I.P.
57. Jahrgang - Bozen, Februar 2022 - Nr. 2
www.hgv.it
Fachzeitung für Hotellerie und Gastronomie
Gesundheitsfonds mySanitour+ ist nun operativ Seite 4
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Spielräume besser ausnutzen Energie: Hohe Strompreise belasten Betriebe und Familien
Poste Italiane s.p.a. - Spedizione in Abbonamento Postale - mensile D.L. 353/2003 (convertito in Legge 27/02/2004 n° 46) art. 1, comma 1, NE/BZ
Unternehmen und Private müssen derzeit sehr hohe Energiekosten tragen. Der HGV und der Südtiroler Wirtschaftsring fordern, die Spielräume für bessere Energiepreise in Südtirol aktiv zu nutzen. Gleichzeitig gilt es, den eigenen Energieverbrauch zu optimieren. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir mit einer landeseigenen Energiegesellschaft keinen Spielraum haben“, reagiert HGV-Präsident Manfred Pinzger auf die enorm gestiegenen Energiekosten, die auch Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe zu tragen haben. Laut Erhebungen müssen die Gastbetriebe mit einer Steigerung der Energieprei-
se bis zum Dreifachen rechnen. „Das belastet natürlich extrem die Kostenstruktur eines Betriebes, noch dazu in einer Zeit, wo die Umsätze aufgrund ausbleibender Buchungen wegen Covid-19 ebenso stark rückläufig sind“, betont Landtagsabgeordneter Helmut Tauber. Die Gründe für die stark gestiegenen Energiekosten sind vielfältig. Erstens zieht die Wirtschaft weltweit nach den diversen Lockdowns wieder an, und zwar gleichzeitig. Zweitens werden die Gaslieferungen nach Europa reduziert. Gas wird nicht nur zum Heizen, sondern auch zur Stromerzeugung in Gaskraftwerken genutzt. Drittens ist der Preis für CO2-Zertifikate, zu deren Kauf Kraftwerksbetreiber
verpflichtet sind, massiv gestiegen. Dies treibt die Preise an der Börse in die Höhe. Die aktuellen Strompreise hängen von diesen internationalen Entwicklungen ab. Trotzdem muss sich die Politik Gedanken machen, wie sie entlasten kann, auch auf lokaler Ebene.
Erleichterungen seitens des Staates Der Staat hat zur Abfederung der Energiepreise mit dem Haushaltsgesetz auch für 2022 Geldmittel vorgesehen. Mit dem neuen Dekret Sostegni ter werden weitere Geldmittel für die Reduzierung der Systemgebühren für das erste Trimester 2022 für die Nutzer von mehr als 16,5 kW vorgesehen.
Die Konvention der Mitgliedsverbände im Südtiroler Wirtschaftsring mit der Landesenergiegesellschaft Alperia, welche den Betrieben vorteilhafte Energiepreise ermöglicht, macht trotz Steigerung der Stromkosten weiterhin Sinn. Allerdings braucht es den Willen auch der Südtiroler Politik, alle Lösungsmöglichkeiten zu nutzen. Für viele HGV-Mitglieder ist es nicht erklärlich, dass Südtirol mit einer großen Menge an eigenproduzierter Energie die Strompreise nicht ein Stück weit selbst regulieren kann. Zuletzt ist auch jeder Endverbraucher gefordert. Es gilt, den Energieverbrauch durch geeignete Maßnahst men zu optimieren.
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Die Inhalte des Dekretes Sostegni ter Seite
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Elemente einer erfolgreichen Website
Seite 16
2 HGV-Zeitung Februar 2022
INHALT
Aktuelles
Weinwissen erleben ...........................
Top-Ausbildung wird unterstützt.......... 5 Wer seine Zukunft in der Hotellerie und Gastronomie sieht, erhält an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern das perfekte Rüstzeug dafür, unterstützt vom HGV und dem Land Südtirol.
Von Manfred Pinzger HGV-Präsident
HGV-Einsatz hat Früchte getragen Die Gültigkeitsdauer des Super Green Pass von neun auf sechs Monate in Italien führte seit Bekanntgabe dieser Bestimmung bei unseren ausländischen Gästen zu zahlreichen Stornierungen und vor allem zu ausbleibenden Buchungen. Die Bestimmungen besagten nämlich, dass ab dem 1. Februar auch ausländische Gäste, welche sich in Italien aufhalten, nur dann in einen Beherbergungsbetrieb einchecken, die Aufstiegsanlagen benutzen oder in ein Restaurant eintreten dürfen, wenn ihr Covid-19-Zertifikat nicht älter als sechs Monate ist. Diese Regelung hat die Wintersaison teilweise enorm eingebremst. Deshalb haben wir uns umgehend auf verschiedenen Ebenen für eine Änderung dieser Auflagen stark gemacht. Mit dem Anfang Februar erlassenen Gesetzesdekret des Ministerrates konnten erste Erleichterungen erzielt werden. Besonders in Hinblick auf die Faschingsferien und den Rest der Wintersaison ist das wichtig. Demnach können nun ausländische Gäste, die eine mehr als sechs Monate alte Genesenen- oder Impfbescheinigung besitzen, nach Vorlage eines negativen Antigen- oder PCR-Tests alle Dienstleistungen nutzen, für welche in Italien der Super Green Pass notwendig ist. Natürlich hätten wir uns darüber gefreut, wenn die Gültigkeitsdauer des Green Pass in Italien auf neun Monate angehoben worden wäre und es somit zwischen den einzelnen Staaten keine Unterschiede in der Gültigkeitsdauer mehr gäbe. Dahingegend ha-
Gastronomie
Entscheidung für die Zukunft................ 6 Spricht man mit Gastwirtinnen und Gastwirten über die Herausforderungen für die Zukunft, dann kommt meist – unmittelbar nach der aktuell fehlenden Planbarkeit – die Aussage: Uns fehlen die Mitarbeiter. In der HGV-Zeitung werden in den nächsten Monaten jene Schulen in den Mittelpunkt gerückt, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von morgen ausbilden.
Gastronomiebetriebe können sich bei Interesse an einer Zusammenarbeit beim Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung melden.
Lust auf Urlaub ist ungebrochen ......
Für die Gastwirtin .................................. 9
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Für die CMT 2022 Urlaubs-Messe hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) eine erste vorläufige Bilanz des Tourismus im Jahr 2021 erstellt und die touristischen Trends des Jahres 2022 ermittelt.
Die Vereinigung Südtiroler Gastwirtinnen organisiert am 8. März eine leichte Winterwanderung sowie eine spannende Betriebsbesichtigung.
Betriebsführung SIAE-Gebühr ist wieder fällig.............. 13
Allen bei der SIAE registrierten Betrieben wird auch heuer wieder der Einzahlungsschein für die SIAE-Gebühren per E-Mail, PEC-E-Mail oder mittels Post zugestellt, auf dem die bei der SIAE gemeldeten Geräte (TV, Radiogeräte, usw.) aufscheinen.
Umstellung auf responsive Suchanzeigen .................... 17 Ab dem 30. Juni 2022 wird es bei Google Ads nicht mehr möglich sein, Anzeigen im bisherigen Format, d. h. erweiterte Textanzeigen, neu zu erstellen oder zu bearbeiten.
HGJ Fokus auf Qualität legen .................... 30
Die HGJ-Landesleitung hat sich bei ihrer Klausurtagung auch ausführlich mit der Ausrichtung des Landestourismusentwicklungskonzeptes befasst.
Bezirke Reise zu den Hansestädten ................. 31
Urlaub mit Stil, Charme und Action........................ 19-20
Das Laurin’s in Toblach wurde nach erfolgreichem Umbau Mitte Dezember wiedereröffnet. Die Umbauarbeiten wurden von der HGV-Unternehmensberatung kompetent begleitet.
Berlin, Potsdam, Rostock, Warnemünde, Stralsund, Rügen, Wismar, Schwerin, Lübeck und Hamburg stehen auf dem Programm der diesjährigen Frühjahrsreise der HGV-Bezirke Eisacktal und Pustertal/Gadertal.
Panorama Akademie für Hotelmanagement...... 33
Foto: Wisthaler
Tourismusminister Massimo Garavaglia, Senator Dieter Steger und EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann unterstützt.
Auf dem Niveau einer parauniversitären Ausbildung vermittelt ein Lehrgang Fachwissen im Hotel- und Tourismusmanagement.
Sanierungsberatung für Privatpersonen..................................... 34
Der Minister hat bei seinem Besuch am Kronplatz,
Plattform Land startet mit Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse und in Zusammenarbeit mit der Kammer der Architekten eine Sanierungsberatung für Private und Gemeinden.
bei dem ich ihm die Tragweite dieser Regelung für den Tourismus erläutert habe, schnell verstanden, dass die unterschiedliche Gültigkeitsdauer des Green Pass primär Folgen für unseren Sektor haben wird. Jetzt besteht die berechtigte Hoffnung, dass wir doch
Marktblick
noch die Wintersaison halbwegs erfolgreich zu
Weiterbildung Holistic Branding schafft starke Marken ........................ Manfred Pinzger
Partner werden gesucht.....................
Trends
ben uns auch Landeshauptmann Arno Kompatscher,
Ende führen können.
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Auch dieses Jahr bietet der Verein Gastlichkeit in Südtirol zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zu aktuellen Themen für seine Mitglieder an. Einen Schwerpunkt bildet das Weinwissen.
Foto: aanbetta/stock.adobe.com
Standpunkt
Produktneuheiten ........................
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Im Webinar mit Lisa Sinn, Marketingund Brand-Strategist aus Meran, geht es um den erfolgreichen Auftritt eines Unternehmens.
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Neuheiten der Lieferanten der Hotels und Gastbetriebe.
Kleinanzeiger Kleinanzeiger ......................................
Kleinanzeigen in der HGV-Zeitung.
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Februar 2022 HGV-Zeitung
AKTUELLES
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Vom Reden zum Handeln
Nachhaltigkeit: Schwerpunktthema des HGV — Artikelserie in der HGV-Zeitung Dass das Thema Nachhaltigkeit kein reines Schlagwort mehr ist, sondern ökologisch, wirtschaftlich und sozial mitten in der Gesellschaft angekommen ist, lässt sich nicht bestreiten.
Auch in Südtirol zeigen zahlreiche Projekte, welchen zentralen Stellenwert dieses Thema hat. Als nur ein Beispiel erwähnt seien hier die Vorteilskarten, die zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel einladen und mit Museumsbesuchen oder Outdoor-Aktivitäten genutzt werden können. Auch der HGV-Landesausschuss hat die Nachhaltigkeit zu einem zentralen Schwerpunkt in der Verbandsarbeit der kommenden Jahre gemacht. Untersuchungen bestätigen immer wieder, dass es seitens des Gastes ein zunehmendes Interesse an einem nachhaltigen Urlaub gibt. Südtirols Gastbetriebe haben dabei die Chance, Vorreiter zu sein. „Das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Für uns als Unternehmen aber auch für Südtirol als Urlaubsdestination. Der HGV wird seine Mitgliedsbetriebe, die diesen Weg beschreiten wollen, begleiten und beraten“, zeigen sich HGV-Präsident Manfred
Pinzger und Direktor Thomas Gruber überzeugt. Dabei arbeitet der HGV eng mit anderen Partnern wie IDM Südtirol oder dem Terra Institute in Brixen zusammen. Mit letzterem startete die HGV-Unternehmensberatung im Januar eine Workshop-Reihe zum Thema Nachhaltigkeit in der Beherbergung und in der Gastronomie. Dabei ging es darum, dass Tourismusbetriebe ihr Handeln und Tun künftig so nachhaltig wie möglich ausrichten. Die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales wurden dabei beleuchtet. Interessierte Betriebe können eine individuelle Beratung im Betrieb von der HGV-Unternehmensberatung und dem Terra Institute erhalten.
Nachhaltigkeit ist ökologisch, wirtschaftlich und sozial mitten in der Gesellschaft angekommen.
Interne Projekte Der HGV will Vorbild als Unternehmen und auch Multiplikator des nachhaltigen Gedankens für seine Mitglieder sein. Dies zeigt sich nicht nur in den angebotenen Dienstleistungen für seine Mitglieder, sondern auch in zahlreichen verbandsinternen Projekten. Der erste Schritt des Verbandes in Richtung Nachhaltigkeit war der Beitritt zum Klimaneutralitätsbündnis Südtirol 2025. Und so setzt
Perfektes Zusammenspiel
von Kassensystem und Hotelsoftware.
Foto: malp/ stock.adobe.com
der HGV als Unternehmen seit dem Jahr 2018 auf die Verringerung des CO2-Fußabdruckes, immer einhergehend mit einer Sensibilisierung für dieses Thema.
Reihe in HGV-Zeitung Auch in der HGV-Zeitung wird das Thema Nachhaltigkeit immer wieder behandelt. Mit der März-Ausgabe
wird nun eine eigene Reihe dazu starten. Gemeinsam mit Mitgliedsbetrieben der Angebotsgruppe Vitalpina Hotels Südtirol werden einzelne Themenbereiche, die Nachhaltigkeit betreffend, herausgearbeitet. Anhand von anschaulichen Beispielen werden die Alltagsherausforderungen beim Thema Nachhaltigkeit aufgezeigt, aber auch,
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wie man darauf reagieren kann. Dabei soll gezeigt werden, dass man auch mit kleinen Maßnahmen einen Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern kann. Der erste Beitrag widmet sich dem Thema Energie-Monitoring und dessen praktischen Auswirkungen auf den Betrieb. Mehr dazu in der März-Ausgabe der pa HGV-Zeitung.
4 HGV-Zeitung Februar 2022
AKTUELLES
Mit mySanitour+ zu mehr Lebensqualität Gesundheitsfonds für Beschäftigte im Tourismus in Südtirol seit 1. Februar operativ
Mit mySanitour+ nimmt nun auch in Südtirol ein Gesundheitsfonds für Beschäftigte im Tourismussektor seine Tätigkeit auf. HGV, ASGB Handel/Tourismus, CGIL-AGB/Filcams Lhfd, Fisascat SGBCisl und UILTuCS TAAS haben in Zusammenarbeit mit Mutual Help den Gesundheitsfonds mySanitour+ ins Leben gerufen. Es handelt sich um einen eigenständigen Fonds, der in Zusammenarbeit mit der wechselseitigen Hilfsgesellschaft Mutual Help und dem Nationalen Gesundheitsfonds für den Beherbergungssektor FAST verwaltet wird. MySanitour+ ist ein zusätzliches Instrument, um die Attraktivität des Tourismus als Arbeitgeber zu steigern. „Mit dem neu eingerichteten Gesundheitsfonds haben wir für Beschäftigte der Beherbergungs- und Nicht-Beherbergungsbetriebe in Südtirol eine Möglichkeit geschaffen, um ihnen interessante Zusatzleistungen im Bereich Gesundheit und Vorsorge zu bieten. Mit mySanitour+konnte für den stark von Saisonalität geprägten Tourismussektor eine einzigartige Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge auch für saisonal beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mit-
arbeiter geschaffen werden. Die Erfahrungen in anderen Sektoren zeigen, dass der ergänzende Gesundheitsfonds von den Beschäftigten geschätzt und genutzt wird sowie vielfach auch ausschlaggebend für die Berufswahl ist“, sind sich Walter Largher, Präsident des Gesundheitsfonds mySanitour+, und Klaus Berger, Vizepräsident des Gesundheitsfonds mySanitour+, einig. Bei der ersten Vorstandssitzung des Gesundheitsfonds wurde Walter Largher von UILTuCS TAAS zum Präsidenten und Klaus Berger vom HGV zum Vizepräsidenten von mySanitour+ gewählt. Die weiteren Mitglieder des Vorstandes sind Heinrich Dorfer, Wilfried Albenberger und Roman Tumler (alle HGV), Alex Piras (ASGB Handel/Tourismus), Antonella Costanzo (CGIL-AGB/Filcams-Lhfd) und Ulrike Egger (Fisascat SGBCISL). Der Gesundheitsfonds gilt für alle Beschäftigten im Tourismussektor (Beherbergungs- und Nichtbeherbergungsbetriebe) mit unbefristetem und befristetem Arbeitsvertrag. Die ersten Leistungsanträge können seit dem 1. Februar über die Website www.mysanitour.it gestellt werden. MySanitour+ ist der ers-
Kontakt und QR-Code zur Website mySanitour+ Raiffeisenstraße 2/D 39100 Bozen Tel. 0471 18 009 20 info@mysanitour.it www.mysanitour.it Bürozeiten: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr
Die Träger und Partner von mySanitour+
Walter Largher, Präsident von mySanitour+ (rechts), und Klaus Berger, Vizepräsident von mySanitour+ bei der Vorstellung des Gesundheitsfonds. te territoriale Gesundheitsfonds für den Tourismus auf nationaler Ebene und kann von ca. 38.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden. Der Mehrwert von mySanitour+ liegt in der eigenständigen Verwaltung des Gesundheitsfonds auf Landesebene und somit in der Zuerkennung zusätzlicher und ergänzender Beihilfen in Bezug auf die öffentliche Gesundheitsversorgung in Südtirol.
Attraktives Leistungspaket In Zusammenarbeit mit dem lokalen, kompetenten und zuverlässigen Partner Mutual Help ist es gelungen, ein überaus attraktives Leistungspaket für Beschäftigte mit befristetem und unbefristetem Arbeitsvertrag zu erstellen. Dieses beinhaltet Facharztuntersuchungen im öffentlichen und privaten Gesundheitssektor, Diagnostik und Laboruntersuchungen, Zahnheilkunde, Krankentransport, chirurgi-
sche Eingriffe, Tagegeld bei onkologischen Behandlungen, Sehhilfen und Prothesen, Analysen, Diagnostik und Untersuchungen in der Schwangerschaft, finanzielle Unterstützung bei der Hauskrankenpflege oder im Falle von Erwerbsunfähigkeit bzw. Todesfall. Außerdem können spezielle Leistungen des nationalen Fonds FAST in Anspruch genommen werden: Long Term Care (Unterstützung für pflegebedürftige Familienmitglieder), Behandlungen der medizinisch unterstützten Fortpflanzung und Grippeimpfungen. MySanitour+ ist nicht zufällig entstanden, sondern das Ergebnis ausgereifter und innovativer tarifrechtlicher Beziehungen zwischen dem HGV und den Fachgewerkschaften der lokalen Gewerkschaftsbünde ASGB Handel/Tourismus, CGIL-AGB Filcams Lhfd, Fisascat SGBCisl und UILTuCS TAAS. Der Vorstand und seine Mitglieder tragen eine große Verantwortung für die
reibungslose Tätigkeit des Fonds, mit dem Anliegen, zusätzliche, nützliche und notwendige Gesundheitsleistungen für Beschäftigte im Tourismussektor rechtzeitig zu erkennen und vorzuschlagen.
Gesundheitsfonds für Beschäftigte im Tourismus in Südtirol
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MySanitour+ bietet Unterstützung für Beschäftigte im Südtiroler Tourismus.
Februar 2022 HGV-Zeitung
AKTUELLES
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Top-Ausbildung wird unterstützt
HGV und Land fördern Studium an Hotelfachschule Luzern — Bewerbung bis 31. März Wer seine Zukunft in der Hotellerie und Gastronomie sieht, erhält an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern das perfekte Rüstzeug dafür, unterstützt vom HGV und dem Land Südtirol.
Mit einer Studienbeihilfe von 7.000 Euro für jedes der vier Theoriesemester unterstützen der HGV, das Land Südtirol und die Landeshotelfachschule Bruneck jährlich bis zu vier Südtirolerinnen und Südtiroler, die sich an der Schweizerischen Hotelfachschule Luzern SHL zur „Dipl. Hoteliere-Gastronomin HF“ bzw. zum „Dipl. Hotelier-Gastronom HF“ ausbilden lassen möchten. Die Schweizerische Hotelfachschule Luzern SHL ist eines der führenden Kompetenzzentren für eine fundierte Ausbildung im Hospitality-Management. Die
facettenreiche Managementausbildung und die vertiefenden Fachpraktika bereiten die Studierenden optimal auf eine Kadertätigkeit in der Hotellerie und Gastronomie vor und garantieren einen erfolgreichen Einstieg in die Berufswelt und spannende Perspektiven. Die Studierenden profitieren außerdem vom internationalen Netzwerk aus Studierenden und Lehrenden.
Vier Südtirolerinnen und Südtiroler erhalten eine Förderung für das Studium an der Hotelfachschule Luzern.
Bewerbung bis 31. März Die Ausbildung an der SHL steht allen Interessierten ab 18 Jahren mit einer abgeschlossenen Ausbildung im Bereich Hotellerie/Gastronomie, aber auch Quereinsteigern offen. Für die Bewerbung um einen geförderten Studienplatz gilt es, einen Lebenslauf, Abschlusszeugnisse und ein Motivationsschreiben inkl.
eines kurzen Bewerbungsvideos an lhfs.bruneck@ schule.suedtirol.it zu schicken. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2022. Eine Kommission entscheidet
bei einem persönlichen Bewerbungsgespräch über die Vergabe der Stipendien. Detaillierte Infos zu Konditionen und Ablauf finden sich auf der Website des
HGV und der Landeshotelse fachschule Bruneck. www.hgv.it www.lhfs-bruneck. berufsschule.it
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6 HGV-Zeitung Februar 2022
AKTUELLES
Entscheidung für die Zukunft
Ausbildungsmöglichkeiten im Tourismus — Artikelserie über Fachkräfte im Tourismus Spricht man mit Gastwirtinnen und Gastwirten über die Herausforderungen für die Zukunft, dann kommt meist – unmittelbar nach der aktuell fehlenden Planbarkeit – die Aussage: Uns fehlen die Mitarbeiter. In der HGV-Zeitung werden in den nächsten Monaten jene Schulen in den Mittelpunkt gerückt, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von morgen ausbilden.
Südtirol ist ein Gastgeberland und der Tourismus ist eine tragende Säule im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gefüge. In den Sommermonaten sind über 38.000 Personen in den gastgewerblichen Betrieben beschäftigt. Und doch könnten es, laut Aussage der Gastwirtinnen und Gastwirte, mehr sein. Laut einer Erhebung des WIFO spüren 48 Prozent der Betriebe im Gastgewerbe einen Fachkräftemangel. Das heißt, dass jeder zweite Betrieb zu wenig Mitarbeitende hat. So viel wie in sonst
gemeinbildenden Fächern stellt der Praxisunterricht einen wichtigen Bestandteil der Ausbildung dar. Das Ausbildungssystem ermöglicht es auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, im Hotel- und Gastgewerbe Fuß zu fassen, beispielsweise durch die zweijährige Ausbildung der Höheren Hotelfachschule an der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran. Zugangsvoraussetzung ist ein Oberschuldiplom bzw. der Nachweis gleichwertiger Kompetenzen.
Unterstützung bei der Entscheidung In Südtirol gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine Ausbildung im gastgewerblichen Bereich. Foto: kadmy/stock.adobe.com keiner Branche. Und doch scheint der Tourismus für junge Menschen ein interessantes und spannendes Feld zu sein. Insbesondere das Angebot an den Berufsund Oberschulen im Bereich Tourismus ist in Südtirol breit gefächert. Erste Adres-
Gastgewerbliche Schulen in Südtirol Landesberufsschule für das Gastgewerbe Savoy Meran, Rätienstraße 1 Tel. 0473 205 900 www.savoy.berufsschule.it Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe Emma Hellenstainer Brixen, Fischzuchtweg 9 Tel. 0472 273 800 www.hellenstainer.berufsschule.it Landeshotelfachschule Kaiserhof Meran, Freiheitsstraße 155 Tel. 0473 203 200 www.kaiserhof.berufsschule.it Landeshotelfachschule Bruneck Bruneck, Josef-Ferrari-Straße 40 Tel. 0474 530 341 www.lhfs-bruneck.berufsschule.it Landeshotelfachschule Johannes Gutenberg Bozen, Siemensstraße 6-8 Tel. 0471 562 500 www.gutenberg.berufsschule.it Scuola Professionale Provinciale Alberghiera Cesare Ritz Meran, Karl-Wolf-Straße 44 Tel. 0473 203 011 fp.ritz@scuola.alto-adige.it
se, wenn es um die touristische Ausbildung geht, sind die Landeshotelfachschulen in Meran, Bruneck und Bozen und die gastgewerblichen Landesberufsschulen in Brixen und Meran. Jedoch haben auch mehrere Wirtschaftsfachoberschulen einen touristischen Schwerpunkt in der Ausbildung gesetzt und auch die Fachschulen für Hauswirtschaft bilden Jugendliche mit für den Tourismus interessanten Berufsqualifikationen aus. Alle Schulen gemeinsam haben einen starken Fokus auf eine praxisbezogene Ausbildung. Durch Praktika, Expertenunterricht und Projekte wird versucht, den Jugendlichen einen konkreten Einblick in den Berufsalltag zu geben.
Die Ausbildungsmöglichkeiten Die Ausbildung im gastgewerblichen Bereich wird an insgesamt sechs gastgewerblichen Schulen ermöglicht. An den fünf deutschsprachigen Schulen werden im laufenden Schuljahr rund 1.270 Jugendliche ausgebildet. Bei der Ausbildung in den Bereichen Küche und Service kann, neben der fünfjährigen Ausbildung an einer Hotelfachschule, auch zwischen zwei weiteren Aus-
bildungsmöglichkeiten entschieden werden: • Lehre (drei Jahre): Die Jugendlichen arbeiten das gesamte Jahr über im Betrieb, werden vorwiegend im Betrieb ausgebildet und absolvieren jährlich insgesamt zehn Wochen Blockunterricht an der Landesberufsschule. Falls man das 15. Lebensjahr noch nicht erreicht hat und somit die Lehre noch nicht beginnen darf, besteht die Möglichkeit, mit dem ersten Jahr Berufsfachschule zu beginnen und anschießend in die Lehre einzusteigen. • Berufsfachschule für Kochen oder Service (drei Jahre + achtmonatiges Praktikum): Die Jugendlichen besuchen die Berufsfachschule und absolvieren anschließend ein achtmonatiges Praktikum im jeweiligen Bereich (Küche oder Service). • Matura der Berufsbildung: Nach Abschluss einer Lehre oder Berufsfachschule haben Jugendliche die Möglichkeit, die Matura der Berufsbildung zu absolvieren. Der Besuch der fünfjährigen Hotelfachschule, welche mit der staatlichen Abschlussprüfung endet, befähigt, auch im Hotelmanagement oder an der Rezeption zu arbeiten. Neben all-
Noch bis zum 15. Februar haben Mittelschulabgängerinnen und Mittelschulabgänger Zeit, sich für eine weiterführende Schule zu entscheiden. Die HGJ hat dazu auch in diesem Schuljahr die Berufsinformationskampagne durchgeführt und über 2.000 Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klassen an 44 Südtiroler Mittelschulen über die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Ziel der Initiative ist es, den Jugendlichen einen ersten Einblick in eine spannende und vielfältige Branche und eine Übersicht über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu geben. Auch die gastgewerblichen Schulen haben im Rahmen von verschiedenen Initiativen Schulbesuche durchgeführt oder einen Tag der offenen Tür organisiert, um potenziellen Nachwuchs anzusprechen. „In erster Linie die gastgewerblichen Schulen, aber auch der HGV und die HGJ setzen sich mit verschiedenen Initiativen ein, Jugendliche für das Hotel- und Gastgewerbe zu begeistern. Eine wesentliche Rolle, ob Jugendliche dann auch als Mitarbeitende dem Sektor erhalten bleiben, spielen jedoch die Betriebe selbst, die mit interessanten Berufschancen, zeitgemäßen Arbeitsmodellen und einem wertschätzenden Umgang im Team bei der nächsten Generation punkten“, unterstreicht HGV-Präsident as Manfred Pinzger.
8 HGV-Zeitung Februar 2022
FÜR DIE GASTWIRTIN
Kraftvoll nach vorne bewegen
Coachingangebot von Business- und Resilienzcoach Heinold Pider
Heinold Pider ist Business- und Resilienzcoach sowie Vermögensberater aus Bruneck. Als Coach ist er ein diskreter Begleiter, um die vielfältigen beruflichen und privaten Herausforderungen bestmöglich zu meistern. Heinold Pider ist Kooperationspartner des Coachingangebots der Südtiroler Gastwirtinnen „Nur für mich – das Coaching für meine persönliche Entwicklung”, das HGV-Mitgliedern und deren mitarbeitenden Familienmitgliedern fachliche Unterstützung zu vergünstigten Konditionen bietet.
Business- und Resilienzcoach Heinold Pider
Die Broschüre zum Coachingangebot ist auf der HGV-Website www.hgv.it abrufbar. Was hat Sie bewogen, beruflich und persönlich einen neuen Weg einzuschlagen und sich als Coach ausbilden zu lassen? Pider: Es war im Jahr 2001. Ich war damals als Führungskraft in einer Bank tätig und habe vermögende Privatkunden betreut. Ich merkte, dass ich zwar sehr gut beraten und Mitarbeiter gut führen konnte, aber irgendwie fehlte mir noch etwas. Ich spürte in mir den Wunsch, Menschen in ihrer Entwicklung noch besser unterstützen zu können. Aus diesem Grund habe ich mich zusätzlich auf den Weg des Coachings gemacht.
Als die Vereinigung Südtiroler Gastwirtinnen Sie kontaktiert hat mit der Idee zu diesem Projekt, waren sie sofort begeistert. Warum finden Sie das Angebot eines Coachings für Gastwirtinnen und Gastwirte so wichtig? Im Leben stehen wir alle immer wieder vor Herausforderungen. Diese Herausforderungen nehmen zu, wenn jemand viele Rollen innehat und zudem unternehmerisch tätig ist. Da besteht sehr oft viel Klärungs- und Orientierungsbedarf. Zusätzlich geht es darum, mit der eigenen Kraft und Zeit gut und achtsam umzuge-
hen, alte Verhaltensmuster zu prüfen und sich immer wieder neu auszurichten. Coaching kann dabei gerade in der aktuellen Zeit eine gute Unterstützung sein, nicht nur, um gut zu funktionieren, sondern auch, das eigene Wohlfühlen zu stärken und Kompetenzen weiter auszubauen. Worin liegen Ihre persönlichen Stärken und der Schwerpunkt Ihrer Coaching-Tätigkeit? Ich durfte in meinem Leben viele Erfahrungen machen. Sowohl privat als auch beruflich konnte ich an den verschiedensten Herausfor-
derungen wachsen. Lange Zeit war ich als Führungskraft gefordert und konnte wichtiges Wissen aufbauen – zusätzlich habe ich mich über Jahre in den Bereichen Vermögensberatung und Resilienz spezialisiert. All dieses Wissen stelle ich meinen Kunden zur Verfügung. Ich denke, dass ich sehr achtsam und empathisch, aber auch klar und zielorientiert bin. Was würden Sie den Gastwirtinnen und Gastwirten raten bzw. was können Sie Ihnen aus Ihrer Erfahrung mit auf den Weg geben? Ein wichtiges Motto von mir ist: „Dem Gehenden legt sich der erfolgreiche Weg unter seine Füße.“ Ich bin überzeugt, dass es sehr wichtig ist, sich kraftvoll nach vorne zu bewegen und die Zukunft mitzugestalten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dies oft nicht so einfach ist. Gerade deshalb braucht es ab und zu das Innehalten und Reflektieren, sich neu auszurichten und das Alte loszulassen. In meinem Leben haben mich Coaches dabei unterstützt und der Erfolg hat sich immer wieder unter meine Füße gelegt. ds
Innovation im Betrieb als Erfolgsfaktor Expertentipp von Eva Zingerle, Senior Innovator bei WhatAVenture
In einfachen Worten ist eine Innovation eine Veränderung, die etwas Neues und Unbekanntes mit sich bringt. Eine Innovation ist dann ein Erfolgsfaktor, wenn sie Wachstum generiert mit einem neuen Produkt/Service oder Geschäftsmodell (z. B. ein neuartiges Wellnesskonzept oder ein veganes Restaurant-Franchise), Effizienz steigert (z. B. ein verschlankter Prozess, in welchem der Gast selbst eincheckt) oder einen Wettbewerbsvorteil bringt (z. B. dem Markt einen Schritt voraus sein und den Gast durch digitales Bestellen und Bezahlen begeistern). Doch wie kann ich Innovation betreiben? Eigent-
lich habe ich dafür weder Zeit noch Budget! Aus eben dieser Ausgangslage ist das Lean-Innovation-Prinzip entstanden: Durch knappes Budget und hohen Zeitdruck werden Innovationen möglichst schlank, risikoarm und effizient gehalten. Das zentrale Element des Ansatzes ist das frühzeitige und wiederholte Testen von Ideen und Lösungen, um so gleichzeitig risikoarm und kostengünstig in kleinen Schritten zu einem Ergebnis zu kommen, das von Kunden angenommen wird und somit zum Erfolg führt. Der Innovationsprozess wird also in Stücke geschnitten, wobei es im ersten Schritt darum geht zu beweisen, dass tatsächlich
Innovationsexpertin Eva Zingerle ein Problem am Markt existiert, welches der Kunde gelöst haben möchte. Dies lässt sich in der Regel einfach herausfinden, indem man mit jenen spricht, die das Problem haben könnten: den Kunden, den Gästen, dem Personal usw. Bestätigt die
Zielgruppe das Problem, kann eine Lösung dazu zu entwickelt werden. Dies ist der Zeitpunkt, an dem häufig in voller Euphorie und unter hohem Zeit- und Kostenaufwand eine vollumfängliche und perfekte Lösung entwickelt wird. Stattdessen bietet es sich an, mit einem Prototyp zu starten, um auch in dieser Phase Kosten und das Risiko einer Fehlentwicklung zu minimieren. Dieser wird wiederum mit den Kunden gemeinsam getestet, wobei das Feedback in die Weiterentwicklung der Lösung mit einfließt. So wird nach und nach, unter wiederholtem Testen, die Lösung entwickelt, welche die Kunden am besten annehmen, weil sie sie durch ihr konstantes
Feedback indirekt mitentwickelt haben.
In Südtirol etabliert Auch bei Südtiroler Betrieben hat sich der LeanAnsatz in der Produktentwicklung etabliert. So hat zum Beispiel die Falkensteiner Gruppe den Ansatz standardmäßig in ihre Produktentwicklung integriert, aber auch KMUs wie Steiner Touring entwickeln ihr Portfolio durch kontinuierliches Testen und unter Einbindung der Kunden weiter. Der Lean-Innovation-Ansatz empfiehlt sich vor allem für Innovationen, deren gesamtheitliche Umsetzung hohe Investitionen und Zeitaufwand mit sich bringen.
Februar 2022 HGV-Zeitung
FÜR DIE GASTWIRTIN
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Wanderung zum Kirchlein St. Helena
Winterausflug für Südtiroler Gastwirtinnen am 8. März — exklusive Besichtigung Die Vereinigung Südtiroler Gastwirtinnen organisiert eine leichte Winterwanderung sowie eine spannende Betriebsbesichtigung.
Treffpunkt ist am 8. März um 9 Uhr beim Vitalpina Hotel Pfösl in Deutschnofen. Dort stärkt sich die Gruppe bei einem feinen Frühstück für den bevorstehenden Tag. Bei der exklusiven Hotelführung gibt die Besitzerin Brigitte Zelger Einblicke in den Betrieb und erläutert das Konzept des Hauses. Vom Hotel Pfösl startet die Wanderung auf dem Panoramaweg zum Kirchlein St. Helena, die als eine leichte Wanderung gekennzeichnet ist. Das Kirchlein beeindruckt in erster Linie mit seinem reichen Freskenschmuck. Es ist in seinen Grundzügen romanisch und reicht wahrscheinlich ins
Auf dem Panoramaweg zum Kirchlein St. Helena in Deutschnofen Foto: Eggental Tourismus
12. Jahrhundert zurück. Vom Kirchlein geht es wieder zurück zum Hotel Pfösl (Gesamtgehzeit 1,5 Stunden) und von dort aus mit dem Auto zum Hotel Peter in Petersberg. Dort
erwartet die Gruppe ein Mittagessen und ein gemütliches Beisammensein. Dieses Jahr wird kein Bus für die Fahrt organisiert. Fahrgemeinschaften sollten gebildet werden.
Die Teilnahmegebühr pro Gastwirtin beläuft sich auf 50 Euro inklusive Frühstück und Mittagessen (ohne Getränke). Mitzubringen sind gute Winterwanderschuhe. Alle Teilnehmerinnen
müssen über einen gültigen Green Pass verfügen. Die Anmeldung muss bis Dienstag, 1. März, per E-Mail ds erfolgen. gastwirtinnen@hgv.it
10 HGV-Zeitung Februar 2022
AKTUELLES
Tourismusminister zu Gast am Kronplatz
Treffen mit Massimo Garavaglia — HGV-Delegation informierte über unsichere Wintersaison
Südtirols Tourismus hat die Notwendigkeit nachhaltiger Entwicklung erkannt. Mit dem Tourismusminister wurde über den Verlauf der Wintersaison diskutiert. Auf Einladung von Skirama Kronplatz sowie Dolomiti Superski hat der italienische Tourismusminister Massimo Garavaglia im Januar den Brunecker Hausberg Kornplatz besucht, um sich über den bisherigen Verlauf der Wintersaison sowie die aktuellen Herausforderungen für die Tourismuswirtschaft zu informieren. An diesem Treffen nahmen neben den Verantwortlichen von Skirama Kronplatz und Dolomiti Superski auch Landeshauptmann Arno Kompatscher, Umweltlandesrat Giuliano Vettorato und Tourismuslandesrat Arnold Schuler teil. Weiters waren zum Gespräch mit Garavaglia und anschließender Pressekon-
Von links: IDM-Präsident Hansi Pichler, Landesrat Arnold Schuler, Senator Dieter Steger, Präsident Manfred Pinzger, Tourismusminister Massimo Garavaglia, Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landtagsabgeordneter Helmut Tauber. Foto: Skirama Kronplatz ferenz auch HGV-Präsident Manfred Pinzger, IDM-Präsident Hansi Pichler und Landtagsabgeordneter Helmut Tauber geladen. Im Gespräch mit den Vertretern der Landesregierung war man sich einig, dass die
nationalen Hilfsgelder für den Tourismus sowie die Mittel aus dem staatlichen Wiederaufbauplan PNRR wichtige Chancen böten, die es im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu nutzen gelte. Unterstrichen wurde
beim Treffen auch die dringende Notwendigkeit einer besseren Harmonisierung der Anti-Corona-Regeln in der Europäischen Union, zumal die aktuellen Unterschiede dem Wintertourismus im Speziellen und den
Tourismus im Allgemeinen schaden. Darauf ging speziell HGV-Präsident Manfred Pinzger bei der Pressekonferenz ein. Zunächst dankte er Minister Garavaglia für seinen Einsatz für den Tourismus und für seinen erneuten politischen Vorstoß, sich für weitere Unterstützungsmaßnahmen für pandemiegeschädigte Tourismusbetriebe einzusetzen. Im Detail verwies Pinzger auf die schwierige und vor allem unsichere Wintersaison, auf die negativen Auswirkungen der unterschiedlichen Quarantäneregelungen in den Ländern und auf die sechsmonatige Gültigkeitsdauer des Green Pass in Italien seit 1. Februar. Diese Regelung führte neben anderen Unsicherheiten zu vielen Stornierungen und ausbleibenden Buchungen, betonte Pinzger und ersuchte den Minister, sich für eine Änderung dieser Bestimst mung einzusetzen.
Partnerschaft verlängert
Alps Coffee und HGV setzen Zusammenarbeit fort
Die Folgen der Corona-Pandemie haben große Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Menschen und somit auch auf die Betriebe in den Bereichen Beherbergung und Gastronomie. Auch die Zu-
lieferbetriebe und Dienstleister rund um das Hotelund Gastgewerbe haben die Auswirkungen der Pandemie deutlich wahrgenommen. „Trotz dieser, für viele nicht einfachen Umstände, ist es uns zusammen mit
Alpienne Naturkosmetik Ihre Ansprechpartnerin Evi Morandell Tel. 391 40 98 043 alps.more@gmail.com
unseren Partnern gelungen, diverse Veranstaltungen für unsere Mitglieder und Dienstleistungskunden durchzuführen. Damit wollten wir unseren Mitgliedern signalisieren, dass wir trotz allem mit Zuversicht und Optimismus in die Zukunft blicken müssen“, ist HGV-Präsident Manfred Pinzger überzeugt. Bereits seit vielen Jahren besteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Alps Coffee der Kaffeerösterei Schreyögg aus Partschins, welche stets verschiedenste Veranstaltungen, wie beispielsweise die Fachmesse Hotel in Bozen, unterstützt hat. Um diese gute Kooperation zu unterstreichen und auch weiterhin zu garantieren, wurde kürzlich zwischen dem HGV und Alps Coffee eine Vereinbarung für die nächsten zwei Jahre unterzeichnet. Peter und Stefan Schreyögg sind sich
Stefan Schreyögg (links) und Präsident Manfred Pinzger. einig: „Insbesondere nach diesen schwierigen Zeiten freuen wir uns darauf, den HGV und dessen Mitglieder im Rahmen verschiedenster Events und Veranstaltungen vor Ort begleiten zu dürfen.“ So wird Alps Coffee bei den Messen Hotel und Tipworld am HGV-Stand für den Kaffeegenuss sorgen. Neben dem HGV-Reservierungsbuch, welches sich bei Restaurants und Gastbetrieben an großer Beliebtheit erfreut, wird Alps Coffee bei der HGV-Landesver-
sammlung HGV-forum, den vier Bezirksversammlungen und weiteren gemeinsamen Aktionen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Kaffeespezialitäten verwöhnen. Außerdem werden die Gäste im Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung in den Genuss der feinen Kaffeespezialitäten kommen.„Wir möchten uns bei Alps Coffee für die gute Zusammenarbeit bedanken und freuen uns auf weitere gemeinsame Aktionen“, so Präsident ab Pinzger abschließend.
Februar 2022 HGV-Zeitung
AKTUELLES
Zeit und Geld sparen
Neue gastropool-Mitglieder
gastropool begrüßt 750. Mitglied der Einkaufsgruppe
Arabba Ristoro Fodom Fam. Gabrieli Detomaso
Die führende Einkaufsgesellschaft in Südtirol konnte mit dem Hotel Leuchtenburg Lake & Suites am Kalterer See das 750. Mitglied aufnehmen.
Auer Hotel Amadeus Katharina Sparer & Jan Waldner
Von links: Jan Waldner, Katharina Sparer, Martin Rabl.
Jan Waldner und Katharina Sparer gefällt das Rundum-Paket von gastropool: Ein Ansprechpartner in vielen Bereichen und nicht zuletzt die vorteilhaften Konditionen bei den verschiedensten Lieferanten und Dienstleistungen haben sie überzeugt, der Einkaufsgruppe beizutreten. Mitgliedsberater für den Raum Überetsch-Unterland, Martin Rabl, und der Leiter der Marke gastropool, Thomas Perathoner, durften Katharina und Jan zum Entschluss gratulieren und überreichten ein kleines Willkommensgeschenk. Durch die konstant stei-
gende Anzahl der Mitgliedsbetriebe und das damit verbundene Einkaufsvolumen ermöglicht gastropool immer wieder neue und bessere Vorteile für die Mitglieder der Einkaufsgruppe zu generieren. Jan Waldner vom Hotel Leuchtenburg Lake & Suites bringt es zu den Vorteilen vongastropoolaufdenPunkt: „Ein Ansprechpartner, eine Rechnung, professionelle Beratung, perfekter Über-
blick und gleichzeitig Zeit und Geld sparen – besser geht es nicht.“ Das Team von gastropool freut sich auf eine gute und langjährige Zusammenarbeit. Sollten auch Sie Interesse an den Leistungen von gastropool haben, so können Sie sich ganz unverbindlich für ein Beratungsgespräch bei gastropool melden. Tel. 0471 054 900 info@gastropool.it
Pfatten Hotel Leuchtenburg Katharina Sparer & Jan Waldner Ratschings Pension Knappenhof Norbert Haller
Bozen Gasthof Fink & Forneria 38 Fam. Von Klebelsberg
Seiser Alm Plattkofelhütte & Buschenschank Örtlhof Fam. Kasseroler
Dublin Pub Stephan Lutz
Sexten Chiosco s’Grillhittl Josef Pircher
Brixen Hotel Traube Fam. Weissensteiner
St. Ulrich Restaurant Tubladel Spinelli Gerardo
Dorf Tirol Hotel Krause Fam. Krause
Garni La Rondula Fam. Comploj
Gossensaß Gasthof Alpenhof Fam. Polig
St. Walburg/Ulten Gasthof Eggwirt Roland Schwienbacher
Stern/Gadertal Residence Hotel La Villa Filippo Scagnolari
Sulden Chalet Eberhöfer, Robert Eberhöfer
Unser Service – Dein Gewinn!
40
Wipptal 62
Pustertal 69 58
Vinschgau
165
Eisacktal
104
Burggrafenamt
83
86
Boz Bozen
45
Gadertal
Gröden
Salten-Schlern
754
gastropool Mitglieder
844
gastropool Betriebe
42
Überetsch-Unterland beretsch-Unterland Kontakt: Tel.: 0471 054 900 Mail: info@gastropool.it
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12 HGV-Zeitung Februar 2022
Terminkalender 15. Februar Ortstaxe
Bezahlung der Ortstaxe.
16. Februar F24 — einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge
• Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Januar 2022 • Lohnsteuer – Januar 2022 • Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Januar 2022 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Januar 2022 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Januar 2022 • NISF/INPS – Rentenversicherung der Hoteliers und Gastwirte – Beiträge im festen Ausmaß – 4. Rate 2021 Elektronische Überweisung
28. Februar Erneuerung des SIAE-Abonnements
Der Einzahlungstermin für die Erneuerung des SIAE-Abonnements ist der 28. Februar.
Druck der Buchhaltungsunterlagen
Druck des Journal-, Haupt- und Inventarbuches, des MwSt.-Eingangs- und Ausgangsregisters sowie des Abschreiberegisters für das Jahr 2020.
Mitteilung der Mehrwertsteuerabrechnung
Telematische Versendung der Mehrwertsteuerabrechnung für das 4. Trimester, bzw. für die Monate Oktober, November, Dezember 2021.
Stempelsteuer auf die elektronischen Ausgangsrechnungen
Termin für die Einzahlung der Stempelsteuer auf die elektronischen Ausgangsrechnungen, die im 4. Trimester 2021 (Oktober bis Dezember) ausgestellt wurden. Elektronische Überweisung
15. März Ortstaxe
Bezahlung der Ortstaxe.
16. März F24 — einheitlicher Zahlungsvordruck für Steuern und Beiträge
• Mehrwertsteuer – Betriebe mit monatlicher Abrechnung – Februar 2022 • Mehrwertsteuer – alle Betriebe: Bezahlung der eventuellen Restschuld aus der Mehrwertsteuererklärung für das Jahr 2021 • Lohnsteuer – Februar 2022 • Steuereinbehalt auf Provisionen, Honorare an Freiberufler, Verwalter und freie Mitarbeiter – Februar 2022 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für das Personal – Februar 2022 • NISF/INPS – Sozialbeiträge für Verwalter und freie Mitarbeiter – Februar 2022 Elektronische Überweisung
BETRIEBSFÜHRUNG
Steuer: Neues staatliches Dekret Sostegni ter
Weitere CoronaHilfsmaßnahmen Von Stefan Amplatz
Der Staat hat mit dem Dekret Sostegni ter, das am 27. Januar 2022 veröffentlicht wurde, weitere Corona-Hilfsmaßnahmen vorgesehen. Im Folgenden die wichtigsten Punkte aus steuerrechtlicher Sicht. Es ist ein weiterer Verlustbeitrag für die Betriebe mit Zwangsschließung laut Dekret Sostegni bis (Diskotheken, Tanzlokale und Ähnliches) möglich, wenn die betreffenden Betriebe zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des aktuellen Dekrets (27. Januar 2022) aufgrund neuer Bestimmungen geschlossen waren. Wenn für diese Betriebe mit Sitz in Italien die Tätigkeit aufgrund dieser Bestimmungen bis zum 31. Januar 2022 ausgesetzt war, konnten zudem einige Steuerfälligkeiten vom Monat Januar 2022 auf den 16. September 2022 aufgeschoben werden. Von diesem Aufschub betroffen ist die Lohnsteuer, die Regional- und Kommunalsteuer sowie die Mehrwertsteuer.
Schwer betroffene Wirtschaftssektoren Für schwer betroffene Wirtschaftssektoren, zu denen unter anderem auch die Restaurant- und Cateringbetriebe sowie die Bars zählen, wurden weitere Geldmittel vorgesehen. Wenn diese Betriebe im Jahr 2021 einen Umsatzrückgang von
Das staatliche Dekret Sostegni ter sieht weitere Hilfsmaßnahmen vor. Foto: vegefox. com/stock. adobe.com
mindestens 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 verzeichnen, kann der Verlustbeitrag beantragt werden. Betriebe, die im Laufe des Jahres 2020 die Tätigkeit begonnen haben, sind ebenfalls zur Antragstellung zugelassen. In diesem Fall muss der durchschnittliche Monatsumsatzrückgang im Jahr 2021 im Vergleich zu jenem im Jahr 2020, bezogen auf die vollen Monate nach Tätigkeitsbeginn, mindestens 40 Prozent betragen.
Miet- und Pachtbonus Der Miet- und Pachtbonus wurde für die im Tourismusbereich tätigen Unternehmen für die Monate Januar, Februar und März 2022 neuerlich vorgesehen. Voraussetzung hierfür ist ein Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent in den einzelnen Monaten im Vergleich zu denselben Monaten im Jahr 2019. Es bedarf für diese Fördermaßnahme allerdings noch der Zustimmung der EU.
Neuinvestitionen Industria 4.0
Stefan Amplatz, Leiter der HGV-Steuerberatung
Das besagte Dekret sieht weitere Geldmittel für den Steuerbonus für Neuinvestitionen für den ökologischen Wandel für die Jahre 2023 bis 2025 vor. Dabei wird die Spesenhöchstgrenze der förderbaren Maßnahmen auf 50 Millionen Euro erhöht. Der
Steuerbonus beträgt fünf Prozent.
Maßnahmen gegen Preisanstieg für Energie Zur Abfederung der steigenden Energiepreise wurden bereits mit dem Haushaltsgesetz 2022 Geldmittel vorgesehen. Mit dem besagten Dekret werden nun weitere Geldmittel für die Reduzierung der Systemgebühren für das erste Trimester 2022 für die Nutzer von 16,5 kW und mehr vorgesehen. Zudem wird für energieintensive Unternehmen ein Steuerguthaben von 20 Prozent auf den Stromverbrauch des ersten Trimesters 2022 vorgesehen, wenn die betreffenden Kosten eine Erhöhung von mehr als 30 Prozent erfahren haben. Hierfür werden die Preise des letzten Trimesters 2021 mit jenen des letzten Trimesters 2019 verglichen.
Einschränkung Abtretung Steuerguthaben Um den Missbrauch im Zusammenhang mit der Abtretung der Steuerguthaben für bauliche Maßnahmen noch weiter einzudämmen, wurde nun festgelegt, dass diese Bonusse nur einmal abgetreten werden können. Dasselbe gilt auch im Falle eines Nachlasses in der Rechnung. Der Dienstleister, welcher den Nachlass in der Rechnung gewährt hat, darf das erworbene Guthaben nur einmal weitergeben.
Februar 2022 HGV-Zeitung
BETRIEBSFÜHRUNG
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SIAE: Einzahlungstermin für die Erneuerung des SIAE-Abonnements ist der 28. Februar
SIAE-Gebühr ist wieder fällig Allen bei der SIAE registrierten Betrieben wird auch heuer wieder der Einzahlungsschein für die SIAE-Gebühren per E-Mail, PEC-E-Mail oder mittels Post zugestellt, auf dem die bei der SIAE gemeldeten Geräte (TV, Radiogeräte, usw.) aufscheinen. Der auf dem Einzahlungsschein aufscheinende Betrag kann bei jeder Bank, mit der Kreditkarte oder mittels Internet-Banking, wenn die Funktion für MAV-Zahlscheine aktiviert ist, bezahlt werden. Zudem ist es möglich, auf der Website der SIAE (www.siae.it) das Abonnement in wenigen Schritten zu bezahlen. Dafür genügt es, den Menüpunkt „musica d’ambiente“ auszuwählen und sich dort
mit der Abonnement-Nummer (befindet sich auf dem SIAE-Brief rechts oben) und der Mehrwertsteuernummer bzw. der Steuernummer einzuloggen.
Ermäßigung für HGV-Mitglieder Die Geräte und Instrumente, die im Betrieb verwendet werden, sind in der dem Brief beiliegenden und von der SIAE ausgearbeiteten Aufstellung aufgezählt. Die exklusive Ermäßigung für HGV-Mitglieder im Ausmaß von 25 bzw. 30 Prozent ist in der Aufstellung ebenfalls bereits berücksichtigt. Es gilt zu überprüfen, ob die Einstufung des Betriebes, die Anzahl und Art der Geräte sowie die Mehrwertsteuernummer richtig wiedergegeben sind. Hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert, so ist der an-
Ein guter Tag beginnt mit einem
Frühstück.
HGV-Mitglieder erhalten bei der SIAE-Gebühr eine Ermäßigung. Foto: madeaw/ stock.adobe.com
gegebene Betrag innerhalb 28. Februar zu entrichten. Haben sich die Betriebsdaten hingegen geändert, so sollte man innerhalb 28. Februar persönlich im zuständigen SIAE-Büro zwecks Erfassung bzw. Änderung der Betriebsdaten vorsprechen und dort die Autorengebühren bezahlen, oder aber über die Website der SIAE die Än-
derungen kundtun. Die HGV-Ermäßigung gilt nur bei fristgerechter Bezahlung. Sollte bis zum 25. Februar kein Schreiben betreffend SIAE-Gebühr eintreffen, und zwar weder jenes der SIAE mit einer MAV-Fälligkeitsanzeige, noch jenes des HGV mit dem Hinweis, dass die SIAE keine MAV-Fällig-
keitsanzeige verschickt hat, so sollte man sich direkt an das zuständige SIAE-Büro oder HGV-Bezirksbüro wenden, das die eigene Position klären wird. Weitere Informationen erteilt die HGV-Rechtsabteilung. Tel. 0471 317 760 recht@hgv.it
www.gramm-spa.it | contact@gramm-spa.it
Von David Winkler
14 HGV-Zeitung Februar 2022
BETRIEBSFÜHRUNG
Recht: Existenz von Gastbetrieben vor Ort soll gesichert werden
Förderung für Nahversorgungsbetriebe Von Dr. Silvia Winkler
Das Land Südtirol unterstützt auch dieses Jahr wieder gastgewerbliche Nahversorgungsbetriebe. Bestehende gastgewerbliche Nahversorgungsbetriebe können die Förderanträge bis 30. April einreichen. Anspruch auf diese Förderung haben gastgewerbliche Betriebe, die einen „Nahversorgungsdienst“ anbieten. Dazu gehören Schankbetriebe, Speisebetriebe oder Beherbergungsbetriebe, die auch Speisen und/oder Getränke an Nicht-Hausgäste verabreichen, wie z. B. Gasthöfe, die
Dr. Silvia Winkler, HGV-Rechtsabteilung
als einziger gastgewerblicher Betrieb in Ortschaften mit mehr als 100 Einwohnern angesiedelt sind. Zudem muss der antragstellende Betrieb der einzige in der Ortschaft angesiedelte gastgewerbliche Betrieb sein. Ist in der Ortschaft zusätzlich zum beantragenden Betrieb noch ein weiterer gastgewerblicher Beherbergungsbetrieb vorhanden, der die öffentliche Speise- und Schanktätigkeit nur zeitweilig ausübt, so gilt dieser nicht als zweiter Betrieb.
Voraussetzungen für die Förderung Ist der antragstellende Betrieb ein Schank- und/ oder Speisebetrieb, darf dieser einen durchschnittlichen jährlichen Mehrwertsteuerumsatz in den letzten drei Jahren bis 200.000 Euro erreichen. Ist der antragstellende Betrieb ein Beherbergungsbetrieb, der auch an Nicht-Hausgäste Speisen und/oder Getränke verabreicht, darf dieser einen durchschnittlichen jährlichen Mehrwertsteuerumsatz in den letzten drei
Mit der Förderung soll die Existenz von Gastbetrieben vor Ort gesichert werden. Foto: Shutterstock
Jahren bis 300.000 Euro erreichen. Der antragstellende Betrieb muss ganzjährig geöffnet sein. Falls die Tätigkeit, ausgenommen sind Fälle von höherer Gewalt, für mehr als 30 aufeinander folgende Tage im Jahr oder mehr als 60 nicht aufeinander folgende Tage im Jahr unterbrochen wird, Ruhetage nicht inbegriffen, wird der gewährte Beitrag im Ausmaß von einem Drittel widerrufen. Es muss eine Mindestöffnungszeit von zehn Stunden pro Tag gewährleistet sein. Von der Förderung ausgeschlossen sind Betriebe, die sich in einer Immobilie
befinden, die im Eigentum einer öffentlichen Körperschaft ist. Gefördert wird sowohl die Eröffnung als auch die Aufrechterhaltung des einzigen gastgewerblichen Nahversorgungsbetriebes. Für die Eröffnung eines gastgewerblichen Nahversorgungsbetriebes ist eine einmalige Förderung von maximal 30.000 Euro vorgesehen.
Aufrechterhaltung eines Nahversorgungsbetriebes Für die Aufrechterhaltung kann jährlich eine Förderung von maximal 12.000 Euro gewährt werden.
Der geförderte Betrieb muss den gastgewerblichen Nahversorgungsdienst mindestens zwei Jahre ab Tätigkeitsbeginn bzw. im Falle der Aufrechterhaltung ab Gewährung der Förderung gewährleisten. Der Förderantrag muss mittels PEC-E-Mail an den Funktionsbereich Tourismus gesendet werden. Bei einer Eröffnung eines gastgewerblichen Nahversorgungsbetriebes muss der Antrag vor Beginn der Tätigkeit, d. h. vor Einreichung der zertifizierten Meldung des Tätigkeitsbeginns bzw. vor Beginn der Tätigkeit gemäß Erlaubnis, innerhalb 30. April oder 31. August eingereicht werden. Für die Aufrechterhaltung eines gastgewerblichen Nahversorgungsbetriebes kann der Antrag bis 30. April eingereicht werden. Die entsprechenden Formulare sind auf der Seite der Südtiroler Landesverwaltung (https://bit.ly/3rdCt2u) veröffentlicht. Weitere Infos erteilt die HGV-Rechtsabteilung. Tel. 0471 317 760 recht@hgv.it
Soziales: Finanzielle Unterstützung für Familien — HGV-Mitglieder können sich an Patronat wenden
Neues, einheitliches Kindergeld
Im November ist das Dekret verabschiedet worden, welches vorsieht, dass das neue, einheitliche Familiengeld ab März 2022 in Kraft tritt. Dieses richtet sich an alle Familien mit Kindern und wird vom NISF/INPS ausbezahlt. Die neue Berechnung des einheitlichen Kindergeldes erfolgt auf Basis des ISEE-Werts. Das neue Kindergeld ist einheitlich, weil es eine Vereinfachung und Stärkung der verschiedenen Maßnahmen zur Unterstützung der Eltern und Geburten darstellen soll. Außerdem ist es für alle Familien mit zulasten lebenden Kindern vorgesehen, die in Italien ansässig sind. Das neue einheitliche
Kindergeld ersetzt folgende Leistungen: • Familienzulagen und Familiengelder; • Abzüge für zulasten lebende Kinder; • Zuschüsse der Gemeinden für Familien mit mindestens drei minderjährigen Kindern; • Geburtenprämie; • Kindergeld. Weiterhin aufrecht bleiben hingegen die vollständigen Beiträge für Kinderhorte.
Antragstellung und Auszahlung Das Ansuchen für das neue, einheitliche Kindergeld und die entsprechende Eigenerklärung ist inner-
halb 30. Juni 2022 einzureichen. Das NISF/INPS wird das neue, einheitliche Kindergeld ab März 2022 auszahlen, auch wenn zuerst die Eigenerklärung und erst danach das Ansuchen oder in umgekehrter Reihenfolge eingereicht werden. Bei nicht bestätigten ISEE-Erklärungen aufgrund von Kündigung oder Ungleichheiten wird das NISF/ INPS die Auszahlung weiterführen. Die Überprüfungen werden Ende des Jahres 2022 durchgeführt. Im Fall von Neugeburten haltet das NISF/INPS es für notwendig, ein neues Ansuchen zu stellen. HGV-Mitglieder können sich zur Antragstellung des
Die Ansuchen sind innerhalb 30. Juni 2022 zustellen. Foto: Urupong/ stock.adobe.com
neuen, einheitlichen Kindergeldes an das Patronat 50&PIÙ Enasco wenden und dafür die wöchentlichen Sprechstunden des Patro-
nats in den HGV-Büros nutzen. Eine Voranmeldung über die jeweiligen HGV-Bezirksbüros für die Sprechhb stunde ist notwendig.
16 HGV-Zeitung Februar 2022
BETRIEBSFÜHRUNG
Online Marketing: Grundlegende Elemente einer erfolgreichen Website — Teil 4
Die Rolle der Technik Von Carmen Dezini
Die Positionierung einer Website in den Suchergebnissen der Suchmaschinen ist keineswegs Zufall. Ein Suchalgorithmus entscheidet, auf welchem Rang eine Seite bei einer Suchanfrage gelistet wird. Der Google-Algorithmus bewertet beispielsweise jeden Internetauftritt mithilfe von weit über 200 Faktoren, um einzuschätzen, wie relevant die Website für eine bestimmte Suche ist. Neben den bereits beschriebenen Faktoren zu Design, Navigation und Inhalt einer Website spielen auch viele technische Faktoren eine wichtige Rolle.
Responsive Design ist enorm wichtig Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der mobilen Internetnutzer. Gegoogelt wird im Auto, in der Bahn und auf dem Sofa. Dadurch ist die Erstellung der Website im Responsive Design von enormer
Wichtigkeit, damit sie sich die Seite optimal an die Bildschirme aller Endgeräte anpasst. Auch Buchungen und Anfragen sollten über mobile Geräte problemlos durchgeführt werden können. Für Suchmaschinen gilt die Nutzerfreundlichkeit einer Website auf mobilen Geräten als einer der wichtigsten Faktoren für die Positionierung. Google berücksichtigt für das Ranking seit März 2021 ausschließlich die mobile Version von Websites.
Sichere Datenübertragung Vertrauliche und sensible Informationen, wie beispielweise Kreditkartendaten, Details einer Banküberweisung, persönliche Angaben u.v.m. sollten von der Website an andere Systeme geschützt vor Dritten übermittelt werden. Durch das HTTPS-Zertifikat werden diese Daten vom Server zum Browser verschlüsselt übertragen. Ob die Seite als unsicher oder sicher (über HTTPS) gilt, wird dem Nutzer in der Adressleiste des Browsers prominent angezeigt. Zudem werden Websites, welche über ein HTTPS-Zertifikat verfügen, mit einem besseren Ranking in den Suchergebnissen belohnt.
Kurze Ladezeiten der Website Carmen Dezini, HGV-Abteilung IT / Online Marketing
Ein Suchalgorithmus entscheidet, auf welchem Rang eine Seite bei einer Suchanfrage gelistet wird.
Die eigene Website sollte aufgrund kurzer Ladezeiten angenehm zu bedienen sein. Es ist statistisch erwiesen, dass ca. 50 Prozent der
Realisierung von Wellness-, Spa- & Pool-Bereichen www.prowellness.it - info@prowellness.it
Foto: denisismagilov/ stock.adobe.com
Internetnutzer eine Website wieder verlassen, wenn die Ladezeit über einen Wert von drei Sekunden liegt und die gewünschte Information nicht schnell erreicht wird. Das führt zu einer erhöhten Absprungrate und einem schlechteren Ranking. Schnelle Websites hingegen steigern die Verweildauer der Besucher und dadurch auch die Relevanz und das Ranking in den Suchergebnissen.
Meta-Beschreibungen erhöhen Klickrate Die Meta-Description ist ein Element einer Website, das eine kurze Beschreibung des Inhaltes einer Seite liefert und in den Ergebnissen der Suchmaschine unterhalb des Seitentitel und der URL anzeigt. Durch diese
Beschreibung wird der Nutzer aufgefordert, die Seite zu besuchen, wodurch sich die Klickwarscheinlichkeit erhöht. Eine optimale Meta-Description sollte kurz und prägnant sein und eine Länge von 160 Zeichen nicht überschreiten.
Über Alt-Tags Informationen geben Da Suchmaschinen die Inhalte von Bildern auf der Website nicht auslesen können, ist es nötig, diesen über eine passende Bildbeschreibung, einen sogenannten Alt-Tag, diese Informationen zu geben. Durch ein richtig beschriftetes Bild können Suchmaschinen verstehen, was sich auf dem Bild befindet und können so die gesamte Seite besser bewerten. Zudem können richtig be-
schriftete Bilder in der Google-Bildersuche aufscheinen und somit zu einer weiteren Traffic-Quelle führen. Das HGV-Webseitentool berücksichtigt die Faktoren in Bezug auf Technik und SEO einer Website sowie die Kriterien zu den weiteren großen Bausteinen, welche über den Erfolg einer Website entscheiden.
Beratung durch HGV Für eine Beratung im Bereich Website, Grafik, SEO-optimierter Textierung und Übersetzung oder bei Interesse am HGV-Webseitentool, steht die Abteilung IT / Online Marketing im HGV zur Verfügung. Tel. 0471 317 840 products@hgv.it
Februar 2022 HGV-Zeitung
BETRIEBSFÜHRUNG
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Online Marketing: Neuerungen bei Google Ads
Umstellung auf responsive Suchanzeigen Von dott.ssa Eva Berger
Ab dem 30. Juni 2022 wird es bei Google Ads nicht mehr möglich sein, Anzeigen im bisherigen Format, d. h. erweiterte Textanzeigen, neu zu erstellen oder zu bearbeiten. Sie werden aber weiterhin ausgeliefert werden und die dazugehörigen Berichte zur Leistung werden ebenfalls weiterhin verfügbar sein. Bei Bedarf können erweiterte Textanzeigen wie gehabt pausiert und fortgesetzt oder entfernt werden. Die Umstellung auf die neue Struktur, sprich auf responsive Suchanzeigen, wird empfohlen. Bei responsiven Suchanzeigen wird der Text der Anzeige ständig angepasst, damit potenziellen Kunden relevante Botschaften prä-
sentiert werden können. Bei der Erstellung einer solchen Anzeige können im GoogleAds-Konto mehrere Anzeigentitel und Textzeilen (Assets) eingeben werden. Es werden dann im Laufe der Zeit automatisch verschiedene Anzeigenkombinationen getestet, um festzustellen, mit welchen die besten Leistungen erzielt werden. Mit responsiven Suchanzeigen werden Anzeigeninhalte besser auf die Suchbegriffe potenzieller Kunden abgestimmt, wodurch die Kampagnenleistung optimiert werden kann. Unter Umständen werden mehr Klicks und Conversions generiert als mit erweiterten Textanzeigen. Responsive Suchanzeigen bieten folgende Vorteile: • Es können flexible Anzeigen erstellt werden, die an die Bildschirmbreite des jeweiligen Geräts ange-
passt werden. So ergeben sich mehr Möglichkeiten, um potenziellen Kunden die eigene Werbebotschaft zu präsentieren. • Es können bis zu 15 Anzeigentitel und bis zu vier Textzeilen in Google Ads eingegeben werden und es werden automatisch die relevantesten Kombinationen ausgeliefert. Eine Anzeige besteht dabei
dott.ssa Eva Berger, HGV-Abteilung IT / Online Marketing
aus bis zu drei Anzeigentitel und zwei Textzeilen. • Es werden mehr potenzielle Kunden erreicht, da die responsiven Suchanzeigen aufgrund der unterschiedlichen Anzeigentitel und Textzeilen bei mehr Auktionen einbezogen und bei mehr Suchanfragen ausgeliefert werden können. • Die Leistung der Anzeigengruppen lässt sich verbessern, weil die responsiven Suchanzeigen bei mehr Auktionen berücksichtigt werden und man so mehr Klicks und Conversions erzielen kann als mit den erweiterten Textanzeigen. Einige Tipps für die Erstellung leistungsstarker responsiver Suchanzeigen: • Assets werden in beliebiger Reihenfolge verwendet. Sie müssen daher sowohl einzeln als auch in
Kombination mit anderen Sinn ergeben. • Ein Werbetreibender sollte mindestens eines seiner Keywords in den Anzeigentitel aufnehmen und so formulieren, dass dieser für die Suchbegriffe relevant ist, auf welche die Anzeige ausgerichtet wird. • Es sollten so viele unterschiedliche Anzeigentitel wie möglich erstellt werden. Je mehr Anzeigentitel in Google Ads eingegeben werden, desto mehr Möglichkeiten gibt es, die eigene Botschaft zu relevanten Anzeigen zusammenzustellen, mit denen sich die Leistung steigern lässt. Die HGV-Abteilung IT / Online Marketing ist gerne bei der Erstellung und Optimierung responsiver Suchanzeigen behilflich. Tel. 0471 317 840 onlinemarketing@hgv.it
SICHTBAR IN DEN SUCHMASCHINEN MIT DEM HGV-WEBSEITENTOOL
Regelmäßige technische Anpassungen und Suchmaschinenoptimierung (SEO) wirken sich positiv auf das Ranking in den Suchmaschinen aus. Die Vorteile des HGV-Webseitentools: - Regelmäßige technische Anpassungen an Standards und Forderungen - Full-Responsive-Webdesign: optimale Darstellung der Seite auf allen Endgeräten - Kurze Ladezeiten der Website - Möglichkeit zur Hinterlegung der Meta-Tags für jede Seite - Automatische Überprüfung der Seite und übersichtliche Auflistung aller Fehler zur einfachen Fehlerbehebung - https-Zertifikat zur geschützten Verbindung zwischen Webbrowser und Webserver HGV Bozen Tel. 0471 317 840 products@hgv.it www.hgv.it
18 HGV-Zeitung Februar 2022
BETRIEBSFÜHRUNG
Fotos: Wisthaler
Online Marketing: Die Vorteile der neuen Social-Media-Anwendung
Die Meta Business Suite ist da Von dott.ssa Katja Giovagnoli
Soziale Medien haben sich schneller als jede andere digitale Plattform entwickelt und daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. In Netzwerken tauschen sich Gäste nicht nur aus, sondern informieren sich, lassen sich inspirieren, erzählen ihre Erfahrungen und wollen mehr über Unterkünfte erfahren. Gesucht wird nach unvergesslichen Erlebnissen, Emotionen und Erinnerungen. Für Hotels, Pensionen,
dott.ssa Katja Giovagnoli, HGV-Abteilung IT / Online Marketing
Campingplätze, Ferienwohnungen, usw. ist es die Gelegenheit, mit Urlaubern auf Augenhöhe zu kommunizieren, die Bindung zu stärken und positive Hotelbewertungen zu erhalten. Durch den schnellen Fortschritt und all die Updates ist es nicht leicht, Schritt zu halten. Fast täglich gibt es Neuerungen und nun ist es schon wieder soweit: die Meta Business Suite ist da. Wie funktioniert sie und was verbirgt sich hinter diesem neuen Symbol?
Die neue Meta Business Suite Selbst nach schwierigen Jahren behauptet sich Facebook immer noch als Goldgrube für die Hotellerie. Nach Angaben des amerikanischen Großkonzerns hilft die Meta Business Suite den Nutzern, alle Kommunikationskanäle – Facebook, Messenger, Instagram, Direct – über einen zentralen Ort zu verwenden. Derzeit bietet sie Unternehmen die Möglichkeit, Beiträge, Nachrichten, Werbeanzeigen und Analyseaktivitäten
noch besser und vor allem einfacher zu steuern.
Alle Updates auf einen Blick Damit die Business Suite optimal genutzt werden kann, ist es notwendig, die Social-Media-Konten auf Facebook und Instagram miteinander zu verknüpfen. Ist dies geschafft, können Anfragen, Nachrichten, Kommentare und Warnungen direkt über die Startseite kontrolliert und verfolgt werden – eine große Hilfe für das Abarbeiten aller notwendigen Aktivitäten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die sogenannten Posts und Stories im Voraus zu planen, damit diese im Facebook-Feed und auf Instagram zu den Zeiten veröffentlicht werden, zu denen die Nutzer am aktivsten sind. Über die Insights erhält man Einblicke in die Reichweite, Interaktion und Performance von Beiträgen, wodurch sich herausfinden lässt, welche Inhalte bei den Followern am besten ankommen. Der ADS-Manager, der für Werbeanzeigen zustän-
Die Meta Business Suite hilft, alle Kommunikationskanäle über einen zentralen Ort zu verwenden. dig ist, präsentiert sich zunehmend intuitiv. Sowohl über PC als auch mobil, ist für eine optimierte Verwaltung der verschiedenen Werbemaßnahmen gesorgt. Ergebnisse von Social-Media-Kampagnen können live überprüft und Maßnahmen ergriffen werden. So ist es möglich, laufende Werbeinitiativen einfach und schnell auszusetzen oder zu aktivieren.
Voraussetzungen, für die Business Suite Um auf die Business Seite zurückzugreifen, muss eine Anmeldung mit dem eigenen Facebook-Konto erfolgen, welches mit dem Be-
trieb verknüpft ist. Sofern alle Voraussetzungen erfüllt werden, wird man zur Business Suite weitergeleitet. Dies kann über business. facebook.com überprüft werden. Falls noch kein Zugriff gegeben ist, wird dieser nach Angaben des Konzerns schrittweise eingeführt.
Beratung durch den HGV Die HGV-Abteilung IT / Online Marketing steht für Beratungen, Werbeanzeigen und Schulungen zum Thema Social Media gerne zur Seite. Tel. 0471 317 840 onlinemarketing@hgv.it products@hgv.it
Future Talks #31 mit Christian Heiss, Chef de Bar in der Kronenhalle in Zürich
Heutzutage ist es wichtig, dass man einen Fokus hat Zu einem spannenden Thema spricht Host Alexandra Silvestri mit Christian Heiss, Chef de Bar in der Kronenhalle in Zürich, in der neuen Podcast-Folge von Future Talks – dem Podcast für das Südtiroler Hotelund Gastgewerbe. Es war eine Frage, die Heiss vor nunmehr mehr als 20 Jahren dazu geführt hat, sich für die Bar als seinen zukünftigen Arbeitsplatz zu entscheiden: „Will ich mit der Menge schwimmen oder bleibe ich mir treu?“ Die Antwort war für ihn sehr schnell klar: „Ich werde nie mit der Masse schwimmen. Alle haben sich damals auf den Wein fokussiert, da blieb für mich die Bar übrig“, verrät er. Die Entscheidung hat er nie bereut. 2004 hat ihn
sein Weg in die berühmte Kronenhallte nach Zürich geführt, seit 2017 ist er dort als Chef de Bar tätig. Sich selbst treu zu bleiben, seiner Intuition zu folgen und die Freude am Machen ist für ihn nach wie vor der Schlüssel zu seinem Erfolg, beruflich wie privat. Ob er denn nicht manchmal müde ist von seinem Beruf? „Es ist eine never ending story“, sagt er bestimmt. Die Kreativität, die man im Beruf ausleben darf, die Intuition und das sich auf den Gast einlassen, vor allem aber auch die direkte Wertschätzung, die man erfährt, wenn einem der Cocktail oder die Empfehlung geschmeckt hat, spornen ihn immer wieder an. Der Beruf verlangt aber auch viel von einem ab.
Ein spannender Future Talk mit Christian Heiss, Chef de Bar in der Kronenhalle in Zürich. Heiss hat seinen Weg gefunden, mit dem Druck umzugehen. Er hat sich schon in jungen Jahren mit östlicher Philosophie und Kampfkunst auseinandergesetzt, ist Yoga-Lehrer und seit Kurzem auch Mentalcoach. „Es ist wichtig, in der heutigen Zeit gedanklich, emotional und physisch herunterzufahren. In der Ruhe und in der Stille entspringen die
besten Ideen“, erläutert er seine Motivation. Insbesondere auch in der Gastronomie sei es schwierig, sich nach einem Arbeitstag oder dem Service abzugrenzen. „Physisch bin ich zwar zuhause, gedanklich aber immer noch bei der Arbeit und dem Gast, der reklamiert hat“, beschreibt er ein Phänomen, das viele in der Branche kennen. Daher gehört es
für ihn dazu, dass nach der Arbeit das Team zusammenkommt – bei einem oder mehreren Gläsern analkoholischer Getränke, wie Christian Heiss betont – und über die 99,9 Prozent spricht, die an dem Tag funktioniert haben. Denn es ist dieser Fokus auf die Stärken, die das Team weiterbringt. Das Gespräch gibt es in der neuen Folge von Future Talks – dem Podcast für das Südtiroler Hotel- und Gastgewerbe nachzuhören. Die mittlerweile 31 Podcast-Folgen sind auf der HGV-Website, dem Youtube-Kanal des HGV und auf den Plattformen Spotify, Podigee, Deezer und Amazon Music/Audible as veröffentlicht. www.hgv.it
Februar 2022 HGV-Zeitung
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Fotos: Wisthaler
LAURIN‘S HGV
Urlaub mit Stil, Charme und Action Das Laurin’s in Toblach wurde nach erfolgreichem Umbau Mitte Dezember wiedereröffnet. Die Umbauarbeiten wurden von der HGV-Unternehmensberatung kompetent begleitet.
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Wir bedanken uns bei Familie Kiebacher für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen viel Erfolg! Controlling & Finanzierung Baumanagement Tel. +39 0471 317 780 baumanagement@hgv.it www.hgv.it
Abteilung Unternehmensberatung
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Ankommen, wohlfühlen und bleiben wollen ist das neue Motto im Laurin’s der Familie Kiebacher. Seit Mitte Dezember präsentiert sich das Vier-Sterne-Hotel in Toblach mit vielen Neuheiten. Ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung des Projektes stellte die betriebswirtschaftliche Studie dar. Im Zuge der Berechnung galt es als besondere Herausforderung, gemeinsam mit der Unternehmerfamilie die Umsatzziele, wie auch die Kostenstruktur für das neue Konzept beim Laurin’s zu definieren. Die Studie zur wirtschaftlichen und strategischen Entwicklung des Betriebs ergab schlussendlich eine Liquiditätsprognose für mehrere Jahre. Der gesamte Businessplan war – mit Studie, Konzeptpapier und Bauprojekt – Grundlage für die erfolgreiche Führung der Banken-
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gespräche. Dieser wird aber ebenso, mit dessen berechneten Zielen und konzeptionellen Ideen, Wegweiser für die künftige, erfolgsorientierte Führung des Betriebes sein.
Begleitung in der Bauphase Zusammen mit dem Architektenbüro Mutschlechner & Bucci aus Bruneck konnte ein Projekt umgesetzt werden, das vor allem das Erscheinungsbild des Hotels komplett in neuem Glanz präsentiert. Den jungen Bauherren Luzia und Jürgen Kiebacher war es wichtig, die Fassaden mit heimischen Lärchenholz nachhaltig zu verkleiden. Das Hotel wurde rundherum mit Wärmedämmung eingepackt und die Fenster wurden durch neue Elemente mit Dreifachverglasungen ersetzt. Auch die Dachfläche wurde wärme-
gedämmt und neu eingedeckt. Da die Planungsarbeit rechtzeitig und sorgfältig angegangen wurde, konnte das Bauvorhaben entsprechend in einer kurzen Zeit von gut drei Monaten durchgeführt werden. Viel Wert legte die Projektsteuerung, welche durch die HGV-Unternehmensberatung erfolgte, auf kompetente und zuverlässige Firmen und Handwerker, welche in Zusammenarbeit mit den Bauherren ausgesucht wurden. Dabei war nicht immer der günstige Preis ausschlaggebend, sondern vielmehr die zu erwartende Qualität und Zuverlässigkeit der Firmen. Angesichts der gestiegenen Rohstoffpreise war es auch wichtig, vertrauensvolle Partner zu finden. Der Umbau beinhaltete weiters die Errichtung eines Freibades sowie von Ruheräumen, die komplet-
te Umgestaltung des Erdgeschosses mit Eingangslobby, Bar und Lounge sowie Ski- und Bikeraum. Der Speisesaal wurde teils umgebaut.
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Im Dachgeschoss wurde eine neue Gästesuite errichtet.
Kostensicherheit war wichtig Michael Pichler, Mitarbeiter des HGV-Baumanagements, betont die Wichtigkeit der rechtzeitigen Inbetriebnahmen bei Hotelumbauten. Die technischen Anlagen werden zunehmend komplexer und müssen vor Inbetriebnahme justiert und eingestellt werden. Eventuelle Baumängel müssen rechtzeitig beseitigt werden. Vor der Eröffnung muss auch das Personal entsprechend mit den
neuen Anlagen vertraut gemacht werden. „Beim Hotel Laurin hat dieser Prozess kurz vor Wiedereröffnung hervorragend geklappt“, freut sich Michael Pichler. Und Hotelier Jürgen Kiebacher fügt hinzu: „Bei diesem Umbau wollten wir nichts dem Zufall überlassen. Wir haben uns deshalb an das Team der HGV-Unternehmensberatung gewandt. Die Kostensicherheit war uns als junge Unternehmerfamilie sehr wichtig. Ganz ehrlich gesagt hätten wir uns ohne fachliche Unterstützung nicht an dieses Projekt gewagt.“
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Die Gastgeberfamilie im Laurin’s in Toblach. Von links: Jürgen, Noah und Luzia Kiebacher.
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WEITERBILDUNG
Aktuelle STK/HGV-Kurse Innovation & Lehrgänge Mittwoch, 2. März
Beginn: Controllinglehrgang
Referent: Manuel Bertagnolli, Sommelier, Master of Business Administration und Magister in Betriebswirtschaft, Meran Ort: PC-Raum im HGV Bozen Gebühren: 650 € – STK: 265 € Management & Leadership Mittwoch, 23. Februar
Webinar: Investieren – finanzieren – realisieren
Referent: Klaus Schmidt, Leiter der HGVUnternehmensberatung, ´ und Michael Pichler, HGVUnternehmensberatung, HGV Bozen Gebühren: 80 € – STK: 40 € Donnerstag, 24. Februar
Webinar: Richtig Führen in der Praxis
Referentin: Andrea Bertagnolli-Windstoßer, Restaurantmeisterin und Sommelière, Meran Gebühren: 80 € – STK: 40 € Rezeption & Korrespondenz Donnerstag, 17. Februar
ASA Hotel – Aufbau
Referent: Manuel Riva, EDV-Experte, Lana Ort: PC-Raum im HGV Bozen Gebühren: 311 € – STK: 125 € Sprachen Donnerstag, 10. März
Inizio: Corrispondenza con l’ospite italiano
Referentin: Claudia Rossin, insegnante d`italiano, Bolzano Ort: Parkhotel Laurin, Bozen Gebühren: 243 € – STK: 81 €
spezialisiert auf Marketing und Verkauf, München Gebühren: 98 € – STK: 49 € Service & Beverage Dienstag, 22. Februar
Baustein Wein: Der gekonnte Weinservice
Referentin: Christine Mayr, Präsidentin der Sommeliervereinigung Südtirol, Bozen Ort: Bildungshaus Schloss Goldrain, Goldrain Gebühren: 264 € – STK: 97 € Dienstag, 8. März
Webinar: Baustein Wein: Das kleine 1 x 1 des Weines
Referentin: Christine Mayr, Präsidentin der Sommeliervereinigung Südtirol, Bozen Gebühren: 80 € – STK: 40 € Donnerstag, 10. März
Webinar: Smoothies – fit in den Frühling
Webinar: Marketing für Kleinbetriebe Referentin: Dörte Mäder, Unternehmensberaterin,
Betriebswirtschaft: Webinar zu Controlling im März Die STK/HGV-Weiterbildung bietet eine Webinarreihe zur Betriebsführung an. Erfolgreiche Betriebe haben eines gemeinsam: Sie haben ihre Zahlen im Griff, weisen ein gesundes Wachstum auf und setzen die richtigen betriebswirt-
schaftlichen Maßnahmen. Wie Betriebe dies erreichen, zeigt die Reihe des Bereiches Weiterbildung im HGV zum Thema Betriebsführung. Der erfahrene Trainer Frank Rüschenbaum von der DEHOGA Akademie in Baden Württemberg zeigt Schritt für Schritt den Weg dahin auf.
Infos zum Webinar Kursnummer: 85 Titel: Baustein Betriebswirtschaft: Führen mit Controlling und Kennzahlen Referent: Frank Rüschenbaum, DEHOGA Akademie, Baden Württemberg Datum: Mittwoch, 9. März 2022 Dauer: 9 Uhr bis 12 Uhr Kursgebühr: 80 Euro + 22 % MwSt. STK-Gebühr: 40 Euro + 22 % MwSt. Detailliertes Programm und Anmeldung: Bereich Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790 oder www.hgv.it
In den ersten beiden Bausteinen ging es um die Themen „Kostenmanagement und Gewinnsteigerung“ und „Kalkulation und Preisgestaltung“.
Webinar am 9. März Der dritte Baustein befasst sich mit dem Thema „Führen mit Controlling und Kennzahlen“ und findet am 9. März 2022 statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren alles zur Budgetierung als elementares Werkzeug, um das Mitarbeiterteam im Alltag ergebnisorientiert zu steuern. Sie lernen, Kosten effizient zu kontrollieren und zu beeinflussen. Als Grundlage gilt dabei etwa, den Block der Gemeinkosten in Einzelbestandteile zu zerlegen und somit klare Verantwortlichkeiten festlegen zu können.
Referentin: Melanie Resch, Ernährungstherapeutin, Nals Gebühren: 68 € – STK: 34 € Montag, 14. März
Webinar: Aperitivo – abbinamenti creativi per un tripudio di bontà
Referent: Stefano Urru, esperto barista, Merano Gebühren: 80 € – STK: 40 € Kulinarik 360° Montag, 21. Februar
Variation Tartelettes
Referent: Martin Troi, Patissier, Olang Ort: Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung Gebühren: 265 € – STK: 80 € Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com
Dienstag, 8. März
Erlebniswelt der Vielfalt: Frühstücken und Brunch in Südtirol
Referent: Reinhard Steger, Küchenmeister, dipl. Diätkoch, Mühlen in Taufers Gebühren: 270 € – STK: 81 €
Marketing & Kommunikation Montag, 21. März
Daten immer im Blick
Weitere Kurse und Anmeldung: Bereich Weiterbildung, Tel. 0471 317 790, weiterbildung@hgv.it oder unter www.hgv.it
Mentaltraining für Karriere und Alltag In diesem Webinar am Freitag, 18. Februar, von 9 Uhr bis 12 Uhr, dreht sich alles um mentales Training und dessen Auswirkungen auf Gedanken, Wohlbefinden und Körper. Durch die bewusste Beeinflussung der Gedanken kann man zu einer positiven Lebensgestaltung beitragen, was sich auf Beruf, Alltag und Ziele auswirken kann. Mit diversen Visualisierungs- und Entspannungstechniken kann das eigene Tun und Handeln beeinflusst und
die tägliche Arbeit im Kontakt mit dem Gast besser gelenkt werden. Durch das Webinar führt Christian Heiss, diplomierter Mentaltrainer und Barchef der Kronenhalle in Zürich. Weitere Informationen zum STK/HGVWebinar sowie zur Anmeldung beim Bereich Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790, weiterbildung@hgv.it oder unter www.hgv.it.
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WEITERBILDUNG
Holistic Branding schafft starke Marken
Marketing: Auftritt und Positionierung des Betriebes verbessern — Webinar am 15. Februar Im Webinar mit Lisa Sinn, Marketing- und Brand-Strategist aus Meran, geht es um den erfolgreichen Auftritt eines Unternehmens. Was versteht man unter dem Begriff „Holistic Branding“? Sinn: Unter dem Begriff „Holistic Branding” versteht man die ganzheitliche Betrachtung des Markenauf-
Lisa Sinn, Marketing- und Brand-Strategist, Meran
tritts eines Unternehmens. Das bedeutet, dass die Markenidentität nicht nur mit dem Design übereinstimmt, sondern auch, dass die individuelle Persönlichkeit des Inhabers bzw. der Inhaberin widergespiegelt wird. Ebenso wird die Markenidentität sowohl intern als auch extern bei sämtlichen Kommunikationsmaßnahmen berücksichtigt und zieht sich wie ein roter Faden durch das Haus, das Marketing und letztlich auch durch die Interaktion mit Gästen, Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wo und wie kann ich „Holistic Branding“ im Unternehmen anwenden? Im Unternehmen wird das „Holistic Branding” täglich angewandt, denn es betrifft nicht nur die eigene Entscheidgungsfindung und Umsetzung der Unterneh-
mensstrategie und -vision, sondern ebenso die Mitarbeiterführung und jegliche Kontaktpunkte mit Kunden und Gästen. Auch wird es bei sämtlichen Marketingmaßnahmen berücksichtigt und fließt zum einen ins Design von Marketingmaterialien als auch bei der Erstellung jeglicher Texte ein. Welche Benefits ergeben sich aus einem erfolgreichen „Holistic Branding“ für Kunden und Gäste? Holistic Branding bringt zahlreiche Benefits mit sich. Dadurch, dass einer klaren Linie gefolgt wird und die Werte nicht nur genau definiert sind, sondern auch in verschiedenster Form kommuniziert werden, wählt die Zielgruppe auf natürliche Art und Weise diese Marke, weil sie sich damit identifizieren kann. Als Brand stechen Sie so hervor und haben zudem
Infos zum Webinar Kursnummer: 158 Titel: Holistic Branding: Ganzheitlich starke Marken schaffen Referentin: Lisa Sinn, Marketing- und Brand-Strategist, Meran Datum: Dienstag, 15. Februar 2022 Dauer: 9 Uhr bis 12 Uhr Kursgebühr: 80 Euro + 22 % MwSt. STK-Gebühr: 40 Euro + 22 % MwSt. Detailliertes Programm und Anmeldung: Bereich Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790 oder www.hgv.it
einen hohen Wiedererkennungswert sowie einen authentischen Auftritt. Des Weiteren bringt das ganzheitliche Branding auch einen wesentlichen Vorteil für sämtliche Marketingaktivitäten mit sich und gibt eine eindeutige Richtung vor: Es ist klar definiert, wer die Zielgruppe ist, wie, wo, wann und mit wel-
chen Inhalten sie am besten zu erreichen ist und welcher Vision und Mission nachgegangen wird. Weil die Marke darüber hinaus auf der eigenen Persönlichkeit aufgebaut wird, wird ebenso eine tiefe persönliche Erfüllung sowie eine langfristige Positionierung des Unternehmens ermöglicht.
Nudging: Mit kleinen Stupsern viel bewegen
Betriebsführung: Wie Unternehmer bei der Entscheidungsfindung von Gästen nachhelfen können
Wie wäre es, wenn man Gäste zu seinen Gunsten beeinflussen könnte, ganz ohne dass diese davon etwas merken? Geht nicht? Geht doch: Die Methode des „Nudging“ macht es möglich. In einem STK/HGV-Webinar erfahren Interessierte mehr dazu. Nudging beruht auf den Erkenntnissen der Verhaltensökonomie, der Wissenschaft der menschlichen
Irrationalität. Nudging ist also die Kunst der sanften „Stupser“. In einem Webinar der Südtiroler Tourismuskasse (STK) und des HGV erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie die Fähigkeiten, den Gast in die gewünschte Richtung zu lenken, perfektionieren können und wie Nudging im Gastgewerbe funktioniert. Marko Kovic, Berater zu den Themen Analyse, For-
Infos zum Webinar Kursnummer: 53 Titel: Nudging: Arbeiten Sie noch oder stupsen Sie schon? Referent: Marko Kovic, Berater zu den Themen Analyse, Forschung und Kommunikation, Zürich Datum: Dienstag, 25. Januar 2022 Dauer: 9 Uhr bis 12 Uhr Kursgebühr: 80 Euro + 22 % MwSt. STK-Gebühr: 40 Euro + 22 % MwSt. Detailliertes Programm und Anmeldung: Bereich Weiterbildung im HGV Bozen, Tel. 0471 317 790 oder www.hgv.it
schung und Kommunikation aus Zürich, vermittelt neben den Grundlagen des Nudgings auch Praxisbeispiele für die Anwendung im Gastgewerbe. In der Verhaltensökonomie wird etwa erforscht, wie und warum Menschen Entscheidungen treffen. Nudging ist die praktische Anwendung der Erkenntnisse der Verhaltensökonomie. „Das Wissen, wie und warum Menschen „ticken”, wird bei Nudging eingesetzt, um Menschen zum gewünschten Verhalten zu bewegen“, weiß Marko Kovic. Und das ganz ohne Verbote oder Zwang, denn das Einzige, was bei Nudging gemacht wird, sind kleine Veränderungen im Entscheidungskontext.
Nudging in der Praxis eingesetzt Jede Situation, in der die Gäste eine Entscheidung treffen, ist ein Ort, wo mit
Entscheidungen von Gästen kann nachgeholfen werden. Dieses STK/ HGV-Webinar zeigt auf, wie das geht. Foto: fizeks/ stock.adobe.com
„Nudges“ (= Stupser) sanft „nachgeholfen” werden kann. „Vom ersten Anlocken der Gäste über ihr konkretes Konsumverhalten bis hin zum erneuten Besuch, lässt sich mit Nudging vie-
les zum Besseren bewegen – und zwar mit verblüffend wenig Aufwand,“ ist der Referent überzeugt. Mehr zum Thema „Nudging“ im Webinar am 25. Fepa bruar 2022.
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Weinwissen erleben
Gastlichkeit in Südtirol bietet ab März interessante Weinseminare an Auch dieses Jahr bietet der Verein Gastlichkeit in Südtirol zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zu aktuellen Themen für seine Mitglieder an. Einen Schwerpunkt bildet das Weinwissen. Südtiroler Weine werden von Weinliebhabern in aller Welt geschätzt. Sie zeichnen sich aus durch Authentizität und einen eigenständigen Charakter. Südtiroler Gastwirtinnen und Gastwirte sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wichtige Botschafter des Südtiroler Weins. Der Verein Gastlichkeit in Südtirol und das Konsortium Südtirol Wein möchten das Wissen rund um den Südtiroler Wein in Weinseminaren allen Weininteressierten näherbringen. Es werden Kurse zu „Weinverkauf und Weinempfehlung“ sowie eine
Seminarreihe Erlebnis Wein angeboten.
Aufbaukurse Im Aufbaukurs „Weinverkauf und Weinempfehlung“ am Montag, 14. März, erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick, wie eine ansprechende Weinempfehlung funktioniert, was eine Weinkarte beinhalten sollte und wie sie aussehen soll. Zudem lernen die Teilnehmenden bei einer geführten Verkostung, inklusive Besichtigung im Felsenkeller der Laimburg, autochthone Südtiroler Rebsorten kennen.
Seminarreihe Erlebnis Wein Am Montag, 23. Mai, lernen die Teilnehmenden im ersten Teil der Rei-
he „Erlebnis Wein“, was ein perfekter Wein-Service ist, wie man Weine richtig verkostet und lagert. Abgerundet wird das Seminar von einer Weinbergbegehung beim Weingut Waldgries in Bozen Rentsch. Am Montag, 13. Juni, findet der zweite Teil der Seminarreihe statt. Dabei wird gelernt, wie man durch eine perfekte Speisen-Wein-Anpassung den Gerichten das gewisse Etwas verleihen kann. Abgerundet wird das Seminar von einer Weinbergbegehung des Weinguts Lageder in Margreid. Diese beiden Seminare können getrennt oder im Paketpreis gebucht werden. Alle Seminare richten sich an Gastwirtinnen und Gastwirte sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Südtiroler Weinakademie stellt die erfahreds nen Weinexperten.
Infos zu den Weinseminaren Kursnummer: 603 Titel: Aufbaukurs „Weinverkauf und Weinempfehlung“ Datum: Montag, 14. März 2022 Dauer: 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr Ort: Landesweingut Laimburg, Pfatten/Auer Kursgebühr: 40 Euro + 22 % MwSt. Kursnummer: 604 Titel: Weinseminar Erlebnis Wein I Datum: Montag, 23. Mai 2022 Dauer: 14 Uhr bis 18 Uhr Ort: Weingut Waldgries, Bozen/Rentsch Kursgebühr: 50 Euro + 22 % MwSt. Kursnummer: 605 Titel: Weinseminar Erlebnis Wein II Datum: Montag, 13. Juni 2022 Dauer: 14 Uhr bis 18 Uhr Ort: Weingut Lageder, Margreid Kursgebühr: 50 Euro + 22 % MwSt. Paketpreis für Erlebnis Wein I + II: 75 Euro + 22 % MwSt. Detailliertes Programm und Anmeldung: Verein Gastlichkeit in Südtirol, Tel. 0471 317 790 oder www.gastlichkeit.it
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Nächste Veranstaltungen im Gustelier Genussliebhaber/-innen BasicWissen. Kochen lernen leicht gemacht – Fisch Mittwoch, 16. Februar 2022 | 18 Uhr bis 22 Uhr Referent: Luis Agostini, Küchenchef, Bozen Genussliebhaber/-innen KochWerkstatt. Glutenfrei genießen – einfach und alltagstauglich Donnerstag, 17. Februar 2022 | 18 Uhr bis 22 Uhr Referentin: Ruth Innerhofer, Gastgeberin im Hotel Drumlerhof, Sand in Taufers Leckerschmecker von morgen KüchenKids. Ab in die Zauberkücke Freitag, 18. Februar 2022 | 15 Uhr bis 18 Uhr Referentin: Hildegard Kreiter, Kräuterexpertin, Buchautorin und Kneipp-Gesundheitstrainerin Genussliebhaber/innen SamstagsKüche. From nose to tail Samstag, 19. Februar 2022 | 9 Uhr bis 15 Uhr Referent: Florian Patauner, Gastwirt und Küchenchef im Restaurant Patauner, Siebeneich/Terlan Geschmacksprofis ProfiClass. Variation Tartelettes Montag, 21. Februar 2022 | 9 Uhr bis 17 Uhr Referent: Martin Troi, Patissier, Olang Genussliebhaber/innen SternStunden. Mit Sternekoch Egon Heiss Dienstag, 22. Februar 2022 | 18 Uhr bis 22 Uhr Referent: Egon Heiss, Sternekoch im Gourmet Restaurant Prezioso im Castel Fragsburg, Meran Genussliebhaber/innen Webinar: MundArt. Entzündungshemmende Ernährung – iss dich gesund Mittwoch, 23. Februar 2022 I 18 Uhr bis 20 Uhr Referentin: Melanie Demanega, Ernährungstherapeutin und Ernährungswissenschaftlerin Genussliebhaber/innen BasicWissen. Kochen lernen leicht gemacht – Salate & Gemüse mit Früchten und Kräutern Montag, 28. Februar 2022 | 18 Uhr bis 22 Uhr Referent: Luis Agostini, Küchenchef, Bozen Geschmacksprofis ProfiClass. Cucina italiana moderna (IT) Freitag, 25. Februar 2022 | 9 Uhr bis 17 Uhr Referent: Leandro Luppi, Sternekoch, Malcesine Genussliebhaber/innen Webinar: MundArt. Nahrungsmittelunverträglichkeiten – wenn der Körper Alarm schlägt Montag, 7. März 2022 I 18 Uhr bis 20 Uhr Referentin: Melanie Demanega, Ernährungstherapeutin und Ernährungswissenschaftlerin Geschmacksprofis ProfiClass. Erlebniswelt der Vielfalt: Frühstücken & Brunch in Südtirol Dienstag, 8. März 2022 | 9 Uhr bis 17 Uhr Referent: Reinhard Steger, Küchenmeister und dipl. Diätkoch, Mühlen in Taufers
Informationen und Anmeldung unter www.gustelier.it. Sie finden uns auch auf Facebook (www.facebook.com/ gustelier) und Instagram (www.instagram.com/gustelier).
GASTRONOMIE
Partner werden gesucht
Gustelier spricht Gastronomiebetriebe an Gastronomiebetriebe können sich bei Interesse an einer Zusammenarbeit beim Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung melden. Der Genuss spielt im Gustelier eine wichtige Rolle. Egal ob bei Kochworkshops, kulinarischen Veranstaltungen oder Teamevents, bei allen steht das Essen und Trinken im Vordergrund. Um die Vielfalt gewährleisten zu können, wechseln sowohl die Referentinnen und Referenten als auch die Dienstleister, welche für den kulinarischen Aspekt der Veranstaltungen und Events verantwortlich sind. Mit einigen Partnern arbeitet das Gustelier bereits seit längerer Zeit zusammen. Allerdings soll dieser Pool an Partnern stetig erweitert werden, um noch mehr kulinarische Abwechslung zu bieten. Dabei ist das Gustelier auf der Suche nach Gastronomiebetrieben als Partner,
Das Gustelier sucht Gastronomiebetriebe für die Ausrichtung der Kulinarik bei Events. die den kulinarischen Teil bei Veranstaltungen übernehmen. Bei den Events kann es sich um kleinere Treffen mit einem Dutzend Personen, aber auch um größere mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern handeln. Ausgerichtet werden dabei Eigenveranstaltungen des HGV bzw. des Gusteliers, aber auch Events, für welche die Räumlichkeiten
des Gustelier angemietet werden. Das Gustelier möchte dabei HGV-Mitgliedern den Vorzug geben und freut sich über ein reges Interesse. Weitere Infos erhalten interessierte Gastronomiebetriebe beim Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung im HGV Bozen. nl Tel. 0471 317 777 info@gustelier.it
Speisen professionell fotografieren
Gustelier: Perfektes Foodstyling im Fotostudio im HGV Bozen Das Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung in Bozen ist mit unterschiedlichen Räumlichkeiten ausgestattet. Neben einer modern eingerichteten Profiküche und modularen Küchenblocks, können Hoteliers und Gastwirte unter anderem auch ein Fotostudio nutzen. Teresa Unterthiner vom Hotel Forestis in Brixen/ Plose hat dieses Angebot des Gustelier bereits in An-
spruch genommen und Fotos für ihre neue Speisekarte erstellen lassen. Auf die Frage, welche Eindrücke sie beim Fotoshooting gewonnen hat, meint Teresa Unterthiner: „Das Studio besitzt alles Nötige für ein professionelles Food-Shooting und gemeinsam mit Chefkoch Roland Lamprecht und unserem Fotografen machten wir uns auf zu einem Lokalaugenschein und beschlossen daraufhin gleich, das Atelier für die Food-Bilder fürs Forestis zu nutzen.“ Bereits die Anlieferung zum Atelier verlief reibungslos, erzählt Unterthiner. „Wir konnten unsere Utensilien direkt vor Ort platzieren und ohne Umwege die Vorbereitungsküche und das Fotostudio erreichen.“ Das
Fotostudio selbst ist mit passendem Lichtsystem, Hintergrundstoffen in verschiedenen Strukturen und Farben, mit Wifi-Zugang sowie modularer Arbeitsmöblierung ausgestattet. Dass die Vorbereitungsküche an das Fotostudio angrenzt, erleichtert die Vorbereitung der Teller und den Transport dieser in das optimal belichtete Fotostudio erheblich.“
Weitere Informationen Wenn auch Sie die Räumlichkeiten des Gustelier für ein Fotoshooting nutzen möchten, kontaktieren Sie das Gustelier-Team im HGV ac Bozen. Tel. 0471 317 777 www.gustelier.it
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GASTRONOMIE
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Sonntagsbraten
Südtiroler Gasthaus laden ein In den „Südtiroler Gasthäusern“ steht an den Sonntagen noch bis 20. März der Sonntagsbraten im Mittelpunkt. Mit dieser kulinarischen Aktion lassen die teilnehmenden Gastbetriebe eine althergebrachte Tradition aufleben. So war es früher ein liebgewordener Brauch, nach dem Kirchgang am Sonntag einen Sonntagsbraten zu servieren. Auf den Speisekarten steht dabei jeweils eine Spezialität vom einheimischen Fleisch und wie früher finden nur lokale und saisonale Zutaten den Weg in die Kochtöpfe. Ob Rindsbraten, Kalbsbraten, Lammbraten, u. v. m. – das vielfältige Angebot erfreut sich einer regen Nachfrage. Alte Familienrezepte werden traditionell zubereitet, manchmal auch ver-
feinert und manchmal auch neu interpretiert. So entsteht ein Geschmackserlebnis, das man sonntags in gemütlicher Runde mit der Familie und mit Freunden in den Südtiroler Gasthäusern genießen kann. „Mit dieser kulinarischen Initiative geht es uns einerseits um die Wiederentdeckung einer alten Tradition, andererseits um die Förderung der kleinen Kreisläufe im Land sowie die bewusste Verwendung von einheimischem Fleisch“, unterstreicht Florian Patauner, Vorsitzender der Gruppe Südtiroler Gasthaus. Näheres zur Aktion „Sonntagsbraten“ und zu den geöffneten Betrieben der Gruppe Südtiroler Gasthaus auf der Website oder auf den Social-Media-Kanäap len der Gruppe. www.gasthaus.it
Foto: Südtiroler Gasthaus Fink, Brixen
Lasagnette vom Kürbis Zutaten für 4 Personen Kürbiscreme: 1/2 kg Kürbis (Hokkaido, Muskatkürbis,...) 1 Karotte, 1 Zwiebel neutrales Öl 1 Eigelb 600 ml Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Muskatnuss Kürbiskernöl, Butter, Kürbiskerne Nudelteig: 300 g Hartweizenmehl 3 Eier (Größe L) 1 EL Olivenöl Weiteres 300 g Hirschnuss 200 ml Hirschfond oder Wildjus
Die Mitgliedsbetriebe der Gruppe Südtiroler Gasthaus laden ihre Gäste immer sonntags bis zum 20. März zum traditionellen Sonntagsbraten ein. Foto: Südtiroler Gasthaus/A. Marini
• Mit der Gemüsebrühe aufgießen und weichkochen. • Vom Herd nehmen und alles zusammen mit kalter Butter und den Gewürzen mixen. • Nudelblätter in Salzwasser kochen. • Das Fleisch vor dem Anrichten in feine Scheiben schneiden. • Alle Zutaten warm, schichtweise anrichten. Dieses Rezept stellt das Südtiroler Gasthaus Fink in Brixen zur Verfügung.
Gutes Gelingen wünschen:
Zubereitung • Für die Kürbiscreme die geschnittene Zwiebel in Öl andünsten. • Den gewürfelten Kürbis und die gewürfelte Karotte dazugeben.
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TRENDS
Lust auf Urlaub ist ungebrochen
Tourismus: Reisetrends für das Jahr 2022 und langfristige Entwicklung nach Corona Für die CMT 2022 Urlaubs-Messe hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) eine erste vorläufige Bilanz des Tourismus im Jahr 2021 erstellt und die touristischen Trends des Jahres 2022 ermittelt.
Die Indikatoren für die touristische Nachfrage im Jahr 2022 zeigen laut Martin Lohmann, wissenschaftlicher Berater der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen in Kiel, eine positive Ausgangslage. Hinsichtlich der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung seien die Deutschen optimistischer als noch vor einem Jahr. Dabei werde auch die eigene Lage günstiger eingeschätzt: 22 Prozent (Vorjahr 17 Prozent) erwarten, dass sich ihre persönliche wirtschaftliche Situation in einem Jahr verbessert haben wird; 24 Prozent (Vorjahr 25 Prozent) befürchten eine Verschlechterung. Die restlichen 54 Prozent würden keine Veränderung erwarten. „Die insgesamt als stabil wahrgenommene individuelle wirtschaftliche Situation ist eine wichtige Vorbedingung für den Urlaubstourismus 2022“, sagt Lohmann. Mit Urlaubsreisen in diesem Jahr hätten sich bereits im November 2021 mehr als vier von fünf Deutschen (82 Prozent) gedanklich beschäftigt. Ob jemand tatsächlich eine Reise antrete, sei dann eine Frage des Könnens (Zeit und Geld?) und des Wollens (Urlaubslust?). Die Fragen wurden klar beantwortet. „Die Urlaubslust ist mit 61 Prozent auf einem Höchststand (Vorjahr 51 Prozent), die Faktoren Zeit (72 Prozent) und Geld (70 Prozent)
Urlaubsreisen zum Wohle der Reisenden und ihrer Gastgeber werden auch in Zukunft eine wichtige Rolle in Gesellschaft und Wirtschaft spielen. Martin Lohmann
Die Indikatoren für die touristische Nachfrage im Jahr 2022 zeigen eine positive Ausgangslage. Foto: aanbetta/ stock.adobe.com
zum Reisen werden ebenfalls so günstig wie noch nie zuvor eingeschätzt“, sagt Lohmann, „insgesamt drücken diese Ergebnisse eine sehr positive Urlaubsstimmung aus“. Deutlich werde so ein aktueller Nachholbedarf, Urlaubsreisen waren und bleiben für die meisten Deutschen ein unverzichtbarer Bestandteil der Lebensqualität. Trotz dieser kundenseitig ausgezeichneten Voraussetzungen „ist aber auch 2022 mit einer geringeren Nachfrage im Vergleich zu 2019, also vor Covid-19, zu rechnen“, dämpft Lohmann die Erwartungen. Denn ebenso wie in den Vorjahren beeinflussten die Regelungen und Begrenzungen die Zugänglichkeit und die Kapazitäten touristischer Angebote und damit das Volumen der Urlaubsreisen und deren Gestaltung. Die Unwägbarkeit der wechselnden Vorschriften führe bei vielen Reisewilligen zum Abwarten bei der konkreten Reiseplanung und -buchung. Der Informationsbedarf sei hoch und von den Anbietern erwarteten Reisewillige viel Flexibilität und Kulanz. Damit sei mit einem Volumen von ca. 60 Mio. Urlaubsreisen der deutschsprachigen Bevölkerung, einem noch hohen Anteil von Zielen im Inland und in den Nachbarländern und
einem gegenüber 2019 relativ geringen Anteil von Flugreisen zu rechnen. Im Vergleich zu 2020/2021 bedeute dies dennoch einen Schritt in Richtung Normalisierung zur Situation vor Ausbruch der Corona-Pandemie.
Tourismus 2021 weltweit stark gebremst Der internationale Tourismus ging laut Lohmann 2021 im Verhältnis zu 2019 um mehr als 70 Prozent zurück. Weltweit werde die Zahl der Ankünfte von internationalen Gästen voraussichtlich bei ca. 351 Millionen liegen, nach 381 Millionen 2020 und 1,46 Milliarden im Jahr 2019. Damit liegt das Volumen des internationalen Tourismus etwa auf dem Niveau von 1987. In Deutschland sei in den ersten zehn Monaten des Jahres 2021 die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um weitere sechs Prozent gesunken, nach minus 36 Prozent im Vorjahr. Für 2021 könne man insgesamt mit ca. 284 Millionen (nach 302 Mio. 2020) Übernachtungen in Deutschland rechnen. 2019 waren es noch 496 Millionen gewesen. Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand: Seit Jahresanfang 2020 beeinflusst
die rasche Ausbreitung des Coronavirus das Leben in nahezu allen Ländern der Welt. Aufgrund der gegen die Verbreitung des Virus ergriffenen Maßnahmen war der grenzüberschreitende Urlaubstourismus zeitweise fast vollständig zum Erliegen gekommen. Auf der Angebotsseite sind weiterhin sämtliche Segmente der Touristikwirtschaft wie Hotellerie, Gastronomie, Verkehrsunternehmen, Reiseveranstalter und -büros von den Pandemiefolgen betroffen.
Urlaubsreisen in Corona-Zeiten Für den Bereich der Urlaubsreisen der Deutschen erwartet Lohmann ein niedriges Niveau der Nachfrage mit einem Volumen von ca. 50 Millionen Urlaubsreisen (Niveau wie im Vorjahr). Die erwartete Zahl der Kurzurlaubsreisen (Dauer zwei bis vier Tage) liege bei 47 Millionen (+27 Prozent gegenüber Vorjahr, -50 Prozent gegenüber 2019). Bei allen Bevölkerungsgruppen sei die Urlaubsreiseintensität in den Jahren 2020 und 2021 geringer als 2019 gewesen. „Besonders Ältere über 60 Jahre und Personen aus Haushalten mit geringem Einkommen verzichteten auf Urlaubsreisen“, erklärt
Lohmann. Geändert habe sich auch die Gästestruktur in den Zielgebieten: Unter den Urlaubsgästen in Baden-Württemberg seien beispielsweise jüngere Menschen häufiger als vor der Pandemie registriert worden. In Österreich habe es Marktanteilszuwächse besonders in den mittleren Altersgruppen (30 bis 69 Jahre) gegeben, während Senioren (70+) seltener angereist wären. Der Campingurlaub findet Lohmann zufolge unter den aktuellen Bedingungen neue Freunde. Noch nie waren so viele Deutsche an Ferien mit einem Wohnmobil (15 Prozent) oder im Caravan (12 Prozent) interessiert. Der Marktanteil des Campingurlaubs (2021 ca. 7,5 Prozent der Urlaubsreisen) „wächst langsamer, aber stetig“.
Langfristige Entwicklung Die Tourismusnachfrage werde „nach“ Corona nicht völlig anders als vor Corona. Die Pandemie spiele als direkter Treiber für die Nachfrageentwicklung eine zeitlich befristete Rolle. Unter der Voraussetzung, dass „der Umgang mit der Pandemie wieder ein gesellschaftliches Leben im gewohnten Maß erlaubt, wird das Urlaubsreiseverhalten ab 2023 wieder den ohne Pandemie erwarteten Entwicklungspfad nehmen“, prognostiziert Lohmann. Denn, „die Basis-Triebkräfte für Urlaubsreisen bestehen fort“. Die Menschen blieben die gleichen, mit ihren Motiven, Gewohnheiten und Präferenzen, aber auch ihrer Flexibilität und ihrer Verschiedenheit. Und der Tourismus entwickele sich auch in Zukunft dynamisch. Der Wandel komme durch Entwicklungen in den Rahmenbedingungen und im touristischen Angebot, etwa bei den Themen Nachhaltigkeit, technologischer Wandel und Personal. Lohmann ist sich sicher, dass „Urlaubsreisen zum Wohle der Reisenden und ihrer Gastgeber auch in Zukunft eine wichtige Rolle in Gesellschaft und Wirtschaft spielen werden“.
Februar 2022 HGV-Zeitung
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Fachkräftemangel ist Herausforderung Junge Wirtschaft traf sich zur ersten Sitzung des Jahres — SWR und WIFO zu Gast Die Zukunft liegt in den Händen der Jugend. Wie wichtig dieses Sprichwort für die Südtiroler Wirtschaft tatsächlich ist, wurde bei der jüngsten Sitzung der Jungen Wirtschaft Südtirol klar. Seit Jahresbeginn haben die Junghandwerker eine neue wichtige Aufgabe inne: Sie haben den Vorsitz der Jungen Wirtschaft Südtirol übernommen. Dieser gehören Vertreter der Jugendorganisationen Junghandwerker im lvh, Südtiroler Bauernjugend (SBJ), Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ), Junge im hds und die Jungunternehmer im Unternehmerverband Südtirol an. Sie machen sich gemeinsam für die Anliegen und Ziele der jungen Unternehmer hierzulande stark. „Uns Jungunternehmer verbinden viele gemeinsa-
me Themen und Anliegen. Ein Hauptthema, das wir heuer verstärkt angehen wollen, ist der Fachkräftemangel in Südtirol“, unterstrich Alexander Dallio, Landesobmann der Junghandwerker, bei dem ersten Online-Austausch in diesem Jahr. „Wir Junghandwerker freuen uns, den Vorsitz für dieses Jahr zu übernehmen und intensiv an diesem und weiteren Themen zu arbeiten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei der HGJ bedanken. Sie hat das vergangene Jahr den Vorsitz innegehabt und sich für die Interessen der Südtiroler Jungunternehmer starkgemacht. Auf diese Leistung werden wir aufbauen und uns bemühen, weiter daran zu arbeiten“, fügte Alexander Dallio hinzu. Gemeinsam haben die Jugendorganisationen die Ziele und Tätigkeiten für das
Die Junge Wirtschaft macht sich gemeinsam für die Anliegen und Ziele der jungen Unternehmer in Südtirol stark. neue Jahr 2022 besprochen und die nächsten gemeinsamen Arbeitsschritte geplant.
Wichtige Ehrengäste Bei der Sitzung nahmen neben den Vertretern der verschiedenen Jugendorganisationen WIFO-Direktor Georg Lun, SWR-Präsident
Federico Giudiceandrea sowie SWR-Geschäftsführer Roman Fuchs teil. „Wir wollen an diesem Austausch anknüpfen und ebenso in Zukunft gemeinsam mit der Jungen Wirtschaft Südtirol verschiedene Themen aufarbeiten und den Austausch intensivieren“, betonten die zwei SWR-Vertreter
Giudiceandrea und Fuchs. Georg Lun griff das zentrale Thema des Fachkräftemangels auf: „Es ist eine große Herausforderung, der wir uns jetzt stellen müssen.“ WIFO-Direktor Georg Lun unterstrich die Aktualität dieses Anliegens und stellte dabei die neusten Zahlen mh vor.
BEREIT FÜR NEUE HERAUSFORDERUNGEN Weiterbildung Konstante Weiterbildung ist ein Muss für den betrieblichen und persönlichen Erfolg! Das passende Weiterbildungsangebot haben die Südtiroler Tourismuskasse (STK) und der HGV. So sind Sie bereit für neue Herausforderungen.
Kursangebot: Exklusiv-Veranstaltungen Management und Führung Rezeption und Hauswirtschaft Sprachen EDV und Internet Wein und Gastronomie Service und Getränke Küche und Speisen Wellness und Fitness Pflichtkurse: Erste-Hilfe Arbeitssicherheit Brandschutz Gerne organisieren wir auch Kurse für Ihre Ortsgruppe oder Kurse direkt in Ihrem Betrieb. HGV Bozen Tel. 0471 317 790 weiterbildung@hgv.it www.hgv.it
Abteilung Weiterbildung
30 HGV-Zeitung Februar 2022
Ausgezeichneter Kundendienst
Alps Coffee bietet Top-Kaffeegenuss
Bereits im Jahr 1982 hat man sich bei Alps Coffee für einen hauseigenen Kundendienst in Südtirol entschieden, um den Kunden einen laufenden und umfangreichen Service bieten zu können. Der technische Kundendienst gehört somit zum festen Kern des Unternehmens und besteht aus einem siebenköpfigen Spezialistenteam, das seit Jahren eng zusammenarbeitet und auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann. Aktuell erfreuen sich in der Gastronomie, neben den traditionell eleganten Siebträgermaschinen, auch die praktischen Kaffeevollautomaten zunehmender Beliebtheit. Beide Geräte schaffen es, hochwertige Technik mit modernem Design zu verbinden und bieten damit nicht nur maßgeschneiderte Lösungen in diversen Arbeitsbereichen, sondern machen auch optisch etwas her. So ist es heute einfacher und zeitsparender denn je, diverse Kaffeegetränke für den Gast zuzubereiten. Damit aber auch über Jahre hinweg eine gleichbleibende Kaffeequalität gewährleistet ist, sollte eine Kaffeemaschine stets die richtige Pflege erfahren. Deshalb unterstützt Alps Coffee seine Kunden mithilfe seines Spezialistenteams bei allen technischen Belangen. „Die moderne Technik ist wirklich ausgeklügelt – gerade deshalb muss auch die Person, die die Maschi-
Kundenservice wird bei Alps Coffee groß geschrieben. ne betreut, damit vertraut gemacht werden. Ein regelmäßiger Wartungsservice ist für uns ebenfalls selbstverständlich“, so Stefan Hellweger, Leiter des technischen Kundendienstes. Kunden von Alps Coffee profitieren nicht nur in Form der individuellen Beratung und der Vor-Ort-Konfigurierung der Maschinen von den Experten. Auch in akuten Bedarfsfällen sorgt der technische Kundendienst binnen kürzester Zeit dafür, dass sie in Sachen Kaffeegenuss keine Ausfälle haben. Das firmeneigene Ersatzteillager umfasst nämlich kleinste Teilchen, sowohl für Vollautomaten, Siebträger-, Filterkaffeemaschinen und sogar Mühlen – so kann in Notfällen eine zügige Reparatur garantiert werden und Kunden müssen in Sachen Kaffeegenuss nichts dem Zufall überlassen. www.alps-coffee.it
Danke den HGJ-Partnern
Fokus auf Qualität legen
HGJ befasste sich mit touristischer Entwicklung Die HGJ-Landesleitung hat sich bei ihrer Klausurtagung auch ausführlich mit der Ausrichtung des Landestourismusentwicklungskonzeptes befasst. HGV-Direktor Thomas Gruber hat zunächst die Grundsatzausrichtung dieses Konzeptes vorgestellt und darauf verwiesen, dass damit Leitplanken zur zukünftigen Entwicklung des Tourismus in Südtirol vorgegeben werden. Die Landesleitung der HGJ diskutierte eingehend über die Inhalte des Tourismusentwicklungskonzeptes und unterstrich, dass es für die HGJ naheliegend erscheint, die Entwicklung im Tourismus wieder etwas stärker zu steuern. „Steuern kann jedoch
nicht bedeuten, dass keine betriebliche Entwicklung mehr zugelassen wird. Vielmehr geht es darum, die Leitplanken so zu stellen, dass eine gesunde wirtschaftliche Weiterentwicklung auch künftig möglich ist“, betont HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn. Die HGJ spricht sich auch dagegen aus, dass gewerbliche und nichtgewerbliche Beherbergungsarten bei betrieblichen Entwicklungen unterschiedlich behandelt werden, wie laut von der Landesregierung genehmigten Konzept vorgesehen ist. „Regelungen, die dazu führen, dass ein Teil der Branche sich kaum mehr entwickeln kann und für einen anderen Teil keine Beschränkungen vorgesehen werden, sind nicht
richtig und führen nur zu einer Ungleichbehandlung im Tourismus“, ist Schölzhorn überzeugt. Für die HGJ-Landesleitung müssen familiengeführte Betriebe grundsätzlich auch weiterhin die Möglichkeit haben, sich auf eine wirtschaftlich vertretbare Größe zu entwickeln. „Entwicklungschancen müssen dabei insbesondere der jungen Generation gegeben werden. Auf sie gilt es einen besonderen Fokus zu richten“, sind sich die beiden HGJ-Vizeobfrauen Anna Rohrer und Claudia Mumelter einig. Deshalb muss sich der Tourismus auch in Zukunft entwickeln können, wobei der Fokus auf Qualität und nachhaltige Entwicklung gelegt werden muss, waren sich alle einig.
Erfolgreiche Zusammenarbeit
Alps Coffee verlängert Partnerschaft mit der HGJ Ende des vergangenen Jahres wurde der Partnervertrag zwischen der HGJ und Alps Coffee für weitere drei Jahre unterzeichnet. Seit 1890 besteht die Tradition der Familie Schreyögg. Die traditionsreiche Kaffeerösterei wird von Peter Schreyögg in der dritten Generation sowie seinem Sohn Stefan Schreyögg in vierter Generation geführt. Die feinen Kaffeeprodukte zeichnen sich in erster Linie durch ihre Bekömmlichkeit und Ausgeglichenheit aus, was der Konsument als wohltuend beschreibt. Höchste Sorgfalt von der Bohne bis zur Tasse: Für die ausgezeichneten Kaffeemischungen bezieht Alps Coffee ausschließlich nach strengsten Kriterien selektierte Spezialitäten von ausgewählten Plantagen und veredelt diese nach allen Regeln der Kunst des Röstens. Das Ergebnis ist eine immer gleichbleibende Qualität, die durch das besonderes Röstverfahren sowie aufwändiger Mischungsverhältnisse erzielt wird. „Alps Coffee ist ein starker Partner der HGJ. Wir danken Peter und Stefan
Von links: Stefan Schreyögg von Alps Coffee und HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn bei der Vertragsunterzeichnung. Schreyögg für die wertvolle Unterstützung und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit“, betonte
HGJ-Obmann Daniel Schölzhorn bei der Verlängerung der Partnerschaft mit Alps mh Coffee.
Februar 2022 HGV-Zeitung
BEZIRKE
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Reise zu den prächtigen Hansestädten HGV-Frühjahrsreise nach Norddeutschland von 24. April bis 1. Mai Eisacktal und Pustertal/Gadertal Berlin, Potsdam, Rostock, Warnemünde, Stralsund, Rügen, Wismar, Schwerin, Lübeck und Hamburg stehen auf dem Programm der diesjährigen Frühjahrsreise der HGV-Bezirke Eisacktal und Pustertal/Gadertal. Auch heute noch begeistern die ehemals einflussreichen und wohlhabenden Hansestädte mit ihrem unnachahmlichen Flair und prächtigen Bauwerken viele Besucher. In der Bundeshauptstadt Berlin werden das alte Stadtzentrum mit dem Gendarmenmarkt, die Museumsinsel und der Kurfürstendamm besichtigt. Auch Potsdam hat mit prächtigen Schlössern, lauschigen Parks und barocken Bauten
Das Highlight der Frühjahrsreise ist der Besuch eines Konzertes in der Elbphilharmonie in Hamburg. Foto: pixabay vieles zu bieten. Meeresluft lässt sich bei einem Ausflug an das Ostseebad Warnemünde schnuppern. Die Hansestadt Rostock steht auch auf dem Programm. Außerdem wird ein Abstecher in die Kleinstadt Schwerin unternommen, die durch die reizvolle Lage am
Wasser und die fürstliche Residenzarchitektur beeindruckt. Zudem wird Lübeck besucht, dessen Stadtbild vom mittelalterlichen Ambiente und kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten geprägt ist. Das Highlight dieser Reise ist der Besuch eines Kon-
zertes in der spektakulären Elbphilharmonie in Hamburg. Außerdem kann bei einer Führung oder auf eigene Faust die Altstadt von Hamburg erkundet werden. Die Reise erfolgt per Linienflug mit SkyAlps von Bozen nach Berlin und von Hamburg zurück nach Bozen. Im Angebot enthalten sind sieben Übernachtungen in ausgewählten Hotels inklusive Frühstück sowie fünf Mittag- und Abendessen. Weiters sind Bootsfahrten auf der Müritz und im Hafen von Hamburg sowie die Eintrittskarten für die Elbphilharmonie inklusive. Der Preis für diese achttägige Reise beträgt pro Person im Doppelzimmer 2.570 Euro, der Einzelzimmerzuschlag beläuft sich auf 620 Euro. Zudem ist eine Verlängerung von zwei Nächten am Ende der Reise in Hamburg möglich. Anmeldeschluss ist
der 15. März. An der Frühjahrsreise können Mitglieder aus allen HGV-Bezirken teilnehmen, ein 2G-Nachweis ist erforderlich. Weitere Informationen und Anmeldung bei Marius Gebhard von MEIN REISEBÜRO in Brixen oder bei den Verbandssekretären Reinhold Schlechtleitner vom HGV-Büro Brixen und Walter Gasser vom HGV-Büro hb Bruneck. Tel. 0472 200 051 E-Mail: marius.gebhard@ meinreisebuero.it www.meinreisebuero.it
BERATUNG À LA CARTE Steuerberatung Die Mitarbeiter der HGV-Steuerberatung sind Experten für das Steuerrecht im Gastgewerbe. Kompetent und professionell erledigen wir für Sie die wichtigen, aber auch lästigen Arbeiten rund um die Steuern.
Dienstleistungen: Vereinfachte und doppelte Buchhaltung inkl. Abschluss Mehrwertsteuerabrechnung und -erklärung Steuererklärungen (auch 730er) Individuelle Steuerberatung mit Analyse der Ist-Situation Prüfung von Steuerbescheiden Verwaltung von Mietverträgen Ämtergänge Arbeitserleichterungen durch Onlinedienste Buchhaltung vor Ort: Mitarbeiter des HGV erfassen monatlich Ihre Buchhaltung direkt im Betrieb. HGV Bozen Tel. 0471 317 900 steuerberatung.bozen@hgv.it HGV Meran Tel. 0473 233 144 steuerberatung.meran@hgv.it HGV Schlanders Tel. 0473 620 281 steuerberatung.schlanders@hgv.it HGV Brixen Tel. 0472 834 732 steuerberatung.brixen@hgv.it HGV Bruneck Tel. 0474 555 545 steuerberatung.bruneck@hgv.it www.hgv.it
Abteilung Steuerberatung
32 HGV-Zeitung Februar 2022
PANORAMA
„Es ist eine tolle Bestätigung“
Zitate und Zahl des Monats
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Interview mit Alessandro Bellingeri Die Osteria Acquarol im Zentrum von St. Michael/ Eppan hat zum ersten Mal einen Michelin-Stern erhalten. Chefkoch Alessandro Bellingeri, ursprünglich aus Bonemerse aus der Provinz Cremona, hat gemeinsam mit seiner Frau Perla hier einen kleinen gastlichen Wohlfühlort geschaffen, wo er innovative Geschmackskombinationen kreiert.
Wie fühlt man sich als neuer Sternekoch? Bellingeri: Zu wissen, jetzt zu den Sterneköchen zu gehören, ist ein großes Glück und gibt meiner Frau Perla, mir und all unseren Mitarbeitern viel Energie, um weiterhin gut zu arbeiten. Aber wir tragen jetzt natürlich auch eine große Verantwortung für diese neue Ausgangssituation. Wie lange haben Sie darauf hingearbeitet? Im Acquarol haben wir immer versucht, unseren Kunden einen schönen Moment und eine Reise durch unsere Küche zu bieten. Wir sehen den Michelin-Stern nicht als Ziel, sondern als Mittel, um das, wofür wir arbeiten, besser zum Ausdruck zu bringen. Für uns war es eine wunderbare Überraschung und ein schönes Geschenk. Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung? Für mich ist diese Auszeichnung etwas sehr Emotionales, sowohl aufgrund der Bedeutung dieses Restaurantführers als auch aufgrund der Qualität, die dieser zum Ausdruck bringt. Es ist eine neue Ausgangssituation, eine neue Seite unseres Restaurants, die wir mit Freude schreiben werden. In gewisser Weise ist diese Auszeichnung wie ein Oscar im Gastgewerbe, der unser Engagement und unsere ständige harte Arbeit belohnt. Welche sind die Voraussetzungen, um einen Michelin-Stern zu erhalten?
Prozent mehr internationale Touristenankünfte gab es im Jahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2020. Das sind immer noch 72 Prozent weniger, als vor der CoronaPandemie.
Je länger der Tourismussektor aufgrund der Pandemie auf halbmast fährt, umso mehr Strukturen gehen in die Brüche.
Sternekoch Alessandro Bellingeri von der Osteria Acquarol in Eppan Die wichtigsten Anforderungen sind sicherlich die Qualität der Produkte und die Phantasie. Die wichtigste Voraussetzung ist jedoch zweifellos die Beständigkeit in der Küche und im Service. Können Sie Ihr Küchenkonzept genauer vorstellen? Wir im Acquarol arbeiten mit kleinen Erzeugern, Landwirten und Züchtern zusammen, die es uns ermöglichen, die beste Qualität und vor allem die Saisonalität auf den Teller zu bringen. Kurz gesagt, sie bestimmen das Menü. Wir wollen das Territorium nach unseren Vorstellungen auf den Teller bringen und die Geschichte der Berge und ihrer Umgebung erzählen. Was unterscheidet Ihre Küche von anderen Küchen, ob mit oder ohne Stern? Ich denke, was uns unterscheidet, ist die Tatsache, dass wir versuchen, die Geschichte der Region Südtirol aus der Sicht einer Person zu erzählen, die zwar nicht in dieser Region geboren ist, aber dort lebt. Für mich ist Südtirol jetzt meine neue Heimat und es ist meine Aufgabe, die Geschichte dieses Landes zu erzählen. Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Gerichte? Ich lasse mich oft inspirieren, wenn ich in den Wald gehe, oder von der Stille der Berge. Ich beginne mit einem Produkt, mit dem ich arbeiten möchte, und versuche, diesem die richtige Bedeutung zu geben.
Gabriel Felbermayr, Leiter WIFO Innsbruck
Die Bürgerinnen und Bürger und die Betriebe müssen durch Steuerentlastungen unterstützt werden.
Quelle: UNWTO
Helmut Tauber, Landtagsabgeordneter
Geplante Fernreisen im Jahr 2022 60%
4%
33%
3%
69%
6%
21%
4%
59%
9%
28%
4% 14% 6% Ja
Nein
53% 27% Nein, nur in Europa
Urlaub im Inland
Eine Umfrage des Online-Reiseportals Urlaubspiraten unter mehr als 1.100 Befragten aus Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich bietet einen Ausblick auf das Reisejahr 2022 und zeigt, wie viele der Befragten eine Fernreise planen. Quelle: HolidayPirates Group
Klick
„Zukunft jetzt!“ hieß ein Projekt der Klasse 4A der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran, dessen Ziel es war, junge Menschen für das Gastgewerbe und somit auch für die Ausbildung am Kaiserhof zu begeistern. Den Schülerinnen und Schülern gelang es, die Vorteile der Arbeit in der Gastronomie und Hotellerie hervorzuheben. Von der Schulleitung gab es viel Lob. Foto: Kaiserhof
Februar 2022 HGV-Zeitung
PANORAMA
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Akademie für Hotelmanagement
Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran bietet interessanten Lehrgang an Auf dem Niveau einer parauniversitären Ausbildung vermittelt dieser Lehrgang Fachwissen im Hotel- und Tourismusmanagement.
„Die Tourismusbranche braucht gut ausgebildete Arbeitskräfte. Sie sind die Grundlage für den Erfolg“, ist Anita Zehrer, Leiterin des Zentrums Familienunternehmen am MCI Innsbruck und Dozentin an der Akademie für Hotelmanagement, überzeugt. Der Lehrgang kombiniert in einzigartiger Weise Theorie und Praxis, um auf dem Niveau einer parauniversitären Ausbildung Kompetenzen im Hotel- und Tourismusmanagement zu vermitteln. „Die Ausbildung an der Akademie für Hotelmanagement war sehr wichtig für mich, da sie mich charakterlich und fachlich wachsen
ließ. Ich wurde reifer und bekam die Grundausbildung, um ein Hotel zu leiten. Die entstandenen Freundschaften und das Netzwerk begleiten mich bereits mein ganzes Leben. Sie ist eine Triebfeder für die berufliche Laufbahn“, berichtet Absolvent Klaus Alber vom Miramonti Boutique Hotel in Hafling. Auch wenn die Oberschulzeit einige Zeit zurückliegt, eine berufliche Änderung geplant ist oder die berufliche Erfahrung durch eine fundierte Ausbildung erweitert werden soll, ist dieser Lehrgang ideal. Vorkenntnisse aus Tourismus und Hotellerie sind dazu nicht erforderlich. Ein Schwerpunkt ist die Vermittlung wirtschaftlicher Kompetenz: Die Teilnehmer setzen sich mit strategischen und operativen Aufgaben, Trends, Destinations- und Eventmanage-
Der Lehrgang vermittelt das notwendige Fachwissen für das Hotel- und Tourismusmanagement. Foto: Armin Terzer ment sowie Digitalisierung auseinander, diskutieren volkswirtschaftliche Zusammenhänge und Marketinginstrumente. Zudem erhalten sie Einblick in die Buchhaltung, Kostenrechnung und Finanzierungsmöglichkeiten. Sprachen und Kommunikations- und Präsentationstechniken sind weitere wesentliche Themenbereiche,
Exkursionen runden die Ausbildung ab. Der praktische Unterricht in Küche, Service und Empfang verläuft projektorientiert und verbindet Hintergrundwissen mit der praktischen Umsetzung. Praktika in qualifizierten Betrieben der Hotel- und Tourismusbranche im Inund Ausland dienen dazu, das Gelernte umzusetzen
und Kontakte zu knüpfen. Die Qualität der Inhalte wird durch internationale Dozenten aus Hochschulen oder Universitäten und Experten aus der Wirtschaft garantiert. Der Praxisunterricht erfolgt über die bewährten Experten der Hotelfachschule. Nach Ausarbeitung der Diplomarbeit und Absolvierung der Prüfung ermöglicht der Abschluss den direkten Eintritt in die Arbeitswelt oder den Einstieg in das dritte Jahr eines Bachelorstudiums an der Partner-Hochschule Internationale Fachschule Bad Reichenhall in Deutschland, International College of Tourism and Management in Bad Vöslau, Österreich, und Stenden University of Applied Sciences in Leeuwarden, Niederlande. www.kaiserhof.berufsschule.it
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Abteilung Unternehmensberatung
34 HGV-Zeitung Februar 2022
PANORAMA
Sanierungsberatung für Privatpersonen
Plattform Land bietet fachkundige Sanierungsberatung durch erfahrene Architekten an
Die Plattform Land startet mit Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse und in Zusammenarbeit mit der Kammer der Architekten eine Sanierungsberatung für Private und Gemeinden. Damit wertvoller Grund gespart, das Ortsbild verbessert wird und vor allem auch die Innenbereiche der Gemeinden wieder vermehrt belebt werden, bietet die Plattform Land ab sofort eine Sanierungsberatung an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger wie auch Gemeinden können sich dafür per E-Mail an die Plattform Land wenden, online eine Checkliste ausfüllen und die geforderten Unterlagen zusenden. Eine Jury wählt in der Folge die interessantesten
Ein gelungenes Beispiel einer Sanierung in St. Martin in Thurn. Foto: Plattform Land
Sanierungsobjekte aus. Die Eigentümer erhalten dann eine professionelle Beratung durch Fachleute der Kammer der Architekten. „Die Erfahrungen aus Vor-
arlberg und anderswo haben gezeigt, dass sich gut beratene Eigentümer häufig für eine Sanierung entscheiden. Ob ein Objekt saniert wird oder nicht, entschei-
det letztlich natürlich immer die Eigentümerin bzw. der Eigentümer“, erklärte Ulrich Höllrigl, Geschäftsführer der Plattform Land. Das neue Angebot der Platt-
form Land dient dazu, den Interessierten alle Informationen zu vermitteln, die für eine gute Entscheidung nötig sind. Dank der Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse belaufen sich die Kosten für Privatpersonen auf lediglich 300 Euro zzgl. MwSt. für 15 Beratungsstunden. Gemeinden zahlen 1.250 Euro zzgl. MwSt. für 20 Beratungsstunden. Bürger können für jegliche Sanierung von Gebäuden ansuchen, Gemeinden nur für Sanierungen von Leerständen. Die Sanierungsobjekte der Gemeinden sollten Vorbildcharakter haben. Bewerbungsfrist ist der 15. Februar 2022. www.plattformland.org/ plattform-landsanierungsberatung/
Das fairste Dinner fördert Kreativität und Sensibilität Wettbewerb: Schülerinnen und Schüler von drei gastgewerblichen Schulen kochen nachhaltig
Das schmeckt und wird fair: Rund 90 Schülerinnen und Schüler der Landeshotelfachschule Bruneck, der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe Emma Hellenstainer in Brixen und der Landeshotelfachschule Kaiserhof in Meran stellen sich Mitte Februar an drei Abenden mit einem Vier-Gänge-Menü einer starken Jury. Die OEW – Organisation für Eine solidarische Welt in Brixen hat „Das fairste Dinner“ ins Leben gerufen. Es geht dabei nicht nur um Geschmack und Komposition der Speisen. Es geht vor allem um die Wahl und Herkunft der Lebensmittel, um die Kommunikation zwischen Küche und Service, um Freude und Inspiration beim Kochen. Die Jury besteht aus dem Sternekoch des Rittner Restaurants 1908 Stephan Zippl, aus der Koordinatorin der Südtiroler Weltläden Brigitte Gritsch, aus der Zero-Waste-Expertin Maria Lobis, der Ernährungswissenschaftlerin Ivonne Daurù Malsiner und
einem Experten zu nachhaltiger Landwirtschaft. Neben der Jury beteiligen sich jeweils rund 40 Gäste an der Verkostung. Das fairste Dinner fördert den Austausch zwischen den jungen Köchen und den Mitarbeitern des Service, regt ihre Kreativität und Sensibilität an. Die freiwilligen Spenden gehen an Partnerprojekte der OEW im Globalen Süden. Der Sternekoch Stephan Zippl vom Rittner Sternerestaurant 1908 legt als Jurymitglied besonders Wert auf ein harmonisches Zusammenspiel der Zutaten, auf mutige Kombinationen und Kreationen sowie auf Nachhaltigkeit. Das fairste Dinner sei mehr als ein kulinarischer Wettbewerb, sagt Franziska Blaas, die bei der OEW für bewussten Konsum zuständig ist. „Wir möchten junge Menschen dafür motivieren, sich im späteren Berufsleben mit diesen Themen auseinanderzusetzen und sich als Menschen wahrzunehmen, die mit ihren Entscheidungen, mit ihrer Nachfrage
Die Schülerinnen und Schüler der gastgewerblichen Schulen freuen sich auf den Wettbewerb. und ihrem Angebot Veränderung bewirken können“, betont sie. Als Preis und Dank für ihren Einsatz warten auf die fünf Schulklassen verschiedene Workshops. Mit Mattia Baroni und Gregor Wenter vom Restaurant La Fuga geht es um nachhaltige und gesunde Ernährung durch Fermentation, mit Maria
Lobis geht es um Zero Waste und im dritten Workshop stehen die Gemüsevielfalt und der naturnahe Anbau im Mittelpunkt. Die freiwilligen Spenden des Dinners am 14. Februar in Bruneck gehen an das Schulprojekt „Seite an Seite“ in Sambia, die Spenden vom 15. Februar in Brixen an das Waisenhaus-Projekt
„Oasis of Endless Hope Centre“ in Kenia und die Spenden des Dinners in Meran am 17. Februar an das Sozialprojekt „Vida y Esperanza“ in Bolivien. Weitere Informationen und Anmeldung bei Franziska Blaas von der OEW. franziska.blaas@oew.org Tel. 0472 208 208
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36 HGV-Zeitung Februar 2022
PANORAMA
ÖHV hat einen neuen Präsidenten
Hotellerie: Walter Veit bei Versammlung ernannt Michaela Reitterer tritt nach drei Amtsperioden als Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) ab.
Nach dem Maximum von drei Funktionsperioden verabschiedete sich Michaela Reitterer bei der 54. Generalversammlung der Österreichischen Hoteliervereinigung Mitte Januar in Wien als ÖHV-Präsidentin. Ihr folgt Walter Veit, Inhaber des Hotel & Zirbenspa Enzian sowie der Mankei Alm in Obertauern. Veit engagiert sich seit 2004 ehrenamtlich in der ÖHV, zuletzt als Landesvorsitzender in Salzburg und Vizepräsident.
Setzt auf Krisenmanagement Oberste Priorität hat für den neu gewählten Branchensprecher die Bewältigung von Pandemie und Wirtschaftskrise. „Nichts ist dringender“, weiß Veit und meinte in seiner Antrittsre-
Der neue ÖHV-Präsident Walter Veit Foto: ÖHV de weiter: „Wir sehen die Bemühungen der Politik. Ohne Entschädigungen gäbe es die Hotellerie heute wohl nicht mehr. Doch vieles bleibt auf der Strecke, dauert sehr lange und ist überkomplex.“ Das beginne bei den Verordnungen und gehe bis hin zur Abwicklung von Entschädigungen. „Kommt die Liquidität erst in den Unternehmen an, wenn der Antragsteller in Konkurs geht, ist es zu
spät“, forderte er von der Politik mehr Abstimmung mit der Praxis. Das würde die Prozesse beschleunigen, den Aufwand verringern. „Dass uns die Infektionszahlen nach Silvester um die Ohren fliegen, wenn wir die Gäste um 22 Uhr aus dem kontrollierten Umfeld bei professionellen Gastgebern hinauskomplimentieren, war von Anfang an klar. Da hätten viele Infektionen vermieden werden können“, nannte Veit ein Beispiel zu Jahresbeginn. Die Folgen der Fehleinschätzung trage zum wiederholten Mal der Tourismus: „Die Infektionszahlen steigen ins Endlose, die Hotels sind beinahe leer. Wenn der Bund bei den Förderungen nicht nachjustiert, gibt es ein unschönes Erwachen.“ Nun will Veit von der Politik vollen Fokus auf das Krisenmanagement: „Jetzt heißt es Menschenleben und Arbeitsplätze retten und rasche Maßnahmen setzen“, stellte Veit zu Beginn seiner Amtszeit klar.
Nachhaltigkeit als Ziel
Tourismus: Schweiz will neue Akzente setzen
Der Schweizer Bundesrat hat im November die neue Tourismusstrategie des Bundes verabschiedet. Sie bildet für die nächsten vier Jahre die strategische Grundlage seiner Tourismuspolitik und löst gleichzeitig die bisherige Tourismusstrategie aus dem Jahr 2017 ab.
Bund setzt auf Bewährtes Der Bundesrat ist der Ansicht, dass sich die bisherige Tourismusstrategie bewährt hat – auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Deshalb werden auch die Ziele der bisherigen Strategie weitgehend beibehalten: Rahmenbedingungen verbessern, Unternehmertum fördern, Chancen
der Digitalisierung nutzen und Attraktivität des Angebots und des Marktauftritts stärken.
Nachhaltigkeit als Chance Allerdings will der Bundesrat auch neue Akzente setzen. Besonderen Wert legt er in Zukunft auf die Nachhaltigkeit. Sie biete dem Tourismus „zahlreiche Chancen, die es zu nutzen gilt“, so der Bundesrat. Nachhaltige Entwicklung werde zu einer neuen „strategischen Achse“, sagte dazu Bundesrat Guy Parmelin. Das Engagement für mehr Nachhaltigkeit solle die ganze Wertschöpfungskette umfassen, so Richard Kämpf, Leiter des Ressorts Tourismuspolitik beim
Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Beispielsweise sollen sich Touristen zukünftig länger am Reiseziel aufhalten. So verbessere sich die Ökobilanz über die gesamte Reise. Aber auch eine stärkere Nutzung des öffentlichen Verkehrs oder eine bessere Energieeffizienz der Betriebe könnten zu mehr Nachhaltigkeit führen. Ziel sei es, die Schweiz als „Nachhaltigkeitsleaderin“ zu positionieren. Für die Umsetzung der neuen Tourismusstrategie setzt der Bund weiterhin auf die vier tourismuspolitischen Förderinstrumente Innotour, Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredit (SGH), Schweiz Tourismus (ST) sowie Neue Regionalpolitik (NRP).
Bücher im Gespräch
Durnwalder: Erinnerungen Sieben Jahre sind seit dem Ende der Ära Luis Durnwalder vergangen – es ist an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Bilanz über ein Vierteljahrhundert, in dem Luis Durnwalder Landeshauptmann von Südtirol war. In dieser Periode großer Umbrüche und Veränderungen, vom Fall des Eisernen Vorhangs bis zum EU-Beitritt Österreichs, entwickelte sich Südtirol zur Modellregion im Herzen eines geeinten Europas. Dem Historiker Michael Gehler gewährte Durnwalder in langen Gesprächen tiefe Einblicke in sein Leben und Denken. Von der Herkunft und Jugend bis zu seiner jahrzehntelangen Karriere als Politiker: Kein heikles Thema bleibt im Buch „Luis Durnwalder: Erinnerungen“ ausgespart. Durnwalder gibt Auskunft über seine Aufgaben, Herausforderungen und Kon-
flikte im Beziehungsgeflecht zwischen Brüssel, Rom, Trient, Innsbruck und Wien. Mit ausführlichen und offenen Antworten legt der Altlandeshauptmann nicht nur eine Bilanz seines politischen Lebens, sondern zugleich auch ein spannendes zeitgeschichtliches Dokument vor. Es kann als persönliches Vermächtnis für ein Land gesehen werden, dem stets sein ganzer Einsatz galt. Das Buch ist im Michael-Wagner-Verlag erschienen und für 34,90 Euro im Handel erhältlich.
Glutenfrei kochen Ruth Innerhofer, Inhaberin des Hotels Drumlerhof in Sand in Taufers, leidet an Zöliakie und hat sich intensiv mit dem Thema Gluten auseinandergesetzt. Aus dem gebündelten Knowhow, das sich die Gastwirtin in vielen Jahren des Experimentierens angeeignet hat, hat sie jetzt ein Buch veröffentlicht. Mit dem Kochbuch „Know-how glutenfrei – 66 Rezepte für alle Teige: Nudeln, Knödel, Brot, Kuchen, Kekse“ möchte sie Betroffenen zu mehr Genuss verhelfen. Auf 224 Seiten sind die besten glutenfreien Rezepte aus Ruth Innerhofers Küche im Hotel Drumlerhof zu finden: glutenfreie Teig-Rezepte vom Apfelstrudel bis zum Zwetschgendatschi, Südtiroler Spezialitäten wie Tirtlan, Schupfennudel und Knödel, aber auch italienische Ravioli, Gnocchi und Grissini, köstliche Desserts wie Kastanientorte, Schokosoufflé und Brownies und viele Brotrezepte.
Ruth Innerhofer mischt die Basis-Mehlmischungen selbst, dabei backt und kocht sie unter anderem mit Hirse, Buchweizen, Teff, Reis, Polenta, Kartoffeln und Amaranth. Der Fokus liegt auf der Praxis, der Machbarkeit, ohne die Notwendigkeit spezieller Küchenmaschinen oder Küchenequipments. Alle Zutaten, die sie verwendet, sind im Supermarkt oder im Reformhaus erhältlich. Das Kochbuch zeigt auf, wie man mit schmackhaften glutenfreien Gerichten überraschen kann. Das Buch ist bei Edition Raetia erschienen und für 24,90 Euro im Handel erhältlich.
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PANORAMA/MARKTBLICK
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Klare Fakten und neue Impulse
TourismusForum Alpenregionen: 28. bis 30. März in Oberstdorf und im Kleinwalstertal Perspektivenwechsel im Tourismus. Wie das funktioniert, darum handelt das diesjährige TourismusForum Alpenregionen.
Oberstdorf und das Kleinwalsertal arbeiten hindernisfrei über Ländergrenzen hinweg zusammen und generieren rund 4,6 Millionen Nächtigungen. Sie spielen in der Liga der Top-Destinationen im Alpenraum. Ob Bergbahnen, Hoteliers oder Tourismusorganisationen, hier wird Zusammenarbeit neu gelebt. Hotels im Kleinwalsertal haben sich schon in den 80er-Jahren Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Sie waren damals und sind bis heute Pioniere für Authentizität und Enkeltauglichkeit. Innovation und Nachhaltigkeit sind heute Leitsterne einer neuen Normalität. Neue Formen der Zusammenarbeit über
Länder-, Regions- und Unternehmensgrenzen hinweg sind angesagt. Die Zukunft fordert aber neue Formen der Führung. Die 31. Auflage des TFA – TourismusForum Alpenregionen zeigt erfolgreiche Beispiele aus der Praxis auf, vorgestellt von jungen High Potentials – Männern und Frauen. Eine neue Generation hat die Driverseats erobert: innovativ, aufgeschlossen und teamfähig.
Anschauungsunterricht par excellence Klare Fakten und neue Impulse versprechen die Themenschwerpunkte der wiederum sorgfältig ausgesuchten Referentinnen und Referenten. Beim TFA – TourismusForum Alpenregionen von 28. bis 30. März 2022 zeigt sich die neue alpine Leadership in mutigen Frauen und Männern mit solider Ausbildung und
Beim diesjährigen TourismusForum Alpenregionen steht der Perspektivenwechsel im Tourismus im Mittelpunkt. offenem Horizont, innovativ, nachhaltig, digital-affin und eingewoben in neuen Organisationsformen. Das Forum ist Anschauungsunterricht par excellence in einer wie gewohnt ein-
zigartigen und familiären Atmosphäre. Weitere Informationen und das Programm sind auf der Website ersichtlich. Eine Anmeldung über die Website des Tourismusforums
ist erforderlich. HGV-Mitglieder erhalten einen Rabatt unter der Angabe des folgenden Kodex: AN90HGV22. www.tourismusforum.ch
Exklusive Naturkosmetik aus Bergkräutern
Alpienne bietet Beherbergungsbetrieben Chancen auf Individualität im Spa-Bereich
„Die Menschen von heute sind auf der Suche nach dem Echten und Unverwechselbaren. In ihrem Feriendomizil wünschen sie sich Authentizität, im Restaurant ebenso wie im Spa-Bereich. Es ist einfach faszinierend, was uns die Natur an Schätzen bietet, um so behutsamer müssen wir damit umgehen“, ist Heinrich Schneider vom Relais & Châteaux Terra im Sarntal überzeugt. Anspruchsvolle Gäste wünschen sich zeitgemäße Treatments mit reinen Naturprodukten aus den Bergen. Die Produkte und Anwendungen von Alpienne vermitteln Natürlichkeit, Nachhaltigkeit, Reinheit und alpinen Charme. Der Gast kommt in die Berge, um ebendies zu erleben. Alpienne war bei seiner Gründung mit der Vision einer 100 Prozent naturreinen Alpenkosmetik revolutionär. Gründer und Men-
tor des familiengeführten Unternehmens ist Reinhard Schuler. In einem Team, ausgestattet mit dem Wissen in der traditionellen, alpinen Heilkräuterkunde und großer Expertise in Dermatologie und Biomedizin, wurde über Jahre hinweg eine eigenständige Wirkstoffkosmetik entwickelt, die mit alpinen Wirkstoffen formuliert wird, 100 Prozent naturrein ist, das begehrte Zertifikat der klimaneutralen Produktion seit 2010 führt. Alpienne geht über Bio hinaus. Wo immer möglich, verwendet Alpienne Rohstoffe von wildwachsenden Alpenpflanzen aus ihrem ureigensten Lebensraum, direkt aus dem Gebiet angrenzend an das Langtauferertal im Naturpark Kaunergrat. Diese werden dort sorgsam und mit größtem Respekt gepflückt und händisch im Unternehmen weiterverarbeitet. Alpienne hebt sich als
Heinrich Schneider, Mitinhaber und Zwei-Sternekoch vom Relais & Châteaux Terra im Sarntal, das mit dem grünen Stern für Nachhaltigkeit vom Gastronomieführer Guide Michelin 2022 ausgezeichnet wurde: „Die Naturkosmetik Alpienne ist ein Teil unseres Erfolgskonzeptes Foto: Alpine Naturprodukte GmbH für Nachhaltigkeit in unserem Haus.“ Hersteller besonders hervor, indem auf einzelne Bedürfnisse eines Betriebes speziell eingegangen wird. Etwa im Spa-Bereich durch spezielle Produktentwicklungen,
Treatments und fein abgestimmte Spa-Konzepte. Dies bietet dem einzelnen Betrieb eine enorme Chance auf Individualität. Interessierte an der ex-
klusiven Naturkosmetik Alpienne erfahren mehr bei Evi Morandell. Tel. 391 40 98 043 alps.more@gmail.com
38 HGV-Zeitung Februar 2022
MARKTBLICK
Ratschläge für eine sichere Küchenhygiene hollu: Praktische Tipps vom Hygienespezialisten
Die Küchenhygiene in einem Hotel oder Gastbetrieb ist unumgänglich. Der HGV-Partner und Hygienespezialist hollu hat darin sehr viele Erfahrung und Kompetenz und zeigt auf, was zu einer sicheren Küchenhygiene beiträgt.
Eigenkontrollsystem etablieren Mangelnde Handhygiene, kritische Gegenstände wie Schneidebretter und Küchenmesser oder die nicht ganz strikte Trennung von frisch gewaschenen Waren und Rohwaren – Schlupflöcher für Bakterien und Keime gibt es viele. Mit klar definierten Hygieneprozessen und einem funktionierenden Eigenkontrollsystem lassen sich Sicherheitslücken schließen. Die sieben Grundsätze für das Eigenkontrollsystem nach HACCP-Richtlinien sind: Gefahren ermitteln und Risiken bewerten, Kontrollpunkte etablieren, Grenzwerte bestimmen, regelmäßiges Überprüfen der Werte und Festlegung von Verantwortlichkeiten, sinnvolle Korrekturmaßnahmen, Eigenüberprüfung sowie genaue Dokumentation und das Führen von Aufzeichnungen. Detaillierte Reinigungs- und Hygienepläne, in denen die Abläufe exakt definiert sind, erleichtern
die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben: was, wie, wo, wann, von wem und mit welchen Produkten gereinigt beziehungsweise desinfiziert wird – individuell abgestimmt auf den jeweiligen Betrieb. Empfehlung: Auch ein anlassfallbezogener Reinigungs- und Desinfektionsplan für den Krisenfall soll vorbereitet werden. Damit kann schnell und richtig reagiert werden.
Richtige Dosierung der Produkte Große Vorteile bietet die Verwendung von Konzentraten, die hochwirksam in der Reinigungsleistung und dabei sehr sparsam im Verbrauch sind. Wenn Reinigungs- oder Desinfektionslösungen verdünnt eingesetzt werden, ist je nach speziellem Anwendungsbereich unbedingt auf das korrekte Mischverhältnis zu achten. Die Lösungen sollten immer frisch zubereitet werden.
Richtige Lagerung der Lebensmittel Um Waren vor gegenseitiger Kontamination zu schützen, sind Fleisch, Obst und Gemüse, Geflügel und Eier in separaten Räumen zu lagern. Ist dies aufgrund der Betriebsgröße oder der baulichen Gegebenheiten nicht möglich, bedarf es im Kühl-
hollu unterstützt bei der Erhebung und Sicherung hoher Hygienestandards in der Küche. raum eigener Zonen, die eine gegenseitige Beeinflussung ausschließen: Wenn beispielsweise kontaminierte Rohware, wie Gemüse, rohe Eier etc., in einem Regal aufbewahrt wird und für fertig zubereitete, abgedeckte Speisen ein separates Regal vorgesehen ist, ist man bereits auf der sicheren Seite. Wird das First-in-first-outPrinzip nicht eingehalten, kann es zur Überschreitung von Mindesthaltbarkeitsdaten kommen. Deshalb gilt es, beim Befüllen der jeweiligen Lagerräume immer zuerst neue Waren hinten hineinschichten und die „alten“
Bestände nach vorne stellen. Kleiner Tipp: die regelmäßige Lagerkontrolle im Ablaufplan genau festlegen und dokumentieren. So sind die Lebensmittel immer in einem einwandfreien Zustand.
Personalhygiene im Arbeitsalltag Mangelnde Personalhygiene, vor allem die Handhygiene, stellt eine der häufigsten Infektionsquellen dar, durch die gefährliche Keime auf Lebensmittel übertragen werden. Hier empfiehlt es sich, ausreichend Möglichkeiten zur Händedesinfekti-
on zur Verfügung zu stellen – vor allem an neuralgischen Stellen, wie zum Beispiel außerhalb des WC-Bereichs, sodass der Türgriff nach dem Händewaschen nicht noch mal angegriffen werden muss. Am besten sollte der Tag mit Händewaschen beginnen und allgemein das Bewusstsein der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für regelmäßige Handhygiene während des Arbeitstages geschärft werden. Tel. 0471 950 177 info@hollu.it www.hollu.com
Feinste Teigwaren für die Gastronomie Wörndle vertreibt Produkte von Monograno Felicetti
Der Beginn der Geschichte des Pastificio Felicetti in Predazzo beginnt vor mehr als hundert Jahren. Eine Geschichte, die vier Generationen überdauert, Kriege und Krisen überwunden und die Vision des „Großvaters“ Valentino erfüllt hat. In diesem Traum von 1908 spiegelt sich der Mut wider, nur gut gemachte Dinge zu tun, die Demut, ständig dazuzulernen sowie sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Diese Ziele können nur
erreicht werden, indem man von den besten Rohstoffen ausgeht und sie sorgfältig auswählt. Bio- und Vollkornhartweizengrieß, Kamut und Dinkelmehl sind bei den Produzenten, die mit Felicetti das Ziel der höchsten Qualität teilen, sehr gefragt. Diese werden mit reinstem Quellwasser und sauberer Luft von den Dolomiten kombiniert. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, in vollem Respekt zur Umwelt zu agieren und nach biologischen
Prinzipien zu arbeiten. Ein vorbildliches Beispiel dafür ist die Monograno-Linie. Monograno Felicetti wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, die Bedürfnisse aller Gastronomen und Liebhaber guter Küche zu verbinden, welche sich zunehmend mit Fragen der Umweltethik auseinandersetzen. Der Kunde kann aus vier Monograno Felicetti-Linien auswählen: • Matt: starke und reiche Sorte von Hartweizen aus den Feldern Apuliens; • Kamut Khorasan: Vor-
fahre moderner Körner mit Ursprung im Mittleren Osten; • Dinkel: ursprünglich von den Kelten, Ägyptern und Etruskern verwendet. Wird heute von umbrischen und toskanischen Bauern angebaut; • I Cappelli: reich an hochwertigem Eiweiß aus Anbauten zwischen Apulien und Basilikata.
Starker Vertriebspartner Seit 2013 werden die
Produkte von Monograno Felicetti in Südtirol über Wörndle Interservice vertrieben. Ein Partner, den die Teigwarenfabrik von Predazzo für die große Erfahrung, die sie im Laufe der Jahre gesammelt hat, für die Professionalität, die von den Kunden in der Region anerkannt wird, für die Qualität der angebotenen Produkte und für die Sorgfältigkeit ihres Verkaufsnetzes ausgewählt hat. www.granchefpremiumfood.it
KLEINANZEIGER
HGV-Sprechstunden Oberpustertal
Die Enasco Sprechstunden
Jeden Mittwoch, 9 Uhr bis 11 Uhr, Raiffeisenkasse Innichen, Seiteneingang 2. Stock
HGV-Bozen:
Sterzing
HGV-Meran:
Jeden 1. und letzten Mittwoch im Monat, 10 Uhr bis 12 Uhr, Raiffeisenkasse, Sterzing
Passeiertal
Jeden Freitag, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr; Anmeldung: Tel. 0471 317 700 1. und 3. Mittwoch und jeden 2. Dienstag im Monat, 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr; Anmeldung: Tel. 0473 233 144
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 9 Uhr bis 11 Uhr, im Büro des Tourismusvereins in St. Leonhard in Passeier
HGV-Brixen:
Versicherungsberatung Assiconsult
HGV-Bruneck:
HGV-Bozen:
jeden letzten Donnerstag im Monat, 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0471 317 700
2. und 4. Dienstag im Monat, 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr; Anmeldung: Tel. 0472 834 732
HGV-Bezirksbüro Bruneck:
jeden letzten Mittwoch im Monat, 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0472 555 545
HGV-Bezirksbüro Meran:
jeden letzten Donnerstag im Monat, 14 Uhr bis 17 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0473 233 144
Geräte Umständehalber zu verkaufen: Mikrowelle „ Panasonic“, GastroHeißluftofen, Gastro-Doppelfritteuse/Strom, Schiebetür aus Fichtenholz mit Glasfenster, originaler Bauerntisch Fichte massiv; 8-10
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1. und 3. Dienstag im Monat, 8 Uhr bis 12 Uhr; Anmeldung: Tel. 0474 555 545
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Wegen Betriebsauflösung zu verkaufen: sehr gut erhaltene Spülmaschine „Winterhalter GS 2015“ und neuwertige Eiswürfelmaschine „Icematic“. Tel. 339 19 59 020
Jeden 2. Dienstag im Monat, 9 Uhr bis 12 Uhr; Anmeldung: Tel. 0473 620 281
HGV-Bezirksbüro Brixen:
jeden letzten Mittwoch im Monat, 9 Uhr bis 12 Uhr. Anmeldung unter Tel. 0472 834 732
Registrierkasse von Giacomuzzi mit Schublade, einem Bedienmonitor, 2 Bestelldisplays, 2 Orderman der letzten Generation, einem Fiskaldrucker, 3 Bestelldruckern, mit ca. 100 Abschlüssen, nur 6 Monate benutzt, zum Preis von 10.000 Euro + MwSt. (Neupreis 16.500 Euro + MwSt.) zu verkaufen. Kontaktaufnahme bei Interesse bitte ausschließlich per Whatsapp Tel. 389 00 53 646 oder per E-Mail salamafaruk@yahoo.it
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Impressum Redaktion: Dr. Nikolaus Stoll, Dr. Verena Bonatti, Dott.ssa Beate Holzner, Dr. Isabel Meraner, Dr. Beate Pachler Anzeigen: Dr. Verena Bonatti Eigentümer und Herausgeber: HGV-Service Genossenschaft Hoteliers- und Gastwirteverband, 39100 Bozen Schlachthofstraße 59, Tel. 0471 317 700 Fax 0471 317 701, E-Mail: presse@hgv.it Verantwortlich für den Inhalt: Dr. Nikolaus Stoll ROC-Nummer: 010273 Layout: Friedl Raffeiner Druck: Athesia, Bozen, Weinbergweg 7 Reg. Trib. Bozen 3/65 - 1965; erscheint monatlich Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen.
Einrichtung Schlafcouch, auch einzeln ausziehbar, 180 cm breit, für 260 Euro zu verkaufen. Tel. 0473 831 410 Ein Insel-Küchenblock ist umständehalber (weil zu klein geworden) zu verkaufen. Jahrgang 2013 der Firma MKN, sehr gut erhalten. Maße: Länge 230 cm, Breite 180 cm, Höhe 90 cm mit Sockel (ohne Sockel 75 cm), Preis verhandelbar. Nähere Infos unter Tel. 0473 204 500 Hotel Das Gerstl im Obervinschgau verkauft komplette Bareinrichtung inklusive Theke und Kühlanlagen (auch Einzelteile erhältlich), handgeschnitzte Holzdecken, Sofas und Sessel (ideal für einen Wartebereich für Gäste), 8 ausziehbare Schlafcouchen, große Fensterfront, mehrere Kofferwagen sowie Biosauna. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 338 67 05 802 oder unter der folgenden E-Mail-Adresse lukas@dasgerstl.com Liegen für das Hallenbad (10 Stück) um 300 Euro (Einzelpreis 40 Euro) zu verkaufen. Tel. 333 99 11 710 Gepolsterte Kinderspielecke (2 m x 2 m) mit großen LEGO-Steinen um 100 Euro zu verkaufen. Tel. 333 99 11 710 Wandspiel für Kinderspielzimmer um 50 Euro zu verkaufen. Tel. 333 99 11 710 Gesamte Badeinrichtung (Duschkabine mit Tasse, Waschbecken, Bidet und WC der Marke Gustavsberg mit dazugehörigen Armaturen Grohe) zu verkaufen. Aufgrund des Umbaus der Appartements und der Reduzierung der Anzahl der Badezimmer wird es nicht mehr benötigt. Die Badeinrichtung ist in sehr gutem Zustand. Tel. 335 13 70 555
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Verschiedenes Einzigartige Radiosammlung bestehend aus 300 Radios in gute Hände abzugeben. Tel. 338 4307270
40 HGV-Zeitung Februar 2022
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