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HELMA . Eine neue Zeit

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Eine neue Zeit

Helma


„ ... Wenn man also den Surrealisten sagt, sie seien Maler einer stets wandelbaren Traumwirklichkeit, so darf das nicht etwa heißen, dass

Eine neue Zeit Nach vielen Jahren, in denen sich die Berliner Künstlerin Helma Petrick kaum der Öffentlichkeit gezeigt hat, freuen wir uns außerordentlich, Helma im Spätsommer 2016 in der HOLTHOFF-MOKROSS Galerie zu präsentieren.

sie ihre Träume abmalen (das wäre deskriptiver, naiver Naturalismus), oder dass sich ein jeder aus Traumelementen seine eigenen kleine Welt aufbaue, um sich in ihr gütlich oder boshaft zu gebärden (das wäre ‚Flucht aus der Zeit‘), sondern

Helma Petrick wurde 1940 in Berlin geboren und zählt dass sie sich auf dem physikalisch durchaus realen heute zu den ‚Grandes Dames‘ der deutschen Kunstland(‚surrealen‘), wenn auch noch wenig bestimmten schaft. Grenzgebiet von Innen- und Außenwelt frei,

In der Malerei von Helma werden Grenzen der Wirklichkeit überschritten. Realität und Traum vermischen kühn und selbstverständlich bewegen ...“ sich zu einer poetisch-fantastischen Atmosphäre. Die Max Ernst 1934 surreal anmutenden Szenerien ihrer Werke, in akribisch und meisterlicher Perfektion gemalt, spielen mit einer schönen und gleichzeitig unheimlichen Innen- und Außenwelt. Der Betrachter spürt dies intuitiv, ohne jedoch eindeutige Erklärungen dafür zu finden. Auf ihre eigene ganz besondere Art gelingt es Helma mit ihrer Kunst die Tür zu unserem Unterbewusstsein zu öffnen. In vielen ihrer Arbeiten suchen sich Schlingpflanzen ihren Weg und umranken alles Sichtbare, Bäume wachsen kraftvoll bis an den Leinwandrand. Bildnisse sind in Helmas Arbeiten jedoch kaum zu finden. Die rätselhaften Bildkompositionen, die Traumwelten ähneln, sind aufgeladen mit Symbolismus: Rot gefärbte Baumstämme, hellrotes Blattwerk und immer wieder verschlungene Ranken erinnern an Blut, das in den Adern fließt und uns am Leben erhält. Leitern, die frei in Szenerien ragen, weisen möglicherweise den Übergang in neue Lebenssituationen. Ebenso wie Fenster, die vergittert sind, aber längst von Ranken vereinnahmt wurden. Ein fließender Übergang von Innen und Außen. Stühle, die in keinem Fall zum Sitzen taugen, weil sie seltsam derangiert sind, deuten auf eine bevorstehende Neuordnung der Dinge hin. Fliegenpilze, die als Symbol für Glück gelten, bekommen ihre Bestimmung in Helmas Arbeiten und häufig zeigen sich Rosenblüten als Symbol der Liebe. Die Arbeiten von Helma sind Sammlungsbestandteil einiger bedeutender Kunstsammlungen – u.a. der Sammlung Ulla Pietzsch (‚Den Frauen in der Kunst verschwistert‘), der Sammlung Jutta und Manfred Heinrich in Maulbronn oder der Sammlung Neuer Berliner Kunstverein. Internationale Ausstellungen auf der ganzen Welt begleiten den besonderen und erfolgreichen Lebensweg dieser großen Künstlerin.


Altar . 2002 . Öl auf Leinwand . 130 x 90 cm


Abgestellt . 2006 . Pigmentdruck/Öl auf Leinwand . 80 x 60 cm


Mauerblümchen . 2009 . Öl auf Leinwand . 90 x 90 cm


Herbst . 2009 . Pigmentdruck/Öl auf Leinwand . 80 x 110 cm

Schöner wohnen . 2007 . Pigmentdruck/Öl auf Leinwand . 80 x 60 cm


Die Einladung . 2007/08 . Öl auf Leinwand . 150 x 200 cm


Aufstieg . 1991 . Öl auf Leinwand . 200 x 120 cm


Rote Zone . 2007/08 . Öl auf Leinwand . 150 x 100 cm


Ich sehe was, was Du nicht siehst . 2007/08 . Öl auf Leinwand . 110 x 90 cm


Kalter Hauch . 2002 –2007 . Öl auf Leinwand . 150 x 100 cm


Sammlungen – – –

Sammlung Ulla Pietzsch Sammlung Jutta und Manfred Heinrich, Museum auf dem Schafhof, Kloster Maulbronn Neuer Berliner Kunstverein, Berlin Buchillustration

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Keller 2 . 2005/06 . Pigmentdruck/Öl auf Leinwand . 130 x 100 cm

Helma 1940 in Berlin geboren, lebt und arbeitet in Berlin

Einzelausstellungen (Auswahl) 2016 2007 2007 2007 2006 2004 2001 2000 1999 1998 1998 1997 1996 1995 1994 1993 1991 1990 1987 1979

‚Eine neue Zeit‘, HOLTHOFF-MOKROSS Galerie, Hamburg Schöner Wohnen, Sara Asperger Gallery, Berlin Naturkundemuseum, Jerusalem ‚Zorn‘, Asperger Gallery, Berlin ‚Zorn‘, Asperger Gallery, Maulborn Asperger Gallery, Berlin Galerie Tammen & Busch, Berlin Installation ‚Herz‘ mit Susanne Wehland, Berlin Fassbender Gallery, Chicago Galerie Lagard, Buenos Aires Galerie Inga Kondeyne, Berlin Fassbender Gallery, Chicago Städtisches Museum, Engen Avenger Gallery, Straßburg und Knielangen Fassbender Gallery, Chicago Galerie der Spiegel, Köln Asperger Gallery, Knittlingen Galerie Loulou Lazard Berlin mit R. Banerjee H.Hesse, Berlin ‚Nacht‘, Schnieksteraße, Berlin mit K. v. Homeger ‚Between‘, Galerie Brusberg, Hannover

2009 2002 1993 1993 1992 1990 1989 1982

Art Karlsruhe, Sara Asperger Gallery Joslyn Art Museum, Ohama, Nebraska ‚Die Verwandlung‘, Bremen-Vegesack ‚Die Verwandlung‘, Galerie Schloss Löteck, Göttingen ‚Die Verwandlung‘, Parochialkirche, Berlin ‚Hommage á Egon Schiele‘, Galerie Epikur, Wuppertal ‚Ansichten der 90er Jahre‘, Künstlerbund Kiel ‚nature morte‘, Galerie Brusberg, Berlin

Werkdokumentationen – Galerie Hermeyer (1985). Ausstellungskatalog, München – Franz Kafka, Die Verwandlung. Mit einer Einführung von Wolfgang Ludwig – Eberhard Roters (1992). Ausstellungskatalog, Berlin – W. Asperger Gallery (1992). Helma, Bilder, Ausstellungskatalog, Zug – W. Asperger Gallery (1995). Helma, An der Baumgrenze, Ausstellungskatalog, Strasbourg – Galerie Lagard (1998). Helma. Leporello zur Ausstellung, mit zahlreichen Abbildungen und einem Text von Jorge Glusberg, Buenos Aires – Asperger Gallery (2006). Helma, Zorn, Ausstellungskatalog, Berlin – Sara Asperger Gallery (2008). Helma, Schöner Wohnen, Ausstellungskatalog, Berlin – Ulla und Heiner Pietzsch. Laufen Sie, meine Damen, ein Mann ist im Rosengarten – Die Sammlung Ulla Pietzsch, Prestel Verlag (2009). Künstlerinnen, München S. 52– 55 – Bernard Schultze. Helma, in Kunstsammlung Jutta und Manfred Heinrich – Sammlung Heinrich (2014). Maulbronn, S. 82– 87, ISBN 978-3-00-043933-9


HOLTHOFF-MOKROSS Galerie

Fischers Allee 70 22763 Hamburg www.holthoff-mokross.com galerie@holthoff-mokross.com

Impressum Abbildungen: Ralf Gellert, Hamburg Titel (S. 3): Paradies, 2002. Öl auf Leinwand, 150 x 100 cm Text: Katharina Mokross / Thomas Holthoff, Hamburg Gestaltung: Büro für Belange und Angelegenheiten, Hamburg Druckerei: SR Druck Scharnhorst & Reincke, Bremen Auflage: 250 Hamburg, September 2016

Mit freundlicher Unterstützung


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