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Hand in Hand 2/2012: Kärnten-Ausgabe

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Hand in Hand Zeitschrift für Gesundheit, Familie und Soziales

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Spielend durchs Leben Entdecken, ent ­wickeln, bewahren > 4

Ein Rezept gegen Verun­sicherung. Jetzt gratis Erziehungs­kompass bestellen. > 26

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Mobile Tagesmütter. Betreuung für Kinder zwischen 0 und 10 im Haushalt der Eltern. >8

Essen auf Rädern. Zu Hause gesund und abwechslungsreich essen, ohne zu kochen. > 13

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Mehr für Ihre Gesundheit KURZENTRUM BAD VÖSLAU K aum ein anderer Kurort kann auf eine derart lange Tradition verweisen wie Bad Vöslau. Schon im 19. Jahrhundert strömten die Gäste aus Wien in den Ort, darunter auchzahlreiche Prominenz: Kaiserin Elisabeth, Adalbert Stifter, Hugo von Hoffmannsthal und Adolf

Loos sind nur einige der illustren Namen. Die einzigartigen Thermalquellen verdankt Bad Vöslau seiner Lage an der Thermenlinie – einer natürlichen Grenze zwischen dem Wienerwald und dem Wiener Becken. Das Heilwasser selbst sprudelt mit einer Temperatur von 24 Grad Celsius aus rund 612 Metern Tiefe. Es sickert durch die Kalkberge der Umgebung und wird dabei in den Bruchspalten unter Druck und Hitze er wär mt, veränder t seine

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Struktur und tritt, mit Energie versehen, als Vöslauer Quelle an das Tageslicht. Die vitalisierenden Eigenschaften des Wassers werden im Kurzentrum Bad Vöslau genutzt. THERAPIEANGEBOT Fangotherapie mit reinem Naturfango Unterwasserheilgymnastik Bewegungstherapie Med. Wannenbäder Kneipp Gegenstromtherapie Heilwasser Trinkkur Ganzkörperkältetherapie -110 °C Carbovasaltherapie Manuelle Lymphdrainage Laser- und Elektrotherapie Sauerstoffinhalation Wirbelsäulentherapie (GammaSwing) und vieles mehr GANZHEITLICHES WOHLBEFINDEN Sie sehen, es gibt viele Gründe uns zu besuchen. Dabei wird immer darauf geachtet, dass neben den körperbezogenen Therapien auch Geist und Seele gleichermaßen umsorgt werden. Bei uns kann man herrlich Energie tanken und Stress abbauen. Mit einem

freien Kopf kehren Sie dann entspannt in Ihren Alltag zurück. WELLNESS & BEAUTY Wählen Sie aus einem breiten Sortiment an Kosmetikbehandlungen oder statten Sie dem hauseigenen Friseursalon einen Besuch ab. Genießen Sie die großzügige Badelandschaft, ein ganzjährig beheiztes Außenbecken mit traumhaftem Blick auf die umliegenden Weinberge sowie ein wunderschönes Sauna-Areal mit Saunen und Dampfbädern. ■

Ihre Gesundheitswoche im 4-Sterne-Hotel mit Vollpension (Frühstücksbuffet, 3-GangWahlmenü/Buffet) 14 wohltuende Therapien 2 ärztl. Beratungsgespräche 1 Blutuntersuchung Freie Nutzung der großzügigen Sauna- und Badelandschaft mit beheiztem Außenbecken kostenfreier Tiefgaragenplatz Unterhaltungs- und Aktivprogramm p. P. im DZ ab

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Kurzentrum Bad Vöslau Telefon 02252 90600 www.kurzentrum.com

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EditoriAl Elisabeth Scheucher-Pichler, Präsidentin Hilfswerk Kärnten

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Kinder dürfen Kinder sein

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covErstory

gEsundHEit & lEBEn

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Geburtstage. das Hilfswerk gratuliert.

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Sonne. fluch oder segen.

Spielend durchs Leben. Entdecken, entwickeln, bewahren.

Über 6.000 Kinder werden vom Hilfswerk Kärnten jährlich betreut. in Kindertagesstätten, Kindergärten, nachmittagsbetreuungen, durch mobile tagesmütter und in der „Kinderwerkstadt Klagenfurt“. durch unsere flexiblen Angebote wollen wir Eltern helfen, ihr lebensmodell Beruf und familie gut bewältigen zu können. unser größtes Augenmerk liegt dabei auf dem wohl der Kinder und auf dem, was sie ihrem Alter entsprechend am meisten brauchen.

KindEr & JugEnd

Spielerisch die Welt erobern

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Kinderwerkstatt Klagenfurt. Betreuung auch in den ferien.

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Mobile Tagesmütter. Kinder zwischen 0 und 10.

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Pflegekräfte. Ausbildungsreform dringend erforderlich.

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Hilfswerk-Projekt. späte sonne – junges gemüse.

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Hilfswerk International. Hilfe für Khaipur.

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Verunsicherung in der Erziehung. umfrage.

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Hilfswerk Family Tour. die stationen der tour 2012.

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Lebensgroßes Maskottchen. fidi am wörthersee.

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Finanztipp. startvorteil für Kinder und Enkel.

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Adressen. Hier finden sie unsere standorte.

PflEgE & BEtrEuung

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Allweil was Guat’s. Essen auf rädern.

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Aktiv im Alter. Betreutes reisen.

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Fit & aktiv. gemeinsam statt einsam.

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Beruhigt in den Urlaub. Hilfswerk-Kurzzeitbetreuung.

HilfswErK

Offenlegung gemäß § 25 des Mediengesetzes 1981. Medieninhaber: Hilfswerk Kärnten, 8.-Mai-straße 47, 9020 Klagenfurt Präsidium: Elisabeth scheucher-Pichler, rudolf dörflinger, christina Krainz, susanne Hager, Karl wrumnig, Brigitta Prochazka Geschäftsführung: Horst Krainz Grundlegende Blattlinie: umfassende information der österreichischen Bevölkerung zu den themen familie, gesundheit und soziales (politische und gesellschaftliche Entwicklungen, initiativen, neuerungen, unterstützungsangebote)

Haben sie schon einmal beobachtet, wenn ein Kind in ein spiel vertieft vollkommen die Zeit vergisst? weder Hunger noch durst verspürt und völlig in seine welt eintaucht? Aus der Psychologie wissen wir, dass spielen zu den grundbedürfnissen von Kindern zählt. Beim spielen werden körperliche und geistige fähigkeiten gebildet, Konzentration geübt, soziale interaktionen erprobt und vieles mehr. gemeinsames spielen verbindet. die freude am spielen sollte nie aufhören, denn spielen hält jung. Probieren sie’s! spielen sie mit freunden oder im familienkreis Karten oder schiffe-versenken. nutzen sie die schöne Jahreszeit, um mit den Kindern oder Enkelkindern verstecken oder Ball zu spielen. viel spaß dabei! Herzlichst

ihre Elisabeth scheucher-Pichler Präsidentin Hilfswerk Kärnten

Medieninhaber und Herausgeber: Hilfswerk Kärnten, landesgeschäftsstelle Redaktionsadresse: Zeitschrift Hand in Hand, Hilfswerk Kärnten, landesgeschäftsstelle, 8.-Mai-straße 47, 9020 Klagenfurt, tel. 050544-5009, fax 050544-5099, E-Mail: brigitte.hingerl@hilfswerk.co.at Redaktion Kärnten: Brigitte Hingerl Redaktion: Elisabeth Anselm, Harald Blümel, Martina goetz, Monika gugerell, daniel gunzer, daniela gutschi, Esther Hermann, Brigitte Hingerl, Martina Kern, gerald Mussnig, Heiko nötstaller, Petra satzinger, viktoria tischler Bildnachweis, Fotos: Hilfswerk Österreich (suzy stöckl, Klaus titzer), Hilfswerk Kärnten, www.shutterstock.com (cover, seite 3, 4, 6, 15, 20, 21) Gesamtauflage: 130.000 stück, österreichweite distribution, davon über 90 % durch persönlich adressierte sendungen Anzeigenverkauf (Gesamtauflage): Hilfswerk-Bundesgeschäftsstelle, tel. 01/404 42-0 Anzeigenverkauf (Kärnten): Brigitte Hingerl Layout/Produktion: Egger & lerch, 1070 wien Organisation Druck/Versand: Kastelic gmbH, 1190 wien Druck: wograndl druck gmbH, 7210 Mattersburg

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Spielend durchs L Entdecken, entwickeln, bewahren. „Spielen ist die Arbeit des Kindes“ ist ein Zitat der berühmten Pädagogin Maria Montessori. Aber auch für erwachsene hat das Spielen lebenslang einen hohen wert.

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Mag. Martina Genser-Medlitsch, Psychologin, Expertin für Kinderbetreuung und Erziehung im Hilfswerk Monika Gugerell MSc, Fachliche Leitung Gesundheit, Familie und Soziales, Hilfswerk Österreich

s Leben Die Entwicklung der Spielfähigkeit beginnt bereits im Säuglingsalter: Babys zeigen Lust beim Erkunden, Ertasten und Erkennen ihres eigenen Körpers und der nächsten Umgebung.

Alle Sinne anregen „Kleinstkinder lieben Trödelspiele, wie zum Beispiel Rasseln, Quietschspielsachen, Kreisel, Mobiles, die alle ihre Sinne anregen, die sie anschauen, ertasten, riechen, schmecken und hören können“, sagt die Psychologin Martina Genser-Medlitsch, Expertin für Kinderbetreuung und Erziehung im Hilfswerk. „Das sind auch Spiele, die für die Entwicklung der Babys sehr wichtig sind!“

ein gesprochenes oder geschriebenes Wort. „Spielen ist eine Leistung. Beim Spiel ist der ganze Mensch beteiligt“, sagt Monika Gugerell, Expertin für Gesundheit, Pflege und Senioren im Hilfswerk. „Daher fällt es auch älteren Menschen oft spielerisch leicht, Dinge zu tun, die ihnen Freude machen, obwohl sie anstrengend sind. Geist und Körper müssen im Spiel fast immer zusammenarbeiten!“, erklärt Gugerell.

Spannungsbogen des Spiels „Freiphasen, Langeweile, Nichtstun gehören zu den Phasen einer Spielaktivität dazu“, sagt Martina Genser-Medlitsch. Daher rät sie Erwachsenen, nicht dauernd „Entertainer“ für die Kinder zu spielen. „Ein gutes Spiel durchläuft Aber nicht nur Babys lieben es abmehrere Abschnitte, zuerst die Orienwechslungsreich. Alle Menschen lernen tierung, was fällt dem Kind ein, welche wesentlich leichter, wenn Ideen und Reize gibt es, was der Lernstoff oder die Täkann das Kind ausprobietigkeit ihre Neugierde weckt ren, welche Spielvarianten und dabei mehrere Sinne können ausprobiert werden? gleichzeitig angesprochen Schließlich vertieft sich werden. Ein Gesamterlebdas Kind ganz ins Spiel, ist Spielen ist nis prägt sich in unserer Erkaum von außen ablenkbar soziale Teilhabe innerung leichter ein als nur und höchst konzentriert, solange bis eine Art ,Sättigungsgefühl‘ das Spiel beendet. Dann ist es gut, zur Beruhigung beizutragen, vielleicht etwas zu trinken oder zu essen anzubieten, bevor ein neues Spiel beginnt. Dieser Spannungsbogen dient auch gut als Vorbereitung für schulisches Lernen und Arbeitsprozesse, die durchaus ähnliche Zyklen aufweisen“, sagt Genser-Medlitsch. Hand in Hand 2/2012

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Gemeinschaftliches Erlebnis Eine wichtige Eigenschaft des Spielens ist das gemeinschaftliche Erlebnis. Auch ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, können auf diese Weise ungezwungen ihre sozialen Kontakte pflegen und mit Freude Geist und Körper trainieren. Kinder müssen das gemeinsame Spielen erst erlernen. In der Kinderkrippe, bei der Tagesmutter, spätestens im Kindergarten bringen sich Kinder bewusst ins Spiel mit Erwachsenen und anderen Kindern ein. Kinder erfinden dabei die Regeln selbst, ändern sie auch wieder und lernen erst allmählich, sich an von außen festgelegte Spielregeln zu halten. Besonders beliebt und wichtig sind Rollenspiele, die es Kindern erleichtern, erlebte Dinge zu verarbeiten, nachzuspielen, aber auch die Welt nach eigenen Vorstellungen zu verändern. „In der Fantasie kann jedes Kind ohne Konsequenzen alles ausprobieren, fliegen, ein Tier sein usw. Das Kind ist dabei der Regisseur des Geschehens. Diese erlebte „Selbstwirksamkeit des Kindes“ stärkt die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein des Kindes“, sagt Genser-Medlitsch. „Rollenspiele helfen auch, soziale Normen (z. B. wie benimmt man sich bei Tisch) einzuspielen.“ Vielfalt der Spiele Bewegungsspiele wie „Fangen“ oder „Verstecken“, die sportlichen Spiele, Kreisspiele, aber auch alle Gesellschaftsspiele wie die Kartenspiele >> 5

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die wichtigsten Spiele: Trödelspiele oder phänomenale Spiele: Spiele für alle Sinne wie Kaleidoskope, Kreisel, Sandbilder, Murmeln, Kugelbahn etc., zur förderung von geschicklichkeit, Konzentration und Ausdauer.

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zählen zu den beliebten Regelspielen von Kindern ab dem Kindergarten. Kinder lernen dabei das Warten bis sie wieder an der Reihe sind, das Gewinnen und das Verlieren und verschiedene Verhaltensstrategien, die zum Erfolg führen können. Regelspiele begleiten die Menschen ihr Leben lang und sind für Jung und Alt als geistiges und körperliches Training, aber auch zur sozialen Einbindung sehr wichtig. Einheitliche, leicht erlernbare, faire Regeln ohne Hierarchien machen Regelspiele besonders beliebt. Schließlich sollten Kinder auch spielerisch erlernen, wie sie selbst Dinge herstellen und konstruieren können. Bausteine wie Duplo, Lego, Baukästen mit möglichst großen Gestaltungsmöglichkeiten und wenig Schablonen zum Nachbauen sind besonders zu empfehlen. Denn es sollten Kreativität, das Denkvermögen, Grob- und Feinmotorik geschult werden.

Nicht zu viel Spielzeug! „Zu viel Auswahl an Spielzeug überfordert jedes Kind. Daher sollte jedes Kind immer nur wenige Spiele pro Spielbereich zur Auswahl haben“, rät Martina Genser-Medlitsch. „Irgendwann werden gewisse Spiele uninteressant. Spiele, die mehrere Wochen lang nicht gespielt werden, gehören einmal ausgetauscht. Vielleicht kommt das Interesse ja später wieder. Dann sollte ein anderes Spiel weggeräumt werden. Die Vielfalt ist wichtig, aber nicht die Menge. Es dauert auch 6

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immer eine Weile, bis ein Kind ein Spielzeug „beseelt“ hat.“

Spezialfall Computerspiele „Es gibt Spiele, die in einem gewissen Alter nicht passend sind“, ist GenserMedlitsch überzeugt. „Eltern sollten beobachten, womit Kinder intensiv spielen. Der Ausgleich ist wichtig. Wenn plötzlich nur mehr ein Spiel interessant ist, sollte man sich fragen, was an diesem Spiel so interessant für das Kind ist. Wofür ist dieses Spiel vielleicht der Ersatz? Oft werden sehr teure Spiele nur gewählt, weil sie dem Kind eine besondere soziale Stellung bei Freundinnen und Freunden versprechen“, sagt Genser-Medlitsch. „Spielsucht kann sich im Jugendalter, aber auch bei älteren Menschen zeigen“, erklärt Monika Gugerell. Wer viel Zeit mit Computerspielen verbringt, läuft auch Gefahr, sich weniger zu bewegen, weniger mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Diese Risiken sind beim gemeinsamen Spiel geringer. Spielen macht Spaß, fördert die Geselligkeit und kann auch zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Spielen verbindet Generationen Schließlich sind einige Spiele hervorragend dazu geeignet, auch mehrere Generationen miteinander zu verbinden. Viele ältere Menschen sind gerade bei Kartenspielen sehr geschickt und geben ihr Wissen gerne ihren Kindern und Enkelkindern weiter. <

Regelspiele: dazu zählen fangen oder verstecken, die sportlichen Spiele und alle gesellschaftsspiele. Ziel: soziale Teilhabe, warten, gewinnen und verlieren lernen.

Rollenspiele: Können mit oder ohne hilfsmittel (Kostüme, dekoration) gespielt werden. entspringen der fantasie oder es werden dinge des täglichen lebens nachgespielt. damit können Kinder ihre erlebnisse verarbeiten und lernen rollen einzunehmen und zu verstehen.

Konstruktionsspiele: bausteine (duplo, lego, baukästen), naturmaterialien, eisenbahnen. Ziel: Schulung der fein- und grobmotorik, förderung der Kreativität (daher unstrukturiertes Material verwenden)

Denkspiele: rechenspiele, Kreuzworträtsel, Spiele, bei denen man wörter aus buchstaben bilden muss, schärfen das denkvermögen. für jung und Alt geeignet.

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covErstory KindEr & JugEnd PflEgE & BEtrEuung gEsundHEit & lEBEn HilfswErK

„Kinderwerkstadt Klagenfurt“ macht keine Ferien Kinderbetreuung. seit Juni 2006 erfüllen Kinder die „Kinderwerkstadt“ in der Klagenfurter fußgängerzone mit leben und fröhlichem lachen. während die Eltern Behördenwege oder Besorgungen erledigen, können die Kleinen gut aufgehoben beim team rund um Andrea Hobel nach Herzenslust spielen, basteln und spaß haben. „Seit der Eröffnung freut sich die ,Kinderwerkstadt‘ über ständig zunehmenden Anklang“, freut sich Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth Scheucher-Pichler. „Herausragend sind die Ferienmonate, in denen viele andere Betreuungseinrichtungen geschlossen haben.“ Viele berufstätige Eltern stehen in den Sommermonaten vor dem Problem, dass die Kinderbetreuungseinrichtungen für ein paar Wochen schließen. Auch Freunde oder Verwandte können nicht immer aushelfen. Ziel der „Kinderwerkstadt“ ist es, durch den Ganzjahresbetrieb und die Öffnung an Samstagen, gerade auch während der Ferien den Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern. Denn nur wer seine Kinder in guten Händen weiß, kann auch im Job 100 % geben.

Buntes Programm Sehr gefragt sind auch die Veranstaltungen, die der Jahreszeit angepasst Hand in Hand 2/2012

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sind. Im April z. B. hat sich in der „Kinderwerkstadt“ alles rund um den Frühling und die Osterzeit gedreht. Für jedes Kind war etwas dabei: Osterlämmer backen, Eier für den Palmbuschen verzieren, Hasenohren oder Osterkörbchen basteln! Aber auch sonst bietet die „Kinderwerkstadt“ ein buntes und lustiges Programm:„Ob Kinderstadtführung, Schaubäckerei, Ausflug auf den Spielplatz oder Besuch im Museum, die Plätze sind kurz nach der Ankündigung immer schon alle vergeben“, bestätigt Gabriele Sorko, Kindergartenpädagogin in der „Kinderwerkstadt“, die hohe Akzeptanz.

Keine Voranmeldung Jede Mutter weiß, welche organisatorischen Meisterleistungen notwendig sein können, wenn ein kurzfristiger beruflicher Termin dazukommt oder wenn die Arbeitszeit mit den

Öffnungszeiten des Kindergartens nicht übereinstimmt. Und welche Nerven man braucht, wenn Kinder mit der Mutter beim Arzt oder bei einer Behörde warten müssen, weil kein Babysitter zur Hand ist. In Klagenfurt haben’s die Eltern gut! Ohne Voranmeldung können Kinder zwischen 2 und 10 Jahren zum familienfreundlichen Preis von 2,50 Euro pro Stunde jede Menge Spaß erleben. <

Kontakt Kinderwerkstadt Klagenfurt rennplatz 2 tel. 0463/50 18 00 ganzjährig geöffnet Mo–fr 10–20 uhr sa 10–14 uhr ohne voranmeldung für alle Kinder von 2 bis 10 Jahren 7

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coverstory Kinder & jugend P f l e g e & be t r e u u n g G E SUNDhe i t & Lebe n Hilfswerk

Nähere Informationen zu den mobilen Tagesmüttern des Hilfswerks erhalten Sie in allen Bezirksstellen (siehe S. 30 oder unter www.hilfswerk.at).

„Das Kind muss spüren, dass man es mag!“ Mobile Tagesmütter. Die mobilen Tagesmütter des Hilfswerks Kärnten betreuen Kinder zwischen 0 und 10 Jahren im Haushalt der Eltern und übernehmen die Aufgaben von Mutter und Vater, während diese in der Arbeit sind. Annemarie Kaltenhauser ist gelernte Kindergartenpädagogin und arbeitet seit mehr als 5 Jahren als mobile Tagesmutter beim Hilfswerk Kärnten. Natürlich stimmt sie ihre Tätigkeit mit den Eltern ab, aber sie hat ihre Prinzipien. Selbst sehr streng erzogen, liegt ihr sehr daran, Kindern Freiheit zu geben. „Ich seh’ mich als Freundin der Kinder, aber wenn’s notwendig ist, kann ich auch einen schärferen Ton anschlagen. Kinder brauchen auch eine Führung“, ist Kaltenhauser überzeugt.

Bewegung in der Natur Freiheit im Spiel ist für Kaltenhauser ganz besonders wichtig. Kinder sollten sich in der frischen Luft richtig austoben können, mit anderen Kindern spielen, Gemeinschaft erleben. So oft es möglich ist, geht sie mit ihren „Tageskindern“ auf den Spielplatz. Dort lässt sie die Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen, beobachtet und greift nur ein, wenn’s unbedingt notwendig ist. „Ich sage den Kindern, mach das, was du kannst und was du dich traust. So lernen sie am besten, ihre Fähigkeiten einzuschätzen und werden in ihrem 8

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eigenen Tempo mutiger und geschickter“, schildert Kaltenhauser. „Es hat doch keinen Sinn, wenn man Kindern hilft, Dinge zu tun, die sie allein nie bewältigen können, nur weil sie anderen nacheifern wollen.“

Verständnis und Respekt Für Annemarie Kaltenhauser ist der respektvolle und achtsame Umgang mit der Natur, mit Tieren und Pflanzen selbstverständlich. Dieses Einfühlungsvermögen will sie auch in den Kindern wecken bzw. stärken. Gemeinsam lauschen sie dem Vogelgezwitscher oder entdecken, wie unterschiedlich Blumen riechen. Auch in Rollenspielen werden Kaltenhauser und „ihre“ Kinder oft zu Tieren oder sogar zu Bäumen. „Man muss nicht immer nur kämpfen oder was kaputt machen.“ Sie fühlt sich bestätigt, wenn die Kinder mitmachen und Freude daran finden. Aufgaben der Mutter übernehmen Wenn Tagesmutter Kaltenhauser in der Früh zu den Kunden kommt, sind die Eltern meist schon fertig zum Gehen. Ein kurzer Austausch zwischen Mutter

oder Vater und der Tagesmutter – „wie geht’s dem Kind? Wie sieht der Tagesplan aus?“ – und dann schlüpft Kaltenhauser in die Rolle der Eltern. Sie weckt rechtzeitig das Kind, hilft ihm beim Anziehen, macht Frühstück, hilft beim Zähneputzen und begleitet es in den Kindergarten. Sie holt Volksschüler von der Schule ab, macht noch einen kleinen Umweg über den Spielplatz („zum Auslüften“), bringt sie nach Hause, kocht Mittagessen. Mit Spielen und Aufgaben machen ist die Zeit ausgefüllt, bis Mutter oder Vater nach Hause kommen. Manchmal wird sie erst am späten Nachmittag gebraucht, richtet das Abendessen und bringt dann das Kind zu Bett, liest eine Geschichte vor und bleibt beim Kind, bis z. B. die Mutter von der Arbeit zurückkehrt. Kaltenhauser schätzt an ihrer Arbeit das Gleiche wie die Eltern, die ihre Dienste in Anspruch nehmen: die 1:1-Betreuung im Zuhause der Kinder, die ihr die Möglichkeit gibt, sich voll und ganz auf das Kind und seine Bedürfnisse einzustellen. Kein Ersatz, aber eine perfekte Ergänzung zu Mutter und Vater! < Hand in Hand 2/2012

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coverstory Kinder & jugend P f l e g e & be t r e u u n g G E SUNDhe i t & Lebe n Hilfswerk

Späte Sonne und junges Gemüse! Ein generationenübergreifendes Projekt des Hilfswerks Kärnten. Bernhard, 70+, und Shorty, geschätzte 20, bauen ein Hochbeet im Garten der Landesgeschäftsstelle des Hilfswerks Kärnten. Sie sind Teil der Initiative „späte Sonne und junges Gemüse“, die das soziale Engagement und die Kompetenzen junger Menschen fördern will. Jugendliche von „Streetwork“ und der Jugend-Notschlafstelle Klagenfurt arbeiten gemeinsam mit Freiwilligen des Hilfswerks Kärnten an diesem Gärtnereiprojekt. Beim Bauen von Hochbeeten lernen die Jugendlichen nicht nur viel über Bepflanzung, Pflege und Ernte von Gemüse, sondern üben gleichzeitig selbstständiges Arbeiten und Teamarbeit. „Wir folgen dem Motto: Nicht den Fisch, sondern die Angel (samt Anleitung) in die Hand geben“, erklärt die Initiatorin des Projekts, Margarete Jeschofnik, Koordinatorin der Freiwilligenarbeit im Hilfswerk Kärnten. „Im Vordergrund stehen Eigenverantwortung und selbstständiges, aktives Handeln. Das stärkt enorm das Selbstbewusstsein, und die Jugendlichen merken, was sie alles können.“

Blick über den Tellerrand Beim Graben, Säen und Einsetzen schweifen auch die Gedanken ab, und

die Gruppe beginnt zu diskutieren. Woher kommt das Obst und Gemüse, das wir im Supermarkt kaufen? Ist das jetzt gesund oder vielleicht doch nicht? Worauf soll man beim Kauf achten? Ist billig schlecht und teuer gut oder sagt der Preis gar nichts? Dominik Sebastian Pfister, Teilnehmer des Projekts, macht sich auch seine Gedanken. „Ich finde die Initiative sehr interessant und gärtnere auch zuhause gerne und viel. Wenn man selbst einen Garten hat, denkt man viel mehr darüber nach, ob ein Produkt auch tatsächlich ,bio‘ ist.

Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth ScheucherPichler (Mitte) war begeistert von der Arbeit der emsigen Gärtner, die von einem Team der Wiener Städtischen unterstützt wurden.

Denn nur weil ,bio‘ draufsteht, muss das nicht heißen, dass die Lebensmittel auch frei von Umweltgiften oder Spritzmittel sind, wie die Werbung in bunten Bildern verspricht.“ Auch den nicht mehr ganz jungen Projektteilnehmern macht die Arbeit Spaß. Sie können ihr Wissen weitergeben und freuen sich, dass die Jungen so kräftig anpacken. Mit dem Anlegen der Beete ist das Projekt noch lange nicht abgeschlossen. Die Pflanzen müssen ja versorgt werden. Und vielleicht gibt es dann ein gemeinsames Erntedankfest! <

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Kleine Menschen, große Ansprüche Kinderzimmer. Das Reich unserer Kleinen bedarf besonderer Ansprüche. kika & Leiner führen ein umfangreiches Sortiment, das die Bedürfnisse der Kinder optimal abdeckt. Erfahren Sie hier mehr zum Thema multifunktionale Einrichtung, Farben und Materialien, die das Kinderzimmer zu einer Lern- und Spieloase machen.

Farbenfrohe Welt Die Farben im Kinderzimmer sollten immer auf das Kindesalter abgestimmt sein. Bunt darf es dabei immer zugehen. Kräftige Farben sollten jedoch für größere Fläche, wie etwa als Wandfarbe, vermieden werden. Die Wände sollten indessen hell gestaltet sein. Warme Pastelltöne eignen sich hierfür am besten. Dabei sollte noch genügend Platz für eigene Wünsche des Kindes bleiben, wie etwa Poster, Bilder etc. Zudem sollte die Farbe an den Wänden den Raum optisch weiten, nicht einengen. Gelb, Grün oder Aprikose sind dafür ideale Farben. Hand in Hand 2/2012

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Planen mit modernster Technik Professionelle Beratung wird bei kika/Leiner großgeschrieben. Die kompetenten und bestens geschulten Mitarbeiter/innen stehen nicht nur mit hilfreichen Tipps und Tricks rund um aktuelle Wohntrends zur Seite. Sie helfen auch in persönlichen Beratungsgesprächen, die richtige Wahl an Möbeln und Wohnaccessoires zu treffen. Dabei sind Planung und umfangreiche Serviceleistungen selbstverständlich. Mittels moderner Computerprogramme wird ein optimales Planungsergebnis in allen Wohnbereichen ermöglicht. Die komplette Raumplanung lässt sich

dann im 3-D-Effekt schon vorab betrachten. Änderungen sind so jederzeit möglich. Zudem können Alternativvorschläge schnell und unkompliziert angeboten werden. Dieses kostenlose Planungsservice führt zu perfekten Ergebnissen. Selbst verschiedene Oberflächen oder die passenden Wandfarben und Bodenbeläge können simuliert und realitätsgetreu veranschaulicht werden. Auch das Erstellen eines Installationsplans ist für die Berater kein Problem. Den Kund/innen wird somit garantiert, dass sie genau das bekommen, was sie sich gewünscht haben – ganz nach individuellen Vorstellungen. <

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In der Schulzeit wachsen Kinder sehr schnell, und genauso rasch ändern sich auch die Bedürfnisse an die Möbel. Mitwachsende Möbel sind da vor allem bei Schreibtischen und Sesseln von Vorteil. Tische eignen sich als Spiel- und Bastel-„Station“ in jedem Alter. Zum Spielen mit Freunden und kreativem Entfalten sollte ebenso Raum geboten werden wie für Ruheund Erholungsphasen. Möbel sollten deshalb nicht das komplette Kinderzimmer einnehmen, dennoch aber genügend Platz zum Verstauen von Spiel- und Schulsachen bieten. Viele Kinderzimmerprogramme bei kika & Leiner bieten umfangreiche Modullösungen und daher eine Vielzahl an Kombinationsvarianten. Zudem lassen sich die Möbel nach Belieben erweitern und ergänzen.

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covErstory KindEr & JugEnd PflEgE & BEtrEuung gEsundHEit & lEBEn HilfswErK

„Allweil was guat’s“ Essen auf Rädern. Zu Hause gesund und abwechslungsreich essen, ohne zu kochen? Mit dem Hilfswerk-Menüservice ist das kein Problem. die Zentralküche der diakonie waiern kocht, das Hilfswerkteam liefert die gekühlten Köstlichkeiten ins Haus. frisch erhitzt werden sie direkt vor ort, wann immer die Kunden essen wollen. „I bin mehr beim Fleisch daham“, meint Josefine T. und freut sich schon auf das gebratene Rindsschnitzel mit Esterházy-Sauce, das an diesem Tag auf dem Menüplan steht. Sie bezieht seit 8 Monaten „Essen auf Rädern“ vom Hilfswerk. Seit einem Schlaganfall geht das Kochen nicht mehr so leicht von der Hand, und auch das Einkaufen wäre ein Problem. Das nächste Geschäft ist einige Kilometer entfernt und ohne Auto nicht zu erreichen. Auf gesunde Ernährung legt sie wert und auf Abwechslung im Speiseplan. Täglich stehen 4 Menüs zur Auswahl, jeweils Suppe, Hauptspeise und Nachspeise. Da fällt die Auswahl manchmal richtig schwer.

Spezialmenüs für Diabetiker Der Arzt hat Rudolf P. vor Jahren zu Diabetikerkost geraten. Für die Gattin eine schwierige Aufgabe. Hätte es doch bedeutet, für 2 Personen 2 verschiedene Gerichte zu kochen. Die Lösung war der „Essen auf Rädern“Service des Hilfswerks. Herr P. erhält täglich ein Diabetikermenü, Frau P. braucht nur für sich kochen. „Meistens isst er alles weg, ab und zu lasst er mir a bissl über – zum Kosten“, lacht Hand in Hand 2/2012

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Josefine P. Ihr Mann sei „ein Süßer“, Fleisch mag er nicht. Das Menü ist auf seine Wünsche abgestimmt. Topfenknödel, Nudeln, Apfelstrudel, Kompott schmecken ihm. „Wenn Kletznnudeln auf dem Menüplan stehen, freut er sich schon in der Früh aufs Mittagessen“, kennt Josefine ihren Gatten, schließlich ist sie schon über 40 Jahre mit ihm verheiratet.

In 20 Minuten fertig Die Menüs werden nach dem „Cook & Chill“-Verfahren gekocht. Nach der Zubereitung werden die Speisen innerhalb weniger Minuten auf 4 Grad Celsius heruntergekühlt und in einer speziellen Transportbox am Vormittag zugestellt. Die wichtigen Vitamine bleiben so erhalten und der Geschmack ist viel besser als bei Tiefkühlkost oder aufgewärmten Speisen. Sagen die Kunden! Auf einer speziellen Wärmeplatte erwärmen die Bezieher von „Essen auf Rädern“ die Speisen. Das dauert ca. 35 Minuten. Der Vorteil: es gibt keine vorherbestimmte Essenszeit, sondern jeder bestimmt selbst, wann das Essen fertig sein soll. Das Ergebnis: Schmeckt wie selbst gekocht! <

Essen auf rädern des Hilfswerks Kärnten • Zustellung auch an sonn-und feiertagen • große Auswahl und spezialmenüs: vollkost, leichte vollkost, stoffwechseldiät, reduktionskost, diabetesdiät • Auf wunsch salzarme, salzlose oder pürierte Zubereitung • Hohe Qualität durch cook & chill-verfahren

infos näheres über den „Essen auf rädern“-service des Hilfswerks, über Zustellgebiete, Menüauswahl und Probierangebote erfahren sie von der Koordinatorin sigrid Bister, Tel. 0676/89 90 10 20. 13

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Betreutes Reisen mit dem Hilfswerk Kärnten Aktiv im Alter. Für all jene, die auch im Alter Lust auf Neues haben, unternehmungslustig sind und in netter Gesellschaft Ausflüge machen möchten, bietet das Hilfswerk Kärnten seit Beginn dieses Jahres „Betreutes Reisen“ an. Damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen sicher und gut betreut teilnehmen können, fährt bei jeder Reise eine erfahrene Mitarbeiterin des Hilfswerks Kärnten mit, um Ihren Aufenthalt so angenehm und komfortabel wie möglich zu gestalten.

Gertrude Zauner (Bild rechts oben) half, wenn ein bisschen Unterstützung notwendig war. Julia Schaar (2. v. l.), Koordinatorin für betreutes Reisen im Hilfswerk, freute sich über die super Stimmung der Reisegruppe.

Tagesausflüge ins grüne Herz Österreichs! Im April und Mai nahmen 2 Reisegruppen an Tagesausflügen in die Weststeiermark und zum Schiffsmühlenhof Mureck teil. „Das Programm war abwechslungsreich, gut organisiert und ich freue mich schon auf die nächsten Ausflüge mit dem freundlichen Team des Hilfswerks Kärnten“,

schwärmte Johanna Pippan aus Diex nach einem wundervollen Tag in der Weststeiermark. Die schöne Landschaft der grünen Mark, das nette Rahmenprogramm und vor allem die bekannte steirische Freundlichkeit, machten die Ausflüge zu einem besonderen Erlebnis. <

Betreutes Reisen Gerne übermitteln wir Ihnen auch unser Ausflugsprogramm für Sommer und Herbst! Informationen bekommen Sie unter 050544-5008 (Julia Schaar) oder auf unserer Homepage http://kaernten.hilfswerk.at

Neu ausgebildete Sachverständige für Pflegegeldeinstufung Service. Betroffene und Angehörige erhalten Beratung rund ums Pflegegeld. „Kunden, die von uns zu Hause betreut werden, sind immer öfter mit Rückstufungen beim Pflegegeld konfrontiert“, schildert HilfswerkKärnten-Geschäftsführer Horst Krainz die Situation. „Für viele Betroffene bedeutet das, dass sie sich die Unterstützung durch professionelles Pflegepersonal nicht mehr im notwendigen Ausmaß leisten können.“ Das Hilfswerk Kärnten reagierte auf 14

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diese Problematik mit der Ausbildung von 5 Expertinnen für Pflegegeldeinstufung. Die Expertinnen sind diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen mit langjähriger Erfahrung. „Wenn unsere Expertinnen zu einem Beratungsgespräch geholt werden, bevor oder sobald der Antrag auf Pflegegeld gestellt ist, können viele Stolpersteine bereits im Vorfeld ausgeräumt werden“, beschreibt Pflegedirektorin Renate Pirker den Idealfall. Die optimale Vorbereitung auf die Begutachtung gehört ebenso zu den Beratungsleistungen wie die Unterstützung bei der Klageformulierung im

Falle einer Klageeinreichung. Die Pflegegeldexpertinnen des Hilfswerks Kärnten kommen auch ins Haus und beraten Antragsteller und Bezieher von Pflegegeld vor Ort. Telefonische Auskünfte sind selbstverständlich möglich. Für eine genaue Expertise ist allerdings ein persönliches Gespräch der Expertinnen beim Antragsteller bzw. Pflegegeldempfänger notwendig. Die Kosten für diese umfassende Beratungsleistung belaufen sich auf 35 Euro. Erste Ansprechpartnerin für Hilfesuchende ist Pflegedirektorin ­Renate Pirker, Tel. 0676/89 90 10 10. Hand in Hand 2/2012

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„Ha, ich bin schon fertig!“ Gemeinsam statt einsam. wenn sich die „fit & aktiv“-runde in der Klagenfurter stadtresidenz ans rätsellösen macht, dann bricht schon manchmal der Ehrgeiz durch und jede der damen versucht, am schnellsten zu sein. 2004 hat Paula Guschelbauer im Hilfswerk die Organisation der „Fit & aktiv“-Treffen in Klagenfurt übernommen. „Die Kollegin, die damit begonnen hatte, hat mich angesprochen und gemeint, ich sei so kreativ, das wär’ sicher das Richtige für mich“, erinnert sich Guschelbauer. Seither investiert sie wöchentlich einige Stunden, um ein Programm für die 10 bis 15 Damen der „Fit & aktiv“-Runde zusammenzustellen. Diese sind anspruchsvoll und wollen Abwechslung und immer wieder was Neues ausprobieren. Herren haben sich bis jetzt noch keine in die muntere Gruppe gesellt. Warum auch immer.

Spielerisches Training Aber nicht nur die Gruppe, auch Paula Guschelbauer hat ihre Vorstellungen und Ansprüche an die gemeinsamen Stunden. „Sie müssen schon was tun, nicht nur sich hinsetzen und sich berieseln lassen“, fordert Guschelbauer die Gruppe. Natürlich machen alle freiwillig mit, den kreativen Ideen kann

Das Beisammensein in der Gruppe ist den Teilnehmerinnen sehr wichtig.

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Beim Basteln von Papierkleidern bewies die Damenrunde viel Eifer und beachtliche Kreativität.

Paula Guschelbauer (r.) ist immer auf der Suche nach neuen Aufgaben und Spielen für die Treffen.

sich keine Teilnehmerin entziehen, und es macht Spaß. Auch wenn die Aufgaben manchmal ganz schön schwer sind. „Dann wird gejammert: ‚Was hast du dir denn heute wieder ausgedacht?‘“, lacht Guschelbauer. Und hilft natürlich weiter, wenn es gar nicht geht. Schließlich sollen ja alle mit einem guten Gefühl nach Hause gehen und nicht frustriert werden. Die Sinnhaftigkeit dieses spielerischen Gedächtnistrainings ist für Guschelbauer sichtbar. Sie hat schon sehr zurückgezogene Frauen erlebt, die nach und nach aufgeblüht und aktiv geworden sind und Leistungsdefizite überwunden haben. Manche wurden auch von Angehörigen „zu ihrem Glück gezwungen“, aber jetzt ist jedes Treffen für sie ein wichtiger Termin.

zur Verfügung. Es wird gebastelt, gesungen, getanzt. Ausflüge, Grillnachmittage, ein Oktoberfest, gemeinsame Geburtstagsfeiern sorgen für Geselligkeit. Autoren stellen Bücher vor, Künstler vom Stadttheater geben Gesangsdarbietungen. Guschelbauer tüftelt schon an neuen Ideen. Als Nächstes steht ein Spielenachmittag auf dem Programm. Man kann sicher sein, dass ihr noch viel mehr einfallen wird. <

Abwechslungsreiches Programm Der Schwerpunkt der „Fit & aktiv“Treffen in Klagenfurt ist Gedächtnistraining. Aber das ist nur ein Teil. 90 Minuten gibt es Programm, weitere 30 Minuten stehen für gemütliches Plaudern bei Kaffee und Kuchen

„fit & aktiv“-treffen offene treffen, eine Anmeldung ist nicht nötig. Kaffee und Kuchen. Kostenbeitrag: 3 Euro. Klagenfurt, stadtresidenz, Kolpinggasse 18, jeden Mi 14–16 uhr infos: tel. 0676/89 90 11 24 Villach, Hilfswerk, Bahnhofplatz 9, jeden 2. donnerstag, 14–16 uhr infos: tel. 050544-5530 St. Veit, Hilfswerk, grabenstraße 10, jeden 2. dienstag, 14–16 uhr infos: tel. 050544-5330 15

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Mehr Lebensqualität Notruftelefon – Nicht nur rasche Hilfe im Notfall. das wissen, dass 24 Stunden am Tag jemand erreichbar ist, wirkt beruhigend auf Menschen, die alleine leben oder ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis haben. Das Notruftelefon gibt Menschen mehr Bewegungsfreiraum durch die Sicherheit und somit auch ein Stück mehr Lebensqualität. Als Armband oder Kette getragen, ist das Notruftelefon immer zur Stelle, wenn es gebraucht wird, ohne zu stören. Sollte etwas passieren, ist Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt.

Erinnerung an Medikamente Nur zu gerne übersieht man die Einnahme von wichtigen Medikamenten, einen Arzttermin oder vergisst einen Termin hierfür auszumachen. Mit der Servicetaste, einer Zusatzleistung, helfen die Mitarbeiter der

Notrufzentrale aktiv mit, wenn es darum geht, etwas für die Gesundheit zu tun. Nach Vereinbarung erhalten Sie zur gewünschten Zeit einen Anruf unserer Mitarbeiter, die Sie an Medikamente und Termine erinnern oder sich einfach vergewissern, dass es Ihnen gut geht.

Dauerhafte Sicherheit Am 10. Juni ist Vatertag. Wie wäre es mit einem Geschenk, welches nicht so alltäglich ist? Im Monat Juni hat das Hilfswerk ein Geschenk an alle Väter: der Anschluss des Notruftelefons ist frei und auch die Miete für den Monat Juni entfällt. <

notruftelefon für alle Personen, die allein leben, aber trotzdem immer sicher sein wollen, ist das hilfswerk notruftelefon sehr zu empfehlen. es bietet hilfe auf Knopfdruck, rund um die uhr. Kostenlose Information: Tel. 0800 800 408.

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coverSTory Kinder & jugend Pflege & beTreuung geSundheiT & leben hilfSwerK

wir informieren gerne für alle informationen, eingehende beratung und fragen rund um die 24-Stunden-Betreuung des hilfswerks rufen Sie bitte die Info-Hotline 0810 820 024 (Mo–do 9–16 uhr, fr 9–12 uhr) zum ortstarif.

Beruhigt in den Urlaub 24-Stunden-Betreuung. Pflegende Angehörige haben auch ein recht auf urlaub. das hilfswerk sorgt für eine optimale betreuung, damit eine sorgenfreie erholung möglich wird. Frau B. betreut seit drei Jahren mit der Unterstützung des Ehemannes ihre Mutter zu Hause. In den letzten drei Jahren war es ihr – bis auf einige Tage – leider nicht möglich, einen Urlaub zu machen. Frau B. ist sehr fürsorglich und sehr bemüht, die Betreuung ihrer Mutter so gut wie nur möglich durchzuführen. Da Frau B. keine Geschwister hat, besteht auch nicht die Möglichkeit, dass ein weiteres Familienmitglied für einen längeren Zeitraum an Stelle von Frau B. für die Mutter gesorgt hätte.

Kurzzeitbetreuung Dabei wünscht sich Frau B. schon sehr lange einen Urlaubsaufenthalt am Meer und ein paar Tage zum Entspannen mit ihrem Mann. Sie wurde durch eine Bekannte auf die Möglichkeit der Kurzzeitbetreuung durch das Hilfswerk aufmerksam und hat einfach beim Hilfswerk angerufen und Informationen eingeholt. Das Hilfswerk hat Frau B. über die Rahmenbedingungen der 24-Stunden-Betreuung sowie deren Kosten und die Förderungen aufgeklärt. Hand in Hand 2/2012

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Daraufhin hat sich Frau B. entschlossen, für zwei Wochen eine Kurzzeitbetreuung in Anspruch zu nehmen.

Kosten Die Vermittlungsgebühr für eine zweiwöchige Kurzzeitbetreuung beträgt 570 Euro. Weitere anfallende Kosten sind das Bruttohonorar der Betreuungskraft (63,70 Euro/Tag) und die Fahrtkosten (diese sind je nach Wohnort unterschiedlich). Förderungen Es gibt zwei Formen der Förderung für die 24-Stunden-Betreuung: 1. Förderung der 24-StundenBetreuung und 2. Unterstützung für pflegende Angehörige. Frau B. kann nur eine der beiden Förderungen in Anspruch nehmen. Die Förderansuchen sind an das Bundessozialamt der jeweiligen Landesstelle zu stellen. Die Höhe der „Förderung 24-StundenBetreuung“ beträgt 550 Euro/Monat für zwei selbstständige Betreuungskräfte. Die Höhe der „Unterstützung für pflegende Angehörige“ ist

abhängig von der jeweiligen Pflegestufe und von der Dauer der Betreuung (mind. 7 Tage – max. 4 Wochen/ Kalenderjahr). Die Höhe der „Unterstützung für pflegende Angehörige“ beträgt im Fall von Frau B. für zwei Wochen (Pflegestufe 4) 700 Euro.

In vertrauter Umgebung Es war Frau B. sehr wichtig, dass ihre Mutter in vertrauter Umgebung bleibt und von der Betreuungskraft gut versorgt wird. Dadurch konnte sie im Urlaub seit langem wieder einmal entspannen und Kraft für die Zukunft tanken. Frau B. war mit der Betreuung ihrer Mutter durch das Hilfswerk sehr zufrieden, und deshalb hat sie sich entschlossen, die Kurzzeitbetreuung in eine Langzeitbetreuung umzuändern. Dafür hat sich Frau B. schließlich für die „Förderung 24-Stunden-Betreuung“ entschlossen. Somit verringern sich die monatlichen Ausgaben für die Betreuung der Mutter um 550 Euro. Frau B. und ihr Mann sind glücklich, dass sie für alle Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben. < 17

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covErstory KindEr & JugEnd PflEgE & BEtrEuung gEsundHEit & lEBEn HilfswErK Aloisia Oberlercher aus lendorf wurde von Hilfswerk-Mitarbeiterin romana Koch zum 80er mit einem geschenkkorb überrascht.

Josef Ernst aus Kraig erhielt an seinem 90. geburtstag doppelten Hilfswerk-Besuch: Barbara Benedikt (l.) und Monika leitner überbrachten glückwünsche.

Geburtstage

Elisabeth Stattmann aus tröpolach freute sich sichtlich über den geburtstagsbesuch von Bezirksleiterin Petra Hohenwarter.

Maria Locker aus Klagenfurt feierte einen ganz besonderen geburtstag! Hilfswerk-Präsidentin Elisabeth scheucher-Pichler konnte zum 103. geburtstag gratulieren.

Das Hilfswerk gratuliert ganz herzlich zum Geburtstag!

Angela Gitschthaler aus villach feierte ihre n 90. geburtstag und freute sich über die vielen Blumen.

Oskar Jenisy aus Paternion feierte seinen neunziger und ist der beste Beweis, dass sich auch Männer über Blumen freuen.

Irene Preselj aus Ba d Eisenkappel freute sic h über die glückwünsche anlässlich ihres neunz igers.

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Hildegard Hafner aus gallizien wurde an ihrem 85. geburtstag mit einem geschenk überrascht.

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Hilfswerk-Preisrätsel: Rätseln und gewinnen!

An das hilfswerk – bundesgeschäftsstelle, Apollogasse 4/5, 1070 wien ja, ich möchte ein exemplar „naturkosmetik ganz leicht selber machen“

Finden Sie die Lösung und gewinnen Sie eines von 5 Büchern „Naturkosmetik ganz leicht selber machen“!

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1. Landzunge Auf einer halbinsel im Mittelmeer weiden 187 Schafe. ein Schaf frisst täglich durchschnittlich 2,5 Kilogramm gras. wie viel Tonnen gras werden von der gesamten Schafherde in einem Schaltjahr vertilgt (unter der Annahme, dass alle Schafe ein jahr lang täglich jeweils gleich viel fressen)? 2. Zungenlaute wie gelangen Sie in vier Schritten vom wort Zunge zum wort lAuTe, indem Sie Schritt für Schritt nur einen buchstaben ändern und jeweils ein sinnvolles deutsches hauptwort eintragen? Zunge _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Straße/hausnummer: ____________________________ PlZ/ort: _______________________________________ Senden Sie diesen Kupon mit den eingetragenen lösungen ein und gewinnen Sie! Auflösung im nächsten heft. viel Spaß beim Trainieren ihrer geistigen fitness wünscht ihnen Martin oberbauer vom wiener hilfswerk! diese Aufgaben sind dem neuen buch „Aktivurlaub fürs gehirn: Knobel-reisen auf 10 berge“ von Martin oberbauer (verlag herbig, 2009) entnommen. Auflösung aus dem letzten heft: 1. in die ecke, besen, besen! Seids gewesen. denn als geister ruft euch nur zu diesem Zwecke, erst hervor der alte Meister. der Zauberlehrling, johann wolfgang von goethe. 2. besen, hexen, Schnee, hand. wir gratulieren den gewinner/innen der 5 bücher „die Kinderapotheke für Zuhause“. die bücher wurden uns freundlicherweise vom verlag löwenzahn zur verfügung gestellt.

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Sonne – Fluch oder S Gesundheitsvorsorge. Sonnenschein hebt unsere Stimmung und verleiht uns eine unwiderstehliche knackige Bräune. Ein Zuviel davon lässt uns ganz schön alt aussehen und kann uns tödlich krank machen. Weltweit steigt die Zahl der Hautkrebspatienten um 2 %. In Österreich erkranken jährlich 10 bis 15 Personen pro 100.000 Einwohner an einem malignen Melanom, das entspricht einer Verdoppelung im Vergleich zur Zeit vor 10 Jahren. Der Zusammenhang zwischen der Bestrahlung der menschlichen Haut mit den UVA- und UVB-Strahlen der Sonne und dem Risiko einer Hautkrebserkrankung ist wissenschaftlich gesichert. Aber ist Sonne nicht auch wichtig und gesund? Kümmern nicht Lebewesen dahin, wenn sie zu wenig Sonnenlicht abbekommen? Richtig ist, dass wir Sonnenlicht benötigen, damit unser Körper das lebenswichtige Vitamin D bilden kann. Allerdings reichen dafür in den Sommermonaten täglich 15 Minuten Aufenthalt im Freien – im Schatten und mit normaler Bekleidung!

Ideal für Sie und Ihr Kind: Sommerurlaub im Süden ohne Sonnenbrand.

Kinder sind besonders gefährdet Die Haut von Kindern ist noch sehr dünn und hat noch keine Möglichkeit, Sonnenschäden zu reparieren. Kinder bekommen auch viel schneller einen Sonnenbrand, Babys sind gegenüber der UV-Strahlung schutzlos. Babyöl macht die weiche Babyhaut noch sonnenempfindlicher. Wie überstehen Babys und Kinder am besten den Sommerurlaub am Meer? Der ideale Platz ist unter einem großen Baum. Fürs Planschen, Sandburgenbauen, Strandspaziergänge usw. gilt: ••In der Mittagszeit (11–15 Uhr) gilt die Devise: ab in den Schatten oder ins Haus! 20

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er Segen? • FKK ist bei Babys zwar süß, aber ungesund. Stattdessen gilt HHH: Hut – Hemd – Hose. Am besten ist ein Hut/eine Kappe mit Nackenschutz. • Zeit nehmen fürs gründliche Eincremen. Für Kinder ideal sind Sonnencremen, die „weiß machen“, da diese einen physikalischen Filter haben. Sonnenschutz 30 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen, damit der Filter die optimale Wirkung entfalten kann. • Als Erwachsene Vorbild sein! Wer krebsrot in der Sonne röstet, kann von Kindern nicht erwarten, dass sie mit Kappe im Schatten spielen. • Sonnenbrillen tragen! Zu viel Sonne führt zu Schäden der Augenlinse. • Immer bedenken: Jeder Sonnenbrand – vor allem im Kindesund Jugendalter – erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.

Worauf man im Umgang mit der Sonne noch achten sollte Auch im Schatten und bei bewölktem Himmel erreicht noch 50 % der Sonnenstrahlung die Erde. D. h. empfindliche Erwachsene und Kinder sollten sich auf alle Fälle durch Sonnencremen schützen.

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Am weißen Sandstrand, auf Schneefeldern und von der Wasseroberfläche wird die Strahlung zurückgeworfen und ist daher um 85 % höher. Besonders gut eincremen! Es gibt Medikamente und Zusatzstoffe (z. B. Zuckerersatzprodukte), die die Haut „durchlässiger“ für die Sonne machen. Bitte Beipackzettel gut durchlesen! Auch Sonnenschutzmittel vertragen so manches nicht: 40–50 Grad im heißen Kofferraum oder hinter der Windschutzscheibe, minus 25 Grad auf der Schipiste am Gletscher. Und auch Sonnenschutzmittel werden alt! Achten Sie auf das Symbol eines Cremetiegels mit offenem Deckel und der Aufschrift 3M/6M/12M usw. 3M bedeutet, ist das Sonnenschutzmittel geöffnet, ist es nach 3 Monaten alt und entfaltet seine schützende Wirkung nur mehr ungenügend oder gar nicht mehr. Halten Sie Ihre Muttermale und die Ihrer Kinder unter Beobachtung. Wenn Sie eine unscharfe und unregelmäßige Begrenzung, eine Vergrößerung oder einen Farbwechsel auf schwarz feststellen, suchen Sie so bald wie möglich einen Hautarzt oder eine Hautärztin auf und lassen Sie es abklären. Wie bei vielen Erkrankungen gilt auch bei Melanomen: Was anfänglich mit einem kleinen Eingriff behebbar ist, kann sich schnell zu einem echten Problem auswachsen! <

Margret Kobalter ist Fachärztin für Hautheilkunde und sehr engagiert in der Vorsorge. Sie erreichen sie unter Tel. 0463/512345.

selbsttest: Bin ich ein gefährdeter typ? ich habe viele sommersprossen. ❑ nein

❑ Ja

ich habe eine helle Haut. ❑ nein

❑ Ja

ich habe rotblondes Haar. ❑ nein

❑ Ja

ich habe viele Muttermale. ❑ nein

❑ Ja

ich bekomme leicht einen sonnenbrand. ❑ nein

❑ Ja

ich hatte in der Kindheit viele sonnenbrände. ❑ nein

❑ Ja

in meiner familie gibt es jemanden mit Hautkrebs. ❑ nein

❑ Ja

wenn sie überwiegend „ja“ angekreuzt haben, sollten sie solarien absolut meiden und in der sonne sonnenschutzmittel mit faktor 50 verwenden. in regionen wie Karibik, Afrika, Asien, Australien oder am Himalaya sollten Mitteleuropäer auf alle fälle zu sonnencremen mit faktor 50 greifen.

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c o v e r st o r y Kinder & jugend Pflege & betreuung GE S UND h e i t & L e b e n H i l f s w e r k

Noch mehr Service im Web www.hilfswerk.at. Die Website des Hilfswerks ist jetzt noch übersichtlicher und bietet noch mehr Service als bisher. Besuchen Sie uns auf www.hilfswerk.at! Seit dem 1. Mai ist die neue Website des Hilfswerks online. Neue – sogenannte – Portale helfen, dass Sie nicht lange nach Informationen suchen müssen, denn alle Fakten können rasch und bequem abgerufen werden. Eltern werden ebenso gut bedient wie Menschen, die Informationen zu Älterwerden und Pflege suchen oder soziale Unterstützungen und Hilfestellungen. Besuchen Sie uns auf www.hilfswerk.at und schreiben Sie uns Ihre Meinung zur neuen Website (office@hilfswerk.at). Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung!

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Ausbildungsreform dringend erforderlich! Interview mit Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. warum bald noch viel mehr Arbeitskräfte in den gesundheits- und Sozialberufen gebraucht werden.

Man hört immer wieder den Begriff „demografische Atempause“. Was ist damit gemeint? Momentan steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen nicht so stark an und ihnen stehen relativ viele berufstätige Menschen gegenüber. Das wird sich spätestens 2020 dramatisch

ändern, wenn geburtenstarke Jahrgänge in ein Alter kommen, in dem Pflegebedürftigkeit häufiger auftritt, gleichzeitig aber geburtenschwache Jahrgänge ins arbeitsfähige Alter kommen. Dabei hat Österreich bereits heute zu wenige Arbeitskräfte in den Gesundheits- und Sozialberufen. In den nächsten 10 Jahren werden in Österreich mit Ersatzstellungen etwa 40.000 Pflegejobs zur Besetzung kommen, davon alleine 9.000 neue Jobs in der mobilen Pflege.

Woher sollen diese Arbeitskräfte kommen? Wir brauchen ein Bündel von Maßnahmen, die viel mehr Arbeitskräfte in den Zukunftsberuf Pflege bringen und dort halten als heute. Der dringendste Schritt ist eine Ausbildungsreform. Wie sollte diese Ausbildungsreform aussehen? Die Pflegeausbildung muss sofort ins Regelbildungswesen integriert werden. Es fehlt zum Beispiel eine berufsbildende höhere Schule für Sozial- und Gesundheitsberufe, also eine Pflegeausbildung mit Matura. Ich bin überzeugt, Hand in Hand 2/2012

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Othmar Karas ist seit 1998 Präsident von Hilfswerk Österreich, seit 1999 Mitglied des EU-Parlaments, seit 2012 auch dessen Vizepräsident.

dass sehr viele junge Menschen diese Ausbildung wählen würden. Wo sonst bekommen Maturanten gleichzeitig auch eine Berufsausbildung mit Beschäftigungsgarantie für viele Jahre?

Könnten davon auch Umsteiger/innen und Wiedereinsteiger/innen profitieren? Neben der Erstausbildung werden in Zukunft auch die Angebote für berufsbegleitende Um- und Aufschulungen entscheidend sein. Diese müssen viel mehr staatlich gefördert werden! Denn es gibt viele Menschen, die in einen Pflegeberuf wechseln wollen, aber während ihrer Umschulung auch Geld zum Leben benötigen! Außerdem müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden, um die Heimhilfen, Pflegehelferinnen und -helfer sowie das diplomierte Pflegepersonal im Beruf zu halten. Dazu zählen Bezahlung, Arbeitsbedingungen und Image. Da sind Maßnahmen erforderlich, die die öffentliche Hand mit Gesetzen und höheren Kostensätzen für die Träger wie das Hilfswerk gestalten kann. Es ist allerhöchste Zeit, mit den Reformen zu beginnen. Denn 2020 ist es zu spät. < 23

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Omega-3-Fettsäuren tragen zur Aufrechterhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Eine Information von Apomedica

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Gehirnnahrung für den Nachwuchs Omega-3. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren im Gehirn von entscheidender Bedeutung sind. Besonders auch im Kindes- und Jugendalter.

Experte Mag. pharm. Dr. rer. nat. Albert Kompek (Leiter Forschung & Entwicklung, Apomedica)

Das ganze Leben über haben Omega-3-Fettsäuren besondere Bedeutung für unsere Gesundheit – nicht nur für Herz, Gefäße und Cholesterinspiegel. Omega-3-Fettsäuren, im Speziellen die „Gehirnfettsäure“ DHA, tragen auch zur Aufrechterhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. So zeigte sich in einer Studie nach mehrwöchiger Gabe

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von Omega-3-Fettsäuren bei Kindern etwa eine verbesserte Aktivität in den Hirn­arealen, die für Aufmerksamkeit und Zielstrebigkeit zuständig sind.

Zu wenig Omega-3 bei Kindern Da unser Körper das lebenswichtige Omega-3 nicht selbst bilden kann, ist er auf Zufuhr von außen angewiesen. Zwei Fischmahlzeiten pro Woche decken den empfohlenen Bedarf von 300 mg Omega-3 weitgehend ab. Doch vor allem Schulkinder und Jugendliche ernähren sich zu häufig von

Fast Food, Süßigkeiten und Fertiggerichten. Da Fisch eher selten auf dem Speiseplan steht, fehlen essenzielle Omega-3-Fettsäuren. Eine Ergänzung der täglichen Nahrung mit Omega-3 aus hochwertigem Meeresfischöl kann daher sinnvoll sein.

Omega-3, das schmeckt Meist essen Kinder und Jugendliche Gesundes aber nur, wenn es auch schmeckt, deshalb ist für sie eine spezielle Darreichungsform, die leicht ein­­zunehmen ist und lecker schmeckt, besonders wichtig.

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In der gesamten Region Khaipur erhalten mindestens 4.800 Haushalte durch die Aktivitäten eine neue Perspektive, das bedeutet mehr Lebensqualität für ca. 33.600 Menschen.

Krisensichere Häuser für Pakistan Hilfswerk Austria International hilft beim Wiederaufbau nach der schlimmsten Flutkatastrophe seit 1929. Denn auch zwei Jahre nach der großen Flut leidet die Bevölkerung Pakistans an den Folgen. Über 20 Millionen Menschen waren von Überflutungen und Erdrutschen betroffen, denn ihre Häuser waren nicht katastrophensicher gebaut. In der Region Khairpur in Nord Sindh trat der Hindus aus seinen Ufern und die Lebensgrundlage von über 345.000 Menschen war massiv bedroht. Viele Familien waren gezwungen, ihr Hab und Gut zu verlassen. Krankheiten breiteten sich durch die Verunreinigung des Trinkwassers und die schlechten hygienischen Bedingungen aus. Auch heute noch leben Familien in notdürftigen Zeltkonstruktionen. Der Wiederaufbau wird noch Jahre dauern.

Hilfe zur Selbsthilfe Nach der Flut versorgte Hilfswerk Austria International betroffene Familien mit dem Notwendigsten und beteiligte sich am Wiederaufbau von katastrophensicheren Häusern. Es wurden regionale Baumaterialien verwendet und die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner wurden aktiv beim Aufbau miteinbezogen und in der Technik zum Bau sicherer Häuser trainiert. So wurde ihnen das nötige Fachwissen vermittelt, um im Falle einer neuerlichen Katastrophe selbst den Wiederaufbau durchführen zu können. 1.000 Haushalte wurden mit Trinkwasser und Wassertanks versorgt, begleitet durch die Aufklärung der Bevölkerung über Hygiene und sicheren Umgang mit Wasser. Hand in Hand 2/2012

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Eine lebenswerte Zukunft für Muhammad Yousafs Tochter In Zahro Burdi im Bezirk Khairpur lebt die Familie Muhammad Yousaf in bitterer Armut. Ihr jüngstes Kind ist schwer krank. Die medizinische Behandlung ist so kostspielig, dass für die Eltern und die vier anderen Kinder kaum etwas zum Überleben bleibt. Sie schlafen in einer Unterkunft aus Schilf. Der Vater bemüht sich jeden Tag, als Tagelöhner Arbeit zu finden, für die er 250 pakistanische Rupien erhält. Das ist für eine sechsköpfige Familie ca. 2,1 Euro pro Tag. Neue Häuser Im Rahmen des Projekts „Hilfe zur Wiederherstellung der Region Khaipur“ bekam die Familie Zugang zu sauberem Wasser, eine einfache Sanitäranlage wurde ihr zur Verfügung gestellt. Und große Freude herrscht bei der Familie, seit sie weiß, dass sie demnächst eines der 100 Häuser beziehen kann, die in Zahro Burdi neu gebaut werden. Die meisten Menschen im Ort leben wie Muhammad Yousaf in extremer Armut. Viele arbeiten ebenfalls als Tagelöhner oder leben von den Einkünften, die sie von der tageweisen Vermietung ihrer Eseln als Lastenträger erhalten. Durch die neuen Häuser und die Unterstützung herrscht Aufbruchsstimmung im Ort. <

Ihre Hilfe für Khaipur Spendenkonto: PSK 90.001.002 „Hilfe für Khaipur“, BLZ 60000 25

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Verunsicherung in der Erziehung Umfrage. Eine aktuelle Umfrage von Fessel/GfK im Auftrag des Hilfswerks zeigt eine Verunsicherung bei der Kindererziehung und den Wunsch nach besseren und flexibleren Kinderbetreuungsangeboten. Das Hilfswerk bietet Unterstützung. Mitte April präsentierte das Hilfswerk die Ergebnisse einer Studie, die sehr viel Aufsehen erregte: 70 % der befragten Österreicherinnen und Österreicher über 15 Jahre meinen, dass Kindererziehung heute schwieriger ist als früher. Personen mit Kindern unter 15 Jahren im Haushalt stimmen bezüglich Schwierigkeit der Kindererziehung signifikant stärker zu. Je geringer das Einkommen, umso höher ist die Zustimmung bezüglich Schwierigkeit der

Kindererziehung. Personen mit Migrationshintergrund stimmen bezüglich Schwierigkeit der Kindererziehung signifikant stärker zu als Personen ohne Migrationshintergrund.

Mehr Betreuungsangebote 82 % der Befragten wollen mehr und erschwingliche Betreuungsangebote in den Ferien, 84 % wollen mehr Betreuungsangebote in der Nähe des Wohnorts, 78 % wollen mehr zeitlich

flexiblere Kinderbetreuungsangebote bzw. bessere Öffnungszeiten, 82 % wollen mehr Betreuungsangebote in der Nähe des Arbeitsplatzes, 72 % sind der Meinung, dass der Arbeitgeber bei der Kinderbetreuung mehr Unterstützung leisten sollte.

Angebote des Hilfswerks Das Ergebnis zeigt, dass das Hilfswerk mit seinen vielfältigen Kinderbetreuungsangeboten den Bedarf der Eltern grundsätzlich sehr gut trifft“, sagt Hilfswerk-Präsident Othmar Karas. Trotzdem fordert Karas noch mehr öffentliche Unterstützung, damit die Angebote für die Eltern noch bedarfsgerechter werden können. Erziehungspartnerschaft Martina Genser-Medlitsch, Kinderbetreuungsexpertin beim Hilfswerk, ist überzeugt, dass auch die Erziehungskompetenz und die Erziehungspartnerschaft gestärkt werden müssen: „Bildung und Beratung unterstützen Eltern sehr, dazu leistet das Hilfswerk auch mit dem Erziehungskompass einen wertvollen Beitrag!“

Ratgeber zum Bestellen: Bestellen Sie kostenlos Ihren HilfswerkErziehungskompass und die Servicebroschüre „Kinderbetreuung, Erziehung und Vorsorge“. Tel. 0800 800 820.

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Besuchen Sie die Hilfswerk Family Tour 2012! Die Hilfswerk Family Tour bietet Ihnen Beratung und Information, Service und Unterhaltung – rund um Kindererziehung und Kinderbetreuung, Familie und Gesundheit, Finanzen und Vorsorge, Älterwerden und Pflege. Außerdem Kinderspiele, Basteln, Kinderschminken, Gesundheitschecks für Jung und Alt und vieles mehr. Und: FIDI „lebendig“ und in Lebensgröße! Sa 2.6.

8–11 Uhr 4150 Rohrbach, Stadtplatz, Wochenmarkt

14–18 Uhr 2191 Gaweinstal, Schulstraße 2, So 3.6. Generationenfest Fr 15.6. 15–19.30 Uhr 3680 Hofamt Priel, Dorfplatz 1, Gemeindeamt, Jubiläumsfeier 25 Jahre Fr 22.6.

7–12 Uhr 4820 Bad Ischl, Sparkassenplatz, Wochenmarkt

So 24.6.

10–14 Uhr 8010 Kainbach bei Graz, Hönigtalerstraße 2, Gemeindezentrum, Dorffest

Sa 30.6. So 1.7. Mo 2.7. Fr 6.7.

8–13 Uhr 4600 Wels, Zentralmarktgelände, Hamerlingstraße 8, Samstagsmarkt 9.30–14 Uhr 4201 Gramastetten, Marktstraße, Familientag 8–16 Uhr 5110 Oberndorf, Peter-und-Paul-Markt 9–16 Uhr 5441 Abtenau, Sparmarkt

Sa 7.7.

13–21 Uhr 5400 Hallein, Stadtfest

Sa 21.7.

14–19 Uhr 3002 Purkersdorf, Hauptplatz, Jakobimarkt

So 22.7.

10–17 Uhr 5520 Radstadt, Spielefest

Sa 11.8.

10–18 Uhr 5730 Mittersill, Stadtfest

So 12.8.

11–17 Uhr 5572 St. Andrä im Lungau, Sportplatz, Familienfest

Do 16.8. 10–16 Uhr 44240 Freistadt, Industriestraße 6, Freistädter Messe Sa 18.8. So 19.8.

14–18 Uhr 2136 Laa/Thaya, Hauptplatz, Zwiebelfest 9–18 Uhr 2540 Bad Vöslau, Schlosspark, Stadtfest

Fr 24.8.

10–16 Uhr 4560 Kirchdorf, Dietlstraße, Grillfest der Senioren

Sa 25.8.

10–18 Uhr 2320 Schwechat, Hauptplatz, Stadtfest

So 26.8.

10–15 Uhr 2130 Mistelbach, Stadtfest

Fr 31.8.

13–17 Uhr 7350 Oberpullendorf, Hauptplatz

Sa 1.9.

9–13 Uhr 7000 Eisenstadt, Hauptstraße

Fr 7.9. 15–18.30 Uhr 2100 Korneuburg, Hauptplatz, Kinder-Stadtfest So 9.9.

13–16 Uhr 4202 Hellmonsödt, Schulstraße, Familienfest

In der nächsten Ausgabe von Hand in Hand (erscheint am 7. September) lesen Sie, wo die Family Tour fortgesetzt wird. Detailprogramm: siehe auch www.hilfswerk.at

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Partner Die Partner der Hilfswerk-Jahresinitiative „Kinder fördern. Eltern helfen.“ sind s Versicherung, s Bausparkasse, Erste Bank und Sparkassen. Außerdem wird die Hilfswerk-Jahresinitiative unterstützt von Neuroth, MyPhone und Apomedica. Die Partner des HilfswerkFachschwerpunktes rund um Kinder, Eltern und Erziehung „Leben. Lernen. Wachsen.“ sind Wiener Städtische sowie kika und Leiner. 27

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coverstory Kinder & jugend P f l e g e & be t r e u u n g G E SUNDhe i t & Lebe n H i l f s w e r k

FIDI als beliebtes Fotomotiv bei „Wörthersee autofrei“ Lebensgroßes Maskottchen FIDI mit dabei. Zehntausende Radler und Skater nutzten die Gelegenheit, um den Wörthersee ohne störenden Autoverkehr zu umrunden. In der „Biker City“ bei Minimundus war das Hilfswerk Kärnten mit einem großen Informationsstand und vielen Angeboten unübersehbar vertreten.

Mitten im Trubel und hundertfach fotografiert: unser lebensgroßes Maskottchen FIDI. 28 Grad, strahlender Sonnenschein, das Hilfswerk-Team hatte alle Hände voll zu tun. Die Kinder standen am Schminkstand Schlange oder bastelten Buttons. Die Größeren versuchten sich beim Tischfußball oder auf der Balancestation. Die Erwachsenen waren neugierig, wie sich die sportliche Betätigung auf ihren Blutdruck ausgewirkt hat, und besuchten die Hilfswerk-Gesundheitsstraße. Bei vielen der kleinen Besucher war viel Überredungskunst ihrer Eltern nötig, um sie aus der Hüpfburg wieder herauszubekommen.

Claudia Jung und Udo Wenders singen fürs Hilfswerk Schlagerfans sollten sich den 21. September 2012 vormerken! Die Benefizveranstaltung AUXILIUM 2012 wird von den internationalen Schlagerstars Claudia Jung und Udo Wenders musikalisch gestaltet. Sichern Sie sich Ihre Karten für diesen Abend! Der Reinerlös der Veranstaltung fließt in den Hilfswerk-Fonds, aus dem Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt werden. Selbstverständlich wird auch heuer wieder im Rahmen des AUXILIUM 2012 eine Kärntnerin oder ein Kärntner für besonderes ehrenamtliches Engagement gewürdigt und mit der „auxilia 2012“ ausgezeichnet. AUXILIUM 2012 21. September 2012, 19.30 Uhr Congress Center Villach 28

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Informationen zum AUXILIUM 2012 erhalten Sie von Julia Schaar, Tel. 0676/89 90 10 08. Hand in Hand 2/2012

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s Privat-Pension: ein Startvorteil für Ihre Kinder und Enkelkinder! Serie „Finanzielle Vorsorge“. KINDER FÖRDERN. ELTERN HELFEN. Mit der s Privat-Pension legen Sie Ihren Kindern oder Enkelkindern am besten schon im Babyalter den Grundstein für eine gute finanzielle Zukunft. wie viel und wie lang Sie ansparen ­wollen und wann Sie dem Kind die s Privat-Pension übergeben möchten.

Die s Privat-Pension ist die Vorsorge, die auch in bewegten Zeiten hält, was sie verspricht: garantierte Leistungen, flexible Gestaltungsmöglichkeiten und attraktive Steuervorteile. Ob mit staatlicher Förderung, klassisch oder fondsgebunden – die s Privat-Pension ist die richtige Wahl.

Der Ertragsturbo-Effekt Der Vorteil der Jugend ist nicht aufzuholen. Wie groß dieser Bonus für den Ertrag ist, veranschaulicht folgendes Beispiel: Sie zahlen für ein Kind ab seiner Geburt und nur für 25 Jahre in eine s Privat-Pension ein. Danach bezahlen Sie nichts mehr, das Kapital bleibt ver­anlagt. Die daraus entstehende Pensionszahlung ist doppelt so hoch wie jene, die ein Erwachsener be­käme, der

Je früher, desto ertragreicher In der Jugend bringt jeder gesparte Euro ein Vielfaches an Ertrag. Je früher Sie mit dem Sparen für Kinder oder Enkelkinder beginnen, desto stärker wirkt der Jugend-Ertragsturbo. Sie bestimmen,

für sich selbst 40 Jahre in eine ­ ­s Pri­vat-Pension einzahlt. So günstig und vor allem so ertragreich können Sie nie wieder eine finanzielle Grundlage für die Zukunft Ihres Kindes legen!

Kundenberatung Wir beraten Sie gern! Ihr Kundenbetreuer in Erste Bank oder Sparkassen informiert Sie gern über die Details und freut sich über Ihren Anruf oder Besuch. Infor­ mationen finden Sie auch unter www.s-versicherung.at

Stand: 2012

Ertrags-Turbo „Jugend“ Der Vorteil der Jugend ist nicht aufholbar.

s Privat-Pension ca. 425,– EUR* … und dann wächst daraus das Kapital 40 Jahre zur s Privat-Pension

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s Privat-Pension ca. 200,– EUR**

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Wird erst ab dem 25. Lebensjahr gespart, ist die Pension deutlich geringer! 40

65 Lebensalter

* Prämienzahlung von der Geburt bis zum 25. Lebensjahr, danach erfolgt keine Prämienzahlung mehr, das Kapital bleibt bis zum 65. Lebensjahr veranlagt. Monatsprämie 50,– EUR. ** Prämienzahlung vom 25. bis zum 65. Lebensjahr, Monatsprämie 50,– EUR.

Abbildung: s Privat-Pension, Auszahlung auf Lebenszeit ab dem 65. Lebensjahr. Die Sparprämien werden zu 90 % im Deckungsstock für die Lebensversicherung (§ 20 Abs. 2 Z 1 VAG) der s Versicherung und zu 10 % im Investmentfonds „s Lebens-Aktienfonds“ veranlagt. Die dargestellten Werte gelten für Männer und basieren auf der Annahme einer gleichbleibenden jährlichen Wertentwicklung im s Lebens-Aktienfonds von 6,00 % sowie einer Verzinsung von 3,25 % im Deckungsstock. Die tatsächliche Höhe der s Privat-Pension kann unter/über den angeführten Werten liegen. Die dargestellten Werte dienen ausschließlich Illustrationszwecken, bisherige oder künftige Wertsteigerungen können daraus nicht abgeleitet werden. Diese Werte sind daher unverbindlich.

Abbildung

s aPrivat-Pension, H n d i n H a n d 2 / 2Auszahlung 012

auf Lebenszeit ab dem 65. Lebensjahr. Die Sparprämien werden zu 90% im Deckungsstock für die Lebensversicherung (§20 Abs. 2 Z 1 VAG) der s Versicherung und zu 10% im Investmentfonds „s Lebens-Aktienfonds“ veranlagt. Die dargestellten Werte gelten für Männer und basieren auf der Annahme einer gleichbleibenden jährlichen Wertentwicklung im s Lebens-Aktienfonds 107066_HH 2 2012_OE_101.indd 29von 6,00% sowie einer Verzinsung von 3,25% im Deckungsstock. Die tatsächliche Höhe der s Privat-Pension kann unter/über den angeführten Werten liegen. Die dargestellten

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coverstory Kinder & jugend P f l e g e & be t r e u u n g G E SUNDhe i t & Lebe n H i l f s w e r k

Wir sind da, wenn Sie Unterstützung brauchen! A Wenn Sie sich über unsere Angebote allgemein informieren wollen oder konkrete Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die nächste Bezirksstelle des Hilfswerks Kärnten.

• Feldkirchen

• Spittal/Drau

Milesistraße 2, 9560 Feldkirchen Tel. 050544-02 Fax 050544-5299 E-Mail: feldkirchen@hilfswerk.co.at

Lutherstraße 7, 9800 Spittal/Drau Tel. 050544-08 Fax 050544-5899 E-Mail: spittal@hilfswerk.co.at

Bezirksleiter: Heinz Leitner Mobil: 0676/89 90 71 01

• Hermagor

Bezirksleiterin: Angelika Lesky Mobil: 0676/89 90 31 02

• Sprechstunde Präsidentin Hilfswerk Kärnten Elisabeth Scheucher-Pichler, Termin­vereinbarung unter Tel. 050544-5000

• Villach/Villach-Land

Gösseringlände 7, 9620 Hermagor Tel. 050544-06 Fax 050544-5699 E-Mail: hermagor@hilfswerk.co.at

Bahnhofplatz 9, 9500 Villach Tel. 050544-05 Fax 050544-5599 E-Mail: villach@hilfswerk.co.at

Bezirksleiterin: Petra Hohenwarter Mobil: 0676/89 90 81 01

• Klagenfurt/Klagenfurt-Land 8.-Mai-Straße 47, 9020 Klagenfurt Tel. 050544-09 Fax 050544-5999 E-Mail: klagenfurt@hilfswerk.co.at

Bezirksleiterin: Andrea Wöber Mobil: 0676/89 90 21 01

• Völkermarkt Klosterstraße 2, 9100 Völkermarkt Tel. 050544-01 Fax 050544-5199 E-Mail: voelkermarkt@hilfswerk.co.at

Bezirksleiterin: Gerda Fodermayer Mobil: 0676/89 90 11 50

• St. Veit/Glan

Bezirksleiterin: Mateja Tschom Mobil: 0676/89 90 52 01

• Wolfsberg

Im Ärztehaus, Grabenstraße 10, 9300 St. Veit/Glan Tel. 050544-03 Fax 050544-5399 E-Mail: st.veit@hilfswerk.co.at Bezirksleiterin: Hannelore Spöck Mobil: 0676/89 90 41 01

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Klagenfurter Straße 47, 9400 Wolfsberg Tel. 050544-04 Fax 050544-5499 E-Mail: wolfsberg@hilfswerk.co.at Bezirksleiterin: Andrea Draxl Mobil: 0676/89 90 61 01

• Vizepräsident Hilfswerk Kärnten Rudolf Dörflinger, Terminvereinbarung unter Tel. 050544-5008

Leistungen ... für ältere oder kranke Menschen • medizinische Hauskrankenpflege • Unterstützung durch Heimhilfen • Notruftelefon • Essen auf Rädern • Beratung pflegender Angehöriger • Orthopädie- und Rehatechnik • 24-Stunden-Personenbetreuung • Betreubares Wohnen • Betreutes Reisen ... für Kinder und Eltern • mobile Tagesmütter • mobile Kinderkrankenpflege • Kindergärten und Kindergruppen • Nachmittags- und Lernbetreuung • Kinderwerkstadt Klagenfurt • Legasthenietherapie und Motopädagogik • Sozialservicestelle • Babysitter- und Kinderbetreuungskurse • Familienhilfe ... für Beeinträchtigte • Tagesstätte

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1. White R., Wounds UK 2008; Vol 4, No 1 2. Dykes PJ et al. Journal of Wound Care 2001: 10: 7-10 3. White R. Evidence for atraumatic soft silicone wound dressing use. Wounds UK 2005; 1 (3): 104-109. 3. White R. Evidence for atraumatic soft silicone wound dressing use. Wounds UK 2005; 1 (3): 104-109.

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