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HOGAST INSIDE Magazin Sommer 2026

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Robotik x Hospitality

Der Kollege aus Metall – oder wo Technologie auf Gastfreundschaft trifft.

Gemeinsam besser einkaufen | Sommer 2026

DIE ROBOTER KOMMEN.

Evolution statt Revolution

Der neue HOGAST-Vorstand Christian Berlinger im Gespräch.

My HOGAST Roll-out

Die digitale Bestellplattform im neuen Look für HOGAST Deutschland & HOGAST Smart.

Have a Look INSIDE

Als Hygienepartner Nummer 1 gratulieren wir der HOGAST-Familie herzlich zur gelungenen Marken-Neuausrichtung und dem starken neuen Auftritt der HOGAST INSIDE!

Und ganz im Sinne von „Gemeinsam besser einkaufen“ empfehlen wir als Fortsetzung Ihrer Lektüre das neue HagleitnerKundenmagazin „good life“.

Freuen Sie sich auf Innovationen, die das Leben beschützen und bereichern: für Sie, Ihre Gäste und Ihre Mitarbeitenden – in Waschraum, Küche, Wäscherei, Objekt, Hotel, Healthcare und Werkstatt. Das und mehr gibt’s auf goodlife.hagleitner.com

6for26 – sechs Highlights von der Interclean in Amsterdam

Health Care – Train-the-Trainers Ausbildung der WHO im Herbst in Zell am See

Küche HACCP Konzept – Wo Genuss entsteht, darf Hygiene kein Zufall sein

Wie Waschen Wäsche wertvoller macht – unschlagbare TCO hagleitner.digital – manage hygiene mit IoT for everyone hagleitner.services – Wir sind für Sie da – wo, wann, wie Sie uns brauchen.

For You – Drei Leistungspakete, Ihres ist auch dabei: Buy Direct, Use & Refill oder Hygiene-Partner?

Neu auf shop.hagleitner.com: Unsere System-Aktionen, IoTSpender und reichweitenstarke Nachfüllungen für minimalen Aufwand und maximale Hygiene, geliefert & montiert

Sommer 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen dampfenden Kochtöpfen, voll besetzten Hotelzimmern und gelebter Gastfreundschaft hält eine neue Realität Einzug: Künstliche Intelligenz und Robotik verändern unsere Branche – leise an manchen Stellen, revolutionär an anderen. Sie automatisieren Abläufe, schaffen Freiräume und eröffnen Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch wie Zukunftsmusik klangen. Doch bei aller Technologie bleibt eine zentrale Frage bestehen: Wie bewahren wir das, was Hotellerie und Gastronomie wirklich ausmacht – Persönlichkeit, Emotion und echte Begegnung?

Diese Ausgabe widmet sich genau diesem Spannungsfeld. Unsere Beiträge beleuchten das Leitthema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln, zeigen Chancen und Herausforderungen auf und werfen einen Blick darauf, wie Innovation und Gastlichkeit gemeinsam Zukunft gestalten können.

Auch das Magazin selbst präsentiert sich neu: moderner, umfangreicher und erstmals als gemeinsame Ausgabe unserer gesamten HOGAST-Unternehmensgruppe. Mit frischem Design und neuer Publikationsfrequenz – künftig zweimal jährlich – möchten wir noch mehr Raum für Inspiration, Austausch und relevante Themen schaffen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und viele neue Impulse.

Ihre Mag. (FH) Allegra Frommer HOGAST-Vorstandsvorsitzende

Inhalt

Evolution statt Revolution

Der neue HOGAST-Vorstand

Christian Berlinger im Gespräch

Die Roboter kommen

Der Kollege aus Metall – oder wo Technologie auf Gastfreundschaft trifft

Check-in in die Zukunft: Der digitale Kollege übernimmt.

My HOGAST Roll-out

Eine Plattform für alles – nun auch für HOGAST Deutschland & HOGAST Smart

Das neue My HOGAST-Portal wird noch besser

Die digitale Einkaufsplattform erleichtert den Alltag ab sofort mit neuen Funktionen und intelligenten Ergänzungen

Zwischen engen Gassen und strengen Vorgaben

Von der Planung bis zum Umbau: Das Hotel Weiße Taube setzt auf die HOGAST Smart-Projektberatung

Wo bleibt der Mensch unersetzbar? Mitgliederstimmen aus der Unternehmensgruppe

Ein Vierteljahrhundert steile Karriere Wir feiern 25 Jahre HOGAST Job mit neuem Design und funktionalen Updates

Roboter retten die Menschlichkeit (HO)GASTKOMMENTAR von Mag. Tobias Seifried, Chefredakteur & Co-Herausgeber von LEADERSNET

Kapselkaffee: Komfort & Kritik Auf der Suche nach einem kleineren Fußabdruck für den großen, aber kurzen Kaffeegenuss

Der Küchenchef ohne Mittagspause 120 bis 400 Portionen pro Stunde und das 24/7 – Kochroboter Enzo mischt die Gastronomie ordentlich auf

Freuden-Ausbrüche und Zorn-Beben (HO)GASTKOMMENTAR von Mag. Roland Graf, Chefredakteur von Falstaff PROFI

Zwischen Aperol und Algorithmus

Wo Effizienz gefragt und Personal knapp ist, übernehmen intelligente Schanksysteme zunehmend das Handwerk hinter dem Tresen

Smart UND persönlich

HOGAST Smart-Mitglied Hotel UND –smart alpine stay in Schladming zeigt, wie Automatisierung unterstützen kann und wo sie bewusst aufhört

Magie mit und ohne KI

Das HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu, Mitglied der HOGAST Deutschland, zeigt, was neue Technologien im Luxus-Segment bedeuten

Ein Haus wird zur Marke

Im Familienhotel EdeR FriDa, HOGAST Österreich-Mitglied, wird die Geschichte von Tante Frida durch Animation und KI auf einzigartige Weise lebendig

Der sechste Sinn im Pflegezimmer Im ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg, Mitglied der HOGAST Care, übersetzt ein digitales Assistenzsystem stille Momente in klare Signale

Von Palmen und Bergen 20 Jahre HOGAST Smart-Mitglied: Uncle Jack's tropicALPS Lifestyle Hotel

Von der Briefpost zum Bot 50 Jahre HOGAST Österreich-Mitglied: Hotel Post in Lech

Herzlich willkommen in der HOGASTUnternehmensgruppe

Die neuen Mitglieder von HOGAST Österreich, HOGAST Deutschland, HOGAST Smart und HOGAST Care

Der Blick in die Zukunft? Positiv! Save the Date: Das HOGAST-Symposium im Oktober in Salzburg

Biz & Fizz über den Dächern Wiens

Networking-Event von HOGAST & Falstaff PROFI

Zwischen KI und Pflegebett Altenpflegemesse 2026 in Essen

Tag der offenen Türen Beiratstagung in der HOGAST-Zentrale

Austausch neu denken

Community Dialoge – das neue EventFormat der HOGAST als Arbeitsraum für andere Blickwinkel und echte Verbindungen im September 2026

Gastlichkeit kann man nicht prompten HOGAST x Morandell auf der „Alles für den Gast“ im November 2026

DEHOGA-GastroFrühling

Beim Fest mit rund 2.500 Gästen stand der starke Zusammenhalt der DEHOGA Bayern im Mittelpunkt

Kleinwalsertaler Dialoge Die traditionsreiche Veranstaltung stand dieses Jahr unter dem Motto „Verantwortung: Freiheit oder Bürde?“

Editorial

Schlusswort & Ausblick

Impressum

Evolution statt Revolution

Nicht alles neu, aber vieles besser: Christian Berlinger, langjähriger Vertriebs- und F&B-Experte aus den eigenen Reihen, stieg mit 1. April in den HOGASTVorstand auf. In dieser Position verantwortet er die strategische und operative Entwicklung in den Bereichen F&B sowie Vertrieb und setzt auf gezielte Weiterentwicklung statt radikalen Umbruch.

Christian Berlinger, wann ist bei Ihnen der Entschluss gereift, sich für den Vorstandsposten zu bewerben? Zeitnah nach der Entscheidung, dass mein Vorgänger das Unternehmen verlassen wird. Ausschlaggebend war für mich, dass ich in dieser Position die Gelegenheit sehe, meine vertriebliche Erfahrung, die Führung einer Vertriebsmannschaft und meine F&B-Kenntnisse zu vereinen. Zudem ist bei mir der Wunsch ausgeprägt, unsere Unternehmensgruppe mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen.

Welche Erfahrung aus Ihrer Zeit im Außendienst und als F&B-Bereichsleiter hat Ihren Blick auf den Markt am stärksten geprägt?

Unser Markt hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Nach einer planbaren Phase erleben wir seit 2020 das Gegenteil und bearbeiten den Markt unter anderen Voraussetzungen. Preissprünge und gestiegene Volatilität stellen uns als Beschaffungsdienstleister vor zusätzliche Herausforderungen und erhöhen die Anforderungen an Mitarbeitende und Unternehmen spürbar.

Welche Themen wollen Sie als Erstes angehen?

Da gibt es viele. Unter anderem möchte ich den nationalen Warenkorb auf neue Beine stellen, um den Mehrwert für unsere Mitglieder zu erhöhen und gleichzeitig den administrativen Aufwand zu

Neuer Vorstand der HOGAST: Christian Berlinger.

minimieren. Zudem sollen die Bereiche Vertriebsaußen und -innendienst sowie F&B noch stärker als schlagkräftige Einheit gefestigt werden.

Welche langfristige Entwicklung wünschen Sie sich für unsere Organisation?

Dass wir uns mit unserer gesteigerten Leistung unentbehrlich für unsere Mitglieder machen und unsere Marktführerschaft mit Überzeugung nachhaltig behaupten.

„Wir wollen uns mit unserer gesteigerten Leistung unentbehrlich für unsere Mitglieder machen.“

Was belastet Mitgliedsbetriebe aktuell am meisten?

Man spürt, der Kostendruck steigt – nicht nur inflationsbedingt, auch marktbedingt. Personal, Energie, Investitionen, Zinsen – alles ist gestiegen. Wer, wenn nicht wir, kann hier für Entlastung sorgen?

Wo sehen Sie die größten noch ungenutzten Chancen für unsere Betriebe?

Das meiste Potenzial liegt im Non-Food-Segment, wo wir noch zu wenig wahrgenommen werden – im Gegensatz zum F&B-Bereich, in dem wir durch unsere Lieferpartnerstruktur breit aufgestellt sind. Gleichzeitig zeigt unsere Mitgliederstruktur, dass wir im Westen bisher stärker sind als im Osten. Auch in unserem Projektgeschäft sehe ich unausgeschöpfte Möglichkeiten. Es gilt, unsere Dienstleistungen zu steigern und uns das Vertrauen unserer Mitgliedsbetriebe auch im NonFood-Bereich zu verdienen. Unsere Mitglieder müssen den Mehrwert, den sie durch uns haben, erkennen.

Was braucht es, damit die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern, Lieferpartnern und der HOGAST gut funktioniert?

Gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, den Blickwinkel des jeweils anderen zuzulassen. Die kaufmännischen Interessen sind am Verhandlungstisch naturgemäß unterschiedlich – wir möchten bestmögliche Konditionen für unsere Mitglieder erzielen, während Lieferpartner ein wirtschaftlich sinnvolles Geschäft mit entsprechendem Deckungsbeitrag anstreben. Beide Ansätze sind legitim. Entscheidend ist, trotz unterschiedlicher Interessen ein partnerschaftliches Verhältnis zu pflegen.

Wie stellen Sie sicher, dass gute Ideen im Alltag der Betriebe ankommen?

Der einzige Weg dorthin führt über Ausprobieren: Ideen müssen zugelassen und am Markt erprobt werden. Im besten Fall funktionieren sie – andernfalls gewinnen wir wertvolle Learnings.

Was können die Mitglieder und Lieferpartner von Ihnen als neuem Vorstand erwarten?

Dass ich die Anforderungen des Marktes höre, ernst nehme und wir uns entsprechend aufstellen. Wir bewegen uns in einem Dreieck, in dem das eine nur mit dem anderen funktioniert.

Was brauchen Sie von den Mitgliedern für erfolgreiche Vorhaben?

Nur zwei, aber zwei wichtige, Dinge: Loyalität und Vertrauen.

Quick Facts über Christian Berlinger

Alter: 45

Wohnort: Koppl bei Salzburg

Familienstand: Glücklich verheiratet

Beruflicher Background: Ursprünglich aus der Hotellerie kommend mit langjähriger Vertriebskarriere und Führungsverantwortung u. a. in der Automobil- und Spirituosenindustrie sowie Haarkosmetik. Seit 2015

Teil der HOGAST – zunächst als Key Account Manager, von 2024 bis jetzt Leitung des F&B-Bereichs für die Töchterunternehmen.

Ausgleich zum Beruf: Sport und Bewegung in der freien Natur

Stärke, die Sie im Job besonders auszeichnet: Ich bin ein empathischer, resilienter Mensch, der in stressigen Situationen Ruhe bewahrt und eine gewisse emotionale Intelligenz besitzt.

Eine Eigenschaft, die Sie herausfordert: Geduld ist nicht meine Stärke.

Drei Worte, die Sie am besten beschreiben: Loyal, ehrlich und bodenständig

Was Sie antreibt: Spaß am Leben

Schnelle berufliche Entscheidungen

Digitale Abstimmung oder persönliches Gespräch?

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Persönliches Gespräch

Wachstum durch neue Mitglieder oder Bindung bestehender Betriebe? Beides

Bewährtes weiterentwickeln oder neue Wege gehen?

Beides. Es muss nicht immer Revolution sein, es kann auch Evolution sein.

Tempo oder Tiefgang? Tempo

Standardisierung oder maximale Individualität? Beides. Es gibt Prozesse, bei denen es sinnvoll ist, sie zu standardisieren. Gleichzeitig bin ich ein großer Freund von Individualität.

Schnelle private Entscheidungen

--Frühaufsteher oder Nachteule? Frühaufsteher

Kochen oder essen gehen? Essen gehen

Stadtleben oder Haus im Grünen? Haus im Grünen

Kaffee oder Tee? Kaffee Planen oder spontan entscheiden? Planen

DIE ROBOTER KOMMEN.

Dieser Artikel wurde von einem Menschen geschrieben. Wir kennen solche Hinweise. Vielleicht werden wir sie bald auch auf Speisekarten lesen. Roboter sind in der Hospitality und im Care-Bereich längst keine Zukunftsmusik mehr. Sie sind schon im Haus. Die Frage ist nur, in welchem Raum.

Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wo und wann

Es war einmal eine Attraktion, in ein Lokal zu gehen, in dem das Essen auf einem Förderband vorbeifuhr. Running Sushi, eine Zukunftsvision der Neunzigerjahre. Wenn heute ein Roboter auf Rollen das Bier an den Tisch bringt, wirkt das noch ähnlich. Ein Gag, ein Foto für Instagram, ein „Schau mal, was die hier haben“. Doch wer genauer hinsieht, erkennt, dass es hier nicht mehr um automatisch servierte Maki-Variationen geht, sondern vermutlich um die größte Veränderung unserer Arbeits- und Lebenswelt seit der Digitalisierung. Und wo, wenn nicht im Care-Bereich und in der Hospitality-Branche treffen Dienstleistung und menschliche Nähe so unmittelbar aufeinander?

Die Fragen, die sich gerade auch in zahlreichen unserer Mitgliedsbetriebe stellen, klingen meist gar nicht nach Science-Fiction, sondern nach nüchterner Realität, nach Zahlen und Fakten. Kommt das wirklich? Wenn ja, wann und wie schnell? Rentiert sich das? Was muss ich investieren, um nicht in drei Jahren dazustehen und „das mit den Robotern“ verschlafen zu haben? Und die heikelste Frage von allen: Akzeptieren meine Gäste das überhaupt?

Sie sind schon da — nur (noch) nicht in menschlicher Arbeitskleidung.

Meinungen gibt es viele, Haltungen auch. Jeder Tag bringt neue Einblicke, Denkansätze, technische Entwicklungen. Also ist es wichtig, überall genauer hinzuhören. Wir haben mit einem der innovativsten Roboterhersteller der Welt gesprochen, der mitten in Deutschland an genau jenen Maschinen baut, über die heute alle reden. Wir haben Betriebe besucht, die längst Roboter im Einsatz haben. Und wir haben jene gefragt, für die Gastfreundschaft stets Handarbeit bleibt.

Bei einem sind sich aber alle einig: Die Roboter kommen. Mit dem Aufschwung der KI hat die Entwicklung der Robotik zusätzlichen Schub erhalten. Roboter werden dabei häufig als die physische Erweiterung digitaler Systeme verstanden. Und das passiert nicht einfach nur, weil es technisch möglich geworden ist, sondern weil sich viele Betriebe davon Entlastung bei mehreren Herausforderungen gleichzeitig versprechen. Fehlendes Personal. Laufende Kosten. Qualität, die trotzdem stimmen muss. In dieser Gemengelage sind Roboter kein Spielzeug mehr, sondern tatsächlich ein hochwirksames Werkzeug für erfolgreiche Unternehmen und Betriebe.

Für alle unter uns, die gerade nervös auf ihre Investitionspläne schauen, gibt es eine gute Nachricht: Es geht vorerst nicht darum, humanoide Sommelières und Sommeliers oder Paginnen und Pagen einzustellen. Sondern eher darum, besser zu verstehen, welche Arbeit sich sinnvoll verlagern lässt und welche vielleicht niemals von Robotern ersetzt werden kann und auch nicht soll. Dieser Artikel versucht, erste Orientierung zu geben. Mit offener Haltung, gesunder Skepsis und dem nötigen Weitblick, was das alles für Betriebe bedeuten kann –heute und in Zukunft.

Je menschlicher der Roboter, desto länger wird es dauern, bis die Technologie in die Lobby gelangt.

Der Kollege aus Metall

Wer auf den großen Auftritt wartet, den humanoiden Butler, der mit Frack und Verbeugung die Lobby betritt, verpasst womöglich die eigentliche Geschichte. Denn die Robotik ist längst da. Sie kam nur durch den Hintereingang.

In deutschen Hotels und Pflegeeinrichtungen drehen heute mehr als 900 Serviceroboter ihre Runden, so der Anbieter Giobotics. Bereits 2024 haben Reinigungsroboter über 20 Millionen Quadratmeter Boden bearbeitet. In manchen Häusern tragen die Kollegen längst eigene Namen wie Jeeves, Lore oder Rudolph –

Ergänzen statt ersetzen: Roboter in der Hospitality-Branche.

Minibar-Roboter, F&B-Assistent und Abräumer. Jeeves etwa fährt selbstständig in den Aufzug und liefert kontaktlos bis vor die Zimmertür.

Das ist heute keine Messe-Inszenierung mehr, sondern echter Dienstbetrieb. Auch wenn viele dieser rollenden Automaten noch immer aussehen wie fahrende Regale mit Katzengesicht.

Was vielleicht als technische Spielerei begann, ist inzwischen eine echte, messbare Entlastung im Betriebsalltag. Serviceroboter übernehmen das, was Mitarbeitende körperlich (über)anstrengt und damit auf lange Sicht auslaugt. Weite Laufwege, schwere Tabletts, stumpfe, sich stets wiederholende Tätigkeiten, das ewige Hin und Her in Stoßzeiten. Kein Wunder, dass der weltweite Umsatz mit professionellen Servicerobotern seit Jahren zweistellig wächst.

Gäste fragen längst nicht mehr, ob das ein Roboter ist. Sie fragen, wie er heißt.

Jetzt warten alle auf den großen „Peng“. Jenen Moment, den wir bei KI mit dem Auftauchen von ChatGPT erlebt haben. Plötzlich hatte es jeder am Schirm. Am Handy. Im täglichen Business. Ein Wegdenken war bereits nach kurzer Zeit undenkbar. Ob dieser gefühlte Startschuss in eine neue Ära auch in der Robotik noch kommt, ist fraglich. Denn sie ist bereits Gegenwart, nur eben ohne große Show. Und vielleicht macht genau das die Robotik für Betriebe so interessant. Denn was unauffällig funktioniert und trotzdem viel bewegt, lässt sich auch unauffällig einführen. Und dann ist es auf einmal so, als wäre der Kollege aus Metall immer schon da gewesen.

Der Roboter, den niemand sieht

Spannend wird es bei der Frage, wo die Maschine heute schon zuverlässig arbeitet. Und wo eben noch nicht. Robotik funktioniert dort am besten, wo Arbeit zwar notwendig, aber weder sichtbar noch erfüllend ist: im Transport beispielsweise. In der Reinigung. In der internen Logistik, wenn Wäsche, Geschirr oder Material von A nach B müssen. In der Küche übernehmen automatisierte Systeme einzelne Schritte. Sie frittieren, portionieren oder garen. Das nimmt viel Arbeit ab und gibt dem Küchenpersonal Zeit für wichtigere Aufgaben.

Besonders deutlich zeigt sich der Nutzen schon heute im Care-Bereich. Im Rahmen des Forschungsprojekts SeRoDi hat das Fraunhofer IPA autonome Transportroboter in deutschen Pflegeeinrichtungen getestet – mit klarem Ergebnis: Die Pflegekräfte bestätigten, dass die Reduktion der Laufwege spürbar Zeit freisetzt. Zeit, die dorthin fließt, wo sie am dringendsten gebraucht wird: zum Menschen. Aber auch hier verschwimmen die Grenzen – man mag beispielsweise meinen, es wäre eine massive Erleichterung, wenn Roboter endlich Betten beziehen könnten. Aber gerade Betten geben Pflegenden viele Informationen: Schwitzt der Mensch vermehrt, blutet er? Dinge, die eher Menschen als Maschinen auffallen.

In der Betriebsleitung fragt man sich verständlicherweise auch, wie ihre Belegschaft reagiert, wenn Roboter zu Kollegen werden. Erste Erkenntnisse aus der Praxis zeigen: Wo die Maschinen echte Entlastung bringen, ist die Akzeptanz hoch. Mitarbeitende gewinnen Zeit für jene Aufgaben, die sie als sinnvoll und erfüllend empfinden.

Auffällig ist, dass Robotik weit weniger im Rampenlicht steht, als die täglichen Videos aus China und dem Silicon Valley vermuten lassen. Die meisten Systeme arbeiten im Hintergrund, unsichtbar für die Gäste. Der Roboter an der Rezeption ist noch Zukunftsmusik. Vielleicht auch etwas Show. Noch.

Wer also für die Praxis über Robotik nachdenkt, sollte nicht bei der spektakulärsten Anwendung beginnen, sondern bei der lästigsten Aufgabe. Die Frage ist nicht: Was beeindruckt meine Gäste? Sie sollte lauten: Welche Arbeit kostet uns jeden Tag Zeit, Energie und Geld, ohne dass sie irgendjemand vermissen würde?

43 % des gesamten Umsatzes mit Hospitality-Robotern wurde im Jahr 2025 im Hotelbereich erzielt.

39 % des weltweiten Umsatzes mit Hospitality-Robotern entfielen im Jahr 2025 auf Lieferroboter.

12-24 h Laufzeit pro Akkuladung erreichen Lieferroboter wie der BellaBot von Pudu Robotics je nach Nutzung.

Mechanoiden: klar als Maschinen erkennbar

Humanoiden: bewusst eingesetzte, menschliche Features

Androiden: dem Menschen am stärksten nachempfunden

im Care-Bereich spart da Zeit, wo sie am Menschen fehlt.

Quick Facts
Robotik

Der Markt und die Maschine

Niemand hat den Startschuss gehört. Aber er ist längst gefallen.

+ 24,7 %

So stark soll der Markt für Hospitality-Robotik pro Jahr wachsen.

Erstmals sind humanoide Roboter aus westeuropäischer Serienfertigung regulär bestellbar.

Top 5: Wo Robotik in der Hospitality am häufigsten eingesetzt wird

Servieren und Abräumen im Restaurant. Der Klassiker, niedrige Einstiegshürde.

Roomservice, Minibar und interne Logistik. Lieferungen rund um die Uhr.

Boden- und Flächenreinigung. Nachts, wenn es niemanden stört.

KI in Planung und Gästekommunikation. Schichten, Routen, Anfragen.

Küchen-Teilautomatisierung. Konstante Qualität bei Routineaufgaben.

Trends und Prognosen

In der Marktforschung gehen die Zahlen naturgemäß auseinander. Einigkeit herrscht aber über die Richtung. Der weltweite Markt für Hospitality-Robotik wurde je nach Studie für 2025 bereits auf rund eine Milliarde USDollar geschätzt und soll bis Anfang der 2030er-Jahre auf das Drei- bis Fünffache wachsen, mit jährlichen Raten deutlich über zwanzig Prozent.

Drei Entwicklungen sollte man im Auge behalten. Erstens fällt der Preis. Einfache Servier- und Lieferroboter sind heute zur Monatsmiete zu haben, vergleichbar mit einer Leasingrate fürs Auto. Zweitens verschiebt sich der Schwerpunkt. Weg vom reinen Transport, hin zu vielseitigeren, lernfähigen Plattformen. Und drittens wächst das, was man nicht sieht: die KI dahinter. Sie ist es, die Roboter erst wirklich intelligent macht und die uns die größten Sprünge bescheren wird. Der stärkste Treiber dieser Entwicklung ist nicht die reine Technikbegeisterung, sondern der reale Personalmangel.

Fotografiert im Hotel Sacher Salzburg, einem Ort, der für höchste Qualität, menschlichen Service und vor allem für die Verbindung aus Tradition und Innovation steht. Wir haben mit Augenzwinkern eine provokante Frage gestellt: Wäre hier ein Roboter überhaupt denkbar?

„Digitalisierung bedeutet für uns nicht ersetzen, sondern unterstützen. Die Magie von Sacher entsteht immer durch den Menschen.“
Angélique Weinberger, Hoteldirektorin Hotel Sacher Salzburg

Interview mit einem Roboterexperten

HOGAST INSIDE

im Gespräch mit David Reger, Gründer und CEO von NEURA Robotics

David Reger, CEO und Gründer NEURA Robotics.

Herr Reger, Sie sagen oft, die Welt müsse sich auf Roboter vorbereiten. Wo sollten Roboter in Hotellerie, Gastronomie und Pflege überhaupt zum Einsatz kommen, und wo nicht?

Wenn die Technologie gut ist, muss die Welt gar nicht für die Roboter bereit sein, dann ist die Robotik bereit für die Welt, und so weit weg ist dieser Punkt nicht mehr. Die eigentliche Frage ist, wo wir Roboter einsetzen wollen. Den Menschen überall wegzurationalisieren, ergibt für mich keinen Sinn. Roboter sollen ihn unterstützen, ihm das Spülen und das Vorbereiten abnehmen, damit ihm mehr Zeit für das bleibt, worin er einzigartig ist: Menschlichkeit. Nebenbei wird die Arbeit dadurch sogar wieder attraktiver.

Was unterscheidet einen kognitiven Roboter von dem, was man sich in der Hospitality heute unter Robotik vorstellt, etwa Reinigungs- oder Servierautomaten?

Ein heutiger Gastro-Roboter ist meist eine mobile Plattform, die von A nach B fährt. Ein kognitiver Roboter dagegen nimmt seine Umgebung wahr, er hört, fühlt und begreift die Situation, so verrückt sie auch sein mag, und reagiert autonom darauf. In der Hotellerie ist das entscheidend, weil alle Gäste unterschiedlich sind. Die einen räumen selbst auf, die anderen werfen alles auf den Boden und wollen wie Könige behandelt werden. Technisch ist die Hospitality für uns trotzdem einfacher als die Industrie, weil ein Hotelzimmer dem nächsten ähnelt. Wenn wir wollten, könnten wir einen solchen Roboter heute schon hinter die Rezeption stellen, man muss es nur konsequent umsetzen.

Sie bauen zwei sehr unterschiedliche Maschinen, den humanoiden 4NE1 und die MiPA. Wo liegen die Unterschiede?

Der 4NE1 ist im Grunde ein Smartphone mit Armen und Beinen. MiPA dagegen fährt auf Rollen. Auf Rollen ist die Manipulation im Oberkörper einfacher, und vor allem ist die Sicherheit bereits gelöst, dafür gibt es Normen. Für humanoide Roboter auf Beinen existiert noch nicht einmal eine, da stecken wir mitten in der Normfindung. Sobald eine Maschine geht, statt zu rollen, sind die Gefahren eben ganz andere.

Viele Häuser arbeiten mit Property-ManagementSystemen und KI. Wie schnell wäre ein Roboter Teil dieses Gesamtsystems?

Das ist unser nächster großer Schritt, solche Systeme laufen bei uns aber bereits. Das Neuraverse ist die Ebene darüber, denn ein smarter Roboter allein genügt nicht. Er muss nicht erst die Treppe hochlaufen, um in den Kühlschrank zu schauen, man verbindet ihn einfach mit dessen Augen. Auf der CES (Consumer Electronics Show) haben wir das mit unserer KI Aura gezeigt. Man sagt „Hey Aura, ich habe Hunger“, und sie greift auf Kühlschrank und zum Beispiel Backofen zu und macht einen Vorschlag. Nimmt man den Vorschlag an, holt der Roboter das Gericht und serviert es. Über die Plattform kann jedes Haus den Roboter zudem für seinen eigenen Bedarf trainieren und dieses Wissen für sich behalten oder anderen zur Verfügung stellen.

Sie sitzen in einem Drei-Hauben-Restaurant. In der Küche kocht ein Roboter, und es schmeckt genauso gut wie von Menschhand gekocht. Macht das für Sie trotzdem einen Unterschied?

Ich wäre wohl kritischer als beim Menschen und würde mehr Perfektion verlangen, man fordert von einem Roboter eben deutlich mehr. Ich glaube, es wird beides geben. Fürs schnelle, alltägliche Essen gehe ich dorthin, wo ein Roboter günstiger kocht und es einfach seinen Zweck erfüllt. Für den schönen Abend will man den Menschen, denn gutes Kochen ist eine Kunst, und alles nur noch aus dem Automaten zu bekommen, fände ich schade. Schön wäre die Verbindung aus beidem. Schon heute steht der Sternekoch

ja nicht selbst am Herd, sondern bringt seinem Team bei, wie er es haben will und sorgt dafür, dass am Ende genau das herauskommt. Genauso könnte er es einem Roboter beibringen.

„Wer wartet, bis es fertig ist, ist zu spät. Dann tun es längst die anderen.“

MiPA ist ausgestattet mit NEURAs fortschrittlichen Sensoren und adaptiver KI, um alltägliche Aufgaben zu übernehmen.

David Reger (38): Unternehmer & CEO von NEURA Robotics; Pionier der kognitiven Robotik

NEURA Robotics: Gründung 2019, entwickelt Robotersysteme (kollaborative Industrieroboter & humanoide Robotikplattformen)

CES (Consumer Electronics Show): eine der weltweit größten und wichtigsten Messen für Unterhaltungselektronik und Technologie

Neuraverse: eine von NEURA Robotics entwickelte Plattform bzw. ein Ökosystem für kognitive und humanoide Roboter

Wenn Hotelières und Hoteliers jetzt loslegen wollen, ohne Geld zu verbrennen, welche Schritte empfehlen Sie?

Beginnen Sie dort, wo Sie ohnehin kein Personal mehr finden, etwa bei der Reinigung. Diesen Schmerz teilen alle, das macht es auch wirtschaftlich attraktiv, und mit der alternden Bevölkerung wird er noch größer. Vor allem aber: Suchen Sie sich einen Partnerbetrieb, ein Robotikunternehmen, das den Bereich wirklich ernsthaft angeht, und ziehen Sie es gemeinsam durch. Warten Sie nicht, bis alles fertig ist, denn wer wartet, ist zu spät, dann tun es andere. Ein bisschen Schmerz gehört dazu. Aber von einem funktionierenden Produkt rede ich nicht in fünf Jahren, sondern in ein bis zwei.

Ein Schlussbild. Sie sitzen 2035 in einer Hotellobby. Was sehen Sie, und wen sehen Sie nicht mehr? Vor allem keine nervigen Schlangen an der Rezeption. Vieles ist automatisiert, Gesichtserkennung statt Reisepass, der Check-in dauert Sekunden. Die Lobby wird wieder zum Ort, an dem man zusammenkommt, nicht zu dem, an dem man wartet. Ob dort ein Humanoide steht und die Gäste begrüßt, müssen die Menschen selbst entscheiden, technisch ginge es. Ich glaube aber, dieses Willkommen sollte weiter der Mensch geben. Das Aufräumen, das Putzen, all das, wofür wir ohnehin kaum noch jemanden finden, übernimmt künftig die Maschine. Und je selbstverständlicher sie das tut, desto kostbarer wird das, was sie nicht kann.

„Gutes Kochen ist eine Kunst. Alles aus dem Automaten zu bekommen, fände ich schade.“

Gästebedürfnisse sind unterschiedlich – Roboter auch.

Gibt man der Maschine Trinkgeld?

Der Roboter als humanoider Roomservice bleibt erstmal Vision.

Zwischen Labor und Lobby

Jetzt zu dem Teil, den alle sehen wollen. Ja, sie kommen. Die humanoiden Roboter. Zwei Beine, zwei Arme, ein Kopf. Maschinen, die nicht nur menschengleich arbeiten sollen, sondern durch ihr Erscheinen auch emotional berühren.

Auf der CES in Las Vegas hat das deutsche Unternehmen NEURA Robotics Anfang 2026 die Vorbestellung für seinen humanoiden 4NE1 geöffnet. Entworfen wurde dieser gemeinsam mit dem weithin bekannten Designstudio F. A. Porsche. 1,80 Meter groß, bis zu 100 Kilogramm Hebekraft, Preis rund 98.000 Euro, im Flottenpreis weniger. Eine kleinere Variante, der 4NE1 Mini, soll schon für knapp 20.000 Euro zu haben sein. Auch Tesla, Figure AI und die chinesischen Hersteller Unitree und AgiBot arbeiten mit Hochdruck am selben Ziel.

In der Industrie ist die Welt kontrolliert. Im Hotel nicht. Genau dort beginnt die echte Herausforderung.

Bevor jetzt jemand das Budget für einen humanoiden Empfangsroboter freigibt, ein Realitätscheck. Weltweit wurden bereits 2025 schätzungsweise 14.500 humanoide Roboter ausgeliefert. Eine bemerkenswerte Zahl, wenn man bedenkt, dass das erst der Anfang war. Rund neun von zehn dieser Maschinen kamen aus China. Unitree allein verkaufte etwa 5.500 Stück. Tesla, dessen Optimus seit Jahren als westliche Antwort angekündigt wird, hat bisher noch keine Auslieferungen an externe Kundinnen und Kunden vorzuweisen. Noch scheint nicht alles wie geplant. Als die Investmentbank Morgan Stanley die Käuferinnen und Käufer befragte, zeigten sich nur 23 Prozent mit den verfügbaren Geräten wirklich zufrieden. Die Akkus beispielsweise hielten zwei bis drei Stunden. Der Großteil der verkauften Humanoiden steht heute in Forschung und Industrie, nicht im Service.

Bei allem, was der frühen Entwicklungsphase geschuldet ist – wer heute in humanoide Roboter investiert, kauft sich in eine Technologie ein, die in drei Jahren eine andere sein wird. Auffällig ist, dass die seriösen Herstellerbetriebe selbst zur Geduld raten. Die Reihenfolge, die man von NEURA und anderen hört, lautet fast unisono: zuerst Industrie, dann Service, dann Privathaushalt. Der Grund liegt in der Physik. Eine Industriehalle ist eine kontrollierte Welt. Maschinen und Menschen bewegen sich mit Sicherheitsabstand. Alles ist vermessen, beschildert und frei von Überraschungen. Ein Hotel ist das genaue Gegenteil. Hier läuft ein Kind durch die Lobby, hier steht ein Koffer quer im Flur, hier bleibt ein Gast unvermittelt stehen.

Man stelle sich einen Roboter vor, der die Kraft einer Hydraulikpresse hat und in einer vollen Küche zur Stoßzeit zuverlässig zwischen einer Melone und einem Unterarm unterscheiden muss. In der (menschenleeren) Fabrik sind Fehler schlimmstenfalls kostspielig. Im Hotel sind sie lebensgefährlich. Genau deshalb dürfen humanoide Roboter dort, wo Menschen dicht an dicht arbeiten, erst dann mitwirken, wenn die Sicherheit lückenlos ist. Herstellerbetriebe wie NEURA

„Gerade in der Luxushotellerie geht es mehr um Gefühl als um reine Funktion oder Technologie: Eine Pagin oder ein Page kann auf individuelle Bedürfnisse eingehen und Gäste bereits zu Beginn verzaubern.“

Angélique Weinberger, Hoteldirektorin Hotel Sacher Salzburg

werben mit künstlicher Haut, die Berührungen schon vor dem Kontakt erkennt, und mit Sensorik, die Menschen von Gegenständen unterscheidet. Das ist beeindruckend. Aber „beeindruckend in der Demo“ und „verlässlich im Dauerbetrieb“ sind zwei verschiedene Dinge. Somit wird es noch dauern, bis diese Technologie aus dem Labor in die Lobby gelangt.

Interessant ist auch die geografische Schlagseite. China hat den frühen Markt klar erobert. Eigene Lieferketten, staatliche Förderung, Dutzende neuer Modelle pro Jahr. Europa ist bei der Stückzahl abgeschlagen, spielt aber ein anderes Spiel. NEURA etwa hat seine Fertigung bewusst nach Deutschland zurückgeholt und setzt auf ein offenes Betriebssystem, das Neuraverse, über das Roboter Gelerntes miteinander teilen. Was eine Maschine kann, können bald alle. Für alle im Hospitality-Bereich ist das relevanter, als es klingt. Denn hier zählt nicht der billigste Roboter, sondern der, dem Gäste (und Aufsichtsbehörden) vertrauen. Wann werden die ersten in unseren Betrieben einziehen?

Bleibt die Frage, warum es überhaupt ein Roboter in Menschenform sein muss. Die Antwort ist erstaunlich pragmatisch. Wir haben unsere Welt für Menschen gebaut. Türklinken, Treppen, Tabletts, Aufzugknöpfe. Alles ist auf einen aufrecht gehenden Zweiarmer mit Greifhänden zugeschnitten. Eine Maschine in derselben Form kann diese Welt sofort nutzen, ohne dass man das Hotel umbauen müsste. Der Humanoide passt durch dieselbe Tür wie der die Hausmeisterin oder der Hausmeister.

Was heißt das nun konkret für ein größeres Haus, das nicht den Anschluss verlieren will? Erstens: Der humanoide Roboter an der Rezeption bleibt vorerst eine Vision. Wer das verstanden hat, kann gelassen bleiben. Niemand verschläft etwas, wenn 2026 keine Androiden eingestellt werden. Zweitens: Die Entwicklung ist trotzdem real und unglaublich schnell. Die Frage ist bekanntlich nicht ob, sondern wann. Und das „Wann“ liegt für menschennahe Aufgaben eher bei einigen Jahren als bei Jahrzehnten. Nah genug, um sich vorzubereiten, fern genug, um es ohne Hektik zu tun. Und drittens, die eigentliche Erkenntnis: Während alle gespannt auf das Auftauchen der Humanoiden warten, verdienen die unscheinbaren Maschinen im Hintergrund längst ihre Kosten wieder herein. Wer jetzt klug investiert, kauft wertvolle Erfahrung. Und vielleicht einen Vorsprung an Gelassenheit, wenn der Butler aus Metall dann wirklich an die Tür klopft.

Traditionshaus trifft Innovation: Hotel Sacher Salzburg

Hier gibt's nicht nur eine klassische Melange zum Kipferl, sondern auch jede Menge neuer Ideen am Tisch.

- Onlineshop seit 2025 – mit kontinuierlicher Weiterentwicklung

- KI-Chatbot auf der Website

- 360-Grad-Touren für virtuelle Einblicke

- CRM-Systeme für personalisierte Angebote

- KI-Ziele-Coach und -Tracker für Mitarbeitende

- KI im Financial Reporting für effizientere und präzisere Analysen

- Interne KI-Trainingstools wie die Sacher Trainings App

- Aktuelle KI-Tools als Unterstützung im Arbeitsalltag

Wenn die Nachtschicht nie müde wird

Ein frisch belegtes Sandwich um Viertel vor Mitternacht oder ein Drink nach Barschluss, ohne dass jemand dafür aufstehen muss. Manche Annehmlichkeit fällt erst auf, wenn sie selbstverständlich ist.

Pro

Entlastung: Routine, Laufwege und schwere Lasten übernimmt die Maschine

Verfügbarkeit: Reinigung und Lieferung rund um die Uhr, unabhängig vom Dienstplan

Konstanz: Die Maschine hat keine schlechten Tage und keinen Krankenstand

Planbarkeit: Stoßzeiten lassen sich besser abfedern

Mitarbeitendenbindung: Wer entlastet wird, bleibt eher im Betrieb

Imagegewinn: Ein richtig eingesetzter Roboter steht für Innovation

wurde entwickelt, um bei alltäglichen Aufgaben zu helfen.

Contra

Investition: Anschaffung, Wartung und Software kosten. Und die Technik veraltet schnell

Infrastruktur: Aufzüge, WLAN und Wegeführung müssen eingeplant sein

Akzeptanz: Nicht alle Gäste wollen von einer Maschine bedient werden

Grenzen: Der Roboter versteht keine Zwischentöne und improvisiert nicht

Erwartungsbruch: Im Luxussegment kann sichtbare Automatisierung das Versprechen persönlicher Zuwendung beschädigen

NEURA Roboter 4NE1
Besonders in Hotels ist die Robotik bereits auf dem Vormarsch.

Check-in in die Zukunft

Zwischen „alles automatisieren“ und „bloß nichts ändern“ liegt der gesamte unternehmerische Spielraum. Robotik beginnt nicht zwingend mit überstürzten Anschaffungen. Sie beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.

Die nützlichste Frage ist: Wo verlieren wir jeden Tag Zeit und Kraft, ohne dass unsere Gäste einen Unterschied merken? Waschgänge, Geschirrtransporte, das nächtliche Reinigen der Lobby – das sind die ersten sinnvollen Anwendungsmöglichkeiten. Der übermotivierte Einsatz an der Rezeption ist es aktuell noch nicht.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen den Häusern. Ein großes Stadthotel mit hoher Auslastung hat andere Hebel als ein kleines Boutiquehaus. Im Volumengeschäft rechnet sich ein Liefer- oder Reinigungsroboter heute schon nach Monaten; im Luxussegment könnte derselbe Roboter im Hintergrund enorm nützlich sein, an der Front jedoch ein Fehler.

Drei Prinzipien haben sich in der Praxis bewährt:

1. Klein starten, statt gleich eine ganze Flotte zu bestellen.

2. Das Team früh einbinden. Akzeptanz entsteht durch Beteiligung, nicht durch Überraschung am Montagmorgen.

3. Mieten statt kaufen, solange sich die Technik so schnell weiterentwickelt.

Auch sollte die restliche Infrastruktur, einschließlich bestehender KI-Systeme, integrierbar sein. Hier fehlt es oft noch an den nötigen Standards und Schnittstellen. Der HOGAST-Lieferpartner CASABLANCA hotelsoftware, dessen System heute schon knapp 250 Integrationen verbindet, sieht den Roboter auch als das, was er für den Betrieb sein müsste: ein weiterer Systempartner, vergleichbar mit einer Türsteuerung oder einem Kassensystem – vorausgesetzt, er bringt offene, echtzeitfähige Schnittstellen mit. Ihr Rat an Betriebe deckt sich dabei verblüffend mit dem, was auch die Praxis nahelegt: nicht mit dem größten Zukunftsprojekt starten, sondern mit dem größten Schmerzpunkt.

Die Devise: Mit der Robotik erst einmal klein anfangen – aber anfangen.

Der Roboter ersetzt keinen Menschen. Aber oft genau die Arbeit, die keiner vermisst.

Und die Gäste? Studien und erste Erfahrungen zeigen ein erstaunlich entspanntes Bild: Wo Roboter eine echte Aufgabe erfüllen, ist die Akzeptanz durchaus hoch. Was die Menschen ablehnen, ist nicht die Maschine an sich. Es ist eher die Maschine als kostensparender Ersatz für echte, menschliche Zuwendung.

Checklist für Betriebe: Wie kann man starten?

Die lästigsten Routineaufgaben benennen.

Prozesse prüfen: Wo wiederholt sich Arbeit täglich?

Ein Pilotgerät mieten und einige Wochen testen.

Das gesamte Team von Anfang an einbinden.

Gäste transparent mitnehmen und Feedback einholen.

Was bleibt, wenn die Maschine alles kann

Bleibt die Frage, mit der alles begann: Macht es für Gäste einen Unterschied, ob ein Mensch oder eine Maschine das Zimmer gereinigt, das Essen gekocht, sie begrüßt hat?

Bei der Wäsche, die einfach aufs Bett geworfen wurde, lautet die Antwort vermutlich: nein. Manch einer findet es sogar angenehm, dass eine emotionslose Maschine getragene T-Shirts zusammenlegt. Beim Gespräch an der Rezeption nach einem langen Reisetag ist die Antwort ein klares Ja. Dazwischen liegt das ganze Spielfeld der kommenden Zeit.

Eine Beobachtung lässt sich heute schon festhalten: Je perfekter, schneller und allgegenwärtiger diese Technik wird, desto größer wird auch die Sehnsucht nach dem, was sie nicht kann. Nach Echtheit. Nach einem Gegenüber, das nicht nur funktioniert, sondern

wahrhaftig meint, was es tut, und menschlich interagiert. Es ist gut möglich, dass „von Menschenhand“ zum nächsten Gütesiegel wird – das, was „Bio“ für Lebensmittel darstellt.

Die Roboter kommen also. Aber sie kommen nicht, um Gastfreundschaft zu ersetzen. Sie kommen, um sie noch besser möglich zu machen – in einer Branche, die in den letzten Jahren stark unter Druck geraten ist. Und niemand muss diesen Weg allein gehen. Ob Hotellerie, Gastronomie oder Care – wir gehen ihn als Gruppe, lernen voneinander und nehmen einander mit. Wer lästige, teure, kräftezehrende Arbeit klug abgibt, gewinnt das Wertvollste zurück, das Gastgeberinnen und Gastgeber haben: Zeit für die Gäste. All das entscheiden nicht Maschinen, sondern wir Menschen.

Technologie kann Prozesse optimieren. Gastfreundschaft bleibt eine menschliche Entscheidung.

Mehr Freiraum für echte Gastfreundschaft mit CASABLANCA

Im 4-Sterne-Superior-Hotel Steiner in Obertauern sorgt HOGAST-Partner CASABLANCA hotelsoftware für effiziente Abläufe, praxisnahe Wellnessverwaltung und beste Betreuung im Hotelalltag.

Höchste Qualitätsansprüche treffen im HOGAST-Mitgliedsbetrieb Hotel Steiner in Obertauern auf einen dynamischen Hotelalltag. Effiziente Abläufe und verlässliche Systeme sind dabei entscheidend. Seit knapp sieben Jahren setzt das Familienhotel mit rund 60 Mitarbeiter:innen auf CASABLANCA hotelsoftware.

„Die Zusammenarbeit mit CASABLANCA ist ausgezeichnet. Das habe ich zuvor noch bei keinem der drei vorhergehenden PMS-Anbieter erlebt“, erzählt Hotelchefin Andrea Steiner. Besonders überzeugen sie die intuitive Bedienung und die einfache Einschulung neuer Mitarbeiter:innen: „Das ist für uns ein großer Vorteil. Neue Kolleginnen und Kollegen finden sich schnell zurecht und können rasch selbstständig arbeiten.“

Auch die laufende Weiterentwicklung der Software wird im Hotelalltag deutlich spürbar. „Die Abläufe werden kundenzentriert immer weiter vereinfacht, was die Arbeit an der Rezeption enorm erleichtert." Gerade in einem familiengeführten Hotelbetrieb, in dem täglich viele unterschiedliche Bereiche ineinandergreifen, seien effiziente Prozesse unverzichtbar. Von der Gästeverwaltung bis hin zur Organisation an der Rezeption unterstützt CASABLANCA das Team dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: den persönlichen Service für die Gäste.

Ein weiterer wichtiger Bereich im Hotel Steiner ist die Wellness- und Spaverwaltung. Drei Mitarbeiterinnen mit unterschiedlichen Spezialbereichen koor-

dinieren Anwendungen in vier Räumen. Gemeinsam mit CASABLANCA wurde die Verwaltung individuell an die Bedürfnisse des Hotels angepasst. „Wir haben erklärt, wie wir arbeiten möchten, und die Lösung wurde genau darauf abgestimmt. Die Entwicklung erfolgte Hand-in-Hand und erleichtert unsere Organisation immens“, erklärt die Hotelchefin.

Besonders hebt Andrea Steiner auch den persönlichen Support hervor: „Man hat immer die richtige Ansprechperson und fühlt sich gehört.“ Das Fazit nach sieben Jahren Zusammenarbeit fällt daher eindeutig aus: „Ich würde CASABLANCA nicht nur weiterempfehlen, ich habe es bereits mehrfach weiterempfohlen.“

Andrea Steiner Geschäftsleitung

Hotel Steiner ****SUPERIOR www.hotel-steiner.at

My HOGAST Roll-out

Nun auch für HOGAST Deutschland & HOGAST Smart

Einloggen, auswählen, bestellen – so einfach kann professioneller Einkauf heute sein. My HOGAST, die digitale Plattform der HOGAST, präsentiert sich nach HOGAST Österreich jetzt auch für HOGAST Deutschland und HOGAST Smart in neuem Gewand und mit neuen Funktionen –HOGAST Care folgt im Herbst.

Ein Login auf at.myhogast.com, de.myhogast.com oder smart.myhogast.com genügt, um alle Bestellungen, Lieferpartner, Rechnungen und Statistiken im Blick zu behalten. Das Hauptziel der Plattform ist, unseren Mitgliedern den Alltag zu erleichtern – durch echte Prozess- sowie Preisoptimierung. „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist das essenziell und für unsere Mitglieder ein echter Mehrwert“, betont Christopher Pohl, Produktmanager Online-Systeme.

Eine Plattform für alle(s)

My HOGAST vereint modernes eCommerce mit professionellem Beschaffungsmanagement – maßgeschneidert für die Anforderungen der Hotellerie und Gastronomie. Die Plattform ist einfach, intuitiv und effizient aufgebaut: Von der Bestellung über verschiedene Lieferpartner bis hin zur Rechnungsverwaltung läuft alles zentral und übersichtlich in einem System.

Neue Maßstäbe in Usability und Effizienz

Mit dem jüngsten Update hat My HOGAST einen großen Sprung gemacht: schneller, übersichtlicher, leistungsstärker. Eine optimierte Benutzerführung, eine verbesserte Performance und neue smarte Funktionen sorgen für Zeitersparnis im Arbeitsalltag.

Christopher Pohl

Produktmanager Online-Systeme

+43 6246 8963 410 +49 8940 1144 410 christopher.pohl@hogast.com

Was ist neu?

Der Bestpreisfinder zeigt im Einkaufskorb die günstigsten Angebote aller HOGAST-Lieferpartner

Erweitertes Rechtemanagement für unterschiedliche Benutzerrollen

Innovative Statistik- und Auswertungsmöglichkeiten Aktualisierte Systemarchitektur, die das Portal zukunftssicher macht

Verbesserung der mobilen Verfügbarkeit – besonders praktisch für unterwegs

Neuer Handscanner, mit dem sich Bestände und Bestellungen direkt im Lager verwalten lassen –inklusive Barcodescan

„My HOGAST ist mehr als ein Bestellportal – es ist die digitale Schaltzentrale für den modernen Einkauf in Hotellerie und Gastronomie.
Eine Plattform, die mitdenkt und Prozesse vereinfacht.“

Christopher Pohl, Produktmanager Online-Systeme

Vorteile auf einen Klick:

Lieferantenübergreifende Bestellplattform

Die besten Preise stets im Blick Einkaufscontrolling und umfassende Statistiken Rechnungsarchiv und Anfragen-Infosystem Nahtlose Schnittstellen zu Warenwirtschaftsprogrammen

Mobiloptimierte Funktionen für Smartphones und Tablets – inklusive Offline-Funktion

Digitale Unterstützung bei Inventur und Bestandsmanagement

Wachsende Community. Wachsende Vorteile.

Neue Features, neue Mitglieder und immer neue Updates: Unsere Mitglieder von HOGAST Österreich, HOGAST

Deutschland und HOGAST Smart nutzen schon unsere einfache und übersichtliche Bestellplattform für alles rund um Einkauf, Controlling und Inventur. Aber My HOGAST wächst noch weiter: Ab Herbst finden auch HOGAST

Care-Mitglieder alles auf einen Klick.

Bestpreisfinder

Große Produktvielfalt

Einfach & übersichtlich

Integrierter KI-CoPilot

Jetzt auch für HOGAST Deutschland & HOGAST Smart

Optimierte Essenzliste

Individuelles Dashboard

Suche Artikel oder Lieferpartner

Das neue My HOGAST-Portal wird noch besser

Die Neuausrichtung des digitalen Onlineportals

My HOGAST rückt Präzisierung, Erweiterung und intelligente Ergänzungen in den Fokus. Die jüngsten Optimierungen, verfügbar für HOGAST Österreich, HOGAST Deutschland und HOGAST Smart, sind im operativen Alltag deutlich spürbar – von individualisierbaren Dashboards über KIUnterstützung mit eigenem Chatbot bis hin zu durchgängigen Listen-Workflows.

Orientierung auf einen Klick

Gleich beim Start wird eines der zentralen Updates sichtbar: ein modulares Dashboard statt allgemeiner Startseite. Diese individuelle Steuerzentrale orientiert sich konsequent an den Arbeitsrealitäten der Nutzerinnen und Nutzer und zeigt auf den ersten Blick die jeweils wichtigsten Funktionen. „Dieses Dashboard kann individuell mit Widgets befüllt und angeordnet werden“, erklärt Produktmanager Online-Systeme Christopher Pohl.-

Über „Dashboard bearbeiten“ lassen sich

Widgets verschieben, skalieren oder entfernen.

Neue Module werden via „Widget hinzufügen“ integriert.

Das geänderte Dashboard lässt sich auf folgenden Ebenen speichern:

--

Nur auf dem ausgewählten Betrieb/Kostenstelle

Auf einem Kundenknoten

Standard: für alle mir zugewiesenen

Organisationseinheiten

(OE → Kundenknoten/Betrieb/Kostenstelle)

Die Inhalte reagieren dynamisch auf die gewählte Organisationseinheit (OE). Ein Wechsel genügt – und die Informationslage passt sich automatisch an, ganz ohne manuelle Nachjustierung.

Effizient mit Stern

Neu hinzugekommen ist auch das Stern-Symbol oben rechts auf nahezu allen Seiten. Es speist das Widget „Schnellzugriff“ und ermöglicht organisationseinheitsspezifische Favoriten. „Die Navigation wird damit kontextbezogen und deutlich effizienter“, betont Pohl.

Eigener Chatbot im Portal

24/7 gut beraten: Ob Inventurliste, Rechnungsrecherche, Ansprechpartner oder Inhalte zur Digitalisierung – mit dem aktuellen Update wird ein KI-gestützter Copilot-Agent aktiv. Direkt im Portal unten rechts integriert, unterstützt er bei operativen Fragestellungen des Tagesgeschäfts. Der Agent liefert strukturierte Antworten in Echtzeit. Grundlage ist eine manuell kuratierte Wissensdatenbank innerhalb der MS-HOGAST-Cloud.

Listen als strategisches Steuerelement

Eine gezielte Weiterentwicklung betrifft auch die Essenzliste. Mit der neuen Exportfunktion lassen sich

Listen systematisch weiterverwerten. In Kombination mit Import- und QuickCollect-Funktion entsteht ein durchgängiger Prozess und ein effizienterer Workflow.

Konkret heißt das: Eine Bestellliste auf Basis der umsatzstärksten Artikel der vergangenen zwölf Monate kann organisationseinheitsübergreifend erstellt, exportiert und an anderer Stelle wieder importiert werden. Listen entwickeln sich damit zu strategischen Steuerungselementen im Einkauf.

Immer informiert mit „My HOGAST Updates“ Mit der Content-Seite „My HOGAST Updates“ werden alle Neuerungen nun auch transparent begleitet.

--

„Das ist neu“ listet aktuelle Systemanpassungen auf. „Was kommt?“ gibt Einblick in kurz- und mittelfristige Vorhaben.

Ein ergänzendes Modal-Overlay informiert aktiv über relevante Updates.

„Neben dem Effizienzgewinn für Nutzerinnen und Nutzer reduziert sich gleichzeitig die Belastung des Helpdesks. Die Unterstützung erfolgt 24/7, unmittelbar im Anwendungskontext.“

„Updates erfolgen damit nicht mehr im Hintergrund, sondern nachvollziehbar und transparent“, so Pohl.

Kleine Details, große Wirkung

Auch unter der Oberfläche wurde präzise nachjustiert: Zahlreiche Optimierungen sorgen im Hintergrund für einen noch runderen Workflow. Die Bestellhistorie kann nun direkt gedruckt werden, Artikel im Warenkorb lassen sich nach Bestpreisfinder-Tausch wieder zurückholen, neue Positionen erscheinen chronologisch sortiert. Technische Details – etwa bei iFrames –wurden bereinigt, geplante Bestellungen wieder sauber vordefiniert und gelöschte Anfragen werden nach 14 Tagen automatisch entfernt. „Kleine Stellschrauben, große Wirkung im Alltag“, fasst Pohl zusammen.

Im Mittelpunkt steht weiterhin, immer bessere Lösungen für komplexe Prozesse zu entwickeln – unterstützt durch gezielte technische Features, die reale Anforderungen aus der Praxis wirklich verstehen. Einfach noch besser, smarter und effizienter bestellen – mit klarer Betonung auf „einfach“.

Roboter retten die Menschlichkeit

(HO)GASTKOMMENTAR

Mag. Tobias Seifried, Chefredakteur & Co-Herausgeber von LEADERSNET

Als Wirtschaftsjournalist beobachte ich die Tourismusbranche seit vielen Jahren von außen. Dabei fällt auf: Kaum ein Sektor hat so leidenschaftlich über die Einführung von Robotik debattiert wie das Gastgewerbe. Die Skepsis war nur allzu verständlich, schließlich ist das Fundament dieses Handwerks die persönliche Begegnung. Doch ein Blick in die Betriebe im Sommer 2026 zeigt ein differenziertes Bild: Wir erleben keine „Entmenschlichung“, sondern eine strategische Symbiose aus Hightech und Herzlichkeit.

Aus wirtschaftlicher Sicht steht die Branche vor Herausforderungen, die sich mit den Rezepten von gestern kaum noch lösen lassen. Der strukturelle Fachkräftemangel ist kein temporäres Phänomen mehr, sondern eine betriebswirtschaftliche Konstante. Ähnlich ist es mit der Robotik: Sie ist vom technischen Experiment zur rationalen Partnerin im Betriebsalltag gewachsen. Sie kommt nicht, um den Menschen zu ersetzen, sondern um ihm den Rücken freizuhalten.

Wenn wir in diesem Heft über Kochroboter, automatische Schankanlagen oder digitale Überwachung in Pflegeheimen lesen, dann geht es im Kern um die Rückgewinnung der wertvollsten Ressource im Umgang mit Menschen: Zeit. Jede Minute, die Mitarbeitende damit verbringen, schwere Tabletts über weite Strecken zu schleppen oder händisch Kaffeekapseln zu sortieren, fehlt den Gästen.

Der Roboter übernimmt jene Aufgaben, die physisch belastend oder repetitiv sind. Er kennt keine Ermüdung und behält die Präzision bei, während die menschliche Energie dort eingesetzt werden kann, wo sie den

Wo Roboter unterstützen, bleibt mehr Zeit für echte Gastfreundschaft.

größten Mehrwert schafft: in der individuellen Betreuung. Das ist kein Verlust an Gastfreundschaft, sondern die ökonomische Basis dafür, dass echte GastgeberQualität überhaupt wieder stattfinden kann.

„Die KI kommt nicht, um den Menschen zu ersetzen, sondern um ihm den Rücken freizuhalten.“

Smarte Check-in-Systeme oder logistische Hintergrund-Robotik schaffen jenen Freiraum, den ein erstklassiger Service benötigt. Denn eines kann kein Algorithmus der Welt ersetzen: das empathische Gespür, das echte Lächeln bei der Begrüßung und die Intuition, die genau den Geschmack der Gäste trifft.

Die HOGAST-Mitglieder beweisen mit ihren Investitionen, dass moderne Betriebe heute technologische Hochleistungskonstrukte sind, die nach außen hin mehr denn je durch Wärme und Persönlichkeit glänzen müssen. Die Robotik fungiert hier als Rettungsanker, der die Teams entlastet und den Fokus zurück auf den Kern des Tourismus lenkt: Menschen zu begeistern. In diesem Sinne: Willkommen in der Zukunft. Servus, Roboter!

Die KI erkennt gute Marken.

Deine

auch?

Deine Gäste googeln nicht mehr. Sie fragen die KI. Die KI liefert eine Empfehlung. Eine einzige.

Dahinter steckt kein Suchalgorithmus, den man mit ein paar Kniffen austrickst. Sondern eine Intelligenz, die deine Marke prüft wie dein anspruchsvollster Gast. Stimmt die Geschichte? Passt das Bild zum Versprechen? Ist es eine Haltung – oder nur Dekoration? Wer da nicht in jedem Detail überzeugt, kommt nicht vor. Eine gut gebaute Marke ist deshalb keine Kür mehr.

Sie ist die Eintrittskarte für jede Buchung. Der WUGER Marken-Check zeigt dir, wo du stehst. Wie dein Gast deine Marke erlebt. Beim Googeln, auf der Buchungsplattform, in der KI-Suche. Und im Kopf, lange bevor er bucht. 60 Seiten, drei Bereiche, sieben Kriterien, ein ehrliches Ergebnis. Bewertet und eingeordnet von unseren Hospitality-Expert:innen.

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HOGAST

Zwischen engen Gassen und strengen Vorgaben

Ein Hotel aus dem Jahr 1365 für die Zukunft rüsten? Klingt nach einer Mammutaufgabe. Zwischen Denkmalschutz, Altstadtkommission, fehlenden Lagerflächen und einem überraschenden Fund unter dem Dach zeigte sich im Hotel Weiße Taube, wie entscheidend eine vorausschauende Planung und die Begleitung durch die HOGAST Smart-Projektberatung sein können.

Wer heute das Salzburger Altstadthotel betritt, bemerkt von den Herausforderungen des Umbaus nichts mehr. Doch hinter den historischen Mauern verbergen sich neue Fenster, eine moderne Klimatisierung, ein sanierter Eingangsbereich, ein komplett erneuertes Dach sowie eine frische Fassade. Fast zwei Jahre Genehmigungsverfahren, zahlreiche Abstimmungen mit Behörden und eine zehnwöchige Bauzeit mitten in der Salzburger Altstadt liegen hinter dem Hotel Weiße Taube.

Alles beginnt mit einem Plan Für die HOGAST Smart-Projektberatung begann die Arbeit lange vor dem eigentlichen Baustart. Hotelchefin Christine Gmachl kam früh auf ihre Einkaufsberaterin Maria Mailänder zu, diese holte wiederum Projektberater Thomas Kainz ins Boot. Seine Aufgabe: Ausschreibungen vorbereiten, Angebote einholen, das Projekt von Anfang bis Ende mitbegleiten und vor allem Partnerinnen und Partner zu finden, die sowohl den technischen Anforderungen als auch den Vorgaben von Bundesdenkmalamt und Altstadtkommission gewachsen waren.

Überraschung in luftiger Höhe: Ein Bagger musste Schüttbeton vom Dach des Altstadthotels räumen.

Kainz weiß aus Erfahrung, wo viele Bauprojekte ins Schleudern geraten: nicht auf der Baustelle, sondern davor. „Die größten Fehler passieren, wenn nicht lange genug geplant wird. Besonders bei komplexen Projekten wie diesem sollte man sich für die Vorplanung lieber länger Zeit nehmen, sauber ausschreiben und kostendeckend kalkulieren.“

Bauen im Korsett der Altstadt

Mit Hand-in-Hand-Werker fand die HOGAST SmartProjektberatung schließlich einen kompetenten Lieferpartner, der das Projekt als Teil-Generalunternehmer abwickeln konnte und zahlreiche Gewerke koordinierte. „Gerade bei der Komplexität eines historischen Gebäudes in Altstadtlage ist es ein Vorteil, wenn möglichst viel aus einer Hand kommt“, sagt Kainz. Denn die Rahmenbedingungen gestalteten sich alles andere als einfach. „Die Zufahrt war ein Riesenthema“, erinnert sich Hannes Schlick, Geschäftsführer von Hand-in-Hand-Werker. „Es gab beschränkte Ein- und Ausfahrtszeiten, kaum Lager-

flächen und sehr wenig Platz.“ Gleichzeitig mussten die Arbeiten so organisiert werden, dass die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer möglichst gering blieb.

Parallel liefen intensive Abstimmungen mit Bundesdenkmalamt und Altstadtkommission. Neue Fenster mussten historischen Vorbildern entsprechen, technische Anlagen möglichst unauffällig integriert werden. „Wir haben Kastenstockfenster eingebaut, die den ursprünglichen Fenstern nachempfunden sind“, sagt Schlick. Und auch bei der Klimatisierung war die Vorgabe klar: Die Technik sollte möglichst unsichtbar sein. „Die größte Herausforderung war wirklich die Klimaanlage – dass wir alle Leitungen dort hinbringen, wo sie hingehören“, erzählt die Hotelchefin. „Und dabei die historische Bausubstanz so wenig wie möglich beeinträchtigen“, ergänzt Schlick. Die Geräte wurden letztlich versteckt im Dachgeschoss untergebracht, die Zu- und Abluftführung über den Innenhof gelöst.

Das Dach gibt sein Geheimnis preis Regelmäßige Abstimmungsgespräche zwischen Hotelbetrieb, Projektberatung und Lieferpartner sorgten dafür, dass alle Beteiligten stets auf demselben Informationsstand waren. Doch dass selbst die beste Planung nicht jede Überraschung verhindern kann, zeigte sich beim Rückbau des Daches. „Als wir die alte Konstruktion entfernt haben, kam darunter unerwartet massiver Schüttbeton zum Vorschein – vermutlich ein Relikt aus Kriegszeiten“, erzählt Schlick. „Eigentlich hatten wir mit einer klassischen Holzkonstruktion gerechnet. „Plötzlich mussten wir einen kleinen Bagger aufs Dach heben, um die zusätzlichen Massen abzutragen“, erinnert sich die Hotelchefin zurück.

Solche Momente sorgten zwar für zusätzliche Herausforderungen, änderten aber nichts am guten Miteinander auf der Baustelle. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erwies sich über die gesamte Projektlaufzeit als entscheidender Erfolgsfaktor.

Für Christine Gmachl hat sich die Investition gelohnt. „Mit der HOGAST Smart würde ich jederzeit

wieder arbeiten“, sagt sie. Dann fügt sie lachend hinzu: „Aber so einen Umbau würde ich trotzdem nicht noch einmal machen. In den ersten fünf Wochen habe ich mich oft gefragt: Warum machen wir das eigentlich?“ Doch heute genießen die Gäste den Komfort der Gegenwart in einem Haus, das seine Geschichte bewahrt hat.

Vom Ergebnis überzeugt: Hotelchefin Christine Gmachl hat das Projekt- und Lieferpartnerteam inzwischen bereits für ein weiteres Hotel in der Salzburger Altstadt empfohlen.

Mitglied seit: 2. Jänner 2014 HOGAST in 3 Worten: zuverlässig, unkompliziert, vertrauenswürdig

Einkaufsmanagerin: Maria Mailänder Klaus Schmitzberger Teamleitung Projektberatung

+43 6246 8963 263

+49 8940 1144 263 klaus.schmitzberger@hogast.com

360° Payment-Journey mit PAYONE: Für ein erstklassiges Gästeerlebnis

Eine ganzheitliche Payment-Journey schafft eine nachhaltig positive Gästeerfahrung von der Buchung bis zum Check-out – ganz ohne Medienbrüche. PAYONE integriert die wichtigsten Momente der Zahlungsreise. Eine einzige Gast-ID verbindet alle Touchpoints, erhöht Transparenz sowie Effizienz und steigert den Umsatz.

Buchung (Pre-Stay- & On-top-Reservierungen)

Schon bei der Online-Buchung – ob über Web, App oder Buchungs-Plattformen – können Gäste ihre bevorzugten Zahlungsmethoden auswählen. Zusatzleistungen wie Spa, Frühstück oder Events können nahtlos vor dem Aufenthalt gebucht werden, ohne erneut Daten eingeben zu müssen. Tokenisierte Zahlungsdaten ermöglichen eine komfortable VorabAbrechnung oder flexible Nachbelastung während des Aufenthalts.

Check-in (digital & vor Ort)

Beim Check-in wechseln Gäste mühelos von der Online- zur Vor-Ort-Bezahllösung. Ob digital am Smartphone oder am Point-of-Sale, Zahlungen erfolgen

sicher und rasch. Die Gast-ID verknüpft Reservierung, Services und Abrechnungen in einer einzigen Ansicht. Wartezeiten werden reduziert und das positive Gästeerlebnis gestärkt.

In-Stay-Payments

Restaurant, Spa, Shop und Ladesäulen vor dem Hotel profitieren von integrierten Zahlungsprozessen. Ob am Tisch, am Spa-Desk oder beim E-Laden der Autos –alle Transaktionen laufen über eine zentrale Plattform.

Check-out & After Check-out

Gäste können schnell, sicher und eindeutig nachvollziehbar auschecken. Alle Ausgaben werden in einer zentralen Rechnung zusammengeführt, Nachbelastungen nach dem Aufenthalt erfolgen automatisch, falls erforderlich. So steigt die Zufriedenheit der Gäste und der Verwaltungsaufwand wird reduziert.

Die PAYONE Hospitality-Lösung lässt sich flexibel in bestehende Systeme integrieren, ist europaweit skalierbar und unterstützt internationale Gäste mit zusätzlichen Services wie der dynamischen Währungsumrechnung.

Der führende Zahlungsdienstleister PAYONE macht Payment mit seiner Hospitality-Solution zum zentralen Bestandteil der Guest-Journey und sorgt für ein überzeugendes Gästeerlebnis.

Dieses Angebot/Produkt gilt nur für HOGAST Österreich.

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Kompatibel mit den meisten Nespresso®*-kompatiblen Maschinen.

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*Gültig für HOGAST Deutschland.

*Nespresso® ist eine eingetragene Marke der Société des Produits Nestlé S.A. Café Mundi steht in keiner Verbindung zu Nestlé und wird von dieser nicht unterstützt oder autorisie rt.

Kapselkaffee: Komfort & Kritik

Einwegkapseln haben den Kaffeekonsum revolutioniert. Doch mit dem Komfort kam auch die Kritik. Milliarden Kapseln stehen sinnbildlich für den Spagat zwischen Bequemlichkeit und Ressourcenverbrauch. Doch findige Kaffeemarken schrauben zunehmend am System – auf der Suche nach einem kleineren Fußabdruck für den großen, aber kurzen Kaffee-Genuss.

Bis zu 25 %

der Umweltbelastung einer Tasse Kaffee kann auf die Kapsel entfallen. Der Anteil variiert je nach Material und Entsorgung – bleibt aber relevant, weil jede Portion eine eigene Verpackung mitbringt.

In Hotelzimmern

sind Kaffeekapseln längst Standard. Wie viele genau verbraucht werden, ist kaum dokumentiert. Klar ist nur: Die Mengen sind groß und das Einsparpotenzial ebenfalls. Ein Branchenprojekt zeigt: 141 Tonnen Plastik und 650 Tonnen CO₂ pro Jahr könnten allein in diesem Segment vermieden werden.

Material stecken in einer einzelnen Kapsel. Kaum spürbar – und doch entscheidend im großen Maßstab.

2 Gramm 3,3 Milliarden

Kaffeekapseln werden jedes Jahr in Österreich und Deutschland verbraucht.

In aller Mundi

Kapseln von Café Mundi

Ein Beispiel für neue Ansätze liefert der Berliner Anbieter Café Mundi, der auf kompostierbare Kaffeekapseln aus pflanzenbasierten Materialien setzt. Statt das System abzuschaffen, verändert der HOGAST-Lieferpartner die Materialbasis.

Die Kapseln bestehen aus Biopolymeren aus Reststoffen (z. B. Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr), sind aluminium- und plastikfrei und laut Hersteller homekompostierbar.

4.400 Schulbusse Kapselabfall pro Jahr

Kapselabfall entstehen weltweit jährlich. Das entspricht ungefähr dem Gewicht von 4.400 Schulbussen. ist nahezu unbegrenzt recycelbar und kann ohne Qualitätsverlust wiederverwendet werden. In der Praxis scheitert das jedoch oft: Viele Kapseln werden nicht getrennt gesammelt und landen im Restmüll. Die globale Recyclingrate liegt nur etwa bei 30 %.

Vor jeder Tasse

entsteht ein großer Teil der Umweltauswirkung bereits beim Kaffee selbst – beim Anbau, bei der Verarbeitung und beim Transport. Die Verpackung ist sichtbar, der größere Fußabdruck entsteht oft früher.

Der Unterschied zeigt sich in der Herstellung:-

Kunststoff: ca. 6 kg CO₂/kg biobasiert: ca. 1,4 kg CO₂/kg

Bei rund 2 g pro Kapsel ergibt sich ein Skaleneffekt: 1 Mio. Kapseln ≈ 9,2 t CO₂ Einsparung. Auch beim Inhalt setzt das Unternehmen auf Bio-Arabica-Kaffee aus zertifiziertem Anbau.

Harald Ebner

Warengruppenmanager Kaffee & Tee, Bier, alkoholfreie Getränke, Brot & Backwaren, HOGAST.Regio +43 6246 8963 162 | +49 8940 1144 162 harald.ebner@hogast.com

Der Küchenchef ohne Mittagspause

Er kocht 24/7, kennt jedes Gericht, aber keinen Stress: Kochroboter Enzo ist der entspannteste Küchenchef der Branche. Als Service bereitgestellt vom Verpflegungsspezialisten und HOGASTLieferpartner Bierbichler gemeinsam mit den Technologiepartnern von goodBytz, mischt er die Gastronomie ordentlich auf.

Enzo, Hand aufs Herz: Bist du Koch oder Maschine?

Ich bin das Beste aus beiden Welten – Präzision wie ein Schweizer Uhrwerk und Geschmack wie von Nonna aus Neapel.

Du kochst rund um die Uhr. Schlaf brauchst du nicht?

Schlaf ist was für Menschen. Ich liefere 24/7 – ob Frühstück um 3 Uhr früh oder Pasta um Mitternacht.

Klingt nach Stress. Wie viele Gerichte schaffst du so?

Zwischen 120 und 400 Portionen pro Stunde – locker aus dem Handgelenk.

Und schmeckt das wirklich?

Aber, bitte! Ich arbeite mit Rezepten, die von einem Sternekoch mitentwickelt wurden.

Was steht bei dir auf der Karte?

Von Caesar Salad bis Curry-Bowl, von Pasta bis Kaiserschmarrn – bis zu 60 Rezepte im Monat. Ich bin wie eine Flatrate – nur in der Küche.

Wo fühlst du dich am wohlsten?

Ich bin da nicht wählerisch – Kantine, Hotel, Systemgastronomie, Handel. Am liebsten dort, wo heute noch kein frisch gekochtes Essen angeboten wird. Und im Care-Bereich sowieso: Kliniken und Pflegeeinrichtungen bauen auf meine Zuverlässigkeit.

Deine größte Stärke?

Ich bin verlässlich, belastbar und flexibel – perfekt bei Personalmangel.

Kochroboter Enzo wirkt dem Personalmangel in der Gastronomie und dem Care-Bereich entgegen.

Und deine größte Schwäche?

Smalltalk. Wenn du mir vom Wochenende erzählst, rühre ich einfach weiter.

Hast du Angst, Köchinnen und Köche zu ersetzen?

Nein. Ich bin kein Ersatz, ich bin eine Verstärkung. Die Kreativität bleibt beim Menschen – ich kümmere mich um die Umsetzung. Und dort, wo es keine Köchinnen und Köche mehr gibt, spiele ich meine Stärke besonders gut aus.

Enzo, sag mal – bist du Einzelkind oder gibt’s noch mehr von deiner Sorte?

Mamma mia, wir sind wie eine italienische Großfamilie. Luca ist der flinke Kleine für kompakte Küchen, Felix der clevere Mitdenker, SAM bringt gleich die ganze Küche im Container mit – und Sparrow? Der ist unser neuestes, vollautomatisches Familienmitglied.

Also tutto Familienbetrieb?

Exakt. Egal, ob großes Restaurant oder kleine Fläche – wir haben für jede Küche die passende Portion Robotik. Und keine Sorge: Guter Geschmack bleibt in der Familie.

Letzte Frage: Was macht dich glücklich? Wenn am Ende jemand sagt: „Wow, das schmeckt wie frisch gekocht!“ Und ich denke mir nur: Überraschung, ist es auch.

Jerome Hartsch

Warengruppenmanager

Lebensmittelgroßhandel & Molkerei +43 6246 8963 152 | +49 8940 1144 152 jerome.hartsch@hogast.com

Freuden-Ausbrüche und Zorn-Beben

(HO)GASTKOMMENTAR

Mag. Roland Graf

Chefredakteur von Falstaff PROFI

Man darf es wohl auch einer gewissen Lust zur Angst zuschreiben: Die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz werden täglich neu gepriesen. Im Grunde löst die KI aber dank fortgeschrittener Rechnerleistung nur etwas ein, das in den 1960er Jahren schon ausführlich von der Kybernetik beschrieben wurde. Federführend in dieser weitgehend vergessenen Disziplin waren auch (Exil-)Österreicherinnen und (Exil-) Österreicher. Und einer von ihnen, Heinz von Foerster, stellte den ultimativen Unterschied zwischen Mensch und Maschine fest: Wir Menschen sind nämlich „nicht triviale Systeme“. Übersetzt aus dem TechnikSprech bedeutet das etwas, das auch in Zukunft enorm wichtig wird:

„Wir reagieren nicht immer mit dem gleichen Ergebnis auf die gleiche Situation.“

Und das, um endlich direkt auf die Gastronomie zu kommen, macht den menschlichen Faktor so wertvoll. Der eine Ober ermahnt die lauten Kinder mürrisch, die andere Kellnerin sagt: „Lassen‘s die Kinder nur spielen!“ Der Self-Check-Automat im Hotel hingegen kann immer nur mechanisch fragen: „Hatten Sie eine gute Anreise?“ Und er fragt es auch einen Dobermann, wenn ihn der Bewegungssensor erfasst. Naja …

Wenn Emotionen ins Spiel kommen, macht Menschlichkeit den Unterschied.

Den rotgesichtigen Gast hingegen, der sich an der Rezeption über Flugverspätungen auslässt, werden aber nur echte Gastgeberinnen und Gastgeber mit einer heißen Schokolade, einem netten Wort oder einem Spa-Gutschein beruhigen können. Mitarbeitende in guten Häusern haben Ermessensspielräume, Maschinen weltweit nur Algorithmen!

Mein Lieblingsbeispiel stammt aus dem „Shangri-La“ im Londoner Skyscraper „The Shard“: Ich sollte abgeholt werden, aber wartete vergebens. Was soll man tun, wenn einem der Fahrer, der einen in Heathrow aufklauben hätte sollen, telefonisch versichert, man sitze eh schon in seinem Taxi? So hatte ich als einziger der internationalen Gruppe eine mächtige Verspätung aufgerissen. Die brachte es mit sich, dass der obligatorisch auf das Zimmer servierte Tee beim tatsächlichen Eintreffen des Hotelgasts, also mir, bereits eiskalt war.

Keine zehn Minuten später wurde aber frischer Aufguss serviert, dazu eine zwölfzeilige Entschuldigung. Sie fiel sehr britisch aus, kam in makelloser Handschrift und das für ein Ärgernis, das gänzlich ohne Schuld des Hotels passiert war: Diese Art des Empfangs „did not meet our house standards“. Der Effekt? Den Namen des unterzeichnenden Mitarbeiters kenne ich ein Jahrzehnt später noch: Tōru. Von wie vielen Robotern lässt sich das sagen?

Das Beste für die Gastronomie.

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Wo bleibt der Mensch unersetzbar?

Zwischen KI-gestütztem Check-in, Chatbots und datengetriebener Personalisierung stellt sich eine zentrale Frage: Wo braucht es auch in zehn Jahren noch Empathie, Intuition und situatives Fingerspitzengefühl statt Algorithmen? Eine Spurensuche bei unseren Mitgliedern nach dem Moment, in dem echte Gastfreundschaft nicht digital, sondern zutiefst menschlich ist.

Welche Entscheidung im direkten Gästekontakt würden Sie auch in zehn Jahren noch ausschließlich einem Menschen überlassen?

HOGAST Deutschland

Michael Hiereth, Hotel Victory, Erding HOGAST Deutschland-Mitglied

„Kompensationen und Beschwerdehandling würde ich klar beim Menschen belassen. Wo Menschen für Menschen arbeiten, entstehen Reibungen – das bleibt nicht aus. Aber genau hier zählen die Zwischentöne: War es ein hausgemachter Fehler, ein Mitarbeitendenfehler oder lag es an den Gästen? Diese Nuancen lassen sich nicht schematisch erfassen, sie brauchen Erfahrung, Empathie und Kontext. KI arbeitet letztlich nach Wenn-dann-Logiken und bleibt in ihrer Struktur statisch. Gastgeben heißt jedoch, Verantwortung zu übernehmen und situativ richtig zu handeln. Genau diese Feinabstimmung kann nur der Mensch leisten.“

HOGAST Smart

Michael Schiefer, Hotel Neuwirt, Bad Vigaun HOGAST Smart-Mitglied

„Stand heute würde ich tatsächlich nahezu alles der KI überlassen. Wenn das Telefon läutet, erreichen uns meistens dieselben Fragen. Dafür nutzen wir inzwischen Chatbots, und die werden immer besser. Natürlich wäre es uns am liebsten, alle Gäste persönlich zu begrüßen. Aber realistisch gesehen können wir den klassischen Check-in personell kaum noch abdecken. Deshalb haben wir mittlerweile einen Self-Check-in – denn die wenigsten Gäste kommen während der normalen Check-in-Zeiten.“

HOGAST Care

Gerold Stock, Seniorenheim Teresa, Unterperfuss HOGAST Care-Mitglied

„Im Prinzip würde ich weiterhin jede Frage von einem Menschen beantworten lassen. KI dient als Unterstützung und zur Arbeitserleichterung. Aber die Entscheidung trifft immer der Mensch – auch in zehn Jahren.“

HOGAST Österreich

Eleni Goetzloff, Restaurant Rosso di Acqua e Sole, Linz, HOGAST Österreich-Mitglied

„Zentrale Aufgaben im direkten Gästekontakt, wie das Aufnehmen der Bestellungen, würde ich ungern der KI überlassen. Unser Lokal ist klein, exklusiv, wir bieten etwas Besonderes und möchten nah bei unseren Gästen sein. Wir haben kaum klassische Touristinnen und Touristen, sondern viele Stammgäste. Die kommen zu uns, weil sie gut essen möchten und sich bei uns aufgehoben fühlen. KI kann ich mir am ehesten als Unterstützung im Marketing vorstellen.“

Wie ist das in Ihrem Betrieb? Wir freuen uns über Stimmen!

Ein Vierteljahrhundert

steile Karriere

Um die Jahrtausendwende war die Welt eine andere: Speisekarten führten Preise in Schilling und Euro an, Handys hatten kaum Internetzugang und die meisten Jobs wurden über Zeitungen ausgeschrieben. Zu dieser Zeit startete die HOGAST ihren virtuellen Stellenmarkt. Zum 25-jährigen Jubiläum zeigt sich HOGAST Job mit neuem Design und funktionalen Updates.

Was als spezialisierte Plattform begann, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem zentralen Instrument der Personalgewinnung entwickelt. Heute erreicht HOGAST Job mit rund 720.000 Zugriffen pro Monat, etwa 90.000 aktiven Karriereprofilen und ca. 65.000 Newsletter-Abonnements eine beachtliche Reichweite im deutschsprachigen Tourismusarbeitsmarkt.

Neue Dekade, neue Positionierung

Ein entscheidender Entwicklungsschritt erfolgte in den frühen 2010er-Jahren. Vor dem Hintergrund eines zunehmend spürbaren Fachkräftemangels und steigender Anforderungen an Arbeitgebende begann die HOGAST, Personalakquisition umfassender zu denken. Die Jobbörse wurde in ein erweitertes Serviceverständnis eingebettet: weg von der reinen Plattform für Stellenanzeigen, hin zu einem Instrument, das Betriebe im gesamten Recruiting-Prozess unterstützt. Heute stehen ihnen – je nach gewähltem Paket – umfangreiche Funktionen zur Verfügung: von unbegrenzten Online-Stellenanzeigen und integriertem Bewerbungsmanagement bis hin zur individuellen Gestaltung von Profilen.

Reichweite als strategischer Faktor

Für zusätzliche Reichweite sorgt ein abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Kanäle: Über „JobAlarm“ und die Anbindung an weitere Jobplattformen gelangen offene Positionen gezielt zu passenden Kandidatinnen und Kandidaten. Die Integration auf

der eigenen Website sowie automatische Übersetzungen ins Englische erweitern die Ansprache über den heimischen Markt hinaus. Individuell gestaltbare Profile oder der Zugriff auf eine Bewerberdatenbank stärken das Employer Branding.

Neuer Auftritt zum Jubiläum Zum 25-jährigen Bestehen schlägt HOGAST Job ein weiteres Kapitel auf. Ein umfassendes Redesign verleiht der Plattform nicht nur ein zeitgemäßes Erscheinungsbild im aktuellen Corporate Design, sondern schafft mit einer überarbeiteten Preisstruktur und einer klar gegliederten Leistungsübersicht zusätzliche Transparenz.

So zeigt sich nach einem Vierteljahrhundert eine klare Entwicklung: Aus einem digitalen Pionier ist eine moderne Recruiting-Plattform geworden – und ein fixer Bestandteil eines Arbeitsmarktes im Wandel.

720.000 90.000 65.000

Zugriffe pro Monat aktive Karriereprofile

Newsletter-Abonnements

Tanja Graf

Produktmanagerin HOGAST Job

+43 6246 8963 503 +49 8940 1144 503 tanja.graf@hogast.com hogastjob.com

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Perspektiven HOGAST Smart

Smart UND persönlich

Hotelierpaar Martin und Sabrina Struber.

Zwischen Self-Check-in, Chatbot und persönlichem Frühstücksgespräch entsteht eine neue Form der Hotellerie: digital organisiert, menschlich geführt.

Das Hotel UND – smart alpine stay in Schladming zeigt, wie weit Automatisierung unterstützen kann und wo sie bewusst aufhört.

Mitglied seit: 16. Juli 2024 HOGAST in 3 Worten: flexibel, verlässlich, erleichternd Einkaufsmanager: Daniel Hubner

Smart – ein Wort, das in der Hotellerie schnell technisch wirkt. Im Hotel UND bekommt es eine neue Bedeutung. „Bei uns geht es nicht nur um KI, sondern um Einfachheit, Lebendigkeit, einen smarten Lebensstil“, erklärt das Hotelierpaar Sabrina und Martin Struber.

In ihrem Hotel direkt gegenüber des Schladminger Bahnhofs zeigen sie, was sie mit smartem Hotelbetrieb meinen: Eine menschliche Du-Ansprache und der persönliche Kontakt – „wegen der Verbindung zu den Menschen“ – treffen auf eine hochwertige technische Ausstattung. Weiche, sanfte Materialien auf leuchtende Neon-Akzente und ruhige Erdtöne. Pflanzen als natürliche Luftreiniger auf klar integrierte Chatbots in allen Zimmern. Smart ist vor allem auch die Gästereise, die im Haus der Strubers gänzlich digital abläuft und konsequent darauf ausgerichtet ist, Reibung zu vermeiden – vom ersten Klick bis zur Abreise. „Es soll einfach und unkompliziert sein, sich in unserem Hotel zu bewegen.“

Selbst eingecheckt

Der Self-Check-in erfolgt an einem eigenen Terminal im Hotelfoyer, unabhängig von klassischen Ankunftszeiten. „Ich kann mein eigener Host sein“, beschreibt Sabrina Struber das Prinzip. „Ich entscheide, wann ich einchecke, und dann ist bereits alles bezahlt und erledigt.“ Was nach Technik pur klingt, fühlt sich eher wie Entspannung pur an. Genau darin liegt die erste, fast unscheinbare Qualität dieses Hauses: Es nimmt den Gästen nichts ab, was sie gerne selbst machen – aber alles, was sie aufhält.

Herzlich empfangen

Der persönliche Kontakt geht im Hotel UND dennoch nicht verloren. Die Begegnungen verschieben sich lediglich – tendenziell weg von der Rezeption hin zum Frühstück. „Dort sind wir Gastgeber präsent und werden von den Gästen bewusst wahrgenommen, dort erfolgt die persönliche Ansprache.“ Ein wesentlicher Moment für das Hotelierpaar. „Wir möchten kein rein digitales Haus sein, sonst wird’s kalt“, sind sich die beiden einig.

Gut informiert

Und doch stellt sich die Frage: Wenn der klassische Kontaktpunkt wegfällt – wer beantwortet dann all die

kleinen Gästefragen zwischendurch? Hier kommen im Hotel UND drei stille Helferchen ins Spiel. Mit Mary Lou etwa haben die Strubers eine digitale Gastgeberin geschaffen, die 24/7 per QR-Code im Zimmer erreichbar ist. Der Chatbot ersetzt die klassische Gästemappe und kennt Antworten auf alles, was Gäste im Alltag beschäftigt: Wann gibt es Frühstück? Wie funktioniert die Fernbedienung? Und vieles mehr. „Am Anfang mussten wir sie erst richtig füttern, mittlerweile weiß sie sehr viel“, sagt Martin Struber. Unterstützt durch Partnersysteme kommuniziert sie dabei auch mehrsprachig.

Die Frage „Was ist los in Schladming und der Umgebung?“ wiederum beantwortet ein DigitalSignage-Display im Eingangsbereich. Veranstaltungen, Ausflugstipps, aktuelle Informationen –praktisch gebündelt und jederzeit abrufbar. „Viele Gäste bleiben stehen, klicken sich durch und holen sich Inspiration für den Tag. Das entlastet uns an der Rezeption“, so Sabrina Struber.

„Wir möchten die Frage: ‚Bin ich noch Gastgeber oder nur mehr ein Unterkunftsort?‘ klar mit Gastgeber beantworten können.“

Sabrina und Martin Struber, Hotel UND – smart alpine stay

Im Hotel UND können Gäste unabhängig der klassischen Ankunftszeiten selbst einchecken.

Perspektiven HOGAST Smart

Bestens versorgt

Und dann ist da noch Bertha. Ein Automat, der rund um die Uhr zugänglich ist – einfach ist hier nur die Bedienung, aber nicht das Angebot. Statt Standardware finden sich darin entsprechend dem hohen Qualitätsanspruch der Strubers bewusst ausgewählte Prod ukte: vom Bründlmayer Rosé bis zu gesunden Snacks, praktischen Kleinigkeiten und Nice-to-haves.

„Die Stärke von Mary-Lou, dem Display und Bertha liegt darin, Unabhängigkeit für unsere Gäste zu schaffen, ohne den Aufenthalt unpersönlich wirken zu lassen“, so das Betreiberehepaar.

Sauber organisiert

Die Entlastung durch KI und Co. endet nicht bei den Gästen. Auch im Housekeeping ist die Digitalisierung längst angekommen. „Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit einer eigenen App, die direkt mit der Hotelsoftware verbunden ist“, erklären die Strubers. Zimmerstatus, Sonderwünsche oder Hinweise – etwa, wenn Gäste mit Hund anreisen oder sich jemand eine Yogamatte aufs Zimmer wünscht – werden dort zentral erfasst. „Früher waren das viele einzelne Nachrichten, heute läuft alles über ein System. Das ist eine große Erleichterung für unsere interne Kommunikation.“

Einfach gestaltet

Was nach außen leicht wirkt, erfordert im Hintergrund komplexe Abläufe. Damit sich ein Aufenthalt einfach anfühlt, müssen zahlreiche Systeme ineinandergreifen und permanent miteinander kommunizieren – von der Hotelsoftware über den Self-Check-in bis hin zu Zutritts- und Buchungssystemen.

Im hauseigenen Restaurant MUNDUS werden Reservierungen und Take-away-Bestellungen nur noch digital abgewickelt.

Die Vorstellung zu Beginn war eine andere. „Wir haben gedacht, wir kaufen ein fertiges Produkt, drücken auf einen Knopf und es funktioniert“, blicken die Strubers amüsiert zurück. Heute wissen es die beiden besser: „So ist es nicht.“ Selbst scheinbar banale Themen bekommen plötzlich mehr Gewicht. Die Internetleitung etwa. „Möchte man gar nicht glauben, aber das war ein Riesenthema“, erzählen sie. Mit der Zeit kam die Erfahrung, dass Digitalisierung ein Prozess ist, in dem Schnittstellen abgestimmt, Abläufe angepasst und vieles ausprobiert werden muss. „Bis es wirklich läuft, dauert es Monate. Es braucht Zeit und Geduld. Aber jetzt haben wir 99 Prozent im Griff.“

Direkt serviert

Was im Hotel funktioniert, setzt sich auch im hauseigenen Restaurant MUNDUS fort. Reservierungen und Take-away-Bestellungen laufen digital, Telefon gibt es keines. Gäste bestellen online, bezahlen direkt und erhalten eine fixe Abholzeit. „Es gibt keine Wartezeiten mehr für Gäste und weniger Stress für uns – das ist für beide Seiten entlastend“, so Martin Struber. Auch das Angebot der Küche bleibt dabei reduziert und zugänglich: Pizza, Pasta, Salate. Ein Konzept, das nicht nur bei Hotelgästen ankommt, sondern auch bei Einheimischen.

Digital dosiert

Digitale Prozesse unterstützen im Hotel UND an vielen Stellen, gleichzeitig wägen die Strubers den Einsatz von KI bewusst ab. „Digitalisierung kostet ja auch etwas“, wissen die Hoteliers aus eigener Erfahrung. Nicht alles, was möglich ist, wird umgesetzt – dynamische Preisgestaltung etwa ganz bewusst nicht. „Da muss immer jemand drüberschauen“, findet Sabrina Struber. Gerade im direkten Gästekontakt ist für sie das Maß an KI erreicht. „Wir möchten die Frage: ‚Bin ich noch Gastgeber oder nur mehr ein Unterkunftsort?‘ klar mit Gastgeber beantworten können.“

Statt auf noch mehr Automatisierung setzen die Strubers daher künftig auf gezielte Personalisierung. Systeme, die Vorlieben speichern und Aufenthalte individueller machen – zum Beispiel, wenn bei der nächsten Anreise der Lieblingspolster schon bereitliegt. Vielleicht ist genau das die Zukunft: weniger Technik, die man sieht – und mehr, die man spürt.

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Willkommen zu Hause.

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Perspektiven HOGAST Deutschland

Magie mit und ohne KI

In der Welt da unten herrscht rasender Stillstand. In der Welt hier oben beruhigender Wandel. Und das schon immer.

Tabletts verschwinden wie durch Zauberhand, das Telefon nimmt allein Anrufe in 100 Sprachen entgegen und Gäste bekommen 24/7 konkrete Antworten auf Fragen. Das HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu in Balderschwang ist ein Ort der Magie – auch schon lange vor der KI. Wir haben Familie Traubel gefragt, was die neue Technologie im Luxus-Segment bedeutet, wo sie im Hotel bereits Einsatz findet – und wo sie niemals Einsatz finden wird.

Mitglied seit: 31. Oktober 2005

HOGAST in 3 Worten: konstant, stark, partnerschaftlich Einkaufsmanager: Christian Kehrer

Seit 2022:

Pure & Magic

Balderschwang: Bayerns kleinste eigenständige Gemeinde ist ein magischer Ort – da sind sich Einheimische und Gäste einig. Aber was bedeutet eigentlich magisch? Im Wortsinn meint es Dinge, die ohne menschliches Zutun funktionieren, die nicht rational erklärbar oder beschreibbar sind. Dinge, die man in ihrer Einzigartigkeit nur fühlen kann. So wie das HUBERTUS Mountain Refugio hoch oben in den Allgäuer Bergen. Genuss & Luxus pur auf 1.044 Metern Höhe und 4.500 qm Fläche. 1951 gebaut und mittlerweile in 3. Generation geführt. „Einfach magisch. Ein Ort, der etwas in einem auslöst, tief berührt und für immer verändert“, beschreiben die Traubels.

Serviceroboter Balu - 1.150 km - 44.000 Aufgaben - ca. 22.000 Fahrten in die Küche

Seit 2025:

PhoneBot Wally - 1.350 Anrufe - 944 Minuten Gespräch

„Laufbursche“ Balu übernimmt von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends die Wege zwischen Stuben und Spülküche.

Perspektiven HOGAST Deutschland

Was dort auch ganz ohne menschliches Zutun funktioniert, ist die andere Seite der Magie: ein umfassender KI-Support, der Gäste und Mitarbeitende an den richtigen Stellen entlastet. Zusammen ergibt sich ein holistisches Konzept, das sich aufs Wesentliche konzentriert und tief menschliche Bedürfnisse mit technischem Komfort zu Entspannung pur verbindet.

„Für uns schließen sich Digitalisierung und Spiritualität nicht aus – sie bedingen einander“, sind sich Marc und Sabrina Traubel sicher. Sie nutzen die KI und smarte Software als unsichtbare, helfende Hände im Hintergrund. Das verbessert Prozesse, minimiert langwierige, repetitive Aufgaben und schafft damit vor allem eins: ungeteilte Aufmerksamkeit für Gäste und Präsenz.

„Unsere Technologie läuft im Hintergrund, damit die Magie im Vordergrund stehen kann.“

Marc Traubel, Hotelchef HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu

Holistic trifft Hightech

In einem Hotel wie dem HUBERTUS ist jede Minute zum Genießen da. Dafür sorgen neben dem HolisticWohlfühl-Konzept für alle Sinne auch etablierte KIgestützte Systeme, die reibungslose Abläufe erleichtern. Wie Balu der Serviceroboter: Er ist sowas wie der „Laufbursche“ und übernimmt von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends die kilometerlangen Wege zwischen Stuben und Spülküche. „Uns war bereits nach drei Tagen klar, dass er bleibt – er nimmt uns einfach Arbeitszeit ab, die wir für die Gäste gewinnen“, so die Traubels. Mittlerweile ist er fixer Bestandteil des Teams, genau wie das Rateboard fürs Revenue Management. Es hat immer ein Auge auf den Markt und unterstützt das individuelle Hotelier-Bauchgefühl für Preise und Branche. Nicht zuletzt helfen auch ChatGPT und interaktive Chat- und PhoneBots im Betriebsalltag. Der Vorteil: keine Ermüdungserscheinungen – auch nach der 50. Frage nach Check-out oder Saunatemperatur. Das bedeutet sowohl für die Gastgeberfamilie als auch für Gäste weniger Stress. Und weniger Stress hat im HUBERTUS höchste

Perspektiven HOGAST Deutschland

Priorität: von lichtdurchfluteten Zimmern, einer hochklassigen saisonalen Küche und einem einzigartigen Mountain Spring Spa bis hin zu Aktivprogrammen und Wellnessbehandlungen wird der Fokus klar auf das echte Erleben gerichtet. Ein spannender Widerspruch zum gleichzeitig technisch und qualitativ hohen Anspruch der Traubels. Ein Anspruch, der sich auch in der über 20-jährigen Mitgliedschaft bei der HOGAST zeigt. „Was wegen der guten Preiskonditionen begann, ist mittlerweile mehr ein Qualitätsversprechen gegenüber der Region geworden“, fasst Marc Traubel zusammen. Die erfolgreiche Partnerschaft reicht lange zurück: „Mein Vater war über zehn Jahre Beirat im Allgäu und somit ist auch eine tiefe Verbundenheit zur HOGAST entstanden.“

Zeit ist Luxus

Dabei halten es die Traubels mit der KI ähnlich wie mit ihrem Verständnis von Luxus. Es geht weniger um „Mehr“, Fülle oder Chichi, sondern um Zeit. Qualitative Zeit. Lust auf Leben. Es geht darum sicherzustellen, dass Gäste den Komfort auch wirklich genießen können, Rückzug finden, sich widmen können – der Natur, der Entspannung und einander. Darum ist die KI im Hotel zwar in den Prozessen spürbar, aber kaum sichtbar. „Der eigentliche Luxus ist, sich leisten zu können, im entscheidenden Moment das Handy wegzulegen, auf Bildschirme bewusst zu verzichten.“ Denn der Einsatz kann nach Hotel-Typ variieren, erklärt Marc Traubel. Während in der Budget-Hotellerie KI oft Selbstbedienung, Self-Check-in und wenig Personal meint, darf die Technik in Business-Hotels gern prominent sein. In einem Wellness-Hotel wie dem HUBERTUS wäre das ein Stilbruch zum ganzheitlichen Konzept und den Werten der Gastgeberfamilie.

Das Wort Hospiltality kommt von „Hospitalitas“ –der wohlwollenden Aufnahme von Fremden.

stimmt. Die richtige Reaktion ist nicht immer ein Standardprogramm, sondern tief menschliche Intuition.“

Den Wandel begrüßt man im HUBERTUS trotzdem – aber mit der nötigen Vorsicht. „Die Welt verändert sich immer, die ersten Gäste sind ins HUBERTUS mit Skiern raufgekommen, danach kamen die Busreisen, dann bauten wir zu Wellness aus – man muss offen für Neues bleiben“, fasst das Hotelierpaar zusammen. Dazu gehört auch, Fehler zuzulassen, nur so ist Weiterentwicklung möglich. Für den Stellenwert der KI im Haus finden die Traubels klare Worte: „Wir entscheiden bewusst, wo KI stoppt. Ein Gast soll sich bei uns nicht optimiert fühlen, sondern geborgen. Wir wollen zuhören und nicht auswerten. Genau da hilft uns die Technik, das Rauschen im Hintergrund zu minimieren. Denn in der Stille kann man die Gäste am besten hören.“ Und das ist kein Trick, sondern einfach echte Magie.

„Ein Gast soll sich bei uns nicht optimiert fühlen, sondern geborgen.“

Werte statt auswerten

Denn was die KI nicht kann und nie können wird, sind Dinge, die den Traubels sehr wichtig sind: „Das Zwischen-den-Zeilen-Lesen zum Beispiel“, so Marc Traubel. „Gäste, die beim Frühstück sagen, dass es ihnen gut geht, man aber erkennt, dass es nicht ganz

Familie Traubel (v. l.): Sabrina, Lenia, Kilian, Marc und Kuh Babette.
Sabrina Traubel, Hotelchefin HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu

Zwischen Aperol und Algorithmus

Die Getränkewelt wird vielfältiger, der Personalpool kleiner. Während Gäste Qualität und Auswahl erwarten, übernehmen intelligente Schanksysteme zunehmend das Handwerk – und der Mensch gewinnt im Service neue Bedeutung. Ein Interview mit HOGAST-Lieferpartner Michael Lang, Teamleiter der Stiegl-Schanktechnik.

Herr Lang, wo sehen Sie die größten Herausforderungen im Service- und Ausschankbereich?

Die Gastronomie sieht sich mit einem Mangel an Fachpersonal und gleichzeitig steigenden Erwartungen der Gäste konfrontiert. Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden und oft nur zu Konditionen, die kaum leistbar sind. Parallel dazu wächst die Produktvielfalt im Getränkebereich. Genau hier entsteht eine spürbare Diskrepanz: Während die Ansprüche steigen, fehlen die personellen Ressourcen.

Welche Prozesse im Getränkeservice lassen sich sinnvoll automatisieren?

Gerade in der gehobenen Gastronomie bleibt der persönliche Kontakt entscheidend – Kellnerinnen und Kellner müssen bei den Gästen bleiben. In anderen Gastroformen können Bestellprozesse effizienter gestaltet werden, etwa per Smartphone. Automatisierung macht dort Sinn, wo sie entlastet: Getränke werden schnell und in gleichbleibender Qualität zubereitet, während das Personal mehr Zeit für Beratung, Zusatzverkäufe und den direkten Gästekontakt gewinnt.

Wie versuchen Sie, diese Entwicklungen mit Ihrem Drinkmodul umzusetzen?

Wir erleichtern die Zapfvorgänge. Getränke wie Aperol Spritz, Lillet oder Spezi werden bereits in der Anlage fertig gemischt und auf Knopfdruck in gleichbleibender Qualität ausgegeben.

Schmeckt man einen Unterschied, ob frisch zubereitet oder fertig gemischt?

Nein. Früher war das ein riesen Thema, weil viel CO₂ verloren gegangen ist und Getränke nicht so spritzig schmeckten wie aus der Flasche. Jetzt wirken wir mit neuester Ventiltechnik entgegen.

Bedeutet mehr Technik auch mehr Fehlerquellen?

Unsere Drinkmodul-Anlagen sind dank ihrer Bauweise konsequent auf Ausfallsicherheit ausgelegt. Jedes Display ist ein eigener Rechner – somit kann der Betrieb jederzeit weiterlaufen.

Für welche Betriebe ist ein solches System sinnvoll?

Dort, wo Effizienz gefragt und Personal knapp ist: vom kleinen Würstelstand über Kantinen bis zum großen Après-Ski-Betrieb – somit unabhängig von der Betriebsgröße. Gefragt ist es auch in Wellnesshotels, wo Gäste je nach gebuchtem Package mit ihrer Zimmerkarte selbst Getränke zapfen können.

Wo sehen Sie Grenzen bei solchen automatisierten Lösungen?

Die größte Herausforderung liegt weniger in der Technik als in der Bereitschaft der Gastronomie, alte Systeme zu modernisieren und Veränderungen anzunehmen.

„Man hebt sich nicht mit einem Aperol ab, sondern über die Beziehung zu den Gästen –durch Beratung, Zusatzverkäufe und Sympathie.“

Michael Lang, Teamleiter der Stiegl-Schanktechnik Das digitale Schankzentrum.

Tobias Bölz

Warengruppenmanager Küche inkl. Lüftung, Gewerbekälte, Schankanlagen, Kaffeemaschinen, Kinderspieleinrichtungen, Baumärkte, Lagerhäuser +43 6246 8963 252 | +49 8940 1144 252 tobias.boelz@hogast.com

Perspektiven HOGAST Österreich

EiN Haus wiRd zuR MarkE

Größere Spielwelten, vielfältigere Angebote, ausgefeilte Infrastruktur? Familie Schwaiger aus Maria Alm ist davon überzeugt, dass sich Erinnerungen nicht aus Ausstattung speisen, sondern aus Atmosphäre. Mit ihrem verrückten Familienhotel EdeR FriDa verkauft sie deshalb keine Bettenburg mit Kinderbetreuung. Sie baut an einem Mythos.

Mitglied seit: 6. Dezember 2011

HOGAST in 3 Worten: effizient, kundenorientiert, zukunftssicher

Einkaufsmanager: Markus Wohlscheiber

Im Zentrum dieses Mythos steht eine Figur: Tante Frida. Gastgeberin, Fantasiegestalt, Markenseele. Eine Frau – oder besser: eine Welt – mit Stimme, Gesicht, Geschichten und inzwischen sogar filmischer Laufbahn. Während andere ihre Sichtbarkeit in Google-Kampagnen und Rabattlogiken steuern, versucht man hier einen anderen Ansatz: „Wir wollen nicht das Hotel vermarkten, sondern die Geschichte dahinter“, sagen die Schwaigers. Ziel sei es, „dass die Kinder Tante Frida ins Herz schließen.“

Aller Anfang ist unspektakulär

So besonders das Hotel, so unscheinbar sein Start. Ein altes Haus, das frühere Alpenland Hotel, stand zum Verkauf – unweit des Hotel SEPP, dem Adults-onlyHaus der Familie Schwaiger. Dazu kam eine Lebensphase, in der sich gerade viel veränderte: vom kinderlosen Paar zu Eltern eines kleinen Sohnes. Plötzlich stand keine Strategie mehr im Raum, sondern eine viel grundsätzlichere Frage: Was wollen und brauchen Familien im Urlaub wirklich? Die Antwort kam instinktiv: „Ein Haus für die gesamte Familie – denn erwachsen sein kann man auch zu Hause.“ Somit war von Anfang an klar, dieses Haus soll anders werden: „Wir wollen nicht das feinste, nicht das größte, nicht das luxuriöseste Haus sein, sondern das verrückteste mit ganz vielen Geschichten“, bringen es die Schwaigers auf den Punkt.

Eine Figur erwacht zum Leben

Dann kam Corona. Und mit der Pandemie jene eigentümliche Leere, in der manche Ideen eingehen und andere zu leuchten beginnen. In dieser Zeit entstand der Rohentwurf eines Buches: „Hey, da kommt

TaNte FriDa“. Man kann sagen, dass damit alles begann. Oder präziser: dass damit zum ersten Mal

Perspektiven HOGAST Österreich

sichtbar wurde, was in diesem Projekt von Anfang an angelegt war. Denn diesem Buch entsprang nicht nur eine Figur, sondern ein ganzer Hotel-Kosmos. Kulinarik, Räume, Persönlichkeit, Dramaturgie – alles ließ sich plötzlich erzählen. Eine unerschöpfliche Quelle der Fantasie, geknüpft an einen roten, oder rothaarigen, Faden.

„Wir haben begriffen, Kinder entscheiden sich nicht für die längste Rutsche. Sie entscheiden sich für eine Geschichte. Sie wählen nicht rational, sondern emotional“, davon ist Sepp Schwaiger überzeugt.

„Hotels werden nicht durch Ausstattung groß, sondern durch Geschichten, die Gäste weitererzählen.“

Sepp Schwaiger, Hotelchef des EdeR FriDa

Gastgeberin, wie sie im Buche steht Damit verschiebt sich die Perspektive fundamental. Während Erwachsene vergleichen, kalkulieren und optimieren, folgen Kinder einem anderen Impuls: Sie gehen dorthin, wo ihre Fantasie einen Raum und sicheren Ort bekommt. Einen, in dem eine Figur wohnt. Genauer genommen Tante Frida. Inspiriert von Figuren mit Kultstatus wie Pumuckl oder Benjamin Blümchen entstand eine Persönlichkeit mit Wiedererkennungswert und endlosen Möglichkeiten. Tante Frida spricht über die Hoteltonanlage, verleiht dem Haus eine Stimme, lacht von den Wänden – und sie erlaubt zugleich eine elegante Verschiebung der Gastgeberrolle: Wo in klassischen Häusern die Inhaberfamilie alles trägt, erzählt in Fridas Welt plötzlich das ganze Team mit. Die Mitarbeitenden wirken, als seien sie direkt den Seiten des Buches entsprungen – aus jener Weltreise, auf die sich Tante Frida im Buch begibt und die im Hotel ihre Fortsetzung findet. Viele aus dem Hotelteam bringen ihre eigene Herkunft, Sprache und Story mit ein. Der Barkeeper aus Griechenland, der Küchenchef aus England, Mitarbeitende aus Bali: „Jeder darf authentisch sein. Je bunter wir auftreten, desto cooler“, sagt Sepp Schwaiger.

Hoteldirektor Peter Just (v. l.) mit dem Hotelierpaar Tanja und Sepp Schwaiger.

Perspektiven HOGAST Österreich

Bilder, die bewegen

Aus dieser Logik heraus war der Schritt zum Zeichentrickfilm fast vorgezeichnet – auch wenn er von außen betrachtet, wie ein Ausbruch aus der Hotelvernunft wirkt. „Wir haben uns gedacht, es wäre nun an der Zeit, die bunte Welt der Tante Frida zu animieren“, so Sepp Schwaiger. Wie der Zufall so will, lernt er eines Abends einen Gast an seiner Hotelbar kennen –jemanden, der jemanden kennt – und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Die Produktion ist aufwendig, kostenintensiv und international organisiert. Teams in Österreich, Deutschland, Indien und den USA arbeiten an Illustration, Sounddesign und Synchronisation. 21 Folgen zu je acht Minuten entstehen. Finanziert wird das Ganze vom hauseigenen Marketingbudget. Dahinter steht eine klare Verschiebung in der Denke: Marketingbudget wird zu Contentbudget. „Ein Euro im Produkt wirkt nachhaltiger als ein Euro in Werbung. Je stärker du dein Produkt schärfst, umso zufriedener sind die Gäste“, sind sich die Hoteliers sicher.

Dass Familie Schwaiger bei ihrem Zeichentrickfilm nicht auf KI als Abkürzung setzt, passt ins Bild. „Wir wollten keinen glatten, sofort erkennbaren KI-Look. Bei uns ist alles handgezeichnet, um es so einfach wie möglich zu halten.“ Dabei geht es den Hoteliers weniger um Ästhetik, sondern vielmehr um die Haltung zum Kind. „Wir produzieren low-stimulation content, weil er Kindern nachweislich hilft, etwas zu lernen.“

Tante Frida in Lebensgröße

Gleichzeitig ist man im EdeR FriDa keineswegs technikfeindlich – ganz im Gegenteil. Hoteldirektor und Multitalent Peter Just bezeichnet sich selbst als Technik-Freak und setzt KI im Haus längst dort ein, wo sie Sinn stiftet: bei Serviceabläufen, beim digitalen Gästekontakt, bei automatisierten Informationen. Die faszinierendste Erscheinung dieses Technikinteresses ist eine virtuelle Tante Frida, eine lebensgroße Hologramm-Box mit Stimme, Animation und Sprachmodell – eine Art märchenhafter Videochat im Foyer des Hotels. Auch hier wird deutlich, wie Technologie in den Dienst der Geschichte und Idee gestellt wird.

Filmpremiere TaNte FriDa

Vorhang auf! Bei der Premiere im Wiener SCS Cineplexx feierten große und kleine Fans die erste Folge von „Tante Frida“ –ein buntes Best-Practice für modernes Hotel-Marketing.

Die Welt wächst weiter

All das gipfelt in einer Vision, die größer ist als ein Hotel und ehrgeiziger als reine Markenpflege. Tante Frida soll über die Rezeption hinauswachsen. „Wir wollen in Kinderzimmer, auf Leinwände, in Spiele und Geschäfte. Unser Traum ist, etwas zu schaffen, das so groß ist wie Peppa Wutz“, sinniert Tanja Schwaiger.

Was bislang zwischen Buchseiten, Bildschirm und Hotelflur gelebt wird, wächst nun auch über dessen Mauern hinaus: Mit „FriDa & Winnie's bunter LaDen“ entsteht am Dorfplatz von Maria Alm ein eigener Ort, an dem die Erzählung real wird – als Produkte und Erinnerungsstücke, die den Hotelaufenthalt zu Hause verlängern.

Und was, wenn dieses plattformübergreifende Universum nicht funktioniert? „Dann haben wir im schlimmsten Fall Inhalte geschaffen, die lange bleiben.“ Um den Kindern etwas mitzugeben, an das sie sich gut und gerne erinnern. Denn gute Kindheitserinnerungen, das sind doch die schönsten Souvenirs des Lebens.

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Perspektiven HOGAST Care

Der sechste Sinn im Pflegezimmer

Wenn nachts jemand sein Zimmer verlässt oder ungewöhnlich lange im Bad bleibt, dann kann aus Routine schnell Risiko werden. Im ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg – Wohlfühlen im Park übersetzt ein digitales Assistenzsystem stille Momente in klare Signale.

Mitglied seit: 1. Mai 2009

HOGAST in 3 Worten: wirtschaftlich, entlastend, partnerschaftlich

Einkaufsmanager: Steven Mahringer

Perspektiven HOGAST Care

Möglich macht’s Livy Care – ein sensorgestütztes System, das mittels feiner Sensorik Räume datenschutzkonform analysiert und Abweichungen sofort erkennt. Das kleine Gerät, das optisch an einen Brandmelder erinnert, befindet sich seit der Inbetriebnahme des Neubauteils des ÖJABPflegewohnhauses Salzburg – Wohlfühlen im Park in allen Zimmern. Hinter der Technik steht keine Reaktion auf Personalmangel, sondern eine strategische Entscheidung: „Personalmangel kann kein Argument für den Einsatz digitaler Systeme sein“, sagt Pflegewohnhausleiter Reinhard Gager. „Livy Care unterstützt unser Personal, es ersetzt es nicht.“ Der Impuls für die Einführung lag nicht im Mangel, sondern in der Verstärkung: bei der Frage, wie Pflegequalität, Sicherheit, Prozesse und Entlastung nachhaltig verbessert werden können – in einem Alltag, der oft von Zeitdruck und unvorhergesehenen Situationen geprägt ist. Das erklärte Ziel der Digitalisierung ist, mehr Zeit für den Menschen zu haben.

„Personalmangel kann kein Argument für den Einsatz digitaler Systeme sein.“
Reinhard Gager, Pflegewohnhausleiter

Auf Hilfe programmiert

Solche unvorhergesehenen Situationen können Unfälle und Stürze sein: Sie gehören zu den größten Risikofaktoren im Pflegealltag – mit deutlichen menschlichen und wirtschaftlichen Folgen. Genau hier setzt Livy Care an. Das System bemerkt Auffälligkeiten. „Ich kann Livy individuell auf den Raum einstellen und darauf programmieren, wann es reagieren soll.“ Was nach kleinen technischen Details klingt, macht im Alltag einen großen Unterschied: Risiken werden früher erkannt, Reaktionszeiten verkürzt und Unsicherheiten reduziert. Hinzu kommt eine Funktion, die im Ernstfall entscheidend und beruhigend ist: „Wenn jemand Hilfe ruft, erkennt das Livy Care ebenfalls.“ Sämtliche Meldungen laufen direkt im Dokumentationsprogramm auf den mobilen Tablets der Pflegekräfte zusammen.

Besonders im Nachtdienst zeigt sich die Wirkung. „Das Sicherheitsgefühl ist ein anderes. Sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Mitarbeitenden“, weiß Gager. Wer die Klingel nicht erreicht, wird dennoch gehört. Wer nachts das Zimmer verlässt, wird nicht übersehen. Gerade bei Bewohnerinnen und Bewohnern mit der Tendenz wegzulaufen ist das ein entscheidender Fortschritt. Und was passiert, wenn es zu einem technischen Ausfall kommt? „Dann ist alles so wie früher. Rundgänge machen wir sowieso, unabhängig von Livy Care“, erklärt der Leiter pragmatisch.

Prävention statt Reaktion

Ein weiterer Vorteil der KI-Raumassistenz liegt in der Integration medizinischer Daten. Die Werte von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Blutzuckersensoren werden kontinuierlich erfasst und über Livy Care automatisch ins Dokumentationsprogramm übertragen. „Der große Vorteil liegt in der Prävention“, sagt Gager. „Wenn jemand eine Blutzuckerentgleisung hat, sehen wir das sofort und nicht erst, wenn Symptome auftreten.“ Irgendwann ließe sich diese Funktion auch auf das Monitoring von Blutdruck und Puls ausweiten, wodurch Zeit bei Routineaufgaben eingespart würde, die menschliche Ressourcen binden.

Digitale Systeme und KI-Assistenten unterstützen im Pflegealltag.

Perspektiven HOGAST Care

Beobachtung ohne Überwachung

Solche neuen Technologien werfen naturgemäß Fragen auf. „Werde ich überwacht? Werde ich gefilmt?“ Diese Bedenken gab es auch bei Mitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern und deren Angehörigen. Doch sie lösten sich bald in Wohlgefallen auf. „Die Auswertungen von Livy Care sind verpixelt. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um Unterstützung.“ Intensive Schulungen und transparente Kommunikation nahmen schließlich letzte Zweifel. „Jeder möchte Sicherheit für seine Angehörigen. Und unsere Mitarbeitenden haben schnell gemerkt, dass das System dabei hilft, mehr Sicherheit zu gewährleisten.“

Lebensqualität digital denken

Parallel zu Livy Care wurde im Haus ein zweites System etabliert, das eine andere Dimension der Pflege stärkt: Aktivierung und Teilhabe. Der CareTable, ein digitaler Aktivitätstisch, zählt längst zum festen Bestandteil des Pflegewohnhauses. „Das Märchen-Quiz ist ein Hit bei unseren Seniorinnen und Senioren“, erzählt der Leiter. Ebenso Karaoke. „Bei Klassikern von Peter Alexander wird mitgesungen und beim Sitz-Yoga konzentriert mitgemacht.“

Neben dem Care Table kommen im Pflegewohnhaus auch VR-Brillen zum Einsatz, die den Bewohnerinnen und Bewohnern virtuelle Reisen ermöglichen und damit neue Perspektiven eröffnen. „Außerdem planen wir Timeslots, an denen man mit seinen Angehörigen videotelefonieren kann“, so Gager. „Es gibt so viele Technologien, die man nutzen kann. Man muss es nur wollen.“

Keine Pflege ohne Kontakt

Der Wille nach „mehr“ ist im ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg – Wohlfühlen im Park deutlich spürbar. KIgestützte Sprachsteuerung steht ganz oben auf der Wunschliste. „Wenn wir sagen könnten: ‚Hey Livy, dokumentiere Schmerzintensität 8‘ – und das System fragt später nach, ob das Medikament gewirkt hat – das wäre beispielsweise ein super Fortschritt“, sinniert Gager. Auch körperliche Entlastung wird neu gedacht. „Wir liebäugeln mit Exoskeletten, also äußeren Stützsystemen, die unsere Pflegekräfte bei schweren Tätigkeiten unterstützen.“ Und selbst Robotik ist für den Pflegewohnhausleiter kein Tabu.

„Ich freue mich auf den ersten Roboter, der Betten machen kann. Da werden dann richtig viele Ressourcen frei. Für so etwas bin ich absolut aufgeschlossen“, so Gager. Doch er zieht auch klare Grenzen: „Wenn der menschliche Kontakt verloren geht, ist Schluss.“ Dabei denkt er an die kürzlich von einer japanischen Firma vorgestellte Waschmaschine für Menschen. „Wenn es nicht mehr möglich wäre, Menschen zu berühren, ihnen gegenüberzusitzen, vielleicht ein Gespräch zu führen, dann überschreitet man klar eine Grenze. Pflege ohne Berührung, ohne echte Begegnung – das kommt nicht infrage.“

„Pflege ohne Berührung, ohne echte Begegnung –das kommt nicht infrage.“

Reinhard Gager, Pflegewohnhausleiter

Im ÖJAB-Pflegewohnhaus Salzburg – Wohlfühlen im Park wird eines sofort klar: Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug. Eines, das – richtig eingesetzt – genau das zurückbringt, was in der Pflege oft am meisten fehlt: Zeit mit den Menschen.

Digitale Tools wie der Care Table werden zu wertvollen Begleitern im Pflegealltag.

Effizient Energie sparen und Kosten langfristig senken

Effizient Energie sparen und Kosten langfristig senken

Steigende Energiekosten und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit stellen Hotels vor Herausforderungen. Siemens ist Ihr Partner, um Energiekosten zu senken, den Betrieb zu modernisieren und Fördergelder optimal zu nutzen – mit minimalem Aufwand für Sie.

Steigende Energiekosten und der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit stellen Hotels vor Herausforderungen. Siemens ist Ihr Partner, um Energiekosten zu senken, den Betrieb zu modernisieren und Fördergelder optimal zu nutzen – mit minimalem Aufwand für Sie.

Laufende Dienstleistungen zur Optimierung Ihrer Heizungs-, Kühlund Haustechnik

Laufende Dienstleistungen zur Optimierung Ihrer Heizungs-, Kühlund Haustechnik

Siemens analysiert Ihren Energieverbrauch und zeigt Einsparpotenziale auf. Durch Energieverbrauchsanalysen und intelligentes Lastmanagement werden Stromspitzen reduziert und Kosten minimiert. Eine digitale Energieüberwachung liefert transparente Berichte und gewährleistet einen zuverlässigen Anlagenbetrieb.

Schlüsselfertige Energieeffizienz-Projekte aus einer Hand für umfassende Modernisierungen

Siemens analysiert Ihren Energieverbrauch und zeigt Einsparpotenziale auf. Durch Energieverbrauchsanalysen und intelligentes Lastmanagement werden Stromspitzen reduziert und Kosten minimiert. Eine digitale Energieüberwachung liefert transparente Berichte und gewährleistet einen zuverlässigen Anlagenbetrieb.

Ihr Vorteil

Ob Heizungs-, Kühl- oder Lüftungsoptimierung, Photovoltaik-Anlagen oder effiziente Warmwasserbereitung – Siemens kann die gesamtheitliche Planung, Koordination und Umsetzung für Sie übernehmen. Sie erhalten ein modernes, effizientes Energiesystem, das Ihren Betrieb entlastet und Kosten senkt.

Ihr Vorteil

Schlüsselfertige Energieeffizienz-Projekte aus einer Hand für umfassende Modernisierungen

Ob Heizungs-, Kühl- oder Lüftungsoptimierung, Photovoltaik-Anlagen oder effiziente Warmwasserbereitung – Siemens kann die gesamtheitliche Planung, Koordination und Umsetzung für Sie übernehmen. Sie erhalten ein modernes, effizientes Energiesystem, das Ihren Betrieb entlastet und Kosten senkt.

Maximale Föderungsausschöpfung Siemens-Expertinnen und -Experten übernehmen den gesamten Prozess der Fördergeldbean-tragung in Österreich. Die Erfahrungswerte liegen bei rund 20 –30 % der Projekt-/Investitionskosten –ohne administrativen Aufwand.

Maximale Föderungsausschöpfung Siemens-Expertinnen und -Experten übernehmen den gesamten Prozess der Fördergeldbean-tragung in Österreich. Die Erfahrungswerte liegen bei rund 20 –30 % der Projekt-/Investitionskosten –ohne administrativen Aufwand.

Garantierte Energieeinsparungen und flexible Finanzierungsmöglichkeiten ohne Vorabinvestition

Siemens garantiert Einsparungen, und diese wiederum finanzieren die Investition. Somit wird es für Sie budgetneutral und möglicherweise auch cash-flow-positiv.

Garantierte Energieeinsparungen und flexible Finanzierungsmöglichkeiten ohne Vorabinvestition

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Sofortige Kostensenkung, messbare Energiereduktion, höhere Betriebssicherheit und mehr Gästekomfort. Umsetzung, Finanzierung, Garantie und Wartung erhalten Sie dank Siemens aus einer Hand!

Erfolgreiche Partnerschaft mit Löwe und Bär

Sofortige Kostensenkung, messbare Energiereduktion, höhere Betriebssicherheit und mehr Gästekomfort. Umsetzung, Finanzierung, Garantie und Wartung erhalten Sie dank Siemens aus einer Hand!

Die Hotels Löwe und Bär in Serfaus haben mit Siemens ihre Energiesysteme nachhaltig modernisiert und Energiekosten langfristig drastisch reduziert. Eine eigene Stromerzeugung mittels Photovoltaik (ca. 300kWp) wurde auf allen nutzbaren Dachflächen beider Hotels installiert sowie die Badewassersteuerung in den Schwimmbädern optimiert, um den Bedarf anzupassen und so Strom sowie Frischwasser zu sparen. Die Wasserrutsche im Hotel Bär erhielt eine hochwärmende Isolierung, die Wärmeverluste konnten so um über 80 % reduziert werden. Das Heizsystem wurde durch Sensoren, Differenzdruckventile und neue Heizpumpen angepasst, um warmes Wasser gezielt zu verteilen,

Erfolgreiche Partnerschaft mit Löwe und Bär

Die Hotels Löwe und Bär in Serfaus haben mit Siemens ihre Energiesysteme nachhaltig modernisiert und Energiekosten langfristig drastisch reduziert. Eine eigene Stromerzeugung mittels Photovoltaik (ca. 300kWp) wurde auf allen nutzbaren Dachflächen beider Hotels installiert sowie die Badewassersteuerung in den Schwimmbädern optimiert, um den Bedarf anzupassen und so Strom sowie Frischwasser zu sparen. Die Wasserrutsche im Hotel Bär erhielt eine hochwärmende Isolierung, die Wärmeverluste konnten so um über 80 % reduziert werden. Das Heizsystem wurde durch Sensoren, Differenzdruckventile und neue Heizpumpen angepasst, um warmes Wasser gezielt zu verteilen,

Energie zu sparen und den Gästekomfort zu steigern. Das neue Gebäudemanagementsystem Desigo CC vereinheitlicht und optimiert die gesamte Mess-, Steuer-, Regelungstechnik und ermöglicht eine zentrale, zeitsparende Bedienung und Kontrolle. Die Hoteleigentümer reduzieren ihren Energieverbrauch um 600 MWh Wärme und Strom, sowie 374 cm³ Wasser pro Jahr und sparen damit Energiekosten von € 100.000,– und 155 Tonnen CO 2 jährlich. „Besonders schätzen wir, dass Siemens konkrete Energieeinsparungen in finanziellen Werten garantiert – das schafft Transparenz sowie Sicherheit und ermöglicht eine verlässliche Planung der Amortisation unseres umfangreichen Investitionsvolumens. Mit diesem Energieeffizienzprojekt möchten wir unsere Vorreiterrolle im nachhaltigen Tourismus weiter ausbauen und zeigen, dass verantwortungsvolles Wirtschaften und moderne Hotellerie Hand in Hand gehen können“, erklären Karl und Lukas Heymich. sustainability.at@siemens.com

Energie zu sparen und den Gästekomfort zu steigern. Das neue Gebäudemanagementsystem Desigo CC vereinheitlicht und optimiert die gesamte Mess-, Steuer-, Regelungstechnik und ermöglicht eine zentrale, zeitsparende Bedienung und Kontrolle. Die Hoteleigentümer reduzieren ihren Energieverbrauch um 600 MWh Wärme und Strom, sowie 374 cm³ Wasser pro Jahr und sparen damit Energiekosten von € 100.000,– und 155 Tonnen CO 2 jährlich.

„Besonders schätzen wir, dass Siemens konkrete Energieeinsparungen in finanziellen Werten garantiert – das schafft Transparenz sowie Sicherheit und ermöglicht eine verlässliche Planung der Amortisation unseres umfangreichen Investitionsvolumens. Mit diesem Energieeffizienzprojekt möchten wir unsere Vorreiterrolle im nachhaltigen Tourismus weiter ausbauen und zeigen, dass verantwortungsvolles Wirtschaften und moderne Hotellerie Hand in Hand gehen können“, erklären Karl und Lukas Heymich. sustainability.at@siemens.com

*Dieses Angebot gilt nur für HOGAST Österreich.
*Dieses Angebot gilt nur für HOGAST Österreich.

Von Palmen und Bergen

Es gibt Dinge, die man beim Après-Ski in schneeweißer Kulisse nicht unbedingt erwartet: tropisches Palmen-Feeling inklusive JungleSPA zum Beispiel. Uncle Jack's tropicALPS Lifestyle Hotel zeigt, wie man scheinbare Gegensätze zu einem stimmigen Konzept vereint – und die Gastgeberfamilie Kaml aus Flachau, wie sie dafür durch die 20 Jahre währende Zusammenarbeit mit der HOGAST Smart profitiert.

„Ich weiß, es war kein Blödsinn, der HOGAST Smart beizutreten“, sagt Senior-Chef Jakob Kaml trocken. Ein Satz, der in seiner Treffsicherheit mehr Gewicht hat als jede PR-Broschüre. Denn hinter dieser scheinbaren Abgeklärtheit steckt ein klarer Befund aus zwei Jahrzehnten Praxis.

2006 legte Jakob Kaml den Grundstein für die Zusammenarbeit mit der Einkaufsgemeinschaft, damals noch mit seinem Appartementhaus Jakobshof. Heute weiß sein Nachfolger, Sohn Andreas Kaml, die Part-

Das tropicALPS-Konzept verbindet tropische Leichtigkeit mit alpiner Bodenständigkeit.

Mitglied seit: 26. April 2006

HOGAST in 3 Worten: einfach, unkompliziert, unterstützend

Einkaufsmanagerin: Maria Mailänder

nerschaft mit der HOGAST Smart mehr zu schätzen denn je. Denn parallel zum Generationswechsel erfand sich auch das Haus selbst neu: Vor fünf Jahren startete Andreas Kaml die Metamorphose des elterlichen Betriebs in ein unverwechselbares Konzept-Haus mit einmaliger, exotischer Ausrichtung – das Uncle Jack's tropicALPS Lifestyle Hotel. Eine Transformation, die einen verlässlichen Partner im Hintergrund verlangt. „Der Buchhaltungssupport und die Rechnungskontrolle durch die HOGAST Smart sind große Vorteile. Die direkte Einspielung der Daten ist ein ganz zentrales Thema für uns.“ Was nach reiner Betriebswirtschaft klingt, ist in Wahrheit genau dieser stabile Rückenwind, der solche Entwicklungen erst möglich macht. „Wir können uns seit 20 Jahren darauf verlassen, dass die HOGAST Smart nichts forcieren wird, was nicht passt.“

Marke als Verkaufsargument

Mit ihrem tropicALPS-Konzept haben die Kamls einen Ort zum Entspannen geschaffen, der die tropische Leichtigkeit mit alpiner Bodenständigkeit verbindet. Farben wie Grün, Blau und Gold spiegeln Natur, Wasser und Sonne wider. Elemente wie Schaukeln im Innenraum sind dabei kein Zufall, sondern bewusst gesetzte Reize, um zur Ruhe zu kommen. „Ganz wichtig ist: auffallen“, zeigt sich Andreas Kaml überzeugt. Gerade auf bekannten Buchungsplattformen entscheidet oft der erste Eindruck. „Wer hier anders ist, wird gesehen – und gebucht. Du verkaufst dich über die Marke, über das Interessante.“

Auch das kulinarische Konzept folgt konsequent dieser Idee von Freiheit und Leichtigkeit. Statt starrer Halbpension setzt man auf ein flexibles Angebot: Frühstück als Fixpunkt, dazu eine Bar mit hochwertigen Snacks und bewusst inszenierte Themenabende wie Pasta- oder Burger-Nights. Der strategische Gedanke dahinter ist klar: Gäste sollen ihren Urlaub selbst gestalten können, ohne Zeitdruck und ohne Verpflichtung, bei gleichzeitig konstant hoher Qualität. „Im Urlaub will man flexibel sein“, sagt Kaml. „Man kann bei uns essen – muss aber nicht.“

Mehr Technik, mehr Zeit

Dass sich die Hotellerie seit Beginn der Partnerschaft vor 20 Jahren massiv verändert hat, ist auch an der Familie Kaml nicht vorübergegangen. Volatile Märkte, steigende Preise, zunehmende Bürokratie haben den Alltag komplexer gemacht. „Man sitzt heute deutlich mehr vor dem PC“, sagt Kaml. Seine Antwort darauf: konsequente Digitalisierung – sei es bei KI-gestützten Energiemanagementsystemen oder Automatisierungen im Gästekontakt. „Unsere Angebote werden heute innerhalb von Sekunden erstellt und versendet.“ Ein entscheidender Faktor in einer Zeit, in der Gäste schnelle Reaktionen gewöhnt sind. „Wenn du erst am nächsten Tag antwortest, ist es zu spät“, ist sich der Hotelier sicher.

„Nur wer gesehen wird, wird gebucht.“

Andreas Kaml, Chef des Uncle Jack's tropicALPS Lifestyle Hotels

Raum für Herzlichkeit

Trotz aller Innovation bleibt der Kern des Hauses unverändert: die persönliche Gastgeberrolle. Während Systeme im Hintergrund Prozesse optimieren, bleibt im Vordergrund Raum für echte Begegnung. „Gerade kleinere, familiengeführte Betriebe können hier ihre Stärke ausspielen. Wir machen’s einfach gerne und haben Spaß daran.“ So steht etwa Chefin Magdalena selbst an der Bar und kennt viele Gäste beim Namen.

Der Blick nach vorn

Die Zukunft sieht Andreas Kaml pragmatisch und differenziert. Er glaubt, KI werde vor allem in der Buchungsstrecke und im Dynamic Pricing weiter an Bedeutung gewinnen. Weniger überzeugt ist er aktuell von Servicerobotern: „Die sind noch eher ein Gag, als dass sie wirklich hilfreich wären.“ Spannender findet der Hotelier Anwendungen, die das Gästeerlebnis direkt verbessern – etwa intelligente Informationssysteme im Haus, die in Echtzeit Empfehlungen zu Aktivitäten geben. Und Aktivitäten gibt es im Uncle Jack's tropicALPS Lifestyle Hotel viele: Chillen, Yoga, Skifahren, Abhängen – und vor allem Entspannen.

Abschließend bleibt nur eine Frage: Wer ist eigentlich dieser Uncle Jack? Das ist das hauseigene Maskottchen, ein Affe, der für alles steht, das einen in diesem Hotel erwartet: eine top Location mit viel Herzlichkeit, hohen Standards und einer Menge Hakuna Matata. Auf die nächsten 20 Jahre gemeinsame Erfolgsgeschichte!

Das tropische Feeling findet sich auch in der Gestaltung der Zimmer wieder.

Gastgeberfamilie Kaml.

Weitere Jubilare

Wir gratulieren unseren Jubilaren ganz herzlich und bedanken uns für ihre langjährige Treue und gute Zusammenarbeit. Alle HOGAST Smart-Jubilare finden Sie gesammelt über den QR-Code.

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Von der Briefpost zum Bot

Mitglied seit: 1. März 1976

HOGAST in 3 Worten: verlässlich, gemeinschaftlich, zukunftsorientiert

Einkaufsmanager: Manuel Feurstein

Vom handgeschriebenen Reservierungsbrief bis zu KI-gestützten Buchungen in Echtzeit: Das Hotel Post in Lech hat diesen Wandel als langjähriges Mitglied der HOGAST über fünf Jahrzehnte hinweg miterlebt und zeigt, warum echte Gastfreundschaft auch im Zeitalter von KI unersetzlich bleibt. Ein Gespräch mit Florian Moosbrugger, Chef des Hotel Post in Lech am Arlberg.

Herr Moosbrugger, was sagen Sie zu einem halben Jahrhundert Mitgliedschaft?

50 Jahre Partnerschaft sind alles andere als selbstverständlich. Das erfüllt uns mit großer gegenseitiger Wertschätzung – und mit Stolz. Wir haben die HOGAST wachsen sehen, ich erinnere mich noch gut an die Anfänge. Aus einer klassischen Einkaufsgemeinschaft ist über die Jahre eine strategische Partnerschaft geworden, der uns in vielen Bereichen der Betriebsführung und -weiterentwicklung verlässlich unterstützt.

Wann haben Sie gespürt:

Das war die richtige Entscheidung?

Den einen, entscheidenden Moment gab es nicht. Es gab viele Situationen – vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wenn Märkte unsicher sind und Preise stark schwanken, zeigt sich der Wert der Gemeinschaft deutlich. Die gebündelte Einkaufskraft und die professionelle Unterstützung verschaffen Vorteile, die wir als Einzelbetrieb nicht erreichen könnten. Natürlich gab es auch herausfordernde Phasen, etwa bei der Strompreis-Thematik. Aber wir haben das als Gemeinschaft getragen – im Wissen, dass im Sinne der Mitglieder entschieden wird.

Der Gasthof Post zeigt, dass langjährige Tradition nicht im Widerspruch zu moderner KI steht.

Wie sind Ihr Haus und die HOGAST gemeinsam gewachsen?

Ich sehe viele Parallelen in der kontinuierlichen Weiterentwicklung. Während wir unser Haus modernisiert, das Angebot geschärft und an der Positionierung gearbeitet haben, hat die HOGAST ihr Leistungsspektrum ausgebaut. Es gab in der Professionalisierung ein gemeinsames Wachstum. Die größte Veränderung liegt in der zunehmenden Komplexität. Hier hilft uns die Partnerschaft, weil die HOGAST ihre Dienstleistungen stets breit aufstellt und neue Wege sucht, Dinge in der Gemeinschaft besser zu machen.

Welche Entwicklung hat Ihren beruflichen Alltag am meisten geprägt?

Die Digitalisierung – einhergehend mit der Gästekommunikation. Aus den Erzählungen meiner Vorfahren weiß ich, wie es damals war, als meine Großeltern die Post geführt haben und amerikanische Gäste zu Besuch waren. Da gingen Briefe wochenlang mit Schiffen hin und her.

Die Ansprüche der Gäste haben sich auch merklich verändert. Es ist eine Herausforderung, über Jahre und Jahrzehnte allen Bedürfnissen gerecht zu werden und

kommende zu antizipieren, um die Investitionen in die richtige Richtung zu leiten. All diese Punkte haben unseren Alltag dynamischer gemacht.

Durch die aufnehmende Geschwindigkeit hat sich auch unser Bedarf an Koordination, Steuerung und Analyse erhöht. Viele Entscheidungen passieren heute datenbasiert. Hier spielt die HOGAST eine wichtige Rolle, um strategisch richtig zu handeln.

Wenn Märkte unsicher sind und Preise stark schwanken, zeigt sich der Wert der Gemeinschaft deutlich.

Wie bleibt man als Traditionshaus wirtschaftlich erfolgreich und relevant?

Das ist eine Frage, die uns fortlaufend beschäftigt. Wie viel Modernität verträgt die Post? Ein Traditionshaus muss sich in seinen Strukturen modernisieren, um Prozesse mit den vorhandenen technischen Möglichkeiten effizient zu gestalten. Gleichzeitig sehen wir, dass unser Haus von seiner Geschichte, seiner Identität und Authentizität lebt. Diese Tradition macht uns einzigartig – und in der heutigen Zeit den Unterschied, wenn man in der Branche wahrgenommen werden will. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Tradition in die Zukunft zu führen.

Welche Rolle spielen smarte Systeme aktuell in Ihrem Betrieb?

Schon damals, als mein Vater Anfang der 1980er-Jahre gemeinsam mit einem IT-Spezialisten und einem Hotelier eines der ersten Hotelprogramme entwickelte, ging es um Effizienzsteigerung. Heute liegt der größte Nutzen der Digitalisierung in der Verfügbarkeit und Aufbereitung von Daten, etwa in Buchung, Verwaltung, Einkauf und Controlling, wo wir eng mit der HOGAST zusammenarbeiten. Diese Datentransparenz macht uns schneller in Entscheidungen und gleichzeitig präsenter bei den Gästen. Wir verwenden bereits Chatbots, Tools zur Energieoptimierung oder Preisgestaltung. Ich bin überzeugt, dass KI noch einmal eine Revolution in der Digitalisierung bringen wird. Aber wir brauchen Zeit, um damit umzugehen. Genauso wie

die KI Zeit braucht, um besser zu werden. Die größte Veränderung wird sein, dass nicht mehr nur der Mensch im Mittelpunkt der Kommunikation steht, sondern die Maschinen untereinander kommunizieren.

Wo ziehen Sie die Grenze für KI und Robotik im Gästekontakt?

Was die Robotik niemals ersetzen kann, ist der menschliche Austausch. Das sehen wir in unserem Betrieb ganz stark – Gäste suchen nach wie vor den persönlichen Kontakt zu uns. Trotz digitaler Möglichkeiten greifen viele zum Telefon, weil sie direkt mit uns sprechen und ihre Anliegen kommunizieren möchten. Meine Frau und ich sind sehr präsent im Haus. Diese menschliche Wärme, die nur durch persönliche Anwesenheit ausgestrahlt wird, kann und soll niemals verloren gehen. Ich hoffe, dass der persönliche Kontakt zwischen Menschen immer wertvoller sein wird als der Austausch zwischen Mensch und Maschine.

„Technologie verbessert den Service, Menschen machen ihn unvergesslich.“

Florian Moosbrugger, Chef des Hotels Post in Lech am Arlberg

Die Gastgeberfamilie Moosbrugger des Hotels Post in Lech.

Weitere Jubilare

Wir gratulieren unseren Jubilaren ganz herzlich und bedanken uns für ihre langjährige Treue und gute Zusammenarbeit. Alle HOGAST Österreich-Jubilare finden Sie gesammelt über den QR-Code.

100 Jahre Morandell

Der Tiroler Traditionsbetrieb feiert 100 Jahre Genuss, Qualität und große Geschichten im Glas.

Seit einem Jahrhundert steht der Name Morandell für gelebte Weinkultur, Entdeckergeist und eine tiefe Leidenschaft für Genuss. Was einst als visionäres Kleinunternehmen begann, ist heute einer der prägendsten Traditionsbetriebe für internationale Spitzenweine im deutschsprachigen Raum. Und doch ist eines über all die Jahrzehnte gleichgeblieben: die Liebe zum Wein und der Respekt vor seiner Herkunft.

Morandell war von Beginn an mehr als ein klassischer Importeur. Es ging immer darum, Geschichten ins Glas zu bringen: von Winzerinnen und Winzern, die mit Hingabe arbeiten, von Böden, Klimazonen und Traditionen, die jedem Wein seine unverwechselbare Identität verleihen. Diese Nähe zu den Menschen hinter dem Produkt prägt das sorgfältig kuratierte und persönlich ausgewählte Sortiment bis heute.

Bei Morandell wird Wein als das verstanden, was er sein kann: verbindendes Element, kulturelles Gut und Ausdruck von Lebensfreude. In der Zusammenarbeit mit Gastronomie, Handel und privaten Genießerinnen und Genießern wird Wissen geteilt und vinophile Begeisterung geweckt.

100 Jahre Morandell sind ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass pure Leidenschaft zeitlos ist und wahrer Genuss zur Herzenssache wird. Und ein Versprechen, auch in Zukunft Weine zu präsentieren, die gleichermaßen berühren und begeistern!

Die junge Gastro-Marke mit über 100 Jahren

Franz Josef Rauch und seine Familie legten den Grundstein für das erfolgreiche Unternehmen Rauch Fruchtsäfte, das heute in vierter Generation geführt wird. Mit offenen Ohren für die Bedürfnisse der Gastronomie entwickelt FRANZ JOSEF RAUCH Produkte im modernen Retro-Design – von und für Gastronomen gemacht.

Das österreichische Familienunternehmen verbindet Regionalität, Qualität und Innovationskraft und zählt heute zu den führenden Fruchtsaftherstellern Europas. Tradition, moderne Abfülltechnologien und nachhaltige Produktionsprozesse prägen seit jeher die Unternehmensphilosophie.

Das vielseitige Sortiment bietet für jede Tageszeit die passende Lösung – vom Frühstück im Hotel bis zum trendigen Drink an der Bar. Besonders stark ist das Portfolio im 200ml-Segment mit über 20 Sorten, darunter zahlreiche 100 %-Säfte. Ergänzt wird das Angebot durch moderne 0,33l Longneck-Flaschen sowie praktische Großgebinde für Hotel, Kantine und Catering.

Auch im Bereich Eistee setzt FRANZ JOSEF RAUCH auf Vielfalt: Neben den Klassikern Zitrone und Pfirsich sorgen Sorten wie Grüntee, Granatapfel und Kirsche für moderne Erfrischung. Die beliebten Bio G’spritzt

überzeugen mit heimischen Geschmacksrichtungen wie Apfel, Rhabarber und Johannisbeere sowie der neuen Sorte Maracuja.

Die aktuellen Entwicklungen im Getränkebereich zeigen klar: Gefragt sind „low & no“-Produkte sowie natürliche, bio- und vegane Alternativen. FRANZ JOSEF RAUCH greift diese Trends gezielt auf und bietet moderne Getränkeoptionen mit höchstem Qualitätsanspruch.

Besonderen Wert legt RAUCH auf Qualität und Nachhaltigkeit – vom sorgfältigen Anbau der Früchte bis hin zu ressourcenschonenden Mehrweggebinden. Mit einem breiten Portfolio und maßgeschneiderten Lösungen unterstützt RAUCH Gastronomiebetriebe dabei, ihren Gästen ein hochwertiges und zeitgemäßes Getränkeangebot zu bieten.

Dieses Angebot/Produkt gilt für HOGAST Österreich, HOGAST Smart und HOGAST Care.

Community

HOGAST Österreich

Herzlich willkommen in der HOGAST-Unternehmensgruppe

HOGAST Österreich

ALPS RESORTS GmbH, St. Georgen ob Murau // ALPS RESORTS GmbH, Wörgl // Almdorf Hohentauern, Hohentauern // Almdorf Stadl, Stadl an der Mur // Alpendorf Dachstein West, Annaberg // Alpenchalets Biberwier, Biberwier // Alpenchalets Reiteralm, Pichl // Alpenpark Turracher Höhe, Turrach // Alpenresidenz Turracher Höhe, Turrach // Alpenrock Schladming, Rohrmoos // Alpentherme Ehrenberg, Reutte // Alpina Beds and Boots, Obertauern // ALPS KITCHEN Berwang, Berwang // ALPS KITCHEN Ehrwald, Ehrwald // ALPS KITCHEN Eisenerz, Eisenerz // ALPS KITCHEN Fiss, Fiss // ALPS KITCHEN Gerlitzen, Treffen am Ossiacher See // ALPS KITCHEN Kaprun, Kaprun // ALPS KITCHEN mangia!, Saalbach // ALPS KITCHEN GmbH, St. Georgen ob Murau // ALPS Restaurant GmbH, Wörgl // Anton Paar Sudhaus, Graz-Straßgang // Asia Spa Leoben, Leoben // Atoll Achensee, Maurach // BEE GREEN Schönbrunn Hotel, Wien // Berg & Golf Resort Westendorf, Westendorf // Bergeralm Chalets, Steinach am Brenner // Bergresort Berwanger Hof, Berwang // Bergresort Gerlitzen, Treffen bei Villach // Bergresort Hauser Kaibling, Haus im Ennstal // Bergresort Lachtal, Schönberg/Lachtal // Bergresort Tauernblick, Mittersill // Bergresort Zugspitze Ehrwald, Ehrwald // Bistum GurkVerwaltung, St. Georgen am Längsee // Brixental Suites Hopfgarten, Hopfgarten im Brixental // Brooklyn Bay, Seewalchen am Attersee // Brothers Restaurant, Amstetten // carpe solem Kaprun, Kaprun // carpe solem Rauris, Rauris // CGC Lager, Wien // CH Holding GmbH, Bad Mitterndorf // Chalet 104, Westendorf // Chalet 149, Westendorf // Chalets Glamping Nassfeld, Kötschach-Mauthen // Cuveé CaféRestaurant - Vinothek, Ohlsdorf // Das Klimt, Schörfling am Attersee // Der Stern, Obsteig // Dorfresort Kitzbühel, Reith bei Kitzbühel // Ecco, Linz // Erzberg Alpin Resort, Eisenerz // Fat Monk AT Graz, Graz // Fat Monk AT Wien Operngasse, Wien // Feinbäckerei / Konditorei Hosp – Bürs, Bürs // Feinbäckerei / Konditorei Hosp – Satteins, Satteins // Feriendorf Murau, Murau // Ferienpark Kreischberg, St. Lorenzen ob Murau // Fiss Suites, Fiss // Freizeitbad Ried, Ried im Innkreis // Frierss am See, Velden am Wörthersee // GA Gastronomie + Tankstellen, Graz-St. Peter // GA Gastronomie + Tankstellen, Lieboch // Gasthaus Griessler, Kirnberg an der Mank // Gasthof Herrnhaus, Brixlegg // Gerold Riml Holding, Längenfeld // Golf Club Brand, Brand bei Bludenz // Hampton by Hilton Salzburg Messe, Salzburg // Heimatliebe Am See, Wildenau // Hideaway Dachstein West, St. Martin am Tennengebirge // Hilton Garden Inn Innsbruck Tivoli, Innsbruck // Hostel Feldkirch, Feldkirch // Hotel Schrofenstein, Landeck // Hotel Spirodom, Admont // Huagart Stube, Schattwald // Ins Schörgi, Linz // Jugend- und Familiensporthotel, Bleiburg // Karlingberger Gut, Perg // Kitz Boutique Chalet, Kirchberg in Tirol // Kitzbühel Suites Oberndorf, Oberndorf in Tirol // Kremser Freizeitbetriebs GmbH, Krems an der Donau // Kreischberg Chalets, St. Lorenzen ob Murau // Kreischberg Pool Villas, St. Georgen am Kreischberg // Kreischberg Suites, St. Georgen am Kreischberg // La Maison, Salzburg // Lager Münchendorf Gosch, Münchendorf // Linhart GmbH, Peuerbach // manuell bäckerei|konditorei|café, Oberneukirchen // Meathouse OG, Feldkirch // Montafon Suites Schruns, Schruns // MS Gastro Consulting OG, Zell am See // MS Primadonna, Linz // Nationalpark Pavillon, Gstatterboden // Naturchalets Turracher Höhe, Turrach // Naturpark Chalets Lambrecht, St. Lambrecht // Oliver kocht, Straß in Steiermark // OMV Raststation A2/KM 190, Dobl // Palais No. 7, Wien // Patzalt Landesklinikum Haus 21, Mauer bei Amstetten // Rehfugium Lachtal, Schönberg/Lachtal // Restaurant Brauhaus Breznik, Bleiburg // Restaurant Das Landegger, Landeck // Restaurant Lentos, Linz // RIML SPORTS Hochgurgl, Obergurgl // RIML SPORTS Kressbrunnen, Obergurgl // RIML SPORTS Längenfeld, Längenfeld // RIML SPORTS Obergurgl, Obergurgl // RIML SPORTS Oetz, Oetz // RIML SPORTS Pirchhütt, Obergurgl // RIML SPORTS Shop Telfs, Telfs // rooms11, Salzburg // Rosewood Vienna, Wien // Saalbach Suites, Saalbach // Schiehser Hotelmanagement GmbH, Wien // Schöch´s Meathouse, Feldkirch // Schwaighofer Spezialitäten, Salzburg // Sistranser Alm, Sistrans // Sonnenalm, Grän // Sonneninsel, Seekirchen am Wallersee // STEGERL zum Xandl, Linz // Talstation Möslbahn, Hippach // Tauern Lodges Uttendorf // Tauernresidence Radstadt, Radstadt // Turrach Lodges, Turracher Höhe // Turrach Suites 410, Turracher Höhe // VAPIANO piccolo, Graz // Villa Liesl, Haus // Vitalhof am Kreischberg, St. Georgen am Kreischberg // Zillertal Suites Fügen, Fügen // Zu den 3 Goldenen Kugeln, Gerasdorf bei Wien // Zu den 3 Goldenen Kugeln, Wien // Zugspitz Suites Lermoos, Lermoos

HOGAST Deutschland / Care | HOGAST Smart | HOGAST Care

HOGAST Deutschland

ACANTUS Hotel, Weisendorf-Oberlindach // Anleitner Erlebnis.Brennerei, Bad Kötzting // Bertolt-Brecht-Gymnasium München, München // Bistro & Souvenir, Schwangau // Blauer Bock, Passau // Aldersbacher Bräustüberl, Aldersbach // Bräustüberl Schönram, Petting // Brauereigasthof Engel, Isny // Büffelhof Beuerbach, Weil // Cafe & Bar Sir Capulus, Füssen // Café Plauderei, Donauwörth // DAS KRANZBACH, Krün/Klais // Der Spöckmeier, München // EBS Seniorenheime Günzburg Tagespflege Jettingen, Jettingen-Scheppach // EHRKO Beschützendes Wohnzentrum GmbH, Neumarkt-St. Veit // Ernst Leitz Hotel, Wetzlar // Gasthof und Metzgerei zur Post, Peißenberg // Goriwirt, Chieming/Egerer // Haus der Bayerischen Landwirtschaft Herrsching, Herrsching // Hotel Alpengasthof Löwen, Oberjoch // Hotel am Dom, Bamberg // Hotel Restaurant Alte Nagelschmiede, Altdorf bei Nürnberg // Hotel Zur Post, Altötting // Karls Mittenwald, Mittenwald // Landgasthof Hotel Rittmayer, Hallerndorf // Panoramarestaurant Wallberg, Rottach-Egern // Paulaner Sportsbar Zum Stiftl, München // Saletalm, Schönau am Königssee // Schützenhof Würzburg, Würzburg // Tante Paula am Grüntensee, Wertach // Thermenhotel Gass, Bad Füssing // Urban Living Südtor Rostock, Rostock // Überland Camping Bühlhof, Hinterzarten // Überland Camping Campotel, Bad Rothenfelde // Überland Camping Gut Kalberschnacke, Drolshagen // Überland Camping Hegi, Tengen // Überland Camping Hooksiel, Wangerland Hooksiel // Überland Camping Sandbank, Titisee-Neustadt // Überland Camping Vlotho, Vlotho // Überland Camping GmbH, Hamburg // Überland Holding GmbH, Hamburg // Überland Immobilien, Hamburg // Überland Services GmbH Zentrale, Hamburg // ZIST Seminarhaus & Akademie, Penzberg

HOGAST Care Deutschland

Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kita Aufhausen St. Michael, Eichendorf // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kita Fürsetzing St. Martin, Hauzenberg // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kita Oberdiendorf St. Anna, Hauzenberg // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kita Pfarrkirchen St. Elisabeth, Pfarrkirchen // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kita Pfarrkirchen Zwergenburg, Pfarrkirchen // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kita Raßreuth St. Maria, Hauzenberg // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kita Schöllnach St. Maria und Josef, Schöllnach // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Kinderland Arche Noah, Eichendorf // Caritasverband für die Diözese Passau e.V. Uni-Waldkindergarten Ingling, Passau

HOGAST Smart

19er, Goldegg // ALPZ GELATO Sillpark, Innsbruck // Bad-Kaffee & Brötchenstube Glanzer & Gästezimmer Karolina, Dölsach // Boulderama, Klagenfurt // Café FREIRAUM, Altenmarkt im Pongau // Der Kreuzwirt, Thal // Don Danilos, Pertisau // Donauprinzessin, Spitz an der Donau // Dorf Taverne, Keutschach // Dorfwirt, Ramsau am Dachstein // Fischerhof, Feld am See // Gasthaus Grossvenediger, Prägraten // Gasthaus Hinterreitner, Vorchdorf // Gasthaus Auerhahn, Aigen-Schlägl // Gasthof & Hotel Martinek, Baden bei Wien // Gasthof Brait, Seebarn // Gasthof Hochlantsch, Breitenau am Hochlantsch // Gasthof Zum Florian, Bad Eisenkappel // Gastwirtschaft Neunläuf, Wilfersdorf // Genuss Schmied'n, Nußbach // Gowilalm, Spital am Pyhrn // Guttenberghaus, Ramsau am Dachstein // Hochalmblick Sporthotel, Eisentratten // Hotel Kranzbichlhof, Bad Dürrnberg // Hotel Markus Sittikus, Salzburg // Latschenalm, Krispl-Gaißau // Lilli‘s Bowls Gastro, Tulln // Pension Haus Pilch, Saalbach // Philip kocht!, St. Andrä // rätia alpinlounge und Sports & Fashion Zangerl, Ischgl // Restaurant AURUM, Pöchlarn // SB Real Allgemein, Salzburg // WIEsaWIE, Turnau // Wirtshaus am Zieregg, Zieregg // Wirtshaus Schlössl, Nußdorf am Haunsberg // Wirtshaus Wurpower, Rosenau am Hengstpaß

HOGAST Care

Collegium Borromäum Schulstiftung der Erzdiözese Salzburg, Salzburg // Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen Haus für Senioren Henndorf, Henndorf am Wallersee // Gemeinde Henndorf, Henndorf am Wallersee // Gemeinde Strobl, Strobl // HerzKreislauf-Zentrum Groß Gerungs GmbH & Co KG, Groß Gerungs // Lebenshilfe Region Knittelfeld gGmbH, Knittelfeld // Marktgemeinde Grödig, Grödig // Missionsgemeinschaft der Fackelträger – Schloss Klaus, Klaus an der Pyhrnbahn // Pfarrkirche Ried in der Riedmark, Ried in der Riedmark // Schloss Klaus – Diakonie in der Gemeinde, Klaus an der Pyhrnbahn // Schulträgerverein der Kreuzschwestern Institut St. Josef Feldkirch, Feldkirch // Seniorenheim der Marktgemeinde Timelkam, Timelkam // St. Hemma-Stiftung Verwaltung, Klagenfurt // Verein Volkshilfe Tirol, Innsbruck // Wohn- und Pflegeheim Zillertal GmbH Gepflegtes Wohnen Zell am Ziller Wirtschaftsleitung, Zell am Ziller

WDer Blick in die Zukunft? Positiv!

enn sich am 13. und 14. Oktober wieder die Stühle des Europasaals im Salzburg Congress füllen, dann nicht ohne Grund: HOGAST lädt zum Symposium, und wer einmal dabei war, weiß: Man reist mit mehr Ideen, Perspektiven und Kontakten ab, als man gekommen ist.

Zwei Tage, die Mut machen. Zwei Tage, die zeigen, dass Zukunft nicht nur Krise sein muss, sondern eine Chance sein kann. Unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ erwartet die Teilnehmenden ein Programm voller hoffnungsvoller Denkanstöße und inspirierender Begegnungen.

Ob Philosophie, künstliche Intelligenz, Unternehmertum, Social Media oder Spitzensport: Unterschiedlicher könnten die Zugänge der diesjährigen Speaker kaum sein – und genau das macht den Reiz aus. Philosoph Richard David Precht, KI-Evangelist Malcolm Werchota, Unternehmer Andreas Weißenbacher, Influencerin Karin Teigl alias Constantly K mit Gründer Martin Kaswurm und Ex-Fußballschiedsrichter Deniz Aytekin teilen ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Gedanken darüber, wie wir den Herausforderungen von morgen optimistisch begegnen können. Zudem diskutieren Expertinnen und Experten zum Thema „Kurzzeitvermietung wird zur neuen Hospitality“. Die Moderation übernimmt erneut Kathrin Prähauser – mit klugen Fragen, neugierigem Blick und feinem Gespür für Themen und Menschen.

Abseits der Bühne laden in gewohnter Manier zahlreiche Lieferpartner dazu ein, Innovationen, Produkte und Dienstleistungen aus nächster Nähe kennenzulernen. An ihren Marktständen wird informiert, diskutiert, verkostet und genetzwerkt.

Zwischen Speaker & Spezialitäten

Nach intensiven Stunden voller wertvoller Impulse wechselt abends die Kulisse: Erstmals lädt die HOGAST zur Gala ins Zentrum für Visionen in Puch bei Salzburg – und reist dabei direkt in die Goldenen Zwanziger. Grün, Schwarz und Gold setzen den Rahmen für einen Abend zwischen Eleganz und Extravaganz. Die Jazzophoniker spielen moderne Songs im Stile der goldenen Swing-Ära, Tänzerinnen bringen Moulin-Rouge-Flair auf die Bühne, stilechte Accessoires samt Schuhputzstand machen das Motto erlebbar. Das lukullische Menü entspringt wieder den Kochtöpfen ausgezeichneter Gourmets. Und Moderationsgröße Alfons Haider geleitet das Publikum mit bekanntem Charme durch den Abend.

Weil gute Gespräche manchmal etwas länger dauern, startet Tag zwei dieses Jahr ganz entspannt: Ab 8:30 Uhr wartet ein deftiges Frühstück auf die Teilnehmenden, bevor das Symposium mit frischen Gedanken und neuen Impulsen in die finale Runde geht.

Unsere Speaker

Malcolm Werchota

„Gemeinsam die Zukunft gestalten: Praktische KI für Hotellerie & Gastronomie“

„Künstliche Intelligenz verändert unsere Branche schneller, als viele Betriebe Schritt halten können – und gleichzeitig langsamer, als die Schlagzeilen behaupten. In meiner Keynote zeige ich nicht die ferne Zukunft, sondern was heute schon in Rezeption, Küche und Verwaltung funktioniert: konkrete Beispiele, die Sie aus Ihrem eigenen Betrieb wiedererkennen. Kein Hype, keine generischen Konzernfolien. Ich freue mich darauf, diese Zukunft beim HOGAST-Symposium gemeinsam mit Ihnen zu gestalten.“

Andreas Weißenbacher

„Innovative Best Building Technologies für nachhaltiges Investieren in der Hotellerie & Gastronomie“

„Wir bauen und renovieren heute mehr denn je –gleichzeitig sind Ressourcen, Energie und Flächen begrenzt. Nachhaltiges Investieren bedeutet daher, Gebäude nicht nur für den heutigen Bedarf zu planen, sondern langfristige Mehrwerte für Betreibende, Gäste und kommende Generationen zu schaffen. Mit innovativen Best Building Technologies können wir Wirtschaftlichkeit, Komfort und ökologische Verantwortung erfolgreich verbinden – ganz im Sinne unserer Mission „For You and Planet Blue“.

Karin Teigl alias Constantly K & Martin Kaswurm

„Von der Mise en Place zum Miteinander – wie Salzburger Wurzeln, Handwerk und Allianzen eine ganze Branche zukunftsfähig machen“

„Wir beschreiben in unserer Keynote, dass Werte wie Vorbereitung, Handwerk und Bodenständigkeit, die einem in der Küche mitgegeben werden, dieselben sind, die ein Unternehmen und eine ganze Branche zukunftsfähig machen. Von den Salzburger Wurzeln bis zur Kraft gemeinsamer Allianzen wie der HOGAST lautet unsere Botschaft: Gastfreundschaft beginnt bei der Mise en Place und wächst im Miteinander.“

Deniz Aytekin „Führen. Entscheiden. Menschlich bleiben.“

„Höchstleistung entsteht immer im Team – auf dem Fußballplatz ebenso wie im Unternehmen. Ein Schiedsrichter ist nie allein, sondern Teil eines abgestimmten Teams, das unter Druck, Unsicherheit und hoher Erwartung funktionieren muss. Ich zeige auf, wie klare Rollen, Vertrauen, offene Kommunikation und gegenseitige Verantwortung die Basis für wirksames Teamwork bilden. Der Vortrag macht deutlich, wie psychologische Sicherheit im Team zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird.“

Richard David Precht „Mut zur Zukunft: Wie wir Wandel nicht nur bewältigen, sondern gestalten“

„Wie verändert künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt? Welche Rolle spielen Verantwortung, Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten tiefgreifender Umbrüche? In meiner Keynote zeige ich, warum die Zukunft kein Schicksal ist, sondern eine Gestaltungsaufgabe – und welche Chancen sich daraus für Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.“

13. & 14. Oktober: HOGAST-Symposium 2026 im Salzburg Congress mit festlicher Gala im Zentrum für Visionen! Alle Infos unter hogast.com/events. Save the Date

& Fizz

über den Dächern Wiens

„Reden wir übers Geld!“ Selten klang ein Veranstaltungsmotto so direkt. Beim neuen Networking-Format „Biz & Fizz“ von HOGAST und Falstaff PROFI wurde Mitte Juni auf der Lamée Rooftop Bar über den Dächern Wiens genau das getan. Vor der Kulisse des Stephansdoms trafen sich Hoteliers und Gastronomen zu einem Nachmittag voller Austausch, neuer Kontakte und ehrlicher Gespräche.

Im Mittelpunkt stand die von Falstaff-PROFI-Chefredakteur Roland Graf moderierte Diskussionsrunde „Cash Cows, Kosten & Convenience“. Gemeinsam mit Branchenvertreterinnen und -vertretern wurden wirtschaftliche Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und Zukunftsperspektiven offen diskutiert.

Ein Networking-Event im Sinne der Hospitality-Profis.

Passend zum Namen kam auch der Genuss nicht zu kurz: R&S Gourmets servierte Carabinero Carpaccio und Langustinen-Tatar, Morandell den Cipriani Bellini Zero, Stiegl das Wildshut Bio Perlage und Kröswang raffinierte, süße Kreationen. So wurde aus „Biz & Fizz“ eine gelungene Mischung aus Kosten & Verkostung –mit vielen, in jedem Sinn wertvollen Inspirationen.

Zwischen KI und Pflegebett

Dmit bestehenden und potenziellen Lieferpartnern haben einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig persönliche Begegnungen und starke Partnerschaften für die Zukunft der Pflege sind“, resümiert Oliver Schnöll, Geschäftsführer der HOGAST Care. rei Tage voller Fachgespräche, Innovationen und neuer Perspektiven: Die HOGAST Care war bei der Altenpflegemesse 2026 in Essen vor Ort und nahm aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends aus erster Hand mit nach Hause.

Rund 18.000 Fachbesuchende und 500 Ausstellende aus 16 Ländern machten die Veranstaltung erneut zum zentralen Treffpunkt der Pflegebranche. Dabei ging es vor allem um maßgebliche Herausforderungen wie Fachkräftemangel, wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die Potenziale von Digitalisierung, Robotik und künstlicher Intelligenz.

„Die ALTENPFLEGE 2026 hat gezeigt, wie viel Innovationskraft in unserer Branche steckt. Besonders die Digitalisierung stand im Fokus. Wertvolle Gespräche

Oliver Schnöll, Geschäftsführer der HOGAST Care (l.), & Uwe Endter vom Lieferpartner Hagleitner Hygiene.

Tag der offenen Türen

Vorstandsvorsitzende

Was leistet die HOGAST jeden Tag für ihre Mitgliedsbetriebe? Die Antwort darauf lag bei der diesjährigen Beiratstagung hinter zahlreichen offenen Türen. Zwischen Messeständen, Fachgesprächen und persönlichen Einblicken wurde die HOGAST-Zentrale für einige Stunden zur Bühne für gelebte Partnerschaft.

Schon beim Betreten des Hauses war spürbar: Hier geht es nicht um Frontalvorträge und PowerPointFolien. Stattdessen luden offene Büros, gut besuchte Stände und der Duft kulinarischer Köstlichkeiten dazu ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. „Lasst euch treiben und lernt unser Haus in seiner ganzen Vielfalt kennen“, gaben Vorstandsvorsitzende Allegra Frommer und Vorstand Christian Berlinger den Beirätinnen und Beiräten mit auf den Weg.

Vom Erdgeschoss bis in den zweiten Stock wurde diskutiert, erklärt und nachgefragt. Mitarbeitende gewährten Einblicke in ihre tägliche Arbeit und machten sichtbar, wie viele Bereiche ineinandergreifen, damit die Leistungen der HOGAST täglich und verlässlich bei den Mitgliedsbetrieben ankommen. Ob Einkauf, Vertrieb, Marketing oder Digitalisierung – überall entstanden interessante Diskurse und neue Perspektiven.

Die erstmals veranstaltete Inhouse-Messe verfolgte dabei ein klares Ziel: die HOGAST erlebbar zu machen. „Nutzt die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und neue Eindrücke mitzunehmen“, lautete die Einladung. An den Ständen, in den Büros und auf den Gängen entwickelte sich ein reger Austausch, der den ganzen Nachmittag füllte.

Neue Eindrücke gab es auch kulinarisch: Zahlreiche Lieferpartner sorgten mit ausgewählten Spezialitäten, kleinen Köstlichkeiten und erfrischenden Getränken für genussvolle Momente und eine lockere Atmosphäre.

Die anschließende Beiratstagung im Gemeindesaal Anif knüpfte nahtlos an den intensiven fachlichen Austausch des Tages an. Dabei wurde über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsthemen gesprochen, bevor der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen in Friesachers Einkehr ausklang.

Angeregte Gespräche im Innenhof der HOGAST-Zentrale.

Allegra Frommer & Vorstand
Christian Berlinger.
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Neubergerhof

Austausch neu denken

Die besten Lösungen entstehen selten allein am Schreibtisch. Mit diesem Gedanken startet die HOGAST am 8. und 9. September in Graz ihr neues Event-Format Community Dialoge. Rund 70 Mitgliedsbetriebe arbeiten dort gemeinsam an Herausforderungen aus dem Betriebsalltag –praxisnah und mit Fokus auf konkrete Ergebnisse.

„Beim Reden kommen die Leut‘ zam“ – die HOGAST Community Dialoge verstehen sich nicht als klassische Konferenz, sondern als Arbeitsraum für neue Perspektiven, echte berufliche Verbindungen und definierte nächste Schritte.

Im Mittelpunkt des Formats steht Moderator Klaus Buttenhauser, Gastroexperte und Kommunikationsprofi. Bereits vor dem Event bündelt er Themen, arbeitet Fragestellungen aus und vernetzt die Teilnehmenden gezielt miteinander. „Viele Veranstaltungen dienen vor allem der Selbstdarstellung. Die HOGAST Community Dialoge sind hingegen klar darauf ausgerichtet, echte Veränderungen zu ermöglichen“, sagt Buttenhauser, der sich mit seiner Firma Eatopia auch dem Change Management widmet.

Von Mitarbeitendenbindung bis KI Bereits vor dem Event teilen die Teilnehmenden ihre größten Herausforderungen und Lösungsansätze. Daraus entstehen Fokusgruppen zu Themen wie Mitarbeitendenbindung, Digitalisierung, KI sowie Einkaufs- und Kostenoptimierung. Begleitet werden sie von ausgewählten Lieferpartnern, die neben ihren Keynotes als Tisch-Hosts zusätzliche Perspektiven einbringen – nicht als Verkaufsplattform, sondern als Teil des Lösungsprozesses. „Die spannendsten

Klaus Buttenhausers Handbuch „KI beflügelt Ihre Kommunikation“ stimmt auf die Themen KI und Mitarbeitende ein.

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Gespräche entstehen, wenn Menschen ein gemeinsames Thema verbindet und niemand Recht behalten muss“, sagt der Kurator.

Die Kraft geteilter Erfahrung

Der Auftakt am 8. September in der Skybar Schlossberg Graz schafft Raum für persönliche Begegnungen – ohne klassischen Networking-Druck. Am darauffolgenden, zentralen Veranstaltungstag im Congress Graz entwickeln die Teilnehmenden in moderierten Diskussionen, Solution Labs und praxisnahen Sessions gemeinsam konkrete Lösungsansätze.

„Um echte Herausforderungen teilen zu können, braucht es eine objektive Selbstwahrnehmung und einen klaren Zielkorridor. Nur so gelingt es, andere Meinungen auszuhalten und Erfahrungen vorbehaltslos anzunehmen“, weiß Buttenhauser.

Die HOGAST Community Dialoge setzen bewusst auf gemeinsames Lernen und auf Wissen, das über die Veranstaltung hinauswirkt. „Die Ansprüche in unserer Gesellschaft und in den Märkten werden immer größer. Umso wertvoller ist der gemeinsame Erfahrungsschatz einer Community wie der HOGAST, aus dem jede und jeder eigene Erkenntnisse gewinnen kann“, so der Moderator abschließend.

Klaus Buttenhauser, Gastroexperte & Kommunikationsprofi.

Gastlichkeit kann man nicht prompten

KI ist entlastend, Gastlichkeit zutiefst menschlich. Im Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und individuellen Erwartungen bietet die „Alles für den Gast“ einen umfassenden Einblick in die Zukunft. Denn künstliche Intelligenz hat den Sprung von der Vision in die Anwendung geschafft, erklärt Andreas Ott, Bereichsleiter für B2B-Messen im Messezentrum Salzburg.

Herr Ott, warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt, künstliche Intelligenz zum Leitthema der „Alles für den Gast“ zu machen? KI ist in aller Munde und hat nun den Reifegrad erreicht, der sie für die Branche relevant macht. Gastronomie und Hotellerie stehen unter hohem Druck: steigende Kosten, Fachkräftemangel, höhere Gästeerwartungen. Wir möchten das Spannungsfeld von unterstützender Technologie und dem Menschen, der unersetzbar bleibt, für unsere Besucherinnen und Besucher greifbar machen.

Welche neuen Formate bieten Sie 2026 für Austausch und Networking?

Die Messe hat sich gezielt weiterentwickelt und setzt noch stärker auf Dialog. Neben klassischen Bühnenformaten bieten wir kompakte ImpulsSessions mit hohem Praxisbezug. Gerade bei einem Thema wie KI und Mensch, das polarisiert, ist dieser direkte Austausch entscheidend, weil der eigentliche Mehrwert nicht auf der Bühne entsteht, sondern im Gespräch zwischen den Betrieben.

Welche Rollen spielen Messen in einer zunehmend digitalen Branche?

Je digitaler die Branche wird, desto wichtiger ist der persönliche Kontakt. Messen bündeln Wissen, helfen, Entwicklungen einzuordnen, und unterstützen Betriebe dabei, aus der Vielzahl an Möglichkeiten

Die HOGAST ist auch heuer wieder auf der Messe „Alles für den Gast“ in Salzburg vertreten.

die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie sind strategische Bewegungsräume für die Branche.

Wo sehen Sie aktuell die größten Einsatzpotenziale der KI in der Hotellerie und Gastronomie?

Vor allem in der Optimierung von Prozessen und Abläufen – etwa in der Personalplanung, im Einkauf, in der Preisgestaltung oder in der Gästekommunikation und Personalisierung. Das sind Bereiche mit direktem betriebswirtschaftlichem Hebel. Richtig eingesetzt schafft KI Freiräume im Betrieb und wird zum strategischen Erfolgsfaktor.

Welche Innovationen auf der Messe sollten sich Besucherinnen und Besucher ansehen, um ihren Betrieb zukunftsfit aufzustellen?

Ich empfehle, sich auf Lösungen zu konzentrieren, die für den jeweiligen Betrieb unmittelbar Wirkung zeigen. Die „Alles für den Gast“ bietet mit rund 750 Ausstellerinnen und Ausstellern genau diese Bandbreite – jeder sollte für sich das Beste daraus mitnehmen.

„KI wird vieles verändern –aber echte Gastlichkeit bleibt menschlich. Entscheidend ist, beides richtig zu verbinden.“

Vorbeikommen

& Insights gewinnen

HOGAST x Morandell auf der „Alles für den Gast“ 7. bis 10. November 2026 Halle 4, Stand 04-0335

DEHOGAGastroFrühling

„Wir brauchen Luft zum Atmen.“

Rund 2.500 Gäste des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern kamen Ende April beim GastroFrühling im Hippodrom-Festzelt auf der Münchner Theresienwiese zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Herausforderungen sowie der gemeinsame Appell an die Branche, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

DEHOGA-Präsidentin Angela Inselkammer betonte, dass Investitionen, Wachstum und die Zukunftsfähigkeit der Betriebe nur mit mehr Vertrauen, weniger Bürokratie und spürbaren Entlastungen möglich seien. Gleichzeitig verwies sie auf die Bedeutung flexibler Arbeitszeitmodelle und besserer Bedingungen angesichts des Mitarbeitermangels – für mehr Luft zum Atmen. Vertreterinnen und Vertreter der Bayerischen Staatsregierung würdigten das Gastgewerbe zudem als bedeutenden Wirtschaftsfaktor, wichtigen Arbeitgeber und prägendes Aushängeschild Bayerns.

Save the Date

Die HOGAST Deutschland ist vor Ort vertreten: Independent Hotel Show Munich 16. bis 17. September 2026 | MOC München

Freuen Sie sich auf inspirierende Gespräche, neue Impulse und vielfältige Networking-Möglichkeiten. Wir sind persönlich für Sie da und stehen Ihnen für Fragen und Austausch zur Verfügung!

Kleinwalsertaler

Dialoge

„Was trägt man besser gemeinsam?“

Die diesjährigen Kleinwalsertaler Dialoge auf der Kanzelwand standen unter dem Motto „Verantwortung: Freiheit oder Bürde?“ Die traditionsreiche Veranstaltung versteht sich seit Jahren als Plattform für neue Denkansätze und den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Diesmal ging es vor allem um den Austausch über gesellschaftliche, wirtschaftliche und persönliche Verantwortung. Referierende aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Zukunftsforschung beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und diskutierten gemeinsam mit den Gästen über Wandel, Führung und Zusammenhalt.

„Die Kleinwalsertaler Dialoge haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig offener Austausch ist – mit neuen Denkanstößen, spannenden Gesprächen und wertvollen Perspektiven über unterschiedliche Bereiche hinweg“, blickt Andreas Klein, Geschäftsführer von HOGAST Deutschland, auf das Event zurück. Thomas Plutta, HOGAST-Einkaufsmanager, sprach über das Wachstum der Einkaufgesellschaft und die Wichtigkeit der Digitalisierung.

„Als DEHOGA-Premiumpartner liegt uns die enge Zusammenarbeit mit dem Gastgewerbe besonders am Herzen. Beim GastroFrühling war deutlich spürbar, dass nicht nur der monetäre Vorteil eine Rolle spielt, sondern auch Digitalisierung und Prozessoptimierung an Bedeutung gewinnen“, resümiert HOGAST-Einkaufsmanager Thomas Plutta.

Von links: Geschäftsführer HOGAST Deutschland Andreas Klein, Veranstalter Andreas Gapp, HOGASTEinkaufsmanager Christian Kehrer.

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AUS LIEBE ZUM HANDWERK

Wir backen mit Begeisterung.

Weit über hundert Jahre ist es her, dass in der Backstube meiner Urgroßeltern die ersten Brotlaibe über den Ladentisch gingen.

An den Zutaten von Haubis hat sich bis heute nichts geändert: regionale Rohstoffe, handwerkliches Können, Liebe zur Tradition und Lust an der Innovation. Aus Petzenkirchen bringen wir Freude ins Körberl. Von Apetlon bis Zürs. Und immer ofenfrisch.

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ZFelix Unity. Hotels steuern per KI.

u viele Systeme, zu viele Übergaben, zu wenig Überblick. Felix Unity verbindet Prozesse, automatisiert Abläufe und macht Hotels wieder klarer, ruhiger und besser steuerbar.

Die Hotellerie hat sich in den vergangenen Jahren stark digitalisiert. Gleichzeitig ist in vielen Betrieben neue Komplexität entstanden: Anfragen kommen aus mehreren Kanälen, die Kommunikation erfolgt in unterschiedlichen Systemen, Auswertungen werden separat erstellt und ein Großteil des Wissens wird nur durch manuelle Abstimmung zusammengeführt. Genau hier setzt Felix Unity an.

Ein System, das verbindet statt trennt

Felix Unity ist die neue AI-native Plattform von GMS für die Hospitality-Branche. Sie verbindet bestehende Systeme zu einer durchgängigen Arbeitsumgebung, führt Informationen zusammen und steuert Abläufe über klar definierte Prozesse. Statt zwischen Programmen, Listen und Kanälen zu wechseln, arbeiten Teams in einem System, das aktiv unterstützt.

Schneller von der Anfrage zur Umsetzung Anfragen aus Website, Portalen oder E-Mail werden zentral erfasst, strukturiert weitergeführt und direkt in die nächsten Schritte überführt. Angebote können schneller vorbereitet werden, Kommunikation bleibt am Vorgang nachvollziehbar und Aufgaben werden sauber weitergegeben. Kennzahlen und Statusinformationen stehen dort bereit, wo Entscheidungen getroffen werden.

Der entscheidende Unterschied Felix Unity unterstützt nicht nur einzelne Arbeitsschritte. Die Plattform verbindet Daten, Kommunikation, Workflows und AI zu einer steuerbaren Gesamtlogik.

Wiederkehrende Routinen laufen im Hintergrund, Prozesse bleiben nachvollziehbar und kritische Schritte sind klar geregelt. So sinken Rückfragen, Übergaben und operative Reibung im Alltag. Für Hotels bedeutet das: mehr Übersicht, mehr Ruhe und mehr Zeit für Gäste, Qualität und wirtschaftliche Steuerung. Bestehende Systeme bleiben eingebunden, und Abläufe, Listen sowie Erweiterungen lassen sich deutlich einfacher anpassen als in fragmentierten Systemlandschaften. Der Betrieb wird damit weniger abhängig von Einzelwissen und insgesamt besser steuerbar.

Neue Arbeitslogik für die Hospitality

Felix Unity ist damit keine weitere Softwareoberfläche im Hotel, sondern eine vernetzte Plattform, die Informationen, Kommunikation und Abläufe in einer gemeinsamen Logik zusammenführt. Entwickelt von GMS, verbindet Felix Unity bestehende Systeme, automatisiert Routinen und schafft die Grundlage für einen Betrieb, der klarer, effizienter und zukunftsfähiger wird.

GMS Software Manufaktur Münchner Bundesstraße 110, 5020 Salzburg +43 662 230 978 office@gms.info, www.gms.info

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Gemeinsam besser in die Zukunft

In Zeiten des stetigen Wandels und exponentiellen Fortschritts kann es schwer sein, nicht den Überblick oder auch manchmal die Hoffnung zu verlieren. Der Eintritt der KI in den Hospitalityund Care-Bereich erzeugte viel Skepsis, aber eröffnete auch viel neues Potenzial: Automatische Prozesse wurden vereinfacht, verbessert und optimiert. Aufgaben, die für Menschen repetitiv oder leer waren, wurden und werden nach und nach an Roboterhände delegiert. Das schafft nicht zuletzt wertvolle Ressourcen für Zwischenmenschliches und mehr Zeit bei Gästen oder Klientinnen und Klienten. Zeit für echtes Widmen, Zuhören, Reagieren, im Moment sein. Diese Art von Gastfreundschaft oder Miteinander wird immer einen Puls haben. Auch in Zukunft. Eines scheint trotzdem klar: Die Robotik ist gekommen, um zu bleiben. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie Menschen ersetzen kann. Und das soll sie auch nicht. Vielleicht ist genau das wichtig: Sich immer wieder daran zu erinnern, dass wir selbst entscheiden, wie viel uns die Maschine unterstützt. Wo wir die KI zulassen und wo wir bewusst den Stecker ziehen – im einzelnen Betrieb, als Interessensgemeinschaft oder als ganze HOGASTGruppe. Was auch immer die Zukunft bringen mag, wir sehen ihr positiv entgegen. Denn man muss mit allem rechnen – auch mit dem Guten.

Impressum

Medieninhaber / Herausgeber:

HOGAST Einkaufsgenossenschaft f. d. Hotel- und Gastgewerbe regGenmbH, Sonystraße 4, A-5081 Anif, T: +43 6246 8963

Redaktion: HOGAST, Mag. Eva Pohn, T: +43 6246 8963 - 452, eva.pohn@hogast.com | WUGER – Brands in Motion GmbH, Hartlebengasse 10, A-5020 Salzburg

Umsetzung: WUGER – Brands in Motion GmbH, Hartlebengasse 10, A-5020 Salzburg

Druck: offset 5020 druckerei und verlag gesellschaft m.b.h.

Zwischen Erinnerungen und Zukunftsplänen.

In der nächsten Ausgabe

Wenn Betriebe über Generationen geführt werden, gibt es viel Geschichte – aber auch viel Herausforderung. Wir freuen uns auf unser Leitthema „Die nächste Generation“ in unserer Winterausgabe 2026 der HOGAST INSIDE .

Im Sinne der flüssigen Lesbarkeit können wir die weibliche Formulierung nicht immer hinzufügen. Es werden jedoch überall gleichermaßen alle Geschlechter angesprochen.

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