Skip to main content

HG-Zeitung 05/2026

Page 1

HGZ No 5

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang

Luzern, den 4. März 2026

Aspekte

Die Gastia setzt Akzente mit KI, Nachwuchsförderung und weiteren Formaten.

Drei Freunde und ihre Freude am Hotel

Seite 20

Seite 17

Nächste Ausgabe am 18. März

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Schwerpunkt

Daniela Richner ist seit über 30 Jahren im ServiceBereich tätig. Sie nutzte jede Gelegenheit zur Weiterbildung. Ihr Wissen und die Neugierde für lebenslanges Lernen gibt sie gerne an Lernende weiter.

Ohne Frauen würde vieles nicht gehen

Übermüdete haben ein fast doppelt so hohes Unfallrisiko wie Ausgeschlafene.

Seite 10

Seite 6

Seite 14

Alles hat seine Zeit

Die Altstadt Berns trägt das Unesco-Label Weltkulturerbe. Bei der Aussenbewirtschaftung sind deshalb Plastikstühle und Werbesonnenschirme unerwünscht.

K E YS TO N E-S DA

FRÜHLINGSGEFÜHLE Auch wenn es im Februar in den Ber- schirme nicht gern gesehen. Auch zur schäftsleiterin, öffnet in diesem Früh- Stühle mit geschlossener Rückenlehne gen nochmals kräftig geschneit hat, «Krone Huttwil» im Emmental/BE, jahr erstmals den Aussenbereich. Eine zu bestellen», so Caroline Knöpfel. riecht es im Tal bereits nach Frühling. die im vergangenen September wieder- Terrasse hinter dem denkmalgeschütz- «Dies mit dem Aspekt, dass es abends Kaum sendet die Sonne ihre Strahlen eröffnet wurde, passen solche Ele- ten Haus hat Platz für rund 30 Perso- gerne kühl wird und der kalte Luftauf die Erde, füllen sich Boulevard- mente auf der Terrasse nicht. Das Haus nen. «Als wir im letzten September das strom in den Nierenbereich bläst.» Wie Cafés und Gartenrestaurants. Dabei prägt seit 1750 die Hauptstrasse im Haus eröffnen durften, mussten wir für den Innenbereich liess sie sich auch gilt, sich an die örtlichen Vorschriften Städtchen Huttwil. Nach einer langen unser Augenmerk auf Pendenzen im für die Terrasse von einem Ausstatter in Bezug auf Lärmschutz und Art der Schliessung wurde es vom neuen Besit- Innern richten. Zudem war die Terras- beraten. Wofür sich die GeschäftsleiteMöblierung zu halten. Zu Letzterer zer, der ortsansässigen Familie Ruch, sensaison damals schon fast vorbei», rin entschied und welche Möbeltrends kennen immer mehr Ortschaften klare in einem zweijährigen Umbau für erinnert sich Knöpfel. Als es darum die Aussenbereiche dieses Jahr prägen, Vorgaben. So sind nicht nur in Bern, knapp fünf Millionen Franken kernsa- ging, Mobiliar für die Terrasse zu be- lesen Sie in dieser Ausgabe. sondern auch in vielen anderen Orten niert und zu neuem Leben erweckt. stellen, beherzigte sie einen Wunsch Plastikstühle oder bedruckte Sonnen- ­Caroline Knöpfel, Gastgeberin und Ge- der Familie Ruch: «Sie gab mir den Rat, Seite 3

Response zentral

AZA Flex CH-6002 Luzern

Seit über 60 Jahren Beratung mit Herz. 2026_0461_et_voila_Beratung_mit_Herz_GASTIA_P_250x46,5_d_f.indd 1

Post CH AG

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

Sonnenschein und eine perfekt gespurte Loipe. «Aber ’ne Kondition wie ein Kartoffelsack», fluche ich und schnalle mir schnaufend die Langlaufskier a­ b. Neben der Loipe stapft plötzlich ein Mann mühelos durch den Tiefschnee: Ewald Michlig, Urgestein der Oberwalliser Köche-Szene. Ein kräftiger Händedruck und schon schwelgen wir in Erinnerungen, als es noch die Rhoneköche gab, ein Kochkunst-Regionalteam, ­ zu dessen Gründervätern Michlig zählte. Anfang der 2000er-Jahre sorgten die Oberwalliser national und international für Furore. Sammelten Medaillen und schafften die Nomination zur Schweizer Kochnationalmannschaft. Ewald Michlig war da nicht mehr mit von der Partie, aber seine beiden talentierten Söhne Kilian und Fernando, dazu in Erstformation Norbert Schwery, Mario Inderschmitten, Andreas Williner, Fabian Margelisch und Friedrich Zemanek, der Kreativkopf der Nati, der 2011 51-jährig viel zu früh aus dem Leben schied. Die Oberwalliser wurden 2010 an der WM Vierte und zwei Jahre später Fünfte an der KochOlympiade. «Die Rhoneköche sind Geschichte», so KochPensionär Ewald Michlig. Das Zepter seines Hotels Tenne in Gluringen/VS hat er längst an Sohn Fernando übergeben. «Alles hat seine Zeit», sagt er lachend und macht sich wieder auf den Weg. J Ö RG R U P P ELT

hotellerie-gastronomie.ch

Besuchen Sie uns an der Gastia

02.02.26 15:42


2

A k t ue ll

HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

AG E N DA

Dienstag, 24. März Culinarium Regio-Tag in St. Gallen Der diesjährige Regio-Tag findet ­­ im Rahmen der Fach- u­ nd Erlebnismesse für Gastfreundschaft Gastia statt. Am Ostschweizer Produzenten- und Ernährungs-Netzwerkanlass ­e rfolgt auch ­d ie Krönung des Culinarium-Königs 2026. culinarium.ch

G A S TKO LU M N E

Kultur mit bitterem Beigeschmack

25. und 26. März Sustainability Days in Basel

Meret Schneider, Projektleiterin Kampagnenforum und Nationalrätin

A N Z E I G E

hotellerie-gastronomie.ch

Jetzt online lesen

F

IMMER AUF DEM NEUSTEN STAND

Unter dem Motto «Let’s Get Things Done» treffen sich Fachleute aus verschiedensten Branchen, um gemeinsam die Zukunft nachhaltiger zu gestalten. Im Fokus stehen Wissensaustausch, die Entwicklungen praxisnaher Lösungen sowie die Förderung von Partnerschaften, welche die gemeinsame Zukunft positiv beeinflussen. regbas.ch (Veranstaltungen) sustainability-days.ch

Zürich, hier das Opernhaus, war 2025 die meistbesuchte Destination der Schweiz. SCH W EIZ TO U R I SM U S

Am Mediengespräch 2026 erklärte Schweiz Tourismus CEO Martin Nydegger, dass nicht hohe Frequenzen, sondern bessere Auslastung das angestrebte Ziel sind. «2025 war ein erfreuliches Tourismusjahr», sagt Martin Nydegger. Die Logiernächte stiegen um 2,6 Prozent auf 43,9 Millionen. Dies auch dank der Events Eurovision Song Contest und UEFA Women’s Euro. Fast die Hälfte aller Logiernächte entfielen auf inländische Gäste. Besonders beliebt waren bei ihnen Aufenthalte in Städten (+ 1,4 %). Andermatt statt Aspen Zugenommen haben auch die Logiernächte der Gäste aus Europa (+ 3,9 %), den USA (+ 5 %), Brasilien (+ 6,6 %) und Kanada (+ 9 %). Die Schweiz profitiert davon, dass viele Kanadier derzeit ihre Ferien nicht mehr in den US-amerikanischen Skiresorts verbringen

möchten, und bei den Brasilianern davon, dass deren grosse Ferien auf den Januar fallen. Trotz der positiven Tourismusentwicklung bleibt das Landesmarketing wichtig. Bundesbeiträge dürften daher nicht massiv gekürzt werden, findet Martin von Moos. Der Präsident von Hotelleriesuisse zeigte in seiner Rede auf, dass Logiernächterekorde nicht gleich auch Gewinnrekorde bedeuten und dass nicht alle Hotelkategorien und -standorte bei den Logiernächten zulegten.

Mehr Informationen unter: stnet.ch

Unser Tourismus soll langfristig tragfähig sein

Nachfragespitzen entzerren In der Schweizer Hotellerie beträgt die Belegung übers Jahr im Schnitt 51 Prozent. Damit ein Hotel rentabel sei, müsse dieser Wert jedoch bei über 60 Prozent liegen. Nydegger und von Moos sind sich einig: Um­­ die Auslastung übers Jahr zu verbessern, müssen die Gästeströme besser gesteuert werden. Zum Beispiel, indem Reisende mit speziellen Angeboten wie der Culinary Grand Tour of Switzerland ermuntert werden, in der Nebensaison die weniger bekannten Regionen des Landes zu entdecken. Das geht aber nur, wenn Hotels ihre Saison verlängern und neue Angebote schaffen. (R I F)

muss aus Fisch oder Fleisch, Gemüse sowie einer Stärkebeilage bestehen», sagt Roland Bereits zum zweiten Mal nehmen Koch-­ Fuchs, Fachlehrer am GBS St. Gallen. Um lernende vom Gewerblichen Berufs- und diesen zuzubereiten, hätten die jungen BeWeiterbildungszentrum St. Gallen am Gas- rufsleute 60 Minuten Zeit. Beim Teamwetttro-Erasmus-Wettbewerb teil. Diesen Ler- bewerb sei eine Vorspeise, eine Hauptspeise nenden-Wettbewerb organisiert die Türkei und ein Dessert für jeweils zwei Personen zum dritten Mal. In diesem Jahr findet er die Aufgabe. Dafür seien 90 Minuten vorgevom 27. bis 29. März in Manavgat in der Süd- sehen. «Eine Herausforderung für die Lertürkei statt, wo sich 30 Teams aus 15 euro- nenden ist, dass sie alle Lebensmittel vor päischen Ländern messen. Ort einkaufen müssen», erklärt Roland Fuchs. Die jungen Berufsleute müssten teilAls Team und alleine bestehen weise improvisieren, weil vielleicht nicht alle Lebensmittel erhältlich sind. Oder dass Der Gastro-Erasmus-Wettbewerb ist in ei- zum Beispiel andere Fleischstücke angebonen Team- und einen Einzelwettkampf auf- ten werden als hierzulande. DA N I EL A O EG ER LI

Die Finalteilnehmenden von Gusto26 kochen am Donnerstag, 26. März, im Berufsbildungszentrum in Baden/AG um die Wette. Am Freitag, 27. März, wird im Rahmen einer grossen Gala die Gewinnerin oder der Gewinner der Schweizer Meisterschaft der Kochlernenden geehrt. gusto.transgourmet.ch

Renommierte Selbstkelterer ­ aus Schweizer Familienbetrieben präsentieren stolz ihre neuen Weinkreationen. wyschiff.ch

Dienstag, 31. März Stammtisch im ersten Inklusionshotel in Solothurn

Ihre Mitstreitenden stammen aus 15 Ländern Sechs Lernende aus der Region geteilt. Die sechs Lernenden aus St. Gallen treten in zwei Teams zu drei Personen an. St. Gallen nehmen in der Alle nehmen ebenfalls am Einzelwettkampf teil. Beim diesem müssen sie aus vier DisziTürkei am internationalen plinen: Pasta – Fisch – Hauptgang – SüssWettbewerb Gastro Erasmus teil. speise – drei auswählen. «Der Hauptgang

26. und 27. März Gusto26-Finalkochen in Baden und Galaabend in Bern

26. bis 29. März Wyschiff in Thun/BE

Das Hotel Roter Ochsen gewährt Mitgliedern der Union, Region Bern-Nordwestschweiz, zusammen mit der Stiftung Theresiahaus exklusive Einblicke in ihr einzigartiges Konzept. Nach den spannenden Eindrücken bleibt Zeit, um sich aus-­ zutauschen und zu vernetzen. hotelgastrounion.ch (Events) Mehr Informationen unter: gbssg.ch gastroerasmus.com

«Foie gras ist in erster Linie ein Kulturgut – und wer sie verbieten will, soll – sich zuerst anschauen, unter welchen Bedingungen heute Geflügel produziert wird.» Dies sind die Worte des Spitzenkochs Peter Knogl in der NZZ vom Dezember 2025. In dieser Frühlingssession stimmt der Nationalrat über ­ein Importverbot von Stopfleber ab, einem Produkt, das bei Befürwortern und Gegnern für grosse Emotionen sorgt. ­Als Stopfleber bezeichnet man die Leber von Enten und Gänsen, die aufgrund ­ der Zwangsfütterung unnatürlich fett geworden und auf ein Mehrfaches der natürlichen Grösse angewachsen ist. Die Zwangsfütterung erfolgt mittels Stahlrohren, wodurch teilweise die Speiseröhre Schaden nimmt und die Tiere neben der Qual der Zwangsfütterung innere Verletzungen erleiden. Diese Praxis ist in der Schweiz seit gut 40 Jahren verboten – erlaubt ist jedoch der Import solcher Produkte. Befürworterinnen und Befürworter argumentieren wie Peter Knogl mit dem Kulturgut und der Tradition. Welche Absurdität! Tierqual mit Kultur und Tradition zu rechtfertigen, ist argumentativ so unsauber wie verwerflich: Hätten wir sämtliche tierfeindlichen Traditionen bewahrt, würden wir beispielsweise noch heute Hundekämpfe bis zum Tod des unterlegenen Hundes organisieren – einfach weil man es schon immer so gemacht hat und es zur Kultur gehört. Mit gutem Grund hat man sich von diesen Traditionen verabschiedet, und genau so sollten wir es auch mit der Foie gras tun: Keine Gaumenfreude der Welt rechtfertigt, Tiere zu quälen. Jeder Gastronom, der das Produkt von der Karte nimmt, ist ein Gewinn. Nicht nur für die Tiere, sondern auch für unsere Menschlichkeit.

Dienstag, 31. März Stammtisch im «Freiruum» Zug Der dritte Stammtisch der Union, Region Oberwallis-Zentralschweiz, dieses Jahres findet im «Freiruum» in Zug statt. Nach einem eindrücklichen Rundgang durch die Eventhalle und einem Apéro klingt der Abend mit dem Abendessen aus. hotelgastrounion.ch (Events)


Luzern, den 4. März 2026

HGZ No 5

3

A k t ue ll

Diese Möbeltrends prägen Terrassen und Gartenrestaurants Fortsetzung von Seite 1

Grosse Ausstellung Neben Komplettausstatter wie Lusini gibt es Ausstatter, die sich auf den Aussenbereich spezialisiert haben. Eine Firma ist zum Beispiel Mazuvo aus dem zürcherischen Volketswil. Sie präsentiert auf einer 1300 Quadratmeter grossen Ausstellungsfläche Gartenmöbel, Sonnenschirme und Gastromöbel. Die Wurzeln des Unternehmens gehen auf das Jahr 1959 zurück. Das Credo ist, Gartenmöbel von höchster Qualität anzubieten, und zwar von Herstellern und Topmarken wie der Hausmarke Mazuvo, Manufakt oder Schaffner. «Wir verkaufen viele Möbel der Marken Schaffner und Manufakt, welche immer noch auf dem Retrotrend reiten können», sagt Daniel Furrer, CEO

­ ereich ist die Firma Glatz aus B Frauenfeld/TG: «Wir beobachten, dass Sonnenschirme zunehmend zur hochwertigen Gestaltung von Aussenbereichen eingesetzt werden, abgestimmt auf Möblierung und Architektur», gibt Claudia Staber, Leiterin Marketing, Auskunft. «Entsprechende Farben von Stoffbezug und Mast, Volants sowie Einfassbänder schaffen dabei ein stimmiges Gesamtbild.»

Z VG

Hotel Rüden Schaffhausen

Das historische Hotel beim Bahnhof Schaffhausen eröffnet unter neuer Führung, Betreiber sind die Tailormade Hotels. Die Gründung des Hotels Rüden geht auf das Jahr 1423 zurück. Die historischen Säle sind bei der Bevölkerung beliebt für Anlässe.

«Unsere Schirme sind langlebig und reparierbar.» CL AU D I A S TA B ER

Ab April tmh.swiss/rueden

LEI T ER I N M A R K E TI N G G L AT Z AG

Gleichzeitig setzt Glatz auf langlebige, möglichst wiederverwertbare Materialien wie Aluminium und Holz, kombiniert mit lichtechten und reissfesten Stoffen. «Unsere Schirme sind reparierbar und die Bezüge austauschbar», ergänzt Claudia Staber. Damit sei eine nachhaltige Nutzung garantiert. Für windexponierte Lagen im Loungebereich empfiehlt Claudia Staber die neue F-Line Pro mit den Modellen Fortino Pro, ForEin schöner Auftritt lockt Gäste an: Boulevardszene aus Zürich. K E YS TO N E-SDA tero Pro und Fortello Pro, die sich durch hohe Windstabilität und einfache Bedienung auszeichnet. Claudia Staber ist ebenfalls und Verwaltungsratspräsident eine gute Lösung.» Daniel Furrer gerne Gast in einem Garten-­ von Mazuvo. «Aber auch unsere ist nicht nur Verkäufer, sondern restaurant. Ihr persönlicher Eigenmarke ist sehr gefragt, weil auch gerne Gast in einem Restau- ­ Lieblingsstuhl ist der Spaghettirant. «Mein perfekter Stuhl, im Stuhl der Firma Schaffner aus sie langlebig und reparierbar ist.» Gemäss Furrer sind in der Innenbereich genauso wie im Aus- Müllheim/TG. Dieser DesignklasAussenmöblierung Aluminium- senbereich, hat Armlehnen, ist siker ist mit recyceltem Meeresmöbel mit Schnüren oder Bän- bequem im Rücken und hat an der plastik bespannt. R U T H M A R EN D I N G dern im Trend, und zwar in den Sitzvorderkante keine störenden Farben Sand, Beige und Terra- Stege», verrät Furrer. kotta, aufgefrischt mit Grüntönen. 25 Jahre Giardina «Bei Lounges hat sich für die Gas- Beschattung ist wichtig tronomie und Hotellerie überraschend Kunststoff als Material für Doch bequeme Stühle und praktiVom 11. bis 15. März findet Gestelle erstmalig etabliert», er- sche Tische machen noch keinen in der Messe Zürich zum gänzt er. «Zusammen mit guten optimalen Aussenbereich aus. Die 25. Mal die Indoor-GartenPolstern, hochwertigen Stoffen richtige Beschattung ist ebenso veranstaltung Giardina statt. und wetterfesten Kissen sind sie wichtig. Trendsetter in diesem giardina.ch

Mehr Informationen unter: glatz.com mazuvo.ch

Die Firma Lusini Schweiz greift auf eine 30-jährige Erfahrung als Komplettausstatter und professioneller Berater für die Hotellerie und Gastronomie zurück. Als es darum ging, für die «Krone Huttwil» den passenden Aussenstuhl zu finden, schlug der Aussendienstmitarbeiter von Lusini, Rolf Niederhauser, einen Flechtstuhl der Marke Pulsiva vor. ­«Dabei handelt es sich um einen robusten Stuhl, dessen Rattangeflecht langlebig und pflegeleicht ist», sagt er. Für ihn ist das Outdoor-Mobiliar mehr als eine saisonale Anschaffung. «Es ist eine Investition in zusätzliche Umsätze», hält Niederhauser fest. «Wer auf langlebige Materialien wie Rattan, Aluminium, Holz oder hoch-­ wertiges Rope setzt, reduziert langfristig Aufwand und Ersatzbedarf.» Gleichzeitig sollten Serviceaspekte von Beginn weg mitgedacht werden, etwa durch mobile Stationen oder flexible Möblierungskonzepte. «So entsteht ein Aussenbereich, der wirtschaftlich und atmosphärisch überzeugt.»

N E UE RÖF F N ET

A N Z E I G E

Süsser Flirt mit dem Glück Authentischer Geschmack dank hochwertiger Zutaten Schöner Glanz, seidig fliessend Kalt- oder Warmanwendung Hygienischer und anwendungsfreundlicher Verschluss Hergestellt in der Schweiz

Genuss verbindet. Seit 1886. www.gastro.hero.ch

Hotel Meielisalp Leissigen/BE

Elisabeth und Thomas Bettler gehen in den Ruhestand und übergeben ihren Betrieb nach 28 Jahren an Milena und Benjamin Regez sowie Hoteldirektor Remo Engeloch. Das Hotel, ­welches sich oberhalb von Leissigen befindet, verfügt über 48 Einzel- und Doppelzimmer. Ab März meielisalp.ch

Restaurant Bahnhof Muhen/AG

Die neuen Gastgeber vom Restaurant Bahnhof sind Kristine ­ und Alkest Nikolli gemeinsam mit Küchenchef Giovanni Cutri. Sie führten zuvor das Restaurant Mühle in Oberentfelden/AG. Die Gastgeber setzen auf gutbürgerliche und frische Küche. Ab März bahnhof-muhen.ch


4

A k t ue ll

Die Hochsaison ist vorbei. Jetzt haben auch die Gastgewerbler etwas Zeit, dem Schneesport zu ­ frönen. Das aber bitte mit der nötigen Vorsicht.

hen allerdings bei den 45- bis 54-Jährigen. Es folgen die 25bis 34-Jährigen und die 35- bis 44-Jährigen. Beide Altersgruppen verzeichnen im Jahr je rund 7600 Unfälle. Die Suva hat festgestellt, dass mit steigendem Alter auch die Zahl der Ausfalltage steigt. 15- bis 24-Jährige fehlen nach einem Ski- oder SnowboardGemäss Suva ereignen sich jeden unfall im Schnitt 21 Tage bei der Winter rund 35 000 Schneesport- Arbeit. Bei den 55- bis 64-Jähriunfälle. Ihre Auswirkungen sind gen liegt dieser Wert bei 27 Tagen. erheblich. Dies sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Arbeit- Sicher auf die Piste geber und Arbeitskollegen. Denn diese müssen Ausfälle von knapp Um sicher und geschmeidig über den im Frühling oft sulzigen, 827 000 Arbeitstagen auffangen. Von Unfällen auf der Piste sind klebrigen Schnee zu gleiten, empalle Altersgruppen betroffen. Die fiehlt die Suva, nur gut gewartete höchste Zahl an Unfällen (9200) Ausrüstung mit korrekt eingeund Ausfalltagen (228 100) entste- stellter Bindung zu benutzen. Zudem sollten die eigenen Fähig-­ keiten nie überschätzt und das Tempo der Situation angepasst werden. Egal wie warm die Märzsonne scheinen mag: Aufwärmen vor der Abfahrt nicht vergessen! Selbst wenn die Piste noch so lockt, zum Schutz vor Unfällen ist es wichtig, regelmässig Pausen einzulegen. Eine weitere Präventionsmassnahme besteht darin, stets mit klarem Kopf Ski- oder Snowboard zu fahren und mit den Gedanken auf der Piste zu bleiben. Denn im Schneesport ist es wie im Strassenverkehr: Wer bewusst und rücksichtsvoll unterwegs ist, reduziert das Unfallrisiko für sich Der klebrige Sulzschnee wird oft auch (R I F) Beinbruchschnee genannt. A D O B E-S TO CK selbst und für andere.

«EKAS-Tipps» erscheinen alle zwei Wochen und vermitteln ­W issenswertes rund ums Thema Arbeitssicherheit.

Medien

Swiss SVG-Trophy: Wer kocht sich an die Spitze?

p a r tn e r

Warenkosten von 12 Franken pro Person. Bewertet werden zunächst Menübeschrieb und Präsentation. Die sechs besten Teams qualifizieren sich für das Finalkochen im eigenen Betrieb. Dort wird unter realen Bedingungen gearbeitet – parallel zum Tagesgeschäft. Genau diese Nähe zur Praxis macht die Swiss SVG-Trophy zu einer authentischen Schweizer Meisterschaft und zu einem starken Signal nach innen wie nach aussen.

Die Teilnahme bietet weit mehr als Wettbewerbsspannung: Sie schafft Sichtbarkeit für Betriebe Bis Mitte Juni können sich Dreierteams für den Wettbewerb anmelden. Z VG und Fachpersonen. Die Teilnehmenden profitieren unter anderem von nationaler Wahrnehund Gemeinschaftsbetrieben, die mung in Fachmedien und auf SoIn den Küchen der ihren Beruf mit Stolz ausüben cial Media. Zudem stärken sie das Schweizer Gemeinschaftsund ihre Leistung sichtbar ma- Employer Branding ­ihres Betriebs gastronomie entsteht jeden chen wollen. Im Fokus steht nicht und positionieren die Gemeindas Können Einzelner, sondern schaftsgastronomie als leistungsTag Herausragendes. Die das Zusammenspiel im Team. Da- starken, innovativen Bereich der Swiss SVG-Trophy rückt für braucht es Vertrauen, klare Schweizer Kochkunst. Preisgelder ihre Stars ins Rampenlicht. Kommunikation, eingespielte Ab- bis zu 3000 Franken würdigen die läufe und die Fähigkeit, unter erbrachte Leistung zusätzlich. Druck gemeinsame EntscheidunOrganisiert wird die MeisterDieser Wettbewerb ist die offizi- gen zu treffen. Wer hier antritt, schaft vom Schweizer Verband elle Schweizer Meisterschaft der zeigt nicht nur Kochtechnik – son- für Spital-, Heim- und GemeinSpital-, Heim-, Gemeinschafts- dern auch Haltung, Organisati- schaftsgastronomie SVG, vom und Systemgastronomie und onstalent und Zusammenhalt. Schweizer Kochverband und der rückt jene in den Fokus, die im Die Wettbewerbsaufgabe ver- Pistor AG. Eingabeschluss für Hintergrund Grosses leisten. Die langt Präzision und Praxisnähe: Anmeldungen ist der 19. Juni SVG-Trophy richtet sich an Drei- ein kreatives Drei-Gang-Menü ­ 2026. Die Finalisten werden am erteams aus Heimen, Spitälern für 60 Personen mit maximalen 29. Juni bekanntgegeben. ( A H Ü)

A N Z E I G E

Natürlich tiefgekühlt

Luzern, den 4. März 2026

Mitmachen lohnt sich

Mehr Informationen unter: svg-trophy.ch

Skiunfälle verursachen über 800 000 Absenzen

HGZ No 5

Natur rein. Kälte drauf. Genuss bleibt.


Luzern, den 4. März 2026

5

A k t ue ll

HGZ No 5

MICHAEL KÄSER « SPITZENLEISTUNG ENTSTEHT NICHT IM ALLEINGANG»

Rolle. Bewertungsplattformen beeinflussen zudem die Wahl eines Restaurants stark. Gäste entscheiden nicht nur aufgrund des Angebots, sondern auch aufgrund von Erfahrungsberichten, Bildern und Geschichten. Wie stellen Sie sicher, immer am Puls der Zeit zu sein, was Ihr Angebot betrifft? Unsere Kundenberaterinnen und -berater stehen täglich im Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden. Diese Rückmeldungen fliessen direkt ins Category Management ein. So können wir früh erkennen, welche Bedürfnisse und Trends sich abzeichnen. Zudem pflegen wir einen engen Kontakt zu Produzenten und Partnern. Ergänzt wird das durch Marktforschung und Kundenumfragen. Dieser Austausch ermöglicht uns, unser Sortiment gezielt und marktgerecht weiterzuentwickeln.

Saviva begleitet die Schweizer Kochnationalmannschaft bereits seit vielen Jahren als Sponsor. Ein Blick hinter die Kulissen der Partnerschaft.

Was verbindet Saviva und die Kochnationalmannschaft? Wir leben gemeinsame Werte: handwerkliche Präzision, Leidenschaft für Qualität und den Wil-

Michael Käser ist Leiter Verkauf Food Services und Mitglied der Geschäftsleitung bei Saviva.

len, die Branche weiterzubringen. Die Schweizer Kochnationalmannschaft steht für Exzellenz mit internationaler Ausstrahlung. Diese Strahlkraft stärkt das Ansehen der Schweizer Gastronomie über die Landesgrenzen hinaus. Sponsoren der beiden Schweizer Kochnationalmannschaften:

Die Unterstützung von Sponsoren wie Saviva machen Höchstleistungen wie dieses Olympia-Menü erst möglich. R OY M AT T ER

Als Foodservice-Partnerin der professionellen Gastronomie unterstützen wir dieses Engagement aus Überzeugung. Spitzenleistung entsteht nicht im Alleingang – sie braucht ein starkes Umfeld aus Partnern, Ausbildnern und Gastronomen.

nach den Unterschied, um so erfolgreich unterwegs zu sein.

Das Team war in den letzten Jahren sehr erfolgreich unterwegs. Was ist Ihrer Meinung nach das Erfolgsrezept der Mannschaft? Handwerk, Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist. Jedes Teammitglied kennt seine Rolle genau und übernimmt Verantwortung. Gleichzeitig steht immer das gemeinsame Ziel im Mittelpunkt. Diese Klarheit und Verbindlichkeit machen meiner Meinung

Und das Erfolgsrezept von Saviva? Unser Erfolgsrezept ist die Nähe zum Markt. Wir hören zu, verstehen die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden und entwickeln unser Angebot konsequent weiter. Verlässlichkeit und Qualität stehen dabei im Zentrum.

Hauptsponsor: Swica Gesundheitsorganisation

«Die Präzision des Teams ist beeindruckend.»

Welche Produkte aus Ihrem Sortiment sind aktuell besonders gefragt?

Co-Sponsor: G. Bianchi AG, Electrolux Professional

Ausrüster: Gastroimpuls, KAI/sknife, Kentaur Work Wear, Oehrli Berufsmode

Grosse Trends beobachten wir beispielsweise in der Nachfrage nach Frischprodukten und Alternativen aus dem Bereich Tiefkühlprodukte. Dies ist einerseits der Saison geschuldet und verändert sich andererseits auch je nach Zielgruppe. Wie hat sich der GastronomieMarkt in den vergangenen Jahren verändert? Die Digitalisierung prägt den Alltag – bei Warenwirtschaftssystemen, beim Bestellprozess sowie bei der digitalen Sichtbarkeit. Technologische Lösungen sind heute Voraussetzung und kein Zusatz mehr. Auch das Gästeverhalten hat sich verändert. Ernährungstrends und Gesundheitsbewusstsein spielen eine grössere Partner der Schweizer Kochnationalmannschaft: Aligro, Ben’s Original, Hero, Nectaflor, Pacojet, Saviva, Unilever Food Solutions

Mehr Informationen unter: saviva.ch

Michael Käser, gibt es ein Erlebnis mit dem Team, welches Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben ist? Die Teilnahme an den Testläufen der Mannschaft in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft oder die Olympiade der Köche. Dazu laden wir jeweils auch Kunden ein. Diese Momente sind eindrücklich. Man spürt die Konzentration, die Disziplin und den Teamgeist. Zu sehen, wie viel Präzision und Detailarbeit hinter einem solchen Wettbewerbsmenü stecken, hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Welches sind Ihrer Meinung nach aktuell die grössten Herausforderungen in der Gastronomie und wie kann die Branche diesen begegnen? Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind anspruchsvoll. Kosten steigen, Margen geraten unter Druck. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine grosse Herausforderung. Arbeitszeiten und Belastung beeinflussen die Attraktivität der Berufe. Hinzu kommen Investitionen in Digitalisierung und Effizienz. Automatisierung kann entlasten, bedeutet aber auch finanziellen Aufwand. Zudem erschweren spontane Reservierungen und No-Shows die Planung. Die Branche kann diesen Herausforderungen begegnen, indem sie Prozesse effizient gestaltet, Technologien gezielt einsetzt und attraktive Arbeitsbedingungen schafft. Entscheidend ist, flexibel zu bleiben und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. A N G EL A H Ü P P I

Saviva Das Unternehmen verbindet Lebensmittelgrosshandel, Food-Logistik und digitale Lösungen. Seit 2024 gehört die Saviva zur Transgourmet Schweiz AG. Partner der Schweizer Junioren-Kochnational­m annschaft: AMC International AG, Boiron, Emmi Food Service, Hug AG, Transgourmet/Prodega, Wiberg,

A N Z E I G E

PREMIERE AM HERD

Der gemeinsame Probelauf der Schweizer Kochnationalmannschaften

jetzt Ticket sichern! 19. APRIL 2026

OFFA ST. GALLEN

69877-IN-KONAS-Probelauf-OFFA-270x87mm.indd 1

28.01.26 10:41


A k t ue ll

Schlafmangel erhöht das Unfallrisiko massiv

Wer schläft, ist nicht faul oder untätig. Im Gegenteil, er kümmert sich aktiv um seine körperliche, seelische und geistige Gesundheit. Rund ein Drittel der Erwachsenen in der Schweiz leiden unter Einund Durchschlafstörungen. Das ist nicht nur lästig, sondern kann auch gefährlich sein. Viele Autound Arbeitsunfälle sind eine direkte Folge von Schlafmangel. Wer zu wenig schläft, muss damit rechnen, dass seine Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit sinken und dass sein Gedächtnis schwächer wird. Auch lassen die motorischen Fähigkeiten nach. Es wird häufiger etwas fallen gelassen und das Risiko von Stolperunfällen nimmt zu. Ausserdem werden mögliche Gefahren nicht mehr richtig erkannt und man überschätzt sich häufiger. Schlafmangel schlägt zudem aufs Gemüt. Der Geduldsfaden wird dünner, man ist schneller genervt und reizbar. Zudem besteht ein höheres Risiko, an einer Depression zu erkranken. Besser einschlafen Es gibt verschiedene Massnahmen, die man ergreifen kann, um besser zu schlafen und erholter aufzuwachen. Als Erstes gilt herauszufinden, wie viel Schlaf man braucht. Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Am einfachsten lässt sich das eigene Schlafbedürfnis in den Ferien ermitteln. Einfach während zwei Wochen beobachten, wie lange man schläft, wenn einen kein Weckerklingeln aus dem Schlaf reisst. In der Regel dürften das sechs bis acht Stunden sein. Ist das Schlafbedürfnis bekannt, gilt, den Lebenswandel darauf abzustimmen und einige Regeln zu beachten. Zum Beispiel: auf Alkohol vor dem Einschlafen verzichten. Der Absacker oder das

Luzern, den 4. März 2026

A D V E R T O R I A L

«EKAS-Tipps» erscheinen alle zwei Wochen und vermitteln ­W issenswertes rund ums Thema Arbeitssicherheit.

Scannen und mehr erfahren: Die neue A-Linie von Franke

Das Gastgewerbe ist keine Branche für Schlafmützen. Doch auch hier gilt: Nur Ausgeschlafene bringen Bestleistungen.

HGZ No 5

Zuverlässige Qualität und effiziente Abläufe Guter Kaffee ist ein Zusammenspiel verschiedenster Faktoren. Die neue A-Linie von Franke Coffee Systems zeigt, wie es geht. Konstante Kaffeequalität ist im Gastroalltag kein Zufall. Sie entsteht dort, wo Technik, Bedienkonzept und Prozesse präzise zusammenspielen. Wie sich dieser Anspruch im Betrieb zuverlässig umsetzen lässt, zeigt Franke Coffee Systems an der Fachmesse Gastia 2026 in St. Gallen. Im Mittelpunkt steht die neue A-Linie mit den Modellen A600 und A800. Entwickelt für die Anforderungen moderner Gastronomiebetriebe, verbindet sie Schweizer Präzision mit intelligenter Technologie und einem klar strukturierten Bedienkonzept.

unterstützt mit nutzungsbasierten Reinigungsabläufen, sorgt für planbare Hygieneprozesse und reduziert den Verbrauch von Reinigungsmitteln. Das Kaffee- und das Milchsystem lassen sich separat reinigen, wodurch Unterbrüche minimiert werden können. Auch digitale Funktionen sind integraler Bestandteil der neuen A-Linie: Franke OS bildet die intelligente Betriebsplattform. In Verbindung mit Franke Connect sind Updates, Diagnosen und Konfigurationen aus der Ferne möglich. Das erhöht die Transparenz, unterstützt eine hohe Verfügbarkeit und erleichtert die zentrale Verwaltung – besonders hilfreich für Betriebe mit mehreren Standorten. Besucherinnen und Besucher der Gastia können vor Ort erleben, wie sich Qualität, Effizienz und einfache Bedienung im Betriebsalltag verbinden lassen. (R ED)

Individuelle Reinigungsprozesse Das modernisierte User Interface mit geführten Abläufen erleichtert die Handhabung der Maschinen und reduziert den Schulungsaufwand. Ein entscheidender Vorteil bei wechselnden Teams oder hoher Gästezahl. Gerade in Betrieben mit hohen Hygieneanforderungen und klar definierten Abläufen spielt zudem die Betriebssicherheit eine zentrale Rolle. «Individual Clean»

Ein Nickerchen in der Arbeits- oder Lernpause verhilft zu neuer Energie. Es sollte höchstens 20 Minuten dauern, damit man nicht in Tiefschlaf fällt. A D O B E-S TO CK

Glas Rotwein mag zwar das Ein- Dusche oder das Planen des nächsschlafen erleichtern, erschwert ten Tages genutzt werden. dann jedoch das Durchschlafen. Eine bessere Schlafhilfe sind Auftanken beim Mittagsschlaf ein Spaziergang und ein gemütliches Ausklingenlassen des Tages Während in Japan das Powernap– ohne TV- und andere Bild- ping gesellschaftlich akzeptiert schirmgeräte. Sie beeinträchtigen ist und Firmen ihren Mitarbeitenden Ruheräume zur Verfügung stellen, wird der Mittagsschlaf hierzulande oft belächelt. Dabei Wer übermüdet kann die 10- bis 20-minütige Kurzschlafpause die Leistungsfähigist, hat ein fast keit erhöhen, den Stress reduziedoppelt so hohes ren und die Kreativität fördern. So positiv der Mittagsschlaf Unfallrisiko. auch ist, Menschen mit anhaltenden Schlafproblemen sollten darnachweislich den Schlaf und soll- auf verzichten. Der Powernap verten daher mindestens eine Stun- ringert ihre abendliche Müdigkeit, de vor dem Zubettgehen ausge- was die bestehenden Probleme schaltet werden. Diese Stunde vor verstärken kann. dem Einschlafen kann stattdesWeitere Tipps zum Thema sen beispielsweise zum Lesen, für Schlaf sowie ein Schlaf-Quiz für Entspannungsübungen, zum Ta- Aufgeweckte sind auf der Website gebuchschreiben, für eine warme der Suva zu finden. (R I F)

Franke Kaffeemaschinen AG Franke-Strasse 9 4663 Aarburg Tel. 062 787 31 31 aline.franke.coffee An der Gastia Halle 2, Stand 2.0.09

Mehr Informationen unter: suva.ch (Suchbegriff: Schlafmangel)

6

Die neue A-Linie wurde für moderne Gastronomiebetriebe entwickelt.

A N Z E I G E

Gasthof sucht Gastgeber

Z VG


Luzern, den 4. März 2026

7

A k t ue ll

HGZ No 5

Hug Creative Tartelettes Contest: neue Kunstwerke sind gesucht

Der Creative Tartelettes Contest CTC von Hug ist nicht nur einer der ältesten Kochwettbewerbe der Schweiz, sondern gilt auch als Sprungbrett für Talente auf dem Weg zum namhaften Spitzenkoch. Mit dem CTC soll das innovative Potenzial von Köchen, Pâtissièren, Konditoren und Confiseurinnen in der Schweiz gefördert werden. So kochen aktuell eine ehemalige Gewinnerin sowie eine Finalistin des CTC im Team der Schweizer Junioren-Kochnationa lma nnschaft: Céline Grossmann und Merlin Lichtensteiger. Ein weiterer Gewinner, Dominik Altorfer, ist zudem Teil der Schweizer Kochnationalmannschaft. Zum ersten Mal gibt es ein Motto Im Rahmen des Wettbewerbs kreieren die Teilnehmenden je einen

Vorspeisen- und einen Dessertteller unter Einbindung der vorgegebenen Hug-Tartelettes. Die diesjährige 22. Ausgabe steht erstmals überhaupt unter einem Motto. Dieses lautet «Celebration». Anlass ist ein besonderes Jubiläum: Hug feiert zehn Jahre «Filigrano Collection».

Medien

p a rt n e r

Grosses Finale im Oktober

«Das Engagement und die Kreativität der Teilnehmenden beeindrucken mich jedes Jahr von neuem.»

Mehr Informationen unter: hug-ctc.ch

Bereits zum 22. Mal lanciert die Backwarenherstellerin Hug den Wettbewerb, bei dem sich alles um ihre Tartelettes dreht. Das Motto für die Kreationen lautet Celebration.

PA SC A L S T EI N ER , LEI T ER M A R K E TI N G FO O D S ERV I CE B EI H U G

Entsprechend kommen ausschliesslich Tartelettes aus dieser Produktlinie zum Einsatz. Diese zeichnen sich durch ihre besonders dünnen, filigranen Ränder aus und bieten viel Spielraum für moderne, elegante TartelettesKompositionen. Reise nach Hongkong Pascal Steiner, Leiter Marketing Food Service bei Hug, ist überzeugt, dass auch dieses Jahr wieder viele Kunstwerke entstehen werden. «Das Engagement und die

auch ein exklusiver Einblick in die Tartelettes-Manufaktur «Tartes & Pop» von Hug-Brand-Ambassador Lou Campagna. Möglich gemacht wird die Gewinner-Reise durch die Firma Pistor, die den Creative Tartelettes Contest zum zweiten Mal als Reise-Sponsor unterstützt. Zusätzlich wird der Wettbewerb von den folgenden Firmen gefördert: Richemont Kompetenzzentrum, Les vergers Boiron, Gastroimpuls, Nectaflor, Schwob, Swica, Dobla sowie die Medienpartnerin Hotellerie Gastronomie Zeitung.

Beim CTC sind Kreativität und perfektes Handwerk gefragt.

Kreativität der Wettbewerbsteilnehmenden beeindrucken mich jedes Jahr von neuem», sagt er. Teilnahmeberechtigt für den Wettbewerb sind Personen aus den Berufszweigen Küche, Pâtisserie, Bäckerei, Konditorei und Confiserie. Die Kandidatinnen und Kan-

Z VG

didaten treten entweder in der Kategorie Lernende oder Ausgebildete an. Die Gewinner der diesjährigen Ausgabe dürfen sich auf eine spannende Studienreise nach Hongkong (CN) freuen. Neben kulinarischen Höhepunkten erwartet sie

Das Finale und die Preisverleihung des CTC finden am Donnerstag, 29. Oktober 2026, im Richemont Kompetenzzentrum in Luzern statt. Für den Wettbewerb kann man sich ab sofort online unter hug-ctc.ch anmelden. Der Einsendeschluss für Tartelettes-Kreationen ist Montag, 24. August. ( A H Ü)

Hug-Familie Die Luzerner Backwarenherstellerin Hug beschäftigt an den Standorten Malters und Willisau rund 430 Mitarbeitende. Hug wurde 1877 als Bäckerei gegründet und ist noch heute in der fünften Generation im Familienbesitz. Mit den Marken Hug, Wernli, Dar-Vida und Hug Food Service bietet das Unternehmen eine breite Produktpalette von Guetzli über Cracker bis zu einem umfangreichen Gastronomiesortiment an.

A N Z E I G E

Zahlt sich aus. Benchmark – Professionelle Industriewasch­ maschinen und Trockner für höchste Ansprüche. Miele Professional. Immer Besser.

miele.ch/pro/benchmark


8

A k t ue ll

HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

.

4.3.26 22. BIS 2 M O V LEN • EM ST. GAL UNSER N A N MME 2.1 WILLKO .1.15 / HALLE 2 STAND

Hinter einem guten Gastronomen verbergen sich immer gute Produkte.


Luzern, den 4. März 2026

9

Ad ve r toria l

HGZ No 5

Nespresso weiss, was die Branche braucht, um Gastgeber und Gäste zu begeistern Mit den neuen Maschinen «Momento Black» von Nespresso können Branchenprofis Kaffee-Exzellenz, Effizienz und Kundenzufriedenheit in der Hotellerie und Gastronomie auf ein neues Level heben.

Was sind die Schlüsselfaktoren, die Nespresso Schweiz zu einem wichtigen Partner der Branche machen? Zunächst die konstante Kaffeequalität und unser von den Kunden geschätztes Geschmacks-­ profil. Des Weiteren die Stabilität und Vielfalt der Maschinen sowie unsere Kundenbetreuung mit personalisierten Lösungen. Für unsere Kunden ist ausserdem die Nachhaltigkeit der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens sehr wichtig. Was sind die verschiedenen Geschäftsbedürfnisse der Horeca-Branche? Unsere Kunden müssen sich auf einen Partner verlassen können, der einerseits leistungsstarke Maschinen anbietet, welche die ­ Zubereitung zahlreicher Rezepte ermöglichen und einen hohen Mehrwert für Unternehmen bieten. Andererseits auf diskrete, stilvolle Maschinen in den Zimmern

«Die ‹Momento Black› ermöglicht, eine grosse Anzahl Kaffees zuzubereiten und gewährleistet die gewohnte Nespresso-Qualität.» N I CO L A S B U RGI , G E SCH Ä F T S F Ü H R ER , T R A I T EU R D E CH ÂT EL A I N E, G EN F

oder Maschinen, die für den Selbstbedienungsbereich vorgesehen sind. Unsere Kunden schätzen es sehr, dass sie alle Kapseln im Nespresso-Professional-Webshop bestellen können. Die Hotellerieund Gastronomiebranche meidet operative Komplexität und sucht nach immer mehr Agilität. Wie reagiert Nespresso auf diese Nachfrage nach Einfachheit? Immer innovativ sein, immer weiter vereinfachen! Die neue «Momento Black Series», die auf Einfachheit und Schnelligkeit ausgelegt ist, glänzt bei Hochbetrieb. Ideal für Caterer und Eventprofis, ermöglicht sie die Zubereitung

Mehr Informationen unter: nespresso.com/pro/ch

Hervé Bellin, B2B Commercial Director von Nespresso Schweiz, erzählen Sie uns über Ihre Partnerschaft mit der Hotel- und Gastronomiebranche in der Schweiz? In der Tat haben wir das Glück, die Branche seit 40 Jahren zu begleiten. Ich möchte diese Publikation nutzen, um allen Schweizer Kunden und Partnern zu danken, die wir immer zahlreicher gewinnen und oft Inspirationsquellen für unsere Innovationen sind. Mein Dank gilt auch unseren treuen Partnern: Hotelleriesuisse, Responsible Hotels of Switzerland, Swiss Deluxe Hotels oder Relais & Châteaux, die uns jedes Jahr von neuem ihr Vertrauen schenken.

Die neue «Momento Black Series», die auf Einfachheit und Schnelligkeit ausgelegt ist, glänzt bei Hochbetrieb – ideal für Caterer und Eventprofis.

einen feinen Schaum erhält, der ideal für Latte Art ist, begeistert auch Dario Pieber. Er ist vierfacher Schweizer Meister in Latte Art.

Hervé Bellin ist B2B Commercial Director Schweiz bei Nespresso.

­eines Espressos in 25 Sekunden, bequem auf Knopfdruck. Das bestätigt Nicolas Burgi, Geschäftsführer bei Traiteur de Châtelaine in Genf. Dass die «Momento Black Series»-Maschine Schnelligkeit sowie Zuverlässigkeit bietet und einfach zu bedienen ist, ermöglicht seinen Mitarbeitenden, bei Veranstaltungen eine grosse Anzahl von Kaffees zuzubereiten und dabei die gewohnte Nespresso-Qualität zu gewährleisten. D ­ azu kommt der neue Steamer Pro, ein unabhängiges Gerät, das aufgrund der hohen Nachfrage nach Milchrezepten, einschliesslich alternativer Milchsorten, entwickelt ­w urde. Heute basieren fünfunddreissig Prozent der konsumierten Milchgetränke auf alternativen Milchsorten wie Haferdrink und anderen pflanzlichen Drinks. Dass man mit dem Steamer Pro

Wie können Hotels ihr F & B-Angebot durch Kaffee bereichern? Kaffee befindet sich im Bereich Heissgetränke auf den Speisekarten und Menüs. Ähnlich wie bei Wein oder Tee ist sein Potenzial jedoch viel grösser. Heiss, eis-­ gekühlt, pur oder mit Alkohol, in einem Dessert – Kaffee ist eine Zutat, welche die Aromen verfeinert. Die Beliebtheit von Kaffee als Zutat wächst exponentiell.

Nespresso ist eine Schweizer Marke mit internationaler Reichweite. Wir sind in 96 Märkten präsent und beschaffen Rohkaffee aus allen Teilen der Welt von über 168 000 Kaffeebauern. Geröstet und gemischt werden alle unsere Kaffees jedoch ausschliesslich in der Schweiz. Die drei Produktionszentren befinden sich in Avenches/VD, Orbe/VD und

B I LD ER Z VG

Romont/FR. Auch gibt es mehr als zwanzig Boutiquen in der Schweiz. Zudem werden alle gesammelten Aluminiumkapseln von der BarecGruppe in Moudon/VD recycelt. Diese starke Schweizer Verankerung ist ein Zeichen für Qualität und Know-how und auch ein entscheidender Faktor für unsere Kunden bei der Wahl ihres lokalen Partners. (R ED)

«Mit dem Steamer Pro erhält man einen feinen Schaum, der ideal für Latte Art ist.» DA R I O P I EB ER , V I ER FACH ER SCH W EIZER M EI S T ER I N L AT T E A RT

Wir unterstützen Hoteliers und Gastronomen bei der Gestaltung ihrer Kaffeekarte, um so das Kaffee-Erlebnis einzigartig zu machen. Kürzlich haben wir für ein Hotel am Genfersee eine massgeschneiderte und personalisierte Kaffeekarte entwickelt, in welcher die Aromen und Ursprünge der Kaffees erklärt werden. Ist Nespresso schweizerisch oder international?

Cremiger Milchschaum gelingt mit dem «Steamer Pro» auf einfache Art.


10

S chwe rpu n k t

HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

OHNE DIE FRAUEN WÜRDE ES NICHT FUNKTIONIEREN

S

eit mehr als 100 Jahren und Arbeitsbedingungen. «Eigentwird am 8. März der inter­ lich sollte Gleichberechtigung in nationale Frauentag be­ unserer Branche gar kein Thema gangen. Weltweit kämpfen mehr sein.» Frauen an diesem Tag für mehr Frauen mussten früher lange Rechte und gegen Diskriminie­ um Anerkennung kämpfen. Zum rung, Benachteiligung und Unter­ Beispiel in den Hotel- und Restau­ drückung. Nicht nur international rantküchen. Das Thema wird im gilt es, die Verdienste der Frauen Film «Frauenköche und Emanzi­ zu würdigen. Die Hotellerie, die pation» von Eugen Rieser deutlich Gastronomie oder der Tourismus­ gemacht. Der Film, der vor sechs sektor würden ohne Frauen nicht Jahren entstanden ist, kann nach funktionieren. Einer, der zu ei­ wie vor im Internet angeschaut nem grossen Teil Frauen als Mit­ werden. Im Film wird unter ande­ arbeitende in seinen Betrieben be­ rem gezeigt, dass vornehmlich schäftigt, ist Kurt Baumgartner, Frauen bis Ende des 19. Jahrhun­ Inhaber der Belvedere Hotel Fa­ derts in Restaurant- und Hotelkü­ milie in Scuol/GR. «Besonders in chen am Herd standen. Anfang unserer Branche leisten die Frau- des 20. Jahrhunderts änderte sich en einen enormen Beitrag. Ohne das, und man sah die Frauen lie­ sie würde es schlichtweg nicht ber auf der Etage oder in der Rei­ mehr gehen.» Er plädiert auch für nigung. Grosse Hotelbetriebe en­ die Gleichbehandlung von Frau- gagierten Männer, die die grossen en und Männern bezüglich Lohn Kochbrigaden führten. Und die

Kochlehre war nur für Männer zugänglich. Frauen mit der Pas­ sion fürs Kochen blieben aussen vor. Während der beiden Welt­ kriege änderte sich das. Die Frauen übernahmen die Aufgaben der Männer in vielerlei Bereichen wie in Soldaten- oder Restaurantkü­ chen, oder sie sorgten für einen reibungslosen öffentlichen Dienst. Frauen bewiesen, dass sie genauso gut und kompetent arbeiteten. Dennoch konnten die Frauen hierzulande bis in die 1970er-Jahre nur eine zweijährige Kochlehre absolvieren. Erfolgreich in der Männerdomäne Heutzutage hat sich manches ge­ ändert, und viele Frauen in der Hotellerie und der Gastronomie bekleiden Führungspositionen. Eine der ersten Frauen in der

Mehr Informationen unter: tagderfrau.ch

In der Gastronomie, der Hotellerie und in der Tourismusbranche waren die Frauen mal mehr und mal weniger geschätzt. Protagonistinnen aus der Branche erklären, warum es nach wie vor einen Tag braucht, der auf die Bedürfnisse der Frauen aufmerksam macht.

Schweiz, die eine dreijährige Koch- mir nicht sicher, ob ich mehr leis­ ausbildung absolvierte, war Irma ten musste als ein Mann. Es hat Dütsch. Vor ein paar Jahren sagte vielleicht ein bisschen länger ge­ sie der «Neuen Zürcher Zeitung»: dauert, bis ich wahrgenommen «Kein Mensch wollte mich dort. wurde.» Sie ist der Ansicht, dass Es hiess, das sei ein Männerberuf, es, um erfolgreich zu sein, immer ich könne ja als Zimmermädchen einen gewissen Mehraufwand oder Waschfrau arbeiten.» Das tat brauche. Das habe mit der Bran­ sie aber nicht und wurde eine der che wenig zu tun, sie beobachte erfolgreichsten Köchinnen in der das auch an anderen Orten. Jun­ Schweiz. Und sie war es auch, die gen Berufsfrauen, die Erfolg ha­ als erste Frau in unserem Land ben möchten, rät sie: «Ich emp­ fehle jungen Köchinnen, sich so einen Michelin-Stern erhielt. Eine, die es als Köchin eben­ viele Betriebe wie möglich anzu­ falls sehr weit gebracht hat, ist schauen. Man soll den Horizont Silvia Manser. Gemeinsam mit ih­ erweitern, engagiert mitarbeiten rem Mann Thomas führt sie das und das Positive wie auch das Restaurant Truube in Gais/AR. Negative mitnehmen.» Aber man Sie wurde von «Gault Millau» mit dürfe sich nicht ausnutzen lassen. 17 Punkten ausgezeichnet und hat Wenn das der Fall sei, müsse man einen Michelin-Stern. Auf die den Betrieb wechseln. Es gebe Frage, ob sie in ihrer Karriere auch heute noch viele tolle Be­ mehr leisten musste als Männer, triebe mit einem sehr guten erklärt Silvia Manser: «Ich bin ­A rbeitsklima. DA N I EL A O EG ER LI

BARBARA RIGASSI

Mitinitiantin, Equality4Tourism Equality4Tourism ist Dass damit eine signifi­ ein Verein, der sich für kante Rentenlücke ent­ mehr Diversität, In­ steht, muss mit allen klusion und Chancen­ Konsequenzen jedem gleichheit in der Tou­ bewusst sein.» Barbara rismusbranche einsetzt. Rigassi amtete als per­ sönliche Mitarbeiterin Barbara Rigassi, eine von alt Bundesrat Jean der Initiantinnen, sagt, dass man in der Schweiz Pascal Delamuraz. Sie in Sachen Frauenrechte sagt, dass man sich Aner­ Fortschritte gemacht «Der Tag der kennung in der Arbeits­ habe. Es seien mehr welt durch Kompetenz, Frau ist ein Leistung, Verlässlichkeit Frauen in Ausbildungen und sie hätten Präsenz Identitätstag und Integrität erarbeite. in Führungsfunktionen. «Vor allem dadurch, dass und kein Trotzdem gebe es einiman anderen mit Res­ Welt-Rette­ pekt begegnet. Ich hatte ge strukturelle Hürden. «Frauenkarrieren ver­ Glück, immer selbst rinnentag.» das laufen weniger geradli­ entscheiden zu können, nig als diejenigen der in welche Teams ich Männer.» Darauf müss­ mich ­einbringen wollte.» ten sich Unternehmen einstellen Und es waren immer solche, die res­ und die Kultur- und Führungs­ pektvoll miteinander umgingen. Sie modelle anpassen. Gefordert seien sagt, dass die Forderung nach För­ nicht nur die Betriebe, sondern auch derung von Frauen mittlerweile zu die Frauen selbst. Gleichberechti­ einer Vielzahl an Angeboten ge­ gung heisse, die gleichen Wahlmög­ führt habe. Sie erklärt, dass dabei lichkeiten zu haben. Den Entscheid keine spezifischen Aus- und Weiter­ für die Richtungswahl müsse jede bildungen «nur» für Frauen im Vor­ Frau noch für sich selbst fällen. «Die dergrund stünden. Entscheidend Schweiz hat weltweit eine der höchs­ sei, dass den Frauen dieselben An­ ten Teilzeitquoten bei Frauen. Es gebote zur Verfügung stehen wie ist möglich, Teilzeit zu arbeiten. den Männern.

FRANZISKA KUHN

Leiterin Betriebe Gemeinschaftsgastronomie Im Jahr 2009 kam Fran­ klassischen Kita-Model­ ziska Kuhn als Restau­ len, und die Löhne sind rant-Managerin zur SV nicht immer so aus­ Group. Sie übernahm gestaltet, dass Fremd­ verschiedene Führungs­ betreuung finanzierbar funktionen. Seit Januar ist», sagt die Mutter ei­ ner Tochter. Branchen­ 2023 ist sie Leiterin weite Diskussionen über B ­ etriebe Gemeinschaft­ Lohnstrukturen und Be­ sgastronomie Schweiz. «Ich wollte nie Karriere treuungsmodelle seien um der Karriere willen «Wir müssen nötig. «Und eine Füh­ rungskultur, die Leis­ machen», sagt sie. Ihr Diversität in tung und Verantwortung gehe es darum, etwas zu bewegen, Verantwor­ den Lebens- bewertet und nicht Prä­ tung zu übernehmen senz.» Den Weltfrauen­ und Arbeits- tag und gemeinsam mit an­ verbindet Kuhn da­ modellen mit, was Frauen in Wirt­ deren etwas voranzu­ schaft und Gesellschaft bringen. In ihrer Rolle fördern.» erreicht haben und was trage sie auch die Ver­ antwortung dafür, Rah­ sie oft unter schwierimenbedingungen für gen Bedingungen leisten unterschiedliche Lebensmodelle zu mussten. «Persönlich definiere ich schaffen. «Ich setze mich dafür ein, mich allerdings nicht primär über dass moderne Arbeitsmodelle wie mein Geschlecht, sondern über Teilzeit oder Co-Leitungen selbst­ meine Haltung und meine Leistung.» verständlich möglich sind – unab­ Entscheidend sei, dass alle gleiche hängig vom Geschlecht.» Bei der SV Chancen erhalten. Für die nächsten Group sei man hier gut unterwegs. Generationen – dabei denke sie auch Um die Vereinbarkeit von Familie an ihre Tochter – wünsche sie sich, und Beruf im Gastgewerbe zu ver­ dass sich junge Frauen und Männer bessern, brauche es strukturelle Lö­ nicht scheuen, ihre Meinung zu sungen: «Die Arbeitszeiten in unse­ ­ sagen und für ihre Bedürfnisse rer Branche decken sich oft nicht mit einzustehen.


Luzern, den 4. März 2026

HGZ No 5

11

S chwe rpu n k t

NAOMI VIEIRA LOCARNO Leiterin Hauswirtschaft

Besonders nach Famili«Der Tag der Frau erinenpausen oder in Teilnert daran, dass Gleichzeitpensen gerieten berechtigung keine Frauen häufig ins AbSelbstverständlichkeit seits. Förderung brauist, auch in der Schweiz che langfristige Persnicht», sagt die Leiterin pektiven und EntwickHauswirtschaft bei der lungschancen, nicht nur Bellevue Residenz AG in gute Absichten. «Ich Zürich, Naomi Vieira sehe meine Rolle darin, Locarno. Der Tag mache meine Meinung klar zu sichtbar, was im Alltag «Förderung vertreten, meine Arbeit oft übersehen werde: braucht sichtbar zu machen und unbezahlte Care-Arbeit, Lohnunterschiede, feh­langfristige andere Frauen zu un­ terstützen», erklärt die lende Wertschätzung Perspektiven, 28-Jährige. Gleichzeitig und strukturelle Hürden. Solange diese The- nicht nur gute sei es wichtig, Ungleichanzuspremen existieren, brauche Absichten.» behandlung chen, Veränderung bees einen Tag der Frau. ginne oft im Kleinen. «Die Schweiz hat FortSie sehe den Menschen schritte in rechtlichen Fragen gemacht», erklärt die Präsi- als Menschen, es sollte keine Unterdentin der HGU Region Zürich-Ost- schiede aufgrund des Geschlechts schweiz. Im Alltag und im Berufs­ oder der Geschlechtsidentität geben. leben gebe es weiterhin deutliche Auf die Frage, ob sie im Berufsalltag Unterschiede. Sie denke da an den als Frau den nötigen Respekt erLohn, die Benachteiligung bei Teil- halte, sagt Naomi Vieira Locarno: zeitarbeit oder bei Führungsposi­ «Meistens ja, aber nicht immer. Erst tionen. Gleichberechtigung sei auf kürzlich wurde ich in einem Vordem Papier vorhanden, werde aber stellungsgespräch gefragt, wo ich im noch nicht überall gelebt. Es gebe Leben stehe: Familie oder Karrizwar Förderangebote, aber sie er- ere?» Da fragte sie sich, ob einem reichten nicht alle gleichermassen. Mann dieselbe Frage gestellt würde.

MICHÉLE MÜLLER

Executive Assistant Manager Als Berlinerin hat der inlangt habe, weil ich verternationale Frauentag meiden wollte, dass jefür Michéle Müller eine mand sagen könnte: ‹Sie ist ja nur eine Frau›.» besondere Bedeutung. Auch in Job-Interviews In ihrer Heimat ist dieser gar ein gesetzlicher sei sie immer gefragt Feiertag. Michéle Müller worden, wie sie gedenke, sich als Frau im Team ist gelernte Köchin und hat es in ihrem Beruf durchzusetzen. «Erst im weit gebracht. Unter anNachhinein wurde mir derem war sie Executive «Es hat sich bewusst, dass das einen Mann wohl niemand so Sous-chef im Hotel Adlon Kempinski Berlin, in den letzten fragen würde.» Heute im 2021 kam sie ins «KemJahren viel «Kempinski Palace Engelberg» seien die Fühpinski Palace Engelgetan, auch rungsrollen recht gleichberg», zuerst als Exe­ im Umgang mässig zwischen Frauen cutive Chef, dann als und Männern aufgeteilt. ­Director of Food & Bemiteinander.» Auch viele ihrer Freunverage. Heute hat sie als dinnen und Kolleginnen Executive Assistant Mahätten Führungspositionager in Charge of Food & Beverage zusätzliche strategische nen inne. «Ich denke, in den letzten Verantwortung und ist Stellvertrete- Jahren hat sich schon viel getan. rin des General Managers. Sie habe Auch die Umgangsformen und die immer hart gearbeitet und sich ei- Sprache haben sich sehr verbessert, gentlich nie benachteiligt gefühlt, was für eine respektvolle Arbeitsaterzählt Müller. Aufgewachsen in der mosphäre zentral ist.» Den künftiehemaligen DDR sei es normal gewe- gen Generationen will sie weitergesen, dass Frauen Vollzeit arbeiten. ben, dass man alles erreichen kann, Ihr sei nie vermittelt worden, sie wenn man klare Ziele vor Augen hat. könne etwas nicht tun, weil sie ein «Entscheidend ist, dass die QualifiMädchen war. «Rückblickend denke kationen im Vordergrund stehen, ich, dass ich mir selbst so viel abver- nicht das Geschlecht.»

IRÈNE MEIER

Sinn & Gewinn Hotels, Unternehmerin Vor 25 Jahren hat Irène darauf, den verschie­ Meier die Sinn & Gedenen Lebensrealitäten winn Hotels mitgegrünvon Frauen genügend det. Sie sagt, dass die Beachtung zu schenken. Schweiz bei der GleichDazu gehören flexible und ­sichere Anstellungsberechtigung Erfolge feiern könne. «Auch wenn bedingungen wie Teildiese im internationalen zeitmodelle, welche auch Vergleich spät kamen, Führungspositionen zunicht üppig sind und lassen. Auch sei es wichhart erkämpft werden «Die Verein- tig, die Beiträge und mussten.» Sie denke an von Frauen barkeit von Leistungen das Frauenstimmrecht ebenso zu würdigen wie Beruf und aus dem Jahr 1971, an die der Männer. «Dies weil Frauen eigene Leisdas GleichstellungsgeFamilie lässt tungen nicht immer setz aus dem Jahr 1996 oder dem ersten Schritt stark zu wün- gleich offensiv präsentiefür den Elternschutz im schen übrig.» ren.» Damit die Gleichstellung von Frauen und Jahr 2005. Dennoch gebe es immer noch Männern im BerufsleHandlungsbedarf. «Die ben mehr Relevanz erLohngleichheit ist noch nicht er- hält, brauche es Veränderungen reicht und die Vereinbarkeit von auf zwei Ebenen: «Zum einen müsBeruf und Familie lässt stark zu sen gesetzliche Massnahmen wie ­ wünschen übrig», gibt sie zu beden- Zielvorgaben für bessere Vertretunken. Darum sei der internationale gen beider Geschlechter umgeTag der Frau ein wichtiger Fixpunkt, setzt werden.» Die Sicherstellung um den noch nicht verwirklichten von Lohntransparenz und RechenAnliegen nach Gleichberechtigung schaftspflicht tragen zu mehr Gleichdie nötige Aufmerksamkeit zu stellung bei. Auf der betrieblichen ver­ ­ leihen. Irène Meier ist Verwal- Ebene wünscht sie sich mehr Fühtungsratspräsidentin, und in ihren rungsleute, die den Kulturwandel Führungsfunktionen legt sie Wert vorantreiben.

SABRINA CAMENZIND

Direktorin, Hotel & Gastro Formation «Wir leben glücklichertorin von Hotel & Gastro weise in einem Land, in Formation Schweiz in dem man sich beruflich Weggis/LU. Vielleicht verwirklichen kann», liege es daran, dass das sagt Sabrina CamenWeitergeben von Wissen zind. Jedoch seien die eher etwas Weibliches Frauen darum im Nachsei. Zudem habe sie festteil, weil sie mit der Fagestellt, dass der gegenmiliengründung sehr seitige Respekt in der oft ihr Arbeitspensum Branche oft hoch sei. senken oder ganz aus Und sie sehe die Proble«Es gibt dem Arbeitsleben ausmatik von Lohnunterscheiden. Dies habe zu- keinen Grund, schieden zwischen Frau weilen grosse Nachteile Frauen und und Mann weniger häuauf die Altersvorsorge. Jedoch gebe es in Männer unter- fig. den Karriereverläufen Auch wirke sich eine Faschiedlich teilweise grosse Untermilienpause oft negativ auf die Berufskarriere schiede. «Obwohl der zu entlöhnen.» Service aus. «Eine Frau weist eher weiblich nach einer familiären ist, arbeiten in hochdeAuszeit nicht gleich viel korierten Restaurants Berufserfahrung aus, wie ein Mann mehr Männer in diesem Bereich. mit denselben Qualifikationen.» Die Dasselbe beobachte ich in der Kü53-Jährige sagt zudem, dass Frauen che.» In Hauswirtschaft, Heimen mehr leisten müssten als Männer, und Spitälern hingegen sei das Geum dieselbe Anerkennung zu erhal- genteil der Fall. «Ich finde aber, dass ten. Oft werde bei den Frauen im mehr Frauen, insbesondere Mütter, Vergleich zu den Männern mehr in Kaderpositionen tätig sein sollAus- und Weiterbildung verlangt. ten. Sie bringen wertvolle Eigen«Was ich jedoch festgestellt habe: schaften mit wie beispielsweise Obwohl ich ursprünglich nicht aus Empathie, Ausdauer oder Resilienz. der Branche bin, bringt man mir viel Denn Kinder grosszuziehen ist ein Respekt entgegen», sagt die Direk- wahrer Knochenjob.»


12

M a rk tplat z

HGZ No 5

1

Scannen und mehr erfahren: Langkorn-Naturreis

1

Die Vakuumverpackung schützt den Reis vor dem Alterungsprozess.

3

Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch

2 4

B I LD ER Z VG

Luzern, den 4. März 2026

2

Nussiger Basmati für bunte Bowls

Händetrockner noch effizienter

Neu im Sortiment von Hero ist der Langkorn-Naturreis Basmati von Parmadoro. Dieser Vollkornreis wird nur entspelzt und nicht geschliffen. So bleiben das Silberhäutchen und der Keimling erhalten, was den nussigen Basmatireis besonders nährstoffreich macht. Ob in bunten Bowls oder als gesunde Beilage – der neue Basmati Naturreis sorgt für einen Genussmoment in jeder Küche. Erhältlich im Vakuumsatz 5‑kg‑Sack. gastro.hero.ch

Dyson hält eine aktualisierte Version seines beliebten Händetrockners bereit: den Dyson Airblade AB 14. Angetrieben vom verbesserten Dyson Digitalmotor V4 verbraucht der Händetrockner jetzt 27 Prozent weniger Strom und senkt somit die Betriebskosten. Das überarbeitete Modell wurde für stark frequentierte Bereiche wie Flughäfen, Restaurants und Hotels optimiert und trocknet Hände in elf Sekunden. dyson.ch

3

4

Dieses Bier passt zum Dessert

Colaianni wirbt für Kisag

Die Brauerei Chopfab bringt mit der Brewmaster Edition Nr. 39 ein Kaffee-Neipa auf den Markt. Neipa steht für New England ­India Pale Ale. Die neue Brewmaster Edition überzeugt mit Noten von Kaffee in der Nase, einem cremigen Mundgefühl mit ausbalanciertem fruchtigem Hopfen-Geschmack und langanhaltendem Abgang: eine aussergewöhnliche Begleitung zu süssen Desserts wie Tiramisu, Bananensplit oder Vanilleglace. chopfabboxer.ch

Spitzenkoch Antonio Colaianni vom Zürcher Restaurant Freilager ist neu offizieller Markenbotschafter von Kisag. «Antonio lebt genau die Werte vor, für die Kisag steht: kompromisslose Qualität, echte Nahbarkeit und purer Genuss», erklärt Alexander Dischö, Marketingleiter von Kisag. «Er ist nicht nur ein herausragender Koch, sondern ein Fachmann, der unsere Produkte aus der täglichen Praxis kennt und schätzt.» kisag.ch

| KW 10 1 Woche gültig 26 20 3. 02.03. – 07.0

kg

2490

13%

35%

A N Z E I G E

Black Angus Beef Huft

Stück statt 13.95

1200

TopCC Profit Butter

Uruguay

Flasche statt 16.95

1395

33%

17%

10 x 1 kg (Karton 120.00)

kg statt 1.26

084

Aigle les Murailles Blanc / Rouge / Rosé

Metzgerzwiebeln Kaliber 70+

b Schweiz, Waadtland c Chasselas / Pinot Noir,

10 kg (Sack 8.40)

Gamay, Gamaret / Diverse Traubensorten

6 x 70 cl (Karton 83.70)

Keine TopCC Einkaufskarte? Dann einfach den QR-Code scannen und sofort beantragen!


Luzern, den 4. März 2026

HGZ No 5

13

Pe rsön lich

SASCHA SPIEGEL « LOGIERNÄCHTE ZU GENERIEREN, IST MEINE HAUPTAUFGABE » Der neue Direktor wagt nach seinen ersten 100 Tagen im Hotel Schweizerhof & Spa in Bern einen Blick in die Zukunft.

Sie kamen vom «VictoriaJungfrau» nach Bern. Ja, von Interlaken aus bekam ich mit wie die Stadt Bern tickt. Und? Wie tickt die Stadt? Bern bietet eine vielfältige Gastronomie und ein spannendes kulturelles Programm. Die Stadt ist kompakt und hat einen speziellen Vibe. Zudem liegt sie zentral. Man ist rasch im Grünen. In nur eineinhalb Stunden ist man beispielsweise auf der Skipiste. All dies ist ein Plus für Touristen. Auf

Welches sind die grössten Herausforderungen beim Mitarbeitermanagement? In der Gastronomie sind die Löhne der grösste Kostenfaktor. Mit einer geschickten Einsatzplanung der Mitarbeitenden lässt sich viel sparen. Beispiele sind nur eine Schicht, arbeiten, wenn Umsatz generiert wird oder die Öffnungszeiten hinterfragen. Doch Vorsicht: Was auf dem Papier gut aussieht, lässt sich in der Realität oft nicht umsetzen.

­ o können Sie eigene Akzente W setzen? Wo müssen Sie sich an die Vorgaben der Gruppe halten? Unser Haus ist gut eingebunden in eine Gruppe von weltweit 40 Hotels. Klar gibt es Vorgaben, regelmässige Meetings und ein Reporting. Die Gruppe bietet jedoch auch Vorteile. Zum Beispiel im Marketing und bei der internationalen Vernetzung. Spielraum haben die einzelnen Betriebe unter anderem in Bezug auf die Teams, die Ambiance und das Angebot. Wie steht es um das Team im «Schweizerhof»? Beste Qualität im Angebot erfordert top ausgebildete und motivierte Mitarbeitende. Die haben wir. Für einen individuellen und personalisierten Service müssen diese auch situativ entscheiden können. Dazu gehört Vertrauen. Wenn eine Mitarbeiterin, ein ­Mitarbeiter findet, dass es angebracht wäre, einem Gast einen Kaffee zu offerieren, soll sie oder er das tun können, ohne mich erst fragen zu müssen.

Sascha Spiegel will den «Schweizerhof» und Bern aktiv verkaufen.

der anderen Seite hat die Zentrale Lage auch einen Einfluss auf die Logiernächte. Aufgrund der guten Bahnverbindungen kehren viele Geschäftsleute am Abend nach Hause zurück. Das darf man nicht unterschätzen. Welche Auswirkung hat diese Erkenntnis auf die Positionierung des «Schweizerhofs»? Bern ist die perfekte Destination für Boutique-Tourismus. Darin sehe ich grosses Potenzial. Denn der Luxusbereich ist im Wandel.

Z VG

Viele Vermögende wollen nicht mehr überall mit dabei sein. Ruhe ist der neue Luxus. Da sind wir mittendrin. Denn Erlebnisse wie ein Ausflug ins Emmental, nach Greyerz oder an den Murtensee rücken in den Fokus. Zudem ist Sport im Luxussegment zunehmend gefragt. Mit unserem Spa können wir all dies anbieten. Das müssen wir kommunizieren und damit Logiernächte generieren. Der «Schweizerhof» ist Teil von The Bürgenstock Collection.

«Das Leben ausserhalb des Jobs hat eine andere Bedeutung als früher.» Im Hotel Schweizerhof werden Lernende ausgebildet. Wie unterscheiden sich die heutigen Lernenden von denen aus der Zeit, als Sie in der Lehre waren? Die Sozialkompetenz hat sich verändert. Heute werden Konflikte weniger oft ausdiskutiert. Das zeigt sich darin, dass es in der Branche vermehrt zu Lehrabbrüchen kommt. Dabei ist es enorm

«Der Erfolg hat weniger mit Kalkulation als mit Emotionen zu tun.».

Mehr Informationen unter: schweizerhofbern.com

Sascha Spiegel, wie haben Sie sich in Ihrer neuen Position im «Schweizerhof» eingelebt? Sehr gut. Es war viel los. Im November und Dezember hatte die Gastronomie Hochsaison. Die Jack’s Brasserie zählt viele treue Stammgäste. In den ersten drei Wochen habe ich fast alle einmal begrüssen dürfen. Sie begannen Ihre Karriere in der Gastronomie mit der Servicelehre in Jack’s Brasserie, dem Restaurant des «Schweizerhofs». War die Rückkehr ein Heimkommen? Tatsächlich arbeiten im «Jack’s» noch zwei Mitarbeitende, die mir damals das Serviettenfalten beibrachten. Das Restaurant und der Lift sind noch wie damals. Alles andere wurde beim Umbau verändert. Da musste ich mich auch erst neu orientieren.

wichtig, sich auch in weniger schönen Situationen behaupten zu ­ können und etwas durchzuziehen. Sozialkompetenz, das Gespür füreinander, für Mitarbeitende und Gäste ist wieder gefragt.

Sie unterrichten an der Hotelfachschule Thun Kalkulation und Bankettorganisation. Wie sehen Sie die Zukunft der Branche? Aktuell beobachten wir eine Polarisierung der Branche. Auf der einen Seite stehen Spitzenbetriebe, die einzigartige Erlebnisse anbieten, welche über eine Alltagsverpflegung hinausgehen. Das wird bezahlt. Auf der anderen Seite befinden sich Lokale, die standardisiert arbeiten und grosse Volumen günstig anbieten können. Alle brauchen eine klare Positionierung. Kalkulation ist sicher wichtig. Doch selbst ein Konzept mit bester Berechnung kann scheitern und ein Betrieb ohne Budget kann florieren. G A B R I EL TI N GU ELY

Zur Person Aufgewachsen ist Sascha Spiegel in Worb/BE. Seine Karriere führte ihn nach Thailand und Vietnam, wo er seine Frau kennenlernte. Der Vater eines Sohnes mag es in seiner Freizeit unkompliziert. Dies als Kontrast zu seiner Arbeit im Fünf-Sterne-Hotel.

A N Z E I G E

GEWINNE EINE STUDIENREISE NACH

HONG KONG Kulinarik, Sightseeing und mehr warten auf dich!

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.hug-ctc.ch

Einsendeschluss Kreationen: 24.08.2026

10 YEARS Reise-Sponsor

Partner

Medienpartner


14

Pe rsön lich

HGZ No 5

Die Neugierde nicht verlieren: Lebenslanges Lernen ist ihr Motto

Die Liste der Weiterbildungen und Kurse, die Daniela Richner absolviert hat, ist lang. Sie ist Ausbildnerin, Leiterin Restauration, hat zahlreiche Kurse und Workshops besucht: darunter Wein- und Barkurse oder Praxiskurse zum Thema Tranchieren und Flambieren. Viel mitnehmen konnte sie auch aus dem Kurs «Gesundheitsfördernder Umgang mit Lernenden» der Hotel & Gastro Union. Genug hat Richner noch nicht. «Ich interessiere mich aktuell für den Kurs Chef de service von Gastro Zürich. Aber auch die Themen alkoholfreie Cocktails und Barista reizen mich», sagt sie. Und das, obwohl sie selbst nicht sehr gerne Kaffee trinkt. Ihre berufliche Laufbahn begann 1990 in Andermatt/UR mit der zweijährigen Ausbildung zur Restaurationsfachfrau. «Ich hatte damals wahnsinniges Heimweh, obwohl es mir in der Lehre gut

Dabei biete er so viele Möglichkeiten. «Gerade junge Menschen ­können zum Beispiel im Ausland arbeiten und andere Kulturen entdecken.» Im Alltag seien es die Gäste und die Abwechslung, die sie nach wie vor motivierten. «Ich will die Freude am Beruf gerne weitergeben, doch die Branche muss offen sein für Veränderung.» Konzepte mit Zimmerstunde gelte es zu überdenken und neue Arbeitszeitmodelle zu prüfen. «Auch die Wertschätzung für die Mitarbeitenden muss dringend steigen.» Dazu gehöre auch die Unterstützung bei der persönlichen Entwicklung zum Beispiel bei Weiterbildungen.

gefallen hat», erzählt Daniela ­ Richner. Weil ihr Vater krank wurde, kehrte sie nach den zwei Jahren nach Hause zurück, um auf dem elterlichen Bauernhof im Luzerner Seetal auszuhelfen. In der Gastronomie arbeitete die Restaurantfachfrau in dieser Zeit lange als Aushilfe und übernahm verschiedene Saisonstellen. Die

Mehr Zeit für die Liebsten

«Der Gästekontakt und die Abwechslung machen unseren Beruf spannend.» DA N I EL A R I CH N ER , AU SB I LD N ER I N

besten Erinnerungen hat sie an das Restaurant Schifflände in Birrwil/AG. Dort hat sie während drei Saisons gearbeitet. In der Gastronomie traf Daniela Richner auch ihren Mann. Er Daniela Richner arbeitet gerne mit Lernenden und gibt ihr Wissen weiter. Z VG arbeitete als Koch, sie half im Service aus. Als die beiden Kinder der Familie geboren wurden, wechselte er in die Care-Gastronomie. letzten neun Jahre arbeitete sie «Ich würde sehr gerne wieder mit Daniela Richner war während die- im Gasthof Bad Schwarzenberg in Lernenden arbeiten», sagt sie. Denn die Ausbildung liegt ihr am ser Zeit weiterhin als Aushilfe in Gontenschwil/AG. Herzen. «Wir können nicht mehr der Restauration tätig, aber auch alles so machen wie noch zu meiin der Lingerie und als Hauswar- Die Lernenden sind die Zukunft tin – wie es mit den Arbeitszeiten ner Lehrzeit.» Von ihren Kolleginam besten passte. Mittlerweile Aktuell ist Daniela Richner auf nen aus der Ausbildung sei sie die sind die Kinder erwachsen. Die der Suche nach einer neuen Stelle. Letzte, die noch im Beruf arbeite.

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch

Daniela Richner ist seit über 30 Jahren im Service-Bereich tätig. Sie will die Freude am Beruf weitergeben und nutzt jede Gelegenheit zur Weiterbildung.

Luzern, den 4. März 2026

Wenn Daniela Richner sich nicht gerade weiterbildet, verbringt sie gerne Zeit in der Natur. Im Garten, auf dem Velo, beim Wandern oder auf den Skiern mit ihrem Göttibuben. Die Familie ist ihr sehr wichtig. «In den letzten Jahren kam dieser Aspekt leider wegen der Arbeit oft etwas zu kurz.» Für die Zukunft wünscht sie sich wieder mehr Zeit für die Familie und ihre Freunde. A LI CE GU LD I M A N N

Coaching Pool Daniela Richner ist Mitglied des Berufsverbands Service/ Restauration. Sie ist Teil des Coaching-Pools, wo sich Berufsleute melden können, die zum Beispiel in der Vorbereitung auf eine Prüfung oder einen Wettbewerb Unterstützung brauchen.

A N Z E I G E

Ich spüle

professionell. hygienisch. schnell. nachhaltig. Ich bin MasterLine. Ihre Frischwasserspülmaschine für erstklassige Hygiene und optimiertes Zeitmanagement. Die MasterLine Serie ist auf höchste Anforderungen des professionellen Geschirrspülens ausgelegt. Exzellente Reinigungsergebnisse, intelligente Funktionen und eine intuitive Bedienung erleichtern den Arbeitsalltag.

www.miele.ch/pro/masterline

Miele Professional. Immer Besser.


HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

15

A spe k te

DIE TEUERSTE HOTELSUITE I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER

Eine Nacht für 114 767 Dollar: In der Mark Penthouse Suite im New Yorker The Mark Hotel kostet Schlaf plus Extras so viel wie ein Luxusauto. Doch was macht diese Suite zur teuersten der Welt?

I

m The Mark Hotel in New Aufzügen. Das kulinarische Ni- so die PR-Stelle, den Mythos des York (US) wohnen jene, die veau geht über den klassischen Penthouses verstärkt und seine sich mit Geld vor allem ei- Room Service hinaus: Das Cate- Rolle als kulturelle Bühne New nes sichern wollen: Prestige, ring stammt von Sternekoch Jean- Yorks gefestigt. Auch wenn Luxus Luxus und eine Atmosphäre, in Georges Vongerichten, dessen mehr als ein Preis sei, sorge die der selbst hochrangige Gäste un- Handschrift auch das gleichna- Auszeichnung für Aufmerksamsichtbar bleiben können. Die PR- mige, hausinterne Zwei-Sterne- keit und stärke die Position des Abteilung des Hauses beschreibt Restaurant prägt. Hauses im Ultra-Luxussegment. das Penthouse, das im Guinness In der Suite residiert laut «The Buch der Rekorde als teuerste Ho- Mark» jene Klientel, die man in Die Schweizer Antwort in Genf telsuite der Welt gelistet ist, als dieser Preisklasse erwartet: royeine Art Stadtresidenz hoch über ale Gäste, Wirtschaftsbosse, Tech- In Genf steht ein weiterer solcher Manhattan. Sie ist verteilt auf Milliardäre, Staatschefs und Hol- geschützter Mikrokosmos: die zwei Etagen mit mehr als 1000 Qua- lywood-Grössen. Rund um grosse Royal Penthouse Suite im Hotel dratmetern, einem doppelstöcki- New Yorker Kulturevents wie die President Wilson. Sie gilt gemäss gen Salon, mehreren Kaminen, Met Gala wird das Penthouse zur zahlreichen Quellen seit Jahren einer eigenen Terrasse mit saiso- VIP-Adresse für Stars und Ent- als teuerste Hotelsuite des Landes naler Eislaufbahn und privaten scheider. Der Guinness-Titel habe, mit Preisen, die bei 70 000 bis

über 80 000 Franken pro Nacht liegen. Die Residenz erstreckt sich über die achte Etage des Hauses: 1680 Quadratmeter, 12 Schlafzimmer, 12 Marmorbäder, eine weitläufige Terrasse mit Blick bis zum Mont Blanc. Ihr Ruf als «Festung über dem See» kommt nicht von ungefähr: kugelsichere Fenster, gepanzerte Türen und ein eigenes Sicherheitsteam machen sie zur bevorzugten Adresse für Staatsoberhäupter, UNO-Delegationen und Gäste, die maximale Abschirmung verlangen. Auch in den Alpen spielt die Schweiz weit oben mit: Im Luxushotel The Chedi in Andermatt/

UR beispielsweise ist heute die Furka-Suite die exklusivste des Hauses. Gemäss Anfrage kostet sie rund 15 000 Franken pro Nacht und bietet auf 330 Quadratmetern über zwei Etagen drei grosszügige Schlafzimmer sowie einen privaten Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad. Wer sich eine Nacht in diesen Suiten leistet, kauft nicht einfach Schlaf, sondern eine kurzzeitige Parallelwelt, die nur einer winzigen globalen Elite offensteht und für viele vor allem eines bleibt: ein seltener Blick durch das Schlüsselloch des extremsten Hotel-Luxus unserer Zeit. A N D R E A D ECK ER

Mehr Informationen unter: themarkhotel.com marriott.com (Hotel President Wilson) chediandermatt.com

Das Teuerste … soll aufzeigen, weshalb exklusive Dinge ihren Preis haben und wie viel Aufwand – häufig gutes Handwerk – in diesen steckt.

A N Z E I G E

Vo Maloja bis zum Bodesee. Alles für hervorragendi Gastronomie.

Treffen Sie Pistor an der Gastia und freuen Sie sich auf vertraute Gesichter, persönliche Gespräche und regionale Verbundenheit. Wir heissen Sie bei uns am Stand 3.1.25 herzlich willkommen! Lernen Sie unsere Produkte und Dienstleistungen für die Ostschweiz kennen. Mehr Informationen: pistor.ch/gastia

HGZ_Gastia-2026_Inserat_Druck.indd 1

02.02.26 10:08


16

A spe k te

HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

5.50 % VERZINSUNG

SICHERHEIT MIT MEHRWERT

Die Versicherten der GastroSocial Pensionskasse profitieren auch für das Jahr 2025 von einer hervorragenden Verzinsung ihres Altersguthabens. Rückwirkend gewährt die Pensionskasse einen Gesamtzins von 5.50 %, der deutlich über dem gesetzlichen BVG-Mindestzinssatz von 1.25 % liegt und sogar die bereits sehr gute Verzinsung von 5.00 % im Jahr 2024 übertrifft – ein spürbarer Mehrwert für Ihre Vorsorge. Eine verantwortungsvolle und breit diversifizierte Anlagestrategie bildet die Grundlage für diese überdurchschnittliche Verzinsung. Mit einer starken Performance und einem stabilen Deckungsgrad von über 120 % (Stand per Ende Januar 2025) sorgt sie für die finanzielle Sicherheit und Zukunft der Versicherten.

Mehr erfahren: QR-Code scannen und los!

Inserat_Hotellerie_270x410 dt.indd 1

20.02.2026 09:19:41


HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

17

A spe k te

«Schäfli» war er unter anderem als Event-Verantwortlicher im Hotel Marina in Lachen/SZ tätig. Der ausgebildete Koch Nico Wenk hat seine Lehre im Restaurant Rössli in Brüttisellen/ZH absolviert und danach an verschiedenen Orten gearbeitet. «Durch den Einblick in unterschiedliche Betriebe, habe ich viel gelernt.» Weil er sich betriebswirtschaftliches Wissen aneignen wollte, hat auch der 25-Jährige eine Weiterbildung in Angriff genommen.

«Wir funktionieren sehr gut als Team und haben die selben Führungsgrundsätze.» FA B I A N SCH L Ä P FER , D I R EK TI O N H OT EL SU R E T TA , S P LÜ G EN/G R

Das Hotel der drei Jungunternehmer liegt mitten im Dorf Splügen.

Als die drei im letzten Frühling das «Suretta» übernahmen, teilten sie die Aufgaben untereinander auf. Jeder ist für einen Bereich zuständig. Nico Wenk ist der Küchenchef und für den Food & Beve­ rage-Bereich zuständig. Jan Feldmann hat den gesamten Restaurantbereich und den Service unter sich. Fabian Schläpfer verantwortet das Hotel mit 17 Zimmern und die Administration. Elf Mitarbeitende halten den Betrieb am Laufen, wenn die drei Chefs mon-

B I LD ER Z VG

Zwei sind Quereinsteiger und einer leidenschaftlicher Koch. Seit einem Jahr führen sie das Hotel Suretta in Splügen/GR.

dem Gastrovirus infiziert hatte. für mich klar, dass ich dieses Ho«Ich bin in der Nähe, in Heinzen- tel führen möchte», sagt Schläpfer. berg/GR, aufgewachsen. Mit mei- Seine Studienkollegen Jan Feldnen Eltern waren wir oft im ‹Su- mann und Nico Wenk waren soretta›, ein guter Freund meines fort Feuer und Flamme für die Vaters verbrachte regelmässig sei- Idee. «Wir haben gemerkt, dass ne Ferien hier.» Als die Besitzer wir dieselben Ansichten haben, des Hotels im Jahr 2020 für ih- was das Führen eines Betriebs beren zweiten Betrieb, das Hotel trifft», sagt Jan Feldmann. Piz Tambo, einen Nachfolger Der Quereinsteiger Feldmann suchten, hat sich der damals erst wollte nach der Matura Geld ver21-Jährige entschieden, das kleine dienen und erhielt bei der Mutter Garni-­ Hotel zu führen. Um zu seiner Partnerin im Hotel Schäfli mehr Branchenwissen zu gelan- in Siebnen/SZ eine Stelle. Bettina Jan Feldmann, Fabian Schläpfer gen, hat Fabian Schläpfer die Ho- Bader, die den Betrieb in der fünfund Nico Wenk haben sich an der telfachschule in Zürich begonnen. ten Generation führte, meinte: Hotelfachschule Zürich kennen- «Dass man sie berufsbegleitend «Bei uns gibt es immer etwas zu gelernt. Nun führen sie gemein- absolvieren konnte, kam mir gele- tun.» Die Arbeit in der Gastronosam das Hotel Suretta in Splügen. gen», erklärt der Hotelier. mie gefiel dem 23-Jährigen so Zu dieser Zusammenarbeit ist es «Als Anfang des vergangenen gut, dass er sich dazu entschloss, gekommen, weil sich der gelernte Jahres die Pächter des Hotels Su- die Hotelfachschule zu absolvieGeomatiker, Fabian Schläpfer, mit retta ans Aufhören dachten, war ren. Nach seinem Engagement im

Weitere Informationen Das Hotel Suretta verfügt über 17 Zimmer und 35 Betten. Im Innenbereich gibt es 86 Sitzplätze und auf der T ­ errasse 60. Ein grosser Teil der Gäste sind Durchreisende oder Feriengäste aus dem Tessin. Und viele Einheimische treffen sich am Stammtisch in der Gaststube.

Mehr Informationen unter: suretta.ch

Die Hotellerie ist ihr gemeinsamer Nenner

tags und dienstags die Schulbank drücken. «In sechs Monaten ­ schliessen wir die Hotelfachschule ab», erklärt Schläpfer. Auf die Frage, wie die Zusammenarbeit zu dritt funktioniere, bestätigen alle, dass sie eine gute Gesprächskultur hätten. «Wir legen grossen Wert darauf, dass freundlich miteinander umgegangen wird. Herumschreien oder abwertende Aussagen gibt es bei uns nicht», sagt Jan Feldmann. Auch wenn sie sehr eng zusammenarbeiten, gebe es kaum Reibungen, auch wenn der Stress gross sei. Was den drei Berufsleuten zugute kommt, ist die tolle Zu­ sammenarbeit der Gewerbetreibenden in Splügen. «Hier funktioniert das Dorfleben noch. Es gibt verschiedene Handwerksbetriebe, eine Metzgerei, eine Bäckerei sowie eine Käserei», sagt Fabian Schläpfer. «Man kennt sich und engagiert sich gegenseitig für eigene Aufträge.» DA N I EL A O EG ER LI

Jan Feldmann, Nico Wenk und Fabian Schläpfer führen das Hotel Suretta.

A N Z E I G E

FRÜHSTÜCK & BRUNCH

FOOD SERVICE

Mach dein Frühstück zum Highlight.

ERFAHRE MEHR! Genusswelt Frühstück


18

A spe k te

HGZ No 5

Wasserfilter vorgeschaltet. Filter für Kaffeemaschinen lassen nur kleine Mengen Kalk passieren, da dieser den Geschmack des Kaffees beeinflusst. Zu viel Kalk neutra- «Kaffee» lisiert die feinen Fruchtsäuren berichtet vom im Kaffee, was zu einem flachen, ­A nbau über faden oder bitteren Geschmack ­Röstung und führt. Auch die Wartung der ­Z ubereitung bis ­Düsen und Brühköpfe sowie die zu den Menregelmässige Reinigung der Boh- schen dahinter. nenbehälter verhindert, dass der Kaffee ranzig schmeckt. Verschleissteile wie defekte Dichtungen haben einen Einfluss auf die Leistung von Kaffeemaschinen. Sie sind in der Regel günstig. Etwas mehr kostet es, wenn eine defekte Brühgruppe ausgetauscht werden muss. Meist

UNSPL ASH

Richtig eingestellt, wird Kaffee besser Kaffeemaschinen unterliegen einem natürlichen Verschleiss. Sie sollten deshalb regelmässig gewartet werden. Nebst einer täglichen gründlichen Reinigung beeinflusst auch die regelmässige Wartung von Vollauto-

maten und Siebträgern die Qualität des Kaffees. Beide Gerätetypen ergeben beste Ergebnisse. Während Vollautomaten anfälliger für technische Defekte sind, erfordern Siebträger mehr manuelle Pflege bei der Reinigung. Einer der wichtigsten Wartungstipps ist sowohl für Vollautomaten als auch für Siebträger ein regelmässiges Entkalken. Idealerweise wird den Geräten ein

lohnt sich ein Ersatz dennoch, da neue Siebträger und Vollautomaten relativ teuer sind. Auch sollten die Mahlwerke regelmässig überprüft werden. Trotz aller Sorgfalt bei der Verarbeitung und Röstung kann es vorkommen, dass kleine Steine die Kontrollen passieren und das Mahlwerk beschädigen. Der Mahlgrad der Kaffeebohnen hat ebenfalls einen grossen Einfluss auf den Geschmack des Kaffees. Reparaturen sollte immer der Hersteller oder ein ausgewiesener Profi ausführen. G A B R I EL TI N GU ELY

Mehr Informationen unter: memoire.wine

Abnützung verstellt den Mahlgrad und erfordert eine Nachstellung.

Wer seine Kaffeemaschine regelmässig warten lässt, kann teure Reparaturen vermeiden.

Luzern, den 4. März 2026

Junge und gereifte Weine im Vergleich Am Montag, dem 9. März, lädt das Mémoire des Vins Suisses ins «Lake Side» in Zürich zur grossen Jahrgangspräsentation ein. Wie schmecken junge, eben erst abgefüllte Rotweine? Welche Aromen entwickeln in ihrer Jugend frischfruchtige Weissweine nach zehn Jahren Flaschenreife? Welches sind die Lieblingsweine der Elite der Schweizer Winzerinnen und Winzer? Antworten geben Zu besonderen Gelegenheiten öffnet die 59 Mitglieder der Vereinigung das Mémoire seine Schatzkammer. Z VG Mémoire des Vins Suisses im Rahmen der Jahrgangspräsentation im Lake Side an der Bellerive- Eintritt 45 Franken. Tickets könstrasse 170 in Zürich. nen sich Interessierte auf der Ab 15 Uhr haben Gastrono- Website memoire.wine bestellen. men, Sommeliers und WeinhändIn der Schatzkammer des Méler die Möglichkeit, die Mémoire- moire lagern heute rund 30 000 FlaWeine des neuesten Jahrgangs zu schen von zum Teil über zwanverkosten. Zudem kann dieser mit zig Jahre gereiften und längst auseiner gereiften Version aus der verkauften Spitzenweinen. Einige Schatzkammer des Mémoire ver- davon werden am Mémoire-Tasglichen werden. Auch hat jede ting, in Meisterklassen oder am Winzerin, jeder Winzer einen Swiss Wine Vintage Award präfür das eigene Weingut bedeuten- sentiert. Auch die Restaurantden Cru dabei. So stehen rund partner des Mémoire profitieren 180 beste Weine aus der ganzen davon. Sie haben die Möglichkeit, Schweiz zur Verkostung bereit. in der Schatzkammer gereifte Ab 16 Uhr ist der Anlass für alle Weine zu beziehen und diese Weinliebhaberinnen und -liebha- während der Mémoire-Weeks ihber offen. Fachleute haben auf ren Gästen anzubieten. Mit den Anmeldung einen kostenlosen drei Neuaufnahmen zählt das MéZugang. Für Private kostet der moire 21 Restaurantpartner. (G A B)

A N Z E I G E

GASTGEBER:INNEN

Eiprodukte

Freilandhaltung

– die ganze Bandbreite feinster Eier-Spezialitäten. Perfekt aufbereitet für die tägliche Zubereitung der exquisiten Kreationen aus Ihrer Küche. Bei Ihrem nationalen & regionalen Lieferanten

www.gustovo.ch

260223_Inserat 125x87_ERNST_HGZ_05-26_Spaghetti Napoli-kf_1.pdf 1 23.02.2026 16:17:42 Inserat-Hotellerie-Gastronomie-Zeitung-Gesamtsortiment-125x87mm.indd 1

22. bis 24. März 2026

kt Der Tref fpun lit yder Hospita Br anche

gastia.ch

18.02.26 07:27


Luzern, den 4. März 2026

Das Kochen neu denken

Dass die letzte Woche am Event der HGU Region Bern-Nordwestschweiz servierten Häppchen bereits vor Weihnachten zubereitet worden waren, hätte niemand vermutet. Auch weitere Menü-Komponenten bereiteten die Köche in ruhigen Minuten zu – lange vor dem Besuch der Mitglieder bei Hugentobler Schweizer Kochsysteme in Schönbühl/BE. Schockfrosten und Regenerieren sind die Schlüssel von Inhouse-Convenience. Seit genau 60 Jahren arbeitet Hugentobler daran, das Kochen neu zu denken. In der Ein-

führung stellte Christoph Reichenbach, Leiter Ausbildung, den Teilnehmenden Erfindungen und Meilensteine des Unternehmens vor. Auf einem Rundgang zeigte Massimo Crameri, Sachbearbeiter Service, wie viel Elektronik in einem Kochherd steckt und wie dick der Chromstahl sein muss, damit die Abdeckung nicht wellt. So erstaunt es nicht, dass ein Laufmeter Kochherd rund 10 000 Franken kostet – je nach Ausführung. In der Schulungsküche erzählte Daniel Wyss von Gastro Perspektiv, einem Tochterunternehmen von Hugentobler, aus der Praxis. Der Kochcoach kennt die optimalen Abläufe. So wird heute vielerorts in einer Schicht gearbeitet und am Nachmittag produziert, schockgefrostet oder pasteurisiert. Nebst den Häppchen konnten die Teilnehmenden weitere Gerichte probieren und sich von dieser Art des Kochens überzeugen. (G A B)

1

2

3

4

Weitere Bilder zum Anlass finden Sie im Onlineartikel: hotellerie-gastronomie.ch

Die Region Bern-Nordwestschweiz besuchte das Ausbildungszentrum von Hugentobler Schweizer Kochsysteme.

19

A spe k te

HGZ No 5

5

1 Vorbildliche Ordnung im Tiefkühler

gewährt jederzeit den Überblick über die Vorräte. 2 Christoph Reichenbach, Leiter Ausbildung bei Hugentobler Schweizer Kochsysteme, erklärt die Leistung einer kompakten Küche. 3 Roastbeef, gegart im Hold-o-mat, regenerierte Beilagen und sogar die Hollandaise kann vorbereitet und sous-vide 21 Tage gelagert werden. 4 Rolf Schöpfer begrüsst rund zwei Dutzend Mitglieder der Region Bern-Nordwestschweiz zum Stammtisch. 5 Daniel Wyss zeigt, wie effizient es sich mit Inhouse-Convenience arbeiten lässt. B I LD ER Z VG

A N Z E I G E

GESUNDHEITSFÖRDERNDER UMGANG MIT LERNENDEN STÄRKUNG DER PSYCHISCHEN GESUNDHEIT Der Kurs richtet sich an Berufs- und Praxisbildende, HR-Fachpersonen und Verantwortliche für Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) KURSINHALT • Besonderheiten des Jugendalters • Aufgaben und Stress (Resilienz) • Führung von Lernenden • Motivation und Leistung

hotelgastrounion.ch ∙

69364-IN-Gesundheitsförderung-3-Daten-270x119mm.indd 1

DATEN ZUR AUSWAHL Donnerstag, 7. Mai 2026 Montag, 14. September 2026 Mittwoch, 4. November 2026 UHRZEIT 09.00 bis 17.00 Uhr ORT Hotel & Gastro Union, Luzern KOSTEN CHF 300.– Der Kurs wird durch den L-GAV finanziert.

mehr Infos und Anmeldung 10.12.25 16:55


20

HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

INFOS FÜR BESUCHENDE Die Gastia 2026 setzt klare Akzente – mit praxisnaher KI, gezielter Nachwuchsförderung, starken Stimmen aus der Branche und Formaten für hochwertigen Austausch auf Augenhöhe. A LLG EMEINE INFOR M ATIONEN

gD

n Einga 4|6 us 34| / 6

3.1 3.0

sse

bstra

Ausstellungsdauer Sonntag, 22. März, bis Dienstag, 24. März

2.1 2.0

3 Halle

sB 3 /

ko St. Ja

2 Halle

Öffnungszeiten So. und Mo., 9.30 bis 17.30 Uhr Di. 9.30 bis 17 Uhr

ng 2.0 Einga

Jäg ers ss tra

Ausstellungsort Olma Messen St. Gallen Hallen 2.0, 2.1, 3.0, 3.1

e

Scannen und mehr erfahren: Rahmenprogramm der Gastia

P

asse enstr

Sonn

7 .1 7 .0 Son

nen

9 .2 9 .1 B

Kosten Tageseintritt Erwachsene 45 Franken Fachpublikum/Studierende 6 Franken

9 .1 A 9 .0

P

Anreise Mit dem ÖV (empfohlen): – a b Hauptbahnhof St. Gallen mit Bus Nr. 3 (Heiligkreuz); Nr. 4 (Wittenbach Bahnhof) oder Nr. 6 (Heiligkreuz) bis zur Haltestelle «Olma Messen» fahren

stra

sse

HIGHLIGHTS IM PROGRAMM

– a b Bahnhof St. Gallen-St. Fiden zu Fuss der Beschilderung folgen

Fokusthema KI – nahe an der Praxis

Ein Tag für die Talente von morgen

Gastgeberinnen mit Vision

Austausch auf Augenhöhe

In der Sonderschau «Fokus KI» zeigen Unternehmen, wie smarte Technologien Betriebe entlasten. Vertieft wird das Thema im Forum und am KI Gastro Summit mit konkreten Lösungen, – um KI im Alltag zu nutzen.

Der Tag des Nachwuchses geht in die zweite Runde. Schülerinnen und Schüler der EHL Hotelfachschule Passugg führen durch den Tag, unter anderem mit Live-Kochshows und spannenden Workshops.

Im Forum diskutieren Branchenprofis über KI, Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität, Führung und Frauen in der Hospitality-Branche – unter anderem mit Spitzenköchin Elif Oskan.

An der Gastia gibt es Zeit und Raum für Fachgespräche, Networking und Inspiration. Stammtische und der After-FairApéro am Montagabend ab 17.30 Uhr fördern den Austausch auf Augenhöhe.

Mit dem Auto: A1 Ausfahrt St. Gallen-St. Fiden, Schildern «Olma Messen» folgen Kontakt Olma Messen St. Gallen, Gastia Telefon: +41 71 242 02 22 gastia@olma-messen.ch

DAS ZEIGEN DIE AUSSTELLENDEN Über 160 Ausstellende zeigen den Besuchenden an der diesjährigen Ausgabe der Gastia ihre Produkte und Dienstleistungen. Eine Auswahl präsentieren wir hier.

Delico: erfrischender Aperitif voller Italianità

Züger Frischkäse: Qualität, die man schmeckt

Beer Grill: Produktneuheiten für Gastro-Profis

Nespresso: professionelle Kaffee-Systeme für alle Fälle

Es war Giuseppe Cipriani Senior, der den erfrischenden Aperitif Bellini im Jahr 1948 erfand. Eine Mischung aus exquisitem weissem Pfirsichmark und perlendem Prosecco. Bei Delico, dem offiziellen Schweizer Vertriebspartner für alle Cipriani-Produkte, können Gastia-Besuchende in eine Welt voller italienischer Kultur und Luxus eintauchen – mit dem ikonischen Bellini von Cipriani, klassisch mit Pfirsichpüree und Schaumwein. Dazu gibt es aber auch den alkoholfreien Bellini Zero und den vielseitigen Virgin Bellini – Genuss für alle, zu jedem Anlass.

Am Messestand von Züger Frischkäse gibt es vielseitige Highlights für die Gastronomie zu entdecken. Eine der Hauptattraktionen ist Paneer – ein milder, formstabiler Käse, der sich hervorragend für Currys, Pfannengerichte oder kreative Zubereitungen eignet. Durch seine feste Textur bleibt Paneer beim Erhitzen perfekt in Form und eröffnet neue Einsatzmöglichkeiten in der Profi-Küche. Der Frischkäse Filona funktioniert als Dip, in Saucen, Füllungen und mehr. An der Gastia gibt es noch weitere Inspirationen und Anwendungsmöglichkeiten direkt aus der Küche

Beer präsentiert an der Gastia zwei Produktneuheiten, die Funktionalität, Design und Effizienz konsequent verbinden: Im Mittelpunkt steht die neue Crystal Steam, eine Warmhaltevitrine mit eigens für Beer entwickelter Oberhitzentechnologie. Diese sorgt für eine gleichmässige Wärmeverteilung und perfekte Präsentationsergebnisse. Als zweite Neuheit gibt es den weiterentwickelten Gasgrill für den Cateringbereich zu entdecken. Dieser überzeugt durch einfache Reinigung, modulare Bauweise und hohe Mobilität. Dazu kommen robuste Materialien, perfekt für Profis.

Mit der breiten Maschinenauswahl und der Kombination von Qualität, einfacher Bedienung und Nachhaltigkeit deckt Nespresso die Anforderungen im Gastgewerbe ab. An der Gastia steht die Nespresso Momento Black Series im Fokus. Perfekt für hohe Volumen bei Events oder Banketten. Sie ermöglicht die Zubereitung von Ristretto, Espresso, Lungo und Americano. Schneller als bei bisherigen Momento-Maschinen und intuitiv in der Bedienung. An der Gastia wartet ein Sonderangebot für die Hotellerie und Gastronomie – 35 Prozent Rabatt auf ausgewählte Maschinen.

Halle 3.1, Stand 3.1.26f delico.ch; ciprianidrinks.ch

Halle 2.0, Stand 2.0.08 frischkaese.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.56 beergrill.com

Halle 3.0, Stand 3.0.41 nespresso.com


Luzern, den 4. März 2026

21

HGZ No 5

Agrano: weniger Aufwand, mehr Eistee mit «Üse Iistee»

Glen Gastro: Menükarten, in die man gerne hineinschaut

Franke: zuverlässige Kaffeequalität ohne Kompromisse

Kadi: präsentiert die Berner Platte im ganz neuen Kleid

«Üse Iistee», das Eisteekonzentrat von Agrano, ist optimal auf den Gastro-Alltag abgestimmt. Aus dem 100 Prozent natürlichen Flüssigkonzentrat entsteht ein Eistee, der Genuss, einfache Handhabung und hohe Marge verbindet. Die platzsparende Drei-Liter-Box ergibt rund 100 Eistees und ist ungekühlt haltbar. An der Gastia gibt es die Neuheit «Üse Iistee Alpechrüter» sowie den beliebten «Üse Iistee Happy Hibiskus» zu degustieren. Ergänzend stellt Agrano Lösungen für Dessert und Frühstück vor.

An der Gastia präsentiert Glen exklusive Neuheiten aus den aktuellen Kollektionen. Glen Gastro hat sich auf die Herstellung hochwertiger Karten-Konzepte für Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungen spezialisiert. Alle Produkte werden lokal in der Buchbinderei des Unternehmens im Wallis hergestellt. Das Credo lautet lokal, nachhaltig und qualitativ zu produzieren. Die Glen-Kartenprodukte verbinden Funktionalität, Design und Langlebigkeit. Die Gastia bietet Einblicke ins Sortiment.

Konstante Kaffeequalität ist im Gastronomiebetrieb kein Zufall. An der Gastia 2026 zeigt Franke Coffee Systems, wie sich Qualität, einfache Bedienung und effiziente Abläufe im Alltag zuverlässig verbinden lassen. Intuitive Benutzerführung, präzise Extraktionstechnologie und hochwertige Milchzubereitung sorgen für gleichbleibende Getränkequalität. Ein ausgeklügeltes Reinigungssystem reduziert den Verbrauch von Reinigungsmitteln und sorgt für planbare Hygieneprozesse.

Die neue Schweizer Rolle von Kadi wird in Langenthal/BE hergestellt und ist inspiriert von der klassischen Berner Platte. Sie ist gefüllt mit den charakteristischen Zutaten Sauerkraut, Dörrbohnen, Kartoffeln und Speck. Umhüllt von knusprigem Teig, entsteht ein völlig neues Geschmackserlebnis mit dem Charakter der traditionellen Schweizer Küche. Neben den Schweizer Rollen präsentiert Kadi an der Gastia Neuheiten wie die Bio-Rösti-Portionen. Auch nicht fehlen dürfen die Kadi-Super-Frites.

Halle 3.0, Stand 3.0.08 agrano.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.22 glen.ch

Halle 2.0, Stand 2.0.09 aline.franke.coffee

Halle 3.0, Stand 3.0.29 kadi.ch

Louis Ditzler: weil echter Genuss keine Umwege kennt

Brauerei Locher: Schweizer Biervielfalt erleben

Hug Food Service: für die Schweizer Profiküchen

Hugentobler: Produktivität steigern, Kosten senken

Natur rein. Kälte drauf. Genuss bleibt. Als Spezialist für Tiefkühlgemüse und -früchte präsentiert Ditzler Lösungen, die den Alltag in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung erleichtern. Das Sortiment reicht von Gemüse über Früchte bis hin zu Pilzen und Marroni. Durch die schonende Tiefkühlung direkt nach der Ernte bleiben Struktur, Nährwerte und das Aroma der Produkte erhalten – mit Fokus auf natürliche Qualität. Ein saisonales Degustationsgericht gibt an der Gastia Einblick in die kulinarischen Möglichkeiten.

Seit 1886 wird im Herzen von Appenzell mit Alpstein-Quellwasser, Handwerk und echter Leidenschaft gebraut. Die Brauerei Locher setzt auf bewährte Klassiker, charakterstarke Spezialitäten für die Gastronomie, preisgekrönte Whiskys und nachhaltige Innovationen. An der Gastia lässt sich das Sortiment degustieren: von Appenzeller Bier, Locher Craft, Chopfab und Bière du Boxer bis hin zum mehrfach ausgezeichneten Säntis Malt Whisky sowie den Upcycling-Produkten von Brewbee und Créa Ceto.

Hug Food Service ist zum ersten Mal als Aussteller an der Gastia vertreten. Der Messeauftritt steht im Zeichen des umfangreichen Backwarensortiments. Im Fokus stehen ausgewählte Neuheiten. Unter anderem raffinierte Tiefkühlprodukte, die sich flexibel als Begleiter für Apéro, Caterings oder im Flying Service einsetzen lassen. Dazu kommen neu entwickelte ­ Tartelettes, die kreative Spielräume für süsse und salzige Anwendungen eröffnen. Entwickelt speziell für die Anforderungen von Gastro-Profis.

Mit über 60 Jahren Erfahrung liefert das Schweizer Familienunternehmen Hugentobler praxisnahe Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen. Im Fokus stehen durchdachte Prozesse und Dienstleistungen, die neue Arbeitszeitmodelle ermöglichen und die Rentabilität steigern. Das Hugentobler-Team informiert an der Gastia über die «SwissSystems» und zeigt den Besucherinnen und Besuchern die jüngste Hardware für moderne Küchen – vom Induktionsherd über Kombi-Steamer bis Fritteusen und mehr.

Halle 3.0, Stand 3.0.47 ditzler.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.18 und 3.0.19 appenzellerbier.ch; chopfabboxer.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.04 hug-foodservice.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.27 hugentobler.ch

Tenz Momo: tibetisches Handwerk für den Gaumen

Hero: Schweizer Genuss auf italienisch mit Parmadoro

Bico und Schwob: Textil- und Schlafkompetenz verbunden

Aligro: der Gastro-Partner seit über 100 Jahren

Momos erfreuen schweizweit immer mehr Menschen. Dass die tibetischen Teigtaschen mittlerweile so bekannt sind, liegt zu einem grossen Teil an Tenz Momo. Am Stand des Unternehmens wird die traditionelle tibetische Handwerkskunst live gezeigt und spannende Einblicke in die sorgfältige Zubereitung der Teigtaschen geboten. Ergänzend dazu können Besuchende die neue Tenz-Professional-Entry-Linie degustieren – entwickelt für die Anforderungen der professionellen Gastronomie. Qualität, Authentizität und Geschmack stehen dabei im Mittelpunkt.

Die mediterrane Küche begeistert in der Schweiz seit jeher. In Parmadoro-Produkten steckt nicht nur viel Italianità, sie erfüllen ebenfalls die hohen Schweizer Qualitätsanforderungen. Da gib es eine grosse Vielfalt an Tomatenprodukten, Reis, servierfertigen Saucen, Antipasti sowie Olivenölen und Essigen, Pilzen und Mehlen. Und natürlich Pasta, sowohl klassisch als auch gefüllt. Die Parmadoro-Frischeierteigwaren werden in der Schweiz nach traditionellen Rezepten hergestellt. An der Gastia können sich alle Interessierten selbst vom Geschmack überzeugen.

Hoher Komfort, Hygiene und langlebige Ausstattung sind zentrale Erfolgsfaktoren in der Hotellerie. Die Schwob AG und Bico zeigen, wie sich textile Kompetenz und innovative Schlafsysteme zu ganzheitlichen Lösungen für den Hotelalltag verbinden lassen. Die langjährige Partnerschaft basiert auf Überzeugung: Qualität entsteht durch präzises Zusammenspiel aller Komponenten – von der Matratze bis zum Textilkonzept. Am gemeinsamen Stand entdecken Besucherinnen und Besucher praxisnahe Lösungen, die auf die Anforderungen der Hotellerie ausgerichtet sind.

Aligro ist als unabhängiges Schweizer Familienunternehmen im Grosshandel tätig und ein Spezialist für die Gastronomie. Mit 14 Verkaufsstellen in der Deutsch- und Westschweiz ist Aligro ein führender Anbieter. Das Unternehmen hebt sich durch ein speziell für Gastroprofis abgestimmtes Sortiment ab – mit über 30 000 Artikeln, einzigartigen Einkaufskonditionen und wöchentlich über 2000 Aktionen. Der Profikunde profitiert darüber hinaus von einem attraktiven Bonus auf den Jahreseinkaufsumsatz und exklusiven Vorteilen. Für optimale Warenverfügbarkeit.

Halle 2.1, Stand 2.1.03 tenz.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.23 gastro.hero.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.10 bico.ch; schwob.swiss

Halle 2.1, Stand 2.1.15 aligro.ch


22

HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

BWT : mehr Platz, weniger Schleppen

Hunn Gartenmöbel: mit dem Aussenbereich überzeugen

Pistor: verankert von Maloja bis zum Bodensee

Ibex Fairstay: Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil

In der Gastronomie ist das Herumtragen von Wasserflaschen Alltag. Die BWT Wasser-Bar hingegen steht genau dort, wo man sie braucht. Sie macht den Arbeitsalltag leichter und sorgt dafür, dass Platz frei wird, wo vorher Kisten standen. Die Wasser-Bar liefert gefiltertes, lokales Wasser direkt aus der Leitung, gekühlt, still oder mit Kohlensäure. Die Wasser-Bar ist für kleine wie grosse Betriebe geeignet. GastiaBesuchende können sich vor Ort ein Bild der Geräte machen und diese testen.

Attraktive Aussenflächen sind ein entscheidender Erfolgsfaktor für Gastronomie und Hotellerie. Am Stand von Hunn Gartenmöbel entdecken Fachbesuchende durchdachte Lösungen. Neben aktuellen Neuheiten präsentiert das Unternehmen Klassiker, die sich über Jahre hinweg bewährt haben. Im Fokus stehen 2026 besonders Aspekte wie Nachhaltigkeit, effiziente Bewirtschaftung und schnelle Einsatzbereitschaft. Materialien, Komfort und Design lassen sich vor Ort erleben.

Die Schweizer Grosshandelspartnerin Pistor kennt die Gastrobranche und unterstütz Betriebe genau so, wie sie es brauchen: mit einer umfassenden Produktauswahl, persönlicher Beratung und zuverlässiger Direktlieferung. Pistor ist bereits zum vierten Mal an der Gastia präsent und stellt in diesem Jahr ihre enge Verbundenheit mit der Ostschweiz und den direkten Austausch mit den Kunden in den Fokus: mit Häppchen, Gesprächen und einem nachhaltig umgesetzten Messestand.

An der Gastia ist Ibex Fairstay im Rahmen des Stammtischs Innovation & Trends präsent und zeigt auf, wie Nachhaltigkeit in der Gastronomie praxisnah und wirksam umgesetzt werden kann. Im Talk «Warum Nachhaltigkeit kein Kostenfaktor ist – sondern ein Wettbewerbsvorteil» geht es darum, wie verantwortungsvolles Handeln zu messbaren Verbesserungen führt. Zusätzlich steht Ibex Fairstay zu ausgewählten Zeiten am Pistor-Stand für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Halle 3.0, Stand 3.0.48 bwt.com

Halle 3.0, Stand 3.0.32 hunn.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.25 pistor.ch/gastia

Halle 3.0, Stand 3.0.62 ibexfairstay.ch

Lactalis: Leidenschaft für Käse und Charcuterie

Monn Drink’s: mit Remolino auf den Frühling anstossen

Egro Suisse: Profi-Milchschaum auf Knopfdruck

Panella: knuspriges Geschmackserlebnis

Lactalis Schweiz lädt ein zu einer genussvollen Reise durch die Welt der Käse- und Wurstspezialitäten. Ob zartschmelzender Brie, cremiger Mozzarella oder verführerische Dessertzubereitungen. Ein besonderes Highlight: italienische Wurstwarenspezialitäten, von luftgetrockneten Salami über aromatischen Prosciutto bis hin zu feinen Antipasti. Am Stand gibt es exklusive Degustationen, spannende Produktideen und persönliche Beratung. So entstehen vielfältige Genussmomente mit Käse und Charcuterie.

Remolino ist ein Biermischgetränk aus der Schweiz, das in einer Privatbrauerei mit viel Sorgfalt hergestellt wird. Das nur leicht gehopfte Bier wird exklusiv für Remolino gebraut und vergoren. Erst in einem zweiten Schritt werden rein natürliche Aromen beigefügt. Das Ergebnis ist ein erfrischendes Biermischgetränk. Ob direkt aus der Flasche oder im Glas , verfeinert mit einem Zweig Minze und einem Orangenschnitz, Remolino überzeugt. Perfekt für den Mädelsabend, die Stammbeiz mit Freunden oder als spezielles Mitbringsel.

An der Gastia erleben Besuchende die Innovationen von Egro Suisse, wie die neue automatische Dampflanze Isteam Pro. Diese ermöglicht auf Knopfdruck ein präzises, automatisches Milchaufschäumen mit konstantem Ergebnis. Bei allen Modellen lassen sich über den Touchscreen Temperatur, Schaumhöhe und individuelle Rezepte einfach einstellen und automatisch aktivieren. Isteam Pro liefert mit jeder Milchsorte, auch pflanzlichen Alternativen, konstant perfekten Schaum – und das in Barista-Qualität.

Flammkuchen nach Schweizer Art mit Gruyère AOP & Lauch ist die aktuelle Produktinnovation aus dem Hause Panella. Der bewährte leichte und knusprige Boden ist die Basis für das Erfolgsprodukt. Dieses überzeugt geschmacklich dank dem Käse aus dem Kanton Fribourg, kombiniert wird es mit frischem Lauch. Am Panella-Messestand können Besucherinnen und Besucher der Gastia das Produkt degustieren und sich selbst vom Geschmack und vom Erfolgspotenzial des Schweizer Flammkuchens überzeugen.

Halle 3.0, Stand 3.0.03 lactalis.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.26a remolino.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.57 egrosuisse.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.32 panella.ch

Rutishauser-Divino: Weinpartner mit Tradition

Romer’s: zwei starke Marken für kompromisslosen Genuss

Hotel & Gastro Union: im Einsatz für unsere Berufe

Brauerei Schützengarten: mit Pioniergeist unterwegs

Mit fundierter Weinexpertise und jahrzehntelanger Erfahrung im Schweizer Weinmarkt ist Rutishauser-Divino der verlässliche Partner für erstklassige Weine und grossartigen Service. Zum Probieren gibt es den neuen Cicero Signum Sauvignon Blanc Trimmis – mineralisches Trinkvergnügen, feine Holznoten, exotische Früchte, elegante Struktur. Ein Botschafter des Bündner Terroirs. Mit eigenen Rebbergen und Kooperationen mit über 200 Traubenproduzenten bietet das Sortiment ausserdem über 600 sorgfältig gewählte Weine aus der Schweiz und der ganzen Welt.

Romer’s und Kern & Sammet präsentieren sich gemeinsam als führender Hersteller von Premium-Backwaren aus der Schweiz. Mit der Übernahme der Wädenswiler Traditionsbäckerei Kern & Sammet im Jahr 2025 vereint Romer’s handwerkliche Backkunst und Innovationskraft unter einem Dach. An der Gastia zeigt Romer’s, wofür die Marke steht: für Vielfalt, Swissness und echten Genuss. Im Fokus steht das Trendsegment Laugengebäck mit drei Neuheiten. Ergänzt wird das Sortiment durch weitere überraschende Backkreationen, die neue Genussmomente schaffen.

Die Region Zürich-Ostschweiz der Hotel & Gastro Union ist gemeinsam mit Gastro St. Gallen an der Gastia vertreten. Am Stand warten persönliche Gespräche und spannende Einblicke in die tägliche Arbeit der Hotel & Gastro Union. Dazu gibt es Informationen rund um die Vorteile einer Mitgliedschaft – von Rechtsschutz und Beratung im Arbeitsalltag über Weiterbildungen bis hin zu Netzwerk und Sicherheit in der Branche. Am Stand gibt es ausserdem die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit Fachpersonen aus der Branche zu vernetzen.

Die Brauerei Schützengarten steht seit 1779 für St. Galler Braukunst, echte Tradition und gelebte Bierkultur. Mit viel Leidenschaft und einem ausgeprägten Gespür für Qualität verbindet Schützengarten seit jeher Handwerk und Genuss. Rund 220 Mitarbeitende brauen die vielfältigen Schützengarten-Biere mit der Philosophie des respektvollen und traditionellen Brauens im Einklang mit der Natur. An der Gastia feiert die Brauerei die Lancierung eines neuen alkoholfreien Biers. Ein besonderer Moment, den die Besucherinnen und Besucher miterleben können.

Halle 3.1, Stand 3.1.06 rutishauser-divino.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.25 romers.ch

Halle 2.0, Stand 2.0.11 hotelgastrounion.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.09 schuetzengarten.ch


Luzern, den 4. März 2026

23

HGZ No 5

Transgourmet/Prodega mit Saviva: gemeinsam stark

Appenzeller Alpenbitter: Aroma ohne Kompromisse

Steinfels Swiss: Innovation für professionelle Hygiene

Sonnenbräu: Genuss aus dem Rheintal seit 135 Jahren

Der Messeauftritt der Unternehmen steht im Zeichen der Begegnung mit der Gastronomie. Der Stand dient als Treffpunkt für Kundinnen und Kunden, Partner sowie Branchenkolleginnen und -kollegen. Im Fokus steht der persönliche Austausch, die Pflege bestehender Beziehungen sowie das Knüpfen neuer Kontakte. Die Standmitarbeitenden stehen für Gespräche und Beratung rund um Sortiment, Dienstleistungen und Lösungen für die Gastronomie zur Verfügung.

Vor bald 125 Jahren wurde der Grundstein für die Appenzeller Alpenbitter AG gelegt. Seit 1902 gewinnt der beliebteste Bitter der Schweiz regelmässig internationale Auszeichnungen. Für «Amorum Alpinum» kommen Zuckerrüben von Schweizer Bauern zum Einsatz. Keine zusätzlichen Aromen. Kein zugesetzter Zucker. Keine Kompromisse. Das Destillat reift mehrere Jahre in ausgewählten Sherry- und Whiskyfässern und wird anschliessend im Solera-Verfahren im Eichenfass ausgebaut.

In Winterthur entwickelt und produziert Steinfels Swiss ökologische Reinigungsprodukte und -systeme, unter anderem für Hotels, Restaurants, Spitäler und Heime. Das Unternehmen präsentiert zum Beispiel die modulare Software QM Spot, die bei der Durchführung, Überwachung, Analyse und Archivierung von Hygiene- und Qualitätsprozessen unterstützt. Auch das Thema Nachhaltigkeit kommt mit ökologischen Reinigungsmitteln und Naturkosmetik fürs Hotelbad nicht zu kurz.

Die Brauerei Sonnenbräu feiert dieses Jahr ihr 135-Jahr-Jubiläum. An der Gastia lädt sie ein, die ganze Vielfalt der regionalen Braukunst zu entdecken. Seit Generationen steht die Sonnenbräu für Qualität, Handwerk und Charakter – vom klassischen Lager bis zu kreativen Spezialitäten. Als besonderes Highlight wartet auf die Messebesuchenden ein exklusives Jubiläumsbier. Dieses ist zwar noch geheim, wird aber garantiert für Gesprächsstoff sorgen. Vorbeischauen lohnt sich.

Halle 3.1, Stand 3.1.21 transgourmet.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.43 appenzeller.com

Halle 2.1, Stand 2.1.06 steinfels-swiss.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.09 sonnenbraeu.ch

Vogelsanger Weine: beste Begleitung für Gastronomen

VC999 Verpackungssysteme: Schweizer Präzision

Turm Kaffee: ausgewählte Kaffee- und Teespezialitäten

Von Salis: regional verankert mit zeitgemässem Stil

An der Gastia zeigt Vogelsanger Weine, wie moderne Gastrobetreuung aussieht: nahbar, verbindlich und mit echtem Verständnis für den Betriebsalltag. Ein grosser Teil des Sortiments wird direkt bei den Win-­ zerinnen und Winzern eingekauft. Diese Nähe schafft Transparenz, Vertrauen und ermöglicht ein exklusives Weinsortiment. Für Gastronomiebetriebe bedeutet das: Profil statt Austauschbarkeit – Weine mit Herkunft, Charakter und einer Geschichte. Sowohl für neue Impulse als auch für gezielte Weiterentwicklung.

Seit 1971 steht VC999 für gesamtheitliche Lösungen rund um die professionelle Vakuumverpackung. An der Gastia prä­ sentiert das Unternehmen eine neue Vakuum-Kammermaschine: eine kompakte, leistungsstarke Tisch-Vakuumverpackungs-­ maschine speziell für den Gastrobereich. Das komplett aus Edelstahl gefertigte Modell überzeugt durch maximale Hygiene, eine geschlossene Aussenhülle, einen flachen Kammerboden sowie eine neue, intuitive Steuerung – Schweizer Präzision auf kleinstem Raum.

In der ältesten Kaffeerösterei der Schweiz treffen Tradition und moderne Innovation aufeinander. An der Gastia können Besuchende in die Welt des hochwertigen Kaffeegenusses eintauchen. Es gilt, die sensorischen Feinheiten ausgewählter Kaffeesorten aus aller Welt zu entdecken und zu erfahren, wie sich Herkunft, Röstung und Brühmethode auf Aroma und Charakter auswirken. Auch Teeliebhaber kommen auf ihre Kosten: von belebender Pfefferminze über florale Bergkräuter bis hin zu fruchtig-frischen Kompositionen.

Im Mittelpunkt stehen die Weine aus dem Hause von Salis, die in der Bündner Herrschaft entstehen. Diese stehen für regionale Verankerung, sorgfältige Vinifikation und zeitgemässen Stil. Die Besuchenden ­erhalten Einblick ins Sortiment, in die Philosophie und in die Verbindung von traditionellem Weinbau und moderner Kellertechnik. Ein weiterer Schwerpunkt ist ­Zero’si Alkoholfrei. Die Linie richtet sich an Gastronomiebetriebe, die dem aktuellen Zeitgeist eines bewussten, gesundheitsorientierten Konsums entsprechen möchten.

Halle 3.1, Stand 3.1.07 vogelsangerweine.ch

Halle 2.1, Stand 2.1.11 vc999.ch

Halle 3.0, Stand 3.0.49 turmkaffee.ch

Halle 3.1, Stand 3.1.08b vonsalis-wein.ch

Egger Gemüsebau: Partner über die Lieferung hinaus

Dyhrberg: die erste LachsRäucherei der Schweiz

Correct.ch: bringt den Fokus zurück auf das Wesentliche

Goba: neue Innovationen und altbekannte Originale

Auch mit über 100 Mitarbeitenden trägt die Egger Gemüsebau AG den Charakter eines Familienunternehmens, das 1989 seinen Anfang nahm. Als Gemüseproduzent hat der Betrieb das nötige Fachwissen über Qualität, Produktion und Lagerung bis hin zur Auslieferung. Flexibilität ist dabei zentral: Bestellungen werden bis zwei Uhr morgens entgegengenommen, die Auslieferung erfolgt noch am selben Tag, das an sechs Tagen pro Woche. Das Verkaufsteam beantwortet Anfragen persönlich und versteht sich als direkter Ansprechpartner für individuelle Bedürfnisse.

Bei Dyhrberg ist man überzeugt, dass Genuss Balsam für die Seele ist. Die erstklassigen Delikatessen werden in reiner Handarbeit von zahlreichen Mitarbeitenden nach traditionellen Rezepten hergestellt und im Holzofen über Buchen- und Eichenholzspänen geräuchert. Neben Räucherspezialitäten bietet Dyhrberg ein Sortiment an frischem Lachs und tiefgekühltem Seafood. Hinter den erstklassigen Produkten steht ein Versprechen: Topqualität, Kontinuität und gelebte Ehrlichkeit. Kunden profitieren dabei von über 60 Jahren Know-how.

Im Gastgewerbe zählt jede Minute – am Gast, nicht am Schreibtisch. Die Software Correct Time unterstützt dabei, den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Lösungen für Zeiterfassung, Einsatzplanung und Lohnabrechnung machen Schluss mit mühsamen Excel-Listen und Zettelwirtschaft. Die Software überzeugt durch intuitive Bedienung, volle Transparenz und eine intuitive Lohnabrechnung. Ausserdem passt sie sich dem Betrieb an, egal ob Café, Hotel oder Event-Gastronomie. An der Gastia gibt es eine Live-Demo für interessierte Besucherinnen und Besucher.

Am Rande des Gontner Hochmoors, in Gontenbad AI, liegen die Wurzeln der Goba. Seit den 1930er-Jahren wird hier das von der Natur behutsam gefilterte Appenzell Mineral abgefüllt – still, leise oder laut. Weit über die Region hinaus bekannt ist das leichte Flauder Original mit Holunderblüten. An der Gastia präsentiert Goba die neuesten Kreationen. Von Bitter und Likören über Sirup und Konfitüren bis hin zu alkoholfreien Apéros. So überzeugen der Manzoni Spritz und der Amicero Spritz mit intensiven, markanten Aromen und ganz ohne Alkohol.

Halle 3.0, Stand 3.0.31 eggergemuese.ch

Halle 2.1, Stand 2.1.12 dyhrberg.ch

Halle 2.1, Stand 2.1.13 correct.ch

Halle 2.1, Stand 2.1.23 goba-welt.ch


24

R iche mont

HGZ No 5

Luzern, den 4. März 2026

Rezept-Tipp:

Zutaten für 5 Stück

Zubereitung

Flan Himbeer (2575 g) 600 g Mailänderliteig, schwarz 1400 g Himbeer-Flanmasse 75 g Himbeer-Fruchtaufstrich 50 g Puderschnee 150 g Himbeer-Coulis 300 g Himbeeren

Mailänderliteig Butter und Zucker mischen. Eier langsam beigeben, dann das Mehl mit dem Kakaopulver hinzugeben und kurz mischen. ­ Teig gut kühlen. Teig und Füllung können beliebig aromatisiert und verändert werden.

Mailänderliteig, schwarz (1197,5 g) 270 g Butter (Raumtemperatur) 270 g Zucker 10 g Vanillezucker 2.5 g Speisesalz 110 g Eier (Raumtemperatur) 485 g Weizenmehl 400 50 g Kakaopulver, deep black intense

Hinweis: Eine Vollkornbeigabe vergrössert die Aufnahme von Nahrungsfasern und ist grundsätzlich immer eine gute Idee.

Himbeer-Fruchtaufstrich (810 g) 260 g TK-Himbeeren 260 g TK-Himbeerpüree 15 g Pektinmischung Violettband-Dextrose 1:5 260 g Zucker 15 g Zitronensaft Himbeer-Coulis (154 g) 125 g TK-Himbeerpüree 5 g Invertzuckersirup 4 g Pektin NH 15 g Zucker 5 g Zitronensaft

Himbeer-Flanmasse Eier und Zucker schaumig rühren. Maisstärke beigeben und die Eimasse weiterschlagen, bis sie hell ist. Milch und Rahm aufkochen, über die Eimasse geben und gut mischen. Diese Mischung auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen und während dieses Prozesses das Himbeerpüree beigeben. Nachdem die Masse gebunden ist, vom Feuer nehmen und auf ca. 45 °C abkühlen lassen.

1

2

3

Mehr Informationen unter: Richemont Fachblatt Ausgabe 1/2026

Himbeer-Flanmasse (1410 g) 150 g Eigelb, pasteurisiert 190 g Zucker 75 g Maisstärke 300 g Vollmilch, pasteurisiert 150 g Vollrahm (UHT) 545 g TK-Himbeerpüree

Ringe auslegen Einen Ring (Ø 12 cm, Höhe: 4 cm) mit Silikonstreifen auslegen. Den Teig 2,2 mm dick ­a usrollen, gut kühlen und einen 4 cm breiten Streifen schneiden (Länge: 36 cm). Den Streifen einlegen, mit diesem ausge­l egten Ring den Boden ausstechen und auf eine perforierte Matte setzen (Bild 1).

Richemont Kompetenzzentrum Luzern Bäckerei Konditorei Confiserie richemont.swiss

Luftig-knuspriger Flan Himbeer

Backen Im Umluftofen bei 165 °C und im Etagenofen bei 195 °C 30 Minuten backen. Nach 20 Minuten den Backprozess kontrollieren und evtl. unterbrechen. Treibt die Masse auf, die Flans aus dem Ofen nehmen und zusammenfallen lassen, danach fertig backen. Direkt nach dem Backen zweimal Himbeer-Fruchtaufstrich eindressieren. Dieser läuft beim Anschneiden heraus.

Füllen 280 g Flanmasse eindressieren. Die abgekühlte Masse ist so fest, dass sie dressiert werden muss. Dies hat den Vorteil, dass sie nicht auslaufen kann (Bild 2).

Himbeer-Coulis Das Fruchtmark und dem Invertzucker auf 40 °C erwärmen. Pektin und Zucker mischen, beigeben und aufkochen. Zitronensaft beigeben und abkühlen lassen (Bild 3). Ausdekorieren Den Rand des Flans mit Puderschnee stauben. Dann die Oberfläche mit dem HimbeerCoulis bedecken und mit Himbeeren belegen.

Gut zu wissen Zeitplanung Zubereitung: ca. 60 Min. Backzeit: 30 Min./165 °C Nährwerte je 100 g Energiewert 936 kJ/224 kcal; Fett 9,2 g, davon gesättigte Fettsäuren 5 g; Kohlenhydrate 31 g, davon Zucker 20 g; Protein 3,5 g; Salz 0,14 g

A N Z E I G E

TEEKURS EROBERE DIE TEEWELT UND WERDE ZERTIFIZIERTE:R TEE GASTRONOM:IN Tauche ein in die faszinierende Welt des Tees und erweitere dein Fachwissen in dem Teekurs mit der Tee-Sommelière Tamara Grob. Der Kurs vermittelt Grundlagen zu Tee, kreative Anwendungen und Aspekte der Gesundheit und richtet sich an Servicefachpersonen, die ihren Gästen ein besonderes Teeerlebnis bieten möchten.

Modul 2: 9. März 2026, Luzern Die Plätze sind begrenzt, also zögere nicht und melde dich jetzt an!

69258-IN-Teeakademie-allgemein-270x119mm-DE-Modul-2.indd 1

weitere Infos & Anmeldung 23.02.26 16:36


Luzern, den 4. März 2026

HGZ No 5

25

H ote l & G as tro U nion

Kreisel: Velofahrer gehören in die Mitte

R EC HT S B E R ATU N G

Ab wann und wie bekomme ich das Arbeitslosentaggeld?

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um Arbeitslosen­ taggeld zu erhalten? Sie müssen ganz oder teilweise arbeitslos sein und einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten haben. Zudem müssen Sie in der Schweiz wohnen und die obligatorische Schulzeit zurückgelegt haben. Sie dürfen keine AHV-Rente beziehen. Auch müssen Sie die Beitragszeit erfüllt haben oder davon befreit sein, die Kontrollvorschriften erfüllen und für eine neue Stelle v­ ermittlungsfähig sein. Was bedeutet vermittlungsfähig? Die Vermittlungsfähigkeit ist gegeben, wenn der Versicherte

bereit, in der Lage und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen. Ist die arbeitslose Person nicht einsatzfähig oder kann sie aufgrund persönlicher oder rechtlicher Umstände keine Arbeit annehmen, hat sie auch keinen Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung ALV. Beispiele für solche persönlichen Umstände sind die Kleinkinderpflege oder das Fehlen einer Arbeitsbewilligung. Vermittlungsfähige Personen müssen bereit sein, an den Eingliederungsmassnahmen des RAV, Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums teilzunehmen. Was ist ein anrechenbarer Arbeits­ ausfall und wann ist der gegeben? Ein anrechenbarer Arbeitsausfall ist gegeben, wenn ein Verdienstausfall und zeitlicher Ausfall während mindestens zwei vollen Tagen vorliegt. Innert zwei Jahren vor dem Eintritt einer Arbeitslosigkeit muss mindestens während zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeführt worden sein, dann ist die Beitragszeit erfüllt.

Muss ich jeden Job annehmen, den ich finden kann?

Wer die Leistungen der ALV beanspruchen will, muss mit Unterstützung des für ihn zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um die Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder diese zu verkürzen. Insbesondere ist die arbeitslose Person verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb des bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühungen nachweisen und vermittelte zumutbare Arbeit annehmen. (R I F)

Rechtsauskunft

Roger Lang ist Leiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union. Wenn Sie Fragen oder ­P robleme rund um die Arbeitsbedingungen haben und Mitglied der Union sind, erhalten Sie gratis Rechtsauskunft. Telefon 041 418 22 22

Mehr Informationen unter: unil.ch

Ich habe meine Stelle verloren und noch keine neue gefunden. Was muss ich tun? Sie müssen sich möglichst frühzeitig, spätestens jedoch am ersten Tag, für den Sie Arbeitslosenentschädigung beanspruchen, persönlich bei Ihrer Wohngemeinde oder der vom Kanton bestimmten zuständigen Amtsstelle zur Arbeitsvermittlung melden. Sie müssen von da an die Kontrollvorschriften befolgen.

Bei 53 Prozent der Unfälle im Strassenverkehr sind Fahrradfahrer involviert. Meist sind aber nicht sie für den Unfall verantwortlich. Um das Velofahren sicherer zu machen, wurde in der Schweiz schon vor Jahren eingeführt, dass Velofahrer in Kreiseln in der Mitte der Fahrbahn fahren und bei Ampeln auch bei Rot rechts abbiegen dürfen. Dies allerdings nur, wenn die Ampel mit einem entsprechenden Hinweisschild versehen ist. Weil diese Regeln vielen Autofahrern nicht geläufig sind oder zu wenig beachtet werden, greifen die Sicherheitsmassnahmen nicht so stark, wie gewünscht. Besonders gefährdet sind Radfahrer an Kreuzungen, die für einen flüssigen und sicheren Autoverkehr als Kreisel gestaltet wurden. Velofahrer generieren zwar nur acht Prozent aller Fahrten in der Schweiz, sind jedoch an jedem zweiten Unfall beteiligt. 71 Prozent der Velofahrer geben an, normalerweise, wie empfohlen, in der Mitte des Kreisels zu fahren. Die Hälfte von ihnen hält dieses Manöver jedoch für riskant. Die Lizenz zum Rechtsabbiegen bei Rot nutzen 90 Prozent der Velofahrer. Doch ein Viertel von ihnen hält diese Massnahme für gefährlich.

A N Z E I G E

Gewinnen Sie Genuss und Bewegung – für Körper, Geist und Seele Dank der Partnerschaft zwischen HGU und SWICA profitieren Sie von Vorteilen für Ihre Gesundheit. Eine gute Ernährung stärkt Körper und Geist, Sport hält beides in Schwung. Darum vereint SWICA das Beste aus beiden Welten und verlost insgesamt 111 tolle Preise.

Jetzt QR-Code scannen oder hier teilnehmen: swica.ch/hgu

Unwissenheit der Automobilisten gefährdet die Radfahrer. K E YS TO N E-SDA

Diese Zahlen stammen aus einer Studie der Universität Lausanne und der Fakultät für Geowissenschaften und Umwelt FGSE. Gefährliche Unwissenheit Die Forscher haben das Verhalten von über 4500 Velofahrerinnen und -fahrern untersucht. Zudem haben sie rund 470 Nicht-Velofahrende befragt. Dabei zeigte sich: Die meisten Autofahrer und Fussgänger kennen die Regel Rechtsabbiegen-bei-Rot für Velos nicht (69 Prozent). Dass Fahrräder im Kreisel eigentlich in der Mitte der Fahrbahn fahren sollen, wissen sogar nur 44 Prozent der befragten Verkehrsteilnehmer. (R I F)


26

Pagina Ita lia na

HGZ No 5

Cork apre le porte ai giovani apprendisti

Brot-Chef 2026: al via la nuova edizione Il concorso per apprendisti giunge all’11ª edizione e punta su giovani talenti del settore panetteria, pasticceria e confetteria. Nato nel 2015 come concorso professionale rivolto ad apprendisti e specialisti, il «Brot-Chef» si è affermato negli anni come un importante trampolino di lancio per i talenti del settore. Dal 2021 la competizione è riservata esclusivamente agli apprendisti, che nella finale, davanti al pubblico, hanno l’opportunità di dimostrare le proprie capacità e farsi notare nel mondo della panetteria e confetteria. Le candidature per l’edizione di quest’anno, organizzata dalla Società professionale Panetteria & Confetteria, sono ora aperte. Possono partecipare squadre di due persone, indipendentemente dal fatto che lavorino nella stessa azienda o frequentino la stessa scuola professionale. Per iscriversi è necessario presentare un modulo accompagnato

da fotografie di alta qualità dei prodotti e da una breve descrizione delle loro caratteristiche distintive. Sono richieste idee creative per pane speciale o treccia, piccoli pani, prodotti di pasticceria, impasti sfogliati, dolci, un pezzo da esposizione o prodotto di fantasia, oltre a snack da aperitivo. Una breve motivazione completa la candidatura. Le squadre con i progetti più convincenti accederanno alla finale e avranno la possibilità di conquistare uno dei tre premi in palio. Le date principali Possono partecipare gli apprendisti del settore panetteria, pasticceria e confetteria che, al 17 ottobre 2026, non abbiano ancora compiuto 22 anni. Il termine d’iscrizione è fissato al 7 giugno. La finale si terrà sabato 17 ottobre presso la scuola professionale di Aarau: dalle 8.00 alle 13.30 le squadre si confronteranno nella competizione, seguite, dalle 14.30 alle 15.30, dalla prova di speed baking e dalla cerimonia di premiazione, che si svolgerà nell’aula alla presenza del pubblico. ( A D E /S EB)

HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG CXLI. JAHRGANG IMPRESSUM

Un soggiorno linguistico e professionale gratuito in Irlanda: per i membri di Hotel & Gastro Union, un sogno che diventa realtà.

Dal 2025 il «Brot-Chef» si svolge con successo come competizione a squadre, mettendo al centro collaborazione, creatività e spirito di squadra. LU K A S B I D I N G ER

Luzern, den 4. März 2026

Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch

Anche quest’estate giovani professionisti avranno la possibilità di vivere un’esperienza a Cork, in Irlanda. Dal 3 al 28 agosto, un ­ gruppo di neodiplomati potrà migliorare le proprie competenze linguistiche e acquisire un’esperienza internazionale grazie al Il Dwyers Garden Café è una delle programma Swype – Swiss Young aziende di stage a Cork. SW YPE Professional Exchange. Il progetto, promosso da Travail Suisse insieme alle sue organizzazioni affiliate – tra cui Hotel ristorazione, ha svolto il suo stage & Gastro Union – si rivolge a gio- come barista al Dwyers Garden vani di tutti i settori che consegui- Café. Al suo ritorno ha raccontato: ranno il diploma di apprendistato «Mi ha colpito la serenità degli irlandesi. Lavorano per vivere, e non il contrario». Anche Sven Müller, impiegato di commercio «Gli irlandesi nel settore AGT, ha partecipato al rimangono colpiti programma lo scorso anno: «Se dal know-how fosse possibile, mi iscriverei subito di nuovo. Consiglio davvero a professionale dei tutti di partecipare», ha dichiagiovani svizzeri.» rato. Entrambi sottolineano di non aver acquisito molte nuove M I R I A M H Ä FLI G ER , CO O R D I N AT R I CE competenze tecniche, segno D EL P RO G E T TO S W Y P E dell’alto livello della formazione svizzera, ma di essere cresciuti sul nell’estate 2026, residenti in Sviz- piano personale. (R I F/S EB) zera e maggiorenni al momento della partenza. Le iscrizioni sono aperte fino al 15 marzo.

Swype in breve

Un’esperienza da non perdere Durante il soggiorno a Cork, i partecipanti alloggeranno presso famiglie ospitanti, vivendo così un’autentica immersione nella quotidianità irlandese. Dopo una settimana di corso di lingua, inizieranno uno stage per conoscere il mondo del lavoro locale. Nel 2025, Philipp Kehrli, impiegato di

Swype è finanziato da Movetia e Travail Suisse. Viaggio, alloggio con pensione completa e corso di lingua sono gratuiti; per i soci HGU è coperta anche la quota di iscrizione di 200 franchi. Il 20 giugno si terrà a Berna un incontro introduttivo. Iscrizioni su: hotelgastrounion.ch

Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Véronique Zbinden (vzb) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Gisela Buob (Visuelle Gestalterin) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern

W ET TB E W E R B

Mitmachen und gewinnen: Kabelloses Raclette-Set von Kisag Seit 100 Jahren wird der Tag der Frau gefeiert. An welchem Datum? A) 8. März

Der Preis im Wert von 159 Franken wurde gesponsert von kisag.ch

B) 21. März

Raclette steht für Gemütlichkeit doch Geräte mit Kabel bergen Risi– ken und schränken ein. Der kabellose Raclette-Aufsatz Sierre von Kisag bietet eine sichere, flexible Lösung für Zuhause und für die Gastronomie. So lässt sich Raclette schnell und unkompliziert direkt am Tisch zubereiten, ohne Stolperfallen. Der Sierre passt auf alle Kisag-Gasrechauds bis 21 cm – etwa auf Longfire –, und ist drinnen wie draussen nutzbar. In den Aufsatz passen Pfännchen aller gängigen Marken. Dank hoher Heizleistung ­ schmilzt der Raclettekäse in etwa drei Minuten; auch Mini-Pizzas oder

C) 1. April

Flammkuchen gelingen problemlos. Das Gehäuse aus Aluminium-Druckguss, ein Edelstahl-Deckel und die PTFE-freie Ilag-Beschichtung sorgen für einfache Reinigung; beide Teile sind spülmaschinengeeignet. Durch das stapelbare Design lässt sich der Aufsatz platzsparend verstauen. Einsendeschluss ist der 16. März 2026. ­ enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion S ­H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, 6002 Luzern, oder mit einer Mail an: wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch Der Gewinner aus Ausgabe Nr. 3/26 ist Erich Ruch, Biel/Bienne.

Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der ­r edaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen ­Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser ­Zeitung publizierten ­I nserate dürfen von Dritten ­w eder ganz noch teilweise ­kopiert, ­b earbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, ­Ü bersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen ­r edaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auf­ lagenstärkste und meistgelesene Zeitung im ­S chweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren ­a usgewiesenen Mehrfach­lesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten ­B ranchen. Die Druck­a uflage beträgt ­d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie ­Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ­ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach­thema. Die Magazine werden der Hotellerie ­Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie ­zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).


Luzern, den 4. März 2026

Pilotprojekt nimmt konkretere Formen an bis vier Wochen in einem Hotel in einer anderen Sprachregion der Schweiz zu arbeiten.

Hier informiert die HGU über die Aktivitäten der fünf Berufsverbände. Tägliche News finden Sie auf unseren Online-Kanälen.

Betriebe, die Lernenden ermöglichen wollen, ein paar Wochen in einem anderen Landesteil zu arbeiten, melden sich bitte beim Berufsverband. SCH W EIZ TO U R I SM U S

In einem mehrsprachigen Land wie der Schweiz ist es wichtig, dass man sich gegenseitig versteht. Das nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell. Wie die Romands, Tessiner und Deutschschweizer ticken, lässt sich gegenseitig am

besten erfahren, wenn man eine Zeit lang in die jeweilige Alltagsund Arbeitskultur eintaucht. Genau das ermöglicht der Berufsverband nun angehenden Kaufleuten HGT und Hotel-Kommunikationsfachleuten, die sich im zweiten und dritten Lehrjahr befinden. Verständnis verbindet Verständnis, Zusammenhalt und gute Beziehungen sind in der heutigen Zeit unabdingbar. Das nicht nur in der Weltpolitik, sondern auch im Gastgewerbe. Um diese Werte zu fördern, hat der Berufsverband das Austausch-Projekt ins Leben gerufen. Jugendliche erhalten dadurch die Chance, zwei

In der Deutschschweiz nehmen bis jetzt 16 Hotels am Austauschprojekt teil. Demgegenüber stehen derzeit zwei Hotels im Kanton Genf und eines in Lugano/TI. Timotheus Dübendorfer, Geschäftsführer des Berufsverbands und Initiant des Pilotprojekts, ist daran, noch weitere Partnerbetriebe in der Romandie und im Tessin zu finden. Er ist überzeugt: «Das Projekt bietet gerade kleineren und unabhängigen Hotels die Gelegenheit, ihren Lernenden einen Sprach- und Arbeitsaustausch zu ermöglichen. Etwas, das sonst oft nur grössere Hotelkooperationen und Kettenbetriebe können.» Hotelier Valentin Bot befürwortet das Projekt. «Ich finde es gut, den Lernenden eine solche Austauscherfahrung zu ermöglichen», sagt der CEO der Kartause Ittingen in Warth/TG. Er fügt an: «Wenn Berufs- und Branchenverbände solche Projekte anreissen, soll man diese prüfen und dann auch mitmachen.» R I CC A R DA FR EI

Teilnahmebedingungen Teilnehmen können alle Mitgliederbetriebe der Trägerschaften Hotel & Gastro Union, Gastrosuisse und Hotelleriesuisse. Organisiert wird der Austausch durch den Berufsverband Hotel, Administration & Management, finanziert durch die nationale Agentur Movetia. Dadurch ist die Teilnahme für Betriebe und Lernende kostenlos. Hotels, die Lernende aufnehmen, erhalten für ihr Mitwirken am Austausch­ programm sogar eine kleine Entschädigung.

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch Suchbegriff: Sprachgrenzen überschreiten

Chance auch für die Hotels

Der Berufsverband Hotel, Administration & Management hilft Lernenden, Sprachgrenzen zu überschreiten. Die ersten Partnerhotels stehen fest.

27

H ote l & G as tro U nion

HGZ No 5

Euro Skills: Auf die Plätze, fertig, los! Das Rennen ist gestartet. Wer gewinnt, vertritt die Schweiz als Erster bei den Euro Skills im Beruf Restaurant Service.

und bereit ist, intensiv auf die Euro Skills hinzuarbeiten.» Die Euro Skills finden vom 22. bis 27. September 2027 in Düsseldorf (DE) statt. Teilnehmen können Restaurant-Fachleute mit fertiger Ausbildung oder fünf Jahren Berufserfahrung, im Alter von maximal 25 Jahren. Die AnIm kommenden November mes- meldung für die Schweizer Vorsen sich im Hotel Vitznauerhof in ausscheidung läuft bis zum 3. Mai. Vitznau/LU junge Servicefach- In einem Assessment werden die leute. Wer begeistert die Gäste mit vielversprechendsten Kandidatinseinem Auftreten, wer kreiert das nen und Kandidaten ausgewählt, beste Tatar und überzeugt mit sei- die dann im Hotel Vitznauerhof ner Flambiertechnik? ihr Können zeigen. ( AGU) Die Servicemeisterschaft, organisiert vom Berufsverband Service/Restauration, wird neu als Wichtige Daten und Swiss Skills Championship durchAnmeldung geführt. Mit Aufgaben, die zeigen, wer das Zeug für den internationalen Wettbewerb Euro Skills hat. Anmeldeschluss für den Zu präsentieren gilt es zum Bei­Wettbewerb ist am 3. Mai. spiel einen Bankett- und einen Assessments finden am Vier-Gang-Service mit Arbeiten 27. und am 29. Juni statt. vor dem Gast. «Wir freuen uns, Kick-off-Event für die dass neu auch ein Schweizer ­Finalisten gibt es am 5. September, bevor sie am Kandidat oder eine Kandidatin im Finale vom 15. und 16. NoBeruf Restaurant Service antrevember ihr Können zeigen. ten wird», sagt Nicola Frey, Geschäftsführer des Berufsverbandes. «Nun suchen wir die Person, Infos und Anmeldung die am meisten Potenzial mithotelgastrounion.ch/bvr bringt, die Freude am Beruf lebt

Im Wettbewerb sind verschiedene Serviceformen und Skills gefragt.

N I L S K U RT H

A N Z E I G E

EINBLICKE, KULINARIK UND MUSIK VEREINT WANN Mittwoch, 29. April 2026 WO Milchmanufaktur Einsiedeln PREIS CHF 60.– für Mitglieder CHF 80.– für Nichtmitglieder Im Preis inbegriffen sind die Führung sowie das Menü inkl. Wein, Bier oder Mineral und Kaffee zum Dessert. Weitere Konsumationen erfolgen auf eigene Kosten.

PROGRAMM 12.15 Uhr Eintreffen 12.30 Uhr

ab 60 Jahren

Vorspeise und Hauptgang

14.00 Uhr Besichtigung 15.15 Uhr

Dessert und Ländlermusik

Anmeldung auch telefonisch unter 041 418 22 22 oder per E-Mail an info@hotelgastrounion.ch möglich.

jetzt anmelden

HOTEL & GASTRO UNION Adligenswilerstrasse 22 · Postfach · CH-6002 Luzern 041 418 22 22 · info@hotelgastrounion.ch · hotelgastrounion.ch ·

70129-IN-Union-Circle-Milchmanufraktur-270x119mm-DE.indd 1

23.02.26 07:23


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
HG-Zeitung 05/2026 by Hotellerie_Gastronomie_Verlag - Issuu