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VORSORGE

Lebe lieber sorgenfrei! Geld für alle Fälle, in jedem Alter, heute und in Zukunft.

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Pro Tag 1 Euro

Sparen für später ist immer leistbar. Seite 03

Geldfresser Nr. 1 Verflixte Fixkosten einfach absichern. Seite 05

Mehr Geld

Finanzen checken und optimieren. Seite 07

Klüger kaufen Konsumkredite sinnvoll nutzen. Seite 08


Schutz vor finanziellem Ruin Welche existenziellen Gefahren es gibt und wie man sich absichert. schließen. Das könnte man bereits (je nach Alter und Beruf) mit rund 40 bis 50 Euro monatlich. Häufige Ursache für den Verlust der Arbeitskraft sind übrigens psychische Krankheiten (Burn-out), Unfälle machen nur vier Prozent der Fälle aus. Berufsunfähigkeit ist ein unterschätztes Risiko, das von der gesetzlichen Sozialversicherung unzureichend gedeckt wird. Tatsache ist, dass Menschen heute nicht mehr bruchlose Erwerbskarrieren haben

und auch Ehen nicht jene Haltbarkeit aufweisen, die Voraussetzung für kontinuierliche soziale Sicherheit ist. Wichtig vor dem Urlaub: Eine Reisekrankenversicherung. Wenn man außerhalb der EU unterwegs ist, sollte man die paar Euro nicht sparen und dafür finanziell sicher unterwegs sein. Ein einziger Tag Krankenhausaufenthalt in den USA kann bis zu 1000 Dollar kosten. www.finanzportal.at

[ Tipps ] Urlaub außerhalb der EU? Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen.

Notlagen abfedern Berufsunfähigkeitspolizze und Privathaftpflicht können finanzielle Notstände abfedern.

Private Vorsorge sichert Lebensstandard Raiffeisen Oberösterreich bietet optimale Vorsorgelösungen für alle Lebensphasen und -bereiche.

Vorhandene Vorsorgelücken schließen. „Das Bewusstsein, für die unterschiedlichen Lebensphasen vorzusorgen und damit die Zukunft finanziell abzusichern, ist mittlerweile in allen Altersschichten und Bevölkerungsgruppen verankert. Wir bieten hierzu eine breite Palette

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an Vorsorgelösungen mit sicheren, einfachen, nachvollziehbaren sowie verständlichen Veranlagungs- und Versicherungsprodukten. Und wir achten darauf,

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aut Marktforschung erachten 8 von 10 Österreicherinnen und Österreichern Vorsorgen als absolut notwendig und sinnvoll. Dabei geht es aber nicht nur um die Zeit in der Pension. Finanzielle Absicherung und damit Unabhängigkeit wird für jeden der unterschiedlichen Lebensabschnitte angestrebt – wie etwa die Gründung des ersten eigenen Haushalts oder die Geburt des ersten Kindes.

senlandesbank OÖ. Am Beginn steht die Analyse der Ist-Situation mit Einkommen und den bestehenden Veranlagungen bzw. Versicherungen. Die Spezialis-

„Wer bei der Vorsorge rechtzeitig handelt, stellt schon heute die Weichen für ein finanziell unabhängiges Leben.“ Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin Raiffeisenlandesbank OÖ

diese im Sinne unserer Kunden richtig einzusetzen“, sagt Michaela Keplinger-Mitterlehner, Vorstandsdirektorin der Raiffei-

ten von Raiffeisen Oberösterreich entwickeln dann gemeinsam mit den Kunden optimale, individuelle Lösungen, um

eventuell vorhandene Vorsorgelücken zu schließen.

Möglichst breite Streuung. Neben der intensiven Beratung ist bei der Veranlagung vor allem die breite Streuung wichtig – in Bezug sowohl auf die unterschiedlichen Produkte als auch auf die Laufzeiten. „Das frei verfügbare Einkommen soll nicht nur in unterschiedliche Produkte gesplittet werden. Besonders wichtig ist auch eine ausgewogene Laufzeitenstruktur, denn verschiedene Laufzeiten der Veranlagungsprodukte bedeuten unterschiedliche Auszahlungszeitpunkte. Und diese können der eigenen Lebensplanung zeitlich angepasst werden. Daher steht fest: Wer bei der Vorsorge rechtzeitig handelt, stellt schon heute die Weichen für ein finanziell unabhängiges Leben“, so Keplinger-Mitterlehner. www.rlboe.at

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s kann jeden treffen, doch keiner denkt gerne darüber nach. 1.000.030 Menschen in Österreich (etwa 13 Prozent) leben in Haushalten, die mit Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle auskommen müssen (848 Euro). Wie schützt man sich vor der Armutsfalle? Private Berufsunfähigkeitsvorsorge wird immer wichtiger. Von mehr als vier Millionen Erwerbstätigen in unserem Land haben weniger als fünf Prozent vorgesorgt, um bei Arbeitsausfall die Einkommenslücken zu


Vorsorge? Machen Sie Witze? Schon mit 30 bis 50 Euro monatlich lässt sich in ein paar Jahren eine schöne Summe ansparen.

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orsorgemuffel haben in jedem Alter und in jeder Lebenslage ein und dieselbe Ausrede: kein Geld. Als Jugendlicher hat man eben erst zu arbeiten begonnen und man

den Kinder viel Geld, über 50 Jahren ist man immer noch knapp bei Kasse oder man will endlich mehr verreisen und mit über 60 zahlt sich das einfach nicht mehr aus. So der Tenor.

„Es ist besser, einen Tag im Monat über Geld nachzudenken,als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten!“ John D. Rockefeller

möchte Spaß haben. Dann kommen das Auto, die Weiterbildung, die eigene Wohnung, die Familiengründung, mit 50 Jahren brauchen die studieren-

Man muss kein Großverdiener sein, um sich für die Zukunft abzusichern oder sich zumindest einen finanziellen Polster anzulegen. Für die langfristige

Anlage, z.B. die Altersvorsorge, ist das Fondssparen gut geeignet. Jeden Monat werden z.B. um 50 Euro Anteile an einem Aktienfonds erworben und dem Depot gutgeschrieben. Wenn der Fonds gut gemischt ist (verschiedene Branchen, auch festverzinsliche Wertpapiere) ist das Risiko gut gestreut und Talfahrten einzelner Werte werden meist abgefedert. Gute Alternativen sind das Bausparen und das Prämiensparen. Da ist man schon mit 30 Euro dabei – und mit einer etwas längeren Bindung sind auch die Zinsen attraktiv. www.geldmarie.at

Großvater wusste mehr

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n den damaligen Zeiten der Sparsamkeit und des Maßhalten-Müssens war das Haushaltsbuch – zumeist auf einem Wandkalender geführt – ein Muss. Wer ein Haushaltsbuch führt, sieht, woher das Geld kommt und wohin es geht. Das Haushaltsbuch ist kein Patentrezept – mit ihm lässt sich auch nicht einfach Geld „drucken“, wenn keins mehr da ist. Es ist aber ein erprobtes Hilfsmittel, um seinen finanziellen Spielraum zu ermitteln und Sparpotenziale bei den Ausgaben sichtbar zu machen. Auch wenn die Sichtung aller Unterlagen mühsam und zeitaufwendig ist, zahlt sie sich am Ende aus. www.conserio.at

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Wie viel Vorsorge ist genug? erst mehr verdienen muss, um vorsorgen zu können.

Menschen an der Armutsgrenze gilt dies natürlich nicht).

Wer mit seinem Geld nicht zurande kommt, dem hilft es in der Regel auch nicht, wenn er ein doppelt so hohes Einkommen zur Verfügung hat (für

Weitere fünf bis zehn Prozent sollte man für kurzfristige Anschaffungen und Notfälle bereithalten. Ein guter Tipp ist es, den Sparbetrag gleich am Monatsanfang abbuchen zu lassen und nicht erst darauf zu warten, was am Ende übrig bleibt. Man findet meist auch so sein Auskommen und empfindet Sparen dadurch auch nicht als Verzicht. Im Gegenteil: Mit dem wachsenden Sparvermögen wachsen die Freude und das Sicherheitsempfinden. Sind noch Reserven da, kann man übers Investieren nachdenken. www.arbeiterkammer.at

[ Info ] Das Neue Chance Konto der BAWAG PSK Rund 50.000 Menschen in Österreich sind wegen mangelnder Bonität von der wichtigsten Bankdienstleistung ausgeschlossen: Sie erhalten kein Girokonto. Daher können sie keine Überweisungen tätigen und bekommen auch kein Geld überwiesen – das grenzt sie von der Teilnahme am normalen gesellschaftlichen Leben aus. Das Neue Chance Konto wird auf Guthabenbasis geführt. Es verfügt über keinen Überziehungsrahmen, um weitere Neuverschuldungen zu vermeiden. Den Kontoinhabern des Neue Chance Konto stehen selbstverständlich sämtliche Funktionen wie Daueraufträge, Einziehungsaufträge und e-Banking zur Verfügung. Das Neue Chance Konto ist in allen Postfilialen (PSK Bank) und BAWAG-Filialen österreichweit und flächendeckend – unter Vorlage eines Ausweises – erhältlich.

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orsicht ist gut, aber auch Zuversicht ist wichtig. Wer sparen will, braucht Ziele und den Willen dazu. Für die Altersvorsorge gibt es eine Faustregel. Sieben bis zehn Pro-

zent vom Nettogehalt sollte jeder für die Zukunft zurücklegen – mindestens. Je später man anfängt, desto höher wird diese Rate. Das oberste Gebot der Altersvorsorge lautet daher: früh anfangen. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man


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Vorsicht: Pensionsräuber! J

eder Österreicher hat im Durchschnitt 700 Euro Fixkosten. Die Höhe der Durchschnittspension liegt laut Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger bei rund 938 Euro brutto (im Dezember 2009). Nach Abzug der Fixkosten bleibt dem Durchschnittsösterreicher also nur noch ein Taschengeld. Besonders betroffen sind Frauen, denn ihre Durchschnittspension liegt bei nur 738 Euro, wäh-

rend ein Mann mit einer Pension von 1233 Euro rechnen kann. In Zukunft soll sich die Situation noch weiter zuspitzen. Fixkosten sind ziemlich treffsicher auf längere Zeit berechenbar, aber niemand kann heute genau voraussagen, wie hoch seine Pension in 20 oder 30 Jahren sein wird. Bei einer angenommenen Indexanpassung von jährlich zwei Prozent werden aus Fix-

Mit 50 zu alt? Man hat noch 15 Erwerbsjahre vor sich um zu planen.

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aut Pensionsexperten Peter Manhart sollen alle, die heute zwischen 40 und 55 Jahre alt sind, von einer stark schrumpfenden Pensionshöhe (nur mehr 40 bis 50 % vom letzten Bruttoeinkommen) betroffen sein. Weiters rechnet Manhart vor, dass man für eine inflationsgesicherte Zusatzpension ab 65 Jahren von 500 Euro monatlich im Laufe der Jahre rund 200.000 Euro Kapital ansparen müsse. Was kann man also mit 50 Jahren noch tun, um sich abzusichern? Für die noch bevorstehenden zumindest 15 Jahre Erwerbstätigkeit bieten die Banken unterschiedliche Vorsorge-

möglichkeiten an, die auch nach „nur“ 12 bis 15 Jahren einen guten Zugewinn sichern. Anleihenfonds, Lebensversicherung, Fondssparen, Fondspolizze oder auch noch eine geförderte Pensionsvorsorge. So wie man sich für einen Hauskauf wohlüberlegte Zeit nimmt, so zahlen sich auch hier der Vergleich und eine ausführliche Beratung aus, um die optimalen Veranlagungsmöglichkeiten zu finden, mit denen man die persönliche „Wohlfühlbalance“ zwischen Risiko und Ertrag finden kann.

kosten von derzeit 700 Euro in 35 Jahren doppelt so viel – nämlich 1400 Euro. Die Fixkosten könnten also höher werden als die zu erwartende Pension. Die Experten haben zudem berechnet, dass das Alterseinkommen bei einem Durchschnittsverdiener um zumindest 500 Euro niedriger sein wird als das Letztgehalt. Wichtig ist, speziell der jüngeren Generation das vielfach

Die Fixkosten der Zukunft kann man jetzt versichern, damit diese in Zukunft nicht die Pension auffressen. noch fehlende Problembewusstsein für die Fixkostenfalle zu schärfen und die Weichen für eine gesicherte Zukunft zu stellen. Mit der „FixkostenPensionsversicherung“ wird die herkömmliche Zugangsweise zum Thema Altersvorsorge umgedreht. Weg von komplizierten Pensionslückenberechnungen und gesetzlichen Pensionsregelungen – hin zum konkreten Finanzierungsbedarf nach dem Berufsleben.


In Geld-Dingen „überfordert”? Wer sagt mir, was richtig ist, wem kann ich vertrauen, wo finde ich Finanzexperten? Doch wer seine finanzielle Situation auf Dauer verbessern möchte, braucht Kenntnisse. Faktenwissen allein reicht auch nicht. Man muss auch lernen, sich nicht immer wieder selbst zu überschätzen. Hilfreich für das individuelle, ganzheitliche und lebensbegleitende Optimieren der Finanzen ist ein staatlich geprüfter Finanzberater. Was genau tut dieser? Abgestimmt auf finanzielle Ziele und Wünsche erarbeiten staatlich geprüfte Finanzexperten maßgeschneiderte Lösungen. Sie überprüfen das PreisLeistungs-Verhältnis von Finanzverträgen durch einen

Vergleich von fast allen Produktanbietern. Sie erstellen einen Vorteilsvergleich von Wohneigentum gegenüber Miete. Sie schlagen Konzepte zu Geldanlage und Vermögensaufbau vor. Sie schützen vor unzureichenden, falschen oder zu teuren Versicherungen. Sie erstellen Konzepte zur Absicherung von Angehörigen und kennen sich bei der Altersvorsorge unter Ausnutzung aller staatlichen Zuschüsse aus. Wissen, dass jeder für sich nutzen und damit bis zu 1000 Euro pro Jahr sparen kann. www.awd.at

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s gibt einen schönen Satz: „Wer sich um sein Geld kümmert, hat auch welches.“ Doch viele Menschen haben kein gutes Verhältnis zum eigenen Geld. Selbst wenn sie meinen, sich darum zu kümmern, wird es nicht mehr. Auch bloßes Nachdenken reicht nicht, nur wünschen und Lotto spielen sind Sackgassen. All diesen wenig konstruktiven Einstellungen und Glaubenssätze ist gemeinsam, dass sie auf mangelnder Information beruhen. Oder auf der Meinung, dass man über Geld nicht spricht.


Jetzt kaufen, später zahlen

Wie man „Zahlpausen“ sinnvoll nutzt.

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Geldleihform zum Beispiel Konsumkredit, Ratenkredit, Kleinkredit, Anschaffungsdarlehen oder Verbraucherkredit. Gemeint ist immer das Gleiche.

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iele Händler werben mit dem Spruch: „Jetzt kaufen, später zahlen.“ Grundsätzlich sind derartige „Zahlpausen“ von bis zu drei Monaten oder sogar darüber hinaus angenehm. Sinnvoll ist die Variante „Zielkauf “ vor allen Dingen dann, wenn man zum Zeitpunkt des Kaufs nicht

über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, aber denkt, dass man diese innerhalb der Zahlpause zusammensparen kann. Meist hat man danach auch die Wahl, ob man den Betrag auf einmal zahlt oder eine Finanzierung über den Händler abschließt. Man nennt diese

Es ist ein Kredit in überschaubarer Höhe mit monatlichen Raten innerhalb einer festen Rückzahlungsvereinbarung. Mit dieser Kreditsumme sind in der Regel nur geringe Investitionen machbar. Einrichtungen gehören dazu, Ausgaben im Zusammenhang mit der Familienplanung, ein neues Auto oder eine Urlaubsreise.

Konsumkredite werden nicht nur von Banken vergeben, sondern auch Versandhäuser, Autohäuser und Warenhäuser vergeben diese Art von Darlehen direkt im Zusammenhang mit dem Kauf des Produktes. Volkswirtschaftlich gesehen erfüllen Konsumkredite vor allem in wirtschaftlich schlechteren Zeiten eine wichtige Aufgaben, denn viele können sich so den Kauf von Waren leisten. Dadurch kommt die Wirtschaft wieder in Gang. www.bankkonditionen.at

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