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Korntankauslaufrohr aus- und einschwenken ............... 6.2

STRASSENVERKEHR

Neben dem Führerschein hat der Maschinenführer ständig die Ablichtung der Allgemeinen Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamtes, ein Warndreieck und bei Maschinen über 4 t zulässiges Gesamtgewicht mindestens einen Unterlegkeil mit dem Mähdrescher mitzuführen. Beim Befahren öffentlicher Straßen mit dem Mähdrescher sind alle in der Ablichtung der Allgemeinen Betriebserlaubnis des Kraftfahrt-Bundesamtes (§ 18 Abs. 5 StVZO) unter dem Buchstaben C festgehaltenen Auflagen zu beachten. Bei Maschinen mit Überbreite (Breite über die Reifen) ist anstelle der Ablichtung der Allgemeinen Betriebserlaubnis eine Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge (Einzelgutachten) und eine Ausnahmegenehmigung gemäß § 70, Abs. 1, Nr. 1 und 2 der StVZO mitzuführen. Außerdem sind alle in der Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge bzw. in der Ausnahmegenehmigung aufgeführten Auflagen zu beachten. Die Erteilung der Ausnahmegenehmigung ist in jedem Bundesland unterschiedlich. DieKenntlichmachung muss nach den Richtlinien für die Kenntlichmachung überbreiter Straßenfahrzeuge erfolgen. (Je zwei Warntafeln vorn und hinten, Schutzleiste, zwei Kennleuchten für gelbes Blinklicht – Rundumlicht –.) Werden nachträglich Teile des Mähdreschers verändert, deren Beschaffenheit vorgeschrieben ist oder deren Betrieb eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer verursachen kann, so erlischt die Betriebserlaubnis und es muss eine erneute Betriebserlaubnis beantragt werden. Hierfür ist es erforderlich, dass die Maschine der zuständigen Technischen Prüfstelle für den Kfz-Verkehr(TÜV) zur Erstellung eines Gutachtens vorgeführt wird (§ 19 Abs. 2 StVZO). Wenn Sie im Zweifel sind, ob ein solcher Fall vorliegt, wenden Sie sich an uns als Hersteller. Wird ein Transportfahrzeug für Vorsatzgeräte hinter dem Mähdrescher mitgeführt, so ist das Beleuchtungskabel anzuschließen und die Beleuchtungseinrichtung auf ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. Wird der Mähdrescher mit einem Maispflücker bzw. mit einem klappbaren Schneidwerk ausgerüstet, sind die Bestimmungen und Auflagen der Allgemeinen Betriebserlaubnis, insbesondere die Auflagen der Zusatzgewichte und Bereifung zu beachten.

Kennzeichen

Als selbstfahrende Arbeitsmaschine mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h unterliegt der Mähdrescher nicht der Zulassungs- und Kennzeichenpflicht. Die Maschine muss aber auf der linken Seite mit dem Vor- und Zunamen sowie dem Wohnort des Besitzers unverwischbar und deutlich beschriftet werden. Das Mitführen von Anhängern in der Anhängekupplung beim Befahren öffentlicher Straßen ist nicht gestattet. Die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung der einzelnen Länder können unterschiedlich sein. Bei Abweichungen zu den Angaben des Herstellers haben immer die Bestimmungen der jeweiligen Länder Gültigkeit.

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