Werkplatz Spezial
Bad und Küche 2026
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Werkplatz Spezial
Bad und Küche 2026
Diese Ausgabe von ‹ Werkplat z Spezial › zeigt, wie in den beiden Bereichen Küche und Badezimmer technologische Entwicklung, Gestaltung und gesellschaftliche Anforderungen gekonnt zusammenwirken.
So machen neue Systeme das gleichzeitige Enthärten und Mineralisieren von Trinkwasser möglich und vereinen damit Versorgung, Nachhaltigkeit und Komfort. Gleichzeitig entstehen modulare Systeme für den öffentlichen Raum, die hohe funktionale Anforderungen erfüllen und sich dennoch selbstverständlich in zeitgenössische Architektur integrieren.
Präzise gesetzte gestalterische Akzente vermitteln Ruhe, Wertigkeit und Dauerhaftigkeit. Geräte und Installationen verschwinden hinter klaren Linien, massgeschneiderte Lösungen reagieren sensibel auf Kontext und Nutzung. Gefragt sind langlebige, leichte und vielseitige Materialien, die den hohen Anforderungen des Alltags ebenso gerecht werden wie den Ansprüchen zeitgenössischer Planung.
Schliesslich richtet diese Ausgabe den Blick auf die Prozesse hinter den Produkten. Die vertikale Fabrik in Zug zeigt, wie sich industrielle Fertigung neu organisieren lässt – flächeneffizient, nachhaltig und mitten im urbanen Kontext. Architektur wird dabei zum aktiven Bestandteil eines zukunftsfähigen Industrieverständnisses.
Die hier versammelten Beiträge zeigen: Küche und Bad sind keine isolierten Funktionsbereiche. Sie sind Teil einer Architektur, die technische Innovation, Materialbewusstsein und räumliche Qualität zusammenführt. 0
Urs Honegger, Redaktion Hochparterre








KWC: Präzise Linien, feine Farbakzente (1)
Seite 4
Sanitas Troesch: Vom Funktionalen zum Atmosphärischen (2)
Seite 8
V-Zug: Die Produktion der Zukunft (3)
Seite 12
BWT: Kalkschutz und Trinkgenuss (4)
Seite 16
Argolite: Schicht um Schicht zur Substanz (5)
Seite 20
Electrolux: Architektur der Stille (6)
Seite 24
Laufen: Wasser neu gedacht (7)
Seite 28
Forster Manufaktur: Massarbeit am Seeufer (8)
Seite 32

Werkplatz Spezial - Bad und Küche - KWC

1 Subtiles Alleinstellungsmerkmal: ‹ KWC ORA › aus gebürstetem Kupfer
2 Die Armaturen harmonieren mit den anderen Materialien und integrieren sich in den Raum.
Farben im Badezimmer sind erneut im Trend. Dank ihres skulpturalen Designs lässt sich die Armaturenlinie ‹ KWC ORA › gut kombinieren. →
Farben im Badezimmer sind so alt wie Badezimmer selbst. Als sich die gewöhnlichen Bürger*innen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch in öffent lichen Badeanstalten oder im Holzzuber wuschen, genossen Adelige und Wohlhabende bereits die Privatsphäre eigener Badezimmer. Es waren oft grosszügige Räume mit ornamentierten Wannen und Becken sowie Armaturen aus Metallen wie Messing, Bronze oder vergoldeten Legierungen.
Für eine Mehrheit der Bevölkerung wurde das eigene Badezimmer allerdings erst im Bauboom der 1950erJahre eine Realität. Die sogenannte Nasszelle war klein, funktional und mit einfachen, günstigen Materialien ausgestattet: weisse Waschbecken und WCs, kombiniert mit schlichten, verchromten Armaturen. Doch bereits zehn Jahre später begannen Designer*innen, auch dank des neuen Materials PVC, zu experimentieren. In den 1970er-Jahren dann war die Farbe im Badezimmer definitiv zurück. Orange Fliesen kombiniert mit grasgrünen Badezimmermöbeln lagen im Trend. Die Armaturen waren zwar weiterhin aus Chrom, wurden aber oft mit bunten Kunststoffgriffen oder farbig emaillierten Elementen kombiniert. All diese Entwicklungen hat KWC hautnah miterlebt und mitgestaltet. Bereits 1897 hatte die Firma im aargauischen Unterkulm ihre erste Armatur, das « Gashähnli », auf den Markt gebracht und 1906 ein komplett ausgestattetes Bad präsentiert. Im Laufe ihrer 150-jährigen Geschichte war die Firma stets am Puls der Zeit. So auch heute, wenn die Farben im Badezimmer ihr Comeback erleben.
3 ‹ KWC ORA ›: kratzfest, korrosionsbeständig, härter als Stahl Foto: Hunger & Simmeth
Der Entscheid für neue Farben war auch ein Entscheid dafür, in den Standort zu investieren: in Form einer PVD-Anlage. Denn die Gold-, Graphit- oder Kupferoberfläche wird nicht als Lack auf die Armatur aufgetragen, sondern als sehr dünne Metallschicht. Bei der sogenannten PVD-Beschichtung – PVD steht für ‹ Physical Vapor Deposition › – wird das Metall in einer Vakuumkammer verdampft. Anschliessend wird es auf die Oberfläche aufgedampft, wodurch es sich fest mit ihr verbindet. Die PVD-Schicht ist härter als Stahl, kratzfest, korrosionsbeständig und somit ideal für stark beanspruchte Badarmaturen. « Es ist ein aufwendiger Prozess », so Edmond Brotz, « doch nur so können wir unseren Kund*innen langfristig die höchste Qualität bieten. »
« Die Armatur darf ein subtiles Alleinstellungsmerkmal haben. »
Edmond Brotz, Head of Marketing KWC
« Wir haben uns intensiv mit Oberflächenveredelung beschäftigt und damit, wie die Farben im Detail aussehen sollen », erzählt Market ingleiter Edmond Brotz. Nach ausgiebiger Analyse und Diskussionen mit Designfachleuten wurde klar, dass Kupfer, Gold und Graphit künftig die Designwelten beeinflussen werden. Deshalb lanciert das Unternehmen mit ‹ KWC ORA › eine Armatur in fünf verschiedenen Farben, darunter auch « brushed gold ». Dass die Farben gebürstet und nicht glänzend sein sollen, war von Anfang an klar und passt zur KWC-Philosophie. « Die Armatur darf ein subtiles Alleinstellungsmerkmal haben », so Edmond Brotz, « muss sich aber harmonisch zu den anderen Materialien verhalten und in den Raum integrieren. »
Auch das Design der Armatur ist so gewählt, dass sie mit anderen Badezimmerelementen harmoniert. Dank ihrem softkubischen Körper passt sie zu eckigen wie auch runden Waschbecken, die ebenfalls in den neuen Farben erhältlich sind. Der Bedienhebel ist als schlichter Zylinder mit einer Kerbe gestaltet, die die Wahl von Kaltoder Warmwasser anzeigt. Der Auslauf ist schlank gehalten, die Umlaufkante präzise gefräst. Ohne Rosette tritt der Armaturenkörper selbstbewusst aus der Waschtischoberfläche hervor. Das klare Design hat auch den nicht unerheblichen Nebeneffekt, dass sich kein Schmutz in Fugen ansammeln kann. Dieses Zusammendenken von Funktionalität und Design zeugt von der Erfahrung eines Herstellers, der seit über 150 Jahren Armaturen entwickelt. 0
Armaturenlinie ‹ KWC ORA › Farben: chromeline, matt black, brushed steel, brushed gold, brushed copper, brushed graphite
KWC Group AG
KWC-Gasse 1
CH-5726 Unterkulm AG info @ kwc.com www.kwc.com
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - KWC


Die Produkte von Alterna sorgen mit zeitlosem Design und hochwertigen Materialien für Wohlgefühl im Badezimmer. Auch für die Küche hält die Marke elegante Lösungen bereit.
Bereits mehr als 1200 Jahre ist das Wort Bad Teil des deutschen Wortschatzes. Aus dem germanischen « bat » für « erwärmtes Wasser » wurde im Althochdeutschen « bad ». Das Badehaus bezeichnete den Ort, an dem man badet. Es war nicht nur ein Raum, um sich zu reinigen und zu pflegen, sondern auch ein sozialer Treffpunkt. Städte wie das aargauische Baden oder das süddeutsche Baden-Baden entwickelten dank lokalen
Thermalquellen eine eigene Badekultur, was sich auch in den Ortsnamen spiegelte.
Thermalbäder und Wellness-Anlagen sind auch heute noch Teil unserer Badekultur. Die tägliche Körperpflege hat sich aber in den letzten 150 Jahren zunehmend in
den privaten Raum verschoben. Doch wie schon das Badehaus, ist das Badezimmer nicht nur ein Raum, in dem gewaschen, geduscht oder gebadet wird. Es ist – gerade im heute of t hektischen Alltag – ein privater Rückzugsort geworden.
So macht es sich die Marke Alterna seit ihrer Gründung vor 15 Jahren zur Aufgabe, mit gutem Design, wertigen Materialien und Licht atmosphärische Badezimmer zu gestalten. Was 2011 mit ersten Waschtischmöbeln begann, ist inzwischen zu einem Gesamtkonzept geworden. Von der Duschbrause über den Seifenspender bis zum Waschbecken und der Badewanne lassen sich heute alle Elemente individuell zusammenstellen →
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - Sanitas Troesch


1 Die Möbellinie ‹Alterna elena plus› hat ein Redesign erhalten, ‹Alterna luuna› gibt es neu auch mit Rillenfronten.
2 ‹Alterna luuna› mit einer geriffelten Front aus Lack, wahlweise auch aus Echtholzfurnier
3 Das Waschtischmöbel ‹Alterna elena plus› in Rauchglas mit feinem Metallrahmen
Badprodukte und Küchenelemente von Alterna Neuheiten Bad: ‹ Alterna elena plus ›, ‹ Alterna luuna › und ‹ Alterna luuna LED plus › Neuheiten Küche: ‹ Alterna lelac Black Collection ›, ‹ Alterna ferris ›, ‹ Alterna silvis ›
Bezug: Sanitas Troesch AG
Garantie: 5 Jahre
und damit ein komplettes Bad einrichten. Alterna erweitert und ergänzt seine Möbellinien fortlaufend. « Es sind nicht nur neue Materialien und Trends, die uns dabei beeinflussen », sagt Maurizio Venturini, Leiter Product Management bei der Firma Sanitas Troesch, die die Marke Alterna exklusiv vertreibt. « Auch das Wissen, was unsere Kund*innen sich wünschen, fliesst in die Produkteanpassung ein. Denn in unseren Ausstellungsräumen bedienen wir täglich mehrere hundert Leute. »
So haben die Möbellinien ‹ Alter na elena plus › und ‹ Alterna luuna › im Frühling 2026 ein Redesign erhalten. Die Front des Waschtisches ‹ Alterna elena plus › ist neu von einem feinen Metallrahmen eingefasst, der an der oberen Kante nahtlos in die Griffleiste übergeht. Der Rahmen ist jeweils passend zum Farbton des Möbels gehalten: Nebst den klassischen Ausführungen mit Echtholzfurnier sowie in matten und hochglänzenden Lackfarben ist die Front neu auch in schwarzem Rauchglas erhältlich. « Ein Trend aus Italien », so Maurizio Venturini.
produkte sowie zwei USB-C-Anschlüsse. Das Produkt gibt es in unterschiedlichen Grössen und als eingebaute oder wandgehängte Variante.
« Wir entwickeln unsere Produkte mit jahrelangem Know-how sowie mit dem Gespür für neue Trends und die Bedürfnisse unserer Kund*innen. »
Maurizio Venturini, Leiter Product Management
Sanitas Troesch
Die Badmöbel der Linie ‹ Alterna luuna › sind neu mit einer geriffelten Front aus hochwertigem Echtholzfurnier erhältlich. Die Holzstruktur kommt dank der feinen Rippen zur Geltung und zeigt je nach Lichteinfall ein differenziertes Spiel von Hell und Dunkel. Die Rippenstruktur gibt es auch für matt lackierte Farben. Dazu passt der überarbeitete Spiegelschrank ‹ Alterna luuna LED plus ›. Die rund um den Spiegel laufende LEDLeuchte ist neu stufenlos dimmbar, in seinem Innern bietet der Schrank Platz für Badzubehör und Pflege -
Nachdem Alterna sich mit seinen Badmöbellinien etabliert hatte, folgte vor vier Jahren der nächste logische Schritt: edle Komponenten für die Küche. Auch hier verbessert und erweitert die Marke ihre Produkte stetig. In der ‹ Alterna lelac Black Collect ion › gibt es das Spülbecken nun in edlem Schwarz. Dieses überzeugt nicht nur ästhethisch. Seine Oberfläche ist resistent gegen Flecken und Kratzer und hält Temperaturen bis zu 280 Grad aus. Die Armatur ‹ Alterna ferris › ist neu in massivem, rezyklierbarem Edelstahl erhältlich und dank Schwenkauslauf flexibel nutzbar. Wer noch mehr Komfort wünscht, wählt die Armatur mit Auszugsbrause. ‹ Alterna silvis › ist eine dezente Lösung, um optisch störende Spülmittelflaschen zu eliminieren. Der in die Oberfläche integrierte Spülmittelspender lässt sich einhändig bedienen und dosieren. Ausserdem lässt er sich auch bequem von oben nachfüllen und fasst 300 Milliliter. 0
Sanitas Troesch AG info@sanitastroesch.ch www.sanitastroesch.ch
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4 Armatur ‹ Alterna ferris › in massivem, rezyklierbarem Edelstahl
5 ‹ Alterna lelac Black Collection ›: resistent gegen Flecken und Kratzer Fotos: Elias Waefler
Die vertikale Fabrik ‹ Zephyr Ost › steht mitten in Zug. Das Gebäude spart Platz, steigert die Effizienz und zeigt, wie sich industrielle Fertigungsprozesse nachhaltig in urbane Räume integrieren lassen.
Wer durch das Zuger Quartier zwischen Baarerstrasse und Bahngleisen spaziert, erlebt eine seltene Symbiose. Wo andernorts die Industrie an den Stadtrand gedrängt wird, wächst sie hier in die Höhe. Das Projekt ‹ Tech Cluster Zug › ist mehr als eine Standortoptimierung ; es ist eine städtebauliche Ansage. In einer globalisierten Industrielandschaft wirkt der Verbleib an den Standorten Zug und Sulgen fast wie ein Anachronismus – doch genau in dieser räumlichen Dichte liegt der strategische Vorteil: die unmittelbare Nähe von Forschung, Design und Montage.
Qualität ist in der Architektur oft eine Frage der Beständigkeit. Ein Gebäude überdauert Jahrzehnte, und der Anspruch an die darin verbauten Systeme ist entsprechend hoch. Das Unternehmen VZug gewichtet diesen Langlebigkeitsgedanken hoch. Das zeigt sich
physisch in seiner vertikalen Fabrik ‹ Zephyr Ost › von Diener & Diener in Zug: Anstatt wert volles Bauland in der Fläche zu versiegeln, stapelt VZug hier seine indust riellen Produktionsprozesse übereinander.
Diese Form der Selbstverpflichtung hat direkte Auswirkungen auf die Planungssicherheit von Architekt*innen. Die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Küchenbau und dem lokalen Fachhandel ist ein über Jahrzehnte gewachsenes Ökosystem. Wer mit VZug arbeitet, stüt zt somit ein Netzwerk aus lokalen Lieferant*innen und sichert industrielle Arbeitsplätze, die durch konsequente Ausbildung und Innovation zukunftssicher gemacht werden. Mit dem strategischen Ansatz ‹ Design for Circularity › rückt VZug die Ökobilanz des gesamten Lebenszyklus in den Fokus. In einer Welt, die sich oft im schnellen Konsum verliert,
1 Blick in eine der Produktionshallen in der vertikalen Fabrik ‹ Zephyr Ost ›. Foto: Philipp Obkircher →
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ist die Reparaturfähigkeit das radikalste Nachhaltigkeitsargument. Geräte werden so konstruiert, dass wertvolle Ressourcen im Kreislauf bleiben können. Dieser Aspekt wird für die Zertifizierung nachhaltiger Gebäude – etwa nach SNBS oder MinergieP – immer gewichtiger. So verzichtet VZug mit den Küchengeräten der ‹ Excellence Line › auf visuelles Rauschen und setzt dabei auf die Materialität von Glas, Metall und Licht.
Eine funktionierende Formensprache müsse die technologische Komplexität im Inneren bändigen, damit die Bedienung zur intuitiven Geste werden kann, so das Credo des Designteams. Ob beim patentierten KombiSteamer, der in Zuger Laboren perfektioniert wurde, oder bei den hocheffizienten Waschsystemen aus Sulgen – die Innovation dient dazu, die Nutzer*innen im Alltag zu entlasten.
« Mit der vertikalen Fabrik in Zug bekennen wir uns klar zum Produktionsstandort Schweiz. Sie steht für eine zukunftsorientierte, ressourcenschonende Industrie und für den Anspruch, Innovation, Design und Fertigung räumlich und gedanklich eng zu verbinden. »
zeugt eine Exzellenz, die in jedem Detail spürbar wird –von der haptischen Qualität eines Touchdisplays wie ‹ Circle Slider › bis zur Präzision der Emaillierung, die in Zug nach wie vor als Kernkompetenz gepflegt wird. « Swissness verstehen wir nicht als Herkunftslabel, sondern als Haltung: als bewusste Verantwortung für Qualität, Präzision und die gesamte Wertschöpfung – von der Entwicklung über die Fertigung bis zum langfristigen Service », sagt Marcel Feurer, Direktor Markt Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung.
Marcel Feurer, Direktor Markt Schweiz VZug
Wer so wie VZug im Hochlohnland Schweiz produziert, muss präziser und nachhaltiger sein als die Player im globalen Wettbewerb. Dieser produktive Druck er
Das Bekenntnis zum Produktionsstandort mitten in Zug ist sozusagen auch ein Versprechen an die Disziplin der Architektur: Es garantiert Systeme, die nicht für den schnelllebigen Austausch, sondern für die Dauerhaftigkeit eines Gebäudes gebaut sind. In einem Zeitalter des Umbruchs bleibt der Tech Cluster Zug damit das Epizentrum einer Beständigkeit, die zeigt, wie sich industrielle Produktion nachhaltig in urbane Räume integrieren lässt. 0
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - V-Zug

2 Forschung, Design und Montage liegen im Tech Cluster Zug nah beieinander.
Foto: Philipp Obkircher
3 Die ‹ Excellence Line › verzichtet auf visuelles Rauschen.
4 Der ‹ CombiCookTop › aus der ‹ Excellence Line ›: Kochfeld mit integriertem Dunstabzug
Vertikale Fabrik ‹ Zephyr Ost ›, 2024
Tech Cluster Zug, Industriestrasse, Zug
Bauherrschaft: VZug Infra AG
Geschossfläche: 17 100 m²
Nutzung: Produktion, Montage, Büro für Produktion und Entwicklung
Architektur: Diener & Diener, Basel
V-Zug ‹ Excellence Line ›
Geräte: Backofen, Steamer
Produktionsstandort: Zug
Funktionen: ‹ Circle Slider › ( Touchdisplay ), ‹ Autodoor › 3
V-Zug
Industriestrasse 66 6302 Zug info@vzug.com www.vzug.com

Das System ‹ OnePipe Pearlwater › bringt zwei bisher getrennte Aufgaben zusammen: Leitungswasser enthärten und Trinkwasser mineralisieren.

Werkplatz Spezial - Bad und Küche - BWT
Weltweit werden pro Minute 1,2 Millionen Plastikflaschen produziert und transportiert. Die Schweiz gehört mit jährlich 1,6 Milliarden PET-Flaschen zu den Spitzenreitern. Der Recyclingprozess von PET ist zwar gut etabliert, allerdings werden nur 17 Prozent des Materials wiederverwendet. Glasflaschen, die unbegrenzt recycelbar sind, brauchen dafür in der Herstellung hohe Schmelztemperaturen und wiegen im Transport mehr als PET-Flaschen, was die Emissionen stark erhöht.
verschiedene Bereiche. So sollen immer mehr Flaschen aus Haushalten, Büros, Restaurants, Spitälern und von Veranstaltungen verschwinden.
Mit dem neuen System rückt BWT seinem Claim « Change the World –sip by sip » ein Stück näher.
Im Vergleich dazu schneidet mit Mineralien aufbereitetes Leitungswasser deutlich besser ab: Je nach Studie verursacht Flaschenwasser einen 300- bis über 1000-fach höheren CO₂-Fussabdruck als lokal aufbereitetes Leitungswasser. Die BWT-Gruppe, eine internationale Pionierin der Wasseraufbereitung, entwickelt deshalb seit vielen Jahren Wasserspender für
BWT setzt sich aber nicht nur dafür ein. Mit Enthärtungssystemen will das Unternehmen auch die Umweltbilanz von Gebäuden verbessern: Ein geringerer Kalkanteil im Wasser schont Leitungen, Boiler und Geräte und verlängert damit ihre Lebensdauer. Das bedeutet weniger Reparaturen oder Ersatzinvestitionen und senkt den Energieverbrauch. Dazu kommen weitere Vorteile: weniger Kalkflecken auf Haushaltsgeräten, flauschigere Badetücher und Kleidung sowie weniger trockene Haut und Haare.
Bis anhin galten die beiden Wasseraufbereitungsverfahren, die Enthärtung des lokalen Leitungswassers und die Anreicherung mit wertvollen Mineralien,
1 Der Hauptsitz von BWT in Aesch BL 2 Einblick in die Produktionshalle →


3 Das Enthärtungssystem ‹ BWT Perla casa › fürs ganze Haus
4-6 Via Knopfdruck oder App reichert das ‹ BWT Pearlwater Mineralizer Kitchen-Set › Leitungswasser mit Mineralien an.
als unvereinbar. Mit seinem neu lancierten Produkt ‹ OnePipe Pearlwater › überwindet BWT nun diesen Graben und schafft eine ganzheitliche Lösung: Ein zentrales Enthärtungssystem in Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen und gewerblichen Gebäuden sorgt für weiches Wasser. Je nach Leitungsmaterial lässt dieses sich bis auf null Grad französischer Härte enthärten. Bei diesem Härtegrad entsteht praktisch kein Kalk mehr.
Zusätzlich wird jede Wohnung mit einem ‹ Pearlwater Mineralizer Kitchen-Set › ausgestattet. Dieses reichert das Wasser mit Magnesium, Silikaten und Hydrogencarbonaten an. Dafür wird ein Filter unter der Spüle montiert und an den bestehenden Wasserhahn angeschlossen, ohne dass dieser ausgetauscht werden muss oder Löcher in die Arbeitsplatte gebohrt werden müssen. Über einen Mischknopf, der per Bluetooth mit dem ‹ Mineralizer › unter der Spüle verbunden ist,
lässt sich zwischen seidenweichem Perlwasser, etwa für den Abwasch, oder mineralisiertem Trinkwasser wechseln. Die App ‹ BWT Best Water › stellt das effiziente Management der Geräte sicher. Mit dieser Innovation rückt das Unternehmen seinem Claim « Change the World – sip by sip » ein gutes Stück näher. 0
BWT AQUA AG
Hauptstrasse 192 4147 Aesch BL +41 61 755 88 99 info @ bwt-aqua.ch bwt.com
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - BWT



Oberflächen in Küche und Bad sind starken
Belastungen ausgesetzt. Das ‹ Hig h Pressure Laminate › zeigt, dass eine Oberfläche zugleich belastbar und ästhetisch sein kann.
1357 Meter über Meer liegt Gluringen. In diesem typischen Gomser Dorf steht eine Doppel-Stallscheune, die Roman Hutter Architektur im Heuraum-Geschoss mit einem Blockteil ergänzt haben. Dies, ohne den Wert des Objekts im Ortsbild zu schmälern und die Struktur des Blockholzbaus unnötig zu verändern. Auf dem Heuboden fügt sich heute eine neue Wohneinheit ein, während das Stallgeschoss als Keller genutzt wird.
Die Küche hat sich längst vom abgeschlossenen Arbeitsraum zum gestalterischen Ankerpunkt der Wohnung gewandelt. Damit ist auch der Anspruch an die Materialität gestiegen: Gefragt sind Oberflächen, die die haptische Wärme des Wohnraums verströmen, aber hygienisch sind. Die Firma Argolite fertigt in Willisau ein Material, das genau in diesem Spannungsfeld operiert.
HPL – High Pressure Laminate – klingt zunächst nüchtern. Doch hinter dem Kürzel verbirgt sich ein Prozess der Verdichtung. Mehrere Schichten Papier werden mit Harz getränkt und unter hohem Druck sowie Temperatur zu einer untrennbaren Einheit verpresst. Das Resultat ist kein blosser Kunststoff, sondern ein hochverdichteter Verbundwerkstoff.
« HPL ist mehr als nur eine schützende Schicht – es verdichtet Handwerk und Technologie zu einer Oberfläche. » Stephanie Waltisperg, Marketingverantwortliche Argolite
In der Stallscheune in Gluringen verleihen nun farbige Akzente der Küche und dem Badezimmer Wärme und Helligkeit: Die blauen ‹ Kompakt Plus ›-Platten und die grünen ‹ Argoplax ›-Platten stammen aus der einzigen Schweizer HPL-Produktion.
« Architektonische Freiheit entsteht dort, wo das Material die Funktion fast unsichtbar übernimmt. Das HPL erlaubt uns, die Grenzen zwischen Arbeitsfläche und Möbel verschwimmen zu lassen, ohne Kompromisse bei der Beständigkeit einzugehen », sagt Stephanie Waltisperg, die bei Argolite für das Marketing verantwortlich ist. Dieser Leitgedanke prägt den Einsatz von HPL im modernen Innenausbau. Bei Argolite wird er zur technischen Norm: Das Material ist weitgehend antibakteriell und erfüllt die ENNorm 438, weshalb es sich für die sensiblen Zonen in Küche und Bad besonders eignet.
1 Oberflächen, die die haptische Wärme des Wohnraums verströmen Fotos: Markus Käch →
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - Argolite


2 Die Grenzen zwischen Arbeitsfläche und Möbel verschwimmen.
3 HPL im Innenausbau bedeutet unaufgeregte Widerstandsfähigkeit.
Für Planer*innen ist bei der Wahl einer Arbeitsplatte nicht nur die Fläche entscheidend, sondern auch der Abschluss – also die Kante. Hier bietet die selbsttragende HPL-Platte ‹ Alukompakt › eine architektonische Lösung, die ohne aufwendige Unterkonstruktionen auskommt. Mit ihrem schwarzen Kern erlaubt sie ein schlankes, präzises Kantenbild, das die horizontale Linie der Küchengestaltung betont, statt sie durch klobige Abschlüsse zu stören. Schwarz ist neben Braun, Weiss, Beige und Hellgrau eine von fünf Kernfarben.
Doch Argolite lässt es nicht bei der technischen Performance bewenden. Die exklusive Naturfaser-Linie bricht mit der oft sterilen Anmutung von Schichtstoffen: Das aus Kernschichten aufgebaute Rohmaterial erlangt im Zusammenspiel mit der HPL-Produktion von Argolite seinen eigenständigen Charakter.
Dass HPL im Innenausbau eine tragende Rolle spielt, liegt an seiner unaufgeregten Widerstandsfähigkeit. So zeigt die einstige Stallscheune in Gluringen beispielhaft, wie robuste Materialien Gestaltungsfreiheit und Gebrauchstauglichkeit vereinen. ‹ Kompakt Plus ›-HPL eignet sich besonders gut bei Renovationen, da es –je nach Beschaffenheit des Untergrundes – mit dem geeigneten Klebesystem direkt auf den bestehenden Untergrund geklebt werden kann.
Jenseits kurzlebiger Trends bietet das Material damit eine haptische Vielfalt, die den Alltag in Küche und Bad mühelos mitmacht. Letztlich ist Dauerhaftigkeit der Kern jeder ökologischen Strategie: Ein Bauteil, das nicht ersetzt werden muss, ist in seiner Bilanz schlicht konsequent. 0
Argolite AG
Industriestrasse 9
6210 Willisau + 41 41 449 61 61 info @ argolite.ch www.argolite.ch
Stallscheune, Gluringen
Architektur: Roman Hutter
Architektur, Luzern
Verarbeitung: Holzbau Weger AG, Münster
Argolite ‹ High Pressure Laminate › Dekore / St rukturen: Holz, Stein, Naturfaser, ‹ Argotex › ; Matt, Hochglanz, Alumatt, Lava, Madera
Anwendungsbereiche: Küchenabdeckungen, Rückwände, Fronten, Badezimmermöbel


Wie lassen sich Hochleistungsgeräte in eine zeitgemässe Küche integrieren, ohne die visuelle Ruhe zu stören ? Ein Neubau im schwyzerischen Unteriberg macht es vor: Kochinsel und Gerätefronten verschmelzen mit den benachbarten Oberflächen zu einem Ganzen.
1 Die Küche als Zentrum des offenen Wohnkonzepts
2 Entspannen vor dem Bergpanorama
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - Electrolux
Gute Architektur lässt sich nicht nur sehen, sondern auch fühlen. Wer die frisch fertiggestellte Eigentumswohnung in Unteriberg betritt, spürt sofort die alpine Atmosphäre. Das liegt an den hellen Holzfronten, dem geölten Parkett und den grossen Fenstern, die die beeindruckende Berglandschaft rahmen. Die Küche ist Knotenpunkt des offenen Wohnkonzepts: Kochen, Aufenthalt und Kommunikation gehen nahtlos ineinander über. Das verlangt von den Geräten visuelle Zurückhaltung – eine Anforderung, die oft daran scheitert, dass technische Geräte wie Fremdkörper wirken: zu präsent, kühl und laut im Ausdruck. Hier setzt Electrolux an und überführt mit den Gerätelinien ‹ SaphirMatt › und ‹ Matt Schwarz › die Küche in eine neue Materialität, dank der sich die technischen Geräte harmonisch in das architektonische Gesamtbild einfügen.
resultiert eine Tiefenwirkung, die an einen Bergsee erinnert, ruhig eingebettet in die Landschaft. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die flächenbündig eingebaute Variante mit integriertem Dunstabzug, die eine Kochinsel ohne Blickbarrieren ermöglicht.
Die matte Optik setzt sich konsequent in den vertikalen Fronten fort. Die beiden Kombisteamer und die Wärmeschublade der Linie ‹ Matt Schwarz › sind auf komfortabler Arbeitshöhe im Hochschrank integriert. Die samtig anmutende Oberfläche ordnet sich der Architektur unter und verleiht der Küche eine ungeahnte Eleganz.
« Die fein strukturierte Oberfläche des Induktionskochfelds SaphirMatt verleiht der Küche eine elegante, zurückhaltende Präsenz. Gleichzeitig ist sie bemerkenswert widerstandsfähig gegen Kratzer. »
Roberto Schipani, Leiter Objektmarkt Electrolux
‹ SaphirMatt › verbindet Durabilität und Ästhetik – das Induktionskochfeld wurde 2024 mit dem ‹ Red Dot: Best of t he Best › ausgezeichnet. Die feine Textur bietet einen bis zu zehnmal höheren Schutz vor Kratzern als herkömmliche Glaskeramik und ist zudem unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Die matte Oberfläche erzeugt ein fein abgestimmtes Lichtspiel zwischen Absorption und Reflexion. Daraus
Die abgerundeten Kanten absorbieren das einfallende Licht und erzeugen einen natürlichen Farbverlauf zu den angrenzenden Materialien.
Je nach Tageszeit verändert sich der Ton von gräulich-silbrig zu tiefschwarz und schafft eine visuelle Brücke zur eindrucksvollen Bergwelt. Das matte Schwarz von Electrolux ist die Antwort auf das Bedürfnis nach Oberflächen, die sich natürlich und ehrlich anfühlen. Ein Beweis dafür, dass Hochleistung in der Küche heute vor allem eines muss: den nötigen Service bieten, und sich optisch zurücknehmen. 0


4 Linie ‹ Matt Schwarz ›: mattschwarze Glasoberfläche mit reduzierter Reflexion 3
3 Das Induktionskochfeld ‹ SaphirMatt › aus Glaskeramik mit hoher Kratzresistenz
Electrolux AG
Buckhauserstrasse 40
8048 Zürich
www.electrolux.ch
Roberto Schipani, Leiter Objektmarkt
roberto.schipani @ electrolux.com +41 79 570 97 94
Linie ‹ SaphirMatt ›
Produkt: Induktionskochfeld
Material und Oberfläche: strukturierte Glaskeramik mit extrem hoher Kratzresistenz ; Ausführung in mattem Schwarz, reflexionsarm und unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken
Technologie: Teil der Electrolux ‹ EcoLine › ; ausgestattet mit ‹ SenseBoil® ›- und ‹ SenseFry® ›-Sensoren
Optional: ‹ SuperFlat ›-Rahmen, auch mit integriertem Dunstabzug
Linie ‹ Matt Schwarz ›
Produkte: Backofen, Kombisteamer, Wärme- und Vakuumierschublade, mattschwarze Glasoberfläche mit reduzierter Reflexion, Touch-Bedienung
Technologie: Teil der Electrolux EcoLine, Energieeffizienz A++
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - Electrolux

‹ Vara › ist eine neue Generat ion intelligenter
Trinkwasserlösungen. Das modulare System bedient die Anforderungen und ästhetischen Ansprüche zeitgemässer
In der Küche pulsiert das Leben, denn sie hat sich längst vom reinen Arbeitsraum zum zentralen Lebensbereich gewandelt. Dieser Wandel stellt neue Anforderungen an die Gestaltung: Ein hochwertiger Stil soll mit technischer Exzellenz und einer intuitiven Handhabung verschmelzen. Genau an dieser Schnittstelle setzt Laufen mit ‹ Vara Prime › an. Zusammen mit dem Designer Andreas Dimitriadis von Platinumdesign entwickelte Laufen ein ergonomisches Bedienkonzept, das den täglichen Wasserkomfort neu definiert – eine Lösung für ein designbewusstes Publikum, das Wert auf eine technologisch zukunftsfähige Ausstattung legt.
« ‹ Vara Prime › ist eine konsequente Weiterentwicklung: Die Armatur vereint erweiterte Funktionalität mit einer intuitiven, benutzerfreundlichen Bedienung und zeigt noch mehr Liebe zum Detail », erklärt Dimitriadis den gestalterischen Ansatz. So denkt Laufen den täglichen Wasserbezug erfrischend neu und macht ihn zur intuitiven Geste. Ob gekühlt, sprudelnd, gefiltert oder heiss – das System liefert jede gewünschte Wasserart auf Knopfdruck.
Im Zentrum steht ein hochauflösendes Farbdisplay in Kombination mit einem präzisen Dreh-Drückknopf, dessen fein strukturierte Oberfläche für ein haptisch hochwertiges Griffgefühl sorgt. Als kochendes Wasser für den morgendlichen Earl Grey, 85 Grad warm für den perfekten Grüntee oder gekühltes Sprudelwasser
nach dem Sporttraining: Die Steuerung ist intuitiv und erlaubt es, individuelle Nutzerprofile sowie Gefässgrössen exakt abzuspeichern. Besonders clever: Für Heisswasser stehen drei verschiedene Temperaturstufen zur Auswahl.
Die griffig strukturierte Oberfläche des Drehknopfs sorgt für eine wertige Haptik, während farbige Akzente die Wasserwahl intuitiv leiten. Ein durchdachter Sicherheitsmechanismus – das gezielte Drücken und Drehen für kochendes Wasser – schützt vor Fehlbedienungen und unterstreicht zugleich die mechanische Präzision und Wertigkeit des gesamten Systems.
Die gestalterische Qualität zeigt sich besonders auch in dieser Armaturenbasis. Die Bedienelemente sind in einem schwebenden Funktionszylinder über einem markanten Quersockel zusammengefasst. Dieses Detail dient keinem Selbstzweck: Das Design verzichtet ganz auf horizontale Flächen, auf denen sich Wasser sammeln könnte. Das erleichtert die Reinigung erheblich. Die technische Intelligenz des Systems setzt sich unter der Abdeckung fort. Die kompakte Systembox findet selbst in schmalen Spülenschränken ab 60 Zentimeter Breite Platz, was neue Spielräume in der Küchenplanung eröffnet. Der Verzicht auf ein Gallonen-
1 ‹ Vara Business › ist für Räume mit hohen Frequenzen gemacht.
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - Laufen





System ‹ Vara ›
‹ Vara Prime ›: intuitives Farbdisplay ‹ Vara Business ›: modulare Hochleistungssysteme ( bis 60 l / h ) ; chemiefreie Hygiene durch Mikro-Ozon
Filtration und Services: zertifizierter
Schutz vor Mikroplastik und PFASChemikalien ( > 99,8 % ), CO₂-RefillService in Laufen
Gestaltung: Platinumdesign ( ergonomisches Konzept )
behälter-System spart Energie und reduziert den Transportaufwand erheblich. Die leeren CO₂-Zylinder werden direkt am Standort in Laufen wieder befüllt –kurze Wege für einen grossen Effekt in der Kreislaufwirtschaft. So wird die ‹ Vara ›-Armatur zum Symbol einer neuen Planungset hik, die technologische Souveränität und gestalterische Eleganz zusammendenkt.
Was als Komfortgewinn im privaten Alltag beginnt, wird im gewerblichen Bereich zur sicherheitsrelevanten Infrastruktur. Mit der Linie ‹ Vara Business › adressier t Laufen die hohen Frequenzen in Büros, Schulen, gastronomischen Betrieben und Spitälern. Das Sortiment reicht von kompakten Tischmodellen über elegante Wand- und Standgeräte wie den ‹ Fresh Slim › bis hin zu platzsparenden Single-Armaturen für bestehende Küchen. Und weil die Produkte modular aufgebaut sind, lassen sie sich flexibel an die Anforderungen und Wasserqualitäten des jeweiligen Betriebs anpassen.
ckelndes Wasser und regeneriert sich nach jeder Entnahme automatisch – ideal, um auch grosse Gruppen von Personen zu versorgen.
« Die neue Armatur vereint Funktionalität mit einer intuitiven, benutzerfreundlichen Bedienung. »
Andreas Dimitriadis, Designer
Dazu kommt ein mehrstufiges Filtrationssystem, das selbst modernste Umweltbelastungen wie Mikroplastik, Hormone oder Arzneimittelrückstände beseitigt. Labortests gemäss Standard NSF 53 bestätigen, dass PFAS-Chemikalien um mehr als 99,8 Prozent reduziert werden. Je nach lokaler Wasserqualität lässt sich das System modular anpassen – etwa durch Ionenaustauscher für kalkhaltiges Wasser oder Aktivkohlefilter. Mit dem ‹ Taste-Filter › kann das Wasser zudem gezielt mit Mineralstoffen wie Magnesium und Kalzium angereichert werden, was besonders bei vorhandenen Enthärtungsanlagen für ein optimales Geschmackserlebnis sorgt.
Im Zentrum steht dabei die technologische Souveränität: Die Modelle nutzen ein Verfahren mit kaltem Plasma und Mikro-Ozon, das bis zu 99 Prozent der Bakterien direkt an der Düse und ohne chemische Zusätze eliminiert. Eine spezielle Kühltechnologie mit einem 1,7-Liter-Karbonisator liefert jederzeit frisches, pri-
2 ‹ Vara Prime ›: intuitive Bedienung über das Farbdisplay
Ob als Statement im Daheim oder als hygienische Hochleistungslösung im Betrieb – ‹ Vara › wird zum Symbol einer neuen Planung, die technologische Souveränität, radikale Reinheit und Eleganz zu einer zukunftssicheren Infrastruktur zusammendenkt. 0
Laufen www.laufen-vara.ch
Cerfeda Architekten realisieren direkt am Pfäffikersee einen Ersatzneubau mit Restaurant und einer Maisonette-Wohnung. Zum Ensemble gehört auch ein Neubau mit massgeschneiderten Küchen.
Rund 285 Hektar Moorflächen prägen die Landschaft um den Pfäffikersee. Moorkranz, Wallmoränen und Drumlins zeugen davon, wie der Linthgletscher in der letzten Eiszeit die Landschaft formte. Seit 1977 zählt diese zu den Landschaften von nationaler Bedeutung.
Wer am Pfäffikersee baut, tut dies sorgfältig. Dies gilt auch für das Areal der ehemaligen Schreinerei Bietenholz zwischen Pfäffikon und Wetzikon. Rund zwei Drittel der Fläche wurden 2007 zum öffentlichen Park.
Auf dem restlichen Gebiet entwickelten Cerfeda Architekten ein neues Ensemble: Ein Gebäude mit Satteldach, das das frühere Haupthaus der Schreinerei ersetzt, tritt mit der Uferpromenade in einen Dialog. Im Erdgeschoss befindet sich ein öffentliches Restaurant, in dem sich Spaziergänger*innen, Velofahrer*innen und Badegäste verköstigen können.
« Jedes Element wurde in Form, Höhe, Breite, Innenleben sowie in der Beleuchtung individuell entwickelt. »
gramm. Das zeigt sich etwa in Form von Jurakalk-Natursteinböden und Bisazza-Glasmosaiken in den Badezimmern. Und das zeigt sich auch in den Küchen- und Badezimmermöbeln, die die Küchenbaufirma Forster Manufaktur für dieses Projekt massgeschneidert hat. « Jedes Element wurde in Form, Höhe, Breite, Innenleben sowie in der Beleuchtung individuell entwickelt », sagt Giovanni Cerfeda, Bauherr des Projektes und Inhaber der Forster Manufaktur. Musste sich die Kundschaft früher mit den Standardmassen abfinden, läuft es heute genau umgekehrt: Das 152-jährige Unternehmen bedient die individuellen Wünsche seiner Kund*innen.
Giovanni Cerfeda, Inhaber Forster Manufaktur
Über dem Restaurant befindet sich eine geräumige 4½-Zimmer-Wohnung. Der leicht angewinkelt dazu gesetzte Neubau umfasst sechs 3½-Zimmer-Wohnungen mit jeweils zusätzlichem Studio im Souterrain. Die Wohnungen öffnen sich nach Westen zum Park und zur Seelandschaft. Zwischen dem Ersatzbau und dem Neubau entsteht ein privater Innenhof. Sorgfalt und Materialwertigkeit sind auch im Innenraum Pro-
Bei den Proportionen der Küche etwa weicht Forster vom Standard ab – zugunsten von Komfort, Stauraum und einer ruhigeren Raumwirkung. Die Arbeitsflächen liegen üblicherweise 90 bis 95 Zentimeter über Boden. Daraus geht bei Forster-Küchen eine Korpushöhe von 76,2 Zentimetern und eine Sockelhöhe von 10,5 bis 15 Zentimetern hervor. Im Projekt am Pfäffikersee wird der Sockel jedoch deutlich reduziert: Die Elemente reichen fast bis zum
1–4 Komfort, Stauraum und Raumwirkung bestimmen die Proportionen in den Küchen. Fotos: Ali Zigeli
Werkplatz Spezial - Bad und Küche - Forster Manufaktur








Werkplatz Spezial - Bad und Küche - Forster Manufaktur
Boden, womit die Sockelhöhe nur 3,5 Zentimeter beträgt. Auch die Fronten der Oberschränke laufen über den eigentlichen Korpus hinaus, bis knapp unter die Decke. So entstehen präzise proportionierte Volumen, die den Raum ruhig und klar gliedern. Dazu tragen auch die LED-Leuchten in den Oberschränken bei: Sie sind so positioniert, dass sie die gesamte Arbeitsfläche gleichmässig ausleuchten – ohne harte Schatten und ohne Blendung.
Die massgefertigten Platten bestehen aus warmgewalztem, massivem Chromstahl. Das Waschbecken wurde eingeschweisst, sodass die Fläche aus einem Guss daherkommt. Chromstahl als Material zieht sich wie ein roter Faden durch das Projekt und findet sich in den Geländern, den Stützen oder den Sonnenstoren wieder. Für die Küchenfronten hat das Architekturbüro die Farbe ‹ Snow › aus der neuesten Palette von Forster gewählt. Der Weisston verbindet die Küchen mit dem weissen Klinker des Sichtmauerwerks, den weiss verputzten Innenwänden, den Bisazza-Glasmosaiken, den weissen Schränken und Badezimmermöbeln – ebenfalls von Forster Manufaktur. Das alles führt dazu, dass die Architekt*innen ihr Projekt liebevoll das « weisse Haus am See » nennen.
Oberflächen, Abdeckungen und Griffe können bei Forster Küchen personalisiert und dem Stil des Objekts angepasst werden. Im neuen Ensemble am Seequai werden zum Beispiel ‹ Longa ›-Griffe für eine harmonische horizontale Zeichnung eingesetzt und magnetische Rückwände mit diversen Accessoires wie Messerhaltern, Gewürzhaltern oder Tablaren bespielt.
Forster Manufaktur liefert nicht nur die Möbel für die Küche, sondern stattet auch das Bad, die Garderobe, das Schlafzimmer und die Waschküche aus. So finden auch die Geräte in den Waschküchen im Souterrain ihren Platz in Forster-Möbeln. Die erfahrene Küchenbaufirma knüpft mit bis ins Detail massgeschneiderten Einbauten an die Sorgfalt an, mit der Cerfeda Architekten das Gesamtprojekt entworfen haben. 0

Riva am Seequai, 2026
Im Kehr 20 A, B, C und 22, Pfäffikon
Bauherrschaft: Cerfeda
Immobilien AG, Winterthur
Architektur: Cerfeda Architekten, Winterthur
Küchen: Forster Manufaktur, Arbon Küchengeräte: Miele Schweiz, Spreitenbach
Arbeitsplatten: Suter Inox, Schinznach-Bad
5–8 Massgeschneiderte Einbauten in den Bädern und Waschküchen
9 Der Blick geht auf die Uferpromenade hinaus.
Forster Manufaktur AG
Egnacherstrasse 37 9320 Arbon arbon-kuechen @ forster-manufaktur.ch www.forster-manufaktur.ch
Verlag Hochparterre AG, Ausstellungsstrasse 25, CH-8005 Zürich, + 41 44 444 28 88, www.hochparterre.ch, verlag @ hochparterre.ch
Geschäftsleitung: Deborah Fehlmann, Roderick Hönig Marketing und Verkauf: Sarah Schranz, schranz @ hochparterre.ch ; Michael Volken, volken @ hochparterre.ch
Projektleitung: Urs Honegger
Texte: Redaktion Hochparterre
Gestaltungskonzept: Juliane Wollensack
Covergestaltung und Layout: Barbara Schrag
Produktion: Nathalie Bursać
Korrektorat: Rieke Krüger
Lithografie: Team media, Gurtnellen
Druck: Stämpfli AG, Bern
© Hochparterre, 2026
( Bilder und Pläne bei den Verfasser*innen )
‹ Werkplat z Spezial › ist eine Beilage der Zeitschrift Hochparterre, Ausgabe 6-7 / 26. Sie versammelt Artikel zu Projekten ausgewählter Schweizer Unternehmen aus der Bau- und Architekturbranche. Die Texte erscheinen zudem in der Hochparterre-Online-Rubrik ‹ Werkplatz ›.
hochparterre.ch / werkplatz
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Im Auftrag von:
Argolite
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