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HG-Zeitung 08/2026

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HGZ No 8

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang

Luzern, den 15. April 2026

Aspekte

Ein Buch lässt hinter die Kulissen von Schloss Schauenstein blicken.

Brandschutz ist Sache des Chefs

Seite 3

Seite 18

Nächste Ausgabe am 29. April

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Schwerpunkt

Babatunde Adewale wurde in Nigeria geboren und lernte in London (GB) seine Frau Aninia Koster kennen. Heute führen sie die Schafmilchkäserei Koster in Wald/ZH. Letztes Jahr wurde er zum Culinarium-König gekürt.

Lebendige Weine aus Savoyen

Junges Gastgeberpaar führt das Resort Hof Weissbad in die Zukunft.

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Basel jodelt

Auch wenn es viele nur ungern zugeben, die Streuwürze Aromat ist nach wie vor beliebt und in vielen privaten und Restaurantküchen zu finden.

K E YS TO N E-SDA

WÜRZE, DIE EMOTIONEN WECKT Letzte Woche wurde bekannt, dass Unilever seine Lebensmittelmarken wie Knorr, Maizena oder Streu mi an den US-Gewürzhersteller McCormick übergibt und künftig auf Körperpflege und Reinigung setzt. Die Tatsache, dass das Nationalgewürz Aromat dereinst amerikanisch werden könnte, bringt viele in Rage. Auch wenn Knorr schon seit geraumer Zeit dem britischniederländischen Konzern Unilever gehört. «Aromat gehört der Schweiz»: Unter diesem Titel werden zurzeit

Response zentral

­ ittels einer Petition Unterschriften m gesammelt gegen eine mögliche Verlagerung der Aromat-Produktion ins Ausland. Aromat sei zu einem Bestandteil des nationalen Kulturguts geworden. «Aromat ist für mich kein Gewürz, sondern eine Kindheitserinnerung», sagt der Basler Jungunternehmer Michael Oehl gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Er ist einer der Initianten der Petition. Auch der Schaffhauser Wirtschaftsförderer Christoph Schärrer will sich dafür einsetzen, dass die

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Outdoor-Ausstattung für die Gastronomie Probesitzen, anfassen und gleich mitnehmen.

Produktion von Aromat weiterhin in Thayngen/SH bleibt. Gegenüber dem Regionaljournal Zürich Schaffhausen sagte er, dass die Behörden bereits mit dem neuen Eigentümer im Gespräch waren. Schärrer schwebt auf dem Gelände der Firma Knorr ein Food-Hub vor, in dem sich verschiedene Lebensmittelfirmen ansiedeln. «Das Engagement für Aromat zeigt, wie sehr Aromat mit der Schweiz und der Bevölkerung verbunden ist», sagt Bernhard Schober, General Manager Unilever

Post CH AG

Schweiz. Der Unilever Food-Bereich umfasse beliebte lokale Marken, die für viele von besonderer Bedeutung sind. Solche Lieblingsmarken seien ein wichtiger Teil dessen, was den Lebensmittelbereich von Unilever für McCormick so attraktiv mache. Da gerade erst die Vereinbarung zur Zusammenführung bekanntgegeben wurde, sei es zu früh, um zu sagen, was das konkret für einzelne Marken bedeuten könnte.

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

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Die Stadt am Rheinknie kommt aus dem Festen nicht heraus. Letztes Jahr sorgten der Eurovision Song Contest und die ­Fussball-WM der Frauen für zahlreiche Touristen, dieses Jahr ist es das Eidgenössische Jodlerfest. Vom 26. bis 28. Juni verwandelt sich Basel in ein Jodlerdorf mit 12 000 Jodlerinnen und Jodlern, Alphornbläserinnen und Alphornbläsern sowie Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwingern. Jodeln in der Stadt, passt das? Für viele urbane Bewohnerinnen und Bewohner gehört das Brauchtum in die Berge. Dass aber Basel mit Jodeln verwurzelt ist, zeigt ein Blick in die Historie: 1924 fand hier das erste Eidgenössische Jodlerfest statt. Nun kehrt der Anlass ­nach gut 100 Jahren zurück. Und das nach drei Anläufen. Denn die geplanten Daten, erst 2020, dann 2021, mussten pandemiebedingt abgesagt werden. ­Eigentlich wäre dieses Jahr der Bernisch-Kantonale Jodlerverband für die Durchführung verantwortlich gewesen, verzichtete jedoch zugunsten der Basler ­darauf. Zu schätzen weiss das die Basler Hotellerie. Der «Schweizerhof» hat gar ein Jodler-Package geschnürt und ­gewährt 15 Prozent Reduktion auf den Zimmerpreis. Dass der eine oder die andere eine Unterkunft braucht, ist sicher. Immerhin rechnen die Verantwortlichen mit 200 000 Besuchenden. R U T H M A R EN D I N G

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Luzern, den 15. April 2026

AG E N DA

Dienstag, 5. Mai Stammtisch im Kantonsspital Baden/AG Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Bern-Nordwestschweiz, erhalten die Gelegenheit, hinter den Kulissen des Kantonsspitals Baden einen spannenden Einblick in die Abläufe und Herausforderungen der Spitalgastronomie zu erhalten. hotelgastrounion.ch (Events)

G A S TKO LU M N E

Digital Signage wird zum Standard

Mittwoch, 6. Mai Besichtigung der Büffelfarm der Familie Graf in Bernex/GE

Raoul Julen, CEO Ipeak Infosystems

Lara Graf führt die Mitglieder der Hotel & Gastro Union, Region Romandie, in die Geheimnisse der Büffelzucht ein. hotelgastrounion.ch (Events) Zum alpinen Esskulturerbe gehört zum Beispiel das Alpkäsen – im Bild Alp Sbrinz. CU LI N A R I U M A LP I N U M

Alpine Kulinarik soll Kulturerbe werden Die Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien spannen zusammen, um die Bedeutung der alpinen Esskultur gemeinsam zur stärken.

Praxisbeispiele zur Bewahrung des Immateriellen Kulturerbes eingereicht. Die Kandidatur soll gemäss einer Medienmitteilung die gemeinschaftlich getragenen Bewahrungsprogramme anerkennen, die darauf abzielen, das alpine Esskulturerbe zu identifizieren, zu dokumentieren, weiterzugeben und aufzuwerten. Sie zeigt die Formen der Zusammenarbeit auf, die den Austausch im Alpenbogen stärken sollen, will die Wissensweitergabe unterstützen und nachhaltige Produktionsweisen fördern.

Das alpine Esskulturerbe umfasst eine ganze Reihe von Kenntnissen, Praktiken und Fertigkeiten, die mit der Ernährung in den Bergregionen des Alpenbogens zusam- Andere Regionen der Welt inspirieren menhängen. Dazu gehören etwa das Käsen in Höhenlagen, auf alpine Lebensräume ab- Koordiniert wird die Kandidatur vom Bungestimmtes Anbauen und Backen von Ge- desamt für Kultur BAK. Damit übernimmt treide, das Sammeln von Wildpflanzen, die die Schweiz zum ersten Mal die KoordinaPflege traditioneller Obstgärten oder die tion einer Kandidatur für das Unesco-ReBergimkerei. Diese Praktiken, die durch die gister guter Praxisbeispiele zur Bewahrung ökologischen Bedingungen in Höhenlagen des Immateriellen Kulturerbes. Dieses und gefestigte Traditionen der Zusammen- zeichnet beispielhafte Programme aus, die arbeit zwischen den Tälern geprägt sind, andere Regionen der Welt inspirieren ­könstellen ein lebendiges Erbe dar, das eng mit nen. So soll auch Kulturerbe geschützt werder Landschaft, mit landwirtschaftlichen den, welches weniger mit Bauten oder RäuSystemen und Lebensweisen der Alpenge- men zusammenhängt, sondern in erster meinschaften verbunden sind. Linie mit der Zeit sowie mit gemeinschaftDaher hat die Schweiz gemeinsam mit lichen Praktiken und gesellschaftlichen Inden Ländern Frankreich, Italien und Slo- teraktionen. Es soll die kulturelle Vielfalt wenien bei der Unesco die Kandidatur und menschliche Kreativität widerspiegeln. «Alpines Esskulturerbe – Gemeinschaftlich Nach Prüfung des Dossiers ist gemäss BAK getragene Bewahrungsprogramme» zur mit einer Entscheidung frühestens im DeAufnahme in das Unesco-Register guter zember 2027 zu rechnen. ( A H Ü)

Mittwoch 6. Mai 44 Südtiroler Winzerinnen und Winzer kommen nach Zürich Im Vortragssaal des Kunsthauses in Zürich findet ein alpines Gipfeltreffen der besonderen Art statt. Zu verkosten gibt es ausgewählte Weine aus verschiedensten Sorten und Höhenlagen. mettlervaterlaus.ch

Mehr Informationen unter: bak.admin.ch

Der erste Eindruck eines Hotels entsteht nicht beim Check-in – er entsteht überall. Digital Signage ist darum kein optionales Extra mehr, sondern Standard in der modernen Gästekommunikation. Hotels, die heute noch ausschliesslich auf analoge Information setzen, wirken rückständig. Internationale Vorreiter in London, Paris, Singapur oder New York begleiten ihre Gäste entlang der gesamten Journey mit dynamischen, visuellen Inhalten. Vor allem zwei Gästegruppen setzen den Massstab: Gen Z und Business-Reisende. Laut einer Hospitality-Studie von Oracle erwarten über 70 Prozent der Gäste heute digitale Self-Service-Angebote und Echtzeitinformationen. Sie sind es gewohnt, Inhalte intuitiv zu konsumieren – personalisiert, visuell stark und jederzeit verfügbar. ­Wer diesen Anspruch nicht erfüllt, verliert nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch Vertrauen in die Marke. Richtig einge-setzt, wird Digital Signage zum aktiven Umsatztreiber. Spa-Angebote, Restaurant-Specials oder Zusatzleistungen lassen sich gezielt und situativ ausspielen – genau dort, wo Gäste empfänglich sind. Gleichzeitig sinkt der operative Aufwand: Inhalte werden zentral gesteuert, automatisiert und in Echtzeit aktualisiert. Entscheidend ist ein Perspektivenwechsel: Digital Signage ist kein isoliertes Technikprojekt, sondern integraler Bestandteil der Markenidentität. Digitale Touchpoints, die gestalterisch nicht zur Identität passen oder veraltete Inhalte zeigen, schaden dem Markenbild. Umgekehrt transportiert ein stimmig inszeniertes System Werte, Stil und Qualität eines Hauses. Wer mithalten will, kommt daran nicht vorbei. Digital Signage ist nicht Zukunft – sie ist Gegenwart.

Donnerstag, 7. Mai SVG-Generalversammlung in Basel Zum 64. Mal treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Spital‑, Heim- und Gemeinschaftsgastronomie, um über die Geschäfte ihres Branchenverbands zu befinden. Nach der GV winkt eine Führung durch den Untergrund des Universitätsspitals Basel mit anschliessendem Networking bei Apéro und Dinner. svg.ch/generalversammlung

Mittwoch, 13. Mai Regionenversammlung Zürich-Ostschweiz Wer die Zukunft seines Berufsverbandes mitbestimmen und sein Netzwerk pflegen will, meldet sich zur Regionenversammlung an. Diese findet im House of Läderach in Bilten/GL statt. hotelgastrounion.ch (Events)

A N Z E I G E

WORÜBER WOLLEN SIE BALD LESEN? Koschere Küche Glutenfreie Gastronomie Jetzt e Stimm n abgebe

«The Capra» schafft Raum für inspirierende Erlebnisse Das Boutiquehotel The Capra in Saas-Fee/VS organisiert dieses Jahr spezielle Retreats. Einer ist für Gastronomie- und Geschichtsliebhaber besonders interessant.

takt der Retreat-Reihe bildet das «Amanda Hamilton Nutrition Retreat» vom 31. Mai bis 5. Juni. Es bietet praxisnahe Ansätze zu ganzheitlichem Wohlbefinden. Direkt im Anschluss – vom 5. bis 8. Juni – findet der «Culinary History Retreat» mit Professor Paul Freedman von der Yale University statt. Er ist einer der führenden Historiker für Kulinarik und Autor von Büchern wie Sich eine Auszeit gönnen und mit Gleichge- «Food – The History of Taste», «Why Food sinnten unter Anleitung von international Matters» oder «Ten Restaurants That renommierten Expertinnen und Experten Changed America». Am Retreat in Saas-Fee einem interessanten Thema widmen. Ge- wird der Professor sein akademisches Wisnau das können die Gäste im «The Capra» sen mit genussvollen Einblicken in die Gediesen Sommer und Herbst tun. Den Auf- schichte der Kulinarik verbinden. (R I F)

Die Swiss Hotel Management School in Caux, oberhalb von Montreux/VD, organisiert zum dritten Mal die Cocktail-Meisterschaft für Hotelfachschüler. shms.com

Mehr Informationen unter: capra.ch history.yale.edu/people/paul-freedman

Wunschbriefkasten

Freitag, 15. Mai Mixip Cocktail-Meisterschaft in Caux/VD

16. bis 18. Mai Vievinum in Wien (AT) Alle zwei Jahre werden die prachtvollen Säle der Wiener Hofburg zum Treffpunkt der österreichischen Weinszene. Mehr als 500 Winzerinnen und Winzer präsentieren über 2000 Weine. vievinum.at


Luzern, den 15. April 2026

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Ein Buch lässt hinter die Kulissen von Schloss Schauenstein blicken

«Beyond Peaks ist ein Einblick in unsere Welt», sagte Andreas Caminada vergangene Woche bei der Buchvernissage. «Und für uns ist es auch ein wenig ein Archiv.» Das neueste Buch des Spitzenkochs, das er gemeinsam mit Geschäftspartner und Küchenchef Marcel Skibba herausgibt, enthält Rezepte aus den letzten Jahren im Schloss Schauenstein. Aber nicht nur das: «Das Buch soll einen Eindruck davon geben, was man erlebt, wenn man ins Schloss Schauenstein kommt», so Caminada. Das Werk ist zweigeteilt: im vorderen Teil die Rezepte, im hinteren Teil Hintergrundgeschichten und Bilder. Man lernt beim Umblättern dieser Seiten zuerst die Umgebung, das Schloss und das Team kennen. Dann folgen die Bilder der Menüs, mit Verweis auf die Rezepte in Teil 1. Die Bilder werden wieder unterbrochen durch Einschübe, in denen Produzenten oder besondere Produkte hervorgehoben werden. Ein Kochbuch, das die Identität des Betriebs widerspiegelt Die Rezeptsammlung enthält vier saisonale Menüs. Diese umfassen jeweils Aperitif-Snacks, AmuseBouche, fünf Gänge sowie Friandises. «Das Ziel war, die vier Jahreszeiten mit den besten Gerichten der letzten Jahre zu bespielen», sagt Marcel Skibba. Die abgebildeten Rezepte sollen möglichst aktuell sein. Es gibt aber auch eine Klassiker-Sektion aus den Jahren 2003 bis 2018. «Das sind Gerichte,

Fortsetzung von Seite 1 Aromat wurde vom Schweizer Koch Walter Obrist für Knorr in Thayngen/SH erfunden und hat sich zu einem Schweizer Kulturgut entwickelt. Unilever Schweiz produziert etwa 2000 Tonnen Aromat pro Jahr, von denen die Hälfte in der Schweiz verbleibt, während die andere Hälfte im Ausland, vor allem in europäischen Ländern, vertrieben wird. Bei Frau und Herrn Schweizer ist Aromat sehr beliebt. Bei einer Umfrage in Restaurants und Heimen möchten sich jedoch viele nicht dazu äussern. Man braucht es zwar, aber gibt es nicht gerne zu. Gelegentlich frage jemand von den Bewohnenden im Alters- und Pflegeheim Nauengut in Dürnten/ZH nach Aromat, jedoch sehr selten, wie Gesamtleiterin Annemarie Corrodi sagt. Sie servierten ihnen dann jeweils in einem kleinen Töpfli etwas davon. «In der Küche gibt es Aromat, doch ist dies einfach eine Alternative zu anderen Gewürzen.» Warum diese

Das Buch zeichnet ein aktuelles Bild der Schauenstein-Küche.

nach denen unsere Gäste immer wieder fragen», so der Küchenchef. Zum Rezeptbuch gehört auch ein Segment mit traditionellen Ge-

«Uns war wichtig, dass das Buch die Atmosphäre von Schloss Schauenstein abbildet.» A N D R E A S C A M I N A DA

richten wie Engadiner Nusstorte oder Bündner Birnbrot, ausserdem Grundlagen wie Fermente, Gewürzmischungen oder Öle. Niedergeschrieben haben die Rezepte

J OA N M I N D ER

die beiden Sous-chefs Florian Pfeifer und Dominik Falk. An der Buchvernissage gaben die Beteiligten Auskunft zur Entstehungsgeschichte von Beyond Peaks. Die Arbeiten am Buch begannen vor rund zweienhalb Jahren, zum 20-jährigen Schauenstein-Jubiläum. Das Team um Andreas Caminada entschied sich für eine internationale Ausrichtung und arbeitete mit dem weltweit agierenden Phaidon-Verlag zusammen. Das Buch erscheint in einer deutschen und einer englische Ausgabe. Neben dem SchauensteinTeam berichtete auch der Fotograf Joan Minder über seine Vision für Beyond Peaks. «Mir war es wichtig, ein Gefühl für das

nicht heiliger machen, als wir sind. Ich schätze, dass 60 bis 70 Prozent der Gastrobetriebe regelmässig Aromat einsetzen.» Sollte seine Rezeptur verändert und es im Ausland hergestellt werden, dürfe es seiner Meinung nach nicht mehr Aromat heissen. Dass Aromat trotz einer gewissen Abneigung fast niemanden kaltlässt, beweist auch die Aussage von Sonja Gmür, Mitglied im Berufsverband Service/Restauration und Restaurantleiterin im Restaurant Stäubis in Flaach/ZH: «Die Petition das Aromat betreffend wurde mir ebenfalls zugestellt, aber ich habe mich dazu Aromat gibt es seit 1953 als Streuwürze entschieden, diese nicht zu unterZ VG in der gelben Dose. schreiben.» Obwohl sie Aromat als Kind liebte, habe dieses Gewürz in der heutigen Zeit in der Gewürzmischung bei Köchinnen Gastronomie keine Berechtigung und Köchen Unbehagen auslöst, mehr. «Diese Aromen, welche bei ist schwierig zu sagen. Eine poin- vielen beliebt sind, kann eine getierte Meinung dazu hat Marcel lernte Köchin oder ein gelernter Wissmann, Küchenchef und Inha- Koch mit anderen Zutaten und ber der Beratungsfirma Food & Gewürzen erreichen. Ich finde, Technic GmbH in Wabern/BE: Aromat gehört in keine Restau«Wir gelernten Köche sollen uns rantküche.» DA N I EL A O EG ER LI

Schloss Schauenstein zu vermitteln.» Die Fotografie in den Schlossgemäuern habe ihre Herausforderungen, erzählt der Fotograf weiter. Er fotografierte die Gerichte ohne zusätzliche Lichtquellen oder Blitz. «Wir mussten dem Licht folgen und sind mit den Tellern dorthin gegangen, wo die Stimmung am schönsten war. Das bedeutet, dass wir schnell arbeiten mussten.» Für das Design war Julia Hasting, Creative Director im Phaidon Verlag, zuständig. Im Schloss Schauenstein haben sie insbesondere die Präzision, die Ruhe und die Harmonie beeindruckt. Die wiederkehrenden Farbwelten und Lichtstimmungen integrierte sie dann in das Design. Gästen des Schlosses Schauenstein dürfte das Cover bekannt vorkommen. Die Formen widerspiegeln den Brot-Gang mit den Tellern für Joghurtbutter, Butter und Brot. «Wir haben das Design abgegeben und vollstes Vertrauen in die Arbeit der Profis gesetzt», sagt Andreas Caminada. «Das Resultat, das wir nun präsentieren, kann sich sehen lassen.» A LI CE GU LD I M A N N

Buchtipp

Gerzensee/BE

Alfonso Graziano übernimmt von Gianni E. Lepore das Restaurant Al Fiume als neuer Gastgeber. Das Team mit Küchenchef Davide Marino und das ServiceTeam rund um Federica Vetro bleiben an Bord. Sie bieten eine ­sizilianisch geprägte Küche und haben sieben Tage geöffnet. Ab April al-fiume.ch

Restaurant Kreuz Oberwil/ZG

Michel Péclard expandiert weiter. Nach 17 Betrieben am Zürichsee zieht er auch an den Zugersee. Da die Bewilligungen für den Umbau des Restaurants Kreuz noch hängig sind, betreibt er es als Pop-up. Das Konzept sieht «alles, was der Grill und die Aussenküche hergeben» vor. Ab April kreuz-zug.ch

Museumsbistro Neftenbach/ZH «Beyond Peaks» zeigt die Küche und Philosophie des mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Schlosses Schauenstein. Phaidon Verlag 348 Seiten, gebunden soeben erschienen ISBN 978-1-83729-110-6

KOM M E NTA R

Dass die Frage nach Aromat bei meiner Recherche eine solche Kontroverse zeigt, erstaunt mich sehr. Zwar habe ich immer wieder mal gehört, dass es heisst, Köchinnen und Köche, die Aromat verwenden, könnten nicht kochen. Und wenn sie eine andere Gewürzmischung ver­wenden, dann schon? Ich finde, da wird heisser gegessen, als gekocht wurde. Negativ behaftet ist Aromat wegen des künstlichen Glutamats, das der Gewürzmischung beigefügt wird und als sehr ungesund gilt.

Z VG

Restaurant Al Fiume

Mehr Informationen unter: schauenstein.ch

Andreas Caminada und Marcel Skibba haben ihr Buch «Beyond Peaks» vorgestellt. Es enthält mehr als nur Rezepte.

N E U E RÖ F F N ET

Nina Koch und Stefan Greulich übernehmen das Museumsbistro. Greulich war unter anderem Sous-chef im Hotel Dolder in Zürich. Koch ist Absolventin der Hotelfachschule Lausanne. Das Bistro ist sonntags von 13 bis 17 Uhr offen. Eventuell werden die Öffnungszeiten ausgeweitet. Ab April neftenbach.ch/museum

Berghotel «Zur Sau» Abländschen/BE

Die «Pinte des Mossettes» bei Cerniat/FR ist für zwei Jahre ­g eschlossen. Küchenchef Nicolas Darnauguilhem kocht bis zur Wiedereröffnung im Berghotel Zur Sau in Abländschen. Die Gastgeber Brigitte und Thomas Frei gewähren dem «Team Mossettes» Asyl. Das Pop-up Pinte des Mossettes hat 16 Plätze und 17 Gault-Millau-Punkte. Ab Mai bergdorf-ablaendschen.ch

Daniela Oegerli Redaktorin

Planen Sie eine Eröffnung? Schreiben Sie uns redaktion@ hotellerie-­g astronomie.ch


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Erfolgreiches Jahr für Bündner Gastronomen

DIE URSACHEN DES FACHKRÄFTEMANGELS

Mit der Imagekampagne «Häsch z’Züg zum …?» und der «Graubünden Job Match»-App wurden bei der Arbeitskräftegewinnung erfolgreich neue Wege eingeschlagen. Dennoch besteht in Graubünden weiterhin Arbeitskräftemangel. Eine Hauptursache dafür sei ungenügend gute Mitarbeiterführung. Eine neue Kursreihe von

Eine Umfrage des Konjunkturforschungsinstituts der ETH benennt den demografischen Wandel als wichtigsten Faktor des Fach­ kräftemangels, darauf folgt das Missverhältnis der Qualifikationen.

Seppo Caluori freut sich über die erreichten Erfolge.

87 %

Z VG

Gastro Graubünden für die Führungskräfte soll Abhilfe schaffen. Trotz der Rückschau auf die erzielten Erfolge hat Seppo Caluori die Zukunft fest im Blick. Er warnt: «Umsatz ist kein Gewinn, und hohe Frequenzen bedeuten nicht zwingend wirtschaftlichen Erfolg.» Steigende Kosten für Löhne, Energie und Lebensmittel würden die Rentabilität zukünftig weiter belasten. Es sei daher unerlässlich, dass die Politik verlässliche und unternehmensfreundliche Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe und den Tourismus schaffe. Gleichzeitig müsse die Branche das Wintergeschäft, das Rückgrat des Bündner Tourismus, weiter stärken, und das Sommergeschäft ausbauen. Das schaffe man aber nur gemeinsam. (R I F)

63 % 43 %

Mehr Informationen unter: gastrogr.ch

Neue Wege und alte Probleme

26 %

Demografischer Wandel

Diskrepanz bei Qualifika­tionen

Zugang zu internationalen ­A rbeitskräften

Masse aus Kalbsmilken und einem Likörwein aus Féchy. Für die Sauce verwendet er einen kräftigen Gamaret-Wein, der ebenfalls aus «seinem» Winzerdorf stammt. Bis zum Finale ist jede freie Minute für das Training reserviert. Für den Vater von zwei kleinen Kindern wird dies jedoch zur Herausforderung.

«Für meine Gerichte habe ich saisonale Zutaten aus der Region um Féchy ausgewählt.» M AT T H I A S H ERVO CH O N , K Ü CH EN CH EF AU B ERG E D E FÉCH Y

Einen Ausgleich zu seiner Arbeit am Herd in der «Auberge de Féchy» findet der begeisterte Motorradfahrer beim Kochen für seine Familie und für Freunde. Er hat fest auf einen Platz im Finale gehofft

Matthias Hervochon ist Küchenchef in der Auberge de Féchy in Féchy/VD. Z VG

Hohe ­­ Arbeitsnachfrage

Quelle: KOF-Ökonomenumfrage vom März 2026

Janis Müller freut sich auf das Finale von «La Cuisine des Jeunes». «Für einen jungen Koch ist dies eine coole Möglichkeit, sich zu präsentieren und neue Leute kennenzulernen.» Ihm gaben die

Medien

p a r tn e r

Janis Müller arbeitet als Chef de partie im «Panorama» in Steffisburg/BE. Z VG

Mehr Informationen unter: lcdj.ch

Viele Gründe haben Matthias Hervochon dazu bewogen, bei «La Cuisine des Jeunes» mitzumachen. Da ist die Gelegenheit, sich der Herausforderung eines gross angelegten Wettbewerbs zu stellen. Dann lockte ihn das «Risiko», sich mit anderen Profis aus der Küche zu vergleichen. Auch das Sammeln neuer Erfahrungen sowie das Erweitern der beruflichen Kompetenzen spielten eine Rolle. Nicht zuletzt will er dieses Abenteuer nutzen, um sein Netzwerk zu erweitern. Auch wenn dem jungen Küchenchef in der Auberge de Féchy vieles bekannt ist, beinhaltete die Teilnahme an einem Wettbewerb eine andere Art von Druck. Als Beispiel nennt er das Einhalten der vorgegebenen Zeit. «Im Weindorf Féchy/VD ist man nah an der Natur und den Bauern», sagt Matthias Hervochon. «In der ‹Auberge› arbeiten wir primär mit Produkten aus der herrlichen Waadtländer Region.

Die Qualität des Fleisches, das unsere Züchter anbieten, ist bemerkenswert.» Er schätzt die Rückverfolgbarkeit der Produkte und deren Geschichte. Sein Gericht nennt Matthias Hervochon «Je ris de veau – belles aiguillettes tendrement enlacées». Das Wortspiel kann mit «ich lache darüber, das Kalb zu machen» übersetzt werden. Zum AmuseBouche bereitet er ein Cromesquis, eine knusprige Krokette mit cremigem Inhalt, zu. Dazu kombiniert er Champignons de Paris, eine Kräuter-Tuile und Petersilienöl. Für den Hauptgang füllt er den Kalbshuftdeckel mit einer

19 %

Geringe Erwerbsbetei­ ligung

Mitstreiter im Finale von «La Cuisine des Jeunes» Wenn am 4. Mai der Kochwettbewerb von «Schweizer Fleisch» stattfindet, sind Janis Müller und Matthias Hervochon mit dabei.

Luzern, den 15. April 2026

S TATI S TI K D E R WOC H E

Am Donnerstag haben an der 112. Delegiertenversammlung von Gastro Graubünden rund 160 Personen teilgenommen und das letzte Geschäftsjahr Revue passieren lassen. Franz Sepp (Seppo) Caluori bringt es bereits bei seiner Begrüssungsansprache auf den Punkt: «Graubünden steht touristisch so gut da, wie lange nicht mehr.» Der Präsident von Gastro Graubünden bezieht sich dabei nicht nur auf die erneut gestiegenen Logiernächtezahlen und Bergbahnfrequenzen, sondern auch auf die Lehrverhältnisse. 2023 wurden im Kanton 120 Lehrverträge im Gastgewerbe abgeschlossen. 2025 waren es bereits 170. Diese Entwicklung zeigt, dass die Nachwuchsförderung von Gastro Graubünden fruchtet.

HGZ No 8

­ iebe zum Kochen und die Freude, L sich mit anderen zu messen, den Anstoss, eine Arbeit einzureichen. Es ist nicht sein erster Wettbewerb. Aktuell ist Janis Müller in Istanbul (TR), wo er an der Jeunes Chefs Rôtisseurs Competition teilnimmt. Dort wird er ein DreiGang-Menü zubereiten. Die Zutaten erhält er als Blackbox erst am Wettbewerbstag. Spontaneität ist eine seiner Stärken. Die Komponenten für «La Cuisine des Jeunes» hat Janis Müller im Team und mit dem Küchenchef in nur zwei Stunden zusammengestellt. Sein Gericht nennt er nüchtern «Schweizer Kalbsinvoltini mit Belper Spargel». Dabei hat er die Fleisch­ stücke klar zugewiesen: Kalbsmilken für das Amuse-Bouche, Kalbshuftdeckel für das Hauptgericht. Weshalb? «An Schweizer Fleisch schätze ich die hohe Qualität, die ich für meine Gerichte bevorzuge. Doch Kalbsmilken mag

ich nicht so gerne. Davon reicht mir ein kleiner, mit Miso-Nussbutter-Schaum gewürzter Happen», sagt der Jungkoch. «Dann kann ich mich voll auf den Kalbshuftdeckel mit Glüx-Shrimp zum Hauptgang konzentrieren. Dieser soll der Star sein.» Die asiatische Note kommt aus seiner Zeit als Koch im «The Japanese» in Andermatt/UR. Aber auch an seinem aktuellen Arbeitsort, im «Panorama» in Steffisburg/BE, macht sich ein asiatischer Einfluss bemerkbar.

«Das Zusammenspiel der Saucen – und natürlich der Garpunkt – sollen die Jury überzeugen.» JA N I S M Ü LLER , CH EF D E PA RTI E, « PA N O R A M A » S T EFFI S B U RG

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb. Das trifft auf Janis Müller ganz besonders zu. Nach der Jeunes Chefs Rôtisseurs Competition wird er Vollgas trainieren. Einzelne Komponenten und die ganzen Gerichte. Dabei hat er stets das Zeitmanagement vor Augen. Nach den beiden Wettbewerben freut sich Janis Müller auf ruhigere Tage und den Sommer. Er liebt warmes Wetter – und in seinem Cabriolet über Passstrassen zu kurven. G A B R I EL TI N GU ELY Melina Schenk wurde in der Ausgabe vom 1. April vorgestellt. In der Ausgabe vom 29. April folgen Massimo Rogger und Loris Tronnolone.


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Luzern, den 15. April 2026

PRO & CONTR A

Soll man Handys im Restaurant verbieten? Lautes Telefonieren oder Fotografieren am Tisch wird von Gästen, aber auch von Gastgebern, oft als störend empfunden. Soll ein gesetzliches Handyverbot in Schweizer Restaurants eingeführt werden? Die Meinung darüber ist in der HGZ-Redaktion gespalten. Redaktorin Daniela Oegerli spricht sich dafür, Verlagsleiter Jörg Ruppelt dagegen aus.

DANIELA OEGERLI

JÖRG RUPPELT

Redaktorin Hotellerie Gastronomie Zeitung Mitglied des Berufsverbands Hotellerie & Hauswirtschaft Gegenüber sowie die Speisen und die MitarHandys sind überall, im Zug, beim Einkau- beitenden. Ich habe schon oft beobachtet, fen, auf der Strasse und im Restaurant. wie sich Menschen in der Gaststätte gegenViele Leute können gar nicht mehr ohne. übersitzen und statt sich zu unterhalten, Aus meiner Sicht gibt es Orte, an denen ein auf den Bildschirm schauen. Dann frage ich Handy nichts zu suchen hat. Zum Beispiel mich, warum geht man zusammen aus und die Unsitte, das Handy im Restaurant auf unterhält sich doch nicht miteinander. den Tisch zu legen und alle Einige begründen das paar Minuten einen Blick Handy auf dem Tisch damit, «Im Restaurant darauf zu werfen, finde ich, dass sie das Essen fotogragehört das Handy fieren möchten, um die Fogelinde gesagt, unschön. tos danach in den sozialen Die Aufmerksamkeit hat in die Tasche dann nicht das Gegenüber, Medien zu verbreiten. Dabei und nicht auf den hat sich die Küchenbrigade sondern das mobile Gerät. Noch schlimmer finde ich Mühe gegeben, etwas Feines Tisch.» die Leute, die im Restauzuzubereiten. Die AufmerkDA N I EL A O EG ER LI rant am Tisch telefonieren. samkeit gilt dann nicht dem Womöglich in einer solchen Gericht, sondern dem Bild Lautstärke, dass alle Gäste mitkriegen, was für Instagram, Snapchat oder für was auch sie oder er der Person am anderen Ende der immer. Ich halte das für völlig überflüssig. Leitung mitteilt. Denen rate ich: «Geht vor Meistens kommen diese Fotos in einer derdie Tür, es interessiert niemanden, was ihr art schlechten Qualität daher, dass man der wo, mit wem und wann erlebt habt.» Gastronomin oder dem Gastronomen eher Niemand muss ununterbrochen und einen Bärendienst erweist, als dass sie Werüberall erreichbar sein. Und in dem bezwecken dienen. Das Handy sollte im ResMoment, wo man mit jemandem im Res- taurant auf lautlos gestellt, in der Tasche taurant sitzt, ist nichts wichtiger als das und nicht auf dem Tisch sein. (D O E)

Leiter Hotellerie Gastronomie Verlag, Mitglied des Berufsverbands Service-Restauration Schweiz

P RO : Ich würde ein Verbot begrüssen, denn

Pro & Contra Eine Debatte über aktuelle Themen in der Branche.

Wie ist Ihre Meinung? Diskutieren Sie mit auf ­u nseren Social-MediaKanälen.

CO N T R A : Von Staats wegen die Benutzung können das Googeln und Fotografieren am eines Handys in Restaurants zu verbieten, Tisch selbst unterbinden. Beispiel: Gaggan halte ich für ausgemachten Blödsinn. Ein Anand. Der indische Starkoch lässt in seistriktes Verbot schadet der Gastronomie. nem gleichnamigen Restaurant in Bangkok Wenn sich Gäste oder Gastgeber daran stö- seit Anfang Jahr keine Smartphones mehr ren, dass andere laut telefonieren, kann zu. Die 290 000 Follower auf Instagram man sie höflich darum bitten, dies zu unter- sind ihm piepegal. Er kann es sich offenlassen. Wenn Gäste lieber sichtlich leisten, andere Gasam Smartphone kleben, «Viel Spass, wenn tronomen können es nicht. statt sich mit dem GegenMenübilder, die in die digider Service das tale Welt hinausgeschickt über zu unterhalten, ist das deren Privatsache. Ein Ur- Menü ins Chinesi- werden, sind unbezahlbare teil über smartphonesüchLockvögel. Wer aus der Fersche übersetzen ne kommt und die Speisetige Gäste zu fällen, masse ich mir nicht an. Und schon karte nicht lesen kann, muss!» gar nicht fordere ich eine zückt sein Handy und lässt J Ö RG R U P P ELT gesetzliche Busse oder gar das Menü sekundenschnell einen polizeilichen Rausin die eigene Muttersprache schmiss. Ein generelles Verbot fände so- übersetzen. Sollen Gäste bei Verständniswieso keine Mehrheit. Es ist zwar schon problemen zukünftig nur noch die Restausechs Jahre her, aber eine Befragung eines rationsfachleute zurate ziehen dürfen? Viel namhaften Online-Reservationssystems Spass – und was das kosten dürfte, wenn die unter 1700 Gästen aus Deutschland, Öster- Mitarbeitenden Chinesisch-Sprachkurse reich und der Schweiz kam zum Schluss, belegen müssten! Die digitale Speisekarte dass drei Viertel der Befragten ein Verbot ist sowieso auf dem Vormarsch. Das Smartablehnen würden. Gastronomen, die sich phone ist unverzichtbar. Das Ding bleibt auf über den Handykonsum ihrer Gäste ärgern, dem Tisch! (R U P)

JULIEN WYSS «WIR KÖNNEN VIEL MEHR ALS 08/15-KANTINENESSEN»

Das Universitätsspital Basel hat bereits dreimal bei der Swiss SVG-Trophy mitgemacht. Was macht den Reiz dieses Wettbewerbs aus? Der Wettbewerb stellt eine persönliche Herausforderung dar und ist auch ein Ausbrechen aus dem Alltag. Die Rahmenbedingungen sind anders als bei der täglichen Arbeit – man muss sich sehr exakt vorbereiten, viel trainieren und sich am Ende der Wettbewerbssituation stellen. Konnten Sie von den Erfahrungen der vorhergehenden Teams profitieren? Wir haben uns natürlich ausgetauscht, etwa was die Kalkulation oder die Mise en place angeht. Grundsätzlich wollten wir aber unser eigenes Ding durchziehen. Mit Soho Sumiya und Mongkonsak Sinkhunthot hatten wir zwei Mitglieder mit Wettbewerbserfah-

rung. Ich habe die nötige Aussensicht mitgebracht. Wie wichtig war die Unterstützung des Unternehmens während der Vorbereitungen? Sehr wichtig. Nicht nur die Geschäftsleitung muss hinter der Teilnahme stehen, sondern vor allem auch das Team. Denn obwohl wir viel in der Freizeit trainierten, fielen wir doch ab und zu auch

Julien Wyss ist aktuell als stell­vertretender Leiter Produktion Food/­M icropast am Uni­versitätsspital in Basel tätig.

während der Arbeit aus. Unsere Kollegen mussten während dieser Zeit oft die Extrameile gehen und das in einer Branche, wo sowieso eher zu wenig Personal zur Verfügung steht. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Wie unterscheidet sich das Wettbewerbskochen vom beruflichen Alltag? Ein grosser Unterschied ist die Menge, die produziert werden muss. Bei der Trophy kochten wir für 60 Personen, im Alltag sind es

1500 bis 3000. Dadurch konnten wir mehr Handgriffe machen. Dabei muss man allerdings aufpassen, die Zeit nicht zu überschreiten – vorgängiges Testkochen hilft beim Zeitmanagement. Konnten Sie von der Wettbewerbserfahrung auch etwas in Ihren beruflichen Alltag mitnehmen? Auf jeden Fall. Es war mein erster Wettbewerb, und ich habe viel gelernt, was Administration und Planung angeht. Das sind Bereiche, für die ich auch in meiner Position als stellvertretender Leiter Produktion zuständig bin. Hinzu kommt der Ehrgeiz, der einen packt, wenn man den Finaleinzug schafft. Ein Wettbewerb ist immer auch ein Motivationsbooster. Welche Rückmeldungen haben Sie nach Ihrem Sieg erhalten? Das Feedback war sehr positiv, intern und extern. Wir haben Glückwünsche von Lieferanten und Kollegen erhalten, auch aus anderen Betrieben. Ausserdem wollte jeder das Siegermenü probieren. Wir haben es nach dem Sieg mehrmals zu verschiedenen Anlässen gekocht. Ich denke, wir konnten zeigen, dass die Spitalgastronomie nicht nur 08/15-Kantinenessen zubereitet. Auch wenn das

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Soho Sumiya und Mongkonsak Sinkhunthot beim Finalkochen 2025.

Mehr Informationen unter: svg-trophy.ch

Das Team des Universitätsspitals Basel hat die Swiss SVG-Trophy 2025 gewonnen. Der Teamchef verrät Tipps für künftige Kandidaten.

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­ enommee leider noch nicht ganz R so hoch ist wie bei Wettbewerben der klassischen Gastronomie.

Swiss SVG-Trophy

Haben Sie Tipps für Teams, die sich bewerben möchten? Das Wichtigste ist, Freude am Wettbewerb zu haben. Zudem sollten die Teams mutig sein und Dinge wagen, die sich andere Teams nicht getrauen. Wir haben uns relativ weit aus dem Fenster gelehnt, indem wir einen veganen Hauptgang zubereiteten. Am Ende ging der Plan auf. Darum: Mut zum Risiko! A N G EL A H Ü P P I

Für die Schweizer Meisterschaft für Spital-, Heim-, Gemeinschafts- und Systemgastronomie ist ein Drei-Gang-Menü für 60 Personen gefordert. Die Dreier-Teams, von der Wettbewerbskommission des Schweizer Kochverbands ins Finale gewählt, bereiten dieses im September in der eigenen Küche zu. Anmeldeschluss ist der 19. Juni 2026.


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Im Innenraum der Betoneier entsteht eine natürliche Zirkulation, welche die Hefen lange in der Schwebe hält und damit dem Naturwein einiges an Tiefe verleiht.

Corentin Houillon, der früher bei der Domaine de la Ville in Morges/VD arbeitete und heute die Domaine de Veronnet leitet, vertraut auf die Kraft der Natur und keltert lebendige Weine.

WEIN AUS SAVOYEN: ER Florian Curtet von der gleichnamigen Domaine in Motz reift seine Weine – meist Kompositionen aus mehreren Rebsorten – intuitiv in ganz unterschiedlichen Behältern.

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Eine Wochenend-Distanz südlich des Genfersees zieht das Weinbaugebi Eigenständigkeit, Eleganz und Finesse statt barocker Kraft. Trinkf

m Kanton Genf endet der Rebbau nicht an der Kantonsgrenze. Einerseits bewirtschaften Genfer Winzer rund 130 Hektar Reben auf französischem Staatsgebiet. Andererseits gehen die Rebhänge nahtlos ins französische Weinbaugebiet Savoyen über. Deshalb erstaunt es nicht, dass die Rebsorten Chasselas und Altesse sowie Gamay und Pinot Noir beidseits der Grenze eine wichtige Rolle

Nachhaltigkeit im Fokus: Wer Naturwein produziert, richtet sich in den Rebbergen und im Keller nach Bio-Richtlinien oder den noch strengeren Demeter-Vorgaben.

spielen. Vielleicht liegt es daran, dass das Gebiet der heutigen Kantone Genf und Waadt einst zum Herzogtum Savoyen gehörte. Dessen letzter Herrscher, Viktor Emanuel II., wurde im Jahr 1861 zum König von Italien gekrönt. Im französischen Veigy-Foncenex, ein Steinwurf vom Genfersee entfernt, befindet sich die Domaine de l’Enviegne von Alexis Tondeur. 2021 orientierte sich der Finanzmanager eines Genfer Hotels beruflich um. Er konnte eine Parzelle mit über 60-jährigen Chasselas-Reben übernehmen, erweiterte sein Weingut auf vier Hektar und pflanzte Altesse, Gamay, Pinot Noir sowie Mondeuse Noire. Auf die Traubenproduktion nach biologischen Vorgaben erfolgt die Gärung mit traubeneigenen Hefen und minimalen Eingriffen im Keller. Für seine «Cuvée Equinoxe» schichtet Alexis Tondeur abwechselnd Lagen von ganzen Chasselas-Trauben und entrappten Beeren in den Gärbottich, lässt diese einen Monat an der Maische gären und füllt den

«Nur ein Naturwein kann ein grossartiger Wein sein.»

Westen öffnet, bieten der kühlende Einfluss des Mont Blanc sowie die kargen Böden aus weissem, gelbem oder rotem Mergel ideale Bedingungen für die alte Rebsorte Gringet. Eine Verwandtschaft mit anderen Sorten konnte auch mit DA N I EL G EN O U X , B E SI T ZER D E S DNA-Analysen nicht gefunden CH ÂT E AU D E M ÉR A N D E I N A R B I N werden. Heute stehen nur noch 23 Hektar in Ertrag. Acht davon Wein unfiltriert in Flaschen. Das gehören der Domaine du Gringet. Ergebnis ist ein prägnanter Wein Vincent Ruiz hat den Betrieb 2022 mit Nuancen von Apfel, Weiss- übernommen. Er pflegt das Erbe dorn und reifen Zitronen, die von seines früh aus dem Leben geeiner erfrischenden Salzigkeit ge- schiedenen Chefs Dominique Belluard, eines Pioniers des Gringet, tragen werden. weiter. Heute keltert er fünf LaAlpine Frische und alte Rebsorten genweine, jeder mit eigener Persönlichkeit, die allesamt KultstaAuf halbem Weg von Veigy nach tus geniessen. Erhältlich sind sie Ayse empfiehlt sich eine Rast im bei lepasseurdevin.ch. Bistrot de Madeleine in Lucinges. Szenenwechsel: An der SüdDie dort gebotene Naturküche flanke des Massiv de Bauges sind harmoniert hervorragend mit den zwei weitere autochthone Rebsorlebendigen Savoyer Weinen und schafft Boden für die Verkostung der Crus der Domaine du Gringet. Im Tal der Arve, das sich nach

Im Keller von François Gilles leiten die Sterne die Reifung. Deshalb arbeitet er nicht mit Stahltanks, die kosmische Strahlen abhalten, sondern mit Zementtanks und alten Fässern.

ten heimisch: die und die blaue M In biologischem beide Sorten W moderaten Alko Volumen­prozent Eine Besonde quère von Dani Besitzer des Châ in Arbin. Seine m rigen Reben ge Granitkegel des ein Felssturz im sachte. Das filigr 2024ers erinnert Pfirsichblüten. T Säure und Noten grünem Apfel üb per mit Fülle. Ein waren die drei Mondeuse-Crus. ten Reife in Barr davon kam 201 Einsatz, duftete Rouge» 2023 nac ren und hatte e


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So vielfältig die Weine, so bunt die Etiketten: Die Charaktere seiner Weine vergleicht François Gilles gerne mit Fabelwesen wie Chattawak oder Gargantua.

RFRISCHEND LEBENDIG

Der maischenvergorene Jacquère war ein Treffer zu Ceviche von Zander an Haselnussbutter. Gute Küche gibt es in einfachen Bistrots wie in gediegenen Restaurants.

e weisse Jacquère Mondeuse Noire. m Anbau ergeben Weine mit einem oholgehalt um elf t. erheit ist der Jaciel Genoux, dem âteau de Merande mehr als 100-jähedeihen auf dem s Apremont, den m Jahr 1248 verurrane Bouquet des te an Zitrus- und Trotz knackiger n von Zitrone und berzeugte der Körne Klasse für sich biodynamischen . Nach 18 Monariques, das neuste 16 erstmals zum e der «Le Conte ch schwarzen Beeeine filigrane Ele-

ganz am Gaumen. Der «N 45° 30ˇ «2022 ist der erste 506ˇˇ E 6° 04ˇ 451ˇˇ» 2023 – wie beJahrgang, den stellt man einen Wein mit diesem Namen? – reifte in 13-Hektoliterwir als wahrhaft Fässern. Auf den Duft von Sauerpur ansehen.» kirsche, Himbeere und Orange folgte am Gaumen viel Frische FLO R I A N CU RT E T, I N H A B ER D ER und Spannung. Die schwarzfruchD O M A I N E CU RT E T I N M OT Z tige «Cuvée La Noire» 2022 mit opulenter Fülle und mächtigen, jedoch gut integrierten Tanninen, das P für «protégée» ersetzt. Und reifte in Betoneiern. wie immer, wenn eine Regel beschlossen wird, gibt es AusnahMit Biodynamik in die Zukunft men. So tragen die aus Altesse gekelterten Weine die AOP RousLetzte Ausläufer des Juras tren- sette de Savoie. nen den Lac du Bourget von der Altesse ergibt kräftige Weine. Rhône. An deren Ufer, im Dorf Sie duften je nach Lage oder Lucey, ist der Weinmacher Erwan Machart nach Pfirsich, Aprikose Buchwalter zu Hause. Er war frü- oder Orangenzeste. Erwan Buchher Käser in Kanada und im Val- walter ist mit seiner Domaine de d’Illiez oberhalb von Monthey/VS. Lucey Teil der Vereinigung PétaSeine sieben Hektar Reben sind vins. Deren Mitglieder arbeiten zu 80 Prozent mit der Sorte Al- biologisch oder biodynamisch, tesse bestockt. um die Lebendigkeit der Böden Als im Jahr 1973 das Durchei- wieder herzustellen und den Chanander an Appellationen entfloch- rakter ihrer Weine zu schärfen. ten wurde, konnte nur die Ge- Übrigens: Pétavin ist im Patois meinde Seyssel ihre AOC behal- der Name für Brombeere. Diese ten. Alle anderen Weine sind Teil wiederum ist ein Terroir-Aroma, der AOP Savoie. Das C für «contrôlée» wird zunehmend durch

das sich in vielen Naturweinen der AOP Savoie erkennen lässt. Viel studiert, um wegzulassen Wenn Florian Curtet von der gleichnamigen Domaine in Motz über seine Art, Wein zu keltern, spricht, wird andächtig zugehört. Im Schatten von Bäumen, die er in den Parzellen pflanzte, wachsen seine Reben immer wilder. Er schneidet und erntet. Dazwischen wird kein Gramm Spritzmittel eingesetzt. Kein Liter Diesel verpestet die Luft und für die Verarbeitung fliesst keine Elektrizität. Florian Curtet entscheidet nach Gefühl, ob er einen Wein sortenrein oder als Assemblage ausbaut. Was wild klingt, ist jedoch absolut pur im Glas. Minimalistisch arbeitet auch François Gilles. Der Besitzer der Domaine des Fables in Serrières-

Der Dent d’Arclusaz im Massif von Bauges, einem voralpinen Gebirgsmassiv aus Kalkstein, ist einer der geografischen Orientierungspunkte in Savoyen. In Savoyen kommen Liebhaber und Liebhaberinnen nicht alltäglicher Weine auf ihre Rechnung. Dazu gehören autochthone Rebsorten wie Gringet oder Mondeuse. Daniel Genoux ist mit der Natur verbunden. Die Ruhe, die er ausstrahlt, zeigt sich in seinen Weinen, denen er Zeit zum Reifen und sich Entwickeln gibt.

en-Chautagne mazeriert für alle Weine die ganzen Trauben, gärt in Beton- oder Glasfasertanks und reift in Holzfässern. Stolz ist er auf das gute Dutzend 30-jähriger 600-Liter-Tonneau, die er erst kürzlich erwerben konnte. Die frische, lebendige Art der Weine überrascht genauso wie die selber gezeichneten Etiketten im bunten Manga-Stil. Spannende Weine und eine hochstehende Gastronomie machen Savoyen zum Ziel zahlreicher Feinschmecker. Beides verknüpfen Anaïs und Romain Bonnier in ihrem «Le Saint Jean». In Saint-Jean-d’Arves, hoch über Chambéry, vereinen sie alles, was Savoyen bietet, Reisende an einem Wochenende jedoch nicht verkosten können. G A B R I EL TI N GU ELY

Mehr Informationen unter: vindesavoie.fr

iet Savoyen internationales Interesse auf sich. Die Crus überzeugen mit freude und ein authentisches Weinerlebnis stehen im Vordergrund.


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MAX MARINELLO «UM ERFOLGREICH ZU SEIN, MUSS MAN AUCH MAL RISIKEN EINGEHEN»

Was gibt es denn für neue, noch nie gesehene Früchte und Gemüse? Im Herbst hatten wir zum Beispiel Trauben im Sortiment, die nach Zuckerwatte schmecken. Ob es so etwas tatsächlich braucht, sei dahingestellt. Welches Produkt aus Ihrem Sortiment wird unterschätzt? Zum Beispiel ein frischer Salat vom Feld. Man vergisst oft, wie viele Menschen mitgearbeitet haben, um diesen zu produzieren. Die Gäste essen dann ihren grünen Salat für sieben Franken und finden das auch noch teuer. Wenn ein Stück Fleisch 50 Franken kostet, sagt aber niemand was. Da fehlt die verdiente Wertschätzung manchmal schon.

Der Co-Geschäftsführer von Marinello über Mut zum Risiko, mehr Wertschätzung für Feldsalat und die Perfektion der Schweizer Kochnationalmannschaft.

Im kommenden Jahr werden Sie das Unternehmen von Ihrem Co-Geschäftsführer Tiziano Marinello übernehmen – ein persönlicher Meilenstein? Auf jeden Fall. Es ist toll, dass ich die Chance bekomme, ein solches Erbe antreten zu dürfen. Die Vergangenheit unserer Firma ist sehr eindrücklich – ich freue mich, dort anschliessen zu dürfen und diese Geschichte in Zukunft erfolgreich weiterzuschreiben.

Marinello ist Unterstützer der Schweizer Kochnationalmannschaft. Weshalb ist es Ihrer Meinung nach wichtig für die Branche, dass es diese gibt? Das ist wie im Sport – die Nationalmannschaft ist das Aushängeschild. Sie fördert die Faszination für das Handwerk und die Qualität. Zudem ist es unglaublich, was die Mitglieder gemeinsam erleben dürfen. Das schweisst zusammen und ist extrem wertvoll.

Frisches Gemüse direkt vom Feld – für Max Marinello ein Qualitätsprodukt, welches mehr Wertschätzung verdient hat. Z VG

s­ tarren Strukturen festhalten, sondern mutig sein und Dinge ausprobieren. Wir sind eigentlich für jeden «Seich» zu haben.

es nicht – wenn die Erbsen super angekommen wären, hätten wir versucht, einen Produzenten dafür in unserer Nähe zu finden.

«Wir sind für fast jeden <Seich> zu haben.»

Was ist für Sie das Schönste an Ihrem Job? Die Kunden glücklich zu machen. Manchmal ruft mich ein Küchenchef an, der dringend Gurken braucht, weil gleich 100 Gäste zu ihm kommen. Wenn wir ihm dann aus der Patsche helfen und ich sein strahlendes Gesicht sehe, weiss ich: Ich habe einen guten Job gemacht.

Für welchen «Seich» zum Beispiel? Wie haben Sie es geschafft, aus Vor ein paar Wochen haben wir einem «altmödigen Gmüeszum Beispiel Lágrima-Erbsen aus händler» einen Händler für die Spanien importiert, welche auch Szenegastronomie zu machen? grüner Kaviar genannt werden Das geschah natürlich nicht von und über 350 Euro pro Kilo kosheute auf morgen. Uns zeichnet si- ten. In diesem Fall wurde unser cher die Nähe zu unseren Kunden Mut leider nicht belohnt: Wir aus, für die wir fast alles möglich mussten die meisten Erbsen vermachen. Wir wollen nicht an schenken. Aber ohne Risiko geht Sponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:

Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation

Und was ist das Schlimmste? Schlimm ist ein zu hartes Wort, aber manchmal demotiviert es mich schon, dass einige Kunden einen hohen Anspruch an die

Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional

Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode

Qualität haben, ohne den entsprechenden Preis dafür bezahlen zu wollen. Beides geht halt nicht.

Max Marinello ist Co-Geschäftsführer der Marinello + Co. AG. Im kommenden Jahr wird er die Firma ganz übernehmen.

Welche Trends beobachten Sie derzeit in Ihrem Bereich? Die Nachfrage nach Neuem, noch nie Gesehenem, ist hoch. Die Produkte sollen zudem «instagrammable» sein. Gleichzeitig gibt es auch die «Back to the Roots»-Bewegung, welche nach alten, vergessenen Sorten fragt. Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions

Mehr Informationen unter: marinello.ch

Sie arbeiten den ganzen Tag mit Früchten und Gemüse. Haben Sie ein persönliches Lieblingsprodukt? Da komme ich immer wieder auf das Rüebli zurück. Denn wenn man einmal in ein richtig frisches, knackiges Rüebli gebissen hat, das nicht totgelagert wurde, dann merkt man: Das ist ein riesiger Unterschied. Ein Rüebli, welches erst kürzlich frisch aus der Erde gekommen ist, hat eine solche Süsse, dass man es schon fast als Frucht verkaufen könnte.

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Hat die Kochnationalmannschaft schon einmal etwas aus Ihren Produkten zubereitet, was Sie speziell beeindruckte? Mich beeindruckt immer wieder, wie aus simplen Zutaten unglaublich lässige Gerichte entstehen. Besonders das Thema Purismus finde ich cool. Zum Beispiel, wenn sich auf dem Teller alles um Sellerie in verschiedensten Varianten dreht. Es gefällt mir, wenn die Philosophie zurück zur Basis des Produkts geht und dieses in den Mittelpunkt stellt. A N G EL A H Ü P P I

Marinello Seit über 100 Jahren beliefert Marinello die Gastronomie in und um Zürich mit frischen Früchten und Gemüse sowie mit Molkereiartikeln, Tiefkühlprodukten und diversen ­S pezialitäten. Wiederver-­ käuferkunden aus der ganzen Schweiz werden auf dem ­Zürcher Engrosmarkt bedient.

Partner der Schweizer Junioren-Kochnational­m annschaft: AMC International AG, Boiron, Emmi Food Service, Hug AG, Transgourmet/Prodega, Wiberg,

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Der gemeinsame Probelauf der Schweizer Kochnationalmannschaften

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Luzern, den 15. April 2026

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MATEO HOEFLIGER «ICH KOCHE LIEBER REDUZIERTER, DAFÜR AUF DEN PUNKT GEBRACHT» Medien

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gen. Natürlich erhielt ich Feed- Restaurant Alinea nach Chicago back beim Ausarbeiten und später (US). Darauf freue ich mich sehr. beim Proben. Kreiert und zusam- Voraussichtlich 2028 steht dann mengestellt habe ich aber alle das Militär an. Danach schaue ich Komponenten selbst. weiter. Irgendwann möchte ich sicher im «Maison Hornberg» meiner Eltern einsteigen. Dort sind meine Wurzeln.

«Ich kann allen nur empfehlen, bei Gusto mitzumachen.»

Fokussiert platziert Gusto26-Gewinner Mateo Hoefliger die Komponenten seines Hauptgangs auf die Teller.

Mateo Hoefliger, wie fühlen Sie sich als bester Kochlernender der Schweiz? Richtig realisiert habe ich es noch nicht. Aber es fühlt sich nach dem intensiven Training in den letzten Monaten crazy an. Seit Januar hatte ich kaum Freizeit und kochte das Menü neunmal unter Wettbewerbsbedingungen zur Probe. Am Samstagnachmittag nach dem Gusto konnte ich mir dann wieder einmal zwei Stunden auf dem Snowboard gönnen. Aber das intensive Training hat sich gelohnt. Auch wenn beim Wettkochen nicht ganz alles so geklappt hat wie beim Proben.

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gefühl. Aber da war ich mir gegenüber wohl zu kritisch.

Dass Tim Mälzer das machte, war eine super Überraschung. Die Suppe selbst war für mich dann Speziell hervorgehoben hat die nicht so eine Hexerei. In meinen Jury den harmonischen Probeläufen im AusbildungsbeGeschmack Ihrer Gerichte. trieb «Casino Bern» erhielt ich Das hat mich sehr gefreut, denn von Florian Bettschen oder Mardarauf legte ich viel Wert. Das cel Schori, die mich unterstützt entspricht auch meiner Überzeu- haben, jeweils auch spontan etgung: Ich koche lieber reduzierter, was aus dem Kühlraum und dafür auf den Punkt gebracht.­ konnte die Suppe üben. TopinamIm Vergleich zu anderen Final- bur war jedoch nie dabei. teilnehmenden hatte ich weniger Komponenten auf dem Teller, da- Worauf sind Sie besonders für konnte ich in diese viel Hand- stolz bei Ihren Gerichten? werk investieren. Dass ich, abgesehen von drei Kornblumen auf der Suppe, nichts Zur Aufgabe gehörte auch die auf dem Teller hatte, das nur für Mystery-Soup, deren Warendie Optik war. Alles hatte einen korb Ihnen 30 Minuten vor Zweck und trug zum Geschmack dem Start von Tim Mälzer per bei. Und dass wirklich alle KomVideo vorgestellt wurde. ponenten meinen Ideen entspran-

Was ist passiert? Ich hatte zwischendurch auf die falsche Uhr geschaut und dachte fälschlicherweise, ich sei im Verzug. Das brachte mich kurzzeitig durcheinander und führte zu Flüchtigkeitsfehlern. Am Schluss schickte ich den Hauptgang auch noch ein paar Minuten zu spät. Entsprechend hatte ich nach dem Details aus Mateo Hoefligers Siegergericht: der geschmorte Lammhuftdeckel an Wettkochen eigentlich kein Top- Thymianjus und das Randen-Mille-Feuille.

Mehr Informationen unter: gusto.transgourmet.ch

Mateo Hoefligers Hartnäckigkeit hat sich gelohnt: Letztes Jahr reichte es noch nicht fürs Finale, nun hat er die Schweizer Meisterschaft für Koch-­ lernende gewonnen.

Wie sind Sie dabei vorgegangen? Zuerst schrieb ich mir ganz viele Ideen für einzelne Komponenten auf, ohne diese zu werten. Anschliessend sortierte ich diese über Wochen aus. Erst viel später begann ich überhaupt mit dem Kochen. Aber schon dieser Prozess war äusserst lehrreich. Allgemein hat mich Gusto sehr viel weitergebracht. Einerseits persönlich: Ich lasse mich in der Hektik inzwischen viel weniger aus der Ruhe bringen. Aber auch fachlich. Man kocht im Alltag ja selten auf diesem Level. Und es war eine perfekte Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren zum Lehrabschluss, das Anfang Juni ansteht. Was machen Sie danach? Ich würde gerne in der Sternegastronomie arbeiten und weitere Erfahrungen sammeln. Vielleicht löse ich im Herbst auch bereits meinen Gusto-Preis ein und gehe für den zweiwöchigen Stage ins

Was nehmen Sie abgesehen vom Gewinn mit von Gusto? Die Erinnerung an eine mega intensive, aber auch schöne Zeit. Ich kann allen nur empfehlen mit-­ zumachen. Es ist ein einmaliges Erlebnis,vomTrainingüberdentoporganisierten Anlass bis zu den vielen neuen Leuten, die man kennenlernt. Wir hatten es unter den Finalteilnehmenden super und von der Siegerehrung in Bern habe ich ebenfalls die eine oder andere Visitenkarte mit nach Hause genommen. Mal schauen, was sich daraus ergibt. (R ED)

Zur Person Der 18-jährige Mateo Hoefliger ist im dritten Ausbildungsjahr im «Casino Bern». Er hat Gastronomie im Blut. Denn seine Eltern führen das «Maison Hornberg» in Saanenmöser/BE in dritter Genera­t ion. Mateo Hoefliger ist Fan der regionalen Nose-toTail-Küche und hält es auf dem Teller gerne einfach, dafür auf den Punkt gebracht. Beim Snowboarden, Wandern, Klettern – alles in den Bergen – findet er Ausgleich zur Arbeit in der Küche.

Wenn plötzlich Tim Mälzer zu dir spricht Auch die 21. Ausgabe von Gusto überraschte mit neuen Ideen.

Schweizer Kochverbandes und wird unterstützt von Presenting Partner Schweizer Fleisch, den Leading Partnern Bell, Emmi, Hügli, Kadi und Valser sowie weiteren SponsoEine halbe Stunde vor dem ren. Trotz der Tradition zeigt Wettkochen war die Anspan- Transgourmet/Prodega, dass nung bei den Finalteilnehmen- sie den Wettbewerb stetig weiden gross. Dann sprach plötz- terentwickeln und mit Überlich Tim Mälzer per Video zu raschungen aufwarten. So ihnen. Der deutsche TV-Koch wurde in den letzten Jahren präsentierte die Zutaten für die Anzahl der Finalteilnehdie «Mystery Soup» aus der menden von neun auf sechs geschwarzen Box, angelehnt an senkt, um die individuellen seine Show «Kitchen Impossi- Leistungen der einzelnen Table». Topi­nam­bur, Schalotten, lente noch mehr in den Fokus Knoblauch, Kartoffeln, Lor- zu rücken. Seit 2024 wird in beer, Butter, Zitrone, Lauch, einem Online-Voting im VorGewürze, Weisswein, Gemüse- feld ein Community-Winner brühe, Milch und Vollrahm – gewählt – dieses Jahr ist es «oder wie wir hier in Nord- ­ Vivien Burkhard. Und die deutschland sagen: die Sahne». spontane Aufgabe einer «MysDazu gab Mälzer letzte Tipps tery Soup» gibt es seit 2025. und wünschte viel Spass und Man darf gespannt sein, welche gutes Gelingen. Neuerung Gusto 27 bereithält. Bereits zum 21. Mal orga- Die Ausschreibung startet im nisierte Transgourmet/Prode- August. Das Wettkochen findet ga die Schweizer Meisterschaft am 18. März 2027 statt, die Siefür Kochlernende Gusto. Sie gerehrung einen Tag später im steht unter dem Patronat des Congress Center Basel. (R ED)


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Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch

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Die FiligranoTartelettes eignen sich sowohl für süsse als auch für salzige Füllungen.

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Panaché mit Aronia-Noten

Kochcreme ganz pflanzlich

Die Brauerei Locher und Goba lancieren gemeinsam Flauder Panaché. «Das Getränk kombiniert die Frische eines Panachés und fruchtige Noten von Aroniabeere und Kaktusfeige. Diese ergänzen das Bier harmonisch und verleihen dem Biermischgetränk einen eigenständigen Charakter. Das Ergebnis ist eine ausgewogene Erfrischung mit moderatem Alko-­ holgehalt», sagt Aurèle Meyer, Geschäftsleiter der Brauerei Locher. Mit seinen nur 2,4 Volumenprozent eignet sich das Flauder Panaché für Apéros oder Festival-Events. Durch seine leichte und aromatische Art bietet das Flauder Panaché eine Alternative zu den klassischen Biermischgetränken. brauereilocher.ch

Mit der neuen Knorr Professional Kochcreme bietet Unilever Food Solutions eine flexible Basis für den Küchenalltag. Cremig in der Textur und mit 15 Prozent Fett ist die Kochcreme pflanzenbasiert, glutenund laktosefrei. Sie ist geschmacksneutral und eignet sich für Speisen und Ernährungsweisen aller Art. Mit ihr gelingen Klassiker wie Saucen zu Gemüse ebenso wie Neukreationen. «Pflanzenbasierte Gerichte gehören heute auf viele Speisekarten. Entscheidend ist dabei, dass sich neue Produkte problemlos in bestehende Abläufe integrieren lassen,» sagt Josef Tschigg, Koch der Culinary Fachberatung bei Unilever Food Solutions. unileverfoodsolutions.ch

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Der Pacojet neu in der Bar

Zehn Jahre Tartelette-Kunst

Die Technologie des Pacossierens ermöglicht nicht nur aussergewöhnliche Gerichte, sondern auch Drinks mit perfekter Textur, intensiver Aromatik und reproduzierbarer Qualität. Zum Beispiel Frozen-Drinks mit cremigen Texturen ohne Eiskristalle – ob für Margarita, Blueberry Sour oder Olive Vodka. Mit dem Pacojet gelingen auch Kaltextraktionen für Sirupe, Essenzen und Säfte. Einfach Rohprodukte pacossieren, abschmecken und tiefkühlen. Zutaten werden vollständig verwertet für eine maximale Geschmacksvielfalt bei minimalem Abfall in der Bar. Wer sich ein Bild von den Möglichkeiten machen will, besucht die «Elisaburg» in Zürich oder das «Soleil d’Or» in St. Gallen. pacojet.ch

Seit zehn Jahren begeistert die «Filigrano Collection» von Hug die Gastronomie. Was einst als Versuch begann, die dünnwandigsten Tartelettes zu entwickeln, hat sich zu einem vielfältigen Sortiment mit 35 Artikeln entwickelt. Die Filigrano-Tartelettes stehen für feinste Schweizer Backkunst. Ihre geraden, dünnen Wände und der buttrige Geschmack machen sie einzigartig. Hergestellt werden sie ausschliesslich aus hochwertigen Schweizer Zutaten. Ein geschmacksneutraler Überzug im Innern der Tartelettes sorgt für eine lange Standfestigkeit. Auch nach dem Füllen bleiben sie knusprig und formstabil. Das sorgt für maximale Planungssicherheit im Arbeitsalltag von Profiküchen. hug-foodservice.ch

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Hanfpflanzen für einen Stuhl

Mineralwasser in Bündner Design

Die neue Stuhlkollektion Hemp wurde aus biologischen, nachwachsenden Rohstoffen gefertigt und mit natürlichem Leinöl veredelt. Fasern aus Hanfpflanzen werden zu einer dichten, naturbraunen Matte verarbeitet, die als Ausgangsmaterial für die Sitzschale dient. Das weiterentwickelte Carbon Capture Composite verleiht dem Material eine dunklere Farbgebung, ganz ohne zusätzliche Beschichtungen oder Zusatzstoffe. Das Ergebnis ist ein monomaterialähnlicher Werkstoff, der vollständig aus rein biobasierten Rohstoffen besteht. Ein Teil des während des Pflanzenwachstums gebundenen Kohlendioxids bleibt im Stuhl gespeichert und trägt so zur Reduzierung von Emissionen bei. vepa.de

Valser-Mineralwasser präsentiert sich in neuem Design: Das gesamte Sortiment an Glas- und PET-Flaschen erhält künftig ein Label mit dem Zervreilahorn in Vals, gekrönt von der Schweizer Flagge. Mit dem neuen Design will die Marke die Herkunft des natürlichen Mineralwassers aus den Bündner Bergen noch sichtbarer machen. Gleichzeitig will man die Premium-Positionierung der Marke unterstreichen. Zudem legt Valser den Fokus stärker auf die Gastronomie und Hotellerie. Mit Formaten wie der Videoreihe «Chef Stories», die Schweizer Köchinnen und Köche porträtiert und dieses Jahr in die dritte Runde geht, möchte Valser sein Engagement in diesem Vertriebskanal unterstreichen. coca-colacompany.com


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Pe rsön lich

BABATUNDE ADEWALE « DIE TRADITION MIT ­I NNOVATIONEN PFLEGEN»

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2025 wurde der gebürtige Nigerianer ­Culinarium-König. Was brachte ihm der Titel und welchen Tipp gibt er dem aktuellen König?

Sie erwähnten vorhin verschiedenen Ebenen. Welche gibt es denn noch? Auf der persönlichen Ebene war es eine ganz besondere und einzigartige Freude, mit dem Titel Culinarium-König 2025 geehrt zu werden. Die Auszeichnung ist eine Bestätigung, dass wir mit unseren Produkten und unserer Betriebsphilosophie auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig ist es eine Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit. Hinzu kommt noch eine gesellschaftliche Ebene. Ich war meines Wissens der erste Ausländer – auf jeden Fall aber der erste Afrikaner – der am Wettbewerb teilnahm. Ihn gleich noch zu gewinnen, das ist ein gewaltiges Erlebnis: für mich, meine Frau, unsere Kinder und für Menschen mit Migrationshintergrund. Wie meinen Sie das? Ob helle oder dunkle Haut, es gibt auf beiden Seiten Vorurteile und Vorbehalte, die abgebaut gehören. Ich bin für beide Seiten ein Beispiel dafür, dass man in der Schweiz unabhängig von Herkunft und Hautfarbe mit Fleiss, harter Arbeit, Durchhaltevermögen und einer positiven, offenen Einstellung Erfolg haben kann und wertgeschätzt wird. Das sogar in einem urtypisch schweizerischen und traditionsreichen Beruf wie dem des Käsers. Erleben Sie selbst Vorbehalte wegen Ihrer Hautfarbe? Ja, das kommt vor. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich freundlich und offen auf die Menschen zugehe und ihnen – manchmal auch mehrmals – die Chance gebe, mich kennenzulernen, sich Vorurteile und Scheu auflösen. Es entsteht dann Platz

Babatunde Adewale ist stolz, Teil der reichen Schweizer Käsekultur zu sein.

für schöne Begegnungen sowie echte Freundschaften. Wie sind Sie Käser geworden? Durch meine Frau Aninia. Sie ist Milchtechnologin. Kennengelernt haben wir uns in London, wo ich als Verkäufer arbeitete. Zuerst pendelte Aninia zwischen Wald und London, dann zog ich zu ihr in die Schweiz. Ursprünglich war geplant, dass ich nur vorübergehend in der Schafmilchkäserei meines Schwiegervaters mitarbeite. Doch das Käsen hat mich einfach nicht mehr losgelassen.

«Ich verstehe die Schweizer Kultur gut. Sie ist ­inzwischen ein Teil von mir.»

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Apropos entwickeln, gibt es Pläne für neue Produkte? Wir sind laufend daran, unser Sortiment durch saisonale oder trendige Produkte interessant und neu zu halten. Zum Beispiel bieten wir im Winter einen Ingwer-Shot mit Ananas auf Johannisbeer- statt Apfelsaftbasis an. Im Sommer gleichen wir Milchüberschüsse durch die Erweiterung des Sortiments aus und ­stellen beispielsweise SchafmilchTrinkmolke und Schafmilchglace her. Als kleines Familienunternehmen haben wir den Vorteil, schnell und flexibel Trends aufnehmen und umsetzen zu können. Das tun wir gerne, sprechen aber erst über das Produkt, wenn es verkaufsbereit ist.

Dieses Jahr wurde Tom Adler von Localfish zum CulinariumKönig gekrönt. Welchen Tipp geben Sie dem neuen König? Was fasziniert Sie so an der Jeder Unternehmer hat seine PhiKäseherstellung ? losophie, seine Erfahrungen und Alles. Die Zusammenarbeit mit sein Wissen. Ich masse mir nicht den regionalen Milchproduzen- an, jemandem Tipps zu geben, bin ten, der Herstellungsprozess, das aber immer offen für Gespräche Entwickeln neuer Kreationen, das und Austausch. Wir können imVermarkten unter unseren Mar- mer alle voneinander lernen und ken «Baba» und «Cheese Doctor». so nur profitieren. R I CC A R DA FR EI Besonders fasziniert mich jedoch, dass Käse in der Schweiz ein so wichtiges Kulturgut ist. Ich liebe, Zur Person Teil dieser Kultur zu sein. Die Schweizer Käsetradition zu pflegen und sie mit neuen Kreationen Babatunde Adewale führt zu bereichern, macht mir Freude. mit seiner Frau A ­ ninia AdeGenerell fühle ich mich sehr eng wale-Koster seit 2020 die mit der Schweizer Kultur verbunSchafmilchkäserei Koster den. Ich bin jetzt auch selber GmbH in Wald/ZH. Das Paar Schweizer, genauer gesagt Appenhat zwei schulpflichtige Kinder. In s­ einer Freizeit enzeller. Gleichzeitig freue ich mich, gagiert sich der Käser bei der in Wald auch eine nigerianische örtlichen Feuerwehr, treibt Tradition pflegen zu können, inmit seinen Kindern Sport und dem wir den Familienbetrieb weigeniesst die Familienzeit. terführen und weiterentwickeln.

Samuel Menti

Executive Chef

Leiter Weiterbildung

André Kneubühler ist neuer Executive Chef im «Joseph’s» auf dem Titlis. Das CasualFine-Dining-Restaurant mit 120 Sitzplätzen eröffnet im Juni. Es ist Teil des von Herzog & de Meuron entworfenen Titlis Towers. Der 32-Jährige war zuletzt im «The Omnia» in Zermatt/VS tätig.

Die Hotelfachschule Thun richtet ihre Weiterbildung neu aus: Samuel Menti übernimmt die Leitung Weiterbildung Höhere Fachschule. Der Experte in Führung, Hospitality und Programmarchitektur verantwortet den Ausbau, die strategische Weiterentwicklung und die Qualität der Programme.

Alexandre Zeller

Anton Mosimann

Mitglied Berghilferat

British-Swiss Legend

Nach zwölf Jahren im Stif-­ tungsrat der Schweizer Berghilfe wechselt Alexandre Zeller in den Berghilferat – das Patronatskomitee der Organisation. Das Gremium zählt über 20 Mitglieder, die sich für die Bekanntheit und Verankerung der Organisation in der Gesellschaft einsetzen.

Anton Mosimann gehört neu zum Kreis der «British-Swiss Legends». Am Gala-Diner der British-Swiss Chamber of Commerce wurde der 79-Jährige als eine von 25 Persönlichkeiten ausgezeichnet, die die Beziehungen zwischen der Schweiz und Grossbritannien nachhaltig geprägt haben.

Michael Stutz

Verda Birinci-Reed

Direktor

Trägerschaftsmitglied

Im Hotel Chesa Rosatsch in Celerina/GR kommt es zu einem Führungswechsel: Nach 18 Jahren übergibt Michael Stutz die operative Verantwortung an Guglielmo S. Brentel und Carlo L. Brentel, die nächste Generation der Eigentümerfamilie.

In der Trägerschaft des Branchenprojekts «Future in Tourism» kommt es zu einem Wechsel. Verda Birinci-Reed, COO, übernimmt das Volume Tour Operating bei Dertour Suisse. Sie folgt auf Nicole Pfammatter, ehemalige CEO von Hotelplan Suisse.

Mehr Informationen unter: schafmilchkaeserei.ch

Babatunde Adewale, was bedeutet Ihnen der Titel und was hat er Ihnen gebracht? Der Titel Culinarium-König 2025 bedeutet uns – meine Frau und ich führen die Schafmilchkäserei Koster in Wald/ZH gemeinsam – sehr viel. Und das auf verschiedenen Ebenen. Diese Auszeichnung zu erhalten, war auf der geschäftlichen Ebene äusserst positiv. Wir konnten unseren Betrieb präsentieren, unsere Produkte in bestem Licht zeigen, wichtige Kontakte knüpfen, bekamen viel Aufmerksamkeit – auch von Medien – und konnten unseren Bekanntheitsgrad steigern. Wir hatten bereits vor der Titelvergabe Anfragen von exklusiven Geschäften, die unsere Käse ins Sortiment aufnehmen wollten. Die Auszeichnung brachte uns aber eine bessere und weitreichendere Sichtbarkeit.

André Kneubühler

LE S E R B R I E F

Schreiben Sie uns! Wir freuen uns über Inputs, Lob, Ideen und natürlich auch Kritik. redaktion@hotellerie-­g astronomie.ch oder an Hotellerie Gastronomie Verlag, Postfach 3027, 6002 Luzern


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Pe rsön lich

HGZ No 8

Sie führen das Resort Hof Weissbad in die Zukunft

JANINA MOIOLI «WIR MUSSTEN VIELES LERNEN»

Das «Hof Weissbad» ist eine Institution. Das Gastgeberpaar Susanne und Elias Leu haben grosse Visionen für das Traditionshaus.

Die Quereinsteigerin hat sich auf hausgemachte Chilisaucen spezialisiert. Dafür wird jede einzelne Chili von Hand auserlesen.

Mehr Informationen unter: caseiro.ch

Ein Dach für alle soll das Resort Hof Weissbad in Weissbad/AI sein – ein Ort zum Durchatmen und Aufgehobensein. So beschreibt es Elias Leu, der das Vier-Sterne-Superior-Hotel seit Sommer 2024 gemeinsam mit seiner Frau Su-

«Wir wollen Mehrwert für die Region schaffen.» SU S A N N E LEU ,

Neues Hotel geplant Das Resort befindet sich also in einer Transformationsphase. Das

nächste Projekt steht bereits an: Seit Dezember betreibt die Hof Weissbad AG als Pächter auch das nahegelegene Golfrestaurant Gonten. Für 2029 ist dort eine Standorterweiterung mit Hotel und Wellnessangebot geplant. «Damit bauen wir den Resortgedanken weiter aus und sprechen zudem ein weiteres Gästesegment an», so Susanne Leu. A N G EL A H Ü P P I

Zum Gastgeberpaar Seit Juni 2024 sind Susanne und Elias Leu das neue Direktionspaar im Resort Hof Weissbad. Die beiden waren zuvor im Hotel Lenzerhorn Spa & Wellness in Lenzerheide/GR tätig: Elias Leu als ­D irektor und Susanne Leu in der Führung.

Mehr Informationen unter: hofweissbad.ch

Susanne und Elias Leu haben sich während eines Praktikums in einem Hotelresort Z VG auf Fuerteventura kennengelernt. Sie haben eine gemeinsame Tochter.

Schon immer eine wichtige Rolle spielte im «Hof Weissbad» die Gesundheit. So beherbergt das Haus unter anderem auch eine Privatklinik mit Reha-Angebot. Künftig soll der Fokus aber noch mehr auf der Prävention liegen. «Wir spüren immer stärker, wie eine gesunde Lebensweise, insbesondere bis in hohe Alter gesund und fit zu bleiben, ein Trend ist», so Elias Leu. Unter dem Titel «Appenzell Health» wurden daher neue Angebote erarbeitet, die auf den vier Säulen Bewusstsein, Entspannung, Ernährung und Bewegung aufbauen. «Dabei geht es mehr um die Verbundenheit mit der Natur und das Krafttanken als um Hightech», erklärt Leu.

Sie waren Case Managerin bei der Spitex, bevor Sie Caseiro gründeten. Wie kam es dazu? Caseiro gab es eigentlich schon immer. Nur nicht als Marke, sondern als Familiengeheimnis. Meine Mutter tüftelte stets in der Küche. Da immer mehr Bekannte bei uns Chilisaucen bestellten, entstand die Idee, das Ganze zu professionalisieren. Welche Herausforderungen bringt der Foodbereich für Sie als Quereinsteigerin mit sich? Viele – insbesondere am Anfang mussten wir einiges lernen. Als ich mein erstes HACCP-Konzept erstellen musste, und das noch vor ChatGPT, war das eine grosse Challenge. Und unsere grösste Herausforderung war, eine passende Produktionsküche zu finden. Aber wir haben es geschafft und durften unglaublich viel lernen.

G A S TG EB ER I N « H O F W EI S SB A D »

sanne Leu als Gastgeber führt. Das neue «Resort» im Namen soll das versinnbildlichen: Hier findet sich von Kulinarik, Kultur und Wellness über Seminar- und Gesundheitsangeboten bis hin zur öffentlichen Blumenwerkstatt eine Vielfalt an Angeboten. Das soll insbesondere auch die lokale Bevölkerung spüren. «Während der Corona-Pandemie muss­ te vieles heruntergefahren werden. Nun wollen wir uns wieder vermehrt öffnen und auch regional engagieren», so Elias Leu. Für eine bessere Einbindung ins regionale Leben sorgen unter anderem Anlässe wie die Sommerkonzerte im Park oder der dieses Jahr neu lancierte Lichterzauber mit kunstvollen Lichtinstallationen im Park. «Der Anlass ist sehr gut angekommen», sagt Susanne Leu. «Im sehr nachfrageschwachen Januar konnten wir einen Mehrwert für die ganze Region schaffen.» Im Zentrum solcher Anlässe stehe nicht das Generieren zusätzlicher Übernachtungen. Man wolle das Resort Hof Weissbad ins Gespräch bringen und mit positiven Erlebnissen verknüpfen.

Luzern, den 15. April 2026

Was ist das Besondere an Ihren Saucen? Sie bestehen zu über 50 Prozent aus frischen Chili-Schoten und alle Zutaten werden frisch verarbeitet. Die Saucen sind frei von Konservierungsstoffen, enthalten hochwertiges Olivenöl und werden nicht mit Essig gestreckt. ­Zudem bieten wir von A wie ChiliAnanas bis zu Z wie Chili-Zitronengras ein breites Sortiment an Geschmacksrichtungen an. Wie wählen Sie die perfekten Chilis für Ihre Saucen aus? Wir haben drei Sorten, die wir hauptsächlich verwenden: eine mildere Sorte der Cayenne-Chili sowie für die extra-scharfe Linie Red Thunder oder African Bird’s Eye. Jede Schote wird von Hand gewaschen und aussortiert. So können wir sicherstellen, dass nur die besten Chilis in unsere Saucen gelangen.

Die junge Unternehmerin vermarktet Z VG ein altes Familiengeheimnis.

Wofür können die Saucen verwendet werden? Die Saucen passen zu vielem: Pasta, Fleisch, Kartoffeln, Gemüse, in eine Suppe, Marinade, als Dip-Sauce und vieles mehr. Eigentlich können sie für fast alles verwendet werden, ausser vielleicht für Kuchen (lacht). Wer sind Ihre Kunden? Es handelt sich hauptsächlich um Privatkunden, aber mittlerweile beliefern wir auch kleinere Läden. Unseren Kundenstamm haben wir uns durch Dorfmärkte und Weiterempfehlungen erarbeitet. Lässt es sich vom ChilisaucenVerkauf leben? Aktuell leider noch nicht. Aber das Unternehmen wächst Jahr für Jahr. Wir hoffen, es bald in Vollzeit betreiben zu können. Welche Chilisauce mögen Sie selbst am liebsten? Ich liebe süss-scharfe Sorten wie Chili-Mango und Chili-Ananas. Damit mariniere ich mein Fleisch und mein Gemüse. A N G EL A H Ü P P I

Zur Person Janina Moioli ist CoFounderin von Caseiro. Das Unternehmen stellt handgemachte Schweizer Chilisaucen her. Daneben ist sie in Teilzeit als Pflegefachfrau tätig.

A N Z E I G E

L-GAV-Verhandlungen 2026

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Luzern, den 15. April 2026

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A spe k te

HGZ No 8

DER TEUERSTE HONIG I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER

Honig ist ein Naturprodukt. Seine Ernte schwankt von Jahr zu Jahr. Doch nicht die Erntemenge macht den teuersten Honig der Welt aus, sondern die Art der Ernte und der gesundheitliche Aspekt.

D

er teuerste Honig der grund seines Preises und seiner Welt ist gemäss Guin- gesundheitlichen Vorteile wird ness World Records der Honig primär für medizinider Centauri Honey sche Zwecke verwendet. aus der Türkei. Der Preis pro KiloEin weiterer teurer Honig ist gramm beläuft sich bei der günsti- Anzer-Honig aus der türkischen geren Version auf 16 600 Euro und Schwarzmeerregion. Dabei hangeht hoch bis zu einer Million, wie delt es sich um einen seltenen der Website centaurihoney.com Blütenhonig. Seine Einzigartigzu entnehmen ist. Dieser seltene keit beruht auf den rund Honig wird auf 2500 Meter Höhe 500 Pflanzenarten, von denen gut aus Höhlen und Felsen geerntet. 90 nur dort vorkommen. In der Der Honig ist reich an Magnesium, Schweiz ist er bei Bizimkiler NaKalium, Phenolen, Flavonoiden tural Products mit Sitz in Aarund Antioxidantien. Seine Beson- burg/AG erhältlich. Ein Glas mit derheiten sind das bittere Aroma 454 Gramm kostet 120 Franken. und das dunkle Aussehen. GeernEin anderer, ebenfalls teurer tet wird er einmal jährlich. Auf- Honig macht den türkischen Er-

wohner Neuseelands wussten seit Bienen Schweiz liegt für hiesige jeher um die Wirksamkeit des Ho- Erzeugnisse bei 17 Franken pro nigs. Die Pflanze, auch Südsee- 500 Gramm. Im Handel erhältlich myrte oder Neuseelandmyrte ge- sind jedoch Produkte aus aller nannt, wächst nur dort und in der Welt in verschiedenen Preislagen. südöstlichen Region Australiens. Dass die Schweizer Honig möDie weissen oder rosafarbenen gen, zeigt der hohe Konsum von Blüten blühen oft monatelang. etwa 1,3 Kilogramm pro Kopf und Zur Gewinnung werden Bie- Jahr. Der hierzulande produzierte nenvölker nahe an wilden Manuka- Honig kann jedoch nur etwa einen Büschen platziert. Um diese aus- Drittel des Verbrauchs abdecken. findig zu machen, nutzen die Ho- Laut einer Umfrage von Apisuisse, Gezielte Honigproduktion nigbauern Hubschrauber. Dieses dem Dachverband der Imkerinaufwendige Verfahren kostet: Auf nen und Imker, fiel die Honigernte Manuka-Honig stammt aus dem der Website von Globus wird ein 2025 besser aus als in den Jahren Blüten-Nektar des Manuka-Strau- Glas mit 150 Gramm Inhalt für zuvor. Pro Volk wurden 47 Proches, einem Verwandten des aus- 49.90 Franken verkauft. Zum Ver- zent mehr Honig geerntet als im tralischen Teebaumes. Die Urein- gleich: Die Preisempfehlung von Vorjahr. R U T H M A R EN D I N G zeugnissen in Sachen Popularität Konkurrenz: Manuka-Honig aus Neuseeland. Auf diesen schwören nicht nur Promis wie Gwyneth Paltrow oder Ed Sheeran, sondern in den USA und teils auch in Europa ist er als Medizinprodukt zugelassen. Dies wegen der hohen Konzentration von Methylglyoxal. Eine Substanz, die antibakteriell und entzündungshemmend wirkt.

Mehr Informationen unter: centaurihoney.com bienen.ch

Das Teuerste … soll aufzeigen, weshalb exklusive Dinge ihren Preis haben und wie viel Aufwand – häufig gutes Handwerk – in diesen steckt.

A N Z E I G E

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A spe k te

HGZ No 8

Weinbegleitung in perfekter Harmonie

W E I NTI PP

­G A B R I EL TI N GU ELY, W EI N E X P ERT E

Wein Für seinen Sauvignon Blanc presst Adrian Jauslin die ganzen Trauben. Das hebt den Sortencharakter so hervor, dass zum Stachelbeer­ aroma feine fruchtbittere N ­ oten hinzukommen, die dem Wein Rückgrat verleihen. Der Duft von Holunderblüten und Passions­ frucht verführen. Dieser Wein weckt die Lust nach jungem Ge­ müse wie Spargel, Erbsen oder Kefen, die mit ihrer Süsse die her­ ben Noten des Weins auffangen. Auch Artischocken passen. Zum Beispiel in Kombination mit Fisch oder Meeresfrüchten. Für einen Ausgleich zur Butter, in der häufig dazu servierten Sauce Hollandaise oder einem Beurre blanc, sorgt die verspielte Säure.

Adresse: Weingut Jauslin ­B aselstrasse 32, 4132 Muttenz Preis: Fr. 20.50

Deutschschweiz Vom 1. bis 3. Mai öffnen Winze­ rinnen und Winzer aus der gesam­ ten Deutschschweiz ihre Kellertüren. Auf Führungen lernen Besucherinnen und Besucher die Arbeiten von der Rebe zum Wein kennen. Und natürlich steht eine riesige Vielfalt an Weinspeziali­ täten zur Verkostung bereit. Diese zu entdecken und im eigenen Betrieb zu empfehlen, ist ein Plus für jeden Gastbetrieb. deutschschweizerwein.ch

Nachdem Neuenburger Winze­ rinnen und Winzer bereits Mitte Januar ihren «Non filtré», den ­n atürlich trüben Chasselas, lancier-­ ten, öffnen sie am 8. und 9. Mai ihre Kellertüren. Auf den kalkhaltigen Böden des Jurasüdfusses spielt die Rebsorte Pinot Noir eine besondere Rolle. Zu entde­ cken gibt es Schaumweine, die Œil-de-Perdrix genannten Rosés sowie burgundisch anmutende Rotweine. neuchatel-vins-terroir.ch

«Ein Multitalent als Begleiter einer frischen Frühlings­ küche»

Produzent Seit 33 Jahren führen Urs und ­Regula Jauslin ihr Weingut in Muttenz/BL. Mit Sohn Adrian tritt die fünfte Generation in ihre Fussstapfen. Sieben Hektar ­Reben bewirtschaften sie am son­ nigen Südhang des Wartenberg auf kalkhaltigen, eher trockenen Böden. Sie werden mit viel Hand­ arbeit und Rücksicht auf die Arten­v ielfalt gepflegt. Das Wein­ gut Jauslin ist Mitglied der Verei­ nigung Mémoire des Vins Suisses.

OF FE N E WE I N KELLE R

Neuenburg

Sauvignon Blanc 2024

Mehr Informationen unter: memoire.wine

Unesco-Weltkulturerbe seit 2007: Auf den steilen Rebterrassen des Lavaux gedeihen Weine mit Reifepotenzial.

Mehr Informationen unter: weingutjauslin.ch

Rebsorte Nach Airén und Chardonnay ­folgt Sauvignon Blanc auf Rang drei der am häufigsten angebauten weissen Rebsorten. Die natürliche Kreuzung aus Savagnin (Jura) und Chenin Blanc (Loire) zählt zu den aromatischen Rebsorten, was ­ sie zur Lieblingssorte vieler Wein­ geniesserinnen und -geniesser macht. Sauvignon-Blanc-Weine sind spannende Essensbegleiter, weil sie viele Gesichter haben. Die Aromenpalette reicht von leisen mineralischen Kräuternoten über weisse Blüten bis hin zu opulenter exotischer Frucht.

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Ein Terroirheld gerät in Bedrängnis. Weshalb also in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt?

Schweiz. Im nördlich von Basel gelegenen Markgräflerland (DE) sind es rund 1100 Hektar und weitere 200 Hektar verteilen sich auf Frankreich, Ungarn und Kanada – Nationen, in denen Chasselas zu Wein wird.

«Chasselas n’a peur de rien.»

B I LD ER Z VG

Domaine des Pins in Dardagny/ GE. Als klassischer Aperitifwein ist der Neuenburger Non Filtré von Elodie Kunzer, Domaine SaintSébaste in Saint-Blaise/NE, eine Spur zu streng. Zu in Butter gebratenen Eglifilets auf Gemüserisotto hingegen ist er ein Gedicht. Roher Fisch in Form von Sushi, in Kombination mit der ursprünglichen Natürlichkeit des «Aloy», eines Chasselas-Naturweins von Christian Vessaz von Cru de l’Hôpital am Freiburger Vully, ist er reine Poesie.

Am 23. April werden Weinliebhaber und Winzer im Kur- und Festspielhaus in Badenweiler (DE) feiern. Den Anlass dazu liefert die Preisverleihung des 29. GutedelCups. Prämiert werden Gutedel-/ J ÉRÔ M E A K É B ÉDA , Wenn Unmögliches harmoniert Chasselas-Weine aus dem MarkSO M M ELI ER U N D G A S TG EB ER I M gräflerland, der Region Saale-Uns«C H A LE T D U M O N T P ÈLER I N » trut sowie ausgewählten AnbauEin Steak vom Grill verlangt nach gebieten in der Schweiz. mineralischer Strenge. Diese bieWährend die einen Chasselas «Chasselas fürchtet nichts», sagt tet der Calamin Grand Cru von für seine Finesse und Eleganz lie- Jérôme Aké Béda. Der in der Blaise Duboux aus Epesses/VD. ben, verschmähen ihn andere als Elfenbeinküste geborene Somme- Die AOC Calamin zählt 16 Hekbanal und ausdruckslos. Die An- lier und Gastgeber im Restaurant tar und grenzt an die 54 Hektar baufläche schrumpft. Dabei hät- Chalet du Mont Pèlerin trägt grosse AOC Dézaley. Deren Chasten wir Schweizer allen Grund, den Übernamen «Prince Noir du selas-Weine zählen zu den kräfstolz zu sein. Denn die Rebsorte Chasselas». Tatsächlich hat der tigsten und langlebigsten. Ein Beihat ihren Ursprung am Genfersee. urschweizerische Weisswein keine spiel ist der Dézaley Grand Cru Sie wird weltweit auf 20 000 Hek- Berührungsängste. Ein paar Bei- Médinette der Domaine Louis Botar als Tafeltraube angebaut. Da- spiele: Zu Apéro-Häppchen wie vard in Cully/VD. Mit zunehmenzu kommen über 5000 Hektar für Blätterteiggebäck oder Malakoffs der Reife entwickelt er eine credie Produktion von Wein. Knapp empfiehlt sich der saftig-fruchtige mige Textur und Noten von exoti3700 Hektar davon liegen in der Chasselas von Marc Ramu von der schen Früchten. Er harmoniert ebenfalls mit gereiften Käsen wie Etivaz AOP oder Le Gruyère AOP. Die beste Wahl zu cremigem Raclette ist natürlich ein Fendant aus dem Wallis. Der Clos de Mangold Vieilles Vignes der Domaine Cornulus in Savièse/VS ist eine Terroirvariante, die anspruchsvolle Weinliebhaber anspricht. Chasselas zu Apfelkuchen, Himbeerdesserts oder Mandelgebäck weckt Glücksgefühle. Neben saftiger Frucht sind diese Aromen alle auch im Yvorne Grand Cru von Château Maison Blanche in Yvorne/VD zu finden. Am 25. Juni findet im Schloss des Nachbardorfes Aigle/VD die Preisverleihung des «Mondial du Chasselas» statt. Spätestens am 12. Dezember sollten sich alle mit Chasselas aussöhnen. Dann wird nämlich der Welttag dieser RebDie ideale Erntemenge für Chasselas liegt bei 800 bis 900 Gramm pro Quadratsorte gefeiert. G A B R I EL TI N GU ELY meter. Optimal reife Beeren erhalten eine haselnussbraune Färbung.

Wallis Im Wallis, dem mit rund 4600 Hek-­ tar Rebfläche grössten Wein-­ baukanton, sind die Kellertüren an drei Tagen geöffnet. Vom 14. bis 16. Mai empfangen Winzerinnen und Winzer ihre treuen Fans – aber auch neue Kunden – bereits zum 20. Mal. In 230 Kellereien können Spezialitäten aus mehr als 55 Rebsorten verkostet werden. caves-ouvertes-valais.ch

Tessin Im Kanton Tessin gibt es gleich zwei Tage der offenen Weinkeller: am 16. und 17. Mai im Sottoceneri und am 23. und 24. Mai im Sopra­ ceneri. Obwohl im ganzen Tessin Merlot-Reben wachsen, unter­ scheiden sich die Cru südlich oder nördlich des Ceneri. Neben Bian­ co di Merlot, etwa einem Drittel der Produktion, und dem Klassiker Merlot del Ticino DOC, produ­ zieren immer mehr Winzerinnen und Winzer auch flaschenvergo­ rene Schaumweine. ticinowine.ch

Waadt und Vully Am 23. und 24. Mai haben Besu­ cherinnen und Besucher die Gele­ genheit, in die Welt des Chasselas und weiterer Spezialitäten einzutauchen. In vielen der rund 250 Kellereien gibt es neben dem jüngsten auch gereifte Jahrgänge zu verkosten. Bereits am 22. Mai öffnen die Weinkeller am Vully. mescavesouvertes.ch vully.ch

Genf Wer die Dynamik im Genfer Weinbau erleben will, reist am 30. Mai in die Winzerdörfer rund um die Stadt. In Dardagny werden die of­ fenen Weinkeller zum Volksfest. Wer in Ruhe Gamay und andere Spezialitäten probieren will, be­ sucht Winzerinnen und Winzer in Cologny, Anières oder Sézenove. geneveterroir.ch


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A spe k te

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«Das Konzept» liefert zündende Ideen und zeigt ­d eren kreative Umsetzung.

Nach Jahrzehnten des Verfalls wurde das Schloss 2018 frisch renoviert als Seminarzentrum eröffnet. Seit diesem Jahr wird es zusätzlich auch als Boutiquehotel, Hochzeitslocation mit offiziellem Trauzimmer und Ausflugsziel vermarktet. B I LD ER Z VG

Lange war das Schloss Rued nur wenigen bekannt und zugänglich. Das ändert sich gerade. Auf einem Felsvorsprung über dem Dorf Schlossrued/AG thront das Schloss Rued. Bis Januar war das denkmalgeschützte Anwesen ein Seminarzentrum, von dessen Existenz nur Eingeweihte wussten. Jetzt ist es ein Boutique-Hideaway-Hotel und Ausflugsziel mit Seminarräumen – ideal für erholsame Auszeiten und romantische Hochzeiten. Das sollen alle erfahren. Dafür sorgen die Hospi-

tality-Profis Michael und Samuel ben das grosse Potenzial des BeStutz. Die Geschäftspartner füh- triebes sofort erkannt und uns ren die Gastgeber 3.0 AG. Sie er- war klar: Wir wollen das neue stellen kreative, umsetzbare und Konzept hier selber umsetzen.» hochstehende Gastronomiekon- So haben die Herren Stutz im zepte, optimieren Konzepte und August spontan die Geschäftsfühberaten in Umsetzungs-, Positio- rung übernommen und als Erstes den Betrieb bis Januar geschlosnierungs- und Führungsfragen. sen, um ihn neu aufzustellen. Das Spontane Schlossherren Schloss wurde bis 2018 durchdacht renoviert. Daher waren nun «Wir hatten den Auftrag, das Kon- an der Infrastruktur kaum Anzept des Schlosses Rued zu ana- passungen nötig. Dafür arbeiteten lysieren und zu überarbeiten», die zwei an der Erlebnisqualität. sagt Samuel Stutz. Obwohl er nur 20 Minuten entfernt wohnt, kann- Bier aus der eigenen Brauerei te er das Seminarzentrum nicht. Auch Michael Stutz hatte von die- Unter anderem wurde die Bar gesem idealen Rückzugsort noch nie mütlicher gemacht und mit hausgehört. Dabei ist er von Olten, Aa- gemachten Getränken bestückt. rau und Luzern in weniger als So gibt es nun einen hauseigenen 30 Minuten erreichbar. «Wir ha- fassgereiften Negroni und Biere

Mehr Informationen unter: hotelschlossrued.ch

Der Geheimtipp, der keiner mehr sein will

aus der schlosseigenen Brauerei. lich gibt es jeweils zwei TagesmeFür Hochzeiten oder Firmen- nüs und natürlich das bereits erevents kann Braumeister André wähnte schlosseigene Bier. Chatton die Flaschen mit SonderAuch die Speisen für die Banetiketten versehen oder sogar eine kettgäste im Schloss werden im «Storchen» vorbereitet. Für die eigene Biersorte brauen. Endfertigung steht im Schloss Aargauer Küche mit eine Satellitenküche zur Verfü­f ranzösischem Flair gung. Diese kommt zudem bei den öffentlichen Brunch-Events zum Möglich sind solche individuellen Einsatz, die Gäste aus der Region Erlebnisse, weil den Geschäftslei- aufs Schloss aufmerksam machen. tern ein kompetentes, motiviertes Der nächste Brunch im SchlossGastgeberteam zur Seite steht. saal findet am Muttertag statt. Während Claudia Schwarz sich Das neue Konzept scheint aufum den Empfang der Hotel- und zugehen. Samuel Stutz strahlt: Seminargäste im Schloss küm- «Wir haben fürs erste Halbjahr mert, pendelt Restaurantleiterin doppelt so viele gebuchte LogierJussy Erkenek zwischen der grü- nächte und Hochzeiten in den Bünen Bar und dem Bistro im Schloss chern wie erwartet.» R I CC A R DA FR EI sowie dem zum Anwesen gehörenden Gasthaus zum Storchen im Dorf. Die dortigen Gasträume im Fakten und Zahlen Erdgeschoss sind umfassend renoviert worden, so dass die Region nun quasi um ein neues SpeiseresNeueröffnung taurant reicher ist. Januar 2026 Einheimische und Passanten geniessen hier Patrick Borms gutSeminarräume bürgerliche Küche mit französiDiverse Räume und Säle von schem Chic aus regionalen Pro5 bis 100 Sitzplätzen dukten. Auf der übersichtlichen, abwechslungsreichen Karte sind Aargauer Originale wie «Schnitz Hotelzimmer und Drunder» mit Schweine12 und eines in Planung bauch, Dörrpflaumen, Kartoffeln und Äpfeln zu finden wie auch Rindsentrecôte Café de Paris von Zwei Terrassen Dieter Meier oder vegane Burger mit bis zu 100 Sitzplätzen aus Pilzen und Bohnen. Zusätz-

Die zwölf Hotelzimmer befinden sich im Knappen- und im Waschhaus.

A N Z E I G E

EMOTIONALE INTELLIGENZ – GELASSEN BLEIBEN, KLAR FÜHREN, MENSCHLICH WIRKEN Erleben einen praxisnahen Weiterbildungstag rund um die Grundlagen emotionaler Intelligenz. Lerne Stress und Konflikte souverän zu meistern, Gäste empathisch zu begleiten und das Team mit Klarheit und Menschlichkeit zu führen. KURSINHALT • Emotionale Schlüsselkompetenzen für Führung & Alltag • Stress- und Konfliktbewältigung • Authentische Kommunikation & Gästebindung • Praktische Reflexionen für den Transfer in den Berufsalltag ZIELGRUPPE Führungskräfte und HR-Verantwortliche

DATUM UND ZEIT Montag, 18. Mai 2026 09.00 bis 17.00 Uhr

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A spe k te

HÖRENSWERT

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LE S E N S W E R T

H E R AU SG E PIC K T

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Projekte, die etwas bewegen wollen Sabrina Trachsler und Christian Schefer schauen dort hin, wo Veränderung passiert. Sie stellen Projekte, Start-ups und Unternehmen vor, die neue Wege gehen und die Welt besser machen wollen. Da geht es zum Beispiel um moderne Freiwilligenarbeit, um Badehosen aus PET und einen Marktplatz für Lebensmittel-Überschüsse. «Sinn & Unsinn» Folgendauer: rund 45 Minuten Erscheint alle drei Wochen

Z VG

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Grundstein für Gastroküchen

Alte Rezepte neu gedacht

In Rorschach stellte Hermann Franke 1911 als Erster rostfreie Spülbecken aus Chromnickelstahl her. Darauf errichteten Walter Franke, Willi Pieper und Michael Pieper in Aarburg einen Milliardenkonzern, der heute führend ist.

Fatmir Spescha bringt Heimat auf den Teller. Regionale Produkte und alte Rezepte bilden das Herz seiner Küche. Im zweiten Kochbuch zeigt er 28 Rezepte, die von Geschichten und der Liebe zu Graubünden inspiriert sind.

«Franke. Pioniere des Edelstahls» Helmut Stalder ISBN 978-3-909059-92-8 Fr. 33.00

«Tratgas grischunas / Bündner Gerichte» Fatmir Spescha ISBN 978-3-033-11815-7 Fr. 33.00

pioniere.ch/produkt/band-124 Die Bären lassen sich das ganze Jahr über beobachten.

liarumantscha.ch

Z VG

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Eintauchen in die Tiefen der Barkultur Geschichte und Geschichten rund um die Trinkkultur stehen im Podcast Des Mixology Magazins im Vordergrund. Gabriel Daun und Nils Wrage besprechen zu zweit oder mit einen Gast eine Facette der Barkultur. Da geht es um Klassiker, Trends wie den Espresso Martini oder übergeordnete Themen wie Tabakgenuss. «Der Mixology Podcast» Folgendauer: rund 1,5 Stunden Erscheint unregelmässig

Im Arosa Bärenland vereinen sich einzigartig nachhaltiger Tierschutz und innovativer Tourismus. Nun gibt es ein Buch dazu.

gehalten wurden. Von der Plattform und vom Abenteuerweg aus beobachten die Gäste, wie sich die Bären in der alpinen Landschaft entwickeln und sich natürlich verhalten. Diese emotionale Spannweite berührt. Das Konzept «Nachhaltiger Tierschutz und innovativer Tourismus» wurde zu einem Leuchtturm. Nach sechs Betriebsjahren wurden Stimmen laut, die Geschichte zu dokumentieren.

Braunbären, welche von der internationalen Tierschutzorganisation Vier Pfoten aus misslichen Haltungsbedingungen befreit werden, erhalten im fast drei Hektar grossen Arosa Bärenland artge- «Heimat der Bären» mässe Lebensbedingungen. Die Hans Schmid, Pascal Jenny, Vreni Schmid Gäste erfahren in der Tierschutz- Stiftung Arosa Bären ausstellung des Arosa Bärenlan- ISBN 978-3-907095-94-2 des, wie schlecht die Bären einst Fr. 29.00

Mehr Informationen unter: arosabaerenland.swiss somedia-buchverlag.ch

Das Buch zum Bärenland Z VG

Die neue Küche Frankreichs

Kochbuch, verbunden mit Lesevergnügen

Frankreich entdeckt das Grün: Sommersalate, Zucchini und Feigen ­­erobern die Bistros. Anne-Katrin Weber teilt in ihrem Kochbuch ihre Leidenschaft für die naturnahe Küche und führt durch die Geschmackswelt Frankreichs.

«Etwas Gutes» ist ein Leitfaden für fröhliches Kochen. Samin Nosrat lernte im legendären Restaurant Chez Panisse in Berkeley (US) kochen. Sie schreibt für die «New York Times» und ist Autorin zahlreicher Bestseller.

«Meine grüne französische Bistro-Küche» Anne-Katrin Weber ISBN 978-3-03902-286-1 Fr. 38.00

«Etwas Gutes» Samin Nosrat ISBN 978-3-95614-655-8 Fr. 44.00

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Kochbuch zum grossen Geburtstagsanlass

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Die Menschen hinter der Gastronomie Im Podcast Swiss Made spricht Gastronomin Irina Weber mit den Menschen hinter der Schweizer Gastronomie – vom kleinen Café bis zur Sterneküche. Wie haben sie angefangen? Welche Fehler haben sie gemacht? Zu Wort kommen Gastro-Urgesteine genauso wie Quereinsteigende. Vom Weinlokal über das Stadtcafé bis zur Hallenstadion-Gastronomie. «Swiss Made» Folgendauer: rund eine Stunde Erscheint zwei Mal im Monat

Seit 1956 lockt der ESC Millionen Menschen vor den Bildschirm. Der Wettbewerb ist längst Popgeschichte. Doch er ist auch ein kultureller Austausch. Zum Jubiläumsanlass in Wien erscheint ein offizielles Kochbuch mit einem kulinarischen Streifzug durch 35 Teilnehmerländer. Von Albanien bis Zypern versam- Vom 12. bis 14. Mai findet der ESC in melt das Buch landestypische Wien statt. UNSPL ASH Lieblingsgerichte. Die Schweiz ist mit einem Racletterezept dabei. Manuela Tiefnig, Entertain- erkundet. Entstanden ist ein Buch, ment- und Kulturredakteurin das Musikgeschichte und Esskulsowie langjähriges Vorstandsmit- tur verbindet. glied des OGAE, dem offiziellen Fanclubs Österreichs, kennt den «Eurovision Song Contest. Das Kochbuch» ESC wie kaum eine andere. Sie Manuela Tiefnig war bei vielen Shows vor Ort und ISBN 978-3-7106-0960-2 hat dabei die Küchen Europas Fr. 40.00

Mehr Informationen unter: brandstaetterverlag.com

In Wien findet 2026 der Eurovision Song Contest ESC zum 70. Mal statt.

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Das Leben einer legendären Wirtin

Ein neues Duo kommt in die Backstube

Anna, geboren 1869, war dabei, in der «Krone» von Zäziwil/BE Köchin zu werden, als sich ihr Leben veränderte: Von einem Moment auf den anderen wurde sie, erst 25 Jahre alt, zur Mutter von acht Kindern, zur Ehefrau des Wirts – und zur Gastgeberin.

Der Buchweizen hat bereits zahlreiche Küchen erobert – jetzt kommt ein neuer Partner dazu: der Hafer. Die Rezepte reichen von klassischen Buchweizenkuchen bis hin zu Hafer-Kreationen ­ wie Pizzabrot mit Rosmarin oder Mirabellentörtchen.

«Anna - Rösti, Zuckerrohr und Liebe» Annina Keller ISBN 978-3-03763-164-5 Fr. 34.90

«Backen mit Buchweizen und Hafer» Modesta Bersin ISBN 978-3-03902-307-3 Fr. 32.00

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A spe k te

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­Co-Institutionsleiter der Stiftung. Dazu kommen begleitete Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit IVRente. Hier setzt das Team auf Job-Carving. «Dabei werden die Aufgaben gezielt auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten der einzelnen Personen zugeschnitten.» Reinigung und Administration

Der «Rote Ochsen» ist bei Geschäftsleuten und Veloreisenden beliebt. B I LD ER Z VG

In einem der ältesten Gasthäuser Solothurns weht seit Anfang 2025 ein neuer Wind. Der Betrieb ist seither ein Inklusions-Hotel.

später zum Restaurant und 2013 schliesslich zum Hotel. Den jüngsten Wandel vollzog der «Rote Ochsen» vor etwas mehr als einem Jahr, als die Stiftung Theresiahaus den Betrieb übernahm. Die Stiftung bietet Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Unter anderem in der Küche, im Service, in der Hauswirtschaft, in der Wäscherei und Das Haus in der Vorstadt wurde im Gartenbau. «Wir bieten Ausim 16. Jahrhundert erstmals er- bildungsplätze auf den Stufen wähnt. Es diente als Gaststätte, EBA und Praktische Ausbildung beherbergte eine Brauerei, wurde PrA an», sagt Daniel Dietschi,

Mehr Informationen unter: roterochsen.ch

Der «Rote Ochsen», das etwas andere Stadthotel

Im Hotel sei das dank der vielfältigen Tätigkeiten gut möglich, berichtet die Geschäftsführerin Martina Roth. «Seit rund neun Monaten beschäftigen wir eine Mitarbeitende im begleiteten Arbeitsumfeld. Ihre Aufgaben reichen vom Frühstücksdienst über die Zimmerreinigung bis zu administrativen Tätigkeiten.» Aktuell ist noch eine weitere Inklusionsstelle ausgeschrieben. Der «Rote Ochsen» und die Stiftung Theresiahaus sind organisatorisch getrennt. Dienstleistungen wie zum Beispiel Gartenarbeiten oder den Wäscheservice kauft das Hotel von der Stiftung ein. Gleichzeitig bestehen gezielte Synergien wie etwa beim Kulinarik-Mittwoch. An diesem Tag serviert das Kulinarik-Team des Theresiahauses unter der Leitung von Küchenchef Marcel Kaufmann im Frühstücksraum des Hotels ein kreatives Mittagsmenü. «Dieses ist bei den Gästen aus der Stadt

sehr beliebt und gewinnt zuneh- umgebaut in die Ochsen-Suite, mend an Bekanntheit», erzählt die zum Beispiel bei HochzeitsMartina Roth. «Für die Lernen- paaren sehr gefragt ist», erzählt den ist es eine wertvolle Gelegen- die Geschäftsführerin. heit, klassische Gastronomie-ErNeben dem sozialen Engagefahrung zu sammeln.» ment spielt im Hotel Roter Ochsen Ausserhalb des Kulinarik- auch das Thema Nachhaltigkeit Mittwochs wird der «Rote Och- eine zentrale Rolle. Der Betrieb sen» als Hotel Garni geführt. Das ist mit dem Platin-Level von Ibex Haus ist gut ausgelastet und Fairstay ausgezeichnet – der spricht unterschiedliche Gäste- höchsten Stufe. Zu den Nachhalgruppen an: Geschäftsleute und tigkeitsaspekten gehören unter Familien schätzen den Betrieb, anderem regionale Produkte wie im Sommer kommen viele Velo- Frühstückseier und Früchte vom Reisende hinzu. «Unsere ruhige- Buechihof in Leuzigen bei Soloren Monate liegen zwischen Ja- thurn. Ebenso der Verzicht auf nuar und März», sagt Martina Kleinstverpackungen, etwa bei Roth. «Gleichzeitig sorgen An- Butter, Konfitüre oder Pflegeprolässe wie die Solothurner Film- dukten. Zudem wird das Haus mit tage auch in dieser Zeit für eine Fernwärme beheizt, und die Mithohe Auslastung.» Der Betrieb arbeitenden erhalten mindestens umfasst 22 Zimmer, verteilt auf 15 Prozent mehr Lohn als im mehrere Altstadthäuser und teil- L-GAV vorgesehen. «Der ‹Rote weise nur über viele Treppenstu- Ochsen› ist anders», liest man auf fen erreichbar. «Zuletzt haben wir der Hotelwebsite als Erstes. Und die ehemalige Betreiberwohnung Anders sein tut gut. A LI CE GU LD I M A N N

Die 22 Hotelzimmer in den Altstadthäusern sind alle etwas unterschiedlich. Dabei wird Wert auf moderne, hochwertige Einrichtung gelegt.

nende im dritten Lehrjahr aus wurde das Siegerteam von der den Kantonen Obwalden und Nid- Fachjury bekanntgegeben. Dieses walden die Gelegenheit, in einem Jahr bestand die Jury aus Nadine praxisnahen Wettbewerb zu ko- Stadelmann, Küchenchefin in der chen. Organisiert wird der Anlass Villa Honegg in Ennetbürgen/NW, vom Verband Gastro Unterwalden und Martin Am­stutz vom «B Atein Zusammenarbeit mit dem Be- lier» in Sachseln/OW. Die beiden rufs- und Weiterbildungszentrum entschieden gleich wie das Publikum und kürten am Ende des TaBWZ Obwalden. Der Battle soll unter anderem ges Team 2 knapp zu den Siegern auch als Vorbereitung auf die des Wettbewerbs. Lehrabschlussprüfung im FrühPhilipp Tschumi, Vorstandssommer dienen. Die Aufgabe: Die mitglied von Gastro Unterwalden, zwei Teams aus neun respektive zehn Lernenden erhielten einen identischen Warenkorb und stellten daraus in der vorgegebenen Zeit ein eigenständiges Menü zusammen. Dieses musste zudem den Vorgaben der Lehrabschlussprüfung entsprechen. B I LD ER Z VG

Der Nachwuchs beweist sich Der Kitchenbattle Unterwalden feierte die Talente von morgen und brachte die Gastronomiebranche der Zentralschweiz zusammen. Rund 100 Gäste fanden sich Anfang April im Restaurant Alouette by Pfistern in Alpnach-Dorf/OW

zusammen, um dem diesjährigen Kitchenbattle beizuwohnen. Darunter viele Lernende, Ausbildnerinnen und Ausbildner sowie weitere Repräsentanten aus der Gas-tronomie. Ein Zeichen, wie wichtig die Förderung und Wertschätzung des Kochnachwuchses für die gesamte Branche ist. Üben für den Lehrabschluss Beim alljährlichen Unterwaldner Kitchenbattle erhalten Kochler-

Publikum und Jury sind sich einig

Mehr Informationen unter: gastrounterwalden.ch

Die Lernenden bei der Führung durch die Wettbewerbsküche.

zog nach Ende des Anlasses ein sehr positives Fazit: «Der Kitchenbattle fördert den Nachwuchs und gibt ihm die Chance einer Prüfungssimulation. Zudem vermittelt er den Gästen das Herzblut dieses grossartigen Berufs.» Der Battle unterstreiche zudem das hohe Niveau der Ausbildung im Gastgewerbe der Region und biete den Nachwuchstalenten eine wertvolle Plattform für ihre berufliche Zukunft. ( A H Ü)

Dieses Jahr stehen in den Kantonen Ob- und Nidwalden 19 Kochlernende aus 16 verschiedenen ­Betrieben vor der Lehrabschluss­ prüfung. Sie alle traten beim Kitchenbattle an und bewiesen ihr Können unter erschwerten Bedingungen – in dieser Konstellation hatten sie selten zusammengearbeitet und schon gar nicht in einer anderen Infrastruktur als in jener des eigenen Betriebs. Der Wettbewerb begann um 13.30 Uhr. Innerhalb von dreieinhalb Stunden galt es, einen Aperitif sowie ein vollständiges VierGang-Menü vorzubereiten, das ab 18 Uhr serviert wurde. Auch die Gäste wurden aktiv in den Wettbewerb eingebunden: Zwischen den Gängen konnten sie sich am Publikumsvoting für ihren Favoriten beteiligen. Nach dem Essen

Zwei der teilnehmenden Lernenden beim Anrichten ihres Menüs.


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A spe k te

Der Brandschutz ist immer Sache des Chefs

«Arbeits­s icherheit» berichtet in loser Folge über ­P räventionsund Schutz­ massnahmen.

Feuer, Hitze und Rauch sind Gefahrenquellen, die in der Hektik des ­Gastronomiealltags oft unterschätzt werden.

nicht klar ist: Sie tragen die oberste Verantwortung für die Sicherheit der Menschen, die sich in den Räumen ihrer Betriebe aufhalten. Dabei ist es ganz egal, ob diese Menschen Gäste, Bewohner und Bewohnerinnen, Besuchende oder Mitarbeitende sind. Diese Verantwortung ist nicht delegierbar. Auch nicht durch das Ernennen eines betriebsinternen oder -externen Sicherheitsbeauftragten. Denn diesem fehlt die absolute Weisungsbefugnis des Chefs. Gemäss Artikel 58 des Obligationenrechts OR haftet der ­Eigentümer/Betreiber kausal für Schäden, die aus einem mangelhaften Unterhalt oder ungenügender Kontrolle und Information der Mitarbeitenden resultieren. Doch nicht nur das OR, auch das Strafrecht spielt eine Rolle. Kommen Menschen zu Schaden, leitet die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die geschäftsführende Person ein. Gut, wenn diese dann dokumentieren kann, dass sie alles Nötige zur Brandprävention getan hat. Nie ohne Brandschutzkonzept

Ins Brandschutzkonzept gehört unter anderem auch, wie die Feuerwehr korrekt K E YS TO N E-SDA alarmiert und schnellstmöglich zum Brandherd gelotst wird.

sen, aber dennoch gleichzeitig für den Ernstfall gewappnet zu sein. Nicht delegierbar Oft wird Brandschutz lediglich als bauliches Projekt betrachtet, das

mit der Schlussabnahme durch die Feuerpolizei endet. Doch das ist ein Irrtum. Der Brandschutz ist eine nie endende operative Aufgabe und damit automatisch immer Chefsache. Was vielen Inhabern und Geschäftsführern

Mehr Informationen unter: bfb-cipi.ch

Das wichtigste Dokument und Arbeitswerkzeug ist diesbezüglich wohl das Brandschutzkonzept. Bereits seine Erstellung hilft, mögliche Gefahrenquellen, für die man vielleicht betriebsblind geworden ist, zu erkennen und passende Präventionsmassnahmen zu ergreifen. Nach seiner Erstellung dient das Brandschutzkonzept als Führungs-, Kontroll- und Mitarbeiterschulungsinstrument. Ein Brandschutzkonzept umfasst Informationen zum Gebäude, der Nutzung seiner Räume

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und besonders brandgefährdeter Bereiche wie Küche und Lager. Es enthält auch Auskünfte über den baulichen Brandschutz wie Baustoffe, Brandabschnitte, Brandschutztüren, Flucht- und Rettungswege. Ebenfalls ins Brandschutzkonzept gehören Angaben zum technischen Brandschutz, also Infos zu Brandmelde- und Sprinkleranlagen, Sicherheitsbeleuchtung, Notstrom, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Feuerlöscher und Löschposten.

«Wer von einem Gebäude bedroht ist, kann verlangen, dass der Eigentümer Massnahmen zur Abwehr der Gefahr trifft.» A RT. 59 O R

Besonders wichtig ist der organisatorische Brandschutz. Dieser umfasst Fluchtpläne und Evakuierungskonzept, Alarmorganisation, Wartung und Kontrolle der Alarm- und Löschanlagen sowie die Schulung der Mitarbeitenden. Apropos Mitarbeitende: Diese haben nicht nur die Pflicht, den Chef auf Sicherheitsmängel – zum Beispiel mit Gerümpel verstellte Notausgänge oder fehlenden Fluchtplan in einem Zimmer – und Brandrisiken wie kaputte Elektrokabel hinzuweisen. Sie haben gemäss Artikel 59 des OR auch das Recht, von ihm das Umsetzen von Massnahmen zur Abwehr von Gefahren einzufordern. R I CC A R DA FR EI

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Ein Service der Hotel & Gastro Union

Die tragische Brandkatastrophe von Crans-Montana/VS in der Silvesternacht erschüttert noch immer und löst Betroffenheit aus. Sie ist aber nicht der einzige Vorfall mit Feuer, der sich 2026 bereits ereignet hat. Im Januar brannte während des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos/GR eine Holzhütte beim Hotel Victoria. Es befand sich zwar niemand darin, aber wegen der starken Rauchentwicklung musste das Hotel evakuiert werden. Im Februar erlitt ein Koch in Splügen/GR schwere Verbrennungen. Eine Rahmbläserkapsel war in die Fritteuse gefallen und hatte eine Explosion ausgelöst. Im gleichen Monat brannte es im Hotel Werdenberg in Buchs/SG. Es entstand ein Sachschaden von einer Million Franken. Vorkommnisse wie diese zeigen deutlich: Feuer kann in S ­ ekundenbruchteilen ausbrechen und seine zerstörerische Wirkung entfalten. Darum ist es wichtig, es gar nicht so weit kommen zu las-

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B äcke rei & Conf ise rie

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MÄNI BLUM « ES GEHT NICHTS ÜBER TEAMARBEIT»

«Das Rezept» des ­R ichemont Kompetenz­ zentrums Luzern ­i nspiriert zu neuen Interpretationen.

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Rezept-Tipp: Mäni Blum präsidiert Jury und Wettbewerbskommission des «Brot-Chef».

Zutaten für 1 Kranz (12 Stück)

Zubereitung

Yudane-Brühstück (90 g) 45 g Weizenmehl 400 45 g Wasser

Yudane-Brühstück Wasser aufkochen, dem Mehl ­b eigeben und im Rührwerk 2–3 Minuten mischen. Mit Folie zudecken und im Kühler voll­ ständig abkühlen lassen.

Shokupan-Briocheteig (613 g) 260 g Weizenmehl 400 165 g Haferdrink 15 g Backhefe 25 g Zucker 90 g Yudane-Brühstück 50 g Kokosfett 6 g Speisesalz 2 g Orangenschale Ackerbohnen-Hummus (167 g) 25 g Ackerbohnen-Aquafaba 20 g Sesampaste 100 g Ackerbohnen, eingeweicht 5 g Knoblauch, gehackt 5 g Zitronensaft 2 g Speisesalz 10 g Olivenöl

Shokupan-Briocheteig Mehl, Haferdrink, Backhefe, ­Zucker und Brühstück zusammen mischen. Nach 3 Minuten die ­H älfte des Kokosfetts beigeben. Gegen Ende der Mischzeit Salz und Orangenschale beigeben und den Teig plastisch kneten. Dann das restliche Kokosfett beigeben und mit dem Teig homogen ­m ischen. Teigruhe: 60 Minuten bei Raumtemperatur, dann 12–15 Stunden bei 5 °C.

Dörrtomaten-Pesto (55 g) 30 g Tomaten, getrocknet 15 g Olivenöl 5 g TK-Knoblauch, gehackt 0,5 g Speisesalz 0,5 g Tabasco, rot alles mischen 4 g Pinienkerne, gemahlen zum Abbinden darunter mischen

Quinoa-Chips Quinoaflocken mit Wasser aufkochen und unter ständigem Rühren zu einem dicken Brei kochen. Portionsweise zwischen zwei Silikonpapieren mit der Ausrollmaschine ­ ca. 2 mm dick ausrollen. Die Oberfläche der Platten mit Salz und Pfeffer würzen und bei Raumtemperatur einen Tag trocknen lassen.

Mediterrane Füllung (350 g) 55 g Dörrtomaten-Pesto 167 g Ackerbohnen-Hummus 100 g Auberginen 25 g Pinienkerne, geröstet 1 g Pfeffer, schwarz, gemahlen 2 g Speisesalz

Ackerbohnen-Hummus Die Bohnen über Nacht in Wasser einweichen und am nächsten Tag absieben. Die Flüssigkeit (Aqua­ faba) auffangen und ebenfalls ­weiterverarbeiten. Aquafaba und ­S esampaste im Thermomix ­schaumig mixen. Ackerbohnen, Knoblauch, Zitronensaft und Salz beigeben und cremig mixen. Olivenöl zum Schluss untermischen.

Quinoa-Chips (20.2 g) 5 g Quinoaflocken 15 g Wasser 0.1 g Speisesalz 0.1 g Pfeffer, schwarz, gemahlen Übrige Zutaten (25 g) 10 g Weizendunst zum Ausrollen 15 g Cherrytomaten, geviertelt zum Dekorieren

Mediterrane Füllung Klein gewürfelte Auberginen ­k räftig andünsten. DörrtomatenPesto, Hummus und Pinienkerne im Thermomix mischen. Dann die Auberginen dazumixen, sodass sie noch etwas Struktur haben (Bild 1).

Aufarbeiten 600 g Teig auf 36 × 22 cm (ca. 3 mm dick) ausrollen und 30 Minuten im Tiefkühler abstehen lassen. 350 g mediterrane Füllung aufstreichen (Bild 2) und von der l­angen Seite her einrollen (Rollen-Länge: 36 cm). Die Rolle in 12 Schnecken (Breite: 3 cm) schneiden und in gefetteten Tortenring (Ø 26 cm) kranzförmig einlegen (Bild 3). In die Mitte einen gefetteten Metallring (Ø 10 cm) legen. Stückgare: Bei 30 °C für 75–90 Minuten gären lassen. Backen Bei 190 °C mit Dampf einschiessen und 25–28 Minuten fallend backen. Die Metallringe gegen Ende der Backzeit entfernen, damit die Seiten genügend Backfarbe erhalten. Mit Quinoa-Chips und Cherry­ tomaten ausgarnieren.

Mehr Informationen unter: brot-chef.ch

Mediterraneo

Der «Brot-Chef» steht für Nachwuchsförderung. Jury-Präsident Mäni Blum erklärt, warum das Teamformat ideal ist und was Lernende und Betriebe von einer Teilnahme haben. Weshalb engagieren Sie sich für den «Brot-Chef» und den Nachwuchs in der Branche? Die Lernenden liegen mir am Herzen, denn unser Nachwuchs ist unsere Zukunft. Nur mit gut ausgebildeten und motivierten jungen Fachkräften können wir die Qualität und Leidenschaft unseres Handwerks erhalten. Dieses Engagement lebe ich auch in meiner Rolle als Chefexperte Produktion der Bäcker-Konditor-Confiseure EFZ/EBA in Basel-Landschaft und Basel-Stadt. Der Wettbewerb wurde letztes Jahr erstmals als Teamformat durchgeführt – die richtige Entscheidung? Ja. Im Wettbewerb zählt nicht nur die Leistung des Einzelnen, sondern vor allem, wie gut ein Team zusammenarbeitet. So ist es auch im Berufsalltag. Zudem stärken gemeinsame Erlebnisse den Zusammenhalt und schaffen Vertrauen. Wer sich kennt, unterstützt sich und trifft unter Druck bessere Entscheidungen.

Zeitplanung Zubereitung: ca. 60 Minuten Ruhe-/Gärzeit: 15–16 Stunden Backzeit: 25–28 Min./190 °C Nährwerte je 100 g Energiewert 1261 kJ/301 kcal; Fett 14 g, davon ges. Fettsäuren 6,3 g; Kohlenhydrate 35 g, davon Zucker 5,2 g; Protein 7,4 g; Salz 1,2 g

Was bringen junge Berufsleute heute mit, und wo sehen Sie die grössten Lücken? Sie überzeugen mit Potenzial, Energie, Offenheit und Kreativität. Herausforderungen sehe ich oft bei der Konsequenz, der Belastbarkeit und im Umgang mit Druck. Genau hier liegt unsere Aufgabe als Berufsbildner: zu begleiten, zu fördern und ihnen die nötigen Werkzeuge mitzugeben.

Z VG

Was unterscheidet ein gutes Team von einem Siegerteam? Die Gewinnermentalität zeigt sich nicht nur in der Zusammenarbeit, sondern auch im Füreinander. Gewinner verfolgen ein gemeinsames Ziel, das grösser ist ­a ls der Einzelne. Dann rückt das Gewinnen fast in den Hintergrund. Was sagen Sie, wenn ein Talent fragt, warum es am «BrotChef» teilnehmen sollte? Sie können sicher sein, dass sie fachlich, persönlich und menschlich über sich hinauswachsen. Gleichzeitig bauen sie ein wertvolles Netzwerk auf, das sich langfristig auszahlt. Am Ende stärkt das nicht nur die einzelne Person, sondern die ganze Branche. Und warum sollten Arbeitgeber ihre Lernenden für den «Brot-Chef» motivieren? Weil sie direkt davon profitieren: Engagiertere Mitarbeitende, neue Ideen für den Betrieb und ein starkes Signal nach aussen, dass die Ausbildung ernst genommen wird. Das zahlt auf die Qualität und das Image des Betriebs ein. Was muss sich verändern, damit der Beruf attraktiv bleibt? Wir müssen unseren Nachwuchs wertschätzen und fördern. Nur so gewinnen wir die Talente, die wir für die Zukunft brauchen. Ich freue mich, Teil dieses Netzwerks zu sein und mich in die Berufsbildung einzubringen. A N D R E A D ECK ER

Bewerbung Brot-Chef Gesucht sind Lernende aus der Bäckerei-Konditorei-Confiserie unter 22 Jahren. Sie treten im Zweierteam an und können sich bis 7. Juni auf brot-chef.ch anmelden. Eine Jury wählt die drei besten Teams aus, die am 17. Oktober ins Finale einziehen.


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H ote l & G as tro U nion

Katja Steffen

Hilft Ihnen die Hotellerie Gastronomie Zeitung, um über die Berufswelt und die Branche auf dem Laufenden zu bleiben? Ja, auf jeden Fall. Ich lese sie gerne und finde sie spannend. Ich bin gerne gut informiert und interessiere mich besonders für die neuesten Entwicklungen. Sie wurden Zweite bei den Swiss Skills 2025 in der Kategorie Hotel Reception. Wie war das Echo bei Freunden und Familie?

Die 20-jährige gelernte Hotelkommunikationsfachfrau EFZ arbeitet seit November 2025 als Front Office Agent in der Mountain Lodge The Omnia in Zermatt/VS. Zuvor war sie in ihrem Lehrbetrieb, dem Hotel Kemmeriboden Bad in Schangnau/BE, als Réceptionistin tätig. Seit 2025 ist sie Mitglied des Berufsverbands Hotel, Administration & Management, Teil der Hotel & Gastro Union.

Oberwallis & Zentralschweiz

Tessin & Graubünden

Regionenversammlung in Nottwil/LU

Stammtisch im Seedamm Plaza Pfäffikon/SZ

Regionenversammlung TessinGraubünden

Im Schweizer Paraplegiker-Zentrum SPZ in Nottwil erhalten die Teilnehmenden exklusive Einblicke in modernste Rehabilitation und Forschung. Wer die Zukunft des Berufsverbandes in der Region Oberwallis-Zentralschweiz mitbestimmen und sein Netzwerk pflegen will, meldet sich zur Regionenversammlung an.

Nach einem spannenden Rundgang durch das Seminar- und Kongresshotel Seedamm Plaza werden die Teilnehmenden mit einem feinen Apéro verwöhnt. Es gibt reichlich Zeit zum Netzwerken. Beim gemeinsamen Abendessen im Restaurant Olea kann aus dem mediterranen À-lacarte-Menü ausgewählt werden.

Die Regionalversammlung im Centro Professionale Tecnico Lugano-Trevano bietet eine wertvolle Gelegenheit für Austausch und Information. Auf einer geführten Besichtigung gibt es Einblicke in die Räumlichkeiten und Aktivitäten des Zentrums. Zum Abschluss ist ein Apéro ideal für Networking und den Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.

Wann und Wo? Dienstag, 21. April 16.15 Uhr Begrüssung und Führung SPZ Nottwil 18.30 Uhr Start Regionenversammlung und Steh-Dinner Schweizer Paraplegiker-Zentrum Guido A. Zäch Strasse 1 6207 Nottwil

Wann und Wo? Dienstag, 28. April 18.30 bis ca. 21.30 Uhr Hotel Seedamm Plaza in Pfäffikon/SZ, fünf Gehminuten ab der Bushaltestelle «Pfäffikon Schweizerhof» Parkplätze stehen vor Ort genügend zur Verfügung

Wann und Wo? Dienstag, 19. Mai 14.30 Uhr eintreffen und Führung 16.30 Uhr Regionenversammlung 18.00 Uhr Apéro und Networking Centro Professionale Tecnico CPT, Via Trevano 25 6952 Canobbio/TI

Anmelden hotelgastrounion.ch (Events)

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Kosten Gratis, das Steh-Dinner wird von der Hotel & Gastro Union offeriert.

Kosten Das Abendessen erfolgt auf Selbstzahlerbasis.

Kosten Gratis, der Apéro wird von der Hotel & Gastro Union offeriert.

Scannen und mehr erfahren: Direkt online ein Ticket bestellen

Wie haben Sie bisher die Hotel & Gastro Union erlebt? Ich habe die Hotel & Gastro Union bisher als sehr unterstützend erlebt. Sie und der Berufsverband fördern einen aktiv in der beruflichen Entwicklung. Der Verband ist deutlich spürbar – auch auf einer sehr persönlichen Ebene.

Apropos Ziele. Sie sind bei den Euro Skills 2027 in Düsseldorf (DE) dabei. Was peilen sie dort an? Ganz klar Gold. J Ö RG R U P P ELT

Oberwallis & Zentralschweiz

Scannen und mehr erfahren: Mitgliedschaft der HGU

... weil die Union meine berufliche Entwicklung unterstützt.» Mein Umfeld war und ist total happy und stolz. Diese Unterstützung bedeutet mir sehr viel und gibt mir zusätzliche Motivation für meine nächsten Ziele.

Erste Talentförderung Service war ein Erfolg

Mehr Informationen unter: gart.ch

Cocktails mixen, Flambieren, Schaumwein degustieren: Elf Lernende erhielten bei der ersten Talentförderung Service des G’Art neue Einblicke. Es ist der krönende Abschluss am letzten Nachmittag des Intensivkurses in der Louis-Bar des Art Deco Hotels Montana in Luzern. Barchef Levent Yilmaz führt die jungen Berufsleute ein in die Welt hinter der Bar. Er erzählt Anekdoten aus seiner Berufs- und Wettbewerbskarriere als mehrfacher Flairtending-Weltmeister, berichtet über aktuelle Bar-Trends und zeigt, wie man gute alkoholfreie Cocktails mixt. Die Lernenden sind mit vollem Elan dabei und löchern Levent Yilmaz mit Fragen: Was halten Sie von alkoholfreien Spirituosen? Wie geht man mit Gästen um, die zu viel getrunken haben? Wie steht es um die WorkLife-Balance als Barkeeper? Yilmaz antwortet ausführlich und erzählt von seinen eigenen Erlebnissen, von langen Nächten mit Höhen und Tiefen. «Man muss diesen Job lieben und damit

Levent Yilmaz nahm sich zwei Stunden Zeit für die Lernenden.

zurechtkommen, in der Nacht zu arbeiten.» Ohne die Leidenschaft und den Spass an der Arbeit gehe es nicht. Ein paar der Teilnehmenden hat er auf jeden Fall für die Bar begeistern können. «Ich habe eine andere Seite der Bar kennengelernt», sagt Alejandro

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Netzwerke(n) in den Regionen

« ICH B I N M ITG LI E D DE R HOTE L & GA STRO U N ION ...

Katja Steffen, wie kam es, dass Sie Mitglied der Hotel & Gastro Union geworden sind? W ä h rend mei ner i nten siven Vorbereitung auf die Swiss Skills 2025 wurde mir die Hotel & Gastro Union nähergebracht. Ich habe gemerkt, wie wertvoll die Arbeitnehmerorganisation für unsere Branche ist. Aufgrund dessen habe ich mich entschieden, Mitglied zu werden.

HGZ No 8

Z VG

Gonzalez Seren, Lernender im Restaurant Don Carlos in Luzern. Für die Talentförderung habe er sich angemeldet, weil die drei Kurstage die Möglichkeit boten, in andere Fachgebiete hineinzuschauen und Fähigkeiten zu vertiefen. Verschiedene Berufsleute

und Branchen-Experten nahmen Schaumwein- und die Barschusich Ende März im Rahmen der lung gewesen. Auch für Tamara ersten Talentförderung Service Nick, Lernende im Hotel Sempades G’Art – der Stiftung für gast- chersee in Nottwil/LU, war es gewerbliche Berufsbildung ­– Zeit, eine besondere Erfahrung, in der um den Lernenden ihr Fachgebiet Louis Bar des Hotels Montana einäherzubringen. Da gab es zum nen Kurs absolvieren zu dürfen. Beispiel eine Schaumwein-Schu- «Für mich waren aber alle Tage lung mit Katharina Haller von Höhepunkte. Die Gelegenheit, Laurent Perrier; Erwin Rabl von Fragen an solche Profis zu stellen, Baur au Lac Vins führte die Ler- hat man nicht jeden Tag.» nenden in die Welt der französiOrganisatorin Miriam de schen Weine ein. Weniger ein Melo zieht nach der ersten TalentSchulthema, aber für die Lernen- förderung Service eine gute Biden ebenfalls sehr spannend, war lanz: «Die Lernenden waren voleine Einführung ins Thema Sake ler Engagement dabei und haben von Marc Nydegger von Shizuku. viele Fragen gestellt. Ich wünsche mir, dass sie alle viel aus den drei Ehrenamtliche Referenten Tagen mitnehmen können und einen Motivationsschub für die «Alle Referentinnen und Referen- restliche Ausbildungszeit erhalten haben sich ehrenamtlich Zeit ten.» Ganz vorbei ist das Projekt genommen für unsere Lernen- noch nicht: Die Lernenden erhielden», sagt Miriam de Melo. Sie ist ten an den drei Kurstagen den Fachbereichsleiterin Service am Auftrag, ein Video zu einem der Aus- und Weiterbildungszentrum behandelten Themen zu drehen. G’Art und hat die Talentförderung Diese werden sie beim Anlass organisiert. «Dieser Einsatz ist «Meet The Talents» am 22. April nicht selbstverständlich, und wir präsentieren. A LI CE GU LD I M A N N sind sehr dankbar dafür.» Abgerundet wurde das Programm mit einem Barista- und Latte-ArtTalentförderung Kurs von Valeriano Vaccalluzzo vom Caffè Chicco D’Oro sowie einem Training mit Angelina Gisler. Ziel der Talentförderkurse ist, die berufliche GrundDie Schweizer Vizemeisterin im bildung nachhaltig zu fördern Service übte mit den Lernenden und zu stärken. Bei den unter anderem das Flambieren und die Zubereitung von Tatar. Köchen war das Format bereits ein voller Erfolg und wurde «Für mich waren die drei Tage sehr informativ», sagt Ylenia Stuschon drei Mal durchgeführt. der, Lernende im zweiten Jahr im Vom 25. bis 27. März fand die erste Talentförderung für Hotel Radisson Blu in Luzern. den Serviceberuf statt. Das «Ich kann vieles mitnehmen für neue Format wurde auch vom den Alltag und fühle mich auch siBerufsverband Service/Rescherer im Hinblick auf das QV.» tauration unterstützt. Ein Höhepunkt für sie seien die


Selbst kleine Komplimente ­erhalten die Freundschaft

Produktion und Verpackung (Teil 19) Fahrbare Blechrechen (Fortsetzung) Situation/Gefährdung Körper- und Fussverletzungen durch Umstürzen des Rechens oder Herunterfallen der Bleche.

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HGZ No 8

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«EKAS-Tipps» erscheinen alle zwei Wochen und vermitteln ­W issenswertes rund ums Thema Arbeitssicherheit.

Massnahmen Blechauflagen müssen so ausgebildet sein, dass die Bleche nicht herausrutschen können. Beschädigte oder stark verbogene Bleche auswechseln und entsorgen. Beschädigte Böden reparieren – Unebenheiten ausgleichen.

Die Tipps stammen aus der B ­ roschüre «Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Bäcker-Confiseur-Gewerbe», herausgegeben von der Eidgenössischen ­Koordinations­kommission für Arbeits­ sicherheit EKAS. Die Broschüre kann gratis heruntergeladen werden unter: ekas.admin.ch

Es ist schon etwas paradox: Motzen und andere zu kritisieren, fällt den ­meisten Menschen leichter als das Aussprechen von Komplimenten. Am 1. März war der Tag des Kompliments. Die Idee hinter diesem Tag: Man soll sich gegenseitig eine Freude machen. Dies jedoch ohne dabei etwas Materielles zu überreichen. Was liegt näher, als sich schöne Worte zu schenken? Vorsicht vor Fettnäpfchen Zugegeben, Gedichte schreiben ist nicht jedermanns Sache. Aber ein nettes Kompliment, das bekommt wirklich jeder hin, oder nicht? Nun ja, im Grundsatz schon. Nur sollte man ein bisschen Feingefühl walten lassen, damit das vermeintliche Kompliment sich nicht in ein Fettnäpfchen oder gar eine getarnte Beleidigung verwandelt. So kann ein locker dahin geworfenes «Du siehst gut aus für dein Alter» einen bitteren Beigeschmack haben. Denn im Subtext, also in dem, was nicht ausgesprochen wird, schwingt mit: «Für dein Alter siehst du gut aus … sonst aber nicht». Dieses Fettnäpfchen lässt sich leicht umschiffen. Einfach den Zusatz «für dein Alter»

weglassen. Dasselbe gilt für den Pulli betont deine Kurven schön» Zusatz «für eine Frau …» sowie an- eine andere Konnotation, wenn dere, einschränkende Begriffe. Sie die beste Freundin ihn sagt oder machen nicht nur das Kompli- der Chef. Natürlich darf man Komment kaputt, sondern lassen zu- plimente übers Aussehen machen, dem den Sprechenden überheb- aber bitte geschmackvolle. «Die neue Frisur steht dir gut», «Diese lich und unsympathisch wirken. Heikel sind Komplimente, die Brille betont deine Augenfarbe das Gewicht betreffen. Dabei ist toll» oder «Coole Schuhe» sind abes egal, ob man jemandem zur Ge- solut okay. Auch auf sicherem Terwichtsabnahme gratulieren oder rain befindet sich, wer Kompliihm sagen möchte, dass die paar mente zu Fähigkeiten und LeisExtrapfunde ihm gut stehen. tungen ausspricht. Zum Beispiel: Denn man weiss ja nicht, ob diese «Du bist selbst im grössten Stress immer freundlich und hilfsbereit», «Die von dir beschriebenen Gute, ehrliche Menütafeln sehen super aus» oder «Auf dich kann man sich verlasKomplimente sen». Wichtig ist, dass man das kosten nichts, sind Gesagte ehrlich meint.

aber sehr wertvoll.

Gewichtsveränderung gewünscht war. Vielleicht ist sie die Folge einer Krankheit, einer erwünschten oder unerwünschten Schwangerschaft oder eines Schicksalsschlags, Stichwort Kummerspeck. Sicheres Terrain Komplimente übers Aussehen sind generell heikel. Sie können rasch anbiedernd und anzüglich wirken, selbst wenn sie nicht so gemeint sind. Es kommt immer sehr auf den Tonfall an und darauf, wer das Kompliment ausspricht. Zum Beispiel erhält der Satz: «Der

Gratis, aber nicht umsonst Komplimente kosten nichts, bringen aber viel. Sie sind ein Zeichen der Wertschätzung und zeigen dem Gegenüber, dass es wahrgenommen wird. Gleichzeitig wirken Komplimente bestätigend, motivierend, beziehungsstärkend und verbindend. Ausserdem verbreiten sie Freude. In diesem Sinne: «Toll, liebe Leserin, lieber Leser, dass Sie diesen Artikel bis zum Ende gelesen haben. Das zeigt, dass Sie interessiert daran sind, die Welt für Ihre Mitmenschen ein kleines bisschen schöner zu machen. Dafür gebührt Ihnen ein grosses Dankeschön.» ( R I F)

Z VG

Komplimente sind Seelenbalsam Small Talk ist eine wichtige Voraussetzung für den beruflichen und privaten Erfolg. Doch wie plaudert man ­locker und unterhaltsam, ohne in Fettnäpfchen zu ­treten und Tabus zu brechen? Und wie macht man glaubhafte Komplimente, ohne schleimig und unaufrichtig zu wirken? Antworten liefert das Buch «Erfolgreicher Small Talk – einfach erklärt und Komplimente – der Balsam für Menschen». Die Lesenden erfahren, wie sie Small-TalkGespräche elegant ­beginnen, führen und beenden, ohne dass peinliche ­Situationen und Sprech­pausen entstehen. Ein ­Sonderteil des Buches widmet sich der Frage, wie man mit Komplimenten die Seele der Menschen streichelt. «Erfolgreicher Small Talk einfach erklärt und Komplimente Balsam für Menschen» Karl Hermann Künneth, Libri GmbH ISBN 978-3-8370-0734-3, Fr. 14.90

A N Z E I G E

REGIONENVERSAMMLUNG Komm an unsere Regionenversammlung und gestalte die Zukunft deiner Region aktiv mit – und stärke dabei dein Netzwerk in der Region. Nach dem offiziellen Teil bleibt Zeit für Austausch – ergänzt durch Einblicke ins Trauffer Kuhniversum oder in die Kuhmanufaktur.

BERNNORDWESTSCHWEIZ

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Dienstag, 28. April 2026 Trauffer Erlebniswelt & Bretterhotel, Hofstetten bei Brienz 14.00 Uhr 14.30 Uhr 16.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr

Eintreffen Regionenversammlung Führungen Apéro Flying Dinner

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NICOLA FREY « QUESTO RUOLO, PER ME, È UN RITORNO A CASA»

solo una competizione nazionale, ma diventerà una vera piatta­ forma di qualificazione per il li­ vello internazionale. I parteci­ panti avranno la possibilità di pre­ pararsi in modo mirato e, nei migliori casi, di rappresentare la Svizzera agli Euro Skills, confron­ tandosi con i migliori giovani pro­ fessionisti d’Europa. Questo dà al concorso una dimensione comple­ tamente nuova e contribuisce a valorizzare il mestiere anche fuori dai confini nazionali. È una grande opportunità per la nostra professione.

La Società professionale servizio/ristorazione ha un nuovo direttore. E non è un volto qualsiasi: Nicola Frey conosce da vicino la realtà e le esigenze del settore.

Quali sono le priorità per il futuro? La crescita del numero di soci re­ sta un tema centrale. È impor­ tante rafforzare la visibilità delle Società professionali e di Hotel & Gastro union. Essere membri

Per lei, ristoratore qualificato, è stata una scelta immediata candidarsi per questo ruolo? Sono sì un restauratore qualifi­ cato AFC, ma il mio percorso mi ha portato a conoscere diversi am­ biti del settore. Per questo non è stata una decisione scontata fin dall’inizio. Oggi però posso dire che questo incarico rappresenta per me un vero ritorno a casa. Sono felice di poter contribuire allo sviluppo dell’associazione in­ sieme al comitato. Ha assunto inizialmente la direzione ad interim, ora in modo definitivo. La mia predecessora, Leila Mrak, ha lasciato basi solide e un lavoro eccellente. Le sono profonda­ mente riconoscente, sia per la pre­ parazione del passaggio sia per l’impegno dimostrato negli anni. Inoltre, nel mio precedente ruolo di Event & Marketing Manager ho già avuto modo di collaborare strettamente con l’associazione: molti dossier e interlocutori mi erano quindi già familiari. Lei ricopre anche la funzione di direttore della Società professionale hotellerie & economia domestica. Come si conciliano i due ruoli? Entrambe le realtà mi stanno molto a cuore. Pur condividendo valori comuni, hanno seguito

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«Ho vissuto in prima persona le sfide dei nostri membri.»

Nel corso della sua carriera ha maturato esperienze in diversi contesti della FI LI PA P EI X EI RO ristorazione, costruendo una visione completa del settore.

­percorsi storici differenti e presen­ tano priorità diverse. Il mio obiet­ tivo è valorizzare le sinergie senza compromettere la loro identità. Che ricordi conserva del lavoro nella ristorazione? Conservo ricordi molto positivi dei miei circa dieci anni sul campo. È una professione estremamente dinamica: ogni giorno porta con sé nuovi incontri e nuove culture. Questa esperienza mi ha inse­ gnato il rispetto per chi lavora nel

significa condividere valori come fiducia, solidarietà e senso di ap­ partenenza: vogliamo rendere questi aspetti più tangibili. Guar­ dando al lungo termine, il mio obiettivo è sostenere al meglio l’associazione e i suoi membri, rendendo le professioni del set­ tore attrattive per i giovani con prospettive anche per chi non ha seguito un percorso formativo tradizionale. A LI CE GU LD I M A N N/S EB

settore e mi permette oggi di com­ prendere davvero le sfide quoti­ diane dei nostri membri. È una base fondamentale per prendere decisioni consapevoli. Nel suo primo anno in carica è previsto un concorso professionale, con alcune novità. Hotel & Gastro Union ha assunto il patrocinio degli Euro Skills, i campionati europei delle profes­ sioni. Questo significa che il cam­ pionato di servizio non sarà più

Sulla persona Nicola Frey (30 anni) è un ristoratore AFC e diplomato alla SHL Scuola alberghiera svizzera di Lucerna. Assunto da HGU nel 2022 come Event & Marketing Manager, dal 2024 ricopre la carica di direttore della Società professionale hotellerie & economia domestica.

Luzern, den 15. April 2026

HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG CXLI. JAHRGANG IMPRESSUM Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Véronique Zbinden (vzb) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Gisela Buob (Visuelle Gestalterin) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern

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Mitmachen und gewinnen: 4 × Eintritt und 1 Einkaufsgutschein Wie heisst die gelbliche Lieblingswürzmischung vieler Schweizerinnen und Schweizer? A) Aromat

Der Preis im Wert von 150 Franken wurde gesponsert von aeschbach-chocolatier.ch

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Im Herzen der Schweiz kreiert lung der verführerischen Hausspe­ Aeschbach Chocolatier mit erlese­ zialitäten von Aeschbach Choco­ nen und natürlichen Zutaten ex­ latier. Anschliessend kreieren sie klusive Schokoladenspezialitäten ihre Lieblingsschokolade und neh­ von höchster Qualität. Alle Krea­ men sie mit nach Hause. ti­­onen werden in Handarbeit und nach hauseigenen Originalrezep­ ten hergestellt. Die Besucherin­n en Einsendeschluss ist der 27. April 2026. und Besucher tauchen ein in die ­S enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion Welt der Schokolade und erleben ­H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, diese mit all ihren Sinnen. Bei ei­ 6002 Luzern, oder mit einer Mail an: nem interaktiven Rundgang erfah­ wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch ren sie alles über die Geschichte Der Gewinner aus Ausgabe Nr. 6/26 ist der Schokolade und die Herstel­ Josef Huber, Territet/VD

Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der ­r edaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen ­Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser ­Zeitung publizierten ­I nserate dürfen von Dritten ­w eder ganz noch teilweise ­kopiert, ­b earbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, ­Ü bersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen ­r edaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auf­ lagenstärkste und meistgelesene Zeitung im ­S chweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren ­a usgewiesenen Mehrfach­lesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten ­B ranchen. Die Druck­a uflage beträgt ­d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie ­Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ­ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach­thema. Die Magazine werden der Hotellerie ­Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie ­zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).


Luzern, den 15. April 2026

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H ote l & G as tro U nion

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Attraktive Vergünstigungen für Mitglieder

Gelenkschonende Schuhe zum Sonderpreis

Spannende Kurse an der Richemont-Fachschule

Badespass garantiert im Splash & Spa Tamaro

Gastrojob vernetzt Stellenanbietende mit Stellensuchenden aus dem Gastgewerbe, der Bäckerbranche und der Zulieferindustrie. Betriebe, die Mitglieder der Hotel & Gastro Union beschäftigen, erhalten 20 Prozent Rabatt auf Einzelinserate. Die Flatrate für unbegrenzte Anzeigen während 12 Monaten gibt es für 790 statt 1290 Franken. gastrojob.ch

Der Schweizer Schuhhersteller Kybun Joya hat sich auf die Herstellung gesunder, ­komfortabler Schuhe spezialisiert. Diese unterstützen den Bewegungsablauf und fördern schmerzfreies Gehen. Mitglieder der Hotel & Gastro Union erhalten 50 Franken Rabatt auf alle regulären Kybun und Joya Schuhe, bei einem Einkauf ab 199 Franken. kybun.swiss und joyashoes.swiss

In der Berufswelt ist es unabdingbar, seine Fähigkeiten stetig weiterzuentwickeln und sich weiterzubilden. Deshalb erhalten Mit­ glieder der Hotel & Gastro Union 20 Pro­ zent Rabatt auf alle Kurse der Richemont Fachschule in Luzern, zum Beispiel auf den Kurs Zuckermodellierkunst oder einen Pralinen-Kurs für Fortgeschrittene. richemont.swiss

Ein Meter hohe Wellen und rasante Rutschen, aber auch Entspannung im Spa mit Saunen, Hamam und Kneipp-Bereich: Das bietet das Splash & Spa Tamaro in Rivera/TI. Bei Vorweisen des HGU-Mit­ gliedsausweises an der Kasse gibt es 15 Pro­ zent Rabatt auf den Eintritt. Die Vergünsti­ gung gilt für maximal vier Personen. splashespa.ch

Übernachten zum halben Preis dank Staffdeals

Vergünstigt zum SVEB-Zertifikat

Bis zu 23 Prozent Prämienrabatt bei Swica

Weiterbildung inklusive – dank dem L-GAV

Wer in einem Hotel arbeitet, das bei Staff­ deals mitmacht, erhält mindestens 50 Pro­ zent Vergünstigung auf Übernachtungen bei allen Hotelleriesuisse-Betrieben, die ebenfalls am Projekt teilnehmen. Eine Liste dieser Betriebe gibt es auf der Website von Hotelleriesuisse, ausserdem auch eine Vorlage für die Buchung. hotelleriesuisse.ch

HGU-Mitglieder profitieren von einem exklusiven Rabatt auf den SVEB-Lehrgang an der SHL Schweizerischen Hotelfach­ schule Luzern. Für 4480 Franken absolvie­ ren sie den 14-tägigen Lehrgang zum «SVEB-Zertifikat Ausbilderin/Ausbilder» des Schweizerischen Verbands für Erwachsenenbildung. shl.ch

Die Hotel & Gastro Union hat einen Kollek­ tivvertrag mit der Krankenkasse Swica, von dem die ganze Familie profitieren kann. So gibt es zum Beispiel acht Prozent Rabatt auf alle Hospita-Spitalversicherungen und zehn Prozent auf die Zusatzversicherung Completa Top. Weitere Prämienrabatte gibt es über das Bonusprogramm Benevita. swica.ch

Seit 10 Jahren können Berufsleute in der Branche von grosszügiger finanzieller Unterstützung profitieren und den Bil­ dungsweg von Basis- und Nachholbildun­ gen bis und mit dem Nachdiplomstudium HF Hotelmanagement weitgehend kosten­ los absolvieren. Weiterführende Informa­ tionen gibt es online. weiterbildung-inklusive.ch

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch

Stellensuche leicht gemacht mit Gastrojob

A N Z E I G E

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