St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt 1573 e.V.
H e 2010 e r d Wir in Heerdt t
Gesundheit und Frohsinn sei auch mit dabei! Vom 20. bis 24. August feiern wir mit unseren Freunden das Heerdter Schützenfest.
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Zum Gruße Zum Gruße! Traditionell steht diese Formulierung zu Beginn eines Schützenheftes. Mit einem Gruß begegnet man Freunden und guten Bekannten. Es ist aber auch ein Akt der Höflichkeit, einen Gruß an (noch) Unbekannte zu entrichten. Er verkürzt die Distanz zu solchen Personen, die unserem Verein abwartend oder zurückhaltend gegenüberstehen. • Der Gruß kann freudig und überschwänglich sein. • Er kann höflich und reserviert ausfallen. • Er kann kühl und auch frostig erfolgen. Auf jeden Fall ist ein Gruß der Beginn einer möglichen Konversation. Und hierauf kommt es dem Heerdter Schützenverein an. Ein Grußwort in einem Schützenheft soll den freundlichen Einstieg in eine ausführliche Selbstdarstellung des Vereins mit seinen Gesellschaften bedeuten. Damit soll er Türöffner für gegenseitiges Verständnis und ein harmonisches Miteinander sein. Allerdings sollte man mit einem solchen Grußwort die „Kirche im Dorf“ lassen. Zum einen verstehen wir darunter, dass eine inflationäre Anzahl von verschiedenen Grußworten den Betrachter nur nervt, da sie sich alle im Wesentlichen gleichen. Zum anderen
wird eine aufgesetzte und nur den eigenen Stadtteil verherrlichende Schönmalerei sehr schnell als oberflächliche Tünche für manche im Argen liegende Dinge verwendet. Da wird zu oft mit platten Superlativen agiert, wie zum Beispiel: • „Unser Veedel ist das Schönste“, • „Nur in unserem Dorf kann man besonders gut feiern“, • „Wir haben die größte Kirmes am Rhein“, • „Bei uns ist das herzlichste Schützenfest zu Hause“. Bei all diesen teils euphorischen, aber auch teils gezielten werbemäßigen Übertreibungen vergisst man leider allzu schnell, dass auch im Stadtteil nebenan Menschen feiern und fröhlich sind. Darum sollte man mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und sich freuen, wenn es gelingt, Schützen, deren Familien, Bewohner und auch Gäste zu einer unbeschwerten Gemeinschaft zusammen zu bringen. In diesem Sinne grüßen wir alle ganz herzlich und würden uns sehr freuen, wenn wir gemeinsam ein unbeschwertes Schützenfest in Heerdt feiern können. St. Seb. Schützenverein Düsseldorf-Heerdt von 1573 e. V.
Heinz-Dieter Werner 1. Chef
Heinz Heckermann Oberst
Robert Hansen 2. Chef
Edmund Neuhofen 1. Schriftführer
Andreas Bahners Schatzmeister
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Grußwort des Protektors
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erte Schützenschwestern und Schützenbrüder, verehrte Freunde des Brauchtums, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste aus nah und fern! Es ist wieder so weit. Das Schützenfest steht vor der Tür. Mit beeindruckendem Engagement ist, wie jedes Jahr, auf dieses gemeinsame Fest hingearbeitet worden. Das Schützenfest in Heerdt als fester Bestandteil im heimischen Festzyklus lässt unseren Stadtteil enger zusammenrücken. Davor, mittendrin und auch danach: die Schützen bewahren eine ehrwürdige Tradition, die selbst im Schatten der Weltwirtschaftskrise unseren Stadtteil hell erleuchten lässt. Unser Zusammenhalt und die Weitergabe von ehrbaren Werten werden uns auch in diesen schwierigen Zeiten stützen. Die Schützenfamilie benötigt keine staatlichen Rettungspakete, sondern sie erwächst aus dem freiwilligen Einsatz für das Gemeindewohl, der Liebe zur Heimat und dem Willen zur Erhaltung der Geschichte und der Traditionen. So freuen wir uns, den Widrigkeiten zum Trotz, auf ein rauschendes Fest, auf eine Mixtur aus Frohsinn und Geselligkeit, interessante Erzählungen und Anekdoten und vor allen Dingen auf viel Spaß an der Freud. Einem fulminanten Schützenfest mit buntem Programm, viel Musik und guter Laune steht nichts mehr im Wege. In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein tolles, ereignisreiches und sonniges Schützenfest. Peter Jung Protektor des St. Seb. Schützenverein Düsseldorf-Heerdt von 1573 e. V.
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Aus dem Leben Service-Seiten der Gesellschaften Auf diesen Seiten möchten wir erneut für die Heerdter Bevölkerung einen besonderen Bürger-Service anbieten und Details zu unseren verschiedenen Angeboten und Aktionen rund um die Heerdter Schützenfesttage veröffentlichen:
1. Festumzüge Samstag, 21.08.2010, 18:30 Uhr, Fackelzug Abmarsch über Eupener Straße und Heerdter Landstraße zum Sandvikparkplatz, dort Samstag, 21.08.2010, 18:40 Uhr, Feierlicher Zapfenstreich danach Abmarsch über Heerdter Landstraße, Benediktusstraße, Krefelder Straße, Pestalozzistraße, Alt Heerdt, Nikolaus-Knopp-Platz, Pariser Straße, Heerdter Lohweg, Viersener Straße, Neuwerker Straße zurück zum SimonGatzweiler-Platz Sonntag, 22.08.2010, 13:55 Uhr, Großer Festzug durch Heerdt Abnahme der Front auf der Eupener Straße, danach Abmarsch über Heerdter Landstraße, Knechtstedenstraße, Aldekerkstraße, Heerdter Landstraße, Heesenstraße, Stolbergerstraße, Benediktusstraße, Krefelder Straße, Nikolaus-KnoppPlatz, Kribbenstraße, Baldurstraße, Brunhildenstraße Sonntag, 22.08.2010, 16:00 Uhr, Parade auf der Rheinallee Beginn der Moderation zur Parade ca. 15:15 Uhr
Aufmarsch der Gesellschaften, Abnahme und anschließende Parade 15:55 Uhr danach Abmarsch über Kribbenstraße, Baldurstraße, Brunhildenstraße, Rheinallee, Alt Heerdt, Nikolaus-Knopp-Platz, Pariser Straße, Heerdter Lohweg, Viersener Straße, Neuwerker Straße zurück zum Simon-Gatzweiler-Platz Dienstag, 24.08.2010, 16:00 Uhr, Festumzug durch Heerdt Der Zugweg richtet sich nach der Residenz des neuen Schützenkönigs Dienstag, 24.08.2010, 17:00 Uhr Parade auf der Rheinallee Aufmarsch der Gesellschaften, Abnahme und anschließende Parade
danach Abmarsch über Kribbenstraße, Baldurstraße, Brunhildenstraße, Rheinallee, Alt Heerdt, Nikolaus- Knopp-Platz, Pariser Straße, Heerdter Lohweg, (je nach Königsresidenz: Viersener Straße, Neuwerker Straße) zum SimonGatzweiler-Platz * Den kompletten „Marschbefehl“ finden Sie auf unserer Internetseite: www.schuetzen-heerdt.de unter Aktuelles. 6
Aus dem Leben Service-Seiten der Gesellschaften
2. Sonder-Tages-Veranstaltungen Freitag, 20.08.2010 15:00 Uhr, Oldtimer-Rallye durch Heerdt mit Start auf dem Parkplatz der Fa. Manakos, Schiessstraße. 15:00 Uhr Besichtigung, Start um 16:00 Uhr. Pause auf dem Hof der Gaststätte Küppers; Ziel ist der Simon-GatzweilerPlatz, dort Besichtigung der Oldtimer
Oldtimer-Rallye durch Heerdt
Montag, 23.08.2010 15:00 Uhr, Happy Hour beim Zeltwirt auf dem Festplatz (bis 16:00 Uhr ermäßigte Getränkepreise beim Zeltwirt) 15:00 Uhr, Beginn des Schießens 17:45 Uhr, Königsschuss der Jungschützen 18:00 Uhr, Königsschuss der Schützen Dienstag, 24.08.2010 10:00 Uhr, Seniorenfrühstück im Festzelt Neben kostenloser Bewirtung wird den Heerdter Senioren (ab 70 Jahre) bis ca. 12:00 Uhr ein kleines, abwechslungsreiches Programm geboten
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„Programmvielfalt im Schützenzelt“ am Freitag:
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The Tone Bones
am Samstag:
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Roland Brüggen Band
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Aus dem Leben Service-Seiten der Gesellschaften
3. Programm-Abende im Festzelt Freitag, 20.08.2010 19:30 Uhr, „Die mit dem Fuchs tanzen“ 25jähriges Jubiläum der Gesellschaft Wildschütz • The Tone Bones (Rock‘n Roll & Country Band) • Uli Binger (Sänger & Entertainer) • SOUNDCONVOY Anschließend ist die traditionelle Schützenparty mit DJ angesagt. Eintrittspreis: Vorverkauf: 5,-- € Abendkasse: 6,-- € Samstag, 21.08.2010 20:00 Uhr, Heimatabend im Festzelt (nach dem Fackelzug) Themenabend: „Boungiorno Italia“ • Bauchredner Klaus und Willi • Italienische „La-Stella-Band, • Tanzgarde der Katholischen Jugend Düsseldorf • Sängerin Roberta • Live-Band Roland Brüggen Band Eintrittspreis: Vorverkauf: 5,-- € Abendkasse: 6,-- € Sonntag, 22.08.2010 19:30 Uhr, Ball der Kompaniekönigspaare Verleihung verschiedener Ehrungen
21:45 Uhr,
Überraschungsauftritt zum Jubiläum der Ges. 6. Grenadiere
Montag, 23.08.2010, 19:30 Uhr, Jungschützenabend mit Krönung Playbackshow der Heerdter Jungschützen
„Heerdt sucht das Supertalent“
Anschließend ist die traditionelle Jungschützenparty mit DJ angesagt.
Dienstag, 24.08.2010 19:30 Uhr, Krönungsabend Abend der Heerdter Königspaare, Zapfenstreich
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Heerdter Regimentskönigspaar 2009/2010
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iebe Heerdter Schützen und Bürger, „Eins, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit, wir eilen mit“. Dieses Zitat von Wilhelm Busch drückt am deutlichsten aus, wie unser Königsjahr vorbeigeflogen ist. Als wir vor einigen Jahren aus beruflichen Gründen nach Heerdt gekommen sind, hätten wir nie zu hoffen gewagt, was heute Wirklichkeit ist. Wir durften ein Jahr als Regimentskönigspaar den Heerdter Schützenverein und auch den Stadtteil Heerdt in ganz Düsseldorf vertreten. Wir haben in kurzer Zeit in Heerdt nicht nur neue Freunde, eine neue Kompanie und ein neues Regiment gefunden, nein wir haben eine schöne Heimat gefunden. Und was wünscht sich ein jeder Heerdter? Einmal König zu sein! Nach anfänglichen Bedenken stand unsere Entscheidung schnell fest. Wir versuchen es! Ein besonderer Anreiz war für uns natürlich, als Königspaar mit unserer Wildschütz in das Jubiläumsjahr 2010 zu gehen. Darauf sind wir sehr stolz. Also, was sollte noch schiefgehen? Schließlich hatten wir schon einige Erfahrungen. Dirk war bereits Pagenund Jungschützenkönig in Bilk und Kompaniekönig beim Hammer Fanfarencorps gemeinsam mit Beate. Aber zu jedem König gehört natürlich auch der Königsschuss!
Man wird aufgerufen, tritt an die Stange, man zielt, man spürt, wie sich die Nackenhaare hoch stellen, man drückt ab, die Platte fällt und … bleibt auf einem Vorsprung liegen! Kein Jubel, keine Kameraden die sich freuen, nur ungläubiges Staunen und die Frage: Was nun? Nach einigen Beratungen nochmal an die Stange, kurz gezielt und dann war es soweit: Die Wildschütz ist Königskompanie und wir sind die glücklichsten Heerdter auf der Welt.
Regimentskönig Dirk Mittelstädt mit seiner Königin Beate 11
Heerdter Aus dem Regimentskönigspaar Leben der Gesellschaften 2009/2010 Ein unvergessliches Jahr geht für uns zu Ende, mit dem Höhepunkt der Parade am kommenden Schützenfestsonntag. Besonders schön waren die Krönungsbälle, zu denen wir herzlich empfangen wurden und uns bei allen Kompanie gleich wohlfühlten. Gerne haben wir auch die Einladungen zum Schießen einzelner Kompanien wahrgenommen. Hier noch mal ein großes
„Dankeschön“ an Euch alle! Wir bedanken uns auch von Herzen bei allen, die uns unterstützt haben, vor allem bei den Kameraden und den Damen der Wildschütz, beim Hauptvorstand und bei allen Gesellschaften des Regimentes. Wir wünschen allen ein tolles Schützenfest 2010 ganz im Sinne von „Glaube, Sitte und Heimat“. Euer Königspaar Dirk und Beate Mittelstädt
Ausgestattet mit Orden, Ehrenzeichen und Verpflegung kann die Fahrt durch Heerdt beginnen 13
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Der gute Zweck
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or einigen Jahren hatten die Düsseldorfer Karnevalisten das Sessionsmotto „Nit quake, make!“ ausgegeben. Damit stellten sie plakativ heraus, dass im Brauchtum nicht nur endlos herumgelabert wird, sondern viele Dinge unmittelbar angefasst und letztendlich in der Gemeinschaft umgesetzt werden. In Heerdt hat dieses Motto im vergangenen Jahr seine Bestätigung gefunden. Auf Initiative von Ratsherrn Giuseppe Saitta wollte man sich um die Erneuerung des Kinderspielplatzes am Krankenhaus kümmern. Schnell hatte Saita eine Organisationstruppe zusammengestellt. Die katholische Kirche stellte ihr Pfarrzentrum zur Verfügung und die Heerdter Schützen steuerten mit ihren
Musikgruppen: Tambourcorps Heerdt, Blasorchester St. Benediktus und dem Kellerorchester den musikalischen Part bei. Somit war das 1. Heerdter Spielplatzkonzert geboren. Der finanzielle Erfolg blieb nicht aus und so konnte Saitta einen (aufgerundeten) Erlös von 5.000 € präsentieren. Offiziell an die Stadt übergeben wurde dieser Betrag im Rahmen unseres Heimatabends. Das Bild zeigt von links nach rechts den Ratherrn Giuseppe Saitta mit Bürgermeister Friedrich Conzen, der den Scheck für die Stadt entgegennahm, und den 1. Chef der Heerdter Schützen Heinz-Dieter Werner. Eine gelungene Aktion!
Ratherr Giuseppe Saitta, Bürgermeister Friedrich Conzen und der 1. Chef der Heerdter Schützen Heinz-Dieter Werner 15
Kompaniekönigspaare Aus dem Leben der Schützenfest Gesellschaften 2009 Während des Schützenfestes präsentieren die Heerdter Schützen ihre Königspaare zum Ball der Kompaniekönigspaare. Angeführt von den Regimentskönigspaar haben wir die Repräsentanten in einem Bilderreigen zusammengestellt.
Wildschütz
Flöter Jongens
Regimentskönigspaar Dirk und Beate Mittelstädt
Hermann Löns
Tambourcorps 16
6. Grenadiere
Scheibenschützen
Kompaniekönigspaare Aus dem Leben der Schützenfest Gesellschaften 2009
7. Grenadiere
Alte Freunde
Blasorchester
Sappeure
Hubertus
Heerdter Jongens
Reserve
Fidele Schützen
Black Lions
Schwarze Husaren
Marine
8. Grenadiere 17
Liebe Heerdter Schützen, liebe Freunde des Brauchtums, ich bewundere Ihren Einsatz für Brauchtum und Tradition, besonders den Zusammenhalt, das Gemeinschaftsgefühl und die Weltoffenheit, die Sie auch im diesjährigen Schützenfest wieder unter Beweis stellen. Brauchtum und Tradition sind in unserer schnelllebigen Zeit wichtiger denn je. Als Ratsherr und Mitglied der Fidelen Schützen möchte auch ich einen Beitrag für das Wohlergehen unseres Stadtteils leisten. Gerne habe ich mich für folgende Projekte eingesetzt: • Die Parkbeschilderung am Nikolaus-Knopp-Platz • Der Spielplatz am Dominikus-Krankenhaus (wird im Herbst umgebaut) • Mehr Parkraum um das Dominikus-Krankenhaus • Die Heinrich-Heine-Grundschule wird schon ab Juli umgebaut • Weiterhin läuft mein Projekt „Patenschaften für die Übermittagsbetreuung bedürftiger Kinder“ für die linksrheinischen Schulen Weiterhin werde ich mich für folgende Projekte einsetzen: • Verkehrsberuhigung und Lärmschutz • Sichere Überwege, besonders für Kinder und ältere Menschen • Jugendsport und Freizeit • Hochbahnsteig am Dominikus-Krankenhaus Ich wünsche uns ein tolles Schützenfest und viele schöne gemeinsame Stunden. Für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ihr Ratsherr Mitglied der Fidelen Schützen Leostraße 62 40545 Düsseldorf Tel. 0172 217 9499 g.saitta@saitta.de 18
Preisrätsel In diesem Jahr haben wir uns ein Rebus-Rätsel ausgedacht. Was sehen Sie und was ist zu tun? Wir haben fünf Gegenstände oder Begriffe, die Sie erraten müssen, aufgeführt. Schreiben Sie hierfür das jeweilige Wort auf, streichen die markierten Buchstaben bzw. ersetzen Sie den jeweiligen Buchstaben mit dem angegebenen Neuen. Die übrig bleibenden Buchstaben ergeben einen ganz neuen Begriff. Welchen? Damit es nicht ganz so einfach ist, haben wir die Reihenfolge der Begriffsbilder vertauscht. Na dann raten und sortieren Sie mal schön. Viel Spaß!
Tragen Sie bitte den Begriff in die untenstehende Lösungskarte ein. Diese werfen Sie dann bitte am Schützenfestsamstag in die Lostrommel am Schützenthron ein. Die Ziehung der
attraktiven Preise erfolgt am Samstag, dem 21.08.2010 gegen 22:30 Uhr im Festzelt auf dem Simon-GatzweilerPlatz. Gewinnen können nur anwesende Personen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Erfolg.
1=e 2/
4=s
1=f 4=g 5/
9/ 4
4/ 5/ 1/ 2/ 4=a
Preisrätsel Lösung:
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Name: Bitte am Schützenfest-Samstag am Thron abgeben 19
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Wir wünschen zum Heerdter Schützenfest viel Spaß und Freude! Irenenstraße 73 40468 Düsseldorf Telefon: 0211 / 4 96 31 97 Handy: 0170 / 8 03 81 54
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Dank Verehrte Leserinnen und Leser! Wir danken allen Freunden und Gönnern, die uns durch eine Anzeige in diesem Heft oder durch eine Spende geholfen haben. Für uns ist dies ein Ausdruck des Vertrauens und der Anerkennung. Wir bitten, das Schützenheft „Wir in Heerdt“ nicht unbeachtet zur Seite zu legen, denn die Anzeigen sind eine liebenswürdige Empfehlung für Teile unserer Geschäftswelt, um Ihr Vertrauen zu werben und für entsprechende Leistungen zu garantieren. Herzlichen Dank! Ihr St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt von 1573 e. V. 20
Goldnadel für Günter Linde
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er Heerdter Schützenverein lebt tieren. Ausgezeichnet wurde für sein – wie alle anderen Vereine auch – langjähriges und intensives Engagevon dem persönlichen Einsatz vieler be- ment Günter Linde aus der Gesellgeisterter Schützen. Ohne schaft Hermann Löns. Damit wurde diese Goldderen Engagement würde das pulsierende Vereinsnadel erstmals an einen leben nicht den heutigen Vertreter der nicht so im Stellenwert haben. Focus stehenden Gesellschaften verliehen. Ein solcher Einsatz beDie Bilder mit der ganzen darf des Dankes und der Bandbreite der Emotionen Würdigung. Hierfür gibt zeigen, dass mit der Würdies im Heerdter Schützenverein verschiedene, abgung der Lebensarbeit von gestufte Ehrungen. Die Günter Linde unter dem Zu Tränen gerührt oberste Stufe, die ein Jubel der Schützen und Schütze erreichen kann, Gäste im Festzelt die richist in unserem Verein die tige Entscheidung präsentiert wurde.
Ehrennadel in Gold Diese sehr, sehr seltene Auszeichnung wird insgesamt nur an fünf lebende Persönlichkeiten verliehen. Erst wenn einer der Träger verstirbt, kann über eine erneute Verleihung nachgedacht werden. Eine derartige Ehrung stand nun beim letzten Schützenfest an. Im Kreise des geschäftsführenden Vorstandes wurde lange gemeinsam mit dem Oberst diskutiert, wer denn für eine solche Anerkennung in Frage kam. Es boten sich eine Reihe von verdienten Schützen an, so dass wir uns die Auswahl nicht leicht gemacht haben. Letztendlich konnte der 1. Chef am Kirmessonntag in einer spannenden Laudatio eine Überraschung präsen-
Aktuelle Goldnadelträger neben Günter Linde sind nunmehr der Ehrenchef Helmut Wolf, der Ehrenoberst Herbert Frings, der Ehrenchef Simon Mellmer und der 1. Chef Heinz-Dieter Werner. 21
Senioren frühstück Herzliche Einladung! Der Heerdter Schützenverein lädt alle Heerdter Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahre zu einem Frühstück ins Schützenzelt ein. Am
Dienstag, dem 24. August 2010, von 10:00 - 12:00 Uhr möchten wir Sie alle herzlich zu einen unterhaltsamen Frühstück im Schützenzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz begrüßen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie, von einem kleinen Programm begleitet, zwei kurzweilige Stunden als Gäste bei den Heerdter Schützen verbringen könnten. Der Vorstand der Schützen
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Aus dem Seniorenfrühstück Leben der Gesellschaften 2009
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eit einigen Jahren haben die Heerdter Schützen auch die Senioren im Focus ihres Festes. Auf Initiative des 1. Chefs hat sich eine „Truppe“ gebildet, die jeweils am Dienstagmorgen ein für die Teilnehmer kostenloses Frühstück bereitet. Dazu wird ein buntes Unterhaltungsprogramm angeboten, damit die älteren Mitbürger (ab 70 Jahren) zwei unvergessliche Stunden erleben können. Unter Führung der beiden „Cheffrauen“ Hannelore Werner und Gitta Hansen bereiteten fleißige
Schützenfrauen ein leckeres Frühstück vor. Für die Unterhaltung sorgten unter anderem das Heerdter Tambourcorps, die Black Lions, Ralph Marquis, Tilde und Toni Küppers, Caroline Spiertz mit Freundin, und die Heerdter Königspaare Helmut und Gerda Müller sowie Dirk und Beate Mittelstädt. Die Bilder geben einen kleinen Einblick in den stimmungsvollen Vormittag.
Auch in diesem Jahr wird zum Schützenfest erneut ein Frühstück für Senioren ab 70 Jahre stattfinden. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte der nebenstehenden Vorankündigung. 23
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Titularfest und Neujahrsempfang
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ie Rheinische Post titulierte in ihrer nehmen lies, trotz seiner vielfältigen Ausgabe: „Mitten in der hohen när- Termine in der Bundeshauptstadt, den rischen Session marschierten in Heerdt Heerdter Schützen einen Besuch abdie Schützen…..“. Denn unter dem zustatten. Kommando des Schützenoberst Heinz Danach gaben die Heerdter MusikHeckermann zogen die St. Sebastianer züge, das Tambourcorps Heerdt, das in die Pfarrkirche St. Benediktus, wo das Blasorchester St. Benediktus und das Ehrenmitglied der Heerdter Schützen, Fanfarenkorps Black Lions ihr KönPfarrer Herbert Schlömer, im Rahmen nen zum Besten und begeisterte die einer Schützenmesse zum Titularfest Zuhörer mit zahlreichen Märschen. auf die Bedeutung der Schützen für das In seiner Neujahrsansprache dankte der Gemeinwesen hinwies. Danach war un- Schützenchef allen Sponsoren und Spenter musikalischer dern, sowie den Begleitung der VerantwortungsHeerdter Musikzüträgern innerhalb ge, Tambourcorps, des SchützenverBlasorchester und eins für ihr EngageFanfarencorps der ment. Kernaussage Umzug Richtung seiner Rede war die Pfarrzentrum. Feststellung, dass Der Schützentrotz negativen chef Heinz-Dieter wirtschaftlichen Werner eröffnete Hutsammlung: Hüte – ja; Rahmenbedinin dem voll begungen die Schüthat jemand die Königin gesehen zengemeinschaft setzten Saal den bereits traditionellen Neujahrsemp- näher zusammengerückt ist und ein fang. Er begrüßte neben den erschie- harmonisches Jahr hinter sich gebracht nen Schützen zunächst die amtierenden hat. Er stellt dabei das „Tun“, also das Königspaare, Dirk und Beate Mittel- Umsetzen von positiven Vorsätzen in den städt sowie Marcel und Nadine Anders. Vordergrund. Mit diesem fast klassischen Herzliche Grußworte fand er auch für Gedankengut der Schützen, das an die die zahlreich erschienenen Gäste aus Ursprünge der mittelalterlichen BruderPolitik und Verwaltung, sowie aus den schaften erinnert, lässt sich auch in der benachbarten Vereinen und Institutio- heutigen Zeit ein funktionierendes Genen. Stellvertretend sei an dieser Stel- meinwesen bestehen. Im Sinne des gemeinnützigen le der Bundestagsabgeordnete Thomas Jerzombeck genannt, der es sich nicht Gedankengutes erbrachte eine Hut25
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Aus Titularfest dem Leben und der Neujahrsempfang Gesellschaften sammlung durch die amtierende Königin Beate Mittelstädt eine stattliche Spendensumme, die der Verein auf 600 € aufstockte. Diese Summe wurde der Rektorin der beiden Heerdter Grundschulen, der Pestalozzischule und der Heinrich-Heine-Grundschule, zur Verfügung gestellt. Frau Annette Anner bedankte sich für die Unterstützung, mit der bedürftigen Kindern das Schulmittagessen ermöglicht wird. Zweifellos einer der Höhepunkte des Empfangs war die Ehrung von Günther Vishers, der in Heerdt einen renommierten Blumenhandel betreibt. Die Ernennung zum Ehrenmitglied der Heerdter Schützen war die fast logische Folge seines über Jahrzehnte währenden Engagements zum Wohle des Heerdter Schützenvereins. „Seit vielen Jahren schmückt er unser Festzelt zum Schützenfest mit seinen Blumen und schenkt den Senioren während des Seniorenfrühstückes seinen Tischschmuck“, so der Schützenchef bei seiner Laudatio.
von links nach rechts Chef Heinz-Dieter Werner, Ehrenmitglied Günther Vishers und Vizechef Robert Hansen bei der Übergabe der Ernennungsurkunde
Mit einem Frühschoppenkonzert des Heerdter Blasorchesters und einem gemeinschaftlichen Mittagessen endete diese Traditionsveranstaltung. Wegen des guten Starts in das Schützenjahr 2010 ist im Folgejahr diese Veranstaltung für den 30. Januar 2011 geplant.
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Aus dem Schießergebnisse Leben der Gesellschaften 2010 Mannschaftswertung: 1. 2. 3. 4.
Gesellschaft Fidele Schützen Gesellschaft Wildschütz Gesellschaft Alte Freunde Gesellschaft Heerdter Jongens
80 Treffer 80 Treffer 74 Treffer 73 Treffer
(bessere Zeit)
Schützen Einzelwertung: 1. Mittelstädt, Dirk 2. Greiser, Oliver 3. Speit, Uwe 4. Mäschig, Dirk 5. Kontny, Harald 6. Kamp, Dennis 7. Kontny, Andreas 8. Schönauer, Markus 9. Rund, Frank 10. Lüdorf, Frank
Ges.Wildschütz 20 Treffer Ges.Heerdter Jongens 20 Treffer Ges.Wildschütz 20 Treffer Ges.Fidele Schützen 20 Treffer Ges.Fidele Schützen 20 Treffer Tambourcorps 20 Treffer Ges.Fidele Schützen 20 Treffer Hermann Löns 20 Treffer Ges.Fidele Schützen 20 Treffer Ges. Alte Freunde 20 Treffer
0.30 0.33 0.45 0.46 0.46 0.51 0.57 0.58 0.59 1.02
2. silb. Eichel 2. silb. Eichel hat alle Ausz. 2. gold. Eichel hat alle Ausz. Schnur 1. silb. Eichel Schnur hat alle Ausz. 2. silb. Eichel
Jungschützen Einzelwertung 1 Kontny, Andreas 2. Rund, Henry 3. Schweitzer, Kevin
Ges. Fidele Schützen Ges. Fidele Schützen Ges. Schwarze Husaren
20 Treffer 19 Treffer 19 Treffer
Offiziersschießen Ernst Blasius Pokal Albert Schelling Pokal Herbert Frings Pokal Peter Greiser-Gedächnispokal Simon Mellmer Ehrenpreis
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AusHeerdter dem Leben Regimentskönige der Gesellschaften Jahr 1913 1914 1915-1920 1921 1922 1925 1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 1933 1934 1935 1916 1937 1938 1939 1940-1947 1948 1949 1950 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 1962
Name Reiners Böck Kriegsbedingt Schneider Lütz Wittbusch Kersberg Marx Hermkes Jung Junker Jung Lewicki Kindler Lewicki Klapdor Weyen Hüren Bahners Kippes Kriegsbedingt Offenhau Jöbges Thierbach Jung Weyen Schmitz Gless Broich von Amelen Krall Baas Dreps Klapdor Wahle Wolf
Vorname Fritz Joseph kein König Peter Heinrich Wilhelm Ewald Heinrich Johann Peter Johann Otto Julius Franz Julius Julius Willi Severin Michael Emil kein König Heinrich Matthias Herbert Peter Willi Wilhelm Hubert Fritz Hans Franz Peter Klaus Willi Jakob Helmut
Regimentskönigspaar von 1928
Gesellschaft Alte Freunde Scheibenschützen Scheibenschützen Fidele Schützen Alte Freunde Hubertus Fidele Schützen Alte Freunde Scheibenschützen Marine Kompanie Fidele Schützen Hubertus Fidele Schützen Alte Freunde Hubertus 31
AusHeerdter dem Leben Regimentskönige der Gesellschaften Jahr 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 32
Name Schelling Perzborn Hüren Schelling Esser Zarp Berster Kuttenkeuler Nagel Schmidt Erkelenz Mäschig Werker Jaster Frings Dahm Capallo Wengler Kiefer Plöger Meyer Vishers Jung Schwarten Möhker Greiser Kempkes Mäschig Laqua Plum Scharfschwerdt Krieger Küppers Maas Nießen Lüdorf
Vorname Albert Phillip Anton Willi Hermann Heinz Alfred Ernst Willi Johann Hans Josef Günther Horst Herbert Fritz Jakob Willi Manfred Willi Lothar Heinz Manfred Paul Hubertus Peter Heinz Willi Heinz Ernst Bernd Ernst Toni Heinz Franz Ingo
Gesellschaft Fidele Schützen Fidele Schützen Hubertus Hubertus Blasorchester Alte Freunde 6. Grenadiere Hubertus Landsturm Ons Herke Hubertus Fidele Schützen Hubertus Flöter Jongens Alte Freunde Fidele Schützen Flöter Jongens Landsturm Fidele Schützen Sappeur Kompanie Scheibenschützen 6. Grenadiere 8. Grenadiere Landsturm Hubertus Alte Freunde 6. Grenadiere Fidele Schützen 8. Grenadiere 6. Grenadiere Scheibenschützen Alte Freunde Hubertus Scheibenschützen Ons Herk Wildschütz
AusHeerdter dem Leben der Gesellschaften Regimentskönige 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Dahm Müller Hansen Soroka Funke Wengler Grüssel Mellmer Pretzer Müller Mittelstädt
Wolfgang Wilfried Robert Wilfried Armin Willi Gerold Simon Dirk Helmut Dirk
Fidele Schützen Alte Freunde Tambourcorps Alte Freunde Schützenlust Sappeure Schwarze Husaren 6. Grenadiere Tambourcorps Heerdt Alte Freunde Wildschütz
Regimentskönigspaar 2009 Dirk und Beate Mittelstädt 33
Lieber Heerdter Bürgerinnen und Bürger, liebe Schützenfamilie, ein lebendiger Stadtteil ist untrennbar verbunden mit einem aktivem Brauchtum. Tradition und Weltoffenheit sind Merkmale der engagierten Schützengemeinschaft in unserem Stadtteil Heerdt. Unser herzlicher Gruß gilt daher heute allen aktiven und passiven Schützen des St. Sebastianus Ratsfrau Marion Warden Schützenverein Düsseldorf-Heerdt! Ein lebendiges Gemeinwesen, dafür setzt sich der SPD Ortsverein Heerdt-Lörick ein. Kommunalpolitik heißt für uns, engagiert und streitbar an der Seite der Menschen zu stehen. Wir setzen uns für Ihre Interessen ein: Lärmschutz durch Flüsterasphalt am Handweiser, Anwohnerfreundlicher Ausbau des Heerdter Dreiecks, Schutz der Wohngebiete, Sicherheit für alle Teilnehmenden im Straßenverkehr, insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Wichtig sind uns Spiel – und Freizeitmöglickeiten für Kinder und Jugendliche, barrierefreie Bahnsteige und ein gesundes Wohnumfeld. Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten: SPD Ortsverein Heerdt-Lörick, Vorsitzende Ratsfrau Marion Warden, Leostraße 103, 40547 Düsseldorf, Tel. 576216 oder www.spd-heerdt-lörick.de 34
Aus dem Wer Leben wirdder Millionär? Gesellschaften Im Zusammenhang mit unserem kirchlichen Titularfest und dem Neujahrsempfang hat die Düsseldorfer Presse auch über unser Fest berichtet. Dabei wurde das nachstehende Bild gezeigt mit dem Titel: „Neujahrsempfang der Heerdter Schützen“. Als Erläuterung dazu war zu lesen:
„Beim 5. Neujahrsempfang begrüßte der Heerdter Schützenchef Heinz-Dieter Werner (1. v.l., hier mit dem 2. Chef Robert Hansen und dem Oberst Heinz Heckermann) im Pfarrzentrum an der Baldurstraße viele Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.“
Und schon war das Rätsel gestellt. Wer ist der in der Mitte des Bildes platzierte vierte Mann? Darum die Frage frei nach der beliebten Fernsehsendung mit Günter Jauch: Ist es der a) Landtagskandidat der Grünen c) Obermeister der Autoschrauber-Innung
b) Hausmeister des Comeniusgymnasiums d) zweite Nachfolger von Simon Mellmer
Haben Sie es erraten oder gar gewusst? Oder gelang es Ihnen, die Lösung durch das Ausschlussverfahren zu separieren? Auf jeden Fall lautet die richtige Anwort: … Ja, dies verraten wir Ihnen nach einer kleinen Werbepause. Schauen Sie nach auf Seite 162
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Regimentsjungschützenkönige Aus dem Leben der Gesellschaften der letzten 50 Jahre Jahr
Name
Vorname
Gesellschaft
1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995
Geiser jun. Mark Mellmer Linde Schilling Böll Kaiser Wefel Frenzen Ohde Gottschling Schweitzer Sieberling Stoffels Kremer Lüpertz Brendel Hansen Cappallo Schläfke Dahm Mertgen Lierenfeld Keulerz Richter Plum Link Polzin Weggen Heidenreich Scharfschwerdt Jung Fölling Bahners Heymer Wasser
Willi Günter Simon Helmut Addi Willi Udo Hermann Heinz Alfred Dieter Wolfgang Rolf Karl-Heinz Dieter Heinz-Peter Detlev Robert Norbert Thomas Wolfgang Thomas Mario Peter Michael Michael Rudi Thorsten Markus Dirk Sven Christoph Michael Andreas Dirk Oliver
Hubertus Schwarze Husaren 6. Grenadiere Tambourcorps Heerdt Flöter Jongens Hubertus Schützenlust Schützenlust Hermann Löns Jägerlust Hermann Löns Schwarze Husaren 6. Grenadiere Fanfarencorps Heerdt 1. Reserve Ons Herke 1. Reserve Fanfarencorps Heerdt Flöter Jongens Dorfschwalben Fidele Schützen Landsturm 1. Reserve Dorfschwalben 6. Grenadiere 6. Grenadiere Fanfarencorps Heerdt 6. Grenadiere Flöter Jongens 1. Reserve Scheibenschützen Dorfschwalben Flöter Jongens Blasorchester Alte Freunde Tambourcorps Heerdt
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Regimentsjungschützenkönige Aus dem Leben der Gesellschaften der letzten 50 Jahre 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Greiser Loerper Berbuer Pieper Schönauer Blum Giesenkirchen Werker Bessert Schiffer Frenzke Kontny Mockel Anders
Oliver René Tobias Christian Markus Christoph Ralf Sebastian Nils Phillip Markus Andreas Max Marcel
AlteFreunde Sappeure Fidele Schützen 6. Grenadiere Tambourcorps Heerdt Wildschütz Pagencorps 1. Reserve Tambourcorps Heerdt Marine Marine Fidele Schützen Schwarze Husaren Black Lions
Jungschützenkönigspaar 2009 Marcel Anders und Nadine Anders 37
Aus dem Leben der Gesellschaften Offizierscorps Düsseldorf-Heerdt
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iebe Heerdter Schützen! Nach zwei Jahren wollen wir uns vom Offizierscorps auch mal wieder zu Wort melden. Trotzdem, dass unsere Mitglieder in den einzelnen Kompanien fest eingebunden sind, passiert bei uns doch einiges. So treffen wir uns in regelmäßigen Abständen, um gemeinsam zu reiten oder um alle drei Monate zum Stammtisch zu gehen. Einmal im Jahr veranstaltet das Regiment das Offiziersschießen, bei dem wir 2009 zum zweiten Mal, mit dem Major Michael Cappallo, einen König küren konnten. Schützenfest 2009 konnten wir uns gemeinsam mit der Gesellschaft Wildschütz
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darüber freuen, dass mit dem Adjutanten des 3. Bataillons, Dirk Mittelstädt, ein Mitglied des Offizierscorps Regimentskönig geworden ist. Auch in diesem Jahr haben unsere Schießmeister wieder ein wunderbares Schießen organisiert. Nach einem gemütlichen Nachmittag konnte unser Oberst Heinz Heckermann am Abend Hans-Peter Stamm mit der neuen von den Kameraden Hans-Peter Stamm und Uwe Speit gestifteten Kette zum neuen Offiziers-König krönen. Zum diesjährigen Schützenfest wünschen wir allen Heerdtern ein schönes Fest. Euer Offizierscorps
Aus dem Leben der Gesellschaften Die Mitglieder des Offizierscorps beim Schützenfest hoch zu Pferde:
Oberst Heinz Heckermann und Adjutant Jörg Bessert
1. Bataillon: Major Jürgen Pieper Adjutant Michael Richter
2. Bataillon: Major Michael Capallo Adjutant Hans-Peter Stamm
3. Bataillon: Major Uwe Speit Adjutant Dirk Mittelstädt
Herolde: Udo Nowak, Michael Hermanns und Guido Hackenbroich 39
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Aus dem Leben der Gesellschaften Herolde 1996
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eim Titularfest 1996 haben wir bei Küppers gesessen, dabei kam das Gespräch auf, dass es für das nächste Schützenfest keinen Herold mehr geben wird. Nach einiger Diskussion und Bierchen sagte Michael Hermanns, „bevor Heerdt keinen Herold mehr hat, mach ich das“. So war die Idee geboren, dass ein Wildschütz diese, im ersten Moment ungewöhnliche, aber doch schöne Aufgabe übernimmt. Das war der erste Wildschütz auf einem Pferd in Heerdt. Nach zwei Jahren auf einem Warmblüter wurde es langweilig so ganz alleine da vorne. Deshalb nichts wie hin zum Vorstand mit der Bitte, einen
zweiten Herold mit reiten zu lassen. Die Antwort kam direkt. Zwei Herolde kommen nicht in Frage. Das sieht nicht aus, wenn schon dann drei. Es gab nur eine Auflage, die anderen Herolde durften nicht aus den eigenen Reihen stammen, da diese sonst immer mehr dezimiert werden. Und anstelle von Warmblütern sollten zukünftig Kaltblüter geritten werden. Also bei der befreundeten Burg-Artillerie-Linn kurz nachgefragt und sofort waren Kameraden bereit, bei unserem schönen Heerdter - Schützenfest mitzumachen, und das auch noch unentgeltlich. Als zweiter Herold ist Udo Nowak seit 1999 ununterbrochen dabei.
Schützenfest 2003 41
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Aus dem Leben der Gesellschaften Dritter Herold war für vier Jahre Siegfried Blümel. Nach dem Ausscheiden von Siegfried Blümel übernahm Guido Hackenbroich dieses Amt. Aufgrund des Gastbesuches der Burg-Artillerie-Linn wird es für dieses Jahr personelle Veränderungen geben. Zweiter Herold voraussichtlich Siegfried Blümel. Dritter Herold Wolfgang Förster oder Eroll Wernike. Die drei Pferdedecken der Herolde mit dem Logo der Gesellschaft wurden aus der Nagelkasse der Gesellschaft Wildschütz bezahlt. Herzlichen Dank hierfür! Wir freuen uns heute schon darauf, den schönen Schützenzug mit unseren Kaltblütern anzuführen. Bis dahin grüßen Euch Die Herolde
Geschichte der Herolde Herolde waren Kenner des einschlägigen Rechts. Sie genossen diplomatische Immunität und waren an einen eigenen Ehrenkodex gebunden. Herolde trugen als Heroldstracht einen besonderen, mit dem Wappen ihres Dienstherren geschmückten Mantel. Dazu nahmen sie einen Amtsnamen an. Gewählt wurde der Name der Region, Namen des Stammsitzes seines Herrens. Beispiel ist der Amtsname Bairland des Persevanten Herzog Georgs von Bayern-Landshut (1479-1503). Die Herolde waren u. a. verantwortlich für die Identifizierung der Ritter anhand ihrer Wappen im Turnier bzw. im Krieg.
Im Trab der Parade voran 43
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Aus dem Leben der Gesellschaften Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt 1922
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ehr geehrte Leserinnen und Leser, alljährlich lesen Sie an dieser Stelle Berichte und Informationen über das „Heerdter Tambourcorps“. In dieser Ausgabe wollen wir einmal dem schützenunerfahrenen Bürger unseren Verein ein wenig näher bringen. In erster Linie sind wir ein Musikzug, der gerne auch Neu- oder Quereinsteiger an seinen Instrumenten ausbildet. Idealer Weise ab einem Alter von 10 Jahren. So gibt es hier die Querflöte, die Lyra und natürlich auch die Trommel. Wir spielen zu unterschiedlichsten Veranstaltungen auf. Es wird selbstverständlich bei Schützenumzügen musiziert ebenso wie bei anderen Brauchtumsveranstaltungen, z.B. Krönungen. Weiterhin stellen wir uns für Jubiläen, etwa goldene Hochzeiten, zur Verfügung. Auch die musikalische Begleitung diverser St. Martinsumzüge obliegt uns. Schulfeste, Volkstrauertag und, und, und….. So kommt das Tambourcorps im Jahr auf ca. 30 Auftritte. Neben der musikalischen Komponente ist uns der soziale Aspekt nicht unwichtig, vereinsintern wie auch nach außen. Die Altersstruktur ist hier breit
gefächert. Wenn auch überwiegend junge Menschen an unserem Vereinsleben teilnehmen. Wir lassen aber auch unsere „Senioren“ nicht links liegen. Dass wir eine gute und beständige Vereinsarbeit abliefern, zeigt sich dementsprechend in den vielen langjährigen Mitgliedschaften. Unser ältestes Mitglied ist nun schon seit stolzen 58 Jahren dem Verein treu. Dieses Jahr haben wir mit unserer neuen Majestät, Dirk Pretzer, einen König, der sein 30-jähriges Vereinsjubiläum feiert.
Kompaniekönigspaar 2010 Dirk und Sabine Pretzer bei der Krönung durch Peter Jung
Nichts desto trotz liegt unser Hauptaugenmerk schon seit langer Zeit in der Kinder- und Jugendarbeit. Wie schon erwähnt, mit dem Erlernen der Instrumente, aber auch mit vielen anderen Aktivitäten. So unternehmen wir auch Ausflugsfahrten mit den „Klei45
Aus dem Leben der Gesellschaften
Freundeskreis des Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt 1922 An alle Mitglieder des Freundeskreises
Einladung
Liebe Freundinnen und Freunde des Tambourcorps, bereits an dieser Stelle möchten wir Euch herzlich einladen, wie auch in den vergangenen Jahren mit uns anzustoßen. Traditionell treffen wir uns Kirmes-Sonntag direkt nach der Verleihung der silbernen Ehrennadeln an der Theke im Festzelt. Wir freuen uns auf Euch! Euer
Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt 1922
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Aus dem Leben der Gesellschaften nen“. Besichtigung von Flughafen und Polizeihubschrauberstaffel, Feuerwehrlöschbootstation mit Ausfahrt auf dem Löschboot und Betätigung der Wasserkanone, Übernachtung im Heuhotel oder, wie im Januar, mit einem Probenwochenende auf einem Bauernhof im Sauerland. Teilnahme an Fußballturnieren und vieles mehr. Alles ist besser als unmotivierte Kinder, die nichts mit sich anzufangen wissen. Gerade den Personen, die dem Schützenwesen eher skeptisch gegenüber stehen, möchten wir hier einmal erläutern, dass dieses übliche Bild des saufenden und grölenden Schützen nicht mehr der Realität entspricht. Die Verantwortung, die wir für unseren „Nachwuchs“ übernehmen, lässt dies auch gar nicht zu. Sicherlich wird, speziell auf dem heimischen Schützenfest, nicht asketisch gelebt. Aber lassen Sie sich von uns überzeugen, dass es auch anders geht.
Im Kreise der großen „Heerdter Schützenfamilie“ ist dies schon hinlänglich bekannt und wird uns auch durch unseren großen Freundeskreis, dem wir an dieser Stelle für seine vielfältige Unterstützung danken wollen, bestätigt. (siehe linke Seite) Sehr geehrte Leserinnen und Leser, kommen wir zum Kern. Sie selbst oder Ihr Kind hat Interesse am Tambourcorps? Wir bieten eine sinnvolle musikalische Freizeitgestaltung und eine erfüllende soziale Anbindung an unseren Stadtteil in einer freundschaftlichen Umgebung. Wir, das Tambourcorps DüsseldorfHeerdt 1922, freuen uns jederzeit über neue Mitglieder von jung bis alt. Sprechen Sie uns auf Schützenfest an oder nehmen Sie über unsere Homepage (www.tambourcorps-heerdt.de) Kontakt auf. Es grüßt das Heerdter Tambourcorps
Heerdter Tambourcorps während der Krönung 2010
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Günther Keime 47
Nur wer das Detail kennt kann das Ganze beherrschen! Seit 1912 48
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Aus dem Leben der Gesellschaften Blasorchester St. Benediktus Düsseldorf-Heerdt 1952
H
allo Heerdt! Wir leben in einer Zeit voller Veränderungen. Dies wird uns meist tagtäglich bewusst, wenn wir am Vater Rhein entlang spazieren und unser Blick über die Skyline von Düsseldorf schwebt, in der immer wieder Kräne und neu wachsende Gebäude über die altbekannten Bauten herausragen. Kaum eine Reform, ein Gesetz oder Aussage, die gestern galt, behält morgen noch ihre Gültigkeit. Auch in der Modewelt kann man gar nicht so schnell neue Kleidungsstücke erwerben, wie sie wieder in der Tiefe des begehbaren Kleiderschranks versinken. Da ist es doch sehr beruhigend zu wissen, dass es einige Sachen und Ereignisse gibt, die in regelmäßigen Abständen wiederkehren und die schnelllebige Zeit
ein wenig langsamer vergehen lassen. Ein Beweisstück dafür halten Sie gerade in der Hand und blättern es durch. Jedes Jahr, unmittelbar vor dem Heerdter Schützenfest, bringt eine Horde junger Schützen die farbigen Hefte von Haus zu Haus, um die Heerdter Bürgerinnen und Bürger auf die anstehenden Festivitäten vorzubereiten. Oftmals für viele die Möglichkeit, Menschen aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis wenigstens ein mal im Jahr um sich zu haben und mit ihnen gemeinsam das hektische Alltagsgeschehen für knapp 100 Stunden hinter sich zu lassen. Aber es müssen nicht immer die langen 365 Tage sein, die zwischen zwei Terminen liegen, auf die man sich freut und die fest im vollen Terminkalender
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Aus dem Leben der Gesellschaften verankert sind. Es reichen manchmal schon sieben Tage, die regelmäßig Wiederkehrendes miteinander verbinden. Ein kleines Beispiel: Die Mitglieder und Musiker unseres Blasorchesters aus dem schönen Stadtteil Heerdt treffen sich nun bereits seit 58 Jahren jeden Dienstag, um gemeinsam zu musizieren, nette und liebenswerte Menschen zu treffen und mit ihnen gemeinsam für zwei Stunden ihrem Hobby nachzugehen. Innerhalb eines Jahres bedeutet das, dass man sich knapp 104 Stunden im Jahr allein schon durch die regelmäßigen Proben sieht. Hinzu kommen noch die großen Konzerte in Benrath (Sommer) und Lörick (Herbst) zzgl. Pausen, Einspielen und die dazugehörigen Generalproben (ca. 20*Std.); die beiden Schützenfeste in Heerdt (ca. 40*Std.) und Lörick (ca. 15*Std.); die gemeinsame Probenfreizeit in Bad Fredeburg (ca. 48*Std.) mit legendärem Eierbraten, Pfingsten im Nikolaus
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Kloster (ca. 12*Std.), Ausflug (ca. 8*Std.), Pfarrfeste (ca. 8*Std.) und sonstige kleinere Veranstaltungen wie Titularfest, Fronleichnam oder St. Martin (mind. 40*Std.). * Nicht enthalten in diesen Angaben sind die Stunden, die in den, aus dem Orchester entstandenen, Freundeskreisen vor und nach Veranstaltungen verbracht werden. Die Gesamtstundenzahl beläuft sich auf insgesamt knapp 300 Stunden, die man im Kreise des Orchesters verbringt. 300 Stunden Orchester - das ist fast so viel wie zwei Wochen Urlaub… Eine solch lange Zeit kann man nicht miteinander verbringen, wenn die Chemie nicht stimmt. Wir haben das Glück, dass sie bei uns genau richtig ist und gerade die Tatsache, dass wir alle so unterschiedlich und liebenswert verrückt sind, verleiht uns einen Charme, der nicht bei vielen Orchestern in dieser Form zu finden ist, wie man wohl unter anderem auch an Folgenden bemerken kann: Unser emanzipierter Vorstand, bestehend aus dem Hahn Norbert
Aus dem Leben der Gesellschaften (1.Vorsitzender), Rebekka (2. Vorsit-
zende), Yvonne (neu gewählte Kassiererin, wobei wir uns an dieser Stelle nochmals bei Wendelin für seinen jahrelangen Einsatz als Kassierer bedanken möchten), Martina (Notenwart)
und Sarah (neu gewählte Schriftführerin sorgen für einen frischen Wind. Unterstützt werden sie in Sachen Aussehen und Auftreten des Orchesters durch Andrea, die als Klamottenwart
die Fäden des Stoffes in ihrer Hand hat. Unser ältestes aktives Mitglied, das schon weit über 15000 (!) „Orchesterstunden“ auf dem Buckel hat, wird liebevoll „Opa Heinz“ gerufen.
Unser Dirigent hört auf den Namen „Steeefan“ und reist jeden Dienstagabend um 21.30 Uhr zurück nach Emmerich. Bei unserem orchestereigenen Ehepaar steht Nachwuchs ins Haus (die beiden haben sich vor knapp neun Jahren auf einer Probe kennen gelernt und sind später bei unserem jährlichen Probenwochenende zusammengekommen und nun seit einem Jahr verheiratet…) .Die Wohnorte unserer Mitglieder reichen weit über Düsseldorf hinaus nach Heinsberg, Köln, Neuss, Korschenbroich, Ratingen sowie Wuppertal. Bei unseren schon angesprochenen wöchentlichen Treffen versucht Fritz dafür zu sorgen, dass wir pünktlich um 19.30 Uhr beginnen – komischerweise gelingt ein pünktlicher Beginn meist dann, wenn er es mal nicht zur Probe schafft. Nicht nur musikalisch können wir mittlerweile richtig Gutes bieten 51
Nur wer das Detail kennt kann das Ganze beherrschen!
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Aus dem Leben der Gesellschaften
- auch ein eigens einstudierte Choreographie beim „Alpenländler“ lässt viele Herzen höher schlagen und keine Kehle trocken bleiben…Zu guter Letzt noch etwas Eigenlob, das nicht stinkt. Auch wenn wir versehentlich den Ruf haben sollten, langsam und spröde zu sein, fühlen wir uns noch lange nicht so. Wir sind Stolz darauf, in einem Orchester zu musizieren, wo Lachen und sich auch mal selbst auf die Schippe nehmen auf der Tagesordnung steht, ohne dabei den Ernst der Probenarbeit zu vergessen. Durch die gesunde Mischung aus Spaß und Ernst konnten wir unser musikalisches Niveau in den letzten Jahren verbessern. Liebe Schützenkameraden und Schützenfreunde, sollten Sie in der letzten Zeit negative Kritik über uns vernommen oder gar selbst welche geäußert haben, dann würden wir Sie natürlich gern vom Gegenteil überzeugen. Bedenken Sie, dass wir auch Musik jenseits
der Schützenfeste machen. Um die leisen und eleganten Klänge von Musicals, Potpourris, Walzern, Polkas und Konzertmärschen kennen zu lernen, laden wir Sie herzlich zu unserem Herbstkonzert am 24. Oktober 2010 ab 16 Uhr im Haus Lörick ein. Denn wie jedem einzelnen von uns, ist es auch dem Blasorchester lieber durch positive Kritik aufzufallen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen schöne gemeinsame Stunden im Kreise Ihrer Schützenkameraden, Familien und Bekannten. Vielleicht nehmen auch Sie sich nach dem Schützenfest ein Mal wöchentlich ein bisschen Zeit für all das, was Ihnen am Herzen liegt. Sollten Sie rein zufällig ein Instrument spielen und Ihre Künste unter Beweis stellen wollen, dann sind Sie herzlich eingeladen, zwei Stunden Ihrer kostbaren Zeit in unserem „liebenswerten Haufen“ zu verbringen. Wir musizieren jeden Dienstag ab 19.30 Uhr im Pfarrzentrum an der Baldurstraße. Ein rundum gelungenes Schützenfest wünscht Ihr Blasorchester St. Benediktus Düsseldorf-Heerdt 53
Nur wer das Detail kennt kann das Ganze beherrschen!
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Aus dem Leben der Gesellschaften Sappeur – Kompanie Düsseldorf – Heerdt 1937
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eerdt ist einer der wenigen Stadtteile in Düsseldorf, der mit einer eigenen SappeurKompanie aufwarten kann, obwohl mittlerweile nur noch ein aktiver Kamerad in Heerdt wohnt (Es sind aber zumindest 50% in Heerdt geboren). Den „Rest“ hat es ins nahe Umfeld mit den Ballungsräumen Kaarst und Glehn „verschlagen“.
Deshalb würden wir uns freuen, wenn der eine oder andere Heerdter oder Neubürger bei unseren Versammlungen am ersten Freitag jeden Monats in der Gaststätte Küppers vorbeischauen und sich zu uns gesellen würde. Dass bei uns immer was los ist, haben wir immer unter Beweis gestellt und auch im abgelaufenen Schützenjahr gab es genügend Gelegenheiten, um zu feiern. Darin werden auch unsere Jüngsten mit einbezogen, die bei unserer
...in Erwartung der Frontabnahme vor der Parade Keine Scheu vor dem Nikolaus
Bei den aus Altersgründen nicht mehr mit marschierenden Goldnadelträgern der Gesellschaft Konrad Pricken, Karl-Heinz Nagel und Heinz Zimmermann ist es ähnlich. Alle sind zwar in Heerdt geboren, wohnen aber bis auf Karl-Heinz auch nicht mehr hier. Auch an uns ist also die Globalisierung der Welt nicht spurlos vorüber gegangen.
Weihnachtsfeier selbst unseren Nikolaus manchmal mit ihren Antworten ins Schwitzen brachten. Die heutigen Kinder sind eben durchweg selbstbewusster als noch vor 50 Jahren. Mit der musikalischen Unterstützung von Andreas Kontny erlebten wir einen harmonischen Nachmittag/ Abend und konnten dabei sogar bei 55
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Aus dem Leben der Gesellschaften einigen Liedern textsicher mitsingen. Dank an die Familien Wallis/Lange für die Vorbereitungen. Hilfreich waren dabei Kopien, die wir von unserer Feier für die Bewohner des Altenheims Zur Hl. Familie in Heerdt hatten. Wir richten jedes Jahr etwas anderes dort aus (z.B. Grillfeste oder einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen) und hatten diesmal mit den Verantwortlichen eine Nikolausbescherung
Natürlich ist ein Schützenfest der absolute Höhepunkt im Vereinsleben einer Kompanie und worum sich im Endeffekt alles dreht. Das Weltliche Titularfest am Freitag mit der vom Heerdter Fanfarenkorps „Black Lions“ organisierten Veranstaltung machte dabei den Auftakt, der jedes Schützenherz aufgehen ließ. Vom Tambourcorps über das Kellerorchester bis zu den „Rhine Area Pipes and Drums“ war für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Auch die „Lions“ konnten dabei die ganze Bandbreite ihres erst seit knapp einem Jahr eingeübten Repertoires demonstrieren. Es war ein rundherum gelungener Abend, der richtig Appetit auf die folgenden vier Tage machte. Es stellte sich auch heraus, dass wir uns nicht zu früh gefreut hatten, denn das Treffen am Samstag Sappeure mit neuen Tschakos in unserem Wachlokal „Wetzel Hof“ schloss abgesprochen, die von den älteren nahtlos an den Vortag an. Mitbürgern sehr gut aufgenommen Die Stimmung hielt sich auch wähwurde, als wir in den Gemeinschafts- rend des Fackelzugs und fand im tollen räumen der Etagen mit unseren Tüten Heimatabend ihren Abschluss. Der Sonntag brachte einigen von auftauchten. Auch der 1.Chef Heinz-Dieter Werner uns die ersehnten Beförderungen ließ es sich trotz weiterer Verpflichtun- durch unseren Hauptmann, der dies gen nicht nehmen, uns zumindest für mit Hilfe von als Laptop deklarierten einige Zeit zu begleiten. Bierdeckeln auch gut über die Bühne 57
Aus dem Leben der Gesellschaften brachte. Danach ging es zum großen Festumzug, bei dem wir mit zwei Nachwuchskräften antreten konnten. Unser amtierendes Königspaar Brigitte und Hans Wallis repräsentierte
eine Donauwelle der besonderen Art rettete. Die Gesellschaft Wildschütz hatte keine Mühen gescheut und mit Zutaten von Oliven über Sardellen bis hin zur Schokolade mit Chiligeschmack alles Mögliche verarbeitet. Es brachte auf jeden Fall unseren Kreislauf wieder richtig in Schwung, so dass wir gestärkt zum Schützenplatz marschieren konnten. Für die nötigen Verteiler der fettigen Mahlzeit sorgte dann unser Spezialist auf diesem Gebiet, nämlich unser Kompaniekönig. Das tolle Programm der Jungschützen rundete dann den Abend ab. Leider hatten wir anscheinend unsere Tellerchen nicht leer gegessen, denn der Dienstag brachte uns den nicht erwünschten Regen, so dass wir den Umzug statt mit Beilen mit Regenschirmen absolvieren mussten.
Brigitte und Hans Wallis
uns am Abend beim Ball der Kompaniekönigspaare hervorragend, was sicher auf ihre Routine (es war das vierte Mal) zurückzuführen ist. Traditionell trafen wir uns am Montag bei Dreps, um eine „Zwischenbilanz“ zu ziehen und gleichzeitig den „Tag des Herrn“ einzuläuten. Als die wichtigsten Themen besprochen waren und erste Erschöpfungserscheinungen zu Tage traten, wechselten wir zu unserem Wachlokal, wo uns 58
Sappeure mit Beilersatz
Es war wieder einmal ein schönes Schützenfest, das wir gemeinsam mit unseren Frauen gefeiert haben, und wir möchten uns bei unserem Haupt-
Aus dem Leben der Gesellschaften mann Gerd, dem Oberleutnant Günter, unserem Kompaniekönig Hans sowie den Beförderten dafür bedanken, dass wir nie mit leerem Magen marschieren mussten. Eine Verlängerung der besonderen Art brachte uns das letzte Schützenfest, denn auf Einladung des Amazonencorps Grafenberg, das dort den Regimentskönig stellte, nahmen wir am darauffolgenden Wochenende an deren Schützenzug teil. Das war es mal wieder für dieses Jahr. Nach dem Schützenfest werden wir uns auf ein kompanieinternes Jubilä-
um vorbereiten, da die Heerdter Sappeure in zwei Jahren ihr 75-jähriges Bestehen feiern werden. Die HÄÄDER SAPPEURE bedanken sich bei ihren Ehrenmitgliedern und Nadelträgern, Ehrenoberst Herbert Frings, Oberst Heinz Heckermann, Goldnadelträger Toni Küppers sen. sowie Norbert Moor für die im Laufe des Jahres gewährte Unterstützung. Gemeinsam mit unseren Damen wünschen wir allen Heerdter Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Kameraden ein schönes Bürger- und Schützenfest 2010. Eure Hääder Sappeure
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Aus dem Leben der Gesellschaften 6. Grenadiere „Hankwieser Jonges“
B
oah, was war das ein Kirmesbeginn, dass niemand morgens Frühstücken wollte. Lauter kleine Augen waren in der Messe. Naja, nach dem ersten Kaltgetränk wurde es immer besser, zum Mittagessen waren dann alle wieder da, um anschließend gut gestärkt den Umzug anzutreten. Auch unsere Freunde aus Oberkassel sowie aus Schotten waren wieder dabei! Abends dann der Höhepunkt, da wurde unser Kamerad Heinz Vishers für die 40jährige Treue zum Heerdter Regiment geehrt. Dienstags waren wir schon fast traditionell bei unserem EhrengrenadierHans Schmitt zum Brunch in seinen Garten eingeladen, bis unser Oberleutnant zum Aufbruch für den Umzug rief. Nach längerer Zeit trafen wir uns dann zu unserer „Weihnachtsfeier“ in
Form des über die Grenzen von Heerdt berühmten und berüchtigten Reibekuchenessens, wo wir dann länger nicht mehr gesehene Freunde in der „Festhalle“ begrüßen konnten. Jetzt wurde auch dem Winterbrauchtum Tribut gezollt und wir zogen zum Tonnenrennen nach Niederkassel, diesmal aber nur als Gäste, da wir uns nach sehr langer Zeit auch einmal das Rennen ansehen wollten. Nach dem Winter folgt der Frühling und damit steht das Königsschießen an, also trafen wir uns im März im Grefrather Landhaus, um die entsprechenden Pfänder von der Stange zu holen. Als Gäste konnten wir außerdem den amtierenden Regimentskönig Dirk Mittelstädt mit seiner Königin Beate und den uns nicht unbekannten 1. Chef des Regimentes Heinz-Dieter Werner mit seiner Gattin Hanne begrüßen. Als das vorletzte Pfand gefallen war und der eigentliche Endkampf um die Königwürde beginnen sollte, machte
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Aus dem Leben der Gesellschaften Hans Erkelenz „kurzen Prozess“ und holte mit einem hervorragenden Schuss den Vogel von der Stange. Heinz Dieter ließ sich nicht lange Bitten und zelebrierte unvorbereitet abends die Krönung, wobei er Hans und Ute zu unserem neuen Königspaar krönte. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, den zwei Wochen später waren wir schon wieder mit unseren Frauen unterwegs. Zuerst zur Landesgartenschau nach Hemer. Hier übernahm ein nicht näher genannter, aber über die Grenzen von Heerdt bekannter, Landschaftsgärtner die Führung. Schade, dass der Wettergott uns an diesem Tage nicht sehr gesonnen war.
Kunst des Bierbrauens eingeweiht. Mit diesen neuen - nicht nur theoretischen Erkenntnissen - ist dieses „goldene Handwerk“ eigentlich nur täglich zu würdigen und hoch zu halten. Erschöpft trafen wir am abends wieder in Heerdt ein. „Eschte Fründe stonn zusamme“ und so waren wir vier Tage später auch schon wieder unterwegs nach Oberkassel zu den Grenadieren, um mit ihnen ihren Höhepunkt im Schützenkalender zu feiern. Leider hatte unser Waffenwart die Gewehre vergessen, so dass die Offiziere die anschließende Thronwache im Zelt stellten.
„Schiet“ Wetter
Thronwache
Halb erfroren kehrten wir bei einem freundlichen Wirt ein, der uns mit kleinen Gläschen erwärmte und auch so für unser leibliches Wohl sorgte. Des Weiteren sollte man sich auch auf jeder Reise bilden. Und so wurden wir anschließend in einem kleinen Örtchen im Hochsauerland in die hohe
Nun wollen wir unseren Jahresbericht schließen und freuen uns schon, mit unseren Freunden aus Oberkassel und Schotten die Heerdter Bürgerinnen und Bürger zum Heerdter Schützenfest 2010 begrüßen zu dürfen. 6. Grenadiere „Hankwieser Jonges“ 63
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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft 7. Grenadiere 1998
N
un ist wieder ein ereignisreiches Jahr vorbei, und hier wollen wir es Revue passieren lassen. Viele Veranstaltungen wurden besucht und geplant. Das ist in so einem kleinen Verein, wie wir es sind, nicht immer einfach, aber eine gute Truppe schafft das. Das Neue Jahr beginnen wir immer mit einem gemütlichen Neujahrsempfang in unserem Vereinslokal „Zur alten Post“. Dort treffen sich die 7. Grenadiere mit ihren Frauen und Freunden. Bei Bier und Häppchen werden die ersten Ideen besprochen. Unser Zugkönigspaar 2009/2010 Wolfgang und Doris Huster wurden auch schon einmal getrennt:
Die Männer der 7. Grenadiere marschierten in Niederkassel bei der Gesellschaft 3. Grenadiere mit und hatten
mit ihren Kameraden dort einen wunderschönen Schützensonntag verlebt. Die Königin Doris Huster wurde von ihren Schützenfrauen zu einem Königinüberraschungstag eingeladen. Bei einer Stadtrundfahrt und einer Flussfahrt sowie dem Blick über Düsseldorf (Rheinturm) war alles enthalten. Danach ging es nach „Madrid“, wo guter Wein und leckere Tapas auf uns warteten. Der Abschluss fand in unserem Vereinslokal „Zur alten Post“ statt, wo die Schützenmänner warteten und der Zugkönig seine Königin wieder in die Arme schließen konnte. Nachdem das Sommerfest 2008 am MÖSCHESONNTAG so gut angekommen war, gab es diese Veranstaltung 2009 wieder. Wir Schützen und Frauen der 7. Grenadiere möchten uns recht herzlich bei dem Protektor des Heerdter Regimentes Peter Jung und seiner Frau Sara bedanken. Ohne die Räumlichkeiten der Beiden, wäre diese Veranstaltung nicht möglich. Auch Max Kretzschmar mit Frau ist seit Jahren aus unserem Verein nicht wegzudenken. Trotz Krankheiten ist er immer für uns da gewesen. Danke geht an „alle“ fleißigen Hände und an die Heerdter Bevölkerung, die uns gerne besucht hat. Vielleicht hat der ein oder andere geneigte Leser Interesse in unserm Verein mitzumachen. Einfach mal 65
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Aus dem Leben der Gesellschaften vorbeikommen in unser Vereinslokal „Zur alten Post“. Das diesjährige Schießen sollte was besonderes sein. Deshalb entschloss man sich am Freitag, dem 28.5.2010 nach Holland zu fahren. Ohne eigene Frauen (wegen der Ablenkung) ging es mit einer Sternfahrt los. Abends bereitete man sich mit Zielwasser und anderen Spezialitäten auf das Königschiessen vor. Samstag um 16 Uhr wurde es ernst. In einem gepflegten Ambiente des Sportschützenvereins „De Treffers“ in Vrouwenpolder wurde der Zugkönig, Gästekönig sowie die Maikönigin ausgeschossen.
In dieser Zeit machten die Schützenfrauen Party und drückten Lena beim 55. Eurovision Song Contest den Daumen. Hat funktioniert, wie wir jetzt wissen. Bei den Schützenmännern hat es auch geklappt. Die neuen Würdenträger heißen: Zugkönig: Giuseppe Longo Gästekönig: Manfred Düllberg Maikönigin: Laura Wellenberg (Letztere hat sich gegen vier weitere junge Damen durchgesetzt) Alle fünf jungen Damen stehen voll im Abitur. Wir drücken Euch fest den Daumen. Das neue Zugkönigspaar für das Jahr 2010/2011 heißt Giuseppe und Gabriele Longo. Herzlichen Glückwunsch!
Die Majestäten in der Walpurgisnacht - Giuseppe und Gabi Longo 67
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Aus dem Leben der Gesellschaften Nach all den lustigen und erfreulichen Ereignissen gedenken wir an dieser Stelle unserer Freundin Heidi Jung, die am 23. Januar 2010 in Zermatt verstorben ist. Heidi war die gute Seele des Vereins und niemand kann sie ersetzen. Immer wenn wir in „Madrid“ sind, wirst Du einen besonderen Platz haben. Wir wünschen allen Bürgern, Freunden und Schützen ein schönes und sonnenverwöhntes Schützenfest 2010. Gesellschaft 7. Grenadiere
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Aus dem Leben der Gesellschaften 8. Grenadiere – Dorfschwalben
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t is noch mo jot jejanje! Wir sind wieder da! Waren nie richtig weg (frei nach dem Heerdter Marius Müller-Westernhagen) Leider sind wir mit unserer Fackel ganz knapp an der 25 BiermarkenHürde gescheitert. Trotzdem war unserer fahrender Kleiderständer ein voller Erfolg. Wir haben ein paar nette Schwalben eingefangen, damit konnten wir unser Nest wieder füllen. Ganz besonders möchten wir uns bei den 6. Grenadieren bedanken, die uns so herzlich aufgenommen haben. So konnten wir auch diesmal aktiv am Schützenzug teilnehmen.
Bedanken möchten wir uns auch bei einer netten Amazone von unserem neuen Heerdter Amazonencorps (das sind die hübschen Damen hoch zu Ross). Anja Widderich sorgt für gesunde Füße in Heerdt und hat die Dorfschwalben mit einer großzügigen Spende unterstützt. Durchhalten lohnt sich immer. Wir hoffen, dass wir anderen kleinen Kompanien Mut gemacht haben, auf jeden Fall weiter zu machen. „Es kommen nach schlechten Zeiten auch immer wieder gute“ In diesem Sinne: Viel Spaß beim Schützenfest 2010 8. Grenadiere „Dorfschwalben“
Königspaar 2009 Heinz und Helga Laqua
Letzter Aufruf
Kontaktadresse: Oberleutnant Heinz Laqua: Tel. 50 00 69
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Schulwegsicherung aktuell
Erfolg des Bürgervereins Heerdt e.V. In neuen Wohnungen im Mühlenviertel (Am Mühlenberg / Im Heerdter Feld), am Ökotop Heerdt (Am Ökotop / Krefelder Straße), haben über 200 Familien mit vielen Kindern im Stadtteil Heerdt ein neues Zuhause gefunden. Dieser veränderten Situation hat sich der Bürgerverein Heerdt angenommen und beim Ordnungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Rheinbahn AG mit Ünterstützung durch Polizeikommissar Michael Kuhn um Verbesserung gebeten. So wurden kurzerhand am Nikolaus-Knopp-Platz neue Ampeln installiert, die Fahrbahnmarkierungen verändert und die Fußgängerüberwege leicht verbessert. Die Straßenbahnübergänge erhielten rote Piktogramme und zusätzlich akustische Warnsignale. An der Benediktusstraße/Krefelder Straße wurde ein Stopschild aufgestellt. Der Bau einer Verkehrsinsel ist noch in Vorbereitung.
Bürgerverein Heerdt e.V.
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Aus dem Leben der Gesellschaften 1. Marine-Kompanie von 1927 Düsseldorf-Heerdt
L
iebe Heerdter, außer zahlreichen Aktivitäten wurde natürlich auch dem Schießsport nachgegangen. Wie schon im letzten Jahr konnten wir bei strahlendem Sonnenschein wieder unser diesjähriges Kompaniekönigsschießen feiern. Gegen 16:30 Uhr wurden dann die Platten für die Königswürde 2009/10
Kompaniekönigspaar 2009 Michaela & Ralf Bernd
Unser neues Mitglied Peter Lückert, 4 von links Unser diesjähriger Meisterschütze, Holger Schiffer, 3 von links 73
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Aus dem Leben der Gesellschaften
Die Marine wünscht Ihnen ein tolles Schützenfest 2010
aufgelegt. Den Anfang machte unser Hauptmann Ralf Bernd mit seinem goldenen Schuss, Gratulation! Danach folgte das Ausschießen unseres Meisterschützen. Nach fünf Schuss musste ein Stechen erfolgen. Unsere Oberleutnant Toni Munoz und unser Vorsitzender Holger Schiffer mussten erneut ran und das sehr glückliche Ende hatte dann unser neuer Meisterschütze Holger Schiffer, Gratulation! Anschließend schossen unsere Jungschützen und unseren Frauen das traditionelle Pfandschießen aus. An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Frauen für die Begleitung un-
serer gemeinsamen Aktivitäten herzlichst bedanken. Bei gutem Essen und reichhaltigen Getränken fand die diesjährige Einstimmung auf das Heerdter-Schützenfest am Samstag den 22.08.2009 in unserem neuen Vereinslokal „Zur Alten Post“ bei VITO statt. Sehr zu unserer Freude konnten wir für die Marine unseren neuen Kameraden Peter Lückert begrüßen. Seit dem 01.01.2009 ist unser „Hauptkommissar“ Mitglied unserer Kompanie. Wir wünschen allen Schützen und Besuchern ein tolles Schützenjahr 2010/2011 und grüßen mit einem Schiff ahoi. Gesellschaft Marine 75
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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Schwarze Husaren 1949
L
iebe Leserinnen und Leser, unser Jahr begann wie immer mit der Krönung unseres Kompaniekönigspaares, das diesmal Heinz Altenberg und seine Ulla stellten. Das vorherige Königspaar, Thorsten und Konny Schweitzer, musste weichen und brachte ein ereignisreiches Jahr mit viel Konkurrenz in den eigenen Reihen hinter sich. Die Krönung war wie immer gut besucht, die Musik war gut und die Tombola sehr reizvoll. Einen Bauchredner, der die Leute zum Lachen brachte, hatten wir auch engagiert. Der offizielle Teil verlief fast fehlerfrei und nachdem die Verlosung vorüber war, fiel die Spannung von allen ab und die Party konnte steigen. Alt und Jung schwangen das Tanzbein und die Stimmung war sehr gut. Aber auch dieser Abend ging einmal zu Ende und die meisten gingen angeschickert, aber zufrieden nach Hause. Wir werden uns auch weiterhin bemühen, eine gute Krönung auf die Beine zu stellen. Das hat aber weniger mit viel Geld zu tun, wie fälschlicherweise immer angenommen wird, sondern damit, dass im entscheidenden Moment alle mit anpacken. Das war immer die Stärke unseres Vereins und wir hoffen, dass es so bleibt. Auch haben wir einen Kassierer, der gut mit Geld umgehen kann und auch maßgeblich an der Zusammenstellung der Tombola beteiligt ist. So, jetzt ist Schluss mit der Lobhu-
delei, denn die nächste Veranstaltung stand vor der Türe.
Königspaar Heinz und Ulla Altenberg
Das Schießen Unsere Frauen fuhren uns nach Holzbüttgen. Aber das Wetter spielte nicht so mit, wie wir uns das vorstellten. Auch wurde das Bier nach „englischer Art“ gezapft. Nach einer Wartezeit durften wir dann zur Tat schreiten. Die Jugend schoss wie der Teufel und auch wir etwas reiferen Schützen durften ab und zu mal treffen. Der Regen, der uns zwischendurch immer wieder mal störte, ließ dann irgendwann mal nach und es wurde noch ein schöner Tag. Irgendwann war es dann soweit und die Platte 79
Aus dem Leben der Gesellschaften lag auf. Unser Hauptmann, der immer noch nicht müde ist im Rampenlicht zu stehen, schoss die Platte direkt herunter. Die Proklamation fand im Schlüssel statt, wobei neben dem zukünftigen König Manfred Müller, auch der Gästekönig Markus Trautmann bekanntgegeben wurde. Der Wirt spendierte uns als Überraschung zwei Musiker von den Black Lions, die uns mit Dudelsack und Trommeln ein paar Lieder spielten. Unsere Frauen sammelten untereinander Geld und konstruierten damit ein Bild. Die Freude war groß. Ein schöner Tag ging zu Ende und das nächste Ereignis stand vor der Türe. Unsere Tour Dieses Jahr war es soweit: Unsere Jubiläumstour stand an. Wir hatten lange gespart und waren froh, dass es endlich soweit war. Unsere Frauen waren auch dabei und der Bus kam pünktlich. Nachdem wir unsere Koffer verstaut hatten, ging es auch schon los. Und zwar zum Bäcker, um die bestellten Brötchen abzuholen. Dort merkten wir schon sehr schnell, dass Bus und Fahrer zusammen gehörten. Mit einer einzigartigen Rangiertechnik auf dem PLUS Parkplatz, setzte er schon mal eine Duftmarke. In der Hoffnung, die verlorene halbe Stunde holen wir schon auf, konnten wir dann starten. Auf der ruhigen Fahrt, mit eigens vom Fahrer ausgesuchter Musik, lernten wir auch einige Raststätten kennen. Ob wir wollten oder nicht! 80
Die Pausenzeiten diktierte er selbst und man munkelte, dass er mit den meisten Mitarbeitern der Raststätten per DU war. Zwischendurch erklärte er uns das Verhalten im Fahrzeug während der Reise. Als Fahrer war er einfach
Naja, gleich ist die „Pinkelpause“ des Fahrers ja vorbei, oder?
sehr souverän. Vielleicht hatte er aber auch den Autopiloten an. Endlich am Ziel angekommen, huldigten wir dem Fahrer, holten unsere Koffer raus und waren irgendwann auf unseren Zimmern. Nach dem Abendessen nahmen wir noch einen Schlummertrunk und lernten auch den Hotelbesitzer kennen. Der kam zwar aus Krefeld, hatte aber mit rheinischer Fröhlichkeit nichts im Sinn. Dafür kam er aber mit dem Busfahrer wunderbar klar. Der nächste Tag war ohne besonderes Programm und so teilten wir uns nach dem Frühstück auf. Die eine Gruppe lief ein paar Kilometer durch den Wald, die andere fuhr mit: Nein, nicht mit dem Bus, sondern mit der Bahn! Irgendwann lag er dann vor uns: Der TITTISEE im Schwarzwald.
Aus dem Leben der Gesellschaften Uns kam schon der Gedanke, wenn ich einen See seh‘, brauche ich kein Meer mehr. Das Wetter war herrlich, die Kellnerinnen schlecht gelaunt. Die einen gingen auf Shopping Tour, andere gingen essen, noch andere kosteten die verschiedenen Biersorten. Was wohl der Busfahrer gerade machte? Vielleicht Witze erzählen mit dem Hotelbesitzer? Oder seinen Bus liebkosen? Keine Ahnung! Später trafen wir uns alle, um eine Bootstour zu machen. Dort erfuhren wir, dass schon die Römer im See gebadet haben und irgendein Casius Nichtsnutz irgendwo den ersten Wein angebaut hat. Und das Aquädukt haben sie wohl auch gebaut. Nach der Bootstour blieben wir noch in einer Cocktailbar hängen und schafften
nach Freiburg. Aber mit dem Bus. Nach Erläuterungen der Verhaltensregeln, zeigt uns der Fahrer eine positive Seite seines Charakters und fuhr Nonstop nach Freiburg. Dort angekommen teilten wir uns wieder auf. Die einen interessierten sich für die Kulturgeschichte Freiburgs und den Dom, die anderen suchten bei strömenden Regen lieber das Brauhaus auf. Diszipliniert bis in die Haarspitzen, um den Fahrer nicht zu verärgern, fuhren wir nach ein paar Stunden wieder zurück. Beim unterdurchschnittlichen Abendessen saß der Busfahrer wieder mit seinem Pils am Tisch und dachte wohl an alte Zeiten, als er noch die Schüler der Grundschule Oberursel gefahren hat. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus nach
Das Oberdeck lockt mit Sonnenschein ...
...während dies der Beginn einer lustigen Skatrunde sein dürfte!
es gerade noch zum Abendessen. Dort saß der Busfahrer mit einem kleinen Pils alleine am Tisch. Hatte er den Hotelbesitzer auch schon vergrault? Es hätte niemanden gewundert. Am nächsten Tag machten wir eine Fahrt
Colmar in Frankreich. Mit der Bemerkung, dass wir auf jeden Fall pünktlich am Bus erscheinen sollen, verabschiedete sich der Fahrer von uns. Wir verbrachten bei schönem Wetter in einer tollen altertümlichen Stadt einen super 81
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Aus dem Leben der Gesellschaften Tag. Pünktlich am Bus angekommen, fuhren wir nach einem langen Tag wieder zurück. Zufrieden nahmen wir unser Abendmahl ein. Der Fahrer saß wieder mit seinem Pils alleine am Tisch und lernte auf dieser Tour keine neuen Freunde mehr kennen. Irgendwann war die Tour beendet und es ging nach Hause. Der Hotelbesitzer verabschiedete sich nur von bestimmten Leuten und war wohl froh, uns los zu sein. Auf der Rückfahrt platzte dann einem von uns der Kargen und sagte dem Fahrer ordentlich die Meinung. Unbeeindruckt von solchen Gefühlsausbrüchen, machte er kurz darauf seine gesetzlich vorgeschriebene Pause. Endlich froh, wieder zu Hause zu sein, kehrten wir noch in die Hubertusstube ein und ließen den Tag ausklingen. Was der Busfahrer mit dem Reinerlös seines selbst besorgten und verkauften Bieres machte, wissen wir nicht. Uns war es auch egal. Abgesehen von unserem missratenen Busfahrer war es eine schöne Tour. Dann kam der Höhepunkt des Jahres: Unser Schützenfest. Das fand diesmal unter einem Jubiläum statt, nämlich 60 Jahre Schwarze Husaren. Unsere Frauen besorgten sich heimlich Uniformen und überraschten uns doch ziemlich, als sie auf einmal Sonntag am Handweiser an uns vorbei marschierten. Sie reihten sich hinter uns ein und marschierten den ganzen Weg mit. Das werden sie wohl erst zum 100jährigen
Schicke Überraschung zum Jubiläum
wiederholen. Trotzdem haben wir uns sehr gefreut. Unser Königspaar Heinz und Ulla Altenberg veranstalteten das traditionelle Königsfrühstück und auch sonst wurden wir gut beköstigt. Zum Beispiel von Waltraud mit ihrem Braten. Alles in allem war es ein gelungenes Schützenfest. Wir hatten viel Spaß und es kann ruhig so weiter gehen.
Jubiläum beim Schützenfest 2009
Im November hatten wir dann unseren Kegelfrühschoppen. Um uns vom harten Schützendasein mit ewigem 83
Aus dem Leben der Gesellschaften Strammstehen, Marschieren und permanenten zu recht fummeln unserer Uniform durch den Oberleutnant etwas ablenken zu können, verordnet uns der Vorstand einmal im Jahr einen Kegelfrühschoppen. Dieses Jahr stand er ganz im Zeichen der Bildung. Nach einer kurzen Ansprache durch den Hauptmann konnte es dann los gehen. Mit ca. Zwanzig Leuten und zehn verschiedenen Spielregeln, konnte von ruhigem Kegeln keine Rede sein. Besonders die Fuchsjagd hatte es uns angetan. Wirft man mit links vor? Wirft man mit rechts vor? Wirft man mit links und rechts vor? „Ich hab‘ dat immer so gespielt!“ – “Ich hab‘ dat immer anders gespielt!“ – “ Wir haben dat schon vor 40 Jahren so gespielt!“ Wir ließen es dann mit der Fuchsjagd. Gott sei Dank hatten wir un-
seren Gästekönig dabei, der plötzliche einen kleinen, vom Wirt geschriebenen Zettel an der Wand entdeckte. Er erklärte uns eindringlich die Bedeutung des doppelten S beziehungsweise des SZ in Zeiten der neuen Rechtschreibung. Erst einmal ganz in seinem Element, knöpfte er sich auch den einen oder anderen schwächeren Kegler vor. Er erklärte ihnen die Bewegung der Hand vor dem Abwurf und den Lauf der Kugel, um den linken Bauern zu holen. Auch der rechte Bauer kam zur Sprache. Hier ein kurzes Gespräch mit einem seiner Schüler: ..Kannst du den rechten Bauern?“ Antwort: „ Nein, wenn dann nur den linken Bauern:“ „ Und warum kannst du den rechten Bauern nicht?“ Antwort: „Ja, weil ich Rechtshänder bin!“ Das war aber kein Problem für
Zum Jubiläum – die Damen der Gesellschaft „Ganz in Weiß“ (Roy Black hätte seine Freude daran!) 84
Aus dem Leben der Gesellschaften unseren Gästekönig, denn er gab auch noch den theoretischen Leitfaden zu: „Rechte Bauern für Rechtshänder!“ von sich. Noch ganz benommen von so viel Fachwissen, stand auch schon die nächste Aufgabe an. Nämlich Fleischstücke zählen in der Gulaschsuppe. Wir stellten fest, dass ausnahmslos alle bis zwei zählen konnten. Auf die Frage an den Wirt, wo das Fleisch abgeblieben sei kam die Antwort: „Ich han die Supp nit jemacht.“ Fünf Minuten später wurde dann aber schüsselweise Fleisch nachgeliefert und alle waren glücklich. Es wurde dann auch noch gekegelt. Und sogar noch ganz gut. Der Gästekönig stellte
fest, dass andere Leute auch gut kegeln können. Einige waren froh, endlich mal wieder: „Dreimal gut Holz!“ rufen zu können, anstelle von gut Schuss. Der Kassierer und der Spieß sind an solchen Tagen immer etwas angespannt. Aber egal – Hauptsache es hat Spaß gemacht. Ein paar Wochen später hatten wir dann noch unsere Weihnachtsfeier, die wir in der Hubertusstube abhielten. Bei reichlich Bier und gutem Essen ließen wir das Jahr ausklingen. Wir wünschen allen Bürgern und Schützen ein erfolgreiches Jahr und ein schönes Schützenfest. Eure Schwarzen Husaren
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iebe Schützenkameraden, liebe Schützenkameradinnen, liebe Leser. Gemäß alter Tradition beginnen wir unseren Bericht wieder am Pfingstsamstag mit unserem Königsschiessen, das wir wieder auf dem „Hofer Hof“ in Kaarst ausrichteten. Mit unseren Ehrenmitgliedern Manfred Jung, Willi Brodesser, Harald Kontny, HeinzDieter Werner, Simon Mellmer sowie den Stadtkönig Dirk Pretzer, den wir als Gast begrüßen durften, wollten wir den Holzvögeln den Garaus machen. Die Pfänder wurden wie folgt geschossen:
Linker Flügel: Horst Claßen Rechter Flügel: Detlef Dreiner Kopf: Michael Röger Schweif: Dieter Krieger Rumpf: Helmut Müller Bei unseren Ehrenmitgliedern und unserem Gast sah das Ergebnis wie folgt aus:
1. Platz: Harald Kontny 2. Platz: Heinz-Dieter Werner 3. Platz: Dirk Pretzer Nun kamen wir zum Königsschuss. Da Niemand so richtig wollte oder konnte, ging mancher Schuss ca. 300 - 400 Meter neben die Platte. Einige Kameraden rechneten schon mit einem Anruf aus Lohhausen. Nach mehreren Durchgängen, fasste sich der Kamerad Horst Claßen ein Herz,
legte an …. und…… „erschoss“ das runde Ding. Nach getaner Arbeit fuhren wir zurück in unsere Vereinsgaststätte „Zum Schlüssel“. Da unsere „neue Königin“ noch nichts von ihrem Glück wusste, wurde sie von einigen Damen der Gesellschaft zu Hause abgeholt. Beim Betreten des Lokals stand ihr die Vorfreude förmlich ins Gesicht geschrieben Es folgte ein feuchter und lustiger Abend. Pfingstsonntag traf sich die Gesellschaft, nebst Freunden und Bekannten, 87
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Wir wünschen allen Bürgern und Schützen ein sonniges Schützen. . fest! B‰ckerei Konditorei Cafè CafÈ Bäckerei
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Aus dem Leben der Gesellschaften in der Negerhütte, um dem neuen Königspaar zu huldigen. Bei Gegrilltem und kühlem Altbier verlebten wir einen sehr schönen Tag. Nicht unerwähnt soll unser schon fast traditionelles Reibekuchen-Essen bleiben, das wir ebenfalls im Garten abhalten. Wie jedes Jahr findet dieses „Großereignis“ Christi Himmelfahrt, also Vatertag, mit Gästen, Bekannten und Freunden statt. Zur unserer Krönung am 13.06.2009 luden wir wieder nach Lörick ins „Graf Spee“ ein. Wir verbrachten mit unseren Ehrenmitgliedern, geladenen Kompanien, Freunden und Bekannten einen tollen Abend. Einer der Höhepunkte war sicherlich der Auftritt der „Black Lions“. Befürchtungen, dass Schindeln das Dach verließen, waren nicht unbegründet. Aber als absolutes „Highlight“ musste man wohl die Endkrönung bzw. Krönung, der Königspaare, bezeichnen. Heinz-Dieter Werner, Eh-
renmitglied der Gesellschaft und 1. Schützenchef, in seiner bekannten sehr charmanten und wortgewandten Art, fand sehr schöne Worte für das scheidende und zu krönende Königspaar. Wir meinen sogar, eine Träne in Trudy Steins Augen gesehen zu haben.
Als die letzten Gäste das Fest verließen, „graute es dem Morgen“. Ehe wir uns versahen, war es auch schon wieder Möschesonntag. Auf dem Hof von Hauptmann Ernst Krieger erwarteten wir das Tambourcorps. Sie erschienen auch pünktlich gegen 18.00 Uhr, im Gepäck die Black Lions. Wir hatten nun eine Woche Zeit, die Residenz für unsere Majestäten her zu richten. Wir hämmerten, sägten, klebten, schraubten und fluchten, unter Mithilfe von unserem Oberfackelbaumeister und Ehrenmitglied Willi Brodesser. Die Gewalttätigen unter uns schlugen noch Birken zur Verschönerung der Straße. 89
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Aus dem Leben der Gesellschaften Kirmessamstag war Treffpunkt in unserer Vereinsgaststätte „Zum Schlüssel“. Gegen 16.00 Uhr machten wir uns auf, um der Einladung unseres Ehrenmitgliedes Manfred Jung Folge zu leisten. Mit Bier und Gegrilltem stärkten wir uns für den anstehenden Fackelzug. Kirmesmontag hielten wir unser Biwak, jetzt schon zum 3. Mal, in der Negerhütte ab. Mit Unterstützung von Nah und Fern wurde auch dieser Tag wieder unter „sehr gelungen“ verbucht.
Zur Parade am Dienstag, konnte unser großes Königspaar Helmut „Majestix“ Müller und seiner Königin „mit Niveau“ Gerda Müller, das gesamte Regiment in voller Stärke noch einmal genießen. Besonders, so hörte man später, gefielen unserer Königin „Ihre Dream Boys“. Am Abend im Zelt hatte unser „Majestix“ noch seinen großen Auftritt. Man konnte hier schon nicht mehr von Lampenfieber sprechen, eher
vergleichbar mit der Flutlichtanlage in der Esprit Arena. Es stand seine Endkrönung an. Souverän, mit einer Träne im Auge, hielt er eine tolle Abschiedsrede. Bravo Helmut. Im Monat Oktober mussten wir leider den Tod von Dagmar Krieger, Gattin unseres 1. Vorsitzenden Dieter Krieger und langjährige Vorsitzende des Frauenvereins, beklagen. Sie wurde viel zu früh aus unseren Reihen gerissen. Wir wissen, dass Du jetzt auf einer Wolke sitzt und uns beim Kirmestreiben zuschaust. Kurz vor Jahreswende im Dezember, nach unserer Versammlung, ließen wir das Christkind noch einmal so richtig hochleben, in einer so genannten Erwachsenen-Weihnachtsfeier. Bei weihnachtlichen Klängen und geistigen Getränken verlebten wir einen sehr harmonischen Abend. So liebe Leser, dies war ein kurzer Rückblick auf unser Treiben innerhalb der Kompanie. Sollten Sie Lust verspüren, uns einmal zu besuchen, wir treffen uns jeden 2. Samstag im Monat in unserer Vereinsgaststätte „Zum Schlüssel“, am Nikolaus Knopp Platz. Wir würden uns über Besuch freuen. Wir wünschen Ihnen schöne Kirmestage hier bei uns in Heerdt. Ihre Gesellschaft „ Alte Freunde“ 91
Aus dem„Humoristisches“ Leben der Gesellschaften Liebe Leserinnen und Leser, bei der Erstellung dieser Schützenzeitung ist eine Vielzahl von Bildern zu sichten, die wir zur Verfügung gestellt bekommen. Neben den offiziellen Fotos, die bei den einzelnen Berichten verwendet werden, fallen natürlich auch diverse Schnappschüsse auf, die normalerweise nicht veröffentlicht werden. Aber, wenn diese entsprechend kommentiert werden, zeigen sie eine humoristische Seite des Hobbys. Viel Spaß!
Behindertenhilfe á la Schützenverein oder auffallen um jeden Preis muss man auch können!
Kamerad (8. von links) hat „Stillgestanden“ individuell interpretiert…
Wandel ist gut, doch lieber die Kirche im Dorf lassen
Omm … Omm…, wir werden das alles schon durchstehen, omm…
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Aus dem„Humoristisches“ Leben der Gesellschaften
…da soll mal einer sagen, die Chefs hätten nichts zu lachen…
Huch, was hab ich da entdeckt? Den Schampus „in de Täsch“ gesteckt
78% aller Männer neigen beim Küssen den Kopf nach rechts. Hier sieht man warum…
Aufgabe des Lustwartes der Heerdter Jongens: „Den Kameraden ,Einen‘ ausgeben“
Nach mindestens drei Stunden „jücken“ setzen wir uns einfach mal…
Musikalisches Stillleben 93
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22. August 2010 09:30 Uhr im
Schützenzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz anschließend
Frühschoppen mit Konzert Die Mundartmesse wird vom Ehrenbaas der Mundartfreunde Engelbert Oxenfort vorbereitet und gemeinsam mit dem Blasorchester St. Benediktus gestaltet. Die Messe hält unser Mitglied und Gefängnispastor Reiner Spiegel. 94
Aus dem Leben der Gesellschaften Jägerzug Flöter Jongens 1951
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iebe Leser! Oh Schreck, es ist wieder ein Jahr vorbei! Zunächst starten wir diesmal mit einem Aufruf: Wir suchen junge oder junggebliebene männliche Wesen, die gemeinsam mit uns feiern, gerne so manches Gläschen leeren und uns einfach bei unseren Aktivitäten unterstützen wollen. Diese Personen können sich gerne bei unserer Versammlung, jeden 3. Freitag im Monat, ab 19:00 bei Küppers oder direkt bei unserem Vorstand (Michael Cappallo, Tel. 0211-507690) melden. Nun berichten wir wieder von den vergangenen zwölf Monaten, die viel zu schnell vorbei gegangen sind.
Nach unserer Krönung starteten wir im Mai mit unserem Pokalschießen. Kurz und knapp erlegten wir unsere Pokale, während unsere Girls so manche lustige Kugel auf der Kegelbahn schoben. Der Abend wurde in guter Stimmung mit so mancher Siegerrunde beendet. Ehe wir uns versahen, stand auch unsere Kirmes auf dem Plan. Das Schützenfest wurde wie immer mit dem traditionellen Schmücken am Samstagmorgen begonnen. Am Nachmittag trafen wir uns dann zum Spargeldauszahlen bei Grillfleisch und so einigen leckeren Bierchen. Die restlichen Kirmestage verbrachten wir wie
Kompanieschießen 2009 im Hause Engemann 95
Wat zu Lache... Lieber Sohn! - Ich schreibe Dir diesen Brief, damit Du weißt, dass ich noch lebe. - Ich schreibe langsam, weil ich weiß, dass Du so schnell nicht lesen kannst. - Wenn Du wieder einmal nach Hause kommst, wirst Du unsere Wohnung nicht wieder erkennen. Wir sind nämlich umgezogen. In der neuen Wohnung war sogar eine Waschmaschine. Ich tat fünf Hemden hinein, zog an der Kette; ich habe die Hemden bis heute nicht wiedergesehen. - Vater hat jetzt 5000 Leute unter sich. Er mäht Rasen auf unserem Friedhof. - Letzte Woche ist Onkel Paul in einer Whiskyflasche ertrunken. Einige Männer wollten ihn noch retten, doch er leistete heftigen Widerstand. - Wir haben ihn verbrennen lassen. Es hat drei Tage gedauert, bis wir ihn gelöscht hatten. - Deine Schwester Marie hat gestern ein Baby bekommen. Da wir nicht wissen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, wissen wir auch nicht, ob Du Onkel oder Tante geworden bist. - Letzte Woche hat es siebenmal geregnet; erst drei Tage, dann vier Tage. - Es hat so gedonnert, dass unser Hahn viermal dasselbe Ei gelegt hat. - Am Donnerstag sind wir alle gegen Erdbeben geimpft worden. Deine Mutter. PS.: Ich wollte Dir noch Geld mitschicken, aber ich hatte den Brief schon zugeklebt.
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Aus dem Leben der Gesellschaften immer in harmonischer familiärer Gelassenheit. Im September stand unser Königsschießen an. Entgegen unserer sonstigen Art wollten wir diesmal etwas Neues wagen. Wir planten, Königsschießen und Krönung an einem Tag zu feiern. Alles war geregelt, aber - wie es halt immer wieder vorkommt - kam dann alles anders. Einen Tag vor unserem Termin bekamen wir aus Rosellerheide die Nachricht, dass wir dort nicht schießen können, da der Schießstand noch nicht abgenommen wurde. Sofort wurde nach einer neuen Möglichkeit gesucht. Nach einigem Hin und Her konnten wir dann im Haus Engemann schießen. Sogar unsere Girls konnten dort noch kegeln. Dies war jedoch nicht so selbstverständlich. Schließlich hatte Haus Engemann seinen letzten Tag mit einer Abrissfete am Abend. Wir hatten einen wunderbaren Nachmittag und konnten bei tollem Wetter unsere Pfänder und unseren neuen König ausschießen. Die Königswürde errang unserer Kamerad Fritz Theisen. Die Gestaltung des Abends wurde dann für unsere alteingesessenen Herren nochmals auf den Prüfstand gestellt. Anstatt eines feudalen Abendessens stand nun Pizza-Taxi auf dem Plan. Aber siehe da, jeder konnte sich damit arrangieren. Unsere Proklamation der Pfänderschützen (diesmal gab es Salamis und ABB-Senf) und die Krönung
unseres neuen Königspaares Fritz und Erika Theisen wurde zu einem vollen Erfolg.
Kompaniekönigspaar Fritz und Erika Theisen 2009
Anschließend mischten wir noch munter bei der Abrissfete mit. Als Abschluss des Jahres feierten wir unsere Weihnachtsfeier. In gemütlicher Runde bei Gänsekeulen, leckeren Getränken und so manchen leckeren Überraschungen von Seiten unseres „Noch-Königspaares“ Horst und Erika Jaster ging auch dieser Abend viel zu schnell zu Ende. Nun sind wir mit unserem Artikel am Ende angekommen. Wir wünschen allen ein schönes, harmonisches und stressfreies Schützenfest. Bis dann, Eure Flöter Jongens. 97
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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Hermann Löns
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allo, liebe Leserinnen und Leser der Schützenzeitschrift „Wir in Heerdt“, wir, die Gesellschaft Hermann Löns, feierten im letzen Jahr unser 75-jähriges Vereinsjubiläum. Was soll man zu solch einem Jubiläum denn nur machen? Das war die Frage auf vielen Versammlungen unserer Gesellschaft. Eventuell könnten wir wieder mal eine öffentliche Krönung veranstalten oder ein Jubiläumsbiwak organisieren oder einfach nur auf eine schöne Schützentour fahren. Die Gesellschaft entschloss sich aber dafür, Kirmes-Sonntag ein eigenes Bataillon zu stellen. Als erstes musste Musik organisiert werden. Dafür konnten wir das 1. Neusser Regiments Tambourcorps und die Kapelle Frohsinn Norf überzeugen, doch mal bei uns in Düsseldorf-
Heerdt mit zumarschieren - und das eine Woche vor dem Neusser Schützenfest. Dafür noch einmal unseren Dank an Peter Nelles, der auch für diese Kontakte gesorgt hat. Des Weiteren konnten wir den „Jägerzug Hermann Löns“ aus Büderich dazu bewegen, mal ihre Dorfgrenzen zu überschreiten, um an unserem schönen Schützenfest teilzunehmen. Nun war es endlich soweit, KirmesSonntag in Heerdt: Wir trafen uns wie jedes Jahr zu einem Frühstück im Vereinslokal Hubertus-Stube. Der Hauptmann erinnerte uns noch einmal daran, dass wir uns nach dem Umzug und der Schützenmesse im Vereinsgarten treffen, um dort für die bevorstehende Pause vor der Parade die Verpflegung vorzubereiten. Wir hatten ja schließlich 70 bis 80 Personen zu versorgen. Im Garten trafen wir dann auf zwei fleißige Helfer, die wir für unser Unternehmen gewinnen konnten. Danke noch einmal an das Catering-Team, Hans Brisbois und Wolfgang Wiegand. Leider stehen uns diese zwei in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung. Denn wer einmal intensiv mit uns einen
Hermann Löns beim Schützenfest 2009 99
Aus dem Leben der Gesellschaften Tag Schützenfest feiert, möchte uns nie wieder verlassen. Herzlich Willkommen in der Hermann Löns !!! Nachdem alle Vorbereitungen beendet waren, trafen wir uns mit unseren Gästen aus Büderich in der Boots-Sattlerei Gläser und Müller am Handweiser, um uns für den bevorstehenden Umzug bei einem kühlen Glas Alt und einer herzhaften Gulaschsuppe zu stärken. Auch hier nochmals einen Dank an Lothar Gläser, der uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Bald darauf trafen auch die beiden Neusser-Musikzüge ein, so dass wir pünktlich zum Antreten eintrafen und das 5.Bataillon bildeten. Bei bestem Sommerwetter setzte der Zug sich dann in Bewegung. Auch unser Catering-Team musste sich jetzt richtig bewegen. Nun hieß es, Bänke und Tische zusammen klappen und in den Transporter verstauen, dann schnellstens kühle Getränke nachladen und nichts wie hin zum Biwak-Platz des 5. Bataillons. Dieser befand sich an einem schönen schattigen Platz auf dem Gelände des Dominikus Krankenhauses, welchen uns die Geschäftsleitung des Krankenhauses netterweise zur Verfügung stellte. Als die Schützen dann eintrafen, war alles wieder aufgebaut und man konnte sich nach der ersten Hälfte des Umzuges bestens erholen und mit Mineralien auf die zweite Hälfte vorbereiten. 100
Nach diesem hervorragendem Umzug wurde im Schützenzelt dann der Ball der Kompanie-Königspaare gefeiert. Vor dem Einzug der Königspaare wurden
Kompaniekönigspaar 2009 Harald und Andrea Linde
noch ein paar Schützenkameraden mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Auch unser Hauptmann Harald Linde sollte diese Ehrung bekommen, leider war er zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Zelt, da sich die Königspaare der Kompanien erst später trafen und er mit seiner Andrea die Königswürde der Gesellschaft trug. So kam er zu dem einmaligen Erlebnis, alleine diese Ehrung entgegen zunehmen. Damit nicht
Aus dem Leben der Gesellschaften
Goldene Ehrennadel für Günter Linde
dienter Schützen zu. Aber, als dann der Spruch „Daniel Düsentrieb seiner Gesellschaft“ fiel und das neben dem Schützenzelt etwas steht, was er auch gebaut hat, wussten einige bestimmt schon, wer derjenige sein wird, der diese Ehrung erhält: Es war unser Kamerad Günter Linde. Auch hier noch einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser seltenen Auszeichnung. Nach solch einem Kirmessonntag konnten wir nur noch das Schützenfest genießen und uns auf die nächste Aufgabe vorbereiten, denn unser Goldjunge Günter feierte im März dieses Jahres mit seiner Gerda die goldene Hochzeit. Allen Heerdter Bürgern, Gästen und Schützen wünschen wir schöne Festtage während des Heerdter Schützenfestes. Ihre Gesellschaft Hermann Löns
genug, es sollte noch ein Höhepunkt kommen, mit dem keiner in unserer Gesellschaft jemals gerechnet hat. Der Vorstand des Heerdter-Schützenvereins trat ans Mikrofon, was ja in Heerdt eigentlich nichts besonderes ist, und wollte noch eine Ehrung vornehmen und zwar die Verleihung der goldenen Ehrennadel des Regimentes. Sie erwähnten, dass der Schützenkamerad jahrelang Hauptmann in seiner Gesellschaft war und immer für die Kompanie da ist. Damit trieben sie die Spannung auf die Spitze, Hauptmann und Fahnengruppe beim denn dieses trifft ja nun mal auf eine Menge verJubiläumsumzug
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Herzlichen Glückwunsch! Sie haben unser Heft bis hierhin gelesen. Wenige Seiten liegen nur noch vor Ihnen. Haben Ihnen die Aufmachung und der Inhalt gefallen? Über ein Feedback unter www.hdw47@web.de würden wir uns sehr freuen. Das Redaktionsteam 103
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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft 1. Reserve Düsseldorf Heerdt 1973 e.V.
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iebe Freunde der Gesellschaft 1. Reserve, liebe „Wir in HeerdtLeser“ Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen einen Einblick in unser Vereinsleben geben. Fangen wir doch einfach mal mit der Kirmes 2009 an. Wie jeden Freitag vor dem Schützenfest trafen wir uns in der Wasserresidenz, bei unserem „gehassten“ Spieß in der Gustorfer Straße, um die Straßen zu schmücken und unsere Kirmesversammlung abzuhalten. In der Wasserresidenz ist alles vorbereitet. Die Zelte stehen, das Bier ist kalt, Ulla und ihre Helfer sind müde... Jeder Vorsitzende begrüßt auf einer Versammlung seine Leute mit: „Ich begrüße Euch zu unserer Kirmesversammlung“. Nein, unser Willi macht das anders: „So Jungs, wo ist denn das Geld für mich???“ Während der Versammlung konnte man sehen, wie einige Schützen anfingen zu schlafen, da Willi einfach zu viel redet. Selbst die Nachbarschaft wusste, wann die Versammlung beendet wurde, da es nach langer Zeit wieder lauter wurde. Unser lustiger Schütze Günni kam mit Instrumenten an. Er zögerte nicht lange und zeigte, was er alles kann. Wir feierten ausgelassen bis in die Morgenstunden und hatten sehr viel Spaß.
Gegen 00:00 Uhr fing Sebastian an, die Glocken von Rom nachzustellen. Nicht wie man es kennt! NEIN, oben ohne und als Glocke nahm er sofort Willis Kopf. Kirmessamstag gab es unsere berühmt berüchtigte Wassersuppe. Sie besteht aus 10 Liter Wasser, Fleisch,
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Gemüse und einer ganzen Zwiebel (Ulla kam nicht zum würzen, da unser Hektiker befahl, die Suppe muss sofort auf den Tisch). Die Kompanie eröffnete ein neues Spiel: Wer zuerst die Zwiebel gefunden hat, gewinnt. Man konnte die Suppe mit Maggi dann doch sehr gut genießen. Bei dem Fackelzug durch Heerdt staunten die Schützen der anderen Gesellschaften, die Zuschauer am Straßenrand und auch wir nicht schlecht. Nachdem Dirk Heidenreich vor langer Zeit einen Unfall mit der Straßenbahn hatte, marschierte er ohne Krücken und 105
Aus dem Leben der Gesellschaften alle Tage wieder mit. Es war ein tolles Gefühl für uns, denn es gibt Schützen, die nach so einem Vorfall nicht wieder mit auf die Straße kommen. Am Abend wurde im Zelt mal wieder wie jedes Jahr gerudert. Um Punkt 23:00 Uhr hieß es: HINSETZEN! und VOR / ZURÜCK. Kirmessonntag fiel unserem Wadenbeißer auf, dass der Jüngste nicht zum Antreten für den Gottesdienst kam. Er lag mit einer Schützenkrankheit (wehe Füße, zu wenig Bier) noch im Bett. Dadurch war er der erste Schütze, der zum gemeinsamen Mittagessen der Kompanie da war. Gegen Mittag bekamen wir Besuch von unserer Gastkompanie der St. Sebastianus Schützenbruderschaft aus
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Elsdorf bei Bergheim. Sie wollten bei Weggen am Handweiser abgeholt werden, da sie den Weg zur Wasserresidenz nicht kannten. So kam es, dass Aldo Schindler und Sebastian Werker auf die Idee kamen, die Schützenbrüder und Schützenschwestern mit Trommel und Flöte abzuholen. Dies kam in Heerdt und bei den Elsdorfern sehr gut an und es gab sogar Applaus. Kirmesmontag trafen wir uns alle zum Königsfrühstück des amtierenden Königspaar Günni und Marianne. Wir bekamen Besuch vom Tambourcorps Heerdt und kamen aus dem Lachen nicht mehr raus. Der Major des Corps ahmte einen anderen Major nach. Es war ein tolles Bild. Es stimmte alles. Die Mimik und die Bewegungen. Mittags schossen wir das letzte Mal auf dem Kirmesplatz unseren König aus. (Unser diesjähriges Königsschießen findet am Samstag, den 11. September 2010, ab 14 Uhr auf dem HTV Platz in Heerdt statt). Wir zogen unsere Nummern und fingen an. Eine Runde verging und die Platte wollte nicht fallen. In der zweiten Runde ging der Jüngste der Kompanie, Sebastian Werker, nach vorne, guckte und nach ca. zwei Sekunden fiel die Platte. Man könnte hier das Motto „Er kam, sah und siegte“ nennen. Dirk Mäschig gratulierte ihm als erster mit einem dreifachen Kopfnicken. Danach informierte Sebastian sofort seine Mutter Elke, die ihn am Telefon für bekloppt hielt und sofort auflegte.
Aus dem Leben der Gesellschaften Der nächste Anruf war an seine Freundin Justine, die direkt fragte, „Was muss ich anziehen? Was kostet mich das? Ich mache es Schatz!“ Kirmesdienstag konnte man an den Gesichtern sehen, dass das Schützenfest für einige Mitglieder zu lang
war. Von neuen Falten bis Augenringen (wie man sieht, hilft dagegen eine Sonnenbrille) war alles dabei. Das gemeinsame Mittagessen in der Wasserresidenz war mal was anderes. Ulla wurde dieses Mal die Zeit zum Würzen gegeben und es hat allen gut geschmeckt. Nachdem wir das letzte Mal marschieren durften, mussten wir
zwei unserer Schützen aus dem Verkehr ziehen. Selbst unsere Dorfsherrifs konnten das nicht mit ansehen, denn mit „Kreislaufproblemen“ und Stress läuft es sich nicht gut. Am Abend feierten wir mit vereinten Kräften die letzten Stunden des Schützenfestes. Nach dem Zapfenstreich zeigte uns das Fanfarenkorps Black Lions Düsseldorf Heerdt 2008 was sie können. Nach dem alles vorbei war, zeigte Sebastian den Lions, was er kann. Er versuchte, die Drumline von ihnen nachzuspielen. Michael Heister sagte zu ihm: ,,Ein paar Fehler, aber sehr gut“. Mittwochs trafen wir uns nach langem Schlaf das letzte Mal bei Willi, um unseren eigenen Kirmesausklang zu feiern und unsere Strafgelder zu verprassen. Es stand eine merkwürdige Gestalt im Zelt. Der Jüngste wurde von den Damen der Kompanie zur Frau umgewandelt und musste vor allen singen. Der Text ging um eine Person: „Der Mann mit der Gelben Schnur, den hängen wir in den Flur und so weiter…“ Sollten Sie Gefallen am Schützenwesen haben und helfen möchten, einen kleinen Verein wieder aufzubauen und unseren Wadenbeißer mal in Aktion zu erleben, dann melden Sie sich einfach bei uns. Wir wünschen allen ein schönes und harmonisches Schützenfest 2010! Eure Gesellschaft 1. Reserve 107
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it viel Elan ins Jubiläumsjahr! Wie schnell doch die Zeit vergeht. Ehe wir uns versehen haben, ist unsere schmucke Burenkompanie in die Verlegenheit des ersten Jubiläums gekommen und wir schauen auf das erste Jahrzehnt unserer Existenz zurück. Nun werden vereinzelte geneigte Leser dieses Almanachs denken, dass zehn Jahre doch eigentlich keine Zeit sind, die mit dem Begriff „Jubiläum” bezeichnet werden kann. Doch hat sich auch hier der Zeitgeist in der Verhältnismäßigkeit der Dinge rege umgetan. Angesichts der Tatsache, dass über die Hälfte der heutzutage geschlossenen Ehen keine zehn Jahre alt werden, die meisten Beschäftigungsverhältnisse ebenfalls diese Zeitspanne nicht überdauern und alle Gesellschaften, die noch gar nicht gegründet sind, folglich die ersten zehn Jahre noch gar nicht überstanden haben, lassen wir es uns nicht nehmen, das „erste Kleine” ein wenig zu feiern. Der König ins Jubiläumsjahr Unser König, der die Kompanie in das Jubeljahr hineinführt, ist unser Lustwart Bernhard Cürten. Nachdem alle Anderen vorher nicht oder nicht
Kompaniekönigspaar 2009/2010 Bernhard Cürten und Birgit Letschert
richtig getroffen hatten, fackelte er nicht lange und schoss die Platte kurzerhand herunter. Seine Birgit reiste unverzüglich über 100 km an und mit über 100 Gästen feierten wir eine rauschende Krönungsnacht. Ein Heerdter Gastronom schloss sogar sein Lokal und erschien mit seinen Gästen zur Krönung. Auch die „Black Lions” ließen es sich nicht nehmen, nach Mitternacht noch ein Ständchen zu bringen. 109
Aus dem Leben der Gesellschaften Das Heerdter Schützenfest vor dem Jubiläumsjahr Da Bad Hönnigen etwas außer Reichweite lag, wählte unser König sein Elternhaus zur Residenz. Beim Aufhängen des Kompaniewappens nutzten wir die Gelegenheit, uns von seiner Qualität zu überzeugen, da es aus bislang ungeklärter Ursache aus dem ersten Stockwerk auf den Bürgersteig fiel. Der Königskaffee am Samstag wurde im Garten von Spieß Frank Schreiber ausgerichtet, welcher dafür mit dem königlichen Verdienstorden letzter Klasse (Foto) ausgezeichnet wurde.
sondern auch mit Daniel Kiefer den ehemaligen „Oberjedönsrat” stellten. Eine Augenweide war der zackige Auftritt des neuen Heerdter Fanfarencorps „Black Lions”, zu dessen Vervollkommnung wir einen in Eigenleistung geschaffenen Schellenbaum fertigten, den wir den hocherfreuten Heerdter Bürgern auf der Dienstagsparade präsentieren konnten. Die „Black Lions” fühlten sich tief geehrt und unterbrachen im Zelt sogar ihre Gruppenspiele, um das Prachtstück aus der Hand unseres Königs in Begleitung unseres zweiten Hauptmanns Frank Kiefer in Empfang zu nehmen. Ebenfalls bei der Parade am Dienstag trug unser Pfänderbub drei Pfänder vor unserer schmucken Kompanie her, die wir beim Vogelschießen erbeutet hatten. Der Einzug der holden Weiblichkeit ins Regiment hat den Reigen der Augenweiden mit dem Amazonencorps deutlich gesteigert. Unser König hat spontan seine Bereitschaft erklärt, als Protektor zu fungieren und eine Einladung zu einem Sauerbratenessen ausgesprochen, die bis heute leider noch nicht angenommen wurde
Königlicher Verdienstordenträger Spieß Frank Schreiber
Die Weihnachtsfeier vor dem Jubiläumsjahr Traditionsgemäß fand unsere Weihnachtsfeier in der „Alten Post” statt. Der „Hillije Mann” besuchte uns und verteilte Geschenke, eine Tombola brachte durch den Losverkauf einen dreistelligen Betrag, der an die Alten-
Der Jungschützenabend im Festzelt war das Highlight der Abendveranstaltungen, und wir sind stolz darauf, dass wir nicht nur drei engagierte Jungschützen in unseren Reihen haben,
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Aus dem Leben der Gesellschaften hilfe Heerdt übergeben werden konnte, und der König schenkte den Schützenbrüdern ein praktisches Schuhputzset, damit in Zukunft seine schmucke Lieblingskompanie auch restlos schmuck auf die Straße gehen kann. Besonderes im Jubiläumsjahr In einem besonderen Jahr gilt es, die besonderen Mitglieder der Kompanie mit einer außerordentlichen Ehrung zu bedenken. Das Regiment tat dieses durch Verleihung der Silbernen Ehrennadel an unseren Gründer und 1. Vorsitzenden Michael „Blitz” Fölling. Intern ließ sich unser König nicht lange bitten, zwei verdiente Mitglieder unserer schmucken Gesellschaft mit einer Würdigung zu versehen können. Es ging hierbei darum, überdurchschnittliche Leistungen innerhalb der Kompanie hervorzuheben, die ansonsten nicht weiter auffallen. Die zweite besondere Ehrung nach dem bereits erwähnten Orden für den Spieß ereilte unseren Schützenbruder Fritz Vogt, seines Zeichens sächsisches Urgestein und Stehaufmänneken der Gesellschaft, der bei uns seit zehn Jahren als 2. Kassierer seinen Dienst tut. Da unser 1. Kassierer, ein Finanzbeamter, anscheinend auch nach Dienst noch alles Geld selber beitreiben will, kam unser Fritz insgesamt nur fünfmal pro Jahr zum Einsatz, nämlich immer, wenn Oliver Greiser im Urlaub ist.
Für diesen selbst entäussernden Einsatz überreichte der König eine mit Geld nicht zu bezahlende Ehrengabe: ein echtes DDR-Produkt aus nicht mehr existierender Fertigung, „Erichs Luxus-Duschbad”, wie wir erfuhren, ein Kindheitstraum für unseren Fritz, der zwar von Honeckers Politik nicht viel hielt, aber von den exklusiven Produkten, die in Wandlitz bei der Prominenz verwendet wurden. Zum zehnjährigen Jubiläum wird der Lustwart einen besonderen Wettbewerb veranstalten, bei dem unter den bisherigen Kompaniekönigen ein „Kaiser” ermittelt werden soll, der auf der Dienstag-Parade am Schützenfest die Jubiläumsgesellschaft als „Burengeneral” in besonderer Weise anführen wird. Mehr soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Sollten Sie nun neugierig auf unsere Gesellschaft geworden sein, wir versammeln uns jeden dritten Freitag im Monat in der Hubertusstube, wo wir uns am Leben außerhalb des Schützenfestes freuen, zu dem wir allen Heerdtern viel Spaß wünschen. Letzte Eilmeldung: Unser neues Kompaniekönigspaar heißt Daniel Kiefer und Anja Stark. Gesellschaft Heerdter Jongens 113
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Aus dem Leben der Gesellschaften Pagencorps Heerdt von 1959
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iebe Heerdter Bürger, Schützenfest 2009 und weiter geht es mit der Frauen-Power, auf jeden Fall bei den Heerdter Schützen. Die Amazonen und auch die weißen Husarinnen waren ein echter Hingucker, zu neudeutsch ein richtiger „eyecatcher“.
Andere Gesellschaften wären wohl ohne die weiblichen Schützen recht übersichtlich. So auch bei den Pagen, wo die Mädchen in der Überzahl sind.
Gut, das es da noch die zwei Fahnenschwenker Pascal Drechsler und Daniel Engels, sowie Walter Röber und Kai Röber als Begleiter gibt.
Samstagnachmittag wird es immer spannend bei den Pagen, denn da entscheidet es sich, wer der neue Pagenkönig wird. Natascha Legley von der Gesellschaft Fidele Schützen 115
Aus dem Leben der Gesellschaften kam, schoss und siegte. Sie konnte es anfangs selbst nicht fassen. Zum Begleiter wurde Marvin Frenske von der Marine erwählt. Beide waren mit dem nötigen Ernst bei der Sache, egal ob Kutschenfahrt oder Krönung. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Pagencorps stiftete der Protektor Peter Jung Buttons mit der Aufschrift „Wir waren dabei Pagencorps“ die fast alle Schützen bekamen. Dem Pagencorps wurde eine Urkunde vom Vorstand überreicht.
Zur Festparade am Sonntag begleiteten uns anlässlich des Jubiläums die Pagen aus Oberkassel mit ihren Betreuern und ihrer Pagenkönigin Jacqueline Dongenacker und ihr Begleiter Kai-Nico Eirmbter. Ein großes Dankeschön nochmals nach Oberkassel, für die Kinder war der Weg durch Heerdt in der Mittagshitze ganz schön anstrengend, aber sie haben uns ganz toll unterstützt. Unser 116
Dank gilt auch Frau Petra Schnieber, die dies möglich gemacht hat.
Die Pagen hatten wieder viel Spaß bei der Sache und liefen selbst bei der größten Hitze diszipliniert beim Fackelzug und bei den Festparaden mit. Natürlich war der Kindernachmittag am Montag wieder besonders beliebt, da es dort Freifahrten auf allen Karussells gab, ebenso Popcorn, Eis, Würstchen und Limo. Also alles, was die Kirmes so hergibt. Die Jungschützen unter der Leitung von Marcus Schönauer haben dieses Programm mit den vielen, quirligen Grundschulkindern mit einer stoischen Ruhe gemeistert! Im Herbst waren wir zur Aufführung „Puk feierte Weihnachten“ bei der Jugendbühne des KAB eingeladen. Die Aufführung hat allen, die dabei waren, sehr gut gefallen, und es war ein schöner Nachmittag, wenn auch nur für Bon Schnapp, die mit ihrer Omi als Begleiterin gekommen war. Die anderen zehn Pagen waren trotz Zusage nicht anwesend. Das finde ich beson-
Aus dem Leben der Gesellschaften deres gegenüber unseren Gastgebern, der KAB und dem Ehepaar Hansen, die sich immer sehr viel Mühe mit den Pagen geben, sehr schade. Aber das sind die kleinen Widrigkeiten im Pagen-Schützen-Jahr, viel wichtiger ist immer wieder zusehen, mit welchem Eifer, Ausdauer und Freude die Pagen bei den Umzügen dabei sind. Und nicht nur Pascal Drechsler ist seit über zehn Jahren aktiv, sondern auch Elena Uertz seit 2003, die letztes Jahr unsere Frontfrau war. Unser Dank gilt allen, die uns fördern, begleiten und zujubeln.
Wer Lust hat bei den Pagen mitzumachen, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Euch! Sabine Helbig und Walter Röber Pagencorps Heerdt
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Aus dem Leben der Gesellschaften Jungschützen Düsseldorf-Heerdt
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alli Hallo Hallöle, wieder einmal (nach einem Jahr) melden sich die Jungschützen zu Wort. Wir wollen Euch mal ein bisschen von unserem Jahr erzählen. Was seit Heerdter Kirmes so passiert ist, aber natürlich auch vorher. Vor unserem geliebten Schützenfest konnten wir schon mal ein bisschen feiern bei unserer Jungschützenfotoshootingfeier, die uns von Klaus und Silvia Großhanten gestellt wurde. Wir haben Fotos für unsere Spießkarten gemacht, getrunken, gegessen und gefeiert… Einfach Spaß gehabt!
Dann kam schon unser Schützenfest und ein neuer Jungschützenkönig wurde ausgeschossen. In diesem Falle jemand aus einer ziemlich frisch gegründeten Kompanie, den „Black Lions“, auch lieb und nett „Mietze Kätzchen“ genannt xD. Unser neuer Jungschützenkönig wurde Marcel Anders. Im September hatten wir unser jährliches linksrheinisches Jungschützenschießen, wo einer von den Heerdter Jungschützen sich nicht die Chance nehmen ließ und auf die Königsplatte schoss. Dieser ist kein anderer als Denny Schmied aus der Kompanie Wildschütz. Auch im Vorstand hat sich was getan. Wie jedes Jahr fand im Januar unsere Jahreshauptversammlung statt und ein neuer Vorstand wurde gewählt: Vorsitzende: Nils Bessert & Anja Stark Spieß: Max Mockel Schriftführerin: Jessica Terbeck Kassiererin: Anne Mockel Pfingsten stand wieder unsere jährliche Fahrradrallye der linksrheinischen Jungschützen auf dem Plan, wo die Heerdter Jungschützen wieder zahlreich mit ihrer Anwesenheit glänzten. Wie immer mussten wir mehrere Aufgaben lösen und Stationen abfahren. Wir hatten Glück, dass wir dieses Jahr super 119
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Aus dem Leben der Gesellschaften Wetter hatten. Am Ende der Rallye haben wir dann alle zusammen beim Meyer im Garten gegrillt. Da das Wetter ja so super war, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, eine Wasserschlacht zu starten, die mehr als Stimmung brachte. Ach ja, wir würden uns sehr darüber freuen auch
mal jemanden aus dem Heerdter Regimentsvorstand bei der Fahrradrallye begrüßen zu dürfen. Da wir auch außerhalb des Schützenwesens zusammen etwas unternehmen wollten, haben wir uns dazu entschlossen, ein Kart-Rennen zu organisieren, was ein riesen Highlight
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Aus dem Leben der Gesellschaften
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Aus dem Leben der Gesellschaften war. Wir hatten mega Spaß, aber am Ende auch ein paar Verletzte, was bei der Fahrweise manchen Fahrers nicht ausbleiben konnte =). Natürlich gab es, wie bei jedem Wettbewerb, auch Sieger (allerdings stand der Spaß an erster Stelle). Den dritten Platz machte das Team „Audi TT“ (Markus Trautmann und Torsten Schönauer). Den zweiten Platz holte sich das „Drummer Team“ (Nils Bessert und Gideon Gläser). Der erste Platz und somit die Sieger des Rennens waren „Die Atzen“ (Dennis Kamp und Bene Ulrich).
Was ein Spaß: Ganz zum Schluss möchten wir uns natürlich noch bei allen Leuten recht herzlich bedanken, die uns unterstützt haben. Ohne Euch könnten wir vieles nicht verwirklichen, was wir gerne tun würden und damit bedanken wir uns dieses Jahr wieder mit einem für Euch hoffentlich super Programm. Somit verabschieden wir uns nun auch mit einem: JUNGSCHÜTZEN HEERDT Sind was wert!! Ihr seid hart – Wir sind HEERDTER!! Prost Peter!
Einladung zur Generalversammlung am
7. November 2010 10:00 Uhr im Pfarrzentrum an der Baldurstraße 123
Die Jugendschutzbestimmungen
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ebensfreude und Geselligkeit haben sich vor allem die Schützen auf ihre Fahnen geschrieben. Gerade diese ungezwungene Lebensfreude bildet einen Sockel für das persönliche Wohlergehen eines jeden einzelnen von uns. Immer wieder kommt es aber zu extremen Situationen, in denen die Grenzen der Vernunft und des Augenmaßes überschritten werden. Dabei fällt auf, dass die Betroffenen immer jünger werden und die natürlichen Hemmschwellen herunter gezogen werden. Wenn dies auch grundsätzlich für jeden seine eigene Entscheidung bedeutet, so hat der Gesetzgeber zum Schutze von Kindern und Jugendlichen Grenzwerte gezogen, die in verschiedenen Gesetzten niedergeschrieben sind. Der Vorstand der Heerdter wird bei allen offiziellen Veranstaltungen weiterhin darauf achten, dass diese Grenzwerte beachtet werden. Zur Verdeutlichung sind nachstehend die wichtigsten Altersgrenzen zusammengefasst. Unter 14 Jahre
Unter 16 Jahre
Unter 18 Jahre
Kein alleiniger Besuch von Gaststätten 1) (Ausnahmeregeln bestehen)
[§ 4 JuSchG]
Kein sexueller Kontakt erlaubt
[§ 176 StGB]
Kein Bier- und Weinkonsum in der Öffentlichkeit (Ausnahme ab 14 in Begleitung der Eltern)
[§ 9 JuSchG]
Kein alleiniger Discobesuch 1)
[§ 5 JuSchG]
Kein Alkoholverkauf (auch nicht in Mixgetränken) und kein öffentlicher Konsum (Ausnahme Bier, Wein u.ä. ab 16 Jahren)
[§ 9 JuSchG]
Kein Zugang zu Tabakwaren und kein Rauchen in der Öffent- [§ 10 JuSchG] lichkeit
1) Unter „alleiniger Besuch wird ein Besuch ohne Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person [§ 1 JuSchG] verstanden. Wer alles unter den Begriff der erziehungsbeauftragten Person fällt ist umstritten; das Gesetz nennt Volljährige, die Erziehungsaufgaben aufgrund einer Vereinbarung mit den Personensorgeberechtigten wahrnehmen (gedacht ist z. B. auch an ältere Geschwister) sowie volljährige Betreuer der Jugendhilfe oder bei Ausbildung. Die Rechtsprechung fordert nur Volljährigkeit und individuelle Vereinbarung (vergl. OLG Nürnberg, KJuG 3/2007, S 84 ff). 124
AusSchützen dem Leben engagieren der Gesellschaften sich…
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ürde heute eine TED-Umfrage Bevölkerung entgegenzuwirken. Einen breiten Raum der Aktivitämit der Frage „Brauchen wir in unserer heutigen Zeit noch Schützen- ten nimmt der musikalische Aspekt vereine?“, gestellt, so käme sicherlich ein. Im Heerdter Schützenverein sind ein Ergebnis in etwa mit 61% = NEIN drei Musikvereine eingebunden. Das Heerdter Tambourcorps, das Blasorund 39%= JA heraus. Woran könnte diese negative Beur- chester St. Benediktus und das Heerdter Fanfarenkorps. Alle drei Vereine teilung liegen? Sicherlich haftet dem Schützen- pflegen die Marschmusik, wenn auch brauchtum auf dem ersten Blick etwas aus verschiedenen Blickwinkeln. Vergangenes bzw. Überlebtes an. Au- Ausbildung und Weiterentwicklung ßerdem haben einige Schützen durch führen zu einem hohen Standard. Das den zu tiefen Blick ins Glas öffentlich Heerdter Kellerorchester gehört zwar einen mehr als beschwipsten Eindruck offiziell nicht dem Schützenverein an, hinterlassen. in diesem Hobbyorchester spielen aber Aber reicht so ein oberflächlicher überwiegend Schützenkameraden. Eindruck? Sollte man nicht einmal genauer hinschauen? Gerne geben wir deshalb einmal einen kurzen Einblick in die Dinge, die oft im Hintergrund ablaufen bzw. wegen ihres unspektakulären Charakters nicht ausdrücklich kommuniziert werden. Zunächst bildet der Schützenverein in Heerdt mit seinen 21 verschiedenen Gesellschaften ein Das Heerdter Kellerorchester beim breite Palette von Möglichkeiten, Titularfest im Schützenzelt 2009 sich je nach Gusto zusammenDem Reitsport haben sich das neu zuschließen und gemeinschaftliche Aktivitäten zu betreiben. Neben den gegründete Amazonencorps, das Offigeselligen Aspekten in den verschie- zierscorps und natürlich auch die Hedensten Ausprägungen werden darüber rolde verschrieben. Die Tierliebe und hinaus auch Besonderheiten gepflegt. das ambitionierte sportliche Reiten Kernpunkt ist hier das Bemühen, alt- werden von diesen Mitgliedern neben hergebrachtes Brauchtum zu erhalten der Geselligkeit in den Vordergrund und der Vereinsamung von Teilen der gestellt. 125
AusSchützen dem Leben engagieren der Gesellschaften sich… Der Kinderbetreuung wird im Pagencorps und natürlich auch in verschiedenen Gesellschaften breiten Raum eingeräumt. Der Schützenverein lädt darüber hinaus anlässlich seines Schützenfestes die Heerdter OGATASchüler zu einem Kindernachmittag auf dem Kirmesplatz ein. Anlässlich des Neujahrsempfanges der Schützen wurden Spendengelder in Höhe von 600 € für solche Schulkinder bereit-
Seniorenfrühstück im Festzelt
Die Schulleiterin Annette Anner erhält vom Schützenchef die Spende für die OGATA-Kinder
stück für die Heerdter Senioren hervor. Mit einem eigens arrangierten Programm wird die Verbundenheit zu den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger hergestellt. Ein unbeschwerter Spaß für alle Teilnehmer, der die Erinnerung an deren vergangene Schützentage aufleben lässt. Ein weiteres vorbildliches Engagement zeigen die Heerdter Sappeure mit ihrem jährlichen Besuch im Heerdter Altenheim. Im vergangenen Jahr wurden die Bewohner des CTBSeniorenheimes erneut zu Nikolaus beschenkt.
gestellt, deren Eltern finanziell nicht in der Lage waren, das Mittagessen für ihr Kind zu bezahlen. Außerdem spendete der aktuelle Schützenkönig Dirk Mittelstädt eine erhebliche Summe für schulische Bedürfnisse. In der Seniorenbetreuung tun sich Schützen durch ein kostenloses Früh-
Sappeure im CBT-Heim
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AusSchützen dem Leben engagieren der Gesellschaften sich… Im Martinsbrauchtum heißt es auch „Schützenhilfe“. Zugbegleitung, Gestellung des Martinsmannes, Durchführung des Martinsfeuers sowie die musikalische Begleitung durch die Heerdter (Schützen-)Musikzüge werden wie selbstverständlich durch Schützenkameraden erbracht. Selbst der Pastor, Reiner Spiegel, der die das Martinsbrauchtum verdeutlichenden Worte spricht, gehört einer der Heerdter Schützengesellschaften an. In vielen Schützengesellschaften wird der Schießsport betrieben. Der Heerdter Schützenverein stellt mittlerweile mit seinem Hochschießstand auf dem HTV-Platz eine von vielen Vereinen aus dem linksrheinischen Düsseldorf genutzte attraktive „Location“. Es gäbe noch ein Vielzahl von Einzelengagements zu nennen, die durch verschiedene Schützen in ihrer Freizeit eingegangen sind. Hier reicht der Bogen vom kirchlichen Einsatz über soziale Tätigkeiten hin bis zum gesellschaftlichen und sogar politischen Engagement. Also – Schützenengagement und Schützentätigkeit erschöpfen sich nicht im plakativem Schützenfestfeiern, sondern die sprichwörtliche „Schützenhilfe“
findet oft im Stillen und ohne Aufsehen statt. Und dies ist auch gut so! Vielleicht kann dieser kurze Artikel ein wenig dazu beitragen, die negative oder zumindest gleichgütige Betrachtung vieler Bürgerinnen und Bürger dahingehend zu beeinflussen, dass sich die anfangs genannte prozentuale TED-Umfrage in ihr Gegenteil verkehrt. Wir würden uns sehr freuen. Die Heerdter Schützen 127
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Aus dem DerLeben Gasthof derinGesellschaften Heerdt Seit ihrer Jugendzeit trafen sich immer wieder regelmäßig ein paar Schützenkameraden, um einen tollen Abend zu erleben. Als sie 40 wurden, trafen sich die Schützenkameraden und rätselten, was sie an diesem Abend unternehmen sollten. Sie wurden sich erst nicht einig, aber dann sagte einer: „Lasst uns doch in den Gasthof nach Küppers gehen, die Kellnerin ist scharf und trägt immer eine tief ausgeschnittene Bluse!“ Gesagt, getan… Zehn Jahre später, als sie 50 wurden, trafen sich die Schützenkameraden wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten. Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer: „Lasst uns doch in den Gasthof nach Küppers gehen, da isst man sehr gut, das Bier schmeckt und die Weinkarte hat ein paar edle Tröpfchen zu bieten!“ Gesagt, getan… Zehn Jahre später, als sie 60 wurden, trafen sich die Schützenkameraden wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten.
Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer: „Lasst uns doch in den Gasthof nach Küppers gehen, da ist es ruhig und es wird größtenteils nicht geraucht! Gesagt, getan… Zehn Jahre später, als sie 70 wurden, trafen sich die Schützenkameraden wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten. Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer: „Lasst uns doch in den Gasthof nach Küppers gehen, da ist alles ebenerdig und rollstuhlgängig!“ Gesagt, getan... Kürzlich sind die Schützenkameraden 80 geworden, trafen sich wieder und rätselten erneut, was sie an diesem Abend unternehmen sollten. Sie wurden sich zuerst wieder nicht einig, aber dann sagte einer: „Lasst uns doch in den Gasthof nach Küppers gehen…“ Da sagte ein anderer: „Gute Idee, da waren wir noch nie!“ Ja, ja! Der Zahn der Zeit nagt auch an manchen Schützen. So kann es uns vielleicht allen einmal gehen!
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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Fidele Schützen
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edes Jahr ist ja ein besonderes Jahr, darum schauen wir einmal wie es denn damals so war, und zwar speziell im Jahr 1925. Dies war ein ganz besonderes Jahr, denn in diesem Jahr wurde Paul von Hindenburg Reichspräsident, Wer-
Natürlich im Anschluß daran das aktuellste Gruppenfoto aus dem Jahre 2009 (auf dem leider einige Kameraden fehlen). Hier kann man sehen, dass sich zwar die Gesichter geändert haben, aber die Gesellschaft immer wieder durch neue fidele Freunde ergänzt und verstärkt wurde.
ner Heisenberg veröffentlichte seine Pionierarbeit zur Quantentheorie, Jonny Weißmüller schwimmt Weltrekord im 200m Freistiel, das erste Rheinstadion wird in Düsseldorf erbaut und die „FIDELEN SCHÜTZEN“ werden gegründet. Hier ein Gruppenfoto der Gesellschaft aus dem Jahre 1937.
Der traditionelle Besuch des Tonnenrennens am Karnevalssonntag fiel leider dadurch aus, dass die Grippe die meisten Fidelen außer Gefecht setzte. Doch nachdem dies überstanden war, wurden die Feierlichkeiten zur 100 jährigen Zugehörigkeit zu Düsseldorf, im März, um so intensiver mit gefeiert und dementsprechend stark besucht. Am ersten Mai fand wie jedes Jahr an diesem Datum unser kompanieinternes Pokalschießen statt. Den ersten Platz belegte diesmal eines unserer „passiven“ Mitglieder, unser Kamerad Berthold Pohl. Einige Kameraden trafen sich dann am Vatertag in der 131
Aus dem Leben der Gesellschaften Altstadt im „Füchschen“, um diesen Tag dort würdevoll zu begehen.
Im Juni dann fand das Kompaniekönigschießen der Gesellschaft hier in Heerdt auf dem Schießstand des Schützenvereins auf dem HTV-Platz statt. Neuer Fidelenkönig wurde unser Kamerad Willi Klapdor und als Königin wählte er dann seine Irmgard. Auf dem Foto ist zu sehen: der scheidende König Philipp Perzborn mit seiner Elisabeth und das neue Königspaar Willi und Irmgard Klapdor.
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Hier Irmgard noch einmal als Blumenkönigin.
Vom Königsschuss bis zur Krönung war es dann nicht mehr weit. Auf dem Krönungsball wurden dann die Kameraden geehrt, die der Gesellschaft und dem Regiment über lange Jahre verbunden sind, auf dem Bild sind zu sehen {von rechts nach links}Willi Klapdor (60 Jahre), Heinz Küppers (40 Jahre), Günter Keime (25 Jahre), Arno Schmidt (11 Jahre), Arno zieht es wieder zurück in seine Heimat an die Spree, er wird wieder dorthin umsiedeln. Damit er immer an die schöne Zeit bei den Fidelen zurückdenken kann, bekam er diese Urkunde verziert mit einem Gruppenbild der Fidelen.
Aus dem Leben der Gesellschaften Anschließend konnten sich dann auch die erfolgreichen Schützen präsentieren, zuerst die Pfänderschützen des Preisvogels.
hier stellvertretend für alle guten Geister, die zum Gelingen solch eines Festes beitragen, unser Helmut, der
(von links nach rechts) Heinz Otte, Manfred Johannesmann, Johann Dietz, Dieter Berrang und Willi Klapdor. Natürlich dürfen die Pfänderschützen des Königsvogels nicht fehlen, also
unermüdlich die Braten in appetitliche Stücke schnitt, damit auch jeder etwas auf seinem Tellerchen hat. Nachdem dann bekannt wurde, dass das neue „Heerdter Fanfarencorps“ alleinig das „dritte Batallion“ musikalisch begleitet, wurde von den älteren Fidelen angeregt, bei einer der Proben einfach mal mit zu marschieren, um sich mit dem eventuellen neuen Takt anzufreunden, diese Idee fiel bei Kamerad HDW auf fruchtbaren Boden. Er spendierte, zur Belohnung der Marschierenden, spontan ein Fässchen Bier.
hier, wieder von links nach rechts aufgeführt: Dieter Berrang, Philipp Perzborn, Heinz Küppers, Harald Kontny, Günter Kesseler, Doch was wäre so ein Abend ohne die helfenden Hände im Hintergrund, 133
Unser Zeltwirt
Karl-Heinz Oellers aus
Erkelenz-Kuckum wünscht allen
Bürgern und Schützen ein sonniges und schönes Schützenfest 2010 in
Düsseldorf-Heerdt
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Aus dem Leben der Gesellschaften Als nächstes stand dann das Highlight des Jahres vor der Tür, das Heerdter Schützenfest. Ab hier jetzt nicht mehr so viel Text, sondern viele schöne Fotos, angefangen beim Fackelbau übers Schmücken der Alt Heerdt Straße und Kirmessamstag.
Hier einige der Fackelbauer die „gute Ratschläge fürs Bemalen“ geben, oder einfach nur mitten drin sein wollen.
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Aus dem Leben der Gesellschaften Auf den nachstehenden Bildern sieht man die fertige Fackel und den Fackelführer mit seinem Gefährt. Außerdem
Doch 2009 war ja für die Fidelen ein ereignisreiches Jahr, einige Jubilare konnten geehrt werden, für ihre langjährige Mitgliedschaft im Regiment, wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist.
grüßen die Pagen der Gesellschaft und, da die Fidelen diesmal wieder die Pagenkönigin stellen, die Pagenkönigin Natascha Legleye mit ihrem Prinzen.
Heinz Küppers für 40 Jahre
Willi Klapdor für 60 Jahre 136
Aus dem Leben der Gesellschaften Doch es konnte sich noch einer ganz fidel freuen, es ist der Kamerad Peter Baas. Er erhielt den Stadtorden, hier zu sehen mit den Honoratioren der Stadt Rolf Tups und Karl-Josef Keil, die Peter den Orden überreichten.
Nach einer kurzen Erholungspause tourten wir dann mit den Damen der Gesellschaft nach Monschau, hiervon gibt es natürlich auch ein paar Fotos, zweimal vom Städtchen Monschau.
Einer findet neue Freunde ...
... und – nach Ostfriesenmanier – sieht man hier, wie auf drei Plätze vier Leute passen.
Den Abschluß des Jahres feierten die Fidelen dann wie jedes Jahr mit der traditionellen Nikolausfeier, wobei die Nikolausfeier sich im Laufe der letzten Jahre mittlerweile zu einer Familienfeier weiterentwickelt hat, an der alle Fidelen gern teil nehmen, egal ob klein oder groß. 137
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Aus dem Leben der Gesellschaften Nachdem die Gesellschaft ein ereignisreiches Jahr mit vielen positiven Highlights, Ehrungen und Jubilaren hatte, möchten wir hier an dieser Stelle an einen Kameraden gedenken, der uns am 07.01.2010 verlassen hat. Wir trauern hier um ein langjähriges, immer aktives Mitglied der Fidelen, wir trauern um Manfred Kiefer, der nicht nur Kamerad, sondern auch vielen Fidelen ein Freund war. Sein strahlendes Lächeln und seine jederzeit verbindliche Art werden wir vermissen, die Erinnerung an ihn aber stets in unseren Herzen bewahren. Wir hoffen, Euch hat dieser bebilderte Rückblick gefallen und wünschen allen ein fideles Schützenfest 2010. Gesellschaft Fidele Schützen
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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Hubertus von 1888 Hört, hört Ihr Leute, es gibt zu erzählen, warum als Verein Ihr uns sollt nur wählen: Einmal im Monat, da treffen wir uns; bei Küppers in Heerdt, die Schützen-Jungs. Wir klüngeln und witzeln und streiten uns nie; wir stellen uns vor: die Hubertus Kompanie. Wir sind bunt gemischt, von Jung bis Alt; doch macht das nichts aus für unser´n Zusammenhalt. Die Jungen arbeiten mehr, das kann man bekunden; dafür geben die Älteren mehrere Runden. So gleicht es sich aus, unser Schützenleben; es zählt nur der Spaß, was kann es schöneres geben.
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Aus dem Leben der Gesellschaften Mit das Wichtigste, und das ist wirklich ein Muss; ist der alljährliche Königsschuss. Dafür nehmen wir uns Zeit, einen ganzen Tag; und feiern dann den, der es zu vollbringen vermag. Den finalen Schuss, um zu erwerben; für ein ganzes Jahr die Königsehren. Für dieses Jahr ist er schon klar; Markus Weitz war rechtzeitig da. Er hat die Königsplatte runter geschossen; und seine Königin Daniela hat auch ´ne Träne vergossen. Den Königstreffer noch nicht realisiert; wird der König auch schon proklamiert.
König Markus Weitz und Königin Daniela 142
Aus dem Leben der Gesellschaften Im November, bei unser´m Hubertusfest; geben wir dem König dann den Rest. Gemeint ist natürlich die Krönung mit Kette; ein Schelm, der jetzt was anderes gedacht hätte. So ist er dann auch offiziell unser König; doch nur für ein Jahr und nicht für ewig. Wir nehmen ihn ernst, den Schützenverein; doch soll erste Regel die Freude sein. Vom Frühlingsfest, Osterfrühschoppen über die Schützentour; bis hin zum Nikolausfest haben wir gute Laune nur. Das Frühlingsfest organisiert immer einer für alle; unsere Frauen sind auch dabei, in jedem Falle.
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Die Inhaber Thomas & Karsten Troschka wĂźnschen ein sonniges SchĂźtzenfest.
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Aus dem Leben der Gesellschaften Ob Go-Kart Rennen oder Schnitzeljagd; einer hat immer ´ne tolle Idee parat. Beim Osterfrühschoppen treffen wir uns seit Jahren, im Füchschen in der Altstadt und lasst Euch ruhig sagen: Auch da wird gelacht, geredet und getrunken; doch bisher ist noch keiner irgendwo versunken! Die Schützentour, es ist wirklich wahr; ist unser zweites Highlight im Schützenjahr. Nur zwei, drei Leute planen sie ohne Qual; der Rest kennt das Ziel nicht, denkt nur: „Schau´n ´mer mal!“ Auch an St. Martin, seit Jahren schon Pflicht; trifft man in Grundwald´s Fahrschule sich.
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Aus dem Leben der Gesellschaften Da sitzen wir alle ohne Gedrängen; und lauschen den Kindern und ihren Gesängen. Die Nikolausfeier gilt als Abschluss des Jahres; der Nikolaus selber spricht dort nur Wahres! Über die Schützen und auch deren Frauen; doch auch die Kinder, und darauf könnt Ihr vertrauen, werden beschenkt, so dass sie sich freuen; und werden den Tag bestimmt nicht bereuen. Wir erwähnten sie grade und geh´n jetzt weiter drauf ein; ohne unsere Frauen wär´n wir kein Schützenverein. Sie helfen und machen ganz still und heimlich; sind immer für uns da und sind auch nicht kleinlich. Doch die Frauen sind glücklich und freuen sich sehr, denn in der Hubertus-Uniform macht jeder Mann etwas her.
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Aus dem Leben der Gesellschaften Doch nun zum ersten Highlight, und wie soll´s anders sein; das ist unser Schützenfest in Heerdt am Rhein. Grade der Dienstag ist für uns immer originell; denn Lambert bastelt schon vorher in seinem Hotel. So unterhalten wir jedes Jahr, das ist wohl bekannt; die Zuschauer bei der Parade am Straßenrand. Darauf freut sich jeder von uns, und um das Kind beim Namen zu nennen; schaut doch mal dort vorbei, so lernt Ihr uns kennen!!! So grüßen wir Euch, immer lustig und froh; die Hubertus Kompanie, ein dreifach kräftiges HORRIDO!!! Gesellschaft Hubertus
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Aus dem Leben der Gesellschaften Anmerkungen zum Jubiläum der Gesellschaft Wildschütz Hallo - Grüß Gott - Guten Tag – Jubel - Grüzi miteinander – Willkommen – Hey – Servus - so long - Bon jour - Schön Euch zu sehen – Moin, moin - Führt Euch - Wie geht´s? – Alles gut? – Nice to see you - Ihr Jubilare!
Zu Eurem 25-Jährigen ein freudig erregtes 25-faches Kopfnicken Wenn eine Schützengesellschaft, wie die „Wildschütz“, ihr Bestehen seit einem Vierteljahrhundert feiert, so muss das einen Grund, was sagen wir, fünfundzwanzig Gründe haben, dieses etwas ausführlicher zu feiern (dies passiert ja am „Kirmes-Freitag“) und zu würdigen: 1. Die noch verbliebenen 10 Gründungsmitglieder müssen den „Dazugekommenen“ aus den Gründerzeiten vorschwärmen.
2. Nach neuesten wissenschaftlichen Forschungen beginnt nach 25 Jahren das Langzeit3. 4. 5.
gedächtnis zu versagen, so dass ein guter Anlass besteht, Einiges für die Nachwelt aufzuschreiben. Nach 1995 wird es endlich Zeit, die vierte Ausfertigung der WILD-Schütz-Zeitung herauszugeben. Die Gesellschaft ist mal wieder an der Reihe, den aktuellen Regimentskönig zu stellen. Auch überregional mit der Stellung des linksrheinischen Jungschützenkönigs schlagen sie Wellen der Begeisterung.
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Aus dem Leben der Gesellschaften 6. Für das Schützenheft 2009 fiel dem Zuständigen kein adäquates Thema ein, so dass versehentlich (?) das Jubiläumsjahr verraten wurde.
7. Die Gesellschaft stellt außer dem König den einzigen offiziellen „Großen Regiments-Königs8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.
Ketten-Träger“, auch genannt: Lord Siegelbewahrer. Das Offizierscorps wird durch die Gesellschaft Wildschütz mit einem Major verstärkt. Dessen Adjutant stammt natürlich auch aus der Jubiläumsgesellschaft. Auch die Herolde haben ihre Wiege bei den „Wildschütz“. Der „Husmiester Krause“ mutiert in der Gesellschaft zum Meister des Platzes. Als Maître de Mac stellt einer aus der Gesellschaft das fachliche Know How für Schützenzeitung und Internetanschrift. Für den Martinsmann zündeln die Jubilare gerne beim Martinsfeuer auf dem SimonGatzweiler-Platz. Den Beach-Volleyball haben sie in Heerdt von einer Randsportart zu dem Turnier des Jahres gebracht. In Schnieders Garten kann so hervorragend gefeiert werden. Als Klatsch- und Mitsingfraktion sind sie auch für die Stimmung im Festzelt voll verantwortlich. Langsam könnte man sich über die Anschaffung einer Fahne unterhalten. Wenn man mit dem Fuchs tanzt, so wackeln die Wände. Bei Fackelbau werden selbst Rekonvaleszenten mit eingebaut und durch die Heerdter Straßen geschleppt. Als ehemalige erotische Corps-Jünglinge (Fanfarencorps) wird von einigen auch noch im fortgeschriebenen Alter kräftig geblasen, wenn auch nur im Keller (selbst da feiert man jetzt schon Jubiläum!).
Damenmannschaft der Wildschütz beim Beach-Volleyballturnier 2002 153
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Aus dem Leben der Gesellschaften 21. Selbst einige Damen der Gesellschaft zeigten schauspielerische Talente und bewegten beim letzten Heimatabend alles, was sich auf Höhe der Gürtellinie befindet.
22. Das inoffizielle Pressezentrum des Schützenvereins ist mit „der Kaffee-Bude“ fest in Händen der Wildschütz. 23. Als Rheinallee-Verschönerungs-Schmücker haben sie auch die Finger mit im Spiel. 24. Einige der Jubilare zeigen denen in der Feierdiaspora Böingsen bereits seit einem viertel Jahrhundert was rheinische Frohnatur bedeutet. 25. Mit einer ehemaligen Führungspersönlichkeit stellen sie bei vielen Gelegenheiten den lautesten Lacher, rhythmischsten Mitklatscher und vielseitigsten Dazwischenrufer.
Man könnte diese Liste der Gründe noch viel weiter ausführen, dies sollte allerdings den nächsten Jubiläen vorbehalten sein. Und so möchte ich in diesem Sinne einer bemerkenswerten Gesellschaft im Namen aller Heerdter Schützen einen herzlichen Glückwunsch zu dem Jubiläum aussprechen und die Hoffnung damit verbinden, dass in den nächsten Jahren noch viele unkonventionelle Ideen zum Wohle des Heerdter Schützenvereins entstehen. Heinz-Dieter Werner 1. Chef des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf-Heerdt 1573 e.V.
Dienstags-Parade 2006 auf der Rheinallee 155
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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Scheibenschützen
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as Schützenjahr 2009/2010 war für uns Scheibenschützen kein Selbstläufer. Was selbst lief waren die Schützen beim Umzug sowie der Zapfhahn. Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr (75 Jahre Scheibenschützen) wurde uns etwas angehängt, nämlich die Zahl 75 im Metallring, gestanzt als Fahnenbeschwerer, der ausschließlich von unseren Fahnenoffizieren getragen wird. Unter Berücksichtigung der begrenzten finanziellen Mittel wurde dennoch ein schönes Jubiläumsjahr gefeiert. Ohne Zielangabe fuhren wir an unserem Familientag voller Vertrauen unserem Hauptmann mit den Fahrrädern hinterher, bis wir zu einem urigen Biergarten in Neuss am Stadtgarten gelangten, wo wir uns mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee erst mal stärken konnten. Später wurde gegrillt und leckeres Bierchen dazu getrunken. Für das Schützenfest hatten wir ein neues Quartier bei Familie Meyer gefunden. Leider war es das letzte Mal, umzugsbedingt. Nun mussten wir haargenau überlegen, wo sich eventuell ein neues Quartier ergeben könnte, welches sich auch in der Nähe des Handweisers befindet. Retter in der Not war unser Schützenkamerad und Hairstylist Arno Klein, der mit seiner Zusage, bei ihm feiern zu können, besonders gut abschnitt.
Nach den Kirmestagen stand die Planung für den Meisterschützenball an, der seit zwei Jahren in Kaarst ausgerichtet wird. Nach dem Meisterschützenschießen in Bösinghoven war der neue Meisterschütze ermittelt, aber noch nicht bekannt gegeben worden, weil dies erst während des Balles vom 1. Chef Heinz-Dieter Werner während einer spannenden Zeremonie mitgeteilt wird. Vorher wurde wegen des Jubiläumsjahres von der Lektorin Barbara Keller die geschichtliche Entwicklung
Frau Keller beim Vortrag
der Scheibenschützen in Gedichtform vorgetragen, um dem Ganzen einen festlichen Rahmen zu geben. Hierzu trug auch der Auftritt des Neusser Shanty-Chors bei, der mit 15 flotten Seemannsliedern zum Mitsingen und Schunkeln animierte. 157
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Aus dem Leben der Gesellschaften
Neusser Shanty-Chor Dann erfolgte die Entthronung des amtierenden Meisterschützenpaares Stephan und Ingrid Halberstadt. Große Freude kam auf, da mit dem neuen Meisterschützenpaar Manfred und Marion Beck hervorragende Nachfolger zur Verfügung stehen.
Manfred Beck ist somit ein Hattrick gelungen. Er wurde in diesem Jahr zum Fahnenoffizier ernannt, wurde Meisterschütze und vollendet im Königsjahr sein 60. Lebensjahr. Dies ist bei den Scheibenschützen wohl die steilste Karriere nach einer über 3-jährigen Mitgliedschaft. Erfreulich für die Scheibenschützen sind die Neuzugänge von Werner Hummelsbeck und Christian Maas (ehemaliger Pagenkönig), die uns schon vorher bei den Umzügen verstärkt haben.
Auch unser „Neuzugang in Lauerstellung“ sollte erwähnt werden. Florian Meyer ist jetzt ein Jahr alt, gedeiht prächtig und kann es kaum erwarten mitzumachen, wo er doch jetzt schon laufen kann. Leider dauert es noch ein wenig. Meisterschützenpaar 2009 Manni und Marion Beck
Marion Beck betreibt eine Chemische Reinigung und Wäscherei in Büderich. Sie wird sicherlich dafür sorgen, dass ihr Mann als Meisterschütze immer eine weiße Weste haben wird. 159
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Aus dem Leben der Gesellschaften Schützenwesen hält jung und fit. Diesen Beweis treten wir gerne an. Unser ältester aktiver Schütze ist unser Paul Classen. Er trat den Scheibenschützen am 13.09.1953 bei und kann viel über die schönen Zeiten bei den Scheibenschützen erzählen. Unser Paul nimmt fast immer an den Schießtagen in Bösinghoven (einmal monatlich) teil und erzielt auch heute noch sehr gute Ergebnisse. Sein Fortbewegungsmittel neben seinem KFZ ist das Fahrrad, welches auch bei Wind und Wetter im Einsatz ist. Im April 2010 vollendete er, rüstiger denn je, sein 90. Lebensjahr. Wir feierten einen schönen runden Geburtstag mit ihm und ließen ihn hochleben, denn solche
Anlässe gibt es ja nur selten. Wer sich ebenfalls für schöne und erlebnisreiche Tage bei den Scheibenschützen interessiert und jung und rüstig bleiben möchte, kann z. B. unserem Hauptmann Willy Schwaderlapp eine Mitteilung geben. Der Aufnahmestopp ist vorerst aufgehoben. Wir wünschen allen Heerdtern und Gästen schöne Kirmestage bei strahlend blauem Himmel. Gesellschaft Scheibenschützen
Herzliche Grüsse zum Schützenfest!
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Aus dem Leben der Gesellschaften 1. Amazonencorps Düsseldorf-Heerdt 2009
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etzt ist schon ein Jahr (und ein bisschen) Gründungszeit vorbei! Wir haben unsere erste Kirmes als Heerdter Schützen gefeiert, die erste Weihnachtsfeier mit Nikolaus und Knecht Ruprecht genossen, das erste Titularfest erlebt und bereits schon das zweite Ringstechen absolviert, trainieren fleißig hoch zu Ross und freuen uns wie die Honigkuchenpferde auf unser diesjähriges Schützenfest. Die Premiere beim Schützenfest 2009 war wohl nicht nur in unseren Herzen ein voller Erfolg, denn die positive Resonanz auf den Straßen, sowie Lob von allen Seiten im Zelt ließen uns alle einfach nur strahlen. Nach den fünf Kirmestagen hatten wir nicht nur Muskelkater in den Backen, sondern auch in den Wangen. Dieses erste Schützenfest war für uns alle ausnahmslos eine unglaublich tol-
le Erfahrung und bekräftigte uns direkt mit dem Training weiterzumachen. So fanden wir uns alle im September wieder zu unserer monatlichen Reitstunde und ebenfalls vollzählig auch zur Versammlung bei Küppers ein. Die Monate zogen ins Land und schwuppdiwupp stand unsere Weihnachtsfeier vor der Tür und mit ihr überraschte uns der Nikolaus und sein Knecht Ruprecht, die nicht nur Lob und Tadel mitbrachten, sondern auch Süßigkeiten und kleine Geschenke: Denn Apfel, Zückerli und Möhrenkern, essen nicht nur die Pferde gern! Zu vorgerückter Stunde und von Körnchen zu Körnchen wurde unser Schlachtruf zwar nicht besser aber lauter und mit sehr viel Lachen untermalt. Im Januar hießen wir Theresa Mäschig, Monika Schäfer und Sabine Pretzer in unseren Reihen herzlich 163
Aus dem Leben der Gesellschaften willkommen. Die dann auch prompt beim Titularfest ihren ersten Auftritt hatten. Unsere Jungschützenmädels unterstützten die Bewirtung im Pfarrzentrum mit tatkräftiger Hilfe. Beim Abmarsch des Regimentskönigspaares zu vorgerückter Stunde wurden Dirk und Beate Mittelstädt auch von einer kleinen Delegation aus unseren Reihen unterstützt und fanden sich prompt bei Küppers zum Weiterfeiern ein. Irgendwie erschien unseren Neuen das kirchliche Titularfest doch recht weltlich, aber schön. Man (Frau) fühlt sich sehr wohl bei den Heerdter Schützen. Am 17.April fand unser diesjähriges Ringstechen statt. Die Definition dazu gab es ja bereits letztes Jahr in diesem Heft zu lesen, aber hier nochmal die Kurzfassung: Amazone in Uniform hält viel zu kleine Lanze (etwas größer als ein Zahnstocher) in der Hand und versucht mit einem viel zu schnellen Pferd (im Galopp) einen viel zu kleinen Ring aus 3m Höhe zu erstechen und ihn dann noch drei Galoppschlage mit sich zu führen. Wie gesagt: viel zu schnelle Gangart. Einige von uns wussten dieses Jahr auch, warum man beim Ringstechen einen Helm trägt, denn die kleinen Metallringe landen lieber auf dem Kopf als an der Lanze. Wenn man an so einem Wettbewerb teilnimmt, egal ob klein oder groß, guter oder schlechter Reiter bringt es eine ungemeine Spannung mit sich: Feuch164
te Hände, aufgeregtes Geschnatter, erhöhter Herzschlag, unbändiger Stolz und völliges Erschöpftsein danach. Nach dem ersten Durchgang mussten Andrea und Renate ins Stechen, sie waren nach dem ersten Stechen wieder gleich auf und im zweiten Stechen gelang es Andrea dann mit einem schnellen eleganten Ritt, den Ring herunter zu holen (der Renate verwehrt blieb) und somit heißt unsere diesjährige Ringsiegerin also quasi Königin Andrea Bender-Plum. Wie schon zu erwarten war, wählte sie ihren Ehemann Michael Plum an ihre Seite, dem an dieser Stelle nochmal ein großer Dank ausgesprochen sei, den er leitete dieses durchaus spannende Ringstechen. Die Pferde wurden abgegeben und wir konnten zum wesentlichen übergehen:
Aus dem Leben der Gesellschaften
Ringsiegerin Andrea Bender-Plum
HDW kürte Andrea zur Ringsiegerin und Amazonenkönigin. Auch Michael wurde gebührend gefeiert, als er zu Ihrer Lieblichkeit Michi gekrönt wurde. Es gab nicht nur Geschenke vom Vorstand, nein auch unsere Zukunft brachte eine Kleinigkeit vorbei.
Michael Plum leitete das Ringstechen
erst Mal die Kehlen befeuchten, denn in so einer Tunierhalle da staubts und das empfanden nicht nur die Reiter so, sondern auch die mitgereisten Zuschauer und Gäste. Unsere Rittmeisterin rief, wir stellten uns auf und unsere Schützenchefs standen in nullkommanix in Krawatte parat. 165
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Aus dem Leben der Gesellschaften
Wir wünschen unserem Königspaar Andrea und Michi in ihrem Kompaniekönigsjahr 2010/2011 sehr viel Freude in unserer Mitte.
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Es folgte ein schöner Spätnachmittag und ein entspannter Abend mit Brötchen, Suppe und dem ein oder anderen Bierchen. Wir hatten sehr viel Freude an diesem Tag, sowie an jedem Tag, an dem wir uns im Reitstahl Schmitz in Krefeld Oppum treffen, um hoch zu Ross eine gute Figur machen zu können. Was uns noch fehlt zu unserem Glück ist eine Standarte, ein „Muss“ eines jeden Amazonencorps, sie ist in Arbeit, ob es bis Kirmes 2010 klappt bleibt 167
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Aus dem Leben der Gesellschaften abzuwarten. Hierfür konnten wir einige Unterstützung aus den Reihen der Heerdter Schützenfamilie finden und
möchten uns auf diesem Wege noch mal recht herzlich für Eure Spenden im vergangenen Jahr bedanken.
Jetzt bleibt uns nur noch allen Heerdter Bürgern, allen aktiven und passiven Heerdter Schützen und Schützinnen ein schönes, erfolgreiches, fröhliches und vor allem sonniges Schützenfest 2010 zu wünschen und zwar mit einem dreifachem „Hufschlag frei“ Euer Amazonencorps Düsseldorf-Heerdt 2009
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Werden Sie Mitglied! Gefällt es Ihnen beim Heerdter Schützenverein?
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iebe Besucher, liebe Leser, wir hoffen, dass Sie als Gast bei unserem Schützenfest viel Freude haben. Vielleicht gefällt es Ihnen ja sogar so gut, dass Sie sich vorstellen können, bei uns Mitglied zu werden. Wenn Sie das ganze Jahr über Frohsinn, Geselligkeit und Gemeinschaftsgefühl lieben, dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. Denn nicht nur während des Heerdter Schützenfestes bietet Ihnen unser Schützenverein ein volles Programm. Einen Eindruck können Sie in diesem Heft gewinnen. Aber am besten ist, wenn Sie es selber kennen lernen. Denn die familiäre Atmosphäre, das hohe Maß an Geselligkeit und die Heerdter Herzlichkeit – das müssen Sie in einer unserer einundzwanzig Gesellschaften selbst erleben. Wenn Sie sich bereits entschieden haben, so sprechen Sie die Gesellschaft
Ihrer Wahl kurzerhand an. Selbstverständlich stehen Ihnen die Vorstandsmitglieder des „Dachvereins“ gerne zur Beantwortung Ihrer Fragen bereit. Entsprechende Hinweise finden Sie auf unserer Internetseite www. heerdter-schuetzen.de in der Rubrik „Der Verein“. Aber auch, wenn Sie es sich noch überlegen, Sie sind herzlich willkommen. Schauen Sie doch einfach mal bei einem der vielen Treffen vorbei. Sie werden sehen: Bei den Heerdter Schützen werden sie mit offenen Armen empfangen. Denn Schützenbrauchtum ist mehr als nur gemeinsam zu feiern – es ist für uns das Bekenntnis zu den Menschen in unserem Stadtteil. Ihr St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt von 1573 e. V.
Blick in das volle Heerdter Zelt 170
Wer den Schaden hat, … … dem fehlt das Abendessen! familienhauses einen Topf Spinat auf den Herd, zündete denselben an – und verlies dann das Haus. Das nahrhafte Gemüse verbrannte, der Rauchmelder schlug Alarm, was zufällig ein (Schützen-)Nachbar hörte. Als er zudem im Treppenhaus noch Rauch roch, demonstrierte dieser aktive Schützenhilfe. Er rief die Feuerwehr, die er sogar in die Wohnung lassen konnte, weil er für alle Fälle einen Schlüssel hatte. Dank des Rauchmelders und des aufmerksamen Schützenbruders entstand kein Schaden – außer dem verbrannten Abendessen.
B
loß gut, dass dieser Hobbykoch (?) aus dem Schützenverein einen Rauchmelder besitzt und sich darüber hinaus auf seine Schützenkameraden verlassen kann. An der Werftstraße in Heerdt setzte ein prominentes Vorstandsmitglied der Heerdter Schützen im ersten Obergeschoss eines Mehr-
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Was lernen wir daraus? • In zunehmendem Alter nimmt das Gedächtnis ab! • Mann sollte das Kochen den Frauen überlassen! • Die Mitgliedschaft im Schützenverein kann lebenswichtig sein! Ergo: Glück gehabt – Robert!!!
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1. Heerdter Hofdamen Club von 2010 Das Schönste und Attraktivste im Heerdter Schützenverein sind seit vielen Jahren neben den Königspaaren deren Hofdamen. Diese Damentruppe, die für das jeweils aktive Königspaar zusätzlichen weiblichen Charme versprüht, verschwindet nach dem Königsjahr wieder in der Versenkung, ohne dass ihre Aktivitäten nachhaltig bekannt werden. Darum haben ehemalige Hofdamen sich entschlossen, den 1. Heerdter Hofdamen Club von 2010 (HHC) ins Leben zu rufen. Der Austausch von Erfahrungen und Anekdoten stehen neben dem „Spaß an de Freud“, oder Neudeutsch „Just for fun“, im Mittelpunkt. Auf keinen Fall ist ein streng reglementiertes Vereinsleben Ziel der Gemeinschaft.
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Und das Letzte: (immer noch Humor vorhanden?) Vorstandsmitglieder. Unsere neuen Vorstandskollegen werden nach angemessener Einarbeitungszeit in die Gesamtrealisierung von Jahresplanung und Detailrealisierung verantwortlich eingebunden. Ihre Aufgaben • Realisierung bestehender Traditionsaufgaben • vertriebsorientierte Ausweitung von vorhandener Ressourcen • Kommunikative Gestaltungsmöglichkeiten bei der Belebung restrukturierbarer Teilfelder • Wahrnehmung von qualifizierter Selbstdarstellung bei repräsentativen Aussenauftritten des Vereins Ihr Profil • erfolgreiches Studium der örtlichen Kommunikationsstrukturen • Kenntnisse der Wirtschaftsbetriebe • andauernde Basisarbeit sind von Vorteil • vertriebsorientiertes, analytisches Denkvermögen • sicherer Umgang mit MS Betriebssystemen und MS-Office-Anwendungen • sehr gute Kenntnisse ortsgebundener Beziehungsgeflechte • Kenntnis im Umgang mit taktischen Ränkespielen runden ihr Profil ab • hohe Motivation, Systemstrategien und Umsetzungskonzepte im Team zu entwickeln • Flexibilität im Hinblick auf Arbeits-
zeit, Sondereinsätze und Bekämpfung von Heckenschützen Auf Sie wartet eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Tätigkeit in einem etablierten Verein mit Markterfolg, sozialem Verantwortungsbewusstsein und einer überzeugenden Führungscrew. Ihre Arbeit wird fürstlich durch üble Nachrede, hohles Schulterklopfen und staunendes Nichtwissen entlohnt. Wir sprechen auch Absolventen an, die einen attraktiven Einstieg in eine allumfassende, die ganze Familie involvierende Freizeitarbeit anstreben. Fall es Sie reizt, sich in unserem innovativen, stets zukunftsorientierten Familienunternehmen aufzureiben, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Vermeiden Sie den Umweg über Kneipenstrategien und externe Berater (ausgeschiedene Mitarbeiter) und wenden sich direkt an den allwissenden Vorstandsvorsitzenden. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Bierdeckel zählen nicht als amtliches Dokument) reichen Sie bitte unter Angabe Ihrer Motivationsgründe und Ihres Eintrittstermins (bis spätestens November 2010) ein. Gegebenenfalls benötigter Gerichtsstand ist die Anschrift des 1. Vorsitzenden. PS: Um die Lesbarkeit des Angebots zu erleichtern, wurden alle Angaben in der männlichen Form verwendet. Selbstverständlich sind auch weibliche Bewerber willkommen. 177
Inhaltsverzeichnis Einleitungswort .............................. 3 Grußwort Protektor......................... 5 Service-Seiten................................. 6 Heerdter Regimentskönigspaar .... 11 Der gute Zweck............................. 15 Kompaniekönigspaare 2009.......... 16 Preisrätsel...................................... 19 Goldene Nadel.............................. 21 Seniorenfrühstück......................... 22 Titularfest/Neujahrsempfang ....... 25 Schießergebnisse........................... 29 Heerdter Regimentskönige............ 31 Wer wird Millionär....................... 35 Regimentsjungschützenkönige..... 36 Offizierscorps................................ 38 Herolde.......................................... 41 Tambourcorps .............................. 45 Blasorchester . .............................. 49 Sappeure........................................ 55 6. Grenadiere . .............................. 61 7. Grenadiere . .............................. 65 Totengedenken.............................. 69 8. Grenadiere................................. 71 Marine .......................................... 73 Schwarze Husaren . ...................... 79 Alte Freunde.................................. 87
Herausgeber:
Humoristisches.............................. 92 Mundartmesse............................... 94 Flöter Jongens............................... 95 Wat zu lache.................................. 96 Hermann Löns............................... 99 Buchstabensalat........................... 103 1. Reserve.................................... 105 Heerdter Jongens......................... 109 Pagencorps.................................. 115 Heerdter Jungschützen................ 119 Einladung Generalversammlung.. 123 Jugendschutzbestimmungen....... 124 Schützen engagieren sich............ 125 Der Gasthof in Heerdt................. 129 Fidele Schützen . ........................ 131 Hubertus . ................................... 141 Wildschütz.................................. 151 Scheibenschützen . ..................... 157 Rätsellösungen............................ 162 Amazonencorps........................... 163 Werden Sie Mitglied................... 170 Wer den Schaden hat................... 171 Heerdter Hofdamen..................... 173 Humoristische Definitionen........ 175 Und das Letzte............................ 176 Inhaltsverzeichnis....................... 178
Impressum:
Limberg Druck GmbH, Kaarst
Anzeigenwerbung: Jörg Bessert
Verantwortlich:
Herbert Lohmar
Heinz-Dieter Werner
Norbert Moor
Satz und Gestaltung:
Heinz Vishers
Heribert Schneider
Heinz-Dieter Werner
Die unter der Überschrift „AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN“ veröffentlichen Berichte müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.
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