HGZ No 11
Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang
Luzern, den 13. Mai 2026
Aspekte
Schüler für den Kochberuf gewinnen, ist das Ziel des Care Food Networks.
Sodahaus bringt Leben ins Dorf
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Nächste Ausgabe am 20. Mai
Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Pe r s ö n l i c h
Schwerpunkt
Daniel Bieri leitet seit bald 20 Jahren die Bad Schinznach AG. Mit dem vergangenen Jahr ist er zufrieden. Doch der Hotelmanager steht auch vor zukünftigen Herausforderungen.
Roboter und Lifestyle im Fokus
Stolperfrei und trittsicher durch den Arbeitstag.
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Gäste mit Verfallsdatum
Vom Bavonatal im Tessin führt von Foroglio aus ein steiler Wanderweg in das waldige Seitental Val Calnègia. Es ist nur in den Sommermonaten bewohnt.
TI CI N O T U R I SM O/M I LO Z A N ECCH I A
TESSIN IST POSITIV GESTARTET Die aktuelle Weltlage bereitet vielen Turismo ein grösseres Interesse im Tourismusdestinationen Sorgen. Das Vergleich zum Vorjahr. «Es handelt Tessin hingegen profitiert von seiner sich jedoch um vorläufige Daten», Lage und der Beliebtheit – bei den merkt Catharina Berni an. Generell Schweizerinnen und Schweizern so- geht die Tourismusorganisation davon wie bei den angrenzenden Ländern. aus, dass ein Teil der Gäste, die auf «Die Daten von Januar bis März zeigen Fernreisen verzichten, sich für das eine positive Entwicklung, ebenso die Tessin entscheidet. Im Südkanton gibt Zahlen der Hotellerie für den Monat es dieses Jahr auch einiges zu feiern: April», sagt Catharina Berni, Leiterin Unter anderem zelebriert das Hotel GiKommunikation bei Ticino Turismo. ardino Ascona 40 Jahre GastfreundAuch für die kommenden Monate schaft. Ein weiteres Hotel, das InternaMai, Juni und Juli beobachtet Ticino tional au Lac Historic Lakeside Hotel
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in Lugano, kann sogar auf sein 120-jäh- ist das ein grosser Gewinn. Damit finriges Bestehen zurückblicken. Der Be- det ein grosses Fest des Radsports in trieb wird bereits in vierter Generation der italienischen Schweiz statt», freut von der Familie geführt. Ein weiteres sich die Leiterin Kommunikation. «NeHighlight findet Ende Mai statt: Eine ben den bekannten Orten sind die abEtappe des Giro d’Italia wird im Tessin gelegenen Seitentäler wie das Bleniotal ausgetragen. Die Etappe startet in Bel- spannende Orte im Tessin», erklärt linzona und endet nach 113 Kilometern Catharina Berni. Die dortige Gastromit einer Bergankunft in Carì, ober- nomie bietet oft lokale und saisonale halb von Faido. Ticino Turismo geht Spezialitäten. Viele dieser Grotti sind davon aus, dass die Teams im Raum nur über die Sommermonate geöffnet Bellinzona oder im oberen Tessin un- und erwirtschaften in dieser Zeit ihren tergebracht werden. «Für das Tessin Jahresumsatz. DA N I EL A O EG ER LI
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Im Gastgewerbe arbeiten, ist nicht einfach. Man muss mental und körperlich fit sein, das Handwerk verstehen und immer wieder mit neuen Technologien klarkommen. Auch als Gast ist man heute gefordert. Besonders, wenn man schon etwas länger jung ist. Unser Jahrgängertreffen fing damit an, dass wir im Restaurant telefonisch keinen Tisch buchen konnten. Das Lokal will nur Online-Reservationen und nennt daher auf seiner Website keine Telefonnummer. Als Ortsunkundige hätten wir aber vor der Anreise gerne gewusst, ob das Restaurant Parkplätze hat oder wie das nächstgelegene Parkhaus heisst. Die Website gab darüber keine Auskunft. Statt einer gedruckten Speisekarte gab es einen QRCode. Da das Angebot gross war und nicht alle von uns ein Smartphone dabei hatten, dauerte die Scrollerei und Menüwahl lange. Zum Glück war der Servicemitarbeitende sehr freundlich, geduldig und hilfsbereit. Beim Bezahlen erfuhren wir, dass kein Bargeld mehr angenommen wird – mit Ausnahme des Trinkgelds. Locker – man ist ja modern – zückten wir Kreditkarten und Bezahl-Apps. Gleichzeitig fragten wir uns, wann wir zu alt und zu altmodisch für einen ganz normalen, eigentlich unspektakulären Restaurantbesuch und dessen technische Herausforderungen sein werden.
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Luzern, den 13. Mai 2026
AG E N DA
Mittwoch, 20. Mai Zu Besuch bei der Rega-Basis in Erstfeld/UR Die Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region OberwallisZentralschweiz, sind eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen der Rega zu werfen. Dabei erfahren sie, wie eine Alarmierung abläuft, wie Helikopter ausgerüstet sind und aus wem die Crew besteht. hotelgastrounion.ch (Events)
G A S TKO LU M N E
Aussagekraft von Verantwortung
Mittwoch, 20. Mai Stammtisch im Gasthaus zur Post in Bözen/AG
Julianna Priskin, Nachhaltigkeitsexpertin Hochschule Luzern Wirtschaft und Priskin & Wyss Consulting GmbH
Das Architekturbüro Groenlandbasel hat die Zimmer in der historischen Burg behutsam renoviert. Z VG
Übernachten, wo einst die Ritter wohnten Die Jugendburg Rotberg in Mariastein/SO ist in zwei Etappen renoviert worden. Es ist eine Jugendherberge mit einer besonderen Geschichte: die Jugendburg Rotberg. Einst wurde sie im 13. Jahrhundert von den Bischöfen von Basel erbaut, kam dann über Umwege Anfang des 20. Jahrhunderts in den Besitz des Consumvereins Basel ACV, um dann in den Jahren 1934/1935 von Jugendlichen zur heutigen Jugendherberge umgebaut zu werden. Als historisches Bauwerk benötigt sie regelmässige bauliche Erneuerungen. Jüngst ist eine zweite, zwei Jahre andauernde Renovationsetappe abgeschlossen worden. Breit abgestützte Finanzierung Dabei standen die Renovation der Zimmer sowie brandschutztechnische Verbesserungen im Zentrum. Ergänzend wurden punktuelle Massnahmen an Fassade und Aufenthaltsräumen umgesetzt. Ziel war, die Funktionalität und Aufenthaltsqualität zu verbessern, ohne den historischen Charakter des Gebäudes zu beeinträchtigen. Die Burg Rotberg ist ein bedeutendes Bauwerk für die Region. In der neuen «Strategie zur Förderung der Schlösser und
Burgen» des Kantons Solothurn gehört das Gebäude zu den 15 besonders relevanten Schlössern, Burgen und Ruinen, die sich durch eine hohe Attraktivität und Bedeutung als Baudenkmäler auszeichnen und zudem öffentlich gut zugänglich sind. Der Erhalt und Umbau der Burg ist nur dank finanzieller Unterstützung der Kantone Solothurn, Basel-Landschaft und Basel-Stadt möglich, welche Beiträge aus ihren Swisslos-Fonds gesprochen haben. Weitere Institutionen und Private haben sich an der Finanzierung beteiligt. «Die Burg Rotberg ist ein einzigartiger Lern- und Erlebnisort. Besucherinnen und Besucher tauchen hier wortwörtlich in die Geschichte ein», sagt René Dobler, Stiftungsratspräsident der Stiftung Jugendburg Rotberg. Die Jugendherberge in Mariastein verfügt über 78 Betten in 10 Zimmern¦–¦vom spektakulären Turmzimmer für zwei Personen bis zum Mehrbettzimmer. Zu den Gästen zählen mehrheitlich Reisende aus der Schweiz, der restliche Anteil stammt aus Europa. Neben Klassenlagern oder Vereinsreisen finden auf der Burg zahlreiche Feste wie Hochzeiten, Geburtstage oder die Walpurgisnacht statt. Die Burg Rotberg ist eine von zwei sogenannten Jugendburgen der Schweiz. Zusammen mit der Burg Ehrenfels im Domleschg/GR nimmt sie innerhalb der Schweizer Jugendherbergen eine besondere Stellung ein. (R M A )
Dienstag, 26. Mai Stammtisch im Mythen-Forum in Schwyz
Mehr Informationen unter: youthhostel.ch
Ein nachhaltiges Restaurant lässt sich nicht einfach an Preis, Stil oder Konzept erkennen. Weder gehobene Küche noch pflanzenbasierte Angebote garantieren geringe Umweltbelastung. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Beschaffung, Energie- und Wasserverbrauch, Abfallmanagement, Arbeitsbedingungen und Transparenz entlang der Wertschöpfungskette. Für Gäste sind gewisse Hinweise sichtbar: Verweise auf lokale Produzenten oder Labels wie Bio Suisse oder Fairtrade können Orientierung bieten. Aussagekräftiger ist jedoch die Saisonalität. Saisonale, regelmässig wechselnde Menüs deuten meist auf kürzere Lieferketten und frischere Produkte hin. Einzelne Betriebe gehen weiter, etwa mit konsequent regionalen Konzepten wie einem «50-km-Menü». Auch pflanzenbasierte Optionen sowie eine Preisgestaltung, die faire Löhne und verantwortungsvolle Beschaffung widerspiegelt, können Hinweise sein. Aus betrieblicher Sicht ist Nachhaltigkeit komplexer. Programme wie Swisstainable fördern messbare Verbesserungen etwa bei Lebensmittelabfällen, Energieeffizienz oder regionalen Lieferketten. Labels wie Ibex Fairstay bewerten Betriebe systematisch entlang ökologischer, sozialer und managementbezogener Kriterien. Labels wie Goût Mieux, Fait Maison oder Fourchette verte bieten Orientierung für Gäste. Doch Nachhaltigkeit lässt sich nicht auf einzelne Merkmale reduzieren. Entscheidend sind konsistente Prozesse und langfristiges Engagement. Für Gäste ist Kontinuität oft das stärkste Signal: Ein Restaurant, das dauerhaft Qualität, Transparenz und Vertrauen bietet, übernimmt Verantwortung im gesamten Betrieb.
Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Bern-Nordwestschweiz, sind zu Besuch bei Peter Heuberger im Gasthaus zur Post in Bözen. Auf einem Rundgang durch die zum Betrieb gehörenden Rebberge teilt er sein Fachwissen und erzählt spannende Geschichten. hotelgastrounion.ch (Events)
Mittwoch, 27. Mai Stammtisch im Kantonsspital HOCH, St. Gallen Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Zürich-Ostschweiz, erhalten eine exklusive Führung durch die neue Küche und die gesamte Gastronomie des Kantonsspitals HOCH Health Ostschweiz in St. Gallen. Anschliessend bleibt bei einem Aperitif Zeit zum Netzwerken. hotelgastrounion.ch (Events)
Mittwoch, 27. Mai. Besuch bei der Sandro Vanini SA in Rivera/TI Zwei Produkte aus dem Hause Vanini kennen alle: die Senffrüchte und die Marrons glacés. Welche Fruchtprodukte in Rivera noch hergestellt werden, erfahren die Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region GraubündenTessin, anlässlich ihres Besuchs bei der Sandro Vanini SA. hotelgastrounion.ch (Events)
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IMMER AUF DEM NEUSTEN STAND
Zürich-Tourismus spürt die angespannte Weltlage Die Tourismusregion Zürich ist verhalten ins Jahr 2026 gestartet. Nach einem guten Januar und Februar gingen die Logiernächte im März zurück. Zürich Tourismus sieht darin erste direkte Auswirkungen der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Besonders betroffen sind Fernmärkte, die stark von Flugverbindungen über diese Region abhängig sind. Eine Umfrage unter tourismusnahen
Betrieben bestätigt die Lage. Viele Unternehmen berichten von rückläufiger Nachfrage, kurzfristigeren Buchungen und mehr Annullationen. Betroffen sind neben Hotels auch Gastronomie, Detailhandel, Kultur, Mobilität und weitere Dienstleister. Zürich Tourismus will nun vorausschauend reagieren, die Marktbearbeitung anpassen und stärker auf die Schweiz sowie europäische Nahmärkte setzen. Gleichzeitig soll Zürich als verlässlicher Standort für Business Events positioniert werden. Wie stark sich die Unsicherheiten auf Sommer und Herbst auswirken, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. ( A D E)
3. bis 4. Juni Hospitality Summit in Bern Mehr Informationen unter: zuerich.com
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Das Mythen-Forum ist ein modernes Kultur- und Eventzentrum im Herzen von Schwyz. Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Oberwallis-Zentralschweiz, erhalten eine exklusive Führung. Danach gibt es einen kleinen Aperitif und gemütliches Stammtischfeeling. hotelgastrounion.ch (Events)
Die Festhalle Bern wird zum Treffpunkt für über 1500 Führungskräfte, Gastgeberinnen und Gastgeber, Fachleute und Partner. An zwei Tagen gilt, das persönliche Netzwerk zu erweitern, Wissen zu schärfen und konkrete Ideen für den eigenen Betrieb mitzunehmen. hospitality-summit.ch
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Das ist die grösste LehrlingsWerbeaktion im Kanton Aargau Möglichst viele Oberstufenschüler für Koch EFZ gewinnen. Das ist das Ziel des Vereins Care Food Network Aargau.
N E U E RÖ F F N ET
Vorstand. Laut Christian Schilling rechnet man mit 40 Teilnehmenden pro Werbeevent. Verein hofft auf Unterstützung Z VG
Beim Swiss Cocktail Open 2026 traten 23 Bartender aus der ganzen Schweiz live vor Publikum gegeneinander an. Sie hatten sich zuvor aus über 50 Bewerbern für das Finale qualifiziert. Für ihre Drinks mussten die Teilnehmenden mindestens ein Produkt eines internationalen und eines
Schweizer Herstellers verwenden. Zudem durfte das Rezept maximal eine selbstgemachte Zutat sowie ein Spezial- oder Nischenprodukt enthalten. Damit standen nicht nur Kreativität und Geschmack im Fokus, sondern auch die Fähigkeit, mit Vorgaben einen eigenen Drink zu entwickeln. Im ersten Durchgang mixten die Teilnehmenden in zwei Gruppen. Die jeweils drei Bestplatzierten qualifizierten sich für das Finale der besten Sechs. Neben Randy Schaller vom «Le Vestibule» in Lausanne/VD schafften es folgende Bartender in die Schlussrunde: Domenico Caruso vom «Clouds» in Zürich, Michele Durante vom Grand Hotel Les Trois Rois in Basel, Blanche Dyhrenfurth von der Atelier Classic
Zürich
Der Betrieb, der nur vorübergehend in der Binz in Zürich bleiben wollte, zieht nach neun Jahren ans Sihlquai. Das Provisorium wird in der ehemaligen Stadtküche heimisch. Es ist ein Ort, an dem man sich mit den Themen Ernährung, Lebensmittel und Nachhaltigkeit beschäftigt.
Sechs Termine Der Verein Care Food Network Aargau lädt Oberstufenschüler ein, mehr über Köchin/ Koch EFZ zu erfahren. Anmeldungen und Infos unter cfn-aargau.ch 11. August 18 Uhr, Alterszentrum Bruggbach, 5070 Frick 19. August 18 Uhr, Casalegre-Lebensqualität, 4800 Zofingen 24. August 18 Uhr, Pflegi Muri 5630 Muri
Ab Juni dasprovisorium.ch
Negishi Urban Sushi Basel
Ein weiterer Wiesner-Betrieb eröffnet an der Basler Johanniterbrücke. Negishi Urban Sushi bietet eine grosse Auswahl an Sushi-Kreationen; ergänzt wird das Angebot durch Bowls, Bentōs und Suppen. Der Standort bietet im Innenbereich 108 Sitzplätze und auf der Terrasse 48 Plätze. Ab Juni negishi.ch
26. August 18 Uhr, Alterszentrum St. Bernhard, 5430 Wettingen 1. September 18 Uhr, Alterszentrum Obere Mühle, 5600 Lenzburg 2. September 18 Uhr, Wirna Vita Altersheim 5303 Würenlingen
Er mixt den besten Cocktail Mit seiner Kreation «The Root Is On Fire» hat Randy Schaller das Swiss Cocktail Open 2026 im «Chicago 1928» in Zürich-Oerlikon für sich entschieden.
Das Provisorium
Scannen und mehr über die Aktion mit den sechs Terminen erfahren:
«Wir können nicht immer nur über den Fachkräfte- und Nachwuchsmangel jammern, wir müssen das Problem endlich anpacken», sagt Christian Schilling. Wie er und weitere Mitglieder des Vereins Care Food Network Aargau sich das vorstellen, wurde vergangene Woche an einer Medienkonferenz im Café Mikado in Windisch/AG vorgestellt. Der 2024 gegründete Verein ist ein kantonales Branchennetz von 85 Köchen aus der Gemeinschaftsverpflegung. Geführt wird Care Food Network Aargau von den beiden Co-Präsidenten Andreas Biedermann vom Regionalen Pflegezentrum in Baden/AG und Manuel «Koch ist doch der schönste Beruf», sagt Lio Sauter, Lernender im dritten Jahr im Laubacher vom Maria-Bernarda- Regionalen Pflegezentrum Baden/AG. Z VG Heim in Auw/AG. Schwerpunkt der diesjährigen Arbeit des Vereins ist, mehr Junge für den Kochberuf zu begeistern. «Aus diesem Mitgliedern des Vereins Care spräch mit einem Küchenchef und einem Lernenden vorgesehen. Ein Grund haben wir die grösste Lehr- Food Network Aargau statt. lingsrekrutierungsaktion im Kan«Wir haben rund 2500 Werbe- Berufsschullehrer informiert über ton Aargau ins Leben gerufen», flyer verschickt und hoffen, ins- die Inhalte der neuen, 2024 eingeerklärt Vorstandsmitglied Chris- gesamt mehrere Hundert Ober- führten Ausbildungsverordnung stufenschülerinnen und -schüler Koch. Zudem soll eine Infomappe tian Schilling. zu Koch EFZ und Küchenange2500 Flyer gedruckt und stelltem EBA abgegeben werden. «Profitieren soll 150 Schulen angeschrieben Weiter wird eine Adressliste von 47 Mitgliederbetrieben des Vernicht nur die Care-, eins an die Schülerinnen und So wurden in den vergangenen sondern die Wochen rund 150 SchulleiterinSchüler verteilt. nen und -leiter über insgesamt «Natürlich wollen wir die Gesamtbranche.» sechs Veranstaltungen inforJungen für einen Berufseinstieg U R S VO N E SCH , M I TG LI ED D E S miert, an denen Oberstufenschüin die Gemeinschaftsverpflegung C A R E- FO O D -VO R S TA N DS lerinnen und -schüler sowie debegeistern. Aber es ist uns auch wichtig, die Werbetrommel für ren Eltern die Gelegenheit haben, sich über den Kochberuf zu infor- begrüssen zu können», so Net- den Kochberuf im gesamten Gastmieren. Die Events finden ab work-Vorstandsmitglied Urs Vo- gewerbe zu rühren», betont Urs Mitte August bis Anfang Sep- nesch. An jedem zweistündigen Vonesch. Das bisherige Echo auf tember in sechs Betrieben von Werbeevent ist ein Podiumsge- die Einladungen sei gut, so der
Finanziert werden die Werbeevents von Sponsoren des Vereins. Darüber hinaus hofft Care Food Network Aargau auf eine zusätzliche Unterstützung seitens der Branchenverbände. Die Zahl der an den Events gewonnenen neuen Berufseinsteiger will der Verein 2027 bekanntgeben. (R U P)
Restaurant Hochwacht Regensberg/ZH
Irene Bolliger übergibt nach sechs Jahren das Restaurant Hochwacht auf der Lägern. Die neuen Gastgeber sind Petr Estvan und Luca Giovanoli. Die neuen Pächter übernehmen das Team. Nur der Küchenchef, der bei den Stammgästen als Pierre bekannt ist, geht in Pension. Ab Juli laegern-hochwacht.ch
Café Einstein Bern
Das Café und Bar Einstein expandiert in den Berner Mattenhof. Geschäftsführer Tobias Eastus will am neuen Ort qualitativ hochwertige Kaffeespezialitäten und hausgemachte Backwaren anbieten. Mittags stehen Suppen, Salate und Focaccia auf der Karte, und nachmittags ist eine kleine, aber feine Apéro-Auswahl vorgesehen. Ab September einstein-cafe.ch Konzentriert bis zum letzten Tropfen: Randy Schaller überzeugte die Jury.
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Bar in Thun, Dominic Pérez vom Sirup sowie Limettensaft mit friHotel Vitznauerhof in Vitznau/LU schem Estragon. Er dekorierte und Philipp Vollmar von der Art- den Drink mit einer hausgemachten Randen-Opaline mit Piment cibar in Lenzburg/AG. Im «Chicago 1928» überzeug- d’Espelette. Der zweite Platz ging te Randy Schaller die Jury. Für an Philipp Vollmar mit dem Drink den Siegerdrink kombinierte er «Wedmedik». Blanche DyhrenMezcal, Tequila, Quittenbrand, furth mit dem Cocktail «Beautiful Randensaft, Honig-Zimt-Tonka- Mangoness» wurde Dritte. ( A D E)
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S TATI S TI K D E R WOC H E
SO ENTWICKELN SICH DIE HOTELKATEGORIEN 2025 erzielte die Hotellerie Beherbergungseinnahmen von 6,2 Milliarden Franken. Eine Logiernacht generierte im Schnitt 140 Franken.
Bleibt der reservierte Tisch leer, gibt es Umsatzeinbussen.
Einnahmen in Milliarden A D O B E-S TO CK
Die No-Show-Zahl sinkt im Fünfjahresvergleich
Touristiker setzen auf singende Kinder «Schwiizergoofe» sind eine der beliebtesten KinderMusikformationen des Landes. Ihre neue Single «Lago Mio» entstand in enger Zusammenarbeit mit Ascona-Locarno Turismo und Ticino Turismo. Bereits 2025 spannten die Tessiner Touristiker mit den «Schwiizergoofe» zusammen. Diese Partnerschaft war so erfolgreich, dass sie nun fortgesetzt wird. Letztes Jahr entdeckten die singenden Kinder das Tessin und speziell die Region Ascona-Locarno. Im Rahmen einer Social-Media-Kampagne erlebten sie dabei verschiedene Abenteuer. Für das Jahr 2026 entwickelte sich daraus ein emotionales, musikalisches und crossmediales Projekt. Es richtet sich an Familien und verbindet Musik, Bewegung und Storytelling mit dem Ziel, Familien zu gemeinsamen Erlebnisse im Tessin zu inspirieren. Im Zentrum dieses Projekts steht «Lago Maggiore», die neue
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nicht klassiert
1 und 2 Sterne und Kategorien ohne Sterne
3 Sterne
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5 Sterne
Quelle: Bundesamt für Statistik – Experimentelle Statistik: Beherbergungsstatistik (Hesta-Mon)
Die «Blindekuh» in Basel und Zürich erfolgreich unterwegs Die Dunkelrestaurants blicken auf ein gutes Geschäftsjahr 2025 zurück.
Mehr Informationen unter: blindekuh.ch
nehmen ab, je weiter im Voraus die Reservierung erfolgt. Je kleiner die Gruppe ist, desto höher sind sowohl die No-Show-Rate als auch der Anteil der No-Shows. Auffallend ist, dass fast ein Drittel der No-Shows von ReservierunDer No-Show-Report 2026 von gen stammen, die am selben Tag Lunchgate, basierend auf den Da- getätigt worden sind. Obwohl Reten aus dem Jahr 2025, zeigt: servierungen für grosse Gruppen 2,24 Prozent der Gäste, die über die niedrigste No-Show-Rate aus«foratable» reservierten, erschie- machen, verursachen sie den höchnen nicht. Besonders häufig be- sten wirtschaftlichen Schaden, troffen sind dabei kurzfristige weil sie kaum durch spontane Reservationen. Jedoch beginnen Gäste ersetzt werden können. gemäss Lunchgate, Massnahmen Auffallend ist der 30. Juni des und Sensibilisierungskampagnen letzten Jahres. Es ist der Tag mit langsam zu wirken. dem höchsten Wert an No-Shows. Der No-Show-Report 2026 ord- Es ist heiss, abends gibt es Gewitnet die erhobenen Daten in einem ter mit Starkregen. Zusätzlich Fünfjahresvergleich ein. Dieser war der 30. Juni ein Montag, also Vergleich zeigt, dass die No-Show- jener Wochentag, an dem die Rate jedes Jahr leicht sinkt. Die Analyse von Lunchgate die höchNo-Show-Rate beschreibt das Ver- ste No-Show-Rate ausweist. Dies hältnis der Anzahl Gäste, die illus-triert, welche Wirkung entnicht erscheinen, zur Zahl der steht, treffen mehrere RisikofakReservierungen. Die No-Shows toren zusammen. (R M A )
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Mehr Informationen unter: lunchgate.com
Die Schweizer Gastronomie kämpft nach wie vor mit Gästen, die trotz einer Reservation nicht kommen.
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Im letzten Jahr erwirtschaftete die gemeinnützige Stiftung mit den Dunkelrestaurants Blindekuh in Basel und Zürich einen Nettoerlös von 3,2 Millionen Franken und erzielte ein Plus gegenüber dem Vorjahr von knapp 40¢000 Franken. «Möglich war dies dank der grossen Anstrengungen aller Mitarbeitenden sowie der Unterstützung aus privaten Kreisen», sagt dazu Christina Fasser, Präsidentin der gemeinnützigen Stiftung Blindekuh. «Einmal mehr haben wir realisiert, wie anspruchsvoll es ist, einen Betrieb eigenwirtschaftlich zu führen, der konkrete Inklusion im Arbeitsmarkt ermöglicht.» Mehr Gäste in Basel
Eine der jungen Sängerinnen, die Teil Z VG des crossmedialen Projekts ist.
Single der «Schwiizergoofe». Sie wurde am 5. Mai offiziell vorgestellt. Wie der Namen vermuten lässt, ist der Song stark mit dem Tessin verbunden. Ergänzend zum Lied gibt es ein interaktives Mitmachformat für Kinder und Familien. Es besteht unter anderem aus einem Social-Media-Wettbewerb, der am 11. Mai lanciert wurde. Durch Kommentare über ihre Lieblingsorte können die Teilnehmenden Ferienaufenthalte im Tessin gewinnen. (R I F)
In Basel erhöhte sich die Anzahl der Gäste auf 6991, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 123 Personen. Auch die Halle 7 in Basel verzeichnete einen Anstieg. Insgesamt fanden 10¢708 Personen den Weg zu den Events, ein Plus von 752 Gästen gegenüber dem Vorjahr. Ins Dunkelrestaurant Zürich kamen mit 18¢842 Gästen weniger Besucher gegenüber dem Vorjahr mit 20¢854 Gästen. Erfreulich gross war das Interesse der Schulklassen: An beiden Standorten nutzten mehr Klassen das Angebot, an einem Sinnesparcours oder Mittagessen teilzunehmen als im Vorjahr. Stabil präsentiert sich die Anzahl der Mitar-
Der Basler Standort befindet sich in einem alten Fabrikgelände.
beitenden. In Zürich waren 26 Personen beschäftigt, von denen 10 blind oder sehbehindert waren. Der Betrieb in Basel verzeichnete 41©Mitarbeitende, von denen 9 blind oder sehbehindert waren. Neue Gastgeber am Ruder 2025 war für die Stiftung Blindekuh ein Jahr des Neuanfangs. Mit Monika Janicka in Zürich und Andreas Siemer in Basel haben neue Gastgeber unter der Gesamtleitung von Johannes Tschopp das Ruder übernommen. Gemeinsam
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mit ihren Mitarbeitenden sind die Gastronomen daran, neue Formate zu entwickeln, welche die bewährten Konzepte ergänzen. Die Stiftung Blindekuh organisiert im laufenden Geschäftsjahr neue Veranstaltungen und sorgt mit Sensibilisierungsarbeit weiterhin für Aufklärung. Zu den Highlights im aktuellen Jahr gehört der Sinnesparcours, der vom 18. bis 24. Juni am Zürcher Street Food Festival und am 4.¢Juli zusammen mit einem Blind-TastingWorkshop am Seefeldfest in Zürich zu Gast ist. (R M A )
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ANDREAS WILLINER «PERFEKTION ENTSTEHT DURCH WIEDERHOLUNG UND MUT»
baren Boden – die Schweizer Küche hat einen riesigen Schatz an regionalen Traditionen, die von der jüngeren Kochgeneration wiederentdeckt werden. Genau diesen Puls greifen wir mit unserem Food-Magazin «Moderne Schweizer Küche» auf: Viermal jährlich zeigen wir, wie Tradition mit modernen Techniken, saisonalen Zutaten und internationalen Einflüssen verbunden werden kann.
Der Leiter Fachberatung bei Unilever kennt den Gastromarkt bestens. Am Puls der Zeit bleibt er auch durch das Sponsoring der Kochnationalmannschaft.
Ihr Alltag dreht sich rund um das Thema Lebensmittel. Mit welchem Lieblingsprodukt arbeiten Sie selbst gerne? Momentan ist es der Essig, da ich gerade viele Lebensmittel einlege. Das ändert sich jedoch immer wieder, je nachdem, welchen Trend ich gerade teste oder was Saison hat. Ich probiere gerne neue Möglichkeiten aus, Aromen weiterzuentwickeln und Lebensmittel neu zu entdecken.
Unilever Food Solutions entwickelt nicht nur Produkte, sondern auch Rezepte und Lösungen für den Küchenalltag.
Unilever, einem Sponsor der Schweizer Kochnationalmannschaft. Wie hat sich die Was haben Sie aus diesen Erfahrungen mitgenommen? Wettbewerbswelt verändert? Ich habe vor allem eines gelernt: Als ich 2003 an den World Skills in Perfektion entsteht durch Wie- St. Gallen war, gab es weder soziderholung und den Mut, sich hin- ale Medien noch künstliche Intelterfragen zu lassen. Diese Haltung trage ich bis heute in mir – in der Konzeptentwicklung, beim Andreas Williner ist Food-Styling, in der Teamfüheidg. dipl. Küchenchef und Leiter der Culinary rung. Die Vorbereitungszeit hat Fachberatung bei Unimir gezeigt, dass Spitzenleistung lever Food Solutions nur im Team möglich ist. Jeder in Thayngen/SH. bringt seine Stärken ein, und das Ergebnis ist immer grösser als die Summe der Einzelteile. Dieses Prinzip lebe ich auch bei Unilever ligenz. Man merkt, dass dieser Food Solutions jeden Tag. Einfluss sich heute auch bei den Teams zeigt. Sie bereiten sich Aktuell sind Sie Leiter der noch systematischer vor, die MeCulinary Fachberatung bei nüs sind konzeptionell durchSponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:
Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation
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dacht und neben Geschmack und Zubereitungstechniken. Zweitens Optik wird das Storytelling im- «Street Food Couture», also die mer wichtiger. Gleichzeitig ist der Veredelung von klassischem internationale Wettbewerb här- Street Food mit hochwertigen Zuter: Skandinavische und asia- taten und raffinierten Techniken. tische Nationen haben massiv Drittens «Borderless Cuisine», aufgeholt. Was mich aber freut, die Verschmelzung verschiedener ist, dass die Schweiz konstant an kulinarischer Traditionen. Und der Weltspitze geblieben ist – das viertens «Diner Designed»: Gäste zeigt, dass wir in der Ausbildung suchen nach multisensorischen und im Engagement nach wie vor Erlebnissen, die über das reine EsMassstäbe setzen. sen hinausgehen. Diese Trends sind kein kurzfristiger Hype, sonWelche Trends beobachten Sie dern spiegeln einen tiefgreifenden in der globalen Gastronomie? Wandel im Essverhalten wider. Unser Future Menus Trends Report, jährlich mit über 250 Culi- Wie sieht es in der Schweiz nary-Fachberatern weltweit erar- aus? Gibt es Unterschiede? beitet, zeigt vier grosse Bewegun- Die globalen Trends kommen gen: erstens «Culinary Roots» – die auch bei uns an, aber mit schweiRückbesinnung auf regionale zerischer Handschrift. «Culinary Traditionen und fast vergessene Roots» trifft auf besonders frucht-
Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional
Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode
Wie werden Sie den diesjährigen Culinary World Cup in Luxemburg verfolgen? Am liebsten direkt vor Ort – und das ist auch der Plan. Als Sponsor und Partner ist uns wichtig, das Team während des Wettkampfs zu unterstützen und die Atmosphäre hautnah zu erleben. Ich bin überzeugt: Die Schweiz wird auch 2026 eine hervorragende Leistung bringen. A N G EL A H Ü P P I
Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions
Mehr Informationen unter: unileverfoodsolutions.ch
Sie haben selbst internationale Wettbewerbserfahrung. 2003 vertraten Sie die Schweiz bei den World Skills. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit? Das war eine sehr prägende Zeit für mich. Als junger Koch die Schweiz auf internationalem Parkett zu vertreten, erfüllt mich heute noch mit Stolz. Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, sind die vielen intensiven Trainingstage, an denen wir als Team zusammengewachsen sind. Der Druck, unter Wettkampfbedingungen Höchstleistungen abzuliefern, hat mich geformt wie wenig anderes in meiner Karriere.
«Spitzenleistung ist nur im Team möglich.»
Unilever Food Solutions Seit 1838 steht Unilever Food Solutions an der Seite von Gastronomen. Das Unternehmen entwickelt nicht nur Produkte, sondern auch Lösungen, die den Küchenalltag effizienter und erfolgreicher machen. Ende März wurde bekannt, dass Unilever seinen Food-Bereich abspaltet und mit dem weltweit grössten Gewürzunternehmen, McCormick, fusioniert. Daraus entstehen neue Chancen – und ein noch stärkerer Fokus auf das Food-Business.
Partner der Schweizer Junioren-Kochnationalmannschaft: AMC International AG, Boiron, Emmi Food Service, Hug AG, Transgourmet/Prodega, Wiberg,
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EIN TAG, AN DEM DIE LEBENSMITTEL IM FOKUS STEHEN
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Essen und Trinken sind die Grundlagen unserer Branche. Einmal jährlich diskutieren am Lebensmitteltag Fachleute über aktuelle Themen in der Lebensmittelbranche. Zum Beispiel darüber, was Roboter in Zukunft ausrichten können oder welche Gesetze ändern.
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n der Gastronomie und Hotellerie sind Lebensmittel allgegenwärtig. Und seit mehr als zehn Jahren sind diese am Lebensmitteltag, der jeweils im Hotel Schweizerhof Luzern stattfindet, namengebendes Thema. Der Tag bringt jährlich Fachleute aus der Lebensmittelkette zusammen. Referierende setzen sich mit den Herausforderungen und Zukunftsthemen der Branche auseinander. Obwohl der Lebensmitteltag jeweils früh ausgebucht ist, halten die Verantwortlichen am Standort Hotel Schweizerhof fest. «Wir wollen klein und fein bleiben», sagt René Eisenring, einer der Initianten. Darum findet auch der nächste Lebensmitteltag am 15. April 2027 wieder im Hotel Schweizerhof Luzern statt. Im folgenden Interview blickt René Eisenring auf bleibende Eindrücke zurück und wagt einen Blick in die Zukunft. An der Fachtagung werden Themen diskutiert, die kaum an Aktualität einbüssen, Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit haben einen grossen Stellenwert in der Bevölkerung. Auszüge aus den Referaten des letzten Lebensmitteltags, der Ende April stattfand, zeigen auf, wie sich die Herstellung von Lebensmitteln und die Ernährung in Zukunft verändern werden. Und mit welchen Herausforderungen die Branche zu kämpfen hat. DA N I EL A O EG ER LI
René Eisenring, wie ist der Lebensmitteltag entstanden? Etwa um 2009 gab es eine ErfaGruppe bei der Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme SQS in Zollikofen/BE. Daraus ist eine Veranstaltung mit rund 220 Besucherinnen und Besuchern entstanden. Organisiert wird der Lebensmitteltag von SQS und der Bioinspecta AG. Welches ist die wichtigste Botschaft dieser Fachtagung? Der Lebensmitteltag ist eine Plattform für das Netzwerk und die Wissensvermittlung. Er richtet sich an die gesamte Lebensmittelkette, das heisst an die Zulieferer, die Lebensmittelhersteller, Logistiker, den Einzelhandel und die Gastronomie.
Nach welchen Kriterien wählen Sie die Referierenden aus? Das ist unterschiedlich. Oft ergeben sich Themen durch Aktualitäten, und dann schauen wir, wer sich als Referentin oder als Referent eignet. Letztes Jahr zum Beispiel waren PFAS in aller Munde. Wir fragten Martin Scheringer, Professor an der ETH Zürich an, der viel Wissenswertes zum Thema vermitteln konnte.
«Wir wählen auch Themen, die gewünscht werden.» R EN É EI S EN R I N G , LEB EN M I T T ELTAG
Gibt es Themen, die immer wieder aktuell sind? Wir achten darauf, dass wir ein möglichst abwechslungsreiches Programm zusammenstellen. Tatsächlich gibt es Themen, die stets aktuell sind. Ich denke da an das Lebensmittelrecht, an pathogene Keime oder an Nachhaltigkeit. Cereulid in Babynahrung wäre ein interessantes Tagungsthema gewesen. Unsere Vorbereitungen waren aber bereits zu weit fortgeschritten, um das Programm nochmals zu ändern. Gab es Themen, die bei den Teilnehmenden auf grosse Kontroversen stiessen? Ja, die gab es. 2022 setzte sich Edouard Appenzeller, Experte für nachhaltige Lebensmittel, kritisch mit ökologischen Argumenten, die im Zusammenhang mit industriell hergestellten veganen Lebensmitteln zu hören waren, auseinander. Es kam während des Referates einige Unruhe im Publikum auf. Ich denke, weil sich einige Teilnehmende in ihrem Lebensstil und Konsumverhalten kritisiert fühlten. Dies geschah aus meiner Sicht und zur Verteidigung des Referenten, zu unrecht.
Sind solche Reaktionen von Ihnen erwünscht? Selbstverständlich, ja, solange der Respekt gegenüber den Referierenden gewahrt bleibt. Ich bin überzeugt, dass die damaligen Reaktionen dem Zeitgeist geschuldet waren. Heute, das heisst vier Jahre später, würde beim gleichen Referat der Geräuschpegel nicht mehr ansteigen. Wenn ich zusammen mit Sara Leu das Tagungsprogramm programm entwickle, wählen wir Themen und Referierende aus, die eine gewisse Spannung versprechen. Und wenn möglich, nehmen wir auch ein Thema auf, welches eher einen philosophischen oder gesellschaftskritischen Hintergrund hat. Gibt es Referierende, die mehrfach am Lebensmitteltag auftreten? Ja, es gibt Fachleute, an denen kein Weg vorbeiführt, weil sie auf ihrem Gebiet herausragend sind. Wir versuchen dennoch, so viele neue Gesichter wie möglich auf die Bühne zu bringen. Mit einer Ausnahme – an unserer Moderatorin Daniela Lager halten wir fest. Sie trägt mit ihrer Eloquenz und sympathischen Art wesentlich zum Gelingen des Lebensmitteltages bei. DA N I EL A O EG ER LI
Zur Person René Eisenring ist Lebensmittelingenieur ETH und unter anderem Leiter Fachbereich Lebensmittel und Verpackung bei SQS in Zollikofen/BE.
Schweizer Lebe
VON DEN NACHBA Michael Beer, stellvertretender Di DiLebensrektor vom Bundesamt für Lebens mittelsicherheit und Veterinärwesen BLV, zeigte auf, dass die bilateralen Verträge mit der EU den Lebens Lebensmittelhandel mit den Nachbarstaa Nachbarstaaten vereinfachen. Die Schweiz profi profitiere von den Ressourcen der EU, beispielsweise, was die Lebensmittel Lebensmittelsicherheit oder die Einführung von neuen Lebensmitteln betrifft. «Am Schweizer Lebensmittelrecht müssen wegen der Bilateralen III keine ele elementaren Änderungen vorgenom vorgenommen werden. Es stimmt bereits zu mehr als 90 Prozent mit dem EU EURecht überein», sagte Beer weiter. Aussagen im Faktencheck Gegner behaupten jedoch das Ge Gegenteil und sagen, dass es in Zukunft
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S chwe rpu n k t
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Luzern, den 13. Mai 2026
Lebensmittel im Wandel
DER WEG BIS ZUM LIFESTYLE OBJEKT Christine Brombach, Dozentin am Institut für Lebensmittel Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der ZHAW in Wädenswil/ZH, berichtete darüber, wie sich die Art der Ernährung in den letzten Jahren gewandelt hat. Heute sind in der westlichen Welt Lebens Lebensmittel fast immer und überall verfüg verfügbar. «Im öffentlichen Raum sieht man ständig kauende Menschen. Heutzu Heutzutage sind Lebensmittel 24 Stunden, sieben Tage die Woche verfügbar» . Der Wert von Lebensmitteln sinkt Das Angebot, die Verfügbarkeit und die Zubereitung von Nahrungsmit Nahrungsmitteln haben sich verändert. Sie haben in der westlichen Welt nicht an Be Bedeutung verloren, sondern ihre Be Bedeutung hat sich gewandelt. Men Menschen, die vor 80 Jahren geboren
wurden, hat das kriegsbedingt eingeschränkte Lebensmittelangebot geprägt. Es gab weder Fertiggerichte noch eine dauernde Verfügbarkeit. Das, was saisonal und regional vorhanden war, wurde zubereitet und gegessen. Auch heute ist Regionalität und Herkunft wichtig. Jedoch war Essen früher im Vergleich zu heute teuer, es verschlang rund einen Drittel des verfügbaren Einkommens. Darum war Verschwendung undenkbar. Heutzutage gibt man in der Schweiz durchschnittlich noch sieben Prozent des Haushaltsnettoeinkommens für Lebensmittel aus. Ernährung ist nun ein Lifestyleobjekt. Sie sichert nicht mehr nur die Existenz. Sie muss der Gesundheit, der Identität und der Nachhaltigkeit dienen. zhaw.ch/de/lsfm
Trinkwasserbehandlung
Listeria monocytogenes
ZWISCHEN EVIDENZ UND ESOTERIK
EINBLICK IN EIN «ALTES PROBLEM»
Irina Nüesch, Sektionsleiterin Trink TrinkVerund Badewasser beim Amt für Ver braucherschutz im Kanton Aargau, zeigte in ihrem Referat auf, dass Trinkwasser hierzulande sicher und bevon hoher Qualität ist. Es kann be denkenlos aus dem Hahn getrunken werden und stammt zu etwa 80 Pro Prozent aus Grund- und Quellwasser. Die restlichen 20 Prozent stammen aus der Aufbereitung von See See- oder Flusswasser. Aufgrund der hohen Qualität können rund 40 Prozent des gefassten Wassers ohne jegliche geAufbereitung als Trinkwasser ge nutzt werden, während der Rest schonend aufbereitet wird. Keine Heilsversprechen Neben der mikrobiologischen Be Behandlung gibt es auch esoterisch be be-
ensmittelrecht
ARN PROFITIEREN beispielsweise keine Wochenmärkte oder keine Hofläden mehr geben würde. Michael Beer erklärte, dass sich diesbezüglich nichts ändert. Diese Anbieter unterstehen bereits dem Lebensmittelrecht und müssen die Hygienevorschriften einhalten, und sie sind verantwortlich für eine einwandfreie Qualität der Produkte. Es werden auch keine EU-Beamten in Schweizer Betrieben Kontrollen durchführen. «Amtliche Kontrollen von Lebensmittelbetrieben in der Schweiz erfolgen auch künftig durch die kantonalen Vollzugsbehörden.» Und die Angaben über die Herkunft von Brot und Backwaren im Offenverkauf wird künftig ebenso auf Verordnungsstufe geregelt, nicht durch die EU. blv.admin.ch/blv/de/home.html
handeltes Wasser. Dieses wird oft als «belebtes», «energetisiertes» oder «informiertes» Wasser bezeichnet. Obwohl wissenschaftlich nicht haltbar, findet der Glaube an die Heilkraft von Wasser, das mit Methoden wie Edelsteinen, Wirblern oder Magneten behandelt wurde, viele Anhänger. In der Schweiz ist es jedoch verboten, mit einer therapeutischen Wirkung für solche Wässer zu werben. «Teilweise werden auch Ängste mit esoterisch aufgewertetem Wasser geschürt. Zum Beispiel, dass ‹normales› Wasser ungesund sei.» Auch sagt Irina Nüesch, dass es nicht nötig sei, Wasser im Haushalt aufzubereiten. «Denn das Trinkwasser in der Schweiz war qualitativ noch nie so hochstehend wie heute.» ag.ch
Roger Stephan, Direktor im Institut für Lebensmittelsicherheit und -hygiene an der Universität Zürich, the thematisierte das Bakterium Listeria monocytogenes. Es kommt in der Umwelt häufig vor und kann Esswaren kontaminieren. Listerien wurden erstmals 1926 wissenschaftlich beschrieben. Dass die Lebensmittelkette als wichtigster Übertragungsweg gilt, wurde rund 50 Jahre später erkannt. Die ersten «Listerienfälle» kamen 1981 in Kanada in einem Krautsalat, 1985 in Kalifornien in einem Weichkäse und 1987 in der Schweiz im Vacherin Mont-d’Or vor. «In einem besonders schweren Fall, der sich vor ein paar Jahren in der Schweiz zutrug und bei dem Backhefe zu den Ursachen gehörte, gab es sieben Todesopfer», erklärte der
Wissenschaftler. Der Erreger verbreitete sich vermutlich über eine Kreuzkontamination. Listerien sind kälte- sowie säureresistent. Nur Hitze überleben sie nicht. Darum kann ein Ausbruch Monate, sogar Jahre dauern. Roger Stephan erklärte, dass das Nichteinhalten von Hygienezonen problematisch sein könne. Vulnerable Personen gefährdet Oft sind Listerien ungefährlich. Gesunde Personen verspüren bei einer Infektion keine oder nur leichte Symptome. Für Menschen mit Immunschwäche oder betagte Personen sind sie in erhöhter Konzentration unter Umständen lebensgefährlich. Und bei Schwangeren können sie zu Fehlund Totgeburten führen. vetsuisse.ch/biosicherheit
Robotik in der Praxis
WENN DER ROBOTER KOCHT Lukas Müller und Adrian Koller von der Hochschule Luzern demonstrierten, wo die Robotik in Sachen Lebensmittelsicherheit Potenzial und Grenzen hat. Roboter in der Lebensmittelindustrie sind kein Zukunftsszenario. Bereits heute werden damit Prozesse wie Verpacken, Sortieren, Palettieren und Schneiden automatisiert. Dies, um die Produktivität zu steigern und Hygienestandards zu erfüllen. Vor allem bei der Verpackung entlasten sie Menschen von monotonen Aufgaben. Im ersten Teil zeigte Lukas Müller auf, wie die Hochschule Luzern die Forschung an Robotern organisiert. In der Lebensmittelproduktion Adrian Koller erklärte weiter, dass Roboter in der ganzen Wertschöp-
fungskette eingesetzt werden können. Das heisst bei Feldarbeit oder bei der Datenerfassung wie Düngerbedarf oder Erntezeitpunkt in der Landwirtschaft. Weiter dienen Roboter schon seit geraumer Zeit als Melkroboter oder Erntehelfer. In der Lebensmittelindustrie kommen sie vor allem bei körperlich anstrengenden oder repetitiven Aufgaben zum Einsatz. In Grossküchen von Spitälern setzt man Roboter zum Anrichten von Tellern ein. Im Restaurant Miss Miu in Zug sind Abräumroboter im Einsatz. In einigen Fällen übernehmen sie in Verpflegungsautomaten die Arbeit als komplette Kochzentren. Solche Automaten ermöglichen das Erhitzen von vorgekochten Speisen rund um die Uhr. hslu.ch
I LLU S T R ATI O N SO N JA D EM A R M EL S
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M a rk tplat z
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«Möhl Abricot alkoholfrei» ist ein Cider für gesundheitsbewusste Gäste.
Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch
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B I LD ER Z VG
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Apfel trifft auf Aprikose
Pesto, das lange haltbar ist
Mit «Möhl Abricot alkoholfrei» bringt die Mosterei Möhl einen neuen Cider auf den Markt. Das Getränk vereint Äpfel aus dem Thurgau mit Aprikosen aus dem Wallis, es besticht durch leichte Süsse, fruchtige Frische sowie eine fein ausbalancierte Säure. Für zusätzliche Raffinesse sorgt die Beigabe von Hopfen. Sie verleiht dem Cider eine aromatische Tiefe. Erhältlich ist der Cider in der 50-cl-Bügelflasche und der 33-cl-Glasflasche. moehl.ch
Hero bietet für seine Gastrokunden vier Parmadoro-Pestos an. Mit frischen Zutaten und intensiven Aromen bringen sie Abwechslung in die Profiküche. Im praktischen 800-g-Stehbeutel sind die Pestos in den Sorten Pesto alla Genovese, Pesto Rosso, Pesto alla Calabrese und Pesto Rustico Verdure erhältlich. Sie überzeugen mit authentischem Geschmack, hoher Ergiebigkeit sowie langer ungekühlter Haltbarkeit. gastro.hero.ch
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Der natürliche Wachmacher
Blätterteig-Tulpe zum Füllen
Ayo ist ein Getränk aus der Ostschweiz auf Basis von Apfelsaft. Kombiniert mit natürlichem Koffein aus Guarana und der Frische von Limetten ist so eine leichte Alternative zu klassischen Energy Drinks entstanden. Die Idee stammt von Philipp Dickenmann, der selbst im Mostobst-Anbau tätig ist. Gemeinsam mit seinem Bruder Adrian entwickelte er ein Getränk, das Energie liefert, ohne künstlich zu wirken. ayo-drink.ch
Neu ergänzt eine Blätterteig-Tulpe das Angebot von Hug. Das knusprige Blätterteiggebäck ist vielseitig einsetzbar – ob klassisch mit frischen Erdbeeren, herbstlich mit Vermicelles, mit feinem Schokoladenmousse oder elegant im Premiumstil gefüllt. Ein weiterer Vorteil: Die Blätterteig-Tulpe wird vegan hergestellt und ist damit ideal für Betriebe, die ihr Angebot auch in diese Richtung erweitern möchten. hug-foodservice.ch
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Pe rsön lich
DANIEL BIERI «WIR HABEN LETZTES JAHR GUT GEARBEITET»
PE R SO N A LI A
Der langjährige Geschäftsführer der Bad Schinzach AG über Aktuelles. Daniel Bieri, die Bad Schinznach AG kann für letztes Jahr ein positives Ergebnis mit einem Jahresgewinn von 2,3 Millionen Franken vorweisen. Was führte zum positiven Geschäftsgang? 2025 war für uns ein erfreuliches Geschäftsjahr. Wir konnten den Umsatz um 3,6¤Prozent steigern und gleichzeitig in verschiedenen Bereichen effizienter arbeiten. Besonders positiv wirkten sich die stabile Nachfrage in den Kernbereichen Kliniken, Thermalbäder und Hotel sowie tiefere Waren-, Finanzierungs- und Fremdleistungskosten aus. Entscheidend war aber das gute Zusammenspiel aller Bereiche.
Haben Sie auch Sorgenkinder? Von Sorgenkindern würde ich nicht sprechen, aber es gibt anspruchsvolle Themen. Dazu gehören zunehmender regulatorischer Druck, steigende Personalkosten sowie der Unterhaltsbedarf unserer historischen Gebäude und Anlagen. Diese Herausforderungen nehmen wir ernst und gehen sie aktiv an. Sie haben bei Reinigung und Unterhalt einsparen können. Wie kam das? Wir haben Prozessabläufe überprüft und gewisse Dienstleistungen neu organisiert. So wird die Nachtreinigung im Bäderbereich wieder intern erbracht. Dadurch konnten externe Dienstleistungen reduziert, Kosten gesenkt und gleichzeitig Qualität sowie Flexibilität verbessert werden. Im Sommer haben Sie ein neues Parksystem eingeführt. Was hat sich verändert? Wir haben das bisherige durch ein schrankenloses System ersetzt. Für unsere Gäste bedeutet das eine bequemere Ein- und Ausfahrt, weniger Wartezeiten und eine digitale Zahlungsabwicklung. Gleichzeitig werden die internen Abläufe effizienter. Wie viele Kosten können Sie damit einsparen? Eine einzelne fixe Sparsumme steht nicht im Vordergrund. Der Nutzen liegt in effizienteren Prozessen, geringerem Unterhaltsaufwand und einem besseren Gästeerlebnis. Langfristig erwarten wir daraus klare wirtschaftliche Vorteile.
Seit bald 20 Jahren leitet der diplomierte Hotelmanager «Bad Schinznach».
Im Bäderbereich blieben die Eintritte mit 366 000 unverändert, dennoch konnte der Umsatz in diesem Segment erhöht werden. Warum? Wir beobachten ein verändertes Buchungs- und Nutzungsverhalten. Mehr Gäste entscheiden sich für höherwertige Angebote wie das Thermi spa oder die Aquarena Sauna. Dadurch konnte der Umsatz im Bäderbereich gesteigert werden trotz stabiler Frequenzen.
«Unser Ziel ist, eine zeitgemässe Infrastruktur zu haben.» Im Kurhotel Im Park verzeichneten Sie im letzten Jahr mit 10 341 Logiernächten leicht rückläufige Zahlen. Warum? Zu Beginn des Jahres mussten wir unsere Preise moderat anpassen, da auch wir mit steigenden Kosten konfrontiert sind. Dies führte zunächst zu einer gewissen Zurückhaltung bei den Buchungen. Im weiteren Jahresverlauf normalisierte sich die Nachfrage wieder. Dank der Preisanpassung konnte der Umsatz trotz weniger Logiernächte stabil gehalten werden. Sie planen einen Neubau. Was ist in der Pipeline? Wir arbeiten an einer überarbeiteten und leicht reduzierten Projektversion für die Weiterentwicklung unseres Standorts. Dabei verzichten wir auf gewisse ursprüngliche Elemente, um das Projekt effizienter umzusetzen als geplant. Ziel bleibt eine zeitgemässe Infrastruktur mit langfristigem Mehrwert für Gäste, Pati-
Reto Moser
Hotelmanager
General Manager
Das Hotel Mandarin Oriental Savoy in Zürich ernennt Joachim Hafner per sofort zum neuen Hotelmanager. Der Hotelier bringt langjährige und internationale Erfahrung innerhalb der Mandarin Oriental Hotel Group mit und wird als Mitglied des Executive Committee eine Schlüsselrolle in der operativen Führung des Hauses einnehmen. Zuletzt verantwortete er als Hotelmanager die Eröffnung des «Mandarin Oriental Downtown» in Dubai (AE) im Oktober 2025.
Four Seasons hat Reto Moser zum General Manager von The Park Gstaad, A Four Seasons Hotel, ernannt. Das Haus im Berner Oberland soll Ende 2026 eröffnen. Es wird derzeit umfassend renoviert und künftig unter der Marke Four Seasons geführt. Moser bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Hotellerie mit. Zu Four Seasons kam er 2004 in der Provence (FR). Danach war er in Bangkok und Ko Samui (TH), Kairo (EG), Moskau (RU) und Dubai (AE) tätig.
Jessica Ternes
Christian Wyrsch
Vorstandsmitglied
COO
Die Generalversammlung des Tourismus Forum Luzern TFL hat Jessica Ternes einstimmig in den Vorstand gewählt. Die Hotelière folgt auf Raymond Hunziker und übernimmt gemeinsam mit Nicole Winkler das Ressort Events. Jessica Ternes ist seit 2009 General Manager des Ameron Luzern Hotel Flora. Zudem engagiert sich die Tourismusexpertin seit 2014 bei Luzern Hotels, zunächst als Vorstandsmitglied und seit Januar 2026 als Co-Präsidentin.
Die Destination Arosa Lenzerheide richtet ihre digitale Organisation neu aus: Christian Wyrsch, COO der Bergbahnen Arosa Lenzerheide, wird die Leitung der entstehenden Unternehmensstruktur rund um «Al Digital» übernehmen. Das Projekt wurde von den Bergbahnen und Tourismusorganisationen lanciert, um eine gemeinsame digitale Basis zu schaffen. Seither werden Systeme, Daten und Prozesse vernetzt¨–¨entlang der gesamten Customer Journey.
Z VG
enten und Mitarbeitende. Bis Ende Mai erfolgt die Baueingabe, danach erarbeiten wir einen Kostenvoranschlag. Baustart erfolgt frühestens im Frühjahr 2027. Um wie viele Zimmer geht es? Gemäss aktuellem Planungsstand ist eine Erweiterung des Kurhotels vorgesehen. Geplant sind sechzehn Deluxe-Doppelzimmer, zwei Suiten und im Dachgeschoss eine Junior Suite und vier weitere Suiten. Insgesamt würde das Angebot damit qualitativ ausgebaut und im gehobenen Segment gestärkt. Das Projekt befindet sich in der Überarbeitung, Anpassungen im weiteren Planungsverlauf sind möglich . R U T H M A R EN D I N G
Mehr Informationen unter: bad-schinznach.ch
Ihr Unternehmen besteht aus verschiedenen Standbeinen. Welche erwirtschafteten ein besonders gutes Ergebnis? Vor allem unsere beiden Kliniken arbeiteten hervorragend. Die Privat-Klinik Im Park verzeichnete erstmals über 20¤000 Pflegetage, und auch die Klinik Meissenberg in Zug konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich zulegen.
Joachim Hafner
LE S E R B R I E F
Zur Person Daniel Bieri ist diplomierter Hotelmanager NDS HF und Betriebswirtschafter NDS HF St. G allen. Er steht seit 2007 der Bad Schinznach AG als Vorsitzender der Geschäftsleitung vor. Das Unternehmen Die Kernbereiche sind die Thermalbäder, die Privatklinik Im Park, das Kurhotel Im Park und die Golfsportanlage Pitch & Putt in SchinznachBad/AG. Zudem gehört die Tochtergesellschaft Klinik Meissenberg AG (Psychiatrische und Psychotherapeutische Frauenklinik) in Zug dazu. Ebenfalls hält die Bad Schinznach AG eine finanzielle Beteiligung bei der Schwob AG, Leinenweberei und Textilpflege, in Burgdorf/BE.
Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik. redaktion@hotellerie-gastronomie.ch oder an Hotellerie Gastronomie Verlag, Postfach, 6002 Luzern
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Pe rsön lich
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Sie würde ihren Beruf noch einmal wählen
RAFFAEL JENZER «DAS PROJEKT HAT SICH GELOHNT»
Teresa Rodrigues ist die amtierende Housekeeperin des Jahres. Sie hat den Titel gewonnen, weil sie ihr Team fördert und ihm vertraut.
«Regionale Zeitungen in Portugal berichteten über meinen Sieg.» T ER E S A RO D R I GU E S , LUZER N
Das Erarbeiten des Konzepts für den Wettbewerb habe auch den Teamgeist gestärkt. «Wir haben gemeinsam Standards angepasst, damit wir effizienter und besser werden.» Die Althoff Hotels, zu denen die Ameron Collection gehört, führen regelmässig Gästezufriedenheitsumfragen durch. Dabei kam heraus, dass 96 Prozent der Gäste im Hotel Flora Luzern zufrieden mit der Sauberkeit sind.
Mehr Informationen unter: metzgerhuus.ch
In Füllinsdorf/BL ist das Metzgerhuus mit dem Ziel der regionalen Schlachtung gut angelaufen.
Die Laufbahn von Teresa Rodrigues zeigt eindrücklich, dass man dank ROY M AT T ER Weiterbildung eine spannende Karriere machen kann.
Teresa Rodrigues legt auch Wert 23 Mitarbeitende verantwortlich. auf eine zielführende Gesprächs- «Ich konnte bereits zehn Teamkultur mit ihren Mitarbeitenden. mitglieder motivieren, ebenfalls «In den Pausen besprechen wir, eine Weiterbildung zu absolviewo es Schwierigkeiten gibt, und ren.» Auf die Frage, ob sie diesen ich biete dem Team Hilfe an.» Das Beruf wiederwählen würde, antführe auch dazu, dass sich die wortete sie: «Auf jeden Fall. Die Teammitglieder gegenseitig aus- Welt der Hotellerie bietet jeden helfen. Es brauche zwar viel Ener- Tag neue Herausforderungen und gie, immer wieder Lösungen zu macht mir viel Freude. Ausserdem finden. «Aber wenn es im Team ist der Beruf sehr abwechslungsfunktioniert und alle selbständig reich. Langweilig wird es einem arbeiten können, habe ich mehr sicher nicht.» DA N I EL A O EG ER LI Zeit für Organisatorisches.» Den richtigen Beruf gewählt
Zur Person
Sie arbeitet seit 20 Jahren im Ameron Hotel Flora und hat sich von der Reinigungskraft ohne Deutschkenntnisse zur Leiterin des Housekeepings hochgearbeitet. Die Vorgesetzten haben ihr Potenzial erkannt und sie gefördert. Seit zehn Jahren ist sie für
Teresa Rodrigues (40) ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie hat den Progresso-Lehrgang Hotellerie-Hauswirtschaft und eine Grundbildung mit EBAAbschluss absolviert.
Mehr Informationen unter: ameroncollection.com
Die Gouvernante im Ameron Hotel Flora in Luzern ist seit letztem Herbst «Housekeeper 2026». Den Wettbewerb richtet jeweils der Berufsverband Hotellerie-Hauswirtschaft aus. Seit ihrem Sieg ist viel passiert. Im Schweizer Fernsehen und in portugiesischen Regionalzeitungen wurde darüber berichtet. Der Sieg habe ihr Selbstvertrauen gestärkt sagt die 40-jährige Portugiesin. «Diese Auszeichnung hat mich persönlich motiviert, mein Team weiter zu fördern.» In ihrem Konzept, das sie für den Wettbewerb eingereicht hatte, zeigte sie auf, in welchen Bereichen die Förderung stattfindet. «Ich führe beispielsweise regelmässig Mitarbeiterschulungen zu den verschiedensten Themen durch.» Ausserdem lege ich den fremdsprachigen Mitarbeitenden nahe, möglichst rasch Deutsch zu lernen.
Luzern, den 13. Mai 2026
Raffael Jenzer, vor einem Jahr ist auf die Initiative Ihres Vaters Christoph Jenzer gemeinsam mit fünf Metzgereien aus der Region das Metzgerhuus eröffnet worden. Wie ist es angekommen? Sehr gut, unsere eigenen Erwartungen sind übertroffen worden. Bereits im dritten Quartal konnten wir schwarze Zahlen schreiben. Und dabei ist es nicht einfach, eine neu gegründete Firma in einem Neubau mit neuen Mitarbeitenden zum Laufen zu bringen. Wenn man zudem noch eine passende Software von der Verarbeitung der Tierdaten bis zur Buchhaltung in Betrieb nehmen muss, ist man bedient. Nach nun fast einem Jahr dürfen wir sagen: Wir haben die Challenge gemeistert. Beschreiben Sie uns das Metzgerhuus. Was machen Sie? Das Metzgerhuus wurde ursprünglich als Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieb geplant. Bei uns arbeiten nur gelernte Fleischfachleute. In Betrieb genommen haben wir aber auch parallel einen Selfcheck-outShop und eine Eventlokalität, in welcher wir Anlässe und Weiterbildungskurse anbieten. Dieser Raum ist für die Ausbildung von Lernenden und Interessenten verwandter Berufsgruppen wie zum Beispiel Köche und Lebensmitteltechnologen gedacht. Zudem gibt es Grillkurse für Privatpersonen. Ziel ist, dass wir den Kunden zeigen, was hinter dem Genuss von Fleisch steht, so dass aus Respekt gegenüber dem Tier vom Schnörli bis zum Schwänzli alles verwendet wird.
Raffael Jenzer vertritt die fünfte Generation der Metzger Jenzer.
nach viel, ist aber 30mal weniger als in einem industriellen Betrieb. Wie kommt das Fleisch an die Kundschaft? Zu zwei Dritteln geht das Fleisch an die teilhabenden Metzgereien, die das Fleisch selber vermarkten, entweder in ihren Läden oder indem sie die Gastronomie beliefern. Ein Viertel des Fleisches geht in die Direktvermarktung der Landwirte, die ihr Angus Beef, Demeter-Schwein oder Milchkalb ab Hof verkaufen. Der Rest geht bei uns über den Ladentisch oder wird an unseren Events und Grillkursen verbraucht. Sie vertreten die fünfte Generation des Familienbetriebs Jenzer mit Sitz in Arlesheim/ BL. Bleibt Zeit für das elterliche Unternehmen? Aktuell hat das Metzgerhuus Priorität, aber dank der vielen tollen, neuen Mitarbeitenden kann ich mich bereits seit Anfang Jahr zwei Tage pro Woche dem elterlichen Betrieb widmen. R U T H M A R EN D I N G
Wie viele Tiere sind im ersten Jahr geschlachtet worden? Wöchentlich verarbeiten wir rund 70 Schweine, 30 Rinder, 30 Kälber und 20 Schafe, die alle in der Region aufgewachsen sind. Dies tönt
A N Z E I G E
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Zur Person Raffael Jenzer ist Metzgermeister und Geschäftsführer vom Metzgerhuus in Füllinsdorf/BL. Er ist zudem in der Geschäftsleitung der Metzgerei Jenzer Fleisch & Feinkost in Arlesheim/BL.
Luzern, den 13. Mai 2026
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A spe k te
DAS TEUERSTE FLEISCH I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER
Die Hälfte des in der Schweiz konsumierten Fleisches wird in der Gastronomie serviert. Besonders gefragt sind Edelstücke, die aus Japan, Spanien und Indonesien kommen.
E
in Kilogramm am Knochen gereiftes Entrecôte vom Schweizer Weideoder Bio-Rind kostet, je nach Anbieter, zwischen 95 und 155 Franken. Ein stolzer Preis im Vergleich zu durchschnittlichen 45 Franken für konventionelle Entrecôtes, aber immer noch ein Schnäppchen. Denn das teuerste Rindfleisch der Welt ist das Matsusaka Wagyu aus Japan. Davon kosten 100 Gramm bis zu 530 Dollar. Bis vor kurzem war dieses nur in Japan erhältlich. Das Fett des Matsusaka Wagyu hat einen Schmelzpunkt von nur zwölf Grad Celsius, was extrem zart ist.
Ebenfalls sehr teuer ist das KobeRind, eine spezielle Wagyu-Art. Bei der Luma Beef AG in Neuhausen am Rheinfall/SH ist das Wagyu-Beef für 459 Franken pro Kilogramm erhältlich. Wagyu heisst schlicht «japanisches Rind» und ist die Bezeichnung für mehrere Rinderrassen japanischen Ursprungs. Die mittelgrossen Rinder wurden früher als Arbeitstiere im Bergbau und in Reisfeldern eingesetzt. Das Besondere an Wagyu-Beef ist dessen Marmorierung, wie das Fett zwischen den Muskelfasern genannt wird. Die Qualitätsstufen liegen zwischen A1 und A5, wobei
A5 die höchste Stufe ist. Sie steht für eine extrem feine Marmorierung, eine feste Textur sowie eine einwandfreie Farbe. Den hohen intramuskulären Fettanteil haben Wagyu-Rinder aufgrund einer genetischen Veranlagung. Das Fett bildet sich ab einem Alter von zweieinhalb Jahren. Deshalb werden Wagyu-Rinder erst mit einem Alter von 36 bis 48 Monaten geschlachtet¢–¢deutlich später als herkömmliche Mastrinder. Neben «Fullblood Wagyu», der Bezeichnung für reinrassige japanische Rinder, werden Kreuzungen mit F1 bis F4 gekennzeichnet. So hat F4 einen Wagyu-Anteil
von 93,75 Prozent oder höher und Eicheln ernähren. Der beste Patabei F1 liegt der Wagyu-Anteil bei Negra-Rohschinken kostet rund 50 Prozent. 200 Franken pro Kilogramm. Die Zubereitung von WagyuNoch teurer als das Fleisch Beef unterscheidet sich von der- vom Iberico-Schwein und Wagyujenigen klassischer Entrecôtes. Rind ist dasjenige indonesischer Empfehlenswert ist das Erklärvi- Ayam-Cemani-Hühner. Dieses Gedeo auf der Luma-Website. flügel ist vollkommen schwarz: Nicht nur die Federn, sondern Nischenprodukte mit besonders auch die Haut, das Fleisch, die stolzen Preisen Knochen und sogar die Organe. Das Fleisch des Ayam Cemani soll Exklusiv und mit 122 Franken pro laut Berichten an Rebhuhn erinKilogramm auch teuer sind Pata- nern. Ein reinrassiges Tier kann Negra-Koteletts. Diese stammen Preise bis zu 6000 US-Dollar ervon Iberico-Schweinen, die sich in zielen. Seine Zucht ist aufwendig, den Wäldern im Grenzgebiet zwi- da Hennen nur zirka 80 Eier pro schen Spanien und Portugal von Jahr legen. G A B R I EL TI N GU ELY
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Bären Eggiwil G53918
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Region Zürich
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Luzern, den 13. Mai 2026
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A spe k te
HGZ No 11
«Das Konzept» liefert zündende Ideen und zeigt deren kreative Umsetzung.
beitenden, war neu und die Abläufe auch. Es galt, alle, von gelernt bis ungelernt, entsprechend zu schulen und auf den gleichen Stand zu bringen. «Wir befinden uns immer noch in einem Prozess», so die Geschäftsführerin. In der Anfangsphase sei es wichtig, immer nach rechts und links zu schauen und wo nötig zu justieren. Beispielsweise wurden die Öffnungszeiten leicht angepasst. «Wir haben gemerkt, dass am frühen Morgen nur sehr wenige Gäste kommen und sich die Mitarbeiterkosten nicht lohnen.» Sie sei froh, dass die Mitarbeitenden in diesen Belangen flexibel seien. «Wir haben auch festgestellt, dass wir Verantwortlichkeiten stärker auf das Team verteilen können.» So haben Mitarbeitende Zusatzaufgaben übernommen wie das Bespielen der Social-Media-Kanäle oder die Betreuung des Soda-Shops. Ideen für den Sommer
Ein alter Apothekerschrank erhielt einen neuen Anstrich und wurde im Sodahaus zur Bar umfunktioniert.
S A M U EL B Ü T T LER
Sowohl im Shop als auch in der Produktion arbeitet das Team wo möglich mit lokalen Produzenten zusammen. Das Fleisch kommt von der Metzgerei Stutzer und Flüeler in Kerns, Milchprodukte von der Käserei Schnider in Giswil und Spirituosen von der Firma Walden in Sarnen¢–¢alle im Kanton Obwalden. Ein Grossteil des Essensangebots im Sodahaus
Das «Sodahaus» in Sarnen bringt neues Leben in den Dorfkern. Das Konzept ist so vielfältig wie seine Besucher.
rerin bei der Breitmaul AG, die und den alten Warenlift aus den das Sodahaus betreibt. Die Kaffee- Apotheken-Zeiten. Es sollte kein Bar steht in einer neuen Überbau- 08/15-Ausbau werden, sondern ung, wenige Meter vom Bahnhof ein Bijou, in dem man sich gerne Sarnen/OW entfernt. Das ge- aufhält. Der Name Sodahaus ist schichtsträchtige Haus diente ebenfalls eine Referenz an eine einst als Lagergebäude der Löwen- vergangene Zeit. Bis die Marke in Apotheke gleich nebenan. Als es den 50er-Jahren verkauft wurde, nicht mehr gebraucht wurde, war das Haus eine Produktionsstand es zeitweise leer, wurde als stätte für Fresca Soda. Schafstall oder als Künstler-Atelier genutzt. «Der Investor hätte Gefragt und gefordert Im Sodahaus kann man um 9 Uhr das Gebäude abreissen lassen Suppe bestellen und um 19 Uhr können», erzählt Leila Mrak. Heute gibt es wieder hausgeein Birchermüesli. Man kann eine «Doch er wünschte sich einen machte Sodas, die bei den Gästen Yogastunde besuchen, am Laptop Gastronomiebetrieb¢–¢als Herz seit der Eröffnung Ende Novemarbeiten, einen Teamevent abhal- der Siedlung.» Vor drei Jahren ber 2025 sehr gut ankommen. ten, einen Cocktail trinken oder entstand per Zufall der Kontakt «Wir haben zu Beginn einen richlokale Produkte einkaufen. «Wir zu Martin Amstutz, einem der tigen Ansturm erlebt, was uns sehr gefreut hat», erzählt Leila wollen unterschiedliche Bedürf- Gründer der Breitmaul AG. nisse abdecken und verschiedene Es war allen Involvierten Mrak. Gleichzeitig sei man aber Zielgruppen ansprechen», sagt wichtig, den Charme des Hauses auch gefordert gewesen. Das Leila Mrak. Sie ist Geschäftsfüh- zu erhalten wie die Holzbalken Team, bestehend aus zehn Mitar-
Fakten und Zahlen Sitzplätze 50 im Innenbereich, 15 im Weinkeller, ca. 20 aussen. Öffnungszeiten Café: Mo. bis Fr., 7.00–17.30; Sa., 7.30–17.30 Bar: Do. bis Sa., 17.30–22.30 Renner Seit der Eröffnung wurden 907 Liter Soda verkauft. Das Saison-Soda und Soda Orange waren am beliebtesten. Zudem gingen 1500 Zimtknöpfe über die Theke.
Mehr Informationen unter: sodahaus.ch
Ein Treffpunkt für alle Generationen
wird im Breitmaul-Atelier in Sachseln hergestellt¢–¢Gebäck wie Croissants oder Zimtknöpfe, aber auch Quiches und Suppen. Bald schon steht für das Sodahaus der erste Sommer vor der Tür. «Es gibt noch viel zu lernen», sagt Leila Mrak. «Wie können wir die Gäste auch im Sommer abholen, wenn alle am See sind?» Denkbar sei vieles. Schon heute findet einmal im Monat ein Outdoor-Konzert am Sodahaus statt, zudem ist ein mobiles BaristaBike mit Glaces in Planung. «Die Ideen gehen uns auf jeden Fall nicht aus.» A LI CE GU LD I M A N N
Die Quiches für das Sodahaus werden im Breitmaul-Atelier hergestellt.
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Als Restaurant oder Hotel vom Camping-Boom profitieren
Reisende, die mit dem Wohnmobil oder Camper unterwegs sind und sich häufig selbst versorgen, gehören bekanntermassen nicht zu den besten Gästen des Gastgewerbes. Es gibt aber einige Hotelbetriebe und Gasthöfe in der Schweiz, die selbst Stellplätze anbieten oder verfügbare Parkplätze an Camping-Touristen vermieten. Die Ansätze sind dabei verschieden. Das Boutique Hotel Römerhof in Arbon/TG bietet seit der Coronapandemie Stellplätze an. «So hatten wir während der Zeit, als wir ausschliesslich Hotelgäste bewirten oder Take-away anbieten durften, eine Möglichkeit gefunden, trotzdem Gäste bei uns willkommen zu heissen», sagt Gastgeberin Dominique Bergue. «Das Angebot wurde sehr gut angenommen und die Gäste haben auch entsprechend konsumiert.»
Der Betrieb biete bewusst keine klassische Camping-Infrastruktur wie Strom- und Wasseranschlüsse an. Während der Öffnungszeiten können die Gäste jedoch die Toiletten im Hotel nutzen. Konsumieren die CampingGäste im Restaurant für mehr als 100 Franken, sind die Stellplätze kostenlos, sonst verrechnet das Team zehn Franken pro Nacht. Auch nach der Pandemie habe die Nachfrage Bestand gehabt, so Bergue. Im letzten Jahr sei diese aber zurückgegangen.
Ein replizierbares Modell
Stellplatz mit Frühstück Weiterhin gross ist die Nachfrage nach Stellplätzen im Hotel Ibis Zürich-Adliswil. Auch dort entstand das Angebot in der Coronapandemie. «Die Idee, ungenutzte Parkflächen als Stellplätze anzubieten, kam von einem unserer Mitarbeitenden, der selbst begeisterter Camper ist», erzählt Co-Direktor Ewald Brenner. Auch hier sind es einfache Stellplätze ohne Strom- und Wasseranschluss. Duschmöglichkeiten sind verfügbar, die Gäste müssen allerdings flexibel sein. «Wir entscheiden situativ, welche Zimmer morgens verfügbar sind, und ermöglichen unseren Campern dort die Nutzung der Dusche.» Im Hotel Ibis bezahlen die Gäste für den Stellplatz 35 Franken pro Person und
Campingplätze verzeichneten 2025 rund fünf Millionen Logiernächte.
Nacht. Darin ist das Frühstück inbegriffen. Die bisherigen Erfahrungen sind laut dem Co-Direktor sehr positiv. Die Camping-Gäste schätzten die Lage in unmittelbarer Nähe zur Stadt, zum Zürichsee und zur Autobahn. «Das Angebot hilft uns zudem, vorhandene
Stolperfrei und trittsicher durch den Arbeitstag Schuhe spielen in Bezug auf Gesundheit und Unfallprävention wortwörtlich eine tragende Rolle. Besonders im Gastgewerbe ist gutes Schuhwerk Pflicht.
Gerade Frauenfüssen tut ein regelmässiger Schuhwechsel gut.
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Damit die Füsse gesund bleiben und Stolperunfälle vermieden werden, ist gutes Schuhwerk das A figsten Stolperverletzungen sind ckenmarksverletzungen. Ein Vierund O. In der Schweiz ist Stolpern Verrenken, Verstauchen, Zerrun- tel der Stolperunfälle (54§000) im übrigens die Unfallursache Num- gen und Risse. Jahr ereignen sich auf Treppen. mer eins. Gemäss Suva verletzen Auf Rang zwei und drei lie- Um hier Unfällen vorzubeugen, sich so jährlich rund 200§000 Per- gen Prellungen und Schürfungen sollten Treppenstufen immer gut sonen, was Kosten in der Höhe (29§%) sowie Brüche (14§%). Zwei sichtbar markiert, sauber, trocken von 1,4 Milliarden Franken verur- Prozent der Stolpernden erleiden und hindernisfrei sein. Aussersacht. Die mit Abstand (42§%) häu- sogar Gehirn-, Nerven- und Rü- dem sollten alle Treppen über ei-
P E X EL S
Flächen sinnvoll zu nutzen und zusätzliche Gäste anzusprechen.» Über einen eigenen kleinen Campingplatz für sechs Fahrzeuge verfügt das Hotel Segnes in Elm/GL. Der Platz war vorher ungenutzt, seit 2023 gibt es das Angebot für Camper. «Die Nachfrage
«Arbeitssicherheit» berichtet in loser Folge über Präventionsund Schutzmassnahmen.
Mehr Informationen unter: suva.ch
Ein Servicemitarbeiter läuft pro Arbeitstag im Durchschnitt bis zu 15 Kilometer. Das macht im Monat 300 Kilometer, was etwa der Distanz zwischen Lausanne und St. Gallen entspricht. Fast noch mehr Weg legen Mitarbeitende im Housekeeping zurück. Besonders in weitläufigen Hotels und Resorts können bis zu 20 Kilometer pro Tag zusammenkommen. Stolpern kostet 1,4 Milliarden Franken pro Jahr
steigt von Jahr zu Jahr», sagt Gastgeberin Susanna Rhyner. Bei schönem Wetter seien sie von Anfang Juni bis Ende September sehr gut gebucht. Ein Stellplatz kostet 28 Franken pro Nacht, zuzüglich der Gästetaxe. Die Gäste haben Zugang zu Stromanschluss und Toiletten und erhalten ausserdem den Glarnerland-Pass mit gratis ÖV und weiteren Vergünstigungen.
Mehr Informationen unter: womoland.ch stellplatz.info
Zusätzliche Einnahmen für Landgasthöfe oder Hotels, unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeit für Camper. Diese Erfahrungen machen Betriebe mit eigenen Stellplätzen.
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nen Handlauf verfügen. Je 12§000 weitere Stolperunfälle ereignen sich beim Tragen von Objekten, beim Gehen auf Strassen und Wegen oder beim Hängenbleiben an Einrichtungsgegenständen, beispielsweise an einem Teppich. Sicherheit und Komfort Natürlich soll das Schuhwerk gerade im Service und am Empfang schick aussehen. Aber es muss vor allem bequem und rutschfest sein. Letzteres ist besonders überall dort wichtig, wo Böden auch mal nass sein können: im Spa, in der Lingerie oder in der Küche. Egal, in welchem Bereich der Hotellerie-Gastronomie man arbeitet, die Schuhe sollten unbedingt ein Fussbett haben, das den Fuss gut stützt und ihm auch auf unebenen Böden£–£beispielsweise auf dem Kiesplatz im Biergarten£– sicheren Halt gibt. Damit tut man nicht nur seinen Füssen etwas Gutes, sondern auch den Knien, Hüften und dem ganzen Rücken. Denn was unten nicht stimmt, wird oben ausbalanciert. Das wiederum kann zu Fehlhaltungen und Verspannungen führen. Arbeitsschuh ist nicht gleich Sicherheitsschuh Grundsätzlich gibt es drei Arten von Arbeitsschuhen. Sie haben jeweils eine andere Schutzwirkung. Berufsschuhe müssen mindestens einen schützenden Bestandteil, zum Beispiel durchtrittsichere Einlage, aufweisen. Sie sind mit der Kennung O gezeichnet. Schutzschuhe mit der Kennzeichnung P verfügen über Zehen-
Auf Anmeldung können sich die Camper auch im Hotelrestaurant verpflegen. «Das Angebot wird ab und zu genutzt», sagt Susanna Rhyner. Häufig werde nach einer Duschmöglichkeit gefragt. «Aktuell können wir keine anbieten, prüfen aber derzeit verschiedene Varianten.» Alle drei Betriebe£–£der Römerhof, das Hotel Ibis Zürich-Adliswil und das Hotel Segnes£–£haben positive Erfahrungen mit den Campern gemacht. «Wenn ähnliche Voraussetzungen gegeben sind, würden wir das Konzept auch anderen Betrieben weiterempfehlen», sagt zum Beispiel Ewald Brenner. A LI CE GU LD I M A N N
Stellplätze anbieten Es gibt zahlreiche Websites und Apps für Camping-Stellplätze. Auf womoland.ch findet man beispielsweise die Rubrik Eat & S leep, wo unter anderem Restaurants Stellplätze anbieten können. Auf stellplatz.info kann man die Rubrik «Bei Hotel» wählen.
kappen, die mechanischen Einwirkungen mit einer Prüfenergie von mindestens 100§Joule widerstehen. Mit anderen Worten: Die Zehen bleiben in diesem Schuh selbst dann unversehrt, wenn einem ein zehn Kilo schweres Gebinde aus einer Höhe von einem Meter auf den Fuss fällt. Sogar die doppelte Schutzwirkung weisen Sicherheitsschutzschuhe mit der Kennzeichnung S aus. Welcher Schuh der richtige ist, hängt davon ab, wovor er schützen soll. Vor herabfallenden oder rollenden Scherben und Gegenständen? Vor Dampf, Kälte, Hitze, Chemikalien oder elektrostatischer Aufladung? Unter suva.ch gibt es eine Liste mit Auswahlkriterien, die helfen, den perfekten Berufs-, Schutz- und Sicherheitsschuh für jede Gelegenheit zu finden. R I CC A R DA FR EI
Tipps und Tricks Bei Berufs- und Sicherheitsschuhen ist eine gute Passform wichtig. Daher sollte man Schuhe immer nachmittags probieren. Die Füsse sind dann grösser als morgens. Dadurch spürt man schneller, ob der Schuh drückt oder eine Nahtstelle reibt. Um den Füssen etwas Gutes zu tun, sollte man nicht tagein, tagaus denselben Schuh tragen, sondern die Schuhe wechseln und auch die Höhe der Absätze variieren. In der Freizeit barfuss laufen, zum Beispiel auf einem Barfusspfad, fördert die Fussgesundheit.
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Grosser Luxus in kleinen Häuschen «Das Konzept» liefert zündende Ideen und zeigt deren kreative Umsetzung.
Um Personal- und Betriebskosten im Griff zu behalten, arbeitet das Habitat mit Partnern zusammen. «Bei geringer Auslastung reinigen wir selber, bei hoher lassen wir reinigen», sagt Elia Frapolli. Ganz ausgegliedert hat er die Restaura-
im Jahr 2022 für den Hotel Innovation Award nominiert. Frapolli war Direktor von Ticino Turismo und ist heute als Gastgeber und Berater für Hotels und Tourismusdestinationen tätig. Das Habitat Lago Maggiore ist sein
Elia Frapolli ist nicht nur Initiant, Inhaber und Gastgeber, er lebt mit seiner Familie auch selbst im Habitat Lago Maggiore.
Die Idee ist bestechend: an einer touristisch wenig erschlossenen, aber attraktiven Lage einen naturnahen, luxuriösen, ganzjährig geöffneten Beherbergungsbetrieb eröffnen und dadurch die lokale Gastronomie fördern, den bestehenden Gästestamm verjüngen und internationaler machen. Für diese Vision wurden das Habitat Lago Maggiore in Gambarogno/ TI und sein Initiant Elia Frapolli
Zuhause sowie der Beweis, dass Gäste aus aller Welt unabhängig von der Destination anreisen, wenn das Angebot stimmt. Obschon Gambarogno im Winter
keine direkte Sonne bekommt, war das Habitat über die Festtage ausgebucht. Ein Zustand, den es seit seiner Eröffnung im Mai 2025 regelmässig erlebt. Klein, fein und fast autark Das Habitat besteht aus sechs Wohnmodulen und einem Hauptgebäude mit Shop, Seminarraum und einer barrierefreien Wohneinheit. Jedes Modul ist so auf dem weitläufigen Hang positioniert, dass es freie Sicht auf den Lago Maggiore und Privatsphäre bietet. Aus Holz und Glas erbaut, fügen sich die Module schön in die Landschaft ein. Zudem sind sie umweltfreundlich und energetisch fast autark. Im Sommer wird der Strombedarf zu 100 Prozent
Minimalaufenthaltsdauer Zwei Tage über Weihnachten und Silvester, ansonsten auch nur eine Nacht möglich. Preis pro Nacht und je nach Saison 400 bis 420 Franken.
Mehr Informationen unter: habitatlagomaggiore.ch
Das Habitat Lago Maggiore besteht aus Tiny Houses. Ihr Bau wurde von der Berghilfe und dem Kanton Tessin mitfinanziert.
Elia Frapolli hat bewiesen: Stimmt das Konzept, kommen Gäste selbst im Winter ins Tessin.
tion. «Wir wollten die lokalen Gasthäuser nicht konkurrenzieren, unsere Gäste sollen aber trotzdem im Habitat essen können.» Wer Jedem Haus sein Chakra seine Frühstücks- und anderen Verpflegungswünsche frühzeitig «Als ich das Grundstück zum ers- anmeldet, erhält die Speisen von ten Mal betrat, spürte ich eine einem lokalen Restaurant direkt besondere Energie.» Elia Frapolli ins Tiny House geliefert. Selbstliess das Areal von Claudio An- versorger wiederum finden im dretta, Autor des Buches «Orte kleinen Shop im Hauptgebäude der Kraft im Tessin», vermessen. eine gute Auswahl an regionalen Dabei kam heraus: Hier ist ein Produkten. R I CC A R DA FR EI Kraftort mit 22§000 Bovis-Einheiten*. Dem wird Rechnung ge- *Messeinheit für Lebensenergie tragen. «Jedes Modul ist auf einer Energielinie platziert und einem Chakra zugeteilt. Das erste Haus Fakten und Zahlen dem Wurzel-Chakra und so weiter.» Die Einrichtung der Häuser ist zwar einheitlich in edlen ErdGeöffnet tönen gehalten, doch die KünstleAnfang März bis Ende Januar. rin Giulia Fonti hat für jedes Haus Bilder gemalt, die den Farben und Investitionssumme der Energie des jeweiligen ChakRund drei Millionen Franken. ras entsprechen. Das siebte, das Kronen-Chakra, befindet sich am Waldrand oben. Dort wurde ein Zimmer Platz angelegt, der ideal ist für Yoga, Meditation oder um einfach Sechs Wohnmodule mit Natur und Aussicht zu geniessen. zwei bis vier Schlafplätzen, Wohnbereich, Küchenzeile, Kooperationen senken Kosten Terrasse mit Pool. von der eigenen Photovoltaik-Anlage gedeckt, im Winter zu fast 40 Prozent.
Der Pool ist beheizt und dadurch das ganze Jahr über benutzbar.
A N Z E I G E
HGZ No 33
i n k l u s i ve b.ch g a s t r o jo i g e n ze S tellena g ra t i s
Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886
HGZ No 5
CXL. Jahrgang
Luzern, den 3. Dezember 2025
Aktuell
Jeanette und George Burtons veganes Streetfood ist das beste in Europa.
Seite 10 Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886
CXLI. Jahrgang
Luzern, den 4. März 2026
Die Gastia setzt Akzente mit KI, Nachwuchsförderung und weiteren Formaten.
Drei Freunde und ihre Freude am Hotel
Seite 20
Seite 17
Pe r s ö n l i c h
Sebastian Metry legt in seinem Chalet Hotel Schönegg in Zermatt/VS viel Wert auf exzellente Kulinarik. Seit Anfang Jahr vertritt er die Schweizer Betriebe in der Vereinigung Relais & Châteaux.
Seite 5
Seite 9
Nächste Ausgabe am 18. März
Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Aspekte
Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin
Pe r s ö n l i c h
Wer gut würzt, muss viel weniger salzen
Nächste Ausgabe am 17. Dezember
Schwerpunkt
Bäckereien zwischen Wandel und Chancen
Wie schaffen es Bioprodukte aus der Nische in den Mainstream?
Seite 6
Seite 15
Schwerpunkt
Daniela Richner ist seit über 30 Jahren im ServiceBereich tätig. Sie nutzte jede Gelegenheit zur Weiterbildung. Ihr Wissen und die Neugierde für lebenslanges Lernen gibt sie gerne an Lernende weiter. Seite 14
Ohne Frauen würde vieles nicht gehen
Übermüdete haben ein fast doppelt so hohes Unfallrisiko wie Ausgeschlafene.
Seite 10
Seite 6
Alles hat seine Zeit
Häsch Grüezi gseit? Als ich noch ein Kind war, hörte ich ab und zu von meinen Eltern, dass ich diese oder jene Nachbarn nicht oder nicht freundlich genug gegrüsst hätte. Gleichzeitig kam ihnen zu Ohren, wenn wir Kinder ganz artig «Grüezi» gesagt hatten. Den Kindern heutzutage kommt so etwas vermutlich kaum mehr zu Ohren. Obwohl ich festgestellt habe, dass Grüssen ziemlich aus der Mode gekommen ist. Vor allem in Restaurants oder Hotels finde ich es ziemlich störend, wenn Gäste die Mitarbeitenden nicht oder nur knapp grüssen. Dass man beim Hereinkommen die Gäste am Nachbartisch grüsst, kommt nicht sehr oft vor. Mein Partner und ich grüssen eigent eigentlich immer. Spannend sind dabei die Reaktionen der Gegrüssten. Die einen freuen sich und grüssen freundlich zurück. Andere schauen uns mit einem verwirrten Blick an. Vielleicht denken sie, dass wir sie als nächstes darum bitten, unsere Rechnung zu übernehmen. Nach einem gemütlichen Abend mit feinem Essen wäre es sicher nicht zu verachten, wenn die Gäste am Nachbartisch sagen würden: «Sie haben uns so freundlich Da sdas.» Schwei zer Bra nchen m a ga z i n gegrüsst, wir übernehmen Grüssen lohnt sich aber auf seit 1898 jeden Fall. Manchmal entstehen interessante Gespräche mit Gästen am Nachbartisch, auch wenn sie einen danach nicht zum Essen einladen.
Sonnenschein und eine perfekt gespurte Loipe. «Aber ’ne Kondition wie ein Kartoffelsack», fluche ich und schnalle mir schnaufend die Langlaufskier ab. Neben der Loipe stapft plötzlich ein Mann mühelos durch den Tiefschnee: Ewald Michlig, Urgestein der Oberwalliser Köche-Szene. Ein «Riviera Noël» in Montreux-Villeneuve-Vevey gehört zu den schönsten Weihnachtsmärkten der Genferseeregion. K E YS TO N E-SDA kräftiger Händedruck und schon schwelgen wir in Erinnerungen, als es noch die Rhoneköche gab, ein Kochkunst-Regionalteam, zu dessen Gründervätern Michlig zählte. Anfang der 2000er-Jahre Die Adventszeit ist in der Schweiz ein Besucherzahl von mehr als einer national hal- Tourismus weiss: «Die Hotels waren grosse wirtschaftliche Bedeutung für sorgten die Oberwalliser wichtiges Geschäft. Nicht nur fast je- ben Millionund eine hohe Bedeutung», international für Furore. Sam-während der Wochenenden voll, unter die jeweiligen Austragungsorte haben, Aus Chappuis, Head Mar- der Woche waren die Zimmer zu etwa bewerben wir sie erfolgreich im Ausdes Hotel bietet im Dezember spezielle sagt Grégoire melten Medaillen undofschafften MontreuxAngebote an, auch bald jeder Ort hat keting & Communication die Nomination zur Schweizer 50 Prozent ausgelastet. Dies entspricht land», so Kanel. CNN Travel nennt die mindestens einen Weihnachtsmarkt. Vevey Tourisme. «Der WeihnachtseiKochnationalmannschaft. Ewald rund 60 000 Logiernächten.» Doch Schweizer Weihnachtsmärkte in ei Reiste man früher in der Adventszeit markt ist fürMichlig uns genauso wichtig war da nicht mehrwie mit nicht nur in der Westschweiz wird das nem Atemzug mit Wien, Strassburg oft ins Ausland, werden hiesige Weih- das Montreux Alpenvon derJazz Partie,Festival aber seinemit beidenWeihnachtsmarktgeschäft erfolgreich und Nürnberg und verleiht dem Alpen undSöhne gehört zu den nachtsmärkte immer bedeutender. 250 000 Besuchern talentierten Kilian und zelebriert. Eine Recherche des Online- land folgenden Status: «It’s hard to find Gemäss Medienportals Watson hat ergeben, a destination that does Christmas bet Zum Beispiel Montreux/VD. Der grösseren Veranstaltungen.» betFernando, dazu in Erstformation dortige Weihnachtsmarkt zieht Jahr einer Studie Norbert generiert das Geschäft mit dass die Zahl der Weihnachtsmärkte ter than Switzerland.» Auf Deutsch: Es Schwery, Mario InderDie Altstadt Berns trägt das Unesco-Label Weltkulturerbe. Bei der Aussenbewirtschaftung sind deshalb Plastikstühle und Werbesonnenschirme unerwünscht. K E YS TO N E-S DA landesweit auf stolze 400 angewach angewach- ist schwierig, eine Destination zu fin für Jahr immer mehr Besucher an. dem festlichen MarktAndreas am Genferseefinschmitten, Williner, «Aus touristischer Sicht hat die Weih- ufer mehr als fünfzig Millionen Franden, die Weihnachten besser kann als sen ist. Schweiz Tourismus kennt die Fabian Margelisch und Friedrich Kanel Schweiz Bedeutung der Märkte. «Weil sie eine die Schweiz. nachtszeit für unsere Region mit einer ken. Véronique R U T H M A R EN D I N G DA N I EL A O EG ER LI Zemanek, der von Kreativkopf der Nati, der 2011 51-jährig viel zu früh aus dem Leben schied. Die Oberwalliser wurden 2010 Response zentral RückenlehneAZA Flex CH-6002 Luzernund zwei Post CH AG hotellerie-gastronomie.ch Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern Auch wenn es im Februar in den Ber- schirme nicht gern gesehen. Auch zur schäftsleiterin, öffnet in diesem Früh- Stühle mit geschlossener an der WM Vierte gen nochmals kräftig geschneit hat, «Krone Huttwil» im Emmental/BE, jahr erstmals den Aussenbereich. Eine zu bestellen», so Caroline Knöpfel. Jahre später Fünfte an der Kochriecht es im Tal bereits nach Frühling. die im vergangenen September wieder- Terrasse hinter dem denkmalgeschütz- «Dies mit dem Aspekt, dass es abends Olympiade. «Die Rhoneköche Kaum sendet die Sonne ihre Strahlen eröffnet wurde, passen solche Ele- ten Haus hat Platz für rund 30 Perso- gerne kühl wird und der kalte Luftsind Geschichte», so Kochauf die Erde, füllen sich Boulevard- mente auf der Terrasse nicht. Das Haus nen. «Als wir im letzten September das strom in den Nierenbereich bläst.» Wie Pensionär Ewald Michlig. Das Cafés und Gartenrestaurants. Dabei prägt seit 1750 die Hauptstrasse im Haus eröffnen durften, mussten wir für den Innenbereich liess sie sich auch Zepter seines Hotels Tenne in gilt, sich an die örtlichen Vorschriften Städtchen Huttwil. Nach einer langen unser Augenmerk auf Pendenzen im für die Terrasse von einem Ausstatter Gluringen/VS hat er längst in Bezug auf Lärmschutz und Art der Schliessung wurde es vom neuen Besit- Innern richten. Zudem war die Terras- beraten. Wofür sich die Geschäftsleitean Sohn Fernando übergeben. Möblierung zu halten. Zu Letzterer zer, der ortsansässigen Familie Ruch, sensaison damals schon fast vorbei», rin entschied und welche Möbeltrends «Alles hat seine Zeit», sagt er INSPIRATION kennen immer mehr Ortschaften klare in einem zweijährigen Umbau für erinnert sich Knöpfel. Als es darum die Aussenbereiche dieses Jahr prägen, lachend und macht sich wieder Vorgaben. So sind nicht nur in Bern, knapp fünf Millionen Franken kernsa- ging, Mobiliar für die Terrasse zu be- lesen Sie in dieser Ausgabe. auf den Weg. sondern auch in vielen anderen Orten niert und zu neuem Leben erweckt. stellen, beherzigte sie einen Wunsch Plastikstühle oder bedruckte Sonnen- Caroline Knöpfel, Gastgeberin und Ge- der Familie Ruch: «Sie gab mir den Rat, Seite macht 3 J Ö RG R U P P ELT Wird Lachs mit Rotkraut gebeizt, sich dies nicht nur in der Farbe bemerkbar:
DAS GESCHÄFT MIT WEIHNACHTEN
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LACHSFILET IM ROTKRAUT GEBEIZT UND GERÄUCHERT | WASABI-MAYO | DÖRRPFLAUMEN-CREME
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Körner können mehr als knuspern
«Das Rezept» des Richemont Kompetenzzentrums Luzern inspiriert zu neuen Interpretationen.
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Rezept-Tipp:
Zutaten für 30 Stück
Zubereitung
Poolish (519 g) 170 g Weizenvollkornmehl 85 g Weizenmehl 720 260 g Wasser 4 g Backhefe
Poolish Backhefe im Wasser auflösen, die beiden Mehle beigeben und knollenfrei mischen. In hohem Gefäss 60 Minuten im Raum gären lassen, anschliessend 12–15 Stunden im Kühlraum bei 5 °C lagern.
Fougasseteig (2700 g) 1130 g Weizenmehl 720 155 g Hartweizengriess, mittel 750 g Wasser 515 g Poolish 50 g Backhefe 75 g Olivenöl nach 2 Minuten beigeben 25 g Speisesalz gegen Ende der Mischzeit beigeben und den Teig plastisch auskneten Siedfleischfüllung (1650 g) 1040 g Siedfleisch, gekocht klein würfeln 190 g Essiggurken 25 g Schnittlauch, frisch 50 g Radieschen 90 g Senf, mild 230 g Crème fraîche 25 g Gemüsebouillon Siedfleisch, gekocht (4953 g), Nettogewicht (1050 g) 1485 g Siedfleisch, Brustkern 150 g Zwiebeln 300 g Karotten 7 g Senfkörner, gebrochen 8 g Pfeffer, schwarz, ganz, gebrochen 3 g Lorbeerblätter, ganz 3000 g Wasser Sandwich-Brötchen-Zutaten (270 g) 150 g Weizendunst zum Aufarbeiten 120 g Frittierfett Aufnahme durch schwimmend Backen Übrige Sandwich-Zutaten (450 g) 300 g Frischkäse, Meerrettich 150 g Rucola
Fougasseteig Mehl, Hartweizengriess, Wasser, Poolish und Backhefe zu einem Teig vermischen. Nach 2 Minuten Öl und nach weiteren 6 Minuten Salz beigeben. Danach den Teig plastisch kneten. Teigruhe: 60–75 Minuten Teigtemperatur: 24 °C Fougasse-Sandwich-Brötchen aufarbeiten Nach der Stockgare einen Teigbruch von je 2700 g abwiegen und rund aufschleifen. Die Teiglinge spindelförmig auf 16 cm Länge rollen und leicht flach drücken. In der Mitte mit einem Metallhorn einschneiden und die Teiglinge zu einer Acht formen (Bild 1). Stückgare: Den Teig auf mit Tüchern ausgelegte Bleche legen, zugedeckt bei Raumtemperatur 20 Minuten gären lassen. Danach unbedeckt 30 Minuten im Kühlraum stabilisieren lassen. Schwimmend backen Bei 170 °C für 5–6 Minuten frittieren, dabei mehrmals wenden (Bild 2). Siedfleisch garen Mageres Siedfleisch in eine Gastroschale legen. Zwiebeln vierteln, Karotten grob zerkleinern und beigeben. Gewürze auf das Fleisch legen. Das Fleisch mit heissem Wasser vollständig bedecken und die Gastroschale mit Deckel in den Ofen schieben. 2 Stunden bei 180–200 °C ziehen lassen. Aus dem Ofen nehmen und das Fleisch
im Sud ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur abkühlen lassen. Vor dem Weiterverarbeiten mögliche Fettpartien entfernen. Siedfleischfüllung Gekochtes Siedfleisch würfeln, Schnittlauch hacken, Essiggurken fein würfeln und Radieschen grob hacken. Crème fraîche, Senf und Bouillonpulver beigeben und alles gut vermischen. Füllen Fougasse-Brötchen waagerecht halbieren. Die untere Hälfte mit 10 g Meerrettich-Frischkäse dünn bestreichen, mit 55 g Siedfleischfüllung und 5 g Rucolablättern belegen (Bild 3). Deckel des Brötchens aufsetzen.
Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch
Siedfleisch-Fougasse-Sandwich
Gutes Brot lebt von Kruste, Krume und Charakter. Saaten, Flocken, Quell- und Brühstücke können genau dort ansetzen und ein Brot im Regal klarer profilieren.
tung. Werden Saaten, Flocken oder Schrot vor der Teigbereitung eingeweicht oder mit heissem Wasser überbrüht, binden sie Feuchtigkeit, was zu einer saftigeren Krume beitragen kann. «Entscheidend ist auch, dass nicht jede Zutat gleich viel Wasser aufnimmt. Genau deshalb sind Dosierung, Quellzeit und Wasserführung zentral.» Martinelli sieht darin das handwerkliche Potenzial: Aus wenigen natürlichen Zutaten lasse sich viel herausholen, wenn sie richtig eingesetzt werden. Solche Saaten, Flocken und Schrot sind Zutaten können je nach Rezeptur im Brot weit mehr als dekorative zudem den Ballast- und NährZugaben. Sie beeinflussen genau- stoffgehalt erhöhen und den handso wie Quell- oder Brühstücke den werklichen Charakter des Brotes Geschmack, die Textur und Was- unterstreichen. Zu viele Körner serbindung sowie die Frischhal- oder Flocken können den Teig jetung des Brotes. Für Bäckereien doch beschweren. bieten solche Zutaten somit eine Möglichkeit, Brote gezielt aufzu- Starke Verkaufsargumente werten – ernährungsbezogen, geschmacklich, handwerklich und Für Ameya Martinelli liegt der in Bezug auf das Marketing. Mehrwert auch in der Erklärung: Ein Brot dürfe an der Verkaufstheke nicht einfach als Körnerbrot «Ein gutes Brot untergehen. «Wichtig ist, dass die Fachpersonen ihrer Kundschaft erzählt weit mehr erklären, was das Brot speziell als die Zahl macht.» Statt also nur auf sieben Körner hinzuweisen, könne eine seiner Körner.» Bäckerei erklären, dass ein Brot AMEYA MARTINELLI, BÄCKER-KONDITOR mit langer Teigführung, Brühstück oder Quellstück hergestellt «Der Einsatz von Brühstücken, wurde, dadurch länger frisch Flocken, Körnern und Samen ist bleibt, intensiver schmeckt und je in der Tat multifunktional», sagt nach Rezeptur mit einem höheren Ameya Martinelli, Bäcker-Kondi- Anteil an Ballaststoffen, Protetor in der Stiftung St. Jakob in Zü- inen oder wertvollen Fettsäuren rich und Vorstandsmitglied des punkten kann. Entscheidend sei, Berufsverbands Bäckerei & Confi- die Besonderheiten klar, aber serie. «Ein Brühstück kann dazu nicht als Gesundheitsversprechen beitragen, dass Brot länger frisch zu vermitteln. bleibt – ohne zusätzliches FrischSpezielle Zutaten ersetzen haltepulver. Genau das schätzen aber kein gutes Handwerk. Denn unsere Kundinnen und Kunden.» sie setzen Wissen über Rohstoffe, Gleichzeitig liessen sich Essgefühl Wasserführung, Teigruhe und und Geschmack beeinflussen: Ge- Backprozess voraus. Richtig einröstete oder eingeweichte Saaten gesetzt, machen sie aus einem und Quellstücke könnten einem Brot ein Produkt mit eigenem Brot mehr Aroma, Saftigkeit und Charakter – und genau dieser Charakter geben. Eine wichtige Charakter kann im Brotregal den Rolle spielt dabei die Vorberei- Unterschied machen. ( A D E)
Zeitplanung Zubereitung: rund 80 Min. Ruhezeit/Gärzeit: 14–15 Std.; Backzeit: 5–6 Min. 170 °C Fritteuse Nährwerte je 100 g Energiewert 983 kJ/235 kcal Fett 10 g, davon ges. Fettsäuren 4.9 g; Kohlenhydrate 24 g, davon Zucker 0,78 g; Protein 11 g; Salz 1 g
Kerne und Körner geben Brot nicht nur Struktur, sondern auch Geschmack, A D O B E-S TO CK Charakter und einen klaren Wiedererkennungswert.
Luzern, den 13. Mai 2026
Risikofreier selbständig
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Wem gehören die Bewerbungsunterlagen?
Viele Gastgewerbler träumen vom eigenen Betrieb. Ein Traum, der leider oft als finanzieller Albtraum endet.
Nach zwei Monaten will der Chef die Probezeit um weitere drei Monate verlängern. Geht das? Nein. Gemäss Art. 335b OR ist höchstens eine Probezeit von drei Monaten zulässig. Stimmt es, dass mein Chef mir während der Probezeit kündigen darf, obwohl ich krank bin? Ja, das ist korrekt. Der Kündigungsschutz beginnt erst nach Ablauf der Probezeit. (R I F)
Ich bin während der Probezeit krank geworden. Mein Arbeitgeber behauptet, dass sich meine Probezeit deswegen verlängere. Stimmt das? Ja, die Antwort Ihres Chefs ist absolut korrekt. Fehlen Sie während der Probezeit, zum Beispiel wegen einer Krankheit oder eines Unfalls, wird Ihre Probezeit exakt um die Anzahl der Tage verlängert, während denen Sie gefehlt haben.
Mehr Informationen unter: vzch.com
Vor drei Monaten habe ich mich um eine Stelle beworben. Zu einer Anstellung kam es aber nicht. Seither verlange ich vergeblich meine Bewerbungsunterlagen zurück. Der Betrieb sagt, diese gehörten jetzt ihm. Stimmt das? Mit Ausnahme des Bewerbungsoder Motivationsschreibens gehören die Unterlagen selbstverständlich Ihnen. Der Betrieb hat Ihnen also die Beilagen, die Sie der Bewerbung angeheftet haben, wie Arbeitszeugnisse oder ein Zeugnis Ihres letzten Abschlusses zurückzusenden. Tut er das nicht, können Sie die Herausgabe gerichtlich einfordern. Generell gilt: Schicken Sie bei Bewerbungen immer nur Kopien, nie die Originale mit.
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Rechtsauskunft
Der Traum vom eigenen Betrieb lässt sich relativ rasch realisieren. Ein Lokal ist meist schnell gefunden und bis der Betrieb Gewinn abwirft, wird einfach das private Vermögen eingesetzt. Ganz nach dem Motto «Dem Mutigen gehört die Welt.» 2025 waren in der Schweiz viele mutig. Alleine in dem Jahr wurden über 55¥600 Firmen gegründet. Im gleichen Zeitraum gingen aber auch fast 15¥000 Betriebe in Konkurs.
Einzelfirma, GmbH oder AG: Die Rechtsform will gut überlegt sein. A D O B E-S TO CK
Auf die Rechtsform kommt es an Ein Drittel der neu gegründeten dings sind Fantasienamen, wie sie Firmen werden als Einzelfirma Aktiengesellschaften oft tragen, ins Leben gerufen. Der Grund ist bei Einzelfirmen nicht erlaubt. simple: Für die Gründung ist nur Ihr Firmenname muss den Nacheine Geschäftstätigkeit sowie eine namen des Gründers enthalten. Bestätigung der Selbständigkeit durch die AHV nötig. Zudem gibt Steuern steuern es – anders als bei den Rechtsformen Gesellschaft mit begrenzter Laufen die Geschäfte gut, kann es Haftung GmbH und Aktiengesell- wegen der Progression für den Inschaft AG – keine Vorschriften haber teuer werden. Denn das Firüber die Mindesthöhe des benö- menvermögen sowie der Firmentigten Startkapitals. Es braucht gewinn werden in seiner privaten zudem weder Gründungspartner Steuererklärung deklariert. Um die Steuerlast zu senken, sollte noch Vorstandsmitglieder. Ein Firmenzweck und -name man geschäftlich notwendige Ausreichen für die Gründung einer gaben vollständig abziehen, AbEinzelfirma bereits aus. Aller- schreibungen vornehmen sowie
Juan Gonzalvez ist Mitarbeiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union. Wenn Sie Fragen oder Probleme rund um die Arbeitsbedingungen haben und Mitglied der Union sind, erhalten Sie gratis Rechtsauskunft. Tel. 041 418 22 22
regelmässig freiwillig in die eigene Altersvorsorge investieren. Auch dürfen Einzelunternehmer auf keinen Fall vergessen, sich selbst gegen Krankheit und Unfall gut zu versichern. Ein Risiko, das vielen Neugründern ebenfalls zu wenig bewusst ist: Laufen die Geschäfte nicht wie erträumt, haften sie mit ihrem gesamten Privatvermögen. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, sollte sich für eine andere Rechtsform entscheiden. Die Gründung einer GmbH ist zwar etwas aufwendiger, dafür bleibt das Privatvermögen der Gründer selbst bei Konkurs geschützt. (R I F)
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particolarmente ristretti. Il divieto si inserisce in una regola più generale: i fuochi d’artificio non devono essere utilizzati al chiuso. Le categorie F2 e F3 comprendono razzi, vulcani e batterie pirotecniche, mentre la categoria F4 è riservata esclusivamente a personale autorizzato. Restano consentiti oggetti a basso rischio come candele o fornellini per fondue, ma anche in
Evitare fiamme libere, usare materiali non combustibili e mantenere libere le vie di fuga: le tre regole base della prevenzione incendi. B FB - CI P I .CH
Dal 1° aprile non è più consentito sorprendere gli ospiti con scintille e fuochi da P E X EL S tavolo negli spazi pubblici chiusi.
Addio ai fuochi da tavolo Dal 1° aprile sono entrate in vigore nuove disposizioni che disciplinano l’uso di articoli pirotecnici negli spazi pubblici chiusi. Che si tratti di falò, candele, torce scintillanti o fiammiferi bengalesi, il fuoco continua ad affascinare persone di tutte le età e, soprattutto durante eventi e celebrazioni, viene spesso impiegato
questi casi è richiesta attenzione: devono essere stabili, posizionati su superfici sicure e mai lasciati incustoditi. L’uso privato di articoli F1 rimane permesso. In ogni caso valgono sempre le stesse regole: rispettare le istruzioni del produttore, mantenere le distanze di sicurezza ed evitare qualsiasi utilizzo in condizioni non controllate. Vie di fuga: niente ostacoli
come elemento scenografico. Non è vietato in assoluto, ma da poco è soggetto a regole più rigorose. Nello specifico, dal 1° aprile è vietato utilizzare fuochi d’artificio di categoria F1 nei locali pubblici. In concreto: niente più scintille, fontane o bombe da tavolo in ristoranti, bar, hotel, club, sale eventi o tendoni. Si tratta di prodotti spesso considerati innocui, ma che in ambienti chiusi e affollati possono provocare incendi o sviluppi pericolosi di fumo. Il rischio aumenta soprattutto in presenza di materiali facilmente infiammabili, decorazioni o spazi
Per chi gestisce un locale, la sicurezza non si limita al divieto di fuochi d’artificio. Le vie di fuga sono uno degli elementi più importanti. Il numero di uscite, la loro larghezza e la segnaletica dipendono dalla capienza autorizzata del locale. Ad esempio, con 50 persone sono richieste almeno due uscite adeguate, con porte larghe almeno 90 centrimetri, in modo da permettere un’evacuazione rapida. Le vie di fuga devono essere sempre libere, accessibili e chiaramente riconoscibili. Non devono essere utilizzate come deposito temporaneo, nemmeno per brevi periodi. Sedie, casse, decorazioni o altri oggetti possono ost-
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acolare l’uscita e diventare un rischio concreto in caso di emergenza. Le porte lungo le vie di fuga devono potersi aprire in ogni momento senza l’uso di chiavi o strumenti e nel senso dell’esodo. Anche la segnaletica è obbligatoria: deve essere visibile, illuminata e posizionata correttamente. I cartelli devono rispettare standard precisi (simboli bianchi su fondo verde) e avere dimensioni minime di 150 × 300 mm, così da essere riconoscibili anche da lontano. Prevenzione nella pratica Oltre alle regole formali, la sicurezza dipende molto dall’organizzazione interna. Il personale dovrebbe sapere dove si trovano le uscite, come comportarsi in caso di incendio e come intervenire nei primi momenti. È obbligatorio istruire e formare il personale, prevedendo una sequenza chiara di intervento: allertare i soccorsi (118), mettere in salvo le persone e solo dopo tentare di spegnere l’incendio, se possibile senza rischi. Estintori e mezzi di spegnimento devono essere sempre accessibili; nelle cucine servono dispositivi specifici per incendi di grassi, come estintori dedicati o coperte antifiamma. Anche la disposizione degli arredi ha un ruolo importante: spazi troppo stretti o percorsi poco chiari possono rallentare l’evacuazione. Lo stesso vale per l’uso di materiali decorativi: devono essere difficilmente infiammabili, soprattutto in zone frequentate dal pubblico. (R I F/S EB)
Buono a sapersi Ulteriori informazioni dettagliate sulle norme svizzere di protezione antincendio e indicazioni pratiche sono consultabili presso l’Associazione degli istituti cantonali di assicurazione antincendio AICAA e presso il Centro d'informazione per la prevenzione degli incendi CIPI.
Luzern, den 13. Mai 2026
HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG CXLI. JAHRGANG IMPRESSUM Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Véronique Zbinden (vzb) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Gisela Buob (Visuelle Gestalterin) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern
W ET TB E W E R B
Mitmachen und gewinnen: 2 Eintritte Thermalbad Aquarena Fun Wie werden Reservationen genannt, die nicht wahrgenommen werden? A) Upgrade B) No-Shows C) Give-aways
2 Eintritte für 2 Stunden Aufenthalt im Aquarena fun gesponsert von: bad-schinznach.ch
Das Thermalbad Aquarena fun bietet mit einem Aussen- und einem Innenbereich abwechslungsreiche Erlebnisse für die ganze Familie. Für Wasserfans gibt es im 35 Grad Celsius warmen Thermalwasser nicht nur ein Flussbad, sondern auch einen Whirlpool und eine 65 Meter lange Grottenrutsche. Auf Geniesser und Geniesserinnen warten wohltuende Unterwassermassagedüsen und sanfte Wasserfallduschen. Ebenfalls für Entspannung sorgen ein duftendes
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Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der redaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen Zustimmung durch die Redaktion. Die in dieser Zeitung publizierten Inserate dürfen von Dritten weder ganz noch teilweise kopiert, bearbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, Übersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen redaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auflagenstärkste und meistgelesene Zeitung im Schweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren ausgewiesenen Mehrfachlesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten Branchen. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fachthema. Die Magazine werden der Hotellerie Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).
Luzern, den 13. Mai 2026
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Adrian Zaugg Geschäftsführer Verein wissenschaftlich geführter zoologischer Gärten der Schweiz (zooschweiz)
Barbara Jenzer Inhaberin Hotel Gasthof Ochsen, Arlesheim
Thomas Hoststettler Direktion Hotel Drei Könige, Luzern
Stefan Schulthess Geschäftsführer Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG
Matthias Beyeler General Manager Bern Messe Hotels
Philippe Zurkirchen Hôte au Boutique Hôtel Beau-Séjour & Spa, Champéry et membre du Comité exécutif HotellerieSuisse
Ruzica Dujmic Hoteldirektorin Trafo Hotel, Baden
René Mäder Gastgeber Waldhotel Doldenhorn Kandersteg, Gemeinderatspräsident und Grossrat die Mitte BE
Carole Hauser Direktion Hotel Belvedere, Grindelwald und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse
Remo Rey Präsident Verband Schweizer Schifffahrtsunternehmen (VSSU)
Nicolas Ming Président Association Romande des Hôteliers et Propriétaire de l’hôtel Astra
Christoph Schlatter Delegate of the Board, Laudinella Group und Präsident HotellerieSuisse Sektion St. Moritz
Beat Imhof Präsident GastroSuisse
Nathalie Hauenstein Owner & Managing Director Hauenstein Hotels am Thunersee
Lorenzo Pianezzi Fondatore della Horizon Collection e consigliere comunale per il Centro a Lugano
Olivier Andenmatten Gastgeber und Eigentümer Aktiv Hotel & Spa Hannigalp, Co-Präsident Walliser Hotelier-Verein
Myriam Schlatter CEO Laudinella Hotel Group, St. Moritz und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse
Daniel Grünenfelder Unternehmer, Kantonsrat SG und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse
Reto Nause Präsident Schweizer Tourismus-Verband Nationalrat Die Mitte, BE
Beat Eggel Directeur de l’Association hôtelière du Valais
Christof Huber Direktor Gstaaderhof und Präsident Hotelier-Verein Gstaad-Saanenland
Bruno Huggler Präsident Verband Schweizer Tourismusmanager:innen
Brigitte Berger Kurzen Eigentümerin Hotel Royal-St. Georges, Interlaken und Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse
Michael Vogt General Manager Hotel Einstein, St. Gallen
Kareen Vaisbrot Direktorin GastroSuisse
Urs Bircher Mitglied Verbandsleitung HotellerieSuisse
Berno Stoffel Direktor Seilbahnen Schweiz
Michael Böhler Präsident Zürcher Hotellerie und SUM Hospitality (Altstadt Hotel Zürich, Arosa Vetter Hotel, Hotel Bergidyll Andermatt)
Pierre Isenschmied Directeur Hôtel Mercure Bienne et membre du Comité exécutif HotellerieSuisse
Erich Dasen Radisson Blu Hotel, St. Gallen und Mitglied Vorstand HS Ostschweiz
Stephan Kurmann Vize-Präsident STV und Beauftragter Parahotellerie Schweiz
Philipp Albrecht Direktor Park Hotel Winterthur und Vorstand HotellerieSuisse Zürich und Region
Magdalena Glausen Leiterin Politik HotellerieSuisse
Raymond Hunziker Direktor Teufelhof Basel
Laurent Patrelle Propriétaire Torhotel Genève et responsable de la formation professionnelle Société des Hôteliers de Genève
Jessica Ternes General Manager Ameron Luzern Hotel Flora und Co-Präsidentin HotellerieSuisse Region Zentralschweiz
Daniel Twerenbold Managing Director Radisson Hotel Group
Jan Marti Hotelier und Gastronom, Eigentümer Hotel Derby, Interlaken; Gründer Spatz – Espresso & Weinbar; Inhaber No. 8 Boutique Hotel, Interlaken
Björn Achstaller General Manager Dorint Airport-Hotel Zürich und COO Dorint Hotels & Resorts Schweiz
Marco Leibundgut Gastgeber Bogentrakt, Chur
Daniel Lehmann General Manager Zürich Marriott Hotel und Vorstand Zürich Tourismus
Sophie Rouvenaz Directrice et propriétaire franchisée de l’Hôtel ibis Bulle – La Gruyère et Présidente de l’Association fribourgeoise des hôteliers
Lars Güggi Direktor Hotel Monopol, Luzern
Laure von Wyss Propriétaire Hôtel de l’Aigle, Couvet et Président d’HotellerieSuisse Neuchâtel
Claudio Dietrich Direktion Hotel Waldhaus, Sils
Grégoire Allet Direktor und Gastgeber Hotel Seaside, Spiez
Marcel Hinderer Gastgeber Hotel Villa, Honegg
Samuel König Directeur Hotel Continental, Lausanne
Benedicta Aregger Vizedirektorin Seilbahnen Schweiz
Caroline Adler Directrice Chandolin Boutique Hotel
Guglielmo Brentel Präsident Zürich Tourismus
Miriam Böger Direktorin Art Deco Hotel Montana und Co-Präsidentin HotellerieSuisse Region Zentralschweiz
Christian Hürlimann Direktor HotellerieSuisse
Thomas Wüthrich Co-Präsident Regional Tourism Alliance, Direktor Zürich Tourismus
Raphael Pedroncelli General Manager AMERON Zürich Bellerive au Lac
Romy Bacher Leiterin Nachhaltigkeit Schweizer TourismusVerband
Kurt Baumgartner Inhaber Belvedere Hotel Familie, Scuol und Bündner Persönlichkeit des Jahres 2025
Jacqueline de Quattro Conseillère national (PLR, VD) et membre du comité de la Fédération suisse du tourisme
René Müller Direktor Hotel Alpina Adelboden, VR-Präsident Berg bahnen Adelboden AG und Grossrat EVP (BE)
Samuel Huber Leiter Politik Schweizer Tourismus-Verband
Michèle Zbinden und Patrik Birri Eigentümer und Gastgeber Berglodge Goms
Luzi Seiler Direktor Parkhotel Margna Sils und Mitglied Gemeindevorstand Sils
Thomas Vogt Gastgeber Valbella Resort und Präsident HotellerieSuisse Sektion Lenzerheide
Angela Lilienthal General Manager Marriott Hotel Basel
Philipp Niederberger Direktor Schweizer Tourismus-Verband
Franz-Xaver Leonhardt CEO Krafft Gruppe und Grossrat Die Mitte, Basel-Stadt
Daniel Fankhauser Direktor Hotel Wettstein, Basel
Arnaud Frascotti Hôtel-Restaurant Le Cochon Rose, La Sagne
Tiana Angelina Moser Vorstand Zürich Tourismus und Ständerätin GLP, ZH
François Briguet Responsable hôtel & restauration, Concorde Espace Culture, Vernier
Andreas Züllig Gastgeber Schweizerhof Lenzerheide
Sonja Frey Direttrice Hotel Ascovilla e Presidente Hotellerie Suisse Ticino
Frédéric Füssenich CEO Rigi Seilbahnen AG
Corin Frascotti Hôtel-Restaurant Le Cochon Rose, La Sagne
Valentin König CEO Aletsch Bahnen AG und Vorstand von Seilbahnen Schweiz
Gisela Heller Gastgeberin Eiger Mountain & Soul Resort, Grindelwald
Hans-Peter Brändle Leiter Arbeit, Bildung, Politik und Mitglied der Geschäftsleitung HotellerieSuisse