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HG-Zeitung 01/2026

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HGZ No 1

Die Branchenzeitung der Hotel & Gastro Union seit 1886 CXLI. Jahrgang

Luzern, den 14. Januar 2026

Aktuell

Berner Oberland profitiert von seinen legendären Skirennen.

2026 wird alles andere als langweilig

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Nächste Ausgabe am 28. Januar

Ausgabe für Deutsche Schweiz und Tessin

Pe r s ö n l i c h

Oliver Schärli wirft einen Blick zurück auf das Jahr 2025. Im Interview erklärt der Geschäftsleiter der Hotel & Gastro Union, was ihn und die Organisation 2026 beschäftigt.

Schwerpunkt

Igludörfer: Schlafen in der Kälte

Der Klimawandel fordert den Tourismus heraus.

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Neues zum neuen Jahr

Bergsportgebiete und Städte vermelden einen guten Start in die Wintersaison. Neben dem Skisport ziehen weitere Winteraktivitäten, Märkte und Events viele Gäste an.

K E YS TO N E-S DA

REISEFREUDIGE WINTERGÄSTE Gut gelegene Feiertage, viel Sonne und reisefreudige Gäste: Der Schweizer Tourismus ist gut in die Wintersaison gestartet. Dort, wo es Zahlen gibt, sind diese positiv – allerdings verzichten manche Organisationen aufgrund der tragischen Ereignisse in einer Bar in der Walliser Tourismusdestination Crans-Montana dieses Jahr darauf, zum Saisonstart und der Buchungslage während der Feiertage zu informieren. So schreiben beispielsweise die Seilbahnen Schweiz: «Aus Respekt,

Response zentral

«Meine Branche. Mein Team.»

Anteilnahme und Solidarität verzichten wir bewusst auf eine aktive Kommunikation.» Gleichzeitig gehöre aber ein laufender Betrieb zur Verantwortung gegenüber Gästen, Mitarbeitenden und Regionen, die auf einen funktionierenden Tourismus angewiesen seien. Ähnlich sieht es auch in CransMontana selbst aus. Mitten in der touristischen Hochsaison wird die Gemeinde von der Tragödie erschüttert. Dennoch bleiben Restaurants, Hotels und Geschäfte mehrheitlich geöffnet.

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Die Gäste vor Ort werden gebeten, diese mit Respekt zu besuchen – daher ist es derzeit ein bisschen ruhiger als sonst. Auch die Vorbereitungen auf die Weltcuprennen Ende Januar und Anfang Februar laufen weiter. Allerdings wird voraussichtlich auf jegliche PartyAktivitäten verzichtet. Für eine Beurteilung der Auswirkungen des Unglücks auf den Tourismus ist es gemäss Roger Brunner, Head of Corporate Communications bei Valais/Wallis Promotion, derzeit noch zu früh. «Nach

Post CH AG

aktuellem Kenntnisstand ist uns jedoch keine grössere Annullierungsoder Abreisewelle bekannt, die direkt mit dem tragischen Ereignis in Zusammenhang steht», so Brunner. Insgesamt falle die Bilanz über die Feiertage positiv aus. Die Bettenauslastung über Weihnachten und Neujahr sei in vielen Regionen hoch gewesen, teilweise auf dem Niveau eines sehr guten Winters oder leicht darüber.

Adligenswilerstrasse 22, 6006 Luzern

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Mit dem Beginn eines neuen Jahres fassen viele Menschen einen oder gar mehrere gute Vorsätze. Vorsätze haben immer auch mit Veränderung zu tun. Manchmal führen jedoch auch sich verändernde Vorausset-­ zungen dazu, gute Vorsätze zu fassen. Ein Beispiel ist das ­aktuelle Geschehen. Nachrichten verbreiten sich online und in ­den sozialen Medien rasend schnell. Da haben nicht täglich erscheinende Printmedien das Nachsehen. Deshalb haben wir vom Hotellerie Gastronomie Verlag den Vorsatz gefasst, Online und Print neu aufzustellen. So werden wir tagesaktuelle Nachrichten künftig online und in den sozialen Medien publizieren. Auch Berichte über Anlässe zwischen zwei Zeitungsausgaben werden «online only» veröffentlicht. Das schafft in der Hotellerie Gastronomie Zeitung Platz für neue Rubriken. So finden Sie neu unter Agenda eine Spalte mit für die Branche interessanten Anlässen. In einer anderen Spalte machen wir Sie auf aktuelle und bevorstehende Eröffnungen von Betrieben aufmerksam. Weitere spannende ­Rubriken wie «Pro & Contra» oder Konzepte werden folgen. Unverändert bleibt die Vielfalt an Themen sowie die faktenbasierte Recherche von Hintergründen. In diesem Sinne bieten wir Ihnen auf allen Kanälen weiterhin eine spannende Lektüre. G A B R I EL TI N GU ELY

hotellerie-gastronomie.ch


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Luzern, den 14. Januar 2026

AG E N DA

Dienstag, 27. Januar Erstes Bündner Käseforum im Plantahof in Landquart Graubünden bietet eine Vielfalt an Käse mit Charakter und Käsesorten, die mit Leidenschaft, Handwerk und Innovationsgeist entstehen. Das erste Bündner Käseforum bringt hierzu Fachleute aus Gastronomie, Hotellerie, ­Detailhandel sowie Käseproduktion zusammen, um genau ­­ diese Vielfalt sichtbar zu machen. graubuendenviva.ch

G A S TKO LU M N E

Vertrauen ist das höchste Gut Rainer Hoffer, Pächter Rössli Illnau, Inhaber FOH Consulting, Vorstand Gastrofutura

Die Hülsenfrucht Lupine ist vielfältig einsetzbar: als Snack, in Salaten oder Eintöpfen.

In 15 Hotelzimmern stellen Schweizer Winzerinnen und Winzer ihre Weine vor. Besucherinnen und Besucher ­e ntdecken die regionale Weinvielfalt und erleben eine Reise durch die verschiedenen Schweizer Weinbauregionen. Zudem ist ein Raum biodynamischen Weinen gewidmet, und in einem zweiten stehen ­L uzerner Weine im Fokus. weinkollektiv.ch/pop-ups

A D O B E-S TO CK

Die Lupine ist das Superfood des Jahres Die Lupine ist nicht nur aussergewöhnlich gesund, sondern auch kälteresistent und eine Bereicherung für Landwirtschaft und Biodiversität.

lung komme sie zudem auch mit Trockenperioden gut zurecht. Die Lupine vermag ausserdem Stickstoff anzureichern und Phosphor zu mobilisieren – beides sind wichtige Nährstoffe für den Ackerbau. «Die Lupine ist somit geradezu ideal für den Anbau in der Schweiz», so die Stiftung. Die Hülsenfrucht eigne sich nicht nur als Tierfutter, sondern finde auch immer mehr den Weg auf den Speiseplan der Menschen – zu Recht. Sie eignet sich als Snack, in einem Salat oder Eintopf, aber auch verarbeitet zu Tofu-Alternativen oder als Lupinenkaffee.

Mit der neu geschaffenen Auszeichnung «Superfood des Jahres» will die Stiftung Biovision auf Lebensmittel aufmerksam machen, die ihrer Meinung nach künftig in unserer Ernährung eine noch grössere Neue Chancen durch neue Züchtungen Rolle spielen sollten. So etwa die Lupine, eine Hülsenfrucht mit sehr schöner Blüte. «Die Lupine vereint viele positive Eigen«Kaum eine andere Hülsenfrucht erreicht schaften für die menschliche Gesundheit, einen so hohen Proteingehalt wie die Lu- für die Landwirtschaft und die Biodiverpine – rund 40 Prozent», heisst es in einer sität», begründet Anders Gautschi, Geentsprechenden Medienmitteilung. Beein- schäftsleiter bei Biovision, die Wahl zum Sudruckend sei auch die Proteinqualität, denn perfood 2026. Er ist überzeugt: «Angesichts die Lupine liefere alle wichtigen Aminosäu- des Klimawandels und um dem drohenden ren. Ihr Ölanteil von fünf bis zehn Prozent Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken, bestehe zudem überwiegend aus ungesät- sollte die Lupine in Zukunft für unsere Ertigten Fettsäuren. Weiter ist das Lebens- nährung eine wichtige Rolle spielen. mittel ballaststoffreich und enthält kaum Die Lupine zählt zu den ältesten KulKohlenhydrate. turpflanzen. Doch die aggressive PilzAuch für die Landwirtschaft bietet sich krankheit Anthraknose führte unter andedie Lupine perfekt an. «Im Gegensatz zur rem dazu, dass sie heute ein Nischendasein sehr kälteempfindlichen Soja kann der Lu- fristet. Neue Züchtungen, die gleichzeitig pine ein Frost nichts anhaben», schreibt auch die Bitterstoffe reduzieren, machen Biovision. Dank ihrer tiefen Durchwurze- den Anbau wieder attraktiv. ( A H Ü)

Dienstag, 3. Februar Besuch bei der Pasta Röthlin AG in Kerns/OW Mehr Informationen unter: biovision.ch/superfood

Die furchtbare Katastrophe in CransMontana zwingt nicht nur Hoteliers und Gastronomen innezuhalten. Sie betrifft alle Schweizer Unternehmen – und stellt die Frage nach unternehmerischer Verantwortung und der Zusammenarbeit mit Behörden neu. Lebensmittelhygiene, Arbeitssicherheit, Deklarationspflichten oder die Ausbildung von Lernenden: Kontrollen sind selten angenehm. Sie wirken wie Vorsorgeuntersuchungen – solange nichts passiert, erscheinen sie lästig. Bis eben doch etwas passiert. Natürlich gibt es im Unternehmerleben schönere Momente, als kontrolliert zu werden. Doch das Wohl unserer Gäste und Mitarbeitenden muss oberste Priorität haben. Persönlich erlebe ich Kontrollen meist als konstruktiv – sofern die Grundlagen im Betrieb stimmen. Dass der Staat bei erstmaligen, geringfügigen Verstössen mahnt statt straft, ist sinnvoll. Nicht jeder Fehler ist ein Kapitalverbrechen. Wiederholungstäter hingegen müssen mit Konsequenzen rechnen – auch das ist richtig. Untenehmer tragen Verantwortung. Nicht nur finanziell, sondern auch moralisch. Das unternehmerische Risiko darf niemals auf dem Rücken von Gästen und Mitarbeitenden ausgetragen werden. Das Unglück in der Bar «Le Constellation» hat uns dies schmerzhaft vor Augen geführt. «Diese furchtbare Tragödie zeigt, wie wichtig klare Strukturen und ein verantwortungsvolles Miteinander aller Beteiligten sind», sagt GastrosuissePräsident Beat Imhof. Und hat damit recht. Niemand darf aus Kostendruck bei der Sicherheit sparen. Denn auch für uns gilt: Das Vertrauen unserer Gäste ist unser höchstes Gut. Mein Mitgefühl ­ gilt den Opfern und ihren Angehörigen.

Freitag, 30. + Samstag, 31. Januar Le Grand Hôtel du Vin im «Schweizerhof» in Luzern

Mittwoch, 4. Februar Zu Besuch bei der Mérat AG/ Tipesca in Zürich Mitglieder der HGU Region Zürich-Ostschweiz erhalten eine Führung durch die Produktion sowie exklusive Einblicke in die Arbeitsabläufe des GastroPartners. hotelgastrounion.ch (Events)

19. Februar bis 28. März Eine kulinarische Flugreise mit zehn Destinationen Pop-up in Rüfenacht/BE: Unter dem Motto «The Golden Cabin» bietet das Cateringunternehmen Roh & Nobel eine kulinarische Flugreise an. Vom Check-in bis zur Landung verspricht jede Destination oder eben jeder Gang eine neue Überraschung – ein vielfältiger Kurztrip für ­ jeden Gaumen. rohundnobel.ch

A N Z E I G E

Die SHL bildet Mitarbeitende auf Kreuzfahrtschiffen weiter

DU AUCH? hotellerie-gastronomie.ch/Abo

Die Schifffahrtsgesellschaft Viking und die SHL Schweizerische Hotelfachschule Luzern sind eine Partnerschaft eingegangen. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist, die Standards für Gastfreundschaft im Flusskreuzfahrtsegment neu zu definieren. Die Partnerschaft konzentriert sich auf die Entwicklung und die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeitenden auf den Schiffen. Durch SHL-zertifizierte Trainingsprogramme erhalten die Hotelmitar-

beitenden von Viking eine formelle Anerkennung ihrer Fähigkeiten. Die SHL prüft, auditiert und zertifiziert die bestehenden Hospitality-Trainings auf den Schiffen. Ausserdem erhalten die Teilnehmenden nach Abschluss Diplome der SHL. Und die SHL unterstützt die Weiterentwicklung der Ausbildungsprogramme von Viking, um höchste Standards auf den Schiffen sicherzustellen. Zudem begleitet die SHL Viking bei der strukturierten Ausbildung der Ausbildungsverantwortlichen bei der Schifffahrtsgesellschaft, um eine qualitativ hochwertige Wissensvermittlung auf der gesamten Flussflotte zu gewährleisten. (D O E)

Dienstag, 24. Februar Stammtisch HGU-Region Bern-Nordwestschweiz Mehr Informationen unter: shl.ch

Rund 3000 Lernende haben unsere Zeitung abonniert.

Die HGU-Region OberwallisZentralschweiz lädt zur Besichtigung sämtlicher Stationen der Pasta-Herstellung ein. hotelgastrounion.ch (Events)

Eine Führung bei der Hugentobler Schweizer Kochsysteme AG in Schönbühl/BE gibt exklusive Einblicke in die modernsten Kochmethoden. Der anschliessende Apéro bietet Zeit zum Netzwerken. hotelgastrounion.ch (Events)


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Berner Oberland profitiert von seinen legendären Skirennen Am vergangenen Wochenende stand Adelboden im Fokus, am nächsten ist es Wengen. So viel profitiert das Berner Oberland davon.

N E UE RÖF F N ET

falls bewusst: «Die Werbewirkung für Wengen, die Jungfrau Region, Interlaken und das ganze Berner Oberland kann dank der TV-Übertragungen und der breiten medialen und sozialmedia-­ len Berichterstattung nicht hoch genug eingeschätzt werden. Wir sind stolz darauf, dank innovativer Produkte und kreativem Marketing die Emotionen und das Spektakel der legendären Lauberhornrennen sowie die Faszination der Wengener Bergwelt einem Millionenpublikum präsentieren zu dürfen.»

Zürich

SV Hotel hat als Franchise­ nehmerin in Zürich das fünfte Moxy Hotel in der Schweiz ­e röffnet. Der Betrieb verfügt über 162 Zimmer und einen Fitness­b ereich. Zudem bieten drei Sitzungszimmer Platz ­ für sieben bis zwölf Personen. Die Marke Moxy gehört zu Ma­r riott International. Seit Dezember 2025 sv-group.com

Burgunder Taverne Bern

Daniela Jaun und Pascal Melliger, die Betreiber vom R ­ estaurant Wein & Sein in ­B ern, haben die Burgunder Taverne, ebenfalls in Bern, eröffnet. Die Weinbar bie­ tet neben einer grossen Auswahl an Weinen verschiedene Biere sowie regionale S ­ pezialitäten wie Trockenfleisch, Käse oder Würste. Ab Januar 2026 burgundertaverne.ch

Seerestaurant im Schilf Uster/ZH

In Niederuster/ZH, direkt am Greifen­see, befindet sich das Seerestaurant im Schilf. Der ­B etrieb ist täglich geöffnet und bietet durchgehend warme ­Küche. Von montags bis freitags werden täglich wechselnde ­M ittagsmenüs angeboten. Das Restaurant verfügt über 50 In­ nen- und 50 Aussenplätze. Seit November 2025 schilf.ch

Fortsetzung von Seite 1

Anzahl Ersteintritte der Bündner Bergbahnen lag per Ende DezemVor allem die hoch gelegenen und ber um 5,6 Prozent höher als im schneesicheren Destinationen so- Vorjahr. Viele Gäste hätten zuwie die grossen Skigebiete im Wal- dem Angebote abseits der Piste lis zeigen sich gemäss Roger Brun- genutzt, etwa Langlaufen, Eislauner mit der Nachfrage zufrieden fen oder Winterwandern. Auch bis sehr zufrieden. In einzelnen für die weitere Saison sind die Buhoch gelegenen Regionen lag der chungen gemäss Graubünden FeBuchungsstand im Vergleich zum rienin den meisten Regionen des bereits sehr guten Vorjahr sogar Kantons erfreulich. noch leicht höher. «Tiefer gelegene Gebiete verzeichneten hingegen Auch Städte im Advent beliebt aufgrund des Schneemangels Rückgänge», sagt Brunner. So weit die Situation in den Bergen. Doch wie sieht es in den StädAngebote abseits der Piste beliebt ten aus? Sie lockten im Dezember nicht mit guten PistenverhältAuch die Bündner Hotelbetriebe nissen, sondern mit Weihnachtsblicken auf einen gelungenen Sai- märkten und Events. Mit Erfolg: sonauftakt zurück. «Im kantons- In Bern etwa verzeichnete man weiten Mittel konnten die Bu- eine deutlich stärkere Auslastung chungen gegenüber dem Vorjahr im Vergleich zum Vorjahr. Und um sechs Prozent gesteigert wer- in Basel hat sich der Dezember den», heisst es in einer Umfrage dank des Weihnachtsmarkts zum von Hotelleriesuisse Graubünden. stärksten Monat entwickelt. Bis «Unsere Gäste profitierten von zum 20. Dezember lag die Auslassuper Bergwetter und Topange- tung der Hotellerie gemäss Ann boten», sagt Martin Vincenz, Müller von Basel Tourismus bei CEO von Graubünden Ferien. Die rund 80 Prozent, danach bei etwa

Eiger Loge

Grindelwald/BE Die Eiger Lodge hat vor allem die Räumlichkeiten der Eiger Lodge «Easy», dem älteren der beiden Gebäude, saniert und wieder­e röffnet. Unter anderem erneuerte man den Frühstücks-, den Réceptions- und Eingangs­ bereich und die Sanitäranlagen. Zudem gibt es neu eine kleine Sauna, diese bietet einen direk­ ten Blick auf den Eiger. Adventsanlässe sorgten für gut gebuchte Städte. LUZER N TO U R I SM U S / TA N JA M Ü LLER

50 bis 60 Prozent. Zum guten Dezember beigetragen hätten auch Ausstellungen wie Yayoi Kusama in der Fondation Beyeler. Auch in Luzern sei die Auslastung sehr gut gewesen, insbesondere über Silvester, sagt Sibylle Gerardi von Luzern Tourismus. Das Neujahrsfeuerwerk wurde auf-

grund der Ereignisse in CransMontana zwar abgesagt, dies sei aber auf grosses Verständnis gestossen. Aufgrund von Angeboten wie dem «Eiszauber» gelinge es Luzern gut, die Wintersaison in der Stadt noch attraktiver zu gestalten und die Gäste besser über das Jahr zu verteilen. A N G EL A H Ü P P I

Z VG

Moxy Hotel

Mehr Informationen unter: weltcup-adelboden.ch lauberhorn.ch

Mit schätzungsweise 15 Millionen Franken beziffert Caroline Willems, Head of Corporate Communications, Tourismus Adelboden«Die Werbung Lenk-Kandersteg, die direkte und indirekte Wertschöpfung der Skifür die Region ist rennen in Adelboden für die ganze unbezahlbar.» Region. Die letzte Studie zur Wertschöpfung des Weltcups wurde CH R I S TO P H LEI B U N D GU T, 2009 durchgeführt. Die Rennen M ED I EN L AU B ER H O R N R EN N EN ziehen Tausende von Fans an und generieren weltweite Medienpräsenz. Davon profitieren Hotels, Die Geschichte der LauberhornGastronomieunternehmen sowie rennen begann 1930. Ernst weitere lokale Unternehmen. CaGertsch, ein Wengener Skiläufer, rief mit einem kleinen Budget ein roline Willems sagt dazu: «Der spektakuläres Rennen ins Leben, Weltcup in Adelboden mit seiner Marco Odermatt im Siegesrausch: Am letzten Samstag gewann er zum fünften internationalen Ausstrahlung ist Mal in Folge den Riesenslalom am Chuenisbärgli in Adelboden/BE. K E YS TO N E-SDA das schnell zu einem Höhepunkt des Ski-Weltcups wurde. Die Abvon sehr grosser Bedeutung für die Tourismusregion Adelbodenfahrt über die längste WeltcupLenk-Kandersteg. Die Bilder, die Strecke mit Abschnitten wie dem rund um den Globus gehen, sind Die Rennen finden seit 1956 statt. ren L ­ auberhorn-Abfahrt. Der Sla- Hundschopf wurde zum Mythos, eine hervorragende Werbung und Der frühere Kurdirektor und ehe- lom von Sonntag, 18. Januar, bil- geprägt von Rekordsieger Karl unterstützen unsere Bemühun- malige Skirennfahrer Fred Rubi det den Abschluss. Die Rennen ge- Molitor (elf Siege) und Tragödien gen, die Marke international zu lud seine damaligen Konkurren- nerieren gemäss Christoph Leib- wie dem tödlichen Sturz von Gerten zu den ersten Internationalen undgut, Bereichsleiter Medien des not Reinstadler 1991, woraufhin verankern und zu stärken.» Mit rund sechs Millionen Adelbodener Skitagen ein. 36 Fah- Vereins Internationale Lauber- die Strecke bis heute den Namen Live-Zuschauern am TV und dem rer in Pullovern, Wollmützen und hornrennen, eine regionale Wert- Österreicherloch trägt. schwer messbaren Multiplikator- Keilhosen traten vor 2000 Zu- schöpfung von rund 30 Millionen Die 2050 Hotelbetten in WenEffekt durch unzählige Social- schauern zum ersten Rennen an. Franken. Leibundgut hält zudem gen sind in der Regel während der Media-Beiträge von Besuchern In diesem Jahr kamen gegen fest: «Aktuell laufen die Arbeiten Rennen vollständig belegt, was und Athleten würden die Region 50 000 Zuschauer. Der Star auf an einer neuen Wertschöpfungs- Ausweichbewegungen nach Grinsowie das Skigebiet in einer Weise der Piste war ein weiteres Mal der analyse mit dem Ziel, in den delwald bewirkt. Dort stehen weibeworben, die vermutlich durch Nidwaldner Marco Odermatt, der nächsten Jahren detailliertere tere 7500 Betten in Hotellerie und kein Marketing-Budget erreicht den Riesenslalom zum fünften Aussagen machen zu können.» Parahotellerie zur Verfügung. werden könne, so Willems. Mal in Folge gewann. Dies auch vor dem Hintergrund, Bruno Hauswirth, Resort Direcdass die Lauberhornrennen im tor Grindelwald Tourismus, hält Die 1600 Hotelbetten, die PaJahr 2030 ihr 100-jähriges Jubi- fest: «Die Rennen zählen zu den rahotellerie nicht mitgezählt, sind Nach dem Rennen in Adelboden nachfragestärksten Zeitfenstern über alle Renntage hinweg ausge- folgt die Lauberhornabfahrt läum feiern. bucht. Auch Hotels in Frutigen, Christoph Leibundgut ist die des Winters. Grindelwald profiKandersteg, Reichenbach und bis Am Samstag, 17. Januar, messen Wirkung der immensen, interna- tiert vom Image als Teil der Jungsich die Athleten auf der legendä- tionalen Berichterstattung eben- frau-Ski-Region. » R U T H M A R EN D I N G nach Spiez sind komplett belegt.

Seit Dezember 2025 eigerlodge.ch

Haben Sie gerade e­ röffnet? Schreiben Sie uns redaktion@ hotellerie-­g astronomie.ch


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Luzern, den 14. Januar 2026

S TATI S TI K D E R WOC H E

SINKENDE NACHFRAGE BEI NEZ ROUGE Seit der Pandemie verzeichnet die Aktion Nez Rouge Schweiz weniger Anrufe von nicht mehr fahrtüchtigen Personen. Die Zahlen unten zeigen die Einsätze im Dezember 2025. Im Vergleich zu 2024 sind die Fahrten um rund sechs Prozent gesunken. In Irland in einem Pub arbeiten – dank Swype wird dieser Traum wahr. K E YS TO N E-SDA

Mit Swype und Union gratis nach Irland abschliessen, können sich bereits einen Monat vor dem offiziellen Anmeldezeitraum für das diesjährige Swype-Austauschprogramm anmelden. Vom 9. bis 25. Februar steht ihnen dafür ein exklusives Anmeldefenster offen. Dieser zeitliche Vorsprung ist nicht der einzige Vorteil, den Swype ist ein Austauschpro- die Mitglieder der Hotel & Gastro gramm für junge Berufsleute nach Union haben. «Wir bezahlen auch der Lehre. Es wird von Travail die 200 Franken Anmeldegebühr. Suisse und seinen Mitgliedsver- Somit ist der Sprachaufenthalt für bänden finanziert. Während eines sie komplett gratis», sagt Stefan Sprach- und Arbeitsaufenthalts Kogler. Er ist Geschäftsführer des vom 3. bis 28. August 2026 in der Berufsverbands Bäckerei & Confiirischen Stadt Cork verbessern die serie und vertritt die Hotel & GasTeilnehmenden ihr Englisch und tro Union in der Swype-Begleitsammeln internationale Berufs- gruppe. «Die Union unterstützt erfahrung. Der Aufenthalt inklu- Swype, weil das Programm die sive Anreise, Kost, Logis und Teilnehmenden stärkt, die wiederum erweitertes Know-how und Sprachkurs ist für sie kostenlos. Lernende, die Mitglied der neue Perspektiven zurück in die Hotel & Gastro Union sind und Schweizer Betriebe und den Beihre Grundbildung im Jahr 2026 rufsstand bringen.» (R I F)

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Anzahl Einsätze der Freiwilligen

Anmeldung und Informationen unter: hotelgastrounion.ch swype.swiss

Wer die Zeit zwischen Lehrabschluss und erstem Job für einen Sprachaufenthalt nutzen will, erhält jetzt eine einmalige Chance.

Transportierte Personen

« KI ersetzt keine Menschen, sie entlastet sie im Alltag» An der Gastia 2026 zeigt Opinstar-Gründer Rafael Bettio, wie künstliche Intelligenz das Gastgewerbe unterstützen kann.

Medien

p a r tn e r

H GZ : Rafael Bettio, warum

Mehr Informationen unter: gastia.ch

Adrian Hagenbach und Leopold Weinberg, Inhaber des Hotels Volkshaus in Basel und des Hotels Helvetia in Zürich, sammeln seit mehr als 25 Jahren Kunstwerke und lassen diese in ihre Hotelprojekte einfliessen. Mit ihrem Projekt «We Are Collection» haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, aufstrebende Künstler zu fördern. Bereits früher gezeigt wurden beispielsweise Bilder des deutschen Kunstschaffenden Andi Fischer. Adrian Hagenbach und Leopold Weinberg planen bis 2035 rund 35 Künstlerzimmer im Hotel Helvetia in Zürich mit zeitgenössischen Künstlern einzurichten. Diese werden in Einzelausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Die nächste Ausstellung eröffnet am 25. Februar mit der Schweizer Performance- und Objektkünstlerin Pamela Rosenkranz. Sie gestaltet ein Hotelzimmer und präsentiert ausgewählte Werke im ­öffentlichen Bereich des Hotels.

Durchgeführte Fahrten

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Quelle: Nez Rouge Schweiz

Künstlern in Hotels eine Plattform bieten Zwei Hoteliers möchten mit einem Projekt, das Kunst einen speziellen Raum bietet, ihre Gäste zum Dialog anregen.

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Der deutsche Künstler Andi Fischer gehörte früher zu einem Projekt. Z VG

Treibende Kraft der privaten Kunstsammlung ist Leopold Weinberg, der schon in seiner Kindheit mit Kunst in Berührung kam.­ Sein Grossvater Karl Steiner hatte eine der grössten Sammlung an Gemälden von Ferdinand Hodler. Leopold Weinberg ist Architekt und Mitglied des Stiftungsrates im Fotomuseum Winterthur. Für das Kunstprojekt «We Are Collection» wählt der Kunstsammler die Künstlerinnen und Künstler persönlich aus und sucht den direkten Kontakt und den Austausch, bevor es zu einer Zusammenarbeit kommt. (D O E)

sind das Gastgewerbe und KI ein idealer Match? R A FA EL B E T T I O : Gastronomie und Hotellerie sind Beziehungsgeschäfte. Die meisten Betriebe haben aber keine Zeit, aus zufriedenen Gästen Botschafterinnen und Botschafter zu machen. KI übernimmt das: Sie holt Bewertungen ein, automatisiert die Kommunikation nach dem Besuch und aktiviert Empfehlungen. Das schafft Sichtbarkeit und Vertrauen, ohne Zusatzaufwand. Warum ist die Gastia für Opinstar die ideale Plattform? An der Gastia treffen sich Entscheidungsträgerinnen und -träger, die verstehen, dass Reputation über Erfolg oder Misserfolg entscheidet. Wir zeigen, dass KI nicht kompliziert, sondern entlastend wirkt. Und präsentieren Lösungen, die sofort funktionieren. Was erwartet die Besuchenden an Ihrem Stand? Wir zeigen, wie Opinstar funktioniert und welchen konkreten Nutzen es bringt. Betriebe generieren deutlich mehr Bewertungen oder reagieren automatisch darauf. Wer bei uns vorbeikommt, erhält

Rafael Bettios Firma Opinstar hilft, mehr echte Bewertungen zu generieren. Z VG

eine klare Vorstellung, wie KI den eigenen Betrieb stärkt. Wo sehen Sie das grösste Potenzial von KI in der Hospitality-Branche? Das grösste Potenzial liegt in der Automatisierung von Aufgaben ohne direkten Gästekontakt. Dazu zählen Bewertungsmanagement, Gästekommunikation nach dem Besuch oder Empfehlungen. KI ersetzt keine Menschen, sie entlastet sie. So bleibt Gastgeberinnen und Gastgebern mehr Zeit

für das, was wirklich zählt: ihre Gäste zu begeistern. (R ED)

Über die Gastia Die vierte Ausgabe der Gastia findet vom 22. bis 24. März 2026 in St. Gallen statt. Über 160 Ausstellende präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen. Dazu gibt es ein Rahmenprogramm mit Podiumsgesprächen und Kochshows.


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2026 wird alles andere als langweilig Rekordzahlen, Gästelenkungsmassnahmen, finanzieller Druck, geopolitische Balanceakte sowie die Wiederaufnahme der L-GAV-Verhandlungen machen das neue Jahr spannend.

Brigitta M. Gadient

Esther Lüscher

Martin von Moos

Reto Nause

Beat Imhof

Präsidentin, Schweiz Tourismus

Präsidentin Hotel & Gastro Union

Präsident Hotelleriesuisse

Präsident Schweizer Tourismus-Verband

Präsident Gastrosuisse

Worauf sind Sie im Rückblick auf das Jahr 2025 stolz? Wir konnten zeigen, dass Rekordzahlen nicht unser Ziel sind, sondern eine bessere Lenkung der Nachfrage. Das ist uns mit einem gezielten Zuwachs aus entfernteren Märkten und einer weit beachteten Kampagne zugunsten von Herbstaufenthalten gelungen, während die Schweizer Nachfrage stabil blieb. Grossevents, die wir eng begleiteten, haben zu einem sehr positiven, gastfreundlichen Image der Schweiz beigetragen.

Worauf sind Sie im Rückblick auf das Jahr 2025 stolz? Stolz bin ich auf unsere Berufsverbände, die Regionen und Mitarbeitenden, die hinter der Hotel & Gastro Union stehen und gemeinsam am selben Strick ziehen, um unsere Ziele zu verwirklichen. Unser Milizkonzept ist gut. Es kann 2026 aber weiter verbessert werden, indem wir noch bestehende Lücken schliessen.

Worauf sind Sie im Rückblick auf das Jahr 2025 stolz? Ich bin stolz auf die Schweizer Beherbergungsbranche, die 2025 erneut eine Rekordzahl an Gästen empfangen und mit grosser Professionalität betreut hat. Unsere Betriebe haben in einem anspruchsvollen Marktumfeld einmal mehr ihre Leistungsfähigkeit und Innovationskraft bewiesen.

Worauf sind Sie im Rückblick auf das Jahr 2025 stolz? Ich habe Ende August das Präsidium des Schweizer TourismusVerbands übernehmen dürfen und bin stolz auf das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Stolz bin ich auch darauf, dass es uns als STV gelungen ist, die politischen Anliegen des Tourismus in Bundesbern weiter zu stärken.

Worauf sind Sie im Rückblick auf das Jahr 2025 stolz? Wir sind als Gremien eng zusammengerückt und haben strategische Grundlagen erarbeitet, die unsere Rolle in der Branche stärken. Ein wichtiges Signal war die Zusammenarbeit mit Hotelleriesuisse beim Hospitality Summit.

Mit welchem Gefühl starten Sie ins neue Jahr? Zuversichtlich, und gespannt blicke ich auf die anstehenden Aufgaben. Ich sehe mich dank einer starken Geschäftsstelle und einer engagierten Verbandsleitung sehr gut aufgestellt. Ich möchte gezielt weitere Brücken zu Partnerverbänden und Politik bauen, damit die Anliegen unserer Branche noch klarer wahrgenommen und verstanden werden.

Mit welchem Gefühl starten Sie ins neue Jahr? Mit grosser Zuversicht: Der STV ist gut aufgestellt. Ich spüre viel Engagement bei den Mitgliedern sowie auf der Geschäftsstelle.

Mit welchem Gefühl starten Sie ins neue Jahr? Ich versuche, trotz des gestiegenen finanziellen Drucks optimistisch zu bleiben. Ich gehe davon aus, dass die touristische Nachfrage hoch bleibt. Diese Chance müssen wir nutzen. Welche Ziele anvisieren Sie? Unser Fokus liegt weiterhin auf Qualität statt Masse und darauf, unsere Travel-Better-Strategie umzusetzen. Wir suchen die Balance zwischen nachhaltigem Gästeerlebnis und guter Lebensqualität für Einheimische. Die zeitliche, räumliche und thematische Verteilung der Touristenströme verhindert überfüllte Orte und erhöht die Akzeptanz in der Bevölkerung.

T E X T R I CC A R DA FR EI

B I LD ER Z VG

Was sind 2026 die grössten Herausforderungen, und wie geht Ihre Organisation sie an? Geopolitische Schwankungen können wir nicht beeinflussen, müssen aber auf sie vorbereitet sein. Unsere globale Präsenz in 22 Märkten erlaubt uns, lokale Nachfrageschwankungen in einzelnen Märkten gut aufzufangen. Diesen Vorteil dürfen wir trotz des aktuell schwierigen finanziellen Umfelds nicht aufgeben. Stellen Sie sich das neue Jahr als Wanderung vor. Was packen Sie in Ihren Rucksack? Ein Erste-Hilfe-Set: Das sind unsere guten Kontakte zu Partnern, Behörden, Touristikern und zur Bevölkerung. Sie bieten in schwierigen Zeiten Unterstützung für unsere Arbeit. Eine Karte: Das ­ ist unsere Travel-Better-Strategie, die unsere Schwerpunkte zeigt. Energielieferanten: Die sind nötig, um all die Herausforderungen bewältigen zu können.

Mit welchem Gefühl starten Sie ins neue Jahr? Mit Dankbarkeit. Einerseits für den erneuten Austausch mit den Sozialpartnern; andererseits dafür, dass ich mich mit der gleichen Begeisterung für die Belange der Hotel & Gastro Union und ihrer Mitglieder einsetzen kann, wie bereits seit zehn Jahren. Welche Ziele anvisieren Sie? Für 2026 gilt, unsere Organisation durch Mitgliederzuwachs weiter zu stärken und den Berufsleuten im Gastgewerbe die Sinnhaftigkeit der Mitgliedschaft sichtbar zu machen. Gute L-GAVVerhandlungsgespräche zu führen und möglichst vorteilhafte Ergebnisse für unsere Mitglieder zu erreichen, sind weitere wichtige Ziele. Verbandsintern führen wir die konsequente Umsetzung der erarbeiteten Strategie weiter.

Welche Ziele anvisieren Sie? Das Image der Branche weiter zu stärken ist ein Ziel ist. Wir wollen mehr junge Menschen für eine Karriere in der Beherbergung begeistern. Gleichzeitig möchte ich den Zusammenhalt innerhalb unserer Branche und vom Dachverband zu den Regionalverbänden weiter vorantreiben.

Was sind 2026 die grössten Herausforderungen, und wie geht Ihre Organisation sie an? Klimawandel, US-Politik, CyberKriminalität usw. stellen uns alle auch dieses Jahr vor grosse Herausforderungen, die situativ, ­ ­k reativ und flexibel angegangen werden müssen. Ein Thema, das für uns zentral bleibt und an dem wir seit Jahren konsequent arbeiten, ist die Förderung des Berufsnachwuchses. Auch die Cyber-Sicherheit behalten wir im Auge. Unter anderem haben wir eine Cyberversicherung abgeschlossen.

Was sind 2026 die grössten Herausforderungen, und wie geht Ihre Organisation sie an? Es gibt Rahmenbedingungen, die wir nicht steuern können. Deshalb ist entscheidend, dass wir das Gestaltbare konsequent voranbringen und gleichzeitig flexibel genug bleiben, um auf Unvorhersehbares schnell reagieren zu können. Den Herausforderungen begegnen wir, indem wir nahe an unseren Mitgliedern bleiben und ihre Bedürfnisse frühzeitig antizipieren. Hier ist auch der Austausch mit unseren Regionalverbänden und Partnerorganisationen essenziell.

Stellen Sie sich das neue Jahr als Wanderung vor. Was packen Sie in Ihren Rucksack? Verpflegung, denn wenn ich Hunger habe, werde ich unausstehlich. Eine laminierte Wanderkarte, damit ich auch bei Regen und ohne Netzempfang immer weiss, wo ich bin. Und eine Taschenlampe, um auch in der Dunkelheit auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Stellen Sie sich das neue Jahr als Wanderung vor. Was packen Sie in Ihren Rucksack? Wasser, für die notwendige Ausdauer. Einen Helm für Schutz in Zeiten, in denen Risiken weniger vorhersehbar werden. Und einen Kompass, weil eine klare Orientierung entscheidend ist, um gemeinsam als Verband sowie als Branche voranzukommen.

Welche Ziele anvisieren Sie? Mein persönliches Ziel lautet: Ich will Brücken bauen und den Tourismus politisch als wichtigen Wirtschaftssektor weiter verankern. Im Fokus unserer Aufmerksamkeit als Verband stehen das Schaffen stabiler politischer Rahmenbedingungen und die langfristige Finanzierung der touristischen Förderinstrumente. Der Bund muss sparen, und das betrifft auch den Tourismus. Unsere Aufgabe ist deshalb, der Politik die Bedeutung und Funktionsweise der Tourismusförderung klar zu vermitteln und die Bevölkerung einzubeziehen. Nur ein Tourismus, der sich im Einklang mit der Bevölkerung und der Umwelt entwickelt, ermöglicht nachhaltige Angebote und ein hochwertiges Gästeerlebnis. Was sind 2026 die grössten Herausforderungen, und wie geht Ihre Organisation sie an? Der Klimawandel bleibt eine der grössten Herausforderungen und erfordert strukturelle Anpassungen des touristischen Angebots. Das Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit Kona unterstützt mit Projekten wie dem Programm Swisstainable dabei, den Tourismus nachhaltig zu entwickeln. . Stellen Sie sich das neue Jahr als Wanderung vor. Was packen Sie in Ihren Rucksack? Erstens: Zuversicht. Sie hilft, schwierige Passagen zu meistern. Zweitens: Teamgeist. Im Tourismus erreicht man die hohen Gipfel nur gemeinsam. Drittens: Mut. Nur wer es wagt, neue Wege zu beschreiten, kann die Zukunft aktiv mitgestalten.

Mit welchem Vorsatz starten Sie ins neue Jahr? Ich mache mir nicht viel aus Vorsätzen. Ich nutzte die Festtage, um Energie zu tanken, denn wir tragen Verantwortung für unsere Mitglieder und müssen mit Elan die Wirtschaftlichkeit und Attraktivität der Branche stärken. Was erhält 2026 Ihre besondere Aufmerksamkeit? Ich freue mich, unsere Strategie konsequent mit unserer neuen Direktorin Kareen Vaisbrot und der Geschäftsleitung umzusetzen. Zudem will ich das politische Engagement verstärken und weiter an meinem Französisch arbeiten. Welche Ziele anvisieren Sie? In den Verhandlungen rund um den L-GAV wollen wir die Branche stärken. Wir arbeiten an einem neuen, starken Auftritt für Gastrosuisse und tun alles, um die Wirkung für unsere Mitglieder zu steigern. Wir wollen Rechtssicherheit beim Thema Trinkgeld und dies steuerbefreit. Wir wollen, dass allgemeinverbindlich erklärte Gesamtarbeitsverträge den kantonalen Mindestlöhnen vorgehen. Was sind 2026 die grössten Herausforderungen für unsere Branche, und wie geht Ihre Organisation diese an? Unsere Branche ist wie Wasser – sie sucht sich immer erfolgreich ihren Weg. Die Kunst ist, sich stetig Veränderungen anzupassen und daraus Gewinn zu erwirtschaften. Das geht nebst guten Analysen nur mit viel Persönlichkeit und Herzblut. Stellen Sie sich das neue Jahr als Wanderung vor. Was packen Sie in Ihren Rucksack? Ein feines Glas Wein, ein gutes Stück Käse und meine drei besten Freunde. Dies, weil wir uns viel zu fest vor dem Tod fürchten, uns aber eigentlich vor einem schlechten Leben fürchten sollten.


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S chwe rpu n k t

HGZ No 1

Luzern, den 14. Januar 2026

Privatsphäre in eisiger Kälte: Statt einem Hotelzimmer mieten die Gäste ein Iglu. Dieses kostet zwischen 570 und 1000 Franken.

B I LD ER Z VG

SCHLAFEN IN DER KÄLTE Vor 30 Jahren legte Adrian Günter das Fundament für die Iglu-Dorf GmbH. Seither werden jeden Winter fünf Iglu-Dörfer an drei verschiedenen Standorten in der Schweiz und zwei im nahen Ausland aufgebaut. Was dort geboten wird, zeigt ein Besuch in Zermatt/VS.

Z

ermatt/VS auf 1620 Höhenmetern ist Mitte Dezember nicht bis in den Talboden verschneit. Die Station Rotenboden der Gornergratbahn, die auf 2815 Höhenmetern liegt, ist jedoch schneesicher. Eine Viertelstunde Fussmarsch steil abwärts befindet sich das IgluDorf Zermatt. Seit Anfang November ist Standortleiter Daniel Wunderlin mit knapp einem halben Dutzend Mitarbeitenden und

Künstlern daran, das Iglu-Dorf zu erstellen. «Wir haben hier in Zermatt die komfortable Lage, dass zwei Bauten – eine fix installierte Holzkota und ein Iglu mit Stahlkonstruktion, das Gästeduschen und Umkleidekabinen beherbergt – im Sommer stehen bleiben, so müssen wir lediglich das Eishotel mit den verschiedenen Zimmern bauen.» Dafür werden Ballone aufgeblasen, die mit Schnee umhüllt werden. Ist dieser Mantel festgefroren, werden die Ballone wieder entfernt. Der Innenausbau beginnt, bei dem die Künstler jeden Winter Eisbilder gestalten. Luxus in eisiger Kälte Wer das Eishotel betritt, ist erstaunt über die Wärme. Während draussen Minustemperaturen herr­ schen, ist es drinnen konstant um

die Null Grad. Zwar gibt es wenig Komfort, doch es ist so viel vorhanden, wie möglich ist. Das heisst: Es gibt elektrisches Licht, Holzbetten mit Matratzen, Schlafsäcke und auf dem Nachttisch ­neben dem Lichtschalter auch eine Steckdose mit USB-Anschluss. In den Suiten ist zudem ein privates WC sowie ein Whirlpool eingebaut, von dem sich ein spektakulärer Blick aufs Matterhorn bietet. Wer hier übernachtet, erhält ein Gesamterlebnis. «Wir holen die Gäste an der Bergstation ab und begleiten sie bis zum nächsten Morgen», so Daniel Wunderlin. Im Package enthalten ist ein Apéro, Wellness, ein Fondue, eine abendliche Schneetour sowie der zehnminütige Morgenspaziergang am nächsten Tag steil abwärts hinunter zum «Riffelhaus», wo das Frühstück serviert wird.

H GZ : Adrian Günter, warum sind

Sie auf die Idee gekommen, die Iglu-Dorf GmbH zu gründen? A D R I A N G Ü N T ER : Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch und eingefleischter Snowboarder. Weil ich es liebe, an ungewöhnlichen Orten zu schlafen, habe ich in jungen Jahren begonnen, mir unter freiem Himmel einen Iglu zu bauen mit dem Ziel, als Erster den Hang hinunterzufahren.

Wie sind Sie bei der Umsetzung vorgegangen? Das fing klein an, ohne Businessplan und Bankkredit als Startkapital. Damals investierte ich meinen Skilehrerlohn in Schlafsäcke und vermietete sie. Den Erlös investierte ich in weiteres Material. Geholfen hat mir eine einmalige Spende einer privaten Geldgeberin, die mir den Kauf einer Schneefräse ermöglichte.

Als Erster den Berg hinunterfahren möchten noch viele. Doch deshalb gründen nicht alle gleich ein Unternehmen. Warum Sie? Meine Snowboard- und Skikollegen fragten mich, wieso ich bereits am frühen Morgen so gut gelaunt war. Als ich ihnen meine frischen Spuren im Pulverschnee zeigte, sagten sie: «Wow, das möchten wir auch.» Daraus habe ich dann die Geschäftsidee der Igludörfer entwickelt.

Erzählen Sie uns mehr von diesen Anfängen. Bevor die Bergbahnen nach der Saisonpause ihren Winterbetrieb aufnehmen, ist es Schneefans langweilig. So fand ich in Scuol/GR schnell Freiwillige, die auf Motta Naluns halfen, Blöcke zu schneiden und sie zu einem Iglu aufzuschichten. So schafften wir eine einmalige Welt mit einer unvergleichlichen Aussicht aufs Unterengadin. Dies wiederholten


Luzern, den 14. Januar 2026

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HGZ No 1

Weitere Übernachtungsangebote unter freiem Himmel

­ ir Jahr für Jahr, wobei wir techw nisch immer besser wurden, natürlich auch, weil wir besseres Werkzeug zur Hand hatten. Für uns war es zudem wichtig, dass auch der Spass nicht zu kurz kommt und so gehörte immer eine Partylocation dazu.

Whitepod Original Auf 1400 Metern über dem Rhonetal liegt die Hotelanlage Whitepod Original. Diese befindet sich in Monthey/VS. Das Whitepod Original bietet zwei Unterkunftsarten: Pods und Cabins. Jeder Pod ist eine Hightech-Blase mit einem Durchmesser von sieben Metern und einer Deckenhöhe von 4,3 Metern, verfügt über einen Pellet-Ofen, ein eigenes Bad und eine Panoramaterrasse. Die Cabins sind geräumige Holzhütten, ideal für Gruppen oder Familien. Z ­ wei Saunen sind das ganze Jahr geöffnet. whitepod.com

Und daraus entstand nach und nach das heutige Unternehmen? Ja, ich habe in all den Jahren den Gästen und Mitarbeitenden immer gut zugehört, was sie sich wünschen und was ihnen fehlt. Und so haben wir uns stetig weiterentwickelt. Was möglich ist, realisieren wir. Doch es gibt Grenzen. Auf den Wunsch einer Bodenheizung bin ich bis jetzt nicht eingegangen. Auch die Duschen sind nicht in allen Dörfern realisierbar, obschon ich das Bedürfnis kenne. Iglu-Dörfer aus Eis und Schnee sind vergänglich. Warum sind Sie bei diesem Material geblieben? Schnee ist ein geniales Baumaterial. Es isoliert extrem gut, ist nachhaltig, schalldicht und super zu recyceln, indem es im Frühjahr von alleine wegschmilzt. Die Stabilität der runden Form ist sowohl einfach als auch genial. Sie ist Jahrtausende alt und eine geniale Erfindung der indigenen Völker in der Arktis. Dreissig Jahre später blicken Sie auf eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Hätten Sie gedacht, dass Ihre Idee so gut funktioniert? Nein, das hätte ich niemals gedacht. Obwohl ich schon das Gefühl hatte, dass es genügend verrückte Leute gibt, die so etwas cool finden. In unseren Dörfern steckt viel Enthusiasmus und Herzblut, das ist spürbar und hat uns geholfen, uns nicht nur lokal, sondern auch auf dem Markt zu verankern. Geholfen hat uns auch ein temporäres Business Coaching durch Michael Friedman, der uns half, eine Profitcenter-Struktur aufzubauen. Heute ist es so, dass sich jeder Standortleiter sehr mit seinem Projekt identifiziert. Sie sprechen oft von «meinem Iglu-Dorf», so stark sind sie mit dem von ihnen Erschaffenen verwurzelt. Gab es auch Momente, in denen Sie an der Fortführung Ihres Unternehmens zweifelten?

Fasshotel am Bielersee

Das gemeinsame Erlebnis steht im Zentrum. Treffpunkt ist das Restaurant mit Sitzgelegenheiten.

Ja, das gab es. Und zwar nach fünf Jahren sagten die Iglu-Bauleute der ersten Stunde, dass sie fortan gerne für ihre Arbeit bezahlt werden würden. Ich verbrachte einen Sommer lang mit der Suche nach einer Partnerfirma und fand diese bei Fisherman’s Friend. Ein zweites Mal stand ich fast vor dem Aus, als Corona kam. Was waren die Highlights der letzten 30 Jahre? Die Zahlen sprechen für sich: Mit 200 000 Übernachtungen in Iglus mit Schneebar, Eisskulpturen und Sternenhimmel sowie rund 2000 Arbeitsstunden pro Saison und Standort für den Bau ganzer Iglu-Dörfer, 4,5 Tonnen Käsefondue jährlich und über 20 Hochzeiten im Iglu gibt es zahlreiche Highlights. Ein Höhepunkt aber ist natürlich der Swiss Economic Award, den wir 2007 gewannen. Er verschaffte uns Glaub-

würdigkeit und viele Firmenevents. Ein Highlight ist auch der GuinnessWeltrekord: In Zermatt bauten wir 2016 den grössten Iglu der Welt. Es war 10 Meter hoch mit einem Durchmesser von 12,9 Metern. Dafür ­mussten wir 1387 Schneeziegel präparieren. Mit diesem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde stachen wir die Kanadier aus, die diesen Rekord zuvor hielten. Aber das eigentliche Highlight ist das Iglu-Dorf an sich, das jeden Winter neu entsteht. Wie gehen Sie dabei vor? Im Sommer entstehen Ideen zu Skizzen der Räume, welche wir ab November umsetzen. Es ist jedes Jahr unheimlich schön, diese Traumvorstellungen in der Realität zu sehen. Rund 20 Hochzeiten in all den Jahren ist eine stattliche Zahl. Was war die speziellste?

Einmal äusserte ein Bräutigam den Wunsch, im Inneren eine Kirche nachzubauen, was wir auch taten. Als das Brautpaar erschien, drückten wir ihnen eine Schaufel in die Finger, und sie mussten ein Loch in den zugemauerten Iglu graben. Als die Braut ins Innere schaute, blieb ihr der Mund offen stehen. Sie konnte nicht glauben, dass ihr Mann ihr eine Kirche hatte bauen lassen.

«Wenn ich nochmals zurück könnte, würde ich alles genau so machen.» A D R I A N GÜ N T ER CEO I G LU - D O R F G M B H

Und was ist die schlimmste Erinnerung? Einmal brannte es in einem Schlafiglu, als sich ein Gast eine Zigarre anzündete, obschon des Rauchen verboten ist. Er ist zum Glück mit einer Rauchvergiftung davongekommen. Wir mussten daraufhin die Innenfläche des Iglu-Dorfes um fünf Zentimeter abschleifen. Ein anderes Mal regnete es so intensiv, dass Wasser ins Iglu-Dorf lief, die Gänge flutete und das Wasser bis zu den Betten kam. Es sah aus wie in Venedig. Wenn Sie nochmals zurückkönnten, würden Sie alles nochmals genau so machen? Ja, auf jeden Fall. Mit genauso viel Herzblut, Mut, Leidenschaft, Anpassungsfähigkeit, Durchhaltewillen und Zuversicht. Auch wenn einige meinen: «So ein Quatsch, wer zahlt denn fürs Frieren?» R U T H M A R EN D I N G

Zur Person

Von aussen zeigen sich die Iglu-Hotels nur als Hügel in der Schneelandschaft. Ihre wahre Grösse ist erst innen erlebbar.

Der Skilehrer Adrian Günter gründete 1996 die Iglu-Dorf GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Stansstad/NW. igludorf.com

Die Anlage bietet normale sowie Maxifasshütten. Jede Hütte bietet Platz für vier Personen und ist mit zwei Einzelbetten (70 mal 190 Zentimeter) und einem Doppelbett (140 mal 200 Zentimeter) ausgestattet. Die durchdachte Bauweise ermöglicht genügend Stauraum für das Gepäck einer vierköpfigen Gruppe. Die Bet-­ ten sind mit einem Leintuch bezogen, und es stehen Kissen zur Verfügung. Eine Decke oder ein Schlafsack muss mitgebracht werden. Alle Fässer verfügen über Strom und Licht und sind abschliessbar. Im Preis sind die Abfallentsorgung, das Duschen sowie der Strom und der Parkplatz inklusive. hotel-camping-sutz.ch

Podhotel, Flims/GR Auf dem Flimser Ganzjahrescamping befindet sich das Podhotel mit seinen Podhouses. Diese stehen abseits bei der Talstation. Die WC, Lavabos und ­Duschen mit gratis Warmwasser liegen direkt bei den Camping-Sanitär-Anlagen. Insgesamt stehen vier grosse Podhou­ses mit zwölf Quadratmetern für vier bis sechs Personen und ein kleines Podhouse mit 7,5 Quadratmetern für zwei bis maximal drei Personen zur Verfügung. Die Pods sind mit Betten, Licht, Strom, Heizung und Holzkohlegrill ausgestattet. Die Betten werden mit Fixleintüchern bezogen. Lediglich der Schlafsack muss mitgebracht werden. flimslaax.com

Selber ein Iglu bauen Das Hüttenhotel Husky-Lodge im Muotathal/SZ bietet ein eintägiges Programm an, bei dem die Gäste die Möglichkeit haben, ihr eigenes Iglu zu bauen und dort auch zu übernachten. Nach einem kurzen Schneeschuhmarsch erreichen die Teilnehmenden den Standort. Dort zeigt der erfahrene Gästeleiter, wie man eine Inuitbehausung erstellt. Unter seiner Anleitung und Mithilfe erstellen die Gäste die Unterkunft. Ein währschaftes, nach einheimischer Art zubereitetes Muotathaler Mostfondue ­in einer nahe gelegenen Alphütte rundet das Angebot ab. erlebniswelt.ch


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M a rk tplat z

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Der Raclette-Aufsatz ist kompatibel mit allen KisagGas-Rechauds.

Die Beiträge auf den Produktseiten werden von Jörg Ruppelt zusammengestellt und redigiert. joerg.ruppelt@ hotelleriegastronomie.ch

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Raclette geniessen ohne Stolperfallen

Porzellan für den intensiven Einsatz

Mit dem kabellosen RacletteAufsatz Sierre bietet Kisag eine sichere Lösung ohne Steckdose. Der «Sierre» ist kompatibel mit allen Kisag-Gas-Rechauds bis 21 cm Auflagendurchmesser. Mit den kompakten Abmessungen von 25 × 23 × 6,8 cm ist er drinnen wie draussen nutzbar. Der Aufsatz ist mit allen handelsüblichen Raclette-Pfännchen kompatibel und eignet sich auch für Mini-Pizzen, Flammkuchen oder andere kleine Gerichte. kisag.ch

Mit «Stone» präsentiert die Porzellanfabrik Langenthal eine Porzellanserie, die durch hohe Schlagfestigkeit, perfekte Stapelbarkeit und eine langlebige Glasur überzeugt. Die harmonische Kombination aus natürlicher Steinoptik und hochwertigem Porzellan schafft eine Bühne für die Speisenpräsentation. Die neue Serie Stone von Langenthal ist besonders für den intensiven Einsatz in der Gastronomie geeignet. suisse-langenthal.ch

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Glasierter Stahl für Waschtische

Die Mini-Canapés machen was her

Mit der Integration des Materials glasierter Stahl vollzieht Laufen einen Schritt in Richtung ganzheitliches Bad. Die Aufnahme des Materials, bei Laufen Vitreon Stahl genannt, erweitert den gestalterischen Spielraum für Waschbereiche. Künftig stehen Planern und Gestaltern bei Laufen nun vier Werkstoffe für den Waschtisch zur Verfügung: Saphirkeramik, klassische Keramik, Mineralguss und Vitreon Stahl. laufen.ch

Im Hug-Tiefkühlsortiment ist eine Mini-Canapé-Mischung zu finden. Die trendige Neuheit überzeugt mit einer Auswahl von fünf Canapé-Sorten. Dank der assortierten Mischung sorgt das Produkt für Abwechslung auf jedem Buffet. Die Mini-Canapé-Mischung ist innert vier Stunden servierbereit: einfach im Kühlschrank während vier Stunden auftauen lassen und anschliessend weitere 30 Minuten bei Raumtemperatur. hug-foodservice.ch

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HGZ No 1

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Pe rsön lich

OLIVER SCHÄRLI « MITGLIEDER HALTEN UND NEUE GEWINNEN»

PE R SO N A LI A

Der Geschäftsleiter der Hotel & Gastro Union wirft einen Blick zurück auf das Jahr 2025 und erklärt, was ihn und die Organisation 2026 beschäftigen. H GZ : Oliver Schärli, was hat Sie im vergangenen Jahr besonders positiv gestimmt? O L I V ER S C H Ä R L I : Die Beziehungen zwischen den Sozialpartnern haben sich eindeutig wieder aufgehellt. Wir sprechen konstruktiv und wertschätzend miteinander. Damit ist die Basis gelegt für eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Branche.

Derzeit sind die Stellen der Geschäftsführung im Kochverband und im Berufsverband Service-Restauration vakant. Wie ist der Stand der Neubesetzungen? Wir stehen mitten drin im Rekrutierungsprozess. Es sind viele spannende Bewerbungen eingegangen. In den nächsten Wochen werden wir intensive Gespräche mit ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten führen. Unser Ziel ist, dass unser Geschäftsleitungsteam bis Mitte Jahr wieder voll besetzt ist und die anstehenden Aufgaben mit geballter Kraft angehen kann.

Stephan Ferreira

Geschäftsführer

General Manager

Lucas Grünig ist seit 1. Januar Geschäftsführer des Schweizer Familienunternehmens Narimpex AG. Er folgt damit seinem ­Vater Ulrich Grünig in der dritten Generation. Dieser Führungswechsel stehe für strategische Stabilität und Wachstum.

Stephan Ferreira ist seit ­Dezember neuer General Manager im Hotel Giardino Mountain in St. Moritz-Champfèr/GR. Ferreira ist diplomierter Hotelier mit beruflichen Stationen und Führungspositionen in Europa und Nord- und Südamerika.

Oliver Bachmann

Duc Tan Arrigoni

Leiter Marketing und Sales

Küchenchef

Der Verwaltungsrat der Engelberg-Titlis Tourismus AG hat Oliver Bachmann zum Leiter Marketing und Sales gewählt. Der 40-jährige Luzerner trat seine Funktion am 5. Januar an. Zuletzt war Bachmann als Leiter Marketing und Personal bei der Stalder-Gruppe in Luzern tätig.

Das Restaurant Ackermannshof in Basel hat mit Duc Tan Arrigoni einen neuen Küchenchef verpflichtet. Der Italiener mit vietnamesischen Wurzeln übernimmt die Stelle von Flavio Fermi und bringt Erfahrung aus renommierten Sterneküchen in Italien und Paris mit.

Oliver Schärli: «Wir wollen noch näher bei den Berufsleuten sein. » JA KO B I N EI CH EN

Was unterscheidet die Union von Gewerkschaften? Und was hat sie mit ihnen gemeinsam? Wie die Gewerkschaften setzen wir uns dafür ein, dass die Arbeit in unseren Branchen fair entlöhnt wird und die Arbeitsbedingungen attraktiv sind. Dies tun wir nicht aus ideologischen Gründen, sondern in der Überzeugung, dass so dem Fachkräftemangel am effektivsten begegnet werden kann. Wir kennen unsere Branchen aus dem Effeff und wissen daher genau, wo der Schuh drückt, aber auch, welche Forderungen für unsere Branchen realistisch sind. Dabei bauen wir auf das konstruktive, faktenbasierte Gespräch und weniger auf gewerkschaftliche Kampfmittel.

«In einer Zeit, in der Bürojobs durch KI automatisiert werden, gewinnen unsere Berufe enorm an Wert.»

In welche strategische Richtung möchten Sie die Hotel & Gastro Union in diesem Jahr führen? Der Zentralvorstand hat uns die strategische Stossrichtung vorgegeben. Im Fokus steht die Mitgliederentwicklung. Wir wollen unsere bestehenden Mitglieder Viele Schulabgängerinnen und halten und neue dazugewinnen. Schulabgänger entscheiden Daneben sind auch die L-GAV- sich nach wie vor eher für eine Verhandlungen ein Schwerpunkt KV-Lehre als für eine Ausbildung im Gastgewerbe oder in für dieses Jahr. der Bäckerei. Hat das Handwerk sprichwörtlich an Viele Verbände und Organisagoldenem Boden verloren? tionen kämpfen mit sinkenden Mitgliederzahlen. Warum Ich denke, das Gegenteil ist richsollte sich jede Berufsfrau und tig: Im Zeitalter der Digitalisiejeder Berufsmann der Hotel & rung und Automatisierung wird Gastro Union anschliessen? das Handwerk an Bedeutung geWeil man gemeinsam stärker ist! winnen! In einer Zeit, in der viele Die Hotel & Gastro Union gibt den Bürojobs durch künstliche IntelliBerufsleuten in der Gastronomie, genz automatisiert oder stark verHotellerie und Bäckerei/Kondito- ändert werden, gewinnen unsere rei eine starke Stimme. Berufe enorm an Wert.

Was halten Sie von einer gemeinsam mit den Arbeitgeberverbänden getragenen Imagekampagne für die gesamte Branche? Ich bin offen dafür. Eine Imagekampagne kann Aufmerksamkeit schaffen und Diskussionen anstos-­ sen. Sie ist aber aufwendig und die Wirkung nur schwer messbar. Die beste Imagekampagne findet jeden Tag in den Betrieben statt. Dort, wo die Arbeitszeiten fair organisiert sind, wo Leistung anerkannt wird und wo die Mitarbeitenden gern und mit Leidenschaft arbeiten, entsteht Glaubwürdigkeit – bei den Gästen und Kunden ebenso wie bei den künftigen Fachkräften. Wenn Betriebe gut geführt sind und professionelle Dienstleistungen mit Herz anbieten, dann spricht sich das rasch herum. Zum Schluss: Wo sehen Sie die Hotel & Gastro Union und die Branche Ende 2026? Bis Ende 2026 möchte ich unsere Arbeitnehmerorganisation stabiler, sichtbarer und relevanter sehen – noch näher bei den Berufsleuten und noch stärker verankert in der Branche. Wir wollen nicht alles machen, sondern das Richtige: zuhören, unterstützen und dort präsent sein, wo Arbeitsbedingungen, Ausbildung und berufliche Perspektiven gestaltet werden. Für die gesamte Branche wünsche ich mir mehr Selbstbewusstsein. Gastronomie, Hotellerie, die Gemeinschaftsverpflegung und die Bäckerei-Konditorei-Branche werden auch 2026 anspruchsvoll sein. Gut geführte Betriebe, qualifizierte Fachkräfte und eine klare Haltung zu Qualität und Fairness sind der Schlüssel zum Erfolg. J Ö RG R U P P ELT

LE S E R B R I E F zu HGZ 34 vom 17. Dezember 2025

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch

Und welche Entwicklungen oder Ereignisse haben Sie verärgert oder enttäuscht? Ich behalte vor allem das Positive im Kopf. Ärger vergesse ich in der Regel schnell. Ein Schock war die Brandkatastrophe in Crans-Montana. Das grosse Leid, das der Brand verursacht hat, beschäftigt mich sehr. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Für unsere Branchen ist es Anspruch und Verpflichtung, dass die Gäste sich bei uns jederzeit zu hundert Prozent wohl und sicher fühlen können.

Lucas Grünig

«Ja, Sie dürfen uns vertrauen!» Liebe Sara Stalder, Sie haben in Ihrer letzten Gastkolumne gefragt, ob Sie uns Gastronomen «vertrauen» können. Die Antwort ist «Ja!». Sie nennen die Fleischdeklaration als Beispiel. Es habe «Jahrzehnte» gedauert, bis sich «eine ordnungsgemässe Deklaration etabliert» habe. Jahrzehnte? Das wirkt übers Ziel hinausgeschossen. In einer Branche mit rund 30 000 Anbietern mag es schwarze Schafe geben, und es passieren individuelle Fehler. Würden Sie deswegen eine ganze Branche in Verruf bringen? Ob jemals ein Chlor-Huhn aus den USA die Schweiz erreicht, ist fraglich. Der Bundesrat müsste ein bestehendes Verbot aufheben, und es ist offen, ob Schweizer Konsumenten dafür empfänglich wären. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit hält fest, dass die Oberflächendesinfektion von tierischen Lebensmitteln mit einer Chlor-Lösung für die Gesundheit «ungefährlich» ist. Gleichzeitig fordern Sie eine «Deklaration dieser in der Schweiz verbotenen Methode». Diese wäre jedoch erst erforderlich, wenn es überhaupt einen illegalen Import gäbe. Die bestehenden Importkontrollen sind aus meiner Sicht ausreichend wirksam. Vertrauen Sie

nicht nur uns Gastronomen, sondern auch den Zollbehörden. Sie schreiben weiter, importiertes Fleisch werde in der Schweiz «gerne» angeboten, weil es günstiger sei. Abgesehen davon, dass sich die Schweiz nicht vollständig selbst versorgen kann, stellt sich die Frage, ob Gäste immer bereit sind, den angemessenen Preis für Schweizer Fleisch zu bezahlen. Viele Gastronomen sehen sich preissensiblen Konsumenten gegenüber. Bei der Foie gras sind unterschiedliche Haltungen legitim. Entscheide dazu treffen Bundesamt und Parlament. Foie gras darf in der Schweiz nicht produziert werden, Import und Verkauf sind jedoch erlaubt. Kein Gastronom verstösst gegen ein Gesetz, wenn er dieses Produkt anbietet. Der Markt entscheidet. Denn der Gast von heute ist gut informiert. Ob Sie ein Restaurant meiden, weil es Foie gras anbietet, ist Ihre persönliche Entscheidung. Der rechtlich erlaubte Verkauf einzelner Produkte und wenige schwarze Schafe sollten aber nicht mit dem Vertrauen in eine gesamte Branche gleichgesetzt werden. Rainer Hoffer, Pächter «Rössli Illnau», Inhaber FOH Consulting, Vorstand Gastrofutura


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Pe rsön lich

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DOMINIK INAL «WEIN WIRD OFT NUR ANGEBOTEN, ABER NICHT WIRKLICH VERMITTELT» Das Weinkollektiv bietet ein Netzwerk, das Schweizer Wein mit einem jüngeren Publikum verbindet. Ein Beispiel dafür ­ ist «Le Grand Hôtel du Vin» in Luzern.

günstige Verkaufs- und Kommunikationsplattformen zu nutzen. Das Potenzial ist aus meiner Sicht riesig, wird aber von wenigen Schweizer Betrieben wirklich genutzt. Dabei geht es nicht um Trends oder Tänze, sondern um Nähe, Einblicke und Kontinuität. Wer Nähe schafft und sichtbar ist, kann den Sprung schaffen.

«Persönlichkeit schafft Vertrauen. Genau das ist entscheidend.»

Wie sind Sie auf den Geschmack von Wein gekommen? Ungewöhnlich früh. Bereits mit 16 Jahren hat mich Wein deutlich mehr interessiert als Bier oder Alcopops. Mich faszinierte schon früh, dass ein Getränk so viel Tiefe und Ausdruck haben kann. Später begann ich, mich intensiver mit Wein zu beschäftigen, mehr zu probieren, Fragen zu stellen und Zusammenhänge zu verstehen. Das war der Startschuss meiner beruflichen Weinreise.

Mit «Le Grand Hôtel du Vin» setzen Sie ein Zeichen. Genau. Wir schaffen eine ruhige Szenerie. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick hinter die Kulissen eines Fünf-SterneHauses und begegnen gleichzeitig dynamischen Schweizer Weinbaubetrieben: persönlich, entschleunigt und auf Augenhöhe. Sie sind Initiant des Weinkollektivs. Was ist dessen Ziel? Das Weinkollektiv ist eine Plattform und ein Netzwerk mit dem Ziel, Schweizer Wein zeitgemäss

Was müsste sich ändern? Viele Betriebe machen hervorragenden Wein, zeigen aber auf den Webseiten oder in sozialen Medien fast ausschliesslich Reben, Keller oder Flaschen. Was fehlt, sind die Menschen und die Namen dahinter. Wichtig ist auch, dass die Weinsprache zugänglicher wird. Weniger Fachbegriffe, weniger Abgrenzung, mehr Emotionen und Alltag. Wein muss nicht kompliziert erklärt werden, um ernst genommen zu werden.

«Mit 20 wurde aus Neugier echtes Interesse.»

Dominik Inal ist überzeugt, dass zeitgemässe und ehrliche Weinvermittlung generationenübergreifend funktioniert.

zu vermitteln. Wir bringen Weinbaubetriebe mit Konsumierenden zusammen und entwickeln Formate, die Wein zugänglich und erlebbar machen. Wie gehen Sie vor? Wir nutzen unterschiedlichste Formate. Das reicht von Events über Podcasts, Weinspicks und Kolumnen bis hin zu geführten Wine Trails. Allen Formaten gemeinsam ist der Anspruch, Wein kreativ, niederschwellig und zeitgemäss zu vermitteln – und so ak-

Z VG

tiv zur Weiterentwicklung der Weinkultur beizutragen. Der Konsum von Alkohol wird kontrovers diskutiert. Was sagen Sie dazu? Den Konsum von Alkohol kritisch zu hinterfragen, ist per se legitim und vielleicht auch notwendig. Wein ist mehr als reiner Alkohol. Er steht für gemeinsames Erleben, für Austausch, für Momente, in denen Menschen zusammenkommen. Es geht nicht um möglichst viel, sondern um bewusst.

Einerseits spricht die Branche von Absatzproblemen. Andererseits sind viele Weine bereits ausverkauft. Wie sehen Sie die aktuelle Situation auf dem Weinmarkt? Dass einzelne Winzer ausverkauft sind, zeigt mir: Es ist noch kein generelles Absatzproblem, sondern mehr ein Vermittlungsdefizit. Ich erlebe die Branche im Umbruch. Vielen Betrieben bricht ihr klassisches Publikum weg. Gleichzeitig stehen auf zahlreichen Weingütern Nachfolgeregelungen an, oft verbunden mit familiären Spannungen, kultureller Erwartung, aber auch dem Wunsch, der Tradition nachzukommen. Das ist alles andere als einfach. Hinzu kommt die grosse Herausforderung, ein jüngeres Publikum zu erreichen. Nicht weil dieses kein Interesse an Wein hätte, sondern weil es anders tickt, anders konsumiert und anders angesprochen werden will. Braucht es ein neues Weinmarketing? Aus meiner Sicht: Ja. Ich rate den Winzerinnen und Winzern, die sozialen Medien konsequent als

Mehr Informationen unter: weinkollektiv.ch

H GZ : Dominik Inal, am 30. und 31. Januar organisieren Sie im Hotel Schweizerhof in Luzern die zweite Ausgabe von «Le Grand Hôtel du Vin». Was erwartet die Besucherinnen und Besucher? D O M I N I K I N A L : Die Veranstaltung verbindet eine klassische Weinmesse mit einem kuratierten Weinerlebnis. In zwei Themenwelten sowie 15 Hotelzimmern präsentieren 25 Schweizer Winzerinnen und Winzer ihre Weine. Dazu kommen ein Sensorium zur bewussten Sensibilisierung der eigenen Sinne sowie Mini Chocolate Pairings von Max Chocolatier. Die beiden Themenwelten widmen sich biodynamischen Weinen und Luzerner Betrieben.

Luzern, den 14. Januar 2026

Wie kann die Gastronomie Wein besser in Szene setzen? Wein wird oft angeboten, aber nicht wirklich vermittelt. Zu umfangreiche Weinkarten helfen bei der Auswahl wenig. Sie sind für die meisten Gäste eher abschreckend als unterstützend. Dabei trinken viele Menschen gerne Wein, haben aber wenig Fachwissen. Genau hier könnte die Gastronomie ansetzen: mehr Orientierung auf einen Blick, mehr Mut zur Vereinfachung. Erklären, ohne zu belehren. Wenn die ­Auswahl leichter wird und Freude macht, wird Wein auch besser angenommen. G A B R I EL TI N GU ELY

Zur Person Dominik Inal ist Weinexperte und Initiator des Weinkollektivs. Sein Fokus liegt darauf, Wein über kreative Formate neu zu denken und Menschen einen offenen, zeitgemässen Zugang zur Schweizer Weinkultur zu ermöglichen.

A N Z E I G E

CARE

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A spe k te

HGZ No 1

DIE TEUERSTEN ÖLE I LLU STR ATI O N P I ER I N A B U CH ER

Oft als grünes Gold bezeichnet, hat Olivenöl seinen Preis. Beste Qualitäten dienen als Vorbild und sollen den Sinn für guten Geschmack schärfen. Dies entspricht der Idee von Giorgos Kolliopoulos.

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livenöl sollte in diesem ­einen sehr tiefen Säuregehalt. E ­ s mittel auf einzigartige Weise neu klusive personalisierter Plakette Agarholzöl in teuren Parfums und Jahr nicht teurer wer- duftet nach frischen Oliven, Gras zu erfinden. Für sein Lambda-Oli- aus Weissgold kostet diese 11 000 Duftölen zu Meditationszwecken. den. Die Preise bleiben oder Tomatenkraut und hat ei-­ venöl verwendet der Perfektionist Euro pro Flasche. Doch auch das Auf Platz zwei der teuersten jedoch trotz der guten nen bitteren und scharfen Ge- handgepflückte Oliven der Sorten teuerste Olivenöl sollte innerhalb Öle folgt Kaktusfeigenkernöl mit Ernte 2025/2026 hoch. So gelten schmack. Die Farbe variiert von Koroneiki und Maroneia. Diese eines Jahres konsumiert werden. einem Preis von rund 600 Franin den grössten Produktionslän- grün bis goldgelb und hängt von stammen ausschliesslich von über Im Gegensatz zu Wein wird Oli- ken pro Liter. Dafür braucht es dern Spanien, Italien und Grie- der Erntezeit ab. Raffiniertes 100 Jahre alten Olivenbäumen. venöl mit dem Alter nicht besser. 1000 Kilogramm Früchte. Reich chenland Richtpreise ab Mühle ­Olivenöl ist hell und klar. Obwohl Bei der Verarbeitung achtet Gioran Omega 6, Linolsäure sowie der Vitamine C, E und A wäre Kaktuszwischen 12 und 15 Euro pro Liter der Rauchpunkt von Olivenöl je gos Kolliopoulos auf höchste Prä- Astronomische Summen für natives Olivenöl. Dies entspricht nach Qualität zwischen 130 und zision. Als Kursleiter kennt er alle ätherische Öle feigenkernöl ein wertvolles Speieinem Vielfachen des Preises, der 230 Grad Celsius liegt, ist ein Öl Vorgaben des Internationalen Oliseöl. Aufgrund seines Preises und bis zur Ernte 2020/2021 bezahlt extra vergine zu kostbar für ein venölrats für natives Olivenöl. Das absolut teuerste Öl der Welt der Wirkung als natürliches Botox wurde. Danach machten die Tro- scharfes Anbraten. Eine Fünf-Deziliter-Flasche ist Agarholzöl. Ein Kilogramm da- kommt es in der Beauty-Industrie ckenheit und Hitze der letzten Besonders exklusiv ist das Oli- «Lambda» kostet im Webshop der von kostet 1,5 Millionen Franken. ­– in Anti-Aging- und HaarpflegeSommer den Olivenbäumen zu venöl der griechischen Speiron Speiron Company 80 Euro. Wer Gewonnen wird es aus dem Harz Produkten – zum Einsatz. Wichtig schaffen und die Ernte fiel kleiner Company. Giorgos Kolliopoulos das Öl verschenken möchte, kann von Agarbäumen, die von einem ist, dass «Opuntia Ficus-Indica aus. Kaltgepresstes, natives Oli-­ gründete das Unternehmen im dazu eine von Hand gefertigte Pilz namens Aspergillus niger be- Seed Oil» auf der Liste der Zutavenöl extra – «extra vergine» – hat Jahr 2006 mit der Idee, Lebens- ­Geschenkbox bestellen (Bild). In- fallen wurden. Verwendung findet ten steht. G A B R I EL TI N GU ELY

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A spe k te

HGZ No 1

Luzern, den 14. Januar 2026

Blick aufs neue Jahr

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Eröffnungen

Politik & Diverses

Preisträger

× Im Frühsommer soll die denkmalgeschützte und renovierte Villa Florhof in Zürich wieder Gäste empfangen. Dies unter der Marke Lalique. × Die Wiedereröffnung des Waldhaus Flims Mountain Resorts in Flims/GR wurde um ein Jahr verschoben. Sie ist nun auf Winter 2026/27 geplant. × Das ehemalige Kino Alba in Zürich wird 2026 in ein Schlafkapsel-Hotel umgebaut. Es soll 30 Schlafkapseln für je zwei Personen umfassen. Die Eröffnung ist für 2027 vorgesehen. × Im Dezember soll das Erdgeschoss des Grand Hotel Hof Ragaz in Bad Ragaz/SG wiedereröffnet werden. Es wird von Februar bis Dezember umfassend modernisiert.

× Im Dezember hat das Parlament der Einführung des Berufstitels «Professional Bachelor» zugestimmt. Dieser Titel für Abschlüsse von höheren Fachschulen und Berufsprüfungen kann frühestens ab 1. Juli 2026 verliehen werden. × Weil seine Finanzierung nicht mehr langfristig gesichert werden kann, ist der Verein Fairunterwegs per Ende 2025 aufgelöst worden. Das Engagement für menschen- und umweltfreundliches Reisen geht aber weiter. Drei Organisationen zeigen Interesse, das immaterielle Erbe weiterzuführen. Welche es sind und wie sie dies tun wollen, war bei Redaktionsschluss noch nicht spruchreif.

× Das «Badrutt’s Palace» ist GaultMillaus-Hotel des Jahres 2026. × Der Gelatiere Massimiliano Lanzafame hat sich mit seiner Zimtglacekreation für die Teilnahme am Gelato Festival World Masters 2026 qualifiziert. × Karina Fruman, Gewinnerin des Schweizer Bocuse-d’Or-Finales, wird als erste Köchin die Schweiz am europäischen Finale dieses renommierten Wettbewerbs vertreten. × Das Restaurant Olympia in Bern ist von «Gault Millau» zum «Pop des Jahres 2026» gekürt worden. × Teresa Rodriques vom Ameron Luzern Hotel Flora gewann den Wettbewerb «Housekeeper 2026».

Jubiläen 1

Jubiläen 2

Jubiläen 3

× 150 Jahre: Das «Palazzo Salis» in Soglio/GR wird seit 1876 als Hotel geführt. Das Haus wurde bereits 1630 als Familien-Residenz gebaut. × 150 Jahre: In St. Moritz/GR feiert das zur Laudinella Hotel Group gehörende Hotel Reine Victoria sein 150-jähriges Bestehen. × 140 Jahre: Am 8. Oktober 1886 wurde die heutige Hotel & Gastro Union unter dem Namen Winkelried-Verein als «dienstbotliche Hülfsgesellschaft» gegründet. Nach wie vor hat die Organisation ihren Sitz in Luzern und setzt sich für die Interessen der Arbeitnehmenden im Gastgewerbe und der Bäcker-Konditor-ConfiseurBranche ein.

× 120 Jahre: Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Villa Honegg wurde 1906 in Ennetbürgen/NW eröffnet. × 120 Jahre: In Lugano/TI jubiliert das Hotel International au Lac. × 120 Jahre: In Celerina/GR prägt das Cresta Palace seit 1906 das Ortsbild. × 100 Jahre: Der Flugplatz St. GallenAltenrhein/SG feiert sein Jubiläum. × 70 Jahre: Betty Bossi wurde 1956 von der Werbetexterin Emmi CreolaMaag erfunden. Heute ist Betty Bossi ein umfassendes Koch- und Kulinarik-Unternehmen. × 50 Jahre: Das Hotel & Zentrum Neu-Schönstatt in Quarten/SG wurde vor 50 Jahren von den Marienschwestern eröffnet.

× 50 Jahre: Seit 1976 sausen im Skigebiet Minschuns im Val Müstair Wintersportler die Pisten hinunter. × 25 Jahre: Die Unesco-Biosphäre Entlebuch zelebriert ihr 25-jähriges Bestehen. Höhepunkt dieses Jahres wird das grosse Jubiläumsfest vom 30. August sein. × 20 Jahre: Seit 2006 findet im Juni die Schweizer Wandernacht statt. Dieses Jahr finden die geführten Wanderungen im Dunkeln am 27./28. Juni statt. × 20 Jahre: Das Basel Tattoo wurde 2006 ins Leben gerufen. × 10 Jahre: H-und.ch, die Plattform für Ferien mit Hund in der Schweiz feiert ihr Jubiläum mit fünf Erlebnistagen für Hundehalter und ihre Tiere.

Termine 1

Termine 2

Termine 3

× 19. bis 23. Januar: Switzerland Travel Mart Winter in Interlaken/BE. × 19. bis 23. Januar: WEF in Davos/GR. × 22. bis 25. Januar: Ferienmesse Bern. × 29. Januar bis 1. Februar: Fespo und Golfmesse in Zürich. × 7. bis 11. Februar: Intergastra Stuttgart (DE). × 27. Februar bis 1. März: Slow Food Markt Zürich. × 3. bis 5. März: ITB in Berlin (DE). × 5. bis 8. März: Schlaraffia Wein- und Genussmesse in Weinfelden/TG. × 13. bis 17. März: Internorga in Hamburg (DE). × 22. bis 24. März: Gastia in St. Gallen. × 25. und 26. März: Sustainability Days in Basel.

× 26. März: Gusto-Finalkochen in Baden/AG. × 27. März: Gusto Galaabend in Bern. × 13. und 14. April: Connect Switzerland, Networking-Anlass von Schweiz Tourismus in Zermatt. × 15. bis 19. April: Gastro Elite in St. Gallen. × 3. und 4. Juni: Hospitality Summit und das Next Gen Hospitality Camp in Bern. × 11. bis 12. Juni: World Cheese Awards in Bern. × 15. bis 17. Juni: Switzerland Travel Mart Luxury Edition in CransMontana/VS. × 25. bis 27. Juni: World of Coffee in Brüssel (BE).

× 23. und 24. August: Küchenchef­ tagung «Chefs de cuisine suisses» in Murten/FR. × 28. und 29. September: Hotelcamp Berufsverband Hotel, Administration & Management an der SHL Schweize­ rischen Hotelfachschule Luzern. × 25. bis 28. Oktober: Zagg in Luzern. × 27. Oktober: Tagung des Berufsverbands Hotellerie-Hauswirtschaft an der Zagg in Luzern. × 11. und 12. November: Sustainable Tourism Days in Bern. × 15. und 16. November: Servicemeisterschaft im Hotel Vitznauerhof in Vitznau/LU. × 21. bis 25. November: Culinary World Cup 2026 in Luxemburg.

T E X T R I CC A R DA FR EI

2026 ist das Jahr des Feuerpferdes. Es steht für Ideen und Transformation, welche die Welt voranbringen.


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A spe k te

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« Aves»: kuschliges Nest mit Wow-Effekt Die Serie «Das Konzept» Zündende Ideen kreativ umgesetzt ist der Inhalt der Konzepte, die in loser Folge erscheinen.

B I LD ER M I R KO SCH A D EGG

Das Aves Hotel in Savognin/GR bezeichnet sich selbst als leicht verrückte Homebase für digitalaffine, naturliebende Gäste.

und reicht bis zur konsequenten ­Savognin» frei wie Vögel fühlen. Digitalisierung. Die Gäste checken Gleichzeitig ist das Hotel und das nicht nur selber ein. Sie können dazugehörende Apartmenthaus mit ihrem Smartphone neben der für sie ein kuschliges Nest. Die Zimmertür auch die Tür zum ­A llegorie zur Vogelwelt ist nicht Wellnessbereich öffnen oder be- zufällig. Der Hotelname Aves ist stimmen, wie oft ihr Zimmer ge- lateinisch. Er bedeutet Vögel und reinigt werden soll. steht für Freiheit und Raum. Ein analoges Beispiel für eine «Verrücktheit» sind die schwarzen Grösstmögliche Flexibilität Wände in der Lobby und im Restaurant. Kleine und grosse Gäste Vögel picken und schnabulieren sind eingeladen, diese zu bemalen gerne. Auch dafür ist im «Aves» oder zu beschriften: mit Zeich- gesorgt. Die Zimmer sind mit un«Wir machen einiges anders als nungen, Botschaften oder Zitaten. bestückten Kühlschränken ausgeandere und verrücken übliche Ab- Letztere gibt es übrigens im gan- stattet. Im Shop neben der Récepläufe, um Wow-Erlebnisse zu schaf- zen Haus zu entdecken. Im Lift tion können die Gäste Getränke fen», beschreibt Hoteldirektor ebenso wie an den Zimmertüren. und Snacks beziehen. Neben ErinSandro Zollinger das Konzept des Die Texte beflügeln die Gedanken, nerungsstücken gibt es dort auch essbare Souvenirs aus der Hotel«Aves». Dieses Anderssein beginnt die ja bekanntlich frei sind. beim Markenauftritt sowie der Auch sonst sollen sich die küche zu kaufen. Diese können kollegialen Ansprache der Gäste Gäste in der «Aves Homebase dann im Zimmer oder in der

Mehr Informationen unter: aves-savognin.ch

Ob Hotelgast oder Passant: Softdrinks à discrétion und Kaffee sind im Menüpreis inbegriffen.

gemütlichen Lobby des Hotels Service zu bieten. Weil die Mitar­ konsumiert werden. beitenden weniger Routinear-­ Natürlich steht den Gästen im beiten erledigen müssen, haben «Aves» auch ein Restaurant zur sie mehr Zeit, die Gäste zu beraten Verfügung. «Unser Food Market und Zusatzkäufe auszulösen»,­ bietet jedem Gast individuell das, ist der 45-jährige Hoteldirektor was er benötigt und möchte», sagt überzeugt. Sandro Zollinger. Der gelernte Wie die meisten MitarbeitenKoch und Kellner erklärt: «Mit- den war Sandro Zollinger bereits tags kann der Gast aus zwei Ta- im Haus tätig, als es noch das gestellern und einem Wochenhit Jufa-Hotel war. Vor der Wieder­ auswählen. Salatbuffet und Suppe, eröffnung als «Aves» wurde das Softgetränke sowie Kaffee oder 2021 im Holzmodulbau erstellte Tee sind im Preis von rund Hotel für 150 000 Franken sanft 30 Franken inbegriffen. Der Gast renoviert. R I CC A R DA FR EI bedient sich selber; der Hauptgang jedoch wird serviert.» Abends können die Gäste Fakten und Zahlen nach Lust und Laune am Food Market schlemmen. Im Fixpreis von 65 Franken sind die alkoholSitzplätze Restaurant 200 innen, 60 aussen freien Getränke sowie Kaffee und Tee ebenfalls inbegriffen. Wer nur wenig Hunger hat oder das Essen Anzahl Hotelzimmer mit ins Zimmer respektive in die 72 Doppel- und Ferienwohnung nehmen möchte, kann sich seine Portion selber zuFamilienzimmer sammenstellen. Der Preis wird nach Tellergrösse und Portionsgewicht individuell berechnet. Saisonbetrieb Geöffnet von Anfang Der Gast checkt sein Essen selber Dezember bis Ostern und aus und bezahlt digital. Pfingsten bis Ende Oktober Mit diesem Food-Konzept ermöglicht Sandro Zollinger den Gästen grösstmögliche Freiheit Anzahl Mitarbeitende bei der Verpflegung. Gleichzeitig 19 mit 1780 Stellenprozent will er die vielen Zweitwohnungsbesitzer und Ferienwohnungsgäste im Ort ansprechen und das Seminarräume Serviceteam entlasten. «Die DigitaZwei lisierung hilft uns, persönlicheren

Die Lobby dient als Aufenthaltsbereich und lädt zum gemütlichen Verweilen ein.

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Region Aargau

Region Bern

Region Bern

Region Zürich

Servicefachangestellte/Chef de rang

Koch, Hilfskoch und Serviceangestellte

Restaurationsfachfrau/-mann

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in modernen, traditionellen Familienbetrieb. Ab Februar oder Vereinbarung.

100 %-Stellen ab Februar in Restaurant in Uettligen.

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Schüpbärg-Beizli G51730

Restaurant Sihlhalde G51685

Region Luzern

Region Zürich

Region Aargau

Küchenchef-Betriebsleiter, Tagesdienst

Leitung Sales Events

Stv. Geschäftsführer

Tagesdienst in einem Betrieb mit rund 450 Veranstaltungen aller Art und Grösse pro Jahr.

Gastgeberpersönlichkeit für ein sehr schönes, mediterranes und pulsierendes Restaurant.

Gasthof zum Schützen G51978

Region Aargau

Chef de partie mit Leidenschaft für Kulinarik, bereit für die nächste grosse Herausforderung in der Gastronomie. Gasthof zum Schützen G51972

gesucht für ein gepflegtes Personalrestaurant mit teilweise kleineren Events.

Active Gastro Eng GmbH G51729

Active Gastro Eng GmbH G51795 Region Appenzell

Region Graubünden

Koch/Köchin

Region Luzern

Koch/Köchin

Küchenassistenz

Moderne Jahresstelle in Gesundheitszentrum in Scuol.

ab sofort, befristet bis 31. Mai mit Option auf Verlängerung.

zur Ergänzung des Küchenteams in Vollzeit- oder Teilzeitpensum für die Saison oder in Festanstellung.

CSEB Unterengadin G51930

Fläckematte AG G51762

Säntis-Schwebebahn AG G51713

Active Gastro Eng GmbH G51675

Region Berner Oberland

Restaurant & Event Manager (m/w/d) Strategisch denkender Kopf, für neues Konzept. Hotel Bodmi GmbH G51667

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A spe k te

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Der Berufsverband Bäckerei & Confiserie blickt auf ein prägendes Jahr zurück. Der neue Gesamtarbeitsvertrag und das Brot-ChefJubiläum markierten Höhepunkte. Das Hauptziel 2026 steht. Das Jahr 2025 war für den Vorstand des Berufsverbands Bäckerei & Confiserie von Weichenstellungen geprägt. Auf die Frage, was 2025 besonders geprägt hat, heben alle Vorstandsmitglieder das Inkrafttreten des neuen Gesamtarbeitsvertrags hervor. Er gilt als Fundament für bessere Arbeitsbedingungen und die Zukunftsfähigkeit der Branche. Berufsverbandspräsident Pirmin Corradini ist überzeugt: «Der neue GAV hält unsere Berufe langfristig attraktiv und stärkt sie nachhaltig.» Auch das zehnjährige Jubiläum des Fachwettbewerbs BrotChef zählte für alle Beteiligten zu den Höhepunkten. «Nach so vielen Jahren ist der Brot-Chef eine bedeutende Plattform für unsere Talente geworden», so Corradini. Er ergänzt: «Solche Anlässe för-

dern zudem den persönlichen Austausch mit Fachpersonen, Berufsbildnerinnen und Arbeitgebenden – und stärken so den Zusammenhalt in der Branche.» Auch Ameya Martinelli blickt begeistert zurück: «Früher selbst als Brot-Chef-Finalist dabei gewesen zu sein und nun als Vorstandsmitglied, war eine tolle Erfahrung.» Ebenfalls positiv erwähnt wurde der QV-Vorbereitungstag, an dem sich Lernende einen Tag intensiv mit der Unterstützung von Experten auf das Qualifikationsverfahren vorbereiten konnten.

«Der Austausch mit der Basis und ihre aktive Mitarbeit im Verband stehen für mich im Zentrum.» P I R M I N CO R R A D I N I , B ER U F S V ER B A N D B ÄCK ER EI & CO N FI S ER I E

Mäni Blum spricht von einem intensiven Jahr: «Die Zusammenarbeit im Team, das immer mehr zusammenwächst, sowie die strategischen Entscheidungen haben das Jahr geprägt.» Gleichzeitig sei es für ihn wertvoll gewesen, konkret an Projekten mitzuwirken und gemeinsam die Zukunft der

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch

Gut gerüstet für das Jahr 2026

Janine Ehrensperger, Patrick Beereuter, Pirmin Corradini, Ameya Martinelli und Barbara Graf (Mäni Blum fehlt). ROY M AT T ER

Branche aktiv mitzugestalten. Der Vorstand sei auch laut Ameya Martinelli stärker zusammengerückt: «Wir sind in unsere Aufgaben hineingewachsen und heute ein eingespieltes Team.» Engagement neben dem Alltag Gleichzeitig sprechen die Vorstandsmitglieder offen über die Herausforderungen. Die Arbeit im Milizsystem erfordert viel Engagement. Barbara Graf bringt es auf den Punkt: «Privatleben, Beruf und Vorstand unter einen Hut

Der Klimawandel fordert den Tourismus heraus

in den kommenden Jahren ansteigen wird.» Für Skigebiete in tiefen Lagen werde es schwierig. Auf Stnet, der B2B Plattform von Schweiz Tourismus, ist seit kurzem das Projekt «Kompass Schnee» aufgeschaltet. Diese Plattform stellt Winterdestinationen, Seilbahnunternehmen und Behörden Daten zur Verfügung, die Entscheidungen zu geeigneten Anpassungsmassnahmen erleichtern. Sie soll helfen, die Schnee­ situation realistisch einzuschätzen und Angebote sowie Investi­ tionen darauf auszurichten.

Die Schweiz ist stark von der Erderwärmung betroffen. Das hat auch im Tourismus Auswirkungen. Frage ist, wie man diesen begegnet.

«Der Klimawandel betrifft den Tourismus sehr stark.» M O N I K A B A N D I , U N I V ER SI TÄT B ER N

Vor allem tiefer gelegene Skigebiete müssen Alternativen finden.

K E YS TO N E-SDA

soll, mit dem öffentlichen Verkehr den. Er zeigte auf, wie sich die anzureisen. Denn der Tourismus Schneefallgrenze in den letzten gehöre zu einem Treiber des Kli- Jahren nach oben bewegt hat. mawandels. Zudem erläuterte er, «Das Klima, welches früher an eidass die Schweiz wegen ihrer ner Talstation in einem Skigebiet Lage stärker von der Erderwär- herrschte, ist heute an der Mittelmung betroffen ist als etwa Län- station anzutreffen. Die Frage der, die sich in Meeresnähe befin- stellt sich, wie hoch diese Grenze

Mehr Informationen unter: seco.admin.ch

Am 13. Tourismus Forum Schweiz, welches Ende des letzten Jahres im Zentrum Paul Klee in Bern stattfand, trafen sich 165 Fachleute aus dem Tourismus, der Politik, Wirtschaft, Forschung und Verwaltung. Organisiert wurde dieser Anlass vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Die zentrale Botschaft war: Der Klimawandel stellt den Tourismus in der Schweiz vor grosse Herausforderungen – er bietet aber auch Chancen. Monika Bandi Tanner, Leiterin der Forschungsstelle Tourismus an der Universität Bern, führte durch die Tagung. Der Klimatologe Erich Fischer von der ETH Zürich zeigte auf, wie stark Alpen- und Mittellandregionen vom Klimawandel betroffen sind und dass Klimaschutz, Innovation und regionale Wertschöpfung Hand in Hand gehen müssen. Er erklärte zum Beispiel, dass man die Touristinnen und Touristen dazu animieren

zu bringen, ist anspruchsvoll.» Bei Patrick Beereuter klingt es ähnlich. Gute Ideen könnten nicht immer sofort umgesetzt werden: «Uns fehlen im Alltag oft die zeitlichen Ressourcen – umso wichtiger sind der Rückhalt und die Teamarbeit im Vorstand.» Janine Ehrensperger konnte sich wegen ihres Aufenthalts in Kanada nur eingeschränkt einbringen. Inhaltlich war ihr Fokus dennoch klar: «Bildung ist für mich zentral – die Totalrevision der Berufe und die QV-Vorbereitungskurse waren und sind be-

Martina Hollenstein, Geschäftsführerin von Mounteco und ­Projektleiterin des Innotour-Projekts «Klimafitte Destinationen Graubünden» gab zu bedenken, dass die Tourismusorte mehr in alternative Angebote investieren müssten. Denn weltweit gäbe es viele Tourismusangebote ohne Winter und hier hätten vor allem die Bergregionen Nachholbedarf. In vier Workshops wurde unter anderem das Förderprogramm «Adapt+» des Bundesamtes für Umwelt vorgestellt. Damit fördert der Bund seit 2025 Massnahmen und Projekte, welche die Risiken infolge des Klimawandels mini-

sonders wichtig.» Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz will sie sich wieder aktiver engagieren. Mitglieder gewinnen und halten Für 2026 priorisiert Pirmin Corradini die Mitgliedergewinnung und -bindung und setzt auf eine aktive Gesprächskultur an der Basis. Mit klaren Prioritäten, ­einem starken Team und engagierten Mitgliedern ist der Berufsverband Bäckerei & Confiserie gerüstet, die Branche weiter wirksam zu vertreten. A N D R E A D ECK ER

mieren. Auch die Bedeutung wirksamer Klimakommunikation wurde diskutiert. Dabei kam heraus, dass sich viele Destinationen schwer damit tun, die Gäste emotional zu erreichen, zu motivieren und zu aktivem Handeln zu bewegen. So spricht man in Lenzerheide zum Beispiel nicht mehr von Nachhaltigkeit, sondern von der Zukunft. Dave Spielmann, Stellvertretender CEO der Lenzerheide Marketing und Support AG, erklärte, dass sie die Gäste und die Einheimischen damit eher auf der emotionalen Ebene abholen. Den Abschluss der Tagung bildete eine Podiumsdiskussion ­ zur Frage, wie die Politik den Tourismus unterstützen kann, um Chancen des Klimawandels zu nutzen und Herausforderungen zu bewältigen. Die Ergebnisse des Tourismus Forum Schweiz fliessen in die Arbeiten des Seco zur neuen Tourismusstrategie des Bundes ein. Sie soll Anfang 2027 vom Bundesrat verabschiedet werden. Ziel ist, Klimaanpassung und Emissionsreduktion als zentrale Bestandteile in der Strategie zu verankern. DA N I EL A O EG ER LI

Wichtiger Austausch Das Tourismus Forum Schweiz ist eine Dialog- und Koordinationsplattform, ­ die das Ziel hat, die Zusammenarbeit in der Tourismuspolitik zu stärken. Es setzt sich aus der jährlichen Tagung sowie themenspezifischen Arbeitsgruppen sowie Workshops u­ nd Webinaren zusammen.


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R iche mont

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Rezept-Tipp:

Zubereitung

Roggenvollkorn-Aromavorteig (830 g) 395 g Roggenschrot, fein 395 g Wasser, 35 °C 40 g Weizengrundsauer, triebfähig, ausgereift

Roggenvollkorn-Aromavorteig Sauerteig im Wasser aufschlämmen und mit Roggenvollkornmehl ­m ischen. Im Gärraum bei 30 °C r­ eifen. Teigtemperatur: 28 °C, Teigruhe: 180 Minuten.

Roggenmischteig, langgeführt, ohne Kneten (3510 g) 1180 g Weizenmehl 1100 395 g Roggenmehl 1100 830 g Roggenvollkorn-Aroma vorteig 1050 g Wasser 15 g Backhefe 40 g Speisesalz

Roggenmischteig, langgeführt, ohne Kneten Backhefe und Speisesalz im Wasser (24 °C) auflösen und mit dem Mehl und Vorteig 2–3 Minuten ­m ischen. Nach 60 Minuten Teigruhe den Teig zum ersten und nach weiteren 60 Minuten zum zweiten Mal aufziehen.

Gelberbsen-Brotsuppe (2285 g / netto 2000) 30 g Rapsöl 70 g TK-Zwiebeln, gehackt 25 g TK-Knoblauch, gehackt 220 g Karotten 170 g Knollensellerie 280 g Lauch 170 g Gelberbsen 1110 g Wasser 25 g Gemüsebouillon, Pulver 130 g Brotkrume, Suppenbrot 20 g Sojasauce 10 g Gewürzsalz 10 g Apfelessig 6 g Paprikapulver, mild 6 g Thymian, frisch 3 g Kurkuma, gemahlen

«No-Knead»-Methode Die Zutaten 2–3 Minuten mischen. Die Hefe und das Salz werden ­ am Anfang in der Flüssigkeit aufgelöst. Die Teigstruktur bildet sich ausschliesslich durch die lange Triebführung sowie das Aufziehen des Teiges (Bild 1). Nach dem Aufziehen den Teig über Nacht im Kühlraum bei 5 °C gären lassen.

Federkohl-Chips (157 g, netto 50 g) 125 g Federkohl, grün 30 g Olivenöl 2 g Speisesalz Restliche Zutat (150 g) 150 g Weizenmehl 720

Aufarbeiten Teig aus dem Kühlraum in 350 g Stücke portionieren und zugedeckt auf Teigtüchern bei Raumtemperatur 60 Minuten akklimatisieren lassen (Teigtemperatur: 15 °C). Straff rund aufarbeiten. Den Verschluss leicht mit Staubmehl aufarbeiten, um beim Backen den gewünschten Ausriss zu erhalten. Stückgare: Teiglinge mit dem Verschluss nach unten auf gestaubte Teigtücher absetzen und 45–60 Minuten bei Raumtemperatur gären lassen (Bild 2). Backen Teiglinge wenden und mit dem Verschluss nach oben auf die

1

Mehr Informationen unter: Richemont Fachblatt Ausgabe 6/2025

Zutaten

Richemont Kompetenzzentrum Luzern Bäckerei Konditorei Confiserie richemont.swiss

Suppenbrot mit Gelberbsen-Brotsuppe

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­Einschiessapparate absetzen. Bei 235 °C mit Dampf einschiessen und 30–40 Minuten fallend backen. Suppenbrot aushöhlen Deckel waagrecht abschneiden und Krume mit kleinem, scharfem Messer 1 cm vom Rand entfernt senkrecht lösen. Auf die Tiefe achten, um Löcher zu vermeiden. Krume von Hand sorgfältig aus dem Brot lösen und in der Suppe weiterverwenden (Bild 3).

Gelberbsen-Brotsuppe Rapsöl erhitzen, Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Sellerie, Lauch und Gelberbsen andünsten. Mit Gemüsebouillon ablöschen ­u nd auf kleiner Stufe weichkochen. Gezupfte Brotkrume (Innenteil vom Suppenbrot) beigeben und die Suppe pürieren. Mit Sojasauce, Apfelessig und Gewürzen abschmecken. Die Konsistenz ist eher dickflüssig. Federkohl-Chips Die sauberen Blätter (ohne die dicken Blattrippen) in mundge-

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rechte Stücke zupfen und mit Olivenöl und Salz marinieren. Auf Bleche mit Silikonpapier verteilen und ca. 15 Minuten im Umluftofen bei 130 °C knusprig rösten. Gut auskühlen lassen und lichtgeschützt in gut verschlossenem Gefäss bei Raumtemperatur bis zu zwei Wochen lagern.

Allergene: Weizenmehl, Roggenmehl, Roggenschrot, Sellerie, Soja, Weizen, Kaliummetabisulfit

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BEREITE DICH OPTIMAL AUF DEIN QUALIFIKATIONSVERFAHREN VOR! Am QV-Vorbereitungstag erfährst du, wie du dich gezielt auf deine Abschlussprüfungen vorbereiten und deine Leistungen nochmals verbessern kannst. Unsere Expertinnen und Experten geben dir wertvolle Tipps und Tricks für die praktische und theoretische Prüfung und beantworten deine Fragen direkt vor Ort. So startest du sicher, selbstbewusst und gut vorbereitet in dein Qualifikationsverfahren!

WANN & WO

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Samstag, 14. Februar 2026 Berufsschule Aarau, Tellistrasse 58, 5000 Aarau

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Lernende Bäcker/innen, Konditor/innen & Confiseur/innen EFZ/EBA im 3. Lehrjahr

KOSTEN

Mitglieder des Berufsverbands CHF 95.– Nichtmitglieder CHF 250.–

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10.10.25 12:53


Luzern, den 14. Januar 2026

Getrennt von Bett und Kasse

R EC HT S B E R ATU N G

Muss ich als Lernender abends arbeiten?

Ich habe mein Qualifikationsverfahren sehr gut abgeschlossen und möchte an die Lehrabschlussfeier gehen. Mein Chef will aber, dass ich dann arbeite, weil wir knapp an Personal sind. Muss ich das akzeptieren? Rechtlich ist die Lehrabschluss­ feier kein offizieller Schultag. Sollte es aus betrieblichen Gründen nicht möglich sein, dass Sie an der Lehr­ab­schluss­feier teilnehmen, sitzen Sie leider am kürzeren Hebel. Denn die Arbeitszeitsouveräni­tät liegt bei Ihrem Arbeitgeber. Er kann entscheiden, ob er Ihnen für diesen Anlass frei gibt oder ob sie arbeiten müssen.

Ich bin 15 Jahre alt und im ersten Lehrjahr. Darf ich in der Nacht und am Sonntag arbeiten? Nein, für Lernende unter 16 Jah­ ren ist Sonntagsarbeit verboten. Ausserdem dürfen Sie maximal bis 20 Uhr arbeiten.

Geht eine Ehe zu Bruch, ist das nicht nur emotional eine schwierige Situation. Das Ende der Ehe ist auch finanziell eine grosse Herausforderung und meist ein konfliktbehafteter Umstand. Deshalb hat sich das Bundesgericht damit beschäftigt.

Ich habe das Gefühl, ich werde schlecht ausgebildet. Was kann ich tun? Gehen Sie Ihre Lern- und Leis­ tungs­dokumentation durch und kreuzen Sie an, was Sie bereits können, was noch geübt werden muss und was Ihnen noch nicht beigebracht wurde. Sprechen Sie mit Ihrem Ausbildner. Ist er nicht bereit, Ihnen die nötige Ausbildungszeit zuzugestehen, sollten Sie einen Lehrstellen­ wechsel in Betracht ziehen. (R I F)

Rechtsauskunft

Juan Gonzalves ist Mitarbeiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union. Wenn Sie Fragen oder Probleme rund um die Arbeitsbedingungen haben und Mitglied der Union sind, erhalten Sie gratis Rechtsauskunft. Tel. 041 418 22 22

Mehr Informationen unter: law.ch

Ich bin in der Berufsschule oft müde, weil ich am Vorabend regelmässig bis spät arbeiten muss. Ist das zulässig? Nein. Vor einem Berufsfach­ schultag dürfen Lernende nur bis 20 Uhr arbeiten.

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H ote l & G as tro U nion

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Verliebt, verlobt, verheiratet – und dann gemeinsam glücklich sein bis ans Ende aller Tage. Schön, wenn dieser Plan aufgeht. Leider tut er das nur für knapp 60 Pro­ zent der Ehepaare. Pro Jahr wer­ den in der Schweiz etwas mehr als 40 000 Ehen geschlossen. Im glei­ chen Zeitraum werden aber auch über 16 000 Ehepaare geschieden. Letzteres übrigens nicht bereits im berühmten verflixten siebten Jahr, sondern deutlich später. Im Durchschnitt vergehen in der Schweiz zwischen der Eheschlies­ sung und der Scheidung 15,7 Jahre. Schwankende Einkommen Die Auflösung der Ehe zieht ganz viele Veränderungen nach sich. Von der Wohnsituation über die Neuordnung des Familien- und Freundeskreises bis hin zu den Fi­ nanzen. Bei Angestellten mit ei­ nem fixen Monatseinkommen ist das Berechnen von finanziellen

Im Jahr 2024 wurden rund 36 800 Ehen geschlossen.

Ansprüchen, zum Beispiel Ali­ menten, relativ einfach. Bei Selbstständigerwerbenden hinge­ gen, von denen es im Gastgewerbe viele gibt, ist das komplizierter. Ihr Einkommen variiert je nach Wirtschaftslage und fällt dement­ sprechend unterschiedlich hoch aus. Das kann im Hinblick auf­ die Berechnung von Alimenten zu Streit ums Geld führen. Das Bundesgericht hat sich daher mit der Problematik des ­ schwankenden Einkommens be­ schäftigt. Es hat entschieden, dass bei variablem Einkommen der erzielte, durchschnittliche

K E YS TO N E-SDA

Reingewinn über mehrere Jahre berücksichtigt werden muss. Es gilt dabei die Regel: Je grösser die Einkommensschwankungen sind und je ungewisser die Angaben der auskunftserteilenden Person, desto länger muss der Vergleichs­ zeitraum sein, um einen Durch­ schnittswert zu ermitteln. Ist eine Wiederaufnahme des Zu­ sammenlebens nicht mehr zu er­ warten, müssen sich beide Ehe­ partner umgehend darum bemü­ hen, ihren eigenen finanziellen Bedarf zu decken. Und zwar durch die Aufnahme oder Wiederauf­ nahme einer Erwerbstätigkeit. (R I F)

A N Z E I G E

GASTGEBER:INNEN 22. bis 24. März 2026

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gastia.ch


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Pagina Ita lia na

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titolari, Manuel Wiesner e Daniel Wiesner, percepiscono ciascuno circa 242 000 franchi all’anno. «La trasparenza crea fiducia, riduce le dicerie e rafforza il rapporto tra dirigenti e collaboratori», afferma il co-direttore Manuel Wiesner. Tutti in azienda sanno come si compone il proprio stipendio. Non a caso, molti nuovi assunti indicano proprio la trasparenza come motivo decisivo nella scelta dell’azienda.

«La trasparenza crea fiducia.» M A N U EL W I E S N ER , FA M I G LI A W I E S N ER G A S T RO N O M I A

La trasparenza salariale favorisce l’equità in azienda.

K E YS TO N E-SDA

Quando il salario non è più un segreto Chi oggi vuole attirare collaboratori qualificati deve sapersi distinguere. Un modo efficace è la trasparenza salariale.

zioni, il salario annuo varia tra 53 300 e 62 400 franchi, a seconda del livello di formazione. «Questo fa risparmiare tempo nel processo di selezione e ci aiuta ad attrarre i candidati giusti», spiega l’albergatore Alessandro Pedrazzetti. Le fasce salariali trasparenti chiariscono fin dall’inizio quale retribuzione è raggiungiQuello che un tempo era un argo- bile in una determinata posizione. mento tabù oggi viene affrontato «Offriamo un salario di base equo, con molta più apertura: lo stipen- superiore al minimo previsto dal dio. Sempre più aziende pubbli- CCNL. A ciò si aggiungono bonus cano le proprie fasce salariali per individuali, pensati come incenrafforzare la fiducia e migliorare il tivo.» I bonus arrivano fino a uno clima di lavoro. Anche nel settore o due stipendi mensili. alberghiero questa pratica sta Il salario non è tutto prendendo piede. Ad esempio, l’Hotel Continental Park di Lucerna indica già lo La trasparenza salariale non stipendio negli annunci di lavoro: ­ genera però incomprensioni? per un cuoco addetto alle cola- «Purtroppo non si può evitare»,

Anche alla FWG si lavora con fasce salariali; circa una dozzina. Lo spazio per adattamenti individuali è limitato. «Il nostro principio è chiaro: le fasce salariali esistono per essere rispettate», afferma Wiesner. Una questione di equità e parità salariale. La trasparenza da sola non basta

ammette Pedrazzetti. «Ma se i salari sono equi, le differenze motivate in modo chiaro e si mostrano le prospettive di crescita, questi attriti si risolvono rapidamente.» Pedrazzetti mette però in guardia dal ridurre il valore del lavoro all’aspetto economico: «Il piacere di lavorare è la cosa più importante. Ho visto spesso giovani fare turni extra solo per guadagnare di più». Questo può rivelarsi controproducente: i collaboratori si esauriscono e perdono di vista l’essenza del mestiere, ossia la passione per l’ospitalità. Niente più voci di corridoio Dal 2021 anche la Famiglia Wiesner Gastronomia FWG ha adottato un modello di trasparenza salariale. I collaboratori sanno che i

Sia alla Famiglia Wiesner Gastronomia sia all’Hotel Continental Park si è concordi su un punto: la trasparenza salariale è solo una delle misure per creare condizioni di lavoro eque e attrattive. Alla FWG si investe molto nella formazione continua, è possibile scegliere una settimana lavorativa di quattro giorni, esiste un sistema di feedback aperto e le mance vengono conteggiate nel salario ­ ­ e assoggettate all’AVS. Inoltre, l’azienda organizza eventi per i collaboratori e offre la possibilità di usufruire di due settimane aggiuntive di ferie non retribuite. «Una buona cultura di leadership è fondamentale», sottolinea anche Pedrazzetti. «Bisogna godere della fiducia dei collaboratori. Da noi tutti sanno che possono rivolgersi a noi in qualsiasi momento». Al Continental Park lavorano anche molti collaboratori di lunga data: alcuni sono ­ in azienda da oltre 40 anni e conoscevano Pedrazzetti già da bambino. A N G EL A H Ü P P I/S EB

Luzern, den 14. Januar 2026

HOTELLERIE GA STRONOMIE ZEITUNG CXLI. JAHRGANG IMPRESSUM Herausgeberin Hotel & Gastro Union Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 22 22 (Geschäftsstelle Luzern) Tel. 021 616 27 07 (Geschäftsstelle Lausanne) info@hotelgastrounion.ch hotelgastrounion.ch Verlag Hotellerie Gastronomie Verlag Adligenswilerstrasse 22 6006 Luzern Tel. 041 418 24 44 info@hotellerie-gastronomie.ch hotellerie-gastronomie.ch Verlagsleitung und Chefredaktion HGZ Jörg Ruppelt (rup) Andrea Decker (ade/stv.) Redaktionsleitung HGZ Gabriel Tinguely (gab) Angela Hüppi (ahü/stv.) Rédacteur en chef Hebdo Patrick Claudet (pcl) Verkauf Josef Wolf (Verkaufsleiter) Sebastian Schmid (Sales Consultant) Beat Unternährer (Sales Consultant) Iris Fischer (Buchhaltung) Karin Huwyler (Kundendienst Anzeigen) Redaktion Patrick Claudet (pcl) Andrea Decker (ade) Riccarda Frei (rif) Alice Guldimann (agu) Angela Hüppi (ahü) Ruth Marending (rma) Daniela Oegerli (doe) Jörg Ruppelt (rup) Gabriel Tinguely (gab) Online-Redaktion Andrea Decker (ade/Leitung) Alice Guldimann (agu) Redaktionelle Mitarbeit Selena Brusorio (seb/Pagina italiana) Alexandre Caldara (aca) Véronique Zbinden (vzb) Gestaltung Pierina Bucher (Leitung) Gisela Buob (Visuelle Gestalterin) Sonja Demarmels (Grafikerin) Maike Luttenberger (Polygrafin) Korrektorat Antje Giovannini Druck DZB Druckzentrum Bern AG, Zentweg 7, 3006 Bern

W ET TB E W E R B

Mitmachen und gewinnen: 4 × Eintritt und 1 Einkaufsgutschein Schlafen in der Kälte. Wo ist das möglich?

A) Im Igludorf

Der Preis im Wert von 150 Franken wurde gesponsert von aeschbach-chocolatier.ch

B) Auf der Alp

Im Herzen der Schweiz kreiert Aeschbach Chocolatier mit erlesenen und natürlichen Zutaten exklusive Schokoladenspezialitäten von höchster Qualität. Alle Krea­ ti­­onen werden in Handarbeit und nach hauseigenen Originalrezep­ ten hergestellt. Die Besucherin­n en und Besucher tauchen ein in die Welt der Schokolade und erleben diese mit all ihren Sinnen. Bei einem interaktiven Rundgang erfahren sie alles über die Geschichte der Schokolade und die Herstel-

C) Auf einer Insel

lung der verführerischen Hausspezialitäten von Aeschbach Chocolatier. Anschliessend kreieren sie ihre Lieblingsschokolade und nehmen sie mit nach Hause. Einsendeschluss ist der 26. Januar 2026. ­ enden Sie Ihre Antwort an: Redaktion S ­H otellerie Gastronomie Zeitung, PF 3027, 6002 Luzern, oder mit einem Mail an: wettbewerb-hgz@hotellerie-gastronomie.ch Der Gewinner aus Ausgabe Nr. 33/25 ist Urban Husi, Glattpark.

Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung der ­r edaktionellen Inhalte bedarf der schriftlichen ­Z ustimmung durch die Redaktion. Die in dieser ­Zeitung publizierten ­I nserate dürfen von Dritten ­w eder ganz noch teilweise ­kopiert, ­b earbeitet oder sonst wie verwertet werden. KI-Nutzungsrichtlinien Der Hotellerie Gastronomie Verlag nutzt KI-Tools ausschliesslich für Recherche, Transkription, ­Ü bersetzung, Datenanalyse und die Optimierung von Texten, nicht jedoch für das Verfassen ­r edaktioneller Inhalte. Hotellerie Gastronomie Zeitung Die Hotellerie Gastronomie Zeitung ist die auf­ lagenstärkste und meistgelesene Zeitung im ­S chweizer Gastgewerbe. Mit einer von der Werbemedienforschung (WEMF) beglaubigten Auflage von 23 881 und ihren ­a usgewiesenen Mehrfach­lesern erreicht die Zeitung in der ganzen Schweiz wöchentlich über 125 000 Fachpersonen aus dem Gastgewerbe und seinen artverwandten ­B ranchen. Die Druck­a uflage beträgt ­d urchschnittlich 28 823 Exemplare (deutsch/französisch). Hotellerie Gastronomie Magazin Mit den zweisprachigen Magazinen, die vier Mal im Jahr in Deutsch und Französisch erscheinen, betrat der Hotellerie Gastronomie ­Verlag 2011 verlegerisches Neuland. Diese hochwertigen, monothematischen Gastrozeitschriften kommen wie Lifestyle-Magazine für den Endkonsumenten daher, richten sich aber ­ausschliesslich an den Branchenprofi. Jede Ausgabe fokussiert dabei auf ein bestimmtes Fach­thema. Die Magazine werden der Hotellerie ­Gastronomie Zeitung lose beigelegt. Dadurch werden sie ­zielgruppenorientiert in der Branche diffundiert. Die Druckauflage beträgt durchschnittlich 31 500 Exemplare (deutsch/französisch).


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H ote l & G as tro U nion

Er will das Handwerk in der Restauration fördern

SANDRA WINDLIN « SO LÄUFT DAS NEUE QV FÜR KAUFLEUTE»

die er in Australien kennengelernt hat, in die Schweiz zog und hier zu arbeiten begann. Auch während seiner zwölfjährigen Tätigkeit am Kantonsspital St. Gallen als Leiter Restauration und Anlässe war die Ausbildung stets ein Fixpunkt. «Mir ist wichtig, mein Wissen weiterzugeben und junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen.» So engagiert sich Gugl auch bei Berufswettbewerben wie der Servicemeisterschaft als Shopmaster. Dieser hält im Hintergrund die Fäden zusammen und sorgt dafür, dass die Teilnehmenden die nötigen Materialien für ihre Aufgaben haben. Eine herausfordernde Aufgabe: «Man muss dafür sorgen, dass alle Teilnehmenden die gleichen Voraussetzungen antreffen und im Hintergrund für Ruhe und Professionalität sorgen.» Wettbewerbe findet er sehr wichtig. Für die Teilnehmenden, aber auch ­a ls Plattform für die Branche. Was deren Zukunft betrifft, hat Markus Gugl gemischte Gefühle. «Es gibt gute Betriebe, deren Inhaber mit Leidenschaft arbeiten und den Nerv der Zeit treffen. Aber es Markus Gugl hat schon vielen jungen Berufsleuten Flambieren beigebracht. Z VG gibt auch viele Trittbrettfahrer.» Angesichts der technologischen Entwicklung sei eine solide Basis umso wichtiger: «Wir müssen moseiner gesamten Laufbahn treu. tivieren, das DurchhalteverSeit zehn Jahren unterDas Arbeiten vor dem Gast lernte mögen fördern und die hohe Berichtet Markus Gugl er im Restaurant Appenzeller- deutung eines soliden Handwerks A LI CE GU LD I M A N N stube im Mövenpick Hotel Glatt- vermitteln.» angehende Bereichsbrugg/ZH. Dort wurde diese Tradition grossgeschrieben – Flamleitende Restauration. bieren, Tranchieren, Filetieren. Der Vorbereitungskurs Sein Fachgebiet ist das Dass er diese Arbeiten heute im Rahmen des praktischen VorbeArbeiten vor dem Gast. reitungskurses für angehende BeDer Berufsverband Service/ reichsleitende Restauration weiRestauration bietet jährlich Seine Lieblingsaufgabe? Bœuf tergeben kann, macht ihm grosse den praktischen VorbereiStroganoff. «Durch das Flambie- Freude. «Mir ist es wichtig, dass tungskurs für angehende ren gibt es Action. Man kann die jungen Berufsleute ein starkes Bereichsleitende Restauration zeigen, was man kann und mit Fundament haben und dass das an. Interessierte, die sich den Gästen interagieren», erzählt Handwerk der klassischen Gastroein Engagement als Referent oder Referentin vorstellen Markus Gugl. Er selbst ist in einer nomie nicht verloren geht.» können, wenden sich direkt an Gastronomen-Familie in der ösAuch die Lernenden-Ausbildie Geschäftsstelle unter terreichischen Steiermark aufge- dung lag ihm stets am Herzen. bildung@hotelgastrounion.ch. wachsen und blieb der Branche in Dies seit er 1998 mit seiner Frau,

2026 werden die ersten Kaufleute Hotel-GastroTourismus HGT geprüft, die ihre Grundbildung nach der neuen Bildungsverordnung 2023 absolviert haben. Das gilt es über das neue Qualifikationsverfahren zu wissen. H GZ : Sandra Windlin, was ist

am QV 2026 neu?

S A N D R A W I N D L I N : Die Abschluss-

Mehr Informationen unter: branche-hgt.ch

Mehr Informationen unter: hotelgastrounion.ch

prüfung HGT «Praktische Arbeit» ist eine mündliche Prüfung. Sie dauert 50 Minuten. Die Vorbereitungszeit beträgt 25 Minuten. Es werden vier Teilaufgaben gestellt mit den Methoden Rollenspiel, Reflexion über den Verlauf des Rollenspiels, ein Mini Case einer erfolgskritischen Situation und Fachgespräch mit dem Wahlbereich HR oder Marketing. Die schriftliche Prüfung im betrieblichen Teil hingegen fällt weg. Ein QV neu aufzuziehen ist eine grosse Herausforderung. Welche Arbeiten stehen diesbezüglich noch an? Wir sind so weit fertig. Die Wegleitung der Branche HGT ist gemäss den Vorgaben von Bildung Kaufleute Schweiz Bikas erstellt und von der Kurskommission HGT abgesegnet worden. Die Arbeitsgruppe QV HGT hat dementsprechend das Bewertungsraster für die mündliche Prüfung erstellt und ist daran, die Rollen und Aufgaben für die Teilaufgaben zu erarbeiten. Diese Vorbereitungen, inklusiver einer Nullserie, sind pünktlich bis zum überbetrieblichen Kurs fünf im Januar abgeschlossen, damit die Lernenden die nötigen Informationen für die mündliche Prüfung erhalten. Was müssen Berufsbildende, Lernende aber auch Prüfungs-

Sandra Windlin ist Leiterin GeschäftsZ VG stelle HGT und Chefexpertin.

experten noch über das neue QV HGT wissen? Alle Informationen sind auf der Website branche-hgt.ch ersichtlich. Berufsbildende können ihre Lernenden unterstützen, indem sie die elf Arbeitssituationen gemäss Anhang zwei des Bildungsplans BiPla der Branche HGT durchgehen und den Lernenden ermöglichen, Fragen zu stellen und die Arbeiten durchzuführen. Im Februar und März werden die Prüfungsexperten und -expertinnen geschult und üben die Durchführung der vier Teilaufgaben. Welchen Tipp können Sie Lernenden und Berufsbildnern in Bezug auf das neue QV HGT noch geben? Die Abschlussprüfung «Praktische Arbeit» überprüft das Wissen und die Kenntnisse, welche sich die Lernenden über die drei Jahre im Betrieb angeeignet haben. Somit ist es unterstützend, die bereits erwähnten Grundlagen sowie die Resultate der erarbeiteten Praxisaufträge anzuschauen und Wissenslücken zu füllen. Bei Fragen zum QV HGT ab 2026 dürfen sich Berufsbildende und Lernende auf der Geschäftsstelle HGT Weggis melden. (R I F)

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ANMELDESCHLUSS 25. JANUAR 2026

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En signe de ­profonde sympathie Nos pensées accompagnent les victimes du tragique accident survenu à Crans-Montana (VS), ainsi que leurs familles, leurs proches, leurs amis et l’ensemble des forces d’intervention mobilisées. Aux personnes blessées, nous adressons nos vœux de courage et de confiance sur le chemin de la guérison. Unsere Gedanken sind bei den Opfern des schrecklichen Unglücks in Crans-Montana/VS sowie bei ihren Angehörigen, Freunden, ­Bekannten und allen Einsatzkräften. Den Verletzten wünschen wir viel Kraft und Zuversicht auf ihrem Weg der Genesung.


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