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Wir in Heerdt 2009

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St.-Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt 1573 e.V.

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Kein Arzt da? Doch sicher! Er feiert unter Freunden vom 21. bis 25. August das Heerdter Schützenfest

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Es bewegt sich etwas ...

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nter dieser Überschrift konnten Sie im vergangenen Schützenheft (2008) ein Interview mit dem damals neu gewählten 1. Chef Heinz-Dieter Werner lesen, in dem dieser nach dem Chefwechsel optimistisch frischen Wind bei dem Ablauf des Schützenfestes ankündigte. Rückblickend ist anzumerken: Das neue Vorstandsteam hat hervorragende Arbeit geleistet und eines der besten Schützenfestes der letzten Jahre „hingelegt.“. Was bei der Bewältigung logistischer Probleme (neue Wasserleitungen auf dem gesamten Schützenplatz) begann, setzte sich während des Schützenfestes in dynamischer Weise fort: • Das Auftreten der Heerdter Schützen wurde durch ein neues einheitliches Corporade Design auf allen Druckerzeugnissen bestens angekündigt. • Das Offizierscorps trat selbstbewusst mit vielen Neuerungen im Ablauf hervor. • Der Schützenplatz war durch die Platzmeister neu konzipiert worden. • Die Rheinallee glänzte

als Prachtmeile bei den Paraden mit einer neuen aufwendigen Dekoration. • Die Heerdter Straßen waren wieder liebevoll geschmückt. • Der Zapfenstreich am Samstag konnte wieder auf dem Sandvik-Parkplatz stattfinden, sehr zur Freude der zahlreichen Besucher am Handweiser. • Der neue Kinder- und Schulnachmittag wurde hervorragend angenommen. • Die erstmals ausgetragene Oldtimerrallye begeisterte - trotz Dauerregens - die Akteure und die Zuschauer. • Der Partyabend in der neuen Form zog am Freitag viele neue Zuschauer und Gäste an. • Der Heimatabend hatte über das übliche Klatschniveau hinaus auch musikalische Leckerbissen zu bieten. • Die Mundartmesse – vom unermüdlichen Engelbert Oxenfort organisiert – hatte so viele Besucher, wie noch nie zuvor. • Der Jungschützenabend war wiederum eine Spitzenleistung der jugendlichen Akteure.

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Wenn in Düsseldorf Brauchtum angesagt ist, sind wir dabei. Immer wieder gerne.

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Es bewegt sich etwas ... • Selbst die Verleihung der Stadtorden – erstmals durch den neuen Oberbürgermeister Dirk Elbers – entfachte Jubelstürme im Zelt. • Die Heerdter Senioren strahlten und „futterten“ beim Seniorenfrühstück um die Wette. • Und – was letztendlich auch sehr, sehr wichtig ist: Der Besuch im Festzelt war erstaunlich gut, so dass der Zeltwirt Karl-Heinz Öllers und der Schatzmeister Andreas Bahners vor Freude strahlten. Das Fazit konnte also nur lauten: Der eingeschlagene Weg ist richtig und Erfolg versprechend. Auf dieser Basis blickt der gesamte Vorstand optimistisch in die Zukunft. Dieser an den Tag gelegte Schwung begünstigt weitere für den Schützenverein überaus positive Veränderungen und Neuigkeiten: 1. Der Schützenverein hat mit Peter Jung auf der Generalversammlung im Heinz-Dieter Werner 1. Chef Robert Hansen 2. Chef

November einen neuen Protektor ernannt. 2. Innerhalb des Heerdter Schützenvereins hat sich im September 2008 mit den Black Lions ein neues Fanfarenkorps mit ca. 50 Mitgliedern gebildet. 3. Außerdem hat sich in unserem Regiment ein Amazonencorps gegründet und somit den Beschluss der Heerdter Schützen, sich für Frauen zu öffnen, nachhaltig bestätigt. 4. Der Party-Abend am Freitag vor Kirmes wird unter dem Titel „Black Lions & Friends“ durch das neue Fanfarenkorps gestaltet. 5. Wegen des großen Besucherandrangs wird das Schützenzelt in 2009 verbreitert. Wir hoffen, Sie mit diesen Ankündigungen etwas neugierig gemacht zu haben, und würden uns sehr freuen, wenn auch Sie den Weg zu den Heerdter Schützen finden würden. Es lohnt sich bestimmt. Heinz Heckermann Oberst

Andreas Bahners Edmund Neuhofen Schatzmeister 1. Schriftführer

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Grußwort des Protektors

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iebe Heerdter Schützen, liebe Freunde des Brauchtums, ich wende mich heute an euch, als Protektor des Schützenvereins Düsseldorf-Heerdt, was mich mit Stolz und Freude erfüllt. Nunmehr in der dritten Generation – wie das Foto dokumentiert – ist die Familie Jung im Schützenwesen aktiv. Brauchtum und Tradition sind Tugenden, die es gilt zu bewahren und nicht zu verwässern. Die Schützen verkörpern ein Stück unserer Heerdter Gesellschaft und bilden für die nachfolgenden Generationen eine Säule des gesellschaftlichen Lebens.

Einen Samen des Brauchtums in unsere Kinder zu pflanzen, damit sie genauso viel Spaß haben und Familientraditionen fortsetzen können, neugierig auf die Aufgaben und die Angebote der Schützen zu machen und zu zeigen, dass es Spaß macht, aktiv dabei zu sein und sich zu engagieren, dies sind unsere vorrangigsten Aufgaben. Ich wünsche uns allen für dieses Schützenfest Spaß an Begegnungen mit Freunden und Euch besonders in Zeiten von Umstrukturierungen und Aufbruch eine Insel der Zufriedenheit. Ihr Peter Jung

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Generalversammlung Traditionell findet die Generalver- Heerdter Schützen, aber auch der vielen sammlung des Heerdter Schützen- Gäste von nah und fern. vereins im November eines jeden Auf dieser positiven Grundstimmung Jahres – in den letzten Jahren immer haben sich dann weitere, wichtige Ereignisse quasi aufgebaut. So freuam 1. Sonntag – statt. Im November 2008 en sich die Heerdter war es eine besondeSchützen, dass nach re Zusammenkunft. intensiven GespräZwar standen keine chen des Vorstandes grundsätzlichen Neudie über viele Jahre wahlen auf der Tagesverwaiste Position des „Protektors“ neu beordnung (lediglich der Kassiererposten wurde setzt werden konnte. mit Detlef Römer von Mit Peter Jung, der Gesellschaft Hereinem Heerdter Eimann Löns neu begengewächs, konnte setzt). Dennoch hatte ein Unternehmer gediese Versammlung funden werden, der sein Herz für unseren etwas Besonderes, das sie aus der Reihe Stadtteil Heerdt und der Routinesitzungen unseren Schützenverhervorhob. Protektor Peter Jung ein nicht nur auf der Zunächst konnte nach Zunge trägt, sondern einer einjährigen Amtszeit Schützen- sich auch bereits tatkräftig hierfür chef Heinz-Dieter Werner gemeinsam eingesetzt hat. Nach dem der Schützenchef die mit seiner neuen Vorstandsmannschaft auf ein erfolgreiches Jahr zurückbli- Ernennungsurkunde überreicht hatte, cken. Die angestoßenen Änderungen skizzierte Peter Jung seine Motivation oder Neuerungen sind voll eingeschla- für so ein wichtiges Amt und versprach gen und haben zu einem harmonischen ein intensives Engagement zum Wohle des Schützenvereins und darüber hinSchützenjahr beigetragen. Ein Schützenfest, das sich in seiner aus zum Wohle unseres Stadtteils. Ein weiterer Meilenstein in der Attraktivität und Harmonie von seinen Vorgängern abgehoben hat, war dann Entwicklung des Schützenvereins ist nur die logische Folge. Zufriedenheit – der Aufbau eines Heerdter Fanfarenteilweise Begeisterung – und viel Lob korps. Mit den Black Lions - unter kennzeichneten die Stimmungslage der Führung der Initiatoren René Lörper 9


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Wir wünschen zum Heerdter Schützenfest viel Spaß und Freude! Irenenstraße 73 40468 Düsseldorf Telefon: 0211 / 4 96 31 97 Handy: 0170 / 8 03 81 54

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Aus dem Generalversammlung Leben der Gesellschaften und Frank Heister als 1. Major - hat sich eine dynamische Gemeinschaft gebildet, die sich musikalisch große Ziele gesetzt hat. Fünf Wochen nach ihrer Gründung gaben sie bei der Generalversammlung eine erste Kostprobe ihres Könnens ab. Die Aufnahme im Kreise der Heerdter Schützen war herzlich und erfreut. Dies zeigte sich neben spontanen, verschiedenen Hilfund Unterstützungsangeboten einzelner Gesellschaften auch in dem lang anhaltenden Beifall nach den vorgetragenen Musikstücken. Die damalige Initiativgruppe „Amazonenreitcorps in Heerdt“ konnte zu der Versammlung noch keinen Vollzug melden, da erst nach der Generalversammlung die erste Zusammenkunft geplant wurde. Aber auch da ist eine positive Entwicklung erkennbar, und alle Schützen sind gespannt, was zum Schützenfest auf die Beine gestellt werden kann. Der amtierende Schüt-

zenkönig Helmut Müller sagte dann - quasi als Starthilfe - dem zu gründenden Amazonencorps eine finanzielle Starthilfe von 400 € zu. Schatzmeister Andreas Bahners fasste - stellvertretend für alle Vorstandsmitglieder - in seiner Begründung der Kassenentwicklung erfreut zusammen, dass durch die vorgenannten Initiativen erstmals der viele Jahre anhaltende Trend des Mitgliederschwundes gestoppt bzw. umgedreht werden konnte. In so weit konnte der Vorstand abschließend gemeinsam mit den zahlreich erschienen Schützen eine für den Heerdter Schützenverein positive Zukunft prophezeien. In dieses harmonische Bild passte auch der Einsatz der Heerdter Jungschützen, die - wie bei vielen anderen Gelegenheiten - in dankenswerter Weise als fleißige Helferinnen und Helfer im Hintergrund agierten.

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Frauen Aus dem imLeben Heerdter der Schützenverein Gesellschaften

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uf der Generalversammlung des Schützenvereins im November 2007 wurde nach vielen Jahren der männlichen Domäne beschlossen, auch Frauen in den Heerdter Schützenverein aufzunehmen. Bisher hat sich die Zahl der weiblichen Teilnehmer beschränkt auf junge Damen in unseren Musikzügen, dem Heerdter Tambourcorps und dem Blasorchester St. Benediktus. Der Vorstand war ganz gespannt, wie die Entwicklung im Laufe des Schützenfestes fortschreiten wird. Dass aller Anfang schwer ist, haben dann die weiblichen Interessenten erfahren müssen, da noch einige Gesellschaften keine weiblichen Mitglieder aufnehmen möchten. Dass dennoch einige Damen mutig auf die Straße

gegangen sind und sich in den Umzug eingereiht haben, zeigen die nachstehenden Bilder aus unserem Schützenumzug 2008.

Diese Gesellschaften arbeiten noch an der echten Frauenquote

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Service-Seiten Auf diesen Seiten möchten wir erstmals für die Heerdter Bevölkerung einen besonderen Bürger-Service anbieten und Details zu unseren verschiedenen Angeboten und Aktionen rund um die Heerdter Schützenfesttage veröffentlichen:

1. Festumzüge Samstag, 22.08.2009, 18:30 Uhr, Fackelzug Abmarsch über Eupener Straße und Heerdter Landstraße zum Sandvikparkplatz, dort Samstag, 22.08.2009, 18:40 Uhr, Feierlicher Zapfenstreich danach Abmarsch über Heerdter Landstraße, Benediktusstraße, Krefelder Straße, Pestalozzistraße, Alt Heerdt, Nikolaus-Knopp-Platz, Pariser Straße, Heerdter Lohweg, Viersener Straße, Neuwerker Straße zurück zum SimonGatzweiler-Platz Sonntag, 23.08.2009, 13:55 Uhr, Großer Festzug durch Heerdt Abnahme der Front auf der Eupener Straße, danach Abmarsch über Heerdter Landstraße, Knechtstedenstraße, Aldekerkstraße, Heerdter Landstraße, Heesenstraße, Stolbergerstraße, Benediktusstraße, Krefelder Straße, Nikolaus-KnoppPlatz, Kribbenstraße, Baldurstraße, Brunhildenstraße Sonntag, 23.08.2009, 16:00 Uhr, Parade auf der Rheinallee Beginn der Moderation zur Parade ca. 15:15 Uhr

Aufmarsch der Gesellschaften, Abnahme und anschließende Parade 16:00 Uhr danach Abmarsch über Kribbenstraße, Baldurstraße, Brunhildenstraße, Rheinallee, Alt Heerdt, Nikolaus-Knopp-Platz, Pariser Straße, Heerdter Lohweg, Viersener Straße (hier kurzer Stopp für das traditionelle „Prummetat-Essen“ der Königskompanie Alte Freunde), Neuwerker Straße zurück zum SimonGatzweiler-Platz Dienstag, 25.08.2009, 16:00 Uhr, Festumzug durch Heerdt Der Zugweg richtet sich nach der Residenz des neuen Schützenkönigs Dienstag, 25.08.2009, 17:00 Uhr Parade auf der Rheinallee Aufmarsch der Gesellschaften, Abnahme und anschließende Parade

danach Abmarsch über Kribbenstraße, Baldurstraße, Brunhildenstraße, Rheinallee, Alt Heerdt, Nikolaus- Knopp-Platz, Pariser Straße, Heerdter Lohweg, (je nach Königsresidenz: Viersener Straße, Neuwerker Straße) zum SimonGatzweiler-Platz

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Aus dem Leben Service-Seiten der Gesellschaften

2. Sonder-Tages-Veranstaltungen Freitag, 21.08.2009 15:00 Uhr, Oldtimer-Rallye durch Heerdt mit Start auf dem Schulhof der Pestalozzischule Eingang Pestalozzistraße. 15:00 Uhr Besichtigung, Start um 16:00 Uhr. Pause auf dem Hof der Gaststätte Küppers; Ziel ist der Simon-Gatzweiler-Platz, dort Besichtigung der Oldtimer

Oldtimer-Rallye durch Heerdt 2008

Samstag, 22.08.2009 16:30 – 17:30 Uhr, Platzkonzert der Black Lions vor der Gaststätte „Heerdter Schlüssel“ Montag, 24.08.2009 15:00 Uhr, Kinder- und Schulnachmittag auf dem Festplatz 15:00 Uhr, Happy Hour beim Zeltwirt auf dem Festplatz (bis 16:00 Uhr ermäßigte Getränkepreise beim Zeltwirt) 15:00 Uhr, Beginn des Schießens 17:45 Uhr, Königsschuss der Jungschützen 18:00 Uhr, Königsschuss der Schützen Dienstag, 25.08.2009 10:00 Uhr, Seniorenfrühstück im Festzelt Neben kostenloser Bewirtung wird den Heerdter Senioren (ab 70 Jahre) bis ca. 12:00 Uhr ein kleines, abwechslungsreiches Programm geboten (Stargast Ralf Marquis).

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Senioren frühstück Herzliche Einladung! Der Heerdter Schützenverein lädt alle Heerdter Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahre zu einem Frühstück ins Schützenzelt ein. Am

Dienstag, dem 25. August 2009, von 10:00 - 12:00 Uhr möchten wir Sie alle herzlich zu einen unterhaltsamen Frühstück im Schützenzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz begrüßen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie, von einem kleinen Programm (Stargast Ralph Marquis) begleitet, zwei kurzweilige Stunden als Gäste bei den Heerdter Schützen verbringen könnten. Der Vorstand der Schützen


Aus dem Leben Service-Seiten der Gesellschaften

3. Programm-Abende im Festzelt Freitag, 21.08.2009 20:00 Uhr, Black Lions & friends Brass-Musik vom Feinsten – Das neue Heerdter Fanfarenkorps stellt sich mit seinen befreundeten Musikzügen vor. Anschließend ist die traditionelle Schützenparty mit DJ angesagt. Eintrittspreis: Vorverkauf: 5,-- € Abendkasse: 6,-- € Samstag, 22.08.2009 20:00 Uhr, Heimatabend im Festzelt (nach dem Fackelzug) Themenabend: „Frauenpower“ Programmpunkte: Dancing Bellys Calypso-Show Nena Double Tina Turner Imitatorin (beide als Gesangsdoubles) Uschi Pannenbecker als Moderatorin Roland Brüggen-Band -liveEintrittspreis: Vorverkauf: 5,-- € Abendkasse: 6,-- € Eintritt für Frauen frei! Sonntag, 23.08.2009 19:30 Uhr, Ball der Kompaniekönigspaare Verleihung verschiedener Ehrungen

„Nena Double und Tina Turner Imitatorin“

Calypso-Show

Montag, 24.08.2009, 19:30 Uhr, Jungschützenabend mit Krönung Playbackshow der Heerdter Jungschützen Anschließend ist die traditionelle Jungschützenparty mit DJ angesagt. Dienstag, 25.08.2009 19:30 Uhr, Krönungsabend Abend der Heerdter Königspaare, Zapfenstreich und Kirmesabschluss mit den Black Lions 17


100 Jahre Eingemeindung der Landgemeinde Heerdt nach D체sseldorf und Neuss

Samstag

15. August Illumination von

St. Benediktus Stelldichein auf dem Bauernhof Maeschig, Alt Heerdt 4. Zwischen 20 und 22 Uhr Inbetriebnahme der Beleuchtung durch die Stadtwerke D체sseldorf. Musik, Getr채nkeausschank, Beamervortrag

B체rgerverein Heerdt e.V. www.buergerverein-heerdt.de

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Heerdter Regimentskönigspaar 2008/2009

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iebe Schützen, liebe Bürgerinnen und Bürger, Bekannte, Nachbarn und Freunde, ein Jahr als Regimentskönigspaar neigt sich dem Ende zu. Hier ein kurzer Einblick, wie es dazu kam, dass wir, Helmut und Gerda Müller, den Regimentskönig in Heerdt für das Jahr 2008 / 2009 stellen wollten. Es war für uns ein lang gehegter Wunsch, einmal als „ Großer König“ auf dem Heerdter Schützenfest anzutreten. Nach interner Besprechung mit der Kompanie, fanden wir, es passt zum 80-jährigen Bestehen der „Alten Freunde“, dass das Regimentskönigspaar durch uns gestellt werden sollte. Also stand der Entscheidung, das Amt zu übernehmen, erst mal nichts mehr entgegen. Doch so einfach wurde es dann doch nicht. Am Montagnachmittag wurde der Königsschuss zum Krimi. Trotz zweier Treffer auf die Platte wollte diese einfach nicht fallen, so dass erst der dritte Schuss zum ersehnten Ziel führte.

Die ersten Gratulanten waren die „Alten Freunde“, die der Meinung waren, sie haben ein Königspaar mit Herz bekommen. Jetzt kam die Zeit, in der viel organisiert, geplant und gefeiert wurde. Viele schöne Stunden verbrachten wir mit den Gesellschaften, die uns zu ihren Krönungsbällen eingeladen hatten. „Danke für jede einzelne Einladung“. Auch wollen wir dem Vorstand danken, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand, sowie den „Negern“ für deren Unterstützung. Ein riesengroßes DANKESCHÖN all denen, die dazu beigetragen haben, uns ein unvergessliches Schützenjahr mit viel Freude und Spaß zu ermöglichen. Auf schöne Umzüge, blauen Himmel, immer kaltes Bier und fettige Speisen. Helmut und Gerda Müller Regimentskönigspaar

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Heerdter Jungschützenkönigspaar 2008/2009

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allo Leute, als vor gut einem Jahr die Möglichkeit bestand, das Amt des Jungschützenkönigspaares zu erringen, da haben wir gedacht: „Jetzt oder Nie!“ Wenn auch nach dem (leider erfolglosen) Versuch von Anja noch Tränen flossen, so war nach dem (erfolgreichen) Schuss von Max kein Halten mehr. Freude pur, überall Gratulationen und mächtig viele (woher kennen die uns alle?) wollten uns die Hände schütteln. Naja, es war schon eine coole Angelegenheit, so im Heerdter Mittelpunkt des Interesses zu stehen. Und das Schöne war, es ging auch nach dem Schützenfest – also quasi das ganze Jahr über – so weiter. Wir haben das riesig genossen und können es nur weiter empfehlen. Also Jungschützen, strengt Euch an, es kommt für Euch ja jetzt wieder die nächste Gelegenheit, ein geiles Jungschützenkönigsjahr zu erleben. Bevor wir wieder in die Reihen der Jungschützen zurücktreten, möchten wir uns herzlich bedanken. Bei unseren Familien, bei den Jungschützen, bei unseren mächtig stolzen Gesellschaften Schwarze Husaren und Tambourcorps, bei den Gesellschaften, die uns zu ihren Festen eingeladen haben, und natürlich bei unseren Freundinnen und Freunden. DANKE! Es war schon ein Mega-Event, das Jungschützenkönigsjahr und – ob Ihr´s glaubt oder nicht, bei unseren mittel-

Jungschützenkönig Max Mockel mit seiner Königin Anja Stark

fristigen Planungen können wir es uns gut vorstellen, einmal Regimentskönigspaar im Heerdter Schützenverein zu werden. Und was wir uns vornehmen, dass … – naja, schauen wir mal. Auf ein tolles Schützenfest – und man sieht sich Eure Max Mockel und Anja Stark Jungschützenkönigspaar 21


Aus Stadtschützenkönig dem Leben der Gesellschaften 2008/2009 Im Rahmen des großen Düsseldorfer Schützenfestes wird jährlich einmal unter den verschiedenen Stadtteilschützenkönigen der Stadtschützenkönig - quasi der König unter den Königen - ermittelt. In vergangenen Jahr titulierte die Rheinische Post einen Artikel mit großen, fetten Lettern: „Heerdter Schütze ist Stadtkönig“. Weit über drei Stunden wurden am letzten Sonntag des großen Düsseldorfer Schützenfestes 2008 auf den Oberkasseler Rheinwiesen der Stadtschützenkönig ausgeschossen. Dabei hatte sich der damals amtierende Schützenkönig

des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf-Heerdt, Dirk Pretzer, gegen seine 40 Konkurrenten durchgesetzt. Zum ersten Mal kommt damit der Titel des Stadtschützenkönigs aus dem linksrheinischen Stadtteil. Ein RP-Mitarbeiter sprach im Rahmen des nachstehenden Interviews mit dem 41-jährigen kaufmännischen Angestellten über sein neues Amt. Herr Pretzer – Sie sind der neue Stadtschützenkönig. Gewollt oder ungewollt? Pretzer: Ich will es so sagen. Das war mit Sicherheit nicht geplant und kam

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Aus Stadtschützenkönig dem Leben der Gesellschaften 2008/2009 sehr überraschend. Beim Schießen hat mich aber dann doch der Ehrgeiz gegenüber den anderen Stadtteilkönigen gepackt. Und plötzlich war es dann passiert.

Freuen Sie sich auf bestimmte Ereignisse in Ihrem Königsjahr? Pretzer: Es wird mir Spaß machen, mal die Regimenter zu besuchen, mit denen wir Heerdter sonst Was sagt Ihre nicht so viel Familie dazu? Kontakt haben. Pretzer: MeiIch möchte aber nicht nur die ne Frau Sabine großen Vereine hat sich ehrlich besuchen, songefreut. Sie hat mich in meinem dern auch die Heerdter Königskleinen. jahr unterstützt Dann viel Spaß bei einem hofund wird das auch weiter tun. fentlich inMeine fünfjähteressanten Königsjahr. rige Tochter ist ebenfalls begeisDer Heerdter tert. Die kann Schützenverein ihren Papa jetzt hat sich natürnoch ein Jahr als lich über die Schützenkönig guten Schießerleben. leistungen mit Jetzt kommt sider Armbrust cherlich viel Arvon Dirk Pretbeit auf Sie zu. Stadtkönig Dirk Pretzer zer und die daPretzer: Klar, mit errungene mit seiner Königin Sabine als StadtschütKönigswürde zenkönig werde ich einige Termine gefreut. Gerade im Vorfeld des 100jähwahrnehmen, zu denen ich sonst nicht rigen Jubiläums zum Anschluss der müsste. Durch meine Arbeit bin ich Landgemeinde Heerdt an Düsseldorf zwar viel unterwegs, aber ich glaube, hatte damit ein Heerdter Schütze ein das kriegen wir schon alles geregelt. deutliches Ausrufezeichen für das akDie Arbeit bei den Heerdter Schützen tive Schützenleben im äußersten Wessoll ja auch nicht zu kurz kommen. ten der Stadt Düsseldorf gezeigt. 23


Aus dem Leben Schützensilber der Gesellschaften Ein Schützenkönig repräsentiert den Heerdter Schützenverein für ein Jahr. Äußeres Zeichen dieser Würde ist die Silberne Königsplakette, die an der so genannten Königskette getragen wird. Da die jeweilige Plaketten in das Eigentum des Schützenvereins übergehen, haben sich im Laufe der Jahre eine Menge solcher Plaketten angesammelt. Gerade wegen dieser Vielzahl von Königsplaketten ist es aber unmöglich geworden, alle Regiments-König Exemplare an der Königskette Helmut Müller zu befestigen. mit der aktuellen So hat sich Königskette der Verein entschlossen, nur wenige, meist aktuelle Plaketten an der Kette zu belassen, die dann über Schützenfest getragen und gezeigt wird. Die übrigen Exemplare werden wegen des materiellen und ideellen Wertes im Safe des Vereins aufbewahrt. Unser Beisitzer Burkhard Schneider, der für die Pflege und Aufbe24

wahrung der Königskette zuständig ist, hat gemeinsam mit der Frau des 2. Chefs, Gitta Hansen, die „Schatztruhe“ geöffnet und alle Plaketten registriert und fotografisch festgehalten. Einen kleinen Einblick in die Auswahl der Zeitzeugen und Schmuckstücke haben wir für Sie auf der nebenstehenden Seite abgedruckt. Bei aller sorgfältigen Vorbereitung kann während der Umzüge mit der Kette auch schon einmal ein kleines Unglück passieren. Das Bild zeigt

unseren Ehrenchef Simon Mellmer, unseren Stadtkönig Dirk Pretzer und Katja Canters bei ihren handwerklichen Versuchen, die gerissene Königskette während der Paradenpause 2008 fachmännisch zu reparieren.


Schützensilber

1869 Wilhelm Klapdor

1875 Peter Kisters

1881 Wilhelm Schmalbach

1910 Franz Sattler

1912 Hermann Schneider

1935 Julius Klapdor

1938 Michael Bahners

1956 Hans von Amelen

1977 Herbert Frings

1990 Willi Mäschig

Plakette des aktuellen Königspaares Helmut und Gerda Müller

1998 Ingo Lüdorf

2001 Robert Hansen

1984 Heinz Vishers

2004 Willi Wengeler

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Marschmusik in Heerdt Marschmusik ist heute die Seele eines jeden Schützenumzuges. Die heutige Marschmusik hat sich schon in der Frühzeit der Militärgeschichte entwickelt. Mit Trommeln und Blasinstrumenten wurden in der Antike Signale und Nachrichten übermittelt. Im Mittelalter entwickelte sich dann parallel zu dem reinen militärischen Gebrauch der Bestandteil des höfischen Zeremoniells. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelten sich zwei Hauptgruppen von Militärmusikern: die Trommler und Pfeiffer (das so genannte „Spil“) als Musiker der Fußtruppen und die Pauker und Trompeter als Musiker der Kavallerie. Im 17. Jahrhundert marschierten die Musiker an vorderster Front bei einem Angriff. Das Verstummen der Musik war in der Schlacht das Signal zum Abbruch des Kampfes angesichts einer drohenden Niederlage. Wir unterscheiden heute grundsätzlich drei Formen der Schützenmusiker: 1. Spielmannszug oder Tambourcorps Ein Tambourcorps ist eine Musikgruppe aus Kleinen Trommeln, klappenlosen Querflöten, Lyren, Große Trommeln und Becken. 2. Blasorchester Blasmusik umfasst alle Musikgattungen bzw. Stilrichtungen, bei denen ausschließlich oder überwiegend verschiedenste Blasinstrumente verwendet werden. 26

3. Fanfarencorps Ein traditionelles Fanfarencorps ist eine Musikgruppe, deren Musiker Naturtrompeten und Landsknechttrommeln spielen. Die erweitere Besetzung einiger Fanfarenzüge umfasst Parforcehörner, Kesselpauken, Kleine Trommeln oder Becken. Bei den modernen Fanfarenzügen werden hauptsächlich Es-Ventilfanfaren verwendet. In unserem Schützenregiment können wir auf drei eigene Musikzüge zurückgreifen: 1. das Heerdter Tambourcorps von 1922 Hier wird traditionell eine intensive Jugendarbeit betrieben. Trotzdem – oder gerade deshalb hat sich das Corps in den letzten Jahren zu einem zuverlässigen und qualitativ hoch stehendem Musikzug entwickelt, der bei allen Gelegenheiten rund um das Heerdter Schützenwesen präsent ist. Das Tambourcorps wird geführt durch den Tambourmajor Dirk Pretzer.


Marschmusik in Heerdt 2. das Blasorchester St. Benediktus Das aus der katholischen Kirchengemeinde St. Benediktus entstandene Orchester widmet sich zwei Schwerpunkten: der kirchlichen und konzertanten Musik auf der einen Seite und auf der anderen Seite der Schützenmusik. In beiden Stilrichtungen repräsentiert das Orchester zum Stolze der Heerdter Bevölkerung sehr gute Qualität, nicht zuletzt ein Verdienst des Dirigenten Stefan Güdden.

den Umzügen und bei einem Vorstellabend am Kirmesfreitag präsentieren. Hier zeichnet der Major Frank Heister verantwortlich. Angelehnt an die traditionelle Marschordnung wird heute noch die Gesamtheit der Schützen auf der Straße mit „Regiment“ bezeichnet. Das Regiment wird unterteilt in Bataillone, an deren Spitze die Marschmusik platziert ist. Das Heerdter Schützenregiment ist in der Regel in drei Bataillone aufgeteilt, wobei bei Jubiläums- oder Königsanlässen (wie in diesem Jahr) ihre Anzahl erweitert werden kann. Als einziger Stadtteilschützenverein in der näheren Umgebung können wir drei eigene Musikzüge in unseren Reihen beheimaten. Darauf sind alle Heerdter Schützen mächtig Stolz.

3. das Fanfarenkorps DüsseldorfHeerdt Unter dem Namen „Black Lions“ wurde dieses Korps im Herbst des vorigen Jahres gegründet. Mit seiner jetzt schon imposanten Größe von ca. fünfzig Musikern wird es sich erstmals zum Heerdter Schützenfest bei

www.heerdter‑schuetzen.de 27


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Aus dem Leben der Gesellschaften Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt 1922 Hallo Leute! Hallo, alles klar? Es ist wieder Zeit für nen Bericht, wie in jedem Jahr. Also macht Euch gefasst, wir haben einiges geschafft. Mal wieder richtig königlich sind wir, mit unseren Fantastischen Vier. Ganz so einfach ist es aber nicht, darum helfen Bilder und Texte in diesem Bericht. Fangen wir an mit Nils, dem Übertreiber, nicht nur königlich bei den Jungschützen, sondern auch bei den Reitern. Mit seiner Patrizia als Madel, gehört er in Oberkassel und linksrheinisch zum Jungschützen-Adel. Nach großem Hin und Her beim Schießen, ließ Max Mockel es sich nicht vermiesen, die Platte abzuschießen. Unser ganzer Verein freute sich natürlich, denn auch er ist aus dem Tambourcorps gebürtig. Doch ohne Frau geht es nicht, da fiel ihm unsere Anja ins Gesicht. Von Krönung zu Krönung, von Fest zu Fest, repräsentierte uns Anja als one of the best.

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Aus dem Leben der Gesellschaften Seht nun mal genauer hin, das Gesicht ist bekannt, von Haaren bis Kinn. Der Dritte im Bund ist unser Dirk – König Nimmersatt, erweiterte sein Königreich auf die ganze Stadt. Selbst an der Armbrust nicht zu schlagen, darf er die Kette des Stadtkönigs nun mit Würde tragen. Unsere First-Lady, seine Bine, immer begeistert dabei, sicher schon fragend: Wann kommt die Verlängerung bei uns im Verein? Präsentier- und Klatschmarsch sonst auf dem Krönungsprogramm, stellen wir nun vor: Den vierten Mann, der als Phantom der Oper den Corpskönigstitel errang. Dennis, geht auch im Zug jetzt öfter vorne weg, Nur beim Bremsen landete seine Nase im Dreck. Doch mit Sandra als seine Königin und Stütze, bleibt er weiter vorne und fällt nicht mehr auf die Mütze. Allen Heerdter Schützen und Bürger wünschen wir ein schönes Schützen- und Bürgerfest 2009. Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt

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Aus dem Leben der Gesellschaften Blasorchester St. Benediktus Düsseldorf-Heerdt 1952

W

ie jeder andere Verein haben auch wir unsere Höhepunkte in einem Jahr. Der musikalische ist sicherlich das Herbstkonzert im Haus Lörick. Um dort eine anständige Leistung zu bringen, ist es bei uns bereits Tradition, ein Wochenende im Sauerland zu verbringen. Letztes Jahr war alles ein wenig anders als sonst… Die erste Überraschung erlebten wir schon direkt zu Beginn. Wir wurden, ganz gegen unsere Erwartungen aus den letzten Jahren, nicht im großen Übungsraum untergebracht, sondern erhielten in diesem Jahr das Privileg, in der Aula Platz nehmen zu dürfen. Wie wir schnell herausfanden, waren wir in diesem Jahr nicht zeitgleich mit den Musikern aus Westfalen in der Musikakademie und so erkundeten wir dann einmal die neuen Gefilde, die wir bisher nur aus den abendli-

chen Stunden bei diversen Besuchen kannten. Kühlschränke waren ausreichend gefüllt, eine Kühltruhe stand jedoch noch recht leer im Raum. Dieses Schicksal ließ sich aber glücklicherweise schnell ändern. Am ersten Abend füllte ein Topf mit gegorenem Traubensaft und verschiedenen Früchten diesen kleinen gekühlten Raum. Vor der ersten Probe hieß es erst einmal „Essen fassen“ nach der langen Fahrt, die durch den ein oder anderen Stau doch etwas länger dauerte, als erhofft. Das Essen war wie immer ausreichend und hervorragend. Vor allem das Laugengebäck erfreute sich großer Beliebtheit. Sollte etwas doch nicht gegessen worden sein, hieß es nicht, dass das bei uns verkommen wird. Ganz im Gegenteil. Diesen Sachen wurde die große Ehre zu Teil, am späten Abend

Unser Orchester vor dem Herbstkonzert 2008 in Lörick 32


Aus dem Leben der Gesellschaften den Weg ins Rührei zu finden, aber dazu später. Die erste Probe, die sich an das Essen anschloss, war wie immer noch nicht so gut besucht, da sich die berufstreibende Welt noch auf den Weg befand. Trotzdem war es keine schlechte Probe und nach knapp 1 ½ Stunden wurden die Instrumente für diesen Tag zur Seite gelegt und man begab sich in die benachbarten Räumlichkeiten.

selbstverständlich vollständig und so wurde zu später Stunde auch schon auf die vorgekühlten Flaschen aus dem Kühlschrank zurückgegriffen. Dieser Abend dauerte zwar recht lang, jedoch war er nicht vom selben Kaliber, wie die Freitage, die wir bisher im Sauerland erlebt hatten. Vielleicht lag es auch daran, dass ein kleiner Mann mit von der Partie war, den man nicht unnötig verängstigen woll-

Der entspannende Teil der Probenfreizeit in Bad Fredeburg

Zunächst wurden die beiden obligatorischen Bolten-Fässer ausgepackt, die seit Jahren den ersten Abend in Bad Fredeburg einläuten. Das Bier schmeckte wie immer hervorragend, doch das war in diesem Jahr nicht das einzige Getränk, was sich großer Beliebtheit erfreute. In dem vorhin schon erwähnten Topf wurde vor der Probe eine von Yvonne und Andrea kreierte Sangria angesetzt, die nun nach ein, zwei Stunden so langsam ihr Aroma entfaltete. Fass und Topf leerten sich

te. Unsere Klarinettistin hatte nämlich Mann und Nachwuchs im Gepäck und der kleine Joshuar passte ordentlich auf die Mama und den Papa auf und das schien sich auf das Orchester zu übertragen, was sich nicht nur auf den Freitag auswirkte. Der Samstag begann wie immer mit dem Frühstück, wo die jungen Hüpfer des Orchesters wieder einmal ungeschlagen erste waren. Wie schon angekündigt, war trotzdem nicht alles, wie sonst. Es begann schon damit, 33


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Aus dem Leben der Gesellschaften dass nicht die gewohnten Sitzecken von uns belegt wurden. Zum ersten Mal mussten wir uns auf der andere Seite des Speisesaals niederlassen. Vielleicht war dies ja der ausschlaggebende Grund, dass dieser Samstag ein besonderer werden sollte. Die Proben, die sich an das Frühstück anschlossen, sind mit einfachen Worten nicht zu beschreiben. Irgendwas stimmte mit diesem Orchester nicht. Alle Stücke liefen hervorragend durch. Die Fehler oder Mängel, die auftraten, waren schnell beseitigt. Lautstärke, Dynamik, Aufmerksamkeit, Konzentration und all das, was normalerweise immer unserem Dirigenten zu schaffen machte, waren diesmal kein Problem. An diesem Tag schien fast alles zu Gold zu werden, was wir musikalisch anfassten. So kann man beim besten Willen keine groben Schnitzer aufführen – es sei denn, man zählt die entschiedenen Hungerschreie eines kleinen Mannes dazu, der mit seinem Papa draußen vor dem Probenraum ab und zu lautstark die Mama forderte. Gegen 21 Uhr war dann auch die letzte Probe vorbei und unser Dirigent Stefan suchte schon fast verzweifelt nach den richtigen Worten. Auch er war nicht so wirklich auf so eine Leistung des Orchesters eingestellt. Er musste sich leider schon an diesem Abend von uns verabschieden und übergab damit Eberhart die Verantwortung für die Probenarbeiten am nächsten Tag.

... geprobt wurde auch ...

Der Abend wurde wieder einmal zur Königsermittlung genutzt. Stimmen, die in den letzten Jahren laut wurden, dass sich einige Personen schon im Vorfeld einen König aussuchen würden und somit die Entscheidungen zu deren Gunsten verfälschen, wurden an diesem Abend entscheidend zunichte gemacht. Bei dem diesjährigen Wettkampf siegte eindeutig Sebastian Hartmann. Ihm gelang der phänomenale Wurf auf die Zielscheibe – genau in die Mitte – das bedeutet 200 Punkte und der unerreichbare Vorsprung für seine Mitstreiter. Eine zu Tränen rührende Rede von unserem alten König Alexander Becker eröffnete somit das Königsjahr von Sarah und Sebastian, die dann gleich auch noch eine andere Überraschung parat hatten. „Wir heiraten“. Nach sieben Jahren hat es unser Orchesterpärchen geschafft! In Bad Fredeburg zusammengekommen und in Bad Fredeburg die Verlobung dem Orchester 35


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Aus dem Leben der Gesellschaften mitgeteilt… Welches Orchester kann so was von einem eigenen Paar behaupten? Also an dieser Stelle schon mal alles Gute für die Zukunft.

Unser Königspaar Sarah und Sebastian bei der Generalprobe für den Königsabend

Der Tag hatte somit schon viele Überraschungen mit sich gebracht und endet nun bei Bernhards Schlammbowle, Bier, diversen hochprozentigen Getränken und natürlich mit Rührei. Besonders zu erwähnen ist vielleicht noch, dass Papa Gondorf seine Frau beim Königsspiel sehr tapfer vertrat und zu späterer Stunde sich im süßen Land der Träume befand, aus dem wir ihn nur dank des gut riechenden Rühreies herauslocken konnten.

Der Sonntag begann wie schon der Samstag. Die Jugend hatte sich wieder als erstes im Speisesaal eingefunden und diesmal auch so früh, dass die altgewohnten Plätze von ihnen erobert und belagert wurden. Nach dem leckeren Frühstück hieß es dann wieder proben, proben, proben. Nach den geleisteten Probenarbeiten blieb uns dann noch genügend Zeit, um die Betten abzuziehen und die Wäsche in die dafür vorgesehenen Tonnen zu werfen. Naja – also man hatte es zumindest am Anfang vorgehabt. Aus unerklärlichen Gründen landete später der größte Teil der Wäsche vor dem Zimmer von Norbert Esser und Alexander Becker. Wie das nur dahin gekommen sein kann? Scheinbar schafften sie es noch rechtzeitig, den Wäscheberg zu bezwingen, da bei der Abfahrt keine Personen vermisst wurden. Überzeugt Euch doch auch einmal von unseren Probearbeiten. Sei es als aktiver Bestandteil, vielleicht sogar bei der nächsten Probenfreizeit oder als Zuhörer bei einem unserer Konzerte. Wie?! Ihr wisst ja nicht wann und wo? Also das ist das kleinste Problem: Wir proben Dienstag von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Pfarrzentrum an der Baldurstraße und unser nächstes Herbstkonzert ist am 11. Oktober um 16:00 Uhr im Saal vom Haus Lörick. Wir freuen uns auf Euer Kommen! Euer Blasorchester 37


Totgesagte leben länger Bei einem der Treffen zwischen dem nisch nach den Hintergründen dieses 1. Chef Heinz-Dieter Werner und dem Schreibens erkundigte, waren dort Ehrenchef Simon Mellmer begrüßte die Bestürzung und natürlich auch HDW seinen Vorgänger mit den Worten das Bemühen um Entschuldigung „Na, wie geht‘s Dir? sehr groß. Mittlerweile kann Simon Mellmer „Viel besser, als heute Morgen nach dem Öffnen der Post“, antwortete dieser über dieses peinliche Versehen nur noch lächelnd. Auf die verständnislose Mine von HDW hin, ResMed zog Simon den nachstehenden Brief aus der Tasche. Da konnte der erstaunte Chef lesen, dass die Angehörigen von Simon Mellmer gebeten wurden, nach dessen erfolgtem Ableben ein medizinisches Gerät zurückzugeben. Da Simon in gewohnter Vitalität vor ihm stand, fragte sich HDW natürlich, „Wie passiert so etwas? Ein computertechnischer Eingabefehler, eine menschliche Fahrlässigkeit, eine Fehlinformation oder ein schlechter Scherz?

Erst als sich der Totgesagte in seiner ihm eigenen dynamischen Art bei der Firma telefo38

lachen, denn „Totgesagte leben länger“. Und dies möchte der Heerdter Schützenverein für seinen Ehrenchef doch ausdrücklich wünschen!


Aus dem Leben der Gesellschaften 6. Grenadiere „Hankwieser Jonges“

Z

um Frühstück am Kirmessonntag waren wir bei unserem Spieß Ernst Plum eingeladen, damit dieser „Scharfe Hund“ direkt feststellen konnte, wer pünktlich zum Antreten erscheint. Eine kräftige Rindfleischsuppe mit einer anschließenden Gerstenkaltschale bringt selbst den größten Komapatienten dabei schnell nach vorne. Am Dienstag waren wir bei unserem Freund und Gönner Hans Schmitt in seinen Garten zum Imbiss eingeladen. Als Anerkennung für sein langjähriges Engagement für die Kompanie wurde

er zum Ehrengrenadier der 6. Grenadiere „Hankwieser Jonges“ ernannt. Zwei Wochen nach Kirmes ging es schon wieder los, nach Schotten! Wo ist das denn? Da wo Jünni seine 2.Heimat hat! Dort nahmen wir im Frack und Zylinder am Festumzug zum 100-jährigen Jubiläum des Schützenvereines mit mehreren Gästen und Freunden teil. Wir wußten gar nicht, wie gut ein „Husar“ im Frack aussieht. Kurz danach hat sich die Grenadierfamilie vergrößert: Unser Vorsitzender und Oberleutnant Frank Grütter wurde

In Frack und Zylinder beim Festumzug in Schotten zum 100-jährigen Jubiläum 39


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Aus dem Leben der Gesellschaften Vater einer kerngesunden Tochter mit Namen Lotte. Am 2. Advent hielten wir unser traditionelles „Reibekuchenessen“ im beheizten Festzelt auf dem Werksgelände der Fa. Grütter ab. Ein Dank gilt dem jungen Vater, der die Jahresinventur des alteingesessenen Unternehmens vorgezogen hatte, um uns das Werksgelände für diese Veranstaltung zur Verfügung zustellen. Traditionell eilten wir am Sonntag, den 3. Februar nach Niederkassel zum Tonnenrennen, wo wir wieder viele alte und neue Freunde beim Karnevalsbiwak begrüßen konnten. Unser Königsschießen hielten wir am 29. März zusammen mit unseren Freunden der 1. Grenadier-Kompanie aus Oberkassel auf dem Schießstand am HTV-Heim ab. Mit einem meisterhaften Schuß riss der Kamerad Jürgen Grütter die Königswürde an sich. Die Krönung erfolgte am gleichen Abend durch den Ehrenchef Simon Mellmer, der Jürgen und Gabi zum Königspaar für das Schützenjahr 2009 krönen konnte. Wie seit mehreren Jahren schon, folgten wir der Einladung unserer Freunde der 1. Grenadier-Kompanie aus Oberkassel und feierten mit ihnen das dortige Schützenfest. Wobei wir Sonntags mit sechs Kameraden in Uni-

Königspaar 2009/2010 Jürgen Grütter und Gabi

form am Schützenumzug mit Parade im Stechschritt auf der Lueg-Allee teilnahmen. Nunmehr wollen wir unseren Jahresbericht schließen und wünschen allen Heerdter Bürgerinnen und Bürgern sowie den Schützen ein schönes Schützenfest 2009. Gesellschaft 6. Grenadiere 41


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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft 7. Grenadiere 1998

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in ereignisreiches Jahr ist fast vorrüber und hier wollen wir es Revue passieren lassen. Unser „kleiner Verein“ besteht nun tatsächlich seit 10 Jahren. Das musste gefeiert werden! Ein Datum war schnell gefunden. Am 17. August 2008 (Möschesonntag) sollte die Party steigen. Auf dem Gelände der Firma Jung Produktion in der Pestalozzistraße wurde ein Sommerfest auf die Beine gestellt, wie es Heerdt noch nicht gesehen hat. Musik, Leckeres vom Grill und Bier vom Fass machten unser Jubiläum zu einem unvergesslichen Tag. Allen

Gästen und uns natürlich hat es so gut gefallen, dass wir es am 16. August 2009 (Möschesonntag) wiederholen werden. Wir danken Peter Jung ganz herzlich dafür, dass er uns sein Gelände zur Verfügung gestellt hat und uns mit Rat und Tat zur Seite steht. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Peter Jung bei der Jahreshauptversammlung im November 2008 zum Protektor des Regiments gewählt wurde. Peter, herzlichen Glückwunsch! In unserem Jubiläumsjahr wurde unser Oberleutnant Norbert Moor mit seiner Königin Monika Zugkönig. Um das Ganze komplett zu machen, wurde

Zugkönigspaar Norbert und Monika Moor 43


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Aus dem Leben der Gesellschaften

Zugkönigspaar 2009/2010 Wolfgang und Doris Huster

Pagenkönigspaar 2008 Maximilian Moor und Lousia Brüll

unser jüngstes Mitglied, Maximilian Moor Pagenkönig 2008/09. Ganz besonders möchten wir uns bei der Gesellschaft 3. Grenadiere Niederkassel bedanken. Am Schützenfestsonntag haben uns die Jungs in kompletter Stärke beim Umzug unterstützt. Unser diesjähriges Vogelschiessen fand am 30. April 2009 wieder beim HTV in Heerdt statt. Neuer Zugkönig ist Wolfgang Huster mit seiner Königin

Doris. Einen Glückwunsch müssen wir noch loswerden: Unser neuer König und Kassierer Wolfgang Huster feierte im April diesen Jahres seinen 65. Geburtstag. Nachträglich alles Gute für Dich. Für unserer neues Zugkönigspaar ist es ein besonderes Jahr: Wolfgang hat seinen wohlverdienten Ruhestand erreicht und mit seiner Frau Doris wird er am 31.10.2009 den 40. Hochzeitstag feiern. Anschließend feierten wir mit Freunden und Bekannten in unserem altehrwürdigen Vereinslokal „Zur alten Post“ bis in den Mai hinein. Wir wünschen allen Bürgern, Freunden und den Heerdter Schützen ein schönes und sonniges Schützenfest 2009. Gesellschaft 7. Grenadiere 45


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Aus dem Leben der Gesellschaften 8. Grenadiere – Dorfschwalben 30 Jahre Dorfschwalben uh ! Gerade noch mal geschafft! Mit Hilfe unserer Freunde aus Garath und unseren Damen.

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Parade beim Heerdter Schützenfest 2008

Einen besonderen Höhepunkt hatten wir Kirmesmontag beim Jungschützenball. „Chantalle“ von unserer

Zugkönig Marek Milek und Königin Doris

Zugkönig Marek Milek und seine reizende Königin Doris freuten sich, den harten Kern des Spielmannszuges Garath begrüßen zu können. Sogar der Garather Schützenchef Peter Hallen ließ es sich nicht nehmen, im Stechschritt auf der Parade dem Regimentskönigspaar zu huldigen! (Macht ja mittlerweile unser Ehrenchef, Simon Mellmer, auch.) 47


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Aus dem Leben der Gesellschaften Schwesternkompanie „die Bordsteinschwalben aus Paris“, besuchte uns im Zelt und machte alle mit ihrem Blödsinn verrückt! Leicht angeschlagen stand sie aber überraschend sicher auf ihren Stöckelschuhen bis die Frau des Oberleutnants der Dorfschwalben die Nase voll hatte und die zweifelhafte Dame mit dem Taxi zu ihrem Etablissement brachte! Oberst Heinz Heckermann passt immer gut auf uns auf. Darüber freuen wir uns natürlich. Es ist uns leider bei der Parade ein Federkleid geplatzt. Wir müssen natürlich bes-

ser auf unsere Küken aufpassen. Vielen Dank dafür! Wie geht es weiter? Wir wissen es nicht! Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns in allen Höhen und Tiefen die Treue gehalten haben. Besonderer Dank gilt unserem Ehrenmitglied Hennes Florenz und seiner Annemie. Kontaktadresse: Oberleutnant Heinz Laqua Tel.: 0211/ 500069 8. Grenadiere „Dorfschwalben“

Dank Verehrte Leserinnen und Leser! Wir danken allen Freunden und Gönnern, die uns durch eine Anzeige in diesem Heft oder durch eine Spende geholfen haben. Für uns ist dies ein Ausdruck des Vertrauens und der Anerkennung. Wir bitten, das Schützenheft „Wir in Heerdt“ nicht unbeachtet zur Seite zu legen, denn die Anzeigen sind eine liebenswürdige Empfehlung für Teile unserer Geschäftswelt, um Ihr Vertrauen zu werben und für entsprechende Leistungen zu garantieren. Herzlichen Dank! Ihr St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt 49


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Aus dem Leben der Gesellschaften 1. Marine-Kompanie von 1927 Düsseldorf-Heerdt

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ie Marine trauert. Das Schützenjahr 2008/2009 wird nicht als das Schönste in die Geschichte der Marinekompanie eingehen. Am 30.01.2009 verstarb unser Gründungsmitglied Martin Sporken,

allen besser bekannt unter seinem Spitznamen „Setto“. Setto war Gründungsmitglied im Jahre 1949, als sich die Marine nach den Kriegsjahren neu aufstellte. Es dauerte nicht lange, bis er als Schriftführer über Jahrzehnte hinweg in seinen bis heute vorhandenen Protokollbüchern alle wichtigen Ereignisse fest hielt. Dies geschah nicht, wie heute fast üblich, mit einem Computer, sondern in altdeutscher Schönschrift und Düsseldorfer Platt. Als Oberleutnant zog er sich erst in den letzten beiden Jahren aus gesund-

Gründungsmitglied Martin Sporken (†) 51


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Aus dem Leben der Gesellschaften heitlichen Gründen etwas vom Brauchtum zurück. Aber selbst jetzt, als es mit der Luft und den Beinen nicht mehr so gut ging, lies er es sich nicht nehmen, an unseren Sitzungen, letztmalig im November 2008, teil zu nehmen. Am 17.02.09 wurde unser Freund Martin Sporken genannt „Setto“ in Duisburg-Hamborn beerdigt. Beiläufig möchten wir noch erwähnen, dass unser Königsschießen wie immer im Mai auf unserer Schießanlage beim HTV statt fand. Diesmal wurde die Platte von unserem Schützenbruder Dietmar Skurnia so getroffen, dass sie mit dem ersten Schuss

herunter fiel und er dann mit seiner Ehefrau Sigrun die Regentschaft unserer Kompanie für ein Jahr übernahm. Unser ebenfalls langjähriges Mitglied und 1. Vorsitzender Jürgen Müller teilte uns im November 2008 mit, dass er aus persönlichen Gründen sein Amt niederlegt und seine Mitgliedschaft in der Marinekompanie beenden möchte. Wir bedanken uns hiermit noch einmal für sein Engagement in den letzten Jahren und sind uns sicher, dass unser neuer 1. Vorsitzender, Holger Schiffer, das Amt mit vollem Einsatz und viel Leidenschaft ausüben wird. Die Marine

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Bilderreigen „Schützenfest 2008“ Aus dem Leben der Gesellschaften

Herolde: Als Herolde führen wir die Heerdter Schützen an

Oberst: Da ist er mit der neuen Schärpe – Oberst Heinz Heckermann mit seinem Adjutanten Jörg Bessert

Tambourcorps Heerdt: Geben wie immer einen guten Takt an

6. Grenadiere: Mit strammen Schritt und dem Gefreiten „Simon“ (2. Reihe, Mitte)

8. Grenadiere: Dieses „Frauenpower“ gehört doch wohl der Vergangenheit an

Schwarze Husaren: Hallo Mädels, alles bitte im Takt ... 57


Bilderreigen „Schützenfest 2008“

Alte Freunde: Globale Begeisterung über die neue Schärpe des Oberst Heinz Heckermann

Königspaar Helmut und Gerda: Wir grüßen alle Heerdter und Freunde

Pagenkönigspaar: Kutsche fahren, ist doch super und tausend Mal besser, als zu laufen

Stadtkönig Dirk Pretzer und Sabine: Beim Verlängerungsjahr lässt sich gut strahlen!

Hofdamen: ... da winken wir doch einfach ...oh Gott ist mir übel! – ist egal – einmal kräftig da müssen wir durch 58


Aus Bilderreigen dem Leben „Schützenfest der Gesellschaften 2008“

Die ehemaligen Könige: Geballte königliche Vergangenheit

Pagencorps: Klein, aber fein mit neuer Uniform

Fidele Schützen: Das Strahlen können wir schon, den Paradeschritt zeigen wir dann beim nächsten Mal

Die Geistlichkeit in Heerdt: So viele Schützen in Heerdt? Habe ich in der Kirche aber noch nie gesehen

Die Chefs: Sehen die nicht glücklich aus? Kein Wunder: Es klappt doch alles! 59


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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Schwarze Husaren 1949

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iebe Leserinnen und Leser! Wie immer ist der erste Höhepunkt unseres neuen Schützenjahres die Krönung des Königspaares. Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, muss man sagen, dass die Nervosität doch sehr groß war. Da wir als eine der wenigen Kompanien noch eine öffentliche Krönung machen, ist das Bestreben nach Perfektion allgegenwärtig. Doch meistens kommt alles anders und der Abend nimmt so viel Eigendynamik an, die nachher nur schwer zu kontrollie-

Das Königspaar 2008/2009 der Schwarzen Husaren: Thorsten und Konni Schweitzer

ren ist. Gott sei Dank muss man sagen. Denn alles, was man nicht planen kann, macht nachher am meisten Spaß. Unser König Thorsten Schweitzer und seine Konni haben sich nach langjähriger Abstinenz dazu entschlossen, mal wieder im Mittelpunkt zu stehen. Das taten sie dann auch. Es wurde eine sehr schöne Krönung. Auch Dank unserem HDW, der die Krönungszeremonie hervorragend meisterte. Es wurde gefeiert bis in den frühen Morgen und wir waren alle der Meinung, so kann es ruhig weiter gehen. Wir haben mit unserem neuen Königspaar Thorsten und Konni Schweitzer ein erfolgreiches und schönes Königsjahr gefeiert. Und wie die Terminabläufe nun mal so sind in einem Schützenjahr, wurde kurze Zeit später der nächste König ausgeschossen. Endlich hatten wir wieder einige Gäste dabei, so dass wir einen Gästekönig ausschießen konnten. Das ließ sich unser damaliger Regimentskönig und Scharfschütze Dirk Pretzer nicht zweimal sagen und schoss auch diese Platte herunter. Nach stundenlangem Schießen auf einen sehr robusten Königsvogel war es dann soweit und unser Heinz Altenberg traf zielsicher die Platte und wurde unser neuer Kompaniekönig für das nächste Jahr. Unsere Frauen schossen gleichzeitig ihre Siegerin aus und die hieß diesmal Claudia Posern. Allen einen herzlichen Glückwunsch! 61


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Aus dem Leben der Gesellschaften

Nach dem Schießen ist vor der Krönung: Unser Königspaar 2009/2010 Heinz und Ulla Altenberg Unser Gästekönig Dirk Pretzer und seine Sabine

Königsvogel: Männer Kopf: Bernd Burkhardt Schweif: Thorsten Schweitzer Linker Flügel: Jürgen Posern Rechter Flügel: Max Mockel Rumpf: Manni Müller Platte: König Heinz Altenberg Königsvogel: Gäste: Dirk Pretzer Frauen: Claudia Posern Die nächsten Monate gingen ins Land und unser Schützenfest stand vor der Tür. Neugierig, was so abläuft unter unserer neuen Führung, bereiteten wir uns gewissenhaft vor, planten unseren Tagesablauf der Kirmestage und wurden doch ziemlich überrascht. Max Mockel entschied sich in einer für uns spontanen Aktion, beim Schießen einfach drauf zu

halten und den Jungschützenkönig zu machen. Das ist für uns nicht alltäglich, denn der letzte, den unser Verein stellte, ist heute auch nicht mehr der Jüngste. Aber die Überraschung war wirklich gelungen. Das sollte aber nicht die letzte sein, denn unser Hauptmann Manfred Müller war total von den Socken, als der HDW plötzlich über ihn redete und klar wurde, dass er den Stadtorden bekommt. Hektisch zog er sich schnell die Jacke an und ging zur Bühne, um sich mit Lothar und Schmiedy feiern zu lassen. Das war wohl einer der absoluten Höhepunkte. Ebenso die Goldnadel für unseren alten Haudegen Jürgen Posern, der jetzt 50 Jahre dabei ist. Die nächsten Termine waren dann unsere Herrentour und unsere Weihnachtsfeier. Die Tour ging diesmal nach Leiwen an der Mosel, wo wir drei an63


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Aus dem Leben der Gesellschaften genehme Tage verbrachten. Die Weihnachtsfeier fand in der Hubertusstube statt und wir ließen dort fröhlich das Jahr ausklingen. Das waren einige Stationen unseres Schützenjahres. Und wenn man noch andere Sachen, wie zum Beispiel Silvester oder Karneval mit einbezieht, dann haben wir auch in den momentan schwierigen Zeiten immer einen Grund zu feiern. Natürlich gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten untereinander, aber die sind dazu da, um sie aus der Welt zu schaffen. Der Stadtordenträger – Ein Kurzroman – Das Schützenfest war nun schon Wochen vorbei, aber immer noch wachte er nachts schweißgebadet auf, denn er hatte ihn: den Stadtorden. Bilder tauchten im Geiste vor ihm auf, wie sie zu dritt auf der Bühne im Schützenzelt standen und der jubelnden Menge zuwinkten. Fotografen vor der Bühne rangelten sich um die besten Plätze, sein Verein knöpfte sich vor Stolz die Jacken zu. Niemals hätte er sich einen so schnellen Aufstieg erträumt. Wie würde sein Leben jetzt weiter gehen? Kann er seine Steuererklärung direkt beim Oberbürgermeister abgeben? Kann er umsonst Bus und Bahn fahren? Museen umsonst besuchen? Er wusste es nicht! Vielleicht sollte er in die Politik gehen und seinen Traum Wirklichkeit werden lassen, Landeshauptmann von Kärnten zu werden. Aber hatte er ihn auch verdient?

Zweifel stiegen in ihm auf, und er schwitzte noch mehr. Nur sein Hund bemerkte die Unruhe seines Herrchens und legte sich tröstend auf ihn. Aber er brauchte sich keine Sorgen zu machen. Umfragen zufolge hatte er sich den Orden redlich verdient. Der Tag der ersten Versammlung nach dem Schützenfest kam und die Husaren warteten auf ihren Hauptmann. Plötzlich ging die Schwingtüre auf und er stand im Raum. Kurz blitzte der Stadtorden im fahlen Licht der Hubertusstube auf. Stolz und aufrecht betrat er den stickigen Versammlungsraum, öffnete wie immer

Die Stadtordenträger 2008 Sogar der Oberbürgermeister ist außer sich vor Freude 65


Aus dem Leben der Gesellschaften erst einmal die Fenster und setzte sich auf seinen Hauptmannsplatz. Aber als er in die blassen Gesichter seiner Kameraden schaute, sackte er leicht in sich zusammen und wusste plötzlich, dass noch ein weiter Weg vor ihm lag und es nicht die letzte Auszeichnung war. Der Jungschützenkönig Der Jungschützenkönig wird dieses Jahr von unserem Verein gestellt und ist natürlich der Stolz der ganzen Kompanie. Auf der Arbeit ist er der Liebling aller Mitarbeiter. Immer höflich, nett

Unser Jungschützenkönigspaar Max und Anja 66

und akkurat gekleidet, schafft er alle Anforderungen mit links. Privat macht er sich schon mal eine Flasche Bier mit den Augenbrauen auf. Auch machte er uns gerne mal den Eminem (laut BRAVO ein amerikanischer Rapper mit unheimlich viel Kohle). Dementsprechend ist er dann auch gekleidet. Beim Laufen ist er sehr langsam, weil seine Gürtelschnalle meistens die Knie durchscheuert. Seine Schuhe sind immer sauber, weil sie von seinem T‑Shirt bedeckt werden. Nachts, wenn er im Bett liegt, betet er: „Lieber Gott, bitte schenke mir ein Käppi, dass man auch richtig rum anziehen kann.“ Aber gibt man ihm eine Uniform, so ist er diszipliniert bis in die Haarwurzel. Das hat er beim Tambourcorps gelernt, das ihn sehr gut auf das Vereinsleben vorbereitet hat. Irgendwann wollte er mit aller Macht zu den Husaren, wo er dann sehr schnell feststellte, dass der Unterschied zwischen ganz alt und ganz jung doch sehr groß ist. Aber mit seinem Mut schaffte er auch diese Hürde. Alles Gute zum Jungschützenkönigsjahr wünschen Dir und Deiner Anja Deine Kameraden Die goldene Ehrennadel Fünfzig Jahre Schützenverein, davon 33 Jahre bei den Schwarzen Husaren. Eine sehr lange Zeit. Laut Zeugen früher sehr wild ist er heute auch nicht viel ruhiger geworden und sagt immer noch


Aus dem Leben der Gesellschaften offen seine Meinung. Ein Wesenszug, den man in der heutigen Zeit nur noch selten antrifft. Auch körperlich ist er noch sehr gut beisammen, obwohl die Ärzte am liebsten die Rollläden runter lassen würden, wenn er sich ankündigt. Früher immer einer der letzten in der Kneipe, kann man heutzutage beobachten, dass er immer öfter um 00:18 Uhr die letzte offizielle Straßenbahn

nimmt, um sich im Fernsehen, z.B. auf Arte, den Bericht über mittelalterliche Brunnen in Mecklenburg Vorpommern anzuschauen. Lieber Jürgen: Herzlichen Glückwunsch zum 50jährigen. Und bleibe weiterhin gesund und fit, denn Du weißt mit unserem Kassierer ist nicht gut Kirschen essen, wenn demnächst irgendwelche Kutschen bestellt werden müssen.

Jürgen Posern: Im Landsturm noch unerfahren, aber voller Elan ist er 50 Jahre später nachdenklich, wo die Zeit geblieben ist

Wir wünschen allen Bürgen und Schützen viel Gesundheit, viel Glück und ein tolles Schützenfest. Eure Schwarzen Husaren 67


St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt von 1573 e.V.

Mundartmesse am

23. August 2009 09:30 Uhr im

Schützenzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz anschließend

Frühschoppen mit Konzert Die Mundartmesse wird vom Ehrenbaas der Mundartfreunde Engelbert Oxenfort vorbereitet und gemeinsam mit dem Blasorchester St. Benediktus gestaltet. Die Messe hält unser Mitglied und Gefängnispastor Reiner Spiegel. 68


Aus dem Schießergebnisse Leben der Gesellschaften 2009 Mannschaftswertung: 1. 2. 3. 4.

Ges. Fidele Schützen Ges. Wildschütz Ges. Tambourcorps Ges. Heerdter Jongens

80 Treffer 79 Treffer 76 Treffer 75 Treffer

Schützen Einzelwertung: 1. Mittelstädt, Dirk Ges. Wildschütz 2. Rund, Henry Ges. Fidele Schützen 3. Greiser, Oliver Ges. Heerdter Jongens 4. Kontny, Harald Ges. Fidele Schützen 5. Mäschig, Dirk Ges. Fidele Schützen 6. Trautmann, Markus Ges. Tambourcorps 7. Speit, Uwe Ges. Wildschütz 8. Mellmer, Simon Ges. 6. Grenadiere 9. Werner, Heinz-Dieter Ges. Fidele Schützen 10. Kontny, Andreas Ges. Fidele Schützen

20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer 20 Treffer

0,38 1. silb. Eichel 0,53 Schnur 0,58 1. silb. Eichel 1,01 hat alle Aus. 1,02 1. gold. Eichel 1,09 Schnur 1,15 hat alle Aus. 1,17 Schnur 1,18 hat alle Aus. 1,28 Schnur

Jungschützen Einzelwertung 1. Rund, Henry 2. Kontny, Andreas 3. Nausch, Michaela

Ges. Fidele Schützen 20 Treffer Ges. Fidele Schützen 20 Treffer Ges. Tambourcorps 19 Treffer

Ergebnisse des Offiziersschießens vom 25. April 2009 Ernst Blasius Pokal Albert Schelling Pokal Herbert Frings Pokal Peter Greiser-Gedächnispokal

Michael Hermanns Dennis Dreissen Thorsten Schweitzer Thomas Schmied

Ges. Wildschütz Ges. Heerdter Jongens Ges. Schwarze Husaren Ges. Wildschütz

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Unser Zeltwirt

Karl-Heinz Oellers aus

Erkelenz-Kuckum wünscht allen

Bürgern und Schützen ein sonniges und schönes Schützenfest 2009 in

Düsseldorf-Heerdt

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Aus dem Leben der Gesellschaften Heerdter Jungschützen

L

iebe Heerdter Bürgerinnen und Bürger, liebe Schützenkameraden, auch in diesem Jahr möchten die Heerdter Jungschützen ihren Teil zu der Schützenzeitung beitragen. Viel ist in den letzten 365 Tagen passiert. Kaum waren anlässlich des Schützenfestes 2008 die Schüsse auf die Königsplatte gefallen und die letzen Töne der Musikzüge verklungen, da mussten oder durften wir Jungschützen abermals unsere Schießkünste unter Beweis stellen und das im wahrsten Sinns des Wortes. Anlass war das jährliche Schießen der linksrheinischen Jungschützen im Haus Engemann. Hier behielt unser Kamerad Nils Bessert die ruhigste Hand und darf sich nun linksrheinischer Jungschützenkönig nennen. Zu seiner Begleiterin wählte er Patrizia Eller. Den Eingeweihten keine ungewöhnliche Konstellation, nur das die Rollen in diesem Fall getauscht wurden (Patrizia war Oberkassler Jungschützenkönigin). Die Beiden werden also gemeinsam mit unserem Jungschützenkönigspaar Max Mockel und Anja Stark (siehe Seite 21) nicht nur den Altersdurchschnitt am Thron um einiges senken, sondern auch sicherlich für den optischen Glanz sorgen, zumindest was Patrizia und Anja betrifft … Kommen wir nun zu den Jungschützen-internen Neuigkeiten, die wir hier

Linksrheinischer Jungschützenkönig Nils Bessert und Königin Patrizia Eller

nicht vorenthalten wollen. Nils und Max spielen auch dabei eine wichtige Rolle. In den Zeiten des unerbittlichen Wahlkampfes haben die beiden es geschafft, in die unbekannten Weiten des Jungschützenvorstandes hervorzudringen. Ob sie die übrigen Jungschützen so sehr durch ihre Schießkünste beeindrucken konnten oder ob der ein oder andere Aktenkoffer seinen Besitzer wechseln musste, um die Gunst der Stimmen einzuheimsen, ist jedoch nicht bekannt. Nein, Spaß beiseite. Wie sicherlich bekannt ist, wollen wir den älteren 71


Aus dem Leben der Gesellschaften Schützen nacheifern. Daher wählen auch wir einen Vorstand. Hier ist die Amtsperiode jedoch erheblich kürzer, nämlich ein Jahr. Für eine große Wahlpropaganda ist also auch gar keine Zeit. Turnusmäßig fanden die Wahlen während der Januar-Versammlung statt. Das Ergebnis der Wahl: 1. Vorsitzender: Daniel Kiefer (Heerdter Jongens) und Nils Bessert (Tambourcorps) Spieß: Florian Müller (Schwarze Husaren) Schriftführer: Max Mockel (Schwarze Husaren) Kasse: Michaela Nausch und Anne Mockel (beide Tambourcorps)

Dennis hat sich in vielen Belangen für die Jungschützen stark gemacht und nicht nur mit seinen akrobatischen Einlagen auf dem Fahrrad oder als Ballerina für Aufsehen gesorgt. Wo wir grade schon dabei sind, ist es auch noch erwähnenswert, was sich im linksrheinischen Jungschützenvorstand getan hat. Bei der vergangenen Versammlung wurde auch dort der Vorstand neu gewählt. Dieses Mal hat Markus Trautmann aus Heerdt die Führung der linksrheinischen Jungschützen übernommen. An dieser Stelle ist es Zeit, Christoph Damm (ehemaliger Vors.) ein Dankeschön auszusprechen, der sich lange Jahre um das Wohl des linksrheinischen Schützennachwuchses kümmerte.

Neuer Jungschützenvorstand

Die beiden Vorsitzenden rahmen den Boss der lksrh. Jungschützen ein

Vom Regimentsvorstand wurde Dennis Kamp zum 2. Jungschützenbetreuer berufen. Gemeinsam mit Daniel Beck wird er zukünftig als Bindeglied zwischen den jungen und alten Schützen fungieren. 72

Wie Ihr nun sicherlich bemerkt habt, ist viel geschehen in diesem Jahr, doch wir sind immer noch nicht am Ende der Liste. Besonders ist noch hervorzuheben, dass wir Jungschützen uns


Aus dem Leben der Gesellschaften in diesem Jahr erheblich vermehrt haben. Wie Ihr sicherlich alle bereits mitbekommen habt, gibt es in Heerdt zwei neue Vereine, die sich dem Schützenbrauchtum angeschlossen haben. Zum einen ist dies das Fanfarenkorps „Black Linons“ und zum anderen das Amazonencorps, die beide von nun an im letzten Bataillon wieder zu finden sind. Viele junge Leute haben dort nun die Möglichkeit, sich musikalisch oder sportlich/“reiterlich“ zu betätigen und sind selbstverständlich eingeladen, sich uns Jungschützen anzuschließen. Zum Beispiel an einer der Versammlungen, die wir in regelmäßigen Abständen im Schlüssel abhalten. Der Heerdter Schlüssel ist seit einiger Zeit nicht nur Ort unserer Versammlungen, sondern nun auch offizielles Vereinslokal von uns Jungschützen. Wenn Ihr also an Schützenfest oder an einem schönen, sonnigen Tag über den Nikolaus-Knopp-Platz schlendert, dann nehmt Euch doch einmal die Zeit, um Euch den Eingangsbereich dieser Gaststätte anzuschauen. Rechts neben der Tür werdet Ihr eine zu uns gehörige Steintafel entdecken, die wir unseren Schützenkameraden Detlev Dreiner zu verdanken haben. Ihm und auch dem

Inhaber Wolfgang Kümper und seiner Frau sei auf diesem Wege noch einmal recht herzlich gedankt. Doch nicht nur ihnen gilt unser Dank. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder erfahren dürfen, wie viele Menschen uns immer wieder auf eine sehr nette Art und Weise unterstützen. Sei es auf materiellem Wege, wie Beispielsweise durch Geldspenden oder aber auch durch die Unterstützung am Jungschützenabend. Hervorzuheben ist dort sicherlich der uns all bekannte DJ von der Werftstraße, der uns nun Jahr für Jahr dort oben durch spontane Moderationen aus der Zeitnot gerissen hat und auch so immer für uns Jungschützen da ist. An ihn und die vielen anderen, die sich immer wieder um unser Wohl sorgen, möchten wir ein großes Dankeschön aussprechen. Eine ganz spezielle Art des Dankes werdet Ihr auch an Schützenfest das ein oder andere Mal im Zelt vernehmen und mit diesem Ausruf werden wir uns auch an dieser Stelle von Euch verabschieden. Wir, die Heerdter Jungschützen bedanken uns für Eure Aufmerksamkeit und wünschen Euch ein tolles Schützenfest mit den Worten: Jungschützen Heerdt – sind was wert! Ihr seid hart – wir sind Heerdter… … Prost Peter… 73


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Schützendialoge In einer Langzeitbetrachtung haben wir Schützenehen über einen Zeitraum von sieben Jahren beobachtet und sind zu der Überzeugung gekommen, dass die Szenen einer Schützenehe nur eine Frage des zeitlichen Standpunktes bzw. des Abstandes ist. 1.

Zu Beginn einer Ehe:

Sie: Er:

Ciao! Na endlich, ich habe schon so lange gewartet!

Sie: Er:

Möchtest Du, dass ich gehe? Nein, wie kommst Du darauf? Schon die Vorstellung ist einfach schrecklich für mich.

Sie: Er:

Liebst Du mich? Ja, zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Sie: Er:

Hast Du mich jemals betrogen? Nein, niemals. Warum fragst Du?

Sie: Er:

Willst Du mich küssen? Ja, jedes Mal, wenn ich Gelegenheit dazu habe.

Sie: Er:

Würdest du mich jemals schlagen? Bist Du wahnsinnig? Du weiß doch, wie ich bin.

Sie: Er:

Kann ich Dir voll vertrauen? Ja.

Sie:

Schatzi….

2.

Wie es nach sieben Jahren aussieht? Hat sich etwas verändert?

Einfach den Text zeilenweise von unten nach oben lesen. 3.

Bei Ihnen hört es sich nach langer Ehe nicht so an? Wir gratulieren ganz herzlich! 75


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Wir wünschen allen Bürgern und Schützen ein sonniges Schützen. . fest! B‰ckerei Konditorei Cafè CafÈ Bäckerei

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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Alte Freunde 1928, gen. „Die Neger“

L

iebe Schützenkameradinnen, liebe Schützenkameraden, liebe Leser der Festzeitschrift „Wir in Heerdt“! Es ist wieder einmal soweit. Der Vorstand und die Schriftführung stehen vor dem gleichen Problem wie jedes Jahr: „Wat könne mer schriewe, wat hann mer jemaht“? Beginnen möchten wir mit unserem am 10.05.2008 geplanten Schießen auf dem „Hofer Hof“ in Kaarst. Jedoch durch Lokalaufgabe der Familie Schlangen mussten wir kurzfristig auf den HTV-Platz ausweichen. Das Tragische daran war nicht, dass wir in Heerdt schießen mussten, sondern dass der Kamerad Manfred Krieger nicht in den Genuss kam, seinen Kameraden auf der Rückfahrt von Kaarst ein Glas Hopfenkaltschale auf der Further Kirmes zu spendieren (macht nichts Manes, dieses Jahr hast du wieder Gelegenheit). Beim Schießen auf den Preis- und PfänderVogel errangen folgende Kameraden Auszeichnungen: Preisvogel Rechter Flügel: Linker Flügel: Kopf: Schweif: Rumpf: Platte: Gästekönig:

Michael Röger Frank Lüdorf Detlef Dreiner Heinz Krieger Helmut Müller Dieter Schmidt Harald Kontny

Pfändervogel Rechter Flügel: Patrick Soroka Linker Flügel: Dieter Schmidt Kopf: Jürgen Bessert Schweif: Jörg Bessert Rumpf: Michael Röger Dann stand der Schuß auf die Königsplatte an. Um 17:48 Uhr legte der Kamerad Rolf Steins, zum vielleicht x-ten mal in seiner Laufbahn, auf die Königsplatte an und diesmal traf er auch. Zur Erklärung: Rolli ist seit 1970 Mitglied der Gesellschaft.

Nach 38 Jahren endlich geschafft... Kompaniekönigspaar 2008/2009 Rolf und Trudi Steins 77


Aus dem Leben der Gesellschaften Unter großem Jubel gratulierten wir unserer neuen Majestät Rolli, der es nun geschafft hatte, Kompaniekönig der Gesellschaft zu sein, aber dies irgendwie noch nicht realisieren konnte. Nach dem erfolgreichen Königsschuß wanderten wir vom HTV quer durch Heerdt zum Heerdter Schlüssel, wo wir gemeinsam mit unseren Frauen das freudige Ereignis rund um Rolf und seiner Trudi feierten. An Pengssonndach, also quasi nur ein paar Stündchen geschlafen, traf sich unsere Kompanie nebst Frauen, Freunden und Gästen in der Negerhütte. Bei gut gekühlten Getränken

und Gegrilltem ließen wir unseren König Rolli und seine Trudi hoch leben. Wie jedes Jahr war uns der Wettergott auch diesmal wieder wohl gesonnen. Am 22.05.2008 hielten wir unser traditionelles Rievkohke-Essen, ebenfalls im Garten, ab. Zur Vertilgung der Speisen und Getränke standen uns auch Freunde und Bekannte tatkräftig zur Seite. In den letzten Jahren hat uns die Frage beschäftigt: Rievkohke mit oder ohne Moskat? Dies hat sich geklärt. Jetzt wird gerätselt: schwimmend oder mit wenig Öl ausbacken? Komisch, dass am

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Aus dem Leben der Gesellschaften Ende des Festes nie etwas vom Teig übrig bleibt. Im Löricker Yachtclub „Graf Spee“ wurde am 07.06.2008 unsere Krönungsfeier im gewohnten Rahmen abgehalten. Unser noch amtierender König Michael Röger gab mit einer Träne im Auge seine Königswürde an den Kameraden Rolf Steins ab. Ebenso wechselte das Krönchen von unserer Königin Iris zur neuen Königin Trudi (eigentlich nicht, denn wir haben zwei Krönchen). Einer der Höhepunkte an diesem Abend war der Auftritt unserer Frauen,

die eine Modenschau der letzten 80 Jahre vorführten, ein Pottpouri aus acht Jahrzehnten Alte Freunde. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für die tollen Regenschirme und natürlich für die hervorragende Darbietung. Ein weiteres Highlight war die Ernennung unseres Hauptabteilungsleiter Fackelbau, Willi Brodesser, zum Ehrenmitglied der Gesellschaft. Willi ist ein guter Freund der Gesellschaft und unterstützt uns schon mehrere Jahre mit seiner Kreativität und künstlerischen Hand hervorragend beim Fackelbau.

Die Königspaare Trudi und Rolf Steins sowie Michael Röger und Iris 79


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Aus dem Leben der Gesellschaften Jubiläumstour Da wir im Jahre 2008 auch unser 80jähriges Bestehen feierten, unternahmen wir, mit unseren Frauen, eine Tagestour nach Zell an der Mosel. Mit einer morgentlichen Busfahrt, unterbrochen durch ein Frühstück, mit herlichem Ausblick am Rasthof Moseltalbrücke und anschließender Schiffstour er-

reichten wir unser Ziel. Dieser schöne Tag wurde abgerundet durch ein sehr schmackhaftes Mittagessen, sowie durch einer „persönlichen“ Einladung des Bürgermeisters der Stadt Zell ins Festzelt und der Begrüßung durch die

amtierende Weinkönigin. Mit viel Spaß und guter Laune, konnten wir das Gold der Mosel an unseren Gaumen verköstigen. Gegen Mitternacht mußten wir leider die Heimreise antreten, werden dies aber sicherlich wiederholen.

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Aus dem Leben der Gesellschaften Der Kamerad Heinz Zarp und seine Frau Medi feierten am 15.08.2008 ihre „Diamantene Hochzeit“. Selbstverständlich waren hierzu seine Familie, Freunde und Bekannte sowie die gesamte Kompanie eingeladen. Zu diesem Ehrentag organisierte die Kompanie in Verbindung mit dem Regiment und den Heerdter Musikzügen einen Fackelzug vom Negerdorf bis zu unserem Garten auf dem Albrichsweg. Nachträglich noch einmal herzlichen Dank und bitte feiert noch viele Feste mit uns. Am nächsten Tag ging das bunte Treiben nahtlos weiter, denn es war MöscheSonntag. Wir trafen uns wie immer bei unserem Hauptmann „Ernie“ Krieger auf dem Hof und erwarteten das Tambourcorps, damit die bevorstehende Kirmes ausgerufen werden konnte. Ratz fatz, da war auch schon wieder Kirmes im Dorf. Die Zeit verging wie im Fluge. Kirmessonntag erhielt der Kamerad Horst Claßen, völlig überraschend, aber nicht unverdient, die silberne Ehrennadel des Regiments überreicht. Montags hielten wir unser Schützenbiwak in der Negerhütte ab. Zu Gegrilltem und gekühlten Getränken waren 82

auch hier wieder unsere Freunde, Bekannte, Gäste und befreundete Kompanien mit von der Partie. Der Kamerad Helmut Müller hatte an diesem Tag noch „Großes“ vor. Deshalb waren wir pünktlich um 15:00 Uhr auf dem Festplatz, um das Regimentsschießen mit zu gestalten.

Gegen 18:00 Uhr kam unser Müllerchen zum Einsatz, er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Gesellschaft und das Regiment als Regimentskönig von Düsseldorf-Heerdt zu vertreten. Mit einen dritten gezielten Schuss (über die ersten beiden sprechen wir nicht) fegte „uns“ Helmut die Platte von der Stange. Unter großem Jubel und Beifall wurde unser neues Regimentskönigspaar Helmut und Gerda Müller zur Ehrenrunde über den Kirmesplatz geführt. Mit der Lautstärke eines startenden Kampfjet wurde am Dienstagabend die offizielle


Aus dem Leben der Gesellschaften Krönungsfeier von Gerda und Helmut im Festzelt unterstützt. Lieber Helmut, liebe Gerda, die Kompanie bedankt sich für ein sehr schönes Königsjahr. Kurz vor Jahresausklang fand im Heerdter Schlüssel unsere alljährliche Kinderweihnachtsfeier statt. Zum ersten mal in unserer Vereinsgeschichte hatten wir keinen Nikolaus, sondern eine „Nikolina“ in Gestalt von Trudi Steins. Sie hat es so toll gemacht, dass schon Stimmen aufkamen, sie solle es fortan immer machen, also liebe Trudi melde Dich frühzeitig, sonst ist dieses beliebte und gefragte Amt besetzt ;-) Leider müssen wir zum Schluss noch etwas Trauriges berichten: unser lieber Kamerad und 2. Kassierer Reinhold Baumbach verstarb plötzlich und leider viel zu früh am 26.02.2009. Den Angehörigen nochmals unser aller herzlichtes Beileid. Reinhold wird durch seinen unendlichen Einsatz um

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die Gesellschaft noch lange in unserer Erinnerung bleiben. Wir wünschen Ihnen alles Liebe und Gute, sowie schöne Kirmestage, hier bei uns in Heerdt. Ihre Gesellschaft Alte Freunde

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Preisrätsel und Rechenaufgabe Die bisher in den vergangenen Ausgaben von „Wir in Heerdt“ an dieser Stelle abgebildeten Rätsel richteten sich immer an pfiffige, rätselfreudige Leser. In diesem Jahr möchten wir einmal sehen, was Sie in „Mathe“ drauf haben. Der Kauf eines Automobils erfolgt in der Regel nicht über Bargeld, sondern meistens unter zu Hilfenahme einer Finanzierung. In vielen Werbeanzeigen - die uns täglich begegnen - wird diese Thematik so werbewirksam dargestellt, dass viele Leser nur schwer nachvollziehen können, was denn das vorgestellte Finanzierungsmodell im Endeffekt kostet. In einer Anzeige wird ein Auto zu einem Preis vom 23.500,00 € angeboten. Entweder zahlt der Kunde bar mit einem Skonto von 3% oder er finanziert den Wagen. Dabei wird

eine Anzahlung von 7.800,00 € fällig. Zusätzlich muss eine monatliche Rate von 199,00 € überwiesen werden. Am Ende der Laufzeit nach vier Jahren wird letztendlich eine zusätzliche Schlussrate von 8.500,00 € fällig. Frage: Wie viel kostet das Finanzierungsmodell gegenüber dem Aufwand des Barzahlers mehr? Tragen Sie bitte diesen Mehrbetrag in die untenstehende Lösungskarte ein. Diese werfen Sie dann bitte am Schützenfestsamstag in die Lostrommel am Schützenthron ein. Die Ziehung der attraktiven Preise erfolgt am Samstag, dem 22.08.2009 gegen 22:30 Uhr im Festzelt auf dem Simon-Gatzweiler-Platz. Gewinnen können nur anwesende Personen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen viel Erfolg.

Preisrätsel Lösung:

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Aus dem Rechtschreibreform Leben der Gesellschaften Mit den verschiedenen Rechtschreibreformen der Vergangenheit wurde versucht, die durchaus komplizierte Sprache „Deutsch“ zu vereinfachen. Gelungen ist dies trotz aller Expertenmeinungen und -versuche nicht. Dabei ist es doch ganz einfach: Afugrnud enier Stidue der Cmabrdige Unvirestiät in Egnlnad ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die verschieden Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der est-

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Aus dem Leben der Gesellschaften Jägerzug Flöter Jongens 1951

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iebe Leser, wieder ist ein Jahr ins Land gegangen und das ist auch wieder für die Flöter Jongens die Gelegenheit, kund zu tun von dem, was in den letzten 12 Monaten so geschehen ist: Fangen wir im April 2008 an. So kann sich bestimmt jeder von uns noch daran erinnern, dass wir uns an einem sonnigen Freitag Morgen bei Küppers getroffen haben, um auf unsere Vereinstour zu fahren. Der Bus holte uns auch einigermaßen pünktlich am Nikolaus-Knopp-Platz ab und noch ehe wir die Autobahn erreichten, war die mitgeführte Hausbar eröffnet. Jeder Flöter Jong und jedes Flöter Girl zauberte aus den Untiefen des Gepäcks eine Kleinigkeit zu Essen oder, was denn öfters der Fall war, zu Trinken hervor. Manch anderer mitreisender Klub wurde dann auch einfach in Grund und Boden gesungen und als wir unser Ziel Assmannshausen erreichten, hatten wir schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nach der Zimmervergabe und einem leckeren Essen wurde erst einmal die nähere Umgebung erkundet und ein Quartier für den ersten Abend ausgeguckt. Es sollte ein in diesem Ort sehr beliebter Tanzschuppen mit Livemusik sein und so machte sich denn auch die Mehrzahl der Flöter nach dem Abendessen auf den Weg dorthin.

Es wurde getanzt und gelacht und so manches Gläschen leer gemacht...! Am nächsten Morgen nach dem Frühstück hieß es für alle Mann: Schiff ahoi. Wir fuhren mit dem Bötchen nach Rüdesheim am Rhein, vorbei an der Germania und dem Binger Loch kamen wir wohlbehalten in Rüdesheim an und konnten dort einen schönen und sehr sonnigen Tag verleben. Abends wieder mit dem Schiff zurück, Abendessen im Hotel und dann wieder auf die Rolle. Sonntag dann nach dem Frühstück war noch jede Menge Zeit, etwas zu unternehmen, denn der Bus holte uns ja erst nach dem Mittagessen wieder ab. Also beschlossen die Flöter, mit dem Sessellift auf den nahe gelegenen Berg zu fahren und das NiederwaldDenkmal zu besichtigen, denn auch die Kultur und die deutsche Geschichte soll ja auf so einem Vereinsausflug nicht zu kurz kommen.

Ausklang der Vereinstour im Stammlokal 87


Aus dem Leben der Gesellschaften Doch oh Schreck: In so einem Sessellift ist kurz nach dem Start der Boden unter den Füssen weg und das war für einen unserer Mitreisenden das Schlimmste, was ihm passieren konnte. Herr T aus D kam kreideweiß oben an und schleppte sich mit seiner Übelkeit kämpfend zum NiederwaldDenkmal und zurück. Dann geschah das Unfassbare: Wir mussten auch mit dem Sessellift wieder zurück ins Tal. Ein Blick, der schiere Verzweiflung ausdrückte, verfinsterte sein Gesicht. Aber es nutzte alles nichts. Es gab nur einen Weg zurück nach unten und der hieß eine weitere Fahrt mit dem Sessellift. Unter Qualen bestieg Herr T aus D seinen Sitz in dieser Höllenmaschine und klammerte sich an der Haltestange fest, als wäre er auf der Titanic und diese Stange das letzte Rettungsboot, das übrig war. In der Talstation heil angekommen ließ Herr T aus D sich nur noch auf die nächst beste Treppenstufe fallen und stieß Verwünschungen und Flüche auf den Sessellift und alle Mitreisenden, die sich sehr über ihn amüsierten, aus. Nach einem leckeren Mittagessen fuhren wir dann mit dem Bus zurück ins schöne Heerdt. Im Vereinslokal ließ man diese schöne und abwechslungsreiche Tour dann ausklingen. Etwa zwei Wochen später trafen wir uns zum Pokalschiessen bei Weggen am Handweiser und nun kam die Stunde 88

der Rache von Herrn T aus D. Er holte sich als absoluter Schiessneuling im ersten Durchgang gleich den zweiten Platz und im zweiten Durchgang schoss er den ersehnten Hirsch seinen Mitkonkurrenten glatt vor der Nase weg. Im August folgte unsere Krönung und wir konnten endlich unseren Unfall-König Michael und seine Iris zum Königspaar der Flöter krönen.

Unfall-König Michael und seine Iris


Aus dem Leben der Gesellschaften Sonntags nach der Krönung war wieder Frühschoppen angesagt und wir bekamen auf Einladung unseres neuen Königspaares die Leibspeise seiner Majestät Michael serviert: Möhrengemüse mit gebratener Blutwurst und Frikadellen, lecker! Im August feierten wir im Kreise der Flöter Jongens mit allen Heerdtern unser schönes Schützenfest. Im September schossen wir wieder in gemütlicher Runde in Rosellerheide unseren neuen König aus. Nach hartem „Kampf“ schaffte unser Kamerad Horst Jaster den Königsschuss. Mit unserer Weihnachtsfeier beendeten wir das Jahr 2008. Im März 2009 stand der nächste Höhepunkt, unsere Krönung, an. Diesmal hatten wir alles termingerecht zum März geschafft, dachten wir !!!!!!!! Der König fiel diesmal nicht aus, dafür hatten wir plötzlich keine Musik. Nach endlosen Telefonaten und vielen Schweißperlen fanden wir Ersatz. Unser guter Freund Helmut sprang trotz Grippe ein und bescherte uns eine tolle Musikeinlage für den Abend. Somit stand unserer Krönung nichts mehr im Wege. Wir krönten unser Ehrenmitglied Horst Jaster mit seiner Erika zum Königspaar 2009/2010. Wie üblich fand am Sonntagmorgen auch wieder ein Frühschoppen statt. Horst und Erika luden uns zu einem gut bürgerlichen Mahl mit Spitzkohl und Bratwurst ein. Dieser Tag endete

Königspaar 2009/2010 Horst Jaster mit seiner Erika

mit gutem Essen und etlichen guten Tröpfchen unter musikalischer Einlage am frühen Abend. Nun freuen wir uns auf das nächste Schützenfest, dass wir wieder im Kreise der „Flöter-Familie“ ausgiebig feiern werden. Willst auch Du, lieber Leser, dazu gehören, so melde Dich einfach bei uns. Entweder hier auf Heerdter Kirmes, per Telefon bei Michael Cappallo oder komm zu unserer Versammlung, die jeden dritten Freitag im Monat bei Küppers stattfindet. Bis nächstes Jahr an gleicher Stelle. Wir wünschen allen schöne und harmonische Kirmestage. Eure Flöter Jongens und Girls!!!! 89


Titularfest und Neujahrsempfang Im Rahmen des kirchlichen Titularfestes zogen die Heerdter Schützen am 25. Januar 2009 unter Führung des Oberst Heinz Heckermann in die Pfarrkirche St. Benediktus. Das Ehrenmitglied der Heerdter Schützen, Pfarrer Herbert Schlömer, wies in seiner Predigt darauf hin, dass auf die Schützen über die Pflege des Brauchtums hinaus in der heutigen Zeit eine gesellschaftliche Aufgabe zukommt. Der gegenseitigen Unterstützung und dem harmonischen Miteinander kommen immer stärkere Bedeutung zu. Hier würden die Schützen einen wichtigen Part in unserem städtischen Gemeinwesen übernehmen. Im Anschluss an die Messe zog das Schützenregiment in den Saal des Pfarrzentrums an der Baldurstraße, in dem sich bereits zahlreiche geladene Gäste und Heerdter Bürger eingefunden hatten. In seiner Begrüßung brach-

te der 1. Chef Heinz-Dieter Werner (HDW) die Freude der Schützen über den zahlreichen Zuspruch zum Ausdruck. Danach gaben die Heerdter Musikzüge, Tambourcorps Heerdt und Blasorchester St. Benediktus ihr Können zum Besten und begeisterten die Anwesenden mit schmissigen Märschen. Die Neujahrsansprache nutzte der Chef zu einem kurzen Rückblick auf das gelungenen Schützenfest 2008. Er bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und den Schützenkameraden für das harmonische Miteinander. Frei nach dem Motto „Nichts ist beständiger als der Wandel“ ging HDW auf die Änderungen und Neuerungen der letzten Monate ein. Herausragend waren die Gründung des Heerdter Fanfarenkorps „Black Lions“ und des Amazonencorps Heerdt. Allein hierdurch wurde der Trend des

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Aus Titularfest dem Leben und der Neujahrsempfang Gesellschaften Mitgliederrückganges in unserem Verein gestoppt bzw. umgekehrt. Einen breiten Teil seiner Rede nahm der Dank an die Förderer und Unterstützer des Vereins ein, ohne deren Hilfe ein moderner Schützenverein nicht existieren kann. In diesem Rahmen dankte er auch dem neu ernannten Protektor des Schützenvereins, Peter Jung, für sein persönliches Engagement. Die amtierende Schützenkönigin Gerda Müller sammelte dann bei den Gästen Spenden ein, die für die Jugendarbeit im Verein verwendet werden, nämlich 200 € für die Jungschützen, 200 € für das neue Amazonencorps und weitere 100 € für das Pagencorps. Nette und informelle Gespräche untereinander dominierten dann den zweiten Teil des Empfanges, ehe - quasi als krönender Abschluss - die Black Lions eindrucksvoll ihren aktuellen Ausbildungsstand präsentierten. Drei neu einstudierte Märsche reichten der Zuhörerschaft aber nicht aus. Erst nach einer Zugabe war man bereit, das Fan-

farenkorps mit einem kräftigen Beifall zu entlassen. Die Veranstaltung schloss mit der Erkenntnis, dass diese Tradition unbedingt fortgesetzt werden muss. Als neuer Termin ist Sonntag, der 24.01.2010 vorzumerken.

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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Wildschütz 1985

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ubiläumsvorbereitungen 2010 steht unser großes Jubiläum vor der Tür. Zugegeben, es ist das kleinste Jubiläum, das man haben kann, aber für uns ist es 1. das Erste und 2. für manche von uns eventuell auch das Einzige. Und außerdem sind 25 Jahre eine ziemlich lange Zeit. Wenn man bedenkt, dass viele Ehen nicht annähernd so lange halten (siehe Seite 75) oder es die Finanzkrise erst seit einem Jahr gibt. Was viele Leute und Vereine jedoch für Unsinn erachten, da sie schon seit Jahren oder Jahrzehnten knapp bei Kasse sind. Wir wollen uns jedoch von alldem nicht beeindrucken lassen und ein „vernünftiges“ Jubiläum feiern. Also haben wir schon im Herbst 2008 die ersten Gedanken kreisen lassen. Was machen wir zum Jubiläum?

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Und wann? Natürlich kamen sofort die tollsten Vorschläge zu Tage. Ein Vorschlag war zum Beispiel: ein Festzelt auf den Kirmesplatz zu stellen und 3 Tage mit den Heerdter Schützen und Bürgern ein tolles Fest zu feiern. Dann benötigt man aber auch für 3 Tage Programm. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Auftritt der Höhner oder der Bläck Fööss. Eine Band müsste dann auch noch her. Oder vielleicht lieber Michael Holm? Den könnte man doch mal fragen, der sitzt doch immer in Werner`s Laternchen am Belsenplatz rum und isst seiner Begleitung den halben Teller leer, nachdem auf seinem nichts mehr ist. Andererseits sind die Toten Hosen und Marius Müller-Westernhagen aus Düsseldorf. Die würden einen Düsseldorfer Verein doch bestimmt

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Aus dem Leben der Gesellschaften unterstützen, oder etwa nicht? Wenn dest einige von uns) nicht sogar mit dem das klappen würde, hätten wir doch ehemaligen Heerdter Fanfarencorps das schon Programm. Zumindest für 2 bis 10jährige Bestehen dort gefeiert? Genau, 3 Stunden. Was macht man dann an den der Schulhof an der Diesterwegstraße. anderen beiden Tagen? Schließlich ist Das Programm für so ein Biwak kriegen die Kasse danach schon im Minus. Ach wir schon zusammen. Wir kennen doch so, das Zelt muss man auch bezahlen? genug Leute, die Musik oder Anderes Strom? Wasser? Genehmigunmachen. Dann hätten wir sogar gen? Wieso wollen eigentlich noch Geld über. Um das zu verhindern, alle Geld von uns? Wir wollen doch nur ein könnte man aber noch eine Jahre Jubiläum feiern! schöne Herrentour machen. Also ist ein Wochenende Reiseziel? wohl doch nicht das richtige. Ihr dürft raten: Köln, WupWas wäre denn mit dem Freitag pertal, Sauerlandstern oder Malvor der Kirmes? Immerhin steht das lorca? ...............Stimmt! Zelt ja schon. Aber dann brauchen wir Irgendwas haben wir allerdings verdoch wieder ein anspruchsvolles Pro- gessen. Was war es bloß noch? Ach ja, gramm, das Zelt soll ja voll werden. die Termine. Und am besten, Termine an denen Na ja, war ja nur so eine Idee. Was kann man bloß machen, das nicht alle können. Das hat zwar noch nie so viel Geld verschlingt? Einen Krö- geklappt, aber versuchen kann man es nungsball als Jubiläum tarnen? Oder ja mal. Den Termin für unser Biwak gar nichts machen? Vielleicht merkt es auf dem Schulhof haben wir auf den ja keiner, dass wir Jubiläum haben. Wir 30.05.2010 gelegt. Bis jetzt hat sich sagen einfach nichts und eine Fahne, wo auch tatsächlich noch niemand bees drauf steht, haben wir nicht. Also: täu- schwert. Falls Ihr (Leser) an dem Tag schen, tarnen und verpissen. Also nein, nicht könnt, sagt uns an einem der Kirdas geht ja gar nicht. Wir haben immer- mestage Bescheid. Bitte alle unseren hin unseren guten Ruf als innovativer 1. Vorsitzenden ansprechen. Wir könund agiler Verein zu verteidigen. Wir nen uns nämlich schon denken, was könnten mal wieder ein Schiff mieten. dabei raus kommt. Das gab es allerdings auch schon mal Ein schönes Schützenfest wüscht in unserer Vergangenheit. Wie wäre es Euch die Gesellschaft Wildschütz. dann mit einem Biwak? Haben wir nicht Wir sehen uns dann am 30.05.2010 ein Mitglied, das einen großen Platz vor so gegen 11:00 Uhr. seiner Haustür hat? Haben wir (zuminGesellschaft Wildschütz

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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Hermann Löns

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allo Schützenfreunde, da sind wir wieder und pünktlich zur Kirmes melden sich die Lönser erneut zu Wort! Es ist ein Jahr vergangen, seit ihr das letzte Mal von uns gehört habt. Diesmal möchten wir Euch mal berichten, wie unsere Gesellschaft ihr Kompanie-Königspaar krönt. Da wir nun schon Kompaniekönigspaar 2008/2009 seit einigen Jahren keiMarkus Schönauer und Anja Stark ne öffentliche Krönung mehr veranstalten, hatten wir uns gedacht, dass man dieses Ereignis im kleinen Kreis unserer Gesellschaft feiern sollte, um den zu krönenden König wenigstens ein bisschen ins Rampenlicht zustellen. Man entschied sich, diesen Abend in lockerer Atmosphäre im „Lönser-Garten“ zu veranstalten. Wir dachten uns, Bier und ein Buffet müsste reichen, um einen schönen Abend zu verbringen, aber keiner hat mit unserem verrückten König Arie der 1. zu Neuwerk gerechnet. Er – als amtierender König – ließ es sich nicht nehmen, an diesem Abend ein Programm auf die Beine zustellen, auf das sogar Thomas Gottschalk neidisch wäre. Wir hatten Roy Black und Anita Live-Musik und Künstler, die schon seit Jahren von der Bildfläche verschwun- Anita sowie Trude Herr und viele andeden sind, dabei waren Roy Black und re Künstler von Rang und Namen. 97


Aus dem Leben der Gesellschaften Ein Auftritt nach dem anderen wurde geboten. Die Lönser dankten den Künstlern mit hysterischen Beifallsstürmen. Eine Zugabe nach der anderen wurde von dem nicht mehr auf den Sitzen zu haltenden Publikum gefordert, die diese dann natürlich auch bekamen. Zwischen diesen ganzen Auftritten der Stars und Kompaniekönigspaar 2009/2010 Sternchen wurde naPatrick Römer und Sina türlich – wie es sich für so einen Abend gehört – auch unser neues Kompaniekönigspaar gekrönt. In bekannter bewährter Manier stellte unser Hauptmann Harald Linde die beiden Königspaare vor und verabschiedete dann Markus Schönauer mit seiner Anja als Kompaniekönigspaar 2007. Unter starkem Beifall der Anwesenden inthronisierte Harald Linde anschließend Patrick Römer und seine Königin Sina als neues Königspaar 2008. Unser scheidender König ließ es sich nicht nehmen und machte jedem Kameraden noch ein Abschiedsgeschenk. Er lies extra Tassen mit Namen und dem Hermann-Löns-Emblem anfertigen und überreichte diese auch persönlich. Des Weiteren wollte er einen 98


Aus dem Leben der Gesellschaften neuen Wander-Pokal stiften, den vergaß er aber beim Graveur. (Überreicht wurde dieser ein halbes Jahr später auf einer unserer monatlich stattfindenden Versammlung. Ja, ja, Sachen gibt’s!!!!!!!!) Wir könnten noch ein Menge über diesen Abend berichten, aber einmal muss auch Schluss sein. Wir haben Euch einen kleinen Eindruck vermittelt, was bei den Lönser‘n so abgeht. Wenn Interesse geweckt wurde und man plötzlich Lust verspürt, Schütze zu werden, dann sprechen Sie uns doch beim Schützenfest einfach mal an.

Nachruf Plötzlich und unerwartet verstarb am 12.01.2009 unser Kamerad und 1. Vorsitzender Thomas Linde im Alter von nur 48 Jahren. Mit ihm hat die Gesellschaft einen ihrer aktivsten Kameraden verloren und uns blieb nur noch, ihm ein ehrendes Geleit auf seinem letzten Weg zu geben. Wir werden Thomas Linde vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Die Lönser

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Aus dem Leben Rätselseite der Gesellschaften Alle Jahre wieder stellen wir uns auch den Rätselfreunden und Tüftlern. Sudoku war gestern – heute ist „Ken Ken“, ebenfalls aus Japan, auf dem Vormarsch. Hier einiges zu den Regeln: Regel 1: Die Anzahl der Kästchen einer Zeile oder einer Spalte ergeben die Anzahl der verschiedenen Zahlen, die in Ken Ken einzutragen sind (ähnlich Sudoku). Regel 2: In einer Zeile oder in einer Spalte darf jede Zahl nur einmal vorkommen (ähnlich Sudoku). Regel 3: Die kleingeschriebene Zahl im zusammengehörigen fett umrandeten Kästchenblock zeigt das Ergebnis, welches sich aus den Zahlen des Kästchenblocks und der angegebenen Rechenoperation ergeben muss. Beispiel: 5+

(Hier darf man 1-3 einsetzen)

3

diese Zahl muss 1 sein

1-

1

Die Summe aller Zahlen des Blockes ist 5

1-

3

Zieht man alle Zahlen des Blockes (außer der größten Zahl) von der größten Zahl ab, bekommt man 1 als Ergebnis.

Level 1 3+ 3

5+

Ken

Level 2

3

3

1-

3+

4+

2

Ken

6+

1

Level 5 5 3*

1

8*

8+

10+ 4 2*

3+

16+

1

3

4

2

7+

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8+

4

Level 4

Level 3 4

6*

14+

7+

16* 1

1

6

9+

5

5*


Aus demKinderrätselseite Leben der Gesellschaften Wortspiel So geht‘s: Welches Wort wird hier gesucht?

Was ist denn das? Was kommt einmal in der Minute, zweimal in jedem Moment aber nie in hundert Jahren vor?

Kapitäne wissen es ... Außerhalb des Hafens liegt ein Schiff vor Anker. Es ist gerade Ebbe. Über die Reeling und entlang der Schiffswand hängt eine Strickleiter mit Stufen aus Holz. Sie ist neun Meter lang. Zwischen den einzelnen Stufen sind immer 30 Zentimeter Abstand. Bei Niedrigwasser, also bei Ebbe, hängt die unterste Stufe der Leiter genau auf der Wasseroberfläche. Am Ankerplatz beträgt der Tidenhub, das ist der Unterschied zwischen Ebbe und Flut, drei Meter. Welche Stufe der Strickleiter hängt auf der Wasseroberfläche, wenn die Flut am höchsten ist?

Wortspiel: Bleistift. Was ist denn das? Der Buchstabe M. Kapitäne wissen es ...: Die unterste Stufe hängt immer noch genau auf der Wasseroberfläche, denn das Schiff sinkt und steigt mit dem Tidenhub.

Wer hat‘s gewußt? 101


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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft 1. Reserve

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iebe Freunde der Gesellschaft 1. Reserve. Jeder aufmerksame Leser der Zeitschrift „Wir in Heerdt“ erkennt ohne viel Aufsehen, dass wir in Heerdt – welch interessantes Wortspiel nicht wahr? – sehr traditionsbewusst und immer mit der Vergangenheit verknüpft sind. Nun, das hat sich im letzten Jahr in einem Punkt geändert. Aber beginnen wir am Anfang. Jahrzehntelang konnten die Schützen unseres Regimentes jeden Tag mit einem adretten Anblick bei den herrlichen Umzügen in unserem geliebten Stadtteil glänzen. Selbstverständlich

war jedem bewusst, dass hinter einem schnieke unformierten Kameraden eine umsichtige und aufopferungsbereite Frau steht. So ist das natürlich auch in unserer Gesellschaft 1. Reserve. Jahrelang bügelten sie unsere Hosen und stärkten die Uniformhemden. Zudem hingen unsere Damen den Uniformrock vor unsere Nase, ertrugen die ständigen Entschuldigungen zur Versammlung und schmissen sich in lange Kleider, um den Männern einen glanzvollen Anblick zu verschaffen. Aber seit dem letzten Jahr ist damit Schluss. Wie Euch liebe Leser,

Von schmerzenden Füßen ist bei den neuen Reservistinnen (noch) nichts zu sehen... 103


Herzliche Grüsse zum Schützenfest!

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Aus dem Leben der Gesellschaften bestimmt im letzten Festumzug aufgefallen ist, hat sich unsere Kompanie merklich vergrößert. Nicht, dass wir urplötzlich einen Mitgliederrun erlebten, was nicht bedeuten soll, dass wir so etwas nicht gerne erleben würden. Nein, unsere Damen hatten es satt, nur am Straßenrand zu stehen oder Hemden und Hosen zu bügeln. Ganz im Gegenteil. Eines Morgens bügelten sie Röcke. Unser 1. Vorsitzender Willi Wasser guckte nicht schlecht, als seine Gattin Ulla ihm eine weiße Bluse und einen schwarzen Rock entgegenhielt und nach einem kurzen „Halt mal!“ sich die schwarzen Schuhe schnappte. So wie sie handelten während der Kirmestage viele Frauen der Gesellschaft. Möglich machte dieses ungewohnte Verhalten unserer Damen ein Regimentsbeschluss ein Jahr zuvor. Dabei wurde den Kompanien gestattet, Frauen als aktive Mitglieder aufzunehmen, wie schon seit langer Zeit in unseren Musikzügen. Nun war es für alle beschlossen und genehmigt. Mit gemischten Gefühlen blickten auch wir in unserer Kompanie aus der Wäsche. Sollte das nun heißen, dass nie mehr ordentliche Schützen durch herrlich geschmückte Straßen ziehen werden? Mitnichten. Denn nun reihten sich unsere Damen in die Struktur der Gesellschaft ein und erhellten durch ihre bloße Anwesenheit das Bild der Kompanie und des

Festzuges. Natürlich kannten unsere Frauen den genauen Ablauf des Zugweges nur von außen. Jetzt bemerkten sie, dass auch ein schöner Umzug ein anstrengender Weg ist. Und natürlich kam es, wie es kommen musste. Die ersten Beschwerden über schmerzende Füße erreichten Sebastian Werker, der als Vertretung für den Hauptmann an der Spitze marschierte, bereits nach einigen wenigen Straßenbiegungen, also eigentlich kurz nach dem Abmarsch. Und nicht nur, dass das Gejammer irgendwann endete, es steigerte sich sogar bis zum Biwak, welches einige Minuten vor der Großen Parade abgehalten wurde. Selbstverständlich halfen wir unseren neuen Vereinskameradinnen und standen ihnen mit guten Ratschlägen bei Seite, wie zum Beispiel: „Ja glaubt ihr eigentlich, wir jammern Jahr für Jahr ohne besonderen Grund über schmerzende Füße?“ oder „Seit froh, dass es nicht regnet.“ Sehr beliebt war auch folgender Satz: „Keine Sorge, nach einigen Jahren merkt man das nicht mehr so stark!“ Wir sind uns zwar nicht absolut sicher, aber irgendwie hatten wir das Gefühl, dass das alles nicht sonderlich geholfen hat. Es stellte sich allerdings heraus, dass unsere Damen bereits seit der ersten Minuten vom gleichen Geist beseelt waren, wie alle Kameraden von Bad Heerdt City. Sie rissen sich zusammen, zupften ihre Notuniform 105


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Aus dem Leben der Gesellschaften zurecht und begaben sich frohen Mutes zur gegebener Zeit zum Antreten. Mitnichten stoppte das Gejammer auf dem restlichen Zugweg. Aber es war nicht vergleichbar mit dem, was sich während der weiteren Tage abspielte. Nun, darauf brauchen wir nicht näher eingehen. Nur soviel: es wurde viel gelacht, aber noch mehr gejammert. Nun mag es so klingen, als ob wir in der Kompanie nur darauf warten würden, dass unsere Damen innerhalb des Schützenwesens „stolpern“ mögen. Aber nein. Wir sind sogar sehr stolz als erste Kompanie außerhalb der Musikzüge aktive weibliche Mitglieder auf die Straße „geschickt“ zu haben. Deswegen können Sie sich sicher sein, liebe Leser, ist der Bericht nicht allzu ernst zu nehmen. Aber bei aller Freude, die wir innerhalb der Festtage und auch während der restlichen Tage des Jahres haben, müssen wir auch im-

mer wieder den Schmerz ertragen. Allzu übermächtig kann er werden, wenn Kameraden für immer von uns gehen. In diesem Jahr war es leider eine unserer Damen, unsere Kameradin Helma Werker, die nach langer Leidenszeit zu Gott berufen wurde. In unseren Gedanken wird sie immer weiterleben. Und wer weiß, vielleicht ist sie auch ein kleines bisschen neidisch auf die schmucken Uniformen unserer Damen während der Festtage. Vielleicht hat ja nun auch der eine oder andere, vielleicht sogar die eine oder andere dieses Verlangen, selber Teil unserer Gesellschaft und letzten Endes auch dieser Berichte zu werden. In dem Fall wenden Sie sich vertrauensvoll an uns. Bis dahin wünschen wir Ihnen ein freudiges, lustiges und natürlich ein schönes Schützenfest. Mit freundlichen Grüssen Gesellschaft 1. Reserve

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Aus dem Schützen-Stammtisch Leben der Gesellschaften Unser Multimedia-Zeitalter sorgt dafür, dass wir mit Informationen regelrecht überschwemmt werden. Neben den traditionellen Medien, wie Tageszeitung, Rundfunk oder Fernsehen gelangen immer wieder neue Informationskanäle auf den Markt. Ob Internet, Handy oder andere Kanäle – der mündige Bürger soll immer allumfassend informiert sein. Leider haben sich dadurch manche traditionelle Informationsmöglichkeiten zurückgebildet oder sind gar ganz verschwunden. Die Unterhaltung im Tante-Emma-Laden, das Schwätzchen nach dem Kirchgang oder

der Nachbarschaftsplausch im Treppenhaus sind bei all der Hektik und der Geschäftigkeit in den Hintergrund gerückt, so dass manche Informationen aus dem unmittelbaren Umfeld nicht mehr oder nur noch ganz verspätet ihre Runde machen. Auch im Schützenbereich ist dieser Trend zu verspüren. Der Schützenverein – als wichtiger gesellschaftlicher Verein in unserem Stadtteil – lebt aber in nicht unerheblichem Maße von dem Gespräch untereinander. Vor diesem Hintergrund möchten wir eine früher sehr gebräuchliche Form des Meinungsaustauschs aufleben lassen, nämlich den

„Schützen-Stammtisch“.

Ne

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!! In Rhythmus von 14 Tagen können dann Mittwochs (erstmals am 19.08.2009) in der Zeit von 11:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr Neuigkeiten erfahren und Meinungen ausgetauscht werden. In zwangloser Runde ohne Tagesordnungen oder hierarchischer Zwänge treffen wir uns im Heerdter Schlüssel am Nikolaus-Knopp-Platz. Wer also Lust und Laune hat, ist herzlich eingeladen. Mitzubringen sind gute Laune und ein wenig Toleranz. Selbstverständlich können auch interessierte Heerdter Bürgerinnen und Bürger diese Stunden zu einem Informationsaustausch nutzen. Wir freuen uns sehr auf eine rege Teilnahme und interessante Gespräche. Der Vorstand 109


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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Heerdter Jongens 2000

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as gibt es Neues in der jüngsten Traditionskompanie unseres schmucken Regimentes? Personalia Unsere beiden Jungschützen, Dennis Dreissen und Daniel Kiefer, wurden mit hohen Ehrenbezeichnungen dekoriert; für seine einmalig dastehenden Schießleistungen wurde Dennis mit dem Scharfschützenorden der Kompanie geehrt (siehe “Wir in Heerdt 2008”) und Daniel wurde zum Obergedönsrat der Heerdter Jungschützen gewählt.

Weil unser Spieß die Strafen vom Kirmes-Dienstag bis zum Ende des Geschäftsjahres nicht abkassiert hat, wurde eine Generalamnestie vom Vorstand beschlossen und der Spieß zur “Schlafmütze vom Dienst” ernannt und eine entsprechende Kopfbedeckung vom Lustwart feierlich übergeben. Schießwesen Nachdem wir acht Jahre lang unsere innere Struktur zu einer verschworenen Gemeinschaft geformt und keine Zeit dafür hatten, konnten wir uns in diesem Jahr endlich einmal dem Schießen zuwenden. Die Ergebnisse zeigen die hohen Maßstäbe unserer kompanieinternen

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Aus dem Leben der Gesellschaften Ansprüche und der intensiven Ausbildung der Aktiven und somit die Bestätigung der Redensart “Segen ist der Mühe Preis”. Beim Schnur- und Pokalschießen konnte unser “Penningszäller” Oliver Greiser eine Schützenschnur erringen. Beim Vogelschießen errang die Kompanie vier Pfänder. Unser Schriftführer Thomas Capallo schoß beiden Vögeln den Schweif ab, unser Spieß Frank Schreiber den linken Flügel und unser Hauptmann Thorsten Steins die Platte des Preisvogels. Unser Dank gilt an dieser Stelle den Vorschützen für das Lockern der Pfänder. Wie ansonsten im Leben ist auch hier Vorbereitung alles; nachdem wir mit der designierten Königskompanie “Alte Freunde, gen. Die Neger” einen ordentlichen Frühschoppen in deren Garten veranstaltet hatten, konnte nichts mehr misslingen. Der Lustwart Als einzige Kompanie verfügen wir über einen Lustwart, den viele in ihrer Unkenntnis als “Bierbub” ansehen. Im Unterschied zu diesem hat der Lustwart bedeutend mehr Aufgaben. Neben der Pflicht, die Kompanie aus der Umlage zu verpflegen, hat er den Auftrag, sich 112

Kompaniekönigspaar Oliver und Pathena Greiser

permanent um das emotionale Wohl seiner Kameraden zu sorgen. Das tut er, indem er seine ganze Freizeit darauf verwendet, sich Gedanken zu


Aus dem Leben der Gesellschaften machen, womit eine größtmögliche Erheiterung in der Kompanie erzielt werden kann. So schafft er Ehrungen für besonders verdiente Mitglieder, tritt als Weihnachtsmann auf und unterstützt den Schriftführer bei dem Beitrag für diesen Jahresbericht. Er hält auf eigene Kosten einen Diensthund, damit bei Festivitäten keine Reste vom Buffet übrig bleiben und wir an Kirmes zur Parade schönes Wetter haben. Neuigkeiten Unser Regiment hat sich für das weibliche Geschlecht in der Weise geöffnet, dass es den Gesellschaften freisteht, Frauen zu aktiven Mitgliedern zu erheben. Durch diese Maßnahme bestand die Möglichkeit, dass mitgliederschwache Kompanien ihre Aktivenzahl schon alleine durch Ehefrauen verdoppeln konnten.

Nun sind die Frauen ja emanzipiert und wollen nach Möglichkeit eine eigene Gesellschaft haben, so dass sich eine Damengesellschaft mit dem Namen “Amazonencorps” gebildet hat. Besonders freut uns, dass wieder ein weiteres Zeichen gesetzt wird, dass das Schützenwesen nicht an grüne Jacke und Pinselhut gebunden ist. Sollte einer der geneigten Leser sich nun für das Leben unserer schmucken Burenkompanie begeistern, so sind wir an jedem dritten Freitag in der Hubertusstube zur Versammlung und ansonsten über unsere Homepage www. heerdterjongens.de zu erreichen. Als aktuelle Information können wir abschließend berichten, dass bei unserem Schießen Bernhard Cürten mit seiner Königin Birgit unser neues Königspaar geworden ist. Herzlichen Glückwunsch! Gesellschaft Heerdter Jongens

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Werden Sie Mitglied Unter dem Eindruck sinkender Mitgliederzahlen haben wir im vorjährigen Schützenheft „Wir in Heerdt“ die Heerdter Bürgerinnen und Bürger angesprochen und auf die Vorteile einer solchen Mitgliedschaft in unserem Schützenverein hingewiesen. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung war dies fast ein aussichtsloser Wunsch, zumal mit diesem Problem nicht nur der Heerdter Schützenverein, sondern viele andere Vereine zu kämpfen haben. Schaut man nun auf die Entwicklung der Mitgliederentwicklung des letzten Jahres zurück, so stellt man fest, dass unsere Bemühungen gefruchtet haben. Im September 2008 hat sich ein neues Heerdter Fanfarenkorps unter dem Namen „Black Lions“ gebildet.

Das Korps ist mittlerweile fast fünfzig Mitglieder stark. Im November konnten wir ein besonderes Mitglied aufnehmen. Mit Peter Jung hat der Heerdter Schützenverein seit langem wieder einen Protektor. Im Januar schließlich gründete sich unter dem Namen „Heerdter Amazonencorps“ die erste Gesellschaft unseres Vereins, die nur aus Damen besteht. Sechs junge Damen werden als Reitercorps unseren Umzug verschönern. Wir hoffen, dass diese Entwicklung auch in der Zukunft anhalten wird. Der Vorstand des Schützenvereins wird jedenfalls alles tun, um einen attraktiven Verein anzubieten, wenn wir wieder auffordern: „Werden Sie Mitglied“.

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Heerdter Heimatabende In der Schützenzeitung des Jahres 2003 haben wir die Heerdter Heimatabende der Jahre 1993 bis 2002 Revue passieren lassen. Beginnend mit dem Jahr 2003 möchten wir diesen Rückblick bis 2008 fortsetzen: 2003 Susan Kent BBRB – The Revivalband REMIX 2004 Alt Schuss COLEUR Swinging Fanfares 2005 Mister Gerard The Butterfly Siobhán Grant Swinging Fanfares Düsseldorf 2006 Kurt Fenn Les Papillon Fauth Dance Company Bata Illic zusätzlich am Freitag Wahl der Miss Niederrhein Frank Neuenfels 2007 Kurt Fenn Patrick B. Les Papillon Buddy zusätzlich am Freitag Wahl der Miss Niederrhein Frank Neuenfels 2008 Kurt Fenn Fauth Dance Company Stars on Stage Et Fussich Julchen zusätzlich am Freitag Sascha Klar Porno al Forno Frank Neuenfels

Gesang und Moderation Blues-Brothers leben wieder auf Tanz- und Unterhaltungsmusik Düsseldorfer Mundartband Kölsche Mädels Fanfaren-Show Bauchredner mit zwei Puppen Show-Tanzgruppe Sängerin aus England Fanfaren-Show Moderator und Entertainer Travestie-Show Show-Tanzgruppe Gesangsstar aus Funk und Fernsehen Qualifikation zur Miss-Germany-Wahl DJ Moderator und Entertainer Comedian Travestie-Show Gesangsstar Qualifikation zur Miss-Germany-Wahl DJ Moderator und Entertainer Show-Tanzgruppe Musicalrevue Kölner Brauchtumssängerin Der Teufel am Piano Szene-Band DJ 117


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Aus dem Leben der Gesellschaften Pagencorps Heerdt von 1959

L

iebe Heerdter Bürger, ein kleiner Rückblick auf das Jahr 2008/09 aus der Sicht des Heerdter Pagencorps. Das Schützenfest startete wie jedes Jahr mit dem Fackelzug. Die Pagen marschierten ausgestattet mit neuen T-Shirts, die mit dem neuen Schützen-Logo „KM 741“ bedruckt sind. Die beiden jüngsten Schützen Marcel Janetzky (4 Jahre) und Kevin Engels trugen T-Shirts mit der Aufschrift „Schützenkönig 2028“! Das sind doch positive Aussichten für die Schützenzukunft!

Der Zapfenstreich zu Beginn des Fackelzuges fand nicht wie in den letzten Jahren auf dem Schulhof der HeinrichHeine-Grundschule statt, sondern an alter Stelle auf dem Parkplatz der Firma Sandvik. Das fanden insbesondere die jüngeren Pagen besser. Auf dem Parkplatz „knallt“ es nicht so sehr, denn dieses hat doch einige unserer Pagen sehr verängstigt.

Am Samstagnachmittag, beim Schießen mit Lasergewehr um die Pagenkönigswürde, gab es ein sehr spannendes Duell zwischen der Pagin Saskia Kleinert und Maximilian Moor. Erst beim Stechen konnte sich Maximilian Moor aufgrund stärkerer Nerven souverän durchsetzen. Lousia Brüll wählte er zur Pagenkönigin.

Pagenkönigspaar 2008 Maximilian Moor und Lousia Brüll

Zur Festparade am Sonntag konnten die Pagen stolz ihre neuen Uniformen präsentieren. Die Pagen waren hellauf begeistert, da die alten Uniformen 119


Aus dem Leben der Gesellschaften doch im Laufe der Jahre ganz schön gelitten hatten. Begleitet wurden sie von den Fahnschwenkern Daniel Engels und Pascal Drechsler. Pascal Drechsler begleitet uns bereits zum 10. Mal, auch er hat mal als kleiner Page angefangen.

Am Montag zum „SchulkinderNachmittag“ waren alle auf dem Kirmesplatz eingeladen, um kostenlose Runden auf den Fahrgeschäften zudrehen. Dazu gab es Eis, Popcorn, gebrannte Mandeln und vieles mehr zu essen und natürlich zu trinken. Aber auch nach und vor dem Schützenfest gibt es immer wieder spannende und unterhaltsame Unternehmungen des Pagencorps. 120

Im Herbst besuchten die Pagen die Aufführung „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ der KABJugend-Bühne im Pfarrzentrum auf der Baldurstraße. Durch die herzliche Betreuung von Robert Hansen, seiner Frau Gitta und anderen des Teams der Theaterbühne ist dieser Nachmittag für alle Pagen wieder ein aufregendes Erlebnis geworden. Anstelle einer Weihnachtsfeier trafen wir uns Anfang Januar auf der Kegelbahn, der Gaststätte Küppers. Nach ausgiebigen Kegeln wurden die Pagen auch kulinarisch verwöhnt. Walter Röber behielt in dem ganzen Trubel den Überblick und sorgte dafür, dass alle auf ihre Kosten kamen. All diese Veranstaltungen können wir nur durchführen, aufgrund von der zum Teil großzügigen Spendenbereitschaft der einzelnen Gesellschaften, den Förderern des Pagencorps und dem Vorstand. Die neuen Uniformen hat Lothar Gläser möglich gemacht. Vielen herzlichen Dank an alle unsere Förderer.


Aus dem Leben der Gesellschaften

Das war der Rückblick aus der Sicht des Pagencorps und zum Abschluss möchten wir für die Pagen werben. Aus Altersgründen (14 Jahre = Jungschütze) oder z.B. Wegzug verlassen einige Pagen/innen das Pagencorps. Wir freuen uns über jeden Neuen in unserer Gemeinschaft, weiblich oder

männlich, zwischen 5 und 12 Jahren. Es entstehen keinerlei Kosten und die neuen Uniformen und T-Shirts werden gestellt. Wer Interesse hat, möchte sich bitte bei Sabine Helbig (Tel.: 0211/501798) oder Walter Röber melden. Pagencorps Heerdt

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Grillfeste von Schützen Die Grillsaison ist bei den Schützen wieder im vollen Gange. Es ist wichtig, dass wir uns ein paar Regeln über das „Kochen draußen“ in Erinnerung rufen. Weil mit dem Grillen ja immer eine gewisse Gefahr verbunden ist, übernehmen dies natürlich nur echte (Schützen-) Männer! Es wird dann folgende Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt: • Die Frau kauft das Essen. • Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch vor. • Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es zusammen mit allen notwendigen Utensilien auf ein Tablett und trägt es nach draußen, wo der Mann schon mit einem Glas Bier in der Hand vor dem Grill steht. Nun folgt ein ganz wichtiger Punkt: Der Mann legt das Fleisch auf den Grill. Danach mehr Routinehandlungen: • Die Frau bringt die Teller und das Besteck nach draußen. • Die Frau bereitet die Tafel vor. 122

• Die Frau informiert den Mann, dass das Fleisch am Anbrennen ist. Dieser bedankt sich für diese wichtige Mitteilung und bestellt noch einmal ein Bier bei ihr, während er sich um die Notlage kümmert. Und nun folgt der nächste wichtige Punkt: Der Mann nimmt das Fleisch vom Grill und gibt es seiner Frau. Danach wieder Routine: • Die Frau legt das Fleisch auf die Teller. • Die Frau bringt noch schnell Salat, Brot und Saucen. • Die Frau räumt nach dem Essen den Tisch ab und spült das Geschirr weg. Wieder ganz wichtig: Alle loben den Mann für seine Künste und danken ihm für das tolle Essen. Später fragt der Mann die Frau, wie es ihr denn bei der Schützenparty gefallen hat, einmal nicht kochen zu müssen. Als der Schütze merkt, dass die Frau leicht eingeschnappt ist, kommt er zu dem Schluss: Auch als Schütze kann man es nicht allen recht machen!!!


Aus dem Leben der Gesellschaften Heerdter Fanfarenkorps “Black Lions“

W

as im Juli des vergangenen Jahres mit der berühmten Schnaps-Idee begann, wurde am 27. September 2008 gefestigt und in die Tat umgesetzt.

Ehemalige Musiker verschiedener Vereine und Städte wurden wieder aktiviert, um ein neues, ein ganz besonderes Fanfarenkorps auf die Beine zu stellen. Wenn man so will, ist das Ziel eine Art Elite-Formation! Allen voran war es René Loerper, der mit dieser verrückten Idee zum ehemaligen Major des Further Fanfarenkorps Frank Heister kam, der nach anfänglicher Skepsis recht schnell umgestimmt werden konnte. Der Vorstand um Frank Heister war zügig gefunden und wurde zusammengestellt und auch René Loerper konnte aus seiner Zeit als Korpsleiter beim Fanfarenkorps Freischütz Bilk profitieren.

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Aus dem Leben der Gesellschaften Bekannt wie ein bunter Hund, klopfte er an die Türen des Heerdter Schützenvereins und konnte den bereits aktivierten Musikern verkünden: Heerdt sucht ein Fanfarenkorps und wir haben eine Heimat gefunden. Nach erfolgreichem Gespräch am Schützenfest Sonntag mit den Verantwortlichen des Heerdter Schützenvereins konnte man sich endlich an die Arbeit machen. Es war auch René Loerper, der sagte: „Besorg du die Leute, ich kümmere mich um Instrumente.“ Frank Heister folgte dieser Anweisung und machte sich daran, übers Internet jede Menge ehemaliger Mu-

siker beider Further Fanfarenkorps anzuschreiben. „Die Resonanz war gerade zu erschreckend“, so Frank Heister. „Bereits in den ersten Tagen nach meiner Rundmail kamen sofort die ersten Zusagen. Schon eine Woche später auf dem Neusser Bürger-Schützenfest wurde ich selbst von einigen Leuten angesprochen, die sagten, wenn du ein eigenes Korps gründest, bin ich auf jeden Fall dabei“! So kam es, wie es kommen musste. Die Gründungsversammlung war der erste große Erfolg, den man verbuchen konnte. Mit einer Mannzahl von 25 aktiven Gründungsmitgliedern

Erster Auftritt im Neußer Zeughaus 125


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Aus dem Leben der Gesellschaften konnte man die 1. Generalversammlung beginnen. Zum Major und 1.Vorsitzenden des neuen Heerdter Fanfarenkorps wurde Frank Heister gewählt, der in diesen Ämtern bereits viele Jahre auf der Neusser Furth durch Leistung überzeugte. Zu seinen Stellvertretern wurden René Loerper als 2. Major und Klaus Knuppertz als 2. Vorsitzender gewählt. Wegen der Arbeitsüberlastung von Klaus hat er zwischenzeitlich das Amt zur Verfügung gestellt. Kommisarischer 2. Vorsitzender ist nun Markus Braun. Darüber hinaus füllt René Loerper die Aufgabe des Geschäftsführers aus. Zum Kassierer wurde Herbert Heister und zum 1. Schriftführer Michael Heister gewählt, welcher auch die Aufgaben des Hauptfeldwebels überneh-

men wird. Marcel Köppe wurde zum Vertreter für das Amt des Kassierers sowie Daniel Leuffen in das Amt des 2. Schriftführers gewählt. Zum Pressesprecher wurde Frank Medzech durch den neu gewählten Vorstand ernannt. Martina Braun konnte man als Managerin der “BLACK LIONS“ gewinnen. Durch ihre langjährige Berufserfahrung hielt man sie für die beste Wahl im Management der Black Lions. Bereits am Donnerstag nach der Gründungsversammlung konnte man die erste Probe mit 22 Mann beginnen. Diese Teilnehmerzahl wurde im Laufe der ersten 6 Monaten mehr als verdoppelt. Am Sonntag, dem 02.11. wurde dann vor heimischem Publikum der erste offizielle Auftritt 2008 gespielt.

Unser Korps vor unserem neuen Vereinslokal 127


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Aus dem Leben der Gesellschaften

Erster „König der Löwen“ Frank Heister mit Königin Nadine

Auf der Generalversammlung des Heerdter Schützenvereins wurden die Lions durch das gesamte Regiment herzlich empfangen und aufgenommen. Der 1. Chef des Vereins, Heinz-Dieter Werner (HDW), stellte die Black Lions in seiner Laudatio erstmals ausführlich vor, bis dann dem Major der Truppe das Wort erteilt wurde. Frank Heister dankte allen Schützen, sowie dem geschäftsführenden Vorstand für die freundliche Aufnahme in den Heerdter Schützenverein. Des weiteren bedankte er sich abermals bei seinem Freund und Stellvertreter René Loerper, dass dieser ihn als Initiator zu diesem Schritt bewegen konnte.

Dieser Sonntag sollte nicht nur aus musikalischer Sicht für uns ein toller Tag werden, sondern man konnte am Tag der Generalversammlung des Heerdter Schützenvereins auch das erste Ehrenmitglied ernennen. Zum ersten Ehrenmitglied der „BLACK LIONS“ wurde der Chef des St. Sebastianus Schützenvereins DüsseldorfHeerdt 1573 e.V. Heinz-Dieter Werner (HDW) ernannt. Zum Jahresabschluss 2008 veranstalteten die Black Lions eine große Weihnachtsfeier mit allen Angehörigen, passiven- und Ehrenmitgliedern sowie den zahlreichen Supportern (Neudeutsch für Unterstützer). Das 129


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Aus dem Leben der Gesellschaften Jahr 2008 wurde somit von allen Beteiligten als rundum gelungener Start der Black Lions abgehakt. Anfang 2009 setzte man sich auf einer weiteren Vorstandsversammlung zusammen und fing in ganz kleinen Schritten mit den Planungen fürs neue Jahr an. Allen voran stand natürlich das große Ziel, Heerdter Schützenfest, im Focus der Mannen um Frank Heister & René Loerper, welches mit einem riesen Festauftakt im Schützenzelt beginnen soll. Unter dem Titel „BLACK LIONS & Friends“ erwartet die Besucher nicht nur ein Abend der BrassMusik vom Feinsten, sondern auch jede Menge Überraschungen.

Bei unserem ersten Königsschießen auf dem vereinseigenen Schießstand der Heerdter Schützen wurde Frank Heister erster „König der Löwen“. Inzwischen sind die Black Lions als e.V. im Vereinsregister eingetragen und nehmen nach dem Heerdter Schützenfest gerne Anfragen für Spielverpflichtungen über das Management entgegen. Management:   Martina Braun, 0177/4483014

Heerdter Fanfarenkorps Black Lions

Polizeitipp für Handybesitzer (nicht nur für Schützen) Für den Fall von gestohlenen Handys haben anscheinend fast alle Hersteller die nachstehende Funktion verfügbar. Leider muss man sich fragen, warum Handy-Hersteller und Handy-Händler so etwas nicht propagieren. Jedes Handy hat eine eigene, einmalige Seriennummer. Diese kann wie folgt aufgerufen werden:

*#06# Daraufhin wird die Seriennummer des Handys angezeigt. Diese Nummer notieren und aufbewahren. Wenn das Handy nun gestohlen wird, muss man nur diese Seriennummer dem Telefonhändler oder dem Hersteller melden. Dieser kann das Handy total blockieren, auch wenn der Dieb eine neue SIMKarte einsetzt. Man bekommt zwar davon sein Handy nicht zurück, hat aber die Genugtuung, dass der Dieb mit dem gestohlenen Handy nicht anfangen kann. Wenn alle so handeln würden, so lohnt es sich in Zukunft nicht mehr ein Handy zu klauen. 131


Aus dem Leben von ...?!

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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Fidele Schützen Anno Domini 2008/2009

G

etreu dem M o t t o „Nach dem Schützenfest ist vor dem Schützenfest“ stürzten sich die Fidelen auch schon voller Eifer und Begeisterung in einige Aktivitäten, welche die doch lange Wartezeit auf das kommende Schützenfest erträglicher und sehr viel kürzer machen. Bedingt durch den Abgabetermin der Berichte fürs Schützenfest beginnen wir traditionell den Fidelenbericht im Februar 2008 mit dem Besuch des Tonnenrennens am

peraturen dann doch das Feld für den Frühling räumte. Spontan fanden sich einige Fidelen und Fidelinnen zusammen, um Radtouren erst durchs benachbarte Umland und später sogar bis auf die andere Rheinseite nach Kaiserswerth und nach Wittlaer zu unternehmen. Leider können von diesen Unternehmungen keine Bilder gezeigt werden, weil alle ganz heiß auf den leckeren Pausenkaffee waren und dem Fotografen davon radelten. Das nächste Ereignis eines Fidelenmitgliedes ist das Pokalschießen in Bösinghoven. Dies war am 20.April 2008, wo unsere bis dahin noch zwei Jungschützen begeistert mitmachten.

Karnevalssonntag, in Niederkassel. Nachdem beim Tonnenrennen die Chaussee unsicher gemacht wurde, pilgerte man ins Wachlokal, um dort den Tag ausklingen zu lassen. Weiter ging es nach der dringend benötigten Erholungspause und nachdem der Winter mit seinen eisigen Tem-

Dann zwischendurch noch ein äußerst erfreuliches Ereignis: Wir erhielten eine Einladung von unserem Ehrenmitglied Pastor Fischer. Er lud uns in seinen Garten zu einem geselligen Umtrunk ein. Natürlich nahmen wir diese Einladung gerne an und hielten dann im Juni des Jahres unsere Versammlung bei Pastor Fischer ab. 133


Aus dem Leben der Gesellschaften Wieder andere mussten sich nach der anstrengen Busfahrt erst einmal ausruhen und sich auf die bevorstehenden Ereignisse vorbereiten.

Danach ging es dann auch Schlag auf Schlag: Am 20. Juni 2008 waren wir bei unseren Freunden im Sauerland zu Gast, das sind die „die mit dem tollen Schießstand“. In Kombination mit der Fidelentour ermittelten wir beim Kompaniekönigsschießen unseren Fidelenkönig. Aber fangen wir doch am Anfang an. Die einen freuten sich über die Ankunft, andere über die dargereichten Stärkungen.

Hier noch ein Bild des prächtigen Königsvogels.

Als der Vogel dann zerschossen, erlegt und gerupft war, stand unsere neue Majestät für 2008/2009 fest. Es wurde nach jahrelangem Training unser Kamerad Philipp Perzborn. Zur Königin machte er seine Elisabeth. Im Anschluss an dieses freudige Ereignis wurde natürlich die Krönung mit Unterstützung der örtlichen DJ´s ordentlich gefeiert. 134


Aus dem Leben der Gesellschaften

King Philipp Perzborn mit Queen Elisabeth ...

... mit Altkönigspaar Günter und Marianne Kesseler, dem König aus Altastenberg und dem damals amtierende Jungschützenkönig Andreas Kontny

Doch keine Feier ohne die anstehenden Ehrungen der Pfänderschützen (von links nach rechts – Marcel Johannesmann, Helmut Piel, Johann Dietz und Horst Bahners) und auch nicht zu vergessen die Treue der Kameraden zur Gesellschaft. 40 Jahre gehören diese Beiden schon der Gesellschaft an und der Vorsitzende Frank Rund ließ es sich nicht nehmen, Peter Baas und Manfred Johannesmann die Urkunden höchstpersönlich zu übergeben. 135


Aus dem Leben der Gesellschaften Danach ging die ausgelassene Feierei bei Speis und Trank los. Während sich die Anderen noch bei Kaffee und Kuchen aufhielten, gelüstete es einem schon nach etwas deftigerem.

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Flux ging es dann auch schon, Anfang Juli, weiter mit dem nächsten Ereignis, dem Schützenfest unserer befreundeten Gesellschaft Harmonie. Eine Abordnung der Fidelen besuchte, wie jedes Jahr, gern dieses Highlight unserer Freunde. Damit wir Euch auch mit aktuellen Fotos erfreuen können fuhr der Fotograf direkt hinterher, um diese unvergesslichen Momente fest zu halten.


Aus dem Leben der Gesellschaften Schon ist es dann auch schon August gewesen, wo man sich schnurstracks in den Kirmesvorbereitungen wieder fand. Hier wollen wir keine großen Reden schwingen, sondern ein paar Bilder auf die Tapete bringen. Fackelbau:

Am Samstag trafen wir uns erst im Hauptquartier, von wo aus wir uns dann aufmachten, um am Fackelzug teilzunehmen. Kamerad Heinz Otte hatte sich ja nach dem Königsschießen als Jäger und Sammler betätigt. Er sammelte alle Teile des Königsvogels ein und setzte diese im stillen Kämmerlein wieder zu einem Vogel zusammen. Selbstverständlich wurde diese Mühe belohnt und Phoenix wurde ins Fackelthema integriert.

Am Kirmesfreitag ging eine kleine Auswahl der Fidelen ins Zelt zur Schützenparty, wo unser König Philipp mit seiner Elisabeth eine heiße Sohle aufs Parkett legte.

Am Sonntag wurde sich schon früh getroffen, um nach dem Friedhofsgang dem Protokoll des großen Vereins zu folgen und den Tag gemeinsam mit allen Schützen zu begehen.

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Aus dem Leben der Gesellschaften

Da der Sonntag ja auch der Tag der Ehrungen ist, darf an dieser Stelle das Bildmaterial von unserem Pokalsieg und der Verleihung der silbernen Ehrennadel an unseren Kameraden Dirk Mäschig nicht fehlen

jetzt auch im Schützenheft zu sehen. Leider ist die Amtszeit eines Jungschützenkönigs nach einem Jahr vorbei. Aber hier zum Abschied noch ein besonders schönes Bild vom Jungschützenkönig und seiner Königin in der Kutsche.

Auch Andreas Spiertz wollte mal mit der Fahne im Zelte stehen und ist dafür 139


Aus dem Leben der Gesellschaften Da das letzte Gruppenfoto unserer Kompanie doch schon in die Jahre gekommen ist und sich einige darauf befindliche Mitglieder nicht mehr aktiv am Vereinsleben beteiligen können, wurde beschlossen, ein neues Kompaniefoto zu erstellen. Hier die Generalprobe mit der Abordnung aus Altastenberg. Das Bild mit der kompletten Mannschaft gibt es dann 2010.

Am Montag gehörte das Zelt schon traditionsgemäß den Jungschützen. Der Moderator begann den Abend mit einer Saalwette á la Gottschalk. Diese lautete: „Die Heerdter werden es nicht schaffen, Schützen in Damenbekleidung auf die Bühne zu bekommen“. Doch die Schüt-

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zen gewannen diese Saalwette und eine Fidelin war auch dabei. Irgendwann ist dann auch der letzte Tag des „Heerdter Schützenfestes“ erreicht, hier dann einige Bilder vom Dienstag, mit dem „Wettgewinn“ Thomas Schmied.


Aus dem Leben der Gesellschaften Nachdem wir das Schützenfest erfolgreich mit Spaß und viel Freude erlebt haben, gab es eine Schaffenspause, bis das Jahr mit unserer Nikolausfeier einen besinnlichen Abschluss fand.

Nach all diesen erfreulichen Ereignissen, die die Fidelen Schützen im letzten Jahr erleben durften, gedenken wir an dieser Stelle denen, die uns verlassen haben. Schon am 26.12.2008 verstarb Luise Schelling. Sie war immer eine gute Freundin der Gesellschaft und brachte so manches Fest mit in Schwung.

Auch hat der Nikolaus nicht nur die Kinder der Gesellschaft zu sich gerufen, sondern auch die Erwachsenen durften nach vorne treten und Beiträge zum Besten geben. Wie hier zu sehen ist, verstehen sich aber Fidele und Nikoläuse sehr gut: Hier der Nikolaus und der amtierende Kompaniekönig Philipp Perzborn.

Unser Kamerad Hanns Heuer ging am 21.01.2009. Er bereicherte die Kompanie unter anderem damit, dass er über viele Jahre hinweg der Nikolaus für die Kinder der Gesellschaft war. Wir hoffen, Euch hat dieser bebilderte Rückblick gefallen und wünschen allen ein Fideles Schützenfest 2009. Gesellschaft Fidele Schützen

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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Hubertus von 1888

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n Heerdt am schönen Rheine gibt‘s mancherlei Vereine; doch keine ist so schön wie sie, wie die Hubertus-Kompanie…“ Wenn der Text für so manchen Außenstehenden auch etwas anmaßend klingen mag, ist er doch für die Leute, die uns kennen, eine zutreffende Aussage der ersten Zeile unseres Vereinsliedes! Aber natürlich sind wir bei weitem nicht so arrogant, wie der oben stehende Text vermuten lässt. Die Gesellschaft Hubertus, gegründet 1888, ist mit Sicherheit eine der ältesten und aktivsten (wenn nicht sogar die aktivste) Schützengesellschaften in Düsseldorf-Heerdt. Eine gesunde Mischung aus Jung und Alt ist das erste, was uns aus-

macht! Man kann wirklich sagen, dass das Zusammenspiel zwischen den „jungen Wilden“ und den gestandenen Schützen hervorragend funktioniert. Wir sehen alles nicht so bierernst, weil einfach der Spaß und die Geselligkeit für uns das A und O sind. Das ist auch der Grund, weshalb wir jede Gelegenheit nutzen, uns zu treffen: So z. B. am Ostermontag zum Frühschoppen am „Füchschen“ in der Altstadt, oder zur St. Martins-Zeit in der Fahrschule unseres Mitgliedes Manfred Grunwald. Einmal im Jahr gibt es auch einen Tagesausflug mit Kind und Kegel. Und die Herren fahren einmal im Jahr auf Tour, die von zwei oder drei Mitgliedern geplant wird. Der Rest erfährt erst am Tag der Abfahrt, wohin es geht.

Spaß-Parade am Schützenfest-Dienstag 2008 143


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Aus dem Leben der Gesellschaften Überhaupt sind unsere Mitglieder sehr wichtig für unsere Geselligkeit. Im Hotel Garni von Lambert Evertz (natürlich ein Mitglied unserer Gesellschaft) auf der Alt-Heerdt-Straße treffen wir uns seit Jahren, um den Höhepunkt eines Schützenjahres zu feiern, nämlich das Heerdter Schützenfest. Das Vereins- und Traditionslokal „Küppers Bierstuben“, geführt von unserem Mitglied Reiner Canters und seiner Frau Catja, dient als Stätte unserer Versammlungen, die wir immer am 2. Freitag eines Monats dort abhalten. Wie auch unser Nikolausfest, welches wir mit Frauen und Kindern dort im Dezember feiern. Dort werden dann auch Gedichte vorgetragen. Den Knecht Ruprecht braucht‘s bei uns garnicht, da wir alle unter guter Obhut unseres 1. Vor-

sitzenden, Gefängnispfarrer Reiner Spiegel, stehen. Unseren König schießen wir jedes Jahr am Schießstand des HTV-Sportplatzes aus. Bis zu unserer Krönung, dem „Hubertusfest“, wo der neue König gekrönt wird, regiert uns noch unser König Thomas mit seiner bezaubernden Königin Yvonne. Ein jeder ist herzlich eingeladen, uns auf unseren Versammlungen zu besuchen und live zu erleben, was für ein geselliger Verein wir sind. Vorurteile dem Schützenwesen gegenüber sind leider immer noch vorhanden. Daher ist es erst recht wichtig, sich selber ein Bild von den Kompanien und dem Schützenwesen zu machen. Dann wird man merken, wie lustig und unterhaltsam solch ein Schützenverein sein kann! Nun bleibt uns nur noch, allen Heerdter Bürgern ein wunderschönes Schützenfest zu wünschen. Wir, die Hubertus-Kompanie, wird auf jeden Fall ihr Bestes geben, um ihren Beitrag für ein gelungenes Schützenfest zu leisten. Auf den Stadtteil Heerdt, seine Bürger und den Heerdter Schützenverein ein dreifaches HORRIDO, HORRIDO, Königspaar 2008 Thomas und Yvonne HORRIDO!!! Gesellschaft Hubertus 145


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Aus dem Leben der Gesellschaften Sappeur – Kompanie Düsseldorf – Heerdt 1937

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ach einem Doppelschlag der Jubiläen haben wir es in diesem Jahr ruhiger angehen lassen, was nicht heißt, dass es langweilig wurde. Herauszustellen und damit den ihm gebührenden Platz am Anfang dieses Berichts ist die Ehrung unseres Kameraden Konrad Pricken, der am Schützenfestsonntag für seine wahrlich nicht alltägliche 60-jährige Mitgliedschaft im St. Sebastianus Schützenverein Düsseldorf-Heerdt geehrt wurde.

„Conny“ bei der Ehrung, eingerahmt vom 1. Chef HDW und Oberst Heinz Heckermann mit neuer Schärpe

Konrad ist das einzige noch verbliebene Gründungsmitglied der Heerdter Sappeure nach dem Kriege und trotz seiner fast 82 Jahre immer noch derjenige, der mit als erster auf den monatlichen Versammlungen erscheint (und das von Kleinenbroich aus). Außerdem ist er es, der stets wie in jungen Jahren nicht nur mitredet und überzeugende Meinungen äußert,

sondern auch für jeden Blödsinn und Witz zu haben ist. Er hat sich zwar vom aktiven Marschieren verabschiedet, was ihm immer noch sichtlich nahe geht, wenn man ihn während des Umzugs am Straßenrand stehen sieht. Was das „Pflichtgefühl“ angeht, kann sich aber so manch Jüngerer eine Scheibe von ihm abschneiden. Dies war der kompaniemäßige Höhepunkt während des letzten Schützenfestes, was aber nicht heißen soll, dass wir ansonsten eine „ruhige Kugel“ geschoben hätten. Im Gegenteil, es war keineswegs ein ereignisloses, verlängertes Wochenende, das wir im Kreise der Kompanie verbrachten. Die Umzüge, speziell am Sonntag mit dem Biwak am Rhein, die gemeinsam mit verschiedenen Kompanien verbrachten Nachmittage auf dem Kirmesplatz seien nur als Beispiel genannt. Darüber hinaus wurde jeden Tag auf Einladung verschiedener Kompaniemitglieder gemeinsam mit unseren Frauen gegessen und gefeiert. (Ausnahme am Montagnachmittag, wo die Gesellschaft Wildschütz nur den Herren schon fast traditionell etwas außergewöhnliches kredenzte. Diesmal einen schätzungsweise 3 kg schweren Riesenhamburger) Aber auch insgesamt waren es tolle fünf Tage, angefangen mit der Schützenparty am Freitag über den Heimat147


Aus dem Leben der Gesellschaften die mit verteilten Rollen vorgetragen wurde, ein voller Erfolg. Erneut gilt unser Dank der Familie Wallis/Schweitzer für die Vorbereitung sowie unseren Damen für den selbstgebackenen Kuchen.

Sappeure beim Umzug am Sonntag

abend am Samstag, weiter zum Ball der Königspaare am Sonntag, dann dem Jungschützenabend am Montag bis zur Krönung des neuen Regimentskönigspaares Helmut und Gerda Müller am Dienstag. Dies lässt sich anhand der stark gestiegenen Besucherzahlen und dem stets erfreulich gut besuchten Festzelt erkennen. Auch wenn es bei uns, wie fast überall, leider an Nachwuchs mangelt, ist alleine die Tatsache, Kinderaugen leuchten zu sehen, mehr als Grund genug, eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Wir taten dies im fast intimen Kreis im Hoferhof in Kaarst. Zur Bescherung für die Kleinen fand unser Nikolaus stets die richtigen Worte und hatte auch für die Älteren einige mahnende, jedoch als Ausgleich ebenfalls aufmunternde Sätze in seinem „Rucksack“ mitgebracht. Bei den Liedern ist die Textsicherheit noch verbesserungswürdig, dafür war aber eine Weihnachtsgeschichte, 148

Unsere Damen beim Kaffeekränzchen

Da wir es uns ja als Aufgabe gemacht haben, einmal im Jahr das Altenheim in Heerdt zu besuchen, wurde diesmal, in Absprache mit der Küchenleitung, für die Senioren ein Oktoberfestessen vorbereitet. Alle hatten einen gemütlichen Mittag / Nachmittag, der den älteren Mitbürgern wieder ein wenig Abwechslung in ihren Alltag brachte. Der Zeitplan steht zwar noch nicht, aber Fortsetzung folgt mit Sicherheit. Ihrem Image entsprechend gehen Sappeure ja gerne in die Welt hinaus, anders hätten damals die nachfolgenden Truppen auch gar nicht den Weg zur Front gefunden. Heutzutage sind die Gründe gottseidank weniger martialisch, deshalb ging es zum Königsschießen mit anschließender Krönung


Aus dem Leben der Gesellschaften auch ganz gemütlich ins Sauerland nach Kuhschießhagen. Hier hatten wir durch die Verbindung unseres Kameraden Willi Wengler den kompletten Bauernhof mit Tenne zum Schießen und Feiern gemietet. Dass wir unter uns waren, hat einige anscheinend dazu verleitet, das Ganze nicht mit dem nötigen Ernst anzugehen. So kam es wie es kommen musste, das Schießen ging in die Verlängerung und konnte erst am nächsten Morgen beendet werden, wobei sich die Vögel auch mehr als Kugelfang, denn als Zielobjekt gebärdeten. Gut, dass wir erstmalig ein computergestütztes Schießbuch verwendet haben, da anders die große Anzahl der Schüsse gar nicht hätte dargestellt werden können. Zur Erholung gab es am Nachmittag eine von unseren Frauen gesponserte kurzweilige Planwagenfahrt und am Abend dann die würdige Krönung für unser neues Kompaniekönigspaar Hans und Brigitte Wallis.

Das neue Kompaniekönigspaar Brigitte und Hans Wallis

Hans, gestählt durch jahrzehntelange Aufenthalte von Venezuela über Rußland, Indien bis nach China, ist inzwischen dienstältester aktiver Sappeur und hat es mit Brigitte als erster geschafft, zum 4. Mal die Königswürde in unserer Kompanie zu erringen. Erfreulich sei auch vermerkt, dass wir René Loerper wieder in unseren Reihen begrüßen können, der, trotz seines überaus aktiven Engagements bei dem neu gegründeten Heerdter Fanfarenkorps „Black Lions“, noch Zeit gefunden hat, unsere Internetseite neu zu gestalten. Ihr Leben einzuhauchen wird dann unsere Aufgabe sein. Den Black Lions wünschen wir alles Gute und freuen uns schon darauf, die Früchte ihrer intensiven Vorbereitung unter der Leitung ihres Majors Frank Heister, während des Schützenund Bürgerfestes hautnah erleben zu können. In diesem Sinne bedanken sich die HÄÄDER SAPPEURE bei ihren Ehrenmitgliedern und Nadelträgern, Ehrenoberst Herbert Frings, Oberst Heinz Heckermann, Goldnadelträger Toni Küppers sen. sowie Norbert Moor für die im Laufe des Jahres gewährte Unterstützung. Gemeinsam mit unseren Damen wünschen wir allen Heerdter Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Kameraden ein schönes Schützenfest 2009 Eure Hääder Sappeure 149


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Aus dem Leben der Gesellschaften Gesellschaft Scheibenschützen

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hronik zum 75jährigen Bestehen der Scheibenschützen in Düsseldorf-Heerdt Dank der Entschlossenheit einiger zielstrebiger Männer vom Handweiser wurde ein unerfreulicher Zustand beendet. Am 29.06.1934 versammelten sie sich, um die Gründung einer Scheibenschützen-Gesellschaft zu begehen. Es entstand die erste Schützengesellschaft „Am Handweiser“ im großen Düsseldorfer St.-SebastianusSchützenverein zu Heerdt.

Auf dem Foto aus dem Jahre 1950 sind auch einige der 18 Gründungsmitglieder von der Eupener Str. abgelichtet. Die Namen sind in der Aufstellung unterstrichen. Die noch nicht erwähnten Gründungsmitglieder waren: Willi Behre, Josef Stellpflug-Lebenmittel, Johann Jacobs-Installateur, Franz Schier-Lebensmittel, Hermann Jansen-Gastwirt, Theo Arnold, Hans Scheidt, Wilhelm Rinck, Balthasar Ippers, Hans Müller.

1. Reihe von links: Karl Decker, Heinz Larosch, Peter Winzen, Josef Knepper, großer König Mathias Jöbges, Alfred Mark, Brocker, Metzner, Josef Aders, Willi Scharfschwerdt 2. Reihe von links: Karl Drieb, Horst Hahn, Hans von Amelen, Brathun, Herbert Thierbach (großer König mit Thea Scharfschwerdt), Willi Küpper, Kammans (Kohlen), Franz Hostertz, Fuchs (Wiesenstr.), Willi Darius, Heinz Torringen, Ernst Claassen, Bethge, Ernst Huberty (Nickel), Reinhold Stolle 151


Aus dem Leben der Gesellschaften 1. Versammlung Während der ersten Versammlungen der Scheibenschützen im Jahre 1935 wurde beschlossen, den wichtigsten Gegenstand zu beschaffen: die Fahne der Gesellschaft. Metzgermeister Wilhelm Lückerath suchte selbst die Fahne bei der Fa. Wunderwald, Düsseldorf aus, damit sie nicht zu teuer bezahlt wird. Er handelte im eigenen Interesse, was bis dahin keiner wusste, die Fahne wurde von ihm gestiftet. Diese Geste zeigt wiederum, wie positiv die Gründung der Gesellschaft gesehen wurde und welcher kameradschaftliche Zusammenschluss sich hieraus ergab. Leider war es dem Stifter dieser Fahne nicht mehr vergönnt, an der Fahnenweihe am 26.5.1935 teilzunehmen, da er plötzlich, für alle unerwartet, am 1. Mai 1935 verstarb. Er wurde aus Dankbarkeit zum Ehrenmitglied der Scheibenschützen ernannt. Als die erste Fahne der Gesellschaft in die Jahre gekommen war, stiftete 1983 Lothar Scharfschwerdt die zweite Fahne, die heute noch im Einsatz ist. 1. Meisterschütze (Zugkönig) wurde im Mai 1935 Heinrich Larosch. 1. Vorstand der Gesellschaft wurde: Vorsitzender Franz Hostertz Schriftführer Mathias Jöbges Kassenwart Wilhelm Rinck 1. Hauptmann Hermann Jansen Fähnrich Johann Jacobs 152

Fahnenoffizier Fahnenoffizier Feldwebel

Alfred Mark, Franz Hartmann Heinrich Larosch

Aufs falsche Pferd gesetzt Den Scheibenschützen vom Handweiser wurde erklärt, dass nicht damit zu rechnen ist, dass der Festzug auch dann zum Handweiser führt. Diese nicht gerade schmeichelnde Erklärung wurde von den Scheibenschützen stillschweigend entgegen genommen. Beim ersten Festumzug fielen die Scheibenschützen durch diszipliniertes und schneidiges Auftreten auf. Das führte zur Veränderung. Im Folgejahr wurde der Festumzug zum Handweiser geleitet, worüber sich die Kameraden und vor allem Hostertz und Jöbges besonders freuten. Im Leben geht mancher Schuss daneben Obligatorisch wurden jedes Jahr der Meisterschütze (Kompaniekönig) ausgeschossen. Von 1941 ab ruhte, hervorgerufen durch die Kriegsereignisse, jede Vereinstätigkeit, die nach Kriegsende wieder aufgenommen wurde. Franz Hostertz als Chef rief die Seinen wieder zusammen. Die Mitgliederzahl schmolz durch das Kriegsgeschehen beträchtlich. Im Jahre 1948 wurde das Schützenfest wieder begangen.


Aus dem Leben der Gesellschaften Ein Jahr später, als Mathias Jöbges von den Scheibenschützen den glücklichen Meisterschuss auf die Platte des Königsvogels abgab, stellten wir erstmals den Regimentskönig aus unserer Kompanie und er kam vom Handweiser, was eine riesige Begeisterung auslöste. Der Anfang war gemacht. Ihm eiferten in den folgenden Jahren weitere Kameraden nach: Mathias Jöbges 1949 Herbert Thierbach Königin Thea Scharfschwerdt 1950 Hans von Amelen Königin Maria von Amelen 1955 Lothar Meyer Königin Christel Meyer 1983 Bernd Scharfschwerdt

Königin Christa Scharfschwerdt 1993 Michael Müller 1996 (Übereifer-Rücktritt) Heinz Maas Königin Gaby Maas 1996 Im Jahre 1950 erfolgte die Fahnenweihe der neu gegründeten JägerKompanie „Treue Freunde“, die ein Spross unserer Gesellschaft sind. Auch die 6. Grenadiere sowie die Sappeure gingen aus der Gesellschaft der Scheibenschützen hervor. Pressemitteilung 1959 Anlässlich des 25jährigen Jubiläums im Jahre 1959 berichtete die Rheinische Post. „Die Scheibenschützen

Gruppenfoto 1983 mit Regimentskönigspaar Lothar und Christel Meyer 153


Aus dem Leben der Gesellschaften zählen zu den aktivsten Schützen im „Heerdter-Sebastianus-Regiment“. Sie erfreuen sich daher besonderen Ansehens. Das zeigte sich bei der Feier des 25jährigen Bestehens. Es war sogar ein kleiner Kirmesplatz aufgebaut worden. Abends veranstalteten sie einen Fackelzug mit Zapfenstreich. Eindrucksvolle Worte für die Schützen fand am 24.5.1959 (sonntags) Pfarrer Dr. Klinkhammer beim Hochamt in der Bunkerkirche. Nachmittags gab es eine Parade, der Kirchenchor Heilig Sakrament verschönerte den Festakt mit anschließendem Ball.“ Hans von Amelen (Hauptmann) hieß die vielen Gäste herzlich willkommen.

Chef Simon Mellmer würdigte das „alte Königspaar“ Lothar und Christel Meyer, die sich beide während der Regentschaft als ausgesprochene Sympathieträger für Heerdt im Jubiläumsjahr der Scheibenschützen erwiesen hatten. Anders als beim 25jährigen Jubiläum wurde eine Wochenendfahrt mit den Scheibenschützenfamilien organisiert. Bei der ersten Rast mit dem Bus auf einem Parkplatz vor Solingen wurde ein Tapeziertisch im Grünen aufgestellt und das Frühstück von unserem Schützenkameraden und Metzgermeister Ottmar Eckhardt spendiert. Getränke standen auch reichlich zur Verfügung. Für den Abend wurde ein Büfett aufgebaut und eigens eine Tanzkapelle arrangiert. Endziel war der Seehof Möhnesee und die Tropfsteinhöhle in Attendorn. Dieser Ausflug bei guter Verpflegung und schönem Wetter blieb allen unvergesslich. Das waren noch Zeiten Auch beim Fackelbau sind die Scheibenschützen in Erscheinung getreten, um das Fackelpreisgeld in Höhe von 20 DM zu ergattern.

Hans von Amelen (†)

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens präsentierten die Scheibenschützen beim Fackelzug einen herrlichen Blumenwagen.

Wilhelm Tell war nicht dabei Die Kompaniekönige werden nicht mehr mit der Armbrust ausgeschossen, weil die Besatzungsmacht wieder die Luftbüchsen erlaubt hat. 155


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Aus dem Leben der Gesellschaften Deutsche Gründlichkeit Fest geregelt sind die monatlichen Versammlungen der Gesellschaft. Über die Zusammenkünfte werden ausführliche Protokolle verfasst. Es werden Wünsche festgehalten, Getränke getestet und Meinungen ausgetauscht und besondere Festlichkeiten erörtert. Originalaufzeichnungen aus den Versammlungsprotokollen: Aufzeichnungen: „Unter den Kameraden entstand während der Versammlung Unruhe und verschiedene verließen den Versammlungsraum, weil ein cremefarbener Gegenstand vor dem „Haus Dieck“ abgestellt worden war. Später bei einer Runde stellte sich heraus, dass es sich um den neuen franz. Fahruntersatz eines Kameraden handelte. Die Rüge, die der Hauptmann erteilte, ist hoffentlich angekommen.“ 1975 wurde im Protokoll ausgeführt, dass ein freiwilliges Abholen des Hauptmanns erfolgte. Dort wurden die Kameraden voll Schabau gepumpt, so dass einige schwankenden Schrittes den Marsch durch Heerdt antraten. Wie war es in den Jahren davor. Fast immer das gleiche Bild. Der Schützenchef nannte uns auch schon mal „Saufkompanie“. Später wandelte sich alles zum Guten.

Qualitätsmanagement Jeden Sonn- und Feiertag fand der Frühschoppen in der Ponderosa statt. Diese regelmäßigen Bierproben waren zur Qualitätssicherung wichtig. Auch den Kameraden, sodass sie verspätet den Heimweg antraten und die Schützenfrauen in der Küche mit ihrem Sonntagsbraten auf die Heimkehrer warteten. Handvolle Überraschung Auch eine gewisse Hilfsbereitschaft war zu erkennen, nicht mehr ganz gehsichere Kameraden wurden nach Hause gebracht, auch unter der Gefahr, dass es nicht immer glimpflich für sie ausging. Die Ehefrau eines Kameraden schäumte vor Wut und verpasste den Helfern eine Ohrfeige. Gelernt ist gelernt Auch Irritationen waren möglich. Eine Versammlung wurde ersatzweise auf der Kegelbahn abgehalten. Prompt wurde der Trinkspruch „Gut Schuss“ versehentlich abgeändert in „Gut Holz“. Es war dem Hauptmann peinlich und beauftragte den damaligen Spieß dafür zu sorgen, dass die lauten Unterhaltungen, die ihn irreführten, demnächst unterbleiben sollten. Traditionen Die Ponderosa, der Garten grenzt an das Straßenbahndepo, war Jahrzehnte lang das Domizil der Scheibenschüt157


Aus dem Leben der Gesellschaften Wandel der Zeit Geändert hat sich, dass es bei den Scheibenschützen keinen Aufnahmestopp mehr gibt und beim Schießen in Bösinghoven, wenn wir hierzu auch die Schützenfrauen einladen, diese oft die besseren Schiessergebnisse erzielen.

zen. Für Festlichkeiten wurde der Saal im Thomas-Morus-Haus genutzt. Es war teilweise eine wilde Zeit, jedoch der Zusammenhalt und die Kameradschaft, vor allem nach den Kriegswirren, half allen etwas besser über die schlechte Zeit hinweg. Die Scheibenschützen verhalten sich entsprechend der kirchlichen Tradition, nehmen aktiv (kath., ev. und andersgleichen.) an kirchlichen Festen und Feiertagen teil, z.B. Titularfest.

Bildung bei den Scheibenschützen Dank unseres unermüdlichen ProfiFotografen, der seit Jahrzehnten alle Ereignisse während des Schützenjahres in Bildern festhält, ist jederzeit auch ein Rückblick möglich. Manche Bilder haben uns sogar überrascht im Hinblick auf den Wiedererkennungswert (Schnapp(s)schüsse). Das scheidende Meisterschützenpaar erhält ein volles Fotoalbum und kann dieses Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Alexander (Sascha) Grahl danken wir für diesen stetigen Einsatz, der uns sehr viel Freude bereitet.

Frauenaktion Frauenpower Wichtig ist uns auch die von den Schützenfrauen gepflegte Freud- und Leidkasse. Diesen Fonds nutzen wir für Hochzeit, Geburt, runder Geburtstag, Krankenbesuch, Anteilnahme bei Sterbefall und sonstige Wechselfälle des Lebens. Am Kirmesmontag spendiert unsere „Meisterschützin“ selbst gebackenen Kuchen und selbst aufgebrühten Kaffee.

Abschied Kurz vor Redaktionsschluss erfuhren wir vom Ableben unseres ältesten Schützenkameraden, Heinz Torringen, der uns im Alter von 91 Jahren verlassen hat. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

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Aus dem Leben der Gesellschaften Zukunftssicherung Dem Weitblick unseres Spießes Carsten Meyer und seiner Frau Melanie ist es zu verdanken, dass sie mit dem erster Stammhalter Florian die Zukunft der Scheibenschützen sichern. Wir vermuten, dass in Kürze die Anmeldung im Kindergarten, bei der Feuerwehr und wenn möglich bei den Scheibenschützen erfolgt. Für letzteres müssen ja nur die Statuten geändert werden.

Meisterschützenpaar 2007/08 Dimitrios und Anna Kiourtsidis

In regelmäßiger Wiederkehr Auch 2008 wurde ein neuer Meister- auf und brachten dem Meisterschütschütze (Kompaniekönig) ausgeschos- zenpaar erlesene Gaben dar. Den Saal sen. Das Ergebnis wird üblicherweise schmückte selbstverständlich auch erst beim Meisterschützenball bekannt die griechische Nationalfahne. gegeben. Unser amtierender MeisterDann tanzte unser griechisches schütze Dimitrios (Takki) Kiourtsidis Meisterschützenpaar einen Sirtaki mit seiner Gattin Anna, hatten sich vom feinsten und die Götter tanzten sehr engagiert und zum Krönungsball so gut sie konnten mit. Es war eher eine Götterdämmerung. eingeladen. Nach der Kirmes ist der 2. höchste Feiertag für uns der Meisterschützenball. Für diesen festlichen Anlass hatten sich die Kameraden etwas Besonderes einfallen lassen. Unter (für den König) heimatlichen Klängen traten wir als griechische Götter (Hermes, Griechische Götter beim Meisterschützenball Zeus, Athena u.s.w.) 159


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Aus dem Leben der Gesellschaften Nochmals danken wir dem Meisterschützenpaar für die Einladungen, Geschenke, Essen und Getränke in der eigenen Imbissstube und für die vielen schönen gemeinsamen Stunden. Alles hat ein Ende, nur…. Der Schützenchef Heinz Dieter Werner hielt die Laudatio, bedankte sich bei dem „alten“ Paar für seinen Einsatz und teilte mit, dass das neue Meisterschützenpaar Stephan und Ingrid Halberstadt heißt. Die beiden kommen zwar aus Neuss

– dort ist das Schützenfest nicht so überschaubar – fühlen sich in Düsseldorf sehr wohl und unterstützen gern das Schützenwesen in DüsseldorfHeerdt, liegt ja auch linksrheinisch. Wer sich ebenfalls für schöne und erlebnisreiche Tage bei den Scheibenschützen interessiert, kann z. B. unserem Hauptmann Willy Schwaderlapp eine Mitteilung geben. Wir wünschen allen Heerdtern und Gästen schöne Kirmestage bei strahlend blauem Himmel. Ges. Scheibenschützen

Meisterschützenpaar 2008/09 Stephan und Ingrid Halberstadt umrahmt vom Regimentskönigspaar und dem 1. Chef 161


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Aus dem Leben der Gesellschaften 1. Amazonencorps Düsseldorf-Heerdt 2009

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mazonencorps Heerdt, das sind wir: Anja, Diana, Jessy, Laura, Marie und Renate. Kurzum, eine lustige gefestigte Mädelstruppe, die allerhand „Spaß anne Freud“ hat und fast jede Woche reiten geht und im Stall ist. Aller Anfang ist/war schwer. Erst waren wir in der Heerdter Gerüchteküche, dann waren wir Schützenfest 2008 schon Thema beim Fackelzug. Doch im Januar 2009 war es dann so weit, es war Amazonengründungszeit!

Schützenfest 2008 schon Fackelthema 163


Aus dem Leben der Gesellschaften Dort haben wir dann offiziell das Amazonencorps Heerdt gegründet. Schnell waren wir uns einig, eine Ringkönigin soll es im ersten Jahr auch schon geben. Nachdem wir uns unsere Uniformen ausgesucht und bestellt hatten, (an dieser Stelle ein ganz, ganz großes Dankeschön an die vielen Spender, Passiven Mitglieder und den Freundeskreis für die Unterstützung, die sie uns zu Teil werden lassen) konnten wir schon am 5. April 2009 unser erstes Ringstechen in unserer neuen Uniform durchführen.

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Dieses Ringstechen war ein voller Erfolg. Nicht nur unsere Gäste und Familien, nein, auch die Heerdter Schützenchefs (HDW und Robert mit ihren Frauen) waren begeistert und fieberten bis zur letzten Minute mit. Die meisten Ringe unserer aktiven Mitglieder hat Diana Speit gestochen und ist damit unsere Ringsiegerin in diesem Jahr. Auf der nächsten Seite ist mal zu sehen, wie solch ein Ringstich funktioniert: Im Galopp muss dann also ein


Aus dem Leben der Gesellschaften kleiner Ring, von ca. 8 cm Durchmesser, mit einem Stab gestochen werden, wie man hier sieht, ist das gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Nachdem wir so einen guten Start hatten, freuen wir uns, wie alle im Dorf, aufs große Heerdter Schützenfest. In den kommenden Schützenfesttagen könnt Ihr uns ja dann bei den Umzügen und den Paraden sehen. Viele in Heerdt kennen uns und die, die uns noch nicht kennen, können uns gern kennen lernen. Interesse, einmal mitzureiten oder einfach mal vorbei zukommen? Dann meldet Euch gern bei Anja im Laden Alt Heerdt 12 (Fußpflege) oder bei Renate unter 0211/5 04 91 03. Einen dicken Pferdekuss und ein schönes Schützenfest wünschen Euch allen Eure „Heerdter Amazonen“

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In eigener Sache Das Redaktionsteam sucht immer noch Verstärkung Bekanntlich besteht das Redaktionsteam aus folgenden Mitgliedern Funktion Derzeitige Besetzung 1. Chefredakteur Heinz-Dieter Werner

Aufgaben

2. Satz und Gestaltung Heribert Schneider

Erfassung sämtlicher Berichte (intern / extern) Layout der gesamten Zeitung Umsetzung des Zeitungsaufbaus (Umbruch) Erstellung und/oder Änderung von Anzeigen Absprachen mit den Inserenten bei Änderungswünschen Absprachen mit dem Setzer der Druckerei Fertigstellung zum druckfertigen Layout

3. Finanzchef Andreas Bahners Detlef Römer

Führung der Inserentendatenbank Umsetzung der Anschreiben der Inserenten Rechnungserstellung und Versand Abrechnung mit der beauftragten Druckerei Mahnungen

4. Inserentenwerber Jörg Bessert, Herbert Lohmar Norbert Moor, Heinz Vishers,

Absprachen mit den Inserenten Werbung neuer Inserenten

5. Zeitungsausteiler Heerdter Jungschützen

Verteilung der Zeitung in die Heerdter Briefkästen Verteilung der Zeitung im Schützenzelt

Verantwortlich für die gesamte Zeitung Erstellung des Zeitplans Schriftwechsel Grundsatzabsprachen mit dem Drucker Erstellung der zentralen Berichte und Hilfestellung bei den Gesellschaftsberichten Lektor für alle Berichte Festlegung des Zeitungsaufbaus Koordination der Anzeigenredaktion

Die Qualität der Heerdter Schützenzeitung „Wir in Heerdt“ erfordert immer mehr Zeitaufwand der Beteiligten. Zur Entlastung ihrer Mitglieder sucht die Redaktion deshalb mehrere Schützenkameraden für alle Funktionen. Je nach Interessengebiet und Fähigkeiten können nach entsprechender Einarbeitungszeit verantwortungsvolle Aufgaben übernommen werden. Interessenten wenden sich bitte an den Chefredakteur unter www.hdw47@web.de. 167


Rückfax bitte an 0 60 32/8 05 -192 Vorderseite

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Fä(e)hlerteufel Die Schützenzeitung „Wir in Heerdt“ liegt Ihnen nun in der 17. Fassung vor. Seit 1993 wird dieses informative Heft durch den Chefredakteur, HeinzDieter Werner, mit Hilfe seines Redaktionsteams in reiner Freizeitarbeit „zusammengeschrieben“. Dabei werden viele Stunden aufgewendet, um ein qualitativ hoch stehendes Produkt zu erstellen. Leider lässt sich dabei der eine oder andere Fehler nicht vermeiden. Trotz großem Zeitaufwand finden sich also manche Fehler auch in der letzten, druckreifen Fassung des Schützenheftes. Aufmerksame Leserinnen und Leser weisen uns dann - manchmal auch mit einer gewissen Schadenfreude oder

auch aus Besserwisserei - auf diesen Fehler hin. So leid es uns tut: wir haben es im Laufe der Jahre immer noch nicht geschafft, den Fehlerteufel komplett auszumerzen. Aber - wir arbeiten daran! Sollten Sie also einen der wenigen, verbliebenen Fehler finden - dann herzlichen Glückwunsch! Sie können ihn als ihr persönliches Erfolgserlebnis behalten und aufbewahren. Vielleicht können wir aber auch in den nächsten Jahren einmal einen Wettbewerb unter dem Motto „Best off …..“ aufrufen. Dann können Sie jederzeit auf ihren persönlich gefundenen Fehler zurückgreifen. Nichts für ungut - Ihre Redaktion!

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Erinnern Sie sich noch?

D

ie 400‑Jahr‑Feier der St. Sebastinaus‑Schützen‑Vereins von 1573 e. V. war ein ‑ nein, es war das gesellschaftliche Ereignis in Heerdt. Aus diesem Anlass hatte der Heerdter Schützenverein einen historischen Festzug organisiert. Am Sonntag, dem 19.08.1973 zogen über 800 Schützen in historischen Uniformen durch unseren Stadtteil. „Wir in Heerdt“ hat einmal in das Archiv geschaut und druckt nachstehend die Marschfolge für den prachtvollen Jubiläumszug ab: 1. Bataillon 3 Herolde mit Standarte Fahnenschwenker Tambourcorps Heerdt Kapelle Bendels 3 Marketenderinnen Fanfarencorps Heerdt Oberst und Adjutant Schilderträger Oberstleutnant und Adjutant Schilderträger Gesellschaft Alte Freunde Schilderträger Landsturm ‑ Kompanie Schilderträger Marine ‑ Kompanie Gäste aus Lörick

zu Pferde zu Pferde Landsknechte 1750 festliche Bürger 1600 Bürgerwehr um 1600

2. Bataillon Fahnenschwenker Tambourcorps Flinger Knüppeljongens Kapelle Bendels Fanfarencorps Hötter Jongens Major und Adjutant zu Pferde Schilderträger Gesellschaft Flöter Jongens Landesschützen um 1650 Schilderträger Gesellschaft Hermann Löns Kurkölsche Soldaten um 1650 Schilderträger Gesellschaft Jägerlust Bauerngruppe um 1700 Schilderträger Gesellschaft Schützenlust Barockkostüme um 1700 Schilderträger Gesellschaft Treue Freunde Franzosenuniformen um 1750 Gäste aus Düsseldorf 171


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Erinnern Sie sich noch? 3. Bataillon Fahnenschwenker Tambourcorps Benrath Blasorchester St. Benediktus Fanfarencorps Schwarz‑Weiß Major und Adjutant Schilderträger Gesellschaft Hubertus Schilderträger Gesellschaft Sappeure Schilderträger Gesellschaft Fidele Schützen Schilderträger Gesellschaft Scheibenschützen 4. Bataillon Fahnenschwenker Tambourcorps Kapelle Bendels Fanfarencorps Monheim Pagencorps Königskutschen Schilderträger Gesellschaft Ons Herke Schilderträger Schwarze Husaren Schilderträger 6. Grenadiere Gäste aus Iserlohn

zu Pferde Schützen und Bürgerinnen um 1700 Pioniere um 1800 Bürger um 1800 Schützen der Freiheitskriege um 1813

Historische Edelknaben Biedermeierschützen um 1850 Husarenschwadron um 1880 Grenadiere um 1900

Das nächste Jubiläum des Heerdter Schützenvereins steht im Jahre 2023 an. Dann wird sicherlich mit einem ähnlich prachtvollen Umzug auf 450 Jahre zurückgeblickt.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben unser Heft bis hierhin gelesen. Wenige Seiten liegen nur noch vor Ihnen. Haben Ihnen die Aufmachung und der Inhalt gefallen? Über ein Feedback unter www.hdw47@web.de würden wir uns sehr freuen. Das Redaktionsteam 173


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Wie das Leben so spielt

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in Schützenchef, ein Platzmeister und ein Schriftführer sind auf dem Weg in die Eifel zu einem Verbandstreffen. Sie fahren eine sehr steile Landstraße hinab, als plötzlich die Bremsen versagten. Der Wagen gerät außer Kontrolle, rast in wilden Schlangenlinien die Straße hinunter, knallt gegen die Leitplanken, bis er schließlich auf halber Höhe an einer Steilwand zum stehen kommt. Die Schützenkameraden sind unverletzt, haben aber ein Problem: Sie stecken auf der steilen Straße auf halben Weg fest, und das in einem Auto ohne Bremsen. Was sollen sie tun? „Ich weiß, was wir machen,“ sagt der Schützenchef. „Lasst uns ein Meeting abhalten, eine Vision formulieren, ein Pflichtenheft erstellen

und durch einen Prozess kontinuierlicher Verbesserungen eine Lösung des kritischen Problems finden, … und schon sind wir wieder unterwegs.“ „Nein, nein“, sagt der handwerklich begabte Platzmeister, „das dauert viel zu lange und hat noch nie funktioniert. Ich habe mein original Schweizer Taschenmesser dabei, und in Nullkommanix kann ich damit das Bremssystem des Wagens reparieren, … und schon sind wir wieder unterwegs.“ Da meldet sich der Pc-erfahrene Schriftführer: „Bevor wir etwas ausprobieren, sollten wir den Wagen auf die Bergspitze zurückschieben, einsteigen und schauen, ob das Problem noch einmal auftritt.“ P.S. Das Verbandstreffen fand übrigens ohne die Heerdter Vertreter statt.

Totengedenken

Ein Stilles Gedenken unseren verstorbenen Schützenkameraden 175


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Die Welt ist ein Dorf

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enn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt: 57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner), 8 Afrikaner Es gäbe: 52 Frauen und 48 Männer, 30 Weiße und 70 Nichtweiße, 30 Christen und 70 Nichtchristen, 89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle. 6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den USA. 80 lebten in maroden Häusern, 70 wären Analphabeten, 50 würden an Unterernährung leiden. Einer wäre dabei zu sterben und 1 würde gerade geboren, 1 besäße einen Computer, 1 (ja nur einer) hätte einen Universitätsabschluss. Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich. Wenn man heute Morgen aufgestanden ist und eher gesund als krank ist, hat man ein besseres Los gezogen, als die Millionen Menschen, die nächste Woche nicht mehr leben werden. Wenn man noch nie in der Gefahr eines Krieges, in der Einsamkeit der Gefangenschaft, im Todeskampf der

Folter oder im Schraubstock des Hungers war, geht es einem besser als 500 Millionen Menschen. Wenn man zur Kirche gehen kann ohne Angst haben zu müssen, bedroht, gefoltert oder getötet zu werden, hat man mehr Glück als 3 Milliarden Menschen. Wenn man Essen im Kühlschrank hat, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zu Schlafen hat, so ist man reicher als 75% der Menschen dieser Erde. Wenn man Geld auf der Bank, in der Geldbörse oder im Sparschwein hat, so gehört man zu den Priviligiertesten der Welt. Wenn die Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, so ist man wahrscheinlich eine Rarität. Und wenn man diesen Artikel liest, so ist man gesegnet, weil man nicht zu den 2 Milliarden Menschen gehört, die nicht lesen können. Und wenn man dieses alles weiß und sich dann immer noch tierisch darüber aufregt, dass der Nachbar am Samstag nach 14:00 Uhr noch Rasen mäht, dann hat man das, was Millionen Menschen auch haben, einen viel zu niedrigen IQ. Leider finden Sie in dem fiktiven 100 Seelendorf auch noch keine Schützen. Aber durch die ehrgeizige Verbesserung und die gute Nachbarschaft umliegender Schützenvereine besteht Anlass zur Hoffnung. Wir arbeiten dran. 177


Inhaltsverzeichnis Einleitungswort .............................. 3 Grußwort Protektor......................... 7 Generalversammlung 2008............. 9 Frauen im Schützenverein............. 13 Service-Seiten............................... 14 Seniorenfrühstück......................... 16 Heerdter Regimentskönigspaar .... 19 Jungschützenkönigspaar .............. 21 Stadtschützenkönig....................... 22 Schützensilber............................... 24 Marschmusik in Heerdt................. 26 Tambourcoprs .............................. 29 Blasorchester . .............................. 32 Totgesagte leben länger................. 38 6. Grenadiere . .............................. 39 7. Grenadiere . .............................. 43 8. Grenadiere................................. 47 Marine .......................................... 51 Bilderreigen „2008“...................... 57 Schwarze Husaren . ...................... 61 Mundartmesse............................... 68 Schießergebnisse........................... 69 Heerdter Jungschützen.................. 71 Schützendialoge............................ 75 Alte Freunde.................................. 77 Preisrätsel...................................... 85 Rechtschreibreform....................... 86 Flöter Jongens............................... 87

Herausgeber:

Titularfest und Neujahrsempfang.... 90 Wildschütz ................................... 93 Hermann Löns............................... 97 Rätselseite................................... 110 Kinderrätselseite............................101 1. Reserve.................................... 103 Schützenstammtisch.................... 109 Heerdter Jongens......................... 111 Werden Sie Mitglied................... 115 Heerdter Heimatabende.............. 117 Pagencorps.................................. 119 Grillfeste von Schützen.................122 Black Lions................................. 123 Polizeitipp für Handybesitzer........131 Aus dem Leben von..?!............... 132 Fidele Schützen . ........................ 133 Hubertus . ................................... 143 Sappeure...................................... 147 Scheibenschützen . ..................... 151 Amazonencorps........................... 163 In eigener Sache.......................... 167 Fehlerteufel................................. 169 Erinnern Sie sich noch?.................171 Wie das Leben so spielt.................175 Totengedenken............................ 175 Einladung Generalversammlung...176 Die Welt ist ein Dorf......................177

Impressum:

Limberg Druck GmbH, Kaarst

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Herbert Lohmar

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Heinz-Dieter Werner

Die unter der Überschrift „AUS DEM LEBEN DER GESELLSCHAFTEN“ veröffentlichen Berichte müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

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