne!

MARTIN VON MOOS Präsident des Arbeitgeberverbands Hotelleriesuisse

Die sogenannte «Chaos-Initiative» gefährdet genau das, worauf unsere Branche angewiesen ist: verlässliche Rahmenbedingungen, genügend Fachkräfte und bezahlbare Angebote für Gäste. Ohne Personenfreizügigkeit würden besonders operative Bereiche wie Küche, Service, Réception und Hauswirtschaft noch stärker unter Druck geraten. Schon heute ist es anspruchsvoll, genügend qualifizierte Mitarbeitende zu finden. Wird der Zugang zu Fachkräften zusätzlich erschwert, trifft das nicht nur die Betriebe, sondern am Ende auch die Gäste. Denn weniger verfügbare Arbeitskräfte bedeuten steigende Lohn- und Betriebskosten. Diese Kosten können viele Betriebe nicht einfach auffangen. Besonders kleinere Hotels und Restaurants geraten dadurch unter Druck. Grosse, gut aufgestellte Betriebe können sich höhere Löhne vielleicht noch eher leisten. Kleinere Betriebe haben diesen Spielraum oft nicht. Die Folge wären steigende Preise und weniger Vielfalt im Angebot. Die Initiative

«Was als Ordnungspolitik verkauft wird, schafft in Wahrheit Chaos.»

«Die Initiative löst weder den Fachkräftemangel noch die Wohnraumfrage.»

Sorgen rund um Zuwanderung ernst. Es besteht grosser Handlungsbedarf. Unsere Branche investiert seit Jahren in Berufsbildung, Nachwuchsförderung und attraktivere Arbeitsbedingungen. Doch diese Anstrengungen allein reichen nicht aus, um den Fachkräftemangel zu kompensieren. Auch in Zukunft soll sich eine Schweizer Familie einen Restaurantbesuch leisten können. Deshalb sagen wir klar Nein zu dieser Chaos-Initiative.

löst weder den Fachkräftemangel noch die Wohnraumfrage. Sie schafft aber Unsicherheit: für Betriebe, Mitarbeitende, Saisonplanung und Grenzregionen. Auch Grenzgängerinnen und Grenzgänger sind nämlich Teil dieses funktionierenden Systems. Ihre heutige Rechtsstellung ist eng mit der Personenfreizügigkeit verbunden. Unsere Branche braucht Stabilität und offene Zugänge zu den Arbeitskräften, die unsere Qualität sichern.

Wegen fehlender Arbeitskräfte am Nachmittag geschlossen. Ohne Mitarbeitende aus dem Ausland sind Betriebe K E YS TO N E-SDA vielerorts gezwungen, das Angebot zu reduzieren und die Öffnungszeiten anzupassen.


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S chwe rpu n k t

HGZ No 12

Luzern, den 20. Mai 2026

OHNE DEN MENSCHEN GEHT ES NICHT Zwischen Digitalisierung und Menschlichkeit, Automatisierung und Empathie. In diesem ­Spannungsfeld muss sich das Gesundheitswesen einen Weg bahnen. Die Entwicklungen bewegten auch am sechsten Symposium der Hotellerie im Gesundheitswesen in Suhr/AG.

und das Klima», sagte Nico Sche­ fer. Wer jetzt damit anfange, neue Lösungen zu suchen, gewinne in der Zukunft. «Nachhaltigkeit kos­ tet nicht, Ineffizienz schon.» Er nannte das Beispiel Food Waste. Laut einer Studie der Berner Fach­ hochschule in Zusammenarbeit mit United Against Waste kostet ein Kilo Food Waste 24 Franken, wenn man Personal-, Energie und Entsorgungskosten einrechnet. Leo Ackermann verglich der­ weil die Vor- und Nachteile ver­ schiedener Speiseverteilsysteme. «Micropast bietet zum Beispiel konstante Qualität, und für den Patienten entstehen nur geringe Wartezeiten. Dafür benötigt das System viel Verpackung und er­ möglicht nur begrenzt frische Komponenten.» Bei Micropast werden die Mahlzeiten in Gross­ küchen vorgekocht und haltbar gemacht. Serve on Demand, wobei die Küche quasi à la carte auf Nachfrage produziert, sei zwar flexibel, aber sorge für einen personalintensiven Transport, so Ackermann. «Jedes System löst bestimmte Probleme, schafft aber andere Abhängigkeiten.» Der Ent­ scheid hänge stark von der Infra­ struktur und der Patientengruppe ab. Klar ist für den Leiter Hotel­ service jedoch, dass die Zukunft des Bestellprozesses digital ist: «So können alle Daten eines Pati­ enten erfasst werden, und dieser erhält dann nur diejenigen Mahl­ zeiten angeboten, die auch seiner Kostform entsprechen.»

B

ei dieser Veranstaltung bestim­ men die Teilnehmenden, welche Themen besprochen werden. Je­ des Jahr fragen die Organisatoren von LH Medical Management die Teilnehmenden, was sie für die nächste Ausgabe des Symposiums Hotellerie im Gesundheitswesen interessiert. Vergangene Woche fand die sechste Ausgabe mit rund 420 Teilnehmenden statt. Digita­ lisierung und künstliche Intelli­ genz standen ganz vorne auf der Liste, wie Schirmherr Leo Acker­ mann erklärt (siehe Interview rechte Spalte). Neue Entwicklun­ gen lösen Interesse, aber auch Un­ sicherheiten aus.

Ein Referat beschäftigte sich bei­ spielsweise mit dem Thema Smart Cleaning. Lorenz Steiner, Leiter Hotellerie der Stiftung Nägeli­ gasse in Stans/NW, berichtete von der Umstellung auf das digitali­ sierte Reinigungssystem Soobr. Dieses zeigt auf, welche Räume mit welcher Priorisierung ge­ reinigt werden müssen und was genau erledigt werden muss. «Vor­ her hatten wir einen hohen wö­ chentlichen Planungsaufwand», erzählt Lorenz Steiner. «Ausfälle führten zu grossen Herausforde­ rungen.» Heute priorisiert das System in solchen Fällen automa­ tisch neu. Dringende Aufgaben

Mehr Informationen unter: med-innocare.ch

Effizienter arbeiten werden an Stellvertreter weiterge­ leitet, nicht Dringendes wird ver­ schoben. «Es ist immer klar, wer was zu tun hat», so der Leiter Hotellerie. Die Implementierung habe allerdings Zeit und Aufwand bedeutet – sechs bis acht Wochen hätten sie gebraucht. «Das darf man auf keinen Fall unterschät­ zen. Es braucht die nötigen digita­ len Kompetenzen im Betrieb.» Auch sei besonders wichtig, die Mitarbeitenden abzuholen. Sie müssen eine bekannte Struktur verlassen und neue Arbeitsrouti­ nen etablieren. «Man muss klar aufzeigen, welche Vorteile die neue Arbeitsweise im Alltag bie­

Hier kocht bald ein Roboter

tet.» Diese bringt der Leiter Hotel­ lerie wie folgt auf den Punkt: «Di­ gitalisierung macht es nicht sau­ berer, aber die Aufgabenverteilung wird klarer, und wir nutzen un­ sere Ressourcen besser.» Spitalküche der Zukunft Ein weiterer Teil der Veranstal­ tung drehte sich darum, wie in Spitälern in Zukunft gekocht wird.

Leo Ackermann, Leiter Hotelser­ vice am Luzerner Kantonsspital Luks, und Nico Schefer von der Zürcher Hochschule für ange­ wandte Wissenschaften beschäf­ tigten sich mit den Herausforde­ rungen der Branche und den Vorund Nachteilen verschiedener Speiseverteilsysteme. «Nicht mehr die Küche wird künftig entscheiden, was auf den Teller kommt, sondern der Patient

Um das Küchenteam zu entlasten, ist geplant, dass im Luzerner Kan­ tonsspital bald ein neuer Mitar­ beiter seinen Dienst antritt: ein Kochroboter. «Wir sind sehr stolz auf unsere Küche, und das bleibt auch so», stellte der Leiter Gastro­ nomie Bastian Mantey klar. «Um aber auch zu Randzeiten hoch­ wertige Mahlzeiten anbieten zu können, gehen wir diesen neuen Weg.» Der Roboter kommt von der deutschen Firma Goodbytz. Diese hat drei Modelle im Angebot, die alle vollständige Mahlzeiten her­ stellen können. Eines davon lie­ fert kalte Bowls, die anderen bei­


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den auch warme Gerichte. Das Modell Enzo arbeitet vollkommen autonom. Die Gäste wählen ihr Gericht und holen dieses auch selbst mittels QR-Code aus einer Abholbox. «Der Mitarbeitende, der den Roboter bedient, muss nur wissen, wie man diesen befüllt und reinigt», sagte Ulrich Rohr­ mayr von Goodbytz. «Per Video­ überwachung durch unserem Support können wir Probleme früh erkennen und eingreifen.» Der Kochroboter sorgte im Publikum für einige Diskussionen. «Ich bin da zwiegespalten», sagte auch Kurt Aeschbacher, der die Veran­ staltung moderierte. Er fände es traurig, wenn die menschliche In­ teraktion rund uns Essen kom­ plett wegfallen würde. Austausch im Zentrum Dass der Mensch und seine Empathiefähigkeit gerade im Ge­ sundheitsbereich unersetzlich ist, zeigte das Symposium Hotellerie im Gesundheitswesen aber genauso wie die Bedeutung neuer Tech­ nologien. Veranstaltungen wie diese zeigen, wie wichtig Austausch ist, gerade in herausfordernden Zeiten. A LI CE GU LD I M A N N

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Architektur und High-Tech Der 2025 eröffnete Neubau des Kantonsspitals Baden verbindet heilende Architektur mit jeder Menge Technik. 600 Millionen Franken kostete das neue Spitalgebäude. Im Zentrum steht die sogenannte Hei­ lende Architektur. Lichtdurch­ flutete Räume, sanfte Farben und natürliche Materialien sorgen dafür, dass kein bedrü­ ckendes Spitalgefühl entsteht. Hinter dem Design verbirgt sich jede Menge High-Tech. Von neuester Medizintechnik über ein hochmodernes Rohr­ postsystem bis zum digitalen Spitalmanager, der Beleuch­ tung, Energie- und Klimasys­ teme optimiert und den Ener­ gieverbrauch reduziert. Auch die Hotellerie wird durch Technologie unterstützt. So werden die Mahlzeiten von

Transportrobotern auf die Sta­ tionen verteilt. «Das neue Sys­ tem hatte in der Anfangszeit mit einer ganzen Reihe von Kinderkrankheiten zu kämpfen», sagt Andri Müller, Leiter Kü­ che. «Im Grossen und Ganzen läuft die Anlage jetzt aber sta­ bil und führt für uns rund 100 Transporte täglich aus.» Durch ein neues Speise­ verteilsystem beim Frühstück konnte Müller ausserdem in der Küche die Zimmerstunde abschaffen. Pro Station gibt es im neuen Spital zwei Früh­ stückswagen – einen mit Kaf­ fee, einen mit dem Speisenan­ gebot, der über Kühlmöglich­ keiten verfügt. Die Wagen haben einen elektrischen An­ trieb und lassen sich so leicht von Zimmer zu Zimmer schie­ ben. Dort wählen die Patienten

aus, was sie gerne hätten. So entsteht auch deutlich weniger Food Waste. Gelebte Wertschätzung Keine typische Spitalkantine ist das Mitarbeiterrestaurant Waldblick. Gestaltung und An­ gebot sollen Wertschätzung widerspiegeln. «An unserer FrontCooking-Station können wir uns kulinarisch ausleben», sagt Andri Müller. Von Pizza und Pasta über Kebab bis zu WokGerichten sei alles möglich. Durch das neue Konzept habe man den Food Waste im Mit­ arbeiterrestaurant um 80 Pro­ zent reduzieren können. In einem High-Tech-Spital zu arbeiten, habe Vor- und Nachteile. «Unsere Küche ist hell, geräumig, bietet Sicht ins Grüne und ist sogar klimati­ siert.» Wenn seine Mitarbei­ tenden aber die Küche nicht betreten oder keine Berufswä­ sche beziehen könnten, weil die Zutritte nicht funktionier­ ten, sei dies ärgerlich. Insge­ samt sieht der Leiter Küche Technologie aber als Chance, Köchinnen und Köchen mehr Zeit dafür zu geben, was ihren Beruf ausmacht. «Intelligente Tools, zum Beispiel für Dienst­ planung oder Bestellungen, können die Effizienz massiv steigern.» A LI CE GU LD I M A N N

LEO ACKERMANN «WIR TRAGEN VIEL ZUM WOHLBEFINDEN DER PATIENTEN BEI» Mit welchem Ziel wurde das Symposium 2021 lanciert? Das Symposium sollte nicht nur Kaderleute ansprechen, sondern auch Mitarbeitende, die neue Im­ pulse suchen. Wir wollen eine Plattform für die Hotellerie und Patientenverpflegung in Spitälern und Heimen bieten, damit alle voneinander lernen. In der Spital­ welt nehmen wir uns nicht als Konkurrenten wahr. Ziel von uns allen ist, den Spitalaufenthalt der Patienten zu verbessern. Wie präsent ist im Spitalbereich der Fachkräftemangel? Wir haben den Vorteil planbarer Arbeitszeiten. Aber auch für uns ist nicht einfach, Mitarbeitende zu finden, die am Wochenende ar­ beiten. Zusätzlich sind wir auf gut ausgebildete Personen ange­ wiesen. Sie tragen Verantwortung dafür, dass ein Patient die richtige Mahlzeit erhält. Fehler können Konsequenzen haben, für den Pa­ tienten sowie den Spitalbetrieb, wenn beispielsweise Eingriffe ver­ schoben werden müssen. Wie stark spürt die SpitalHotellerie den Kostendruck? Es ist weithin akzeptiert, dass wir durch unseren Service viel zum Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten beitragen. Wenn je­ mand nicht isst, muss er länger bleiben, weil sich der Körper we­ niger schnell regenerieren kann. Deshalb lohnt es sich auch aus ­unternehmerischer Sicht, einen guten Service anzubieten.

I LLU S T R ATI O N SO N JA D EM A R M EL S

Digitalisierung und Automa­ tisierung: Wo sehen Sie Potenzial, wo liegen die Grenzen? In der Robotik und Logistik gibt es viel Potenzial, um Mahlzeiten auf die Stationen zu liefern oder Patienten aus dem Bett zu heben. Auch eine automatische Bandkon­ trolle der Bestellungen ist denk­ bar. Den Pflege- oder Service-Ro­ boter, der individuell und auf den Menschen eingeht, sehe ich – zu­ mindest in den nächsten zehn Jahren – noch nicht.

Zur Person Leo Ackermann ist seit zehn Jahren Leiter Hotelser­ vice am Luzerner Kantons­ spital. Seit Lancierung des Symposiums 2021 agiert er als dessen Schirmherr.


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M a rk tplat z

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Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch

Die laktosefreien Emmi-Milch­ produkte haben 40 Prozent weniger Kohlenhydrate.

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Laktosefrei und weniger süss

Reis-Produzent: Qualität seit 1856

Mit der Good-Day-Linie bietet Emmi laktosefreie Produkte an: Joghurt, Magerquark und sauren Halbrahm. Dank eines speziellen Herstellungsverfahrens haben die Produkte einen besonders natürlichen und weniger süssen Geschmack und mindestens 40 Prozent weniger Kohlenhydrate als herkömmliche Milch. Sie sind Basis-Produkte für jede Profi-Küche, um den vielfältigen Bedürfnissen der Gäste gerecht zu werden. emmi-foodservice.ch

Der italienische Reisproduzent Riso Gallo feiert 170 Jahre Unternehmensgeschichte und verbindet dieses Jubiläum mit einem neuen Markenauftritt. Im Zentrum des neuen Logos steht weiterhin der ikonische Gallo, der die Werte der Marke – Qualität,Vertrauen und italienische Herkunft – verkörpert. Ergänzt wird er durch ein modernes Design sowie die italienischen Trikolorelemente, welche die Herkunft der Marke betonen. risogallo.com

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Gemixter Drink in der Flasche

Knäckebrot mit viel Protein

Zwei-Zutaten-Drinks sind eine Kombination aus einer alkoholischen Komponente wie Spirituose oder Prosecco und einem Filler, der über die reine Kohlensäure hinausgeht. Soda Libre greift diese Entwicklung auf und bietet für den Einsatz in Bars die Sorten The Grapefruit, The Basil, The Passionfruit und The Raspberry. Sie verfügen über eine ausgewogene SüsseSäure-Balance, klare Aromen sowie feine Kohlensäure. sodalibre.de

Wasa präsentiert mit «Protein+» ein Weizenknäckebrot auf Vollkornbasis, das mit Leinsamen, Mohnsamen und einer Prise Meersalz verfeinert ist. Dadurch entsteht ein kräftiger, nussiger Geschmack mit dem typischen, extra knusprigen Biss. Das Produkt ist reich an Protein und Ballaststoffen. «Unser neues Knäckebrot ist ideal für Frühstücksbuffets in Hotels», sagt Monika Walter, Bakery Manager Schweiz. wasa.com/de-ch

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Er arbeitet mit Herzblut und Vaters Vermächtnis Tobias Wolfram ist gelernter Raum­ausstatter. Im Hotel Baur au Lac in Zürich sorgt er als Tapezierer dafür, dass Vorhänge, Möbel, Storen und Teppiche stets sauber und perfekt in Schuss sind. Angestellt ist Tobias Wolfram mit einem 100-Prozent-Pensum bei der H. Kracht’s Erben AG, zu der das Hotel Baur au Lac gehört. Sein Arbeitsort ist ein Atelier im Souterrain dieses Hotels. Unter den Fenstern stehen zwei Nähmaschinen. Daneben hängt ein Bord mit Garnspulen in allen erdenklichen Farben. In raumhohen Regalen türmen sich Stoffe, Schaumstoffe, Troddeln, Bordüren, Werkzeuge und vieles mehr. Im Zentrum des Ateliers steht ein etwa zwei auf zwei Meter grosser Tisch. Dieser dient Tobias Wolfram zum Abmessen und Zuschneiden von Stoffen sowie als Werkbank. «Meine Arbeit besteht darin, Möbel, deren Stoffe unansehnlich oder kaputt sind, neu zu beziehen. «In der Hotellerie zu arbeiten ist viel abwechslungsreicher und interessanter, als in Ich bin auch für die Pflege und der Werkstatt einer klassischen Polsterei», findet Tobias Wolfram. RIF Funktionstüchtigkeit aller Rollos, Gardinen und Markisen zuständig. Zudem nehme ich dem Housekeeping die Reinigung von Texti- sorgung in der DDR war nicht ein- die für das «Baur au Lac» tätig lien, die hartnäckige Flecke auf- fach. Darum musste alles langle- sind. Manchmal unterbreitet er weisen», ab, beschreibt der Tape- big und strapazierfähig sein. Das eigene Vorschläge und stellt zur zierer sein Aufgabengebiet. hat mich geprägt. Ausserdem habe Ansicht ein Model seiner Idee her. Gefällt sein Werk dem Designer ich gelernt zu improvisieren.» Schönes schaffen, Werte erhalten und wird seine Idee übernommen, freut sich Tobias Wolfram sehr. Der Fachbegriff Tapezieren umNoch mehr jedoch freut sich fasst alle Tätigkeiten, bei denen der Tapezierer, wenn er die Gäste Wände, Möbel und Gegenstände durch seine Arbeit begeistern mit Textilien bezogen werden. kann. Zum Beispiel mit den Dinge zu verschönern und ihren 25 Stühlen, die er kürzlich für Wert durch gute Pflege und sachden Salon Japonais komplett neu beziehen und damit zum neuen gemässe Reparatur zu erhalten, bereitet Tobias Wolfram Freude. Look des Raums beitragen durfte. «Ich stecke viel Herzblut in Von der Hotellerie begeistert meine Arbeit und pflege damit das Vermächtnis meines Vaters. Er hat mir das Handwerk beigeObschon Tobias Wolfram im HinTO B I A S WO LFR A M , TA P E ZI ER ER bracht.» Tobias Wolfram ist in der tergrund wirkt und kaum Kontakt mit Gästen hat, gefällt ihm die Hoehemaligen DDR aufgewachsen. «Bereits mein Grossvater und Heute führt der 50-Jährige viele tellerie als Arbeitsort ausgespromein Vater waren Raumausstat- seiner Arbeiten auf konkreten chen gut. Die Arbeit sei abwechster», erzählt er. «Die Materialbe- Wunsch der Innenarchitekten aus, lungsreicher als in einer Polsterei. Zudem sei der Arbeitstag weniger vorhersehbar, da er sofort reagieren müsse, wenn in einem Zimmer ein Rollo klemme oder ein Fleck zu entfernen sei. «In Hotels herrscht einfach ein besonderes Flair. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten.» R I CC A R DA FR EI

«In der DDR lernte ich, Sorge zu den Dingen zu tragen.»

Zur Person

Die frischbezogenen Stühle im Salon Japonais sind Tobias Wolframs Werk.

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Pe rsön lich

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Nach dem Tod seines Vaters löste Tobias Wolfram den Familienbetrieb auf und zog in die Schweiz. Zuerst arbeitete er in einer Polsterei im Tessin. Danach war er acht Jahre in St. Moritz/GR als Tapezierer für das «Badrutt’s Palace», bevor es ihn an den Zürichsee zog. In seiner Freizeit geniesst Tobias Wolfram seinen Garten und Spaziergänge mit seinem Hund.

PE R SO N A LI A

«Was macht ...?» stellt Berufs­leute vor, die im Gastge­werbe ­t ätig sind, aber keinen typischen Gastro-Beruf ausüben.

Mehr Informationen unter: bauraulac.ch

Luzern, den 20. Mai 2026

Viviane Grobet

Roger Lütolf

Leiterin Vertrieb/Marketing

Geschäftsführer

Viviane Grobet wechselt Ende Oktober zur Rhätischen Bahn RhB und wird Leiterin Vertrieb und Marketing sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Sie tritt die Nachfolge von Piotr Caviezel an, der sich entschieden hat, nach 29 Jahren Unternehmenszugehörigkeit ein neues Kapitel aufzuschlagen. Grobet ist ­d erzeit als Head of Business Development und Mitglied der Geschäftsleitung bei Schweiz Tourismus tätig und bringt umfassende Berufserfahrung in Tourismus und Marketing mit.

Nach 25 Jahren an der Spitze des Schweizer Verbands für Spital-, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie SVG wird Dorothee Stich die operative Leitung per Januar 2027 an Roger Lütolf übergeben. Der Branchenkenner und erfahrene Marketingexperte wurde im Rahmen der SVG-Generalversammlung Anfang Mai ins Amt gewählt. Er soll den SVG ­s trategisch weiterentwickeln und neue Impulse setzen – insbesondere im Bereich der digitalen Transformation.

Patrick Vogler

Xavier Rey

Verwaltungsratsmitglied

Präsident

An ihrer Generalversammlung hat die ZFV Patrick Vogler neu in den Verwaltungsrat gewählt. Er folgt auf Oliver Hofmann. Die Genossenschaft ZFV-Unternehmungen ist ein Schweizer Gastronomie- und Hotellerieunternehmen mit rund 220 Betrieben in der Schweiz. Der Betriebsökonom war unter anderem in der Grand Resort Bad Ragaz AG tätig. Dort leitete er das Luxusresort während fünf Jahren als CEO und verantwortete zuvor fast ein Jahrzehnt lang die Finanzen.

Die Société des Hôteliers de Genève SHG hat Xavier Rey zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Jean-Vital Domézon. Als Generaldirektor der Rey Group leitet er ein Unternehmen, das in den Bereichen Hotellerie, Immobilien, Beratung und Freizeit tätig ist. Die Gruppe besitzt mehrere Hotels und Wohnanlagen in Genf. Xavier Rey ist seit Anfang Januar zudem als Vizepräsident im Stiftungsrat von Genève Tourisme & Congrès tätig.

LE S E R B R I E F

Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik. redaktion@hotellerie-gastronomie.ch oder an Hotellerie Gastronomie Verlag, Postfach, 6002 Luzern


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Pe rsön lich

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Erst war der Name, dann der Topseller

ADRIAN HIRT « AUF DEN GRILL GEHÖRT EINE EHRLICHE WURST»

Als Oana Saic ihre Konditorei Cinnamon in Basel eröffnete, verkaufte sie zu Beginn Torten und Eclairs. Das änderte sich bald.

Alpahirt, seit kurzem in Chur/GR domiziliert, zeigt zum Auftakt der Grillsaison, wie moder­ne Schweizer Würste schmecken. Mehr Informationen unter: cinnamonbasel.ch

Adrian Hirt, mit Alpahirt sind Sie bekannt für Bergfleisch und Salsiz vom Bündner Bergrind. Nun haben Sie neue Produkte lanciert. Welche? Ich muss kurz ausholen. Seit Jahren arbeiten wir mit Bauern in der Surselva zwischen Flims/GR und Disentis/GR zusammen, kaufen und verarbeiten deren Kühe. Die werden im Durchschnitt zehn Jahre alt und haben acht Sommer auf der Alp verbracht. Natürlich wollen wir die ganzen Tiere verarbeiten. So suchten wir nach ergänzenden Produkten. Neben Hackfleisch haben wir zwei neue moderne Würste kreiert.

Mehr Informationen unter: alpahirt.ch

Vom Alpenkeller (Bild) in die Churer Altstadt: Am 5. Dezember dieses Jahres

Ist der Markt nicht gesättigt? eröffnet Adrian Hirt im «Haus zur Metzg» einen Shop mit Bistro. SI M O N K N EU EN B Ü H L Wir wollten nie einfach noch eine Bratwurst machen. Uns hat eine andere Frage beschäftigt: Warum gibt es so wenige Würste, die wirk- nel, Röstzwiebeln und das von arbeitet, darf bei der Logistik lich auskommen mit dem, was es Alpahirt entwickelte Alpen-Uma- keine Risiken eingehen. braucht – und dafür geschmack- ­mi – einen fermentierten Extrakt lich umso mehr können? Felsen- aus Rinderherz, der den Würsten Wozu eignen sich die Würste? kraft und Alpenblüte sind unsere Tiefe gibt, ohne künstliche Ge- Beide Würste eignen sich zum Antwort darauf. schmacksverstärker zu brauchen. Grillieren und Braten. Sie können aber auch wie Cervelat, beispielsWie unterscheiden sich diese weise als Wurstsalat, kalt genossen «Alpahirt steht von herkömmlichen Würsten? oder im Wasser erhitzt werden. Aufgrund der kleineren PortionenUnsere zwei Würste bestehen zu für weniger Masse hundert Prozent aus Fleisch von grössen eignen sie sich besonders und Zutaten, dafür Bündner Bergrindern. Wir vergut für Kinderteller. Und damit lassen sich auch Hotdogs zube­ wenden kein Schweinefett. Wie mehr Herkunft bei den Trockenfleischprodukten reiten. G A B R I EL TI N GU ELY und Charakter.» verzichten wir auf Nitritpökelsalz und Phosphate, die zur Wasserbindung verwendet werden. Wie und wo sind die Zur Person Würste erhältlich? Erzählen Sie uns etwas Felsenkraft gibt es in Einheiten über Ihre beiden Würste. von zweimal 90 Gramm, AlpenAdrian Hirt (41) lernte Felsenkraft schmeckt würzig, flei- blüte ist mit zweimal 75 Gramm Chemielaborant, holte die schig, leicht rauchig und hat eine etwas leichter. Sie sind bei uns Berufsmatura nach und ­s tudierte Lebensmitteltechfeine Chili-Wärme. Alpenblüte im Online-Shop und bei ausgezeigt die leisere, elegantere Seite. wählten Partnern erhältlich. Wir nologie. Anschliessend Sie ist sanft, aromatisch und versenden die Würste tiefge­a rbeitete er in einer Metzgerei und als Cowboy in Kanada. leicht fruchtig, ohne süss zu wer- kühlt. Dies nicht aus Bequemlich2014 gründete er die heutige den. Beide enthalten neben Rind- keit, sondern aus Konsequenz. Alpahirt AG. fleisch natürliche Zutaten wie Bir- Wer ohne Konservierungsmittel

Luzern, den 20. Mai 2026

Bereits am ersten Tag kamen die Kunden in das kleine Geschäft von Oana Saic und fragten nach Zimtschnecken. «Ich hatte dieses Gebäck damals gar nicht auf dem Radar», sagt die Rumänin, die seit fünf Jahren in der Schweiz wohnt. Oana Saic hat sich auch mit ihren Doch die vife Bäckerin, die sich Torten einen Namen gemacht. Z VG das Handwerk autodidaktisch beigebracht hat, begriff: Dieses Produkt muss ins Sortiment. ten ist das Konditorei-Café mit Lange getüftelt zehn Sitzplätzen offen. Doch Oana Saic ist mit dem Geschäftsgang Oana Saic begann, ein perfektes der ersten Monate sehr zufrieden: Rezept zu entwerfen. «Ich wollte, «Ich kann mir bereits zwei Teildass die Zimtschnecke schön luf- zeitangestellte leisten.» Neben tig und auch noch am nächsten den Zimtschnecken bietet sie verTag feucht ist», erzählt sie. So pro- schiedene Torten und Süssigkeibierte sie jeden Tag neue Rezept- ten wie Eclairs an. Auch macht sie varianten aus. Nach zwei Wochen viele Torten auf Bestellung. mit unzähligen Versuchen fand Die Liebe zum Backen hat sie das richtige Rezept. «In Rumä- Oana Saic von ihrer rumänischen nien haben wir ein besonderes Ge- Grossmutter geerbt. «Ich habe ihr bäck mit dem Namen Cozonac», so in meiner Kindheit viel zugeOana Saic. guckt.» Als sie mit ihrem Ehemann, der in der Basler Chemie als IT-Spezialist arbeitet, in die «Ich liebe es, Stadt am Rheinknie kam, arbeitete sie die ersten Jahre in der mit verschiedenen Basler Confiserie Bachmann. NeRezepturen zu benbei buk sie Kuchen und Torten für ihren Bekanntenkreis und experimentieren.» auch für ihre Arbeitskollegen. ImOA N A S A I C , I N H A B ER I N mer wieder wurde sie angespornt, etwas Eigenes zu machen. Mit Cozonac ist ein süsses Hefegebäck dem «Cinnamon» hat sie sich dieaus der rumänischen und bulgari- sen Traum erfüllt. R U T H M A R EN D I N G schen Küche. Es ist ein traditionelles Feiertagsgebäck, das in Bulgarien zu Ostern und in RumäniGeschichte der en zu verschiedenen Festen und Zimtschnecke Feierlichkeiten zubereitet wird. Auf Basis der dortigen Zutaten hat Oana Saic das Rezept kreiert. Von Die Zimtschnecke stammt Beginn weg waren die Zimtschneursprünglich aus Skandinavien. cken der Topseller in ihrem kleiDie heute bekannte schwe­ nen Konditorei-Café. Zurzeit biedische Variante, die Kanelbulle, tet sie zwei Sorten an: Nature und entstand nach dem Ersten Weltkrieg. Angefacht durch mit Apfel. «Weitere Aromen werdie sozialen Medien ist um die den kommen, ich bin daran, das Sortiment zu ergänzen.» Zimtschnecke in den letzten Das Lokal von Oana Saic ist Jahren ein regelrechter Hype noch jung. Erst seit sieben Monaentstanden.

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DER TEUERSTE KAFFEE I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER

Bohnen, fermentiert im Darm einer Schleichkatze oder eines Elefanten und der Ruf der seltenen, anspruchsvollen Gesha-Variation lassen Preise teilweise in schwindelerregende Höhen steigen.

I

n Indonesien fressen einen grossen Teil davon zer- tion hinter der Entstehung dieser Gesha stammt ursprünglich aus Schleichkatzen die reifen kauen, ist die Erntemenge sehr be- Kaffees, die ihre Beliebtheit aus- Äthiopien, wurde aber Anfang der Früchte der Kaffeepflanze, grenzt, was den Kaffee noch teu- mache. «Mir selbst ist das ein Rät- 2000er-Jahre in Panama wiederverdauen das Fruchtfleisch rer macht – bis zu 2500 Franken sel», so Schallberger. Dazu komme, entdeckt und hat in den letzten und scheiden die Bohnen wieder pro Kilo. Laut Philipp Schallber- dass ein Grossteil von Kopi Lu- 15 Jahren stark an Beliebtheit geaus. Vom Waldboden eingesam- ger, Sensoriker und Röstereileiter wak aus Käfighaltung stamme wonnen. Bei der Auktion Best of melt, gereinigt und leicht geröstet der Kaffeemacher GmbH in Basel, und die Transparenz auch bei ver- Panama wurden letztes Jahr für wird Kopi Luwak teils für über sticht aber gerade Kopi Luwak meintlich tierfreundlichen Pro- eine Charge Gesha-Rohkaffee re1000 Franken pro Kilo verkauft. sensorisch nicht heraus. «In ei- duktionen mit freilaufenden Tie- kordhohe 30 204 US-Dollar pro Kilogramm erzielt. Solche AuktiDank Fermentation im Katzen- nem Blindtest mit vergleichbaren ren nicht gegeben sei. darm erhält der Kaffee laut den Sorten würde Kopi Luwak überEs gibt aber Kaffeesorten, die onspreise seien immer fiktiv, so Herstellern ein mildes, schokola- haupt nicht auffallen», sagt er. so besonders sind, dass man sie Schallberger. «In den letzten Jahdiges Aroma. Nach dem gleichen Black Ivory werde als besonders aus hunderten herausschmecken ren gehen solche Spitzenchargen Prinzip funktioniert Black-Ivory- mild wahrgenommen, weil im würde. Eine davon ist die Gesha- oft in die Golfstaaten. Dort geht es Kaffee. Hier sind es Elefanten im Verdauungstrakt der Elefanten Varietät. «Gesha schmeckt fast nicht darum, den besten, sondern Norden Thailands, die Kaffee- viel Koffein abgebaut werde. «Das nicht nach Kaffee, sie entwickelt den teuersten Kaffee anzubieten.» früchte fressen und die Bohnen kann man auch anders erreichen.» unglaublich florale, fruchtige No- Dennoch seien hohe Preise für ausscheiden. Weil die Elefanten Es sei wohl vor allem die Faszina- ten», sagt Philipp Schallberger. Gesha-Kaffee nicht ungerechtfer-

tigt. Die Pflanzen sind anspruchsvoll im Anbau und liefern auch unter guten Bedingungen vergleichsweise geringe Erträge. Produzenten brauchen ein grosses Fachwissen und erstklassige Verarbeitungsanlagen, um das Poten­ zial der Kaffeebohnen auszuschöpfen. Darum ist es laut Schallberger auch eine Tatsache, dass nur die allerwenigsten Produzenten von Trend-Produkten und Höchstpreisen profitieren. «Das hat viel mit sozialem Kapital zu tun. Nur wer sich vernetzen, das nötige Wissen generieren und Marketing betreiben kann, hat da eine Chance.» A LI CE GU LD I M A N N

Mehr Informationen unter: kaffeemacher.ch

Das Teuerste … soll aufzeigen, weshalb exklusive Dinge ihren Preis haben und wie viel Aufwand – häufig gutes Handwerk – in diesen steckt.

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Teamplanung auf ein Minimum reduziert

wir vom Grossisten und 20 Pro- ­sowie Kaffee, Glacen und Gebäck zent von regionalen Lieferanten», anbietet. Für diesen ist Corinne führt Sonja Gmür weiter aus. Dies Gisler verantwortlich. Sie führt entspricht dem Konzept im Res- den Campingplatz in der dritten taurant Stäubis: «Auf unserer Kar- Generation. «Dank dem Kiosk te sind Chicken Nuggets, Fisch- können wir das ‹Stäubis› in der knusperli, Pommes frites, Burger Vorsaison an zwei Tagen in der und Pizza zu finden. Ganz so, wie Woche und nachmittags geschloses die Camping- und Badegäste sen lassen», erklärt Sonja Gmür. mögen», erklärt die Gastgeberin. Dennoch bleibt ein kleines kulinaSie setzen aber auch vegetarische risches Angebot den ganzen Tag und vegane Spezialitäten oder verfügbar. DA N I EL A O EG ER LI Währschaftes wie Wurst-KäseSalat auf die Karte. Ausserdem schätzen die Gäste, dass sie zum Fakten und Zahlen Beispiel Bier aus Flaach anbietet. Auch die Weine, welche auf der Getränkekarte zu finden sind, Sitzplätze 80 innen und 80 Terrasse stammen aus nächster Nähe.

«Das Konzept» liefert zündende Ideen und zeigt ­d eren kreative Umsetzung.

Seit 77 Jahren existiert der TCS-Campingplatz Der benachbarte Campingplatz gehört seit 77 Jahre dem TCS Touring Club Schweiz. «Der Campingplatz wird vom TCS betrieben. Seit zwei Jahren sind wir Pächter des Restaurants Stäubis. Besitzerin ist die Stiftung Paneco, die sich in Buch am Irchel/ZH befindet», erklärt René Levy, Regionalleiter TCS-Camping. Davor hätten andere Pächter den Restaurantbetrieb geführt. Um Ressourcen zu bündeln und Synergien zu nutzen, hat sich der TCS entschieden, die Pacht selbst zu übernehmen. Auf dem Campingplatz befindet sich ein kleiner Kiosk, der Produkte für den täglichen Bedarf

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Am Naturschutzgebiet Thurauen in Flaach/ZH finden Wanderer, Badende und Campierende Kulinarisches und Wissenswertes unter einem Dach.

schönen Sommertagen werden vor allem während der Sommerwir völlig überrannt», sagt Sonja ferien gefragt. Dieses Bistro wird Gmür, die bei TCS-Camping als in der Hochsaison von einem temGastgeberin angestellt ist, «und porär engagierten Team geführt. bei schlechtem Wetter läuft fast Das Bistro ist in das Restaurant nichts. Das macht die Planung der Stäubis integriert, hat aber ein seArbeitseinsätze zu einer Heraus- parates Ausgabefenster und eine forderung.» Um flexibel auf Spit- eigene Kasse. «Selbstverständlich zen zu reagieren und die Lohnkos- dürfen die Schwimmbadgäste das ten überschaubar zu halten, arbei- ‹Stäubis› und die Terrasse ebentet sie mit 15 bis 18 Aushilfen. Der falls nutzen. Dank dem Bistro Küchenchef Dennis Onay und sie können wir das Gästeaufkommen selbst sind fest angestellt. «Viele etwas steuern», erklärt das Mitunserer Mitarbeitenden haben kei- glied des Berufsverbands Servicene Ausbildung in der Gastronomie. Restauration weiter. Das Restaurant Stäubis in Flaach Das ist bei unserem Betriebskonvereint ein Ausflugs- und Cam- zept nicht nötig. Aber sie müssen Convenience und Regionales pingrestaurant sowie eine Badi- überall mitanpacken können.» beiz. Zu diesem Ensemble gehört Um das Restaurant etwas zu Das kulinarische Angebot im ein TCS-Campingplatz und das entlasten, befindet sich an der Restaurant Stäubis hat einen hoNaturzentrum Thur­auen, welches Rückseite des Gebäudes ein klei- hen Conveniencegrad. «80 Prodie Stiftung Paneco betreibt. «An nes Schwimmbad-Bistro. Es sei zent der Lebensmittel beziehen

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Unterhaltungsprogramm Einmal pro Monat findet ein musikalischer Abend statt. Speise- und Getränke-Renner Fischknusperli, Hummus und Pizza sowie Spritz-Auswahl.

Der Innenbereich vom ‹Stäubis› wurde vor zwei Jahren sanft renoviert.

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VERANSTALTER

Öffnungszeiten Saisonbetrieb: Anfang April bis Mitte Oktober. Mittwochs bis sonntags von 11.30 bis 14.00 Uhr und von 17.30 bis 21.00 Uhr in der ­Vorsaison. Durchgehend von 11.30 bis 22.00 Uhr in der Hochsaison.

Mehr Informationen unter: camping.tcs.ch/de/restaurant/staeubis/

Der Restaurantbetrieb am Naturzentrum Thurauen existiert seit 2011. Seit 2024 ist der TCS Pächter.

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Scannen und mehr erfahren: Dokumentarfilm Wein in Südtirol

Südtiroler Wein ist alpin und mediterran zugleich

W E I NTI PP

Le Rosé 2025 «Eine Neuheit voller Frische zum Jubiläum eines exklusiven Projekts»

Von frischem Bergwein bis zu kräftigen Gewächsen aus tieferen Tallagen haben etablierte Kellereien und Newcomer viel zu bieten. «Wir haben 40 Jahre Erfahrung, welche die Elterngeneration für uns gemacht hat», sagt Maria Niedrist vom gleichnamigen Familienweingut im 45-minütigen Dokumentarfilm «Wein in Südtirol – die Geschichte eines Aufbruchs». «Wir müssen uns jetzt nur fest anstrengen, dass wir das auch so

weitermachen können.» Der Film wurde Anfang Mai gezeigt, als 44 Güter im Zürcher Kunsthaus ihre neuesten Jahrgänge vorstellten. Neben etablierten Kellereien waren auch zahlreiche Newcomer vor Ort, noch auf der Suche nach Importeuren. Ein Beispiel war das Bio-Weingut Reyter aus Bozen (IT). Joachim Unterhofer präsentierte mit Pierrot Weiss 2021 eine Cuvée aus spontan vergorenem Muscaris (mit Maischenstandzeit), Souvignier Gris und Bronner, die 16 Monate in 500-Liter-Fässern ausgebaut wurde. Ohne Filtration abgefüllt, reifte der Wein drei Jahre in der Flasche. Das Er-

Spektrum nutzen. Ein Beispiel ist das Weingut Turmhof. Dessen «Chardonnay Au» gedeiht in tiefster Lage auf 260 Meter über Meer. Der «Müller-Thurgau Feldmarschall» wiederum wächst im höchstgelegenen Rebberg auf einer Terrasse auf 1000 Meter über Meer. Dazwischen findet jede der über 20 kultivierten Rebsorten ihr ideales Mikroklima. Neben den emblematischen weissen Sorten Weissburgunder und Sauvignon Blanc stossen vor allem die blauen Sorten Vernatsch und Lagrein auf PublikumsinteDie Rebhänge Südtirols bieten für jede resse. So sind sich Winzer und Rebsorte die passende Höhenlage. Z VG Fachleute einig, dass moderne, frisch-fruchtige Vernatsch-Weine gebnis ist ein aromatischer, viel- den Geschmack junger Weingeschichtiger und tänzerisch anmu- niesser treffen. Ein Beispiel sind die Lagenweine von Castel Sallegg. tender Wein. Was an Südtirol besonders Das Weingut im Zentrum von beeindruckt, ist, wie differenziert Kaltern beherbergt auch ein geG A B R I EL TI N GU ELY die Winzer ihr topografisches diegenes Hotel.

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Kollektion Vor zwanzig Jahren lancierten Madeleine Gay, Önologin bei der Walliser Kellerei Provins, und die Weinjournalistin und Autorin Chandra Kurt ein gemeinsames Projekt: die «Collection Chandra Kurt». Dazu gehören authentische Weine aus den typischen Walliser Rebsorten Fendant, Petite Arvine, Heida, Humagne Blanche, ­H umagne Rouge, Diolinoir, Syrah und Cornalin. Seit 2016 wird Chandra Kurt bei der Selektion von Damien Carruzzo, dem Nachfolger von Madeleine Gay, unterstützt. Zum 20-Jahr-Jubiläum kam nun ein neunter Cru zur «Collection Chandra Kurt» dazu.

Wein Was die Autorin in der Regel gerne offenlegt, bleit für einmal ihr Geheimnis. Doch manchmal begeistert die Summe mehr als einzelne Teile. So duftet die «assemblage de cépages rouges» delikat nach Erdbeeren und Cassis. Am Gaumen bietet der Rosé viel Frische mit Noten von Rose, Hagebutte und Himbeeren. Chandra Kurt kreierte «einen ungezwungenen, spontanen und geselligen Wein, der Lust macht, jeden Augenblick zu feiern».

Produzent Von sortenreinen Cuvées bis zu Crus aus Einzellagen bietet die grösste Schweizer Weinkellerei in mehreren Linien spannende Weinvielfalt in höchster Qualität. Adresse: Provins, Rue de l’Industrie 22, 1951 Sion/VS Preis: Fr. 17.50

Mehr Informationen unter: provins.ch

Autorin Seit beinahe 30 Jahren verkostet Chandra Kurt jedes Frühjahr mehrere hundert Weine. Ihre Eindrücke schildert sie im «Weinseller». Aus der anfänglichen Zusammenfassung von Degustationsnotizen wurde ein informativer Bestseller. Für das «Weinseller Journal» bereist sie die spannendsten Weinbauregionen der Welt.

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Glas für Glas Wein ohne Verluste ausschenken

Pumpe und einer Patrone ArgonGas. Aus dem «Wine Moskito», wie sein Sohn es nannte, wurde Coravin. So einfach funktioniert dieses: Die Nadel durch den Korken stechen und den Auslöser antippen. Hineingepumptes Argongas drückt den Wein durch die Nadel ins Glas. Wird die Nadel herausgezogen dichtet der Korken die Einstichstelle ab und es gelangt kein Sauerstoff in die Flasche. Diese lässt sich weiterhin liegend lagern, was empfohlen ist, und kann weitere Male angestochen werden.

Als der Haustechnik-Unternehmer und Weinliebhaber Roger Hirzel im Jahr 2014 auf Coravin stiess, wusste er sofort: «Das muss ich haben.» Im gleichen Jahr eröffnete er in der von ihm umgebauten Liegenschaft Wunderbrunnen in Opfikon sein Weinrestaurant. Roger Hirzel war einer der Ersten, der Coravin in der Gastronomie einsetzte. Damit konnte er über hundert Topweine glasweise anbieten. «In den ersten Monaten gab es einige Flaschen, die wir als Kochwein verarbeiten mussten», blickt Roger Hirzel zurück. «Bald hatten wir das System im Griff, und es gibt seither kaum noch Verluste.» Heute können im Wunderbrunnen über 220 Weine Glas für Glas bestellt werden. Die Freiheit der Wahl Der Entwickler von Coravin, Greg Lambrecht, war seit seiner Jungend ein neugieriger Weinliebhaber. Der Geniesser hatte jedoch

Mehr Informationen unter: coravin.de

Im «Wunderbrunnen» in Opfikon/ZH bietet Roger Hirzel über 220 Weine glasweise an. Möglich macht dies ein kleines Gerät.

Das Zubehör in der Form einer kleinen Duschbrause belüftet den Wein.

beruflich nie mit Wein zu tun. ­ Er entwickelte Medizinaltechnik und erfand die Stents. Dies sind Metallgeflechtröhrchen, die bei Herzerkrankungen oder nach einem Herzinfarkt verengte Herzkranzgefässe dauerhaft offenhal-

Z VG

ten. Eine weitere Erfindung von Greg Lambrecht waren Nadeln für Chemotherapien. Genau diese Nadeln brachten ihn auf die Idee, die seine Leidenschaft für moderaten Weingenuss beflügelte. Er verband eine Nadel mit einer kleinen

«Ich kann ohne Qualitätsein­ busse jeden Tag ein ande­ res Glas Wein geniessen.»

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einfach zu bedienen. Im Unterhalt reicht es, den Ausschankhahn und die Nadel regelmässig mit heissem Wasser zu spülen. Kosten verursachen einzig die ArgongasKapseln. «Wir rechnen mit Kosten von maximal 20 Rappen pro Glas», sagt Greg Lambrecht. Mit einem Trick können sie reduziert werden. «Wird der Auslöser anstatt einmal lang mehrmals kurz hintereinander angetippt, geht nach dem Ausschenken weniger Gas verloren. Das reduziert die Kosten für Argongas.» Wichtig ist auch, dass der Auslöser vor dem Einstechen der Nadel kurz angetippt wird. Damit der Wein keine Qualitätseinbusse erleidet, sollte sich kein Sauerstoff in der Nadel befinden. Funktionales Zubehör

Coravin gibt es in den Versionen Timeless und Pivot. Zu beiden sind Belüfter erhältlich. Kommen diese zum Einsatz, ist das Erstaunen der Gäste garantiert. Denn mit dem Karaffiereffekt-Utensil strömt der Wein wie durch eine G R EG L A M B R ECH T, ER FI N D ER Duschbrause ins Glas. Auch für VO N CO R AV I N Schaumweine gibt es Verschlüsse. Bei diesen kommen nicht die Na«Coravin garantiert eine zwölf- del und Argongas zum Einsatz. monatige Haltbarkeit», sagt Roger Das ausgeschenkte Volumen wird Hirzel. «Bei uns im Wunderbrun- mit Kohlensäure gefüllt. So bleinen sind die Flaschen nie länger ben die Perlen im Wein. als drei bis vier Monate offen.» Dass mit Coravin kaum Verluste entstehen, spricht für das Tipps aus der Praxis Ausschanksystem. «Mit Coravin können wir unseren Gästen speziCoravin eignet sich für Natur- elle und auch gereifte Weine glasund Agglomeratkorken. Für Fla- weise anbieten», sagt Julien Ayer schen mit Kunststoff-, Glas- oder vom «Le Pérolles» in Freiburg. Er Schraubverschlüssen bietet Cora- ist wie Roger Hirzel Restaurantvin je nach Variante Stopper und Partner des Mémoire des Vins Schraubkappen an. Das Gerät ist Suisses. G A B R I EL TI N GU ELY

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B äcke rei & Conf ise rie

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PAOLO LORASCHI « EIN CONFISEUR IST EIN WAHRER KÜNSTLER » «Das Rezept» des ­R ichemont Kompetenz­ zentrums Luzern ­i nspiriert zu neuen Interpretationen.

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Rezept-Tipp:

Zutaten für 20 Stück

Zubereitung

Knödelbrot (1215 g) 335 g Restbrot 90 g Butter 90 g Zwiebeln, gehackt 400 g Vollmilch, pasteurisiert 10 g Gewürzsalz (90 % Salz, 5 % Pfeffer, 5 % Muskatnuss) 200 g Eier 90 g Reibkäsemischung

Brotwürfel aus Restbrot Das Restbrot, wie beispielsweise Ruchbrot, in Würfel schneiden und über Nacht trocknen lassen.

Spargel, mariniert (806 g) 50 g Sbrinz, gerieben 50 g Paniermehl 3 g Speisesalz 3 g Chilipulver 60 g Olivenöl 130 g Vollmilch, pasteurisiert 510 g Spargel, grün, blanchiert

Zeitplanung Zubereitung: rund 35 Minuten Backzeit: 15–18 Min. / 200 °C Nährwerte je 100 g Energiewert 815 kJ/195 kcal Fett 13 g, davon ges. Fett­ säuren 5,6 g; Kohlenhydrate 14 g, davon Zucker 2,4 g; Protein 7,1 g; Salz 1,2 g

Knödelbrot-Masse Zwiebeln in Butter glasig dünsten. Milch und Gewürz hinzufügen und alles auf ca. 60 °C erwärmen. Die warme Flüssigkeit gut mit den getrockneten Brotwürfeln vermi­ schen. Eier und Reibkäse unter die leicht ausgekühlte Masse geben und alles gut vermengen (Bild 1). Backvorbereitung und Backen Backformen (Höhe/Breite/Länge; 6 × 7 × 16 cm) fetten und mit Back­ papier auslegen. Je 600 g Knö­ delmasse einfüllen und gut in die ­Formen pressen. Bei 210 °C in den vorgeheizten Ofen einschies­ sen und 25–30 Minuten fallend und ohne Dampf backen. Die Brote anschliessend rasch ausformen. Spargel marinieren Grünen Spargel rüsten, in 6–7 cm lange Stücke schneiden und kurz blanchieren. Für die Marinade den Sbrinz, Paniermehl und Gewürze trocken mischen. Öl beigeben und gut verrühren, danach die Milch ­u nterrühren und einige Minuten ziehen lassen. Bei Bedarf etwas mehr Milch zugeben, bis die Mi­ schung eine cremige Konsistenz ­a ufweist. Blanchierte Spargelstücke vorsichtig mit der Marinade ver­ mengen und direkt weiterverarbeiten. Belegen Je 40 g marinierte Spargelstücke auf die Knödelbrotscheiben legen. (Bild 2). Überbacken Das Spargel-Apéro bei 200 °C ca. 15–18 Minuten überbacken und warm servieren.

Mehr Informationen unter: alporto.ch

Frühlingsfrischer Spargel-Apéro

Paolo Loraschi wurde mit dem «Mérite Culinaire 2026» ausgezeichnet. Für den Tessiner Confiseur ist die Ehrung Ansporn und Verantwortung und zugleich eine Wertschätzung für seinen Beruf. Paolo Loraschi, was bedeutet Ihnen der «Mérite Culinaire 2026»*? Diese Auszeichnung ist für mich kein Schlusspunkt, sondern eine Bestätigung, dass ich den richtigen Weg eingeschlagen habe. Sie ist ein Ansporn, mit noch mehr Leidenschaft, Demut und Verantwortungsbewusstsein weiterzuarbeiten – gegenüber meinem Beruf und gegenüber den Menschen, mit denen ich ihn teilen darf. Eine Auszeichnung dieser Art ist nie nur das Verdienst einer einzelnen Person. Sie gehört auch all jenen Trotz Auszeichnung will Paolo Loraschi stets weiter über sich hinauswachsen. Z VG Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Und ohne Zweifel ver­ danke ich sie auch der Unterstützung meiner Familie. schaft, aber auch Demut und die Was möchten Sie der nächsten Bereitschaft, sich immer wieder Generation an Confiseuren Wie hat Ihre Familie reagiert? neu zu beweisen. Wichtig ist ein weitergeben? Die Reaktion war sehr herzlich. solides technisches Fundament. Ich hoffe, dass junge Berufsleute Meine Familie hat meine Freude Junge Berufsleute sollten von den den Wert von Handwerk und Quageteilt, weil sie weiss, wie viel täg- Besten lernen, praktische Erfah- lität lebendig halten. Sie sollen licher Einsatz dieser Beruf erfor- rung sammeln, an Berufswettbe- verstehen, dass in jeder Kreation dert. Auch Freunde, Kolleginnen, werben teilnehmen und den Qua- nicht nur Technik steckt, sondern auch Emotion, Feingefühl und die Kollegen und Mitarbeitende ha- litätsanspruch stets hochhalten. Freude daran, Menschen einen ben mit Begeisterung und Stolz reagiert. Für mich ist diese Ausbesonderen Moment zu schenken. «Ein Traum ohne Wichtig ist auch, den Unterschied zeichnung deshalb nicht nur ein zwischen Hingabe und Verzicht persönlicher Erfolg, sondern auch Einsatz bleibt zu verstehen. Hingabe bedeutet, eine Anerkennung für das ganze nur eine Idee.» Anstrengungen und SchwierigkeiTeam, das jeden Tag dazu beiträgt, hohe Standards zu erreichen. ten anzunehmen, um an ihnen zu Sollen sie sich nicht auch wachsen. Verzicht bedeutet, beselbst verwirklichen dürfen? wusst zu entscheiden, was wirkWas wird am Beruf Absolut. Sie müssen unbedingt lich wichtig ist. Wenn junge Tades Confiseurs noch oft ihre eigene Handschrift entwi- lente einen Traum haben, sollen unterschätzt? Confiserie ist nicht nur Kreativi- ckeln. Denn heute machen auch sie ihn schützen und jeden Tag so tät und schön anzusehende Süss- Persönlichkeit und Vision den Un- fest daran arbeiten, als wäre er beware. Sie bedeutet auch Präzision, terschied. Vor allem aber sollten reits Wirklichkeit. A N D R E A D ECK ER Technik, Disziplin und Leiden- sie nie die Freude am Kreieren schaft. Denn hinter jedem Pro- verlieren und ihren Träumen fol- *Mit dem Mérite Culinaire zeichnet die dukt stehen fundiertes Wissen, gen, aber sich auch bewusst sein: Académie Culinaire Suisse Persönlichkei­ unzählige Stunden Übung und die Ein Traum ohne Einsatz bleibt ten aus, die das kulinarische Schaffen stetige Qualitätsoptimierung. Die nur eine Idee. in der Schweiz prägen und zur Sichtbarkeit der Schweizer Ess- und GenussAussage, dass wir einfache Zutakultur beitragen. . ten in unvergessliche Momente Was bedeutet Exzellenz verwandeln, beschreibt unsere Ar- im Beruf für Sie heute? beit sehr treffend. Aus Mehl, But- Exzellenz in der Confiserie bedeuter, Zucker und Schokolade schaf- tet für mich, Technik, Qualität, Zur Person fen wir Emotionen, Erinnerungen Kreativität und Emotion stimmig und geteilte Erlebnisse. Die Confi- und authentisch zu verbinden. Es Der Tessiner Paolo Loraschi serie ist Handwerk, das techni- geht nicht nur darum, ein Produkt ist Produktionsleiter, Maître sches Können und künstlerisches herzustellen, das ästhetisch oder technisch perfekt ist. Es geht daFeingefühl verbindet. Créateur und stellvertretender rum, etwas zu schaffen, das einen Direktor der Confiserie Al bleibenden Eindruck hinterlässt. Porto mit Hauptsitz in Tenero/ Was raten Sie jungen BerufsExzellenz zeigt sich auch in der TI. Er engagiert sich in der leuten, die in der Branche Beständigkeit: jeden Tag hohe beruflichen Ausbildung, unter hoch hinauswollen? anderem als Coach bei den Ich würde ihnen raten, Geduld, Standards halten, jedes Detail Neugier und Ausdauer mitzubrin- pflegen und die Rohstoffe sowie World Skills. Mit seinem Ein­ satz für den Berufsnachwuchs gen. In diesem Beruf lernt man das handwerkliche Arbeiten reshat er zur Sichtbarkeit der nie aus. Jede Erfahrung, jeder pektieren. Weiter bedeutet ExzelFehler und jede Herausforderung lenz, sich laufend weiterzuentwiSchweizer Konditorei- und Confiseriebranche über sind eine Gelegenheit zu wachsen. ckeln, neugierig zu bleiben und ofdie Landesgrenzen hinaus Wer an die Spitze will, braucht fen für Innovation zu sein – ohne Disziplin, Einsatz und Leiden- die eigene Identität zu verlieren. beigetragen.


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DEN SOMMERAROMEN DIE RICHTIGE BÜHNE BIETEN «Das Rezept» bietet saisonale Ideen zur krea­ tiven Umsetzung regionaler Gerichte.

Das Sommerrezept von Bernadette Lisibach aus Lömmenschwil/SG ist frisch und vereint zahlreiche spannende G ­ eschmäcke, die dem Gericht die edle Frische verleihen.

Das Ostschweizer Kalbstatar mit Gun­ dermann. Dazu eine Stangensellerierolle mit Erbsen und Gundermann.

Mehr Informationen unter: neueblumenau.ch

FOTOS JA KO B I N EI CH EN

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n diesem Rezept darf Fleisch nicht fehlen, denn unsere Küche ist be­ kannt für ihre Fleischspeziali­ täten», sagt Bernadette Lisibach. Sie führt seit 15 Jahren das Restaurant Neue Blumenau in ­ Lömmenschwil. Ihr Rezept, das

Ostschweizer Kalbstatar mit Gun­ dermann, soll die Frische und Farbe des Sommers präsentieren. Das Kalbfleisch kommt aus der Region und der Gundermann aus dem eigenen Garten. «Kalbfleisch aus der Ostschweiz ist von guter Qualität. Ich verarbeite, wenn im­ mer möglich, Zutaten aus der Re­ gion.» Aber sie definiert sich nicht über eine einzelne Zutat, in ihrer Küche müsse alles Platz haben. Das Rezept entwickelt hat Bernadette Lisibach zusammen mit ihrer Sous-chefin Jessica Strohmeier. Beide mussten nicht lange überlegen, was sie zuberei­ ten wollten. Für sie war wichtig, eine eher unbekannte Zutat ins Rezept zu integrieren. «Gunder­ mann passt sehr gut zu der gesam­ ten Komposition. Wir haben die Blätter zusätzlich für die Dekora­

tion als Chips angebraten. So das Gemüse und die Früchte kom­ arbeitet sie in der «Neuen Blume­ entwickelt sich der intensive Ge­ men. Ausserdem biete der Garten nau». Neben dem Posten als Sousschmack noch mehr», erklärt Ber­ von der Terrasse aus einen schö­ chefin ist sie Garde-manger und auch für die Pâtisserie zuständig. nadette Lisibach. Gundermann nen Anblick für die Gäste. sei reich an ätherischen Ölen,­ Als weitere Komponente ha­ «Ich schätze Bernadette sehr, da Bitterstoffen und Vitamin C. Sein ben die beiden Frauen eine Stan­ ich hier viel von ihr lerne. Und Geschmack erinnere an Petersilie, gensellerierolle mit Erbsen und ihre ruhige Art macht das Arbei­ Salbei und Pfefferminze. Das Ziel Gundermann vorgesehen. «Stan­ ten äusserst angenehm.» der beiden Fachfrauen ist, den op­ gensellerie ist ein Gemüse, das für Inspirieren lässt sich Berna­ timalen Geschmack der Rohstoffe Frische in einem Gericht sorgt», dette Lisibach am liebsten auf herauszuarbeiten. sagt die Köchin, die von «Gault- ­ Spaziergängen in der Natur. Millau» mit 17 Punkten und von «Dann kann ich am besten ab­ Klassisches Handwerk zeigen «Michelin» mit einem Stern aus­ schalten und den Kopf lüften.» Sie gezeichnet wurde. «Bodenständig- freue sich dabei über die Verände­ Die 52-jährige Gourmetköchin keit trifft Extraklasse – so würde rungen, die in der Natur zu beob­ setzt auf frische Zutaten. «Direkt ich mein Konzept beschreiben.» achten sind. Der Wechsel der Jah­ aus dem Garten auf den Teller ist Sie selbst sei sehr bodenständig. reszeiten fasziniere sie immer mein Credo.» Ihren Garten gleich «Aber grossen Wert lege ich auf wieder von neuem. «Und ich freue hinter dem Restaurant nutzt sie beste Zutaten.» mich, wenn wieder etwas anderes Von den hohen Ansprüchen an geerntet werden kann. Einmal intensiv: «Wir haben Gemüse und Kräuter, eigene Baumnüsse, Fei­ die Qualität und die Zubereitung sind es Spargeln, dann sind es gen, Maulbeeren oder Kumquat.» der Produkte profitiert auch Jes­ Beeren und später kommt das Dank derer wisse sie stets, woher sica Strohmeier. Seit drei Jahren Steinobst dazu.» DA N I EL A O EG ER LI


Luzern, den 20. Mai 2026

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A spe k te

REZEPT Ostschweizer Kalbstatar mit Gundermann Kalbstatar: 200 g Kalbshuft 30 g Zwiebeln 15 g Olivenöl Zitronenzeste, nach Bedarf grüne Chili, nach Bedarf Kalbfleisch in 3 mm dicke Würfel schneiden. Zwiebeln, Zitronen­ zeste und Olivenöl beigeben. Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle marinieren. Grüne Chili beigeben. Stangensellerierolle mit Erbsen und Gundermann: 1 bis 2 Stangensellerie geschält 70 g Erbsenpüree 1 Blatt Gelatine 100 g Schlagrahm 1 TL Gundermann, fein gehackt Salz, Pfeffer

Jessica Strohmeier füllt den Stangen­ sellerie mit einem Püree aus Erbsen und Gundermann.

Erbsenpüree abschmecken und die eingeweichte Gelatine beige­ ben. Danach den Schlagrahm und den fein geschnittenen Gunder­ mann unterziehen. Stangenselle­ rie schälen, mit dem Sparschäler feine Scheiben abschälen. Schei­ ben überlappend auf Klarsichtfo­ lie legen. Salzen und etwas stehen lassen. Die Creme darauf dressie­ ren und satt einrollen, kühlen. Kartoffelcreme: 100 g Kartoffeln, mehligkochend 10 g Zwiebeln, fein geschnitten 80 g Wasser oder Gemüsefond Salz 10 g Joghurt Kartoffel schälen und in Würfel schneiden. Mit den Zwiebeln in wenig Salzwasser weich garen. Pürieren, abschmecken, auskühlen lassen, Joghurt beigeben. Gundermann Chips: eine Hand voll Gundermann­ blätter, Olivenöl Olivenöl in Bratpfanne leicht er­ wärmen. Gezupfte Gundermann­ blätter beigeben, braten, ohne dass diese Farbe bekommen. Sobald die Blätter kross sind auf Küchenpapier abtropfen. Yuzu-Gel: 50 g Yuzusaft 40 g Wasser 10 g Zitronensaft 10 g Zucker 4 g Pektin Yuzu, Wasser, Zitronensaft und Zucker aufkochen. Pektin unter ständigem Rühren beigeben. Eine Minute kochen, auskühlen lassen. Gundermannsauce: 7 St. Gundermann 1 dl Wasser Kartoffelstärke, Essig 20 g Rapsöl

Gundermann blüht ab März mit kleinen violetten Blüten und ist ein altes Heilund Gewürzkraut. Die Pflanze ist ­a romatisch-herb im Geschmack.

Bernadette Lisibach und Jessica Strohmeier Seit 15 Jahren führt Bernadette Lisibach (52) das Restaurant Neue Blumenau in Lömmenschwil. Davor war sie elf Jahre als Sous-chefin im Restaurant Chesa Pirani in La Punt/GR tätig. Danach leitete sie das Restaurant The K im Kulm Hotel St. Moritz. Jessica Strohmeier (22) arbeitet seit drei Jahren als Sous-chefin bei Bernadette Lisibach.

Wasser aufkochen, Gundermann beigeben, kurz vor den Siede­ punkt bringen, ziehen lassen. Kurz mixen, danach abpassieren. Zurück in Pfanne geben und mit Kartoffelstärke abbinden. Ab­ schmecken. Gebundenen Tee erkalten lassen, mit Öl aufmontie­ ren und mit Essig verfeinern. Alles nach Belieben anrichten.


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H ote l & G as tro U nion

Situation/Gefährdung Verletzung durch die ­Zerkleinerungswerkzeuge, Gehörschäden.

Luzern, den 20. Mai 2026

Lachen – eine Geheimwaffe, die alle öfter benutzen sollten

Produktion und Verpackung (Teil 21) Rückbrot-Zerkleinerer (Haselnuss-, Mandelund Paniermehlmühle)

HGZ No 12

«EKAS-Tipps» erscheinen alle zwei Wochen und vermitteln ­W issenswertes rund ums Thema Arbeitssicherheit.

Massnahmen Eingreifen in die Zerkleinerungswerkzeuge verunmöglichen. Dies zum Beispiel durch Einfülltrichter mit ­elektrisch überwachtem Schutzdeckel oder einen ­Sicherheitsabstand zur ­G efahrenstelle von mindestens 850 Millimetern.

Beim Reinigen oder ­ echseln der ZerkleineW rungswerkzeuge schnitt­ sichere Handschuhe tragen.

Gehörschutz tragen.

Die Tipps stammen aus der B ­ roschüre «Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bäcker-Confiseur-Gewerbe», herausgegeben von der Eidgenössischen ­Koordinations­kommission für Arbeits­s icherheit EKAS. Die Broschüre kann gratis heruntergeladen werden unter: ekas.admin.ch

Lächeln und Lachen sind mehr als nur der Ausdruck, von Fröhlichkeit. Lachen löst den Ausstoss von Glückshormonen aus und baut Stress ab. Zudem ist gemeinsames Lachen eine grossartige und kostenlose Teambildungsmassnahme. Zugegeben, manchmal nerven die Kollegen. Auch der Chef und die Gäste können mühsam sein. Selbst im Privatleben herrscht nicht dauerhafte Partystimmung. Deswegen den Kopf respektive die Mundwinkel hängen zu lassen, ist keine Option, denn Lachen bringt vieles in Ordnung. Das jedenfalls behauptet die Lach-Coachin Jolanda Gunten in einem Interview in der «Bündner Woche». Egal, ob es spontan von Herzen kommt oder gezielt ausgelöst wird: Lachen kann den Stresshormonpegel senken und das Ausschütten von Glückshormonen anregen. Da man beim Lachen vertieft atmet, nimmt der Körper mehr Sauerstoff auf. Das wiederum hat einen positiven Einfluss auf die Konzentration. Durch die Muskelbewegungen, die herzliches Lachen auslöst, werden Verspannungen gelockert, die inneren Organe quasi massiert und

auch das Immunsystem erfährt durch das Lachen eine Stärkung. Lachen, der Psyche zuliebe Während des Lachens ist es nicht möglich, negativen Gedanken nachzuhängen. Daher ist Lachen, gerade, wenn es einem nicht so darum ist, eine gute Möglichkeit, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Um das Lachen auszulösen, gibt es verschiedene Methoden. Dem einen hilft es, an eine lustige

Beim Lachen aus vollem Herzen werden über 100 Muskeln ­angespannt. Situation aus seinem Leben, einem Buch oder Film zu denken. Andere setzen sich einen persönlichen Anker, der ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Das kann ein lustiges Familienfoto, ein witziger Spruch auf einer Postkarte, eine lächelnde Buddhafigur oder ein fröhlicher Gartenzwerg sein. Eine weitere Methode besteht darin, die Mundwinkel 30 Sekunden lang bewusst nach oben zu ziehen und dabei in den Spiegel zu schauen. Was sich anfangs noch etwas gekünstelt anfühlt, verwandelt sich schon bald in ein

­natürliches Lächeln. Allein dieses Anheben der Mundwinkel fördert bereits den Ausstoss positiv stimmender Hormone. Solche positiven Aspekte des Lachens auf Körper und Seele belegen verschiedene Studien. Sie haben sich mit Gelotologie, der wissenschaftlichen Erforschung der Auswirkungen von Lachen und Lachyoga auf Körper und Geist beschäftigt. Die Forscher haben unter anderem ermittelt, dass Kinder im Durchschnitt etwa 400-mal am Tag lachen. Erwachsene hingegen lachen und lächeln viel weniger. Im Schnitt tun sie es nur 15-mal. Und dies auch nicht immer nur aus Freude. Manchmal dient Lachen dazu, Unsicherheiten zu überdecken. Auch wird gelacht, um eine angespannte Situation zu entschärfen oder einfach aus blosser Höflichkeit. So oder so, Lachen und Lächeln haben eine wichtige soziale Komponente. Gemeinsames Lachen verbindet Worüber und wie herzlich jemand lacht, ist sehr individuell. Universell jedoch ist, dass Menschen, die gemeinsam lachen, gegenseitig ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, Sympathie und des Vertrauens entwickeln. Das ist selbst dann der Fall, wenn das Lachen, beispielsweise durch Lachyoga, bewusst initiiert worden ist. (R I F)

Z VG

Das Gute-­L auneTraining Christoph Emmelmann war selbständig im Baumanagement tätig, bis er stressbedingt Herzprobleme bekam. Danach entdeckte der damals 40-Jährige das Lachyoga für sich. Er gründete die erste Münchner Lachschule und schrieb «Das kleine Lach-Yoga-Buch». Sein Gute-Laune-Training für ­Körper und Geist verbindet die positiven ­Wirkungen des ­L achens und des Yoga miteinander. Die ­unkomplizierten Übungen wie das «Löwen-­ Lachen» oder das «Milchshake-Lachen» sprechen dabei in Kombination mit ­Atemübungen verschiedene Energiezentren des Körpers an. Während wir Lachyoga praktizieren, verwandelt sich das Lachen von ganz allein in echtes Lachen: Fröhlichkeit, die man mit in den Alltag nimmt. «Das kleine Lachyogabuch», Christoph Emmelmann, dtv-Verlag ISBN 978-3-423-34957-4, Fr. 11.90 Als E-Book im ePub-Format erhältlich.

A N Z E I G E

L-GAV-Verhandlungen 2026

APPLAUS ZAHLT KEINEN LOHN. Dein Lohn wird jetzt neu verhandelt. Lohn. Arbeitszeiten. Ferien. Der L-GAV setzt die Mindeststandards im Gastgewerbe. Was jetzt entschieden wird, gilt für Jahre. Und es betrifft dich.

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L-GAV: mehr Bildung, Schutz und klare Regeln Die Hotel & Gastro Union kämpft für bezahlbare Aus- sowie Weiterbildung und Massnahmen gegen Mobbing in der Branche. Derzeit laufen die Verhandlungen über einen neuen Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) auf Hochtouren. Dabei ringen die Sozialpartner um verbindliche Lösungen, um die Branche gemeinsam voranzubringen. Dem L-GAV kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu, denn er definiert Standards und Regeln. Esther Lüscher und Roger Lang fungieren als Verhandlungsführer der Hotel & Gastro Union. Neben den Punkten Lohn und Arbeitszeiten (HGZ vom 29.4.) haben sie drei weitere Punkte auf ihrer Liste, mit denen sie Verbesserungen für die Mitarbeitenden erreichen wollen. Bildung ist der nachhaltige Weg aus der Abwärtsspirale Der Fachkräftemangel ist kein Naturgesetz, sondern auch die Folge von fehlenden Investitionen in Nachwuchskräfte. Das Gastgewerbe braucht mehr Lernende sowie Mitarbeitende, denen die

Gut qualifizierte Mitarbeitende bringen den Betrieb voran. Deshalb sind im L-GAV A D O B E-S TO CK festgelegte bezahlbare Weiterbildungen von grosser Bedeutung.

Türen für eine bezahlbare Weiterbildung offenstehen. Bildung stärkt nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch das Ansehen gastgewerblicher Betriebe. Konkret fordert die Hotel & Gastro Union einen Ausbau und die Finanzierung bestehender Aus- und

Weiterbildungsmöglichkeiten. Des Weiteren sollen alle Lernenden dem L-GAV unterstellt werden. Bildung soll sich jedoch auch im Geldbeutel bemerkbar machen. Deshalb setzt sich die Hotel & Gastro Union dafür ein, dass Weiterbildungen bei den Mindest-

Haben Ihnen der Berufsverband und die Union bei Weiterbildungen helfen können? Die Hotel & Gastro Union hat mich bei meinen Weiterbildungen finanziell unterstützt, was mich sehr gefreut hat. Es fehlt der Berufsnachwuchs. Was muss passieren, damit wieder mehr Junge in die Bäckerei-Confiserie-Branche einsteigen? Der Lohn muss besser, Nachtarbeit und Einsätze an Wochenenden müssen weniger werden. Vieles davon wurde auch mit-

Nina Schell

Die 29-Jährige absolvierte in der Bäckerei Moosberger in Wildegg/AG eine Lehre zur BäckerinKonditorin EFZ und kurz darauf die Zusatzlehre zur Köchin EFZ. Sie hat sowohl die Berufsprüfung als auch die HFP abgelegt. 2017 war sie Finalistin am «Brot-Chef». Seit August 2024 ist sie Geschäftsführerin der Bäckerei & Konditorei Schell in Büron/LU.

L-GAV Eine Serie über ­Ä nderungen bei den Arbeits-­ bedingungen und Löhnen.

Führung und Arbeitsklima müssen auf Respekt beruhen Eine rein hierarchische Führung ist von gestern und schreckt die Generation von morgen ab. Mitsprache, Respekt und Teamarbeit sind entscheidend. Ein schlechtes Arbeitsklima führt zu Kündigungen, Krankheitsausfällen und Konflikten. Letztlich kostet das den Betrieb mehr als eine sinnvolle Lohnerhöhung. Die Hotel & Gastro Union fordert zudem Massnahmen gegen Mobbing und sexuelle Belästigung, professionellere HR-Strukturen sowie schriftliche Kündigungen. All diese Punkte sollen mit klaren Konsequenzen im neuen L-GAV festgehalten werden. Gute Betriebe erkennt man daran, wie sie mit Menschen um-

Esther Lüscher ist Präsidentin der Arbeitnehmerorganisation Hotel & Gastro Union und verhandelt zusammen mit ...

gehen. Die Hotel & Gastro Union gibt Rückhalt, wenn der Respekt fehlt, und setzt sich für verbindliche Regeln ein. Strukturdefizite anpacken – denn Qualität braucht Regeln Nicht jeder Betrieb darf auf Kosten der Mitarbeitenden überleben. Nur wirtschaftlich gesunde Unternehmen schaffen auch attrak-

tive Arbeitsplätze. Dumpingbedingungen verzerren den Markt und schaden auch den Arbeitgebenden. Deshalb fordert die Union einheitliche Mindeststandards für Betriebe, Schutz vor Lohndumping und die Aktualisierung des betrieblichen Geltungs-

... Roger Lang, Leiter Recht, Sozialpolitik & Kampagnen, im Interesse der Mitglieder einen neuen LandesGesamtarbeitsvertrag.

bereichs, um neue Geschäftsmodelle miteinzubeziehen. Zusammengefasst: Gute Arbeit braucht auch gute Rahmenbedingungen für alle. Die Hotel & Gastro Union steht für ein Gastgewerbe, das stolz auf Qualität ist. HGU-Mitglieder entscheiden mit, welches Ansehen und welche wirtschaftliche Kraft die Branche in Zukunft haben wird. (R U P)

Ohne die HGU kein neuer L-GAV Gute Arbeitsbedingungen im Gastgewerbe fallen nicht vom Himmel. Um sie wird heftig gerungen. Je stärker die Hotel & Gastro Union ist, desto stärker ist ihre Stimme. Jetzt Mitglied werden Infos und Anmeldung über: i nfo.hotelgastrounion.ch/ l-gav-2026

Oberwallis & Zentralschweiz

Bern & Nordwestschweiz

Oberwallis & Zentralschweiz

Stammtisch im Hotel The Chedi in Andermatt/UR

Stammtisch in Bellikon/AG

Zu Besuch auf dem Haldihof in Weggis/LU

Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Oberwallis-Zentralschweiz, treffen sich zum Austausch und Netzwerken in Andermatt. Als Höhepunkt erwartet die Teilnehmenden auf einer Führung durch «The Chedi» ein spannender Blick hinter die Kulissen. Der Anlass klingt bei einem feinen Abendessen aus.

Scannen und mehr erfahren: Direkt online ein Ticket bestellen

Haben Sie schnell Kontakte knüpfen können? Ja, super schnell. Der Vorstand und die Mitglieder sind alle offen, unkompliziert und freundlich. Man spürt eine gemeinsame Leidenschaft und setzt sich für die tollen Bäcker- und Gastro-Berufe ein.

Scannen und mehr erfahren: Mitgliedschaft der HGU

... weil ich im Verband die Leidenschaft für unsere Berufe spüre.» hilfe unseres Verbands im neuen Gesamtarbeitsvertrag umgesetzt, deshalb schaue ich positiv in die Zukunft. Wichtig ist, dass wir mit gutem Beispiel vorangehen und unsere Fachkräfte selbst ausbilden. Ich bin stolz darauf, in Büron/LU einen Ausbildungsbetriebs zu führen und die Jungen für unseren Beruf zu begeistern. J Ö RG R U P P ELT

löhnen anerkannt werden. Wer in Menschen investiert, investiert in Qualität.

Netzwerke(n) in den Regionen

« ICH B I N M ITG LI E D DE R HOTE L & GA STRO U N ION ...

Nina Schell, wie kam es, dass Sie Mitglied im Berufsverband Bäckerei & Confiserie geworden sind? Ich interessierte mich schon in der Lehre sehr für Berufsmeisterschaften und Wettbewerbe, deshalb stiess ich 2017 auf den «Brot-Chef» und wurde Mitglied des Berufsverbands.

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H ote l & G as tro U nion

HGZ No 12

Scannen und mehr über die neue Kampagne der Hotel & Gastro Union erfahren:

Luzern, den 20. Mai 2026

Wann und Wo? Montag, 15. Juni 18.30 Uhr Eintreffen 20.00 Uhr Abendessen Hotel The Chedi, Gotthardstrasse 4, 6490 Andermatt Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Kosten Mitglieder und Lernende gratis Nichtmitglieder Fr. 15.– Das Abendessen erfolgt auf Selbstzahlerbasis.

Nach dem Einblick in die Besonderheiten und Herausforderungen der Rehaklinik klingt der Abend bei einem Apéro aus. Eine perfekte Gelegenheit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Wann und Wo? Dienstag, 30. Juni 17.30 bis 21.00 Uhr Reha Bellikon, Mutschellenstrasse 2, 5454 Bellikon Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Kosten Kostenlos für alle Teilnehmenden Hinweis Die Hotel & Gastro Union ist die Berufsorganisation der Gastrobranche und setzt sich zusammen mit den Mitgliedern der fünf Berufsverbände aktiv für Netzwerk, Bildung und Sicherheit ein.

Seit über 100 Jahren wird auf dem Haldihof in Weggis am Vierwaldstättersee mit Leidenschaft gebrannt. Die Teilnehmenden entdecken, wie Bruno Muff zum Schnapsbrenner wurde, erhalten Einblicke in den Brennprozess und lernen die Vielfalt des Hofs kennen. Die Destillate und Essige können, begleitet von hofeigenen Spezialitäten sowie Käse von der Rigi, degustiert werden. Wann und Wo? Dienstag, 30. Juni 15.00 bis 16.30 Uhr Familie Muff, Haldihof 6353 Weggis Anmelden hotelgastrounion.ch (Events) Kosten Lernende Fr. 5.– Mitglieder Fr. 25.– Nichtmitglieder Fr. 45.–


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Pagina Ita lia na

CCNL: più formazione, tutela e regole chiare

dove manca il rispetto, Hotel & Gastro Union offre sostegno ai collaboratori e si impegna per regole chiare e vincolanti. La qualità richiede condizioni quadro corrette Non è accettabile che alcune aziende sopravvivano a scapito dei propri collaboratori. Solo imprese economicamente sane possono creare posti di lavoro attrattivi. Le pratiche di dumping salariale fal-

Hotel & Gastro Union si impegna per una formazione professionale e continua accessibile e per misure contro il mobbing nel settore.

... Roger Lang, responsabile politica sociale e campagne presso Hotel & Gastro Union, un nuovo CCNL nell’interesse degli associati.

Sono attualmente in corso le trattative per un nuovo Contratto collettivo nazionale di lavoro (CCNL). Le parti sociali stanno discutendo soluzioni vincolanti per rafforzare il settore gastro-alberghiero. Il CCNL riveste un ruolo centrale, poiché definisce standard e regole valide per tutta la categoria. Per Hotel & Gastro Union, le negoziazioni sono condotte da Esther Lüscher e Roger Lang. Oltre ai temi legati ai salari e agli orari di lavoro, l’organizzazione porta avanti altre tre richieste fondamentali a favore dei collaboratori. La formazione è la via sostenibile per uscire dalla spirale negativa

HGZ No 12

I collaboratori ben qualificati fanno progredire l’azienda. Per questo le formazioni A D O B E-S TO CK continue retribuite previste dal CCNL sono fondamentali.

La mancanza di personale qualificato è anche il risultato di inves- professionale devono essere ricotimenti insufficienti nella forma- nosciuti nei salari minimi. zione delle nuove generazioni. Il settore gastro-alberghiero ha bi- Un buon clima di lavoro nasce dal sogno di più apprendisti e di rispetto reciproco percorsi di formazione continua accessibili e sostenibili. Investire Un modello di gestione puramente nella formazione significa inves- gerarchico appartiene al passato e tire nella qualità: collaboratori non risponde più alle aspettative ben preparati migliorano il servi- delle nuove generazioni. Oggi zio e rafforzano l’immagine delle sono fondamentali il dialogo, il riaziende. Per questo Hotel & Gas- spetto reciproco e il lavoro di tro Union chiede un ampliamento squadra. Un cattivo clima di lae un maggiore finanziamento voro porta spesso a dimissioni, asdelle offerte formative esistenti. senze per malattia e conflitti inInoltre, tutti gli apprendisti dov- terni. Alla lunga, queste situazioni rebbero essere assoggettati al costano alle aziende molto più di CCNL. La formazione deve riflet- un adeguamento salariale. Hotel tersi anche sul salario: le qualifi- & Gastro Union chiede quindi miche e i percorsi di aggiornamento sure contro il mobbing e le moles-

tie sessuali, strutture HR più professionali e l’introduzione dell’obbligo di licenziamenti in forma scritta. Tutti questi aspetti dovrebbero essere disciplinati nel nuovo CCNL, con conseguenze

Esther Lüscher è presidente dell’associazione professionale dei ­l avoratori Hotel & ­G astro Union e negozia insieme a ...

precise in caso di violazione. Le aziende di qualità si distinguono soprattutto dal modo in cui trattano i propri collaboratori. Lad-

sano il mercato e danneggiano anche i datori di lavoro corretti. Per questo Hotel & Gastro Union chiede standard minimi uniformi per tutte le aziende, una maggiore tutela contro il dumping salariale e un ampliamento del campo di applicazione del CCNL, così da includere anche i nuovi modelli commerciali. In definitiva, un lavoro di qualità ha bisogno di condizioni quadro solide. Hotel & Gastro Union si impegna per un settore gastroalberghiero che possa continuare a distinguersi per professionalità, qualità e forza economica. I membri Hotel & Gastro Union contribuiscono a decidere quale reputazione e quale forza economica avrà il settore in futuro. (R U P/S EB)

Senza HGU, nessun nuovo CCNL Buone condizioni di lavoro nel settore alberghiero e della ristorazione non cadono dal cielo. Devono essere conquistate con determinazione. Più forte è Hotel & Gastro Union, più forte sarà la voce dei professionisti e le professioniste del settore alberghiero e della ristorazione svizzero.

Luzern, den 20. Mai 2026

HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG CXLI. JAHRGANG IMPRESSUM Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Véronique Zbinden (vzb) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Gisela Buob (Visuelle Gestalterin) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern

W ET TB E W E R B

Mitmachen und gewinnen: 2 Eintritte Thermalbad Aquarena fun Welches Lebensmittel darf in der Küche der Mitglieder der Schweizer Kochnationalmannschaft nicht fehlen? A) Milch

2 Eintritte für 2 Stunden Aufenthalt im Aquarena fun gesponsert von: bad-schinznach.ch

B) Käse

C) Butter

Das Thermalbad Aquarena fun bietet mit einem Aussen- und einem Innenbereich abwechslungsreiche Erlebnisse für die ganze Familie. Für Wasserfans gibt es im 35 Grad Celsius warmen Thermalwasser nicht nur ein Flussbad, sondern auch einen Whirlpool und eine 65 Meter lange Grottenrutsche. Auf Geniesser und Geniesserinnen warten wohltuende Unterwasser­ massagedüsen und sanfte Wasserfallduschen. Ebenfalls für Entspannung sorgen ein duftendes

Inhalatorium sowie mehrere Wohlfühlliegen. Sportliche Gäste begeistert das 25-Meter-Schwimmbecken. Die Thermalbäder im Bad Schinznach sind täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2026. ­ enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion S ­H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, 6002 Luzern, oder mit einer Mail an: wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch Der Gewinner aus Ausgabe Nr. 8/26 ist Flavio Heinzer, Emmenbrücke/LU.

Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der ­r edaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen ­Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser ­Zeitung publizierten ­I nserate dürfen von Dritten ­w eder ganz noch teilweise ­kopiert, b ­ earbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, ­Ü bersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen ­r edaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auf­ lagenstärkste und meistgelesene Zeitung im ­S chweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren ­a usgewiesenen Mehrfach­lesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten ­B ranchen. Die Druck­a uflage beträgt d ­ urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie ­Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ­ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach­thema. Die Magazine werden der Hotellerie ­Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie ­zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).


Luzern, den 20. Mai 2026

HGZ No 12

Schokolade und viel Teamgeist An der Regionenversammlung Zürich-Ostschweiz bei Läderach in Bilten/GL wurde ein neuer Vorstand gewählt. Naomi Vieira Locarno, Präsidentin ad interim der Region ZürichOstschweiz, konnte an der Regionenversammlung, die bei House of Läderach stattfand, rund fünfzig Stimmberechtigte begrüssen. Eingangs informierte Esther Lüscher, Präsidentin der Hotel & Gastro Union, über die Projekte, die den Verband derzeit beschäftigen. Vor der Wahl des Vorstandes verabschiedete Naomi Vieira Locarno Nicole Marty, die das Präsidium aus zeitlichen Gründen abgeben musste. Ebenfalls aus dem Vorstand der Region Zürich-Ostschweiz traten zurück: Roger

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­ ebsamen, Verantwortlicher NetzR werk, und Rodman von Herren, Aktuar. Neu als Präsidentin gewählt wurde Naomi Vieira Locarno. In den Vorstand wiedergewählt wurden: Simeon Herb, Mitgliedermarketing, und Marco Auf der Maur, der die Finanzen verwaltet. Neu im Vorstand Einsitz haben: Roger Hefti, Verantwortlicher Netzwerk, Juliane Oehler, Verantwortliche Pop-up, sowie der Aktuar Marc Lay. Weiter konnte die neu gewählte Präsidentin zwei Ehrungen vornehmen: Bereits fünfzig Jahre ist Fritz Riegg Mitglied des Schweizer Kochverbands. Und Piera Dalla Via, Präsidentin des Berufsverbands Hotellerie-Hauswirtschaft, wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Nach dem offiziellen Teil durften die Teilnehmenden einen Blick hinter die Kulissen der Schokoladenfabrikation werfen, selbst Schokolade dekorieren und viele Süssigkeiten probieren. (D O E)

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Weitere Bilder zum Anlass finden Sie im Onlineartikel: hotellerie-gastronomie.ch

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1 Der neu gewählte Vorstand der

Region Zürich-Ostschweiz: Marco auf der Maur, Marc Lay, Juliane Oehler, Naomi Vieira Locarno und Simeon Herb. Auf dem Foto fehlt Roger Hefti. 2 Marc Lay und Juliane Oehler ehren Fritz Riegg für 50 Jahre Mitgliedschaft im Schweizer Kochverband. 3 Die Präsidentin des Berufsverbands Hotellerie-Hauswirtschaft Piera Dalla Via ist bereits 25 Jahre Mitglied. 4 Lara Ejupi und Irem Illkisiz naschen beim Schokoladedekorieren. 5 Oliver Schärli und Mirco Held sind sehr konzentriert bei der schokoladigen Arbeit. 6 Die Swiss-Skills-Siegerin Alina Kamm kostet flüssige Schokolade. 7 Nach den vielen Süssigkeiten geniessen sie den salzigen Apéro: Sybille Saadouni, Sybille Brändle und Hans-Walter Beyeler. 8 Suzanna Wolfer, Dylan Simonin und Natalija Manasijvic beim Degustieren. B I LD ER Z VG


Ohne Fachkräfte steht der Tourismus still. Sans personnel qualifié, le tourisme est au point mort. Senza personale qualificato il turismo si ferma. tourismus-gegen-chaos.ch

tourisme-contre-le-chaos.ch

turismo-contro-il-caos.ch

Martin von Moos Präsident HotellerieSuisse und Hotelier Hotel Belvoir, Rüschlikon und Hotel Sedartis, Thalwil

Marie Forestier Directrice Hôtel BonRivage, Tour-de-Peilz et Vice-Présidente HotellerieSuisse

Patrick Hauser Inhaber Hotel Schweizerhof, Luzern und Kantonsrat (FDP LU)

Adrian Zaugg Geschäftsführer Verein wissenschaftlich geführter zoologischer Gärten der Schweiz (zooschweiz)

Barbara Jenzer Inhaberin Hotel Gasthof Ochsen, Arlesheim

Thomas Hoststettler Direktion Hotel Drei Könige, Luzern

Stefan Schulthess Geschäftsführer Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG

Matthias Beyeler General Manager Bern Messe Hotels

Philippe Zurkirchen Hôte au Boutique Hôtel Beau-Séjour & Spa, Champéry et membre du Comité exécutif HotellerieSuisse

Ruzica Dujmic Hoteldirektorin Trafo Hotel, Baden

René Mäder Gastgeber Waldhotel Doldenhorn Kandersteg, Gemeinderatspräsident und Grossrat die Mitte BE

Carole Hauser Direktion Hotel Belvedere, Grindelwald und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse

Remo Rey Präsident Verband Schweizer Schifffahrtsunternehmen (VSSU)

Nicolas Ming Président Association Romande des Hôteliers et Propriétaire de l’hôtel Astra

Christoph Schlatter Delegate of the Board, Laudinella Group und Präsident HotellerieSuisse Sektion St. Moritz

Beat Imhof Präsident GastroSuisse

Nathalie Hauenstein Owner & Managing Director Hauenstein Hotels am Thunersee

Lorenzo Pianezzi Fondatore della Horizon Collection e consigliere comunale per il Centro a Lugano

Olivier Andenmatten Gastgeber und Eigentümer Aktiv Hotel & Spa Hannigalp, Co-Präsident Walliser Hotelier-Verein

Myriam Schlatter CEO Laudinella Hotel Group, St. Moritz und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse

Daniel Grünenfelder Unternehmer, Kantonsrat SG und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse

Reto Nause Präsident Schweizer Tourismus-Verband Nationalrat Die Mitte, BE

Beat Eggel Directeur de l’Association hôtelière du Valais

Christof Huber Direktor Gstaaderhof und Präsident Hotelier-Verein Gstaad-Saanenland

Bruno Huggler Präsident Verband Schweizer Tourismusmanager:innen

Brigitte Berger Kurzen Eigentümerin Hotel Royal-St. Georges, Interlaken und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse

Michael Vogt General Manager Hotel Einstein, St. Gallen

Kareen Vaisbrot Direktorin GastroSuisse

Urs Bircher Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse

Berno Stoffel Direktor Seilbahnen Schweiz

Michael Böhler Präsident Zürcher Hotellerie und SUM Hospitality (Altstadt Hotel Zürich, Arosa Vetter Hotel, Hotel Bergidyll Andermatt)

Pierre Isenschmied Directeur Hôtel Mercure Bienne et membre du Comité exécutif HotellerieSuisse

Erich Dasen Radisson Blu Hotel, St. Gallen und Mitglied Vorstand HS Ostschweiz

Stephan Kurmann Vize-Präsident STV und Beauftragter Parahotellerie Schweiz

Philipp Albrecht Direktor Park Hotel Winterthur und Vorstand HotellerieSuisse Zürich und Region

Magdalena Glausen Leiterin Politik HotellerieSuisse

Raymond Hunziker Direktor Teufelhof Basel

Laurent Patrelle Propriétaire Torhotel Genève et responsable de la formation professionnelle Société des Hôteliers de Genève

Jessica Ternes General Manager Ameron Luzern Hotel Flora und Co-Präsidentin HotellerieSuisse Region Zentralschweiz

Daniel Twerenbold Managing Director Radisson Hotel Group

Jan Marti Hotelier und Gastronom, Eigentümer Hotel Derby, Interlaken; Gründer Spatz – Espresso & Weinbar; Inhaber No. 8 Boutique Hotel, Interlaken

Björn Achstaller General Manager Dorint Airport-Hotel Zürich und COO Dorint Hotels & Resorts Schweiz

Marco Leibundgut Gastgeber Bogentrakt, Chur

Daniel Lehmann General Manager Zürich Marriott Hotel und Vorstand Zürich Tourismus

Sophie Rouvenaz Directrice et propriétaire franchisée de l’Hôtel ibis Bulle – La Gruyère et Présidente de l’Association fribourgeoise des hôteliers

Lars Güggi Direktor Hotel Monopol, Luzern

Laure von Wyss Propriétaire Hôtel de l’Aigle, Couvet et Président d’HotellerieSuisse Neuchâtel

Claudio Dietrich Direktion Hotel Waldhaus, Sils

Grégoire Allet Direktor und Gastgeber Hotel Seaside, Spiez

Marcel Hinderer Gastgeber Hotel Villa, Honegg

Samuel König Directeur Hotel Continental, Lausanne

Benedicta Aregger Vizedirektorin Seilbahnen Schweiz

Caroline Adler Directrice Chandolin Boutique Hotel

Guglielmo Brentel Präsident Zürich Tourismus

Miriam Böger Direktorin Art Deco Hotel Montana und Co-Präsidentin HotellerieSuisse Region Zentralschweiz

Christian Hürlimann Direktor HotellerieSuisse

Thomas Wüthrich Co-Präsident Regional Tourism Alliance, Direktor Zürich Tourismus

Raphael Pedroncelli General Manager AMERON Zürich Bellerive au Lac

Romy Bacher Leiterin Nachhaltigkeit Schweizer TourismusVerband

Kurt Baumgartner Inhaber Belvedere Hotel Familie, Scuol und Bündner Persönlichkeit des Jahres 2025

Jacqueline de Quattro Conseillère national (PLR, VD) et membre du comité de la Fédération suisse du tourisme

René Müller Direktor Hotel Alpina Adelboden, VR-Präsident Berg bahnen Adelboden AG und Grossrat EVP (BE)

Samuel Huber Leiter Politik Schweizer Tourismus-Verband

Michèle Zbinden und Patrik Birri Eigentümer und Gastgeber Berglodge Goms

Luzi Seiler Direktor Parkhotel Margna Sils und Mitglied Gemeindevorstand Sils

Thomas Vogt Gastgeber Valbella Resort und Präsident HotellerieSuisse Sektion Lenzerheide

Angela Lilienthal General Manager Marriott Hotel Basel

Philipp Niederberger Direktor Schweizer Tourismus-Verband

Franz-Xaver Leonhardt CEO Krafft Gruppe und Grossrat Die Mitte, Basel-Stadt

Daniel Fankhauser Direktor Hotel Wettstein, Basel

Arnaud Frascotti Hôtel-Restaurant Le Cochon Rose, La Sagne

Tiana Angelina Moser Vorstand Zürich Tourismus und Ständerätin GLP, ZH

François Briguet Responsable hôtel & restauration, Concorde Espace Culture, Vernier

Andreas Züllig Gastgeber Schweizerhof Lenzerheide

Sonja Frey Direttrice Hotel Ascovilla e Presidente Hotellerie Suisse Ticino

Frédéric Füssenich CEO Rigi Seilbahnen AG

Corin Frascotti Hôtel-Restaurant Le Cochon Rose, La Sagne

Valentin König CEO Aletsch Bahnen AG und Vorstand von Seilbahnen Schweiz

Gisela Heller Gastgeberin Eiger Mountain & Soul Resort, Grindelwald

Hans-Peter Brändle Leiter Arbeit, Bildung, Politik und Mitglied der Geschäftsleitung HotellerieSuisse


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